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Vinschgerwind Zeitung Ausgabe 18–26 03.09.2026: Aktuelle Lokalnews, Berichte Termine Vinschgau

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Nr. 18 (535) 03.09.26 I.P. 22 Jg.

www.vinschgerwind.it

Der Berufsoptimist Landesrat Daniel Alfreider im Wind-Gespräch

SPEZIAL

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - erscheint 14-tägig - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN


WIR SIND FÜR SIE DA!

SEIT-DAL

1955


03.09.26

Inhalt

Vinschgerwind 18-26

/INHALT/ 3

Foto: Erwin Bernhart

Kommentar Daniel Alfreider begleitet als Landesrat eine große Transformation

Die Südtirol Skiarena sieht keinen Handlungsbedarf wegen Präsident Paul Jakomet

Seite 6

Seite 4

Laas: Die Stahlträger werden mit Stahlträgern aufgebogen

Seite

4

Laatsch: „Lebensqualität gilt für alle“ - Andreas Paulmichls Gastbeitrag

Seite

5

Schlanders: Endlich steht der Deal für die „Villa Ausserer“

Seite

5

Bozen/Vinschgau: Kulturnestor Marjan Cescutti im Interview

Seite

8

Schluderns: Die Ritterspiele verbuchen 20.000 Besuche

Seite 10

Leserbriefe und Stellungnahmen

ab Seite 12

Latsch: Erfolgreiche Sommernächte

Seite 14

Porträt: Isolde Christandl aus Taufers

Seite

Schlanders: Die BASIS-Kreativwerkstatt

Seite 18

Burgeis: Die Singgemeinschaft Burgeis hat Grund zum Feiern

Seite 20

Vinschgau/Mils: Vinschger beim Milser Kirchtag mit Franz Bosch

Seite 22

Kultur: In der „Apotheke Gottes“ im Kloster St. Johann in Müstair

Seite 26

Burgeis: Konzert zu Abschluss der Bezirksbläsertage

Seite 30

Eyrs: Die FF Eyrs feiert die neue Feuerwehrhalle

Seite 31

Schlanders: Selbergmocht mit regionalen Produkten

Seite 32

17

Bauplatz: Energetischer Quantensprung

ab Seite 33

Tartscher Bichl: Chormusik aus Gröden

Seite 36

Vinschgau/Paznaun: Terra Raetica Almbegehnung

Seite 36

Schlanders: Demenzfreundlicher Vinschgau

Seite 38

Schlanders: Maskenausstellung im Kulturhaus

Seite 38

Spezial: Heizen, Heizkosten, Beiträge

ab Seite 42

Sport: Heiße Duelle auf kaltem Eis

Seite 48

Natur und Landschaft: Vom Pferd zum Ross

Seite 46

Elektro

Wir sind Versuchslabor Der Vinschgau bleibt Versuchslabor. Vor mehr als 20 Jahren wurde die Vinschgerbahn wieder in Betrieb genommen - und zwar als Landesbahn. Meilenweit weg von der damaligen tuckelnden (und innen und außen stinkenden) Littorina und weit weg von den Ferrovie dello Stato. Die Vinschgerbahn ist eine vom internationalen Bahnverkehr abgekoppelte Landesbahn. Spätestens am Meraner Bahnhof macht sich das bemerkbar: Die große FS (Ferrovie dello Stato) weist der kleinen Vinschgerbahn ein Gleis zum Halten zu, das weit weg ist von einem bequemen Einstieg. Aber: Vom Vinschgau aus, vom Versuchslabor im Westen, wurde die Eisenbahn im Lande salonfähig. Nun sind wir wieder Versuchslabor: Neuer Zug, neue Elektroleitungen, neues Signalsystem. Der Alfreider Daniel, als Berufsoptimist zuständig für den öffentlichen Verkehr und für die Straßen im Lande, sagt im Interview, „die Vinschger Bahn ist damit die erste Regionalbahn Italiens mit diesem System und ein Pilotprojekt auf staatlicher Ebene.“ Auf diese Umstände wird man wohl erst im Rückblick stolz sein können (das wird man dann wirklich sein). Denn der aktuelle Zustand - der Zug ist immer noch in Testphase und so nicht wirklich ein verlässlicher Partner - trübt den Blick. Das ist halt so in einem Versuchslabor. Von den hier gemachten Tests, Probefahrten, Fehlerbehebungen usw. werden andere Bahnstrecken profitieren - mit viel weniger Geduldsaufwand.

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4 /POLITIK/ Laas

Sensationeller Wiederfund einer Schmetterlingsart

Die Doppelbrücke

Die im Juni 1973 am Eingang des Matschertales von Prof. Fred Hartig entdeckte Schmetterlingart, das Südliche Flockenblumen-Grünwidderchen (Jordanita budensis) wurde heuer im Mai wiedergefunden. Der Malser Biologen Joachim Winkler und der Schmetterlingsforscher Gerhard Tarmann konnten am 28. Mai 2026 im Bereich des Ackerwaals nördlich von Matsch zuerst ein Weibchen und einige Tage später auch ein Männchen dieser seltenen Art wiederentdecken.

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ür die Laaser, vor allem für jene „ender der Etsch“ ist und bleibt es frustrierend: Die neue Hub-Brücke ist defekt und bleibt bis auf weiteres für den motorisierten Verkehr gesperrt. Lediglich Fußgänger und Radfahrer können auf einer über die „verbogene“ Brücke gelegte Behelfsbrücke passieren. Beide Seitenträger, der „eingeknickte“ und der „gesunde“, die auch als Geländer dienen sollten, sind an großen Stahlprofilen befestigt, die auf Betonblöcken auf jeder Brückenseite aufliegen. Mit diesen Stahlprofilen und vor allem mit den Befestigungen mittels Zwingen ist die Verformung des Trägers aufgebogen worden, klärt die Laaser BMin Verena Tröger auf, die die Frustration der Laaser nicht nur verstehen kann, sondern auch teilt. Bis wann die Brücke, die eigentlich im heurigen Frühjahr hätte fertig sein solle, befahrbar sein wird, weiß Tröger nicht zu sagen. Ebensowenig, wie es denn nun weitergeht. Es stehe zwar ein Sanierungskonzept und man habe einen Sachverständigen beauftragt, der dieses Konzept begleiten solle, aber einen Zeitplan gebe es bislang nicht. Sie könne nur das wiederholen, was sie schon seit Wochen sage. Trögers Mantra: Die Gemeindeverwaltung habe nichts falsch gemacht und werde deshalb keinen Pfennig zur Behebung der Schäden zahlen. Das sei allein Sache der beteiligten Firmen. (eb)

Foto: Joachim Winkler

Vinschgerwind 18-26 03.09.26

Paul bleibt Präsident

Foto: suedtirolskiarena.com

Vinschgau/Südtirol - Die ehemalige Ortler Skiarena heißt jetzt „Südtirol Skiarena“. Der von der Vollversammlung gewählte Präsident ist Paul Jakomet. Jakomet wurde kürzlich als Direktor von Meran 2000 fristlos entlassen. Als Präsident der „Südtiroler Skiarena“ bleibt Jakomet.

von Erwin Bernhart

Foto: Erwin Bernhart

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er Paul Jakomet ist im Vinschgau kein Unbekannter. Vor der CoronaZeit und vor der Einstellung bei Meran 2000 war Jakomet Geschäftsführer der Oberländer Gletscherbahn, jenem Überbleibsel aus den Bestrebungen, Langtaufers mit dem Kaunertal skitechnisch zusammenzuschließen. Seit dem heurigen Frühjahr ist Jakomet von der Vollversammlung gewählter Präsident der „Südtirol Skiarena“, welche als Konsortial GmbH aus dem ehemaligen Verein der Ortler Skiarena hervorgegangen ist. Die Namensänderung wurde von der Vollversammlung auch mit den Stimmen aus dem Nordtiroler Nauders und aus dem schweizerischen Minschuns aus markttechnischen Gründen beschlossen und mit neuem Schwung wurde aus der Ortler Skiarena-

Saisonkarte eine Ganzjahreskarte aufgelegt. Damit wird es möglich, auch im Sommer die Liftanlagen der in der „Südtirol Skiarena“ zusammengeschlossenen Skigebiete nutzen zu können. Zudem ist mit dem Zutritt von Speikboden, Ratschings und Klausberg die „Südtirol Skiarena“ relevant gewachsen. Jakomet hat diese Änderungen mit Herzblut und im Konsens mit dem Verwaltungsrat vorangetrieben. Mit Christian Maas (Schöneben), Heinrich Tumler (Seilbahnen Sulden), Egon Seebacher (Schnalstaler Gletscherbahnen) sind drei Verwaltungsräte aus den „Stammlanden der ehemaligen Ortler Skiarena“, mit Paul Jakomet (bis vor kurzem Geschäftsführer von Meran 2000) und Hannes Kneissl (Geschäftsführer des Skigebietes Pfelders) stellt das Burggrafenamt Präsident und Vizepräsident und mit Kneissl den Geschäftsführer der „Süd-

tirol Skiarena“ und mit Martin Unterweger (Geschäftsführer von Speikboden) und dem Präsidenten von Ratschings Josef Schölzhorn wird der siebenköpfige Verwaltungsrat komplettiert. Nun gibt es mit der fristlosen Entlassung von Paul Jakomet in Meran 2000 eine Neuerung, die auch die Südtiroler Skiarena betrifft. Jakomet, so ein Verwaltungsrat, habe im Verwaltungsrat der Südtiroler Skiarena offen darüber gesprochen, dass er als Präsident zurücktreten werde, wenn seine Situation schädlich für die Südtirol Skiarena sei. Die Verwaltungsräte der Südtirol Skiarena stehen geschlossen hinter Paul Jakomet und sehen keinen Grund, an der Position von Jakomet zu rütteln. Denn die Stimmung in der Skiarena sei sehr positiv und die eingestellten Weichen auch mit der Ganzjahreskarte werden als sehr zukunftsweisend empfunden.


03.09.26

Vinschgerwind 18-26

/POLITIK/ 5

Stellungnahme vom Laatscher Fraktionspräsidenten Andreas Paulmichl

Laatsch/Mals

Verkehr fließt wieder – und jetzt?

Bereinigt

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Foto: „Wind“-Archiv

lurns hat ein Verkehrsproblem. Laatsch und andere Dörfer aber auch. Während der zweimonatigen Sperre des Durchzugsverkehrs in Glurns wurde deutlich spürbar, was es bedeutet, wenn ein Problem einfach über die Gemeindegrenze verlagert wird. Die Sperre ist beendet, das Verkehrsproblem bleibt ungelöst. Der Verkehr ist weiterhin da. Radfahrer, Motorräder, Urlauber, Camper, Einheimische, Pendler und Wirtschaftstreibende gehören zu unserem Alltag. Weniger wird es nicht – also muss der Verkehr gelenkt werden. Mit Rücksicht auf die Menschen, die hier leben. Während der Sperre wurden unsere Orte zu reinen Durchfahrtsräumen. Der Fußgänger blieb dabei auf der Strecke. Besonders nachdenklich stimmt, dass in Laatsch selbst in der 30er-Zone beschleunigt und überholt wurde. Wo bleibt hier die Verantwortung gegenüber den Menschen, die dort wohnen und zu Fuß unterwegs sind?

Auch die Ötztal Classic am 6. August brachte zusätzliche Verkehrs-, Lärm- und Abgasbelastung. Überall wird von Umwelt- und Klimaschutz gesprochen. Gleichzeitig werden Veranstaltungen genehmigt, bei denen zahlreiche Oldtimer durch unsere Dörfer fahren. Das passt nicht zusammen. Wer übernimmt dafür die Verantwortung? Jetzt ist Zeit für eine ehrliche Analyse: Was hat die Sperre tatsächlich bewirkt? Wo wurde Verkehr nur verlagert? Welche Belastungen sind für die betroffenen Orte entstanden? Diese Fragen müssen auf den Tisch.

Das Problem betrifft nicht nur Glurns, sondern das gesamte Verkehrsnetz im Vinschgau. Deshalb braucht es jetzt ein ernsthaftes Gespräch zwischen den betroffenen Gemeinden, dem Land und allen zuständigen Stellen – bevor die nächste Verkehrsmaßnahme kommt. Wir brauchen ein gemeinsames Konzept: Wie wird der Verkehr gelenkt? Wie schützen wir Ortskerne und Fußgänger? Wo braucht es Kontrollen und konkrete Maßnahmen? Und wie werden betroffene Gemeinden künftig eingebunden? Lebensqualität gilt für alle – die Belastung darf nicht einfach weitergereicht werden. Man darf gespannt sein, wann ein Gesprächstermin mit allen Betroffenen zustande kommt – und vor allem, wer dazu einlädt. Die Sperre ist vorbei. Der Verkehr fließt wieder. Gemeinsam reden. Aber nicht irgendwann – jetzt. Andreas Paulmichl

ie Gemeindeverwalter von Mals um BM Josef Thurner haben in einem jüngst gefassten Ausschussbeschluss einen Teil des Straßenverlaufes in der Örtlichkeit Flutsch in der Fraktion Laatsch bereinigt. „Teilflächen des öffentlichen Straßenverlaufs im Ortsteil Flutsch der Fraktion Laatsch sind im Grundbuch noch auf den ursprünglichen privaten Eigentümer eingetragen, obwohl sie seit Langem von der Öffentlichkeit genutzt und instandgehalten werden“, heißt es im erläuternden Teil des Beschlusses. Es ist notwendig, die betroffenen Flächen in das Eigentum der Gemeinde zu überführen, um die unsichere Katastersituation zu bereinigen und die Verantwortungen zu klären. So wurden insgesamt rund 190 Quadratmeter enteignet und „von einer Entschädigungszahlung abgesehen“. Die Straße durch Flutsch ist nun zur Gänze im Eigentum der Gemeinde Mals und die Putzerei und die Instandhaltung sind geklärt.

VOM WIND GEFUNDEN

Schlanders

Der Deal ist unter Dach und Fach

D

Foto: Erwin Bernhart

er Deal ist endlich unter Dach und Fach. Die Bürgermeisterin soll das Abkommen unterschreiben. Das hat der Schlanderser Gemeindeausschuss am 18. August beschlossen. Es geht um die „Villa Ausserer“ im Kasernenareal (Bild). Das Gebäude gehört der Finanzwache. Die Gemeinde Schlanders hat der Finanzwache angeboten, auf der Grund-

parzelle der „Villa Ausserer“ 5 Wohnungen zu errichten plus 10 Autoabstellplätze auf einer weiteren Grundparzelle und diese werden der Finanzwache zur Verfügung gestellt. Kosten um die 1,725 Millionen Euro. Im Gegenzug erhält die Gemeinde die Bauparzelle im Eigentum. Kosten um die 1,753 Millionen Euro. Die Vereinbarung soll eine Dauer von 5 Jahren haben. Aus dem Beschluss abzulesen ist, dass die Gemeinde Schlanders demnächst das erste Baulos in Kasernenareal aktivieren möchte und genau in das erste Baulos fällt diese „Villa Ausserer“, die von Mitarbeitern der Finanzwache als Wohnung genutzt wird. Das 15-jährige Bemühen von der Gemeinde, die Parzellen als Eigentum zu erlangen, findet damit ein Ende. (eb)

Erschöpft vom Sein Oft ist die Rede von der erschöpften Gesellschaft, die müde, ausgebrannt, kraftlos und orientierungslos ist. Man spricht von Burn-out, auch vom Fatigue-Syndrom, dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) mit Schlafstörungen, dem Gefühl von Müdigkeit und Antriebslosigkeit, was sich auch durch viel Schlaf und Ausruhen nicht vertreiben lässt. Die Philosophin Marina Christodoulou hat eine neue Theorie entwickelt. Sie meint: Wir sind nicht einfach nur müde und ausgebrannt. Wir sind müde vom Sein, erschöpft von der Welt, in der wir heute leben. Marina Christodoulou von der Constructor University in Bremen spricht von der ontologisch-existenziellen Erschöpfung, eine Erschöpfung, die weit über körperliche Müdigkeit und Burn-out hinausgeht. Es ist das Gefühl, dass die Welt zu schwer geworden ist. Das Leben wird zur Last. Diese Person will leben, nur nicht auf diese Weise. Es ist das Gefühl, dass Erholung das eigentliche Problem nicht wirklich berühren wird, weil das Problem nicht nur in einem Mangel an Energie liegt, sondern in der Art und Weise, wie Leben, Arbeit, Identität und Welt erfahren werden. Das Besondere an der Gegenwart ist die Kombination aus Geschwindigkeit, Unsicherheit, Selbstoptimierung, permanenter Sichtbarkeit, ökologischer Angst, politischer Wut und der Forderung, weiter zu funktionieren, als würde nichts zerbrechen. Erschöpfung kann zeigen, dass die alte Weise zu leben, nicht fortgesetzt werden kann. Das ist schmerzhaft, aber es kann auch klärend und befreiend sein. (hzg)


6 /TITEL/

Vinschgerwind 18-26 03.09.26

„Ich verstehe den Unmut.“ Der Landesrat für Mobilität Daniel Alfreider ist eine Art Berufsoptimist. Alfreider sagt, dass die Optimierung der Vinschger Bahn ein Pilotprojekt auf staatlicher Ebene sei. Sicherheit und Zuverlässigkeit gehen vor Geschwindigkeit. Und zur Umfahrung im oberen Vinschgau sagt Alfreider: „Es gibt eher zu viele Ideen, aber keinen gemeinsamen Konsens.“

Vinschgerwind: Der Bus wird die Strecke Mals Meran weiterhin im Halbstundentakt bedienen. Der Zug ist noch nicht soweit, als dass er Verlässlichkeit aufweisen kann. Verstehen Sie den Unmut im Vinschgau? Daniel Alfreider: Ja, natürlich verstehe ich die Ungeduld und auch den Unmut. Für die Menschen zählt am Ende, ob sie morgens verlässlich zur Arbeit, zur Schule oder zu einem Termin kommen. Genau daran müssen wir uns messen lassen. Wir befinden uns aber in einer außergewöhnlich anspruchsvollen Umstellung. Wir elektrifizieren nicht einfach eine bestehende Strecke. Wir führen gleichzeitig neue Züge, eine neue Stromversorgung und mit ETCS Level 2 ein vollkommen neues europäisches Sicherungssystem ein. Die Vinschger Bahn ist damit die erste Regionalbahn Italiens mit diesem System und ein Pilotprojekt auf staatlicher Ebene. Jemand wird fragen: Wieso machen wir das? Ja wir wollen, dass die Züge, die im Vinschgau

Foto: Erwin Bernhart

fahren, morgen auch weiter bis auf die internationalen Strecken fahren können, eventuell auch durch den BBT und auf dem internationalen Brenner Korridor bis nach Innbruck. Deshalb gehen wir bewusst Schritt für Schritt vor. Die Buslinie B250 bleibt bis

Der Landesrat für Mobilität Daniel Alfreider nimmt zur Zugproblematik und zur Umfahrungsproblematik im oberen Vinschgau Stellung.

