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Die Stromnetze sind überlastet. Der Photovoltaikstrom (in Deutschland auch die Windenergie) bringt die Drähte zu Mittag zum Glühen. Und immer mehr Solarstrom kommt hinzu. Auch der Verbrauch wird immer größer. Am meisten verbraucht wird aber nicht dann, wenn am meisten Strom zur Verfügung steht. Also was tun? Es soll gerade dann der Strom verbraucht werden, wenn er erzeugt wird. Dieses Verhalten, so eine Forderung in der Europäischen Union, wird belohnt. Stromerzeuger und Stromverbraucher sollen sich - ortsnahe - zusammentun und in einer Energiegemeinschaft genau das tun: Vor Ort Strom erzeugen und verbrauchen. Erzeuger und Verbraucher erhalten vom Staat eine Förderung dafür (Italien hat diese EU-Direktive umgesetzt). Das macht Sinn. Denn damit werden die Stromnetze entlastet. Ansonsten müssten diese Stromnetze mit viel (Steuer)Geld ausgebaut werden - und zwar sofort.
Im Vinschgau ist eine Energiegemeinschaft vor zwei Jahren gegründet worden. Die Gemeinden von Graun bis Plaus sind Mitgründer. Damit ist die Energiegemeinschaft einwohner- und flächenmäßig groß. Das deshalb, um die Verwaltungsaufwände so klein wie möglich halten zu können. Und nun - nach langer Vorbereitungszeitheißt es: Hereinspaziert und Willkommen. So die Bitte an die Vinschgerinnen und Vinschger, dieser Energiegemeinschaft (EVi - Energiegemeinschaft Vinschgau) beizutreten.
Foto: Angelika
Ploner
Laas/Vinschgau
Nix ist fix
ist nix, aber die BASIS kommt“ hat der Vinschgerwind im Oktober 2024 geschrieben. Bürgerlistlerin Andrea Perger hatte vorgeschlagen die BASIS Vinschgau ins Boot zu holen und ein Konzept für die Disko Fix erarbeiten zu lassen. „Wir haben die Struktur, BASIS hat das Netzwerk und die Erfahrung. Wir sollten diese einmalige Chance nicht verstreichen lassen.“ Weil die Disko Fix in der roten Zone stehe und die Verbauung mindestens zwei Jahr dauere, solle man diese Zeit nutzen und auch mit jenen Bewerbern, die sich bereits Gedanken gemacht haben, reden. Das war vor 18 Monaten. Seitdem ist es still geworden um die Disko Fix. Dafür werden die Stimmen, die wissen wollen, wie es mit der Disko weitergeht, lauter. Hannes Götsch, der Geschäftsführer von BASIS teilt auf Nachfrage vom Vinschgerwind folgendes mit: „Unsere Konzeptarbeit ist aktuell abgeschlossen und liegt nun der Gemeinde Laas vor. Mit Sicherheit gibt es mehrere Lösungsoptionen die von Seiten der Gemeinde angegangen werden können. Unsere Arbeit hat zwei bis drei verschiedene Ansätze und Optionen beleuchtet und mögliche Umsetzungen beschrieben. Hier braucht es noch Zeit und eine Vielzahl technischer Abklärungen auch für die Gemeinde Laas und die-
ser Prozess ist kein einfacher oder schneller.“ BMin Verena Tröger sagt auf Nachfrage: „Wir haben jetzt ein statisches Gutachten in Auftrag gegeben, das wir in den nächsten Tagen bekommen müssten. Dann gehen wir in die Diskussion in den Gemeinderat. Wir würden uns auch wünschen, dass es schneller geht.“ (ap)
Abriss Frühsommer
Schlanders - Auf dem Schlanderser Kasernenareal werden Nägel mit Köpfen gemacht. Die Misurata, also jenes Gebäude, das an das Berufsbildungszentrum angrenzt, wird im Frühsommer abgerissen. Die Kommandozentrale und die Villa Ausserer werden „zeitnah“ (BM Christine Kaaserer) folgen. Will
Die große Mehrheit des Schlanderser Gemeinderates stimmte bei der Gemeinderatssitzung am 26. März 2026 für einen Abriss der Misurata, der Palazzina Comando und der Villa Ausserer und machte „Nägel mit Köpfen“
von Angelika Ploner
Es herrschte selten soviel Einigkeit im Ausschuss und - mit wenigen Ausnahmen - im Schlanderser Gemeinderat. Mit 15 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme war die Sache klar bei der Gemeinderatssitzung am 26. März 2026.
Bürgermeisterin Christine Kaaserer holte aus: „2013 hat die Gemeinde die Gelegenheit bekommen das Kasernenareal günstig zu erwerben. 3 Hektar sind seitdem im Besitz der Gemeinde, knapp 1 Hektar gehört dem Land.“ Es ist jene Fläche, wo ein Teil der Misurata steht und nun - nach 30 Jahren - endlich die Tiefbauhalle gebaut werden soll. „Die Gemeinde hat sich mit dem Kaufvertrag verpflichtet, das Grundstück baureif zu machen.“ Das Land, so Kaaserer, hätte nie gedrängt. Bis jetzt. Die Realisierung der Tiefbauhalle „soll im laufenden Jahr starten und der Zeitpunkt ist gekommen, die vertraglichen Verpflichtungen einzuhalten.
Wir haben die Aufforderung bekommen, den Abbruch vorzunehmen.“ Wirtschaftlich und statisch sinnvoll sei es, das ganze Gebäude der Misurata abzureißen und auch für „die Ruine Kommandogebäude und die Villa Ausserer die Voraussetzungen zu schaffen.“
Ingenieur Ulrich Innerhofer präsentierte einen rudimentären Zeit- und Kostenplan. „Bevor man zum Abbruch geht, müssen die gefährlichen Stoffe wie Mineralfasern und Asbest entfernt werden.“ Die Charakterisierung dieser Stoffe sei erfolgt. Einen Monat wird die Entsorgung der gefährlichen Stoffe in Anspruch nehmen, zwei Monate der Abriss. Die Zufahrt für diese Aktion erfolgt über die Bahnhofsstraße. Die Kostenschätzung für Baulos 1, die Misurata: 827.000 € Baukosten plus technische Spesen und IVA - insgesamt also über 1 Million Euro. Für die Palazzina Comando und die Villa Ausserer hat Innerhofer Baukosten von 790.000 € vorgesehen, dazu kommen die technischen Spesen und die IVA. Für alle
drei Baulose sieht Innerhofers Kostenplan demnach rund 1,8 Millionen Euro vor.
Dabei hatte Innerhofer noch 2013 eine Kostenschätzung von 2,4 Millionen Euro für den Abriss der Gebäudlichkeiten präsentiert. Die wundersame Kostenverringerung, wenn diese bis am Ende so ist, ließ die Ratsmitglieder unbeeindruckt.
Einwände kamen lediglich von Karin Meister von der Südtiroler Freiheit, Gerda Platzgummer von der Bürgerliste und Christiane Pircher (SVP). Platzgummer unter anderem: „Sollte man nicht zuerst wissen, was man tut, bevor man abreisst?“ Meister: „Die Dringlichkeit liegt für Baulos 1 vor, für Baulos 2 und 3 nicht“ und Pircher waren unter anderem die Bäume auf dem Areal eines der Anliegen. Referent Günther Bernhart fand klare Worte: „Wir sollten frisch Nägel mit Köpfen machen. Die Situation bei der Kommandozentrale ist eh wie sie ist. Wenn wir keine konkrete Nutzung haben, und ich sehe keine, dann können wir sie auch abreißen.“
Klare Botschaft an die Politik
Im Raiffeisen Pavillon in Bozen fand kürzlich die ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung der Eigenverwaltungen B.N.G. Südtirols (Fraktionen) statt, welche sich im Landesverband der Eigenverwaltungen B.N.G. Südtirols Gen. zusammengeschlossen haben. Zur Vollversammlung durfte der Obmann Oswald Angerer neben den zahlreichen Vertretern der Mitgliedsfraktionen auch den Landtagsabgeordnete Josef Noggler, den Obmann-Stv. im SBB Michael Kaufmann sowie den Präsident des Trienter Landesverbandes (Associazione Provinciale A.S.U.C. del Trentino) Robert Brugger begrüßen und herzlich willkommen heißen. Bevor die Jahresabschlussrechnung der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt wurde, präsentierte der Geschäftsführer einen Rückblick auf das vergangene Jahr, über die Tätigkeit des Landesverbandes sowie die angebotenen Leistungen für die 81 angeschlossenen Mitglieder.
Anschließend wurde zwei brisante Themen in den Mittelpunkt der Mitgliederversammlung gestellt.
Zum einen ging es dabei um die öffentlichen Ausschreibungen mit einer klaren Forderung an die Politik, die Fraktionen aus dem L.G. vom 17.12.2015, Nr. 16 (Bestimmungen über die öffentliche Auftragsvergabe) zu streichen, auch im Hinblick auf das kürzlich vom Kassationsgerichtshof in Rom erlassene Urteil Nr. 5192 vom 7. März 2026. Mehrere Präsidenten und Sekretäre ergriffen zu diesem Thema das Wort. Sie unterstützen die Forderung des LVE die Fraktionen aus dem L.G. über die öffentliche Auftragsvergabe zu streichen, mit den mahnenden Worten, dass sich sonst in Zukunft keine Sekretäre mehr finden werden, die diese Funktion übernehmen.
Zum anderen ging es um den Stand der Überarbeitung des Landesgesetzes zur Verwaltung der Gemeinnutzungsgüter vom 12.06.1980, Nr. 16, unter
Berücksichtigung des Staatsge setzes vom 20.11.2017, Nr. 168 im Bereich Allmenden. Bei der Überarbeitung des L.G. geht es primär um den Schutz und die Förderung kollektiver Güter, welche durch historische Gemeinschaften selbst verwaltet werden. Die Gemeinnutzungsgüter sind Teil der Südtiroler Tradition und werden als gesellschaftlich wertvoll angesehen. Eine technische Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des LVE, des Südtiroler Bauernbundes, des Gemeindeverbandes, der Gemeindesekretäre sowie der zuständigen Landesämter, hat in mehreren tech-
nischen Sitzungen in den ver gangenen Monaten einen ersten Entwurf durchdiskutiert. Der Obmann Oswald Angerer bestätigte in diesem Zusammenhang, dass aufgrund des erlassenen Urteils des Kassationsgerichtshofes die bisherigen Überlegungen rechtlicher Natur einer erneuten kritischen Überprüfung unterzogen werden müssen. Wenn es sich, wie von der Kassation erneut und deutlich klargestellt, nicht um öffentliche Güter handelt, sollte dies unmittelbare Auswirkungen auf zahlreiche Auflagen haben, denen die Fraktionen derzeit noch unterliegen.
LESERBRIEF
Verschandelung neuer Vinschger Zug
Mit Unverständnis habe ich die Sprühaktion am neuen Vinschger Zug am Spondiniger Bahnhof festgestellt. Ein öffentlich finanziertes Infrastrukturprojekt, das vielen Menschen zugutekommt und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leistet, mutwillig zu beschädigen, ist weder ein Kavaliersdelikt noch eine Form von Kunst. Solche Aktionen verursachen nicht nur erhebliche Kosten für die
Allgemeinheit, sondern zeugen auch von mangelndem Respekt gegenüber gemeinschaftlichem Eigentum. An der nahegelegenen Betonfassade des Straßenviadukts wäre noch genug Platz, sich auf diese Weise zu betätigen, ohne einen solchen Schaden anzurichten. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Rudi MaurerPrad am Stilfserjoch
VOM WIND GEFUNDEN
Frühlingsfeste weltweit
Der Frühling steht wie keine andere Jahreszeit für Aufbruch und Neuanfang. In vielen Kulturen beginnt im Frühjahr das neue Jahr. Jede Kultur hat ihre eigene Tradition, den Winter zu vertreiben und den Frühling zu begrüßen und zu feiern. In Japan ist der Frühling die Zeit der Kirschblüte. Hanami (Blüten betrachten), ist eine uralte Tradition, bei der Familien und Freunde Picknicks unter den blühenden Kirschbäumen veranstalten. Die Kirschblüte symbolisiert Schönheit, aber auch Vergänglichkeit. In Thailand fällt Songkran, das Neujahrsfest, in den April. Es ist ein Frühlings- und Wasserfest, indem man sich gegenseitig mit Wasser bespritzt, um symbolisch die Sünden abzuwaschen. Nowruz (neuer Tag) ist das persische Neujahrsfest zur Tagundnachtgleiche und markiert den Beginn des Frühlings. Das chinesische Neujahrsfest am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende ist ein Familien- und Frühlingsfest und dauert 15 Tage. Die Feierlichkeiten umfassen farbenfrohe Paraden, Feuerwerke, das Aufhängen von roten Laternen und das Zünden von Knallern, um böse Geister zu vertreiben. In Indien markiert das Holi-Fest den Beginn des Frühlings. Es ist ein Fest der Farben, ein ausgelassenes und buntes Festival, bei dem die Menschen farbiges Pulver und Wasser aufeinander werfen. Bei uns gibt es Ostern, das christliche Fest der Auferstehung, das Zusslrennen, das Pfluagzichn, das Maienschnölln und in der benachbarten Schweiz am 1. März Chalandamarz, ein Frühlingsfest mit Gesang, Peitschenknallen und Glockengeläut. (hzg)
Wir werden Energiegemeinschaft
Vinschgau - Vor einem Jahr ist in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau die „Energiegemeinschaft Vinschgau EVi“ gegründet worden. Nach intensiver Vorbereitungszeit werben die Gemeinden nun damit, dass die Leute der Energiegemeinschaft beitreten sollen. Das biete Vorteile für alle. Ein viel beachteter Auftakt fand in Latsch statt.
von Erwin Bernhart
Unerwartet viele sind ins Culturforum nach Latsch gekommen. BM Mauro Dalla Barba und BM Georg Altstätter haben noch zusätzlich Stuhlreihen einrichten müssen. Das Thema „Energiegemeinschaft Vinschgau“ macht offensichtlich neugierig. Am 23. März fand die Auftaktveranstaltung statt - die Energiegemeinschaft Vinschgau soll bekannt gemacht, deren Vorteile dargelegt und die Vinschger für diese Gemeinschaft, damit sie gut funktioniert, zum Beitritt bewogen werden.
Der Hausherr Mauro Dalla Barba bringt in seiner Begrüßung das Interesse mit aufkommenden Krisen mit Blick auf den Nahen Osten und den damit verbundenen Verteuerungen von Energie in Zusammenhang und auch der Marteller BM Georg Altstätter weist auf die große Abhängigkeit Europas von fossilen Energieträgern hin. Altstätter
ist Obmann der am 25. März 2024, also genau vor zwei Jahren gegründeten Energiegemeinschaft Vinschgau, abgekürzt EVi. An der Gründung waren die 13 Gemeinden des Vinschgaus und die Bezirksgemeinschaft Vinschgau und die zwei Gemeinden Plaus und Naturns beteiligt. Im Vorstand sind neben Altstätter auch der Schludernser BM Heiko Hauser und der Latscher BM Mauro Dalla Barba. Mit Michael Wunderer von der E-Werk Prad Genossenschaft und vom Südtiroler Energieverband (SEV) und mit Alexander Telser vom Vinschgauer Energiekonsortium (VEK) beraten zwei Energiefachleute als technischer Beirat die Energiegemeinschaft.
Operativer Ansprechpartner ist Luca Daprá von der BASIS Vinschgau. Luca Daprá führt in Latsch in das Thema Energiegemeinschaft ein. Die Energiegemeinschaft Vinschgau ist als Teil des PNRR-Projektes Green Communities herausgewachsen und
v.l.: der Latscher BM Mauro Dalla Barba (EVi-Vorstand), der Marteller BM Georg Altstätter (EVi-Obmann), Luca Daprá von BASIS Vinschgau und der Obmann des SEV Thomas Gasteiger
aus diesem Geldtopf wird sie bis zur operativen Phase finanziert. Mastermind hinter der Gründung und hinter der Anschubfinanzierung ist Michael Wunderer vom EWerk Prad.
Die Energiegemeinschaft ist die konsequente Antwort auf eine zentrale Herausforderung der Energiewende: Immer mehr Strom wird dezentral erzeugt, aber die Netze sind dafür nur begrenzt ausgelegt. Statt weiter auf den Ausbau zentraler Strukturen zu setzen, schafft die Energiegemeinschaft eine lokale Lösung: Erneuerbare Energie wird vor Ort genutzt, geteilt und optimiert. Das reduziert Netzbelastungen, erhöht die Effizienz und stärkt gleichzeitig die regionale Wertschöpfung. Gerade mit dem weiteren Ausbau von Photovoltaikund Windkraftanlagen wird dieses Modell zu einem unverzichtbaren Baustein einer stabilen und zukunftsfähigen Energieversorgung.
Groß war das Interesse bei der Auftaktveranstaltung im Culturforum in Latsch am 23. März 2026
„Für die geteilte Energie bekommt man Förderungen“, sagt Luca Daprá. Wenn also die erzeugte Energie mittels Photovoltaik direkt innerhalb der Gemeinschaft verbraucht wird, gibt es Zuschüsse. Vorausgesetzt, sowohl der Erzeuger als auch der Verbraucher sind Mitglied einer Energiegemeinschaft. In der EU ist es politischer Wille, dass solcherart geteilte Energie gefördert wird und Italien hat die EU-Richtlinie in ein eigenes Dekret umgewandelt. Komplizierter zwar als in Österreich wird in Latsch gesagt, aber sinnvoll und mit gutem Willen durchaus umsetzbar.
Auf derzeit 4 Cent für den Erzeuger als zusätzlichen Erlös zum Marktpreis und auf etwa 5 Cent für den Verbraucher als Gutschrift schätzt Luca Daprá diese Art der Förderung pro Kilowattstunde. Man werde dabei nicht reich, ein Zuckerle sei es allerdings allemal. Wenn’s funktioniert, werden auch die Verluste im Stromnetz erheblich reduziert.
Aktuell hat die Energiegemeinschaft Vinschgau EVi 89 Mitglieder bei 144 registrierten PODs (Einspeise- oder Entnahmepunkte für elektrischen Strom). Die installierte Leistung, also die Stromleistung, die der Energiegemeinschaft derzeit zur Verfügung steht, ist aktuell 490 Kilowatt (peak). Die EVi ist also noch in den Kinderschuhen.
Aber, so sagt es Luca Daprá, es seien derzeit Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 4,5 Megawatt geplant und in der Genehmigungsschiene und die würden voraussichtlich im Sommer 2026 mit voraussichtlich 72 neuen Mitgliedern ans Netz gehen.
Das ist Musik auf der Erzeugerseite - von daher ist der Aufruf an die Verbraucher, der Energiegemeinschaft beizutreten, verständlich.
Thomas Gasteiger, der Präsident des Südtiroler Energieverbandes SEV, ruft den Vinschgern zu, die Chance zu nutzen und an das Modell Energiegemeinschaft zu glauben. Denn bei den Förderungen handle es
sich um Steuergelder und die können so in die Region geholt werden. Tut das der Vinschgau nicht, werden andere diese Steuergelder abholen. Gasteiger spricht aus Erfahrung. Denn er ist Obmann der Erneuerbaren Energie Genossenschaft Tauferer Ahrntal. Diese Energiegemeinschaft schreibt auf ihrer Webseite: „Als erste offiziell anerkannte Energiegemeinschaft in Südtirol nutzen wir die Potenziale erneuerbarer Energien in unserem Einzugsgebiet und tragen so zur nachhaltigen Energieversorgung bei. Unser Ziel ist es, ökologische, wirtschaftliche und soziale Vorteile für unsere Mitglieder sowie die lokale Gemeinschaft zu schaffen. Wir übernehmen soziale Verantwortung, indem wir die Gemeinschaft stärken, lokale Initiativen fördern und der gesamten Bevölkerung vor Ort Vorteile bieten.“
Ja wenn’s die Tölderer geschafft haben, sollen die Vinschger kneifen? Wie kompliziert ist das Ganze? Wie lukrativ? Was muss man tun, um der EVi beizutreten?
Mauro Dalla Barba fasst es zum Schluss so zusammen: Der Stromanbieter ändert sich nicht, man braucht also nicht zu wechseln. Die Abrechnungen erfolgen auf den Stromrechnungen. Stromanbieter, Stromkosten und Einnahmen bei den Produktionsanlagen ändern sich nicht.
Eine Mitgliedschaft bei der Energiegemeinschaft kostet für den privaten Konsumenten einmalig 25 Euro und für Unternehmen und private „Prosumer“ (also gleichzeitig Stromerzeuger und Stromverbraucher) einmalig 100 Euro.
Dann kommen noch 25 Euro Bearbeitungsgebühren hinzu und gestaffelte Beträge für Produzenten je nach Leistung.
Die Formulare, sagt Luca Daprá sind unter evi-energie.it online abrufbar.
Die Verwaltung der Förderungen innerhalb der Energiegemeinschaft betrifft das Gebiet von Reschen bis Plaus. Allerdings gibt es eine Unterteilung in 6 Gebiete und
zwar laufen die Förderungen nur auf den Einzugsgebieten von Primärkabinen. Zwischen Reschen und Plaus gibt es nämlich 6 Primärkabinen.
Es gibt ein paar Einschränkungen. So dürfen Großbetriebe nicht mittun. Das hat die Frage in der Diskussion ergeben, ob etwa eine Obstgenossenschaft Mitglied der Energiegemeinschaft werden kann. Ausgeschlossen sind auch jene Photovoltaikanlagen, die einen Vertrag „scambio sul posto“ haben. Es gilt: Jene Produktionsanlagen, die nach er Gründung der Energiegemenschaft im März 2024 ans Netz gegangensind, sind zu einem Beitritt berechtigt. Alle Anlagen, die vor dem März 2024 ans Netz gegangen sind, können der Energiegemeinschaft nicht beitreten.
Auf der anderen Seite sind Überlegungen zu machen, ob Ladesäulen für E-Autos als Verbraucherpods eingetragen werden können und so auch E-Autofahrer als Konsumenten an den Förderungen profitieren können.
Klar hervorgegangen ist eines: Je mehr Mitglieder in der Energiegemeinschaft sind, desto geringer fallen die Verwaltungskosten ins Gewicht und desto höher fallen die Förderungen aus.
Was ist eine Energiegemeinschaft?
- eine nicht gewinnorientierte juristische Person
- es ist ein partizipatives Energiemodell; um den Fördertarif zu generieren, benötigt eine Energiegemeinschaft Erzeuger und Verbraucher
- umfasst das Territorium auf einer oder mehrerer Primärkabinen
Beliebter Citybus
Der Citybus Naturns (264) wurde im Dezember 2024 eingeführt und ersetzt seitdem die Buslinie 261 Schnals – Naturns – Tabland – Staben die nach Meran verlängert wurde. Seitdem verkehrt er werktags von 06:30 bis 20:00 Uhr und sonntags von 08:00 bis 18:00 Uhr mit Mittagspause auf der Strecke Staben Bhf – Tabland –Tschirland – Naturns Bhf – Naturns Rathaus – Staben Kochenmoos – Staben Bhf. Im ersten Betriebsjahr 2025 gab es bereits über 40.000 Entwertungen, was mehr als 100 Nutzer pro Tag entspricht. „Bisher war die Anzahl an Fahrten pro Richtung aber sehr ungleich, damit vor allem die Schülerinnen und Schüler direkt nach Schulende bedient werden konnten. Mit dem Fahrplanwechsel gibt es dafür aber einen zusätzlichen neuen Schülerbus 264S, sodass die Taktung für den Citybus kundenfreundlicher wird“, kündigt Umweltreferent Florian Gruber an. Die neuen Fahrpläne sind bereits auf der Seite der Südtiroler Transportstrukturen AG www. suedtirolmobil.info einsehbar. Für die Zukunft ist auch ein Ausbau der Citybus-Linie bis nach Plaus und Rabland möglich. Dazu finden mit den Nachbargemeinden bald entsprechende Treffen statt.
Ebenso gibt es auf der Überlandlinie 261 eine Verbesserung: Im Dezember 2025 wurden ein zusätzlicher Stundentakt Naturns – Meran von Montag bis Freitag sowie morgens zusätzliche Schulfahrten eingeführt. Das ergibt an Wochentagen also einen Halbstundentakt Naturns – Meran. Aufgrund der internen Mobilitätsteuerung in Meran werden die Haltestellen Rennweg und Altes Krankenhaus nur mehr zeitweise bedient.
„Unser Einsatz gilt unseren Orten“
Schlanders/Vinschgau - Bezirksversammlung des Wirtschaftsverbandes hds: „Dass unsere Orte und Dörfer weiterhin lebendig, attraktiv und lebenswert sind, ist und bleibt nach wie vor unser Ziel“, betonte der Vinschger Bezirkspräsident, Dietmar Spechtenhauser.
