Bozen/Kortsch: Architekt Walter Dietl ausgezeichnet
Vinschgau: Unglaublich viele Besucher bei Apfeltagem
Marienberg: St. Benedikt erzählt Weltgeschichte
Kultur. Das Muzeum Susch im Engadin
Partschins: Markttreiben in inspirierender Umgebung
Schlanders: Gesamttiroler Maitanz in Schlanders
Kastelbell: Beetles on Tour
Schloss Godlrain: Blues im Schloss
Meran/Kortsch: „mans“ im PalaisMaming
Investoren kaufen 5-Sterne-Hotel
Lindenhof in Naturns
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Spezial: Erfolgreiche und findige Nischenbetriebe ab Seite 40
Nationalpark Stilfserjoch: Das Trafoital - Höhenstufen der Vegetation
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Erwin Bernhart
Tunnel des Jahrhunderts
Große Freude herrscht nicht nur - aber vor allem - in der Gemeinde KastelbellTschars, sondern auch im Vinschgau. Der Tunnel Kastelbell-Galsaun ist endlich eingeweiht. Ein nächster Tunnel ist auf Jahrzehnte nicht in Sicht, als ist der Kastelbeller Tunnel ein Jahrhundertprojetk. In Kastelbell und in Galsaun sind Wohnungen entstanden und viele Wohnungen sind im Bau. Das sagt etwas über positives Hineindenken in die Zukunft. Spürbares Aufatmen. Nach einer großen Preissteigerung hat das Bauwerk um die 130 Millionen Euro gekostet. Das Geld ist gut investiert, der Tunnel lange herbeigesehnt. Bei der Einweihung am 6.6.2026 gefehlt haben die Seppen, die vor Jahren maßgeblich die politischen Weichen im Vinschgau in Richtung Umfahrung Kastelbell gestellt haben: Der Alber Sepp (damals Bürgermeister der Gemeinde Kastelbell-Tschars) und der Noggler Sepp (damals Bürgermeister der Marktgemeinde Mals und Präsident der Bezirksgemeinschaft Vinschgau). Ein Seitenprodukt und ein Vermächtnis dieser Weichenstellung ist die Eintragung der Untertunnelung von Tartsch in den Bauleitplan.
Nun denn - lasst uns Autofahrer den Tunnel ab sofort in Beschlag nehmen. Der Verkehr, so sagen alle Prognosen, wird nicht weniger werden. Man wird in Zukunft allerdings ab und zu durch Galsaun und durch Kastelbell fahren, um im Vorbeifahren zu schauen, wie sich die Dörfer verändern und entwickeln.
Schlanders
Entscheidungsgrundlage
DieGemeinde Schlanders, deren Ausschuss und die BMin Christine Kaaserer lagern die Entscheidung über zusätzliche Parkplätze und über einen möglichen Bau einer Tiefgarage aus. Denn mit Ausschussbeschluss Nr. 259 wurde das Studio Ingenieur Theil aus Bozen damit beauftragt, eine Analyse der bestehenden Verkehrs- und Parksituation zu erstellen, eine Bewertung potenzieller Standorte (für eine Parkgarage) vorzunehmen, Prognosen und Szenarien zu erarbeiten und schließlich eine Entscheidungsgrundlage mit Empfehlung zu erstellen. Mit der Beauftragung löst BMin Kaaserer ein Wahlversprechen ein, welches eine ergebnisoffene verkehrstechnische Untersuchung in Richtung Parkgaragenstandort zum Inhalt hat, bevor man ex cathedra einen Standort für eine Tiefgarage bestimmt.
Die Gemeinde Schlanders ist bereit, für diese technische Analyse und für eine solche eindimensionale Untersuchung, die im Ausschussbeschluss „Ausarbeitung der Standort- und Wirkungsanalysen für zusätzliche Parkflächen/Parkgarage in Schlanders“ heißt, rund 32.500 Euro auszugeben und hat diese Summe bereits beschlossen. Im Beschluss nicht vorgesehen ist der Zeitraum, innerhalb dem die Analyse abgeschlossen und die Empfehlung präsentiert werden wird. (eb)
Arm wie eine Kirchenmaus
In der Gemeinde Schlanders gibt es Fraktionen, die reich begütert sind und wsatt wirtschaften können, wie etwa die Fraktion Göflan mit ihrem Marmor, und es gibt Fraktionen, die arm sind wie eine Kirchenmaus. Eine solche ist die Fraktion Schlanders (und auch Vetzan), die vom Gemeindeausschuss nebenbei mitverwaltet wird. Die kürzlich genehmigte Jahresabschlussrechnung, in der Einnahmen von 48.700 Euro und Ausgaben von 37.700 Euro aufscheinen, verzeichnet einen Verwaltungsüberschuss von 9.500 Euro.
Hornberger Schießen
Mals/Glurns - Das „Hornberger Schießen“ ist eine bekannte deutsche Redewendung. Sie beschreibt eine Situation, die mit viel Lärm und großen Ankündigungen beginnt, aber letztlich völlig ohne Ergebnis endet oder im
DBMin Christine Kaaserer lagert die Entscheidung über eine Tiefgarage in Schlanders aus
die Causa mit den 10 Tonnen Rattengift zu Beginn des Jahres 2023 zum Thema gemacht. Hingewiesen wurde, dass die Gemeinde Mals im Juli 2019 10 Tonnen Rattengift beschlagnahmen hat lassen und das dann in einem Raum im Hallenbad Mals gelagert wurde. Das Gift wurde von einer Grundparzelle in Laatsch, welches Roman Niederholzer gehört, abgeholt. „Drahtzieher“ im Hintergrund soll Karl Wegmann aus Glurns gewesen sen, der das Gift aus Tschechien in den oberen Vinschgau kommen hat lassen. Die Gemeinde Mals wollte das Gift mittels Entsorgung loswerden, hat die Kosten dafür auf mehr als 20.000 Euro schätzen lassen und diese Kosten sollten die zwei „Rattengiftbarone“ übernehmen. Dazu hat die Gemeindesekretärin im Juli 2025 eine „unverzüglich
Rechtsanwälte Mark Antonio De Giuseppe und Burkhard Zischg vor dem Landesgericht Bozen Klage mit Einspruch gegen diese Maßnahme eingereicht. Bei der Sekretärin Monika Platzgummer Spiess hat die Klage Eindruck gemacht und weil mit richterlicher Verfügung die Vollstreckbarkeit der „unverzüglich vollstreckbaren Mahnung“ zu Beginn des Jahres 2026 ausgesetzt worden ist, hat Platzgummer ihre Mahnung im Selbstschutzwege anulliert. Damit ist der Streitfall weggefallen. Und die Gerichtskosten?
Die mussten auf jeden Fall entschieden werden und das hat das Landesgericht Bozen zu Beginn des April 2026 auch getan und dabei - trotz Wegfallens des Streitgegenstandes - eine unterlegene Partei feststellen müssen. Die Richterin Christina Longhi ließ es so formulie-
ren: „Im konkreten Fall ist die beklagte Körperschaft als unterliegend anzusehen, weil sie durch die spätere Aufhebung des angefochtenen Aktes den vom Kläger verfolgten Rechtsschutz im Ergebnis anerkannt hat.“
Im Ergebnis hat die Gemeinde Mals also die Prozessspesen von insgesamt 6.443,76 Euro zu berappen und diese Ausgabe ließ sich der Gemeindeausschuss als außeretatmäßige Verbindlilchkeit vom Revisor bestätigen.
Als zweites Ergebnis trägt die Gemeinde auch die Kosten für die Entsorgung des Rattengiftes und die sind mit knapp 26.000 Euro nicht unerheblich. Wegmanns Rechtsanwälte schälen in ihrer Klageschrift auch mit Gutachten heraus, dass das Gift gar nicht hätte entsorgt werden müssen. Also endet das Rattengift-Verfahren wie das Hornberger Schießen - viel Geschrei und wenig Wolle.
Foto:
Hotel Lindenhof ist verkauft
Wir sind eine Kapitalanlagegesellschaft, an der die Autonomen Provinzen Bozen und Trient und die öffentliche Gesellschaft Pensplan Centrum Beteiligungen halten“, unter anderem so definiert sich Euregio+. Ein Zweig von Euregio+ ist der Fonds Euregio Tourismus. Dieser Fonds ist einer von drei Investoren, die das Hotel Lindenhof in Naturns aufgekauft haben. Die anderen zwei Investorengruppen sind „First Atlantic Real Estate“ und „Signal“, die den gesamten Kaufprozess aktiv begleitet haben. Den Kauf hat die Neue Südtiroler Tageszeitung in Südtirol erstmals am 4. Juni publik gemacht und der Autor Christoph Franceschini stellt zum Schluss seiner Ausführungen die Frage nach dem Ausverkauf der Heimat. Tatsächlich ist der Abschluss des Kaufes am 28. Mai 2026 auf der Homepage von „Monitor Immobiliare“ von den Käufern mit stolzer Brust bekannt gegeben worden. Der Besitz bleibe, so die Investoren,
durch die Zusammenstellung der Investoren auf Wunsch des Verkäufers vor Ort verwurzelt. Der Lindenhof in Naturns ist aus einem bescheidenen Familienbetrieb im Laufe der Zeit zu einem 5-SterneHotel angewachsen, mit 80 Zimmern, 7 Saunas und 8 Schwimmgelegenheiten. Der Juniorchef Joachim Nischler hat mit seinen Expansionsplänen die politische Riege in Naturns vor rund 10 Jahren arg ins Schwitzen gebracht. Der einzige Weg, die Wünsche für den großen Erweiterungsausbau erfüllen zu können, waren Türme. Dem Drang in die Höhe wurde nach ausgiebigen Diskussionen in Gemeinderat und im Gemeindeausschuss unter dem damaligen BM Andreas Heidegger nachgegeben. Der Vinschgerwind bezeichnete Heidegger damals frech als „Oberkellner“ und gestaltete ein kesses Ti-
Gastkommentar von Rechtsanwalt Peter Tappeiner
Die verlogene Unschuldsvermutung
Ich seh’ sie noch vor mir, die Carabinieri von der Antimafia-Sondereinheit bei der Staatsanwaltschaft Trient, wie sie in Galauniform vor laufenden Fernsehkameras die eben vollstreckten Haftbefehle gegen die „Giftmischer von der Alpenkohle-Bande“ zu rechtfertigen versuchten. Und wie ein Hohn klingt es mir in den Ohren, wie sie gebetsmühlenartig die Floskel anhängten, ür die soeben „Eingelochten“ gelte natürlich die Unschuldsvermutung.
telbild. Die Naturnser waren zwischen „frecher Geschmacklosigkeit“ und „der Wahrheit nahe“ hin und hergerissen. Heidegger nahm’s, seinem Naturell entsprechend, sportlich. Und nun der Verkauf, der schwierig einzuordnen ist. Experten sprechen davon, dass Südtiroler Hotelkomplexe für das Anlocken von Investmentfonds mittlerweile wetttbe-
VOM WIND GEFUNDEN
Die vierte Gewalt
Das 5-Sterne-Hotel Lindenhof in Naturns ist an drei Immobilien-Investment-Fonds verkauft worden
werbsfähig sind. Der Expansion auf Hotelebene ist das genauso zu verdanken wie der Imagepflege der Destination Südtirol bzw. der internationalen Gastbewerbung durch die IDM und der Gastpflege durch die Tourismusgenossenschaften bzw. -vereine vor Ort. Die Familie Nischler dürfte sich im kommenden Jahr aus dem Geschäft komplett zurückziehen. Ein Aus des Lindenhofs als Familienbetrieb. Denn in der Presseaussendung heißt es: „Der Einstieg eines internationalen Akteurs wird unter Wahrung der Identität der Region erfolgen“, erklärte Dan Seralvo, Geschäftsführer von First Atlantic Real Estate. (eb)
Was man genau darunter nach der italienischen Verfassung und der Europäischen Konvention für Menschenrechte zu verstehen hat, darüber wollen wir uns ein anderes Mal ausführlich unterhalten.
Was jedoch in diesem Zusammenhang bedenklich stimmt, ist das Ausbleiben eines Aufschreis der Entrüstung in der Zivilgesellschaft. Richard Theiner bezeichnet es treffend als „Angst vor dem eigenen Schatten“, nämlich die Scheu, die Dinge bei ihrem Namen zu nennen. Denn das Vorgehen der Trentiner Anti-Mafia-Behörde, fünf unbescholtene Bürger über 16 Tage in Untersuchungshaft zu nehmen, die dann ohne Auflagen aufgehoben wurde, kann man nur als Amtsmissbrauch oder zumindest als überzogene Maßnahme betrachten.
Wie funktioniert ein moderner Staat, eine liberale Demokratie? Es gilt das Prinzip der Gewaltentrennung, d.h. die Staatsgewalt ist auf drei Gewalten aufgeteilt: gesetzgebende Gewalt (Legislative, also das Parlament, der Landtag bzw. auf Gemeindeebene der Gemeinderat), ausführender Gewalt (Exekutive, also Regierung und Verwaltung bzw. Gemeindeausschuss) und die richterliche Gewalt (Judikative, also die Gerichte). Neben den Staatsgewalten gibt es noch weitere Mächte der Zivilgesellschaft, die bestimmte Interessen vertreten und die Staatsmächte kontrollieren. Als vierte Gewalt gelten die Massenmedien, die umfassend und wahrheitsgetreu informieren, kommentieren, aufdecken und kontrollieren. Eine freie, unzensurierte Presse beobachtet und kontrolliert die politischen Akteure und ermöglicht einen gesellschaftlichen Dialog. Pressefreiheit ist deshalb ein Kernelement demokratischer Staaten. Als fünfte Gewalt gilt die digitale Öffentlichkeit und die vernetzten Akteure: Blogger, Influencer, Plattformen und die ganze Social Media Bewegung. Oft wird auch die Zivilgesellschaft als fünfte Gewalt bezeichnet: Vereine, NGOs, Kirchen, Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände. Gewaltentrennung und Pressefreiheit sind nicht selbstverständlich. Die Pressefreiheit ist heute bedroht durch autokratische Regierungen, durch große Medienhäuser, durch die Beeinflussung bei der Inseratenvergabe, durch Regierungen, wie derzeit in den USA, die durch Verleumdung und Klagen die freien Medien mundtot machen wollen oder durch massenhafte Verbreitung von Fake News auf digitalen Plattformen. (hzg)
Jahrhundertereignis
Mit einer Jahrhundertfeier wurde am 6.6.2026 der Tunnel Kastelbell-Galsaun gesegnet, eröffnet und mit der größten Fete in Südtirol eingefeiert. Unerwartet viele Leute (die Kids sagen bis zu 5K) haben den großen Tag vor Ort - im Tunnel - miterlebt. Der zweitlängste Tunnel des Landes hat eine Länge von 2.500 Metern, hat insgesamt rund 130 Millionen Euro gekostet und er wird Kastelbell und Galsaun entlasten.
von Erwin Bernhart
Bis in die Morgenstunden wurde im Tunnel gefetet. Unerwartet viele Leute haben am vergangenen Samstag und in der Nacht zum Sonntag an der Segnung und Eröffnung des Tunnels Kastelbell-Galsaun teilgenommen. Ein großer Tag, ein Tag der Freude, ein Jahrhundertereignis. Denn ein dermaßen langer Tunnel ist im Vinschgau für lange Zeit wohl nicht mehr in Sicht.
Die Einweihungsfeier mit Segnung und Banddurchschneidung war perfekt organisiert. Die Musikkapelle Kastelbell-Tschars hat musikalisch umrahmt, die Heimatbühne Kastelbell-Tschars hat die Tunnelgeschichte mit satirischen Sketchen aufgearbeitet. Mit Alt-LH Luis Durnwalder, mit Ex-Landesrat Richard Theiner und mit ExLandesrat Florian Mussner war ein Teil der politischen Führung zugegen, die Vorberei-
tungen für den Umfahrungstunnel geleistet haben. Mit Landesrätin Rosmarie Pamer, mit Verkehrslandesrat Daniel Alfreider und mit LH Arno Kompatscher war die politisch zupackende Gegenwart zugegen. Die meisten Bürgermeister des Tales bezeugten durch ihre Anwesenheit, dass sie die talweite Bedeutung des Umfahrungstunnels Kastelbell-Galsaun erkannt haben. So waren mit Franz Prieth (Graun), mit Roselinde Gunsch (Bezirkspräsidentin und BMin von Taufers), mit Christine Kaaserer (Schlanders), mit Georg Altstätter (Martell) und Mauro Dalla Barba (Latsch) und mit Alois Forcher (Partschins) doch einige wichtige BM anwesend.
Die Moderation hatte SVP-Landesgeschäftsführer Martin Karl Pircher inne. Der Kastelbeller BM Gustav Tappeiner ließ seiner Freude über die lang herbeigesehnte Eröffnung freien Lauf, streute Lob in Richtung Lokal- und Landespolitik, ließ die Techni-
Große Begeisterung bei der Politik (links), große Begeisterung beim Volk (oben rechts);
rechts die Redner LH Arno Kompatscher, LR Daniel Alfreider und BM Gustav Tappeiner
ker und die ausführenden Firmen hochleben und bedankte sich bei der Bevölkerung seiner Gemeinde für Geduld und bei den vielen Vereinen und Organisationen, die diese Einweihungsfeier mitgetragen haben.
„Mit der Eröffnung der Umfahrungsstraße Kastelbell-Galsaun geht ein Projekt zu Ende, welches viele Jahre diskutiert, geplant, finanziert und schließlich mit großem Einsatz umgesetzt worden ist“, sagte Tappeiner.
„Wenn wir ein Projekt angehen, setzen wir es auch um“, sagte der Verkehrslandesrat Daniel Alfreider, der damit mit der Vergangenheit mit jahrzehntelangem Herumgeplane bricht. Es gehe nicht um Tunnels, es gehe um Lebensqualität in den Dörfern, um die Sicherheit und um die Verflüssigung des Verkehrs. Der große Applaus für die Aussage, dass BM Gustav Tappeiner im Laufe des Bauens immer wieder Vertrauen zu den Ämtern aufgebaut habe, dürfte für
auf der Seele gewesen sein. Man arbeite auch am Ausbau der Schiene als Alternative zur Straße, denn das sei eine Notwendigkeit. Alfreider betonte aber genauso, dass es sich die Landesregierung zur Aufgabe gemacht habe, den Durchzugsverkehr durch viele der Dörfer ändern zu wollen. „Da brauchen wir noch einige Straßenprojekte im Sinne von Umfahrungen“, so Alfreider, und: „Die Umfahrung wird nicht Verkehr verringern, die Umfahrung wird die Lebensqualität heben.“ Mit Verweis auf die Baukräne in Kastelbell sagte Alfreider, dass man in Kastelbell und in Galsaun wieder Zukunft sehe. „Genau das wollten wir hier mit dem Umfahrungstunnel realisieren.“ Während des Baues habe man alles mitgemacht - von Covid über Preissteigerungen wegen des Ukraine-Krieges. Lob gab es für die ausführenden Baufirmen. Alfreider wies darauf hin, dass mit der Umfahrung in Rabland, mit der geplanten Steinschlaggalerie in der Latschander und mit der neuen Trasse am Reschensee weitere Projekte realisiert werden.
rückte den Dank an die Landesregierung ge rade: Die fleißigen Südtirolerinnen und Süd tiroler haben den Tunnel bezahlt, die Steu erzahler also. Dass für die Preissteigerungen zusätzliche Mittel aus Rom losgeeist worden seien, sei dann doch dem Verhandlungsge schick der Delegationen aus Südtirol zu ver danken. Kompatscher erinnerte an die Kol legen von damals, an die Bürgermeister, an die Gemeinderäte, an die Entscheidungen in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau, diesem Umfahrungsprojekt von KastelbellGalsaun Priorität zu geben. Den ehemaligen Bezirkspräsident Andreas Tappeiner nann te Kompatscher ganz bewusst und brachte seine Freude über die Enthaftung auch von Hugo Trenkwalder zum Ausdruck. Es gehe grundsätzlich darum, Hoffnung, Zuversicht und Aussicht zu schaffen. Der Gemeinde Kastelbell würden wieder viele Möglichkeiten eröffnet. Man möge diese klug nutzen. Auch die Elektrofahrzeuge von morgen werden Straßen benötigen. Kompatscher fügte noch hinzu, dass man die Zugverbindung in die Schweiz nach wie vor wolle und daran werde man weiterarbeiten.
allen Alters, eine ausgelassene Partystimmung am Ostportal des Tunnels: Die Tunnel-sause ging bis in die Morgenstunden - und - Gott sei Dank - ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne. Und so wird die Einweihung des Tunnels KastelbellGalsaun, verknüpft mit dem Schnapsdatum 6.6.26, wohl lange in Erinnerung bleiben.
Bericht aus Rom
Die zivilrechtliche Haftung der Richterschaft
Es gibt Ermittlungen, die die öffentliche Meinung erschüttern – nicht nur wegen der schwerwiegenden Anschuldigungen, sondern auch wegen der Art der Durchführung vorbeugender Maßnahmen. Ein Beispiel sind die Ermittlungen „Romeo“ und „Alpenkohle“ mit Festnahmen im Morgengrauen, Hubschraubereinsätzen und spektakulären Festnahmen. Viele fragen sich wie so etwas möglich ist.
Die Verfassung eines jeden Rechtsstaates sieht vor, dass eine Person erst aufgrund eines rechtskräftigen Urteils ihrer Freiheit beraubt werden darf. Eine Ausnahme bilden die sogenannten vorbeugenden Maßnahmen, die auch vor einem endgültigen Urteil angeordnet werden können, Voraussetzung ist, dass schwerwiegende Indizien für eine Straftat und ein Vorbeugebedarf vorliegen, wie etwa Flucht-, Wiederholungs- oder Verdunkelungsgefahr. Dabei muss das Gericht stets die Verhältnismäßigkeit zwischen mutmaßlicher Tat und vorbeugender Maßnahme wahren.
Allerdings können die Garantierechte der Beschuldigten bei Ermittlungen wegen mafiöser Vereinigungen eingeschränkt werden. Die Untersuchungshaft ist die einschneidendste dieser Maßnahmen. Sie kann von den Beschuldigten vor dem Überwachungsgericht, sowie vor dem Kassationsgerichtshof angefochten werden. Kommt es nach einer Inhaftierung zu einem Freispruch, hat der Staat Schadenersatz zu leisten, wofür Italien jährlich im Durchschnitt rund 27 Millionen Euro aufwendet. Trotzdem entstehen den zu Unrecht Beschuldigten oft extrem hohe Anwaltskosten, die ihnen nicht ersetzt werden.
Offen bleibt auch die Frage, welche Konsequenzen StaatsanwältInnen und RichterInnen tragen, wenn sich Anschuldigungen später als völlig unbegründet erweisen und eine Untersuchungshaft sich als unrechtmäßig herausstellt. Derzeit sind entsprechende persönliche Konsequenzen nicht vorgesehen. Die Forderungen nach einer zivilrechtlichen Haftung der Richterschaft in schwerwiegenden Fällen werden jedoch lauter. 2022 wurde ein Volksbegehren zu diesem Thema gestartet, das jedoch vom Verfassungsgerichtshof für unzulässig erklärt worden ist. Auch im Parlament liegen entsprechende Gesetzentwürfe vor. In der Kammer hat der Fraktionsvorsitzende von Forza Italia, Enrico Costa, einen Vorschlag angekündigt, der Chancen auf eine Verabschiedung haben könnte. Es wäre an der Zeit von Senatorin Julia Unterberger
Gabriel Grüner zu Ehren
Mals - Das 27. Gabriel Grüner Stipendium geht an Morgane Bona und Johanna Maria Fritz, der 11. Gabriel Grüner Schülerpreis an Annalena Gufler und Fabian Pircher von der Landesberufsschule „J.Gutenberg“ in Bozen. Beide Preise halten das Andenken an den in Mals geborenen Stern Journalisten Gabriel Grüner hoch und wurden am 22. Mai 2026 im Oberschulzentrum Mals verliehen.
Epoche zu skizzieren. Es geht um einen verschwindenden Lebensraum, um gesellschaftliche Veränderungen, um einen stillen Appell. Der Text ist eine Montage und spielt mit Rückblenden in verschiedenen Zeiten. Es geht um Heimat, ums Älter werden, um das Ende der bäuerlichen Generation.“
von Angelika Ploner
In der Arktis entsteht eine militärische Frontlinie zwischen Russland und Europa. Die beiden Journalistinnen Morgane Bona und Johanna Maria Fritz wollen beleuchten, wie sich diese auf das Leben der Menschen auswirkt, wollen die Fischer auf Thromsö begleiten und Gespräche mit der Bevölkerung führen. Dieses Vorhaben hat die Jury des Gabriel Grüner Stipendiums überzeugt.
Beim Gabriel Grüner Schülerpreis hingegen geht es um das Thema: Wann hört Heimat auf? Annalena Gufler und Fabian Pircher portraitierten Klaus, den ältesten Bauern der Gemeinde Moos in Passeier und begleiteten ihn bei seiner täglichen Arbeit.