Dezember als direkte Verbindung zwischen Mals und Meran bestehen und sichert in dieser Übergangsphase zusätzlich die Mobilität. Ab 7. September fahren die neuen Elektrozüge bereits bis Latsch. Unser Ziel ist klar: ein moderner, dichter und vor allem verlässlicher Bahnverkehr für den gesamten Vinschgau. Es ist ein anspruchsvolles Projekt und die Probleme sind nicht wenige aber das Ziel ist für uns ganz klar: der Vinschgau und die westliche Seite Südtirols sollen in Zukunft gut mit dem Zug angebunden werden, bis nach Bozen und auf den Brenner-Korridor. Somit bauen wir Schritt für Schritt eine 2. Alternative zum Auto auf. Vinschgerwind: Das neue Signalsystem, die neuen Oberleitungen, die Testfahrten der neuen Coradia Stream, alles schwieriger als gedacht? Daniel Alfreider: Einige Schritte haben mehr Zeit und mehr technische Abstimmung gebraucht, als wir ursprünglich erwartet haben. Das muss man offen sagen. Gleichzeitig muss man sich vor Augen halten, was hier gerade passiert. Die Vinschgerbahn war bis jetzt eine total unabhängige kleine Regionalbahn. Wir stellen jetzt aber diese gesamte Regionalbahn technisch neu auf und integrieren die „kleine“ unabhängige regionale Vinschgerbahn in das restliche nationale und internationale Zugnetz. Oberleitung, Stromversorgung, ETCS Level 2, neue Elektrozüge und die Schnittstellen zu anderen Bahnnetzen müssen am Ende als ein einziges System funktionieren und integriert werden, wenn man will, dass der Vinschgerzug direkt bis Bozen und später weiter direkt bis Innsbruck fahren soll ohne Umstieg. Gerade weil wir hier in Italien Pionierarbeit leisten, gibt es Erfahrungen,


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die wir erst im laufenden Betrieb sammeln können. Das ist keine Ausrede, sondern Teil eines Pilotprojekts dieser Größenordnung. Unsere Aufgabe ist es, die technischen Herausforderungen gemeinsam mit STA, RFI, den Herstellern und mit der europäischen und nationalen Zulassungsbehörde konsequent abzuarbeiten. Und genau das tun wir. Für die Fahrgäste zählt am Ende nicht, wie komplex die Technik dahinter ist, sondern dass der Zug zuverlässig fährt. Und für mich zählt vor allem auch, dass der Zug in Sicherheit fährt. Das ist der Auftrag an alle unsere verantwortlichen und ausführenden Unternehmen. Vinschgerwind: Die neuen E Züge sollen einen Defekt in der Elektronik haben. Stimmt das? Daniel Alfreider: So pauschal würde ich nicht von einem Defekt der Elektronik sprechen. Der neue Zug muss mit 3 unterschiedlichen Stromsystemen fahren können und zwischen den Systemen auch automatisch umschalten. Wir sind eine Grenzregion: In Südtirol haben wir 25 kVolt im Vinschgau und auf der neuen Brennerbahn, 3 kVolt zwischen Meran und Bozen und den restlichen regionalen Bahnstrecken und in Österreich 15 kVolt. Der neue Zug muss zwischen den Systemen hin und her schalten und die gesamte Elektronik im Zug muss unabhängig stabil laufen. Im Zuge der Inbetriebnahme der neuen Züge gibt es einzelne technische Auffälligkeiten, die gemeinsam mit dem Hersteller genau geprüft und gelöst werden. Gerade dafür sind Testfahrten und die schrittweise Inbetriebnahme da. Wir führen eine neue Zuggeneration auf einer vollkommen modernisierten Strecke und außerdem mit einem neuen Sicherungssystem ein. Da müssen sehr viele technische Komponenten exakt zusammenspielen. Für uns gilt dabei ein einfacher Grundsatz: Sicherheit und Zuverlässigkeit gehen vor Geschwindigkeit. Ein Problem wird nicht kleingeredet, sondern technisch gelöst, bevor wir den nächsten Schritt machen. Vinschgerwind: Wenn der Elektrozug ab 7. September von Mals bis Latsch fährt, bezieht er dann den Strom aus der neuen Elektrokabine in Goldrain? Daniel Alfreider: Das Unterwerk in Goldrain ist die zentrale Stromeinspeisung für die elektrifizierte Vinschger Bahn. Von dort wird die notwendige Energie für das neue 25 Kilovolt Bahnstromsystem bereitgestellt. Auch daran sieht man, wie umfassend dieses Projekt ist. Wir haben nicht einfach Oberleitungen gebaut. Dahinter steht eine komplett neue Energieinfrastruktur und -versorgung, die nun gemeinsam mit den neuen Zügen und dem neuen Sicherungssystem schrittweise in Betrieb genommen wird. Nur zur Info: Um mit dem neuen Elektrozug vom Vinschgau in den Bahhof Meran einzufahren, muss man dann wieder auf

das RFI Stromsystem (3kVolt) und ein 2-Signal- und Sicherheitssystem umschalten. Vinschgerwind: Sie sagen, dass der Halbstundentakt mit dem Zug im Frühjahr 2027 kommen wird. Was macht Sie da so zuversichtlich? Daniel Alfreider: Wir haben uns dieses Ziel gemeinsam mit der STA ganz bewusst gesetzt und arbeiten konsequent darauf hin. Dabei gehen wir in klaren Etappen vor. Ab 7. September fahren die Elektrozüge zwischen Mals und Latsch. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember wollen wir die Elektrozüge direkt bis Meran führen und gemeinsam mit den Dieselzügen den Halbstundentakt zwischen Mals und Meran wiederherstellen. Im Frühjahr 2027 sollen dann die ersten direkten Verbindungen zwischen Mals und Bozen folgen. Natürlich wissen wir nach den Erfahrungen der vergangenen Monate, wie anspruchsvoll diese Umstellung ist. Aber wir sehen auch, dass wir Schritt für Schritt weiterkommen und technische Herausforderungen gelöst werden. Wir ziehen uns von diesem Ziel nicht zurück. Im Gegenteil: Wir arbeiten gemeinsam mit der STA mit voller Kraft daran. Die Menschen im Vinschgau sollen wieder einen dichten, direkten und verlässlichen Bahnverkehr bekommen. Das ist unser Auftrag und daran halten wir fest. Vinschgerwind: Schwenken wir zum Verkehr auf der Straße. Welche Erklärung haben Sie, dass der Verkehr immer mehr zunimmt? Daniel Alfreider: Wir sehen besonders an bestimmten Tagen und zu bestimmten Zeiten eine sehr hohe Belastung im Vinschgau. Dabei kommen mehrere Verkehrsarten zusammen: der tägliche Pendlerverkehr, der Wirtschaftsverkehr, der Tourismus und der grenzüberschreitende Verkehr. In den letzten 25 Jahren hat es in Südtirol einen Bevölkerungszuwachs von ca. 15% gegeben, die Mobilitätsgewohnheiten und Bedürfnisse sind sehr stark gestiegen, hinzu kommt noch ein Zuwachs der Nächtigungen der Gäste bei gleichzeitiger Verkürzung der Aufenthaltsdauer, was natürlich alles dazu beigetragen hat, dass unsere 2-spurigen Straßen in Südtirol bereits teilweise über den maximalen technischen Parametern belastet sind. Für die Menschen, die entlang der Straße wohnen, spielt es am Ende keine Rolle, warum das Auto oder der Lkw vor ihrem Haus vorbeifährt. Sie spüren den Verkehr, den Lärm und die Belastung. Deshalb brauchen wir verschiedene Antworten. Wir müssen den öffentlichen Verkehr so attraktiv und verlässlich machen, dass er für immer mehr Menschen eine echte Alternative zum Auto wird. Genau deshalb investieren wir so stark in Bahn und Bus. Gleichzeitig müssen wir dort, wo Dörfer besonders stark belastet sind, gemeinsam mit den Gemeinden auch an infrastrukturellen

Vinschgerwind 18-26

/TITEL/ 7

Lösungen wie auch Umfahrungen arbeiten. Es geht nicht um Straße gegen Bahn. Es geht darum, die Mobilität im Tal insgesamt besser zu organisieren und die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Vinschgerwind: Der Glurnser Bürgermeister hat die Stadt probeweise im Juli und August für den Durchzugsverkehr sperren lassen. Ist das Notwehr? Daniel Alfreider: Ich würde nicht von Notwehr sprechen. Aber ich verstehe sehr gut, dass eine historische Stadt wie Glurns nach Lösungen sucht, wenn die Menschen dort täglich eine hohe Verkehrsbelastung erleben. Der Versuch ist deshalb auch eine Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und zu sehen, welche Auswirkungen eine solche Maßnahme tatsächlich hat. Für mich ist aber eines entscheidend: Wir dürfen ein Verkehrsproblem nicht einfach von einem Ort in den nächsten verschieben. Mobilität hat keine Grenzen und schon gar nicht Gemeindegrenzen. Deshalb müssen alle beteiligten Gemeinden und das Land die Auswirkungen gemeinsam betrachten und daraus die richtigen Schlüsse für den gesamten Obervinschgau ziehen. Vinschgerwind: Offensichtlich gibt es keine Idee für eine großräumige Umfahrung im oberen Vinschgau, auf die man sich verständigen könnte. Was rufen Sie den Bürgermeistern von Prad, Glurns, Mals und Schluderns zu? Daniel Alfreider: Wir arbeiten an diesem Thema und stehen dazu auch mit den Gemeinden im Austausch. Es stimmt deshalb nicht, dass es keine Überlegungen gibt: es gibt eher zu viele Ideen, aber keinen gemeinsamen Konsens. Das ist oft das größere Problem. Entscheidend ist aber, dass man dennoch konsequent weiterarbeitet und dass gemeinsam eine Lösung entsteht, die für den gesamten Obervinschgau funktioniert. Eine großräumige Verkehrslösung kann nicht an einer Gemeindegrenze beginnen und an der nächsten enden. Prad, Glurns, Mals und Schluderns hängen verkehrlich unmittelbar zusammen. Deshalb brauchen wir Zusammenarbeit und vor allem eine gemeinsame Vorstellung davon, wohin wir wollen. Genau daran arbeiten wir. Das Land bringt die technischen und planerischen Kompetenzen ein, die Gemeinden kennen die Situation vor Ort und die Bedürfnisse ihrer Bevölkerung. Beides müssen wir zusammenführen. Ich bin überzeugt, dass wir wie auch in anderen Orten mit Mut und Konsequenz auch hier zu einer echten gemeinsamen Zielsetzung kommen. Die Menschen erwarten zu Recht, dass nicht nur über Probleme gesprochen wird, sondern gemeinsam nach konkreten Lösungen gesucht und umgesetzt wird. So sehe ich das und so versuchen wir es auch hier und in ganz Südtirol zu tun. Interview: Erwin Bernhart


8 /WIRTSCHAFT/

Vinschgerwind 18-26 03.09.26

Marjan Cescutti:

„Ich liebe den Vinschgau“ Marjan Cescutti mit seiner Frau Paula Cescutti geb. Alber („Proxn-Paula“ aus Göflan) (Foto: Archiv Marjan Cescutti)

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arjan Cescutti (Jahrgang 1937) zählt zweifellos zu den prägenden Persönlichkeiten des Südtiroler Kulturlebens. Als langjähriger Präsident des Südtiroler Kulturinstitutes hat er sich immer wieder dafür eingesetzt, dass Kunst und Kultur nicht nur in den Städten, sondern auch in den ländlichen Regionen präsent bleibt. Nicht zuletzt über seine Frau Paula Alber aus Göflan pflegt Marjan Cescutti einen herzlichen Bezug zum Vinschgau. Cescutti trug wesentlich dazu bei, dass regionale Künstler Wertschätzung erfuhren und der Vinschgau als bedeutender Kulturraum Südtirols wahrgenommen wird. Im Interview, welches im Wohnhaus von Marjan Cescutti in Bozen geführt worden ist, erzählt er aus seinen Erfahrungen über die Menschen und das Besondere am Vinschgau und was er sich heute noch wünscht. Vinschgerwind: Kultur ist ein sehr häufig gebrauchter Begriff. Was ist für Sie Kultur?

Marjan Cescutti: Also ich finde, Kultur ist irgendwie die Formung des Lebens nach bestimmten Wertvorstellungen, die natürlich variieren können. Entscheidend ist auf alle Fälle, dass diese Wertvorstellungen auch umgesetzt werden. Aufgrund ihrer Vielfalt lässt sich Kultur in Bereiche wie persönliche Kultur oder Sachkultur unterteilen. Vinschgerwind: Sie haben den Vinschgau immer als bedeutenden Kulturraum wahrgenommen. Was können Sie aus ihrer persönlichen Erfahrung zu den Menschen und zur kulturellen Entwicklung im Vinschgau sagen? Marjan Cescutti: Die kulturelle Entwicklung im Vinschgau finde ich eigentlich recht positiv. Die Menschen sind aufgeschlossen und durchaus offen fürs Neue. Diesbezüglich habe ich vor Jahren einmal Folgendes aufgeschrieben (Marjan Cescutti liest vor): „Ein Vinschger DOC, Jahrgang 1937: er in unserem Lande anspruchsvolle

moderne Architektur, originelle Kulturfestivals, authentische Volksmusik, eigenwillige Kunst erleben will, findet das wohl am besten im Vinschgau, und es ist längst nicht mehr Marille, Erdbeere, Apfel, Palabirn, Marmor, Schneemilch und Eigensinn, auf die der Ruf des Tales gründet. Der wahre Kenner weiß vor allem die Menschen zu schätzen, da in keinem anderen Landstrich Originale so dicht gesät sind wie hier. Die für den Vinschgau typische Mischung von schöpferischer Fantasie, Skepsis und Zielstrebigkeit trifft voll und ganz auf Jakob Tappeiner zu. Als erfolgreicher Unternehmer hat er seine harte Jugend nicht vergessen, sondern wie alle echten Vinschger sprühenden Humor und tiefe Menschlichkeit bewahrt. Zur Schau gestellte Tüchtigkeit und lokalpatriotische Nabelschau liegen ihm nicht. Und doch ist er als Fotograf und Verleger besonders erfolgreich, wenn er mit seinen wachen Sinnen spielerisch-trittsicher der Seele des Vinschgau auf der Spur ist. Ich wünsche unserem Lande noch viele kreative Vinschger Originale, wie es Jakob Tappeiner ist.” Vinschgerwind: Was hat Ihnen persönlich am Vinschgau besonders gefallen? Marjan Cescutti: Etwas Besonderes am Vinschgau ist das seltene Zusammenfallen von Sprach- und Religionsgrenze. Durch historische Bestände wie die Archive von Marienberg, der Churburg und Chur, ist insbesondere der Obere Vinschgau hervorragend erschlossen. Die daraus resultierende reiche Forschungslage hat mir am Vinschgau immer besonders gefallen. Vinschgerwind: Sie hatten immer einen besonderen Bezug zu den Vinschger Künstlern. Wer sind Ihre Lieblingskünstler? Marjan Cescutti: Zu meinen bevorzugten Künstlern im Vinschgau zählen Karl Grasser, Robert Scherer und Karl Plattner. Die sind schon meine Lieblingskünstler. Vinschgerwind: Sie werden nächstes Jahr neunzig Jahre alt. Was wünscht man sich da noch, wenn jeder Tag, wie man so schön sagt, ein Geschenk ist? Marjan Cescutti: Ich wünsche mir, sowie meinen Kindern und Enkelkindern, Freude an der Schöpfung. Die Schöpfung ist etwas Wunderbares. Diese Freude sollte nie verloren gehen. Interview Peter Tscholl


03.09.26 Vinschgerwind 18-26

/DER HÖREXPERTE INFORMIERT/ 9

PR-INFO HÖRZENTRUM SÜDTIROL

Das Zentrum für das bessere Hören im Vinschgau Wir vom Hörzentrum Südtirol bauen unseren Service aus und sind ab jetzt jeden Tag Vormittag für Sie da, und Markus Thaler wird in Zukunft von seinem Mitarbeiter Mirco de Manincor tatkräftig unterstützt, damit die Menschen im Vinschgau einen noch besseren Service für Hörgeräte erhalten. Somit sind drei ganze Tage die Hörakustiker im Hörzentrum Südtirol für Sie da! Wir vom Hörzentrum Südtirol starten voller Vorfreude in das dritte Jahr der besseren Hörgeräte-Versorgung im Vinschgau. Am 3. September 2024 hat Markus das erste Mal die Schiebetür zum Hörzentrum in Schlanders aufgemacht. Wo früher das beliebte Spielgeschäft Wielander war, gehen nun seit jenem Tag viele Vinschger Kunden ein und aus. Das Hauptziel von Markus war seit Anfang an, dass alle Menschen, die bei ihm mit Hörgeräten versorgt werden, wieder richtig gut hören sollen. Also nicht nur ein bisschen besser als ohne Hörgeräte, sondern so richtig gut! Ab August unterstützt ihn bei diesem Vorhaben sein Mitarbeiter der ersten Stunde, Mirco de Manincor. Mirco hat bis jetzt dem Hörzentrum in Sterzing und dem Hörzentrum von Brixen Leben eingehaucht. Er ist Hörakustiker mit Leib und Seele, mit langjähriger Erfahrung. Zusätzlich zu seiner Ausbildung als Hörakustiker hat er vor einigen Jahren auch die Master-Ausbildung zur HörgeräteVersorgung von Kindern und Jugendlichen mit Erfolg absolviert. Das ist keine Kleinigkeit, denn kleine

Markus Thaler, Hörakustik-Meister

Mirco de Manincor, Hörakustiker

Ohren brauchen noch mehr von dem, was ein guter Hörakustiker sowieso mitbringen muss – Geduld, Fingerspitzengefühl und ein hohes Fachwissen. Ab jetzt sind also drei Tage in der Woche die Hörakustiker vom Hörzentrum Südtirol vor Ort. Gerade im Vinschgau hat es sich herumgesprochen, dass im Hörzentrum Südtirol nicht einfach nur Hörgeräte verkauft werden, sondern den Menschen zugehört wird – im wahrsten Sinne des Wortes. Wer selbst nachschauen will, was andere Kundinnen und Kunden über ihre Erfahrung berichten, wird auf der Homepage des Hörzentrum Südtirol fündig: Dort sind zahlreiche Kundenstimmen gesammelt worden, ehrlich und ungeschönt. Wer abseits des Beratungstermins und dem kostenlosen Hörtest ein bisschen Hörzentrum-Alltag miterleben möchte, wird auf Instagram und Facebook fündig – dort gibt es neben

interessantem Wissen auch mal den einen oder anderen Schmunzler rund ums Hören, kleine Einblicke hinter die Kulissen und manche Geschichte über den Alltag eines Hörakustikers. Wir vom Hörzentrum Südtirol freuen uns, dem Vinschgau mit der Erweiterung unserer Anwesenheit noch näher zu sein – gut hören beginnt eben oft ganz in Ihrer Nähe. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstvisite unter der Telefonnummer 0473 321028 oder kommen Sie jeden Tag Vormittag bei Anna direkt im Hörzentrum in Schlanders vorbei und sichern Sie Ihren Termin. Wir freuen uns auf Sie!

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Die Adresse für Hörgeräte im Vinschgau SCHLANDERS, Hauptstraße 116,

0473 321028

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10 /WIRTSCHAFT/

Vinschgerwind 18-26 03.09.26

Schluderns

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ie Südtiroler Ritterspiele in Schluderns waren trotz Wetterkapriolen mit rund 20.000 Gästen wiederum gut besucht. Der Dauerregen am Donnerstag und Freitag hatte für aufgeweichte Böden gesorgt, die für die Gästeströme teilweise hinderlich waren. Doch die Kinder hatten einen riesigen Spaß. Viele genossen es barfuß im Schlamm zu „maatschen“. Der Präsident des Vereins Südtiroler Ritterspiele Edwin Lingg meinte schmunzelnd: „Wir haben so lange auf einen Regen gewartet, deshalb müssen wir ihn jetzt halt zulassen“. Er schätzt die Wertschöpfung durch die Ritterspiele für die Region Vinschgau auf mehrere Millionen Euro. Umfangreich und mit vielen neuen Attraktionen bestückt war das von Programmkoordinator

Mirko Stocker zusammengestellte Programm. Rund um die Uhr gab es auf mehreren Bühnen, in der Arena und auf dem Freigelände viel zu sehen und zu hören. Viel Lob bekam das Kinderprogramm, das Stefan Schwarz mit seinem Team gestaltet hatte. Unzählige SchludernserInnen halfen an den Versorgungsständen der Vereine. Kurzum, der Ort präsentierte sich wiederum als intakte Dorfgemeinschaft. Sehr gefordert waren die Feuerwehrmänner, die Autos aus dem Schlamm ziehen mussten. Der Verein Südtiroler Ritterspiele wird 2027, laut Lingg, wohl keine neuen Investitionen auf dem Festgelände tätigen können. Doch er ist zuversichtlich, dass das 20. Jubiläum trotzdem erfolgreich gefeiert werden kann. (mds)

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Ritterspiele trotzen dem Regen


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Martell

Bürgergenossenschaften schaffen lokalen Mehrwert K

v.l.: die zuständige Marteller Gemeindereferentin Katharina Fleischmann, Bürgermeister Georg Altstätter, der Obmann der Bürgergenossenschaft Martell 3B Alexander Mair und Landesrätin Rosmarie Pamer Bürgergenossenschaft ist eine Genossenschaftsform mit Zukunftsperspektive. In Martell zeigt sich, wie lokale Kräfte gebündelt, Ideen gemeinsam umgesetzt und wichtige Aufgaben

für das Tal übernommen werden können.“ Hervor hob Pamer dabei unter anderem die Sicherung von Arbeitsplätzen direkt im Tal. Bürgergenossenschaften sind eine Form genossenschaft-

lichen Unternehmertums. Vor allem in entlegenen Ortschaften können sie Leistungen anbieten, die es ansonsten nicht geben würde. Das kann etwa die Nahversorgung in einem Dorf ohne Geschäft betreffen. Ebenso können Bürgergenossenschaften Dienste im Auftrag einer Gemeinde übernehmen. „Bürgergenossenschaften sind ein innovatives Instrument der Dorfentwicklung. Sie ermöglichen es den Menschen vor Ort, Ideen gemeinsam umzusetzen und Verantwortung für ihr Lebensumfeld zu übernehmen“, unterstreicht Manuela Paulmichl, Direktorin des Landesamtes für Genossenschaftswesen. Im Austausch mit Obmann Mair und den zuständigen Gemeindevertretenden ging es auch um künftige Vorhaben und weitere Entwicklungsmöglichkeiten der Bürgergenossenschaft.