Im Bild die Führungsspitze des Wirtschaftsverbandes hds mit den Unternehmern, die für ihre langjährige Mitgliedschaft prämiert wurden.
0 Jahre Einsatz und Interessenvertretung für Handel, Gastronomie und Dienstleistungen sind nicht spurlos vorübergegangen. Dass unsere Orte und Dörfer weiterhin lebendig, attraktiv und lebenswert sind, ist und bleibt nach wie vor unser Ziel“, betonte der Vinschger Bezirkspräsident, Dietmar Spechtenhauser, bei der diesjährigen Bezirksversammlung des Wirtschaftsverbandes hds, die vor kurzem in der BASIS Vinschgau in Schlanders vor zahlreichen Wirtschaftstreibenden aus dem gesamten Bezirk stattgefunden hat. Heuer feiert der hds, der 1946 gegründet wurde, 80 Jahre Verbandsgeschichte.
Der Citybus Naturns erfreut sich jetzt schon großer Beliebtheit und soll mit dem Fahrplanwechsel ab 18.04. noch kundenfreundlicher werden.
Spechtenhauser ließ die Verbandsgeschichte im Bezirk kurz Revue passieren und wies dabei unter anderem auf den langjährigen Bezirkspräsidenten Otto Gander und seinen Einsatz für die lokalen Betriebe hin. Gander führte den Bezirk als Präsidenten von 1972 bis 2002 und konnte dabei wertvolle Aufbauarbeit leisten und den Verband weiterentwickeln.
hds-Präsident Philipp Moser betonte in seinen Grußworten, dass dank der guten Gesetzeslage in Südtirol, für die sich der hds jahrelang eingesetzt hat, der Einzelhandel in den Orten und die Nahversorgung im Vergleich zu den umliegenden Territorien noch präsent sind und gut funk-
tionieren – auch dank dem Tourismus. „Vor allem Klein- und familiengeführte Betriebe brauchen unsere Unterstützung“, so Moser weiter. Vizepräsident Sandro Pellegrini hingegen informierte über kollektivvertragliche Angelegenheiten im Handel.
Im Mittelpunkt der Bezirksversammlung standen die Orte Schlanders als Europäische Hauptstadt des Einzelhandels 2026, und Latsch. Die Bürgermeisterin des Vinschger Hauptortes, Christine Kaaserer, sowie Gemeinderätin und Beauftragte für Europa, Christiane Pircher, zeigten auf, bei welchen Aspekten Schlanders beim europäischen Wettbewerb punkten konnte. Die Latscher Gemeindereferenten, Irmgard Gamper (Wirtschaft) und Manuel Platzgummer (Ortsentwicklung), berichteten hingegen über die Gemeindeförderung für Betriebseröffnungen und -übernahmen im Ort und zum Thema „Gelebte Ortsentwicklung“ samt entsprechenden Maßnahmen.
Abgeschlossen wurde die diesjährige Bezirksversammlung mit der Ehrung langjähriger hds-Mitglieder im Bezirk. Prämiert wurden folgende Betriebe bzw. Mitglieder für 50 Jahre Mitgliedschaft: Elektro Tele Mair und Ernst Rechenmacher aus Schlanders, Elektro Peer und Schönthaler Baustoffe aus Laas/Eyrs, Lesina Debiasi Karl aus Kastelbell-Tschars sowie Genuss Gruber aus Prad am Stilfserjoch.
Naturns
Vinschgau
Elektrifizierung
Die Elektrifizierung der Vinschger Bahn befindet sich in der abschließenden Phase. In Schlanders fand am 19. März ein Treffen mit der Bezirksgemeinschaft und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Vinschgaus statt, um über den Stand der Arbeiten und die nächsten Schritte zu informieren.
Seit ihrer Wiedereröffnung im Jahr 2005 verzeichnet die Vinschger Bahn rund zwei Millionen Fahrgäste pro Jahr. „Die Vinschger Bahn ist ein unverzichtbares Verkehrsmittel für Pendlerinnen und Pendler sowie Schülerinnen und Schüler. Die Elektrifizierung stellt einen zentralen Schritt dar, um die
Erneuerung der Signalanlage mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS Level 2 und dem Kommunikationssystem GSM R. „Es wurde ein umfassendes neues System
chung und Steuerung des Zugverkehrs in Echtzeit und tragen maßgeblich zur Erhöhung der Betriebssicherheit bei“, so Alfreider. Künftig können Züge mit bis zu 130 Stundenkilometern verkehren und sowohl auf dem italienischen als auch auf dem österreichischen Streckennetz eingesetzt werden.
„Wir stehen vor Abschluss eines wirklich komplexen Eingriffs, der weit über eine reine Erneuerung hinausgeht. Im Vinschgau bauen wir ein gesamtes System neu auf. Genau deshalb gehen wir schrittweise vor und stellen gleichzeitig sicher, dass die Verbindungen für die Bevölkerung jederzeit gewährleistet sind, auch durch Ersatzverkehre -
Die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs erfolgt schrittweise. In einer ersten Phase -
sen auf der Linie B250 aufrecht, parallel dazu wird der Zugbetrieb auf Teilstrecken schrittweise wieder aufgenommen, bis der reguläre Betrieb vollständig hergestellt ist.
Schlanders
Besten-Wettbewerb am Berufsbildungszentrum
Fünf Malerlehrlinge und drei Gesellen des Berufsbildungszentrums Schlanders wurden im Rahmen des diesjährigen Besten-Wettbewerbs für ihre herausragenden schulischen Leistungen ausgezeichnet. Bei einer kleinen Feier am Montag, 9. März 2026, erhielten sie als Anerkennung einen von der Sto-Stiftung zur Verfügung gestellten Werkzeugkoffer mit hochwertigen Werkzeugen und Materialien für Maler und Lackierer.
Vizedirektor Benedikt Zangerle bedankte sich in seiner Begrüßung bei der Sto-Stiftung für die wertvolle Unterstützung und die Prämierung der engagierten Schülerinnen und Schüler. Florian Mayr, Obmann der Maler und Lackierer im lvh, würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Berufsbildungszentrum Schlanders und den Ausbildungsbetrieben und lobte
Taufers
Prämierung beste Lehrlinge bis zur 4. Klasse 2025/2026 v. l.:
Stiftungsrätin Ingeborg Totzke, Bendedikt Zangerle, Florian Kofler, Felix Oberfrank, Mirco Peterlunger, Eileen Lamprecht, Lorenz Fränzl, Florian Mayr, LVH Vorsitzender Maler und Lackierer, Antonio Romano, Vertreter Stiftung Sto Italia
die Initiative der Sto-Stiftung, besondere schulische Leistungen sichtbar zu machen und zu fördern.
Die Vertreter der Sto-Stiftung, Frau Ingeborg Totzke und Herr Antonio Romano, freuten sich über die erneute Teilnahme der Schule am Wettbewerb und überreichten den ausgezeichneten Lehrlingen ihre Preise.
Den ersten Platz belegte Lorenz Fränzl. Auf Platz zwei folgte Eileen Lamprecht. Die weiteren Plätze gingen an Mirco Peterlunger, Florian Kofler und Felix Oberfrank. Alle Preisträger erhielten eine Anerkennungsurkunde sowie einen hochwertigen Werkzeugkoffer, der sämtliche Malerutensilien in bester Qualität enthält.
E-CarSharing in Taufers im Münstertal
Ab sofort steht der Gemeinde ein modernes E-Auto für dienstliche Zwecke zur Verfügung, gleichzeitig kann es auch von der Bevölkerung gebucht werden. Am Freitag, 20. März 2026 wurde der Start des neuen Dorfautos offiziell gefeiert.
Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung durch die BMin Roselinde Gunsch und Daniela Trintinaglia, der Präsidentin von AlpsGo, wurde das Fahrzeug in Betrieb genommen. Der vollelektrische VW ID.3 des Südtiroler E-CarSharing-Anbieters steht ab sofort an der gemeindeeigenen Ladestation am Rathaus bereit und kann als kostengünstiges „Teil-Auto“ flexibel gebucht werden. Im Rahmen der Präsentation hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich kostenlos zu registrieren und eine Probefahrt zu unternehmen. Das CarSharing-Auto ist für registrierte Nutzerinnen und Nutzer rund
um die Uhr verfügbar. Buchung und Zugang erfolgen über die AlpsGo-App. Die Registrierung ist entweder ohne Fixkosten oder im Abo-Modell möglich. Im Abo fallen 3 € pro Stunde und 0,28 € pro Kilometer an. Die einmalige Anmeldegebühr von 19 € wird für Besitzer:innen des Südtirol Passes oder Alperia-Kund:innen teilweise oder vollständig als Fahrtguthaben angerechnet. Ab 24,50 € ist die Miete für einen oder mehrere Tage möglich. Mit dieser Initiative leistet Taufers im Münstertal einen konkreten Beitrag zum Ausbau des Südtiroler E-CarSharingNetzwerks und unterstützt gleichzeitig die Ziele des Südtiroler Klimaplans. Der Fokus liegt auf die sinnvolle Ergänzung des öffentlichen Verkehrs, hoher Nutzerfreundlichkeit und der intelligenten Verknüpfung der Verkehrsmittel. Dank einer öffentlichen Förderung durch
Schlanders
Die Sto-Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren in der Förderung des Nachwuchses in der Bau- und Ausbaubranche. Mit Projekten und Workshops bringt sie unter dem Motto „Kopf und Hand“ Lehrlinge der Baubranche und Architekturstudierende zusammen. Ziel ist es, engagierte und talentierte junge Menschen zu unterstützen und sie zu ermutigen, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.
Auch die besten Malergesellen des Schuljahres 2024/25 wurden im Rahmen der Feier ausgezeichnet: Christina Wild, Samuel Geneth und Giovanni Baviera erhielten eine Urkunde sowie einen Unikat-Rucksack mit Farbset.
Die Veranstaltung klang bei einem Buffet mit Glückwünschen und angeregten Gesprächen zwischen Eltern, ArbeitgeberInnen, Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern aus.
v.l.n.r. Roselinde Gunsch (BMin Taufers i. M., Daniela Trintinaglia (Präsidentin AlpsGo), Gebhard Platter (Direktor AlpsGo)
das Land Südtirol bleibt der finanzielle Aufwand für die Gemeinde überschaubar.
Die BMin Roselinde Gunsch zum neuen Mobilitätsangebot: „Gemeinden brauchen heute attraktive, alltagstaugliche Mobilitätslösungen. Unser neues Dorfauto soll von unseren Mitarbeitern dienstlich genutzt werden, gleichzeitig kann es eine Alternative zum eigenen privaten Auto unserer Bürger darstellen – vielleicht kann sich so der eine oder andere Haus-
halt zumindest ein Dritt- oder Zweitauto einsparen.“
Daniela Trintinaglia, Präsidentin von AlpsGo, ergänzte: „Wir sind stolz, unser kommunales CarSharing-Angebot jetzt auch in Taufers im Münstertal in Betrieb zu nehmen. Mit dem neuen Standort reiht sich die Gemeinde in das landesweite E-CarSharing-Netz ein – inzwischen stehen bereits über 60 Elektroautos an 34 Stationen in 19 Südtiroler Gemeinden zur Verfügung“.
Dominik Plangger + Claudia Fenzl und Robin’s Huat begeistern
nik Plangger & Claudia Fenzl am Samstag, 14. März 2026 im KASINO Kulturclub der BASIS Vinschgau Venosta wurde zu einem besonderen Heimspiel für den aus Stilfs stammenden Liedermacher.
Gemeinsam mit der Geigerin Claudia Fenzl präsentierte
E-Gemeinschaft
Am1. März 2026 stellte Michael Wunderer im Gemeinderat von Prad am Stilfserjoch die Energiegemeinschaft Vinschgau vor, da u.a. sämtliche Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Vinschgau der Energiegemeinschaft als Mitglied beigetreten sind.
Die Energiegemeinschaft wurde im April 2024 offiziell gegründet und hat vor Kurzem ihren operativen Betrieb aufgenommen. Sie ergänzt bestehende lokale Energiegenossenschaften durch einen virtuellen Zusammenschluss von Produzenten und Konsumenten. Innerhalb des Vinschgaus kann erneuerbarer Strom – beispielsweise aus Photovoltaikanlagen – zwischen den Mitgliedern virtuell geteilt werden.
Für diese gemeinsam genutzte Energie erhält die Gemeinschaft Fördermittel vom GSE, die an die Mitglieder weitergegeben werden. Produzenten erzielen dadurch zusätzliche Erlöse von rund 3–4 ct/kWh,
siven Konzertabend zwischen -
dern, eingängigen Melodien und persönlichen Geschichten aus seinem Leben als Musiker zwischen Südtirol und Wien. Der Liedermacher, der aktuell auf Tour durch den gesamten deutschsprachigen Raum ist, zeigte dabei einmal mehr seine besondere Fähigkeit, Mu-
sik, Humor und Anekdoten zu einem nahbaren und lebendigen Konzerterlebnis zu verbinden.
Für einen besonderen Moment sorgte auch der SupportAct Robin’s Huat: Der junge Singer-Songwriter aus Schlanders kehrte für mehrere Stücke gemeinsam mit Dominik Plangger und Claudia Fenzl auf die Bühne zurück. Zusammen interpretierten sie unter anderem Vinschger Korrnrliader wie „Mail Maadele, mai Tschurale“ und sorgten damit für große Begeisterung im Publikum.
Der Abend endete mit langanhaltendem Applaus und bestätigte einmal mehr, wie stark die Verbindung zwischen Dominik Plangger und seiner Heimat geblieben ist.
im Gemeinderat vorgestellt
während Haushalte mit jährlichen Gutschriften von etwa 50 bis 100 Euro rechnen können, je nachdem wieviel Produktion innerhalb der entsprechenden Zone zur Verfügung steht. Der Aufbau der Energiegemeinschaft wurde durch Mittel aus dem PNRR unterstützt. Insgesamt standen rund 1,2 Mio. Euro an direkten Fördermitteln zur Verfügung, ergänzt durch lokale Kofinanzierungen in Höhe von etwa 1,6 Mio. Euro. Damit werden unter anderem Photovoltaikanlagen mit einer
eine Plattform für ein virtuelles Kraftwerk realisiert. Die Antragstellung und Organisation erfolgten über die BASIS Vinschgau Venosta (Michael Wunderer, Luca Dapra), Projektträger war die Bezirksgemeinschaft Vinschgau.
Das E-Werk Prad spielte von Beginn an eine zentrale Rolle und fungierte bereits vor der finalen nationalen Regelung als eines von fünf Pilotprojekten in Italien. Vertreter des RSE konnten sich dabei mehrfach direkt vor Ort in Prad ein Bild von der
Prad
Kasino LIVE
Drususkaserne:
Leserbrief zur Gemeinderatsitzung in Schlanders am 26.03.2026
Der Abbruch der Drususkasernen wurde beschlossen
Am 5. Oktober 2022 um 5 Uhr in der Früh fuhren im Kaserenareal in Schlanders die Bagger auf und begannen mit Abbrucharbeiten bei der „Palazzina Comando“ und an der Ostflanke der „Palazzina Misurata“. Damals gab es einen Aufschrei über diese nächtliche Aktion und der Abbruch wurde gestoppt. Am 26. März 2026 hat der Gemeinderat von Schlanders mit 15 Ja Stimmen, 2 Enthaltungen und 1 Gegenstimme beschlossen, die drei Baulose Palazzina Misurata, Palazzina Comando und die Villa Wielander abzureißen. Damit führt die neue Gemeindeverwaltung die Politik der alten Gemeindeverwaltung fort:
“Ich bin enttäuscht und verärgert“
alles demokratisch, alles transparent, alles ok. Wirklich? Als Bürger von Schlanders bin ich enttäuscht und verärgert. Das Projekt Drususkaserne ist für die zukünftige Entwicklung von Schlanders das größte Projekt. Weder der Gemeindeausschuss noch der Gemeinderat haben sich die Zeit genommen, Alternativen zum Abbruch zu diskutieren. Eine außerplanmäßige Gemeinderatsitzung wurde einberufen mit der Begründung, dass ein Drittel der Misurata für den Bau der Tiefbauhalle des angrenzenden Berufsbildungszentrums abgerissen werden muss. Dabei wurde gleich beschlossen, nicht nur das notwendige Drittel des ersten Bauloses, sondern auch das zweite und dritte Baulos abzureißen. Dies, obwohl bei der Gemeinderatsitzung nicht klar wurde, was auf den leeren
Flächen gemacht werden sollte. Zwei Beschlussanträge zu dem Thema, wenige Tage zuvor von der Bürgerliste eingereicht, wurden nicht zugelassen. Eine Diskussion über eine langfristige Ansiedlung des Oberschulzentrums im Kasernenareal, über Bauen am Bestand, den Bau von Mietwohnungen, die Erhaltung des ganzen Ensembles gab es nicht. Dabei sieht das neue Wohnbaureformgesetz Nr. 6/2025 u.a. diese Möglichkeiten vor. Schlanders hat auf dem Kasernengelände mit der Basis Vinschgau ein Vorzeigeprojekt erstellt, indem nicht abgerissen und teuer neu gebaut wurde, sondern indem behutsam und intelligent saniert und adaptiert wurde. Dafür bekam Schlanders einen Sonderpreis von der Architekturstiftung Südtirol. Anstatt diesen Weg weiterzugehen
Nachruf auf Vigil „Gilli“ Klammsteiner
Geb. am 11. Jänner 1936; gest. am 17. Februar 2026, über 40 Jahre Pfarrer in Trafoi, Rebell im Priestergewand und „Dachdecker Gottes“.
Geboren wurde Gilli als eines von neun Kindern auf dem Greithof, einem Bauernhof oberhalb der Fragsburg bei Meran. Er studierte acht Jahre am Johanneum in Dorf Tirol, anschließend Theologie und Philosophie in Trient und Brixen, wo er 1966 zum Priester geweiht wurde. Vorher leistete er noch seinen Militärdienst, und zwar bei den Skifahrern. Zum Sport hatte er eine besondere Beziehung. Mit 40 Jahren absolvierte er noch ein Sportstudium an der Uni Innsbruck, das er 1982 abschloss. „Ohne Sport wäre ich entweder Alkoholiker oder nervenkrank geworden“, sagte er zu Markus Larcher, dem Redakteur der ff, der ihn 2009 interviewte.
Sein Lieblingsort waren die Drei Brunnen, ein magisches Plätzchen im Talschluss hinter Trafoi. In der dortigen Wallfahrtskirche hat er nicht nur die Skilegende Gustav Thöni und seine Frau Ingrid, sondern ebenso deren Kin-
der getauft und getraut. Auch viele „Auswärtige“ nahmen Gillis geistliche Dienste in diesem Kirchlein gerne in Anspruch. Dessen Schindeldach hat er eigenhändig erneuert, was ihm den liebevollen Spitznamen „Dachdecker Gottes“ (Larcher) einbrachte.
Gillis Amtsführung schwankte zwischen sportlich und unkonventionell. An einer Amtshandlung hatte ich Gelegenheit, persönlich mitzuwirken. Bei einer Skitourenwoche auf Korsika im Jahr 2009 hatten sich Karin Thöni aus Langtaufers und Edwin Heinisch aus Matsch ken-
nen und lieben gelernt. Im Jahr darauf wollten sie heiraten. Da sie sich nicht auf den Ort der Eheschließung einigen konnten, verständigten sie sich auf einen Kompromiss: Die Trauung sollte sozusagen auf Halbweg zwischen den beiden Tälern stattfinden, nämlich auf dem Bärenbartjoch. Es galt nur, einen Kleriker zu finden, der willens und fähig war, am 24. April auf den auf über 3.000 Metern hoch gelegenen Übergang hinaufzusteigen. Der Gilli erklärte sich bereit, allerdings unter einer Bedingung: „Ich brauche dabei einen Ministranten, der auch
und die bestehenden Gebäude für kostengünstige Mietwohnungen zu sanieren, werden nun die alten Kasernen abgebrochen und der Bauschutt muss teuer entsorgt werden. Das dafür notwendige Geld wird für andere wichtige Investitionen fehlen. Heinrich Zoderer, Schlanders
Der „Dachdecker Gottes“ in Aktion
Latein kann!“ „Wo sollen wir so einen hernehmen, ohne zu stehlen?“ „Ich kenne einen, der ist auch noch mein Vetter, hat acht Jahre Latein in der Schule gelernt und später sogar Kirchenrecht studiert.“ So konnte ich dem Gilli bei seiner Zeremonie unter dem Bärenbart assistieren. Zu Gillis Begräbnis in der Kirche von Untermais hatte sich vom Bischof abwärts so ziemlich alles eingefunden, was beim Klerus Rang und Namen hat. Nur bei der Abfassung der Todesanzeige, welche bei Priestern der Amtskirche vorbehalten ist, schien mir etwas schief gelaufen zu sein. Kleriker werden in der Regel mit „Hochwürden“ verabschiedet. Im Partezettel der Kurie wurde Gilli zum „P.“, also zum Pater degradiert! Meine Anfrage beim persönlichen Sekretär des Bischofs und Schlanderser Landsmann Michael Horrer brachte zwar Entwarnung: Alles sei aus Versehen passiert, eine gar hinterhältige Absicht habe nicht vorgelegen- Und dem Gilli dürfte es egal sein, ob er nun als Pater oder als Hochwürden auf einer Wolke schwebt!
Peter Tappeiner
„Der Wunderbaum.“ Ist einer der ältesten und seltensten Birnensorten, stammt vermutlich aus Asien und ist vor rund
400 Jahren im Vinschgau eingewandert. Palabirnen sind in EdelbrandBrotEssiggetrocknete Süßigkeiten und vielem mehr zu finden. Man kann sogar Baumpate werden. Foto und Text: Gianni Bodiniwww.fotobybodini.it
Glurns/Taufers i.M.
Bildungsausschuss
Glurns/Taufers i.M. hat neue Vorsitzende
Am13.01.2020 wurde beschlossen, den Bildungsausschuss Glurns auf die Gemeinde Taufers i.M. aus zuweiten und die Statuten entsprechend anzupassen. Bürgermeisterin Rosalinde Gunsch und der Bezirksbetreu er Ludwig Fabi koordinierten diesen Zusammenschluss. Ziel war es, Erfahrungen zu bün deln, Verwaltungsaufwand zu reduzieren und gemeinsam neue Impulse für Bildung und Kultur zu setzen und das mit großem Erfolg: In den vergan genen fünf Jahren wurde ein vielfältiges Angebot geschaf fen, das von allen Generati onen gut angenommen wurde. Als Ideengeber und Koordina tor fungierte beispielsweise der Bildungsausschuss Glur ns im Rahmen der „Vinschger Palabiratage in Glurns“ und in Taufers i.M. wurde die Aktion „Advent in Dorf an dr Grenz“ vom Bildungsausschuss ins Leben gerufen und in Ge meinschaft mit vielen Vereinen im Dorf weitergeführt. Filmabende, Lesungen, Vorträge und Seminare bildeten weitere Schwerpunkte. Zur weiteren Stärkung der Zusammenarbeit wechselte heuer der Vorsitz nach Taufers i.M.: Für die nächsten fünf Jahre übernimmt Angelika Pircher die Leitung und folgt auf die langjährige Vorsitzende Rosa Prieth. Zudem ist für diesen Herbst ein Dorf übergreifendes Programm zum insgesamt 20-jährigen Bestehen des Bildungsausschusses Glurns–
Bezirkstag der Vinschger Schützen
Taufers i.M. - Der Bezirkstag der 19 Schützenkompanien im Bezirk Vinsch
v. l. die neue Vorsitzende Angelika Pircher und der restliche Ausschuss mit Michael Fliri, Marlene Fliri, Margaret Wegmann, Rosa Prieth, Elmar Prieth und Norbert Prossliner
Die anschließende Tagung im Mehrzwecksaal unter dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“, geleitet von Bezirksmajor Hansjörg Eberhöfer, stand im Zeichen von Rückblick auf die unterschiedlichen Tätigkeiten im vergangenen Jahr, darunter die Teilnahme am Tiroler Ball in Wien als Höhepunkt, und auch der Vorschau. Und sie stand im Zeichen der ehrenden Erinnerung an die verstorbenen Freiheitskämpfer Sepp Forer, und Siegfried Steger, die zusammen mit anderen für die Freiheit Südtirols gekämpft hatten. Steger ist erst kürzlich im Sarg aus dem Exil in Österreich in die Heimat zurückgekehrt. „Dass nie-
mand von der Landesregierung bei Stegers Begräbnis dabei war, ist zum Schämen“, ärgerte sich Bataillonskommandant Peter Raffeiner. Den Schützen stoßt auch sauer auf, dass die Südtiroler Landespolitiker der SVP bei der jüngsten Regierungsbildung eine Koalition mit Vertretern italienischen Rechtspartei eingegangen sind, jenen Parteien, die Südtirol einst italianisieren beziehungsweise im Zuge der Option entvölkern wollten. Und Unverständnis herrscht darüber, dass es eine Polemik um den Namen Tirol anlässlich der olympischen Spiele gegeben hatte in Unkenntnis der Geschichte des Landes. Die Schützen seien heute mehr denn je gefordert, für die Werte,
Heimat, Freiheit, Tradition und Kameradschaft einzustehen, die Tiroler Identität zu bewahren, die Erinnerung als Mahnung aufrecht zu erhalten und Stärke zu zeigen“ erklärte Eberhöfer und betonte. „Wir sind das Gewissen des Landes“. In den 19 Schützen Kompanien im Bezirk Vinschgau sind 640 aktive Schützen organisiert, die bei 80 Anlässen ausgerückt sind. Auszeichnungen gab es für Trommler und für die Schützen in Kortsch, die als Kompanie des Jahres ausgezeichnet wurden. Zu den Ehrengästen zählten BMin Roselinde Gunsch, Vertreter der Bundesleitung und der Nachbarbezirke. Große Wertschätzung wurde den Marketenderinnen entgegengebracht.
von Magdalena Dietl Sapelza
Die Vinschger Schützen tagten unter dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“. Als „Gewissen des Landes“ kämpfen sie für die Werte Heimat, Freiheit, Tradition und Kameradschaft
Foto: Ludwig Fabi
Fotos: Magdalena
Dietl Sapelza
Glurns/Reschen
Hochkarätiges Sinfoniekonzert mit Star-Dirigent
DieOrchesterakademie „Ski & Musik“ bot den Gästen im Glurnser Stadtsaal am 26. März 2026 ein hochklassiges Sinfoniekonzert bei freiem Eintritt. „Es ist eine Musik, die wir sonst nie zu hören bekommen und für die wir nach Bozen oder Meran fahren müssen“, betonte Bürgermeister Erich Wallnöfer abschließend in seiner Dankesrede.
