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Wie sich das allein gelassene Glurns wehren will
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Vinschgau: Aufregung und Ärger

Eyrs/Laas: Straßennamen sind Kulturgut
Schlanders/Bozen: Wallnöfers Abgang in die Serie A
Partschins: Was macht ihr mit den gesperrten Wegen?
Schlinig: Ferienregion Obervinschgau im Aufwärtstrend
Schloss Goldrain: Die Richtung der Landesregierung
Porträt: Radiopionier Rudi Lösch ist 80
Mals: Georgimarkt - es grünt und blüht
Kultur: Esther Stocker - Ausstellung auf Schloss Tirol
Bauplatz: Eine „kostbar“ für Vetzan
Theater: Anne Frank (Juvi) und Petticoat (Heimatbühne Prad)
Der Gemeinderat von Partschins sendet einstimmiges Signal nach Bozen
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Spezial: Bauen mit und auf Experten ab Seite 46
Natur und Landschaft: Marillen aus dem Vinschgau - Frühblüher
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von Chefredakteur
Erwin Bernhart

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Schloss Goldrain ist immer inspirierend. Den Fortbildungen und Seminaren dort kommt die Schlossatmosphäre sehr zugute. Einen guten Schuss Inspiration dürften auch Teile der Landesregierung dort abbekommen haben. Bei der an der Sitzung anschließenden Pressekonferenez - abgehalten von der Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch und zu ihren Flanken Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrat Peter Brunner - in der prächtigen Kapellenstube des Schlosses dürfte neben der Inspiration auch noch der Heilige Geist zugegen gewesen sein und kräftig mitgewirkt haben. Denn dort wurde unter anderem verkündigt, dass heuer noch 1. die von Mals weiterführende Bahntrasse verbindlich festgelegt werde und 2. dass die Lombarden und die Trientner die „linee guide“ des Nationalparks Stilfserjoch verabschieden würden. Halleluja, dem sei so. Beides sind Themen für die Ewigkeit. Jedenfalls beide bisher ungelöst und, wie man so schön sagt, seit Jahren auf der langen Bank. Jedenfalls müssen wir uns des Lobes für inspirierende Ankündigungen enthalten und Lob wohl erst dann ausschütten, wenn beide Dinge Ende des Jahres eingelöst und erledigt sind. Schließlich lehrt uns das die Erfahrung - im Vinschgau, auch weil sich vor allem unser allseits geschätzter Landeshauptmann Arno Kompatscher mit Ankündigungen sehr leicht und mit deren zeitgerechter Einlösung bisher sehr schwer getan hat. Dass unsere Bezirkspräsidentin den professionellen Ankündigungen gläubig zugenickt hat, ist eher den drängenden Wünschen im Vinschgau als der Realität im Bozner Parlament geschuldet. Sei’s drum, lassen wir uns halt einmal mehr blenden?




Helle Aufregung und großer Ärger herrschte im Vinschgau wegen des Radrennens Tour of the Alps. Nicht wegen des Rennens selbst, sondern wegen einer Ordinanz bzw. einer Verordnung, die den Verkehr während des Rennens regeln sollte. Von der Regierungskommissärin ging nämlich die Verordnung hinaus, dass auf der Straße von Spondinig bis zum Reschen (also von km 0,00 bis 31,200) am Dienstag, den 21. April 2026 von 0.00 Uhr bis 15.00 Uhr für Schwerfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 7,5 Ton nen ein Fahrverbot herrsche. Die Telefone liefen vor allem beim Vertreter des Baukol legiums für den Vinschgau, Franz Marx, heiß. Denn es sei ein Unding, dass für 15 Stun den ein Fahrverbot herrschen solle, für ein Radrennen, welches innert 2 bis drei Stun den über den Reschen bis ins Martelltal abgewickelt wer den könne. Der Ärger war un glaublich groß, weil nicht nur Baustellen lahm gelegt son dern auch kleine Frächter be troffen waren und er ging so weit, dass man davon sprach, kein Sponsoring für derartige Sportveranstaltungen mehr machen zu wollen. Offensicht lich handelte es sich um einen Fehler, der allerdings auch im Laufe der Nacht bzw. des Tages nicht korrigiert worden ist. Die Polizei ließ in Anbetracht des Verordnungs-Fehlers zwar teilweise die Laster passieren, wenn jedoch etwas passiert wäre, hätte das versicherungstechnische Probleme mit sich bringen können. (eb) Vinschgau
Die Landesregierung hat am 24. April die positive Gesamtbewertung der Tätigkeit des Generaldirektors des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Christian Kofler, im Zweijah reszeitraum März 2024 bis Februar 2026 zur Kenntnis genommen und dessen Mandat bestätigt. Die Überprüfung erfolgt gesetzlich vorgesehen 24 Monate nach der Ernennung und dient der Sicherstellung einer verantwortungsvollen und transparenten Führung des Sanitätsbetriebes.

Partschins - In einer Stellungnahme einstimmig gutgeheißen hat der Gemeinderat von Partschins die Bauleitplanänderung von Amts wegen, die die Umfahrung von Rabland betrifft. Die „Variante Vereinsheim optimiert“ soll die Trassenführung sein.


Einen wichtigen Schritt hin zur Umfahrung in Rabland hat der Gemeinderat von Partschins am 14. April 2026 gesetzt. Der Gemeinderat hat eine ausführliche Stellungnahme „zur Abänderung von Amts wegen des Bauleitplanes - Eintragung der Variante V opt. der SS 38 als Umfahrung von Rabland“ abgegeben und einstimmig beschlossen. Im Vorfeld sind, nachdem alle Grundeigentümer von der Bauleitplanänderung von Amts wegen in Kenntnis gesetzt worden sind, zwei Stellungnahmen im Gemeindeamt eingegangen, eine von einer Anrainerin und eine vom Dachverband für Natur und Umweltschutz. Zu jedem einzelnen Punkt der Einwände hat der Gemeinderat Stellung bezogen, nachdem rechtlich geklärt worden war, dass dies ausschließlich dem Gemeinde-
eigenen Grundsatzbeschluss von 2024 bezogen, in dem unter anderem das Tunnelportal im Westen so weit als möglich eben nach Westen verlegt werden soll und dass die Baubegleitung von entscheidender Bedeutung sein werde. In der Diskussion zeigte sich Stefan Ganterer von der Bügerliste, wohl stellvertretend für viele Gemeinderäte, erfreut darüber, dass „nur“ eine Anrainerin eine Stellungnahme abgegeben habe und alle anderen mit der Bauleitplanänderung und damit mit der Bedeutung der Umfahrung von Rabland einverstanden seien. Die Stellungnahme des Gemeinderates mit dem Hinweis auf den Grundsatz, dass das Portal im Westen so weit wie möglich nach Westen ausgeführt werden solle, gehe ihm gut. In der Diskussion wurde auch klar, dass man zwischen der Bauleitplanänderung
Einstimmigkeit im Gemeinderat von Partschins in Richtung Umfahrung Rabland
und der technischen Phase in der Ausführung unterscheiden müsse. Darauf hat Johannes Tappeiner von der Bürgerliste hingewiesen, nachdem Karl Moser von der SVP die Befürchtung geäußert hatte, dass das Westportal immer näher an die Häuser rücke.
Mit der einstimmigen Verabschiedung der Stellungnahme war BM Luis Forcher sehr zufrieden. Das sei das richtige Zeichen in Richtung Landesregierung. So könne nun an der Projektierung weitergemacht werden. „In der Hoffnung, dass wir zu einer Umfahrung kommen werden“, sagte Forcher.
Zur Erinnerung: Am 6. März hat die Landesregierung auf Vorschlag des Landesrats für Infrastrukturen und Mobilität, Daniel Alfreider, die technischen Eigenschaften und die Kosten des Projekts genehmigt. Die Gesamtkosten des Vorhabens werden auf rund 75 Millionen Euro geschätzt
Laas/Eyrs
Straßenbenennungen sind
Kulturgüter und spiegeln Auffassungen von Gemeinschaften wieder. Zumindest dann, wenn solche Straßenbenennungen gemeinschaftlich diskutiert und dann mehrheitlich getragen werden. In diversen Gemeinden sind Straßen- oder Gassenbenennungen oder gar Umbenennungen von vorhandenen Straßennamen seit längerem gesetzlich vorgeschrieben, vor dem Hintergrund, dass die Postdienste die Zustellungen zielgenauer gewährleisten können. Die letzte Postlergeneration, teilweise die heutige auch noch, hat die Gässchen und Eingänge, hat die Schluffe und Hinterhöfe noch gewusst und vor allem die Einwohner beim Namen gekannt. Aus heutiger Sicht mit unglaublich verkürzt anmutenden Anschriften haben Briefe und Postkarten vor Jahren noch ihren Adressaten gefunden. Heute ist dem nicht mehr so und vor allem für die Post Profit abwerfende Versandgiganten wie Amazon oder Temu,

Die Straße durch Laas erstrahlt in neuem Glanz und man könnte dies als Schwungrad für eine Straßenneubenennung nutzen
die in der Verteilungsmaschinerie offensichtlich eine Vorzugsschiene genießen, bestehen bei ihren Zustellungsdienstleistern auf zielgerichtete und zeitnahe Zustellung. Deshalb die gesetzliche Aufforderung an die Gemeinden, Straßen und Gassen auch in kleinsten Dörfern, in denen bisher die Gassen keinen Namen hatten, mit Namen zu versehen.
Oder gleichnamige Straßen innerhalb einer Gemeinde zu
vermeiden oder, wenn vorhanden, durch Umbenennung aus dem Weg zu räumen.
In der Gemeinde Laas stehen Umbenennungen von einzelnen Gassen und Straßen an, aber die Gemeindeverwalter tun sich schwer damit. Eine breit angelegte Diskussion wurde bisher vermieden, so dass an Straßennamen als Kulturgüter gar nicht zu denken ist. Ab und zu flammt die Diskussion punktuell auf, um dann gleich wie-
der zu erlöschen. Nun flammt wiederum die Diskussion darüber auf, die „Vinschgaustraße“, die es so in den Fraktionen Laas und Eyrs gibt, in einem Ort umbenennen zu müssen. In einer demokratiepolitisch fragwürdigen Whats-App-Gruppe mit begrenzten Teilnehmern hat es auf Betreiben von BMin Verena Tröger schon mal eine Abstimmung gegeben, mit dem Ergebnis, dass die Eyrser „Vinschgaustraße“ äußerst phantasievoll in „Staatsstraße“ umbenannt werden solle. Den Eyrser Gemeinderat Rudi Gamper bedrängt man nun in Eyrs, im Gemeinderat auf die Laaser einzuwirken. Gamper ist der Meinung, dass die Diskussion über mögliche Straßenbenennungen und - umbenennungen auf einer breiten Ebene, auf Gemeindeebene diskutiert werden solle, damit entsprechende Ergebnisse möglichst wissenschaftlich-historisch eingeordnet und von einer breiten Mehrheit getragen werden können. (eb)
Schlanders
Manches
geht in Schlanders ratz fatz. Seit der Aktualisierung der Web-Seite der Gemeinde, zuletzt am 20. April, scheint Werner Wallnöfer (Bild) weder im Ausschuss noch im Gemeinderat auf. Was aufscheint ist, dass Wallnöfer bis zum 17. April Gemeindereferent war. Der zur Mitte der Legislatur geplante fliegende Wechsel von Wallnöfer zum Göflaner Martin Wielander ist also früher erfolgt als geplant. Den Grund dafür hat Barbara Varesco von den Ebner’schen „Dolomiten“ geliefert: Der Rechtsanwalt Werner Wallnöfer, Sohn des ehemaligen BM Johann, wird Direktor im Gemeindeverband und damit Nachfolger vom langjährigen Direktor Benedikt Galler. Dazu, so stand es im Tagblatt, lässt sich Wallnöfer aus dem Anwaltsverzeichnis streichen,

um dann in die Einkommensserie A mit einem Bruttogehalt von 170.000 Euro aufsteigen zu können. Wallnöfer, ehemals „portaborse“ unter anderem von Sepp Noggler im Regionalrat und später RechtsanwaltsAzubi beim großen Meinhard Durnwalder, trifft beim Gemeindenverbandspräsident Dominik Oberstaller quasi auf einen Jugendfreund. (eb)
Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wurde in keltischen und germanischen Kulturen als wichtiger Übergang gefeiert. Die Kelten nannten dieses Fest Beltane. Es war eines der vier großen Jahreskreisfeste und markiert den Beginn des Sommers, eine Zeit von Fruchtbarkeit, Feuerkraft und Lebensfreude. Es ist der älteste und klarste Ursprung der späteren Walburgisnacht. Mit Feuer, Tanz und Ritualen sollten Naturgeister besänftigt und Unheil abgewehrt werden. Die Walburgisnacht entstand aus einer Verschmelzung heidnischer Frühlings- und Schutzrituale mit dem christlichen Gedenken an die heilige Walburga, eine englische Äbtissin, die am 1. Mai 870 heiliggesprochen wurde. Walburga gilt als Schutzpatronin gegen Seuchen, Hungersnot, Missernten und böse Geister. Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai galt im Mittelalter als die Nacht, in der die Hexen insbesondere auf dem Blocksberg, aber auch an anderen erhöhten Orten, ein großes Fest abhielten. Die Walpurgisnacht wurde besonders durch Goethes Faust bekannt. Der Mythos von auf Besen fliegenden Frauen, die sich zum Tanz mit dem Teufel trafen, zog sich ab dem 14. Jahrhundert durch die Geschichte. Seit den 1970er Jahren ändert sich das Ansehen von Hexen. Sie gelten nicht mehr als hässlich, aggressiv und böse. Das liegt an der aufkommenden Frauenbewegung. Sie definiert die Hexe als Symbolfigur der Emanzipation. Frauen verkleiden sich als Hexen und treten mit Trommeln und Trillerpfeifen auf. Der Hexenkult ist heute eine Form der sozialen und politischen Bewegung von selbstbewussten und emanzipierten Frauen. (hzg)
Wie er es auch wendet: Der BM von Glurns ist bei einer Verkehrsberuhigung der Stadt immer auf die eine oder andere Nachbargemeinde angewiesen. Im Interview erklärt BM Erich Wallnöfer die diffizile Lage und kann auf einen revolutionären Vorschlag mit Gemeindratsmandat zurückgreifen.

Vinschgerwind: Herr Bürgermeister, sind Sie übermütig, spinnen Sie oder sind Sie einfach mutig?
Erich Wallnöfer: Ich bin nicht übermütig, spinnen tue ich nicht generell, aber mutig. Es ist eine normale Reaktion, die sich aus den derzeitigen Gegebenheiten so ergibt. Wir müssen Aktionen setzen, damit die Bevölkerung sieht, dass wir etwas tun. Auch weil uns das Land da nicht hilft.
Vinschgerwind: Das müssen Sie uns genauer erklären, bitte.
Erich Wallnöfer: Seit gut drei Jahren versuche ich dem Land eine kleine Umfahrungsvariante für Glurns zu unterbreiten.
Eine komplette Umfahrung ist das nicht, auch nichts Großartiges, auch nicht kostenmäßig Großartiges....
Vinschgerwind: Eine kleine Umfahrung um Glurns herum von Schluderns kommend?
Erich Wallnöfer: Nein, überhaupt nicht. Es geht nur darum, den Verkehr von Taufers in Richtung Prad umzulenken und dazu ist ein Umbau der Kreuzung notwendig. Da gibt es ein Projekt, da gibt es Kostenschätzungen und alles...
Vinschgerwind: Das Projekt hat die Stadtgemeinde Glurns in Auftrag gegeben?
Erich Wallnöfer: Ja, das hat die Stadt in
Der Glurnser BM Erich Wallnöfer hat am 24. April vom Gemeinderat das Mandat erhalten, die Verkehrssperre in die Wege zu leiten
Auftrag gegeben und auch selber finanziert. Das wär’ kein großer Aufwand. Schätzungsweise um die 500.000 Euro würde der Umbau kosten. Dann wäre die Kreuzung so umgebaut, dass der Verkehr von Taufers in Richtung Meran über die Prader Straße abgeleitet werden könnte. Prad hat sich immer dagegen gesträubt und sträubt sich immer noch ein bisschen.
Vinschgerwind: Die Prader werden keine Freude haben...
Erich Wallnöfer: Prad hat in dem Sinne keine Freude, weil der Verkehr durch die Gewerbezone gehen würde und diese Straße ist eine Gemeindestraße. Das Land wäre
bereit, diesen Straßenabschnitt samt Instandhaltung zu übernehmen. Allerdings müssten die Prader die Straße vom Gumser Kreisverkehr bis zur Stilfserjochstraße als Gemeindestraße übernehmen.
Vinschgerwind: Warum hilf das Land nicht mit bei dieser Umleitung des Verkehrs?
Erich Wallnöfer: Ganz einfach: Das Land sagt, wenn du mit den Pradern nicht handelseins bist, tun wir nichts. Das ist Landestaktik, ich empfinde das als Vorwand, damit keine kurzfristigen Lösungen zustande kommen. Ich bin ja schon rund 10 Mal zum Landesrat Alfreider gepilgert. Der kennt mich mittlerweile gut. Alfreider hat mich aufgefordert, die Unterschriften von den umliegenden Gemeinden einzuholen. Das hab ich gemacht und hab von Taufers, von Mals und von Schluderns die Unterschriften der Bürgermeister geholt. Prad hat nicht unterschrieben. Der Prader BM sagt, er könne doch nicht unterschreiben, damit er den Verkehr abbekommt. Das verstehe ich zum Teil. Wenn ich die Kreuzung selber bauen dürfte, würde ich das tun. Grundablöse inklusive. Und so ist das Projekt halt steckengeblieben. Vor einem Monat hat Alfreider eine neue Umfahrungsvariante vorgestellt. Ich habe gesagt, mir geht der Vorschlag gut, Mals sagt, so nicht und Prad sagt auch, so nicht. Der Vorschlag ist nicht so neu - ein Ausbau der Prader Straße an Glurns mit einer großen Brücke über die Etsch vorbei und durch die Wiesen zwischen Laatsch und Mals in die bestehende Straße mündend. Den Vorschlag hatten wir schon vor 20 Jahren, sogar mit besseren Varianten. Für mich heißt das, dass ich vom Land vertröstet werde.
Vinschgerwind: Bei der Sitzung der Landesregierung kürzlich in Schloss Goldrain hat es geheißen, dass ihr euch als Gemeinden einigen sollts. Dann könne man etwas tun...
Erich Wallnöfer: Ich sage Ja zu diesem Vorschlag, weil ich weiß, dass sowieso nichts passiert und meine Nachbargemeinden Mals und Prad sagen nein. Die Malser sagen, sie haben kein Problem mit der jetzigen Straßenführung, ok. In Schluderns wird sich der Druck wohl verringern, weil Lärmschutzwände gebaut worden sind und für Prad ist Alfreiders Vorschlag so nicht akzeptabel. Dann hänge ich halt allein mit meinem Problem. Wir haben derzeit eine Staatsstraße durch die Stadt und zum Tauferer und zum Malser Tor hin führen zwei Landesstraßen. Es kreuzen sich täglich mindestens 10.000 Autos am Stadtplatz. Jetzt kommt der Sommer und da kommen zusätzlich zu den Autos noch die Radfahrer und die Fußgänger hinzu. Vor 20 Jahren hatten wir keine Radfahrer, denn da ist der Radtourismus erst langsam ins Rollen gekommen. Also, welche Verkehrsteilnehmer von diesen drei kann ich zurückbauen? Nur
das Auto! Auch wegen des Lärms und wegen der Abgase.
Vinschgerwind: Sie haben dem Gemeinderat am Freitag, den 24. April einen Vorschlag zur Verkehrsberuhigung unterbreitet. Was ist da der Inhalt?
Erich Wallnöfer: Der Vorschlag ist so, dass wir in den Monaten Juli und August den Durchzugsverkehr nicht mehr durch die Stadt fahren lassen. Nur noch Einheimische und Berechtigte. Details sind noch zu klären.
Vinschgerwind: Kann man sich das so vorstellen, dass in Schluderns und in Mals und an der Kreuzung Taufers-Prad eine Tafel mit einem Durchfahrtsverbot steht?
Erich Wallnöfer: Wie wir das immer aufschlagen, wenn wir in der Stadt eine Veranstaltung haben. Mit dem Unterschied, dass in den zwei Monaten Einheimische und der landwirtschaftliche Verkehr fahren dürfen, das ist alles noch zu klären. Der Verkehr in der Stadt, so hoffe und schätze ich, würde um 60% zurückgehen. Ich würde das mal als Versuch starten, um zu testen, ob das mit der lokalen Wirtschaft funktionieren kann. Wir haben ja Geschäfte in der Stadt, wir haben Gasthäuser. Eine Sperre könnte ja auch für die Wirtschaftstreibenden ein Mehrwert sein. Das muss sich zeigen. Das weiß man von vornherein nicht.
Vinschgerwind: Haben Sie im Vorfeld Gespräche mit den Stadtlern geführt?
Erich Wallnöfer: Bevor nicht der Gemeinderat mit diesem Vorschlag einverstanden ist, habe ich keine Gespräche geführt. Ich mach doch im Vorfeld die Leute nicht narrisch, um danach zurückrudern zu müssen. Der Gemeinderat hat mir nun das politische Mandat gegeben. Nun kann man die technischen Details ausarbeiten.
Vinschgerwind: Noch einmal kurz zurück zu den Umfahrungsvarianten. Verstehen wir das richtig, dass mit der aktuellen Diskussion die Umfahrung Schluderns-Richtung Glurns, unterm Tartscher Bichl Richtung Mals und in die Straße von Laatsch mündend keine Rolle mehr spielt und somit vom Tisch ist?
Erich Wallnöfer: Das wäre vom Tisch. Aber es ist immer das Gleiche: Wenn eine der Nachbargemeinden nicht mitmachen will, hab ich immer ein Problem. Bei einer Umfahrung von Glurns muss ich immer eine andere Gemeinde berühren. Allein kann ich nichts machen, auch finanziell nicht.
Vinschgerwind: Also blitzen Sie beim Land mit jeder ihrer Ideen ab, weil eine Nachbargemeinde immer dagegen sein wird.
Erich Wallnöfer: Eine wird immer dagegen sein.
Vinschgerwind: Ein ganz ein anderes The-
ma: Auf dem Platz vor der Gemeinde fehlt die Brunnenstatue. Wie ist der Stand der Dinge?
Erich Wallnöfer: Die Ergebnisse des Vorermittlungsverfahren kommen im Mai zum Voruntersuchungsrichter. Da soll entschieden werden, ob es ein Gerichtsverfahren geben wird oder ob der Fall archiviert wird. Ich kann das nicht einschätzen, wie entschieden werden wird. Vom Gericht wurde ein Techniker als Sachverständiger beauftragt. Natürlich haben wir uns informiert, ob wir da Pflichten hatten, ob wir da Pflichten versäumt haben. Jedenfalls hat uns niemand im Vorfeld aufmerksam gemacht, dass etwas zu tun sei. Es gibt in diesem Bereich keine Normen, keine Vorschriften, weil es sich bei Brunnenfiguren um Kunstgegenstände handelt. Ich kenne das Gutachten des Sachverständigen noch nicht. Das wird Ende April hinterlegt werden.
Vinschgerwind: Noch ein anderes Thema: Glurns hat Vinschgau Marketing verloren... Erich Wallnöfer: Verloren haben wir nur die Mitarbeiter von Vinschgau-Marketing. Die Büroräumlichkeiten hat IDM von der Gemeinde Glurns gemietet und hat die Räumlichkeiten nun mit anderen Mitarbeitern aufgefüllt. Da hat sich nichts geändert.
Vinschgerwind: Glurns am Reschensee? Erich Wallnöfer: Noch ist es schwierig zu sagen, wie das ankommt. Das ist alles zu neu. Der Tourismus in Glurns ist ja nicht so federführend wie andere Sparten in Glurns. Es ist eine Marketingstrategie, die einen Leuchtturm, in diesem Fall ist es tatsächlich ein Turm, in den Mittelpunkt stellt und der nach außen gut erkennbar ist. Glurns ist auch bekannt, im Ausland ist Glurns wohlbekannt. Ein Turm im See ist aber schon markant. Man wird sehen. Der positive Aspekt des Tourismus in der Stadt an einem Beispiel: Wir haben 10 Gastbetriebe, von denen einige auch im Winter geöffnet haben. Andere mit der gleichen Einwohnerzahl wie Glurns haben keines mehr.
Vinschgerwind: Wie bewegt sich ein aus der SVP ausgestiegener Bürgermeister in den Vinschger Bürgermeisterrunden?
Erich Wallnöfer: Ganz normal. Ich bewege mich, wie ich mich immer bewegt habe. In gewissen Sachen, die SVP betreffend, werde ich nicht gefragt. An und für sich habe ich keine Berührungsprobleme, die habe ich nie gehabt. Ich vertrete halt meine Standpunkte, ob die SVP-freundlich ist oder nicht, das ist deren Problem.
Vinschgerwind: Sie hängen noch eine sechste Legislaturperiode an?
Erich Wallnöfer: Es sind noch vier Jahre bis zu den nächsten Wahlen. Meine 5. Legislaturperiode könnte die letzte sein.
Interview: Erwin Bernhart
Was macht ihr mit den gesperrten Wegen?
Unsere bisherigen mündlichen Nachfragen zu den konkret gesetzten Maßnahmen wurden jedoch nur unzureichend beantwortet“, sagt die Bürgerliste von Partschins und deshalb hat sie eine schriftliche Anfrage eingereicht und zwar betreffend private Wege, die seit kurzem gesperrt sind. „Konkret ist seit Juli 2025 der direkte Zugang von der Zielstraße zum östlichen Einstieg des Rablander Waalweges mittels einer Kette gesperrt. Im November 2025 wurden zudem zwei Durchgänge von der Peter-Mitterhofer-Straße in Richtung Pröfingweg geschlossen. Bei einem dieser Durchgänge befand sich seit vielen Jahren eine Sitzbank, die nahezu täglich – insbe sondere von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern – genutzt wurde und die, nach einer kurzzeitigen “Verlegung” auf den Gehsteig, vor einigen Wochen definitiv entfernt wurde“, schickt die Bürgerliste voraus und fragt die Gemeindeausschuss mitglieder, was man den da tue, ob man mit den Grundeigentümern rede und wel che konkreten Schritte man da plane. In den Antworten bleiben die Aus schussmitglieder sehr vage. „Es wird mit geteilt, dass seit Juli 2025 verschiedene Ge spräche in obiger Angelegenheit geführt wurden“, steht in den Antworten, die der Gemeindesekretär Hubert Auer bei der Ratssitzung am 14. April vorgelesen hat. Und unter anderem: „Das Privateigentum wird respektiert und ein Enteignungsver fahren (...) wird daher nicht angestrebt. Es werden weiterhin Gespräche mit dem Grundeigentümer geführt, um die Möglichkeit einer öffentlichen Zugänglichkeit für die Dorfbevölkerung zu prüfen. Konkrete Zeiträume für eine Umsetzung können derzeit noch nicht angegeben werden.“ Die Antwort ist etwas eigenartig, weil in der Anfrage der Bürgerliste das Wort „Enteignung“ gar nicht vorkommt. Eine Diskussion über die Antworten gab
Pflegemaßnahmen an Bäumen und Sträuchern kann doch nicht heißen, sie radikal zu entfernen, wie es kürzlich in einem Teil des Kasernenareals in Schlanders geschehen ist. Dann brauchen sie keine Pflege mehr. Dabei weiß doch jeder, wie wichtig Bäume und Sträucher in unserer Zeit des Klimawandels sind. Mit Naturschutz und Ökologie zu punkten ist zu wenig. Echter Naturschutz zeigt sich im achtsamen und verantwortungsvollen Handeln. Schlanders ist eben anders, und das nicht nur im positiven Sinn! Anna Wielander Platzgummer
Schlinig - Bei der Alexandra Peer im Gasthof Edelweiß zog die

viele Projekte abgewickelt - vom Waaleinkehr-Fest bis „Glurns kocht“ - und konnte in einem großen Team, gemeinsam mit der Ferienregion Reschenpass, rasch reagieren und Aufgaben verteilten. An der „Strategie Reschensee“ werde weiter gearbeitet.

