Skip to main content

Zeitung Vinschgerwind 10-26 vom 14.05.2026 Bezirk Vinschgau Südtirol

Page 1


Erlebe das APFEL Paradies

16. bis 29. Mai 2026

Einzigartige

Apfelerlebnisse im Vinschgau

Tag der offenen Tür in den Genossenschaften

Hinter die Kulissen blicken: Technik & Präzision

Abendklänge im Lichtermeer zwischen den Apfelbäumen

Ein besonderes Erlebnis für alle Sinne

Vinschger Apfelzug

Mit dem Zug von Station zu Station – vom Baum bis zum Teller.

Es erwarten dich diese und viele weitere Events.

Zum vollständigen Programm.

30 Jahre Marienberger Klausurgespräche - Eine neue Weltordnung

Seite 6

Partschins: An Haufn Geld

Schlanders: Ordentlich Geld geschaufelt

Latsch: „Meine guatn Lait...“

Latsch: Die Latscher sind über die Emsigkeit beeindruckt

Schlanders: Fernheizwerk auf Erfolgskurs

Schludersn: Imker verteilgen Spätblüher

Partschins: Wie man die Kirche im Dorf lässt

Leserbriefe und Stellungnahmen

Schlanders: Ideen und Baustellen

Schluderns: Lebendige Projektvorstellungen der FOWI Mals

Stilfs: Schätze vor der Haustür

Porträt: Vaness Cahuana - von Peru nach Laas

Mals/Bozen: Auszeichnung Agitu Ideo Gudeta 2026 an Malserin

Mals: Abschluss: „Hond in Hond – Freizeit mitnond“

Schlanders: Pflanzentauschmarkt

Schloss Kastelbell: Frühjahrsaustellung ist eröffnet

Laatsch: Dorfladen Laatsch ist „Lieblingsgeschäft“

Laas: Kulturverein Parabel

Eyrs: Fahnenweihe der MK Eyrs mit großem Musikfest

Kultur: Heimkehr in die Karthause

So geht das nicht, sagen die Laatscher zur Vorgangsweise der Glurnser

Seite 4

Seite 4

Seite 5

Seite 5

Seite 8

Seite 9

Seite 10

Seite 10

Seite 12

Seite 14

Seite 15

Seite 16

Seite 17

Seite 20

Seite 21

Seite 22

Seite 24

Seite 25

Seite 28

Seite 29

Seite 36

Bauplatz: Bliem in Burgeis - Wunderbar sichtbar ab Seite 39

Spezial: Vinschgau im Grillfieber- die Kunst des Grillens ab Seite 44

Natur & Landschaft: Wenn der Wald stäubt

von Chefredakteur

Teil der Lösung

Seite 52

Der Vinschgerwind ist Teil der Lösung für Medienvielfalt in Südtirol. Die Journalisten Elisa Tappeiner und Patrick Rina haben kürzlich ein sehr informatives und ebenso tiefgehendes wie vielfältiges Referat in Schloss Goldrain gehalten, über das Arbeiten der Medien global, auf nationaler und auf regionaler Ebene. Trump und Orban, Berlusconi und der Athesiakonzern kamen dabei als Medienerschwernisse ebenso zur Sprache wie der neue ungarische Ministerpräsident Magyar und der polnische Donald Tusk als Hoffnungsträger für Medienfreiheit. Mit großer Freude haben wir vom Vinschgerwind zur Kenntnis genommen, dass der bekannte Journalist Patrick Rina, der für den ORF tätig war und als freier Journalist unter anderem die morgendliche Presseschau im RAI-Radio und die bekannte Journalistin und RAI-Nachrichtenmoderatorin Elisa Tappeiner neben den drei lokalen und öffentlichen RAI-Sendern (RAI Südtirol, RAI Ladinia und RAI Alto Adige), der Neuen Südtiroler Tageszeitung bis hin zu UnserTirol24 auch den Vinschgerwind als Beispiele für Athesia-freie Zonen genannt haben. Denn Athesia hat jüngst nach der KomplettÜbernahme diverser Radiostationen seine Aggregatzustände im Land erheblich erweitert und damit sein Monopol zementiert. Nicht gesagt worden ist, dass sich Athesia völlig unbemerkt peu á peu die mit Steuergeld finanzierten Gemeindezeitungen einverleibt. Im Vinschgau sind nur noch Schluderns, Laas, Naturns und Partschins athesiafrei.

Partschins

An Haufn Geld

Miteinem Verwaltungsüberschuss von mehr als 5 Millionen Euro hatten die Gemeinderäte von Partschins am 28. April 2026 über einen Blumenstrauß an Verteilungsgelder zu befinden. Der Geldsegen bereitete den Gemeindereferenten Jasmin Ramoser und Ulli Schweitzer sichtlich Freude, stieß aber bei den Vertetern der Neuen Bürgerliste auf Kritik. Vor allem, weil die Unterlagen - wie so oft - zu spät zugestellt worden sind, klagte Stefan Ganterer. Es seien sicher viele sinnvolle Sachen in der Anwendung des Verwaltungsüberschusses drinnen, allerdings, und das sei schade, könne man aufgrund der verspäteten Zustellung keine Diskussion im Rat führen. Es gehe schließlich um einen Haufen Geld.

Beim Punkt zuvor hatte man die Überprüfung der Sicherung des Gleichgewichtes - mit 5 Enthaltungen - genehmigt.

Zur Sprache kamen dann die vorgesehenen 50.000 Euro für den Kreisverkehr. Die seien für die Auffahrt nach Partschins vorgesehen, als von Partschins kommend rechter Hand hinter der Bushaltestelle. „Unsere Gemeinde soll dort präsentiert werden“, sagte der zuständige Referent Walter Laimer. Bisher seien allerdings noch keine Vorschläge eingelangt, weshalb er sich - und auch BM Alois Forcher Bild) - für heuer auch eine Blumenwiese vorstellen könnte. Mit 25.000 Euro werden die kaum mehr lesbaren Tafeln für den Peter-Mitterhofer-Kulturwanderweg renoviert. (eb)

Eine Stunde als Zeichen europäischer Verbundenheit

Auf Initiative der Gemeindeverwaltung erstrahlte anlässlich des Europatages am 9. Mai eine Fassade des Kulturhauses Karl Schönherr in Schlanders von 21 bis 22 Uhr in blauem Licht – als Zeichen europäischer Verbundenheit und gemeinsamer Werte. Gleichzeitig verwies die Beleuchtung auf die Auszeichnung von Schlanders als „Vanguard City 2026“ im Rahmen der Europäischen Hauptstadt des Kleinhandels und unterstrich die Offenheit und Zukunftsorientierung der Marktgemeinde Schlanders.

Laatsch schlägt Alarm

Laatsch - Der Fraktionsvorsteher von Laatsch und SVP-Gemeinderat Andreas Paulmichl ist über die Vorgangsweise in Glurns nicht amüsiert. Laatsch wäre bei einer Verkehrssperre in Glurns im Juli und im August mit einer Verkehrsüberflutung betroffen. Paulmichl fordert einen gemeindeübergreifenden Verkehrstisch

Vinschgerwind: Sie haben bei der Gemeinderatssitzung in Mals am 30. April heftig gegen die bevorstehende Verkehrssperre in Glurns protestiert. Warum denn?

Andreas Paulmichl: Laatsch würde bei einer Verkehrssperre in Glurns einen Haufen zusätzlichen Durchzugsverkehr abbekommen. Wir haben in der Früh den Pendlerverkehr Richtung Schweiz aus dem Oberland. Ab 5 Uhr in der Früh schafft es keine Katze über die Straße, auch weil sich keiner an die 30er Beschränkung hält. Am Abend ist es dasselbe. Wenn Glurns im Sommer schließt haben wir den Verkehr auch untertags.

Vinschgerwind: Sie verlangen Gespräche. Was soll man da reden?

Andreas Paulmichl: Ich habe schon Verständnis für Glurns. Dass man allerdings solche Maßnahmen wie eine Sperre ergreift ist für uns unverständlich. Reden müsste man mit den Nachbarn schon. Wir haben übergemeindliche Zusammenarbeiten bei den Ämtern, beim Rambachwerk sind wir auch zusammengekommen. Wir sind also schon Partner, mit denen man reden könnte. Mit gegenseitigen Erpressungen ist man noch nie weit gekommen.

Vinschgerwind: Der Glurnser BM sagt im Interview mit dem Vinschgerwind, dass er bei einer größeren Umfahrung immer auf Unverständnis stoße.

Die Vorgangsweise der Glurnser ist nicht die feine englische Art... Andreas Paulmichl

Andreas Paulmichl: Es geht nur, wenn man sich zusammensetzt, die Gemeinden Mals, Glurns, Prad und Schluderns.

Vinschgerwind: Muss man da über eine große Umfahrung reden?

Andreas Paulmichl: Das ist ein schwieriges Thema. Kulturgrund will niemand opfern. Aber es geht auch nicht, dass Glurns seine Probleme auf andere abwälzt.

Vinschgerwind: Es wird seit 50 Jahren über eine große Umfahrung geredet.

Andreas Paulmichl: In Tartsch wäre eine Umfahrung längst im Bauleitplan eingetragen. In Glurns ist in der Vergangen-

heit auch über eine Variante von Mals kommend rechts um Glurns herum diskutiert worden. Man wird sich die Frage stellen müssen, welches Ziel man verfolgt. Will man kleine Umfahrungen für einzelne Dörfer? Oder will man eine große Umfahrung. Da ist dann auch die Prader Gemeinde gefragt. Die Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch hat bei ihrem Antritt gesagt, dass man über eine Umfahrung reden muss. Jedenfalls haben wir Laatscher die Unterstützung von BM Josef Thurner, der auf allen Ebenen Beschwerde einlegen wird. Es könnte auch einen Verkehrstisch geben.

Interview: Erwin Bernhart

Foto: Erwin Bernhart
Foto: Erwin Bernhart

Ordentlich Geld geschaufelt Georg der Drachentöter

Zählt

man die drei Summen zusammen, kommt man auf sage und schreibe 262.810 Euro. 121.690,08 Euro wurden von der Gemeinde Schlanders an die Firma Marx GmbH bezahlt, 121.599,60 Euro an die Firma Mair Josef & Co. KG und 19.520 Euro an die Firma Erdbau GmbH. Die Rede ist vom Abbruch der Kasernen Anfang Oktober 2022. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am 30. April 2026 stellte Gemeinderätin Gerda Platzgummer von der Bürgerliste eine detaillierte Anfrage. Die Kostenpositionen für die Nacht- und Nebelaktion des Abrisses der Kasernen wollte Platzgummer wissen, die Kosten des Teilabbruchs mit sechs Baggern, der Stillstandszeiten am Areal mit 24 Stunden Bewachung für zwei Wochen, die Sicherungsarbeiten, die Asbestsanierung usw. Wortwörtlich hieß es in der Anfrage weiter: „Auf einen selektiven Rückbau und eine reguläre Ausschreibung wurde verzichtet – wodurch auch wegen der Asbestverunreinigungen – er-

hebliche Mehrkosten und nicht zuletzt auch ein hohes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung entstanden sind. Mehrere öffentliche Ämter wurden vorab nicht informiert. Sind die Mehrkosten durch eine Versicherung gedeckt oder muss der Steuerzahler dafür aufkommen? Wer trägt die Verantwortung?“

Georg Sagmeister, Sachbearbeiter des Antwortschreibens, General-Sekretär und Verwahrer des Kasernenareals schiebt jegliche Verantwortung von sich: Der Teilabbruch vom 5.10.2022 mit sechs Baggern wurde „auf der Grundlage der rechtskräftigen Anordnung des Bürgermeisters

„Meine guten Leute ...“

Mauro Dalla Barba (Bild), der BM von Latsch, ist bekannt dafür, sich kein Blatt vor dem Mund zu nehmen, will sagen, als gerader Michl sagt er Dinge gerade heraus. So auch neben vielen anderen Aussagen bei der Bürgerversanmm-

sich rund 50 interessierte Latscherinnen und Latscher eingefunden, um vom BM und von den Auschussmitgliedern aus erster Hand über die Tätigkeiten der Verwalter Informationen zu erhalten. Dalla Barba konnte verkündigen, dass im Sommer wiederum eine Metzgerei in Latsch anzutreffen sein werde. Und dann kam das „Meine guten Leute...“ mit kräftiger appellierender Stimme. „Meine guten Leute“, sagte Dalla Barba, „wenn wie schon Gasthäuser, Gschäfte und die Metzgerei unterstützen, dann müsse jeder selber sein Kaufverhalten überdenken. Es gehe nicht, alles zu fordern und dann eben nicht vor Ort einzukaufen. Dann brauche niemand mehr zu larmen, wenn Geschäfte im Dorf fehlen. Es liege an jedem selber , das vorhandene Angebot zu nutzen. (eb)

Nr. 83 vom 20.09.2022 an die beiden Firmen Mair KG und Marx GmbH vergeben und von diesen ausgeführt.....Die zuständigen und verantwortlichen Verwalter sahen „sich zum Handeln „gezwungen“....Die Frage einer Versicherungsdeckung stellte sich nicht, da die Verwaltung bewusst gehandelt hat und ihr bis heute kein Schaden angelastet wurde. Die Finanzierung erfolgte – wie bei öffentlichen Körperschaften üblich – über Steuermittel. Die Verantwortung für diese Maßnahmen lag bei den zuständigen Entscheidungsträgern, in erster Linie beim damaligen Bürgermeister.“ (ap)

Der Aufruf von Franz Prieth bei der letzten Bezirksratssitzung ha gefruchtet. Mit dem Marteller BM Georg Altstätter (Bild) ist ein in Sachen Energie beschlagener für die Ernennung zum Vorstand der Alperia AG namhaft gemacht worden, auf den sich die Vinschger Bürgermeister geeinigt haben. Der neu aufzustellende Alperia-Vorstand wird aus 10 Mitglieder bestehen, 5 werden vom Land ernannt, je zwei von den Gemeinden Meran und Bozen und einen kanndie SELFIN vorschlagen. Genau über die SELFIN-Schiene soll Altstätter in den Verwaltungsrat gelupft werden. Als Bezirksrat für Ener gie hat Prieth die sen Vorschlag bei den entsprechenden Gremien bereits eingereicht. Mit Michael Stricker hat man sich im Vinschgau auch auf einen Vorschlag für den AlperiaAufsichtsrat geeinigt. (eb)

VOM WIND GEFUNDEN

40 Jahre Tschernobyl – 15 Jahre Fukushima

Am 26. April 2026 jährte sich der Reaktorunfall von Tschernobyl zum 40. Mal. Der Unfall ist bis heute das schwerste Unglück in der zivilen Nutzung der Kernenergie. Das zweitschwerste Reaktorunglück der Geschichte, die Havarie des Kernkraftwerks Fukushima in Japan, ausgelöst von einem Tsunami, geschah vor 15 Jahren am 11. März 2011. 1938 gelang Lise Meitner, Fritz Straßmann und Otto Hahn die erste Kernspaltung. Am 6. und 9. August 1945 gab es die US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki, die bislang einzigen Einsätze von Atomwaffen in einem Krieg. Diese Atombombenabwürfe mit vielen Toten und Verletzten, führten zu einer großen Skepsis gegenüber der geplanten friedlichen Nutzung der Atomkraft. Das erste Atomkraftwerk ging 1954 in Obninsk in der Nähe von Moskau ans Netz. In den folgenden Jahrzehnten entstanden in Europa, Nordamerika und Asien hunderte Reaktoren, die als Garant für Versorgungssicherheit und wirtschaftliches Wachstum galten. 1979 erschütterte ein Unfall im Kernkraftwerk „Three Mile Island“ die USA. Obwohl derzeit 31 Staaten Kernkraftwerke betreiben, gibt es weltweit kein Atommüll-Endlager. In Finnland soll ab 2026 das erste Endlager in Betrieb gehen. Deutscher Atommüll wird aktuell an 16 Standorten zwischengelagert. Nach einem Endlager wird fieberhaft gesucht. Die große Herausforderung besteht darin, dass ein AtommüllEndlager so ausgelegt sein muss, dass es radioaktive Abfälle bis zu 1 Million Jahre sicher von der Biosphäre fernhält. Aber ist das möglich? (hzg)

Latsch

Eine neue Weltordnung

Zu einer Jubiläumstagung trafen sich bei den 30. Marienberger Klausurgesprächen vom 16. bis 18. April Personen aus der Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft im Kloster Marienberg. Günther Andergassen, der Präsident, konnte viele Teilnemer:innen zum Thema: „Wie weiter? Zukunft denken – Verantwortung übernehmen!“ begrüßen. Moderiert wurde die Tagung von Anita Rossi.

Leben unter veränderten Bedingungen

„Leben unter veränderten Bedingungen“, so lautete der Titel der ersten Marienberger Klausurgespräche im Jahre 1997. Der Titel ist auch heute noch aktuell, genauso wie die einleitenden Worte von Bruno

genwart wie heute. Die letzten beiden Jahrhunderte haben einer gigantischen Industrialisierung und mit ihr einer tiefgreifenden Umgestaltung des gesellschaftlichen Lebens den Weg geebnet. Ihre herausragenden Merkmale sind der Triumph des naturwissenschaftlichen Denkens und eine weitreichende Entbindung des Individuums von tradierten Rollenmustern. Mitte und Maß, vor allem die systemstabilisierenden Faktoren Nachhaltigkeit und Solidarität wurden hingegen kaum eingeübt, ja, sie gingen in vielen Bereichen sogar verloren. An der Schwelle zum dritten Jahrtausend ist es daher angezeigt, in Politik, Wissenschaft, Kultur und Religion Bilanz zu ziehen.“ Bei den Klausurgesprächen wurde nicht nur Bilanz gezogen, sondern es wurde die Gegenwart analysiert und in leichter Abwandlung von Kants Grundfragen zur Aufklärung vor allem darüber nachgedacht: Was können wir voraussehen? Was müssen wir fürchten? Was dürfen wir hoffen? Philipp Kuschmann, der Abt von Kloster Marienberg, hielt in seiner Begrüßungsansprache ein Plädoyer für eine Kultur des Zuhörens. Wir dürfen nicht vorschnell urteilen, sondern müssen das Gehörte aushalten und auch andere Meinungen anhören und Verantwortung für die Gegenwart übernehmen, so der Abt. Günther Andergassen erinnerte an drei Persönlichkeiten, welche die Marienberger Klausurgespräche initiiert und geprägt haben: Abt Bruno Trauner, Bischof Karl Golser und Landesrat Otto Saurer. Es geht heute darum Mut zu fassen und die Zukunft anzudenken. Dabei zitierte er den französischen Schriftsteller Victor Hugo, der meinte: Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance. Die Tagung wurde eröffnet von der Südtiroler Poetry-Slammerin Lene Mor-

Günther Andergassen, Präsident des Kuratoriums „Marienberger Klausurgespräche“

genstern, die eine Litanei zur Frage „Wessen Zu-ku-nft und wie viele“ und anschließend ein A-B-C der Chancengleichheit und der Gleichberechtigung vortrug. Die Philosophin und Theologin Claudia Paganini sprach zum Thema: Zwischen Hoffnung und Sorge: Wie wir eine Zukunft mit KI gestalten können“. Tina Teucher, Moderatorin, Autorin und leitende Redakteurin vom Magazin „Forum Nachhaltig Wirtschaften“ sprach über „Megatrends und Nachhaltigkeit in der Krise“. Dabei zeigte sie auf, dass jene Unternehmen sich zukunftsfähiger aufstellen, wenn sie sich mit ihrem Kerngeschäft, aber auch mit Klimaschutz, Kultur, Kreislaufwirtschaft und Kooperation auseinandersetzen.

Der Epochenbruch – auf dem Weg in eine neue Weltordnung

Julian Nida-Rümelin, der ehemalige Kulturstaatsminister, emeritierter Professor für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, sprach zum Thema: „Der Epochenbruch –auf dem Weg in eine neue Weltordnung“. Nida-Rümelin blickte zuerst in die Vergangenheit, zeigte gesellschaftspolitische Entwicklungen, Zeitenwenden und Epochenbrüche auf und wagte auch einen Blick in die Zukunft. Die bisherige Weltordnung ist in Auflösung begriffen, wir erleben einen Epochenbruch, wie es ihn in der Geschichte schon öfters gegeben hat, meinte Nida-Rümelin. Er nannte das Toleranzedikt des Galerius aus dem Jahr 311 n. Chr. und das Edikt von Mailander von 313 n. Chr., wodurch das Christentum im Römischen Reich erstmals offiziell erlaubt wurde. 380 n. Chr. unter Kaiser Theodosius I. wurde das Christentum zur Staatsreligion. 1453 war nach dem Fall Konstantinopels das Ende des Oströmischen Reiches, 1648 endete mit dem Westfälischen Frieden der 30-jährige Krieg. 1776 gab es den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und 1789 die

von Heinrich Zoderer

Nida-Rümelin im 20. Jahrhundert: Der Erste Weltkrieg 1914-1918, der Zweite Weltkrieg 1939-1945, die Kubakrise 1962 und 1989 der Zusammenbruch der Sowjetunion und der kommunistischen Herrschaft in Osteuropa. Durch diese Umbrüche brach auch ein altes System zusammen und eine neue Ordnung entstand. Nach dem Zweiten Weltkrieg kristallisierte sich eine bipolare Weltordnung, abgesichert von den USA und der UdSSR und mit dem Völkerrecht und den Menschenrechten als Grundlage, heraus. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion brach diese bipolare Ordnung zusammen. Die USA blieb als einzige Weltmacht übrig und entwickelte sich zur Supermacht in wirtschaftlicher, technologischer und militärischer Hinsicht. In der Zwischenzeit ist China zu einer wirtschaftlichen und technologischen Großmacht aufgestiegen, aber genauso auch Indien. Rußland ist geschwächt, aber nach wie vor ein großes Land mit vielen Bodenschätzen. Europa hat seine führende Rolle in der Welt verloren, ist aber immer noch eine große Wirtschaftsmacht. Die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika), die sich wirtschaftlich und politisch als Gegenpol zur westlich geprägten Weltordnung positionieren, sind eine größere Wirtschaftskraft als die G-7 Staaten (USA, Kanada, England, Deutschland, Frankreich, Italien und Japan). Deshalb glaubt der Philosoph Julian Nida-Rümelin, dass die zukünftige Weltord-

Bei den 30. Marienberger Klausurgesprächen ging es wieder um die Zukunft, eine neue Weltordnung, Künstliche Intelligenz, Strukturwandel der Weltwirtschaft und Megatrends

Bei den 30. Marienberger Klausurgesprächen ging es wieder um die Zukunft, eine neue Weltordnung, Künstliche Intelligenz, Strukturwandel der Weltwirtschaft und Megatrends

pa und Indien.

Strukturwandel der Weltwirtschaft – zwischen Ordnung und Zerfall

Werner Plumpe, der Wirtschaftshistoriker und ehemalige Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, referierte zum Thema „Strukturwandel der Weltwirtschaft zwischen Ordnung und Zerfall – ein Blick zurück und ein Blick in die Zukunft.“ Der Wirtschaftshistoriker sprach vor allem über die wirtschaftliche Entwicklung, wirtschaftliche Großmächte und die zukünftige Weltwirtschaftsordnung. Seiner Auffassung nach gab es immer Wirtschaftskrisen, Weltherrschaftsansprüche und wirtschaftliche Großmächte, die von anderen Großmächten abgelöst wurden. Das Versprechen der alten Weltwirtschaftsordnung, dass durch die Globalisierung ein globaler Wohlstand entstehen würde, wurde nicht eingelöst. Die USA haben durch die „America First“ Politik und die unberechenbare Zollpolitik von Trump neue Wege eingeschlagen. China ist dabei zur neuen Wirtschaftsmacht aufzusteigen. Im 16. Jahrhundert waren Spanien und Portugal die bedeutendsten Wirtschaftsmächte, später die Holländer und dann Großbritannien. Durch die In-

dustrialisierung, durch neue Erfindungen, wurde Großbritannien zur Weltmacht und setzte die neue Weltwirtschaftsordnung durch. Bis zum Ersten Weltkrieg war die Pax Britannica die von allen Staaten respektierte Weltwirtschaftsordnung. Es ist die Phase relativer globaler Stabilität unter britischer Hegemonie zwischen 1815 und 1914. England kontrollierte die wichtigen Seehandelsrouten und übernahm die Rolle als Weltpolizei. Die Industrialisierung Deutschlands, des Kaiserreichs Japan und der Vereinigten Staaten trug zum Niedergang der industriellen Vormachtstellung Großbritanniens im späten 19. Jahrhundert bei. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die USA die Rolle des Weltpolizisten. Es kam die Zeit der Pax Americana. Die USA garantierte eine neue Weltordnung mit Freihandel. Seit dem Aufstieg Chinas zur wirtschaftlichen Weltmacht und durch die unsichere Politik von Trump ist die Weltwirtschaftsordnung unklar. Heute werden viele Waren, Maschinen und Arzneimittel in Indien und China produziert. Es ist eine Illusion, dass Europa dies alles selber zu günstigen Preisen produzieren könnte. Die Energiefrage, die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz sind Schlüsselkompetenzen. Europa muss seine eigenen Stärken finden. Der Aufstieg Chinas ist unaufhaltsam. Zum Schluss seiner Ausführungen meinte Plumpe: Wir müssen davon ausgehen, dass es auch in Zukunft zu Konflikten und Eskalationen kommen wird. Was es braucht sind Konfliktregelungen. An ein pentagonales Weltmodell, das globale Konflikte lösen kann, glaubt Plumpe nicht.

Stilfs/Sulden

Weiterentwicklung

Kürzlich fand die Versammlung der Ortsgruppe Stilfs des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) im Hotel My Paradies in Sulden statt. Im Mittelpunkt standen die aktuelle Entwicklung des Tourismus sowie zentrale Herausforderungen für die Betriebe vor Ort.

HGV-Ortsobmann Lukas Martin Wallnöfer zeigte sich in seinem Bericht erfreut über die stabilen Nächtigungszahlen der Gemeinde. Trotz geschlossener Großbetriebe aufgrund von Umbauten konnten die Zahlen auf Vorjahresniveau gehalten werden. „Es ist klar erkennbar, dass viele Betriebe investieren und sich weiterentwi ckeln. Stillstand ist keine Option“, zeigte sich Wallnöfer überzeugt.

Kritisch äußerte sich der Ortsobmann zum Thema Tourismuszonen und Betten stopp. Für kleine Betriebe sei eine maßvolle Weiterentwicklung unerlässlich, insbe sondere auch im Hinblick auf die nachfol gende junge Generation. Der neue Obmann des HGV-Bezirkes Meran/Vinschgau, Flori an Obkircher, stellte sich den Anwesenden vor und betonte die zentrale Rolle des Tou rismus für die Zukunft von Berggemeinden wie Stilfs.

Besonders hervorgehoben wurde im Rahmen der Versammlung die sehr gute Zusammenarbeit innerhalb des Dorfes. Zwischen HGV, Gemeinde, Tourismusver ein, Seilbahnen, Skischule und weiteren Vereinen werde ein enger Austausch gepflegt. Gemeinsam versuche man, Projekte voranzutreiben und die Entwicklung des Tourismus aktiv zu gestalten.

Ein Gesprächsabend über Suizid am 19. Mai im Kurhaus Meran

Der Kiwanis Club Südtirol organisiert am 19.05. 2026 um 18:30 Uhr im Kurhaus Meran einen Gesprächsabend über Suizid unter dem Titel: Über das Schweigen hinaus. Der Abend, moderiert von Markus Frings, verbindet persönliche Geschichten mit fachlichem Wissen. Robert Stafler, betroffener Vater, erzählt von Erfahrungen. Marlene Kranebitter (Landesleiterin Notfallpsychologie WK), Hartmann Raffeiner (Psychologe) und Erwin Steiner (Leiter der Notfallseelsorge) sprechen als Fachleute über Warnsignale und Hilfsangebote. Freier Eintritt.

Riesenliste

Latsch - Mit einer unglaublich langen Liste von vollendeten, laufenden und geplanten Bauvorhaben beeindruckte der Latscher Gemeindeausschuss bei der Bürgerversammlung in Latsch am 4.