Die 42 Musikerinnen und Musiker, darunter zum Großteil Amateure, aus ganz Deutschland servierten den Gästen unter der Leitung des schottischen Dirigenten Riley Court-Wood einen Ohrenschmaus der Extraklasse. Er ist „Leverhulme Conducting Fellow at the Royal Conservatoire of Scotland“ und hat beispielsweise schon das BBC Scottish Symphony Orchestra sowie die Scottish Opera und das Hebrides Ensemble dirigiert. Zur Aufführung kamen die Sinfonie Nr. 98 in B-Dur die Ouvertüre
Der bekannte schottische Dirigent Riley Court-Wood bereitete die Musikerinnen und Musiker der Orchesterakademie während ihres vierzehntägigen Skiurlaubs in Langtaufers auf den sinfonischen Ohrenschmaus im Vereinssaal von Reschen und im Stadtsaal von Glurns vor
von Joseph Haydn komponiert in den Jahren 1791/92. Die Sinfonie war 1792 in London uraufgeführt worden. Es folgte „Pavane pour une oinfante defunte“, gewidmet einer verstorbenen Prinzessin und ein Frühwerk von Maurice Ravell, entstanden 1899 und uraufgeführt 1902 in Paris. Den Abschluss bildete die „Sinfonetta“ von Francis Poulenc. Es ist sein einziges sinfonisches Werk, das dieser 1947 als Hommage
an Haydn komponiert hat. Die Musiker:innen der Orchesterakademie Ski & Musik gastierten seit über 50 Jahre in Langtaufers. Zwei Wochen lang genießen die Musikerinnen und Musiker einerseits den Skispaß auf Schöneben und andererseits bereiten sie sich auf die zwei Abschlusskonzerte vor. Das erste Konzert fand am 25. März im Vereinssaal von Reschen statt. Ein Sprecher der Gruppe bedankte sich bei
den Familien Fliri und Patscheider für die Gastfreundschaft, bei den Musikkapellen für die leihweise zur Verfügungstellung einzelner Instrumente, so der Pauken, bei den Sponsoren und bei der Stadtgemeinde Glurns. Ein spezieller Dank ging an den Chorleiter Martin Moriggl, der den Aufenthalt der Musikerinnen und Musiker im Vinschgau seit Jahrzehnten begleitet. (mds)
Kortsch/Vinschgau
Für Urlaub auf dem Bauernhof gerüstet
Insgesamt neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten den diesjährigen Grundlehrgang „Urlaub auf dem Bauernhof“ an der Fachschule für Hauswirtschaft in Kortsch. Am vergangenen 20. März 2026 erhielten sie bei einem kleinen Festakt ihr Diplom.
8 Stunden absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: drei Männer und sechs Frauen. Der Inhalt, den es zu stemmen galt, verteilte sich auf drei Blöcke. Der erste Block mit 42 Stunden widmete sich der Produktentwicklung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten einen Businessplan zu erstellen, Kosten und Preise zu kalkulieren und beschäftigten sich auch mit den rechtlichen Bestimmungen.
Im zweiten Block mit 39 Stunden standen Hauswirtschaft und Management im
Neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Grundlehrgang „Urlaub auf dem Bauernhof“ abgeschlossen und ihr Diplom bei einer Feier an der Fachschule für Hauswirtschaft Kortsch erhalten
Fokus. Neben der Planung und der Organisation von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten informierten die verschiedenen Referenten über den Verkauf von hofeigenen Produkten. „Im
25Jahre Jubiläum
Linamaus
Dr Stilzr Mausprozess
Uraufführung
Volksstück in 3 Akten von Toni Bernhart
Regie: Petra Platzer und Pankratius Eller
Aufführungstermine:
dritten Block mit 17 Stunden ging es um die Kommunikation“, erklärte Schulleiter Andreas Paulmichl, „unter anderem auch wie man die KI nutzt und sich nicht zum Knecht machen
S’LORGAGASSL STILFS
lässt.“ Traditionell beendet wurde die Diplomverleihung genüsslich: Mit Köstlichkeiten aus der Küche der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung. (ap)
Dr Stilzr Mausprozess
Die Silfser Theatergruppe ’s Lorggagassl feiert ihr 25-jähriges Bestehen mit der Uraufführung „Linamaus – Dr Stilzr Mausprozess“ von Toni Bernhart.
Die Stilfser Theatergruppe ’s Lorggagassl nimmt die aus Glurnser Gerichtsakten bekannte Geschichte zum Anlass, um zu ihrem 25-jährigen Bestehen auf ihre eigene Weise die Geschichte auf die Bühne zu bringen. Der bekannte Theaterautor Toni Bernhart hat den Spieltext verfasst. Petra Platzer und Pankratius Eller, beide Mitgründer der Theatergruppe s’Lorgagassl, führen zusammen die Regie. „Es war nicht ganz einfach, die Geschichte für die Bühne in ein Stück zu gießen“, erklärt Bernhart. Überliefert sei schließlich nur der Prozessverlauf. „Eine Gerichtsverhandlung auf der Bühne zu spielen, käme mir langweilig vor. Ich habe deshalb eine konkrete Geschichte drumherum erfunden, die am Vorabend und am Tag des Stilfser Kirchtags spielt.“ Wie die Stilfser mit den Mäusen umgehen – und ob gar vielleicht die Mäuse selber auftreten – will Bernhart noch nicht verraten.
Zu sehen ist das Volksstück ab 11. April 2026 (Premiere) im Haus der Dorfgemeinschaft in Stilfs. Aufführungsermine sh. Theaterwind.
Reservierung: unter 3443569066, Tel. von 15:00 bi 19:00 Uhr oder über Whatsapp
„In Pankratius hon i als Felix kennenglearnt“
Pankratius Eller, genannt Felix, ist seit Jahren Regisseur der Bühne „s`Lorggagassl“ in Stilfs. Den Namen Felix verdankt er einem einstigen Arbeitskollegen, der sich Pankratius nicht merken konnte. Die Regie zum Mäuseprozess „Linamaus“ von Toni Bernhart zum diesjährigen 25. Jubiläum musste er krankheitsbedingt seiner Frau Petra anvertrauen.
Im vergangenen Sommer erfüllte sich Felix einen Wunsch: Er nahm eine Auszeit als Baggerfahrer bei der Firma Marx und hütete die 140 Schafe von Stilfs. Monatelang zog er täglich seine Runden in den Bergen, begleitet von seinem Hund Kaja. „Deis isch dr scheanschte Summer gwesn“, betont er. „Unt es tat miar ruien, wenn i deis nit toun hat“, betont er. Nach der Rückkehr überlegte er bereits, das Hirtendasein zu wiederholen. Doch er musste dieses Ansinnen auf Eis legen. Im November erhielt er die niederschmetternde Diagnose Kopftumor. Ihm und seiner Familie zog es sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Von einem Tag auf den anderen war nichts mehr, wie es war. Felix stand vor einer Operation und machte sich große Sorgen, dass etwas schief gehen könnte und er danach niemand mehr wiedererkennen könnte. Doch die Sorgen waren unbegründet, der Eingriff war erfolgreich. Der Tumor konnte zur Gänze entfernt werden. Allerdings, um eine Chemotherapie kam er nicht herum. Durch die Krankheit kamen auch die bereits begonnenen Vorbereitungen zur Jubiläumsproduktion „Linamaus“ ins Stocken. Doch das 25. Jubiläum vom „s‘ Lorggagassl“ sollte trotz allem gefeiert werden. Deshalb übertrug Felix die Regie an seine Frau Petra. Als Theaterspielerin brachte sie die nötige Erfahrung mit, und er konnte ihr daheim Tipps geben. Pankratius wuchs in Pazin in Langtaufers auf. Bereits als Bub half er auf den Almen im Tal mit. Einen Sommer lang hütete er Kühe auf Prämajur. „Fir 40.000 Lire unt a Poor Housn“,
Pankratius
(Jg. 1966) in Stilfs sind treibende Kräfte im „s‘ Lorggagassl“ Derzeit ist sie ihm eine wichtige Stütze daheim und bei der Theatervorbereitung.
erinnert er sich. Als 14-Jähriger nahm er eine Saisonsstelle in einem Hotel in Schenna an. Ein italienischer Arbeitskollege nannte ihn Felix, weil er sich den Namen Pankratius nicht merken konnte. Nachdem er daheim von seinem Spitznamen erzählt hatte, bürgerte sich der Name Felix auch dort ein. Nach der Zeit in Schenna fand er Arbeit zuerst in einem Sägewerk in Graun, dann beim Straßenbau in Langtaufers und beim Maseben Lift. Im Sommer 1983 begann er als Liftwart auf dem Stilfserjoch. Damals herrschte dort reger Sommerskilauf. Die Hotels waren mit Gästen voll belegt, und abends wurde Apres Ski gefeiert. Bei einem Tiroler
Abend in der „Baita Ortler“ lernte er Petra Platzer aus Stilfs kennen. Die beiden verliebten sich. „In Pankratius hon i als Felix kennenglearnt“, lacht Petra. „I hon‘s zearsch gor it glabm gwellt, dass es ondersch isch.“ 1986 heiratete das Paar, und Sohn Andreas wurde geboren. Nach Jahren in einer Mietwohnung bezog die Familie ihr Eigenheim im Ortsteil Patzleida in Stilfs. Mittlerweile war Felix als Baggerfahrer bei einer Baufirma im Engadin beschäftigt und pendelte täglich über die Grenze. Petra kümmerte sich um den Haushalt und Kind. Später, nachdem sie den Kleinen in der Obhut seiner Großmutter gut aufgehoben wusste, nahm sie
Sapelza
Dietl
Foto: Magdalena
wieder Aufgaben im Gastgewerbe an. Sie kehrte auch wieder in die „Baita Ortler“ zur Familie Tschenett zurück, mit der sie sich bis heute eng verbunden fühlt. Eine Zeitlang arbeitet Petra auch in der Firma HOPPE. Nach der Geburt des Sohnes Jan 1997, nahm sie sich Zeit für ihren Nachzügler. 2005 verließ Felix die Schweiz und wurde Baggerfahrer bei der Firma Marx. Felix und Petra lieben die Geselligkeit und die Stilfser Bräuche. Bei Fasnachtseinaktern entdeckten sie ihre Freude am Theaterspielen. 2001 gründeten sie mit anderen Interessierten die Theatergruppe „s`Lorggagassl“. Für das erste und zweite Lustspiel verpflichteten sie einen Regisseur von auswärts. Nachdem Felix mehrere Regiekurse besucht hatte, debütierte er 2004 mit dem Stück „Der Susi ihr Gspusi“. Dass er auch den Ortspfarrer Florian Öttl als Spieler einsetzte, erwies sich als Publikumsmagnet. Als der Pfarrer 2024 vor der Premiere krankheitsbedingt ausfiel, sprang Felix kurzfristig ein und rettete die Vorstellung. Laufend holt Felix Jugendliche ins Rampenlicht. Auch das erwies sich als sehr erfolgreich und sicherte den Fortbestand der Stilfser Bühne. „Wer amol mitn Theatrfiabr infiziert isch, spielt olm gearn“, meint er. Die diesjährige Jubiläumsaufführung begleitete Felix in Absprache mit Petra von zu Hause aus. Bei den Aufführungen möchte er jedoch dabei sein. Einige werden ihn auf Anhieb nicht erkennen. Denn er hat seinen geliebten Vollbart der Chemotherapie opfern müssen. Nun hofft er darauf, dass er die Krankheit schon bald hinter sich lassen kann. Und er möchte irgendwann wieder Schafe hüten, und das mit Vollbart.
von Magdalena Dietl Sapelza
Bozen/Vinschgau
Gästebetten
Am Donnerstag, den 26. März 2026 ist der II. Ge setzgebungsausschuss des Südtiroler Landtages unter dem Vorsitz von ler (Bild) zusammengetreten.
Dabei wurden zwei Anträge auf Anhörung weiter behan delt, die bereits in vergange nen Ausschusssitzungen auf der Tagesordnung gestanden hatten: Nachdem die Ent scheidung bei der vorherigen Sitzung des II. GGA vertagt worden war, wurde der An trag auf Durchführung einer Anhörung zur Nutzung und Weiterentwicklung der Kaser nenareale in Südtirol von Ma deleine Rohrer (Grüne) nun angenommen.
Der II. GGA hat sich zu dem mit dem verpflichtenden Gutachten zum Vorschlag zur Änderung des Dekrets des Landeshauptmanns vom 26. September 2022, Nr. 25 „Krite rien und Modalitäten für die Erhebung, die Festsetzung der Obergrenze und die Zuwei sung von Gästebetten“ gemäß Artikel 34, Absatz 6 und Arti kel 38, Absatz 4 des Landes gesetzes vom 10. Juli 2018, Nr. 9, „Raum und Landschaft“ be fasst. „Wir haben uns nach ei ner konstruktiven Diskussion mit 4 Ja- und 3 Nein-Stimmen für die Abgabe eines positiven Gutachtens ausgesprochen“, informierte Noggler. Für die Abgabe eines positiven Gutachtens stimmten Vor sitzender Noggler sowie die Abgeordneten Franz Locher, Harald Stauder und Thomas Widmann, dagegen stimmten die Abgeordneten Sandro Repetto, Madeleine Rohrer und Jürgen Wirth Anderlan.
Kulturhaus Schlanders in Lila beleuchtet
Am 15. März 2026 wurde eine Fassadenseite des Kulturhauses Karl Schönherr von 19 –21 Uhr lila beleuchtet. Seit 2011 gilt der 15. März in ganz Italien als „giornat nazionale del fiocchetto lilla“ und ist den Essstörungen gewidmet.In vielen italienischen Städten werden an diesem Tag Gebäude oder Denkmäler in Lila beleuchtet, um das Thema Essstörungen sichtbar zu machen. Auf Veranlassung der Fachstelle Essstörungen (INFES) des Forums Prävention in Bozen beteiligten sich auch einige Südtiroler Gemeinden, darunter Schlanders.
Festival im Schnee
- Das SCHNEE FESTival am 21. März 2026 war ein Fest für Musikbegeisterte. Die Veranstalter von der Schöneben AG konnten sich über einen großen Zustrom an Besucherinnen und Besucher freuen.
von Magdalena Dietl Sapelza
Die Musikbegeisterten kamen mit und ohne Skier von allen Seiten, aus dem Vinschgau, aus dem Bezirk Landeck und aus Graubünden, um das Schneefestival auf der Haider Alm zu genießen. An die 800 Gästen schätzen die Veranstalter von der Schöneben AG. Mit fulminanten Auftritten und heißen Feuershows begeisterten die Sängerin Elisaleen, die als Lokalmatadorin bestens bekannt ist, der isländischösterreichische Sänger Thorsteinn Einarsson, der durch die
Castingshow „Die Große Chance“ bekannt wurde, und die Vinschger Tanzgruppe Venostadance mit ihrer ansprechenden Choreographie. Für großen Spaß sorgte abschließend auch die Gruppe Karussell Music and More bei der Aftershowparty.
Das Skigebiet Haideralm/ Schöneben punktet mit bestens präparierten Pisten auch noch im Monat April. Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade sind noch gut befahrbar. Viele Skisportler lieben den Ski- und Snowboardspaß in den etwas wärmeren Monaten. Sie nutzen beispielsweise die Osterferien
Das Skigebiet Haider Alm ist noch bis zum Ostermontag, den 6. April 2026 für Skisportler geöffnet. Auf Schöneben können Skifahrerinnen und Skifahrer noch bis zum Samstag, 11. April 2026 den Skispaß genießen. Bis dahin fährt auch noch die Zubringerbahn von St. Valentin nach Schöneben. Das Schneefestival auf der Haider Alm begeisterte Skifahrer, Wanderer und vor allem die Fans der Musikstars auf der Bühne
um neben dem Skifahren auch ein Sonnenbad genießen zu können. Und sie schätzen auch das kulinarische Angebot mit Köstlichkeiten aus der italienischen und Südtiroler Küche in den gut geführten Restaurants.
Alpenplus Ötzi Trailrun Naturns
Das Trailrun-Event in Südtirol
Ein Höhepunkt im jährlichen Wett kampfkalender rückt näher. Am 09. April 2026 eröffnet Naturns wieder die Trailrun-Saison: Die sechste Ausgabe des Alpenplus Ötzi Trailrun steht in den Startlöchern. Die Vorbereitungen für dieses spektakuläre Event laufen bereits auf Hochtouren.
Anders als in den Vorjahren beginnt das Event bereits am Donnerstag, 09. April um 18:00 Uhr mit dem neuen Untersteller-Verti cal. Am Freitag findet bereits vormittags ein Community-Run mit Cindy Haase & Daniel Jung statt, während am Abend eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Athleten den Tag abrundet. Am Samstag erwarten die Teilnehmer drei unterschiedliche Strecken. Zum einen der anspruchsvolle Sunny Mountain Trail mit 30 Kilometern Länge und einem Höhenunterschied von 2.100 Metern, zum anderen der Naturns Skyrace, der 15 Kilometer lang ist und 1.200 Höhenmeter umfasst und zu guter Letzt, der Just for Fun, welcher 8 Kilometer und 330 Höhenmeter
umfasst. Auf selber Strecke richtet sich der neue Speed-Trail an alle Jugendlichen der Jahrgänge 2013-2008. Für die Teilnahme am Speed-Trail ist ein ärztliches Zeugnis & der Haftungsausschluss der Eltern Pflicht. Auch für die jüngsten Teilnehmer findet wieder der VIP Apple Kids Run im Zentrum von Naturns statt. Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren können kostenlos an diesem Lauf teilnehmen und auf zwei Strecken verschiedene Hindernisse überwinden.
Strecken
Sunny Mountain Trail: 30 km - 2.100 hm
Skyrace Naturns: 15 km - 1.150 hm
Just for fun & Speed Trail: 8 km - 400 hm
Untersteller - Vertical: 4,2 km - 760 hm
VIP Apple Kids Run: 700m I 1.400m
Freitag-Abend 19.00 Uhr: Podiumsdiskussion mit verschiedenen Athleten
Der Alpenplus Ötzi Trailrun ist ein beliebtes Event bei Einheimischen und Spitzensportlern. Bereits die ersten Eliteläufer haben sich für den 6. Alpenplus Ötzi Trailrun in Naturns angemeldet. Unter ihnen ist Daniel Pattis, Sieger des letztjährigen Sunny Mountain Trail. Ebenfalls am Start ist der erfolgreiche Athlet aus Hafling, Andreas Reiterer. Außerdem haben sich Nina Engelhard, Anna Plattner, Sophie Maschi und Anna Hofer aus Rabland für den Lauf angemeldet.
Verschiedene Aussteller werden ihre Produkte rund um den Trailrun in der ExpoArea präsentieren. Auch dieses Jahr wird es wieder eine Proactive-RegenerationsArea geben, wo sich Teilnehmer nach dem Rennen entspannen und massieren lassen können.
Für Essen und Trinken ist ebenfalls bestens gesorgt.
Ein herzlicher Dank geht an alle Sponsoren und freiwilligen Helfer, ohne die unser Event nie möglich wäre.
Das Trailrun-Event in Südtirol!
Vom 09.04. - 11.04.2026 ist es wieder soweit: Wir eröffnen die Trailrun-Saison am Naturnser Sonnenberg!
Programm
09.04.2026
18.00 Uhr Start Untersteller-Vertical (Renn- und Hobbyklasse)
10.04.2026
10.30 Uhr Community Run, Treffpunkt Tourismusbüro Naturns
19.00 Uhr Podiumsdiskussion im Bürger- & Rathaus Naturns
10.00 Uhr Start Skyrace Naturns (15 km – 1.150 hm)
10.10 Uhr Start VIP Apple Kids Run (700 m | 1.400 m)
Natur ns Neu
11.00 Uhr Start Just for fun & Speed-Trail (8 km – 400 hm)
12.30 Uhr Prämierung | Premiazione VIP Apple Kids-Run
15.00 Uhr Siegerehrung am Rathausplatz
16.00 Uhr Zielschluss
Onlineanmeldungen bis 07.04.2026 möglich Nachmeldungen auch am Renntag möglich
Prad/Stilfs
Dozumol: Ein Filmprojekt bewahrt die Erinnerung
Iviele Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ein außergewöhnlich hohes Alter erreicht haben und somit lebende Zeugen einer bewegten Geschichte sind. Sie haben die gesellschaftlichen Veränderungen seit den 1930erJahren nicht nur miterlebt, sondern auch aktiv mitgestaltet. Ihre Erinnerungen und Erfahrungen sind von unschätzbarem Wert für die Dorfgemeinschaft und die kommenden Generationen. Im Rahmen des Projekts „Prader Lebensgeschichten“ hat der Bildungsausschuss Prad bereits 2021 damit begonnen, diese bedeutenden Zeitdokumente zu sammeln und für die Zukunft zu bewahren. In Zusammenarbeit mit dem Historiker Hansjörg Stecher und dem Filmteam der Cinemepic Prad wurden insgesamt 22 Interviews mit älteren Menschen aus Prad, Stilfs, Agums
PR-INFO MÜLLER ERNST
festgehalten. Kürzlich wurde der Dokumentarfilm „Dozumol“ mit den Geschichten von acht dieser Zeitzeugen vorgeführt. Der Saal
im Besucherzentrum Aquaprad war restlos besetzt, zahlreiche Interessierte aus den beteiligten Gemeinden folgten der Einladung. Der Abend wurde von Werner Altstätter, dem Vorsitzenden des Bildungsausschus-
Jubiläumsausstellung von Ernst Müller im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders
Der Künstler Ernst Müller aus Lana feiert seinen 75. Geburtstag mit einer besonderen Jubiläumsausstellung im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders, in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Schlanders. Müller bringt sein künstlerisches Lebenswerk dorthin zurück, wo alles begann: nach Schlanders, wo er aufgewachsen ist und bis heute tief verwurzelt ist. Seit Jahrzehnten prägt Müller die Südtiroler Kunstszene mit einer unverwechselbaren Bildsprache. Seine Arbei-
v.l. Das Filmteam Cinemetic mit Hansjörg Stecher und Waltraud Telser
ses Prad, und Waltraud Telser, der Projektverantwortlichen, moderiert. Beide führten einfühlsam durch die berührenden Geschichten der Protagonisten. Die Zeitzeugen selbst waren ebenfalls anwesend und wurden für ihre Bereitschaft, ihre Lebensgeschichten zu teilen, mit kleinen Geschenken geehrt. Der Film sowie das derzeit in Arbeit befindliche Buch aller Lebensgeschichten sind nicht nur ein wertvolles kulturelles Archiv, sondern auch ein bedeutsames Erbe, das die Vergangenheit lebendig hält und eine Brücke zwischen den Generationen schlägt. Diese besondere Projekt des Bildungsausschuss Prad wurde durch das Land Südtirol (Amt für Weiterbildung, Amt für Film und Medien), der Gemeinde Prad, der Fraktion Stilfs und der Raiffeisenkasse Prad/Taufers finanziell unterstützt. (lu)
ten bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und freier Interpretation. Landschaften erscheinen bei ihm nicht als bloße Abbildungen, sondern als verdichtete Stimmungsräume. Berge, Täler und Horizonte werden zu Symbolen für Erinnerung, Identität und innere Bewegung.