In der genehmigten Bilanz scheint zwar ein Verlust von rund 500.000 Euro, der sei aber der Abwertung von der Beteiligung am Watles geschuldet. Mit ihrem letzten Bericht als Aufsichtsratspräsidentin konstatierte die renommierte Malser Wirtschaftsberaterin Norma Waldner dem bisherigen Verein ein solides Haushaltsgebaren. Sowohl die Bilanz als auch der Haushaltsvoranschlag für 2026 wurden einstimmig genehmigt, ebenso das reichhaltige Tätigkeitsprogramm 2026 mit einem ausgebauten Kulturprogramm, mit wieder eingeführten Nachtführungen durch Burgeis, mit dem Fortführen des Naturgartenwettbewerbs und mit der Unterstützung von regionalen Kreisläufen zwischen Landwirtschaft und Tourismus. Dass gerade eben die erste Decke an der Talstation vom Watles gegossen wird, berichtete Watles-Präsident Ronald Pat-
Das Team der Tourismugenossenchaft Obervinschgau mit Präsident Lukas Gerstl (kniend rechts) und daneben die Direktorin Katharina Fritz
dere zu diesem Zeitpunkt öffnen würde. Lob nach allen Seiten verstreute TourismusPräsident Lukas Gerstl, auch gegenüber BM Josef Thurner. Der Watles selbst, sagte Gerstl mit Blick auf den Liftneubau, nehme keinen Kredit auf.
Christian Maas von der Reschensee-Konsortial GmbH berichtete über das Marketingbudget von rund 640.000 Euro, mit dem die Highlights der beiden Ferienregionen in ein Schaufenster gestellt werden können.
Die weiteren Schritte in Richtung „Reschensee“ erläuterte Stefan Gruber von „Valmontis“. Grußworte kamen vom Präsidenten der Ferienregion Reschenpass, Thomas Strobl, vom Direktor der Raika Obervinschgau, Markus Moriggl. BM Thurner betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit, weil „alle aus dem Tourismus Nutzen ziehen sollen.“ Oswald Plangger von der IDM sagte, dass der Westen in Punkto Zertifizierungen nicht so gut aufgestellt sei. Lukas Gerstl rügte die IDM und forderte sie auf: „Ihr müsst’s den Westen mehr mitnehmen.“ Man sehe leider immer noch überall die Dolomiten als Werbeaushängeschild.
Am Sonntag, den 10. Mai 2026, findet in Naturns zum fünften Mal der beliebte Südtiroler Specktag statt. Von 10 bis 18 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher am Rathausplatz ein abwechslungsreiches Programm rund um Südtiroler Kulinarik, Tradition und Unterhaltung – mit Genussmarkt, Kinderprogramm und Live-Musik.
Jedes Jahr zieht der Specktag in Naturns zahlreiche Besucher an und lädt ein, die genussvolle Welt des Südtiroler Speck g.g.A. und die Südtiroler Lebensart kennenzulernen.
Die Veranstaltung bietet kulinarische Erlebnisse, traditionelle Musik, Tanz und Handwerkskunst. Die Besucher können die Herstellung des Specks hautnah erleben und mehr über die Traditionen und Bräuche erfahren.
Der Südtiroler Specktag mit der Kombination aus regionalen Spezialitäten und kulturellen Darbietungen ist ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Region. Er wird von Einheimischen und Gästen gleichermaßen geschätzt.
Am Vormittag sorgt die Musikkapelle Naturns für musikalische Unterhaltung. Um 11.15 Uhr erfolgt der feierliche Auftakt mit der offiziellen Eröffnung, moderiert von Silvia Fontanive gemeinsam mit Tochter Stella.
Die Musikbands „Karussell“ und „Rifflblech“ umrahmen die Veranstaltung mit Volksmusik, Schlager und Rock für Jung und Alt. Mittelpunkt der Veranstaltung ist die Gastronomie mit innovativen Gerichten rund um den Südtiroler Speck g.g.A. Auf dem Genussmarkt haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Südtiroler Qualitätsprodukte an verschiedenen Ständen zu kosten wie Südtiroler Käse, Südtiroler Brotspezialitäten, Vinschgauer Äpfel oder Südtiroler Weine, aber auch ätherische Öle und vieles mehr.
Vom 4. Mai bis 10. Mai 2026 erwarten die Besucher eine Panorama-Genusswanderung, Apfelführungen mit Verkostungen und eine Genuss E-Bike Tour zum Kalterer See. Anmeldungen nimmt das Tourismusbüro Naturns entgegen.
Am Freitag, 8. Mai lädt die Bar Vinothek Baumgärtner zu einem genussvollen
Abend mit Südtiroler Speck g.g.A., Südtiroler Weinen und musikalischer Umrahmung mit Beatara Acoustic Duo ein.
Mit der geschützten geografischen Angabe „Südtiroler Speck g.g.A.“ wird nur jener Speck ausgezeichnet, der nach traditioneller Methode hergestellt wird. Der Südtiroler Speck g.g.A. wird mild gewürzt, leicht geräuchert und reift an frischer Bergluft. Sein einzigartiger Geschmack macht ihn zu einem der typischsten Qualitätsprodukte aus Südtirol.
Naturns im Vinschgau ist für sein ganz besonderes Klima bekannt, für seine Burgen und Schlösser wie die St. Prokulus Kirche oder Schloss Juval, die Sommerresidenz von Reinhold Messner, wo sich eines der Messner Mountain Museen befindet. In der ursprünglichen Natur des Vinschgaus lassen sich abwechslungsreiche Wanderoder Bikeausflüge unternehmen.
Der Südtiroler Specktag wird von der Tourismusgenossenschaft Naturns und dem Südtiroler Speck Konsortium organisiert und von den lokalen Vereinen Musikkapelle und Krampusverein Naturns unterstützt.

Schloss Goldrain/Vinschgau
Es sei sehr fruchtbringend, in die Peripherie zu gehen, eröffnete LH Arno Kompatscher die Pressekonferenz im inspirierenden Kapellensal von Schloss Godlrain nach der Sitzung der Landesregierung mit den BM und Vertretern der Bezriksgemeinschaft des Tales. Gemeinsam mit Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch und Landesrat
Peter Brunner wurden die Vinschgaupunkte erläutert. Bei der Energie, sagte Brunner, werde ab April noch ein technischer Energietisch eingerichtet und man wolle Trinkwasserwerke überprüfen. Beim Nationalpark, so Brunner, wolle man den bisherigen Stillstand mit der Genehmigung der Leitlinien(linee guide) in allen drei Parkteilen im Herbst noch genehmigen. Bis dahin soll der Umweltminister, so sei es ausgemacht, für Südti-
Graun

kenhaus mit 7 Standorten gebe. Der 3. Stock am KH Schlanders ei deshalb noch geschlossen, weil es in der Internen Medizin an Ärzten mangele. Den Wald wolle man als Mischwald ausbauen, was gegen Naturgefahren helfe.
v. l.: LH Arno Kompatscher, Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch und LR Peter Brunner bei der Pressekonferenz auf Schloss Goldrain
rol ein eigenes Dekret für Bauan gelegenheiten verabschieden.
Der Vinschgau habe keinen Over-Tourism, sagte LH Arno Kompatscher. Deshalb können alle Vinschger Gemeinden ihre Tourismuszonen verlängern (oder auch nicht). Latsch sei nicht auf der Liste, weil die Gemeinde aktuell gar keine Tourimuszone habe. Zur Mobilität bzw. zur Verlängerung der Bahn

Präsident Thomas Strobl
Im Rahmen der Vollversammlung der Tourismusgenossenschaft Reschenpass am 9. April im Vereinssaal in Graun zog Präsident Thomas Strobl gemeinsam mit dem Verwaltungsrat, den Mitgliedsbetrieben, Partnern und Ehrengästen eine positive Bilanz des Tourismusjahres 2025. Strobl verwies auf einen deutlichen Nächtigungszuwachs von rund 14 Prozent
über Mals hinaus soll es bis Jahresende die Definition der Trasse geben. In der Schweiz und in Österreich gebe es andere Geschwindigkeiten. Übersetzt: Die haben so gut wie nichts getan. Der LH erneuerte das Angebot in Richtung Schweiz: Südtirol werde die Hälfte der Tunnelkosten übernehmen. Zum Krankenhaus Schlanders sagte der LH, dass es in Südtirol ein Kran-
sowie auf eine sehr gut abgeschlossene Wintersaison. Maßgeblich für diesen Erfolg sei das hervorragende Zusammenspiel zwischen Mitgliedsbetrieben, Vereinen, Partnern und Ge-
Der Jahresabschluss 2025 und der Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2026 in Höhe von rund 2 Millionen Euro wurden
Im Anschluss wurde die Modernisierung der IT und Büroinfrastruktur der Tourismusgenossenschaft Reschenpass erläutert. Darüber hinaus investierte die Tourismusgenossenschaft in neue Faltzelte im Corporate Design der Ferienregion Reschensee, in den Erlebnisweg Talai (Interreg Projekt „Venediger Mandln“) sowie in den erneuerten Haidersee Steg. Präsentiert wurde außerdem das neue Mitgliederportal „Canto“, das den Mitgliedsbetrieben ab sofort als zentrale Plattform mit aktuellen Bildern und Informationen zur Verfügung steht.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den vielfältigen Leistungen der Tourismusgenossenschaft Reschenpass.
Im Themenblock „Ferienregion Reschensee“ gab Christian Maas, Präsident der Schöneben AG und der Reschensee Konsortial GmbH, einen kurzen Überblick über die Aufgaben der Reschensee Konsortial GmbH im Bereich des Destinationsmarketings. Dabei wurde auch das gemeinsame Marketingbudget von rund 640.000 Euro vorgestellt und dessen Bedeutung für eine professionelle, einheitliche und markenkonforme Außenkommunikation der Ferienregion Reschensee betont.
Anschließend fasste Stefan Gruber von Valmontis kompakt die wichtigsten Kennzahlen und Erkenntnisse aus dem ersten halben Jahr des Destinationsmarketings der Ferienregion Reschensee zusammen und gab einen kurzen Ausblick auf die nächsten Schritte in der Marktbearbeitung.
Zu einer möglichen Umfahrung von Schluderns-GlurnsMals sagte der LH, dass sich die Gemeindeausschüsse umd Gemeinderäte die Trassenverläufe genau anschauen sollen. Denn „wir bauen nicht gegen den Willen der Bevölkerung“.
Am Stilfserjoch würde die aktuelle Rechtssprechung eine mögliche Eintrittsgebühr zulassen. Die Festung in Gomagoi werde das Land ausbauen.
Bei den Großkraftwerken sei man beim Vorbereiten der Ausschreibung, hoffe aber auf eine Konzessionsverlängerung. (eb)
Helmut Thurner, Geschäftsführer des Erlebnisbads Curunes, berichtet über die aktuelle Entwicklung der neuen Freizeiteinrichtung. Grußworte überbrachte BM Franz Prieth, der die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Tourismusgenossenschaft hervorhob und die Bedeutung der Genossenschaft für die Gemeinde Graun unterstrich. Ebenfalls Grußworte sprach Markus Moriggl, Direktor der Raiffeisenkasse Obervinschgau, der die Wichtigkeit des gemeinsamen Vorgehens und des „Zusammenschauens“ aller Akteure betonte.
Weitere Grußworte kamen von Katharina Fritz, Geschäftsführerin der Tourismusgenossenschaft Obervinschgau, die u.a. das Projekt Tourismus als attraktiver Arbeitsplatz vorstellte. Das Projekt richtet sich gezielt an Arbeitgeber, Führungskräfte und Mitarbeitende und stärkt die positive Tourismusgesinnung in der Region. (r)


In der Basis von Schlanders wurden Glückwünsche überbracht und Informationen ausgetauscht; rechts die beiden Bezirkspräsidenten im hds Adi Erlacher und Dietmar Spechtenhauser
SHauptstadt des Einzelhandels, „vanguard city“. Genau dieser Titel wurde kürzlich einen Tag lang gefeiert, eine Dorfbegehung mit ausgewählten Teilnehmern, darunter einigen Gemeinderatsmitgliedern, gemacht, ein gemeinsame Mittagessen eingenommen und am Nachmittag gab es europäische Grußworte und in einem Dialog zwischen den Europäischen Hauptstädten des Einzelhan-
St. Valentin
Caldas da Rainha (Portugal) stellten die beiden letztgenannten ihre Programme und Identitäten in der Basis in Schlanders vor. Einheimische Grußworte kamen von BMin Christine Kaaserer, online von Philip Moser vom hds und online von zwei Damen aus dem Umfeld der europäischen Kommission. Dass die Bemühungen der derzeitigen Bezirks-hds-Führung nicht ganz falsch liegen, zeigten
Ergebnisse einer Studie der OECD, die in Teilen in der Basis am 17. April vorgestellt worden ist. Es gelte durch Initiativen, durch Erreichbarkeit und durch Identität den lokalen Handel zu stärken. Nun trägt Schlanders für ein Jahr den europäischen Titel „vanguard Citiy“ und entlag eines 7-Thesenpapiers, der „Schlanderser Erklärung“ will man dieses Jahr für die Sichtbarkeit des Einzelhandels nutzen. (eb)
Baustellenbilder für den Kindergarten St. Valentin auf der Haide übergeben: Drei großformatige Bilder von spannenden Baustellen wurden an den Kindergarten St. Valentin auf der Haide übergeben. Die Aktion wurde von Kin-
Höchenberger, Gründer und Geschäftsführer von Nextlevel Handwerk, organisiert.
Ziel der Initiative ist es, den Kindern im Spielraum einen direkten Praxisbezug zur Bauund Handwerkswelt zu ermöglichen. Die großformatigen

gier der Kinder wecken. So bekommen die Kleinen schon früh einen lebendigen Eindruck davon, wie moderne Bauprojekte entstehen. Ermöglicht wurde die Übergabe durch vier Unternehmen: Ortler Beton, SystemBau, Mair Josef sowie Nextlevel Handwerk. Sie haben die Bilder gemeinsam gespendet. Die Kinder hatten eine große Freude und haben auf den Bildern schon vieles entdeckt. Schon die ersten Eindrücke zeigten, wie stark das Interesse der Kleinen an echten Baustellen ist. (r)
v. l.: Valentin Wallnöfer (Ortler Beton), Evelyn Gratl (Leiterin Kindergarten), Andrea Wiesler (Kindergärtnerin), Michael Tscholl (SystemBau), Stefan Höchenberger (Nextlevel Handwerk), Jasmin Mair (Mair Josef).

Die Aussagen der Landesrätin Magdalena Amhof in den letzten Tagen sorgen nicht nur innerhalb der Lehrerschaft für Unmut, sondern irritieren auch uns. Bereits ein möglicher „Versprecher“ im Landtag erschien fragwürdig, doch angesichts der jüngsten öffentlichen Äußerungen, die teils irreführende Informationen enthalten, halten wir eine faktenbasierte Debatte für unabdingbar. Festzuhalten ist, dass der Unterricht trotz eines besonderen Jahres in Qualität und Engagement nicht nachgelassen hat. Lehrpersonen haben durch das Aussetzen außerschulischen Tätigkeiten auf die prekäre Situation im Bildungsbereich aufmerksam gemacht.
Fakt ist außerdem, dass die Gehälter der Lehrpersonen, insbesondere an staatlichen Schulen, nicht nur landesweit am unteren Rand liegen, sondern auch hinter jenen des übrigen Landespersonals zurückbleiben. Die
unattraktiven Gehälter gefährden langfristig das Interesse von Nachwuchs, unter anderem gegenüber Nachbarländern wie Österreich, wo deutlich andere Bezüge gezahlt werden. Das birgt ein ernstes, zukunftsweisendes Problem für die Schule in Südtirol. Insbesondere im Bereich der Mittel- und Oberschulen zeigt sich dieses Problem deutlich, da viele junge Lehramtabsolvent:innen nach ihrem Studium im Österreich aufgrund der dort wesentlich attraktiveren Rahmenbedingungen nicht mehr nach Südtirol zurückkehren.
Dass nun auch noch ein Teil der Gelder erst nach Abschluss eines Vertrages und nicht rückwirkend ab 1. Januar 2026 ausbezahlt werden soll, können wir nicht mittragen! Zwischen Januar und März hatten wir als Gewerkschaftsorganisationen mehrfach mündlich und schriftlich um die notwendigen Daten gebeten, die für die Berechnungen
Die Marktgemeinde Prad ist um eine großartige Persönlichkeit ärmer geworden. Brunner Lois, ein hochbegabter Musiker hat uns für immer verlassen. Zeitlebens beschäftigte er sich mit Musik. Musik war sein Lebenselizier. Früh wurde sein musikalisches Talent entdeckt. Als Autodidakt und durch akribische Kleinarbeit, in Kursen und Schulungen brachte er sich das nötige pädagogische wie musikalische Rüstzeug bei. Mit viel Umsicht und bespielhafter Zuverlässigkeit leitetete Lois 50 Jahre den Kirchenchor Prad/Agums. Es war ihm nichts zu streng und zu mühselig. Mit enormer Fachkenntnis und ausgeprägter Musikalität fand er stets im immens großen Repertoire der Kirchenmusik die entsprechende Literatur, immer dem liturgischen Kalender angepasst. Seinem feinen Orgelspiel zuzuhören war ein Hochgenuss. Die Kirche war fast sein Zuhause, er übte viel und intensiv. Das Dirigat beherrschte er bis ins Detail. Großen Wert legte er auf die Harmonie, die Rhythmik, die Intonation, die klare Aussprache und den korrekten Gesang. Mit viel Geduld, Sachund Fachkenntnis übte er mit den Chorleuten. Sein ruhiges Wesen, sein Sinn für Ordnung und Klarheit wirkten sich
maßgeblich auf die Qualität der Gesänge aus. Gewissenhaft bereitete er den Chor auf die verschiedensten kirchlichen Feiern vor. Auch viele Trauungen und Beerdigungen begleitete er musikalisch. Es musste einfach alles perfekt sein. Besonders liebte er lateinische Choräle und motivierte den Chor zu Höchstleistungen. Bei hohen Feiertagen war Lois in seinem Element. Dabei ertönte die Orgel in voller Pracht. Er holte alles heraus, was eine Orgel nur hergeben konnte und erfüllte den gesamten Kirchenraum mit herrlichen Klängen.
Heute erinnern sich noch einige Leute, wie sie als Kinder in der Gumser Kirche den Blasbalg treten durften. Das Hören und Spielen der Musik wurden durch seinen tiefen Glauben inspiriert und intensiviert. Jahrelang arbeitete er für einen Obulus zur Ehre Gottes. Lois spielte auf dem Harmonium in der „St. Johann“- Kirche, in der Pfarrkirche „Maria Königin“ , dann auf der elektronischen Orgel, bis 1989 die neue Orgel angekauft wurde. Bei ihrer Anschaffung spendierte er auch eine Orgelpfeife. Lois kümmerte sich zeitlebens um den korrekten Umgang und um die Instandhaltung der Orgel. Die Prader Musikkapelle bereicherte
der einzelnen Positionen nötig sind. Erst in der zweiten Monatshälfte im März wurden uns die Daten schrittweise übermittelt. Der Richtlinienbeschluss zur Verhandlungsrahmenordnung wurde am 1. April 2026 veröffentlicht. Unter diesen Bedingungen war es nahezu unmöglich, den Vertrag unter Dach und Fach zu bringen, wenn das Ziel war, mit dem verfügbaren Geld ein möglichst ausgewogenes Ergebnis zu erzielen, welches zum einen die Neueinsteiger animieren und gleichzeitig Wertschätzung für länger im Dienst Stehende sein soll.
Um auf Augenhöhe miteinander sprechen zu können, ist es notwendig, dass alle Beteiligten Transparenz zeigen und konstruktive Lösungen ermöglichen.
Petra Nock, Südtiroler Schulgewerkschaft SSG im ASGB

