Brunsb端ttel hilft Charity-Events
"Drehscheibe" GALERIE-TALK Der Förderverein für Kulturarbeit LYRA e.v. hat in der kleinen norddeutschen Schleusenstadt vor einigen Jahren ein ambitioniertes Programm etabliert : Den GALERIETALK . Künstler , Politiker und erfolgreiche ExilBrunsbütteler bilden eine äußerst facettenreiche und illustre Diskussionsplattform. LyraVorsitzender Jens Rusch versteht sich dabei als eine Art kreativer Kuppler. Auf dem oberen Bild sieht man den Ex-Brunsbütteler Reeder Niels Stolberg links neben dem ihm bis dahin persönlich nicht bekannten Fury in the slaughterhouseFrontmann Kai Wingenfelder im Kreise der Moderatoren, Fruitcarvern, Ice-ShowAktivisten und Glaskünstlern. Das Publikum folgt wie jedes Mal den interessanten Ausführungen der Gäste. Eine Begegnung, die nicht ohne Folgen bleiben sollte, denn zwischen Stolberg und Wingenfelder bildete sich eine folgenreiche Freundschaft, aus der zahlreiche kreative Projekte entstanden und zur nachhaltigen Unterstützung von wichtigen CharityProjekten führte. Darunter das TSUNAMI-BenefizProjekt und die Wattolümpiade für die Krebsgesellschaft SH.
TSUNAMI-Benefiz-Konzert
Notwendigerweise in wenigen Tagen organisiert: Das Tsunami-Benefiz-Event im Elbeforum Insgesamt, mit weiteren Veranstaltungen erbrachte das eine Summe von 20 000.- Euro Text erg채nzen
Insgesamt, mit weiteren Veranstaltungen erbrachte das eine Summe von 20 000.- Euro
WATTSTOCK-Benefiz-Konzert
Wattol端mpiade
Wattol端mpiade
School for life
Unter den Eindrücken der grausamen TV-Bilder reiste Niels Stolberg, Geschäftsführer der Bremer Reederei Beluga Shipping, im Februar erstmals nach Thailand, um nach Möglichkeiten einer direkten, projektbezogenen Form der Hilfe für die Leidtragenden der Katastrophe zu suchen. Über Christina Rau, Gattin von Ex-Bundespräsident Johannes Rauund Sonderbeauftragte für die Partnerschaftsinitiative Fluthilfe, warder Kontakt zu Professor Jürgen Zimmer und seinem Projekt hergestellt worden.Schon zwei Tage nach seinerAnkunft im Überschwemmungsgebiet entschloss sichStolberg, die volle Finanzierung für den Aufbau einer neuen Schule des Lebens für Tsunami-Opfer zu übernehmen und derenBetriebskosten für dienächsten zehn Jahre zu garantieren. Eine dreiviertel Autostunde von Namkem entfernt, etwas außerhalb von dem DorfNa Nai, erwarb der gebürtigeBrunsbütteler dafür eine ehemalige Kokos-Plantage. Als die Brunsbütteler Organisatoren des großen Tsunami-Benefiz-Konzertes von diesem Projekt erfuhren, beschlossen sie, daß es besser sei, ein solches, überaus transparentes Projekt zu unterstützen, denn zur gleichen Zeit häuften sich in den Medien bereits die Meldungen über andere, unsachgemäß verwaltete Hilfsmaßnahmen.