Die Versammlung war geprägt von einem offenen Austausch zwischen den Mitgliedern. Dabei wurden zahlreiche Anliegen und Zukunftsthemen angesprochen,

Auf Hochtouren und zur Zfriedenheit der Latscherinnen und Latscher arbeitet der Gemeindeausschuss von Latsch v. l.: BM Mauro Dalla Barba, Vize-BM Christian Stricker, Maria Kuppelwieser, Manuel Platzgummer, Irmgard Gamper und Gerda Gunsch

Dv. l.: Benedikt Werth, Veronika Mair, HGVOrtsobmann Lukas Martin Wallnöfer, Florian Obkircher, die Ortsausschussmitglieder Simon Klotz und Paul Hofer, Oliver Mattivi, Joachim Ritsch, Heinrich Tumler, Geschäftsleiter Seilbahn Sulden, und Miriam Pichler vom örtlichen Tourismusverein

ie Bevölkerung in der Gemeinde Latsch wächst und am Tag der Bürgerversammlung am 4. Mai 2026 waren es 5.296 Bürgerinnen und Bürger, die in Latsch ihr Quartier aufgeschlagen haben. Der BM Mauro Dalla Barba beginnt sein mehr als einstündiges Referat mit Bevölkerungsstatistik. Von den Einwohnern sind 402 im Vorschulalter (also von 0 bis 6 Jahre), 434 sind schulpflichtig (7 - 14 Jahre), 837 sind im „arbeitsfähigen Alter“ ( so der statistische Ausdruck, 15 - 29 Jahre), 2.687 sind Erwachsene (30 - 65 Jahre) und 945 sind Senioren über 65 Jahre. Mit 430 landwirtschaftlichen Betrieben bleibe Latsch das „Apfeldorf“ im Vinschgau, 124 Betriebe gibt es im Hotel und Gastgewerbe, 121 Handwerksbetriebe und 101 Freiberufler hat Latsch, im Handel sind 66 Betriebe und in der Industrie 12 aktiv. Dann beginnt Dalla Barba mit einer unglaublich langen und damit beeindruckenden Liste von Bauten, die bereits verwirklicht worden sind - von der Sanierung des Vereinshauses Goldrain über den Bau der Kläranlage in St. Martin bis zur Sanierung des Schießstandes in Latsch bis zur Neugestaltung des Kirchplatzes in Tarsch. Man ist in allen Fraktionen aktiv. Und dann folgte eine ebenso lange Liste von

Bauvorhaben für die nächsten Jahre von der Verbauung des Quartiers Mühlrain über diverse Asfaltierungsarbeiten, Trinkwassererneurungen, Errichtung von PV-Anlagen....

In der Diskussion machte Dalla Barba dann auf die Frage nach dem Haushalt der Gemeinde Latsch eine interessante Rechnung: Rund 6 Millionen Euro stünden der Gemeinde für Investitionen pro Jahr zur Verfügung, rund 30 Millionen seien das für die Legislaturperiode von 5 Jahren. Hinzu kämen Landesbeiträge, die man sich hartnäckig sichern müsse und hinzu kämen noch andere nationale oder europäische Fördertöpfe, so dass die Investitionssumme für 5 Jahre durchaus um die 70 Millionen Euro betragen könne. Einen „Sauhaufen Geld“ gebe man für Versicherungen aus und wenn es so weitergehe, könne die Gemeinde Latsch in 10 Jahren schuldenfrei sein. Bei den gemeindeeigenen Gebäuden sei man quasi klimaneutral.

In der Diskussion wurde das Schnellfahren der Autos der Post beklagt, worauf Dalla Barba sagte, dass der Standort der Post in der Bahnhofsstraße, also mitten im Zentrum, eigentlich untragbar sei. Die Plima-Brücke werde zeitgerecht fertig sein, die Brückenproblematik in Laas habe dazu geführt, dass bei der Plima-Brücke nachgerechnet werde.

Foto: Erwin Bernhart

Taufers i.M

Fernheizwerk auf Erfolgskurs

v. l. Vize-Präsident Günther Andergassen (Alperia), Hannes Ille, Präsident der Fernheizwerk GmbH und BMin Christine Kaaserer

IderFernheizwerk Schlanders GmbH beliefert, 32 km an Leitungen zählen zum Netz und 36,2 Mio. kWh an Wärme wurden 2025 produziert - 24,9 Mio. kWh davon mit Biomasse, der Rest mit Gas. Die Wärmeverluste betrugen 7,8 Mio. kWh. Der produzierte Strom belief sich auf 10,6 kWh - 6,1 kWh mit Gas, der Rest mit Biomasse. 13,7 Millionen Euro an Eigenkapital und 18,2 Millionen Euro an Anlagevermögen weist die Bilanz auf. Und: Rund 800.000 Euro Gewinn stehen am Ende des vergangenen Jahres.

Hannes Ille, seit 2024 Präsident desselben und flankiert von Vize Günther Andergassen, präsentierte am 30. April 2026 den Schlanderser Gemeinderäten eine Erfolgsbilanz. Zur Erinnerung: Seit 2005 ist

das Fernheizwerk Schlanders in Betrieb, 51 Prozent daran hält die Gemeinde Schlanders, 49 Prozent hingegen die Alperia. Die fünf Mitarbeiter im Heizhaus sind Alperia Ecoplus Angestellte. In der Fernheizwerk GmbH hat man eine klare Vision: Weg vom Gas. Das Gas BHKW will man in Zukunft mit einem Biomasse-Kessel ersetzen. Gas wird für die Spitzen bleiben und soll auf rund 5 Prozent reduziert werden. Spätestens 2035 soll die Klimaneutralität erreicht sein. Ille: „Wir wollen zudem die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach von der Gemeinde abkaufen. Das würde das Konzept der Fernheizwerk GmbH abrunden.“ Was für die Kunden wichtig sein dürfte: „Wir liegen auch beim Preis zwischen Latsch und Laas“, sagte Ille. (ap)

Preiswatten

Am Sonntag, 12. April 2026 fand in Taufers i. M. das erste Preiswatten „Blind mitn Guatn“ organisiert von KVW und SBB im KVW Raum statt. 22 Paare ganz unterschiedlichen Alters kämpften in 5 Runden um den Sieg. Es gab schöne Preise zu gewinnen. An dieser Stelle sei allen großzügigen Sponsoren herzlich gedankt: Apotheke Mals, Angelika Meister, Bäckerei Schuster, Blumen Schenk, Bucher Roland, Despar Pinggera, Despar Windegger, Dorfladen Laatsch, Denner, Fliri Vinzenz, Fliri Valentin, Frisörin Gabi, Luzia und Golden Hair, Lico, Hotel Tuberis, Chavalatsch, Sparkasse, Kräuterschlössl, Koch Klaus, Kofler Franz, Malloth Josef, Metzgerei Mair, Raika Prad/Taufers, Pizzeria Avinga, Remo, Gerda, Sandheim und Erika.

Der Reinerlös von 1.000 € wurde an die Vinschger Krebshilfe gespendet.

Gemeinsam Energie gestalten –Einladung zur Vollversammlung

Wir laden alle Mitglieder des Vinschgauer Energiekonsortiums (VEK) herzlich zur ordentlichen Vollversammlung 2026 ein. Diese findet am Mittwoch, den 27.05.2026 um 19:30 Uhr im Kulturhaus Schluderns statt.

In diesem Jahr stehen wieder die Neuwahlen des Verwaltungsrates auf der Tagesordnung.

Wir freuen uns auf dein Kommen!

Du bist noch kein Mitglied beim VEK?

Dann lohnt sich ein Blick auf die Vorteile: Du profitierst von günstigeren Strompreisen, steigende Energiepreise werden durch die Genossenschaft abgefedert und du kannst bei der jährlichen Vollversammlung mitentscheiden.

Mit einem einmaligen Beitrag wirst du Mitglied. Gerne beraten wir dich dazu in unserem Büro in Glurns.

Foto:
Foto: Angelika Ploner

Vinschgau/Schluderns

Imker verteilen spätblühende Pflanzen für Bienen

Diejährliche Verteilung von spätblü

henden Pflanzen an die Imkerinnen und Imker im Bezirk Obervinschgau hat seit Jahren Tradition. Viele Bienenhalterinnen und Bienenhalter haben auch heuer wie derum Pflanzen und Sträucher bestellt und diese dann am vergangenen Samstag, 2. Mai 2026 , beim Bezirksobmann am ImkerVereinshaus hinter dem Schludernser Park abgeholt.

„Die spätblühenden Pflanzen sind sehr wichtig, damit die Trachtlücken für die Bienen einigermaßen geschlossen werden können“, erklärt der Bezirksobmann im Be zirk Obervinschgau, Othmar Patscheider. Denn nach der Blüte im Frühjahr wird das Pollenangebot vielerorts knapp, was Bienen schwächen und nicht zuletzt die Honigaus beute schmälern kann.

Zur Verteilung in Schluderns standen rund 300 Pflanzen und Sträucher bereit. Darunter befanden sich Weidenarten, Linden mehrere Ahorn- und Kirsch-Sorten, Haselnusssträucher, Sommerlinden, Traubenkirschen, Feldahorn, Weiden und einiges mehr. Es handelt sich grundsätzlich um einheimische Baum- und Straucharten, die

Partschins

Verteilung der Sträucher am Imkerhaus im Park von Schluderns, l. Andreas Lingg, Eduard Steiner, Karoline Weisenhorn und Othmar Patscheider

tet wurden. Patscheider dankt den Förstern der Forststation Prad, die sich um die Aufzucht gekümmert haben. „Die Forststation hat uns die Pflanzen - wie schon in den vergangenen Jahren, wiederum kostenlos zur Verfügung gestellt“, freut sich Patscheider. Hinter der Aktion der Imker steht auch der Verband der Vinschger Obst- und Gemüseproduzenten VI.P. Deren Verantwort-

liche regen ihre Mitglieder dazu an, auch in Obstwiesen Sträucher für Bienen zu pflanzen und Blühstreifen anzulegen. Und diese Anregungen fallen mittlerweile bei immer mehr Obst- und Gemüsebauern auf fruchtbaren Boden, nicht zuletzt aus dem Bewusstsein heraus, dass Bienen und andere Insekten als Bestäuber unverzichtbar sind, um eine gute Ernte einfahren zu können. (mds)

Wie man die Kirche im Dorf lässt

Kurz

vor der Ratssitzung kamen noch einige Punkte auf die Tagesordnung. Das hat zu Verwunderung und zu Diskussionen im Gemeinderat von Partschins am 28. April gesorgt. Man habe die Frist für die Ansuchen der Vereine verlängert, auch weil man zu Beginn des Jahres noch nicht die Gelder zur Verfügung hatte, erklärte der Gemeindesekretär Auer auf die Frage vom Gemeinderat Stefan Ganterer (Neue Bürgerliste), welche Dringlichkeiten es denn gegeben habe, damit dieser Punkt auf die Tagesordnung gekommen ist. „Die Vereine sind uns

es habe etwas gedauert, bis alle Ansuchen durchgeprüft worden sind.

Zu Diskussionen hat vor allem der Beitrag von 8.500 Euro für die Pfarrei von Partschins gesorgt. Johannes Tappeiner (Neue Bürgerliste) erinnerte an die vor zwei Jahren kontrovers geführte Diskussion (exklusiv im Vinschgerwind 6/2024). Damals hatte der Gemeinderat der Pfarrei 125.000 Euro zugesprochen, um eine angedrohte Ersitzungsklage über einen Grund von insgesamt 3 Hektar zu vermeiden. Im Gegenzug hatte sich der Gemeinderat geeinigt, der Pfarrei für mehrere Jahre -damals sprach man von 5 bis 6 Jahren - keine Beiträge mehr

v. l.: Jutta Pedri, Johannes Tappeiner und Stefan Ganterer von der Neuen Bürgerliste im Gemeinderat von Partschins: Man soll die Kirche im Dorf lassen

zu geben. Warum man jetzt die Meinung ändere, wollte Tappeiner dem Abweichen der damaligen Aussagen auf den Grund gehen. VizeBM Walter Laimer, sagte, dass er nicht verantworten möchte, wenn der Beitrag nicht genehmigt würde. Denn dann schaue es für die Pfarrei „schlecht aus“. Der Ausschuss hätte diese 8.500 Euro aus eigener Tasche bezahlen können, sagte Jutta Pedri. Im emotionalen Abstand der damaligen Gesprächssituation setzten sich plötzlich die Gemeindereferenten Ulli Schweitzer (die Pfarrei gehe umsichtig mit den Geldern um), Jasmin Ramoser (die Pfarrei habe einen großen sozialen Stellenwert) und Sabine Zoderer (es wäre dramatisch, wenn morgen Prozessionen fehlen) für den Beitrag für die Pfarrei ein. Es gehe nicht um die Pfarrei an sich, sondern um die Diskussion von damals, bei der man sich einig war, der Pfarrei wegen der damaligen Drohungen keine Beiträge für eine bestimmte Zeit mehr zu gewähren. Die 8.500 Euro gingen dann an die Pfarrei, die die Kirchenbeleuchtung damit finanzieren wird. Versöhnlich schloss dann der altersmäßige Gemeinderatsveteran Christian Perfler mit: „Die Kirche ist im Dorf zu lassen“. (eb)

Süd-Tiroler Freiheit Vinschgau:

Wir zahlen, andere kassieren. Schluss damit!

Die neuen Zahlen der Bezirksgemeinschaft Vinschgau zur Verteilung finanzieller Sozialhilfe im Bezirk zeigen eine massive Schieflage im Sozialsystem – knapp die Hälfte der finanziellen Mittel gingen an durchschnittlich 8,4 Prozent der Bevölkerung. In den Gemeinden des Sozialsprengels Mittelvinschgau - Kastelbell-Tschars, Latsch, Laas, Schlanders und Martell - lag der Ausländeranteil am 31.12.2024 bei durchschnittlich 8,4 Prozent der Bevölkerung (ASTAT info 10/2026). 2025 waren jedoch im Sprengel Mittelvinschgau 43,75 Prozent der Bezieher finanzieller Sozialhilfe keine italienischen Staatsbürger – und sie erhielten in Summe 48,96 Prozent der gesamten ausbezahlten Geldmittel. Für die Süd-Tiroler Freiheit ist klar, dass dieses Missverhältnis nicht mehr rechtfertigbar und für die einheimische Bevölkerung nicht mehr hinnehmbar ist.

Bereits die Antwort auf eine

entsprechende Landtagsanfrage der Bewegung vor Kurzem hatte gezeigt, dass sich diese Entwicklung durch den gesamten Vinschgau und mit ähnlichen Zahlen auch durch ganz SüdTirol zieht. Besonders brisant ist dieser Umstand jedoch im teilweise von Abwanderung gefährdeten Vinschgau, wo laut AFI-Studie die Bürger vieler Gemeinden - gemessen am Landesdurchschnitt - ohnehin schon unterdurchschnittliche Einkommen aufweisen. Im Sprengel Mittelvinschgau lagen die finanziellen Sozialbeiträge für Ausländer bzw. „NichtItaliener“ 2015 bei ca. 39% der Gesamtausgaben, 31,4% der Betreuten waren damals Ausländer. In den fünf Gemeinden des Sprengels Mittelvinschgau, Laas, Latsch, Kastelbell-Tschars, Schlanders, Martell, hat sich der Ausländeranteil innerhalb von zehn Jahren (von 2015 auf 2025) von durchschnittlich 5,2% auf durchschnittlich 8,4% erhöht.

„Solide unterwegs“

Der Gemeinderat von Naturns hat bei seiner letzten Sitzung die Abschlussrechnung 2025 mit voller Zustimmung gutgeheißen. Die Gemeindebilanz weist einen Überschuss von Euro 4.622.817.- auf, wovon Euro 2.036.910.nun für Investitionen zur Verfügung stehen. „Die Abschlussrechnung 2025 zeigt wieder, dass die Gemeinde solide unterwegs ist und die schwierige finanzielle Lage vergangener Jahre gut überwunden hat. Der Überschuss ergibt sich vor allem aus Mehreinnahmen bei den Gebühren und diversen Einsparungen. Die frei zur Verfügung stehenden Gelder können für geplante Vorhaben genutzt werden. So hat der Gemeinderat für die dritte Phase zur Sanierung und Erweiterung der Erlebnistherme die Mittel für die ersten technischen Spesen im Ausmaß von Euro 700.000.- eingeplant. Die Realisierung, welche in den kommenden drei Jahren erfolgen soll, wird insgesamt voraussichtlich knapp 7 Millionen Euro kosten. Weitere größere Positionen sind die Umsetzung des Zivilschutzprojektes Weintal, bei dem die Restfinanzierung Euro 871.310.- ausmacht, sowie der Neubau des Recyclinghofes (Teilbetrag Euro 350.000.-), die Sanierung der Infrastrukturen in der Mühlgasse (Euro 370.000.-), der Ankauf eines neuen Traktors mit Zubehör für den Gemeindebauhof (Euro 292.000.-) und die tech-

Im Sprengel Obervinschgau lag 2015 der Anteil an ausländischen Beitragsbeziehern und der an Ausländer ausbezahlten Beiträge noch bei rund 25%. In den sieben Gemeinden des Sprengels Obervinschgau - Graun, Glurns, Mals, Schluderns, Taufers, Prad, Stilfs - hat sich die ausländische Bevölkerung von 2015 bis 2025 von durchschnittlich 4,8% auf durchschnittlich 8,3% erhöht. „Was die Menschen seit Jahren spüren, wird jetzt endgültig bestätigt. Wer hier lebt, arbeitet und einzahlt, fühlt sich zunehmend wie ein Bürger zweiter Klasse“, erklärt Benjamin Pixner, Bezirkssprecher der SüdTiroler Freiheit im Vinschgau. „Gerade Alleinerziehende und Familien mit Kindern, wo beide Eltern berufstätig sind, fallen sehr oft durch das Raster. Gleichzeitig reicht in anderen Fällen eine Eigenerklärung, dass man im Herkunftsland nichts besitzt, um hier Leistungen zu erhalten. Hier wird mit zweierlei Maß

nischen Spesen für den Neubau der Eisanlage in der Sportzone (Euro 171.000.-). Daneben legt der Gemeinderat weiterhin Wert darauf, dass die öffentlichen Gebäude angemessen instandgehalten werden. Deshalb sind Euro 68.500.- für die neue Rufanlage im Seniorenwohnheim vorgesehen, Euro 30.000.- für den Austausch von Böden in der Mittelschule, Euro 35.000.- für Investitionen in der Erlebnistherme, Euro 45.000.- für die Sanierung der Fassade bei der Feuerwehrhalle Naturns und Euro 40.000.- bei jener des Rathauses. Ebenso wurden die Gelder für Anpassungen im Zuge der Umsiedlung von Kindergarten, Kindertagesstätte und Eltern Kind Zentrum von insgesamt 50.000.- € berücksichtigt. Mit der Aktivierung der entsprechenden Fonds hat der Gemeinderat mit der dritten und vierten Bilanzänderung Euro 3.701.721.- neu eingebaut.

Im Zuge der Diskussion gab Generalsekretärin Katja Götsch auch einen Überblick zu den Deckungsgraden bei den Gebühren. Im Jahr 2025 kam es zu einer Überdeckung im Bereich Abwasser. Die Mehreinnahmen daraus sollen anhand eines zusätzlichen Fonds für neue Investitionen von Euro 141.959.- „zurückgegeben werden“. Als letzten Punkt der Tagesordnung berichtete Gemeindereferentin Astrid Pichler zur

gemessen – dies empfinden viele als zutiefst ungerecht“, betont Karin Meister, Bezirksrätin im Vinschgau und Frauensprecherin der Süd-Tiroler Freiheit. Die Süd-Tiroler Freiheit kritisiert scharf, dass die Landesregierung diese Entwicklung seit Jahren ignoriert, kleinredet und verleugnet. Für die Süd-Tiroler Freiheit steht fest, dass finanzielle Sozialhilfe in erster Linie jenen zugutekommen muss, die dieses Land aufgebaut haben und tagtäglich finanzieren. Es braucht eine sofortige Kursänderung bei der Vergabe von Sozialleistungen und eine gerechte Auszahlung an bedürftige Einheimische, bevor noch mehr Menschen aus Perspektivlosigkeit und Existenzängsten das Land verlassen.

Benjamin Pixner, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Vinschgau Karin Meister, Bezirksrätin im Vinschgau und Frauensprecherin der Süd-Tiroler Freiheit

Bilanz 2025 der Erlebnistherme. „Die große Beliebtheit des Bades vor allem bei Familien wird durch die höheren Besucherzahlen und auch durch die Steigerung beim Umsatz von +18% im Vergleich zu 2023 belegt“, berichtete Pichler, die gleichzeitig auch Vize-Präsidentin der Inhouse-Gesellschaft ist. Aufgrund der höheren Personal- und Energiekosten weist die Erlebnistherme für 2025 trotzdem einen Abgang auf, welcher durch eine Kapitalaufstockung von Euro 124.000.- durch die Gemeinde ausgeglichen werden soll. Die Gemeinderäte stimmten mit großer Mehrheit (zwei Enthaltungen) zu. Die überparteiliche Haushaltskommission, bestehend aus Bürgermeister Zeno Christanell (SVP), Gemeinderat Julian Müller (SVP), Gemeinderätin Astrid Tappeiner Auer (Zukunft Naturns) und Gemeinderat Elmar Karl Müller (Süd-Tiroler Freiheit) merkte in ihrem Gutachten dazu an: „Es ist aber notwendig die Bilanz genau im Blick zu behalten und gezielte Maßnahmen zur Kostenreduzierung zu treffen. In diesem Kontext ist ein schnellstmöglicher Austausch der alten Gebäudetechnik und die geplante Erweiterung der Zusatzangebote zielführend, um laufende Kosten zu senken und zusätzliche Einnahmen zu generieren.“

Pressemitteilung (gekürzt) zum 30. April 2026 Gemeinde Naturns

Am Schludernser Sonnenberg. Kurz davor habe ich in Prad „Die Schöpfung“ von J. Haydn miterlebt. Und hatte noch den Satz „Vollendet ist das große Werk“ im Kopf. Beim Heruntergehen aber hat mich die Realität schnell eingeholt. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Partschins

Berge treffen auf Museum

Am internationalen Museumstag präsentiert Karin Ortler ihr Buch über die Payer-Hütte im Schreibmaschinenmuseum in Partschins

„Museums uniting a divided world – Museen vereinen eine geteilte Welt“: Das Motto des diesjährigen Internationalen Museumstags unterstreicht die wichtige Rolle von Museen in Zeiten globaler Herausforderungen. Sie bauen Brücken zwischen Generationen, Kulturen und Lebensrealitäten.

Auch das Schreibmaschinenmuseum greift dieses Thema auf und lädt zu einer besonderen Veranstaltung ein: In Zusammenarbeit mit der Sektion Partschins des Alpenvereins Südtirol wird das Buch „Die Julius-Payer-Hütte“ von Karin Ortler vorgestellt, erschienen 2025 zum 150-jährigen Jubiläum der Hütte. Die Autorin, deren Familie die Hütte seit über 100 Jahren führt, schildert deren Geschichte – von der Errichtung 1875 über den Alpintourismus im Ortlergebiet bis hin zur Rolle im Ersten Weltkrieg und dem Alltag der Hüttenwirt:innen. Historische Fotos, Dokumente und Zeitzeugenberichte machen die Darstellung lebendig. Auch Ehrengäste und Zeitzeugen sowie Protagonisten des Buches geben Einblicke. Beginn ist am Sonntag, 17. Mai, um 10 Uhr. Anschließend ist das Museum bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Hubert Messner und Sepp Noggler zu Gast

Bei der erweiterten SVP-Bezirksausschussitzung am Freiteg, den 15. Mai 2026 wird im Gamperheim der Landesrat für Gesundheit und Gesundheitsvorsorge Hubert Messner zu Gast sein. Messner wird nach der Begrüßung durch den SVP-Bezriksobmann Albrecht Plangger und der SVP-Bezirksobmannstellvertreterin Irmgard Gamper zum Thema “Gesundheitswesen in Südtirol: Herausforderungen und Perspektiven” sprechen. Zuvor wird der Landtagsabgeordete Sepp Noggler einen Kurzbericht aus dem Landtag vortragen.

Ideen und Baustellen

EMuseumsgründer Ewald Lassnig als 16jähriger Mitte der 50er Jahre auf dem Weg zur Payerhütte: einen Sommer lang hat er als „Mulibua“ täglich Proviant auf die Hütte gebracht.

eine Fusion zwischen dem Tourismusverein Kastelbell-Tschars, dem Tourismusverein Latsch-Martell und Schlanders-Laas. Eine Steuerungsgruppe unter anderem mit den jeweiligen Präsidenten, deren Vize-Präsidenten, mit Matthias Tschenett von Vinschgau Marketing und Thomas Stein (brandnamics) soll das Ganze ausloten. „Mehr möchte ich dazu heute nicht sagen“, teilte Präsident Karl Pfitscher bei der Vollversammlung des TV Schlanders-Laas am 27. April 2026 mit. Nur wenige Mitglieder haben den Weg in das Hotel Maria Theresia gefunden. Baustellen hingegen gibt es einige. „Schlanders Marketing hängt in der Luft. Viel ist deshalb bei uns hängen geblieben“, sagte Pfitscher. Will heißen: Weil Schlanders Marketing weiterhin unbesetzt ist, müs-sen viele Veranstaltungen vom Tourismusverein gestemmt werden. Die Sommerabende, das Selbergmocht-Event, das Jazzfestival, vier lange Ein-

nige der Vorhaben, die der neue Geschäftsführer Patrick Batista für 2026 präsentierte. 59.000 € stellt die Gemeinde dafür zur Verfügung. Pfitscher: „47.000 € sind bereits verplant. Mit 12.000 € kann man nicht mehr viel tun.“ Der Pump-Track wird noch aufgeschoben. Mit Mehrkosten von 30.000 € belaufen sich die Gesamtkosten nun auf 360.000 €. Die Finanzierung ist noch genau zu definieren. Viel Zustimmung gab es für den Vorschlag von Ausschussmitglied Beatrix Hellrigl den Schweinsteig zwischen Kortsch und Allitz als Bienen-Themenweg für Familien anzulegen und auch den Obstbau miteinzubeziehen. Dietmar Spechtenhauser, Wirtschaft-Referent, hdsBezirkspräsident und ebenfalls im TV-Ausschuss: „Dieser Themenweg wird Schlanders und Laas verbinden und Initiativen, die unsere Gemeinden verbinden und zusammenführen tun uns beiden gut.“ Das gilt auch für die geplante Aussichtsplattform auf dem Kreuzjöchl, die in

einen Rundweg eingebunden und zusammen mit der Gemeinde Martell realisiert werden soll.

175.631 an Nächtigungen, 50.962 Ankünfte und eine Auslastung von 119 Tagen brachte das Tourismusjahr 2025. Pfitscher: „Wir haben 800 Betten verloren. Aber wir sind nicht so schlecht unterwegs. Die Campingplatze bringen viel, deshalb haben wir bei den Nächtigungen zugelegt.“ Über 130.000 € an Spesen in der Bilanz, die nicht einzeln aufgeschlüsselt waren und ein Fußball-ZweitLigist, der für einen Batzen Geld nach Schlanders käme, sorgten für Irritationen unter den Mitgliedern.

Der Überschuss von rund 166.000 € hat hingegen mit den Nachzahlungen der Ortstaxe, die von der Gemeinde eingehoben und an den Tourismusverein weitergereicht wird, zu tun. Während in anderen Gemeinden im 3-Monats-Rhythmus abgerechnet wird, war man in Schlanders drei Jahre säumig. Mit Referent Günther Bernhart ist nun Ordnung in die Sache gekommen.

