… wir gestehen: Wir lieben den »Summer in the City«! Wenn die Stadt an jeder Ecke, in jedem Park, auf jedem Platz vibriert, pulsiert und lebendig und vielfältig wie sonst nie ist.
PISTAZIE, GRANNY SMITH, TANNE & CO. Surft mit uns auf der grünen Styling-Welle!
SOMMER, SONNE, FREILUFT-KINO
Wo ihr in Salzburg Filme unter Sternen genießen könnt. 20
ÖSTERREICHISCHE KÜCHE MIT TWIST serviert das Restaurant Merkel & Merkel in der Riedenburg.
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Eines unserer Sommer-Highlights sind die vielen Freiluft-Kinos: Ein lauer Sommerabend, ein guter Film, nette Menschen – was will man mehr! Und das in vielen Fällen wie beim Sternenkino am Kapitelplatz sogar kostenlos. Dieses feiert heuer seinen 10. Geburtstag – wir haben Gründerin Cornelia Thöni gratuliert.
Sommerzeit in Salzburg ist Kultur-Highseason! Einer, der aus der Salzburger Kulturszene nicht mehr wegzudenken ist, ist Linus Klumpner, der Mann für Mozart in Salzburg. Unsere Redakteurin (und Linus’ ehemalige Studienkollegin) Anna Piller-Wolf hat mit ihm seine Lieblingsplatzerl besucht. Apropos Lieblingsplatzerl: Mit der »Orangerie Salzburg – Panorama | Welterbe« bekommt die Stadt ab 27. Juni einen neuen Top-Spot in Sachen Welterbe inklusive Comeback des legendären Sattler-Panoramas. Außerdem in dieser Ausgabe: zahlreiche weitere Tipps in Sachen Veranstaltungen sowie Kunst- und Kultur-Highlights.
Was den Sommer in Salzburg erst so richtig komplett macht? Logisch: die Festspiele und der Jedermann! Jahr für Jahr lebt und stirbt der reiche Mann am Domplatz an der Seite seiner Buhlschaft. Und die ist heuer neu! Dass Roxane Duran aber weit mehr als nur die neue Frau neben Philipp Hochmair ist, durften wir im Gespräch mit der Schauspielerin über Theater, Trubel und Tango-Training herausfinden.
Für Sommerstimmung in Salzburg sorgen vor allem auch die vielen Cafés, Bars und Restaurants: Redakteurin Michaela Hessenberger hat sich unter den schattigen Kastanien im Gastgarten des Restaurants Merkel & Merkel allerlei Feines auf der Zunge zergehen lassen. SpoilerAlarm: Sie war begeistert. Und: Anna Piller-Wolf surft dieses Mal in Sachen Summer-Style auf der grünen Welle durch die City. Ihr seht: voller Einsatz – nur für euch!
Viel Spaß beim Lesen und einen super City-Sommer wünschen
Die neue Buhlschaft zwischen Paris, Filmset und Domplatz.
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MEDIENINHABER, PRODUKTION: CC Media / Beatrix Voggenberger / Schützinggasse 5400 Hallein // HERAUSGEBERIN Beatrix Voggenberger // CHEFREDAKTION Mag. Tanja Petritsch-Zopf // MITARBEITER:INNEN DER AUSGABE Michaela Hessenberger, Tanja Petritsch-Zopf, Anna Piller-Wolf, Beatrix Voggenberger // FOTOS Andreas Kolarik // GRAFIK & LAYOUT ADWERBA www.adwerba.at // HERSTELLER // DRUCK Ferdinand Berger & Söhne GmbH // VERTEILUNG an die Haushalte in der Stadt und Umgebung // BLATTLINIE vision.salzburg ist ein liberales Medium, das
Anteil am sozialen und kulturellen Leben nimmt, frei berichtet und den lokalen Salzburger Handel unterstützt. Unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen wendet es sich an alle Leser, die hohe Ansprüche an eine umfassende Berichterstattung über Salzburg stellen.
STORIES, GEWINNSPIELE UND BEHIND-THESCENES? Auf unseren Online-Kanälen!
2ND LOVE – POP UP SHOP BY CARLA Vintage und Second Hand erleben einen anhaltenden Boom. Die Caritas Salzburg reagiert darauf mit einem carla Pop-up-Store in der Kaigasse 8. Von Juni bis Dezember bietet dieser ein sorgfältig kuratiertes Sortiment aus hochwertiger Mode, Accessoires und besonderen Einzelstücken. Mitten im lebendigen Viertel richtet sich das Angebot gleichermaßen an Einheimische, Studierende und Besucher:innen der Stadt.
Kaigasse 8
2ndlove_bycarla
DE MARTIN PINSA TO GO
Neben seinem beliebten Eissalon in der Münzgasse hat Paolo de Martin nun auch ein Pinsa-to-go-Lokal eröffnet. Die Pinsa »a portafoglio« besteht aus einem Hefeteig aus Soja-, Reis- und Weizenmehl, wird mit kalten Zutaten belegt und wie eine Brieftasche gefaltet.
Preis: 8,90 – 14,90 €. Varianten z. B. mit Mortadella/Burrata, Bresaola/Parmesan oder vegan. Außen knusprig, innen fluffig und leicht.
Münzgasse 1, demartin.de
Neu in der Altstadt
PERFECT MODA
FYN FEEDS YOUR NEEDS
Beginne deinen Tag ganz nach deinem Geschmack. Bei fyn darfst du dir zusammenbasteln, worauf du gerade Lust hast, oder du kannst dich beim Brunch von fyn’s Favourites überzeugen lassen. Nach dem Frühstück ist vor dem Lunch – unkompliziert, schnell, aber ohne Qualitätsabstriche. fyn ist es wichtig, eine lockere Atmosphäre zu schaffen – mit guter Musik, einem motivierten Team, Kaffeewundern und leckeren Drinks. Frisch gekocht, saisonal gedacht und mit Herzlichkeit serviert. Pur. Individuell. Ehrlich.
Franz-Josef-Kai 11, feedsyourneeds.at
Mit viel Gespür für Trends und Leidenschaft hat Kerstin Aichinger im März 2026 die Damenboutique Perfect Moda im Andräviertel übernommen. Die seit zwölf Jahren etablierte Boutique verbindet italienische Fashion-Trends mit ausgewählten Handtaschen, Accessoires und Schuhen. Persönliche Beratung, faire Preise und eine herzliche Atmosphäre machen den Einkauf zu einem besonderen Erlebnis. Ab sofort können auch »Private Shopping Nights« außerhalb der Öffnungszeiten gebucht werden.
Wolf-Dietrich-Straße 11, perfect_moda_salzburg
WIELANDIN
In ihrem exklusiven Salzburger Studio bietet Sabine Wieland das Emerald Lashlift an – eine entwickelte PremiumTechnik zur schonenden und sichtbaren Veredelung der Naturwimpern. Ergänzt wird das Angebot durch die Skin & Glow-Analyse mit moderner Prysm iOTechnologie für individuelle Haut- und Well-Aging-Beratung. Verwendet werden ausschließlich dermatologisch geprüfte Produkte aus EU-Produktion.
Sigmund-Haffner-Gasse 14, diewielandin.at
ATELIER PEGER
Das Atelier peger führt die ehemalige Atelier Galerie Peger in der Kaigasse fort und verbindet Arbeitsraum, Galerie und Ort der Begegnung. Im Mittelpunkt stehen zeitgenössische Kunst, Salzburg-Motive, Figuren, Tiere und Skulpturen. Geleitet wird das Atelier von Peter Gerl, Künstler, Bildhauer und Mathematiker. Ergänzt wird das Angebot durch Malseminare, Zeichenkurse und Mathematik-Nachhilfe (jeden Freitag von 14-15 Uhr).
Wolf-Dietrich-Straße 6, petergerl.at
ALTSTADT ONLINESCHAUFENSTER
salzburg-altstadt.at/de/schaufenster
MORPH.ART GALERIE
Die Produzenten-Galerie morph.art-ebner2 in der rechten Altstadt präsentiert die gemeinsamen Arbeiten von Christa und Robert Ebner. In Gemälden, Grafiken, Skulpturen und experimentellen Farbholzschnitten (Mokuhanga) entsteht ein vielschichtiges visuelles Universum. Im Mittelpunkt ihres Schaffens stehen Zeit, Vergänglichkeit und die Wandlungsfähigkeit von Form und Wahrnehmung.
Wolf-Dietrich-Straße 10
GEWÜRZMÜHLE ROSENHEIM
Die Gewürzmühle Rosenheim verbindet Gewürzhandwerk, Genuss und persönliche Beratung. Im Sterngässchen 6 laden Manufaktur-Charme, Kaffeebar und eine große Auswahl an Gewürzen, Feinkost und Geschenkideen zum Entdecken ein. Hier werden Gewürze mit allen Sinnen erlebbar. Gewürztester und kleine Verkostungen ermöglichen es, neue Aromen kennenzulernen und das Handwerk des guten Geschmacks direkt vor Ort zu erleben.
Auf die Frage, warum er stets wie ein Markenbotschafter eines High-Fashion-Labels aussieht, lacht Linus Klumpner. »Ich bin nicht nur Geschäftsführer der Internationalen Stiftung Mozarteum, sondern verstehe mich auch als Kulturbotschafter. Diese Aufgabe bringt eine große Reichweite mit sich und die Verantwortung, Wolfgang Amadé Mozart so zu vermitteln, dass es diesem außergewöhnlichen Künstler gerecht wird. Es geht darum zu zeigen, dass seine Musik für alle etwas bereithält, ihn als Visionär und Philanthropen zu würdigen und aus seinem Nachlass Impulse für die Zukunft zu gewinnen. Klassisch mit modernem Twist – guter Stil ist dabei eines meiner Werkzeuge.«
Die Terrasse der Blauen Gans bildet die standesgemäße Kulisse für die dekorativen goldenen Mozarts, die Linus Klumpner vorstellt. Stolz posiert der junge Mozarteum-Geschäftsführer vor den Figuren des »unbezähmbaren Genies«. Zu Ehren des 270. Geburtstags halten die 400 Mini-Kunstwerke des deutschen Konzeptkünstlers Ottmar Hörl überall dort Einzug, wo Menschen und Kunst aufeinandertreffen: so im Mirabellgarten, im Zauberflötenhäuschen im Innenhof von Mozarts Wohnhaus, im Garten des Mozarteums oder im Gastgarten der Blauen Gans, dort übrigens bereits ab Ende Juni. Ansonsten geben sich die Figuren von Mitte Juli bis Ende August ein Stelldichein.