sangsverein, der neben weltlichen Liedgut auch kirchliche Feiern mitgestaltete, vorwiegend am Dreikönigfest. Der Chorauftritt im ORF und die Teilnahme beim Südtiroler Volksmusikwettbewerb wurden mit Bravour bestanden. Beim Schlanderser Männergesangsverein sang er mit, öfters auch als Solist. Mit einigen gleich gesinnten Männern aus Prad und Umgebung, darunter seinem Bruder Walter, gründete er die „Wurzelgrober“- Band, die auf Bällen und bei Gartenfesten für Stimmung sorgte. Er spielte Gitarre und sang dazu in einem wunderschönen Bariton. Noch im hohen Alter besuchte Lois Fortbildungen und ließ sich vom „Neuen geistliches Lied“ inspirieren. Luis investierte viel Zeit in die Musik, er lachte viel und meinte, dass Freude in jedem Menschen aufgehen solle. Der
Tod seiner Frau war für Luis ein harter Schlag. Alleine kümmerte er sich nun hingebungsvoll um seine fünf Kinder und ermöglichte ihnen eine gediegene Ausbildung. Drei von ihnen schlugen ebenfalls einen musikalischen Weg ein. Der Kirchenchor Prad, Chorleiter*innen und Sänger*innen aus dem Vinschgau danken dir aus ganzem Herzen. Du hast bedeutende Akzente gesetzt. Ein wunderschönes „Ave Maria“ von Gounod und ein „Panis Angelicus“, gesungen von der bekannten Solistin Sabina Willeit, begleitet an der Orgel von ihrem Freund, das Harfenspiel von Gernot Niederfriniger und die Gargitzer Bläsergruppe verschönerten würdevoll die Verabschiedung.
Mit dem Magnificat von Ignaz Mitterer, unter der Leitung von Ernst Thoma, erwies der Kirchenchor Prad, gemeinsam mit Bekannten und Freunden, Lois die letzte Ehre, als Dank und Ausdruck der hohen Wertschätzung.
Mögen dich viele Posaunenklänge, Engelschöre und Baritonstimmen in der ewigen Heimat empfangen. Vergelt‘s Gott, pfiati, Lois. Für den Kirchenchor Gertraud Pobitzer
Wassermusik. Mit der schönen Jahreszeit werden die Wasseradern des Vinschgaus reaktiviert. Eine Gelegenheit für Naturliebhaber. Entlang dieser, zum Teil sehr alten, Anlagen zu spazieren und das Murmeln des Wasserwossers zu genießen: jeder Waal und auch jedes Orchester hat seinen eigenen Klang.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Vinschgau/Glurns
Glurns Marketing ist mit seinem Ansuchen um finanzielle Beihilfe in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau abgeblitzt. Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch nahm Bezug auf ein Schreiben, welches an die einzelnen Gemeinden des Vinschgaus und auch an die Bezriksgemeinschaft gegangen sei. Glurns Marketing, so die inhaltliche Kurzform, die Gunsch vorgebracht hat, möchte eine größere Silvesterfeier 2026 in der Stadt veranstalten und ersucht die einzelnen Gemeinden und die Bezirksgemeinschaft um finanzielle Hilfe. Der Glurnser BM Erich Wallnöfer sagte, dass er die Verantwortlichen von Glurns Marketing vorgewarnt habe und zwar mit dem Hinweis darauf, dass sich die Bezirksgemeinschaft schon lange bewusst aus allen größeren Veranstaltungen zurückgezogen habe. Die Bürgermeister


v. l.: Bezirkssekretär Urban
Rinner, Bezirkspräsidentin
Roselinde Gunsch und VizePräsident Georg Altstätter
rümpften denn auch die Nase bei der Bezirksratssitzung am 23. April. Recht habe Glurns Marketing, so sagte es Roselinde Gunsch, bezüglich des Zubringerdienstes. Da könne man auf das Amt für Personennahverkehr frühzeitig einwirken. Eine finanzielle Unterstützung für Vinschgau Marketing werde es aber nicht geben. Der Bezirksrat hat kurz zuvor die von der Landesregierung neu beschlossenen Entschädigungszahlungen für die Verwalter ratifiziert. Demnach stehen der Präsidentin 50 % der 5583 Euro zu, dem Vize 854 Euro, Bezirksreferenten 564 Euro zu. Die Beträge sind jeweils Bruttobeträge. (eb)
aufspielten, entstand vor 25 Jahren ein gemeinsamer Klang - kraftvoller, reicher und voller Leidenschaft.“ Mit diesen Worten begrüßte Moderatorin Elisabeth Santer die zahlreichen Gäste des diesjährigen Frühjahrskonzertes, denn es wurden auch 25 Jahre Zusammenhalt und gelebte Gemeinschaft gefeiert. Ein Blick in die Reihen der Musikanten bewies, dass auch viele junge Menschen diese Leidenschaft teilen. Neu in diesem Jahr dabei waren Carolin Rainer (Klarinette), Jakob Santer (Trompete) und Leo Kofler (Posaune). Obmann Hermann Tumler würdigte auch Leo Kofler und Gabriel Tumler, die im letzten Jahr das JugendmusikLeistungsabzeichen in Bronze erhalten haben.
„Zwei Dörfer - eine Kapelle - 25 Jahre gemeinsames Musizie
Doss. Es folgte die „First Suite in Es-Dur“ von Gustav Holst (arr. Colin Matthews). Sie gilt heute noch als Meilenstein in der Blasorchesterliteratur. Tief emotional ging es weiter mit den Klängen des „St. Thomas Choral“ von Pavel Stanek, gefolgt von dem dynamischen Stück „Adventure!“ des Komponisten Markus Götz und dem Klassiker der Blasmusik, dem Konzertmarsch „Jubelklänge“ von Ernst Uebel (arr. Siegfried Runkel). Leidenschaftlich beendet wurde das Konzert mit „Lord of the Dance“ von Ronan Hardiman (arr. Frank Bernaerts).
Die Ehrung für 25 Jahre Leidenschaft für die Musik begann mit den Kapellmeistern: Hel-

den nicht dabei sein. Dietmar Rainer hat die Kapellen in 18 Jahren musikalisch vereint und aufgebaut. Andreas Rechenmacher steht seit 6 Jahren am Dirigentenpult. Organisatorisch geleitet haben die Kapellen Charlotte Rainer, 3 Jahre Obfrau MK Unser Frau; Alois Santer, 14 Jahre Obmann MK Unser Frau; Maria Theresia Gamper, 3 Jahre Obfrau der MK Schnals. Der derzeitige Kulturreferent der Gemeinde, Otto Rainer, erhielt als besonderen Dank einen Reisegutschein für sich und seine verständnisvolle Frau Adelinde: Er war 3 Jahre Obmann der MK Schnals, 12 Jahre Obmann MK Unser Frau, seit dem fernen Jahr 1989, 14 Jahre Koordinator der beiden Kapellen nach dem Zusammenschluss, 3 Jahre CoObmann der MK Schnals. Hermann Tumler wurde geehrt für insgesamt 21 Jahre Obmann der MK Karthaus bzw. danach der MK Schnals. (r)
Musikkapelle Schnals mit dem Dirigenten Andreas Rechenmacher

Mals/Vinschgau
Nachdem Gernot Paulmichl aus Stilfs das Schweigen gebrochen und den Missbrauch durch den Ortspfarrer öffentlich gemacht hatte (der Vinschgerwind hat in der Ausgabe Nr. 3 vom 05.02 2026 darüber berichtet) kam in ganz Südtirol eine Welle ins Rollen. Und Gernot, der durch die bitteren Ereignisse gesundheitlich angeschlagen ist, schaffte daraufhin auch ein Interview mit Astrid Kofler für RAI Südtirol. Viele Betroffene meldeten sich bei ihm und erzählten ihr Leid. Aktiv wurde auch Damaris Frank, die nun mit Gernot Paulmichl und seiner Frau Dagmar an die Öffentlichkeit geht. Ihr Ziel ist es, das Thema Missbrauch weiter zu verfolgen und nicht wieder in der Verschwiegenheit verschwinden zu lassen. Die Drei wollen sensibilisieren und Betroffenen Mut machen, ihr Schweigen zu bre-

chen, um für sich einen Weg zu finden, die traumatischen Ereignisse aufzuarbeiten. Denn, wie Gernot, gibt es viele Betroffene, die alles heruntergeschluckt haben, die stumm vor sich hin leiden, oft von gesundheitlichen Beschwerden belastete sind, und in ihrem Umfeld auf

Unverständnis stoßen, weil die Ursache des Leidens bedeckt ist. Die kleine Initiativgruppe war nun erstmals beim Georgimarkt in Mals mit einem Marktstand vertreten. Gernot, Damaris und Dagmar boten Informationsmaterial an und stellten sich den Fragen der Menschen. Das In-

teresse war groß. Gernot erhielt viel Lob für den Mut seine Geschichte öffentlich zu machen. Und mehrere Betroffene outeten sich. „Missbrauch und Gewalt dürfen in der Gesellschaft nicht länger tabu sein“, betont Damaris Frank. „Das Thema muss angesprochen werden. Uns geht es um die Aufarbeitung von Missbrauchsereignissen und um die Vernetzung Betroffener. Und es geht uns vor allem auch um Prävention und speziell um den Schutz der Kinder. Dabei brauchen wir alle, Frauen, Männer, Politik und Klerus.“ Frank hat mittlerweile eine WhatsApp Gruppe unter dem Motto „Gemeinsam, stark, mutig sichtbar“ ins Leben gerufen, in der sich Betroffene vernetzen und austauschen können. (mds)
Telefonnummer der WhatsApp Gruppe: 0039 375 974 72 72

Reguläre Öffnungszeiten
SAMSTAG, 9. MAI geöffnet
09:00 – 13:00 Uhr mit kleinem Umtrunk und Überraschungsgeschenk zum Muttertag
Wir freuen uns auf Euren Besuch!
DerName wurde bewusst gewählt: CON-TAKT ist ein innovatives soziales Projekt und will in Kontakt treten. Es ist ein Projekt, das die Integra tion stärken und die soziale Beratung ausbauen soll. Ziel ist es, Menschen in schwie rigen Lebenssituationen nicht nur zu stabilisieren, sondern ihnen eine Perspektive zu er öffnen. Das gilt für Migranten, für Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischen Erkrankungen gleichermaßen. Der Startschuss für CON-TAKT fiel offiziell am 20. April 2026. Nach den Projekten MeWo und MeWO Inclusio ist CON-TAKT das 3. ESF-Projekt in Folge. Das Projekt ist gewachsen und die Partner sind zum Team geworden: Mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, dem GWR Sarntal, der Caritas und Eurac research, als unabhängiger Partner für das Monitoring zu-

research), Ingrid Spiess (GWR Sarntal), Alexandra Pöder (ESF), Barbara Wopfner und Karin Tschurtschenthaler (BZG) Josef Mair (GWR Sarntal) und Christian Presti (BZG)
ständig, wird auf Erfahrungswerte aufgebaut. Barbara Wopfner, die Projektleiterin, erklärte bei der Vorstellung in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau: „Mit MeWo ist ein großer Teil in die Beratung und Bildung geflossen. Mit MeWo Inclusio 2.0 haben wir das Projekt er-


S
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weitert. In CON-TAKT geht es darum, ein gutes Miteinander zu finden, in Kontakt zu treten und auf den Rhythmus unserer Klienten zu achten.“ Konkret werden mit dem Projekt beispielsweise Wohnsituationen stabilisiert, Arbeitssicherheitskurse mit Übersetzung oder
Sprachkurse angeboten, Begleitungen ins KH vorgenommen, Hilfestellungen bei Curriculums schreiben oder bei der Erneuerung von Dokumenten bei der Quästur gegeben. Auch eine spezialisierte Beratungsstelle für Männer, wo Konfliktbewältigung, Gewaltprävention und familiäre Belastungen aufgegriffen werden, soll eingerichtet werden. Insgesamt sind Sprachförderung, Wohnprojekte und individuelle Unterstützungsmaßnahmen der Rahmen, in dem man sich die kommenden zwei Jahre bewegen wird. (ap)
Soziale Innovation ESF Projekt (ESF Plus) Budget 898.177 € Dauer: 2026 - 2028
Projektpartner: BZG Vinschgau (Projektleitung), GWR Sarntal, Eurac research (Monitoring), Caritas
THEATERVEREIN RAMPENLICHT LOOTSCH
Manchmal reicht ein einziger Moment der Erkenntnis und das Leben zeigt sich plötzlich anders.
Das neue Theaterstück des Theaterverein Rampenlicht Lootsch erzählt genau davon. Eine Familie, die nach außen völlig normal wirkt, gerät plötzlich in ein turbulentes Chaos aus Veränderungen, Emotionen und überraschenden Wendungen.
Im Zentrum steht Oma Warbl, die eine klare Entscheidung trifft: Alt sein? Kommt nicht in Frage! Gemeinsam mit ihrer Enkelin Lisa beginnt sie, ihr Leben neu zu denken. Was für sie frischen Wind bedeutet, sorgt bei den anderen für ordentlich Unruhe.

Während Erwin und Wally mit der neuen Dynamik hadern, wächst der Widerstand in der Familie. Missverständnisse, Konflikte und hitzige Diskussionen lassen nicht lange auf sich warten. Doch dann kommt alles anders: Ein unerwarteter Brief bringt Erwin aus dem Gleichgewicht und eine charmante Begegnung stellt Warbls Welt endgültig auf den Kopf. Plötz lich scheint etwas möglich, das niemand mehr erwartet hätte.
Neugierig geworden? Dann kommt gerne zu den Aufführungen!

Die Premiere findet am 15. Mai 2026 um 20:00 Uhr im Mehrzweckgebäude Laatsch statt. Der Theaterverein Rampenlicht Lootsch lädt herzlich zu einem unterhaltsamen Abend ein und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
Reservierungen unter: Tel. +39 371 1403892 Telefonisch (ab 16:00 Uhr), jederzeit auf Whatsapp oder online über Ticketleo! Für weitere spannende Infos folgt uns gerne auf Instagram und Facebook
Rudolf Lösch wurde am 28.02.1946 in Eberhardzell in Deutschland geboren. Sein Vater, Martin Lösch aus Ulten, hat bei seinem Militäraufenthalt in Deutschland seine zukünftige Frau, Paula Natter, kennengelernt. In Morter im Vinschgau haben sich die beiden, Stein für Stein, ihr eigenes Zuhause aufgebaut. Dort wuchs der zukünftige Radio- und Fernsehpionier behütet auf.
von Astrid Fleischmann
Als Rudi drei Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm und seiner zwei Jahre jüngeren Schwester Emilie nach Morter. Dort erlebte Rudi seine Kindheit. Als er seine erste elektrische Eisenbahn geschenkt bekam, hat es bei ihm gefunkt. Fasziniert von der Elektrik, bastelte er voller Leidenschaft an seiner Eisenbahn herum. Die Experimente seiner Kindheit waren facettenreich, wenn auch nicht immer ganz ungefährlich. Diese Experimentierfreude ließ ihn nicht mehr los. Fest entschlossen hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht.
1960 absolvierte er im „Lichtund Radiohaus Hans Haasis“ in Ebingen, Deutschland, seine Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker. „I bin in meine Eltern donkbor, dass i de Möglichkeit kop hon.“
Mit technischem Feingefühl und unternehmerischem Mut schrieb Rudolf Lösch mehr als nur Radiogeschichte.
1963, zurück in Morter, hat der frischgebackene Radio- und Fernsehtechniker Sendemasten für Sendemasten „…s’gonze Tol vernetzt.“, wie er mir schmunzelnd berichtet. Im Vinschgau war damals Funkstille. „Wenn i oungfongen hon, isch no kuan Fernsehn gwesen in Tol“, betont Rudolf Lösch. Es gab weder deutschsprachiges Fernsehen noch Radio. Für den jungen wissbegierigen Mann war dies eine Spielwiese, auf der er sich austoben konnte. Sein unaufhaltsamer Pioniergeist war geweckt.
Wer den Film „TVS Pioniere des Fernsehens“ gesehen hat, erinnert sich sicher an jenen Mann, der mit seinem Werkzeug in schwindelerregender Höhe am Sendemasten hing. Das war Rudi. „In TVS hon i a mit aufgebaut.“ erinnert er sich. Es war

Rudi Lösch zu Hause vor seinen Funkapparaten: Weltweit vernetzt lange vor dem Internet. Der Amateurfunker und Radiopionier Rudolf Lösch ist 80.
der Verdienst des begeisterten Antennenbauers, dass im Vinschgau die Funkverbindung für Radio und TV funktionierte. „In Longtaufers hon i vier Umsetzer gebraucht, und in Graun a wieder viere, damit der Empfong endlich passt hot.“ Mit unermüdlichem Einsatz hat Rudolf Lösch ein wichtiges Fundament für das Privatfernsehen im Tal geschaffen.
Mit 21 Jahren gründete er seinen eigenen Betrieb. In seiner Werkstatt in Schlanders hat er unzählige Röhrenfernsehgeräte und Röhrenradios zusammengebaut mit Einzelteilen, die er damals aus Deutschland importiert hat. Er führte Reparaturen durch, eröffnete Zweigstellen in Mals und Naturns und bildete viele Lehrlinge aus. Bald schon war der kompetente Radio- und Fernsehtechniker im ganzen Tal und darüber hinaus bekannt. Das hatte Folgen. Am Heiligabend kam er immer erst spät nach Hause, weil er noch Fernseher auslieferte. „Der Tata wor s‘Christkindl für’s gonze Tol.“ erinnern sich seine Kinder. In den späten 70er Jahren
startete Rudi mit Gleichgesinnten sein Radioprojekt. Das war die Geburtsstunde des Privatsenders Radio Vinschgau. Der Radiosender wurde bald zum wichtigen Begleiter der Vinschger, ein Sprachrohr für Private sowie für die Wirtschaftstreibenden im Tal. „Funksignale hon i gschickt bis noch Longtaufers.“, lacht mein Gegenüber spitzbübisch. Wenn Sender im Land ausfielen, startete Rudi los, um die Funkverbindung wiederherzustellen. „In schneareiche Winter bin i grod a poor Mol a mit die Ski zu die Sender ai.“ Rudolf Lösch war immer auf der Suche nach dem besten Empfang. Es gab noch mehr in seinem Leben außer Technik und Elektrizität. Bei einer Schneeballschlacht lernte er die Schludernserin Rosa Kaserer kennen. 1968 wurde geheiratet. Ihre vier Kinder Roman, Elke, Harald und Daniela wuchsen mit Technik und Funkgeräten auf.
2017 war ein gesundheitlich einschneidendes Jahr für Rudi. Dank der liebevollen Unterstützung seiner Frau Rosa und sei-
ner Kämpfernatur kam er wieder auf die Beine.
Teleradio Vinschgau war bis 2018 on air. Dann wurde der Sender verkauft und eine Radio-Ära ging aus Gesundheitsgründen zu Ende.
Am 28.02.2026 wurde Rudolf Lösch 80 Jahre alt. Sein größtes Hobby ist für ihn bis heute das Amateurfunken. Mit seinen selbstgebastelten Funkgeräten und Antennen war er schon lange vor der Internetzeit weltweit vernetzt. Heute ist das Wohnzimmer seine große technische Spielwiese. Dort holt sich „IN3LWR“, so Rudis Funkname, bis heute die Welt ins Haus. „Viele Amateurfunker gib‘s nimmer im Vinschgau,“ erzählt er. Wenn seine Funkkollegen Toni und Oskar ihn besuchen, sitzen die drei gemeinsam vor den Geräten. „Nocher werd ordentlich gfunkt.“ lacht Rudi.
Schaltpläne, Antennen, Sender und Empfänger, Umsetzer … für den talbekannten Pionier Rudolf Lösch die einfachste Materie der Welt. Seine größte Gabe aber ist es, zufrieden und geduldig zu sein.
Spielen, basteln und dabei auch noch etwas Gutes tun: Am Samstag, dem 4. April, lud Heidi Pfeifer vom Kosmetikund Massagestudio „Natürlich Schön“ in Naturns zu einem Kinder-Osterfest zugunsten der „Südtiroler Kinderhilfe Regenbogen“. Dieser Verein unterstützt im Gegensatz zum ursprünglichen Verein „Kinderkrebshilfe Südtirol“ nicht nur Familien, in denen Kinder oder Jugendliche an Krebs erkrankt sind. Auch bei anderen seltenen und schweren Krankheiten, für welche es in Südtirol keinen eigenen Verein gibt, hilft die Organisation finanziell, aber auch organisatorisch und psychologisch.
Bei dem Osterfest im Kosmetikstudio gab es neben fantasievollem Kinderschminken, Nägel lackieren und einer Spielecke auch die Möglichkeit, schöne Osterbasteleien mit fachkundiger Hilfe von Simone vom „kerzenStibele“ in Naturns zu kreieren.
Im Rahmen von freiwilligen Spenden konnte somit eine Spendensumme von 270 Euro gesammelt werden, diese wurde von Heidi Pfeifer noch auf 500 Euro aufgerundet.
Am Freitag, dem 17. April, erfolgte die Scheckübergabe an Siglinde Hört, welche sich im Namen des Vereins „Südtiroler Kinderhilfe Regenbogen“ für die Spende bedankte. Das Geld ist ein wertvoller Beitrag dazu, dass kranke Kinder und deren Familien auch weiterhin unterstützt werden können.


von Heinrich Zoderer
Anton Patscheider, der langjährige Gemeindesekretär von Mals und Präsident vom Vinschger Museum in Schluderns, berichtete bei der Vollversammlung nicht nur über das Tätigkeitsprogramm in diesem Jahr, sondern legte auch einen ausführlichen Bericht über die Vereinstätigkeit seiner beiden Amtsperioden von 2020 bis 2026 vor. In dieser Zeit hat sich in baulicher Hinsicht, aber auch in der Verwaltung und in der Museumsgestaltung vieles geändert. Mit Stolz konnte Patscheider am Ende seines Berichtes darauf hinweisen, dass er ein gut bestelltes Haus mit kompetenten Mitarbeiter:innen und einer vielfältigen Museeumslandschaft dem neuen Präsidenten und dem neuen Vorstand übergeben kann. Das Ziel, die lokale Geschichte zugänglich zu machen und junge Besucher zu begeistern, kann so auch nach 25 Jahren Museumstätigkeit erfolgreich weitergeführt werden.
Patscheider erinnerte daran, dass er in der Corona-Pandemie die Präsidentschaft angetreten und zusammen mit dem Vorstand und zwei saisonal und in Teilzeit beschäftigten Personen die Museumsarbeit bewältigt hat. Um die Kontinuität in der Museumstätigkeit zu gewährleisten, mussten neue Wege beschritten werden. Durch das Kooperationsprojekt MU.SUI, eine Kooperation der Museen in den Gemeinden Schluderns, Graun, Mals und Taufers im Münstertal, konnte Alexander Lutt aus Schluderns fix angestellt werden. Anna Tschenett, ebenfalls aus Schluderns, ist die zweite Mitarbeiterin. Gabi Obwegeser, die langjährige Mitarbeiterin, deckt auch nach ihrer Pensionierung die Öffnungszeiten an den Wochenenden ab. Neben den ursprünglichen Dauerausstellungen „Archaischer Vinschgau“, „Wasser Wosser“, „Schwabenkinder“ und „Korrner“ wurden in den letzten Jahren zwei weitere Themenblöcke ausgearbeitet und ausgestellt: „Rei-
sen und rasten zur Römerzeit“ und „Haflingerzucht im Vinschgau“. Patscheider erinnerte auch an verschiedene Abendveranstaltungen, Lehrfahrten, Begegnungen, Ausstellungen, Die Churburger Wirtschaftsgespräche und besondere Projekte am Museumstag, dem Euregio Museumsjahr, die zwei Großveranstaltungen 2024 zum Thema „Die Waale Weltkulturerbe“ und „Das Haflingerfestival -150-Jahrfeier“. Ein neues Besucher Leitsystem wurde ausgearbeitet und das Projekt Bildarchiv Vinschgau wurde gestartet. Auch das Thema Brandschutz und die Gebäudesanierung mit vielen notwendigen Arbeiten führte Patscheider aus. Am Ende dankte Patscheider den Mitarbeitern, dem Vorstand und den öffentlichen Verwaltungen. Das Museum lebt vor allem von den Beiträgen der Landesverwaltung, der Gemeinde, der Raiffeisenkasse und der Ferienregion. Dem neuen Vorstand mit dem Präsidenten Alois Frank wünschte er alles Gute.
Schluderns
mehrere Männer
Ende März den Leitenwaal oberhalb von Schluderns von Laub, Holz und Geschiebe befreiten, um ihn für den künftigen Wasserfluss vorzubereiten, wurden sie von zwei erstaunten Wanderern gefragt, ob der Waal eine Touristenattraktion sei. Mehr als erstaunt waren sie, als sie erfuhren, dass der Waal eine Beregnungsanlage speist und ein wichtiger Teil des Beregnungssystems ist. Dass alles funktioniert, dafür ist die „Interessentschaft Leitenwaal“ verantwortlich. Waalmeister ist Armin Dengg. Er koordiniert sämtliche Arbeiten. Waaler ist Hubert Muntetschiniger, der den Wasserfluss tagtäglich beaufsichtigt. Die gesamte Anlage wird im Frühjahr gewartet. Dazu zählt auch die „Leitentschött“, die als Wasser- und Löschwasserspeicher dient. Im Teich sind neben Enten heuer


