ein neues Magazin? Jetzt? In einer Zeit, in der Bildschirme blinken, Feeds scrollen und Inhalte verschwinden, bevor man sie gelesen hat?
Unsere Antwort ist: Ja. Und zwar kein beliebiges Magazin – sondern eines, das die Zeit für einen Moment stillstehen lässt. Eines, das Sie die Hektik da draußen kurz vergessen lässt und einlädt, sich an den schönen Dingen des Lebens zu erfreuen. Zum Eintauchen. Zum Blättern mit Genuss. Zum Durchatmen.
Das Ergebnis halten Sie gerade in Händen –CC EDITION – curated circle for design lovers.
Nach zehn Jahren Co-Herausgeberschaft des Magazins COCOimagezine war es für mich an der Zeit, etwas Neues zu schaffen. Etwas komplett Eigenes. Ein Magazin, zu 100 Prozent von mir kuratiert, gestaltet von Menschen, die denselben Anspruch an Design, Qualität und Ästhetik stellen wie die Unternehmen, die Ihnen diese Ausgabe als Dankeschön für Ihre Treue in die Hände gelegt haben. Mein Wunsch: dass Ihre Welt nach dem Lesen ein klein wenig bunter erscheint.
Bunt ist auch das Stichwort für diese erste Ausgabe. Die Frühlings- und Sommermode haben wir vor farbenfrohen Containern am Linzer Terminal in Szene gesetzt – ein Shooting, das nicht nur nach Spaß aussieht, sondern auch tatsächlich großen Spaß gemacht hat, wie die Behind-the-Scenes-Bilder zeigen. Bei ALAÏA interessiert uns, wie es nach dem Wechsel von Designer Pieter Mulier zu Versace weitergeht. Ob künstliche Intelligenz auch die Maßschneiderei revolutioniert, war eine andere Frage, die uns umgetrieben hat. Dabei zeigten uns vier beeindruckende Kreative, warum echtes Handwerk gerade eine Renaissance erlebt.
In der Schmuckstrecke „Sparkling Hands On“ funkeln Stücke, die Geschichten erzählen – von Burma-Jade bis Paraiba-Turmalin. Dem Thema Longevity nähern wir uns mit der Frage, ob Gesundheit der neue Luxus ist. Im Gespräch mit einem Parfumeur erfahren wir, warum er Oud erst verstehen lernen musste, bevor er es meisterhaft einsetzen konnte. Die COCOtravel-Redaktion war unterwegs – vom Farmhouse Torgglerhof in Südtirol bis ins Okavango-Delta in Botswana. Und dazu: ein Salzburger Wohnprojekt, das zeigt, was passiert, wenn ein Badezimmer im 3D-Drucker entsteht.
Ein Gespräch über Kryptowerte im regulierten Bankumfeld. Und die Erkenntnis, dass ein guter Aperitif jede schlechte Deko wettmacht.
Ich freue mich, dass Sie dabei sind. Willkommen bei CC EDITION.
Ihre Beatrix Voggenberger
RENAISSANCE DER MASSSCHNEIDEREI
LONGEVITY – DER NEUE LUXUSMASSSTAB
Das Erbe von Azzedine und warum Sie bei der aktuellen Kollektion schnell sein sollten Seite 6
SPARKLING HANDS ON
Mit den neuesten Trends aus den Salzburger Boutiquen zieht wieder Farbe ein im Kleiderschrank Seite 20
... heißt es bei den auffälligen Kostbarkeiten der Salzburger Juweliere Seite 42
Einem Sternekoch über die Schulter schauen und beim Chef’s Table fachsimpeln – wir haben die besten Möglichkeiten Seite 106 Löwen, Giraffen, Elefanten und Landschaft so weit das Auge reicht –wir zeigen Ihnen drei außergewöhnliche Camps in Botswana Seite 88
ALAÏA
VON MODEIKONEN UND LEGENDÄREN ACCESSOIRES
Mesh-Ballerinas, Herztaschen und ikonische Kleidungsstücke – kaum ein Label bringt Frauen so zeitgemäß sirenenhaft „in Form“ wie Alaïa. Dass der Name des vergleichsweise kleinen Labels sogar mit dem Haute Couture Meister Christian Dior verbunden ist, zeigt sich an der eindrucksvollen Lebensgeschichte des Gründers und kreativen Geistes Azzedine Alaïa. Unter der Ägide des Kreativdirektors Pieter Mulier erlebten die strenge und gleichzeitig athletische Linearität, die Alaïa-typische Dichotomie genauso wie ein Fokus auf die weibliche Silhouette ihre Renaissance. Warum die Marke bei Stars und Fashion Influencern als ikonisch gilt, welche kreativen Kräfte dahinterstecken und weshalb die aktuelle Sommer-/ Herbst-Kollektion einmal mehr viral geht, hat unsere CC EDITION Redakteurin exklusiv für Sie recherchiert.
bruch in den 1980er-Jahren. Seine figurbetonten Stretch-Kleider und Lederdesigns trafen den Zeitgeist und die zeitgemäße Idee von der „Skulptur am Körper“. Dabei unterschied sich seine Herangehensweise entscheidend von der anderer Designer. So zeichnete er kaum, sondern schnitt, nähte und modellierte selbst an seinen Kleidungsstücken. Im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen entzog sich Alaïa dem schnelllebigen Modesystem. Er präsentierte Kollektionen unabhängig von festen Terminen und verzichtete weitgehend auf Marketing und öffentliche Inszenierung. Trotz seiner Zurückhaltung kleidete er zahlreiche prominente Frauen wie Madonna, Naomi Campbell oder Janet Jackson ein und genoss weltweit hohes Ansehen. Sein Leben war geprägt von Disziplin, Leidenschaft und dem Streben nach Perfektion. Elegante Abendmode, zeitgemäße Freizeitkleidung und Individualität zeugen von seiner unendlichen künstlerischen Kreativität.
AZZEDINE ALAÏA
WIE ALLES BEGANN
Bis er 2017 verstarb, galt Azzedine Alaïa als einer der letzten großen Pariser Couturiers und einer der bedeutendsten Designer seiner Zeit, bekannt für die kompromisslose Hingabe an Handwerk und Form. Geboren 1935 in Jemmal, Tunesien, studierte er zunächst Bildhauerei, was seinen Blick auf Proportionen und den menschlichen Körper nachhaltig prägte. Ohne klassische Modeausbildung fand er über Umwege zur Haute Couture und zog in den 1950er-Jahren nach Paris, wo er sich mit Maßanfertigungen für wohlhabende Kundinnen schnell einen Namen machte. Kurzzeitig arbeitete er sogar als Assistent bei Christian Dior, dessen Atelier er jedoch nach nur wenigen Tagen wieder verlassen musste. Außerdem war er für Guy Laroche und Thierry Mugler tätig. Nebenbei entwarf er Kostüme für das Kabarett Crazy Horse. 1979 gründete Azzedine seine erste Marke und erlebte den Durch -
ALAÏA-ERBE PIETER
MULIER: (S)EINE HANDSCHRIFT GEHT VIRAL
Als Azzedine verstirbt, hinterlässt er ein erfolgreiches Label, das durch und durch von handwerklicher Präzision und innovativem Design geprägt ist. Die Aufgabe, die Produktlinie en vogue zu halten, ohne dabei den Anspruch an Qualität und Verarbeitung aus den Augen zu verlieren, wird 2021 dem belgischen Designer Pieter Mulier übertragen. Vor Alaïa schon bei Raf Simons, Jil Sander, Christian Dior und Calvin Klein beschäftigt, brachte Mulier die notwendige Expertise und kreative Meisterschaft mit, um die Modewelt nachhaltig zu beeindrucken. Architektonische Kleider oder Bestseller wie Mesh-Ballerinas und die Le Teckel Schultertasche sorgten für erhöhte Klickraten und Gewinne. Die Kollektionen, die vor Experimentierfreude und Gespür für Silhouetten nur so strotzen, waren zunächst zurückhaltend, später mutig und enthielten immer den subtilen Hinweis auf das große Erbe des Meisters Azzedine Alaïa. Accessoires wie Flats und Taschen haben es insbesondere Stars wie Bella Hadid, Victoria Beckham oder Rihanna angetan. Pieter Muliers Shows für Alaïa wurden als stille Spektakel gefeiert. Im März dieses Jahres fand die letzte Show unter seiner Leitung statt. Er verlässt das Unternehmen. Wie es weitergeht, ist noch unklar. Die (Pariser) Gerüchteküche brodelt, die Fashion-Szene ist in Aufruhr, das Alaïa Kreativ-Team im Aufbruch.
Text: Anna Piller-Wolf
(MULIERS) LETZTER AKT
ZUM SAISONAUFTAKT: SOMMER-/HERBSTKOLLEKTION 2026
Modeprofis sollen zu Tränen gerührt gewesen sein, als die S/H-Kollektion 2026 präsentiert wurde. So knüpfte die Show nahtlos an die DNA des Hauses an: klare Linien, präzise Schnitte und höchste handwerkliche Qualität. Die Materialien wirkten bewusst zurückhaltend und zugleich kostbar – Loden, Viskose, Baumwollsatin, Latex und roh geschnittene Baumwolle bestimmten das Bild. Diese scheinbare Schlichtheit stand im spannenden Kontrast zur außergewöhnlichen Wirkung der Entwürfe. Accessoires wurden auf ein Minimum reduziert, um den Blick konsequent auf das Wesentliche zu lenken: den Körper unter der Kleidung. Ganz im Sinne von Alaïa zelebrieren die Designs die weibliche Silhouette und stellen die Frau in den Mittelpunkt – kraftvoll, sinnlich und einzigartig. Materialien entwickeln sich weiter, die Zeiten ändern sich: Die Kollektion atmet und lebt. Die Möglichkeiten wachsen mit der Zukunft, die aktuell eben unbestimmt ist.
„HERZSTÜCK“ACCESSOIRES:
TECHNISCHE RAFFINESSE
TRIFFT KÜNSTLERISCHE
FREIHEIT
Alaïa-Schuhe:
Fashion-Hype oder Fashion-Kult? 2023 geht der Mesh-Ballerina viral und ist binnen weniger Stunden ausverkauft. How come? Ist es der feine Netzstoff, der den Fuß fast transparent umhüllt, die flache Sohle und der damit einhergehende Komfort, die eleganten Lederdetails oder die Tatsache, dass Fashion-Größen wie Alexa Chung oder Jennifer Lawrence das Modell zur „zweiten Haut“ des Sommers machten? Was immer der Grund für den Erfolg des Flats ist, er reißt nicht ab. Die klare, reduzierte Form und die Zurückhaltung des Designs lenken den Blick auf das Wesentliche: den Fuß! Aktuell im Kommen: Geschnürte flache Ballerinas. Sie mischen die Couture-Ästhetik neu auf. Zu sehen sind die ledernen It-Pieces bereits in den Straßen von Paris, New York oder Mailand. Die flache Sohle und das charakteristische Alaïa Design folgen derselben Philosophie wie die Mode: Im Mittelpunkt stehen handwerkliche Präzision, sinnliche Form und ein perfekter Schnitt. Eine skulpturale Verlängerung des Körpers passiert durch die jüngst gelaunchte Riemenpantolette. Diese gibt es mit raffinierten Absatz-Konstruktionen, die den Fuß formen und gleichzeitig betonen. Verwendet werden ausschließlich hochwertige Materialien wie Leder, Velours und Stretch-Stoffe. Außerdem perforierte und gelaserte Oberflächen, die Leichtigkeit und Struktur vereinen. Wer sie einmal trägt, möchte auf zeitlosen Schnitt, originelle Form und hohen Komfort nicht mehr verzichten.
Alaïa-Taschen: neue Modesprache im kompakten Format. Ebenso raffiniert wie die Mode sind die Taschenkreationen, die von Alaïa begonnen und von Mulier fortgeführt wurden. 1986 entstand mit der „Panther Bag“ ein erstes Taschenmodell. Eine richtige Taschenkollektion entwarf Alaïa erst Anfang der 90er-Jahre. Zunächst präsentierte er karierte Taschen mit dem Einzelhändler „Tati“. Anschließend lancierte er eigene skulpturale Modelle, darunter die ikonische Korsetttasche, die er 1992 entwarf, die jedoch erst Jahrzehnte später auf den Markt kam und 2018 als Teil der „Editions“-Serie neu aufgelegt wurde. Kontinuierlich weitergedacht wurde unter Mulier. Die künstlerischen Finessen des Hauses werden in den berühmtesten Modellen kultiviert:
„Le Teckel“ wurde von Pieter Mulier in der Frühjahr-/Sommer-Kollektion 2024 vorgestellt und ist inspiriert von der länglichen Silhouette des Dackels –daher auch der Name. Die Tasche fällt durch ihre markante Form, die praktischen Henkel und das logoverzierte Gepäckschild sofort ins Auge. Kein Wunder, dass sie schnell zum Must-have unter
„LE TECKEL“ „LE CŒUR“ „LE CLICK“
Die herzförmige Tasche „Le Cœur“ kam in der Winter-/Frühjahr-Kollektion 2022 heraus und ist für mich eine charmante Hommage an Alaïas Kollektion „Mon Cœur est à Papa“ von 1992. Sie besteht aus Glattleder, ist in Rot, Schwarz und Buttergelb erhältlich und überzeugt durch kompakte Größe und verstellbaren Schulterriemen – perfekt für jedes Outfit.
„Le Click“ wurde erstmals 2025 bei der Frühjahr-/Sommer-Kollektion im Guggenheim Museum in New York präsentiert und gehört zu den modernen Neuheiten von Alaïa – ein minimalistisches Design mit der typischen East-West-Silhouette. Elegant und funktional zugleich, zieht die Tasche schon jetzt alle Blicke auf sich und ist ideal für Fans unaufgeregter Eleganz.
Baselitz jetzt
Noch bis 18.10 läuft die Ausstellung von Georg Baselitz im Museum der Moderne. Für goldene Momente sorgen dabei die Omega Constellation Observatory von omegawatches.com und die markanten Givenchy Mules mit goldenem Absatz von liskafashion.com.
Wir haben uns auf die Suche nach den perfekten Outfits für die wichtigsten Termine in diesem Frühjahr und Sommer gemacht und sind fündig geworden. Viel Spaß beim Shoppen und einen schönen Sommer, egal ob im Museum oder beim Musikfestival.
Ein Eis in der Hand, der Band lauschen und dabei durch die wunderschöne Halleiner Altstadt spazieren, das geht am besten im Gute-Laune-Rock von herzerl-hallein.at.
Stadtfest Salzburg
An drei Tagen verwandelt sich die Salzburger Innenstadt in eine Festmeile mit Konzerten, Sport, Kultur und der Staatsbrücke als offenem Begegnungsraum. Der Hut von Dior, gesehen bei liskafashion.com, fungiert dabei als der wohl schickste Sonnenschutz.
Sommerfest Salzburger Festspiele
Mit dem Kleid von wowinstyle.at machen Sie der Blumenpracht im Park von Schloss Leopoldskron gehörig Konkurrenz. Flanieren Sie beim Sommerfest durch das Schloss und feiern Sie wie Max Reinhardt es schon vor vielen Jahren tat.
Tollwood
Mit den Retro-Metallbrillen samt farbigen Gläsern von amadeus-optic.at kommt beim Konzert von Deep Purple im Rahmen des Tollwood-Sommerfestivals in München sofort 70er-Jahre-Feeling auf.
Gala Ciao, bella ciao
Mit der aus tausenden Perlen bestehenden Valentino Tasche von liskafashion.com und der dazu passenden Breitling Lady Premier 36 von breitling.com ziehen Sie bei der Gala im Großen Festspielhaus garantiert alle Blicke auf sich.
Das kulturelle Highlight des Sommers – Oper, Schau spiel, Konzert. Das Kleid von diva-salzburg.com ist dabei nicht nur wegen der Farbe die ideale Wahl.
Gaisbergrennen
Freie Fahrt. Mit dem schicken Lederhelm von www.feinerlei.at sorgt der Mann von Welt für echtes Dandy-Feeling in seinem Cabrio-Oldtimer. Fehlt nur mehr die richtige Begleitung.
Der Lifeball-Veranstalter Gery Keszler bringt für seine AIDSGala internationales Flair in die Salzburger Residenz. Mit dem weichfließenden, schimmernden Kleid von diva-salzburg. com sind Sie dafür bestens gekleidet.
Karussell fahren, eine ofenfrische Schaumrolle essen und einen Bauernkrapfen genießen – bei so viel Tradition sorgt der Bänderrock von Lena Hoschek von salzburg-trachtenmode.at für die nötige Portion Abwechslung.
Liska
Mitten in der Salzburger Altstadt, am Alten Markt, hat Liska einen Store geschaffen, der internationales Luxusgefühl mit persönlicher Atmosphäre verbindet. Auf zwei stilvoll gestalteten Etagen mit rund 260 Quadratmetern Fläche entfaltet sich eine Multi-LabelWelt, die Mode nicht nur präsentiert, sondern kuratiert.
Salzburgs erste Adresse für Luxus- und Designermode: Liska überzeugt durch ein sorgfältig kuratiertes Sortiment und durch jene besondere Verbindung aus Historie, Handwerk und zeitgemäßem Luxus, für die Liska seit Jahrzehnten steht.
Die Geschichte beginnt 1948 in Wien, als Michael Liska das Unternehmen gründet und mit unternehmerischem Pioniergeist zu einer der renommiertesten Adressen für Pelze und exklusive Mode ausbaut.
In den 1960er- und 1970er-Jahren bringt Edith Liska internationale Pelzdesigns nach Wien; später prägt Dr. Robert Liska das Haus weiter und entwickelt es zu einem weltweit bekannten Namen für luxuriöse Fur Couture. Aron Liska führt diesen Anspruch in der dritten Generation weiter.
Seit der Eröffnung des Stores in Salzburg im Jahr 2017 ist diese Welt auch in einer der schönsten Städte Europas erlebbar.
Neben den hauseigenen Liska-Fur-Kollektionen versammelt der Store eine Auswahl internationaler Premium- und High-EndMarken, darunter Christian Dior, Celine, Fendi, The Row, Valentino, Saint Laurent, Maison Margiela, Moncler, Thom Browne, Khaite, Givenchy, Lanvin, Burberry und Chloé. Ergänzt wird das Portfolio durch weitere begehrte Labels wie JW Anderson, Lemaire, Marni, Plan C, Erdem, Ami Paris und Maison Kitsuné. Diese Bandbreite verleiht Liska eine modische Souveränität, die weit über klassischen Luxury Retail hinausgeht. Der Store spricht Frauen an, die Qualität, Relevanz und Individualität gleichermaßen schätzen.
Pelz bleibt das Herzstück der Marke. Im Mittelpunkt steht nicht allein die exklusive Neuanfertigung, sondern ebenso die Idee der Umarbeitung und Neugestaltung. Am Wiener Stammsitz, dem Hohen Markt, ist „Fur Couture“ als offene Atelierarbeit erlebbar: mit Maßanfertigungen, individueller Beratung und sichtbarer handwerklicher Präzision vom Schnitt bis zum fertigen Modell. Dieses Know-how prägt die gesamte Marke, und damit auch die Haltung in Salzburg. Pelz wird hier nicht statisch verstanden, sondern als wertiges Material, das bewahrt, neu interpretiert und in moderne Silhouetten übersetzt werden kann. Aus Bestehendem wird so etwas Neues –individuell, hochwertig und mit einer Sorgfalt gefertigt, die nur echtes Atelierhandwerk leisten kann.
TEXT: BEATRIX VOGGENBERGER FOTOS: ANDREAS KOLARIK
LISKA FASHION SALZBURG
Wer nach Schleedorf fährt, fährt nicht zufällig. Das kleine Dorf im Salzburger Flachgau liegt abseits jeder Touristenroute, ruhig, überschaubar, geerdet. Im Herzen dieses idyllischen Dörfchens befindet sich das Stammhaus von Wimmer schneidert – weit entfernt von Hektik und Großstadtlärm. Und genau dort, in dieser Stille, entsteht seit fast drei Jahrhunderten etwas, das lauter spricht als jede Modekampagne: echtes Handwerk.
Seit 1741 fertigt Wimmer schneidert hochwertige Trachtenmode in der eigenen Schneiderei in Schleedorf – und das mittlerweile in der zehnten Generation. Was als Familienbetrieb begann, ist heute eine moderne Maßmanufaktur mit rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Das Design und die Fertigung – vom Zuschnitt bis zum letzten Knopf – erfolgen ausschließlich im eigenen Betrieb im Salzburger Land. Was bedeutet: Kein Outsourcing, keine Kompromisse, kein Stück ohne Handschrift.
Handgemacht. Einzigartig. Unverwechselbar.
In den letzten Jahren hat sich Wimmer schneidert als Ausstatter von Hochzeiten einen Namen gemacht. Das Angebot reicht vom Brautdirndl über maßgefertigte Sakkos und Lederhosen für den Bräutigam bis zur abgestimmten Kleidung der gesamten Hochzeitsgesellschaft. Weil jedes Stück eigens angefertigt wird, können Braut und Bräutigam besonders präzise aufeinander abgestimmt werden – Schürze und Schleier, Bräutigam und Braut, ein echter Partnerlook fürs Leben.
Einzigartig wie die Liebe – maßgeschneidert von Wimmer.
WIMMER SCHNEIDERT
Stammhaus: Dorf 96, 5205 Schleedorf Filiale: Rochusgasse 6, Salzburg wimmertracht.at
DIE BRILLE IN DER BRILLE
AMADEUS OPTIC PRÄSENTIERT:
BLAKE KUWAHARA – ZEHN
JAHRE BRILLENKUNST, DIE FLÜSTERT STATT SCHREIT
Manche Brillen erkennt man auf den ersten Blick. Eine Kuwahara erkennt man erst auf den zweiten. Nicht weil sie sich versteckt –sondern weil sie schichtet. Eine Fassung, die in ihrer Konstruktion eine zweite trägt. Zwei Ebenen, ein stimmiges Ganzes. Blake Kuwahara, ausgebildeter Optometrist aus Los Angeles, folgte früh der Erkenntnis, dass seine eigentliche Sprache die des Designs ist. Seit 35 Jahren bewegt er sich im Spannungsfeld zwischen Augenoptik und Formkunst. Heute feiert seine Kollektion ihr zehnjähriges Jubiläum – ein Jahrzehnt, in dem jede einzelne Fassung als Argument für eine andere Art des Sehens steht.
Was eine Kuwahara-Brille zur Kuwahara-Brille macht
Die Signatur ist so simpel wie komplex: die Brille in der Brille. Eine Fassung, die in ihrer Konstruktion eine zweite trägt – zwei Ebenen, die miteinander kommunizieren, ohne sich zu dominieren. Das Er-
Minimalismus und Extravaganz, die man nicht sofort sieht, sondern irgendwann erkennt.
Seit fast acht Jahren bei Amadeus Optic Amadeus Optic in Salzburg hat die Kollektion von Blake Kuwahara seit fast acht Jahren im Portfolio – als einen jener Partner, bei denen das Wort „ausgesucht“ keine Floskel ist. Wer eine KuwaharaFassung trägt, entscheidet sich nicht für Aufmerksamkeit um jeden Preis. Sondern für die ruhigere, beständigere Art von Eleganz. Die aktuelle Jubiläumskollektion ist jetzt im Studio von Amadeus Optic zu entdecken.
UNSERE BRILLEN SIND NICHT SCHREIEND – SIE FLÜSTERN LEISE.
gebnis ist keine Spielerei, sondern architektonische Präzision.
Der Fertigungsprozess entspricht diesem Anspruch. Zwei Monate dauert allein der Laminierungsprozess, der in japanischer Manufaktur-Tradition ausgeführt wird – Wabi Sabi als Designphilosophie, also die Schönheit im Unvollkommenen, Gewachsenen, Ehrlichen. Kein Modell gleicht exakt dem anderen. Und genau das ist Absicht. Produziert werden die Kollektionen in limitierten Auflagen. Nicht als Marketingstrategie, sondern als logische Konsequenz: Was so entsteht, lässt sich nicht auf Knopfdruck skalieren.