Martin Holzner, Abteilungsdirektor der Pädagogischen Abteilung, sagte in seiner Laudatio bei der Preisverleihung: „Der Siegertext ist ein leiser Text, eine Idylle wird in dieser Reportage spürbar erzählt. Es wird eine atmosphärische Sprache verwendet, um eine Lebensgeschichte zu erzählen und eine
Den Festvortrag hielt heuer Georg Mayr, der Chefredakteur der ff: „Wir haben Reportagen bekommen, die sehr anspruchsvoll sind. Aufgegriffen wurden Themen wie das Leben in der Rente, eine junge Frau in der Depression, der Blick auf die Autonomie oder die Siegerreportage über das Leben des Letzten auf seinem Hof. Sie dokumentiert einen Zustand, und hat eine Haltung.“ Mayr unterstrich die Wichtigkeit des Journalismus im Besonderen des Lokaljournalismus. „Journalismus ist mehr als eine Meinung in die Welt zu setzen, es ist Recherche, nachfragen, Empathie. Unser Job ist es, die Fenster zu öffnen und für Durchzug zu sorgen. Als Journalist muss man frei sein. Das ist nicht einfach in einem Land, wo jeder jeden kennt. Guter Journalismus biedert sich nicht an, sondern öffnet einen Meinungskorridor. Der Blick muss immer den Leserinnen und Lesern gelten.“
Michael Pinggera, der Vorsitzende des Bildungsausschusses Mals eröffnete die Gabriel Grüner Preisverleihung und hielt fest: „Der Schülerpreis bietet die Chance, Talente im journalistischen Bereich zu fördern.“ Roman Drescher führte routiniert durch den Abend, das musikalische Trio Ernst Thoma, Hannes Ortler und Barbara Ziernheld umrahmte die hochkarätige literarische Veranstaltung. Grußworte kamen von BM Josef Thurner und Uli Reinhardt, der als Fotograf mit Gabriel Grüner zusammenarbeitete, sein bester Freund und Mitbegründer des „Zeitenspiegels“ war. Das Gabriel Grüner Stipendium, mit 6000 Euro dotiert, wird von der Pädagogischen Abteilung, der Deutschen Bildungsdirektion in Kooperation mit der Agentur Zeitenspiegel, dem Wochenmagazin ff und dem Bildungsausschuss Mals getragen.
Foto: Angelika
PR-INFO HÖRZENTRUM SÜDTIROL
Wer gut hört, lebt besser
Im Vinschgau redet man nicht lange um den heißen Brei herum. Entweder etwas stimmt — oder es stimmt nicht. Und wenn es nicht stimmt, schaut man, dass man es in Ordnung bringt. So einfach ist das.
Mit dem Gehör ist es genauso. Man merkt oft lange nicht, dass etwas nicht mehr so ist wie früher. Die Frau sagt, man höre schlecht. Der Fernseher wird lauter gestellt. In der Runde beim Stammtisch versteht man den einen oder anderen Witz erst, wenn alle schon lachen. Man gewöhnt sich dran — aber besser wird es so nicht.
Markus Thaler vom Hörzentrum Südtirol in Schlanders schaut sich das gerne an. Ohne Aufwand, ohne Umstände. Machen Sie telefonisch einen Termin oder bei Anna direkt im Hörzentrum Südtirol in Schlanders im ehemaligen Spielgeschäft Wielander — und Sie wissen schon sofort, wie es um Ihr Gehör steht. Das reicht oft schon.
Und weil Markus Thaler das Gehör immer und in jeder Situation am Herzen liegt, hat das Hörzentrum Südtirol auch ein paar Dinge im Angebot, über die man sonst wenig
nachdenkt. Wer mit dem Traktor arbeitet, auf der Baustelle steht oder regelmäßig auf die Jagd geht, dem setzen die Jahre zu — an den Ohren ganz besonders. Ein guter Lärmschutz oder ein passender Jagd-Gehörschutz kostet wenig und bringt viel. Wer im Sommer ans Wasser fährt und danach immer wieder mit Ohrenproblemen heimkommt, für den gibt es auch dafür eine einfache Lösung: einen individuell angepassten Schwimmschutz, der sitzt und schützt.
Das Schnarchen des Partners stört Sie schon lange? Wir vom Hörzentrum Südtirol fertigen einen Schlafschutz
auf Maß und haben damit schon manche Ehe gerettet!
Zögern Sie nicht, wenn es um Ihre Ohren und um ihr Gehör geht. Manchmal reicht es, einfach neugierig zu sein und Gewissheit zu haben, wie es ums Gehör steht — oder kommen Sie zu uns, wenn’s die Frau schon zum dritten Mal gesagt hat. Ein Hörtest ist jederzeit kostenlos und unverbindlich, wird professionell durchgeführt und genauestens erklärt.
Wir freuen uns auf Sie!
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Unser Hörzentrum in Schlanders
Markus Thaler, Hörakustik-Meister
Latsch
Neuer hds-Ortsausschuss
Bei der kürzlich stattgefundenen Ortsversammlung des Wirtschaftsverbandes hds in Latsch wurde ein neuer Ortsausschuss gewählt, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Ortsgruppe künftig aktiv zu gestalten. Mit neuen Ideen, Veranstaltungen und Initiativen soll das lokale Netzwerk gestärkt und weiterentwickelt werden. Ein besonderer Moment der Ortsversammlung war die Ehrung der langjährigen hds-Vertrauensperson Marion De Bon. Bezirksleiter Aaron Pircher dankte ihr für ihren engagierten und langjährigen Einsatz für den hds sowie für die Wirtschaft in Latsch. An der Ortsversammlung haben auch Gemeindereferent Manuel Platzgummer sowie Bürgermeister Mauro Dalla Barba teilgenommen. Beide sicherten der neuen Ortsgruppe die volle Unterstützung seitens der Gemeinde für die geplanten Aktivitäten zu. Zudem gab hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser einen kurzen Überblick über die aktuellen Tätigkeiten und Schwerpunkte des Verbandes. Mit dem neu gewählten Ortsausschuss blickt die hds-Ortsgruppe Latsch motiviert in die Zukunft und setzt auf eine aktive und ideenreiche Weiter
Erfolgsgeschichte VEK
Schluderns - Auf eine erfolgreiches Jahr 2025 blickte man bei der Vollversammlung des Vinschgauer Energiekonsortium zurück. Mit einer Hommage an den nicht mehr zur Wahl angetretenen VEK-Obmann und zur Zeit der Versammlung inhaftierten Andreas Tappeiner hat die Vollversammlung begon-
Av. l.: der Gemeindereferent für Ortsentwicklung, Manuel Platzgummer, Bürgermeister Mauro Dalla Barba, die Wirtschaftstreibenden Sabine Staffler, Federica Tanchis, Robert Nettl und Maria Luise Telfser mit hds Bezirksleiter Aaron Pircher und hdsBezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser.
lexander Telser beginnt die Versammlung im Kulturhaus in Schluderns mit einem Statemant vom Vorstand, gewidmet dem VEK-Obmann Andreas Tappeiner, der über seinen Anwalt ausrichten hat lassen, dass er für eine Wahl nicht zur Verfügung stehe, auch weil er sich seinen rechtlichen Angelegenheiten widmen müsse. Das VEK bedanke sich bei Tappeiner für seinen Einsatz für das VEK von Anbeginn an, für seine Tätigkeiten als Vize- und seit 6 Jahren als Obmann. Tappeiner habe wesentlich zur Stabilität der Genossenschaft beigetragen. „Das gesamte Team der Genossenschaft steht hinter ihm“, sagte Telser. Am Applaus danach ist feststellbar, dass auch die Genossenschaftsmitglieder hinter Tappeiner stehen.
Ende 2025 hat die VEK-Genossenschaft 6192 Mitglieder, begann VizeObmann Jürgen Waldner die Erfolgsmeldungen. Bei zuletzt 12.000 Kunden hat man 2025 61 Millionen Kilowattstunden Strom verkauft (2022 waren es 32 Millionen) und bei einem Verkaufsvolumen von 10,5 Millionen Euro dabei eine Skontierung für die Genossenschaftsmitglieder von rund 2
Millionen Euro machen können.
Mit fast 4000 Internetanschlüssen mache sich die Tätigkeite als Provider auch für die Kunden bezahlt, ließ Alexander Telser weitere Zahlen folgen. Man habe dabei das Glück, von einer motivierten 5-köpfigen Internetcrew zehren zu können. 2025 wurden rund 1,2 Millionen Euro ins Stromnetz investiert. Im Laufe der letzten Jahre konnten so Unterbrechungen stark reduziert werden. Man beteilige sich erfolgreich an der Führung von Wasserkraftwerken und die Beteiligungen am Kraftwerk Konfall mit 12% und am Großkraftwerk Laas (10%) haben 2025 insgesamt rund 1,4 Millionen Euro eingebracht.
Letztlich habe das Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn nach Steuern von rund 1,8 Millionen Euro eingebracht.
Der Präsident des Kontrollausschusses Luis Pobitzer konstatierte gesetzeskonformes und statutengemäßes Wirtschaften und vor allem auch großes Vertrauen und große Zufriedenheit der Kunden. „Wir sind auf dem richtigen Weg,“ so Pobitzer, der auch auf einen Umbau bzw. auf einer Erweiterung des Genossenschaftssitzes in Glurns hinwies. Nach der Genehmigung
l.: Das VEKUrgestein Florian
Pinggera, Kontrollausschusspräsident Luis Pobitzer, VEK-Direktor Alexander Telser und der bisherige VEK-Vize-Präsident Jürgen Waldner
der Bilanzen nahm die Vorstellung und die Wahl des neuen, von 11 auf 9 reduzierten, Vorstandes ein. Erfreulich und demokratiepolitisch rund erwies sich, dass sich für die 9 Plätze im mit 200 Euro brutto pro Sitzung dotierten Vorstand beworben haben. Renate Weiss, bisher im Vorstand, kandidierte nicht mehr und ihr wurde gedankt. Gewählt worden sind dann Jürgen Waldner, Armin Plagg, Heiko Hauser, Roselinde Gunsch, Siefried Warger, Johannes Habicher und Hannes Ille und Jaqueline Egger. Luis Pobitzer ist als Präsident des Kontrollausschusses per acclamtionem in den Vorstand berufen worden. Interessant auch, wer bzw. welches Know-How nicht mehr in den Vorstand gewählt worden ist, nämlich Dieter Pinggera, Florian Niederfriniger, Tobias Niederholzer und Aaron Punt.
In der Diskussion wurde angeregt, weniger Skonti zu machen, dafür in die Stromproduktion, vor allem auch in die Windkraft zu investieren. Man soll auf das verfallende Maschinenhaus oberhalb von Burgeis, „den Urgroßvater der Stromproduktion“ schauen, war eine weitere Anregung und noch eine: man solle vermehrt auf SmartGrid setzen.
von Erwin Bernhart
Kastelbell-Tschars
Projekt Steinschlagschutzgalerie Latschander
Die Landesregierung hat am 29. Mai die Anpassung der technischen Eigenschaften und der überschlägigen Kosten für die Errichtung der Steinschlagschutzgalerie entlang der Stilfserjochstraße (SS38) in der Latschander im Gemeindegebiet von KastelbellTschars genehmigt. Die Galerie wird um 88 Meter länger als ursprünglich geplant, erhält einen zusätzlichen Steinschlagschutzdamm und eine höhere Energieaufnahmefähigkeit.
Die Anpassung hängt mit vertieften technischen Untersuchungen in der Planungsphase zusammen, insbesondere mit geologischen und geotechnischen Erhebungen sowie detaillierteren Simulationen des Steinschlags. Die Überprüfungen machten eine Verstärkung des ursprünglichen Projekts notwendig. Dadurch steigen die Gesamtkosten des Bauvorhabens auf 14,58 Millionen Euro.
„Die Sicherheit auf unseren Straßen beginnt mit Prävention. Auf einem derart exponierten Abschnitt können wir nicht warten, bis aus einem Risiko ein Notfall wird“, betont Mobilitäts- und Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider. „Die SS38 ist eine zentrale Verbindung für den Vinschgau. Mit
diesem Eingriff wollen wir die Verkehrsteilnehmer:innen besser schützen und das Risiko von Steinschlägen, plötzlichen Straßensperren und Beeinträchtigungen für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Dienste verringern.“
Das Projekt sieht nun eine rund 338 Meter lange Steinschlagschutzgalerie vor. Zusätzlich entsteht im Bereich des Ostportals ein weiterer Steinschlagschutzdamm. Die Überdeckung der Galerie wird auf Grundlage der neuen Simulationen so dimensioniert, dass sie eine höhere Energieaufnahme gewährleistet.
Während der Bauphase wird talseitig der künftigen Galerie eine zweispurige Umleitung eingerichtet. Damit sollen Überschneidungen zwischen Baustelle und Verkehr möglichst gering gehalten und die Befahrbarkeit der SS38 weitgehend aufrechterhalten werden.
Die Maßnahme ist Teil des Landesprogramms für Straßenbauarbeiten 2026–2028 der Abteilung Tiefbau. Der genehmigte Beschluss beinhaltet noch keine Zweckbindung der Ausgaben: Vormerkungen und Ausgabenzweckbindungen erfolgen mit gesonderten Maßnahmen beim Start der jeweiligen Verfahren.
Die Landesregierung genehmigte die Anpassung der technischen Eigenschaften und der überschlägigen Kosten für die Errichtung der Steinschlagschutzgalerie in der Latschander im Gemeindegebiet von Kastelbell-Tschars. (Foto: LPA/Amt für Straßenbau West)
„Wir fordern wirksame Maßnahmen“
Umweltschutzgruppe Vinschgau fordert wirksame Maßnahmen für die betroffene Bevölkerung entlang der Autobahn sowie auf Südtirols Durchzugs- und Passstraßen Die Umweltschutzgruppe Vinschgau zeigt sich beeindruckt von der großen Beteiligung an der Kundgebung vom 30. Mai 2026 am Brennerpass. Über 5.000 Menschen haben sich auf der Autobahn versammelt, um auf die zunehmende und für viele Betroffene nicht mehr tragbare Verkehrsbelastung aufmerksam zu machen. Auch Vertreter der Umweltschutzgruppe Vinschgau nahmen an der Veranstaltung teil, um ihre Solidarität mit den verkehrsgeplagten Bürgerinnen und Bürgern zum Ausdruck zu bringen. Die Kundgebung machte deutlich, dass die Probleme des Transitverkehrs nicht an der Staatsgrenze enden. Zahlreiche anwesende Südtirolerinnen und Südtiroler berichteten von ähnlichen Belastungen südlich des Brenners. Lärm, Schadstoffbelastung und ein stetig wachsendes Verkehrsaufkommen beeinträchtigen zunehmend die Lebensqualität vieler Menschen entlang der wichtigsten Verkehrsachsen.
Besonders kritisch bewertet die Umwelt-
schutzgruppe Vinschgau auch die Entwicklung auf den zahlreichen Pass- und Durchzugsstraßen des Landes. Auch dort nimmt der Verkehr seit Jahren kontinu-ierlich zu. Die Folgen sind für Anwohnerinnen und Anwohner ebenso spürbar wie für die Umwelt und den Tourismus. Dennoch fehlen nach Ansicht der Umweltschutzgruppe wirksame politische Maßnahmen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Mit weiteren Tourismus-Infrastrukturen wird die Situation noch mehr angeheizt. Mit Unverständnis wird zudem die zurückhaltende Haltung der Südtiroler Landesregierung gegenüber den Anliegen der Kundgebung aufgenommen. Obwohl die Verkehrsproblematik seit Jahren bekannt ist und wiederholt Gegenstand politischer Gespräche und Verhandlungen war, konnten bislang keine entscheidenden Verbesserungen erzielt werden.
„Die große Beteiligung an der Kundgebung zeigt, dass die Geduld der betroffenen Bevölkerung zunehmend erschöpft ist. Viele Menschen sorgen sich berechtigterweise um ihre Gesundheit, ihre Lebensqualität und die Zukunft ihrer Heimat. Diese Sorgen dürfen
„...wenn man das Pech hat“
Im Interview mit dem Herrn Walcher kam die interessante Feststellung von Herrn Bernhart, „das Pestizidthema sei in der öffentlichen Wahrnehmung vom Tisch“. Wie das? Allerdings habe ich selbst (als unermüdliche und einsame Kämpferin) auch den Eindruck. Dabei wird in Südtirol sonst bei allem, was Kinder und deren Wohlergehen und Gesundheit betrifft (obwohl ich Erwachsene definitiv auch für schützenswert halte!!), gerne sofort aufgeschrien. Nur bei Pestiziden nicht. Dabei wird zu jeder Tages- und Nachtzeit und oft täglich bis in die Schlafund Wohnzimmer gespritzt (vor allem, wenn man das Pech hat, direkt an den Monokulturen zu wohnen, was vor allem im Vinschgau kaum vermeidbar ist) - siehe auch meine nachfolgende Beschreibung (wieder einmal). Morgens werden zum Bus gehende Kinder (und Erwachsene) schon kräftig eingenebelt, an Bushaltestellen fällt der Giftnebel förmlich vom Himmel und so weiter. Ich hätte im Übrigen hier sehr gerne neue Messpunkte, regelmäßiges
Monitoring und Veröffentlichung der Ergebnisse. Denn von solchem Tun hört und sieht man absolut gar nichts. Und die Äußerungen des Herrn Walcher zu dieser Thematik sind mehr als nur peinlich. Er ist ein absolut treuer Lobbyist, Gesundheit und Bevölkerungsschutz haben da keinen Platz. Falls Sie Interesse haben an seiner Antwort an die Südtiroler Freiheit (auf deren von mir angestoßenen Eingabe) und an einigen meiner bisherigen „Eingaben“, kann ich diese gern an Sie weiterleiten.
Dann noch Ihr Artikel „Niedrige Pestizid-Rückstände 2025“: Flüchtige Leser könnten denken - ach toll, ja dann ist ja alles gut! Dass sich diese Aussage nur auf Spielplätze bezieht (die meist ja auch nicht direkt an Apfelplantagen liegen), nimmt man so erst mal nicht wahr. Und über die tatsächlichen Zahlen und das Ausmaß der allgemeinen Kontaminierung (die ja definitiv vorhanden ist) und was man der Volksgesundheit damit zumutet wird weiter geschwiegen.
Sabine Schmid, Kastelbell
„Wind“-Archiv
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nicht länger ignoriert werden“, betont die Umweltschutzgruppe Vinschgau. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau appelliert daher an die politisch Verantwortlichen, die Anliegen der Bevölkerung entlang der Brennerachse sowie der stark belasteten Durchzugs- und Passstraßen ernst zu nehmen und rasch konkrete Entlastungsmaßnahmen umzusetzen. Gefordert sind Lösungen, die den Schutz der Bevölkerung, die Lebensqualität in den betroffenen Gemeinden und den Erhalt der sensiblen Alpenregion in den Mittelpunkt stellen. Die Kundgebung am Brenner hat ein klares Signal ausgesendet: Die Menschen erwarten nicht weitere Ankündigungen, sondern wirksame und spürbare Maßnahmen gegen die stetig wachsende Verkehrs-belastung. Umweltschutzgruppe Vinschgau
Inflation frisst Renten auf –
Soziale Mitte fordert bessere Anpassung
Die Vorsitzende der Sozialen Mitte, Gabi Morandell, weist auf den zunehmenden Kaufkraftverlust bei Rentnerinnen und Rentnern hin, insbesondere durch die steigende Inflation. Handlungsbedarf sieht sie in erster Linie auf Staatsebene. „Südtirol hat hohe Lebenskosten, Italiens Rentenniveau ist niedrig. Das allein hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass Rentnerinnen und Rentner zu besonders armutsgefährdeten Gruppen zählen. Hinzu kommt nun eine anhaltende Teuerungsdynamik. Hier muss etwas passieren“, so Morandell. Morandell verweist zudem darauf, dass das derzeitige gesetzliche System der Inflationsanpassung viele Pensionistinnen und Pensionisten nicht ausreichend schützt. Besonders mittlere Renten werden nur teilweise an die Inflation angepasst. „Dadurch verlieren viele ältere Menschen Jahr für Jahr an Kaufkraft. Gerade der Mittelstand spürt so die Teuerung besonders stark“, erklärt die Vorsitzende der Sozialen Mitte. Für die Vorsitzende der Sozialen
Mitte in der SVP wäre es dabei wichtig, dass nicht nur die Mindestrenten bei der Inflationsanpassung berücksichtigt werden, sondern besonderes Augenmerk auch auf die Renten im mittleren Segment gelegt wird. „Das waren und sind jene Menschen, die während ihres gesamten Arbeitslebens für einen großen Teil des Steueraufkommens gesorgt haben. Sie sind diejenigen, die jetzt am meisten unter den Teuerungen leiden. Salopp formuliert: zu reich für soziale Unterstützungsleistungen, zu arm für ein Leben mit Würde und Selbstbestimmung im Alter. Das kann es nicht sein!“, unterstreicht Morandell.Sie ist bereits mit den Parlamentarierinnen und Parlamentariern der SVP diesbezüglich in Kontakt, um auszuloten, ob es hier mögliche Spielräume für Verbesserungen gibt. Die Sozialen Mitte, Gabi Morandell
Am Talatschwaal. Ich kann nur die Geschicklichkeit und die schwere Arbeit bewundern, mit welcher die Talatscher Bauern, den aus dem 14ten Jh. stammenden Waal, in Schuss halten. Eine Wanderung hier entlang ist jedes Mal ein Genuss. Danke! Foto und Text: Gianni Bodiniwww.fotobybodini.it
Basis OASIS Opening begeistert
Miteinem stimmungsvollen Abend und vielen gut gelaunten Teilnehmenden ist die BASIS OASIS erfolgreich in die Sommersaison 2026 gestartet. Beim OASIS Opening mit ANGER, DJ Umberto und Flohmarkt verwandelte sich der Garten der BASIS Schlanders in einen lebendigen Treffpunkt für Musik, Begegnung und sommerliche Feierabendkultur.
Zahlreiche Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, den neu eröffneten OASIS Garten zu entdecken, gemeinsam Zeit zu verbringen und den Sommerauftakt in entspannter Atmosphäre zu genießen. Ein besonderes Highlight war das Konzert des Südtiroler Indie-Pop-Duos ANGER. Mit Songs ihres aktuellen Albums und ihrer unverwechselbaren Mischung aus Dialekt, Akustikfolk, Ambient und elektronischen Einflüssen sorgten Nora Pider und Julian Angerer für einen berührenden, verträumten und intensiven Konzertmoment. DJ Umberto begleitete den Abend davor und danach mit Italo-Disco- und House-Sounds und schuf gemeinsam mit dem Flohmarkt eine Atmosphäre, die den Charakter der neuen OASIS-Reihe perfekt widerspiegelte.
Mit dem erfolgreichen Opening startet BASIS Vinschgau Venosta nun offiziell in den OASIS-Sommer 2026. Jeden Donnerstag ab 18:30 Uhr wird der Garten der BASIS zum offenen Feierabendtreffpunkt mit Kulturprogramm, Musik, Aperitivo und Begegnung unter freiem Himmel mit freiem Eintritt.
Das Aufziehen der Falken-Küken online
Im Falkennest in Partschins gibt es erfreulichen Nachwuchs: Pünktlich zu Pfingsten sind dort sechs kleine Falkenküken geschlüpft. Nun beginnt für die jungen Greifvögel eine spannende Zeit – und alle Interessierten können hautnah mit dabei sein. Über eine Webcam im Nest wird das Aufziehen der Küken live übertragen. Die Bilder sind rund um die Uhr auf dem YouTubeKanal des Tourismusvereins Partschins (TVPartschins) zu sehen. So kann beobachtet werden, wie die Falkeneltern ihre Jungen füttern, beschützen und auf das Leben vorbereiten.
Lange Nacht der Kirchen
Schlanders/Lange Nacht der Kirchen
Mathew - Ganz im Zeichen des 50. Priesterjubiläums stand am 29. Mai die „Lange Nacht der Kirchen“ in Schlanders. In ganz Österreich und in Südtirol wurde die Lange Nacht der Kirchen in vielfältiger Form gefeiert.
