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Die Geschichte zum Umschlag
Die Farben des WBZ, gelb und blau, dessen Jubiläumsmotto «50 Jahre sozial engagiert» und darüber der Schriftzug «50 Jahre WBZ», passend zum Jubiläum in Gold gehalten: Der Umschlag dieses Jubi-Books bringt zum Ausdruck, was das WBZ ausmacht – als Ort der Begegnung, der Selbstbestimmung und der Teilhabe. Als Ort, an dem Gemeinschaft, Inklusion und Kreativität grossgeschrieben werden.
Die Gestaltung des Umschlags stammt in diesem Sinne denn auch aus der Mitte des WBZ selbst. Gestaltet hat ihn mit Barbara Wetterwald eine langjährige Bewohnerin und Mitarbeiterin des Werkplatzes. «Die WBZ-Farben und das Jubiläum haben mich zu dieser Komposition inspiriert», sagt sie über ihr Werk.
Die Farbelemente und Buchstaben, die nun den Umschlag zieren, hat Barbara Wetterwald auf ein grosses Papier geklebt. Anschliessend wurde das fertige Werk eingescannt und mit dem WBZ-Logo ergänzt. Dass es nun als Umschlag des Jubi-Books für immer mit der beeindruckenden Geschichte des WBZ verbunden sein wird, erfüllt die Künstlerin mit grossem Stolz.
Herausgeber
Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ)
Aumattstrasse 71
Postfach
CH-4153 Reinach 1
t +41 61 755 77 77
info@wbz.ch www.wbz.ch
PC-Konto für Spenden 40-1222-0
Gesamtverantwortung
Kommunikation / Fundraising WBZ
Redaktion
Kommunikation / Fundraising WBZ
Bilder
WBZ
Grafik / Layout
typo.d AG
Druck
Grafisches Service-Zentrum WBZ
Bindung
Buchbinderei Grollimund AG
Papier
PlanoJet®, hochweiss, FSC, Umschlag 240 g/m2 und Inhalt 120 g/m2 , Papyrus Schweiz AG
Auflage ca. 500 Expl. www.wbz.ch (als PDF-Download mit Interaktivität)
© 2026 WBZ
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit Quellenangabe. Bitte um Benachrichtigung nach Erscheinen.

Die digitale Version dieses Jubi-Books bietet einen umfassenden, interaktiven Mehrwert mit Videos, Fotogalerien, Audio-Aufnahmen und vieles mehr.
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Liebe Leser:innen
Besser als in den Worten von Heinz Schmid lässt es sich nicht beschreiben: «Die Entstehung des WBZ ist eine Geschichte von Pioniergeist, Zusammenarbeit und Durchhaltevermögen – eine Geschichte von Hingabe, Aufbruchsstimmung und Vertrauen in die eigenen Kräfte und Fähigkeiten», hielt der Mitgründer und erste Betriebsleiter im Jubiläumsbuch zu 30 Jahren WBZ fest.
Die WBZ-Initiantinnen und -Initianten – die meisten von ihnen selbst von einer Behinderung betroffen – schufen vor 50 Jahren weit mehr als einen Ort zum Wohnen und Arbeiten. Das WBZ ist ein Zentrum der Begegnung, der Selbstbestimmung und der Teilhabe. Eine Institution, die sich stets weiterentwickelt, um den Bedürfnissen ihrer Klientinnen und Klienten gerecht zu werden.
Davon zeugt etwa der 2021 errichtete Neubau – aber auch dieses Jubi-Book. Es erzählt die 50-jährige Erfolgsgeschichte des WBZ in Bildern, bietet darüber hinaus aber auch einen riesigen digitalen Mehrwert: Über weiterführende Links lassen sich Filme, Audioaufnahmen und weitere Inhalte aufrufen, die den bunten Alltag im WBZ lebendig werden lassen.
Das WBZ befindet sich auf dem Weg der Digitalisierung und zeigt das unter anderem mit dem Jubi-Book. Es ist ein Gemeinschaftswerk der WBZ-Abteilungen Kommunikation/Fundraising und Grafisches Service-Zentrum, der Buchbinderei Grollimund sowie der Agentur für visuelle Kommunikation typo.d.
Das Jubi-Book soll all jenen Freude bereiten, die das WBZ unterstützen. Ihnen allen gilt mein spezieller Dank, denn: Unsere engagierten Mitarbeitenden, freiwilligen Helfer:innen sowie grosszügigen Spender:innen sorgen dafür, dass die Idee der Initiantinnen und Initianten von damals auch heute weiterlebt. Das erfüllt mich mit Stolz.
Stephan Zahn Geschäftsführer


Im Februar 1974 entsteht auf dem Areal des Felix Platter-Spitals in Basel in einem Pavillon ein WBZ-Provisorium. Sechs Bewohner:innen ziehen ein, Ende Jahr sind es doppelt so viele. Erst ab August 1975 ist das WBZ dann in Reinach beheimatet.
Die Idee «WBZ» nimmt bereits in den frühen 1960er-Jahren ihren Lauf und resultiert 1969 in der Gründung der Stiftung WBZ.


Die Gründung des WBZ ist eine inspirierende Geschichte von Pioniergeist, Zusammenarbeit und Beharrlichkeit. Sie erzählt von Hingabe, Aufbruchsstimmung und dem Glauben an eigene Fähigkeiten. Mit viel Einsatz sind politische, finanzielle und organisatorische Hürden gemeistert worden – dank engagierten Helfenden, die mit Fachwissen und Lebenserfahrung zum Erfolg beitragen. Besonders die Initiantinnen und Initianten mit Behinderung und ihre Unterstützer:innen haben durch unermüdliches Engagement ein beeindruckendes Werk der gelebten Solidarität geschaffen.
Dr. Heinz Schmid, erster Betriebsleiter, bringt es damals treffend auf den Punkt:
«DAS WOHN- UND BÜROZENTRUM FÜR KÖRPERBEHINDERTE IN REINACH WÄRE NIEMALS ENTSTANDEN, WENN NICHT EINE GROSSE ANZAHL VON INITIATIVEN BEHINDERTEN UND NICHTBEHINDERTEN MENSCHEN IN EINEM BEWUNDERNSWERTEN AKT DER SOLIDARITÄT GEHANDELT HÄTTEN.»
Die Stiftung Schweizerische Vereinigung der Gelähmten (Ortsgruppe Basel) und die Stiftung Vereinigung Cerebral Basel bilden die beiden Gründerstiftungen der Stiftung WBZ. Dr. Albert Fanchamps, Gründerpräsident der Stiftung WBZ, selbst von Polio betroffen, prägt mit seinem Engagement das WBZ. Er und seine Ehefrau Nadine (rechts) leisten unermüdliche Unterstützung. 1981 – im UNO-Jahr der Behinderten – ehrt ihn die Universität Basel sogar mit dem Ehrendoktortitel für seinen Einsatz.



Im Juni 1974 ist der Rohbau fertig. Im Dezember zieht dann der Hauswart als erster Bewohner ein. Am 3. oder 4. August 1975 – darüber gehen die Meinungen auseinander – ziehen 13 Bewohner:innen ins neue Wohnzentrum ein, obwohl gewisse Teile noch einer Baustelle gleichen.
Die feierliche Einweihung folgt am 15. November 1975, gefolgt von einem Tag der offenen Tür für die Reinacher Bevölkerung. Das WBZ erhält viel Anerkennung, auch von Kantons- und Bundesvertretern, für seinen innovativen Ansatz. Ende 1976 sind 41 Mitarbeitende mit Behinderung im Bürozentrum tätig, darunter 14 extern wohnend.

Besprechung im Pflegeteam – Aschenbecher und Zigarette damals noch ganz normal.



1981 ist das UNO-Jahr der Behinderten. Alt-Bundesrat Dr. Hans Hürlimann (links) ist im Mai zu Besuch im WBZ. Dr. h.c. Albert Fanchamps, erster Stiftungsratspräsident der Stiftung WBZ (Mitte), nimmt ihn mit auf eine Führung und gewährt ihm einen Blick hinter die Kulissen. Dahinter Prof. Dr. Jürg Baumann, Vize-Stiftungsratspräsident der Stiftung WBZ, und Alt-Regierungsrat Paul Nyffeler (rechts).
Ein besonderes Ereignis für das WBZ: Bei der Gartenschau «Grün 80» in Basel trifft Queen Elizabeth auf Menschen mit Behinderung aus dem WBZ. Die Begegnung ist von Herzlichkeit und Interesse geprägt. Auf dem geschichtsträchtigen Bild tauscht sich Hansjürg Gaide, Bewohner, mit der Queen aus. Zwischen den beiden steht Peter Kuhn, Direktor, und direkt hinter der Queen begleitet Alt-Bundesrat Kurt Furgler den Besuch.
Dieses Treffen ist mehr als eine höfliche Geste – es ist ein Moment der Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit und das Engagement des WBZ. Ein Zeichen dafür, dass Inklusion und Selbstbestimmung über Grenzen hinweg Bedeutung haben.

