



























PDP F-SERIES. Die erste explizit für Frauen entwickelte Dienstpistole. Kompromisslos und von Grund auf neu konzipiert. Einzigartig in Trigger-reach, Ergonomie, Rackability. 100% Performance DNA.

Chefredakteur Stefan Perey

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PDP F-SERIES. Die erste explizit für Frauen entwickelte Dienstpistole. Kompromisslos und von Grund auf neu konzipiert. Einzigartig in Trigger-reach, Ergonomie, Rackability. 100% Performance DNA.

Chefredakteur Stefan Perey

schon der Durchschnittsbürger fühlt sich dank Überbürokratisierung seitens der Politik, die sich bis in die kleinsten Details aller Lebensbereiche einmischt, immer mehr überwacht und gegängelt. Auch wenn gebetsmühlenartig der „Bürokratieabbau“ beschworen wird, sieht die Realität doch gänzlich anders aus. Wie kommt man sich da wohl als gesetzestreuer Legalwaffenbesitzer vor, der stets unter besonderer Beobachtung steht und bei minimalsten Vergehen gegen teils auch unsinnige oder überflüssige Gesetze und Verwaltungsvorschriften sofort die Waffen abgeben muss?
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In diesem Kontext kann man nur zur äußersten Vorsicht raten. Hier nur ein Beispiel: Mit dem Urteil vom 16. Dezember 2025 hat sich das Verwaltungsgericht Bayreuth mit den Definitionen einer „geladenen“ und „ungeladenen“ Waffe beschäftigt. Gegenstand des Verfahrens war der Widerruf einer WBK und die Ungültigkeitserklärung eines Jagdscheins, nachdem bei einer Aufbewahrungskontrolle ein Repetierer mit eingeführten und geladenen Magazin aufgefunden worden war. Der betroffene Jäger hatte zu seiner Verteidigung angeführt, die Waffe sei durch eine Pufferpatrone im Patronenlager nicht schussfähig gewesen. Das Gericht wies diese Argumentation zurück. Nach Gesetz gilt eine Schusswaffe bereits dann als geladen, wenn sich „scharfe“ Munition in einem in die Waffe eingeführten Magazin befindet. Ob die Waffe im technischen Sinn unmittelbar schussbereit ist oder durch eine Pufferpatrone eine unmittelbare Schussabgabe verhindert wird, sei rechtlich ohne Bedeutung. Entscheidend sei allein das Vorhandensein von Munition, sei es im Patronenlager oder im Magazin. Waffenrechtlich sei kein Zustand des „Unterladenseins“ definiert. Diese Art der vorgefundenen Aufbewahrung der Waffe sei zudem als grober Verstoß gegen die Vorschriften des Waffengesetzes i.S.d. § 5 Abs. 2 Nr. 5 WaffG zu bewerten. Eine Waffe, in der sich ausschließlich eine Pufferpatrone befindet und in die kein Magazin mit Munition eingesetzt ist, wäre nicht als geladen anzusehen, denn bei einer Pufferpatrone handelt es sich nicht um Munition im Sinne des Waffengesetzes. Der rechtliche Konflikt entsteht erst durch die Kombination aus Pufferpatrone und eingesetztem, geladenem Magazin. Ein geladenes Magazin hingegen, das nicht in der Waffe sitzt, ist rechtlich wie Munition zu behandeln und entsprechend zu verwahren. Magazine dürfen zwar geladen aufbewahrt werden, müssen dann aber unter Einhaltung der für Munition geltenden Aufbewahrungsvorschriften in Sicherheitsbehältnissen der Stufe A oder B gelagert sein. Seien Sie stets auf der Hut und handeln Sie gesetzeskonform, die nächste Kontrolle kommt bestimmt!

Stefan Perey























Abgabe nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis. Optimierte Version der CZ Shadow 2 OR mit folgenden Features: Griffstück und Schlitten mit Oberfläche in der Farbe „Burnt Bronze“ | Vergrößerter Sicherungshebel | Schwarzes Balkenkorn | Single-Action-Abzug ▷ weitere Infos auf www.akah.de


UVP € 1.900,–



Feuerstarker Neuzugang: Kimber 2K11 OR in 9 mm Luger im Test.

24
Qualitätsquintett: Test der Steyr ATC Base und ATD Compact.

14 Butterweich schießendes PCC: Grand Power Stribog in 9x19 in der Erprobung. 6

30
Spanische Sparbüchse:
CVA Cascade LRX in .308 Win. im Test. AUSRÜSTUNG
48 Integrix iX6 4,5-27x56 FFP
SHOT Show 2026-Highlights
42 Großwildbüchsen Teil 8 - .470 Nitro
Carinthia Goldeck Hunt Pants WAFFENGESETZ 60 Überkontingentwaffen


36 Im Zeichen des Doppeladlers:
Huglu Ovis G2 GRS im Test.

54 SHOT Show 2026:
Eine Auswahl der interessantesten neuen Waffen.
DIES & DAS
62 Leserservice 74 Magazin
63 Kleinanzeigen 82 Impressum