Mit 69 Jahren übernahm am 1. September 2019 P. Mathew Kozhuppakalam aus Indien das Dekanat Schlanders. Nach 8 Jahren in Schlanders wird er am 1. September eine neue Aufgabe übernehmen: P. Mathew wird Spiritual am Priesterseminar in Brixen. Deshalb stand das Priesterjubiläum im Zeichen des Abschieds und des Dankes gegenüber dem Dekan, der sowohl bei den Ministranten und den Jugendlichen als auch bei den Erwachsenen wegen seiner Offenheit und Herzlichkeit von allen geschätzt und geachtet wird. Neben einem Festgottesdienst in der voll besetzten Pfarrkirche, gab es weitere Angebote im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen: Kirchturm Begehung, Besinnliche Geschichten und
rung von Ägidi zum Jörglkirchl, gemeinsames Spielen und Singen der Ministranten im Plawennpark. Die Feier zum Priesterjubiläum begann um 18:30 Uhr in der Pfarrkirche mit Lichtbildern über Indien und aus dem Leben des Dekans. Indien ist mit 1,4 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde. Es gibt 28 Bundesstaaten, viele Völker und Religionen mit über 100 Sprachen und 21 Amtssprachen. Es gibt nur 2,3% Christen in Indien. Der Bundesstaat Kerala im Südwesten Indiens, die Heimat von P. Mathew, ist nur halb so groß wie Österreich, hat aber 33 Millionen Einwohner, davon 6 Millionen Christen. P. Mathew lebte auf drei Kontinenten. Neben Indien und Europa wirkte er auch acht Jahre in Afrika und für kur-
In der voll besetzten Pfarrkirche wurde das 50. Priesterjubiläums von P. Mathew Kozhuppakalam, dem Dekan von Schlanders gefeiert, zusammen mit vielen Ministranten, den drei Wortgottesdienstleitern, Priestern und Mitbrüdern der Missionare des Hl. Franz von Sales.
ze Zeit lebte er auch in Amerika. P. Mathew zeigte Bilder über die Paläste und die Armut in Indien, über seine Projekte für Jugendliche und Frauen. Und er erzählte die Geschichte vom Seestern. Der Festgottesdienst wurde musikalisch umrahmt von den Joyful Singers und von P. Mathew zusammen mit rund 20 Mitbrüdern, dem Dekan von Mals, Michael Horrer, dem Sekretär des Bischofs und den drei Wortgottesdienstleitern aus Schlanders gestaltet. Am Ende bedankten sich Vertreter:innen des Pfarrgemeinderates und die drei Wortgottesdienstleiter Herbert Habicher, Walter Viertler und Markus Horrer in sehr persönlichen Worten für das Vertrauen und die spirituelle Begleitung beim Dekan. Bei einem Umtrunk im Widumanger ließ man diese besondere Feier ausklingen.
von Heinrich Zoderer
Fotos: Heinrich Zoderer
Katharinaberg-Unterstell
Musikalische Höfewanderung mit
Die musikalische Höfewan derung mit der Gruppe „Ti roler Herz“ in Zusammenarbeit mit der Tourismusgenossen schaft Naturns und der Seil bahn Unterstell ging dieses Jahr in die zweite Runde und begeis terte erneut zahlreiche Wanderund Musikfreunde.
Gemeinsam mit „Tiroler Herz“ ging es nach einem ge mütlichen Umtrunk in der Bar San Kathrein in Katharinaberg von Hof zu Hof durch die blü hende Landschaft des Schnal stales in Richtung Naturnser Sonnenberg.
Ein kurzer Stopp zur Erfrischung beim Hofschank Wald durfte dabei natürlich nicht fehlen, bevor schließlich die ge-
LESERBRIEF
meinsame Mittagseinkehr beim Linthof auf dem Programm stand.
Ab 13:00 Uhr sorgte dort die Gruppe „Tiroler Herz“ mit schwungvoller Musik für Un-
Mit großer Erleichterung...
Gemeinsame Stellungnahme des Raiffeisenverbandes Südtirol und des Südtiroler Energieverbandes (SEV): Mit großer Erleichterung nehmen wir zur Kenntnis, dass Andreas Tappeiner, Obmann des Fernheizwerkes Laas und Hugo Trenkwalder, Heizwart des Werkes, in die Freiheit entlassen worden sind. „Wir waren stets überzeugt von der Integrität aller Beteiligten und sind hoch erfreut, dass der Alptraum für alle Beteiligten und deren Familien heute zu Ende geht“, so Herbert
Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, und Thomas Gasteiger, Obmann des Südtiroler Energieverbandes SEV. „Der gute Leumund aller hat sich bestätigt: und mit Blick auf die Arbeit, welche Andreas Tappeiner und Hugo Trenkwalder stets für die Genossenschaften geleistet haben, sind wir erleichtert, dass sich die verantwortungsvolle Arbeit all der Jahre auch heute mit der Überstellung in die Freiheit zeigt.“ Als Raiffeisenverband Südtirol und Südtiroler Energieverband
“Tiroler Herz“
tanzt und gefeiert – begleitet von traumhaftem Kaiserwetter, vielen bekannten Gesichtern und herzlichen Begegnungen.
derung zeigte einmal mehr, wie schön es ist, Natur, Genuss und Musik miteinander zu verbinden und gemeinsam unvergessliche Stunden zu erleben.
SEV haben wir die Ereignisse rund um die Ermittlungen der Operation „Alpenkohle“ mit großer Aufmerksamkeit und Betroffenheit verfolgt. Umso mehr freut es uns, dass Andreas Tappeiner und Hugo Trenkwalder, die sich über viele Jahre hinweg mit Engagement, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Einsatz für ihre Genossenschaft eingesetzt haben, heute die Untersuchungshaft hinter sich lassen konnten. Als genossenschaftliche Organisationen fühlen wir
uns den Menschen verbunden, die Verantwortung übernehmen und sich für das Gemeinwohl engagieren. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es uns wichtig, Menschlichkeit, Mitgefühl und Zusammenhalt zum Ausdruck zu bringen. Unterzeichnet
Herbert Von Leon Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol Thomas Gasteiger Obmann des Südtiroler Energieverbandes SEV
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Schlanders/2. Eisfest
Eisfest mit Glückstopf, Spielen, Rollrutsche und Musik
In Schlanders gibt es seit einigen Jahren drei Eisdielen rund um den Kulturhausplatz in der Göflaner- und AndreasHofer-Straße. Jahrzehntelang war die „Eisdiele Ortler“ die erste und einzige Eisdiele in
Schlanders bzw. anfangs sogar im Vinschgau. Nun gibt es noch die „Eismanufaktur La Venostana“ und die „Eisdiele Lisi“. Im letzten Jahr wurde in Zusammenarbeit der drei Eisdielen, Hds Ortsausschuss und
Swiss Armed Forces Brass Band
musikalische Leitung / direzione musicale Hptm / cap Philipp Werlen
Freitag, 3. Juli 2026 - 19.30 Uhr venerdì 3 luglio 2026 - ore 19.30
im Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders
Casa della Cultura Silandro
Tourismusverein SchlandersLaas das 1. Eisfest mit großem Erfolg organisiert. Am Samstag, den 30. Mai gab es das 2. Schlanderser Eisfest mit einem Glückstopf zugunsten des Vereins Peter Pan, der Vereinigung
für krebskranke Kinder. Es gab viele Spiele, eine Rollrutsche und als besondere Attraktion Sing- und Tanzspaß mit dem Zirkusäffchen „Bobby“ und seinen Freunden Verena Huber & Robert
Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders
Swiss Armed Forces Brass Band
Swiss Armed Forces Brass Band mit Preisträger:innen des Brassweek-Jubiläum-Wettbewerbs Die renommierte Swiss Armed Forces Brass Band gastiert am Freitag, 3. Juli, im Kulturhaus Schlanders und verspricht ein außergewöhnliches Konzerterlebnis. Die Formation zählt zu den musikalischen Aushängeschildern der Schweizer Armee und begeistert international mit höchster Präzision, musikalischer Vielfalt und eindrucksvoller Bühnenpräsenz. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit sinfonischer Blasmusik, modernen Arrangements sowie bekannten Melodien aus Film, Musical und Unterhaltungsmusik. Die Musiker vereinen technische Brillanz mit mitreißender Spielfreude und schaffen damit ein Konzerterlebnis für alle Generationen. Die Swiss Armed Forces Brass Band ist ständig bemüht, neue Literatur für Brass Band zu generieren
und ihren jungen Talenten eine Plattform zu bieten. Mit verschiedenen Tonträgern, Videos und ihrem attraktiven, hochstehenden und unterhaltenden Konzertprogramm kann sich die Band zu einem der vielfältigsten Ensembles zählen.
Das Gastspiel in Schlanders bietet Musikliebhabern die seltene Gelegenheit, ein Spitzenensemble dieser Qualität live zu erleben.
Als Solistinnen und Solist treten die Preisträger:innen des Brassweek-Jubiläum-Wettbewerbs auf:
Unterstützt von der Marktgemeinde Schlanders, dem Amt für deutsche Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders, Parkhote zur Linde, Fa. Karl Pedross AG und Fa. Recla AG.
Von Schlinig nach Zernez
Er wurde 1946, unter dem Namen Frederico, in Schlinig geboren und ist auf dem Anigglhof aufgewachsen. Er verbrachte als Ziegenhirte viel Zeit in der Natur, machte eine Lehre als Koch, arbeitete an den verschiedensten Orten, in Südtirol, England und der Schweiz. Die Liebe hielt ihn im Hotel Baer und Post in Zernez. Hier genießt er die Abgeschiedenheit der Natur auf den dazugehörigen Bauernhof.
von Christine Weithaler
Spielzeug gab es für Fritz und seine 10 Geschwister keines. Sie hatten die Natur, die Tiere und ihre Freiheit, die sie lebhaft auslebten. Mit sieben Jahren hütete Fritz die Ziegen des Hofes und die von anderen Bauern. Gern begleitete er seinen Vater auf die Jagd. Er mochte ihn trotz seiner Strenge und Disziplin. Seine Mutter führte als Bäuerin und Köchin den Gasthof, der zum Anigglhof gehörte. Durch Hof und Gasthof waren sie gut versorgt. Als Ziegenhirte war Fritz ein sogenannter Kostgänger, dabei sah er, dass viele der ärmeren Familien trotz ihrem Wenigen sehr zufrieden lebten. Sein letztes Schuljahr verbrachte er in Cesenatico in einer Kolonie mit weiteren Südtirolern. Mittwochs wurde in italienischer Sprache unterrichtet, an den restlichen Tagen in Deutsch, genauso wie in Schlinig. Mit 15 Jahren begann er die Lehre als Koch im Marlinger Hof, eine strenge und harte Zeit. Täglich arbeitete er von sieben Uhr morgens bis mitternachts. Danach brachte er noch die Kochabfälle zur Etsch, wo die dort lebenden Zigeuner auf das noch Verwendbare warteten. Fritz entdeckte in Marling ein Motoradgeschäft. Er verdiente damals umgerechnet etwa 50 € und, da der Lohn nicht reichte, bat er seine Tante um Hilfe. Sie lieh ihm das fehlende Geld. Am nächsten freien Tag fuhr er mit seinem neuen Motorrad stolz von Marling nach Schlinig.
Der gelernte Koch trat 1961 seine erste Arbeitsstelle im Hotel La Margna in St. Moritz an. Die Arbeit im bzw. mit dem multikulturellen Küchenteam war spannend und bereichernd. Doch er wollte nie lange an einem Ort bleiben. Gemeinsam mit dem dortigen Küchenchef
wechselte er zum Hotel Post, auch in St. Moritz. Dort lernte er das Zubereiten Schweizer und Französischer Spezialitäten. Da Fritz zweisprachig aufwuchs lernte er schnell Rätoromanisch. Es zog ihn nach Scoul, Zürich bis in die französische Schweiz. In Martigny arbeitete er im Hotel Kluser. Der dortige Portier vermittelte ihm einen Aufenthalt in England. In London half Umberto Casa, ein Freund des Portiers, dem Schliniger mit der damals strengen Fremdenpolizei und einer nicht ganz legalen Arbeitsstelle. Täglich besuchte Fritz die Sprachschule in Oxford, um den Schein als Student zu wahren.
Unfreiwillig kehrte er 1967 zurück. Er wollte seine Staatsbürgerschaft nicht verlieren und kam zum Militärdienst nach Cuneo. Durch Oberst Stocker „Fuchs“ aus Mals erhielt Fritz eine Stelle in der Militärküche. Dadurch kam er zur Ehre, in der Küche des Capitano auf Wunsch dessen Frau eine Schwarzwälderkirschtorte zuzubereiten. Ein geliehenes Rezept half ihm zum Gelingen seines ersten Backversuches. Die Mutter des Capitano besaß ein Bergrestaurant auf dem Matterhorn in Cervinia. Fritz verbrachte dort seinen restlichen Dienst. Hier hatte er keine Gelegenheit, das gut verdiente Geld auszugeben. Im August endete sein Militärdienst. Er fuhr mit dem Zug nach Mals, holte seinen „Concedo“, kaufte sich einen Fiat 1300 und fuhr direkt wieder nach Cervinia, um die Saison zu beenden. Danach half Fritz seiner Schwester im Hotel Watles. Sie hatte die Zeitschrift „Engadiner Post” abonniert, in der er eine Stelle im Hotel Aurora in S-chanf fand. Am Wochenende wurde natürlich mit Kollegen gefeiert. Nach einer durchfeierten Nacht traten sie morgens in das Hotel Baer und Post in Zernez. Mit strahlenden Augen er-
Der gastfreundliche Koch lud in seine private Küche zu einem köstlich einfachen Essen
zählt Fritz: „Da kam ein junges Mädchen mit Schulranzen die Treppe herunter…“. 1972 wur de geheiratet. Ihre drei Töchter und der Sohn sind alle in der Gastronomie tätig. „In der Gastronomie gibt es keinen Stillstand“ meint Fritz „man muss immer wieder investieren“. Was er auch tat. Zudem erwarb er nicht weit vom Hotel eine 9 ha große Wiese. Nach dem nicht einfachen Kauf und Landabtausch begann Fritz 1984 dort mit dem Stallbau. 2005 folgte das Haus, wo sie seither leben. Sie errichteten ein eigenes Wasserkraftwerk, und der Hof wurde einer der ersten Bio Landwirtschaftsbetriebe im Engadin. Das Fleisch aus der eigenen Black Angus Mutter-
kuhherde kommt im Hotel auf den Tisch. 2017 übernahm der Sohn Christian das Hotel und den Bauernhof, führt alles mit seiner Frau Andrea und großer Leidenschaft weiter.
Fritz genießt die Abgeschiedenheit und die Natur des Hofes. Er ist Jäger, sammelt Antiquitäten, ist von Oldtimern und Motorrädern fasziniert. Er restauriert gerne Traktoren, macht gerne „Geschäfte“ und gönnt sich ein gutes Glas Wein. Der etwas Querköpfige mit großem Herz liebt seine Familie, verfolgt seine Ziele und bestärkt andere, ihren eigenen Weg zu gehen. „Im Leben braucht es ein Ziel“, meint der sympathische Engadiner mit Vinschger Wurzeln.
40 Jahre Slaranusa –60 Jahre Lebenshilfe
Schlanders - Was vor 40 Jahren von Leuten mit Mut und einer sozialen Ader aufgebaut wurde, ist heute nicht mehr wegzudenken: das Haus Slaranusa, wo sich Menschen mit Beeinträchtigungen wohl fühlen, begleitet werden und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Das meinte Karlheinz Kuntner, der Präsident der Lebenshilfe Vinschgau bei der 40-Jahr-Feier in Schlanders. Erinnert wurde auch daran, dass vor 60 Jahren in Bozen die Lebenshilfe und 1968 die Lebenshilfe Vinschgau gegründet wurde.
Kuntner konnte bei der Feier neben Klienten und Mitarbeitern, auch ehemalige Mitarbeiter, Angehörige, Gönner und Freiwillige, sowie die Sozialreferentinnen Kunhilde von Marsoner aus Schlanders und Gerda Gunsch aus Latsch, Roland Schroffenegger, den Präsidenten der Lebenshilfe, Karin Tschurtschenthaler, die Direktorin der Sozialdienste und die ehemaligen Präsidenten der Lebenshilfe Vinschgau, Hermann Schönthaler und Dieter Pinggera begrüßen. Schroffenegger und Marsoner betonten in ihren Grußworten, dass hier ein Ort der Begegnung und des Miteinander entstanden ist, mit einer festen Grundhaltung: jeder gehört dazu und hat seinen Platz in der Gesellschaft. In zwei Podiumsgesprächen, moderiert vom Bereichsleiter Martin Nagl, wurde einmal in die Vergangenheit zurückgeblickt und dann die Gegenwart beleuchtet. Robert Kaserer erzählte über die Anfänge, als die Behinderten ausgegrenzt, abge-
schoben und teilweise Zuhause versteckt wurden. Durch die Hilfe der Dorfpfarrer konnten die einzelnen Personen erfasst werden. Später wurden die El tern zu Fachvorträgen eingela den und lernten den Umgang mit den Behinderten. Das Ziel war es etwas zu tun und die Be hinderten aus der Isolierung he rauszuholen, wenn man auch nicht wusste wie, so Kaserer. Man entschied, eine Werkstät te und ein Heim zu bauen. Es gelang einen Grund in guter Lage in Schlanders zu erwerben und am 17. März 1986 konnte die Werkstätte eröffnet werden. Herbert Telser, Betreuer in den Werkstätten und Georg Horrer, der langjährige Bereichsleiter, erzählten über die schwierigen Anfänge, aber auch über die gute Zusammenarbeit und über so manchen Streich. Emma Pinzger, Leiterin der Tagesstätte und des Bereichs Wohnen, erzählte über die Umstellung auf kleine Wohngemeinschaften und das Zusammenleben in familiennahen Gemeinschaften. Peter Paul Schalber, der zuerst in der Werkstätte in Tschengls
und Prad betreut und begleitet wurde, erzählte von seiner Arbeit in der Tischlerei. Im zweiten Podiumsgespräch berichteten die Betreuerinnen Claudia Dietl und Sara Gamper über die Wohnsituation heute und die Arbeiten in den verschiedenen Werkstätten. Sieglinde Gufler erzählte aus der Sicht eines Elternteils und über die Erfahrungen als Mitarbeiterin im Vorstand. Carmen Daniel, Mitarbeiterin der Firma Hoppe, berichtete über die langjährige und sehr fruchtbare Zusam-
links: Karlheinz Kuntner, seit Februar 2026 Präsident der Lebenshilfe Vinschgau
oben links: Podiumsgespräch: v. l.: Sara Gamper, Devid Platzgummer, Sieglinde Gufler, Claudia Dietl, Carmen Daniel und Martin Nagl
oben rechts: Podiumsgespräch: v.l.: Emma Pinzger, Georg Horrer, Peter Paul Schalber, Herbert Telser, Robert Kaserer und Martin Nagl
menarbeit zwischen der Firma Hoppe und der Lebenshilfe. Diese Kooperation hat sich zu einem landesweiten Vorzeigeprojekt der Inklusion entwickelt. Devid Platzgummer berichtete über seine Tätigkeiten in der Gemeindegruppe beim Aufräumen der Parkanlagen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Lorena Habicher, Lukas Graiss und Sarah Tomasini. Nach den Reden und Gesprächen gab es ein schönes Buffet und eine Führung durch das Haus.
von Heinrich Zoderer
Waldtag der Eigenverwaltung Staben
Bei bestem Wetter lud die Eigenverwaltung Staben die Bevölkerung von Staben zu einem abwechslungsreichen Waldtag ein. Ziel der Veranstaltung war es, den Bürgerinnen und Bürgern die Aufgaben und die Bedeutung der Eigenverwaltung näherzubringen, den gemeinschaftlichen Besitz sichtbar zu machen und das Bewusstsein für die wertvolle Rolle von Wald und Natur zu stärken.
Mit einem Shuttle-Service wurden die Teilnehmer nach „Ladstatt“ gebracht. Von dort aus führte eine etwa 45-minütige Wanderung in Richtung „Gadnertschött“.
Im Mittelpunkt stand der Wald als wertvoller Lebensraum und wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Simon und Hannes von der Forststation Naturns erklärten anschaulich die vielfältigen Funktionen des Waldes sowie die Entwicklung der Forstwirtschaft von früher bis heute. Ein besonderes Thema war die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die Bedeutung einer regelmäßigen Waldpflege. Die Förster erläuterten, warum Durchforstungsmaßnahmen notwendig sind, um gesunde und stabile Waldbestände zu fördern und den Wald widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Naturereignisse zu machen. Anschaulich erklärt wurde auch die Problematik des Borkenkäfers. Die Besucher konnten sogar echte Borkenkä-
„Lörget“
zum Mitnehmen von Heinz Weger und Jagdaufseher
Daniel erklärt die Geschichte des Steinbocks
fer sowie von ihnen befallenes Holz aus nächster Nähe betrach ten.
Anschaulich vermittelte Jagd aufseher Daniel die Bedeutung der Jagd für Natur und Wildbe stand. Spannende Einblicke gab er außerdem in die Geschichte des Steinbocks in den Alpen. Ein weiterer Schwerpunkt waren die aktuellen Herausforderungen durch die Ausbreitung von Wolf, Bär und Goldschakal. Wie moderne Wildkameras bei der Beobachtung und Dokumentation der heimischen Tierwelt eingesetzt werden, zeigte Daniel anhand praktischer Beispiele. Die Vorführungen zur Kitzrettung mit Drohne und Wärmebildkamera stießen dabei auf besonderes Interesse.
Verarbeitung des Lärchenpechs sowie dessen frühere Verwendung als bewährtes Haus und Heilmittel. Als besondere Erinnerung erhielt jeder Besucher eine kleine Probe des selbst hergestellten „Lörget“ zum Mitnehmen.
wesentlichen Beitrag zur Finanzierung der Veranstaltung und trug damit maßgeblich dazu bei, dass der Waldtag in dieser Form durchgeführt werden konnte. Gerade für Eigenverwaltungen wird es aufgrund steigender bürokratischer Anforderungen und eines zunehmenden Verwaltungsaufwandes immer schwieriger, Veranstaltungen und Initiativen für die Bevölkerung umzusetzen. Umso wertvoller ist die Unterstützung durch Vereine und ehrenamtlich engagierte Menschen, die solche gemeinschaftsfördernden Projekte ermöglichen.
Der Seniorenverein verwöhnte die Besucher mit hausgemachten Krapfen, während die Freiwillige Feuerwehr für Gegrilltes sorgte. Gleichzeitig informierten die Feuerwehrmitglieder über Brandschutz und Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Ein weiteres Highlight war die Station von Waldarbeiter Heinz aus dem Sarntal. Mit viel Fachwissen und Begeisterung
Vinschgerwind Umfrage - Danke!
Begleitet von musikalischer Unterhaltung entwickelte sich der Waldtag zu einem gemütlichen Treffpunkt für Jung und Alt. Mit dem Waldtag ist es der Fraktion Staben gelungen, die Bedeutung der Eigenverwaltungen als Hüter gemeinschaftlichen Eigentums auf anschauliche Weise zu vermitteln. Der Waldtag zeigte eindrucksvoll, welchen Wert gemeinschaftlicher Besitz für eine Dorfgemeinschaft hat und wie viel durch Zusammenarbeit und ehrenamtliches Engagement erreicht werden kann. Wir
Für die Organisation des Waldtages sorgte die Jungschar Staben. Wolfgang erklärte den Teilnehmern die vielen Produkte und Materialien, die aus Holz hergestellt werden, und zeigte auf, welche wichtige Rolle dieser nachwachsende Rohstoff in unserem täglichen Leben spielt. Die Jungschar leistete darüber hinaus einen
Berufsbildungszentrum Schlanders
Abschlussprojekt der 4. Klasse Metalltechnik
Die Fachlehrer und die Schüler der vierten Klasse Metalltechnik mit Robotik bedanken sich bei der Firma Berges aus Naturns für die Möglichkeit der Realisierung des Projektes.
Die 4. Klasse Metalltechnik mit Robotik hat in Zusammenarbeit mit dem Betrieb Berges ein praxisorientiertes Projekt umgesetzt, das die Schüler fachlich wie handwerk-
Glurns/Freiwillige Feuerwehr
lich gefordert hat. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung einer Tischbohrmaschine mittels Verstellscheibengetriebe, die von der Klasse selbst konstruiert und gefertigt wurde. Berges
ist ein führender Hersteller von stufenlosen Getrieben, in welchen einige Abgänger der Fachschule Metalltechnik einen guten Arbeitsplatz erhielten bzw. erhalten. Besonders wichtig
war dabei die Umsetzung des Getriebes, das als zentrales Element für eine präzise Regulierung der Drehzahl dient. Durch diese Feinjustierung der Drehzahl kann die Maschine flexibel an unterschiedliche Materialien angepasst werden. Was ihre Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitert. Die exakte Herstellung dieser Komponente zeigte die hohen technischen Möglichkeiten der Ausbildung in der Fachschule Metalltechnik in Schlanders, fordert aber auch eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise der Schüler. Die Zusammenarbeit mit dem Betrieb Berges bot den Jugendlichen wertvolle Einblicke in reale Fertigungsprozesse und stärkte ihre praktischen Fähigkeiten. Das Projekt gilt als gelungenes Beispiel dafür, wie Theorie und Praxis im technischen Unterricht sinnvoll verbunden werden können.
Ausstellungseröffnung: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr
DieStadt Glurns feiert dieses Jahr das 150-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr mit verschiedenen Veranstaltungen. Am 12. April fand der 71. Bezirksfeuerwehrtag der Feuerwehren des Obervinschgau in Glurns statt und am 9. Mai wurde im Stadtsaal das umfangreiche Buch über die Geschichte und das Wirken der Freiwilligen Feuerwehr Glurns, verfasst von den beiden Autoren Helene Dietl Laganda und Christoph Anstein, vorgestellt. Am Sonntag, den 31. Mai wurde im Rahmen einer etwas verspäteten Florianifeier (Gedenktag ist der 4. Mai) die Ausstellung über die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr im Schludernser Torturm eröffnet. Nach einer Messfeier in der Pfarrkirche marschierten die Feuerwehrleute zusammen mit der Stadtkapelle zum Festival Gelände. Dort gab es kurze Ansprachen von Armin Win-
degger, dem Präsidenten von Glurns Marketing, von Bürgermeister Erich Wallnöfer, der Kuratorin der Ausstellung Helene Dietl Laganda und von Stefan Winkler, dem Kulturreferenten von Glurns.
