Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
Nr. 8 (199) 18.04.13 I.P. 9 Jg.
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Die Mehrheit der B체rger von Taufers und Mals will Kraftwerk
Wir sind umgezogen
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pr-info
pr-info Foffa Conrad
Kolossales Meisterstück des Handwerks
Mitarbeiter der Firma Foffa Conrad Holzbau AG
„Ein kompetentes und eingespieltes Team aus Zimmerleuten, Spengler und Schreiner ist Garant für den Erfolg unseres Betriebes. So hat sich die Foffa Conrad Holzbau AG in den letzten 2 Jahrzehnten mit 30 Mitarbeitern zu einer der größten Holzbaufirmen in ganz
Geschäftsführer Foffa Conrad Holzbau AG Spiess Dietrich
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Graubünden etabliert“, so Geschäftsführer Spiess Dietrich. Vom konventionellen Holzbau über den Elementbau zum modernen Hallen- und Brückenbau bis hin zu allgemeinen Schreiner-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten findet sich alles im weiten Tätigkeitsbereich des Foffa-Teams. Außerdem werden alljährlich noch 3 bis 4 Lehrlinge ausgebildet. Einheimisches Holz ist bereits seit alters her ein beliebter und wandlungsfähiger Werkstoff. Zudem ist es CO2 neutral und unbegrenzt nachwachsend. Ein Wunsch der Firma ist es daher, viele Menschen für diesen Baustoff interessieren und sensibilisieren zu können.
Als Holzbaubetrieb muss man dazu aber Tradition und Moderne gleichzeitig genügen: eine schwierige aber fruchtbare Symbiose. Um die Einmaligund Formbarkeit dieses Rohstoffes nochmals eindrucksvoll zu unterstreichen, hat das Team um Geschäftsführer Spiess Dietrich in Eigenregie nun den bis dato weltgrößten Zimmermannsknoten angefertigt. Ein Meisterstück, bestehend aus 6 kraftschlüssigen Bauelementverbindungen aus Holz mit einem Gesamtgewicht von 3 Tonnen, ohne Befestigungsmittel jeglicher Art. So zeugt der Koloss in seiner schlichten Einfachheit nun von der Genialität eines Handwerks, welches fort-
während nach Perfektion strebt und sich laufend weiterentwickelt. Zu besichtigen ist das überdimensionale Exemplar eines Zimmermannsknotens bei der EBEXPO (26. - 28. April) in Scuol, erst danach wird der hölzerne Gigant seinen Ehrenplatz auf dem Foffa-Firmengelände in Valchava einnehmen können. Der Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde ist den kompetenten Konstrukteuren dieses einzigartigen Werkstücks jedenfalls schon jetzt gewiss. Renate Eberhöfer
Inhalt Iaz kriagmer an E-Werk pan Romboch. Di maischtn Lait in Taufers unt in Molz welln sell holt. Dr Veith unt dr Fliri miasn iaz deis daixlen.
Taixl nuamol. Iaz kennen dia zwoa Pirgrmoaschtr fan Lond learnen: Wia ma di Konzession hoult, hot dr Laimer und dr Rainer vourgmocht.
Tel. 0473 732196 Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: info@vinschgerwind.it Edwina Oberthaler: 0473 732196 Esther Stricker: 333 45 10 025 Gerti Alber: 0473 73 21 96 Redaktion: redaktion@vinschgerwind.it Grafik: grafik@vinschgerwind.it Sport: sport@vinschgerwind.it Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) www.vinschgerwind.it Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Fotos: Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp)/Sarah Mitterer (sam), Redaktion: Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Erich Daniel, Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Elke Wasmund (ew), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Bruno Telser (uno), Renate Eber-
von Chefredakteur Erwin Bernhart
Stromlaufen
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Kommentar
höfer (re), † Christian Riedl (chr), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Carmen Telser (car) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen
Dass sich der Richard Theiner selbst aus dem Rennen für eine SVP-Spitzenkandidatur genommen hat, hat auch etwas mit dem Stromkrieg im Lande zu tun. Nun ist der Richard Theiner in der Vergangenheit gewiss nicht derjenige gewesen, dem die Stromsache vordergründig am Herzen gelegen hat. Der Strom war immer Chefsache, damit quasi unantastbar, schon gar nicht von den im Schatten eines Luis Durnwalder mitregierenden Landesräten. Allerdings hat der Stromkrieg, der Vinschger Stromkrieg muss ich präszisieren, einiges gebracht. Für die Menschen im Tal nicht besonders viel, dafür anderes: Der Sepp Noggler ist auf der Welle des Vinschger Stromkrieges in den Landtag gewählt worden. Der Albrecht Plangger ist auf derselben Welle und mit lobender Begleitmusik von den Landesmedien in die römische Abgeordnetenkammer gewählt worden. Der Vinscher Stromkrieg hat der SVP im Falle Plangger sozusagen die Haut gerettet. Nun hat dieses Stromthema dem Vinschger Landesrat und SVP-Obmann Richard Theiner seine Kandidatur bei den SVP-internen Vorwahlen verleidet. Und der Stromkonflikt birgt noch einiges in sich: Möglicherweise verliert der Richard Theiner durch seinen Rückzug auch noch den Posten eines Landesrates. Denn wenn da einer kommt, der auf ganzer Ebene, vor allem auf der personellen Ebene, Neuerungen anstrebt, dann dürfte für Theiner kaum mehr Platz sein in der Landesregierung. Ob diese mögliche Vinschger Lücke mit einem Sepp Noggler aufgefüllt werden wird, sei dahingestellt. Ob es also politisch klug war, dass sich Theiner, Schlammschlacht hin oder her, selbst aus dem Rennen genommen hat, sei auch dahingestellt.
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Politik & Lokales
Goldrain
Für das Herrichten einer Abfahrt braucht es kaum Stein- oder Erdbewegungen: Gruppe im Langtaufererhof am Montag
Wer hat Vorfahrt?
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iese Frage war wohl zu berücksichtigen, wenn es um die Planung bzw. Neugestaltung des Goldrainer Dorfzentrums ging. Zum einen, weil der Radweg erst in den Erlenweg (Wiesenweg) mündet, welche parallel von Richtung Schlanders zum „Platzl“ führen, und zum anderen, weil der Radweg dort über die Straße, in Richtung Meran zum Quellensee weiterverläuft. Die Arbeiten haben mit Anfang April begonnen. Teilweise werden Pflasterarbeiten durchgeführt, eine Aufpflasterung mit Porphyr-Pflaster, Würfelsteinen und Granitpflaster im Kreuzungsbereich ist vorgesehen. Zusätzlich wird bis zum Weiherweg ein Gehsteig errichtet. Der Brunnen wird im Zuge der Arbeiten versetzt werden und erhält seinen neuen Standort am Vorplatz der ehemaligen Milchhalle. Das Ziel der Umgestaltung ist eine Verkehrsberuhigung, wobei eine Aufpflasterung im Bereich der Post den PKW Verkehr einbremsen soll. Geplant wurde das Projekt von Geometer Armin Fuchs, die Kosten werden sich auf ca. 80.000 Euro belaufen. Das ursprünglich geplante Rondell, wurde von der Fraktion Goldrain abgelehnt, mit der Begründung, dass es für die Radfahrer zu gefährlich sei. Sich auf die normalen Verkehrsregeln berufend, müssen nun alle vom Erlen- bzw. Weiherweg kommenden Fahrzeuge und Radfahrer stoppen, wobei die Diskussion um das Vorfahrtsrecht zwischen Traktoren und Radfahrern, bei der Einmündung des Radweges in den Wiesenweg wohl noch nicht ganz abgeschlossen sein dürfte. (sil)
Wind - online
Umfrage auf www.vinschgerwind.it Am Sonntag einkaufen? (85 abgegebene Stimmen) 72,9 % NEIN
(62 Stimmen)
27,1 %
(23 Stimmen)
JA
Neue Umfrage: Hat Richard Theiner mit seinem Rückzug politisch klug gehandelt?
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Langtaufers/Tirol
Aufbruch zur Grenzüberschreitung
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uerst wird das Konzept den Langtauferern vorgestellt und dann soll die Bevölkerung informell darüber abstimmen. Dies ist die Gangart, auf die man sich am Montag im Langtaufererhof lose verständigt hat. Eine leidenschaftliche Diskussion über die Anbindung ans Kaunertal über das Karlesjoch ist dem vorausgegangen. Anlass zur Diskussion war eine von der Handelskammer Tirol Bezirk Landeck organisierte Grenzüberschreitung: Mit dem Lift auf den Kaunertaler Gletscher, aufs Karlesjoch mit anschließender Abfahrt ins Langtauferertal, über jene mögliche Piste, die angelegt werden könnte, wenn eine Bahn von Melag aufs Karlesjoch gebaut wird. Begeisterung über die guten Abfahrtsbedingungen bei den Teilnehmern war zu spüren, darunter der Geschäftsführer der HK Tirol Bezirk Landeck, Thomas Köhle, der Geschäftsführer der Kauntertalbahnen, Franz Wackernell, Josef Thöni vom Langtaufererhof, der kürzlich als HGV-Präsident der Gemeinde Graun gekürt worde ist, Geometer Peter Oberhofer und Hartmann Ploner aus Nauders. Auch Gemeinderat Roman Theiner ist mitgefahren, „um sich vor Ort ein Bild zu machen.“ Zu der skibegeisterten Gruppe gesellten sich nach und nach junge Langtauferer und Hoteliers. Mit Ausnahme einer kritischen Stellungnahme von Richard Fliri - der Verkehr werde das Tal überrollen - und von Christian Hohenegger - wenn schon, dann auf die Weißseespitze - herrschte in der Runde einhellige Zustimmung für den Zusammenschluss. Weil die wirtschaftliche Situation keine anderen Alternativen zulasse und die Jugend außerhalb des Tales ihr Einkommen suchen muss. Für seine vehementen Stellungnahmen für einen Zusammenschluss und sogar für eine einzige Skilift-
gesellschaft im Obervinschgau, so sein Traum, erhielt Urgestein Hansi Klöckner mehrmals Applaus. Der Rüstige hatte, am Rande, gerade am Montag seinen 77.Geburtstag. Das Projekt Zusammenschluss, welches mittlerweile 30 Jahre alt sei, habe Bedeutung für die gesamte Region, meinte Hartmann Ploner vom Hotel Zentral in Nauders. Bei Zusammenschlüssen habe es in der Vergangenheit immer nur Gewinner gegeben. Zudem ergebe sich aus einem Zusammenschluss mit dem Kaunertal ein gewaltiger Alleinstellungswert: Es wäre das erste grenzüberschreitende Gletscherskigebiet in den Alpen. Nicht gegen Schöneben sei dieses Vorhaben voranzutreiben, sondern mit Schöneben, sagte Thomas Köhle. Das Konkurrenzdenken müsse weg. Das Bekenntnis von Nordtirol sei auf jeden Fall da, sei es von der Familie Rubatscher, von der Handelskammer bis hinein in die Regierungsspitze um LH Günther Platter. Es gebe überall grünes Licht, sagte Köhle. Man müsse aber wissen, ob die Bevölkerung von Langtaufers, ob die Gemeindeverwaltung hinter dem Projekt stehe. Allerdings ticke, so Köhle, die Bombe. Denn Rubatscher könne auch anderswo investieren. Die Vorfinanzierung des Projektes, so Peter Oberhofer, stehe. Im Tal brauche kein einziger einen Euro aus seiner Tasche ziehen. Fraktionsvorsteher Toni Zanini legte sich für einen Zusammenschluss ins Zeug und erhielt von den jungen Langtauferern Zustimmung. Nun müssen, so die Meinung, die Signale für die Gemeindeverwalter gebündelt werden. Deshalb steht eine mögliche Bürgerbefragung im Raum. Selbst Fliri ortete eine mögliche Mehrheit für den Zusammenschluss im Tal, nicht aber auf Gemeindeebene. (eb)
Politik & Lokales
Schluderns
Schiefe Optik M
it Beschlussanträgen gelingt es der SVP-parteiinternen Opposition im Schludernser Gemeinderat einiges zu bewegen. Der jüngste Beschlussantrag zur Verordnung rund um Baukostenabgabe und Erschließungskosten für die Zone „In den Tälern“ wurde am 2. April einstimmig angenommen. Die Einbringer, die Referenten Martin Stecher und Alexander Telser und die Gemeinderäte Heiko Hauser, Martin Rainalter, Mirko Stocker, Pia Trafoier, Elmar Koch und Anni Thaler erreichten unter anderem, dass die Bauwilligen keine Bankgarantie hinterlegen müssen. Die Ausweisung einer weiteren Wohnbauzone „In den Tälern“ und der Umbau des so genannten „Nudelhauses“ erhielten ebenfalls einstimmig grünes Licht. Auf dem Areal des „Nudelhauses“ können nun Geschäftsflächen errichtet werden, mit der Auflage, auch Wohnungen zu bauen. Man werde darauf achten, dass diese auch wirklich entstehen. Teilgenehmigung werde er keine erteilen, denn er wolle kein zweites Herilu“, betonte BM Erwin Wegmann. Die geplante Verordnung betreffend die Abstände der Obstanlagen und Umzäunungen zu den Gemeindestraßen wurde länger diskutiert. Mehrere Räte meinten, man müsse grundsätzlich über den Schutz vor Pestizid-Einsatz diskutieren. Wegmann schlug die Schaffung einer Arbeitsgruppe vor, der jedoch eine Abfuhr erteilt wurde mit dem Argument, das müsse im Gemeinderat thematisiert werden. Genehmigt wurden vorerst drei beziehungsweise fünf Meter Abstand. Beim Punkt „Allfälliges“ erhitzten sich die Gemüter. Bemängelt wur-
BM Erwin Wegmann: „Den Beschlussantrag hätte es nicht gebraucht“
de, dass den Räten ein Brief der Schludernser Jäger zum „Ellerwald“ vorenthalten worden war. Lautstark kritisiert wurde die verweigerte Veröffentlichung eines Leserbriefes zum geplanten E-Werk der „Gschneirer Wal GmbH“ in der Gemeindezeitung „Woolschell“, unterzeichnet von acht Gemeinderäten. (Der Vinschgerwind hat den Brief in der Nummer 6 abgedruckt). Die Tatsache, dass Kritisches ausgeblendet werde und nur der BM zu politischen Themen in der „Woolschell“ zu Wort komme, empfinden mehrere Räte als undemokratisch. Referent Telser hatte sich deshalb vor kurzem aus dem Redaktionsteam zurückgezogen. Lautstark verteidigte der Freiheitliche Harald Thanei Wegmanns Handhabe. Wegmann rechtfertigte sich, dass „alles zu Politische“ nicht in die „Woolschell“ gehöre. „Ich habe diesbezüglich die Kriterien meiner Vorgänger übernommen.“ Dass er diese Kriterien einst selbst als Gemeinderat scharf kritisiert hatte, sorge nun für eine schiefe Optik, so die Kritik. (mds)
Plaus
Wind-Leserfoto
Bürger sind für Kirche
Eiskalt erwischt
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un kann die Gemeindeverwaltung von Plaus ans Werk gehen, und zwar gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat. Bei der informellen Bürgerbefragung am 7. April 2013 haben sich 169 Bürger dafür ausgeprochen, dass die Gemeinde den Bau einer neuen Kirche mit rund 300.000 Euro unterstützt. Die Räumlichkeiten zur Aufbahrung gehen dann ins Eigentum der Gemeinde über. 99 Bürger haben sich dagegen ausgeprochen und wären dafür gewesen, dass die Gemeinde unabhängig vom Neubau der Kirche den Aufbahrungsraum und die Erweiterung
des Friedhofes realisiert. Froh über den Ausgang ist nicht nur BM Jürgen Klotz, sondern vor allem der Pfarrgemeinderat. Nun wird, so sagt es Heinrich Kainz, der für die Vermögensverwaltung im Pfarrgemeinderat zuständig ist, zuerst der Priesterrat im Lande seine Zustimmung geben müssen, bevor das Projekt zur Bischofskonferenz nach Rom gelangt. Die Bischofskonferenz kann das Vorhaben in Plaus in seinem Kirchenbauprogramm aufnehmen. Mit rund 500.000 Euro Unterstützung aus Rom rechnet man in Plaus. Die Zusage für ebensoviel Geld kommt aus dem Land. Der Kirchenbau in Plaus ist ein altes Thema: 1995 im Bauleitplan vorgesehen, hatte man schon vor dem Jahr 2000 ein fertiges Projekt. Der Pfarrgemeinderat hat bislang alle Planungsauslagen selbst bestritten. (eb)
Lärchen im Tau-Eis; Allitz, am 27. März 2013 Foto: Walter Trafoier, Kortsch
Haben auch Sie einen beeindruckenden und nicht alltäglichen Schnappschuss gemacht? Dann schicken Sie uns das Foto an reaktion@vinschgerwind.it - Stichwort „Wind-Leserfoto“. Wir veröffentlichen das Bild (bitte in guter Auflösung) in dieser Rubrik „Wind-Leserfoto“ bei Gelegenheit.
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Titel
Vogelfreier Rambach Das Mandat ist für die Bürgermeister von Taufers und Mals klar: Beide Gemeinden haben sich um eine Konzession am Rambach zu bemühen - und diese auch zu gewinnen. Einfach wird dies allerdings nicht. Denn am Rambach soll das größte und damit lukrativste Kraftwerk im Vinschgau entstehen (die großen Konzessionen - Reschensee, Martell und Schnals - ausgenommen). Ein Moratorium, wie es die Grünen den Gemeinden nahelegen wollen, wird es nicht geben. Ein Projekt liegt bereits auf. von Erwin Bernhart
I
n der Haut der beiden Bürgermeister von Mals Ulrich Veith und von Taufers Hermann Fliri möchte man derzeit nicht stecken. Die Freude darüber, dass sich die Bürger bei den beiden Volkabstimmungen in Mals und in Taufers mehrheitlich für ein Kraftwerk am Rambach ausgesprochen haben, ist wohl mit enormen Druck auf die Bürgermeister gepaart. Beide haben im Vorfeld kein Hehl daraus gemacht, dass sie für einWasserkraftwerk am Rambach sind. Der Hintergedanke: Mit dem Erlös aus dem Strom können die Gemeindehaushalte in Taufers und in Mals erheblich aufgepeppt werden. Vorausgesetzt, dass die beiden Gemeinden die Wasserkonzession überhaupt erhalten und ein E-Werk bauen können. Und genau dieses Unterfangen wird alles andere als leicht werden. Denn die Zahlen, vor allem die Euros, die am Rambach möglich sind, sprechen eine verlockende Sprache: 20 Millionen Kilowattstunden sind mit einem E-Werk einer mittleren Leistung von drei Megawatt möglich. Was
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Techniker und Anhänger alternativer Energiequellen in Verzückung versetzt, heißt übersetzt: Das Werk am Rambach wirft auf den heutigen Stand gerechnet, rund 2,5 Millionen Euro jährlich ab. Das weckt Begehrlichkeiten und zwar nicht erst, seit die Bürger von Taufers (am Sonntag vor einer Woche) und von Mals (im vergangenen Herbst) mehrheitlich zu einem E-Werk am Ram Ja gesagt haben. Ein Beispiel: Die Tauferer Gemeinderätin Margit Gaiser, eine vehemente Kraftwerksgegnerin, ließ gleich nach der Abstimmung öffentlich verlauten, dass Taufers eine 70-prozentige Beteiligung am Kraftwerk zustehe. Begehrlichkeiten? Diese Aussage hat für mehr als Kopfschütteln in Mals und in Laatsch gesorgt. Begehrlichkeiten gibt es auch andernorts. Es liegt seit längerem von der Eisackwerk GmbH des Hellmuth Frasnelli und Karl Pichler ein Projekt beim Amt für Stromversorgung. Ein Projekt unterhalb der magischen Drei-Mega-Watt-Grenze. Frasnelli bestätigt dies gegenüber dem Vinsch-
gerwind auf Anfrage. Das Projekt sei eingereicht worden, nachdem die Gemeinden Mals und Taufers bei der Landesregierung eine Unterschutzstellung des Rambaches beantragt haben und diese Unterschutzstellung (es sollen keine Kraftwerke von mehr als 3 Megawatt errichtet werden dürfen) von der Landesregierung bestätigt worden ist. Die Eisackwerk GmbH macht mit ihrer Begehrlichkeit auf den Ram demnach Ernst. Es ist also derzeit das Projekt Nummer 1 am Rambach. „Das Projekt von Frasnelli ist unser Taktgeber“, sagt dazu der Malser BM Ulrich Veith, der noch ein anderes Projekt in Ausarbeitung oder bereits beim Amt für Stromversorgung vermutet. Die Srategie in Mals und in Taufers scheint noch nicht auf soliden Füßen zu stehen. Wann das Projekt von Frasnelli im Amt für Stromversorgung behandelt werden wird, weiß niemand. In vier, in fünf Jahren? Bei der Bearbeitung für private Projekte hinkt man im Amt für Stromversorgung der Zeit weit hinterher. Man hat dort offensichtlich weiß Gott an-
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deres zu tun, in der Causa SEL etwa. „Wir sind bei der Behandlung von Ansuchen im Jahr 2009“, sagt ein wortkarger Luca Corona im Amt für Stromversorgung dem Vinschgerwind. Bis das Frasnelli-Projekt zur Behandlung kommen wird, so ist es anzunehmen, rinnt noch einiges Wasser den Rambach hinunter. Wie eilig haben es die Gemeinden Mals und Taufers? Wollen sie tatsächlich abwarten, bis das Projekt von Hellmuth Frasnelli irgendwann behandelt wird? Oder will man vorpreschen und einen E-Werksbau am Ram beschleunigen? Möglich ist das. Es gibt eine Vorzugsschiene für Projekte von Gemeinden bzw. von Projektträgern von öffentlichem Charakter, sagt Corona. Dies bestätigt auch der Wasserbau- und EWerksexperte Walter Gostner. Gostner hat in den vergangenen Jahren einige Genehmigungsverfahren als Projektant erlebt. Er weiß, wie der Hase bei E-Werksbauten läuft. Übersetzt heißt das: Wenn die Gemeinden ein Projekt einreichen, wird es möglicherweise innerhalb eines Jahres behandelt. Und der Lokalaugenschein dafür eingeläutet. Ein ganzes Arsenal von legalen Tricks steht dann den Gemeinden zur Verfügung, den Konzessionsweg zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Begehrlichkeiten kommen aber auch von anderer Seite. „Die Gemeinde Glurns wird sich in Sachen Rambach positionieren“, sagt der Glurnser BM Erich Wallnöfer, „wir schauen sicher nicht zu, wie sich Mals und Taufers den Kuchen aufteilen werden.“ Der Kuchen am Ram war schon einmal oder gar mehrmals aufgeteilt. Das Ansinnen, am Ram ein E-Werk zu bauen, stamme ursprünglich aus Glurns, sagt Wallnöfer. Vor gut 30 Jahren wollte der Abwasserverband Obervinschgau, die
Gemeinden Mals, Glurns, Taufers und Schluderns, gemeinsam am Ram ein EWerk bauen. Ziel war es damals, mit den Erlösen aus dem E-Werk die Abwassergebühren für die Bürger in Schach zu halten. Das Projekt scheiterte unter anderem an der ablehnenden Haltung des Nationalparkes. Nachdem die Konzessionsvergabe vom Staat an das Land übergegangen ist und nachdem das Nationalparkgebiet aus der Talsohle zurückgezogen worden ist, wurde am Ram ein zweiter Anlauf gestartet: Das Ansuchen des Abwasserverbandes wurde aus der Mottenkiste geholt, die SEL reichte ein Projekt ein und Hellmuth Frasnelli auch eines. Für den Abwasserverband hat dann die Malser E-AG das Projekt überarbeitet, die Aufteilung der Anteile zwischen den Gemeinden stand fest und „2005 hätte gebaut werden können“, behauptet Wallnöfer. Gekommen ist es anders. Weil man Angst hatte und vor allem verhindern wollte, dass die Eisackwerk GmbH von Hellmuth Frasnelli mit dem angeblich besten Projekt den Zuschlag am Ram bekommen könnte, wurde die Unterschutzstellung vorangetrieben. Dann kam die Bürgerbefragung in Mals und nun auch in Taufers. Und nun? Der Rambach hat bereits eine Konzession. Eine Konzession für die Landwirtschaft. In der Vegetationsperiode vom 1. April bis zum 31. Oktober wird die Beregnung der Mitterwaalanlage mit einer Wassermenge von 130 Sekundenlitern gespeist. Vom Rambach. Rund 250 Hektar Wiesen zwischen Glurns, Schluders und Lichtenberg werden so mit Wasser versorgt. Dass das Wasser für die Landwirtschaft vor der elektrischen Nutzung geht, ist gesetzlich gere-
gelt. Wie man nun diese Wasserkonzession der Landwirtschaft in ein mögliches neues E-Werk einbaut, das ist Gegenstand von Überlegungen und Verhandlungen, die ebenfalls demnächst anstehen. Armin Bertagnolli, Vize-Obmann des Bonifizierungskonsortiums Vinschgau, nimmt die Angelegenheit in die Hand. Derzeit liegt die Fassungsstelle für die Beregnung rund 130 Höhenmeter tiefer, als jene Stelle, an der eine mögliche Fassung für ein E-Werk gebaut werden könnte. Ob man eine gemeinsame Fassungsstelle errichten soll? Ob diese Übergabestation elektrisch genutzt werden könnte? Ob diese Nutzung innerhalb der Vegetationsperiode rentabel sein könnte? Ob das Bonifizierungskonsortium am möglichen E-Werk im Ausmaß der Ausbeute an der Übergabestelle beteiligt werden kann? Diese Fragen sollen geklärt werden. Denn eines ist klar: Das Wasser für die Beregnung kann von einem möglichen E-Werk nur dann elektrisch genutzt werden, wenn an der Übergabestelle ein kleines Werk gebaut werden kann. Eigentlich ist es uns egal, mit welchem Partner wir diese Fragen klären, sagt Bertagnolli pragmatisch. Jedenfalls wolle man schnell reagieren. Die Bürger von Taufers haben am Sonntag vor einer Woche mit 287 Stimmen Ja zu einem E-Werk gesagt, 269 haben sich gegen ein E-Werk ausgesprochen. Eine knappe Mehrheit ist eine Mehrheit, mühsam im Abstimmungs-Gekröse lesen zu wollen. Jedenfalls ist der Auftrag für BM Hermann Fliri ebenso klar, wie jener, den die Malser Bürger im vergangenen Herbst mehrheitlich der Verwaltung in Mals gegeben haben: Her mit einem E-Werk. Mit dem ungeschriebenen Zusatz: Ein EWerk, welches in den Händen der beiden Gemeinden Taufers und Mals sein muss.