Haribo, Loafer und eine klare Haltung Auch privat verfolgt der 38-jährige Salzburger seinen ganz eigenen Stil – oder, wie er sagt, »Attitude«: »Früh aufstehen, vor Mitternacht schlafen gehen, kaum Sport treiben und niemals kurze Hosen tragen.« Weder Bermuda noch Lederhose finden sich im Kleiderschrank des modebegeisterten Mozarteum-Geschäftsführers. Seine Schwächen? Zweimal jährlich ein Kilo Haribo und Schuhmodelle von Marken wie Doucal’s, Santoni oder Tod’s. Eigenschaften, die seiner fachlichen Expertise, seinem Ehrgeiz und seiner Disziplin keineswegs widersprechen, sondern ihn vielmehr nahbar und sympathisch machen.
Vom Belvedere ins Mozarteum
Der studierte Kunsthistoriker sammelte bereits Erfahrungen in der Politik, im Außenministerium sowie im Belvedere. Besonders geprägt hat ihn die Zeit in Wien, wo er als Berater für internationale Kulturangelegenheiten tätig war und Kunstwerke für die Büros des damaligen Bundeskanzlers mitkuratierte. Zuvor arbeitete er unter Agnes Husslein und lernte die Mechanismen des Kunstbetriebs aus nächster Nähe kennen. »Kunst war mir immer wichtig. Als Sohn eines außerordentlich kunstaffinen Vaters haben mich vor allem die Geschichten hinter den Werken interessiert. Insofern ist es schon ein bisschen mein Traumberuf, die Geschichte Mozarts in die Welt hinauszutragen. Fun Fact: Meine Großmutter hat im Shop in Mozarts Geburtshaus gearbeitet. Das heißt, ich führe sozusagen auch ein familiäres Erbe weiter.« (lacht). Sein Gespür dafür, Kunst und Kultur wirkungsvoll zu präsentieren, konnte er bereits als Direktor der beiden Mozart-Museen unter Beweis stellen. Dort zeigte sich früh seine Fähigkeit, historische Exponate zeitgemäß zu inszenieren und kulturelles Erbe lebendig zu vermitteln.
Giustino, der Labrador mit Gucci-Halsband Wenn Linus Klumpner nicht arbeitet – was nach eigener Aussage selten vorkommt –, spaziert er mit seinem Labrador Giustino durch die Salzburger Altstadt. Der Hund ist nach der Oper »Il Giustino« benannt. Das lässige GucciHalsband seines Hundes kommentiert er mit einem Augenzwinkern: »Das war ein Geschenk. Unser Giustino ist kein Modehund. Weiß aber ganz genau, dass Hausfassaden tabu sind.« Da er selbst kaum Sport betreibt, schätzt Linus die ausgedehnten Spaziergänge umso mehr. Tatsächlich scheinen Herrchen und Hund einiges gemeinsam zu haben: Beide sind elegant, neugierig und betrachten die Altstadt als ihr Revier … Hier ist Linus geboren und aufgewachsen. Bis heute liebt er das Flanieren durch die engen Gassen, die ruhigen Morgenstunden ebenso wie den Trubel während der Festspielzeit.
Tokio, Venedig, Altaussee
Eine weitere große Leidenschaft ist das Reisen. Geheiratet hat er in der Toskana, beruflich und privat führen ihn seine Wege regelmäßig in internationale Kulturmetropolen. Ziele wie Tokio, Istanbul oder New York stehen regelmäßig auf der Agenda. Zuletzt besuchte er mit einer Delegation des Landes Salzburg die Biennale in Venedig. Ruhe findet er einmal im Jahr rund um seinen Geburtstag in Altaussee. Aktuell bleiben größere Reisen jedoch die Ausnahme. »In der Stiftung steht viel an: Wolfgang Amadés 270. Geburtstag, neue Wechselausstellungen in den beiden Mozart-Museen sowie die Herausforderung, als privat finanzierte Institution unsere Mittel selbst zu erwirtschaften. Das beschäftigt mich intensiv – macht aber auch große Freude.«
270 Jahre Mozart – und viel Arbeit Besonders stolz ist Linus auf die historische Rolle der Internationalen Stiftung Mozarteum. Die 1881 von Salzburger Bürgern gegründete Institution spielte eine entscheidende Rolle für die Entstehung der Salzburger Festspiele. »In den Mozart-Musikfesten liegen ihre Wurzeln« erklärt er. Ab 1920 entwickelten sich die Festspiele organisatorisch eigenständig weiter, dennoch sind beide Institutionen bis heute eng miteinander verbunden und nutzen historisch wie organisatorisch verwobene Spielstätten.
Seit seinem Amtsantritt als Geschäftsführer im Februar 2026 hat sich nicht nur seine öffentliche Wahrnehmung verändert, sondern auch der Anspruch an eine zeitgemäße Positionierung der Stiftung. Mit wechselnden Ausstellungen in Mozarts Geburtshaus und Wohnhaus, neuen Vermittlungsformaten für unterschiedliche Altersgruppen sowie niederschwelligen Angeboten für Salzburger:innen möchte er Mozarts Erbe bewahren und gleichzeitig neu erlebbar machen.
Wer Linus Klumpner begegnet, erlebt einen Menschen, der Tradition und Moderne selbstverständlich miteinander verbindet. Authentisch, professionell, charmant und mit einer Prise Exzentrik verfolgt er das Ziel, Mozart für kommende Generationen relevant zu halten. Dass ein langer Spaziergang durch die Altstadt auch einmal barfuß in edlen Loafern stattfinden kann, passt dabei perfekt ins Bild.
Mehr zum Programm unter mozarteum.at
Buchhandlung Höllrigl
Wir treffen Linus in seiner Lieblingsbuchhandlung Höllrigl im Ritzerhaus. Die von Eduard Höllrigl gegründete Fachbuchhandlung ist die älteste bestehende Österreichs und liegt mitten in der belebten Sigmund-Haffner-Gasse. Dass Linus hier regelmäßig stöbert, liegt nicht nur daran, dass er quasi nebenan wohnt, sondern auch an seiner Freude an Literatur, am Entdecken von Neuerscheinungen, Biografien und Kinderbüchern. »Ich erinnere mich, dass ich hier mit meiner Mutter viele Regentage verbracht habe, unter der Treppe in der Kinderbuchabteilung […] später habe ich meine Fachlektüre für die Uni hier besorgt. Ich interessiere mich besonders für amerikanische Literatur – hier sind etwa John Steinbeck, William Faulkner oder Dorothy Parker zu nennen.« Höllrigl zeichnet sich durch eine kuratierte Auswahl, fachkundige Beratung und eine besondere Wohlfühlatmosphäre aus. Dass die Geschichte bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht, fasziniert den studierten Kunsthistoriker immer wieder.
Sigmund-Haffner-Gasse 10 morawa.at
Herbert-von-Karajan-Platz 3 blauegans.at
Universitätsplatz 15 naegelestrubell.at
Immer die richtige Note:
Nägele Strubell&
In puncto Duft lässt Linus nicht mit sich diskutieren – oder doch? Genau wie er weiß auch das Profi-Team der renommierten Parfümerie Nägele & Strubell, dass ein exklusiver Duft Teil eines gelungenen Auftritts ist. Weil der Mozarteum-Direktor stets auf der Suche nach der persönlichen Note ist, trifft er seine Auswahl seit vielen Jahren im traditionsreichen »DuftHaus« am Universitätsplatz. Sein erstes Parfüm Acqua di Parma hat er sich hier als Jugendlicher ausgesucht »und nur zu besonderen Anlässen aufgesprüht, weil sowas damals ein echtes Investment war«. Bei Nägele & Strubell wird Service großgeschrieben und so kann die Beratung und der Vergleich verschiedener Duftnoten auch einmal länger dauern. Im ersten Stock des ausgezeichnet sortierten Geschäfts gibt es Duft-Expertise vom Feinsten. Angels’ Share von »Kilian Paris« heißt der neue Duft, bei dem Kopfnote, Herznote und Basisnote für Linus stimmen. Neben Klassikern und Nischenparfums stehen bei Nägele & Strubell auch Hautpflege und typgerechtes Make-up im Zentrum. Ergänzt wird das Angebot durch einen Kosmetiksalon und einen umfassenden Service. Linus verlässt das Geschäft, wie immer, mit guter Laune und »dufter« neuer Visitenkarte.
Italo-Feeling auf Salzburgerisch:
Arthotel Blaue Gans
»Nicht nur während der Festspiele das Wohnzimmer der Salzburger«, kommentiert Linus unser Ankommen auf der Terrasse des Arthotel
Blaue Gans. Eine treffende Beschreibung für einen Ort, der seit 1350 zum gesellschaftlichen Leben der Stadt gehört. Schließlich ist die Blaue Gans nicht nur Hotel und Gasthaus, sondern auch das älteste Wirtshaus Salzburgs. Natürlich sichert sich Linus einen Platz in der ersten Reihe. Von hier aus lässt sich das Treiben im Festspielbezirk am besten beobachten –eine ideale Bühne für seine Lieblingsbeschäftigung: »People-Watching«. Zwischen Einheimischen, Kulturpublikum und Gästen aus aller Welt vergeht die Zeit fast wie von selbst. Was die Blaue Gans, die eigentlich ein Fasan werden sollte, so besonders macht, ist die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne. Zeitgenössische Kunst an den Wänden, eine ausgezeichnete Küche, kreative Drinks und die entspannte Atmosphäre machen sie zum Place to be. Mit der Campari-Terrasse kehrt der
Süden im Gastgarten ein. Die heutige Empfehlung lautet »Campari Rosso Mosso«, eine erfrischende Mischung! Dazu serviert Küchenchef Max Sampl Bachforelle in Saor. Frei interpretiert nach dem venezianischen Klassiker »Sarde in Saor«. Nach einem leichten Mittagessen, guten Gesprächen und viel Inspiration von außen verlässt Linus die Terrasse ein bisschen beschwingt. Ob’s am Rosso Mosso lag?