Anschließend konnte die Ausstellung im dritten Stock des Stadtturms besichtigt werden. Eine weitere Veranstaltung
fand am Samstag, den 6. Juni statt. Am Nachmittag gab es ab 14:00 Uhr Schauübungen der verschiedenen Blaulichtorganisationen. Die Feuerwehren von Glurns, Schluderns und Taufers, das Weiße Kreuz Mals, die Bergrettung Mals, die Wasserrettung Meran und die Suchund Rettungshundestaffel Vinschgau führten Schauübungen
durch und gaben so wertvolle Einblicke in die verschiedenen Rettungsaktionen: bei Verkehrsunfällen, Löschversuche mit Feuerlöscher und Löschdecke, Menschenrettung mit der Drehleiter u.v.m. Ab 18.00 Uhr gab es Live-Musik und um 20:00 Uhr ein Open-Air-Konzert der deutschen Coverband HOTSPOT. (hzg)
Einmarsch zum Festgelände der Freiwilligen Feuerwehr Glurns und die Ausstellungskuratorin
Helene Dietl Laganda im Schludernser Torturm
Lichtenberg/Vinschgau
Bezirksfest zum 30-jährigen Bestehen
Das „Bezirksfestl“ mit 30-Jahr-Feier des Be zirks Vinschgau der Seniorenvereinigung im Süd tiroler Bauernbund wurde mit einem feierlichen Gottesdienst auf dem „Grissemannplatz“ in Lichtenberg/Prad eröffnet. Pfar rer Konrad Gasser sagte: „In der bäuerlichen Welt war es stets üblich, vor und nach der Arbeit zu beten. So wollen wir es auch heute handhaben und für die Tä tigkeit der bäuerlichen Senioren im Vinschgau in den vergange nen drei Jahrzehnten danken und um einen weiterhin tatkräf tigen Einsatz bitten.“ In diesem Zusammenhang gedachten die Anwesenden auch der verstorbenen Mitglieder, insbesondere jener, die sich im Bezirksausschuss eingebracht haben.
Nach einer Stärkung begrüßten die Bezirkspräsidentin Martina Plörer und der Ortspräsident der Ortsgruppe PradLichtenberg, Hubert Pinggera, die zahlreich erschienenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Einen besonderen Gruß richteten sie an die Landespräsidentin Theresia Agreiter Larcher und ihren Stellvertreter Hansi Weissensteiner, den Bezirksobmann des Bauernbundes Joachim Weiss, Marlene Veith und Manuela Wallnöfer von der Bäuerinnenorganisation, Bürgermeister Rafael
Schlanders/Bozen
Alber sowie die beiden Frakti onsvorsteher Gilbert Stecher und Florian Wallnöfer. Weiters dank ten sie allen, die sie bei der Or ganisation dieses „Festls“ unterstützt haben bzw. unterstützen.
„Fast auf den heutigen Tag genau vor 30 Jahren, am 17. Mai 1996, wurde der Bezirksausschuss Vinschgau unserer Vereinigung gegründet. Die Initiative ging dabei von den Ortsgruppen aus, die es zu diesem Zeitpunkt im Bezirk schon gab“, erklärte die Bezirkspräsidentin. „Heute
sere Tätigkeit ist sehr vielseitig und sehr wertvoll für die Seniorinnen und Senioren im Bezirk und in den Orten“, ergänzte sie. Anschließend stellte Bürgermeister Rafael Alber Prad und Lichtenberg vor. Prägend für das Gemeindegebiet sind insbesondere der Nationalpark Stilfserjoch, die Stilfserjochstraße und die Naherholungszone
Walter Dietl ausgezeichnet
Für
besondere Leistungen wurde kürzlich - neben anderen - auch der Schlanderser Architekt Walter Dietl mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Zudem ist Dietl zum Ehrenmitglied der Kammer der Architekten ernannt worden. Dem Dietl Walter wird nicht nur im Vinschgau nachgesagt, dass er die Kunst, Räume mit Seele zu füllen, beherrsche. Die Auszeichnung erfolgte bei der Jahresversammlung der Kammer der Architekten mit mehr als 500 Teilnehmern. Dort stand
das Leitthema „Der Wert der Ar chitektur“ im Mittelpunkt. Kam merpräsident Wolfgang Thaler wies darauf hin, dass Architek tur ein Spiegel unserer Gesell schaft sei und ein wesentliches Instrument zur Gestaltung un serer Zukunft. Architektur lei ste einen zentralen Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft und gerade deshalb seien gute Rahmenbedingungen, nach vollziehbare Entscheidungen und eine gute Zusammenarbeit zwischen Planern, Verwaltung und Politik unabdingbar.
Die Mitglieder des Bezirksausschusses Vinschgau der Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund mit den Ehrengästen. (Im Bild, von links: Theresia Gemassmer, Pfarrer Konrad Gasser, Anton Wallnöfer, Martina Plörer, Erich Mair, Rafael Alber, Helga Hofer, Hansi Weissensteiner, Gilbert Stecher, Florian Wallnöfer, Theresia Agreiter Larcher, Hubert Pinggera, Adelheid Staffler, Joachim Weiss und Josef Prugger.); Bei wunderschönem Wetter und vor wunderbarer Kulisse fand das „Bezirksfestl“ mit 30-Jahr-Feier auf dem „Grissemannplatz“ in Lichtenberg statt.
„Prader Sand“, die Industriezone mit über 80 Betrieben, der Markt, der nach der Ernennung zur Marktgemeinde im Jahr 1984 wöchentlich stattfindet, und die Landwirtschaft. Eine besondere Aufmerksamkeit wird auch der Kultur geschenkt. „Eines unserer Wahrzeichen ist Schloss Lichtenberg, unter dem wir uns heute aufhalten.
Es ist um 1200 erbaut worden und kann nach der Renovierung in den letzten Jahren wieder besichtigt werden“, erklärte der Bürgermeister.
v. l.: der Präsident des Gemeindenverbandes Dominik Oberstaller, die Geehrten Werner Franz, Arno Gamper, Lia Nadalet, Rita Stenico und Walter Dietl und Kammerpräsident Wolfgang Thaler
Ein facettenreiches Festival
Rund 5.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Führungen durch die TEXEL, die MIVOR, die OVEG, die JUVAL, die GEOS und die ALPE für einen Blick hinter die Kulissen. Großes Interesse gab es auch am Rahmenprogramm: Rund 350 Personen nahmen an den Apfelsommelier-Verko stungen teil. Der exklusive Ap fel-Kochkurs mit Thomas Ort ler im Schloss Goldrain war in Rekordzeit ausgebucht. Um es vorwegzunehmen: Die Vinsch ger Apfeltage vom 16. bis zum 29. Mai 2026 waren ein großer Erfolg und ein Gewinn für Ein heimische wie Gäste.
Informationen aus erster Hand gab es bei den Führungen durch die Obstgenossenschaften: Die Äpfel können bis zu 11 Monate gelagert werden. 300 kg Äpfel haben ca. in einer Großkiste Platz. 230.000 Kisten lagern etwa in der GEOS. Die Industrieware wird von VOG Products abgeholt. 99,5 Prozent der angelieferten Äpfel werden verwendet und verwertet.
Der Genuss – und die Gesundheit standen etwa beim Vortrag „Apfel und Gesundheit“ in der Bibliothek Schlandersburg am 26. Mai 2026 im Fokus. Der Apfel gilt für die Referentin Marlies Hutter als Superfood. „Für mich ist ein Apfel ein Wunderwerk.“ Ein Apfel liefert schnelle, nachhaltige Energie. Er ist Darmmanager und Multivitamin-Paket mit den Vitaminen C, B1, B2 und B6, mit Pektin, mit Eisen, Zink, Kupfer, Mangan, Jod, Kalium, Kalzium, Natrium u.v.m. Ein Apfel unterstützt die Senkung des LDL-Cholesterinspiegels. Die Polyphenile, die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, sind imstande, die freien Radikale abzufangen. Quercetin, im Apfel enthalten, ist ein starkes Antioxydant und greift direkt in die Enzündungsenzyme ein. Die Verbindung macht es aus: Beeren mit Äpfel sind Brainfood, Ingwer und Apfel in Kombination sehr entzün-
dungshemmend, Apfel und Marille hervorragend für die Verdauung und eine gute Kaliumquelle.
Ihren Abschluss fanden die Vinschger Apfeltage am 29. Mai 2026 mit einem Lichtermeer, mystischen Klängen und tollen Apfelgerichten, und über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. (ap)
Vinschgau
Fotos: Angelika Ploner
Marienberg/Mals
St. Benedikt erzählt Weltgeschichte
Der gelernte Volkswirt Steffen Lindemann aus Schwerin ist dabei, einen wuchtigen Katalog über die karolingische Wandmalerei in Europa zusammenzutragen. Dass die Wandmalereien in St. Benedikt dabei von größter Bedeutung sind, hat Lindemann in einem Vortrag im Kloster Marienberg am 26. Mai hervorgehoben. Ein Forum hatte ihm die Tourismusgenossenschaft Vinschgau geboten und es gehört sich im Vinschgau, dass jeder, der über St. Benedikt vorträgt, Gehör findet. Die Datierung des Kirchenbaus legt Lindemann in die zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts und belegt dies mit dem Bautypus mit den drei schmalen Nischen mit Hufeisenbögen, die seiner Meinung nach aus dem westgotischen und maurischen Stil entspringen (auch an der Außenfassade der Heiligkreuzkapelle bei St. Johann in Müstari - Baubeginn 790-800)). Die Ausmalung der
Plaus
Kirche datiert Lindemann auf das Ende des 8.- frühes 9. Jahrhundert.
Die berühmten Stifterbilder in St. Benedikt mit den Rechtecknimben werden der Bischof von Chur und Graf Hunfrid, der 806 die Gerichtsbarkeit im Vinschgau erhält, ausgemacht. Weil der weltliche Stifter auf der bevorzugten rechten Seite von Christus abgebildet ist, interpretiert dies Lindemann als bewusstes Manifest der neuen Machtverhältnisse in Churrätien und in dieser Form sei die Darstellung des Stifters erst nach 806 plausibel. Auf diesen Machtwechsel deute auch das Schwert (ein „Ulfberhtschwert“) hin, welches in der sakralen Apsiszone einen Bruch mit dem kultischen Bildprogramm markiere.
Die Wandmalereien an der Nordwand mit dem hl. Gregor dem Großen, mit den drei Klerikern, mit dem Bildern aus dem
Leben des Paulus, kommen als Erzähl-Fresken erstmals in St. Benedikt in Mals vor. Von großer Bedeutung sei die Verwendung vom äußerst kostbaren Lapislazuli.
Lindemann referierte über die kunstgeschichtliche Bedeutung der Wandmalereien von St. Benedikt, über den Bilderstreit, über die eigenwillige Haltung dazu der Franken, stellte die These auf, dass Wandteppiche auch in St. Benedikt denkbar seien, über „weiße Wände“ nördlich der Alpen.
Lindemanns Resümee: „St. Benedikt hat eines der frühesten und qualitätsvollsten Wandbilder, basierend auf der theologischen Unabhängigkeit nd damit politischer Souveränität der Franken, die die Kunstproduktion auf einen neuen Pfad schickte, d.h., St. Benedikt ist eines der frühesten Beispiele für die neue Freiheit der Kunst auf Basis der Libri Carolini.“
Buntes Familienfest der Nationen
EinDorf lebt durch Zusammenhalt und gemeinsame Projekte. Das zeigte Plaus bei FOOD.FAMIGLIA.VIELFALT. am Samstag, 23. Mai auf dem Festplatz hinterm Pixnerhaus. Eltern, Großeltern und Kinder waren gekommen, um bei dem vielfältigen Familienfest dabei zu sein. Es war sommerlich heiß; der Duft unterschiedlichs ter Gewürze lag in der Luft. In Plaus leben 16 Nationen. Um diese Vielfalt kennenzu lernen und ein bereicherndes Miteinander ging es an diesem Tag. Elf Nationen haben vol ler Freude Spezialitäten aus ihrer Heimat gekocht: Knödel, Frühlingsrollen, Apfelstrudel, Quarkbällchen, Tolma, Paella, Tajine, Cuscus, gegrillte Shrim ps und anderes mehr aus Ar menien, Deutschland, Indien, Italien, Mazedonien, Marokko, Nigeria, Österreich, Spanien, Thailand, Tunesien. Die kuli
narische Auswahl war außergewöhnlich und der mobile Eiswagen bot süße Erfrischung. Das Kinderprogramm war reichhaltig. Kreativstände, der Spielplatz und die kleine Rollrutsche luden dazu ein, sich auszutoben. Die Band „Genlemen‘s Club“ hat Schlager
FOOD.FAMIGLIA.VIELFALT. wurde vom KFS Plaus und den Ministranten als Gemeinschaftsprojekt organisiert. Mitgewirkt haben der Jugendtreff Plaus, die Jugenddienste Naturns und Meran sowie der Bildungsausschuss Plaus. Sponsoren aus dem Dorf und
Steffen Lindemann: Singulär in St. Benedikt ist das einzige Porträt eines fränkischen Grundherren, die früheste Einzeldarstellung Gregors des Großen außerhalb Roms und die Hufeisenform des Nischenbogens, die es nur in Mals gibt
Es entwickelte sich im Anschluss an den inspirierenden Vortrag, wie es sich für St. Benedikt eben gehört, eine kontroverse Diskussion. (eb)
Der Erlös geht an die Hinterbliebenen der kürzlich verunfallten Anna Seebacher. Der soziale Gedanken ist allen Beteiligten des Familienfestes wichtig. Das möchte diese Gemeinschaft der Nationen auch mit der Spende zum Ausdruck bringen.
Die Organisatorinnen und die Köchinnen bei FOOD.FAMIGLIA.VIELFALT. in Plaus
Astrid Fleischmann
ÖFFNUNGSZEITEN
Jugendtreff „fResch“ Reschen
JT “fResch” Resch
Do. 05.03.20 ab 17.30 Uhr
Eclairs selbst gemacht
Do. 16:00 – 19:00 Uhr
Sa. 16:00 – 20.00 Uhr
Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr
JT “Juze Hoad” St. Valentin
Deine BUTTONS
Mi. 16:00 – 19:00 Uhr
Partizipative Projekte in der Jugendarbeit –Mitgestalten stärkt junge Menschen
Fr. 16:00 – 20.00 Uhr
Jugendtreff „Juze“ St.Valentin
JT “JUBU” Burgeis
Mi. 11.03.20 ab 16.30 Uhr
Strategiespiele
Mi. 15:30 – 20:00 Uhr
Sa. 15:30 – 21:30 Uhr
Sa. 14.03.20 ab 19.00 Uhr
JT “JULO” Laatsch
Dekoideen neuer Treff
Do. 15:30 – 20:00 Uhr
Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs
Fr. 15:30 – 20:00 Uhr
JZ “JuMa” Mals
Fr. 06.03.2020 um 17.00 Uhr
DIY Osterdeko
Di: 15:45 – 20:15 Uhr
Mi: 15:45 – 20:15 Uhr
Partizipation ist ein zentrales Element zeitgemäßer Jugendarbeit. Sie bedeutet, dass Jugendliche nicht nur Angebote nutzen, sondern aktiv an Entscheidungen beteiligt sind.
Ob bei der Programmgestaltung im Jugendtreff, bei Projekten oder bei der Nutzung von Räumen – Mitgestaltung schafft Identifikation und Motivation. Durch partizipative Projekte erleben junge Menschen Selbstwirksamkeit: Sie merken, dass ihre Meinungen zählen und etwas bewirken können. Gleichzeitig lernen sie wichtige soziale und demokratische Kompetenzen wie Zuhören, Verantwortung übernehmen und gemeinsame Lösungen finden. Beispiele dafür sind
die Spieleabende, bei denen die Jugendlichen miteinander entscheiden was gespielt wird, Kochsessions bei denen sie bestimmen welches Gericht umgesetzt, dann eingekauft, gekocht, gegessen und danach auch der Spüldienst vereinbart wird. Beim alljährlichen Maskenschnitzkurs, für dessen Umsetzung der Wunsch von den Jugendlichen kommt, können sie ihre eigene „Krampuslorv“ mit Unterstützung eines professionellen Holzschnitzers verwirklichen.
Außerdem sind die Öffnungszeiten im Jugendtreff mit den Jugendlichen an ihre Bedürfnisse
JT “Chillhouse” Stilfs
Fr. 06.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr
Mi. 16:00 – 20:00Uhr
Treff geöffnet mit Kochabend
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Sa. 07.03.20 GESCHLOSSEN
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
Mi. 11.03.20 von 15.00 bis 17.00 Uhr
JT “JuTsche” Tschengls
Bubbel- Waffeln backen
Mi. 17:30 – 20:30 Uhr
Sa. 18.30 – 21.30 Uhr
Sa. 14.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr
JT Eyrs
Treff geöffnet mit Kochabend
Mi. 15.00 – 17.00 Uhr
Jugendtreff „La:Ma“ Laas
Sa. 15.00 – 18.00 Uhr
Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr
JT “La:Ma” Laas
Lachs – Zucchininudel
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Anmeldung bis 06.03.20 erforderlich
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Sa. 14.03.20 ab 15.30
Fr. 16:00 – 22:00 Uhr
Schwimmen Latsch
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JZ “Freiraum” Schlanders
Info & Anmeldung bis 11.03.20 bei Andy im La:Ma
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Jugendtreff Tschengls
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 6.03.20 von 18.00 bis 22.00 Uhr
Fr. 16:00 – 23:00 Uhr
Sa. 16:00 – 23:00 Uhr
langer Filmabend mit Nudel & Schokofondue
JuZe „Freiraum“ Schlanders
JT “Check In” Goldrain Derzeit geschlossen
JZ “Green Turtle” Latsch
Di. 03.03.20
Di. 16:00 – 20:00 Uhr
Das JuZe bleibt geschlossen
Mi. 15:00 – 19:00 Uhr
Fr. 06.03.20 ab 20.00 Uhr
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Filmabend im JuZe
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
Jugendzentrum „Green Turtle“
JC “Taifun” Martell
Latsch
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
Di. 16.00 – 19.00 Uhr
JT Tarsch
Mi. 15.00 – 18.00 Uhr
Mi. 18:00 – 20:00 Uhr
Di. 16.00 – 20.00 Uhr
JT “All In” Kastelbell/Tschars
Fr. 15.00 – 21.00 Uhr
Mi. 15:00 – 20:00 Uhr
Sa. 14.00 – 21.00 Uhr
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Fr. 16:00 – 21:00 Uhr
Sa. 16:00 – 21:00 Uhr
Jugendraum Check In Goldrain
JT “Time Out” Schnals
Mi. 18.00 – 21.00 Uhr
Mi. 14.00 – 19.00 Uhr
Jugendclub Taifun Martell
Fr. 14.00 – 21.00 Uhr
Sa. 07.03.20 von 14.00 – 20.00 Uhr
JZ “JuZe” Naturns
Geöffnet
Mo. 15:00 – 21:00 Uhr
Mi. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. 14.03.20 von 15.00 – 18.00 Uhr „Gianmo suchten“
Do. 15:00 – 21:00 Uhr
Workshop
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
Jugendtreff Tarsch
JT “Kosmo” Plaus
Mi. 11.03.20 15.00 – 17.00 Uhr
Mo. 15:00 – 19:00 Uhr
Filmnachmittag
Do. 15:00 – 19:00 Uhr
Gemeinde Kastelbell- Tschars in den letzten Jahren gearbeitet haben ist die Gestaltung des Jugendplatzes in der Sportzone Schlums. Jugendarbeit bietet dafür einen geschützten Rahmen. Jugendarbeitende begleiten die Prozesse, unterstützen bei der Umsetzung von Ideen und sorgen für klare, transparente Strukturen. Dabei wird Beteiligung ernst genommen, ohne die pädagogische Verantwortung aus den Augen zu verlieren. Partizipative Jugendarbeit stärkt nicht nur einzelne Projekte, sondern vor allem junge Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung – und legt damit eine wichtige Grundlage für aktives, verantwortungsvolles Handeln in unserer Gesellschaft.
Was Jugendliche wirklich denken
Mit dem Projekt „Deinung“ hat der Jugenddienst Obervinschgau eine neue Initiative ins Leben gerufen, die jungen Menschen eine Stimme gibt und gleichzeitig den Austausch innerhalb der Gesellschaft fördern soll. In kurzen Videointerviews werden Jugendliche zu unterschiedlichen Themen befragt. Jeden Monat steht dabei ein neues Thema, welches von den Jugendlichen mitbestimmt wird im Mittelpunkt. Von Schule und Freizeit über soziale Medien bis hin zu gesellschaftlichen Fragen oder Zukunftswünschen. Ziel des Projekts ist es, ehrliche Meinungen sichtbar zu machen und jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Gedanken öffentlich zu teilen. Mit „Deinung“ sollen jedoch nicht nur Jugendliche erreicht werden. Auch Erwachsene sind eingeladen, sich mit den Aussagen und Perspektiven
der jungen Generation auseinanderzusetzen. Durch die Veröffentlichung an einem öffentlichen Ort wie dem YouthInfoscreen am Bahnhof in Mals sowie über soziale Medien erreicht das Projekt Menschen unterschiedlichen Alters und regt zum Nachdenken und Diskutieren an.
Der Jugenddienst Obervinschgau setzt damit auf eine mo derne Form der Jugendarbeit, die aktuelle Medien nutzt und gleichzeitig den Dialog zwischen den Generationen stärkt. „Deinung“
zeigt, dass Jugendliche klare Meinungen haben und dass es wichtig ist, ihnen Raum zu geben, diese sichtbar zu machen.
Die ersten Videos starten im Juni mit dem Thema: Nachtleben im Vinschgau. Für mehr Infos folgt dem Projekt auf Instagram.
Lösungswort:
1. Eingang für Glurns im Osten
2. Senatorin Julia ...
3. Apfelsorte auch mit "Aromen von reifer Birne ..."
4. der BM von Prad ... Alber
5. Erzengel mit der Waagschale
6. Markus Thaler vom Hörzentrum Südtirol ist ein ...
7. Der Nachname von Don Mario ...
8. der Primar der internen Medizin am KH Schlanders heißt Oreste ...
9. In Mals ist jeden Mittwoch Vormittag Bauern- und ...
10. Schuhe ... gibt es seit 70 Jahren in Laas
11. Der Bibliothekar von Schlanders heißt Raimund ...
12. Die Theaterbühne in Laatsch heißt ...
13. Karl Perfler ist nach Matsch in den Gasthof ... gezogen
14. Ein erhöhter ... ist ungesund (mehr als 140/90)
15. Die SVP-Bezirksobmannstellvertreterin heißt Irmgard ...
16. Die JUVAL ist die ... in Kastelbell
17. Pfarrkirche zu St. ... in Morter 18. den höchsten Kirchturm im Tal hat ...
19. Der höchste Gipfel am Naturnser Nörderberg ist die Naturnser ... 20. schönes Seitental ab Graun
Wir verlosen diesmal wertvolle Bücher. Viel Knobeln wünschen wir. Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it | Einsendeschluss: 22.6.26, 9:00 Uhr
„Naturnser Sonnenberg“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Die Bücher gewinnen Edith Stecher aus Schlanders, Gaby Götsch aus Schnals und Sieglinde Pinggera aus Eppan. Die Bücher sind ab 11.06.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.
im Engadin
Das Muzeum Susch ist ein modernes Museum für zeitgenössische Kunst an einem ungewöhnlichen Ort mit einer besonderen Geschichte, einer einmaligen Architektur, außergewöhnlichen Bildern und Installationen, gegründet von der polnischen Unternehmerin, Kunstsammlerin und Mäzenin Grażyna Kulczyk.
Im Herbst des letzten Jahres unternahm der ASM (Arbeitskreis Südtiroler Mittel-, Ober- und Berufsschullehrer/innen) eine Tagesfahrt zu diesem geheimnisvollen Ort. Angesiedelt auf dem Gelände eines ehemaligen mittelalterlichen Klosters, hat das MUZEUM SUSCH seit dem 2. Januar 2019 seine Türen geöffnet. Es ist ein experimenteller Ort für die Kunst, die in der malerischen Landschaft des Engadins Bezüge sucht und herstellt. Ein Schwerpunkt der Ausstellungen sind Werke von Künstlerinnen aus dem osteuropäischen Raum. Susch ist eine kleine Ortschaft mit rund 200 Einwohnern in der Gemeinde Zernez im Engadin, einem der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas. Bis 2014 war Susch eine eigenständige Gemeinde auf 1438 m ü. M. Susch liegt an einer wichtigen Wegkreuzung am Inn. Nach Norden geht es über den Flüelapass ins Rheintal, nach Süden über den Ofenpass nach Müstair in den Vinschgau, nach Westen geht es ins Oberengadin nach St. Moritz und über den Malojapass zum Comersee nach Italien und nach Osten führt der Weg ins Unterengadin nach Landeck/Österreich. Große Bedeutung hatte Susch als Kreuzungspunkt der Pilgerpfade
nach Rom bzw. nach Santiago de Compostela in Spanien. In Susch entstand 1157 ein ländliches Kloster, das den Pilgern Unterkunft, Verpflegung, Schutz und geistliche Betreuung bot. Im 19. Jahrhundert wurde das Kloster um eine Brauerei ergänzt.
