
Fachblatt für Vermieter von Gästezimmern und Ferienwohnungen
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Fachblatt für Vermieter von Gästezimmern und Ferienwohnungen
Die ersten Wochen des neuen Jahres sind bereits vergangen. Das Verbandsjahr 2017 schreitet mit schnellen Schritten voran, aber eines lässt sich bereits sagen: es verspricht, ein spannendes, aktives Jahr zu werden.

Auch wenn der Blick in die Kristallkugel auf Grund der Technik - zumindest nicht seriös - zur Verfügung steht und uns verwährt wird, so können wir uns die Vergangenheit und die Entwicklungen der letzten Jahre ansehen, um daraus mögliche Rückschlüsse zu ziehen. Daraus ergibt sich, dass vieles, was der Verband in den letzten Jahren begonnen hat, sich bewährt hat und einiges erreicht wurde.
Gemeinsam wollen wir nun vorausschauen und versuchen neue Wege für neue Projekte zu ebnen. Informieren Sie sich in dieser Ausgabe der VPS-Nachrichten über die aktuelle Situation und einige der neuen Vorhaben des Verbandes.
Grußworte der Präsidentin
Liebe Mitglieder,
wir sind stets bemüht, unsere Stimme für Sie bei den verschiedensten Anliegen, egal ob in der Politik, in Zusammenarbeit mit anderen Wirtschaftsverbänden oder allgemein in der Tourismusbranche zu erheben.
Gemäß dem Spruch „Wer heute nichts tut, lebt morgen wie gestern!“ möchten wir uns auch 2017 für Sie einsetzen und heute „Tun“, damit wir morgen auf das Erreichte stolz sein können.
Darum wagen wir gemeinsam einen Blick in die Zukunft:
Je höher die Anzahl der Mitglieder, umso mehr kann die Verhandlungsstärke unseres Verbandes – auch zu Ihrem Vorteil - werden. Darum möchten wir die zahlreichen Neumitglieder (S. 3), welche in den letzten Woche zu uns gekommen sind, recht herzlich in unseren Reihen begrüßen. Schön, dass Sie dabei sind!
Weiters möchten wir Sie, liebe Mitglieder, an unsere Aktion 2017 „Mitglieder werben Mitglieder“ erinnern. Möchten auch Sie beitragen, unseren Verband noch stärker zu machen? Dann empfehlen Sie uns weiter. Für jedes geworbene Mitglied erhalten Sie von uns ein Dankeschön. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 4.
Die VPS-Konventionen zählen mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil unserer Arbeit. Laufend versuchen wir praktische und geldwerte Vorteile für Sie auszuarbeiten. So haben auch 2017 neue, sowie alt bewährte Konventionen, den Weg zu uns gefunden.
Welche das sind, entnehmen Sie aus unserer Beilage „VPS-Konventionen“, die mit dieser Ausgabe mitgeschickt wird.
Zudem bieten wir als Verband eine große Auswahl an verschiedensten Diensten an, die Ihnen liebe Mitglieder, die Arbeit erleichtern sollen und dafür sorgen, dass Sie stets über alle Neuerungen gut informiert sind. So reicht unser Service-Angebot vom Bereich „VPS-Betriebsberatung“ mit der Abwicklung Ihrer Buchhaltung und Steuererklärung, über den Bereich „Marketing“ mit der Vermarktungsgruppe „südtirol privat“, den landesweiten Sprechstundendienst, dem Mitglieder-Newsletter, den periodisch erscheinenden VPS-Nachrichten, bis hin zu einem auf Privatvermieter zugeschnittenen Weiterbildungsangebot.
Auch Begegnungen gehören zu unseren Aufgaben. Die Interessen des Verbandes müssen laufend an den Mann/ die Frau gebracht werden, um Gehör zu finden. Im Laufe des Jahres stehen einige Begegnungen auf dem Programm: so wird in Kürze ein Treffen mit Landeshauptmann und Landesrat für Tourismus, Arno Kompatscher, stattfinden. Auch ein Termin mit dem Südtiroler Gemeindenverband ist bereits geplant.
Laufend nehmen wir zudem an Workshops und Veranstaltungen der IDM, sowie an dem vom HGV ins Leben gerufene Tourismustisch teil.
Im November steht wiederum die VPS-Studienreise auf dem Programm. Die Teilnehmer erwarten ereignisreiche Tage in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Wohin die Reise gehen soll, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Eine Auswahl über das diesjährige Ziel werden wir Ihnen in der nächsten Ausgabe vorstellen.
Auch auf Bezirksebene finden Ausflüge statt, um die Möglichkeit zu bieten, mit anderen Privatvermietern in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. So wird der Bezirk Pustertal-Gadertal einen Frühjahrsausflug in Kürze anbieten. Mehr Informationen dazu erhalten Sie noch rechtzeitig.
Ein jährlich wichtiges Datum ist die ordentliche VPS-Vollversammlung. In diesem Jahr findet sie am 27. April statt. Ein Termin, den Sie sich unbedingt bereits vormerken sollten. Was genau Sie erwartet, verraten wir Ihnen in der nächsten Ausgabe der VPS-Nachrichten.
Auch an der Messe HOTEL 2017, welche vom 16. bis 19. Oktober stattfindet, werden wir wiederum teilnehmen. Dabei nutzen wir die Gelegenheit, mit aktuellen aber auch potentiellen Mitgliedern in Kontakt zu treten. Der Höhepunkt unsererseits an diesen Messetagen soll wiederum der Tag der Privatvermieter mit einer von uns geplanten Fachtagung sein. Mehr dazu im Laufe des Jahres.
Und sonst noch...
Sie sehen, liebe Mitglieder, der Verband ist und bleibt aktiv! Für Sie - für uns alle!
Also dann, es gibt viel zu lesen und zu entdecken in dieser Ausgabe. Viel Freude damit!
Ihre/Eure
Esther Mutschlechner Seeber und das VPS-Team


