DAS EINE-STADT-LEBT-AUF-MAGAZIN № 03/26
Österreichische Post AG RM 26A045201 K 540 0 Hallein
Kunst gegen Krebs
DurchzugsPause
SammelPunkt
2 FRAUEN, 100 SKULPTUREN, 1 ANLIEGEN
WAS SAGEN DIE SALZBURGER:INNEN ZUR NEUTORSPERRE
AUF KRÄUTERSUCHE IM SALZBURGER PARK MIT FRÄULEIN GRÜN
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Inhalt NEU IN DER ALTSTADT
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MARTINA-FLEISCHER KÜCHER & ANGELIKA GRAF ... … sorgen dafür, dass über Brustkrebs und Krebsvorsorge gesprochen wird
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SECHS MONATE NEUTORSPERRE Absolut furchtbar? Oder doch nicht? Was die Salzburger:innen sagen
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Liebe Salzburgerinnen und Salzburger mit Vision …
© ANDREAS KOLARIK
… kennt ihr das? Wenn ihr plötzlich am Abend zum Draußensitzen wieder einen Pullover braucht? Ein Zeichen, dass der Herbst ins Land zieht. Und für uns der Startschuss, wieder für die vision.salzburg loszuziehen! Gemeinsam mit PR-Expertin Martina Fleischer-Kücher und Frauenärztin Angelika Graf waren wir in ihren Lieblingsstores unterwegs. Zwischen Tracht, Schmuck, Lifestyle und feinen Genussmomenten ging es dabei aber um weit mehr als die schönen Dinge des Lebens: Mit ihrem Projekt »Kunst gegen Krebs« wollen die beiden Brustkrebs sichtbar machen, Bewusstsein für die Vorsorge schaffen und möglichst viele Menschen zum Hinschauen bewegen. Eine Shopping-Tour mit Haltung, Herz und jeder Menge Lieblingsstücken. Genau hinzuschauen lohnt sich auch im Hans-Donnenberg-Park. Dort hat Neo-Redakteurin Nadine Pinezits (noch mal: Herzlich willkommen an Bord!) gemeinsam mit Karina Nouman alias »Fräulein Grün« entdeckt, dass am Wegesrand wahre Schätze wachsen. Gänseblümchen, Brennnessel, Wegwarte oder Urkarotte: Wer weiß, was vor der eigenen Haustür sprießt, sieht die Stadt plötzlich mit ganz anderen Augen. Unser Fazit: Gegen vieles ist eben doch ein Kraut gewachsen! Neue Blickwinkel – und vor allem neue Wege – verlangt Salzburg derzeit auch den Salzburger Verkehrsteilnehmer:innen ab: Sechs Monate bleibt das Neutor ab sofort für den motorisierten Verkehr gesperrt. Redakteurin Michaela Hessenberger hat nachgefragt, was Geschäftsleute und Anrainer:innen davon halten. Zwischen Hoffnung auf weniger Verkehr, Sorge um Sichtbarkeit und jeder Menge Veränderungen zeigt sich: Wo sich ein Tor schließt, können sich manchmal neue Wege öffnen. Und weil der Herbst in Salzburg ohne Tracht ungefähr so komplett wäre wie der Rupertikirtag ohne Lebkuchenherzen, widmen wir Dirndl, Lederhose & Co. ein eigenes Special. Dazu serviert Erin Kim Veranstaltungstipps, die alles andere als gewöhnlich sind: von Weltraumwissen über Jazz an unerwarteten Orten bis zu Kunst, Manga und Gänsehaut auf der Festung. Und wie immer gibt’s in unserer Herbstausgabe noch zahlreiche weitere Tipps in Sachen Veranstaltungen sowie Kunst- und Kultur-Highlights.
AUFGEBREZELT & AUFGEMASCHERLT Finde heraus, welcher Rupertikirtags-Typ du bist
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BREAKFAST UND BRUNCH, BITTE! Wir servieren euch die besten Frühstücksspots in Salzburg
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KUNST- UND KULTUR-HIGHLIGHTS
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VON GÄNSEBLÜMCHEN BIS URKAROTTE Kräuterwanderung im Hans-Donnenberg-Park
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Viel Spaß beim Lesen, Entdecken und beim »Neue-Wege-Gehen« wünschen euch
Tanja & Beatrix
MEDIENINHABER, PRODUKTION: CC Media / Beatrix Voggenberger / Schützinggasse 1 / 5400 Hallein // HERAUSGEBERIN Beatrix Voggenberger // CHEFREDAKTION Mag.a Tanja Petritsch-Zopf // MITARBEITER:INNEN DER AUSGABE Michaela Hessenberger, Erin Kim, Tanja Petritsch-Zopf, Nadine Pinezits, Anna Piller-Wolf, Beatrix Voggenberger // FOTOS Andreas Kolarik // GRAFIK & LAYOUT ADWERBA / www.adwerba.at // HERSTELLER // DRUCK Ferdinand Berger & Söhne GmbH // VERTEILUNG an die Haushalte in der Stadt und Umgebung // BLATTLINIE vision. salzburg ist ein liberales Medium, das Anteil am sozialen und kulturellen Leben nimmt, frei berichtet und den lokalen Salzburger Handel unterstützt. Unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen wendet es sich an alle Leser:innen, die hohe Ansprüche an eine umfassende Berichterstattung über Salzburg stellen.
/vision.salzburg
visionsalzburg.at
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edi tor i a l _ i n h alt
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Neu in der Altstadt WHITE HORSE COFFEE BAR Kaffee, Matcha und ein bisschen Geschichte: Die neue White Horse Coffee Bar verbindet modernes, lässiges Design mit historischem Flair. Auf der Karte stehen hochwertiger Specialty Coffee und Matcha, dazu frische Croissants, Bagels und Muffins. Besonders sympathisch: Im ehemaligen Gasthaus zum Weißen Roß sind auch Vierbeiner willkommen.
© DANIELA KRABATH
© MICHAELA EBNER
Kaigasse 8 whitehorse-salzburg.at
IMLAUER BRASSERIE MIRABELL Französischer Charme trifft österreichische Klassiker. Unter dem historischen Gewölbe der IMLAUER Brasserie Mirabell kommen französisch inspirierte Speisen und heimische Lieblingsgerichte auf den Tisch – neu interpretiert, aber mit ihrem ursprünglichen Charakter. Ein Stück französische Lebensart mitten in Salzburg. Mirabellplatz 8 imlauer.com/brasseriemirabell
AYCANICOOK Von der Panzerhalle mitten hinein in die Altstadt: Was 2025 mit Torten begann, bekommt mit der zweiten Filiale von Aycan Afacan einen neuen Standort. Ihre Patisserie ist bunt, mutig und alles andere als gewöhnlich. Die Desserts sind kleine Kunstwerke – verspielt, kreativ und ein süßer Hochgenuss. Universitätsplatz 12 aycanicook.com
© IMLAUER
© KOLARIK ANDREAS
NATURAL WINE DEALERS Frischer Wind in der Kaigasse. Bei Natural Wine Dealers trifft ein sorgfältig kuratiertes Sortiment auf entspanntes BottleshopFlair. Biologisch-dynamisch angebaute, unfiltrierte Weine stehen im Mittelpunkt, dazu gibt es persönliche Empfehlungen von den Weinspezialisten Rafael und Nina. Ein Ort zum Stöbern, Probieren und Austauschen. Kaigasse 24 naturalwinedealers.com 4
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POSH ALLEY CATS Eine Streetwear-Brand erobert die Altstadt: Christian Bernegger bringt mit Posh Alley Cats urbanen Vibe und internationales Flair nach Salzburg. Im Mittelpunkt stehen hochwertige Shirts mit eigens entwickelten Motiven und lizenzierten Charakteren. In jedem Teil stecken kreatives Handwerk sowie eine hochwertige Verarbeitung. Urban, kultig und perfekt passend. Anton-Neumayr-Platz 1 poshalleycats.com © BIRGIT PROBST
ÉCLAT – ACCESSOIRES ZUM VERLIEBEN Kleine Dinge, die einen Look besonders machen: In der Goldgasse eröffnet Nicole Koudelka-Sturm ihr liebevoll renoviertes Geschäft Éclat. Aus Italien und Frankreich kommen zeitlose Accessoires wie Ledertaschen, Modeschmuck, Seidenschals, Tücher und Hüte. Klassisch, stilvoll und mit viel Gespür für besondere Details. Goldgasse 12 eclat_salzburg
© KOLARIK ANDREAS © H30 – VINTAGE SOUL
H30 – VINTAGE SOUL. MODERN ART. H30 ist vieles, nur keine klassische Galerie und kein gewöhnlicher Shop. Hier treffen zeitgenössische Kunst, handgemachte Keramik, Vintage-Möbel und besondere Fundstücke aufeinander. Ein Ort zum Entdecken, Austauschen und Bleiben – mit einer ganz eigenen Mischung aus Kunst, Design und Vintage-Flair.
© BIRGIT PROBST
Herrengasse 30 herrengasse30 DIRNDLFIT Trachtenmode kann mehr als Tradition. Mit dem Konzept DirndlFit schenkt Patricia Fichter alten Dirndln ein neues Leben und verwandelt sie in individuelle Lieblingsstücke. So entsteht ein nachhaltiger Kreislauf für hochwertige Tracht – kreativ, persönlich und zeitgemäß. Anton-Neumayr-Platz 1 aufdirndln.com
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KUNST GEGEN KREBS 6
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OPEN AIR ART EXPERIENCE FÜR MEHR BEWUSSTSEIN ZUR VORSORGE Rund 7.000 Frauen in Österreich erkranken jährlich an Brustkrebs. Die besten Heilungschancen haben diejenigen, bei denen die Krankheit möglichst früh erkannt wird. Über den Krebs selbst und dessen Folgen zu sprechen, fällt nach wie vor vielen Frauen und Angehörigen schwer. Darüber hinaus nehmen nur rund 40 Prozent der Frauen, die ab 45 zu den regelmäßigen, kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen eingeladen werden, dieses Angebot wahr. Tatsachen, die PR- und EventagenturInhaberin Martina Fleischer-Kücher und Frauenärztin Angelika Graf mit ihrer Initiative »Kunst gegen Krebs« stärker ins Bewusstsein rücken und vor allem ändern wollen.
erhält das Projekt nicht zuletzt dadurch, dass Landeshauptfrau Karoline Edtstadler und Bürgermeister Bernhard Auinger die Schirmherrschaft für »Kunst gegen Krebs« übernommen haben.