© Kerstin Schomburg

ürzlich besuchte Genossenschaftslandesrätin Rosmarie Pamer die Bürgergenossenschaft Martell 3B. Obmann Alexander Mair stellte ihr die Entwicklung der Genossenschaft sowie die aktuellen Tätigkeiten und Projekte vor. Die Bürgergenossenschaft Martell 3B wurde 2002 als Regionalentwicklungsgenossenschaft gegründet und 2024 in eine Bürgergenossenschaft umgewandelt. Die drei „B“ stehen für Berge, Beeren und Biathlon. Zu ihren Tätigkeiten gehören unter anderem die ganzjährige Führung des Biathlonzentrums, die Reinigung der Gemeindegebäude sowie touristische Dienstleistungen. Beim gemeinsamen Treffen ging es vor allem um die Bedeutung der Bürgergenossenschaft für das Tal. Pamer zeigte sich interessiert am Marteller Modell und würdigte das Engagement vor Ort: „Die

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Vinschger Nahverkehr am Limit – Schluss mit Vertröstungen, wir wollen Klarheit! Die Zustände im öffentlichen Nahverkehr im Vinschgau werden untragbar. Busse und Züge fallen aus, kommen massiv zu spät oder erscheinen überhaupt nicht, Verbindungen ändern sich laufend, Informationen fehlen. Die Süd-Tiroler Freiheit im Bezirk Vinschgau fordert von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider deshalb endlich klare Informationen und einen verbindlichen Zeitplan – besonders vor dem bevorstehenden Schulbeginn. „Immer wieder hören wir, wie gut nach Abschluss der Elektrifizierung alles werden soll. Aber die wichtigste Frage bleibt unbeantwortet: Wann funktioniert die Vinschger Bahn endlich vollständig, durchgehend und verlässlich? Die Geduld der Vinschger geht langsam, aber sicher zu Ende“, erklärt Bezirkssprecher Benjamin Pixner. Besonders dringend ist die Klärung der Situation vor Schulbeginn. Am 7. September startet das neue Schuljahr. Eltern und Schüler müssen rechtzeitig wissen, welche Verbindungen tatsächlich gelten, welche Busse und Züge fahren und wo umgestiegen werden muss. „Als Mutter möchte ich wissen, wann meine Kinder morgens losfahren müssen, welchen Bus oder Zug sie nehmen können und wann sie wieder nach Hause kommen. Eltern und Kinder können sich auf Änderungen einstellen, aber nur, wenn man sie rechtzeitig und klar informiert. Wenige Tage vor Schulbeginn darf es diesbezüglich keine Unsicherheiten geben!“, betont Bezirksrätin Karin Meister. Hinzu kommen zahlreiche Erfahrungsberichte über überfüllte oder verspätete Busse, vorzeitige Abfahrten, nicht bediente Haltestellen sowie mangelnde Orts- und Sprachkenntnisse einzelner Fahrer. Auch von Telefonaten der Fahrer während der Fahrt und anderen sicherheitsrelevanten Vorfällen wird berichtet. Die Süd-Tiroler Freiheit fordert deshalb konkrete Antworten: Wie sieht der öffentliche Nahverkehr ab dem ersten Schultag aus? Welche Verbindungen gelten? Wie lange dauert der derzeitige Ausnahmezustand noch? Wann kommt der Halbstundentakt? Wann fahren die neuen Züge regulär auf der gesamten Strecke? Und wann kommen die angekündigten Direktverbindungen nach Innsbruck und Lienz? Die Vinschger haben lange genug gewartet. Was jetzt gebraucht wird, sind keine weiteren Vertröstungen, sondern klare Informationen, konkrete Daten und ein verbindlicher Zeitplan. Benjamin Pixner, Bezirkssprecher Vinschgau Karin Meister, Bezirksrätin Vinschgau

„Ein Appell für eine gemeinsame Verkehrslösung im Oberen Vinschgau“ Leider hat die Gemeinde Glurns einen Weg eingeschlagen, welcher auf Kosten der Nachbargemeinde geht. Es kann und darf nicht sein, dass sich die Gemeinden im Oberen Vinschgau nicht auf eine Lösung einigen können, welche für alle Entlastung bringt. Wie kann es sein, dass im Unterland eine kostspielige Umfahrung mit Tunnel nach der anderen entsteht und wir im Vinschgau im Verkehr ersticken? Es wird Zeit dass unsere Politiker einen Weg suchen, welcher zur Entlastung aller führt. Eine Schließung eines Ortes ohne sich um die Folgen der Nachbarorte zu kümmern ist nicht der richtige Weg. Ich wohne am Anfang der Industriezone in Prad. Dieses Gebiet war und ist bereits durch ein hohes Verkehrsaufkommen unter der Woche gekennzeichnet. Jedoch bis heuer hatten wir wenigstens einigermaßen ruhige Wochenenden. Nun ist an Ruhe nicht mehr

zu denken. Leider habe ich wenig Einfluss auf die Entscheidungen unserer politischen Vertreter ersuche jedoch hiermit all jene welche etwas zu sagen haben, sich für alle verkehrsgeplagten Menschen einzusetzen. Mein Protestmaßnahme wohl wissend, dass auch die Kaufleute nur Opfer ihres Bürgermeisters sind, ist dennoch die einzige welche ich aktiv tun kann. Ich werde erst dann wieder in Glurns konsumieren, wenn eine tragbare Lösung für Glurns u n d die Nachbargemeinden gefunden ist. Alle Bürgerinnen und Bürger aus den geplagten Nachbargemeinden rufe ich auf meinem Beispiel zu folgen. Denn nur die Glurnser können ihren Bürgermeister dazu bringen andere Lösungsmöglichkeiten zu beschreiten. Borghi Manuela , Prad

Wenn die Sonne die Seele antreibt – heuer besonders. Manie nimmt im Sommer zu – und zeigt, warum Psychopharmaka manchmal Schutz statt Bedrohung sind. Glück kennt jeder. Auch Ärger, Wut und überschäumende Energie gehören zum Leben. Doch wenn jemand ohne ersichtlichen Grund eine Woche oder länger wie aufgedreht wirkt, kaum schläft, ständig lacht oder explodiert und für andere Gefühle kaum mehr erreichbar ist, kann mehr dahinterstecken: eine Manie. Im Sommer treten manische Episoden häufiger auf – nachgewiesenermaßen auch, weil Licht und längere Tage den inneren Takt verändern. Betroffene sind dann oft überaktiv, ungewöhnlich selbstsicher, enthemmt, gereizt oder euphorisch. Sie brauchen wenig Schlaf, geben leichtfertig Geld aus, überschreiten Grenzen, konsumieren eher Alkohol oder Drogen und entwickeln nicht selten Größenideen. Das Tragische: Sie selbst fühlen sich meist kerngesund. Für Angehörige dagegen wird der Alltag oft unerträglich. Psychiater sprechen von

einer bipolaren affektiven Störung: Auf manische Höhen können depressive Tiefs folgen. Rund drei Prozent der Bevölkerung erleben im Lauf des Lebens mehr oder weniger ausgeprägte manische Zustände. Eine einzelne Episode klingt zwar früher oder später ab, doch Rückfälle sind häufig. Umso wichtiger ist frühe Hilfe – sie kann Partnerschaften, Arbeit, Finanzen und manchmal auch Leben schützen. Dieser heiße und lange Sommer hat seine Schatten vorausgeworfen. Die Abteilungen für Psychiatrie in Südtirol waren und sind heuer überbelegt mit Patienten, die an manischen Episoden leiden. Hier kommen Psychopharmaka ins Spiel – ein Thema, das viele verunsichert. Einerseits haben wirksame Medikamente seit den 1950er-Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass große psychiatrische Anstalten geschlossen werden konnten und Behandlung heute oft ambulant möglich ist. Andererseits bleibt der Gedanke unangenehm, dass Medikamente Stimmung, Antrieb

und Erleben verändern können. Deshalb gilt: Psychopharmaka gehören in fachkundige Hände – so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Wo Gespräche, Struktur, Schlafregulierung und Unterstützung reichen, sind sie vorzuziehen. Wenn eine Manie aber Fahrt aufnimmt, können Medikamente beruhigen, schützen und helfen, wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Die größte Hürde bleibt: Manische Menschen fühlen sich selten krank. Sie pochen auf Freiheit, Ideen und Selbstverwirklichung – und erleben Hilfe rasch als Einmischung. Angehörige und Fachleute brauchen dann Geduld, Klarheit und manchmal auch den Mut zu unbequemen Entscheidungen. In schweren Fällen kann eine Behandlung gegen den aktuellen Willen nötig werden, um Betroffene vor den Folgen ihrer Erkrankung zu schützen. Nicht wenige danken später dafür.

Roger Pycha, Koordinator European Alliance Against Depression in Südtirol


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Auf Tappein - Ein einsamer Baum, ein einsamer Planet (Venus). Ob ein Dialog entstanden ist, weiß ich nicht. Die Nacht ist bald gekommen und ich bin heimgekehrt.

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Schluderns/Vinschgau

Flohmarkt in Mals

suido - Vom schöneren Leben

Im Kulturhaus in Mals findet auch heuer ein Flohmarkt für Kinderbekleidung (Herbst - Winter 0 – 14 Jahren), Babyausstattung, Sportartikel, Schuhe und Spielsachen statt, u.z. am Freitag, 2. Oktober 2026 von 14 – 18 Uhr und am Samstag, 3. Oktober 2026 von 9 – 11 Uhr. Die Listenausgabe erfolgt in der Bibiliothek Mals am Mittwoch, den 16. September 2026 von 9 – 10:30 Uhr & von 15 – 16 Uhr. (Beim Abholen der Kundennummer wird für jede Liste 1 Euro eingehoben). Annahme der Ware: Donnerstag, 1. Oktober 2026 von 9 – 11 Uhr und von 15 – 17 Uhr. Auszahlung und Rückgabe der Ware: Samstag, 3. Oktober 2026 von 13:30 – 14:30 Uhr.

as Festival hinter den Bergen 20.-26.9.2026 – a viecherei, Schluderns. Im Alltag bleibt nur selten Zeit, sich mit den eigenen Geschichten, Stärken und Gestaltungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Die Bürgergenossenschaft Obervinschgau (BGO) möchte dafür neue Räume schaffen und die ganzheitliche, nachhaltige und solidarische Entwicklung der Region fördern. Ein zentraler Baustein dafür ist das Festival suido. Es ist auf zwölf Jahre angelegt und steht allen offen: Kunstschaffenden, Kindern, Vereinen, Organisationen, Einrichtungen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Jedes Jahr widmet sich das Festival einem Thema, das den Obervinschgau bewegt. Die erste Ausgabe von suido steht unter dem Motto „a viecherei“. Der Begriff lässt zunächst an Tiere und Landwirtschaft denken – doch seine Bedeutung reicht weit darüber hinaus. In den vergangenen Jahren hat die BGO zahlreiche Initiativen aufgebaut und begleitet – darunter den Gemeinschaftsstand der Bäuerinnen und Bauern, die BIO-Dorfsennerei Prad, die Palabirnen-Ernte und das Kulturcafé Salina. Im Mittelpunkt stehen dabei stets regionale Landwirtschaft, handwerkliche Qualität, Gemeinschaft und die Vision eines guten Lebens für alle. Mit suido beginnt nun ein langfristiges Festivalprojekt, das jedes Jahr eine Besonderheit des Obervinschgaus aufgreift. Das Festival lebt von den Ideen, der Beteiligung und der Begeisterung der Menschen vor Ort. Alle Interessierten sind eingeladen, suido aktiv mitzugestalten. suido.bz

Sommernächte in Latsch Latsch - Drei Sommerabende, drei unterschiedliche musikalische Highlights und jede Menge gute Stimmung: die Sommernächte Latsch 2026 sind erfolgreich zu Ende gegangen.

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uch bei ihrer vierten Auflage e rwies sich die Veranstaltungsreihe als beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste und sorgte am Hauptplatz von Latsch für stimmungsvolle Abende mit Musik, Kulinarik und geselligem Beisammensein. Den Auftakt am 9. Juli machte die Südtiroler Band NoLipstiK, die mit ihrer energiegeladenen Rockshow und bekannten Rockklassikern für einen gelungenen Start in die diesjährige Veranstaltungsreihe sorgte. Am 23. Juli folgte mit Boppin‘B ein Abend ganz im Zeichen von Rock‘n‘Roll. Die renommierte Band begeisterte das Publikum mit ihrer musikalischen Virtuosität und einer mitreißenden Bühnenshow. Den Abschluss bildete am 14. August die Tribute-Band The ABBA Hit, die mit den großen Hits von ABBA für eine ausgelassene Stimmung und einen sommerlichen Abend voller Tanz und MitsingMomente sorgte. Besonders die musikalische Vielfalt der drei Abende kam beim Publikum sehr gut an. Von Rock über Rock‘n‘Roll bis

Fotos: Jürgen Kössler

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hin zu den unvergesslichen ABBA-Klassikern boten die Sommernächte ein abwechslungsreiches Programm, das unterschiedliche Geschmäcker ansprach. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit Freunden und Familie einen entspannten Sommerabend im Herzen von Latsch zu verbringen. Neben der Musik war auch die kulinarische Bewirtung ein wichtiger Bestandteil der Sommernächte. Mit regionalen Spezialitäten, Grillspezialitäten und erfrischenden Getränken sorgten die beteiligten Vereine an den jeweiligen Abenden für das leibliche Wohl der Gäste. Ohne den engagierten Einsatz

der beteiligten Vereine wäre eine Veranstaltungsreihe in dieser Form nicht möglich. Ein besonderer Dank gilt daher dem AHC Vinschgau Eisfix, dem ASV Latsch Raiffeisen, dem Jagdrevier Latsch sowie der SBO Ortsgruppe Morter für ihre wertvolle Mitarbeit, ihre Bewirtung und ihren Einsatz rund um die drei Veranstaltungen. Die Sommernächte sind eine gemeinsame Initiative des Tourismusvereins Latsch-Martell und der Marktgemeinde Latsch. Ihnen gilt ein herzlicher Dank für die Initiative und die Organisation der Veranstaltungsreihe, die sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungskalenders in Latsch entwickelt hat.


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/PR-INFO/ 15

PR-INFO TOURISMUSGENOSSENSCHAFT NATURNS

Last Summer Glow

Aperitivo, Genuss & Live-Music Mit Last Summer Glow verabschiedet Naturns den Sommer auf stimmungsvolle Weise und begrüßt die goldene Jahreszeit. Am Samstag, 19. September 2026, verwandelt sich der Burggräflerplatz in Naturns ab 17:00 Uhr in einen stimmungsvollen Treffpunkt für Genießerinnen und Genießer. Freut euch auf einen besonderen Spätsommerabend in entspannter Atmosphäre – mit Live-Musik, kulinarischen Highlights und gemütlichem Beisammensein. Für den passenden Sound sorgt „Tonal Acoustic Duo“ mit mitreißender Livemusik. Dazu serviert der Tennisverein Naturns feine Köstlichkeiten wie Bruschetta, zarten Rindfleischsalat im Paarlbrot, einen Gourmet-Wrap sowie erfrischende Aperitifs. Wer es süß mag, darf sich auf traditionelle Apfelkiachl und knusprige Strauben von Karin’s Konditorei aus Naturns freuen. Ob Einheimische oder Gäste, Familien, Freundesgruppen oder Paare – alle sind herzlich eingeladen, gemeinsam den Sommer ausklingen zu lassen. Genießt einen unvergesslichen Abend unter Lichterketten und Sternenhimmel und erlebt den besonderen Zauber des letzten Sommerglanzes in Naturns.

Wo? Burggräfler Platz Naturns

LAST SUMMER GLOW

19.09.2026 17.00 – 23.00

www.naturns.it

In Zusammenarbeit mit SSV Tennis

mit/con

Aperitivo, Food & Music ...

Weitere Informationen erhaltet ihr bei der Tourismusgenossenschaft Naturns sowie unter www.naturns.it


16 /LESERBRIEFE/

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Blick zurück in Planeil – von Matthias Paulmichl Im fernen Jahr 1981/82 wurde in Planeil mit dem Bau des Hauses der Dorfgemeinschaft begonnen, in dem sich heute die Grundschule, der Kindergarten, der Dorfsaal, die Feuerwehrhalle und der Widum befinden. Der damalige Projektant war der Architekt Toni Noggler aus St. Valentin, „Zeichen-Toni“ genannt. Der Toni hat viele Zeichnungen vom Vinschgau und von Planeil gemacht, die er verkauft und den Erlös der Gemeinde und an Bedürftige gegeben hat. In dieser Zeit wurden im ganzen Dorf die Infrastrukturen erneuert. Der Projektant war Ingenieur Wolfgang Perwanger aus Bozen, der auch als „Wasser-Ingenieur“ in der gesamten Gemeinde Mals tätig war. Der begonnene Aufschwung wurde im Jahr 1983 mit den Unwettern zu Pfingsten jäh unterbrochen. In den Äckern gingen viele Muren ab, so das die Zufahrt zu Planeil komplett gesperrt werden musste. Der Strom ist im ganzen Dorf ausgefallen. Einer Hangrutschung fiel ein Bauernhof zum Opfer und

bei der großen Rutschung oberhalb des Dorfes wären beinahe zwei Bauernhöfe zu Schaden gekommen. Ich erinnere mich daran, dass die alten Leute zu weinen begonnen haben. In den Jahren 1986 und 1987 wurde Planeil von zwei vernichtenden Bränden heimgesucht. Der erste Brand 1986 ereignete sich am 16. Oktober, am Tag des Gollimarktes. Ein Teil der Kirche wurde ein Raub der Flammen. Beim 2. Brand 1987 brannte in der unteren Gasse fast alles aus. Die Dorfbrände waren eine Katastrophe. Einige Familien mussten evakuiert werden. Es grenzt an ein Wunder, dass niemand verletzt worden ist. Beim Wiederaufbau kam es zu verschiedenen Schwierigkeiten, weil die Besitzverhältnisse derart ineinander verschachtelt waren. Die Baufirmen mussten den Aufbau der Häuser ohne Bauvertrag durchführen, denn einige Bauherren bzw. Besitzer wollten nicht bezahlen. Es kam zu großen Zahlungsschwierigkeiten. Projektanten waren damals der Josef Gritsch und die

Sabina Valtingojer aus Meran und Architekt Toni Torggler. Das Gericht von Bozen bzw. der Richter dort musste nach Planeil kommen, um einiges zu klären, denn es wurde Anzeige erstattet, weil ohne Bauvertrag der Auftrag der Bauten erteilt bzw. ausgeführt worden sind. Die Bauarbeiten gestalteten sich als schwierig und sehr gefährlich, weil die Böschungen fast senkrecht waren. Beim Dorfzentrum und bei den beiden Bränden wurde Ingenieur Siegfried Pol aus Latsch als Statiker beauftragt. Die Eintragung in das Gebäudekataster wurde nach Fertigstellung der Häuser vorgenommen. Wäre die Durchführung der Arbeiten nicht ein bisschen diktatorisch passiert, hätte durch Brände und dann durch die Bagger das ganze Dorf alles dem Erdboden gleichgemacht werden können und das halbe Dorf wäre heute noch eine Ruine. Das Ganze ist dem damaligen Bürgermeister von Mals Albert Flora zu verdanken, dass er alles kategorisch und dikta-

torisch angegangen ist. Ihm gilt ein großes Vergelt’s Gott. Sonst wären sich die Besitzer bis heute nicht einig geworden. Albert Flora hat sich mit voller Kraft und Mut für die Planeiler eingesetzt und hat keinen Dank dafür bekommen. Schade. Nicht unerwähnt möchte ich den Manfred Zangerle lassen, der damals als SVP-Bezirksobmann mitgeholfen hat. Zu Geschichte von Planeil möchte ich auch erwähnen, dass vor rund 400 Jahren drei Brüder in Planeil eingewandert sind, die den Familiennamen Winkler trugen bzw. schrieben. Sie gründeten die drei Mühlen in Planeil, die untere Mühle, die obere Mühle und die Michl-Müller-Mühle. In der oberen Mühle waren zuletzt 11 Winkler-Geschwister, darunter ein Pater und eine Klosterfrau. Zwischen 1897 und 1917 wurden die Geschwister geboren. Meine Mutter war eine dieser Winkler und wurde 1909 geboren. Matthias Paulmichl, Tartsch

Fernpass-Paket bringt negative Auswirkungen Umweltschutzgruppe Vinschgau fordert grenzüberschreitende Verkehrsprognose – Fernpass und Reschenpass müssen gemeinsam betrachtet werden Die geplanten Maßnahmen am Fernpass werden von der Umweltschutzgruppe Vinschgau mit großer Sorge betrachtet. Eine leistungsfähigere Fernpassverbindung endet nicht am Fernpass. Sie schafft eine durchgängige Verkehrsachse vom deutschen Raum über den Fernpass und das Inntal bis in den Vinschgau und weiter durch Südtirol bis in den Süden. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau hat sich an der Protestaktion im August am Fernpass beteiligt und unterstützt die lokalen Bürgerinitiativen. Die große Beteiligung und die Argumente gegen das geplante Fernpass-Paket zeigen auf, dass die Tiroler Landespolitik die betroffene Bevölkerung nicht in die Entscheidungsphase eingebunden hat. Viele wichtige Fragen sind offen und beinhalten große Risiken für die Bevölkerung, die um ihren Lebensraum fürchten. Die Auswirkungen des FernpassPakets dürfen nicht für Tirol isoliert betrachtet werden. Stattdessen müssen Fernpass, Inntal, Landeck und Reschenpass als zusammenhängendes Verkehrssystem untersucht

werden. Die Region um den Fernpass leidet heute schon mit durchschnittlich fast 15.000 Fahrzeugen pro Tag massiv am Verkehr. Mit der Umsetzung des Fernpass-Pakets ist eine weitere Kapazitätssteigerung vorprogrammiert. Zudem werden auf Nordtiroler Seite zwischen Landeck und dem Reschenpass immer wieder Abschnitte ausgebaut und die Strecke damit insgesamt attraktiver für den Transitverkehr, u.a. auch für den Güterverkehr, gemacht. Der Vinschgau könnte damit die Folgen einer Verkehrspolitik zu spüren bekommen, über die in Tirol entschieden wird. Der Vinschgau darf bei der Verkehrsplanung nicht ausgeblendet werden. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau fordert deshalb eine grenzüberschreitende Verkehrsmodellierung, die die Auswirkungen möglicher Infrastruktur-Maßnahmen auf den gesamten Korridor bis zum Reschenpass und in den Vinschgau untersucht. Wenn eine stark belastete Route attraktiver wird, muss untersucht werden, welche Auswirkungen dies auch auf die nachgelagerten Verbindungen hat. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau fordert daher von den zuständigen Behörden in Tirol und Südtirol einen offenen Dialog und eine gemeinsame Verkehrsplanung. Dieser

Forderung schließt sich der Dachverband für Natur- und Umweltschutz auch als Mitglied der CIPRA an: „Wir fordern bereits seit Jahren eine alpenweit abgestimmte, gemeinsame Mobilitätspolitik. Projekte wie das FernpassPaket zeigen deutlich, warum dies notwendig ist. Nur gemeinsam werden wir den überbordenden Verkehr in unseren Alpen in nachhaltige Bahnen lenken können“, so Elisabeth Ladinser, Vorsitzende des Dachverbands, und fügt hinzu: „Der heurige Sommer hat uns den Klimanotstand geoffenbart. Es ist mehr als höchste Zeit, dem CO2-Anstieg Gegenmaßnahmen zu setzen. Eine davon ist die Beschränkung des Verkehrs!“ „Der Vinschgau ist bereits heute durch Verkehr und Lärm in einer sensiblen alpinen Landschaft stark belastet. Eine Zunahme dieser Belastungen müsse daher verhindert werden. Stattdessen müssen die Entscheidungsträger alles daransetzen, attraktive Alternativen für den Individual- und Güterverkehr zu schaffen und diese sehen wir eindeutig auf der Schiene,“ schließt die Umweltschutzgruppe Vinschgau.