Foto:
Angelika
Ploner

Vinschgau

Erfolgreiches Projekt „Blühender Vinschgau“

Lange Zeit fragten sich Bür gerinnen und Bürger, was es mit den kleinen eingezäunten Grundstücken an Straßenrän dern auf sich hat. Nun wurde es ersichtlich, was auf den brach liegend scheinenden Fleckchen Erde passiert. Es blüht in bun ten Farben und die Menschen erfreuen sich daran. Die klei nen Blühstreifen sind im Rah men des Projektes „Blühender Vinschgau“ angelegt worden. Die Bezirksgemeinschaft Vin schgau hat dieses Projekt 2022 auf Anregung der Umwelt schutzgruppe Vinschgau ins Leben gerufen, um dem Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken. Dieser hat weltweit dramatische Ausmaße angenommen, und auch im Vinschgau wird von Biologen ein verarmtes Arteninventar verzeichnet. Die Grünflächen in Städten und Gemeinden sollten genutzt werden, da sie sehr viel Potential in

Schluderns/Mals

Gemeindearbeiter Markus Niederegger sorgt für Bewässerung

sich tragen, um die Lebensqualität zu verbessern und sich zu einem Lebensraum für Insekten zu entwickeln. Wertvolle Informationen holten sich die Initiativgruppe in der Allgäuer Gemeinde Bad Grönenbach, die zum Netzwerk „Blühende Landschaften“ in Deutschland gehört. Dort zeigt sich erfolg-

reich auf, wie im öffentlichen Raum, ohne wesentlichen Mehraufwand und mittelfristig sogar mit Kosteneinsparungen, konkrete Umsetzungsschritte zur Förderung der Biodiversität, Schaffung von Rückzugsräumen für Insekten, Tiere und Pflanzen und ökologischen Pflege von Straßenböschun-

gen und Straßenschutzstreifen gesetzt werden können. Verantwortliche in der Bezirksgemeinschaft bestellten daraufhin Blumensamen und stellten sie den Vinschger Gemeinden zur Verfügung. Gemeindearbeiter und andere Helferinnen und Helfer legten daraufhin Hand an, oft beobachtet von Kopf schüttelnden Menschen. Doch es war bewusst, dass es einige Zeit dauern würde, bis sich aus den Samen Blumen entwickeln werden. Nun ist es so weit und der Erfolg des Projektes ist für Bertachterinnen Und Betrachter klar ersichtlich. Und viele Menschen freuen sich daran. Die Initiative könnte Schule machen und Menschen anzuregen, in Teilen ihres privaten Gartens und auf Rasenflächen Blühstreifen anzulegen, um sich auch daheim daran zu erfreuen und Insekten eine Chance zu geben. (mds)

FOWI & Region – lebendige Projektvorstellung

DieSchülerinnen und Schüler der 4A und 4B FOWI an der Oberschule „Claudia von Medici“ in Mals haben sich auch im vergangenen Schuljahr wiederum mit Projektpart nern aus den Unternehmen Recla und HOPPE AG, der Rai ka Obervinschgau, der Raika Prad-Taufers, der VEK Genos senschaft VION der Ferienre gion Reschensee und dem Ver band Südtiroler Sportvereine VSS Themen erarbeitet. Diese drehten sich um die künstliche Intelligenz KI, die in allen Be reichen immer mehr Einfluss gewinnt und hilfreich, aber auch mit Gefahren verbunden ist, weil sie ethische und recht liche Herausforderungen mit sich bringt. Weitere Themen beleuchteten das Genossen schaftswesen, die Berufsbilder der Zukunft, die Nachhaltigkeit, die in den Betrieben immer grö ßeren Stellenwert bekommt, und die wirtschaftlichen Aus

wirkungen von Sport- und Kulturveranstaltungen im oberen Vinschgau. Betreut wurden die Schülergruppen von den Lehrern Heiko Hauser, Heinrich

andere Betriebe in Südtirol. Die Schülergruppen stellten die Ergebnisse ihrer Arbeiten am 7. Mai 2026 bei der Abschluss veranstaltung mit den Eltern

Einführung durch Projektkoordinator Mirko Stocker

Stilfs/Haus der Dorfgemeinschaft

Schätze vor der Haustür

Bereits zum dritten Mal findet die Kulturwoche „Wertvolle Schätze vor unserer Haustür –entdecken, nutzen, bewahren“ im Rahmen des PNRR-Projektes „Stilfs Resilienz erzählen“ statt. Es ist eine Woche mit vielen

Vorträge, Filmvorführung, einer Gesprächsrunde, mit Experimenten in der Natur, einem Kochkurs und einer Verkostung von kulinarischen Leckerbissen. Am 4. Mai eröffnete der bekannte Fotograf Gianni Bodini die Veranstaltungsreihe mit eindrucksvollen Fotos von

Fotograf

PNRR-Projektgruppe:

Stilfs und seiner Umgebung. Es wurde eine inspirierende Entdeckungsreise von der Geschichte in die Gegenwart mit kritischen Hinweisen auf mögliche Auswüchse in der Zukunft. Stilfs hat eine besondere Geschichte als Dorf am Berghang mit engen Gassen und lebendigen Bräuchen. Hier geht es immer auf und ab, nur der Friedhof hat eine ebene Fläche, meinte Bodini. Durch den Bergbau kamen auch fremde Menschen von außen. Sie mussten in das Dorfleben integriert werden. Heute kommen fremde Urlauber ins Ortlergebiet und fremde Kühe auf die Almen. Bodini präsentierte Bilder vom Wald als wichtigen Holzlieferanten. Feuer und Wasser sind wichtige Schätze. Das Feuer wärmt, das Wasser ist die Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen. Aber beides kann auch zur Gefahr werden. Gianni zeigte Bilder

vom Scheibenschlagen, dem Waldbrand, den Hl. Drei Brunnen, er erinnerte an die Ortlerfront und den Bau der Stilfserjochstraße. Er erzählte über den spektakulären Mord an der Stilfserjochstraße, das Klosn und Pfluagziachn, zwei Bräuche, welche die Gemeinschaft stärken. Er sprach vom Sämann, der den Kreislauf des Lebens symbolisiert, vom Säen, Wachsen und Ernten. Deutlich und mit ironischem Ton mahnte Bodini auch zur Vorsicht. Zu viel Verkehr wird zur Verkehrsplage und Apfelplantagen bis zur Waldgrenze verändern nicht nur das Landschaftsbild. Mit beeindruckenden Bildern über die herbstliche Farbenpracht vor schneeweißen Berggipfeln, den engen Gassen in Stilfs, alten Heustadeln und anderen großen und kleinen Schätzen, schloss Bodini seine Fotoreise ab. (hzg)

Der
und die
v. l.: Verena Wopfner, Gianni Bodini, Daria Habicher und Roland Angerer
Foto: Heinrich Zoderer

„Brücke zwischen Kulturen und Bergen“

Vanessa hat ihre Wurzeln in Peru. Sie fühlt sich mit ihrer Familie in Laas zu Hause. Als ihre Kinder klein waren, arbeitete sie als Tagesmutter. Heute bietet sie Sprachkurse an. Dadurch möchte sie als Frau und Mutter vor allem Frauen und Müttern die Möglichkeiten geben, sich durch Sprachkenntnisse und soziale Kontakte aktiv in die Gesellschaft einzubringen.

Vanessa wurde 1984 in Abancay, Peru, geboren. Die ersten 16 Jahre lebte sie in ihrer Heimatstadt und besuchte dort die Klosterschule der Dominikanerinnen „Santa Rosa“. In der reinen Mädchenschule lernte sie viele wesentliche Werte und Tugenden für das Leben. Sie erzählt von schönen täglichen Ritualen und stärkenden Mädchenfreundschaften die bis heute anhalten. Um Wissenschaft zu studieren zog sie in eine größere Stadt. Dort lernte sie ihren Mann, der aus dem Vinschgau stammt, kennen. Sie heirateten und lebten eine Zeit lang in Peru. Schließlich entschieden sie sich in den Vinschgau zu ziehen. Obwohl ihr Mann aus Laas stammt, ging die Initiative für diesen großen Schritt von Vanessa aus. Sie ist sehr glücklich, dass sie diese Herausforderung anging. Die kleinen Dörfer im Vinschgau vermitteln eine grundlegende Sicherheit für Familien. Sie bieten den Kindern und den Eltern viele Freizeitund Weiterbildungsmöglichkeiten, ein breit gefächertes Bildungssystem. Hier können die Kinder im Freien spielen, in Vereinen und Gemeinschaften mitwirken und mitwachsen. Vanessa und ihr Mann haben zwei Kinder, beide besuchen die Schule und sind mehrsprachig aufgewachsen. Vanessa hätte verschiedene Arbeiten machen können, aber die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war ihr wichtig. Sie suchte eine gute Balance zwischen Arbeit und Familie und entschied sich für eine Ausbildung zur Tagesmutter. So konnte sie zu Hause bei ihren Kindern sein und gleichzeitig als Tagesmutter arbeiten. „Das war eine schöne Zeit, in der ich mit vielen Kindern schöne emotionale Erlebnisse erlebte und viel Spaß hatte.“ lächelt Vanessa.

Sie begegnete in Südtirol vielen Menschen die ihr auf ihrem Weg weiterhalfen, dafür ist sie sehr dankbar. Heute arbeitet sie für die GWR Spondinig (Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung). Um ihre spanische Muttersprache unterrichten zu können, machte sie in Spanien, Salamanca, eine entsprechende Ausbildung. Vanessa bietet abends Kurse für

Menschen an, die aus beruflichen Gründen, für Reisen usw. Spanisch lernen möchten. Spanisch ist für Vanessa ein Stück Heimat. Sie genießt es Spanisch zu sprechen und unterrichtet mit viel Freude. Sie sieht den Unterricht als einen Ort der Begegnung. „Ich glaube, Grammatik ist zwar das Fundament, aber der Mut, aus dem Herzen zu sprechen, ist das, was die Brücke baut.“ In ihren Kursen entstehen Verbindungen die wichtiger sind als Vokabeln. Sie vermittelt ihre Kultur mit viel Herzlichkeit und sieht die Sprachkurse als Treffpunk um sich auszutauschen. Vanessa arbeitet auch als „Interkulturelle Mediatorin“ für die GRW (Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung) - SARNTAL und für das Projekt „MeWo“ - Mehr als Wohnen im Vinschgau. Der Bildungsausschuss stellt Vanessa im Josefshaus von Laas, einen Raum für ihre Arbeit als Mediatorin zur Verfügung. Durch das Erlernen der Sprache kann man sich leichter in die Gesellschaft, in die Arbeitswelt einbringen und selbstbewusster bewegen, meint Vanessa. Sie sieht ihre Aufgabe als eine kulturelle Integration. Gerne hilft sie Müttern, die Sprache besser zu verstehen, damit sie ihre Kinder aktiv in der Schule unterstützen können und die Sprache kein Hindernis für deren Erfolg ist. Vanessa bietet fachliche und emotionale Unterstützung, um Zugewanderten auf den Test für die langfristige Aufenthaltserlaubnis vorzubereiten und den legalen Aufenthalt zu sicheren. Sie begleitet Frauen bei der Jobsuche und bestärkt sie, ihren eigenen Lohn zu verdienen. Das bedeutet Freiheit und wahre Integration. Vanessa ist fest davon überzeugt, dass dies der Schlüssel zu einem erfüllten Leben ist. Ihre Botschaft ist, die Sprache und die Bräuche des neuen Zuhauses kennen zu lernen. Ein neues Zuhause ist auch eine Chance für einen selbst. Nach fast zwei Jahrzehnten in Italien ist sie der lebende Beweis, dass es möglich ist, die peruanische Identität zu bewahren und gleichzeitig das Land, das nun die eigene Heimat ist, liebevoll anzunehmen. In einer Welt, die manchmal gespalten erscheint, erinnert uns Vanessas Geschichte daran, dass Freundlichkeit, Bildung und Empa-

Vanessa Cahuana, in Peru geboren und in Laas zuhause, unterrichtet unter anderem am Dienstagabend in der Laaser Mittelschule Spanisch

thie die stärksten Bausteine für Brücken der Hoffnung sind und keine Entfernung zu groß ist, um zu wachsen und anderen zu helfen. Sie zeigt, dass wir mit viel Anstrengung, viel erreichen können. Ihre Träume gingen mit viel Fleiß und Mühe in Erfüllung. Sie schätzt sich glücklich, Frau und Mutter von zwei wunderbaren Kindern zu sein. Des Weiteren schätzt sie es sehr, Dank der heutigen Kommunikationsmittel jederzeit mit ihrer Familie in Verbindung treten zu können. So hat sie trotz der Entfernung, selten Heimweh. Vanessa Cahuana ist sehr dankbar, in Laas, im Vinschgau ein schönes und gemütliches Zuhause gefunden zu haben.

Positives Event

Nachdem Abschluss des Radevents Tour oft the Alps ziehen die Vinschger Touristiker ein positives Fazit dieser bedeutenden Radveranstaltung im Alpenraum. Im gesamten Vinschgau wurden damit rund 600 Nächtigungen erzielt und durch Direktübertragungen in diversen Fernsehkanälen eine große Sichtbarkeit geschaffen. „Imposante Bilder vom Reschensee durch den ganzen Vinschgau mit der Apfelblüte, das wunderschöne Wetter, die ideale Zielankunft im Freizeitzentrum Trattla in Martell, der Start in Latsch sowie das Presseevent auf Schloss Goldrain mit 60 Medienvertretern waren die Highlights der Tour oft the Alps im Vinschgau“, zieht Roland Gluderer, Obmann der HGV-Ortsgruppe Martell, Bilanz des Radevents.

Der Vinschgau etabliert sich zusehends als ideale Raddestination neben dem viel befahrenen Radweg durch den Vinschgau. Für die Seitentäler, wie das Martelltal, ist die Positionierung als Raddestination wichtig. „Deshalb hofft man auch, dass die geplante Radverbindung ins Martelltal demnächst realisiert wird“, sagt Gluderer.

Die HGV-Ortsgruppen Martell und Latsch bedanken sich stellvertretend bei Bürgermeister Georg Altstätter, Gerald Burger, dem Tourismusverein Latsch-Martelltal sowie den zahlreichen freiwilligen Helfern für die hervorragende Organisation der Tour of the Alps-Etappen im Vinschgau.

Handwerk vor Ort

Graun - Zukunftsthemen wie Wohnen, Energieeffizienz, Fachkräftesicherung und betriebliche Nachfolge standen im Mittelpunkt der lvh-Ortsversammlung in Graun.

lvh-Ortsversammlung in Graun und nutzte den Abend, um ge meinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verband aktuelle Entwicklungen und Herausfor derungen für das Handwerk im Obervinschgau zu beleuchten.

lvh-Bezirksobmann Günther Platter blickte auf die vergangenen Monate zurück und hob mehrere Initiativen hervor: das Treffen mit dem Berufsbildungszentrum Schlanders, die erfolgreiche Kids Academy im Sommer sowie die Landesmeisterschaft der Berufe. Auch die Bezirksversammlung beim BSV Schlanders mit dem Referat von Prof. Tappeiner sei ein wichtiger Impuls gewesen. Dabei standen zentrale Themen wie der demografische Wandel, die Nachfolge in den Betrieben, die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung sowie die Zukunft von Kooperationen im Fokus. Besonders erfreulich sei die Aufwertung des Bezirksbüros in Schlanders sowie das insgesamt positive Image des Handwerks in der Südtiroler Bevölkerung. Dieses werde auch durch aktuelle WIFO-Erhebungen

Prieth stellte das Wirtschaftsgefüge der Gemeinde Graun vor und betonte das gute Zusammenspiel der verschiedenen Sektoren. Vor allem der Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftsmotor, der positive Impulse für viele andere Bereiche auslöse.

Zahlreiche Investitionen stehen aktuell an – sowohl im privaten Bereich mit Hotel- und Wohnbauprojekten als auch bei öffentlichen Vorhaben. Als besonderes Beispiel nannte Prieth die neue Kita, die in einem Hotel untergebracht ist – ein landesweit einzigartiges Modell. Auch der Erhalt mehrerer Kindergärten in den Fraktionen sei ein wichtiger Beitrag gegen die Abwanderung.

Zu den großen Projekten zählen unter anderem das Schwimmbad, das Schwarzwasserprojekt in Langtaufers, Investitionen in die Erlebnis-

schule, ein Sicherheitsprojekt bei den Galerien mit starker Landesfinanzierung, die Sanierung der Grundschule Reschen sowie ein Museumsprojekt. Auch das Gemeindeentwicklungsprogramm sei auf einem guten Weg.

Besonders betonte der Bürgermeister, dass in vielen Fällen Betriebe aus dem nahen Umfeld mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Qualität der Arbeit sei hoch, das Feedback durchwegs positiv: „Darauf können unsere Handwerkerinnen und Handwerker stolz sein.“

Markus Moriggl, Direktor der Raiffeisenkasse Obervinschgau, bedankte sich bei Ortsobfrau Daniela Folie für ihren Einsatz vor Ort und sprach über das Thema Energie. Er appellierte an die Betriebe, überall dort auf mehr Energieeffizienz zu setzen, wo es möglich ist.

Solche Maßnahmen seien Investitionen in die Zukunft, wirtschaftlich interessant und würden gleichzeitig mehr Eigenständigkeit schaffen. Die Raiffeisenkasse unterstütze diesen Weg auch mit vergünstigten Finanzierungsmöglichkeiten. Es folgten Ausführungen von Lorenz tinkhauser und von Ester Demetz.

Martell
Roland Gluderer, Obmann der HGV-Ortsgruppe Martell
v.l.: Erhard Joos, Franz Alfred Prieth, Günther Platter, Daniela Folie und Markus Moriggl

Schluderns/Vintschger Museum

Den Römern auf der Spur

Stephan Leitner entführte am 24. April im Vintschger Mu seum ein erlesenes Publikum in die Zeit der Römer und prä sentierte Ausgrabungsergeb nisse der drei Grabungsorte auf der Malser Haide, bei Laatsch und vor allem beim Paulihof in Mals.

Tatsächlich kenne man aus dem Vinschgau keinen einzigen Namen einer römischen Sied lung und man kenne auch nicht den genauen Verlauf der Via Claudia Augusta. Die berühmte „Tabula Peutingeriana“ gebe zwar römische Namen entlang der Brennerroute wieder, der Vinschgau bleibe ein weißer Fleck.

Veltlin.

Stephan Leitner erläutert kostbare Fundstücke aus der Römerzeit im Vintschger Museum

alisierte Keramikherstellung) lassen eine Datierung ins 1. Jahrhundert nach Chr. zu. Stephan Leitner beschrieb einzelne Fundstücke, die nach dem Vortrag im Museum besichtigt worden sind.

Dennoch: Die Funde im Oberen Vinschgau sind bedeutend und weisen auf einen wohlfrequentierten Verkehrsknotenpunkt an der Via Claudia Augusta hin: die Abzweigung in Richtung Ofenpass und damit

PR-INFO IDM

Auf der Malser Haide hat man im Zuge der Verlegung der Beregnungsleitung Mauerreste, Trockenmauern und Holzkohlereste freigelegt. Ein Magnetresonanzbild lässt mehrere Gebäude mit Gräberfeldern erkennen. „Ein Straßenvicus“, vermutet Leitner. Bei Laatsch hat man eine mögliche Umfassungsmauer mit darin liegenden Gebäuden und Hypokaustenziegel (für

Fußbodenheizung) gefunden. Beim Paulihof sind knapp unter der Oberfläche, was einemandauernden Ubermurungseffekt widerspricht, verschiedene Siedlungsphasen erkennbar, von den Rätern über den Römern bis um 1200. Über die C14 Methode bei Holzkohle lässt sich bei einem Gebäude ein Zeithorizont von 120 vor bis 20 nach Christus vermuten. Die gefundenen Scherben von „Terra sigillata“ (einer Art industri-

Der Standort der „Paulihofsiedlung“, der 1260 aufgelassen worden ist, hat einige Logiken, interpretierte Stephan Leitner in freier Assoziation. Es sage schon etwas über die Lage aus, wenn in unmittelbarer Nähe mit St. Benedikt, St. Martin und St. Johannes eine karolingische Kirche und gleich zwei romanische Kirchengebäude entstanden sind. Der Verlauf des Bachbettes der Puni dürfte ebenfalls in unmittelbarer Nähe verlaufen und damit dürfte ein Brückenübergang von Bedeutung notwendig gewesen sein. Es sei jedenfalls noch viel zu ergraben im Oberen Vinschgau, so Leitner. (eb)

“Tradition und Brauchtum gehören zu unserer Identität”

Martina Breitenberger aus St. Nikolaus im Ultental ist eines der Gesichter der Sensibilisierungskampagne „Südtiroler Milch kann mehr“, die in diesem Jahr die Beweggründe der Südtiroler Milchbäuerinnen und Milchbauern in den Mittelpunkt stellt. Sie ist Bergbäuerin am Schneiderlehenhof und der Erhalt der

bäuerlichen Kultur ist für sie ein wichtiges Anliegen. „Traditi on und Brauchtum gehören zu unserer regionalen Identität“, so Breitenberger. Traditionelle Feste sind für sie mehr als Termine im Kalender. „Almabtriebe oder

Kirchtage zeigen, wofür unsere Region steht und machen unsere Kultur sichtbar“, erklärt sie. Dieses lebendige Brauchtum verbindet Jung und Alt und ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Miteinanders. Gleichzeitig ist es weit über die

„Weil Tradition unsere Identität prägt.“

Martina Breitenberger, Bergbäuerin aus St. Nikolaus

Region hinaus ein Aushängeschild Südtirols.

Martina Breitenberger steht damit stellvertretend für rund 4.000 kleinstrukturierte Milchviehbetriebe in Südtirol, die täglich die genossenschaftlich organisierten Milchhöfe des Landes mit hochwertiger Rohmilch beliefern.

Mals/Bozen

Auszeichnung Agitu Ideo Gudeta 2026 an Malserin

DerFörderpreis „Agitu Ideo Gudeta“ wurde 2026 zum fünften Mal in Bozen verlie hen, um das Vermächtnis der Namensgeberin lebendig zu halten. In diesen fünf Jahren wurden rund 15 Frauen mit insgesamt über 20.000 Euro ausgezeichnet, bei mehr als 60 Bewerberinnen. Der Preis wür digt Frauen in Südtirol, die als innovative Pionierinnen in der Landwirtschaft und im länd lichen Raum tätig sind. Im Fo kus stehen Vielfalt, neue Ideen und die Verbindung von Land wirtschaft mit Bereichen wie Kultur, Soziales, Gesundheit und nachhaltiger Entwicklung. Den Förderpreis Agitu Ideo Gudeta 2026 erhielt Sabine Schrott, Felderhof, Uttenheim und den Spezialpreis Margareth Kaserer,

Aspmayrhof, Ritten. Zudem erhielten Lisa Maria Kager (Eppan) und Sonja Proserpio (Mals) eine

Auszeichnung. Sonja Proserpio vom Greilhof in Mals, hat mit viel Geduld, Fachwissen, Zeit

und Kraft einen frühmittelalterlichen Hof samt romanischer Kirche und brachliegenden Wiesen, Weiden und Anbauflächen mit ihrem Mann nach Jahrzehnten wieder zum Leben erweckt. Sonja Proserpio als gelernte Landvermesserin hat ihre Begeisterung für historische Gebäude in angewandte Denkmalpflege investiert und sich in nachhaltiger Landwirtschaft und Tierhaltung qualifiziert. Heute leitet sie den historischen Greilhof. Was hier geschaffen wurde, ist ein einzigartiger Ort und ein wertvoller Beitrag zum materiellen und immateriellen Kulturerbe des Landes, so die Begründung der Jury. Finanziert werden die Förderpreise von Ethical Banking und privaten Unterstützern. (lu)

Wien/Eyrs

Erfolgreiche Jungfloristin

Große Bühne für den floralen

Nachwuchs: Anna Rieger sicherte sich am 8. April 2026 den Sieg beim Wiener Jugendcup der Floristen. In der Berufsschule für Gartenbau und Floristik (Donizettiweg 31, 1220 Wien) überzeugte sie die Jury mit handwerklicher Präzision, sicherem Stilgefühl und kreativer Umsetzung. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und danke allen, die mich

auf meinem Weg unterstützt haben. Der Wettbewerb war eine tolle Erfahrung und hat großen Spaß gemacht“, so die Siegerin Anna Rieger.

Insgesamt stellten sich 22 junge Talente den anspruchsvollen Aufgabenstellungen und zeigten die Vielfalt und Qualität des floralen Handwerks. „Floristik lebt von handwerklichem Können, Kreativität und Leidenschaft. Unsere Jungfachkräfte

beweisen beim Lehrlingswettbewerb eindrucksvoll, dass sie all dies in sich vereinen“, sagt Herbert Eipeldauer, Innungs meister der Wiener Gärtner und Floristen. „Der Jugendcup bietet den Nachwuchskräften eine Bühne, um ihre Ideen, ihr handwerkliches Geschick und ihren persönlichen Stil zu prä sentieren und rückt die Wiener Floristik einmal mehr ins Ram penlicht.“

Die Teilnehmer maßen sich in den Kategorien „gebun dener Strauß“, „Brautstrauß“, „Gefäßfüllung“ und „Trauer kranz“. Bewertet wurden hand werkliche Präzision, Technik, Farbgestaltung, Kreativität und Präsentation. Alle arbeiteten mit identischem Material und einheitlichen Gefäßen, um die individuelle Gestaltung best möglich sichtbar zu machen.

Dazu muss man wissen: Anna Rieger hat ihre Wurzeln im Vinschgau, denn sie ist in Eyrs aufgewachsen. Mit dem Sieg beim Wiener Jugendcup der Floristen hat Rieger großes mediales Aufsehen genießen

können: Krone und Kurier haben berichtet, ebenso „Mein Bezirk“ und die WirtschaftsFoto: „Wind“-Archiv

Anna Rieger, in Eyrs aufgewachsen, hat in Wien den Wiener Jugendcup der Floristen gewonnen

Sonja Proserpio und Lisa Maria Kager (Foto by Peter Viehweider)

Mals/Vinschgau

Abschluss:

„Hond in Hond – Freizeit mitnond“

DerAbschluss des Projektes

„Hond in Hond – Freizeit mitnond“ wurde am Mittwoch, den 6. Mai 2026 mit einem klei nen Fest in der Malser Sport Well-Kegelbar gefeiert. Mit da bei war neben dem Projektteam auch die Direktorin der Sozial dienste Karin Tschurtschentha ler. Sie sprach dem verantwort lichen Team ihren Dank aus.

„Hond in Hond -Freizeit mitnond“ gilt als ein Vorzeige modell für Integratio. Es wurde heuer schon zum 16. Mal umge setzt. Beim Projekt geht es da rum, Kindern und Jugendlichen - vielfach aus Migrantenfamilien - die Möglichkeit zu geben, mit jungen Erwachsenen Zeit zu verbringen.

Bei der Abschlussfeier des Projektes wurde erfolgreich Bilanz gezogen. Im Bild v. l. Lulieta Hasani, Karin Tschur tschenthaler (Direktorin der Saozialdienste in der Bezirksgemeinschaft Vinschgau), Viktoria Wegmann, Caroline Danieli und Tanja Paulmichl

Menschen kennen. Dadurch verbessern sich ihre sozialen und ihre sprachlichen Fähigkeiten. Die Oberschüler/innen leisten einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft. Doch auch sie können ihre Kompetenzen durch die Begleitung von Kindern und Jugendlichen erweitern. Durch das Kennenlernen von vorher nicht bekannten Menschen, durch Erfahrungen und gemeinsame Aktivitäten entsteht etwas Neues: Vorurteile werden abgebaut und Grenzen überwunden. Mittlerweile wird das Projekt von Sponsoren mitgetragen, wie zum Beispiel der Pizzeria Fantasy, Sportwell Mals, der Nati

Im vergangenen Schuljahr trafen sich 29 Oberschüler/innen aus den Schulen in Schlanders, Mals und Burgeis in ihrer Freizeit abwechslungsweise mit den 18 Kindern und Jugend-

Dissertation

lichen, die sich gemeldet hat ten. Bei den Treffen wurden je nach Interesse und Fähigkeiten der Kinder/Jugendlichen, aber auch je nach den Interessen der Oberschlüler/innnen unter schiedliche Freizeitaktivitäten

Dialektale Vielfalt in Südtirol –deine Meinung zählt!

In Südtirol gehört der Dialekt für viele selbstverständlich zum Alltag. Daneben wird auch Hochdeutsch in bestimmten Situationen gesprochen. Doch wie genau gehen wir mit diesen Sprachformen um? Welche Bedeutung haben sie für uns und wie nehmen wir sie wahr?

Diesen Fragen widmet sich ein wissenschaftliches Forschungs projekt der Universität Innsbruck. Dafür werden noch Teilneh merinnen und Teilnehmer für eine Online-Umfrage gesucht:

- Wer kann mitmachen? Alle, die einen Südtiroler Dialekt reden, keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.