Gelebte Kaffeehauskultur:
Café Tomaselli
»Ich trinke nur zwei Kaffee am Tag – einen um sieben und einen um acht.« Auf seinem Weg ins Geburtshaus bekommt er täglich das morgendliche Treiben im Tomaselli mit. Oft genug kehrt er hier ein, liest die Zeitung, checkt seine E-Mails und genießt 300 Jahre Kaffeehauskultur in Reinform. Und obwohl er sonst kein Süßer ist, genehmigt er sich gelegentlich auch ein Stück Esterházy aus der hauseigenen Konditorei: »Gerade morgens genieße ich hier die Ruhe und das Zeitunglesen. Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, wonach in diesen Stunden jeder jeden in Ruhe lässt. Man ist sozusagen alleine, ohne sich dabei zu isolieren […] Schon als Kind war ich oft mit meiner Mutter hier, die aber nie Kaffee, sondern immer Tee trank.«
Auf seinem Stammplatz im »Kirschzimmer« riecht es – wie überall im Tomaselli – nach Kaffee, Mehlspeisen und Tomaselli-Würstel. Der kleine Schwarze und die Esterházy-Schnitte werden fachmännisch auf dem traditionellen Silbertablett serviert. »Während meines Studiums saßen wir stundenlang bei Soda-Zitron im ersten Stock. Zum Glück gab es immer irgendjemanden, der uns zum Frühstück oder zur Eierspeis eingeladen hat. Auch damals haben wir uns hier schon wohlgefühlt. Das Tomaselli ist Teil der Salzburger Identität.«
Alter Markt 9 tomaselli.at
Apotheken-Umschau:
Zum goldenen Biber
Ein bisschen Cosmopolit(en):
Sacher Bar
»Während der Mozartwoche – oder wenn’s später wird – ist die Sacher Bar mein Wohlfühlort. Sie steht für kosmopolitisches Flair, traditionellen Grandhotel-Luxus und exzellente Barkultur. Außerdem hat sie bis Mitternacht geöffnet.«
Auf der charmanten Terrasse an der Salzach oder im samtigen Ambiente der Hotelbar lässt
Getreidegasse 4 biberapotheke.at
Schwarzstraße 5 – 7 sacher.com
Linus den Tag gerne mit Freunden oder Geschäftspartnern ausklingen. Sein Highlight auf der Cocktailkarte: der Cosmopolitan. In der loungigen, dunkelroten American Bar am Marmorkamin schwärmt er von der Kunst der Sacher-Mixology und den guten Gesprächen, die hier entstehen. Wer zum Signature-Cocktail noch ein Häppchen genießen möchte, wählt Beef Tatar, das Sacher Club Sandwich oder ein Stück Original Sacher-Torte. »Ob Hotelbar, Café, Sacher Grill oder Zirbelzimmer: Wenn ich das Sacher empfehle oder selbst hier bin, weiß ich, dass Qualität, Service und österreichische Gastlichkeit in GrandhotelManier gelebt werden.«
Ob es nun daran liegt, dass er schon als Kind hierherkam, oder an der Tatsache, dass die Adresse gegenüber dem Geburtshaus von Mozart liegt, bleibt offen. Jedenfalls ist Linus Stammkunde in der Apotheke zum Goldenen Biber, die zu den ältesten Apotheken Österreichs zählt. 1608 gegründet, ist sie zentral in der Getreidegasse beheimatet und bis heute ein Familienbetrieb. Als studierter Kunsthistoriker hat er ein Auge für die Ästhetik der Jugendstileinrichtung. Gleichzeitig schwärmt er von der fachkundigen Beratung und dem großen Know-how rund um Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel, Homöopathie und Kosmetik. Regelmäßig deckt er sich hier mit Zink, Omega-3 und Magnesium ein – alles natürlich aus österreichischer Herstellung. Heute lässt er sich professionell beraten, um seine Reiseapotheke aufzustocken. Als Vielflieger weiß er, was er braucht, und verlässt die Apotheke mit einem individuell zusammengestellten Travel-Kit und jeder Menge pharmazeutischer (Reise-)Tipps.
Diskret im ersten Stock eines historischen Hauses in der Sigmund-Haffner-Gasse befindet sich ein Friseursalon, der den Inner Circle »schneidet« und dennoch ein Geheimtipp ist. Wenig überraschend, dass Linus die Geheimnisse kennt und hier seit mittlerweile 34 Jahren einmal im Monat die stets perfekt sitzende Frisur waschen, schneiden und stylen lässt. Und weil bei ihm sogar die Frisur Chefsache ist, vertraut er das dichte Haar bevorzugt den geschäftsführenden »Köpfen« des Hauses, Claudia und Norbert, an. »Ich genieße hier die Anonymität, die Professionalität und vor allem, dass ich nichts erklären muss. Ich setze mich hin und bekomme perfekten Service von Menschen, die ihr Handwerk verstehen.« Hinter den historischen Mauern verbindet der Salon traditionelles Handwerk mit modernem Anspruch. Das Team bietet erstklassige Beratung, individuelle Make-up-Services und hochwertige Produkte renommierter Marken wie Paul Mitchell, La Biosthétique oder Olaplex.
Sigmund-Haffner-Gasse 3 heno.at
Der »goldene« Schnitt:
Coiffeur Heno
Goldgasse 10 gasthofgoldgasse.at
Mittendrin und trotzdem fernab:
Gasthof Goldgasse
Als Linus an diesem Frühsommerabend im Gastgarten des Gasthof Goldgasse ankommt, herrscht reges Treiben. Und doch wirkt die Atmosphäre zwischen alteingesessenen Salzburger Geschäften und Handwerksbetrieben authentischer als in vielen anderen Altstadtgassen. An den liebevoll gedeckten Tischen genießen Einheimische und Gäste österreichische Küche auf hohem Niveau. Geschäftsführer Niko Collini sorgt für ein warmes Willkommen. Serviert werden Beef Tatar mit getrüffelten Pommes Frites, Toast und aufgeschlagener Butter sowie anschließend zartes Backhendl, traditionell 24 Stunden in Sauerrahm eingelegt, mit Erdäpfel-Vogerlsalat. »Was mir hier gefällt, ist die Verbindung aus Altstadt-Flair, klassischer österreichischer Küche und Raum für Begegnungen mit internationalen Gästen – mitten im Geschehen, aber ohne Gedränge. Und wenn ein Meeting einmal länger dauert: Warme Küche gibt es bis Mitternacht.« Viele Gerichte orientieren sich an barocken Rezepten aus Konrad Haggers »Neuer Salzburger Küche« und machen den Besuch zu einem besonderen kulinarischen Erlebnis. Linus genießt seine beiden Gänge und lässt den Abend mit weißem Spritzer und guten Gesprächen ausklingen.
VERKETTET
In einem faszinierenden Spiel aus Farbe und Struktur sind grüne Peridots mit Koralle zu einer kunstvoll arrangierten Kette verwoben; gesehen bei: Ulrike Varga Goldgasse 7, ulrike.varga
U N TER PALMEN
In vielfältigen und glamourösen Nuancen begleitet uns die Pantone-Farbe Grün durch den Sommer. Mit luxuriösen Uhren, funkelnden Schmuck-Highlights, stilvollen Interieur-Statements und weiteren professionell kuratierten Altstadt-Highlights setzen wir in der warmen Jahreszeit frische, unverwechselbare Akzente.
PLATZ AN DER SONNE
Unser Schmuckthema »Unter Palmen« – elegant, erfrischend & einzigartig –vereint tropische Urlaubsgefühle mit lauen Sommerabenden unter freiem Himmel. Kreiert für die schönsten Sommermomente! Gesehen bei: Juwelier Lährm, Universitätsplatz 5 und 16, lährm.com
MÄRCHENHAFT
In fantasievollen Schmuckstücken treffen symbolische und echte Werte aufeinander. Kostbare Tsavorite vollenden die extravaganten Designs mit strahlender Eleganz; gesehen bei: A.E. Köchert Juweliere, Alter Markt 15, koechert.com
GRÜNE WELLE
Neutorstraße 18, scheicher.net
IN D ER
Frische optische Impulse und vielseitige Einsetzbarkeit lautet das Motto in puncto Interieur-Design. Stellvertretend der Outdoorsessel MBRACE von DEDON, erhältlich in vielen Varianten; gesehen bei: Einrichtungshaus Scheicher
SALZBURGER ALTSTADT
EI EN - L I EBE
MOJITO. GIN BOTANICA. MINZ-LIMONADE.
In Weißgold gefasst und von funkelnden Brillanten umspielt, setzt der tiefgrüne Turmalin einen kühlen, samtigen Kontrapunkt –handgefertigt und mit dem gewissen Etwas; gesehen bei: Juwelier Karner Herbertvon-Karajan-Platz 2, diamond.at
High-Fesch’n für den Sommer: zeitloses Leinendirndl mit gemustertem Baumwollrock und kontrastierender Schürze in angesagtem pastelligem Grün und Rosa; gesehen bei: Moser Trachten Salzburg Herbert-vonKarajan-Platz 2, moser-trachten.at
STECKBLUMEN
Florale Statements für die Ohren begleiten uns auch durch die Saison 26. Dieses Mal in der Luxusausführung mit funkelnden Edelsteinen. Als Einoder Mehrreiher ein Garant für einen ausdrucksstarken Look; gesehen bei: Goldschmiede Steiner Goldgasse 5, goldschmiede-steiner.at
Wer braucht da noch ein Glas in der Hand? Duftwürfel von CÁIT aus Sojawachs destillieren das Beste des Salzburger Sommers – alles Frische, alles Leichte, alles, wonach man sich sehnt – und gießen es in Form; gesehen bei: ’s Fachl, Kaigasse 13, fachl.at
ETHNO-VIBES
Wo Funktionalität auf Architektur und Design trifft, entsteht die Kunst der Fusion. Die unverwechselbare Hublot Classic Fusion Sage Green begeistert mit markanter Ästhetik – wahlweise mit funkelnder Diamantlünette für SIE oder in puristischer Ausführung für IHN; gesehen bei: Uhren Boutique Bink, Alter Markt 3, boutiquebink.com
PERFEKTER DREH
Das raffinierte Design und die harmonische Kombination aus weißen und cognacfarbenen Diamanten verleihen dem Girello WAVES seine faszinierende Eleganz. Kunstvoll umspielen die 76 Edelsteine im Brillantschliff den Finger. Funkel-Garantie vorprogrammiert! Gesehen bei: Juwelier Dallinger Kranzlmarkt 4, dallinger.com
Um angesagt durch die Jahreszeit zu flanieren, brauchen wir heuer die Komfortzone nicht zu verlassen. Buntes Schuhwerk begleitet uns –gleichermaßen stylisch – durch das urbane und das Festival-Gelände; gesehen bei: miaShoes Rathausplatz 3 und im Europark, miashoes.at
Sommerliche Vibes mit kreativem Twist und nachhaltiger Botschaft transportieren Taschen, Rucksäcke und Accessoires des angesagten Labels refished; gesehen bei: refished.com sowie im s Fachl und Damn Plastic
TEXT: ANNA PILLER-WOLF FOTOS: ANDREAS KOLARIK, HERSTELLER
FashionHimmel Hämmerle
5. Stock Event – Kleider
Mitten in der Salzburger Getreidegasse erwartet
modebegeisterte Frauen ein ganz besonderes Einkaufserlebnis: Auf sieben Etagen vereint das Modehaus Hämmerle internationale Premiummarken, persönliche Beratung und die neuesten Trends der Saison.
Ob Business, Casual, Anlass oder Abendgarderobe – hier findet jede Kundin ihren individuellen Stil. Ergänzt durch Schuhe, Taschen und Accessoires bietet Hämmerle Modekompetenz von Kopf bis Fuß. Seit mehr als 20 Jahren steht Hämmerle für Qualität, Auswahl und Leidenschaft für Mode. Ein Haus, das Tradition und Zeitgeist verbindet – und damit zu den ersten Adressen für Damenmode in Salzburg zählt.
2. Stock
Talbot Runhof, Mac Duggal, Swing, Vera Mont, Frank Lyman, Chiara Boni, Joseph Ribkoff, Egerie Leinen: Backstage, 120% Lino, Hearts&More Leinen, Rena Marx Leinen
Premium Hosen – Shirts
Hearts&More, Margittes, Chelsea Rose, Rossana Diva, Raffaello Rossi, Rosner, Cambio, Daydream, Joop, Cinque, Tonno & Panna, White Label, Oui, Milestone
Rena Marx, Luisa di Carpi, Insieme, 7 For All Mankind, Hey Marly, Furla, Abro, Les Visionnaires, ViaMailBag
Strick, Cashmere, New In
4. Stock Premium Collections
Marc Cain, Marc Cain Sport, Zaida, Riani, Majestic, The Mercer, Windsor, Sportalm, Weill, High, Nineto9
3. Stock Boutique – Extravagant
Benedetta Novi
Peserico, Peserico Easy, Luisa Cerano, Rena Marx Seide, Hale Bob, Iro, Mabrun, Manzoni 24, Bruno Manetti, Antonelli, Dea Kudibal, Henry Christ, Parosh, Lavi, Hemisphere, La Camicia, Van Laack, Seductive, Rossi, Meimeij, Liviana Conti, Sem Per Lei, Fabiana Filippi, Shirtaporter,
1. Stock Trend, Schuhe
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HÄMMERLE – DAS MODEHAUS Rathausplatz 2, Tel. 0662 844 566 haemmerle-mode.at, Mo–Fr 9–18.30 Uhr, Sa 9.30–18 Uhr EG
Im Mozart-Jubiläumsjahr 2026 setzt Rettl 1868 nun einen besonderen Akzent: Pünktlich zur Eröffnung der Festspielzeit präsentiert die österreichische Manufaktur eine neue Kollektion rund um das weltweit einzigartige »Mozart-Karo« und ein außergewöhnliches Event!
Im Altstadt Geschäft des Kärntner Labels Rettl 1868 zeigt sich, wie sich Tradition, Handwerkskunst und zeitgemäße Mode zu einer unverwechselbaren Marke verbinden. Die familiengeführte Manufaktur produziert seit über 150 Jahren nachhaltig in Österreich und steht für Qualität, Individualität und authentischen Stil mit Geschichte und ist weltbekannt für ihre Kilt- und Karo-Kreationen.
Kilts & Fashion
Was in Kärnten begann, ist heute eine international gefeierte Fashion-Marke. Besonders der Standort Salzburg begeistert ein breites Publikum, das die Authentizität der Marke ebenso schätzt wie die Persönlichkeit ihrer Träger:innen. Mit den Austrian Kilts und einer eigenständigen Fashion-Linie hat Rettl 1868 eine unverkennbare Handschrift geschaffen – von Anlassmode bis zum exklusiven Freizeitlook. Maßanfertigungen, individuelle Modelle und außergewöhnliche Schnitte gehören dabei ebenso zur Philosophie wie individuelle Services und handwerkliche Perfektion.
Altstadt-Wanderung:
Auf den Spuren von Mozart im Kilt! Begleitet wird die Präsentation von einem besonderen Event am 17. und 18. Juli. Unter dem Motto »Auf den Spuren von Mozart im Kilt« lädt Rettl 1868 in den Shop ein – zu feinen Verkostungen mit Wein, Likör und Cocktails. Dazu gibt es historisch-musikalische Wanderungen durch die Salzburger Altstadt. Auf den modischen Spuren Wolfgang Amadeus Mozarts erlebt ihr musikalische Happenings, faszinierende Anekdoten und spannende Einblicke in Leben und Wirken des Salzburger Genies abseits gängiger Klischees. Und wer weiß: Vielleicht findet sich dabei tatsächlich der eine oder andere Hinweis darauf, dass Amadeus einen Kilt getragen haben könnte. Lasst euch überraschen und besucht Rettl 1868 im Shop.
Weitere Informationen zum Programm sowie zur neuen Mozart-Karo-Kollektion sind online über den QR-Code abrufbar.
Anlassmode und exklusiver Freizeitlook in allerhöchster Qualität
Think! Schuhe
Für alle, die im Sommer viel vorhaben.
Pflastersteine, Märkte, lange Abende – der Salzburger Sommer ist schön und zugleich gnadenlos für schlechtes Schuhwerk. Think! kennt das. Die Sommerkollektion setzt auf offene Sandalen mit durchdachter Passform, leichte Sneaker in Weiß und Grau und ein paar mutige Farbakzente – Rot, Koralle, Senfgelb – für alle, die nicht in Beige verschwinden wollen. Fair produziert, chromfrei gegerbt und unschlagbar bequem. Schuhe, die halten, was der Sommer verspricht.
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Spare jetzt
John Harris Fitness ab 10. Juli neu in Salzburg
Trainieren und regenerieren auf höchstem Niveau? Die neuesten Geräte, ReformerPilates, ein 20-Meter-Pool mit Gartenblick, Panoramasauna, Soledampfbad, Kräutersauna, Sonnenterrasse – das war bisher Wunschdenken. Ab 10. Juli 2026 nicht mehr.
John Harris Fitness, Österreichs wohl bekannteste Adresse für PremiumSport, eröffnet seinen ersten Salzburger Club im Medicent an der Innsbrucker Bundesstraße 35. Über 4.200 m2, mehr als 130 Kraft- und CardioGeräte, Hyrox, Reformer-Pilates, Boxen, persönliche Trainingsbetreuung – klingt nach viel, ist aber erst die halbe Geschichte.
Die andere Hälfte: ein 20-Meter-Pool mit Gartenblick, Panoramasauna, Soledampfbad, Kräutersauna, Sonnenterrasse. Also das, was man nach einem harten Training wirklich braucht – echte Regeneration. »Wir schaffen einen Ort, der Fitness, Gesundheit und Regeneration auf höchstem Niveau vereint«, sagt Eigentümer Ernst Minar. Klingt wie ein Versprechen. Und die ersten 500 Mitglieder können es um € 99 mtl. einlösen – Premium-Mitgliedschaft inklusive Wellness und Kursprogramm. Gut erreichbar, öffentlich wie mit dem Auto. Keine Ausrede mehr, Salzburg.
Infos zu Vorverkauf, Preisen usw. unter www.johnharris.at
Jetzt, wo die Temperaturen steil nach oben gehen, freuen wir uns doch alle auf sonnige Tage und laue Sommernächte. Die Pläne sind groß, die Nächte meist entsprechend kurz! Damit wir nachts genug Energie und Erholung tanken können, ist es jetzt ratsam, auf luftig-leichte Sommerbetten umzustellen!
Zum Glück gibt es natürliche Materialien, die für spürbare Abkühlung sorgen. Leinen ist ein echtes Sommerwunder: Es wirkt von Natur aus kühlend, ist atmungsaktiv und nimmt Feuchtigkeit schnell auf, ohne sich klamm anzufühlen. Sommerbetten gefüllt mit Leinen sind nicht nur kühlend, sondern auch besonders pflegeleicht. Bettwäsche aus Leinen bringt Frische ins Schlafzimmer und ein ganz neues Schlafgefühl. Auch Tencel – eine nachhaltige Zellulosefaser – punktet mit temperaturregulierenden Eigenschaften und einem angenehm weichen Griff. Bei Betten Ammerer finden Schlafsuchende eine große Auswahl an hochwertigen Sommerbetten, kühlenden Unterbetten aus Leinen, Polstern mit speziellem Kühlvlies und Kissenbezügen aus feinster Maulbeerseide – perfekt für sonnengeküsste Haut, die nachts sanfte Pflege verdient. Die persönliche Fachberatung im Bettenhaus hilft dabei, das individuell passende Sommerbett zu finden – abgestimmt auf persönliche Bedürfnisse, Schlafgewohnheiten und Stil. Denn guter Schlaf ist kein Luxus, sondern die Basis für Wohlbefinden, Ausstrahlung und Energie –gerade im Sommer.
Flacher Bauch, knackiger Po und starker Beckenboden
MEDISCULPT. Neu bei COSMETICO Gudrun Leitner.
36.000 Muskelkontraktionen in 30 Minuten –was sich nach Science-Fiction anhört, ist bei COSMETICO längst Realität. MEDISCULPT arbeitet mit hochintensiver fokussierter Elektromagnetik direkt in der Tiefe des Muskels. Das Ergebnis: mehr Tonus, weniger Fett, straffere Konturen.
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Was MEDISCULPT kann:
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Filme unter freiem Himmel statt Netflix auf dem Sofa
Der Sommer steht in den Startlöchern und damit auch die Freiluft-Kinosaison. Ob an den schönsten Plätzen in der City, am lauschigen Seeufer oder lässig am Land – FrischluftCineast:innen haben auch heuer die Qual der Wahl unter zahlreichen Outdoor-Leinwänden.
Im Interview: Cornelia Thöni
≈ Cornelia, zuerst einmal: Happy Birthday, Sternenkino! Und verrate uns: Was war deine Motivation dafür, dieses Open-Air-Kino zu realisieren? Danke, ich freu mich auch sehr über den runden Geburtstag! Und ich habe das Sternenkino ins Leben gerufen, weil ich einen offenen, niederschwelligen Ort schaffen wollte, an dem Menschen gemeinsam Sommerabende genießen können – ohne Konsumzwang. Gerade in der Stadt fehlen oft Plätze, an denen sich wirklich alle willkommen fühlen.
26. JUNI BIS 05. JULI 2026: STERNENKINO SALZBURG
≈ Kapitelplatz, Salzburg
≈ sternenkino-salzburg.at
Der Fixstern am Salzburger Open-Air-Kinohimmel ist das Sternenkino am Kapitelplatz. Neben zehn fantastischen Filmen (immer 20:00 Uhr) und den beiden Familienfilmen (jeweils 17:00 Uhr) gibt’s heuer Grund zum Feiern: Das Sternenkino wird zehn Jahre alt! Im Jahr 2016 verwirklichte Cornelia Thöni als private Initiative ein Open-Air-Kino, das Filmkultur bei freiem Eintritt unter den Sternenhimmel mitten in die Salzburger Altstadt brachte. Was damals mit einer einzelnen Veranstaltung begonnen hat, ist heute ein zehntägiges FreiluftFilmfestival und Fixtermin im Kalender aller Open-AirKino-Liebhaber:innen.
≈ Warum ist der Eintritt kostenlos?
Weil Kultur für alle leistbar sein sollte. Jeder kann kommen, sein eigenes Picknick mitbringen oder bei den Foodtrucks oder bei den Lokalen in der Nähe was besorgen und den Abend so genießen, wie er möchte.
≈ Nach welchen Kriterien wählst du die Filme aus?
Ich habe mittlerweile eine Art persönliche Checkliste: mindestens zwei einheimische Produktionen, Literaturverfilmungen und französische Komödien gehören fast immer dazu. Wichtig ist mir vor allem, dass die Filme Tiefe haben, aber gleichzeitig Hoffnung und Lebensfreude vermitteln. Ich will Positives!
≈ Wie finanziert sich das Sternenkino?
Die ersten Jahre habe ich das Projekt zuerst mit viel Eigenleistung, dann mit Sponsoren finanziert. Heute helfen zusätzlich Förderungen.
Sprich: Das Sternenkino steht auf stabilen Beinen – auch für die nächsten zehn Jahre.
≈ Gibt es einen Lieblingsmoment aus den vergangenen Jahren?
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Corona-Zeit, in der wir trotz aller Auflagen weitergespielt haben. Am schönsten sind aber die vielen Sommerabende, an denen der Platz voller Menschen ist und man spürt, wie sehr sie dieses besondere Kinoerlebnis genießen.
21. JULI 2026: TRAKTORKINO SEEKIRCHEN
≈ Maschinenring Flachgau, Seekirchen
≈ salzburger-seenland.at
DAS COOLE
14. JULI BIS 25. AUGUST: SOMMERKINO DER STADT SALZBURG
≈ Glanspitz-Park & Volksgarten
≈ liveinsalzburg.at
Das kostenlose Sommerkino der Stadt Salzburg findet im Rahmen von »Live in Salzburg« mit je drei Filmabenden im Glanspitz-Park in Liefering (14., 21. und 28.07.) und im Volksgarten (11., 18. und 25.08.) statt. Immer dienstags werden ab ca. 21:00 Uhr ausgewählte Filme bei freiem Eintritt und ohne Anmeldung gezeigt. Bei Schlechtwetter finden die Vorstellungen im Das Kino statt (21:00 Uhr). Ob eine Vorstellung wetterbedingt verlegt wird, erfährst du auf den Kanälen von liveinsalzburg und der Stadt Salzburg.
DAS SPEZIELLE
Zugegeben: Ein Kino-Erlebnis der etwas anderen Art ist das Traktorkino in Seekirchen. Und ja, das ist wie Autokino, aber im landwirtschaftlichen Nutzfahrzeug. Und so tuckern am 21. Juli ab 19:30 Uhr die Trecker aufs Gelände des Maschinenrings Flachgau. Ab 21:15 Uhr genießen die Gäste »Das Kanu des Manitu«. Tickets gibt’s online oder im Tourismusbüro Seekirchen (pro Traktor: € 4,–, p.P. im Traktor: € 10,– bzw. € 6,– für Kinder). Für alle, die keinen Traktor haben: Der TVB Seekirchen organisiert auch noch andere Open-AirSommerkinos z. B. am 20.08. im Strandbad.
DIE REGENFREUNDLICHEN
Wenn’s mal regnet – was in Salzburg ja durchaus vorkommt –kannst du anspruchsvolle, lustige und mitreißende Filme auch indoor schauen: Zum Beispiel im Das Kino – ideal für sommerliche Regennachmittage, mit Bar und neuem Chef. Oder im Mozartkino, das 2025 seinen 120. Geburtstag gefeiert hat – ein echter KinoKlassiker also.
5 Tipps für den perfekten
Lieber ein bisschen früher da sein … und noch ein Gläschen trinken, was essen oder knabbern. Gute Plätze sind schnell weg und oft gibt’s Foodtrucks & Co.
Decke, Polster oder Campingsessel mitnehmen: Das macht am Ende des Tages den Unterschied zwischen einem Geht-sound einem unvergesslichen Frischluft-Filmabend.
Es gibt Hotels, die im Sommer erst zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Das Kesselgrub in Altenmarkt ist so eines. Wenn die 5.000 Quadratmeter große Gartenwelt im Grünen erstrahlt, der Naturbadeteich glitzert und die Bergpanorama-Kulisse drumherum wirkt, als wäre sie direkt einem Tourismusprospekt entsprungen, dann ist das hier einfach der richtige Ort zur richtigen Jahreszeit.
Und das Beste daran: Man muss nicht weit fahren. Altenmarkt liegt gut eine Stunde von Salzburg entfernt – also genau in jenem Bereich, in dem man aufhört, ans Zurückfahren zu denken, und anfängt, anzukommen.
Familie Thurner führt das Haus seit mehr als 100 Jahren – und ja, man merkt das. Nicht weil es altmodisch wäre. Sondern weil hier jemand nachgedacht hat, was Familien wirklich brauchen. Nicht nur Hardware (Rutsche, Pool, Trampolin), sondern auch das Gefühl, dass ein Urlaub für alle Beteiligten erholsam sein darf. Auch für die Eltern. Vor allem für die Eltern.
Draußen: Berg, Wiese, Wasser
Ein Naturbadeteich direkt auf dem Hotelgelände – kein Chlor, kein Trubel, kein Eintritt. Einfach rein. Rundherum die Salzburger Sportwelt mit ihren Wanderwegen, die wirklich für jeden Anspruch etwas bieten:
Vom gemütlichen Almspaziergang bis zur ordentlichen Bergtour ist alles dabei. Wer lieber im Sattel unterwegs ist, kommt ebenfalls auf seine Kosten – Reiten gehört zum Sommerprogramm, und der hoteleigene Ponyhof mit Streichelzoo ist ohnehin Pflichtprogramm. Nicht nur für Kinder unter zehn.
Drinnen: Kein schlechtes Wetter, nur falsches Programm
Apropos: Was, wenn es regnet? Salzburg, Pongau, Sommer – wir kennen das. Die Antwort des Kesselgrub lautet: hausinternes Programm, das sich gewaschen hat. Der 25-Meter-In- und Outdoorpool mit Röhrenrutsche und Trioslide begeistert wetterunabhängig. Dazu kommen der Kesselinos Kinderclub mit bis zu 70 Stunden Betreuung pro Woche (ab 6 Monaten, ja, wirklich), eine eigene TeenZone und – für die, die nach einer Bowlingbahn gefragt haben: Die gibt’s auch.
Die Familien-Saunalandschaft sorgt dafür, dass auch die Eltern nicht völlig fertig die Heimreise antreten. Und wer mal wirklich Ruhe will – ohne Quietschgeräusche aus dem Kinderbecken – findet sie im separaten Adults-Only-Spa mit Panorama-Ruheraum. Ein Jacuzzi im Freien, Bergblick inklusive. Und dann wäre da noch der Ausschlaftag. Kein Witz: Die Kinder werden direkt am Zimmer abgeholt, dürfen gemeinsam frühstücken – und die Eltern schlafen einfach weiter. Wer das einmal erlebt hat, bucht allein deswegen wieder.
Kulinarik: Mehr als Schnitzel Gegessen wird gut. Die »Green Alpine Bar«, das Hotelrestaurant und das À-la-carte-Lokal »s’Kessel« sorgen für Abwechslung. Das Kinderbuffet ist ein eigenes Universum – die Kleinen wählen selbst an einem Buffet auf ihrer Höhe und das mit großer Begeisterung, während die Eltern das Abendmenü genießen.
Angebot Happy Family –1 Nacht gratis – 5=4
Buchbar von 1. Mai bis 22. November 2026.