Neue Attraktion der „Leitentschött“ sind heuer zwei Gänse. In geselliger Runde wurde kürzlich die gelungene Waal-Säuberungsaktion gefeiert und die „Wassr Wossr Saison“eingeläutet
zwei Gänse die Attraktionen. Diese begrüßen die Besucher der prähistorischen Stätte Ganglegg mit lautem Geschnatter. Und attraktiv sind auch die bereit gestellten Tische und Bänke, die Waalmeister Dengg zusammen mit Helfern aus Massivholz gezimmert hatte. Dengg
Samstag, 09.05.2026
8:00 - 14:00 Uhr, Rathausplatz
Blumen, Pflanzen, Speck, Käse, Gemüse, Hausgemachtes, Selbstgenähtes, Hühnchen vom Grill, Basteln für und mit Kinder, Musik, und vieles mehr...
Dorfführung mit Gabi
Treffpunkt 12:30 Uhr, Vuseum Dauer ca. 1 Stunde kostenlos
hat immer wieder neue Ideen zur Verschönerung des Waalgeländes und ist ein Meister im Motivieren von Helfern. Darunter sind mehrere Pensionisten. Die gelungenen Arbeiten wurden mit der Wassereinkehr und mit einem Fest an der Leitentschött abgeschlossen. Dabei



bedankte sich der Waalmeister Dengg bei seinen Helfern. Über den Leitenwaal kann der Bergwaal erreicht werden. Dieser wird von einer anderen Interessentschaft betreut und speist auf der gegenüberliegenden Bergseite ebenfalls eine Beregnungsanlage. (mds)
Montag - Freitag: 07.00 - 12.00 & 13.00 - 17.30 Uhr Glurnserstr. 30, Schluderns
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Schluderns

DieSchludernser Zweigstelle des Katholischen Familienverbandes KFS Schluderns feierte am Sonntag, den 19. April 2026 im Kultursaal von Schluderns ihr 25-jähriges Bestehen. Zweigstellenleiterin Michaela Rainer konnte neben den zahlreichen Familien auch die Bezirksleiterin Priska Theiner und BM Heiko Hauser begrüßen. Als
die Zweigstelle des KFS Schluderns im Jahr 2.000 auf Anregung von Anni Thaler aus der Taufe gehoben wurde, herrschte große Skepsis in den Kreisen anderer Vereine. Deren Sorge war, ihre Mitglieder könnten abwandern. Daran erinnerte die erste Zweigstellenleiterin Rita Weissenhorn. Doch nach Aufklärungsveranstaltungen mit der Botschaft,
dass niemandem etwas weggenommen werde, löste sich die Skepsis. Die vom KFS organisierten unterschiedlichen Aktivitäten wurden gut angenommen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Mit Waltraud Kuntner, Rosmarie Geiser, Andreas Oberhofer, Ilona Tschenett hatten stets engagierte Verantwortliche die Zügel in den Händen. Ober-
an den Musiker
Michele Girolamo: Mitreißender Rock ‘n Roll und stimmungsvolle Poesie: Am Freitag, den 17. April, wurden die Besucher der Veranstaltung „In memoriam Michele - Wenn Musik das Leben trägt – Rock ‘n Roll & Poesie & Erinnerungen“ mit auf eine Reise in die musikalische Welt von Michele de Girolamo genommen. Claudia Vasarin und Loreno Ferrarese präsentierten in ihrer Liveperformance Micheles selbstgeschriebene Lieder und Songtexte. Die Zuhörer erfuhren musikalisch und auf sehr persönliche Weise die Erinnerung an einen Musiker, der die lokale Musikszene über viele Jahre mitgestaltet hat. Michele de Girolamo wurde am 27.11.49 in San Severo (Apulien) geboren, hat in Trient Soziologie studiert und ist 1992 aus Liebe zu seiner Frau Christina nach Naturns gezogen. Bis zu seiner Pensionierung hat er als

stes Ziel war und ist es Familien zu stützen, kulturell zu fördern und ihnen Freizeitangebote anzubieten. Der Bogen spannt sich von Kinderfesten über Zirkuswochen, Spielenachmittage, Ausflüge, Zeltlager, Tanzkurse bis hin zu Bildungsveranstaltungen, Gesundheitsthemen und vieles mehr. Es wird immer auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen gepflegt, so zum Beispiel mit der öffentlichen Bibliothek. Die amtierenden Vorstandsmitglieder wollen die Angebotsvielfalt weiterhin beibehalten. Dem Ausschuss gehören neben Rainer weiters an: Sibille Sagmeister, Sabina Cora, Katharina Abs; Francy Elena Battisti, Elisabeth Gartner, Carmen Raso, Franziska Staffler, Silvia Telser, Tina Viehweg und Angelika Ziernheld. Verwöhnt wurden die Festgäste von den Köchen Elmar Sapelza und Manfred Ziernheld. (mds)

Oberschullehrer in Bozen gearbeitet und sich lebenslang seiner großen Passion, der Musik, gewidmet.
Davon erzählten im zweiten Teil des Abends auch seine langjährigen Freunde und Weggefährten, welche von ihren persönlichen Erinnerungen an Michele und von den mit ihm erlebten, heiteren Anekdoten berichteten.
Im Anschluss wurde die Ausstellung „Konzertplakate der
Live-Szene von den 70ern bis heute“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt Plakate und Bildmaterial aus mehreren Jahrzehnten LiveMusik-Szene und bietet einen Überblick über die Entwicklung der Rockmusik und ihrer visuellen Ausdrucksformen. Bei allen Konzerten war Michele mit einer seiner vielzähligen Bands dabei. Einen besonderen Abschluss der Veranstaltung gab es durch Beatles-Musik von Michl Schaller, wodurch der ge-
Der Musiker Michele Girolamo verstarb 2024; zu seiner Erinnerung wurde am 17. April 2026 „In memoriam Michele - Wenn Musik das Leben trägt – Rock ‘n Roll & Poesie & Erinnerungen“ in der Bibliothek Naturns veranstaltet; v. l.: Christina Eberhöfer, Marco Lazzara, Claudia Vasarin und Loreno Ferrarese
lungene Abend mit einem guten Glas Wein und kleinen Köstlichkeiten zu Micheles Lieblingsmusik passend abgeschlossen wurde.
Michele verstarb 2024 nach längerer Krankheit, doch die besondere Botschaft seines Lebens bleibt: „Folge dem, was dich antreibt, der Liebe und den einfachen Dingen und vergiss dabei nicht, es dir gut gehen zu lassen!“
Anna Pfitscher








Mitdem ersten Netzwerktreffen des Anti-Gewalt-Netzwerks ViA! – Vinschgau in Aktion wurde ein wichtiger Schritt für eine stärkere Zusammenarbeit im Bereich Gewaltprävention und Opferschutz im Vinschgau gesetzt. Vertreter:innen aus Sozialdiensten, Gesundheitswesen, Bildung, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um sich zu vernetzen, bestehende Strukturen zu bündeln und gemeinsame Handlungsansätze zu entwickeln.
Grundlage für die Arbeit bildet das Landesgesetz Nr. 13/2021, das Gewalt gegen Frauen klar als Menschenrechtsverletzung definiert und umfassende Maßnahmen zur Prävention, Sensibilisierung und Unterstützung vorsieht. Zentral ist dabei die enge Zusammenarbeit verschiedener Institutionen. Im Vinschgau übernimmt die Bezirksgemeinschaft eine zentrale Koordi-
Vinschgau

beteiligten Akteur:innen. Das Netzwerk ViA! hat sich in den vergangenen Jahren schrittweise entwickelt und versteht sich als Plattform für Austausch, Koordination und Weiterentwicklung. Es basiert auf einer interdisziplinären Arbeitsgruppe sowie regelmäßigen Netzwerktreffen, in denen Informationen gebündelt und gemeinsame Strategien er-
arbeitet werden. Ziel ist es, eine gemeinsame Sprache zu entwi ckeln.
Im Rahmen des Treffens wurde die Arbeitsgruppe ViA! vorgestellt, die sich als Plattform für Austausch, Koordination und Weiterentwicklung versteht. Das Netzwerk ist aus der Umsetzung des Landesgesetzes hervorgegangen und wurde in den vergangenen Jahren schrittweise aufgebaut. Seit 2022 wur-
den Koordinierungsstrukturen geschaffen, Arbeitsgruppen gegründet und erste gemeinsame Aktivitäten initiiert. Dazu zählen Weiterbildungen, Fachveranstaltungen und Sensibilisierungsmaßnahmen zu unterschiedlichen Aspekten geschlechtsspezifischer Gewalt. Die Struktur des Netzwerks basiert auf einer Koordinierungsgruppe, betreut von Lena Ortenzi und Nadin Zöschg, Sara Bagozzi und Claudia Pichler, sowie thematischen Projektgruppen, ergänzt durch regelmäßige Netzwerktreffen. Ziel ist es, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, Informationen zu bündeln und konkrete Maßnahmen für die Region zu erarbeiten. Gleichzeitig versteht sich die Arbeitsgruppe als Ansprechpartnerin für Netzwerkpartner:innen und als Schnittstelle, um Themen und Bedarfe weiterzutragen.
Waswäre, wenn es die engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Tierschutzverein Vinschgau nicht gäbe? Dann würden beispielsweise überall im Tal unzählige verwahrloste und kranke Kätz-
chen herumlaufen, die niemandem gehören, und deren Anblick für viele Menschen kaum erträglich wäre. Das Ganze wäre auch mit Gesundheitsrisiken verbunden. Das Thema müsste eigentlich alle etwas

v.
angehen, speziell auch den politisch Verantwortlichen in den Gemeindestuben. Doch vielerorts kümmern sich meist nur die Verantwortlichen im Tierschutzverein um das Tierleid. Seit Jahren setzen sie sich für Kastrationen ein, um die ungezügelte Vermehrung der Katzen zu begrenzen. Doch trotz allem sind sie immer wieder mit „Katzeninvasionen“ konfrontiert, auch weil Katzenbesitzer selbst keine Verantwortung übernehmen. Im Gegenteil, der Tierschutzverein wird oft genutzt, um sich die Kosten für Katrationen zu ersparen oder sogar, um unliebsame Tiere einfach loszuwerden. Die Kosten trägt dann der Verein. Die öffentlichen Beiträge decken dabei nur einen kleinen Teil des Ganzen. Der Rest muss mit freiwilligen Spenden und Aktionen abgedeckt werden. Kürzlich zog der Tierschutzverein Bilanz. Im Jahr 2025 wurden 274 Streu-
Infos: www.tierschutzverein.it Foto:
nerkatzen von den Vinschger Tierärzten und 55 im Tierheim Sill kastriert. 33 ältere Katzen, deren Besitzer gestorben sind, wurden in den vom Verein betreuten Katzenkolonien (mit insgesamt 105 freilebenden Tieren) aufgenommen. Sieben verletzte Igel wurden gesund gepflegt und wieder in Freiheit entlassen. Sechs verletzte Greifvögel wurden ins Vogelschutzzentrum Dorf Tirol gebracht. Außerdem ist die Verantwortliche im Tierschutzverein Anita Pichler regelmäßig in Schulen unterwegs, um für Tier- und Umweltschutz zu sensibilisieren unter anderem mit dem Projekt „gemeinsam bunt“. Ein großes Problem ist, dass in der westlichen Landeshälfte ein Tierheim fehlt. (mds)
Der Tierschutzverein bittet um die 5 Promille bei der Steuererklärung.
JUVI / FÜRSTENBURG
Wenn ein theaterbegeisteter
Schüler auf einen theaterbegeisterten Lehrer trifft, dann entwickeln sich innovative Ideen für eine außergewöhnliche Theateraufführung im Rahmen eines Maturaprojektes. So geschehen ist das in der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg. Als der Schüler Simon Thanei aus Matsch, der auf der dortigen Dorfbühne mit dem Theaterfieber infiziert worden war, seinem Lehrer Daniel Trafoier den Wunsch bekundete, ein Theater zu inszenieren, stieß er auf offene Ohren. Trafoier, der als Theaterautor und engagierter Regisseur großartiger Jugendtheater bei JUVI in Schlanders weitum bekannt ist, erklärte sich bereit, ein Stück für Simon zu schreiben, das die Geschichte der Fürstenburg beleuchtet. Es entstand das Stück „1278“. Die Organisation der Theateraufführung lag in den Händen des Schülers. Kulisse ist die Fürstenburg selbst. In zwölf Szenen wird der geschichtliche Bogen vom Mittelalter bis in die heutige Zeit gespannt.

Ein Stationentheater
Premiere ist am Donnerstag, den 14. Mai 2026 um 18.30 Uhr und um 20.00 Uhr (alle Termine: siehe Anzeige rechts und Theaterwind).
Das Publikum, deren Zahl aus Platzgründen jeweils pro Aufführung auf 60 Personen begrenzt ist, folgt den Schauspielerinnen und Schauspielern durch die Räumlichkeiten der Burg. Das lässt die geschilderten und teils dramatischen Ereignisse wie Franzoseneinfall und Hexenwahn als sehr authentisch wirken. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine spannende Abwechslung. „Wegen der baulichen Gegebenheiten sind behindertengerechte Aufführungen dieses Mal leider nicht möglich“, bedauert Trafoier. Die Trägerschaft für das Projekt hat Jugendtheater Vinschgau JUVI übernommen. Unterstützt wird es von den Raiffeisenkassen des Vinschgaus. (mds)

Besprechung vor der Theaterprobe in der Fürstenburg

15.05.2026 um 19.00 Uhr & 20.30 Uhr
16.05.2026 um 17.30 Uhr, 19.00 Uhr & 20.30 Uhr
17.05.2026 um 17.30 Uhr, 19.00 Uhr & 20.30 Uhr
18.05.2026 um 19.00 Uhr & 20.30 Uhr


Der Unternehmer und ehemalige VizeBM von Glurns, Armin Windegger, ist auf der politischen Bühne zurück. So hat Windegger, de facto seit Dezember 2025 Präsident von Glurns Marketing, bei der Gemeinderatssitzung am 24. April 2026 im Rathaus von Glurns den Gemeinderäten die Abschlussrechnung bzw. die Bilanz 2025 von Glurns Marketing vorgestellt. Zwar seien rückläufige Besucherzahlen bei den Museen und Ausstellungen am Schludernser Tor und im Paul-FloraMuseum zu verzeichnen und es stünden bei den Museen 29.000 Euro Einnahmen 42.000 Euro an Ausgaben gegenüber, dafür verzeichne der von Glurns Marketing verwaltete Campingplatz bei 19.000 Nächtigungen und einen Umsatz von rund 271.000 Euro einen Gewinn von rund 100.000 Euro. In Summe verzeichne Glurns Marketing mit 1000 Euro ein Bilanzplus. Der Camping Glur-

ns finanziere, so konstatierte es Windegger, die Verwaltung und das Personal von Glurns Marketing, welche mit einem Aufwand von rund 83.000 Euro zu Buche schlagen. Der Camping sei somit die wichtigste Einnahmequelle für Glurns Marketing. Die Stadt selbst erfreue sich höchster Beliebtheit. Das zeige sich auch daran, dass im Jahr 2025 rund 3.500 Leute an den professionell durchgeführten Stadtführungen
teilgenommen haben. Sehr vielfältig und bunt sind die Veranstaltungen, die Glurns Marketing veranstaltet oder mitorganisiert, von den Märkten in den Lauben bis zu den Großveranstaltungen beim Venosta Festival gemeinsam mit der Ferienregion Obervinschgau.
Winegger dankte seinem Vorgänger und langjährigen Glunrs Marketing-Präsidenten Elmar Prieth ausdrücklich für seinen
März und Anfang April fand an der TFO Schlanders der zweite Teil der diesjährigen Techniktage statt. Insgesamt drei Projekttage standen auf dem Programm und boten den Schülerinnen und Schülern aller Schulstufen die Möglichkeit, sich intensiv mit technischen, gesellschaftlichen und beruflichen Themen auseinanderzusetzen.
Die 1. Klassen beschäftigten sich mit dem Thema Lebensmittel. Richard Theiner vom Weltladen Latsch informierte über fairen Handel sowie die Arbeit des Weltladens.
Die 2. Klassen setzten sich drei Tage lang mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien auseinander. Neben Experimenten zur Wärmedämmung von Häusern konnten die Schüler*innen in einem Escape Room eigenständig Lösungen entwickeln, um mithilfe erneu-
erbarer Energiequellen eine Umweltkatastrophe abzuwenden. Am zweiten Tag berichtete Bauingenieur und Bauleiter Walter Gostner über den Bau und die Entwicklung des neuen Kraftwerks in Schlandraun, ergänzt durch eine Präsentation der Firma Walltherm zum

wasserführenden Kaminofen. Den Abschluss bildete eine Exkursion ins Kraftwerk im Schlandrauntal.
Für die 3. Klassen stand das Thema Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt. KI-Experte Lukas Hofer zeigte praxisnah, wie KI heute eingesetzt wird, und betonte, dass sie als Werkzeug zu verstehen ist, jedoch das eigenständige Denken nicht ersetzen kann. Auch ethische Fragestellungen rund um KI wurden thematisiert.
Die 4. Klassen legten den Fokus auf Berufsorientierung. Die Firma Ivoclar stellte ihr Unternehmen vor und gab praxisnahe Einblicke in Bewerbungsprozesse.
Ein besonders vielfältiges Programm erwartete die 5. Klassen. Der Start erfolgte mit einem Workshop zur Kreislaufwirtschaft mit Prof. Erwin Rauch von der Universität Bo-
von Herzblut für die Stadt getragenen Einsatz. Vor allem habe Prieth dafür gesorgt, dass die Stadt Glurns im Kreis der „Borghi piú belli d’Italia“ aufgenommen worden und in dieser illustren Runde geblieben sei. Denn das sei kein Selbstläufer. Es gebe laufend Kontrollbesuche, der letzte war im November 2025, bei denen ein Verbleib im Kreis der Borghi festgestellt werde. In der Kategorie „Borgo innovativo“ hat Glurns sogar den 2. Platz erringen können. Auch dafür dankte Windegger Elmar Prieth. BM Erich Wallnöfer präzisierte, dass ohne das Zutun der Bevölkerung und der Stadtverwaltung eine Aufnahme in die „Borghi piú belli d’Italia“ nicht möglich gewesen wäre. Jedenfalls erhielt Windegger für seine präzisen Ausführungen und wohl für das Tun von Glurns Markeiting im Allgemeinen großen Applaus von den Gemeinderäten. (eb)
zen. Für große Begeisterung sorgte die Präsentation eines vollelektrischen LKWs der Firma Marx unter dem Motto „Innovation auf Rädern“. In einem Online-Meeting mit der Schweizer Firma Designwerk wurde die dahinterstehende Technologie der Energierückgewinnung durch Rekuperation erklärt. Den Abschluss bildeten ein Bewerbungstraining mit der Firma VION sowie Einblicke in die Glasfasertechnologie, inklusive der Besichtigung eines PoPs und einer Baustelle in Schlanders.
Die Techniktage boten insgesamt drei äußerst lehrreiche und abwechslungsreiche Tage, die den Schülerinnen und Schülern wertvolles Expertenwissen, praxisnahe Erfahrungen und wichtige Einblicke in Technik, Berufswelt und aktuelle Zukunftsthemen ermöglichten.
Latsch/CulturForum
Seit35 Jahren sind sie aktiv, dokumentieren Feste und wichtige Dorfereignisse, machen Natur- und Tierfilme, erzählen Geschichten über Menschen, Vereine, Sportarten, Wallfahrten, Bergtouren und Tauchgänge. Sie produzieren Spielfilme, Sketche, praktische Anleitungen übers Kochen und nachdenkliche Kurzfilme. Sie organisieren Workshops, tauschen sich aus, bilden sich weiter und präsentieren jedes Jahr im CulturForum Latsch die neuesten Filme. Am 25. April, bei der 33. Filmvorstellung wurden 10 ganz unterschiedliche Filme von 2 bis 28 Minuten gezeigt. Nach der Begrüßung durch den Obmann Leo Lanthaler gratulierte BM Mauro Dalla Barba für 35 Jahre Einsatz und Leidenschaft beim Festhalten von besonderen Momenten und Ereignissen in unserem Land. Die Filmvorstellung begann mit
einer beeindruckenden „Tour zum Piz Bernina 2011“ von Anton Blaas. Leo Lanthaler präsentierte „Schätze im Wald“. Gezeigt wurden zwei Pilzesammler. In drei Minuten wurde von Christian Lintner die ganze Buntheit der „Ritterspiele Schluderns 2024“ vorgeführt. „Der Koffer“ ist ein Gemeinschaftsprojekt unter der Regie von Christian Lintner über einen geheimnisvollen Koffer mit magischen Zeichen. Witzig und ernsthaft war der 2-Minutenfilm „Bis dass der Tod uns scheidet“ von Siegfried Schnitzer. Lustige Bilder wurden im Gemeinschaftsfilm über den „Faschingsumzug Latsch 2025“ gezeigt. Beeindruckend war der Film „Abenteuer unter dem Eis“ von Thomas Tutzer über das Eistauchen am Haidersee. Der erst 12 Jahre alte Felix Kofler erstellte zusammen mit seinem Vater Daniel den Tierfilm „Balz der Raufußhühner“. Informativ

Am 25. April gab es im CulturForum Latsch die 33 Filmvorstellung, moderiert von Robert Bernardi. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Jana und Julian Kritzinger aus Hafling mit Harfe und Ziehharmonika.
war der Film „Such- und Rettungshunde Vinschgau“ von Ulrich Schwienbacher über den jungen Verein, der bei der Suche von vermissten Personen mithilft. Zum Abschluss wurde in neun Minuten der Film „35 Jahre Amateurfilmer Verein Vinschgau“ vorgeführt. Die




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Obmänner A. Josef Steinkeller, Helmut Pöhl, Josef Gufler und Leo Lanthaler, das Gründungsmitglied Norbert Gurschler und andere Vereinsmitglieder erzählen über die Gründung, die verschiedenen Tätigkeiten und über besondere Momente aus dem Vereinsleben. (hzg)
Am 06.02.2026 eröffnete Blumea seine Türen in Latsch – die neue Adresse für kreative Floristik und stilvolle Blumenarrangements. Als Zweigstelle von Blumea Mals bringen wir frische Ideen, Qualität und Leidenschaft direkt zu euch.
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Am Gedenktag des heiligen Josef, dem 19. März, luden die Pfarrei zum Hl. Remigius und die Bauernsenioren heuer auch wieder zu einem besonderen Akzent in der Fastenzeit ein: Unter dem Motto „Werkstolz & Gottvertrauen“ versammelten sich Männer zu einer WortGottes-Feier, die durch ihre Bodenständigkeit und ehrliche Spiritualität beeindruckte. Die Kirchenbänke in Eyrs, füllten sich mit gestandenen Mannsbildern um ihren Patron, den heiligen Josef, zu ehren. Dass der „Josefitag“ mehr ist als nur ein Datum im Kalender, wurde bereits beim Einzug spürbar. Die Männersinggruppe unter der Leitung von Peter Trafoier verlieh der Feier mit kraftvollen und passenden Liedern einen würdigen, männlichen Charakter. In der Wort-Gottes-Feier wurde Josef von Nazareth nicht als ferne Heiligenfigur, sondern als „zupackender Schaffer“ gezeichnet. In der Predigt wurde betont, dass von Josef kein einziges Wort in der Bibel überliefert ist – er sprach durch seine Taten. „Josef zeigt uns: Glaube ist kein Reden, sondern Tun“, hieß es treffend. Besonders
Bei der Gerstsuppe in der Feuerwehrhalle

die Verbindung zwischen Handwerk, Land wirtschaft und Gottvertrauen stand im Fokus. Die Lesung aus dem Buch Sirach verdeutlichte, wie wichtig die Arbeit derer ist, die „den Pflug halten“ oder „am Amboss sitzen“, denn ohne sie wird keine Stadt besiedelt. Ein zentraler Gedanke des Abends war das Bild des „Engels im Traum“. Während
„zizibe“ & „chilpt“
Gleich 22 unterschiedliche Vogelarten entdeckten die Frühaufsteher, die sich am 17. April um 6 Uhr morgens auf eine geführte vogelkundliche Erlebniswanderung trafen.
Die Sonne versteckte sich noch hinter den Bergspitzen, da war das Vogelkonzert schon voll im Gange. Zu Fuß über den Rablander Waalweg lud Birgith Unterthurner, Wildtierökologin, Vogelexpertin und Illustratorin, zum Hinhören und Entdecken mit dem Fernglas ein. Vielerorts waren das laute Trällern des Zaunkönigs sowie das melodische, abwechslungsreiche Flöten der Singdrossel zu hören. Immer wieder vernahm man auch das monotone „chilpt“ eines Spatzes. Die Vogelkennerin Birgith regte an, dem „zizibe“ der Kohlmeise aufmerksam zu lauschen und erzählte Wissenswertes zur lokalen Vogelwelt, deren Lebensräume und Eigenschaften. Gespannt
konnten die Teilnehmenden mit dem Fernrohr den Buntspecht beim Klopfen und den Girlitz auf dem Apfelbaum beobachten, der Amsel zusehen, wie sie im Unterholz nach Regenwürmern pickte und im Geäst einer Birke suchten die Vogelinteressierten nach der singenden Mönchsgrasmücke, dessen wohlklingender Gesang mit einem Zwitschern beginnt, das darauf in ein klares lautes Flöten übergeht.
Groß war die Freude als es den Teilnehmenden gelang, die weilbliche Amsel ganz klar von der Singdrossel zu unterscheiden, die durch ein helleres, gesprenkeltes Federkleid vorne auf dem Bauch auffällt. Und auf der gesamten Wanderung wurde die Entdeckergruppe vom Kuckucksruf begleitet.
Die Wanderung wurde vom Tourismusverein Partschins angeboten. Weitere Termine: 30. April und 7. Mai
Astrid Fleischmann
in der heutigen Leistungsgesellschaft Träumer oft belächelt werden, wurde Josef als Vorbild für das Innehalten präsentiert. Er nahm sich die Zeit, auf seine innere Stimme zu hören, um dann mit Mut und Konsequenz die richtigen Entscheidungen für seine Familie zu treffen. Die Fürbitten griffen die konkreten Sorgen der hiesigen Männer auf: Es wurde um Schutz für die Höfe vor Unwettern gebetet, um Sicherheit an den Arbeitsplätzen der Handwerker und um Kraft für die junge Generation bei der Hofübernahme. Auch der Verstorbenen und der Väter wurde am landesweiten Vatertag besonders gedacht. Nach dem feierlichen Segen fand der Abend seine Fortsetzung in der Feuerwehrhalle. Die Bauernsenioren hatten eingeladen, und bei einem „Fastensüppl“, einer herzhaften Gerstsuppe, wurde die Gemeinschaft gepflegt. Hier zeigte sich, was den Abend ausmachte: Ein starkes Miteinander, bei dem der Austausch zwischen Jung und Alt genauso Platz hatte wie das gemütliche Beisammensein nach getaner Arbeit.