- Wie lange dauert es? Der Fragebogen dauert ca. 15–20 Minuten, ist anonym und unkompliziert.

- Warum mitmachen? Jede Teilnahme leistet einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Sprache in Südtirol. Außerdem kann mitentschieden und herausgefunden werden, welche Dialekte am beliebtesten sind!

Interesse geweckt? Die Teilnahme ist über den Link https://tinyurl.com/dialektumfrage oder den QR-Code möglich.

Vinschgau/Bozen

Filmteam dreht im Vinschgau zum „Akt 75“

DerSüdtiroler Theaterver band wurde vor 75. Jahren aus der Taufe gehoben. Seither unterstützt der STV als Dach organisation die vielen Thea terbühnen in Südtirol auf viel fältige Weise. Theater-Literatur wird angeboten, für Autoren rechte gesorgt, steuerrechtliche Fragen auch im Zusammenhang mit den Vorgaben rund um den 3. Sektor werden geklärt und vieles mehr.

Am Samstag, 16. und Sonn tag, 17. Mai 2026 wird das 75. Jubiläum in der „Messe Bozen“ mit dem Theaterfestival „Akt 75“ groß gefeiert. Dabei präsentieren über 40 Theatergruppen rund um die Uhr ihre kreativen Produktionen verteilt auf vier Bühnen. Das Repertoire umspannt Erwachsenentheater, Kindertheater, Seniorentheater, inklusives Theater und sogar Puppentheater. Die Mitwirkenden aus dem Vinschgau sind

v. l.: Kameramann Helmut Lechthaler, Filmemacherin und Theaterpädagogin Astrid Kofler, Regisseurin der Theaterbühne Schluderns Christl Stocker Perkmann mit Heini Riedl und Erna Gander Rauch

die Theaterwerkstatt der IVHS Vinschgau, Jugendtheater JUVI Schlanders, die Theatergruppe Kortsch, die Heimatbühne Langtaufers und die Volksbühne Laas. Der Festakt am Sonntag wird von den Musikgruppen „The Snoopps“ und „Titla“

umrahmt. Zum 75. Jubiläum gestaltete die Theaterwissenschaftlerin, Buchautorin und Filmemacherin Astrid Kofler einen Filmbeitrag für RAI Südtirol. Zusammen mit dem Kameramann Helmut Lechthaler besuchte sie im vergangenen Fe-

bruar Vertreterinnen und Vertreter mehrere Bühnen in Südtirol. Zu Gast war das Filömteam auch bei Vinschger Theater Akteure der Theatergruppe Kortsch und der Theaterbühne Schluderns, wo sie Interviews führte.

In der „Theaterküche“ in Schluderns erzählte beispielsweise die langjährige Regisseurin Christl Stocker Perkmann von ihrer Theatertätigkeit. Sie war vor über 50 Jahre als Spielerin, dann als Souffleuse ins Theatergeschehen eingestiegen. Viel zu erzählen hatten auch Heini Riedl und Erna Gander Rauch, die beide jahrzehntelang auf der Bühne standen, genauso wie die Regieassistentin Magdalena Dietl Sapelza, die die Geschicke hinter der Bühne über Jahre koordiniert hat. (mds)

Infos:

Der Film ist am 15. Mai 2026 in RAI Südtirol zu sehen

Schlanders/Kastelbell/Glurns

Pflanzentauschmarkt in Schlanders

Pflanzentauschmarkt v. l.: Ingrid Karnutsch, Juliane Stricker, Susanne Hofer, Marcel Schwarz, Géraldine Haupt und Stefan Schönthaler und die Brassband „Blächfraktion“ aus Schaffhausen (CH)

Im Frühjahr beginnt wieder die Gartenarbeit. Deshalb gibt es mehrere Pflanzen- Blumen und Gartenmärkte wie den Georgimarkt am 23. April in Mals. Am Samstag, den 2. Mai gab es gleich drei Frühjahrsmärkte: den Garten- und Genussmarkt in Kastelbell, den Blumen- und Gartenmarkt in Glurns und den Pflanzentauschmarkt in Schlan-

ders. Während der Georgimarkt zu den traditionellen Märkten mit einem großen Angebot zählt, gibt es den Pflanzentauschmarkt in der Fußgängerzone von Schlanders erst zum fünften Mal. Organisiert vom Bildungsausschuss Schlanders in Zusammenarbeit mit der Heilpflanzenschule in Südtirol und dem Imkerverein Schlanders,

gab es die Möglichkeit, verschiedene Pflanzen und Samen zu tauschen. Juliane Stricker Alber von der Heilpflanzenschule gab Tipps, wie man Kräuter und Beikräuter in die tägliche Ernährung einbauen kann. Marcel Schwarz und andere Mitglieder vom Imkerverein informierten über bienenfreundliche Pflanzen und die Imkerei. Überrascht

wurden die Besucher auf dem Hauptplatz in der Fußgängerzone auch von schwungvoller Blasmusik der „Blächfraktion“ Schaffhausen. Die Brassband aus der Schweiz, bestehend aus rund einem Dutzend junger und jung gebliebener Männer, war auf Südtirol Tournee und spielte von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Fußgängerzone. (hzg)

WANDERTOUR UNTERSTELL

Von Naturns nach Unterstell

Wunderbare Ausblicke ins Tal und besondere Einblicke in die Flora und Fauna des Sonnenbergs: Die Wanderung von Naturns bis zur Bergstation Unterstell ist eine lohnende. Rund zweieinhalb Stunden müssen einkalkuliert werden. Die Wanderung eignet sich besonders für die Monate März und April.

TOURENINFO: Start der Wanderung ist der Parkplatz bei der Talstation Unterstell. Hier gibt es genügend Parkmöglichkeiten. Wanderer halten sich an die Wegweiser und den Weg 10B Richtung Seilbahn Unterstell. Als Zeitrichtwert sind hier 2 Stunden 20 Minuten angegeben. Von der Talstation geht es zunächst die Asphaltstraße entlang und

am Gasthof Langwies vorbei bis rechts der Naturlehrpfad abzweigt. Diesem folgt man in Richtung der Jausenstation Schwalbennest. Hier biegen Wanderer links ab, folgen immer der Beschilderung Seilbahn Unterstell und zweigen dann rechts auf den Weg mit der Markierung 10 ab. Bei der Wegkreuzung mit dem Walburgweg setzt man auf dem Weg Nr. 10 aufwärts fort. Als Orientierung dient fortan die Beschilderung Bergstation Unterstell. Der Weg ist ein mittelmäßig steiler Waldweg, Tafeln vom Heimatpflegeverein Naturns weisen auf alte Flurnamen hin. Mit jedem Höhenmeter gewinnen Wanderer auch an Aussicht. Das letzte Stück führt der Weg 10A bis zur Bergstation der Seilbahn Unterstell auf 1.280 Meter. Ein Highlight ist die Aussichtplattform neben der Bergstation Unterstell, ca. 16

Meter lang und am äußersten Ende knapp 50 Meter hoch und in 10 Minuten erreichbar. Die Wanderung ist jetzt im März und April ideal. Rückfahrt ins Tal mit der Seilbahn. (ap)

DAUER (AUFSTIEG): 2 - 2,5 h

START: Parkplatz bei der Talstation Unterstell TIPP: In ca. 10 Minuten ist die Aussichtsplattform neben der Bergstation Unterstell erreichbar. Sie ist ca. 16 m lang und knapp 50 m hoch. i

Schloss Kastelbell

Frühjahrausstellung auf Schloss Kastelbell eröffnet

Schloss

Kastelbell widmet seine diesjährige Früh jahrsausstellung der Malerin Ursula (Trull) Oberrauch. Ge zeigt wird ein Querschnitt aus ihrem umfangreichen Werk. Die 1944 in Meran geborene Künstlerin studierte an der Aka demie der Bildenden Künste in München sowie an der Temple University Tyler School of Art in Rom. Nach ausgedehnten Aus landsaufenthalten ist sie heute in Bozen tätig.

Am 9. Mai fand die Eröffnung der Ausstellung im Schlosshof statt. Gerold Tappeiner, Obmann des Kuratoriums Schloss Kastelbell, begrüßte die zahlreich Erschienenen. Kurator Heinrich Schwazer führte in das Werk der Malerin ein. “Sie ist eine Künstlerin, die an die fundamentale Kraft der Farbe glaubt. Ihre künstlerischen Wurzeln liegen in der Aquarellmalerei. Heute widmet sie sich fast ausschließlich der

links: Heinrich Schwazer, seit 1996 Kulturjournalist der “Neuen Südtiroler Tageszeitung” führt in das Werk der Malerin ein rechts: Ursula (Trull) Oberrauch vor dem Bild “RAME”

Acrylmalerei. Sie ist eine Künst lerin, die mit abstrakten Formen arbeitet, doch wer sich damit auseinandersetzt, darf selbst nicht abstrakt bleiben, sondern muss präzise sein, differenziert argumentieren und Beliebigkeit vermeiden.“ Laut Kurator Schwazer ist die Einführung der Abstraktion in der Malerei die vielleicht größte Errungenschaft des vergangenen Jahrhunderts. Manche sagen, dass die Beschäf-

sei, da sie nichts Neues hervorbringen kann, weil alles schon einmal da war. Ein weißes Bild kann man nur einmal malen. „Warum ist die Beschäftigung mit abstrakten Formen heute dennoch aktuell?“, fragt sich Schwazer. Seine Antwort: „Weil die entscheidende Frage unserer postmodernen Zeit nicht mehr lautet: Was ist neu?, sondern:

Junge Talente auf großer Bühne

Wie aufdringlich, wie existenziell ist der künstlerische Prozess dahinter?“ Um auf diese Frage in Oberrauchs Malerei eine Antwort zu finden, ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem variierenden Farbspiel sowie dem Zusammenspiel von Farbe und Struktur erforderlich. “Ein Bild kann sich bei ihr bis zum allerletzten Pinselstrich verändern. Trull Oberrauch ist und bleibt eine Suchende“, so die abschließenden Worte des Kurators. Die Künstlerin selber sagte zu ihren Werken nichts. Sie hieß nur alle herzlich willkommen und freute sich. (pt)

Die Ausstellung auf Schloss Kastelbell ist bis einschließlich 28. Juni 2026 zugänglich. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 14:00 bis 18:00 Uhr; sonn-und feiertags von 11:00 bis 18:00 Uhr. Montag Ruhetag, ausgenommen Feiertage.

Der 11-jährige Niklas Stecher und seine 8-jährige Schwester Romy Stecher aus Glurns spielen Violine, auch

Geige genannt. Niklas hat vor dreieinhalb Jahren zu spielen begonnen. Und seine Schwester, die ihm immer interessiert zugeschaut hatte, begeisterte sich dann ebenfalls für das Instrument. Sie spielt seit zwei Jahren Violine und steht ihrem Bruder mittlerweile in nichts nach. Die Geschwister besuchen die Musikschule Oberer Vinschgau in Mals. Zusätzlich werden die beiden von der Geigenlehrerin Alena Savina privat unterrichtet. Diese stammt aus Weißrussland und hat auf vielen Bühnen der Welt gespielt. Regelmäßig kommt sie für die Unterrichtsstunden von Meran nach Glurns. Um den jungen Nachwuchstalenten Spielpraxis zu ermöglichen und sie bestens zu fördern, organisiert sie mit ihnen regelmäßig kleinere Konzerte und Auftritte bei unterschiedlichen Anlässen. Ein Höhepunkt war der Auftritt von Niklas, Romy zusammen mit

ihrer Lehrerin beim diesjährigen Carneval in Venedig. Am 15. Februar 2026 gaben die drei in historischen Kostümen ein Konzert am Campo Santa Maria dei Miracoli/ Cannaregio. Sie begeisterten das Publikum mit Werken von Vivaldi, Eisholz, Bach, Cohen, Scholz und anderen.

Am 2. bzw. 3. März 2006 überzeugten Romy und Niklas beim bedeutenden österreichischen Jugendmusikwettbewerb „Prima la musica“ in Erl/Ebs in der Kategorie Privatunterricht. Musikalisch begleitet wurden sie von ihrer Lehrerin Savina und von Dianna Dmitrijeva am Klavier. Dieser Musikwettbewerb fördert junge Talente aus Nord- Ost und Südtirol und gibt ihnen die Möglichkeit mit ihren Instrumenten ihr Können unter Beweis zu stellen.

Romy Stecher legte einen leidenschaftlichen Auftritt vor der Fachjury hin und holte sich

den „Ersten Preis mit Auszeichnung“. Ihr Bruder Niklas erspielte sich den 2. Preis. Dieser Erfolg motiviert die Geschwister beherzt weiterzumachen. (mds)

v. l. Alena Savina, Romy Stecher, Dianna Dmitrijeva und Niklas Stecher bei der Preisverleihung 2026 bei „Prima la musica“ in Erl/Ebs

Glurns

Laatsch/Vinschgau

Vinschger „Lieblingsgeschäft“ gekürt

Das Team im Dorfladen Laatsch war überrascht, als bekannt wurde, dass ihr Laden bei der Abstimmung zu „Mein Lieblingsgeschäft“ im Vinschgau den Sieg geholt hatte. Auf den Plätzen folgen „Gemischtwaren Doris Gstrein“ in Kastelbell-Tschars und „Kostbar“ von Sarah Oberhofer in Morter/Latsch. Die Initiative war vom Handel- und Dienstleisterverband HDS ins Leben gerufen worden, um den Menschen bewusst zu machen, wie wichtig Geschäfte für die Nah versorgung und auch als Treff punkte in den Orten sind. Am Donnerstag, den 7. Mai 2026 erhielt das Team des Dorfladens um Chefin Sonja Wallnöfer offi ziell das Siegerdiplom von HDSPräsident Philipp Moser über reicht. Und Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser überg ab eine dazu passende Plakette. Erfreut dankte Sonja Wallnöfer ihren Kundinnen und Kunden. Einen speziellen Dank richtete sie an ihren beiden engagierten Mitarbeiterinnen Melani Zerz und Gudrun Stocker. Neben einem reichhaltigen Angebot an unterschiedlichen Waren bietet der Dorfladen einen Platz zum Verweilen. Und er ist ein wichtiger Teil der lebendigen Laatscher Dorfgemeinschaft, die sehr

gut aufgestellt ist. Denn es gibt eine Bäckerei, Gasthöfe, eine Pizzeria, eine Bar, eine Raiffeisenbank, ein Computergeschäft,

einen Friseur- und Kosmetiksalon, einen Tierarzt und einen Zahnarzt - etwas wovon andere Orte nur noch träumen können.

Die Initiative „Mein Lieblingsgeschäft“ war, laut HDS, mit 208.856 Stimmen in ganz Südtirol ein großer Erfolg. (mds)

Zelger Center

Schlanders.

Neue großzügige Räumlichkeiten, modernste Ausstattung und noch besserer Service. Kommen Sie uns besuchen!

Schlanders Hauptstraße 92

Dienstag und Donnerstag 8.30-12.30 Uhr, 14.00-18.00 Uhr zelger.it

T 0473 532 133

Ihre Hörexperten

oben: v. l. Gudrun Stocker Melani Zerz Sonja Wallnöfer

Kortsch/Schluderns

„Honig Dinner“ - für den guten Zweck

Bei den Maturaprojekten ist der Fantasie kaum bis keine Grenzen gesetzt. Und es ist erstaunlich, wie ideenreich und kreativ die Jugendlichen sind. Laura Patscheider aus Schluderns steht vor der Reifeprü fung in der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Kortsch. Passend zum Fachbereich Ernährung hatte sie sich ent schieden, ein „Honig Dinner“ zu organi sieren und Gästen ein außergewöhnliches viergängiges Menü zu servieren. Alles für einen guten Zweck. Jeder einzelne Gang der Menüfolge war in irgendeiner Form mit Honig verbunden. Im Laufe der vergange nen Monate hatte sich Laura intensiv auf die Organisation des Abends vorbereitet und alle geplanten Arbeitsschritte schriftlich festgehalten. Nahrungsmittel-Listen,

Laura Patscheider kreiert ein Spitzen Menü und wird dafür von ihren Mitschülerinnen auf Händen getragen

Menü- und Tischpläne füllten eine Mappe mit fast 50 Seiten. Unterstützung erhielt Laura von den Lehrerinnen des Faches Pro -

jektmanagement Sarah Vidal und Simone Tschenett. Anfangs April 2026 konnten geladene Gäste die Kreationen im Foyer des Kulturhauses in Schluderns an festlich gedeckten Tischen genießen. Und sie waren von den Köstlichkeiten angetan, die mit denen in einem Sterne-Restaurant ohne weiteres mithalten konnten. Lauras Lohn für Speis und Trank waren freiwillige Spenden. Den Reinerlös spendete sie der Schludernser Jugendgruppe. Dass sie das „Honig Dinner“ als Maturaprojekt gewählt hatte, kommt nicht von ungefähr. Laura ist die Tochter des Obervinschger Imker Bezirksobmannes Othmar Patscheider und hat deshalb seit Kindertagen eine besondere Beziehung zu Bienen und zur Imkerei. (mds)

Eyrs

Erstes Motofest im Mein Bistro

Zum ersten Mal hieß es am Samstag, den 25. April, ,,Motofest“ im Mein Bistro Eyrs. Dutzende Motorräder verwandelten im Laufe des Tages den Parkplatz an der Hauptstraße in eine kleine Bike-Ausstel-

lung. Live Music von der Gruppe LOUD, eine AC/DC Tribute Band aus dem Puster tal, ,,Gegrilltes“ und kühle Getränke, ha ben für beste Stimmung unter den BikeFans gesorgt.

Vinschgerwind Umfrage - Danke!

Mein Bistro gemeinsam mit LOUD ziehen für den ersten Auftritt des „Motofests“ rundum eine positive Bilanz: ,,Tolle Leute, super Atmosphäre“ und die Organisatoren freuen sich schon auf nächstes Jahr.

Wir bedanken uns bei allen, die bei der Umfrage teilgenommen haben (es waren sehr viele). Wir veröffentlichen einige Ergebnisse der Umfrage vom Februar 2026.

Vinschgau

Ökologiepreis Vinschgau

Der Ökologiepreis Vinschgau findet heuer im Herbst zum 12. Mal statt. Veranstaltet und getragen wird diese in Südtirol einzigartige Initiative von sieben Vereinen: Alpenverein, Arbeitskreis für die biodynamische Wirtschafts-weise, Bioland Südtirol, Bio Vinschgau, Ethical Banking Raika Prad, Heimatpflegeverband Südtirol - Bezirk Vinschgau, Umweltschutzgruppe Vinschgau.

Neben dem von den Trägerverein gestifteten Preisgeld von 2.000 Euro erhalten die Preisträger eine öffentliche Ehrung und entsprechende mediale Bekanntheit. Das Hauptanliegen der Trägerschaft ist es, umweltfreundliche Praxisbeispiele aus dem Vinschgau ausfindig und öffentlich bekannt zu machen. Wer beruflich oder ehrenamtlich ökologisch nützliche Projekte

PR-INFO PROBIERS

umsetzt oder kluge, nachahmenswerte Entscheidungen trifft, erfüllt eine wichtige Vorbildfunktion.

Mit der Ausschreibung des Ökologiepreises rufen die Initiatoren alle Interessierten auf, sich an der Suche nach guten Praxisbeispielen zu beteiligen. Überlegen Sie welche Initiative oder welche berufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit für den Ökologiepreis 2026 vorgeschlagen werden könnte!

Die Jury, zusammengesetzt aus je einem Mitglied der Trägervereine, wählt dann nach Ablauf der Einreichfrist jene Tätigkeit aus, die den Preis erhalten soll. Zur Preisverleihung werden alle Nominierten eingeladen und deren Tätigkeit wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Dies um die Vielfalt

Erste Bio-Brauerei im Vinschgau

Mitten im Vinschgau, im Gewerbegebiet von Vetzan, entsteht seit 2018 etwas Besonderes: Mit viel Leidenschaft, handwerklichem Können und einer klaren Vision gründeten Daniel Tumler, Gabriel Tappeiner und Joseph Gusella die kleine Bio-Brauerei „Probiers“ – die erste Bio-Brauerei im Vinschgau. Was einst mit gemeinsamen Brautagen und der Begeisterung für gutes Bier begann, hat sich zu einer jungen, innovativen Braukultur entwickelt, die Qualität kompromisslos in den Mittelpunkt stellt. Bei Probiers wird Bier nicht einfach produziert – hier wird gebraut, ausprobiert, verfeinert und mit echter Freude am Handwerk gearbeitet. Seit 2025 verstärkt Brauer Xaver Kletzl das Team und bringt seine Leidenschaft und sein Engagement in jede einzel-

NEU - die aufgesetzte Griffleiste GL30 von @ewekuechen steht für eine klare Gestaltung, präzise Linien und durchdachte Lösungen – reduziert im Ausdruck, vielseitig in der Planung

www gerstl it

ne Charge ein. Das Ergebnis sind harmonische Biere mit Persönlichkeit: ehrlich, naturbelassen und mit viel Liebe gebraut. Zwei Sorten begleiten Bierliebhaber das ganze Jahr über, ergänzt durch saisonale Spezialitäten, die den Geschmack der Jahreszeiten einfangen. Perfekt für den Sommer ist das „Hoppala“ – ein Dry Hopped Session Lager, leicht, erfri schend und mit fruchtig-zitrischen Aromen. Ideal als sommerlicher Aperitif oder zu me diterranen Vorspeisen und frischen Salaten. Auch beim Grillen zeigt Probiers seine ganze Vielfalt: Das “Helle”, ein Kellerbier harmo niert hervorragend mit gegrilltem Gemüse, hellem Fleisch und feinen Röstaromen. Für

zukunftsweisender Möglichkeiten aufzuzeigen und allen Vorgeschlagenen die verdiente Wertschätzung zu erweisen. Bisherige Vorschläge kamen beispielsweise aus den Bereichen Schule, Gastronomie, Landwirtschaft, Handwerk, Bauwesen, Energietechnik und Ehrenamt. Einzelpersonen, Gruppen, Betriebe oder Institutionen, welche im Vinschgau eine umweltfreundliche Tätigkeit ausüben oder ein ökologisch positives Projekt betreiben, können sich selbst bewerben, oder von anderen vorgeschlagen werden. EINREICHTERMIN IST DER 31. OKTOBER 2026. Projektanträge bitte per E-Mail an umwelt.vinschgau@gmail. com schicken. Zusätzliche erwünschte Auskünfte gibt es unter der Nummer 357 9747270 (Josef Gruber).

Vinschgau/Scuol

Pflege, Demenz und neue Interreg‑Projekte

DerArbeitskreis Humana Raetica traf sich am 31. März 2026 im Pflegeheim Chasa Puntota in Scuol, um aktuelle Entwicklungen im Sozial‑ und Gesundheitsbereich über die Grenzen gemeinsam zu diskutieren und zukünftige Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.

Es wurden Einblicke in die Struktur und die Arbeits des Center da sandà Engiandina Bassa (CSEB) gegeben, das Interreg Italien Schweiz Projekt SOLIS vorgestellt, sowie neue Projektideen erarbeitet.

Warum jetzt? Die Region steht vor steigenden Herausforderungen in Pflege, Demenzbegleitung und Fachkräftesicherung – Themen, die gemeinsam gelöst werden können.

Zu Beginn präsentierte Rebekka Hansmann‑Zehnder das Center da sandà Engiadina Bassa (CSEB), das seit über 100 Jahren eine umfassende Gesundheitsversorgung im Unterengadin sicherstellt.

Maria Kofler und Rebekka Hansmann‑Zehnder stellten im Anschluss das neue Interreg Italien Schweiz Projekt SOLIS vor, das von 2025 bis 2027 läuft.

Ziel ist es, pflegende Angehörige zu entlasten, Beratungsstellen auszubauen und

Laas/Vinschgau/Südtirol

ein modernes Demenzmanagement zu etablieren. Aus dem Protokoll: „Durch ein interdisziplinäres Arbeitsmodell, Mentoring und Weiterbildungen sollen Betroffene und Angehörige gezielter begleitet werden.“

Kofler kündigte zudem eine Roadshow „Altern in der Gemeinde“, Workshops und eine neue Online‑Schulung zum Thema Demenz an.

“Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eröffnet uns neue Perspektiven –gerade in der Demenzbegleitung profitieren wir enorm voneinander”, sagt Maria Kofler, Projektverantwortliche im Vinschgau.

Bei der Sitzung wurden laufende und geplante Interreg‑Projekte vorgestellt. Dazu zählt unter anderem das Interreg Italien

Terra Raetica ist eine grenzüberschreitende Initiative im Dreiländereck Italien–Österreich–Schweiz. Sie vernetzt soziale Einrichtungen, Gemeinden und Fachpersonen.

Österreich Projekt “Ex‑In‑Genesungsbegle iter*innen”.

Angedachte Projektideen werden vorgestellt, so das Thema Autismus‑Spektrum, bei welchem künftig stark auf einen grenzüberschreitenden Austausch gesetzt werden möchte.

Weitere Ideen umfassen einen integrativen Barbetrieb sowie ein Projekt zu Fraueninitiativen in der Terra Raetica, das im Rahmen der Sitzung vorgestellt wurde. Auch das Thema Freiwilligenarbeit insbesondere Koordination, Begleitung und Nachbarschaftshilfe soll künftig verstärkt in den gemeinsamen Austausch und in mögliche Projektentwicklungen einfließen.

Kulturverein „PARABEL“ baut Brücken

Am 25. April dem „St. Marx Day“ lud der Kulturverein „ParaBel zum Tag der offenen Tür in die Marx Kirche in Laas. Dort zeigte Alfred Habicher vom Amateurfilmer Verein Vinschgau Kurzfilme. Die Besucher:innen waren in den Dreispitz des Lasa Marmo Areal eingeladen sich bei Speiß und Trank über Veranstaltungen und Pläne des Kulturvereins auszutauschen. Vorstandsmitglied und Initiator Simon Rainer verpflegte die Gäste und gab Auskunft über Mitglieder, Ideen und Ideologien des Vereins, der bereits mehrere Projekte unter

der Künstlerinitiative „Para Bel Artspace“ umsetzte. Seit 2026 ist die Vereinigung im RUNTS (Registro Unico Nazionale del Terzo Settore) des nationalen Vereinsregisters im Ehrenamt als Kulturverein eingetragen. Das Hauptaugenmerk des Vereins „ParaBel“ „Buildings Bridges“ besteht darin, eine Onlinepräsenz und Plattform für Künstler, Musiker, Kunstschaffende zu bieten sowie mit kooperierende Kulturlocations gemeinsam Projekte umzusetzen.

links: Rainer Simon Initiator; Alfred Habicher zeigte Kurzfilme in der Marxkirche in Laas

den in Siegmundsried (AT). Er baut Brücken zwischen der vielfältigen Auswahl an Kunstschaffenden und der Südtiroler Kulturszene, vernetzt sich in gemeinsamen Projekten mit Organisationen und Betrieben in der Region. Er organisierte Ende März im Rahmen des „Juvaler Frühlings“ eine Buchvorstellung mit Lesung von Marcel Zischg, Ausstellung der dazugehörigen Fotografien und kleineren Objekte von weiteren Künstlern. Das Event am „Oberortlhof Juval“ wurde von der Gruppe „Zeitlous“ musikalisch umrahmt. Nächstes Highlight ist am 01./02. August in Laas. Ergänzend zum Kulturfest M&M finden Ausstellungen an drei Orten und eine Soiree mit verschiedenen Musikern im Dreispitz der „Lasa Marmo“ statt. Ein weiteres Projekt ist „Artspace74“ in Tisens. Für zukünftigen Zusammenarbeiten, Konzerte, Ausstellungen und dergleichen können sich Interessierte gerne auf www.parabel.info melden. (chw)

MK Eyrs: Fahnenweihe mit großem Musikfest

Die Musikkapelle von Eyrs ist jung und sehr rührig. Zum 35. Jahr ihres Bestehens bekommt die Musikkapelle Eyrs eine neue und vom Gründungsmitglied Manfred Zangerle gesponserte Fahne. Gestaltet hat die Fahne der Künstler Thomas Biedermann. Die Fahne soll als Symbol die Gemeinschaft, die Geschichte und die Werte der Musikkapelle Eyrs sichtbar machen. Zur feierlichen Fahnenweihe am 24. Mai 2026 lädt die Musikkapelle Eyrs die Bevölkerung, alle Freunde und Bekannte ab 9.30 Uhr nach Eyrs ein. Im Anschluss an die Fahnenweihe gibt es ein großes Musikkfest auf dem Festgelände am Sportplatz Eyrs.