≈ 5 Nächte bleiben, 4 Nächte zahlen
≈ 25 m In- & Outdoorpool mit Röhrenrutsche, Trioslide und Kleinkinderbecken
≈ Kesselinos Kinderclub und TeenZone – Betreuung ab 6 Monaten
≈ Mini-Bauernhof mit Ponyreiten und Streichelzoo
≈ Familien-Saunen und separates Adults-Only-Spa
≈ 5.000 m2 Gartenwelt mit Spielplatz und eigenem Naturbadeteich
≈ Fitnessstudio Yoga und vielfältiges Aktivprogramm
Direkt buchen: kesselgrub.at/de/pauschalendetails-de?si=133
Kein freies Wochenende, aber Bedarf nach einer kleinen Auszeit? Das Kesselgrub lässt sich auch tageweise genießen – und weil Altenmarkt bequem mit der Bahn erreichbar ist, braucht es nicht einmal ein Auto. Beide Day-Spa-Varianten beinhalten eine Badetasche mit Bademantel und Badetuch: Wer von 8 bis 18 Uhr kommt, zahlt € 99,– und bekommt Frühstück, Mittagessen und Nachmittagskaffee sowie alkoholfreie Getränke. Wer den Tag bis zum Abendessen verlängern möchte, ist mit dem Deluxe-Paket um € 129,–dabei. Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte.
Der Tag ist geschafft, die Sonne steht noch fein über den Dächern – jetzt fehlt nur noch das richtige Glas in der Hand am richtigen Ort. Wir hätten da zwei Tipps für deinen perfekten Afterwork-Drink: einen mitten im Trubel, einen anderen, der lange verborgen geblieben ist.
VERSTECKT: DIE MEIERHOF-BAR
IM SCHLOSS LEOPOLDSKRON
Sollen wir dir einen echten Geheimtipp verraten? Neben dem berühmten Schloss liegt die Meierhof-Bar – auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich und trotzdem noch nicht sehr bekannt. In den ehemaligen Stallungen, vom Wiener Büro BWM neu gestaltet: Leder, dunkles Holz, Bar-Atmosphäre zum Versinken. Und dann der Blick auf den Weiher. Von 10 bis 24 Uhr geöffnet, funktioniert die Bar als Treffpunkt ohne feste Kategorie: vormittags einen Kaffee im Garten, dort, wo schon Max Reinhardt saß und über seine Inszenierungen nachdachte. Nachmittags ein Glas Wein. Abends mixt der Barkeeper Cocktails an der Bar. Und du? Sitzt im Garten und genießt den Anblick bei Antipasti und Drinks. Eines musst du aber wissen: Ohne vorherige Reservierung kommst du nicht hinein. Also lass dir dieses Erlebnis nicht entgehen und reserviere gleich online deinen Tisch.
Wer mitten in der Altstadt landen will, ohne lange zu suchen, geht ins Giulia’s. Tagsüber drehen sich hier die Softeis-Kreationen, ab dem späten Nachmittag wird’s spritzig: Aperol, Sarti Spritz oder das hauseigene Giulia’s Bier, frisch gezapft. Ein Platz für die kleine Auszeit – oder den entspannten Abend mit Freund:innen, der dann doch länger wird.
Während der Wind über die Kastanien im Gastgarten streicht und die Gäste sich entspannt zurücklehnen, duftet es aus der Küche nach frühsommerlichen Köstlichkeiten. Ramona und Alexander Merkel sind bestens gestartet in ihrer neuen Location. Wir haben uns umgesehen.
Ein Beef Tatar, das seinesgleichen sucht; glasig gebratener Loup de Mer mit perfekt gekochter Fregola-Sarda-Pasta und weißem Tomatensud; ein Wiener Schnitzel, dessen Panier beachtliche Blasen wirft und beim Hineinbeißen herrlich knuspert: Ramona und Alexander Merkel sind leidenschaftliche Köche und Gastronomen. Das zeigt sich sofort, wenn man sich durch die Karte kostet.
Das Herz der beiden gehört ohne Zweifel der klassischen österreichischen Küche. Dazu kommen feine Gerichte, die eine etwas
andere Sprache sprechen. Auf die Teller kommt – je nachdem, was das Gästeherz begehrt – regionale Küche ebenso wie filigrane Fine-Dining-Kreationen. »Hauptwerke« nennen die beiden ihre Hauptspeisen im Menü. Neben Tafelspitz und Rinderfilet mit Kartoffelcreme finden sich Fleischstrudelsuppe und getrüffelte Tagliatelle. »Das Klassische neu zu interpretieren, macht uns und unseren Stil aus. Deshalb schlägt für mich Tradition jeden Trend«, bringt Alexander Merkel seine Mission auf den Punkt.
Köstlich und herzlich Erst Mitte Februar hat das Merkel & Merkel in der Riedenburg, Neutorstraße 31, neu eröffnet. »Dass wir dieses Haus, das bereits als Adresse für feine Kulinarik bekannt ist, für uns entdeckt haben, ist einem glücklichen Zufall zu verdanken«, erzählt Alexander Merkel. Für ihn und seine Frau war bei der Suche nach
TEXT: MICHAELA HESSENBERGER FOTOS: ANDREAS KOLARIK
ihrem Restaurant klar, dass das Haus zu den beiden passen muss. »Wir haben uns sofort wohlgefühlt, auch wenn wir bis zum Aufsperren einiges an Fantasie und Arbeit gebraucht haben«, erinnert sich Ramona Merkel. Angepasst haben sie drinnen und draußen demnach einiges.
Nun treten die Gäste durch die Haustür und werden von einem Flair empfangen, das unwillkürlich an ein kleines Boutiquehotel denken lässt – warm und gepflegt. Wer es dann in den Garten schafft, betritt buchstäblich eine andere Welt: Der Trubel der Altstadt scheint augenblicklich zu verschwinden, während man unter den alten Kastanien oder im Jugendstil-Salettl sein Essen genießt.
Die tonangebende Farbe im Interieur ist warmes Gold –nicht nur im Logo und beim Geschirr, sogar die Schank glänzt entsprechend. Das Bier fließt hier aus goldenen Zapfhähnen. Wer das »Das haben wir uns so gedacht, also haben wir es auch so gemacht«-Prinzip mag, wird das Merkel & Merkel lieben.
Neuinterpretation der österreichischen Küche
Zurück zum Schnitzel mit seiner knusprigen Panier. Dieses würde das Ehepaar Merkel niemals von der Karte nehmen. »Wir kochen, wie man es von uns gewohnt ist«, sagt Ramona Merkel – und das bedeutet: nur Edelteile. Innereien oder fettes Fleisch haben bei ihr keinen Platz. »Selbst das Wiener Schnitzel kommt bei uns vom Kalbsrücken und nicht aus der Oberschale. Wir wollen es zart und weich.«
Auch Vegetarier:innen werden glücklich. Gerade im Frühsommer gibt es eine grandiose Auswahl an frischem Gemüse von den heimischen Feldern und Höfen – und die Küche bringt auf Wunsch nahezu jedes Gericht in einer fleischfreien Variante auf den Teller. Obst und Gemüse kommen aus Wals, Fleisch aus Zipf. Erdbeeren im Winter sucht man hier vergeblich. Das ist keine Einschränkung, das ist Haltung.
Die Gäste sind offensichtlich begeistert. Ein Gast aus Frankreich hat online Rückmeldung gegeben, dass sich so mancher Sternekoch bei den beiden noch eine Scheibe
abschneiden könnte. Momentan hält das Merkel & Merkel zwei Hauben von Gault&Millau. Alexander Merkel dazu: »Wir hätten sehr gerne eine dritte Haube. Was uns aber viel wichtiger ist: dass unsere Gäste eine schöne Zeit verbringen, sich wohlfühlen und gerne wiederkommen.«
Feines für den Hunger zu Mittag
Ab Mittwoch geht es in der Merkel & Merkel-Küche rund. Montag und Dienstag sind Ruhetage. An den anderen Tagen sperrt das Restaurant um 11.30 Uhr auf und um 14 Uhr zu; abends ist von 18 Uhr bis 23 Uhr geöffnet. »In der Festspielzeit sind wir auch dienstags für unsere Gäste da«, sagt Ramona Merkel. Und wenn’s an dem einen oder anderen Abend etwas länger wird, dann drücken die Gastgeber schon mal ein Auge zu.
Neben der regulären Karte gibt es mittags ein Menü mit wöchentlich wechselnden Vorspeisen und Desserts und täglich wechselnden Hauptgerichten. Kostprobe gefällig? Carpaccio mit Rucola und Pinienkernen, Kohlrabischaumsuppe, danach rosa Lammrücken, gebackene Landhendlbrust oder gegrillte Dorade – bei € 32,– für zwei Gänge bzw. € 38,– für drei Gänge auch noch leistbar. Gourmetherzen, aufgepasst.
Merkel & Merkel ist kein Ort für schnelle Trends. Es ist ein Restaurant für Menschen, die gutes Essen, ehrliche Gastfreundschaft und eine entspannte Atmosphäre schätzen – und die wissen, dass man beides haben kann: Niveau und Wohlfühlen. Dass Marina im Service dasselbe Herzblut mitbringt wie Ramona und Alexander in der Küche, macht das Gesamtbild komplett.
Oder wie Alexander Merkel es sagt: »Am Ende zählt vor allem, dass unsere Gäste mit einem Lächeln nach Hause gehen.« Wir können das bestätigen.
Merkel & Merkel
Neutorstraße 31
Tel.: +43 676 6617161 merkelundmerkel.at
Im EUROPARK Salzburg wurden kürzlich die Progress Out of Home Jahrestrophies 2025 verliehen. In sechs Kategorien holten sich die Shopping Arena (City Light), die Salzburger Jägerschaft (Großfläche Analog), Susanne Spatt (Salzburger Altstadtgaragen), die Privatklinik WehrleDiakonissen (DOOH), das a.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder (Transport Media Salzburg) und die Salzburg AG (Innovative & Ambient Media) die Trophäen.