Willkommen im Verband
Herrn Emil Oberegger
App. Oberegger in Olang
Frau Frieda Aichner
App. Frieda in Olang
Frau Klara Mair am Tinkhof
Eggerhof in St. Lorenzen
Herr Riccardo Fiore
Graf Anger in Welsberg
Frau Cäcilia Andergassen
Haus Zilli in Tramin
Herr Georg Trompedeller
FW Trompedeller in Tiers
Frau Helga Thaler
Haus Sabine in Lajen
Frau Evelin Schenk
App. Dantersass in Wolkenstein
Abler & Wieser OHG in Meran
Herrn Matthias Obexer
Hilber in Villnöss
Ema Service
Haus Wiesenstein in Lana
Frau Siglinde Rauchegger
Haus Johann Sinner in Sexten
Herrn Siegfried Unterkircher Haus Hanni in Tramin
Frau Barbara Fuchs
App. Michael in Sexten
Frau Carmen Schnitzer
Haus Wiesengrund 38 in Tirol
Baronessa KG
Villa Baronessa in Kaltern
Herrn Günter Senoner
App. Schlern in Kastelruth
Willkommen bei südtirol privat
Herr Georg Trompedeller
FW Trompedeller in Tiers
Frau Helga Thaler
Haus Sabine in Lajen
Herrn Günther Tratter
App. Tratter in Mölten
Auch in diesem Jahr konnte der VPS im Rahmen der Weihnachtsfeier eine verdiente Mitarbeiterin für 10 Jahre Arbeitstreue ehren. Und zwar: Frau Maria Dorfmann.

Puff, mit der geehrten Mitarbeiterin, Maria Dorfmann (Bildmitte)
Maria Dorfmann hat im Juli 2006 ihre Arbeitsstelle beim VPS angetreten. Seither ist sie die „gute Seele“ im Büro. Mit ihrer sprichwörtlich stoischen Ruhe, ihrer Flexibilität und Unkompliziertheit kümmert sie sich um die Mitglieder, aber auch um das Wohlergehen der Mitarbeiter.
Im Namen des VPS bedankte sich die Obfrau, Esther Mutschlechner-Seeber, bei Frau Dorfmann für 10 Jahre gute Zusammenarbeit und Ihr Engagement für die Mitglieder unseres Verbandes.
Zwei Termine, welche Sie sich bereits heute auf Ihrem Kalender notieren sollten:
• VPS-Vollversammlung
Die ordentliche Vollversammlung des VPS findet am Donnerstagnachmittag, den 27. April 2017, in der Handelskammer in Bozen, Südtiroler Str. 60 - Zimmer 3.01 im 3. Stock statt.
• Messe HOTEL 2017
Die Messe HOTEL 2017 findet heuer vom 16. bis 19. Oktober 2017 statt. Der Tag der Privatvermieter ist wiederum für Montagnachmittag, den 16. Oktober, geplant.

Wollen auch Sie beitragen, unseren Verband noch stärker zu machen? Wie das geht? Ganz einfach: Sie empfehlen uns weiter und werben neue Mitglieder für den VPS. Für jedes geworbene Mitglied erhalten Sie von uns ein Dankeschön.

Dass neue Mitglieder für unseren Verband immer erfreulich sind, liegt auf der Hand. Denn schließlich wird durch ein mehr an Mitglieder, auch der Handlungsspielraum des Verbandes größer, was wiederum für jeden einzelnen Betrieb Vorteile und Verbesserungen bedeutet.
Der VPS ist die Interessensvertretung und das Sprachrohr für alle nicht-gewerblichen Betriebe Südtirols und macht sich in den verschiedensten Belangen bei Politik und Wirtschaft für die Mitglieder stark.
Doch wir brauchen kein Geheimnis daraus zu machen – die Anwerbung neuer Mitglieder ist kein leichtes Unterfangen. Eine Vielzahl von verschiedensten Angebotsgruppen drängt auf den Markt, für den angesprochenen Vermieter ist es oft nicht leicht, die Spreu vom Weizen zu trennen. Wie so oft, zählt eine Empfehlung eines Kolle-
gen oder einer Kollegin zu den Hauptgründen, sich für oder gegen eine Organisation zu entscheiden.
Geschenk für Sie!
Vielleicht haben auch Sie, liebe Vermieterinnen und Vermieter, in Ihrer Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis jemanden, für den eine Mitgliedschaft beim VPS interessant sein könnte? Wir wissen Ihr Engagement in dieser Sache sehr zu schätzen und haben uns deshalb für Sie als Dank ein sog. „Zuckerle“ ausgedacht. Bei einer erfolgreichen Neumitgliederwerbung erhalten Sie einen Gutschein zum Betrag von Euro 50,00.-, welchen Sie für eine Dienstleistung des Verbandes nutzen können.
Wir freuen uns, wenn auch Sie an unserer Aktion teilnehmen!
Aktion 2017! Mitglieder werben Mitglieder
So geht’s:
1. Sie empfehlen den VPS weiter
2. Das neue Mitglied gibt bei der Anmeldung an, dass Sie den Verband empfohlen haben.
3. Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung und schicken Ihnen den Gutschein im Wert von Euro 50,00.- zu.
4. Sie nutzen den Gutschein für eine Dienstleistung des Verbandes, egal ob für einen Weiterbildungskurs, die Betriebsberatung, für die Vermarktungsgruppe...
Autonome Provinz Bozen
Privatvermieter, welche um eine Förderung bei der Autonomen Provinz Bozen ansuchen, müssen die Unterlagen seit 14. Jänner 2017 auf elektronischem Wege (über PEC-Mail) übermitteln.
Für betriebliche Investitionen wie z.B. Umbau, Modernisierung oder Ankauf von neuen Einrichtungsgegenständen können Privatvermieter ein Ansuchen um Tourismusförderung beantragen. Gefördert werden können zudem auch Ausgaben, die die Beratungen, die Weiterbildung und die Wissensvermittlung im Bereich der Privatvermietung betreffen.
Antrag von PEC zu PEC
Um den Antrag auf Gewährung oder Auszahlung stellen zu können, müssen seit Jänner 2017 die Unterlagen auf elektronischem Wege, sprich über eine PEC-Mail an die PEC-Mail der zuständigen Landesbehörde (im Falle der Privatvermieter an die Autonomen Provinz Bozen - Funktionsbereich „Tourismus“ - tourismus.turismo@pec. prov.bz.it) versendet werden.
Die Gesuche sind auf bereitgestellten Vordrucken (zu finden auf folgender Website: http://www.provinz.bz.it/ tourismus-mobilitaet/tourismus/foerderungen.asp) gemeinsam mit den
geforderten Unterlagen einzureichen. Die Stempelmarke von 16,00.- Euro kann auf virtuellen Wege oder mittels Bezahlung durch F24 entrichtet werden. Die Bezahlung durch F24 muss bei Bedarf nachweisbar sein.
Zudem weisen wir darauf hin, dass nur ein Förderungsgesuch zusätzlich zum Ansuchen um Zuschuss für Ausgaben, die die Beratung, die Weiterbildung und die Wissensvermittlung im Bereich der Privatvermietung pro Jahr eingereicht werden kann.
Funktionsbereich „Tourismus“ Landhaus 5, Raiffeisenstr. 5, Bozen
Frau Irene Nogler 0471 413 775 tourismus@provinz.bz.it tourismus.turismo@pec.prov.bz.it
Mo, Di, Mi, Fr von 9:00 bis 12:00 Uhr Do von 8:30 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 17:30 Uhr
Sie besitzen keine PEC-Mail, möchten aber ein Gesuch abgeben?
Kein Problem!
Wir übernehmen diese Serviceleistung gerne für Sie und versenden über die PEC-Mail des Verbandes ihren Antrag.
Kostenpunkt?
Euro 50,00.- (+ MwSt.) für Bearbeitung der Unterlagen und telematischer Versand per PEC-Mail
Die regelmäßige Kontrolle des PEC-Mail Posfaches ist unerlässlich für Betriebe. Darum halten Sie Ihr PEC-Mail Posfach immer unter Kontrolle und rufen Sie es regelmäßig ab. Nur so gehen wichtige Informationen nicht verloren.
Zumeist handelt es sich um vertrauenswürdige Daten, welche zur Sicherheit über die PEC-Mail Adresse gesendet werden. Die Nachrichten, welche über die PEC gesendet werden, häufen sich. So werden beispielsweise Zahlungsaufforderungen, Gerichtsakten oder Einschreibebriefe auf eine PEC-Adresse gesendet.
Keiner sendet unwichtige Daten auf
eine PEC-Mail Adresse. Wie genannt werden unter anderem Zahlungsaufforderungen oder Gerichtsakten auf diese Mail Adresse gesendet. Eine Vernachlässigung des PEC-Mail Postfaches, kann deshalb oft weitgehende Folgen haben.
Deshalb raten wir dazu, in regelmäßigen Abständen das PEC-Mail Postfach abzurufen und zu kontrollieren.