Eine Rückblende:

Im Jahre 1990 wurde die MK EYRS bei einem Wirtshausgespräch zwischen Sebastian Kurz und Manfred Zangerle sozusagen aus der Taufe gehoben.

Die Wiedergründung, war allerdings kein Honigschlecken. Musikantinnen und Musikanten mussten ausgebildet, Instrumente angekauft und Trachten besorgt werden. Der damalige und Erstobmann Hans Thöni und sein Ausschuss haben diese Aufgabe mit Hilfe der Dorfbevölkerung, pri-

tung nicht nehmen lassen, das provisorische Probelokal im Obergeschoß der Feuerwehrhalle alsbald durch einen Neubau zu ersetzen. Treibende Kraft war der damalige Assessor Manfred Zangerle. Im Herbst 1996 gab die junge Kapelle, mit der historischen Tracht des „Gerichtes Schlanders“ ausgestattet, ihr erstes Konzert.

Durch die kontinuierliche Jugendarbeit, vorangetrieben durch die Jugendleiterin Maria Kofler, mit einem engagierten Team an ihrer Seite konnte die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stetig gesteigert werden. Damit ist der Verein auch für die Zukunft gerüstet.

Inzwischen ist die Musikkapelle ein fester Bestandteil des dörflichen Gemeinschaftlebens geworden und zählt aktuell 45 aktive Mitglieder, davon 4 Marketenderinnen und neu dazugekommen ein Fähnrich.

vater und öffentlicher Sponsoren sehr gut gemeistert.

In dieser Gründungsbegeisterung hat es sich auch die damalige Gemeindeverwal-

Besonderer Dank geht immer wieder an die gesamte Dorfbevölkerung und an die vielen Sponsoren für ihre Unterstützung. Dies ist der Musikkapelle Eyrs auch Auftrag und Verpflichtung, weiterhin mit ganzem Einsatz für die Erhaltung und den Ausbau unserer Kapelle zu sorgen.

Gründe warum es sich lohnt im Vinschgerwind zu werben:

Wo Inhalte gelesen werden. Meine Artikel treffen auf eine aufmerksame, interessierte Leserschaft und genau das spüre ich auch in den Rückmeldungen.

Erfolgreich mit dem Vinschgerwind: Werbeberater Walter Morelli werbung@vinschgerwind.it Tel. 335 830 55 69

v. l.:Thomas Biedermann (Künstler), Manfred Zangerle (Fahnensponsor), Stefan Paulmichl (Fähnrich) und Bettina Plangger Kobler (Fahnenpatin)
Fabian Egger, Immobilien Egger & Partner

Burggrafenamt/Vinschgau

Austausch, Geschichte und gelebte Landwirtschaft

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der westlichen Bildungsausschüsse trafen sich am 17. April 2026 zum traditionellen „Treffen WEST“. Ziel der Veranstaltung entlang der Linie Etsch–Passer ist es, den Austausch zu fördern, Netzwerke zu stärken und gemeinsame Impulse für die Bildungsarbeit im ländlichen Raum zu setzen. Eingeladen hatte der Bildungsausschuss Dorf Tirol unter Vorsitz von Lizzi Khuen gemeinsam mit den Bezirksservicestellen. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, das vom Tourismus geprägte Dorf aus neuen Perspektiven kennenzulernen. Ein besonderer Höhepunkt war der humorvolle Dorfrundgang mit der Frauentheatergruppe „Maultaschen“, die Geschichte und Geschichten Dorf Tirols lebendig vermittelte. Dabei erhielten die Gäste Einblicke in die Entwicklung des

Prad/Pfarrkirche

Treffen WEST der Bildungsausschüsse Burggrafenamt und Vinschgau

Ortes – von der einst landwirtschaftlich geprägten Gemeinde bis hin zur heutigen Tourismusdestination. Im Anschluss führte Jungbäuerin Bettina Laimer über ihren Bio-Bachguterhof. Dort präsentierte sie eindrucksvoll

nachhaltige Landwirtschaft und Artenvielfalt mit rund 90 biozertifizierten Obst- und Gemüsesorten. Den Abschluss bildeten kulinarische Spezialitäten, Musik und geselliges Beisammensein. Gleichzeitig wurde das 40-jäh-

rige Bestehen des Bildungsausschusses Dorf Tirol gewürdigt – verbunden mit einem Dank an die vielen ehrenamtlich Engagierten, die die Bildungs- und Kulturarbeit in Südtirols Dörfern tragen. (lu)

Die Schöpfung von Joseph Haydn in Prad

Über 300 Konzertbesucher:innen genossen am 2. Mai die zweistündige Aufführung des berühmten Oratoriums „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn in der Pfarrkir-

che „Maria Königin“ in Prad. Unter der Organisation der Bezirkschöre Burggrafenamt und Vinschgau bildete sich ein Projektchor mit 70 begeisterten Laiensänger:innen unter der

70 Chorsänger:innen, 35 Musiker:innen und drei Solisten präsentierten unter der Leitung von Josef Sagmeister das Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn am 2. Mai in der Pfarrkirche von Prad und am 3. Mai im Kursaal Meran.

Leitung von Josef Sagmeister und präsentierte zusammen mit den 35 Musiker:innen des Orchesters Cum Tempore das großartige Werk, uraufgeführt 1798 in Wien. Neben Chor und Orchester traten auch drei Solisten auf, welche das Geschehen an den sechs Schöpfungstagen erzählen. Die drei Solisten repräsentieren die Erzengel Gabriel (Sopran: Elisabeth Hofer), Uriel (Tenor: Renzo Huber) und Raphael (Bass: Hermann Kiebacher). Die Schöpfung besteht aus drei Teilen. Der erste Teil feiert die Erschaffung des Lichts, der Erde, der Himmelskörper, des Wassers und der Pflanzen. Es beginnt mit dem Chaos und der Dunkelheit, bis der Chor mit den Worten „Und es ward Licht“ den besonderen Moment der Erschaffung der Welt eindrucksvoll zum Ausdruck bringt. Im zweiten Teil wird die Erschaffung der Fische, Vögel, der Landtiere und des Menschen musikalisch und

gesanglich dargeboten. Diese werden vielfach charakterisiert durch die sogenannte Tonmalerei. Es sind Nachahmungen von Naturerscheinungen, wie das „Donnergrollen“ durch Pauken oder „Vogelgezwitscher“ durch Flöten. Der dritte Teil erzählt über die glückliche Zeit von Adam und Eva im Paradies. Sie danken und lobpreisen die Schöpfung. Bevor es zum unheilvollen Sündenfall kommt, ist die „Schöpfung“ zu Ende. Damit steht nicht der Sündenfall am Schluss, sondern die Schönheit des Diesseits. In Wien wurde das Werk von Haydn mit großem Jubel aufgenommen. Erfolgreich war das Werk auch, weil biblische Inhalte mit Grundgedanken der Aufklärung verbunden wurden und das Werk Ausdruck einer fröhlichen, weltbejahenden Stimmung ist. Auch in Prad gab es am Ende einen großen und langanhaltenden Applaus. (hzg)

Foto: Heinrich Zoderer

Jugendtreff „fResch“ Reschen

ÖFFNUNGSZEITEN Martell

Do. 05.03.20 ab 17.30 Uhr

JT “fResch” Resch

Eclairs selbst gemacht

Do. 16:00 – 19:00 Uhr

Sa. 16:00 – 20.00 Uhr

Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr

JT “Juze Hoad” St. Valentin

Deine BUTTONS

Mi. 16:00 – 19:00 Uhr

Die jungen Marteller „Goaßlschnöller“

Jugendtreff „Juze“ St.Valentin

Fr. 16:00 – 20.00 Uhr

JT “JUBU” Burgeis

Mi. 11.03.20 ab 16.30 Uhr

Strategiespiele

Mi. 15:30 – 20:00 Uhr

Sa. 15:30 – 21:30 Uhr

Sa. 14.03.20 ab 19.00 Uhr

JT “JULO” Laatsch

Dekoideen neuer Treff

Do. 15:30 – 20:00 Uhr

Fr. 15:30 – 20:00 Uhr

Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs

JZ “JuMa” Mals

Fr. 06.03.2020 um 17.00 Uhr

DIY Osterdeko

Di: 15:45 – 20:15 Uhr

Mi: 15:45 – 20:15 Uhr

Jugendtreff „Citytreff“ Glurns

Do: 15:45 – 20:15 Uhr

Do. 12.03.20 ab 15:00 Uhr

Vollversammlung

Fr: 15:45 – 22:00 Uhr

Sa: 15:45 – 20:00 Uhr

Mit viel Begeisterung und Neugier machten sich 15 Kinder und Jugendliche aus Martell daran, ein traditionsreiches Handwerk zu erlernen: das Goaßlschnölln. Organisiert wurde der Kurs vom Bildungsausschuss Martell in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub Taifun.

An insgesamt vier Kurstagen

der Sportplatz in Martell – ideale Plätze, um sich mit genügend Raum und Sicherheit auszuprobieren.

Öffnungszeiten:

JT “Citytreff” Glurns

Di. 16.00 – 20.00

Di. 16:00 – 20:00 Uhr

Do. 17.00 – 21.00

Mi. 17:00 – 21:00 Uhr

Fr. 16:00 – 22:00 Uhr

Fr. 18.00 – 22.00

JT “Revoluzer” Taufers

Jugendhaus Phönix Schluderns

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

Fr 07. + 13.03.20 ab 15.00 Uhr

JH “Phönix” Schluderns

Mi 15:00 – 19:00 Uhr

Mädchentreff: Pizza machen + Vatertagsgeschenk basteln

Do 17:30 – 20:00 Uhr

Mit großem Eifer, Ausdauer und jeder Menge Spaß übten die Kinder und Jugendlichen die richtige Technik und wurden schnell mit hörbaren Erfolgen belohnt. Am Ende des Kurses gelang es allen, ihre Goaßlen ge konnt und mit kräftigem „Knall“ zum Schnölln zu bringen.

Erlebnis. Der Kurs bot den jungen Teilnehmern die Möglichkeit, Teil einer Gemeinschaft zu sein, voneinander zu lernen und miteinander zu wachsen. So wurde nicht nur ein Stück gelebtes Brauchtum weitergegeben, sondern auch der Zusammenhalt gestärkt.

Neben dem Erlernen der Tech nik stand jedoch vor allem eines im Mittelpunkt: das gemeinsame

Fr 17:00 – 20:00 Uhr

Mi 11.03.20 ab 16.00 Uhr

Sa 16:00 – 22:00 Uhr

Vatertagsgeschenk basteln

JT “Ju!P” Prad

Jugendzentrum JuMa Mals

Mi. 16:00 – 20:00 Uhr

Fr.06.03.20 GESCHLOSSEN

Do.16:00 – 20:00 Uhr

Mi. 11.03.20 von 17.00 bis 20.00 Uhr

Fr. 15:00 – 21:00 Uhr

Spieleabend

Sa 15:00 – 21:00 Uhr

JT “Jurali“ Lichtenberg

Sa.14.03.20 GESCHLOSSEN

Jugendtreff Burgeis

Di. 17:00 – 20:00 Uhr

Fr. 17:00 – 21:00 Uhr

Fr. 06.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr

JT “Chillhouse” Stilfs

Treff geöffnet mit Kochabend

Mi. 16:00 – 20:00Uhr

Sa. 07.03.20 GESCHLOSSEN

Do. 16:00 – 20:00 Uhr

Mi. 11.03.20 von 15.00 bis 17.00 Uhr

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

Bubbel- Waffeln backen

JT “JuTsche” Tschengls

Derzeit geschlossen

Sa. 14.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr

JT Eyrs

Treff geöffnet mit Kochabend

Derzeit geschlossen

Frischer Wind im City Treff

JT “La:Ma” Laas

Jugendtreff „La:Ma“ Laas

Di. 16:00 – 20:00 Uhr

Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr

Lachs – Zucchininudel

Mi. 16:00 – 20:00 Uhr

Do. 16:00 – 20:00 Uhr

Anmeldung bis 06.03.20 erforderlich

Sa. 14.03.20 ab 15.30

Fr. 16:00 – 22:00 Uhr

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

Schwimmen Latsch

JZ “Freiraum” Schlanders

Di. 16:00 – 20:00 Uhr

Info & Anmeldung bis 11.03.20 bei Andy im La:Ma

Mi. 16:00 – 20:00 Uhr

Jugendtreff Tschengls

Do. 16:00 – 20:00 Uhr

Im City Treff Glurns bewegt sich derzeit viel: Der Jugendtreff wird neu belebt und gemeinsam mit den Jugendlichen nach ihren eigenen Vorstellungen und Interessen gestaltet.

Fr. 16:00 – 23:00 Uhr

Fr. 6.03.20 von 18.00 bis 22.00 Uhr

Sa. 16:00 – 23:00 Uhr

JT “Check In” Goldrain

langer Filmabend mit Nudel & Schokofondue

Derzeit geschlossen

JuZe „Freiraum“ Schlanders

JZ “Green Turtle” Latsch

Di. 03.03.20

Di. 16:00 – 20:00 Uhr

Das JuZe bleibt geschlossen

Mi. 15:00 – 19:00 Uhr

Fr. 06.03.20 ab 20.00 Uhr

Do. 15:00 – 20:00 Uhr

Filmabend im JuZe

Fr. 15:00 – 21:00 Uhr

Sa. 15:00 – 21:00 Uhr

Jugendzentrum „Green Turtle“

JC “Taifun” Martell

Latsch

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

JT Tarsch

Di. 16.00 – 19.00 Uhr

Mi. 15.00 – 18.00 Uhr

Mi. 18:00 – 20:00 Uhr

Los ging es mit der Suche nach passenden Möbeln. Neue Sitzgelegenheiten sorgen nun für mehr Komfort, und die Räume wurden neu angeordnet. Im Mittelpunkt des Aufenthaltsraums steht jetzt der Billardtisch, ergänzt durch eine kleine Bühne inklusive Boxen und Bass zum Feiern. Daneben ist eine gemütliche Eckbank mit Tisch eingeplant, die zum

Spielen und gemeinsamen Essen einladen soll. Auch im oberen Stockwerk wird intensiv gearbeitet. Der „Chill-Raum“ nimmt zunehmend Form an: Ein Sofa und eine Musikanlage sind bereits vorhanden, und die Wände werden derzeit bemalt. Der Gaming-Raum wurde ebenfalls aufgewertet – mit zusätzlichen Sitzmöglichkeiten und moderner LED-Beleuchtung, die den gesamten oberen Stock in wechselnde Farben taucht.

Auch im Außenbereich gibt es

te laden bei schönem Wetter zum Entspannen ein. Im Rahmen der aktuellen Kreativtage werden Möbel bemalt, Ideen entwickelt und Schilder für die verschiedenen Bereiche des Jugendraums gestaltet. Das Team des City Treffs freut sich stets

Di. 16.00 – 20.00 Uhr

JT “All In” Kastelbell/Tschars

Fr. 15.00 – 21.00 Uhr

Mi. 15:00 – 20:00 Uhr

Sa. 14.00 – 21.00 Uhr

Do. 15:00 – 20:00 Uhr

Fr. 16:00 – 21:00 Uhr

Jugendraum Check In Goldrain

Sa. 16:00 – 21:00 Uhr

JT “Time Out” Schnals

Mi. 18.00 – 21.00 Uhr

Mi. 14.00 – 19.00 Uhr

Jugendclub Taifun Martell

Fr. 14.00 – 21.00 Uhr

Sa. 07.03.20 von 14.00 – 20.00 Uhr

JZ “JuZe” Naturns

Geöffnet

Mo. 15:00 – 21:00 Uhr

Mi. 15:00 – 21:00 Uhr

Sa. 14.03.20 von 15.00 – 18.00 Uhr „Gianmo suchten“

Do. 15:00 – 21:00 Uhr

Workshop

Fr. 15:00 – 21:00 Uhr

Jugendtreff Tarsch

Sa. 15:00 – 21:00 Uhr

JT “Kosmo” Plaus

Mi. 11.03.20 15.00 – 17.00 Uhr

Mo. 15:00 – 19:00 Uhr

Filmnachmittag

Do. 15:00 – 19:00 Uhr

Lösungswort:

Gewinne EIN FRÜHSTÜCK FÜR ZWEI PERSONEN

im „Hotel, Restaurant Rössl, Rabland“

„Bildungsausschuesse“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels.

Das Frühstück im Hotel Rössl in Rabland gewinnt Brunhilde Kaserer aus Mals. Der Gutschein ist ab 14.5.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.

Wir verlosen wiederum ein wunderbares Frühstück für zwei Personen im Hotel Rössl in Rabland (Danke der Familie Pircher). Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it | Einsendeschluss: 26.5.26, 9:00 Uhr

1. Der BM von Glurns heißt Erich ...

2. Floristikgeschäft in Mals und in Latsch

3. Wer sich im Tanz auf Schenkel und Schuhe klopft, ist ein ...

4. Sportart - kürzlich Staatsmeisterschaft in Schlanders

5. die Marille ist ein ...

6. Malereibetrieb in Kastelbell

7. Schloss mit Schule in Burgeis

8. Wer Wohnungen verkauft, ist ein ...

9. Im ... von Schlanders fehlen Ärzte

10. 50 Tage nach Ostern ist ...

11. hochadeligste Süßspeise aus Eiern, Mehl ...

12. zum Wienerschnitzel isst man gerne auch ...

13. und zum Wild passt auch ...

14. Seilbahn in Naturns

15. Neue Verpflegungsstation in Vetzan

16. Latscher Barde, "Hans der ..."

17. Partschinser Außenseiter und Erfinder, Peter ...

18. gut sichtbare Ruine am Eingang des Martelltales, Schloss ...

19. die alte Pfarrkirche von Graun (Turm im See) war der hl. ... geweiht

20. altehrwürdiges Gasthaus in Burgeis

Eveline Saupper verstärkt den Tessanda-Stiftungsrat

Die Stiftungsrätinnen der Handweberei Tessanda Val Müstair haben Eveline Saupper als neue Stiftungsratskollegin gewählt und freuen sich, die erfahrene Wirtschaftsfrau im Gremium begrüssen zu dürfen. Der Tessanda-Stiftungsrat besteht neu aus fünf ehrenamtlich tätigen Frauen. Der TessandaStiftungsrat hat sich Anfang Mai 2026 für eine Verstärkung ausgesprochen. Die vier bisherigen Stiftungsrätinnen sind hocherfreut und dankbar, dass sich Eveline Saupper ehrenamtlich für die Weiterentwicklung der Tessanda engagieren wird. Dr. iur. Eveline Saupper wohnhaft in Savognin studierte an der Hochschule St. Gallen.

Sie erwarb das Zürcher Anwaltspatent und erhielt das Diplom als diplomierte Steuerexpertin. Sie arbeitete bei Peat Marwick Mitchell (heute KPMG) sowie bei Homburger in Zürich, wo sie bis 2014 Partnerin war. Eveline Saupper, geboren 1958, ist aktuell Mitglied des Verwaltungsrates der Forbo Holding AG, der Georg Fischer AG und der Stäubli Holding AG. Sie ist Stiftungsrätin der UZH Foundation in Zürich und bis vor kurzem der Stiftung Piz Mitgel Val Surses in Savognin. Ferner ist sie Mitglied des Beirates der Universität St. Gallen. «Unsere neue sympathische Kollegin liebt das Handwerk und kennt die Tessanda als treue Kundin

seit geraumer Zeit. Durch diese Verbundenheit und dank ih rem umfassenden Wirtschafts kenntnissen und ihrem grossen Netzwerk wird sie eine Berei cherung für die Tessanda sein. Wir Stiftungsrätinnen freuen uns sehr auf die Zusammenar beit mit Eveline Saupper» sagt Maya Repele. Eveline Saup per ist überzeugt: «Wenn man von Innovation spricht, so ist Tessanda für mich ein leucht endes Beispiel. Tessanda hat ein wertvolles Kulturgut und eine hohe Handwerkskunst dank neuen Ideen wieder at traktiv gemacht. Ich freue mich, Tessanda unterstützen zu dürfen».

Eveline Saupper ist überzeugt: «Wenn man von Innovation spricht, so ist Tessanda für mich ein leuchtendes Beispiel. Foto: „Wind“-Archiv

Kastelbell

„Garten- & Genussmarkt“ in Kastelbell

Unter dem Motto „Mit Freude garteln und genießen“ fand am 2. Mai der Garten- und Genussmarkt in Kastelbell statt. Im Zentrum standen dabei regionale Produkte und traditionelles Handwerk, zudem gab es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für die ganze Familie.

Bereits am Freitagabend wurde der Festbetrieb feierlich eröffnet: Die Musikkapelle Kastelbell gestaltete gemeinsam mit den Jagdhornbläsern Spielegg und den Goaslschnöllern das traditionelle Eröffnungskonzert im Musikpavillon und sorgte

damit für einen stimmungsvollen Auftakt.

Am Samstag präsentierten lokale Produzenten eine breite Palette an regionalen Erzeugnissen. Dazu gehörten neben Honig, Speck, Wurstwaren und Kastelbeller Spargel auch qualitativ hochwertige Weine und Destillate aus der Produktion von lokalen Höfen und Betrieben sowie das Vinschger Bio-Bier „Probiers“. Außerdem boten einheimische Handwerker ihre kunstvollen Arbeiten- darunter Körbe, Dekorationsartikel und Handtaschen – zum Verkauf an.

Ein besonderer Anziehungs-

punkt war der vom Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars organisierte Pflanzentauschmarkt. Dabei konnte eine Vielfalt an Pflanzen bestaunt und erworben werden. Zudem bot der Stand eine gute Gelegenheit für Hobbygärtner, Erfahrungen zu Anbau und Pflege auszutauschen.

Ergänzt wurden die Angebote durch ein abwechslungsreiches Kinderprogramm, bei dem die kleinen Handwerker selbst unter fachkundiger Anleitung von Ludwig Gamper ein Futterhäuschen oder einen Nistkasten basteln konnten. Zu-

dem organisierte der VKE Kastelbell-Tschars einen Flohmarkt von Kindern für Kinder und bot einen Stand mit Kinderschminken an.

Natürlich war auf dem Genussmarkt auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Verschiedene Vereine des Dorfes, darunter die Bauernjugend Kastelbell-Galsaun, die SBO Kastelbell, der Fischerverein und das Jagdrevier boten regionale Speisen und Getränke an, sodass die präsentierten lokalen Produkte auch gleich verkostet werden konnten.

Anna Pfitscher

Premiere im Mai:

Die ersten Vinschger Apfeltage laden zum Genießen, Entdecken und Mitmachen ein

Im Mai 2026 wird der Apfel im Vinschgau erstmals zwei Wochen lang gefeiert –mit allen Sinnen und im ganzen Tal: Von 16. bis 29. Mai 2026 finden die 1. Vinschger Apfeltage statt. Ein abwechslungsreiches Programm bringt Einheimische und Gäste dorthin, wo der Vinschger Apfel zuhause ist – in die Obstwiesen, in die Betriebe und direkt in die Genossenschaften. Ob Hofführungen, Apfel-Yoga, Apfel-Aperitivi oder geführte Wanderungen auf dem Apple-Walk: Die Apfeltage laden dazu ein, den Apfel vom Baum bis auf den Teller zu erleben.

Zwei Wochen voller Genuss, Natur und Begegnungen

Zu den Höhepunkten zählen die Tage der offenen Tür in den sechs Obstgenossenschaften, eine besondere Zugfahrt durch das Tal mit Apfelmomenten sowie Abendklänge im Lichtermeer der Apfelwiesen. Zudem beteiligen sich zahlreiche Betriebe und Restaurants im ganzen Vinschgau mit speziellen Apfelgerichten und -menüs und machen die Apfeltage auch kulinarisch erlebbar.

Gemeinsam fürs Tal: Landwirtschaft trifft Tourismus Organisiert werden die Vinschger Apfeltage von VIP in Zusammenarbeit mit den Obstgenossenschaften und den Tourismusvereinen des Vinschgau. Damit wird auch der wichtige Austausch zwischen Tourismus und Landwirtschaft sichtbar: Der Apfel als gemeinsames Herzstück des Tals verbindet Menschen, Orte und Ideen.

Startschuss in den Genossenschaften: Willkommen hinter den Kulissen Den Auftakt der Apfeltage bilden die Tage

der offenen Tür in den Genossenschaften: Am 16. Mai öffnen MIVOR, TEXEL und OVEG, am 23. Mai folgen JUVAL, ALPE und GEOS. Besucher:innen können bei Führungen einen Blick hinter die Kulissen werfen – von Lagerung über Sortierung bis zur Verpackung der Äpfel. Dazu gibt es Apfelsommelier-Verkostungen, geöffnete Detailgeschäfte mit Kostproben, eine Kinderecke sowie Verpflegung durch die Bäuerinnen. An acht Stationen erfahren Interessierte in den Genossenschaften zudem Spannendes rund um den Apfel: vom „Apfelparadies“ über Gespräche mit Bäuerinnen und Bauern bis hin zu Einblicken in Markenstrategien der Clubäpfel,

den Verkauf in rund 50 Länder und VOG Products mit Produkten zum Probieren vor Ort.

Fast 70 Erlebnisse im ganzen Vinschgau Im Rahmen der Apfeltage stehen im ganzen Vinschgau rund 70 Veranstaltungen auf dem Programm. Alle Vinschgerinnen und Vinschger sind herzlich eingeladen, mitzufeiern – ob beim Tag der offenen Tür oder bei einem der vielen Apfel-Erlebnisse im Tal.

Weitere Infos, Programm und Anmeldung: www.vip.coop/apfeltage

Heimkehr in die Kartause

Die Altartafel mit der ältesten Darstellung der Kartause Allerengelberg

Kaum vorstellbar, aber nach fast 250 Jahren kehren vier gotische Altartafeln zurück an ihren ursprünglichen Ort in die Kartause Allerengelberg in Schnals. Die Tafeln befanden sich in Südtiroler Privatbesitz und wurden über ein Aktionshaus dem Kulturverein Schnals angeboten. Nach Gutachten ausgewiesener Experten hat die Gemeinde Schnals die Altarbilder angekauft.

Der Kunsthistoriker Hanns-Paul Ties begutachtete die Altartafeln als erster Experte und schrieb „Die vier beidseitig bemalten Tafeln bildeten einst die zwei Flügel eines Flügelaltars, der aus stilistischen Gründen um 1430/50 entstanden sein dürfte. Im geöffneten Zustand des Altars waren – vor Goldgrund – auf dem linken Flügel Jesus am Ölberg und die Dornenkrönung Jesu zu sehen und auf dem rechten Flügel die Kreuzigung und die Auferstehung. Auf der Außenseite des linken Flügels waren hingegen – vor gemaltem Hintergrund – die Verkündigung an Maria und die Geburt Jesu platziert und auf der Außenseite des rechten Flügels die Anbetung der Könige sowie die Darstellung zweier Heiliger mit dem knienden Stifter. In den Gemälden, die von einem böhmisch-österreichisch geschulten Maler ausgeführt worden sein dürften, verbindet sich das Erbe des weichen Stils der Jahre um 1400 mit stärker realistischen Elementen.

Die Tafel mit den beiden Heiligen und dem Stifter enthält entscheidende Hinweise auf die Herkunft der Bilder aus der 1782 aufgehobenen Kartause Allerengelberg, dem einzigen Kartäuserkloster im historischen Tirol: Neben dem hl. Johannes dem Täufer mit Kamelhaarmantel und Gotteslamm ist dort der hl. Bischof Hugo von Lincoln aus dem Kartäuserorden mit dem Attribut des

Schwans wiedergegeben. Rechts von Hugo kniet ein Kartäusermönch als Stifter vor der Ansicht eines Kartäuserklosters. Dass es sich dabei um die älteste erhaltene Ansicht der Kartause Allerengelberg handelt, wird nicht zuletzt durch die pyramidenförmigen Dächer der rund um die Kirche gruppierten Mönchszellen nahegelegt. Noch auf einer Vedute der Kartause Allerengelberg im Stift Klosterneuburg von ca. 1750 zeigt ein Teil der Mönchzellen diese mittelalterliche Dachform.