Die Menschen, die den Tsunami erlebten, meiden die ufernahen Regionen. Sie werden verfolgt von den Bildern der Katastrophe, haben Angst vor neuen Wellen. Und sie begreifen die Orte des Sterbens als Friedhof jener Seelen, die über eine lange Zeit ihre Ruhe finden sollen. „Deshalb haben wir beschlossen, die Schule ins Landesinnere zu verlegen“,erklärt Jörg Thiemann. Er ist Stolbergs Mann vor Ort, kümmert sich seit Mai 2005 um die Projektkoordinierung und das so genannte Controlling. „Damit ist von Anfang an sichergestellt gewesen, dass das Projekt zügig vorankommt und vor allem, dass die zur Verfügung gestelltenGelder genau dem Zweck zugeführt werden, für den sie bestimmt sind.“ Darauf legt Stolberg großen Wert. Rund 1,5 Millionen Euro investiert der Reeder in das Projekt. Eine Herzensangelegenheit. Im Juli starteten schließlich die Bauarbeiten. Mittlerweilesind diese so weit fortgeschritten, dass die neuen Wohn- und Schulgebäude im Februar bezogenwerden können. Für bis zu 180 Voll- und Halbwaisen wirddie neue „Beluga School for life“dann Platz bieten.Die Aufnahme des Schulbetriebssoll Mitte Mai, nach den großen Sommerferien, erfolgen. Auch hier wird Professor Zimmer die fachliche Leitung übernehmen. 40 Erwachsene, darunter Pädagogen und psychologisch geschulte Mitarbeiter,werden die Kinder betreuen, unterrichten und mit ihnen in kleinen, familienähnlichen Gruppen zusammenleben.Zur zeit leben etwa dreißig Waisenkinder aus dem Süden in der Partnerschule in Chiang Mai. „Die Kinder sollen auf die eigenen Beine fallen“, erklärt Professor Dr. Jürgen Zimmer. Der Berliner Pädagoge ist geistiger Vater dieses außergewöhnlichen Hilfsprojekts. Statt Klassenräumen gibt es in der Schule des Lebens die „Center of excellence“ – Lernorte, in denen Wissen praxisnah vermittelt wird, meist unter freiem Himmel. Prof. Dr. Jürgen Zimmer ist gemeinsam mit Rüdiger Nehberg für unseren EthikPreis vorgesehen.
School for life
Reportage 端ber die Thailand-Projekte
Never change a winning Team
In wenigen Tagen erstellte das gleiche Team, das auch die Wattolümpiade die gesamte Event-Logistik .
Mit einer großen Benefiz-Veranstaltung im Elbeforum hat die Stadt Brunsbüttel im Januar 2005 einen kleinen Teil dazu beitragen, die Not in den von den verheerenden Flutwellen heimgesuchten Gebieten in Südostasien ein wenig zu lindern. Bürger der Stadt hatten ein Konzert initiiert, bei dem gut ein Dutzend der besten Musikgruppen aus der Region für den guten Zweck auftraten. Ein buntes Familienprogramm mit Kinder-Animation ergänzte das Veranstaltungs-Konzept. Dieser Einsatz wurde belohnt: 15.692,92 Euro kamen für die Flutopferhilfe zusammen! Mit den Erlösen von weiteren Benefiz-Aktionen in der Stadt wurden rund 20.000 Euro gesammelt - Geld, das dem Projekt Beluga School for life zugute kommen sollte.
Thailand-Visite Im Oktober 2005 entstand unter Leitung von Kai Wingenfelder ein weiteres Projekt zur Unterstützung des "Beluga-School for life"-Projektes in einem Dschungel-Studio bei Chiang Mai. Auf Einladung von Niels Stolberg flogen Jens Rusch und Michael Behrendt nach Thailand, um das HOME-Projekt mit einer Reportage und Skizzen zu begleiten. Noch ein Schritt, der nicht ohne Folgen bleiben sollte. Dort lernten die Beiden den Prof. Jürgen Zimmer kennen, der das School for life-Projekt entwickelte. Gemeinsam mit ihm und Rüdiger Nehberg entwickelte Jens Rusch die Idee eines Ethik-Preises. Die Idee: engagierte Menschen, die bescheiden im Hintergrund, oder wie hier im Dschungel fern vom Rampenlicht wirken, jeweils neben einen prominenten Menschenrechtler zu prämieren. Nicht nur der geplante Ethik-Preis, auch Folgekonzerte zur Unterstützung angelaufener und überprüfbarer TsunamiProjekte gehören zum Ideen-Spektrum der beiden engagierten Brunsbütteler. Ihr Traum: Die Einwohner dieser Stadt zu überzeugen, daß Charity-Partnership die gleiche Bedeutung wie eine kulturelle Städtepartnerschaft haben könnte.