Von DOOH bis Transport Media
»Die prämierten Sujets zeigen eindrucksvoll, was gute Außenwerbung heute leisten muss: Sie überzeugen in Sekunden, überlassen nichts dem Zufall – und wurden vom Publikum gewählt, das am Ende immer Recht hat. Out of Home ist das letzte verbleibende Massenmedium und in jeder Kampagne unverzichtbar: Es gehört uns allen, informiert und unterhält, ist sympathisch, plakativ –und vor allem: Es kann nicht weggewischt werden«, sagt Dominik Sobota, Geschäftsführer von Progress Werbung.
Out of Home: Sichtbarkeit, die allen gehört
»Über 4.500 abgegebene Stimmen im Online-Voting sind ein klares Signal, wie stark Out of Home im Alltag wahrgenommen wird«, ergänzt Prokurist David Nowotny.
Mehr erfahren: www.progress-werbung.at
Progress Out of Home Trophy 2025
Die Sieger-Kampagnen der Progress Out of Home Trophy 2025 stehen für radikal fokussierte Außenwerbung: Botschaften, die in Sekunden zünden, Typografie, die den Raum dominiert, Visuals, die hängen bleiben.
Salzburg entspannt entdecken –mit der Tourenplattform »Salzburg erfahren«
Wer Salzburg mit Bus und Bahn erkundet, kann bereits bei der Anreise die Schönheit der Region genießen. Mit der digitalen Tourenplattform »Salzburg erfahren« bündelt der Salzburger Verkehrsverbund zahlreiche Tourenvorschläge, die optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Das Angebot reicht von gemütlichen Spaziergängen bis hin zu aussichtsreichen Bergtouren.
Viele der vorgeschlagenen Touren sind zudem als Überschreitungen angelegt. Dabei liegen Start- und Zielpunkt nicht am selben Ort, wodurch sich völlig neue Möglichkeiten ergeben – ganz ohne denselben Weg zurückgehen zu müssen. Unterstützung bietet dabei der Salzburg Verkehr Routenplaner ebenso wie die dazugehörige App, die aktuelle Informationen zu Verbindungen, Abfahrtszeiten und optimalen Kombinationen aus Bus, Bahn, Rad- und Fußwegen liefert. Ergänzende Shuttle-Angebote schließen, wenn nötig, die letzte Meile.
Kostenloses Guest Mobility Ticket für Übernachtungsgäste Übernachtungsgäste im Bundesland Salzburg können mit dem Guest Mobility Ticket sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen. Das Ticket wird automatisch beim Pre-Check-in oder Check-in bereitgestellt.
Alle Touren unter salzburg-erfahren.at
Tourentipp: Hochkeil und Spiegelsee
Anreise: REX, Railjet, Westbahn, Regionalbusse 590, 593 bis zur Haltestelle Mühlbach Arthurhaus
Schwierigkeit: leicht Distanz: ca. 6 km | Höhenmeter: ca. 300 hm
Ein Highlight auf »Salzburg erfahren« ist die Wanderung vom Arthurhaus in Mühlbach am Hochkönig auf den Hochkeil. Kurz vor dem Gipfel lohnt sich ein Abstecher zum idyllischen Spiegelsee, der die umliegende Bergwelt eindrucksvoll widerspiegelt. Am Gipfel wartet ein weiter Rundumblick auf die Hohen und Niederen Tauern, das Tennengebirge und den Hochkönig. Der Rückweg erfolgt auf derselben Strecke, optional mit Einkehr in der Schweizerhütte.
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Privatklinik Wehrle Diakonissen
A. ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
Salzburger Jägerschaft
Susanne Spatt Shopping Arena Salzburg AG
Roxane Duran: Die Buhlschaft, die Grenzen überschreitet
Heavy Metal-Klänge schallen an diesem frühsommerlichen Tag vom Residenzplatz über die Dächer der Stadt hinüber zum Dom. Dorthin, wo bei den Salzburger Festspielen Hugo von Hofmannsthals Jedermann Sommer für Sommer lebt, liebt und stirbt. Neue Partnerin an der Seite von Jedermann Philipp Hochmair ist heuer Roxane Duran als neue Buhlschaft. Eine international erfolgreiche, französisch-englisch-österreichische Schauspielerin. Bekannt vor allem aus Film und Fernsehen. Mit einer Mutter aus Linz und einem französischen Vater mit spanischen Wurzeln – und mit einem extrem ansteckenden Lachen.
vision.salzburg hat Roxane Duran, die 39. Buhlschaft in der über 100-jährigen Geschichte des Jedermann, zwischen Kostümproben und umweht von Heavy Metal-Bässen des Residenzplatzkonzertes zu einem Gespräch getroffen:
≈ Frau Duran, zuerst einmal herzlich willkommen in Salzburg! Und gleich zu Beginn eine Frage: Wie ist das Angebot für die Buhlschaft überhaupt zustande gekommen?
Eigentlich ganz unspektakulär: Meine deutsche Agentin hat mich angerufen und zum Spaß habe ich noch zu meiner Mutter, die neben mir saß, gesagt: »Du wirst sehen, sie hat ein unwiderstehliches Angebot für mich.«
Dann habe ich abgehoben und meine Agentin hat zu mir gesagt: »Wenn du möchtest, ist die Rolle der Buhlschaft deine.« Dann habe ich eine Nacht darüber geschlafen, mit Freund:innen gesprochen … und zugesagt!
≈ Sie haben in Ihrer Karriere Theater gespielt, aber den Großteil vor der Kamera verbracht. Warum jetzt wieder Theater?
Das Theater bewegt und begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Meine Mutter hat mir im Kindergarten Improvi-
sationskurse ermöglicht. Dabei habe ich erlebt, dass auf einer Bühne alles möglich ist. Dass man jede Rolle annehmen, jede Person sein kann. Diese Freiheit hat mich immer fasziniert.
≈ War die Rolle der Buhlschaft jemals auf Ihrer Bucket-List? Ehrlich gesagt nicht. Weil ich es nicht realistisch gefunden habe, mir diese Rolle überhaupt wünschen zu dürfen. Ich bin ja in Frankreich aufgewachsen, werde dort aber oft als Österreicherin wahrgenommen, weil ich in meinem ersten Film mit Michael Haneke gearbeitet habe. Währenddessen sieht man mich in Österreich eher als Französin. Deshalb ist die Freude umso größer, dass ich nun hier sein darf.
»Jede Herausforderung bringt uns die Möglichkeit, dass wir uns selbst übertreffen.«
≈ Beeinflusst Ihre Mehrsprachigkeit Ihre Arbeit als Schauspielerin? Absolut. Ich spreche Deutsch, Französisch und Englisch. Jede Sprache eröffnet einen anderen Zugang zu einer Figur. Man sagt ja, jede Sprache, jeder Akzent entwickelt eine andere Persönlichkeit in einem. Das empfinde ich tatsächlich so. Und darum bringt jede Sprache andere Nuancen und Möglichkeiten mit sich.
≈ Allerdings hat die Buhlschaft nur knapp vierzig Sätze. Ist das nicht frustrierend für eine Schauspielerin? Überhaupt nicht! Mir ist egal, wie viele Sätze ich habe. Denn die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es nicht auf die Textmenge ankommt. Entscheidend ist, was man daraus macht. Auf der Bühne entsteht Präsenz nicht nur durch Sprache.
≈ Was reizt Sie grundsätzlich an der Figur der Buhlschaft? Dass jede Schauspielerin die Möglichkeit hat, die Figur neu zu entdecken. Mich interessiert, was zwischen den Zeilen steckt: Wer ist diese Frau? Woher kommt sie? Warum fühlt sie sich zu diesem Jedermann hingezogen? Solche Fragen machen die Figur spannend. Und genau das werden Philipp und ich bei den Proben herausfinden. Wie wir uns auf einer Wellenlänge treffen. Und ich glaube, das wird mit ihm nie langweilig! (lacht herzhaft)
≈ Man kann auf Insta sehen, dass Sie seit Dezember Tangounterricht nehmen … Ja, ich nehme bei Valerio Iurato, einem ganz wunderbaren Choreografen aus Linz, Unterricht, weil ich einfach keine Tänzerin bin und der Tango Teil der Jedermann-Inszenierung ist. Aber ich arbeite sehr fleißig und man sieht schon Fortschritte, auch wenn die manchmal hart erarbeitet sind (zeigt dabei grinsend ihr blaues Knie) Außerdem ist der Tango auf der Bühne zusätzlich riskant, weil wir auf einem Tisch tanzen. Aber: Jede Herausforderung bringt uns die Möglichkeit, dass wir uns selbst übertreffen.
»Ich habe es nicht realistisch gefunden, mir diese Rolle überhaupt wünschen zu dürfen.«
≈ Was fasziniert Sie am Theater?
Die unmittelbare Begegnung mit dem Publikum. Man spürt sofort, ob eine Verbindung entsteht. Es gibt Abende, an denen alle im selben Rhythmus sind – Schauspieler:innen und Publikum. Das ist etwas ganz Besonderes und lässt sich nicht künstlich herstellen. Und darauf freue ich mich vor der einzigartigen Kulisse des Salzburger Doms ganz besonders.
≈ Der Festspielsommer findet vor allem auch abseits der Bühne statt: Sind Sie der Typ, der sagt: »Den Trubel genieße ich in vollen Zügen!« Oder eher der Mensch, der fragt: »Wie kann ich dem Rummel entkommen?«
Ich weiß es überhaupt nicht! Weil ich so etwas noch nie am eigenen Leib miterlebt habe. Aber das gehört zum Spiel – und ich bin offen und lasse das alles einfach mal auf mich zukommen!
≈ Viele junge Menschen tun sich mit klassischer Literatur schwer. Hat der Jedermann heute noch etwas zu sagen?
Unbedingt. Weil seine Themen absolut aktuell sind: Beziehungen, Vergänglichkeit, Verantwortung, Tod. Es kommt nur darauf an, wie man die Texte liest, interpretiert und eben auch auf der Bühne erzählt. Aber gute Geschichten bleiben immer relevant – und genau deshalb freue ich mich jetzt schon darauf, an der Seite von Philipp und mit dem ganzen Ensemble auf der Bühne zu stehen und diese Geschichte zu erzählen!