1984 ist hoher kirchlicher Besuch im WBZ: Ein interessierter Otto Wüest, Bischof von Basel (Mitte), zusammen mit Peter Kuhn, Direktor (links), und Koch Dieter Inderwies (rechts) in der Küche.

Das erste WBZ-Logo stellt ein Dach über dem Buchstaben G dar. Das Dach steht für die Vorstellung, dass alles unter einem Dach möglich ist – wohnen und arbeiten. Der Buchstabe «G» steht für Gelähmte aus einem früheren Namen «Wohn- und Bürozentrum für Gelähmte».

Mit zwei WBZ-Bussen geht es im Mai 1984 anlässlich des Betriebsausflugs in den Schwarzwald. Wer genau hinschaut, entdeckt auf den beiden Bussen das alte WBZ-Logo.





10 Jahre WBZ: Ein Jubiläum voller Highlights! Vom 23. bis 25. August 1985 feiert das WBZ sein 10-jähriges Bestehen mit einem unvergesslichen Fest. Die Aumattstrasse verwandelt sich in eine lebendige Festmeile mit über 40 Verkaufsständen, Schiessbuden, Autoscooter und einem Karussell für Kinder. Ein grosses Festzelt bietet Platz für mehr als 1800 Gäste. Prominente Gäste, tausende Besucher:innen sowie ein vielseitiges Programm sorgen für Begeisterung. Musikalische Höhepunkte sind Auftritte von Bo Katzmann, der heute weltbekannte Leiter eines Gospelchors, sowie ein Talentschuppen für junge Musiker:innen. Ein Jubiläum, das in Erinnerung bleibt!


Das neue WBZ-Logo wird eingeführt und verleiht dem WBZ eine frische und lebendige Ausstrahlung.
«ALLES MACHT MIT, ALLES ISCH DRBY!»

Unter dem Motto «Alles macht mit, alles isch drby!» stellt das WBZ ein dreitägiges Dorffest auf die Beine.

Belegschaft 1985
Bewohner:innen-Ferien auf der Nordsee-Insel Föhr – viel Sonne und Wind.


Herbstferien auf Sardinien: Die Bewohner:innen reisen mit dem Flugzeug auf die italienische Insel, um ein paar entspannte Tage am Mittelmeer zu geniessen. Damit vor Ort Mobilität gewährleistet ist, wird der WBZ-Bus per Fähre transportiert und steht dort als praktisches Fahrzeug zur Verfügung.

Jährlich findet ein Betriebsausflug statt. 1989 geniesst die WBZ-Belegschaft eine Schiff fahrt auf dem Bielersee mit einem kleinen Spaziergang und leckerem Essen auf der Petersinsel. Eine Möglichkeit, angeregte Gespräche zu führen oder einfach dem Betriebsalltag zu entfliehen und zu geniessen.
Hans (Hausi) Christen, Abteilungsleiter Elektronische Datenverarbeitung, verlässt 1991 das WBZ und freut sich über das Abschiedsfest und die Geschenke.


Jahresabschlussfeier 1989: Ruedi Attenhofer (links), langjähriger Finanzchef der Stiftung WBZ, teilt seine Erfahrungen mit Prof. Dr. med. Heinrich Herzog, neuer Präsident der Stiftung WBZ und Nachfolger von Albert Fanchamps. Während der Feier tauschen sie Gedanken über die Zukunft aus, diskutieren die Herausforderungen und Chancen der kommenden Jahre und erinnern sich an wegweisende Entscheidungen, die die Entwicklung der Stiftung in den letzten 15 Jahren geprägt haben.

Am 1. Dezember 1990 organisiert das WBZ auf dem Dorfplatz in Reinach eine besondere Aktion: Der Verkauf von herzhaftem Gulasch dient nicht nur als kulinarischer Genuss, sondern hat auch eine wohltätige Mission. Der gesamte Erlös kommt dem Hildegard-Hospiz in Basel zugute, das sich für Kinder mit Behinderung in Rumänien einsetzt und dort wertvolle Hilfsaktionen durchführt. Auf dem Bild sind WBZ-Direktor Peter Kuhn (rechts) und Patrick Baerfuss, Besitzer des Pony-Hofes in Reinach, zu sehen – gemeinsam auf einer historischen Gulaschkanone aus dem Jahr 1909.
Das Sommernachtsfest findet anfänglich auf dem Parkplatz des Altbaus statt. Heute feiern wir bei schönem Wetter auf der Terrasse oder im Garten.


Die Reise führt im Jahr 1991 von der Schifflände in Luzern nach Weggis, wo eine idyllische Atmosphäre am Vierwaldstättersee herrscht. Momente voller gemeinsamer Erlebnisse und unvergesslicher Eindrücke.


«ICH HABE MICH GEFREUT, ALS DER BUNDESRAT COTTI 1992 INS WBZ GEKOMMEN IST UND MIT MIR GEREDET HAT! ICH KANN MICH NICHT MEHR DARAN ERINNERN, WAS ER GESAGT HAT, ABER ES WAR SCHÖN. AUF DEM FOTO WAR ICH 27. ICH HABE AM ANFANG NOCH IN DER EDV AM COMPUTER GEARBEITET, WEISS ABER NICHT MEHR WAS GENAU».


Auf dem Parkplatz des WBZ-Altbaus findet 1993 eine besondere Verkaufsaktion statt: In einem eigens errichteten Zelt werden Möbel angeboten, um die Finanzen aufzubessern. Mit grossem Einsatz kümmern sich die Helfer:innen und bringen die Möbel an die Frau und den Mann.
«GRÜMPELI REINACH»
Mit viel Einsatz und Teamgeist beteiligt sich 1993 eine kleine, mutige Gruppe am traditionellen «Grümpeli» in Reinach. Als «HandicapMannschaft» treten sie mit grosser Begeisterung an, zeigen beeindruckenden Kampfgeist und setzen ein Zeichen für Inklusion und Fairplay.

Am 30. September 1994 wird der Grundstein für ein zukunftsweisendes Bauprojekt gelegt. Der feierliche Spatenstich markiert den Beginn des heutigen Bestandsbaus, dessen Errichtung mit geschätzten Kosten von 40 Millionen Franken veranschlagt wird. Symbolisch ziehen Heidi Blaser (links) und Gisela Hartmann (rechts) die Vorrichtung für die ersten Schaufeln Erde. Dahinter geben (von links nach rechts) Prof. Dr. med Heinrich Herzog, Stiftungsrat, Dr. Eva Rüetschi, Gemeindepräsidentin von Reinach, Regierungsrätin Elsbeth Schneider und Gianfranco Balestra, Stiftungsratspräsident, den Startschuss für das bedeutende Bauvorhaben.


Marc Eglin (seit 1982 im WBZ)
«ICH WAR AUF DIESEM FOTO ETWA
30 JAHRE ALT. ES WAR DER SPATENSTICH FÜR DEN BESTANDSBAU. WIR HATTEN ALLE HOFFNUNG, DASS ES MODERNER WIRD: EIN EIGENES KLO, EINE EIGENE DUSCHE UND MEHR QUADRATMETER IM ZIMMER. AKTUELL HABEN WIR 21 QUADRATMETER, DAMALS WAREN ES 14.»

Die beiden WBZ-Gebäude sind durch einen unterirdischen Verbindungsgang unter der Aumattstrasse hindurch verbunden. Der Altbau an der Aumattstrasse 70 / 72 steht nicht mehr, doch ein Teil des Verbindungsganges ist erhalten geblieben und dient heute als Lager.

Im August 1995 feiert Peter Kuhn, Direktor, seinen 60. Geburtstag mit einer traditionellen «Chästeilete». Nur wenige Wochen später verstirbt Peter Kuhn völlig unerwartet an Herzversagen. Nach dem Tod von Peter Kuhn übernimmt Ruedi Fringeli die Position des Direktors. Sylvia Grosjean übernimmt die Leitung des Wohnzentrums, während Stephan Zahn (heutiger Geschäftsführer) die Verantwortung für das Bürozentrum trägt. Zusammen mit Ruedi Fringeli bilden sie die neue Geschäftsleitung.



Fröhliche Gäste feiern 1996 die Aufrichte des damaligen Neubaus. Eingeladen sind die engagierten Bauarbeiter:innen, Unternehmer:innen sowie zahlreiche prominente Persönlichkeiten. Die Bauarbeiten dauern von 1994 bis 1996.

Aktion «W ir B auen Zusammen»: Veronica Gredig, Bewohnerin und Mitarbeiterin, präsentiert die Backi-Pins. Mit dem Erwerb eines Pins für 6.50 Franken tragen die Spender:innen 1996 direkt zum Neubau bei –jeder gekaufte Pin steht für einen echten Backstein samt Zement.


«Ich heisse Backi und bin das Maskottchen der Backsteinaktion zur Finanzierung des WBZ-Erweiterungsbaus. Heute lebe ich hinter Gittern im Lager.»