Alpenfrische und mediterrane Lebendigkeit: ein reines, natürliches und durstlöschendes Sorbet
Ein ra niertes Sorbet, das die Süße der Golden Delicious Äpfel aus dem Vinschgau mit der Frische der Zitronen aus Kampanien verbindet. Eine leichte und duftende Nord-Süd-Balance. Ideal, um ein Menü abzurunden oder sich eine erfrischende Pause zu gönnen.
Zutaten (für 2 Personen)
Golden Delicious Apfel aus dem Vinschgau 200 g Zitronensaft (Zitronen aus Kampanien) 10 g
Minze 0,66 g
Zubereitung
Die Golden Delicious Äpfel zunächst waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Apfelwürfel anschließend für mehrere Stunden im Gefrierschrank einfrieren, bis sie vollständig durchgefroren sind.
Die gefrorenen Apfelstücke danach zusammen mit dem frisch gepressten Zitronensaft (Zitronen aus Kampanien) und der frischen Minze in einen leistungsstarken Mixer geben. Alles so lange mixen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Bei Bedarf kann die Masse zwischendurch mit einem Lö el vom Rand gelöst und erneut durchgemixt werden.
Die fertige Mischung in ein Glas oder eine Schale füllen und nach Belieben mit frischen Apfelspalten sowie etwas Minze garnieren. Sofort servieren und genießen.





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Golden Delicious
Der rotbackige Klassiker

Der Golden erfrischt mit grünen und würzigen Aromen von Fenchel, frisch geschnittenem Gras und etwas Dill den Gaumen. Je weiter die Reife ausgeprägt ist, desto fruchtiger der Charakter. Frische Orangenschale und Mango im Aroma, die Süße von Vanillin im Gaumen. Knackiges und zugleich mittelfeines Frucht eisch.
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Am 23. April 2026 strömten Besucherinnen und Besucher aus allen Teilen des Vinschgaus zum Georgimarkt, um sich mit Sa men, Pflanzen, Sträuchern, Blumen und Jungbäumen einzudecken. Herausfordernd war für viele die Parkplatzsuche. Sehr oft war an den Ständen auch Rätoromanisch zu hören. Das unterstrich, dass das Interesse am Markt bei den Bewohnern im Schweizer Münstertal groß ist. Neben Pflanzen wurden Junghühner, Kunsthandwerkliches, Gestricktes, Gewebtes, Kulinarisches und anderes angeboten. Einen Verkaufstand mit Kuchen betrieb z. B .der Vinzenzverein und sammelte für den guten Zweck. Und ein Informationsstand sensibilisierte zum Thema Missbrauch (siehe Seite 15). Die Mitarbeiterinnen der Ferienregion Reschensee Franziska Frank und Katharina Fritz (rechts im Bild) stellten den Naturgartenwettbewerb vor, bei dem sich Gartenbesitzer von Nutzgärten, Balkonen, Parkanlagen usw. beteiligen können. (mds)
Anmeldung: franziska.frank@reschensee.com oder 0039 0473 831190









Auch in diesem Jahr ist das Sprachencafé, das im Auftrag des Bildungsausschusses von Schlanders organisiert wird und jeweils am Samstagvormittag in der Bibliothek Schlandersburg stattfindet, erfolgreich zu Ende gegangen. Bei den zehn Treffen konnten die Teilnehmer, die sich durchwegs zufrieden zeigten, zwischen fünf Sprachen wählen: Italienisch, Deutsch, Englisch, Spanisch und den lokalen Dialekt.
Gianluigi, einer der Moderatoren für die italienische Sprache, fasst seine Erfahrungen wie folgt zusammen: Das Sprachencafé ist auch für uns Moderatoren eine Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen. Meistens bildet sich eine feste Gruppe von Teilnehmern und dann gibt es einige Personen, die gelegentlich dazukommen. Jedes Treffen wird zu einer Gelegenheit, sich über die un-

terschiedlichsten Themen auszutauschen, und es ist schön zu sehen, dass die Gruppe sich von Mal zu Mal ein bisschen besser kennenlernt. Es war überraschend zu sehen, wie die Teilnehmer im Laufe der Treffen immer mehr Mut und Sicherheit gewannen, sich auf Italienisch auch zu komplexen Themen zu
PR-INFO WEISSES KREUZ
Wie wär’s mit einem Zivildienstjahr beim Weißen Kreuz? Freiwillige Zivildienende arbeiten im Krankentransport und unterstützen die Sanitäter:innen bei der Betreuung der transportierten Patient:innen. Der freiwillige Zivildienst beginnt am 1. Oktober und dauert acht bis zwölf Monate. Zeit genug, um die anerkannte Sanitäter-Ausbildung abzuschließen, die auch im späteren Berufsleben von Vorteil ist. Der Dienst beinhaltet eine monatliche Spesenvergütung von 600 Euro und die kostenlose Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln.
Wenn du zwischen 18 und 28 Jahre alt bist, hast du noch bis zum 31. Juli die Chance, dich für den Zivildienst beim Weißen Kreuz zu bewerben. Nutze diese Gelegenheit und

äußern. Das Sprachencafé trägt sicherlich auch dazu bei, Vorurteile unter den Sprachgruppen abzubauen.
Auch Mahynn, Moderatorin für die englische Sprache, betont, dass es beim Sprachencafé nicht nur darum geht, eine Sprache zu üben, sondern auch darum, Beziehungen aufzubau-





en und neue Bekanntschaften zu knüpfen. Nach und nach verwandelt sich jede Gruppe in eine Gemeinschaft.
Als neues Angebot wurde heuer neben Spanisch auch der lokale Dialekt angeboten. Viele, die die deutsche Sprache gut erlernt haben, können mit diesen Kenntnissen im Alltag oft wenig anfangen, weil sie die einheimische Bevölkerung nicht verstehen, da der Dialekt in vielen Bereichen sehr stark von der Hochsprache abweicht. Den Dialekt aktiv zu sprechen ist nicht notwendig, aber für eine gelingende Integration ist es sehr wichtig, den Dialekt zu verstehen und diesem Anliegen wird mit dem neuen Angebot Rechnung getragen.
Nach der Sommerpause wird diese interessante Aktivität mit neuer Energie und neuen Ideen hoffentlich wieder aufgenommen.















































































































Oberschulzentrum Mals
sem Motto fand am Donnerstag, den 23. April 2026 im Oberschulzentrum „Claudia von Medici“ eine Veran staltung für Berufs- und Oberschüler und Oberschülerinnen aus Mals, Schlanders und aus der Fürstenburg Burgeis statt. Die teils zweisprachig gehaltenen Referate gaben Einblick in die Welt der Unternehmer. von
Dle“ finden seit Jahren statt. Sie bringen Unternehmerinnen und Unternehmer mit Schülerinnen und Schüler zusammen. Auf gezeigt wird dabei die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten, die in der Industrie geboten werden. Und die Treffen geben Orientierungshilfen bei der Be rufswahl. Ein aktuelles Thema ist derzeit die künstliche Intel ligenz KI. Diese sprach Direktor Werner Oberthaler in seiner Be grüßungsrede an und plädierte für einen sinnvollen Umgang. Und die KI war auch Thema des lebendig vorgetragenen „Pro & Contra“ über den Einsatz neuer Technologien auf Hof und Feld durch eine Schülergruppe aus der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg. Der Vinschger Bezirksvertreter im Unternehmerverband und Personalchef der Firma HOPPE, Enrico Zuliani, unterstrich die Bedeutsamkeit, mit den Jugend lichen in Kontakt zu treten, denn die Industrie brauche junge, gut ausgebildete Kräfte. Er beschrieb die Industrie als wichtiger Motor


Hinsicht. Sie beschäftigt 42.250 Menschen, das sind 24,2 Prozent aller Arbeitnehmer“, so Zuliani.
Und „Made in Südtirol“ ist eine international geschätzte Marke. „In jedem dritten Auto auf der Welt steckt ein Bauteil aus Südtirol“, sagt Zuliani. Der Jungunternehmer David Tappeiner von Berges Mechanics GmbH fessel
te die Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinem mutigen Schritt vom Arbeitnehmer zum Unternehmer. Er und sein Bruder Manuel erhielten 2017 die Möglichkeit, die Firma Berges in Naturns zu kaufen, in der ihr Vater 40 Jahre lang gearbeitet hatte. Das Unternehmen ist spezialisiert in Antriebstechnik. Der Inhaber aus Deutschland suchte damals Betriebsnachfolger. Schließlich gelang 2018 der Kauf. Es sei eine Riesenentscheidung gewesen, finanziell herausfordernd und riskant, so Tappeiner. Doch es sei die richtige Entscheidung gewesen. 2021 übernahmen die Brüder auch den Hauptsitz in Deutschland. Die Schritte zum Unternehmer haben Mut erfordert und die Bereitschaft, Verantwortung für das Mitarbeiterteam zu übernehmen. Es gelte, innovativ zu bleiben, auch mit Hilfe von KI, um das Unternehmen gut in die Zukunft führen zu können. Anschließend folgte ein moderiertes Gespräch mit Tappeiner (Berges Mechanics), Zuliani (HOPPE AG), Jasmin Mair (Mair Josef & Co KG) und Gustav Rechenmacher (Systems GmbH), bei dem die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen stellen konnten.

Vinschgau
Immer früher kommen Kinder mit digitalen Medien in Berührung. Umso wichtiger ist es, Eltern von Anfang an für einen bewussten Umgang zu sensibilisieren und ihnen konkrete Orientierung zu bieten.
Das Forum Prävention hat in Zusammenarbeit mit dem Projekt DigiKids Vinschgau und dem landesweiten Netzwerk Eltern-medienfit die Informationsflyer „Kinder und digitale Medien“ entwickelt. Die Materialien richten sich an Eltern von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren sowie von 3 bis 6 Jahren und wurden von der Familienagentur finanziert. Die Flyer geben klare Empfehlungen für die ersten Lebensjahre: Für Kinder von 0 bis 3 Jahren wird empfohlen, möglichst vollständig auf digitale Medien zu verzichten. Im Alter von 3 bis 6 Jahren sollen Bildschirmmedien nur sehr sparsam und gezielt eingesetzt werden.

Manuela Lechner (Forum Prävention), LR Rosmarie Pamer, Melanie Kemenater (Forum Prävention), Simone Wieser (Elki Schlanders), Caroline Danieli (Sozialdienste Vinschgau), Tamara Gurschler (KG Martell), Elke Kofler (KG Schlanders), Agnes Gamper (KG Mals), Silvia Baumgartner (Direktorin des deutschsprachigen Kindergartensprengels Schlanders), Marion Haas (KG Prad), Heidi Heel (Psychologischer Dienst), Evi Brugger (Kindergartensprengel Schlanders)
Bewegung, das Entdecken der Welt mit allen Sinnen, soziale Kontakte und ausreichend Schlaf bilden die Grundlage für eine gesunde Entwicklung in der frühen Kindheit. Zu viel Bildschirmzeit kann hingegen wertvolle Erfahrungen verdrängen, die für das Aufwachsen von Kindern zentral sind.
„Wir möchten Eltern dabei unterstützen, den Umgang mit digitalen Geräten von Beginn an verantwortungsvoll und altersgerecht zu gestalten“, betont Manuela Lechner vom Forum Prävention. Die Flyer enthalten zudem praktische Tipps für einen gelungenen Einstieg in die Mediennutzung, Hinweise auf
altersgerechte Inhalte sowie Empfehlungen für klare Regeln im Familienalltag. Auch die Bedeutung medienfreier Zeiten und die Vorbildrolle der Eltern werden hervorgehoben.
„Mit den neuen Informationsmaterialien wollen wir Eltern von Kleinkindern konkrete Hilfestellung im Umgang mit digitalen Medien im Alltag bieten“, sagt Rosmarie Pamer, Landesrätin für Familie. Sylvia Baumgartner, Direktorin des deutschen Kindergartensprengels Schlanders ergänzt: „Wir freuen uns, dass im Rahmen des Projekts DigiKids ein Flyer entstanden ist, das Eltern nun landesweit zur Verfügung steht.“
In den kommenden Wochen werden die Flyer über die Kindergärten landesweit an alle Eltern verteilt. Interessierte können die Flyer auf der Website www.eltern-medienfit.bz herunterladen.


























ÖFFNUNGSZEITEN
Jugendtreff „fResch“ Reschen
Jugenddienst Obervinschgau
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Do. 05.03.20 ab 17.30 Uhr
Eclairs selbst gemacht
Do. 16:00 – 19:00 Uhr
Sa. 16:00 – 20.00 Uhr
Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr
JT “Juze Hoad” St. Valentin
Deine BUTTONS
Mi. 16:00 – 19:00 Uhr
Fr. 16:00 – 20.00 Uhr
Jugendtreff „Juze“ St.Valentin
Mi. 11.03.20 ab 16.30 Uhr
JT “JUBU” Burgeis
Strategiespiele
Mi. 15:30 – 20:00 Uhr
Sa. 15:30 – 21:30 Uhr
Sa. 14.03.20 ab 19.00 Uhr
JT “JULO” Laatsch
Dekoideen neuer Treff
Do. 15:30 - 20:00 Uhr
Fr. 15:30 - 20:00 Uhr
Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs
JZ “JuMa” Mals
Fr. 06.03.2020 um 17.00 Uhr
DIY Osterdeko
Di: 15:45 – 20:15 Uhr
Jugendtreff „Citytreff“ Glurns
Mi: 15:45 – 20:15 Uhr
Do: 15:45 – 20:15 Uhr
Do. 12.03.20 ab 15:00 Uhr
Vollversammlung
Fr: 15:45 – 22:00 Uhr
Sa: 15:45 – 20:00 Uhr
JT “Citytreff” Glurns
Öffnungszeiten:
Di. 16.00 – 20.00
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Do. 17.00 – 21.00
Mi. 17:00 – 21:00 Uhr
Fr. 16:00 – 22:00 Uhr
Fr. 18.00 – 22.00
JT “Revoluzer” Taufers
Jugendhaus Phönix Schluderns
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
Fr 07. + 13.03.20 ab 15.00 Uhr
JH “Phönix” Schluderns
Mi 15:00 – 19:00 Uhr
Mädchentreff: Pizza machen + Vatertagsgeschenk basteln
Do 17:30 – 20:00 Uhr
Ein erlebnisreicher Tag voller Spaß, Spannung und gemeinsamer Erlebnisse führte kürzlich eine bunt gemischte Gruppe junger Menschen in den bekannten Freizeitpark Gardaland. Organisiert wurde die Fahrt vom Jugenddienst Obervinschgau, der damit erneut ein attraktives Angebot für junge Leute auf die Beine gestellt hat. Bereits die Busfahrt am frühen Morgen sorgte für beste Stimmung. Mit Musik, angeregten Gesprächen und viel Gelächter begann der Ausflug lange vor der Ankunft im Park.
genheit, neue Bekanntschaften zu schließen und bestehende Freundschaften zu vertiefen. Im Freizeitpark angekommen, gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Tag eigenständig in kleinen Gruppen. Dabei standen vor allem Abenteuerlust und gemeinsamer Spaß im Mittelpunkt. Von rasanten Achterbahnfahrten über spannende Themenwelten bis hin zu entspannten Pausen zwischendurch – das vielfältige Angebot ließ keine Wünsche offen und sorgte für zahlreiche unvergess
zu motivieren. Solche Ausflüge bieten weit mehr als nur Unterhaltung. Sie schaffen Raum für Begegnungen, stärken soziale Kompetenzen und fördern das Miteinander nachhaltig. Gerade außerhalb des gewohnten Alltags entstehen oft die wertvollsten Erinnerungen – Momente, die verbinden und noch lange nachwirken.
Am Abend trat die Gruppe schließlich die Heimreise an –müde, aber voller positiver Eindrücke. Im Gepäck: zahlreiche Erinnerungen, neue Freund
Fr 17:00 – 20:00 Uhr
Mi 11.03.20 ab 16.00 Uhr
Sa 16:00 – 22:00 Uhr
Vatertagsgeschenk basteln
JT “Ju!P” Prad
Jugendzentrum JuMa Mals
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Fr.06.03.20 GESCHLOSSEN
Do.16:00 – 20:00 Uhr
Mi. 11.03.20 von 17.00 bis 20.00 Uhr
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Spieleabend
Sa 15:00 – 21:00 Uhr
JT “Jurali“ Lichtenberg
Sa.14.03.20 GESCHLOSSEN
Jugendtreff Burgeis
Di. 17:00 – 20:00 Uhr
Fr. 17:00 – 21:00 Uhr
Fr. 06.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr
JT “Chillhouse” Stilfs
Treff geöffnet mit Kochabend
Mi. 16:00 – 20:00Uhr
Sa. 07.03.20 GESCHLOSSEN
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Mi. 11.03.20 von 15.00 bis 17.00 Uhr
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
Bubbel- Waffeln backen
JT “JuTsche” Tschengls
Derzeit geschlossen
Sa. 14.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr
JT Eyrs
Treff geöffnet mit Kochabend
Derzeit geschlossen
JT “La:Ma” Laas
Jugendtreff „La:Ma“ Laas
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr
Lachs – Zucchininudel
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Anmeldung bis 06.03.20 erforderlich
Sa. 14.03.20 ab 15.30
Fr. 16:00 – 22:00 Uhr
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
Schwimmen Latsch
JZ “Freiraum” Schlanders
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Info & Anmeldung bis 11.03.20 bei Andy im La:Ma
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Jugendtreff Tschengls
Do. 16:00 – 20:00 Uhr

Neuwahlen im Ausschuss Laas:
Fr. 16:00 – 23:00 Uhr
Fr. 6.03.20 von 18.00 bis 22.00 Uhr
Sa. 16:00 – 23:00 Uhr
JT “Check In” Goldrain
langer Filmabend mit Nudel & Schokofondue
Derzeit geschlossen
JuZe „Freiraum“ Schlanders
JZ “Green Turtle” Latsch
Di. 03.03.20
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Das JuZe bleibt geschlossen
Mi. 15:00 – 19:00 Uhr
Fr. 06.03.20 ab 20.00 Uhr
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Filmabend im JuZe
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
Jugendzentrum „Green Turtle“
JC “Taifun” Martell
Latsch
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JT Tarsch
Di. 16.00 – 19.00 Uhr
Mi. 15.00 – 18.00 Uhr
Mi. 18:00 – 20:00 Uhr
Di. 16.00 – 20.00 Uhr
JT “All In” Kastelbell/Tschars
Fr. 15.00 – 21.00 Uhr
Mi. 15:00 – 20:00 Uhr
Sa. 14.00 – 21.00 Uhr
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 21:00 Uhr
Jugendraum Check In Goldrain
Sa. 16:00 – 21:00 Uhr
JT “Time Out” Schnals
Mi. 18.00 – 21.00 Uhr
Jugendclub Taifun Martell
Mi. 14.00 – 19.00 Uhr
Fr. 14.00 – 21.00 Uhr
Sa. 07.03.20 von 14.00 – 20.00 Uhr
JZ “JuZe” Naturns
Geöffnet
Mo. 15:00 – 21:00 Uhr
Mi. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. 14.03.20 von 15.00 – 18.00 Uhr „Gianmo suchten“
Do. 15:00 – 21:00 Uhr
Workshop
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Jugendtreff Tarsch
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
JT “Kosmo” Plaus
Mi. 11.03.20 15.00 – 17.00 Uhr
Mo. 15:00 – 19:00 Uhr
Filmnachmittag
Do. 15:00 – 19:00 Uhr
Laas – Im Treff von Laas stehen bedeutende Veränderungen bevor: Die Neuwahlen des Ausschusses bieten allen Interessierten eine wertvolle Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und die Zukunft des Treffgeschehens mitzugestalten. Dabei richtet sich der Aufruf ausdrücklich an alle, die Motivation, Ideen und Interesse daran haben, Verantwortung zu übernehmen und das gemeinschaftliche Leben vor Ort weiterzuentwickeln. Der Ausschuss spielt eine zentrale Rolle in der Organisation und Weiterentwicklung des Treffs. Hier werden Entscheidungen getroffen, Veranstaltungen geplant und neue Impulse gesetzt. Jede und jeder kann kandidieren – unabhängig von bisherigen Erfahrungen – entscheidend sind vor allem Einsatzbereitschaft, Teamgeist und der Wunsch, etwas zu be-
wegen. Wer in den Vorstand gewählt wird, übernimmt ein Ehrenamt, das mit bestimmten Rechten, aber auch mit Pflichten verbunden ist. Dazu gehört unter anderem die aktive Teilnahme an Sitzungen, die Mitgestaltung von Projekten sowie die Verantwortung, die Interessen der Treffgemeinschaft zu vertreten. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre, wodurch eine kontinuierliche und nachhaltige Arbeit im Ausschuss gewährleistet wird.
Um potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten einen Überblick über die Aufgaben und Rahmenbedingungen zu geben, steht Andy als Ansprechpartner zur Verfügung. Er informiert ausführlich über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, erklärt die Rechte und Pflichten eines Ausschussmitglieds und beantwortet offene Fragen.
Die offizielle Kandidaturphase beginnt am 27. April und endet am 9. Mai. In diesem Zeitraum haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich in eine Kandidatenliste einzutragen und damit ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der Wahl zu erklären. Transparenz und Offenheit stehen dabei im Vordergrund, sodass sich die Gemeinschaft ein Bild von den Bewerberinnen und Bewerbern machen kann. Nach Abschluss der Kandidaturphase folgt die eigentliche Wahl, bei der die Mitglieder des neuen Ausschusses bestimmt werden. Dieser Prozess stellt sicher, dass die zukünftige Ausrichtung des Treffs demokratisch legitimiert ist und von der Gemeinschaft getragen wird. Der Appell an die Bevölkerung ist eindeutig: Nutzt die Gelegenheit, bringt eure Ideen ein und gestaltet den Treff aktiv mit.