Angeld oder Anzahlung
Aus aktuellem Anlass, nämlich auf Grund der Tatsache, dass in letzter Zeit Mitglieder immer wieder Probleme mit kurzfristigen Stornierungen hatten, greifen wir das Thema „Angeld oder Anzahlung“ auf.

Es passiert zwar nicht täglich, aber es passiert: Der Gast bucht lange Zeit vor Reiseantritt seinen Urlaub und in letzter Minute (3 Tage vorher oder so...) sagt er dann aus irgendwelchen Gründen den gebuchten Aufenthalt ab. Solche Fälle sind nicht nur unangenehm, sondern bringen oft auch langwierige Diskussionen mit den Gästen mit sich. Zudem ergeben sich häufig auch erhebliche Verluste für den Vermieter. Viele sind mit dieser Situation überfordert und wissen nicht, wie sie sich richtig verhalten sollen.
Beherbergungsvertrag
Ausschlaggebend ist dabei vor allem, was man bei der Reservierungsbestätigung mit dem Gast kommuniziert hat.
Die Reservierung eines Zimmers bzw. einer Wohnung ist eine vertraglich bindende Zusage und somit ein Beherbergungsvertrag. Er sichert dem Vermieter zu, dass der Gast eine bestimmte Leistung in einem gewissen Zeitraum von ihm in Anspruch nimmt und dem Gast sichert er die
Erfüllung dieser Leistung durch den Vermieter zu. Ein Beherbergungsvertrag ist – wie auch andere Verträge – von beiden Vertragspartnern, d. h. vom Vermieter und Gast, einzuhalten. Je genauer man bei der Abwicklung eines Beherbergungsvertrages gearbeitet hat, um so leichter kann man dann vorgehen, wenn das Unvorhersehbare passiert.
Schriftliche
Reservierungsbestätigung
Wichtig ist, dass man Buchungen - egal ob man sie per Telefon, per E-Mail oder per Post erhält – mit einem Bestätigungsschreiben, d. h. einer Reservierungsbestätigung beantwortet und somit den Beherbergungsvertrag schriftlich festlegt. Formulierungsbeispiele bzgl. Reservierungsbestägigung finden Sie im Mitgliederbereich unter www.vps.bz.it unter VPS-Marketingtipps - Korrespondenz für Privatvermieter.
„caparra confirmatoria“
Verlangen Sie im Zuge der endgül-
tigen Reservierung ein Angeld (die sog. „caparra confirmatoria“) in angemessener Höhe und weisen Sie in der Bestätigung auf die Stornobedingungen gemäß Verbraucherschutz hin:
„Es steht kein Rücktrittsrecht im Sinne des Konsumentenschutzkodex zu – dennoch räumen wir Ihnen folgende Stornobedingungen ein“ (mit entsprechendem Link zu den vom Betrieb ausgearbeiteten Stornobedingungen)
„Non è previsto un diritto di recesso ai sensi del Codice del Consumo – nonostante ciò Le accordiamo le seguenti condizioni di recesso“ (mit entsprechendem Link zu den vom Betrieb ausgearbeiteten Stornobedingungen).
Ein Angeld zur Absicherung von Verträgen ist heutzutage in allen Branchen üblich. Im Normalfall knüpft man an die endgültige Reservierung die Bedingung, dass der Gast ein Angeld überweist.
Natürlich muss ein jeder Privatvermieter selbst abwägen, von wem er ein Angeld bzw. eine „caparra confirmatoria“ verlangt. Wenn es sich um Stammgäste handelt, welche seit Jahren immer zuverlässig die Vereinbarungen einhalten, wird eine solche Handlung wahrscheinlich übertrieben sein. Wenn
es sich jedoch um neue Gäste handelt, sollte man auf jeden Fall eine Absicherung in Betracht ziehen.
Es tauchen immer wieder Fragen bzgl. dem Unterschied zwischen Angeld und Anzahlung auf. Darum ist es wichtig, dass Sie sich darüber im Klaren sind,
(caparra confirmatoria)
Höhe des Angeldes ist aus vertragrechtlicher Sicht beliebig festsetzbar und liegt im Ermessen des Vermieters.
Bei Erhalt muss keine Steuerquittung ausgestellt werden.
welche Art von Vorausleistung (Angeld oder Anzahlung) Sie vom Gast zur Bestätigung möchten. Die Unterschiede zwischen Angeld und Anzahlung können vor allem im Falle der Nichteinhaltung des Vertrages ausschlaggebend sein. Nachstehend finden Sie eine Gegenüberstellung.
(acconto)
Höhe der Anzahlung ist aus vertragrechtlicher Sicht beliebig festsetzbar und liegt im Ermessen des Vermieters.
Bei Erhalt muss eine Steuerquittung ausgestellt werden.
Keine Eintragung im Register der Tageseinnahmen. Eintragung im Register der Tageseinnahmen.
Recht auf Einbehaltung des Angeldes in voller Höhe bei Absage (Storno) des Gastes unabhängig davon, ob das gebuchte Zimmer oder die gebuchte Wohnung weiter vermietet werden konnte oder nicht.
Bei Antritt des Urlaubs wird das Angeld als Akonto vom geschuldeten Endbetrag abgezogen.
Die Steuerquittung wird bei Abreise über den gesamten Betrag ausgestellt und ins Register der Tageseinnahmen eingetragen.
Kein Recht auf Einbehaltung der Anzahlung bei Absage (Storno) des Gastes aus vertragrechtlicher Sicht.
Bei Antritt des Urlaubs wird noch der geschuldete Endbetrag bezahlt.
Die Steuerquittung wird bei Abreise über den Restbetrag ausgestellt und der Restbetrag wird auch ins Register der Tageseinnahmen eingetragen.