Die durch die Ikonographie nahegelegte Provenienz der Tafeln wird durch die Überlieferung innerhalb der Besitzerfamilie bestätigt: Die Gemälde dürften – zusammen mit anderen Kunstwerken – um die Mitte des 19. Jahrhunderts in das Eigentum des Heinrich Elias Vögele (1806–1862) gelangt sein. Dieser Ururonkel des aktuellen Besitzers hat als Arzt (Kreisphysikus) in Schlanders gewirkt. Laut der Familienchronik hat Vögele seinen Nachfahren ‚verschiedene schöne alte Möbel, Bilder (teilweise aus Karthauser Besitz [sic!]), Bücher, Waffen […] und manches andere‘ hinterlassen. Dem Arzt seien ‚einige dieser Sachen‘ –‚vielleicht statt Bezahlung?‘ – ‚gebracht‘ worden, ‚weil man wusste, daß er sich dafür interessierte, was damals ziemlich ungewöhnlich war‘.

Mit Blick auf die Geschichtsquellen zur Kartause Allerengelberg im Spätmittelalter lässt sich darüber hinaus vermuten, dass es sich bei dem auf einer der Tafeln dargestellten Altarstifter um den im Jahr 1440 verstorbenen Prior des Klosters, Johann III. de Austria, handeln könnte. Dies würde nicht nur zur stilistischen Einordnung der Gemälde in die Zeit um 1430/50 passen, sondern auch die Darstellung des hl. Johannes des Täufers – als des Namenspatrons von Johann III. de Austria – auf der Stiftertafel

erklären. […] Es ist denkbar, dass die Bilder vom Corpus-Christi-Altar (Fronleichnamsaltar) in der Kirche der Kartause Allerengelberg stammen, der nachweislich am 20. Mai 1437 geweiht wurde. Der Passionszyklus auf den ehemaligen Innenseiten der Altarflügel würde gut mit diesem Weihetitel harmonieren.

Kunsthistoriker Leo Andergassen stellte fest, dass diese Tafeln bislang vollkommen unbekannt waren, und somit für die Geschichte der Kartause Schnals einen hohen historischen Dokumentationswert haben. Es handelt sich um seltene Altartafeln, die auch für den Tiroler Raum eine Schlüsselstellung in der Altarentwicklung einnehmen werden. Aufwand von Ankauf und Restaurierung muss man im Zusammenhang mit der teilmusealen Begehung der Kartause in Verbindung denken; in diesem Zusammenhang dienen die originalen Altartafeln als Zugpferd.

Kunsthistoriker Carl Kraus befürwortete den Ankauf: „Als entscheidenden Faktor sehe ich dabei die einmalige Gelegenheit, ein vor fast 250 Jahren entferntes sinnstiftendes Werk wieder an seinen ursprünglichen Ort zurückzuführen.“

TIPP

Die Altartafeln sind noch bis Samstag, 16. Mai 2026, von 9 bis 18 Uhr in der Kirche zur hl. Anna in Karthaus zu sehen, bevor sie nach einer wissenschaftlich geleiteten Untersuchung und Restaurierung nach einem endgültigen Standort in Karthaus suchen. Weitere Veranstaltungen im Rahmen der KULTURLARCH 2026 unter www.kulturverein-schnals.it

Fotos: Daniela Brugger Text: Elke Wasmund

Latsch/Terra Raetica Italien-Schweiz

Starker grenzüberschreitender Impuls

Anlässlich des halbjährlichen Treffens des Interreg Rates Terra Raetica, das am Montag, den 27. April, im Arbeitsrehabilitationsdienst in Latsch stattfand, wurden die neuen Projekte offiziell beschlossen. Die Sitzung wurde von Andreas Tappeiner, Präsident des Interreg Rates Terra Raetica, eröffnet.

Im Rahmen der Sitzung genehmigte das Projektauswahlgremium acht innovative, grenzüberschreitende Kleinprojekte aus dem Kleinprojektefonds Italien–Schweiz und zudem weitere Projekte aus dem Italien-Österreich Programm. Ziel dieser Initiativen ist es, den kulturellen, touristischen, ökologischen und sozialen Austausch im gemeinsamen Lebensraum Terra Raetica zu stärken und neue Kooperationen über Staatsgrenzen hinweg zu fördern.

Die geförderten Kleinprojekte

ca – Webcams für grenzüberschreitende Sichtbarkeit im Langlaufsport;

• Stilfserjoch & Umbrailpass –die sprechenden Straßen in der Terra Raetica;

• Grenzenlos gebildet –Schulgeschichte(n) aus dem Alpenraum;

• Terra Raetica – Pflanzen für mehr Vielfalt;

• Wiesenbrüter Terra Raetica –Kartierung;

förderung Martell–Scuol;

• Digitalisierung von Kulturstätten in der Terra Raetica;

• RaetiaCulTour: Mehr als Nachbarn – KulturtourismusStrategie für die Terra Raetica Projekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 100.000 Euro können zu 100 Prozent finanziert werden.

Der Kleinprojektefond ist

Der gesamte Interreg Rat Terra Raetica (aus dem Vinschgau: Andreas Tappeiner, Roselinde Gunsch Koch, Dieter Pinggera, Gustav Tschenett) sowie die Räte aus der Schweiz und aus Österreich das jeweilige Management, Vertreter aus der Abteilung Europa (Aut. Provinz BZ) und die Projektträger und leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des gemeinsamen Lebensraums Terra Raetica. Im Fokus stehen nachhaltige Entwicklungen, regionale Vernetzung sowie die Förderung innovativer Ideen.

Mit nun insgesamt zwölf genehmigten Projekten zeigt sich deutlich: Der Kleinprojektefonds trifft auf großes Interesse und eröffnet neue Perspektiven für eine lebendige, vernetzte

Laas/Latsch

Einblicke in die Praxis

DieSchülerinnen und Schüler der Mittelschule Laas erhielten kürzlich spannende Einblicke in die Welt der praktischen Berufe. Im Rahmen der gemeinsamen Berufsinformationskampagne #yourchance stellte Manuela Holzhammer, Koordinatorin der Hoteliersund Gastwirtejugend (HGJ) bei einem Vortrag an der Schule die vielfältigen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten im Hotel- uns Gastgewerbe vor. Im Anschluss daran konnten die Jugendlichen das Gelernte direkt in der Praxis erleben: Bei einer Betriebsbesichtigung im Dolce Vita Hotel Jagdhof sowie im Hotel Das Paradies in Latsch erhielten sie einen authentischen Blick hinter die Kulissen zweier renommierter Hotelbetriebe. Vor Ort bekamen sie Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche und konnten miterleben, wie abwechslungs-

reich der Alltag im Gastgewerbe gestaltet ist.

Die Kombination aus theoretischer Information und praktischer Erfahrung bot den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Orientierungshilfe für ihre berufliche Zukunft und zeigte eindrucksvoll die vielfältigen Möglichkeiten in der Branche auf. „Gerade die Kombination aus Information und praktischer Erfahrung ist entscheidend, um junge Menschen für unsere Branche zu begeistern. Wer selbst einen Blick hinter die Kulissen werfen kann, versteht schnell, wie vielfältig und spannend die Berufe im Gastgewerbe sind“, betont Daniel Schölzhorn, Obmann der HGJ.

Elisabeth Nardin, die beim Wirtschaftsverband hds den Bereich Jugendprojekte betreut, zeigte den Schülerinnen und Schülern, welche Ausbildungs-

Die Jugendlichen bei der Betriebsbesichtigung im Dolce Vita Hotel Jagdhof in Latsch

zeigte ihnen die dazugehörigen Ausbildungsmöglichkeiten

auf. „Es ist wichtig, dass die Jugendlichen frühzeitig über die vielen kreativen und unterschiedlichen Berufe, die das Handwerk bietet, informiert werden. Nur dann können sie sich für die richtige Ausbildung entscheiden“, betont Priska Reichhalter, Landesobfrau der Junghandwerker/innen im lvh.

Wunderbar sichtbar

Der Neubau der Firma Bliem in Burgeis nimmt einen prominenten Platz ein. Von der Hauptstraße oberhalb von Burgeis wunderbar sichtbar ist ein länglicher Baukörper in der erweiterten Handwerkerzone entstanden. Die Proportionen sind stimmig – außen wie innen.

von Erwin Bernhart
Fotos: René Riller

Der Neubau in der Handwerkerzone von Burgeis ist ein wohlproportionierter Quader, der mit seiner Fassade aus hellem Rollputz und den schwarzgerandeten Aluminiumfenstern architektonisch das Kloster Marienberg grüßt. Der Firmeninhaber Michael Peer hat mit Fabian Oberhofer einen Architekten ins Boot geholt, um die eigenen ästhetischen Ansprüche sicherzustellen. Denn das neue Firmengebäude soll nach außen und nach innen jenen Qualitätsanspruch widerspiegeln, der angewandt wird, wenn es um den Einbau von Heiz-, Solar-, Lüftungs- und Klimaanlagen,

von hochwertigen Bädern und Fernheizanschlüsse geht.

Dass für den Neubau eines Handwerksgebäudes einem jungen Architekten die Umsetzung der eigenen Wünsche anvertraut wird, ist in Handwerkerzonen nicht häufig anzutreffen.

Die Vorgaben vom Inhaber Michael, seiner Frau Deborah und seiner Schwester Sarah waren klar: Es wurde Wert auf eine moderne und zeitlose Architektur gelegt, die gut einsehbare Lage soll architektonisch und wirtschaftlich genutzt werden, der Empfang mit Besprechungsraum und die Büroräume sollen hell und einladend sein, ein Mitar-

beiterraum für gemütliches Beisammensein soll entstehen, genügend Parkplätze sollen eingeplant werden, für LKW leicht zugängliche Zufahrten und große, übersichtliche Lagerhallen waren gewünscht. Und als Kernstück für Kundenbesuche: eine große, ansprechende und schöne Bad- und Fliesenausstellung im oberen Stockwerk soll eine einmalige Gelegenheit bieten, den Kunden Komplettlösungen für Bäder sichtbar zu machen. Denn eine solche Bäderausstellung hat bislang im Obervinschgau gefehlt.

Der Architekt Fabian Oberhofer und sein Kollege Samuel Pircher haben die anspruchs-

vollen Vorgaben und Planungsaufgaben glänzend umgesetzt. „Der Geländeverlauf wurde so geringfügig wie möglich verändert, um die bestehende Topografie (Malser Haide) nicht zu verfälschen. Der Baukörper scheint so ganz natürlich im Gelände verortet zu sein. Lediglich die zwei Anfahrten im Westen wurden angepasst“, sagt Oberhofer. Das Gebäude erstreckt sich über drei Geschosse: Im untersten Geschoss ist die Betriebshalle, die über die südliche Zufahrt erschlossen wird. Drei Torflügel an der Westseite ermöglichen eine reibungslose Zu- und Ablieferung während der Betriebszeiten. Die Flexibilität des

Schiebetores und die Öffnungsbreite ermöglichen mehreren Arbeitstrupps gleichzeitig den Zugriff auf das Betriebslager. Es ist so das wohl größte Schiebetor Südtirols entstanden.

Im durch eine großzügige Garage geteilten ersten Obergeschoss sind der Empfang mit Besprechungsraum und die Büroeinheiten mit Serverraum. Und auf der Südseite sind Nebenräume für Archiv, Lager und Technikräume eingebaut. Darüber sind die Dienstwohnungen realisiert.

Glanzstück bildet der Showroom im 2. Obergeschoss. Eine Fläche von 240 m2 ist dem Thema Badgestaltung und Sanitärlösungen gewidmet. Man

kann dort diverse, komplett mit Fliesen und Armaturen ausgestaltete Badsituationen begutachten und anhand dieser Produktpräsentationen entfaltet sich leichter ein inspirierendes Beratungsgespräch. Der Showroom liegt auf der Nordseite des neuen Betriebsgebäudes und ist so von der Hauptstraße direkt einsehbar. Daraus hat man architektonisch eine Tugend gemacht und mit einer großen Fensterfassade in Richtung Hauptstraße werden die Blicke der Fahrzeuginsassen eingefangen. Jährlich passieren diese Hauptstraße rund 3 Millionen Fahrzeuge. Mit dem prächtigen Ausstellungsraum als zentralen Bestandteil füllt die Firma Bliem eine Lücke zwischen Landeck und Meran, da es in diesem Abschnitt bisher keinen Ausstellungsraum dieser Art gegeben hat. „Ziel des Showrooms ist es, unseren Kunden Inspiration und Orien-

tierung bei der Gestaltung moderner Bäder zu bieten – mit hochwertigen Produkten und innovativen Lösungen“, sagen Michael und Sarah Peer.

Zur Betriebsgeschichte

Der Name Bliem, verknüpft mit Heizungs- und Sanitäranlagen, ist in Burgeis seit jeher eine Größe. Der Großvater von Michael Peer, Adolf Bliem, hat seinen Betrieb 1968 gegründet und die Umstellung von Holzöfen auf Zentralheizungen und später auch in Richtung Fernheizwerk in Burgeis und weit darüber hinaus aktiv mitbegleitet.

2014 hat der Enkel Michael Peer im Alter von 26 Jahren den Betrieb übernommen. Nach drei Jahren Oberschule hat

Michael bei seinen Sommerpraktikas erkannt, dass ihm das Handwerk liegt. Bei zwei Hydraulikern im Vinschgau hat er sich bis zum Gesellen ausbilden lassen. Danach hat er die Meisterschule in Konstanz - wie sein Opa Adolf – besucht und dort 2012 den Meisterbrief im „Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk“ erworben.

Michael, ein zupackender mutiger junger Mann, übernahm 2014 den Betrieb mit 5 Mitarbeitern – eine Bürokraft und vier Arbeiter. Michael mietete die bestehende Werkshalle mit Büro und erwarb die Maschinen und das Inventar. Der Betrieb ist über die Jahre angewachsen, auf durchschnittlich 20 Mitarbeiter. ▸

▸ Einhergehend wurden auch der Fuhrpark und die Produktpalette Schritt für Schritt vergrößert.

2024 holte Michael seine Schwester Sarah in den Betrieb. Diese hat den Master in Businessmanagement mit Schwerpunkt Marketing, Sales- und Qualitätsmanagement und war somit die ideale Ergänzung im Betrieb,

um den neuen digitalen und innovativen Herausforderungen sowie den Bau- und Sicherheitsbestimmungen gerecht zu werden. Die SOA-Zertifizierung hat Sarah Peer sofort in Angriff genommen, damit der Betrieb auch größere Bauprojekte annehmen und bewältigen kann. Aufgrund des stetigen Wachstums des Betriebes

genügten die vorhandenen Räumlichkeiten, die Michael gemietet hat, den Anforderungen nicht mehr. Zu kleine Büroräume, zu wenig Parkplatz, die Kapazität des Lagers reichte nicht mehr. Mittlerweile hat Michael auch eine Familie gegründet und daher wurde eine Wohnmöglichkeit benötigt. Der Mietvertrag lief 2025 aus. Aus all

diesen Gründen ist man 2024 aktiv geworden. Man wollte mit dem Betrieb unbedingt in Burgeis bleiben. Die Schwierigkeit, unmittelbar an die Handwerkerzone, einen Baugrund zu finden, konnte überwunden werden und die Umwidmung gelang mit tatkräftiger Hilfe von BM Josef Thurner, dem die Familie Peer

zu großem Dank verpflichtet ist. Beim zuständigen Amt in Bozen stieß man auf große Hindernisse, weil die Bebauungsvorstellung von dieser Seite nicht realistisch war. Ein erstes Projekt vom Architekten Fabian Oberhofer, an dem ein halbes Jahr gefeilt worden war, wurde in Bozen abgelehnt, so dass ein enormer Zeitdruck entstanden ist. Der Baubeginn war im Oktober 2024.

Im August 2025 konnte in einer logistisch äußerst herausfordernden Aktion mit dem Umsiedeln der Lagerbestände begonnen werden. Dies hatte so zu erfolgen, dass der Betrieb möglichst wenig Einschränkungen zu erleiden hat.

Für den Bau waren einheimische Betriebe geladen, die auch diffizile und knifflige Baudetails ausführten. Michael Peer hat Wert darauf gelegt, dass weitgehend Baufirmen zum Zuge gekommen sind, mit denen man eine vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegt. Weil die Zeiteinteilung in Richtung

Fertigstellung äußerst sportlich war, haben sich auch die Beziehungen zu den Firmen als robust erweisen müssen. Nicht unerwähnt bleiben soll ein bemerkenswertes Detail der Betriebswohnung im obersten Stockwerk. In Richtung Süden ist eine großzügige Terrasse angelegt, die architektonisch so ausgeführt ist, dass die Bauelemente einen Bilderrahmen bilden, in dem die spektakuläre Aussicht äußerst betont zur Geltung kommt: das Kloster Marienberg, das Glurnser Köpfl, der Ortler und die Tschengelser Hochwand. Die Aussicht und die Ausstattung der Betriebswohnung lässt nicht erahnen, dass man sich in einer Gewerbezone befindet.

Der Firmeninhaber Michael Peer blickt mit sichtlicher Genugtuung auf den Neubau, auf fein ausgeführte Details und auf den neuen Showroom als Kernstück für Kundenbesuche und Beratungen. Laufend werden Lehrlinge und Mitarbeiter gesucht, denn der Kurs der

fliesenlegerangerer@gmail.com A NGERER D ANIEL

Fliesen- und Natursteinleger

Tel. 333 464 43 36

Ausführung der gesamten Fliesenlegerarbeiten

Firma Bliem bleibt in Richtung Expansion eingestellt. Vor dem größten Konkurrenten am

EINGEWEIHT

Mitarbeitermarkt – nämlich der Schweiz - hat Michael Peer keine Angst. 

wird das neue Betriebsgebäude im Rahmen eines großen Festes am Samstag, dem 30. Mai 2026 um 15:00 Uhr. Im Rahmen dieses Events kann das Betriebsgebäude auch besichtigt werden.

„Alle sind dazu herzlich eingeladen und wir freuen uns darauf, diesen Meilenstein mit euch zu feiern!“, freut sich das Team der Firma Bliem. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 20. Mai 2026 per Telefon (0473 831687) oder per E-Mail info@bliem.net

Lieferung der Fliesen

Schlanders und Meran

Rezepte rund um’s

rer legt in seinen Rezeptideen den Fokus auf das einheimische RIND.

Christian Angerer, Nico Riedl und Patrick Staffler: Drei Vinschger Griller verraten ihre Lieblingsrezepte.

einheimische RIND

2. Das zugeschnittene Flanksteak mit würzigem, geraspelten Käse, zum Beispiel Almkäse, Speck und Tomaten für die Röstaromen belegen. Es kann alles, was schmeckt, verwendet werden unter anderem auch Zwiebelringe.

3. Das belegte Flanksteak wie eine Roulade einwickeln.

4. Bei der Überlappung mehrere Holzspieße durchschieben, so halten die Lollipops perfekt zusammen. Dann in 2 cm dicke Scheiben schneiden.

Zum Belegen: Käse, Speck, Tomaten oder Zwie-

Wenn das Flanksteak dicker ist, einmal teilen. Mit dem Schnitzelklopfer gleichmäßig klopfen. Dann rechteckig zuschneiden und mit Senf be-

5. Auf einer geschlossenen Grillfläche bei hoher Temperatur grillen. Pro Seite etwa 2 - 3 Minuten grillieren, damit der Käse schön knusprig wird und die Tomaten die Röstaromen entfalten können.

6. Je nach Belieben entweder als Aperitif, als Snack oder mit einem Salat als Hauptspeise servieren.

FLANKSTEAK

Das Flanksteak ist ein geschmacksintensives, mageres Teilstück aus dem Bauchlappen des Rindes. Es wiegt ca. 750 – 1.000 Gramm, ist langfasrig und sollte für maximale Zartheit zwingend gegen die Faser in dünne Scheiben geschnitten werden. Das Flansteak ist eine sehr günstige Alternative zu Edelteilen, wie Roastbeef oder Rib Eye und eignet sich perfekt für den Grill.

DAS RINDERKOTELETT

(oft Côte de Boeuf) ist ein saftiges, intensiv marmoriertes Steak aus der Hohen Rippe, das am Rippenknochen gereift wird. Es wird meist gegrillt oder in der Pfanne scharf angebraten (je 3–4 Min.) und anschließend bei niedriger Temperatur (ca. 100–120°C) indirekt bis zu einer Kerntemperatur von 54–58°C (medium) gar gezogen.

Zubereitung:

Das Fleisch 1-2 Std. vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Fettrand leicht einschneiden, um Verformungen zu vermeiden.

Grillen: Erst heiß angrillen (Röstaromen), dann indirekt fertig garen.

Kerntemperatur: Für ein saftiges, medium Ergebnis sind 54–58°C ideal.

Ruhezeit: Nach dem Garen das Fleisch ca. 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft verteilt.

Würzen: Nach dem Braten mit grobem Salz (z.B. Fleur de Sel) oder Pfeffer verfeinern.

2. Die Koteletts über direkter Hitze grillen. Die Faustregel lautet: Pro Zentimeter 1 Minute auf beiden Seiten grillen.

3. Damit ein schönes Branding entsteht: auf beiden Seiten 90 Grad drehen.

4. Auf den Knochen aufstellen. Bei indirekter Hitze bis zur Kerntemperatur medium (57 Grad Celsius) ziehen lassen. Mit Temperaturmesser überprüfen. Wenn der Gargrad erreicht ist, ca. 3 Minuten auf einer vorgewärmten Unterlage ruhen lassen.

5. Die Koteletts aufschneiden und nach Geschmack mit grobem Salz würzen.

Als Beilage eignen sich Knoblauch-Baguette oder Oliven-Ciabata.

Blätterteigmantel

Für 4 Personen 4 Bananen Blätterteig

Reife Bananen schälen. Den Blätterteig in ca. 1,5 cm dicke Streifen schneiden. Die Bananen mit den Blätterteig-Streifen umwickeln. Auf das Backpapier legen, damit die Bananen auf dem Rost nicht kleben bleibt.

Der Grill muss einen Deckel haben, ideal dafür sind ein Kugel- oder Gasgrill. Bei 200 Grad Celsius indirekter Hitze ca. 20 - 25 Minuten grillieren bis es schön goldbraun gebacken ist. Mit Staubzucker und Schokoguss verzieren.

Grauvieh

Das Grauvieh gehört zu den autochthonen Rinderrassen Südtirols und wurde seit jeher als Doppelnutzungsrind gehalten. Prädikate des Grauviehs sind neben Leistungsbereitschaft auch eine gute Fleischleistung und rassentypische Eigenschaften wie starke, korrekte Fundamente, Weidetauglichkeit in extremen Gebieten, Widerstandsfähigkeit, Fruchtbarkeit, Nutzungsdauer und eine unkomplizierte Haltung. Für viele Landwirte ist Grauvieh die ideale Rasse, um eine standortgerechte, nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben.

Tipp:

Mit einer Kugel Eis servieren - gelingt immer.

Rezepte rund um’s einheimische WILD

- 1–2 TL Wildgewürz

- Salz, Pfeffer

- 8 Scheiben Bergkäse

- 8 Scheiben Speck

Preiselbeermayonnaise

- 150 g Mayonnaise

- 2 EL Preiselbeeren

- 1 TL Senf

- 1 TL Zitronensaft oder Apfelessig

Krautsalat

- 300 g Weißkohl (fein gehobelt)

- 2 EL Essig

- 2 EL Öl

- Salz und ½ TL Kümmel

1. Für den Krautsalat den Weißkohl salzen und leicht durchkneten. Essig, Öl und Kümmel zugeben und gut vermengen. Ziehen lassen.

2. Für die Preiselbeermayonnaise die Mayonnaise, Preiselbeeren, Senf und Zitronensaft glatt verrühren. Leicht säuerlich

3. Für die Patties Wildhack und Schweinehack mischen, würzen und zu 4 Patties formen. Auf dem Grill ca. 3–4 Minuten pro Seite braten.

4. Speck knusprig anbraten. Käse auf die fertigen Patties legen und schmelzen lassen.

5. Brot aufschneiden und ggf. anrösten. Die Unterseite mit Preiselbeermayo bestreichen, den Krautsalat darauf geben, dann Patty, Speck und Deckel aufsetzen.

Gams-Cevapcici-Sandwich

Für 4 Personen

Cevapcici

- 600 g Gamshackfleisch

- 200 g Schweinehackfleisch

- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt)

- 1 TL Salz, Pfeffer

- 1 TL Paprikapulver edelsüß

- ½ TL geräuchertes Paprikapulver

- ½ TL Chili

- 1 TL Kreuzkümmel

- 1 TL Natron

- 2 EL Mineralwasser

4 Fladenbrote oder Baguettes

Außerdem:

- Rucola oder Eisbergsalat

- 2 Frühlingszwiebeln (in Ringe geschnitten)

- 1 rote Zwiebel (feine Würfel)

Eingelegte Zwiebeln:

- 1 rote Zwiebel

- 3 EL Essig und Salz

Für die Ajvar-Joghurt-Creme:

- 200 g Joghurt, 2 EL Ajvar, 1 TL Zitronensaft und Salz

Für die Sriracha-Mayo:

Geschmacksmuster

- 150 g Mayonnaise, Sriracha und Limettensaft

Frische Petersilie (gehackt)

1. Für die Fleischmasse alle Zutaten gut vermengen und mindestens 1 Stunde ruhen lassen.

2. Für die Cevapcici kleine längliche Rollen formen.

3. Auf dem Grill ca. 8–10 Minuten

Wildfleisch

4. Zwiebeln mit Essig und Salz mischen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

5. Das Brot vorbereiten, aufschneiden und leicht anrösten.

6. Sandwich zusammenbauen:

Zuerst die Ajvar-Joghurt-Creme auf die Brotunterseite geben, dann Salat darauflegen, die heißen Cevapcici daraufsetzen, die eingelegten Zwiebeln, die Frühlingszwiebeln, die Chili-Mayo darauf geben und mit frischer Petersilie abschließen.

Die Jagd ist ein bedeutender Bestandteil unserer Kulturlandschaft und trägt zu einem ausgewogenen Miteinander von Mensch, Wild und Natur bei. Durch eine verantwortungsvolle Bewirtschaftung der Wildbestände werden Schäden an Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen reduziert und gesunde Populationen erhalten. Aspekte wie die Beobachtung des Wildes und ein achtsamer Umgang mit möglichen Krankheiten spielen dabei eine ergänzende Rolle.

Besonders im Fokus steht das Wildfleisch: Es gilt als eine der ursprünglichsten und nachhaltigsten Formen der Fleischgewinnung. Tiere wachsen frei in ihrer natürlichen Umgebung auf, ohne Massentierhaltung oder künstliche Fütterung. Das Fleisch ist fettarm, reich an wertvollen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen und überzeugt durch seinen unverfälschten Geschmack. Ein weiterer Vorteil liegt in der Regionalität. Wild aus heimischen Revieren bedeutet kurze Transportwege, Transparenz und eine enge Verbindung zur Herkunft. So steht die Jagd für bewusste, hochwertige Ernährung mit echtem Bezug zur Natur.

So sieht guter Geschmack aus.

Unsere Grillspezialitäten sind nicht nur ein Musterbeispiel für guten Geschmack – sie schmecken auch genauso. Mit bester Fleischqualität, fein abgestimmten Gewürzen, bewährten Rezepten und traditionellem Handwerk sorgen unsere Metzger-Meister dafür, dass Genuss und Qualität perfekt zusammenpassen.

Ehrlich. Das schmeckt man.

www.siebenfoercher.it

Rehrücken-Baguette mit Spargel im Speckmantel und Bozner Sauce

Für 4 Personen

Für den Rehrücken:

- 4 St. Rehrücken (pariert)

- Salz, Pfeffer, 2 EL Olivenöl, 1 Zweig Rosmarin, 1 Zweig Thymian und 1 Knoblauchzehe

Für den Spargel im Speckmantel:

- 16 Stangen grüner Spargel

- 8–12 Scheiben Speck

- 1 EL Öl und Pfeffer

Für die Bozner Sauce:

- 4 hartgekochte Eier

- 1 TL Senf (mittelscharf)

- 2–3 EL Weißweinessig

- 4–6 EL neutrales Öl

- 1 EL Schnittlauch (fein geschnitten)

- 1 EL Petersilie (fein gehackt)

- Salz, Pfeffer

Außerdem:

4 Baguettes (oder 2 große zum Teilen)

1. Für die Bozner Sauce die Eier schälen und das Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eigelb fein zerdrücken oder durch ein Sieb streichen. Mit Senf und Essig verrühren. Das Öl langsam einarbeiten, bis eine cremige Konsistenz entsteht.