v.l.: der Malser BM Ulrich Veith, der Laatscher Fraktionsvorsteher Paul Erhard, der Tauferer BM Hermann FLiri der Glurnser BM Erich Wallnöfer und Hellmuth Frasnelli von der Eisackwerk GmbH: Die Nutzung des Rambaches verspricht satte Gewinne
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Wirtschaft
Vinschgau/Italy
Latsch
Wundersamer Vinschgau
„Sehr gut“ für die Karl Pedross AG
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I.P präsentiert neue Apfel-Kinderlinie: Eine gesunde Ernährung ist nicht nur für Erwachsene, sondern insbesondere für Kinder äußerst wichtig. Kinder sollen gesunde Nahrung spielerisch kennen und genießen lernen – dies gelingt über Spaß und Unterhaltung. Mit diesem Hintergrund hat die VI.P (Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse) ein neues Kinderprojekt zur Sensibilisierung für den Konsum von Vinschger Äpfeln ins Leben gerufen. Um die Kinder zu begeistern, hat sich die VI.P einiges einfallen lassen: Eine eigene Verpackungslinie mit 6 kleinen Äpfeln, einen Rucksack in Marienkäferform als Produktbeilage, ein kinderfreundliches Büchlein über die Welt der Vinschger Äpfel, eine dazugehörige Stickersammlung sowie eine eigene Webseite. Zielgruppe sind Kinder von 3 bis 8
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ei der kürzlich von einem unabhängigen Institut durchgeführten Kundenzufriedenheitsanalyse wurde ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. Potential für neues Know-how „In den Rückmeldungen unserer Kunden schlummert ungenutztes Verbesserungsund Innovationspotential. Keiner kann besser über unsere Produkte und unseren Service Auskunft geben“, so Carmela Amico, Leitung, Vertrieb und Marketing bei Pedross. Pedross sieht die Ergebnisse der Kundenzufriedenheitsanalyse als ein wichtiges Instrument, denn „Kundenzufriedenheit ist der Motor unseres Geschäfts. Durch eine auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete Beratung und Einbindung unserer Kunden in die Produktentwicklung und ständige Verbesserung in Service und Lieferung, können wir unsere Position am Markt nicht nur behaupten sondern auch ausbauen“, sagt Amico. Rund 200 B2B Kunden wurden von test. eu.com in einer repräsentativen Umfrage
Inhaber Martin Pedross und Horst Unterfrauner von rcm-solutions bei der Übergabe des Zertifikats
im Auftrag der Karl Pedross AG zu den wichtigsten Aktionsfeldern und Werten befragt und um Benotung ihres persönlichen Eindrucks gebeten. Aufgrund der sehr guten Bewertung wurde dem Unternehmen das Zertifikat und das Siegel „vom Kunden empfohlen – test. eu.com“ verliehen. Künftig wird man im 2 Jahres-Rhythmus die Datenerhebung durchführen.
Naturns Jahren. Das Projekt beginnt im April und hat eine Laufzeit von 3 Monaten. Austragungsort dieser neuen Kinderlinie sind ca. 100 ausgewählte Verkaufspunkte in Mittelitalien. Marienkäfer Nella und der wundersame Vinschgau: Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die lustige, fantasievolle Welt von Crocville, eine Welt, in der die Natur die Hauptrolle spielt. Goldy, Nella und Ray sind nur einige der 20 sympathischen Figuren, welche die Kinder auf der Entdeckungsreise durch Crocville begleiten. In der Welt von Crocville lernen die Kinder den zauberhaften Vinschgau mit all seinen Vorzügen kindgerecht kennen und erfahren spielerisch, wie die Äpfel aus dem Vinschgau wachsen. Auch online unter www.crocville. it können die Kleinen den Vinschgau und seine Äpfel entdecken. Dort gibt es Kinderspiele und wertvolle Ratschläge sowie Hinweise für die Eltern. Die Kinder sollen mit dem Projekt den Apfel als schmackhafte, gesunde Zwischenmahlzeit kennen und lieben lernen.
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Jubiläum Umfahrungstunnel Naturns gebaut. Die Umfahrungen wurden mit den modernsten Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet und die Einsatzkräfte wurden auf die neuen Gefahrensituationen eingeschult. Dass die Tunnels gebaut wurden, ist wohl auch auf die Hartnäckigkeit von Altbürgermeister Walter Weiss Naturns hat an Lebensqualität gewonnen: Seit 10 Jahren zurückzuführen. Für ihn sind Jahrhundertprojekt Umfahrungstunnel die Tunnels ein Lebenswerk, er spricht bei der Feier aber von eit mittlerweile zehn Jahren entlasten einem Jahrhundertprojekt. Weiss erinnerte die beiden Umfahrungstunnels die Ort- daran, dass stets über hundert Leute rund schaften Naturns und Staben. Bürgermeister um die Uhr auf der Baustelle beschäfAndreas Heidegger hat zu einem Dankgot- tigt waren. Bis zum Bau der Umfahrung tesdienst direkt am Tunnelportal geladen, Steinmannwald waren die beiden Tunnels viele Abordnungen der Vereine und Teile mit einer Länge von 2.399 und 970m die der Bevölkerung sind der Einladung ge- längsten Tunnels Südtirols. Weiss berichfolgt. Heidegger blickte in Dankbarkeit auf tete auch von den Schwierigkeiten, die dizehn Jahre Tunnel zurück und erinnerte an rekt Betroffenen von der Notwendigkeit zu die Verkehrsbelastung und Warteschlangen überzeugen; schließlich musste in Staben durch die Dörfer. Seitdem hat die Gemein- eine Hofstelle abgebrochen werden. Der de Naturns an Attraktivität und Lebensqua- Dankgottesdienst wurde von Dekan Rudolf lität gewonnen. Die Tunnels wurden mit Hilpold zelebriert, für die anschließende einer Bausumme von über 60 Millionen Verköstigung sorgte das Weiße Kreuz mit Euro von einem Unternehmen aus Parma der Zivilschutzgruppe. (klab)
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Wirtschaft
Partschins
Partschins schleudert gemeinsam F
visionc.it
ür den Bildungsausschuss Partschins ist es die Feuertaufe, für die Gemeinde eine Bereicherung. Unter dem Motto „Partschins schleudert“ hat der Bildungsausschuss eine Honigwoche organisiert. Der Anlass dazu wurde am vergangenen Sonntag bei der Eröffnungsfeier im Schreibmaschinenmuseum sichtbar: Peter Mitterhofer, der berühmte Gemeindespross und Erfinder der Schreibmaschine, hat um das Jahr 1870 auch eine Honigschleuder gebaut. Diese Honigschleuder ist, nach unbekannter Odyssee, in die Hände des leidenschaftlichen Imkers und Sammlers Arthur Ungerer gekommen. Ungerer hat sie dem Imkermuseum in Tramin ausgeliehen und seit Sonntag ist die Schleuder offiziell als Dauerleihgabe der Gemeinde Partschins bzw. dem Schreibmaschinenmuseum übertragen worden. Unterzeichnet hat dies der Präsident des Südtiroler Imkerbundes Engelbert Pohl. Pohl lobte die Initiative in Partschins als Wertschätzung gegenüber der Biene und den Imkern, „auch weil die Bienen ohne Imker nicht mehr überleben könnten.“ Ungerer selbst erzählte über Imkerei, über die Entstehung
der Honigschleuder und erntete viel Applaus. Anwesend waren auch der Präsident des Imkervereines Partschins Walter Moser und sein langjähriger Vorgänger Norbert Gasser. 31 eingeschriebenen Mitglieder zählt derzeit der Verein. Durch die Eröffnungsfeier führte die Präsidentin des Bildungsausschusses Partschins Hanni Laimer Schönweger. Grußworte von der Gemeindeverwaltung Die Honigschleuder von Peter Mitterhofer findet ihren überbrachte Vize-BM Luis Platz im Schreibmaschinenmuseum, v.l. Hanni Laimer Forcher. Kulturreferent Hart- Schönweger, Arthur Ungerer, Hartmann Nischler, Ewald mann Nischler stellte das an- Lassnig, Vize BM Luis Forcher und Markus Breitensehnliche Wochenprogramm berger vom Bezirksservice für die Bildungsausschüsse vor, welches mit dem preis- Burggrafenamt gekrönten Dokumentar-Film „More than Honey“ vom Schweizer Re- schins performen. Die Feier wurde von gisseur Marcus Imhof am kommenden der jungen Partschinser Gruppe „Zieler Samstag im Rablander Geroldsaal seinen Gluat“ musikalsich umrahmt, vom PartAbschluss finden wird. Zuvor wird am schinser Theaterverein szenisch unterbromorgigen Freitag Matthias Schönweger, chen und von einem Käse-Honig-Buffet, wie Mitterhofer Gemeindespross mit welches Andreas Österreicher vom Senstarker künstlerischer Ader, das Honig- nereiverband vorbereitet hatte, auch mit thema in der öffentlichen Bibliothek Part- Honiglikör gekrönt. (eb)
Heizöltank reinigen und sparen!!
Heizöltankreinigung? Aber fix!
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Der Vinschger Wind 18-11
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Leserbriefe
Leserbriefe Obervinschgau, eine Insel in den Alpen?
Na hoffentlich wird das nicht so eine Insel, wie ich sie bei meinem Griechenlandurlaub erlebt habe. Wir haben einen Tagesausflug auf eine idyllische naturbelassene Insel gemacht. Ich war ganz begeistert. Ein uriges Dorf, in dem keine Autos fahren konnten, ein alter Bauer mit einem Esel und einem zerfurchten und scheinbar zufriedenen Gesicht. Ich kehrte in das einzige einfache Gasthaus der Ortschaft ein, die meisten anderen Touristen hatten ihr Getränke im Rucksack mit und besichtigten schon mal vorab das Dorf. Im Gasthaus kam ich dann, quasselstrippig und neugierig wie ich bin, ins Gespräch mit einem alten im Dorf ansässigen Mann. Er erzählte mir, dass auf dieser Insel einst 2000 Menschen vorwiegend von der Landwirtschaft lebten. Heute sind noch an die 80 Leute im Dorf, vorwiegend alte Menschen. Die Jungen, so sagte er mir, sehen in der Landwirtschaft keine Zukunft mehr und sie wollen nicht mehr das beschwerliche Leben weiterleben, so wie sie es einst taten .Sie sind besser ausgebildet und gehen in die Stadt oder in die Tourismushochburgen, um zu arbeiten und kehren früher oder später nicht mehr zurück. Er sei nur schon zu alt dafür. Ich war geschockt und habe mich sehr geschämt. Mit meinem Fotoapparat hatte ich Fotos gemacht von einem Leben, das ich wollte, dass es andere für mich lebten. Schöne idyllische Bilder von einem Leben, das ich selbst so aber niemals leben möchte und von dem man anscheinend auch noch sehr schnell alt und abgebraucht wird. Auf der Rückfahrt ist mir dann aufgefallen, dass auf der ganzen Insel verwilderte Steinterrassen waren. Nicht einmal gegessen haben wir im Dorf, sondern außerhalb in einem leicht mit dem Bus anfahrbaren für Touristen aufgezogenen Gasthaus. Dieser Aus10 Der Vinschger Wind 8-13
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flug hat mich sehr nachdenklich gemacht. Obervinschgau quo vadis(wohin gehst du)? Hat die Landwirtschaft im Obervinschgau als „natürliche Insel“ eine Zukunft? Werden die Jungbauern das Leben führen, das jene von ihnen fordern, die nicht davon leben müssen? Werden nur mehr die Alten auf den Höfen zurückbleiben ? Wo und was kaufen die Leute ein? Haben wir überhaupt genug Kunden im Obervinschgau um einen lokalen Markt für Produkte vom Hof für alle Bauern aufzubauen? Wieviel kann bzw. will der Konsument für Lebensmittel von seinem Arbeitslohn ausgeben? Wieso führt jemand der nur Bioprodukte einkauft noch kein gesundes Leben?Wieso werden wir heute alle älter und sind nicht mehr so abgeschunden? Wieviel ist ein kleines Grundstück oder eines im überdimensionierten Bannstreifen der Gemeinde nach all den Auflagen noch wert und was kann man damit noch machen? Ist es nicht Aufgabe der Gemeinde, die Möglichkeiten in der Landwirtschaft zu fördern, damit auch kleine Höfe noch erhalten bleiben? Wo werden unsere Arbeitsplätze in der Zukunft sein ? Wie lange werden die wenigen großen Industriebetriebe noch bleiben, wenn sie Standortnachteile haben? Wo sind denn heute die Tourismushochburgen? Wie lange werden einheimische Handwerksbetriebe für Arbeitsaufträge aus dem Tal fahren müssen und haben sie hier noch ausreichend Kunden, die zahlen können? Was passiert mit vielen öffentlichen Stellen und Diensten, wenn Familien fortziehen, um näher an ihrem Arbeitsplatz zu sein? Wie lange können diese dann noch aufrechterhalten werden? Wird eine konkurrenzfähige Landwirtschaft durch Investitionen am Betrieb und mit ihrer Genossenschaft vor der Haustür nicht auch Arbeitsplätze sichern? Können wir Entwicklung in der Landwirtschaft und im Tourismus aufhalten, ohne
nicht noch einen viel höheren Preis zu zahlen? Die Fragen kann sich jeder selber beantworten. Kuppelwieser Spechtenhauser Andrea
Richtigstellung: Bürgerversammlung Prad, Bericht im Vinschgerwind vom 21.03.2013
Zwei meiner Aussagen im obgenannten Bericht des Vinschgerwind über die Bürgerversammlung in Prad am 6. März 2013 bedürfen einer Richtigstellung. Nicht gesagt habe ich, dass „Bürgermeister Pinggera generell wenig von Meinungsvielfalt halte und dass er im Gemeinderat meist Zwiegespräche mit den Referenten führe“. Meine Wortmeldung lautete, Zitat: „In der Regel gibt es bei Gemeinderatsitzungen keine breit gefächerten Diskussionen, weil zumeist nur der Bürgermeister und die zuständigen Referenten uns antworten. Die Gespräche zwischen dem Bürgermeister oder den Gemeindereferenten und den Räten der Liste FÜR PRAD ähneln häufig Zwiegesprächen. Die Gemeinderäte der Mehrheitspartei äußern sich selten und beziehen im Normalfall kaum Stellung. Jeder sollte sich aber zum Wohle der Allgemeinheit einbringen.“ Was die Abhaltung einer alljährlichen Bürgerversammlung betrifft, so habe ich in diesem Zusammenhang nicht auf das Prader Leitbild verwiesen, sondern auf die Satzung der Gemeinde Prad und habe hinzugefügt, Zitat: „Also handeln wir laut eigener genehmigter Gemeindesatzung und halten jährlich eine Bürgerversammlung ab.“ Udo Thoma, Fraktionssprecher der Liste FÜR PRAD
Noch mehr Strom für noch weniger Natur am Rambach Nun sind die Volksabstimmungen in Mals und in Taufers i. M. mit einigen gesetzlichen Ungereimtheiten vorbei. Pro Rambach dankt allen Wählerinnen
und Wählern in Taufers i.M., die sich an der Abstimmung beteiligt haben und teilweise auch den Weg aus dem Ausland nicht gescheut haben. Der Dank gilt vor allem jenen, die für eine nachhaltige Entwicklung von Taufers im Münstertal und für den Schutz der Umwelt sowie des natürlichen Kapitals ihrer Gemeinde gestimmt haben. Da die Konsequenzen einer Mehrheitsentscheidung wiederum von allen getragen werden müssen, wird PRO RAMBACH weiterhin auf die Interessen jener Bürgerinnen und Bürger achten, die bei dieser Abstimmung zahlenmäßig äußerst knapp unterlegen sind. Sollte es zu einer Konzessionsvergabe am Rambach kommen, werden wir uns wie bisher dafür einsetzen, dass Taufers i. M. seiner natürlichen Ressourcen nicht beraubt wird. Besonders werden wir darauf achten, dass der Rambach, wie von den Kraftwerksbefürwortern versprochen, keinen Schaden erleidet. Wir bedauern, dass der Rambach seinen Einmaligkeitsbonus als letzter nicht zur Energiegewinnung genutzter Talfluss mit einem Kraftwerksbau verlieren wird. Dies wird außerordentlichen Schaden für das gesamte Münstertal mit sich bringen. In unserem Einsatz für die Umwelt und für Taufers im Münstertal wissen wir uns unterstützt von allen Naturliebenden im Vinschgau und in ganz Südtirol, wie auch von den für den Umweltschutz zuständigen Abteilungen und Persönlichkeiten der Südtiroler Landesverwaltung. Wir ersuchen daher alle an einer nachhaltigen, naturnahen Entwicklung interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie alle umweltbewussten Organisationen uns weiterhin in unseren Bemühungen zum Wohle des Münstertales und zum Schutze des Rambachs zu unterstützen. Wir sind überzeugt, dass wir so miteinander das bestmögliche Ergebnis für unsere Gemeinde erreichen werden. Initiative PRO RAMBACH Christoph Wallnöfer
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Der Vinschger Wind 8-13
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Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
... und dann kam der Nebel auf und bedeckte fast alles. Das Bild habe ich sehr gern, auch wenn so wenig drauf ist. Oft ist die Verh端llung viel spannender als die angeblich klare Sicht.
Schlanders ist anders.
Leserbriefe
Leserbriefe „Subventionierter Pfusch“
Des Politikers liebstes Möbel ist bekanntlich die laaange Bank. Eines ganz besonderen Exemplars scheint man sich in der Gemeindeverwaltung von Taufers i. M. zu bedienen, wenn es darum geht, die Baumängel der Schulturnhalle aufzuarbeiten. Baumängel, die bereits vor Inbetriebnahme im Jahr 2005 bekannt waren und deren Beseitigung bis heute lediglich darin bestand, in regelmäßigen Abständen einen Anstreicher zu beauftragen, den Pfusch zu überdecken. Bezüglich dieser Baumängel hat die Öffentlichkeit erst so richtig erfahren, als vor ca. einem Jahr die Freiheitlichen das Thema publik machten. Prompt präsen-
schwarz rote Schimmel sich breit macht und der Putz von den Wänden bröckelt. Die Freiheitlichen werden diesbezüglich in absehbarer Zeit in dieser Angelegenheit einen entsprechenden Beschlussantrag einbringen. Somit wird das Dilemma auf eine rechtliche Basis gestellt. Gleichzeitig werden auch jene Protagonisten in der Verwaltung Farbe bekennen müssen, denen in der Vergangenheit wenig oder gar nichts daran gelegen war, die Verantwortlichen endlich in die Pflicht zu nehmen. Für die Freiheitlichen ein klarer Fall von Amtsunterlassung, deren Hintergründe es jetzt gilt herauszufinden. Die Freiheitlichen von Taufers i. M.