Wir empfehlen außerdem allen Mitgliedern zusätzlich noch den „Urlaubsstorno-Schutz“ der Europäischen Reiseversicherung abzuschließen und diesen den Gästen anzubieten. Die
Europäische Reiseversicherung (kurz ERV) dient zum Schutz für den Gast und zum eigenen Schutz gegen Stornofälle.
Am Einfachsten ist es, wenn der Vermieter dem Gast auf der eigenen Homepage bzw. in der E-Mail-Korre-
spondenz einen Link zu einer Reiseversicherung zur Verfügung stellt.
Haben Sie den Urlaubsstorno-Schutz noch nicht abgeschlossen? Dann lesen Sie mehr dazu in unserer Beilage „VPS-Konventionen“ (S. 26-28).
Autonome Provinz Bozen
Um die Tourismuswerbung in Zukunft noch schlagkräftiger zu machen, wird die sogenannte Gemeindeaufenthaltsabgabe (kurz Ortstaxe) mit 2018 um rund 20 Prozent erhöht.

Die Landesregierung hat auf Empfehlung von Landeshauptmann und Wirtschaftslandesrat Arno Kompatscher beschlossen, ab 2018 die Aufenthaltsabgabe um rund 20 Prozent anzuheben. Der Gästebeitrag betrug bisher zwischen 0,70 und 1,30 Euro pro Nächtigung, je nach Kategorie des Beherbergungsbetriebes.
Tourismusfinanzierung:
Vor knapp 5 Jahren ist das Landesgesetz in Kraft getreten, das die Finanzierung des Tourismus neu aufgestellt hat. Seither ruht die Tourismusfinanzierung auf drei Säulen: Beiträge des Landes Südtirol, der Kurtaxe sowie den Beiträgen der Betriebe. Ziel war es bei Einführung der Ortstaxe, durchschnittlich einen Euro pro Nächtigung einzuheben, so Kompatscher. Doch die diesbezüglichen Gesamteinnahmen betrugen nur etwa 23 Millionen Euro – dies bei 29 Millionen
Nächtigungen.
Das Land Südtirol will mit der Erhöhung dem höheren Budgetbedarf für das Destinationsmarketing begegnen, das im Ländervergleich unter dem Durchschnitt liegt.
Die neue Ortstaxe steigt somit ab 2018 an:
• Vier- bis Fünf-Sterne-Betrieben werden von 1,30 Euro auf 1,60 erhöht,
• in den Drei-Sterne- und Drei-Sterne-S-Häusern steigt der Betrag von 1,00 auf 1,20 Euro und
• 85 Eurocents (anstatt der 70 Cent) fallen in allen anderen Beherbergungsbetrieben, unter anderem bei den Privatvermietern, an.
In der entsprechenden Durchführungsverordnung ist außerdem vorgesehen, dass eine Gemeinde die Ortstaxe auf maximal 2,50 anheben kann, falls sie diese einem besonderen Vorhaben zugute kommen lassen will und ihr dafür ein Gutachten der Tourismusorganisation vorliegt.
Berücksichtigen Sie die Erhöhung der Ortstaxe in der Preisgestaltung für das nächste Jahr, sowie in Ihrer Kommunikation mit dem Gast (z. B. auf Ihrer Website oder bei der Anfragen-Beantwortung...).
Vergessen Sie nicht auf die neuen Tarife der Ortstaxe hinzuweisen, vor allem, wenn es um Anfragen und Buchungen für das Jahr 2018 geht.
Voucher
Die kürzlich veröffentlichten Statistiken der Landesabteilung für Arbeit über den Einsatz der Voucher belegen, dass dieses Instrument zur Regelung von sporadischen und geringfügigen Arbeitsverhältnissen in den Südtiroler Betrieben gut angenommen wurde.
2017 soll in Italien ein Referendum über eine mögliche Abschaffung der Wertgutscheine für Gelegenheitsarbeiten abgehalten werden. Die Handelskammer Bozen spricht sich für die Beibehaltung der Voucher aus, denn sie sind eine wichtiges Instrument zur gelegentlichen Beschäftigung von Arbeitskräften in und außerhalb der Betriebe.
„Das System der Wertgutscheine bringt Vorteile für beide Seiten: für die Arbeitgeber, die flexibel auf einen Beschäftigungsbedarf reagieren können und für die Arbeitnehmer/innen, die unbürokratisch einen Zusatzverdienst beziehen wollen“, so Handelskammerpräsident Michl Ebner: „Wertgutscheine sind nur dann ein schlechtes Instrument, wenn sie schlecht genutzt werden. Sie sollen keinesfalls eine Anstellung ersetzen, sondern ausschließlich in den dafür vorgesehenen Fällen zum Einsatz kommen.“
Die Möglichkeiten zum Einsatz von Wertgutscheinen erstrecken sich von der Erntehilfe über Studentenjobs bis hin zu Aushilfstätigkeiten im Gastgewerbe oder im Einzelhandel. Außerdem finden Voucher auch außerhalb der Betriebe Anwendung, zum Beispiel bei Garten- und Putzarbeiten oder anderen Dienstleistungen im Haus sowie bei Sport- und Kulturveranstaltungen.
Viele dieser Arbeitseinsätze wären ohne Wertgutscheine nicht auf geregelte Weise durchführbar bzw. würden als Schwarzarbeit ohne einen entsprechenden Versicherungsschutz für Arbeitsunfälle durchgeführt. Mitarbeiter/ innen sind daduch unfallversichert und es werden Sozialabgaben für sie eingezahlt.
Der Generalsekretär der Handelskam-
mer, Alfred Aberer, fügt hinzu: „Es ist wichtig, dass der Einsatz der Wertgutscheine weiterhin flexibel gehandhabt wird und keine zusätzlichen Einschränkungen bzw. bürokratische Hürden eingeführt werden. Zudem wäre die Erhöhung des jährlichen Maximalverdienstes über Voucher von 7.000 auf 10.000 Euro zu befürworten.“
© Presse Handelskammer Bozen

