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VPS-Nachrichten Dezember 2017

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Frohe Weihnachten euch allen!

Die Sterne des Himmels können wir einander nicht schenken. Aber die Sterne der Liebe, der Freude und der Zuversicht.

(Irmgard Erath)

Grußworte der Präsidentin

Mit großen Schritten ins neue Verbandsjahr!

Ein arbeitsreiches Verbandsjahr neigt sich dem Ende zu. Das Jahr 2018 steht bereits in den Startlöchern. Eines möchten wir Ihnen, liebe Mitglieder, bereits vorab verraten, das Jahresmotto 2018, welches uns das ganze Jahr begleiten wird, lautet „Qualität“.

Doch nutzen wir noch einmal die Gelegenheit, um auf das vergangene Verbandsjahr zurück zu schauen.

Betriebsberatung

Mit 14. Januar 2017 müssen die Unterlagen bzgl. Ansuchen um Förderung bei der Autonomen Provinz Bozen auf elektronischem Wege (über PEC-Mail) übermittelt werden.

Ab 01. Juni 2017 wurde bei kurzfristiger Vermietung von Ferienwohnungen (Mietdauer nicht mehr als 30 Tage), welche über Internetportale, wie z. B. airbnb.com oder booking.com, vermittelt werden, mittels Eilverodnung eine Ersatzsteuer von 21% (cedolare secca) auf die Mieteinkünfte eingeführt. Diese Einheitssteuer gilt rückwirkend ab 01. Jänner 2017.

Im Nachtragshaushalt wurde zudem die Nachfolgeregelung, der im März abgeschafften Gutscheine, sog. Voucher, eingefügt. Doch durch die neuen Bestimmungen für die Gelegenheitsarbeit (System „PrestO“) ergeben sich für die Anwender große Einschränkungen mit neuen, strengeren Grenzen. Von Seiten der Landesregierung wurde, auf Empfehlung von Landehauptmann und Wirtschaftslandesrat Arno Kompatscher, beschlossen, die Ortstaxe mit dem nächsten Jahr um rund 20% anzuheben.

Begegnungen

Landeshauptmann und Wirtschaftslandesrat, Arno Kompatscher, hat sich auch heuer am 16. Februar für ein persönliches Gespräch mit uns Zeit genommen.

Zudem waren wir im Februar zu Gast bei der Verbandsspitze des Gemeindenverbandes, um unsere Anliegen in Bezug auf die SUAP und deren Hand-

habung vorzubringen.

Am 27. April 2017 fand die jährliche Vollversammlung des Verbandes unter dem Motto „Privatvermieter aus Leidenschaft“ in der Handelskammer in Bozen statt.

Zu einem jährlichen Stelldichein für viele Mitglieder ist der VPS-Frühjahrsausflug geworden. Heuer ging es am 18. Mai nach Innsbruck mit Besuch des Tirol Panorama mit dem Rundgemälde, der Bergisel Schanze sowie der Swarovski Kristallwelten. Der Messeauftritt anlässlich der Messe HOTEL 2017 (16.-19. Oktober 2017) mit der jährlichen Fachtagung für Privatvermieter war wiederum ein beliebter Treffpunkt für unsere Mitglieder. Mehr dazu lesen Sie ab Seite 4. Die VPS-Studienreise 2017 im November rundet das Ganze, wie gewohnt, ab. Einen Bericht dazu können Sie auf Seite 16 lesen.

VPS-Vorteil

Neue Konventionen ergänzen das Angebot des Verbandes für Sie, liebe Mitglieder: Mit der digitalen Gästeinformation, TIPPTHEK®, können Sie so Ihrem Gast einen echten Mehrwert bieten. Durch die im Herbst ausgearbeitete Konvention mit Südtirol Rad kann hingegen auch Ihr Betrieb zu einem spezialisierten Gastbetrieb fürs Fahrradfahren werden.

südtirol privat

Auch die Vermarktungsgruppe kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der Katalog 2018 präsentiert sich erstmals im neuen Kleid. Auf Facebook haben wir mittlerweile mehr als 32.000 Fans, die monatlichen Newsletter erreichen über 30.000 Leser und

Willkommen im Verband

Herr Thomas Willeit

Living Nature in St. Vigil/Enneberg

Frau Cinzia Bedana in Leifers

Herr Daniel Prosch

Haus Lasaun in Brixen/St. Andrä

Herr Andreas Franz Karnutsch in Schenna

Herr Walter Karlegger

Apartments Charly in Seis

Willkommen bei südtirol privat

Frau Romina Leitzinger Aschbacher Haus Hellweger in Rasen/Antholz

Frau Barbara Frenner

Les Gomines in St. Vigil/Enneberg

die neue Internetseite sprengt alle Besucherrekorde.

Liebe Vermieterinnen und Vermieter, Sie sehen ein aufregendes Arbeitsjahr liegt hinter uns. Und so möchten wir Ihnen und Ihrer Familie an dieser Stelle 3 Weihnachtswünsche mit auf dem Weg geben:

im Herzen ein aufregendes Schneegestöber, in Gedanken ein seliges Tagträumen und im Kreise deiner Lieben eine besinnliche Nacht.

Ihre/Eure

Esther Mutschlechner Seeber und das VPS-Team

Mitglieder werben Mitglieder

Die Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“ geht weiter! Nach dem Erfolg 2017 möchten wir diese Aktion auch im nächsten Jahr weiterlaufen lassen. Wollen auch Sie beitragen, unseren Verband noch stärker zu machen? Dann empfehlen Sie uns weiter und werben Sie neue Mitglieder für den VPS...

Dass neue Mitglieder für unseren Verband immer erfreulich sind, liegt auf der Hand. Denn schließlich wird durch ein mehr an Mitglieder, auch der Handlungsspielraum des Verbandes größer, was wiederum für jeden einzelnen Betrieb Vorteile und Verbesserungen bedeutet.

Der VPS ist die Interessensvertretung und das Sprachrohr für alle nicht-gewerblichen Betriebe Südtirols und macht sich in den verschiedensten Belangen bei Politik und Wirtschaft für die Mitglieder stark.

Doch wir brauchen kein Geheimnis daraus zu machen – die Anwerbung neuer Mitglieder ist kein leichtes Unterfangen. Eine Vielzahl von verschiedensten Angebotsgruppen drängt auf den Markt, für den angesprochenen Vermieter ist es oft nicht leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wie so oft, zählt eine Empfehlung eines Kollegen oder einer Kollegin zu den Hauptgründen, sich für oder gegen eine Organisation zu entscheiden.

Geschenk für Sie!

Vielleicht haben auch Sie, liebe Vermieterinnen und Vermieter, in Ihrer Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis jemanden, für den eine Mitgliedschaft beim VPS interessant sein könnte?

Wir wissen Ihr Engagement in dieser Sache sehr zu schätzen und haben uns deshalb für Sie als Dank ein sog. „Zuckerle“ ausgedacht. Bei einer erfolgreichen Neumitgliederwerbung schenken wir Ihnen einen Gutschein zum Betrag von Euro 50,00.-, welchen Sie für eine Dienstleistung des Verbandes nutzen können.

Aktion 2018! - Mitglieder werben Mitglieder...

So geht’s:

1. Sie empfehlen den VPS weiter

2. Das neue Mitglied gibt bei der Anmeldung an, dass Sie den Verband empfohlen haben.

3. Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung und schicken Ihnen den Gutschein im Wert von Euro 50,00.- zu.

4. Sie nutzen den Gutschein für eine Dienstleistung des Verbandes (Weiterbildungskurs, Betriebsberatung, südtirol privat...) und lösen den Gutschein ein.

VPS intern

Büroferien

Die VPS-Verbandszentrale in Bozen sowie die Außenstelle in Bruneck bleiben über die Weihnachtsferien geschlossen.

Vom 23. Dezember 2017 bis einschließlich 07. Jänner 2018 bleibt die VPS-Verbandszentrale in Bozen sowie die Außenstelle in Bruneck geschlossen.

Ab Montag, den 08. Jänner 2018, sind wir wieder zu den gewohnten Bürozeiten für Sie da!

In dringenden Fällen schreiben Sie uns bitte ein E-Mail an info@vps. bz.it. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.

Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle von ganzem Herzen eine stimmungsvolle Advents- und Weihnachtszeit, sowie einen guten Start ins Jahr 2018!

Ihr VPS-Team

Mitmachen lohnt sich!

Wir freuen uns, wenn auch Sie an der Aktion teilnehmen.

Messe HOTEL 2017

Ein Netzwerk für den Tourismus

21.000 Besucher trafen auf über 600 Aussteller und fast 4.000 Branchenfachleute nutzten das umfangreiche Eventprogramm der Hotel 2017 - bestehend aus Tagungen, Workshops und Prämierungen.

Hotel, die Fachmesse für Hotellerie und Gastronomie, ist seit über 40 Jahren ein fester Treffpunkt im Kalender: Mit 21.000 Besuchern konnte das Rekordergebnis vom Vorjahr bestätigt werden.