“Ultra-Slim“ taktische EDC Einsatzlampe mit echten 3500 Lumen sorgt mit 3 Hochleistungs-LED´s für das notwendige Licht inkl. Führungshilfe
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Mit den acht getesteten Laborierungen konnte eine durchschnittliche Präzision von 47 mm auf 25 m erzielt werden. Beachtenswert ist auch der in der Mitte zu sehende 20-Schuss-Streukreis mit der Geco Hexagon. Hier maß die gesamte Gruppe 48 mm.
Als einer der weltweit größten Hersteller von klassischen 1911er-Pistolen spielt Kimber seit langem eine wichtige Rolle dabei, John Brownings Design für zivile wie behördliche Nutzer relevant zu halten.
Die neue 2K11 markiert einen historischen Schritt für das Unternehmen, da sie Kimbers erste werkseitig gefertigte 1911-Plattform mit doppelreihigem Magazin darstellt. Nach ihrem vielbeachteten Debüt auf der SHOT Show 2025 ist die 2K11 inzwischen auch in Deutschland verfügbar und wir konnten ein Exemplar bereits ausführlich testen.
Doppelreihige 1911er-Pistolen –oder wie sie heute fast schon synonym genannt werden – „2011er“ haben in der W affenwelt über Jahre hinweg kontroverse Diskussionen ausg elöst. Befürworter feiern sie als konsequente Synthese aus klassischer 1911-Ergonomie und zeitgemäßer Feuerkraft, Kritiker sehen in ihnen ein kostspieliges, wartungsintensives Diva-Projekt. Unstrittig ist jedoch längst: Das 2011-System hat sich als leistungsfähige Plattform etabliert, im sportlichen wie jüngst auch im behördlichen Kontext. Die historische Grundlage dürfte hinreichend bekannt sein. Die 1911, oft als „amerikanischste al-
ler amerikanischen Pistolen“ bezeichnet, gilt als mechanisches Meisterwerk aus der Feder von John Moses Browning. In ihrem ursprünglichen Konzept als einreihige Pistole mit Stahlgriffstück im Kaliber .45 ACP liefert sie hervorragende Handhabungseigenschaften, ein gutes Schussverhalten und eine legendäre Abzugscharakteristik, aber eben nur eine magere Magazinkapazität. Der Schritt zu mehr Magazinkapazität war daher nur eine Frage der Zeit. Bereits 1989 brachte Para Ordnance ein doppelreihiges Griffstück auf den Markt, das im Kaliber .45 ACP bei noch akzeptablem Griffumfang eine damals spektakuläre Magazinkapazität von 14 Patronen ermöglichte. Den eigentlichen Durchbruch mar-
kierten jedoch Sandy Strayer und Virgil Tripp Anfang der 1990er-Jahre mit dem zweiteiligen 2011-Design. Die Kombination aus Stahl- oder Aluminiumgriffoberteil und austauschbarem Polymergriffunterteil setzte neue Maßstäbe in Ergonomie, Modular ität und Anpassbarkeit. Über viele Jahre blieb das 2011-System dennoch eine Domäne ambitionier ter USPSA- und IPSC-Schützen und führte ein ausgeprägtes Nischendasein. Waffen, Tuningkomponenten und insbesondere Magazine waren kostspielig und nahezu ausschließlich Kleinserienherstellern oder spezialisierten Büchsenmachern vorbehalten. Gerade die Magazine entwickelten sich zum neuralgischen Punkt. Zuverlässig funktionie-
Grand Power Stribog RSR „Deutsche Version“ in 9 mm Luger

Weltmeisterliche Waffe: Der Stribog-Pistolenkarabiner in 9 mm Luger von Grand Power gehört zur Garde der PCC mit rollenverzögertem Masseverschluss. Der Slowene Pavol Zencar Jr. gewann damit die erste IPSC PCC WM in der Open Division.
Die Grand Power Stribog Selbstladebüchse in Pistolenkalibern ist bei uns noch weitgehend unbekannt. Doch vollkommen zu Unrecht. Denn sie bietet nicht nur einige interessante technische Details, sondern international wurden mit ihr schon sportliche Erfolge gefeiert. Gute Gründe also, um sich die slowakische „Pistol Caliber Carbine“ (PCC)-Plattform mal genauer anzuschauen.













UGrand Power Stribog RSR


nsere Aufmerksamkeit erregte der Halbautomat – benannt nach dem Windgott der slawischen Mythologie – jedoch nicht allein aufgrund seines technisch hochinteressanten rollenverzögerten Masseverschlusses. Ausschlaggebend war vielmehr der sportliche Ritterschlag auf höchster Ebene: Der Slowene Pavol Zencar Jr. gewann mit diesem System den ersten IPSC PCC World Shoot 2025 in der Open Division (siehe Matchbericht in caliber 7-8/2025). Zum Einsatz kam



„Deutsche Version“ in der Seitenansicht. Für den Segen des BKA musste der standardmäßige M-LOK-Vorderschaft einer geschlossenen Variante weichen. Für unseren Test montierten wir eines der brandneuen Holosun AEMS Leuchtpunktvisiere, das im Design perfekt zur Stribog passt.


Variante mit 13 Zoll (330 mm) lan-
dabei eine geringfügig überarbeitete Variante mit 13 Zoll (330 mm) langem Lauf, mit der Zencar Jr. sich mit einem denkbar knappen Vorsprung von lediglich 0,48% gegen den im Vorfeld als haushoher Favorit gehandelten US-Amerikaner Max Leograndis durchsetzen konnte. Interessanterweise vertraut auch Leograndis seit Anfang des vergangenen Jahres mit dem MAUL der US-Firma Mean Arms auf ein System mit verzögertem Masseverschluss. Dies, nachdem er den PCC-Sport in den USA über Jahre hinweg wie kaum ein anderer mit klassischen Rückstoßladern (Blowback-Systemen) auf AR15Basis dominiert hatte. Allem Anschein nach vollzieht sich hier also gerade eine technologische Trendwende. Weg vom einfachen, aber kompromissbehafteten Masseverschluss hin zu auf wendigeren, dafür jedoch deutlich angenehmer zu schießenden Verzögerungssystemen wie beim MAUL oder dem ebenfalls mit einem verzögerten Rollenverschluss arbeitenden, schon etwas länger am Markt erhältlichen JP-5 Carbine von JP Enterprises oder dem kroatischen HS Produkt Kuna. Dazu gesellen sich weitere PCC mit verriegelten anstatt simplen Masseverschlusssystemen wie das T73 Tactical Prometheus aus Italien. Das zu dieser Riege gehörende SIG Sauer MPX ist zumindest in Deutschland nicht erhältlich.
Doch zurück zu unserer Gottheit aus dem Hause Grand Power. Der Firmensitz in Slo-
venská Ľupča liegt im Westen der Slowakei, zwischen der polnischen Grenze und Bratislava. Rund 100 Mitarbeiter fertigen dort auf hochmodernen vier- und fünfachsigen CNC-Bearbeitungszentren ein breites Produktspektrum für den behördlichen wie zivilen Markt, wobei vor allen Dingen der hohe Eigenfertigungsanteil beeindruckt. Vom Verschluss über das Gehäuse bis hin zu vielen Kleinteilen entstehen nahezu alle Komponenten im eigenen Werk. Zulieferteile bilden die Ausnahme. Die umfangreiche Produktpalette reicht hierbei von den Kurzwaffenlinien wie der K100 über Selbstladebüchsen nach AR-15-Bauart in den Modellreihen R15 und Freya bis hin zur umfangreichen Striborg-Baureihe. Monatlich verlassen rund 2.000 Waffen die Fertigung, von denen ein erheblicher Anteil für den Export bestimmt ist. Insbesondere die USA haben sich inzwischen zu einem wichtigen Absatzmarkt entwickelt. Dort konnte man selbst im behördlichen Sektor Aufmerksamkeit erlangen, als die Stribog AP9 A3S im Rahmen der Ausschreibung der US Army für das „Sub Compact Weapon (SCW)“-Programm antrat und sich letztlich lediglich der APC9K von Brügger & Thomet geschlagen geben musste. Für den Schießsport hierzulande kristallisiert sich aus der Vielzahl verfügbarer StribogVarianten vor allem das Modell RSR in der sogenannten „Deutschen Version“ als besonders relevant heraus. Diese Ausführung wurde bereits ab Werk gezielt auf den sportlichen Einsatz ausgelegt und zugleich konsequent an die Besonderheiten des deutschen Waffenrechts angepasst. Das brachte zwar gewisse optische und ergono-