Thailand-Visite "Nach den grasierenden Hiobs-Botschaften über Veruntreuung und unsachgemäß verwaltete Spengelder war es uns ein Anliegen, den engagierten Spendern und Helfern unserer Heimat-stadt ein glaubhaftes und nachhaltiges Bild von einer durch und durch transparenten und effektiven Hilfs-aktion zu vermitteln: Die BelugaSchool for life !" Neben der Erfüllung dieser selbstgestellten Aufgabe waren die beiden Brunsbütteler begeistert von den Kindern der "School for life". Wenn man bedenkt, daß die meisten von ihnen vor einem Jahr auf grausamste Weise ihre Eltern oder Geschwister verloren haben, dann erstaunt es doch sehr, wieviel Lebensfreude und Fröhlichkeit die Kids zurück erobert haben.
Begeistert von der spielerischen Kreativität der School for life-Kids, und weil er immer schon gern mit Kindern arbeitete, ließ es sich Jens Rusch nicht nehmen, gemeinsam mit ihnen einige kleine Bilder anzufertigen. Mehr Informationen : www.belugaschoolforlife.com
WNO- Mitteilung der IHK
Aus dem WNO-Magazin, Ausgabe 12/05: Brunsbüttler Wattolümpiade Spektakulärster Tourismus-Event Deutschlands Neben der Marketingkooperation Städte in Schleswig-Holstein e.V., die mit ihrer Bewerbung „Nightlife für Kinder“ den Hauptpreis in der Kategorie „Innovative Tourismusprodukte“ gewann, sowie der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH, die für ihr innovatives Buchungsportal „sh-buchen.de“ mit einem Sonderpreis prämiert wurde, sorgte vor allem die Auszeichnung des Brunsbütteler Wattolümpiade e.V. für Aufsehen. Dieser veranstaltet seit 2004 das wohl unkonventionellste und spektakulärste Tourismus-Event Deutschlands: die Wattolümpiade.
Das „ü“ im Namen deutet schon darauf hin, dass in Brunsbüttel an der Elbmündung alles ein bisschen anders ist, als das, was man von Olympiaden kennt. So werden herkömmliche Sportarten wie Handball und Volleyball sowie traditionelle Küstendisziplinen wie Gummistiefelweitwurf und Wattskilanglauf auf der wohl schlickigsten Wattfläche der Republik ausgetragen. Mit großem Erfolg: So traten 2005 mehr als 450 Wattleten aus aller Herren (Bundes-)Länder bei der Wattolümpiade an. Das wohl exotischste Team war dabei die Nationalmannschaft aus Estland, die beim (kein Scherz!) AalStaffellauf den Olümpia-Sieg davon trug. 6000 begeisterte Zuschauer verfolgten das matschige Spektakel vom sicheren Elbdeich aus.
Touristik-Preis
Von diesem so unkonventionellen wie kreativen Gesamtkonzept zeigten sich auch die Juroren des Deutschen Tourismuspreises 2005 überzeugt – und zeichneten den Wattolümpiade e.V. in der Kategorie „Innovative Tourismusprodukte“ aus. Für dessen Mitglieder ein besonderer Motivationsschub. Verleihung des Tourismuspreises in Saarbrücken an den Wattikan.