WIE ES WEITER GEHT – DIE MEILENSTEINE
Dr. Angelika Graf (Projekt-Mitinitiatorin, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe), Andrea Jungmann (Kuratorin), Martina Fleischer-Kücher (Projektinitiatorin, BRILLIANT Communications) und Birgit Limmert (künstlerische Beraterin)
Als wir Martina und Angelika an diesem Mittwochvormittag beim Trachtenspezialisten »Wimmer schneidert« am Beginn unserer vision-salzburg-Tour treffen, sind die beiden voller Elan und Tatendrang. Angelika erzählt uns, dass sie heute jederzeit ins Krankenhaus gerufen werden kann, da eine Geburt angekündigt ist. Schon von Berufs wegen kommt Angelika Tag für Tag mit dem Thema Brustkrebs in Berührung. »Und jedes einzelne Mal, wenn bei einer Patientin der Verdacht auf Brustkrebs entsteht und ich dann höre, dass das Angebot der regelmäßigen, kostenlosen Vorsorgeuntersuchung nicht wahrgenommen wurde, macht mich das sehr betroffen«, berichtet die Ärztin. Martina, Inhaberin der Salzburger PR-Agentur BRILLIANT Communications, ergänzt: »Auch wenn die Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs durch die ›Pink Ribbon‹-Initiative in den letzten Jahrzehnten zwar deutlich gewachsen ist, gibt es trotzdem eine große Hemmschwelle, über die Erkrankung und ihre Folgen öffentlich zu sprechen.«
GANZ SALZBURG SOLL HINSCHAUEN Nicht nur, dass Martina Patientin bei Angelika ist – in den vergangenen Jahren haben die beiden bereits verschiedene Fundraising-Events rund um das Thema Brustkrebs und Krebsvorsorge initiiert. Mit »Kunst gegen Krebs« soll das Vorsorgebewusstsein auf die breite Öffentlichkeit ausgerollt werden. »Bei Fundraising-Events treffen wir vorrangig auf Menschen, die bereits für das Thema sensibilisiert sind«, meint Kommunikationsexpertin Martina. »Mit ›Kunst gegen Krebs‹ möchten wir mehr Öffentlichkeit und Breitenwirkung für die Krebsvorsorge erzielen. Über die Kunst wollen wir dem Thema eine große Bühne in Stadt und Land Salzburg geben.«
ZAHLREICHE KUNSTWERKE – MEHR AWARENESS Genauer gesagt werden nächstes Jahr von 19.6. bis 31.8. Kunstwerke zu verschiedenen Themenbereichen an öffentlichen Orten in Stadt und Land Salzburg gezeigt. »Wie zum Beispiel beim Neutor, Bürgerspital, FranzJosef-Straße, Imbergstraße, Kajetanerplatz oder auch am Kapitelplatz – wo übrigens auch am 19.6. 2027 die Vernissage stattfindet«, wie uns Martina verrät. Und das Ziel der Kunstobjekte? Sichtbar machen, was oft unsichtbar bleibt. Gespräche anstoßen und ein Thema in den öffentlichen Raum tragen, das viele Menschen betrifft. »Und das sind nicht nur die betroffenen Frauen, sondern auch deren Partner:innen, Kinder und Freund:innen. Auch Männer können Brustkrebs bekommen. Über QR-Codes auf den Betonsockeln der Kunstwerke wollen wir Informationen rund um Vorsorge, Früherkennung sowie Unterstützungsund Hilfsangebote für Betroffene anbieten«, fügt Angelika hinzu.
KURATORIUM FÜR KÜNSTLERISCHE QUALITÄT Aber welche Kunstwerke werden dann nächsten Sommer zu sehen sein? Und: Wer entscheidet, was die Salzburger:innen ansprechen und wachrütteln soll? »Das entscheiden nicht Martina und ich«, erklärt Frauenärztin Angelika, »dafür haben wir ein künstlerisches Kuratorium berufen, das das Projekt fachlich begleitet. Es besteht aus Mitgliedern mit Erfahrung im Kunst- und Kulturbereich.« Das Kuratorium soll die künstlerische Qualität des Projekts begleiten, die Arbeiten kuratorisch einordnen und eine sensible Auseinandersetzung mit dem Thema Brustkrebs sicherstellen. Prominente Unterstützung, öffentliche Sichtbarkeit und gesellschaftliche Stärke
Derzeit laufen die Abstimmungen mit Behörden und Projektpartner:innen. Parallel dazu wird das Projekt weiter ausgerollt: Standorte werden konkretisiert, technische Details finalisiert und die Teilnahme für Unternehmen, Institutionen und Unterstützer:innen vorbereitet. »Das ist jede Menge Arbeit, die hier gerade geleistet wird – der Großteil davon übrigens ehrenamtlich, wofür wir allen Beteiligten wirklich von ganzem Herzen danken«, freut sich Ärztin Angelika. Bis Herbst soll der finale Preis für eine Projektteilnahme fixiert werden.
IM HERBST: START FÜR KUNST GEGEN KREBS Das Projekt startet offiziell noch im Herbst. Projektinitiatorin Martina betont: »Es freut uns sehr, dass bereits jetzt so viele Anfragen von Künstler:innen und Unternehmer:innen bei uns eingehen. Das zeigt, dass das Projekt berührt und dass viele Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Teil dieser Initiative zu werden.« Noch ein Geheimnis verrät uns Martina, die auch Spezialistin für Events ist: »Am 1.10.2027, also wenn die ›Kunst gegen Krebs‹-Ausstellung im öffentlichen Raum zu Ende ist, werden dann ausgewählte Kunstwerke bei einem großen Abschlussevent in Schloss Leopoldskron versteigert.« Welche das genau sein werden und wie die Auktion ablaufen wird, wird erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
STAY TUNED: REGISTRIEREN & INFORMIEREN Wer Interesse daran hat, das Projekt KUNST GEGEN KREBS zu unterstützen – sei es als Künstler:in, als Projektpartner:in oder als Sponsor:in –, kann sich ab sofort auf der eigens ins Leben gerufenen Website kunstgegen-krebs.at registrieren und wird dann mit regelmäßigen Projekt-Updates und -Infos versorgt. »Es gibt attraktive Partnerund Sponsoring-Pakete zwischen 5.000 und 50.000 Euro und wir sind für jede Unterstützung dankbar«, meint Kommunikationsexpertin Martina mit einem Augenzwinkern.
TEXT: TANJA PETRITSCH-ZOPF FOTOS: ANDREAS KOLARIK
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Ein Pop-up, das alle Stückerl spielt:
STURMAYR COIFFEURE Auch wenn der Salon von Sturmayr Coiffeure in der Griesgasse unter dem Namen »Pop-up« läuft, hat er mit einem Provisorium wenig gemeinsam. Statt Übergangslösung erwartet die Gäste eine vollwertig designte Ruheoase – und optisch bereits ein kleiner Vorgeschmack darauf, was Sturmayr nach dem Umbau am Hanuschplatz zeigen wird. Geschnitten, gefärbt und gestylt wird mit jener Expertise und Präzision, für die das Salzburger Traditionshaus seit Jahrzehnten steht. Und der Waschbereich? Hat mit flottem Haarewaschen ungefähr so viel zu tun wie ein Sprung in den Teich mit einem Wellnessurlaub. Fällt der Vorhang, heißt es: zurücklehnen, Augen schließen, kurz aussteigen. Martina legt ihre Haare seit rund 20 Jahren vertrauensvoll in die Hände der Sturmayrs – bis hin zu ihrer Hochzeitsfrisur. Eine langjährige Beziehung, ganz ohne Alltagstrott. Denn das Haus beherrscht sein Handwerk und bleibt bei Schnitten, Styles und Trends am Puls der Zeit. Das »Pop-up« bleibt noch bis nächstes Jahr. Danach geht es zurück an den Hanuschplatz – in einen neuen Salon, der auch beim Design neue Maßstäbe setzen soll. Und Martina? Geht natürlich mit. Denn Standorte verändern sich. Vertrauen bleibt und sitzt im besten Fall so gut wie ein Sturmayr-Style.
Griesgasse 31 sturmayr.at
Tracht mit Spaß und nach Maß:
WIMMER SCHNEIDERT
Rochusgasse 6 wimmertracht.at
Für Martina gehört die Tracht zum Flachgau, ihrer Heimat, wie der Jedermann zu Salzburg: zum großen Auftritt genauso wie zum Feiern. Bei »Wimmer schneidert« im Rochushof bekommt das traditionelle Kleidungsstück nicht nur einen modernen Twist, sondern vor allem auch eine persönliche Note. Denn hier kommt zuerst die Frage: Wohin geht die Reise? Gemeinsam mit Filialleiterin Balbina Forsthuber werden zuerst ein Modell und dann die Stoffe für Leib, Rock und Schürze ausgesucht. Dann geht’s an die Handarbeit – das Dirndl wird nach Maß gefertigt. Für Angelika ist genau diese Wahlfreiheit der schönste Teil bei Wimmer. Die fein säuberlich nach Farben geordneten Stoffe reichen vom klassischen Blaudruck bis zum pinken Leinen. Dabei stammen laut Inhaberin Monika Ebner fast alle aus heimischen Webereien, nur einige Seidenstoffe kommen aus Italien. Beim pinken Dirndl sind sich Martina und Angelika einig: ein Lieblingsstück! Schließlich ist die Farbe durch das »Pink Ribbon«, das Zeichen der Brustkrebsvorsorge, zu einem Statement geworden. Dass Wimmer nicht nur Dirndl kann, zeigt der Blick durch den liebevoll eingerichteten Laden: schwingende Röcke, Blazer, Westen, Jeans und Mode für Männer. Tradition nach Maß – aber ganz und gar nicht nach Schema F. 8
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Ein kleines Stück Juwelen-Glück:
JUWELIER LÄHRM »Mein absoluter Lieblingsjuwelier«, schwärmt Angelika. Bei diesen Worten funkeln ihre Augen mindestens so sehr wie die Auslagen bei Juwelier Lährm im Schatz-Durchhaus. Finden würde sie hier jedes Mal etwas. Aber oft kommt sie einfach zum Schauen und Gustieren. Schließlich darf Schmuck hier nicht nur bewundert, sondern auch anprobiert werden. Heute sind es große, bunte Ohrringe, eine funkelnde Brosche und ein opulentes Armband. Und nebenbei holt sie Ohrringe ab, die sie zur Reparatur gebracht hatte. Denn bei Juwelier Lährm überzeugt nicht nur die Auswahl, sondern auch das Handwerk: So verwandeln die Goldschmiede des Hauses auch ältere Stücke, die so nicht mehr getragen werden, in neue Lieblingsstücke. Übrigens gehören das kleine Juwelenparadies im Schatz-Durchhaus und das zweite Geschäft vorne am Universitätsplatz zusammen und das schon seit fast 50 Jahren! Universitätsplatz 16 lährm.com
Linzer Gasse 17 wutscher.com
Mit der Rolltreppe in den Brillen-Himmel
SEHEN!WUTSCHER
Angelika trägt seit ihren frühen Zwanzigern Kontaktlinsen, liebäugelt bei sehen!wutscher aber sofort mit einem markanten schwarzen Modell: »Weil es so gut sitzt, extrem leicht ist – und man damit so schlau ausschaut«, schmunzelt die Ärztin. Auch Sonnenbrillen liebt sie – allerdings »neigen diese bei mir dazu, spurlos zu verschwinden«. Brille oder nicht Brille? Das ist für Martina keine Frage. »Ich gehe nie ohne Brille aus dem Haus«, erzählt sie. Ein bisschen wegen der Kurzsichtigkeit, sehr viel mehr wegen der Leidenschaft. Vielleicht ist sie genau deshalb im Brillenparadies in der Linzer Gasse, das sich über zwei Ebenen erstreckt, voll in ihrem Element. Zwischen Marken wie Lindbergh, Silhouette, FR!TZ EYEWEAR, Hugo Boss und Andy Wolf entdeckt sie ein Modell von Chanel, in das sie sich schockverliebt. Kein Wunder, vereint es doch optische Brille und Sonnenbrille in einem. Quasi Idealzustand! Nach einer Runde durch die zwei Etagen treffen sich beide Initiatorinnen von »Kunst gegen Krebs« bei den unzerstörbaren Sonnenbrillen der österreichischen Marke gloryfy. Ihr gemeinsamer Befund: Ob optisch oder Sonne – professionelle Beratung ist beim Brillenkauf, weil’s dabei auch um die Gesundheit geht, durch nichts zu ersetzen. Außer vielleicht durch eine zweite Brille ...
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The place with a vision:
STIFTSKULINARIUM ST. PETER St.-Peter-Bezirk 1/4 stpeter.at
Nur ein paar Schritte von den Touristenströmen entfernt liegt ein Hideaway, das seit über 1.200 Jahren weiß, wie Gastlichkeit geht: ein Treffpunkt für Menschen und ein Ort für Ideen. Im Innenhof des St. Peter Stiftskulinariums finden Einheimische und Urlauber:innen, Hungrige und Durstige ihren Platz – heute auch Martina und Angelika für eine Shoppingpause und einen Aperitif. Mit dem Haus verbindet sie aber mehr: »Hier haben wir unser Projekt ›Kunst gegen Krebs‹ erstmals öffentlich vorgestellt.« Ein passender Rahmen, denn hier treffen Geschichte, Kulinarik, Wein und Kultur mit gekonnter Selbstverständlichkeit aufeinander – und Kunst gehört zur DNA: als »Kunst am Teller«, aber auch als Kunst am und im Haus. Dafür sorgen Veronika Kirchmair und Claus Haslauer, die das Stiftskulinarium seit über 36 Jahren weiterentwickeln: »Wir bewahren nicht den Status quo. Wir entwickeln ihn weiter.« Und so spielt der Innenhof seine vielleicht schönste Rolle – als Oase mitten in der Altstadt, in der Gespräche länger dauern, Gläser klingen und aus einer kurzen Pause wundervolle Erinnerungen werden.