Den Titel der caliber 1/2026 zierten die extrem sportlichen Steyr Arms ATC Rock-Pistolen mit 5“-und 6“-Lauflänge. Neben diesen schnittigen Matcheisen hat man aber noch mehr neue Pistolen zu bieten,
sodass hier der Nachschlag mit dem Trio in Gestalt der ATC Base sowie ATD Compact und ATD Compact Comp folgt.
Wer die Vorstellung der neuen
Steyr Arms ATC Rock-Matchpistolen versäumt hat, für den fassen wir hier noch einmal das Wichtigste in Kürze zusammen.
Seit 2017 gehört Steyr Arms genau wie seit 2014 der slowenische Waffenproduzent Arex Defence zu einem tschechischen Investmentfund. Somit war es ein kluger Schachzug, die bei Arex konstruierten und gefertigten Pistolen mit dem weltweit wohlklingenden Traditionsnamen Steyr Arms zu versehen. Damit kann der seit 1886 bestehende österreichische Hersteller nun sein Produktportfolio neben der Steyr M-Polymerrahmenpistole um viele neue Pistolenmodelle sinnvoll erweitern. Sei es nun eine Ganzstahlpistole, eine
Pistole mit Leichtmetall- oder KunststoffGriffstück für dienstliche oder sportliche Einsatzfelder, Steyr Arms hat nun für jeden Kunden etwas zu bieten. Bei den ATC/ ATD-Pistolenbaureihen entdeckt man viele technische Konstruktionsmerkmale der legendären SIG Sauer P220/P226-Serie wieder. Einen hauseigenen P226-Ableger führte man bei Arex Defence bis vor kurzem mit der Zero 1 im Programm.
ATC steht für das Länderkürzel AT/Austria (Österreich) sowie Competition (Wettkampf) und die Modellbezeichnung


Die ausgewachsene Ganzstahl-Sportpistole ATC Base aus rostträgem Stahl hat mit 5“/127-mm-Lauf, Spannabzug, vollverstellbarer
Visierung und Optikschnittstelle für 2.000 Euro eine ganze Menge zu bieten.
ATC Base verdeutlicht schon, dass es sich hierbei neben den teureren Rock-Modellen um das Basismodell der Ganzstahlpistolen für die sportliche Verwendung handelt. Mit einem Preis von knapp 2.000 Euro muss sich dieses Einstiegsmodell aus silberschimmerndem Stainless Steel unweigerlich an der tschechischen CZ Shadow 2 messen lassen, die preislich auch immer mehr der 2.000-Euro-Marke entgegensteuert. Zumindest gibt es bei der Steyr Arms ATC Base ein gefrästes Stahlgriffstück und einen Verschluss aus dem Vollen statt Feingusshauptbauteile. Gepaart wird das sauber gefräste Griffstück mit einem 5“/127mm langen Lauf mit konventionellem Feld/Zug-Profil und entsprechend langem Verschluss. Eine aufwendige Skelettierung des Schlittens mit vorderen und hinteren Greifrillen, wie bei den ATC Rock-Flaggschiffen, findet man nicht. Lediglich die Mündungspartie wurde etwas ausgekehlt und geschrägt, um optische Akzente zu setzen. Der Hersteller verspricht in seinem Datenblatt eine Lebensdauer der Waffe von 50.000 Schuss, wobei 10.000 „Schuss“ auf das
Kaliber: 9 mm Luger
Magazinkapazität: 18 (20) Patronen
Griffstück: Aluminium
Verschluss: Stahl
Lauflänge/-profil: 102 mm/6x Feld-Zug-Profil
Kimme: seitlich driftbar, 3,9 mm
Korn: 3,6 mm, mit weißer, nicht nachleuchtender Punkteinlage
Visierlänge: 160 mm
Sicherung: manuelle, beidseitige Flügelsicherung, abzugsgesteuerte Schlagbolzensicherung
Abzugssystem, -gewicht*: DA: 6.696 Gramm, SA: 3.132 Gramm
Gesamtgewicht**: 857 Gramm
Maße (LxBxH): 192x37x143 mm
Extras: Hartschalenkoffer mit 2 Reservemagazinen, Adapterplatten für MRDS, Putzset
Preis: 1.199 Euro
* Mittel aus 10 Messungen mit dem Manthei-Trigger Scan System
** incl. Magazin