Das Eiweiß fein hacken und unterheben. Schalotte und Kräuter zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kühl stellen.

Grillzeit

Jetzt tolle Auswahl an Wurst- und Fleischspezialitäten für Grillfreunde. Wir freuen uns auf Sie!

Direktverkauf

MO bis FR: 8 - 12 und 14 - 18 Uhr, SA: 8 - 12 Uhr Schlanders / Gewerbegebiet Vetzan, Tel. 0473 737 352

2.

Enden entfernen.

Je 4 Stangen mit Speck umwickeln, leicht mit Öl bepinseln und pfeffern. Auf dem Grill ca. 8–10 Minuten garen, bis der Speck knusprig ist.

3.

braten. Kräuter und angedrückte Knoblauchzehe zugeben. Bei indirekter Hitze oder im Ofen bei 120 °C auf eine Kerntemperatur von ca. 54–56 °C garziehen lassen (rosa). Kurz ruhen lassen, dann in feine Scheiben schneiden.

4. Die Baguette aufschneiden und nach Wunsch leicht anrösten. Die untere Hälfte großzügig mit Bozner Sauce bestreichen. Den Spargel im Speckmantel drauflegen und die Rehrücken-Scheiben auf den Spargel setzen.

28.05.2026). Riedl ist ganz nebenbei auch leidenschaftlicher Schafzüchter.

Seine Rezeptideen drehen sich deshalb um das einheimische Lamm.

Rezepte rund um’s einheimische LAMM

Rustikaler Lamm-Burger

Für 4 Personen

Fleisch-Patties:

- 600 g Lamm-Faschiertes

- Salz, Pfeffer, fein gehackter Rosmarin, Knoblauchpulver

Rosmarin/Knoblauch Aioli:

- Mayonnaise

- frischer Rosmarin

- Knoblauchpulver / Salz

- Zitrone

Außerdem:

- Ciabatta- Brot

- geriebenen Pecorino Toscano

- Röstzwiebel oder karamellisierte Zwiebel

1. Lammfaschiertes (eventuell auch mit Schwein mischen) mit Salz, Pfeffer, fein gehacktem Rosmarin und Knoblauchpulver vermengen.

2. Den Grill auf ca. 240 °C vorheizen, Fleisch-Patties bei direkter Hitze 2–3 Minuten pro Seite angrillen. Außen sollte eine schöne Kruste entstehen, innen sollte das Fleisch medium gegrillt und saftig bleiben.

3. Inzwischen das Ciabatta-Brot antoasten.

4. Die Fleischpatties für ca. 3 Min. in die indirekte Zone (ca. 160 °C) geben.

Lammfleisch

Inzwischen den Pecorino mit den Röstzwiebeln auf Patties schmelzen lassen.

Für die Rosmarin/ Knoblauch Aioli die Mayonnaise mit frisch gehacktem Rosmarin und Knoblauchpulver verrühren und mit Zitronensaft und Salz abschmecken.

Den Ciabatta-Boden jeweils mit Rucola belegen, die Fleischpatties mit Käse/Röstzwiebel belegen. Den Ciabatta Deckel mit Rosmarin/Knoblauch Aioli bestreichen. Einen Holzspieß einstecken und genießen.

Das Lammfleisch hat in unserer alpinen Kulturlandschaft einen besonderen Stellenwert und steht für eine bewusste Verbindung von Landwirtschaft, Natur und Genuss. Die artgerechte Haltung auf regionalen Weiden prägt nicht nur das Landschaftsbild, sondern trägt auch zur Pflege der Almen und Wiesen bei. Ein respektvoller Umgang mit den Tieren sowie verantwortungsvolle Bewirtschaftung bilden dabei die Grundlage für Qualität und Nachhaltigkeit.

Gerade beim Grillen zeigt Lammfleisch seine besonderen Stärken: Es überzeugt durch seinen feinen, charakteristischen Geschmack und seine Zartheit. Hochwertiges Lammfleisch aus der Region wächst auf Weiden, Almen oder im Stall heran, ernährt sich von Gräsern oder Heu und entwickelt so ein unverwechselbares Aroma. Es ist reich an wertvollen Nährstoffen und steht für echten, unverfälschten Genuss. Ein wesentlicher Aspekt ist die Regionalität. Lammfleisch aus Südtiroler Betrieben bedeutet kurze Wege, Transparenz und Vertrauen in die Herkunft. So verbindet der Genuss von Lamm vom Grill nicht nur kulinarische Qualität, sondern auch Respekt gegenüber Tier, Natur und bäuerlicher Tradition.

Lamm-Racks auf dem Grill mit grünem Spargel und Smash-Kartoffeln

Für 4 Personen

- Lamm-Racks in Stücken

- Knoblauchzehen, Zitronen, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Petersilie

- frischer Rosmarin und Thymian

- grüner Spargel

- kleine Kartoffeln

- Parmesan

1. Kartoffeln 15 Minuten in Salzwasser kochen, dann leicht platt drücken, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Paprikapulver einreiben.

2. Im vorgeheizten Grill bei ca. 170 °C 20 Min. grillen, bis sie knusprig sind.

3. Die Lamm-Racks mit Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin, Thymian einreiben und bei direkter Hitze (240 °C) ca. 2 Min. pro Seite scharf angrillen. Anschließend für ca. 10 Minuten in die indirekte Zone (160 °C) geben. Im Idealfall misst man die Kerntemperatur und nimmt die Racks bei 57 °C vom Grill. Wichtig: Auf einem Brett ca. 4 Minuten ruhen lassen.

4. Grünen Spargel ohne holziges Ende mit Olivenöl, Salz, Pfeffer einstreichen und bei direkter Hitze auf dem Grill (220 °C) für 6 Minuten grillen. Zum Schluss mit Zitrone abschmecken und Parmesan auf die Spargel darüber streuen

5. Für die Sauce 2 EL Joghurt mit Zitrone, Knoblauch, Petersilie, Salz, Pfeffer, Olivenöl verrühren.

6. Lamm Racks in Koteletts schneiden und mit Spargel und knusprigen Kartoffeln dekorativ anrichten, die Sauce dazugeben und genießen.

Jura-Lamm-Schulter im Smoker mit Tomaten/Rucola Salat oder Gemüse vom Grill

Für 4 Personen

- Jura-Lamm-Schulter mit Knochen

- Grillgemüse (Mais, Zucchini, Peperoni)

- Rucola, Tomaten, Zitrone , Olivenöl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauchpulver , Rosmarin, Kreuzkümmel, Knoblauch, brauner Zucker

1. Lamm-Schulter mit Olivenöl einreiben.

2. Den Rub zubereiten. Dafür Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Paprikapulver, zerhackter Rosmarin, Kreuzkümmel, Zitronenschale gerieben und braunen Zucker vermischen. Den Rub dick, 8 Stunden zuvor, auftragen und einreiben.

3. Drei Stunden vor dem Smoken aus dem Kühlschrank nehmen.

4. Den Smoker auf ca. 120°C aufheizen, die Schulter in den Smoker legen und für 6 Stunden garen lassen. Unbedingt die Kerntemperatur messen! Bei 65°C die gesmokte Schulter in Butcher Paper oder Backpapier einwickeln (Achtung mit Kerntemperaturmesser) und zusätzlich mit Alufolie verschließen (einwickeln). Die Ziel-Kerntemperatur soll zwischen 90–95°C sein. Anschließen ca. 30 Minuten im Behälter ruhen lassen.

Die Knochen rausziehen oder -schneiden. Scheiben schneiden oder

Den Tomaten-Rucola-Salat mit Olivenöl, Balsamico und Salz abschmecken.

Das Grillgemüse auf den Grill (Achtung: nicht Smoker) geben, scharf anbraten, leicht salzen und fertig ist das Grillgemüse.

Lamm in Scheiben oder Pulled Lamb auf heiße Teller geben, RucolaTomaten-Salat dazugeben, heißes Grillgemüse hinzufügen und saftige Hamm-

Der Vinschgerwind präsentiert: Vinschger Jungunternehmer

„Es macht Freude, gute Qualität

einen Kleinbetrieb ist das allerdings nicht immer einfach und für die Familienmitglieder oft eine Herausforderung. Man muss schon auch oft Kompromisse eingehen. Wir werden auch von einem engagierten Mitarbeiterteam unterstützt, auf das wir sehr stolz sind.

Genuss Gruber hat sich mit Produkten aus

Möglichkeit von Bauern aus der Umgebung gekauft. Regionalität und Förderung kleiner Kreisläufe, diese Philosophie unserer Eltern ist auch die unsere. Es macht Freude, gute Qualität zu verkaufen.

Neu und eine Spezialität in eurem Sortiment sind auch das Projekt „Südtiroler Bio-Gigger“

1954 von Friedrich Gruber gegründet 1989 von Christian Gruber übernommen 14-köpfiges Team

Kreuzweg 15 39026 Prad am Stilferjoch

Ja, unsere Bio Gigger kommen gut an. Sie wachsen in der Obhut von Simon artgerecht auf dem Hof in Prad/Schmelz auf. Die Gigger haben Auslauf und ein schönes Leben. Die Freilaufställe werden regelmäßig bewegt, sodass den Tieren neben biologischem Futter auch jederzeit Gras zur Verfügung steht.

Ein neues Angebot für Kundinnen und Kunden ist das „Genuss-Mobil“.

Auf einer Messe haben wir die Metzgerei auf Rädern gesehen. Die innovative Verkaufsmöglichkeit hat uns beeindruckt, und wir haben entschieden, es im Vinschgau zu versuchen, zumal es in vielen Orten keine Metzgerei mehr gibt. Mittlerweile sind wir als Nahversorger wöchentlich mit Frischfleisch und einem kleinen Sortiment an anderen Produkten unterwegs. Von Burgeis bis Tscherms machen wir an festgelegten Uhrzeiten halt. Unser „Genuss-Mobil“ kommt bei der Bevölkerung gut an.

Die Geschwister Gruber v. l. Tabea, Max, Elias und Simon

Der Wald stäubt Nadelbäume sind windbestäubt

Am Samstag, 25. April hat über dem Eingang des Laaser Tales rund um das St. Martins-Kirchlein der Wald gestäubt. Gottlob waren es keine Rauch-, sondern Pollenstaubwolken. Die Nadelbäume, die auch den größten Teil unserer Südtiroler Wälder aufbauen, sind sogenannte Nacktsamer. Die Bestäubung der Blüten von Nacktsamern erfolgt durch den Wind. Die Windbestäubung ist eine ungerichtete Bestäubung. Hier gilt das Prinzip Zufall: Damit männlicher Blütenstaub auf weib-

sigen Mengen Pollenstaub erzeugen wie die Nacktsamer, um die Art zu erhalten. Zu den Windbestäubern gehören neben den Nadelbäumen beispielsweise auch die beiden Pflanzenfamilien der Süß- und Sauergräser.

Die Evolution von Blüten

Im Laufe der Evolution sind unter den Blütenpflanzen die zwei großen Linien der Nacktsamer und der Bedecktsamer entstanden. Dabei sind die Nacktsamer in der Entwicklungsgeschichte der Lebensformen älter als die Bedecktsamer. Die ersten Nacktsamer entstanden in der späten Phase des Erdzeitalters Devon vor 385 bis 365 Millionen Jahren. Aus den frühen Formen dieser Nacktsamer entwickelten sich im Karbon vor 350 bis 300 Millionen Jahren die Vorläufer der Nadelbäume. Im Perm (vor 299 – 251 Mio. Jahren) begannen die Nacktsamer die Flora zu dominieren und die bis dahin vorherrschenden Farnwälder als Sporenpflanzen abzulösen. Die Nacktsamer gelten als die ersten Samenpflanzen, die sich unabhängig vom freien Wasser fortpflanzen konnten, weil sie Samen statt Sporen bildeten.

Nacktsamer und Bedecktsamer

Der Hauptunterschied zwischen Nacktsamern (Gymnospermen) und Bedecktsamern (Angiospermen) liegt in der Verpackung der Samenanlagen. Nacktsamer haben freiliegende Samenanlagen auf Zapfenschuppen und bilden keine echten Blüten oder Früchte. Bedecktsamer hingegen schützen ihre Samenanlagen in einem schützenden Fruchtknoten, der sich zur Frucht entwickelt.

Der Fichtenwald am Eingang des Laaser Tales stäubte am Samstag, 25. April 2026

Der Fichtenwald am Eingang des Laaser Tales stäubte am Samstag, 25. April 2026

liche Blüten trifft und dadurch die Befruchtung der Samenanlagen erfolgt, müssen Millionen und Abermillionen Pollenkörner erzeugt und ausgeschüttet werden.

Windbestäubung und Insektenbestäubung

Die Bestäubung der Blüten durch Insekten ist im Vergleich zur Windbestäubung hingegen eine viel gezieltere und gerichtete Form der Befruchtung. Insektenbestäubte Pflanzen müssen daher nicht solche rie-

Nacktsamer haben meist getrenntgeschlechtliche Blüten. Von der Lärche als einheimischen Waldbaum kennen alle den purpurroten „Spross“: Es sind die weiblichen Blüten jetzt im Frühjahr, aus denen die verholzenden Zapfen als Samenträger heranreifen. Die männlichen Blüten der Lärche sind zitronen- bis strohgelb und dörren unter Braunfärbung ein und fallen schließlich ab, sobald sie ihren Pollenstaub abgegeben haben.

Bedecktsamer besitzen in der Regel zwittrige Blüten: Die männlichen Staubblätter mit den Pollensäcken sind mit den Fruchtknoten als weibliche Blütenorgane in der gleichen Blüte vereint und in der Regel von einer Hülle als Kron- und Kelchblättern umgeben.

Fotos: Wolfgang Platter
Wolfgang Platter am Tag des Hlg. Florian, 4. Mai 2026

Weibliche Blüte der Fichte im Frühjahr unverholzt und aufstehend

Unverholzte weibliche Blüte der Lärche und der verholzte Samenzapfen aus dem Vorjahr

Zwitterblüte der Quitte mit männlichen und weiblichen Blütenorganen

Samenzapfen der Fichte im Herbst verholzt und hängend

Männliche Blüte der fünfnadeligen Zirbe

Männliche Blüte der zweinadeligen Latsche

Männliche Blüte der Douglasie

Männliche Blüte der Weißtanne

Analogien zwischen Pflanzen und Tieren

Wie oben dargestellt, erfordert ungerichtete Zufallsbestäubung durch den Wind bei Nacktsamern riesige Pollenmengen, um die jeweilige Pflanzenart zu erhalten. Bei der gerichteten Blütenbestäubung von Bedecktsamern durch Insekten oder beispielsweise auch Vögel oder Fledermäuse kann die Pollenmenge reduziert werden.

Zu diesem unterschiedlichen Aufwand, eine Art im Pflanzenreich zu erhalten, lässt sich eine Analogie im Tierreich herstellen: Von den fünf Klassen der Wirbeltiere legen die Fische, Lurche, Kriechtiere und Vögel

Eier außerhalb ihres Körpers. Nur bei den Säugetieren entwickelt sich das befruchtete Ei innerhalb der Gebärmutter im Körperinneren. Weil zum Beispiel ein Grasfrosch als Lurch seine Eier in das Wasser ablegt und die Kaulquappen ohne Brutpflege heranwachsen, muss ein Froschweibchen etwa 5.000 Eier legen, damit aus dieser Vielzahl von Eiern zumindest zwei Eier bis zum erwachsenen Frosch aufwachsen, um das Überleben der Art zu sichern. Eine Stockente als Vogel legt um die 15 Eier je Brut, um das Überleben der Art zu sichern. Die Verringerung der Anzahl von Eiern von den Lurchen zu den Vögeln ist möglich, weil

Vögel durch das Bebrüten der Eier und das Füttern der Jungen Brutpflege betreiben und ihre Nachkommen vor Fressfeinden besser schützen: Durch die Brutpflege verringern sich die Verluste von Jungen. Die höchste Form der Brutpflege erreichen die Säuger mit dem Austragen ihrer Jungen in der Gebärmutter innerhalb des eigenen Körpers. Fruchtknoten bei den bedecktsamigen Pflanzen und Placenta bei den Säugern können als eine funktionale Analogie der zwei höchst entwickelten Formen zum Schutz des eigenen Nachwuchses gesehen werden.

Weiterhin in der Oberliga Saisonende

Oberliga - Für Partschins endete am vergangenen Sonntag die Saison. Und auch in der neuen Meisterschaft werden die Partschinser – die eine starke Rückrunde spielten - wieder in der Oberliga antreten können. (sam)

Endspurt:

Fußball - Während die Landesliga am 24. Mai zu Ende geht, beenden die Teams der 1., 2. und 3. Amateurliga eine Woche später – am 31. Mai – die Meisterschaft. (sam)

Naturns (gelb-blau) kann noch auf den Aufstieg hoffen, Latsch möchte die Saison mit einem Sieg beenden

Hoffen, Zittern, Kämpfen

Die Fußballsaison geht in ihre entscheidende Phase. In den Ligen von der Landesliga bis zur 3. Amateurliga stehen nur noch wenige Spieltage auf dem Programm, und die Spannung steigt von Woche zu Woche. Einige Teams kämpfen noch um jeden Punkt– sei es im Rennen um den Aufstieg oder im Abstiegskampf. Jetzt zählt jede Partie, jeder Fehler kann entscheidend sein. Die Endphase der Saison verspricht Emotionen, enge Spiele und möglicherweise Entscheidungen erst am letzten Spieltag.

LANDESLIGA

Für Naturns ist der Traum vom Titel in der Landesliga in der Endphase der Saison nur noch schwer realisierbar. Drei Spieltage vor Schluss liegt das Team neun Punkte hinter Spitzenreiter Bruneck. Nur noch ein Fußballwunder würde den Naturnsern den Titel bescheren. Doch der Traum vom Aufstieg lebt weiter. Denn aktuell liegen die Naturnser auf Position zwei und würden sich somit für die Playoffs qualifizieren, in denen man um den Aufstieg in die Oberliga spielt. Für Latsch verlief die Meisterschaft etwas durchwachsen. Nach einer guten Hinrunde ließ man in der Rückrunde viele Punkte liegen. Die Mannschaft bewegte sich über weite Strecken im Mittelfeld, musste aber immer wieder Rückschläge einstecke und fiel in der Tabelle vom neunten auf den elften Platz zurück. Und viel Polster hat man auf die hinteren Plätze nicht, weshalb man weiterhin punkten sollte.

1. AMATEURLIGA

Eine überzeugende Saison spielten bisher die Spieler aus Plaus, die aktuell auf Position 5 liegen. Für die Mannschaft gilt es diesen hervorragenden Platz in den letzten Spielen zu halten. Schluderns befindet sich mit 7 Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz auf Position 12, und kann auf den Klassenerhalt hoffen.

3. AMATEURLIGA

2. AMATEURLIGA

Im Kampf um den Meistertitel spielt hier keine Mannschaft aus dem Vinschgau eine Rolle. Stattdessen zeigt sich ein anderes Bild: Die insgesamt vier Vinschger Teams finden sich überwiegend im unteren Tabellendrittel wieder und die beiden Absteiger werden mit Sicherheit aus dem Vinschgau kommen. Zurzeit scheint es, als würde es für Goldrain und Morter nicht für den Klassenerhalt reichen. Schlanders befindet sich genau über der rettenden Linie in der Tabelle und hat einige Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Bestplatziertes Team ist Kastelbell Tschars auf dem aktuell zehnten Platz.

In dieser Liga könnte sich Mals noch für die Aufstiegsspiele qualifizieren, hierfür darf sich das Team jedoch keine Patzer erlauben und zugleich auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Sollte Mals am Ende den zweiten Platz belegen, so würde dies die Teilnahme an den Play Offs bedeuten. Prad befindet sich in der Tabellenmitte. Laas, Oberland und Eyrs kämpfen um die Positionen 8 bis 10.

Kastelbell Tschars (rot) kann für die neue Saison in der 2. Amateurliga planen, Morter (schwarz) steht vor dem Abstieg

der Fachoberschule für Wirtschaft (FOWI) eingeführt. In Zusammenarbeit mit dem FC Südtirol werden dort seither junge Talente gezielt gefördert, wobei das Training direkt in den Schulalltag integriert ist. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Angebot stetig ausgebaut: Seit dem Schuljahr 2020/21 bestehen mittlerweile fünf reine Fußballklassen. Zum Trainingsprogramm gehören zwei

training. Ergänzt wird die Ausbildung durch Testspiele gegen Profijugendmannschaften und lokale Vereine aus Südtirol, Tirol und dem Trentino. Die sportliche Betreuung erfolgt in enger Partnerschaft mit dem FC Südtirol. Ein ähnliches Konzept wurde im Schuljahr 2024/25 auch an der Wirtschaftsfachoberschule Raetia in St. Ulrich in Gröden gestartet. Neben Fußball stehen auch Tennis und Eishockey im

lich am Vormittag mit ihrem jeweiligen Verein zu trainieren, ohne den regulären Unterricht zu vernachlässigen. Während das Training in Gröden vereinsgebunden organisiert ist, erfolgt es in Mals vereinsunabhängig – jedoch mit demselben Ziel: die sportlichen Interessen und Talente der Schülerinnen und Schüler professionell zu fördern und optimal mit der schulischen Ausbildung zu verbinden. Na-

Testspiel in Gröden zwischen FOWI Mals und WFO St. Ulrich / Schwerpunkt Fußball mit Trainern und Funktionären.

heliegend war daher auch die Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen: Das OSZ Mals und die WFO Raetia traten in Kontakt und organisierten gemeinsame Testspiele. Bereits im Herbst besuchte eine Fußballklasse aus Gröden Mals, kürzlich absolvierte die Klasse 2A FOWI Mals ein Rückspiel in Gröden. Neben dem sportlichen Wettkampf stand dabei vor allem der Austausch im Mittelpunkt – sowohl für die Schüler als auch für Trainer und Funktionäre, die die Gelegenheit nutzten, voneinander zu lernen. (lu)

Leichtathletik

Erfolgreicher Start nach der Winterpause

Nach der langen Winterpause sind die Leichtathleten mit den ersten Wettkämpfen in die Freiluftsaison gestartet. Für einige Athleten markierte der Termin nicht nur das Ende der Vorbereitungszeit, sondern auch den Einstand in neuen Alterskategorien.

Daniel Moriggl erwischte einen sehr guten Start in die neue Kategorie. Trotz Gegenwind sprintete er die 80m in 10,37s und sicherte sich damit die Silbermedaille. Auch in den technischen Disziplinen zeigte er sich verbessert: Im Weitsprung stehen 4,84m zu Buche und der Speer landete bei 23,87m. Damit stellte er in allen drei Diszipli

nen eine neue persönliche Bestleistung auf.

Hannah Platzer auf dem Podium

Ebenfalls im ersten Jahr in der neuen Altersklasse startete Hannah Platzer. Sie überzeugte über 80m und holte in 10,80s den dritten Platz. Im Weitsprung erreichte sie eine Weite von 4,43m.

Lisa Moriggl absolvierte die 80m in 11,20s und belegte damit im großen Starterfeld den 13. Rang. Im Weitsprung sprang sie 3,73m. Insgesamt war es ein gelungener Saisonauftakt mit soliden Leistungen, auf denen sich für die kommenden Wettkämpfe aufbauen lässt.

Platzer Hannah beim Start der 80m;

Moriggl Lisa beim Weitsprung

Latsch

Ingolstadt kommt wieder nach Latsch

Während sich die laufende Drittliga-Saison noch auf der Zielgerade befindet, steht beim FC Ingolstadt 04 bereits ein zentraler Baustein für die SommerVorbereitung fest. Die Schanzer haben ihre Partnerschaft mit dem Tourismusverband LatschMartell verlängert und werden ihr Trainingslager vom 11. bis 19. Juli erneut in Latsch (Südtirol) aufschlagen.

Damit bleiben die SchwarzRoten dem aus den vergangenen Spielzeiten bewährten

Badminton

Standort treu. Bereits 2024 und 2025 nutzten die Oberbayern die optimalen Bedingungen im Vinschgau, um sich intensiv auf die neue Saison vorzubereiten. Den FCI erwartet vor Ort eine Kombination aus professioneller Infrastruktur, sehr guten Trainingsmöglichkeiten und einer besonderen Umgebung mit Bergpanorama. Die Trainingseinheiten werden dabei erneut auf dem Gelände des ASV Latsch stattfinden.

Geschäftsführer Dietmar Bei-

ersdorfer: „Wir haben in den vergangenen beiden Jahren in Latsch durchweg positive Erfahrungen gemacht und große Gastfreundschaft erfahren. Die Bedingungen vor Ort sind für uns im Hinblick auf eine intensive Vorbereitung für die neue Saison ideal. Daher freuen wir uns, dass wir dort auch dieses Mal wieder unser neuntägiges Trainingslager und damit einen wichtigen Teil unserer Sommervorbereitung absolvieren können.“

Badminton Master Italienmeisterschaften in Mals

BADMINTON:

Am vergangenen Wochenende stand Mals ganz im Zeichen des Badmintonsports: die Italienmeisterschaften der Masterklasse (Kategorie über 35jährige – bis über 70jährige) wurde in Mals ausgetragen. Es kamen 144 AthletInnen aus ganz Italien in den Vinschgau. In spannenden Matches wurden die nationalen Titel (Damen- und Herreneinzel, Damen- und Herrendoppel und Mixed) in den verschiedenen Altersklassen ausgespielt.

Die Südtiroler waren stark vertreten und sorgten für einen weiteren Rekord, denn 7 Vereine waren mit dabei, und so holten sich so einige einen Italienmeistertitel in ihrer Kategorie – hervorzuheben sind dabei Klaus Raffeiner (Over 45) vom SC Meran und Claudia Nista (Over 55) vom ASV Mals, die als einzige alle drei Titel gewannen (also Triple-Sieger). Der ausrichtende Verein – ASV MALS – krönte sich zudem zum erfolgreichsten Verein und holte sich die Mannschaftstrophäe. Parallel zu den Titelkämpfen feierte der Verein auch sein 50-jähriges Bestehen – ein Anlass, der gebührend gewürdigt wurde. Am Samstagabend fand ein großes Jubiläumsfest statt, das mit rund 220 Gästen ein voller Erfolg war. Zahlreiche

Ehrengäste aus Sport, Politik und Vereinswesen ließen es sich nicht nehmen, an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen und dem Verein zu seinem langjährigen Engagement zu gratulieren.

Für den ASV Mals war dieses besondere Wochenende weit mehr als nur die erfolgreiche Austragung einer hochkarätigen Sportveranstaltung und eines Jubiläumsfestes. Es wurde zu einem eindrucksvollen Ausdruck gelebter Vereinskultur.

Dies einige der stolzen Italienmeister 2026:

HE 35 Tom Scholz (ASV Mals)

HD 35 Tom Scholz / Thomas Unterberger (ASV Mals)

HE 45 Klaus Raffeiner (SC Meran)

HD 45 Klaus Raffeiner / Alex Ziller (SC Meran)

XD 45 Klaus Raffeiner / Claudia Nista (Meran / Mals)

DD 50 Petra Irsara / Claudia Nista (Brixen / Mals)

DE 55 Claudia Nista (ASV Mals)

HD 60 Stefan De March / Hannes Mair (ASV Mals)

XD 65

Willram Pardatscher / Helga Kieser (Marling / Überetsch)

Die Master Teilnehmer vom ASV MALS mit Bürgermeister von Mals: Josef Thurner; unten: Die Master Italienmeister vom ASV MALS: Tom Scholz, Claudia Nista, Thomas Unterberger, Hannes Mair und Stefan De March

Vinschgau

Starke Vinschger Bergläufer

Malcesine Baldo Trail:

Der Planeiler Thomas Steck vom Rennerclub Vinschgau lief beim bekannten Berglauf am Gardasee beim Malcesine-Baldo Trail aufs Podest. Der junge aufstrebende Bergläufer erreichte nach 26 km Berg auf und Berg ab mit 2.115 Höhenmetern das Ziel in einer Zeit von 2.49.05 h. Er musste sich unter den 300 internationalen Teilnehmern nur dem Sieger Lorenzi Francesco aus Verona (2.40.49h) geschlagen geben.