AUS DEM KLOSTERGEBÄUDE WIRD EIN MODERNES MUSEUM
Die polnische Unternehmerin Grażyna Kulczyk erwarb dieses mittelalterliche Klostergebäude und an der gleichen Straße drei weitere alte Engadiner Häuser und beauftragte das Architektenduo Chasper Schmidlin und Lukas Voellmy damit, aus dem Häuserkomplex das Projekt „Muzeum Susch“ zu entwickeln. Die Architekten standen vor der Herausforderung, diese Bauwerke sowohl visuell als auch funktional zu vereinen. Da der Gebäudekomplex einen bedeutenden historischen und landschaftlichen Wert besitzt und durch das kantonale Denkmalschutzgesetz geschützt ist, durfte nichts abgerissen und auch nichts dazu gebaut werden. Zusätzliche Räume und Verbindungswege mussten durch Ausgrabungen in den festen Bergfels geschaf-
fen werden. Die erste Phase des Projekts umfasste über ein Jahr lang Sprengungen und Ausgrabungen, wobei 10.000 Tonnen Amphibolit, ein lokales Gestein, abgebaut wurde. In einigen Räumen wurde der rohe Fels belassen, in einem anderen Raum kann beobachtet werden, wie Quellwasser aus dem Felsen tritt. Der Umbau dauerte drei Jahre. Das herausgesprengte Gestein wurde zermahlen und als geschliffener Bodenbelag wieder verwendet. Weitere Böden bestehen aus einheimischem Arvenholz, aus Kieseln aus dem Inn oder aus Platten aus dem Kalkstein, der in den Vorgängerbauten verbaut worden war. Heute umfasst die Ausstellungsfläche auf vier Etagen in rund zwanzig labyrinthartig angeordneten und unterschiedlich gestalteten Räumen 1.500 Quadratmeter. Um das Wirtschaftsgebäude des Klosterkomplexes (Bieraria Veglia) mit dem später hinzugefügten Hauptgebäude (Bieraria) zu verbinden, führt ein unterirdischer Durchgang die Besucher unter der Straße hindurch in die Bieraria.
STAIRS UND TUOR PER SUSCH
Das Muzeum Susch besteht aus einer Reihe
permanenter Installationen internationaler zeitgenössischer Künstler:innen. Die Installationen setzen sich mit der Architektur und der charakteristischen Struktur des Gebäudes auseinander. Außerdem gibt es temporäre Ausstellungen, die den größten Teil des Gebäudes einnehmen. Die Museumsgründerin Grażyna Kulczyk sieht sich als Botschafterin für die zeitgenössische polnische und mittelosteuropäische Kunst, die lange Zeit von der Mehrheit der westlichen Kunstkritiker und Sammler übersehen wurde. Außerdem verfolgt sie zwei Hauptinteressen: Internationale Künstler mit neuen Perspektiven und Künstler mit vielfältigen Beziehungen zwischen Ost und West. Beim Eintreten in den früheren Kühlturm der Brauerei fällt der Blick auf eine schwarze, wuchtige Installation, die von der Decke herabhängt wie eine Schlange. Es ist „Stairs“ (die Treppe), eine 14 Meter hohe Stahlstruktur, eine massive, dekonstruierte Treppe, die fast eine Tonne wiegt und über alle vier Stockwerke reicht. Es ist die erste ortsspezifische Installation für MUZEUM SUSCH, die von der Künstlerin Monika Sosnowska entworfen wurde. Diese Installation im Inneren des Gebäudes symbolisiert irgendwie das Rückgrat des ganzen Museums. Die Landschaftsgestaltung im Außenbereich durch Günther Vogt ist ein zentraler Bestandteil des Projekts und umgibt die Bauwerke der Gebäude, um die historischen Eigenschaften des Geländes zu bewahren und zu verbessern. Oberhalb der ganzen Gebäude steht der „Tuor per Susch“ (Turm für Susch), ein Kunstprojekt des Schweizer Künstlers Not Vital, der im Schloss Tarasp im Unterengadin lebt, aber international tätig ist. Der Turm, der aus einem 28 Tonnen schweren Marmorblock aus Italien gefertigt wurde, ist zehn Meter hoch und bietet einen einzigartigen Blick ins Innere, das durch eine rechteckige Öffnung im Stein sichtbar ist. Der Turm Tuor per Susch ist der vierte Turm im Dorf, nach dem historischen Tuor La Praschun, errichtet im 13. Jahrhundert, Tuor Planta,
dessen Fundamente ebenfalls bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen, sowie dem romanischen Turm der spätgotisch reformierten Dorfkirche.
DIE FÜNF SÄULEN
DES MUSEUMSPROJEKTES
Das ganze Museumsprojekt steht auf fünf Säulen – MUZEUM SUSCH, INSTITUTO SUSCH, ACZIUN SUSCH, TEMPORARS SUSCH und DISPUTAZIUNS SUSCH und bemüht sich Räume für Begegnung, Diskurs und Austausch zu schaffen.
„Instituto Susch“ Im Fokus stehen Werke von Künstlerinnen aus den 1960er bis 1980er Jahren aus Mittel- und Osteuropa. Zur historischen Einordnung wird auch die Avantgarde der 1920er und 1930er Jahre berücksichtigt. Besonders interessiert ist das Instituto Susch an Künstlerinnen, die mit neuen Medien und Techniken experimentierten oder traditionelle Techniken innovativ einsetzten.
„Acziun Susch“ ist eine Forschungs- und Präsentationsplattform, die die Kunst der
Choreografie im Dialog mit anderen Disziplinen hervorbringt und der Tanzgemeinschaft einen Treffpunkt in den Schweizer Alpen bietet.
„Temporars Susch“ beherbergt seit Februar 2020 in der Chasa neben dem Museum das Temporars-Susch-Residenzprogramm, das Reisenden und Kreativen eine temporäre Heimat bietet, die sich auf literarisches, poetisches und akademisches Schreiben konzentrieren.
„Disputaziuns Susch“ ist ein forschungsbasiertes Diskursprogramm des Muzeum Susch. Das Programm würdigt den Geist von Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Avantgarde-Kunst geprägt haben. Disputaziuns Susch ist interdisziplinär und umfasst Formate wie Publikationen, Symposien und Performances, die kritische Reflexion und kreativen Austausch fördern. Das Muzeum Susch Magazine dient als Plattform, um den kreativen Dialog mit Künstlern, Kuratoren und Forschern, die Teil des Programms des Muzeums Susch waren, fortzusetzen und weiterzuentwickeln.
Heinrich Zoderer
Laas/Schluderns
Pilates stärkt Pflegekräfte im Arbeitsalltag
Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der Arbeitssicherheit setzt die Direktion der Seniorenwohnheime Laas und Schluderns regelmäßig Maßnahmen zur Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiterinnen um. Ziel ist es, die Beschäftigten in verschiedenen Bereichen wie Interaktion, Bewegungsökonomie und Stressbewältigung zu unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Erhaltung von Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität im Pflegeberuf zu leisten. Von Jänner bis Mai 2026 nutzten insgesamt 20 Mitarbeiterinnen das Angebot „Pilates – Ganzkörpertraining“ unter der Leitung von PilatesTrainer Markus Tröger. Das speziell auf die Anforderungen des Pflegeberufs abgestimmte
Partschins
lich und mental anspruchsvolle Arbeit. Pilates kann hier gezielt -
Selbergmocht - der Name hat sich mittlerweile zu einer Art Markenzeichen entwickelt und spiegelt eine große kreative Vielfalt Südtiroler Hersteller wider, die in einem Marktgeschehen dar- und angeboten wird. Von Babybekleidung über Holzerzeugnisse, von Schmuck bis Honigerzeugnisse, von Selbsgebrannten bis selbst entworfene und selbst genähte Taschen, von Gartendeko bis Speck und Käse, von Tongegenständen bis Kerzen, von handgeschöpfter Schokolade und vielem mehr. Der Markt „Olls hondgmocht“, eine örtliche, mit ordnender Hand erlesene Auswahl mit
gekräfte leisten täglich körper-
liegende Rumpfmuskulatur stärkt, die Bewegungsökonomie verbessert und einen bewussten
Umgang mit Atmung und Belastung fördert“, erklärt Markus Tröger. Dies könne sich positiv auf Rückenbeschwerden, Erschöpfungserscheinungen und die persönliche Stresswahrnehmung auswirken. Besonders wertvoll für den Pflegealltag sind die Pilates-Prinzipien, die sich direkt auf das Handling von Patientinnen und Patienten übertragen lassen. Eine stabile Körpermitte, eine ergonomische Haltung sowie der bewusste Einsatz der Atmung tragen dazu bei, körperliche Belastungen zu reduzieren und Bewegungsabläufe effizienter zu gestalten. Die Teilnehmerinnen zeigten sich von den positiven Auswirkungen des Trainings überzeugt und berichteten durchwegs von erfreulichen Erfahrungen im Berufsalltag. (lu)
Markttreiben in inspirierender Umgebung
fein abgestimmter Zusammenstellung, hat in Partschins mittlerweile Tradition, erfreut sich großer Beliebtheit und findet Ende Mai in der inspirierenden
Umgebung des weitum sichtbaren und wohlbekannten Gaudententurms statt. Heuer war es am Samstag, den 30. Mai, an dem, organisiert vom Tou-
rismusverein Partschins, sage und schreib e 35 Marktstände zu Gast um den Gaudententurm von Christine Schönweger zwischen Höllgassl und Gaudententurmstraße waren. Der Gutshof Isser bot Getränke, der Berggasthof Eishof sorgte für das Essen (saftiger PulledPork-Burger, vegetarische Käse-Kräuternocken oder frisch gebackenes Brot aus dem Holzofen) im bezaubernden Garten vom Gaudententurm. Und für die Musik sorgten die beherzt aufspielenden Gigglfrösche aus Partschins. Die Feuerwehrmänner regelten den Verkehr ante portas.
Die Leute kamen aus Nah und Fern, Einheimsiche und Gäste, waren neugierig und über die Vielfalt erstaunt, waren in Kauflaune, tauschten sich in einem Ratscher aus - und das Wetter spielte mit leichter Sonnenabschirmung fein mit. (eb)
Schlanders
Gesamttiroler Maitanz in Schlanders
DerGesamttiroler Maitanz ist neben dem Kathreintanz einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Volkstänzerinnen und Volkstänzer aus Nord-, Ost- und Südtirol. Seit mittlerweile fast 30 Jahren wird dieses Frühjahrstanzfest abwechselnd in Nord- und Südtirol veranstaltet. Nachdem es 2025 im Nordtiroler Kirchbichl stattfand, war 2026 wiederum Südtirol an der Reihe. Die Wahl des Austragungsortes fiel auf Schlanders, wo es am 16. Mai 2026 im Kulturhaus Karl Schönherr veranstaltet wurde. Die Organisation wurde der Volkstanzgruppe Schlanders anvertraut.
„Für unsere Volkstanzgruppe war es eine besondere Ehre, den Maitanz mittlerweile bereits zum vierten Mal in unserer 60-jährigen Vereinsgeschichte veranstalten zu dürfen. Viele unserer Mitglieder waren bei der Organisation der letzten Mai-
tanzfeste in Schlanders bereits mit dabei “, so Manfred Ratschil ler, der Obmann der Volkstanzgruppe Schlanders. „Zudem war es für uns auch eine Gelegenheit, nochmal unser 60-Jahr-Jubiläum in einem größeren und feierlichen Rahmen zu feiern“, freut sich der Obmann. Gekommen waren zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer aus allen Teilen Tirols, Ehrengast und Kulturreferentin der Gemeinde Schlanders, Kunhilde von Marsoner, sowie die jüngste Freundschaft der Schlanderser Volkstanzgruppe, eine Gruppe aus Kirchbach in
der Steiermark, welche im Juni letzten Jahres von den Schlandersern besucht wurde.
Maitanz-Premiere hatte auch die „Readlmusi“, eine junge siebenköpfige Vinschger Tanzlmusik, die gekonnt durch den Abend begleitete.
Letztlich war der Maitanz auch eine Gelegenheit des Austausches der beiden Arbeitsgemeinschaften, vertreten durch die beiden Obfrauen Helga Hetzenauer (ARGE Volkstanz in Tirol) und Monika Rottensteiner Rosatti (ARGE Volkstanz in Südtirol), welche sich gemein-
sam der Pflege des Tiroler Volkstanzes und Brauchtums verschrieben haben und sich sehr über das gelungene Maitanzfest freuten und der Volkstanzgruppe Schlanders ihren Dank und Komplimente für die Organisation aussprachen.
Kastelbell
Beetles on Tour in Südtirol
Am Pfingstwochenende wa ren im Vinschgau einzig artige, personalisierte Beetles zu sehen. Die Beetlefreunde Deutschland waren auf Einla dung der Kastelbellerin Lisa Stricker zu Besuch. Die Friseu rin und Künstlerin fährt selbst einen schwarz-weiß-rosa Bee tle, den sie liebevoll nach ihrem Geschmack gestaltet hat. Wie alle Beetle-Liebhaber legt sie Wert auf individuelles Design, spezielle Lackierungen und Ac cessoires. Jeder Beetle hat Kult status.
Als absoluter Beetle-Fan ist Lisa vor Jahren zum BeetleTreffen nach Sulzberg gefahren. Dort traf sie auf Menschen, die ihre Leidenschaft teilten. Auf Wunsch, einmal ein Treffen in Südtirol zu veranstalten, hat Lisa das organisiert. Heuer fand bereits das zweite Treffen in Kastelbell statt. Beelte-Freunde von der Nordsee bis Berlin, Ba-
Partschins
Beetle-Freunde und Beetle Treff in Kastelbell
den Würtenberg, Hessen und der Paul aus dem Pustertal kamen angereist und trafen sich am Freitagabend im Gstirnerhof zum nostalgischen, geselligen Beisammensein.
Das Programm war vielseitig. Los ging es am Samstag mit einer Führung im Schreibmaschinenmuseum Partschins. Dann
Eine Welt aus Blech
Pfingsten war in Partschins heuer wieder Sammlertreffen-Zeit, und zwar bereits zum 14. Mal: Kulturreferentin Jasmin Ramoser begrüßte am Freitagabend, 22. Mai zur eigens zum Treffen eröffneten Sonderausstellung über Kinderschreibmaschinen und historischem Blechspielzeug zahlreiche Sammler aus Nah
fand nicht nur die Ausstellung, sondern auch die Tauschbörse am nächsten Tag, zu der Bürgermeister Alois Forcher eigens erschien, um die Sammlergemeinde zu begrüßen. Neben der Tauschbörse gab es diesmal gleich mehrere spannende Fachvorträge, die alle als große Bereicherung empfanden. Dabei stach ganz besonders jener von Museumspraktikantin Julia
ging es hinauf zum Dursterhof, wo die Beetle-Fahrer die Steinskulpturen sowie den Felsenkeller bestaunten. Bei einer Weinverkostung mit Peter auf dem Rebhof in Galsaun ließ die Truppe den Tag ausklingen. Der Sonntag mit herrlichem Sommerwetter bot bei der Marmolata-Umrundung atem-
beraubende Ausblicke. Drei Regionen, 22 Leute in 9 Beetles fuhren 300 km. Am Montag stand noch die anspruchsvolle Stilfserjochstraße an, bevor es für die Beetle-Fans wieder nach Hause ging und das kultige Wochenende seinen Abschluss fand.
Astrid Fleischmann
Praxmarer aus Bozen hervor, die ihre Bachelorarbeit über die dänische Schreibkugel Malling Hansen (die bereits Friedrich Nietzsche verwendete), die sie im Herbst nach ihrem Sommerpraktikum im Museum verfasst hat, vorstellte. Auch das Rahmenprogramm wurde wieder mit Begeisterung angenommen, darunter ein Besuch im K.u.K. Museum Bad Egart mit
anschließendem Abendessen im dortigen Restaurant, sowie als Abschluss die gemeinsame Wanderung am Meraner Höhenweg, die dank des perfekten Wetters zu einem schönen Erlebnis wurde. Die Sonderausstellung „Typing Toys – Kinderschreibmaschinen und anderes Blechspielzeug aus vergangenen Zeiten“ ist noch bis 31.10. zu sehen.
Museumstifter Kurt Ryba mit Museumsleiterin Maria Mayr (Bildmitte) und Kulturreferentin Jasmin Ramoser; Bürgermeister Alois Forcher bei seiner Begrüßung im Sportzentrum, wo die Tauschbörse und die Vorträge stattfanden; Julia Praxmarer mit ihrer Diplomarbeit vor dem Malling Hansen Modell im Museum sowie während ihres Vortrages
In der Bibliothek von Laas findet bis Ende Juli eine Ausstellung zum Thema „Fashion Revolution“ statt. Die Ausstellung beinhaltete viele interessante und spannende Informationen zum Thema „Fast Fashion“ und Mode im Allgemeinen. Durch einen passenden Büchertisch, ausgeliehen von der Mittelpunktbibliothek Schlandersburg, wird das aktuelle Thema abgerundet.
Besucht man die Laaser Bibliothek, erkennt man auf den ersten Blick übergroße T-Shirts, die aufgestellt wurden, um das Thema aufzugreifen und die Fakten darzustellen. So wird beispielsweise gezeigt, wie die „Fast - Fashion - Industrie“ abläuft, welchen Weg Textilien von der Produktionsstätte bis zu uns in die Läden zurücklegen, und in welcher Form der Wasserund Ressourcenverbrauch eine Rolle spielen.
SOMMER - MUSIKBEGEGNUNG
Diese neue Ausgabe der Ausstellung der OEW (Organisation für eine solidarische Welt) will Menschen, besonders Jugendliche dazu bewegen, sich für die Textilindustrie und den Herkunftsort ihrer Kleidung auseinanderzusetzen. Dazu zeigt die OEW interessante Einblicke, um die Wege der verschiedenen Kleidungsstücke darzustellen, bis diese in unserem Kleiderschrank landen.
Die Ausstellung fand zunächst in der Bibliothek Lana statt und hat nun Platz in der Bibliothek von Laas gefunden. In der Bibliothek findet man dazu auch ein Quiz, an welchem Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene teilnehmen können, um mehr Einblick in das Thema „Fast Fashion“ zu bekommen.
Auch Schulklassen können durch den Besuch in der Bibliothek mehr über ihre Kleidung herausfinden und lernen.
(Text: Esther Lechner Praktikantin)
Bildungsausschuss Schlanders
Einladung zur Kulturfahrt nach
B R E S C I A
„Leonessa d’Italia“ – Kulturhauptstadt 2023
Das Seniorenheim Annenberg öffnet den Garten für alle.
Live-Musik: “Die Hallers” Musik, die Heimat spürbar macht
Buffet: Marokkanische Spezialitäten Marokkanische Genüsse von den Frauen unserer Gemeinschaft
Motto: Gemütliches Beisammensein Kommt vorbei! Eintritt frei
Veranstalter: Annenbergheim KVW Latsch Vinzenzkonferenz am 12.06.2026 ab 19.00 Uhr
Bezirksservice
Brescia, die zweitgrößte Stadt der Lombardei, ist unter dem Namen „LEONESSA D'ITALIA“ bekannt. Auf ihren Plätzen lässt sich ihre Geschichte entdecken: Die „Piazza del Foro“, geschmückt durch den „Tempio Capitolino“, das erste Stadtmuseum, und die „Piazza Paolo VI“ - ein Beispiel für einen mittelalterlichen Platz, der durch den „Duomo Nuovo“ und die „Rotonda“ im romanischen Stil verschönert wird.
Die „Piazza della Loggia“ ist das Herz der Stadt und Symbol der Macht zur Zeit der Republik Venedig. Der „Palazzo Loggia“, der Uhrturm und die Arkaden schmücken diesen Platz, auf dem der venezianische Einfluss deutlich zu erkennen ist.
Samstag, 29. August 2026
5:30 Uhr: Abfahrt in Schlanders - Bushaltestelle Kulturhaus
Vormittags: Deutschsprachige Führung durch die Altstadt von Brescia mit Frau Vanessa Marcolla, mit Eintritt im Duomo Vecchio
Freie Zeit für das Mittagessen (verschiedene Einkehrmöglichkeiten)
Nachmittags: Besichtigung des „Teatro Grande“ mit Vanessa Marcolla, anschließend freie Zeit zum Aufenthalt oder Bummeln im Zentrum der Stadt
17:30 Uhr ca.: Antritt der Rückreise mit dem Bus.
Kosten pro Person: 80 Euro, zahlbar im Bus (inbegriffen sind: Busfahrt, deutschsprachige Führungen, Eintritt im Duomo Vecchio und im Teatro Grande, Kopfhörer).
Anmeldung: Tel. 333 3203093 (abends bis 21 Uhr) oder über WhatsApp. Begrenzte Teilnehmerzahl!
Bildungshaus Schloss Goldrain
Blues im Schloss
Handgemachte Bluesrhythmen, kühle Getränke und die stimmungsvolle Kulisse von Schloss Goldrain an einem lauen Sommerabend: Bessere Voraussetzungen für ein Konzert hätte man sich kaum wünschen können. Mit Moritz Gamper & Friends ging am 29. Mai die kulturelle Frühlingssaison des Schlosses zu Ende. Die Wahl war auf den aus Meran stammenden, heute in Wien lebenden Musiker Moritz Gamper gefallen, der dort sein zweites Studioalbum „Dressed in Edelweiß“ produziert hat. In seinen Liedern verbindet er unterschiedliche Stilrichtungen und Sprachen. Typische Blueselemente treffen dabei mit einem Augenzwinkern auf Dialektfragmente. Begleitet wurde Gamper von Musikerkollegen aus verschiedenen Landesteilen: Dominik Told am Kontrabass, Bernd Schroffenegger an
Mals/Tartscher Bichl
der Blues Harp (Mundharmonika), Andreas Schwärzer an der Trompete und David Frank an der Steirischen bereicherten die Arrangements mit ihren unterschiedlichen musikalischen Handschriften. Zwischen den Stücken gewährte Gamper Einblicke in deren Entstehungsgeschichte und führte mit kurzen Erklärungen durch das Programm. Dabei wurde auch sein oft ironischer Blick auf die Dinge deutlich – etwa in Liedern wie „König von Südtirol“ oder „Not Your Day“.
Das Publikum im Schlosshof dankte den Künstlern mit viel Applaus. Wer den Abend musikalisch nachklingen lassen möchte, findet die Werke von Moritz Gamper auf Vinyl, CD und auf den gängigen Streaming-Plattformen. Im September kehrt das Kulturprogramm des Bildungshauses mit einem Jodelkonzert von Claudia
Schwab und einem Tennessee Williams-Theaterabend des Vereins KultTour zurück.
Festival suido – 2026 - a viecherei
In der letzten Septemberwoche, vom 21. bis 26. September, veranstaltet die Bürgergenossenschaft Obervinschgau (BGO) ein ganz besonderes Festival in Schluderns und den umliegenden Ortschaften. Unter dem Titel „suido – a viecherei“ d.h. Sui do (di Obervinschger), ladet die BGO alle ein, miteinander zu feiern, nachzudenken und sich kreativ mit der Region Obervinschgau auseinanderzusetzen. Eine Viehausstellung wird das Herzstück, drumherum gibt es Musik und geführte Wanderungen. Bei einem Pressegespräch am 28. Mai wurde die Initiative auf dem Tartscher Bichl vorgestellt. Michael Hofer von der BGO erinnerte daran, dass vor 10 Jahren, am 29. Februar 2016 die Bürgergenossenschaft gegründet wurde mit dem Ziel, gemeinsam an einer ökologischen und nachhaltig ökonomischen Entwicklung des Oberen Vinschgaus zu arbeiten. Seit
Die Festivalmacher rund um die Bürgergenossenschaft Obervinschgau: v. l.: Konrad Meßner, Raphael Agethle, Adrian Gamper, Michael Hofer, Alexander Agethle
2019 führt die BGO die Bio-Dorfsennerei in Prad und seit 2022 das Kulturcafé Salina in Glurns. Wie Konrad Meßner, der Kurator dieser neuen Initiative erklärte, ist das SUIDO-Festival der Auftakt eines 12-jährigen Kulturprogramms der BGO. 2026 steht das
Festival unter dem Thema „a viecherei“ und meint damit weit mehr als Landwirtschaft. Und es wird nicht nur angeboten, sondern zum Mitmachen animiert. In Musikwerkstätten werden Stücke erlernt, die am Abend in Wirtshäusern, Altenheimen,
Bluesige Klänge vor historischer Kulisse
Schulen und im Dorf, lebendig und nicht immer vorhersehbar, dargeboten werden. Angeboten werden geführte Wanderungen rund um Schluderns und im Obervinschgau. Raphael und Alexander Agethle vom Englhof in Schleis berichteten, dass in einem dreitägigen Symposium Fachleute aus Landwirtschaft, Architektur, Klimaforschung und Veterinärmedizin über den Stallbau der Zukunft diskutieren werden. Am letzten Festivaltag gibt es eine besondere Viehschau. Bäuerinnen und Bauern bringen ihre schönsten Tiere nach Schluderns. Bewertet wird nicht nach bestehenden Richtlinien, sondern nach dem TripleA-System, einem Modell, das langlebige und ausgeglichene Tiere in den Vordergrund stellt. Adrian Gamper ist der Koordinator des Festivals. (hzg)
Maria Raffeiner
Partschins
Die Payerhütte zu Gast in Partschins
DiePayerhütte zu Gast in Partschins: Buch von Karin Ortler unter großem Publikumsandrang im Schreibmaschinenmuseum vorgestellt.