Spanische Sparbüchse: Die CVA Cascade LRX in .308 Winchester, hier ausgerüstet mit Falke-Zielfernrohr 8,525x50 sowie Harris-Zweibein.
Das deutsche Großhandelsunternehmen Waffen Schumacher hat eine Repetierer-Baureihe des US-Unternehmens CVA ins Programm aufgenommen, wobei es sich bei näherer Betrachtung um Gewehre des spanischen Produzenten Bergara handelt. Wir stellen die CVA Cascade LRX vor, die schon für rund 900 Euro den Besitzer wechselt.
CVA dürfte in unseren Breitengraden eine nahezu unbekannte Gr öße sein. Das Kürzel steht für Connecticut Valley Arms, ein zu Beginn auf Vorderlader spezialisiertes, bereits 1971 gegründetes Unternehmen. Mit modernen Vorderladerbüchsen wird in den USA auch ausgiebig gejagt und CVA kann hier als einer der Marktführer mit einem breit gefächerten Portfolio an verschiedenen Modellen aufwar-
ten. CVA aus Duluth, Georgia, gehört wie der spanisc he Gewehrhersteller Bergara zur US-Muttergesellschaft BPI (Blackpowder Products, Inc.) Outdoors aus Lawrenceville, Georgia. Siehe auch: www.cvarifles.com und www. bpioutdoor s.com. So wird ein Großteil der CVA-Gewehre in Spanien produziert.
Waffen Schumacher aus Krefeld führt seit Ende 2025 eine ansehnliche Palette an
CVA-Gewehren im Programm, die aus 14 verschiedenen Modellen besteht. Das Angebot umfasst kurze Scout-Repetierer mit 460-mm-Lauf über kompakte Jagdbüchsen bis hin zu Long-Range-Gewehren mit entsprechend langen Läufen in Standardund Magnum-Kalibern wie 6,5 Creedmoor, .308 Winchester, .30-06 Springfield und .300 Winchester Magnum. In den USA werden die Gewehre auch in Trendkalibern aus Hornadys „Precision Rifle Cart-

ridge“ (PRC)-Familie oder im US-Spezialkaliber .350 Legend angeboten. Die 2019 eingeführte .350 Legend ist eine von Winchester entwickelte Jagdpatrone mit Zylinderhülse für einige US-Bundesstaaten mit speziellen Regelungen rund um die Hirschjagd. Doch weitaus erwähnenswerter sind angesichts der allgemein angespannten Wirtschaftslage die Preise, die Waffen Schumacher für die CVA-Gewehre aufruft und die zwischen nur 759 bis 899 Euro rangieren.
CVA Cascade LRX im Detail
Die CVA Cascade LRX, die uns im populären Standardkaliber .308 Winchester für Erprobungen zur Verfügung stand, repräsentiert eine moderne Allwetterbüchse


Die moderne, schnörkellose Allwetter-Repetierbüchse bringt ohne Zusatzausrüstung 3,6 kg auf die Waage.
für das Revier mit Synthetikschaft und widerstandsfähiger Oberflächenveredelung der Stahlbauteile. Der aus dem ranzösischen stammende Begriff „Cascade“ (Kaskade) beschreibt die künstlich elegten, stufenförmigen Gesteinsformationen, die für einen Wasserfall sorgen. Eine passende Namensgebung für eine Jagdbüchse, wie wir finden, mit deren Mitwirkung als Werkzeug weltweit das Wild fällt. Die 3,6 kg schwere CVA Cascade LRX mit 22“/560 mm langem Lauf baut auf einem Zylinderverschluss mit drei Verriegelungswarzen und 70-GradÖffnungswinkel auf.
Der in der Systemhülse eingeschraubte Standardlauf mit 1-10“-Drall besitzt ein 5/8“ 24 UNEF-Mündungsgewinde. Das System samt Lauf wird mit zwei Systemschrauben im Kunststoffschaft befestigt. Doch der Hersteller hat sich hier etwas einfallen lassen, um die Torsionskräfte besser in den Schaft ableiten zu können. Denn hinten hat man eine zusätzliche gerade Auflageposition geschaffen, um das System besser auflegen und die entstehenden Kräfte besser verteilen
zu können. Das ist auch der Grund dafür, warum eine der Systemschrauben vor dem Abzugskasten positioniert wurde. Auf den ersten Blick sieht die Systemhülse einem Remington-700-Exemplar sehr ähnlich, doch der Drei- anstatt Zwei-WarzenVerschluss und die Systembettung sind markante Unterschiede im Vergleich zum berühmten Klassiker. Andererseits gibt es auch Gemeinsamkeiten, denn das verbaute Abzugssystem ist Remington-700-kompatibel, was clever ist, denn so können die vielen Nachrüst-Matchabzüge, die der Markt zu bieten hat, bei Bedarf verwendet werden. Kombiniert wird der werkseitig montierte Direkt- oder Flintenabzug mit einem von uns gemessenen Abzugsgewicht von etwas mehr als 1.200 Gramm mit einer simplen Zwei-Positionen-Schiebesicherung auf dem Kolbenhals. Als vorteilhaft empfinden wir auch, dass die Waffe mit einem Kastenmagazin mit einer Kapazität für vier Patronen anstatt mit einem in der Handhabung fummeligen im Schaft integrierten Klappdeckelmagazin bestückt ist. Auf der Systemhülsenoberseite befindet sich eine verschraubte Picatinny-Schiene,



Der türkische Hersteller Huglu kann auf eine lange Tradition im Büchsenmacherhandwerk zurückblicken. Sein Marken zeichen wird seit über 60 Jahren durch den Doppeladler symbolisiert. Wir testeten eine Huglu Ovis G2 mit justierbarem GRS-Kunststoffschaft, die für einen erstaunlich günstigen Preis von 1.249 Euro über die Ladentheke geht. Was kann man dafür erwarten?
Im Zeichen des Doppeladlers: Die Huglu Ovis G2 GRS in .308 Winchester mit vollverstellbarem GRS Fenris-Synthetikschaft und 51-cm-Lauf.