Scheck-Übergabe und Schirmherren
Eröffnung Krebsberatungsstelle, links Schirmherr Landtagspräsident Kayenburg
Ein großer Moment in der Geschichte der Wattolümpiade: In Anwesenheit von Landtagspräsident Martin Kayenburg (links), der Schirmherr der Wattolümpiade 2005 war, überreichte der Präsident des Wattolümpischen Komitees, Michael Behrendt (rechts), einen Scheck über 15 000 Euro an den Vorsitzenden der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft e.V., Prof. Dr. Dr. Kimmig. Frau Petra van Teefelen (neben Kayenburg) wird die Beratungsstelle in der Westküstenklinik leiten. Insgesamt 25.000 Euro sind bei den beiden zurückliegenden Wattolümpiaden als Benefiz-Erlös zusammengekommen. Mit diesen Mitteln richtete der Verein mit Sitz in Kiel die Beratungsstelle für Krebspatienten und deren Angehörige in Brunsbüttel ein. Erste Übergabe: 10 000.- €
Wattikan etc.
Der WATTIKAN. Nicht im Bild: Jens Rusch
Ohne sie liefe hier gar nix am Deich: Der WATTIKAN, Kopf der Wattol端mpiade von links nach rechts: Christian Brinkmann (Trabblschuter), Oliver Kumbartzky (WattkampfLeiter), Svend Dutz (Instidutzdehseiner), Oben "L Presidente" Michael Behrendt und rechts Lars Kumbartzky, ebenfalls (Trabblschuter). B端rgermeister und Wattikan - alle sind LYRA-Mitglieder
Ethik-Preis
Die Idee klingt einfach, aber effektiv: Ein prominenter Mensch, der sich für ein Menschenrechtsprogramm engagiert, wird mit einem unbekannteren, ebenso engagierten, gemeinsam mit diesem Preis geehrt. So können sich Menschen, die man als tugendhafte Leitfiguren bezeichnen könnte, gegenseitig stabilisieren. Rüdiger Nehberg (oben rechts ) war sofort von dem Konzept begeistert, ebenso von der Bronze, die Jens Rusch (links) für diesen Zweck geschaffen hat. Sie stellt ein Buch dar, deren Blätter zu Flügeln werden. Ruschs zweiter Wunsch-Preisträger Prof. Jürgen Zimmer, der "vor Ort" im Dschungel Thailands die "School for life"-Projekte entwickelte und betreut, ist von der Idee ebenfalls begeistert.
Brunsbüttel hilft: Charity-Partnership Der Erfolg habe viele Väter, so sagt manund der Misserfolg sei ein Waisenkind. In diesem Falle sind es neben sehr vielen "Ermöglichern" und "Unterstützern" tatsächlich drei Menschen, die sich seit Jahren Gedanken darüber machen, wie man mit möglichst professionell organisierten Benefiz-Events eine stabile Basis für Charity-Projekte entwickeln könnte, die auf Kontinuität angewiesen sind. Wirklich effektive Hilfsprojekte sind in der Regel auf eine lange Lebensdauer ausgerichtet. Katastrophen, die geeignet sind, spontane Betroffenheit und Hilfsbereitschaft auszulösen, werden jedoch leider allzu oft von neuen, spektakulären Ereignissen überholt und überlagert. Wer aus dem Blickfeld der Weltpresse verschwindet, hat häufig nach einiger Zeit um seine Existenz zu bangen, und sei das Projekt noch so sinnvoll und engagiert. Deshalb ist es höchst sinnvoll, darüber nachzudenken, CharityPartnerschaften ähnlich zu konstruieren und zu pflegen, wie kulturelle Partnerschaften oder Städtepartnerschaften. Das ist jedenfalls die Vision von Michael Behrendt, Oliver Kumbartzky und Jens Rusch , die ihre erfolgreichen EventKonzepte gern in einen solchen charitativen Rahmen einbinden würden. Mit ihrem Engagement für die SchleswigHolsteinische Krebsgesellschaft sammelten sie eine Unmenge sehr wertvoller Erfahrungen und erhielten ein klares Spiegelbild regionaler Solidarität. Das gleiche Team konnte auf der Basis der gleichen Strukturen in sehr kurzer Zeit auch das Tsunami-Konzert organisieren und wäre jederzeit in der Lage, weitere Benefiz-Veranstaltungen zu organisieren, wenn hierfür die in diesem kleinen Heft aufgeführten Voraussetzungen klar strukturiert erhalten würden. An Motivation und ehrlichem Engagement mangelt es allen Beteiligten - auch denen, die hier aus Platzmangel nicht aufgeführt werden konnten- jedenfalls auf keinen Fall. Etablierte Hilfsstrukturen zu schaffen, das ist eine ehrenvolle Aufgabe für eine Stadt und so ganz nebenbei wird ein wichtiges Stückchen Identifikation geschaffen.