Die Freude war groß, als nicht nur Autorin Karin Ortler zum Internationalen Museumstag ins Schreibmaschinenmuseum kam, um ihr im letzten Jahr anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Payerhütte erschienene Buch zu präsentieren: ihre Schwester Filomena, die zusammen mit ihrem Mann Hermann Wöll lange Jahre die Hütte führte, kam zusammen mit ihrem Sohn Bernhard Wöll, dem aktuellen Hüttenwirt, ins Museum.
Weitere Gäste waren Gerald Holzer vom Ortler Sammlerverein 1. Weltkrieg, der über die Rolle der Hütte während des 1. Weltkrieges berichtete, sowie Horst Ortler, Bruder der Autorin, der von seinen Erfah-
schins, der die Sektion Part schins kurz vorstellte.
Bindeglied zum Museum, so betonte Maria Mayr, ist zum einen die Tatsache, dass die Hütte zu Lebzeiten Peter Mitterhofers entstanden ist und Julius Payer ein Zeitgenosse des Schreib -
16jähriger einen Sommer lang mit dem Muli Proviant auf die Hütte brachte.
Karin Ortler, deren Familie die Hütte schon über 100 Jahre führt, berichtete über ihre persönlichen, während vielen Sommern gesammelten Er-
v. l.: Felix von Sölder, Gerald Holzer, Bernhard Wöll, Karin Ortler, Maria Mayr, Horst Ortler
lebnisse, während Bernhard Wöll den Hüttenalltag mit den verschiedenen Herausforderungen und Schwierigkeiten, die es zu meistern gibt, schilderte. Am Ende gab es noch einen Überraschungsgast, nämlich (Horst Ortler in der Rolle des) Julius Payer, der über seine Pionierleistungen und Erstbesteigungen im Ortlergebiet berichtete.
Meran/Abtei/Kortsch
“mans” im Palais Mamming Museum
So etwas erlebt man nicht jeden Tag. Am 28. Mai fand im Palais Mamming Museum in Meran die Vernissage der Kunstausstellung “mans” von Lois Anvidalfarei und seiner Tochter Anna statt. “mans”, Hände auf ladinisch, ist die sechste von insgesamt acht Ausgaben der Ausstellungsreihe Manning Now der Kuratorin Ursula Schnitzer. Die Ausstellung ist noch bis zum 16. August 2026 zugänglich.
In der Ausstellung begegnen sich Vater Lois Anvidalfarei und Tochter Anna nicht nur familiär sondern auch künstlerisch. Ausgehend vom Körper wurde die Hand für beide zum gemeinsamen künstlerischen Ausdruck. Skulpturen, textile Objekte, Fotografien und Videoarbeiten von Händen werden zu einer leisen und ergreifenden Reflexion über existentielle, emotionale, schöpferische und identitätsstiftende Fragen des menschlichen Seins. “Wir haben uns richtig in das Thema hineingesteigert. Es war für uns eine Auseinandersetzung im Kopf und auch im Tun”, sagt Lois Anvidalfarei. Auch für Tochter Anna war die Zusammenarbeit mit ihrem Vater schön und bereichernd. Zwischen Vater und Tochter herrscht spürbar gegenseitige Wertschätzung. Anna (geboren 1996) besuchte wie Lois die Kunstschule in St.
am
um in Meran neben der Bronzeskulptur “Signum”. Die permanente Installation steht seit 2025 am Merch-Dapunt-Platz im Ortszentrum von St. Leonhard in Abtei. Es ist die einzige Ortschaft in Südtirol, deren Hauptplatz einem Opfer des Nazifaschismus gewidmet ist. Als Mahnmal gegen Krieg und Faschismus erinnert das Werk des Bildhauers Lois Anvidalfarei an dem aus Sotrù (Gadertal) stammenden Merch Dapunt, der sich im Zweiten Weltkrieg weigerte, dem HitlerRegime die Treue zu schwören, und 1944 von den Nationalsozialisten in Schlanders im Vinschgau hingerichtet wurde. Im Gedenken an Merch Dapunt wurde bereits 2020/21 am Hinrichtungsort in Kortsch ein vom Bildungsausschuss Kortsch initiierter und von Heinrich Lechthaler lokaler Gedenkort in Form eines Bildstocks errichtet. In der Folge entstand die Idee, den Widerständler und Naziopfer Merch Dapunt auch in seiner Heimatgemeinde zu ehren.
Ulrich und studierte dann Grafik an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo sie 2025 das Diplom erhielt. Was Anna und Lois Anvidalfarei verbindet, ist
vor allem, so Lois, dass der erste Impuls für eine Arbeit “von innen kommt und nach außen geht.” Ein Bauchgefühl gewissermaßen, das die Richtung
„Zauberlehrling“ bis zum 21. Juni zu sehen
Arthur Rinner Hornbacher, ein “Latscher Original”, hat in den Jahren 2015/2016 eine eindrucksvolle Bilderreihe zu den 14 Strophen der Ballade “Der Zauberlehrling” von Johann Wolfgang von Goethe geschaffen. In Zusammenarbeit mit dem jungen Latscher Lion Raffeiner Kerschbaumer entstand eine interessante digitale Inszenierung, die Hornbachers 21 Bilder, seine Stimme und die Atmosphäre seines Ateliers in Goldrain zu einem leben-
digen Gesamterlebnis vereint. Goethes “Der Zauberlehrling” ist im gewissen Sinne als existenzphilosophische Parabel zu verstehen, über die Risiken, die mit der Bildung, Herrschaft und Arbeit des Menschen verbunden sind. Sie wirft unter anderem die Frage auf: Inwieweit können die Menschen von ihren eigenen Schöpfungen überfordert werden? Die Zeilen “Die ich rief, die Geister, / Werd’ ich nun nicht los”, in denen der Lehrling den zurückkeh-
vorgibt. “Nur im Kopf geht es bei mir langsamer”, lacht Lois, “da ist meine Tochter viel freier.” Auch Anna selbst bezeichnet ihren Zugang als spielerisch, bei ihr sei nichts vorprogrammiert. Dass Anna und Lois Anvidalfarei unterschiedlichen Generationen angehören, ist für ihre gemeinsame Arbeit ein zusätzlicher interessanter Faktor. “Kunst ist bei jungen Kunstschaffenden noch ein frischer, offener Diskurs, der im Laufe der Lebenszeit irgendwie verloren geht. Irgendwann ist es schwierig, sich nicht zu wiederholen”, so Lois. “Ein Freund hat mal gesagt: ‘Aller Anfang ist schwer.’ Aber ich habe ihn korrigiert, denn ich finde: Aller Anfang ist leicht”. Steht man noch am Anfang, ist alles neu und man ist noch neugierig. Vielleicht liegt die Kunst in der Kunst darin, sich diese Frische, diese Neugierde auch im Alter beizubehalten.”
Lois Anvidalfarei ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Bildhauer Südtirols. Er arbeitet nicht nur an Skulpturen, sondern gestaltet auch Kirchenräume und liturgische Orte. Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen Räumen in Italien und Österreich sowie in Museen und Sammlungen. 2011 war er bei der Biennale di Venezia vertreten.
Peter Tscholl
renden Zauberer anflieht, ihm aus dem Schlamassel, den er angerichtet hat, zu helfen, sind im deutschsprachigen Raum zu einem Klischee bzw. Redewen-
dung geworden, die heute noch verwendet wird, um jemanden zu beschreiben, der Hilfe oder Verbündete herbeiruft, welche der Einzelne dann selbst nicht mehr kontrollieren kann. Zu sehen ist diese sehenswerte, spannende und gleichzeitig lehrreiche Kombination aus Malerei, Literatur und digitalem Medium nur noch bis zum 21. Juni, von Montag bis Freitag, um 9:00, 11:00 und 17:00 Uhr im Eingangsbereich der Raffeisenkasse Latsch. (pt)
Anna und Lois Anvidalfarei
Eingang zum Palais Mamming Muse-
Latsch
Kloster Marienberg
Klingendes Kloster – ein besonderes Konzert
zur vorgetragenen
Am 3. Mai lud Musica Viva zu einem besonderen Konzert im Lesesaal des Klosters Marienberg ein. Im Fokus stand Instrumentalmusik für Streicher, die seit langer Zeit nicht mehr gespielt wurde. Darunter die neu entdeckten Streichertrios von Josef Scherer und eine Sinfonia zur Gratulationsmusik für Abt Plazidus, dazu eine Pantomi-
me für eine Commedia dell’arte oder vielleicht für ein Marionettentheater. Diese vergessenen Musikstücke erklangen auf den Instrumenten, die in der Entstehungszeit der Kompositionen im Besitz des Klosters waren, und nun meisterhaft restauriert wurden. Es handelt sich um eine Violine von Matthias Hornsteiner von 1806, eine zweite Violi-
Gründe
und er begleitete am
ne, gebaut zwischen 1760 und 1790 (Zettel Mathias Klotz?) und ein Violoncello von Joseph Knitl von 1795. Die Instrumente kommen alle aus Mittenwald und wurden dort auch restauriert.
Mittenwald in Oberbayern blickt beim Thema Geigenbau auf eine lange Tradition zurück und die hier gefertigten Instrumente werden von Musikern auf
der ganzen Welt geschätzt. Im Jahr 1684 kehrte Matthias Klotz in seine Heimat zurück und legte damit den Grundstein. Rund ein Dutzend Geigenbaumeister haben heute ihre Werkstätten in Mittenwald, hier befindet sich auch die staatliche Berufsfachschule für Geigenbau, die einzige in Bayern und nur eine von zwei in ganz Deutschland. In Mittenwald findet regelmäßig der Internationale Geigenbauwettbewerb statt, bei dem Instrumentenbauer aus aller Welt ihr Können zeigen.
Die ausführenden Musiker*innen, Juliane Oberegger und Julia Unterhofer Violine, Matteo Bodini Cello und Lukas Punter Cembalo, konnten das zahlreich erschienene Publikum nicht nur mit der alten Musik begeistern, sondern auch mit interessanten Erklärungen den gelungenen Abend abrunden.
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Stärkung der lokalen Marke. Man positioniert sich als Teil der regionalen Gemeinschaft. Das fördert Kundennähe und Verbundenheit.
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Lukas Punter lieferte interessante Erklärungen
Musikliteratur
Cembalo Juliane Oberegger und Julia Unterhofer an der Violine und Matteo Bodini am Cello
Oswald Wallnöfer, Gasthof Hotel Lamm
Feierliche Fahnenweihe und Musifest
Am vergangenen Pfingstsonntag, dem 24. Mai wurde in Eyrs, im Rahmen einer Feldmesse mit Einmarsch und einem anschließenden Musifest in der Sportzone, die von Manfred Zangerle gespendete und vom Eyrser Künstler Thomas Biedermann gestaltete Musifahne eingeweiht und gefeiert. Zangerle war einer der ersten Covid-Patienten in Südtirol und musste intubiert werden und war „heilfroh nach der Corona-Zeit
wieder in die Dorfgemeinschaft zurückkehren zu dürfen.“ Nicht „nur“ deswegen, sondern auch als Dank an die Musikantenund Dorfgemeinschaft gab Manfred Zangerle, der einst fast als Senator für den Vinschgau nach Rom gezogen wäre und viel für das Dorf Eyrs geleistet hatte, die Fahne in Auftrag. Thomas Biedermann, der nach der Messe das Design der Fahne erklärte, verwendete dafür eigene Farbtechniken. Obwohl die
bemalt wurde, könne diese einige Jahrhunderte überdauern. Die Festmesse wurde von der Musikkapelle der Eyrser Partnergemeinde Mieming musikalisch begleitet. Pfarrer HW. Jolly nutzte die Gelegenheit, um drauf hinzuweisen, dass der Pfingstsonntag nicht nur der Tag des Heiligen Geistes, sondern auch der Geburtstag der Kirche ist. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde Zangerle mit der Ehrenmitgliedschaft
oben: Die Musikkappelle aus der Nordtiroler Partnergemeinde Mieming begleitete die Festmesse;
links: Stefan Biedermann und die von im angefertigte Musifahne der MK Eyrs.
einer Ehrenurkunde für seine 35-jährige Mitgliedschaft geehrt. Sebastian Prieth, Obmann der Musikverbandes Vinschgau hob hervor, dass die Festlichkeit etwas Besonderes sei, denn allzu viele Fahnenweihen gäbe es letzthin nicht mehr. Die Fahnenpatenschaft hat Bettina Kobler übernommen. Nach der Festmesse zogen die Musikkapellen aus Laas, Eyrs, Tschenlgs und Mieming zum Festgelände, wo noch bis spät in die Nacht gefeiert wurde. (uno)
v. l.: Obmann MK Eyrs Andreas Kobler, Sebastian Prieth Obmann VSM Vinschgau, Manfred Zangerle, BM Verena Tröger, Kapellmeister Sebastian Kurz, Fahnenträger Stefan Paulmichl
Fotos: Bruno Telser
Schlanders
Großer Erfolg
Aufgroßes Interesse stieß am Samstag, den 09.05.26 das traditionelle Frühjahrskonzert des Männergesangsvereins (MGV) Schlanders im Kulturhaus: Der Theatersaal war bis auf den letzten Platz gefüllt und dies unterstrich einmal mehr den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung im kulturellen Leben von Schlanders.
Unter der Leitung von Sibylle Pichler präsentierte der Chor ein vielseitiges und sorgfältig gestaltetes Programm, das beim Publikum auf durchwegs positive Resonanz traf. Souverän und informativ führte Martin Trafoier als Konzertsprecher durch den Abend und gab dabei interessante Einblicke in die einzelnen Werke.
Der MGV Schlanders überzeugte mit einer abwechslungsreichen Auswahl an Liedern, die von traditionellen Stücken bis hin zu bekannten Klassikern und modernen Arrangements reichte. Einen beson-
für das Frühjahrskonzert des MGV Schlanders
Ein besonderer Moment des Abends war zudem die Begrüßung zweier neuer Sänger: Lukas Theiner (2. Tenor) und Lukas Grasser (1. Bass) standen erstmals beim Frühjahrskonzert mit dem MGV Schlanders auf der Bühne und wurden von Obmann Daniel Staffler herzlich im Chor willkommen geheißen.
Männerchorstück gesetzt wur de und an diesem Abend seine Premiere feierte. Die gelungene Uraufführung wurde vom Publikum mit besonderem Applaus gewürdigt.
Weitere Titel wie „Azzurro“, „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ oder „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ sorgten für Wiedererkennungswert und begeisterte Reaktionen im Saal. Eine besondere Bereicherung stellte der Auftritt des Gastchores MGV Loreley Engelhelms 1923 e.V. dar, der unter der Lei-
tritt mit dem MGV Schlanders entstand ein stimmiger und abwechslungsreicher Konzertabend. Der gemeinsame Vortrag von „Tage wie diese“ zählte dabei zu den Höhepunkten.
Auch die instrumentale Begleitung trug wesentlich zum Gelingen des Konzerts bei: Andrijana Radivojevic und Thea Gurschler am Klavier sowie Michael Strobl an der Gitarre sorgten für zusätzliche Klangfülle und rundeten das musikalische Gesamtbild harmonisch ab.
Neben unterhaltsamen Stücken fanden auch anspruchsvollere Werke ihren Platz im Programm. So beeindruckte der MGV Schlanders unter anderem mit dem Gefangenenchor aus Beethovens Oper „Fidelio“ sowie mit „Gute Nacht, Freunde“, das den Konzertabend stimmungsvoll abrundete.
Der langanhaltende Applaus am Ende spiegelte die Begeisterung des Publikums wider und bestätigte den großen Erfolg des Konzerts. Beim anschließenden Umtrunk nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Partschins
PartschINSER Bamfest: Gemeinsam für einen starken Wald
Natur erleben, gemeinsam anpacken und dabei etwas Gutes tun: Unter diesem Motto fand am 22. Mai das „PartschINSER Bamfest“ statt.
Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersgruppen folgten der Einladung des Tourismusvereins Partschins und setzten gemeinsam ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein.
Begleitet wurde die Gruppe von den Förstern, die spannende Einblicke in die Bedeu tung und Schutzfunktion des Waldes gaben.
Im Mittelpunkt stand das Pflanzen junger Bäume: Mit großem Einsatz wurden knapp 100 Bäume gesetzt – ein wert voller Beitrag für die Zukunft des Waldes.
Beim anschließenden ge mütlichen Ausklang mit ty
pischer Bamfest-Stärkung (belegtes Brot und Himbeersaft) nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum Austausch in geselliger Runde.
Ein besonderer Dank gilt der Forststation Meran mit Stationsleiter Georg Salzburger für die fachkundige Begleitung, der Gemeinde Partschins, sowie der Gemeinde Algund für die kostenlose Nutzung der Seilbahn Aschbach.
„Ein
Dabwechslungsreicher Beruf“
Mittelschule Glurns wurden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern mehrere Fragen erörtert, wie etwa welche genauen Aufgaben ein/e Verkäufer/in hat, welche Fähigkeiten wichtig sind, um Verkäufer/in zu werden, was es bedeutet, im Team zu arbeiten oder in welchen Bereichen es Verkäufer/innen gibt.
er Wirtschaftsverband hds besucht auch in diesem Schuljahr im Rahmen einer landesweiten Informations kampagne Südtirols Mittel schulen. Die Schüler werden über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in ver schiedenen Fachberufen im Handels- und Dienstleistungs sektor informiert. In der Mittel schule in Glurns begrüßten vor Kurzem 35 Schüler sowie das Lehrerkollegium Kauffrau Su sanne Pinggera und die Verant wortliche für Jugendprojekte im hds, Elisabeth Nardin. „Wir möchten mit dieser Aktion den Schülern aufzeigen, wie vielfältig und abwechslungsreich der Ausbildungsweg und der Fachberuf Verkäufer/in – und welche Bedeutung die Nahversorgung für die Orte und die dort lebenden Menschen hat,“ so Pinggera und Nardin unisono. Bei der Vorstellung des Berufes
53. Grenzpendlertagung in Schluderns
Der Kampf um die Talente
Zum 53. Mal stand Schluderns im Zeichen der Grenzpendlertagung. Viele Arbeitnehmer:innen, die in der Schweiz tätig sind, nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Neuerungen zu informieren und persönliche Erfahrungen auszutauschen.
Die Sprecherin der Grenzpendlergruppe Gerlinde Warger und Rosemarie Mayer für die „Südtiroler in der Welt“, begrüßten zahlreiche Ehrengäste, darunter den Landtagsabgeordneten Sepp Noggler, die Kammerabgeordnete Renate Gebhard und den ehemaligen Parlamentarier Albrecht Plangger. Ebenfalls anwesend waren mehrere Bürgermeister des Obervinschgaus, sowie Günther Platter, Vertreter der Raiffeisenkasse. Karl Kerer, Vorstandsmitglied des KVW, begrüßte die Teilnehmer:innen und berichtete kurz über die Wipptaler Grenzpendlertagung, die dieses Jahr im Frühjahr erstmals ins Sterzing stattgefunden hatte.
Die römische Kammerabgeordnete Renate Gebhard berichtete, dass es aktuell wenig Neues aus dem Süden gebe und dass das in diesem Kontext eine gute Nachricht sei. Sie ging insbesondere auf die aktuellen Bestimmungen zur Telearbeit ein. Bis zu 25 Prozent der Arbeitszeit könnten im Homeoffice geleistet werden, ohne den Status als echte Grenzpendler zu verlieren. Dies ist jetzt Gesetz und es muss deshalb nicht mehr jährlich um Genehmigung angesucht werden. Die Situation hat sich verändert und Fachkräfte werden auch bei uns händeringend gesucht.
Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille: demgemäß wurden diesmal zur Grenzpendlertagung auch Maurus Blumenthal, Direktor des Bündner Gewerbeverbands eingeladen, um die Bedeutung der 1.200 Grenzgänger:innen aus dem Obervinschgau für die Bündner Wirtschaft zu unterstreichen. Südtirol und Graubünden sind 2 starke Alpenregionen mit ähnlicher Wirtschaftsstruktur, beide exportorientiert und
v. l.: Maurus Blumenthal, Thomas Moriggl
die Schweizer zusätzlich mit einer starken Währung ausgestattet. Allerdings spüren auch die Graubündner den demographischen Wandel, die massive Abwanderung und sie leiden unter der schwierigen Erreichbarkeit des Kantons. Der Fachkräftemangel wird durch die Grenzpendler:innen, die vor allem aus Südtirol und Sondrio kommen, etwas ausgeglichen, allerdings sind auch die Lohnansprüche der Grenzpendler:innen gestiegen.
Dies ist deshalb so, weil die Wirtschaft auch auf Südtiroler Seite floriert und die Unternehmen attraktive Arbeitsbedingungen bieten. Thomas Moriggl, der selbst einige Zeit in die Schweiz zum Arbeiten pendelte, sprach im Namen des Unter-
Politik gering. Die Südtiroler Arbeitgeber:innen punkten mit einem sicheren Arbeitsplatz, kürzeren Arbeitswegen, zusätzlichen Benefits (z.B. Gesundheitsfonds), der Abfertigung als zusätzlichem Lohnelement, interessanten Rahmenbedingungen (mehr Urlaub und Kinderschutz als in der Schweiz), …Der Staat hilft über den so genannten „rientro dei cervelli“, der aber den Fokus nicht nur auf Akademiker:innen, sondern auch auf spezialisierte und technische Arbeitskräfte legen sollte. Der Kampf um Talente wird diesseits und jenseits der Grenze ausgetragen.
Fotos: „Wind“-Archiv
nehmerverbands und als Unternehmer zu den Anwesenden. „Wir im Vinschgau sind ständig auf der Suche nach Fachkräften und seit dem Inkrafttreten des neuen Doppelbesteuerungsabkommens (01.01.2024) ist eine leichte Trendumkehr spürbar. Es gibt bereits einige Rückkehrer:innen und das ist gut so, weil Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt zunehmend verändern, aber wir noch nicht genau einschätzen können in welchem Maße,“ so Moriggl. Laut ihm brennt allerdings das Thema „leistbarer Wohnraum“ allen unter den Nägeln, genauso wie klimatische und geopolitische Veränderungen. Bei letzteren sei allerdings der Einfluss der lokalen
Die Vorteile hingegen der Grenzpendelei schilderte der Prader Bürgermeister Rafael Alber. Die finanziellen Ausgleichszahlungen aus Rom gehen anteilsmäßig zur Pendelzahl der jeweiligen Gemeinde an die Obervinschger Gemeinden Mals, Graun, Schluderns, Taufers, Prad, Glurns und Schlanders. Die Beiträge werden dann wieder für die lokale Bevölkerung reinvestiert: beispielsweise in Trinkwasserleitungen in Glurns, die Erweiterung und die energetische Sanierung der Grundschule in Prad, Straßenlaternen in Graun und noch einiges mehr.
Die wirtschaftliche Entwicklung des Vinschgaus ist gut und auch die Bündner Wirtschaft wächst: ob jemand aber dann hier oder dort arbeitet, ist immer eine persönliche Entscheidung und beides hat Vor- und Nachteile. Nach einer kurzen Diskussionsrunde beendete Gerlinde Warger die spannende Tagung mit der Einladung an die Anwesenden auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Das Grenzpendlerbüro in Mals ist wochentags zu Bürozeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar. Für eine persönliche Beratung ist eine Terminabsprache sowie eine Mitgliedschaft im Verein „Südtiroler in der Welt“ erforderlich. Der KVW und der Verein „Südtiroler in der Welt“ werden sich auch weiterhin für die Grenzpendlerthemen einsetzen.
, Gerlinde Warger, Renate Gebhard, Rosemarie Mayer, Werner Atz, Albrecht Plangger, Günther Platter, Jenny Pech, Karl Kerer; unten: Referent Thomas Moriggl
Laatsch/Fürstenburg
Zwei Projekte, ein Ziel: Aufwertung für Laatsch
Gleich zwei sichtbare Im pulse für die Dorfgemein schaft setzten vier Maturanten der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft in Laatsch um: Mit der Errichtung eines neuen Rastplatzes und der gezielten Aufwertung des Waldspiel platzes entstanden attraktive Treffpunkte für Einheimische und Gäste.
Im ersten Projekt verwandel ten die Schüler Andreas Hofer (Platt/Moos i.P.) und Michael Moosmair (St. Leonhard i.P.) ein bislang ungenutztes Ge lände entlang des Radwegs bei der St.-Cäsarius-Kirche in einen einladenden Rastplatz. Nach Rodungs- und Säuberungsarbeiten wurde die Zufahrt verbessert, eine bestehende Trockensteinmauer saniert und eine hochwertige Sitzgelegenheit aus Zirbenholz errichtet. Ergänzt wird der Platz durch einen Fahrradständer, der insbesondere Radfahrern zugutekommt. Einen besonderen Mehrwert bieten mehrere Infotafeln, die Einblicke in die Geschichte und Kultur der Umgebung geben. Sie thematisieren unter anderem das römische Laatsch – eine bedeutende
Projkektbeteiligte und Helfer
eines Beregnungsprojekts wiederentdeckt wurde und bei archäologischen Untersuchungen umfangreiche Mauerreste und Gebäudestrukturen zutage förderte –, die Calvenschlacht von 1499, die St.-Cäsarius-Kirche, sowie die traditionelle Bewässerungsform mit den Waalen. So verbindet der Rastplatz Erholung mit Wissensvermittlung.