Lösungswort:
1. Kulturhaus in Schlanders benannt nach Karl ...
2. weißes Stangengemüse im Langes
3. Laatscher Künstlerin, derzeit in Schloss Tirol Ausstellung, Esther ...
4. Bischof von Säben um 600
5. War für Landwerdung von Tirol zuständig, "Schöpfer des Landes Tirol"
6. Durch den ... entsteht der Knall beim Maipeitschen
7. Zeus hat ... als Stier entführt
8. die Via Claudia ... führte durch den Vinschgau
9. vielseitiger Kortscher Künstler, Karl ...
10. Toni ... hat den Stilfsern das Theaterstück "Linamaus" geschrieben
11. bronzezeitlicher Brandopferplatz zwischen Stilfs und Stilfserbrücke
12. Ansitz in Partschins
13. Landesenergiegesellschaft
14. Gruß im Val Müstair
15. Sprache im Val Müstair (früher auch im Obervinschgau)

16. Rundtürme in Taufers, Rotund und ...
17. Burg oberhalb von Naturns, Schloss ...
18. Wallfahrtskirche zur hl. ... in Plaus
19. 40 Tage nach Ostern ist Christi ...
20. Nationalparkhaus in der Nähe von Gustav Thönis Hotel Bellavista
„Kirschbluetenfest“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Das Frühstück im Hotel Rössl in Rabland gewinnt Robert Dietl aus St. Valentin auf der Haide. Der Gutschein ist ab 30.4.26 in der WindRedaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.
Wir verlosen wiederum ein wunderbares Frühstück für zwei Personen im Hotel Rössl in Rabland (Danke der Familie Pircher). Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it | Einsendeschluss: 11.5.26, 9:00 Uhr


Atlas, 2026, Vinyl, Papiermachè, Holzunterkonstruktion, mixed media l

Die Laatscher Künstlerin Esther Stocker zählt zweifellos zu den erfolgreichsten Kunstschaffenden Südtirols. Ihre Werke werden weltweit ausgestellt und gehandelt. Auch in Südtirol ist ihre Präsenz deutlich wahrnehmbar. Nach Stationen in Bozen und Bruneck sowie einer Ausstellung auf Schloss Kastelbell im Jahr 2014 widmet ihr jetzt das Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol ebenfalls eine Einzelausstellung. Unter dem Titel “Esther Stocker Atlas” ist die Schau vom 18. April bis zum 8. November 2026 im Bergfried zu sehen.



Esther Stocker wurde 1974 in Schlanders geboren und wuchs in Laatsch bei Mals auf. Nach dem Besuch der Volksschule in Laatsch und der Mittelschule in Mals absolvierte sie die Matura an der Lehrerbildungsanstalt (LBA) in Meran. Dann ging sie an die Akademie der bildenden Künste nach Wien und studierte dort Malerei. „Sie hat schon immer gerne gezeichnet. Ihr Vater Lucius hat auch gerne gemalt. Wahrscheinlich hat sie dieses Talent von ihm geerbt“, so ihre Mutter Klara. Es folgten Studienaufenthalte am Art Center College of Design in Pasadena (Kalifornien) sowie in Chicago (Illinois). Heute lebt und arbeitet die Künstlerin in Wien.
Lange Zeit widmete sich Esther Stocker der abstrakten Malerei, bevor sie zu Wandarbeiten und Rauminstallationen überging. Bei ihren Reflexionen geht die Künstlerin konsequent von zwei Grundelementen aus: den Farben Schwarz und Weiß sowie dem geometrischen Motiv des Rasters – einem auf der Fläche verteilten, regelmäßigen Muster. “Eigentlich mag ich Farbe sehr. Es ist halt so, die Verwendung von Farben ist

in geometrischen Kontexten nicht notwendig. Mit Licht und Schatten kann man auch sehr viel ausdrücken”, sagt sie. Sie gestaltet bewußt minimalistisch und reduziert. Charakteristisch sind Stockers „Knitterskulpturen“ für raumfüllende Konzepte. Hierbei versieht sie flaches Ausgangsmaterial mit Rasterstrukturen, die sie anschließend durch Zerknittern verzerrt und deformiert. Die Objekte verändern ihre Gestalt, bleiben in ihrem Kern jedoch konstant. Bekanntes kann neu betrachtet werden. Dem Betrachter präsentiert sich eine abstrakte Skulptur, die auf wissenschaftlichen Grundlagen basiert, aber dennoch vielfältige philosophische Reflexionen ermöglicht. Man kann hier von einer paradoxen Traumwelt sprechen, die auf einem rationalen System beruht, gleichzeitig aber auch Fantasie und Imagination zuläßt.
In der Ausstellung auf Schloss Tirol prä sentiert Esther Stocker im Bergfried neben weiteren Arbeiten die eigens dafür konzi pierte lebensgroße Installation „Atlas“. In der griechischen Mythologie ist Atlas der Titan, der den Göttern des Olymps ihre Macht streitig machte und zur Strafe von

Zeus dazu verurteilt wurde, auf ewig das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern zu tragen. Auch der Bergfried-”Atlas” ist mit einem Raster überzogen. In Stockers raumbezogenen Arbeiten hat das immer hervorragend funktioniert, flache Geometrie in begehbare Raumgebilde zu verwandeln. Funktioniert das jetzt auch mit dem Körper und figurativen Darstellungen? Können Mythen rational erschlossen und in eine kommunizierbare und menschlich erfahrbare Gestalt gebracht werden?
Bei der Ausstellungseröffnung am 17. April im Rittersaal auf Schloss Tirol warf Kurator Heinrich Schwazer die Frage auf, welche Bedeutung Atlas für Esther Stocker habe. Seine Analyse: „Mit der experimentierenden Hinwendung zum Mythos nimmt Stocker die Position einer Zurückblickenden ein, geprägt vom Wissen um die Krisen der


Mit Kostbar in Vetzan, dem neuen Geschäft samt Bar, ist ein Ort entstanden, an dem man nicht nur einkauft, sondern Gemeinschaft lebt - an dem man zusammenkommt und sich wohlfühlt.
Sarah Oberhofer und ihr Team führen die Kostbar Vetzan mit Herz für ihre Kunden, mit Leidenschaft für Qualität und mit viel Wertschätzung für regionale Lebensmittel.
von Angelika Ploner
Kostbar ist der neue Dorfladen samt Bar für Vetzan: Kostbar als Nahversorger. Kostbar als Treffpunkt und kostbar ist das, was angeboten wird. Mit Kostbar Vetzan ist nicht nur ein Ort entstanden, an dem man einkauft, sondern Gemeinschaft lebt – ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und sich wohlfühlen. Ein Dorfladen samt Bar im Herzen von Vetzan war ein lang gehegter Wunsch der Vetzaner Dorfbevölkerung. Seit dem 4. April 2026 ist der neue Treffpunkt für Vetzan geöffnet. Das Konzept trägt Kostbar im Namen: Kost und Bar. Kost,
also Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs, und eine Bar verbinden sich zu einem wertvollen Miteinander. Im Mittelpunkt steht der Genuss.
Regional. Frisch. Mit Liebe. Seit sechseinhalb Jahren führen Sarah Oberhofer und ihr Team die Kostbar in Morter. Von der Morterer Dorfbevölkerung und darüber hinaus wird das Angebot von Geschäft samt Bar sehr gut und dankbar angenommen. In Morter ist die Nahversorgung damit gesichert.
Für die Schlanderser Gemeinde waren Sarah Oberhofer und ihr Team ein Glücksfall. Die Gemeindeverwaltung hatte die Mauern, Sarah Oberhofer
mit Kostbar Morter viel Erfahrung und eine Referenz. Das Konzept und die Einrichtung, für die die Gemeinde aufkam, in Kostbar Vetzan sind deshalb an jene von Morter angelehnt.
Die Liebe zum Detail ist bereits beim Eingang spür- und sichtbar. Gemütliche Sitzmöbel laden zum Verweilen und Genießen. Dekorationen und Blumen in jeder Ecke unterstreichen die Gemütlichkeit. Ein offenes, feines Ganzes ist im Inneren entstanden. Offene Regalsysteme zeigen das Sortiment in seiner ganzen Vielfalt. Übersichtlich und fein sortiert finden Kunden alles, was man täglich braucht, darunter viele regionale Produkte. Frisches
Brot von hiesigen Bäckereien, Eier vom Pircher- und Tafratzhof, Fleisch von Genuss Gruber - zwei Mal in der Woche frisch, Wein vom Befehlhof oder Bier von Probiers – beides Vetzaner Produkte – haben hier ihren festen Platz im Sortiment. Gerne werden auch Bestellungen entgegengenommen.
Die Philosophie erklärt sich auf Anhieb: Ausgewählte Produkte, ein hoher Anspruch an Qualität, kurze Wege und Frische. Obst und Gemüse stehen in der mittig platzierten Kühltheke bereit, Süßes, Käse oder Wurstwaren hingegen in der gegenüber liegenden Verkaufstheke. Mit einem „Griaßt enk“-Schild werden die Kunden


dort willkommen geheißen. Es ist eben diese Liebe zum Detail zusammen mit viel Herzlichkeit und Erfahrung des KostbarTeams, die in Konzept und im täglichen Tun stecken.
Kostbar Vetzan ist mehr als ein traditioneller Nahversorger. Kostbar ist ein Treffpunkt, an dem man nicht nur einkauft, sondern sich begegnet und austauscht. Die Regionalität wird natürlich auch im Cafè zelebriert: Die Kaffeebohnen werden von der Rösterei Kuntrawant aus Prad bezogen. Das Interieur hier im Barbereich ist gemütlich gehalten. Bequeme, feine Polstermöbel schaffen eine Wohlfühl-Atmosphäre und sorgen für Farbakzente. Blickkontakte gibt es zwischen Geschäft und Bar, Sichtbeziehungen, die das Miteinander und den Austausch der Gäste fördern. Dunkelbraunes Metall trifft auf Holz im Interieur und Beton an der Decke und den Wänden. Der Boden trägt Feinstein. Alles ist aus einem Guss. Zusammen mit einer genau ausgeklügelten Lichtführung verbindet sich alles zu einem modernen Ambiente. Es ist es gelungen mit einer einheit-











lichen Designsprache zwei differenzierte Bereiche zu schaf fen. Die Getränkekarte führt Kaffee, Tee, sämtliche alkoho lische und nicht-alkoholische Getränke und ergänzt sich nun im Frühjahr und Sommer mit Eisbechern und Kuchen. Zu finden ist Kostbar Vetzan unweit der Vetzaner Pfarrkirche, im Kondominium von Günther Gluderer und Monika Telser. Dort, wo früher das Hotel Vetzanerhof stand, ist nun die Kostbar Vetzan untergebracht – zweifelsohne eine Kostbarkeit für Vetzan und darüber hinaus.
Die Öffnungszeiten: Mo - Sa 712:30 Uhr; Mo - Fr 14-19 Uhr































Von Schlanders ist die Kostbar Vetzan über den Feuersteig in rund 1,5 Stunden erreichbar. Start: Sportplatz Schlanders. Von dort Richtung Schloss Schlandersberg wandern, unterhalb des Fischerteichs Priel, rechts abbiegen und dem Feuersteig Weg Nr. 13 stets ostwärts bis nach Vetzan folgen. Denselben Weg oder den Weg Nr. 12 retour.
Das Kostbar-Team in Vetzan: v.l.o. Tanja Ratschiller, Kathrin Stecher, Nathalie Pauli, Sarah Oberhofer, Jessica Waldegger und Esther Oberdörfer
Variante: Vom Bahnhof Goldrain Richtung Schießstand wandern, vor dem Schießstand links Richtung Sportplatz Vetzan weitergehen und bis zur Kirche und zur Kostbar Vetzan wandern.







Sophia Pfitscher, Schülerin des Realgymnasiums Schlan ders, hat am 15. April 2026 den Südtiroler Redewettbewerb in der Kategorie „Klassische Rede“ Rede gewonnen. Ne ben dem Preisgeld von 300€ wird sie nun Südtirol beim österreichischen Bundes-Ju gendredewettbewerb (01. bis 03.06.2026) in Wien vertreten.
Warum hast du dich entschie den, am Redewettbewerb teil zunehmen?
Sophia Pfitscher: vergangenen Jahr in der Schule die klassische Rede behandelt haben, hat mich meine Deutsch lehrerin, Frau Götsch, gefragt, ob ich nicht am Redewettbe werb teilnehmen möchte. Ich habe mir daraufhin Ausschnitte des letztjährigen Wettbewerbs im Internet angesehen und beschlossen, heuer selbst daran teilzunehmen. Ich stelle mich gern neuen Herausforderungen.

eher zuhören und überzeugt werden, wenn etwas gut und verständlich präsentiert wird. Wer sich klar ausdrücken kann, wird oft ernster genommen. In sozialen Netzwerken fällt mir allerdings auf, dass nicht immer die Art, wie etwas gesagt wird, im Vordergrund steht, sondern eher der Inhalt oder wie schnell etwas verbreitet wird.
Glaubst du, dass junge Menschen genug Gehör bekommen?
Durch solche Redewettbewerbe haben junge Menschen die Möglichkeit, sich Gehör zu verschaffen und über Themen zu sprechen, die ihnen am Herzen liegen.
Wie bist du auf dein Redethema gekommen?
Ich bin Mitglied der Jugendgruppe des Weißen Kreuzes und interessiere mich sehr für Themen, die mit dieser Organisation, aber auch mit anderen Hilfsorganisationen zusammenhängen. Deshalb habe ich mich für ein Thema entschieden, das momentan sehr aktuell ist.
Worum geht es in deiner Rede - und warum ist dir dieses Thema wichtig?
Der Titel meiner Rede lautet „Wenn Helfer zu Opfern werden“. Es geht um Gewalt gegen Rettungskräfte. Dieses Thema ist mir wichtig, weil Rettungskräfte täglich für andere da sind und dafür Respekt und Schutz verdienen.
Wie lange hast du dich auf deine Rede vorbereitet?
Nachdem ich mich für das Thema entschieden hatte, musste ich zunächst Fakten recherchieren und anschließend den Text schreiben. Das hat einige Stunden in Anspruch genommen. Danach habe ich die Rede
gelernt und sie in meiner Klasse meinen Mitschülerinnen und Mitschülern sowie meiner Lehrerin vorgetragen. Ihre Rückmeldungen waren für mich sehr wertvoll, da das für mich eine Art Generalprobe war. In den zwei Tagen vor dem Redewettbewerb habe ich die Rede zu Hause noch einmal meiner Familie präsentiert.
Was war die größte Herausforderung beim Schreiben deiner Rede?
Die größte Herausforderung war für mich, die Zuhörerinnen und Zuhörer anzusprechen und das Thema durchgehend spannend zu gestalten, sodass sie bis zum Schluss aufmerksam bleiben. Außerdem wollte ich bestimmte Stilmittel, die wir in der Schule gelernt haben, bewusst einsetzen. Gleichzeitig war es mir wichtig, meine Meinung klar und verständlich zu formulieren und die richtigen Worte zu finden, um das Thema sensibel und respektvoll darzustellen.
Was sollen die Zuhörerinnen und Zuhörer aus deiner Rede mitnehmen?
Sie sollen darüber informiert werden, dass es dieses Problem gibt, und verstehen, wie wichtig ein respektvoller und angemes-
sener Umgang mit Helfenden ist.
Warst du vor deinem Auftritt nervös?
Auf der Fahrt nach Bozen war ich schon nervös, aber zwei Freundinnen haben mich begleitet und mich gut abgelenkt. Seltsamerweise war ich dann kurz vor und während der Rede gar nicht mehr nervös, was mir beim Sprechen sehr geholfen hat.
Hast du einen Trick, um ruhig und überzeugend zu sprechen?
Ich glaube, das Wichtigste ist, dass das, was ich sage, für mich eine Bedeutung hat und ich wirklich dahinterstehe. Dann ist es auch einfacher, es überzeugend zu vermitteln. Sehr wichtig ist außerdem eine gute Vorbereitung, weil sie mir Sicherheit gibt. Ich durfte eine Stichwortkarte dabeihaben, die ich aber nicht gebraucht habe. Allein das Wissen, im Notfall nachsehen zu können, hat mir Sicherheit gegeben.
Welche Rolle spielt deiner Meinung nach Rhetorik in der heutigen Gesellschaft?
Ich denke, Rhetorik spielt in der heutigen Gesellschaft eine wichtige Rolle, weil Menschen
Auch in sozialen Medien gibt es viele Möglichkeiten, seine Meinung zu äußern – manchmal vielleicht sogar fast zu viele. Trotzdem stellt sich die Frage, ob jungen Menschen wirklich zugehört wird und ob ihre Meinungen auch ernst genommen werden, selbst wenn sie gehört werden. Ich denke, es ist wichtig, dass Erwachsene und verschiedene Plattformen Jugendliche dabei unterstützen, wenn sie ihre Meinung öffentlich äußern möchten.
Welche Tipps würdest du zukünftigen Teilnehmerinnen geben?
Wenn jemand mit dem Gedanken spielt, am Redewettbewerb teilzunehmen, kann ich ihn nur ermutigen. Es ist eine wertvolle Erfahrung, bei der man viel über sich selbst lernt.
Wichtig ist, früh genug mit der Vorbereitung zu beginnen und sich gut mit dem Thema auseinanderzusetzen. Außerdem hilft es, die Rede mehrmals laut zu üben, am besten vor der Familie oder vor Freunden. Dadurch wird man sicherer und das Feedback hilft einem, den Text zu verbessern und kleine Unsicherheiten zu erkennen. Und man sollte sich nicht zu sehr unter Druck setzen, sondern versuchen, die Rede als Chance zu sehen.
Interview: Nicole Kuppelwieser
Richard Theiner vom Weltla den Latsch lud am 20. April den Vorsitzenden der Pilger gemeinschaft Südtirol, Heiner Nicolussi-Leck, zu einem Vor trag ein, um über seine Pilger erfahrung und vor allem über das Pilgern im Heiligen Land zu erzählen. Nicolussi-Leck, geboren 1944, ist Rechtsanwalt, er war Obmann des Raiffeisen verbandes, Vizebürgermeister und Feuerwehrkommandant von Bruneck und Präsident von mehreren Sozialgenossen schaften. Schon immer zeigte er Interesse für die monothe istischen Religionen und die Kunstgeschichte. Vor rund 30 Jahren entdeckte er für sich das Pilgern und seitdem wanderte er auf vielen Jakobs- und Pilgerwegen. Zu seinem 50. Geburtstag bereiste Nicolussi-Leck das erste Mal Israel. Seitdem war er oft als Pilger und Pilgerbegleiter

im Heiligen Land. Dabei hat er eine andere Welt entdeckt und sich nicht nur auf die Spuren von Jesus begeben, sondern auch die verschiedenen Völker, Religionsgemeinschaften, Architektur, Wirtschafts- und Lebensweise von Israel und den umliegenden Ländern kennen gelernt. Er hat den Hass zwischen Juden und Palästinen-

Den Endkunden erreichen

Inserenten können gezielt aus dem Bezirk im Bezirk werben und die entscheidende Zielgruppe erreichen. Gründe warum es sich lohnt

Erfolgreich mit dem Vinschgerwind: Werbeberater Walter Morelli werbung@vinschgerwind.it Tel. 335 830 55 69
Richard Theiner konnte den erfahrenen Pilger, Pilgerbegleiter und Vorsitzenden der Pilgergemeinschaft Südtirol, Heiner Nicolussi-Leck, im Fraktionssaal von Latsch zu einem Vortrag begrüßen.
man zwischen mehreren Wegen wählen, die man als Fuß- oder Buspilger erwandern, bzw. abfahren kann. Dabei erlebt man die Landschaft, trifft auf Klöster und Synagogen und auf Orte bzw. Städte wie Nazareth, Jericho, Betlehem und Jerusalem, den See Genezareth, den Berg der Seligpreisungen, Berg der Versuchung, Berg Tabor und das Jordantal. Nicolussi-Leck berichtete von Begegnungen mit Menschen in einem Kibbuz, in einem jüdischen und einem muslimischen Haus und einem Gottesdienst in arabischer Sprache. Am Ende seiner Ausführungen meinte er: geht pilgern, nicht zu schnell, aber oft, denn Pilgern ist eine Medizin, die uns anregt, über die wichtigen Lebensfragen nachzudenken. (hzg)
sern erlebt und im Vortrag über die unterschiedliche Lebensweise von Juden und Muslimen erzählt. Dabei gibt es bei den Juden die traditionellen und die ultra-orthodoxen Juden. Auch bei den Christen, die nur eine kleine Minderheit in Israel darstellen, gibt es verschiedene Konfessionen. Auf den Spuren Jesu durchs Heilige Land kann Weitere Infos: www.pilgern.it




























Kloster St. Johann
Die Ausstellung «Pia Willi. Kunst und Kloster» im Klostermuseum Müstair wird bis Ostern 2027 verlängert. Damit erhalten Besuchende weiterhin die Gelegenheit, das aussergewöhnliche Leben der heute 94-Jährigen Benediktinerin zu entdecken: Ein Leben zwischen Kunst und Kloster, das Generationen berührt.
„Tolle Ausstellung von Schwester Pia Willi! Sie kann megaschön zeichnen! Sie sind ein grosses Vorbild für mich!“, schreibt die elfjährige Elina ins Gästebuch. Solche Stimmen zeigen: Die Ausstellung begeistert nicht nur Kunstinteressierte und Kulturtouristen, sondern auch Kinder und Jugendliche.
Ein Leben zwischen Gegensätzen
Seit über 1250 Jahren wird im Kloster St. Johann in Müstair gebetet. Heute leben hier acht Benediktinerinnen, die älteste unter ihnen ist Schwester Pia Willi. Fast 30 Jahre lang leitete sie bis 2013 als Priorin die Geschicke des Klosters, begleitete Renovationen im UNESCOWelterbe und prägte dessen Entwicklung entscheidend mit. Heute blickt sie auf ein bewegtes Leben zurück: Von der Zürcher Kunstgewerbeschule über ein Studienjahr in Paris bis hin zum Klostereintritt im Jahr 1958. Damals entschied sich die junge Johanna Willi bewusst gegen ein bürgerliches Leben und für den Weg ins Kloster, eine Entscheidung, die sie bis heute nie bereut hat.


mit seiner Tochter Magdalena, BM Rafael Alber, Gemeindereferent Matthias Hofer, Gemeindereferent und Direktor Tourismusverein Peter Pfeifer, Georg Stecher für die Raiffeisenkasse Prad-Taufers, sowie die beiden Urgesteine Albrecht Ebensperger und der ehemalige KuratoriumsPräsident Arch. Kurt Stecher.
„Miar kemman weitr“, war auch der Grundton, der in den Tagesordnungspunkten und in der allgemeinen Stimmung widerhallte. Und tatsächlich geht vieles weiter im Schloss!
Ein großer Schritt ist die Finanzierung der Verglasung der Schießscharten und sonstigen Öffnungen im Rondell durch die Raiffeisenkasse Prad-Taufers. Dies macht die geplante Unterbringung des Museums im Rundturm erst möglich. Daher ging ein großer Dank an die Raiffeisenkasse Prad-Taufers.
Mit besonderer Freude wurde ein Ausschnitt aus dem Film von Roland Rieder aufgenommen. Der ehemalige Prader wollte ursprünglich für Privatzwecke einen kleinen Erinnerungsfilm drehen. Herausgekommen ist ein gelungener Dokumentarfilm, der über 40 Minuten lang in eindrucksvollen Bildern vom
derung. Auch sollen die noch vorhandenen Fresken restauriert und die beeindruckende Vorzeichnung des Reigentanzes fixiert werden. Wichtige Informationen dazu kamen vom ehemaligen, auf Restaurationen spezialisierten, Baumeister Albrecht Ebensperger, der nicht nur mit seiner enormen Erfahrung und Expertise, sondern auch mit tatkräftiger Unterstützung und Maurerkelle unermüdlich am Schloss arbeitet.
Ein großer Dank ging an die Gemeinde Prad, den Forstdienst und den Nationalpark Stilfserjoch, für die gute Zusammenarbeit und wohlwollende Unterstützung. Die Arbeiter der Forststation Prad nahmen kürzlich eine große, aufwändige Ausholzung vor. Diese wurde sensibel und mit Rücksicht auf mehrere Aspekte ausgeführt. Darunter sind z.B.: die Stabilität des Schlosshügels, das künftige Erscheinungsbild des Schlosses in seiner Umgebung und nicht zuletzt der seltene Vinschger Trockenrasen mit seinem Steppengras zu nennen. In weiteren Arbeiten wird der Forstdienst zusammen mit der Gemeinde einen Brunnen errichten und somit das leidige Wasserproblem auf dem
Schloss lösen. Auch der Bürgermeister lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Ihm und der Gemeinde Prad ist nicht nur für die zuverlässige und großzügige finanzielle Unterstützung zu danken, sondern auch für das Interesse und das Verständnis für das Schloss Lichtenberg als geschichtliches Juwel, das durch ganz viel Herzblut, Tatkraft, Zusammenarbeit und Unterstützung in unsere Zeit und in künftige Zeiten gerettet wird.
Das wäre natürlich ohne die LEADER und INTERREG Programme und dem Landesdenkmalamt undenkbar, die zu großen Teilen die Finanzierung der verschiedenen Projekte trugen und tragen. Dennoch – es ist und bleibt eine Herkules-Aufgabe, die unzähligen Löcher der Ruine zu stopfen und dem Skelett aus Mauern die alte Würde und neuen Glanz wiederzugeben. Dafür braucht es ganz viel Einsatz, Geduld und Fantasie. Das alles haben die Menschen, die am Samstag dabei waren, ihre Vorgänger und alle, die zum Gelingen beitragen. Große Ziele brauchen kleine Schritte und von daher: Miar kemman weitr!
TIPP: Von Frühjahr bis Herbst werden im Schloss (nicht nur für Touristen) interessante Führungen angeboten. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dabei willkommen. Infos im Tourismusbüro.