Nervensache
Mir geht die Süd-Tiroler Freiheit auf die Nerven mit ihrem Spruch. Bernd Christanell, Naturns tierte daraufhin Bürgermeister Fliri, nach sieben Jahren des Aussitzens, eine wie er wörtlich sagte „gute Lösung“, was sich im nachhinein im wahrsten Sinne des Wortes als „Blendgranate“ erwiesen hat und offensichtlich nur den Zweck erfüllen sollte, die Gemüter der Bürger zu beruhigen. In der Presse wurde darüber berichtet. Schon sein Ansinnen, dass sich die Gemeinde als Geschädigte an der Beseitigung der Baumängel finanziell beteiligen sollte, erachten die Freiheitlichen mehr als abwegig. Ein Schreiben vom 15.2.2011 an den zuständigen Landesrat Mussner blieb bis heute unbeantwortet, was auch zu erwarten war. Die Ironie des Schicksals will es offensichtlich, dass einerseits das bepflanzte bzw. das „begrünte“ Flachdach einer staubtrockenen Wüste gleicht, während andererseits im Inneren des Gebäudes, bedingt durch eindringende Feuchtigkeit, der
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Elektrifizierung der Vinschgerbahn statt Umfahrung der Forst
Der Heimatpflegeverband Südtirol schließt sich der Petition der Umweltschutzgruppe Vinschgau an die Südtiroler Landesregierung an, von der Umfahrung Forst (Baulos 1) abzusehen und stattdessen die Elektrifizierung der Vinschgerbahn zu ermöglichen. Die Umfahrung Forst-Töll ist nach wie vor umstritten. Die Beseitigung dieses Flaschenhalses bringt mehr Verkehr und damit eine Verschlechterung der Lebensund Umweltqualität für Einheimische und Gäste. Die elektrische Bahn könne unabhängig vom Erdöl durch erneuerbare Energien aus dem Vinschgau betrieben werden. Das für die Umfahrung Forst bereits vorgesehene Geld könnte weit effizienter für die Elektrifizierung der Bahn eingesetzt werden. Für die Petition ist eine Unterschriftensammlung bis zum 15. Mai vorgesehen. Man kann online, an Unterschriftsständen
oder mittels Unterschriftenlisten unterzeichnen. Dr. Peter Ortner, Landesobmann
Lässt Prof. Knoflacher die Malser FUZO videoüberwachen?!
In einer Anfrage wollte der Malser Gemeinderat Peppi Stecher vom Bürgermeister wissen, ob es denn stimme, dass die Malser FUZO videoüberwacht wird. Abgesehen davon, dass in keinem Haushaltskapitel Gelder dafür vorgesehen sind, stellt sich doch auch die Frage, ob eine Videoüberwachung öffentlicher Straßen und Plätze dem Gesetz zum Schutze der Privacy entsprechen. Zumal keine Hinweisschilder oder Ähnliches auf diese mögliche Situation hinweisen würden. Die Antwort des BM war dann auch recht zweideutig. Die Gemeindeverwaltung hätte keine Kameras aufgestellt, jedoch könne nicht ausgeschlossen werden, dass Prof. Knoflacher aus Wien solche Kameras im Zuge der Errichtung der FUZO platziert hätte. Während in anderen Gemeinden und Städten die Anbringung von Überwachungskameras in der Obliegenheit des Gemeinderates oder der staatlichen Sicherheitskräfte obliegt, hätte Herr Prof. Knoflacher aus Wien kein Problem damit, die Privatsphäre hier in Mals mit Füßen zu treten. Für dieses grobe Foul hätte Prof. Knoflacher beim Fußball wohl die rote Karte bekommen! Stecher Peppi, Gemeinderat
„Versprühte Tatsachen“
im Vinschgerwind: Hier werden komplette Lügen einerseits und andererseits eine ganze Wahrheit präsentiert. Für ganze Wahrheit stehen Umweltfreunde. Für komplette Lügen andere. Andreas Tappeiner, Bezirkspräsident: „… jeder ist dazu verpflichtet, anderen nicht zu schaden.“ Wie das schön und perfekt klingt! Er kommt aus der Großpiratenhöhle, welche Südtirols Talsohlen
in ein totes Meer von Monokulturen stürzte. Die letzten Wildtiere fliehen aus den Talsohlen und allen Kulturgründen die Berghänge hoch. Dort werden sie mit den Prozessionsspinnern per Helikopter niedergespritzt. Die Bienen wären schon ausgestorben, würde man sie heute nicht mit raffinierten Methoden vermehren und mit Medikamenten bis zum Gehtnicht-mehr vollstopfen. Nicht der Bienenparasit Varroa ist an ihrer Vernichtung schuld, sondern ihre Immunschwäche, von Menschen verursacht. Jeder 17. Mensch erkrankt an Darmkrebs. 2% unter 20 Jahren sind schon 100% Diabetiker. Erkrankungen des Nervensystems z.B. Parkinson kommen ebenfalls von Pestizidrückständen her. Tappeiner: „Mit Verordnungen ist es nicht getan…“ Es ist mit der Verordnung, keine Pestizide und keinen Chemiedünger auszubringen, getan! Tappeiner und Wielander appellieren an Vernunft und Verantwortung, wobei sie jede Vernunft und Verantwortung in die Spritzungen und die Chemiedüngerstreuer kippen. Ägidius Wellenzohn: „… wir hören immer nur halbe Wahrheit.“ Ja, in 99.999 von 100.000 Fällen hören wir halbe Wahrheit, wobei halbe Wahrheit schlimmer ist als ganze Lügen. Wellenzohn spricht die Wahrheit und handelt als ganzer Umweltfreund. Seine Grundhaltung: Kein Lebewesen zu zerstören ist korrekt. Es sind die Umweltfeinde, welche gegenwärtigen „Wohlstand“ – wie viel Wohlstandsmenschen würden heute ohne Medizin und Chirurgie noch 30 Jahre alt werden? Und gegenwärtige „Wettbewerbsfähigkeit“ – siehe verkehrte Förderpolitik, welche diese Wettbewerbsfähigkeit total verzerrt – für gut heißen. Alle Aufrichtigen bitte ich , besonderen Dank an Eva Prantl, Vorkämpfende der Umweltfreunde, auszusprechen. Sie alleine, mit großem Aufstand, hat das richtige Gesamtkonzept für eine neue umwelt- und zukunftsrelevante Politik inne. Sie soll den Landeshauptmannposten besetzen! Paul Gruber, Mals
Lokales
Partschins
Albert Gufler und BM Albert Gögele: Wirtschaftsausschuss als Ideenschmiede in der Gemeinde Partschins
Ideenschmiede D
er Partschinser SVPWirtschaftsausschuss hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder als Ideenschmiede für entscheidende wirtschaftsfördernde Initiativen auf Gemeindegebiet erwiesen. Das Team rund um den Vorsitzenden Albert Gufler trifft sich regelmäßig zu den Wirtschaftsstammtischen, bei denen wichtige Anliegen aus der Basis aufgegriffen und Konzepte für die Zukunft entwickelt werden. „Unser Engagement gilt nicht der Tagespolitik. Unser Anliegen ist es, für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde ausschlaggebende Projekte im Vorfeld aufzuspüren, aufzugreifen und mit konkreten Vorschlägen für deren Umsetzung an die Entscheidungsträger im Gemeinderat heranzutragen“, unterstreicht Albert Gufler. „Die jüngste Vergangenheit hat deut-
lich gemacht, dass neue Protagonisten aus dem Wirtschaftsausschuss in pragmatischer Abstimmung mit den Institutionen und Entscheidungsgremien in der Gemeindepolitik hervorragende Arbeit leisten können“, verweist Gufler auf die gute Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsvertretern des Gemeinderates und mit Bürgermeister Albert Gögele. Die Wirtschaftsreferenten werden immer zu den Treffen des Wirtschaftsausschusses eingeladen und sind dadurch in direktem Kontakt mit den Problemen und Herausforderungen, mit denen sich die Betriebe aus Handel, Handwerk und Tourismus im Dorf konfrontiert sehen. Unter anderem wurden in den vergangenen Jahren auf Initiative des Wirtschaftsausschusses mehrere Projekte in der Gemeinde vorangetrieben
und verwirklicht, z.B. der Bau der Texelbahn und die Errichtung neuer Wanderwege, die verschiedenen Stromprojekte der Gemeinde rund um den Bau des neuen Wasserkraftwerkes Birkenwald und die Potenzierung des Kraftwerkes Salten, die Errichtung von gemeindeeigenen Photovoltaikanlagen am Bauhof, am Kraftwerk Salten und am Dach der neuen Feuerwehrhalle, und die Schaffung des neuen Breitbandnetzes. „Immer dann, wenn es der wirtschaftlichen Entwicklung einer Gemeinde gut geht, profitieren alle Sektoren von den positiven Impulsen, was sich schließlich auch in einer größeren Attraktivität der Gemeinde als Wohnort
und Lebensraum niederschlägt,“ fasst Albert Gufler zusammen. Im Frühjahr 2013 stehen Neuwahlen im SVP-Wirtschaftsausschuss an. Der Bürgermeister Albert Gögele betont die Notwendigkeit einer lebhaften Beteiligung von jungen Wirtschaftstreibenden an den strategischen und visionären Konzepten und Projekten im Dorf. „Nur im engen Kontakt mit der Basis sind wir konkurrenzfähig und bleiben am Puls auch der sozialen Entwicklung unseres Lebensraumes“, unterstreicht Albert Gögele. Alle Interessierten sind daher dazu aufgerufen, sich beim Wirtschaftsausschuss zu melden und sich für die Neuwahl zur Verfügung zu stellen.
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Lokales
SeitenWind
Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders
Die beste Band aus Bayern kommt LOS DOS Y COMPAÑEROS DIE BAYRISCH-KUBANISCHEN SALSA-GUERILLEROS am Samstag, 20. April 2013 um 20 Uhr im Kulturhaus „Karl Schönherr“ in Schlanders „…und wenn’s des Bayrisch net verstehn?“ - „Macht nix, Spanisch verstehn’s ja a net!“ Seit über 15 Jahren erfreuen die 11 „Salsa-Revolutionäre“ ihr Publikum mit mitreißender Musik, mit humorvollen, hintersinnigen Texten und einer unterhaltsamen Bühnenshow. Die bayrisch-kubanische Band schafft mühelos den Spagat zwischen authentisch lateinamerikanischer Musik und urbayrischer Lebenskultur. Das hat die Mundart-Exoten mittlerweile nicht nur in die kubanische Hitparade gebracht, sondern auch zum Jazz-Festival in
Montreux, zu Jazz an der Donau in Straubing und zum Tollwood Festival in München. Los Dos haben weiters zwei CD mit Luis Frank Arias vom Buena Vista Social Club aufgenommen und wurden 2007 beim CREOLE Weltmusikwettbewerb zur besten Band aus Bayern gewählt. Dieser schwungvoll-unterhaltsame Musikabend wird unterstützt vom Amt für deutsche
Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders, der Gemeinde Schlanders, Südtirol 1 und der Tageszeitung Dolomiten. Kartenvorverkauf im Büro des Tourismusvereins Schlanders-Laas in Schlanders in der Göflanerstr. 27 (Kulturhaus) von Montag bis Freitag jeweils von 9.00-12.30 Uhr und von 14.00-18.00 Uhr sowie an der Abendkasse ab 19.00 Uhr
mehr Infos hier ...
Schlanders. Das Tiroler Kammerorchester InnStrumenti hat sich längst über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Für das große Orchesterkonzert im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders am 4. Mai 2013 hat Dirigent Gerhard Sammer zwei Meisterwerke romantischer Orchestermusik ausgewählt. Zunächst erklingt mit dem 2. Klavierkonzert in c-Moll von Sergei Rachmaninoff ein absoluter Publikumshit voll romantischem Überschwang. Der zweite Konzertteil steht mit der monumentalen 1. Sinfonie von Johannes Brahms ganz im Zeichen des Brahms-Zyklus des Tiroler Kammerorchesters. Interessante Fußnote für das Vinschger Publikum: Im Orchester spielt auch der Schlanderser Bassist Klaus Telfser
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2. Mai 2013, Schlanders
Kulturhaus Karl Schönherr - Theatersaal, 19.30 Uhr Diskussionsteilnehmer: Dr. Karl Tragust, Präsident der Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung Dr. Hansi Pichler, Präsident des SWR Anschließend Umtrunk In guten Händen. In buone mani.
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Menschen
„ ….learnan brauchts it, versteats jo decht nix!“
I
will amol a groaße Familie, dassi olm an haufn Lait um mir ummer hon und it alloan bin.“ Diesen großen Wunsch hatte Filomena Federspiel-Adam, vulgo „Dourl Mena“ schon seit sie sich zurück erinnern kann. Denn eine glückliche Kindheit in Geborgenheit war ihr nicht beschieden. Kurz nachdem sie im Jänner 1926 das Licht der Welt erblickte, erlag ihre Mutter im Alter von erst 25 Jahren einem Gehirntumor. Eine Operation im Meraner Krankenhaus, die ihrem Vater eine Kuh kostete, brachte keine Rettung. So war nun der junge Mann mit Mena und ihrer um zwei Jahre älteren Schwester Kathl alleine. „Mai spatere Schwiegermuatr isch mit dr Muatr selm gleichzeiti in Meraner Spitol gwesn. Dia hot mr nor olz drzeiln kennt, wias mit ihr gongan isch.“ Als Erinnerung hat ihr Vater die schönen schwarzen Zöpfe seiner Frau abgeschnitten. Die zwei Mädchen verbrachten oft Zeit damit, sie zu kämmen und wieder zu zopfen. Die ersten vier Lebensjahre versorgten die „zwoa Nandlen“ den Haushalt und kümmerten sich fürsorglich um Mena und ihre Schwester. „Obr leidr sein beade innerholb fan gleichn Mounat 1930 gstorbm. Nor seimr wiedr mitn Votr alloan gwesn.“ Dieser war als Jagdaufseher viel unterwegs und musste neben der kleinen Landwirtschaft auch jede andere Gelegenheitsarbeit, vor allem Holzarbeiten, annehmen, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Schließlich war er gezwungen, eine Haushälterin einzustellen. „Nor isch die Kelt in Haus inzouchn. Sie hot zwor kochn kennt, obr Verständnis und Liab hotsi fir inz koane aufbrengan kennt.“ Nach dem Schulunterricht, welcher ausschließlich italienisch war, mussten die Kinder zu Hause sofort mit anpacken. Zeit für Hausaufgaben oder Lernen gab es keine. „Sie hot olm gsogg, learnen brauchts it, versteats jo decht nix.“ Mena musste zupacken wie ein Mann und oft für zwei, denn ihre Schwester war durch eine Behinderung am Fuß nicht immer und überall einsetzbar. „Wia hon i oft ondre ba dr Feldorbat beneidat. Do sein oft a Hondvoll Mandr gwesn dia zuapockn hobm kennt und mir hobm lai zu zweit gschuntn.“ Um Heu zu sparen, nahm ihr Vater sie oft mit zum „Laab-Strafn odr Pourscht-Rupfn“, das dann vor allem an die Ziegen und Schafe verfüttert wurde. „Dassi mi nit gschwindlt honn, wennamr
ibr die Knett ohgsoalt hot, hottamr zearsch drhoam va dr Till oiglott.“ Mit zwanzig Jahren verlässt sie das Heimathaus und tritt ihre erste Dienststelle als Magd beim „MoarhofBauern“ in Kortsch an, wo sie ein Jahr lang bleibt. „Af Kortsch bini gearn gwesn. Ma hot hort orbatn gmiaßt obr olm gnua zun Essn kop.“ Danach zog es die Mena in die Schweiz und sie fand in der Metzgerei Kuen in Chur Anstellung und Verdienst. Dort lernte sie auch ihren späteren Mann Hermann Adam aus Glurns kennen, der ebenfalls in dieser Gegend arbeitete. Nach einer kurzen Zeit beschlossen die beiden zu heiraten und kehrten auf Menas Heimathof nach Laatsch zurück. Einigen im Dorf störte es, dass die „Dourl Mena“ einen von auswärts geheiratet hat und „sell an Stadtler a nu“, fügt sie nachahmend hinzu. „Nor homr hold, dassmr inzr Ruah hobm kop in Freita, 1. Juli 1950 um holbe 4 zmorgaz keiratet.“ Bereits ein Jahr darauf kam Tochter Rosmarie zur Welt und es folgten in regelmäßigen Abständen von zwei Jahren weitere zwei Mädchen und drei Buben. Die Geburt ihres Sohnes Lois 1957 kostete ihr fast das Leben. Mit einem Taxi musste sie nach Meran gefahren werden, doch für einen Kaiserschnitt war es bereits zu spät. „Di Dektr hobm di gonz Zeit gsogg es muaß normal gean und i soll it asou schreien, weil ondre Lait a nu do sein. Obr in dein Moment hon i neamat gsechn.“ Gegangen ist es erst, als einer der Ärzte mit seinen Knien das Kind herausgepresst hat. „Er isch hold a mords Klokkr gwesn, ibr vier Kila hotr kop. Seit selm sogi olm mitn, an dein Tog kemmer mitnond Geburtstog feiern.“ Einen harten Schicksalsschlag erlitt die Familie 1963. Der jüngste Sohn Hans war gerade einige Wochen alt, als der Hof ein Raub der Flammen wurde. „Olle Kinder sein ba Verwondte und Nochbrn unterbrocht gwesn, kop honni lai nu in Kloanen.“ Danach begann für Mena und ihren Mann die harte Zeit des Wiederaufbaus. Ganz in der Nähe der Brandruine entstand ein Neubau, den die Familie 1965 beziehen konnte. Ein Nebeneinkommen sicherten sie sich auch durch die Aufnahme von Feriengästen, die im oberen Stock des Hauses den Urlaub verbrachten. Große Stütze in dieser Zeit war auch ihr Vater. „Er hot gsogg ba meinige honi koa Zeit kop und it vrstondn, dassi hat gsollt ba dr Aufgob zui schaugn. Ba di Enkl mochis ondrsch.“ Doch die ge-
Filomena Federspiel-Adam, vulgo „Dourl Mena“, Jg. 1926 aus Laatsch
meinsame Zeit im neuen Zuhause währte nicht lange. Ihr Mann Hermann erkrankte an Magenkrebs und starb 1976 im Alter von erst 48 Jahren. Ab diesem Zeitpunkt war Mena auf sich alleine gestellt und musste den Hof alleine führen. Die großen Kinder waren aus dem Haus und verdienten bereits ihr eigenes Geld, doch der Jüngste hätte die starke Hand des Vaters noch gebraucht. Die kleine Landwirtschaft führte sie noch bis Anfang der 1990er Jahre zusammen mit ihrer Tochter weiter. Als auch diese heiratete, gab sie die Tiere auf und der Stall war leer. Erst als ihr Sohn Lois mit seiner Familie in den oberen Stock des Hauses einzog, kam wieder Leben in den Stall, sehr zur Freude von Mena. „Iatz honi wiedr a bisl stirggn und mithelfn kennt, a wenni schun viermol ba di Hüftn operiert bin gwortn.“ Pferde, Schafe und allerlei Federvieh mussten wieder versorgt werden. Auch die Blumen rund ums Haus und der Garten sind ihre große Leidenschaft. Gerne studiert sie auch die verschiedensten Kräuter- und Kochbücher und keine Folge der Seifenoper „Sturm der Liebe“ am Nachmittag wird versäumt. Die größte Freude hat sie aber, wenn ihre sechs Kinder, 13 Enkel und mittlerweile 10 Urenkel zu Besuch kommen und es richtig „rund geaht“. Andreas Paulmichl
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Gesellschaft
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Partschins
Naturns. Zahlen und Fakten
Braucht die Heimat Pflege?
Das Weiße Kreuz Naturns kann mittlerweile auf eine über 30 jähre Tätigkeit zurückblicken. Sektionsleiter Franz Volgger konnte neben den zahlreichen Ehrengästen einen Großteil der 101 freiwilligen Helfer begrüßen, welche neben den acht hauptamtlichen Mitarbeitern und zwei Zivildienern immerhin über 70% des Dienstes ehrenamtlich abdecken. Beim Rückblick konnte die Statistik über das Jahr 2012 präsentiert werden. So wurden 4.528 Patienten bei insgesamt 4.048 Transporten gefahren, sodass mit vier Fahrzeugen (plus zwei
v.l.: Franz Volgger,Walter Stieger, Stefan Klammsteiner, Franz Mair, Barbara Siri
Fahrzeuge Zivilschutz) insgesamt 196.145 km zurückgelegt wurden. Somit haben die Einsätze und gefahrenen Patienten gegenüber dem Vorjahr um zirka 7% zugenommen. Gemäß den aktuellen Zahlen wurden insgesamt 4.567 Stunden für Fort- und Weiterbildung investiert, die 15 Mitglieder der Jugendgruppe wurden von neun Erwachsenen betreut. Am Ende der Versammlung wurden langjährige Mitarbeiter geehrt: Kassian Nischler (10 Jahre), Stefan Klammsteiner (15 Jahre), Franz Mair und Walter Stieger (25 Jahre). (klab)
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Heimatpflege als Herzensangelegenheit, der Vorstand des Heimatpflegevereines von Partschins v.l.: Christel Strasinsky, Christian Oberperfler, Obfrau Hanni Laimer, Erich Erlacher und Herbert Schönweger
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eimat, sagt Herbert Schönweger, sei ein Gefühl, „welches ich mir nicht zur Sau machen lasse.“ Deshalb sei er Heimatpfleger. Seit 1972. Verbindendes Element im Vorstand des Heimatpflegevereines Partschins ist Leidenschaft. Heimatpflege sei eine Herzensangelegenheit, sagte die Obfrau Hanni Laimer Schönweger bei der Vorstellung der Tätigkeiten kürzlich in der öffentlichen Bibliothek in Rabland. Früher sei man oft lau-
ter aufgetreten, etwas stiller sei es geworden, sagte Laimer. Ob das vielleicht damit zu tun habe, dass die Sensibilität für die Heimat, für Baukultur mehr vorhanden sei? Tatsächlich werden die Heimatpfleger in Partschins ernst genommen. Partschins sei noch immer ein besonderes Dorf, das seinen Charakter - im Gegensatz zu anderen umliegenden Dörfern wie Dorf Tirol oder Schenna - bewahren konnte. Mit sauberen Spuren das
Erbe weitergeben, brachte Christian Oberperfler das Tun der Heimatpfelger auf den Punkt. BM Albert Gögele betonte, dass man in der Gemeindeverwaltung verstanden habe, dass es Regelungen vor allem im Baubereich brauche. Der Ensembleschutz, der derzeit ausgearbeitet werde, sei eine wichtige Leitlinie. Die Heimatpfleger sind in Partschins demnach in der Mitte der Gesellschaft angekommen. (eb)
Heimatbühne St. Valentin
Frauen dominieren Männerwirtschaft Das Publikum war amüsiert.Mit dem Stück „Männerwirtschaft“ von Armin Vollenweider hatten die Akteure der Heimatbühne St. Valentin eine Komödie gewählt, die zwischenmenschliche Beziehungen, kleine Gehässigkeiten zwischen Nachbarn und Geschlechtern in vielerlei Facetten und in überspitzer Form aufzeigte. Der Inhalt dreht sich um den von seiner Frau verlassenen Kronenwirt Sepp (Karl Propst), der mit der Führung des Restaurants überfordert ist, um den Metzger Karl (Markus Blaas) und den Bäcker Roland (Urban Hellrigl), die gerne zechen. Deren Frauen Senta (Rita Punter) und Rosa (Doris Piiffrader) ärgern sich über den feucht-fröhlichen Lebenswandel und die Unsportlichkeit ihrer Ehemänner. Zwei sportlichen Damen, die Kellnerin Birgit (Sybille Heinisch) und
v.l. Karl Probst mit Urban Hellrigl und Markus Blaas (als Zecher); Dagmar Hellrigl und Sybille Hellrigl (als Walking-Damen)
die Köchin (Dagmar Hellrigl), die der Kronenwirt einstellt, bringen Schwung in den Alltagstrott, werben für gesunde Kost und laden den Bäcker und den Metzger zum Walken ein. Deren Angetraute sind zuerst erfreut, doch bald entfacht die Eifersucht. Für kleine Überraschungsmomente sorgen der übereifrige Polizist Erwin Ott-
wein (Arno Hohenegger), der dem illegalen Glücksspiel auf der Spur ist, und die Inspektorin vom Gesundheitsamt, Frieda Felber (Hedwig Probst), die ihre Mühe hat, auf die penibelen Hygienevorschriften zu achten. Regie führten Cilli Blaas und Hedwig Probst. (mds) Nächste Aufführung: siehe Theaterwind
Gesellschaft
Schlanders
Schüler inszenieren Nibelungen K
ompliment. Das sei vorausgeschickt. Frisch und leichtfüßig kommen die Nibelungen daher, dass es pure Freude bereitet, zuzusehen. Denn die 18 Jugendlichen der Theaterwerkstatt des Gymnasiums Schlanders inszenieren ihre eigenen Nibelungen, ohne die Geschichte der Helden von Richard Wagner zu verfälschen. „Siegfrieds Blut“ ist am 10. April zweimal in Schlanders auf die Bühne gebracht worden. Geprobt hat man bereits seit Oktober, hat am Stück gefeilt und neue Ideen einfließen lassen, „trotz dichten Stundenplans und 5-Tage-Woche“, schickte Christof Anstein, zusammen mit Helga Karner und Maria Willeit der Spielleiter, voraus. Zwei sind stets Begleiter, wenn die jungen Darsteller das Drama um Siegfried, Gunther,
Vom Theaterfestival in Murnau in Bayern auf die Bühne in Schlanders: die Jugendlichen der Theaterwerkstatt des Gymnasiums Schlanders
Krimhild, Brunhild, Hagen und Giselher vor den Zuschauern ausbreiten: der Humor und die Kreativität. Damit hat man die Nibelungensage in die heutige Zeit übersetzt und modern erzählt. Die germanischen Helden tragen Eishockey-Schutzausrüstungen und Eishockeyschläger als Schwerter. Radio Burgund
unterbricht für eine aktuelle Meldung: Die Burgunder haben die Schlacht gegen die Sachsen gewonnen. Gunther sucht Hilfe bei der Psychologin, weil seine Brunhild ihn so gar nicht lieben will. Dargestellt wird das deutsche Heldendrama mit Tanz, Musik, Puppenspiel. Texte von Richard
Wagner und von Friedrich Hebbel wechseln sich ab. Und wenn die Theaterwerkstatt in ihrer Einladung die Frage stellt: Die Nibelungen – geliebt und gehasst, von Literaten hoch gelobt und von Schülern verteufelt! Verstaubt oder zeitlos? Dann lautet die Antwort: Zeitlos und schwungvoll inszeniert. (ap)
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Naturns/Vinschgau
Göflan und Nördersberg.