Wo Fashion-Geschichten geschrieben werden:
STORIES
So viel vorweg: Bei STORIES, einem der Lieblingsstores von Martina und Angelika, wurde nicht nur geshootet, sondern auch geshoppt und geplaudert. Nach 20 Jahren in Modeagenturen haben Sonja und Susi ihren Traum von der eigenen Boutique im ehemaligen Plattenladen verwirklicht – als Ort für Mode und Lifestyle, für Begegnungen und Geschichten, an dem man gerne länger bleibt. Daher der Name! Die hochwertigen Stücke verschiedener Labels kuratieren die beiden Mode-Expertinnen nach Farbwelten. Diesen Herbst sind es Tannengrün, satte Beerentöne und Braun-Schattierungen von Noisette bis Schokolade u. v. m. Angelika probiert einen eisgrauen Pullover – 75 % Kaschmir und 25 % Seide: »Als würde man in eine Wolke schlüpfen«, seufzt sie. Zusammen mit der schmalen Lederhose darf die Wolke mit nach Hause. Martina entscheidet sich für Bluse und Hose in Tannengrün, die sie mit einem Samtmantel kombiniert. Diese sind ein Fixpunkt im STORIES Sortiment. »Perfect match! Ich mag kräftige Farben, Colour-Blocking und starke Muster«, freut sich die PR-Expertin. Und so endet diese Fashion-Story nicht mit einem Punkt, sondern mit zwei vollen Einkaufstaschen.
Sigmund-Haffner-Gasse 16 welovestories.at
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Streetstyle-Shirts trifft Re-Use-Dirndl
HOUSE OF TALENTS Im Schau.Raum.Stadt. bekommen zwei Start-ups die Chance, in Salzburg Fuß zu fassen. Im Erdgeschoß treffen Martina und Angelika auf die Shirts des Labels »Posh Alley Cats«. Martina greift sofort zum Motiv »Breaking News and Hearts«: Der erste Teil passt zur PR-Expertin, beim zweiten lächelt sie vielsagend. Angelika wählt »Blind Love«, einen Engel mit Augenbinde. Dass Bürgermeister Bernhard Auinger dasselbe Motiv ausgesucht hat, passt: Schließlich ist er Schirmherr von »Kunst gegen Krebs«. Einen Stock höher hält »dirndlfit« Tracht im Kreislauf. Gründerin Patricia Fichter nimmt Trachtenkleider an, die ungetragen im Kasten bleiben, repariert und »refresht« sie für neue Besitzerinnen. »Ein Dirndl muss getragen werden«, ist sie überzeugt. So wird aus Ungewolltem wieder heiß Begehrtes – und aus Vintage gelebte Ressourcenschonung. Für viele sei ein Refresh-Dirndl der Einstieg in die Tracht, berichtet die gelernte Schneiderin und Modedesignerin. Und Martina und Angelika sind sich einig: Eine tolle Idee, die den Nachhaltigkeitsgedanken in den Fokus stellt und den Vintage-Trend mit Tradition verbindet.
Anton-Neumayr-Platz 1 schauraumstadt.at
Plainbergweg 41–43 mariaplain.com
Über den Dächern der Stadt:
HOTEL GASTHOF MARIA PLAIN Zum Abschluss geht es nach oben: Von Maria Plain schweift der Blick über Salzburg, die Festung und weiter bis zu den Bergen. Martina und Angelika sind hier regelmäßig zu Gast – wegen der Aussicht, aber mindestens ebenso wegen der Küche. Angelikas Bestellung steht meist schon fest: die Original Moßhammer’s Plainer Bratwurst. Ihre Rezeptur brachte Josef Moßhammer 1830 von seiner Fleischerausbildung in München mit. Bis heute wird sie nur von Generation zu Generation an den nächsten Plainwirt weitergegeben und in der hauseigenen Metzgerei hergestellt. Angelika verrät dennoch ein persönliches BratwurstGeheimnis: »Ich mag sie beidseitig angebraten!« Martina schmeckt hier oben ohnehin alles besonders gut. Ob das an der frischen Luft oder am himmlischen Segen der Wallfahrtskirche liegt? Egal, fest steht: Feiern lässt sich hier bestens – mit zwölf Personen im Stüberl oder bis zu 250 Gästen im Max-Gandolf-Saal. Ein Geheimtipp, erzählen die beiden verträumt, ist der Plainer Christkindlmarkt über den verschneiten Dächern Salzburgs ... aber bis dahin dauert es noch. Und dann wird auch schon die Plainer Bratwurst serviert.
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H E R B S TGEFÜHLE
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Stilherbst in der Altstadt: Leise Töne, starke Wirkung. Natürliche Nuancen, hochwertige Qualitäten, weiche Lederanmutungen schaffen harmonische, geerdete Looks. Neue Trachtenkollektionen bringen frischen Wind in den goldenen Herbst und stilvolle SchmuckHighlights sorgen mit nachhaltig dezentem Luxus für Akzente. Unsere Redaktion hat die Herbst-Zeitlosen der Saison ausgewählt: TEXT: ANNA PILLER-WOLF FOTOS: ANDREAS KOLARIK, HERSTELLER
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FASSUNGSVERMÖGEN.
NACHT-EULE
Erlesene Brillanten, umgeben von 18 Karat Roségold, bilden den standesgemäßen Rahmen für den raffinierten Rauchquarz im Zentrum. Italienische Manufakturkunst à la Al Coro; gesehen bei: Juwelier Dallinger, Kranzlmarkt 4, dallinger.com
Goldener Herbst in schmucker Manier: Orange Saphire und Brillanten zieren ab sofort das Revers »auf animalische ART«. In Kombination mit dem Ring, dessen Saphire um einen ovalen Turmalin gruppiert sind, entsteht ein einzigartiger Herbst-Glamour; gesehen bei: Ulrike Varga, Goldgasse 7, ulrike.varga
ZUM DAHINSCHMELZEN Duftwachs ohne künstlichen oder ungesunden Zusatz, dafür mit viel Potenzial zum Konservieren von Erinnerungen. Tipp: Duftrichtungen in vielen raffinierten Facetten schmelzen lassen und auf cocotravel.com die nächste Auszeit recherchieren; gesehen bei: CÁIT x COCOtravel, caitsalzburg.com, coco-travel.com/deals, cait_salzburg cocotravel.blog
SEITE AN SEITE
GEERDET Die hochwertigen Leder-Sneaker von Joya mit unkonventionellen Details sorgen für einen guten Auftritt und maximalen rückenschonenden Komfort auf ganzer Strecke; gesehen bei: Kybun Joya Salzburg, Pfeiffergasse 16, kyjo-salzburg.at
Für jedes Utensil, jeden Anlass ein eigener Stauraum. Und nicht nur das: Die neuen Taschenformen vereinen kompakte Funktionalität – mal in Shopper-, mal in East-West-Ästhetik; gesehen bei: Éclat, Goldgasse 12 eclat-accessoires.at
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sho p p ing t ip p s
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BEEREN AUSLESE
KOPFSACHE Hut ab vor so viel urbanem Stil: Dabei kommt die Lieblingskopfbedeckung gerne in beerenfarbenem Wollfilz, aber auch in feinem Haarfilz daher. Was im Fachgeschäft am Residenzplatz auf den Kopf kommt, macht den Unterschied zur austauschbaren Massenware; gesehen bei: Hut ab, Residenzplatz 3, hut_ab_salzburg
Stein für Stein aufgereiht fangen die rosa Turmaline das sanfte Herbstlicht ein. Der dazu passende Ring gruppiert die wertvollen Steine gleich zum zeitlos dekorativen Bouquet; gesehen bei: A.E. Köchert Juweliere, Alter Markt 15, koechert.com
SOFT-WALK Natürliche Nuancen, feines Leder, ein kuschelweiches Fußbett und die neue Generation des Absatzes versprechen einen Stil-Herbst mit höchstem Anspruch; gesehen bei: miaShoes, Rathausplatz 3 und im Europark, miashoes.at
CHANGIEREND GOLDENER HERBST Madeira-Citrin, grüner Turmalin und ein Citrin im Tropfenschliff, so großzügig gefasst, dass die Strahlkraft weit über die Saison reicht. Handarbeit aus der Goldgasse war immer schon kultiviert – der Glanz des Altbewährten eben …; gesehen bei: Goldschmiede Steiner, Goldgasse 5, goldschmiede-steiner.at
NATURTALENTE Schmucke Kunde, Handmade-Feeling und moderne Designs vereinen sich in jedem EDELHORN Stück. Natürliches Horn, aus dem auch die farbigen Elemente gefertigt sind, und außergewöhnliches Handwerk sorgen für Freude weit über die Saison hinaus; gesehen bei: EDELHORN, Goldgasse 16 und Getreidegasse 27, edelhorn.at
Altrosa trifft Bordeaux: Das Dirndl aus changierendem Gewebe mit schimmernder Schürze und zarter Spitzenbluse ist die elegante Antwort auf die Kirtagswoche. Sitzt beim Bratl genauso gut wie zwei Stunden später im Theater; gesehen bei: moser Salzburger Trachten, Herbertvon-Karajan-Platz 2, moser-trachten.at
VOLKSTANZ Feminin, elegant und ein bisschen neu aufgelegt sind die Dirndl in angesagtem Blumenbrokat. Das Raffinierte daran: Die Ärmel kann man abknöpfen. Kombiniert mit verschiedenen Schürzen und Accessoire-Upgrades wird im Handumdrehen ein Kirtags- oder Wiesn-Party-Look draus – wunderbar wandelbar; gesehen bei: Goscherl, Goldgasse 6, goscherl_salzburg sh op p i n g t i p p s
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UNTERNEHMEN VORGESTELLT
KI-GENERIERT
Herrenausstatter Wanger:
Von zeitlosem Maß(stab) und neuem Stil TEXT: ANNA PILLER-WOLF FOTOS: EMANUEL BERG, CJC
Dass die Getreidegassen-Adresse ebenso Visitenkarte ist wie das Angebot für anspruchsvolle Herren, weiß Michael Wanger, Betriebswirt und Marketingprofi. Und dass ein Fachgeschäft heute mehr denn je Showroom mit Beratung ist, auch. Gamechanger: neue Vorbilder in der Mode – Stichwort Influencer – und veränderte Einkaufsgewohnheiten. Grund genug, vorauszublicken. Mit handverlesenen Marken, Nischenbrands, zeitlosen Silhouetten und einem Konzept, das Nachhaltigkeit und Zeitgeist vereint, führen Katharina und Michael Wanger ihr Geschäft in die Zukunft. Label-Liebe. Scabal, Lacoste, Fred Perry, Dsquared2, Emporio Armani und Dressler – Marken, die sich groß lesen und gut tragen. Brands, deren Konzept zu Wanger passt, haben seit Jahren ihren Platz beim ersten Herrenausstatter »in der Gasse«. Die Herausforderung: im richtigen Maß und mit Stil erneuern. Neu-Entdeckung. Was Neuerungen anbelangt, setzen die Wangers auf feine Nischenmarken. So überzeugt zum Beispiel der italienische Strickproduzent Artis mit sorgfältig gefertigten Cashmereteilen, die Nachhaltigkeit und eine unverwechselbare Markenidentität vereinen. Qualitäts-Anspruch. Kuratiert wird nach Qualität und Komfort, wenn möglich mit Naturfasern – optimal für Haut und Körper: Baumwolle, Wolle & Co. sind hautfreundlich, 14
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geruchsneutral, atmungsaktiv, hypoallergen, antistatisch und selbstreinigend. »Oft genügt es schon, Anzüge und Pullover aushängen und lüften zu lassen.« Passt zum bewussten Umgang mit Kleidung – und zu einem Sortiment, das statt auf Trends auf lange Freude am Produkt setzt. Slow Fashion. Was bei Wanger immer selbstverständlich war, pushen heute Gesetze und Gesellschaft: natürliche Materialien, Öko-Zertifizierungen, biologisch abbaubare Stoffe, fairer Rohstoffhandel. »Natürlich muss Man(n) für hochwertige Textilien tiefer in die Tasche greifen. Aber das ist wie mit allem im Leben: Entscheiden heißt verzichten.« Die Vorteile: weniger Mikroplastik, natürliche Rohstoffe, lange Haltbarkeit. Kein Trend, sondern eine Haltung, die »anziehend« wirkt. Augenmaß. Mit hochkompetitiven Ideen und Konzepten geht es in den Herbst. Unter ihrer Marke »absolut MOZART« gibt es hochwertige Textilien made in Europa. Mehr Fokus auf das, was Wanger ausmacht: beste Qualität zu erschwinglichen Preisen mit individuellem Touch. Hemden, Anzüge und Jeans gibt es auf Wunsch nach Maß. Casualisierung, Sportivität und neue Maskulinität machen unkomplizierte Outfits gefragt: eine Jeans nach Maß mit zeitlosem Lacoste Polo geht immer, ein angesagter Dsquared2 Sneaker auch. »Jedes Einkaufserlebnis ist emotional – für die Kundschaft sowie für Textilunternehmer:innen. Wir sehen uns als Berater:innen und helfen bei der Kaufentscheidung, damit sich unsere
Kundschaft wohlfühlt und ihr »Ich« durch Kleidung unterstützen.« Die Stärke eines Fachgeschäfts: Es geht nicht um Neues, sondern um das Richtige.