Umweltschutzgruppe Vinschgau Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol


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„Faszination und Leidenschaft“ Die Begeisterung für den Tourismus erweckte Isolde Christandl bereits in ihrer Jugend. Nach dem Tourismusstudiums in Innsbruck und Hall in Tirol arbeitete sie in verschiedenen touristischen Betrieben. Seit Mai 2025 leitet sie die „Chasa Chalavaina“ in Müstair und ihre Begeisterung ist ungebrochen. „Man kann die besondere Energie und Atmosphäre im Haus und rundherum spüren“. von Christine Weithaler

Foto: Wendt Mayk

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solde Christandl ist 1995 geboren und in Taufers im Münstertal mit ihren vier Schwestern aufgewachsen. Sie erzählt von einer schönen Kindheit, sie hatte immer Menschen um sich herum, mit denen sie gemeinsam viel unternahm, vor allem mit den Schwestern. Sie besuchte die Fachoberschule für Touristik (FOS) in Meran und studierte anschließend in Innsbruck und Hall in Tirol. Schon damals machten ihr der Umgang und Austausch mit Menschen, speziell mit Gästen Spaß. Nach ihrer Studienzeit arbeitete Isolde in Hotels in Davos, Oberengadin, sowie auf dem Camping von Müstair. Hier war sie insgesamt 10 Jahre tätig, fünf davon als Geschäftsführerin. Nebenbei wirkt sie bei einer Tourismus- und Ferienwohnungsagentur im Unterengadin mit. Isolde interessiert sich für Wirtschaft, Gesundheit und Sport. Außerdem klettert sie gern. Beim Mehrseilklettern schalten sich ihre Gedanken total aus, der Fels und sie sind eins. Sie konzentriert sich nur auf den nächsten Schritt. Im Gegensatz zum Joggen und Laufen, wo die Gedanken eher fließen. Dort kommen ihr die kreativsten Ideen für das Marketing, für Events und Dekorationen. Sie ist gerne in der Natur, macht Bergtouren auch allein und war mehrere Tage mit ihrem Rucksack beim Weitwandern in den Bergen oder am Meer unterwegs. Sie findet, allein erlebt man die Dinge nochmals intensiver, bewusster. In der Ruhe findet sie die Kraft für neue und tägliche Herausforderungen. Selten ist ihr eine Aufgabe zu groß. Sie geht an sie heran, setzt sich bewusst damit auseinander und durch das Probieren kann man Hindernisse bewältigen. Isolde kann aus Erfahrung sagen, dass Willenskraft im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen kann. Voriges Jahr startete sie mit ihrem Partner und ihrem Auto mit Dachzelt von hier nach Marokko, der Weg war ihr Ziel. Sie stellte fest, dass man nicht an seiner voreingenommenen Vorstellung festhalten solle, erst durch das Erkunden und Erleben neuer Lebensräume, Kultur und Landschaft lernt man die Realität kennen und wird oft

Isolde Christandl braucht eine gesunde Mischung aus Ruhe und Herausforderung positiv überrascht. Sie reiste nach China, Australien und den Nahen Osten. Isolde sammelt auf den Reisen viele Eindrücke und Ideen, sieht immer wieder die Schönheit unseres Landes und das Glück unseres privilegierten Standards. Sie kommt gerne wieder heim, sie hat sich nicht nur in das Tal Müstair verliebt, auch unwissend in den

Großneffen von Joni Fasser, des ehemaligen Eigentümers des Hotels „Chasa Chalavaina“. Anfangs 2025 kontaktierte Ulrich Veith (Geschäftsführer Stiftung pro Kloster St. Johann Müstair und Stiftung Chasa Chalavaina) Isolde und am 1. Mai startete sie als Hoteldirektorin. Ihre Begeisterung für „die Chasa“ ist groß. „Die Energie, die Atmosphäre in diesem Haus ist so besonders. Das können die Menschen hier wahrnehmen, ohne dass sie ausgesprochen wird“, erklärt die Gastgeberin mit Leidenschaft in den Augen. „Es scheint oft, als würde die Zeit stehen bleiben“ Fasziniert erzählt sie den Gästen in Führungen von der Geschichte und Atmosphäre des historischen Hotels. Es finden sich geschichtsinteressierte, Ruhe suchende Menschen in den getäfelten Stuben, den liebevoll gestalteten Zimmern und Garten. Neugierig auf Architektur und Design, Kunst und Kultur treffen diese hier in einer gelungenen Kombination von hochwertig und einfach. Das Haus hat seine eigenen Herausforderungen und verlangt individuelle Lösungen. Jedes Zimmer ist anders, es gibt jeweils nur einen Schlüssel als Unikat, keine digitale Zimmerkarte. Isolde liebt die Nähe zu den Angestellten und den Gästen, sie erlebt immer wieder persönliche Begegnungen und Geschichten. Nebenbei lernt sie Romanisch. Fasziniert von der alten Sprache, möchte sie diese durch das tägliche Sprechen am Leben halten. Die junge Frau genießt die Zeit im Haus. Die Arbeit im Büro ist ihr Gegenpol zum Kontakt mit den Menschen. Oft sieht sie auf die Uhr und ist über die fortgeschrittene Zeit überrascht. Isolde möchte das Hotel mit seiner Substanz erhalten, pflegen und seinen Gegebenheiten in die Zukunft bringen. Im kommenden Winter steht ein Umbau der Bäder bevor. Isolde freut sich auf die Durchführungen des Projektes mit Ressourcen vor Ort. In den Wintermonaten wird sie sich wieder vermehrt ihren privaten Projekten und Hobbys widmen. Zudem wartet heuer ein Urlaubsabenteuer auf sie, deren Ziel sie noch nicht kennt. So bleibt nicht nur ihr berufliches Leben spannend.


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Kunst, Handwerk und Design

Vinschgau

Vinschger Literaturtage 2026

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lternierend zur Ausgabe des Franz-Tumler-Literaturpreises werden ebenfalls im Zweijahres-Rhythmus die Vinschger Literaturtage in Laas und der näheren Umgebung organsiert. Den Schwerpunkt bildet dieses Jahr Literatur aus Südtirol. Mit einer Lesung von Franz-Tumler-Literaturpreisträgerin 2025, Christina König, wird der Literaturherbst eröffnet. Die Autorin, die im Herbst einen Schreibaufenthalt in Laas verbringt, liest aus ihrem preisgekrönten Debütroman „Alles, was du wolltest“. Zweimal sind die Vinschger Literaturtage zu Gast in der Schlandersburg. Einmal mit einer Lesung von Andres Lechner und einer Bilderausstellung von Anna Mesniankina. Das zweite Mal stellt Horst Moser seinen neuen Roman vor. Lorena Pichler liest Gedichte in der St. Johann Kirche in Taufers i.M. Den Abschluss der diesjährigen Vinschger Literaturtage gestalten Roberta Dapunt und Antoinette Bader in der St.-Benedikt-Kirche in Mals.

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Ergänzung

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Foto: Erwin Bernhart

um Bericht über das 45-JahrJubiläum von Valentin Kuenrath als Mesner vom Zerzerkirchlein zu St. Martin ist eine richtigstellende Ergänzung notwendig. Mit dem Erlös aus der großen Party vor gut 40 Jahren konnte der Seitenaltar im St. Martinskirchlein von Peter Pircher und Emma Noggler restauriert werden. Die Renovierung der Fahne mit dem hl. Martin und dem Martinigansl hat der Burgeiser Mesner Toni Punt veranlasst. (eb)

o früher militärische Strukturen das Bild prägten, entstehen heute Räume für Kunst, Handwerk, Design und neue Formen der Zusammenarbeit: Die BASIS Kreativwerkstatt auf dem ehemaligen Drusus-Kasernenareal in Schlanders wird schrittweise weiterentwickelt. Mit der neuen Keramikwerkstatt, zusätzlichen Ateliers und Werkstätten sowie baulichen Verbesserungen wächst die ehemalige Palazzina Tagliamento zu einem offenen Produktions- und Kreativstandort für die Region heran. Die Gemeinde Schlanders und BASIS Vinschgau Venosta haben die mittelfristige Nutzung des Gebäudes - mindestens bis 2034 - gesichert. In den kommenden Jahren soll die Kreativwerkstatt in mehreren Etappen aufgewertet und an die Bedürfnisse ihrer Nutzer:innen angepasst werden. Vorgesehen sind Räume für Ateliers, Werkstätten und kreatives Kleingewerbe sowie gemeinschaftlich nutzbare Räume für Keramik und Druck. Unterstützt wird die Weiterentwicklung der Kreativwerkstatt von der Stiftung Südtiroler Sparkasse und dem Amt für Jugendarbeit. Durch ihre Förderung können wichtige Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass der Ort langfristig für kreative, handwerkliche und gemeinschaftliche Tätigkeiten genutzt werden kann.

Foto: „Wind“-Archiv

Schlanders - Die BASIS Kreativwerkstatt entwickelt sich mit Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse, der Gemeinde Schlanders und regionaler Partner zu einem offenen Ort für kreatives Arbeiten, Kunst-Handwerk und Austausch.

„Das Projekt BASIS hat uns als Stiftung Sparkasse überzeugt, weil hier Zukunft mit dem Wissen, dem Unternehmergeist und dem kreativen Potenzial aus der Region gestaltet wird. Die Kreativwerkstatt der BASIS sehen wir darin als Schnittstelle zwischen sozialer Aktivierung, Kreativwirtschaft und Kultur. Für uns ist sie ein Vorreiterprojekt, einzigartig in Südtirol, das aktiv zur Regionalentwicklung im Vinschgau beiträgt, das gefällt uns“, sagt Stefan Pan, Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Die Kreativwerkstatt zeigt, wie leerstehende Gebäude im ländlichen Raum sinnvoll weitergenutzt werden können. Bereits heute arbeiten unterschiedliche Akteur:innen in der Kreativwerkstatt. Auch die Kleidertauschkammer hat dort ihren Platz gefunden. Die unmittelbare Nähe zum BASIS-Hauptgebäude schafft zusätzliche Möglichkeiten: Nutzer:innen können auf Coworking-Räume, Beratung, Veranstaltungen, MakerSpace und digitale Fertigungstechnologien wie 3D-Druck oder Laserschneiden zugreifen. „Mit der Kreativwerkstatt werden nicht nur einzelne Ar-

beitsräume geschaffen, sondern ein Ort entwickelt, an dem Wissen, handwerkliche Fähigkeiten und unterschiedliche kreative Disziplinen zusammenkommen können“, sagt Katrin Gruber, Präsidentin von BASIS Vinschgau Venosta. „Die langfristige Sicherung des Gebäudes zeigt, wie wichtig verlässliche Freiräume für die Kreativszene und für die Entwicklung des ländlichen Raums sind.“ Ein wichtiger Schritt ist die Einrichtung der neuen Keramikwerkstatt. Sie soll sowohl für lokale Nutzer:innen als auch für Workshops, Kooperationen mit Schulen und Universitäten, alternative Bildungsangebote und künstlerische Projekte zur Verfügung stehen. Damit wird die Kreativwerkstatt nicht nur zu einem Ort der Produktion, sondern auch zu einem Raum, in dem Wissen weitergegeben und gemeinsam Neues erprobt werden kann. Bereits über den Sommer 2026 wird die Keramikwerkstatt im Rahmen des internationalen Residency-Programms „atTERRAre”, gefördert durch Culture Moves Europe genutzt.


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Obervinschgau

Quellmoor am Grünsee m Samstag, den 22. August 2026, nahmen 18 Naturinteressierte, Patinnen und Paten von Schutzgebieten sowie Mitglieder der Umweltschutzgruppe Vinschgau an einer naturkundlichen Exkursion zum Grünsee in der Gemeinde Mals teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von Ingrid Karlegger, der die umweltfreundliche Anreise ein besonderes Anliegen war. Erfreulicherweise reiste rund die Hälfte der Teilnehmenden mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, einige sogar aus Bozen. Ausgangspunkt der Exkursion war die Bergstation der Haider Alm. Von dort führte eine etwa einstündige Wanderung zum auf 2.450 Metern gelegenen Grünsee. Vor Ort fand ein Lokalaugenschein des Quellmoores am Nordufer des Sees, das von zahlreichen Quellaustritten gespeist wird, statt. Zur Gruppe stießen zwei geladene Vertreter der Fraktion Burgeis, um Fragen

Foto: „Wind“-Archiv

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Naturkundliche Exkursion zum Quellmoor am Grünsee: Patinnen und Paten von Schutzgebieten, Mitglieder der Umweltschutzgruppe, Fachleute, Präsident der Fraktion Burgeis und Hirt tauschten sich über die Bedeutung des Moorgebietes, die Beweidung und notwendige Schutzmaßnahmen aus der Beweidung und der Belange des Moorschutzes gemeinsam zu besprechen. Fachlich begleitet wurde die Exkursion von Thomas Wilhalm, Experte für Schutzgebietspatenschaften im Vinschgau. Im Mittelpunkt standen die besondere Ökologie von Niedermooren und deren Bedeutung für die Naturlandschaft und Artenvielfalt. Die Teilnehmenden

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erfuhren unter anderem Wissenswertes über Torfmoose, Libellen, die Sumpfschrecke, den Grasfrosch sowie die zahlreichen Kaulquappen im Biotop Grünsee. Ein weiterer Schwerpunkt war der direkte Schutz des Quellmoores. In einem konstruktiven Austausch mit dem Präsidenten und dem Hirten der Fraktion Burgeis wurde deutlich, wie an-

spruchsvoll die Bewirtschaftung alpiner Flächen ist. Die beiden Fraktionsvertreter, denen die Erhaltung der Weideflächen ein großes Anliegen ist, erläuterten die Herausforderungen und erklärten, dass derzeit kein Druck durch Trittschäden auf das Quellmoor besteht. Schafe und Ziegen meiden die feuchten Bereiche weitgehend. Sehr positiv wurde aufgenommen, dass Hirte Anton Pfeifer sich bereit erklärte, darauf zu achten, dass die rund 15 Stück Galtvieh das Quellmoor nicht betreten. Aufgrund seiner 40-jährigen Erfahrung als Hirt konnte Anton Pfeifer den Interessierten vermitteln, dass Quellmoore in der Schweiz besonders im Fokus des Naturschutzes stehen und besser vor intensiver Weide geschützt werden als bei uns: Es werden auch Prämien für die Umzäunung dieser besonders sensiblen Lebensräume ausbezahlt.


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Burgeis

Die Singgemeinschaft Burgeis hat Grund zum Feiern A

Inmitten der Familie (links) und inmitten der Burgeiser Singgemeinschaft: der Chorleiter und Verdienstmedaillenträger Karl Josef Moriggl

Fotos: „Wind“-Archiv

m Hochunserfrauentag hatte die Singgemeinschaft Burgeis doppelten Grund zum Feiern. Der Chor der sich hauptsächlich für kirchliche Feiern und Auftritte verpflichtet fühlt, wurde im Jahre 1986 von Pater Leo in Marienberg gegründet und von ihm bis 1998 als Marienberger Klosterchor geleitet. Danach übernahm Eduard Platzer die Chorleitung und daraus entstand die Singgemeinschaft Burgeis, welche Eduard bis zu seinem Unfall am 1. August 2016 leitete. Karl Josef Moriggl übernahm darauf bis heute die musikalische Leitung. Der erste Auftritt in Marienberg des Klosterchors fand am 15. August 1986 statt und einige Mitglieder singen im Chor noch heute mit. Passend zu diesem Jubiläum wurde unserem Chorleiter Karl Josef Moriggl in Innsbruck für besondere Verdienste um die

Kirche, Kultur und das Sozialwesen in Burgeis die Verdienstmedaille des Landes Tirol verliehen und der Chor stimmt ein Hoch auf ihn an. Abt Philip vom Kloster Marienberg gratulierte, Bürgermeister Josef Thurner und die Kulturreferentin Marion Januth überbrachten die Glückwünsche der Gemeinde. Peppi Moriggl in Vertretung der Pfarr-

gemeinde und der Vinzenzgemeinschaft dankte Karl Josef für sein Singen in der Kirche mit Jugendlichen, Männern und Frauen und für die ehrenamtliche Tätigkeit im Vinzenzverein und für die Besuche im Martinsheim in Mals. Wir stoßen auf die Singgemeinschaft Burgeis an und wünschen, dass uns Karl Josef als Chorleiter

noch lange erhalten bleibt und wir freuen uns mit ihm über die ehrenvolle Auszeichnung. Schade, dass nicht alle Burgeiser Vereine an der kleinen Feier aus terminlichen Gründen teilnehmen konnten. Trotzdem ein Hoch auf Karl Josef und „Viva la musica“. In Vertretung Peppi Moriggl Burgeis

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Konzert des Orchesters Athesis Ensemble mit Cellosolist Matteo Bodini Das Athesis Ensemble präsentiert ein Konzertprogramm, das drei eindrucksvolle Werke des 18. Jahrhunderts miteinander verbindet und dabei die stilistische Vielfalt der klassischen Orchesterliteratur erlebbar macht. Den Auftakt bildet die Sinfonie in g-Moll op. 6 Nr. 6 von Johann Christian Bach, deren elegante Formensprache und ausdrucksvolle Klangwelt den musikalischen Rahmen des Abends eröffnet. Im Mittelpunkt steht anschließend Joseph Haydns Konzert Nr. 1 für Violoncello und Orchester in C-Dur, ein Meisterwerk des klassischen Solokonzerts. Als Solist ist der Schlanderser Musiker Matteo Bodini zu erleben. Mit seinem differenzierten Spiel und seiner musikalischen Ausdruckskraft setzt er einen besonderen Akzent im Konzertprogramm. Den Abschluss bildet Haydns Sinfonie Nr. 49 in f-Moll „La passione“. Das Werk besticht durch seine dramatische Intensität, starke Kontraste und eine außergewöhnlich eindringliche Tonsprache. Das Athesis Ensemble verbindet in diesem Programm Spielfreude, klangliche Präzision und historische Klangästhetik. Gemeinsam mit Matteo Bodini entsteht ein Konzertabend, der virtuose Solistik und charaktervolle Orchesterkunst zu einem spannenden musikalischen Erlebnis vereint. Info: T 0473 737777, kulturhaus@schlanders.it, www.kulturhaus.it In Zusammenarbeit mit Musica Viva Vinschgau. Unterstützt von der Marktgemeinde Schlanders, dem Amt für deutsche Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders, Stiftung Sparkasse, Pohl Immobilien und Genusshotel Goldene Rose.


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Schluderns/Wien

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n den Reihen der Jahrgangskolleginnen und Kollegen einen Wiener Hofrat zu haben, ist schon etwas Besonderes. Die Schludernser 1956er können sich mit dem Hofrat Dipl. Ing. Walter Fritz schmücken. Als guter Wien-Kenner bescherte er einer Gruppe von ihnen vor einiger Zeit einige schöne Tage in Wien. Doch der Reihe nach: Der gebürtige Schludernser Walter Fritz kam 1976 zum Architekturstudium in der Technischen Universität TU nach Wien. Bereits in den ersten Studienjahren richtete er ein eigenes Atelier für Architekturmodelle

ein, das er bis heute betreibt. Seine Auftraggeber sind renommierte Architekturbüros, die an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Er schuf Präsentationsmodelle für öffentliche Einrichtungen (Museumsbauten, Schulen, Universitäten, Europäisches Parlament, Parlament Wien, Sezession Wien). Mehr als 20 Jahre lang war er als Leiter der ModellbauWerkstätten und Lehrbeauftragter am Institut für Kunst und Gestaltung an der Architektur Fakultät der TU Wien tätig. Irgendwann wurde er zum Hofrat ernannt. Warum wisse er selber nicht, gibt er sich bescheiden.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Jahrgang besucht Hofrat in Wien

Hofrat Dipl.Ing.Walter Fritz (links im Bild) mit seinen Jahrgangskolleginnen und Kollegen aus Schluderns nes Wirkens kennengelernt und mehrere seiner Werke bestaunen können. (mds)

Die Jahrgangsgruppe war jedenfalls bei ihm in den besten Händen und hat viele Orte sei-

Latsch

Sommerkindergarten Latsch zu Gast im Seniorenwohnheim Annenberg in Latsch Ein besonderer Vormittag voller Musik, Bewegung und Begegnung fand am Mittwoch, 19. August, im Seniorenwohnheim Annenberg in Latsch statt. Der Sommerkindergarten Latsch, geführt von der Sozialgenossenschaft Vinschgau (SOVI), war mit rund 50 Kindern und ihren Betreuerinnen zu Gast und präsentierte im Rahmen ihrer Zirkuswoche eine gut einstudierte Aufführung. Mit großer Begeisterung zeigten die Kinder, was

Foto: „Wind“-Archiv

Zu Gast im Seniorenwohnheim

sie während der Zirkuswoche gelernt und eingeübt hatten. Gesungen und getanzt wurde ebenso wie gehüpft und geturnt. Die Kinder sprangen durch Reifen, hüpften über Stäbe und auch

ein Sologesang gehörte zum Programm. Sie traten selbstbewusst, motiviert und voller Energie auf und sie erhielten viel Applaus. Anschließend überreichten die Kindergartenkinder den Senio-

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rinnen und Senioren selbst gebastelte kleine Geschenke und zum Schluss ergab sich noch eine schöne gemeinsame Aktivität: Einige Kinder halfen zwei Senioren beim Apfelpflücken am kleinen Apfelbaum. Das Haus spendierte den Kindern Saft und Kekse, bevor sie sich wieder auf den Weg machten. Der Besuch des Sommerkindergartens zeigte einmal mehr, wie wichtig und wie bereichernd für alle Beteiligten Begegnungen zwischen den Generationen sein können.

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Vinschgau/Mils

Vinschger beim Milser Kirchtag mit Franz Bosch M

v. l. vorne: Luis Dietl, Roselinde Gunsch, Gerlinde Warger und Steffi Dietl aus Taufers i. M. mit dem Volksmusikvituosen Franz Bosch, der durch die ORF-Sendung „Mei liabste Weis“ bekannt geworden ist.