„Die Politik der SVP ist immer sexy, aber...“
Alt und Jung feiern gemeinsam: Die Seniorenvereinigung Göflan und Nördersberg gibt es nun bereits seit 20 Jahren. Die Senioren erschienen im November zahlreich, um gemeinsam mit vielen Ehrengästen dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Damit nicht genug gefeiert, weiter ging’s im Dezember mit einer besinnlichen Weihnachtsfeier, an der die KindergartenKinder von Göflan maßgeblich beteiligt waren. Im Jänner wurde wieder das Preiskarten ausgetragen, diesmal spielten auch viele Kortscher Senioren mit, sonst wären wohl zu wenig Spieler zusammengekommen. Als Gewinner gingen
Die Göflaner Firmlinge mit den Tischmüttern und Senioren
die jüngste Spielerin und der älteste Spieler hervor, nämlich Aloisia Weithaler und Engelbert Staffler. Im März feierten die Senioren mit den 15 Firmlingen: Die Firmlinge sangen und musizierten und tanzten sogar für die Dorfältesten. Abschließend wurde der Kreuzweg gemeinsam gebetet. (bmp)
Laas. Am Dienstag, den
30. April 2013, macht das Verbrauchermobil in Laas Station. Von 9.30 bis 11.30 Uhr werden in der Schneidergasse neben anderem auch spezielle Themen (Sonnencremes im Vergleich, Sonnenbrillen auf UV-Durchlässigkeit überprüfen, Handystrahlen messen...) behandelt.
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Z
eno Christanell aus Naturns ist der Kandidat für das Burggrafenamt und den Vinschgau bei den Basiswahlen der „Jungen Generation“ vom 12. April bis 02. Mai. Die beiden dort bestgewählten Bewerber erhalten einen Fixplatz auf der SVP Liste bei den Landtaswahlen im Herbst. Und bei nur drei Konkurrenten hat Christanell gute Chancen gewählt zu werden. Der Wind hat den potentiellen Landtagskandidaten zu seinen Ambitionen befragt. Vinschgerwind: Herr Christanell, was bewegt einen jungen SVP-Politiker, wissend um die innerparteilichen Querelen und Skandale der jüngeren Vergangenheit, seinen noch unbescholtenen Namen in das oft so schmutzige Geschäft Landespolitik zu werfen? Zeno Christanell: Gerade weil der Ruf der Politiker und der Politik im Allgemeinen nicht sehr gut ist, müssen jetzt neue Gesichter und unbescholtene Namen her. Die Leute fordern Aufklärung über diese politischen Entwicklungen und ich glaube, dass die bisherigen Politiker diese Transparenz nicht schaffen können. Viele Leute die ich auf der Straße treffe sagen, sie sind mit der Grundausrichtung der SVP einverstanden, aber gewisse Gesichter können sie nicht mehr sehen und gewisse Dinge nicht mehr mittragen. Die Politik der kleinen Kämmerchen ist nicht mehr zeitgemäß. Ich bin überzeugt, dass der Landtag in der nächsten Legislatur viel mehr Kompetenzen beanspruchen wird und die Dominanz der Landesregierung in dieser Form nicht mehr existieren wird. Zudem braucht die JG einen Vertreter im Landtag, denn bis vor kurzen war der jüngste SVP Mandatar 50 Jahre alt. Die Wirtschaftskrise wirkt sich auch auf Südtirol aus. Welche Maßnahmen würden Sie setzen, um vor allem den jungen Menschen im Land eine Per-
spektive zu geben? Kurzfristige Maßnahmen könnten sein, im Bereich der prekären Arbeitsverhältnisse bessere Situationen zu schaffen. Hier muss man neue Modelle entwickeln, denn ansonsten verzögert sich die Lebensplanung immer weiter nach hinten. Wo das Land wesentliche Möglichkeiten hat, ist z.B. beim Bürokratieabbau. Als langfristige Maßnahme ist die Bildung zu sehen. Es geht aber nicht darum, dass es nur mehr Akademiker gibt, sonder auch qualifizierte Arbeiter. Wer ist ohne Arbeit? Wenn man sich die Statistik genauer ansieht, was die jungen Leute angeht, sind das die Bildungsabbrecher und solche die gewissen gesellschaftliche Hürden nicht geschafft haben. Hier gilt zu überlegen, wie junge Menschen noch besser unterstützt werden können. Wir leben in einer Zeit wo alles ein bisschen schwieriger wird und es muss einem als jungen Menschen bewusst sein, dass ich Kompetenzen mitbringen muss. Sieht und hört man sich auf der Straße um, scheinen Südtirols volkstumpolitische und konservative Parteien bei vielen Jugendlichen gut anzukommen. Spricht die Politik der SVP die Jugend im Land nicht mehr an? Ein Privileg der Jugend ist, und
das ist auch richtig und wichtig, dass sie die Dinge immer ein wenig radikaler sieht als die Erwachsenenwelt. Man sucht ja auch ein bisschen die Reibung
und nimmt so Positionen ein die entweder in bisschen links oder rechts der Mitte sind. Bestimmte Parteien versuchen dann dieses Wasser auf ihre Mühlen zu leiten. Es ist natürlich sehr schneidig wie die Opposition auftritt und sagt, dies und das wäre zu tun, die Umsetzung aber schuldig bleibt. Die SVP muss versuchen junge Menschen direkt anzusprechen in Form von Aufklärung und vermitteln, dass das, was die Volkspartei verfolgt ein gutes Zukunftsmodell ist und das einzig umsetzbare ist. Die Politik der SVP ist für junge Leute vielleicht nicht immer sexy, aber sie liefert dafür, während andere immer nur versprechen. Nimmt man die Pressearbeit als Maßstab, dann gibt es in der JG sehr aktive Bezirke wie das Burggrafenamt oder das Pustertal. Vom Vinschgau hört man relativ wenig. Hat die JG im Tal keine Themen? Die junge Generation im Vinschgau arbeitet sehr gut und hat viele Dinge erreicht, als Paradebeispiel die Einführung des Nightliners. Jüngstes Beispiel ist das Thema Energiepolitik – und hier hat die JG ein ganz klares Profil. Es muss Transparenz her, die Spielregeln müssen eingehalten werden und es muss gesagt werden, wer bei der Stromgeschichte profitiert. Natürlich kann ich sagen, das Geld was die SEL einnimmt fließt in den Landeshaushalt und der Landeshaushalt fördert die Gemeinde. Aber dieses Prozedere ist zu lang und nicht nachvollziehbar, diese Wege müssen kürzer und transparenter werden, das würde in der Wahrnehmung viel bringen. Genau dafür haben die Vinschger immer gekämpft. Jetzt ist die Stunde gekommen, in der man diesen Pionieren und Vorreitern sagen muss, ihr habt eigentlich in vielen Punkten Recht gehabt. Auch deshalb braucht es im Landtag einer Erneuerung. Interview: Martin Platzgummer
Gesellschaft
Schluderns/Laas
Der „gute“ Ton in der Pflege S
„Ich bin erfüllt von Anerkennung und eigener Freude über dieses wegweisende und erfolgreiche Bildungsprojekt.“ Sandra Wiesner Mantz
eit drei Jahren beschäftigt sich der Konsortialbetrieb der Alten- und Pflegeheime von Laas und Schluderns intensiv damit, die Sprache als wichtigen Baustein in Pflegeberufen einzusetzen. Alle MitarbeiterInnen nahmen an einer Grundschulung über die Kraft der Sprache in der Pflege teil. Achtzehn MitarbeiterInnen sogar an einer vertiefenden Ausbildung. Diese befähigt sie nun, als SprachbegleiterInnen das Erlernte im beruflichen Alltag einzubringen. Heuer wurde mit einer Fachtagung unter dem Motto „Im Labyrinth der Sprache“ dieser „gute Ton in der Pflege“ erneut aufgenommen und das Netz weiter gespannt. Dafür spricht die Teilnahme von SchülerInnen der Fachoberschule für Soziales in Mals, fünfzehn angehenden SozialbetreuerInnen der KVW-
Ausbildung im Vinschgau, MitarbeiterInnen von Altersheimen aus nah und fern, MitarbeiterInnen der Caritas-Hospizbewegung Vinschgau, Freiwilligen der beiden Altenheime sowie einer Sozialassistentin des Krankenhauses von Schlanders. Ein Fachreferat der Sprach-Kulturtrainerin Sandra Wiesner-Mantz stimmte die TeilnehmerInnen darauf ein, wie „unterschiedlich“ gleiche Worte bei verschiedenen Personen wirken. Interaktiv ging es bei verschiedenen Workshops weiter, bei denen Erfahrungsberichte und Projektvorstellungen mit szenischen Darstellungen und selbstverfassten Texten über die gewonnenen Sprachkompetenzen im Vordergrund standen. Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei den typischen arbeitsbezogenen Negativ- und Positiv-Formulierungen gewidmet. Humorvoll und
unverblümt interpretierte Claudia Patscheider mit ihrem Solo Theater als Tagungsausklang, wie sie ihre ganz persönlichen Alltags-Sprach-Erfahrungen meistert. Damit der „gute Ton“ über die hauptberufliche Ebene hinaus wirken kann, wurde eine Abendeinheit zum Thema Sprache als „AngehörigenStammtisch“ durchgeführt. Die Direktorin Sibille Tschenett, als Initiatorin dieser intensiven Auseinandersetzung mit Sprache in der Pflege, zeigte sich begeistert davon, wie sich die Auseinandersetzung mit dem Thema entwickelt und im Arbeitsalltag Eingang findet. Für sie ist die Sprache ein Schlüssel für Gesundheit, Lebenskraft und Freude am eigenen Beruf. Und das kommt dem Pflegepersonal, den Angehörigen und nicht zuletzt den Heimbewohnern zu Gute. (lu)
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Gesellschaft
Vetzan
Schlanders
Einblicke
Tango argentino con pasiòn
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ie Rose, die edle Schönheit derselben, stand zum Auftakt der Saison am 7. April in der Gärtnerei Schöpf im Mittelpunkt. Königin der Blumen wird die Rose noch genannt und unvergleichlich sind die Pracht und die Vielfalt, in der sie auftritt. Geprüfte Siegersorten als Erlebnis der Sinne in verschiedensten Variationen erwarteten die Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Tür. Dazu gesellten sich Kräuter, Obstbäume, Gartenpflanzen, Gewürze, Balkonpflanzen: Das Angebot war ein reiches und die Einblicke, die gewährt wurden, vielfältigste. Und
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oilà und der Sparkassensaal des Kulturhauses Karl Schönherr in Schlanders ward eine Kneipe. Irgendwo in Argentinien. Schummriges Licht, lauschige Tischgruppen, ein Glas Rotwein: Die Zuschauer selbst boten die Kulisse für das humoristische Tango-TanzTheater der Gruppe „Chèz Tango“. „Chèz Tango“, das sind eigentlich die drei argentinischen Musiker, einmal Luciano Jung-
mann mit seinem Bandoneon, zum Zweiten Alejandero Sancho an der Gitarre und - als Dritter im Bunde - der junge Amadeo Espina an der Violine. Sie geben den Rhythmus vor, tischen die Geschichten auf, die Lorena und Daniele Ferro auf der Bühne im Tango wiedergeben. Leidenschaft und Humor sind immer dabei: ob beim Kellner mit der Maus im Schlepptau, dem Paar, das sich
im Restaurant in die Haare – im sprichwörtlichen Sinne – kriegt oder dem Kellner, der sich in den Gast verliebt .... und auch als die Musiker ganz unerwartet in einen Streik treten. Der währt natürlich nicht lange, denn die Rolle der Musiker ist keine begleitende, vielmehr eine tonangebende und war deshalb nicht zuletzt Unterhaltung einfach zum Zuhören, Unterhaltung zum Genießen. (ap)
Schlanders
Visionen in der Schlandersburg D
auch an Ideen mangelt es Benedikta und Hanspeter Schöpf nicht. Heuer war es ein Quiz über die sieben Pflanzen der Bibel, das es zu lösen galt und den Besucherinnen und Besuchern, auch den kleinen, Gewinnchancen einräumte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen den ganzen Tag über mit Rat und Tat zur Seite. (ap) 20 Der Vinschger Wind 8-13
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er Abschluss von Moderator Erich Daniel war ein eleganter: „Eine Zusammenfassung des Abends wäre eine Beleidigung für die Referenten.“ Groß war nämlich die Fülle der Impulse, die nach Veränderung rufen, die Palette an Denkanstößen, die am 9. April in der Bibliothek Schlandersburg präsentiert wurden. Raimund Rechenmacher hatte zum Thema „Visionen für unser Land“ gleich drei Persönlichkeiten an einen Tisch geholt: Eva Prantl, Vorsitzende der Umweltschutzgruppe Vinschgau, Erich Kofler Fuchsberg, Künstler und Josef Stricker, geistlicher Assistent im KVW. Und es wurde diskutiert hinter den Mauern der Schlandersburg, vor allem philosophiert und wenig konkreti-
siert. Das von Eva Prantl (u. in der Mitte) zur Diskussion gestellte bedingungslose Grundeinkommen, das zwischen 400 und 1.000 Euro für jeden, unabhängig von Vermögen oder Einkommen vorsieht, sorgte für die meisten Fragen im erlesenen Publikum: Wie kann das finanziert werden? Bestünde damit nicht die Gefahr, dass viele auf der faulen Haut liegen und niedere Arbeiten gar nicht mehr verrichtet würden? Erich Kofler Fuchsbergers (u.l.) Gedankenspiele umkreisten
männliche Gesellschaftsmodelle, die sich gegeneinander auflehnen und gipfelten in der Feststellung: Das Schiff hat ein Ziel, wir haben keines. Was im Begriff ist passè zu werden (das geozentrische Weltbild), wird aggressiv. Und Josef Stricker erntete zustimmendes Kopfnicken, als er feststellte: Wir haben eine pluralistische Gesellschaft und können demnach gar nicht in eine Richtung diskutieren. Nur eines müssten die Südtiroler: zufriedener werden und besinnlicher denken. (ap)
Gesellschaft
Alpenrosen
Mut, Glück und Juwelen im Kopf D
ie frischen Alpenrosen sind da, aufs Neue mit reichlich Alpenrosen-Rosa. Es handelt sich um die Jahresschrift für Frauenkultur 2013, die, gemäß ihrem Konzept, wieder 10 Frauen aus Südtirol porträtiert, mittels Gesprächen und Fotografie. Zwei Essays sind unter die Interviews gemischt, der eine, von Daniela Unterholzner, handelt davon, wie Kultur die Gesellschaften formt, der andere, von Nadja Thoma, analysiert den gängigen Blick auf muslimische Frauen, der freilich, wie Thoma aufzeigt, mehr über westliche Gesellschaften aussagt als über muslimische. In der Kopftuchkontroverse nimmt sie die jeweiligen Frauenbilder, die religiösen Regeln, die Deutung von Emanzipation in den Blick. Thoma ist Vinschgerin, Mitarbeiterin
beim „Wind“, arbeitet an der Uni Wien, wo sie ihre OrientStudien zu Forschungen über islamische Jugendkultur, über Migration und Mehrsprachigkeit ausbaut. Die 10 erfolgreichen Südtiroler Frauen skizzieren ihr Lebenskonzept und ihren Werdegang, wir erfahren allerhand über ihre Arbeit als Künstlerinnen, Intendantin, Kuratorin, Editorin (von Evi Romen über Inga Hosp zu Lisa Mazza), über Talente, über Leidenschaften und Einschränkungen. Man spricht kultiviert und achtsam miteinander, der Leser freilich stößt auch auf so abgearbeitete Fragen wie „Würden Sie sich als Feministin bezeichnen?“ oder „Kann Kunst Leben verändern?“ Die jungen Frauen arbeiten vorwiegend im Ausland, wo ihre Entwicklung angestoßen wurde und wo sie
vielgestaltigen Impulsen nachgehen. Sie schöpfen aus den Anregungen der Fremde und der Lust, sich verwirklichen zu können. Neben Optimismus und Power ist doch auch die Anstrengung des Berufes zu spüren, von nichts komme ja nichts. Zu spüren ist außerdem der innere Zwiespalt in Bezug auf eine gesicherte bürgerliche Position: Der Wunsch nach einer Familie etwa oder die Auseinandersetzung mit der Notwendigkeit, auch als Künstlerin sich „auf den Markt begeben“ zu müssen. Das Heft ist wiederum redi-
giert von Susanne Barta und kräftig unterstützt, ideell und materiell, von Landesrätin Sabina Kasslatter Mur. Claudia Theiner
Gesellschaft
pr-info Tiroler Vieh Marketing
Transparent und seriös
Bienenzentrum Fürstenburg
Sehr geehrte Rinderzüchterinnen und Züchter: Die Tiroler Vieh Marketing ist die direkte Vermarktungssturktur der Tiorler Rinderzüchter. Von Bauer zu Bauer oder Händler, direkt, transparent, ohne Zwischenhandel. Sie gehört zu 95% dem Tiroler Rinderzuchtverband und zu 5% der Landwirtschaftskammer. Aus diesem Grund ist unsere Organisation nicht gewinnorientiert. Unsere beiden Verkaufsstandorte Rotholz und Imst bieten beste Voraussetzungen für den Ankauf von Zuchtrindern. Hochwertig, leistungsstark, neueste Genetik wird garantiert. Auf den Versteigerungen w e r d e n Zuchtkälber, trächtige Kalbin oder Kuh in Milch angeboten, in den Rassen Fleckvieh, Braunvieh, Grauvieh. Aber auch Kälber zur Mast - NutzSchlachtrinder können über die Tiroler Vieh Marketing angekauft werden. Transparenz, Seriosität, fachliche Kompetenz, Erfahrung, komplette Verkaufsabwicklung ins In und Ausland sind unsere Stärken. Jährlich vermarktet die Tiroler Vieh Marketing 15.000 ZuchtNutz-Schlachtrinder. Die Tiroler Vieh Marketing bietet in Südtirol kostenlose Mitfahrgelegenheit zu den Versteigerungen. Telefonkontakt Innsbruck Büro 0043/059/2921854; Schuster Bernd IT 328/8195348 berndschuster@lk-tirol.at
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Fürstenburg/Burgeis
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Das Bienenzentrum Fürstenburg ist eine Idee, die seit einem Jahr an der Fachschule Fürstenburg drei Bereiche (Säulen) mit Leben füllt:
links: Martin Ennemoser verarbeitet Rohpropolis; interessierte Teilnehmer
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m 19. März 2013 fanden sich in der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg 40 Teilnehmer/innen ein, um durch den Wanderlehrer und Imkermeister Martin Ennemoser (Imkerschule Imst) Kenntnis davon zu bekommen, wie Rohpropolis verarbeitet und vielseitig eingesetzt werden kann. In interessanter und zugleich praktischer Weise begeisterte der Referent die Teilnehmer für die gesundheits-
vorsorgende und auch heilende Wirkung des Bienenproduktes Propolis. Dieser Kurs ist ein Teil eines Interegg IV Kleinprojektes, das in der Fachschule Fürstenburg heuer durchgeführt wird. Dieser und die bereits abgehaltenen Kurse: Kosmetik- und Kerzenkurs, Seminar zur Apitherapie und die Ausbildung von Multiplikatoren zur Imkerei sind Bestandteile, um das Bienenzentrum Fürstenburg aufzubauen.
1. Säule: Bienenkunde an der Fachschule für Schülerinnen und Schüler 2. Säule: Vernetzung von Imkereivereinen 3- Säule: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Partnern im Räthischen Dreieck Ziel der Idee des Bienenzentrums Fürstenburg ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Themenbereiche: Biene – Natur – Landwirtschaft und deren Zusammenhänge. Die Verantwortlichen und Ansprechpartner in der Schule sind Valentin Habicher und Othmar Telfser.