Wunderbare Ausblicke ins Tal und besondere Einblicke in die Flora und Fauna des Sonnenbergs: Die Wanderung von Naturns bis zur Bergstation Unterstell ist eine lohnende. Rund zweieinhalb Stunden müssen einkalkuliert werden. Die Wanderung eignet sich besonders für die Monate März und April.
TOURENINFO: Start der Wanderung ist der Parkplatz bei der Talstation Unterstell. Hier gibt es genügend Parkmöglichkeiten. Wanderer halten sich an die Wegweiser und den Weg 10B Richtung Seilbahn Unterstell. Als Zeitrichtwert sind hier 2 Stunden 20 Minuten angegeben. Von der Talstation geht es zunächst die Asphaltstraße entlang und
am Gasthof Langwies vorbei bis rechts der Naturlehrpfad abzweigt. Diesem folgt man in Richtung der Jausenstation Schwalbennest. Hier biegen Wanderer links ab, folgen immer der Beschilderung Seilbahn Unterstell und zweigen dann rechts auf den Weg mit der Markierung 10 ab. Bei der Wegkreuzung mit dem Walburgweg setzt man auf dem Weg Nr. 10 aufwärts fort. Als Orientierung dient fortan die Beschilderung Bergstation Unterstell. Der Weg ist ein mittelmäßig steiler Waldweg, Tafeln vom Heimatpflegeverein Naturns weisen auf alte Flurnamen hin. Mit jedem Höhenmeter gewinnen Wanderer auch an Aussicht. Das letzte Stück führt der Weg 10A bis zur Bergstation der Seilbahn Unterstell auf 1.280 Meter. Ein Highlight ist die Aussichtplattform neben der Bergstation Unterstell, ca. 16

Meter lang und am äußersten Ende knapp 50 Meter hoch und in 10 Minuten erreichbar. Die Wanderung ist jetzt im März und April ideal. Rückfahrt ins Tal mit der Seilbahn. (ap)
DAUER (AUFSTIEG): 2 - 2,5 h
START: Parkplatz bei der Talstation Unterstell TIPP: In ca. 10 Minuten ist die Aussichtsplattform neben der Bergstation Unterstell erreichbar. Sie ist ca. 16 m lang und knapp 50 m hoch. i

JUVI - JUGENDTHEATER VINSCHGAU
Herzlichen Glückwunsch:
Alle Rätsel wurden erfolgreich abgeschlossen. Die Tür ist wieder geöffnet. Und wie war das mit Anne Frank? Die Juvi Stage up-Produktion am vergangenen 25. und 26. April 2026 in der WFO Schlanders auf der Bühne, verwandelte das Hinterhaus der Anne Frank kurzerhand in einen Escape-Room. Fünf Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, eingesperrt, was weniger chillig aber „net so deep“ ist. Fiona, die Tussi, Emilia, das Musiktalent, Linda, die ausschließlich Sportklamotten trägt, Miriam, die Streberin und Isabella, „the rich“, streiten nicht, sondern diskutieren und finden am Ende auch die Antwort auf Frau Guflers Fragestellung: Was könnt ihr von Anne Frank lernen? Wer glücklich ist wird auch andere glücklich machen. Seid wachsam vor Vorurteilen. Habt Respekt vor



der Würde des Menschen. Und in einer Zeit, als sich die Menschen von ihrer hässlichsten Seite zeigen: Trotz allem der Glaube an das Gute im Menschen. Hinter der Neufassung der Teens, der dritten Gruppe von Stage up Juvi, ein Theaterpro-


jekt mit Theaterpädagogin Nadia Schwienbacher und fünf Girls der 2. und 3. Klasse Mittelschule stecken über ein Jahr Arbeit, viele Ideen, unzählige Stunden und unglaublich viel Spielfreude und Kreativität. Herzlichen Glückwunsch Anna
Hafner Bungert, Jara Nussbaumer, Sylvie Alber, Eva Unterlechner, Paula Kofler und Sonia Thöni: Es war ein jugendlich frisches, genial kreatives, kurzweiliges und informatives, um nicht zu sagen „deepes“ Theater. Hut ab! (ap)
Schlanders/Theater SKI

Das Renaissance-Theater Berlin präsentierte im Kulturhaus Schlanders die Komödie „Kalter weißer Mann“ von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob
Bei der fünften und letzten Aufführung der Theatersaison 2025/26 des Südtiroler Kulturinstituts präsentierte das Renaissance-Theaters Berlin im Kulturhaus Schlanders die Komödie „Kalter weißer Mann“ von Dietmar Jacobs und Moritz
Netenjakob. Im Mittelpunkt des Theaterstücks steht eine Trauerfeier des Firmenpatriarchen Gernot Steinfels, der mit 94 Jahren kinderlos entschlafen ist. Sein designierter Nachfolger organisiert die Trauerfeier und hält die Trauerrede. Anwesend
ist eine kleine Trauergemeinde, neben dem gutmeinenden, aber unbeholfenen Geschäftsführer in spe, die sprachsensible Marketingchefin, der junge SocialMedia-Experte, die langjährige Sekretärin, die selbstbewusste Praktikantin und der genervte Pfarrer. Die Sekretärin will unbedingt singen, der Pfarrer und der zukünftige Geschäftsführer wollen alles schnell über die Bühne bringen. Doch die Trauerschleife mit der Aufschrift „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“ löst Irritationen und Diskussionen aus. Wo bleiben die Mitarbeiterinnen? Eine Auseinandersetzung über das Gendern, die männlich dominierte Sprache, Identität und Macht, gesellschaftliche Sensibilität und politische Korrektheit, über Rassismus und was man überhaupt noch sagen darf, um nicht falsch verstanden zu werden, verzögern die Trauerfeier und bringen alles durcheinan-
der. Durch intelligente und witzige Dialoge wird gezeigt, wie schnell Diskussionen über Formulierungen zu Identitäts- und Machtfragen werden. Es ist eine unterhaltsame Genderdebatte zwischen Generationen und Geschlechtern, dem innerlich kalten, starrsinnigen, unflexiblen weißen Mann einerseits und der sprachsensiblen, selbstbewussten und machtbewussten jungen Frau andererseits. In der Komödie wird aber auch aufgezeigt, wohin politische Korrektheit führen kann, wo Sensibilität aufhört und Absurdität beginnt. Am Ende stellt die Sekretärin die Frage: Warum sind eigentlich alle davon überzeugt, dass nur sie recht haben? Die Komödie zeigt, wie dünnhäutig wir geworden sind und wie befreiend es sein kann, darüber zu lachen. Und zum Glück gab es bei diesem Theaterabend sehr viel zu lachen. (hzg)
Der Bildungsausschuss Laas - Eyrs – Tanas - Allitz lud zusammen mit der Bibliothek Laas am 09.März zur Lesung mit Christine Weithaler. Die se stellte ihre Broschüre „Mo mente“ mit ihren Texten und Fotos zum Innehalten in der Natur, im Leben, bei sich, vor. In den Texten, der am Schlan derser Innernördersberg auf gewachsen Autorin, spielt die Liebe zur Natur und das bäu erliche Leben eine große Rolle. Sie möchte einladen in unserer schnelllebigen Zeit die einzelnen Momente bewusster wahrzunehmen. Die Schlanderserin, die in Laas lebt, stand nicht zum ersten Mal auf der Bühne, doch war es für sie etwas Besonderes in ihrem Wohnort ihre Texte, in freier Form, einzelne im Dialekt, vorzutragen. Bereits in ihrer Jugend schrieb sie. Das Leben durchkreuzte ihre Träume und seit gut zehn Jahren

schreibt sie wieder vermehrt. „Schreiben ist meine Therapie“ sagt Christine. Sie nimmt immer wieder an Schreibwerkstätten teil. Seit 2019 trägt sie Texte von sich im „Ost-West-Club „ in Meran vor, sie las in Mals, in der Tschenglsburg und auf dem Gialhof, Schluderns. 2024 war sie Teil eines lyrisch - musikalischen Sommerabends,
Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders
Leistungsgesellschaft, Konsumwahn, Patriarchat und Kapitalismus im Rausch der Ablenkung - jetzt als Show!
WACHS DUMM ist das ultimative Varieté für alle, die den Kapitalismus lieben - ob sie nun wollen oder nicht. In dieser satirischen Pralinenschachtel gefüllt mit schrillen Performances, schrägem Humor und hemmungsloser Gesellschaftskritik werfen die Performerinnen Julia Makoschitz, Nelly Platzer und Lilli Schütter einen tiefen Blick in die Leere einer Welt, die sich nur noch durch Konsum, Konkurrenz, Ausbeutung und das Streben nach immer mehr definiert. Die Handlung bietet sich dar in einem wilden Reigen aus Theater, Wrestling, Musicaleinlagen, Luft- und Partnerakrobatik und drangsaliert das Publikum mit
einem atemberaubenden Spannungsbogen auf thematischer und visueller Ebene.
Eine Kooperation mit Basis Vinschgau Venosta im Rahmen des denk.Mal Festivals vom 14. bis 16. Mai.
Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse erhältlich. Reservierung: online unter www.kulturhaus.it, T 0473 737777 oder kulturhaus@schlanders.it.
Unterstützt von der Marktgemeinde Schlanders, dem Amt für deutsche Kultur und der Raiffeisenkasse Schlanders.
organisiert von der Bibliothek Schlandersburg und dem Kulturverein „ParaBel“. Dort präsentierte Weithaler erstmals die von ihr erstellte Broschüre. In Laas folgte das Publikum aufmerksam den von Christine vorgetragenen Gedichten. Sie möchte ihre Wahrnehmung mit einfachen Worten, die in die Tiefe gehen, spürbar machen. „Es braucht viel Mut, Gedanken so offen zu lesen“ eine der Rückmeldungen des Abends. Die Autorin dankte ihrem Mut und all den vielen „kleinen Helfern“ die sie auf ihren Weg begleiten. Anlässlich des „Tag der Frau“ legte die Mitarbeiterin der Bibliothek Laas verschiedenste Lebenszitate bereit, welche die Besucher:innen als Geschenk mitnehmen durften. Gedankt wurde auch all denen die zum Gelingen des Abends beitrugen, der bei einem kleinen Umtrunk endete.
Schloss Goldrain
Auf dem Weg zur kritischen Medienkompetenz: Im Schloss Goldrain findet eine interessante Veranstaltung statt. Ein Dialog zwischen und Diskussion mit Elisa Tappeiner, Radio/ TV/Web-Redakteurin bei RAI Südtirol, und Patrick Rina, freischaffender Journalist Freitag, 08. Mai 2026 um 20.00 Uhr im Bildungshaus Schloss Goldrain
Was ist Journalismus und wo liegen seine Grenzen? Wo und wie beschafft man sich wahre Informationen? Wie steht es um die Medien- und Meinungsvielfalt in Europa, Italien und Südtirol? u.v.m.

DIE KAPITALISTISCHSTE
SHOW ALLER ZEITEN


am Donnerstag, 14. Mai 2026 um 19.30 Uhr im Kulturhaus
Schlanders
HEIMATBÜHNE PRAD
Mit der Komödie „Petticoat und Rock’n Roll - Die Blusenmädchen von Prad“ feierte die Heimatbühne Prad ihr 40-jähriges Jubiläum. Das Stück entführt das Publikum in die Zeit der 1960er Jahre, als in der ehe maligen Textilfabrik „Bohne & Co“ in Prad Blusen genäht wurden und Hosen für Frauen noch tabu waren. Die Darstellerinnen und Darsteller Lea Gander, Vivien Gander, Claudia Gruber, Valeria Kofler, Norbert Kofler, Nadin Ortler, Alfons Paulmichl, Alois Paulmichl, Dominik Paulmichl, Lisa Rungg, Anja Tumler und Max Wegmann spielten beherzt auf. Mit frischem Spielwitz und Tanz zu bekannten Evergreens sorgten sie für beste Unterhaltung. Spektakulär war der bunte Schlussteil mit Mitgliedern der Volkstanzgruppe. Regie führte Nadia Schwienbacher. Die Choreografie gestaltete Vera Holzer. Anders als im Falle der einstigen Fabrik in Prad, die 1981 geschlossen wurde, kann sich die Fabrik im Theater mit einer Modeschule und innovativen Ideen in die Zukunft retten. (mds)

Letzte Aufführung:
Donnerstag, 30. April 2026 um 20.00 Uhr in aquaprad Reservierung: 0039 324 746 50 09



entführte das Publikum in die 1960er
und sorgte mit Evergreens für beschwingte Unterhaltung
Schloss Goldrain/Bildungshaus
Siegfried
„Sigi“ Fink ist ein Südtiroler Meteorologe, der seit 2011 die Wettervorhersagen bei Ö3 präsentiert, als Radiound Fernsehmoderator tätig ist und auch mehrere Sachbücher und Kinderbücher rund um das Wetter herausgegeben hat. Im Bildungshaus Schloss Goldrain referierte der Wetterexperte am 17. April über das Wetter und Klima, die Klimaerwärmung und die Folgen. Das Wetter beschreibt den aktuellen Zustand
der Atmosphäre, die Witterung den Charakter des Wetters über mehrere Tage und das Klima den langfristigen Durchschnitt von Niederschlägen, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Sonnenschein über rund 30 Jahre. In einer Tabelle präsentierte Fink den globalen Temperaturanstieg seit 1850 und den deutlich höheren Temperaturanstieg in Österreich seit 1768. Da sich die Luft in den Bergen schneller erwärmt als in Ozeannähe, durch

die geringere Schneebedeckung und die veränderten Luftströmungen, kommt es zu einem stärkeren Temperaturanstieg in den Bergen. Das Jahr 2024 war global das wärmste Jahr mit global +1,6° C gegenüber dem vorindustriellen Niveau von 1850 - 1900. Der Hauptgrund dafür ist die CO² Zunahme, aber auch Phänomene wie El Niño, das Ausbrechen eines Unterwasservulkans, die Abnahme tieferer Wolken, das Korallensterben

Sigi Fink sprach im Bildungshaus Schloss Goldrain ausführlich über das Wetter und Klima und alte Bauernregeln.
und die erhöhte Sonnenaktivität. In Österreich hat es 2024 insgesamt 3 bis 4 Mal so viele Hitzetage (mit über 30°) gegenüber 1961-1990 gegeben und 2 bis 3 Mal so viele Tropennächte (mit über 20° in der Nacht).
Auch die Extremwetter mit großer Hitze, Trockenperioden und Starkregen haben zugenommen. Wenn wir nichts gegen die Klimaerwärmung tun, wird die Temperatur in den Alpen um +4,5 bis 5,5° ansteigen, der Meeresspiegel wird in den nächsten Jahrhunderten um 7 bis 15 Meter ansteigen, die Schneedeckendauer wird auf 1.000 Meter rund 25% abnehmen. Zum Abschluss zitierte Fink noch einige Bauernregeln sowie den 100jährigen Kalender. Damit kann er nichts anfangen. Ausführlich sprach er auch über die Bedeutung vom Abend- und Morgenrot und über die Deutungen der verschiedenen Wolkenformen. (hzg)

Bauen mit und auf Experten ist der Titel unseres Sonderthemas. Sie finden auf den folgenden Seiten geballte Fachkompetenz in verschiedenen Bereichen - Ideen, Tipps, Fachbetriebe, die mit viel Erfahrung punkten. Das Angebot ist rund, die Betriebsauswahl bunt.
von Angelika Ploner
Kompetenz und Fachwissen stellen wir in diesem Sonderthema in den Mittelpunkt. Deshalb heißt es Bauen mit und auf Experten. Sie finden auf den folgenden Seiten viele Fachbetriebe, die sich und ihr Angebot vorstellen und auf die Qualität ihrer Arbeit
und ihre Qualifikationen hinweisen. Denn Bauen mit Experten ist auch Bauen auf Experten. Das heißt konkret: Bauen und vertrauen Sie auf die geballte Fachkompetenz, die von den Betrieben auf den folgenden Seiten ausgeht. ▸

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➜ Maler Unterweger ist ein erfolgreicher Meisterbetrieb. Die Zukunft ist gesichert. Noah Unterweger hat den Betrieb von seinen Eltern Günther und Uschi Unterweger frisch übernommen und führt ihn mit Qualitätsbewusstsein weiter. Zu den Malerarbeiten ist ein breit gefächertes Angebot im Bereich Trockenbau, speziellen Techniken und Fassadengestalltungen dazugekommen. Es sind demnach viele Bereiche, in denen sich das Team von Maler Unterweger mit Fachwissen bewegt. Im Innen- und im Außenbereich.
➜ Handytreff ist der Experte rund um Handy, Tarife, Second-Hand u.v.m. Das Team um Francesco Paesano bündelt Fachwissen. Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit sind bei Handytreff ein Herzensanliegen. Deshalb gibt es etwa für kaputte Handys bares Geld. Gleichzeitig kann man gebrauchte Handys, die noch in Top-Zustand sind, günstig erwerben und markenunabhängig aus einem großen Secondhand-Sortiment das passende Handy auswählen.
➜ Und die Firma Moriggl ist seit über 30 Jahren mit Rohrsanierungen am Markt - wenn das kein Experte ist. Für das RISAN®-Verfahren erhielt Morrigl den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. „Er ist der Lohn für viele Jahre hartnäckiger Arbeit, in welcher wir unser RISAN®-Verfahren laufend weiterentwickelt und verbessert haben. Der Preis ist die Wertschätzung“ sagte Geschäftsführer Thomas Moriggl in einem WindInterview.









Der Vinschgerwind präsentiert: Vinschger Jungunternehmer
„Lehrlinge zu finden, ist wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen“
Vinschgerwind: Warum sollte man Maler und Lackierer werden?
Noah Unterweger: Weil es eine abwechslungsreiche, gestalterische Arbeit ist und man am Ende des Tages sieht, dass man etwas getan hat. Man arbeitet auf verschiedenen Baustellen und ist nicht monatelang am gleichen Ort.
Was zeichnet einen guten Maler aus?
Noah Unterweger: Das sind meiner Meinung nach vor allem Präzision und eine künstlerische Ader.
Maler sein bedeutet mehr als nur Wände streichen und Farben mischen. Was ist das Haupttätigkeitsfeld eines Malers von heute?
Noah Unterweger: Wir bringen neuen Glanz in Wohnungen und Häuser. Sehr wichtig ist die individuelle Beratung unserer Kunden, um deren Wünsche bestmöglich umzusetzen und den Wohnräumen eine persönliche Note zu geben. Unser Haupttätigkeitsfeld umfasst Trockenbau, Malerarbeiten, Fassadengestaltungen, spezielle Techniken und Tapeten.
Auf welches Projekt bist du besonders stolz?
Noah Unterweger: Wir haben die Fassade der Nudelfabrik Felicetti im Fassatal gestaltet. Auf unserer Instagram- oder Facebook-Seite kann man die Bilder dazu anschauen. Das war wirklich ein außergewöhnliches Projekt, auf das ich stolz bin.
Wie hoch ist dein Anspruch an Qualität? Und was heißt Qualität bieten für dich?
Noah Unterweger: Qualität ist das A&O in unserem Betrieb. Ein Auftrag muss von A bis Z perfekt geplant und ausgeführt werden. Da gibt es keine Ausreden wie Zeitdruck usw. Unser Kapital sind unsere qualifizierten Mitarbeiter.
Wie schwierig oder leicht ist es Lehrlinge zu finden?
Noah Unterweger: Kaum zu finden, im Grunde ist es wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen.
Was ist das Schönste am Malerberuf?
Noah Unterweger: Das Schönste ist die Zufriedenheit und Freude der Kunden, wenn ein Projekt abgeschlossen ist.

Fassadengestaltung Felicetti


Seit wann im Betrieb: 2017
Ausbildung: Matura TFO Meran 2020 Gesellenprüfung Maler und Lackierer 2021
Was sind deine beruflichen Ziele?
Noah Unterweger: Ich möchte den Malerbetrieb meines Vaters gemeinsam mit unserem Team erfolgreich weiterführen und neue Ideen einbringen.
Vinschgerwind: Abschließend eine persönliche Frage: Deine Lieblingsfarbe ist?
Übernommen 2026
Noah Unterweger (lacht): Dunkelweiß. 1993 gegründet
Moosweg 17 Kastelbell
5 Mitarbeiter
Wir suchen PRAKTIKANTEN, LEHRLINGE und GESELLEN: 331 2180832

Zukunft kommt. Qualität bleibt. Nach 33 Jahren übergeben Günther und Uschi den Familienbetrieb „Maler Unterweger“ an Sohn Noah.


Danke für das Vertrauen und weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.