Minimalismus, der Tiefe hat
Blake Kuwahara beschreibt seine Entwürfe als kunstvoll, aber tragbar – eine Formulierung, die viel verrät. Brillen, die zu laut auftreten, tragen sich schlecht. Brillen, die zu leise sind, verschwinden. Kuwahara findet den schmalen Grat dazwischen: eine Balance zwischen
Ein Architekt der Formen, ein Künstler der Details, ein Visionär, der gern experimentiert. Seine Entwürfe zeigen eine perfekte Balance zwischen Minimalismus und Extravaganz. Seine Signature-Fassungen mit der „BRILLE IN DER BRILLE“ – Technik machen seine Modelle absolut einzigartig.
BLAKE KUWAHARA begann als ausgebildeter Augenoptiker und Optometrist in Los Angeles, merkte aber schnell, dass er etwas Kreatives tun wollte. Seit 35 Jahren in der Design-, Brillen- und Fashionwelt, beschreibt er heute seine Modelle als kunstvoll, aber tragbar.
Alle Modelle werden in limitierten Auflagen gefertigt, da der Fertigungsprozess aufwändig ist und sehr viel Zeit erfordert. Der Laminierungsprozess braucht zwei Monate – so entstehen einzigartige unverwechselbare Modelle. Das Material und die Umsetzung: japanische Handwerkskunst – Manufaktur vom Feinsten in der Optikwelt.
Blake Kuwahara ist sehr beeinflusst durch die japanische Designphilosophie des „Wabi Sabi“. Heute feiert seine Kollektion zehn Jahre Jubiläum. Bei Amadeus Optic in Salzburg ist die Kollektion Blake Kuwahara seit fast acht Jahren ein wichtiger Bestandteil des ausgesuchten exklusiven Portfolios.
Unsere Brillen sind nicht SCHREIEND – sie FLÜSTERN LEISE Blake Kuwahara
Die Motive der Kundinnen und Kunden sind unterschiedlich, aber sie folgen derselben Sehnsucht: nach Passform, nach Individualität, nach Substanz. Bei Eva Poleschinski ist das Maßstück kein Nachbau fremder Vorstellungen, sondern ein Entwurf, der aus dem Bedürfnis der Trägerin entsteht. Individuell werde ein Kleid nicht durch dekorative Exzentrik, sondern dadurch, dass Design und Fertigung „perfekt auf Körper und Bedürfnisse angepasst“ seien. Auch Marlene Mayer, die mit ihrem Salzburger Atelier Das Kleid vor allem Frauen für besondere Anlässe begleitet, erlebt genau das: Kundinnen suchen kein Kleid, das sie verwandelt, sondern eines, das sie sichtbar macht.
Salzburg ist eine Stadt der Auftritte. Seit mehr als hundert Jahren ziehen die Festspiele ein internationales Publikum an. Sie machen die Stadt bis heute zu einem kulturellen Magneten mit Sinn für Inszenierung, Anlass und Form. Gleichzeitig ist Salzburg klein genug, dass Qualität hier nicht laut beworben werden muss, sondern sich herumspricht. Genau in diesem Spannungsfeld behauptet sich die Maßschneiderei neu: nicht als nostalgisches Relikt, sondern als stille Gegenbewegung zu einer Modewelt, die immer schneller, austauschbarer und digitaler wird.
Couture – das ist ein Versprechen. Auch wenn das Wort offiziell nur die französische Maßschneiderei definiert, wird der Name doch international als Synonym für das Besondere verwendet. Wer heute in Salzburg ein Kleid oder einen Anzug auf Maß fertigen lässt, kauft deshalb selten nur Stoff. Gekauft wird Präzision. Zeit. Haltung. Und das gute Gefühl, etwas zu besitzen, das nicht aus einer Trendrotation stammt, sondern auf den eigenen Körper, den Anlass und die Persönlichkeit hin entworfen wurde. „Sie sind die Größe, die Sie haben“, sagt Herrenschneider Oscar Udeshi über seine Kundschaft. In diesem Satz steckt bereits die Absage an Konfektionslogik und Normmaße. Maßarbeit beginnt dort, wo Kategorien enden.
Gerade darin liegt der neue Luxus. Nicht das Lautere, nicht das Mehr an Effekt, sondern das Mehr an Genauigkeit. Digitale Werkzeuge können dabei helfen, Prozesse zu beschleunigen, Ideen zu visualisieren oder Informationen über Stoffe, Schnitte und Proportionen verfügbar zu machen. Mayer nutzt KI punktuell im Entwurfsprozess, um Ideen für die Kundin zu visualisieren. Poleschinski sieht im 3D-Scan allenfalls eine andere Form der Anfertigung. Ersetzen könne das die Handarbeit nicht. Der Körper ist eben kein Datensatz. Udeshi beschreibt sehr konkret, wie Schultern, Rücken oder körperliche Besonderheiten in einen Schnitt eingehen. Maßschneiderei ist deshalb keine romantische Verweigerung der Gegenwart, sondern eine Disziplin der genauen Beobachtung.
Wie viel Arbeit in einem solchen Stück steckt, lässt sich kaum pauschal beziffern. Ein schlichtes Couturekleid kann bei Mayer in vergleichsweise wenigen Stunden entstehen, während ein aufwändig gearbeitetes Brautkleid schon mal mehrere Hundert Stunden in Anspruch nimmt. Udeshi spricht bei einem Sakko von rund 60 bis 65 Stunden. Und doch ist die eigentliche Währung eine andere: Wertschätzung. Für Material, für Zeit, für Können. Mayer nennt genau das den Gegensatz zur Masse und zur Schnelllebigkeit. Was Couture oder maßnahe Handarbeit kann, ist nicht bloß Veredelung, sondern Beziehung: zur Trägerin, zum Träger, zum Anlass, zum Stück selbst.
Darum investieren Kundinnen und Kunden heute wieder bewusster, statt nur zu konsumieren. Ein maßgefertigtes Kleid oder ein guter Anzug ist kein Impulskauf, sondern ein Objekt mit Dauer – im besten Fall getragen über Jahre, manchmal Jahrzehnte. Werterhalt, Cost per Wear, vielleicht sogar ein zweites Leben jenseits der ersten Bühne: All das beginnt mit Qualität. Vor allem aber entsteht etwas sehr Persönliches. In einer Zeit, in der so vieles schnell verfügbar und austauschbar geworden ist, liegt genau darin der besondere Wert der Maßarbeit. Sie schafft Nähe, Aufmerksamkeit und das gute Gefühl, etwas zu tragen, das nicht nur passt, sondern wirklich zu einem gehört.
Oder anders gesagt:
Wahrer Luxus ist nicht Exzentrik. Wahrer Luxus ist Präzision.
Oscar Udeshi
Text: Martina Müllner
Marlene Mayer
VON GROSSEN ROBEN UND NEUEM LUXUS
PLOOM-DESIGNERIN TANJA PFLAUM IM INTERVIEW
Als ich den Geschäftsraum des quasi am Mönchsberg „angelehnten“ Hauses am Ursulinenplatz betrete, sind die Designerin und ihre Mitarbeiterin mit einer Kundin im Gespräch. Überall liegen Stoffballen, Bänder, Nadelkissen. Zwischen feinen Seidenstoffen, edelstem Leinen und bedruckter Baumwolle trifft eine sichtlich begeisterte Frau die Qual der Wahl. Zwar müssen wir den Interview-Termin ein bisschen schieben, aber dafür werde ich Zeuge eines spannenden Dirndl-Entstehungsprozesses. Nachdem eine glückliche Brautmutter das Atelier verlassen hat, bittet Tanja Pflaum in den ersten Stock. Oben duftet es nach Kaffee und feinen Stoffen. Das kreative Chaos ist so präsent, dass es beinahe inszeniert wirkt.
Frau Pflaum, ich durfte eben den vollen Dirndl-Entstehungsprozess miterleben. Dauert die Beratung immer so lange?
(Lacht) Nein, aber es dauert. Die Tochter der Kundin heiratet und Hochzeiten nehmen wir ernst. Da geht es ums Zuhören, Anpassen, um eine typgerechte Auswahl und darum, Termine einzuhalten. Für mich ist das Ganze ein Erfolg, wenn ich sehe, dass die Kundin mein Geschäft mit einem perfekt sitzenden Dirndl glücklich verlässt.
Da sind wir schon mitten im Thema. Jüngst haben Sie Ihr Angebot um maßgefertigte Luxus-Dirndl erweitert. Wie dürfen wir uns das Projekt „Robe“ vorstellen?
Wir haben vermehrt Nachfrage nach „großen“ Kleidern. Damit meine ich Fest- bzw. Festspielroben. Maßanfertigungen dieser Art bedienen nicht nur Ansprüche – sondern auch den Wunsch nach dem Besonderen und Einzigartigen. Außerdem möchten immer mehr Frauen in die Kreation und Entstehung ihrer Tracht involviert sein, das bedeutet, selbst kreativ sein. Sozusagen als Designerin agieren.
Die Kundin designt ihr Dirndl selbst?
Nicht ganz. Ich fertige eine Skizze an. Die Kundin kann sich dann Stoffe, Farbkombinationen und passende Knöpfe aussuchen. Ich zeichne das entsprechend ein, versehe die Zeichnung mit den Mustern. Nach dem Motto „Meet the Designer“ fungiere ich als Frau im Hintergrund. Es kann also nichts schiefgehen. Weil so eine Fertigung dann schon zwei Monate dauert, halte ich die Kundinnen mit regelmäßigen Updates über alle Schritte auf dem Laufenden. Das Ergebnis ist ein Einzelstück, das durch Qualität, Passform, aber auch ideellen Wert überzeugt und trendunabhängig Saisonen überdauert. Ein Detail am Rande: Das Label innen wird personalisiert, hier zum Beispiel „HANDWERKSTÜCK FÜR KATHI“.
Das klingt aufwändig. Wie sieht es mit den Preisen aus?
Neben Kopfarbeit fließen ordentlich Stunden in so ein Projekt. Ein klassisches Ploom-Dirndl „von der Stange“ startet bei rund 600 Euro. Die Preisspanne bei einer Sonderanfertigung Marke Festrobe liegt schon ab rund 1500 Euro und geht ganz schnell nach oben. Viele Stoffe müssen erst gewebt oder bedruckt werden und die detaillierten Handarbeiten nehmen, wie schon gesagt, viel Zeit in Anspruch. Jedoch weiß die Ploom-Kundin, was dahintersteckt.
Apropos: Können Sie die Ploom-Kundin von morgen charakterisieren?
Ich bin kein Fan von Schubladendenken, aber ich kann sagen, dass bei mir vorwiegend Frauen einkaufen, die einen eigenen, individuellen Stil verfolgen, die wissen, was sie wollen, zuweilen ein bisschen unkonventionell sind – und dabei sehr selbstbewusst. Gerade junge Frauen erlebe ich als reflektiert, was das Thema Tradition und Handwerk angeht. Gleichzeitig gibt es die gut betuchte Kundin, die auf der Suche nach Einzigartigem und Authentischem mit Wurzeln ist und dabei keine Kosten und Mühen scheut.
Das klingt optimistisch. Wie sehen Sie die Zukunft Ihrer „Zunft“ im Zeitalter von Fast-Fashion, KI und digitalem Trachten-Konfigurator?
Das sind in der Tat Herausforderungen. Allerdings hat die Trachtenbranche tatsächlich einen gewissen Heimvorteil. Der Einkauf eines traditionellen Gewandes ist etwas sehr Sinnliches. Vor allem Frauen möchten ausprobieren, den Stoff auf der Haut spüren und sich gut beraten fühlen. Solche Einkaufserlebnisse funktionieren nur live und so ganz nebenbei wohl nirgends besser als in einer Stadt, in der die großen Namen der Branche vertreten sind. Darüber hinaus vertrete ich die Meinung, dass der neue Luxus Menschlichkeit, Begegnung und ServiceOrientierung ist.
Fotos: Andreas Kolarik, Ploom Interview: Anna Piller-Wolf
ARIJETA
BOUTIQUE
MASS FÜR MASS: WO HANDWERK AUF PERSÖNLICHKEIT TRIFFT
Es gibt Momente, in denen ein Kleid mehr sein muss als ein Kleid. Die Salzburger Festspiele sind so ein Moment. Und genau dann – wenn es um das richtige Festgewand geht, um jenen einen Abend, an den man sich Jahre später noch erinnert – verstehen Menschen wie die Kundinnen von Arijeta Boutique, was Maßschneiderei wirklich bedeutet.
Arijeta ist Maßschneiderin, Änderungsschneiderin und Designerin mit einem geschulten Blick dafür, was ein Kleidungsstück wirklich besonders macht: die Passform. Wer zu ihr kommt, bringt eine Idee mit oder den Traum von einem Kleid. Das Verfahren ist einfach und präzise: Sie bringen den Stoff Ihrer Wahl mit – ob Seide, Leinen, Baumwolle oder ein Material, das Sie auf einer Reise entdeckt haben. Arijeta hört Ihnen zu. Sie fragt.
Sie versteht nicht nur, was Sie sagen, sondern auch, was Sie ausstrahlen möchten. Dann entsteht es: Das Kleid. Auf Ihre Maße, auf Ihren Körper, auf Ihren Geschmack zugeschnitten.
Sie versteht das Handwerk nicht als Dienstleistung, sondern als Kunstform. Ob Abendkleid für die Festspiele, ein Rock, der endlich richtig sitzt, oder ein Entwurf, den es so noch nicht gibt. Ihre eigenen Designs zeigen, was passiert, wenn Design-Verstand auf handwerkliche Präzision trifft: Stücke mit Sinn für Proportion, Material und den Körper der Frau, die sie trägt.
Das Handwerk trägt sie in sich. Schon ihr Vater produzierte für internationale Modelabels, das Gespür für Schnitt, Proportion und Verarbeitung wurde an die nächste Generation weitergegeben. Arijeta hat dieses Erbe in etwas Eigenes verwandelt – eine Handschrift, die Eleganz nicht dekoriert, sondern konstruiert. Präzise, aber nie steif. Feminin, aber nie beliebig. Neben der Maßfertigung führt die Boutique eine handverlesene Auswahl an Prêt-à-porter aus Paris und Mailand: ausgefallene Stücke mit Charakter, die man in Salzburg sonst nicht findet. Wer also nicht das Gleiche tragen möchte wie alle anderen, ist hier richtig. Und falls ein Kleid einfach nicht perfekt sitzt, wird es eben perfekt gemacht.
EIN ORT FÜR FRAUEN, DIE WISSEN, WAS SIE WOLLEN
In einer Welt, in der Mode oft zu laut ist, steht Arijeta Boutique für das Gegenteil. Für Frauen, die nicht Trends sammeln, sondern Kleider, die sie lieben. Für jene Momente – Festspiele, Hochzeiten, Dinner, Premieren – in denen das
Äußere genauso perfekt sein sollte wie das Gefühl von innen. Die Festspiele 2026 sind nicht mehr weit. Es wird Zeit zu fragen: Was trage ich? Und noch wichtiger: Wer schneidert es mir?
Es gibt Geschäfte, bei denen man von einer besonderen Energie empfangen wird. Herzerl Fashion in der Halleiner Innenstadt ist so ein Ort. Vor dreißig Jahren öffnete Marianne Weissenbacher ihre Boutique – mit einem sorgfältig zusammengestellten TrachtenSortiment, viel Mut und dem Gespür für Mode, die Frauen wirklich tragen wollen. Dass aus diesem Anfang eine der beständigsten Modeadressen der Region werden würde, die mittlerweile von Tochter und Enkelin geführt wird, hat damals wohl niemand so klar vorausgesehen. Marianne selbst am wenigsten.
VON TRACHT BIS SLOW FASHION –WIE ALLES BEGANN
1996 in Hallein. Eine neue Boutique öffnet ihre Türen – und in einem Kinderwagen, der von Beginn an mit von der Partie ist, liegt ein neugeborenes Mädchen. Julias erster Arbeitstag. Ohne zu wissen, dass sie diesen Ort eines Tages mitführen würde. Dies deutete sich jedoch früh an: Im Kindergarten, auf die unvermeidliche Frage nach dem Berufswunsch, antwortete sie ohne Zögern – sie werde Herzerl-Chefin. Kinder sagen manchmal einfach die Wahrheit.
Marianne Weissenbacher baute ihr Geschäft mit dem auf, was sie am besten konnte: zuhören, beraten, einkleiden. Nicht nach Trend, sondern nach Typ. Das Trachten-Sortiment war von Anfang an alles andere als folkloristisches Beiwerk – es war kuratiert, ehrlich und mit dem Wissen zusammengestellt, dass ein gutes Dirndl keine Saison kennt, sondern Jahrzehnte überdauert.
WACHSTUM DURCH LEIDENSCHAFT
Mit steigendem Erfolg wuchs das Geschäftslokal. Und nach fünfzehn Jahren wagte Marianne den nächsten Schritt: In derselben Geschäftszeile eröffnete sie einen Männermode-Store – Johannes, benannt
nach ihrem jüngsten Sohn, der das Geschäft mittlerweile führt.
Mariannes größte Freude, sagt sie, ist nicht der unternehmerische Erfolg – auch wenn der sich sehen lassen kann. Es ist die Tatsache, dass sie ihre Kinder für dieses Metier begeistern konnte. Nicht durch Überzeugung, sondern durch Vorbild. Sie hat es einfach vorgelebt. Und wenn ihre Tochter Petra und Enkelin Julia heute sagen, es gäbe nichts Erfüllenderes als diese Arbeit, dann ist das der schönste Beweis dafür, dass Leidenschaft sich überträgt.
GENERATIONENWECHSEL: PETRA, JULIA UND DAS SORTIMENT VON HEUTE Seit mittlerweile zehn Jahren führt Petra Schauer das Unternehmen und hat Herzerl Fashion mit viel Stilbewusstsein und moderner Handschrift weiterentwickelt. Gemeinsam mit Tochter Julia verbindet sie Erfahrung mit neuen Ideen – und schafft so eine einzigartige Mischung aus Tradition und aktuellen Trends. Die Handschrift ist erkennbar geblieben – der persönliche Service, die typgerechte Beratung, das Gespür für Qualität statt Quantität. Was sich verändert hat, ist das Sortiment: breiter, zeitgemäßer, mit einem klaren Fokus auf Labels, die Haltung zeigen.
Dabei geht es nicht nur um langlebige Lieblingsstücke, sondern auch um ausgewählte modische Highlights, die jedes Outfit besonders machen. Von Trachten bis hin zu starken Fashion-Statements: Das Sortiment ist vielseitig, individuell und immer am Puls der Zeit.
Neu im Programm sind unter anderem Ania Schierholt sowie Sassenbach aus Starnberg – eine Marke, die in Deutschland gefertigt wird, deren Stoffe aus Italien kommen. Was das bedeutet? Wer möchte, kann sich den Hosenanzug in genau der Farbe anfertigen lassen, die zur eigenen Persönlichkeit passt. Fast schon maßgeschneidert. Keine Massenware, sondern Kleidung mit Herkunft. Der Fokus auf regionale und europäische Brands ist dabei kein Zufall, sondern Überzeugung. Das ist der Unterschied zwischen einem Einkauf und einer Entscheidung. Herzerl Fashion ist damit ein Ort für Frauen, die Mode lieben – und ihren eigenen Stil selbstbewusst zeigen wollen. Modern, individuell und mit ganz viel Herz.
In einem Kinderwagen fing es an. Heute ist Herzerl eine Boutique, in der drei Generationen ihre Handschrift hinterlassen haben.
Text: Beatrix Voggenberger
Fotos: Andreas Kolarik
80 Jahre Salzburger Heimatwerk
Tradition, die heute getragen wird.
2026 feiert das Salzburger Heimatwerk am Residenzplatz sein 80-jähriges Bestehen und zeigt eindrucksvoll, wie lebendig Tradition sein kann.
Denn Tracht ist längst kein Anlasskleid mehr. Sie ist Teil des Alltags, Teil des persönlichen Stils und Ausdruck einer Haltung. Ob bei Hochzeiten, den Salzburger Festspielen oder ganz selbstverständlich im täglichen Leben: Tracht bewegt sich heute mühelos zwischen den Welten – elegant, reduziert und modern interpretiert oder bewusst lässig kombiniert mit zeitgenössischen Elementen.
Tracht im Hier und Jetzt Was Tracht heute ausmacht, ist ihre Vielseitigkeit. Ob ein Dirndl mit Sandalen oder eine Trachtenjacke zur Jeans – klassische Stücke werden neu gedacht. Genau hier liegt die Stärke des Salzburger Heimatwerks: Tradition wird nicht inszeniert, sondern gelebt. Die Kollektionen verbinden handwerkliche Substanz mit einem klaren Gespür für den Zeitgeist. So entstehen Stücke, die nicht verkleiden, sondern unterstreichen.
Das Gegenteil von Fast Fashion Während Mode immer schnelllebiger wird, setzt das Salzburger Heimatwerk bewusst einen Gegenpol. Hier entstehen Kleidungsstücke für Generationen. Ein Dirndl ist kein Produkt für eine Saison, sondern ein Begleiter über viele Jahre. Durch wechselnde Schürzen, Blusen oder Accessoires lässt es sich immer wieder neu interpretieren. So entsteht mit wenigen Handgriffen ein völlig neuer Look.
Handwerk, das den Unterschied macht
Ein zentraler Bestandteil dieses Anspruchs ist die hauseigene Schneiderei. Hier werden Stücke nicht nur angepasst, sondern individuell gefertigt und weiterentwickelt. Maßarbeit bedeutet im Salzburger Heimatwerk auch: Bestehendes bewahren und neu denken. Ein Dirndl kann verändert, modernisiert oder perfekt auf die eigene Persönlichkeit abgestimmt werden. Diese Möglichkeit macht jedes Stück einzigartig – und unterstreicht den bewussten Umgang mit Kleidung.
Ein Team mit Gespür für Stil Hinter dem Salzburger Heimatwerk steht ein erfahrenes Team, das Tradition versteht – und Gegenwart gestaltet. Persönliche Beratung, Fachwissen und ein feines Gespür für Stil prägen das Einkaufserlebnis. Hier geht es nicht nur um Kleidung, sondern um das richtige Stück für den richtigen Moment.
Salzburger Heimatwerk Seit 80 Jahren zeitlos – und mehr denn je im Jetzt.
Ring Peridot 3,58 ct, Brillanten 0,24 ct, € 2.440,–
Ring Aquamarin 9,10 ct, Brillanten 0,24 ct, € 3.070,–
Ring Kunzit 20,88 ct, pinker Saphir 0,96 ct, € 5.960,–
Ring Aquamarin Blume 9,9 ct, Brillanten 0,30 ct, € 5.220,–
Türkiskette, Blüte Pavé ausgefasst, Silber & Gold
Schmetterlingsbrosche Saphir, Brillant, Gold
Ring Saphir, Amethyst, Gold
Ring Saphir, Aquamarin, Gold
Dass Christian Provenzano und Salah Alzarouni zwei echte Superstars sind, wird schnell klar, als die beiden bei unserem Treffen in der Parfumerie Maison Colloredo sofort erkannt und um Selfies gebeten werden. Eine Bitte, der die beiden nicht nur unverzüglich nachkommen, sondern auch gleich dazu übergehen, die Kunden selbst zu beraten.
An diesem Tag dreht sich im Maison Colloredo alles um die Marke Sospiro und ihren Inhaber Salah Alzarouni.
Im Mittelpunkt steht auch Meister parfumeur Christian Provenzano. Er hat alle Sospiro Düfte kreiert und präsentiert an diesem Tag zudem seine eigene Parfumkollektion. Diese ist in Salzburg exklusiv in der Parfumerie Maison Colloredo erhältlich. CC EDITION hat die beiden Nischenduft-Superstars zu einem exklusiven Interview getroffen.*
presents
Christian Provenzano & Salah Alzarouni: Ein Gespräch mit zwei Superstars der Nischendüfte
„Ein wirklich großer Duft entwickelt sich – er lebt auf der Haut.“
Christian Provenzano
Einzigartiges. Von tausend Kreationen schaffen es vielleicht zehn – und wenn eine davon weltweit funktioniert, ist das ein Erfolg. Qualität steht immer über Quantität.
Herr Provenzano, Sie standen lange als „unsichtbarer“ Meister hinter vielen Marken wie Sospiro. Warum haben Sie sich entschlossen, Ihre eigene Kollektion zu kreieren?