Auf Einladung des FC Basel besuchen die Mitarbeiter:innen des WBZ im Oktober 1996 das Fussballspiel gegen Sion. Kubilay Türkilmaz (Bild links) sowie der erfolgreiche Schweizer Rollstuhlsportler Franz Nietlispach –begleitet von Barbara Schneider, Vertreterin des FCB – mischen sich unter die Fans. Sie geniessen die Atmosphäre, tauschen sich mit den Zuschauer:innen aus und sorgen mit ihrer Präsenz für besondere Begeisterung.
Gefeiert wird im Festzelt die Einweihung des WBZ-Neubaus (heutiger Bestandsbau).

«ZÜGLETE»
Die grosse «Züglete» steht an. Vom Altbau in den Neubau (heutiger Bestandsbau) – eine Heidelberger Druckmaschine wird an ihren neuen Standort transportiert.

Einweihungsfest vom 29. bis 31. August 1997: Drei Tage voller Feierlichkeiten zum Neubau, mit Festzelt, verschiedenen Beizen und zahlreichen Attraktionen. Bundesrat Flavio Cotti eröffnet das grosse Fest. Rund 10’000 Besucher:innen geniessen das Einweihungsfest, darunter viele prominente Gäste aus Politik und Gesellschaft.


Doppelter Otto bei der Einweihung: Otto Piller, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherung (links), Seite an Seite mit Bundesrat Otto Stich.
Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus begrüsst das WBZ seine Gäste auch im Restaurant Albatros.



Hoher Besuch: (von links nach rechts) Ruedi Fringeli, WBZ-Direktor, Bundesrat Flavio Cotti und Gianfranco Balestra, Stiftungsratspräsident, geniessen das bunte Treiben.

Das Sommernachtsfest: Ein Vergnügen unter freiem Himmel für Gross und Klein.


Hans Burn (ganz links) – ein erfolgreicher Skirennfahrer und mehrfacher Paralympics-Champion.
Tag der offenen Tür im August 1998: Ein Parcours bietet Besuchenden die Möglichkeit, den Umgang mit dem Rollstuhl selbst zu erfahren.

Hoher Besuch: Im Mai 1999 findet im WBZ die Sitzung der Kommission für soziale Sicherheit des Ständerates statt. Bundesrätin Ruth Dreifuss und Gianfranco Balestra, Stiftungsratspräsident, begrüssen die Bewohner:innen im Speisesaal.



Eine «Töggeli»-Partie auf der WBZ-Terrasse im WBZ-Altbau.

Das Grafische Service-Zentrum (GSZ) hebt ab. Im Juni 1999 besucht das GSZ die Basler Fluggesellschaft «Crossair» und geniesst einen Rundflug. Am Steuer der «SAAB 2000»: Politiker Paul Kurrus als Kopilot.


Jean-Louis Bauch
Abteilungsleiter Infrastruktur / Sicherheit (1997 – 2025 im WBZ) «WOCHENLANG HABEN WIR HEIMLICH GEÜBT, UNZÄHLIGE STUNDEN IM IMPROVISIERTEN WBZ-BALLETTSTUDIO VERBRACHT – NIEMAND WUSSTE DAVON. ALS WIR DANN ENDLICH AUFTRATEN, WAR DIE ÜBERRASCHUNG RIESIG. ANGEKÜNDIGT WAR EINE KINDER-BALLETTGRUPPE AUS REINACH. AUF DIE BÜHNE KAMEN DANN WIR – IM TÜTÜ. DAS PUBLIKUM WAR ÜBERWÄLTIGT, SPENDETE STANDING OVATIONS SCHON VOR DEM ERSTEN SCHRITT. ERST NACH MINUTENLANGEM APPLAUS KONNTEN WIR UNSERE VORFÜHRUNG ÜBERHAUPT BEGINNEN. UNVERGESSLICH!»

Übergabe des ISO 9001-Zertifikats: Im Februar 2000 feiert das WBZ seine ISO-Zertifizierung.

Sommernachtsfest 2000


Unter dem Motto «mir feschte» feiert das WBZ im Jahr 2000 sein 25-jähriges Bestehen.
Vom 27. bis 30. Oktober 2000 heisst es 25 Jahre WBZ: Drei Tage voller Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des WBZ. Im Mittelpunkt steht der Dank an Mitarbeiter:innen, Spender:innen, Kundinnen und Kunden, die Reinacher Bevölkerung sowie verschiedene Behörden. Rund 5000 Gäste besuchen die mehr als 20 Jubiläumsveranstaltungen, etwa «Promi-Talks», ein festliches Bankett, ein vielseitiger Gastro-Festbetrieb, ein Flohmarkt sowie Auftritte von Musizierenden, Guggenmusik, Tanz- und Theatergruppen. Ebenso gehören Vorträge von Politikerinnen und Politikern und ein ökumenischer Gottesdienst zum Programm.

Nur an der Fasnacht feiern Pipi Langstrumpf und Sträflinge gemeinsam.

2001


Rita Sprecher, Präsidentin Stiftung Flohmarkt für Behinderte und freiwillige Helferin WBZ-Flohmarkt (seit 1994 dem WBZ verbunden)
«IM JAHR 1994 HAT MEIN ENGAGEMENT IM FLOHMARKT ANGEFANGEN. AM ANFANG WAREN DAS NUR SPORADISCHE KLEINE EINSÄTZE, DIE ABER IMMER MEHR WURDEN. IM JAHR 1998 WURDE ICH ZUR PRÄSIDENTIN DES VEREINS FLOHMARKT GEWÄHLT. HEUTE GIBT ES DEN VEREIN NICHT MEHR UND DER FLOHMARKT IST IN DEN BETRIEB INTEGRIERT.»



«ICH MAG MICH ERINNERN, DASS DER EHEMALIGE HOCKEYNATIONALTRAINER
RALPH KRUEGER EINEN FASZINIERENDEN
VORTRAG ZUM THEMA TEAMBUILDING HIELT. ER WUSSTE GENAU, WOVON ER SPRACH – DAS HAT MAN GESPÜRT. ALS GROSSER HOCKEY-FAN WAR ES FÜR
MICH EIN BESONDERES ERLEBNIS. ICH HATTE SOGAR DIE GELEGENHEIT, IHM EIN GESCHENK ZU ÜBERREICHEN – ICH WAR SUPERNERVÖS. ZUDEM LIESS ICH MIR SEIN BUCH SIGNIEREN, DOCH LEIDER IST ES INZWISCHEN UNAUFFINDBAR.»
Mit einem eigenen Messestand präsentiert sich das WBZ auf der Gewerbeausstellung «AGIR02» in Reinach. Besucher:innen erhalten spannende Einblicke in die vielfältigen Dienstleistungen. Besonders jüngere Gäste kommen auf ihre Kosten und lassen ihrer Kreativität freien
Lauf – sie basteln einen fantasievollen Raben und geniessen die interaktive Atmosphäre.


Heute hat der Rabe 23 Jahre in den Federn und lebt in der Verwaltung des WBZ – in der Ecke der Abteilung Kommunikation / Fundraising.

Die «Waldgeister» statten dem WBZ einen Besuch ab: Mit lautstarken und schränzenden Klängen sorgt die Schüler-Guggemusik aus dem Schulhaus Aumatt in Reinach für ausgelassene Fasnachtsstimmung.

Auch im Jahr 2003 sind Mitarbeiter:innen von Novartis für einen Tag zu Gast im WBZ. Sie unterstützen tatkräftig in verschiedenen Bereichen – ob beim Putzen, in der Küche, in der Lingerie, im kreativAtelier oder bei der Arbeit in der EDV und der Treuhand. Zudem begleiten sie Menschen mit Behinderung beim Einkaufen. Der Tag, der für beide Seiten von grossem Wert ist, endet traditionell mit einem gemeinsamen Apéro im WBZ-Restaurant «Albatros» – ein schöner Abschluss voller Begegnungen und Austausch.


Im November 2003 führt das WBZ gemeinsam mit der Feuerwehr Reinach eine gross angelegte Sicherheitsübung durch.
WBZ-Direktor Stephan Zahn (heute Geschäftsführer) verlässt das Gebäude auf ungewohntem Weg – ein eindrucksvoller Moment.

Spannung pur beim Jubiläumsspiel der «WBZ All Stars». Das mitreissende Spiel vor zahlreichen begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern endet nach einem nervenaufreibenden Penaltyschiessen mit einem 10:9-Sieg für die «WBZ All Stars», die durch prominente Spieler verstärkt werden. Nach der regulären Spielzeit steht es 5:5.
«WBZ ALL STARS»
Per «Easy Rider» auf den Twannberg: 2005 machen sich die Mitarbeiter:innen des Grafischen Service-Zentrums auf eine aussergewöhnliche Fahrt. Auf ungewöhnlichen Dreirädern erkunden sie die malerische Landschaft des Berner Jura.