Naturns
Gemeindeleitstelle ist eingerichtet
E
ntsprechend dem Landesgesetz Nr. 15 vom 18. Dezember 2002 ist jede Gemeinde verpflichtet, einen Gemeindezivilschutzplan zu erstellen. Die Gemeinde Naturns ist dieser Verpflichtung nachgekommen und hat ein Büro mit der Ausarbeitung des Planes beauftragt. Der Plan soll dabei hilfreich sein, eventuelle Großschadensereignisse innerhalb des Gemeindegebietes zu bewältigen indem in den Unterlagen Ressourcen, historische Ereignisse, Gefahrenpotentiale und verschiedene Karten gesammelt werden, sodass Einsätze in kritischen Gefahrensituationen bestmöglich koordiniert werden können. Im Gesetz ist außerdem vorgesehen, dass eine Gemeindeleitstelle eingerichtet wird, um den Bürgermeister in der Vorhersage, in der Vorbeugung und in der Durchführung der im Katastrophenfall zu
ergreifenden Maßnahmen zu unterstützen. Für die Sicherheit der Bevölkerung ist der Bürgermeister verantwortlich, welcher der Gemeindeleitstelle auch vorsteht. In der Gemeinde Naturns wurde die Leitstelle eingerichtet und besteht neben den Vertretern der Gemeinde auch aus Verantwortlichen der Forstbehörde, des Weißen Kreuzes und der Feuerwehren. Der Sitz der Gemeindeleitstelle ist das Naturnser Zivilschutzzentrum, wo bereits das Weiße Kreuz und die Feuerwehr untergebracht sind. Bei einer theoretischen Einschulung wurde ein Murenabgang simuliert und
die Mitglieder der Gemeindeleitstelle in ihre Aufgaben eingewiesen. Bei einer praktischen Übung werden schließlich die verschiedenen Mitglieder der Hilfsorganisationen involviert werden und ein Szenario soll durchgespielt werden. Bei einer übergemeindlichen Katastrophe werden zusätzlich die Bezirksleitstellen oder schlussendlich die Landesleitstelle einberufen. Der Plan ist auf jeden Fall nur ein Hilfsmittel; bei einer ernsthaften Katastrophe wird sich dann zeigen, ob die Ressourcen auch tatsächlich verfügbar sind und sich alle daran halten werden. (klab)
Gesellschaft
Trafoi
Leben und Überleben im Hochgebirge Ilona Ortler und Wolfgang Platter
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rgänzend zur Dauerausstellung“ Leben an der Grenze“ fanden in naturatrafoi kürzlich interessante Bildervorträge zur Anpassungsfähigkeit von Tier und Pflanze ans Hochgebirge statt. Referent
war der Direktor des Nationalparks Stilfserjoch, Wolfgang Platter, welcher Überlebenstaktiken und Strategien von Fauna und Flora beleuchtete. Um in hochalpinen Gegenden mit endlos langen schneereichen
Wintern, Kälte, Trockenheit und starker UV Strahlung Leben zu ermöglich, hat Mutter Natur sich so einige Tricks beiseitegelegt. So zieht sich z.B. das Alpenschneehuhn ein Winterkleid über und lässt sich einschneien, um den Schnee als Isolationsschicht - einem Iglu gleich – zu nutzen, während befiederte Füße das Einsinken im Schnee verhindern. Das Hermelin hingegen, welches seinerseits die Fellfarbe wechselt, hat eine Tragzeit von 9-10 Monaten, um den Wurf vom Frühjahr in den kurzen Sommermonaten aufziehen zu können. Pflanzen dagegen wachsen nahe wärmespeichernden
Steinen, während Blumen in höheren Lagen in verschwenderischer Form und mit auffallenden Farben blühen, um die wenigen Insekten anzulocken, welche ihrerseits durch Bestäubung für den Fortbestand der Spezies sorgen. Für den 14. Mai ist bereits eine neue Ausstellung zum Thema Bienen geplant, erklärt Parkhausleiterin Ilona Ortler. Der Besucher darf nächstens also darauf gespannt sein, in die facettenreiche Welt des wichtigen Bestäubers und Tänzers mit seinem ausgeklügelten sozialen Gefüge voller architektonischer Meisterleistungen vordringen zu können. (re)
Latsch
...die Göttin in dir...
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enn damals noch die Frauen für ihre Rechte kämpfen mussten, kann die Frau von heute sich am internationalen Frauentag mit den angenehmen Dingen des Lebens beschäftigen. Aus diesem Grund hat das Team der Bibliothek Latsch am 8. März, also pünktlich zum Tag der Frau, einen Abend nur für Frauen organisiert. Anita Gruber und Verena Schwienbacher vom Salon U-Joy in Latsch ha-
ben die Teilnehmerinnen mit Schminktipps und Neuheiten zum Thema Haare und Pflege inspiriert. Vom Kauf des Makeups, bis hin zum richtigen Haarschnitt, wurde von den beiden alles zum Thema Styling und Pflege erklärt. Nicht nur der Trend ist wichtig, es muss für jeden individuell entschieden werden, welcher Haarschnitt auf Grund der Struktur oder der Form des Gesichtes passt. Dies gilt natürlich für das gesamte
Tag der Frau in der öffentlichen Bibliothek Latsch
Styling, typgerecht. Fragen der Anwesenden wurden spontan beantwortet. Besonders wurde noch auf die Ausstrahlung und das Wohlgefühl hingewiesen, welches man hat, wenn man gut aussieht. „Man soll auf sich achten, und sich auch mal etwas gönnen“, sagt Anita Gruber. Bei
einem Gläschen Prosecco und einem kleinen Buffet hat sich die Frauenrunde noch über allerlei Schönheitspflege ausgetauscht. Das Bibliotheksteam bedankt sich für den gelungenen Abend bei allen Teilnehmern und vor allem beim Beautyteam Anita und Verena. (sil)
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Kultur
Katzen und Igel Bergerhöfe sind oft kleine Tierparadiese. Hast du eine Katze, frage ich die Inge und sie antwortet ganz begeistert: Eine? ... Viele Katzen! Aus der ganzen Nachbarschaft kommen sie zu uns und werden gefüttert, auch wenn niemand auf dem Hof ist. In einer Schüssel im Garten wird Trockenfutter und anderes bereitgestellt. Und so können sich die Katzen bedienen. Manchmal kommt auch ein Igel, der gemeinsam mit der Katze aus dem Napf frisst, ganz friedlich! Damit sind wir beim neuen Papst Franziskus und beim Heiligen Franz von Assisi, dem großen Tierliebhaber. Die überraschende Namenwahl kann als Programm gesehen werden. Für unser Verhältnis zu den Tieren und Lebewesen der Schöpfung ganz allgemein ... wird damit ein neues Kapitel der Kirche aufgeschlagen? Die „Franziskaner“ und die mit ihnen geistig verwandten Kapuziner werden darauf pochen, dass sie die Achtung vor dem Bruder Mond, der Schwester Sonne, vor dem Bruder Wind und der Schwester Wasser schon immer gepflegt hätten, zumal das im berühmten Sonnengesang des Heiligen Franz ausdrücklich betont wird. Nachzulesen in der Kapuzienerkirche von Schlanders auf einer Schautafel. Zu beachten die linguistische Besonderheit: Die nach deutscher Grammatik „weibliche“ Sonne ist im Italienischen männlich und heißt „frate sole“ und der Mond wird zur „sora luna“, also zur Schwe24 Der Vinschger Wind 8-13
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ster Sonne; das sächliche Wasser wird „sor aqua“, dargestellt in einem welligen Marmorbrunnen von Walter Kuenz. Und dass der heilige Franz verschiedenste Tiere zu Freunden hatte, das ist ergreifend. Einige Historiker sehen das freilich etwas anders und sagen vom hl. Franz, er wäre ein menschenscheuer Misanthrop gewesen. Nun, der neue Papst ist dies sicherlich nicht, sein Programm kann sich nahtlos mit dem Heiligen aus Assisi verbinden. Die Sorge um die Armen, die Wehrlosen, die Schwachen, das sind tatsächlich neue Akzente, besonders glaubwürdig von einem Papst, der Jesuit ist. Hier gibt es natürlich gleich Widerspruch, zumal die Jesuiten vielfach gefürchtet, ja fast gehasst wurden. Und das nicht nur von Außenstehenden! Innige Gegner haben die Jesuiten auch innerhalb der Ordens- und weltlichen Geistlichkeit. Diese früher recht heftige Gegnerschaft hängt unter anderem mit der „rücksichtslosen“ Intelligenz dieser soldatischen Ordensleute zusammen, mit ihrem großen Einfluss auf Politik, Wissenschaft und Kunst, mit ihrer Missachtung eines schlichten Lebens und Glaubens, auch der Keuschheit ... die Vorwürfe nehmen kein Ende. Sie sind die Vorkämpfer gegen die Mächte des Bösen, also gegen Satan. „Wer mit dem Teufel kämpft, muss die Seiten schnell wechseln können“, so wird die unheimliche Wendigkeit der
Jesuiten in einem Artikel der „Frankfurter Allgemeinen“ angedeutet. Nicht ohne Verwunderung für das Programm dieses Papstes. Aber warum ist unser päpstlicher Jesuit besonders glaubhaft in Bezug auf die Armen und Verfolgten? Das hängt - unter anderem - mit einem politischen Experiment zusammen, das bereits im 17. und 18. Jahrhunder immer wieder für Ärger sorgte. Weil die weltgewandten Patres in Paraguay große Musterhöfe errichtet hatten, die so genannten Reduktionen. In diesen christlichen Kommunen wurden die meist rechtlosen Indios erstmals menschlich behandelt und sogar unterrichtet und ausgebildet. Das hat all jene geärgert, die nur den schnellen Profit anstrebten. Diese „reductiones“, Zufluchtstätten für die Schwächsten, waren sogar wirtschaftlich erfolgreich. Damit wurde auch bewiesen, dass auf Sklaverei durchaus verzichtet werden konnte. Einheimische, völlig rechtlose und ungebildeten Ureinwohner und die verschiedenen Mischlinge wurden hier beschäftigt und vor den Übergriffen der weißen Kolonisten geschützt. Das hat die herrschenden Klassen empört und so wurde sogar von verschiedenen Staaten Druck auf den schwachen Vatikanstaat und den Papst ausgeübt, sodass der Jesuitenorden vorübergehend sogar aufgelöst werden musste. Gegründet wurde der Orden 1534 von Ignatius von Loyola; im Jahre 1773 musste er auf Druck der Kolonial-
Kultur
Tiere auf dem Kanzeldach der barocken Pfarrkirche von Schlanders, Symbole der vier Evangelisten. Durch den Papstnamen Franziskus wird ein neues Kapitel der Verkündigung eingeleitet, die Achtung vor der Schöpfung. Fotos Gianni Bodini
mächte aufgelöst werden und wurde erst 1814 wieder zugelassen. Aber auch das Verhältnis der Kirche zu den Tieren war nicht immer harmonisch, zumal die meisten „Viecher“ ursprünglich aus der christlichen Botschaft verbannt wurden; weil die Heiden „heilige“ Tiere und allerhand kuriose Mischwesen verehrten. Schon im Alten Testament wird vom Kampf gegen die Verehrung des goldenen Kalbes berichtet. Gegen abstruse Kulte musste sich auch das frühe Christentum durchsetzen. Eine Ausnahme bildete der Fisch als Geheimzeichen für Anhänger des neuen Glaubens; die Taube ist Zeichen des heiligen Geistes. Auch sie wurde nicht als Gottheit verehrt, sondern schwebt über dem Prediger als göttliche Eingebung. Nur bei den Heiden gab es so etwas wie die Vermählung einer irdischen Frau mit einem Gott in Tiergestalt. Bei den Assyrern, Ägyptern und überall in den antiken Religionen wird im Tier das Göttliche verehrt. Mit dem Christentum und der Verdrängung der „heiligen“ Tiere und mit dem neuen Seelenbegriff setzte eine Entwicklung ein, die den Glauben und das Denken bis in die Gegenwart geprägt hat. Die Seele ist unsterblich; das wussten bereits die Menschen der Antike. Neu aber ist, dass den Tieren so etwas wie Seele absolut abgesprochen wird. Ohne Gefühle? Tiere sind reine Mechanismen. Sie werden als solche behandelt und misshandelt. Ohne Ge-
wissensbisse! Dem steht heute ein fast neuheidnischer Tierkult gegenüber. Seelen entdecken wir überall, sogar in Pflanzen und Steinen. Also nicht nur im Igel oder in der Katze. Es gibt Untersuchungen und immer öfter Sendungen über die Intelligenz der Tiere. Von Seele redet man in einer ganz neuen Weise, ebenso vom Jenseits ... vom Weiterleben im Internet? Überhaupt ist die Sprache der Prediger viel nüchterner geworden, mit weniger Bildern und auch mit weniger Tiervergleichen. Das Kanzeldaches in der barocken Pfarrkirche von Schlanders scheint dem zu widersprechen; hier werden Tiere zu Helfern der Verkündigung, als Teile der Schöpfung geachtet. Sie dürfen mitmischen am Erlösungswerk. Aber was bedeutet der Stier des Evangelisten Lukas? In Verbindung mit dem Löwen bezeugt er die Auferstehung Christi, der Schwan ist ein Sinnbild Christi und seiner Todesnot; der Adler ist Symbol der Himmelfahrt Christi und der Engel steht für dem Evangelisten Mattheus, dem Verfasser eines der vier Evangelien. Aber es gibt noch weitere Tiere, die im Laufe der Jahrhunderte wieder eingezogen sind in den Kosmos der christlichen Weltanschauung, freilich eifersüchtig bewacht von theologischen Puristen. Die Volksfrömmigkeit neigt zu überbordender Fantasie, gegen die sich vor allem die Protestanten gewandt haben. Luther hat fast alles ab-
geschafft, vor allem den Heiligenkult. Im Brixner Dom thront in der Mitte des riesigen Gemäldes ein Lamm mit der Fahne des Auferstandenen. Es ist das Wappen der Bischofstadt. Ein Besucher aus einer anderen Welt und anderer Denkweise würde beim Anblick dieser Darstellung den Schluss ziehen: Hier gilt als oberste Gottheit ein Lamm mit Siegesfahne, um das herum sich alles dreht, Himmel und Erde. Und jetzt haben wir einen Jesuiten aus Argentinien als Papst! Das missionarische Experiment im nachbarlichen Paraguay ist ihm natürlich bekannt, vielleicht sogar Anregung. Aber was hat das alles mit Katzen und dem Igel zu tun? Also die Katzen: Diese hochmütigen und nicht immer moralischen Haustiere, das sind die Jesuiten. Der Igel hingegen, dieser erdverbundene, eher scheue, sich in nächtliche Einsamkeit zurückziehende, sich stachelig wehrende Hausgenosse - das ist der Heilige Franz. Nun verbindet der neue Papst mit der Wahl des Namens Franziskus zwei Möglichkeiten christlichen und allgemein menschlichen Verhaltens: Tatkraft, Nächstenliebe, Frömmigkeit, Klugheit, Achtung vor der Schöpfung, auch vor den Tieren, Bescheidenheit und Armut ... ein neues Paradies. Über das Sexualleben der Katzen wissen wir allerhand, wie es damit bei den Igeln steht, das muss erst noch erforscht werden. Hans Wielander
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Gesellschaft
Tarsch
Vinschgau/Washington
Gelungenes Osterkonzert
Mit Eisbären-Petition in Washington W
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estlos gefüllt war das Tarscher Vereinshaus beim abendlichen Osterkonzert der örtlichen Musikkapelle am letzten Sonntag im März. Dem Publikum, bestehend aus Bürgern aller Latscher Fraktionen darunter Vertreter aus Politik und Wirtschaft, boten die Musikanten Unterhaltung auf hohem Niveau. Geleitet von Kapellmeister Benjamin
Kapellmeister Benjamin Blaas dirigiert mit Leidenschaft die MK Tarsch
Blaas interpretierten sie im ersten Teil des Konzertes Werke von Alfred Bösendorfer, Rolf Rudin, Franz Lehar und Johann Schrammel. In der Pause wurden verdienter Mitglieder geehrt: Johann Pirhofer für 40 Jahre als Musikant mit der Urkunde in Gold, Thomas Rinner mit der Urkunde in Silber für 25 und Ernst Auer mit der Urkunde in Bronze für 15 Jahre. Zudem überreichte Walter Rizzi, der Präsident der Raika Latsch, an die Jungmusikantin Hanna Kuppelwieser eine neue Oboe. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde das Publikum mit dem italienischen „Venezia“Marsch sowie mit Werken von James Barnes, Thomas Assanger und Tom Jones & Neil Diamond verwöhnt. Durch den gelungenen Abend führte die Marketenderin Petra Gamper. Der Forderung nach Zugaben durch großen Applaus kam die Musikkapell Tarsch mit drei Zugaben nach. (jan) 26 Der Vinschger Wind 8-12
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ie berichtet gehören die Vinschger Mitglieder der Altehrwürdigen-königlichen Eisbärengesellschaft mit Sitz in Hammerfest, einem globalen Netzwerk mit 250.000 Mitgliedern weltweit, an. Der Präsident der Vinschger Eisbärengesellschaft, Martin Trafoier ist seit kurzem zum weltweiten Präsidenten aufgestiegen. Als solcher reiste Trafoier kürzlich mit einer Vinschger Delegation in die USA, um dort für den Klimaschutz zu werben. Denn globale Erwärmung raubt den Eisbären zunehmend die Lebensgrundlage. Im Sitz der Vereinten Nationen in New York hinterließ er einen Brief an den Generalsekretär Ban Ki Moon. Den zahlreichen Reportern, die vor der St. Patrick-Kathedrale in New York erste Stimmen zur Kür des neuen Papstes einfingen, gab Trafoier bereitwillig Inter-
Die Vinschger Delegation vor dem „Weißen Haus“ in Washington
views. Er brachte seine Freude über den Oberhirten aus Argentinien zum Ausdruck und über dessen Namen Franziskus. Wie der Namenspatron Freund der Tiere war, so würde sich auch der neue Pontifex schützend vor die Eisbären stellen, wünscht sich Trafoier. In Washington begab sich die Delegation mit der Eisbären-Petition zum „Weißen Haus“. Präsident Barack Obama wird darin aufgefordert, seine Pläne zum Klimaschutz zügig durchzusetzen. Kurz vor der Abreise erhielt Trafoier dann
überraschend von CNN Reportern noch eine weitere Möglichkeit zu einem Interview. Diese staunten und freuten sich, den weltweiten Eisbärenpräsidenten vor sich zu haben. Und die Delegationsmitglieder staunten über die Rührigkeit ihres Reiseleiters Trafoier, der diese außergewöhnlichen Begegnungen vorbereitet hatte. Als Eisbären Lobbyist ist Trafoier in seinem Sabbatjahr unermüdlich unterwegs. Im Mai wird er beim Papst in Rom mit einem Brief vorstellig werden. (mds)
pr-info Dolce Vita Hotels - Naturns
DolceVita Mitarbeiterakademie Die Mitarbeiter der Dolce Vita Hotels Naturns sind Teil der innovativsten Hotel-Kette Südtirols. Die Wellnesshotels sind nicht nur ein herrliches Urlaubsdomizil, sondern auch ein Arbeitgeber, wie er im Buche steht. Die MitarbeiterInnen sind den DolceVita Hotels wertvoll. An der Dolce Vita Mitarbeiterakademie Naturns beteiligen sich: DolceVita Hotel Preidlhof, DolceVita Hotel Lindenhof, DolceVita Hotel Feldhof. Die Mitarbeiterin des Monats März im DolceVita Hotel Preidlhof heißt Maria Profanter aus Kastelruth. Sie erhält als Dankeschön für die gut geleistete Arbeit einen Mini Cooper S Cabrio für einen Monat. Diese Aktion wird die komplette Saison über jeden Monat von einem der Naturnser Dolce Vita Hotels wiederholt. Weitere Aktionen in der Dol-
Die Mitarbeiterin des Monats März im DolceVita Hotel Preidlhof heißt Maria Profanter aus Kastelruth
ceVita Mitarbeiterakademie Naturns: Bring a Friend Aktion (bringt einen Mitarbeiter, einen neuen Arbeiter ins Hotel): es winkt eine Prämie von 100 Euro; DolceVita Mitarbeiter-
akademie Naturns Club Party im Tschirlanderhof; jeden ersten Mittwoch im Monat. Eröffnungstermin war der 03.04.2013. Kostenloser Südtirolpass für Mitarbeiter, die mehr als 15 km vom Hotel entfernt wohnen; 50% Ermäßigung in ausgewählten Städtehotels in Europa; kostenlose Weiterbildung im Rahmen der Mitarbeiterakademie Naturns; reduzierte bis kostenlose Teilnahme am hotelinternen Programm;Vergünstigungen und Sonderkonditionen bei Geschäften in der Umgebung. www.dolcevitamitarbeiter.com
Gesellschaft
Burgeis
SKKV Ortsgruppe Burgeis: Toni Punt neuer Obmann
A
m 19. Jänner 2013 trafen sich die Mitglieder der SKKV-Ortsgruppe Burgeis auf Einladung des Ortsobmannes Sepp Telser zur traditionellen Jahresversammlung in der Pizzeria Daniela. Besonders freute den Obmann, neben den Ehrengästen Bezirksobmann Engelbert Agethle, Schützenhauptmann Ulrich Sprenger, Raika-Obmann Johann Punt und zwei Frauen, auch den Frontkämpfer und gleichzeitig Dorfältesten mit 95 Jahren, Hans Fabi, begrüßen zu dürfen. In einer stillen Minute wurde dann der vier im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder, Gründungsobmann Robert Fabi, Josef Peer „HiasPeer“, Adolf Paulmichl und Anton Ziernheld gedacht. Der Obmann bedankte sich bei den Ausschussmitgliedern für die angenehme und wertvolle Zusammenarbeit, bei den Pfle-
gerinnen des Kriegerdenkmals, den freiwilligen Helfern für das Aufziehen der Fahnen, für das Läuten der Heimkehrerglocke und für das Kranzwinden bei Beerdigungen. Bezirksobmann Engelbert Agethle informierte über die Tätigkeit auf Bezirksund Landesebene. Besonders hob er den Fleiß bei den Ausrückungen des aus Burgeis stammenden Bezirksfähnrichs Alfons Trauner hervor. Nachdem Obmann Sepp Telser im Vorfeld erklärte, aus Altersund Gesundheitsgründen nicht mehr antreten zu wollen, wurde das Mitglied Toni Punt neu für den Ausschuss vorgeschlagen. Dieser und die anderen vier bisherigen Ausschussmitglieder wurden dann einstimmig für die nächsten 3 Jahre unkompliziert durch Handaufheben gewählt. Schriftführer Roland Peer blickte danach auf die 9-jäh-
Der Ausschuss der Ortsgruppe, links der alte Obmann Sepp Telser, in der Mitte der neue, Toni Punt
rige Amtszeit des abgetretenen Obmannes Sepp Telser zurück. Unter ihm wurde das 50-jährige Bestandsjubiläum der Ortsgruppe, der 50. Jahrestag der Erweiterung des Kriegerdenkmals, die 40-Jahr-Feier der Weihe der Heimkehrerglocke, ein Hoffest auf dem Fischgaderhof abgehalten, sowie der Ankauf von Tiroler Fahnen und Fahnenstangen, die Neuerrichtung des Wetterkreuzes am Kreidefeuer gemeinsam mit der Schützenkompanie und schließlich die Anfertigung
eines neuen Wegkreuzes auf dem Weg ins Zerzertal getätigt. Die Mitglieder bescheinigten diesen Einsatz mit Beifall. In der nächstfolgenden Sitzung wurde dann Toni Punt zum neuen Obmann gekürt. Die anderen bisherigen Ausschussmitglieder Helmut Kuenrath, ObmannStellvertreter, Roland Peer, Schriftführer, Herbert Pfeifer, Kassier und Gebhard Telser haben ihre Funktionen beibehalten. Roland Peer
Kastellbell an der Staatsstraße Tel. 0473 62 41 92 die FachSchule Für land- und ForStWirtSchaFt FürStenburG, der SennereiVerband Südtirol und die arbeitSGemeinSchaFt VinSchGauer Sennalmen laden ein zur
almwirtschaftstagung themen: • Vom Käsekessi bis zum Kühlregal alpprodukte zwischen realität und Wahrnehmung referent: Giorgio hösli (zalp, Schweiz) • Milchziegenalpung im Aufwind! referentin: elisabeth haid (FS Fürstenburg) • Abschluss Sennkurs 2013 ort:
FachSchule Für land- und ForStWirtSchaFt FürStenburG
termin: mittwoch, 24. april 2013 14.00 uhr
Alles für Ihren Garten:
Brunnen, Statuen, Säulen, Töpfe, Figuren und Tiere aus Terracotta, Steinkunst in Weißbeton, Souveniere
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Kräuterwanderung mit Kochstammtisch Skulpturen von Friedrich Sebastian Feichter Platz
Bestimmen, Sammeln und Kochen von Wildpflanzen Jetzt im Frühjahr begegnen wir dem frischen Grün auf Schritt und Tritt. Wie wir diese Kräuterschätze sicher unterscheiden und auch kulinarisch nutzen können, erfahren wir bei einer kurzen Wanderung mit anschließendem Kochstammtisch.