In Zentralanatolien in über 1.400 Meter Höhe im Taurus-Gebirge liegt der namensgebende Bergort Huglu. Das idyllische Örtchen befindet sich rund 30 km entfernt von der Kreisstadt Beysehir und rund 130 km westlich der Provinzhauptstadt Konya.
Der Legende nach siedelten sich hier kurz nach dem Ersten Weltkrieg bereits kleine Büchsenmacherwerkstätten an.
1962 schlossen sich 165 Mitglieder zu einer Huglu-Jagdwaffen-Kooperative zusammen, um mit vereinten Kräften mehr
zu erreichen. Dieser Schritt legte das Fundament für eine bis heute anhaltende Erfolgsgeschichte, die wir hier nur stichpunktartig wiedergeben.
So begab sich eine Dekade später die Elektrifizierung von Huglu mit den entsprechenden Auswirkungen auf die maschinelle


Im Jahre 1907 stand die Großwildjagd aufgrund des Verbotes des Kalibers .45 in Uganda und Indien nahezu gänzlich still. Die Hersteller reagierten prompt, doch von den fünf erschaffenen „Ersatzkalibern“ wurde lediglich die Protagonistin dieses Beitrages in den Status der Munitionsserienfertigung gehoben.
Die Verbannung des Kalibers .45 in d en genannten Ländern hing übrigens mit den Befürchtungen der britischen Kolonialisten zusammen, dass aufständische Rebellen die Gesc hosse der Jagdmunition nutzen könnten, um damit alte Snider-EnfieldOrdonnanzgewehre gebrauchstüchtig zu machen. Die fünf Substitutionskaliber für die beliebte .450 Nitro Express w aren die .500/.465 Holland & Holland, .470 Nitro Express, .476 Westley Ric hards, .475 Nitro Express No. 2 Eley und .475 Nitro Express No. 2 Jeffery.
Die Geschichte der .470 Nitro Express (NE) ist eng mit den britischen Büchsenmacher-Dynastien wie Boss, Purdey und Co. v erwoben. Schon 1821 gründete der Büchsenmacher, Händler und Innovator Joseph Lang sein Unternehmen Lang & Son. Lang Senior beeinflusste beispielsweise stark die Entwicklung von Schwarzpulverflinten und nach seinem Ableben im Jahr 1869 übernahm sein Sohn die Gesc häfte, der sich wiederum 1925 mit Stephen Grant zusammenschloss. Stephen Grant war zuvor ein P artner von Boss & Co. und führte ab
1866 sein eigenes Geschäft in St. James, London. Schließlich stieß 1960 Henry Atkin, der vormals bei James Purdey & Sons tätig war, dazu und vervollständigte das heute in der Waffenwelt legendäre Trio Atkin, Grant & Lang mit Sitz in London. Dieses Unternehmen existiert noch heut e und ist weltberühmt für feinste Flinten und Gewehre (www.agl-uk.com).
.470 Nitro Express
Joseph Lang Junior machte im besagten Jahre 1907 nicht lange hin, nahm die lange
Expresslieferung: Die 1930 gefertigte Halliday-Doppelbüchse im klassischen „Big Bore“Kaliber .470 Nitro Express.

Ausführung der .500 Nitro Express mit 3¼“ (82,5 mm)-Hülse und zog den Hülsenhals auf den Diameter .475“ (12,07 mm) ein. Fertig war die neue Patrone mit einem Schulterwinkel von flachen 14°. Lang bot die neue .470 NE jedem Büchsenmacher auf der Insel an, was sich als geschäftlich cleverer Schachzug erwies, denn seine Kreation überrollte mehr oder weniger die vier anderen .450 NE-Ersatzkaliber.
Bei einem Idealgewicht von 4.750 Gramm ist die britische Halliday-Kipplaufbüchse auch aufgrund ihrer superben Schäftung sehr gut ausbalanciert und zahm im Schuss.

Das Quintett der .450 NE-Ersatzkaliber (von links): Eine .375 H&H Mag. wirkt nahezu zierlich gegenüber der .470 NE, .500/.465 H&H, .476 Westley Richards sowie .475 Nitro Express No.2 Eley und .475 Nitro Express No.2 Jeffery.
Von allen Nitro Express Randpatronen dürfte die .470 NE (12,07x83 mm R) das am meist verwendete Kaliber sein. Die erwünschten, magischen Leistungsparameter, ein 500 Grains/32,4 Gramm schweres Geschoss auf eine Anfangsgeschwindigkeit von etwa 660 m/s zu beschleunigen und dabei um die 7.000 Joule Energie zu erzeugen, schafft die .470 NE locker. Von Beginn an standen die Geschossstabili-

Auch die Verpackung zählt: Die Halliday-Doppelbüchse in ihrem Eichenholzkoffer mit Messingbeschlägen, Lederüberzug und Innenauskleidung aus grünem Filz.

tät und Auftreffgeschwindigkeit in einem vernünftigen Verhältnis zueinander, wobei die Wirkung auf Wild stets ohne Fehl und Tadel war.
Mit vielen anderen Großwildbüchsenkalibern teilte sich die .470 NE in den 1960er Jahren das identische Schicksal. Der tra-

Die Verriegelung der Halliday besteht aus einem doppelten Laufhaken und Puppenkopf (sogenannter „3. Biss“).

Nachschlag mit Nutzwert:
Nach dem Integrix 1-8x28 FFP testeten wir das Long-Rangetaugliche iX6 4.5-27x56 FFP.