30 Jahre soziales Engagement: Das WBZ feiert sein Jubiläum mit vier öffentlichen «Jubi-Events». Ein besonderes Highlight ist das Podiumsgespräch zum Thema «Gleiche Rechte für Behinderte». Im Anschluss stehen Fachleute an Infoständen bereit, um Fragen zu beantworten und weiterführende Informationen zu bieten.
«Guiness World Records»: Ein Dutzend Rollstuhlfahrer:innen ziehen 2005 ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Reinach. Für den Rekord hat es trotz des Erreichens der Ziellinie leider nicht gereicht.

«GUINNESS

Bruno Planer (heute Geschäftsleitungsmitglied) und Cornelia Truffer (bis zur Pension im Jahr 2025 Geschäftsleitungsmitglied) unterstützen die Gastronomie und servieren an der Jahresabschlussfeier.



Das «Gautschen» ist ein alter Brauch im Buchdruckerhandwerk. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung werden die Lernenden in einer feierlichen Zeremonie entweder in eine Bütte getaucht oder auf einen nassen Schwamm gesetzt. Diese feuchtfröhliche Tradition dient symbolisch der Reinigung von den «Sünden» der Lehrzeit und markiert ihre offizielle Aufnahme als «Jünger Gutenbergs».


«WIR SIND JAHRELANG ALS DUO «TJA TJA» BEI DEN JAHRESABSCHLUSSFEIERN IM WBZ AUFGETRETEN UND HABEN KURZE KABARETTSTÜCKCHEN AUFGEFÜHRT. DIE SKETCHE HABEN WIR GEMEINSAM VERFASST UND DANN EINGEÜBT. DIE IDEE FÜR «TJA TJA» ENTSTAND SPONTAN – WER SIE HATTE, WISSEN WIR GAR NICHT MEHR. DIE AUFTRITTE WAREN JEDENFALLS LEGENDÄR.»
Henk, Zeichner aus Basel, signiert seine Kreation «Willi Billi Zapp». Willi Billi Zapp ist heute noch mit dem WBZ-Auto unterwegs.



Willi Billi Zapp (WBZ) begleitet das WBZ in den frühen 1990er-Jahren. Die Kurzgeschichten mit Willi Billi Zapp von Henk, Zeichner aus Basel, regen damals zum Nachdenken an, sind skurril, schräg und lustig.
Die Gastronomie beim Show-Kochen an der Mustermesse Basel (muba) 2006.



Stiftungsrat 2006 (von links nach rechts): Dr. Beat Ritter, Paul Müller, Georg J. Fogler, Irene Endress, Heinrich Herzog, Gianfranco Balestra, Dr. Peter E. Burckhardt und Christmuth Flück.


Mit dem Trotti vom Altbau durch den unterirdischen Verbindungsgang in den Neubau und zurück.

Sommernachtsfest 2007: Buntes Treiben in der Hüpfburg.

2007 in Reinach.

Zu Besuch am WBZ-Stand an der AGIR: Cornelia Truffer und Herbert Walther umringt von Fabian Frei (links) und Koji Nakata, ehemalige Spieler des FC Basel.


Die Bücher vom WBZ-Flohmarkt stehen feinsäuberlich sortiert bereit für die vielen Leseratten. Edith Schmid, Bewohnerin, stöbert bereits im Atlas.
Freiwillige Helfer stossen vor dem grossen Ansturm auf den WBZ-Flohmarkt an.


Verkaufsausstellung 2007 (heute Jahresausstellung).



Ein Blumenstrauss aus liebevoll verarbeitetem Filz, der nie verwelkt und mit Charme begeistert – Helena Fuhrer präsentiert ihn stolz. Im kreativAtelier wird seit über 20 Jahren der Kreativität freien Lauf gelassen – hier entstehen mit Herzblut einzigartige Werke, die Geschichten erzählen und Räume verschönern.
Die Seitentür im Speisesaal wird von den Bewohnerinnen Monika Rymann und Fabienne Meier (links und rechts) sowie Jean-Louis Bauch, Abteilungsleiter Infrastruktur & Sicherheit, und Elena Sparta, Mitarbeiterin Gastronomie, feierlich eingeweiht.
Tivatip Numtee, Bewohnerin und Mitarbeiterin, auf der Terrasse des kreativAteliers bei Sonnenschein am Malen.


Das Plauschturnier rollt los! Beim inklusiven Unihockey-Turnier für Rollstuhlfahrer:innen stehen Teamgeist, Fairplay und Spielfreude im Mittelpunkt. In entspannter Atmosphäre wird gemeinsam geschwitzt, gelacht und mit Leidenschaft gespielt – ein sportliches Highlight, das Barrieren abbaut und neue Perspektiven eröffnet.
Simone Coigny, Mitarbeiterin und Frontsängerin «Street Café», gibt 2008 ein Konzert an der Sonntagsmatinée.

Sommernachtsfest 2009 mit Feuer-Show und Foto-Ecke. Michael Kiefer und Monika Schnyder posieren im Beach-Look.



Der legendäre WBZ-Sommernachtsfest-Wettbewerb ist auch heute noch lebendig – eine echte Tradition mit Kultstatus. Einzig die Wettbewerbsurne hat inzwischen ein modernes Update erhalten. Der Geist des Wettbewerbs bleibt jedoch unverändert.

An der Fasnacht lassen auch wir die Sau


Der Verein «Fründ vom WBZ» wird am 8. November 1977 als eigenständiger Gönnerverein ins Leben gerufen. Ziel ist es, ideelle und finanzielle Unterstützung zu leisten, Spenden zu akquirieren sowie wertvolle Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Im Laufe der Jahrzehnte zählte der Verein zahlreiche namhafte Persönlichkeiten zu seinen Mitgliedern und prägte durch sein Engagement die Entwicklung des WBZ mit. Unter der Leitung von Viktor Höchle (im Bild) wurde der Verein 2014 würdevoll aufgelöst – sein Wirken bleibt unvergessen.

Seit vielen Jahren dürfen die Bewohner:innen gemeinsam singen, lachen und musikalische Erinnerungen schaffen – ein wertvoller Bestandteil des Lebens im WBZ. Der damalige Chor «Frohsinn» (Bild) ist für viele ein Ort der Freude und Verbundenheit. Heute nennt sich die stimmungsvolle Gruppe WBZ-Chor und hat für das Jubiläumsjahr einen Jubi-Song mit Leidenschaft und Herzblut einstudiert. Ein berührender musikalischer Moment, der Gemeinschaft hörbar macht.

Die Köchinnen und Köche präsentieren ihre Dessert-Kreationen für die Jahresabschlussfeier.



Die Infrastruktur-Truppe.
«SALZ IN DER SUPPE»
Das «Salz in der Suppe» liefert im Jahr 2010 die Abteilung Grafisches Service-Zentrum. Mit einem Auftritt an der Jahresabschlussfeier mit selbst kreierten Instrumenten aus Papier und Karton begeistern sie das Publikum.





In der Mischeli-Kirche in Reinach findet 2010 ein grosses Benefizkonzert zu Gunsten von Menschen mit Behinderung statt.


Die WBZ-Katzen wohnen im WBZ-Altbau –da gibt es ein Katzentürchen. Der Vorteil, wenn man als Katze in einer so grossen Institution wohnt: Irgendjemand hat immer Zeit zum Kraulen und Geniessen.

Seit 1990er-Jahren präsentiert sich das kreativAtelier an der Herbstmesse. Christine Koller, Abteilungsleiterin Beschäftigung (links) – heute in ihrem wohlverdienten Ruhestand – und Eva Richner, Gruppenleiterin kreativAtelier, freuen sich auf den zweiwöchigen Tapetenwechsel auf dem Petersplatz.

Nationaler Zukunftstag: Die Mädchen und Buben sind heute erwachsen und mitten im Berufsleben, im Studium oder bereits bei einer Weiterbildung. Jedes Jahr nehmen wir an der schweizweiten Aktion teil und bieten den jungen Mädchen und Buben einen wichtigen – und hoffentlich zukunftsweisenden – Einblick in das Berufsleben.
Dann melde Dich unter info@wbz.ch und schreib uns, was aus Dir geworden ist.
Patrick Möschlin, Abteilungsleiter Rechnungswesen, Thomas Müller, Abteilungsleiter Kommunikation / Fundraising, und Theo Kohler, Abteilungsleiter Treuhand, stossen auf ein neues Jahr an. Prost!


Theo Kohler, Abteilungsleiter Treuhand, und Céline Büchler, Bewohnerin und Mitarbeiterin, an der AGIR 2012.
Brücken bauen fürs Leben: Viele Jahre bietet das Projekt Seitenwechsel Lernenden aus dem Bankenwesen die wertvolle Gelegenheit, über den Tellerrand zu blicken. Der Einblick in die Arbeit unserer Stiftung öffnet Türen zu Empathie, Verständnis und persönlicher Reifung. Der Austausch stärkt soziale Kompetenzen und fördert ganzheitliche Bildung. Ein Gewinn für Lernende, Bewohnende und Gesellschaft!