Dienstag, 23. April 2013 Wanderung mit Franz Tapfer Treffpunkt um 17.00 Uhr Dorfplatz Kastelbell
Mittwoch, 1. Mai, ab 14 Uhr Dorfplatz Ein ganz besonderes Fest Sobald der Maibaum steht, geht’s rund am Dorfplatz. Nicht nur bei Bandltanz und Goaßlschnölln. Latscher Vereine lassen keine kulinarischen Wünsche offen. Alte Spiele und vergessene Bräuche werden belebt. Die Steinegger Schuhplattler, die Latscher Lederkrocher, die Latscher Tuifl, die Volkstanzgruppe Burgstall, der Tanzclub Latsch-Vinschgau und die Kortscher Böhmische garantieren Musik und gute Laune.
L I T ER AT U R R U N DE
Mittwoch, 1. Mai, 19 Uhr, Spazio Rizzi „Einer, der es gewagt hat zu träumen“ ist nach der Kunstkritikerin Melanie Klier der Ahrntaler Künstler Friedrich Sebastian Feichter. Zum ersten Mal im Vinschgau werden im Spazio Rizzi seine „fantastischen Skulpturenwesen“ zu sehen sein. FSF ist über seine „unmittelbar berührende Kunst, die keiner meterlangen Erklärungen bedarf“ weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden.
mit Kurt Lanthaler und dessen Roman „Das Delta“
Freitag, 3. Mai, 20 Uhr, CulturForum Stumm-Film, aber Live-Musik Martin Ohrwalder mit der Trompete, Helga Plankensteiner mit Saxophon und Klarinette, Michael Lösch am Klavier und der Schlagzeuger Enrico Tommasini begleiten den Klassiker des Stummfilmhumors der 20er-Jahre. Zu „Safety last“ oder zum deutschen Titel „Ausgerechnet Wolkenkratzer“ hat Michael Lösch einen Soundtrack, eine Tonspur, geschrieben.
Schlanders, Bibliothek Schlandersburg Mo., 29.04.2013, Beginn 20:00 Uhr
Samstag, 4. Mai, 14 Uhr, Treffpunkt Talstation Seilbahn St. Martin Kräuterparadies Sonnenberg Unscheinbar und unbeachtet wachsen sie am Sonnenberg. Aber in ihnen stecken Kräfte, Heilkräfte sogar, die zu entdecken, spannend und aufschlussreich sein kann. Über Wildkräuter und Heilpflanzen gibt es verlorenes Wissen und viele Geschichten, die Ihnen Andrea Kofler auf einer Kräuterwanderung erzählen wird. Samstag, 4. Mai, 20 Uhr, Spitalkirche Latsch Warum ausgerechnet an die Habsburger? Und wer war diese Margarete Maultasch, die unser Landl einfach so verschrieben hat? Die Fragen wird die Historikerin und Dozentin an der Universität Innsbruck, Julia Hörmann-Thurn Valsassina Taxis, in der Spitalkirche zu klären versuchen. Vor 650 Jahren wechselte Tirol den Herrscher und verstarb mit Heinrich von Annaberg der Stifter der Spitalkirche.
Informationen: Bezirksservice Weiterbildung, Bahnhof Spondinig, Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 - fax +39 0473 618116, mail: bezirksservice.vinschgau@gwr.it; Homepage des Landes www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
......in Zusammenarbeit mit den Bildungsausschüssen des Vinschgaus Koordination: Ludwig Fabi
Impressum: Initiative von
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Ganzjährig bietet der Bezirksservice Weiterbildung den Bildungsausschüssen Beratung und Informationen an.
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„Mein Seel soll loben“
Suvendes - eine musikalische Gemeinschaft ist am 20. April am Tartscher Bichl zu hören und zu sehen: v.l.: Alessandro Ditadi, Zita Paulmichl, Roland Brenner, Christine Angerer, Johann Hohenegger, Karl Hohenegger, Sepp Hofer, Martina Wienchol (Leitung), Heike Schönthaler, Martha Rauner, Zita Pritzi
„Mein Seel soll loben“ - Unter diesem Titel findet am Samstag, den 20. April 2013 in der St.Veith-Kirche auf dem Tartscher Bichl um 20 Uhr ein Konzert mit dem Vokalensemble SUVENDES statt. Das mittlerweile schon bekannte Ensemble unter der Leitung von Martina Wienchol setzt sich aus insgesamt zehn Sängerinnen und Sängern aus acht Dörfern des oberen Vinschgaus zusammen. Einmal pro Woche wird hauptsächlich geistliche Musik der Renaissance und des Frühbarock eingeübt. Beim Konzert auf dem Tartscher Bichl werden neben Auszügen einer Messe von William Byrd Psalmvertonungen und Lobgesänge zum Vortrag kommen. Wie schon bei den bisherigen Konzerten dürfen die ZuhörerInnen auch dieses Mal auf eine paar kleine Überraschungen gespannt sein. Eine Woche vor dem Konzert auf dem Tartscher Bichl geben die Sängerinnen und Sänger ihr neues Programm in der Klosterkirche von Säben zum Besten. (lu)
Obervinschgau
Erfolg für junge Musiktalente Beim heurigen Gesamttiroler Landes-Musikwettbewerb „prima la musica“ in Hall stellten neun Schülerinnen und Schüler der Musikschule Oberer Vinschgau ihre musikalischen Talente eindrucksvoll unter Beweis. Manuel Kurz konnte in der Wertungsgruppe Blockflöte einen 1. Preis mit Auszeichnung erzielen. Er wurde auf dem Cembalo und Klavier von Flora Stecher Alonso Lillo begleitet, welche dafür ebenfalls ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus qualifizierte sich Flora Stecher (Klavier) gemeinsam mit Laurin Wenter als Klavierduo „Black&White“ für den Bundeswettbewerb Ende Mai in Sterzing. Erste Preise erhielten weiters Marian Blaas und Jana Christandl (Posaune). Zweite Preise erhielten Lara Donchi und Stephanie Brunner (Querflöte) und Hannes Höchenberger (Trompete). Nadine Thurner erhielt für ihre Klavier-Begleitung eine Auszeichnung und Dominik Köllemann einen dritten Preis (Querflöte). Die SchülerInnen
Musizieren macht sichtliche Freude, v.l.: Marian Blaas, Dominik Köllemann, Jana Christandl, Stephanie Brunner, Flora Stecher Alonos Lillo, Nadine Thurner, Manuel Kurz, Hannes Höchenberger, Lara Donchi
wurden von den Musikschullehrpersonen Judith Felderer, Christina Mayer Plieger, Andrea Tschenett, Alexander Brunner, Raimund Polin, Tobias Blaas und Anton Stecher vorbereitet. Die Musikschule Obe-
rer Vinschgau gratuliert den jungen MusikerInnen und den Lehrpersonen zu diesen herausragenden Erfolgen und bedankt sich auch bei den Eltern für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit. (lu)
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Jugend JuZe Freiraum Schlanders Ö Fr. 19.04.13 bis So. 21.04.13 Xpand; Anmeldung und Informationen im JuZe Ö Sa. 20.04.13 ab 21.00 Uhr Konzert mit Club99 & OneEyedGiant (outta Bluebeatfoundation) Ö Do. 25.04.13 – Geschlossen Ö Mi. 24.04.13 ab 15.00 bis 17.00 Uhr JuZe Nachmittag für Mittelschüler Ö Fr. 26.04.13 & Sa. 27.04.13 ZOOM IT – Fotoworkshop – Ein fokussierter Blick auf Beziehung, Öffentlichkeit und Grenzen; Interreg IV Projekt; Infos und Anmeldung bei Myri Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Mi. 24.04.13 ab 17.00 Uhr Alljährliches chilligs Grilln Ö Fr. 26.04.13 & Sa. 27.04.13 ZOOM IT – Fotoworkshop – Ein fokussierter Blick auf Beziehung, Öffentlichkeit und Grenzen; Interreg IV Projekt; Infos und Anmeldung bei Myri Jugendtreff „Taifun“ Martell Ö Fr. 26.04.13 & Sa. 27.04.13 ZOOM IT – Fotoworkshop Ein fokussierter Blick auf Beziehung, Öffentlichkeit und Grenzen; Interreg IV Projekt; Infos und Anmeldung bei Myri Jugendtreff Tarsch Ö Sa. 20.04.13 18.00 – 22.00 Uhr Öffnungszeiten Jugendtreff Tarsch Jugendtreff Tschengls Ö Do. 02.05.13 ab 16.00 Uhr Miar grilln– Anmeldung bei Myri Chill House Stilfs Ö Sa. 20.04.13 ab 17.00 Uhr Vorbesprechung DJ-Workshop Ö Mi. 24.04.13 ab 18.00 Uhr Monopoly-Day Ö Fr. 26.04.13 ab 15.00 Uhr Eis-Zeit – Treffpunkt Chill House Ö Sa. 27.04.13 ab 15.00 Uhr April tuat wos er will…und mir aa! Frühlingsfestl Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 20.04.13 ab 18.00 Uhr Wii-Battle Ö Sa. 27.04.13 ab 18.00 Uhr Kochabend Phönix Schluderns Ö Sa. 20.04. ab 15.00 Uhr Comic Workshop, Anmeldung! Ö Mi. 24. + Do. 25.04. + Mi. 01.05.13 geschlossen Citytreff Glurns Ö Fr. 19.04.13 ab 19.00 Uhr Frühlingsparty für Mittelschüler Ö Fr. 26.04. + Mi. 01.05.13 geschlossen Jugendzentrum JUMA Mals Ö Fr. 19.04.13 um 18.00 Uhr kulinarische Weltreise – Asien Ö Sa. 20.04.13 um 16.00 Uhr Modern dancing; Anmeldung! Jugendtreff Explosiv Prad Ö Sa. 20.04.13 ab 17.00 Uhr Bierverkostung (Anmeldung!) Ö Do. 02.05.13 ab 14.00 Uhr nandl und neina in ju!p – seniorennachmittag Jugendtreff Revoluzer Ö Fr. 26.04.13 ab 16.00 Uhr miteinander kochen und just dance JuZe Naturns Ö Sa.20.04.13 ab 20.00 Uhr Live Konzert – Take your change Ö Fr. 26.04.13 ab 15.00 Uhr Calcettoturnier Jugendtreff KOSMO Plaus Ö Fr. 19.04.13 ab 18.00 Uhr Kochen mit Luk Ö Mo. 29.04.13 Anmeldeschluss für den Skatekurs im Mai (Funpark Naturns) Jugendtreff Laas Ö Sa. 27.04.13 Mini Pizza Challenge – Anmeldung bis 24.04.13 bei Andy erforderlich
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vinschgau
Sommerprogramm Jugenddienst Ober
Auf großer Fahrt mit dem Floß (von Lana bis Rovereto) & zwei Tage Gardasee Veranstalter: JuMa Mals mit Phönix Schluderns, Citytreff Glurns, Chill House Stilfs in Zusammenarbeit mit dem Interreg IV Projekt Kosten: 150 € Datum: 17. Juni bis 21. Juni 2013 Anmeldung: bis 11. Mai 2013 bei Veronika Tel. 327 83 52 518
Auf großer Fahrt mit dem Floß ( von Lana bis Rovereto) & zwei Tage Gardasee Veranstalter: JD Mittelvinschgau mit Ju!p Prad in Zusammenarbeit mit dem Interreg IV Projekt Zielgruppe: Jugendliche von 11 – 16 Jahren (höchstens 8 Jugendliche) Kosten: 150 € Datum: 24. – 28. Juni 2013 Anmeldung: bis 11. Mai 2013 bei Myriam Tel. 346 37 18 597
Meerfahrt nach Bibione Veranstalter: Jugendtreff Burgeis & JuMa Mals Kosten: 260 € Datum: 30. Juni bis 6. Juli 2013 Anmeldung: bis 11. Mai 2013 bei Veronika Tel. 327 83 52 518
Bubencamp Veranstalter: Phönix Schluderns, Citytreff Glurns, JuMa Mals, Ju!p Prad, JD Mittelvinschgau, Jugendtreff Burgeis Zielgruppe: Jungs von 11 – 14 Jahren Kosten: ca. 60 € Datum: 08. bis 10. Juli 2013 Anmeldung: bis 15.06.2013 bei Franziska Tel. 329 721 52 36
Mädchencamp Veranstalter: Jugendtreff Burgeis, Ju!p Prad, JD Mittelvinschgau, Phönix Schluderns, Citytreff Glurns, JuMa Mals Zielgruppe: Mädchen von 11 – 14 Jahren Kosten: ca. 60 € Datum: 15. bis 17. Juli 2013 Anmeldung: bis 15.06.2013 bei Evelyn 388 7978864
Hüttenlager auf dem Rimpfhof Veranstalter: Chill House Stilfs Zielgruppe: Mädels und Jungs bis 16 Jahren Datum: 24. – 25. Juli 2013 Anmeldung: bei Burkhard unter 389 51 95 845
Grillen, Zelten und Sonnenaufgang auf dem Stilfser Joch Veranstalter: Chill House Stilfs Datum: August Anmeldung: bei Burkhard unter 389 5195845
Sommerprogramm Juze Schlanders
Den Sommer genießen – Trip To Valencia Das Juze „Freiraum“ organisiert auch heuer eine Ferienreise, gemeinsam fliegen wir nach Valencia und erkunden die spanische Stadt. Dies könnte eine gute Möglichkeit sein, um dich vom Alltag zu erholen und um Neues zu entdecken. Was erwartet dich in Valencia? 1. Sonne, Strand & Meer 2. Besichtigung der Kathedrale am Plaza de la Reina 3. Aquarium L‘Oceanogràfic 4. Bioparc Valencia (Zoo) 5. City of the Arts and Sciences Achtung: Eintritte müssen extra bezahlt werden Infoabend für Jugendliche und Eltern am Freitag, den 3. Mai um 19.00 Uhr im Juze „Freiraum“. Allgemeine Infos: Wer:Jugendliche ab 14 Jahre, begrenzte Teilnehmerzahl Wann:vom 20. Juni bis 25. Juni Kosten: ca. 400 € für Flug, Unterkunft und Verpflegung (150 € Anzahlung bei der Anmeldung) Begleitpersonen: Kathrin & Ugo
An- und Abreise: Flug von Bergamo nach Valencia Unterkunft: Appartement – Übernachtung und gemeinsames Kochen Anmeldeschluss: 30. April unter 339 88 15 119 oder 0473/732 252
elvinschgau
Sommerprogramm Jugenddienst Mitt
Erlebniswochen Latsch Datum: 1. Juli – 2. August 2013 (insgesamt 5 Wochen jeweils von Montag bis Freitag) Veranstalter: Jugenddienst Mittelvinschgau in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Latsch und dem Amt für Hochschulfürsorge Zielgruppe: Kinder der 1. bis 5. Klasse Grundschule Kosten: 50 € pro Kind (für jedes weiter Geschwister 45 €) Anmeldung: im Jugenddienst Mittelvinschgau (0473/621236) Di. – Fr. 9.00 – 12.00 Uhr oder im Jugendcafé „Chillout“ Latsch (346/3718597) Mi. 15.00 – 19.00 Uhr und Fr. 15.00 – 21.00 Uhr
Gesellschaft
Schlanders
Latsch
Besuch der Bergrettung und Pelikan 1
Bücherkoffer
A
m 26.02.2013. fuhren wir, die 4. und 5. Montessori – Klassen der Grundschule Schlanders mit einem Bus nach Martell. Dort wurden wir von der Bergrettung herzlich empfangen. Wir marschierten zu einer Wiese mit viel Schnee. Die Mitglieder der Bergrettung teilten uns in drei Gruppen ein. An den vier vorbereiteten Stationen konnten wir viel Neues lernen. Wir packten eine Lehrerin in einen Rettungsschlitten ein. Mit einem Pips-Gerät suchten wir ein anderes Pips-Gerät. Mit Sonden (Stäben) ertasteten wir einen Rucksack. Wir wurden an einer Brücke abgeseilt.
Wir haben viel dazugelernt und werden auch in Zukunft in den Bergen, besonders im Winter vorsichtig sein. Später holte uns der Bus wieder ab und wir kehrten zur Schule zurück. Wir möchten uns besonders bei allen beteiligten Mitgliedern der Bergrettung für diesen unvergessenen Tag bedanken. Isabel und Sophia Pelikan 1 Wir, die 5. Klasse der Montessori Grundschule, unternahmen einen Ausflug zum Rettungshubschrauber Pelikan 1. Zuerst besichtigten wir die Landesnotrufzentrale und nach einem kurzen Marsch durch Bozen kamen wir beim Pelikan 1 an. Wir betraten den Hangar, in dem nur ein Tischtennistisch stand. Ein Rettungssanitäter holte den Hubschrauber in den Hangar.
Er erklärte uns einiges über den Pelikan 1: Es dürfen höchstens 7 Personen mitfliegen, Notarzt, Pilot, Co-Pilot, Flugretter und Patienten und wenn Platz ist auch Angehörige. Der Hubschrauber fliegt bei gutem Wetter 300 km h. Er hat 1.600 PS. Er fasst 1.000 Liter Flugbenzin und kostet mehrere Millionen Euro. Sophia durfte einen Gurt anziehen und wurde an der Seilwinde angehängt, die 90 m lang ist. Diese benötigt man, um einen Verletzten im unwegsamen Gelände zu bergen, wenn der Hubschrauber nicht landen kann. Diesen Ausflug werden wir wohl nie vergessen. Herr Jochen Tonezzer hat uns den Besuch bei der Landesnotrufzentrale und bei der Hubschrauberlandebasis ermöglicht und organisiert. Auf diesem Weg möchten wir uns bei ihm recht herzlich bedanken. Alex und Andreas
I
n den dritten Klassen der Mittelschule Latsch werden Bücher auf die Reise geschickt: Ein alter Reisekoffer, eine Sporttasche und zwei moderne Koffer auf Rollen wurden mit den neuesten Büchern für Jugendliche gefüllt. Es gibt dicke und dünne Bücher, Krimis, Abenteuergeschichten, Fantasy-Romane, Thriller, Sciencefiction-Romane, historische Romane, Hörbücher und nicht zuletzt Sachbücher – ein richtiger Bücherkoffer eben. Weil Lesen keine Selbstverständlichkeit mehr ist, wird der Koffer auf die Reise geschickt: Jede Klasse hat zwei Monate Zeit, die Bücher zu lesen, dann reist der Bücher-
Stilfs
Faszinierende Welt der geflügelten Worte
D
ie öffentliche Bibliothek von Stilfs hat heuer den 3. Monat des Jahres zum „Büchermärz“ erhoben. Auftakt einer feinen literarischen Runde für Senioren, da auch im Schrifttum das Älterwerden ofmals wichtige Thematik ist. Ein sporadischer Ausflug in die Welt des Geschriebenen im Rahmen einer Vorlesung kann durchaus bereichern, unterhalten und spontan neue Horizonte eröffnen. Und genau aus diesem Grunde fanden sich am 21.
März in den gemütlichen Bibliotheksräumlichkeiten von Stilfs auch zahlreiche Senioren ein um sich an Literatur zu laben, zu genießen und sich mit Inhalten auseinanderzusetzen. Lektorin Thea Hofer präsentierte der zahlreichen Zuhörerschaft gekonnt feinste Lesekostproben aus Werken von Berthold Brecht, Peter Bichsel und Virginia Ironside. So mancher Zuhörer versank an diesem Nachmittag obgleich kurzweiliger und anspruchsvoller Unterhal-
Vom Büchermärz vereinnahmte Zuhörer; Thea Hofer beim Vorlesen aus Literaturschätzen
tung in konzentriertes Grübeln, Schmunzeln und Sinnieren. „Aber nicht nur für den älteren Menschen stand der März im Zeichen des Buches“, präzisierte Bibliotheks- und Grundschulleiterin Walburg Tschenett, „auch die Grundschüler konnten sich heuer mit einem beliebten „Lesekino“ des Schriftguts erfreuen!“ Jeden Mittwoch durften die insgesamt 29 Elementarschüler zwischen drei Büchern wählen, um sodann - mit erlesener „Eintrittskarte“ versehen - ins immaginäre Lesekino einzutauchen. Heuer hat man sich für die Klassiker der Kinderliteratur entschieden: von Räuber Hotzenplotz zu Pippi Langstrumpf, vom Fliegenden Klassenzimmer zu Sams und Huckleberry Finn … und die Kinder mittendrinn! (re)
Aktion Bücherkoffer in der Mittelschule Latsch: Wie Bücher weitergereicht werden können
koffer weiter zur nächsten Klasse. Alle Schüler der dritten Klassen der Mittelschule Latsch werden im Laufe des Schuljahres den Bücherkoffer erhalten und dürfen dann die Bücher ausleihen und lesen. Bei einem Treffen der Klassen haben die Schüler die Möglichkeit, sich über die Bücher zu informieren, sich Lesetipps zu holen oder sich einfach nur über das Lesen und über Bücher auszutauschen. Durch die gute Zusammenarbeit mit der öffentlichen Bibliothek Latsch funktioniert die Organisation und die Ausleihe der Bücher reibungslos. (bmp) 18.04.13
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Sanieren Sonderthema
Vinschgerwind von Angelika Ploner I Quelle: Eurac Research, EnergieForum
Sanieren buntgemischt
30. Juni 2013
Bis zum bleibt der Steuerabzug für energetische Sanierungsmaßnahmen aufrecht. Das können Arbeiten zur energietechnischen Verbesserung von bestehenden Gebäuden sein, sofern die gesetzlich vorgeschriebenen Werte eingehalten werden. Gefördert wird aber auch der Austausch einer alten Heizanlage mit einem Brennwertkessel, einer Geothermieanlage oder einer Wärmepumpe. Und gefördert wird auch die Anschaffung von Sonnenkollektoren zur Aufbereitung des Warmwassers.