Marillenwiese bei den Obermühlen in Laas in der Frühjahrsblüte
Die Marille ist ein Frühblüher. In manchen Jahren öffnen sich die Blüten schon um Josefi, also um den 19. März. Die Marillen-Blüte eignet sich nicht für die Frostschutzberegnung wie die Blüten der Apfelsorten. Weil die Marille ein Frühblüher ist und nicht mit Frostschutzberegnung eingeeist werden kann, ist sie den Spätfrösten ausgesetzt. Deswegen wurde sie von unseren Vorfahren bevorzugt auch in den Schattlagen des Vinschger Nörderberges gepflanzt, damit sie später blüht und möglichst den Spätfrösten entgeht.
Weil die Marille ein Vinschger Regionalprodukt und Identifikationsmerkmal mit unserem Tal ist, sei ihr der heutige Beitrag gewidmet. Neue Sorten wie Red Orange oder Goldrich werden als Vinschger Bergmarillen vermarktet.
Prunus armeniaca
Die Marille heißt mit ihrem wissenschaftlichen Namen Prunus armeniaca. Der latei-
nische Name verweist auf das Herkunftsgebiet: Die Marille kommt ursprünglich aus Armenien. Dort war sie schon in der Antike bekannt. Bei einer archäologischen Grabung in Armenien fand man Steinkerne der Marille aus der Kupferzeit. Die Kupferzeit dauerte im Südosten von 5.500 bis 2.200 vor Christi Geburt. Diese Zeitperiode ist nach der Verwendung des Schmelzmetalls Kupfer benannt. In der Abfolge der Zeitalter menschlicher Zivilisation liegt die Kupferzeit zwischen der Jungsteinzeit und der Bronzezeit.
In der Fachliteratur wird Armenien aber nicht als einziger Herkunftsort der Marille geführt. Es gibt auch Quellen, welche den genetischen Ursprung der Marille in China verorten. Wieder eine andere Quelle besagt, dass die Aprikose um 3.000 vor Christus zuerst in Indien kultiviert wurde. Marille heißt die Steinfrucht aus der Familie der Rosengewächse nur im bayrischösterreichischen Sprachraum (Ober- und Niederbayern, Oberpfalz, Österreich und
Südtirol), hochdeutsch heißt sie Aprikose. Das Wort Aprikose geht auf das lateinische praecox („frühreif“) zurück.
Weltweite Produktion
Im Jahr 2022 betrug die weltweite Produktion von Aprikosen laut Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO 3.863.180 Tonnen, aufgerundet also 4 Millionen Tonnen. Von dieser Weltproduktion stammt ein Fünftel aus Europa. Noch eine Einordnung: Im Vinschgau werden in „normalen“ Jahren 150 – 200 Tonnen Marillen erzeugt. Mit 20 Tonnen der originalen Vinschger Marille konnten im Jahr 2024 deutlich weniger Marillen geerntet werden. Die Schlechtwetterund Regenperiode während der Blütezeit hat 2024 zu geringer Bestäubung und nachfolgend zu verminderter Ernte geführt. Das weltweit größte Anbaugebiet für Aprikosen liegt in der osttürkischen Provinz Malatya am Oberlauf des Euphrat. Dort werden die süßen Aprikosen entsteint und als ganze Frucht getrocknet. Mitt-


lerweile stammen ca. 95% der in Europa gehandelten getrockneten Aprikosen aus Malatya.
Die Hunza-Marille
In Tibet, Ladakh und Nordpakistan wird die kleinfruchtige Hunza-Marille angebaut. Die Hunza-Marille ist nach den Bewohnern des Hunza-Tales in Pakistan benannt.
Martin Fliri Dane (geboren am 11. November 1949 und gestorben am 16. Mai 2019, beerdigt in Taufers im Münstertal) hat die ersten Hunza-Marillen als Steinkerne in den Vinschgau gebracht und ausgesät.
Während die Vermehrung unser Vinschger Marille als endemische Lokalsorte üblicherweise durch Okulation erfolgt, ist die Hunza-Marille eine Sämlingsmarille. Die Hunzuruc, das Bergvolk im Hunzatal, kennen das Veredeln der Obstbäume nicht. Die Hunza-Marille gedeiht in Pakistan bis auf eine Meereshöhe von 4.000 Metern.
Wachauer versus Vinschger Marille
Die Wachau ist das circa 30-35 km lange Tal der Donau zwischen Melk und Krems in Niederösterreich. Die Wachau ist wie der Vinschgau ein bekanntes und gutes Anbaugebiet für Marillen. Zum Schluss noch eine kleine Anekdote: Meine Frau und ich haben vor einigen Jahren in der Wachau zur Zeit der Marillenernte ein paar Tage Urlaub verbracht und sind dabei auch Abschnitte

Erdhummel als Bestäuberin der Marillen-


des Donauradweges abgefahren. Als wir bei einer Bäuerin, die am Rande des Radweges ihrer Marillen anbot, ein paar Früchte kaufen wollten, fragte sie uns zuerst woher wir kämen. Als sie Vinschgau hörte, gab sie uns nicht die bereits geernteten Marillen aus ihrer Obststeige, sondern stieg mit der Leiter in einen Baum, um frische Früchte zu
pflücken. Denn, so sagte sie, die Vinschger Marillen seien die besten, und sie könne nur mit baumfrischen Marillen dagegen antreten. Eine respektvolle Sicht von außen auf unsere Frucht. Beste Werbung für das Laaser Kulturfest „Marmor und Marillen“, das auch im heurigen Jahr 2026 wieder am 1. und 2. August stattfindet. Marillenwiese

Kunstturnen - Bei den Regionalmeisterschaften in Bozen glänzten die Vinschger Mädchen mit tollen Leistungen. Alessia Paone gewann den Titel und Julia Tappeiner sicherte sich Bronze. Maria Mantinger und Livia Kerschbamer lande ten auf dem starken 5. Platz. (sam)

Kunstturnen - „Wir sind immer vorne mit dabei“, freut sich Carla Wieser. So auch beim VSS-Mannschaftsbewerb in Lana, wo Wiesers Schützlingen gleich drei Mal der Sprung auf das Podest gelang. (sam)
Vor fast 40 Jahren fiel der Startschuss einer echten Erfolgsgeschichte im Sport für Vinschger

Links: Latscher Kunstturnerinnen; Mitte: Carla Wieser mit ihren aktuellen Nachwuchsturnerinnen; rechts: Silke Fleischmann gehörte zu den großen Talenten in den 90er Jahren
Von Sarah Mitterer
Wir schreiben das Jahr 1988: Die da mals 27-jährige Carla Wieser, Olympiateilnehmerin im Kunstturnen bei den Spielen von Montreal 1976, trägt eine Vision in sich: Nachdem sie bereits in Meran einen Turnverein aufgebaut hatte, will sie den Kunstturnsport auch im Vinschgau populär machen. Ein mutiger Schritt – denn die Sportart ist dort damals nahezu unbekannt. Die Entscheidung des Standortes fällt auf Latsch. Hier findet Wieser die richtigen Voraussetzungen – und mit Franz Rinner einen wichtigen Unterstützer. „Er empfing mich mit offenen Armen“, erinnert sie sich. Der Mut, eine neue Sportart im Vinschgau zu etablieren, wurde schon kurz darauf belohnt. Gleich 80 Kinder standen bei den ersten Trainings in der Latscher Turnhalle auf der Matte. Was folgte, war eine Ge-

Mädchen: Carla Wieser gründet die Kunstturn-Sektion in Latsch und trifft damit sofort auf großen Zuspruch. Heute ist das Kunstturnen die zweitgrößte Sparte des Vereins. Wieser blickt auf eine Entwicklung zurück, die von Leidenschaft, Einsatz und Herausforderungen geprägt ist.
heute anhält. Kein Training wurde abge sagt – selbst vier Tage nach der Geburt ihrer Tochter Claudia stand Wieser wieder in der Turnhalle. Ihre Tochter war dabei stets mit von der Partie.
Heute ist das Kunstturnen die zweitgrößte Sektion im ASV Latsch – nur der Fußball ist noch größer. Kinder aus dem ganzen Vinschgau trainieren in Latsch. Der Fokus liegt klar auf dem Mädchenturnen, obwohl auch Buben Interesse gezeigt hätten. Trainiert wird klassisch an vier Geräten, mit dem Ziel, Technik, Kraft und Körperkontrolle zu entwickeln und zu verbessern.
Ein Blick auf die jahrzehntelange Erfolgsbilanz zeigt, dass sich dieser Einsatz lohnt: In den 1990er-Jahren nahm Wieser mit ihren Nachwuchsturnerinnen regelmäßig an den Italienmeisterschaften teil. Mittlerweile

treten ihre Turnerinnen vor allem bei VSSBewerben an, wo die Latscherinnen immer wieder unter Beweis stellen, dass sie zu den Besten im Land gehören. „Zurzeit sind in meiner Mannschaft wieder einige sehr starke Turnerinnen“, sagt Wieser. Zudem freut es sie, dass viele ihrer Schützlinge in die Fußstapfen ihrer Mütter treten, die früher schon bei Wieser trainiert haben. Einzig eine Sache macht Wieser etwas nachdenklich: die Turnhalle. Denn vor jeder Einheit müssen alle Geräte aufgebaut und danach wieder weggeräumt werden – ein Kraftakt, der viel Zeit und Energie kostet. „Eine eigene Halle, wo ich alles so stehen lassen kann, das wäre ein großer Wunsch“, meint sie abschließend.
Was einst als mutige Idee begann, ist heute ein unverzichtbarer Teil im Vinschger Sport. Und eines ist klar: Diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt.
Was für ein Trailrunning Fest! Vom 09. bis zum 11. April fand in Naturns bereits zum 6. Mal der Alpenplus Ötzi Trail Run statt. Dass dieses Event mittlerweile einen festen Platz in der internationalen Trailrunning Szene hat, zeigt die beeindruckende Teilnehmerzahl: über 800 Läufer aus 15 Ländern, zusätzlich 200 Kinder, starteten auf den verschiedenen Strecken - ob kurz und knackig oder langer, fordernder Trail auf anspruchsvollen Passagen am Sonnenberg. Für den motivierten Laufanfänger über den ambitionierten Hobbyläufer bis hin zum Profi war für jeden etwas dabei.
Das Event begann bereits am Donnerstag mit einer Neuheit. Um 18:00 erfolgte der Startschuss zum ersten Lauf - dem Untersteller Vertical - wobei erstmals ein Wettkampf bis zur Bergstation Unterstell ausgetragen wurde. Den Sieg holten sich dabei der Sarner Hannes Perkmann in 29 Minuten und 18 Sekunden, sowie Martina Falchetti (35 Minuten 22 Sekunden) bei den Damen. Am Lauf beteiligten sich neben den Spitzenläufern vor allem zahlreiche Hobbyläufer und trugen somit maßgeblich zu einem gelungenen, stimmungsvollen Start
Vinschgau Cup
der Trailrunning- Tage bei.
Am Freitag, dem Ruhetag vor den Hauptläufen am Sams tag, gab es für die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Rah menprogramm: Bereits am Vor mittag gab es die Gelegenheit, bei einem Community- Run mit Cindy Haase und Daniel Jung in lockerer Atmosphäre die Umge bung bei einem gemeinsamen Lauf zu genießen. Abgerundet wurde das Tagesprogramm mit einer Podiumsdiskussion am Abend zum Thema „Mentale Stärke im Sport“, wobei neben professionellen Einblicken durch die Psychologin Heike Torggler, auch lokale Spitzenläufer von ihren persönlichen Erfahrungen erzählten.

Am Samstag war dann der große Wettkampftag. Um 9 Uhr erfolgte der Start für die anspruchsvollste Strecke, welche über 30 km und 2100 Höhenmeter über die schönen Trails des Naturnser Sonnenberges führte, wobei Daniel Pattis (Brooks Trail Runners) in einer beeindruckenden Zeit von 2 Stunden und 39 Minuten siegte. Bei den Damen setzte sich erneut die Österreicherin Anna Plattner durch. Mit neuem Streckenrekord holte sie sich in einer Zeit von 3 Stunden und 11 Minuten zum dritten Mal in Folge den

Sieg beim Sunny Mountain Trail. Auch beim Skyrace über 15 km und 1100 Höhenmeter gab es einen österreichischen Sieg: Josef Bodner aus Lienz siegte in einer Zeit von 1 Stunde und 15 Minuten, bei den Damen setzte sich Gröber Hanna aus Deutschland (1 Stunde und 27 Minuten) gegen die Rablanderin Anna Hofer durch. Zudem gab es noch den Kinderlauf
sowie die Just for Fun Strecke, welche jedem die Gelegenheit gab, seine Frühlingsform zu testen.
Zum Abschluss erfolgte die Siegerehrung am Rathausplatz, wo bei strahlendem Sonnenschein der Abschluss der erfolgreichen Trailrunning - Tage gefeiert werden konnte.
Anna Pfitscher
In diesem Sommer steht im IceForum Latsch die Jubi-
ERC Ingolstadt steht mit den Black Wings Linz der erste Teil-
Der ERC peilt nach dem 2. Platz im Vorjahr, als sie den

sieg überlassen mussten, diesmal den insgesamt sechsten Turniersieg an. „Wir freuen uns immer sehr auf die Woche in Latsch. Dort finden wir sehr gute Bedingungen vor, um unser Trainingslager abzuhalten und dieses mit einem international stark besetzten Turnier abzuschließen“, sagt ERC-Sportdirektor Tim Regan.
Die Black Wings Linz nehmen nach 2016 & 2017 zum dritten Mal am Vorbereitungsturnier in der Region LatschMartell teil. Nach dem Konkurs der Vorgänger-Clubs 1992 neu
gegründet, spielt der Verein seit dem Jahr 2000 wieder in der höchsten österreichischen Spielklasse und wurde 2003 und 2012 Meister. In der abgelaufenen Saison belegte das Team den 9. Platz in der Hauptrunde und scheiterte in der ersten Playoff-Runde an Villach. Herausragender Spieler der Oberösterreicher ist Ex-Panther Brian Lebler (in der Saison 2015/16 beim ERC), der kommende Saison in sein 7. Jahr als Captain geht, und mit 648 Punkten bester Scorer der Linzer Club-Geschichte ist.
Schlanders/Südtirol/Italien
Für den ASC SchlandersRaiffeisen und den ASV Mals Yoseikan Budo haben folgende Budokas Medaillen erkämpft:
Pia Wallnöfer, Hannes Greis, Finn Niedermair, Aron Tscholl, Paul Wallnöfer, Sophia Seeber, Fiona Koch-Waldner, Frieda Primmisser, Lorena Graiss, Rafaela Tscholl, Annika Bayer, Simon Mayr-Mombello, Laura Tscholl, Valentina Mombello, Aaron Kössler, Hans Puintner, Luis Folie und Vanessa Mombello.

Der ASC Schlanders-Raiffeisen feiert heuer 75 Jahre, die Yoseikan-Budo-Sektion im Amateursportclub genau 40 Jahre. Beide Jubiläen boten den festlichen Rahmen für die Yoseikan Staatsmeisterschaft und die Italian-Open-Internationals am 25. April 2026 in der Großraumturnhalle Schlanders. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Italien, der Schweiz und Deutschland und von 30 verschiedenen Vereinen kamen nach Schlanders. Auf fünf Pools standen sich die Budokas gegenüber und sorgtenimmer im respektvollen Umgang - für spannende Wettkämpfe. Eröffnet wurde die hochkarätige Veranstaltung mit Grußworten vom Präsidenten des ASC Schlanders-Raiffeisen Georg Hasenburger und von Vize-Bürgermeister Jürgen Tragust. Beide betonten die Wichtigkeit der Sektion, die es ohne die Pioniere Klaus Schwienbacher und Heinz Fritz und nicht geben würde.

sondere Ehre erwiesen Ahmed Bouaraba aus Algerien von der World Yoseikan Federation und Valentino Straser, der Präsident von Yoseikan Budo Italia. Straser: „Es ist ein besonderes Wettkampfspektakel für ein besonderes Jubiläum. Dieser Sport lehrt mentale Stärke, Technik und Taktik und vor allem Freundschaft.“
Am Vormittag standen die Ausscheidungskämpfe der Staatsmeisterschaft im Yoseikan Budo Multidisziplin für die Kategorien U14, U16, U18, U21 und Senioren auf dem Programm, am Nachmittag hingegen jene nen Atemi Light und Kumiuchi.

l. Heinz Fritz, Georg Hasenburger, Klaus Schwienbacher, Valentino Straser, Ahmed Bouaraba, Jürgen Tragust und Roman Patuzzi

Den Höhepunkt bildeten die Finalkämpfe und das Freundschaftsturnier zwischen Italien, Deutschland und der Schweiz. Im fliegenden Wechsel traten die vier besten Athleten gegeneinander an. Der Sieg ging an die Schweiz.
Hinter der großartigen Organisation der Meisterschaft standen Thomas Mair, Florian Spechtenhauser und ein tolles Team samt ärztlicher Unterstützung von Hansjörg Gluderer.
Die Geschichte. Zu den Anfängen der Yoseikan-Budo-Sektion Schlanders ist folgendes festgehalten: „Nach jahrelangem Training in Meran und Bruneck haben die beiden „Pioniere des Yoseikan Budo im Vinschgau Klaus Schwienbacher und Heinz Fritz “ im Jahr 1984 den Vesuch gewagt, in ihrem Heimatdorf einen Verein zu gründen. Im Tiefparterre des damaligen Kinosaals haben Heinz und Klaus, zusammen mit einigen freiwilligen Helfern, in kompletter Eigenregie ein Dojo (Trainingsraum) eingerichtet.... sich in einer ungeheizten Umkleidekabine umzuziehen, sowie in einer Halle ohne Fenster zu trainieren, die nur von einer Gaskanone be-
heizt wurde, war für alle Beteiligten nicht einfach.“
Die offizielle Gründung der Sektion erfolgte am 23.03.1986 bei der Generalversammlung des Sportclubs Schlanders beim Rosenwirt. Stimmmehrheitlich wurde die Sektion Yoseikan Budo in den Sportclub aufgenommen und bestand damals aus 40 Athleten und Athletinnen jeder Altersgruppe. Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte und ein Entwicklungsschub für die Sektion selbst war die Fertigstellung der Großraumturnhalle. Dadurch erhielt die Sektion ihr eigenes Dojo und konnte innerhalb kurzer Zeit die Mitgliederzahl verdoppeln.
Der Fokus lag damals und liegt heute auf der Kinder- und Jugendarbeit. Bis heute leistet ein engagierter und versierter Trainerstab wertvolle Arbeit, gewährleistet durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen. Ein Vereinshöhepunkt war die Eröffnung eines Yoseikan Budo Dojo in Mals. Die Sektion Yoseikan Budo, sei es in Schlanders als auch in Mals ist wesentlicher und wertvoller Bestandteil des Sportangebotes für Kinder und Jugendliche und lebt Sportsgeist, Fairness und Gemeinschaft.
Die Volleyballmädchen der U12 (links) und der U10 (rechts) beim Mini-Volleyball-Turnier in St. Martin in Passeier
DieVolleyballmädchen des ASV-Mals haben ein er folgreiches Trainingsprogramm hinter sich. Ihr Trainer- und Trainerinnenteam, koordiniert von Karin Thanei, haben wiederum alles daran gesetzt, die Mädchen für die unterschiedlichsten Begegnungen im ganzen Land fit zu machen und ihnen vor allem die Freude am Volleyballsport zu ver-

der Kategorien U13 in Brixen und U15 (mit den zwölf besten Volleyballmannschaften Südtirols) in Mals am 16. Mai 2026 vorbereitet, genauso wie auf die Finalspiele in der U10 und U12 in Kastelbell am 30. Mai 2026. Dafür wurden Freundschaftsspiele mit Mannschaften aus Prad, Schlanders und

Kastelbell organisiert. Um das Interesse am Volleyballsport zu wecken, werden im April und Mai montags und freitags in der Turnhalle der Grundschule von Mals Schnupperkurse für die Jahrgänge 2017, 2018 und 2019 angeboten (Infos dazu siehe Instagram/Facebook „ASV Mals Volley). In Zusammenarbeit mit dem ASV Prad werden im Mai mehrere Einführungstraining
für die Neuzugänge in der U13 (für die Saison 2026/27) organisiert. Angeboten werden auch Freundinnentrainings in den Kategorien U10 und U12, ein Beach-Volleyballtraining für die U13 und U15 im Juli auf dem Beachplatz von Mals und auch ein Eltern-Training zur Vorbereitung auf das Abschlussturnier des Vereins am 06. Juni 2026. (mds)
Kastelbell-Tschars
U13 Volleyballerinnen des ASV Kastelbell Tschars Raiffeisen stürmen ins Halbfinale!
In der ersten Phase erzielten
14 von 15 möglichen Punkten. Diese starke Leistung moti vierte die Volley Mädels – und ihren Trainer Tumler Günther–umso mehr, in der zweiten Pha


wie viel Teamgeist, Trainingsfleiß und Spielfreude in dieser Mannschaft steckt. Aber auch eine Bilanz, die zeigt, dass das Trainerteam rund um Tumler Günther und die Sektion Volleyball im Verein sehr gute Arbeit leisten.
Mit diesem souveränen Gruppensieg steht fest: Die Mädels stehen im Halbfinale! Am 25. April 2026 geht es in Brixen weiter. Dort wollen sie erneut zeigen, was in ihnen steckt –und natürlich alles daransetzen, den Landesmeistertitel nach Kastelbell Tschars zu holen.
Die Fans, das Trainerteam und der ganze Verein drücken die Daumen. Eines ist sicher: Diese Mannschaft hat nicht nur Talent, sondern auch den unbändigen Willen, Großes zu erreichen. Viel Erfolg im Halbfinale – Kastelbell Tschars steht hinter euch!
Vinschgau
DerVinschger Laufverein vereint 75 Mitglieder von Meran bis zum Reschenpass. Die laufbegeisterten Läufer beteiligen sich jährlich bei den verschiedensten Volks- und Panoramaläufen in Südtirol und im nahegelegenen Ausland. Ein besonderer Reiz für die Hobbyläufer sind internationale Marathonläufe in großen Städten wie Berlin, Hamburg, Boston, Rom oder vielen anderen. Aber auch bei Bergläufen und Trailrunning-Events findet man die Vinschger in der Ergebnisliste. In der abgelaufenen Laufsaison im Jahr 2025 beteiligten sich die Mitglieder bei insgesamt 55 verschiedenen Läufen rund um den Globus.
Bei der diesjährigen Vollversammlung blickte der Verein
Vinschgau

auf die abgelaufene Saison zu rück und warf einen sportichen Ausblick auf das neue Laufjahr mit Vereinsausflug, Vereinslauf und vielen interessanten Läufen. Natürlich wurde nochmals die Absage vom Vereinshighlight der Vergangenheit „dem Reschenseelauf“ kurz angesprochen. Mit Wehmut blickt man
denn nun kann die ganze Zeit und die Kraft in das Hobby Laufen investiert werden. Der Vereinsvorstand rund um den Präsidenten Rudi Hölbling setzt sich in den nächsten Jahren mit dem Vizepräsident Zischg Helmut, mit der Vinschger
Lauflegende Ignaz Veith und mit David Frank, Stefan Stocker und Gerald Burger zusammen. Sie werden gemeinsam versuchen, den Verein attraktiv und interessant für Jedermann zu führen. Der Verein umfasst nur Mitglieder, welche volljährig sind. Die Kinder- und Jugendarbeit liegt bei den Dorfvereinen im Tal und beim LAC Vinschgau, welche sich bei Dorfläufen und Bahnrennen beteiligen. Der Rennerclub Vinschgau befürwortet sehr die Jugendarbeit der Vereine und sieht sich als Verein für Hobbyläufer ab 18 Jahren.
Alle interessierte Hobbyläufer des Vinschgau können sich gerne unter rennerclubvg@gmail.com oder bei einem Vorstandsmitglied melden.
DieSkitourensaison 2025/26 ist zu Ende und das Touren Team Vinschgau kann auf eine erfolgreiche Wettkampfsaison zurückblicken: Insgesamt gab es 113 Starts bei Rennen im Inund Ausland, wobei die Athletinnen und Athleten zahlreiche Podestplätze mit 17 Siegen, 17 zweiten und 13 dritten Platzierungen feiern konnten. Zudem kommen noch 2 Mannschaftssiege, sowie ein 2. Platz bei den Rennen des Dynafit Vinschgau Cups dazu, welche die starke Teamleistung beweisen. Eine stolze Bilanz, welche die beständige Leistungsfähigkeit des Teams während der gesamten
Saison zeigt.
tungen waren neben der guten Vorbereitung und dem regel mäßigen Training vor allem die
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gemeinsame Freude am Sport,stung: Dank der Unterstützung zahlreicher Gönner konnten die Sportlerinnen und Sportler mit
neuen Rennanzügen ausgestattet werden. Zudem erhielt das Team eine neue Jacke, sodass sich der TTV nach außen mit einem einheitlichen Erscheinungsbild präsentieren kann. Jetzt sind die Tourenski in Sommerpause, doch nach der Saison ist vor der Saison, das Training und die Wettkämpfe abseits der Pisten gehen weiter. Im Sommer nehmen die Athletinnen und Athleten des Touren Teams regelmäßig an Lauf- und Bike Rennen teil, sodass im Winter die Grundlage zum Start für eine neue, erfolgreiche Skitouren- Rennsaison gegeben ist.
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Jahrtage/Danksagungen

Eine Mutter liebt ohne viele Worte.
Eine Mutter hilft ohne viele Worte.
Eine Mutter versteht ohne viele Worte.
Eine Mutter geht ohne viele Worte und hinterlässt eine Leere, die in Worten keiner auszudrücken vermag.
Anna Wallnöfer geb. Paulmichl
Becknhof
* 25.01.1947 † 09.03.2026 Agums
Vergelt´s Gott .. für ein stilles Gebet, … für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben, … für einen Händedruck, wenn die Worte fehlten, … für jede Umarmung, … für die Zeichen der Liebe und Freundschaft, … für die liebevolle Unterstützung und Zeichen der Liebe unserer Nachbarn, Freunde und Bekannten. … für die Blumen, Kerzen und Gedächtnisspenden, … für die Kondolenzen und Kerzen im Trauerportal … für die Teilnahme am Seelenrosenkranz und an der Beerdigung
… für das ehrende Geleit.

Die Trauerfamilie




Und immer sind Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nicht vergessen lassen.
12. Jahrestag Astrid Theiner
* 9.2.1965 † 4.5.2014 Tschars
In lieber Erinnerung, deine Lieben




Du bist nicht mehr dort, wo du warst. Aber du bist überall, wo wir sind.
2. Jahrestag Franz Müller "Versanter-Franz" * 26.04.1940 † 08.05.2024
Schlanders

Wir denken ganz besonders an dich am Sonntag, den 10. Mai 2026 bei der hl. Messe um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergellt's Gott. In Liebe deine Familie

Menschen
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall wo wir sind.
7. Jahrestag Eduard Wallnöfer
Seniorchef Möbelhaus Wallnöfer *19.1.1935 † 1.5.2019
Wir vermissen dich: deine Familie
Wir gedenken Heiligen Pfarrkirche
Jahrtage/Danksagungen

Sieben Jahre sind vergangen, doch vergessen haben wir dich nicht. In unseren Herzen lebst du weiter.
7. Jahrestag
Verda Adam
Rettenbacher
* 5.7.1970 † 1.5.2019
Wir gedenken Deiner ganz besonders am Freitag, den 1. Mai 2026 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Burgeis. In Liebe deine Familie

Immer, wenn wir an Dich denken, leuchtet ein stilles Licht in uns. Du bist nicht fort, nur fern, getragen von unserer Liebe.

Nei nostri cuori trovi casa, per sempre e oltre il tempo. Ciò che resta è la tua presenza in noi.
9. Jahrestag Antonio Giovanni Ieronimo
* 12.7.1944 † 27.4.2017 Reschen
Wir gedenken Deiner ganz besonders am Sonntag, den 03.05.2026 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Reschen. In Liebe Deine Familie.

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