Die Bewohner:innen werden in Verkehrssicherheit geschult und sensibilisiert.

Der «WBZ-Advents-Stern» – der etwas andere Adventskalender – wird ins Leben gerufen. Die 25 gelbroten Röhren beinhalten 25 Geschichten, geschrieben von Menschen mit Behinderung und Autoren des ZytgloggeVerlags. Rund 10 Jahre später haben wir das Projekt «WBZ-Advents-Stern» wiederaufgenommen. Der etwas andere Adventskalender ist jeweils ab Ende Oktober erhältlich – nur solange Vorrat.




«WIR BRAUEN ZUSAMMEN»
Unter dem Motto «Wir Brauen Zusammen» brauen die Kadermitglieder des WBZ bei «Unser Bier» in Basel das WBZ-Bier.

Barbara Prétôt Abteilungsleiterin Qualität (seit 2009 im WBZ)
«ICH BIN SEIT MAI 2009 IM WBZ. DIESES FOTO IST AN EINEM ANLASS IM WBZ ENTSTANDEN. MEINE SCHÖNSTEN ERINNERUNGEN RUND UM DAS WBZ SIND DIVERSE BEGEGNUNGEN MIT DEN BEWOHNENDEN UND DEN MITARBEITENDEN SOWIE DIE VIELEN TOLLEN ANLÄSSE.»
Am Tag der Partnerschaft heissen wir Mitarbeitende von Novartis herzlich im WBZ willkommen. Dabei erhalten sie Einblicke in unsere vielfältige Arbeit und erleben hautnah, was unseren Alltag so besonders macht. Jedes Jahr besuchen uns verschiedene Firmen und Institutionen, die für einen Tag ihr gewohntes Arbeitsumfeld verlassen und in unsere lebendige WBZ-Welt eintauchen. Nutzen auch Sie die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen – und entdecken Sie das Engagement, die Herzlichkeit und die Vielfalt, die unser Haus prägen. Buchen Sie noch heute Ihre kostenlose Führung bei uns im WBZ! Wir freuen uns auf Sie.
Buchen Sie noch heute Ihre kostenlose Führung bei uns im WBZ!




«ICH ERINNERE MICH GUT AN DAS FOTO –AUFGENOMMEN AUF DEM ALTEN PARKPLATZ VOR DEM ALTBAU, VERMUTLICH IM RAHMEN DER ERSTEN TEILNAHME DES WBZ AN DER AKTION «BIKE TO WORK». BIS HEUTE FAHRE ICH MEIST MIT DEM VELO VON PRATTELN ZUR ARBEIT – SELBST BEI SCHNEE ODER KÄLTE. INZWISCHEN BIN ICH JEDOCH MIT EINEM FLOTTEN E-BIKE UNTERWEGS, DAS MIR DIE STRECKE ERLEICHTERT UND DAFÜR SORGT, DASS ICH NICHT MEHR GANZ SO VERSCHWITZT IM WBZ ANKOMME.»

«DAS FOTO IST 2016 BEI EINER WEITERBILDUNG DER BLT ENTSTANDEN. DABEI WURDE DEREN PERSONAL FÜR DIE BEDÜRFNISSE IHRER FAHRGÄSTE SENSIBILISIERT. WIR KONNTEN UNSERE ERFAHRUNGEN UND EINDRÜCKE EINBRINGEN. ICH FAND DAS SUPER – DENN SO KONNTEN AUCH WIR IN RUHE IN EINEN BUS EINUND WIEDER AUSSTEIGEN.»



«BEREITS SEIT VIER JAHREN GENIESSE ICH DEN RUHESTAND MIT MEINER FRAU
ROSIE – UND KEINE SEKUNDE DAVON
BEREUE ICH. DENNOCH BLICKE ICH MIT GROSSER DANKBARKEIT AUF MEINE ZEIT IM WBZ ZURÜCK: ÜBER ZWANZIG JAHRE
DURFTE ICH TEIL DIESES BESONDEREN
HAUSES SEIN – DREI JAHRE IN DER IMMOBILIENVERWALTUNG UND GANZE 18 JAHRE IM TREUHANDBÜRO. VIELE SCHÖNE
ERINNERUNGEN, GEMEINSAME ERLEBNISSE UND HERZLICHE MOMENTE MIT THEO (AUF DEM BILD) UND DEM TEAM HABEN DIESE ZEIT GEPRÄGT UND BLEIBEN UNVERGESSEN. ZUM 50. GEBURTSTAG WÜNSCHE ICH DEM WBZ VON HERZEN ALLES GUTE.»

Der WBZ-Zeppelin thront über dem WBZ und macht auf dem WBZ-Flohmarkt aufmerksam.



Tag der offenen Tür: Anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums (2015) finden verschiedene Talks statt, moderiert von Benjamin Huggel, ehemaliger Spieler des FC Basel.

Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung (von links nach rechts): Paul Müller, Dr. Carlo Petralli, Dr. Beat Ritter, Cornelia Truffer, Nadine Loeliger, Ferdinand Pulver, Myrna Tarköy-Afèche, Irene Endress, Roman Jermann, Dr. Peter E. Burckhardt, Stephan Zahn und Walter Schöpfer.

Jürg Fringeli, Mitarbeiter, freut sich auf den «Neubau 2020». Das Projekt wird der Öffentlichkeit ein erstes Mal präsentiert.








2017: Druck-Workshop für interessierte Bewohner:innen.

Action Paintin im kreativAtelier.

Stephan Zahn, Geschäftsführer, im Gespräch mit Stefan Huber, Bewohner und Mitarbeiter, am Forum der AGIR 2018.


Thomas Müller, Abteilungsleiter Kommunikation / Fundraising, Mirjam Lichtensteiger, Mitarbeiterin, und Olivia Altenhoff, Projektleiterin Major Donor Fundraising, betreuen den Stand.
Die Baueingabe wird unterzeichnet von (im Uhrzeigersinn gestartet oben links): Stephan Zahn, (Geschäftsführer), Peter J. Meier (Gemeinderat), Gerda Massüger (Präsidentin Baukommission), Vertreterin aus dem Kanton Basel-Landschaft, Kathrin Beck-Siegrist (Geschäftsführerin Bürgerrat), Peter Joos (Architekt), Dr. Peter E. Burckhardt (Stiftungsratspräsident) und Peter Schmid (Architekt).


«NEUBAU
Bernhard Heusler, ehemaliger Präsident des FC Basel, hält einen Vortrag für das Patronatskomitee «Neubau 2020». Auf dem Bild (von links nach rechts): Stephan Zahn, Geschäftsführer, Bernhard Heusler, Seraina Baumgartner, Bewohnerin und Mitarbeiterin, und Urs Endress, Präsident Patronatskomitee «Neubau 2020».
Die Firma Endress+Hauser (Schweiz) AG führt ihren Sozialtag bei uns im WBZ durch und kocht für die Bewohner:innen.




2018: Das Neubau-Maskottchen, ein fröhlicher Biber namens «Neubi», hat dank eines Namenswettbewerbs seinen liebenswerten Namen erhalten.
Stolz steht Neubi zwischen seinen beiden «Göttis» (Patrick Moeschlin (links), Abteilungsleiter Rechnungswesen und Paul Burkhardt, Mitarbeiter), die als Namensgeber den kreativen Impuls lieferten – ein Symbol für Gemeinschaft, Mitgestaltung und die besondere WBZ-Atmosphäre.

Unter dem Motto «Gemeinsam an der Erfolgsgeschichte weiterbauen» wird der Neubau 2020 konkret.
und Teil der Erfolgsgeschichte werden!

Ein Ausflug zum Römerfest in Augusta Raurica – einmal leben wie die Römer! Inmitten antiker Kulissen tauchen die Bewohner:innen in die faszinierende Welt vergangener Zeiten ein und erleben Geschichte zum Anfassen. Solche besonderen Erlebnisse sind nur dank der freiwilligen Helfer:innen möglich, die mit ihrer gespendeten Zeit solche Momente voller Gemeinschaft und Inspiration überhaupt erst ermöglichen.

Mit verschiedenen vorgängigen Workshops wird gemeinsam mit den Bewohner:innen – den künftigen Nutzer:innen – die räumliche Planung der Nasszelle getestet. Ein Aufwand, der sich lohnt.


Hanspeter Hofmann Bewohner und Mitarbeiter (seit 1989 im WBZ)
«ICH KANN MICH GUT AN DEN AUSHUB UND DAS FEST ZUR GRUNDSTEINLEGUNG ERINNERN. JETZT BIN ICH GLÜCKLICH, IM NEUBAU ZU SEIN UND FROH, MEIN EIGENES BADEZIMMER ZU HABEN. ICH FÜHLE MICH PUDELWOHL. ICH BRAUCHE NUR WENIG HILFE UND DAS MÖCHTE ICH SOLANGE WIE MÖGLICH BEIBEHALTEN.»


