Fachblatt für Vermieter von Gästezimmern und Ferienwohnungen
Neues Jahrneue gemeinsame Wege
Gemeinsam beschreiten wir neue Wege im angebrochenen Jahr 2019 und begleiten Sie in die Digitalisierung. Als VPS sind wir der richtige Ansprechspartner für alle Privatvermieter Südtirols.
Gemäß dem Motto: „Zusammen sind wir stark“ sehen wir dem Neuen Jahr entgegen. Gegenseitiges Vertrauen und Austausch sowie die Nutzung unserer Dienstleistungen und Produkte sind die Basis für eine gute Zusammenarbeit.
Grußworte der Präsidentin
Liebe Mitglieder!
Das neue Jahr ist zwar erst einen Monat alt, aber viele von uns sind schon mitten drin in der „weißen“ Saison, andere hingegen sind erst bei der Vorbereitung und Planung, denn bald werden auch sie ihre Betriebe öffnen und ihre Gäste willkommen heißen.
Selbstverständlich ist es unser aller Ziel, motiviert und professionell unsere Gäste zu betreuen, damit es uns gemeinsam gelingt, auch in diesem Jahr an das überaus positive Ergebnis von 2018 anzuknüpfen.
Wir, als VPS Team, haben eine Mappe für Privatvermieter erstellt, die als Arbeitsinstrument uns helfen soll, die tägliche Arbeit zu erleichtern und uns erinnert, dass auch wir als kleine Betriebe gewisse „Spielregeln“, wie etwa die HACCP Bestimmungen oder die Preisschilder nicht vergessen.
Ich nutze diese Mappe und Sie?
Die Obfrau
Esther Mutschlechner – Seeber
Willkommen im Verband
Frau Eleonora Pajonk
Haus Parigger in Ratschings
Frau Ida Ladstätter
Haus Ringler in Rasen
Frau Ingrid Declara
Lüch de Costa in Kolfuschg
Herrn Rudolf Winkler
Haus Brunelle in St. Lorenzen
Herrn Karl Holzner
Haus Holzner in Tscherms
Frau Brigitte Pircher piz aich naturchalet in Hafling
Herrn Markus Josef Stabinger
Haus Stabinger in Sexten
Herrn Norbert Thomaseth
Villa Thomaseth in Kastelruth
Frau Rosmarie Deporta Bergblick in Villnöss
Herrn Diego Clara
App. San Vigilio in St. Vigil/Enneberg
Herrn Wilhelm Bierbauer
Chalet Frieda in Mühlbach/Spinges
Frau Roswitha Blaas
Strichcode Haus in Meran
Frau Erika Niederwanger
App. Alpenblick in St. Johann/Ahrntal
Frau Dagmar Katja Ebner
App. Bruneck.biz in Bruneck
Frau Ursula Mitterdorfer
Penzl 9 in Ritten
Frau Rita Schöpf
Haus Rita in Sulden
Herrn Elmar Pircher
Villa Mirabilis in Partschins
Willkommen bei südtirol privat
Herrn Wilhelm Bierbauer
Chalet Frieda in Mühlbach/Spinges
Frau Roswitha Blaas
Strichcode Haus in Meran
VPS intern
Neue Öffnungszeiten - Verbandszentrale
Seit 01. Jänner 2019 haben sich die Öffnungszeiten in der Verbandszentrale in Bozen sowie in der VPS-Außenstelle in Bruneck geändert.
Alles Neu macht der... ...Januar. Gemäß diesem Motto haben wir die Öffnungszeiten unserer Büros den Gegebenheiten angepasst.
Verbandszentrale Bozen
So stehen Ihnen ab sofort die VPS-Mitarbeiterinnen von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.30 Uhr zur Verfügung. Darüber hinaus ist nun auch an den Nachmittagen von Montag bis Donnerstag die Möglichkeit nach Vereinbarung ( 0471 978 321) einen Termin zu machen!
Außenstelle Bruneck
Auch die Öffnungszeiten in der VPS-Außenstelle in Bruneck hat sich etwas geändert. Unsere Mitarbeiterin ist für Sie von 10.00 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 15.30 Uhr vor Ort.
VPS intern
Terminankündigung: Save the date!
Es freut uns, Ihnen bereits jetzt den Termin für die VPS-Vollversammlung 2019 mitteilen zu dürfen. Bitte merken Sie schon heute diesen wichtigen Termin für Privatvermieter auf Ihrem Kalender vor.
Dienstag, den 16. April 2019, mit Beginn um 14.45 Uhr in der Handelskammer in Bozen, Südtiroler Str. 60 - Zimmer 3.01 im 3. Stock
Wir, das VPS-Team, würden uns freuen, wenn Sie sich diesen Nachmittag für uns freihalten könnten.
Ich bin Privatvermieter
So gelingt der Generationswechsel
Der Generationswechsel ist nie ein leichter Schritt, egal um welches Unternehmen es sich handelt. Auch in der Privatvermietung muss dieser Schritt gut überlegt sein und erfordert Geduld und Verständnis zwischen den Generationen. Herr Thomas Rabanser, Privatvermieter und Verwaltungsrat im VPS, erzählt uns nachstehend, an Hand seiner eigenen Erfahrung, wie eine Betriebsübergabe funktionieren kann.
Zu mir und meiner Familie
Gemeinsam mit meiner jüngeren Schwester, nach der unser Haus benannt ist, bin ich eigentlich mit der Zimmervermietung aufgewachsen. Viele Erlebnisse und Erinnerungen meiner Kindheit sind eng mit dem Vermieten verbunden. Da war besipielsweise das Spielen mit den Gästekindern und das Mitwandern, einerseits zum Motivieren dieser Kinder zum Wandern und andererseits, um als kleiner Wanderführer behilflich zu sein. Wir beiden Kinder mussten besonders in den Sommerferien immer mithelfen und haben dies auch als Erwachsene nach Möglichkeit über die ganzen Jahre gemacht.
Zur Geschichte vom Haus Gabi
Meine Eltern haben unser Haus 1970 erbaut, im 2. Stock war von Beginn an eine Zimmervermietung vorgesehen. Dies lag ganz im Trend der 70er Jahre, einerseits als Nebenerwerb und andererseits wohl auch zur „Mit-Finanzierung“ des neuerrichteten Hauses. Nach und nach wurden die Gästezimmer eingerichtet.