VPS-Konvention
Wir weisen darauf hin, dass innerhalb Ende Februar die SIAE-Gebühren auch für Privatvermieter zusätzlich zu den RAI-Gebühren fällig ist.
Die SIAE-Gebühr bzw. die Autorensteuer für TV, Radio, CD, usw. ist jährlich innerhalb Februar (28.02.) fällig. Alle VPS-Mitglieder erhalten auf Grund einer Konvention mit der SIAE eine Reduzierung von 15%.
Mehr dazu erfahren Sie auf Seite 8 in der Beilage „VPS-Konventionen“.
Weiterbildungsprogramm 2016/17
Letzte Möglichkeit noch einen Kurs aus unserem aktuellen Weiterbildungsprogramm 2016/17 zu besuchen. Nutzen Sie die Chance! Denn mit Ende April endet das Kursprogramm „Weiterbilden - Weiterkommen! Wenn nicht jetzt, wann dann?“.
Die gestiegenen Ansprüche an unsere Arbeit, aber auch die Neugier, die Freude am Lernen oder ganz einfach die Lust, einmal etwas Unbekanntes auszuprobieren, bringen Jahr für Jahr mal mehr und mal weniger Privatvermieter dazu, sich für einen oder mehrre unserer Kurse zu entscheiden.
Sie hatten nicht die Möglichkeit einen
unserer bisher angebotenen Kurse zu besuchen?
Dann nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen einen Kurs aus unserem aktuellen VPS-Kursprogramm „Weiterbilden, weiterkommen!“. In den Monaten März und April (siehe blaues Feld) haben wir noch einige wenige Kurse für Sie im Programm:
Angebot raus, Buchung rein So gestalte ich E-Mails, dass daraus Buchungen werden
1 Urlaubswunsch, 5 Hotelangebote, das ist der Schnitt. Wenn Ihre Angebotsbriefe nicht vorzeitig Schiffbruch im Papierkorb Ihrer Gäste erleiden sollen, wenn Sie nicht im unüberschaubaren Meer von E-Mails mitschwimmen wollen, dann lassen Sie sich etwas einfallen!
Referent: Mag. Ines Zorn
Preis: 40,00.- Euro + MwSt.
Termin: Mi, 29.03.2017 von 14.30 bis 16.30 Uhr (2h) - Bozen, Kolpinghaus
Anmeldung: bis Di, 21.03.2017 über VPS
Kartenkunde im Gelände Wandertipps mit Wanderung in Castelfeder
An diesem Tag verbinden wir Theorie und Praxis und behandeln dabei die Themen Höhenmessung, Orientierung (UTM) und Flugrettung. Es wird gezeigt, wie man topografische Karten richtig einsetzt und bei einer gemeinsamen Wanderung kann das Gelernte gleich in die Praxis umgesetzt werden. Somit können zukünftige Wanderungen gut vorbereitet und Gäste genau beraten werden.
Referent: Martin Martinelli, geprüfter Wanderführer und Autor
Preis: 42,00.- Euro + MwSt.
Termin: Do, 30.03.2017, von 13.00 bis 17.00 Uhr (4 h) - Castelfeder (Montan)
Anmeldung: bis Mi, 22.03.2017 über VHS, 0471 061 444 oder info@volkshochschule.it
Sicherheit am Berg
Für Tagesausflüge richtig beraten
Was gehört in einen Rucksack? Sind alle Touren für Jedermann geeignet? Wo muss ich als Gastund Ratgeber achtsam sein? Mit Hilfe einer topografischen Karte kann man den Gast auf besondere Passagen aufmerksam machen. Es wird gezeigt, wie man solche Schlüsselstellen herauslesen kann, um bereits im Vorfeld auf mögliche Gefahrenquellen hinzuweisen. Zudem wird erläutert, wie man professionell einen Notruf tätigt. Ihre Gäste werden Ihnen dankbar sein, dass Sie sich für Ihren Tagesausflug kurz Zeit genommen haben.
Referent: Martin Martinelli, geprüfter Wanderführer und Autor
Preis: 25,00.- Euro + MwSt.
Termin: Di, 11.04.2017, von 19.00 bis 21.00 Uhr (2 h) - Bozen, Waltherhaus
Anmeldung: bis Mo, 03.04.2017 über VHS, 0471 061 444 oder info@volkshochschule.it
Die statistischen Daten unserer Website für das Jahr 2016 liegen nun vor. Zeit, die Zahlen genauer anzuschauen.