WANGER HERRENMODE Getreidegasse 21 Tel. 0662 8401610 wanger.at
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UNTERNEHMEN VORGESTELLT
Trachten Wenger:
DIE ÜBERRASCHUNG IM ERSTEN STOCK Du gehst wahrscheinlich schon dein halbes Leben daran vorbei. Zwischen Zunftschildern, Selfiestangen und dem dreiundzwanzigsten Souvenirshop übersieht man in der Getreidegasse eine schmale Tür leicht. Nummer 29. Ein kleiner Eingang, ein schmales Geschäft dahinter. Dann gehst du hinauf – und findest dich auf 230 Quadratmetern voller Tracht wieder. Trachten Wenger gibt es hier seit 1969 und ist geblieben, was es immer schon war: ein Familienbetrieb. Geführt wird er von Petra Wenger, die den Laden weiterdenkt, ohne ihn zu verbiegen; gelernt hat sie im elterlichen Trachten-Produktionsbetrieb. Kein Conceptstore, keine Schischi. Stattdessen Stangen voll mit dem, wofür man eigentlich kommt. Und das ist einiges. Dirndl in jeder Bandbreite: von schlicht bis festlich und alles dazwischen, was man trägt, ohne auszusehen wie auf dem Weg zur Kostümprobe. Lederhosen, Trachtenblusen, Schürzen, Herrenmode, Kindertracht. Was eine Tracht erst fertig macht: Schuhe, Tücher, Krawatten, Halsketten – Insider:innen wissen, dass es sonst genau daran scheitert. Das Ganze von STAPF, Spieth & Wensky, K&K Kaiserjäger und aus der eigenen Wenger Linie. Die Ideen entstehen im Team, die Stoffe sucht Petra Wenger bei regionalen Produzent:innen aus, genäht wird in Werkstätten in der Umgebung. »Den traditionellen Walkjanker haben wir auch noch, der gehört für mich dazu. Er kratzt auch nicht mehr wie früher«, lächelt die Inhaberin. Das Beste am Laden ist ohnehin die Zeit, die sich Petra Wenger und ihr dreiköpfiges Team für dich nehmen. Sie schauen sich an, wie der Schnitt am Rücken passt, ob dieses Grün wirklich deines ist oder nur schön am Bügel, und welche Länge der Rock haben muss. Es wird nicht verkauft, sondern beraten. Wer je ein perfekt angepasstes Dirndl getragen hat, weiß, was das wert ist. Ein einziges No-Go gibt es: »Dirndl, die überm Knie enden. Alles andere sehe ich entspannter als die ›Trachten-Etikette‹. Auch weil ich Mutter einer neunjährigen Tochter bin, finde ich einen angesagten Sneaker oder bunte Accessoires charmant. Erlaubt ist, was gefällt und worin man sich wohlfühlt.« Bleibt die Frage: Welche Farben und Modelle geben diesen Herbst den Ton an? »Blau- und Rottöne in allen Varianten, Grün- und Brauntöne. Blusen sind an den Schultern wieder ausladender, also Flügelblusen aus Taft, Baumwollblusen mit Puffärmeln. Letztere sind mein Favorit: Puffärmel finde ich elegant, schmeichelnd, zeitlos. Passt zu Wenger!« Jetzt kennst du das Geheimnis und läufst hoffentlich nicht mehr blind an diesem Schmuckstück vorbei. TEXT: ANNA PILLER-WOLF FOTOS: ANDREAS KOLARIK
TRACHTEN WENGER Getreidegasse 29 Tel. 0662 841677
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tra chte n _ we n g e r
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Neutor: Salzburg findet neue Wege Diese Baustelle wird Salzburg bis 2030 beschäftigen: Wegen des Umbaus im Festspielbezirk ist das Neutor seit 14. September gesperrt. Für Autofahrer:innen heißt es: umdrehen oder großräumig auswei chen. Bis voraussichtlich März 2027 bleibt die Verbindung durch den Mönchsberg für den motorisierten Verkehr gesperrt. Wie Radfahrer:in nen und Fußgänger:innen das Tor weiterhin passieren können – und wie Geschäftsleute sowie Anrainer:innen mit der Sperre umgehen, erfährst du hier. TEXT: MICHAELA HESSENBERGER FOTOS: ANDREAS KOLARIK, SALZBURG MUSEUM/ULBING, BÜRGER:INNEN-INITIATIVE »PLATZ FÜR SALZBURG«
Für die kommenden rund sechs Monate gelten für das Neutor neue Spielregeln: Während der motorisierte Verkehr Pause hat, bleibt das Tor zu Fuß und mit dem Fahrrad passierbar. Das Rad muss allerdings geschoben werden. Nach der ersten Bauphase soll eine Fahrspur wieder öffnen. Einschränkungen bleiben im Zuge des »Festspielbezirks 2030« bis 2030 bestehen. Die Altstadtgarage bleibt indes aus Richtung Riedenburg geöffnet. Auch der Busverkehr muss nun neue Wege nehmen. Die Linien 1, 8, 10 und 22 werden großräumig über die Müllner Hauptstraße umgeleitet; zusätzlich fährt die neue Verstärkerlinie 10E. Stadt und Land Salzburg sowie der Salzburger Verkehrsverbund wollen die Baustellenphase zum Umstieg auf die Öffis nutzen. Insgesamt 20.000 kostenlose Tageskarten, sogenannte »Umsteigertickets«, sollen zum Ausprobieren bewegen.
Roswitha Müller
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ne u to rs p e r re
Freude über weniger Innenstadtverkehr Über weniger Autos und mehr Öffi-Nutzer:innen freut sich Roswitha Müller von der Bürger:innen-Initiative »Platz für Salzburg«. »Von den vielen Tausend Pendler:innen kommt ein Teil mit dem PKW in die Stadt. Wenn sie nun große Schleifen fahren müssen, um an ihre Ziele zu kommen, fragen sie sich wahrscheinlich bald, ob es nicht schlauer wäre, mit dem Bus oder dem Rad in der Stadt unterwegs zu sein.« Müller selbst fährt auch Auto, aber nicht in der Stadt. »Das wäre mir noch nie in den Sinn gekommen! Radeln ist schneller, ökologischer und gesünder.« Auf weniger Verkehr vor der Tür freut sich Karin Rachbauer-Lehenauer, Leiterin des Spielzeug Museum Salzburg. Sie sagt: »Wer mit dem Kinderwagen aus unserem Haus kommt,
den trennt nur ein schmaler Gehsteig von der viel befahrenen Bürgerspitalgasse. Allein vom Baulichen her ist es für uns also besser, so wenig Autos wie möglich zu haben.« Sie verweist auf andere europäische Städte mit ähnlich historisch gewachsener Struktur, wie sie die Mozartstadt hat. »Auch dort ist es ein logischer Schritt, den Individualverkehr einzuschränken und Öffis sowie Radwege zu stärken. Da ist Salzburg aber schon gut dabei.« Geschäftsleute warten ab In der Getreidegasse 47 befindet sich Jeannette Mangs Schuhgeschäft »Bellas«. Es lebt von den Menschen, die vorbeiflanieren. Viele kommen aus der Altstadtgarage oder zu Fuß aus Richtung Riedenburg und Maxglan durch das Neutor. Dass es in der Getreidegasse ohnehin nicht möglich ist, zum Einkaufen vorzufahren, und ihre Kundschaft die Garage weiterhin zum Parken nutzen kann, stimmt Mang zuversichtlich. Daher wartet sie vorerst ab. Mang selbst fährt in Salzburg ohnehin meist Fahrrad. In dieselbe Kerbe schlägt Anamaria Stecher, Geschäftsführerin des »Maison Colloredo«: »Ein bisschen Bauchweh habe ich. Wie es in den kommenden Monaten wird, können wir jetzt schwer sagen.« Bei der Auswahl ihres Geschäftslokals habe sie sich bewusst für eine Immobilie entschieden, die nicht in, sondern ganz nahe der Getreidegasse liegt. »Für mich war attraktiv, dass viele Menschen aus der Altstadtgarage kommen und viele andere mit dem Auto vorbeifahren und uns entdecken. Unsere Sichtbarkeit wird durch die Baustelle sicher etwas leiden«, überlegt sie. Am Universitätsplatz verkauft Christoph Veit frische Blumen. Der Sprecher der Markt-
Karin Rachbauer-Lehenauer
Jeannette Mang
Anamaria Stecher
standbetreiber:innen ist sonst mit seinem großen Marktstand auf Rädern morgens in die Altstadt hinein- und abends wieder hinausgefahren. Jetzt bringt ihm die Neutorsperre sogar Entspannung. Denn während der ersten Bauphase dürfen einige Stände am Grünmarkt auch über Nacht bleiben – und zwar jene, die darum angesucht und eine Bewilligung erhalten haben. »Für uns ist das sogar praktisch, wenn wir nicht jeden Tag zum Markt ein- und am Abend wieder ausfahren müssen«, sagt Veit.
Altstadtbewohner:innen stark herausgefordert »Mit Beginn der Neutorsperre müssen wir Altstadtbewohner:innen immense Umwege zwischen unseren Wohnungen und Parkplätzen in Kauf nehmen«, kritisiert Claudia Schmidt. Sie ist eine von rund zweieinhalbtausend Bewohner:innen der linken Altstadt. Wie viele von ihnen ein Auto besitzen, ist nicht zu erheben, doch Schmidt ist Autofahrerin. Die frühere ÖVP-Baustadträtin wohnt am Alten Markt und hat schon im Sommer an ihren Wegen getüftelt. Wenn sie ihren Wocheneinkauf mit dem Auto nach Hause bringen und den Wagen danach auf ihrem Stellplatz in der Altstadtgarage parken möchte, gelangt sie nicht mehr über die Hofstallgasse und durch das Neutor zur Garageneinfahrt. Eine Möglichkeit: Sie fährt aus der Altstadt hinaus und über den Rudolfskai und Krauthügel, um die Garage von der Riedenburg aus anzusteuern. Schmidt fügt an, dass die Neutorsperre in Kombination mit Bauarbeiten am Makartplatz sowie dem Brückenneubau in der Mildenburggasse (Nähe Eisarena) »eine prekäre Situation für den Salzburger Verkehr darstellt«.