Foto: „Wind“-Archiv

ils, der kleine Ort bei Hall in Tirol, feiert nach der Gründung des „Milser Kirchtags - und Brauchtumskomitees“ im Jahre 2022 jährlich in den Tagen um „Hoch Unser Frau“ den „Milser Kirchtag“ für den guten Zweck. Mittlerweile ist er weitum bekannt und Treffpunkt für Musikantinnen und Musikanten sowie für Trachtenliebhaber. Mit dem Erlös der Veranstaltungen werden Menschen unterstützt, die von schweren Schicksalsschlägen getroffen wurden oder denen es einfach nicht gut geht. Zum diesjährigen Kirchtag am 15. August 2026 waren zehn renommierte Volksmusikgruppen geladen, die beherzt aufspielten, darunter auch der Volksmusikvirtuose Franz Bosch und seine „Innsbrüggler“. Franz Posch ist gebürtigen Haller. Bereits im Alter von vier Jahren beschäftigte er sich

mit Musik und brachte sich als Autodidakt das Spielen der diatonischen Ziehharmonika bei. Später lernte er Trompete, Klavier, Klarinette, Saxophon, Posaune, Gitarre und andere Volksmusikinstrumente, wie zum Beispiel auch auch die Tiroler Volksharfe dazu. Weitum

bekannt wurde Bosch durch die ORF- Sendung „Mei liabste Weis“, mit der er regelmäßig im In und Ausland zu Gast ist. Ein Bus mit mehreren Festgästen, organisiert vom Chef der Tauferer Wirtshausmusikanten Siegi Warger, war auch aus dem Vinschgau angereist,

Besser als ein Schulbuch „Ba sui“ ist ein lehrreiches und interessantes Buch, das der ehemalige Direktor des Nationalparkes Stilfserjoch Dr. Wolfgang Platter zum 20-jährigen Bestehen der Bezirkszeitung Vinschgerwind verfasst hat. Wolfgang Platter bricht in seinen 200 Miniaturen eine Lanze für Natur und Landschaft, für ökologisch wertvolle Lebensräume, die durch Intensivierung immer öfter bedroht sind. Er beschreibt Gebirgsökosysteme und Siedlungsräume im Nationalpark Stilfserjoch, im Vinschgau und in seinen Nachbarräumen. Als vormaliger Leiter des Nationalparks Stilfserjoch zeichnet er Tier- und Pflanzenporträts von Arten aus den Lebensräumen der Tieflagen in den Talsohlen bis hinauf zur Nivalstufe in den Gletschervorfeldern weit oberhalb der Waldgrenze. Das Buch „Ba sui“ ist ein naturkundliches Nachschlagwerk mit Jetztzeitbezug von unschätzbarem Wert, zumal es die nähere Umgebung, den Nationalpark Stilfserjoch und den Vinschgau, mit all ihren Schönheiten und Problematiken abbildet. „Ba sui“ ist beim Vinschgerwind, Dantestraße 4 in Schlanders, um 75 Euro erhältlich.

alle in bunten Trachten, so wie von den Milser Organisatoren gewünscht. Die festlich gekleideten Gäste gaben ein beeindruckendes, buntes Gesamtbild ab, das Zusammengehörigkeit und Heimatgefühl verbunden mit Volksmusik gleichermaßen vermittelte. (mds)


PR-INFO „TERRA CULTA“

Glurns feiert Premiere:

Foto: „Wind“-Archiv

„Terra Culta“ – Festival der Landwirtschaft im Dreiländereck

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om 11. bis 13. September 2026 gibt es in Glurns ein Kultur-Highlight: Das Festival „Terra Culta“ feiert seine Südtirol-Premiere. Unter dem Motto „Landwirtschaft in Film, Genuss und Dialog“ verbindet die Veranstaltung zwei Tage lang anspruchsvolle Kinokunst mit regionaler Kulinarik und gesellschaftlichem Austausch zum Thema „Landwirtschaft“. Hinter der Initiative stecken Moritz Gamper und David Frank, die das Event gemeinsam mit der Ferienregion Reschensee als Veranstalter und dem OK Palabir ins Leben gerufen haben. Passenderweise findet die Erstausgabe eingebettet in den traditionellen Vinschger Palabiratagen statt. Das Filmfestival Im Gemeindesaal und im historischen Flurin Turm in Glurns laufen am Freitag und Samstag jeweils von 15:00 bis 23:00 Uhr sorgsam ausgewählte Filme aus aller Welt. Die gezeigten Werke beleuchten drängende und inspirierende Themen rund um Landwirtschaft, Boden, Ernährung und nachhaltige Zukunftsmodelle. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Dreiländergedanken der Grenzregion zwischen Italien, Österreich und der Schweiz. Das Festival geht aber weit über die Kinoleinwand hinaus. Das Rahmenprogramm Die Besucher erwartet ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Diskurs & Austausch in Form von spannenden Q&A-Runden mit Filmschaffenden sowie tiefgründige Diskussionsrunden, praktischen Workshops mit interaktiven Kursen zum traditionellen Brotbacken und zur Haltbarmachung von Gemüse und Geschmackserlebnissen mit kulinarischen Verkostungen zu den Themen der Filme und machen so die Botschaften der Leinwand direkt auf der Zunge greifbar. Der kulinarische Aspekt bildet zudem am 16. September 2026 einen weiteren Höhepunkt. Die Kochshow Ebenfalls im Rahmen der Vinschger Palabiratage lädt die beliebte Live-Kochshow „Glurns kocht“ zum Genießen ein. Die Besucher erwartet ein stimmungsvolles Zusammenspiel aus regionalen Spezialitäten, musikalischer Unterhaltung und dem einzigartigen, mittelalterlichen Flair von Glurns. (lu)

➜ TIPP:

Am Freitag um 20:15 Uhr im Anschluss an die Vorführung des Dokumentarfilm „Das System Milch“ im Gemeindesaal Glurns findet eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion statt. Regisseur Andreas Pichler, Annemarie Kaser (Direktorin des Sennereiverbandes Südtirol), der biologische Hofkäser Alexander Agethle (Englhorn) sowie Milchviehbauer und Lehrer Christian Peer beleuchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Das Gespräch wird von David Frank moderiert.


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Gemeinsam stark:

20 Jahre fResch Reschen & ein Sommer voller Action

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er hätte das gedacht? Unser Jugendtreff fResch Reschen hat die 20 voll gemacht! Dieses Jubiläum wurde am 9. Juli 2026 ab exakt 18:07 Uhr mit einer sensationellen Beach-Sommerparty gefeiert. Schon am Vormittag liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Das Team aus den fünf fResch-Sprecher*innen und den zwei Jugendarbeiterinnen zauberte ein tolles Buffet voller süßer und salziger Leckereien, dekorierte den Treff und baute eine Fotowand auf. Am Abend war die Stimmung bei Sommermusik, bunten Blumengirlanden und Knicklichtern fantastisch. Bei den abwechslungsreichen Spielen wanderten alle direkt in den Lostopf, wo tolle Sommerpreise wie eine Strandmatte,

Wasserbälle und eine Kühlbox warteten. Gleich am nächsten Tag, Freitag den 10. Juli 2026, ging es aufregend weiter. Für die fünf fResch-Sprecher*innen, eine Begleitperson und die Jugendarbeiterinnen stand eine besondere Team-Aktion nach Innsbruck an. Zuerst ging es in das Erlebnisrestaurant „Sinne“. Nach einer spannenden Sinnesreise ganz ohne Sehkraft speiste die Achtergruppe gemeinsam komplett im Dunkeln – eine wertvolle Erfahrung, die zeigte, wie stark man sich plötzlich auf seine anderen Sinne verlassen muss. Direkt danach wartete die nächste Challenge im Escape Room No Way Out: Bei der Mission „Die Burg“ mussten sich die acht

Teilnehmenden in vier Räumen beweisen und das verborgene Drachenei finden. Ein geniales Teamerlebnis, das den Zusammenhalt stärkte! Auch sonst war der Sommer im fResch Reschen und Juze Hoad ein voller Erfolg. Neben Wasserschlachten zur Abkühlung wurde fleißig geschlemmt: selbst gemachter Bubble Tea, cremiges Spaghetti-Eis, spektakuläre Freakshakes und erfrischende Wassermelonenpommes standen hoch im Kurs. Kreativ wurde es im Außenbereich des Juze Hoad, wo Holzbretter bunt besprüht und zu einem neuen Zaun verbaut wurden. Zudem wurden T-Shirts gebatikt und das gute Wetter beim Volleyball oder gemeinsamen Chillen genossen.

Fotos: „Wind“-Archiv

Ö FFNUNGSZEITEN Jugendtreff „fResch“ Reschen Do.“fResch” 05.03.20Reschen ab 17.30 Uhr JT Do. 16:00 – 19:00 Uhr Eclairs selbst gemacht 16:00 – 20.00 UhrUhr (2x Monat) SFr. a. 07.03.20 ab 19.00 JT “Juze Hoad” St. Valentin Deine BUTTONS Mi. 16:00 – 19:00 Uhr Jugendtreff St.Valentin Fr. 16:00 – „Juze“ 20.00 Uhr (2x Monat) JT Burgeis M“JUBU” i. 11.03.20 ab 16.30 Uhr Mi. 15:30 – 20:00 Uhr Strategiespiele Sa. 15:30 – 21:30 Uhr JT Sa.“JULO” 14.03.20 ab 19.00 Uhr Laatsch Dekoideen Treff Do. 15:30 neuer – 20:00 Uhr Fr. 15:30 –„Chillhouse“ 20:00 Uhr Jugendtreff Stilfs JZ Malsum 17.00 Uhr Fr.“JuMa” 06.03.2020 Di: 15:45 – 21:00 Uhr DIY Mi:Osterdeko 15:45 – 21:00 Uhr Jugendtreff Do: 15:45 –„Citytreff“ 21:00 Uhr Glurns Fr: 14:45 – 19:30 Uhr Uhr Do. 12.03.20 ab 15:00 Sa: 14:45 – 19:30 Uhr Vollversammlung Achtung: bei Aktionstagen Ögelten ffnungszeiten: andere Zeiten Di.“Citytreff” 16.00 – 20.00 JT Glurns Di.17.00 17:00––21.00 21:00 Uhr Do. 17:00 – 21:00 Uhr Fr.Mi. 18.00 – 22.00 Fr. 17:00 – 23:00 Uhr Jugendhaus Phönix JT “Revoluzer” TaufersSchluderns Fr Di. 07.16:00 + 13.03.20 abUhr 15.00 Uhr – 19:00 Sa. 16:00 – 22:00 Mädchentreff: PizzaUhr machen + JH “Phönix” Schluderns Vatertagsgeschenk basteln Di. 17:00 – 19:00 Uhr MMi. i 11.03.20 16.00 Uhr 15:00 –ab 20:00 Uhr Vatertagsgeschenk Do. 16:00 – 20:00basteln Uhr Fr. 17:00 – 22:00 Uhr Mals Jugendzentrum JuMa Sa. 17:00 –GESCHLOSSEN 22:00 Uhr Fr.06.03.20 JT “Ju!P” Prad M Mi.i.11.03.20 17.00 16:00 – von 20:00 Uhrbis 20.00 Uhr Spieleabend Do.16:00 – 20:00 Uhr 15:00 – GESCHLOSSEN 21:00 Uhr SFr. a.14.03.20 Sa 15:00 – 21:00 Uhr Jugendtreff Burgeis JT “Jurali“ Lichtenberg Fr. Di.06.03.20 18.00 17:00 –von 20:00 Uhrbis 23.00 Uhr Fr. 17:00 – 21:00 Uhr Treff geöffnet mit Kochabend JT Stilfs Sa.“Chillhouse” 07.03.20 GESCHLOSSEN Mi. 15:15 – 20:00 Uhr MDo. i. 11.03.20 von 15.00 15:15 – 20:00 Uhr bis 17.00 Uhr BubbelWaffeln backen Sa. 16:00 – 22:00 Uhr JT Sa.“JuTsche” 14.03.20 Tschengls von 18.00 bis 23.00 Uhr Mi. 17:30 – 20:30 Uhr Treff geöffnet mit Kochabend Sa. 18.30 – 21.30 Uhr Jugendtreff „La:Ma“ Laas JT Eyrs S M a.i.07.03.20 19.00 15.00 – ab 17.00 UhrUhr Sa. 15.00 – 18.00 Uhr Lachs – Zucchininudel JT “La:Ma” Laas Anmeldung bis 06.03.20 erforderlich Di. 17:00 – 21:00 Uhr SMi. a. 14.03.20 15.30 17:00 – ab 21:00 Uhr Schwimmen Do. 17:00 – Latsch 21:00 Uhr Fr. 17:00 – 22:00 Uhr Info & Anmeldung bis 11.03.20 Sa.Andy 17:00 22:00 Uhr bei im–La:Ma JZ “Freiraum” Schlanders Jugendtreff Di. 17:00 – Tschengls 22:00 Uhr Fr.Mi. 6.03.20 18.00Uhr bis 22.00 Uhr 17:00 von – 22:00 Do. 17:00 – 22:00 langer Filmabend mitUhr Nudel & Fr. 17:00 – 23:00 Uhr Schokofondue Sa. 17:00 – 23:00 Uhr JuZe „Freiraum“ Schlanders JT “Check In” Goldrain D Di.erzeit 03.03.20 geschlossen JZ “Green Latsch Das JuZe Turtle” bleibt geschlossen i. 15:00 – 21:00 Uhr Fr. D 06.03.20 ab 20.00 Uhr Mi. 15:00 – 21:00 Uhr Filmabend JuZe Uhr Do. 15:00im – 21:00 Jugendzentrum „Green Fr. 15:00 – 21:00 Uhr Turtle“ Sa. 15:00 – 21:00 Uhr Latsch JC “Taifun” Martell D Si.a.16.00 – 19.00 Uhr 16:00 – 22:00 Uhr Mi.Tarsch 15.00 – 18.00 Uhr JT Di. – –20.00 UhrUhr Mi.16.00 18:00 20:00 JT In”–Kastelbell/Tschars Fr.“All 15.00 21.00 Uhr Mi.14.00 16:00––21.00 21:00Uhr Uhr Sa. Do. 16:00 – 21:00 Uhr Jugendraum Check Fr. 17:00 – 22:00 UhrIn Goldrain MSa. i. 18.00 17:00––21.00 22:00Uhr Uhr JT “Time Out”Taifun Schnals Jugendclub Martell 16.30 – 20.30 Uhr S M a.i.07.03.20 von 14.00 – 20.00 Uhr JZ “JuZe” Naturns Geöffnet Mo. 16:00 – 22:00 Uhr 16:00 – von 22:00 Uhr– 18.00 Uhr SMi. a. 14.03.20 15.00 Do. 16:00 – 22:00 Uhr „Gianmo suchten“ Fr. 16:00 – 22:00 Uhr Workshop Sa. 16:00 – 20:00 Uhr Jugendtreff Tarsch JT “Kosmo” Plaus 15:00 – 19:00 M Mi.i.11.03.20 15.00 –Uhr 17.00 Uhr Do. 15:00 – 20:00 Uhr Filmnachmittag

Zwischen Fitness und Körperkult

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or allem für Jungs gehört das Fitnessstudio heute selbstverständlich zum Alltag. Krafttraining scheint immer wichtiger zu werden. Der muskulöse Körper mit breiten Schultern und ein sichtbares Sixpack gilt für viele als Ideal. Teilweise entwickelt sich sogar ein regelrechter Fitnesswahn. Eine große Rolle spielen dabei soziale Medien. Auf TikTok, Instagram und YouTube werden täglich durchtrainierte Körper, Trainingspläne und sogenannte Transformationen gezeigt. Dazu kommen ständig neue Fitnessprodukte. Proteinpulver werden getestet, miteinander verglichen und nach Geschmack, Preis und Inhaltsstoffen bewertet. Krafttraining selbst ist natürlich nichts Schlechtes. Wer regelmäßig und vernünftig trainiert, kann stärker und fitter werden

und dabei Selbstvertrauen entwickeln. Auch Disziplin und ein besseres Körpergefühl können positive Folgen sein. Kritisch wird es jedoch, wenn das Training nicht mehr aus Spaß oder für die eigene Gesundheit stattfindet, sondern aus dem Gefühl heraus, nicht gut genug auszusehen. Dann kann aus „Ich möchte stärker werden“ schnell ein „Ich muss noch muskulöser aussehen“ werden. Manche Jugendliche vergleichen ständig ihren Körper mit anderen, achten obsessiv auf Kalorien und Eiweiß oder haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie einen Trainingstag ausfallen lassen. Hinter diesem Trend steckt auch ein bestimmtes Bild von Männlichkeit. Ein Junge soll stark, muskulös und selbstbewusst sein. Wer diesem Ideal nicht entspricht, kann schnell

das Gefühl bekommen, weniger attraktiv oder weniger „männlich“ zu sein. Jungs sollten sich von diesem Druck nicht verrückt machen lassen. Jeder Körper entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Man muss nicht aussehen wie ein Fitness-Influencer, um stark, attraktiv oder selbstbewusst zu sein. Fortschritte im Training sind schön, aber genauso wichtig ist es, sich selbst zu akzeptieren und sich nicht jeden Tag mit anderen zu vergleichen. Wer gerne trainiert, sollte das ruhig tun, mit Spaß, Geduld und ohne den Zwang, perfekt aussehen zu müssen. Muskelaufbau braucht Zeit, und echte Stärke bedeutet nicht nur, schwere Gewichte zu bewegen. Sie bedeutet auch, sich selbst treu zu bleiben, Pausen zu akzeptieren und sich nicht von jedem neuen Trend verunsichern zu lassen.


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Gewinne eine Riesenpizza von der Pizzeria Fantasy.

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1. Schutzhütte im Zieltal 2. 1158 wurde Naturns als „...“ erstmal schriftlich erwähnt 3. P laus hat als Wappen drei Adler, es ist das Wappen der Herren von ... 4. „ Der ... Schnalser“ hieß eine Rubrik aus dem Gerichtssaal vor gut zehn Jahren 5. Ein Lederer-Altar befindet sich in der Latscher ... 6. Streusiedlung am Sonnenberg oberhalb Kastelbell 7. In Galsaun gibt es einen Ansitz ... 8. O berhalb Kastelbell gibt es eine geheimnisvolle, archäologische Steinplatte, die ... 9. Am Karpoforusweg 1 gibt es in Tarsch den Gasthof Zum ... 10. die untere Schlossruine bei Morter ... 11. die ... im Hintermartell bietet 80 Personen eine Unterkunft 12. Marmor auf Englisch 13. SBB steht für Südtiroler ... 14. Künstler aus Kortsch, Karl ... 15. Lasser Pralinenhersteller

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16. Die Prader Firma TTM hat Alleinstellungswert. TTM steht für Thermo Tecno ... 17. Die ... Sulden bringen die Gäste in luftige Höhen 18. D ie Fresken von Schloss Lichtenberg befinden sich im Tiroler Landesmuseum ... 19. D ie zwei bekannten Waalwege bei Schluderns sind der Leitenwaal und der ... 20. Matsch ist ... Viel Knobeln wünschen wir euch. Zu gewinnen gibt es eine Riesenpizza von der Pizzeria Fantasy. Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und dem Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it Einsendeschluss: 14.09.26, 9:00 Uhr „Milzschnittensuppe“ (der Fehlerteufel hat sie uns als „Mizschittensuppe“ arg versalzen, Pardon) ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Die Riesenpizza gewinnt Sofie Thanei aus Tartsch. Der Gutschein ist ab 03.09.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.

Fantasy Streetfood

Pizzetteria

1. Schutzhütte 2. 1158 wurde 3. Plaus hat al 4. "Der ... Sch 5. Ein Lederer6. Streusiedlu 7. In Galsaun g 8. Oberhalb K ... 9. Am Karpofo 10. die untere 11. die ... im H 12. Marmor au 13. SBB steht 14. Künstler au 15. Lasser Pra 16. Die Prader ... 17. Die ... Suld 18. Die Freske ... 19. Die zwei be 20. Matsch ist


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In der

„Apotheke Gottes“ im Kloster St. Johann Müstair

„Ora, labora et lege“ (zu dt. „bete, arbeite und lies“), das empfahl der hl. Benedikt seinen Mitbrüdern und Mitschwestern. Dazu gehört das Bleiben an einem Ort (lat. „stabilitas loci“), aber auch Arbeit und Bewegung in der Natur, wie beispielsweise die Arbeit in der Herrgottsapotheke.

Klosterheilkunde - Hintergründe

Kräuter im Benediktinerinnenkloster St. Johann Bis ins Jahr 2000 halfen die Schwestern vom Kloster St. Johann in der Landwirtschaft. So hat das Kloster in Müstair die Kräuter betreffend keine Tradition. Auch in den existierenden Dokumenten finden sich keine Hinweise auf Kräuteranbau, -verarbeitung und -verwendung. Erst im Jahr 2002, mit dem neuen Klostermuseum im Plantaturm, kam der Wunsch nach einem Kräutergarten und Kräuterprodukten auf. So wurde von 2007

bis 2024 eine Kräuterei geführt. Der Betrieb wurde jedoch eingestellt. Heute finden sich Kräuter noch im Südhof, Küchengarten, wenig im Nordhof, dem Kreuz- oder Paradiesgarten, sowie die meisten im Klostergarten, auch Oberer Garten, der einen Baumgarten ähnelt. Eine Auswahl von mehreren Heilkräutern befinden sich auch noch im „Apfelbaumgarten“ des Wirtschaftshofes, am Aufgang zur Bauhütte. Hier treffe ich mich mit Sr. M. Lutgarde, die mir einen Einblick in die Kräuterarbeit gibt.