Gerda Massüger
Baukommissionspräsidentin
Neubau
2020
«IN DER BAUKOMMISSION HATTEN WIR EINEN HOHEN ANSPRUCH AN DIE QUALITÄT UND DEN STANDARD DES NEUBAUS – FÜR DIE MENSCHEN, DIE HIER EIN- UND AUSGEHEN. DAS WBZ GIBT DEN MENSCHEN MIT EINER BEHINDERUNG DIE MÖGLICHKEIT, EINEN SINN FÜRS LEBEN ZU FINDEN, EINE AUFGABE. SIE SIND IM TEAM UND IN DER GESELLSCHAFT INTEGRIERT. DAS WBZ IST VIEL MEHR ALS EIN WOHNZENTRUM.»



Mit dem Neubau 2020 erhält auch die Gastronomie ein frisches Gesicht. 2019 wird das neue Restaurant Piazza feierlich eröffnet – ein moderner Treffpunkt, der Genuss und Begegnung vereint. Hier verbindet sich zeitgemässes Ambiente mit kulinarischer Vielfalt und schafft einen Ort, an dem sich Mitarbeitende, Bewohner:innen und Gäste gleichermassen willkommen fühlen.
Christo und Jeanne-Claude – das bekannte Künstlerpaar – ist hier definitiv nicht am Werk. Darunter versteckt sich der neue Windfang im Lichthof.
Die lichtdurchflutete Passerelle verbindet den Bestandsbau mit dem Neubau und lässt die beiden Gebäude miteinander verschmelzen.

Die «Aumättler», die Guggenmusik aus dem Schulhaus Aumatt, ziehen an der Fasnacht mit voller Energie und in den leuchtenden Farben des WBZ (Zufall?) durch die Strassen. Mit Trommeln, Pauken und Blasinstrumenten bringen sie Schwung in die närrische Zeit – ein klangvoller Gruss aus der Nachbarschaft, der Verbundenheit und Lebensfreude spürbar macht.

Olivia Altenhoff
Projektleiterin Baufundraising (im WBZ seit 2016)

«DAS WAR DIE ERSTE GROSSE MAILINGAKTION, DIE WIR IM RAHMEN DES NEUBAUS DURCHGEFÜHRT HABEN. DAMALS WURDEN RUND 300’000 WUNSCHBAUSTEINE VERSCHICKT. DIE AKTION KAM SUPER AN – UND WIR ERHIELTEN VIELE STEINE MIT TOLLEN WÜNSCHEN FÜR DAS WBZ, DIE BEWOHNENDEN UND DIE MITARBEITENDEN ZURÜCK.»

Gemeinsam in die neue Zukunft blicken.
Der Garten ist am Entstehen. Die einzelnen Komponenten lassen sich bereits erahnen.


Nach zwei Jahren Bau- und fast zehn Jahren Planungszeit ist der Neubau im Jahr 2021 vollbracht.

Auch der Eingangsbereich bekommt ein Facelifting.


Margrit Borer Gastronomie (im WBZ von 2002 bis 2025)
«AN MEINEM SCHNUPPERTAG IM WBZ VOR ÜBER 20 JAHREN STELLTE ICH EIN PAAR STÜHLE AN DIE BAR. DA KAM JEMAND IM ROLLSTUHL UND SAGTE «WEISCH WAS, DIE KASCH GRAD WIDR VERSORGE – MIR BRINGE UNSERE STIEHL SÄLBER MIT.» DAS WAR MEINE ERSTE BEGEGNUNG MIT KÖRPERBEHINDERTEN MENSCHEN. DAS HAT EINDRUCK GEMACHT – UND DAS WBZ HAT MICH GEPACKT.»
Nach der Corona-Zwangspause dürfen wir 2022 endlich unseren WBZ-Neubau der Öffentlichkeit zeigen und allen Interessierten einen Blick hinter die Kulissen gewähren.


Der Neubau fotografiert aus dem neuen Blumen- und Gemüsegarten, der von der Abteilung Werkplatz bewirtschaftet wird.


Audio im PDF einbetten
Stephan Zahn, Geschäftsführer, und Jörg Thomas Felix, Stiftungsrat (Finanzen), sowie Roman Jermann, Stiftungsratspräsident (von links nach rechts), im Gespräch am Tag der offenen Tür.
Die Jahresabschlussfeier 2022 überrascht die Gäste immer mit einem Act – Cap Nguyen, Mitarbeiter, findet den Engel top. Diesmal war ein Engel und ein Seiltänzer zu Besuch auf der WBZ-Bühne.


«Ok, das war gut. Wir machen es nochmals …» Viel Fleiss und viele Versprecher stecken hinter dem neuen Image-Film, der im Frühjahr 2023 im WBZ in einem professionellen Setting entsteht.
77 Bombay Street rockt im Duo die Bühne im WBZ – ein einmaliges Konzert im WBZ. Der Auftritt ist von der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) gespendet.

Der WBZ-Flohmarkt erhält ein frisches und moderneres Design. Die vier Tage Ende Oktober sind in vielen Agenden fix eingetragen und locken tausende Flohmarkt-Fans ins WBZ.

2024 ist unser Messestand erstmals rollstuhlgängig – ein neues Abenteuer!


Pasquale d’Aloia, Bewohner und Mitarbeiter, testet die Rollstuhlgängigkeit bereits einmal.
Musik für alle – Vorurteile gehen flöten! Der WBZ-Chor, die Band «Musik für alle» der Musikschule «Musik trotz allem» sowie weitere Gäste laden anlässlich der nationalen Aktionstage Behindertenrechte zu einem inklusiven Konzert im WBZ ein. Gemeinsam wird ein musikalischer Nachmittag gestaltet, erlebt und genossen – mit einem vielfältigen Programm und einem durchmischten Publikum. Nach dem Konzert wird gemeinsam auf die Inklusion angestossen.


Die Wildbienen der Reinacher Heide wohnen seit 2024 im «Reinacher Spalentor» im WBZ-Garten – eine Aktion zum 125-JahreJubiläum der Basler Kantonalbank. Das Grafische Service-Zentrum ist massgeblich an den Basler Wahrzeichen, die überall in der Region anzutreffen sind, beteiligt und rüstet die Wildbienenhäuschen aus.
Die Stadt Reinach feiert 2024 das ganze Jahr ihren 850. Geburtstag – der Höhepunkt ist das grosse «Rynach Fescht» Mitte September und auch wir feiern mit einem Info-Stand mit grossem Wettbewerb und Fotobox mit.


Inklusive diashow
Ruedi Fringeli, ehemaliger Direktor, besucht das «Rynach Fescht» und lächelt gemeinsam mit seiner Frau Margrit in die Fotobox.

Zur Feier des Tages geht es auf der Romreise in die Kaserne der Päpstlichen Schweizergarde zu einem einmaligen Besuch: Wir werden von zwei Schweizergardisten empfangen, durch das Gardequartier mit Hof, Waffenkammer und Saal geführt und hören spannende Geschichten rund um acriter et fideliter – das Motto der Garde, «tapfer und treu». Die Reise ist möglich dank Spenden aus dem Freizeit- und Ferienfonds. Dadurch ist ein grossartiges Erlebnis möglich geworden und für viele Menschen der Traum einer spannenden Reise «weit weg» vom Alltag in Erfüllung gegangen.


Sylvie Kneubühler
Mitarbeiterin Grafisches Service-Zentrum (seit 2013 im WBZ)
«ICH DURFTE IM FRÜHLING MIT AUF DIE ROM-REISE. FÜR MICH WAR ES ERST DIE
ZWEITE REISE MIT EINEM FLUGZEUG. SPEZIELL GEFALLEN HAT MIR DER VATIKANISCHE GARTEN MIT DEM VERSCHIEDENEN PFLANZEN UND DEM LABYRINTH. DAS WAR EIN BESONDERES ERLEBNIS.»

Der Neujahrsapéro im 70er-Jahre-Stil bietet spezielle Delikatessen wie geniessbare Fliegenpilze und charmante Mettigel – ein gelungener Auftakt ins Jubiläumsjahr.


«Man muss den Blues-Hexenmeister Philipp «Bluedög» Gerber nicht beschreiben. Nein, man muss ihn sehen, hören und fühlen! Seine Art, die Saiten seiner Gitarre zu bearbeiten, ist legendär. Kaum einer fühlt und spürt den Blues so wie er, ein Mann, der die feinen Töne des Blues zerbrechlich leise spielen kam, um danach brachial die Gitarre aufzudrehen und zu ex plodieren! He is the man!» heisst es auf der Website der Band, und so haben wir es im WBZ auch erlebt. «Bluedög», das grosse Highlight des Festes.

Es ist der 16. Mai 2025. Ein wunderschöner
Frühlingstag: blauer Himmel, Sonnenschein, fast schon frühsommerliche Wärme. Der perfekte Tag für einen geselligen Abend im gemütlichen WBZ-Garten!

