

Nachrichten
Fachblatt für Vermieter von Gästezimmern und Ferienwohnungen

Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.
Wilhelm von Humboldt
MESSE HOTEL
Fachtagung: „Wir liegen im Trend“ Seite 4


FATTURA ELETTRONICA
Abschaffung der Steuerbelege Seite 10

VPS-STUDIENREISE
Der Süden Polens Bericht Seite 16
Frau Karin Weger
App. Haus Schönblick in St. Lorenzen
Herr Arturo Runggaldier
Haus Martagon in St. Ulrich/Gröden
Frau Monica Complojs
App. Cristlpek in St. Ulrich/Gröden
Herr Ivo Martiner
Villa Martiner in St. Ulrich/Gröden
Frau Manuela Campidell
Spielbichl Apartments in St. Lorenzen

Grußworte der Präsidentin
Liebe Mitglieder, wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Nun ist es Zeit, zurückzublicken, auf das was uns gelungen ist, auf das was wir gemeinsam umgesetzt und geleistet haben.
In den vergangenen 12 Monaten gab es für unsere Betriebe neue Bestimmungen und Herausforderungen und mit neuen Auflagen starten wir auch in das Jahr 2020. Gehen wir sie gemeinsam mutig an!
Es gibt bekanntlich nur zwei Dinge, die man falsch machen kann: aufhören oder gar nicht erst anfangen.
Herzlichst
Ihre/Eure


VPS intern
Neues Gesicht im VPS
Liebe Mitglieder, seit September verstärkt Vera Gurndin aus Bozen unser VPS-Team, nimmt die Anrufe entgegen und hilft bei kleineren und grösseren Problemen gerne weiter...
Vera Gurndin kommt aus Bozen und hat im Sommer die Matura an der Fachoberschule für Tourismus erfolgreich abgeschlossen.
Seit September ist sie nun unsere neue Verstärkung im VPS-Team und steht Ihnen, liebe Mitglieder, in verschiedenen Bereichen, insbesondere im Bereich Betriebsberatung, zur Seite.
Sie fühlt sich nicht nur wohl bei uns, sondern sieht auch für sich selber viele Chancen und Herausforderungen.
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und wünschen ihr viele Erfolgserlebnisse und spannende Herausforderungen!


VPS intern
Büroferien
Die VPS-Verbandszentrale in Bozen sowie die Außenstelle in Bruneck bleiben über die Weihnachtsferien geschlossen.
Vom 23. Dezember 2019 bis einschließlich 06. Jänner 2020 bleibt die VPS-Verbandszentrale in Bozen sowie die Außenstelle in Bruneck geschlossen
Ab Dienstag, den 07. Jänner 2020, sind wir wieder zu den gewohnten Bürozeiten für Sie da!
Notdienst
In dringenden Fällen können Sie uns eine E-Mail an info@vps.bz.it senden. Wir setzen uns sodann mit Ihnen in Verbindung.
Ihr VPS-Team
Wir wünschen
zum Weihnachtsfest
glückliche und besinnliche Stunden zum Jahresende
Dank für Vertrauen und Treue zum Neuen Jahr
Gesundheit, Glück, Erfolg und weitere gute Zusammenarbeit!
Ihr VPS-Team
Messe HOTEL 2019 - Tag der Privatvermieter
Von Instagram bis Gästebindung
Im Rahmen der Messe HOTEL 2019 in Bozen luden wir zum Tag der Privatvermieter mit dem Titel „Wir liegen voll im Trend“. Dabei wurden sowohl die bisherigen Erfolge der Vermarktungsgruppe „südtirol privat“ als auch Maßnahmen zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Privatvermieter vorgestellt.

Gemäß dem Motto „Wir liegen voll im Trend“ stand der diesjährige Tag der Privatvermieter am Montag, den 14. Oktober 2019, im Rahmen der Messe HOTEL 2019 in der Südtirol Lounge, ganz im Zeichen von Innovationen und aktuellen Entwicklungen. „Die Mitbewerber denken voraus und die Konkurrenz wird auch unter Privatvermietern immer größer“, konstatierte VPS-Präsidentin Esther Mutschlechner-Seeber. „Indem wir regelmäßig die neuesten Trends aufzeigen, möchten wir unsere Mitglieder in puncto Wettbewerbsfähigkeit stärken.“
Ausbau der Online-Präsenz
Ingrid Passler und Sabine Tammerle, Mitarbeiterinnen des VPS und verantwortlich für die Vermarktungsgruppe „südtirol privat“, nutzten die Gelegenheit, um einerseits die bisherigen Aktionen und Erfolge der Gruppe, andererseits die Ziele und Neuerungen zu präsentieren. „Eine klare Positionierung wird immer wichtiger für Privatvermieter, etwa in den Bereichen Wandern, Familien, Winter/Sommer, Bike, Stadt oder auch Haustierspezialisten.
Der Gast muss einer dieser Gruppen zugeordnet werden können“, betonte Ingrid Passler.
Ein besonderer Fokus lag im vergangenen Jahr auf der Optimierung des Online-Marketing-Konzeptes. Im Zuge dessen wurden nicht nur die Webseite benutzerfreundlicher gestaltet, sondern auch ein Blog initiiert und die Präsenz auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, YouTube und Instagram ausgebaut. Dadurch soll künftig auch der direkte Kontakt zu potenziellen Gästen gestärkt werden. Eine interessante Neuerung ab Dezember: Gutscheine können künftig von Gästen über die Website von südtirol privat generiert werden.
Klares Angebot schaffen
Zur Fachtagung war auch die Tourismus- und Marketingexpertin Greti Ladurner als Gastreferentin geladen, die in ihrem Vortrag über die Zukunftsfähigkeit der Privatvermieter Südtirols sprach. Dabei hob sie u.a. die Bedeutung klarer Reisemotive hervor – und erläuterte, warum ein zufriedener Gast zugleich der wichtigste Vertriebspart-
ner ist. „Reisemotive sind u.a. Entschleunigung, Geborgenheit, Genuss, Abenteuer oder Vitalität. Essenziell ist, ein klares Angebot zu schaffen, an dem sich die Gäste orientieren können“, erläuterte Ladurner. „Gäste der Südtiroler Privatvermieter erleben Urlaub nachhaltiger. Für ihre Urlaubserfahrungen verbringen sie ja tendenziell weniger Zeit in der Unterkunft selbst, sondern vielmehr außerhalb – und sorgen damit für eine starke Wertschöpfung innerhalb einer Region.“ Greti Ladurner appellierte an die VPS-Mitglieder, den Lebensraum Südtirol selbst aktiv mitzugestalten. „Man sollte die eigenen Stärken kennen und entwickeln und nicht von anderen kopieren. Es gilt, mutig und leidenschaftlich zu sein, mit einem eigenen Angebot.“
Ich bin Privatvermieter
Als weiterer Tagesordnungspunkt stand unter dem Titel „Ich bin Privatvermieter“ eine Betriebsvorstellung auf dem Programm. Denn von wem könnte man besser lernen, als von anderen Privatvermietern und Mitbewerbern.
Gastreferentin Greti Ladurner (1. von re) und Julia Karbon vom Mountain Chalet Pra Ronch in Wolkenstein (2. von li) mit der Führungsspitze des VPS.
In diesem Jahr gewährte uns Julia Karbon vom B&B-Betrieb „Mountain Chalet Pra Ronch“ in Wolkenstein/Gröden interessante Einblicke in die Betriebsphilosophie Ihrer Privatvermietung. Weiters zeigte sie den Anwesenden, auf, wie man aus einstigen Schwächen eines Betriebs Stärken machen kann.
Und sonst...
Der Tag klang bei einem gemeinsamen Umtrunk und Gedankenaustausch im