Christian Provenzano: Es war immer mein Wunsch. Anfangs hatte ich Respekt – wer kauft meinen Namen? Aber mit der Zeit und der Unterstützung von Herrn Alzarouni war klar: Jetzt ist der richtige Moment.
Welche Düfte gehören zu Ihren neuesten Kreationen der „blauen Linie“?
sind eng mit Erinnerungen verbunden. Jeder Mensch trägt ein olfaktorisches Gedächtnis in sich – darauf bauen wir auf.
Gibt es einen Duft oder eine Zutat, die für Sie am wichtigsten ist?
Christian Provenzano: Eine Zutat, die mich besonders geprägt hat, ist Oud. Als ich begonnen habe, im Mittleren Osten zu arbeiten, war mir dieses Rohmaterial fremd – fast sogar zu intensiv. Doch je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr habe ich seine Komplexität schätzen gelernt.
Salah Alzarouni: Für mich gibt es nicht die eine Zutat – entscheidend ist vielmehr die Qualität der Rohstoffe. Ich arbeite bewusst mit den besten verfügbaren Ingredienzen. Der Unterschied ist enorm: Vanille kann 90 Dollar kosten – oder 5.000. Ein außergewöhnlicher Duft entsteht nicht aus einer einzelnen Zutat, sondern aus der perfekten Balance hochwertigster Komponenten.
Werfen wir einen Blick in die Zukunft: Werden Sie Ihre Zusammenarbeit fortsetzen? Das dürfte vor allem Sospiro und Provenzano Fans interessieren.
Salah Alzarouni: Natürlich. Wir sind Partner – und Freunde. Und wir stehen noch am Anfang.
Christian Provenzano: Aber selbstverständlich – wir sind enge Partner.
Was sind die Duft-Trends der Zukunft?
Christian Provenzano: Aktuell sind gourmandige Düfte sehr gefragt – also „essbare“ Noten wie Vanille, Pistazie oder Schokolade. Aber Klassiker wie florale, frische oder holzige Kompositionen bleiben immer bestehen.
Und der Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Parfum-Kreation?
Christian Provenzano: Im Moment ist KI eher ein Werkzeug für Einsteiger. Sie kann unterstützen, aber echte Kreativität und Erfahrung kann sie noch nicht ersetzen.
Vielschichtigkeit: Er entwickelt sich auf der Haut ständig weiter und bleibt dabei immer charakterstark. Ein idealer Begleiter fürs Leben. Salah Alzarouni: Wenn ich mich für einen Duft entscheiden müsste, dann wäre das Vibrato. Das ist für mich ein Ausnahme-Duft – einer von vielleicht tausend, bei dem einfach alles stimmt. Er hat eine unglaubliche Ausstrahlung, hält extrem lange und funktioniert weltweit – was sehr selten ist.
„Parfum ist Emotion. Es geht darum, Erinnerungen zu wecken.“
Meine Herren, herzlich willkommen in Salzburg! Sind Sie zum ersten Mal hier? Wie gefällt Ihnen die Mozartstadt?
Salah Alzarouni: Ich war schon öfter hier – und jedes Mal bin ich begeistert! Salzburg ist ein Paradies: die Berge, die Natur, die Atmosphäre. Man spürt hier eine große Wertschätzung für Schönheit und Kunst.
Christian Provenzano: Ich konnte heute ein wenig durch die Stadt spazieren – überall Blumen und Leichtigkeit. Das inspiriert sofort.
Herr Alzarouni und Herr Provenzano, Sie kennen sich schon lange und arbeiten für die Sospiro zusammen. Erinnern Sie sich an Ihr erstes Treffen?
Salah Alzarouni: (lacht) Ja – ich habe Christian regelrecht „verfolgt“. Er war damals schon sehr bekannt. Schließlich haben wir uns in Italien getroffen, und von da an hat es einfach gepasst.
Christian Provenzano: Wir haben schnell gemerkt, dass wir ähnlich ticken. Diese Verbindung war sofort da – fachlich und persönlich.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit für Sospiro?
Christian Provenzano: Ich bringe neue Kreationen mit, wir setzen uns zusammen, riechen, diskutieren –und entscheiden, was zur Marke passt. Salah Alzarouni: Er versteht sehr schnell, was ich suche. Diese Intuition ist selten – und genau deshalb funktioniert unsere Zusammenarbeit so gut.
Was schätzen Sie am jeweils anderen besonders?
Salah Alzarouni: Seine Fähigkeit, Ideen sofort auf höchstem Niveau in Düfte zu übersetzen.
Christian Provenzano: Seine Marktkenntnis. Er versteht die Kunden, ihre Erinnerungen, ihre Emotionen. Das ist extrem wertvoll.
Herr Alzarouni, Sospiro Parfums sind bekannt für ihre luxuriösen, emotionalen Kompositionen. Welche Vision hatten Sie für die Marke, als Sie sie gegründet haben?
Salah Alzarouni: Für mich ist Parfum Kunst. Wir wollen nichts Beliebiges machen, sondern etwas
*Das Interview wurde auf Englisch geführt und anschließend ins Deutsche übersetzt.
Christian Provenzano: Drei sehr unterschiedliche Düfte: Da ist einmal Guanabana – eine exotische Frucht kombiniert mit warmen, holzigen Ambernoten, sehr einzigartig. Dann wäre da noch Nuit de Noces – inspiriert von einer Hochzeitsnacht, gourmandig, süß wie eine französische Hochzeitstorte. Und last but not least: Sirocco – eine frische, ambrierte Komposition mit viel Leichtigkeit.
Was unterscheidet die Düfte Ihrer eigenen Linie von denen, die Sie bisher für andere Marken kreiert haben?
Christian Provenzano: Bei meiner eigenen Linie hatte ich völlige kreative Freiheit. Keine Budgetgrenzen, keine Einschränkungen – nur den Anspruch, etwas wirklich Besonderes zu schaffen.
Herr Alzarouni, Herr Provenzano, woher beziehen Sie die Inspiration für Ihre Düfte?
Christian Provenzano: Viele Dinge inspirieren mich: Erinnerungen, Reisen, Natur. Ein Spaziergang im Wald, der Geruch von Regen auf Erde – all das kann der Anfang eines Duftes sein.
Salah Alzarouni: Da stimme ich absolut zu! Düfte
Sie beide sind in Salzburg, um die CP Kollektion und die Sospiro Düfte vorzustellen – was verbindet Sie mit dieser Stadt und mit Maison Colloredo?
Salah Alzarouni: Wir arbeiten nur mit ausgewählten Partnern. Maison Colloredo steht für Qualität und Exklusivität – genau wie wir.
Welcher Ihrer Düfte würde am besten zu Salzburg passen?
Christian Provenzano: Ich denke, ein frischer, blumiger Duft – die Stadt ist elegant und lebendig.
Salah Alzarouni: Ich sehe in Verbindung mit Salzburg und Sospiro definitiv Vibrato – einen Duft, der global funktioniert.
Eine letzte Frage: Wenn Sie für den Rest Ihres Lebens nur noch einen Ihrer Düfte tragen dürften, welcher wäre das?
Christian Provenzano: Das ist eine extrem schwierige Frage. Aber ich würde sagen: Pachulinoir. Dieser Duft hat für mich eine besondere Tiefe und Eleganz. Er verbindet eine klassische Patschuli-Struktur mit moderner Raffinesse – kraftvoll, aber nie aufdringlich. Was ihn so besonders macht, ist seine
Interview: Tanja Petritsch-Zopf Fotos: Andreas Kolarik
Salah Alzarouni
Forever Young
LONGEVITY –wenn Gesundheit
zum neuen Luxus wird
Hinter dem Begriff Longevity verbirgt sich die tief verwurzelte Sehnsucht nach einem langen und gesunden Leben. Während kosmetische Anti-AgingMethoden eher an der Oberfläche bleiben, steht Longevity für einen ganzheitlichen, wissenschaftlich fundierten Ansatz, der bis auf Zellebene wirkt. Doch lässt sich die biologische Uhr tatsächlich zurückdrehen –und was bedeutet das für unsere täglichen Gewohnheiten?
Text: Jeanette Fuchs
Der Begriff Longevity leitet sich vom lateinischen Wort longaevitas ab und bedeutet „langes Leben“. Der Wunsch nach Gesundheit, Vitalität und einem jugendlichen Aussehen ist so alt wie die Menschheit selbst. Neu sind die Möglichkeiten, die Wissenschaft und Forschung heute bieten. Longevity steht für einen Perspektivenwechsel: weg von der kosmetischen Korrektur, hin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Alter, Gesundheit und Lebenszeit.
Unsere Lebenserwartung hat sich in den letzten hundert Jahren fast verdoppelt. Doch ein langes Leben ist nur dann erstrebenswert, wenn es mit Lebensqualität einhergeht. Entscheidend ist dabei die sogenannte „Health Span“ – also jene Jahre, in denen wir geistig klar und körperlich leistungsfähig sind. Genau hier setzt die moderne Longevity-Forschung an: mit dem Ziel, diese Spanne gezielt zu verlängern.
Die neue Sicht auf das Altern
Lange Zeit galt das Altern als genetisch festgelegt. Doch neue Forschungen zeichnen ein differenzierteres Bild: Nur etwa 20 bis 30 Prozent unseres Alterungsprozesses werden durch unsere Gene bestimmt. Der größere Teil wird von Lebensstil, Umweltfaktoren und unserem Verhalten beeinflusst.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Epigenetik. Sie entscheidet, welche genetischen Programme aktiv sind und welche nicht. Das sogenannte Epigenom nimmt eine wichtige Stellung bei der Steuerung des Erbguts ein und bleibt bis ins hohe Alter durch äußere Faktoren und unseren Lebensstil veränderbar. Auch die Kosmetikindustrie greift diese Mechanismen auf: Wirkstoffe wie Vitamin C, Niacinamide, Polyphenole oder Peptide zielen darauf ab, zelluläre Prozesse zu unterstützen.
Altern ist somit kein starrer Prozess, sondern ein dynamisches System. Die Hallmarks of Aging beschreiben zwölf Kennzeichen des Alterns auf zellulärer Ebene und bilden die Grundlage, auf der seriöse Longevity-Medizin aufbaut. Längst geht es nicht mehr nur darum, Alterungsprozesse zu verlangsamen, sondern im besten Fall sogar darum, sie umzukehren.
Einer der weltweit bekanntesten Pioniere ist David Sinclair, ein australischer Biologe und Professor für Genetik an der Harvard Medical School. Seine These: Altern ist kein unausweichliches Schicksal, sondern ein biologischer Prozess, der beeinflussbar ist. Seine erste klinische Studie zur Altersumkehr beim Menschen erhielt 2026 die sogenannte FDA-Zulassung – ein Meilenstein, der die Forschung aus dem Labor in die medizinische Anwendung überführt.
Zwischen Wissenschaft und Selbstoptimierung:
Biohacking
Parallel zur Forschung hat sich ein Lifestyle-Phänomen entwickelt: Biohacking. Entstanden im Umfeld des Silicon Valley, versteht es den Körper als System, das sich messen, steuern und optimieren lässt. Dave Asprey gilt als einer der Begründer dieser Bewegung. Der vierfache New York Times-Bestsellerautor investierte fast zwei Millionen Dollar in seine biologische Verjüngung. Auch Bryan Johnson treibt diese Idee auf die Spitze – mit strengen Routinen, Datentracking und teils extremen Selbstversuchen.
Biohacking arbeitet mit präziser Diagnostik – von 3D-BodyScans bis zu Bewegungsanalysen – und greift dabei auch auf Technologien aus dem Spitzensport und der Präventionsmedizin zurück: Kältekammern, IHHT-Sauerstofftraining, Ozonund Sauerstofftherapien. Mit Monitoring und personalisierten Protokollen werden Schlafzyklen, Blutzucker, Herzratenvariabilität oder Entzündungswerte kontinuierlich gemessen, um Alterungsprozesse möglichst präzise zu beeinflussen.
Longevity als LuxusErlebnis: Medical Spas und Gesundheitsresorts
Zeit und Gesundheit gelten zunehmend als die neuen Statussymbole. Statt in Besitz zu investieren, setzen Menschen mit den nötigen finanziellen Ressourcen auf Aufenthalte in spezialisierten Kliniken und hochwertigen Gesundheitsresorts – mit dem Ziel, Vitalität und Wohlbefinden gezielt zu fördern. Medical Spas bündeln dafür Diagnostik, Therapie und Lebensstil in umfassenden Longevity-Programmen.
So setzt etwa der Lanserhof auf moderne Mayr-Medizin, Darmgesundheit und umfassende Diagnostik. Auch das Mayrlife Altaussee ist ein begehrter Ort mit Fokus auf personalisierte Gesundheitsprogramme, Stoffwechselregulation und medizinisch begleitete Regeneration. Im Krallerhof verschmelzen moderne Longevity-Ansätze mit klassischen Wellnesstreatments.
Europaweit setzen Häuser wie das Chenot Palace Weggis und die Clinique La Prairie in der Schweiz sowie das SHA Wellness Clinic Resort in Spanien Maßstäbe in der Longevity-Medizin. Allen gemeinsam ist die Idee, Gesundheit nicht nur zu erhalten, sondern gezielt zu verbessern – und Impulse zu setzen, die auch über den Aufenthalt hinaus im Alltag weiterwirken.
Wer keine weite Anreise auf sich nehmen möchte, findet Longevity-Medizin auch direkt vor der Haustür – etwa in den BIOGENA Plazas mit ihren zahlreichen Standorten in Österreich und Deutschland. Als urbane Medical Day Spas verbinden sie modernste Diagnostik mit einem breiten Behandlungsangebot: von Kryotherapie (−110 °C in der Kältekammer) und IHHTSauerstofftraining über Rotlicht- und PEMF-Behandlungen bis hin zu Lymphdrainage und Infusionstherapien. So lassen sich viele der Biohacking-Ansätze, die aus großen Gesundheitsresorts bekannt sind, unkompliziert in den Alltag integrieren. Besonders wertvoll: Über den Diagnostics-Bereich der BIOGENA Plazas lässt sich mittels Blutanalyse und medizinischer Befundbesprechung der persönliche Nährstoffstatus präzise bestimmen – als Grundlage für ein individuell abgestimmtes Mikronährstoffkonzept.
Mit Freude leben und langsamer altern
Bei aller technologischen Entwicklung bleibt eine Erkenntnis bemerkenswert konstant: Die größten Effekte definieren sich nicht über einzelne Hacks und Therapien, sondern durch grundlegende biologische Faktoren und einfache Maßnahmen, die oft unterschätzt werden. So zeigen Studien über die „Blue Zones“ – Regionen mit besonders hoher Lebenserwartung – deutlich, welche Faktoren ein langes und gesundes Leben begünstigen: vitalstoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung und die Einbettung in soziale Strukturen. Es sind also nicht ausgefeilte Stressmanagement-Methoden, sondern gesunde Alltagsroutinen, die das Fundament dafür legen, eines Tages 120 Jahre alt zu werden.
Auch Andrew Huberman, Professor für Neurobiologie an der Stanford School of Medicine und Host des Huberman Lab Podcasts – einem der meistgehörten Wissenschafts-Podcasts weltweit – betont, dass die größten Hebel für gesundes Altern in den einfachen Basics liegen: erholsamer Schlaf, Tageslicht, Bewegung und ein reguliertes Nervensystem.
Wie also gewinnen wir Zeit und Gesundheit? Vielleicht liegt die Antwort genau in diesem Spannungsfeld – zwischen hochkomplexer Forschung und überraschend simplen Alltagsritualen. Entscheidend ist der Blickwinkel: Betrachten wir Longevity als aufwändigen Biotech-Trend – oder als persönliches Konzept für ein mit Freude gelebtes Leben?
Wer sich anschließend mit hochwertigen Supplements versorgen möchte, profitiert mit unserem Rabattcode COCO10 von 10 % Rabatt auf das gesamte BIOGENA Sortiment.
Longevity-Treatments im Überblick
NAD+-Infusionen
Ein körpereigenes Coenzym wird über eine Infusion direkt ins Blut gegeben, um die Zellregeneration und Stoffwechselprozesse anzukurbeln.
IV-Drips
Individuelle Mischungen aus Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien werden über eine Infusion verabreicht und so dem Körper in hoher Konzentration zur Verfügung gestellt.
Exosomen-Therapie
Winzige Botenstoffe aus Zellen werden injiziert. Sie sollen die Zellkommunikation verbessern und Regenerationsprozesse im Gewebe anregen.
Peptid-Therapien
Kurze Eiweißbausteine werden meist unter die Haut gespritzt. Je nach Art können sie Schlaf, Regeneration oder Stoffwechselprozesse beeinflussen.
Personalisierte Mikronährstoffkonzepte
Individuelle Defizite bei Vitaminen und Spurenelementen werden gezielt über Supplements oder Infusionen ausgeglichen.
KI-gestützte Diagnostik & genetische Analysen
Daten aus Blutwerten, DNA-Tests oder Hautanalysen werden mithilfe von KI ausgewertet. So lassen sich biologisches Alter, Risiken und passende Maßnahmen präziser bestimmen.
Longevity-Tipps zum Hören & Lesen:
• „Lifestyle of Longevity“
Buch und Podcast von Dr. Kati Ernst & Kristine Zeller www.lifestyleoflongevity.de
• „Der Longevity Kompass“
Buch von Prof. Dr. Volker Limmroth & Dr. Gerd Wirtz
• „staYoung“ Plattform und Podcast von Nina Ruge & Christian Kruse www.stayoung.de
• „Mission Gesundheit“
Buch und Podcast von Dr. Hadi Saleh www.hadi-saleh.com
Medi sculpt
Es gibt einen Moment, in dem Sport aufhört, die Antwort zu sein. Nicht weil man aufgehört hat, sich zu bewegen – sondern weil der Körper, besonders nach den Wechseljahren oder nach einer Schwangerschaft, anders reagiert als früher. Die Taille trotz Training, der Po trotz Pilates, der Unterbauch trotz allem.
Die neue Körperbehandlung bei COSMETICO by Gudrun Leitner
DIE TECHNOLOGIE
DAHINTER
MEDISCULPT arbeitet mit hochintensiver fokussierter Elektromagnetik – einer Technologie, die direkt in den Muskel wirkt, nicht nur an der Oberfläche. In einer einzigen Sitzung von 20 bis 30 Minuten erzeugt das Gerät bis zu 36.000 Muskelkontraktionen. Kontraktionen, die keine Willkürbewegung der Welt erreichen kann – nicht im Fitnessstudio, nicht im besten Kurs. Der Muskel wird auf eine Art gefordert, die ihm durch Training allein verwehrt bleibt.
Das Ergebnis ist sichtbar: mehr Tonus, weniger subkutanes Fett, straffere Konturen. Keine Erholung nötig. Keine Vorbereitung. Direkt im Anschluss voll belastbar.
Was MEDISCULPT dabei von anderen Geräten unterscheidet, ist die Präzision seiner Technologie. Zwei Systeme arbeiten zusammen:
Fit4®-Technologie ermöglicht es, bis zu vier Körperzonen gleichzeitig zu behandeln. Was das bedeutet? Zeitersparnis. Maximaleffekt. Keine Kompromisse.
SHIFTPULSE®-Technologie sorgt dafür, dass der elektromagnetische Impuls sich kontinuierlich in Amplitude und Frequenz verändert. Der Muskel gewöhnt sich nicht daran – jede Kontraktion zählt, von der ersten bis zur letzten.
FÜR WEN MEDISCULPT
WIRKLICH INTERESSANT IST
Die Stärke von MEDISCULPT liegt nicht darin, dass es für alle passt. Sondern darin, dass es für bestimmte Situationen präzise arbeitet – und dort, wo andere Methoden an ihre Grenzen stoßen.
In den Wechseljahren verändert sich die Körperkomposition. Östrogenmangel beeinflusst, wie und wo der Körper Fett speichert – typischerweise Bauch, Hüften, Arme, Po. Genau dort, wo man mit Sport allein oft nicht mehr weiterkommt. MEDISCULPT greift an diesen Stellen gezielt an: Straffen der Oberarme, Konturierung des Pos, Straffung der Innenschenkel, Definition des Unterbauchs.
Nach Schwangerschaften kann eine auseinandergegangene Bauchmuskulatur – die sogenannte Rektusdiastase – durch normale Bauchübungen nicht nur unzureichend behandelt, sondern in manchen Fällen sogar verschlechtert werden. MEDISCULPT arbeitet hier auf medizinischem Niveau: gezielt, schonend, wirksam.
Für den Beckenboden – einen der am meisten vernachlässigten Bereiche des weiblichen Körpers – bietet COSMETICO jetzt auch ein medizinisches Beckenboden-Therapiegerät an. Für Frauen nach Geburten, in der Perimenopause oder einfach als präventive Maßnahme: diskret, effektiv, ohne Aufwand.
ERFAHRUNG IST DIE BESTE TECHNOLOGIE
Wer COSMETICO kennt, weiß: Gudrun Leitner bringt nichts ins Haus, wovon sie nicht selbst überzeugt ist. Über 35 Jahre Erfahrung, ständige Weiterbildung, ein tiefes Verständnis für weibliche Physiologie – und der unbedingte Anspruch, ehrlich zu beraten.
Nicht die neueste Technologie steht im Mittelpunkt einer Behandlung bei COSMETICO. Der Mensch tut es.
Wer ein Erstgespräch vereinbart, bekommt keine Standardempfehlung. Gudrun Leitner nimmt sich Zeit, versteht die Ausgangssituation, erklärt realistisch, was MEDISCULPT leisten kann – und was nicht. Diese Klarheit ist selten. Und sie ist es, die Vertrauen schafft.
Wer das kennt, weiß: Das ist keine Frage der Disziplin. Das ist Physiologie.
Gudrun Leitner kennt diese Gespräche. Sie führt sie seit über 35 Jahren – mit Frauen, die wissen, was sie wollen, und die aufgehört haben, sich mit halbgaren Versprechen abspeisen zu lassen. Wer ihr Institut an der Aigner Straße betritt, spürt das sofort: Hier wird nichts ins Haus geholt, was Gudrun Leitner nicht selbst überzeugt hat. Kein Gerät, keine Methode, keine Zusammenarbeit ohne persönliche Prüfung.
MEDISCULPT hat diese Prüfung bestanden.
ANGEBOT
1 Zone
(z. B. Unterbauch oder Po)
6 Behandlungen
€ 500,– statt € 720,–
COSMETICO BY GUDRUN LEITNER
Aigner Straße 70, Salzburg | +43 664 466 02 61 cosmetico.at Terminvereinbarung und persönliche Beratung auf Anfrage.
vorher
nach
30 Tagen und 8 Einheiten
Warum Spitzenkräfte zuallererst sich selbst führen müssen
„Leadership beginnt im Nervensystem“ , sagt die Salzburger Psychologin und medizinische Wissenschafterin Elisabeth Adleff. Im Interview erklärt sie, warum sie den Erfolgshebel für Unternehmen im Nervensystem der Führungskräfte sieht.
Was bedeutet Selbstführung im Alltag von Leaderinnen und Leadern?
Dr. Elisabeth Adleff: Wenn Führungskräfte ideal performen wollen, müssen sie zuallererst sich selbst wahrnehmen. Wer die eigenen inneren Antreiber, Muster und blinden Flecken kennenlernt und transformiert, reagiert in Stresssituationen anders und führt souveräner. Letztlich entscheidet das Gehirn darüber, wie ein Mensch andere Menschen führt.
Heißt das, dass eine Führungskraft nur handeln sollte, wenn sie entspannt ist?
Sind wir im Stressmodus, reagiert die Amygdala. Das ist der mandelförmige Teil des Gehirns, der eine beschauliche Größe von rund eineinhalb Zentimetern hat und immer dann anspringt, wenn wir gestresst sind. Wie wirkt sich das im Business aus?
Zum Beispiel dadurch, dass Spitzenkräfte nach außen hin kontrollierend werden oder eher defensiv agieren. Dann ist es
wichtig, im Sinne der Selbstorganisation vom Stress- in den Sicherheitsmodus zu kommen. Wenn der präfrontale Kortex des Gehirns übernimmt, sind Menschen wieder mit Weitblick, Sinn für Kooperation und Kreativität unterwegs.