„Die Messe Hotel wird immer mehr zum überregionalen Hotspot für Innovation und Inspiration in der Tourismusbranche“, zeigt sich Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen, erfreut. „Kompakte und qualitätsvolle Produkte und Serviceangebote der Aussteller tragen zur Premiumpositionierung unter den Tourismusfachmessen im Alpenraum bei. Der Erfolg der Messe ist dabei vor allem der Leidenschaft der lokalen Institutionen, allen voran dem HGV, aber auch weiteren wichtigen Partnern wie dem SKV, IDM Südtirol, hds, VPS, Roter Hahn und vielen anderen zuzuschreiben, welche jedes Jahr Highlights für die Besucher der Fachmesse schaffen“, so Mur.

Eine positive Bilanz zogen nach vier Messetagen auch Aussteller und Partner, darunter auch wir selbst. Bereits zum 7. Mal in Folge nutzten wir diese Gelegenheit mit unserem eigenen Stand B10/08, um mit Privatvermietern in Kontakt zu treten und diese professionel zu beraten.

Zudem fand am Montag, den 16. Oktober 2017, im Rahmen der Messe der Tag der Privatvermieter unter dem Motto „Frühstück mit Herz“ statt. Zahlreiche Privatvermieter nahmen die Einladung des Verbandes an, um sich darüber zu informieren, wie man ein „Frühstück mit Herz“ gestaltet.

Der Termin für die nächste Auflage steht bereits fest: Die Messe HOTEL 2018 findet vom 15. bis 18. Oktober in der Messe Bozen statt.

Aufmerksamkeit mit Pins erwecken...

Im Bild von li nach re: SVP-Fraktionsvorsitzende Dieter Steger, ASAT-Vizepräsident Gianni Battaiola, HGV-Präsident Manfred Pinzger, VPS-Präsidentin Esther Mutschlechner-Seeber, VPS-Geschäftsführerin Heidi Dr. Puff und Präsident der Messe Armin Hilpold

Landeshauptmann Arno Kompatscher zu Besuch auf unserem Stand

Messe HOTEL 2017

Frühstück mit Herz

Der gute Start in den Tag stand im Mittelpunkt des „Tages der Privatvermieter“, welcher im Rahmen der Messe HOTEL 2017 stattfand. Zahlreiche Privatvermieter informierten sich darüber, wie man ein „Frühstück mit Herz“ gestaltet.

Mutschlechner-Seeber (VPS-Präsi-

privat“), Johann von Lutz (VPS-Vizepräsident) und

Auch Privatvermieter werden zum Thema Frühstück immer mehr gefordert. So rüsten auch Ferienwohnungsvermieter diesbezüglich nach und bieten den Gästen mit dem sogenannten Frühstückskorb eine andere Art die morgendliche Mahlzeit zu genießen.

Jemand, der sich mit dem Thema Frühstück und deren verschiedenen Formen bestens auskennt, ist Frau Marina Crazzolara (HGV-Landesausschussmitglied und Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Frühstücken in Südtirol“). Sie verriet uns anhand eines Kurzfilms, was sich der Südtiroler Gast, aber auch Einheimische vom Frühstück erwarten. Besondere Erlebnisse, überraschend präsentierte Produkte und der aufmerksame Service tragen nämlich wesentlich zum erfolgreichen Start in den Tag bei, egal ob es sich um ein klassisches Frühstück, ein Frühstücksbuffet oder einen sog. Frühstückskorb handelt.

Frau Crazzolara ist sich sicher, dass das Frühstück im eigenen Betrieb ein sehr wichtiger Moment ist, bei dem man dem Gast begegnen kann und der mit den Jahren zeitintensiver und anspruchsvoller geworden ist. Zudem ist sie der Meinung, dass die Hintergrundgeschichten den Frühstücksmoment zu etwas Besonderem machen. Denn wo Liebe den Tisch deckt, schmeckt es am besten (mehr dazu lesen Sie ab Seite 6).

Für jene Privatvermieter, welche selber kein Frühstück bieten, weil sie beispielsweise nicht den Platz dafür haben, stellte Philipp Moser, hds-Bezirkspräsident des Pustertals, ein neues Pilotprojekt vor. Dabei planen der hds in Zusammenarbeit mit dem VPS und den lokalen Lebensmittelhändleren den Service eines „Frühstückskorbes“. Das Projekt soll im Bezirk Pustertal pünktlich zu Wintersaisonsbeginn starten.

Im Anschluss daran zog die Projektleiterin der Vermarktungsgruppe „südtirol privat“, Ingrid Passler, Bilanz über das vergangene Vermarktungsjahr und berichtete über die Erfolge dieser kleinen, aber feinen Gruppe von Privatvermietern.

Zum Schluss ging das Wort noch an die Privatvermieter selbst. Günter Wimmer und Susanne Pertoll führen gemeinsam seit knapp über einem Jahr mit Erfolg die Moar Lodge in Burgstall. Sie stellten im Rahmen der Fachtagung ihre dahinterstehende unternehmerische Philosophie vor und gaben einen Einblick in ihre Privatvermietung. Herr Wimmer betonte dabei, dass es wichtig sei, den eigenen Weg zu gehen und von den eigenen Dienstleistungen überzeugt zu sein, sowie sich die nötige Beratung bei den Profis zu holen. Mehr über die Anfänge des Betriebes lesen Sie auf S. 10.

Im Bild von li: Günter Wimmer (Moar Lodge - Burgstall), Philipp Moser (hds-Bezirkspräsident Pustertal), Esther
dentin), Marina Crazzolara (HGV-Landesausschussmitglied), Ingrid Passler (Projektleiterin „südtirol
Heidi Dr. Puff (VPS-Geschäftsführerin)

Auzug aus dem Gastreferat

Frühstück mit Herz

Jemand der sich mit Frühstück und deren verschiedenen Formen bestens auskennt, ist Frau Marina Crazzolara, HGV-Landesausschussmitglied und Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Frühstücken in Südtirol“. Sie präsentierte im Rahmen der Fachtagung auf der Messe HOTEL 2017, was ein gutes Frühstück ausmacht und erklärte warum besondere Erlebnisse, überraschend präsentierte Produkte und der aufmarksame Service wesentlich zum erfolgreichen Start in den Tag beitragen.

Nachstehend einige Auszüge aus dem Gastreferat:

Unser Gast kommt beim Frühstück erstmals mit unserem Betrieb, unserem Angebot und uns in Kontakt. Wir haben es nun in der Hand, ob der Gast mit einem zufriedenen Lächeln den Frühstücksraum verlässt und fröhlich, relaxt in den Tag startet.

Gästebindung schaffen...

Ein gutes Frühstück steigert den wahrgenommenen Wert Ihres Hauses. Ein gutes Frühstück ist zudem der letzte Service, den ihr Gast genießt, bevor dieser die Heimreise antritt. Und genau diesen Moment sollten Sie nutzen.

Was aber gehört zu einem guten Frühstück?

Atmosphäre.

In einem Unterkunftsbetrieb ist ein Frühstücksraum wichtig, denn er ist jener Ort, der viele Sympathiepunkte sammeln kann. Er sollte angenehm gestaltet sein und positiv auf den Gast

wirken. Damit ist aber nicht nur ein schöner, beheizter Raum, eine saubere Tischdecke oder eine frische Blume in der Vase gemeint, sondern auch das Licht, der Geruch nach frisch gebackenem Kuchen und aufgebrühtem Kaffee muss erlebbar sein.

Verzichten Sie bitte auf allerlei sogenannten Staubfänger, und auf alles, was in Ihrer Wohnung keinen Gebrauch mehr findet; denn den sollte es auch nicht im Frühstücksraum wiederfinden. Der Gast ist ein sehr kritischer Beobachter: in einer Ecke abgestelltes dreckiges Geschirr, eine verstaubte Herbstdekoration im Frühling oder enganliegende Stühle und Tische sorgen für Unwohlsein und Unbehagen.

Persönlichkeit.

Außerdem ist ein toller und persönlicher Service wichtig. Gerade hier können Sie als Privatvermieter punkten, da Sie Ihren Gast mehr als gut kennen und somit den Frühstücksmoment sehr individuell gestalten können. Sie wissen genau, welche Bedürfnisse Ihr Gast hat, denn Ihnen vertraut er sie an und sie können somit darauf unmittel-

bar reagieren.

Kommen Sie mit Ihrem Gast ins Gespräch, ein kleiner small-talk in der Früh hebt die Stimmung an, schafft Vertrauen und eine angemessene Nähe. Nutzen Sie diese Chance!

Frische & Qualität.

Daneben ist die Frische der Produkte ungemein wichtig. Achten Sie darauf, dass die angebotenen Produkte frisch, saisonal und qualitativ hochwertig sind. Der Gast ist in den vergangenen Jahren viel sensibler geworden, was die Herkunft der Produkte angeht. Er schätzt die Produkte vor Ort, aus der Umgebung, aus der Region, vom Bauernhof nebenan.

Präsentation.

Ganz wichtig! Die Produkte können noch so gut sein, wenn sie jedoch nicht entsprechend präsentiert werden, wird die Qualität und Frische nicht beim Gast ankommen. Wenn Ihre Marmelade hausgemacht und noch nach altem Rezept eingekocht ist, teilen Sie dies auch Ihrem Gast mit! Der Gast wird

Gastreferentin Marina Crazzolara
Der Frühstückskorb: eine Variante des Frühstücks...

die Marmelade doppelt wertschätzen, als wenn er diese Information nicht hat. Und schlußendlich soll sich doch Ihre Mühe und Muße für stundenlanges Einkochen und Abfüllen ja auch erkennbar machen. Unterschätzen Sie niemals den Wert von Kommunikation und Präsentation, denn, auch das Auge isst mit!

Abwechslung & Vielfalt.

Der Frühstücksmoment sollte dabei allerdings nicht zum Standard mutieren, sondern Abwechslung und Vielfalt aufzeigen. Dies kann durch besondere Produkte erreicht werden, oder aber ein kleines Präsent, den beigelegten Wetterbericht oder das Tages-Programm, oder noch zahlreiches mehr. Überlegen Sie sich dabei einfach, für was Ihr Betrieb steht, wo Ihr persönliches Alleinstellungsmerkmal liegt, welches Sie hier nochmals unterstreichen können. Lassen Sie ihrer Kreativität freien Lauf!

Konzept.

Wichtig beim Frühstück ist allerdings, dass Sie nicht nur entscheiden, fortan Frühstück anzubieten, sondern sich klar überlegen, welches Konzept Sie mit Ihrem Betrieb verfolgen möchten. Wählen Sie die Variante Frühstückskorb und damit Ihre persönliche Form des „Frühstücks aufs Zimmer“. Oder entscheiden Sie sich für die Buffetvariante oder gar für die Option des servierten Frühstücks. Bieten Sie nur hausgemachte Produkte an. Oder verfolgen Sie das Konzept, ausschließlich Produkte aus Ihrem Ort zu verwenden. Oder aber nur vegan. Möglichkeiten gibt es hier zahlreiche. Und wenn Sie sich dann für ein Konzept entschieden haben, welches Sie

mit tagtäglicher Freude auch umzusetzen gedenken, vergessen Sie es nicht, auch dem Gast mitzuteilen. Möglichkeiten dazu haben Sie ja einige: über die eigene Homepage, über eine Newsletter oder ganz einfach beim aktiven Zimmerverkauf am Telefon oder per E-Mail. Stichwort: Kuriositäten und Bedürfnisse wecken!

Experimente.

Bleiben Sie dabei auch immer innovativ und experimentierfreudig. Versuchen Sie Neues und testen Sie dieses bei Ihrem Gast aus. Unsere Gäste sind immer auf der Suche nach Neuem und Einzigartigem. Versuchen Sie diesem Anspruch gerecht zu werden. Überraschen Sie mit etwas ungewöhnlichen Produkten. Wie wär’s zum Beispiel mit einer Kinderecke beim Frühstück? Oder einem Schokobrunnen? Oder ganz besonderen Brotsorten? Lassen Sie hin- und da mal ein Standard-Produkt weg und ersetzen Sie es mit etwas Neuem. Beobachten Sie, wie es gut beim Gast ankommt. Gäste sind ehrlich. Daher nutzen Sie genau dieses Feedback, um sich weiter zu entwickeln.

Mehrwert.

Bei alldem vergessen Sie aber nicht den Service. Dieser ist ungemein wichtig, dass die tollen angebotenen Produkte von Ihrem Gast auch als solche angenommen werden. Mit Service meine ich aber nicht nur, dass die Frühstücksprodukte von A nach B kommen, sondern dass Sie dabei auch Ihre persönliche Note miteinfließen lassen. Der Moment des Frühstücks ist jener, bei welchem Sie die Möglichkeit haben mit dem Gast ins Gespräch zu kommen. Sie können Programmpunkte

Stell auf den Tisch das braune Kaffeekännchen und rück mir näher, liebes Ännchen!

Die Sonne scheint, die Vöglein pfeifen, man kann dich mollig in die Backen kneifen. Wie schmeckt das Frühstück Mund an Munde!

Dies ist des Tages schönste Stunde.

Ode an das Frühstück von Kurt Tucholsky

empfehlen, Sie können Bindung schaffen und was vielleicht noch wichtiger ist Sie können den Gast dabei vom Gast zum Stammgast machen. Unter Service verstehe ich auch Flexibilität. Sie servieren Frühstück nur bis halbzehn, es fehlen aber noch 2 Gäste? Buffet schnell abbauen und Licht ausschalten wäre nun eine Variante. Aber meinen Sie nicht auch, dass er sich über ein kleines Frühstück direkt am Tisch hingestellt freuen würde? Kleine Gesten mit enormer Wirkung! Und genau dies sollte das Frühstück ja sein, ein besonderer Mehrwert für Ihren Gast. Ein Grund mehr warum er zu Ihnen kommen sollte. Und das nicht nur einmal, sondern immer wieder!

Preis.

Haben Sie dabei aber keine Angst für ein gutes Frühstück ein paar Euro mehr zu verlangen. Ihr Mehraufwand soll natürlich honoriert werden. Diesen schätzt auch Ihr Gast, vorausgesetzt, er bekommt es mitgeteilt. Wenden Sie keine falsche Bescheidenheit an, denn, der Nachbarsbetrieb tut‘s ja auch nicht! Gewiss, speziell bei Saisonbeginn oder –ende, kann es immer wieder vorkommen, dass Sie für nur 4 Gäste ein Frühstückbuffet vorbereiten müssen. Das fällt dann einem schwer, schon nur, weil man sich manchmal schwer tut, die Ablageflächen auch so auszufüllen, damit es nicht nach „nichts“, nach „leer“ ausschaut. Wenn allerdings der Preis stimmt, die Augen der Gäste leuchten und Sie Komplimente für das gute Frühstück erhalten und somit Ihr Arbeitsaufwand honoriert wird, dann werden Sie es auch immer wieder gerne machen. Und genau dies spürt der Gast dann auch!

Eben, ein Frühstück mit Herz!

Wir suchen Dich - Wahl 2018

Jedes Rad im Getriebe, so klein es auch ist, kann die Richtung mitbestimmen, in die es gehen soll. Denn ein Ganzes besteht immer aus vielen Einzelteilen...

Jedes Rad im Getriebe kann die Richtung mitbestimmen...

Ende Februar/Anfang März 2018 finden im Rahmen der Mitgliederversammlungen die Wahlen des Bezirksausschusses, sowie die Namhaftmachung der Kandidaten für die Wahl des Verwaltungsrates (April 2018) statt. (Siehe Termine im gelben Block).

Somit können sich ab sofort Kandidaten für die Wahlen des Bezirksausschusses, sowie für die

Termine vormerken!

Namhaftmachung für die Wahl des Verwaltungsrates melden.

Wir suchen Dich!

Wenn auch Sie sich als Kandidat an der Genossenschaft beteiligen möchten, dann melden Sie sich einfach per Mail unter info@vps.bz.it. Denn als Vertreter des VPS können Sie neue Ideen und Verbesserungen

in die Genossenschaft einbringen.

Genossenschaftliches Miteinander

Denken Sie daran, Demokratie stellt die Basis des genossenschaftlichen Miteinanders dar und durch neue Kandidaten kommt neuer Wind in die Genossenschaft!

Die Termine für die Mitgliederversammlungen im Jahr 2018 stehen schon. Darum notieren Sie sich bereits jetzt die Mitlgiederversammlung Ihres Bezirks:

• Mitgliederversammlung MERAN-BURGGRAFENAMT-VINSCHGAU in Meran Untermais - Ansitz Angerheim am Dienstagnachmittag, den 20. Februar 2018

• Mitgliederversammlung BOZEN-SALTEN-SCHLERN-GRÖDEN sowie ÜBERETSCH-UNTERLAND und EISACKTAL-WIPPTAL in Bozen - Handelskammer am Donnerstagnachmittag, den 22. Februar 2018

• Mitgliederversammlung PUSTERTAL - GADERTAL in Percha - Vereinshaus am Mittwochnachmittag, den 08. März 2018

VPS-Sprechstunden 2017

Sprechstundenplan online

Die Termine für die Abhaltung der Sprechstunden in den Außenstellen im Jahr 2018 stehen pünktlich zum Jahreswechsel auf unserer Verbandswebsite www.vps.bz.it für Sie bereit.

Die Sprechstunden für den Monat Jänner haben wir nachstehend für Sie aufgelistet. Alle Betriebe, welche die Buchhaltungsdienstleistung und Steuererklärung vom VPS abfassen lassen, werden gebeten die Sprechstunden im Monat Jänner für die Abgabe der Buchhaltungsunterlagen zu nutzen.

MERAN,

hds, Lauben 218, 1. Stock: Montag, 08.01., Donnerstag, 11.01., Montag, 15.01., Donnerstag, 18.01., Montag, 22.01., Donnerstag, 25.01., jeweils von 10.00 bis 12.30 Uhr

MALS IM VINSCHGAU, Sozialsprengel Obervinschgau, Marktweg 4, kl. Sitzungssaal: Dienstag, 16.01., 10.30 - 11.30 Uhr

DORF TIROL, Gemeinde, Hauptstr. 8: Dienstag, 16.01., 14.00 - 16.30 Uhr

Trimesterbetriebe

Die Trimesterbetriebe werden gebeten die Rechnungen und Einnahmen der Monate Oktober, November und Dezember des Jahres 2017, das sog. 4. Trimester, innerhalb 20. Jänner 2018 abzugeben.

KASTELRUTH, Raiffeisenkasse Hauptsitz, O.-v.-Wolkenstein-Str. 9A: Dienstag, 09.01., 09.30 - 12.00 Uhr

ST. CHRISTINA/GRÖDEN, Raiffeisensaal Gemeinde, Str. Chemum 1: Dienstag, 09.01., 14.00 - 16.00 Uhr

ST. ULRICH/GRÖDEN, Büro des Tourismusvereins: Dienstag, 09.01., 16.30 - 18.00 Uhr

BRIXEN, NEU! HGV Bezirksbüro, Dantestraße 29 - Brixinia Center: Mittwoch, 17.01., 15.30 - 17.00 Uhr

Pauschalbetriebe

Alle Contribuente minimi-Betriebe und Forfettari-Betriebe (Pauschalbetriebe) bitten wir ebenso bei den Sprechstunden die restlichen Einnahmen sowie Rechnungen der Monate Oktober bis einschließlich Dezember 2017 innerhalb Jänner (31.01.2018) abzugeben.

KLAUSEN, Büro des Tourismusverein: Montag, 15.01., 15.00 - 16.30 Uhr

BRUNECK, VPS-Außenbüro im HGV-Bezirksbüro, Europastr. 3F (beim Zugbahnhof): jeden Dienstag, 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 16.30 Uhr

SEXTEN, Gemeindehaus: Mittwoch, 10.01., 09.30 - 11.30 Uhr

INNICHEN, Gemeindehaus: Freitag, 19.01., 09.30 - 11.30 Uhr

Land & Staat

RAI Ende Jänner fällig

Das RAI-Sonderabonnement für Radio und Fernseher Ihres Privatvermieterbetriebs ist Ende Jänner fällig.

All jene, die ein oder mehrere Geräte, die für den Empfang der Radio- und Fernsehsendungen geeignet sind oder dafür eingerichtet werden können, im Gastgewerbe, in öffentlich zugänglichen Lokalen oder auf jeden Fall außerhalb des Familienhaushalts bereithalten oder sie mit direkten oder indirekten Gewinnabsichten einsetzen, unabhängig von ihrer tatsächlichen Verwendung (etwa zum Anschauen von Videokassetten und Filmen, zum Empfang von Televideo usw.) müssen laut Gesetz (Art. 27 Königl. Legislativdekret Nr. 246 v. 21.02.1938, Art. 2 Legislativdekret des Statthalters Nr. 458 v. 21.12.1944 und Art. 16 Gesetz Nr. 488 v. 23.12.1999) die Gebühren für das Sonderabonnement bezahlen. Somit sind auch Privatvermieter verpflichtet für die Fernsehgeräte, welche im Betrieb sind, d.h. sich in den Zimmern/ Ferienwohnungen bzw. im Aufenthaltsraum befinden, RAI-Sonderabonnement zu bezahlen.

Wie hoch sind die Kosten?

Die jährlichen Kosten für Privatvermieter betragen ungefähr:

■ Euro 203,70.- (inkl. MwSt. von Euro 7,83.-) für Kategorie E - für Privatvermieter, welche in ihrem Betrieb nur 1 TV haben

■ Euro 407,35.- (inkl. MwSt. von Euro

15,67.-) für Kategorie D - für Privatvermieter, welche in ihrem Betrieb min. 2 TV besitzen, unabhängig von der max. Anzahl der Fernsehgeräte

Achtung: Die genauen Beträge für das Jahr 2018 standen bis zum Redaktionsschluss noch nicht fest. Die angeführten Beträge betreffen 2017.

Wann ist zu bezahlen?

Die Jahreszahlung der Gebühren ist am 31. Jänner fällig. Evtl. kann man auch eine Halbjahreszahlung (am 31. Januar und am 31. Juli) beantragen bzw. eine Vierteljahreszahlung (am 31. Januar, 30. April, 31. Juli und 31. Oktober).

Hinweis

Weiters weisen wir darauf hin, dass die Betriebe verpflichtet sind, in ihrer Steuererklärung (UNICO) die Nummer des Sonderabonnement (Art. 17, Dekret vom 6. Dezember 2011, Nr. 201) anzuführen

Weitere Infos können Sie sich direkt beim RAI-Büro einholen und zwar unter:

RAI-Büro in Bozen

Duca-D‘Aosta-Str. 61 Tel. 0471 902 442 www.abbonamenti.rai.it

VPS-Konvention

SIAE

Zusätzlich zu den RAI-Gebühren sind Privatvermieter auch verpflichtet die SIAE-Gebühr (Autorensteuer) für TV, Radio, CD, usw. zu entrichten.

Die SIAE-Gebühr ist jährlich innerhalb Februar (28.02.) fällig. VPS-Mitglieder erhalten auf Grund einer Konvention mit der SIAE eine Reduzierung von 15%.

VPS-Vorteil

Um die Reduzierung zu beanspruchen, übergeben Sie der jeweiligen SIAE-Zweigstelle gemeinsam mit dem RAI-Erlagschein zwecks Bescheinigung Ihrer Mitgliedschaft die VPS-Mitgliedskarte 2018 (Erhalt per Post Mitte Jänner).

Das jeweilige SIAE-Büro kann den Tarif sodann berechnen:

• SIAE-Bozen

Crispi-Str., 9 - Bozen  0471 973058 bolzano@siae.it

MO - FR von 09.00 - 12.30 Uhr MO - DO Nachmittag nach Vereinbarung (15.00 - 16.15 Uhr)

• SIAE-Meran

Sparkassastr. 10 - Meran

 0473 236800 merano@mandatarie.siae.it MO - FR von 08.30 - 12.00 Uhr MI auch von 14.00 - 17.00 Uhr

• SIAE-Brixen

Köstlanstr. 28 - Brixen  0472 832079 bressanone@mandatarie.siae.it MO, DI, MI und FR von 09.00 - 12.00 Uhr

• SIAE-Bruneck

Dietenheimer Str. 4 - Bruneck  0474 410189 brunico@mandatarie.siae.it Di - FR von 09.00 - 12.00 Uhr

Weiterbildungsprogramm 2017/18

Im Jänner heißt‘s wieder: „Auf geaht‘s!“

Die Zeit, die Sie heute in Ihre Fortbildung investieren, ist die Grundlage für Ihren Erfolg von morgen. Passend dazu haben Sie bereits im Jänner wiederum die Chance, Kurse zugeschnitten auf Privatvermieter zu besuchen.

Zögern Sie nicht und nutzen Sie die Chance, ganz nach dem aktuellen Kursmotto „Auf geaht‘s!“, damit Sie sich nicht später fragen müssen: „Sollte? Hätte? Würde? Könnte?“

Die kommenden Kurse des Weiterbildungsprogramms 2017/18 versprechen wiederum Neues, Spannendes und vor allem Lehrreiches und bieten Ihnen die Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln, die eigenen Kompetenzen zu stärken, neue Herausforderungen anzunehmen und neue Trends zu entdecken und kennenzulernen.

Chance nutzen

Nehmen Sie unsere Weiterbildungsbroschüre in die Hand, stöbern Sie in unserem Angebot und nutzen Sie die Chance.

Auf geaht‘s!

Genauere Informationen zu den einzelnen Kursen entnehmen Sie auf der Verbandsseite www.vps.bz.it.

Anmelden können Sie sich per Fax unter 0471 981939, schnell und einfach online auf unserer Verbandsseite www.vps.bz.it oder indem Sie uns den gewünschten Kurs und Namen der Teilnehmer per E-Mail (weiterbildung@vps.bz.it) zukommen lassen.

Anbei ein Überblick über die nächsten anstehenden Kurse:

SERVICE FÜR DEN GAST

• PROFESSIONELLE REINIGUNG - Gekonnt bei den Gästen punkten!

Referent: Margarethe Pfattner

Preis: 61,00 € zzgl. MwSt. - inkl. Materialspesen

Termin: Fr, 19.01., Fr, 26.01. und Fr, 02.02.2018 jeweils von 19.00 bis 22.15 Uhr (3x3h)

Ort: Bozen, Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Haslach, Angela-Nikoletti-Platz 14

Anmeldung: bis Fr, 15.12.2017 über Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Haslach, Tel. 0471 440 990

• DER FRÜHSTÜCKSKORB – Der neue Trend unter den Gästen

Referent: Brigitte Prenn

Preis: 54,00 € zzgl. MwSt. - inkl. Material und Kursunterlagen

Termin: Di, 23.01.2018 von 13.30 bis 17.30 Uhr (5h)

Ort: Dietenheim, Fachschule für Land- und Hauswirtschaft, Gänsbichl 2

Anmeldung: bis Fr, 09.01.2018 über Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Dietenheim, Tel. 0474 573 881 oder online unter http://fachschule-dietenheim.it/landwirtschaft/verwaltung/ kurse.asp

ONLINEMARKETING

• ONLINE-SUCHE - Wie findet mich mein Gast im Internet?

Referent: Nils Reddig, clicktext Preis: 50,00 € zzgl. MwSt.

Termin 2: Mi, 31.01.2018 von 15.00 bis 17.00 Uhr (2h)

Ort: Bozen, Kolpinghaus, Adolph-Kolping-Str. 3

Anmeldung: bis Di, 23.01.2018 über VPS, Fax 0471 981 939, E-Mail weiterbildung@vps.bz.it oder online unter www.vps.bz.it

KOMMUNIKATION&MARKETINGSTRATEGIEN

• ENGLISH CONVERSATION – Übung macht den Meister

Referent: Claudia Gini, Mitarbeiterin VPS

Preis: 55,00 € zzgl. MwSt.

Termin: Do, 01.02.2018 von 14.30 – 17.00 Uhr (2,5h)

Ort: Bozen, Kolpinghaus, Adolph-Kolping-Str. 3

Anmeldung: bis Mi, 24.01.2018 über VPS

• PROFESSIONELLER GÄSTEKONTAKT – Selbstsicherer, souveräner

Umgang mit dem Gast

Referent: Alexia Wojnar, Expertin für Etikette, Styling und Image

Preis: 55,00 € zzgl. MwSt.

Termin 1: Mo, 05.02.2018 von 14.30 bis 17.30 Uhr (3h)

Ort: Bozen, Kolpinghaus, Adolph-Kolping-Str. 3

Anmeldung: bis Fr, 26.01.2018 über VPS, Fax 0471 981 939, E-Mail weiterbildung@vps.bz.it oder online unter www.vps.bz.it

Termin 2: Mo, 12.03.2018 von 14.30 bis 17.30 Uhr (3h)

Ort: Bruneck, Kolpinghaus, Adolph-Kolping-Str. 3

Anmeldung: bis Fr, 02.03.2018 über VPS, Fax 0471 981 939, E-Mail weiterbildung@vps.bz.it oder online unter www.vps.bz.it

Alles um den Internetauftritt

Website aktuell halten! Warum?

Ein qualifiziertes Haus und ein professioneller Interneteintrag sind in der heutigen Zeit untrennbar miteinander verbunden. Der Stellenwert des Internets darf nicht mehr unterschätzt werden. Schließlich ist es doch einer der wichtigsten Wege zu neuen Gästen.

Viele Vermieter sind sehr gut durch Stammgäste ausgelastet. Es kann aber gefährlich werden, nur im Jetzt zu agieren und zu planen. Auch für Privatvermieter gilt: „Nur wer sät, wird auch ernten.“ Es kann daher nie schaden, gut im Internet vertreten zu sein. Die Zeiten, in denen eine grobe Beschreibung und ein kleines Hauptbild genügten, um Gäste zu gewinnen, sind vorbei. Urlauber sind anspruchsvoller geworden, sie wollen schon vor der ersten Anfrage wissen, was sie erwartet. Wer diesem Anspruch gerecht wird, kann punkten.

Für Kunden und Besucher

Warum Ihr Onlineauftritt für Besucher und potenzielle Kunden aktuell sein sollte, ist leicht zu begründen. Veraltete Daten, lang zurückliegende Datumsangaben und auf die Vergangenheit hinweisende Informationen wirken überholt. Das Vertrauen des Besuchers in das Portal wird somit bereits erschüttert, bevor es entstanden ist. Aktualität wird gleich gesetzt mit richtig, wahr und gültig.

Warum sollte diese einfache Gleichung umgangen werden? Jeder, der schon mal in Internet nach etwas gesucht hat, weiß, das Netz vergisst nichts und nie. Bei jedem, der indirekt

über Suchmaschinen oder über externe Links zufällig auf Ihrer Website gelandet ist und keine Datierung findet, wird schnell der Verdacht aufkommen, dass sein Fundstück schon lange im Netznirwana sein Dasein fristet. Und weiter suchen, nach etwas nachweislich Aktuellem.

So stellen Sie sich mal folgende Fragen:

• Sind die Preise aktuell?

• Sind meine Kontaktdaten auf dem neuesten Stand?

• Sind alle relevanten Informationen (Lage, Buchungsbedingungen, Angeld, Reiserücktrittsversicherung, Ortstaxe, Umgang mit Haustieren... u.s.w.) enthalten?

• Wann haben Sie zuletzt die Bilder aktualisiert?

Gegen Datenräuber und anderes Gesindel

Jeder Internetauftritt ist für Gauner und Gesindel ein virtuelles Angriffsziel. Ob nun Bereicherung, Spieltrieb oder zielgerichtete böse Absicht dahintersteckt, nur ein Auftritt, der aktuell ist, kennt die erforderlichen Abwehrschilde und Systeme. Keine Software ist im Laufe ihres Lebens vor auftretenden Sicherheitslücken und immer wiederkehren-

den Angriffen gefeilt. Permanentes technisches Updaten behebt Sicherheitslücken und schließt Einfallstore. Je länger die Website technisch allein gelassen wird, desto mehr häufen sich die Erfolge teils vollautomatischer Schadsoftware. Es ist ein bisschen vergleichbar mit veralteten Alarmanlagen oder Tresoren. Was vor langer Zeit einmal aktuell war, dient nach einiger Zeit nur noch als anspruchslose Schulungsübung.

Für tadellose Funktion

Die Technik muss nicht nur Sicherheit bieten. Mindestens genauso wichtig ist die reibungslose Funktion. Eine Onlinepräsenz, die „up-to-date“ ist, wird ständig auf Geschwindigkeit und Funktionalität geprüft. Wie bei jedem technischen Vorgang ist eine regelmäßige Wartung die Garantie für Erreichbarkeit und beabsichtigte Laufsicherheit. Warum viele Betreiber einer Website sich nicht die kleine Mühe machen, sich ihren Auftritt einmal aus Sicht der Besuchers anzuschauen, ist eines der gut gehüteten Geheimnisse der Webentwicklerwelt.

Darum nehmen Sie sich die Zeit und betrachten Ihre Webseite mit den Augen eines potentiellen Gastes und stellen Sie sich folgende Fragen:

• Ist die Website auf allen Endgeräten (Smartphone, Tablet, PC...) einwandfrei abrufbar? Ist die Website responsive?

• Enthält meine Bildergalerie genügend aussagekräftiges Bildmaterial? Und haben sie eine gute Qualität?

• Ist meine Beschreibung vollständig und ansprechend?

• Werden die Stärken Ihres Betriebes hervorgehoben?

• Welche Erwartungshaltung weckt Ihre Webseite? Erfüllen Sie diese?

• Möchte ich meine einzelnen Zimmer/Ferienwohnungen mit Bild und Grundriss präsentieren?

Für Zugriffskontrollen und Optimierung

Ein Onlineauftritt ist ein dynamisches Element, das im Internet „lebt“. Er wird besucht, verlinkt, aufgerufen, aufgelistet, benutzt, empfohlen und eingeblendet. Nur ein regelmäßiges Updaten der Inhalte erhält den Sinn und die technische Umsetzbarkeit des Monitorings. Vielleicht können schon kleine Umstellungen und Änderungen die Effektivität und Effizienz des Webauftritts signifikant erhöhen. Denn kleine, aber regelmäßige Veränderungen halten Ihre Website dauerhaft auf dem aktuellsten Stand. Sie müssen nur tatsächlich und immer wieder gemacht werden.

Für Suchmaschinen

Zuletzt ist die Aktualität der Einzelseiten auch noch für die Suchmaschinenoptimierung relevant. Suchmaschinen wie Google oder Yahoo orientieren sich prinzipiell an aktuellen oder neuen Dokumenten. Wenn Sie also eine Webseite erstellen, sie aber über einen langen Zeitraum nicht mehr pflegen, wird sie im Ranking immer weiter heruntergestuft. Häufig aktualisierte Seiten werden hingegen oft eingesehen und neue Inhalte dadurch schneller erfasst. Sie sollten also Ihre Seite von Zeit zu Zeit inhaltlich überarbeiten und ausbauen.

Der Zeitgeist bestimmt die Relevanz!

Zusammenfassend können wir Ihnen nur empfehlen, dass Sie Ihre Website durch Updates und Wartung konstant sichern und erweitern. Die vielen Vorteile einer aktuellen Seite aus technischer und inhaltlicher Sicht sprechen für sich. Als digitale, moderne Visitenkarte sollte Ihre Webseite nicht stillstehen, sondern sich gemeinsam mit Ihrem Unternehmen weiterentwickeln!

VPS-Tipp:

Als Mitglied der VPS haben Sie die Möglichkeit, Ihr Haus/Ihren Betrieb mit einer eigenen Onepage zu präsentieren. Es liegt in Ihrer Hand, diese Plattform für sich optimal zu nutzen. Mehr dazu entnehmen Sie auf der rechten Seite!

VPS-Onepage-Website

Website mieten

Immer mehr Gäste nutzen das Internet, um Ihren Urlaub zu buchen. Umso wichtiger ist ein professioneller Internetauftritt! Wir haben die Lösung für Sie und das alles um nicht einmal 1,00.- Euro pro Tag.

Sie träumen schon lange von einem eigenen Internetauftritt für Ihre Privatvermietung? Oder ist Ihre Homepage vielleicht nicht mehr auf dem aktuellsten Stand und es wäre an der Zeit, eine neue zu gestalten?

Wir haben die Lösung! Um Ihr Haus schnell und einfach im Internet zu bewerben, können Sie ab sofort eine Onepage-Website direkt bei uns mieten statt kaufen. Und das Ganze um nicht einmal 1 Euro pro Tag!

Die Entwicklungskosten eines professionellen Internetauftritts stellen vor allem für kleine Betriebe oder Neustarter eine erhebliche Ausgabe dar. Dennoch ist ein stimmiger Auftritt im Netz für Privatvermieter unerlässlich, da die meisten Buchungen nur mehr online gemacht werden. Die Websitenmiete ist darum eine ideale Möglichkeit, die eigene Homepage bequem zu finanzieren (Euro 24,00.-/ Monat) und gleichzeitig von unserem Service zu profitieren.

Ihre neue Miet-Homepage beinhaltet unter anderem folgendes:

• Onepage-Website mit den wichtigsten Informationen zu Ihrem Haus - alles auf nur 1 Blick - alles auf 1 Seite

• Dreisprachig (DE, IT, EN)

• Responsives Webdesign, sprich optimiert für mobile Endgeräte, egal ob Smartphones, Tablets oder PC...

• Immer auf dem aktuellsten Stand (Preise, Ausstattung…), da die Daten vom TIC-Web eingespielt werden

• Einbau des eigenen Logos möglich

• Suchmaschinenoptimierung, damit Sie auch gefunden werden

• Stetige Updates des CMS – technisch immer auf dem neuesten Stand

• Möglichkeit, die eigene Domain zu aktivieren (Kostenpunkt für Domain Euro 4,60.-/Monat), ansonsten lautet die Website: www.suedtirolprivat. com/mustermann-ort

Blog „Mir derzehln“

Quer eingestiegen, geradeaus marschiert und wirklich rund gelaufen!

In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen die Moar Lodge in Burgstall vor. Bereits auf der Fachtagung (Messe HOTEL 2017) haben wir einen Einblick in diese Privatvermietung durch Günter Wimmer erhalten und einiges in Erfahrung bringen. Aber lesen Sie selbst...

Susanne kommt durch das Tor und ich bin … angekommen, endlich angekommen. Und zwar in der Moar Logde in Burgstall. Ich darf mein sonniges, am Osthang gelegenes Appartement beziehen. Obwohl Appartement eigentlich eher „underdressed“ klingt, für das, was ich sehe. Die luxuriösen Räumlichkeiten sind – um es milde auszudrücken – fantastisch! Ich sehe großzügige Glasfronten, ein stimmiges Farbkonzept, da und dort ein gekonnter Design-Akzent. Barfuß stehe ich da, auf einem Kuhfell-Teppich im über 70m² großen Appartement. Alle Holzelemente sind in „Fichte Altholz“ gehalten, was eine ganz eigene Gemütlichkeit versprüht. Geradlinig und flächenbündig gehen die Holzmöbel in einen Boden aus fugenloser Spachtelung über. „Da erkennt man die Handarbeit“, bestätigt Susanne. „Wer hat das hier alles denn entworfen? Allein die Planung muss ja ein Vermögen gekostet haben!“

„Ja, das hat es mich, ein Vermögen an Zeit!“, lacht Susanne. Ja, richtig gehört. Sie hat das alles selbst gemacht. Von der Skizze des Hauses bis zur Auslegung des Kieselweges, der durch den

Garten führt. Aber der Reihe nach.

Die Schere an den Nagel gehängt

Bei einem Glas hauseigenen „Moarhof Wein“ auf der Terrasse, erzählt mir Susanne, wie sie die Moar Lodge errichtet hat. Eigentlich sei sie Friseurin, habe den Beruf auch lange Zeit ausgeübt – drei Salons im ganzen Land verteilt habe sie geführt. „Aber bei jedem Kind, drei Jungs insgesamt, habe ich dann einen Salon aufgegeben, weil ich es zeitlich einfach nicht mehr hinbekommen hätte.“ Dann sei ihr die Idee der Privatvermietung gekommen und wie sie so ist, habe sie ziemlich schnell eine ganz konkrete Vorstellung der Moar Lodge im Kopf gehabt. Ihre Skizzen hat Susanne dann einem Techniker überreicht, mit der Bitte, ihr die dazugehören Pläne zu erstellen. Und so wurde ihre Vision Schritt für Schritt zur Wirklichkeit.

Allround-Talent

Aber Susanne genügt es nicht, nur die Pläne zu entwerfen. Sie packt auch in der Umsetzung selbst an. „Die Stein-

platten, die du da an der Wand siehst, habe ich in einem nahegelegenen Steinbruch eigenhändig ausgesucht und hierher transportiert.“ Ja, genau so war es. Auch die Kieselsteine, die im Garten den Weg vom Spielplatz zum Pool und zu den einzelnen Ruheoasen weisen, hat Susanne selbst hineingeschüttet, mit Schubkarren und Schaufel. Genauso hat sie auch die Farbgestaltung der Appartements selbst übernommen. Sie liest weder Einrichtungszeitschriften, noch hat sie bestimmte Designervorbilder, an denen sie sich orientiert. Vielmehr dient ihr ihre ganz eigene, klare Vorstellung als Grundlage. „Mir gefallen Erdfarben, Braun- und Naturtöne von dunkel bis hell.“

Susanne, die Quereinsteigerin...
Bei der Einrichtung hat Susanne ihre eigenen, ganz klaren Vorstellungen....
Der Spielplatz...

Zwischen Designwohnen, Gartenruhe und Candlelight

Jedes Apartment hat neben einem eigenen Südwest-Balkon auch einen eigenen Bereich im Garten mit gemütlicher Sitzecke, in der es sich genüsslich ein Glas „Moarhof Wein“ genießen lässt. Auch wer Kinder hat, kann beruhigt schlürfen, denn der Spielplatz befindet sich in bester Sichtweite, gleich neben dem liebevoll gepflanzten Blumenteppich und einzelnen, schattenspendenden Bäumchen. Frische Kräuter haben es sich in alten Holzkisten gemütlich gemacht – natürlich dürfen sich die Gäste frei daran bedienen. Hie und da machen einzelne Laternen die Burgstaller Sommernächte zum Candlelight-Event. „Aus Zeitgründen bestelle ich viele Dekorationsartikel online und lasse sie mir liefern, das funktioniert tadellos“, verrät Susanne.

Die One Woman Show

„Und wieviel Personal brauchst du hier?“ frage ich. Wie könnte es auch anders sein, es folgt ein schelmisches Grinsen, die Antwort lautet: „Eine Bedienstete – und zwar mich selbst.“ Susanne ist Rezeptionistin, Zimmermädchen und Room-Service in einem, neben ihrem „Vollzeit-Job“ als Mutter dreier Kinder. „Es macht mir einfach unglaublich viel Spaß“, strahlt sie, „ich habe das alles von Beginn an geplant und könnte es mir wirklich nicht mehr anders vorstellen. Mein Mann hat seine eigene Firma – und die Moar Lodge ist meine“, lacht sie, „Ich kann hier alles genauso machen, wie ich es möchte.“

Wenn ich mir bei irgendjemandem eine Scheibe abschneide, dann bei Susanne. Und so beeindruckend die Gastgeberin ist, so sind es auch die Appartements.

Die Moar Lodge ist eine Unterkunft vom Allerfeinsten!

Premium-Mitgliedschaft Mehr Sichtbarkeit,

Anfragen und Buchungen...

Die Premium-Mitgliedschaft der Vermarktungsgruppe „südtirol privat“ führt Sie in die nächste Stufe der Werbung - mehr Sichtbarkeit, mehr Anfragen und mehr Buchungen für Sie sind unser Ziel!

Die Premiummitgliedschaft gibt es seit 2017 und gilt immer für ein Jahr bzw. kann danach auf Wunsch wieder erneuert werden.

Das Angebot ist im laufenden Jahr neu gestartet und gleichzeitig auch DURCHgestartet. Viele Premiummitglieder haben uns durch eine positive Rückmeldung das Angebot bestätigt und auch Zahlen bestätigen den Erfolg der Premiummitgliedschaft.

Was bedeutet Premium?

Durch die Premium-Mitgliedschaft können Sie sich die verschiedenen Dienstleistungen von südtirol privat noch mehr eigens für Ihren Betrieb, zu Nutze machen. Ihr Betrieb bekommt auf diese Weise eine höhere Sichtbarkeit und wird stärker hervorgehoben. Durch das von uns geschnürte Paket möchten wir Ihnen insbesondere in jenen Zeiträumen unterstützend helfen, in welchen Sie noch Buchungen in Ihrem Betrieb benötigen.

Unser Angebot für Sie

Unser Angebot hält folgendes zusätz-

lich zu den bereits inbegriffenen Leistungen für Sie bereit:

1. Eigener Slider mit Bild und Zitat auf www.suedtirolprivat.com

2. Eigener Blogbeitrag (Erlebniswochenende oder zu einem Thema nach Wahl)

3. Bewerbung als Tipp des Monats im Gäste-Newsletter (ca. 30.000 Adressen)

4. Nennung auf Facebook als Vermieter der Woche

5. Schnupperpaket an Gadgets

Interesse geweckt?

Die intensive Bewerbung der sogenannten Premium-Mitgliedschaft geht nun in die 2. Runde. Darum nutzen Sie die Chance.

Alle interessierten Mitgliedsbetriebe von „südtirol privat“ können sich die Premiummitgliedschaft 2018 zum Preis von Euro 475,00.-/Jahr (anstatt der Euro 250,00.-/Jahr) holen. Es sind noch

Anmeldungen laufen noch bis einschließlich 15.12.2017 schriftlich per E-Mail an:

Einfach beeindruckend: die MoarLodge!

Reisebericht Slowenien & Kroatien - VPS-Studienreise 2017

Berge, Meer und über 1.000 Inseln...

...eine Reise, in eine der schönsten Naturlandschaften Südosteuropas. Es wird uns noch lange begleiten, das muntere Rauschen der unzähligen großen und kleinen Wasserfälle, die in die türkisfarbenen PLITVICER Seen münden. Dazwischen das Leuchten des saftigen Grüns von Kräutern, Büschen, Bäumen und bemoosten Steinen. Ein faszinierendes Erscheinungsbild!

Dieses Naturschauspiel auf einer Fläche von fast 30.000 Hektar zählt mit zu den Höhepunkten der diesjährigen Studienreise des VPS. Der Nationalpark Plitvicer Seen ist Kroatiens international bekannteste Sehenswürdigkeit und gleichzeitig älteste Nationalpark Südosteuropas. Im Jahr 1979 wurde er als eines der ersten Naturdenkmäler in die Liste der UNESCO Weltnaturerben aufgenommen. Knapp 2 Mio. Besucher aus aller Welt wurden 2017 bis Ende Oktober gezählt. Die ersten dichten Schneeflocken in diesem Herbst begrüßten uns beim Start am frühen Morgen des 6. November. Als wir vom Westen des Landes kommend im Hochpustertal ankamen, war die Landschaft bereits mit einer 30 cm dicken Schneedecke zugedeckt.

Bleder See

Kurz vor Lienz in Osttirol legten wir beim Leisacherhof unseren ersten kurzen Stopp ein, es war Zeit zum Früh-

stücken. Dann ging es weiter vorbei am Schloss Bruck und den Linzer Dolomiten in Richtung Villach. Durch den 7,8 km langen Karawanken Tunnel, der den Osttiroler Ort Rosenbach mit Jesenice verbindet, gelanten wir nach Slowenien. Unser Ziel war der Bleder See, wo wir einen längeren Aufenthalt machten. Trotz Nebelschleier präsentierte sich die Insel im Bleder See mit der Barockkirche Sveta Marija als Idylle pur. Mit fünf Ruderbooten wurden wir auf die kleine Insel gebracht, wo eine körperliche Herausforderung auf uns wartete. Nicht weniger als 90 Steinstufen hieß es hinaufzusteigen, um zur „Wunschglocke“ in der Inselkirche zu gelangen. Ein ganz besonderer Ort für ganz besondere Momente.

Ljubljana - Laibach

Es war bereits Abend als wir das Hotel Lev in Ljubljana erreichten, wo wir die erste Nacht verbrachten. Nach einem ausgiebigen Frühstück brachen wir am nächsten Morgen auf zu einem ausge-

dehnten Spaziergang durch das Zentrum von Laibach. Sloweniens „kleine“ Hauptstadt ist mit seinen knapp 300.000 Einwohnern auch die größte Stadt des Landes. Sie ist eine malerisch schöne Kleinstadt mit Innovationsgeist und einer ganz besonderen Anziehungskraft. In der an den zwei Flüssen Save und Laibach gelegenen Stadt finden sich unzählige Straßenkaffes, Pubs und Kneipen, die sie zu einem lebensfrohen Zentrum machen, nicht zuletzt für die vielen Studenten und jungen Künstlern.

Zagreb

Da das Wetter an diesem Tag sich nicht gerade von der Sonnenseite zeigte, beschlossen wir spontan eine Programmänderung zu machen und starteten in Richtung Zagreb. Bei der Überschreitung der Grenzen, sowohl von Slowenien als auch von Kroatien, mussten wir feststellen, dass das gemeinsame Europa hier noch in weiter Ferne ist. „Alles austeigen und einzeln

durch die Passkontrolle“, hieß es. Und das zweimal, in einem Abstand, der nicht einmal einen Steinwurf entfernt liegt. Auf die EU angesprochen, erklärte uns ein Zollbeamter, dass wir uns hier im Südostbalkan befänden. Im Laufe des Nachmittags erreichten wir Zagreb. Das mausgraue Kleid der jugoslawischen Ära ist zwar noch keineswegs komplett abgestreift, aber als Hauptstadt Kroatiens hat sich die 800.000 Einwohner zählende Stadt zu einem kulturellen Zentrum mit internationaler Bedeutung entwickelt. Zagreb hat 20 Museen, 16 Theater und 300 Bibliotheken. Unseren kurzen Stadtrundgang starteten wir am Jelacic´-Platz. Dieser ist der zentrale Platz und gleichzeitig Treffpunkt für die Einwohner von Zagreb. Jeder fünfte kroatische Staatsbürger lebt in der Hauptstadt. Zum Abschluss besichtigten wir noch die Kathedrale Maria Himmelfahrt, die Kirche deren romanische und gotische Vorgängerbauten in das 11. und 13. Jahrhundert zurückgehen und auch den Namen Stephansdom trägt, nach dem früheren ungarischen Nationalheiligen Stephan.

Plitvicer Seen

Die Nacht verbrachten wir im Hotel Jezero Plitvice am Rande des Nationalparks Plitvicer Seen. Am Morgen des zweiten Reisetages erwarten uns die lokalen Führerinnen Nikolina und Petra, um uns durch das einmalige Naturschauspiel der Plitvicer Seen zu führen. 1.400 Mitarbeiter sind im Naturpark beschäftigt. Das Leben der Menschen hier ist noch immer geprägt von den Auswirkungen des Kroatien-

krieges, der von 1991 bis 1995 andauerte. Auf unsere Weiterfahrt am Nachmittag nach Senj und der malerischen Insel Krk kamen wir durch viele vom Krieg zerstörte ländliche Dörfer und Gegenden durch, wo man das Gefühl hatte, als sei die Zeit stehen geblieben und die zahllosen Wunden noch bei weitem nicht verheilt sind. Viele junge Leute sind weggezogen, der Arbeit und einem besseren Leben hinterher.

Insel Krk

Die Insel Krk, die goldene Insel, ist mit 406 km2 die größte Insel Kroatiens. Über die Brücke Krk erreichten wir diese einzigartige Insel, die nicht nur wegen der weit zurückreichenden Geschichte und wertvollen Kulturgüter bekannt ist, sondern auch wegen seiner wunderschönen Badebuchten. Deshalb hat sich die Insel im Laufe der Zeit zu einem der beliebtesten Urlaubsziele Kroatiens entwickelt.

Opatija

Die folgenden 3 Tage waren wir im Hotel Ambasador in Opatija untergebracht. Ein Hotel, das seine 5 Sterne auf Grund seiner ausgezeichneten Qualität zu Recht verdient. Unser Spaziergang durch die geschichtsträchtige Stadt Opatija führte uns am 4. Tag unserer Studienreise an vielen Denkmälern wie der Villa Angiolina, der St. Jakobskirche, der Freilichtbühne, der Fontäne Helios und Selene und der Croatian Walk of Fame vorbei. Später kehren wir noch einmal auf die Insel Krk in der Kavarner Bucht zurück. Mit unserer lokalen Reiseleiterin Ondi-

ne besuchten wir eine Weinverkostung mit Kellereiführung und erkundeten die Stadt Krk.

Rovinj, Pula und Porec

Den folgenden Tag, unseren letzten in Kroatien, widmeten wir der Besichtigung der Städte Rovinj, Pula und Porec. Gleich in der Früh starten wir nach Rovinj, einem malerischen und romantischen Städtchen an der Adria. Viele Touristen kommen Jahr für Jahr hierher zurück wegen, des Flairs vergangener Zeiten und dem angenehmen mediterranen Klima. Auf unserem Gang durch die Altstadt sahen wir die schmalen, hohen Häuser, die engen Gassen und kleinen Plätze, die wegen des begrenzten Raumes für die Stadt charakteristisch sind. Gemeinsam wandern wir auch zur Kirche der Hl. Euphemia, dem Stolz von Rovinj. Es ist ein barockes Bauwerk im venezianischen Stil und das größte Denkmal der Stadt.

Pula, unser nächstes Ziel, ist die größte und älteste Stadt Istriens und kulturelles Zentrum der Region. Den größten Bekanntheitsgrad hat Pula durch das alte Amphitheater, auch bekannt als Arena von Pula. Die zweitgrößte Arena des römischen Reiches wurde von 2 v. Chr. bis 14 n. Chr. erbaut. Unsere Reiseleiterin brachte uns noch zu zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt wie den Triumphbogen der Sergier oder der Stadtmauer und dem Archäologischen Museum bevor wir weiter fuhren nach Porec. Wir hatten nicht mehr viel Zeit zur Verfügung, deshalb beschränkten wir uns auf die Besichtigung der Euphrasia Basilika, die

Die Plitivicer Seen mit seinen unzähligen großen und kleinen Wasserfällen.

zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.

Triest

Am folgenden Tag hieß es wieder Koffer packen. Wir verließen Kroatien, ein sauberes und sehr gastfreundliches Land und fuhren weiter in Richtung Italien. Kurz vor Mittag trafen wir in Triest, der Hauptstadt von Friaul Julisch Venetien ein. Triest vereint die Eleganz von Wien mit dem einzigartigen Charme Venedigs. Nach der Besichtigung des Hafens und der Altstadt von Triest, stand am Nachmittag eine Führung vom Schloss Miramare auf unserem Programm. Das Schloss liegt auf einer Felsklippe der Bucht Grignano und wurde von Ferdinand Maximilian, einem Bruder Kaiser Franz Josephs, erbaut. Wegen seiner Schönheit ist das Schloss Anziehungspunkt zahlreicher Touristen aus aller Welt.

Aquileia und Padua

Am letzten Reisetag besuchten wir noch Aquileia, ein schmuckes, kleines Städtchen, das aus der Römerzeit stammt. Die mittelalterliche Kathedrale mit ihrem frühchristlichen Fußbodenmosaik konnten wir wegen des nationalen Erntedankfestes, das an diesem Tag hier gefeiert wurde, nicht besichtigen. In Padua, der Stadt des Hl. An-

tonius, war der letzte Zwischenstopp, bevor wir unsere Heimreise antraten.

Ein Dank an alle

Es sind nicht nur die vielen neuen Erfahrungen und Eindrücke, die diese Studienreise in uns hinterlassen haben und uns in Erinnerung bleiben werden. Ein ganz besonderer Teamgeist in einer so großen Gruppe, wir waren insgesamt 73 Mitreisende, hat entscheidend zum guten Gelingen und ungezwungenen Beisammensein beigetragen.

Unser Reiseleiter aus Innsbruck Helmut Hofer hat uns heuer zum 10. Mal auf unseren Studienreisen begleitet und dank seines umfangreichen Wissens, wieder sehr viel Interessantes und Wissenswertes erklärt und erzählt. Jetzt warten wir schon gespannt auf die DVDs vom Profifotograf Martin, damit wir die schönen gemeinsam verbrachten Tage nie vergessen.

Die Obfrau

Das Schloss Miramare in Triest ist Anziehungspunkt zahlreicher Touristen aus aller Welt.
Die Reisegruppe in Vrbnik - auf der Insel Krk

VPS-Rezept

Rezepttipp von und für Privatvermieter

In dieser Ausgabe möchten wir, das VPS-Team, Ihnen ein besonderes Rezept als Rezepttipp von und für Privatvermieter präsentieren. Es ist ein Rezept, welches man über die Adventszeit und bevorstehenden Weihnachtstage sehr gut gebrauchen kann und zwar: das Rezept für ganz viel Weihnachtsglück!

Zutaten

• einen Löffel Herzenswärme

• ein Päckchen Liebe

• ein Gramm Vorfreude

• eine große Portion Versöhnlichkeit

• eine handvoll guter Wünsche

• einen Hauch Besinnlichkeit

Zubereitung

Den Ofen auf Herzenswärme erhitzen, alle Zutaten tief im Herzen bewegen und zu einem Teig ausrollen, Glücksplätzchen ausstechen, auf dem Backblech verteilen, mit zauberhaften Erinnerungen backen und anschließend mit lieben Menschen teilen.

Ihr Rezept

Sie backen oder kochen gern für sich und/oder ihre Gäste? Sie haben ein Rezept, welches Sie mit anderen Privatvermietern teilen möchten? Dann melden Sie sich bei uns. Senden Sie uns einfach per Mail oder Post ein Foto Ihres Lieblingsrezepts und das Rezept darzu.

Wir freuen uns darauf, Ihr persönliches Rezept kennen zu lernen und anschließend zu veröffentlichen:

Vorschau

Ausgabe Nr. 01/2018

In der ersten Ausgabe wagen wir bereits einen Blick in die Zukunft bzw. auf das, was uns im Neuen Jahr erwartet. Eines möchten wir Ihnen bereits vorab verraten, im Jahr 2018 dreht sich alles um das Thema „Qualität“.

So werden wir in der nächsten Ausgabe bereits einiges zum geplanten Programmablauf in den Bezirken berichten. Neugierig? Seien Sie gespannt, was auf Sie zukommt.

Weiters werden wir Ihnen bereits wichtige Termine (wie z. B. Vollversammlung 2018, Messe HOTEL 2018 usw.) mitteilen.

Zudem erhalten Sie, liebe Mitglieder, mit der Ausgabe Nr. 1/2018 auch die Beilage VPS-Konventionen mit einem Überblick über die aktuellen Konvenitonspartner, von denen Sie als Mitglied profitieren können.

Darüber hinaus werden wir Sie über Wissenswertes zum Thema Betriebsberatung, der Vermarktungsgruppe

„südtirol privat“, dem Weiterbildungsprogramm „Auf geaht‘s!“ und vielem mehr auf dem Laufenden halten.

Natürlich ergänzen wir die Ausgabe wie gewohnt mit einem Rezepttipp von und für Privatvermieter sowie den wichtigsten anstehenden Terminen für Privatvermieter.

Termine für Privatvermieter

16. Dezember 2017

23. Dezember 2017 bis

07. Jänner 2018

DEZEMBER – JANUAR

Fälligkeit GIS-Saldo 2017

VPS-Büroferien

Die VPS-Verbandszentrale in Bozen sowie die Außenstelle in Bruneck bleiben über die Weihnachtsfeiertage geschlossen. Ab Montag, 08. Jänner 2018, sind wir wieder zu den gewohnten Bürozeiten für Sie da! In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an info@vps.bz.it.

28. Dezember 2017

innerhalb 20. Januar 2018

Fälligkeit MwSt. Akonto (Trimesterbetriebe)

Trimesterbetriebe

Abgabe Buchhaltungsunterlagen der Monate Oktober, November, Dezember - 4. Trimester 2017 (siehe Sprechstundenplan auf Seite 9 und/oder online unter www.vps.bz.it)

22. Januar 2018 Fälligkeit Mitgliedsbeitrag VPS

innerhalb 31. Januar 2014 Minimi und Forfettari (Pauschalbetriebe)

Abgabe der Einnahmen und Rechnungen vom 01.10. bis 31.12.2017 - Monate Oktober, November, Dezember 2017 (siehe Sprechstundenplan auf Seite 9 und/oder online unter www.vps.bz.it)

31. Januar 2018

Fälligkeit RAI-Gebühren für Betriebe

28. Februar 2018 Fälligkeit SIAE-Gebühren

28. Februar 2018

28. Februar 2018

Fälligkeit Kunden-/Lieferantenliste

Das 2. Semester 2017 muss bis zum 28. Februar 2018 elektronisch gemeldet werden. HINWEIS: Für das Jahr 2018 ist eine trimestrale Meldung (wie bei der Meldung der MwSt.-Abrechnung) vorgesehen.

Fälligkeit trimestrale Meldung der MwSt.-Abrechnung

Die trimestrale Meldung der MwSt.Abrechnung (auch „periodica“ genannt) des 4. Trimester 2017 muss bis zum 28. Februar 2018 gemeldet werden.

© fotolia.com/Jeanette Dietl - Christian Jung - magele picture - Guido Grochowsky - Maro Mayer - Julien Eichinger - fotogestoeber - Africa Studio - DOC RABE media - fotomek - Flavijus Philiponis - juefraphoto; VPS; clicktext; Martin Obletter

Impressum Herausgeber:

VPS – Verband der Privatvermieter Südtirols Gen. Schlachthofstr. 59 – 39100 Bozen

Telefon 0471 978 321, Fax 0471 981 939 info@vps.bz.it, ww.vps.bz.it

Eingetr. H.reg. BZ, St. u. MwSt.Nr. 00817490212 Gen.reg. BZ Nr. A146001, Sekt. I

Textredaktion/Texte: Dr. Heidi Puff, Ingrid Passler, Sabine Tammerle

Druck: Karo Druck KG, Pillhof/Frangart

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