Wordrap mit Roxane Duran
≈ Salzburg überrascht mich jeden Tag, an dem ich hier bin, aufs Neue!
≈ An Salzburg gefallen mir die Felsen.
≈ Das letzte Mal Tränen gelacht habe ich, als ich mit Freundinnen bei einem Mädelsabend in Wien gut gequatscht habe.
≈ Nach einer anstrengenden Probe esse ich am liebsten (singt) Salzburger Nockerl!
≈ Ruhe finde ich in mir selbst.
≈ Wohlfühlen riecht für mich nach Regen.
≈ Eine perfekte Sommernacht endet mit einem Traum.
≈ Wenn ich nicht Schauspielerin wäre, würde ich Psychoanalytikerin sein oder mit Kindern arbeiten.
≈ Meine größte Stärke ist meine Impulsivität.
≈ Einen freien Tag verbringe ich am liebsten mit den Menschen, die mir am nächsten stehen.
≈ Auf meinem Nachttisch liegt das Buch »How Spies Think« von David Omand – habe ich gestern angefangen zu lesen.
≈ Meine geheime Superkraft ist Ironie (auch wenn sie nicht immer alle verstehen).
≈ Peinlich war mir zuletzt etwas, das ich gekocht habe. Das sah schrecklich aus, hat aber dann sehr gut geschmeckt.
≈ Am meisten freue ich mich gerade auf alles!
≈ Am meisten ärgert mich Ungerechtigkeit.
Die Orangerie im Mirabellgarten beherbergt nicht nur das neue Museum im Südflügel, sondern auch ein Gewächshaus im Nordflügel.
Neu: Orangerie Salzburg
Mit der »Orangerie Salzburg – Panorama | Welterbe« bekommt die Stadt ab 28. Juni ein neues kulturelles Highlight – und das im Herzen des UNESCO-Welterbes. Im südlichen Teil des Mirabellgartens öffnet ein neuer Standort des Salzburg Museum seine Tore, der Geschichte, Kunst und Zukunftsfragen miteinander verbindet.
Sattler-Panorama und WelterbeZentrum unter einem Dach
Herzstück Sattler-Panorama
Zentrum des neuen Museums ist das berühmte SalzburgPanorama von Johann Michael Sattler. Das monumentale Rundgemälde aus den Jahren 1825 bis 1829 zeigt Salzburg in beeindruckender Detailfülle und macht sichtbar, warum die historische Altstadt seit 1996 UNESCO-Welterbe ist. Erstmals wird das berühmte Sattler-Panorama in der Orangerie vollständig barrierefrei zugänglich sein.
Digitale Perspektiven im Forum
Einen modernen Gegenpol zum historischen 360°-Rundgemälde bildet das sogenannte Forum: Dieser Bereich, der gemeinsam mit dem Ars Electronica Futurelab entwickelt wurde, bietet multimediale Stationen, interaktive Elemente und eine große Video-Wall. Hier können Gäste tiefer in die Geschichte des Welterbe-Gedankens eintauchen, Fragen stellen und eigene Zukunftsideen für das Leben im Welterbe diskutieren. Gleichzeitig wird das Forum Raum für Veranstaltungen und Austausch.
Sonderausstellungen in der Galerie
Temporäre Ausstellungen mit wechselnden Schwerpunkten werden auf der dritten Ebene der Orangerie Salzburg zu sehen sein: in der Galerie, die über dem Forum »schwebt« Die Sonderschau zur Eröffnung geht der Frage »Wer kümmert sich um die Stadt?!« auf den Grund.
Neuer Treffpunkt im Mirabellgarten
Mit der Verbindung aus historischem Kunstwerk, digitaler Perspektive und gesellschaftlichem Dialog soll die Orangerie Salzburg zu einem lebendigen Zentrum für Kunst, Kultur und Zukunftsfragen werden – und das an einem der schönsten Orte der Stadt.
29. Juni bis 3. Juli mit kostenlosen Führungen Öffnungszeiten ab 28. Juni 2026: täglich 9–17 Uhr www.orangeriesalzburg.at
Noch ein Museums-Tipp, auf den wir uns ganz bald freuen dürfen: Im September eröffnet in Hellbrunn das Sound of Music Salzburg – das weltweit erste Museum, das sich ausschließlich dem Musical- und Filmklassiker The Sound of Music widmet. Also, schon mal üben: Eeeedelweiß und Schnitzel with noodle!
Susanne Wiebe Pop-up
Galerie & Couture Shop Rudolfskai 6 Noch bis Ende August susanne-wiebe.com
Kultur NEWS
CHARLOTTE PERRIAND
MODERNE LEBEN: DESIGN, FOTOGRAFIE, ARCHITEKTUR Erstmals in Österreich ist das vielschichtige Werk der französischen Architektin und Designerin Charlotte Perriand in einer umfassenden Retrospektive zu sehen. Sie arbeitete im Studio von Le Corbusier und war für zahlreiche Möbel- und Interior-Projekte verantwortlich – viele davon gelten heute als Ikonen des modernen Designs. Perriand verband Architektur, Design und Fotografie zu einem umfassenden Gestaltungskonzept und verstand ihre Arbeiten als Teil größerer Lebenszusammenhänge. Damit wurde sie zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten der Architektur- und Designgeschichte des 20. Jahrhunderts. Besucher:innen können sich auf seltene Originalmöbel, erstmals ausgestellte Fotografien sowie originalgetreue Rekonstruktionen freuen.
Museum der Moderne, Mönchsberg 32, museumdermoderne.at
KUNST, COUTURE, RUDOLFSKAI
Das ehemalige Resmann-Haus am Rudolfskai 6 ist wieder lebendig – und wie. Susanne Wiebe hat ihren Pop-up-Store den ganzen Sommer geöffnet. Wer noch nicht dort war, verpasst gerade einiges.
Galerie, Laufsteg und Salon in einem: Die Plissee-CoutureKreationen der Designerin treffen auf hochkarätige Kunst. Hans M. Bachmayer füllt den Gewölbekeller mit raumgreifenden AntiObjekten – Werke, die man nicht einfach anschaut, sondern spürt. Roswitha Wulz bringt mit farbenintensiver Malerei und plastischen Arbeiten eine zweite kraftvolle Stimme ins Spiel – unverwechselbar, unzähmbar, ganz eigen. Und dazwischen noch Kunst von Jean Cocteau. So ist für jeden etwas dabei. Kunst, Mode und ein Haus, das endlich wieder belebt ist.
FORT KNIEPASS –DAS ULTIMATIVE AUSFLUGSZIEL IM SAALACHTAL
Fort Kniepass verbindet Vergangenheit und Gegenwart zu einem Erlebnis, das Geschichte spürbar macht, Abenteuerlust weckt und Genuss großschreibt. Mit dem persönlichen »KniePASS« erkunden Besucher:innen abwechslungsreiche interaktive Stationen, reflektieren historische wie persönliche Grenzerfahrungen und erhalten am Ende ein individuelles Ergebnis: Sind sie Abenteurer:innen, Denker:innen oder Visionär:innen? Der spektakuläre Höhepunkt am Ende: die längste Röhrenrutsche der Alpen. Über 150 Meter geht es, begleitet von Licht- und Soundeffekten, rasant hinab ins Tal. Im Anschluss lädt das Fort Kulinarik dazu ein, modern interpretierte hausgemachte Spezialitäten sowie regionale und fermentierte Köstlichkeiten zu genießen.
Fort Kniepass www.fort-kniepass.at
VERANSTALTUNGS KALENDER
JUNI
FR 26 – SO 28
STADTFEST SALZBURG »Wir bauen
Brücken!« – Open-Air auf 5 Altstadtplätzen stadt-salzburg.at/stadtfest
MI 24 (auch 22.7. / 19.8. / 16.9.)
QUER BEET Pop-Up-Beats auf verborgenen Altstadtplätzen, 18–20 Uhr salzburg-altstadt.at/de/quer_beet
MI 22 – FR 28.08
GALERIE EBORAN: Andreas Werner
»BETWEEN PULL« Mi–Fr 16–19 Uhr eboran-galerie.net
JULI
DO 09 – SA 11 ELECTRIC LOVE FESTIVAL electriclove.at
DACHSTEINDIALOGE in Filzmoos und Ramsau dachstein-dialoge.at
SOCIETY
Rheingold über den Dächern
Die Apollo Bar des Schloss Mönchstein wurde zum Mäzenen-Treffpunkt: Über 35 Partner des Ring-Circle kamen zum Osterfestspiel-Austausch. Intendant Nikolaus Bachler und der Rheingold-Cast plauderten, Sternekoch Simon Wagner kochte dazu passend auf.
Zwei Welten, ein Schauraum
USM Haller trifft Leica: Im Mai lud das Einrichtungshaus Scheicher zu »Zwei Welten, eine Vision«. Modulares Möbeldesign, präzise Bildtechnik, neapolitanische Pizza von La Mia Italia. Im Bild: Stefan Scheicher und Walter Portmann (USM).
Selbstwert auf der Tanzfläche
160 Frauen, der Club Balboa zum Bersten voll: Bei der Success Soirée drehte sich alles um die Frage »Wie viel bin ich mir wert?«. Keynote von Pamela Obermaier, coole Drinks und Netzwerken, das sich leicht anfühlt. Die nächsten Termine: 23. Juli und 22. Oktober.
Frauen, die fliegen
Skispringerin Eva Pinkelnig gab beim FrauennetzwerkEvent der Volksbank Salzburg ehrliche Einblicke in ihren Weg an die Weltspitze – inklusive Rückschlägen. Mehr als 120 Kundinnen lauschten in der Red Bull Arena. Veränderung braucht Mut und manchmal eine neue Hausbank.
TOG Studio sagt Servus
Mit einem exklusiven Showcase-Event im Schloss Hellbrunn feierte TOG Studio im Mai seinen offiziellen Launch. Unter dem Motto »The castle whispers« lud Gründerin Tanja Rose Törk zu einem Abend, der die gesamte kreative Handschrift der neuen Boutique Creative Affairs Agency erlebbar machte.
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Immer erreichbar: auch während der Innenstadtsperre!