Kurz: Während die Amygdala Stress im gesamten System anzeigt, bringt der Switch auf den Frontallappen uns wieder ins Handeln. Wer lernt, sich selbst zu führen, kann Reaktionen einordnen und in den lösungsorientierten Modus wechseln. Deshalb brauchen Leaderinnen und Leader eine Idee davon, wie sie im Stress reagieren – und wie sich dieses Verhalten optimieren lässt.
Transformation beginnt also mit dem Erkennen.
Definitiv. In meiner Arbeit mit Führungskräften merke ich, dass viele ihrer Themen in Wahrheit Regulationsprobleme des Nervensystems sind. In dem Moment, in dem wir unser Bewusstsein lenken, verändert
sich die Lage. Das können banale Dinge anstoßen, etwa eine kurze Pause von 20 Sekunden oder ein paar tiefe Atemzüge.
Wie trifft man unter Druck kluge Entscheidungen?
Indem man Tempo und Klarheit trennt. Das Gefühl, jetzt und sofort im größten Stress reagieren zu müssen, erzeugt Druck. Idealerweise erst in die Entspannung kommen, atmen, Zeit geben, vielleicht eine Nacht über eine Entscheidung schlafen. Dann weitet sich der Blick für das, was wirklich wichtig ist und Klarheit zieht ein. Das mag unser Gehirn.
kommt bewusst aus dieser Komfortzone. Oder aber das Leben klopft ohnehin so massiv an und ruft dazu auf, die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Dann ist es fein, jemanden an der Seite zu haben, der die innerliche Landschaft kennt. In meiner Arbeit begleite ich Führungskräfte bei der Transformation ihrer persönlichen Themen, die sie bis dahin völlig unbewusst auf eigene Mitarbeitende projiziert haben.
Bedeutet das etwa, dass es gar keine „renitenten“ Mitarbeitenden gibt?
Für Entfaltung und Wachstum empfehlen Sie, aus Gewohntem auszusteigen. Ihr Ansatz?
Unbestritten, wir fühlen uns in unserer Komfortzone am wohlsten. Dort treten wir allerdings lange am selben Fleck. Wer sich auf die eigene Heldinnen- oder Heldenreise begibt und Neues wagt,
Tipps: Wie programmieren wir uns auf Erfolg?
Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Gehirn. Organisationsentwicklerin Michaela Prodinger weiß, was es braucht, um bewusst ins Spiel gebracht zu werden.
1. Neue Routinen aufbauen Weil das Gehirn Energieeffizienz schätzt, nimmt es große Veränderungen als Bedrohung wahr. Dass diese dennoch notwendig sind, steht außer Frage. Michaela Prodinger rät, Neues stets in kleinen Schritten anzugehen. „So erkennt das Gehirn schlichtweg keine Bedrohung und lässt sich austricksen.“
ordentliche Herausforderung. „Dann ist mein Trick, mich an etwas aus einem ganz anderen Lebensbereich zu erinnern, für das ich dankbar bin. Schon schüttet das Gehirn neue Botenstoffe aus und ich komme wieder an kognitive Fähigkeiten.“
Ja. Wenn jemand zu mir kommt und von einer Person im Team berichtet, die immer widerspricht, dann mache ich meinem Klienten klar, dass Mitarbeitende nur spiegeln, was in einem selbst noch nicht gelöst ist. Sobald wir diese Spiegelung ins Bewusstsein der Führungskraft heben und transformieren, profitiert das Miteinander im Unternehmen massiv. Deshalb arbeite ich dafür, dass möglichst viele Leaderinnen und Leader hier Kompetenz entwickeln.
2. Höchstleistung, bitte Persönliche Höchstleistungen sind laut der Leadership-Expertin möglich, wenn eine optimale emotionale Aktivierung stattfindet. Will heißen: Wenn die Dosis an Herausforderung weder zu hoch noch zu niedrig ist, haben wir den besten Fokus und sind wachsam. Kommen Sinn oder Spaß dazu, aktivieren sie die Dopaminausschüttung, das Gehirn arbeitet top und wir sind bereit für Performance.
3. Bewusst aus dem Krisenmodus Wer beruflich oder privat im Angst- oder Krisenmodus ist, hat akut kaum Zugriff auf kognitive Fähigkeiten. „Das Hirn schaltet aus“, fasst Prodinger die Lage zusammen und erklärt, wie die Lösungsorientierung wiederkommt: „Es hilft ungemein, wahrzunehmen, was Fakt ist - und was meiner Bewertung entspringt. So kann ich Situationen neu einordnen und wieder handlungsfähig werden.“ Freilich sei das in der Emotion eine
4. Die Macht der Atmung Auch Kraftquellen brauchen Routinen: Michaela Prodinger erinnert, nicht darauf zu vergessen, sich Gutes zu tun. Sie begeistert, dass sich viel über die Atmung lenken lässt. Das Nervensystem sei wie ein Lichtschalter – entweder „an“ und in Aktivität oder „aus“ und in Entspannung. Um von hoher Aktivität herunterzukommen, schaltet man am besten auf bewusste Zwerchfell-Atmung um. Tief durch die Nase ein- und lang durch den Mund ausatmen. Nach ein bis zwei Minuten folgt der Entspannungszustand.
5. Bitte lächeln Simpel und effektvoll sind Humor und Lachen. So wird die Dopaminausschüttung aktiv angekurbelt. Für Prodinger ist es deshalb essenziell, sich selbst nicht immer ernst zu nehmen und auch nicht allzu streng zu sich selbst zu sein. Da das Gehirn den Körper steuert, ist es auch wichtig, welches Gesicht uns aus dem Spiegel entgegenblickt. Ein fröhliches hat großartige Effekte auf das Befinden.
Ihr Ansatz: Sie ist Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin – und gleichzeitig seit über 10 Jahren eine der gefragtesten Expertinnen für ästhetische Medizin in Salzburg: Dr. Ilse Gradwohl.
Medizinische Präzision trifft auf ein feines Gespür für Natürlichkeit und individuelle Schönheit.
„Es gibt kein genormtes Ideal, dem wir alle entsprechen müssen – und genau das ist das Wunderbare.”
Dr. Ilse Gradwohl
Über ihre Philosophie, moderne Behandlungen und die goldenen Regeln der ästhetischen Medizin.
Frau Dr. Gradwohl, was hat Sie bewogen, den Schritt von der Intensivmedizin zur ästhetischen Medizin zu wagen?
Das war eine sehr bewusste Entscheidung – aber kein radikaler Bruch. Ich habe mich schon während meiner Zeit als leitende Intensivmedizinerin am LKH Salzburg zunehmend für medizinische Ästhetik interessiert und mich intensiv fortgebildet. Dieser Gegensatz zwischen der Intensivmedizin, wo es oft um Leben und Tod geht und der ästhetischen Medizin, wo ich Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, macht mich glücklich. Vor zehn Jahren eröffnete ich meine erste Ordination für sämtliche nicht-invasive Eingriffe und übersiedelte 2023 in diese lichtdurchflutete Oase in der Alpenstraße. Die Intensivmedizin hat mir unglaublich viel mitgegeben – das tiefe Verständnis des menschlichen Körpers, das Arbeiten unter Druck, die absolute Sorgfalt. All das fließt heute in meine Arbeit ein.
Wie würden Sie Ihre Philosophie beschreiben?
Schönheit ist individuell und kulturell geprägt. Es gibt kein genormtes Ideal, dem wir alle entsprechen müssen – und genau das ist das Wunderbare. Meine Philosophie lautet: Wir sollten die besonderen Merkmale an uns viel mehr feiern, statt sie auszulöschen. Mein Weg ist es, das Besondere zu unterstreichen und hervorzuheben. Starre, übertrieben aufgespritzte Gesichter sind für mich ein absolutes No-Go. Natürlichkeit hat bei mir absolute Priorität – die Leute sollen nach einer Behandlung frischer und ausgeruhter wirken, nicht wie eine andere Person.
Wie läuft ein erstes Beratungsgespräch bei Ihnen ab?
Die Beratungsgespräche dauern bei mir länger als die eigentliche Behandlung – und das ist mir sehr wichtig. Ich möchte meine Patientinnen und Patienten wirklich kennenlernen: ihre Wünsche, ihre Ängste, ihre Erwartungen. Sehr oft ist es viel sinnvoller, nicht nur eine einzelne Falte zu behan-
deln, sondern das Gesicht als Ganzes zu betrachten – Hautqualität verbessern, Proportionen ausgleichen, Konturen setzen, die mit dem Älterwerden verschwimmen. Unrealistische Vorstellungen spreche ich offen an – das gehört zu meinem Selbstverständnis.
Welche Behandlungen bieten Sie in Ihrer Ordination an?
Grundsätzlich alle nicht-invasiven Methoden der modernen ästhetischen Medizin. Das Spektrum reicht von Unterspritzungen mit Botox und Hyaluronsäure-Fillern, Kollagen- und Biostimulatoren über Lasertherapien bis hin zu Ultraschall- und Radiofrequenzbehandlungen. Besonders begeistert bin ich derzeit von Morpheus8 – einer Kombination aus Microneedling und Radiofrequenz.
Die Ergebnisse sind wirklich beeindruckend: Die Kollagenproduktion wird angekurbelt, die Zellerneuerung angeregt, die Haut gestrafft und das Hautbild insgesamt verbessert. Dieser wunderbare Glow, den wir uns alle wünschen – genau das erreicht Morpheus8. Außerdem arbeite ich mit dem Alma Hybrid Laser, einer der modernsten Laserplattformen, die es derzeit gibt. Ich setze auch auf Kombinationsbehandlungen: zum Beispiel eine Laser- oder Radiofrequenzbehandlung, gefolgt von gezielten Filler-Unterspritzungen. So lässt sich Schritt für Schritt ein optimales Ergebnis erzielen.
Was sind die größten Dos & Don'ts bei ästhetischen Behandlungen?
Das Wichtigste: Bitte nicht auf jeden Trend aufspringen. Nicht alles, was gerade in den sozialen Medien gehypt wird, ist sinnvoll oder sicher. Ich empfehle, sich immer von einer qualifizierten Ärztin oder einem qualifizierten Arzt beraten zu lassen – und zwar von jemandem, der auch wirklich medizinisch ausgebildet ist. Ästhetische Eingriffe klingen harmlos, sind aber medizinische Behandlungen mit entsprechenden Risiken. Ein weiteres Do: Frühzeitig mit vorbeugenden Maßnahmen beginnen. Wer schon in jungen Jahren auf seine Haut achtet – mit gutem Sonnenschutz, Hautpflege und gegebenenfalls sanften Behand-
lungen –, der hat langfristig klar die Nase vorne. Und dann: realistische Erwartungen haben. Ästhetische Medizin kann unglaublich viel – aber sie hat auch klare Grenzen. Wir können Hautqualität deutlich verbessern, Falten glätten, Konturen sanft optimieren und dem Gesicht wieder Frische und Ausstrahlung zurückgeben. Es geht immer um Enhancement, nicht um Veränderung. Die besten Ergebnisse sind die, bei denen niemand sieht, was gemacht wurde – sondern nur, dass jemand erholt, gesund und strahlend aussieht. Und genau da beginnt echte Ästhetik: wenn das äußere Erscheinungsbild wieder mit dem inneren Gefühl übereinstimmt.
Welche Trends beobachten Sie aktuell in der ästhetischen Medizin?
Der große Trend geht ganz klar in Richtung Prävention und Hautgesundheit – weg von der reinen Faltenbehandlung, hin zu einer ganzheitlichen Hautpflege und -verbesserung. Die Patientinnen und Patienten werden jünger und informierter. Sie kommen nicht mehr erst mit 55 Jahren zur ersten Behandlung, sondern bereits mit Mitte 30, um aktiv gegenzusteuern. Sehr spannend sind hier sogenannte Biostimulatoren. Das sind Substanzen, die die Haut dazu anregen, selbst wieder mehr Kollagen zu bilden – also sich von innen heraus zu erneuern. Ein Beispiel sind Polynukleotide (PDRN) – auch bekannt als "Lachs-DNA". Ein weiterer spannender Bereich sind Exosomen – hochaktive Zellbotenstoffe, die die Hautregeneration auf ein neues Level heben können, vor allem in Kombination mit Laser oder Microneedling. Aber wie gesagt: Nicht jeder Trend ist es wert, sofort mitgemacht zu werden. Ich setze auf Behandlungen, die wissenschaftlich fundiert und in ihrer Sicherheit erprobt sind.
Was macht Ihre Ordination besonders – was dürfen Ihre Patientinnen und Patienten von Ihnen erwarten? Ich kombiniere höchste medizinische Sicherheit mit modernsten Technologien und einem sehr individuellen Zugang. Es gibt bei mir keine Standardbehandlung – jedes Gesicht hat seine eigene Geschichte, und genau so behandle ich es auch. Alle Patientinnen und Patienten werden von mir persönlich betreut und behandelt. Mein Ziel ist, ihnen ein gutes, selbstbewusstes Gefühl zu geben. Denn genau das ist wunderschön.
Bilder: Andreas Kolarik
living edit
Farben bringen Energie, erzählen Geschichten, setzen Kontraste. Sie holen das Leben ins Zuhause, machen Räume lebendig und individuell. Psychologen bestätigen, was wir intuitiv spüren: Warme Töne beruhigen, kräftige Akzente heben die Stimmung, ein durchdachtes Farbkonzept verändert, wie wir einen Raum erleben – und wie wir uns darin fühlen. Die Zeiten von »Alles Beige« sind vorbei – jetzt ist Platz für Mut, für Wärme, für Ausdruck.
RETRO IN BESTFORM
Die 1968 von Verner Panton entworfene Flowerpot bringt mit sanften Rundungen und farbigen Akzenten gemütlichen Retro-Charme in jedes Zuhause. Eine Leuchte, die mit ihrem ikonischen Design auffällt und begeistert.
Erhältlich bei scheicher.net
MUNDGEBLASEN, HANDVEREDELT
Der Decanter Cornetto und die neuen Fatto a Mano Tumbler von Riedel verbinden jahrhundertealte Glasmacherkunst mit zeitgemäßer Farbgebung. Jeder Farbboden wird von Hand aufgetragen –kein Glas gleicht dem anderen.
Erhältlich bei riedel.com
DRAUSSEN ZUHAUSE
Die Outdoor-Möbel von Vincent Sheppard verbinden natürliche Materialien mit wetterfester Leichtigkeit. Klare Linien, warme Ausstrahlung – für Terrassen und Gärten, die mehr verdienen als Plastik.
Erhältlich bei co-interior.com
GELB MACHT GLÜCKLICH
PINK STATEMENT
Der Stuhl Aimee von Baxter setzt in kräftigem Pink ein klares Zeichen: Design darf Haltung zeigen. Kompakte Form, skulpturale Präsenz –ein Blickfang, der jedes Interieur belebt.
Erhältlich bei zirngibl.at
Das ikonische USM Haller Regal in strahlendem Gelb bringt Farbe und Ordnung in einem Zug. Modular, zeitlos, unverwüstlich – und in diesem Farbton ein echtes Energiebündel für Wohnzimmer, Studio oder Homeoffice.
SKULPTUR AM TISCH
Der nya Stuhl von Stephanie Jasny für TEAM 7 überzeugt mit weicher Linienführung und organischen Formen. Großzügige Polsterung sorgt für dauerhaften Komfort, das markante Design für elegante Präsenz.
Erhältlich bei team7-home.com
Erhältlich bei scheicher.net
Die Fliesen von L’argilla bringen mediterrane Lebensfreude ins Zuhause – farbenfroh, verspielt und voller Energie. Ideal, um Akzente zu setzen und Räume zum Strahlen zu bringen.
Erhältlich bei Largilla Salzburg, largilla.at
ATEMBERAUBEND , AUFREGEND
Der Beistelltisch Soda von Miniforms, entworfen von Yiannis Ghikas, entsteht kopfüber – mit einem einzigen Atemstoß. Drei Glasmeister formen aus 20 Kilogramm Glas ein skulpturales Volumen mit drei großen Blütenblättern als Fuß. Die gehämmerte Oberfläche bricht das Licht, die Farbvarianten in Amber, Amethyst, Blau und Petrogrün setzen Akzente im Raum. Mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Dezeen Award.
Erhältlich bei zirngibl.at
WANDELBAR WOHNEN
Das Sofa Pixel von Saba Italia besteht aus flexibel kombinierbaren Elementen mit abnehmbaren Armund Rückenlehnen. Die federgepolsterten Sitzkissen lassen sich individuell beziehen – auch im PatchworkStil. Kompakte Maße, großer Komfort, vollständig abziehbare Bezüge.
Erhältlich bei m-sendlhofer.at
EIN ZUHAUSE IST MEHR ALS EIN RAUM – ES IST EIN GEFÜHL. GENAU HIER SETZT FAMLER IN SALZBURG AN. MIT MASSGESCHNEIDERTEN EINRICHTUNGSLÖSUNGEN SCHAFFEN LAURA UND MARTIN FAMLER RÄUME, DIE DIE PERSÖNLICHKEIT IHRER BEWOHNER WIDERSPIEGELN – UND SIE LANGFRISTIG BEGLEITEN.
Seit über 100 Jahren steht das Familienunternehmen für die Verbindung aus Handwerk, Design und einem feinen Gespür für Menschen. Heute führen die Geschwister den Betrieb in vierter Generation – mit dem Anspruch, den gewachsenen Qualitätsstandard weiterzuführen und behutsam weiterzuentwickeln. Ziel ist es, qualitätsbewusstes Wohnen zugänglich und verständlich zu machen.
Dabei ergänzen sich die beiden ideal: Martin arbeitet ruhig, technisch präzise und mit architektonischer Konsequenz, während Laura ihre Stärke in Kreativität, Kommunikation und einem intuitiven Gespür für Atmosphäre sieht. Unterschiedliche Perspektiven, die gemeinsam eine starke Einheit bilden. Im Mittelpunkt jedes Projekts steht der Mensch. In persönlichen Gesprächen werden Wünsche, Gewohnheiten und Lebensstile herausgearbeitet.
„Ein einziger Stil entscheidet: Ihr eigener“, bringt es Laura Famler auf den Punkt. Daraus entstehen individuelle Konzepte, die nicht Trends folgen, sondern auf Substanz, Zeitlosigkeit und echte Wertigkeit setzen.
Die fünf Famler-Prinzipien – Substanz, Funktion, Zeitlosigkeit, Harmonie und Persönlichkeit – bilden dabei die Grundlage. Materialien, Licht, Proportionen und Details greifen ineinander wie eine Komposition. Gleichzeitig bleibt Raum für Individualität: persönliche Stücke, Erinnerungen oder bewusst gesetzte Kontraste werden Teil des Gesamtkonzepts. Ein Beispiel dafür ist ein aktuelles Dachgeschossprojekt: Klare Linien, „unsichtbare“ Stauraumlösungen und eine reduzierte Materialpalette schaffen eine ruhige, elegante Atmosphäre. Amerikanischer Nussbaum trifft auf schwarze Akzente und sanfte Grautöne, während unterschiedliche Bodenmaterialien gezielt Leichtigkeit und Geborgenheit erzeugen. Im Zentrum: eine großzügige Kochinsel als Treffpunkt für Familie und Freunde.
Auch bei der Auswahl der Möbel setzt Famler auf Qualität und zeitlose Gestaltung. Ein wichtiger Partner ist dabei das italienische Familienunternehmen Minotti.
Silber zwischen Geschichte & Gegenwart: BLEIBENDE WERTE, DIE TÄGLICH FREUDE BEREITEN
Was, wenn Wertanlagen nicht im Verborgenen wachsen, sondern im Alltag glänzen? Im Glasergewölbe in der Salzburger Goldgasse zeigt Silber-Expertin Katharina Baumgartner-Nedwed anhand zweier außergewöhnlicher Kaffeekan nen, warum antikes Silber mehr als ein lohnendes Investment ist und wie besondere, historisch wertvolle Stücke jeden Tag Freude bereiten.
Kaffeetrinken London anno 1737
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel steht bei Katharina Baumgartner-Nedwed auf dem Tisch: eine handgefertigte Kaffeekanne aus London. Entstanden im Jahr 1737, zur Zeit von König George II., trägt sie ein fein gearbeitetes Familienwappen, das heute nicht mehr zugeordnet werden kann. Die Herkunft der Kanne jedoch ist eindeutig – verewigt durch die Punzen am Boden. Der gekrönte Löwenkopf steht für London, der nach links schreitende Löwe für Sterlingsilber und der Jahresbuchstabe „T“ ermöglicht eine exakte Datierung. Gelesen werden diese Zeichen mit Hilfe eines kleinen Standardwerks, dem „Bradbury’s Book of Hallmarks“. Ein Stück, das fast drei Jahrhunderte überdauert hat – und heute noch genutzt werden kann. „Tag für Tag“, betont Baumgartner-Nedwed ihr Credo.
WERT IN SEINER SCHÖNSTEN FORM
„Silber soll benutzt werden“, sagt Katharina Baumgartner-Nedwed – und meint damit weit mehr als bloße Funktionalität.
Seit über 30 Jahren führt sie ihr Geschäft im historischen Glasergewölbe und hat sich ganz dem Edelmetall verschrieben. Für die Silber-Expertin sind Silberobjekte keine stillen Wertanlagen, sondern lebendige Alltagsbegleiter. „Das sind Dinge, die man in die Hand nimmt, die Geschichten erzählen und dabei an Wert gewinnen –ideell wie materiell“, betont sie begeistert.
DESIGN FÜR DIE EWIGKEIT
Ob London des 18. Jahrhunderts oder dänische Moderne – beide Kannen verbindet ein Gedanke: Sie wurden für die Ewigkeit geschaffen. Ihr Design ist nicht nur ästhetisch, sondern durchdacht bis ins Detail.
„Auf der Bank wird Geld weniger – aber mit einer Kaffeekanne kann man jeden Tag Freude haben“, bringt es Baumgartner-Nedwed auf den Punkt. Hinzu kommt ein oft unterschätzter Aspekt: Silber wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.
Eigenschaften, die das Material seit jeher auch funktional wertvoll machen.
BENUTZEN STATT NUR BESITZEN
Wer das Glasergewölbe in der Goldgasse betritt, versteht schnell, was damit gemeint ist, wenn von „bleibenden Werten“ die Rede ist. Hier geht es nicht nur um den Erwerb von Antiquitäten, sondern um das bewusste Erleben – um das Gespräch, die Expertise und die Möglichkeit, Geschichte greifbar zu machen. Neben Kaffeekannen finden sich hier auch Tassen, Zuckerdosen oder Teekannen – alles, was es für einen stilvoll gedeckten (Kaffee-) Tisch braucht.
Silber, so wird hier deutlich, ist keine Anlage für den Safe. Sondern eine für den Alltag.
Skandinavische
Klarheit von 1959
Daneben steht eine zweite Kanne, deutlich jünger, aber nicht minder bemerkenswert: ein Entwurf aus Dänemark von 1959. Die typische Prägung mit den drei Türmen und der Jahreszahl weist sie klar aus, ebenso wie den Hersteller: Carl M. Cohr, einer der führenden Silberschmiede Skandinaviens. Ihr Design ist reduziert, funktional und dennoch elegant – ein Sinnbild der skandinavischen Formensprache der 1950er-Jahre. Der seidig-glatte Holzgriff bleibt kühl, die Form liegt perfekt in der Hand, der Ausguss ist so gearbeitet, dass kein Tropfen verloren geht.
www.glasergewoelbe.at
Text: Tanja Petritsch-Zopf Foto: Andreas Kolarik
Salzburger Blumenschlössl
„Kein Gießen, kein Welken, kein Aufwand“
Die neue
Generation
exklusiver Kunstpflanzen & Seidenblumen
Künstliche Pflanzen auf höchstem Niveau – gefertigt mit Liebe zum Detail und dem Anspruch, Natürlichkeit neu zu definieren. Ob Wohn- und Geschäftsräume, Balkon, Garten und Terrasse, setzen Sie grüne Akzente, die bleiben – ohne Pflegeaufwand. Entdecken Sie jetzt die perfekte Kombination aus Design und Komfort. Unvergängliche Schönheit für Innen- und Außenbereiche. Ob mediterranes Flair oder klassische Gartenoptik – die Pflanzen vom Salzburger Blumenschlössl überzeugen durch UV-Beständigkeit, realistische Details und langlebige Qualität.