Christoph Veit
Claudia Schmidt
» Einsatzfahrzeuge von Rettungs- und Notfalldiensten sind von der Sperre ausgenommen und können die betroffenen Bereiche bei Einsätzen weiterhin passieren. Außerdem ist die Altstadtgarage ganz normal geöffnet.«
Rotes Kreuz umfährt Neutor ohnehin oft »Für den Rettungsdienst erwarten wir durch die Neutorsperre voraussichtlich nur geringe bis keine Auswirkungen. Einsatzfahrzeuge von Rettungs- und Notfalldiensten sind von der Sperre ausgenommen und können die betroffenen Bereiche bei Einsätzen weiterhin passieren.« Das berichtet Helmut Steinkogler, Bezirksgeschäftsführer des Roten Kreuzes. Unabhängig davon wählen die Teams die Zufahrtswege bereits aktuell je nach Einsatzort und Verkehrslage flexibel. Häufig erfolge die Anfahrt zur Altstadt ohnehin nicht über das Neutor, sondern über alternative Routen. Wie tief die Neutorsperre tatsächlich in den Alltag der Stadt eingreift, wird sich wohl erst zeigen, wenn aus den angekündigten Umwegen gelebte Routine geworden ist.
n e u torsp e r re
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WELCHER RUPERTIKIRTAGTYP BIST DU? Sechs, die dir sicher unterkommen
Wenn es im September in der Salzburger Altstadt, dort wo sonst Reisegruppen im Kreis stehen, plötzlich nach Bratwürstl, Zuckerwatte und Bauernkrapfen riecht, dann ist Kirtagszeit. Der Rupertikirtag ist das einzige Fest, bei dem sich Salzburg nicht für Gäste anzieht, sondern für sich selbst. Und weil man ja schon von Weitem sieht, wer da grad kommt: sechs Typen, die dir zwischen Mittwoch und Sonntag garantiert unterkommen. Einen oder eine davon wirst du erkennen. Wahrscheinlich im Spiegel.
DIE DEBÜTANTIN
DER STAMMGAST
Rot, weil man beim ersten Mal ja nicht auch noch unauffällig sein muss. Die Schürze hat sie mehrmals umgebunden, seit ihr jemand erklärt hat, was die Schleife rechts und links bedeutet. Die Kleine debütiert gleich mit und bindet noch gar nichts.
War schon da, als es noch keine Pfandbecher gab. Kennt den Weg zum Festzelt im Schlaf und weiß, welcher Standler die besten Bauernkrapfen hat. Dafür hat er sich heuer einen neuen Janker gegönnt. Der kann auch gleich anschließend beim Oktoberfest getragen werden.
Leinendirndl, gesehen bei Trachten Forstenlechner, Mozartplatz 4 · Bluse mit Flügelärmeln, gesehen bei Trachten Wenger, Getreidegasse 29 · Kinderdirndl, gesehen bei Lanz Trachten, Getreidegasse / Kranzlmarkt 1
Lodenjanker, gesehen bei Salzburger Heimatwerk, Residenzplatz 9 · Filzhut mit Gamsbart, gesehen bei Aschauer Hüte, Getreidegasse 32
DIE FESCHE
DIE REALISTIN
Braucht für die 400 Meter vom Mozartplatz zum Dom eine gute halbe Stunde, weil sie alle drei Meter fotografiert wird. Der Haarreifen ist kein Zufall, die Tasche auch nicht. Beides hält bis zum letzten Lied im Zelt.
Hat vorher die Wetter-App aufgemacht und gleich zwei Grad Enttäuschung eingeplant. Zieht den Schirm auf und das Seidentuch enger, bevor der erste Tropfen fällt – und steht trocken da, während rundherum alle unter die Dombögen rücken. Der Entenkopf am Griff schaut dabei zu.
Samt-Haarreifen mit Blütenbesatz, gesehen bei Goscherl, Goldgasse 6 · Bast-Tasche mit gehäkelten Blüten, gesehen bei ICON, Münzgasse 2
Handgefertigte Schirme, gesehen bei Schirmmanufaktur Kirchtag, Getreidegasse 22 · PaisleyTuch, gesehen bei Susanne Spatt, Universitätsplatz 9
DER ZUAG’ROASTE
DER STANDLGEHER
Wohnt seit zwei Jahren da, spricht schon fast Salzburgerisch und hat sich für heuer die Lederhose zugelegt. Man sieht ihr an, dass sie neu ist. Ihm auch. In fünf Jahren schaut das beides besser aus.
Interessiert sich exakt null für Tracht und hundert Prozent für alles, was zwischen dem Alten Markt und Kapitelplatz getrunken werden kann. Beim Sporer-Standl bleibt er ohnehin hängen. Der Flachmann in der Filzhülle ist reine Vorsichtsmaßnahme – man weiß ja nie, wie lang die Schlange wird.
Lederhose, gesehen bei moser Salzburger Trachten, Herbert-vonKarajan-Platz 2 · Wildleder-Slipper und Stutzen, gesehen bei Trachten Stassny, Getreidegasse 35
SALZBURGER RUPERTIKIRTAG 23. – 27. 9. 2026
TEXT: BEATRIX VOGGENBERGER FOTOS: ANDREAS KOLARIK, HERSTELLER
Feiner Walnusslikör, gesehen bei Sporer Likör- & Punschmanufaktur, Getreidegasse 39 – und am Stand 93 am Domplatz · Mini-Flachmann mit Filzhülle, gesehen bei Trachten Wenger, Getreidegasse 29
Residenzplatz · Domplatz · Kapitelplatz · Handwerkermarkt am Alten Markt Mehr Infos zum Rupertikirtag
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Zwischen Gänse blümchen und Urkarotte: auf Pflanzensuche in Salzburg TEXT: NADINE PINEZITS FOTOS: ANDREAS KOLARIK
Am Wegrand wächst mehr, als man denkt: essbare Wildpflanzen, traditionelle Heilkräuter und ein Stück altes Naturwissen, das gerade wiederentdeckt wird. Bei einer Kräuterwanderung durch den Hans-Donnenberg-Park zeigt uns Karina Nouman, auch bekannt als »Fräulein Grün«, welche Kraft in Gänseblümchen, Brennnessel und anderen heimischen Pflanzen steckt – und wie einfach es sein kann, die Natur vor der eigenen Haustür neu kennenzulernen. Wir stehen frühmorgens am Eingang des HansDonnenberg-Parks. Zwischen Gräsern, schattenspendenden Bäumen und wilden Büschen zeigt Karina Nouman auf Pflanzen, an denen täglich Hunderte Menschen vorbeigehen. »Die meisten glauben, sie müssten aufs Land fahren, um Heilpflanzen zu finden«, sagt sie und lächelt. »Dabei wachsen sie mitten in der Stadt.« Die Pflanzenexpertin führt seit Jahren Kräuterwanderungen durch Salzburg und zeigt uns, dass selbst ein Stadtpark zur Schatzkammer werden kann. Der Einstieg in die Kräuterwelt braucht dabei auch gar nicht kompliziert sein. Wer mit dem Sammeln beginnt, muss keine seltenen Arten kennen. Karina Nouman empfiehlt, sich anfangs auf wenige, leicht erkennbare Pflanzen zu konzentrieren: »Ein Jahr, drei Pflanzen – das reicht völlig.« Die erste lässt auch nicht lange auf sich warten: das Gänseblümchen. 20
k rä u te rs a m m e l n
Es wächst im Hans-Donnenberg-Park zu Hauf und ist ein absoluter Allrounder. Die darin enthaltenen Saponine wirken schleimlösend und können bei Husten Linderung verschaffen. Gleichzeitig gilt das Gänseblümchen als wundheilungsfördernd. Nicht umsonst wird es manchmal als »kleine Arnika der Wiese« bezeichnet. Auch in der Küche findet es Verwendung: Die Blätter lassen sich wie Vogerlsalat verwenden, die geschlossenen Knospen können ähnlich wie Kapern eingelegt werden. Gerade diese Vielseitigkeit macht das Gänseblümchen zu einer idealen Einstiegspflanze. Zwei Wildpflanzen, aus denen unser Gemüse wurde Ein paar Schritte weiter bleibt Karina Nouman erneut stehen. Vor uns wachsen zwei Pflanzen, die heute kaum noch jemand bewusst wahrnimmt. Dabei sind sie die Vorfahren von Gemüsesorten, die täglich auf unseren Tellern landen. Die Wegwarte mit ihren leuchtend blauen Blüten ist die Urmutter des Chicorées. »Wenn man einen Chicorée blühen lassen würde, hätte er genau diese blaue Farbe«, erklärt die Salzburger Kräuterexpertin. Die Bitterstoffe in den Blättern der Pflanze regen die Verdauung an. »Früher hieß es: Bitter macht lustig (nicht ›Sauer macht lustig‹). Heute haben wir das fast vergessen, weil wir Bitterstoffe aus vielen Gemüsesorten rausgezüchtet haben.« Auch
die Wurzel der Wegwarte hat Geschichte geschrieben. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie geröstet und als Kaffeeersatz verwendet. Daraus entstand der sogenannte Zichorienkaffee. Direkt neben der Wegwarte wächst im Hans-Donnenberg-Park die Wilde Möhre, auch Urkarotte. Verwendet wird die Wurzel, allerdings nur im ersten Jahr. Dann schmeckt sie intensiv nach Karotte, später wird sie holzig. Die weiße Wurzel riecht sogar intensiver als die orange Zuchtform aus dem Supermarkt. Trotzdem mahnt Karina Nouman zur Vorsicht: Die Wilde Möhre gehört zu den Doldenblütlern, einer Pflanzenfamilie, in der sich auch hochgiftige Arten wie der Schierling befinden. »Man muss die Pflanze immer im Ganzen anschauen«, betont sie. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal sei das charakteristische »Nestchen«. Häufig sitzt außerdem eine einzelne dunkle Blüte in der Mitte der Dolde. Die Brennnessel kann weit mehr als brennen »Vor der haben die meisten Respekt«, sagt Karina Nouman wenig später und zeigt auf die Brennnessel. »Dabei ist sie eine der spannendsten Pflanzen überhaupt.« Besonders interessant seien die Brennnesselsamen. Sie enthalten die Vitamine A, B und E sowie wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Je reifer sie werden, desto nussiger schmecken sie. »Wenn die Samen beim Angreifen schon leicht in die Hand rieseln, sind sie perfekt.« Die Wildpflanzenkennerin verarbeitet sie gerne zu Energiebällchen. »Statt in Kakao oder Kokosflocken wälze ich sie in Brennnesselsamen. Das ist fast wie ein Espresso am Nachmittag.« Auch die Blätter der Brennnessel haben viele Einsatzmöglichkeiten. Sie gelten als harntreibend und werden traditionell bei Frühjahrskuren verwendet. Die Wurzel wiederum spielt in der Pflanzenheilkunde vor allem bei Männern eine Rolle und wird wegen ihrer unterstützenden Wirkung auf die Prostata geschätzt. »Man glaubt immer: eine Pflanze, eine Beschwerde, aber genau das stimmt eben nicht.«
Karinas Rat: »Wer mit wenigen Pflanzen beginnt, lernt sie sicher kennen und richtig zu verwenden.«
Urkarotte: Ihre Wurzel schmeckt sogar intensiver nach Karotte als die Zuchtform aus dem Supermarkt.
Gänseblümchen: Das Gänseblümchen ist essbar, wird heilkundlich genutzt und fast überall zu finden.