75%
55 Prozent
der Ausgaben (MwSt. inkludiert) können von der geschuldeten Einkommenssteuer – auf 10 Jahre aufgeteilt – abgezogen werden.
der Bausubstanz von bewohnten Wohnungen in Südtirol
älter als 30 Jahre.
Im Bereich der energetischen Sanierung liegt großes Potential:
ist
205.000 Kubikmeter veraltete Bausubstanz gibt es allein zwischen Graun und Laas.
MALERARBEITEN GIPSBAU & VERKLEIDUNGEN EPOXIDHARZ BESCHICHTUNGEN Maler Gruber Oswald | 39028 Schlanders | Südtirol - Italien | T. +39 335 6748243 | gruberoswald@virgilio.it
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www.malergruber.it
Sanieren Sonderthema
Baugewerbe:
8,5%
der gesamten Wirtschaftsleistung Südtirols.
90%
des gesamten Umsatzes der Bauwirtschaft wird in Südtirol selbst erzielt.
Die
250
Vinschger Betriebe im Baugewerbe beschäftigen
1.220 Personen
Im Rahmen des Projektes „Job-Idee“ der Eurac Research, im Vinschgau begleitet durch Katharina Sophie Niedermüller, wurden die 13 Bürgermeister des Tales zu verschiedenen Bauthemen befragt, u. a. auch zum Thema Sanieren. Der Stand dieser Ergebnisse, die uns die Eurac Research zukommen hat lassen, ist der August 2012. Zwei Ergebnisse seien hier wiedergegeben: Gemeinden, die zur Zeit eine Beratung im Bereich Bauen, Energieeinsparung oder Sanierung anbieten:
Beratung JA 31%
Der Steuerabzug für Instandhaltungsarbeiten, der den Abzug von
Beratung NEIN 69%
50 Prozent und maximal 96.000 Euro
der getätigten Ausgaben von der Einkommenssteuer vorsieht, bleibt bis zum 30. Juni bestehen. Nach diesem Datum wird der Steuerabzug auf
36 Prozent
Thema: Ortskernsanierung
9
und den Maximalbetrag von
48.000 Euro
4
gesenkt. Dieser Steuerabzug kann für diverse Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten von Wohnungen, Wohngebäuden sowie für den Ankauf bereits sanierter Wohngebäude (nur 36 Prozent) in Anspruch genommen werden. Ist in der Gemeinde ein Thema
Ist kein Thema
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Sanieren Sonderthema
„ ... 30 Zettel bei jeder Baustelle“ Beide, Andreas Nagl und Erhard Joos, sind frisch als LVH-Bezirksobmänner im Vinschgau bestätigt worden. Nagl steht dem Bezirk Untervinschgau vor, Joos dem Bezirk Obervinschgau. Der Vinschgerwind hat mit beiden zum Thema Sanieren gesprochen: über Herausforderungen, Zukunftsmärkte und Marketingoffensiven. Interview: Angelika Ploner I
Fotos: Erwin Bernhart
Vinschgerwind: Herr Nagl, das Baugewerbe musste im vergangenen Jahr herbe Einbußen hinnehmen. Ein Bereich, der davon ausgenommen war, war jener der erneuerbaren Energien und der Sanierungen. Liegt in der Altbausanierung die Zukunft für das Handwerk? Andreas Nagl: „Zuerst zu den Einbußen. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Bauge-
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werbe massive Einbußen, wir reden da immerhin von starken Rückgängen. Rückläufig waren auch die öffentlichen Aufträge im Kleinhandwerk. Das liegt ganz klar am Vergabegesetz, das jetzt zwar wieder anders ist, aber erst langsam greift. Die Kleinhandwerker sind im vergangenen Jahr bei größeren Bauvorhaben nur als Subunternehmen zum Zuge gekommen mit allen Vor- und
Nachteilen. In der Zukunft eröffnen die Altbausanierung und die Sanierung der Dorfkerne den Handwerkern sicher neue Geschäftsfelder, hier liegt ganz sicher Potential für die Zukunft. Altbau, Neubau: Wie ist momentan die Auftragslage des Handwerks aufgeteilt? Andreas Nagl: Wir haben keine Daten diesbezüglich, aber
die Neubauten machen ganz sicher mehr aus, als die Sanierungen von Altbauten. Die energetische Sanierung nimmt hingegen einen großen Stellenwert ein, weil einfach die Anreize von Seiten des Staates und des Landes groß sind. Herr Joos, eine Einschätzung: Wie sind die Handwerker im Vinschgau fachmännisch aufgestellt, sind sie geschult,
Sanieren Sonderthema mit Altbausanierungen und energetischen Sanierungen vertraut? Erhard Joos: Die Handwerker haben sich diesbezüglich weitergebildet und sind geschult, das ist gar kein Thema. Wir haben auch im Bezirk Obervinschgau über den LVH Informationsveranstaltungen zum Thema „Sanieren und energetische Sanierungen“ organisiert, u.z in Graun, Mals und Prad. Andreas Nagl: Darf ich da noch was ergänzen. Wir haben da im Bezirk schon vorgesorgt, auf dieses Thema reagiert und zu Schulungen geladen. Einmal haben wir im vergangenen Jahr in Laas mit der Berufsschule Schlanders in der Steinmetzschule einen Kurs über Altbausanierung organisiert. Dann hat der LVH eine Kursreihe „Schlau gebaut“ ins Leben gerufen und in vielen Orten Südtirols zu Bauthemen – auch zum Thema Sanieren - informiert und heuer haben wir zusammen mit der
Berufsschule wiederum das Thema Sanieren aufgegriffen. Also wir haben uns da schon auf den Weg gemacht. Vor allem dem vorherigen Laaser LVH-Obmann Josef Moser war dieses Thema ein Anliegen und er hat es zusammen mit der Berufsschule Schlanders vorangetrieben. Die Berufsschule, das muss man einmal sagen, hat immer ein offenes Ohr für eine Zusammenarbeit mit uns. Wie waren die Resonanzen, wie hat man das Angebot angenommen? Erhard Joos: Das Interesse war groß. Ich kann nur von jener Veranstaltung sprechen, die wir vom LVH gemeinsam mit der Gemeinde Graun organisiert haben. Da haben wir die gesamte Bevölkerung eingeladen, Planer, Techniker, Politiker, Handwerker, um sie mit dem Thema Sanieren vertraut zu machen. Andreas Nagl: Interessant ist in diesem Zusammenhang, wie
die Gemeinden zu diesem Thema stehen. Es gibt Gemeinden, die sind sehr sensibel, Beispiel Laas, Beispiel Schluderns und es gibt Gemeinden, die keine Sensibilität haben, Beispiel Latsch. Es gibt aktive Gemeinden, die Häuser kaufen, sanieren und dem geförderten Wohnbau zuführen und andere, die auf diesem Gebiet nichts tun. Natürlich sind manche Gemeinden mehr von diesem Thema betroffen und andere weniger. Mals, Burgeis, Schluderns, Glurns, Laas haben sicher mehr alte Bausubstanz als andere Gemeinden. Worin sehen Sie für die Handwerker die besonderen Herausforderungen im Altbau. Stichwort: Neue Techniken, alter Bestand, Klimahaustandards. Erhard Joos: Man muss mit der alten Bausubstanz vorsichtig umgehen können, um nichts zu zerstören. Man muss mit alten Techniken vertraut sein und mit alten Materialien
umgehen können. Wir haben da einige Vorzeigebetriebe auf diesem Gebiet im Vinschgau, die sich seit Jahren mit Sanierungen befassen. Andreas Nagl: Wenn ich etwas dazu sagen darf, da hängt ganz viel von den Planern ab. Die Planungen speziell bei einem Altbau oder einer energetischen Sanierung sind eminent wichtig. Das unterschätzen viele Bauherren. Die Planung muss stimmen vor allem auch, wenn man bedenkt, dass eine Sanierung teurer sein kann, als ein Neubau. Erhard Joos: Es gibt da einige Planer im Vinschgau, die Profis sind auf diesem Gebiet und im ganzen Land bekannt für ihre Sanierungen. Steuerliche Anreize, die früher oder später auslaufen, machen Sanierungen attraktiv. Welche Rahmenbedingungen erträumen sie sich von der Politik in Zukunft, welche dürften Realität sein.
Unterweger Günther
Feuchtigkeitsschäden an Außenfassaden und Innenwänden Wir haben jetzt eine dauerhafte Lösung! Bild links: Beträchtliche Schäden am Mauerwerk vor der Sanierung. Bild rechts: Nach der Behandlung mit Coprox S sind keine Feuchtigkeitsschäden mehr aufgetreten. Coprox S ist auch für die Sanierung von Außenfassaden bestens geeignet und verspricht eine dauerhafte Lösung von Feuchtigkeitsschäden.
Das Problem von Wasserschäden finden wir leider fast an jedem Gebäude, sei es an Neubauten ebenso wie an alten bestehenden Häusern. Tritt Wasser und die darin gelösten Salze ins Mauerwerk ein, werden Putze, Anstriche und Mauerwerk beschädigt. Coprox S ist ein Sanierputz, der seit Jahren allen Arten von Feuchtigkeit, sei es im Innen- als auch im Außenbereich standhält.
Großer Vorteil dieses Produkts ist der geringe Arbeitsaufwand, da der Putz nicht vollständig abgeschlagen werden muss, wie bei herkömmlichen Systemen. Ein Abfräsen mit Sanierungsfräse, befeuchten und ein 2-3 maliger Auftrag einer Mindestputzstärke ist ausreichend um Ihr Problem endgültig zu lösen. Unsere Firma hat im Hallenbad Naturns bereits im Jahr 2004 die Sanierung der beschädigten
Wände mit Coprox S durchgeführt. Trotz ständiger Feuchtigkeit sind diese heute noch in bestem Zustand.
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Sanieren Sonderthema
Erhard Joos, LVH-Bezirksobmann Obervinschgau
Erhard Joos: Die MwSt.Reduzierungen laufen noch lange nicht aus. Traum ist, dass die Anreize und Förderungen weitergehen. Andreas Nagl: Mein Traum wäre, dass wir von den Förderungen weggehen und für die Leute, die bauen, Sparsituationen schaffen. BausparModelle schweben mir vor.
Bausparkassen? Andreas Nagl: Genau eine Form von Bausparkasse. Und dann, wenn wir schon bei den Träumen sind, dann reden
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wir auch einmal von Rechtssicherheit. Die Leute werden mit den Fristen für die steuerlichen Anreize gerade für Sanierungen ständig unter Druck gesetzt. Bis zu bestimmten, eng gesetzten Terminen müssen die Arbeiten fertig gestellt werden und die Ansuchen gemacht sein. Bis zum Schluss geht alles auf Spitz und Knopf. Alle stehen unter Druck, die Handwerker, die Planer und vor allem die Bauherren. Stichwort Druck. Worunter
Andreas Nagl, LVH-Bezirksobmann Untervinschgau
leiden die Handwerker momentan am meisten? Erhard Joos: Unter der enormen Bürokratie und die ganzen Auflagen, sei es Arbeitssicherheit, Kurse usw. Die bürokratische Belastung für die Betriebe ist mit einem Zeitaufwand von 460 Stunden verbunden. Das entspricht 22 Prozent der jährlichen Arbeitsleistung einer Vollzeitkraft. Bürokratie ist ein Wort, worunter man sich wenig vorstellen kann: zwei, drei Beispiele.
Erhard Joos: Wenn ich auf einer neuen Baustelle anfange, brauch ich den Einsatzplan, den sogenannten Arbeitssicherheitseinsatzplan, wo ich erklären muss, dass ich sämtliche Kurse gemacht habe. Das ist ein halbes Buch: Arbeitssicherheit, Erste Hilfe, Brandschutz und ich muss erklären, dass die Arbeiter alle Arbeitssicherheitskurse absolviert haben. Das sind mindestens 30 Zettel und erst, wenn ich das alles ausgefüllt habe, darf ich überhaupt einen Schraubenzieher in die
Sanieren Sonderthema
Hand nehmen. Und bei jeder Baustelle fängt alles wieder von vorn an. Herr Joos, vor allem in den Dörfern von Laas aufwärts zerfällt viel alte Bausubstanz. Initiativen und Diskussionen sind gestartet. Wie hat sich das Handwerk hier eingebracht? Erhard Joos: Wie gesagt mit Kursen, Weiterbildungen und Informationsveranstaltungen. Gibt es in der Praxis Kooperationen zwischen Beratern
auf dem Gebiet der energetischen Sanierungen und Altbausanierungen und dem Handwerk? Andreas Nagl: Es gibt ja zahlreiche Beratungen und Körperschaften, beim Amt für Energieeinsparung angefangen über die Eurac bis hin zum EnergieForum. Ich habe oft bei Versammlungen den Eindruck gehabt: Man spricht von Netzwerken und jeder kocht sein eigenes Süppchen. Die Verbindungen sind nicht hergestellt, jeder hat seine Ideen, seine Vorschriften und die Bürger stehen wie ein Ochs vor dem Berg und kennen sich im Dschungel der Beratungen und Initiativen nicht aus. Die Bauherren sind überfordert. In Laas hat man eine Beratung für die Beratung gemacht. Einmal im Monat gibt es eine Beratung, damit die Leute sich im Dschungel der Beratungen zurecht finden. Und unter den Beratern findet man noch dazu Konkurrenzdenken. Aber um zurück auf die Frage zu kommen, eine konkrete Kooperation zwischen Beratern und Handwerk gibt’s noch nicht.
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Gerd Lanz sagte jüngst bei der LVH-Versammlung, das Handwerk müsse verstärkt nach außen kommunizieren. Braucht es gerade zum Thema Sanierungen ein eigenes Marketingkonzept? Braucht es eine Offensive? Erhard Joos: Ja, das wird man gerade bei diesem Thema tun müssen.
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Für die Zukunft gerüstet Glurns - Die Stadtgemeinde Glurns hat im Rahmen des Projektes „Glurns 2020“ mit der Sanierung zweier historischer Häuser in der Laubengasse einen wichtigen Schritt zur Wiederbelebung des Stadtkerns gesetzt. Das „Schaller Haus“ steht kurz vor der Fertigstellung. Mit dem „Soleshaus“ wird es im Frühsommer soweit sein. Von Magdalena Dietl Sapelza
L
ange Zeit standen das „Schallerhaus“ und das „Söleshaus in der Laubengasse verlassen da. Der Verfall der wertvollen Bausubstanz oder deren Verkauf an Immobilienfirmen war eine Frage der Zeit. Die Stadtverwalter reagierten, kauften die Häuser samt Ställen und Stadel im Rahmen des Projektes „Glurns 2020“ und stellten die Weichen für die Sanierung. Die Planung des „Schallerhauses“ übernahm Architekt Martin Stecher und jene des „Söleshauses“ Architekt Jürgen Wallnöfer „Die Initiative zielte daraufhin, einer Bauspekulation vorzubeugen und erschwingliche Wohn- und Gewerberäume zu schaffen“, sagt der Projektleiter von „Glurns 2020“, Christoph Prader. Mittlerweile sind drei der vier Wohnungen im „Schallerhaus“ verkauft. Auch für jene im „Söleshaus“ gibt es Interes-
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senten. „Das große Interesse war mehr als wir uns erwartet haben“, freut sich Bürgermeister Erich Wallnöfer. Ein Grund für die Kauffreude liegt nicht zuletzt in der derzeit großzügigen Unterstützung für Erstwohnungskäufer. Neben der Ortskernförderung (Unterstützung abhängig von der verbauten Kubatur) können diese 48.000 Euro in zehn Jahren steuerlich absetzen (gültig vorerst bis zum 30. Juni 2013). Die Erstwohnungskäufer können auch die ihnen zustehende Wohnbauförderung nutzen. Die Stadtgemeinde ist zudem bereit, die Gebühren beim Kauf auf ein Minimum zu reduzieren. Wer vermutet hatte, aus den alten Häusern ließe sich nichts Vernünftiges machen, muss sich eines Besseren belehren lassen. Die Wohnqualität im „Schallerhaus“ entspricht den Ansprüchen des modernen
Wohnens. Die neuen Materialien gehen eine harmonische Verbindung mit der alten Bausubstanz ein. Die sanierten Mauern, die Gewölbe, die kleinen Fenster schaffen ein besonderes Flair. Die restaurierten Vertäfelungen und Holzbalken in einigen Räumen wirken wie eine Hommage an vergangene Bewohner. Gearbeitet wurde fachgerecht und mit größter Sorgfalt. Die Wärmedämmung ist effizient und der Anschluss am Fernwärmenetz ist gegeben. Der historischen Umgebung angepasst ist auch das fast neue Haus auf dem Areal des ehemaligen Stadels. Beide Wohneinheiten sind durch den geräumigen Innenhof verbunden. Dieser ist über einen Durchgang mit prächtigen Gewölben von der Laubengasse aus zu erreichen, genauso wie die Geschäftsräume. Diese eignen sich für viele Tätigkeiten. Bei Bedarf kann auch der Innenhof genutzt werden. „Wir hoffen, dass die Gewerbeflächen Käufer oder Mieter finden“, sagt Wallnöfer.
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INFO
„Schallerhaus“ Bauherr: Stadtgemeinde Glurns – Projekt „Glurns 2020“ Architekt: Martin Stecher Bauzeit: Mai 2012 bis April 2013 Baueinheiten: Vier Wohnungen, ein Büro und zwei Gewerbeflächen Bauausführende: Betriebe vorwiegend aus dem Vinschgau (siehe flankierende Anzeigen) Telefon: 0473 83 55 26 E-Mail: projekt2020@glurns.eu Die Glurnser Stadtentwicklung schreitet zügig voran. Bild links: Das sanierte „Schallerhaus“ in der Glurnser Laubengasse; rechts: dessen Südseite mit Blick auf den Innenhof, der sich hinter der restaurierten historischen Mauer verbirgt.
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Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Zeno, 12. April 2013
Nationalpark Stilfserjoch:
Klimapuffer Wald Globales Klima und lokaler Wald
Das Querprofil des Vinschgaus zwischen Prad und Laas mit den Waldanteilen am Sonnenberg, in der Talsohle und am Nörderberg.
Die Jahre 2011-2020 sind von den Vereinten Nationen zur Dekade der Biodiversität ausgerufen worden. Das italienische Umweltministerium hat zur Umsetzung von Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität von Lebensräumen und von Arten eine nationale Strategie 2011-2020 entworfen. Dieses Strategiepapier baut auf drei Säulen auf: • Biodiversität und Ökosystemleistungen, • Biodiversität und Klimawandel, • Biodiversität und wirtschaftspolitische Entscheidungen. Heute gibt es einen erstarkenden Trend, die ökonomischen Leistungen von Ökosystemen, im Besonderen auch von Schutzgebieten quantifizierend zu beziffern. Den Wäldern kommt besonders im Zusammenhang mit der Bindung von Kohlendioxid zur Verminderung des Treibhauseffektes Bedeutung zu.
Klimawandel und Treibhausgase
Einer der Hauptgründe für den Klimawan40 Der Vinschger Wind 8-13
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del ist die Zunahme der Treibhausgase in der Erdatmosphäre. Die wichtigsten Treibhausgase sind Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan und Lachgas. Treibhausgase strahlen durch die Eintrübung der Atmosphäre die von der Erde in das All abgestrahlte Wärmestrahlung zum Teil auf die Erde zurück. Dadurch tragen sie zur Erwärmung der Erdatmosphäre selbst und der Erdoberfläche bei und machen die Erde überhaupt erst bewohnbar: Ohne den „natürlichen“ Treibhauseffekt läge die Durchschnittstemperatur auf der Erde bei -18° C, zu kalt, um zu überleben. Der natürliche Treibhauseffekt wurde in den letzten 150 Jahren durch die menschlichen Aktivitäten enorm verstärkt. Durch Verbrennungsprozesse werden große Mengen von Kohlendioxid als Treibhausgas freigesetzt. Seit der industriellen Revolution ist der Kohlendioxid-Gehalt der Luft von 280 ppm (pars per million) im Jahr 1750 auf 390 ppm im Jahr 2010 angestiegen. Um unseren Energiebedarf zu decken, verbrau-
chen wir in wenigen Generationen fossile Brennstoffe, die in Hunderten Millionen von Jahren entstanden sind. So gelangen in kurzer Zeit großen Mengen zusätzlicher Treibhausgase in die Atmosphäre. Allein in den letzten 30 Jahren stiegen die Emissionen von Treibhausgasen um 70% an. Diese Emissionen stammen zu ca. 2/3 aus den Bereichen Verkehr, Energie, Industrie und Haushalt und zu 1/3 aus dem Bereich Landund Forstwirtschaft. Die Konzentration von Kohlendioxid in der Erdatmosphäre nimmt derzeit um 2 ppm pro Jahr zu. Von den Klimaexperten wird eine Schwelle von 450 ppm Kohlendioxid in der Luft als kritische Gefahrenobergrenze angesehen. In seinem Buch „2052 – Eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre. Der neue Bericht an den Club of Rome“ (Oekom Verlag 2012) schreibt der norwegische Professor für Klimastrategien Jorgen Randers: „Wenn jedoch der Temperaturanstieg auf weniger als 2°C begrenzt werden soll, müssen wir die CO2-Konzentration in der Atmosphäre
unter 450 ppm halten. 450 ppm minus 390 ppm geteilt durch 2 ppm pro Jahr ergeben noch 30 Jahre bis wir dort angelangt sind“. Die Erderwärmung seit der industriellen Revolution bis heute beträgt 0,7°C.
Wohin gelangt das Kohlendioxid?
Das Kohlendioxid gelangt als Gas in die Atmosphäre und verteilt sich schnell um den Erdball herum. Es bleibt für eine Weile in der Atmosphäre und wird irgendwann absorbiert. Derzeit fließt grob ein Viertel des Kohlendioxids in die Ozeane, wo es als Kohlensäure im Wasser gebunden wird. Ein weiteres Viertel wird in der Photosynthese der grünen Pflanzen in neue Biomasse verwandelt. Die übrige Hälfte des Kohlendioxids verbleibt in der Atmosphäre.
Vorsatz und Wirklichkeit
Zur Erinnerung: Im Jahr 1992 hatten sich 108 Staats- und Regierungschefs, Delegationen aus 172 Ländern und 2.400 Nichtregierungsorganisationen in Rio de Janeiro zum ersten „Erdgipfel“ getroffen. Sie schufen die Klima-Rahmenkonvention (UNFCCC – UN Framework Convention on Climate Change), einen formellen internationalen Vertrag, der 1994 in Kraft getreten ist. Seither wurden 17 Konferenzen aller Vertragsstaaten abgehalten (Conferences of Parties COP), deren letzte 2012 in Katar (COP 17). Es gelang, mehrere Protokolle zu verabschieden, darunter etwas das Kyoto-Protokoll von 1997.