Sr. M. Lutgarde erzählt: „Zur Gartenarbeit wie säen, pflanzen, gießen und jäten kommt die eigentliche Kräuterarbeit. Das heißt pflücken, trocknen und säubern sowie verarbeiten von den ganzen Pflanzen, den Blättern oder den Blüten. Für den Tee zerkleinere ich die Trockenware möglichst wenig, damit die Inhaltsstoffe, besonders die ätherischen Öle, nicht so rasch verloren gehen. Die Heilkraft ist höchstens ein Jahr voll wirksam. Die Kräuter können ihre Wirkung nur entfalten, wenn es nicht mehr als sieben oder acht Kräuter sind. Sinnvoll ist es nach einem Konzept zu mischen. Ich halte mich an die Anwendungsbereiche, wobei mir als Laien es nicht erlaubt ist, etwas über die Kräuter und ihre Wirkung auszusagen. So benütze ich an-

Fotos: Peter Tscholl

Die Klosterheilkunde spielte bei der Vermittlung und Bewahrung der Weiterentwicklung der traditionellen europäischen Medizin seit jeher eine Schlüsselrolle. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen datieren zurück auf das 5. Jahrhundert v. Christus, in die Zeit des griechischen Arztes Hippokrates von Kos. Nach dem Zusammenbruch des griechischen und dann des römischen Reiches drohte dieses Wissen verloren zu gehen. Hier kamen die Mönche ins Spiel. Benedikt von Nursia gründete 529 das erste Kloster Europas in Montecassino. Schon im Frühmittelalter begannen die Klöster Heilpflanzen im großen Stil anzubauen und zu erforschen. Neben Benedikt von Nursia (480-540) spielte sein Ordensbruder Cassiodor (490-etwa 580) eine bedeutende Rolle bei der Ausgestaltung der klösterlichen Arzneimittellehre. Er schrieb um 560 die „Institutiones“, in denen er die Mönche aufforderte die Eigenschaften der Kräuter

und die Mischung der Arzneien kennen zu lernen und die Werke von Hippokrates (460-370 v. Chr.), Dioskurides (1. Jh. n. Chr.) und Galen (129-etwa 200 n. Chr.) in lateinischer Übersetzungen zu studieren. Kaiser Karl der Große ( verstorben 814) war ein wichtiger Förderer der Klosterheilkunde. In seiner in Latein verfassten Landgüterordnung, der „Capitulare de villis e cortis“, machte er es den Klöstern und Städten zur Pflicht, Nutzgärten anzulegen. Dort mussten neben 20 Obstarten auch 75 festgelegte Heil- und Gewürzpflanzen angebaut werden. Einer der ersten noch erhaltenen Klostergartenpläne stammt aus dem Kloster St. Gallen in der Schweiz (9. Jahrhundrt). Die Klöster tauschten ihre Erfahrungen und ihre Erkenntnisse untereinander aus.

Der „Apfelbaumgarten“ des Benediktinerinnenklosters St. Johann in Müstair. Links das Nordtor.; Sr. M. Lutgarde gibt einen Einblick in die Kräuterarbeit


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Vinschgerwind 18-26

/KULTUR/ 27

Es gibt viele Menschen, die sich in der Natur mit Gott verbunden fühlen. Und das ist auch richtig, weil er der Schöpfer ist. Die Schöpfung weist mich auf den Schöpfer hin. Und der Garten kann ein Weg zu Gott sein. Sr. M. Lutgarde

deutende Namen für die Teemischungen, manchmal zum Schmunzeln, manchmal weniger. Das Herstellen des Kräutersalzes ist aufwändiger. Von den Kräutern werden nur die Blätter verwendet, die fein gehackt werden. Für das Aromasalz braucht es ein Drittel Kräuter und zwei Drittel Salz. Für das eigentliche Kräutersalz ist das Verhältnis umgekehrt. Es braucht zwei Drittel Kräuter und ein Drittel Salz. Persönlich benütze ich gerne feines Meersalz. Einfach ist das Badesalz zu fertigen. Auf 1 kg grobes Meersalz brauche ich drei Joghurtbecher Kräuter nach Wahl, wie z.B. Lavendel, Duftrose oder Kamille, und fülle das schichtweise in ein entsprechendes Gurkenglas. Dann lasse ich das Ganze für vier bis sechs Wochen an einem dunklen Ort stehen, damit es ziehen kann. Zum Gebrauch wird die gewünschte Menge am besten in ein Leinensäckchen gefüllt und so ins einfließende Badewasser getan. Weitere Produkte sind Tinkturen, Salben und Cremen sowie Seifen. Salben sind am wirksamsten mit wenigen Komponenten. Einen Kaltölauszug herstellen, mit einem guten extra vergine Raps- oder Olivenöl. Das Kraut wird locker in ein Glas

eingefüllt und randvoll mit Öl bedeckt. Zwei bis vier Wochen an einem halbschattigen Ort ziehen lassen, abseihen und in dunklen Gläsern lagern. Kann so verwendet werden oder weiterverarbeitet werden. Bei Salben braucht es Bienenwachs; bei Cremen, die eine wässrige Lösung enthalten, braucht es Wollfett. Storchenschnabelcreme bei Schrunden, Quendelsalbe bei unreiner Haut. Seifen im Kaltverfahren produziert sind rückfettend. In der Gemeinschaft benützen wir auch Farn- und Hopfenkissen, Lavendel- gegen Motten und Eberrautesäckchen halten Fliegen fern.“ Auf die Frage, was von den Kräutern, die hier im Apfelbaumgarten noch wachsen, sie heute noch verwende, antwortet Sr. Lutgarde: „Ich brauche nicht mehr alle Kräuter, die hier wachsen. Was ich für Tees noch brauche sind: Silbermantel, Malve, Odermennig, Ehrenpreis, Lavendel, Salbei, Ysop, Andorn, Königskerze, Gundelrebe, Ringelblume und Erdbeerblätter. Storchenschnabel, Ringelblume und Feldthymian verwende ich noch für Salben.“ Dann bringt mir Sr. M. Lutgarde noch das Buch „Große

Hildegard-Apotheke“ zur Einsicht. Ich frage sie, ob sie sich von der Hildegardsmedizin zu ihrer Arbeit habe inspirieren lassen? Ihre Antwort: „Quendel für Salbe ist das einzige Heilkraut, das ich auf ihre Inspiration hin verwende. Sonst arbeite ich auf der Basis der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde).“ In der „Apotheke Gottes“ zu arbeiten ist für Sr. M. Lutgarde etwas Wunderbares und bringt viel Freude. „Es gibt viele Menschen, die sich in der Natur mit Gott verbunden fühlen. Und das ist auch richtig, weil er der Schöpfer ist. Die Schöpfung weist mich auf den Schöpfer hin. Und der Garten kann ein Weg zu Gott sein“, sagt sie. Viel Zeit bleibt Sr. M. Lutgarde heute allerdings nicht mehr für die Arbeit im Klostergarten. Auf die Frage, wie sie sich fühle, wenn sie heute hier in den Garten gehe, antwortet sie: „Wenn ich heute in den Garten gehe, dann kann ich für kurze Zeit einfach alles ablegen, loslassen und durchatmen. Ich verbringe hier eine schöne Zeit und sage einfach DANKE.“ Peter Tscholl

v.l.: Sr. M. Lutgarde; Die Damaszener- oder Apothekerrose im „Gästegarten“ an der Klosterpforte; Im Klosterladen befinden sich neben Salben und Seifen auch noch Tinkturen


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Gemeinschaftskonzert

Foto: Christian Obwexer

„Together Sounds better“

A

m 22. Juli 2026 wurde der Musikpavillon in Kastelbell zum Schauplatz eines besonderen musikalischen Abends. Unter dem Motto „Together Sounds better“ luden die Musikkapellen Tschars und Kastelbell zu einem gemeinsamen Konzert ein. Unter der musikalischen Leitung von Charlotte Rainer und Sybille Kofler präsentierten die beiden Kapellen ein modernes und vielseitiges Programm. Neben den musikalischen Darbietungen sorgten Gesangseinlagen, verschiedene Soli und eine stimmungsvolle Lichtshow für zusätzliche Höhepunkte. Auch kurze Theatereinlagen lockerten das Programm auf. Durch den Abend führte Johannes Kofler, der als Spre-

cher und Showmaster mit viel Charme und Humor für eine gelungene Verbindung zwischen den einzelnen Programmpunkten sorgte. Musikalisch stand der Abend ganz im Zeichen von bekannten Melodien aus Jazz, Swing und Pop. So wurden unter anderem „New York, New York“, „Something Stupid“ und „Fly Me to the Moon“ aus den Frank Sinatra Classics von Stefan Schwalgin dargeboten. Mit „Sunny“ von Bobby Hebb erklang ein weiterer bekannter Klassiker. Bei dem Stück „On the Sunny Side of the Street“ von Jimmy McHugh präsentierte Sybille Kofler ihre jazzige Stimme. Auch die Stücke „Dancing Show“ und „Wave“ fügten sich passend in das moderne Programm ein.

Das Konzert nahm die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise: „A Night in Havana“ von Lars Ericsen brachte karibisches Flair nach Kastelbell, während die Filmmusik zu Aladdin für einen ganz anderen musikalischen Farbtupfer sorgte. Mit „Caravan“ von Duke Ellington, arrangiert von Naohiro Iwai, präsentierten die Musikantinnen und Musikanten schließlich noch einen echten Jazzklassiker. Nach dem letzten offiziellen Programmpunkt war jedoch noch lange nicht Schluss. Als Zugabe erklang „My Way“ aus den Frank Sinatra Classics bei dem Charlotte Rainer nochmals mit einem Posaunen-Solo glänzte und die beiden Kapellen sorgten damit für einen gefühl-

vollen Abschluss des musikalischen Abends. Die abwechslungsreiche Auswahl zeigte, wie vielseitig moderne Blasmusik sein kann. Mal kraftvoll und mitreißend, mal gefühlvoll und ruhig. Die Stimmung unter den zahlreichen Gästen war von Beginn an hervorragend. Immer wieder belohnten die Zuhörer die Musikerinnen und Musiker mit begeistertem Applaus, der sich am Ende des Konzertes in tosendem Beifall entlud. Am Ende des Konzertabends verließen die Musikantinnen und Musikanten spielend die Bühne und verabschiedeten sich auf diese Weise musikalisch von ihrem begeisterten Publikum. Das Gemeinschaftskonzert „Together Sounds better“ machte seinem Namen alle Ehre. Die Musikkapellen Tschars und Kastelbell bewiesen eindrucksvoll, dass gemeinsames Musizieren nicht nur musikalisch verbindet, sondern auch für ein starkes Gemeinschaftsgefühl sorgt. Ein rundum gelungener Konzertabend, der den Besucherinnen und Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Hannah Stricker

BASIS Schlanders

Stand-up Comedy kehrt nach Schlanders zurück ach der ausverkauften Premiere im März geht die Stand-up-Reihe in die zweite Runde: Am Sonntag, 13. September 2026, gastiert Steh Auf Comedy erneut im KASINO Kulturclub der BASIS Vinschgau Venosta. Ab 19 Uhr treffen unterschiedliche Handschriften der deutschsprachigen Standup-Szene auf zwei lokale Stimmen aus Südtirol. Das Publikum erwartet keine Wiederholung der ersten Ausgabe, sondern ein neuer Abend mit neuen Geschichten, neuen Perspektiven und einem komplett veränderten Line-up. „Bei der Premiere war sofort spürbar, wie groß

Foto: BASIS

N

die Lust auf moderne Live-Comedy im Vinschgau ist. Genau diese Energie wollen wir im September wieder aufnehmen – mit einem neuen Line-up, starken lokalen Stimmen und einem Abend, der

Menschen zusammenbringt.“, so Yahya Pervaiz, Gründer und Moderator von Steh Auf Comedy. Durch den Abend führt Yahya Pervaiz, der in Schlanders aufgewachsen ist und heute in

der Münchner Comedy-Szene auftritt und veranstaltet. Mit dabei ist Daniel Jara, bekannt aus „Mittermeiers Lucky Punch Comedy Club“ im Bayerischen Rundfunk. Außerdem stehen Markus Beck, genannt Becki, Lena Carola sowie der in Augsburg geborene Comedian Philipp Stieglitz auf der Bühne. Die Südtiroler Perspektive bringen Alex Giovanelli aus Bozen – eine prägende Stimme der regionalen Poetry-Slam- und Spoken-Word-Szene – und der Vinschger Buono Memes, der mittlerweile über Südtirol hinaus bekannt ist, in den Abend ein.


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Schluderns

Unermüdliche Helfer gestalten Brunnen as wären die Südtiroler Ritterspiele ohne die vielen Helferinnen und Helfer? Sie sind unverzichtbar für das Gelingen und den Ablauf der Veranstaltung. Stellvertretend für viele sind der pensionierte Gemeindearbeiter Armin Dengg und der aktive Gemeindearbeiter Stefan Gander zu nennen. Im Vorfeld hatten sich die beiden um zwei originelle Brunnen auf dem Ritterspielgelände gekümmert - ausgehackt aus riesigen Baumstämmen und unter Mithilfe aus der Land- und Forstwirtschaftsschule Fürstenburg. Die Brunnen versorgten die Tiere und die Fest-BesucherInnen mit frischem Trinkwasser. Um die idealen Holzverkleidungen für die Wasserzuläufe an den Brunnentrögen zu haben, machten sich die Beiden auf den „Dornet-Fluren“ in den Schludernser Leiten auf die Su-

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

W

Sie gestalteten den Brunnen: Armin Dengg und Stephan Gander che nach passenden Astgabeln, und sie wurden fündig. Diese höhlten sie aus und integrierten die Rohre, aus denen dann das Wasser plätscherte. Die origi-

nellen, mit Liebe zu den Details gestalteten Brunnen wurde von vielen Gästen bewundert. Über einem der Brunnen war sogar ein Kruzifix angebracht, das Ste-

phan selbst geschnitzt hatte. Die beiden Helfer waren während der Veranstaltungstage rund um die Uhr unabkömmliche Helfer in den unterschiedlichsten Notsituationen. Einige Male waren sie damit beschäftigt, die Pumpe der Abwasserleitung zu reparieren. Sie kümmerten sich auch um viele anderen großen und kleinen Probleme. Mehrer Male zog Armin die an seinem Traktor befestigte Planier-Schaufel über den aufgeweichten Boden des Festgeländes und versuchte so, den Weg für die tausenden Ritterspielgäste zu glätten. Dass dieses Unterfangen nicht recht gelingen wollte, war der gefallenen großen Regenmenge geschuldet. Kurzum, ein Fest dieser Größenordnung braucht viele geschickte Helferinnen und Helfer, damit es zu einem Erfolg wird. Chapeau! (mds)

VION – Nachhaltigkeitsbericht Wir sehen nachhaltiges Handeln als Teil unserer Verantwortung. Deshalb haben wir im letzten Jahr gemeinsam mit dem Ökoinstitut Südtirol unseren Nachhaltigkeitsbericht erstellt. Nun setzen wir Schritt für Schritt die gesetzten Maßnahmen um. Im Rahmen des Nachhaltigkeitsziels „Material- und Ressourcenverbrauch“ haben wir konkrete Maßnahmen umgesetzt, um den Einsatz von Materialien im Arbeitsalltag zu reduzieren. Ein Beispiel dafür ist die Digitalisierung von Unterschriftsprozessen an den Kundenschaltern. Dafür wurden an den Kundenschaltern Tablets für die digitale Unterschrift angeschafft. Somit können unsere Kunden Dokumente elektronisch unterzeichnen, ohne dass sie für jeden Unterschriftsvorgang ausgedruckt werden müssen. Durch die digitale Unterschrift lässt sich der Verbrauch von Papier und weiteren Materialien reduzieren. Gleichzeitig werden Arbeitsabläufe vereinfacht und die Bearbeitung von Dokumenten effizienter gestaltet. Die Digitalisierung verbindet damit praktische Vorteile im Arbeitsalltag mit einem konkreten Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen von VION.

www.vion.bz.it


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Burgeis/Vinschgau

Konzert zum Abschluss der Bezirksbläsertage I

Das Abschlusskonzert nach den Bezirksbläsertagen im Kulturhaus von Burgeis Foto: „Wind“-Archiv

n der Fürstenburg bei Burgeis nahmen kürzlich 45 junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 9 bis 14 Jahren aus dem VSM-Bezirk Vinschgau an den Bezirksbläsertagen teil. Engagiert übten sie mit Querflöte, Trompete, Klarinette, Euphonium, Posaune, Flügelhorn, Saxofon, Tuba und Schlagzeug für den großen Auftritt beim Abschlusskonzert im Kulturhaus von Burgeis. Unterrichtet wurden sie von Musiklehrerinnen und Musiklehrern darunter mehrere Musikstudenten. Mit dabei war auch Bezirksjugendleiter Lukas Kofler, der im Vorfeld die organisatorischen Fäden gezogen hatte. Er begleitete die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer durch die musikalische Woche. Unterstützung bekam er von VSM Bezirksobmann Sebastian Prieth. Neben dem Musizieren standen

das gesellige Miteinander und der Spaß in der Gemeinschaft im Mittelpunkt. Beim Abschlusskonzert gaben die jungen Musikantinnen und Musikanten in beeindruckender Weise Kostproben ihres Könnens. Eltern, Geschwister, Verwandte und Bekannte, kurzum die vielen Gäste im Saal waren überrascht und staunten, welche Töne sie aus ihren

Instrumenten herausholten. Das Zusammenspiel im Orchester wurde von der jungen Kapellmeisterin der Musikkapelle Schluderns Ruth Längerer dirigiert. Das Orchester glänzte mit der Hawkeye Overture von Robert Sheldon, mit John Williams Movie Adventures, mit Funkytown von Johnny Winson, mit Shut up and dance von Michael Sweeney und mit Spring Break

von Alexander Pfluger. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Zuhörerinnen und Zuhörer für den von den Jungmusikerinnen und Jungmusikern servierten Ohrenschmaus. Dieser beherzte Auftritt machte klar: Die Musikkapellen im Tal brauchen sich angesichts der Musikbegeisterung der jungen Leute keine Sorgen um den Nachwuchs zu machen. (mds)

PR-INFO LANDECK-ZAMS

DO 10.09. 2026

ZUM PROGRA & DEN AKTIO MM NEN

PROGRAMM AB 16:00 UHR EINKAUFEN BIS 21:00 UHR

DIE LEISTUNGSGEMEINSCHAFT LANDECK-ZAMS LÄDT EIN

23. LANDECKER EINKAUFSNACHT EINKAUFEN & ENTDECKEN

ERLEBEN & MITMACHEN

+ Besondere Angebote & Aktionen + Kulinarische Highlights + Gewinnspiele & Rabatte

+ Life Radio – live mit Musik & Moderation + Walking Acts unterwegs in der Innenstadt + Kinder-, Mitmach- & Actionprogramm

GRATIS PARKEN AB 16:00 UHR AUF ALLEN ÖFFENTLICHEN PARKPLÄTZEN DER STADT + AB 19:30 UHR GRATIS PARKEN AM HOFERPARKPLATZ INNSTRASSE 40

© Franz Preschern

Landeck und der Vinschgau Der Reschen verbindet den Vinschgau und das Tiroler Oberland auf kurzem Weg. Am Donnerstag, 10. September, bietet die 23. Landecker Einkaufsnacht einen besonderen Anlass für einen Besuch in Landeck. Ab 16 Uhr stehen die Innenstadt und ihre Betriebe ganz im Zeichen von „Einkaufen & Entdecken“. Die Geschäfte haben bis 21 Uhr geöffnet. Zum Abschluss des Sommers wird die Landecker Innenstadt noch einmal zum Treffpunkt für einen besonderen Einkaufsabend. Besucherinnen und Besucher aus dem Vinschgau sind eingeladen, durch die Stadt zu flanieren, die Vielfalt der Landecker Geschäfte und Betriebe zu entdecken und einen spätsommerlichen Abend in Landeck zu verbringen. Unter den Schwerpunkten „Einkaufen & Entdecken“ sowie „Erleben & Mitmachen“ rücken die Geschäfte, Dienstleister und Gastronomiebetriebe besonders in den Mittelpunkt. Angebote und Rabatte, Produktpräsentationen, Beratungen und besondere Aktionen in und vor den Geschäften machen die Einkaufsnacht zu einer Gelegenheit, Bekanntes wiederzuentdecken und Neues kennenzulernen. Für Unterhaltung zwischen den Einkaufsstopps sorgt ein bewegliches Rahmenprogramm in der Innenstadt. Walking Acts ziehen durch die Straßen, für Kinder und Familien gibt es verschiedene Mitmach- und Actionangebote. Life Radio ist ebenfalls vor Ort und begleitet die Einkaufsnacht mit Musik, Moderation und aktuellen Hinweisen aus der Innenstadt. Auch die Anreise über den Reschen ist unkompliziert. Ab 16 Uhr kann auf den öffentlichen Parkplätzen der Stadt kostenlos geparkt werden. Alle Angebote, Aktionen und Programmpunkte finden sich im digitalen Schaufenster der Einkaufsnacht unter www.region-landeck.at/einkaufsnacht


Vinschgerwind 19-26

/BAUPLATZ/ 31

Fotos: Angelika Ploner

03.09.26

FF Eyrs feiert neue Feuerwehrhalle

und neues Tanklöschfahrzeug

Gebührend feierten die FF Eyrs und die ganze Dorfbevölkerung am 30. August 2026 die neue Feuerwehrhalle und das neue TLF. Mit dem feierlichen Segen, schwungvoller Musik und vielen Dankesworten war die Feier vor allem eines: Ausdruck von Wertschätzung, Zusammenhalt und Kameradschaft. von Angelika Ploner

E

s war der Tag der FF Eyrs und diese wusste ihn zu zelebrieren. „Es ist ein Meilenstein für unsere Gemeinschaft“, nahm Kommandant Michael Telser vorneweg. Die neue Feuerwehrhalle war ein Herzensanliegen und stand schon lange auf der Wunschliste der FF Eyrs. Genauso lange war der Weg dahin. „Mit diesem Bau werden wir weiterhin unserem Leitspruch ‚Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr‘ gerecht“, so Telser vor Kameraden, Ehrengästen und Dorfbevölkerung. Für den Bau selbst hat es ein „stabiles Nervenkostüm gebraucht.“ Vor diesem Hintergrund begleiteten wertschätzende aber auch ehrliche Worte die feierliche Einweihungsfeier. BMin Verena Tröger zog ein stückweit Bilanz: „Es war eine schwierige Baustelle mit vielen Sitzungen, klaren Worten und einigen schlaflosen Nächten. 5,1 Mio. hat der Bau am Ende gekostet.“ Aus einem offenen Wettbewerb ging Architekt Roland Baldi als Sieger hervor. Die Arbeiten konnten an heimische Firmen vergeben werden. Spätestens beim Aushub 2024 hat sich anhand von Wasserproblemen gezeigt: Es wird eine anspruchsvolle Baustelle, die von allen Beteiligten Zeit, Geduld und Nerven abverlangt. Und doch: Am Ende haben viele dafür gesorgt, dass man späte-

« Wir sind eine super Truppe. Leben, Teamgeist und Respekt sollen nun das Haus füllen. Für die Realisierung braucht es ein stabiles Nervenkostum.

« Es braucht Gebäude und Geräte, vor allem aber braucht es die Feuerwehrfrauen und -männer, die rennen, wenn der Piepser abgeht.

KDT FF Eyrs Michael Telser

Landeshauptmann-Stellvertreterin Rosmarie Pamer

« Das neue TLF steht mit seiner Ausstattung für Sicherheit und wird für die Brandbekämpfung eingesetzt. Danke an Manuel Tumler und Michael Kofler.

« Ein Gerätehaus ist der Mittelpunkt der Feuerwehr. Die Kameraden meistern den Dienst freiwillig aber in höchster Professionalität - immer zum Wohle der Bevölkerung.

« 365 Tage im Jahr, 24 Stunden, ehrenamtlich und freiwillig. Die FF Eyrs wurde 1922 gegründet, ist über 100 Jahre alt und in Notsituationen immer zur Stelle.

« Die neue Feuerwehrhalle ist ein schönes, modernes Gebäude, das seine ganz eigenen Herausforderungen hatte. Das wichtigste Kapital seid ihr, die Feuerwehr.

« Das neue Gerätehaus ist ein Ort der Begegnung, wo der Jugend Hilfe am Nächsten beigebracht wird. Hier entwickelt sich der Geist des Helfens.

« Der Bau aus grün eingefärbtem Dämmbeton vereint die funktionalen Anforderungen der Freiwilligen Feuerwehr mit einer prägnanten gestalterischen Haltung.

KDT-Stellvertreter FF Eyrs Felix Alber

BMin Verena Tröger

stens bei der Einweihung auf die neue Feuerwehrhalle stolz ist und stolz sein kann. Allen voran waren es zwei, denen besonderer Dank gezollt wurde: Kommandant Michael Telser und Vizekommandant Felix Alber. Die Ausschussmitglieder dankten mit einem bleibenden Werk vom Eyrser Künstler Thomas Biedermann. Das neue Tanklöschfahrzeug, das im Beisein der Patinnen Simone Tumler und Deborah Kofler ebenfalls gesegnet wurde, ersetzt das 32 Jahre alte Tanklöschfahrzeug. (weitere Fotos auf ÎÚ)

LFP Martin Künig

BFP-Untervinschgau Roman Horrer

« Es ist ein Freudentag für die Bevölkerung und darüber hinaus. Ein solches Projekt braucht einen starken Willen. Danke fürs Durchhalten und Anpacken.

Eigenverwaltung Eyrs Reinhard Kurz

Referentin Ulrike Mayr Telser

Architekt Roland Baldi


32 /GESELLSCHAFT/

Vinschgerwind 18-26 03.09.26

Schlanders/Eventmarkt

Fotos: Heinrich Zoderer

SelberGMOCHT mit regionalen Produkten

B

ereits zum sechsten Mal fand am 29. August in Schlanders der Eventmarkt SelberGMOCHT statt. Von 9:00

bis 16:30 Uhr präsentierten über 75 Südtiroler Aussteller vom Dammlplatz über die Fußgängerzone bis zum Spar-

kassenplatz ihre Waren und boten diese zum Verkauf an. SelberGMOCHT Südtirol (https://www.selbergmocht.it/) ist

eine Online-Plattform für alle, die handgefertigte, einzigartige Produkte suchen oder verkaufen möchten. Es geht um Nachhaltigkeit, Regionalität und die Förderung des lokalen Handwerks und Kunsthandwerks und um die Bewahrung und Verbreitung der Südtiroler Handwerkskultur. SelberGMOCHT organisiert auch Event Märkte in Südtirol. Handwerker, Kunsthandwerker und Südtiroler Lebensmittelproduzenten stellten ihre Produkte vor: Schmuck, Näharbeiten, Keramik, Zeichnungen, Produkte aus Holz, Ton oder Leder. Kleider, Hausschuhe, Honig, Würste, Speck, Käse und Brot gab es zu kaufen, genauso Körbe, Taschen, Bilder und Decken. Für Speis und Trank war der SMOKER Simon mit seinen Grillspezialitäten zuständig, sowie die lokale Gastronomie von Schlanders. Die Sankt Pauls Tschäss Band sorgte mit ihrer lebendigen und schwungvollen Musik für die musikalische Unterhaltung. (hzg)

Schloss Goldrain/Juvi

Jugendtheater mit Peer und Gabl ie beiden jungen Vinschger Schauspieler Lara Peer und Matthias Gabl überraschten das Publikum im Graf-HendelSaal im Bildungshaus Schloss Goldrain mit zwei eigenen Theaterstücken. Das Theaterprojekt „Zwei Theaterstücke, ein Theaterabend“, getragen und organisiert vom Jugendtheater Juvi, war ein voller Erfolg und löste Erstaunen und Begeisterung beim Publikum aus. Im Zwei-Personen-Drama „Verbunden“ spielten Lara Peer und Matthias Gabl zwei junge Menschen, die sich zufällig in einem Studentenwohnheim treffen und unterschiedliche Phasen der Verbundenheit und der Distanz durchleben. Es geht um Beziehungen, das langsame sich Näherkommen, das sich Öffnen und sich Verlieben.

Dazwischen bricht immer wieder die dunkle Vergangenheit auf, verborgene Wahrheiten kommen zu Tage und Lügen verdecken die Realität und zerstören das gewachsene Vertrauen. Ein spannendes und lebendiges Theaterstück war auch das Solostück „Der 9. August“, geschrieben und gespielt von Lara Peer. Mit dieser Komödie hat die in Berlin lebende Schauspielerin Lara Peer aus Eyrs ihre Schauspielausbildung in Berlin abgeschlossen. 40 Minuten allein auf der Bühne spielte die junge, talentierte Schauspielerin insgesamt 12 Rollen in fließenden Rollenwechseln mit ganz unterschiedlichen Stimmlagen und Körperhaltungen, gezielten Gesten und ausdrucksstarker Mimik. Es geht um eine Hausparty, einen Unfall, ein

Verhör mit der Polizei, einer Gerichtsverhandlung und ein Urteil und 12 Personen mit ganz unterschiedlichen Wahrnehmungen, anderen Sichtweisen und Erinnerungen. Es war eine schauspielerische Höchstlei-

stung, humorvoll, variantenreich und tiefgründig. Eine Solo-Komödie um die Fragen: Was ist da eigentlich wirklich passiert, wer kennt die Wahrheit und wem kann man glauben? (hzg)

Fotos: Heinrich Zoderer

D

Die beiden jungen Schauspieler Lara Peer und Matthias Gabl präsentierten vom 26. bis 30. August zwei selbst geschriebene und inszenierte Theaterstücke im Bildungshaus Schloss Goldrain.


Vinschgerwind 18-26

/BAUPLATZ/ 33

Fotos: Angelika Ploner

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Doppelter energetischer Quantensprung samt Aufwertung Die energetische Sanierung der Musikschule, des italienischen Schulzentrums und des italienischen Kindergartens ging währen der Sommerferien innerhalb kürzester Zeit über die Bühne. Bauleiter und Firmen leisteten vorbildliche Arbeit und arbeiteten Hand in Hand. von Angelika Ploner

E

s waren zwei ehrgeizige Projekte in vielerlei Hinsicht. Zum einen zeitlich. Zum anderen qualitativ. Während der Sommerferien

musste in kürzester Zeit die energetische Sanierung der Musikschule, der italienischen Grund- und Mittelschule und des italienischen Kindergartens „Il grillo parlante“ in Schlanders über die Bühne gehen.

Eng aufeinander abgestimmt verliefen die Arbeiten, genau getaktet, koordiniert und mit einer vorbildlichen Vorbereitung. Bereits kurz vor Kindergartenund Schulende wurde mit den Dämmarbeiten an den Außen-

wänden begonnen. Gleich im Anschluss haben das Kindergarten- und Schulpersonal zusammen mit dem Bauhof alles leer geräumt und beide Gebäude für die energetischen Sanierungsarbeiten vorbereitet. ▸


34 /BAUPLATZ/

Vinschgerwind 18-26 03.09.26

Der italienische Kindergarten, das italienische Schulzentrum und die Musikschule nach der energetischen Sanierung

▸ Als Projektant und Bauleiter zeichnet Ingenieur Ulrich Rechenmacher aus Schlanders/ Kortsch verantwortlich, der Arbeiten und Zeitplan genauestens im Auge hatte. Das Bauunternehmen Baumänner und die weiteren einheimischen Firmen leisteten zügige und vorbildliche Arbeit, gut abgestimmt arbeiteten alle Hand in Hand. Termingerecht wurden beide Projekte realisiert und abgeschlossen: Noch vor dem 15. August konnten beide Gebäude der Putzfirma übergeben werden. Beide Projekte sind EFREfinanzierte Projekte. Das bedeutet, dass sie durch

den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den Strukturfonds der Europäischen Union, zum Großteil bezahlt werden. Die energetische Sanierung der Musikschule und der italienischen Grund- und Mittelschule ist eines der beiden Projekte. Das Gebäude vis á vis von der Bezirksgemeinschaft Vinschgau wies die energetische Klasse D auf. Durch die umfassende energetische Sanierung wurde das Gebäude nun auf die Klimahausklasse B gehoben. Das war auch die Voraussetzung, um in den Genuss

der EFRE-Gelder zu kommen. Die Fassade trägt nun eine Wärmedämmung und auch die Decke zum unbeheizten Dachboden wurde gedämmt. Alle Fenster wurden erneuert, genauso wie alle Balkon- und Eingangstüren. Zudem wurden RaffstoreVerschattungselemente montiert, zum Teil ersetzt, zum Teil neu eingesetzt, weil keine vorhanden und nur eine Innenverschattung die Funktion bisher inne hatte. Durch einen hydraulischen Abgleich wurde nicht nur die Hülle saniert, sondern auch die Technik erneuert und die Thermostat-

Köpfe getauscht, damit die Heizung digital gesteuert werden kann. Der Austausch der veralteten Beleuchtung durch moderne LED-Technik wurde durch Eigenmittel der Gemeinde finanziert und sorgt neben energetischen Einsparungen auch für einen nachhaltigen Lernort mit angenehmer Raumatmosphäre. Das zweite Projekt ist die energetische Sanierung des italienischen Kindergartens „Il grillo parlante“ von Schlanders. Der italienischsprachige Kindergarten von Schlanders


03.09.26

ist der einzige im Vinschgau. Er wurde durch die energetische Sanierung von der veralteten Klimahausklasse G auf die Klasse B gebracht. Mit anderen Worten: Das Gebäude war eine Energieschleuder. Die Energieklasse B war auch bei diesem Projekt die Voraussetzung, um in den Genuss der EFRE-Gelder zu kommen. Die Außenwände und das Dach wurden gedämmt, Fenster, Neben- und Eingangstüren ausgetauscht sowie der hydraulische Abgleich gemacht. Diese Arbeiten minimieren Wärmeverluste und verbessern nun die Energieeffizienz. Die veraltete Beleuchtung wurde durch moderne LEDTechnik ersetzt, die Strom spart. Zusätzlich wird eine Lüftungsanlage eingebaut, die sowohl die Luftqualität verbessert als auch Energie spart. Diese letzten beiden Maßnahmen werden mit Eigenmitteln der Gemeinde finanziert. Zwei kontrollierte dezentrale Wohnraumbelüftungen

wurden installiert, einmal um Radon entgegenzuwirken, zum anderen, um den restlichen bestehenden Wärmebrücken entgegenzuwirken. Beide Gebäude wurden verputzt und die Außenwände erhielten einen neuen Anstrich. Während der Ausführungsphase wurde entschieden, einen Teil der Mauer vom Schulhof Richtung Norden aufzuschneiden. Zum einen wirkt der Schulhof, der vormals ein Gefängnishof war, offener, einladender und hat an Qualität gewonnen. Zum Zweiten erhielt die Freiwillige Feuerwehr eine breitere Zufahrt und es entstand ein zusätzlicher Fluchtweg im Brandfall. Zusätzlich verbesserte sich dadurch die Baustellenlogistik, also die Lagerung der Dämmmaterialien und die Positionierung des Kranes, wodurch weniger Unannehmlichkeiten für die Nachbarschaft während der Bauphase entstand. Eine temporäre Sperrung der Marconistraße konnte dadurch

Vinschgerwind 18-26

ebenfalls vermieden werden. Nun dürfen sich Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler der Grund-, Mittelund Musikschule auf einen nachhaltigen Lernort freuen, der eine Aufwertung erhal-

/BAUPLATZ/ 35 ten hat. Die Gemeinde selbst hat einen weiteren Schritt in Richtung Klimafreundlichkeit gemacht. Denn das Projekt trägt zur Reduzierung der CO₂Emissionen und zur Senkung des Energieverbrauchs bei. 

Vertrauen & Danke für dZaussammenarbeit! die gute

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Vinschgerwind 18-26 03.09.26

Tartscher Bühel/Konzert musica viva

Chormusik aus Gröden D

Am 9. August präsentierte das Grödner Vokalquartett VOXacord geistliche Chormusik aus fünf Jahrhunderten in der St. Veit-Kirche am Tartscher Bühel. V. l.: Johanna Kostner, Elia Salcher, Samuel Runggaldier und Maria Ploner

Foto: Heinrich Zoderer

er Konzertverein Musica Viva Vinschgau lud am Sonntag, den 9. August wiederum zum traditionellen Sommerkonzert in die St. Veit-Kirche am Tartscher Bühel. Dieter Pinggera, der Präsident von Musica Viva, konnte in der romanischen Kirche auf dem sagenreichen Tartscher Bichl das Grödner Vokalquartett VOXacord, eine Untergruppe des Ensembles Gherdëina, zusammen mit vielen Konzertbesuchern begrüßen. Die vier Sänger:innen aus Gröden präsentierten geistliche Chormusik aus fünf Jahrhunderten, von der frühen Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik. Das VOXacord Quartett wurde im Jahr 2018 gegründet, mit dem Ziel, vor allem kirchliche Feiern auf Ortsebene mit einer kleineren musikalischen Besetzung zu bereichern. Vor den fragmentarisch erhaltenen romanischen Fresken in der Ap-

sis aus der Zeit um 1200, erklangen die kräftigen, klaren und leuchtenden Stimmen von Johanna Kostner-Alt, Elia SalcherBass, Samuel Runggaldier-Tenor und Maria Ploner-Sopran. Das Programm der Chormusik folgte dem Ablauf einer Messe, wobei die Missa a 4 voces von William Byrd (1540 – 1623) im Zentrum stand. Außerdem wurden Werke von Gerald Finzi, David Basden,

Randall Thompson, Porkell Sigurbjörnsson, G.P. da Palestrina, Luigi Molfino, Felix Mendelssohn und C. Hubert Parry gesungen und zwar in Latein, Englisch und Deutsch mit geistlichen Texten aus den unterschiedlichen Jahrhunderten. Es waren meist ruhige, meditative Lieder mit alten Texten, die von der Sehnsucht nach Gott sprachen und in den Gebeten und Bitten

die Hoffnung nach einer Welt in Frieden zum Ausdruck brachten. Im Konzert erinnerten und gedachten die vier Musiker:innen auch an die kürzlich verstorbene Sopranistin, Chorleiterin und Gesangspädagogin Clara Sattler aus Kastelruth. Als Zugabe überraschte das Grödner Vokalquartett mit einem alten ladinischen Wiegenlied in ihrer Muttersprache. (hzg)

Vinschgau/Paznaun

ei strömenden Regen kamen über 110 Almverantwortliche, Bäuerinnen und Bauern und politische LandwirtschaftsvertreterInnen aus der Terra Raetica zum gemeinsamen grenzüberschreitenden Almtag auf der Gamperthunalpe im Paznaun in Nordtirol zusammen. Der Maschinenring Tirol präsentierte im Praxiseinsatz auf der Weide eine mehrfunktionale Agrardrohne und verschiedene Mulch- und Entbuschungsgeräte zur Weideflächenrückgewinnung unter der fachlichen Begleitung durch den Biologen Marcel Züger. Der Bezirksbauernobmann Landeck und Obmann des Tiroler Almwirtschaftsvereins Elmar Monz begrüßte die TeilnehmerInnen, darunter auch so einige politische Persönlichkeiten von der Ortsbäuerin von See, Christine Ladner über den Tiroler Bauernbunddirektor Peter Raggl bis zum österrei-

chischen Nationalratsabgeordneten Josef Hechenberger. Humorvolle Grußworte aus dem Vinschgau erbrachte für die Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung (GWRVinschgau) Obmann Stellvertreter Markus Joos: „wir haben unsere Politiker zuhause gelassen, weil ihr genug da habt“. 36 TeilnehmerInnen vertraten 15 Almen aus dem Vinschgau und den Sennereiverband Südtirol. Technische Innovationen werden auch vor den Almen keinen Halt machen. Drohnen können ein wichtiges Instrument für den Transport im Gelände werden (z.B. Transport von Weidezäunen) und bei der Suche nach Tieren die Arbeit erleichtern. Almen sind wesentlich für die Erhaltung der Kul-

wie Wolf und Bär waren Thema. Da der Wolf nicht zum „ S c hw a m m e r l s uchen“ auf die Alm kommt, bewertet Hechenberger das neue Tiroler Jagdgesetz als das beste in ganz Europa. Wölfe können bei unmittelbarer Gefährdung von Menschen oder Nutztieren sogar von befähigtem Almpersonal „entnommen“ werden. Teilnehmende aus dem Münstertal, Unterengadin, Landeck, Imst und Vinschgau diskutierten und tauschten Wissen und Erfahrungen bei erfreulichem Regenwetter aus. Der grenzüberschreitende Almaustausch fand im Rahmen eines von der EU geförderten Interreg-CLLD Terra Raetica Kleinprojekts im Interreg Italien-Österreich Programm statt. Foto: Hanspeter Habicher

Terra Raetica Almbegegnungen B

turlandschaft. Die Sömmerung der Tiere bedeutet auch eine Futterersparnis für die Heimbetriebe, vor allem in vom Klimawandel geprägten trockenen Jahren, wie das diesjährige, in denen das hofeigene Grundfutter ansonsten nicht ausreichen würde. Für den Bürgermeister von See Michael Zangerl repräsentiert die Almwirtschaft Leidenschaft und Traditionsbewusstsein mit Zukunftssinn. Auch nicht gern gesehene Almgäste


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/GESELLSCHAFT/ 37

Zerzertal

T

oni Pfeifer aus Tschengls ist Hirte aus Leidenschaft. Und er versteht sein Geschäft. Den besten Beweis dafür erbrachte er im Sommer 2025 in Scuol in der Schweiz. Dort hütete er 850 Schafe neben zwei Wolfsrudel und verlor kein einziges Tier. Gelungen ist das dank guter Lenkung der Tiere mit seinen geschulten Hunden und durch die Koppelhaltung. „Das was in den Schweizer Bergen geht, funktioniert auch bei uns hier, wenn man es richtig macht“, sagt er. Im heurigen Sommer hütet er 200 Schafe, 180 Ziegen und 18 Rinder im Zerzertal. Er hat sich in der „Kircheralm“ unterhalb der „Oberdorfer Alm“ eingerichtet. Die beiden Border Collie, der achtjährigen Marlowe und der fünfjährige Spot, sind seine besten Mitarbeiter. „Viele verstehen nicht, dass beim Hüten ein gut ausgebildeter Hund der Wichtigste ist“,

betont er. „Wichtig ist auch: der Hirt muss das Vieh lesen können, und es muss Vieh schonend gearbeitet werden“. Toni und seine Hunde beginnen ihre Runden täglich um 5.00 Uhr morgens. Er legt bis zu 15 Kilometer zurück, um alle Tiere im Blick zu haben und sie dahin zu leiten, wo er sie haben will. Seine Hunde machen dabei dreimal so viele Kilometer wie er und brauchen dann gutes Futter und viel Ruhe zur Erholung. Trotz allgemeiner Trockenheit ist die Weide im Zerzertal heuer noch in einem recht guten Zustand. Einen Unterschied zum Hüten hier und in der Schweiz hat er festgestellt. „Die Schafe hier müssen erst lernen, dass sie gehütet werden“, erklärt er. Ein Wolf ist ihm im Zerzertal bisher noch nicht in die Quere gekommen, auch kein Bär. „Mit dem Wolf habe ich kein Problem, ein Problem habe ich

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Die Hunde sind seine wichtigsten Mitarbeiter

Toni Pfeifer aus Tschengls auf der „Kircheralm“ im Zerzertal mit seinen wichtigsten Helfern, den Hunden Marlowe und Spot mit den Wolfsbefürwortern“, meint er. Denn es gehe nicht um das Ausrotten, was schlichtweg nicht mehr möglich sei,

sondern um eine Regulierung mit notwendigen Abschüssen, damit die Almwirtschaft überleben kann. (mds)


38 /GESELLSCHAFT/

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Schlanders/Vinschgau

Demenzfreundlicher Vinschgau R

Die Initiativgruppe Demenzfreundlicher Vinschgau informierte, zusammen mit verschiedenen Vereinen, Institutionen und Verbänden über das hochaktuelle Thema Demenz.