Gastreferentin Greti Ladurner appelierte an die Anwesenden mutig und leidenschaftlich zu sein.
Foyer der Südtirol Lounge aus. Danke
Wir möchten uns recht herzlich bei allen Mitglieder für die zahlreiche Teilnahme und bei den Referenten fürs Mitwirken bedanken. Es war eine rundum gelungene und erfolgreiche Fachtagung.
Wir sind stolz darauf, dass dieser Tag zu einem festen Programmpunkt des Verbandsjahres zählt.


Die VPS-Mitarbeiterinnen stellten die Aktionen und Erfolge der Vermarktungsgruppe vor.

Zahlreiche Mitglieder kamen auf Einladung des Verbandes zur Fachtagung und folgten aufmerksam den Ausführungen der Referenten.


Messe HOTEL 2019
Treffpunkt
4 Messetage, 22.222 Fachbesucher, über 600 Aussteller ...und wir mittendrin!
Die Messe HOTEL 2019 war ein voller Erfolg! Bereits zum 9. Mal in Folge waren wir mit einem eigenen Stand (B10/08) dabei.
Für uns als Verband ist die Messe immer ein guter Zeitpunkt, um mit Privatvermietern in Kontakt zu treten und diese professionell zu beraten, aber auch um sich mit den Mitgliedern auszutauschen, sowie Neuheiten und aktuelle Dienstleistungen des Verbandes zu präsentieren.
Darum bedanken wir uns bei allen für die angenehmen Gespräche und das rege Interesse und freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt Messe HOTEL 2020!

VPS-Präsidentin Esther Mutschlechner-Seeber begrüßte die Anwesenden
Julia Karbon vom B&B-Betrieb Mountain Chalet Pra Ronch gewährte Einblicke in Ihre Arbeit
Privatvermieterin aus Leidenschaft!

Frau Helga Rottensteiner, von Beginn an Mitglied der Vermarktungsgruppe, Privatvermieterin und Verwaltungsrätin im VPS, hat uns im Interview verraten, warum Sie Vermieterin aus Leidenschaft ist und welche Rolle wir, als Verband, dabei spielen.
1. Das ist heuer deine 20. Saison – Gratuliere Helga! Wann genau hast du mit der Vermietertätigkeit begonnen, wie verlief der Generationenwechsel?
Ich habe am 10.05.2000 meine Tätigkeit begonnen. Mein Mann und ich haben uns damals gemeinsam für diesen Weg entschieden.
Den Generationenwechsel haben wir zu Beginn mit ein paar Umbauarbeiten sichtbar gemacht. Meine Mutter hatte noch Badezimmer und WC im Flur zur Gemeinschaftsnutzung. Damals meinte sie aber, dass wir um eine Sanierung nicht herumkommen würden und unbedingt in jedes Zimmer ein Badezimmer machen müssen, sonst übergibt sie es nicht. Als die Bauarbeiten dann begannen und eine Wand nach der anderen eingeschlagen wurde, musste sie aber doch einige Male mit den Tränen kämpfen.
Dank des Verbandes sind wir keine Einzelkämpfer!
2. Damals – heute. Was war wohl die größte Veränderung/Herausforderung während deiner Vermietertätigkeit?
Ich sehe die größten Veränderungen in den technischen Möglichkeiten. Ich habe von Anfang an mit einem Computer
Ich bin Privatvermieter!

Helga Rottensteiner vom Haus Rottensteiner, Oberbozen/Ritten
und einem Hotelprogramm gearbeitet. Deshalb war der laufende Fortschritt für mich auch selbstverständlich, so zum Beispiel die Möglichkeiten einer Gästedatei, die telematischen Meldungen, die Buchungsportale und jetzt auch die elektronischen Rechnungen. Eine große Erleichterung waren die mobilen Telefone. Dank dieser, muss ich nicht immer zu Hause auf ankommende Gäste warten. Es bleibt aber auch für kleine Betriebe die Herausforderung immer wieder zu erkennen, was wichtig ist, um marktfähig zu bleiben und was nur technische Spielereien sind.
3. Welche Rolle spielt für dich die Mitgliedschaft bei unserem Verband – als langjähriges treues Mitglied?
Eine sehr große Rolle. Die Privatvermieter sind kleine Strukturen und die Eigenständigkeit zählt zu den Besonderheiten eines jeden Betriebes. Trotzdem sind wir dank des Verbandes keine Einzelkämpfer. Ich bin froh, dass ich mich mit meinen anfallenden Fragen immer an das Büro in Bozen wenden kann. Durch dieses größere Netzwerk habe ich mich weiterbilden und weiter entwickeln können. So wurde ich in meiner Tätigkeit unterstützt und gestärkt.
4. Welche Dienstleistungen nimmst du bei unserem Verband in Anspruch?
Am meisten profitiere ich davon, dass meine gesamte Buchhaltung gemacht wird. Zudem lasse ich mir bei den Ämtergängen helfen und hole mir immer wieder Infos und Erklärungen zu Gesetzesänderungen und sonstiges. Sehr gerne besuche ich auch die unterschiedlichsten Weiterbildungsangebote. Im Haus selbst verwende ich alle Gadgets der Vermarktungsgruppe südtirol privat.
5. Wir bedanken uns auch für deine Tätigkeit als Verwaltungsratsmitglied. Bist du auf einen Erfolg in deiner Amtsperiode besonders stolz?
Mich freut ganz besonders bei der sogenannten Geburts stunde der Vermarktungsgruppe südtirol privat dabei gewe sen zu sein, von der ich von Anfang an überzeugt war und noch immer bin.
6. Schönstes Erlebnis während deiner bisherigen Vermie tertätigkeit?
Diese Frage ist für mich gar nicht so einfach zu beantwor ten. Es gibt zu viele kleinere Einzelerlebnisse, von denen ich nicht eines als „das Schönste“ auswählen kann oder möch te. Da sind zum Beispiel die vielen Momente, bei denen ich immer wieder das Gefühl hatte, einen Gast „geknackt“ zu
Privatvermieter ist mehr als nur ein Beruf!
2020 WIRD GEFEIERT UND ZWAR: 40 Jahre