Für die Weitdistanz gibt es neben dem hier vorgestellten Modell übrigens auch das Integrix iX6 6-36x56 FFP. Die hochwertigen, fundamentalen Konstruktionsmerkmale der IntegrixBaureihe haben wir bereits in caliber 2/2026 bei der iX8-Präsentation abgehandelt. Optiken für den zivilen und behördlichen Long-Range (LR)Einsatz besitzen „taktische“ Justiertürme ohne Schutzkappen. Klar, wenn die Elevation ve rstellt werden muss, möchte man dies so schnell wie möglich erledigen und nicht kostbare Zeit beim Entfernen einer Schutzkappe verlieren. Das bedeutet, dass die Konstruktion und Form der Türme solide, griffig und absolut wasserdicht sein muss. Mit 40 mm Durchmesser und lediglich 29 mm Höhe sind die robusten Türme dieses Integrix Zielfernrohrs schön flach gehalten. In der flachen Position sind die Türme verriegelt, zieht man die Turmkappe hoch, dann klickt der Turm in der hohen Position ein und ist entriegelt. Ein LR-ZF soll-

Nachdem wir in der letzten Ausgabe das LPVO 1-8x28 FFP dieses Herstellers vorgestellt haben, geht es nun um das für den Long-Range-Einsatz konzipierte iX6 4.5-27x56 FFP.

te einen Höhenjustiergesamtumfang von mindestens 25 MIL (250 Klicks/ cm/100 m) aufweisen. Nach unseren Messungen besitzt das iX6 4,527x56 einen Verstellbereich von 344 Klicks in der Höhe und 139 Klicks in der Breite, was über den Herstellerangaben liegt. Für diese Verstellung braucht der Höhenturm mehr als drei volle Umdrehungen. Um Fehlern vorzubeugen, ist es notwendig, dass der Schütze über die exakte Position des Höhenturmes informiert ist. Mit anderen Worten, wie viele volle Umdrehungen hat er absolviert und wieviel Klicks (0,1 MIL) werden angezeigt? Die Klicks sind immer deutlich sehbar. Für die Zahl der vollen Umdrehungen lassen sich Hersteller einiges einfallen. Die einfachste Lösung ist ein Höhenturm, der mit der zunehmenden Höheneinstellung höher dreht. Dem Mittelrohr gegenüber nimmt die Turmhöhe zu, wenn die Elevation höher eingestellt wird. Querstriche auf dem Turmkörper werden dann zunehmend
sichtbar, nachdem die Turmkappe in Richtung „Up“/„hoch“ gedreht wird. Andere Hersteller verwenden Türme, die während der Verstellung ihre Höhe nicht ändern. Diese verwenden oft Signalstifte oder andere Markierungen, um den Schützen darüber zu informieren, in welcher Ebene sich die Turmkappe befindet. Bei dem Integrix iX6 geht man einen anderen Weg. Die Turmhöhe bleibt gleich. Unter der Turmkappe ist ein Tubus montiert, der sich in der Höhe verstellt, wenn die Turmkappe gedreht wird. Auf diese Weise werden die auf dem Turmkörper eingefrästen Markierungen sichtbar und klar identifizierbar. Eine aufwendige aber gelungene Lösung. Die Zero-Stopp-Funktion zum Nullen des Zielfernrohres funktioniert simpel. Nach dem Einschießen die zwei Madenschrauben am Turm lösen und die Turmkappe nach unten drehen, bis -0- den Anschlag findet. In der deutschsprachigen Bedienungsanleitung gibt der Hersteller einen










Die im Lieferumfang enthaltene Verlängerung wird über den werksseitig montierten Wurfhebel für den Vergrößerungswechsel aufgeschoben und mit einer Schraube fixiert.
Höhenjustierweg von 32,5 MIL, unterteilt in 19 MIL auf- und 13,5 MIL abwärts, an. Diese gewöhnungsbedürftige Einteilung ist wahrscheinlich eine Folge des eingestellten Zero-Stopps.
Selbstverständlich kann man nicht nur an den Justiertürmen, sondern auch direkt und schnell mittels Absehen Haltepunktkorrekturen vornehmen. Das Strichplattenabsehen ist in der ersten Bildebene montiert. So bleiben die Abmessungen der Strichplatte gleich, egal welche Vergrößerung der Schütze wählt. Der feine Punkt im Zentrum mit einem Durchmesser von 0,05 MIL (5 mm/100 m) ist von einem 0,2-MIL-Freiraum umgeben. Die Linien, die laut Herstellerangaben auf 100 Meter 0,03 MIL oder 3 mm stark sind (nach unseren Messungen 2,5 mm), wachsen im Zentrum auf 5 mm an. Die stärkeren Linien sind genau da, wo der Abschnitt des Fadenkreuzes beleuchtet werden kann. Unserer Meinung nach wäre eine konstante Stärke von 2,5 mm eine bessere Wahl gewesen.









Simples Nullen: Nach dem Einschießen zwei Madenschrauben lösen, justieren und die Schräubchen mit Gefühl anziehen. Die Absehenbeleuchtung wird über einen Druckschalter mit iX-Logo bedient.
Die Shooting, Hunting and Outdoor Trade (SHOT) Show eröffnet in der Waffenwelt traditionell das neue Jahr; wobei im ersten Quartal viele weitere Messen wie die Jagd & Hund oder die IWA OutdoorClassics folgen. Wir präsentieren Ihnen hier eine kleine News-Auswahl, die wir vom 20. bis 23. Januar in Las Vegas, Nevada, entdeckt haben.

Kickstart in 2026: Die 9x19-Pistole Dragon von Rideout Arsenal gehört sicherlich zu den technischen Highlights der SHOT Show.
Wir gehen gleich ans Eingemachte und stellen unsere Selektion in alphabe tischer Reihenfolge
vor: Der renommierte US-Hersteller Barrett zeigte das kompakte Präzisi -
ons-/Scharfschützengewehr MRAD Covert. Das ausgewachsene MRAD („Multi R ole Adaptive Design“) konnten wir bereits vor Jahren in den Kalibern .338 Lapua Magnum und .300 Winchester
Magnum auch auf 500 Metern testen (siehe Titelthema caliber 5/2021). Der nun folgende 5,4-kg-Repetierer in 6,5 Creedmoor und .308 Winchester mit vollverstellbarem Leichtme -