• Zitronenbäume – für mediterrane Frische
• Olivenbäume – für zeitlose Ruhe und Eleganz
• Buchs – für klassische Formschönheit
Lorbeerkugeln & Pyramiden – für stilvolle Struktur und Präsenz
• Hortensien – als blühende Opulenz
Gräser – für Leichtigkeit
Alle Pflanzen eignen sich auch als Sichtschutz. Das Team berät Sie gerne persönlich oder vor Ort: ein Service, der den Unterschied macht.
Die Seidenblumenarrangements werden in hauseigener Werkstätte individuell und stilvoll nach Wunsch für Sie gefertigt.
400 m² Schauräume sind immer saisonal mit fein kuratierten Home-Accessoires und vielem mehr dekoriert.
Lassen Sie sich inspirieren und begeistern. Das Team vom Salzburger Blumenschlössl freut sich auf Sie.
SAVE THE DATE: 7. – 9. Mai 2026 große Sommerausstellung
Eichetstraße 9–11, 5020 Salzburg, blumenschloessl.com Öffnungszeiten: Mo–Do 8:30–12:00 und 13:00–17:30 Uhr, Fr 8:30–16:00 Uhr, Sa gerne nach Vereinbarung Parkmöglichkeit vorhanden
Fotos: Andreas Kolarik
Perfektion aus Leidenschaft Klare Formensprache, absolute Qualität, Individualität und kompromisslose Funktionalität –das sind Eigenschaften, die man mit Küchen von bulthaup verbindet. Und mit Josef Eder haben die edlen Designküchen in Salzburg ihren Meister in Sachen Perfektion und Präzision gefunden. Denn der passionierte Perfektionist begleitet die Umsetzung Ihrer Traumküche von der ersten Idee über die persönliche Beratung und die detaillierte Planung bis hin zur Nachjustierung. Das Ergebnis: Ein Raumerlebnis, das so perfekt ist, dass man eigentlich nicht genau weiß, warum es so perfekt ist. Und genau so soll es sein!
Die Liebe steckt im Detail Heike von Cossel-Eder, Einrichtungsplanerin, Backoffice-Managerin und Ehefrau von Josef Eder, ergänzt: »Von seiner Lehre als Schreiner und seiner Arbeit als Konstrukteur sind meinem Mann der Hang zur Perfektion und seine Detailverliebtheit geblieben – das geht von der perfekten Schattenfuge bis zum speziellen Scharnier. Davon – und natürlich von seinem Studium zum Interior-Designer und seiner langjährigen Erfahrung mit bulthaup-Küchen und der kontinuierlichen Weiterbildung – profitieren unsere Kunden.«
bulthaup pur im Salzburger Showroom Im Showroom in der Maxglaner Hauptstraße können sich die Kunden auf 120 m² Fläche
selbst ein Bild von den wichtigsten Elementen der bulthaup-Premiumküchen machen: Die klare Linienführung, die Texturen der Materialien fühlen, das sanfte Gleiten der Auszüge spüren, sich von durchdachten Details begeistern lassen.
Persönlich & professionell Im persönlichen Gespräch findet Josef Eder heraus, welche Koch-, Ess- und Lebensgewohnheiten Sie haben. Was Ihre Ansprüche an eine Küche sind und welche Wünsche Sie haben. Und dann wird geplant! Zwei bis drei verschiedene Raumkonzepte arbeitet das plandesign-Team für Sie aus. Je nach gewähltem Planungspaket in Form von CAD-Plänen inklusive detaillierter 2DAnsichten bis hin zur Darstellung Ihrer zukünftigen Küche als fotorealistisches 3D-Rendering.
Besser als eine Traumküche Haben Sie sich für ein Raumkonzept oder einen Mix aus verschiedenen Ideen entschieden, werden selbstverständlich vor Ort die Naturmaße genommen, Installationspläne erstellt und diese mit den zuständigen Firmen abgestimmt. Dabei immer im Zentrum: Ihre Bedürfnisse und Wünsche! Und dabei immer an Ihrer Seite: Josef Eder, der Sie während der gesamten Planung, bei der Umsetzung und beim Aufbau durch das speziell geschulte Montageteam von bulthaup begleitet – damit der Traum von Ihrer Wunschküche Wirklichkeit wird und Ihre Vorstellungen übertrifft.
WOHNEN MIT HALTUNG:
Manchmal liegt die Zukunft nicht im Neubau, sondern im Weiterdenken. BILLY UP zeigt, was möglich ist, wenn man mit Köpfchen statt mit der Abrissbirne plant. Ein ehemaliges Universitätsgebäude wird hier zu einem Wohnprojekt für Menschen, die das Außergewöhnliche suchen: mitten im Grünen – und doch mitten in der Stadt.
Innovation ist hier jedoch kein Selbstzweck. Durch den Erhalt des Gebäudes werden über 1.000 Tonnen CO₂ eingespart – ein Beispiel dafür, wie kreislauffähiges Bauen im Bestand funktionieren kann. Auch das Wohnkonzept ist bewusst vielseitig gedacht: Loftwohnungen mit offenen Raumstrukturen, Maisonettewohnungen mit Garten sowie Dachgeschosswohnungen mit großzügigen Dachterrassen bieten Raum für unterschiedliche Lebensentwürfe.
Das Gebäude, das einst dem Wissen Raum gab, wird nicht ersetzt, sondern transformiert. Die vorhandene Struktur bleibt, der Nutzen wandelt sich. Aus einem Ort der Forschung entsteht Wohnraum mit Charakter –für Menschen, die bewusst wohnen wollen und Architektur als Haltung verstehen. Die Gestaltung folgt dabei dem bekannten Bauhaus Prinzip: Form follows function.
KLARE LINIEN, REDUZIERTE MATERIALIEN UND OFFENE GRUNDRISSE PRÄGEN DAS WOHNGEFÜHL. GESCHLIFFENER ESTRICH, GROSSE FENSTERFLÄCHEN UND GROSSZÜGIGE RAUMHÖHEN SCHAFFEN EINE RUHIGE, ZEITLOSE ATMOSPHÄRE, IN DER ARCHITEKTUR NICHT DEKORIERT, SONDERN WIRKT.
Gleichzeitig denkt BILLY UP Wohnen technologisch weiter. In 16 der insgesamt 36 Wohnungen entstehen freistehende Badezimmermodule aus dem BauMit 3D-Drucker – eine Premiere im österreichischen Wohnbau. Gedruckt aus Beton, präzise gefertigt und als architektonisches Element sind sie sichtbar im Raum platziert.
BILLY UP liegt in einem geschützten Landschaftsteil – zwischen Auwald und Salzach. Von den oberen Geschoßen eröffnen sich weite Blickachsen auf die Berge und über die Stadt Salzburg. In den unteren Ebenen entsteht dagegen fast das Gefühl, mitten im Wald zu wohnen. Großzügige Fensterflächen holen die Natur ins Innere – und verbinden Ruhe im Grünen mit urbaner Infrastruktur.
BILLY UP zeigt damit, dass Minimalismus mehr sein kann als nur ein Stil. Er ist eine Haltung bewusst zu bauen, klar zu gestalten und Räume zu schaffen, die Bestand haben.
Mehr Infos unter projekte.salzburgwohnbau.at/de/billy_up
AUF DEN GRÜNDEN DES EHEMALIGEN GANSHOFGUTS IN SALZBURG MAXGLAN/RIEDENBURG
ENTSTEHEN 24 TRAUMHAFTE EIGENTUMSWOHNUNGEN FÜR HÖCHSTE ANSPRÜCHE.
Seit seiner Errichtung im Jahr 1815 steht der Ganshof in Maxglan-Riedenburg für Lebensfreude, Geselligkeit und Entspannung. Das auf dem ehemaligen Ganshofgut errichtete Wirtshaus und das angeschlossene Bad waren Fixpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Jetzt verwandelt Planquadr.at das geschichtsträchtige Gut in einen traumhaften Wohnort, der Bewährtes mit Neuem verbindet.
MODERNSTER WOHNKOMFORT IN DREI GEBÄUDEN
Mit sensibel durchgeführter Sanierung, viel Liebe zum Detail und anspruchsvoller Architektur entsteht ein ganz besonderes Ensemble. Es bietet exklusive Eigentumswohnungen im historischen Ganshof und in zwei neuen modernen Gebäuden, die entlang des idyllischen Ganshofbachs entstehen. Die Garten-, Terrassen- und Penthouse-Wohnungen bieten modernsten Wohnkomfort und eine Ausstattung der Extraklasse.
HIGHLIGHTS:
• 24 moderne, barrierefreie Gartenund Terrassenwohnungen sowie Penthouses
• Wohnungsgrößen von 58 m2 bis 240 m2 (auch kombinierbar)
• Geräumige Tiefgarage mit optionalen E-Ladestationen
• Fahrradstellplätze mit Stromanschluss
BESTLAGE IN MAXGLAN-RIEDENBURG
Mit seiner Ruhe und Beschaulichkeit steht dieser Stadtteil von Salzburg ür höchste Wohn- und Lebensqualität – und das ganz in der Nähe zur Altstadt. Besonderen Flair verbreiten die um die Jahrhundertwende erbauten Gründerzeitvillen. Maxglan-Riedenburg bietet zudem eine hervorragende Infrastruktur und exzellente Anbindung.
GEBOREN WIRD
Ausstellungsansicht Mutation Methods –
Palfinger
Veronika Hitzl ist Dentalhygienikerin und Galeristin. Seit mehr als 40 Jahren prägt sie mit großer Leidenschaft und kontinuierlichem Engagement für die Entdeckung und Förderung von Künstler:innen die Salzburger Kunstszene und schafft gemeinsam mit ihrem Team ein vielfältiges Ausstellungsprogramm.
Von außen lässt das industriell anmutende Haus in der Ignaz-HarrerStraße kaum erkennen, dass hier die Werke zeitgenössischer Künstler:innen gezeigt werden. Betritt man jedoch die 200 Quadratmeter große EBORAN Galerie, öffnet sich ein Raum, der an ein New Yorker Loft erinnert. Die Selbstverständlichkeit, mit der hier Kunst präsentiert wird, hat ihren Ursprung im Warteraum einer Zahnarztpraxis, den Veronika Hitzl 1984 kurzerhand in eine No-Budget-Galerie verwandelte.
Schon bei der Premiere bewies Veronika Hitzl ein gutes Händchen für Kunst mit den Werken von Robert Schaberl - damals noch unbekannt, heute eine feste Größe in der internationalen Kunstszene.
gang mit Menschen genauso wie in der Kunst“, bringt Veronika Hitzl die gemeinsame Schnittmenge ihrer Arbeit auf den Punkt. „Gute Kunst beginnt oft dort, wo Gewohntes hinterfragt wird“, sagt sie. Schon im Internat hing ein Goethe-Zitat an ihrer Wand: „Das einfach Schöne schätzt der Kenner, Verziertes aber spricht der Menge zu.“ Es ist nur eine von vielen spannenden Geschichten, bei denen man meinen könnte, die Galeristin hat schon als junges Mädchen gewusst, wohin ihr Weg einmal führen wird.
EIN SPRUNGBRETT FÜR AUFSTREBENDE TALENTE
– erst dadurch entsteht ein echter Dialog“, davon ist Veronika Hitzl überzeugt. Ein Ansatz, der aufgeht – und das seit Jahrzehnten.
Die von Stadt, Land und Bund sowie durch Unternehmens- und Firmensponsoring geförderte Galerie setzt auf zeitgenössische Kunst und niederschwellige Begegnungen.
EINE DENTALHYGIENIKERIN UND IHR GESPÜR FÜR KUNST Nach Vernissagen und Events an ihrem damaligen Arbeitsplatz zog Veronika Hitzl weiter – von einer Waschküche in eine Reifenwerkstatt, weiter in einen türkischen Club und sogar in eine ehemalige Polizeiwachstube. Die Underground-Vibes von damals wirken im Studio in Lehen noch nach. Als eine der ältesten Galerien Salzburgs ist die EBORAN seit 14 Jahren an ihrem heutigen Standort beheimatet. Zusammen mit dem Fotohof und der Stadtgalerie Lehen bildet sie zugleich das jüngste Kunstviertel der Stadt.
„In beiden Bereichen geht es für mich darum, genau hinzusehen und mit Feingefühl zu arbeiten – im Um-
Mit Joe Wagner, dessen Werke ebenfalls in der Galerie zu finden sind, hat die umtriebige Kunstkennerin den idealen Partner für die kuratorische Arbeit gefunden. Die beiden verbindet ein ähnliches Gespür und eine klare Linie. Wichtige Entscheidungen trifft man gemeinsam mit dem ganzen Team.
Viele Künstlerinnen und Künstler haben in der EBORAN Galerie zum ersten Mal die Möglichkeit, einen großen Raum zu bespielen. So mancher Name, der hier debütiert, taucht später in der internationalen Kunstszene auf. Manche entdeckt das Kurator:innen-Duo auf Messen, über digitale Plattformen wie Instagram, in Museen sowie im internationalen Kontext, etwa bei Biennalen. Vielversprechende Positionen holt man aus dem Ausland, wieder andere kommen über Empfehlungen. „Kunst darf Reibung erzeugen
„Es braucht keinen Kniefall vor der Kunst, aber wir setzen dennoch auf hohe Qualität, um ein breites Publikum zu begeistern“, beschreibt Joe Wagner das Leitbild. Durch Kooperationen mit Bildungseinrichtungen und Unternehmen – etwa mit dem Restaurantbetrieb Meissl & Schadn oder der FH Urstein – soll die Galeriearbeit auch außerhalb der klassischen Kunstblase sichtbar werden. 2024 wurde die EBOBOX als eigenständiger Freiraum für Sichtbarkeit und Vernetzung in unterschiedlichsten künstlerischen Bereichen eröffnet.
Der EBOSHOP steht unter dem Motto „Kunst sehen und einpacken“. Hier verbleiben ausgewählte Arbeiten und Editionen der ausstellenden Künstler:innen und ermöglichen eine langfristige Bindung über die Ausstellung hinaus. Interessierte können hier kleinformatige Objekte und limitierte Editionen kaufen.
So erfindet sich die EBORAN Galerie seit mehr als vier Jahrzehnten immer wieder neu – und bleibt dabei ihrem roten Faden treu: die Kunst näher zu den Menschen zu bringen.
KOMMENDE AUSSTELLUNGEN:
Florian Koneczny – „Ich sehe was, was du nicht siehst“
Veronika Hitzl, Joe Wagner, Melanie Arnezeder, Christian Ecker Christian Ecker – Zeit und Raum Miniaturen
Florian Koneczny
Für exzellente Vermögensberatung gibt es gewichtige Kriterien, darunter Researchqualität, Anlagestrategie, Kund:innenorientierung, Performance, Bilanzstärke und Kostenstruktur. Sie alle erfüllt der Raiffeisenverband Salzburg (RVS) mit Bravour. Das belegt die Auszeichnung „Elite Report“ samt Prädikat „Summa cum laude“ erneut. Den „Branchen-Oscar“ vergibt das deutsche Handelsblatt als führende Wirtschafts- und Finanzzeitung gemeinsam mit dem Fachmagazin „Elite Report“. RVS-Geschäftsleiter Manfred Quehenberger betont, dass man nun bereits zum zehnten Mal die Bestnote erhalten hat und fügt an: „Das bestätigt unseren Anspruch im Private Banking. Persönliche Betreuung und gegenseitiges Vertrauen sind die Basis unseres Erfolgs. Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir nicht nur zu den Besten zählen, sondern als führender Vermögensverwalter in Österreich Maßstäbe setzen.“
Geschäftsleiter
Manfred Quehenberger
Verwurzelt und vernetzt
Ein maßgeblicher Faktor für den RVS-Erfolg ist die ganzheitliche, individuelle und persönliche Beratung der Kund:innen. Die „Elite Report“-Jurybegründung geht auf die regionale Verwurzelung und internationale Vernetzung des Verbands ein. So habe sich das Haus als Partner für vermögende Privatkundschaft, Unternehmerfamilien und Stiftungen etabliert. Ob Vermögensverwaltung, Nachfolgeplanung oder Immobilienfragen, dieses Private Banking denke weit über den reinen Kapitalmarkt hinaus.
Laut Jury bildet das Herzstück die hauseigene Finanzplanung. Liquidität, Immobilien, Beteiligungen und persönliche Ziele werden umfassend analysiert und in maßgeschneiderte Konzepte gegossen. „So entstehen klare Strategien, die Zukunftssicherheit schaffen, von der Ruhestandsplanung bis zur Unternehmensnachfolge“, so Quehenberger.
Beratung in allen Lebensphasen
Doch was bedeutet die Top-Auszeichnung für die Kundschaft? „Vertrauen, Integrität und Verlässlichkeit bilden das Fundament jeder Kundenbeziehung. Wir beweisen, dass exzellentes Private Banking nicht aus-
RAIFFEISEN SALZBURG
schließlich in globalen Finanzzentren entsteht. Kompetenz kann ebenso in einer Region wurzeln – getragen von persönlicher Nähe, Weitsicht und Stabilität“, sagt der RVS-Geschäftsleiter.
Am Anfang steht stets das persönliche Beratungsgespräch, in dem die RVS-Expert:innen eine Anlagestrategie entwickeln, die den individuellen Wünschen, Zielen und Vorgaben entspricht. Auf dieser Basis übernehmen Portfoliomanager:innen die Verwaltung des Vermögens in der festgelegten Strategie. Dabei behalten sie den Überblick über aktuelle Marktgegebenheiten und reagieren vorausschauend wie verantwortungsvoll – ganz nach dem Motto „Sie leben Ihr Leben, wir kümmern uns um Ihr Vermögen“. Möglich wird das auch durch die enge Zusammenarbeit mit externen Expert:innen wie Steuerberater:innen, Rechtsanwält:innen und Notar:innen. So entstehen Lösungen, die komplexe Vermögensstrukturen umfassend berücksichtigen und nachhaltig absichern.
Verantwortung für Generationen
Zu jedem Zeitpunkt im Fokus des Handelns: Verantwortung, Ethik, Transparenz und Nachhaltigkeit. „Vermögensverwaltung wird nicht nur als finanzielle Aufgabe verstanden, sondern auch als Verantwortung gegenüber kommenden Generationen“, sagt Manfred Quehenberger.
Der Raiffeisenverband Salzburg bietet Vermögensmanagement an insgesamt fünf Standorten an. In der Stadt Salzburg betreibt er vier Kompetenzzentren für Private Banking und ein weiteres in Zell am See. Die selbstständigen Raiffeisenbanken im Bundesland bieten diese Leistungen an acht Standorten an.
Das Kratzen der Nadel auf Vinyl. Das Klackern der Tasten beim Schreiben eines Briefes. Das Geräusch, wenn die Kassette bis zum Anfang zurückspult. Und der Moment, in dem man auf den Auslöser drückt.
Während Algorithmen unsere Playlists kuratieren und künstliche Intelligenz Social-Media-Feeds bespielt, wächst die Sehnsucht nach analogen Erfahrungen. Wir kennen Filmkameras, Schreibmaschinen oder Plattenspieler noch aus Kindertagen – oder entdecken sie als bewusste Alternative im digitalen Zeitalter neu. Mit ihren zeitlosen Designs und einem klaren Zweck stehen sie für die Rückbesinnung auf das Echte. Es sind Kultobjekte, die für Entschleunigung sorgen und uns an das vertraute Gefühl von damals erinnern.
DIE
SEHNSUCHT NACH DEM ECHTEN
Foto: Manufactum
DAS WÄHLSCHEIBENTELEFON WER RUFT AN?
TELEFONIEREN WIE DAMALS
Bei diesem eleganten Fernsprecher werden Erinnerungen an das gute alte Festnetz wach. Beim Wählen rasselt der klassische Nummernschalter und das Hörerkabel ist originalgetreu mit Baumwoll-Eisengarn umwickelt. Der Clou: Das ‚W 48‘ kann an moderne Router und digitale Telefon-Konverter angeschlossen werden.
www.manufactum.de
DER PLATTENSPIELER
NOSTALGISCHES KOFFERDESIGN TRIFFT AUF MODERNE TECHNIK
Mit der Wiederentdeckung von Vinyl auf dem Musikmarkt findet nun auch der Plattenspieler wieder seinen Weg in die Wohnungen von Design- und Musikliebhabern. Mit dem limitierten Wiener Philharmoniker Anniversary MC-Tonabnehmersystem und einem Plattenteller aus spezieller AluminiumLegierung sorgt The Classic Reference von Pro-Ject für Musikgenuss vom Feinsten und ist zugleich ein hübsches Designobjekt im Wohnzimmer!
projekt-audio.com
DER WALKMAN
MUSIKGENUSS MIT 80ERJAHRE-FLAIR
Ein Kultobjekt ist zurück: Als Hommage an den ersten Sony-Walkman TPS-L2 hat We Are Rewind einen Kassettenspieler auf den Markt gebracht, der dem Original sehr nahekommt – mit Aluminiumgehäuse, Lautstärkeregler sowie Vor- und Rückspultasten. Sogar eine Aufnahmefunktion wurde integriert, um eigene Mix-Tapes aufzunehmen.
www.wearerewind.com
DIE MUSIK-KASSETTE REVIVAL FÜR ANALOGEN SOUND
In den letzten Jahren ist der Nischentrend aus Japan auch bei uns angekommen: das Sammeln alter Musikkassetten. Auch Stars wie Taylor Swift, Duran Duran und Harry Styles machen die Kassetten zu begehrten Sammlerstücken. Mit limitierten Stückzahlen und 90er-Jahre-Ästhetik sind sie der Gegenpol zum glatten, digitalen Streaming-Sound. Auch der typische Bandsalat gehört zum Erlebnis.
Mixtapes auf www.etsy.com oder www.ebay.at
DER FOTOAPPARAT DAS BESONDERE GEFÜHL, AUF DEN AUSLÖSER ZU DRÜCKEN
Tausende Fotos auf dem Handy – und doch keine bleibende Erinnerung? Da überrascht es kaum, dass analoge Fotografie zum beliebten Offline-Hobby wird. Kodak kommt der großen Nachfrage mit der Produktion neuer 35mm-Filme nach, die wie früher in Filmkameras eingelegt werden. Das Kultmodell im Retro-Look ist die kompakte „Ektar H35“ – für Bilder mit dem körnigen Look, den Vintage-Fans lieben.
www.kodak.gtcie.com
DIE SCHREIBMASCHINE MAL WIEDER BRIEFE STATT E-MAILS SCHREIBEN
Einst wurden Schreibmaschinen gegen Computer getauscht. Nun kehren sie als nützliche Statement-Pieces in Ateliers und Co-Working-Spaces zurück. Der Grund für das Comeback der mechanischen Schreibgeräte liegt in Zeiten von KI und Digitalisierung auf der Hand: Kein Strom, keine Updates. Mehr Fokus, weniger Ablenkung. Und dazu das beruhigende Klackern der Tasten.
Vintage-Modelle auf www.etsy.com oder www.ebay.at
LIVING
Foto: We Are Rewind
Foto: ???
Foto: Unsplash
Foto: Unsplash
Foto: Unsplash
Zwischen Stille und Statement
Peter Frey Gallery
Ob große, bekannte Namen oder internationale Newcomer in der Kunstszene: Peter Frey wählt für seine Galerie in Salzburg aus, „was meiner persönlichen Vorliebe entspricht“. So finden sich Arbeiten von Christian Ludwig Attersee und Manfred Bockelmann ebenso in seinen Räumen am Fuße der Festung Hohensalzburg wie Werke von Ester Stocker, Jürgen Paas oder Dirk Salz. Was sie alle außerdem vereint, ist das Zeitgenössische.
GALERIE ALS RAUM DER ERFAHRUNG Als wir Peter Frey in seiner Galerie am Erhardplatz im Salzburger Stadtteil Nonntal besuchen, zeigt er gerade die Solo-Ausstellung „Tage der Stille“ des Künstlers Jakob Kirchmayr. Zur Vernissage war der Tiroler ebenso vor Ort wie auch beim Künstlerfrühstück einige Wochen später.