haben. Damit meine ich zum Beispiel, wenn ich distanzierten Gästen mit einem lustigen Spruch doch ein Lächeln abringen konnte.
7. Du bist Vermieterin aus Leidenschaft und auch sehr erfolgreich mit deinem Betrieb – was erfüllt dich am Meisten an deiner Vermietertätigkeit und warum und wem würdest du diese Tätigkeit empfehlen?
Ich liebe meinen Beruf und mache alles, was ich mache, total gerne. Mich erfüllt diese Tätigkeit, weil mein Tag so vielseitig ist.
Ich habe nämlich mehr als einen Beruf: Ich bin Betriebswirtin, ich bin Marketingchefin, ich bin Verkaufsleiterin, ich bin Rezeptionistin, ich bin Servicefachkraft, ich bin im Housekeeping tätig, ich bin Floristin und manchmal bin ich sogar Seelentrösterin oder Coach für meine Gäste.
Deshalb kann ich diesen Beruf allen empfehlen, die diese Vielseitigkeit lieben und gerne selbstständig ihre unterschiedlichsten Fähigkeiten zum Einsatz bringen.
DARUM MERKEN SIE SICH BEREITS JETZT DEN TERMIN VOR:
Donnerstag, den 23. April 2020, mit Beginn um 14.00 Uhr in Bozen, NOI-TECHPARK
Weiterbildungsprogramm 2019/20
Auf der Suche...
In der letzten Ausgabe der VPS-Nachrichten haben wir Ihnen das brandneue Weiterbildungsprogramm unter dem Titel „Auf der Suche nach... MEHR WISSEN!“ beigelegt. Hatten Sie bereits Zeit darin zu stöbern? Nein? Dann wird es höchste Zeit!
Nutzen Sie die Chance und besuchen Sie einen oder mehrere Kurse unseres Weiterbildungsprogramms.
24 Stunden Privatvermieter
Ans Herz legen möchten wir vor allem das Seminar „24 Stunden Privatvermieter!“ in Nals, welches wir zum ersten Mal organisieren. Dieses Seminar bietet eine einmalige Gelegenheit, in 24 Stunden in der Lichtenburg in Nals verschiedene Themen anzusprechen, welche für Privatvermieter hohe Relevanz haben.
Referent: Florian Hitthaler, Kohl & Partner
Preis:
Euro 290,00.- +MwSt. (inkl. Abendessen am Freitag und Mittagessen am Samstag, ohne Übernachtung)
auf Wunsch:
Euro 336,00.- +MwSt. (inkl. Abendessen am Freitag, Frühstück und Mittagessen am Samstag, mit Übernachtung)
Termin:
Freitag, 31.01.2020 von 16.00 bis 18.00 Uhr von 18.00 bis 19.30 Uhr (gem. Abendessen) von 19.30 bis 22.00 Uhr
Samstag, 01.02.2020 von 09.30 bis 12.30 Uhr von 12.30 bis 14.00 Uhr
Ort: Nals, Lichtenburg Stiftung St. Elisabeth, Vilpianerstr. 27
Anmeldung: bis Freitag, 27.12.2019 über VPS (www.vps.bz.it/kurse oder weiterbildung@vps.bz.it)

Außerdem bieten wir mit den VPS-Einzelcoachings die Chance, sich ganz individuell fortzubilden.
VPS-Einzelcoaching
So bieten wir unseren Mitgliedern zum Beispiel die Möglichkeit ein individuelles Einzelcoaching (auf Vereinbarung: 1h) zu unserem Modul zur „fattura elettronica“ für neue Mieter des VPS-Moduls oder auch für Nutzer, welche Fragen und Hilfestellungen benötigen.
Aber auch für einen Sprachkurs in Englisch bieten wir diese Gelegenheit. So können in einem individuellen Sprachkurs (auf Vereinbarung: 3x Nachmittag zu 1h in Bozen oder Bruneck) die gewünschten Inhalte aufgearbeitet werden.
Und sonst noch...
Weitere Kurse im Jänner/Februar warten noch darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Unter anderem ein Kurs zum Thema „Stress verstehen und handhaben“ sowie ein Kurs zur Freundlichkeit
und Kommunikation mit dem Gast.
Stress - verstehen und handhaben
Finden Sie die innere Ruhe und lernen Sie den Unterschied zwischen positiven und negativen Stress kennen. Referent: Manfred Andergassen, vival.institute
Preis: 95 Euro
Termin: DO, 23.01.2020, 14-18 Uhr
Ort: Bozen, Kolpinghaus
Anmeldung: bis MI, 08.01. über VPS
Freundlichkeit & Kommunikation - mit den Gästen
Gastgeber tun alles, um Gäste an sich zu binden. Mit der richtigen Kommunikation steht dem nichts mehr im Weg.
Referent: Helga Niederstätter, Akademische Weiterbildnerin, diplomierte Gesundheitstrainerin
Preis: 129 Euro
Termin: DO, 13.02.2020, 14-18 Uhr
Ort: Bozen, Kolpinghaus
Anmeldung: bis MI, 29.01.über VPS
Vorsicht Falle
Betrug
Immer wieder tauchen betrügerische Zahlungsaufforderungen auf.