Kompaktes Scharfschützengewehr:
tallchassis besitzt einen kannelierten 17“/432-mm-Lauf mit 1-8“-Drall und Mündungsfeuerdämpfer. Das schnell zerlegbare MRAD Covert wird in einem Eberlestock-Rucksack ausgeliefert und ist bestens für verdeckte Operationen im behördlichen Bereich geeignet. Beretta feiert als weltweit ältester Waffenhersteller in diesem Jahr nicht nur das 500-jähr ige Jubiläum, sondern präsentierte die moderne Kleinkaliber-
pistole B22 Jaguar. In der Konstruktion mit Leichtmetallgriffstück und einem leichten Masseverschluss, der in einem Obergehäuse im Repetiervorgang mar schiert, erinnert sie an den Klassiker in Gestalt der Ruger-Mark-Pistole. Die beidseitig bedienbare Beretta B22 Jaguar mit 5,25“/133-mm-Lauflänge und Magazinkapazität für 15 Patronen besitzt Features wie einen wahlweisen Hülsenauswurf nach rechts oder links

oder eine simple Optikmontage. Die Ruger Mark IV kompatible, mechanische Visierung stammt von Tandemkross (siehe auch Titelthema caliber 10/2024). Neben der Standard- existiert bereits eine Competition-Ausführung mit Matchlauf, Kompensator und Daumenauflage. Die Neuheiten des tschechischen Erfolgsherstellers CZ, der ja auch der neue Lieferant der Bundeswehr-Dienstpistole is t (siehe caliber 2/2026) zeigen wir





Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe vom 11.12.2024 (Az. 2 K 2544/24) setzt sich die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung erneut mit der Frage auseinander, unter welchen Voraussetzungen Sportschützen Schusswaffen über das gesetzliche Grundkontingent hinaus nicht nur erwerben, sondern dauerhaft besitzen dürfen. Im Zentrum der Entscheidung steht dabei die Frage, in welchem Umfang ein gesteigertes schießsportliches Bedürfnis dauerhaft im Rahmen der wiederkehrenden Überprüfung nach § 4 Abs. 4 WaffG nachzuweisen ist.
Im Rahmen der Bedürfniswiederholungsprüfung für Sportschützen forderte die zuständige Waffenbehörde - und spätere Beklagte - wiederholt vom Kläger, einem Sportschützen und Inhaber mehrerer Waffenbesitzkarten, zum Nachweis des Bedürfnisses eine Bescheinigung des Schießsportvereins über seine Mitgliedschaft vorzulegen. Des Weiteren forderte sie eine Bescheinigung des Schießsportverbandes, aus der sich glaubhaft ergeben sollte, dass die Schusswaffen, die das sogenannte Grundkontingent übersteigen (mehr als 3 Selbstlade-Langwaffen und 2 mehrschüssige Kurzwaffen mit Patronenmunition, siehe § 14 Abs. 5 WaffG), vom Kläger zur Ausübung weiterer Sportdisziplinen benötigt werden oder zur Ausübung des Wettkampfsports erforderlich sind und dass der Kläger regelmäßig an Schießsportwettkämpfen teilgenommen hat. In der Folgezeit kam der Kläger


dieser Aufforderung insoweit nach, als dass er Mitgliedsbescheinigungen zweier Vereine beibrachte. Die geforderte Verbandsbescheinigung blieb er hingegen schuldig. Nach zwei erneuten behördlichen Hinweisschreiben erklärte der Kläger zunächst, dass er die das Grundkontingent übersteigenden Waffen veräußern wolle. Hiervon nahm er später jedoch Abstand und vertrat stattdessen die Auffassung, die Bedürfniswiederholungsprüfung nach § 14 Abs. 5 WaffG sei nach Ansicht der Verbände vom Gesetzgeber so nicht gewollt und daher nicht umzusetzen. Daraufhin widerrief die Beklagte nach Anhörung des Klägers mit Bescheid vom 13.11.2023 die Waffenbesitzkarten der betroffenen Überkontingentwaffen. Zur Begründung führte die Beklagte aus, dass der Widerruf gemäß § 45 Abs. 2 WaffG habe verfügt werden müssen, weil im Rahmen der Bedürfniswiederholungsprüfung nicht der Nachweis erbracht
worden sei, dass ein Bedürfnis zum Besitz der Waffen bestehe, die über das Grundkontingent hinausgingen. Die im Verwaltungsverfahren vorgelegten Mitgliedsbescheinigungen der Schießsportvereine reichten hierfür nicht aus. Hiergegen erhob der Kläger am 27.12.2023 Widerspruch und trug ergänzend vor, er sei seit über zehn Jahren Mitglied in einem Schießsportverein, weshalb er auch für die Überkontingentwaffen keinen weiteren Nachweis erbringen müsse. Er habe darauf vertraut, dass für deren weiteren Besitz kein erneuter Bedürfnisnachweis erforderlich sei, und daher im Hinblick auf diese Waffen auch keine Wettkämpfe absolviert. Mit Widerspruchsbescheid vom 16.05.2024 wurde der Widerspruch zurückgewiesen. Der Widerruf sei rechtmäßig; insbesondere sei es unerheblich, dass seit der ersten Eintragung einer Schusswaffe in eine Waffenbesitzkarte des Klägers mehr als zehn Jahre vergangen seien. Die in § 14 Abs. 4 Satz 3 WaffG normierte Nachweiserleichterung greife nicht für Waffen, die über das Grundkontingent hinausgingen. Am 03.06.2024 erhob der Kläger schließlich Klage vor dem VG Karlsruhe. Zur Begründung machte er geltend, es müsse zwischen Schusswaffen unterschieden werden, die vor oder nach dem 25.07.2009 erworben worden seien. Unter Verweis auf § 14 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV) vertrat er die Auffassung, nur nach dem 25.07.2009 erworbene Waffen seien als Überkontingentwaffen einzuordnen. Dem trat die Beklagte entgegen und führte aus, die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz sei insoweit überholt, beziehe sich nicht auf die aktuelle Rechtslage und werde zudem durch einen neueren Ministerialerlass konkretisiert. Dieser stelle klar, dass sich die in Ziffer 14.3 WaffVwV angesprochene unzulässige rückwirkende Anwendung lediglich auf Überprüfungszeiträume vor dem 25.07.2009 beziehe. Für davor liegende Zeiträume könnten keine Wettkampfnachweise verlangt werden. Für Zeiträume danach unterlägen jedoch sämtliche dem Überkontingent zuzuordnenden Waffen denselben Nachweisanforderungen - unabhängig vom Zeitpunkt ihres Erwerbs. Dieser Auffassung schloss sich das VG Karlsruhe an und wies die Klage ab. Wie bereits der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in seinem Urteil vom 23.06.2021 (Az. 6 S 1481/18) betont hatte, müsse das gesteigerte Bedürfnis fortbeste-

Smarte Transporter: Die Mission Carrier-Tasche, die Mission Packs und die Ammo Cans von German Tactical Systems.