"Im Ethik-Preis sehe ich so etwas wie eine Vorstufe oder Selektion. Moralische Ansprüche an Tugend und Vertrauenswürdigkeit sind dabei die ethischen Richtwerte. Ohne die Messlatte unnötig hoch zu legen, sollten das schon die Signale für nachfolgende Preisträger sein. Zugleich meine ich, daß wir damit in einer Zeit, in der Leitbilder dieser Art den Idolen der Spaßgesellschaft in den Medien mehr und mehr weichen müssen, humanistische Orientierungspunkte aufrecht erhalten können." Das ist jedenfalls der Anspruch von Jens Rusch. Rüdiger Nehbergs TARGET ist ein gutes Beispiel dafür. Er setzt seine Abenteurer- und Sir VeivelPopularität mit ehrenwertem Kalkül für eine Abschaffung der blutigen Mädchenverstümmelungs- und Beschneidungsrituale ein. Dabei ist er unglaublich erfolgreich, kann es auch sein, weil es ihm leicht fällt seine Popularität in allen verfügbaren Medien einzusetzen. Andere Projekte haben es da schwerer, weil sie sich in aller Stille am Ort des jeweiligen Desasters vollziehen. Die drei Macher Behrendt, Kumbartzky und Rusch stellen sich jetzt im Rahmen ihrer Erfahrungen jährliche BenefizKonzerte für diese und ähnliche Organisationen vor. Michael Behrendt: "Das Elbeforum dieser Stadt wäre dafür hervorragend geeignet, wie unser großes TSUNAMI-Event gezeigt hat, gleichzeitig würden wir regionalen Bands eine würdige Plattform bieten. Unter den Bands gibt es viele, die unser Engagement teilen".
Das Watt - effektiver Nährboden für Sponsoren
Für die engagierten Veranstalter ist es relativ unerheblich, ob man Ihre Events aus purer Unterstützungsbereitschaft, also charitativem Engagement, (ein Aspekt, der bislang glücklicherweise dominierte) oder aus werbetechnischen Gründen unterstützt: Sie stehen unter einem enormen Finanzierungsdruck ! Deshalb sind sie nicht nur für Unterstützungen in jeglicher Form dankbar, sie fühlen sich auch verplichtet , den Sponsoren und Förderern nach Kräften einen Anreiz und Gegenwert anzubieten. Und der besteht in erster Linie in einer augenfälligen und positiven Darstellung in der Öffentlichkeit, mithin in den Medien. Nach einem fairen Staffel-Schlüssel wird jedem "Ermöglicher", wie die Wattolümpiade-Organisatoren ihre Unterstützer nennen, eine bunte Palette von effektiven Darstellungsmöglichkeiten geboten. Diese reicht von Namensnennungen und Verlinkungen auf den stark frequentierten Heimseiten der Events, Darstellungen mit den Firmenlogos in zehntausenden von Flyern und auf Plakaten, bis zu Bannerwerbung auf dem Wattkampfgelände oder über den Straßen und augenfälligem Bühnenbranding. Nehmen Sie einfach Kontakt mit dem WATTIKAN über diese Adressen auf : info@wattoluempia.de jensrusch@gmx.de oder herkömmlich über 04852 4848