Brennnessel: Die Samen der Brennnessel gelten als regionales Superfood.
krä u te rsam m e l n
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Walnussblätter statt Chemiekeule Der nächste Fund wartet nur wenige Meter entfernt. Diesmal ist es ein Baum, der Karina Noumans Aufmerksamkeit erregt. Die Walnuss ist für die meisten vor allem wegen ihrer Früchte bekannt, ihre Blätter bleiben dagegen meist unbeachtet. Dabei steckt auch in ihnen viel mehr, als man vermutet. »Gelsen mögen diesen Duft überhaupt nicht«, erklärt sie und reibt ein Blatt zwischen den Fingern. Aus klein geschnittenen Walnussblättern, angesetzt mit Korn oder Wodka, lässt sich eine Tinktur herstellen, die mit etwas destilliertem Wasser und ätherischem Lavendelöl zu einem natürlichen Mückenschutz wird. Die Blätter enthalten außerdem viele Gerbstoffe und wurden früher unter anderem zum Abstillen verwendet. Auch als Waschung können sie genutzt werden, etwa wegen ihrer schweißhemmenden Eigenschaften. Selbst die Geschichte des Baumes ist überraschend: »Die Walnuss ist nicht ursprünglich heimisch, sondern wurde einst von den Römer:innen zu uns gebracht.« Heute gehört sie aber längst zu den vertrauten Pflanzen unserer Umgebung. Wie so oft: Weniger ist mehr Pflanzenwissen entsteht nicht an einem Nachmittag. Man lernt eine Pflanze kennen, begleitet sie durchs Jahr und versteht mit der Zeit, wann sie wächst, blüht und welche Teile sich verwenden lassen. Dazu gehört auch ein respektvoller Umgang beim Sammeln: Die sogenannte »Handstraußregel« erlaubt in Österreich nur kleine Mengen, die in eine Hand passen – sofern die Pflanze nicht geschützt ist. Beim Kräutersammeln geht es aber ohnehin nicht um die Menge, sondern darum, die Pflanzen der eigenen Region wieder als Teil des Alltags zu verstehen. »In erster Linie sind Kräuter Lebensmittel, erst dann Heilmittel«, sagt Karina Nouman. Wer regelmäßig kleine Mengen regionaler Wildpflanzen in den Alltag integriert, holt sich ein Stück Natur zurück. Vielleicht erklärt genau das, warum Kräuterwissen wieder so viele Menschen fasziniert. »Nach der Pandemie haben wir gemerkt, wie wichtig das ist, was direkt vor der Haustür wächst«, sagt Nouman. »Es geht auch nicht darum, Krankheiten zu heilen, sondern sich bei kleinen Beschwerden selbst helfen zu können und wieder Vertrauen in das eigene Wissen zu fassen.« Im Hans-DonnenbergPark wirkt dieser Gedanke plötzlich ganz selbstverständlich. Denn zwischen Parkbank, Spazierweg und Teichufer wächst oft viel mehr, als man auf den ersten Blick erkennt. Man muss nur lernen, hinzusehen.
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k rä u te rs a m m e l n
Fräulein Grüns Wildpflanzenschätze in Salzburg Gänseblümchen Einstiegspflanze: traditionell bei Husten, für die Wundpflege und als essbare Blüte Brennnessel Samen als regionales Superfood, Blätter traditionell zur Unterstützung der Entgiftung und Entwässerung Spitzwegerich Erste Hilfe am Wegesrand: traditionell bei Insektenstichen und kleinen Hautverletzungen Breitwegerich Bei Wandernden beliebt: Blätter als natürliche Unterstützung bei Blasen und kleinen Wunden Schafgarbe Vielseitige Heilpflanze: traditionell bei Verdauungsbeschwerden, Krämpfen und zur Wundversorgung
Wegwarte: Eine Bitterpflanze und die Urmutter des Chicorées.
Mädesüß Das Aspirin der Natur: wird traditionell bei Erkältungsbeschwerden und Schmerzen verwendet Walnussblätter Duftender Helfer: als natürlicher Mückenschutz und für schweißmindernde Waschungen Wegwarte Bitterpflanze: regt traditionell die Verdauung und den Stoffwechsel an; Wurzel als Kaffeeersatz bekannt Wilde Möhre (Urkarotte) Vorfahre unserer Karotte: essbare Wurzel mit intensivem Karottengeschmack Baldrian Traditionell zur Beruhigung und Unterstützung des Schlafs verwendet, untertags konzentrationsfördernd
Walnuss: Aus den Blättern lässt sich eine Tinktur gegen Gelsen ansetzen.
Frühstücken in Salzburg Die besten Tipps
Für die einen ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages, für die anderen reichen Kaffee und Croissant im Vorbeigehen. Und dann gibt es noch jene, die vor neun Uhr schon die halbe Speisekarte bestellen. Kaum eine Mahlzeit ist jedenfalls so wandelbar: Während irgendwo das klassische Semmerl mit Butter und Marmelade auf dem Teller landet, gibt es andernorts Eggs Benedict, Avocado Smash, Pancakes oder Omelette mit zehn verschiedenen Add-ons. Dazu Chai, Specialty Coffee und die neuesten MatchaKreationen. Die Uhrzeit für ein Frühstück ist inzwischen auch ziemlich dehnbar. All-DayBreakfast und Brunch machen aus dem ersten Bissen des Tages eine Angelegenheit, die sich locker bis in den Nachmittag ziehen kann. Gerade am Wochenende wird
daraus gerne ein kleines Ritual, oft mit mehreren Gängen, Kaffee-Nachschub und der berechtigten Frage, ob man wirklich schon gehen muss. Spannend wird es auch bei der Frage, was eigentlich auf dem Teller landet und woher es kommt. Eier aus dem Nachbarort, regionale Milchprodukte und Gemüse von Landwirt:innen aus der Umgebung finden sich immer öfter auf den Frühstückskarten. Gleichzeitig wird ausprobiert, neu kombiniert und darauf geachtet, möglichst wenig wegzuwerfen. Frühstück dreht sich aber längst nicht mehr nur um das, was auf dem Teller liegt, sondern auch um den Ort, an dem man sich für Kaffee, Eier und Gebäck niederlässt. Jetzt bleibt also nur noch die Frage: Wo kann man in Salzburg besonders gut frühstücken? Wir haben uns
durch die unterschiedlichsten Adressen der Stadt probiert und herausgefunden, was wo auf den Tisch kommt – und wo man gerne etwas länger verweilt. TEXT: NADINE PINEZITS FOTOS: ANDREAS KOLARIK, FYN
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DIE KAFFEEMÜHLE IN NIEDERALM Seit der Übernahme im Februar 2024 hat sich in der Kaffeemühle in Niederalm einiges getan: Das Café wurde umfassend renoviert, eine neue Kaffeemaschine ist eingezogen und das Frühstücksangebot wurde deutlich erweitert. In entspannter Lage mit Blick auf den Untersberg lässt sich hier jetzt die erste Mahlzeit des Tages ganz gemütlich angehen. Auf der Karte stehen Kaffeespezialitäten von Afro Coffee, hausgemachte Aufstriche, frisch gepresster Orangensaft sowie verschiedene Frühstückskombinationen für jeden Geschmack. Inhaber Dominik Völk serviert besonders häufig das herzhafte Frühstück in der Etagere und das Ei im Glas mit Salzstangerl. Für alle, die morgens lieber süß unterwegs sind, gibt es Kuchen und Torten, Croissants, Joghurt mit Früchten und warme Waffeln – mit Zimt oder Nutella. Auf den Tisch kommen hier vor allem Salzburger Milchprodukte und Eier aus Abtenau. Und weil Frühstück nicht nur am Wochenende Spaß macht, gibt es das Angebot natürlich die ganze Woche über. KAFFEEMÜHLE, Mitterweg 2, Niederalm/Anif, Tel. 06246 / 723 20, kaffeemuehle-niederalm.at
CAFÉ AM KAI AM SALZACHUFER Ausblick auf die Salzach, guter Kaffee und ein Frühstück mit viel Auswahl: Im Café am Kai stehen neben verschiedenen klassischen Frühstücksvarianten auch Eggs Benedict und Avocadobrot auf dem Programm. Wer es herzhaft mag, kann sich außerdem ein Omelette oder ein Panini bestellen, für die süße Seite gibt es Croissants, Porridge und Kuchen. Bei den Getränken setzt das Café auf eine persönliche Linie: Matcha, Chai und Trinkschokolade kommen ebenso aus der hauseigenen Produktwelt wie der Kaffee. Wer gerne teilt, sollte sich unbedingt die italienische Genussplatte merken. Darauf finden sich verschiedene Kleinigkeiten zum gemeinsamen Durchprobieren. CAFÉ AM KAI, Müllner Hauptstraße 4, Tel. 0662 62 86 85, cafeamkai.at
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DIE ALMGREISSLEREI IN LEOPOLDSKRON Die Almgreißlerei ist Lebensmittel- und Feinkostshop, Bistro und Café in einem und damit auch eine feine Adresse für Frühstück. Besonders begehrt ist hier unter anderem das »Greißlerei-Frühstück« mit weichem Ei, Marmelade, Aufstrich, Käse, Butter und Schinken, dazu gibt’s Kaffee und Orangensaft. Ebenfalls gerne bestellt werden das »Kleine Saure« und das Ei im Glas mit Butter und Salzstangerl. Wer morgens lieber süß unterwegs ist, greift zum hausgemachten Bananenbrot oder einem der vielen Kuchen. Das Brot kommt frisch vom Unterbäck, der Kaffee von C Sol aus Steyr. Mit vollem Magen kann man dann noch durch die Regale stöbern. ALMGREISSLEREI, Georg-Nikolaus-von-Nissen-Straße 6, Tel. 0660 651 63 17, almgreisslerei.at
DAS FYN AM FRANZ-JOSEF-KAI Mit fyn ist ein neues, modernes Frühstücks- und Brunchlokal mit einem ganz individuellen Konzept am Franz-Josef-Kai eingezogen: Statt fertiger Frühstückskombinationen wählt ihr aus einer vielseitigen Karte eure persönlichen Favourites und stellt euch so euer Frühstück selbst zusammen – genau so, wie ihr es mögt. Auf der Frühstückskarte zählen das Beef Tartar, das Avocado Smash, die Süßkartoffel-Pancakes, die Rösti und das Stundenei mit ShiitakePilzen und Sauce Hollandaise zu den Bestsellern. Semmerl sucht man vergeblich, stattdessen kommt ausschließlich Natursauerteigbrot von Papipane auf den Tisch. Fast alles im Fyn ist übrigens Bio, frisch zubereitet wird sowieso. FYN – FEEDS YOUR NEEDS, Franz-Josef-Kai 11, Tel. 0670 656 67 75, feedsyourneeds.at
HOTEL KÖNIGGUT IN WALS Im Hotel Königgut in Wals steht das große Frühstücksbuffet nicht nur Hotelgästen offen. Aufgetischt wird hier für alle, die Hunger mitbringen, eine ziemlich umfangreiche Mischung aus herzhaften und süßen Speisen – von frischem Gemüse, Käse und Wurst über Aufstriche und Joghurt bis zu Kuchen und einer riesigen Teestation. Besonders beliebt ist vor allem die Eier- und Omelette-Bar: Hier lässt sich das eigene Frühstücksei mit zahlreichen Zutaten ganz nach Lust und Laune zusammenstellen. Für Naschkatzen steht sogar ein NusscremeAutomat bereit. Ein Teil der Produkte kommt aus der eigenen Landwirtschaft – etwa die Eier von rund 400 Hühnern, der Honig sowie saisonales Gemüse. HOTEL KÖNIGGUT, Oberfeldstraße 1, Wals, Tel. 0662 / 85 03 93, koeniggut-salzburg.at
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Gute Nachricht: In der Aigner Straße 70 gibt es REVIDERM – und zwar komplett. Die Produkte, die Behandlungen und die Geräte, mit denen die Wirkstoffe überhaupt erst dort ankommen, wo sie hingehören. Gudrun Leitner ist seit 20 Jahren in Salzburg selbstständig und arbeitet seit 40 Jahren mit REVIDERM. Das merkt man weniger am Regal als am Gespräch. Bevor bei Cosmetico irgendetwas aufgetragen wird, wird geschaut: Hautanamnese, Feuchtigkeitstest, ehrliche Einschätzung. Medizinische Kosmetik heißt hier tatsächlich Diagnose vor Behandlung – und nicht jede Haut bekommt dasselbe Programm. Wer Cosmetico kennt, weiß ohnehin: Gudrun Leitner bringt nichts ins Haus, wovon sie nicht selbst überzeugt ist. Am besten machst du dir selbst ein Bild. Zum Kennenlernen gibt's eine REVIDERM Behandlungzum Fixpreis.
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Terminvereinbarung & Beratung: COSMETICO by Gudrun Leitner Aigner Straße 70 | Tel. 0664 466 02 61 cosmetico.at beauty
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Wir haben, was alle sehen!
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Progress Werbung:
v. l. n. r. Herwig Handlechner, Leiter TEAM 7 Flagshipstore Salzburg, Fabian Schwaiger, Progress Werbung
Vitrinen, Backlights, Digital Out of Home und Floor Advertising verwandeln die Salzburger Altstadtgaragen mitten im Mönchsberg in beeindruckende Marken bühnen.