Das Kyoto-Protokoll
Das Kyoto-Protokoll ist also ein Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klima-Rahmenkonvention der Vereinten Nationen. Das 2005 in Kraft getretene Abkommen legt erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern fest. Das Protokoll sah vor, den jährlichen Ausstoß
an Treibhausgasen in den Industrieländern innerhalb der sogenannten 1. Verpflichtungsperiode 2008-2012 um durchschnittlich 5,2% gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren. Für Schwellen- und Entwicklungsländer waren keine Reduktionsziele vorgesehen. Bis Dezember 2011 haben 193 Staaten sowie die Europäische Union das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Die USA sind dem Protokoll nie beigetreten und Kanada hat im Dezember 2011 seinen Ausstieg aus dem Protokoll bekanntgegeben. Die Ziele des Kyoto-Protokolls sind verfehlt worden: Bisher konnte das Abkommen nur wenig am weiteren Anstieg der wichtigsten Treibhausgase ändern. Unser Wissen um die Folgen des Klimawandels ist konsolidiert, das Handeln gegen die negativen Auswirkungen noch zu unentschlossen und zu zaghaft. Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander.
COP 17 Katar 2012
Auf der Klimakonferenz von Katar 2012 (COP 17) einigte man sich auf eine geplante Verlängerung des Kyoto-Protokolls („Kyoto II“) bis 2020. Strittig sind vor allem der Umfang und die verpflichtende Aufteilung der künftigen Reduktionen von Treibhausgasen, weiters die Einbindung der Schwellen- und Entwicklungsländer in die Verpflichtungen zur Verminderung der Treibhausgase und die Finanztransfers.
Wälder in den italienischen Nationalparken
In einer neuen Publikation des italienischen Umweltministeriums vom Februar 2013 („Parchi Nazionali: dal capitale naturale alla contabilità ambientale“) wird im Abschnitt über das Natur-Inventar der Nationalparke die Bedeutung ihrer Wälder auch als Kohlenstoffbinder in Zeiten des Klimawandels besonders unterstrichen. Das nationale Forstinventar trägt
Lärchen-Fichtenwald am Wiesenrand. Die Fichte ist immergrün, die Lärche sommergrün. Bildnachweis:Wolfgang Platter
in der italienischen Sprache bezeichnender Weise den Titel „Inventario Nazionale Foreste e Carbonio (INFC)“, womit auch die Bedeutung der Wälder als Kohlenstoffspeicher zur Verminderung des Treibhauseffektes zum Ausdruck kommt. Der Waldanteil am italienischen Staatsgebiet macht 36% aus, in den 24 Nationalparken beträgt der Anteil der Wälder insgesamt 62%. Im Nationalpark Stlilfserjoch beträgt der Anteil der Wälder 21,4% der Gesamtfläche. Es gibt Überlegungen, die ökonomischen Leistungen der Wälder in Schutzgebieten als Klimapuffer durch Kohlenstoffbindung in die Waagschale zu legen. Den Stellenwert und die volkswirtschaftlichen Leistungen von Wäldern im Allgemeinen und Gebirgswäldern in Schutzgebieten im Engeren muss man beim erweiterten Blick auf den Klimaschutz neben den vielen anderen Nutz-, Schutz-, Erholungs- und Wohlfahrtsleistungen deutlich sehen und bei den Szenarien zur Erderwärmung in Zukunft wohl auch stärker gewichten.
Zirben an der Baumgrenze oberhalb des Hochganghauses in der Texelgruppe. Die immergrüne und winterharte Zirbe bildet im kontinentalen Klima der Zentralalpen mit der Lärche die Waldgrenze.
Birkenstämme sind mit ihrer weißen Rinde besonders dekorative Landschaftselemente.
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Sport
SSV Naturns Raiffeisen / Industriepool
Regionenturnier auf Sardinien V
ier Spieler und ein Betreuer des SSV Naturns haben für die Südtirolauswahl am 52. Regionenturnier, welches heuer vom 23. bis 30. März in Sardinien ausgetragen wurde, teilgenommen. Erstmals in der Geschichte des „Torneo delle Regioni“ nahm Südtirol eigenständig (ohne das Trentino) an diesem teil und konnte sich somit an den starken Regionalauswahlen aus dem Rest Italiens messen. Am Freitag, 22. März brach man von Bozen aus mit dem Bus auf, um vom Mailänder Flughafen Linate nach Cagliari zu fliegen. Damian Huber und Matthias Peer spielten in der Juniorenauswahl, welche ihre vier Spiele gegen Sardinien, Abruzzen, Friaul und Apulien allesamt verloren, sich aber gut aus der Affäre gezogen haben. Beide Spieler kamen in allen vier Spielen zum Einsatz. Damian spielte zwei Mal über die gesamte Spielzeit und Matthias ein Mal. Weiters spielte im Juniorenteam der Latscher Andreas Paulmichl. Der Kommentar von Damian nach der
Matthias Peer in Aktion
Rückkehr: „Ich wusste vorher, dass es sehr schwer wird, zumal die anderen Regionen viel mehr Spieler zur Auswahl haben. Für mich war es bereits das dritte Mal und es ist immer wieder eine tolle Erfahrung. Zu den besten Juniorenspielern Südtirols zu gehören, gibt mir viel Selbstvertrauen.“ In der A-Jugend kickte Thomas Nischler mit. Die Allievi verloren auch alle vier Spiele gegen dieselben Gegner und
dabei, außer gegen Sardinien, recht klar. Thomas zog trotzdem ein positives Resümee: „Es war ein außergewöhnliches Gefühl, Südtirol beim Regionenturnier vertreten zu dürfen. Auch wenn es nicht erfolgreich verlief, war es dennoch eine wertvolle Erfahrung für mich! Wir hatten eine tolle Truppe und ich bin überglücklich, dass ich ein Teil dieser Mannschaft war.“ Am besten schlug sich die
B-Jugend-Auswahl mit dem Naturnser Lukas Messmer. Die Giovanissimi unter dem Meraner Trainer Renzo Rossi spielten zuerst gegen Sardinien 0:0 und bezwangen dann die Abruzzen mit 2:1. Durch Niederlagen gegen Friaul und Apulien mussten jedoch auch sie alle Aufstiegshoffnungen begraben. Lukas hat folgende Eindrücke mitgenommen: „Es war eine schöne Erfahrung einmal zu sehen, wie anderswo in Italien Fußball gespielt wird. Ich habe neue Freunde gefunden. Sollte ich in Zukunft wieder zur Auswahl einberufen werden, würde ich sehr gerne daran teilnehmen.“ In der Damenauswahl Südtirols waren die Red Lions Spielerinnen Sonja Kiem und Irina Theiner dabei. Dieses Team schnitt sehr gut ab und gewann gegen die Abruzzen mit 3:0, spielte gegen Sardinien 2:2 unentschieden und musste sich nur Friaul knapp mit 1:2 geschlagen geben. Die Vinschger Delegation vervollständigten der Naturnser Masseur Harald Götsch, welcher die Kleinfeldmannschaft betreute und FIGC-Vorstandsmitglied Paul Tappeiner. Günther Pföstl
Naturbahnrodeln
Latsch ehrt seine Sportheldinnen G
leich zwei internationale Titel brachten die Naturbahnrodlerinnen Melanie Schwarz und Sara Bachmann (Bild) in die Gemeinde Latsch. Die Tarscherin Melanie Schwarz kürte sich bei der WM in Deutschnofen zur Team-Weltmeisterin und sicherte sich Silber im Einsitzer. Sara Bachmann aus Latsch schnappte sich im russischen Novouralsk den Junioreneuropameistertitel. Für den ASV Latsch Raiffeisen und die Gemeinde war das ein triftiger Grund zum Feiern. Das Tarscher Vereinshaus „Sigmund Angerer“ war bis auf den
letzten Platz gefüllt. Neben der gesamten Tarscher und Latscher Rodelfamilie waren zahlreiche Bekannte, Freunde und Fans sowie Vertreter anderer Vinschger Rodelsektionen erschienen, um den beiden Sportlerinnen zu ihren Erfolgen zu gratulieren. Auch der Weltmeister und Gesamtweltcupsieger Patrick Pigneter sowie der
ehemalige Spitzenrodler Andreas Castiglioni glänzten mit ihrer Anwesenheit. Sportreferent Walter Theiner eröffnete die Feier und Bürgermeister Karl Weiss war stolz darauf, sagen zu können, dass die besten Rodlerinnen der Welt aus Latsch kommen. Auch Landesrat Richard Theiner gratulierte den beiden Sportlerinnen zu ihren Leistungen und wies darauf hin, dass es sich diese Sportart verdient hat, olympisch zu werden. Nachdem Ida Schwarz aus dem Sportlerleben der beiden Rodlerinnen erzählte, sorgten die zusammengestellten Filme von Ro-
man Schwienbacher, in denen nicht nur Erfolge, sondern auch Rückschläge der Athletinnen gezeigt wurden, für Gänsehautmomente unter den Anwesenden. Anschließend überreichten Karl Weiss, Vereinspräsidentin Dolly Stecher und der Obmann der Raiffeisenkasse Latsch, Walter Rizzi, den zwei Athletinnen Geschenke. Die Abschlussworte gehörten den beiden Geehrten, die sich bei allen, die sie in ihrer Rodelkarriere begleiten und unterstützen, bedankten. Den Abschluss der Feier bildete Auftritte der Tanzgruppen von Lotte Gamper. (sam) 18.04.13
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Sport
Stefan Schwienbacher Pokal
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ur 15. Auflage des Gedächtnisrennens lud der ASC Ortler Raiffeisen - Sektion Trafoi heuer wieder zahlreiche Skiathleten nach Trafoi-Kleinboden. An die 90 Läufer aus Deutschland, Österreich und Südtirol folgten der Einladung, maßen sich bei sonnigem Wetter in ihren Skikünsten und gaben dem Gedächtnisrennen seinen bunten internationalen Anstrich. Auf der steilen und harten Piste, wo der Teilnehmer im oberen Streckenabschnitt mehr mit kräftigen Windböen als dem Gegner zu kämpfen hatte, musste man wirklich „schon richtig Ski fahren können“, um heil ins Ziel zu kommen. Bestmöglich gelungen ist dies Donnemiller Thomas (1956) vom SV Imst, der unangefochten die Tagesbestzeit einfuhr. Zwischen den jüngsten Rennläufern (Zöggeler Jaron und Telser Stefanie / Jahrgang 2008) und dem ältesten Teilnehmer (Trenkwalder Hans / 1932) lagen neuerlich etliche „Skigenerationen“. Die Preisverleihung
Schlanders/Vinschgau
Spitzensportler zu Gast I
n einer Projektwoche beschäftigten sich die Schüler aller fünf Klassen der WFO (Fachoberschule für Wirtschaft) mit Schulschwerpunkt Sport auch mit Behindertenund Leistungssport. Die Sportlehrerin Jessica Colo` hatte die Handbike-Behindertensportlerin Claudia Schuler und den Fußballprofi beim FC Südtirol Hannes Kiem eingeladen, über ihre Erfahrungen zu berichten. Schuler, die seit der Geburt beeinträchtigt ist, berichtete über Barrieren und Hindernisse und über die Kraft und das Selbstvertrauen, die sie aus dem Sport schöpft. Ein Höhepunkt in ihrer bisherigen Karriere war die Teilnahme an den paralympischen Spielen 2012 in London, bei denen sie Menschen aus aller Welt kennenlernen konnte. Nächstes großes Ziel ist die Winterolympiade in Sotschi 2014 und die Sommerspiele in Rio de Janeiro 2016. Ziele zu haben, ist für Schuler wichtig. Einen Grundsatz gab
sie den Schülern mit: „Behinderte sind normale Menschen. Wenn ihr euch das merkt, dann wisst ihr alles.“ Der Fußballspieler Hannes Kiem zeigte sich dankbar, dass er sein Hobby zum Beruf hat machen können. Seit zehn Jahren spielt er beim FC-Südtirol. Höhen und Tiefen gehören zu seinem Fußball-Alltag. Erbauend war beispielsweise 2009/10 der Aufstieg von der vierten in die dritte Liga, und deprimierend waren die Abstiegskämpfe. Einige Male hatte Kiem mit Verletzungen zu kämpfen. Diese forderten ihn sehr, doch er sei jedes Mal gestärkt zurückge-
v.l.: ParalympicsTeilnehmerin Claudia Schuler, Sportlehrerin Jessica Colò und Profifußballer Hannes Kiem
kommen. Derzeit befindet sich der Verein im Spitzenfeld der Tabelle. Wermutstropfen sei für ihn derzeit, dass er oft auf der Bank sitzen müsse. Das sei nicht leicht, doch es gelte, die Entscheidungen des Trainers zu respektieren. Gemobbt fühle er sich deshalb nicht. Sein Vertrag mit dem FC geht bis Juni 2013. Gespräche über eine Verlängerung haben begonnen. Wie diese ausgehen, sei noch nicht vorhersehbar. Auf die Frage, was er nach seiner Fußballkarriere plane, antwortete Kiem: „Am liebsten möchte ich irgendetwas im Fußballbereich tun.“ (mds)
Kurzras
v.l.: Trenkwalder Hans (1932), Wallnöfer Hans (1934) und Angerer Otto (1933)
fand dann traditionsgemäß im Hotel Tannenheim statt, wo der erfreute ASC-OrtlerSektionsleiter Arnold Kuntner es nicht verabsäumte, sich bei allen freiwilligen Helfern und Sponsoren, insbesondere bei der Skischule und den Liftanlagen Trafoi, herzlichst für die Mithilfe zu bedanken. Fazit: Das Gedächtnisrennen erfreut sich immer größerer Beliebtheit und übt ungebremste Faszination aus; ein Umstand, der nicht zuletzt auch auf das traumhafte Bergpanorama der Furkel und optimale Pistenverhältnisse zurückzuführen ist! (re) 44 Der Vinschger Wind 8-13
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Vinschger Schneeschuh-Ötzis
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um 1. Mal fand das Ötzi Vertical Race statt, ein Nachtrennen mit Tourenskiern und Schneeschuhen von Kurzras auf die Grawand. Die Strecke hat es in sich, denn es ist die Skitour-Teilstrecke des Ötzi Alpin Marathon am 20. April, mit 6,2 km und der Höhendifferenz von 1.201 m. Bereits beim Start der 50 TeilnehmerInnen setzte sich der Sieger des 8. ÖAM 2011 Philip Götsch an die Spitze und konnte diese Position bis zum Ende halten. In einer Rekordzeit von nur 54:30 kam er mehr als 5 Minuten vor Ivo Zulian (59:47) ins Ziel. Der Skiberggeher war 2011 und 2012 Sieger in der Staffel mit dem Team Flachau KTM Ra-
Schweizerin Michela Benzoni mit 1:13:58 vor Annemarie Gross aus Meran mit 1:15:01 und Gerlinde Baldauf aus Glurns, die eine Zeit von 1:17:42 benötigte. Aber überraschend schnell auch die Schneeschuhgeher aus dem Vinschgau: Sieger beim 1. Ötzi Vertical Race in der Mit einer Topzeit Kategorie Schneeschuhe: Hubert Theiner von 1:04:13 wur(Mitte), Christian Tscholl (rechts) und Rudi de Hubert Theiner Schöpf (links). aus Mals überlegen Sieger in dieser Kategocing. Dritter wurde mit 59:56 rie vor Christian Tscholl aus Roland Osele, Sieger des Schluderns mit 1:10:20 und 1. ÖAM und Zweiter 2012. Rudi Schöpf aus Bozen mit Bei den Damen siegte die 1:14:55. (ew)
Sport
Latsch/Eiskunstlauf
Red Lions Tarsch
Italiens Nachwuchs schwebt übers Eis
Die Form für die Rückrunde stimmt
A
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m 23. und 24. März war das IceForum von Latsch Schauplatz der „2. Gara Open“, die vom Sportclub Meran organisiert wurde. Zum Wettkampf, der sogar live im Internet-TV übertragen wurde, waren über 150 Nachwuchstalente zwischen 13 und 18 Jahren aus
ganz Italien nach Latsch angereist und zeigten den Kampfrichtern und Zuschauern schöne Pirouetten und anspruchsvolle Sprünge. Gut möglich, dass eine der Teilnehmerinnen irgendwann die Nachfolge von Italiens bester Eiskunstläuferin Carolina Kostner antritt. (sam)
ine Woche vor Beginn der Rückrunde spielten sich die Nachwuchslöwinnen schon mal warm. Beim BJugend-Pokalspiel in Latsch besiegten die roten Löwinnen, die in der Meisterschaft die Tabelle anführen, Sterzing mit 2:1. Nach einem torlosen ersten Drittel, in dem die Tarscherinnen gute Chancen vorfanden, sorgte Elin Ladurner im zweiten Spielabschnitt für den ersten Torjubel. Wenig später nutzte Melanie Kuenrath einen Fehler der gegnerischen Torfrau und erhöhte auf 2:0. Im letzten Drittel gelang den Gästen noch
der Anschlusstreffer, doch die Vinschgerinnen brachten den Vorsprung über die Zeit und feierten einen verdienten Sieg. (sam)
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Anzeiger
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Jahrestag/Danksagungen Es ist so schwer, wenn sich Mutters Augen schließen. Die Hände ruh`n, die einst so viel geschafft. Still und heimlich unsere Tränen fließen, ein treues Mutterherz wird zur Ruh gebracht.
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Danksagung Brand am Samstag, 13.04.2013 im Kondominium „Alte Volksschule“ Kortsch Die EigentümerInnen und MieterInnen des Kondominiums bedanken sich bei den
Freiwilligen Feuerwehren von Kortsch, Schlanders und Göflan
für den überaus schnellen und vorbildlichen Einsatz zur Löschung ihres Dachbrandes. Durch ihre rasche Hilfe konnte Schlimmeres verhindert werden. Ebenso bedanken wir uns bei demjenigen, der den Brand bemerkt und umgehend die Feuerwehr informiert hat. Auch möchten wir uns bei allen Einsatzkräften, Dienstleistern und Nachbarn für die Anteilnahme und angebotene Unterstützung bedanken. Für die Wohngemeinschaft Angela Zerk Werth , Verwaltung
Jahrestag/Danksagungen
Danke
† 4. 4. 2013
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Frieda Telfser Wwe. Sachsalber haben uns tief bewegt. Es war uns ein großer Trost. Darum sagen wir danke - allen Verwandten, Bekannten und Freunden - dem Seelsorger hochw. Peter Rechenmacher, dem Kirchenchor Tarsch und der Musikkapelle Tarsch für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier - den Sarg-, Kranz- und Fahnenträgern - den Vorbeterinnen - dem Mesnerdienst und den Ministranten - den Mitarbeitern und freiwilligen Helfern im Altenheim von Latsch für die nette Gestaltung der Verabschiedungsfeier - allen, die an den Rosenkränzen und an der Beerdigung teilgenommen haben - allen, die uns ihr Mitgefühl ausgedrückt haben und unsere Mama weiterhin in lieber Erinnerung behalten.
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Wir danken von Herzen allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten, die unsere liebe Margit auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt der hochw. Geistlichkeit Dekan Josef Mair, dem Kirchenchor Kortsch, dem Vorbeter Karl, den Mesnern Sepp und Hans und den Ministranten für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier. Weiters danken wir den SargKranz- und Lichtträgern, der Theatergruppe Kortsch sowie dem Jahrgang 1953 der Gemeinden Schlanders und Laas.
Danke für einen Händedruck weil die Worte fehlten, für alle Hilfe und Verbundenheit in der schweren Zeit, für die zahlreiche Teilnahme an den Rosenkränzen und an der Beerdigung, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für die vielen Blumen- und Gedächtnisspenden, sowie für die zahlreichen Beileidsbekundungen, gesprochen oder geschrieben. Ein herzlicher Dank gilt allen, die unsere liebe Margit in Erinnerung behalten und ihrer im Gebete gedenken. Hans, Lisl und Seppl mit Familien Bestattungen
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Jahrestag/Danksagungen Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind. Der Mensch wird nicht wirklich sterben, solange ein anderer sein Bild im Herzen trägt.
Oft stehen wir an deinem Grab mit dem Herzen schwer noch vieles möchten wir dich fragen, doch Antwort gibst du keine mehr. Der Tag an dem du von uns gingst, kam viel zu früh, doch eines sollst du wissen, vergessen werden wir dich nie.
1. Jahrestag
1. Jahrestag
Oswald Mair
Alois Muther
Schlanders * 28.02.1946 † 21.04.2012
*09.05.1936 †22.04.2012 Laas
Spengler in Ruhestand
Fallegger Oswald
Zum ersten mal jährt sich der Tag, an dem du uns verlassen musstest. In Liebe denken wir an dich, ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 21. April 2013 um 8.30 Uhr, in der Pfarrkirche von Schlanders. Allen die daran teilnehmen oder im Stillen seiner gedenken, ein herzliches Vergelt’s Gott.
Die Trauerfamilie
Es ist zu früh – sagt das Herz, es ist Gottes Wille – sagt der Glaube, du fehlst uns – sagt die Liebe, und wer sagt – so ist das Leben, der weiß nicht, wie weh es tut!
4. Jahrestag
Kevin Benedetti
* 29.05.1992 †18.04.2009 Tschars In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich, besonders beim Gedenkgottesdienst am Sonntag, den 21. April in der Kirche von Tschars um 10.15 Uhr. Deine Eltern Monika und Egon mit Thomas und Nicol
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in eurem Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.
2. Jahrestag
In Liebe denken wir an dich ganz besonders bei der hl. Messe am Freitag, den 26. April 2013, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. Allen, die daran teilnehmen und sein Grab besuchen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie Wenn ein geliebter Mensch von dieser Erde geht, bleibt er doch an so vielen Orten immer bei uns: in unserer Erinnerung, in unseren Gedanken und in unseren Herzen. 1. Jahrestag
Maria Elisabeth Paulmichl geb. Habicher
* 19.10.1919 † 28.04.2012 Alsack
In Liebe gedenken wir deiner am Sonntag, den 21. April 2013 bei der hl. Messe um 10.30 Uhr in der Kirche von Plawenn. Allen, die daran teilnehmen ein herzliches Vergelt’s Gott.
Deine Familie
Heute gehen wir gemeinsam auf den Wegen, die du uns gezeigt hast. Dabei denken wir an dich und träumen davon, dass du an unserer Seite bist.
3. Jahrtag
Otto Stocker Plawenn
Ignaz Stecher „Stecher Naz“ – St. Valentin *7.12.1929 †29.04.2011
In liebevoller Erinnerung gedenken wir deiner bei der heiligen Messe am Sonntag, 28. April 2013 um 8.45 Uhr in der Pfarrkirche von St. Valentin a.d.H. Allen, die daran teilnehmen, an dich denken und für dich beten, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie
Die Spuren deines Lebens begleiten uns auf unseren Wegen und lassen uns dich stets in lieber Erinnerung behalten. In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders beim Gedächtnisgottesdienst am 21. April um 10.30 Uhr in Plawenn an dich. Allen, die in liebevoller Erinnerung an unseren Otto am Gedenkgottesdienst teilnehmen, ihn an seinem Grabe besuchen und ihn in ihren Gebeten einschließen, ein herzliches Vergelt’s Gott. In Liebe deine Familie
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