So erhalten derzeit zahlreiche Beherbergungsbetriebe eine E-Mail mit einer Rechnung über 819 Euro, welche das „alte“ Südtirol-Logo trägt und die Zahlung eines Branchenbucheintrags von dem angeblichen Unternehmen „Südtirolerinfo“ beinhaltet.
Im Text der E-Mail wird in fehlerhaftem Deutsch damit gedroht, dass das Konto gepfändet wird, eine angebliche Bandaufnahme mit dem Vertragsabschluss an das zuständige Gericht weitergeleitet und man in ein öffentliches Schuldnerverzeichnis eingetragen wird.
Doch dieses Unternehmen und das Branchenverzeichnis sind eine Erfindung und es handelt sich hierbei um einen versuchten Betrug.
Vertrauenswürdige Logos in falschen Zusammenhang
Erst kürzlich wurde dieselbe Rechnung mit dem Logo eines angeblichen Rechtsanwalts aus Bozen verschickt, wobei der Nachname, das Logo und die Mehrwertsteuernummer eines echten Anwalts aus Bozen verwendet wurden.
Wir empfehlen, diese E-Mail nicht zu beachten und die Rechnung nicht zu bezahlen.
PEC-Mail Adresse
PEC-Mail unter Kontrolle?
Die regelmäßige Kontrolle des PEC-Mail Posfaches ist unerlässlich für Betriebe. Darum halten Sie Ihr PEC-Mail Posfach immer unter Kontrolle und rufen Sie es regelmäßig ab. Nur so gehen wichtige Informationen nicht verloren
Zumeist handelt es sich um vertrauenswürdige Daten, welche zur Sicherheit über die PEC-Mail Adresse gesendet werden. Die Nachrichten, welche über die PEC gesendet werden, häufen sich. So werden beispielsweise Zahlungsaufforderungen, Gerichtsakten oder Einschreibebriefe auf eine PEC-Adresse gesendet. Eine Vernachlässigung des PEC-Mail Postfaches, kann deshalb oft weitgehende Folgen haben.
Kontrolle erleichtern
Es gibt mehrere Möglichkeiten, um die Kontrolle der PEC-Adresse zu erleichtern: Einige Anbieter von PEC-Adressen bieten einen Benachrichtigungsdienst mittels SMS oder an eine andere E-Mail-Adresse an. Sobald eine PECMail eingeht, erhält man den entsprechenden Hinweis. Ebenso besteht bei einigen Anbietern die Möglichkeit, die PEC-Mails auf die normale E-Mail Adresse umzuleiten. Dazu muss in der PEC-Mail-Verwaltung die entsprechende Umleitung aktiviert werden. Eine andere bequeme Lösung ist es, im eigenen E-Mail-Programm die PEC-Adresse hinzuzufügen. Damit ist es möglich, dort nicht nur die normalen E-Mails, sondern auch die PEC-Mails zu empfangen.
Vorsicht vor Pishing- oder Spam-Mails
Wir bitten aber auch um Vorsicht. Leider sind mittlerweile auch PEC-Mails nicht vor sog. Pishing- oder SpamMails sicher und es kommt immer öfters vor, dass sich auch in diesem ehemaligen „sicheren“ Postfach betrügerische PEC-Mails dazugesellen. So trudeln in letzter Zeit Zahlungsaufforderungen von „italienischen Handelsregistern“ ein. Wir weisen darauf hin, dass diese nicht zu begleichen sind. Die Handelskammer wird nicht per Zahlungsaufforderung sondern mit F24 eingefordert und die Kosten betragen jährlich 53 Euro. Vorsicht ist auch bei PEC-Mails, welche einen ZIP-Ordner (komprimierten Ordner) mit PDF und eine „vbs“ Datei enthalten, geboten. Beim Öffnen dieser Dateien wird der Computer beschädigt.
Regelmäßige Kontrolle
Nichtsdestotrotz raten wir dazu, in regelmäßigen Abständen (täglich bzw. mindestens 1x die Woche) das PECMail Postfach abzurufen und auf neue PEC-Mails zu kontrollieren.

fattura elettronica
Abschaffung der Steuerbelege
Wie bereits in den Sommermonaten angekündigt, werden mit Jahresende die Steuerbelege (sog. „ricevute fiscali“) komplett abgeschafft. Es gibt dann nur mehr 2 Möglichkeiten: entweder die Meldung über die Tageseinnahmen durch elektronische Registrierkassen oder die elektronische Rechnung (sog. „fattura elettronica“).

Ab 01. Jänner 2020 müssen Einzelhändler und Gastronomen, dazu zählen auch Restaurants und Beherbergungsbetriebe, die Tageseinnahmen elektronisch melden.
Wer muss dieser Verpflichtung nachkommen?
Seit dem 01.07.2019 mussten bereits alle MwSt.-Subjekte mit einem Jahresumsatz über 400.000 Euro dieser Verpflichtung nachkommen. Mit 01.01.2020 folgen nun alle anderen MwSt.-Subjekte.
Abschaffung Steuerbelege
Die Pflicht zur Übermittlung hat zur Folge, dass die Verpflichtung zur Dokumentation der Einnahmen mittels Steuer- oder Kassenbelegen entfällt, d. h. dass bis Jahresende die Steuerbelege, die sog. „ricevute fiscali“, komplett abgeschafft werden. Die Steuerbehörde (Agenzia delle Entrate) ist demnach laufend über die anfallende Mehrwertsteuerzahlungen informiert.
Alternativ: Ausstellung der elektronischen Rechnung
Die Pflicht zur Übermittlung hat zur Folge, dass ab den genannten Stichtagen die Pflicht zur Führung des Registers der Tageseinnahmen entfällt, und der Umsatz nicht mehr durch die bisherigen Unterlagen (Kassenbeleg oder Steuerbeleg) dokumentiert werden kann. Die Tageseinnahmen müssen telematisch übermittelt oder alternativ dazu eine elektronische Rechnung ausgestellt werden.
Strafen bei Nichtübermittlung
Für die Nichtübermittlung der Tageseinnahmen oder bei Übermittlung von unvollständigen/falschen Daten sind Verwaltungsstrafen in Höhe von 100% der MwSt. entsprechend dem nicht übermittelten Betrag vorgesehen. Werden innerhalb von 5 Jahren 4x falsche oder unvollständige Daten an verschiedenen Tagen festgestellt, so muss mit einer Aussetzung der Lizenz
oder Genehmigung zur Ausübung der Tätigkeit für min. 3 Tage oder max. 1 Monat gerechnet werden.
Sie haben über Silvester Gäste?
Hier folgen unsere Tipps bzgl. der Handhabung für unsere BH-Kunden:
Wenn Ihre Gäste erst am 02. Jänner oder später abreisen, haben Sie folgende Möglichkeit:
1. Stellen Sie noch im alten Jahr (z. B. mit 31.12.2019) eine Steuerquittung händisch aus
2. Bereiten Sie die Ausgangsrechnung im Modul vor und geben Sie dem Gast eine Bestätigung mit, z. B. die vorbereitete Rechnung vor Versand drucken. Für die Versendung der Rechnung haben Sie sodann 12 Tage Zeit.
VPS-Tipp
Eine elektronische Registrierkasse (im Einkauf zwischen 500 und 1.000 Euro zzgl. Wartungskosten/Jahr) ist für Privatvermieter nicht zwingend notwendig, da Privatvermieter nicht täglich Steuerquittungen („ricevuta fiscale“) ausstellen.
Darum raten wir unseren Mitgliedern und vor allem unseren BH-Kunden zur Ausstellung einer elektronischen Rechnung. Die Handhabung der Ausstellung ist (vor allem mit unserem Modul zur „fattura elettronica“) einfach, unkompliziert und es fallen keine zusätzliche Kosten an. Zudem hat man 12 Tage Zeit, die Rechnung auszustellen.
Wir informieren, dass unser Modul bzw. Portal zur „fattura elettronica“ auch von all jenen Mitgliedern genutzt werden kann, welche die Buchhaltung nicht vom VPS abwickeln, sofern der eigene Wirtschaftsberater bereit ist, diese Daten (über eine Schnittstelle) einzuspielen.
KOSTEN:
1. Einmalige Gebühr für Aktivierung und Erstinstallation: Euro 200,00.-
2. Jahresmiete - Modul „elektronische Rechnung“:
• Euro 120,00.-
• Euro 100,00.- (reduziert für BH-Kunden)
Staat
Haushaltsgesetz-Entwurf 2020
Die Regierung arbeitet am Haushaltsgesetz, und man hört von den ersten Ideen und Absichten, unter anderem von der verpflichtenden Annahme von Karten-Zahlungen und Senkung der Bargeld-Grenze...
Einschränkung beim Bargeldverkehr
Die Einschränkungen beim Bargeldverkehr werden zeitlich gestaffelt eingeführt:
• Bis 30.06.2020: max. 2.999,99 Euro (aktuelle Regel);
• vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2021: max. 1.999,99 Euro;
• vom 01.01.2022: max. 999,99 Euro.
Somit kehren wieder die Bestimmungen, Einschränkungen und Regeln zurück, welche bereits in Kraft waren.
Bei Nichteinhaltung sind Mindeststrafen von 2.000 Euro bzw. 1.000 Euro ab dem 01.01.2022 vorgesehen.
Ablehnung elektronischer Zahlungen bzw. Annahme von Karten-Zahlungen
Die verpflichtende Annahme der Bankomat-Zahlungen von Kunden für Handelstreibende, Dienstleister und

Freiberufler gibt es in Italien seit 2014. Nun sieht der Haushaltsvoranschlag für 2020 eine neue doppelte Sanktion für jene vor, welche noch kein Pos-Gerät besitzen bzw. eine Bankomat-Zahlung verweigern.
Unabhängig von der Höhe des Betrages wird ab dem 01.07.2020 bei Nichtannahme einer Zahlung mit einer elektronischen Zahlungskarte eine
Verwaltungsstrafe von 30 Euro erhoben, erhöht um 4% des Wertes der Transaktion, für jene, wo die Annahme der Zahlung verweigert wurde. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass sich elektronische Zahlungsmittel durchsetzen.
Ab dem 01.07.2020 wird somit der Ankauf ein POS-Gerät angeraten.
Handelskammer
Erinnerung: Eintragungspflicht bis 31.12.
Wie bereits in den letzten beiden Ausgaben der VPS-Nachrichten ausführlich berichtet, müssen alle bestehenden Betriebe, welche noch nicht im Handelsregister aufscheinen, sich bis 31. Dezember 2019 eintragen. Auf Grund zahlreicher vorausgegangener Gespräche konnten wir aber für alle bereits bestehende Betriebe eine Eintragung bis zum 31.12.2019 ohne Verwaltungsstrafe erreichen.

Wir fordern daher, gemeinsam mit der Handelskammer, alle bereits tätigen Vermieter von Gästezimmern und möblierten Ferienwohnungen auf, ihre Position in Bezug auf die Eintragung in das Handelsregister zu überprüfen und gegebenenfalls die fehlende Eintragung telematisch spätestens innerhalb 31. Dezember 2019 nachzuholen.
Achtung: Nur eine Eintragung bis zum 31.12.2019 ist ohne Verwaltungsstrafe möglich.
Was ist für die Eintragung notwendig?
• Ausweis des Inhabers
• Sondervollmacht mit händischer Unterschrift des Inhabers
• Kopie der Meldebe stätigung (1. Gemeindemeldung der Tätigkeit Privatvermietung)
• PEC-Mailadresse (zertifizierte E-Mail-Adresse, evtl. über unseren Konventionspartner Limitis erhältlich)
Wie hoch sind die Kosten?
• Sekreteriatsgebühren:
Euro 18,00.- (einmalig)
• Stempelsteuer: Euro 17,50.- (einmalig)
• Jahresgebühr:
Euro 53,00.- (jährlich)
• zzgl. Erstellung und jährliche Gebühren PEC-Mailadresse
• zzgl. Bearbeitung für die Eintragung: Euro 25,00.- (einmalig, wenn über VPS)
Für VPS-Mitglieder übernehmen wir gerne die telematische Eintragung!
Aber ACHTUNG: Wir können nur von jenen Mitgliedern die Meldung fristgerecht bearbeiten, welche uns die Unterlagen vollständig bis spätestens Freitag, den 13. Dezember 2019, abgeben.
südtirol privat
Urlauben bei „südtirol privat“-Unterkünften
Esther Mutschlechner Seeber, Mitgliedsbetrieb bei südtirol privat, im Gespräch mit Gast Anita Winterberg bzgl. Ihren Erwartungen in „südtirol privat“ Unterkünften.

Liebe Frau Anita Winterberg, wie sind Sie auf meine Unterkunft aufmerksam geworden? Sagt Ihnen die Marke südtirol privat etwas?
Anita Winterberg (A.W.): Meine Familie wollte auf den Kronplatz zum Skifahren. Ich habe im Internet recherchiert und mir ein paar Häuser ausgesucht, deren Angebot mir zugesagt
hat. Dann habe ich die ausgewählten Unterkünfte angerufen und mich relativ schnell entschieden.
Die Marke südtirol privat ist mir bekannt. Ich lasse mir jedes Jahr den neuen Katalog schicken.
Warum verbringen Sie Ihren Urlaub bei dieser Art von Unterkunftstyp?
A.W.: Wir waren mittlerweile schon oft hier, sowohl im Winter als auch im Sommer. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man sich in der Fremde wie Zuhause fühlt.
Nutzen Sie Bewertungsportale und ähnliches um sich ein Bild vor Ankunft/Wahl der Unterkunft zu machen?
A.W.: Ja, auf jeden Fall. Ich bin immer recht vorsichtig bei der Wahl eines Urlaubsdomizils, es sollte schließlich ja eine schöne und entspannte Zeit für uns sein.
Zum Thema Service: sind Ihnen die südtirol privat Gadgets aufgefallen?
A.W.: Ganz sicher. Man wird in die-
sem Haus immer wieder durch die verschiedensten Gadgets auf südtirol privat aufmerksam gemacht. Es beginnt schon in der Früh beim Aufstehen mit dem „Hair & Bodyshampoos“ im Bad. Der Frühstückstisch wird mit netten Servietten einfach herzlich gedeckt und die Stofftaschen sind praktisch für unser Wanderproviant. Auf unseren Bettkissen liegen immer kleine Zirbenkissen, damit wir gut schlafen. Und den südtirol privat Schirm, den Esther mir geschenkt hat, nehme ich bei mir Daheim und mache so ein bisschen Werbung für die sympathische Angebotsgruppe aus Südtirol.
Frau Anita Winterberg wir danken Ihnen für das Interview.
Sie sind bei südtirol privat dabei und kennen einen Gast, welchen Sie in dieser Form interviewen möchten?
Dann melden Sie sich unverbindlich bei uns: info@suedtirolprivat.com oder 0471 324 879

Informieren Sie sich unverbindlich: 0471 978 321 oder info@
Interviewgast Anita Winterberg
Mobilität - Südtirol Transfer
Neue umweltfreundliche Mobilitätslösung
Südtirol in seiner Positionierung als nachhaltige Region stärken, den Individualverkehr reduzieren und vor allem eine lückenlose Mobilitätskette zur Unterkunft schaffen; das sind die drei Ziele des neuen landesweiten Dienstes „Südtirol Transfer“.

von li: LTS-Präsident Ambros Hofer, IDM-Präsident Hansi Pichler, HGV-Präsident Manfred Pinzger, Tourismuslandesrat Arnold Schuler und Markus Silbernagl, Geschäftsführer des Busunternehmens Silbernagl GmbH
Das Gemeinschaftsprojekt, das von IDM Südtirol angestoßen wurde und nun vom Busunternehmen Silbernagl umgesetzt wird, wird vom Hoteliersund Gastwirteverband (HGV) finanziell unterstützt und gemeinsam mit IDM Südtirol sowie LTS mitgetragen. Aufgrund des Ausbaus der öffentlichen Verkehrssysteme ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Zug oder Fernbus mittlerweile eine echte Alternative zur Reise mit dem eigenen Auto. Zudem besitzen durch den gesellschaftlichen Wandel und die Einflüsse verschiedener Megatrends besonders in Großstädten immer weniger Menschen ein eigenes Auto. „Die Bereitschaft, mit dem öffentlichen Verkehrsmittel anzureisen, ist da. Bis dato war aber gerade der letzte Streckenabschnitt vom Bahnhof bis zum Unterkunftsbetrieb eine Hürde. Hierfür gibt es nun eine konkrete, unkomplizierte Lösung. Es handelt sich um den Anschluss-Shuttle „Südtirol Transfer“, erklärt Markus Silbernagl. Der Busunternehmer und Nahverkehrsexperte betreibt seit fünf Jahren einen Sammeltransfer im Schlerngebiet und Grödnertal und ist nun Verantwortlicher des landesweiten „Südtirol Transfer“, der in Partnerschaft mit dem HGV, IDM Südtirol und dem LTS entwickelt wurde. „Das Projekt Südtirol Transfer
mit den flächendeckend zur Verfügung gestellten Anschluss-Shuttles bietet für unsere Gäste einen starken Anreiz zu einer möglichst nachhaltigen Anreise. Zugleich wollen wir damit klare Zeichen setzen, dass wir unseren Beitrag zur Verkehrsentlastung leisten“, unterstreicht HGV-Präsident Manfred Pinzger. Das Projekt trägt zudem dazu bei, dass Südtirol und seine Beherbergungsbetriebe besser erreichbar sind. „Wir positionieren Südtirol als nachhaltige Urlaubsdestination, die für Gäste und Einheimische gleichermaßen attraktiv und lebenswert ist. Indem wir eine nachhaltige und gleichzeitig kapillare Mobilität unterstützen, stärken wir diese Positionierung und verbessern die Erreichbarkeit des Landes“, so IDM-Präsident Hansi Pichler.
Landesweit flächendeckend und unkompliziert
Der Südtirol Transfer sieht ein flächendeckendes touristisches Sammeltransfer-System vor. Von den Zughaltestellen Bozen, Brixen, Meran, Mals, Bruneck, Innichen und den Fernbushaltestellen Bozen, Meran, Klausen, Vahrn, Sterzing bringen die Sammeltransfers die Gäste zu ihren Unterkünften und wieder zurück. Und dies möglichst rasch, mit wenig Um-
steigevorgängen und Wartezeiten, sicher, bequem und kostengünstig. Der Gastgeber muss sich also nicht selbst um das Abholen seiner Gäste kümmern.
Das Neue am Südtirol Transfer ist, dass jeder Beherbergungsbetriebauch nicht gewerbliche - eine eigene Haltestelle darstellt. „Somit werden theoretisch rund 10.000 Haltestellen bedient. Der Gast wird zu jedem Südtiroler Urlaubsquartier gebracht und bei der Abreise wieder zum Zug- bzw. Busbahnhof“, sagt LTS-Präsident Ambros Hofer. „Wenn wir den Gästen eine komfortable autofreie An- und Abreise ermöglichen, verstärkt dies nicht nur das Urlaubsfeeling an sich, sondern unterstützt auch Südtirol auf seinem Weg zum Klimaland“, zeigt sich auch Tourismuslandesrat Arnold Schuler vom neuen Projekt begeistert.
Digitales Buchungsportal
Über ein dreisprachiges Online-Buchungssystem können Gäste bequem ihre Transfers zu ihrer Unterkunft buchen und entscheiden dabei zwischen einem kostengünstigeren Sammeltransfer von den wichtigsten Südtiroler Bahnhöfen und Fernbushaltestellen und einem Individualtransfer, der von jedem Bahnhof und zusätzlich auch von den umliegenden Flughäfen angeboten wird.
Damit der Südtirol Transfer auch genutzt wird, sind neben IDM Südtirol und den Tourismusvereinen auch die Gastgeber gefordert. Es gilt, die Gäste darüber zu informieren und die Informationen über den Dienst in die betriebseigenen Websites, in die E-Mail-Signaturen, Newsletter und Prospekten sichtbar einzubauen. Zudem muss der Gast bei jeder Gelegenheit auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht werden, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und in Südtirol den Anschluss-Shuttle zu nutzen.
Weitere Informationen finden sich unter www.suedtiroltransfer.com.
Schluss mit komplizierter Gästekommunikation.
RECEPTION! for ASA / Tourist Manager macht alles einfacher.