Dem Galeristen ist wichtig, seinen Interessentinnen und Interessenten verschiedenste Zugänge zur Kunst zu ermöglichen. Das ist nicht nur bei Präsentationen oder einem Rundgang durch die Galerie möglich, in dem er über das Ausgestellte spricht, sondern immer wieder in Formaten, die auch lockere Annäherungen an große Werke erlauben. „Ich will, dass alle in die Welt der Kunst eintauchen können, ungeachtet dessen, ob sie diese nun genießen oder kaufen wollen. In Zeiten von Social Media haben Bilder für mich einen unheimlichen Wert, die nicht mit einer schnellen Fingerbewegung am Bildschirm weggewischt werden, sondern Bestand und eine lange Wirkung haben“, erzählt er.
KUNST AUS NAH UND FERN
In Kirchmayrs abstrakten Arbeiten findet sich stets der Titel des Werks direkt, etwa in dünner Schrift zwischen den Farben. Den Maler inspiriert nicht nur die Natur, sondern auch die Litera-
tur, konkret die Lyrik. Auch Georg Trakls Schriften regen ihn an. Die Arbeiten, die er für die Galerie Frey zusammengestellt hat, sind auf handgeschöpftem Papier aus Nepal gefertigt; die Tradition dieses Mediums reicht etliche Generationen zurück. Frey zeigt die Werke noch bis zum 18. April.
Für den Sommer konnte Frey den spanischen Künstler Eugenio Merino gewinnen. Auch dieser wird zur Vernissage nach Salzburg kommen; ein bisschen mehr Internationalität in die Mozartstadt zu bringen, sei immer von Vorteil. Merinos Stil: gesellschafts- und sozialkritisch, teils kontrovers oder gar zynisch. Frey: „Seine Positionen in den Installationen, die er bringen wird, sind besonders interessant für mich.“
IDEALE PLATTFORM
Wer in die Galerie am Erhardplatz kommen möchte, kann das zu den Öffnungszeiten ohne Voranmeldung tun. Einzig eine Sicherheitstür gilt es zu passieren; sie schützt etwa die Bilder und Plastiken im Inneren. Auf zwei Etagen werden Werke gezeigt. Unten erhalten aktuelle Solo-Ausstellungen gebührend Raum, oben werden ausgewählte Arbeiten der vertretenen Künstler gezeigt – und das seit 2012. Frey erzählt: „Meine Mutter war bereits Galeristin, meine Schwester führt ihre Galerie in Wien mit eigenen
Schwerpunkten. Meinen Fokus auf zeitgenössische Malerei und Skulpturen verfolge ich in Salzburg.“
Was passiert, wenn er geeignete Kunstobjekte für seine hohen, hellen Räume am Fuße der Festung entdeckt? „Wenn ich die Arbeit einer Künstlerin oder eines Künstlers kennenlerne, dann verfolge ich zuerst die Werke. Im Netz, auf heimischen wie weltweit stattfindenden Kunstmessen, wo immer möglich. Dann stelle ich den Kontakt her und besuche Ateliers.“ Verstehen sich Galerist und Künstler, dann kommt neue bildende Kunst an die Wände oder auf Stelen und erhält so eine renommierte Plattform für Präsentation und Verkauf.
GLÄNZEND GOLD, SILBER UND DIE KUNST DER KLUGEN
ANLAGE
Gold hat eine bemerkenswerte Eigenschaft: Während Zinsen schwanken, Währungen an Vertrauen einbüßen und Aktienmärkte nervös auf jede Schlagzeile reagieren, bleibt das Edelmetall, was es seit Jahrtausenden ist — ein stiller, verlässlicher Anker. Eine Geschichte illustriert das eindrucksvoll: Für eine Unze Gold konnte sich ein Mann vor 2.000 Jahren eine Robe und Schuhwerk kaufen. Heute liegt der Preis für eine Unze Gold bei über 4.000 Euro — und der Gegenwert? Ein Maßanzug und handgenähte Schuhe. Die Kaufkraft ist geblieben. Das ist kein Zufall, sondern die Logik eines Materials, das sich nicht inflationieren lässt.
Fotos: Creating Click
WARUM PHYSISCHES
GOLD GERADE JETZT KLUG IST
Immer mehr Anlegerinnen und Anleger entscheiden sich 2026 für physisches Gold. Der Grund liegt auf der Hand: Wer Edelmetall besitzt, besitzt tatsächlich etwas. Keinen Datensatz, kein Versprechen, keine Abhängigkeit von Drittparteien. Dazu kommt ein steuerlicher Vorteil, der vielen nicht bewusst ist: In Österreich und Deutschland ist der Ertrag aus Anlagegold, das die gesetzlichen Kriterien erfüllt, nach nur einem Jahr Behaltezeit steuerfrei — anders als bei vielen anderen Anlageprodukten, bei denen Kapitalertragssteuer anfällt, solange man investiert ist.
sind. Für Anlegerinnen und Anleger, die größere Summen investieren und dabei möglichst viel Material für ihr Geld bekommen möchten, sind LBMA-zertifizierte Barren die erste Wahl — weltweit anerkannt und jederzeit handelbar. Goldmünzen wiederum punkten mit Flexibilität. Der Südafrikanische Krügerrand, die meistgeprägte Goldmünze der Welt, oder der Wiener Philharmoniker genießen international höchstes Vertrauen. Durch ihre Stückelungen — von einer ganzen Unze bis hinunter zu einem Zehntel — lassen sie sich leichter veräußern und sind gerade für jene interessant, die stufenweise investieren oder im Bedarfsfall schnell reagieren möchten. Übrigens: Weil Krügerrand und Philharmoniker in sehr hohen Stückzahlen geprägt werden, sind ihre Herstellungskosten vergleichsweise gering — eine Münze mit gleichem Materialwert, aber geringerer Auflage, kann durchaus 100 Euro teurer sein.
Viele erfahrene Anlegerinnen und Anleger kombinieren daher beides: größere Positionen über Barren, flexible Reserven über Münzen. Diese Mischstrategie verbindet einen guten GrammPreis mit maximaler Handlungsfähigkeit.
DER WERT PERSÖNLICHER BERATUNG
Wer gezielt ein bestimmtes Produkt kaufen möchte, ist online gut aufgehoben. Doch wenn es darum geht, den richtigen Anteil von Edelmetallen im eigenen Portfolio zu bestimmen, steuerliche Hintergründe zu verstehen oder einen Gold- und Silbersparplan aufzubauen, macht persönliche Beratung den Unterschied. Reinhard Rosenstatter, Edelmetall-Experte bei „Glänzend vorsorgen“ in Lamprechtshausen, kennt beide Welten. In seiner Filiale nimmt er sich die Zeit, gemeinsam mit seiner Kundschaft ein rundes Bild zu zeichnen: Welcher Betrag steht zur Verfügung? Was soll erreicht werden?
In welche Anlageformen ist bereits investiert?
Auf dieser Basis entsteht eine individuelle Empfehlung — kein Verkaufsgespräch, sondern ein echter Dialog.
Auch der Ankauf ist unkompliziert: Wer Barren oder Münzen aus Gold und Silber veräußern möchte, erhält bei „Glänzend vorsorgen“ eine Bewertung zu aktuellen Weltbörsenpreisen — minutengenau und in uneingeschränkter Höhe.
GOLD ALS MONATLICHER SPARPLAN
Ein besonders zeitgemäßer Ansatz: der Goldund Silbersparplan. Monatlich wird ein fester Betrag in Edelmetall investiert — Stück für Stück entsteht so ein solides Fundament, etwa für die Altersabsicherung. Der Vorteil gegenüber vielen klassischen Veranlagungsprodukten: Sie bleiben jederzeit liquide, sparen Steuern und können Gold wie Silber zu jedem Zeitpunkt verkaufen. Kein Bindungszwang, keine versteckten Gebühren — nur Material, das seinen Wert behält.
VOR
Das macht Edelmetalle nicht nur zu einer emotionalen, sondern zu einer rechnerisch klugen Entscheidung.
BARREN ODER MÜNZEN — EINE FRAGE DER STRATEGIE
Eine der häufigsten Fragen lautet: Goldbarren oder Goldmünzen? Die ehrliche Antwort: beides hat seinen Platz, je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen.
Goldbarren — zwischen 10 und 100 Gramm sind die beliebtesten Formate — bieten den besten Gramm-Preis. Das Aufgeld, also der Preisaufschlag gegenüber dem reinen Materialwert, ist bei Barren geringer als bei Münzen, weil Herstellung und Prägung weniger aufwendig
COCOtravel – ein Reiseblog für alle, die das Außergewöhnliche suchen.
Getreu unserem Claim »Out of the ordinary« berichten wir über luxuriöse Hotels, versteckte Hideaways oder romantische Plätze. Wir möchten nicht nur ehrlich informieren, sondern auch inspirieren – hier im Magazin, in unserem Blog und natürlich auch auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir waren viel unterwegs und freuen uns, hier das Best-of der letzten Monate präsentieren zu dürfen. Noch mehr Places to be finden Sie unter coco-travel.com
Malediven
PATINA MALDIVES, FARI ISLANDS. Kunst trifft
Ozean: Das Patina Maldives liegt auf der größten Insel des Fari-Archipels im Nord-Malé-Atoll – 50 Minuten per Schnellboot vom Flughafen entfernt. Der brasilianische Architekt Marcio Kogan entwarf ein Resort, das sich dem Horizont unterwirft: kein Gebäude überragt die Baumkronen, kein Material widerspricht der Natur. Naturfasern, Rattan, Linnen und Holz treffen auf 90 Villen mit privatem Pool, ein lebendiges Kunstprogramm mit internationalen Artist-in-Residence und eine Marina Village mit Restaurants, Boutiquen und eigenem Beach Club. Ein Ort für alle, die Luxus mit Neugier verbinden.
COCOtipp: Den Skyspace von James Turrell bei Sonnenuntergang besuchen – ein Moment wie in einer Hotelbroschüre.
Südtirol
FARMHOUSE TORGGLERHOF. Kein gewöhnliches Hotel – das sagt
Familie Pichler selbst, und sie hat recht. Im Passeiertal bei Meran, eingebettet zwischen Apfelplantagen und grünen Hügeln, haben drei Generationen aus einem Südtiroler Bauernhof eine der charmantesten Kombinationen aus Hof und Boutiquehotel geschaffen: Farm-to-Table-Kulinarik, ein Garten-Spa mit Adults-only-Bereichen, beheizte Pools zwischen Brunnenhäusern und Zimmer im Boho-Stil, die man nicht mehr verlassen möchte. Abends stößt man mit hausgemachtem Apfelsekt an – und versteht, warum die Gäste immer wiederkommen.
COCOtipp: Früh aufstehen und den Tag am Pool begrüßen – am besten gleich mit einer Tasse Kaffee von der spaeigenen Kaffeemaschine. Warum es die gibt? Seniorchef Sepp drehte schon immer seine Morgenrunde mit einer Tasse Kaffee in der Hand und fragte die Gäste am Beckenrand ganz selbstverständlich: „Magst’ auch einen?“
Lappland
NOVA GALAXY VILLAGE. 20 Minuten von Rovaniemi entfernt, direkt am gefrorenen Ounasjoki River, wird die Welt plötzlich ganz still. Im Nova Galaxy Village übernachtet man in Aurora Huts aus Glas: Das Bett ist zum Himmel über Lappland ausgerichtet, ein Nordlicht-Wecker meldet sich, wenn grünes Licht über das Panoramadach zieht. Tagsüber geht es mit dem Schneemobil durch Tiefschnee und verschneite Wälder, dazu kommen eine Huskyschlittenfahrt mit Inka, Jussi und ihren 25 Hunden von der Huskyfarm Arctic Woods sowie das Füttern der Rentiere. Abends: Dinner am offenen Feuer im Stella Nova Flame, Glögi in den Händen, Koch Stavros an der Showküche. Dazwischen: finnische Sauna, Schneeengel und das große Schweigen.
COCOtipp: Das Pulled Reindeer im Taco bestellen – und danach in den Schnee legen und Nordlichter bestaunen.
Südafrika
ROVOS RAIL. Es gibt Reisen, die man macht. Und es gibt Reisen, die einen prägen. Der Rovos Rail – liebevoll „Pride of Africa“ getauft – fällt in die zweite Kategorie. Seit 1989 verbindet dieser legendäre Zug Pretoria mit Kapstadt, den Victoriafällen oder dem fernen Daressalam – maximal 72 Passagiere, 36 Suiten mit Holzvertäfelung, edwardianischem Mobiliar und Bad en Suite. Kein Fernseher, kein Radio. Dafür: ein Beobachtungswagen mit offener Plattform, Fünf-GangDinner mit südafrikanischen Weinen und eine Landschaft, die in 60 km/h an einem vorbeizieht wie ein sich langsam entfaltendes Gemälde.
COCOkooperation: Sie sind Hotelier und möchten, dass wir Sie besuchen? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren unter coco-travel.com/kooperationen
KUDA VILLINGILI. Nur 30 Minuten per Schnellboot von Malé – und damit einer der unkompliziertesten Einstiege in die Malediven, besonders für Familien. Das Resort im Nord-Malé-Atoll setzt weniger auf spektakulären Luxus, dafür auf entspannte Atmosphäre mit lässigen Vibes. Wer surfen will, findet den Spot „Chickens“ direkt vor der Tür – einer der besten Wellen der Malediven, mit Barreln von über zehn Sekunden. Wer nicht surft, findet trotzdem seinen Rhythmus: 95 Villen, teilweise Overwater, sieben Restaurants, ein 150-Meter-Pool und abends DJ-Sets an der Raalhu Bar mit Blick auf den Surf Point. Entspannt, bunt, voller Energie.
COCOtipp: Bei Sonnenuntergang einen Cocktail an der Raalhu Bar genießen – mit Blick auf die Welle, die gerade jemand anderes reitet.
COCOtipp: Die Royal Suite buchen und den Sonnenuntergang über dem Great Karoo vom Bett aus erleben – es gibt nichts Vergleichbares.
Zwischen Wildnis, Wasser und der Stille, die alles verändert
DREI CAMPS, ACHT NÄCHTE, EIN LAND, DAS UNTER DIE HAUT GEHT. BOTSWANA HAT UNS NICHT ÜBERWÄLTIGT – ES HAT UNS STILL
GEMACHT. IN DEN GREAT PLAINS CAMPS IM OKAVANGO DELTA ERLEBTEN WIR EINE SAFARI, DIE WEIT ÜBER TIERBEOBACHTUNG
HINAUSGEHT: ES WAR EINE BEGEGNUNG MIT EINER NATUR, DIE
SICH NICHT INSZENIERT, SONDERN EINFACH IST.
Wir waren da.
Scannen Sie die QR Codes, um zu lesen, wie wir die einzelnen Camps erlebt haben!
EIN LAND, DAS SICH NICHT AUFDRÄNGT.
Botswana gehört zu jenen Reisezielen, die man nicht einfach besucht. Man lässt sich auf sie ein. Das Land im südlichen Afrika setzt konsequent auf geringe Besucherzahlen, echten Naturschutz und hohe Qualität. Wer hierherkommt, erlebt keine Massenabfertigung. Sondern Wildnis, wie sie sein soll: unberührt, unvorhersehbar, ehrlich.
Im Herzen des Landes liegt das Okavango Delta –eines der letzten großen Binnendeltas der Erde und UNESCO-Weltnaturerbe. Ein Labyrinth aus Wasserarmen, Inseln und Lagunen, das je nach Jahreszeit sein Gesicht verändert. Aus der Luft ist der Anblick schwer zu fassen: glitzernde Kanäle zwischen sattgrünen Flächen, Elefantenherden im seichten Wasser, Büffel im Schatten der Bäume.
Great Plains Conservation betreibt im Delta drei Camps, die sich in Philosophie und Haltung gleichen, aber in Charakter und Erlebnis bewusst unterscheiden: das Okavango Explorers Camp, das Duba Explorers Camp und das Sitatunga Private Island. Johanna und Walter haben alle drei bereist – und dabei eine Safari erlebt, die lange nachwirkt.
OKAVANGO EXPLORERS CAMP –WO DIE SAFARI BEGINNT.
Die Anreise per Kleinflugzeug über das Delta ist bereits ein Erlebnis für sich: Unter uns breitet sich ein Mosaik aus Kanälen und Inseln aus, durchzogen von Tierherden. Als wir auf der kleinen Sandpiste landen, wartet bereits unser Guide namens OB – ruhig, herzlich, mit einem Lächeln, das sofort Vertrauen schafft. Am Camp empfängt uns das Team mit einem afrikanischen Lied. Eine Geste, die keine Inszenierung braucht, weil sie echt ist. Das Camp liegt erhöht auf Holzplattformen über einer Lagune. Unser Luxury Tent verbindet offene Architektur mit handgefertigten Möbeln aus lokalem Holz – ein Himmelbett, eine Regendusche mit Blick ins Grüne, eine private Terrasse, die schnell zu unserem Lieblingsort wird. Morgens beobachten wir Elefanten, die direkt vor dem Zelt das Wasser queren. Nachts hören wir Büffel, die neugierig am Canvas schnuppern. Hier ist die Wildnis keine Kulisse – sie ist Mitbewohnerin. Die Pirschfahrten mit OB gehören zu den intensivsten Momenten der Reise. Frühmorgens, geweckt mit Cappuccino und frischen Keksen, fahren wir in die still erwachende Savanne. Löwen im Gras, nur wenige Meter entfernt: Nilpferde, die plötzlich auftauchen. Wild Dogs, die sich vor der nächsten Jagd ausruhen. Und am Abend: ein Sonnenuntergang am See, der alles in orange-rotes Licht taucht.
Man steht still und weiß – solche Momente lassen sich nicht planen.
Unsere persönlichen Eindrücke zum Okavango Explorers Camp am COCOtravel Blog nachlesen:
DUBA EXPLORERS CAMP – INTENSITÄT
IM HERZEN DES DELTAS
Der Weg zum Duba Explorers Camp führt über einen Helikopterflug, der allein schon die Reise wert ist. Unter uns ziehen Flusslandschaften und Elefantenherden vorbei. Plötzlich zeigt der Pilot nach unten: Zwei junge Löwen streifen durch die Ebenen, direkt in Richtung unseres Camps. Selbst er ist begeistert und dreht eine Extrarunde. Das Camp selbst ist intim, reduziert, auf das Wesentliche konzentriert. Wenige Zelte, viel Raum, kein Programm, das sich aufdrängt. Die Tage folgen dem Rhythmus der Wildnis: Kaffee vor Sonnenaufgang, Frühstück mitten im Busch – wo Guide Foster den Tisch aufklappt, während Flusspferde neben uns grunzen. Ein Pool, montiert auf einem umgebauten Safari-Jeep, bietet einen Blick in die endlose Weite. Kein Zaun, keine Ablenkung. Einfach nur Landschaft und Licht. Die Wildlife-Begegnungen im Duba sind von einer Dichte, die sprachlos macht. Wild Dogs auf der Jagd direkt neben unserem Zelt. Eine Löwenmutter, die bei Sonnenuntergang zu ihren drei Jungen trottet, sie begrüßt, spielt, kuschelt – eine Szene von solcher Zärtlichkeit, dass wir uns nicht bewegen. Und am letzten Morgen: drei Leoparden, eine Mutter mit zwei Jungen, die direkt vor unserem Jeep aus dem Busch treten. Mein Herz schlägt schneller, mein Atem stockt. So nah, so lebendig.
SITATUNGA PRIVATE ISLAND –DAS VERBORGENE KÖNIGREICH
Das Sitatunga Camp liegt auf einer privaten Insel, die sich anfühlt wie ein eigenes Universum. Der Empfang durch Managerin Lizzy ist warm und ohne Inszenierung. Ein Kakao mit Amarula, dann der Gang zur Suite, die auf Stelzen steht. Große Fenster öffnen den Blick auf die Kanäle, eine private Terrasse schwebt über dem Wasser, ein Pool glitzert davor im Morgenlicht. Zigarrenschrank, Weinschrank, Jura-Kaffeemaschine – man möchte sich kurz kneifen, so elegant fügt sich hier alles zusammen.
Die Safaris im Sitatunga sind anders: leiser, intimer, feiner in der Wahrnehmung. Per Boot gleiten wir durch die Wasserwege, begleitet von Guides, die jede Vogelstimme zuordnen können – rund 400 Arten leben in dieser Region. Bei einer Mokoro-Fahrt im traditionellen Einbaumboot bewegen wir uns lautlos durch die Sumpflandschaft. Hippos beobachten wir aus respektvoller Distanz. Abends am Steg, das Lagerfeuer brennt, erzählt unser Guide Egyptian Geschichten über das Delta, seine Heimat. Seine Verbundenheit mit der Natur ist spürbar – und ansteckend. Besonders beeindruckt hat uns das Nachhaltigkeitskonzept: Solarenergie, Wasseraufbereitung, eine Biogasanlage, die aus Essensresten genug Energie für die gesamte Camp-Küche erzeugt. Das Camp könnte vollständig rückgebaut werden, ohne eine Spur zu hinterlassen. Es ist, was nachhaltiger Tourismus sein kann, wenn er ernst gemeint ist.
WAS BLEIBT
Botswana ist kein Land der lauten Effekte. Es ist ein Land der leisen, eindringlichen Schönheit. Die Great Plains Camps verstehen das – und übersetzen es in eine Safari-Erfahrung, die berührt. Drei Camps, drei Perspektiven auf das Delta, aber ein gemeinsamer Nenner: Natur wird hier erlebt. Mit Respekt, mit Aufmerksamkeit, mit Stille. Was wir mitnehmen? Das Gefühl, Teil eines lebendigen Systems gewesen zu sein. Den Blick einer Löwin im goldenen Licht. Den Geruch nasser Erde nach einem Regenschauer im Busch. Und die Gewissheit, dass es Orte gibt, die einen verändern – leise und gründlich.
Mehr Infos unter greatplainsconservation.com
Unsere persönlichen Eindrücke zum Duba Explorers Camp am COCOtravel Blog nachlesen:
Unsere persönlichen Eindrücke zum Sitatunga Private Island am COCOtravel Blog nachlesen:
4:30 Uhr morgens, der Wecker klingelt. Während die Stadt noch schläft, liegt der Trolley der Lufthansa Aluminium Collection bereits gepackt im Flur. Jedes Teil an seinem Platz, sorgfältig verstaut zwischen den Packwänden – die Kleidung auf der einen Seite, die Kamera und weiteres Equipment auf der anderen, Schuhe in einem separaten Beutel. Ob Fernreiseziel oder nahgelegene Destination: Die Reise beginnt bereits zuhause beim möglichst strukturierten Kofferpacken.
Der Flughafen um 7 Uhr hat seine ganz eigene Atmosphäre: Mit vier abriebfesten, kugelgelagerten Flüsterrollen mit Doppelgelenk gleitet der Koffer möglichst schnell und besonders leise zum Check-in. Jetzt geht es durch die Sicherheitskontrolle und nach kurzer Suche zum richtigen Gate. Im Wartebereich angekommen, steigt beim ersten Kaffee die Vorfreude auf das anstehende Abenteuer: Der Sonnenuntergang über Japans Kirschblüten oder die
salzige Meeresbrise an Sardiniens Küste – neue Kulturen, fremde Sprachen, exotische Küche und unvergessliche Begegnungen.
Fernreisen verlangen ein besonders zuverlässiges, robustes Gepäckstück. Für kürzere Abenteuer reicht meist ein kleiner Koffer mit durchdachter Innenaufteilung. Die Trolleys der Lufthansa Aluminium Collection sind für jede Reise die optimalen Begleiter. Sie wurden in Zusammenarbeit mit den Menschen entwickelt, die täglich die Welt bereisen: Den Flugbegleiter:innen und Pilot:innen der Lufthansa Crew. Aus hochwertigem Aluminium gefertigt, sind sie besonders widerstandsfähig. Während der L-Trolley genügend Platz für lange Reisen in exotische Länder bietet, ist der S-Trolley perfekt für den Kurztrip innerhalb Europas.