Die Website www.suedtirolprivat.com konnte 2016 insgesamt 148.062 Besucher verzeichnen. Davon kommen 60.726 Besucher aus Deutschland und 68.940 aus Italien. Zudem greifen knapp über 30% (45.461 Besucher) über das Smartphone (mobile) und 18% (26.779 Besucher) über das Tablet auf unsere Website zu.
Mehr als die Hälfte der Besucher (79.064 - 53,4%) kommen über Suchmaschinen (wie z. B. Google...), gefolgt von 28.442 Besucher (19,2%), welche über einen direkten Zugriff kommen. Hingegen an dritter Stelle greifen 22.726 Besucher (15,3%) über Social Media Kanälen (allen voran Facebook) auf unsere Webite zu.
Insgesamt wurden 9.500 Aktivitäten (Conversions) auf www.suedtirolprivat. com im letzten Jahr verzeichnet. Davon waren 6.994 Katalogbestellungen, 2.302 Anfragen und 57 Newslettereintragungen.
Insgesamt ein tolles Ergebnis, finden wir!
Schauen Sie doch auch mal vorbei: www.suedtirolprivat.com
Spendenaktion
Und diesen einen, letzten Weg, der über die Berge führt, gingen vier Rittner Ende Oktober 2016. Sie kletterten ihn – und sind nun bei Gott. Vier Alpinisten mit Leib und Seele. Vier Bergretter. Drei Familienväter.

Familien und Angehörige bleiben zurück. Drei Frauen und sieben Kinder. Eltern, Freunde, Kollegen. Und wenn in solchen Schicksalsmomenten auch kaum etwas wirklich Trost spenden kann, so kann man die Familien dennoch unterstützen.
Der Leiter der Bergrettung Ritten-Barbian, Gottfried Fuchsberger, hat aus diesem Grund die Spendenaktion „Unglück am Hochferner“ für die Familien seiner Kollegen ins Leben gerufen. Wie es dazu kam, lesen Sie im rot hinterlegten Feld.
„1 Klick spendet“
Aus diesem Grund haben auch wir beschlossen, die Hinterbliebenen etwas zu unterstützen. So haben wir im Zeitraum zwischen dem 01. und dem 24. Dezember 2016 uns vorgenommen, für jeden neuen Fan auf unserer offiziellen Facebook-Seite (www.facebook. com/suedtirolprivat) 50 Cent an die Aktion „Unglück am Hochferner“ zu spenden und somit die Familien der verunglückten Rittner Alpinisten zu unterstützen.
Durch diese Aktion konnten somit 1.264 Fans (1.264 x 50 Cent) auf unserer Facebook-Seite (https://www.facebook.com/suedtirolprivat/) generiert werden! 632 Euro sind ein erfreuliches Resultat.

Wir haben diesen Betrag verdoppelt, somit kamen den Hinterbliebenen unsererseits Euro 1.264,00.- zu Gute.
Ein herzlicher Dank geht auch an die Agentur Clicktext für den kostenlosen Blogbeitrag unter „Mir drzehln“ auf unserer Website, sowie an Gareth, einer unserer Englisch-Übersetzer, für seinen Beitrag.
Interview zur Spendenaktion „Unglück am Hochferner“
Herr Fuchsberger, wollen Sie uns kurz erzählen, wie die Spendenaktion zustande kam?
Nun. Am 22. Oktober kam es am Hochferner in den Zillertaler Alpen zu einem Bergunglück: Vier Männer waren am Morgen aufgebrochen, um die Nordwand des über 3.400m hohen Berges zu erklettern. Und wurden dann von einer Lawine überrollt. Nach tagelanger Suche konnten die befreundeten Alpinisten nur mehr tot geborgen werden. Drei der Verunglückten waren meine Kollegen bei der Bergrettung Ritten-Barbian – der vierte ebenso, bis vor wenigen Jahren. Vigl, Lun und Zöggeler hinterlassen Familien mit Kindern, die nun mit dem Verlust leben müssen – und es finanziell nicht leicht haben: Peter Vigls Tischlerei muss geschlossen werden, das Vieh auf Thomas Luns Bauernhof kann ebenfalls nicht mehr gehalten werden. Andreas Zöggeler hat vor einigen Jahren ein Haus gebaut, das seine Familie erhalten muss. In den Tagen nach dem Unglück besuchte ich, zusammen mit dem Rittner Bürgermeister, die Familien der Verunglückten. Am Ritten herrschte eine überwältigende Solidarität, die uns in unserer Idee, ein Spendenkonto zu eröffnen, nur bestärkte. So riefen wir die Aktion „Unglück am Hochferner“ ins Leben – und erfuhren große Resonanz. Wenn auch nichts in der Welt die Ehemänner, guten Freunde und Väter zurückbringen kann, so können wir zumindest die finanziellen Sorgen der hinterbliebenen Familien verringern.
Eine wirklich großartige Idee. Wie kommen die Spenden denn den Betroffenen zugute? 100% des gesammelten Geldes gehen an die Familien der Verunglückten. Uli Seebachers Eltern verzichten auf die Spenden, um diese stattdessen Peter Vigls, Thomas Luns und Andreas Zöggelers Frauen und Kindern zu Teil kommen zu lassen. Es gibt bei dieser Aktion keinerlei Spesen, also wird der ganze Erlös am Ende durch drei aufgeteilt!
Touismusanalyse 2017
Voller Spannung hat die Branche vor einem Jahr auf die Reisesaison 2016 geblickt. Wie wird sie sich entwickeln? Welchen Einfluss nehmen Krisen und Umbrüche auf das Reiseverhalten der Deutschen? Welche Länder verlieren und gewinnen in der Gunst der Reisenden und wie kann sich Deutschland als Urlaubsland positionieren? War doch 2015 noch geprägt von Verunsicherung und einer rückläufigen Reiseintensität.
Die vorliegende 33. Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen liefert Antworten auf all diese Fragen. Die unabhängige und gemeinnützige Stiftung hat sich die Reisesaison 2016 genau angeschaut und analysiert und gibt einen Ausblick auf die kommende Saison 2017. Als Basis wurde hierfür ein repräsentativer Querschnitt der deutschen Bevölkerung – über 4.000 Personen ab 14 Jahren – in persönlichen Interviews (face-to-face) zum eigenen Reiseverhalten befragt.
Reiseintensität 2016höher als im Vorjahr
ger unternahmen 2016 eine Urlaubsreise von wenigstens 5 Tagen Dauer. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Reiseintensität damit um 3% (2015: 54%). Als besonders reisefreudig zeigten sich hierbei die 30- bis 54-Jährigen, von denen fast zwei Drittel (65%) eine Urlaubsreise von wenigstens 5 Tagen unternahmen (plus 4% mehr als noch 2015).
Jeder Dritte Reisende mehrfach unterwegs
Etwa jeder vierte Reisende unternahm 2016 zwei Urlaubsreisen von wenigstens 5 Tagen Dauer; jeder zehnte war sogar dreimal oder öfter unterwegs. Hierbei zeigen sich deutliche Unterschiede beim Einkommen und
Alter: 44% der reisenden Ruheständler verreisten mindestens zweimal. Bei den besserverdienenden Reisenden (Haushaltsnettoeinkommen über 3.500 EUR) waren es sogar 45%, die mehrfach ihre Koffer packten. Singles (26%) und Familien mit Kindern (27%) waren dagegen deutlich seltener mehr als einmal unterwegs.
Inlandsreiseziele 2016: Zwischen Bergen und Meer
Deutsche Feriengebiete waren die mit Abstand beliebtesten Reiseziele der Reisesaison 2016. Insgesamt verbrachte mehr als jeder dritte Reisende seinen Urlaub zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen. Im Vergleich
zum Vorjahr erhöhte sich der Anteil der Inlandsurlauber um zwei Prozentpunkte auf 34,2%. Im innerdeutschen Vergleich konnten 3 Regionen besonders viele Marktanteile hinzugewinnen:
1. Bayern (6,9%) verzeichnet ein Plus von 8% im Vergleich zum Vorjahr, 2. Schleswig-Holstein (6,1%) verbucht ein Plus von 20% und 3. Baden-Württemberg (3,1%) ein Plus von 15%.
Weniger Gäste als noch im Jahr 2015 verbrachten 2016 ihren Haupturlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Dennoch bleibt Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt 6,9% der Inlandsurlauber eine der beliebtesten Ferienregionen Deutschlands.
Auslandsreiseziele 2016: Österreich gewinnt
Auch 2016 war Spanien die klare Nummer eins unter den ausländischen Reisezielen der Bundesbürger. Rund jeder siebte Reisende verbrachte seinen Urlaub auf den Balearen, Kanaren oder dem spanischen Festland. Im Jahresvergleich verzeichneten die spanischen Feriengebiete allerdings erstmals seit Jahren einen leichten Rückgang (2015: 14,9%). Etwas weniger Gäste entschieden sich auch für die italienischen Feriengebiete (minus 0,4%), die nichtsdestotrotz die Nummer zwei der beliebtesten Auslandsreiseziele bleiben (7,9%).
Um den dritten Podiumsplatz ist seit Langem wieder ein Zweikampf zwischen der Türkei und Österreich entbrannt (jeweils 4,4%). Während die türkischen Feriengebiete massiv unter den Terroranschlägen und politischen Unruhen zu leiden hatten und mehr als 40% weniger deutsche Touristen begrüßen konnten, steigerte die Alpenrepublik ihren Anteil an deutschen Besuchern um mehr als 15%. Auf den weiteren Plätzen folgen Kroatien und Skandinavien, die beide ihr Vorjahresergebnis steigern konnten. Griechenland und Frankreich hingegen mussten Einbußen hinnehmen.
Nahezu konstant zeigte sich der Fernreisemarkt. Jeder 9. Bundesbürger (11,4%) entschied sich in der vergangenen Reisesaison für ein Urlaubsziel außerhalb Europas, wobei nordamerikanische Destinationen erneut die beliebtesten waren (3,1%).