Im Rahmen des 50-Jahre-Jubiläums bereitet Sterneköchin Tanja Grandits den Bewohner:innen einen exklusiven Samstagnachmittag mit einem Drei-Gang-Menü. Kulinarische Raffinesse, Herzlichkeit und ein kunstvolles Dessert machen den Besuch zu einem emotionalen Höhepunkt.
mit Tanja Grandits
Konzert

13. September 2025: Matteo Domeniconi, Mitarbeiter Kommunikation / Fundraising, (links) überreicht gemeinsam mit Roman Jermann, Stiftungsratspräsident, Regierungsrätin Monica Gschwind nach ihrer bewegenden Rede ein Geschenk.


Sharif Mitarbeiter Computergruppe (seit 2024 im
«ICH MACHE GERNE MUSIK ALS DJ. DAS FOTO ZEIGT MICH BEI EINEM AUFTRITT IM WBZ. DAS MACHT MIR SEHR VIEL SPASS.»

Sommernachtsfest: Die Tische sind festlich dekoriert, die Bühne steht bereit, auf der Terrasse ist der Grill aufgebaut und das Gastronomie-Team ist eifrig am Vorbereiten und Braten.
Inklusive diashow
13. September 2025: Tag der offenen Tür. Die Besucher:innen erwartet ein vielfältiges Programm: Foto- und Filmausstellung «50 Jahre WBZ», Fotobox, Musik, Führungen, freie Begehung, Grill, Kaffee und Kuchen, Glücksrad, Wettbewerb, Mitmachaktionen und Präsentationen.


Die Bereiche stellen sich der Öffentlichkeit vor und haben sich ein tolles Angebot für die Besucher:innen ausgedacht.

Pensionierten-Anlass 2025: Jedes Jahr geniessen die pensionierten WBZler:innen einen halben Tag im WBZ. Gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, Geschichten erzählen und neue WBZ-Facetten kennenlernen.

Das Resultat aus der Fotobox am Tag der offenen Tür: Viele Besucher:innen und Mitarbeiter:innen sowie Bewohner:innen nutzen die Chance und verewigen sich im WBZ-Fotoarchiv.
Inklusive diashow

Nach monatelanger kreativer Arbeit wird am 13. Oktober 2025 feierlich die Jubi-Stele enthüllt – ein Gemeinschaftswerk für die Ewigkeit und voller Fantasie und Teamgeist. Die Jubi-Stele ist öffentlich zugänglich und darf jederzeit im WBZ-Garten besucht werden.
WBZ-AGENDA
Kultur am Sunntig im WBZ: David Bröckelmann und Salomé Jantz alias Bröckelmann & Bröckelfrau besuchen anlässlich der Kultur-Serie das WBZ und geben ein Ausschnitt aus dem Programm «Warten» zum Besten. Zu Besuch waren ausserdem die Sixty Strings, der Chor Lunes, Pete Kaupp und Nina Dimitri mit Silvana Gargiulo.


Seit vielen Jahren spielen die Loamvalley Stompers unter der Leitung von Urs Aeby an der Benefiz-Jazz-Matinée für den guten Zweck. Die Kollekte kommt Menschen mit Behinderung zu Gute – herzlichen Dank!
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Das Sommernachtsfest ist für Gross und Klein. Die Kleinen dürfen am Malwettbewerb teilnehmen, der dieses Jahr unter dem Motto «50 Jahre WBZ» stand.

Der Stiftungsrat engagiert sich ehrenamtlich und leistet wertvolle Arbeit. Als Dank sind die Mitglieder und ihre Partner:innen jährlich zum Stiftungsratsessen eingeladen. Dieses Jahr stand es ganz im Zeichen der Gewürzwelt: Küchenchef und Sous-Chef führten mit aromatischen Kostproben auf eine kulinarische Reise. Ein Quiz sorgte für Freude, die Gewinner:innen erhielten ein exklusives WBZ-Gewürz-Set. Alle mischten ihr eigenes Gewürz, bevor das Abendessen aus der hauseigenen Gastronomie mit einer Jubiläums torte zum 50. WBZ-Geburtstag seinen festlichen Abschluss fand.

Seit einigen Jahren gibt es die Jahresausstellung des kreativAteliers (ehemalige Verkaufsausstellung). Die Flyer der vergangenen Jahre zeigen die Vielfalt der Ausstellung auf und erinnern an alte Zeiten. Das Motto «Ozean» bringt 2025 viele Meeresbewohner:innen auf die Piazza im WBZ.
Die Mitarbeiter:innen definieren gemeinsam das Motto und kreieren abwechslungsreiche Produkte.
4 / 2025
«Jubiläumsausgabe»

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Mit Musik, Magie und vielen Emotionen verabschiedet das WBZ sein Jubiläumsjahr. Rund 200 Gäste erleben ein abwechslungsreiches Programm mit dem Duo Pablito, dem WBZ-Chor und der Seifenblasenkünstlerin Galina Chernik – ein Fest, das die Gemeinschaft stärkt und den Blick voller Motivation in die nächsten 50 Jahre richtet.
Jubi-Song: «WBZ, seit 50 Jahren da, ... seit 50 Jahren schon.»


«Happy Birthday» ertönt durch den Saal und dann präsentiert das gesamte Team der Gastronomie eine gigantische Torte.
Der rote Buzzer für die Photobox wird an der Jahresabschlussfeier 2025 fleissig gedrückt.
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Dann melde dich bei uns.
Cornelia Truffer, Bereichsleiterin Serivces und stellvertretende Geschäftsführerin, liest sich an ihrer Verabschiedung anlässlich ihrer Pensionierung die, nicht ganz ernst gemeinten, Pensions-Tipps durch.

Mit Dank und Stolz – das Jubi-Book zum 50-Jahre-Jubiläum
Liebe Mitwirkende, liebe Wegbegleiter:innen
Die Umsetzung dieses einmaligen Jubi-Books wäre ohne den grossen Einsatz, die enorme Kreativität und viel Durchhaltewillen aller Beteiligter nicht möglich gewesen. Angefangen bei all jenen, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten für Interviews, Videos und Gespräche zur Verfügung gestellt haben – von Mitarbeitenden, über freiwillige Helfer:innen bis zu den Bewohnenden und Angehörigen. Es sind ihre authentischen Erinnerungen und Erzählungen, die den bunten Alltag im WBZ lebendig werden lassen und einen beeindruckenden Einblick gewähren.
Ein grosser Dank gilt auch Barbara Wetterwald, langjährige Bewohnerin und Mitarbeiterin des Werkplatzes. Sie hat den Umschlag des Buches mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Der Umschlag bringt zum Ausdruck, was das WBZ ausmacht – ein Ort, an dem Stolz, Inklusion und Kreativität grossgeschrieben werden.
Herzlich zu verdanken ist auch die gelungene Zusammenarbeit mit der Buchbinderei Grollimund sowie der Agentur für visuelle Kommunikation typo.d AG, beides Unternehmen mit Sitz in Reinach. Speziell zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang der grosse Einsatz von Tatjana Bolinger, Lernende bei typo.d AG. Sie hat mit Unterstützung des Inhabers und Geschäftsführers Daniel Haldemann die Gestaltung des Jubi-Books im Rahmen eines Lernendenprojekts übernommen – und die anspruchsvolle Aufgabe mit Bravour gemeistert.
Dank der Umsetzung als Lernendenprojekt beim langjährigen WBZ-Partner typo.d AG war dieses spezielle Jubi-Book für das WBZ überhaupt finanzierbar. In diesem Zusammenhang gilt der Dank auch der WBZ-Geschäftsleitung, die an das Gelingen des JubiBooks und dessen Mehrwert glaubte und die entsprechenden Ressourcen bereitstellte.
Ein besonderer Dank gilt den beiden WBZ-Abteilungen Grafisches Service-Zentrum und Kommunikation / Fundraising. Die Mitwirkenden aus diesen Abteilungen verfassten Texte, trugen Bilder zusammen und erstellten die vielen digitalen Inhalte, welche dieses Jubi-Book so einmalig machen.
Zu guter Letzt gebührt Olivia Fessler grosser Dank – als Projektleiterin hielt sie die Fäden zusammen und brachte das Projekt mit Herz, Umsicht und Engagement ins Ziel.
Allen, die mitgewirkt, mitgedacht und mitgetragen haben, gilt ein herzliches Dankeschön – dieses Jubi-Book ist ihr gemeinsames Werk.
Thomas Müller
Abteilungsleiter Kommunikation / Fundraising, Geschäftsführungsassistent