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• Hochwertiges Aluminium mit Kranich-Logo
• Verstärkte Ecken und abgedichtete Profilrahmen
• Leise, abriebfeste, kugelgelagerte Flüsterrollen mit Doppelgelenk
• Stufenlos verstellbarer Teleskopgriff
• Strukturierte Innenaufteilung: Zwei verschlossene Packwände mit Reißverschluss und aufgenähten Netz-Reißverschlusstaschen, separater Packing Cube, Schuh- und Wäschebeutel
Boho-Feeling mitsamt Palmen, ein Infinity Pool mit Blick auf den Untersberg, dazu Porn Star Martini ab Mittag: Das GERL in Wals klingt nach Seminyak, liegt aber nur fünfzehn Autominuten von der Salzburger Altstadt entfernt. Brit und Georg Gerl führen das Haus in zweiter Generation und mit den beiden Kindern Laura und Robin ist auch die nächste schon im Betrieb tätig. 57 Zimmer, vier Sterne, ein unverkennbarer Boho-Stil – und die Überzeugung, dass Urlaub am Salzburger Stadtrand genauso gut funktioniert wie auf einer Insel. Kinder sind übrigens willkommen, das Programm aber klar auf Erwachsene ausgerichtet – adult-friendly eben.
NEUE ZIMMER MIT BERGKINO
Nach einem großen Umbau erstrahlen 15 Zimmer in komplett neuem Glanz. Highlight ist die Superior Sauna Suite, die mit freistehender Badewanne, eigener finnischer Sauna und einem Panoramafenster, welches den Blick auf den Hochstaufen freigibt, für pure Entspannung sorgt. Auch die zwei neuen Superior Sauna Zimmer verfügen über eine private finnische Sauna und bieten zusätzlich einen Balkon – hier chillt man einmal mit Gaisberg-Blick im Osten und einmal mit Untersberg im Süden. Acht Superior-Zimmer und vier Komfortzimmer komplettieren das neue Angebot – alle für zwei Personen konzipiert.
Die hauseigene Grillstation funktioniert unkompliziert, und zwar nicht nur für Hausgäste: Sie wählen vorab per Mail aus der Karte – Rinderfilet mit Kräuterbutter, Rote-Bete-Laibchen, Ofenkartoffeln mit Sauerrahm, Sommersalate und vieles mehr – das Team richtet alles her, Sie stehen selbst am Rost. Aufgeräumt wird auch für Sie. Perfekt für Firmenfeiern, Geburtstage oder einen langen Abend mit Freunden.
Das Herzstück des Hotels gehört den Erwachsenen ab 21: Panoramasauna, Infinity Pool und eine moderne Outdoor-Gastrofläche mit leichter Karte – Smoothies, Cocktails, kleine Gerichte. Von Mai bis August verwandelt sich der Bereich in einen echten Beach Club mit entspannter Sommerstimmung, samstags und bei Schönwetter auch sonntags mit DJ. Lässiges Daydrinking mit Bergkulisse, täglich reservierbar von 12:00 bis 18:00 Uhr.
Übrigens: Der View Club steht nicht nur Hotelgästen offen, sondern auch Besuchern aus der Umgebung – Bali-Feeling auf Tagesbasis, sozusagen.
GERL’S VIEW CLUB (ADULTS ONLY)
Wellness für Körper & Geist im Hotel Klosterhof
Nachhaltig erholen –von innen und außen
Wenn die Natur erwacht, Wiesen und Bäume im satten Grün leuchten und die ersten warmen Sonnenstrahlen die Haut berühren, ist die Zeit für einen ganz persönlichen Neustart gekommen. Der Frühling vertreibt die Wintermüdigkeit und ersetzt sie durch pure Vitalität und Motivation, um Körper und Geist mit neuer Energie zu versorgen.
Ballast abwerfen & neue Energie schöpfen
Im Berchtesgadener Land nahe der Festspielstadt Salzburg lockt ein besonderer Rückzugsort, der die ideale Symbiose aus Naturerlebnis und Medical-Wellness darstellt: Das Hotel Klosterhof – Alpine Hideaway & Spa punktet schon mit seiner einzigartigen Alleinlage inmitten der Berchtesgadener Voralpen an einem Waldrand. Hier wird die Umgebung zum natürlichen Hideaway für Achtsamkeit – ob beim morgendlichen Frühlings-Walk durch den Wald oder bei einer Yoga-Session im Freien. Nachhaltige Erholung steht hier im Fokus!
Mit dem „Deep Mental Detox“-Paket unterstützt das 4-Sterne-SuperiorHotel seine Gäste dabei, inneren Ballast abzuwerfen und zurück zur inneren Mitte zu finden. Denn durch gezielte Anwendungen zur geistigen Entschlackung – darunter Klangschalenmassagen, Salzzeremonien sowie Akustik- und Vibrationstherapie – wird Raum für neue Klarheit geschaffen … ideal für einen frischen Start ins Frühjahr! Eine Oase der Ruhe ist der 1.500 m² große Artemacur Spa, der 2026 mit dem DACH Spa Award ausgezeichnet wurde. Hier wird viel Wert auf die persönliche Betreuung jedes einzelnen Gastes gelegt und jede Spa-Anwendung individuell für die jeweiligen Bedürfnisse gestaltet.
Zwischen Indoor-Pool mit gemütlichem Kaminfeuer, Saunalandschaft, AlpenSoledom und beheiztem Outdoor-Pool mit Bergblick findet der Geist die nötige Stille, während der Körper neue Energie tankt.
Noch mehr Ruhe und Privatsphäre finden Gäste in den 65 individuell gestalteten Zimmern und Suiten mit Naturholzelementen – inklusive Ausblick direkt in die blühende Bergnatur. Passend zur Jahreszeit spiegelt sich die Leichtigkeit des Frühlings auch in der Kulinarik wider: beim GenießerFrühstück, beim Healthy-Lunch-Bowl-Buffet und auch beim GenussArtAbendmenü von Küchenchef Sascha Förster.
Ein Rückzugsort, der alle Sinne belebt und dem Körper neue Kraft verleiht!
Nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt, am Ufer des Leopoldskroner Weihers, liegt ein Ort, den die meisten Salzburgerinnen und Salzburger nur von außen kennen. Das ändert sich gerade. Und es lohnt sich, genauer hinzuschauen.
Das 1736 erbaute Rokoko-Schloss, einst Sommersitz des Fürsterzbischofs Firmian, später Lebensmittelpunkt von Max Reinhardt, der hier gemeinsam mit Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss die Idee zu den Salzburger Festspielen entwickelte, ist heute im Besitz der internationalen Non-Profit-Organisation Salzburg Global. Und seit einigen Jahren auch ein Hotel – umgeben von sieben Hektar Park, mit Blick auf Weiher, Untersberg und Festung.
Wo Salzburg zur Ruhe kommt SCHLOSS
Was viele nicht wissen: Man muss nicht im Schloss übernachten, um hier zu frühstücken. Täglich von 7:30 bis 10:00 Uhr steht das reichhaltige Buffet in den Prunkräumen des ersten Stocks auch externen Gästen offen. Cappuccino mit Blick auf den Weiher, regionale Produkte im Schein imposanter Kronleuchter, knuspriges Gebäck im Rokoko-Ambiente – ein Morgen, der den Tag verändert. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine OnlineReservierung vorab über schlossleopoldskron.com notwendig.
DIE BAR IM MEIERHOF –VON KAFFEE BIS COCKTAIL
Die neu gestaltete Meierhof Bar, entworfen vom Wiener Architekturbüro BWM, ist der erste sichtbare Schritt einer mehrjährigen Umgestaltung des Meierhof-Gebäudes. Von 10 bis 24 Uhr geöffnet, funktioniert sie als Treffpunkt ohne feste Kategorie: vormittags ein Kaffee im Garten, dort, wo schon Max Reinhardt saß und über seine Inszenierungen nachdachte. Nachmittags ein Glas Wein. Abends einen Cocktail an der Bar. Was bleibt, ist der Blick auf den Weiher – und das Gefühl, an einem Ort zu sein, der Salzburg gehört, auch wenn er lange verborgen war.
FRISCH RENOVIERT
Anfang 2026 wurden alle 55 Zimmer im Meierhof umfassend modernisiert: neues Heiz- und Kühlsystem, zeitgemäße Ausstattung, verbesserte Barrierefreiheit – der historische Charakter blieb dabei erhalten. Seit März sind die Zimmer wieder buchbar. Ein guter Zeitpunkt, das Schloss auch als Übernachtungsdestination zu entdecken.
NEUAUSGABE "Weltoffenes Schloss"
Ein kenntnis- und bildreicher Band über die wechselvolle Geschichte von Schloss Leopoldskron – heute ein weltoffener Ort des Austauschs und der Begegnung. (DE/EN, 224 Seiten).
SOMMERFEST IM SCHLOSSPARK
Am 21. Juni 2026 öffnet
Schloss Leopoldskron seinen Park für ein Fest.
Mehr Infos bald unter: schlossleopoldskron.com
Neuer BergSPA für Familien Der Sommer kann kommen!
„Manchmal braucht es Veränderung, um Bewährtes noch schöner zu machen. Genau deshalb haben wir uns entschieden, unseren Familien-BergSPA neu zu gestalten“, freut sich Gastgeberin Andrea Steiner.
Andrea und Thomas Steiner wissen ganz genau, was Familien glücklich macht, denn sie sind selbst mittendrin: zwei Söhne, viele Ideen und ein Händchen für Style. Der umfangreiche Umbau 2022 war das i-Tüpfelchen und katapultierte das Hotel endgültig in die oberste Liga der Familienhotellerie. Für eine Pause vom Familienleben sorgt seitdem der neue Adults-only-Rooftop-BergSPA mit Panorama-Ruheraum, Bio- und finnischer Sauna. Ein Highlight des Wellnessbereichs ist der Infinity-Pool mit grandiosem Bergpanorama.
Indoor-Pool und Whirlpool bleiben das Herzstück des Familien-BergSPA.
Neu ist ab dem Sommer das Babybecken samt Rutsche für die Kleinsten.
Neue Ruheräume laden dazu ein, in die Berge zu schauen und zu kuscheln.
Der BergSPA wird mit hochwertigen Materialien, sanften Farben und einer durchdachten Raumaufteilung zu einem Wohlfühlort der Geborgenheit. Für eine Frischluftkur nach dem Saunagang sorgt der neue Outdoorbereich samt bequemen Loungemöbeln im Grünen.
Der Natur auf der Spur Die Bergidylle wird bei Themenwanderungen erlebbar. Egal ob Stadtmädchen oder Naturbursche, ob Survival-Wanderung, geführte E-Bike-Tour, Fantasiereise am Berg oder Almseilgarten, es ist für jeden etwas dabei. Für die ganz private Familienwanderung stellen die Steiners einen sorgsam gepackten Picknickkorb inklusive der besten Spots in Obertauern zusammen. Nach dem Motto „Fischen wie die Fürsten“ angeln die Kinder
4-Sterne-Superior-Hotel Steiner in Obertauern
Wenn Kühe gemütlich muhen, die Almwiesen duften und das Wanderglück ruft, dann ist Sommerzeit in Obertauern. Hier warten nicht nur zahlreiche Gipfel, sondern auch ein ganzer Berg an Möglichkeiten, vom Indoor-Sandspielplatz bis hin zum Angelspaß im nahegelegenen Wildpark und ab Sommer 2026 sogar ein neuer BergSPA für Familien. Mit der GENUSSvollpension werden Foodies von früh bis spät kulinarisch verwöhnt. Hier steinert’ s gewaltig!
im nahegelegenen Freizeit- und Wildpark – dort finden sie darüber hinaus ein Abenteuerland mit Schaukeln, Pfahlhaus, Rutschen und 40 Wildtieren im freien Gehege.
All for Kids im Hotel Steiner Für die ruhigen Kreativköpfe gibt’s ein Malatelier und eine Holzwerkstatt, wo wahre Kunstwerke entstehen. Wer lieber singt statt malt, geht in den Karaoke-Raum, inspiriert von Thomas Steiners Japanreise. Hier zeigt sich, wer das Zeug zum Familienpopstar hat. Selbst das Sandburgenbauen muss nicht bis zum nächsten Urlaub am Meer warten: Auf dem Indoor-Sandspielplatz wird nach Herzenslust geschaufelt und gegraben, auf dem Waldspielplatz gerutscht und geklettert. Im Panorama-Hallenbad gelingen beim Schwimmkurs vielleicht sogar die ersten Tempi.
GENUSSvollpension von 7.30 bis 20.00 Uhr Als bekennende Gourmets und Weinkenner ist es den Gastgebern besonders wichtig, im Urlaub nicht auf bestimmte Essenszeiten achten zu müssen. Ob Frühstück, Mittagssnack oder das feine Fünf-Gänge-Dinner am Abend: Die GENUSSvollpension kennt keine Sperrstunde. Lange Tafeln für große Familien sorgen dafür, dass alle Platz finden.
Fünf kleine Teller, bevor das eigentliche Menü beginnt – schon beim Amuse Bouche zeigt Simon Wagner, worum es ihm geht: Eine Küche, die auf exzellenten Produkten, klarer Handschrift und kreativen Kompositionen basiert. Gerichte wie Schnittlauchbrot mit hauchdünnem Lardo, eine Buchweizencroustade mit Saibling und Bärlauch, gegrillte Erbsen mit Holunder und Krenschaum – jeder Gruß aus der Küche sitzt, jeder Teller ist komponiert wie ein Satz, den man zweimal lesen will. Unter der Glaskuppel hoch über der Salzburger Altstadt, mit Dale Chihulys mundgeblasener Glasskulptur im Rücken und dem Panorama der Festspielstadt vor Augen, serviert Wagner Gang für Gang auf Sterneniveau –ein Michelin-Stern und vier Gault&Millau-Hauben bestätigen, was der Gaumen längst weiß.
Es gibt Momente, die man nicht beschleunigen sollte. Der Übergang vom Tag in den Abend gehört dazu. Die Jacke fällt, das Licht wechselt, das Gespräch beginnt – und irgendwo dazwischen steht ein Glas. Was darin ist, entscheidet mehr über den Abend als die Wahl der richtigen Deko, die man stundenlang vorbereitet hat.
Wer in Salzburg lebt oder zu Besuch ist, hat in dieser Frage einen Vorteil: Sporer.
U C K
ÜBER 120 JAHRE. KEIN KOMPROMISS.
Die Sporer Likör- & Punschmanufaktur ist kein Konzept, das sich jemand ausgedacht hat. Sie ist gewachsen – in der Getreidegasse, mitten in Salzburg, seit 1903. Was hier entsteht, trägt keine Herkunftsangabe als Marketingversprechen, sondern als Tatsache: Kräuter aus der Region, Rezepturen mit Geschichte, Handwerk, das sich nicht optimieren lässt. Das schmeckt man.
APERITIF IST HALTUNG.
Ein guter Aperitif ist keine Frage des Durstes. Er ist eine Entscheidung. Die Entscheidung, den Abend bewusst zu beginnen – mit einem Glas, das etwas zu sagen hat.
Der Sporer Hibiskus-Orangen-Bitter etwa ist genau das: eine Aussage.
Duftende Hibiskusblüten, fruchtige Orangenzesten, eine leichte Bitterkeit, die neugierig macht, statt zu sättigen. Mit Prosecco und Soda wird daraus ein Aperitif, der den Aperol Spritz nicht kopiert, sondern souverän ersetzt.
Wer es aromatischer mag, greift zum Sporer Wermut. Über zwanzig Kräuter, Gewürze und Zitrusfrüchte treffen auf einen österreichischen Weißburgunder, verfeinert mit einem Wachauer Weinbrand. Als Wermut Basil – geshakt mit Zitronensaft, Läuterzucker und frischem Basilikum –entsteht etwas, das man nicht in drei Sekunden trinkt, sondern das man Schluck für Schluck genießt. Und dann ist da noch der Golden Negroni. Drei Sporer-Spirituosen, darunter das Sporer Elixier – angesetzt mit über vierzig Kräutern, im Süßweinfass gereift, ergeben einen Drink, der die bittersüße Balance eines Klassikers neu verhandelt. Wer Negroni kennt, wird ihn lieben. Wer ihn noch nicht kennt, lernt ihn auf die beste Art kennen.
Der Espresso Martini schließlich gehört an das andere Ende des Abends – oder genau in die Mitte, wenn der Abend sich entschieden hat, länger zu werden. Basis ist der Sporer Kaffeelikör Cold Brew, entstanden in Zusammenarbeit mit den Salzburger Kaffeeröstern von 220 Grad. Kräftiges Kaffeearoma, ein samtiges Finish, eine Schaumkrone, die hält. Ein Drink, der Energie gibt, ohne laut zu werden.
DAS GLAS ALS GASTGEBER.
Was Sporer auszeichnet – von der klaren Waldfrische des Otto Gins bis zur dunklen Tiefe des Elixiers – ist eine Überzeugung: dass ein Drink nicht Dekoration ist, sondern Gastgeber. Dass er den Ton setzt. Dass er erzählt, wer man ist und wie man den Abend versteht.
Salzburg weiß das seit über einem Jahrhundert. Und Sie?
Vier Beine, eine gediegene Tischplatte plus Küchengeheimnisse en masse: Das Konzept für den Chef’s Table könnte ganz einfach sein. Viele mit Sternen und Hauben dekorierte Spitzenköche gehen jedoch einige Schritte weiter. Sie achten nicht nur auf die Lage, sie versehen diesen einzigartigen Platz mit Lichtinstallationen; aufwendige Interior-Pieces inklusive. Wichtig ist dabei nicht der formale Aspekt, sondern das Zusammenrücken von Gästen und Köchen. Es verändert die Sicht auf die Küche sowie die Beziehung zu ihren Akteurinnen und Akteuren.
Er wertet jedes Restaurant auf, versprüht exklusives Flair und ermöglicht Einblicke in die hohe Kochkunst, die den meisten Menschen verwehrt bleiben: Warum der Chef’s Table so begehrt ist – und in welchen Küchen sich ein Abend an diesem Möbelstück besonders lohnt.
BLICK IN DIE TÖPFE
Gleich zwei Chef’s Tables bietet Vitus Winker an, der Pongauer Spitzenkoch und Gault-Millau-Koch des Jahres 2026. In seinem Kräuterreich in St. Veit im Salzburger Pongau steht vor dem gläsernen Weinraum eine modern-minimalistische, dunkelbraune Tafel. Sie bietet bis zu 14 Gästen Platz. „Der Tisch eignet sich wunderbar für kleine private Feiern, Geburtstage, Jubiläen oder Besprechungen bei exquisiter kulinarischer Begleitung“, sagt Gastgeberin EvaMaria Winkler. Wer sich für echte Einblicke in die Kräuterküche des Meisters interessiert, dem empfiehlt die Hausherrin einen Abend am Tisch, der sich nahe am Herd befindet.
„Man kann mit dem Glas Wein in der Hand aufstehen, herumgehen, in die Kochtöpfe schauen. Außerdem bekommt man das Anrichten und Schicken der Teller mit, während man selbst genießt“, beschreibt sie den Ablauf.
Auch Andreas Döllerer, Meister der Alpine Cuisine, macht die Küche zur Bühne. Wer an seinem Chef’s Table in Golling an der Salzach Platz nimmt, ist mitten im Geschehen und bekommt das akkordierte Treiben ebenso mit wie den Ernst der Arbeit. Und den Spaß. Diesen kann man dem Salzburger Zwei-Sterne-Koch ebenso attestieren wie feine Entertainer-Qualitäten. Währenddessen kredenzt er erlesenen Fisch und verleiht Traditionsgerichten aus regionalen Zutaten modernen Schliff.
TEXT: MICHAELA HESSENBERGER
Exklusive Einblicke in die Menüs und Arbeitsweise international renommierter Gastköche in Zusammenarbeit mit der kongenialen Ikarus-Crew gewährt der Chef’s Table im Restaurant Ikarus. Im Hangar-7 ist Martin Klein Küchenchef, direkt an der Schnittstelle zwischen kulinarischem Entdeckergeist und höchstem Qualitätsanspruch. Das Herzstück mit Platte und Beinen befindet sich auch hier mitten in der Küche. Ganz im Sinne von Patron und Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann, für den stets das Produkt im Mittelpunkt stand, wird der Chef’s Table zum Ort unmittelbarer Genusskultur: nah an der Küche, nah am Handwerk, nah am Geschmack.
Gusto auf exklusive Erlebnisse an den Chef’s Tables im ganzen Land? Der Kuchltisch in der Walser Stubn in Vorarlberg ist längst legendär. In Kärnten pflegt der vielfach ausgezeichnete Hubert Wallner diese Tradition mit einem unglaublichen Blick auf den Wörthersee - freche Extravaganz und sinnliche Erlebnisse sind mit dabei.
HÖCHSTE PRIVATSPHÄRE
Wer Genuss nicht nur erleben, sondern ganz privat inszenieren möchte, kann Spitzenküche heute auch in die eigenen vier Wände holen. Private Chefs verwandeln Wohnungen, Villen oder Chalets in temporäre Restaurants der Extraklasse, mit individuell kuratierten Menüs, persönlichem Service und jener diskreten Exklusivität, die in klassischen Gourmetlokalen kaum zu finden ist.
Plattformen vermitteln entsprechende Angebote, bei denen Menüwünsche, Unverträglichkeiten, Anlass und Gästezahl vorab abgestimmt werden; häufig umfasst der Service nicht nur Einkauf und Zubereitung, sondern auch Mise en Place, Tischservice und das Aufräumen danach. Besonders reizvoll ist dabei die Nähe zum Geschehen: Spitzenküche wird nicht bloß serviert, sondern unmittelbar erlebbar – präzise, persönlich und ganz auf den eigenen Abend zugeschnitten.
Wer bereits eine Lieblingsköchin oder einen Lieblingskoch im Kopf hat, setzt am besten auf die direkte Anfrage; persönlicher wird Fine Dining kaum.
Meke undMeke
in der Riedenburg
Manche Orte sucht man. Andere findet man – und spürt sofort, dass einfach alles stimmig ist. Für Ramona und Alexander Merkel ist die Riedenburg genauso ein Ort. Seit Mitte Februar kochen die Merkels in den ehemaligen Räumlichkeiten des gleichnamigen Traditionsrestaurants in der Neutorstraße – einem Haus mit Geschichte, Charakter und dem leisen Versprechen, dass hier mit den beiden nun wieder etwas Bleibendes entsteht.
Der Weg hierher war kein gerader. Der Abschied vom Gwandhaus kam nicht freiwillig – die Entscheidung wurde dem Paar abgenommen. Umso größer die Freude, mit der Riedenburg einen Standort gefunden zu haben, der zu ihrer Handschrift passt wie kaum ein zweiter: großzügige Räume, ein versteckter Gastgarten mit altem Baumbestand und einem charmanten Salettl –ein Platz, der verspricht, was man in Salzburg im Sommer sucht: einen Ort, an dem man vergisst, wie spät es ist.
Was sich nicht verändert hat, ist das Wesentliche: die Küche. Als »Gastronomen der alten Schule« bezeichnen Ramona und Alexander Merkel sich selbst – und wer die beiden erlebt, versteht sofort, warum. Sie kochen österreichische Klassiker mit Liebe zum Detail und dem Mut, sie besser zu machen, als sie oft serviert werden. So verlässt das Wiener Schnitzel die Küche erst, wenn es perfekt souffliert ist – und wird mit einer feinen Zitronenmarmelade serviert, die man so schnell nicht vergisst. Der Tafelspitz ist so zart, dass man kein Messer braucht. Wirklich keines. Eine Lammkrone etwa kommt auf samtigem Selleriepüree, begleitet von frischem Spargel und Zuckerschoten auf den Tisch – präzise gearbeitet, saisonal gedacht. Nicht weil es gerade so gemacht wird. Sondern weil es so stimmt. Dass dahinter echtes Handwerk steckt, merkt man spätestens beim Dessert. Die Topfenschnitte mit Rhabarber, Himbeere und Erdbeere wäre allein schon ein Argument für den Besuch. Was das Gericht aber wirklich hebt: die gebackenen Mini-Topfenbällchen, die es zieren. Knusprig außen, cremig innen – und mit einer Leichtigkeit, die man einfach nicht erwartet. Oder doch der Sauerrahmschmarrn, für den Merkel & Merkel längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind?
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Und kommt am besten einfach wieder.