Vom 11.-19. April 2026 von MO bis FR: 15-19 Uhr. SA und SO: 10-12 und 15-19 Uhr. Vernissage am 11. April um 19 Uhr im Beisein der Vertreter der Gemeinde Schlanders.
Kloster Marienberg, Öl auf Leinwand, 70 x 62 cm
Fotos: Dietmar Gander
v. l.: Die „mutigen“ Zeitzeugen aus Prad, Stilfs, Agums, Sulden und Lichtenberg; unten ganz rechts: Wallnöfer Karin (Stilfs) – Werner Altstätter (Bildungsausschuss Prad)
Latsch
Zubau CulturForum von großem Mehrwert
Derneue Zubau am CulturFo rum ist von großem Nutzen. „Auf den ersten Blick versteht man gar nicht, wie wichtig die ser Zubau ist“, sagte Referentin Maria Kuppelwieser Einweihung am 20. März 2026. Architekt Michael Reichegger plante einen Zubau, der op tisch mit dem CulturForum eine Einheit bildet und von großem Mehrwert ist.
„Wir haben 2010 endlich das Vereinshaus bekommen“, blickte Kuppelwieser zurück. „Das Haus ist sehr ausgebucht. Die Problematik waren einerseits die Brandschutzbestimmungen und in zweiter Linie, dass die Bürgerkapelle Latsch zu wenig Platz hatte.“ Das Hauptanliegen waren deshalb die notwendigen Anpassungen an die Brandschutzbestimmungen. „Es war eine Investition in die Sicherheit. An 365 Tagen im Jahr gehen hier Menschen ein und aus, die
Sicherheit hat oberste Priorität“, erklärte BM Dalla Barba in seiner Rede. Mit dem Zubau wurden einerseits die notwendigen Fluchtwege und andererseits Platz geschaffen.
„Die Fluchtwege spielen sich an der Fassade ab“, erklärte Architekt Michael Reichegger den Anwesenden. „Die Erweiterung bildet sich als neuer, separater Zugang für die Bürgerkapelle aus. Es ist dadurch Stauraum für die Instrumente und auch eine kleine Bar entstanden. Das Flachdach bildet gleichzeitig
eine große vorgelagerte Terras se vor dem Fraktionssaal im 1. Stock. Brandschutztüren und -fenster wurden ausgetauscht, eine neue Lüftungsanlage installiert und die Fassade neu verputzt. Alles wurde an lokale Unternehmen vergeben.“
Der Anbau war ein Projekt, das vielen am Herzen lag, allen voran Maria Kuppelwieser, die „großen Einsatz und viele Stunden investiert hat“ und BM Mauro Dalla Barba. LR Philip Achammer lobte: „Es braucht geschickte Verwaltungen, die
das Geld abholen, das kann nicht jeder. Ihr seid besonders geschickt.“ Ein größeres Lob an eine Gemeindeverwaltung kann es wohl nicht geben. Und: „Jeder Euro in das Ehrenamt ist gut investiert.“ Das betonte auch Dalla Barba: „Dies ist auch eine Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit, die Vereine leisten.“ Auf 895.000 € beliefen sich die Kosten. Grußworte kamen unter auch von Raika-Obmann Georg Wielander und der Obfrau der Bürgerkapelle Anna Pedross. (ap)
„Heint fir Morgn – Rund ums Radl“ in Schlanders
AmSamstag, den 28. März, drehte sich in Schlanders alles um das Fahrrad. Mit dem Ziel, das Umweltbewusstsein zu fördernd und somit im Sinne der Nachhaltigkeit - „heint fir Morgn“- auch den nachfolgenden Generationen eine Chance zu geben, organisierte das Klimateam der Gemeinde die Aktion „Rund ums Radl“.
Dabei wurden für einen Vormittag die Autos aus dem Dorfkern zwischen Kulturhausplatz und Plawennplatz verbannt und die dortigen Straßen verwandelten sich in eine lebendige Fahrradmeile mit verschiedenen Stationen rund um das Thema Rad: Neben einem Fahrradflohmarkt gab es bei einem Fahrradcheck die Gelegenheit, sein Rad ko-
stenlos für die neue Saison startklar zu machen.
Auch die Kinder erwartete ein spannendes Programm: Bei einem Radparcours vom Elki Schlanders wurde die Geschicklichkeit auf dem Rad getestet, bei einem weiteren Parcours, aufgestellt von der Ortspolizei Schlanders, bestand die Möglichkeit, den Fahrradführerschein zu erwerben. Zudem konnten die Kinder bei einem Quiz ihr Wissen zum Thema „Sicherheit auf dem Fahrrad“ unter Beweis stellen und wurden für ihr fleißiges Mitraten mit kleinen Geschenken belohnt.
Beim Stand der Genossenschaft „Alto Mare“ stand die Kreativität im Vordergrund:
Durch eine rollende Drucktechnik wurden mit Teilen von Fahrradzubehör wie Reifen und Ketten, Motive auf Stoff gedruckt, sodass bunte T-Shirts und Taschen entstanden.
Außerdem wurde im Rahmen der Veranstaltung der Wettbewerb „Südtirol radelt - Schlanders radelt mit“ vorgestellt und all jene Schlanderser Teilnehmer prämiert, die im vergangenen Jahr mindestens 50 km mit dem Rad zurückgelegt haben.
Das Klimateam Schlanders hofft, dass die Aktion dazu beiträgt, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel zu stärken: für weniger Verkehr, saubere Luft und eine lebenswerte Gemeinde.
Anna Pfitscher
Krebshilfe Vinschgau mit neuem Vorstand
In Südtirol gibt es über 20.000 Menschen, die mit einer Krebsdiagnose leben und jedes Jahr werden rund 3.500 neue Krebsfälle diagnostiziert. Um Menschen in dieser schwierigen Situation zur Seite zu stehen, gibt es die Südtiroler Krebshilfe auf Landes- und Bezirksebene. In Schlanders hat die Krebshilfe Vinschgau ein eigenes Büro. Im Februar dieses Jahres wurde ein neuer Vorstand und eine neue Bezirksvorsitzende gewählt. Nach Helga Schönthaler, die drei Perioden die Krebshilfe Vinschgau leitete, hat nun Monika Kuenrath dieses Amt für die nächsten 4 Jahre übernommen. In einem Gespräch berichtete Monika Kuenrath, dass die Krebshilfe für die Betroffenen verschiedene Hilfestellungen, Kurse und Therapien anbietet. Es gibt einen Hilfsfond für Kinder krebskranker Eltern, Rechtsberatung, Selbsthilfegruppen, Ergotherapie, manuelle Lymphdrainage in Schlanders, Latsch und Prad, psychoonkologische Unterstützung und Kur- und Ferienaufenthalte. Im Vinschgau wird ein Kurs Wassergymnastik, sowie Sanftes Bewegungs- und Gehirntraining angeboten.
Vortrag zum Thema „Diagnose Krebs, was nun?“ mit Wunibald Wallnöfer organisiert. Am Ostersonntag wird nach den Gottesdiensten in allen Dörfern des Vinschgaus die Spendenaktion „Eine Rose fürs Leben“ durchgeführt. In Schlanders auch am Ostersamstag. Mit einem eigenen Infostand wird die Krebshilfe beim Fest „Marmor & Marillen“ in Laas präsent sein. Die drei pensionierten Hausärzte Erich Doná, Helmut Rauner und Wunibald Wallnöfer stehen jeden ersten Donnerstag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr im Hauptsitz der Bezirksgemeinschaft im 2. Stock für Gespräche zur Verfü-
Der neue Vorstand der Krebshilfe Vinschgau. V. l. Wunibald Wallnöfer, Monika Kuenrath, Gertraud Kaserer, Rebekka Wallnöfer, Erich Pircher, Karin Palma, Veronika Wieser und Gertraud Telser. Es fehlt: Esther Stricker.
gung. Dieses Projekt „Offenes Ohr“ wurde von der Krebshilfe gestartet, ist aber für alle frei und kostenlos zugänglich. Die drei Ärzte stellen keine Diagnosen und machen keine Untersuchungen, sie wollen nur zuhören, medizinische Befunde erklären und allgemeine Ratschläge zu medizinischen Fragen geben. (hzg)
Infos: krebshilfe.it/de/suedtiroler-krebshilfe.html Telefon +39 0473-621721, Handy +39 3459278129 vinschgau@krebshilfe.it
Schlanders
Schlanders
HÜTTENTIPP FERIENREGION ORTLER
Die Berglhütte auf 2.188 Metern Höhe ist ein besonderer Rückzugsort für all jene, die den Winter noch in seiner ursprünglichsten Form erleben möchten. Hoch über dem Tal gelegen, eingebettet in die stille, eindrucksvolle Bergwelt des Ortlergebiets, ist sie ein Geheimtipp für erfahrene Skitourengeher, die sich auf den direkten Weg Richtung Ortler begeben möchten: Sie dient als idealer Stützpunkt für ambitionierte Skitouren und hochalpine Unternehmungen.
Start - bei den Heiligen Drei Brunnen in Trafoi 1.605 m – schon hier spürt man die besondere Ruhe des Ortes. Bis Ende Mai bleibt die Hütte geöffnet –eine seltene Gelegenheit, den Frühling im Hochgebirge intensiv zu erleben.
Die Berglhütte ist bewusst einfach gehalten: Es gibt weder Heizung noch fließendes Wasser. Doch genau diese Ursprünglichkeit macht ihren besonderen Charme aus. Mit viel Herzblut und Hingabe sorgt die Hüttenwirtin dafür, dass sich ihre Gäste willkommen fühlen. Frisch zubereitete, warme Speisen schenken nach einem langen Tourentag neue Energie und machen den Aufenthalt zu einem authentischen Erlebnis.
Für Übernachtungsgäste gibt es zudem eine erfreuliche Neuerung: Statt einfacher Lager wartet nun ein besonderer Komfort –kuschelig weiche Federbetten laden dazu ein, sich nach einem intensiven Tag in den Bergen einzukuscheln und die Ruhe der alpinen Nacht zu genießen.
Die Berglhütte steht für das, was das
Ortlergebiet ausmacht: Ursprünglichkeit, Gastfreundschaft und ein intensives Naturerlebnis. Ein Ort für alle, die die Berge nicht nur sehen, sondern spüren möchten.
INFOS UND RESERVIERUNGEN:
TEL. +39 328 8128260 bzw. +49 176 62875536
E-Mail: jochamh@gmx.de
Schneelage, Lawinenreport und Wetterbedingungen sind vor Ort zu prüfen.
Brüssel/Schlanders
„Kann
Südtirol Staat?“
Die Englische Ausgabe von „Kann Südtirol Staat?“ ist in Brüssel vorgestellt worden. Für den Verein Noiland Südtirol-Sudtirolo, der für das Buchprojekt verantwortlich zeichnet, war es ein weiterer wichtiger Schritt und großer Erfolg. Gemeinsam mit der Coppieters-Stiftung aus Brüssel, die vom EU-Parlament finanziert wird und sämtliche Übersetzungskosten übernommen hat, wurde im vollbesetzten Repräsentationssaal der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino die englische Ausgabe von „Kann Südtirol Staat?“ vorgestellt.
Adelheid Mayr, Fabian Haas, Karin Meister, Marco Manfrini und Harald Mair boten in Vertretung der 16 Autorinnen und Autoren einen Streifzug durch das Buch und seine Schwerpunkte.
Der Südtiroler EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann empfing die Noiland-Delegation und sprach zu Beginn der Veranstaltung freundliche Grußworte.
Seltene Erden: Segen und Fluch
„Der Austausch mit so vielen Menschen aus ganz Europa hat uns vor Augen geführt, dass Autonomie- und Unabhängigkeitsbestrebungen viel weiter verbreitet sind, als man gemeinhin denkt. Vielerorts wünschen sich die Menschen eine Stärkung der regionalen Parlamente und Regierungen. Die derzeitigen Grenzen werden oft als undemokratische Zwangszugehörigkeit empfunden, die im vereinten Europa überwunden werden kann und soll“, schließt Noiland ab.
saal vom CulturForum Latsch vor zahlreichem Publikum über diese besonderen Elemente, die für die Schlüsseltechnolo gien notwendig sind, genauso wie Kupfer, Titan, Kobalt und Tantan. Mair sprach nicht nur über die enorme Bedeutung, sondern auch über die Vorkom men, die technisch aufwändige Gewinnung, die katastrophalen Auswirkungen auf die Umwelt und die große Abhängigkeit moderner Gesellschaften von den Seltenen Erden. Mit diesen Elementen wird heute Politik gemacht, genauso wie mit Gas und Öl und anderen wichtigen Ressourcen. Die Seltenen Erden sind gar nicht so selten, aber sie führten lange ein Schattendasein. Die ersten Elemente wurden 1794 von einem Chemiker in Schweden entdeckt und separiert. Die Seltenen Erden kommen nicht in reiner Form vor, sondern vermischt und fein verteilt in verschiedenen Steinen. Es sind aufwendige chemische Verfahren notwendig, um die einzelnen Elemente
konnte am 20. März den Landesgeologen Volkmar Mair zu einem hochaktuellen Vortrag begrüßen. Mair sprach über „Seltene Erden: Segen und Fluch dieser besonderen metallischen Elemente.“
den, um geringe Mengen nach komplexen Verfahren zu gewinnen. Besonders nach 1984 ist der Bedarf stark gestiegen, genauso wie auch der Preis. Die größten Vorkommen befinden sich in China. Der Anteil von China an der weltweiten Produktion wurde 2014 mit 97,5 % angegeben, er sank bis 2018 auf 71 % und 2022 auf 60 %. Andere große Vorkommen sind in Australien, USA, Russland, Brasilien, Myanmar, Südafrika, Kongo, Nord- und Südkorea, aber auch in Grönland, Kanada und in der Ukraine. In Europa gibt es nur eine Lagerstätte im Eisenerzbergwerk in Kiruna in Schweden. Durch die En-
Abbau und der Aufarbeitung riesige Umweltzerstörungen stattfinden und die Gesundheit der Menschen gefährdet werden, unterstrich Mair mit eindrucksvollen Bildern. Was tun wir morgen, wenn der Bedarf steigt? Recycling ist eine Lösung. In Europa wird bereits ein hoher Anteil vom Elektroschrott recycelt. Andererseits gibt es neue Forschungen mit Bakterien, die Metalle binden. Am Ende seines Vortrages berichtete Maier auch von Funden Seltener Erden in der Südtiroler Bergwelt. Jedoch sind die Vorkommen zu gering, um einen industriellen Abbau anzukurbeln.
Richard Theiner vom Weltladen Latsch
Vinschgau/Südtirol
Wer entsorgt Weißweinflaschen in der Puni?
Woher
stammen die „Serena Weißwein Flaschen“, die regelmäßig in der Puni nahe Glurns angeschwemmt werden? Diese Frage stellen sich Vinschger Fischer bereits seit geraumer Zeit. Unter dem Müll, den sie am 22. März 2026 herausgefischt hatten, befanden sich an die 30 solcher Flaschen. Im vergangenen Jahr waren es ähnlich viele. In Puni und Etsch gefunden wurden Nylonfetzen, Plastikflaschen, Plastikrohre, Felgen, Batterien und sogar Autoreifen. Wie in ganz Südtirol beteiligten sich die Vinschger Fischerinnen und Fischer am ersten „River CleanUp Day Südtirol“, mit dem Ziel, die Gewässer vom Müll zu befreien. Bereits seit Jahren organisieren Mitglieder der Fischervereine eigenständige Reinigungsaktionen, so auch im Vinschgau. Denn den Fischerinnen und Fischern geht es längst nicht mehr nur um den
Vinschger Fischer und ihre Familienmitglieder sammelten am Samstag, den 22. März 2026, Müll aus Etsch und Puni. Sie ärgerten sich, dass Menschen so viel Unrat achtlos ins Wasser werfen
her Gewässer. Sie kämpfen um die Revitalisierung, damit Flüsse und Bäche wieder lebendiger und artenreicher werden. Viele Gewässer sind stark verbaut und in ihren natürlichen Funktionen eingeschränkt. Renaturie-
schutz, der in Zeiten des Klimawandels mit unberechenbaren Sturzfluten immer wichtiger wird. Durch Renaturierungen entstehen auch attraktive Erholungsgebiete. Und für die Sauberkeit sollten nicht nur die
Fischer zuständig sein, sondern alle Menschen. Zur Entsorgung der Flaschen: diese gehören in den Recyclinghof und nicht in die Puni. (mds)
Meindl-Kids ab Gr. 26
EINGETROFFEN: Sketchers-Kids ab Gr. 23
Schuhe-Taschen
Trends modisch in den Frühling.
Schluderns Tel. 0473 616909
ÖFFNUNGSZEITEN
Jugendtreff „fResch“ Reschen
Beziehungsarbeit, die wirkt:
JT “fResch” Resch
Do. 05.03.20 ab 17.30 Uhr
Eclairs selbst gemacht
Do. 16:00 – 19:00 Uhr
Sa. 16:00 – 20.00 Uhr
Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr
JT “Juze Hoad” St. Valentin
Deine BUTTONS
Mi. 16:00 – 19:00 Uhr
Mobile Jugendarbeit Vinschgau im Austausch mit rund 90 Jugendlichen
Am 5. und 17. März hatte das Team der Mobilen Jugendarbeit Vinschgau (MoJA) im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit die Möglichkeit, zwei Schulbesuche durchzuführen. Auf Einladung der jeweiligen Schulen arbeiteten die dritten Klassen der Mittelschule Glurns sowie Schülerinnen und Schüler der ersten und fünften Klassen des Oberschulzentrums Mals jeweils eine Schulstunde lang mit dem MoJA-Team zusammen. Ziel war es, den Jugendlichen einen vertieften Einblick in den Alltag mobiler Jugendarbeit zu geben. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Übungen in Kleingruppen, etwa zur Frage, wie ein Erstkontakt mit Jugendlichen gelingt, wie Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter auf unbekannte Jugendliche zugehen und welche Haltung, Ziele und Interessen dabei eine Rolle spielen. Ergänzt wurde dies durch Selbstreflexionsaufgaben sowie einen Vortrag der Jugendarbeiterinnen, in dem die grundlegenden Prinzipien der mobilen Jugendarbeit sowie deren konkrete Umsetzung im Vinschgau anschaulich vermittelt wurden. Insgesamt konnte das MoJA-Team so rund 90 Schülerinnen und Schüler erreichen.
takt im Vordergrund – insbesondere zu Jugendlichen, die bislang noch keine Berührungspunkte mit der mobilen Jugendarbeit hatten oder bei den regelmäßigen Runden nicht erreicht werden. Ein zentraler Baustein der mobilen Jugendarbeit ist die Beziehungsarbeit. Sie schafft Raum für Vertrauen und ermöglicht es jungen Menschen, sich zu öffnen, sich auszuprobieren, ihre Kreativität zu entfalten und ihre Persönlichkeit zu stärken –sowohl individuell als auch im gesellschaftlichen Kontext.
Schulbesuche wie diese sind ein wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit. Sie tragen dazu bei, bestehende Kontakte zu vertiefen, neue Beziehungen aufzubauen und zugleich sichtbar zu machen, welchen wertvollen Beitrag Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter für das soziale Leben in den Dörfern und im gesamten Tal leisten. Das MoJA-Team ist jederzeit bereit, weitere Schulbesuche durchzuführen und das Angebot der mobilen Jugendarbeit im Vinschgau weiter zu festigen.
Mi. 11.03.20 von 15.00 bis 17.00 Uhr
Mi. 17:30 – 20:30 Uhr
Bubbel- Waffeln backen
Do. 18:30 – 20:30 Uhr
Fr. 18:00 – 21:00 Uhr
Sa. 14.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr
JT Eyrs
Mi. 15:00 – 17:00 Uhr
Treff geöffnet mit Kochabend
Fr. 15:00 – 17:00 Uhr
Jugendtreff „La:Ma“ Laas
Sa. 16:00 – 20:00 Uhr
Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr
Lachs – Zucchininudel
JT “La:Ma” Laas
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Anmeldung bis 06.03.20 erforderlich
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Sa. 14.03.20 ab 15.30
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Schwimmen Latsch
Fr. 16:00 – 22:00 Uhr
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
Info & Anmeldung bis 11.03.20 bei Andy im La:Ma
JZ “Freiraum” Schlanders
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Jugendtreff Tschengls
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 23:00 Uhr
Fr. 6.03.20 von 18.00 bis 22.00 Uhr langer Filmabend mit Nudel & Schokofondue
Sa. 16:00 – 23:00 Uhr
JuZe „Freiraum“ Schlanders
JT “Check In” Goldrain Derzeit geschlossen
Di. 03.03.20
JZ “Green Turtle” Latsch
Das JuZe bleibt geschlossen
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Medienkompetenz: Warum sie heute wichtiger ist, denn je!
Fr. 06.03.20 ab 20.00 Uhr
Mi. 15:00 – 19:00 Uhr
Filmabend im JuZe
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Jugendzentrum „Green Turtle“
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
Latsch
JC “Taifun” Martell
Di. 16.00 – 19.00 Uhr
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JT Tarsch
Mi. 15.00 – 18.00 Uhr
Di. 16.00 – 20.00 Uhr
Mi. 18:00 – 20:00 Uhr
JT “All In” Kastelbell/Tschars
Fr. 15.00 – 21.00 Uhr
Mi. 15:00 – 20:00 Uhr
Sa. 14.00 – 21.00 Uhr
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 21:00 Uhr
Jugendraum Check In Goldrain
Sa. 16:00 – 21:00 Uhr
Mi. 18.00 – 21.00 Uhr
JT “Time Out” Schnals
Jugendclub Taifun Martell
Mi. 14.00 – 19.00 Uhr
Sa. 07.03.20 von 14.00 – 20.00 Uhr
Fr. 14.00 – 21.00 Uhr
JZ “JuZe” Naturns
Geöffnet
Mo. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. 14.03.20 von 15.00 – 18.00 Uhr „Gianmo suchten“
Mi. 15:00 – 21:00 Uhr
Do. 15:00 – 21:00 Uhr
Workshop
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Jugendtreff Tarsch
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
Digitale Medien gehören zum Alltag Jugendlicher. Sie wachsen mit Smartphones und sozialen Plattformen auf und gelten oft als „Digital Natives“. Doch Studien zeigen: Nur weil Jugendliche digitale Medien nutzen, heißt das nicht, dass sie sie sicher und kritisch beherrschen. Medienkompetenz muss aktiv erlernt werden – etwa das Erkennen von Falschmeldungen, der Schutz persönlicher Daten und der Umgang mit der Informationsflut. Die Digitalisierung beeinflusst auch Werte und Verhalten junger Menschen. Sie wechseln selbstverständlich zwischen Online- und Offline-Welt, informieren sich über Social Media und nutzen digitale Räume für Austausch und Engagement. Umso wichtiger ist es, ihnen Orientierung zu geben. Wichtige Kompetenzen sind:
• Datenschutz und Sicherheit beachten
• Respektvolle Kommunikation, auch online
• Bewusste digitale Pausen
• Kreativer, aber kritischer Umgang mit Medien
Auch Eltern spielen eine zentrale Rolle. Sie sollten:
• eine altersgerechte Kinderschutz-App wählen
• Bildschirmzeiten und App-Freigaben gemeinsam festlegen
• Interesse am digitalen Alltag des Kindes zeigen
• Regeln regelmäßig an das Alter anpassen
Mi. 11.03.20 15.00 – 17.00 Uhr
JT “Kosmo” Plaus
Mo. 15:00 – 19:00 Uhr
Filmnachmittag
Do. 15:00 – 19:00 Uhr
• Informationen prüfen und seriöse Quellen erkennen
Medienkompetenz ist heute eine grundlegende Fähigkeit – ebenso wichtig wie Lesen und Schreiben. Sie hilft Jugendlichen, sich sicher in einer sich ständig verändernden digitalen Welt zu bewegen. Weitere Informationen für Eltern gibt es unter: www.klicksafe.de und www.internet-abc.de
ZWEI PERSONEN im „Hotel, Restaurant Rössl, Rabland“
Lösungswort:
1. Wer am Palmsonntag als Letzter aufsteht, ist der ...
2. Süßes Brot zu Ostern in Form von Henne, Hahn oder Hase
3. am ... fliegen die Glocken nach Rom
4. Marteller Bildhauer um 1700, Gregor ...
5. Alm im Zerzertal
6. Weißes Frühlingsgemüse
7. Futter für die Bienen und Fest in Japan
8. Schützt die Apfelblüte vor dem Erfrieren
9. passender Weißwein zu den Spargeln
10. Glockenersatz zu Ostern, Holzgestell mit Kurbel
11. Bach aus Langtaufers
12. Vinschger Landtagsabgeordneter, Sepp ...
13. ehemaliger BM von Schlanders, Johann ...