Alpine Trailrun Festival IATF in Innsbruck:

Das Trail Run Festival in Innsbruck zählt zu den größten und bekanntesten Trailrunning Events im Alpenraum. Die 9.000 Teilnehmer konnten von 12 verschiedenen Bewerben von 7 km bis zu 112 km aussuchen. Darunter mischten sich auf zwei Bergläufer vom Renner-

club Vinschgau unter den Teilnehmern.

Beim K35 Discovery Run erreichte der Prader Ludwig Andres unter 543 Athleten das Ziel als Achter. Er brauchte 3.26.25 h für die 37,8 km lange Strecke mit 2.115 Höhenmeter. Der Sieg ging an den Deutschen Johannes Wingenfeld in 3.12.28 h. Der Malser Tobias Zaros erreichte Rang 38 in einer Zeit von

4.36.33h.

Andres Ludwig lief auch den K7 Business Trail über 8,2 km und 285 Hm und musste sich nur den Südtiroler Ulrich Beikircher (32.53h) geschlagen geben und wurde ausgezeichneter Zweiter mit einer Zeit von 33.31h.

Bahndl Uphill Mölten

Beim Berglauf von Vilpian nach Mölten ging es über 6,5

km und mit 1.000 Höhenmeter. Die Glurnserin Gerlinde Baldauf erreichte als achtschnellste in der Gesamtwertung das Ziel in 1.01.01h und wurde in ihrer Kategorie gute Zweite. Bei den Männern siegte der Sarner Andreas Innerebner in 46.00h, Thomas Steck wurde insgesamt Vierter in 49.08 und Schöpf Rudi erreichte in 1.14.23 den 28. Rang in seiner Kategorie.

Erfolgreiche Premiere des Lederhosen& Dirndlrennens der Skischule Sulden*Sulden

Mit viel Stimmung, Gaudi und Teilnehmern aus nah und fern feierte die Skischule Sulden heuer erstmals das Lederhosen- und Dirndlrennen auf der Madritsch. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – großteils in Lederhose und Dirndl – sorgten gemeinsam mit zahlreichen Zuschauern für ein stimmungsvolles Event. Insgesamt wurden knapp 200 Starts verzeichnet. Gefahren wurde auf Richtzeit, wodurch Jung und Alt gleichermaßen mitmachen konnten.

Besonders erfreulich war die Teilnahme von Gästen aus dem gesamten Vinschgau bis ins Pustertal sowie von vielen treuen Stammgästen aus Deutschland, die gemeinsam für eine tolle Atmosphäre sorgten.

Der Tag begann mit Freibier und Weißwurst in der Skialm,

anschließend ging es gemeinsam mit der Seilbahn Sulden hinauf zum Rennen. Danach warteten eine große Tombola

auf der Madritschhütte sowie die Party mit DJ Finale auf die Teilnehmer und Besucher. Das Event stand zugleich

im Zeichen eines guten Zwecks: Im Rahmen der Veranstaltung konnten 2.059,15 Euro an die Bergrettung Sulden übergeben werden. Dabei wurde besonders die wertvolle freiwillige Arbeit der Bergrettung für Einheimische und Gäste hervorgehoben. Auch im kommenden Jahr soll wieder eine andere lokale Organisation unterstützt werden.

Ein großer Dank gilt der Seilbahn Sulden, der Brauerei Forst sowie allen weiteren Sponsoren und Helfern, die diese gelungene Premiere möglich gemacht haben.

v. l.: Steck Thomas, Gerlinde Baldauf und Rudi Schöpf, Steck Thomas (links) und Ludwig Andres
Sulden

Stellenmarkt

Suchen für unsere Mutter 3mal wöchentlich oder nach Vereinbarung eine Begleitpersonen im Obervinschgau. Tel. 335 692 73 80

Ihre Anzeige im Vinschger Wind - Ausgabe 8-26

FARBE IM BLUT?

Wir suchen für unser Team eine:n Maler:in für Samnaun / Scoul

www.micheluzzi.ch Filiale Sent: Stron 278 . CH-7554 Sent +41 81 860 2168 / info@micheluzzi.com

Öffentlicher Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste Spitalfond zur Hl. Dreifaltigkeit

SENIORENWOHNHEIM ANNENBERG LATSCH

Hauptstraße 57 - 39021 Latsch MITARBEITERINNEN GESUCHT!

Wir sind auf der Suche nach motivierten MitarbeiterInnen in der Pflege: SozialbetreuerInnen und PflegehelferInnen in Teilzeit und Vollzeit

Haben Sie Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Der letzte Abgabetermin für die Gesuche um die Aufnahme in die Rangliste für die befristete Anstellung ist der 27.05.2026, 12.00 Uhr

Die Gesuchsvordrucke und weitere Informationen erhalten Sie unter: Tel. 0473 / 623 150 info@altenheimlatsch.it www.vds-suedtirol.it/de/seniorenwohnheim-annenberg

vom 16. April 2026

Camping Trafoi sucht einen Mitarbeiter (w/m) für den Sommer (Juli, August). Tel. 0473 611 533 (abends) oder Tel. 340 577 9516

Prad am Stilfserjoch Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir teamfähige und motivierte

Mitarbeiter

für unser Magazin m/w/d

info@karner.it

Tel. 0473 616 012

44 x 63 mm

Für unsere Bauunternehmung mit Sitz in CH-7556 Ramosch (Unterengadin) suchen wir dringend per sofort oder nach Vereinbarung einen motivierten

Maurer.

Wir bieten gute Anstellungsbedingungen. Weitere Auskünfte erteilt dir gerne unser Bauführer Andreas Frank Tel. +41 79 406 70 60

Werde Teil von Eurospin KORTSCH!

Gemeinsam stark!

Für unsere zukünftige Eurospin Filiale in Kortsch suchen wir motivierte Mitarbeiter. Egal ob Vollzeit, Teilzeit, am Wochenende oder nur als Nebenjob – dich erwarten flexible Arbeitszeiten, ein starkes Team, gute Entlohnung, 2 Monate gratis einkaufen, vergünstigtes Mittagessen im Mein Bistro und über 200 weitere Benefits.

Bewirb dich jetzt!

personal@anjoka.it 0474 529 580

Wir suchen:

Verkäufer/in

in Voll- oder Teilzeit für unser Geschäft in Prad und evtl. für das Genuss Mobil. Bewerbungen unter Tel. 0473 61 60 54 oder info@genuss-gruber.com

Wir suchen für das Engadin und Südbünden einen Servicetechniker

zur Montage und Wartung von Gastromaschinen. Sie verfügen über eine technische Grundausbildung mit Erfahrung im Kundendienst. Melden Sie sich bei uns: schorta@gastro-technik.ch

Tel. +41 81 850 20 20

Stellenmarkt

Die *Metzgerei Schnitzer* in Rabland sucht ab sofort (m/w/d) eine/n

VERKÄUFER/IN

in VOLL- oder TEILZEIT.

Du bringst mit: Freude am Verkauf & ein Lächeln für unsere Kunden.

Wir bieten: Krisensicheren Job, faires Gehalt & tolles Team. Quereinsteiger willkommen! Jetzt bewerben: Persönlich im Laden, telefonisch unter: Tel. 0473 967162 oder schnitzer@brennercom.net

Für unsere Kita Canorta Villa Milla in Scuol (Schweiz), suchen wir eine liebevolle und engagierte Persönlichkeit, die Freude und Motivation im Umgang mit Kindern mitbringt. In unserer kleinen, familiären Kindertagesstätte bieten wir an 5 Tagen pro Woche 16 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von drei Monaten bis zum Kindergartenstart. Bei uns wird eine wertschätzende und inspirierende Atmosphäre geschaffen, in der jedes Kind individuell gefördert wird.

Folgende Stelle ist neu zu besetzen: ab August oder nach Vereinbarung: Mitarbeiter/In m/w/d mit pädagogischer Ausbildung 40%-100%

Ihre Aufgaben: Betreuung und Förderung der Kinder im Alter von drei Monaten bis Kindergartenstart. Organisation und Gestaltung des Tagesablaufs. Enge Zusammenarbeit mit den Eltern, um eine bestmögliche Entwicklung der Kinder zu unterstützen

Sie bringen mit: Abgeschlossene Ausbildung zur Fachfrau Betreuung EFZ oder eine gleichwertige pädagogische Ausbildung. Freude und Offenheit im Umgang mit Kindern. sehr gute Deutschkenntnisse, Rätoromanisch ist von Vorteil, jedoch nicht zwingend. Teamfähigkeit, Flexibilität und Bereitschaft zur Mitverantwortung

Wir bieten: Ein abwechslungsreiches und verantwortungsvolles Arbeitsumfeld in einem kleinen, engagierten Team. Die Möglichkeit, in einer familiären Atmo sphäre zu arbeiten und sich persönlich sowie beruflich weiterzuentwickeln.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, wenn Sie Lust haben, in einem motivierten Team zu arbeiten und Kinder mit Herz und Engagement zu begleiten.

Bewerbungsunterlagen an: Gabriela Greiser, Canorta Villa Milla, Bagnera 171, CH-7550 Scuol, Tel. +41 81 862 24 04, canortavillamilla@chueraduffants.ch

Die Kitebar am Reschensee sucht für die Sommersaison ab sofort oder nach Vereinbarung eine motivierte & zuverlässige Unterstützung.

Für weitere Infos: Leo Tel. 349 158 8480

Erfolg mit Kleinanzeigen

2 Module (44 mm x 42 mm)

Euro 53 + MwSt.

Tel. 0473 73 21 96 info@vinschgerwind.it

Immobilienvermittlung, Schätzungen, Verträge und Beratung

Deine Karriere bei der Raiffeisenkasse Obervinschgau Genossenschaft. Gemeinsam stark für unsere Region und für deine Zukunft als

AUSZUBILDENDE BANKKAUFFRAU AUSZUBILDENDER BANKKAUFMANN mit Schwerpunkt Service und Beratung

Mehr Infos unter:

Bewirb dich jetzt unter: rk.obervinschgau@raiffeisen.it

LATSCH/ MORTER: große 4 ZimmerWohnung mit 3 Balkonen in ruhiger Wohnlage, APE A, für 375.000 € zu verkaufen

Stellenmarkt

Unsere traditionsreiche Bäckerei steht seit Generationen für Qualität, Handwerk und Leidenschaft. Mit viel Sorgfalt stellen wir Engadiner Spezialitäten her – darunter Nusstorten, Nationalparktorten und Roggenbrot.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als Bäcker / Konditor/-in (100%)

Ihre Aufgaben:

• Herstellung von Brot, Brötchen und Feinbackwaren nach traditionellen Rezepturen

• Mitverantwortung für die Teigführung und Backprozesse

• Sicherstellung von Qualität, Frische und Hygiene

• Pflege und Reinigung der Arbeitsgeräte und der Backstube

Ihr Profil:

• Abgeschlossene Ausbildung als Bäcker/in oder vergleichbare Qualifikation

• Freude am traditionellen Bäckerhandwerk

• Zuverlässige, selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise

• Bereitschaft zu frühen Arbeitszeiten, Arbeitsbeginn saisonabhängig zwischen 03.00 und 04.00 Uhr

• Gute Deutsch- und/oder Italienischkenntnisse

Wir bieten:

• Arbeiten in einer modernen und maschinell gut eingerichteten Bäckerei

• Wertschätzendes Arbeitsklima und ein motiviertes Team

• Faire Anstellungsbedingungen, 5 Wochen Ferien

• Unterkunftsmöglichkeit nach Vereinbarung

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Bäckerei Heinrich, Röven 62, 7530 Zernez oder jachenduri1938@gmail.com Tel. 081 851 51 50

Unser Sommerwind & unser Wanderführer

Ansprechpartner für Ihre Anzeige:

Walter Morelli Tel. 335 830 55 69 werbung@vinschgerwind.it

Pamela Kaserer

Tel. 0473 73 21 96 info@vinschgerwind.it

QR-Code scannen und durchblättern:

Wir suchen MITARBEITER/IN IM HOUSEKEEPING

(M/W/D)

Vollzeit oder Teilzeit

WIR FREUEN UNS AUF DEINE BEWERBUNG.

+39 3357073645 verwaltung@maraias.it

Burgeis 140, 39024 Burgeis/Mals www.maraias.it

Baustoffe R.Terzer GmbH sucht zum sofortigen Eintritt in Schluderns einen Magazineur (m/w) mit Staplerführerschein und guten Deutschund Italienischkenntnissen.

Wir freuen uns über deine Bewerbung an stricker@terzer.it oder telefonisch bei Christian unter +39 352 096 6815

terzer.it/jobs

Glückwünsche

80 Jahre: wunderbar, die feiert man nicht jedes Jahr!

80 Jahre: eine lange Zeit, geprägt von Liebe, Glück & Leid!

80 Jahre: viel gesehen, einiges ist seitdem geschehen!

80 Jahre: ein erfülltes Leben, nur wenig genommen & viel gegeben!

Liebe Mama, wir danken Dir für alles, bleib immer auf der Sonnenseite des Lebens.

Alles Liebe und Gute wünschen dir deine Kinder, Schwiegerkinder, Enkel und Urenkel.

THEATER-WIND

JUVI & HEIMATBÜRHNE BURGEIS DIE GESCHICHTE DER FÜRSTENBURG

Stationentheater - in der Fürstenburg

Premiere: Do., 14. Mai 18:30 Uhr & 20:00 Uhr

Weitere Aufführungstermine: Fr., 15. Mai 19:00 & 20:30 Uhr, Sa., 16. Mai 17:30 Uhr, 19:00 Uhr & 20:30 Uhr, So., 17. Mai 17:30 Uhr, 19:00 Uhr & 20:30 Uhr, Mo., 18. Mai 19:00 Uhr & 20:30 Uhr

Reservierung: Tel. 348 938 71 31 oder mein.juvi@gmail.com, Ticketline über www.meinjuvi.org

Ottilia Parth, 22.5.1946, Morter

RAMPENLICHT LOOTSCH OMA, MACH KEINE DUMMHEITEN!

im Mehrzweckgebäude Laatsch

Premiere: Fr., 15. Mai - 20:00 Uhr

Weitere Aufführungstermine: So., 17. Mai - 17:00 Uhr Fr., 22. Mai - 20:00 Uhr, Sa., 23. Mai - 20:00 Uhr, So., 24. Mai - 17:00 Uhr

Reservierung: Telefonisch (ab 16:00 Uhr) Tel. 371 140 3892 oder via Whatsapp & Ticketleo

www.zahnarzt-ungarn-heviz.de

www.zahnarzt-ungarn-heviz.de

• seit über 15 Jahren erfolgreich in Südtirol

• seit über 15 Jahren erfolgreich in Südtirol

•seit 20 Jahren erfolgreich in Südtirol

•ganzjährig geöffnete Partnerpraxis für Vorund Nachbehandlungen in VINTL

• ganzjährig geöffnete Partnerpraxis für Vor- und Nachbehandlungen in VINTL

• ganzjährig geöffnete Partnerpraxis für Vor- und Nachbehandlungen in VINTL

• eine der größten Kliniken Ungarns mit 45-jähriger Erfahrung

•Ungarns größte Zahnklinik mit 45-jähriger Erfahrung

• eine der größten Kliniken Ungarns mit 45-jähriger Erfahrung

•bestens ausgestattete Räumlichkeiten und 21 hochqualifizierte Zahnärzte

• bestens ausgestattete Räumlichkeiten und 21 hochquali zierte Zahnärzte

• bestens ausgestattete Räumlichkeiten und 21 hochquali zierte Zahnärzte

• Top-Qualität und beste Behandlungsmöglichkeiten für Angstpatienten auch im Dämmerschlaf

•Top-Qualität und beste Behandlungsmöglichkeiten für Angstpatienten auch im Dämmerschlaf

• Top-Qualität und beste Behandlungsmöglichkeiten für Angstpatienten auch im Dämmerschlaf

•wöchentlicher Transfer im Dental-Taxi

• wöchentlicher Transfer im Dental-Taxi

• wöchentlicher Transfer im Dental-Taxi

• Professionalität und Herzlichkeit sprechen für uns

•Professionalität und Herzlichkeit sprechen für uns

• Professionalität und Herzlichkeit sprechen für uns

339 10 70 714

339 10 70 714

Alex Muscoli ® no

An- und Verkauf von Altgold, Schmuck, Zahngold, Silberwaren Sofortauszahlung nach Tageskurs!

r T r Me an - Mühlg aben 32 el. 328 67 17 997

T erminverei nbarun g erwünscht

ITALIENISCH-NACHHILFE

FÜR SCHÜLER

Ich biete Italienisch-Nachhilfe für Schüler der Grundschule, Mittelschule und Oberschule an. Unterstützung bei Hausaufgaben, Grammatik, Wortschatz. Bei Interesse gerne melden! Roberto, Tschars Tel. 337 456 417

EINLAGERUNGSAKTION!

Palette 1.200 kg mit 78 Säcke Pellets.

JETZT bestellen und ZAHLUNG nach der LIEFERUNG im HERBST. Aktion gültig solange der Vorrat reicht. info@federer-pellets.com +39 0471 786 226

Vinschgerwind: Einlagerungsatkion: 44x42 mm / “im Frühling”

MALERMEISTER

Beat Marseiler erledigt

und Gipsarbeiten

sauber und zuverlässig.

Tel. 349 87 46 286

Rollo-, Fensterund Türenservice

Biete Abdichtung und Reparaturen von Rollos, Fenstern und Türen

Tel. 340 333 70 30

Vinschgerwind Impressum

info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451

Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr

Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Pamela Kaserer: 0473 732 196

Walter Morelli: 335 830 55 69

Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb)

Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds)

Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Elena Kaserer

Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini

Sport: Sarah Mitterer (sam)

Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Angelika Ploner (ap), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Christine Weithaler (chw), Peter Tscholl (pt), Maria Raffeiner (mr), Bruno Telser (uno), Katja Telser, Astrid Fleischmann, Anna Pfitscher

Buchhaltung: Lucia Mombello: 0473 732 196

Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57

Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern

Preise: Einzelnummer Euro 1,50; Jahresabonnement

Vinschgau: Euro 40; außerhalb Vinschgau Euro 70 (110); restl. Italien: Euro 110; Auslandsabonnement: Euro 185 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 120.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens

darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber:

Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215

Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005; Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485 Hergestellt aus Papier von UPM, das mit dem EUUmweltsiegel Reg.-Nr. FI/011/001 ausgezeichnet ist.

www.vinschgerwind.it

Verkaufe sanierte 65 m2 Wohnung in Laas.

Tel. 345 945 11 63

Italienisch lernen oder verbessern mit Roberto! Tschars. Hilfe für die Prüfung von A1 bis C1. Kontaktieren Sie mich unter Tel. 0473 624 320 oder Mobil: 337 45 64 17

PLANUNGSSTUDIO IMMOBILIENSERVICE

Unsere

Neubauprojekte in Reschen Mals und Martell

Tel.: 345 6968148 www.immobilienservice.bz.it

Gemüsepflanzen in der Gärtnerei Plagg Alfred Spinaidweg 2, Mals (neben der 14 Nothelferkirche) Mo – Fr 9 – 12 und 15 – 18 Uhr Sa 9 – 12 Uhr

Tel. 340 24 12 123

Zu vermieten in Müstair/Schweizergrenze: ab sofort eine Lagerfläche

von 65 m2, kann auch unterteilt werden in minimal 30 m2 Weitere Informationen unter Tel. 081/858 51 58 oder E-Mail arnolechthaler@bluewin.ch

Große Parterre

Wohnung in Laas ab sofort zu vermieten (ev. auch Verkauf)Tel. 335-7035275 (bitte WhatsApp)

MIST

zu verschenken. Die Hälfte der Transportkosten werden übernommen. Tel. 349 61 63 118

Wo Wohlfühlen an erster Stelle steht ...

www.wohntraeume.it

Zu verkaufen:

Sulden:

• Sehr kuschelige, komplett möblierte Ferienwohnung mit großem Balkon, EK F

Morter:

• Neue 3-Zimmerwohnung mit gemütlicher Terrasse, nicht konventioniert, in ruhiger Wohngegend am Waldesrand, Klimahaus A Nature um Euro 280.000.-

Latsch:

• Sehr gepflegte und gemütliche Dreizimmerwohnung mit umliegendem Garten, Garagenstellplätzen, Klima Haus B

Kastelbell-Tschars:

• Sonnige, teilmöblierte 3-Zimmerwohnung mit Keller, Autoabstellplatz in kleinem Wohnhaus, nicht konventioniert

Weitere Kauf- und Mietobjekte unter: www.wohntraeume.it

Heidelinde Gurschler · Immobilien Goldrain - Tel. +39 0473 743057 Handy 335 622 02 79 heidelinde@wohntraeume.it

Jahrtage/Danksagungen

Georg Parth

* 31.03.1959 † 27.04.2026

Nicht plötzlich, nicht uner wartet, doch viel zu früh.

Unser Abschied von Georg wurde von vielen Ver wandten, Freunden und Weggefährten getragen. Herzlichen Dank an alle, die sich mit uns verbunden fühlen.

Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.

10. Jahrestag Leo Schgör

* 31.12.1956 † 05.05.2016 Naturns

Ihre Anzeige im Vinschger Wind - Ausgabe 10-26 vom 14. Mai 2026

10 Jahre sind vergangen, doch die Erinnerung an dein Lachen und deine Wärme ist geblieben. Du fehlst.

In Liebe, deine Familie

In stiller Trauer Helene und Familie

Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das meiste gelingen.

Dalai Lama

6. Jahrestag Walter Gamper

* 28. Juli 1958 † 19. Mai 2020 Latsch/Lichtenberg

Du bist unvergessen.

Deine Lieben

Ich seh' die Wolkendecke über mir, stell mir vor, wie es sein wird bei dir … (aus Martinas „Schönere Welt“ / in memory of Matschgi - YouTube)

Martina Sapelza

Matschgi

*19.9.1988 † 17.5.2015

Schluderns

Die Erinnerung ist wie ein unsichtbares Band, das uns mit dir verbindet. In unseren Herzen hast du einen festen Platz, auch wenn elf Jahre vergangen sind. Die Momente, die wir mit dir geteilt haben, sind unvergesslich. Wenn wir dich singen hören, bist du uns ganz nah - so als ob du nie gegangen wärst!

Deine Lieben

30. Jahrtag

Walter Leggeri

*18.09.1934 † 02.06.1996

Drei Jahrzehnte sind vergangen seit du uns verlassen hast.

In unseren Erzählungen und Gedanken lebst du weiter in liebevollem Gedenken. Am Samstag, den 30. Mai 2026 um 19.00 Uhr gedenken wir Deiner in der Pfarrkirche von Schlanders.

Deine Ella, die Kinder, Enkel und Urenkel

Was bleibt sind deine Liebe und deine Jahre voller Leben und das Leuchten in den Augen aller, die von dir erzählen.

In lieber Erinnerung an Maria Notburga Holzer geb. Unterhuber

Geschäftsfrau Bioladen

* 27.11.1951 † 15.5.2014 Schlanders

Wir danken allen, die unsere Maria, unseren Thomi, unsere Oma Paula und Oma Hilda in liebevoller Erinnerung behalten. Gedenkgottesdienst am Samstag, 16.05.26 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Schlanders. Deine Familie

Version 2

www.vinschgerwind.it

Die Todesanzeigen von der Töll bis zum Reschen sind auf www.vinschgerwind.it abrufbar. Zur Verfügung gestellt von www.trauerhilfe.it

Bestattungen ANGELUS
Bestattung ANGELUS

Abo 2026

Ich unterstütze den Vinschgerwind

Liebe Leserin und lieber Leser, wir sind auf Deine Unterstützung angewiesen. Du kannst Dein Abo ganz einfach nachholen. Unten angehängt sind unsere Bankdaten. Zur Erinnerung: Der Vinschgerwind ist eine unabhängige Bezirkszeitung, von Vinschgern für Vinschger gemacht. Seit gut 20 Jahren bringt der Vinschgerwind Nachrichten aus dem Vinschgau, aus der Politik, aus der Wirtschaft, aus den Schulen, aus den Vereinen, aus der Gesellschaft, aus dem Sport. Wenn wir es für nötig halten, lassen wir mit kritischen Bemerkungen aufhorchen. In Kulturseiten ordnen wir Strömungen und Veranstaltungen aus Kunst und Kultur ein, immer mit Bezug auf den Vinschgau. Auf den Seiten des Nationalparkes oder unter der Rubrik Natur und Landschaft erläutert Wolfgang Platter Naturphänomene aus Flora und Fauna, aus Klima und Geologie. In der Umfrage, die wir zu Beginn des Jahres gemacht haben, haben uns viele Leserinnen und Leser gelobt, für die Berichterstattung, für die Gestaltung des Vinschgerwind. Wenn Du mit dem, wie wir schreiben und wie wir Geschichten aufbereiten, einverstanden bist, dann unterstütze uns. Wenn Du den Vinschgerwind mit einem Betrag von 130 Euro unterstützt, schicken wir Dir das Buch „Ba sui“ von Wolfgang Platter als Geschenk per Post zu.

Herzlichst, Dein Vinschgerwind-Team

BEGÜNSTIGTER:

„Vinschgerwind“

Info-Media GmbH

Dantestraße 4 39028 Schlanders

BANKKOORDINATEN:

• Raiffeisenkasse Fil. Schlanders

IT29 W 08244 58920 000 300 005151

• Südtiroler Sparkasse Fil. Mals

IT58 Q 060 4558 5400 0000 5000 943

• Südtiroler Volksbank Fil. Schlanders

IT70 E 058 5658 9200 4757 0000 777

• Post K/K

IT31 L 076 0111 6000 0006 4900 442

GRUND/BETRAG:

Abobeitrag 2026: 70.-

SCHULDNER:

Name:

Straße:

PLZ: Ort: Ihre „Vinschgerwind“-Adresse

MEHRTAGESFAHRTEN:

22.05. – 25.05.2026

30.05. – 02.06.2026

22.06. – 26.06.2026

BADE

FERIEN KROATIEN

Wöchentliche Abfahrten von 07.06. – 05.07.2026.

ZUSATZTERMIN: 06.09. – 13.09.2026

12.07. – 26.07.2026

31.07. – 02.08.2026

13.08. – 18.08.2026

24.08. – 29.08.2026

10.09. – 13.09.2026

17.09. – 20.09.2026

24.09. – 27.09.2026

Dresden & die sächsische Schweiz

Städtetrip Berlin

Linsenblüte in Umbrien

01.07. – 09.07.2026 Bordeaux

Nordkap & die Lofoten

Mont Blanc & Aosta

Blumenteppich in Brüssel

Nordseezauber & Heideglück

Goldenpass & Genfersee

Wien auf Sissis Spuren

Ljubljana & Zagreb

27.09. – 29.09.2026 Cinque Terre

02.10. – 04.10.2026 Glacier Express 10.10. – 11.10.2026

Unterwegs beim Bergdoktor!

14.10. – 17.10.2026 Die Mosel

14.10 – 18.10.2026

Amalfitanische Küste

18.10. – 23.10.2026 Mandarinenernte in Dalmatien

25.10. – 29.10.2026

02.11. – 05.11.2026

Frauenreise in den Marken

Trü�felsuche in Istrien

04.11. – 07.11.2026 Städtetrip Paris

05.11. – 08.11.2026

08.11. – 12.11.2026

TAGESFAHRTEN:

01.06.2026

02.06.2026

13.06.2026

18.07.2026

25.07.2026

01.08.2026

02.08.2026

08.08.2026

FLUGREISEN:

11.09. – 18.09.2026

06.11. – 13.11.2026

13.11. – 25.11.2026

05.12. – 08.12.2026

Côte d‘ Azur

Wellness in Portorož

Tierpark Hellabrunn

Insel Mainau

„Pretty Woman“ das Musical in Füssen

Mantua

„La Bohème“ in der Arena Verona

Gardaland

Bernina Express

Nostalgiezug Davos

Grünes Juwel Korfu

Erde, Sonne, Zypern – Landwirtscha�t hautnah

Naturparadies Costa Rica

London im Advent

Martin Plattner

Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook