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VPS-Nachrichten April 2022

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Nachrichten

Fachblatt für Vermieter von Gästezimmern und Ferienwohnungen

Mit Schwung in die neue Saison

Jedes Jahr erwacht die Natur zu neuem Leben… Der Frühling weckt bei den meisten Aufbruchsstimmung.

Lassen Sie sich von dieser motivierenden und positiven Stimmung mitreißen und starten Sie voller Zuversicht in die neue Saison.

Landestourismusentwicklungskonzept 2030+ Seite 8

Ihr Beitrag zur Nachhaltigkeit in Südtirol Seite 11

SÜDTIROL PRIVAT

Ihre Aufgaben als Mitglied Seite 13

Betriebsberatung

Erhöhung der Bargeldgrenze 5

Notstand Corona 5 Wenn der Gast nicht kommt ...........6

8

Ideenschmiede 10

Grußworte

der Präsidentin

Liebe Mitglieder, die Tage sind schon merklich länger und die Temperaturen klettern fleißig das Thermometer hinauf.

Stück für Stück kehrt der Frühling in unser Land zurück. Aber nicht nur der Lenz klopft an unsere Türen, sondern auch die ersten Frühjahrsgäste sind schon da und das trubelige, quirlige Leben hält langsam Einzug in unseren Dörfern und Städten.

Großes bewirken ..... 13

2021 14

Buchbarkeit 15

17

Sonstiges

Termine für Privatvermieter 19 Foto mit WOW-Effekt 19

Freut uns zu lesen ................................ 19

Nach einer schon fast „normalen“ Wintersaison, sehen die Touristiker recht positiv den Sommermonaten entgegen. Vor allem wir „KLEINE“ haben allen Grund zuversichtlich zu sein. Das Interesse an Ferienwohnungen und kleinen Gästehäusern liegt in Deutschland bereits so hoch wie vor der CORONA Pandemie.

Wir können also starten in die Sommersaison 2022, natürlich motiviert und mit viel neuen Ideen.

….. ob sie für uns ein richtiger Volltreffer wird? Lassen wir uns überraschen!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien und ein fröhliches, friedvolles Osterfest.

Herzlichst Ihre/Eure

Esther Mutschlechner-Seeber

Frau Pardeller Anita Sirena in Welschnofen

Frau Gruber Verena Sonngruber in Vahrn

Frau Mittelberger Gertraud Traudihome in Vilpian

Frau Pircher Renate Maria Bergfried in Hafling

Frau Schwarzer Veronika Ferienwohnungen St. Michael in Eppan

Frau Stauder Irene Ferienwohnungen Sonnenburg in Kaltern

Appartment Bachmann KG des Werner Bachmann & CO

Appartment Bachmann in Innichen

Frau Kammerer Kathrin

Messna Appartements in St. Lorenzen

Frau Schwarzer Veronika

Ferienwohnungen St. Michael in Eppan

Frau Gluderer Renate Grogg 608 in Martell

Mitarbeiter

Verstärkung im VPS Team

Seit Jahresbeginn haben wir ein neues Gesicht in unserem VPS-Team.

Genossenschaft

Karin Höller war jahrelang im Bereich Organisation und Marketing im Weinbausektor tätig und übernimmt nun die Bereiche Weiterbildung, Organisation von Messen und Veranstaltungen im VPS. Sie steht der Geschäftsleitung und

dem Marketing unterstützend zur Seite und arbeitet in den Bereichen News und VPS-Nachrichten mit.

Wir wünschen Karin eine gute Einarbeitungszeit und kreatives Schaffen!

„Das VPS Team hat mich überaus herzlich empfangen, die Mitarbeiterinnen des Teams sind sehr aufgeschlossen, motiviert und positiv gestimmt. So ist es eine Freude, die neue, vielseitige und spannende Herausforderung anzunehmen und die Entwicklung des Verbandes weiterzutragen.“

Vollversammlung 2022

Mit Gesetzesdekret Nr. 228 vom 30.12.2021, Art. 3 wurde die Möglichkeit zur Abhaltung der Vollversammlungen mittels Alternativmodalitäten verlängert, somit findet die Vollversammlung zwar am Sitz des VPS – Verband der Privatvermieter Südtirols Gen. in der Schlachthofstr. 59, 39100 Bozen, aber ausschließlich mit Mitteln der Telekomunikation (Videokonferenz) und nur durch Teilnahme der von der Genossenschaft benannten Vertreter, laut Art. 106 Absatz 6 Gesetzesdekret Nr. 18/2020 und Art. 135-undecies Finanzmarktgesetz, statt.

Mit der Verwaltungsratssitzung vom 31.03.2022 wurde der Termin für die ordentliche Vollversammlung festgelegt. Die Mitglieder des VPS – Verband der Privatvermieter Südtirols sind somit zur ordentlichen Vollversammlung einberufen, die in zweiter Einberufung am Donnerstag, den 28. April 2022, um 14.30 Uhr stattfindet.

Der Verwaltungsrat des VPS – Verband der Privatvermieter Südtirols hat hierzu die Geschäftsführerin, Frau Heidi Dr. Puff, geb. am 14.05.1974 in Bozen, wohnhaft in Sarnthein, ernannt. Die Mitglieder können die Vollmacht (siehe Dokument Vollmacht VOLLVERSAMMLUNG 2022) mit entspre-

chenden Anweisungen für das einzunehmende Abstimmungsverhalten erteilen.

Die Bilanz liegt für 15 Tage vor der Vollversammlung am Sitz auf. Zudem wird sie auf der Homepage in unserem Mitgliederbereich veröffentlicht. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, wird somit kein Mitglied direkt zur Vollversammlung zugelassen. Ein jedes Mitglied drückt seinen Willen über den ernannten Vertreter aus. Dabei wird sichergestellt, dass nur dieser den Willen des einzelnen Mitglieds bis zur Abstimmung in der Vollversammlung kennt.

IDM Frühlingskampagne

Ein Platz im Südtiroler Frühling

„Dein Platz ist hier. Im Südtiroler Frühling.“ – Das ist die Botschaft der neuen touristischen Kampagne von IDM Südtirol, die erstmals einen klaren Fokus auf die Nebensaisonen legt. Startschuss ist die Positionierung des Südtiroler „Mediterranen Frühlings“ und später des „Bergfrühlings“ in den wichtigen Märkten Deutschland, Schweiz und Italien.

Mit dieser neuen Ausrichtung des Destinationsmarketings will man aktiv dazu beitragen, die Reiseströme zu entzerren, die Auslastung zu optimieren und so den Tourismus in Südtirol nachhaltiger und verträglicher zu gestalten. Gleichzeitig soll die Stärkung der Nebensaisonen auch dazu führen, dass Arbeitsplätze im Tourismus das ganze Jahr angeboten werden können und so attraktiver werden.

Bewegung in Richtung Nachhaltigkeit

In den letzten Jahren war der Tourismus durch traditionelle Spitzen in den Sommer- und Wintermonaten geprägt, die in einigen Teilen des Landes zu einer erhöhten Belastung der Strukturen führten. Schon vor Corona gab es deshalb bei IDM intensive Überlegungen, wie man den wichtigen Wirtschaftsmotor Tourismus in eine nachhaltigere Richtung bewegen und den Lebensraum der Südtirolerinnen und Südtiroler besser schützen und für die kommenden Generationen erhalten kann. Das Ergebnis dieser Überlegungen, die eine Vielzahl von nachhaltigen Konzepten hervorbrachten, hatte auch Auswirkungen auf das Tourismusmar keting.

Unsere Vision

„Unsere Vision ist es, Südtirol zum begehrtesten nachhaltigen Lebensraum Europas zu entwickeln. Der Tourismus ist ein Sektor, in dem es viel Potenzial in Sachen Nachhaltigkeit gibt. Das fängt beim Verbrauch von Ressourcen an und geht vom Angebot vor Ort rein bis in Marketing und Verkauf“, sagt IDM-Generaldirektor Erwin Hinteregger, der betont, dass „Nachhaltigkeit die Prämisse ist, nach der jede unserer Initiativen und Tätigkeiten ausgerichtet sein muss, damit unsere Wirtschaft ‚enkeltauglich‘ und unser Wohlstand zukunftsfähig sind“.

Erwartung der Gäste

Den Löwenanteil der Gäste im Südtiroler Frühjahr machen mit 58 Prozent traditionell die Deutschen aus, 19 Prozent sind Italiener und sieben Prozent kommen aus der Schweiz. Genau diese wichtigen Märkte spricht IDM nun mit der neuen Nebensaisonen-Kampagne an – und muss sich dabei gegen Konkurrenz behaupten. „Urlauber, die im Frühling verreisen, suchen frühlingshafte Temperaturen, wie sie viele südliche europäische Destinationen wie der Gardasee, die Toskana oder

das Tessin schon sehr früh bieten. Und sie erwarten sich abwechslungsreiche Aktivitäten, die natürlich auch in anderen Alpenregionen angeboten werden. Wo wir uns aber klar abheben, sind die Gastgeber und die Südtiroler selbst“, erklärt IDM-Marketingdirektor Wolfgang Töchterle. „44 Prozent unserer Kunden in dieser Jahreszeit geben an, Südtirol anderen Destinationen gegenüber zu bevorzugen, weil die Menschen hier so besonders sind: ein großes Kompliment an Südtirol und der wohl beste Hebel für die neue Kampagne.

Genussvolles Urlaubsziel

Also: Urlauben in Südtirol, mit Südtirolern, wie Südtiroler, mit sportlichen oder genussvollen Aktivitäten in der ersten Wärme des Jahres.“ Dieses Angebot decke sich genau mit den Wünschen der touristischen Zielgruppen Südtirols, der „kulturellen und kulinarischen Entdecker“, wie sie für die Nebensaison auf Basis einer Konsumentenanalyse definiert wurden. „Die Gäste, die wir ansprechen werden, möchten aktiv in die lokale Kultur, Natur und Lebensart eintauchen. Und wir sprechen ihnen dazu eine herzliche Einladung aus“, so Töchterle.

Deshalb lautet die Hauptaussage der Kampagne denn auch: „Dein Platz ist hier“ – ein explizites Angebot, das dazu animieren soll, den echten Südtiroler Frühling live zu erleben und so wie die Südtirolerinnen und Südtiroler selbst in der ersten Sonne des Jahres ein exquisites Essen, einen anregenden Aperitif oder auch Sport im Freien genießen. Quelle: Press Office - IDM Südtirol

Land & Staat

Erhöhung der Bargeldgrenze

Die Bargeldgrenze wird wieder auf 1.999,99 Euro erhöht.

Seit 1. Januar 2022 war die Bargeldgrenze von 1.999,99 Euro auf 999,99 Euro herabgesetzt worden (wir berichteten). Nun wurde im Zuge der Umwandlung des Gesetzesdekretes „Milleproroghe“ in ein Gesetz die Bargeldgrenze bis Jahresende wieder auf 1.999,99 Euro erhöht.

Dies bedeutet, dass bis Ende des Jahres nun wieder Zahlungen in bar bis zu einem Betrag in Höhe von 1.999,99 Euro angenommen werden dürfen. Zahlungen ab 2.000,00 Euro dürfen hingegen nur bargeldlos erfolgen, das heißt mittels Bankomatkarte, Kreditkarte, Scheck oder Banküberweisung. Dabei darf das Limit der Bargeldzahlung nicht durch eine Aufteilung der Zahlung umgangen werden. Bei Übertretung der Bestimmung sind Verwaltungstrafen in Höhe von 1.000,00 Euro bis 50.000,00 Euro vorgesehen.

Land & Staat

Corona-Ende Notstand

Wie bereits in den Medien angekündigt, wurde das Ende des Notstands von der italienischen Regierung bestätigt und ist somit mit dem 31. März 2022 in Kraft getreten.

Von diesem Zeitpunkt an sind bereits einige Lockerungen in Kraft getreten: darunter die Aufhebung der GreenPass-Pflicht in Beherbergungsbetrieben, welche mit sich bringt, dass Sie seit 1. April beim Check-in den Green

Pass der Gäste nicht mehr kontrollieren müssen.

Vorzuweisen ist der Super Green Pass (2G) hingegen weiterhin für die Nutzung von Hallenschwimmbädern, Fitnessräumen, Wellnessanlagen und

den dazugehörigen Umkleiden und Duschen der Beherbergungsbetriebe noch bis Samstag, 30. April 2022. Auch in den Außenbereichen der Gastronomiebetriebe benötigen die Gäste für die Konsumation seit Freitag, 1. April 2022, keinen Green Pass mehr. Ab Sonntag, 1. Mai 2022, ist die gänzliche Aufhebung der Green-Pass-Pflicht sowie der Maskenpflicht geplant. Wir weisen darauf hin, dass wir unseren Newsbereich immer auf dem aktuellen Stand halten und wir Sie wie gewohnt mittels Newsletter umgehend über die neuesten Entwicklungen informieren.

Schauen Sie auf unserer Website vorbei:

Angeld oder Anzahlung

Wenn der Gast nicht kommt!

Aus aktuellem Anlass, nämlich auf Grund der Tatsache, dass in letzter Zeit Mitglieder immer wieder Probleme mit kurzfristigen Stornierungen hatten, greifen wir das Thema „Angeld oder Anzahlung“ auf.

Es passiert zwar nicht täglich, aber es passiert: Der Gast bucht lange Zeit vor Reiseantritt seinen Urlaub und in letzter Minute (3 Tage vorher oder so...) sagt er dann aus irgendwelchen Gründen den gebuchten Aufenthalt ab. Solche Fälle sind nicht nur unangenehm, sondern bringen oft auch langwierige Diskussionen mit den Gästen mit sich. Zudem ergeben sich häufig auch erhebliche Verluste für den Vermieter. Viele sind mit dieser Situation überfordert und wissen nicht, wie sie sich richtig verhalten sollen.

Beherbergungsvertrag

Ausschlaggebend ist dabei vor allem, was man bei der Reservierungsbestätigung mit dem Gast kommuniziert hat.

Die Reservierung eines Zimmers bzw. einer Wohnung ist eine vertraglich bindende Zusage und somit ein Beherbergungsvertrag. Er sichert dem Vermieter zu, dass der Gast eine bestimmte Leistung in einem gewissen Zeitraum von ihm in Anspruch nimmt und dem Gast sichert er die

Erfüllung dieser Leistung durch den Vermieter zu. Ein Beherbergungsvertrag ist – wie auch andere Verträge – von beiden Vertragspartnern, d. h. vom Vermieter und Gast, einzuhalten. Je genauer man bei der Abwicklung eines Beherbergungsvertrages gearbeitet hat, um so leichter kann man dann vorgehen, wenn das Unvorhersehbare passiert.

Schriftliche

Reservierungsbestätigung

Wichtig ist, dass man Buchungen - egal ob man sie per Telefon, per E-Mail oder per Post erhält – mit einem Bestätigungsschreiben, d. h. einer Reservierungsbestätigung beantwortet und somit den Beherbergungsvertrag schriftlich festlegt. Formulierungsbeispiele bzgl. Reservierungsbestägigung finden Sie im Mitgliederbereich unter www.vps.bz.it unter VPS-Marketingtipps - Korrespondenz für Privatvermieter.

„caparra confirmatoria“

Verlangen Sie im Zuge der endgül-

tigen Reservierung ein Angeld (die sog. „caparra confirmatoria“) in angemessener Höhe und weisen Sie in der Bestätigung auf die Stornobedingungen gemäß Verbraucherschutz hin:

„Es steht kein Rücktrittsrecht im Sinne des Konsumentenschutzkodex zu – dennoch räumen wir Ihnen folgende Stornobedingungen ein“ (mit entsprechendem Link zu den vom Betrieb ausgearbeiteten Stornobedingungen)

„Non è previsto un diritto di recesso ai sensi del Codice del Consumo – nonostante ciò Le accordiamo le seguenti condizioni di recesso“ (mit entsprechendem Link zu den vom Betrieb ausgearbeiteten Stornobedingungen).

Ein Angeld zur Absicherung von Verträgen ist heutzutage in allen Branchen üblich. Im Normalfall knüpft man an die endgültige Reservierung die Bedingung, dass der Gast ein Angeld überweist.

Natürlich muss ein jeder Privatvermieter selbst abwägen, von wem er ein Angeld bzw. eine „caparra confirmatoria“ verlangt. Wenn es sich um Stammgäste handelt, welche seit Jahren immer zuverlässig die Vereinbarungen einhalten, wird eine solche Handlung wahrscheinlich übertrieben sein. Wenn

es sich jedoch um neue Gäste handelt, sollte man auf jeden Fall eine Absicherung in Betracht ziehen.

Es tauchen immer wieder Fragen bzgl. dem Unterschied zwischen Angeld und Anzahlung auf. Darum ist es wichtig, dass Sie sich darüber im Klaren sind,

ANGELD (caparra confirmatoria)

Höhe des Angeldes ist aus vertragrechtlicher Sicht beliebig festsetzbar und liegt im Ermessen des Vermieters.

Bei Erhalt muss keine Steuerquittung ausgestellt werden.

welche Art von Vorausleistung (Angeld oder Anzahlung) Sie vom Gast zur Bestätigung möchten. Die Unterschiede zwischen Angeld und Anzahlung können vor allem im Falle der Nichteinhaltung des Vertrages ausschlaggebend sein. Nachstehend finden Sie eine Gegenüberstellung:

ANZAHLUNG (acconto)

Höhe der Anzahlung ist aus vertragrechtlicher Sicht beliebig festsetzbar und liegt im Ermessen des Vermieters.

Bei Erhalt muss eine Steuerquittung ausgestellt werden.

Keine Eintragung im Register der Tageseinnahmen. Eintragung im Register der Tageseinnahmen.

Recht auf Einbehaltung des Angeldes in voller Höhe bei Absage (Storno) des Gastes unabhängig davon, ob das gebuchte Zimmer oder die gebuchte Wohnung weiter vermietet werden konnte oder nicht.

Bei Antritt des Urlaubs wird das Angeld als Akonto vom geschuldeten Endbetrag abgezogen. Die Steuerquittung wird bei Abreise über den gesamten Betrag ausgestellt und ins Register der Tageseinnahmen eingetragen.

Kein Recht auf Einbehaltung der Anzahlung bei Absage (Storno) des Gastes aus vertragrechtlicher Sicht.

Bei Antritt des Urlaubs wird noch der geschuldete Endbetrag bezahlt.

Die Steuerquittung wird bei Abreise über den Restbetrag ausgestellt und der Restbetrag wird auch ins Register der Tageseinnahmen eingetragen.

Reiseversicherung der ERV

Wir empfehlen außerdem allen Mitgliedern zusätzlich noch den „Urlaubsstorno-Schutz“ der Europäischen Reiseversicherung abzuschließen und diesen den Gästen anzubieten. Die

Europäische Reiseversicherung (kurz ERV) dient zum Schutz für den Gast und zum eigenen Schutz gegen Stornofälle.

Am Einfachsten ist es, wenn der Vermieter dem Gast auf der eigenen Homepage bzw. in der E-Mail-Korre-

spondenz einen Link zu einer Reiseversicherung zur Verfügung stellt.

Haben Sie den Urlaubsstorno-Schutz noch nicht abgeschlossen? Dann lesen Sie mehr dazu in unserer Beilage „VPS-Konventionen“ (S. 42-44).

Land Landestourismusentwicklungskonzept 2030+

Am 18. März 2022 stellte Landesrat Arnold Schuler uns Privatvermietern das Konzept im Rahmen eines Webinars mit anschließender Diskussionsrunde vor. Es handelt sich dabei um Rahmenbedingungen, die entsprechenden Gesetze und Durchführungsbestimmungen sind noch ausständig. Es nahmen 38 VPS-Mitglieder teil.

Das Landesgesetz vom 10. Juli 2018, Nr.9, „Raum und Landschaft“, sieht die Ausarbeitung eines Landestourismusentwicklungskonzeptes vor, welches Strategien zur Ent-

wicklung des Tourismus beinhaltet. Mit Beschluss Nr. 1154 vom 28.12.2021 wurde das Landestourismusentwicklungskonzept 2030+ genehmigt. Dabei handelt es sich um Rahmenbedingungen, die entsprechenden Gesetze und Durchführungsbestimmungen sind noch ausständig.

Wir fassen für Sie die Zielsetzungen zusammen.

Nachhaltige, landschaftsschonende und ausgewogene Entwicklung

Die unterschiedlichen Interessen der Anspruchsgruppen des Tourismus, anderer Bereiche (z.B. Landwirtschaft, Industrie, Handwerk oder Handel) und der breiten Bevölkerung, sowie der Ziele der allgemeinen Entwicklung

des Wirtschafts- und Lebensraumes sollen durch eine nachhaltige Raumordnungspolitik zusammengeführt werden.

Die Nachhaltigkeit und Ausgewogenheit der Landesentwicklung unter besonderer Berücksichtigung des Tourismus soll gestärkt werden. Notwendig dafür ist eine gute Datenbasis sowie die Entwicklung von innovativen und messbaren Indikatoren als Grundlage für strategische Entscheidungen.

„Die Stärkung der Nachhaltigkeit und Ausgewogenheit der Landesentwicklung unter besonderer Berücksichtigung des Tourismus wird angestrebt“

Regionale und betriebliche Resilienz und Krisenfestigkeit sollen sichergestellt werden. Künftig soll sich die gesamte Tourismuspolitik danach ausrichten. Regionale Resilienz bedeutet die Gestaltung von dynamischen Netzwerken, die mit möglichen Krisen besser umgehen können. Dabei spielt die Integration jüngerer Generationen eine wichtige Rolle. Die Sicherstellung betrieblicher Resilienz ist eine strategische Aufgabe, die im Rahmen von Übergabe- und Nachfolgeprozessen sowie im Rahmen von Investitionsentscheidungen ausgebaut und gestärkt werden soll.

Zentrales Ziel für die nachhaltige Tourismusentwicklung in Südtirol ist die Generierung von Wertschöpfung sowie deren Verteilungseffizienz, um breiten Gesellschaftskreisen interessante Entwicklungsperspektiven des Tourismus näher zu bringen und die Einkommensmöglichkeiten breit zu streuen. Die wirtschaftlichen Ziele ordnen sich spezifischen Regeln für den Erhalt der natürlichen Ressourcen unter.

„Die Generierung von Wertschöpfung ist zentrales Ziel für die Nachhaltige Tourismusentwicklung in Südtirol“

Schonender Ressourceneinsatz mit besonderem Fokus auf den Landschafts- bzw. Flächenverbrauch und nachhaltige Weiterentwicklung von Infrastrukturen ist eine weitere zentrale Zielgröße.

Temporäre Raumnutzung von Gebäuden innerhalb von Siedlungsgebieten: Sowohl auf betrieblicher Ebene als auch auf regionaler, räumlicher Ebene können temporäre Nutzungskonzepte in Planungsprozesse eingebunden werden. Für jene Betriebe, die sich innerhalb des Siedlungsgebietes bewegen, soll dadurch die Möglichkeit geschaffen werden, resilienter und zukunftsfähiger zu wirtschaften.

ration zwischen Betrieben, Akteuren des Bereiches Mobilität, der Landwirtschaft und der Attraktionspunkte soll verbessert werden: Ziel ist die Förderung einer stärkeren Vernetzung zwischen den Betrieben des Tourismus mit besonderem Fokus auf eine enge Kooperation zwischen den klein- und mittelständischen Betrieben zu Produktentwicklungs- und Vermarktungszwecken.

„Betriebe, Akteure des Bereiches Mobilität, der Landwirtschaft und der Attraktionspunkte sollen künftig besser zusammenspielen und kooperieren“

Verbesserung der übergemeindlichen Kooperation und Zusammenarbeit: Touristische Destinationen nehmen aus Sicht des Gastes kaum Rücksicht auf kommunale Grenzen. Dies erfordert von den Verantwortlichen ein stärker ausgeprägtes übergemeindliches Denken und Handeln. Insbesondere soll für jene Bereiche, wo es der Destinationsgedanke erfordert und als sinnvoll erscheinen lässt, die übergemeindliche Kooperation zwingend notwendig

sein, wie z.B. im Bereich Mobilität oder Infrastrukturentwicklung.

Förderung Das Bewusstseins von Gastfreundschaft und Tourismusgesinnung der lokalen Bevölkerung soll gefördert werden:

Hierfür sind eine transparente Kommunikation und Sensibilisierung für ein breites Qualitätsverständnis erforderlich, sowie ein ehrlicher Umgang mit Fragen bezüglich der Effekte und Wirkungen der Tourismuswirtschaft.

Eine Balance soll sichergestellt werden: Sowohl Südtirol als Destination als auch die einzelnen Ferienregionen sollen versuchen, dem Grundgedanken der Balance zwischen verschiedenen Branchen (insbesondere Tourismus und Landwirtschaft, aber auch Industrie, Handel oder Handwerk), zwischen Sommer- und Wintertourismus, und zwischen Hochsaison und Nebensaison zu folgen. Dann kann Tourismus noch mehr als Garant für einen lebendigen ländlichen Lebensraum verstanden werden.

Das Qualitätsverständnis des Landes soll gesteigert werden und die Errichtung neuer touristischer Infrastrukturen ist an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit auszurichten, dabei sollte die übergemeindliche Zusammenarbeit gefördert werden.

Zusammenarbeit und Integration

Das Zusammenspiel und die Koope-

Seminar

Marketing-Ideenschmiede für Privatvermieter 2022

Auch in diesem Jahr können wir Ihnen wieder ein überaus interessantes Top-Marketing-Seminar anbieten. Erleben Sie die Experten von Brandnamic live am Brandnamic Campus in Brixen!

Gutes Marketing ist das Um und Auf eines jeden Unternehmens. Vor allem in Zeiten von Social Media & Co., denn auf die Zielgruppenorientierung und Kreativität kommt es bei der Kundengewinnung und Kundenbindung an. Wer sich gut vermarktet, steigert seine Reichweite, erhöht seine Bekanntheit und steigert seinen Umsatz. Im Rahmen dieses Tagesseminars zeigen Ihnen die Experten von Brandnamic, wie Sie Ihr Werbebudget trotz gesättigter Märkte und steigender Konkurrenz effektiv einsetzen und mit gezielten Marketingstrategien Ihren Erfolg sichern.

Inhalt:

Storytelling für Privatvermieter: Was kann ich wo, wie und wem erzählen?

Referentin: Barbara Zöll, Teamleiterin Texting und Übersetzung

Nachhaltigkeit und Regionalität als Chance zur Positionierung nutzen.

Referent: Hannes Gasser, Inhaber und Geschäftsführer Brandnamic

Emotionales Marketing: Was ist das? Wie können wir es als Privatvermieter nutzen?

Referent: Michael Oberhofer, Inhaber und

Geschäftsführer Brandnamic

Social-Media-Schulung

Referentin: Lea Bortolotti, Social Media Manager

Termin: Mittwoch, 21. September 2022 von 9 bis 16 Uhr

Ort: Brandnamic Campus, Satzlstraße 4, Pairdorf/Brixen Preis: 295,- € + Mwst. (inkl. Mittagessen/Getränke)

Anmeldung: über den VPS

Herr Gasser, das Seminar klingt sehr spannend, welche Idee steckt dahinter?

Die Idee ist schnell erklärt: jeder einzelne Privatvermieter ist selbst für die Vermarktung seines Betriebs zuständig. Über das dafür nötige Wissen zu verfügen ist nicht immer leicht, denn der Markt ist im steten Wandel und somit auch die Interessen der (potenziellen) Gäste. Wie bleibe ich am Puls der Zeit? Wie hinke ich Trends nicht hinterher? Und wie steigere ich ohne allzu große Investitionen meinen

Umsatz? Im Rahmen dieses Seminars geben wir Antwort auf diese und viele weitere Fragen sowie wertvolle Tipps für ein effektives und erfolgreiches Marketing.

Welche Vorteile bietet das Seminar? Warum empfehlen Sie die Teilnahme?

Das Seminar greift aktuelle Themen aus den Bereichen Marketing, Storytelling, Nachhaltigkeit und Social Media auf, beleuchtet sie aus verschiedenen Blickwinkeln und gibt kreative Impulse für die individuelle Weiterarbeit. Die Referenten des Seminars, allesamt Experten ihres Gebiets, blicken auf eine langjährige Erfahrung und umfassendes Know-how in der Planung, Konzeption und Umsetzung von Marketingmaßnahmen zurück.

Ihr Beitrag für eine nachhaltige Tourismusentwicklung in Südtirol

Wachstum von morgen ist untrennbar mit Nachhaltigkeitszielen verknüpft und bildet die Basis für die finanzielle Wertschöpfung. Kritische und reiseerfahrene Konsument*innen achten zunehmend auf Umwelt und sozialen Mehrwert. Auch das Sinnstiftende und die Gemeinschaft rücken in Fragen der touristischen Entwicklung in den Mittelpunkt.

Diese Aspekte beleuchtet die Referentin Greti Ladurner in einem Impulsvortrag mit anschließendem „Werkstatt-Gespräch“, sodass jeder für sich persönlich überlegen kann, welchen Aspekt der Nachhaltigkeit er im eigenen Unternehmen und persönlichen Umfeld stärken möchte.

ReferentIn: Greti Ladurner, strategy development

Preis: 110,00 + Mwst.

Termin: Donnerstag, 26. Mai 2022 von 14 bis 16 Uhr

Ort: Cusanus Akademie, Europa

Saal im Erdgeschoss – alternativ online Teilnehmerzahl: min.10max. 15

Anmeldung: über den VPS

Im Interview mit Greti Ladurner

Frau Ladurner, der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde, was erwartet die TeilnehmerInnen in Ihrem Workshop?

Greti Ladurner: Das ist richtig, niemand kann sich dem Thema Nachhaltigkeit mehr entziehen. Ich möchte im Rahmen meines Workshops daher beleuchten, welchen Anteil die PrivatvermieterInnen an einer nachhaltigen touristischen Entwicklung haben und wie sie das gleichzeitig als Argument und Kaufmotiv für sich nutzen können.

Welchen Mehrwert schöpft die/der Einzelne?

G.L.: Profit und gutes Tun schließen

sich nicht aus, auch aus Gastsicht nicht. Als Gast möchte ich allerdings die Verantwortung ein stückweit an das Urlaubsland oder in diesem Fall an den Urlaubsanbieter abgeben. Diesem Wunsch muss in erster Linie auf der Angebotsebene der PrivatvermieterInnen Rechnung getragen werden.

Das „Werkstatt-Gespräch“ ist Ihre Chance, Ihren Betrieb in Sachen Nachhaltigkeit zu beleuchten. Der Gast von morgen achtet zunehmend auf Umwelt und sozialen Mehrwert. Machen Sie mit!

Wie das gelingen kann und was jede/r Einzelne dafür tun kann, möchte ich mit den TeilnehmerInnen diskutieren.

südtirol privat

Bühne frei!

Social Media Vorstellung aller südtirol privat Mitglieder

Wir sind unter unserer Vermarktungsgruppe auch auf verschiedenen Social Media Kanälen aktiv, unter anderem auch auf Instagram und Facebook. Seit kurzem läuft eine KOSTENLOSE Social Media-Vorstellungsrunde unserer Vermieter.

Auf Instagram und Facebook posten wir laufend Beiträge und schalten zudem spezifische Kampagnen: zum Beispiel zur Anwerbung der Katalogbestellungen, zum Push der Gutscheinverkäufe oder zur Erhöhung der Anfragegenerierung auf unserer Website. Im Rahmen unserer Ziele 2022 haben wir die Vorstellungsrunde unserer Vermieter ins Leben gerufen.

200 Vermieter, 200 Vorstellungen

Jeder Mitgliedsbetrieb von südtirol privat kann bei der Vorstellungsrunde mitmachen. Die Beiträge werden laufend gepostet, vorrangig auf Facebook. Jeder Beitrag enthält bis zu 5 Fotos der Unterkunft, einen passenden Beitragstext und die Verlinkung auf das Inserat auf www.suedtirolprivat.com . Mitmachen können alle südtirol privat Betriebe, welche uns qualitativ hochwertige Fotos zusenden.

Im Folgenden ein paar Inputs, welche Art von Fotos Sie uns senden können:

• Außenansicht,

• Fotos von den Zimmern/Ferienwohnungen,

• Fotos vom Frühstück,

• von der Aussicht vom Balkon,

• vom Garten…

Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite und seien Sie kritisch bei der Fotoauswahl: würden Sie mit Blick auf Ihre Bilder, Ihre Unterkunft buchen?

südtirol privat

Gemeinsam Großes bewirken

Ihre Aufgaben als Mitglied

Damit wir mit unserer Marketinggruppe erfolgreich sein können, zählt die Mithilfe jedes einzelnen Mitgliedsbetriebes. Nachstehend ein Überblick über Ihre Aufgaben als überzeugtes südtirol privat Mitglied.

Bei südtirol privat handelt es sich um die Marketinggruppe des Verbandes. VPS-Mitglieder haben die exklusive Möglichkeit auf Wunsch Teil der Marketinggruppe zu werden und vom Rundumpaket an Marketinginitiativen zu profitieren. Damit wir als Gruppe stark auftreten und potenzielle Gäste von unseren Unterkünften überzeugen können, benötigen wir die Hilfe jedes Mitgliedsbetriebes. Nachstehend eine Übersicht über Ihre Aufgaben, als überzeugtes südtirol privat Mitglied.

Ihre 5 To-Do`s

1. Über das südtirol privat Gutscheinprojekt Bescheid wissen

Im Jahr 2019 haben wir das südtirol privat Gutscheinprojekt ins Leben gerufen. Es ist seither möglich über unsere Website bzw. spezielle Gutschein Landingpage Wertgutscheine zu kaufen. Die Wertgutscheine können anschließend vom Käufer bzw. von der beschenkten Person, bei allen südtirol privat Mitgliedern eingelöst werden. Alle Mitglieder haben bei Start des Projektes individuelle Zugangsdaten für das Gutscheinportal erhalten, um die Gutscheine selbstständig einlösen zu können. Bei Schwierigkeiten helfen wir von südtirol privat gerne weiter. Die Gäste informieren den Vermieter bereits bei der Buchung, dass sie einen Gutschein von „südtirol privat“ einlösen möchten. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass Mitglieder

über das Gutscheinprojekt Bescheid wissen und den Gutschein in Ihrem Zugang vom Gutscheinportal „Getavo“ einlösen können. Unwissenheit über das Gutscheinprojekt oder sogar ein Ablehnen der „südtirol privat“ Gutscheine schwächt das Image der gesamten Vermarktungsgruppe.

2. Auf Anfragen reagieren

Wir sind stehts bemüht die Website südtirol privat im Sinne der Mitglieder, aber insbesondere im Sinne der Websitebesucher zu optimieren und versuchen gemeinsam mit unseren Partnern mittels verschiedener Kampagnen die Anfragegenerierung zu puschen. Es ist die Aufgabe jedes Mitgliedsbetriebes auf erhaltene Anfragen zu antworten um das Nutzererlebnis zu stärken. Der Erhalt einer Sammelanfrage bedeutet beispielsweise nicht automatisch, dass die maximal mögliche Anzahl an Unterkünfte (15) angeschrieben wurde. Beobachtungen zeigen, dass zumeist eine geringe Anzahl an Mitgliedsbetriebe über die Sammelanfrage angefragt wird. Gründe hierfür sind entweder die individuelle Wahl des Nutzers oder die fehlende Verfügbarkeit.

Nicht beantwortete Anfragen schwächen das Vertrauen in die gesamte Vermarktungsgruppe. Potenzielle Gäste, welche eine negatives Nutzererlebnis über unsere Website erleben, werden bei einer weiteren Unterkunftssuche unsere Website meiden und ggf. auch anderen Personen von unsere Website und unseren Unterkünfte abraten.

3. Gadgetsortiment nutzen

Wir haben im Rahmen unserer Marketinggruppe verschiedene Gadgets im Sortiment, welche Unterkünfte auf Wunsch zum Vorteilspreis bei uns kaufen können. Es ist als überzeugtes Mitglied empfehlenswert, dass mindestens eines der Gadgets in der

Unterkunft Anwendung findet. Bei der großen Auswahl in unserem Sortiment, ist für jeden Mitgliedsbetrieb das passende Gadget dabei.

Eine starke Marke lebt vom Bekanntheitsgrad. Die Gadgets sind ideal dafür, um den Bekanntheitsgrad von „südtirol privat“ zu steigern.

4. Kataloge aufliegen lassen

Im Herbst erscheint jährlich unser neuer Katalog mit einer Auflage von 14.000 Exemplare. Wir bewerben die Bestellung des Kataloges über alle möglichen Kanäle. Des Weiteren schreiben wir auch die örtlichen Tourismusvereine an, ob wir Ihnen Kataloge zusenden dürfen. Auch in den Mitgliedsbetrieben sollten die Kataloge sichtbar aufliegen gelassen werden. Ziel hierbei ist es, dass der Gast beim nächsten Urlaub in Südtirol automatisch den Katalog zur Hand nimmt und sich wiederum für eine südtirol privat Unterkunft entscheidet. So wird ein interner Kreislauf erzeugt, von welchem jeder Mitgliedsbetrieb profitiert.

5. Newsletter lesen

Wir informieren laufend über unseren Mitgliedsnewsletter bzgl. aktuellen Themen rund um die Marketinggruppe. Es ist wichtig, dass jeder einzelne Mitgliedsbetrieb up-do-date ist und über Neuheiten Bescheid weiß. Wir empfehlen deshalb laufend unseren Newsletter zu verfolgen.

Gemeinsam sind wir stark!

Hinter südtirol privat steckt viel Potenzial, wir glauben weiterhin daran, dass wir gemeinsam viel erreichen können.

Tragen Sie deshalb aktiv zum Erfolg der Marketinggruppe bei!

südtirol privat

Unser Newsletter 2021: So viele wunderbare Facetten

Einen Gesamtüberblick über Zahlen und Fakten aus dem Marketingjahr 2021 haben wir Ihnen bereits aufgezeigt. Den Newsletter möchten wir trotzdem nochmals genauer betrachten. Flexibel und vielseitig einsetzbar, war er 2021 einer unserer Lieblingswerbemittel. Jeder unserer Newsletter ist inhaltlich einzigartig gestaltet aber am Ende vereinen sie sich zu einem wunderbaren Gesamtkonzept.

Zielgruppenorientiert, flexibel, vielseitig

Unser Newsletter geht monatlich an zirka 25.000 Adressen, im letzten Jahr wurden insgesamt 10 Newsletter versendet. Alle Newsletter werden in deutscher und italienischer Sprache versendet, einzelne ausgewählte Newsletter auch in englischer Sprache. Der Newsletter hat den großen Vorteil, dass er flexibel eingesetzt werden kann. Insbesondere die Pandemie hat das Potenzial dieses Werbemittels nochmals gestärkt. Diesen Vorteil der Flexibilität nutzen wir z.B. indem wir unsere geplanten Newsletter Inhalte ggf. kurzfristig den laufenden Entwicklungen anpassen, um den geplanten Versand trotzdem zu ermöglichen. Im Rahmen des Gutscheinprojektes haben wir im Jahr 2021 zu spezifischen Anlässen, zusätzlich zu den regulären Gästenewsletter, rund 3 Sondernewsletter versendet, um zum Gutscheinkauf anzuregen. Die drei Sondernewsletter wurden zum Muttertag, zum Valentinstag und zur Vorweihnachtszeit versendet. Des Weiteren wurde auch der druckfrische Katalog mit unserem jährlichen Sondernewsletter in drei Sprachen beworben. Dieser Newsletter erzielte von allen versendeten Newsletter die höchste Öffnungsrate, sowohl in deutscher, italienischer als auch in englischer

Sprache. Beim deutschen Newsletter lag die Öffnungsrate bei von 41,6 % und beim italienischen bei rund 35,40 %, die Klickrate lag beim deutschen Newsletter bei 11,6 % und in italienischer Sprache bei herausragenden 12,7 %.

Überzeugend, erfolgreich, aussagekräftig

Mit Blick auf die Öffnungsrate, die Klickrate lässt sich folgendes festhalten: -Den Newsletter erhalten in deutscher Sprache durchschnittlich 8.119 Personen, der italienische Newsletter wird an durchschnittlich 14.848 Personen zugestellt und der englische Newsletter geht durchschnittlich an 828 E-Mail Adressen. -Die Öffnungsrate liegt beim deutschen Newsletter bei 34,9 %, beim ita-

JETZT Tipp des Monats werden!

Auch 2022 versenden wir wiederum unsere facettenreichen Newsletter, jeder auf seiner Art EINZIGARTIG. Nutzen Sie unseren Newsletter zu Ihrem Vorteil!

Melden Sie sich über info@suedtirolprivat.com, nennen Sie uns Ihren Wunschmonat für die Nennung und wir planen Ihre Unterkunft als Tipp des Monats ein.

lienischen Newsletter bei 25,3% und beim englischen Newsletter bei 14,8%.

-Die Klickrate, also wie häufig die Personen verschiedene verlinkte Inhalte aufrufen, liegt beim deutschen Newsletter bei 4,6 %, beim italienischen bei 3,97 % und beim englischen Newsletter bei 1,3 %.

Die Chance für jedes Mitglied

Jeder der regulären Newsletter (Sondernewsletter ausgenommen) enthält einen Bereich, in welchem Vermieter sich zum Preis von 75,00 € + MwSt. als Tipp des Monats melden können. Das Angebot zur erhöhten Sichtbarkeit ist das ganze Jahr für südtirol privat Mitglieder buchbar und enthält ein Bild der Unterkunft, einen individuellen kurzen Infotext, welchen unsere Contentfirma erstellt und die Verlinkung auf das jeweilige Inserat auf www.suedtirolprivat.com. Im Anschluss an die Nennung erhält das jeweilige Mitglied eine Statistik zur Nennung zugesendet. Pro Newsletter sind maximal 2 Nennungen möglich, Mitgliedsunterkünfte können sich auch mehrmals für die Nennung melden.

Kunterbunt geht es auch 2022 weiter…

Auch im Jahr 2022 haben wir den Newsletter als fixen Bestandteil unserer Werbeinitiativen eingeplant. Neben den regulären monatlichen Newsletter, werden wir wiederum zu besonderen Anlässen Sondernewsletter einplanen. Des Weiteren bleibt es nach wie vor Ziel, eine flexible Anpassung der Inhalte vorzunehmen und laufend neue E-Mail Adressen über die Website und verschiedene Kampagnen zu sammeln.

südtirol privat

So begrüßen wir den Frühling!

Die ersten Sonnenstrahlen lassen sich bereits genießen und auch wir von südtirol privat sind in Frühlingsstimmung, das zeigt sich auch in unseren Werbemaßnahmen.

• Frühlingshafte Bilder und Videos schmücken unsere Social Media Online Kanäle.

• Die Social Media Frühlingskampagne zur Anfragesteigerung auf unserer Website läuft bereits.

• Die neuen Blogbeiträge unter „Sabine on Tour“ wecken Lust auf Frühlingsurlaub bei unseren Vermietern.

• Der Katalogversand wird mit einer Social Media Kampagne beworben, damit potenzielle Gäste bereits ihren Frühlings- und Sommerurlaub planen können.

• Mittels unserer Frühlings-Rabattaktion auf das gesamte Gad getsortiment konnten sich alle Mitglieder zum Vorteilspreis mit den gewünschten Gadgets ausstatten.

• Im monatlichen Gästenewsletter wecken wir mit inspirierenden Inhalten Frühlingsgefühle bei unseren Adressaten.

… ja wir sind echte Frühlingsboten.

HELLO SPRING

P.S.: Wir informieren in unserem Mitgliedernewsletter laufend über unsere Marketingmaßnahmen und News, damit Sie nichts verpassen!

Online Buchbarkeit

„Ich spiele mit HRS, Expedia & Co.“

Sie ist eine Pionierin der Online Buchbarkeit in Südtirol. Seit 15 Jahren bietet die Privatvermieterin

Helga Rottensteiner ihre Unterkunft in Oberbozen auf digitalen Buchungsportalen an. Wie wird man zur Zimmerbrokerin?

Sechs Zimmer und eine Ferienwohnung hat das Haus Rottensteiner. Warum hatten Sie es so eilig, online buchbar zu werden, Frau Rottensteiner?

Helga Rottensteiner: Eigentlich bin ich da hineingerutscht. Ich habe die Pension im Jahr 2000 von meiner Mutter übernommen. Als gelernte Friseurin. Damals hatte ich keine Ahnung, was ich brauche. Also habe ich einen Computer gekauft und mir gleich ein Hotelverwaltungsprogramm aufschwatzen lassen. Totaler Wahnsinn, kein anderer Privatvermieter hatte damals so etwas. Und als der Verband der Privatvermieter gefragt hat, ob ich bei Tiscover (Unterkunftsportal, 2008 von HRS übernommen, Anm. d. Redaktion) mitmachen

will, habe ich halt wieder ja gesagt. Das war vor gut 15 Jahren. So lange bin ich online buchbar. Ich wurde von Tiscover sogar ausgezeichnet, als meistgebuchter Betrieb in Südtirol.

Sie kennen sich also aus. Was sind die Vorteile, wenn man online buchbar ist?

H.R.: HRS, Expedia, Booking Südtirol, ich nutze all diese Plattformen als Lückenstopfer. Ich spiele. Ich gebe nie mein ganzes Haus frei, ich gebe ihnen immer nur ein Zimmer. Nie mehr. Und damit spiele ich, wie ich es brauche. Ich reize das System aus.

Wie geht das, wie spielen Sie?

H.R.: Ich jongliere. In den toten Zeiten etwa ist es mir egal, wenn Gäste nur für eine Nacht kommen. Dann gebe ich diese Vorgabe ins System ein: frei ab einer Nacht. Am Anfang der Saison hingegen biete ich das Zimmer für einen längeren Zeitraum an, ich will ja nicht, dass ich zu Ferragosto nur eine Nacht verkaufe. Also gebe ich vor: mindestens fünf Nächte. Und das System spuckt dann diesen Filter aus. Das funktioniert. Gestern erst sind englische Gäste abgereist, die haben über HRS gebucht. Die hätten mich sonst sicher nie gefunden. Ich habe das jetzt lange beobachtet: Die Portale stopfen meine Lücken. Effektiv. Hier werden Buchungen produziert.

Sie nutzen die Buchungsplattformen

also, um in toten Zeiten sichtbar zu werden?

H.R.: Auf jeden Fall. Ich als kleiner Fisch kann mir keine Werbung leisten. Über diese Plattformen bin ich auf dem großen Markt dabei. Viele meiner Kollegen haben Angst vor der Provision. Aber denen sage ich, Werbung muss immer bezahlt werden. Und hier zahle ich nur, wenn ich effektiv eine Buchung erhalte. Sonst zahle ich nicht, bin aber trotzdem sichtbar.

Warum geben Sie nur ein Zimmer frei, warum nicht das ganze Haus?

H.R.: Ich will mich nicht ausliefern, ich will spielen. Wahrscheinlich wäre es weniger Arbeit, wenn ich das ganze Kontingent freigeben würde. Aber nein, ich schalte immer nur ein Zimmer frei. Wenn dieses besetzt ist, melde ich ein anderes frei. Mein Haus ist so klein, dass ich gut den Überblick behalte. Obwohl ich eine One-Woman-Show bin und alles an mir hängen bleibt, vom Zimmer putzen bis zum Frühstück machen.

Buchen Ihre Gäste vor allem online, entweder über die Portale oder über Ihre Website?

H.R.: Nein, das würde ich nicht sagen. Es ist auf jeden Fall nicht das Hauptbuchungsinstrument. Ehrlich gesagt weiß ich nicht immer, woher meine Gäste kommen. Ich bin eine, die viele Angeln ins Wasser wirft, und irgendetwas fische

ich immer heraus. Deshalb bekomme ich Anfragen über meine Website, über südtirol privat, auch über suedtirol.com. Ich beantworte, was mich interessiert, und danach buchen die Gäste über verschiedene Kanäle.

Wie setzen sich Ihre Gäste zusammen? Kommen die aus der ganzen Welt?

H.R.: Deutschland und Italien sind nach wie vor die Hauptmärkte. Aber dann kommen eben auch Engländer, ich hatte auch schon Gäste aus Japan, China, Frankreich, USA. Vor allem habe ich immer neue Gäste. Ich mag den Wechsel. Und ich bin wirklich gut ausgelastet.

Sind Sie technikaffin? Viele schrecken davor zurück, ihr Haus online buchbar zu machen, weil Sie Angst haben, die Technologie nicht zu beherrschen.

H.R.: Technik hat mich nie erschreckt, ich habe mich da immer hineingearbeitet und Fortbildungen und Kurse besucht. Und heute noch schaue ich den Technikern über die Schulter. Ich bin lästig und frage: Wie machst du das? Und beim nächsten Mal kann ich es selbst. Schwierig ist es eigentlich nicht. Das System ist einfach und gut zu bedienen. Wenn man die Daten eingepflegt hat, ist das Gröbste passiert. Sobald ein Zimmer gebucht ist, blockiert das System dieses automatisch als besetzt. Aufpassen muss man mit den Freimeldungen. Das darf man nicht vermasseln. Am Anfang habe ich natürlich Fehler gemacht. Auch Überbuchungen gab es. Aber dann spricht man mit dem

Gast, irgendwie lässt sich alles lösen. Kann man trotzdem sagen, das digitale System erspart Arbeit und Zeit?

H.R.: Unbedingt. Ich habe alles auf dem Rechner daheim und als App auf dem Smartphone. Das Leben ist dadurch zwar schneller geworden, aber es hat mich auch freier gemacht. Früher saß meine Mutter daheim und hat auf die Gäste gewartet. Ich gehe heute im Wald spazieren, schaue auf mein Handy, sehe, oh eine frische Buchung und die Ankündigung, die Gäste kommen schon in einer Stunde. Aber ich kann mich trotzdem frei bewegen.

Ich merke, eine erfolgreiche Zimmerbrokerin ist flexibel. Haben Sie es je bereut, den Schritt in die Online Buchbarkeit gewagt zu haben?

H.R.: Überhaupt nicht. Die Online-Buchungen sind eine totale Bereicherung. Sie machen alles spannender. Die Gästeklientel ist interessant. Manche werden auch zu Stammgästen. Und beim nächsten Mal buchen sie direkt über meine Website, dann habe ich schon wieder gewonnen. Wie gesagt, das ist Werbung, und Werbung muss man halt zahlen. Punkt.

Das Interview wurde von Gabriele Crepaz, IDM Südtirol, durchgeführt.

Tourismusanalyse 2021

Reisebilanz 2021: Die Reiselust kehrt zurück

Seit mittlerweile zwei Jahren hat die Corona-Pandemie einen zentralen Einfluss auf das Urlaubsverhalten vieler Bundesbürger. Nach einem deutlichen Einbruch von etwa 40 Prozent im Vergleich zu 2019 war 2020 nur noch gut jeder dritte Bürger wenigstens fünf Tage im Urlaub. Dieser Wert konnte in den vergangenen zwölf Monaten wieder deutlich gesteigert werden.

2021 packte fast jeder Zweite wenigstens einmal seine Koffer (49%). Damit ist der Wert zwar immer noch der zweitniedrigste seit der Wiedervereinigung, zeigt aber gleichzeitig auch, welch hohen Stellenwert Urlaub und Verreisen für die Bundesbürger (wieder) haben. Professor Dr. Ulrich Reinhardt, Wissenschaftlicher Leiter der BAT-Stiftung: „Nach einem Jahr der Entbehrung und Einschränkung galt trotz anhaltender Reisewarnungen in der abgelaufenen Saison für etwa jeden Zweiten das Motto: Reiselust statt Reisefrust.“

Fernreisen 2021: Urlaub außerhalb Europas stagniert

Nach dem Rekordjahr 2019 folgte für den Fernreisemarkt ein deutlicher Ab-

sturz im Jahr 2020. Und auch in der abgelaufenen Reisesaison konnte sich der Markt nur sehr begrenzt erholen. Lediglich jeder 13te Urlauber wählte eine Urlaubsdestination außerhalb Europas. Zum Vergleich: Im Jahr vor der Pandemie war es mehr als jeder sechste (2019: 17,2).

Wen es in die Ferne zog, der wählte am ehesten Ziele in der Karibik oder Mittelamerika. Den insgesamt stärksten Rückgang mussten Feriendestinationen in Südost-Asien verzeichnen, was sich u.a. durch Reisewarnungen, Unsicherheit und die strengen Einreisebedingungen erklären lässt.

Ziele in Nordafrika wurden 2021 dagegen wieder deutlich häufiger besucht als noch im ersten Coronajahr. Der für dort typische Hotel- und Strandurlaub mit wenig Kontakt außerhalb der Ressorts erwies sich für Fernreisende als

recht attraktiv. Allerdings verbrachten zusammengezählt weniger Urlauber ihren Sommer in Ägypten, Tunesien und Marokko als in Rheinland-Pfalz oder Thüringen.

Reisedauer 2021: Tendenz: Urlauber sind wieder länger unterwegs

11,2 Tage waren die Bundesbürger durchschnittlich in ihrem Haupturlaub 2021 unterwegs. Damit hat die Reisedauer die Talsohle des letzten Jahres mit 9,9 Tagen durchschritten und wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren leicht steigen.

Im Vergleich der Urlaubsziele zeigt sich ein deutliches Bild: Je weiter, desto länger. Insbesondere die Fernreisen habe

den Durchschnitt der Urlaubsdauer angehoben. 19,3 Tage verweilten diejenigen, die außerhalb der europäischen Grenzen urlaubten, im Durchschnitt an ihrem Ferienziel.

Innerhalb Deutschlands waren es mit 8,6 Tage nicht einmal halb so viele. Im Mittel dauerte ein Urlaub in Europa 12,8 Tage. Die Türkei hatte hierbei fast schon Fernreise-Charakter, die Gäste blieben ganze 17,5 Tage vor Ort. Österreich erreichte in Bezug auf die Urlaubsdauer mit 9,3 Tagen dagegen eher einen Inlandswert.

Reiseprognose 2022: Unsicherheit geht deutlich zurück

Wann die Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen, Einschränkungen, und Verunsicherungen endgültig vorbei sind, kann derzeit noch keiner sagen. Aber nach mittlerweile zwei Jahren scheinen sich viele Bundesbürger an diese Situation gewöhnt zu haben und durch Maßnahmen der Reiseveranstalter ein wenig Sicherheit

in unsicheren Zeiten zu verspüren. Bereits jetzt ist sich mehr als jeder zweite Deutsche (57%) sicher, dieses Jahr in den Urlaub zu fahren. Das entspricht 27 Prozent mehr als noch vor 12 Monaten. Etwa jeder Fünfte ist noch unentschlossen und will sich erst im Laufe des Jahres entscheiden, ob und wohin verreist wird. Und ebenso viele planen 2022 keinen Urlaub. Bei der Auswahl der Reiseziele präferiert ein knappes Drittel ein Reiseziel im Inland. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig: Kurze Anreise, dazu noch ein hoher Standard, Gastfreundschaft sowie eine reizvolle Landschaft mit Wasser, Bergen und Wälder. Innerhalb Europas stehen traditionell vor allem Reiseziele rund um das Mittelmeer auf der Wunschliste. Allen voran Spanien und Italien, aber auch Griechenland, Frankreich oder die Türkei können sich auf zahlreiche Besucher aus Deutschland einstellen. Destination außerhalb Europas können 2022 mit leichten Zuwächsen rechnen, plant doch bereits jetzt in etwa jeder siebte Bundesbürger eine Fernreise. Als Ausblick hält Reinhardt fest: „Die Bürger sind coronamüde und wollen nicht mehr rund um die Uhr mit der Pandemie konfrontiert werden. Sie sehnen sich nach Sonne, Strand und Meer, wollen wieder unterwegs sein und dabei möglichst die Unsicherheit daheimlassen. Die Chancen hierfür stehen gut, und mit einer hohen Impfquote und weniger Infektionen werden auch Reisewarnungen und Einschränkungen zurückgehen. Einem Urlaub

2022 steht dann wenig entgegen.“

Sonderbefragung: Reisen während und nach Corona

Wenn die Bundesbürger endlich wieder bedenkenlos verreisen können, wollen gut drei Viertel von ihnen im Urlaub vor allem Zeit mit der Familie und den Freunden verbringen. Das Zusammensein mit ihnen haben sie mehr vermisst als das unterwegs sein an sich.

Auch können sich zwei Drittel der Bundesbürger vorstellen, kürzere Strecken wiederzuentdecken, anstatt weite Reisen zu machen. Dieses könnte einerseits eine große Chance für Inlandsziele sein, anderseits auch eine Antwort auf steigende Preise; schließlich gehen 77 Prozent der Bürger davon aus, dass Urlaub nach dem Ende der Pandemie teurer sein wird.

Als Ausblick hält Reinhardt fest: „Die Bürger hoffen auf die Rückkehr der Normalität. Sie sehnen sich nach einem unbeschwerten Urlaub am Strand oder den Bergen und wollen endlich wieder unterwegs sein.“

Quelle: stiftungfuerzukunftsfragen.de

Technische Daten der Tourismusanalyse 2022

Anzahl und Repräsentanz der Befragten: 3.000 Personen ab 18 Jahren in Deutschland

Befragungszeitraum: Dezember 2021 / Januar 2022

Befragungsinstitut: GfK Marktforschung/Nürnberg

Kernergebnis - relevant für Südtirol

Das Bedürfnis nach Erholung und Urlaub wächst. Die Menschen sehnen sich sehr stark nach einem unbeschwerten Aufenthalt am Urlaubsort und wollen wieder unterwegs sein.

57%

der Deutschen sind sich bereits sicher, dieses Jahr in den Urlaub zu fahren.

11,2 Tage

Tage waren die Bundesbürger 2021 durchschnittlich in Ihrem Haupturlaub unterwegs.

77%

der Bürger erwarten einen Anstieg der Preise nach der Pandemie, somit würden Inlandsziele noch attraktiver.

Termine für Privatvermieter

APRIL – MAI - JUNI

innerhalb 20. April 2022

2. Mai 2022

22. April 2022

18. Mai 2022

31. Mai 2022

31. Mai 2022

Trimesterbetriebe: Abgabe bzw. Weiterleitung per Mail evlt. Spesenbelege und ggf. der Zahlungsbelege, wie ABOs, RAI-Gebühren... der Monate Jänner, Februar, März - 1. Trimester 2022

Hinweis: Die Einnahmen und Rechnungen können wir direkt aus dem Portal zur „fattura elettronica“ einlesen.

Fälligkeit Modell für Auslandsrechnungen für Trimesterbetriebe (esterometro) – 1. Trimester

Fälligkeit SIAE-Gebühr - die Gebühr wurde auch heuer aufgrund der Pandemie aufgeschobenWir halten alle Mitglieder über die VPS-Newsletter auf dem Laufenden, sollte es zu einen weiteren Aufschub oder zu einer Reduzierung kommen.

Trimesterbetriebe: Fälligkeit einer evtl. MwSt.-Schuld resultierend aus der MwSt.-Abrechnung des 1. Trimesters 2022 sowie der INPS-Fixrate (1. Rate 2022)

Fälligkeit SCF-Gebühr

Fälligkeit der Meldung bzgl. periodischen MwSt.-Abrechnung (IVA periodica) - 1. Trimester

Social Media

Foto mit WOW-Effekt

Freut uns zu lesen...

„Stupendo e utilissimo. Già utilizzato negli anni scorsi“ (entnommen aus den Bewertungen auf Facebook @suedtirolprivat - Barbara Camerani aus Italien)

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Impressum

Herausgeber:

VPS – Verband der Privatvermieter Südtirols Gen. Schlachthofstr. 59 – 39100 Bozen

Telefon 0471 978 321 info@vps.bz.it, ww.vps.bz.it

Eingetr. H.reg. BZ, St. u. MwSt.Nr. 00817490212 Gen.reg. BZ Nr. A146001, Sekt. I

Textredaktion/Texte: Dr. Heidi Puff, Sabine Tammerle, Vera Gurndin, Karin Höller

Druck: Lanarepro GmbH Lana

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