Die Zeitpunkte ihrer spektakulären Events variieren erheblich und damit sprengen sie die Gewohnheiten etablierter Touristikplanung immer wieder aufs Neue. Das hat seinen Grund zum Teil in der Gezeitenabhängigkeit - denn schmutziger Sport lässt sich bei Flut eben nicht so kameraträchtig praktizieren. Zum Anderen orientieren sich die Wattolümpiade-Planer aber auch gern an besonders aktuellen Nebenkriegs-schauplätzen und das ist in diesem Jahr nun einmal die Fußballweltmeisterschaft. So platzierte man das Wattolümpiade-Special kurzerhand eine gute Woche vor diese Konkurrenz-Veranstaltung und gab sich den griffigen Untertitel Fussballwattmeisterschaft . Ganz einfach, um internationalen Kamerateams die Gelegenheit zu bieten, ihre Ausrüstung schon mal im Vorfeld zu testen und warmlaufen zu lassen. Außerdem sind Freelancer zumeist nicht undankbar über einen Batzen zusätzlich veräußerbares Film-und Fotomaterial. Und wenn sie schon mal hier im Norden sind ............. Diese Terminplanung dürfte auch den Sponsoren nicht unangenehm sein, denn wo die Weltpresse eintrudelt, da wird auch ihr Engagement wahrgenommen.
Kamerafutter für die Weltpresse Das erregte die Gemüter und die Weltpresse nahm Notiz: Das wattolümpische Komitee stellte die Frage: Aal-Staffel-Lauf mit lebenden Aalen und den Sieger freisetzen ? Oder doch gleich Räucheraal, um Tierschützer nicht zu provozieren ? Im Vorfeld der Wattolümpiade stellen die Wattpsychologen der Weltpresse kontroverse Fragen, um Redakteure aus dem Winterschlaf zu holen. Mit großem Erfolg!
Unter der Firmierung BONGARTS verbreitete die internationale PhotoAgentur Getty-Images Aufnahmen unseres Events an die Weltpresse. So erschien u.a. ein Artikel unter dem Titel "TidelandOlympics" in der L.A. Times in den USA. Es dürfte außer der Kieler Woche kaum ein norddeutsches Event mit einem ähnlichen Anreiz für Presse-Fotografen gegeben haben.
Weckrufe für die Weltpresse
Bereits im Vorfeld des schmutzigen Spektakels unternehmen die Mitglieder des wattolümpischen Komitees allerhand ungewöhnliche Dinge, um die Journalisten hinter den Schreibtischen hervorzulocken. Gewohnt respektlos werden alarmierende "Mitteilungen an die Weltpresse" vom Wattpsychologischen Medienrat mit der Anrede "An alle Pressefuzzis" versandt und das Erstaunliche ist : darüber hat sich noch niemand beschwert. Im Gegenteil findet man so sehr schnell einen frivol kreativen Konsenz, und der ist der Sache garantiert dienlicher, als förmliche Sachlichkeit. Das würde auch gar nicht zu einem Trüffelschwein bei der WattTrüffelsuche passen, zu Schafskötteln als Golfbällen ( Ein Schlag- 18 Löcher ) -
oder einem rauchenden Ofenrohr im Watt, das angeblich auf das "wiederentdeckte versunkene, sagenumwobene Rungholt" hinweist, oder anderes dummes Zeugs, das generell dreist als "Forschungsarbeit" der Weißkittel vom Wattpsychologischen Institut in die Medien geschleudert wird. In der Phase 2 gibt es dann satte Bilder von schlammigen Wattleten aus den Vorjahren. Dieser Köder sitzt dann aber spätestens tief im Journalistenauge und bereits jetzt liegen die ersten Anmeldungen für Kamerateams und Printmedien für die Fußballwattmeisterschaft Pfingsten 2006 vor. Um dieses Konzept werden die Macher der Wattolümpiade von vielen TouristikSpezialisten bewundert: Totaler Spaß für viele menschen- für einen Benefiz-Zweck.
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