Geschätzter Stiftungsratspräsident Roman Jermann
Geschätzte Mitglieder des Stifungsrats
Sehr geehrter Geschäftsführer, lieber Stephan Zahn
Geschätzte Mitglieder der Geschäftsleitung
Sehr geehrte Damen und Herren aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung
Sehr geehrte Spenderinnen und Spender Liebe Gäste
Es ist mir eine grosse Freude und Ehre, heute mit Ihnen das 50-jährige Bestehen des Wohn- und Bürozentrums für Körperbehinderte hier in Reinach zu feiern. Dieses Jubiläum ist ein bedeutender
Meilenstein: Nicht nur für das WBZ selbst, sondern auch für den Kanton Basel-Landschaft.
Das WBZ ist seit seiner Gründung 1975 weit mehr als ein Ort zum Wohnen und Arbeiten. Es ist ein Zentrum der Begegnung, der Selbstbestimmung und der Teilhabe. Es ist ein Ort, an dem Menschen mit Behinderungen ihren Platz finden, ihre Fähigkeiten einbringen und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können.
Damit leistet das WBZ einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft und für den Kanton BaselLandschaft.
Von Anfang wurde das WBZ vom Geist der Selbsthilfe getragen Menschen mit Behinderungen haben für sich und für andere vielfältige Perspektiven geschaffen. Dieses Fundament ist heute aktueller denn je. Es zeigt, dass Inklusion nicht nur ein gesellschaftlicher Auftrag ist, sondern auch aus der Gemeinschaft selbst wachsen kann. Das WBZ lebt diesen Anspruch seit Langem
Ein Blick zurück zeigt, wie weit wir gekommen sind. Vor 50 Jahren stand die Behindertenhilfe noch ganz am Anfang. Vieles war geprägt von Abgrenzung, einem «Versorgungs-Gedanken» und von einem Verständnis, das die Selbstbestimmung kaum kannte. Die einzelne Person mit Behinderung und ihre individuellen Bedürfnisse standen wenig im Fokus
Heute dagegen stehen die gesellschaftliche Teilhabe und die Inklusion ganz klar im Zentrum der Leistungserbringung. Die UN-Behindertenrechtskonvention, die auch von der Schweiz mitunterzeichnet wurde, setzt dafür einen klaren Rahmen. Sie verpflichtet uns, Barrieren abzubauen und in allen Lebensbereichen Teilhabe zu ermöglichen. Sei es beim Wohnen, beim Arbeiten oder in der Freizeit Inklusion bedeutet, dass alle Menschen selbstverständlich dazugehören und in allen Lebensbereichen mitwirken können Ohne Ausnahmen.

Für dieses Anliegen haben sich ganz aktuell auch die Initiantinnen und Initianten der InklusionsInitiative eingesetzt Eine Initiative, die eine Verankerung des Anspruchs auf Inklusion in der Bundesverfassung fordert. Die Initiative macht deutlich: Inklusion ist kein freiwilliges Engagement sondern ein Grundrecht, das in unserer Gesellschaft und unseren Institutionen verankert werden soll.
Auch der Kanton Basel-Landschaft hat mit dem Behindertenrechtegesetz BL – als kantonales Rahmengesetz – ein wichtiges Fundament für die tatsächliche Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderungen geschaffen.
Besonders hervorheben möchte ich auch das Engagement des WBZ, Menschen mit schweren oder fortschreitenden Behinderungen bedarfsgerechte Angebote zur Verfügung zu stellen und somit Teilhabe zu ermöglichen. Menschen finden hier nicht nur ein Zuhause, sondern auch die gewünschte agogische Begleitung und Pflege.
Gleichzeitig bietet das WBZ ein breites Angebot an Tagesstrukturen. Dazu gehören niederschwellige Möglichkeiten wie die Betreute Tagesgestaltung oder die Begleitete Arbeit, bei der Menschen mit Behinderungen direkt im WBZ angestellt sind.
Das Spektrum an Arbeitsbereichen ist beeindruckend: Es reicht von der elektronischen Datenverarbeitung über das grafische Service-Zentrum und Treuhandarbeiten bis hin zum Werkplatz mit Flohmarkt, Garten und Kreativatelier.
Diese Vielfalt eröffnet Chancen, sich und die eigenen Stärken einzubringen. Das übergeordnete Ziel besteht immer darin, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass sie möglichst nah am allgemeinen Arbeitsmarkt liegen – mit leistungsgerechter Entlöhnung sowie individueller Unterstützung und Begleitung jeder einzelnen Person.
Und ich darf an dieser Stelle anmerken, dass die kreative Einladungskarte zu dieser Jubiläumsfeier, die sich beim Öffnen in eine 3D-Karte entfaltet, durch die hauseigene Druckerei des WBZ produziert wurde. Dies ist grossartig!
Neben den innovativen Angeboten im Bereich der Arbeit und der Tagesgestaltung, bietet das WBZ auch einen hohen Standard im Bereich des Betreuten Wohnens an. Das WBZ «begnügt» sich aber nicht mit den gesetzlichen Mindestvorgaben, sondern verknüpft Betreuung und Pflege auf gekonnte Weise, sodass optimale Wohn-Settings entstehen.

Auch der Neubau des WBZ bietet mit seinen grosszügigen und hellen Studios, den «Servicewohnungen» und dem einladenden Restaurant «Piazza» einen hohen Standard Die Realisierung dieses modernen Neubaus mit seiner fortschrittlichen Infrastruktur wäre in dieser Form ohne Unterstützung aus der Bevölkerung und grosszügigen Spenden nicht möglich gewesen.
Geschätzte Anwesende
Das WBZ erfreut sich einer breiten Anerkennung und grossen Wertschätzung in der Gesellschaft. Ein schönes Beispiel dafür ist der jährliche Flohmarkt. Jedes Jahr verwandelt sich das WBZ in einen lebendigen Marktplatz. Viele Freiwillige unterstützen den WBZ-Flohmarkt seit Jahrzehnten durch ihr ehrenamtliches Engagement.
Dies zeigt die grosse Verbundenheit, die das WBZ geniesst.
Der traditionelle Flohmarkt lädt Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region ein, zu stöbern, zu entdecken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Bücher, Spiele, Geschirr, Möbel und Vieles mehr werden von Mitarbeitenden mit Behinderungen im Vorfeld sortiert, repariert und aufbereitet und anschliessend am jährlichen Flohmarkt verkauft. So ist der Flohmarkt weit mehr als nur ein «Basar»: Er ist Ausdruck der gelebten Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderungen.
Mein Blick gilt heute aber auch der Zukunft Die Herausforderungen der kommenden Jahre sind gross Wir wollen eine Behindertenhilfe für alle Menschen, unabhängig von Art und Schwere ihrer Behinderung. Sie soll nachhaltig sein, Chancen eröffnen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben chancengerecht ermöglichen.
Dazu braucht es innovative Konzepte, die Bereitschaft zur Weiterentwicklung sowie die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erfordern Angebote für Menschen mit Behinderungen müssen laufend geprüft und den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen und auch den äusseren Rahmenbedingungen angepasst werden. Das WBZ zeigt uns seit 50 Jahren, wie das geht.
Geschätzte Mitglieder des Stiftungsrats Geschätzte Mitglieder der Geschäftsleitung Im Namen des Baselbieter Regierungsrats danke ich dem WBZ sehr herzlich für sein jahrzehntelanges Engagement, für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Kanton und für das unermüdliche Wirken zugunsten von den Menschen mit Behinderungen! Das WBZ ist ein essenzieller Partner der Behindertenhilfe unseres Kantons.

Der Kanton als Auftraggeber ist angewiesen auf das Engagement von privaten Trägerschaften. In diesem Sinne bedanke ich mich sehr herzlich für die grossen Anstrengungen, die Sie leisten, und für das Herzblut, das Sie täglich in Ihre Arbeit investieren. Dieses ausserordentliche Engagement verdient grossen Dank und Anerkennung.
Geschätzte Mitglieder des Stifungsrats und der Geschäftleitung Ihr unermüdliches Engagement für Inklusion und Teilhabe hat das WBZ zu dem gemacht, was es heute ist Ich bin überzeugt, dass Sie damit ein solides Fundament für die nächsten 50 Jahre geschaffen haben. Solche soliden Fundamente und eine Bauweise mit Weitblick finden wir übrigens auch in Augusta Raurica.
Und weil ich erfahren habe, dass Sie alle gerne einmal etwas ausserhalb Ihres Alltags unternehmen möchten, passt eine Reise zu den Römerinnen und Römern bestens
Als besondere Einladung, gemeinsam Neues zu entdecken, zu entspannen und sich inspirieren zu lassen, überreiche ich Ihnen hier Gutscheine für einen Besuch der Römerstätte Augusta Raurica. Dieser Gutschein inkludiert auch den Besuch eines Workshops. Und Sie werden feststellen, die Vielfältigkeit der Kurse lässt die Wahl fast zur Qual werden. Ich wünsche Ihnen schon heute viel Freude, für welchen Workshop Sie sich auch immer entscheiden werden.
Hier und jetzt gratuliere ich herzlich zum Jubiläum und wünsche dem WBZ auch für die nächsten 50 Jahre viel Kraft, Innovationsgeist und Erfolg!
Ihnen, liebe Gäste, wünsche ich jetzt einen schönen und unvergesslichen Tag mit interessanten Gesprächen!
Viel Vergnügen!
Monica Gschwind
Regierungsrätin und Vorsteherin der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion des Kantons BaselLandschaft