Reisedauer 2016: Länger als im Vorjahr
Zum zweiten Mal in Folge erhöhte sich die durchschnittliche Reisedauer der Bundesbürger. Nach dem Tiefpunkt im Jahre 2014 mit 12,1 Tagen stieg die Zahl der Urlaubstage vor Ort auf aktuell 12,9 Tage. Zugenommen hat hierbei nicht nur die durchschnittliche Reisedauer, auch die Anzahl der Bundesbürger, die länger als 14 Tage un-
terwegs waren, stieg an: Verreiste im Jahre 2015 „nur“ etwa jeder 4. Reisende (26,7%) länger als zwei Wochen, war es in der vergangenen Saison fast jeder dritte (31,3%).
Innerhalb Europas zeigt sich ein unterschiedliches Bild: Am längsten verweilten die Urlauber in Skandinavien (16 Tage), gefolgt von türkischen (15,1 Tage) und spanischen Feriengebieten (13,4 Tage). Etwas kürzer dauerte ein Urlaub in Griechenland (13 Tage), Frankreich und Italien (jeweils 12,6 Tage) sowie Kroatien (12,3 Tage). Noch weniger Tage vor Ort verbrachten die Bundesbürger in Österreich (11 Tage) sowie den Benelux-Staaten (10,1 Tage).
Am längsten blieben die Bundesbürger auch 2016 im außereuropäischen Ausland. So dauerte eine Fernreise mit 18,6 Tagen deutlich länger als ein Inlandsurlaub (10,7 Tage).
Reisekosten 2016: Höher als jemals zuvor
Mit durchschnittlich 1.166 EUR pro Person gaben die Bundesbürger 2016 mehr Geld für ihren Urlaub aus als jemals zuvor. Diese Summe umfasst nicht nur die reinen Reise- und Unterkunftskosten, sondern auch alle weiteren Ausgaben – vom Ausflug über Souvenirs bis zum Eis am Strand. Innerhalb der Bevölkerung zeigt sich, dass mit dem Alter auch die Ausgaben steigen:
• 14- bis 34-Jährige gaben 1.000 EUR bzw. 78 EUR pro Tag aus,
• 35- bis 54-Jährige ließen sich den Urlaub 1.194 EUR bzw. 92 EUR pro Tag kosten,
• über 55-Jährige gaben mit 1.264 EUR bzw. 98 EUR pro Tag am meisten aus.
Zudem variierten die Reisekosten abhängig vom Reiseziel. So erwies sich ein Urlaub im europäischen Ausland mit 1.171 EUR um 40% teurer als eine Reise innerhalb Deutschlands (831 EUR). Eine Fernreise war sogar rund zweieinhalb Mal so teuer (2.144 EUR) wie ein Urlaub im Inland.
Reiseprognose 2017:
Zahl der Reisenden steigt
Vieles deutet darauf hin, dass die Bundesbürger 2017 noch häufiger un-
terwegs sein werden als 2016. Eine stabile Wirtschaftslage mit einer niedrigen Arbeitslosenquote, ein starker Eurokurs und niedrige Zinsen führen zu einer wachsenden Reiselust. Fast die Hälfte der Bundesbürger (44%) hat schon jetzt feste Reiseabsichten für das Jahr 2017. Jeder 8. plant sogar, mehr als einmal die Koffer zu packen. Dagegen sind lediglich 18% der Bundesbürger schon jetzt sicher, dieses Jahr zu Hause zu bleiben. Im Vergleich zum Vorjahr nimmt die Zahl der Nicht-Reisenden somit um 3% ab (2015: 21%). 38% der Deutschen haben sich derzeit noch nicht entschieden, ob sie 2017 in den Urlaub fahren wollen oder können.
Und wohin wird es 2017 die meisten deutschen Urlauber ziehen? An die Nord- und Ostsee oder in die Alpen? An die Mittelmeerküsten oder doch in die weite Ferne nach Amerika, Afrika oder Asien?
Mehr als jeder 3. Bundesbürger mit festen Reiseabsichten steht genau vor dieser Frage und ist sich noch unschlüssig. Alle Feriengebiete von Sylt bis zu den Seychellen können daher auf Gäste aus dieser Gruppe der Unentschlossenen hoffen, die nur auf das richtige Angebot warten, um zu buchen und die Vorfreude beginnen zu lassen – denn diese ist bekanntlich am schönsten.
Quelle: © 2017 Stiftung für Zukunftsfragen - Tourismusanalyse