MERKEL UND MERKEL
Neutorstraße 31 merkelundmerkel.at Tel.: 0676 66 17 161 Öffnungszeiten: MI – SO 11:30 – 14:00 Uhr & 18:00 – 23:00 Uhr MO & DI Ruhetag
Restaurant Mirabell im Sheraton Grand Salzburg
Taste the Flow: Frühling, Style & ein Hauch Geheimtipp
Salzburg blüht – und hier schmeckt man es Wenn Salzburg im Frühling aufblüht, gibt es einen Ort, an dem sich diese Leichtigkeit besonders elegant inszeniert: das Restaurant Mirabell im Sheraton Grand. Mit direktem Blick in den Mirabellgarten, einer der schönsten Terrassen der Stadt und einem kulinarischen Konzept, das zwischen klassischer Raffinesse und moderner Lässigkeit changiert, wird das Haus zum stilvollen Treffpunkt für Genießer:innen – und ist dabei auch für viele Salzburger:innen noch immer ein überraschend unentdeckter Hotspot.
SUNDAY BRUNCH: Stilvoller Sonntag
Der Sunday Brunch ist die wohl entspannteste Art, das Wochenende zu feiern. Zwischen Live-Pianoklängen, feinen Vorspeisen vom Buffet, warmen Gerichten aus der Showküche und Sonntagsbraten entfaltet sich ein genussvoller Sonntag, der keine Wünsche offenlässt. Saisonal komponierte Speisen, Dessertbuffet und Live-CrêpeStation, ein Glas Rosé im Sonnenlicht und der Blick ins frische Grün machen diesen Brunch zu einem ebenso eleganten wie unkomplizierten Erlebnis. Tipp: Der Sunday Brunch ist auch als Online-Gutschein erhältlich und ein heißer Tipp für Familien, weil Kinder unter zwölf Jahren in Begleitung eines Erwachsenen gratis essen. (Preis: € 59,– pro Person)
FRID*EX: Frühlingsgefühle in 16 Gängen Jeden Freitagabend zeigt das Restaurant Mirabell mit dem FRID*EX Dinner seine kreative Handschrift: 16 Gerichte, die als Crossover-Menü serviert werden, laden zu einem kulinarischen Streifzug ein. Kleine, aber feine Portionen, große Aromen – von asiatisch inspirierten Kreationen bis hin zu raffiniert interpretierten Klassikern. Das Konzept: Aus der Karte, die jeden Freitag neu ist, kann jede Speise so oft bestellt werden, wie man möchte. „Das Ziel: leichte Speisen mit einem klaren Fokus auf saisonale Frische und Leichtigkeit, von denen man easy mehrere Bites nehmen kann“, erklärt Küchenchef Robert Chlopinski. (Preis: € 62,– inkl. Begrüßungssekt und Wasser)
BUBBLES & BEATS: Afterwork mit Attitude
Als perfekten Auftakt ins Wochenende bietet sich ab 8. Mai ein neues Event-Highlight an: Unter dem prickelnden Motto BUBBLES & BEATS verwandeln sich einmal im Monat, jeweils freitags von 17:00 bis 19:00 Uhr, Terrasse und Wintergarten in eine elegante Afterwork-Location mit prickelndem Schlumberger Sekt, feinem Flying Buffet und DJane-Sounds. Zwischen Frühlingsluft und Sonnenuntergang entsteht eine Atmosphäre, die gleichermaßen entspannt wie exklusiv ist – ein Ort, an dem man den Moment feiert. (Preis: € 49,– pro Person)
Die Terrasse: Oase im Grünen
Sobald die Temperaturen steigen, wird die Terrasse zum eigentlichen Sheraton-Star: Sie öffnet sich direkt zum Mirabellgarten – und damit zu einer der schönsten Kulissen der Stadt. Zwischen blühenden Büschen und Beeten und dem Blick in die Baumkronen sitzt man hier wie in einer grünen Oase. Ein Outdoor-Hotspot, der näher liegt, als man denkt.
RESTAURANT MIRABELL IM SHERATON GRAND SALZBURG
TEXT: TANJA PETRITSCH-ZOPF, BILDER: SHERATON
Sunday Brunch im Restaurant Mirabell
Terrassenparty
Saisonales Erdbeer-Dessert
Sonnige Terrasse des Restaurant Mirabell
Frühling
im Gasthof Goldgasse
Nach
Bärlauch,
Rhabarber und Morcheln schmeckt der Frühling für das Gasthof Goldgassen Team.
Der Küchenchef sammelt die frischen Geschmäcker dieser Jahreszeit gern selbst. Daraus bereitet er mit seinem Team auch erlesene Gerichte aus der Barockzeit zu. Das Haus verfügt über ein Kochbuch aus dem Jahr 1719, nach dem für die einstigen Landesfürsten gekocht wurde. Dazu kommen beliebte moderne Evergreens wie Wiener Schnitzel, Bratwurst oder Gulasch und von den frühlingshaften Rohstoffen inspirierte Köstlichkeiten. Oberstes Küchen-Prinzip: Regionalität ist Trumpf. So lassen sich Hausgäste ebenso
wie Salzburgerinnen und Salzburger beim Frühstück heimische Räucherforellen, Käsespezialitäten aus der Nähe und Eier von glücklichen Hühnern schmecken. Zu Mittag wird die bodenständige Küche gefeiert. Neu ist der „Goldgassen Klassiker am Brett“; zwei Personen können so die beliebtesten Gerichte kosten, vom Beef Tatar über das Backhuhn bis zur Spinat-Tarte. Beim Dinner sind Fleisch- und Fischgerichte ebenso beliebt wie Vegetarisches, wenn es gilt, die Schätze der Frühlingsküche zu genießen.
GASTHOF GOLDGASSE
Goldgasse 10 | 0662 84 82 00 gasthofgoldgasse.at
Text: Michaela Hessenberger Fotos: Andreas Kolarik
Seesaibling auf Erbsenpüree mit Gnocchi
Vitello tonnato
HEAD UP IN THE SKY
Seit Jahrtausenden sind wir fasziniert von dem, was über uns passiert. Immer öfter aber schauen Menschen ganz gezielt in den Himmel, um astronomische Phänomene zu beobachten – von denen es auch 2026 so einige gibt. Besonders gut fürs „Sternderlschauen“: Dark Sky Parks. Und auch psychologisch gesehen gibt´s genug gute Gründe, den Blick öfter mal zu heben. Himmlische Inspiration holen sich auch MarketingProfis und haben Cloud Dancer zur Pantone-Farbe des Jahres 2026 erkoren.
Text: Tanja Petritsch-Zopf Foto: Rochus Hess
KOPF HOCH UND AUGEN AUF!
Besondere astronomische Himmelsereignisse 2026
14. bis 30. April 2026: Der Meteorstrom der Lyriden Alljährlich im April erscheinen die Lyriden am Himmel – ein Meteorstrom, über den die frühesten Beobachtungen vorliegen: Bereits im Jahr 687 v. Chr. fanden die ersten Aufzeichnungen über diesen Schauer statt. Vor allem am 22. April 2026, am besten nach Mitternacht, lohnt sich ein Blick in den Himmel: Denn dann steht das Sternbild Leier, aus dem die Sternschnuppen zu strömen scheinen, hoch am Himmel.
31. Mai 2026: Blauer Mikromond oder Blue Moon
Wenn es zwei Vollmonde in einem Kalendermonat gibt, nennt man das „Blue Moon". Der Name kommt aber nicht daher, weil der Vollmond blau aussieht, sondern weil man im Englischen von „once in a blue moon" spricht, was mit unserer Redewendung „alle Jubeljahre einmal" vergleichbar ist. Denn zu sehen gibt´s den Blue Moon nur alle zweieinhalb Jahre. Am 31. Mai ist er außerdem ein Mikromond, da er sehr weit von der Erde entfernt und damit der kleinste Vollmond des Jahres 2026 ist.
17. Juli bis 24. August 2026:
Die Perseiden
Der wohl bekannteste Meteorstrom – und aufgrund des Zeitpunkts auch der am meisten beobachtete –sind die Perseiden. Jedes Jahr tauchen sie im Juli und August am Himmel auf – Höhepunkt ist zwischen 11. und 13. August. Bei optimalen Bedingungen können bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde beobachtet werden. 2026 sind die Voraussetzungen für die Beobachtung ideal, da der Mond den Perseiden nicht in die Quere kommt und der Himmel sehr dunkel ist.
12. August 2026: Totale bzw. partielle Sonnenfinsternis Eine Sonnenfinsternis – also, wenn sich die Sonne, der Mond und die Erde auf einer Linie befinden und sich der Schatten des Mondes über die Erde legt – ist ein besonderes Spektakel. Während die Bewohner:innen Spaniens, Portugals, Islands und Grönlands am 12. August 2026 eine totale Sonnenfinsternis sehen, können wir in Österreich und Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis beobachten. In Salzburg beginnt diese etwa um 19:23 Uhr und dauert bis zum Sonnenuntergang um ca. 20:25 Uhr. Info am Rande: Die nächste totale Sonnenfinsternis in Österreich gibt´s erst wieder am 3. September 2081! Ein Sicherheits-Tipp von Julia
Weratschnig, Kuratorin für Astronomie am Haus der Natur in Salzburg und Leiterin der VEGA-Sternwarte: „Bitte auch eine partielle Sonnenfinsternis nie mit bloßem Auge oder einer Sonnenbrille anschauen. Am sichersten ist es, eine spezielle Sonnenfinsternisbrille zu tragen oder aus einfachsten Mitteln eine Lochkamera zu basteln, mit der man die Sonnenfinsternis gefahrlos über eine Projektion betrachten kann.“
TIPP FÜR SONNENHUNGRIGE:
Die VEGA-Sternwarte Haus der Natur am Salzburger Haunsberg wird rund um die partielle Sonnenfinsternis auch Sonnenbeobachtungen untertags anbieten. www.hausdernatur.at/de/sternwarte
28. August 2026: Partielle Mondfinsternis
Am 28. August kommen wir in den europäischen Breitengraden in den Genuss einer partiellen Mondfinsternis. Allerdings sind die Beobachtungsbedingungen nicht ideal: Zum Zeitpunkt, wenn die Finsternis ihr Maximum erreicht – um 6:13 Uhr am Morgen – dämmert es bereits, um 6:29 Uhr geht der Mond dann auch schon unter. Ein kurzes Vergnügen.
Kühle Sternschnuppenschauer:
Orioniden, Leoniden & Geminiden
Weitere Sternschnuppenschauer in der kalten Jahreszeit sind die Orioniden (2. Oktober bis 7. November 2026), die Leoniden (6. bis 30. November 2026) und die Geminiden (4. bis 17. Dezember). Also, auch im Winter gilt: rausgehen, Kopf hoch und wünschen
Sie sich was!
Faszinierende Polarlichter über Österreich
In den letzten Wintern waren Polarlichter sogar über Österreich zu sehen. Der Grund dafür: Aktuell ist die Sonne sehr aktiv. Alle elf Jahre erreicht der Zyklus der Sonnenaktivität seinen Höhepunkt – dieser dauert noch bis Mitte 2026. Unter besonderen Voraussetzungen ist daher das faszinierende Schauspiel nicht nur im hohen Norden zu sehen. Expertin Julia Weratschnig meint, dass auch heuer die Chancen für Polarlichter über Österreich noch einmal gut stehen könnten.
TIPP FÜR AURORA-JÄGER:INNEN: Aurora-Apps wie „Aurora Polarlicht“ oder „Aurora Now“ benachrichtigen Sie, wenn in Ihrer Nähe die Polarlicht-Wahrscheinlichkeit besonders hoch ist!
KOMMEN SIE AUF DIE DUNKLE SEITE!
Dark Sky Parks und Gebiete in Österreich Ziel eines Dark Sky Parks ist es – kurz gesagt, die natürliche Dunkelheit vor Lichtverschmutzung zu schützen, um die optimale Sternenbeobachtung möglich zu machen. Der Sternenpark AtterseeTraunsee im oberösterreichischen Salzkammergut wurde 2021 als erster offizieller Dark Sky Park in Österreich von der International Darksky-Association (IDA) zertifiziert. An speziellen „Sternderl schau'n“Plätzen kann man den naturbelassenen Sternenhimmel in vollen Zügen – bzw. in völliger Dunkelheit – genießen. Weitere Dark Sky Gebiete in Österreich sind die Dark Sky Reserve Eisenwurzen (NÖ/Steiermark), der Naturpark Weißbach (Salzburg) oder die Kärntner Nockberge.
FÜHLEN SIE DIE FREIHEIT!
Die psychologische Perspektive Auch psychologisch gesehen gibt es genug gute Gründe, öfter mal in den Himmel zu schauen: Das soll Gelassenheit, Achtsamkeit und Demut fördern, da der Blick nach oben die eigene Perspektive relativiert. Das In-den-Himmel-Schauen verbindet uns mit dem Universum, weckt Staunen über dessen Schönheit und Größe und bietet eine erholsame Pause vom hektischen Alltag. Zudem kann es helfen, Ruhe und Vertrauen zu finden. Besonders der Blick in den Nachthimmel lohnt sich, da er das Bewusstsein für die eigene Existenz in einem kosmischen Kontext schärft.
TANZEN SIE MIT DEN WOLKEN! Cloud Dancer – Pantone-Farbe des Jahres 2026 Das Pantone Color Institute hat den Farbton Cloud Dancer zur Farbe des Jahres 2026 gewählt. Die einen meinen, es handle sich dabei um einen gebrochenen Weißton, andere sprechen von einem schmutzigen Grau-Weiß. Das Pantone Color Institute selbst erklärt: „PANTONE 11-4201 Cloud Dancer
es im Trendfarbton jede Menge Produkte – von der wolkigen Sofalandschaft über Tassen bis hin zur Play-Doh-Knetmasse.
„KRYPTOWERTE WERDEN TEIL GANZ KLASSISCHER BANKDEPOTS“
Ein Interview mit Ernst Huber, Chef der DADAT Bank
Kryptowerte sind längst mehr als ein Hype. Die DADAT Bank – eine Marke der Schelhammer Capital Bank AG – bringt mit dem Einstieg in den Kryptohandel über eine Tochtergesellschaft als erste österreichische Bank digitale Assets ins regulierte Bankumfeld. Ernst Huber spricht über Strategie, Sicherheit und die Zukunft von Kryptowerten als Anlageklasse.
Herr Huber, Kryptowerte haben sich vom Nischenthema zu einem globalen Investmenttrend entwickelt. Welche Rolle spielen sie heute im Finanzsystem?
Kryptowerte haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt und haben sich als ergänzende Anlageklasse im Finanzsystem etabliert. Viele Anleger:innen nutzen sie zur Diversifikation oder aus Interesse an technologischen Entwicklungen wie Blockchain. Gleichzeitig hat sich die Wahrnehmung deutlich professionalisiert: Was früher oft als spekulatives Randthema galt, wird heute zunehmend als ernstzunehmende Veranlagungsform gesehen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die europäische MiCA-Verordnung. Sie schafft erstmals einheitliche Standards für Transparenz und Anlegerschutz und bildet damit die Grundlage für ein seriöses Marktumfeld.
Als erste Bank in Österreich bietet die DADAT-Bank Handel mit Kryptowerten direkt im Bankumfeld an. Warum haben Sie sich zu diesem Schritt entschieden?
Wir sehen ein stark wachsendes Interesse unserer Kund:innen an digitalen Assets. Viele beschäftigen sich bereits aktiv damit, und wir möchten ihnen ermöglichen, diese Form der Veranlagung direkt im vertrauten Bankumfeld zu nutzen – ohne auf unregulierte oder ausländische Plattformen ausweichen zu müssen. Gleichzeitig ist das eine strategische Entscheidung: Wir wollen das Angebot für unsere Kund:innen gezielt weiterentwickeln und unsere Position als moderne Direktbank stärken.
Welche Rolle spielt der Kryptohandel innerhalb Ihrer Gesamtstrategie?
Er ist ein weiterer Baustein unserer Ausrichtung als vollständig digital positionierte Full-Service-Direktbank. Neben dem Girokonto und dem Sparkonto liegt unser Schwerpunkt seit jeher im Brokerage. Die Möglichkeit, neben klassischen Wertpapieren über die Tochtergesellschaft DADAT Krypto GmbH auch Kryptowert-Dienstleistungen anzubieten, ist eine logische und konsequente Erweiterung dieses Kerngeschäfts.
Wie funktioniert der Kryptohandel über die DADAT-Bank konkret?
Für Kund:innen bleibt der Einstieg bewusst einfach: Voraussetzung ist ein bestehendes Depot. Nach einmaliger Freischaltung erfolgt der Handel über das Kundenportal oder die App – genau wie bei einer klassischen Wertpapierorder. Die Abwicklung läuft automatisiert über unsere Systeme und Partner. Die DADAT Krypto leitet dabei die Order weiter, die Abrechnung erfolgt über das bestehende Verrechnungskonto und die Verwahrung der Kryptowerte bei der Tangany GmbH in München. Darüber hinaus werden die Bestände im Depot dargestellt.
Welche Kryptowerte können gehandelt werden – und nach welchen Kriterien wählen Sie diese aus?
Aktuell bieten wir rund 50 etablierte Kryptowerte an, darunter natürlich die bekanntesten wie Bitcoin und Ethereum. Bei der Auswahl achten wir bewusst auf Marktetablierung, Liquidität und Transparenz. Auf sogenannte „Exoten“ verzichten wir. Ziel ist ein solides, nachvollziehbares Angebot, das technisch sauber unterstützt wird.
Worin unterscheidet sich der Handel über eine Bank von klassischen Kryptobörsen?
Der zentrale Unterschied liegt im operativen Rahmen: Bei uns erfolgt der gesamte Prozess – von der Orderausführung bis zur Verwahrung – innerhalb einer regulierten und beaufsichtigten Infrastruktur. Die Abwicklung läuft über die DADAT Krypto GmbH und einen regulierten Partner, die Verwahrung erfolgt durch einen lizenzierten Kryptoverwahrer. Externe Wallet-Transfers oder unkontrollierte Bewegungen sind ausgeschlossen. Für Kund:innen bedeutet das vor allem Sicherheit, Transparenz und klare Verantwortlichkeiten – so wie sie es bereits aus dem Wertpapierhandel kennen.
Welche Sicherheitsmechanismen und regulatorischen Anforderungen stehen dahinter?
Vor allem regulatorisch gelten strenge Vorgaben: Grundlage ist die europäische MiCA-Verordnung, die eine eigene Konzession für Kryptodienstleistungen erfordert. Sämtliche Prozesse sind in die bestehende Bankinfrastruktur eingebettet und unterliegen klar definierten Kontrollmechanismen. Ein weiterer zentraler Sicherheitsaspekt ist die Verwahrung der digitalen Assets. Sie erfolgt über einen lizenzierten Partner mit institutionellen Sicherheitsstandards. Dabei werden private Schlüssel nicht von den Kund:innen selbst gehalten, sondern innerhalb einer technisch abgesicherten Infrastruktur mit mehrstufigen Zugriffskontrollen verwahrt. Damit schaffen wir ein reguliertes Umfeld mit klaren Verantwortlichkeiten und transparenten Abläufen.
Kryptowerte gelten als volatil. Für wen eignet sich diese Anlageform?
Wir kommunizieren sehr klar, dass es sich um eine spekulative Anlageform mit entsprechenden Risiken handelt. Kryptowerte eignen sich vor allem für Anleger:innen, die diese Risiken einschätzen können, eine entsprechende Risikotoleranz mitbringen und auch stärkere Schwankungen oder Verluste bis hin zum Totalverlust tragen können. Daher sehen wir Kryptowerte als ergänzende Beimischung, nicht als Ersatz klassischer Anlageformen. Ein langfristiger Anlagehorizont gilt dabei als entscheidender Faktor.
Kann ein Bankangebot das Vertrauen in Kryptowerte erhöhen?
Davon bin ich überzeugt. Viele Anleger:innen wünschen sich ein reguliertes Umfeld – so wie sie es aus dem klassischen Wertpapiergeschäft kennen: reguliert, transparent und nachvollziehbar. Wenn Handel und Verwahrung über beaufsichtigte Strukturen erfolgen, schafft das Vertrauen – auch bei jenen, die dem Kryptomarkt bisher skeptisch gegenüberstanden, die bisher eher zurückhaltend waren. Jedoch ist auch die regulierte Bankumgebung kein Ersatz für das Kurs- und Liquiditätsrisiko.
Wie wird sich der Markt in den nächsten Jahren entwickeln?
Ich gehe davon aus, dass Kryptowerte in den kommenden Jahren zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Vermögensanlage werden – wenn auch in begrenztem Ausmaß. Die Regulierung wird den Markt weiter professionalisieren und enger mit dem klassischen Finanzsystem verzahnen. Ich gehe davon aus, dass viele Anleger:innen künftig neben Aktien oder Fonds auch einen kleinen Anteil an Kryptowerten im Depot halten werden. Auf jeden Fall bleibt für die DADAT-Bank das Ziel klar: Wir wollen eine zentrale Plattform bieten, auf der Kund:innen alle relevanten Anlageklassen in einem sicheren, transparenten und benutzerfreundlichen Umfeld abbilden können.
Beachten Sie: Eine Investition in Wertpapiere und Kryptowerte birgt erhebliche Risiken und kann zum Totalverlust führen.
Ernst Huber startete bereits vor über 30 Jahren mit seinem Team unter dem Motto „Innovationen statt Gebühren“ die Pionierarbeit im Direktbankgeschäft und insbesondere auch im Online Brokerage-Geschäft in Österreich. Er war Mitgründer und CEO der 1995 gegründeten direktanlage.at. Im Jahr 2007 war er darüber hinaus Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse. Von 2009 bis 2015 war er Mitglied des Asset Gathering Management Committees der Unicredit Group, Mailand. Heute ist Huber Mitglied des Vorstands der Schelhammer Capital Bank AG, zu der die Direktbankmarke DADAT gehört.
Text: Tanja Petritsch-Zopf
PERFOR MANCE HOCH SPANNUNG &
PORSCHE ERGÄNZT DIE CAYENNE PALETTE UM DEN NEUEN CAYENNE ELECTRIC.
Der neue, vollelektrische Cayenne stellt einen technologischen Meilenstein dar, der sportliche Fahrdynamik, luxuriösen Komfort und alltagstaugliche Elektromobilität in einer neuen Qualität vereint.
Herzstück ist ein hochmoderner Elektroantrieb, der mit bis zu 1.156 PS keine Zweifel an der Bezeichnung „Sportwagen“ zulässt. Um die Leistung souverän auf den Boden zu bringen, sorgt optional ein aktives Highend-Fahrwerk samt adaptiver Luftfederung und automatischer Quersperre an der Hinterachse für eine außergewöhnliche Spreizung zwischen Fahrkomfort und Performance: Das Porsche Active Ride System lässt den Cayenne über Unebenheiten hinweggleiten, oder reagiert innerhalb von Millisekunden auf Fahrbewegungen und legt das gesamte Fahrzeug – ähnlich wie ein Motorrad – in die Kurve.
Innovative Batterie- und Ladetechnologien ermöglichen eine Ladeleistung von bis zu 400 kW, was in der Praxis eine zusätzliche Reichweite von bis zu 325 km nach nur 10 Minuten Ladezeit bedeutet. Mit einer vollen Ladung der 113 kWh-Batterie legen die neuen Cayenne Modelle bis zu 642 km (WLTP) zurück, was zu einem großen Teil der ausgeklügelten Aerodynamik zu verdanken ist: Ein cW-Wert von 0,25 war bis vor wenigen Jahren noch tiefliegenden Sportcoupés vorbehalten. Der neue Cayenne geht sogar darüber hinaus und passt aktive Aerodynamik-Elemente wie Kühlluftklappen, Dachspoiler oder –bei den Turbo Modellen – Aeroblades am Heck an die Fahrsituation an.
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Behind the scenes
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Medieninhaber CC Edition
CC Media Beatrix Voggenberger
Herausgeberin und Chefredaktion Beatrix Voggenberger
Erscheinungsweise Halbjährlich
Redakteure dieser Ausgabe
Jeanette Fuchs, Mag. Michaela Hessenberger, Mag. Tanja Petritsch-Zopf, Mag.a Anna Piller-Wolf, Martina Müllner
PARTNERUNTERNEHMEN.
Fotografen dieser Ausgabe Andreas Kolarik, Hersteller bzw. siehe Fotonachweis