Parallel dazu widmeten sich Jonas Mair (Partschins) und Felix Martin Neunhäuserer (Olang) im zweiten Projekt der
Waldspielplatzes „Hoachegg“. Ziel war es, die Sicherheit zu erhöhen und die Attraktivität für Familien langfristig zu steigern. Im Zuge der Arbeiten wurden zunächst morsche Bäume entfernt, Sträucher zurückgeschnitten und beschädigte Spielgeräte abgebaut. Anschließend erfolgte die Instandsetzung zentraler Bereiche wie des Sandkastens, des Schaukelumfelds und des Brunnenplatzes. Damit wurde eine sichere und gepflegte Grundstruktur geschaffen.
1000 km Rad-Staffel bis an die Adria
weils in ihrer Gemeinde von der Jedes Jahr im Mai erwacht die felstab über die Alpen bis nach Altino bei Venedig bzw. Ostiglia am Po.
Die Aktion ist aber nicht nur eine wiederbelebende, sondern auch eine verbindende. Wie die
Besonders ins Auge fällt der neu gestaltete „Zwergele-Weg“: Die in die Jahre gekommenen Figuren aus dem Jahr 2008 wurden durch 19 neue, farbenfrohe Holzfiguren ersetzt. Tatkräftig unterstützt wurden die Maturanten dabei von Marlene, Claudia und Willi Schöpf mit ihren Töchtern, denen der Erhalt des „Zwergele-Weges“ besonders am Herzen liegt. Darüber hinaus entstand ein neuer Balance-Parcours, der Kindern zusätzliche Spielmöglichkeiten bietet. Insgesamt präsentiert sich der Waldspielplatz nun deutlich sicherer, funktionaler und einladender. Die Idee zu beiden Projekten stammt vom Fraktionsvorsteher Andreas Paulmichl, der die Maturanten auch als Tutor begleitete und die finanziellen Mittel über die Eigenverwaltung sicherte. Fachliche Unterstützung erhielten sie von ihrer Lehrerin Ruth Kofler, die sie im Bereich Projektmanagement betreute, sowie von weiteren Projektbeteiligten. Die Arbeiten werden im Rahmen der mündlichen Prüfung vor der Maturakommission präsentiert.
Andreas Paulmichl
Staffettenübergabe vor dem Rathaus in Schlanders - von den Laasern zu den Schlandersern und Übergabe von den Schlandersern zu den Partschinsern
Via Claudia Augusta schon vor den Römern, in der Römerzeit, im Mittelalter und in der Neuzeit bis heute den Norden und den Süden Europas verband, die Menschen, die entlang der historischen Straße lebten und ihre Kulturen, so verbindet auch jedes Jahr die Rad-Staffel (italienisch Staffetta in Bici) die Menschen, ihre Kulturen und das heutige Europa. Am vergangenen Wochenende tourte die Radstaffel über den Reschenpass, durch das Vinschgau, das Burggrafenamt, Bozen, den Süden Südtirols und die Piana Rotalian bis Trento, wo der Teilabschnitt am Domplatz endete, wo es nächstes Wochenende weitergeht.
Via Claudia Augusta
SPEZIAL
NISCHENBETRIEBE
Nischenbetriebe sichtbar machen: Das ist das Ziel dieses - unseres - Sonderthemas. Nischenbetriebe sind jene Betriebe, denen es gelingt eine Marktlücke oder eben eine Nische zu besetzen. Damit setzen Nischenunternehmen auf Spezialisierung und Individualisierung ihrer Produkte oder Dienstleistungen, die wenig bis
gar keine Konkurrenz haben. Die Vinschger Unternehmenslandschaft kann durchaus mit Nischenbetriebe aufwarten, hinter denen innovative Ideen stecken. Sie wissen Marktlücken zu besetzen und bedienen oft den internationalen Markt. Es liegt enorm viel Potenzial in einem Nischenprodukt. Doch: Innovation und ständige Weiterentwicklung sind hier
besonders wichtig. Das zeigen auch die Vinschger Nischenbetriebe, die sich permanent weiterentwickeln und auf der Suche nach innovativen Lösungen sind.
Das Niveau der Vinschger (Nischen)-Betriebe ist ein hohes. Auch das wollen wir mit diesem Sonderthema sichtbar machen. Die Nischenbetriebe im Vinschgau sind mitunter
auch Traditionsbetriebe oder Familienbetriebe, die über die Jahre gewachsen und sich weiter spezialisiert haben. Es sind jene Betriebe, die Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig Innovation und Nachhaltigkeit jeden Tag aufs Neue leben. Es sind Betriebe, die Garant für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit sind, die großes Know-How auf sich vereinen können und die hohes Verantwortungsbewusstsein auszeichnet.
Die Betriebe auf den folgenden Seiten stehen stellvertretend für die Nischenbetriebe im Vinschgau auf die wir - und das möchten wir betonenstolz sind. ▸
Wachstum am Standort Naturns
Menschen zum Lächeln zu bringen – dafür geben die rund 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ivoclar in 56 Ländern tagtäglich ihr Bestes.
Ob fachlich oder menschlich, wir unterstützen Zahnärzte, Zahntechniker und Dentalhygieniker bei ihrem Anspruch und ihrer Passion: den Menschen heute wie morgen die bestmögliche Mundgesundheit und Lebensqualität zu sichern. Aus Überzeugung. Um gemeinsam besser zu werden.
Der größte Arbeitgeber des Untervinschgaus wächst weiter
Mit unseren mehr als 300 hochmotivierten und vielfach langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Naturns sind wir ein zentraler Eckpfeiler für den Unternehmenserfolg der gesamten Ivoclar
Gruppe weltweit. Wir sind der größte Arbeitgeber des Untervinschgaus und sind uns unserer wirtschaftlichen und sozialen Verantwortung bewusst.
Der Fokus in Naturns liegt auf der Produktion von verschiedenen Dentalprodukten sowie auf der Entwicklung der jeweiligen Produktionstechnologien und -anlagen. Auf Basis der globalen Strategie nimmt die Niederlassung mehr und mehr eine noch wichtigere Rolle in der Produktionstä-
tigkeit des Konzerns ein, als sie es bereits seit Jahrzehnten hatte. Es entstehen neue Bereiche in Naturns, deren Implementierung voll im Gange ist. Damit verbunden ist die Entwicklung und Umsetzung des Gebäudekonzepts, welches in mehreren Phasen bis Ende 2027 umgesetzt wird.
Der Mensch steht im Mittelpunkt
Ob Kunde oder Mitarbeitende – der Mensch steht bei Ivoclar im Mittelpunkt. Wir legen sehr viel Wert auf eine
wertschätzenden, respektvolle und offene Unternehmenskultur und attraktive Rahmenbedingungen. Das Teamgefühl und die Zusammenarbeit spielen dabei eine wichtige Rolle.
Den Mitarbeitenden wird eine Vielzahl an Benefits geboten: flexible Arbeitszeiten, Home Office, kontinuierliche Weiterbildung, Karrieremöglichkeiten, Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wie Kinderbetreuung, Mensa, Prämien, Fahrtspesenvergütung, Abfassung der Steuererklärung, Gesundheitsmanagement, Firmenfeiern und andere gesellige Aktivitäten.
Wir sind stolz, dass wir eines der weltweit führenden Dentalunternehmen sind und wollen auch in Zukunft Großes bewirken, getreu unserer Mission: Making People Smile
So soll das Ivoclar-Areal in Naturns bis Ende 2027 aussehen.
IVOCLAR VIVADENT in Naturns ist ein globaler Nischenplayer. Der Fokus bei Ivoclar Naturns liegt in der Produktion von verschiedensten Produkten für den Zahntechniker, wie z.B Prothesenmaterial, Kunststoffzähne, CAD/CAM-Rohlinge oder Zirkonprodukte. Am Produktionsstandort in Naturns, welcher seit dem Jahre 1962 besteht, sind rund 300 Mitarbeitende tätig.
Das Credo im Nischenbetrieb: Gute Unternehmen entstehen nicht von selbst - sie werden von begeisterten Menschen geformt. Deshalb wird auf fortlaufende Mitarbeiterentwicklung sowie Aus- und Weiterbildung gesetzt. Menschen zum Lächeln zu bringen, ob Kunden oder Mitarbeitende, das ist und bleibt die Mission von Ivoclar.
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SONN- WELL-ACTIV im Gepa-Gebäude in Vetzan hat sich auf die Nische für Sonnenschutz und Innen- und Außenbeschattung, deren Vertrieb und die Montage spezialisiert. Mit einer breiten Produktpalette an Markisen, Rollläden und Raffstores für Haus, Wohnung oder Geschäftslokal ist Sonn Well Activ ein Vorzeigebetrieb im Vertrieb, aber auch in der Montage. Das Erfolgsgeheimnis: Von der Erstberatung bis hin zur professionellen Montage ist man hier gut aufgehoben. Mit großem Fachwissen ausgestattet, empfiehlt sich das Unternehmen als Serviceexperte und punktet nicht nur mit einer hohen Beratungsqualität, sondern auch durch großzügige Garantieleistungen.
IT for life and business - ist der Leitsatz von KONVERTO, das den Reigen der Unternehmen in diesem Sonderthema erweitert. Das Südtiroler Unternehmen vernetzt Privathaushalte und Unternehmensstandorte, verknüpft Systeme und Schnittstellen und ist auch untereinander eng verbunden.
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Kante und Profil. Im wahrsten Sinne des Wortes. Christian Ratschiller fertigt seit fast 20 Jahren für seine Kunden Möbel, Innentüren, Böden oder Außengestaltungen – individuell und mit pfiffigen Ideen. Er bietet Qualität, die man spürt. Denn Holz sorgt für Wärme, für Behaglichkeit, für Wohn- und
Wohlgefühl. Die Zufriedenheit der Kunden steht an erster Stelle, denn die Empfehlung ist die beste Werbung.
Die FIBER PLAST in Latsch ist ein Nischenbetrieb, den es so nur einmal gibt. Das Unternehmen wurde vor knapp 40 Jahren von Andreas Nagl und Eugenio Roversi gegründet. Die Haupttätigkeit besteht in der Herstellung von Filterbehältern aus glasfaserverstärktem Kunststoff für die Aufbereitung von Schwimmbadwasser. In den ersten Jahren hat man sich hauptsächlich auf den italienischen Markt konzentriert, inzwischen hat sich der Kundenstamm stark erweitert. Kunden kommen unter anderem aus: Italien, Österreich und Deutschland. Kompetente Mitarbeiter, jahrelange Erfahrung und ein hohes Qualitätsbewusstsein zeichnen die Fiber Plast aus.
Die Produkte von TORE THALER vereinen Qualität, Sicherheit und Komfort. Zudem sind sie langlebig, optisch ansprechend und vielfältig: Das Angebot reicht von Garagentoren und Einfahrtstoren über Haustüren und Schranken bis hin zu Metallkonstruktionen. Alle Produkte halten hohen Anforderungen an Qualität, Einbruchsicherheit, Brandschutz und Wärmedämmung stand. Jedes Projekt ist einzigartig. Ob für private Bauherren, Gastgewerbe, Tourismus, Landwirtschaft, Industrie oder Handwerk: Tore Thaler geht auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden ein.
(m/w/d)
SONN-WELL-ACTIV / VETZAN
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Bei der Auswahl des passenden Beschattungssystems ist die SonnWell-Activ GmbH im Gepa-Gebäude in der Industriezone Vetzan die erste Adresse. Das Unternehmen bietet klassische, elegante wie stilvolle Lösungen für den Innen- und Außenbereich. Kunden können aus einer Reihe von Produkten wählen: Markisen, Pergolen, Rollläden, Raffstores und Insektenschutz. Die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort, die Raum- und Lichtverhältnisse sowie die individuellen Bedürfnisse der Kunden fließen in die Beratung und die Planung mit ein. Sonn-Well-Activ
Beratungsgespräch bis zur endgültigen Montage professionell zur Seite - egal, ob für das neue Eigenheim, die bestehende Wohnung oder das Geschäftslokal. Lösungen gibt es viele – Qualität nur die beste. Das Unternehmen blickt auf eine über 30-jährige Geschichte und ebenso lange Erfahrungswerte zurück. 1990 gründete der Latscher Josef Kofler den Einzelbetrieb „Sonnenschutz Kofler“, 2013 wurde daraus die Firma Sonn-Well-Activ. Seit der Pensionierung von Kofler im Jahr 2019 führen Marion Tribus und Heino Lübke den Betrieb mit drei Mitarbeitern erfolg
DAS HERZSTÜCK JEDES SCHWIMMBADS
Hast du dich schon mal gefragt, wie Schwimmbadwasser sauber bleibt? Dazu braucht es eine ganze Reihe von Komponenten für die Wasseraufbereitung. Eine der wichtigsten Funktionen ist die mechanische Filtration von Schmutzstoffen, die sich im Wasser befinden. Dazu braucht es einen Filterbehälter, der mit einem Filtermaterial aus Sand oder Glas befüllt wird.
Generell hat der Filterbehälter die Aufgabe Wasser zu reinigen und in einem hygienisch einwandfreien Zustand zu halten. Das Schwimmbadwasser fließt durch das Filtermaterial und dabei werden Partikel mit bis zu einer Größe von 0,1 Mikron ausgefiltert.
Die Fiber Plast GmbH stellt seit 1988, bereits in zweiter Generation, diese Filterbehälter aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) in eigener Produktion her: Von den Formteilen der Druckbehälter bis zur Verarbeitung zu den fertigen Produkten. So
kann mit Designindividualität bei Kunden weltweit ab Stückzahl eins gepunktet werden. Die verschiedenen Behälter finden Einsatz sowohl in privaten, Hotel- und öffentlichen Schwimmbädern. Seit 2024 wird der eingesetzte Kunststoff aus recycelten Rohstoffen hergestellt, was unseren ökologischen Fußabdruck deutlich verringert. Mithilfe jahrelanger Erfahrung, kompetenten Mitarbeitern und der Verwendung von Rohstoffen erster Qualität ist Fiber Plast in der Lage ein langlebiges, hoch qualitatives Produkt herzustellen. Kunden von Fiber Plast kommen aus Südtirol aber auch aus ganz Europa und Asien.
Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gemeinsam mit uns wachsen möchten.
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Das Trafoital und die Höhenstufen der Vegetation
Wolfgang Platter
Mit der Erderwärmung steigt die Waldgrenze nach oben. Aber der stammbildende Holzwuchs ist an der Waldgrenze zu Ende und nach oben folgt in den Höhenstufen der Vegetation der Zwergstrauchgürtel und die nicht verholzende Graslandschaft der alpinen Rasen.
Dstraße ist im heurigen Frühjahr am 22. Mai aufgehoben worden. Damit ist die Auf- und Überfahrt über den Pass wieder möglich. Im heutigen Beitrag möchte ich die Höhenstufen der Vegetation vorstellen, weil man diese auf einer Fahrt über die Straße zum Stilfserjoch eindrucksvoll erleben kann. Wenn man die 27,5 Straßenkilometer von Spondinig auf 887 m MH durch das Trafoital bis zur Passhöhe auf 2.750 m fährt, überwindet man einen Höhenunterschied von 1.900 Höhenmetern. Dabei durchquert man die Höhenstufen der Vegetation vom subalpinen Fichtenwald bis zu den Pionierpflanzen in der Nivalstufe. Um einen vergleichbaren Vegetationswechsel wie entlang dieser Straßensteigleiter zu erleben, müsste man in den skandinavischen Ländern 1.000 km von Süden nach Norden reisen. Wie für alle Gebirgstäler, so sind auch für das Trafoital diese Höhenstufen der Vegetation typisch. Vergleichbar mit den Stockwerken eines Hauses, besiedeln die verschiedenen Pflanzen die unterschiedlichen Stockwerke.
Der Holzwuchs mit der Bildung von aufrechten Stämmen ist auf den Bergwald beschränkt. Der untere Teil des Bergwalds oder die montane Höhenstufe wird von der Fichte und der Lärche aufgebaut. Zur Wald- und Baumgrenze hin wird die Fichte von der Zirbe abgelöst. Der Lärchen-Zirbenwald bildet die subalpine Höhenstufe. In steilen, erosionsgefährdeten Tälern haben die Wälder eine äußerst wichtige Schutzfunktion gegen Lawinen und Muren. Ohne Wald wären die meisten Alpentäler nicht bewohnbar. Die Waldgrenze im Trafoital verläuft auf etwa 2.000 m. Auf Kalkböden wie dem Ortler-Schuttkar wachsen ausgedehnte Latschenfelder. Latschen sind Kalkanzeiger. Ihre niederliegende Wuchsform mit Säbelwuchs und vielen Trieben lässt sie Überschüttungen durch Schneelawinen überstehen. Auch die Grünerlen (dialektal: Luttern) haben sich mit dem Säbelwuchs an ihren Standort in Lawinenbahnen angepasst. Die Lärche ist sommergrün und färbt ihre Nadeln im Herbst strohgelb. Die Zirbe und die Latsche sind immergrün. Durch die
verschiedene Färbung kann man besonders im Herbst die Baumartenzusammensetzung des Bergwalds gut erkennen.
Nacheiszeitliches Pflanzenkleid
Vor 15.000 – 12.000 Jahren klang in den Alpen die letzte von vier Eiszeiten ab. Das heutige Pflanzenkleid auch des Trafoitals ist erst nach der letzten Auseisung entstanden. Der Wechsel von lang andauernder Vergletscherung mit großräumiger Vernichtung von Flora und Fauna und nachfolgender Wiederherstellung des früheren Zustandes hat sich im Laufe der letzten 2 – 3 Millionen Jahre mindestens fünfmal wiederholt.
Der Zwergstrauchgürtel
Über der Waldgrenze ist die sommerliche Vegetationsperiode nicht viel länger als 100 Tage. Sie wird außerdem öfters von Schlechtwetterperioden mit Frost unterbrochen. Hier oben beginnt der Zwergstrauchgürtel mit Alpenrose, Preiselbeere, Moosbeere, Krähenbeere, Bärentraube und anderen Zwergsträuchern. Wegen der Almwirtschaft ist der Zwergstrauchgürtel im
Trafoital nicht besonders breit ausgeprägt. Wo die sommerliche Bestoßung mit Weidetieren abnimmt, nimmt der Zwergstrauchgürtel mit Verbuschung durch Almrosen zu. Dies ist besonders gut im Bereich der Stilfser Alm zu beobachten.
Alpine Rasengesellschaften
Oberhalb des Zwergstrauchgürtels beginnt im Bereich der alpinen Rasen das Reich der krautigen Pflanzen. Vor allem Süß- und Sauergräser, aber auch auffallend bunte Blütenpflanzen in Gelb, Weiß und Blau bilden diese artenreiche Pflanzengemeinschaft der alpinen Rasen. Der magere Bürstlingsrasen (Nardetum) zeigt auch im Trafoital Überweidung an, birgt aber eine große pflanzliche Biodiversität mit Arten, die heute als seltene Natura-2000-Arten klassifiziert sind. Als botanische Rarität des Bürstling-Rasens sei beispielhaft für die Sporenpflanzen die Gemeine Mondraute und für die Blütenpflanzen das Kohlröschen als Wildorchidee erwähnt.
Im Hochgebirge wird ab den alpinen Rasen die Vegetationsperiode so kurz, dass die Gefäßpflanzen kein Lignin als holzige Gerüstsubstanz mehr ausbilden können. Außerdem wären aufrechte Stämme als Wuchsform ständig der Bruchgefahr durch Schneedruck und Lawinen ausgesetzt. Daher haben verschiedene Pflanzen wie z.B. der Zwergwacholder die niederliegende Wuchsform als Spalier- und Polsterwuchs ausgebildet. Meterlange, verholzende Kriechsprosse im dunklen, wärmeabsorbierenden Bodensubstrat sichern den verschiedenen Arten von Weiden das Gedeihen noch weit oberhalb der Baumgrenze. Der schwedische Naturforscher Carl von Linné hat daher diese alpinen Weiden „minima inter arbores“, die kleinsten unter den Bäumen genannt. Auch im Trafoital tragen verschiedene alpine Weiden-Arten wie
FRÜHJAHRSBLÜHER ÜBER DER WALDGRENZE
die Krautweide, die Netzblättrige Weide, die Stumpfblättrige Weide oder die Schweizer Weide zur Bodenstabilität und zum Erosionsschutz oberhalb der Baumgrenze bei.
Orchideen-Reichtum
Besondere Erwähnung verdient auch, dass im Trafoital im Bereich des Bergwalds, des Krummholzgürtels und der alpinen Rasen mehr als ein Dutzend Arten von Wildorchideen vorkommen. Stellvertretend erwähnt seien der Frauenschuh, die Wohlriechende Handwurz, die Braunrote Sumpfwurz, die Waldhyazinthe, das Gefleckte Knabenkraut und die Grüne Hohlzunge.
Geologische Kontaktzone
Im oberen Trafoital verläuft eine sogenannte Kontaktzone. Saurer und basischer Boden treffen aufeinander. Der Trafoibach bildet von der Franzenshöhe bis zur Passhöhe die gut erkennbare Linie zwischen silikatischem und kalkigem Substrat. Orographisch links des jungen Baches bildet rötlich braunes, rostig aussehendes silikatisches Umwandlungsgestein den Bodenuntergrund. Auf der rechten Seite des Bachs fällt hingegen die weiße Farbe des basischen Dolomitgesteins auf. Der Wechsel und die Überlagerung von sauren und von Kalkböden bedingen eine große Artenvielfalt an Pflanzen. So gibt es beispielsweise die Rostrote Alpenrose auf Silikatböden und die Behaarte Alpenrose auf Kalksubstrat.
Das Wassereinzugsgebiet
Der Ortler ist mit 3.905 Metern Höhe der höchste Berg der Ostalpen. Von seinem Gletscher fließen Schmelzbäche sowohl in den Trafoier als auch in den Suldenbach. Der Ortler, den wir im Volkslied als König besingen, ist der höchste Punkt des Wassereinzugsgebiets der Etsch. Das Wasserein-
Nationalparks Stilfserjoch. Es liegt direkt an der Stilfserjochstraße und zeigt u.a. die vielseitigen Anpassungen und Spezialisierungen von Pflanzen und Tieren an den rauen hochalpinen Raum. Das Nationalparkhaus ist von Dienstag bis Samstag von 09.30 - 12.30 und von 14.30 - 17.30 Uhr geöffnet. Sonntag, Montag und an Feiertagen bleibt das Haus geschlossen. Bis März 2027 läuft eine Sonderausstellung über die Lurche. Von Mitte Juni an gibt es am Donnerstag nachmittags speziell für Kinder die Naturwerkstatt „Wuschelpuschel“. Im Monat August wird dieses Bastelangebot mit Naturmaterialien zusätzlich auch am Freitag nachmittags angeboten.
zugsgebiet des Trafoibaches ist 51 km² groß. Der Trafoier Bach mündet nach einer Fließstrecke von ca. 10 km bei Gomagoi in den Suldenbach. Der Suldenbach entwässert eine Fläche von 161 km² und mündet nach einer Fließstrecke von 21 km bei Spondinig auf 885 Metern Meereshöhe in die Etsch.
Stark jubelt elf Mal
Oberliga - Mit elf Treffern war Olaf Stark der torgefährlichste Spieler in den Reihen der Partschinser. Damit belegt er den sechsten Platz in der Torschützenliste der Oberliga. Die anderen beiden Toptorjäger im Partschinser Kader waren Daniel Lanthaler (8 Treffer) und Sandiro Fahrner (4 Tore). (sam)
Erste Partschinser Neuverpflichtungen
Oberliga - Der Naturnser Lukas Schöpf und der Latscher Samuel Weiss werden in der kommenden Saison den Partschinser Kader verstärken. Beide Spieler wechseln von Landesligist Latsch nach Partschins. (sam)
Die große Partschinser Wende
Was für eine Aufholjagd des ASV Partschins! Noch im Herbst schien der Klassenerhalt in Gefahr zu sein, doch in der Rückrunde zeigte die Mannschaft ein völlig anderes Gesicht. Mit starken Leistungen kämpfte sich das Team eindrucksvoll nach vorne und beendete die Saison auf dem hervorragenden 9 neunten Platz. Damit ist der Verbleib in der Oberliga gesichert. Die Vorfreude auf die neue Saison und das Derby gegen SSV Naturns ist bereits groß.