Die deutschen Bundesbürger verreisen wieder öfter, bleiben länger vor Ort und lassen sich den Urlaub mehr als jemals zuvor kosten.



57% der Bundesbürger unternahmen 2016 eine Urlaubsreise von wenigstens 5 Tagen Dauer (2015: 54%)
12,9 Tage
dauerte im Schnitt eine Reise (2015: 12,6 Tage).
1.166 EUR
pro Person gaben die Bundesbürger für ihren Urlaub (2015: 1.109 EUR).
VPS-Rezepttipp
Wenn man in Südtirol von einem Krapfen spricht, dann ist damit in der Regel eine kissenförmige, außen eher trockene, mit verschiedenen Marmeladesorten oder Mohn gefüllte Süßspeise mit reichlich „Suchtfaktor“ gemeint. Sie wird deshalb nie alleine, sondern immer hübsch getürmt zu Hauf serviert.
Frau Erika Forcher vom Haus Müller in Dorf Tirol hat uns ihr Rezept verraten. Herzlichen Dank dafür!
Zutaten:
• 1 – 2 EL Butter
• 220 g Weizenmehl
• 1/10 l Milch
• 180 g Roggenmehl
• Salz
• 1 Ei
• Marmelade
• 1 Eigelb
• 1 EL Öl
• 2 EL Sahne
• Öl zum Backen
Zubereitung:
Das Mehl mit dem Ei, dem Eigelb, der Sahne, der Butter, dem Öl, der Milch und dem Salz zu einem Teig verkneten und eine Stunde ruhen lassen. Den Teig nochmals durchkneten und daraus ovale Blätter austreiben. Mit

Marmelade (Kastanien-, Zwetschgen-, Marillenmarmelade) füllen, längs zusammenklappen, die Ränder festdrücken und ausradeln. Im heißen Öl auf beiden Seiten goldgelb backen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und am
besten noch heiß servieren.
Und bloß nicht vergessen: am besten zu einem großen Haufen auftürmen!
In diesem Sinne, MAHLZEIT!
Sie backen oder kochen gern für sich und/oder Ihre Gäste? Sie haben ein Rezept, welches Sie mit anderen Privatvermietern teilen möchten?
Dann melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns darauf, Ihr persönliches Rezept kennen zu lernen und zu veröffentlichen:
Vorschau
Freuen Sie sich auf die nächste Ausgabe der VPS-Nachrichten, welche Anfang April erscheinen wird.
Im April verraten wir Ihnen, was und vor allem wer Sie bei der bevorstehenden Vollversammlung 2017, welche
am 27. April 2017 in der Handelskammer in Bozen stattfindet, erwartet. Seien Sie gespannt!
Zudem haben Sie mit der nächsten Ausgabe wiederum die Qual der Wahl. Wir werden Ihnen wiederum 2-3 verschiedene Vorschläge für die nächste VPS-Studienreise 2017 vorstellen und
Sie können mitstimmen!
Weiters lesen Sie Wissenswertes zur Betriebsberatung, Aktuelles zur Vermarktungsgruppe „südtirol privat“ und Interessantes zur Tätigkeit des Verbandes.
Wir freuen uns schon darauf!
28. Februar 2017
28. Februar 2017
07. März 2017
ab Mitte März 2017
Fälligkeit SIAE-Gebühr
Fälligkeit IVA-Jahreserklärung
Fälligkeit telematische Übermittlung - CU 2017
Terminvereinbarung für die Steuererklärungsbesprechung
Ende März/Anfang April sind Terminvereinbarungen für die Steuererklärungsbesprechung telefonisch oder via E-Mail ab Mitte März möglich. Das diesbezügliche Schreiben bzgl. der Unterlagen erhalten Sie (wie gewohnt Ende März).
16. März 2017
innerhalb 20. April 2017
20. April 2017
27. April 2017
Trimesterbetriebe (MwSt.-Schuld)
Fälligkeit einer evtl. MwSt.-Schuld resultierend aus der MwSt.-Abrechnung des 4. Trimesters 2016
Abgabe der Buchhaltungsunterlagen (d. h. Einnahmen und Rechnungen) der Monate Jänner, Februar, März - 1. Trimester 2017
Bitte beachten Sie den Online-Sprechstundenplan auf www.vps.bz.it und die VPS-Newsletter Ende März
Fälligkeit telematischer Versand der Kunden- und Lieferantenliste für das Jahr 2016
VPS-Vollversammlung 2017
Donnerstagnachmittag in Bozen - Handelskammer, Südtiroler Str. 60, Zimmer 3.01, 3. Stock
Impressum
Herausgeber:
VPS – Verband der Privatvermieter Südtirols Gen. Schlachthofstr. 59 – 39100 Bozen
Telefon 0471 978 321, Fax 0471 981 939 info@vps.bz.it, ww.vps.bz.it
Eingetr. H.reg. BZ, St. u. MwSt.Nr. 00817490212 Gen.reg. BZ Nr. A146001, Sekt. I
Textredaktion/Texte: Dr. Heidi Puff, Ingrid Passler, Sabine Tammerle
Druck: Karo Druck KG, Pillhof/Frangart