1980 erfolgte bereits ein erster Umbau bei dem alle 7 Zimmer mit einer eige-
nen Dusche ausgestattet wurden. Im Jahr 2001 erfolgte der Ausbau des Dachbodens für meine eigene Privatwohnung, der Austausch der gesamten Fenster und die Erneuerung und Verlegung des Heizraums. Um 2010 stand dann wirklich Renovierungsbedarf an: die Bäder waren mittlerweile viel zu klein und auch die Größe der Zimmer entsprach nicht mehr den gestiegenen Ansprüchen unserer Gäste.
Außerdem war Mama Mitte 70.
Wie soll es weitergehen?
Meine Frau Irene und ich hatten Interesse an der Übernahme und wir haben uns folgende Überlegungen zur Übernahme gemacht:
• Es gab einen laufenden Betrieb mit einem gutem Kundenstock. Aber zu jener Zeit gab es auch einen starken Gästewechsel aus Altersgründen.
• Es wäre ein interessanter Nebenerwerb, auch in Hinblick auf die bevorstehende Familienplanung und die Zeit der Mutterschaft.
• Der Kontakt und Austausch mit sog. „Fremden“ ist für uns bereichernd und interessant.
• Um unsere beiden Berufe und später auch die Familie mit der Privatvermietung unter einen Hut zu bekommen, wollten wir eine neue Form und zwar die Umstellung auf Ferienwohnungen!
Die Herausforderung: Der Umbau
Der Bauzustand unseres Hauses war wegen der regelmäßigen Erneuerungen recht gut. Aber wir haben erkannt, dass es diesmal nicht bei neuen, größeren Bädern, ein wenig Verschieben von Trennmauern und neuem Einrichten der alten Räumlichkeiten bleiben konnte. Um wirklich etwas Neues entstehen zu lassen, brauchten wir mehr
Platz, also einen Zubau. Angeboten hat sich eine Qualitative Erweiterung für den Bereich der Ferienwohnungen und eine Kubaturaufstockung im Landwirtschaftlichen Grün zur Erweiterung unserer Privatwohnung.
Im Herbst 2011 war es dann soweit: geplant war ein Zubau und ein Komplettumbau des 2. Stocks. Gemeinsam mit meinem Vater wurden alle Zimmermöbel, die er als Tischler selbst angefertigt hatte, wieder ausgebaut. Zwei Wochen lang wurde nur demoliert: der Schlagbohrer dröhnte von früh bis spät, alle Trennwände waren schließlich entfernt, die Unterböden bis auf die Decke herausgestemmt und sämtliche Installationsrohre herausgerissen. Dieser Totalumbau war eine große Herausforderung für meine Eltern. Mitzuerleben, wie diese Gästeetage, ein Teil ihres Lebenswerks komplett kaputt gemacht wurde, hat natürlich zu Diskussionen geführt. Obwohl meine Eltern froh über die Entscheidung der Übernahme waren. Aber, dass gar nichts mehr ins neue Konzept passen sollte, auch nicht die von meinem Vater selbst getischlerten Möbel, die in gutem Zustand waren, war für ihn verständlicherweise nicht leicht zu akzeptieren. Um die Handarbeit meines Vaters trotzdem zu würdigen, haben wir uns entschlossen, das bei den Gästen bisher beliebteste „Zirm“-Zimmer weiter zu verwenden.
Die Übernahme
Im Winter erfolgte die Übernahme der Vermieterlizenz und im Frühjahr 2012 sind wir als neue Gastgeber mit 3 Ferienwohnungen gestartet. Unser Ziel waren immer klare Linien und eine wertige Ausstattung. Wir legen Wert auf Funktionalität und achten auf Details, die unsere Gäste auch schätzen. Der Stil ist schlicht, „modern“ und hell.
Thomas Rabanser, Privatvermieter
Unser Familienbetrieb
Wir sind noch immer ein Familienbetrieb. Mama hilft tatkräftig mit, erledigt die Wäsche, verrichtet viele Arbeiten rund ums Haus. Sie bäckt regelmäßig einen wunderbaren Apfelstrudel und betreut unsere Kinder, wenn wir putzen.
Eines unserer Ziele ist, uns immer weiter zu entwickeln. Wir ergänzen immer wieder Einrichtungsgegenstände und versuchen, unser Angebot auszubauen. Es gibt mittlerweile einen großzügigen Spielplatz, wir bieten eine gut sortierte Gästebibliothek und Irene dekoriert ständig um, was die Stammgäste freut, da es immer wieder Neues zu entdecken gibt.
Resümee nach 7 Saisonen!
Irene hat vor Kurzem von einer Bekannten im Dorf den Satz gehört: „Eigentlich ein leicht verdientes Geld!“ So einfach ist es sicher nicht. Ohne Einsatz kein Erfolg oder besser formu-
liert: der Zeiteinsatz lohnt sich immer. Wir achten momentan trotzdem darauf, dass die Zeit für unsere Familie nicht zu kurz kommt.
Unser Betrieb läuft inzwischen gut und wir sind mit der Buchungslage zufrieden: Einen Teil der Gäste haben wir von Mama übernommen. Die haben das größere Raumangebot in den Ferienwohnungen entdeckt und wissen es mittlerweile zu schätzen. Die neuen Kunden hingegen sind gerade wegen der Ferienwohnungen dazugekommen.
Was wir inzwischen auch zu schätzen wissen, ist die wertvolle Unterstützung durch die „alte Generation“ im Haus. Die ermöglicht es uns, auch einmal nicht da sein zu müssen, denn die Privatvermietung bindet natürlich ans Haus. Jemand muss einfach da sein, wenn an den Wochenenden der Gästewechsel stattfindet.
Wir bereuen den Schritt der Übernahme jedenfalls nicht!
fattura elettronica
Aufruf
Wir bitten alle Mitglieder, welche die Buchhaltung nicht über den VPS abwickeln lassen, uns bzgl. der gewünschten Zuweisung der elektronischen Rechnungen zu informieren.
Wir bitten, jene Mitglieder, welche uns die gewünschte Form der elektronischen Rechnungslegung noch nicht mitgeteilt haben, um Mitteilung des Empfängerkodex, sog. „codice destinatario“
Sollten Sie hingegen ein Pauschalbetrieb sein und keinen „codice destinatario“ besitzen, so ersuchen wir um Mitteilung diesbezüglich, damit wir Ihren Betrieb als „Privatperson“ bei der Rechnungslegung behandeln. Sie erhalten die Rechnung sodann weiterhin per Post / E-Mail zugesandt.
Wenn wir Ihrerseits keine Mitteilung erhalten, tragen wir Sie automatisch als Unternehmen ein und geben als „codice destinatario“ 0000000 ein.
Land & Staat
SIAE-Gebühr
Auf den RAI-Gebühren, welche immer mit Ende Jänner fällig sind, folgt die Autorensteuer bzw. die SIAE-Gebühr, welche bis Ende Februar zu entrichten ist.
Radio- und Fernsehgeräte, Tonband- und CD-Abspielgeräte müssen der SIAE gemeldet werden und es muss die diesbezügliche Autorensteuer bezahlt werden. Diese ist jährlich innerhalb Februar (28/02) fällig.
Rabatt für Mitglieder
Alle VPS-Mitglieder haben auf Grund einer Konvention mit der SIAE nach Vorlage einer VPS-Bestätigung Anrecht auf eine Gebührenermäßigung von 15%. Mehr dazu auf Seite 6 in der Beilage „VPS-Konvetionen“.
Hinweis
Die Mitgliedsbestätigung, welche für die Ermäßigung notwendig sind, ist jederzeit in der VPS-Verbandszentrale in Bozen erhältlich.
Land
& Staat
Haushaltsgesetz 2019
Mit 1. Jänner 2019 ist das staatliche Haushaltsgesetz in Kraft getreten. Es sieht einige Neuerungen vor. Welche genau dies sind, haben wir für Sie nachstehend zusammengefasst:
Im Folgenden die wichtigsten Neuerungen des Haushaltsgesetz 2019 im Überblick:
Zu Lasten lebende Personen
Kinder gelten ab 2019 als zu Lasten lebend, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
• Alter bis maximal 24 Jahre
• Einkommen bis maximal 4.000 Euro Werden diese beiden Bedingungen erfüllt, kann der entsprechende Steuerabzug von den Eltern geltend gemacht werden. Achtung für die Steuererklärung 2019 (Steuerjahr 2018) gelten noch die alten Grenzen.
Steuerabzug
Energieeinsparung
Der Steuerabsetzbetrag von 50 % für die Sanierungsarbeiten sowie der Absetzbetrag von 65% bei energetischer Sanierung gelten auch für das Jahr 2019. Der Möbelbonus gilt auch um ein Jahr verlängert, sofern die Sanierungsarbeiten nach dem 01.01.2018 durchgeführt werden. Der Steuerabzug für Austausch von Fenstern, für Heizanlagen und für die Beschattung beträgt wie bereits schon im Vorjahr 50 %.
Steuerabzug
für Gärten und Terrassen
Privatpersonen können für die Pflege von Gärten und Terrassen einen Steuerabzug in Höhe von 36 % in Anspruch nehmen. Es wird ein maximaler Betrag in Höhe von 5.000 Euro pro Immobilie gewährt.
Ersatzsteuer Mieten von gewerblichen Immobilien
Privatpersonen, welche eine gewerbliche Immobilie (Geschäftslokal) vermieten, können ab 2019 auch die Ersatzsteuer auf Mieten (cedolare secca) in Höhe von 21 % anwenden.
Pauschalsystem (regime forfettario)
Das mit dem Haushaltsgesetz 2015 (Gesetz 190/2014) eingeführte Pauschalsystem mit einem Steuersatz von 15 % (5 Prozent für Neugründungen für die ersten 5 Jahre bei Erfüllung von bestimmten Voraussetzungen) und die Befreiung von MwSt. werden auf alle Einzelbetriebe mit Umsatzerlösen bis zu 65.000 Euro ausgedehnt. Die Zutrittsvoraussetzungen wurden gelockert, sowie gibt es Neuerungen bei den Ausschlussgründen.
Mehrwertsteuer
Die MwSt. wird vorerst nicht erhöht.
Land & Staat
ENEA-Meldpflicht innerhalb 19. Februar
Mit dem Haushaltsgesetz 2018 wurde die Pflicht der telematischen Meldung an die Behörde „ENEA“ auch auf jene Umbauarbeiten ausgedehnt, die eine Energieeinsparung bewirken, und für welche daher ein Steuerabzug von 50% in Anspruch genommen werden kann. Somit ist für alle Arbeiten, welche Energiesparmaßnahmen vorsehen, unabhängig von der Höhe des Steuerabzuges (50% oder 65%), die Meldung verpflichtend.
Vor einigen Tagen hat die Umweltagentur ENEA das Portal freigeschalten, über das die Steuerzahler, welche 2018 Umbau- oder Sanierungsarbeiten mit Energiesparmaßnahmen abgeschlossen haben, die entsprechenden Umbauarbeiten melden können. Bekanntlich hat das Haushaltsgesetz 2018 diese zusätzliche Verpflichtung eingeführt, um die umgesetzten Energiesparmaßnahmen, welche im Rahmen von außergewöhnlichen Umbauarbeiten anfallen und für welche die Steuerzahler den Steuerabsetzbetrag in Höhe von 50% nutzen, besser überprüfen zu können.
Für die Energiemaßnahmen, welche in den Anwendungsbereich des höheren Steuerabzugs in Höhe von 65% fallen, war bereits vorher die Verpflichtung der Meldung an die Umweltagentur vorgesehen.
ENEA-Meldung erforderlich
Die zu meldenden Arbeiten sind unter anderem folgende:
• Arbeiten an der Außendämmung und der Dachisolierung,
• der Austausch von Fenstern,
• die Installation von Photovoltaikpaneelen,
• die Installation von Sonnenkollektoren für Warmwasser,
• die Installation von Wärmepumpen und
• die Installation von Mikrogeneratoren sowie
• die Installation von Elektrohaushaltsgeräten (sog. Möbelbonus i.H.v. 50%)
VPS-Tipp
Bezüglich Inanspruchnahme der Begünstigung bei Elektrogeräten müssen bestimmte Mindestanforderungen hinsichtlich der Energieklasse erfüllt werden: A bei Herden und A+ bei allen anderen Elektrogeräten.
Keine ENEA-Meldung
Nicht an die Umweltagentur zu melden sind hingegen jene Umbauarbeiten mit Steuerabzug von 50%, welche keine Energieersparnis bewirken, wie z. B.:
• die Arbeiten zum Abbau von archi-
tektonischen Hürden,
• die Installation von Panzertüren,
• der Austausch von Schlössern,
• die Installation von Alarmanlagen und
• die generellen internen Umbauarbeiten.
Meldepflicht einhalten
Die bis zum 21.11.2018 abgeschlossenen Umbauarbeiten müssen innerhalb 19.02.2019 an die Umweltagentur ENEA gemeldet werden. Für alle nach dem 22.11.2018 abgeschlossenen Umbauarbeiten mit Energieersparnis muss die Meldung innerhalb von 90 Tagen ab Kollaudierung der Anlage oder alternativ ab Bauende-Meldung erfolgen.
Ob eine unterlassene Meldung eine Verwaltungsstrafe oder die Aberkennung des Steuerabsetzbetrages mit sich zieht, ist im Moment noch unklar. Es empfiehlt sich auf jeden Fall die Meldung zu machen.
Zudem möchten wir informieren, dass das Haushaltsgesetz eine Steuervergünstigungen für Umbauarbeiten und energetische Sanierung auch für 2019 bestätigt (siehe S. 5).
VPS-Tipp
Da es sich bei den Energiesersparnissen um Arbeiten im privaten Bereich handelt, bitten wir Sie, sich an Ihren Techniker, welcher die Arbeiten bzw. Installationen ausgeführt hat, zu wenden.
ENEA hat außerdem einen Leitfaden erstellt (http://www.acs.enea. it/doc/ristrutturazioni.pdf), in dem die einzelnen Schritte aufgezeigt werden, um die Meldung korrekt zu übermitteln. Der Leitfaden beinhaltet auch eine vollständige Liste der vorgesehenen Arbeiten, welche der Meldepflicht unterliegen.
DSGVO
Sicheres surfen mit HTTPS gewährleisten
Das HTTP in der Adresszeile einer Website kennt jeder, doch wann HTTPS erscheint und wo der Unterschied liegt, wissen nur die Wenigsten. Nachstehend erklären wir Ihnen den Unterschied und warum mit der Einführung der neuen EU-Datenschutzrichtlinien, der sog. DSGVO, bei jeder Website in der Adresszeile HTTPS aufscheinen sollte.
Spätestens mit der Einführung der neuen Datenschutzrichtlinien (DSGVO) ist das Wort SSL-Zertifikat öfters gefallen. Alle Welt spricht davon - aber was genau ist das eigentlich und was bedeutet dies für Sie, als Privatvermieter?
HTTP und HTTPS:
Wo ist der Unterschied?
Das Hypertext Transfer Protocol, kurz HTTP, wird genutzt, um Websites vom Server in Ihren Webbrowser zu laden. Das Hypertext Transfer Protocol Secure, kurz HTTPS, hat die gleiche Aufgabe, tut dies jedoch verschlüsselt und kann somit eine abhörsichere Verbindung zwischen dem Betreiber der Website und Ihrem Browser herstellen. Das HTTPS-Verfahren wird von allen Browsern unterstützt und ist somit eine Sicherheits-Technologie die nicht extra installiert werden muss. Jeder der sich in Ihrem Netz befindet, kann mit etwas Aufwand Ihr Surfverhalten auf HTTP-Websites überwachen. Bei HTTPS-Websites wird die Verbindungen hingegen verschlüsselt.
Eine HTTPS-Seite erkennen Sie daran, dass einerseits oben in der Adresszeile des Browsers der besagte Schriftzug steht, andererseits an dem
verriegelten Schloss.
Da ein sicherer Datentransfer aller personenbezogener Daten im Internet immer mehr an Bedeutung gewinnt, sollten alle Website-Betreiber eine Verschlüsselung dieser persönlichen Informationen gewährleisten.
SSL-Zertifikat erforderlich
Durch die Umstellung der Website auf HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) können sämtliche sensible Daten, wie zum Beispiel E-Mail-Adressen oder Kreditkartendaten, welche über Kontaktformulare übermittelt werden, verschlüsselt übertragen werden. Für die Umstellung der Seite muss ein SSL-Zertifikat (Sicherheitszertifikat) beantragt werden, welches für eine sichere Datenübertragung sorgt und somit auch das Unternehmen als vertrauenswürdig einstuft.
Sichere Website unumgänglich
Alle Websites, welche bereits über ein Sicherheitszertifikat verfügen, werden im Google Chrome Browser mit einem grünen Schloss als sicher gekennzeichnet. Websites, welche noch nicht unter HTTPS erreichbar sind, fehlt diese Einstufung und sie werden, wie
von Google angekündigt, seit Sommer 2018 in der Adresszeile mit einer Warnung als unsichere Verbindung versehen. Auch Firefox und Microsoft Edge nutzen bereits ähnliche Warnungen. Nutzer, denen diese Warnung erscheint, werden die Seite mit großer Wahrscheinlichkeit verlassen und keine Anfrage oder Buchung tätigen. Ein sicherer Datenverkehr ist somit unumgänglich, um keine potenziellen Gäste zu verlieren und die Privatsphäre der Nutzer zu gewährleisten. Auch in Bezug auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen ist eine Umstellung auf HTTPS anzuraten, da eine sichere Verbindung der Website zu den offiziellen Rankingfaktoren zählt.
Was ist zu tun?
Kontrollieren Sie den Status Ihrer Website. Ist diese bereits mit einem Sicherheitszertifikat ausgestattet und erscheint in der Adresszeile „HTTPS“ sowie ein grünes Schloss, dann haben Sie bereits alle notwendigen Schritte erledigt.
Wenn nicht, wenden Sie sich für eine reibungslose Umstellung der Website auf HTTPS an Ihre Webagentur.
VPS-Tipp
Auch bei unserer VPS-Onepage ist das Sicherheitszertifikat vorgesehen, um für die Gäste unserer Mitglieder reibungsloses surfen zu gewährleisten.
Sie möchten Näheres über die VPS-Onepage erfahren? Dann melden Sie sich unverbindlich im VPSBüro. Denn die VPS-Onepage ist eine gute Alternative für all jene, welche die eigene Website neugestalten müssten bzw. welche eine Website erstellen möchten.
Weiterbildungsprogramm 2018/19
Hier entlang!
Das Weiterbildungsprogramm 2018/19 geht in die zweite Runde. Nutzen Sie die Gelegenheit, um für Ihre Tätigkeit als Privatvermieter neue Kenntnisse zu erwerben oder Ihre Kenntnisse zu verbessen. Denn mit Mai endet das Kursprogramm „Hier entlang! Auf Erfolgskurs“.
Nachstehend haben wir nochmals alle Kurse, welche in nächster Zeit anstehen, für Sie zusammengefasst:
PROFESSIONELLER GÄSTEKONTAKT – Selbstsicherer, souveräner Umgang (Kurs Nr. 15)
In diesem Kurs verraten wir Ihnen, wie wichtig der erste Eindruck ist und wie Sie im Umgang mit den Gästen schwierige und peinliche Situationen souverän meistern. Zudem erfahren Sie mehr über die zeitgemäßen Umgangsformen.
• Referent: Alexia Wojnar, Expertin für Etikette, Styling und Image
• Termin 1: Do 14.03.2019 von 14.30 bis 17.30 Uhr (3h) - Ort: Bozen, Kolpinghaus, A.-Kolping-Str. 3
• Termin 2: Do, 11.04.2019 von 14.30 bis 17.30 Uhr (3h) - Ort: Meran, KVW Meran,Goethestr. 8
• Termin 3: Di, 07.05.2019 von 14.30 bis 17.30 Uhr (3h) - Ort: Bruneck, Tourismusverein, Rathausplatz 7
• Kursgebühr: 79,00 Euro + MwSt.
SOCIAL MEDIA FRAGESTUNDE - Sie fragen, wir antworten!
Social Media Kanäle, wie Instagram und Facebook, werden auch für Privatvermieter immer wichtiger. Dabei ist das Thema aber so umfangreich, dass schnell eine Menge Fragezeichen im Raum stehen. Wir bieten Ihnen deshalb die Gelegenheit, im Rahmen einer zweistündigen Fragerunde, Ihre allgemeinen Fragen direkt an einen Social Media Experten zu richten.
• Referent: Nils Reddig, clicktext
• Termin 3: Di, 19.03.2019 von 15.00 bis 17.00 Uhr (2h) - Ort: Bozen, Kolpinghaus, A.-Kolping-Str. 3
• Kursgebühr: 60,00 Euro + MwSt.
REZEPTION - Managementzentrale & Verkaufspunkt
Die Rezeption ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt, Managementzentrale sowie Verkaufspunkt Nr. 1, wo der Gast den „ersten und letzten Eindruck“ mitnimmt. Die Schulung bietet einen facettenreichen Einblick in den Themenbereich Rezeption. Von der Profilierung über die Preisgestaltung und den aktiven Verkauf, der proaktiven Gästebetreuung bis hin zum Umgang mit Beschwerden.
• Referent: Barbara Holzer, hgv Unternehmensberatung
• Termin: Do, 21.03.2019 von 14.00 bis 17.00 Uhr (3h) - Ort: Bozen, Kolpinghaus, A.-Kolping-Str. 3
• Kursgebühr: 70,00 Euro + MwSt.
BETRIEBSWEBSITE – Ihre „Online-Visitenkarte“! (Kurs Nr. 11)
Eine Website ist für jede Art von Beherbergungsbetrieb ein MUSS. Durch ein kurzes Impulsreferat zeigen wir Ihnen die Wichtigkeit einer eigenen Website auf und stellen positive und negative Beispiele gegenüber. Sie erhalten Infos über die momentanen Kriterien und können so Ihre eigene Webseite auf den Prüfstand nehmen. Auch die VPS-Onepage wird Ihnen vorgestellt.
• Referent: Sabine Tammerle, Mitarbeiterin VPS – Marketing & Social Media Manager
• Termin 3: Di, 26.03.2019 von 15.00 – 17.00 Uhr (2h) - Ort: Bruneck, Tourismusverein, Rathausplatz 7
• Kursgebühr: 45,00 Euro + MwSt.
PREISGESTALTUNG – Mut zum Preis!
Oftmals hat man das Gefühl, der Preis wird zum wichtigsten Entscheidungskriterium für unseren Gast. Ist das wirklich so? Die Gäste buchen zunehmend online, die Aufenthalte werden immer kürzer und immer mehr Gäste sind auf der Suche nach Schnäppchen. Nutzen Sie die Chance, sich mit Ihren Preisen auseinandersetzen und schöpfen Sie bisher ungenutzte Potenziale in Ihrer Preisstrategie.
• Referent: Daniela Aichner MA, Kohl & Partner
• Termin: Do, 28.03.2019 von 13.30 bis 17.30 Uhr (4h) - Ort: Bozen, Kolpinghaus, A.-Kolping-Str. 3
• Kursgebühr: 125,00 Euro + MwSt.
TIC-WEB - Hilfe für die richtige Datenpflege (Kurs Nr. 23)
Dieser TIC-Web Kurs beinhaltet alle Themen rund um die korrekte Datenpflege für eine optimale Darstellung und Bewerbung Ihres Betriebes im Internet über TIC-Web und gibt eine Übersicht über aktuelle Möglichkeiten.
• Referent: Ulrich Seppi
• Termin 1: Di, 26.02.2019 von 13.30 bis 17.30 Uhr (4h) - Ort: Bozen, Kolpinghaus, A.-Kolping-Str. 3
• Termin 2: Di, 02.05.2019 von 13.30 bis 17.30 Uhr (3h) - Ort: Bruneck, Tourismusverein, Rathausplatz 7
• Kursgebühr: 80,00 Euro + MwSt.
Hinweis: Der Anmeldeschluss zu den Kursen ist jeweils 15 Tage vor Termin über VPS – www.vps.bz.it oder info@vps.bz.it
Tourismus
Der LTS Touristmanager 2.0
Für einen kleinen Beherbergungsbetrieb, für die Vermietung von Ferienwohnungen und Zimmer mit Frühstück oder für den Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Betrieb eine geeignete und zudem erschwingliche Verwaltungssoftware zu finden, ähnelt der berühmten Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.
Wie kann man eine Übersicht über die Vielzahl der Systeme bekommen, wenn man damit beschäftigt ist, für seine Gäste das perfekte Urlaubserlebnis zu gestalten? Wie soll man da Leistungen, Funktionen, Preise der verschiedenen Softwarelösungen vergleichen, Demo-Lösungen installieren, ausprobieren und bewerten ohne den Überblick zu verlieren?
LTS Touristmanager 2.0
Die Suche hat ein Ende, jetzt gibt es eine maßgeschneiderte Lösung für die kleinen Beherbergungsbetriebe in Südtirol, den LTS Touristmanager 2.0. Voraussetzung für die Nutzung ist lediglich die Mitgliedschaft beim Tourismusverein. Dieser veranlasst beim LTS die Freischaltung der Software für den Mitgliedsbetrieb und es kann losgehen!
Was kann der Touristmanager?
Der LTS Touristmanager ist ein Gästeverwaltungs- und Meldetool für Beherbergungsbetriebe. Das Herzstück des LTS Touristmanager ist der Reservierungskalender, der die Betriebe bei der täglichen Arbeit unterstützt. In diesem Kalender können neue Reservierungen erstellt, bestehende bearbeitet, Aufenthalte verlängert/verkürzt oder Zimmerwechsel vorgenommen werden. Alles schnell und intuitiv mit ein paar einfachen Mausklicks.
Den Rest erledigt der Touristmanager automatisiert im Hintergrund, er sendet automatisch die Verfügbarkeitsmeldung an den Tourismusverein, berechnet die Datei für die Polizeimeldung, erstellt die Statistikmeldung und errechnet die Ortstaxe. Am Monatsende muss nichts mehr berechnet oder zusammengezählt werden, sondern die Meldungen werden mit den Daten aus dem Gästearchiv vollautomatisch berechnet und per Knopfdruck abgeschlossen und versandt.
Integriertes Gästearchiv
Im Touristmanager wird außerdem ein eigenes Gästearchiv geführt. Neben den Stammdaten der Gäste können auch deren Interessen und andere Zusatzinformationen verwaltet werden. Dadurch können die Gäste vor oder nach dem Aufenthalt betreut und bei Bedarf eine Kommunikation aufgebaut werden. Eine komfortable Exportfunktion ermöglicht die Verwendung der Gästedaten auch außerhalb des LTS Touristmanagers, wie etwa in Newsletter Programmen oder für andere Zwecke. Die Sammlung der Gästedaten erfolgt nach der DSVGO, die entsprechenden Vorlagen werden im LTS Touristmanager zur Verfügung gestellt.
Die Software wird vom LTS gepflegt, gewartet und kontinuierlich weiterentwickelt. Neben einigen Verbesserungen und Optimierungen wird in den nächsten Monaten die Stammdatenverwaltung des Betriebes und die Zimmer- und Preisverwaltung eingebaut. Diese Daten synchronisiert der Touristmanager dann regelmäßig mit dem Tic-Web. Durch die Vergabe von Berechtigungen kann dem eigenen Tourismusverein Zugriff auf die Sorfware gewährt werden, damit dieser den Betrieb bei der Nutzung unterstützen kann.
Interesse?
Erkunden Sie sich direkt bei Ihrem Tourismusverein nach dem neuen LTS Touristmanager 2.0 oder informieren Sie sich auf der Website des LTS: https://www.lts.it/index.php/de/service/ touristmanager-2-0/allgemein.
VPS-Tipp:
Die wichtigsten Informationen zum Touristmanager 2.0 auf einen Blick:
Die Funktionen
• Die Erfassung eines Gastes
• Die Erstellung einer neuen Reservierung
• Das Tagesgeschäft mithilfe des Reservierungskalenders zu erledigen
• Die Pflichtmeldungen für die Polizei abzuschließen, die Nächtigungsstatistik und die Ortsaxe senden
Ihre Vorteile
Die
System-Voraussetzungen
• Internetverbindung
• Monitor mit Auflösung von mindestens 1024x768 Pixel
• Unterstützte Browser: aktuelleste Versionen von Chrome, Firefox, Edge und Safari
Passend zum Thema haben wir in unserer Weiterbildungsbroschüre „Hier entlang!“ einen Kurs dazu im Angebot. Nähere Informationen dazu nachstehend:
TIC-WEB - Hilfe für die richtige Datenpflege (Kurs Nr. 23)
Dieser TIC-Web Kurs beinhaltet alle Themen rund um die korrekte Datenpflege für eine optimale Darstellung und Bewerbung Ihres Betriebes im Internet über TIC-Web und gibt eine Übersicht über aktuelle Möglichkeiten. Themen: Übersicht Unterkunftsdaten im Internet - Stammdatenpflege der Unterkunftsdaten: Basisdaten, Zimmerverwaltung und Freimeldung, Bilder, Preisangabe - Online Booking und AlpineBits - Der Touristmanager - Übersicht über die Pflichtmeldungen
An dieser Stelle möchten wir Ihnen wiederum einen Einblick über die Privatvermieter und vor allem über die Menschen, welche hinter der Privatvermietung stehen, geben. Echt und authentisch, wie da Leben eben so spielt. In diesem Beitrag geht es um Pantoffelhelden, kalte Füße und warme Herzen... im Haus Pichler in Welschnofen.
Ich sitze Rosa und Ulrike in der gemütlichen Stube gegenüber und rühre in aller Ruhe in meinem Nachmittagskaffee. So ein „Ratscher“ (zu deutsch: „Plausch“) ist das, was für mich zu einem Urlaub einfach dazugehört. Zwi-
schendurch blicke ich aus dem Fenster. Während sich an der Aussicht auf den Latemar eigentlich nichts verändert hat, hat sich im Haus Pichler im Laufe der Jahre doch so einiges getan, wie die beiden Gastgeberinnen mir er-
zählen. „Nur die Rosa, die ist immer die gleiche“, verrät Ulrike mit einem schelmischen Seitenblick auf ihre Mutter. Rosa hat 1973 damit begonnen, Zimmer zu vermieten - verwitwet, alleinerziehend, mit drei Kindern. Was für eine Leistung! Umbau, Kreditaufnahme und die Führung des Betriebs schulterte sie mit ihren damals 34 Jahren mutig und voller Tatendrang, obwohl ihr so mancher Gast andere Ratschläge gab: „Mein allererster Gast war ein Bankdirektor, der mir sagte, ich solle sofort einen Haufen Geld leihen und alles auf einmal umbauen, aber ich habe es dann doch Schritt für Schritt gemacht.“
Schritt für Schritt oder: Masche für Masche
Von drei Zimmern mit Etagenbädern hat Rosa nach und nach auf nun vier voll ausgestattete Zimmer und zwei Ferienwohnungen aufgestockt. „Beim Stricken fängt man ja auch erst einmal mit der ersten Masche an“, verrät sie mit einem Lachen. Genau, denn das Stricken ist Rosas Leidenschaft. In einem geflochtenen Weidenkorb bewąhrt sie ihre Schätze auf. Es gibt sie in allen Variationen, Farben und Größen und exklusiv für Stammgäste: die Socken! „Kalte Füße soll hier keiner bekommen“, scherzt Rosa. Zwei ihrer Gäste hätten auch einmal besser ein Paar von Rosas Strümpfen mit auf ihren Tagesausflug nehmen sollen, um sich zu wärmen… „Ich kann mich noch so gut erinnern“, erzählt Rosa, „die beiden haben sich auf dem Rückweg im Wald verlaufen und mussten dort übernachten. Zum Glück gehe ich seit über 40 Jahren nie ins Bett, bevor nicht alle Gäste von ihrer Wanderung zurückgekehrt sind. Ich habe natürlich gleich die Carabinieri verständigt.“
Generation Zusammenhalt
Ja, so ist sie eben, die Rosa, fürsorglich, gesellig und vor allem wohlwol-
Kalte Füße bekommt im Haus Pichler in Welschnofen keiner...
Schritt für Schritt wurde aufgestockt: von 3 Zimmer auf nun 4 Zimmer und 2 Ferienwohnungen
lend. „Wenn es jemand nicht bis 10.30 Uhr zum Frühstück schafft, dann gibt es auch mal um 12.00 Uhr noch ein weichgekochtes Ei und alles, was das Frühstücksherz begehrt. Da sind wir nicht so genau“, betonen die Gastgeberinnen.
Rosas Tochter Ulrike hat die Zimmervermietung vor 5 Jahren übernommen, ist aber dankbar, dass ihre Mutter mit ihren stolzen 80 Jahren immer noch mithilft. „Die langjährigen Stammgäste
Vermarktungsgruppe
freuen sich besonders, wenn Rosa mit ihnen über alte Anekdoten lacht und den ein oder anderen neuen Wandertipp parat hat“, weiß Ulrike. Gemeinsam sind sie ein starkes, herzerwärmendes Team, das noch viele Gäste mit jeder Menge Geschichten aus dem Urlaub heim schicken wirdund ganz bestimmt nicht ohne ein Paar von Rosas selbstgestrickten Socken!
Dann schauen Sie doch mal auf unserer Website www.suedtirolprivat. com vorbei und stöbern Sie in unserem BLOG „Mir Drzehln“: Der Blog über GESCHICHTE(n) AUS SÜDTIROL.
Blick auf Zahlen, Daten und Fakten - 2018
Das Jahr 2018 ist abgeschlossen und die statistischen Daten unserer Vermarktungsgruppe „südtirol privat. einfach herzlich“ liegen nun vor. Zeit, einen Blick darauf zu werfen, zurück zu schauen und zu analysieren.
Nachstehend laden wir Sie ein mit uns einen Blick auf Zahlen, Daten und Fakten des vergangenen Jahres der Vermarktungsgruppe zu werfen:
Websitewww.suedtirolprivat.com
Im Jahr 2018 konnten wir 252.452 Besucher generieren. Im Vorjahr (2017) hatten wir 226.060 Besucher. D.h. wir konnten 2018 wiederum ein Plus an Besuchern gewinnen und zwar +12,66%
Die Besucher kommen vor allem aus den Hauptmärkten Italien (136.135 Besucher) und Deutschland (92.293 Besucher).
Der Zugriff über ein mobiles Endgerät ist weiterhin im Steigen. So greifen 69% der Besucher über ein mobiles Endgerät (55,30% über Smartphone13,68% über Tablet) auf unsere Website zu. Bereits seit 3 Jahren hält sich dieser Trend. Darum ist es wichtig, die Website responsive zu haben. Die Zugriffe auf unsere Website lassen sich wie folgt aufsplitten:
• 30% (77.256 Besucher) kommen über die organische Suche, sprich Suchmaschinen, wie z. B. Google
• 30% (75,693 Besucher) über die bezahlte Suche (sog. Google AdWords)
• 10% (25.664 Besucher) kommen direkt - direkter Zugriff auf die Website
• 8% (19.084 Besucher) über E-Mail, sprich über die versendeten Newsletter und
• 6% (15.403 Besucher) über Social Media Kanälen (in unserm Fall vor allem Facebook)
Auch die Anfragen konnten ein stattliches Plus aufweisen: So konnten vom 01.01. bis 31.12. durch die Website 63.183 Sammelanfragen (2017: 57.647) und 4.860 Einzelanfragen (2017: 4.287) generiert werden. Die Detailseiten der südtirol privat-Betriebe wurden 267.163 mal (2017: 260.848) angeklickt. Hingegen 82.677 mal (2017:74.473) wurde auf die Website der Betriebe weitergeleitet.
Facebook
Im Zeitraum vom 01.01. bis 31.12.2018 konnten wir auf unserer Fanpage auf Facebook www.facebook.com/suedtirolprivat 12.210 Fans generieren. Insgesamt zählen wir bereits rund 45.600 Fans. Rund 65% davon sind weibliche Fans. Das Alter liegt zwischen 35 und 54 Jahren. Über Facebook konnten im Jahr 2018 rund 5.900 Kataloganfragen generiert werden.
Zudem erhielten wir vom 01.01. bis zum 31.12.2018 823 Anfragen über FB an Betriebe.
Newsletter
Insgesamt wurden im Jahr 2018 wie-
derum 13 Newsletter versendet, d. h. 1 Newsletter pro Monat zzgl. ein Extra-Newsletter zum Erscheinen des neuen Katalogs.
Im Durchschnitt geht der deutsche Newsletter an 15.294 (2017: 15.403), der italienische an 17.450 (2017: 14.106) und der englische an 898 (2017: 938) Empfänger. Insgesamt werden also im Durchschnitt 33.650 Newsletter monatlich versendet. Die Öffnungsrate liegt in allen 3 Sprachen zwischen 20 und 29% und ist somit im guten Mittelfeld.
Katalog
2018 wurden insgesamt rund 11.365 Kataloge per Post versendet, d.h. im Durchschnitt 31 Kataloge pro Tag Davon wurden 4.131 Kataloge nach Deutschland und 6.713 nach Italien versendet. Die restlichen Kataloge teilen sich vor allem die Schweiz und Österreich.
IDM Südtirol
Das B2B Tool
Um Angebot von Betrieben, auch von Privatvermietungen und Nachfrage (Gruppen jeder Art, aber auch Reiseveranstalter für Individual- und Paarreisen) effizient und schnell zusammenzubringen, hat das Sales Destination Management der IDM das neue, kostenlose B2B Tool ausgearbeitet. Nachstehend erfahren Sie mehr dazu:
Was wäre, wenn Sie nur mehr Anfragen von Gruppen oder Reiseveranstaltern erhalten, die auch zu Ihrem Betrieb passen und Sie auch definitiv interessieren?
Was wäre, wenn Sie selbst genau definieren könnten, welche Anfragen an Sie weitergegeben werden sollen?
Das B2B Tool
Das Sales Destination Management der IDM hat das neue, kostenlose B2B Tool ausgearbeitet, um Angebot (und Nachfrage (effizient und schnell zusammenzubringen. Dabei handelt es sich um eine digitale Plattform zur Verarbeitung von Informationen über Reiseveranstalter (Gruppen bis Individual) und Betriebe und steht alle jenen zur Verfügung, welche ein Interesse an diesen Vertriebskanälen haben. Das B2B Tool ist so ausgelegt, dass es für jede Art von Beherbergungsbetrieb in Südtirol interessant sein kann – Sie legen nämlich selbst fest, für welche Art von Anfragen Sie in Frage kommen möchte (auch die Saisonen oder Märkte, welche Sie
interessieren).
Der Eintrag bzw. die Teilnahme ist kostenlos, außerdem können Sie auch jederzeit wieder davon zurücktreten oder Ihre Angaben ändern. Anfangs werden Anfragen, welche die IDM oder südtirol.info erreichen, über diesen Tool abgewickelt, innerhalb 2019 soll er aber auch allen Tourismusvereinen als Arbeitsunterlage zur Verfügung stehen.
So funktioniert‘s:
1. Die Anfrage eines Reiseveranstalters oder einer Reisegruppe wird eingegeben und erreicht alle zur Anfrage passenden Betriebe, welche im Tool eingetragen sind. Der Betrieb erhält in diesem Schritt eine einfache Email mit einem Link, und kann diese ignorieren (falls die Anfrage nicht interessant ist), oder innerhalb von 24h ausfüllen (Angabe von Zimmern und Preisen).
2. Alle innerhalb von 24h eingegangene Angebote werden gebündelt und für den Anfragensteller bereits in seiner Sprache aufgelistet. Bild-
und Infomaterial zu den einzelnen Betrieben, welche auf die Anfrage geantwortet haben, liefert eine Schnittstelle mit www.suedtirol.info (Kontrollieren Sie hier ggf. die Inhalte zu Ihrem Betrieben im TIC Web und wenden Sie sich für Änderungen an Ihren Tourismusverein).
3. Der Reiseveranstalters oder die Reisegruppe wenden sich dann direkt an den Betrieb für die Buchung oder weitere Informationsanforderung.
Ich bin dabei!
Um sich in das B2B Tool einzutragen, können Sie sich ganz einfach unter folgenden Link anmelden: https://idm-suedtirol.typeform.com/ to/v9MbjN
Bei Fragen oder Unklarheiten steht Ihnen Frau Lorena Ruaz vom Sales Destination Management der IDM gerne zur Verfügung:
+39 0471 094605 oder lorena.ruaz@idm-suedtirol.com
Beim B2B Tool handelt es sich um eine Plattform, welche die Verarbeitung zwischen Angebot und Nachfrage erleichtern soll...
Social Media
Bild des Monats
An dieser Stelle möchten wir Ihnen ab sofort das Bild des Monats aus unseren Sozialen Medien, sprich aus Instagram oder Fabebook, präsentieren.
Das nachstehende Bild wurde auf Instagram gepostet und erhielt 5.276 „gefällt mir“ bzw. Herzen.
Aufruf!
Wir arbeiten auf Instagram mit authentischen Bildern –AUTHENTISCH – wie auch ein Urlaub bei den Privatvermietern ist. Und wer könnte uns hier bessere Bilder liefern, als Sie als Mitgliedsbetrieb von südtirol privat?
Nun sind Sie gefragt!
1x pro Woche posten wir einen Balkon- bzw. Terrassenausblick bzw. einen Fensterausblick eines Vermieters! Senden Sie uns Ihre „WOW“-Fotos und wir posten sie mit namentlicher Nennung Ihres Betriebes!
Unser Tipp
Die Bilder können Sie uns über www.wetransfer.com senden (verringert den Qualitätsverlust). Damit wir die Fotos verwenden können, benötigt das Foto eine Größe/Qualität von min. 300 dpi.
Tragen Sie zum Erfolg von südtirol privat bei!
Vorschau
Nr. 2/2019
In der Ausgabe Nr. 2/2019, welche Anfang April erscheint, erfahren Sie mehr zur ordentlichen Vollversammlung, welche am Dienstag, den 16. April 2019, in der Handelskammer in Bozen mit Beginn um 14.45 Uhr stattfindet. Auf jeden Fall zahlt es sich aus, den Termin schon heute für uns zu blockieren. Seien Sie gespannt, was auf Sie zukommt.
Zudem wird in der nächsten Ausgabe wiederum die Möglichkeit zur Auswahl bzgl. des Reiseziels der VPS-Studienreise gegeben. Die Studienreise findet wie gewohnt Anfang November (KW 45/46) statt. Ihre Meinung und Mithilfe zur Definition des Reiseziels ist sodann wieder gefragt. Wir freuen uns schon auf eine gewohnt rege Teilnahme Ihrerseits!
Darüber hinaus werden wir Sie über Wissenswertes und Interessantes zum Thema Betriebsberatung, der neuen Rubrik „Ich bin Privatvermieter“, Weiterbildung, Kommunikation und Marketing, der Vermarktungsgruppe „südtirol privat“, sowie die wichtigsten anstehenden Termine für Privatvermieter und vielem mehr auf dem Laufenden halten.
Außerdem präsentieren wir ab sofort das „Bild des Monats“ aus unseren sozialen Medien (Instagram oder Facebook), um auch jene Mitglieder daran teilhaben zu lassen, welche sich noch nicht mit den Sozialen Medien beschäftigten.
Darum freuen Sie sich mit uns auf die nächste Ausgabe der VPS-Nachrichten!
Termine für Privatvermieter
28. Februar 2019
28. Februar 2019
28. Februar 2019
FEBRUAR - MÄRZ - APRIL
Fälligkeit SIAE-Gebühr
siehe Beilage VPS-Konvention auf Seite 6
Fölligkeit IVA-Periodica
telematische Übermittlung der IVA-Periodica des 4. Trimesters 2018
telematische Übermittlung Kunden- und Lieferantenliste
Fälligkeit der telematischen Übermittlung Kunden- und Lieferantenliste (2. Semester)
07. März 2019
16. März 2019
ab Ende März 2019
16. April 2019
innerhalb 25. April 2019
30. April 2019
Impressum
Herausgeber:
Fälligkeit telematische Übermittlung - CU 2019
Trimesterbetriebe (MwSt.-Schuld)
Fälligkeit einer evtl. MwSt.-Schuld resultierend aus der MwSt-Abrechnung des 4. Trimesters 2018.
Terminvereinbarung für die Steuererklärungsbesprechung
Ende März/Anfang April sind Terminvereinbarungen für die Steuererklärungsbesprechung telefonisch ( 0471 978 321) oder via E-Mail (info@vps. bz.it) möglich. Das diesbezügliche Schreiben bzgl. der Unterlagen erhalten Sie, wie gewohnt per Post mit Ende März.
VPS-Vollversammlung 2019
Beginn um 14.45 Uhr in Bozen - Handelskammer, Südtiroler Str. 60, Zimmer 3.01, 3. Stock
Trimesterbetriebe
Abgabe der Einnahmen und ggf. der Zahlungsbelege bzgl. der RAI- und SIAE-Gebühren der Monate Jänner, Februar, März - 1. Trimester 2019
HINWEIS: Die Rechnungen können wir direkt vom Portal einlesen!