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v. l. n. r.: Michael Kien und Prokurist David Nowotny (beide Progress Werbung), Manuela Krings (Geschäftsführerin Gebrüder Krings Bergbahnen GmbH), Dominik Sobota (Geschäftsführer Progress Werbung)
Die Salzburger Altstadtgaragen sind das direkte Tor zum UNESCO-Weltkulturerbe und einer der spannendsten Werbestandorte der Stadt Salzburg. Mehr als fünf Millionen Passant:innen pro Jahr bewegen sich durch die hochfrequentierten Gänge, in denen die Out-of-Home-Medien von Progress Werbung starke Auftritte für Marken inszenieren. Von digitalen Screens über hinterleuchtete Backlights und eindrucksvoll inszenierte Vitrinen bis hin zu signalstarkem Floor Advertising entstehen Erlebnisräume, in denen Werbung zur Story wird. Besonders eindrucksvolle Kampagnen zeichnet Progress Werbung monatlich mit der Out of Home Trophy in der Kategorie »Salzburger Altstadtgarage« aus. 2026 sichern sich TEAM 7 und die Krings-Familie den Preis und stehen als exzellente Beispiele für die Vielfalt der wechselnden Monatssieger:innen. Erlebnisse im Vorbeigehen TEAM 7 inszeniert ein Sujet mit einer hell hinterleuchteten Naturholzküche im Backlight und zeigt zeitloses Design sowie echte Handwerkskunst. Das Interior Design wird zum strahlenden Lichtpunkt im Mönchsberginneren und zur Einladung in den Flagshipstore in der nahe gelegenen Vogelweiderstraße. Die Krings-Familie wiederum macht mit ihrer Vitrine Lust auf Urlaub: »hoch, höher, Hochalm«. Panorama, Holz, Licht und Screen-Content verdichten das Angebot von Seekarhaus, Kringsalm, Hochalm und Haus Christophorus zu einer kompakten Urlaubsgeschichte, die schon im Vorbeigehen in Salzburg Bergsehnsucht weckt.
Out of Home erreicht die Menschen »Die Salzburger Altstadtgaragen sind für unsere Kundschaft ein unvergleichlicher Standort für starke Markenauftritte. Eine ablenkungsarme Zone mit klaren Sichtachsen sorgt für schnellen Blickkontakt, lädt zum Innehalten ein und macht über Buttons oder QR-Codes einfache Interaktion direkt am Werbeträger möglich. Aus einem kurzen Moment mitten im Mönchsberg wird so ein prägnantes Markenerlebnis. So wird aus Interesse schnell Aktion. Out-of-Home kann das«, so Dominik Sobota, Geschäftsführer von Progress Werbung. 28
p ro g re ss _ we r b u n g
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© FRANZ NEUMAYR
© ANDREAS KOLARIK
SOMMER VORBEI? ZEIT FÜR MEHR PLATZ!
MultiStorage schafft Raum – für Saisonales, Wertvolles und sogar für Kunst. TEXT: TANJA PETRITSCH-ZOPF
Wenn sich der Sommer langsam seinem Ende zuneigt, ist es höchste Zeit, dass große Gartenmöbel, sperrige Sonnenschirme, klobige Griller oder aufblasbare Pools wieder von der Bildfläche verschwinden. Wer dafür in Keller oder Garage keinen Platz hat, findet bei MultiStorage die passende Lösung: flexible Lagerflächen für Privatpersonen und Unternehmen – sicher, unkompliziert und genau in der Größe, die gerade gebraucht wird. So viel Platz wie nötig Ob nur ein Quadratmeter für Winterreifen oder ein großzügiger Lagerraum für Möbel, Akten oder Waren: Bei MultiStorage stehen Lagerräume von 1 bis 200 m2 zur Verfügung. Die Flächen können kurzfristig angemietet werden, langfristige Mietverhältnisse bieten zusätzliche Preisvorteile. Damit eignet sich MultiStorage für den saisonalen Platzbedarf von Familien, aber auch für Unternehmen, die zusätzliche Lagerkapazitäten benötigen.
Raum für Kunst Wer MultiStorage betritt, merkt schnell: Hier geht es um mehr als reine Funktionalität. Helle Gänge, Kunstwerke an den Wänden und eine angenehme Atmosphäre verleihen dem Gebäude einen besonderen Charakter. Immer wieder wird MultiStorage auch selbst zur Bühne für Kunst – zuletzt mit der Ausstellung »Timeline…« des Salzburger Künstlers Thomas Nowotny. Der international tätige Maler, Fotograf und Medienkünstler präsentierte seine Arbeiten in diesem außergewöhnlichen Ambiente und unterstrich damit eindrucksvoll, dass Lagerraum und Kultur einander nicht ausschließen, sondern inspirierend ergänzen.
MultiStorage auf einen Blick ≈ Flexible Größen: von 1 bis 200 m2 ≈ Privat & Business: ideal für Möbel, Saisonartikel, Akten, Waren oder bei Umzug und Renovierung ≈ Optimale Lagerbedingungen: beheizte, gut belüftete Räume mit idealer Luftfeuchtigkeit und Frostsicherheit ≈ Maximale Sicherheit: persönlicher Zutrittscode, Videoüberwachung, Alarmanlage, Sicherheitsdienst und Versicherungsschutz inklusive ≈ Einfach erreichbar: verkehrsgünstige Lage, großzügige Parkplätze und barrierefreier Zugang mit großem Lift ≈ 365 Tage verfügbar: Zutritt täglich von 6 bis 22 Uhr
v. l. n. r.: Der Künstler Thomas Nowotny, Mag. Gabriele Wagner – Leitung Kultur Stadt Salzburg, Mag. Eduard Mainoni – MultiStorage Eigentümer
Sicher & komfortabel Die modernen Lagerräume überzeugen mit idealen Lagerbedingungen, barrierefreiem Zugang und einer verkehrsgünstigen Lage. Individuelle Zutrittscodes, Videoüberwachung, Alarmanlage und ein privater Sicherheitsdienst sorgen dafür, dass persönliche Gegenstände bestens geschützt sind. Gleichzeitig können die Lagerflächen an 365 Tagen im Jahr bequem genutzt werden.
MultiStorage GmbH Scherenbrandtnerhofstraße 11 Tel. 0662 879494 multistorage.at © CHRIS HOFER
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m u lt i stora g e
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Was der Herbstwind bringt …
TEXT: ERIN KIM
Zwischen roten Blättern und Kürbissen gibt es in der Alt stadt ganz besondere Schätze zu entdecken. Von kreativer Selbstfindung bis hin zu Grusel aus Japan ist für alle ein pas sendes Event dabei!
Alles außer gewöhnlich im Salzburger Herbst
Science Meets Fiction 23. September – 7. Oktober Science Meets Fiction vereint Wissenschaft und Kultur. Wer das diesjährige Motto Outer Space hört, denkt direkt an Sterne und Planeten. Bei diesem Festival lernst du darüber hinaus neue, unerwartete Facetten des Weltraums in einer leicht zugänglichen Form kennen. In Zusammenarbeit mit lokalen Kultureinrichtungen steht eine Vielzahl an einzigartigen Veranstaltungen auf dem Programm. Wir verraten dir, welche Highlights in der Altstadt du auf keinen Fall verpassen solltest: Eine Sondervorstellung von Project Hail Mary (24.09., 19:00 Uhr, € 14) und ein Special zum Thema Filmmusik (25.09., 20:00 Uhr, Eintritt frei) kannst du im DAS KINO genießen. Eine Lesung im Bücher Stierle aus Samantha Harveys preisgekröntem Roman Umalufbahnen (03.10., 17:00 Uhr, Eintritt frei) nimmt dich auf eine außerirdische Reise mit. Ob Filmnerds, Weltraumfans oder Wissensdurstige – Science Meets Fiction ist ein Festival für All(e)! Programm: sciencemeetsfiction.org
23.07. – 07.10.
© ANDREAS KOLARIK
Salzi.ArtClub
15.10. © LUKE TALBOT
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he r b st t ip p s
15. Oktober, 17:30 – 19:00 Uhr Kaffee[Kunst] Der Salzi.ArtClub ist ein Ort der Kreativität, Begegnung und Entspannung. Bei monatlichen Pop-up-Events mit dem Konzept Creative Social Club wird frei aus einem Art-Menü mit diversen Kunsttechniken gewählt: Wasserfarbe, Häkeln, Linoprint und viele mehr. Mit wechselnden Locations und Schwerpunkten ist jedes Pop-up etwas Besonderes. Neben dem klassischen Creative Social Club startet diesen Herbst ein neues Konzept: Creative Academy. Hier werden konkrete Skills gemeinsam ausprobiert. Im Oktober freut sich Gründerin Maloe de Reuver auf einen Makramee-Workshop in Kooperation mit der lokalen Künstlerin Noui. Ihre Leidenschaft: handgeknüpfte Taschen mit brasilianischem Vibe. Vor Ort werden dir alle nötigen Utensilien zur Verfügung gestellt. Getränke, Snacks und Musik sorgen für ein lockeres Ambiente. Du brauchst keine Vorerfahrung, um deiner Kreativität freien Lauf zu lassen! Details folgen auf Instagram: @salzi.artclub
Jazz&TheCitysounds
15.10. – 18.10.
15. – 18. Oktober, Eintritt frei Unter dem Motto True Moments wird die Altstadt zur Bühne für Jazz, Global Grooves und Electronic Music. Bei diesem Festival geht es um viel mehr als nur Musik. Jede Performance erzählt eine eigene Geschichte – authentisch, emotional und unverwechselbar. Die Hidden Tracks (Ersttermin: 16.10., 15:00 Uhr, Treffpunkt Makartplatz) führen bei musikalischen Spaziergängen an unbekannte Orte. Künstlerin Crystn Hunt Akron beantwortet die Frage: »Wie klingt Müll?« (17.10., 23:00 Uhr, Kollegienkirche). Bei zusätzlichen Programmpunkten wie Sip and Splash (16.10., 17:00 Uhr, Zwergelgartenpavillon) toben sich Interessierte aktiv künstlerisch aus. Auch für die Kleinsten ist etwas dabei. Im Kinderprogramm wird fleißig gebastelt, musiziert und getanzt. Als Auftakt laden ausgewählte Lokale der Altstadt zu einem lässigen Pre-Opening ein (14.10., 17:00 Uhr). Programm: salzburg-altstadt.at/de/salzburgjazz
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Taschenlampen-Führung
30.10. 31.10. © FESTUNG SALZBURG
Kinder: 30. Oktober, 17:30 & 19:00 Uhr; 31. Oktober, 17:30 Uhr, € 4 (Begleitpersonen € 7,50) Erwachsene: 31. Oktober, 19:00 Uhr, € 7,50 Festung Hohensalzburg Zu Halloween wird die Festung gemeinsam im Dunkeln erkundet. Mit jeder halben Stunde verändert sich nachts die Atmosphäre. Das Licht der Taschenlampen wirft Schatten auf historische Mauern und erweckt sie zum Leben. Markerschütternde Schreie von Mardern bescheren besondere Gänsehaut-Momente. Bei der Führung für Erwachsene stehen besonders düstere Themen auf dem Programm. Die Zauberer-Jackl-Verfolgungen oder die Vergangenheit der Festung als Gefängnis stillen die Neugier auf das Morbide. Weitere Highlights sind Hidden Spots, die bei regulären Führungen nicht betreten werden können. Ob als Vampir, Zombie oder Hexe – wer sich zu Halloween verkleidet, kann gerne im Kostüm erscheinen. Die Taschenlampen-Führungen sind jedes Jahr schnell ausgebucht. Zu einer schnellen Anmeldung wird dringend geraten. Noch ein Geheimtipp: Auch an anderen Tagen besteht die Möglichkeit, nach der offiziellen Öffnungszeit der Museen auf der Festung zu verweilen und den Sonnenuntergang über den Dächern der Altstadt zu genießen. Anmeldung: festung-hohensalzburg.at
Manga Macabre 6. November, 17:00 Uhr, Eintritt frei Buchhandlung Neues Leben Mit dem Verein Rikoki verwirklichen drei junge Salzburgerinnen einen Traum für Fans von Manga, Anime und japanischer Literatur. Regelmäßig können sich Gleichgesinnte bei Lesekreisen und saisonalen Special- Events austauschen oder zur Ruhe kommen. Das Motto des diesjährigen Herbst-Specials: Manga Macabre. Von Sherlock Holmes bis Das Dekagon-Haus: Westliche Krimi- und Horrormotive in Manga & Anime. Rose, Emma und Fabia geben dir einen Einblick in die japanische Popkultur und zeigen Parallelen zur westlichen Kriminalliteratur auf. Neben Buch- und Manga-Vorstellungen sind ein Quiz, eine Tombola sowie verschiedene Spiele geplant. Passend zum Flair britischer Krimis darf eine Tea Time mit Snacks natürlich nicht fehlen. Auch Cosplayer:innen sind bei Manga Macabre herzlich willkommen. Keine Zeit an diesem Tag? Nicht traurig sein – jeden Freitag lädt Rikoki zu einem gemütlichen Manga Café ein. Im Keller der Buchhandlung Neues Leben warten rund 500 Manga darauf, gelesen zu werden. Und pssst ... Der Spaß ist kostenlos! Weitere Events: rikoki-mangacafe.com
6.11.