14. ärgerliche, pandemische Virusinfektion
15. Held vor den Toren Trojas, nur an einer Stelle verletzbar
16. durch Meteoriteinschlag ausgelöschte Spezies
17. Sebastian und Rochus sind ...
18. zu Ostern werden ... versteckt
19. Kaiserin Maria ... hat Tirol dem Schutz des hl. Josef unterstellt
20. Thermalwasser fließt im ... Naturns
„Bauernregeln und Lostage“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Das Frühstück gewinnt Roswitha Platzgummer aus Naturns. Der Gutschein ist ab 02.04.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.
Diesmal verlosen wir wiederum ein wunderbares Frühstück für zwei Personen im Hotel Rössl in Rabland (Danke der Familie Pircher). Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it | Einsendeschluss: 13.4.26, 9:00 Uhr
1. Wr am Palmsonntag 2. Süßes Brot 3. am ... fliegen
4. Marteller 5. Alm im Zerzertal
1. Wr am Palmsonntag als Letzter 2. Süßes Brot zu Ostern in Form 3. am ... fliegen die Glocken nach 4. Marteller Bildhauer um 1700, 5. Alm im Zerzertal 6. Weißes Frühlingsgemüse 7. Futter für die Bienen und Fest 8. Schützt die Apfelblüte vor dem 9. passender Weißwein zu den Spargeln 10. Glockenersatz zu Ostern, Holzgestell 11. Bach aus Langtaufers 12. Vinschger Landtagsabgeordneter, 13. ehemaliger BM von Schlanders, 14. ärgerliche, pandemische Virusinfektion 15. Held vor den Toren Trojas, nur 16. durch Meteoriteinschlag ausgelöschte 17. Sebastian und Rochus sind ... 18. zu Ostern werden ... versteckt 19. Kaiserin Maria ... hat Tirol dem 20. Thermalwasser ließt im ... Naturns
6. Weißes Frühlingsgemüse 7. Futter für 8. Schützt die 9. passender 10. Glockenersatz 11. Bach aus 12. Vinschger 13. ehemaliger 14. ärgerliche, 15. Held vor 16. durch Meteoriteinschlag 17. Sebastian 18. zu Ostern 19. Kaiserin 20. Thermalwasser
Hörstoff aus dem Tal
Noch ein Podcast aus dem Vinschgau! Nachgefragt bei den Macher:innen vom Optionen Podcast, der in der BASIS produziert wird. Darin spüren sie zusammen mit ihren Gästen den großen und kleinen Fragen des Lebens nach, besprechen Wege und Wagnisse, um zu hinterfragen und zu unterhalten. Was nie fehlt: gesellschaftskritische Kante, das Freilegen der politischen Dimension im Alltäglichen und der Blick für neue Perspektiven.
von Maria Raffeiner
Vinschgerwind: Wer sind die Köpfe, Stimmen und Herzen hinter eurem Podcast?
Dominik Pazeller: Brigitta Villa ronga und Damian Eberhöfer führen als Hosts durch die Gespräche. Brigitta ist Moderatorin, Coach und Bergbäuerin. Nachdem sie sich als Managerin einige Jahre die Welt angeschaut hat, wurde der Vinschgau ihre neue Basis. Damian stammt aus Martell und ist über Eyrs und Laas nach Wien gekommen. Heute arbeitet er dort als In genieur für nachhaltige Technologien und Wärmerückgewinnung. Zu seinen Passionen zählen neben Umweltschutz das Lebens mittelretten, Kajakfahren und Werkeln. Um Technik, Aufnahme, Schnitt und visuelle Umsetzung kümmert sich Marco Telfser aus Kastelbell. Er hat sein Hobby des Fotografierens und Filme Machens zum Beruf gemacht, außerdem spielt er in der Band „The Flatmates“ und ist gerne in den Bergen. Ich bin verantwortlich für Konzept, Vorbereitung, Öffentlichkeitsarbeit und Regie: Dominik Pazeller aus Schnals, mehrere Jahre im Ausland gearbeitet und studiert. Bin heute in der BASIS wieder angekommen und arbeite dort im Bereich Kommunikation, Marketing und PR. Robin Diana (Robin’s Huat) unterstützt uns beim Audio-Mastering und mit seiner Musik.
links: In der laufenden 2. Staffel unterhalten sich die Moderatoren u.a. mit Thomas Hochkofler, Südtirols bekanntestem Schauspieler.
Vinschgerwind: Was am meisten Spaß?
Wenn Gäste sich öffnen. Wenn Gespräche unerwartet tief werden. Wenn es lustig oder emotional wird. Und wenn wir merken: Diese Geschichte berührt, weil man sich entweder wiedererkennt oder neue Perspektiven für sich entdeckt.
Vinschgerwind: Was soll der Titel des Podcasts ausdrücken?
Optionen Podcast soll daran erinnern, dass es immer mehrere Wege gibt. Optionen stehen für Möglichkeiten – und für die Freiheit, sich immer wieder neu zu entscheiden (oder auch nicht).
Vinschgerwind: Wie ist der Optionen Podcast aufgebaut?
kannt oder „Local Hero“. Wir freuen uns immer über Vorschläge!
Vinschgerwind: Die technische Seite. Wir arbeiten mit professionellem AudioEquipment, nehmen in Studioqualität auf und setzen seit 2026 ergänzend auf VideoReels für Social Media – bewusst authentisch und ohne große Inszenierung, um die intime Qualität der Gespräche zu erhalten. Unser Aufnahmeort ist die BASIS Vinschgau in Schlanders – ein Ort für Kultur, Austausch und neue Ideen. Ohne BASIS kein Optionen Podcast.
Vinschgerwind: Wer steht hinter euch?
Vinschgerwind: Wie kam euch die Idee zum Podcast?
Als wir in der BASIS-Community immer wieder über Abwanderung, Lebensentscheidungen und die Herausforderungen der heutigen Zeit gesprochen haben. Uns wurde klar: Viele stehen vor ähnlichen Fragen – aber es fehlen Raum und Zeit für ehrliche Gespräche.
Vinschgerwind: Was möchtet ihr vermitteln? Mut. Perspektiven. Offenheit. Orientierung. Wir wollen zeigen, dass Lebenswege selten geradlinig sind, dass Zweifel dazugehören und dass niemand mit seinen Fragen allein ist.
Eine Stunde Gespräch. Ein Gast im Mittelpunkt. Wir gehen weniger in die Breite, dafür stärker in die Tiefe – mit Fokus auf zwei bis drei Kernthemen pro Folge.
Vinschgerwind: Wie viele Folgen habt ihr bisher produziert und welche ist die meist gehörte?
Seit dem Start im April 2025 wurden 18 Folgen veröffentlicht. Die meistgehörte Folge ist jene mit Patrick Strobl, vor allem wegen seiner unglaublichen Offenheit und Ehrlichkeit.
Vinschgerwind: Diesen Gast wünschen wir uns: Menschen, die besonders sind – egal ob be-
Die BASIS Vinschgau Venosta als Raumgeber und Unterstützer sowie eine wachsende Community an Hörer:innen, die uns regelmäßig Feedback gibt.
Vinschgerwind: Wo ist der Optionen Podcast hörbar?
Auf Spotify und YouTube sowie mit Videoausschnitten auf Instagram. Neue Folgen erscheinen alle drei Wochen: jeden dritten Donnerstag um 18:00 Uhr.
Vinschgerwind: Was plant ihr derzeit?
Freut euch auf die kommenden Folgen mit Gästen aus Psychologie, Naturfotografie, Gastronomie, Comedy und einem Gast, der über 5.000 Jahre alt ist. Die nächsten Aufnahmen für das zweite Halbjahr 2026 mit vielen weiteren Gäste-Highlights starten im April.
oben v.l.: Brigitta Villaronga, Damian Eberhöfer, Dominik Pazeller und Marco Telfser sind das Team hinter dem Podcast.
Risotto mit Pinova Äpfeln und Trü eln aus Alba
Knackigkeit und Cremigkeit in perfekter Balance
Ein elegantes und vollmundiges Risotto, bei dem das unverwechselbare Aroma der schwarzen Trü el den knackigen Pinova-Apfel aus dem Vinschgau umhüllt und einen einzigartigen Kontrast scha t. Mineralien und Antioxidantien verbinden sich mit Ballaststo en und Vitaminen zu einem ebenso köstlichen wie gesunden Erlebnis
30 min. leicht
Zutaten (für 4 Personen)
Carnaroli-Reis
280 g
Pinova Apfel aus dem Vinschgau 160 g
Frischkäse
Weiße Zwiebel
Weißwein
Alba-Trü el 40 g
Feines jodiertes Salz 4 g
Gemüsebrühe nach Bedarf 1 l
Zubereitung
Den Carnaroli-Reis mit der fein gehackten weißen Zwiebel anrösten, dann mit Weißwein ablöschen und unter regelmäßigem Rühren nach und nach mit heißer Gemüsebrühe aufkochen, bis ein cremiges Risotto entsteht.
Etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit den gewürfelten Pinova Apfel aus dem Vinschgau hinzufügen und ziehen lassen. Nach Ende der Garzeit mit dem Frischkäse verfeinern, mit Salz abschmecken und mit geriebenem Alba-Trü el und dünnen Apfelscheiben garnieren.
Weitere Informationen zu unserem Projekt Applepairing ndest du unter vip.coop/Applepairing
Pinova
Die perfekte Balance zwischen Süße und Säure
Das Aroma von Pinova ist wie Tropenurlaub zuhause. Reife Mango, reife Banane, Aromen von reifer Birne und die Blumigkeit von Litschi begeistern. Im Gaumen sehr knackig und fest, zeigt Pinova auf der Zunge eine besondere Feinheit des Frucht eisches. Eine gute Balance von Süße und Säure runden den aromaintensiven Apfel ab.
Direktverkauf in unseren Genossenschaften:
TEXEL
Naturns, Tel. 0473 671100
JUVAL
Kastelbell, Tel. 0473 727519
MIVOR
Latsch, Tel. 0473 749964
GEOS
Schlanders, Tel. 0473 737100
ALPE Laas OVEG
Eyrs, Tel. 0473 617581
VINSCHGER BAUERNLADEN Naturns, Tel. 0473 667723
Details unter vip.coop/Direktverkauf
DER IKONENMALER PICCOLRUAZ
Ikonen sind nach der Auffassung der Ostkirche Porträts von Christus, der Gottesmutter und der Heiligen. Sie sollen das Wesen der Dargestellten so getreu wiedergeben, dass etwas von ihrer heiligen Kraft auch in ihrem Bild vorhanden ist und aus ihm wirken kann. Hubert Piccolruaz beschäftigt sich seit etwa 20 Jahren mit der Ikonenmalerei. Seine wunderbaren Ikonen erzählen seine Religiosität in respektvoller Hingabe und Auseinandersetzung mit einer kulturellen Denkweise über Kunst, die heute in dieser Art kaum mehr vorzufinden ist.
“Einzug Christi in Jerusalem”
“Christus der Passion” zwischen Maria und Johannes
Hubert Piccolruaz an seinem Maltisch (Foto Gerhard Piccolruaz)
Leben und Werdegang:
Hubert Piccolruaz wurde am 30. 12. 1938 in St. Ulrich/Gröden geboren und ist dort aufgewachsen. Schon als Kind hat er in der Werkstatt seines Vaters geschnitzt. “Ein Stemmeisen und ein Stück Holz hat man da öfters in die Hand bekommen und so habe ich schon als Kleinkind angefangen mit Holz und Stemmeisen zu arbeiten. Nach der Volksschule habe ich die Kunstschule in St. Ulrich besucht. In Gröden habe ich die Kunstschule aber nicht abgeschlossen, sondern erst nachträglich, mit Abendkursen, am Kunstlyzeum Massa Carrara die Matura gemacht und mit dem Titel “Maestro d’Arte” abgeschlossen”, erzählt er. Bis zu seinem 30. Lebensjahr hat Hubert Piccolruaz gemeinsam mit seinem Vater und seinen zwei Brüdern als Bildhauer in St. Ulrich gearbeitet. “Als dann die Maschinen kamen, hatte man Angst, keine Arbeit mehr zu haben. So habe ich an der Mittelschule Dr. Fritz Ebner in Schlanders eine freie Stelle als Kunsterzieher angenommen, wo ich von 1968 bis 1989 unterrichtete. In Schlanders habe ich meine Frau kennengelernt, geheiratet, ein Haus gebaut und Familie gegründet”.
Die Ikonenmalerei:
Neben seiner Tätigkeit als Kunstlehrer an der Mittelschule hat Piccolruaz immer auch noch ein bisschen gebastelt, erzählt er. “Nach meiner Pensionierung besuchte ich bei P. Bernhard Frei in Gschnon bei Neumarkt einen Ikonen-Malkurs. P. Bernhard, der in Russland war, und sich dort intensiv mit der Ikonenmalerei beschäftigt hatte, hat uns die Technik und den Umgang mit Farben perfekt beigebracht. Dann habe ich
oben: Die Festtagsikone im Wohnzimmer von Hubert Piccolruaz. Sie besteht aus 13 Einzelikonen;
rechts oben: “Christus Pantokrator” ( Original im Katharinakloster auf Sinai)
rechts unten: Die Ikone der Gottesmutter ist eine der wichtigsten Ikonen der gesamten russischen Orthodoxie;
selber mit der Ikonenmalerei angefangen”. Auf die Frage, warum er sich zeitlebens mit religiösen Themen beschäftigt hat, und was ihn an der Ikonenmalerei so fasziniert,
antwortet Piccolruaz: “Das war in St. Ulrich traditionell. Man hat fast ausschließlich für die Kirchen gearbeitet. Die Hauptauftraggeber waren die Priester und die Pfarreien und für sie hat man alles mögliche gemacht. Die Ikonenmalerei fasziniert mich deshalb, weil sie eine tiefere Bedeutung hat und eine spirituelle Verbindung ermöglicht. Eine Ikone wird nicht als Dekoration angesehen. Eine Ikone wird verehrt wie ein Heiligtum. Ikonen werden angebetet. Man soll keine Ikone selber entwerfen. Die Ikonen werden streng nach byzantinischen Verordnungen hergestellt, welche von einer byzantinischen Kommission festgelegt werden. Die Ikonenmalerei ist eine strenge Malerei. Vielen Menschen ist die Ikone vielleicht zu streng, mir aber gefällt sie. Die Ikonenmalerei ist das ideale Hobby für meine Person”.
Hubert Piccolruaz ist wohl einer der Letzten, der bis heute an das glaubt, was er erlernt hat. “Ich bin immer beim Traditionellen geblieben. Ich kann mit der abstrakten Kunst nicht viel anfangen, weil sie mir zu wenig sagt. Ich komme mit dem Modernen einfach nicht zurecht”, sagt er. Ihm geht es um das Handwerk, aber auch um andere Werte, die im “Bereich Kunst” zu finden sind. Und das hat ihm immer Halt und Sicherheit gegeben – bis heute.
Peter Tscholl
Glurns
Ehrung zum 50-jährigen Mesner-Jubiläum
Oskar
Asper ist seit 50 Jah ren Mesner in der Glurn ser Frauenkirche und in der Pfarrkirche. (siehe Portrait im Vinschgerwind Nr. 4 vom 19.02.2026). Bei speziellen An lässen beziehungsweise Feier lichkeiten sind seine Dienste auch in der St. Martinskirche und in der Kapelle bei Söles ge fragt.
Die erste Überraschung er lebte der Mesner Oskar am Sonntag, den 22. März 2026, in der Früh auf dem Weg in die Pfarrkirche, als er sein Foto in Großformat zuerst im Schauka sten der Frauenkirche erblickte und dann auch noch auf dem Pfeiler des Fußgängerstegs, der über die Etsch zur Kirche führt. Beim Sonntagsgottesdienst zu Ehren des Hl. Josef, den der Männerchor traditionell feierlich mitgestaltet, erlebte Oskar die zweite Überraschung. Pfarrer Werner Mair dankte ihm vom
v. l. vorne Martin Baldauf, Pfarrer Werner Mair, Oskar Asper, Martin Moriggl; hinten: Franz Baldauf, Hartmann Valentin, Karl Hofer, Walter Gerber, Egidius Wellzohn, Adolf Wittmer und Hans Gebhard
ihm gleichzeitig zu seinem 75. Geburtstag, den er am 17. März gefeiert hatte. Pfarrer Werner Mair ist der dritte Pfarrer dem Oskar zur Seite steht. Vor ihm waren es Pfarrer Norbert Wilhalm
Mesner nach dem Schlusssegen. Der Männerchor verließ die Empore, stellte sich im Altarraum auf und stimmte ein Ständchen für den Jubilar an. Chorleiter Martin Moriggl bedankte sich im
Namen der Sänger bei Oskar für seinen wertvollen Dienst in der Kirche mit folgenden Worten: „Seit 50 Jahren bist du mit viel Freude, Einsatz und Verantwortungsbewusstsein als Mesner tätig. Du bereitest jeden Gottesdienst vor - an Werktagen, an Sonn- und Festtagen. Über alle Rituale weißt du bestens Bescheid. 50 Jahren lang warst du immer für die Pfarrgemeinde da. Möge Gott dir diesen Dienst im Himmel lohnen. Wir wünschen dir das Allerbeste mit Gottes Segen.“ Als Geschenk überreichte Moriggl dem Jubilar eine FotoCollage. Die Gläubigen dankten dem Mesner abschließend mit einem kräftigen Applaus. Der Pfarrgemeinderat wird den Mesner zu einem späteren Zeitpunkt bei einer offiziellen Feier hochleben lassen. Denn, wenn es nach Oskar geht, darf in der Fastenzeit nicht groß gefeiert werden. (mds)
Die Spargelzeit in Kastelbell-Tschars: Genuss im Vinschgau
Die Spargelzeit in Kastelbell-Tschars ist ein echtes Highlight für Genießer – von Mitte April bis Ende Mai dreht sich hier alles um den feinen Kastelbeller Spargel.
In den Gastronomiebetrieben - dem SterneRestaurant Kuppelrain, dem Gasthof Gstirnerhof, der Pizzastube Sonne, dem Restaurant Himmelreich und dem Restaurant Kesslwirt - stehen verschiedene
Spargelspezialitäten auf der Speisekarte. Hier finden Sie alles von klassischen Spargelgerichten bis hin zu modernen Interpretationen.
Frischer Spargel direkt vom Erzeuger Wer selbst kochen möchte, bekommt den frischen Kastelbeller Spargel direkt beim Köfelgut, Gemischtwaren Gstrein Doris und beim Vinschger Bauernladen.
Spargelzeit in Kastelbell-Tschars
Mitte April bis Ende Mai 2026
Sonntag, 19. April “Blüten-Brunch” Konzert der Musikkapelle Tschars um 11.00 Uhr am Dorfplatz Tschars
Freitag, 1. Mai 1. Mai Konzert der Musikkapelle Kastelbell um 20.00 Uhr beim Musikpavillon Kastelbell
Samstag, 2. Mai Garten-und Genussmarkt im Dorfzentrum von Kastelbell von 08.00 bis 15.00 Uhr
Samstag, 23. Mai Tag der offenen Tür in der Obstgenossenschaft Juval mit tollem Rahmenprogramm von 09.00-17.00 Uhr
Dazu liefern die lokalen Winzer passende Weine – perfekt abgestimmt auf den feinen Geschmack des Spargels.
Genuss-Event im Mai
Beim Garten- und Genussmarkt am 2. Mai 2026 im Ortszentrum von Kastelbell spielt auch der Spargel eine Rolle und sorgt mit kleinen Kostproben für echte Genussmomente.
wöchentlich von 13.04.2026 bis 31.05.2026 montags Picknickgenuss in den Weinbergen um 11.00 Uhr dienstags Apfelführung am Moarhof um 14.00 Uhr dienstags Spargel und Wein vom Köfelgut um 15.00 Uhr
mittwochs Besichtigung der Obstgen. Juval um 10.00 Uhr mittwochs Weinführung am Rebhof um 15.30 Uhr donnerstags Apfel & Aroma: Genuss erleben um 10.00 Uhr donnerstags Besichtigung der Obstgen. Juval um 14.00 Uhr freitags Weinführung am Köfelgut um 16.00 Uhr
Das Passionssingen auf den Kalvarienberg bei Schluderns verbunden mit der Wanderung zu den Ölbergkapellen bis zu den drei Kreuzen war am Sonntag, den 22. März 2026 mit rund 40 Gläubigen wieder recht gut besucht. Die Andacht schaffte somit einen festlichen Rahmen zur Einstimmung auf die Karwoche. Nach einer kurzen Einstimmung in der Pfarrkirche durch Ernst Thoma ging`s den Ölbergkapellen hinauf, wo an jeder Kapelle Halt gemacht wurde. An den einzelnen Stationen verlasen Ortspfarrer Werner Mair, die Vorbeterin Irmgard Sapelza und der Vorbeter Gerold Hauser besinnliche Texte, passend zum Leidensweg Christi. Thoma stimmte dazu Passionslieder an, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sangen mit. Stimmungsvoll begleitet wurde das Singen von Passionsbläsern Kurt Moriggl, Karlheinz Stecher,
Günther Platzer Christian Horrer, Peter Peer, Hannes Moriggl und Luis Dietl. Seit dem Jahre 2005 organisiert der Südtiroler Volksmusikverein Bezirk Vinschgau den Kreuzgang zu den drei Kreuzen. Dazu wurde ein eigenes Liederheft mit alpenländischen Passionsliedern herausgegeben, die auch in der Publikation „Passi-
onslieder - offenes Passionssin gen am Kalvarienberg bei Schluderns“ festgehalten sind. Der Kalvarienberg, angelegt Ende des 18. Jahrhunderts, hatte lange Zeit ein Schattendasein geführt, bis 2007 auf Initiative der Schützenkompanie das „Kuratorium Kalvarienberg Schluderns“ gegründet und die Sanierung der
Feierliche Einstimmung auf die Karwoche am Schludernser Kalvarienberg mit Gesang und besinnlichen Texten
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Kapellen und Kreuze in Angriff genommen wurde. 2009 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Die Schützen kümmern sich seither um die Kalvarienberg Anlage. Und sie errichten in der Karwoche auch das hl. Grab in der Pfarrkirche. Auch diese Ostertradition haben sie vor einigen Jahren wiederbelebt. (mds)
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Paris-Portrait für die Schmetterlingskinder
Der Eyrser Künstler Thomas Biedermann ist ein Mei ster in der Portraitmalerei. Ge legentlich malt er prominente Persönlichkeiten und spendet den Erlös. Die Portraits der deutschen Popstars Peter Maf fay, des Bergsteigers Reinhold Messner und des Kabarettisten Thomas Hochkofler - alle ver sehen mit deren Originalun terschriften - fanden ihre Fans. Heuer portraitierte Thomas den Skirennläufer Dominik Paris. Er eroberte bei der Olympiade Mailand-Cortina 2026 die Bron zemedaille in der Abfahrt. Beim Weltcup Finale in Kvitfjell ließ er seine Klasse noch einmal richtig aufblitzen und holte sich den Sieg in der Abfahrt und im Super G. Das Paris signierte Portrait erwarb Stefan Fliri aus Taufers i. M., der nicht nur die Leistungen des Skirennfahrers sehr schätzt, sondern auch die
Malweise des Künstlers. Thomas malt auf Kalkputz und entwickelte dafür spezielle Platten als Grundlage. Seine Motive erscheinen durch die offenen
Poren des Kalkputz mehrdimensional und wirkungsvoll. Thomas Biedermann arbeitet mittlerweile in der Lebenshilfe in Schlanders und betreut seine
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Schützlinge bei ihrer Arbeit in der Firma HOPPE in Laas. Seine Freizeit nutzt er zum Malen.
Das Geld für das ParisPortrait überwies Thomas an DEBRA Südtirol, eine Vereinigung, die sich um die Schmetterlings-kinder kümmert. Deren Los zu erleichtern, ist ihm eine Herzensangelegenheit.
Die Patientinnen und Patienten leiden an der genetischen Erkrankung Epidermolysis bullosa EB, die zu einer mangelhaften Verankerung der Hautschichten führt. Sie werden Schmetterlingskinder genannt, weil ihre Haut so verletzlich ist wie die Flügel eines Schmetterlings. Bei der geringsten Berührung und Belastung der Haut sowie auch der inneren Schleimhäute bilden sich schmerzhafte Blasen, die Verletzungen hervorrufen und nur schwer heilen. (mds)
Jubiläumsstück “Petticoat und Rock’n’RollDie Blusenmädchen von
Die Heimatbühne Prad spielt anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums “Petticoat und Rock’n’Roll - Die Blusenmädchen von Prad” von Sigrid Vorpahl unter der Regie von Nadia Schwienbacher. Die Premiere findet am Freitag, 17. April 2026 um 20:00 Uhr im Raiffeisensaal “aquaprad” statt.
Die Zweigstelle einer Berliner Textilfabrik wird in Prad eröffnet und schafft den Frauen und Mädchen im Vinschgau neue Perspektiven. Familie Ritscher erfüllt sich den Traum einer Modeschule, doch der wirtschaftliche Aufschwung hält nicht ewig und der Besuch einer Beamtin bringt Schwierigkeiten mit sich. Nun müssen innovative Ideen umgesetzt werden, sonst droht die Schließung.
Prad”
Mit viel Musik und Tanz, unterstützt durch die Volkstanzgruppe Prad und die Choreografie von Vera Holzer, gestaltet die Heimatbühne Prad einen schwungvollen Abend, der zugleich an ein Stück Prader Dorfgeschichte erinnert.
Reservierungen unter +39 324 7465009, jederzeit auf WhatsApp oder online über Ticketleo.
Für weitere Details und Infos folgt uns gerne auf Instagram und Facebook!
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Heimatbühne Prad
Der Maler Thomas Biedermann hat dem Skistar aus Ulten Dominik Paris mit dem Portrait für den guten Zweck ein Denkmal gesetzt
Schluderns/Vinschgau
Der Bezirksvolksmusikverein tagt
DiePassionsbläser, die kurz zuvor das Passionssingen am Schludernser Kalvarienberg begleitet hatten, begrüßten die Bezirksvertreter des Volksmusikvereins im Gemeindesaal mit einem flotten Marsch. Anschließend begann die Jahreshauptversammlung. Bezirksobmann Martin Moriggl ließ die Tätigkeiten im Jahr 2025 auf Bezirksund Landesebene anhand von Fotos als Power Point Revue passieren. Die lange Bilderreihe machte bewusst, wie viele kleine und große Musikauftritte es gegeben hatte. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Volksmusikverein auf die Förderung des Nachwuchses. Organisiert werden regelmäßig Seminare, Hoangerte, Stammtische, Musik auf Märkten und einiges mehr Bei diesen Anlässen haben die jungen Musikerinnen und Musiker Auftrittsgelegenheiten auch als Gruppen. Und sie können wertvolle Erfahrungen sammeln. Das diesjährige Jahresprogramm ist wieder umfangreich und hat mit der “Volksmusik ErlebnisWoche in der Fürstenburg” sogar ein neues Kursprogramm. Beim Tagesordnungspunkt „Neuwahlen“ wurde der bisherige Vorstand einstimmig bestätigt. Diesem gehören an:
v. l.: Ernst Thoma, Günther Platzer, Gernot Niederfriniger, Kurt Moriggl, Karlheinz Stecher, Martin Moriggl, Christian Horrer, Peter Peer, Theodora Kuntner, Luis Dietl, Fabian Alber und Hannes Moriggl
Ernst Thoma, Günther Platzer, Gernot Niederfriniger, Kurt Moriggl, Karlheinz Stecher, Martin Moriggl, Christian Horrer, Peter Peer, Theodora Kuntner, Luis Dietl, Fabian Alber und Hannes Moriggl. Es fehlt Christof Amenitsch. Der Landesobmann des Volksmusikvereins Gernot Niederfriniger gratulierte den Vorstandsmitgliedern zur Wiederbestätigung und dankte für die vielseitige Jahrestätigkeit. Interessierte können jederzeit Mitglied des Volksmusikvereins werden Der Jahresbeitrag ist 20 Euro profitieren. Die Mitglieder können von vergünstigten
Raiffeisenkasse Prad-Taufers:
Kursgebühren profitieren und erhalten vierteljährlich das Volksmusikmagazin „G’sungen & G’spielt“. Zudem haben sie die Möglichkeit, Instrumente günstig zu mieten - ein wertvoller Vorteil vor allem für junge Musikantinnen und Musikanten und ihre Familien. In geselliger Runde und bei bester Verpflegung fand die Versammlung einen schönen Ausklang. Ein großes Dankeschön an alle Organisatoren und Helferinnen und Helfer fürs Engagement und das leibliche Wohl.“ (mds)
Infos: www.volksmusikverein.org
Bozen/Vinschgau
Sichtbare Lyrik
Aminternationalen Tag der Poesie am 21. März war auch in Südtirol die Lyrik sichtbar: Rund zwei Wochen lang sind Gedichte von 19 Südtiroler Autorinnen und Autoren an den Bozner Litfaßsäulen sowie auf Werbeflächen in verschiedenen Ortschaften Südtirols zu lesen. Als Vinschger Autor ist neben Toni Bernhart der Hoader Hansjörg Waldner dabei. Zu seinem Plakatgedicht sagt er: “Wichtig ist, dass hier im Grunde drei Redner etwas sagen. Erstens die Schweizer, zweitens einer aus der Gegend und drittens das lyrische Ich und zwar “so eine schöne Gegend zur Sau machen. Und jetzt kommen die Leser (sofern es welche gibt) dran, Fragen zu stellen: wo? wann? etc.”. (pt)
Event „Selbst ist die Frau – Wagen. Wachsen. Wirken“ zieht viele Interessierte an
Am 5. März organisierte die Raiffeisenkasse Prad-Taufers im Kulturhaus von Schluderns ein eindrucksvolles Event anlässlich des internationalen „Tag der Frau“. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich zu wichtigen Themen rund um finanzielle Unabhängigkeit, Chancengleichheit und persönliche Entwicklung zu informieren.
Inspirierender Auftakt mit Keynote von Claudia Müller
Den Start bildete ein spannender Vortrag der Finanzexpertin und CEO des Female Botschaft: Finanzbildung ist ein
umsdiskussion mit Ingrid Kapel
ler, Monika Habicher, Paulina Schwarz und Claudia Müller. Moderiert von Ruth Gamper, bot der Austausch vielfältige Perspektiven – von Mut und Führung bis hin zu Fragen der Gleichberechtigung.
Ein Abend voller Impulse und Inspiration
Das Event erwies sich als bereichernde Plattform für Austausch, Inspiration und Vernetzung. Die Raiffeisenkasse Prad-Taufers bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Interesse und ihre aktive Mitgestaltung.
v. l.: Juliane Telser, Ingrid Kapeller, Claudia Müller, Monika Habicher, Andrea Dietrich, Paulina Schwarz, Ruth Gamper und Stephanie Paulmichl.
Schnals
Kulturverein Schnals: Großes Programm für 2026
Nacheinem Jahr der Neu erungen startet der Kul turverein Schnals mit einem umfangreichen Programm ins Kulturjahr 2026.
Der Kulturverein Schnals kam Anfang März zur alljähr lichen Vollversammlung in Kar thaus zusammen. Kulturreferent Otto Rainer überbrachte die Grußworte der Gemeinde.
Im Rahmen der Sitzung ließ Präsident Dietmar Rainer das Jahr 2025 Revue passieren und stellte die Vorhaben für 2026 vor. Im vergangenen Jahr hatte Benjamin Santer nach 16 Jah ren als Präsident sein Amt nie dergelegt. Ihm folgte Dietmar Rainer, während Georg Kaser weiterhin als Vizepräsident im Amt blieb. Auch Daniela Brugger und Magdalena Grüner blieben vom ehemaligen Vorstand erhalten, während Ingemar Gamper, Irmgard Gamper und Marion Gurschler das Team
Mal statt und ist als Ergänzung gedacht, um neben „Kunst in der Kartause“ weiteren Themen und Kunstformen Platz einzuräumen.
Ein großes Thema wird das Jubiläum 150 Jahre Schnalser Straße sein. In enger Zusam-
Unser Wald – Schützt vor Naturgefahren.
Der Präsident des Kulturvereins Dietmar Rainer (re.) mit dem Kulturreferenten der Gemeinde Schnals Otto Rainer
menarbeit mit Architekt Siegfried Gurschler wird die spannende Baugeschichte des 1875 eröffneten Fahrwegs durch die Schlucht am Taleingang in einer Ausstellung und Vorträgen im Vereinshaus von Unser Frau nachgezeichnet. Zusätzlich findet im Frühling eine Veranstaltung zum Thema „Schnalser Liedgut und Hofsagen“ statt. In Zusammenarbeit mit dem Kirchenchor und dem Männerchor Schnals werden im Vereinshaus
von Katharinaberg bislang unveröffentlichte Lieder erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und überlieferte Schnalser Hofsagen vorgetragen.
Ebenfalls im Frühling werden bei einer Feierlichkeit in Karthaus zwei Kunstwerke der Öffentlichkeit präsentiert: zum einen beidseitig bemalte Altarbilder vom 1437 geweihten Corpus-Christi-Altar aus der Kirche der ehemaligen Kartause Allerengelberg. Zum anderen die im vergangenen Winter sanierte Holzskulptur des Künstlers Adolf Vallazza, die den Dorfplatz von Karthaus ziert.
Für Herbst 2026 ist eine Kunstausstellung von Sonja Santer und Brigitte Dietl sowie ein Konzert für Chor und Orchester geplant. Aufgrund des großen Zuspruchs in der Bevölkerung soll die Veranstaltung „Silvester für die Seele“ erneut den Abschluss des Jahres bilden.
PR-INFO WALDATEM
Wenn
der Wald atmet, atmen auch wir
Über die Hälfte Südtirols ist von Wald bedeckt. Mehr als 100 verschiedene Waldtypen, vom Mischwald im Tal bis zum Fichtenwald in den höheren Lagen, prägen unsere Landschaft. Doch der Wald ist weit mehr als eine schöne Kulisse: Er ist Lebensraum für die größte Artenvielfalt des Landes und Grundlage für das Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier und Natur.
Der Wald schützt unser Klima, speichert Wasser und reinigt die Luft. Er bindet Kohlendioxid, produziert Sauerstoff und wirkt wie eine natürliche Klimaanlage. Tausende Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen leben hier in einem sensiblen Zusammenspiel – ein faszinierendes Netzwerk des Lebens. Gleichzeitig schenkt uns der Wald Ruhe, Erholung und neue Energie. Wir alle haben freien Zutritt zum Wald. Als Gäste des Waldes betreten wir jedoch Privateigentum und einen sensiblen Lebensraum, in dem wir uns achtsam bewegen sollten.
Der Wald ist ein lebendiger Organismus: Er wächst, verändert sich, schützt und stabilisiert unsere Landschaft. Kurz gesagt: Er atmet und mit ihm unser Lebensraum. Mit der Kampagne „Waldatem“ lädt die Landesabteilung Forstdienst dazu ein, den Wald neu zu entdecken und seine Bedeutung für Natur, Mensch und Gesellschaft bewusster wahrzunehmen. Die mehrjährige Initiative startet am 21. März, dem Internationalen Tag des Waldes. Sie richtet sich an eine breite Zielgruppe – von der Bevölkerung über die Waldeigentümer bis hin zu den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Forstdienstes selbst. Geplant sind Informationsund Sensibilisierungsmaßnahmen ebenso wie Veranstaltungen und Begegnungen rund um das Thema Wald.
Mehr über den Atem des Waldes, seine Funktionen und aktuelle Initiativen finden Interessierte auf der Webseite provinz.bz.it/wald
Schlanders
Elki: wertvoller Teil eines Netzwerkes
Zehn Jahre feierte das Elki Schlanders im Jahr 2025. Das Jubiläum war einer der Höhe punkte im abgelaufenen Tätig keitsjahr des Eltern-Kind-Zen trums. Bei der Vollversammlung am 16. März 2026 im Landhotel Anna wurde auf die Tätigkeiten zurück- und vorausgeblickt. Prä sidentin Kunhilde von Marsoner war sichtlich stolz auf Geleistetes und stolz auf ihre Ausschussmit glieder.
Mit dem s‘ Elki Ladele, das heuer im Jänner eröffnet wurde, hat man ein „Herzensprojekt realisiert“, sagte Ausschussmitglied Melanie Unterholzner. Im s‘ Elki Ladele finden Elki-Mitglieder Second-Hand-Ware für Kinder und Familien. Das Projekt ist getragen vom Nachhaltigkeitsgedanken: Gebrauchtes in neue Hände zu geben oder zu kaufen.
Die Zahlen sind beeindruckende: 245 Mitgliedsfamilien zählt das Elki Schlanders. 25
v. l. Michaela Schupfer, Elisabeth Schweigl, Kunhilde von Marsoner, Magdalena Dietl, Petra Frischmann, Melanie Unterholzner, Katrin Lamprecht, Samira Patscheider, Stefanie Marx, Daiana Gross, Katja Klotz, Linde Oester und Simone Wieser
Mitarbeiterinnen (davon 9 Vorstandsmitglieder) arbeiten ehrenamtlich mit. Vier Mitarbeiterinnen sind angestellt, zwei freie Mitarbeiterinnen helfen das große Programm auf die Beine zu stellen. 71 Öffnungstage und 625 BesucherInnen verzeichnete man 2025. Die offenen Treffs und die Spielplatztreffen waren beliebte Gelegenheiten zum Kennenlernen und Austausch.
Kiwanis-Benefizkonzert
Schlanders/Vinschgau werden. Ziel des Fördervereins MOMO ist es, diesen Familien eine verlässliche Stütze zu sein.
Der Kiwanis Club Vinschgau organisiert zusammen mit und für MOMO, dem Förderverein Kinder Palliativ Südtirol am Freitag, 17. April 2026 ein Benefizkonzert.
Nach dem großen Erfolg im Jahr 2018 kommt der bekannte Sänger und Pianist Simon Stadler zum zweiten Mal in den Vinschgau. Er präsentiert Lieder von Udo Jürgens solo am Klavier und eigene Lieder.
Momo, der Förderverein Kinder-Palliativ Südtirol geht auf eine Initiative auf LR Messner zurück. In Südtirol gibt es derzeit ca. 200 Neugeborene, Kinder und Jugendliche mit lebensbedrohlichen bzw. lebensverkürzenden Erkrankungen. Die Zahl wird in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen. Die Lebenserwartung dieser Kinder reicht je nach Erkrankung von wenigen Stunden nach der Geburt über Jahre und Jahrzehnte bis zum Erwachsen-
BENEFIZKONZERT
Simon Stadler singt Udo Jürgens und eigene Lieder im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders
Beginn: 20 Uhr
Abendkasse: 18:30 Uhr
Kartenvorverkauf: Whats App oder Tel. 344 026 9338 werktags
8 – 11 oder 18 – 20 Uhr
Per Mail an: vinschgau@ kiwanis.bz
Abholung/Zahlung der reservierten Karten bis 19:45 Uhr an der Abendkasse
Kiwanis Club Vinschgau zusammen mit und für Momo
Förderverein Kinder Palliativ Südtirol
Eintritt: 29 Euro
Die Spielgruppen – Krabbelgruppe, Zwergengruppe, Waldspielgruppe und Spielgruppe Hand in Hand – orientieren sich an Alter und Bedürfnissen von Kindern und Eltern und bieten Raum für wertvolle soziale Kontakte. Entspannungsangebote wie Mama-Baby-Yoga oder Babymassage, ergänzen sich mit Bewegungsangeboten wie das Eltern-Kind-Turnen, „einer un-
serer beliebtesten Kurse.“ Kreatives gab‘s mit Krempempl, der Kreativ- und Malwerkstatt. Eine ganze Vortragsreihe fand im vergangenen Jahr statt: Von Beikost über Natürliche Kinderapotheke bis hin zu Zivilschutznachmittagen. Die 49 Kurse wurden von 640 Teilnehmerinnen besucht. Zudem hat man verschiedene Veranstaltungen im Dorfleben bereichert. 1.304 Ehrenamtsstunden wurden geleistet. Der größte Anteil der ehrenamtlichen Stunden entfällt mit 638 Stunden auf das Projekt Family Support. Es ist dies ein Projekt für Familien von Kastelbell bis Reschen, das Unterstützung im Alltag durch Freiwillige bietet, um Mütter zu entlasten. Von 15 Freiwilligen und der neuen Koordinatorin Michaela Schupfer wird das Projekt getragen. 2026 wird das bereits angelaufene Programm weitergeführt und ausgebaut. (ap)
VOLKSBÜHNE LAAS
Leben gegen Leben?
Regisseur Daniel Clemente hat für die Volksbühne Laas mit „Terror“ von Ferdinand von Schirach ein Stück von brisanter Aktualität ausgewählt. Die Handlung ist schnell erzählt: Major Lars Koch (Heinz Köfler) sitzt auf der Anklagebank. Er hat eigenmächtig ein entführtes Passagierflugzeug abgeschossen, um zu verhindern, dass Terroristen damit einen Anschlag auf ein vollbesetztes Fußballstadion verüben. An Bord befanden sich 164 Menschen, im Stadion rund 70.000. Einen Abschussbefehl gab es nicht, Koch handelte bewusst gegen das Gesetz, indem er das Flugzeug zerstörte. Seine Verteidigerin (Helena Zischg) versucht, die Laienrichter – also das Publikum im Josefshaus – davon zu überzeugen, dass es sich nicht um Mord gehandelt habe. Koch habe abgewogen: 164 Leben
Das Laaser Ensemble mit dem Gastregisseur Daniel Clemente in der Mitte
gegen 70.000. Staatsanwältin Nelson (Melanie Horrer) widerspricht in ihrem Plädoyer entschieden. Niemals dürften moralische Überlegungen über der Verfassung stehen. Die Zeugen, ein Major der Luftwaffe (Jürgen Kuppelwieser) und
Dauerausstellung in der Raiffeisenkasse Obervinschgau
die Witwe eines Opfers (Sonia Turina), vertiefen die Perspektiven. Am Ende fordert die Richterin (Heidemarie Stecher) die Schöffen zur Abstimmung auf: Das Publikum entscheidet über Schuld oder Unschuld. Hinter der Bühne werden die Stim-
men ausgezählt, und je nach Ergebnis endet der Abend mit Freispruch oder Schuldspruch. Statistisch gesehen fällt das Urteil in den Inszenierungen von „Terror“ meist zugunsten des Angeklagten aus. Die Handlung ist zwar frei erfunden, das zugrunde liegende moralische Dilemma jedoch nicht: Laut dem Bundesverfassungsgericht ist der Abschuss eines entführten Flugzeugs verfassungswidrig.
Die Volksbühne Laas sorgt für Hochspannung im Gerichtssaal und meistert dabei einen anspruchsvollen Text. Ihre klare Inszenierung zeigt die Schwierigkeit, über das Schicksal eines Menschen zu urteilen. Trotz der ernsten Thematik und der stillen Momente im Publikum dürfte Laas zu Diskussionen angeregt und gezeigt haben, wie facettenreich Theater sein kann.
Maria Raffeiner
„Gegen das Vergessen – für Frieden, Erinnerung und Menschlichkeit
Am Donnerstag, 12. März 2026 fand im Hauptsitz der Raiffeisenkasse Obervinschgau gemeinsam mit dem Ortler Sammelverein die feierliche Eröffnung der Dauerausstellung „Gegen das Vergessen – für Frieden, Erinnerung und Menschlichkeit“ statt und dabei wurde ein Stück Geschichte eindrucksvoll lebendig. Die Präsidentin des Ortler Sammelverein - 1. Weltkrieg Melanie Platzer und ihr Stellvertreter Gerald Holzer gaben spannende Einblicke in die Ausstellung – mit bewegenden Exponaten, beeindruckenden Kunstwerken von Willi Trenkwalder, Max Holzer, Matthias Thöni sowie eindringlichen Fotografien von Manni Köhle. Im Mittelpunkt stand die Sinnlosigkeit des Krieges im Allgemeinen. Es wurden spannende Einblicke in die Stellungen an der Ortlerfront gewährt. Dabei
wurden auch überraschende Verbindungen zur damaligen Finanzwelt aufgezeigt Ungleichheiten zwischen Offizieren und einfachen Soldaten Kriegsanleihen und ihre Folgen Inflation und wirtschaftliche Belastungen. Der Direktor Markus Moriggl spannte den Bogen in die Gegenwart und beleuchtete aktuelle Entwicklungen rund
um den Ukrainekrieg sowie die Konflikte im Iran – ergänzt durch Einschätzungen von Union Investment. Zudem betonte er, dass mit dieser Initiative die Raiffeisenkasse Obervinschgau, passend zu ihrem Jahresthema Frieden, einen sichtbaren Beitrag vor Ort leistet. Ein Abend voller Eindrücke, der zeigt: Erinnerung ist nicht Vergangenheit
– sie ist Auftrag für die Zukunft. Die feierliche Eröffnung endete mit einem kleinen Umtrunk in der Schalterhalle. Die Daueraustellung bleibt noch eine längere Zeit für die interessierten Besucher, Gruppen und auch Schulen während der Schalteröffnungszeiten oder nach Voranmeldung zugänglich.
Bildungsausschuss Kortsch
Abenteuer Nor wegen
Roman Altstätter erzählt von seinem Fußmarsch quer durch Norwegen und zeigt dazu Bilder
Noah Thanei spielt auf seiner Gitarre Nils Altstätter begleitet mit dem Cello
Freitag, 17. April 2026 um 20.00 Uhr im Haus der Dorfgemeinschaft in Kor tsch
Der Bildungsausschuss ädt ein, die „deutsche Sprachinsel“ Sauris zu entdecken ein authentischer Ort voller Tradition am Fuße der Karnischen Alpen, den wir zur Sommersonnwende besuchen. Die Bildungsreise beinhaltet folgendes Programm:
Kultur & Geschichte:
• Führung durch das ethnographische Museum „Haus van der Zahre“, Besuch der Pfarrkirche St. Oswald (Flügelaltar von Michael Parth) und des „Beibarhaus“ (traditionelle Webkunst)
• Besuch des „Dorfes der Uhren“, Pesariis, mit Uhrenmuseum. Genuss:
• Besichtigung mit Degustation bei der Schinkenmanufaktur „Wolf“ sowie Führung und Verkostung in der Brauerei „Zahre Beer“ Programmänderungen vor Ort vorbehalten.
Informationen: Abfahrt: Freitag, 19. Juni, 15:00 Uhr ab Bahnhof Laas.
Rückkehr: Sonntag, 21. Juni, ca. 21:00 – 22:00 Uhr.
Abendessen, Eintritte & Degustationen laut Programm.
Kontakt und Anmeldung: Reinhard Zangerle | mobil: 349 7868760
Die Anmeldung ist erst mit der Einzahlung gültig.
Inklusivleistungen: Bustransfer (Martelltal Reisen), 2x Übernachtung mit Frühstück in Sauris, 2x und Anmeldung: Reinhard Zangerle | 2026
Bitte überweisen Sie den Betrag innerhalb 30. März 2026 auf folgendes Konto des Bildungsausschuss Laas: Raiffeisenkasse Laas
IBAN: IT11 C081 1758 5000 0030 0011 916
IT11 C081 1758 5000 0030 0011 916
Grund: Bildungsfahrt Sauris
Vinschgau Ludwig Fabi
Marienberg
300 Jahre Benediktinergymnasium Meran
v. l.: Hermann Raffeiner, die Präsidentin des Freundeskreises Marienberg Sibille Tschenett und die aufmerksamen Zuhörer
des Freundeskreises Marienberg. Am 15. März 2026 sind der Einladung viele Mitglieder gefolgt. Es war Hermann Raffeiner, der 40 Jahre seines Professorenberufes am klassichen Gymnasium „Beda Weber“ verbracht hatte, der einen geschichtlichen Überblick über die Gründung des Gymnasiums 1724, dessen allmählichen Ausbau in den folgenden Jahrzehnten bis zu dessen Aufhebung in der Zeit des Faschismus nach dem Schuljahr 1927/28. Als staatliches Gymnasi-
um wurde der Betrieb in deutscher Sprache 1946 wieder aufgenommen. Das Gründungsversprechen „bis in alle Zeiten“ konnte zwar nicht eingehalten werden, dafür hat das älteste Gymnasium des Landes einen entschiedenden Bildungsimpuls für das Land, für die Stadt Meran und im Besonderen auch für den Vinschgau gebracht. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine emotionale Diskussion über Wertehaltung in der Gesellschaft auch gegenüber der Bildung und den Lehrer:innen, über Wertevermittlung in den Schulen, über die Konkurrenz der Oberschu3
Müstair/Biosfera
Val Müstair im Klimawandel
Der Klimawandel und seine Herausfor derungen sind auch in der benachbar ten Schweiz ein großes Thema. Der Große Rat, das Parlament von Graubünden, hat im April 2025 ein Gesetz über die Förderung und Finanzierung von Maßnahmen zu Kli maschutz und Innovation in Graubünden (BKIG) verabschiedet. Am 24. April lud Bi osfera Val Müstair zu einer Projektpräsenta tion mit dem Titel „Landschaftsbilder vom Val Müstair im Klimawandel“. Elena Sieg rist von der Eidgenössischen Forschungs anstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL erläuterte in der Chasa Selm das Pro jekt KLANG (Klimawandel – Landschaft: die Zukunft nachhaltig gestalten). Das Pro jekt, das in Zusammenarbeit mit Biosfera Val Müstair durchgeführt wurde, bestand aus einem inklusiven Dialog, um vor allem die lokalen Auswirkungen des Klimawandel zu begreifen und einen wissenschaftlich fundierten Dialog zu fördern. Es gab Workshops und Interviews mit lokalen Projektverantwortlichen. Im Zentrum des gesamten Prozesses standen Landschaftsszenarien in Form von Bildern und Geschichten. Ohne
len. Abt Philipp lud passend zum Vortrag zur Besichtigung der Lehrmittelsammlung in den Klosterteil, der „Schlaratsch“ genannt wird. Die Lehrmittel sind vom alten Gymnasium in Meran in das Stift Marienberg verbracht worden.
Die neue Präsidentin Sibille Tschenett bedachte den Vortragenden Raffeiner mit einem Korb lokaler Produkte und lud zur von der Vinterra hergerichteten Marende, zu der sich mit Abt Philip, mit Pater Pius und Pater Urs und mit Bruder Aemilian der Großteil des Konvents gesellte. (eb)
In der neu renovierten Chasa Selm in Müstair wurde über die Auswirkungen des Klimawandels in der Gemeinde Müstair referiert. Im Mittelpunkt standen Landschaftsveränderungen in der Vergangenheit und mögliche Veränderungen in der Zukunft. V. l. Elena Siegrist von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL und Linda Feichtinger von der Biosfera Val Müstair
den globalen Kontext außer Acht zu lassen, hat man sich auf drei Standorte im Val Müstair konzentriert (Müstair, Sta. Maria und Tschierv) und einen Blick in die Vergangenheit, auf die Gegenwart und in die Zukunft gemacht. Präsentiert wurde ein aktuelles Landschaftsbild von Müstair von Pradalei, dann ein koloriertes Bild mit derselben Landschaft aus dem Jahre 1894 und zwei mögliche Zukunftsbilder mit Temperaturen + 4,9° C, einmal mit reaktivem Handlungsmuster, d.h. ohne Anpassungsmaßnahmen und einmal mit proaktivem Handlungsmuster. Nach Klimaszenarien von MeteoSchweiz wird es bei globalen Erwärmungen von 3 Grad zu Erwärmungen von 4,9 Grad in der Schweiz kommen. Die Folgen sind trockene Sommer mit extremer Hitze, vermehrte Starkniederschläge und weniger Schnee. Das hat Auswirkungen auf die Landschaft, insbesondere auf die Gewässer, den Wald, die Landwirtschaft und die Biodiversität. An dem Abend wurde aber nicht nur referiert, sondern auch viel diskutiert und durch einen Fragebogen auch reflektiert. (hzg)
Fotos: Erwin Bernhart
Foto: Heinrich Zoderer
PARTSCHINS/RABLAND/TÖLL
AUSPENDLER
PARTSCHINS – RABLAND - TÖLL Ein starker Lebensraum
Die Gemeinde Partschins verbindet das Burggrafenamt mit dem Vinschgau, ist Schnittpunkt von Stadt und Peripherie, besticht mit Charme und Charakter, mit lebendigen Traditionen, mit einer erstklassigen Hotellerie – und mit innovativen Betrieben, die hier Zuhause sind. Authentisch und vielfältig zeigt sich hier ein starker Lebensraum.
Text & Fotos: Angelika Ploner
Partschins - Rabland und die Töll sind Orte, die begeistern: Sie verbinden das Burggrafenamt mit dem Vinschgau und sind gleichzeitig Schnittmenge von Stadt und Peripherie. Die Gemeinde mit einer erstklassigen Hotellerie, mit lebendigen Traditionen, mit traumhafter Landschaft,
Kulinarik und Kultur hat viel zu bieten. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass die Hauptrolle hier im Wirtschaftsgefüge der Tourismus einnimmt.
Tourismus. Im vergangenen Jahr 2025 wurden 370.748 Nächtigungen und 83.948 Ankünfte im Gemeindegebiet verzeichnet. „Diese deutliche Steigerung und
eine Auslastung von 149 Vollbelegungstagen auf Gemeindeebene bedeuten ein starkes Zeichen für die Attraktivität und die positive Entwicklung unseres Tourismusortes“, sagt Philip Ganthaler, der Präsident des Tourismusvereins Partschins, Rabland und Töll. Erstmals wurde im vergangenen Jahr wieder das hohe Nächtigungsniveau von 1994 mi 370.571
Nächtigungen erreicht. Das ist bemerkenswert.
Insgesamt gibt es in Partschins-Rabland-Töll 112 Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, die zusammen insgesamt 2.554 Betten stellen und die Gemeinde zu einer starken Tourismusdestination machen. Ganthaler: „Neue Projekte wie der Campingplatz sowie die kontinuierliche ▸
BEVÖLKERUNGSENTWICKLUNG 1.946 MÄNNER 2.023 FRAUEN
PARTSCHINS IST WEIBLICH
Jahr 2025
MITARBEITER TEXEL*
* Daten für das gesamte Einzugsgebiet der TEXEL Naturns und Partschins
▸ Weiterentwicklung bestehender Betriebe sind sichtbare Zeichen des Vertrauens in unseren Standort und seine Zukunft.“
Die Gästestatistik führt mit 73 Prozent der deutsche Gast an, gefolgt vom Schweitzer Urlauber mit zehn Prozent und dem italienischen Gast mit neun Prozent.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 4,4 Tagen. Man profitiert natürlich von der Nähe zu Meran und zum benachbarten Burggrafenamt. Nicht umsonst bezeichnet man sich hier als Vorort von
Meran. Gleichzeitig erkennt man aber auch die Vorzüge des Vinschgaus.
Der Tourismusverein ist Spiegelbild der Tourismusregion und selbst ein sehr aktiver. Im Jahr 2025 organisierte das Team um Geschäftsführerin Karin Thaler 477 Veranstaltungen mit 2.389 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Hinzu kommen rund 1.500 Besucherinnen und Besucher bei Veranstaltungen wie „Olls hondgmocht“, den Konzerten in der Stachlburg und im Widumgarten sowie
beim Kinderfest. Weitere 167 Veranstaltungen wurden von Vereinen und Institutionen organisiert und vom Tourismusverein mitgetragen. Will heißen: Partschins, Rabland und Töll leben von einem starken Vereinswesen, das starken Zusammenhalt beweist.
Die Hotellerie ist erstklassig aufgestellt in Partschins, in Rabland und auf der Töll. Es sind Hotels hier beheimatet, die sich durch exzellenten Service, luxuriöse Ausstattung und hohe Gastfreundschaft auszeichnen.
Denn dahinter stehen Familien, keine Hotelketten – und das macht den Unterschied. Hier steckt Herzblut dahinter, ehrliche und authentische Gastgeber. Hier ist der Gast wirklich König und das Wohlfühlen steht an erster Stelle. Abseits davon sind die Hotels wichtige Arbeitgeber. „Wir beschäftigen ca. 40 MitarbeiterInnen in der Saison“, teilt etwa das Vitalpina Hotel Waldhof in Rabland auf Nachfrage vom Vinschgerwind mit.
Das Hotel Rössl in Rabland
hat „35 Mitarbeiter“, erklärt die Familie Pircher. „Der Hanswirt“, sagt die Gastgeber-Familie Laimer, „beschäftigt ca. 26 Mitarbeiter in der Saison 2026.“ Julian Kaserer vom Vier-Sterne Klein Fein Hotel Anderlahn in Partschins sagt: „Wir haben 23 Mitarbeiter“ und „saisonal rund 19 MitarbeiterInnen“ sind im Hotel Das Stachelburg in Partschins beschäftigt. Beim Niedermair Nature Retreat arbeiten „in der Saison durchschnittlich 18 Mitarbeiter“, sagt Sebastian Keuen. Die Mitarbeiter-Anzahl (Saison und Jahresstelle) im Alpin & Stylehotel Die Sonne in Partschins beläuft sich auf zehn Mitarbeiter, sowie drei mitarbeitende Familienmitglieder, „somit sind wir im Team insgesamt 13 Personen, welche beschäftigt sind“, erklärt die Familie Ganthaler auf Nachfrage vom Vinschgerwind.
Vier-Sterne-Hotels, DreiSterne-Hotels, B&B, Ferienwohnungen, Urlaub auf dem Bauernhof - seit kurzem auch ein Camping - es ist eine bunte, wohl unvergleichliche, Mischung, die da in Partschins, Rabland und Töll geboten wird.
Daneben steht Partschins mit seinen Ortsteilen für Natur, Kultur, Dorfcharakter und Stadtnähe. Drei Museen beherbergt die Gemeinde Partschins, eines davon ist natürlich dem bekanntesten Sohn der Gemeinde gewidmet: Peter Mitterhofer, der Erfinder der Schreibmaschine. In Töll überrascht das K.-u.-K.Museum und lädt ein, sich in alte Zeiten zu versetzen. Und in Rabland gilt es die größte digitale Modelleisenbahnanlage Italiens mit Südtirol
in Miniatur zu entdecken. Mit über 20.000 Modeleisenbahnen ist hier die größte Privatsammlung Europas zu finden.
Die Aufstiegsanlage Texelbahn wurde vor mittlerweile 17 Jahren, am 25. April 2009, in Betrieb genommen. Sie war eine wichtige Investition – besonders für den Tourismus in der Gemeinde. In wenigen Minuten fährt die Bahn Einheimische und Gäste nach oben, direkt zum Meraner Höhenweg und zahlreichen anderen Wander-
destinationen. Es gibt hier eine ausgewogene und gesunde Mischung an verschiedensten Unterkunftsmöglichkeiten und eine Vielzahl an Einkehrmöglichkeiten.
Der öffentliche Sektor. Ein wichtiger Arbeitgeber im öffentlichen Dienst in der Gemeinde Partschins ist das Seniorenheim (siehe Bericht unten). In der Gemeinde Partschins selbst sind 36 Personen beschäftigt. ▸
Direktor Jürgen Pircher zum Seniorenheim Partschins
Das Seniorenheim Partschins verfügt über 50 Einbettzimmer und 8 Tagespflegeplätze, neben der stationären/teilstationäre Pflege bietet das Seniorenheim einer Reihe weiterer Dienstleistungen an, so die Kurzzeitpflege, Verleihservice für Pflegehilfsmittel, Schülermensa, die Mensa für die Gemeindemitarbeiter, einen Mittagstisch für Senioren und auch die Essen auf Räder der Gemeinde Partschins werden im Seniorenheim zubereitet. 60 Mitarbeiter in den Bereichen Pflege, Reinigung, Wäscherei, Küche und der Verwaltung finden im Senioren einen sicher und sozialpolitisch sehr wertvollen Arbeitsplatz. Mit seiner Caffetteria
und der großzügigen Parkanlage bildet das Seniorenheim einen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft und ist als Bindeglied zwischen Senioren und Dorfbevölkerung zu verstehen. Ein großer Mehrzwecksaal bietet Raum für Weiterbildungen und Freizeitgestaltung und kann auch für externe Veranstaltungen genutzt werden. Junge Menschen oder Berufsquereinsteiger finden im Seniorenheim Partschins die Möglichkeit über Praktikums oder berufsbegleitende Ausbildungen sich für einen Beruf mit großer Zukunftsperspektive auszubilden, um dann wohnortnahe und familienfreundlich in die Berufswelt einzusteigen.
Handel
▸ Auch im Schulsektor sind wichtige Arbeitsplätze zu finden. Die Grundschulen Partschins und Rabland und die Mittelschule Partschins gehören zum Schulsprengel Algund. Die Direktorin Carlotte Ranigler erklärt auf Nachfrage: „Die an den Grundschulen Partschins und Rabland und in der Mittelschule Partschins beschäftigten Personen setzen sich wie folgt zusammen: An der Grundschule Partschins arbeiten 17 Lehrpersonen, an der Grundschule Rabland 16 Lehrpersonen und 1 Mitarbeiterin für Integration und an der Mittelschule Partschins 20 Lehrpersonen und 1 Mitarbeiterin für Integration . Dazu kommen jeweils zwei SchulwartInnen an den Grundschulen Partschins und Rabland und 2 SchulwartInnen an der Mittelschule Partschins. 98 SchülerInnen besuchen im heurigen Schuljahr die Grundschule Partschins, 104 die Grundschule in Rabland und 110 SchülerInnen die Mittelschule Partschins.“
Insgesamt waren in Partschins im vergangenen Jahr 122
112 Tourismus-Betriebe
370.748 Nächtigungen
2.554 Betten
73 % DEUTSCHE URLAUBER
10 % SCHWEIZER GÄSTE
9 % ITALIENISCHE URLAUBER
Personen im öffentlichen Sektor beschäftigt.
Die Landwirtschaft. Auch die Landwirtschaft ist eine wichtige Säule für den Wirtschaftsraum
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Partschins-Rabland-Töll. Laut Wirtschaftsforschungsinstitut gibt es in Partschins, Rabland und der Töll genau 132 landund forstwirtschaftliche Betriebe, von denen der Großteil Äpfel produziert. Diese werden in der Obstgenossenschaft TEXEL in Naturns verarbeitet. Der Geschäftsführer der TEXEL Christoph Pircher liefert beeindruckende Daten, die allerdings für das gesamte Einzugsgebiet der TEXEL stehen und damit den Wirtschaftsraum Naturns miteinschließen: Die aktuelle Mitarbeiterzahl beläuft sich auf 162 Mitarbeiter, die aktuelle Mitgliederzahl auf 311 Mitglieder. Die Integrierte Produktion nimmt 874 Hektar ein, 262 Hektar werden biologisch bewirtschaftet. 339 Hektar der Anbaufläche befinden sich in der Katastralgemeinde Partschins. Der Apfel führt mit 65.442.158 an Ernte im Jahr 2025 kg das Ernteverzeichnis natürlich deutlich an. Eine kleine aber nicht unwichtige Rolle spielen mit 27.854 kg Birnen und mit 27.449 kg das Stein- und Beerenobst.
Die Unternehmensvielfalt. Laut WIFO der Handelskammer Bozen haben 403 Betriebe ihren festen Platz im Gemeindegebiet von Partschins und bewähren sich seit vielen Jahren bestens. Dass es sich hier gut wirtschaf-
ten lässt, beweisen die unterschiedlichsten Sektoren: vom Maler, Hydrauliker, Fliesenleger, Elektriker über Architekt, Mechaniker, Tischler, Tiefbauer, Kältetechniker und Kunsthandwerker sind besondere Betriebe, auch Nischenbetriebe, hier in der Gemeinde Partschins beheimatet. Alps Coffee und die Röfix zählen zu den größten Arbeitgebern hier. Jeweils 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen beide. Eine Traditionsrösterei ist Alps Coffee. Auf das Jahr !Achtung 1890 geht die Erfolgsgeschichte zurück. Das ist zweifelsohne beeindruckend. RÖFIS hingegen ist in Italien mit 148 Mitarbeitern unterwegs.
Auffallend: Wohl in keinem anderen Wirtschaftsraum sind so viele innovationsfreudige Unternehmen oder Betriebe, die einen Nischenmarkt bedienen, angesiedelt, wie hier. Da ist etwa das Unternehmen Alpiplast zu nennen. Alpiplast bedient namhafte Kunden wie MC Donalds oder Ferrero. Das Unternehmen produziert seit 1971 in Partschins Trinkhalme und liefert sie in die ganze Welt. „Die Mitarbeiterzahl liegt derzeit bei 15“, sagt Lara Rossi, Sales Management Alpiplast. Und in die Reihe der besonderen Betriebe hier stellt sich auch Ungerer, der Kälte- und Klimatechnik-Spezialist mit 25 Mitarbeitern.
Bunte Mischung. Die Stärken hier am Tor zum Vinschgau liegen in der vielfältigen Mischung. Unternehmen verschiedenster Couleur haben in Partschins-Rabland-Töll ihren festen Platz. Außerdem lässt es sich auch ausgezeichnet einkaufen und genießen. Verschiedene Restaurants warten mit besonderem Genuss auf. Gäste wie Einheimische finden alle gastronomischen Facetten. Das Angebot reicht von herzhaft-bodenständig geht über mediterran bis hin zu feinen, exklusiven Gaumenfreuden. Dazu gesellen sich exquisite und erlesene Weine der Umgebung. Und auch die Kultur hat hier einen großen Stellenwert. Es sind hier, in Partschins, Rabland und Töll, aktive Menschen am Werk für einen starken Lebensraum.
WANDERTOUR
PARTSCHINS, RABLAND & TÖLL
Entlang des Wassers
Ein Hoch auf die Waalwege – Natur, Geschichte und gesunde Bergluft
Ein leises Plätschern, schattige Wege und ein Gefühl von Ruhe: Die Waalwege in Partschins und Rabland zählen zu den ältesten Kulturwegen Südtirols. Entstanden im Mittelalter, als Wasser über Leben und Ernte entschied, begleiten sie noch heute das kostbare Nass aus den Bergen –gespeist vom Zielbach, dessen Ursprung hoch oben im Zieltal liegt.
Dort stürzt der Partschinser Wasserfall –einer der höchsten und bekanntesten Wasserfälle Südtirols – mit beeindruckender Fallhöhe ins Tal. Ein faszinierendes Naturschauspiel, bei dem Schmelzwasser aus den Bergen mit voller Kraft in die Tiefe rauscht und dabei feine, erfrischende Sprühnebel bildet. Dieser Sprühnebel ist reich an negativ geladenen SauerstoffIonen, die die Luft reinigen und wohltuend auf Atemwege und Kreislauf wirken. Nicht ohne Grund gilt der Bereich rund um den Wasserfall als Luftkurort mit außergewöhnlicher Reinluftqualität. Was früher lebensnotwendig war, ist heute eine der wohltuendsten Arten zu wandern: ruhig, nahezu eben und begleitet vom stetigen Fluss des Wassers. Zwischen Kastanienhainen, Obstgärten und Wiesen öffnen sich immer wieder weite Ausblicke über das Meraner Land.
Die Waalwege in Partschins, Rabland und Töll
DER PARTSCHINSER WAALWEG
Ein idealer Weg für den Frühling: Oberhalb des Dorfes gelegen, begleitet er rund 1,6 km offenes Wasser durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft. Errichtet im 15. Jahrhundert von den Grafen von Stachelburg, verbindet er Geschichte mit eindrucksvollen Ausblicken.
DER RABLANDER WAALWEG
Ein kurzer, idyllischer Abschnitt oberhalb von Rabland: Auf etwa 640 Metern führt er durch schattige Vegetation und Obstwiesen. Auch hier fließt das Wasser des Zielbachs –frisch aus den Bergen kommend. Die nachgebaute Waalschelle macht diese Geschichte bis heute hörbar
Das Besondere:
In unserer Gemeinde starten nicht nur diese beiden Waalwege – auch zwei der längsten und beliebtesten Waalwege Südtirols haben hier ihren Ausgangspunkt: der Algunder und der Marlinger Waalweg ab Töll.
Ein Dorf, viele Waalwege – und unzählige Möglichkeiten, entspannt zu wandern.
Gesund unterwegs am Wasser
Das Wasser der Waale stammt aus dem wasserreichen Zieltal. Beim Wandern entlang der Kanäle begleitet es jeden Schritt – ruhig, gleichmäßig und erfrischend.
Die Luft entlang der Wege wirkt besonders klar und angenehm kühl. Gerade an warmen Frühlingstagen entsteht so ein natürliches Wohlfühlklima, das Körper und Geist guttut.
Ein Blick hinter die Wege - Geschichte, die fließt
Die Waalwege entstanden aus der Not heraus: Mit nur rund 500 mm Niederschlag pro Jahr mussten die Bauern ausgeklügelte Bewässerungssysteme entwickeln. So entstanden die Waale – künstliche Wasserkanäle, die das Wasser aus den Bergen zu Feldern und Wiesen leiteten.
Damals Wächter, heute Bewahrer –der Waaler
Einst war der Waaler für jeden Tropfen verantwortlich. Mit Hilfe der sogenannten Waalschelle – einem kleinen Wasserrad,
das einen gleichmäßigen Klang erzeugte – konnte er den Wasserfluss kontrollieren. In Rabland wurde eine solche Waalschelle originalgetreu nachgebaut und macht diese Technik bis heute erlebbar.
Auch heute kümmern sich die Waaler gemeinsam mit vielen helfenden Händen um die Pflege der Waale. Jahr für Jahr werden sie gereinigt, betreut und instand gehalten – mit viel Einsatz und Liebe zur Tradition.
FUN FACT
WASSER, DAS GESCHICHTE SCHRIEB Wasser war einst wertvoller als Gold: Bereits im Jahr 1431 ist ein Streit zwischen Rabland und Partschins um das Wasser des Zielbachs überliefert. Erst Jahrzehnte später konnte eine Einigung erzielt werden – ein eindrucksvoller Hinweis darauf, wie kostbar diese Ressource damals war.
UNSER VERANSTALTUNGSTIPP
Kneipp- und Kräuterwanderung auf den Waalwegen von Partschins und Rabland Immer Freitag abwechselnd am Partschinser und Rablander Waalweg. Anmeldung online oder im Tourismusbüro Partschins oder Rabland
T +39 0473 967157 info@partschins.com www.partschins.com
WANDERTIPP
Frühling entlang der Waalwege – unsere schönsten Touren
Das Thema Sicherheit ist ein vielfältiges und in jedem Fall ein gefühltes und immer aktuelles.
Einbruchschutz.
Einbruchsschutz ist mit Sicherheit ein gefühltes und immer aktuelles Thema. Die Einbrüche oder Einbruchversuche nehmen laut Verbraucherzentrale Südtirol auch hier bei uns zu.
Knapp 30 Sekunden benötigen Einbrecher, um schlecht gesicherte Fenster und Türen aufzubrechen und in das Gebäude zu gelangen.
Einbrecher bevorzugen weder Nachtstunden, noch die sommerliche Urlaubszeit. Ein Großteil der Einbrüche finden tagsüber statt.
Ein Einbruch in die sicher geglaubte Wohnung bedeutet nicht nur materiellen Schaden, sondern vor allem ein Eindringen in die Privatsphäre, in den intimsten und sensibelsten Ort eines jeden Menschen. Was sie mitnehmen, ist also nicht nur materielle Beute. Sie nehmen den Einbruchsopfern auch das Gefühl, in ihrer Privatsphäre rundum sicher zu sein. Einbrecher wählen oft den Weg des geringsten Widerstands. Zwei Drittel der Einbrüche erfolgen über schlecht gesicherte Fenster oder Terrassentüren.
Die Eingangstür gehört neben der Terrassentür zur häufigsten von Einbrechern angegangenen Schwachstelle. Grundsätzlich sind Alarmanlagen natürlich die sichersten Garanten für die Sicherheit. Laut Statistik ist eine Alarmanlage die beste Abschre-
➜ Auch wenn Haus oder Wohnung nur kurzfristig verlassen werden: Nicht die Tür nur ins Schloss ziehen, sondern diese immer abschließen. Auch bei kurzer Abwesenheit die Fenster, Balkon- und Terrassentüren immer schließen.
➜ Wenn die Schlüssel verloren gehen, umgehend den Schließzylinder auswechseln
➜ Haus- oder Wohnungsschlüssel
➜ Bei einer Tür mit Glasfüllung den Schlüssel nicht innen stecken lassen.
➜ Gekippte Fenster sind offene Fenster und von Einbrechern leicht zu öffnen.
➜ Hauseingänge und Zugänge zu Keller und Boden immer geschlossen halten, auch tagsüber.
➜ Außenbereiche bei Dunkelheit
1.
Früh hochschalten
Bei ca. 2.000 Umdrehungen in den nächsthöheren Gang schalten (niedrigtourig fahren)
2.
Vorausschauend fahren
SPRIT SPAREN: DIE BESTEN TIPPS
Die Spritpreise gehen unaufhaltsam hinauf. Unbeeindruckt davon können Autofahrer mit einfachen Tipps Kraftstoff sparen. von Angelika Ploner (Quelle: ADAC)
Abstand halten, frühzeitig vom Gas gehen und rollen lassen, statt kurz vorher bremsen
3.
Motorbremse nutzen
Beim Ausrollen oder bergab den Gang eingelegt lassen (Schubabschaltung verbraucht keinen Sprit).
5.
Motor im Stand abstellen
Bei Ampeln oder Bahnübergängen den Motor abschalten, wenn der Halt länger als 10–20 Sekunden dauert.
4.
Regelmäßig Luftdruck erhöhen
Zu wenig Luft in den Reifen erhöht den Verbrauch. Schon ein 0,3 bar verminderter Luftdruck steigert den Rollwiderstand und sorgt für unnötigen Mehrverbrauch.
Nicht benötigte Gegenstände aus dem Kofferraum ausladen.
6.