Michael Aiello und seine Partschinser werden auch in der neuen Saison in der Oberliga am Start sein
Nach der historischen Saison 2024/2025 ging der ASV Partschins mit viel Selbstvertrauen und großen Erwartungen in die neue Oberligaspielzeit. Die Erinnerungen an die starken Leistungen des Vorjahres waren noch frisch, doch schon in den ersten Wochen wurde deutlich, dass diese Saison kein Selbstläufer werden würde. Die Mannschaft tat sich schwer, wichtige Punkte blieben aus und der Blick auf die Tabelle sorgte zunehmend sowohl bei den Spielern als auch bei den Fans für Sorgenfalten. Nach 15 Spieltagen standen lediglich vier Siege und 14 Punkte zu Buche –
die Abstiegszone war bedrohlich nahe und das Abstiegsgespenst schwebte über den Köpfen der Spieler. Doch wer Partschins bereits abgeschrieben hatte, der wurde eines Besseren belehrt. Die Winterpause kam zur rechten Zeit, denn nach dem Jahreswechsel präsentierte sich das Team wie ausgewechselt. Mit neuem Selbstvertrauen, neu gewonnener Offensivstärke und einer deutlich stabileren Abwehr starteten die Partschinser ihre Aufholjagd.
Spiel für Spiel arbeitete sich die Mannschaft nach vorne. Acht Begegnungen in Folge blieb man ungeschlagen – davon feierte man 4 Siege. So sammelte man wichtige Punkte
im Kampf um den Klassenerhalt. Aus einer Mannschaft, die im Herbst noch um jeden Zähler kämpfen musste, wurde plötzlich ein Team, das mit mutigem Fußball überzeugte und selbst den stärkeren Gegnern die Stirn
Partschins (in weiß) war das Team der Rückrunde
bot und sie auch besiegen konnte. Erst Ende März wurde die beeindruckende Serie beendet, doch der Aufwärtstrend war längst nicht mehr aufzuhalten. Am Ende kassierte man in der gesamten Rückrunde lediglich zwei Niederlagen – eine Bilanz, die Partschins zur fünftbesten Mannschaft der zweiten Saisonhälfte machte. Zwar verhinderten sieben Unentschieden eine noch bessere Platzierung, doch das schmälert die Aufholjagd keineswegs. Aus einer äußerst schwierigen Situation kämpfte sich die Mannschaft eindrucksvoll zurück und beendete die Saison auf dem starken 9. Tabellenplatz. Ein Ergebnis, das im Herbst wohl nur die größten Optimisten für möglich gehalten hätten und den Klassenerhalt am Ende hochverdient macht. Nun genießt das Team die wohlverdiente Sommerpause, doch die Vorfreude auf die neue Spielzeit – besonders auf das Derby gegen den Oberliga-Rückkehrer SSV Naturns – ist bereits spürbar.
Von Sarah Mitterer
Naturns
MUNI-Turnier in Naturns
(Mountain Unicycling) wieder Treffpunkt der Einradspezialisten. Beim Rennen, welches von der Sektion Einrad des SSV Naturns alle zwei Jahre organisiert wird, starteten über 60 Teilnehmer aus Südtirol, Österreich und Deutschland. Sie kämpften dabei in den Disziplinen CrossCountry, Uphill und Downhill in den Kategorien „Expert“ und „Standard“ am Naturnser Nörderberg um die Medaillen. In der Kategorie „Expert“ müssen anspruchsvolle Streckenabschnitte auf schwierigem Terrain
Sprint-Triumph in Lana
absolviert werden. Die Kategorie „Standard“ beinhaltet hingegen eine einfachere Streckenführung und richtet sich vorwiegend an Kinder und leicht fortgeschritte ne Fahrer.
Bereits am Samstag gab es einen spektakulären Start mit dem längsten und anspruchsvollsten Rennen, dem Cross-Country Expert. Dabei starteten die Teilnehmer auf der Tablander Heide und mussten dann die rund 8 km lange, herausfordernde Strecke mit zahlreichen Auf- und Abfahrten sowie Single-Trail-Abschnitten überwinden. Anschließend folgten die Rennen in der Kate-
allen drei Disziplinen. Auch die Naturnser Einradfahrerinnen und -fahrer konnten beachtliche Erfolge feiern: Valentina Gruber erreichte den dritten Platz im Uphill, Maya Hanifle den vierten Platz im Downhill und Leonie Mengon kam bei allen Rennen jeweils auf das Podest. Damit sicherte sie sich den hervorragenden zweiten Rang in der Gesamtwertung der ExpertRennen. Bei den Herren belegte
Noam Hanifle, als Jüngster in der Masterkategorie, in der Gesamtwertung den 9. Platz. Max Grüner holte sich sowohl beim Cross-Country als auch beim Uphill die Bronzemedaille und sicherte sich somit den 4. Platz in der Gesamtwertung.
Auch bei den Rennen der Kategorie Standard gab es für den SSV Naturns zahlreiche Podestplätze: Lina Prantl dominierte ihre Altersklasse und holte sich bei drei Rennen den Sieg, Magdalena Fent schaffte dies sowohl im Cross-Country als auch beim Downhill. Zudem gab es durch Laura Stadler und Eliah Hanifle (jeweils 1. Platz Cross-Country), Eva Castiglioni (2. Platz Downhill), Elsa Stainer (3. Platz Downhill, 2. Platz Uphill und Cross-Country) sowie Lea Gufler (3. Platz Uphill) weitere Spitzenplatzierungen.
Doch nicht nur die Medaillen zählen: Rückblickend war es ein gelungenes Rennwochenende, bei dem alle Teilnehmer auf beeindruckende Weise ihr Können auf dem Einrad unter Beweis stellten und in gemütlicher Atmosphäre gefachsimpelt werden konnte.
Dreifach-Gold für das Vinschger Aufgebot
Was für ein Erfolg für die heimischen Nachwuchsathleten! Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften in Lana präsentierten sich die Sprinterinnen und Sprinter in absoluter Topform und sorgten für ein wahres Medaillenfeuerwerk. Allen voran drückten Hannah Platzer und Daniel Moriggl den Sprint-Entscheidungen ihren Stempel auf. Die große Überfliegerin des Wochenendes war zweifelsohne Hannah Platzer aus Latsch. Sie dominierte die Sprintstrecken der Mädchen nach Belieben und krönte sich zur zweifachen Landesmeisterin.
Über die 80 Meter sprintete sie in 10,68 Sekunden unange-
fochten zum Titel.
Wenig später bewies sie auch Stehvermögen und sicherte sich auf den kräftezehrenden 300 Metern in 44,81 Sekunden ihr zweites Gold.
Daniel Moriggl: Schnellster Sprinter und Allrounder
Auch bei den Burschen kam der schnellste Mann des Tages aus dem Vinschgau bzw. dem oberen Vinschger Trainingsumfeld. Daniel Moriggl (Ulten) holte sich in einem packenden Finale über 80 Meter in blitzschnellen 10,18 Sekunden verdient den Landesmeistertitel.
Dass er nicht nur schnelle Beine, sondern auch ordentlich Kraft in den Armen hat, bewies er im Kugelstoßen: Mit einer
Weite von 9,46 Metern sicherte er sich hier zudem den hervor ragenden zweiten Platz und da mit die Silbermedaille.
Für ein weiteres Ausrufezei chen sorgte Lisa Moriggl. Sie knackte über die 80 Meter zum ersten Mal in ihrer Karriere die magische Schallmauer:
Mit einer Zeit von 10,98 Se kunden blieb sie erstmals un ter der 11-Sekunden-Marke und belohnte sich in einem hoch karätigen Feld mit dem starken fünften Platz.
Dass sie auch auf den län geren Strecken vorne mitmi schen kann, zeigte sie über 300 Meter: Hier erkämpfte sie sich in 48,19 Sekunden den guten achten Rang.
Kaltern/Latsch
Kaltern und Latsch jubeln über VSS/Raiffeisen Pokaltitel
Die VSS-Fußballsaison neigt sich langsam dem Ende zu. Das erste Highlight waren am Pfingstmontag die VSS/Raiffeisen Pokalfinalspiele in den Kategorien Kleinfeld und Freizeit, welche in Kaltern stattfanden. Dabei gingen die Titel nach Latsch und Kaltern.
Im Endspiel der Kategorie Kleinfeld trafen um 16 Uhr Restelica City und der ASV Latsch Vegas aufeinander. Die Mannschaft aus Latsch zeigte dabei eine souveräne Leistung und setzte sich klar mit 6:1 durch. So durfte Dreifachtorschütze Mattia Lo Presti am Ende gemeinsam mit seinen Mitspielern verdient den VSS/Raiffeisen Pokal in der Kategorie Kleinfeld in die Höhe strecken.
Von Spannung geprägt war hingegen das Pokalfinale der Kategorie Freizeit. In einem dramatischen Match stand es nach 90 Minuten zwischen dem ASV
Mals
Kaltern und dem FC Obermais
1:1-Unentschieden. Die Ent scheidung musste im Elfmeter schießen fallen. Dort bewiesen die Hausherren die stärkeren Nerven und durften so den VSS/ Raiffeisen Pokal in der Kategorie Freizeit bejubeln.
Unter die zahlreichen Fans mischten sich neben Kalterns Bürgermeister Christoph Pillon auch Vertreter der VSS-Verbandsspitze, darunter Obmann
Int. Pfingstturnier
Am Pfingstwochenende trafen sich 23 Mannschaften aus Deutschland, Schweiz und Südtirol in Mals zum 37. int. Pfingstturnier. Dabei gab es viele spannende Spiele und Ballwechsel und nach zwei intensiven Tagen stand das Ergebnis fest:
1. Bad Königshofen (D)
2. ASV Mals
3. Trogen Speicher aus Schweiz 4. Auenland (D)
Das Finale zwischen Bad Königshofen und Mals war überaus spannend. Dies die einzelnen Spiele:
Damendoppel: Sagmeister Lisa und De March Anna Sofie gewannen – 1:0 für Mals
Herrendoppel: Frank Matthias und Hidayat Auditya im 3. Satz verloren – 1:1
Dameneinzel: Dhahri Samar hat verloren – 1:2 (Führung für Bad Königshofen)
Herreneinzel: Zhou Luca hat gewonnen – somit Ausgleich
2:2
Mixed = Zhou Luca und De March Anna Sofie im 3. Satz verloren – somit Sieg für Bad Königshofen.
Für unsere Sektion war es heuer ein ganz besonderes Jahr, denn wir durften zugleich unser 50-jähriges Bestehen feiern. Dafür haben wir uns einiges einfallen lassen: Die Festlocation am Tartscher Bühel bot den perfekten Rahmen für einen unvergesslichen Abend.
Stefan De March,
Sektionsleiter Badminton ASV Mals
Die Mannschaft des ASV MALS
Unterholzer. Fußball-Bezirksvertreter Konrad Andergassen und Schiedsrichter-Obmann Walter Dibiasi waren gemeinsam mit dem ASV Kaltern Fußball mit der Organisation betraut.
„Ein großes Kompliment für die hervorragende Organisation sowie ein großer Dank allen Hel-
Leichtathletik
ehrenamtlichen Einsatz und vom fairen Miteinander – das war heute in Kaltern deutlich spürbar“, hob VSS-Obmann Paul Romen hervor. Obmann-Stellvertreter Thomas Tiefenbrunner ergänzte: „Fairness, Gemeinschaft und Leidenschaft standen beim Pokalfinale im Mittelpunkt – genau dafür steht der VSS.“
Neuer persönlicher Rekord
Nach einer durchwachsenen
Hallensaison ist Sprinter Hannes Kaserer mit soliden Er gebnissen in den Sommer ge startet. Beim Wechsel auf die Freiluftbahn verbesserte er im Mai seine persönliche Bestzeit auf der kurzen Sprintstrecke.
Der Winter verlief für Kaserer nicht nach Wunsch. Bei den Ita lienmeisterschaften in Ancona fand er nicht optimal in den Wettkampf und schied über die 60 Meter mit einer Zeit von 7,04 Sekunden bereits vor den Final läufen aus.
Mit dem Start der Freiluftsaison zeigte die Formkurve jedoch wieder nach oben. Im Mai gelang Kaserer über die 100 Meter ein neuer persönlicher Rekord: Er drückte seine Bestzeit auf 10,93 Sekunden und bestätigte damit erneut seine Konstanz auf den Strecken unter der 11-Sekunden-Marke. Weniger optimal lief es hingegen über die 200 Meter. Die
Zeit von 22,28 Sekunden war ein ordentlicher Saisoneinstieg, ließ aber im Vergleich zur Leistung auf der kürzeren Distanz noch etwas Luft nach oben.
Insgesamt bieten die ersten Ergebnisse im Mai für Kaserer eine solide Ausgangslage, um in den kommenden Wochen der Sommersaison an den Feinheiten zu arbeiten.
ASV Latsch Vegas - Pokalsieger Kleinfeld
Werner Gurschler triumphiert
Sowohl in Deutschland als auch in Österreich stand das Renngeschehen im Rallycross zuletzt ganz im Zeichen eines Namens: Werner Gurschler. Der amtierende Champion do minierte in den Topklassen der Supercars und stellte bei hitzigen Duellen unter Beweis, warum er der Mann ist, den es zu schlagen gilt.
DRX in Gründau: Zwischen Dominanz und Rückschlag am Pfingstwochenende
Am Pfingstwochenende ga stierte die Deutsche Rally cross Meisterschaft (DRX) für einen Doubleheader auf dem Gründautalring im ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main. Vor rund 1.200 Zuschauern forderten das heiße Wetter und die anspruchsvolle Strecke, insbesondere der enge Leitplankenabschnitt
„Klein-Monaco“, alles von Fahrern und Technik.
In der Königsklasse DRX1 prägte der amtierende DRX-Champion Werner Gurschler im über 500 PS starken, allradgetriebenen Ford Fiesta ST von Beginn an das Geschehen. Im Finale am
Samstag sah er bereits wie der sichere Sieger aus, verlor den Triumph jedoch durch einen Fehler im Jokerlap und eine anschließende Zeitstrafe. Gurschler wurde letztlich als Dritter gewertet, während Dietmar Brandt (VW Golf) vor Maik Böhling den Sieg einfuhr. Am Rennsonntag schlug der Südtiroler jedoch fehlerfrei zurück: Gurschler bestimmte über die gesamte Distanz das Tempo und sicherte sich den verdienten Sieg vor Brandt und Böhling. Für die DRX geht es am 20. und 21. Juni im niederländischen Valkenswaard weiter.
Souveräner Start-Ziel-Sieg beim ÖM-Lauf in Greinbach
Seine Vormachtstellung untermauerte Gurschler auch beim zweiten Lauf zur Österreichischen Rallycross Meisterschaft (RX-ÖM) im PS RACING CEN-
TER Greinbach. Bei frühlingshaften Temperaturen lockte das spektakuläre „Ein-TagesFormat“ zahlreiche begeisterte Zuschauer an.
In der Königsklasse brannten die bis zu 600 PS starken Supercars ein wahres PS-Gewitter ab. Der regierende Staatsmeister Werner Gurschler beherrschte im Ford Fiesta bereits die Vorläufe nach Belieben. Im Finale ließ er der Konkurrenz keine Chance und raste mit einem fulminanten Start-ZielSieg ganz nach oben auf das Podest. Rekordstaatsmeister Alois Höller (Ford Fiesta) kam zwar immer näher an die Spitze heran, musste sich aber mit dem zweiten Platz begnügen, gefolgt von Gerald Eder (Skoda Fabia) auf Rang drei. Der Neueinsteiger Norman Ganser (Ford Fiesta) hatte mit Problemen an der Startautomatik zu kämpfen und wurde Vierter.
Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der VSS/Raiffeisen Mini-Volleyball-Finalspiele. Insgesamt 140 Teams mit rund 700 Kindern sorgten dafür, dass in der Sportzone Schlums in KastelbellTschars ein großes Volleyballfest stattfand.
Traditionell findet der große VSS/Raiffeisen Mini-VolleyballFinaltag nicht in einer Turnhalle, sondern im Freien auf einem Fußballfeld statt. Bei bestem Wetter wurde auf mehr als 30 Mini-Volleyballfeldern gepritscht, gebaggert und um jeden Punkt gekämpft. Im Mittelpunkt stand dabei ganz in VSS-Manier die Freude am Sport mit Freunden. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten das VSS-Referat Volleyball sowie der ASV KastelbellTschars, der die Veranstaltung vor Ort hervorragend organisierte.
„Wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die Kinder auf
dem Feld stehen, dann erkennt man sofort den Wert solcher Veranstaltungen. Der Finaltag der VSS/Raiffeisen Mini-VolleyballSaison ist ein wichtiges Schaufenster für die hervorragende Nachwuchsarbeit unserer Vereine“, betonte VSS-Vizepräsidentin Doris Staffler. Sportlich überzeugten dabei besonders die neuen VSS/Raiffeisen MiniVolleyball-Landesmeister des
Tramin (U12 Mädchen) und des ASC Passeier (U12 Buben). Als Sieger durften sich letztlich aber alle Kinder fühlen, schließlich gab es auch für jedes Kind eine Erinnerungsmedaille.
Auch Gerhard Eberhöfer, Präsident des ASV KastelbellTschars, zeigte sich erfreut über den gelungenen Turniertag: „Es war beeindruckend, wie viele junge Sportlerinnen und SportTschars gefunden haben. Die
tolle Stimmung auf und neben den Spielfeldern war der schönste Lohn für die Arbeit unseres Organisationsteams.“ Lobende Worte fand auch Gemeindereferent Simon Maringgele: „Solche Veranstaltungen bringen Leben in unsere Gemeinde und zeigen, welchen wichtigen Beitrag die Vereine für die Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen leisten. Es freut uns sehr, Gastgeber dieses großen Volleyballfestes gewesen zu sein.“
Mit dem VSS/Raiffeisen MiniVolleyball-Finale ging auch eine neue Rekordsaison zu Ende. Denn neben Mini-Volleyball wurde in der Saison 2025/2026 auch in den Kategorien U12 Mädchen (6vs.6), U13 Mädchen, U15 Mädchen, U17 Mädchen, U20 Oberschülerinnen, Freizeit Damen und Mixed gespielt. Insgesamt nahmen damit mehr als 250 Mannschaften an der VSS/ Raiffeisen Volleyball-Meisterschaft 2025/2026 teil.
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Italienmeisterschaften Under 17 in Mailand
Am vergangenen Wochenende wurde in Mailand die ital. U17 Mannschaftsmeisterschaft ausgetragen. Wir waren Titelverteidiger und somit standen wir sportlich unter einem gewissen Druck. Die drei Gruppenbegegnungen konnten alle problemlos gewonnen werden (gegen Acqui Terme, Mailand B und Chiari). Das Halbfinale gegen Mailand A war dann schon spannender als erwartet – verloren doch unsere Jungs das Herreneinzel und Herrendoppel (Telfser Adrian und Gurschler Anton). Die Mädels gewannen das Dameneinzel und Damendoppel souverän (Hellrigl Franzi und Stricker Mara) – somit mußte das Mixed entscheiden. Gurschler/Stricker hielten den Druck stand und somit gewann man die Begegnung gegen Mai-
land A mit 3:2. Das Finale gegen die Mannschaft aus Überetsch war dann eine klare Malser Sache: 3:0 und somit hat der ASV Mals den Titel verteidigen können. Dies die Ergebnisse des
Finales ASV Mals gegen ASV Überetsch: Damendoppel= Hellrigl Franzi mit Stricker Mara gegen Malleier/Tschimben 15:9 18:16 Herrendoppel = Gurschler Anton mit Telfser Adrian gegen
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ASV Mals Under17 – von links: Trainer Auditya Hidayat, Zangerle Eva Maria, Stricker Mara, Hellrigl Franzi, Gurschler Anton, Sektionsleiter Stefan De March, Telfser Adrian, Horrer Patrick und Co-Trainer Frank Matthias.
Colombo/Tragust Atz 15:8 15:8 Dameneinzel = Hellrigl Franzi gegen Tschimben 15:4 15:1 Durch die 3:0 Führung wurde das Herreneinzel und das Mixed nicht mehr ausgetragen.
ASV Mals kann sich somit Mannschafts-Italienmeister 2026 in der U17 Kategorie nennen. Dies ist der wichtigste Mannschaftstitel in der Jugendkategorie.
Stefan De March, ASV Mals – Sektion Badminton
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Franz Marx
Hans Rupp
Willi Telser
Jahrtage/Danksagungen
Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung ihm entgegengebracht wurde.
Matthias Alber
"Proxn-Hias"
*24.01.1953 †07.05.2026 Göflan
Herzlichen Dank, sagen wir allen, die mit uns Abschied nahmen, sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf vielfältige Weise zum Ausdruck brachten.
Die Trauerfamilie
5. Jahrestag
Christoph
Felderer
* 21.06.1974 † 15.06.2021
Wir gedenken Deiner ganz besonders am Sonntag, den 14. Juni 2026 um 8.45 Uhr in der Pfarrkirche von St. Valentin.
In Liebe deine Familie
Ein Vater liebt ohne viele Worte.
Ein Vater hilft ohne viele Worte.
Ein Vater versteht ohne viele Worte.
Ein Vater geht ohne viele Worte und hinterlässt eine Leere, die in Worten keiner auszudrücken vermag.
Hubert Tappeiner
„Fallegger-Hubi“
* 4. Juli 1954 † 14. Mai 2026
Danke
- für ein stilles Gebet, - für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben, - für einen Händedruck, wenn die Worte fehlten, - für jede Umarmung, - für die Zeichen der Liebe und Freundschaft, - für die Blumen, Kerzen und Gedächtnisspenden, - für die Kondolenzen und Kerzen im Trauerportal, - für die Teilnahme am Seelenrosenkranz und an der Beerdigung, - für das ehrende Geleit.
Morter , im Juni 2026
Die Trauerfamilie
Leben. In unseren Herzen wirst du weiterleben. Gott möge dir den ewigen Lohn geben.
Mathilde Wwe. Bachmann geb. Winterholer
* 13.1.1940 † 29.4.2026
Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich für die tröstenden Worte, das stille Gebet, alle Zeichen der Liebe, Verbundenheit und Freundschaft sowie für die vielen Kerzen, Spenden, Beileidsbekundungen und Kondolenzen im Trauerportal bedanken. Weiters bedanken wir uns bei allen, die zur würdevollen Gestaltung des Begräbnisgottesdienstes beigetragen haben.
Allen, die unsere Verstorbene in lieber Erinnerung behalten, sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott. Latsch, im Juni 2026
Die Trauerfamilie
Wir lassen nur die Hand los, niemals den Menschen.
Ida Fliri geb. Patscheider
*01.02.1926 †25.05.2026
Jahrtage/Danksagungen
Wir möchten auf diesem Weg allen danken, welche sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht haben. Vergelt`s Gott allen, die unsere Mama in lieber Erinnerung behalten.
Die Trauerfamilie
5 Jahre ohne dich! Es gibt Momente, in denen wir dich gerne in unserer Mitte hätten, viele Male, in denen wir dich gerne umarmen würden, viele Dinge, die wir dir erzählen wollen und viele Augenblicke, in denen wir dich sehr vermissen. Du bist immer in unserem Herzen. Deine Familie
5 anni senza di te!
Ci sono momenti in cui vorremmo che tu fossi con noi, tante volte in cui vorremmo tanto abbracciarti, tante cose che vorremmo dirti e tanti momenti in cui ci manchi tantissimo. Sei sempre nei nostri cuori. La tua famiglia
5. Jahrestag
Mario Gian Massimo Piu
* 04.11.1943 † 17.06.2021 Reschen
Schlicht und einfach war dein Leben, du hast gesorgt, du hast geschafft, gar manchmal über deine Kraft. Du bist befreit von Leid und Schmerz, nun ruh in Frieden, du gutes Herz.
Hans Angerer
„Stoffl-Hans“ * 5.3.1949 † 14.5.2026
Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstend zu erfahren, wie viel Liebe, Freundschaft und Achtung unseren lieben Hans entgegengebracht wurde. Danke allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten.
Ein herzliches Vergelt‘s Gott für alle Zeichen der Anteilnahme für jedes liebevolle und tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben für die Kondolenzen und das Entzünden von Kerzen im Trauerportal für die würdevolle Gestaltung und die Teilnahme am Rosenkranz und bei der Beerdigung
Wir danken allen, die unseren lieben Hans in guter Erinnerung behalten und seiner im Gebet gedenken.
Laas, im Juni 2026
Die Trauerfamilie
Traurigen Herzens und betroffen nehmen wir Abschied von unserer lieben
Susanne Resch Vilardo
die aus unserer Mitte gerissen wurde. Wir möchten den Angehörigen unser tief empfundenes Beileid ausdrücken.
Dankbar für die vielen schönen Momente, die wir mit ihr erleben durften, werden wir ihre Sprüche, ihr lebensfrohes und warmes Wesen und ihr ansteckendes, geselliges Lachen vermissen. Die Erinnerung an unsere wunderbare Theaterzeit wird uns begleiten, die Spuren werden bleiben.
Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr
Anzeigen, Sekretariat, Werbung:
Pamela Kaserer: 0473 732 196
Walter Morelli: 335 830 55 69
Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb)
Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds)
Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Elena Kaserer
Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini
Sport: Sarah Mitterer (sam)
Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Angelika Ploner (ap), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Christine Weithaler (chw), Peter Tscholl (pt), Maria Raffeiner (mr), Bruno Telser (uno), Katja Telser, Astrid Fleischmann, Anna Pfitscher
Buchhaltung: Lucia Mombello: 0473 732 196
Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57
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