VPS-Studienreise
Polen, der Süden
...mit den reichen Kulturlandschaften war das Ziel unserer VPS Studienreise 2019.
Über 3.000 km legten wir in dieser Woche zurück, bis wir am Sonntag, den 17. November wieder nach Südtirol zurückkehrten. Und gerade diese Heimfahrt hatte uns in den letzten Tagen der Reise Sorgen bereitet. Die Nachrichten über das Schneechaos und damit verbunden zahlreiche gesperrte Straßen im Lande beunruhigten uns, da wir nicht wussten, wie und ob überhaupt alle 65 Reiseteilnehmer an diesem Abend nach Hause kommen.

1. Tag:
Südtirol - Wachau - Brünn
In Rattenberg, der kleinsten Stadtgemeinde Österreichs mit nur 408 Einwohnern, machten wir am Montag, den 11. November unseren ersten Stopp für ein gemeinsames Frühstück, nachdem wir schon zu sehr früher Morgenstunde aus allen Teilen Südtirols gestartet waren.
Entlang der Wachau mit seinem ausgezeichneten Wein- und Obstbau, bekannt hauptsächlich durch die Wachauer Marille, erreichten wir dann gegen Mittag die Stadt Melk. Das bedeutendste Wahrzeichen dieser Gegend ist das Benediktiner Stift Melk. Der heutige Bau wurde von Jakob Prandtauer in den Jahren 1702 – 1746 errichtet und gehört zum UNESCO
Welterbe. Viel Zeit hatten wir hier nicht zur Verfügung und so beschränkten wir uns hauptsächlich auf den Besuch der Stiftskirche, die dem Hl. Petrus und Paulus gewidmet ist und als einer der schönsten Barockkirchen Österreichs gilt.
Schon ging es weiter in Richtung Tschechischer Grenze. Auffallend viele Fernlaster besetzen die zahlreichen Parkplätze vor dem Grenzübergang, ein Zeichen für den regen Warenverkehr von West nach Ost und umgekehrt. Der eingesetzte leichte Regen lud nicht ein, hier länger als notwendig zu verweilen.
Am Abend erreichten wir, ziemlich müde nach einer doch sehr langen Fahrt, das Hotel Continental in Brünn, wo wir die erste Nacht verbrachten.
2. Tag
Brünn - Ölmutz - Krakau
Der darauffolgende Tag begann mit einem Spaziergang durch die Stadt. Brünn ist die zweitgrößte Stadt von Tschechien mit rund 380.000 Einwohnern und galt in der Zeit der Habsburger als das „Manchester Österreichs“. Eine Zeitlang war Brünn auch die Hauptstadt von Mähren, bevor es von Olmütz abgelöst wurde und ist heute Sitz wichtiger Forschungszentren und mehrerer Universitäten. Zudem sind in Brünn alle Organe der höchsten tschechischen Gerichtsbarkeit angesiedelt.
Nachdem wir unsere Koffer verladen hatten, starteten wir im Laufe des Vormittags nach Olmütz. Die Reiseroute führte uns an Pratzeberg vorbei, wo am 5. Dezember 1805 die Schlacht
Die Reisegruppe der VPS-Studienreise 2019 in Breslau
von Austerlitz stattfand. In der „Dreikaiserschlacht“ schlug Napoleon I. verheerend die Truppen der Allianz zwischen Kaiser Franz II. von Österreich und Zar Alexander I. von Russland. Olmütz ist im Vergleich zu Prag und Brünn nicht von Touristen überlaufen. Sehenswert sind die sechs barocken Brunnen und die 35 Meter hohe barocke Dreifaltigkeitssäule, die als Dank für die Erlöschung der Pest im Jahre 1716 errichtet wurde.
Nun war es höchste Zeit für den Start nach Krakau, unserem Reiseziel. Etwa 250 km lagen noch vor uns und die Situation an der Grenze war nicht abschätzbar. Bei der Einreise in Polen wurden unsere Ausweise, obwohl angekündigt, dann doch nicht kontrolliert. Eine Tatsache, die uns in dieser Gegend besonders auffiel, war der frühe Einbruch der Dunkelheit. Kurz nach 16 Uhr war es bereits stockdunkel.
Schon an der Peripherie von Krakau mit seinen 800.000 Einwohnern erstrahlte ein Lichtermeer und lies auch im Dunkeln eine modere, pulsierende Stadt erahnen, die sich durchaus mit westlichen Wirtschaftsmetropolen vergleichen lässt. Wir bezogen unsere Zimmer im luxuriösen Design Hotel in Krakau, wo wir für die nächsten drei Tage untergebracht waren.
3. Tag:
Krakau - Salzbergwerk
Wieliczka
Am nächsten Morgen begleitete uns unsere örtliche Reiseführerin Vanda als erstes in das ehemalige jüdische Viertel im Stadtteil Kazimierz. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten dort über 70.000 jüdische Einwohner. Heute ist die jüdische Gemeinde in Krakau sehr klein, aber es gibt dennoch sieben Synagogen. Seit Steven Spielberg hier seinen Film „Schindlers Liste“ drehte, ist das Interesse an jüdischer Kultur stark gewachsen.
Krakau ist die wichtigste Kulturmetropole Polens. Die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört und so blieben die überaus zahlreichen Bauwerke aus Gotik, Renaissance und Barock der Nachwelt erhalten. Erwähnen möchte ich, um nicht den Rahmen dieses Reiseberichtes zu sprengen, vor allem zwei Sehenswürdigkeiten: das Königsschloss auf dem Wawel, eines
der prächtigsten Renaissance Residenzen Mitteleuropas und den riesigen Marktplatz aus dem Jahre 1257 mit seinen Tuchhallen. Und nicht zu vergessen, die Universität von Krakau, die nach der Karls-Universität von Prag, die zweitälteste Mitteleuropas ist.
Krakau wurde im Jahr 2018 von rund 13,5 Millionen Touristen besucht. Die allermeisten davon besichtigten, wie auch wir, das Salzbergwerk in Wieliczka. Allein dieses unschätzbare Weltkulturerbe mit seinen 300 km langen Gängen, 3.000 Kammern mit einer Gesamtkubatur von rund 7,5 Mio. m3 ist eine Reise nach Krakau wert.
4. Tag:
Pilgerzentrum WadowiceZakopane - Hohe Tatra
Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes in Krakau besuchten wir Zakopane, die polnische Hauptstadt des Wintersports. Die Stadt liegt in der Tatra zwischen dem Hauptkamm der Hohen und Westlichen Tatra und dem Massiv der Gubalówka. Zu unserem Bedauern war der Ort mit Nebel verhangen, sodass wir die Skispringer, die gerade auf der Schanze trainierten, kaum sehen konnten.
Das vorgesehene Programm für diesen Nachmittag mussten wir kurzfristig abändern. Weil unser Doppeldecker Bus, die maximal zugelassene Höhe von 3,5 m überschritt, konnten wir nicht zu dem Marienwallfahrtsort Kalwaria Zebrzydowska gelangen. Als Alternative fuhren wir zum Pilgerzentrum Wadowice, dem Geburtsort von Papst Johannes Paul II.
5. Tag: Krakau - Breslau
Die drei Tage in Krakau waren viel zu schnell vergangen. Am frühen Morgen des 15. Novembers brachen wir auf zu dem 270 km entfernten Breslau mit seiner 1.000-jährigen Geschichte. Die Stadt wurde erst 1945 polnisch. Der Verteidigungskampf der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges legte fast drei Viertel der Stadt in Trümmern. Die viert größte Stadt Polens ist für ihren Marktplatz, den großen Ring, bekannt. Auf unserem Stadtrundgang sahen wir unter anderem das gotische Rathaus mit seiner astronomischen
Uhr, das National Museum, die Dom Insel, die Medizinische Universität, das Haus der Sieben Kurfürsten, die Markthalle und die St. Elisabeth Kirche.
Unsere Reiseleiterin aus Breslau hatte uns auch einiges über die meist sehr geringen sozialen staatlichen Unterstützungen der Bürger Polens berichtet, was uns sehr betroffen machte. Die Schere zwischen reich und arm klafft kaum in einem anderen Land Europas so weit auseinander wie hier.
6. Tag:
Breslau - Görlitz - Dresden
Am darauffolgenden Tag verließen wir Polen, das zwar Mitglied in der EU ist, aber trotzdem der Euro kaum irgendwo als Zahlungsmittel angenommen wird. Nach einem Zwischenstopp in Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands mit einer gut erhaltenen Altstadt, erreichten wir am Nachmittag Dresden. Hier verbrachten wir die letzte Nacht unserer Studienfahrt.
Dresden ist nicht nur die Hauptstadt von Sachsen, sondern für viele Besucher, die schönste Stadt Deutschlands. Die „Barockperle“ am Elbestrom präsentiert sich als Kunst- und Kulturstadt von Weltrang. Das Wahrzeichen ist die barocke Frauenkirche. Diese wurde, wie fast die ganze Stadt im Februar 1945, wenige Wochen vor Kriegsende, von britischen und amerikanischen Bombenverbänden in Schutt und Asche gelegt. 2005 war der Wiederaufbau der evangelisch-lutherischen Kirche nach 11 Jahren Bauzeit abgeschlossen. Die Reihe der Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum von Dresden würde viel Platz in diesem Bericht einnehmen, deshalb zähle ich nur wenige auf, die uns besonders beeindruckt hatten: die Semperoper, der Zwinger, das Residenzschloss von Dresden, die Katholische Hofkirche, das Schloss Pillnitz und der Neumarkt.
Die Zeit, die wir hier verbracht hatten, war einfach zu kurz, um all die Schönheiten sehen zu können.
7. Tag:
Dresden - Meißen - Südtirol
Sonntag, der 17. November, unser letzter Reisetag, war angebrochen. Unser Start war für 8 Uhr früh angesagt.
Die erste Pause legten wir in der Stadt Meißen ein, die wegen der Herstellung des Meißner Porzellans Weltberühmtheit erlangt hat. Nach einem Spaziergang auf die Burg setzten wir unsere Fahrt in Richtung Regensburg fort.
Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen erreichten wir um die Mittagszeit die Stadt. Der Wettergott war uns nicht nur hier, sondern fast durchwegs in dieser Woche gut gesinnt.
Unser Busfahrer Nazim brachte uns über Ingolstadt, München und Rosenheim nach Kufstein. Hier wechselten wir den Chauffeur und auch den Bus.
Der Reiseleiter Helmut Hofer begleitete uns noch bis Innsbruck.
Die Straßenverhältnisse waren bis zum Brenner gut und die Fahrt absolut problemlos. Auf Südtiroler Seite begannen sich aber bald die Schneehaufen rechts und links der Autobahn zu türmen und die Nachrichten von unpassierbaren Straßen im Lande überhäuften sich.
Mit sehr viel Glück kamen wir alle an diesem Abend, teilweise nur über weite Umwege, nach Hause.
Auf dieser besonderen Studienreise haben wir sehr viel gesehen und Eindrücke gesammelt. Das Erlebte wur-
de, wie schon in all den vergangenen Jahren, von unserem Fotograf Martin Obletter in Bildern zur Erinnerung festgehalten.
Ich möchte am Ende dieses Berichtes einen großen Dank den 65 Teilnehmern der Studienreise aussprechen. Es war eine ganz tolle Gruppe, die das sehr dicht gedrängte Programm tapfer mitgemacht und flexibel Änderungen, die nicht vorgesehen waren, ohne Wenn und Aber akzeptiert hat.
Die Obfrau






Esther Mutschlechner – Seeber
Dresden mit der Frauenkirche
Görlitz
Zakopane, die polnische Hauptstadt des Wintersports
Salzbergwerk Wieliczka
Krakau, die wichtigste Kurlturmetropole Polens
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„Super!! La proprietaria è un tesoro, gentile e disponibile sia coi grandi che coi piccini! Purtroppo questo autunno non siamo riusciti ad andare ma confidiamo nel prossimo anno! Mio figlio Francesco la nomina spesso!“
(entnommen aus den Kommentaren auf Facebook @suedtirolprivat zu unserem Beitrag bzgl. Vermieter der Woche „Landhaus Summerer in Sexten“ - Barbara Marcon aus Italien)

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