GTS überrascht immer wieder mit gelungenem Equipment wie beispielsweise dem von uns getesteten Gen 2 Scout Series-Dreibein (siehe caliber 6/2025). Nun sahen wir uns mit dem Mission Carrier und den Mission Packs neue, interessante Transport-Ausrüstung an.
Bekanntermaßen breit aufgestellt ist GTS mit Gewehrtuningteilen, Magazinen, Schießsportausrüstung, Optikmontagen und Büchsenmachernwerkzeug, wobei all dieses moder ne Equipment über Brownells Deutschland vertrieben wird.
Die rund 300 Gramm schwere “Mission Carrier”-Tasche im Farbton Steingrauoliv mit einem Volumen von 51 Litern kann dank des Gurtsystems alternativ auch als Rucksack getragen werden und besteht aus robusten, wasserdichten Materialien. Selbst bei starkem Regen oder Schneefall
bleibt die darin transportierte Ausrüstung geschützt vor den Elementen. Im Inneren verfügt man über ein großes Hauptfach mit zwei zusätzlichen, mit Reißverschlüssen verschließbaren Innenfächern und einem Sicherungsriemen mit Schnallenverschluss. Die kleineren Fächer eignen sich beispielsweise ideal für Werkzeug, Putzutensilien oder Schuss-/Zeitmessgerät (Timer). Zwei ebenso gestaltete Außenfächer komplettieren den Stauraum und eignen sich besonders für Equipment oder Dokumente, auf die man schnell zugreifen möchte. Auf beiden Seiten der „Duffle Bag“ befinden sich durchgehende Schlaufen, die für die Befestigung von Karabinern oder anderen Utensilien oder
zur Sicherung an Fahrzeugen während des Transports dienen können. Das gepolsterte Rucksack-Tragesystem mit Querriemen und Schnellöffnungsschnallen kann bei Bedarf auch komplett entfernt werden, so dass man die Tasche dann nur mit den an den Stirnflächen platzierten Handgriffen trägt. Der extrem robuste „Mission Carrier“ kostet 99,90 Euro.
Organisation mit Durchblick
Die GTS Mission Packs im DINA4- und DINA5-Format erinnern ein wenig an die DAKA Window Pouches des US-Herstellers Magpul Industries und sind praktische Begleiter, die das Leben eines Waffenen-





Die atmungsaktive Carinthia Goldeck Pants aus dem neuen Hochleistungsgarn „Range Extender1“ (RE1), ist äußerst robust und besticht durch Tragekomfort sowie maximale Bewegungsfreiheit.
Das österreichische Unternehmen Goldeck, besser bekannt unter dem Markennamen Carinthia, setzt seit Jahrzehnten immer wieder Maßstäbe im Bereich der robusten, funktionalen Outdoor-Ausrüstung und -Bekleidung. Wir erprobten die neue Goldeck-Hose für Jäger, Schützen und Berufswaffenträger.
Die neueste technologische Errungenschaft aus diesem prominenten Hause hört auf den Namen „Range Extender1“ (RE1). Hierbei handelt es sich um ein innovatives Hochleistungsgarn mit VierWege-Stretch-Technologie für höchste Flexibilität und Bewegungsfreiheit, Luftdurchlässigkeit sowie einen niedrigen Geräuschpegel. Damit nicht genug, verspricht der Hersteller darüber hinaus eine extreme Robustheit für härteste Bedingungen sowie eine außergewöhnliche Strapazierfähigkeit, auch bei intensiven Waschgängen bis zu 95 Grad. Carinthia offeriert gleich ein Trio an Hosen mit dem neuen HighTech-Leistungsgewebe in Gestalt der Goldeck Shorts (159,90 Euro), der Goldeck Hunt Pants (299,90 Euro) und
der hier vorgestellten Goldeck Pants. Übrigens, neu ist auch die wasserdichte Loftshell Hydro Pants (429,90 Euro) mit abnehmbaren, verstellbaren Hosenträgern. Diese Hose lässt sich idealerweise mit den jungen Carinthia Loftshell Hydro-Jacken kombinieren und stellt dann in Kombination einen hochprofessionellen Nässeschutz dar (siehe hierzu caliber 2/2025).
Goldeck Pants im Detail
Schon bei der ersten Anprobe bemerkt man die gute Passform sowie den weichen, dehnbaren Wohlfühlstoff, der maximale Bewegungsfreiheit bei unterschiedlichsten Aktionen und Positionen (beispielsweise Anschlagarten stehend, sitzend, kniend, liegend) gewährt. Die Goldeck









Pants lässt sich im Hüftbereich durch ein integrales Gurtband sowie im Fußgelenkbereich durch Klettverschlussabschlüsse an den Hosenbeinen individuell justieren. So wird der Tragekomfort zusätzlich erhöht und „unten herum“ kann man das Beinkleid an das Schuhwerk anpassen sowie im Revier oder auf dem Schießstand verhindern, dass Feuchtigkeit oder gar Vegetation und Ungeziefer eindringen können. Selbstverständlich verfügt die Hose über robuste Gürtelschlaufen und ein Gürtel kann über den Integralgurt problemlos getragen werden. Der Hoseninnenbund ist übrigens mit G-LOFT-Material gefüttert und diese Polsterung trägt ebenfalls zur


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