Ballast abwerfen
Dachboxen/Träger abmontieren: Auf dem Dach montierte Träger erhöhen den Luftwiderstand drastisch.
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Landflucht in Ligurien Ein Blick über den Zaun
Wolfgang Platter am Tag des Hlg. Benedikts, 21. März 2026
Von Landflucht bedroht:
Apricale im Nerviatal in der ligurischen Provinz Imperia
Maber 1,6 Millionen Einwohner (Stand 2024). Die Region Ligurien erstreckt sich entlang der Küste des Ligurischen Meeres. Nach Norden hin ist sie von zwei Gebirgskämmen geschützt, die bis ans Meer reichen: den Alpi Marittime mit der höchsten Erhebung bis auf 2201 Meter, sowie dem sich östlich anschließenden Ligurischen Apennin, der Ligurien von der Poebene trennt.
Das Territorium der Region ist von Westen nach Osten in die vier Provinzen Imperia, Savona, Genua und La Spezia unterteilt und zählt mit 235 weit mehr Gemeinden als Südtirol (116).
In Ligurien herrscht ein mediterranes Klima. Das mediterrane Klima ist von milden Wintern, kaum mit Frost, aber trockenen Sommern gekennzeichnet. Dieses mediterrane Klima wird in Ligurien von den starken morphologischen Unterschieden des Territoriums mitbestimmt. Das Hinterland wird
verhältnismäßig warmen Meer dominiert.
Bevölkerungsentwicklung
Die ligurische Bevölkerung konzentriert sich größtenteils in den großen und mittleren Küstenstädten entlang der gesamten Riviera. Ein nicht unbeträchtlicher Anteil lebte zumindest früher hingegen in den kleinen bis mittleren Gemeinden im Binnenland. Dieses ist durch ein gebirgiges Territorium gekennzeichnet, welches in den engen Tälern wenig Siedlungsraum bietet. Durch Terrassierungen mit kilometerlangen Trockensteinmauern wurde dem mediterranen Macchien-Wald Jahrtausende lang mühsam Kulturland zur landwirtschaftlichen Nutzung abgerungen. Die Gemeinden im Hinterland sind an den Hügel- und Gebirgshängen angelegt, aber auch im Mündungsbereich von Bächen, wo es Süßwasser gibt. Mit der Häufung von Extremniederschlägen durch
det.
Das Olivenöl aus den Ölbäumen an den Hängen und die Zucht von Zierblumen in Glashäusern, aber auch die Häfen und die Schifffahrt haben den Menschen in Vergangenheit Wohlstand gebracht. Ligurien zählt mit Venetien, Lombardei und Piemont zu den wohlhabenden Regionen Italiens.
Landflucht nicht nur im Nerviatal
Der ländliche Raum im Hinterland Liguriens ist seit Jahren aber massiv von Entsiedlung bedroht. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung ist der höchste in ganz Italien. Die Sterberate liegt deutlich über der Geburtenrate, was zu schwerwiegenden sozialen Problemen geführt hat. Selbst ein erhöhter Zuzug von Immigranten, der im Vergleich zu den anderen Regionen Norditaliens jedoch geringer ausfällt, konnte diese Entwicklung nicht abfedern.
Grund genug für den ABC, in der zweiten März-Dekade des heurigen Jahres eine Kultur- und Bildungsreise nach Ligurien zu unternehmen. ABC steht hier für den AltBürgermeister-Club, der vom vormaligen Bürgermeister von Klausen Dr. Arthur Scheidle gegründet und heute noch geführt wird. Apriacale und Dolceacqua sind zwei Gemeinden im Nerviatal in der Provinz Imperia im Westen Liguriens, hart an der Grenze zu Frankreich. Als engstens verbaute Siedlungen wie ein Schwalbennest auf eine Kuppe gebaut oder eng und verwinkelt in den Hang gesetzt, haben beide Gemeinden in den letzten Jahrzehnten massiv an Einwohnern verloren. Die Landwirtschaft mit der Pflege von Ölbäumen gibt kein Einkommen zum Überleben mehr her, seit Öl aus dem Mittelmeerraum von Portugal bis zur Türkei importiert wird. Wer zur Arbeit auspendeln muss, verlegt seinen Wohnort über kurz oder lang seinem Arbeitsplatz nach. So ist etwa die Einwohnerzahl von Apricale von 2.161 im Jahr 1901 auf 604 im Jahr 2025 gesunken. Anders ausgedrückt: In vier Generationen hat die Anzahl der sesshaften Bevölkerung um mehr als 70 % abgenommen. Landflucht ist die Kehrseite einer Medaille, die auf der Vorderseite mit Nobelorten wie Sanremo an der Rivera di Ponente prunkt. Dabei darf sich z.B. Apricale zu den „Borghi piú belli d´ Italia“ zählen. Aber museale Schönheit ist für viele junge Menschen zu wenig, um zu bleiben. Heute versuchen die wenigen Verbliebenen, mit der Sanierung von Wohnungen touristische Angebote als B&B Übernachtung mit Frühstück zu bieten und bringen einen bestimmten Kultur- und Wandertourismus in die engstens verwinkelten Gassen und Treppenstiegen dieses ländlichen Kleinodes. Der beherzte und energische Bürgermeister Silvano Pisano kämpft überzeugt und überzeugend für das Überleben seiner Gemeinschaft. Sagt aber auch, dass Ausländer zuziehen, weil die Mieten im Hinterland billiger sind als in den Küstenorten, aber sich mit der Gemeinschaft im Dorf nicht identifizieren, zum Gemein-
wesen keinen Beitrag leisten und wieder fortziehen, sobald sie sich wirtschaftlich einigermaßen gefangen haben. Ein Bild, das mir geblieben ist: Der Beichtstuhl in der Kirche von Apricale ist im wörtlichen Sinn zum Mülleimer verkommen.
Verrottende Glashäuser
Auch die Zucht von Zierblumen trägt nicht mehr. Tausende Quadratmeter von Glashausdächern haben eingedrückte Scheiben, viele Glashäuser selbst werden als Rumpelkammern und Abstellplätze zweckentfremdet. Trotzdem bleibt Ligurien eine landschaftlich reizvolle Region mit vielen kulturellen Höhepunkten und architektonischen Sehenswürdigkeiten, welche die wechselvolle Geschichte dieses Landstriches dokumentieren.
Abwechslungsvolle
Siedlungsgeschichte
Häfen sind Ausfahrtstore zur Welt über die Meere. Christophorus Kolumbus war Genueser. Häfen sind aber auch Einfallstore für Überfälle. Die Reste von Stadtmauern zeigen in vielen ligurischen Orten noch von dem Schutzbedürfnis vor erobernden Raubüberfällen und entsprechend wechselvoll ist die Geschichte Liguriens in der Abfolge der Siedler.
Ligurien leitet seinen Namen von seinen vorrömischen Bewohnern, den Ligurern ab. Diese Indoeuropäer siedelten ursprünglich zwischen Pyrenäen und Alpen, in Norditalien und auf Korsika. Die lokale Kultur war bereits in vorneolithischer Zeit im Gebiet von ausgeprägter Weidewirtschaft und sehr starker Mobilität gekennzeichnet. Die Ligurer wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. in die Seealpen und den nördlichen Apennin abgedrängt. Im 3. Jahrhundert v. Chr. kam die ligurische Küste unter römische Kontrolle. Ligurien wurde sehr früh christianisiert. Möglicherweise war Genua bereits im 3. Jahrhundert Sitz eines Bischofs. Im 5. Jahrhundert sind Bischöfe von Albenga und Luni belegt. Ab 493 n. Chr. beherrschten die
Ostgoten auch Ligurien, ab 553 gehörte Ligurien zu Ostrom. Ab 641 war das Gebiet Teil des Langobarden-Reiches, ab 772/774 Teil des Franken-Reiches. Bis 1016 folgten die Sarazenen. Im Mittelalter gab es wechselnde Lehensherrschaften, der Einfluss der Kommunen stieg, aber ab dem 11. Jahrhundert auch die Vormachtstellung Genuas.
Landflucht vermeiden
Landflucht kennen wir auch aus unseren Südtiroler Berggebieten. Umso bedeutsamer sind alle unsere Bemühungen, das Berggebiet und den peripheren Raum unseres Landes vor Entsiedlung zu bewahren. Wo Gemeinschaft abbröckelt und zerfällt, wo die kultivierende Hand des Menschen zur Landschaftspflege fehlt, steigt in Zeiten des Klimawandels und der sich häufenden Elementarereignisse die Gefahr und Rote Zonen dehnen sich aus. In dieser Optik sind auch die zielgerichteten Förderungen z.B. für Stilfs aus dem Nationalen Plan für Aufbau und Resilienz PNRR (Piano Nazionale di Ripresa e Resilienza) zu sehen und einzuordnen.
Das mondäne Menton an der Cote d‘Azur in Frankreich
Apricale
Vinschger Medaillenfreuden
Biathlon - Bei den Italienmeisterschaften in Forni Avoltri holte sich Jonas Tscholl in seiner Kategorie erneut in der Staffel die Goldmedaille. Auch bei den Damen gab es einen Vinschger Medaillengewinn in der Staffel. Eva Hutter - die Silber im Sprint holte - und Eva Weiss gewannen mit Ester Cruciani die Bronzemedaille. Felix Ratschiller eroberte gleich zwei Mal die Silbermedaille. (sam)
Von Sarah Mitterer
Der Bayerische Wald war am 7. März Schauplatz eines Moments, den Jonas Tscholl nie vergessen wird. Der 17-jährige Biathlet aus Laas krönte sich bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Arber zum Weltmeister – und das auf spektakuläre Art: als Schlussläufer der Männer-Staffel. Gemeinsam mit Andreas Braunhofer und Julian Huber ging er an jenem Tag in der 3x7,5 Kilometer Staffel an den Start. Braunhofer war der Startläufer und übergab an Position Vier an Huber, der als Führender an Schlussläufer Jonas Tscholl übergab. Tscholl bewies Nervenstärke, hielt dem Druck auch am Schießstand stand und überquerte die Ziellinie mit 23 Sekunden Vorsprung
Italienmeisterschaften in Martell
Biathlon - Die Italienmeisterschaften endeten mit einem Massenstart-Rennen und einer MixedStaffel. Diese beiden Bewerbe wurden am letzten März-Wochenende in Martell ausgetragen. (sam)
Mit Nervenstärke zum WM-Titel
Laas hat einen neuen Helden: Jonas Tscholl ist erst 17 Jahre alt – und schon Jugend-Weltmeister. Bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Arber im Bayrischen Wald setzte er gemeinsam mit Andreas Braunhofer und Julian Huber ein erstes deutliches Ausrufezeichen auf internationaler Bühne: Die Staffel sicherte sich über 3×7,5 Kilometer die WM-Goldmedaille.
auf Österreich. Nach dem Sieg kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Fans, Betreuer und Teamkollegen feierten gemeinsam mit dem Trio diesen sensationellen WM-Erfolg, der die Mühen und Trainingsleistungen nicht nur der vergangenen Monate, sondern auch der vergangenen Jahre belohnte.
Doch der Triumph kommt nicht ganz überraschend: Schon in den Einzelrennen präsentierte sich Tscholl in einer bestechenden Form, hatte mit Top-Platzierungen auf sich aufmerksam gemacht und sein eigenes WM-Märchen geschrieben. Im Sprint belegte das Vinschger Biathlon-Talent den sechsten Platz und bestätigte damit seine Zugehörigkeit zur erweiterten Weltspitze in seiner Altersklasse. Zwei Fehler im Stehendanschlag verhinderten ein noch besseres Ergebnis – läuferisch gehörte Tscholl hingegen zu den Schnellsten im Feld. Am Ende fehlten ihm rund 55 Sekunden auf den Sieg. Bereits zuvor hatte er in der Mixed-Staffel mit Rang vier nur knapp eine Medaille verpasst. Doch diese Enttäuschung war
nach dem Goldtriumph schnell vergessen.
Mit diesen erfolgreichen WM-Auftritten hat Jonas Tscholl ein starkes Ausrufezeichen in seiner noch jungen Sportlerkarriere gesetzt. Er hat nicht nur sein Können unter Beweis gestellt, sondern auch gezeigt, dass er in den entscheidenden Momenten über die nötige Ruhe
und Entschlossenheit verfügt, um auch auf internationaler Bühne bestehen zu können. Der Weltmeistertitel von Arber könnte sich damit als wichtiger Schritt auf seinem weiteren sportlichen Weg erweisen. Und wie weit ihn dieser Weg noch führt, wird sich zeigen – das Potenzial dafür ist jedenfalls vorhanden.
Jonas Tscholl
Jonas Tscholl ( 4.v.l) mit seinen Gold-Staffelkollegen
Sulden
Raiffeisen-Langlauf-Cup-Finale in Sulden
In den Wintersport-Disziplinen abseits des Ski Alpin rückt das Saisonende immer näher. Am Wochenende stieg in Sulden das große Finale des Raiffeisen Langlauf Cups. Hier der gewohnte Überblick.
In Sulden war am Samstag und Sonntag alles angerichtet für das große Finale des Raiffeisen Langlauf Cups, organisiert vom SV Prad. Am Samstag stand ein Hindernissprint in der klassischen Technik auf dem Programm, am Sonntag ging die Langlauf-Wettkampfserie mit individuellen Distanzrennen im freien Stil zu Ende. Fast 200 Langläuferinnen und Langläufer aus allen Landesteilen sorgten dabei für eine würdige
Watles/Schöneben
Atmosphäre. Im Hindernissprint am Samstag kamen dabei folgende Tagessieger zustande:
U8: Ilaria Rainer (ASD Antholz) und Willi Weissensteiner (ASV Deutschnofen)
U10: Ronja Bodner (ALV Kronspur) und Leo Weissensteiner (ASV Deutschnofen)
U12: Elena Kostner (SC Gröden) und Damian Gruber (ASC Sarntal)
U14: Anna Profanter (ASC Seiser Alm) und Matias Piazza (SC Gröden)
U16: Eva Plant (SC Gröden) und Tobias Schwingshackl (5V
U20: Lotta Haselrieder (ALV Kronspur) und Aaron Gallmetzer (ASC Sesvenna)
Seniores: Denise Planker (Heeressportgruppe) und David Oberhofer (ASV Latsch)
Master A: David Hofer (SC Gröden)
Master B: Walter Schütz (ASC Sesvenna)
Die individuellen Distanzrennen im Freistil am Sonntag brachten folgende Tagessiege hervor:
U8: Ilaria Rainer (ASD Antholz) und Willi Weissensteiner (ASV
Titeljagd auf heimischen Pisten
Drei
Tage voller Wettkämpfe, Nervenkitzel und Spaß liegen hinter Südtirols Nachwuchssportlern: Rund 400 Jugendliche nahmen an den Landesmeisterschaften Grand Prix im Ski Alpin teil, die vom 20. bis 22. März stattfanden. Die austragenden Vereine ASV Vinschger Oberland und ASV Prad bemühten sich in Zusammenarbeit um faire und bestmögliche Wettkampfbedingungen und wählten die Skigebiete Watles und Schöneben als Austragungsorte. Nach Monaten des Trainings kämpften die jungen Athleten in den Disziplinen Riesentorlauf, Slalom und Super-G um die Landesmeistertitel. In der schnellen Disziplin Super-G bewältigten Rene Auer und Robin Kelder vom SC Gröden zeitgleich die Watlespiste und holten sich gemeinsam den Sieg in der Kategorie U14. Bei den Mädchen blieb Sofia Lanz vom ASV TZ Jochtal ungeschlagen. Im starken Teilnehmerfeld der Kategorie U16 setzten sich Amy Happacher (3 Zinnen Dolomites) und Simon Kaser (Seiser Alm) durch.
an den Speedrennen und den restlichen Sportwettkämpfen –der alpine Skirennsport befinde sich im Jugendbereich seit Jahren im Aufschwung und die Vereinsarbeit sei lobenswert. Nun heißt es für die jungen Nachwuchssportler: „Fleißig sein, Gas geben und die Zähne zusammenbeißen“, so der erfahrene Skitrainer. Zu den neuen Titelträgern in der Kategorie U14 im Riesentorlauf kürten
sich Robin Kelder (SC Gröden) und Julia Trocker (Seiser Alm). Die Landesmeister im Slalom hingegen heißen Sofia Lanz (ASV ZT Jochtal) und Elia Raffeiner (Riffian Kuens) in der Kategorie U14 sowie Amy Happacher (3 Zinnen Dolomites) und Mattia Vinatzer (SC Gröden) in der Kategorie U16. Aus Vinschger Sicht besonders erfreulich: Der Glurnser Skirennläuferin Eva Sagmeister Bild) vom Verein ASV Vinschger Oberland gelang – nach Zwischenrang
U12: Elena Kostner (SC Gröden) und Damian Gruber (ASC Sarntal)
U14: Anna Profanter (ASC Seiser Alm) und Matias Piazza (SC Gröden)
U16: Eva Plant (SC Gröden) und Tobias Schwingshackl (5V Loipe)
U18: Karen Elisabeth Coslovi (ASC Toblach) und Johannes Mair (ASC Toblach)
U20: Lotta Haselrieder (ALV Kronspur) und Aaron Gallmetzer (ASC Sesvenna)
Seniores: Julia Kuen (Team Futura) und Samuel Ploner (SC Gröden)
Master A: David Hofer (SC Gröden)
Master B: Walter Schütz (ASC Sesvenna)
sieben – eine fulminante Aufholjagd, und sie erkämpfte sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang den dritten Platz. In malerischer Kulisse, mit dem Alt-Grauner Kirchturm im Hintergrund, wurden beim Turmareal in Graun die schnellsten Skirennläufer prämiert und mit dem Einzug der teilnehmenden Vereine und der Musikkapelle von Reschen die Begeisterung für den alpinen Skirennsport gefeiert. (ana)
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Housekeeping: Zimmermädchen, Raumpflegekraft der Allgemeinbereiche
Landwirtschaft: Hausmeister und Reitlehrer
Alle ausgeschriebenen Stellen sind in Voll – und Teilzeit möglich. Melde dich einfach unter:
Jahrtage/Danksagungen
10 Jahre ohne dich! Es gibt viele Momente, in denen wir dich gerne in unserer Mitte hätten, viele Male, in denen wir dich gerne umarmen würden, viele Dinge, die wir dir erzählen wollen, und viele Augenblicke, in denen wir dich sehr vermissen.
1. Jahrestag
Alois Ignaz Gufler
* 15.06.1944 † 11.04.2025
Wir denken gemeinsam an dich bei der Hl. Messe am Samstag, den 11. April um 19 Uhr in der Pfar rkirche von Schluderns.
Deine Lieben
Bestattungen ANGELUS
Zehn Jahre sind vergangen, seit wir Abschied nehmen mussten. Die Zeit ist weitergegangen, doch die Erinnerung an Dich sind lebendig geblieben. Du warst für uns mehr als nur ein Vater, du warst unser Halt, unser Vorbild und ein Mensch, der uns mit Liebe, Stärke und Fürsorge durchs Leben begleitet hat. Dein Lachen, Deine Worte und Deine Nähe fehlen uns jeden Tag. Was bleibt, ist Dankbarkeit für die Zeit mit Dir und die Gewissheit, dass Du in unseren Herzen weiterlebst.
10. Jahrestag Sigfried Stocker
*28.12.1950 † 16.04.2016
Schluderns
In liebevoller und dankender Erinnerung denken wir an Dich, am Mittwoch, 15.04.2026 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns.
Deine Kinder mit Familie
Die Todesanzeigen von der Töll bis zum Reschen sind auf www.vinschgerwind.it abrufbar. Zur Verfügung gestellt von www.trauerhilfe.it www.vinschgerwind.it
Was war, ist. Was ist, wird bleiben.
7. Todestag
Elli Strobl
*03.08.1926 †09.04.2019
DU bist bei uns.
Schlanders
Auf unseren Wegen. In unseren Gedanken und in unseren Träumen. Wenn wir miteinander lachen und wenn wir uns Sorgen machen. Wenn wir keinen Schlaf Wenn wir neuen Mut fassen. Wenn uns die Schönheit der Natur still macht. Wenn wir lieben. Verzeihen. Hoffen.
Du bist bei uns.
Die Gedächtnismesse feiern wir am Samstag, den 11. April um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die unsere liebe Verstorbene in Erinnerung behalten.
Willi Strobl und Familie
Du warst Du bist
Du bleibst in unseren Herzen
4. Jahrestag
Norbert Hohenegger
* 16.4.1951 † 16.4.2022
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Premiere: Ostersonntag, 05.04.2026 um 20.00 Uhr
Weitere Aufführungstermine: Ostermontag, 06.04.2026 um 15.00 Uhr
Freitag, 10.04.2026 um 20.00 Uhr, Samstag, 11.04.2026 um 20.00 Uhr
Mittwoch, 15.04.2026 um 20.00 Uhr und Freitag, 17.04.2026 um 20.00 Uhr
Weitere Aufführungstermine: Sonntag, 12.04.2026 um 15.00 Uhr
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Jubiläum
Samstag, 18.04.2026 um 20.00 Uhr, Sonntag, 19.04.2026 um 15.00 Uhr
Reservierung: Tel. 344 456 9066 von 15.00 – 19.00 Uhr, oder über WhatsApp.
HEIMATBÜHNE PRAD
PETTICOAT & ROCK'N'ROLL DIE BLUSENMÄDCHEN VON PRAD
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Premiere: Freitag 17. April 2026 um 20.00 Uhr
Weitere Aufführungstermine: Samstag, 18.04.2026 um 20.00 Uhr, Samstag, 25.04.2026 um 20.00 Uhr, Sonntag, 26.04.2026 um 17.00 Uhr, Donnerstag, 30.04.2026 um 20.00 Uhr
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Kastelbell-Galsaun: Großzügige Mansardenwohnung mit sonniger Loggia, Garten, Stellplatz, nicht konventioniert, Euro 290.000.- EK B
Plaus: Helle 3-Zimmer-Mansardenwohnung mit sonniger Panoramaterrasse, Garage,EK D
Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung
ALLGEMEINE WEITERBILDUNG
Kurs für Brandschutzbeauftragte der Stufe 2
Referent*in
Hansjörg Elsler
Treffen Mi., 15.04.2026
Uhrzeit 08.00 Uhr - 17.00 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 120 Euro
Anmeldeschluss Mi., 08.04.2026
Auffrischungskurs für Brandschutzbeauftragte der Stufe 1
Referent*in
Hansjörg Elsler
Treffen Di., 21.04.2026
Uhrzeit 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 40 Euro
Anmeldeschluss Di., 14.04.2026
Englisch für Reisende: sicher und entspannt unterwegs
Uhrzeit 18.30 Uhr - 20.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 75 Euro (inkl. Material)
Anmeldeschluss Mo., 13.04.2026
Auffrischungskurs Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer*innen (D.LGS. 81/2008, Art. 37 und Abkommen Nr. 59 vom 17.04.2025 StaatRegionen-Konferenz)
Referent*in Fachreferenten
Treffen Mi., 29.04.2026
Uhrzeit 08.30 Uhr - 15.30 Uhr Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 80 Euro
Anmeldeschluss Mo., 20.04.2026
Naturkundliche Exkursion am Rambach und im Calvawald
Referent*in Joachim Winkler
Treffen Sa., 16.05.2026 (findet bei jeder Witterung statt)
Treffpunkt und Uhrzeit Pfarrkirche, Laatsch um 09.20 Uhr
Dauer ca. 4 Stunden
Kursbeitrag 15 Euro
Mitzubringen Getränk, Sonnen- oder Regenschutz, gutes Schuhwerk
Anmeldeschluss Do., 07.05.2026
Arbeitssicherheitskurs für Arbeitnehmer*innen - niederes bis hohes Risiko (D.LGS. 81/2008, Art. 37 und Abkommen Nr. 59 vom 17.04.2025 Staat-Regionen-Konferenz)
Referent*in Fachreferenten
Treffen Di., 19.05. + Mi., 20.05.2026
Uhrzeit 08.30 Uhr - 17.30 Uhr
Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 165 Euro
Anmeldeschluss Mo., 11.05.2026
Büroauszeit: Entspannt sitzen, klar arbeiten Mit einfachen Übungen entspannter arbeiten
Referent*in Julia Alber
Treffen Do., 21.05.2026
Uhrzeit 18.00 Uhr - 20.30 Uhr Ort Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal
Kursbeitrag 20 Euro
Anmeldeschluss Do., 14.05.2026
Naturkundliche Exkursion am Tartscher Bichl
Referent*in Joachim Winkler
Treffen Sa., 30.05.2026 (findet bei jeder Witterung statt)
Treffpunkt und Uhrzeit Bahnhof Mals um 09.00 Uhr
Dauer 3 - 4 Stunden
Gesundheit
ABC der Zehen- und Fußanalyse
Die Sprache deiner Füße entdecken - Fußanalyse-Workshop