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h e r b st t i p p s
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Die Stiftung Mozarteum tanzt in die neue Konzertsaison GAUTIER CAPUÇON © ANOUSH ABRAR
CHRISTIANE KARG © GISELA SCHENKER
Feurig-beschwingt startet die Stiftung Mozarteum in die neue Konzertsaison: ¡Tango! steht für Leidenschaft, Sinnlichkeit, Intensität – die nunmehr vierte Edition des beliebten LatinoMozart-Musikfests als Saisonauftakt steht heuer ganz im Zeichen des flammenden Musikstils, der sich um die Jahrhundertwende von Argentinien aus auf der ganzen Welt verbreitete. So verschreibt sich das Cuarteto SolTango ganz der Misión Tango (8. Okt.), während unter dem Motto Canciones & Danzas bei Pablo Barragán & Friends Mozart und iberoamerikanische Stimmen zu einem mitreißenden Zusammenspiel zueinander finden (9. Okt.). Beim ersten Meisterkonzert der Saison begibt sich die weltweit gefeierte Sopranistin
und begeisterte Lied-Erzählerin Christiane Karg mit einem versierten Ensemble auf eine Reise durch die Straßen von Buenos Aires. Astor Piazzolla, Alberto Ginastera, Carlos Guastavino und natürlich Mozart stehen auf dem Programm. Hier vereinen sich Leidenschaft, Melancholie, Hingabe und Rhythmus mit der Gefühlswelt der Wiener Klassik zu einem stimmungsvollen Konzerterlebnis (10. Okt.). Abgerundet wird LatinoMozart mit einem Latino-Clubbing und Konzerten für Kinder.
Musikalische Herbsthighlights Die Reihe Meisterkonzerte hat sich mittlerweile etabliert, bringt sie doch einen Reigen an renommierten Künstlerpersönlichkeiten in die Mozart-Stadt. Mit seiner musikalischen Ausdrucksfähigkeit, großen Virtuosität und seiner reichen, resonanten Klangfülle zählt Gautier Capuçon zu den angesehensten und erfolgreichsten Cellisten unserer Zeit. In seinem Meisterkonzert präsentiert er Juwelen des Repertoires für Violoncello und Klavier von Brahms, Mendelssohn und Schumann und macht mit Piazzolla einen Abstecher in die Welt des Tangos (17. Nov.).
TREVOR PINNOCK © GERAD COLLET
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k u nst _ & _ k u lt u r t ipp s
Ein unverzichtbarer Termin in Salzburgs Konzertkalender ist Mozarts Requiem, das traditionell an dessen Todestag, am 5. Dezember, im Großen Saal des Mozarteums aufgeführt wird. Heuer leitet Trevor Pinnock, der im Dezember seinen 80. Geburtstag feiert, die Aufführung
mit dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Bachchor Salzburg. Mit Lauryna Bendžiūnaitė, Catriona Morison, Richard Croft und Tareq Nazmi steht ein ausgesuchtes Gesangsquartett auf der Bühne.
Große Musik in kleiner Besetzung Bei den Sofa-Konzerten stehen anerkannte Musiker:innen und Newcomer:innen aus Salzburg im Rampenlicht. Zwischen den Stücken erzählen sie, wie sie zur Musik kamen, was sie bei ihren Auftritten bewegt und geben die eine oder andere Anekdote zum Besten. Beim ersten Sofa-Konzert der Saison lassen Lorenz Widauer und Avin Ahmadi mit Trompete und Oud Ausschnitte ihres Albums Until We Meet Again erklingen, Pianist Marcus Paul Hasenauer spannt einen Klangbogen von Beethoven bis Alexander Skrjabin und Mezzosopranistin Tamara Obermayr präsentiert einen bunten Strauß an Liedern sowie Arien von Nadia Boulanger und Claude Debussy bis hin zu Mozart (27. Okt.) Donnernde Orgelklänge in düsterer Atmosphäre: An Halloween verwandelt sich der Große Saal in eine tönende Kathedrale. Auf dem Programm steht eine tongewaltige Performance zwischen Gänsehaut und Ekstase auf der Propter-Homines-Orgel. Das altehrwürdige Mozarteum wartet danach mit einem Clubbing – dem R(av)equiem – auf, mit Salzburgs Clubkultur-Legende DJ Dr. Schönhart (31. Okt.). Werbung
Bei den after work-Konzerten treiben die Klangfarben ganz besondere Blüten, dafür sorgen die ungewöhnlichen Besetzungen mitsamt den packenden Crossover-Programmen. Zu Luft- & Saitensprünge verführt das Duo Spielwerk mit der Kombi aus Gitarre und Tuba und einem spritzigen Programm von Bach bis Zawinul (5. Nov.). Das Konzertformat Klassik pur widmet sich hochtalentierten jungen Musiker:innen. So stellen sich die Gewinner:innen des Internationalen Mozartwettbewerbs der Universität Mozarteum sowie der Lilli-Lehmann-Medaille vor (1. Dez.). Die Schwestern Sophie und Ania Druml spielen ihre Saiteninstrumente sowie Klavier auf allerhöchstem Niveau. Unter dem bezeichnenden Motto Vierhändig & Vielsaitig erklingt Klassisches von Mozart bis Debussy (17. Dez.).
SOPHE UND ANIA DRUML © JULIA WESLEY
CUARTETO SOLTANGO © ANDREJ GRILC
DUO SPIELWERG © TOBIAS EPP
Infos und Tickets: mozarteum.at/ saisonkonzerte
Kunst & Kultur Sound of Music Salzburg Im September 2026 eröffnet auf dem historischen Areal von Schloss Hellbrunn ein neues Museum, das erstmals ganz der Welt von The Sound of Music gewidmet ist. Die immersive Ausstellung verbindet die Geschichten des legendären Films von 1965, des Musicals von Rodgers & Hammerstein und der echten Familie von Trapp. Besucher:innen können auf den Spuren der Originaldrehorte wandeln, multimediale Inszenierungen entdecken und den berühmten Pavillon (»Gazebo«) im Schlosspark erleben. Mit einer faszinierenden Verbindung aus Film, Musik und Geschichte eröffnet das Museum einen einzigartigen Zugang zu einem Kulturphänomen, das Menschen auf der ganzen Welt bis heute begeistert.
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PUPPETS!FESTIVAL von 23. – 26. Oktober 2026
© SALZBURG MUSEUM, »THE SOUND OF MUSIC« © 1965 20TH CENTURY STUDIOS, INC. ALL RIGHTS RESERVED
SOUND OF MUSIC SALZBURG Ab 20. September 2026 Fürstenweg 35, Hellbrunn www.salzburgmuseum.at
Erneut lädt das Salzburger Marionettentheater herausragende internationale Künstler:innen ein, um mit ihren Produktionen zu zeigen, wie spannend und vielseitig Marionettenspiel heutzutage sein kann. Das Salzburger Ensemble zeigt erstmals seit 2023 den Karneval der Tiere – eine animalische Trilogie wieder mit Livemusik! Benjamin Schmid ist erneut sowohl als Solist als auch als musikalischer Leiter für die Studierenden der Universität Mozarteum dabei. Ein ganz besonderes Erlebnis! Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren.
MARIONETTENTHEATER Tel.: 0662 872406, info@marionetten.at,
Mehr Informationen unter www.marionetten.at
kunst _ &_ ku lt u r t i p p s
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VERANSTALTUNGSKALENDER SEPTEMBER OKTOBER FR 18 – DO 24 DACHSTEINDIALOGE Internationales Festival für Toleranz in Filzmoos und Ramsau dachstein-dialoge.at
SA 03 ORF – LANGE NACHT DER MUSEEN 18–24 Uhr, ein Ticket für alle Häuser langenacht.orf.at
SA 24
SA 19 L’ITALIANA IN ALGERI Opernpremiere im Salzburger Landestheater salzburger-landestheater.at
SA 03 – SO 04 SALZBURGER SPIELETAGE im EUROPARK, mit Spielenacht am Samstag bis 01:00 Uhr, über 1.000 Spiele zum Ausprobieren spielzeugschachtel.at
SA 24 – SO 25
MI 23 – SO 27 SALZBURGER RUPERTIKIRTAG salzburg-altstadt.at/de/rupertikirtag
noch bis SO 01.11 EDELWEISS FOREVER Landschaft, Musik, Tracht, Volkskunde Museum Monatsschlössl Hellbrunn salzburgmuseum.at ©WILDBILD
MI 21 – SO 25 CIRQUE DU SOLEIL: OVO in der Salzburgarena, Premiere am 21. um 20 Uhr, dazu Zusatzvorstellungen am Freitag und Samstag salzburgarena.at
NOVEMBER
NUKRANOX Electro-Nacht im Messezentrum Salzburg, Indoor-Wald inklusive nukranox.at
KUNST- & DESIGNMARKT in der Brandboxx Bergheim, 140 junge Kreative, 10–18 Uhr kunst-designmarkt.at
DO 12 – FR 13 NORDLICHTER Orchesterkonzert der Salzburger Kulturvereinigung im Großen Festspielhaus, 19 Uhr kulturvereinigung.com FR 13 HALLEINER WEIHNACHTSMARKT Alte Saline, jeweils FR-SO bis 20. Dezember weihnachtsmarkt-hallein.at SA 14 BOB DYLAN in der Salzburgarena salzburgarena.at
© LUKAS ANZINGER
SA 14 INA REGEN im Rockhouse rockhouse.at
DO 22 SUCCESS SOIRÉE im Club Balboa, Gstättengasse 7, ab 18 Uhr – Keynote von Karin Teigl: »Mut. Losgehen. Auffallen. Den eigenen Weg wählen.« desenz.at/success-soiree
MI 25 WINTERFEST Festival der zeitgenössischen Zirkuskunst im Volksgarten, bis 6. Jänner winterfest.at FR 27 SALZBURGER ADVENTSINGEN im Großen Festspielhaus, bis 13. Dezember salzburgeradventsingen.at
RUPERTIKIRTAG SALZBURG
SUCCESS SOIRÉE
CLASSIC & MUSICAL & SOUL
18.12.26 ANDRÄKIRCHE, 20 UHR
STIMMEN, DIE BERÜHREN Große Stimmen, junge Talente und ein mitreißender Mix aus Klassik, Musical und Soul. Christmas Spirit lässt in einzigartigen Kirchenkulissen Konzertabende entstehen, die berühren und begeistern.
DA N I E L GUTMANN
I L D I KÓ RAIMONDI
MYRA MAUD
B A R I TO N
SOPRANISTIN
SOULSÄNGERIN
Die international gefeierte Opernsängerin Ildikó Raimondi, Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, trifft auf Daniel Gutmann, Shootingstar des Staatstheaters am Gärtnerplatz München, und die mit Platin ausgezeichnete Soul-Sängerin Myra Maud. Sie stand bereits mit Weltstars wie Céline Dion, Enrique Iglesias und Quincy Jones auf der Bühne. Gemeinsam begeistern sie mit Klassik, Musical, Jazz und Soul – in einzigartigen Crossover-Momenten und ausdrucksstarken Soli.
NACHWUCHS AUF AUGENHÖHE Die Ausnahmetalente der Goldenen Note stehen Seite an Seite mit den Stars auf der Bühne – gemeinsam und mit eigenen Soli. Ein Abend, der bewegt und berührt.
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