Foto: Heinrich Zoderer

und 10.000 – 13.000 Menschen in Südtirol sind von einer Form von Demenz betroffen, im Vinschgau sind es rund 300 Personen. Die Zahlen steigen und allen ist klar: Demenz ist eine der größten gesundheitlichen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Seit 1999 gibt es den Verein „Alzheimer Südtirol Alto Adige“ (ASAA) mit dem Präsidenten Ulrich Seitz und seit 2018 die Initiativgruppe „Demenzfreundlicher Vinschgau“, koordiniert von Robert Peer. Die Initiativgruppe organisiert Sensibilisierungskampanien, Vorträge und Gesprächskreise, um die Öffentlichkeit zu informieren und Betroffene und Angehörige zu unterstützen. Erstmals trat die Initiativgruppe am 29. August beim Eventmarkt SelberGMOCHT auf dem Plawennpark zusammen mit

anderen Institutionen in der Öffentlichkeit auf. Unter dem Motto „Die Vielfalt des Alterns“ präsentierten sich verschiedene Dienste, Vereine, Institutionen und Verbände, die direkt oder indirekt mit dem Thema Demenz, Alzheimer und Altersdepression beschäftigt sind. Es informierten: Die Initiativgruppe Demenzfreundlicher Vinschgau, ASAA – Alzheimer Südtirol Alto Adige, Bezirksgemeinschaft Vinschgau, KVW Bezirk Vinschgau, Südtiroler

Sanitätsbetrieb, die AltenWohn- und Pflegeheime Naturns/Schnals/Plaus, Latsch, Laas, Schluderns, Schlanders, Partschins, Mals, die Bibliothek Schlandersburg, der Verein für Sachwalterschaft VFG und die Caritas Hospizbewegung. Vorgestellt wurde auch das Kinaesthetics Konzeptsystem, d.h. ein Konzept zur bewegungsorientierten Wahrnehmung und Interaktion. Wie Robert Peer in einem Gespräch betonte, ging es in den letzten Jahren darum

ein Netzwerk aufzubauen, dem Thema Demenz ein Gesicht zu geben, die Bevölkerung zu sensibilisieren und die Betroffenen zu unterstützen. Durch eine Demenzerkrankung kommt das soziale Geflecht durcheinander, Angehörige stehen vor großen Herausforderungen, müssen oft ihren Lebensstil ändern und lernen mit dem Demenzkranken umzugehen und auch auf sich selber zu schauen und die eigenen Belastungsgrenzen erkennen. (hzg)

Schlanders/Nikolauskomitee

Maskenausstellung im Kulturhaus D

as 60- jährige Jubiläum fiel der Coronapandemie zum Opfer. Deshalb feierte das Nikolauskomitee Schlanders am Samstag, den 29. August das 65-jährige Bestehen mit einer großen Maskenausstellung im Kulturhaus und mit einem Fest, unterstützt von der Schützenkompanie Schlanders, auf dem

Kulturhausplatz. 130, großteils aus Holz gefertigte Krampusmasken wurden präsentiert, außerdem gab es einen Glückstopf und verschiedene Informationen über den alten Brauch des Nikolauseinzugs jedes Jahr am 5. Dezember. Die älteste schriftliche Quelle stammt aus dem Jahre 1900. Damals zog der

Fotos: Heinrich Zoderer

Verschiedene Masken der Maskenausstellung und das Nikolauskomitee Schlanders mit dem Nikolaus und einem Engel. V. l.: Angelika Tappeiner, Eugen Rainalter, Markus Tappeiner, Michael Zischg, Lukas Theiner und Martin Telfser. Es fehlen: Christian Tappeiner, Andreas Telfser und Lukas Grasser

Nikolaus am 5. Dezember mit seinem Backesel und seinen Klaubaufen, den Krampussen, durch das Dorf. Das älteste Foto vom Nikolaus und seinen Krampussen stammt aus dem Jahre 1942. 1960 wurde das Nikolauskomitee von Josef Grüner, dem damaligen Gemeindepolizisten und von Alois Gamper, damals Vorsitzender der Gemeindefürsorgestelle des KVW, gegründet. Den ersten geordneten Nikolauseinzug mit 20 Mitwirkenden gab es am 5. Dezember 1961. 1987 gab der KVW seine Rolle als Träger des Nikolauseinzugs ab und das Nikolauskomitee wurde ein eigenständiger Verein unter der Führung von Markus und Angelika Tappeiner. Die offizielle Vereinsgründung erfolgte 1998. Heute hat der Verein 150 Mitglieder und bemüht sich den alten Brauch zu erhalten und mit den Einnahmen ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Jedes Jahr am 5. Dezember beteiligen sich rund 200 Personen

aktiv am Nikolauseinzug. Es gibt 100 Krampusse, 10 Nikoläuse, die auch Hausbesuche machen, eine Schar Engel, Paketmädchen, die Tuiflkuch, sowie Mitglieder der Bürgerkapelle und der Feuerwehr, der Ordnungskräfte, der Ortspolizei und der Fuhrmänner, die sich alle in ihrer Rolle einbringen. Die zentrale Figur, der gute und hilfsbereite Nikolaus, wurde in den 65 Jahren von Alois Gamper, später von Martin Schuster und seit den 90er Jahren von Eugen Rainalter in würdiger Form repräsentiert. Die Vorstandsmitglieder vom Nikolauskomitee betonen, dass nach wie vor der Nikolaus mit seiner Botschaft von der Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe im Vordergrund des Nikolauseinzuges steht. Deshalb beteiligt sich das Nikolauskomitee von Schlanders ganz bewusst nicht an den vielen Krampusläufen im ganzen Land und auch außerhalb der Landesgrenzen. (hzg)


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/PR-INFO/ 39

PR-INFO ALPERIA

Strompreise bleiben hoch: Alperia setzt weiter auf Preisstabilität für Südtirol Die Strompreise an den Energiemärkten bleiben weiterhin auf einem hohen Niveau und unterliegen starken Schwankungen. Viele Familien fragen sich, wie sich die Kosten in den kommenden Jahren entwickeln werden. Mit dem Angebot Alperia Direct Südtirol bietet Alperia den Haushalten im Land einen Strompreis von 0,105 €/kWh, der aktuell unter dem Marktpreis liegt und für fünf Jahre fixiert werden kann. Im Interview erklärt Generaldirektor Luis Amort, warum Preisstabilität heute wichtiger ist denn je und welche Vorteile ein langfristiger Fixpreis bietet. Die Strompreise sind weiterhin hoch und die Märkte bleiben volatil. Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation? Luis Amort: Die Entwicklungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie stark Energiepreise von internationalen Märkten, geopolitischen Ereignissen und wirtschaftlichen Unsicherheiten beeinflusst werden können. Auch heute sehen wir nach wie vor ein hohes Preisniveau und eine große Volatilität. Viele Haushalte wünschen sich deshalb vor allem eines: Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Genau hier setzt unser Angebot Alperia Direct Südtirol an. Was unterscheidet Alperia Direct Südtirol von anderen Stromangeboten? Luis Amort: Mit Alperia Direct Südtirol bieten wir unseren Kundinnen und Kunden einen fixen Strompreis für fünf Jahre. Damit schützen wir sie vor möglichen zukünftigen Preisschwankungen und geben ihnen langfristige Sicherheit. Besonders wichtig ist dabei, dass unser Preis aktuell unter dem Marktpreis liegt. Wer sich heute für das Angebot entscheidet, profitiert also nicht nur von Stabilität, sondern auch von attraktiven Konditionen. Wie kann Alperia einen Preis unter Marktwert anbieten? Luis Amort: Der Grund liegt in unserer starken regionalen Verankerung. Ein großer Teil unseres Stroms stammt aus Südtiroler Wasserkraftwerken. Diese langfristig verfügbare, erneuerbare Energie ermöglicht es uns, unseren Kundinnen und Kunden stabile und wettbewerbsfähige Preise anzubieten. Unser Ziel ist es, den Mehrwert der lokalen Energieproduktion direkt an die Menschen im Land weiterzugeben.

Warum ist ein Fixpreis gerade jetzt interessant? Luis Amort: Weil Unsicherheit teuer werden kann. Wer einen variablen Tarif hat, ist den Entwicklungen an den Energiemärkten unmittelbar ausgesetzt. Niemand kann heute mit Sicherheit vorhersagen, wie sich die Preise in den kommenden Jahren entwickeln werden. Ein Fixpreis schafft Klarheit: Die Kunden wissen genau, womit sie rechnen können und müssen sich nicht laufend mit der Entwicklung der Strombörsen beschäftigen. Manche Kunden befürchten, sich mit einem Fixpreis langfristig zu binden. Was entgegnen Sie darauf? Luis Amort: Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass man mit einem Fixpreis automatisch einen hohen Preis fixiert. Entscheidend ist jedoch das Einstiegsniveau. Wenn ein Angebot bereits heute unter dem Marktpreis liegt, bedeutet ein Fixpreis vor allem Sicherheit und Schutz vor möglichen zukünftigen Anstiegen. Viele Kundinnen und Kunden schätzen genau diese Kombination aus günstigen Konditionen und langfristiger Stabilität. Der Strommarkt entwickelt sich zunehmend in Richtung dynamischer Tarife. Ist Alperia Direct Südtirol davon betroffen? Luis Amort: Nein. Bei Alperia Direct Südtirol bleibt der Preis konstant. Unsere Kundinnen und Kunden müssen sich

nicht mit stündlichen oder viertelstündlichen Börsenpreisen beschäftigen und ihr Verbrauchsverhalten nicht laufend an Marktbewegungen anpassen. Wir setzen bewusst auf Einfachheit, Transparenz und Verlässlichkeit. Warum entscheiden sich aktuell so viele Haushalte für langfristige Fixpreisangebote? Luis Amort: Viele Menschen möchten ihr Familienbudget besser planen können. Nach den starken Preisschwankungen der vergangenen Jahre ist das Bedürfnis nach Sicherheit besonders groß. Ein langfristiger Fixpreis schafft Vertrauen, schützt vor Überraschungen auf der Stromrechnung und sorgt für mehr Gelassenheit im Alltag. Genau deshalb sehen wir derzeit eine hohe Nachfrage nach stabilen und transparenten Angeboten. Wie können Interessierte auf Alperia Direct Südtirol umsteigen? Luis Amort: Interessierte können sich jederzeit in einem unserer Alperia Energy Points beraten lassen. Neukunden haben außerdem die Möglichkeit, das Angebot bequem online abzuschließen. Bestehende Alperia-Kunden können den Wechsel einfach über ihren digitalen Kundenbereich vornehmen. Unser Ziel ist es, den Zugang zu einem sicheren und langfristig planbaren Strompreis so unkompliziert wie möglich zu gestalten.


40 /BILDUNGSZUG/

KASTELBELL/TSCHARS

TARSCH

LATSCH

MARTELL

GOLDRAIN/MORTER

SCHLANDERS

KORTSCH

LAAS

STILFS

PRAD

SCHLUDERNS

GLURNS/TAUFERS I. M.

MALS

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

GRAUN

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Bildungsausschuss Glurns/Taufers i. M.

PETER WALDNER PETER WALDNER PETER WALDNER PETER WALDNER

PETER WALDNER ORGEL ORGANO

PETER WALDNER ORGEL ORGANO

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ORG KO ORGEL KONZE CON ORGEL KONZERT ORGEL CONCER D’O KONZERT CONCERTO KONZERT D’ORGAN CONCERTO D’ORGANO CONCERTO D’ORGANO D’ORGANO ORGEL ORGANO

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06

EIN KONZERT IM RAHMEN DES GLURNSER ORGE

UN CONCERTO NELL'AMBITO DEL FEST

DANSERYE - TANZ, VITALITÄT, LEBENSGEFÜHL & LEBENSFREUDE IM SPIEGEL D A N S E R Y E - D A N Z A , V I T A L I T À , S T I L E D I V I T A E G I O I A DA I V I VR ERE RIF D E R E U R O P Ä I S C H E N T A S T E N M U S I K D E R R E N A I S S A N C E & D E S F R Ü HPBF A R OR CK KIR

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06.09.2026

EIN KONZERT IM RAHMEN DES GLURNSER ORGELHERBSTES

UN CONCERTO NELL'AMBITO DEL FESTIVAL DELL'ORGANO D

PETER WALDNER ORGEL ORGANO

ORGEL KONZERT CONCERTO D’ORGANO

DANSERYE - TANZ, VITALITÄT, LEBENSGEFÜHL & LEBENSFREUDE IM SPIEGEL DER EUROPÄISCHEN TASTENMUSIK DER RENAISSANCE & DES FRÜHBAROCK EIN KONZERT IM RAHMEN DES GLURNSER ORGELHERBSTES

DANSERYE - TANZ, VITALITÄT, LEBENSGEFÜHL & LEBENSFREUDE IM SPIEGEL FREIW DANSERYE - DANZA, VITALITÀ, STILE DI VITA E GIOIA F D I V IR V E R EKRII FRL EC S SH I N E LS LA S OE N N TTA.GP IA D D E R E U R O P Ä I S C H E N T A S T E N M U S I K D E R R E N A I S S A N C E & D E S FP R Ü HA B A RR OCK P EERN S T AFSRTEI U E RDAE DIC EML H RSIPINE I LM EP N TAO R ER D EO L PCRC I MH O IBA A RLOE C C OS . P A D A N S E R Y E - T A N Z , V I T A L I T Ä T , L E B EMNUSSGI EC FAÜEHU LR O&P ELAE B IAESS GCEA . 2 E I N K O N Z E R T I M R A H M E N D E S G L U R N0 S E6 R .O0 R G9 ELH E R0 B S T2E S6 • O R E 2 0 AM E LB FAERSO T ICVKA L D E L L ' O R G A N O D I G L O R E N Z A D E R E U R O P Ä I S C H E N T A S T E N M U S I K D E R URNE CNOANI SC ESRATNOCNEE L&L ' D E SB I TF OR ÜD H

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D A N S E R Y E - D A N Z A , V I T A L I T À , S T I L E D I V I T APE F GIOIA R D I V IIVR E R E RHI FE L E S S I N E LP L AA N K R A T I U S G E I N K O N Z E R T I M R A H M E N D E S G L U R N S E R O RAGR E L H EK R B S TC E S S O NSNTT .A G I DOMENICA M U S I C A E U R O P E A P E R T A S TC I E RHA IDEE S L RAI N P A SA C IR M ER N TO OC EC D EH L PI R C CA O NCRAZIO GLO AI MLOEB ASR.O P D A N S E R Y E - D A N Z A , V I T A L UI TNÀ ,C SO TNICLEERDT IO VNI ET LAL 'EA M G IBOI TI AO DDIE LV IFVEESRTEI VRAILF LDEESLSL I' ONREGLALNAO D I G L O R E N Z A M U S I C A E U R O P E A P E R T A S T I E R A D E L R I N A S C I M E N T O E D E L P R I M OFBRAERIOW C CI LOL I G E S P E N D E D O N A Z I O N E V O P F A R R K I R C H E SSTO.N P ROAMTEINUI CSA G L U R N S N TAAN GK I D UN CONCERTO NELL'AMBITO DEL FESTIVAL DELL'ORGANO DI GLORENZA

06.09.2026 • ORE 20 UHR

C H I E S A0P P AEN C 6A. R0R9O. C2C0H2I A6L E• SO. R 2R0A ZUI OHGRL O R E N Z A

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Sonntag, 11.10.2026 – Mals Freitag, 02.10.20206 – Taufers im Münstertal Dienstag, 22.09.2026 und 29.09.2026 - Schlanders Sonntag, 20.09.2026 – Laas Sonntag, 11.10.2026 – Mals

Freitag, 02.10.20206 – Taufers im Münstertal

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Bildungsausschuss Schlanders

Vinschgerwind 18-26

/BILDUNGSZUG/ 41

Bildungsausschuss Laas, Eyrs, Tschengls, Tanas, Allitz

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Vinschger Literaturtage HUBERT PICCOLRUAZ 20. September Literaturtage – 11. Oktober 2026 Vinschger

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Laas – Schlanders – Taufers i.M. – Mals

20. September – 11. Oktober 2026 Laas – Schlanders – Taufers i.M. – Mals

Sonntag, 20.09.2026, um 11:00 Uhr Marmorfaktur Thomas Mayr in Laas

Eröffnung mit Christina König Lesung und Gespräch mit musikalischer Umrahmung Franz-Tumler-Preisträgerin Christina König liest aus ihrem 05.09.–15.09.2026 05.09.–15.09.2026 05.09.–15.09.2026preisgekrönten Roman „Alles, was du wolltest“. Aus der

Begründung Eröff 05.09. || 09:00 Eröffnung / Inaugurazione | 09:00 der Jury: „Mit präziser psychologischer BeobEröffnung nung / / Inaugurazione Inaugurazione 05.09. 09:00 05.09.achtung, Präsentation des Künstlers / Presentazione dell‘artista: prägnanten Dialogen und boshaftem Witz rückt

Präsentation des Künstlers / Presentazione dell‘artista: Präsentation des Künstlers / Presentazione Edithdell‘artista: Rechenmacher Schweitzer dieser Roman einer Liebesbeziehung zu Leibe, in der die Edith Rechenmacher Schweitzer Edith Rechenmacher Schweitzer Schlanders / Silandro Liebe zu kurz kommt. Geld und die „feinen Unterschiede“

des gehobenen Milieus sorgen für ein Gefälle der Macht,

Kapuzinerstraße 2 / Via Cappuccini 2 (ex avimundus) Schlanders / Silandro Schlanders / Silandro eine Verklammerung in Abhängigkeiten. Dass es die Ge(ex avimundus) Kapuzinerstraße 2 / Via Cappuccini 2täglich geöffnet / aperto ogni giorno: schichte zweier Frauen ist, ist dabei nicht das Skandalon, avimundus) Kapuzinerstraße 2 / Via Cappuccini 2 (ex09:00–12:00 + 15:00–18:00 Eintritt frei / Ingresso libero

täglich geöffnet / aperto ogni giorno: täglich geöffnet / aperto ogni giorno: Veranstalter / Organizzato da: 09:00–12:00 + 15:00–18:00 09:00–12:00 + 15:00–18:00

sondern dass jede die andere auf ihre Weise verdinglicht und benutzt.“ Anschließend führt sie ein Gespräch mit Katrin Klotz.

Eintritt frei / Ingresso libero Eintritt frei / Ingresso libero

Dienstag, 22.09.2026, um 19:30 Uhr Bibliothek Schlandersburg

Veranstalter / Organizzato da:

Veranstalter / Organizzato da: Bildungsausschuss Mals

Lesung mit Andreas Lechner Bilderausstellung von Anna Mesniankina Andreas Lechner liest aus seinem Roman „Heimatgold“, in dem er die Geschichte seines Großvaters, Olympiasieger und bayerisches Original, wunderbar erzählt. Außerdem gibt Lechner einen Einblick in den neuen Roman „Heimatstein“, an dem er zurzeit am Rimpfhof arbeitet. Darin spürt er der Geschichte seines Großvaters väterlicherseits nach, der aus Laas stammte. Begleitet wird die Lesung von einer Ausstellung der Künstlerin Anna Mesniankina, deren abstrakte Malereien „Bildräume zwischen Natur und Abstraktion, Erinnerung und Gegenwart eröffnen“. Ihre vielschichtigen Farbkompositionen schaffen Resonanzräume, die den literarischen Abend atmosphärisch erweitern.

Dienstag, 29.09.2026, um 19:30 Uhr Bibliothek Schlandersburg Lesung mit Horst Moser Moderation: Ferruccio Delle Cave

Freitag, 11.09.2026 I Kulturhaus Mals I 20.30 Uhr Eintritt 18 € Reservierung ab 17.08.26 telefonisch ab 18 Uhr unter +39 377 310 0513 oder jederzeit über Whatsapp

25 Jahre

Bezirksservice Bildungsausschüsse Vinschgau Ludwig Fabi

Horst Moser liest aus seinem Roman „Weil wir nichts wussten“. Zwei Menschen, zwei Geschichten: Der Journalist Lukas berichtet aus dem Ausland von den vielen Protestwellen, die Europa erschüttern. Als er erfährt, dass es seiner Mutter nicht gut geht, kehrt Lukas in das Provinzstädtchen zurück, in dem er aufgewachsen ist. Gleichzeitig begibt sich eine entwurzelte junge Frau auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Bei den Protestierenden findet sie vorübergehend Unterschlupf, aber auch dort gehört sie nicht wirklich dazu. Bald stößt sie auf Wahrheiten, die lange verborgen waren … Begleitet wird Horst Moser von seiner Band „matchbox“.

Tel. 348 7651492 bezirksservice.vinschgau@kre-aktiv.it https://deutsche-kultur.provinz.bz.it/de/weiterbildung-und-sprache/home

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42 /SPEZIAL-HEIZEN

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Vinschgerwind 18-26 03.09.26

Heizkosten sparen und Komfort steigern Hohe Heizkosten belasten vor allem Haushalte in energetisch schlecht gedämmten Wohnungen, da über ungedämmte Außenwände, Dach und Fenster jede Menge Wärme und somit auch Geld verloren geht. Es können aber mit wenig Aufwand die Ausgaben für das Heizen reduziert werden.

Passende Raumtemperaturen.

Es gilt zunächst ein Wohlfühlklima und passende Raumtemperaturen zu finden, bei denen uns weder zu kalt noch zu warm ist. Denn beides führt zu Unbehaglichkeit und beeinträchtigt unsere Leistungsfähigkeit. Je nachdem, ob wir schlafen, uns körperlich betätigen und wie wir bekleidet sind, fühlen wir uns generell in einem Bereich zwischen 18 und 22 Grad wohl. Die Absenkung der Raumtemperatur um nur einen Grad spart bis zu 6 Prozent an Heizenergie. Es müssen nicht immer und nicht überall 20 Grad oder mehr sein, im Schlafzimmer reichen meistens 17-18°C, im Bade- und Wohnzimmer dürfen es auch 22 Grad sein. Einstellen lassen sich die passenden Raumtemperaturen mit Thermostatventilen, mit denen auch alte Heizkörper problemlos nachgerüstet werden können. Weiters sollte man im Winter die Türen zu weniger beheizten Räumen schließen, damit die Wärme nicht entweichen kann. Beim Kochen oder Duschen sollte man zudem darauf achten, dass sich die Feuchtigkeit nicht in die kühleren Räume ausbreitet. Dort sollten 16 Grad nicht

unterschritten werden, da sonst die Feuchtigkeit an den Wänden kondensieren und sich Schimmel bilden kann. Warmwasser lässt sich z.B. mit einem Sparduschkopf und mit Durchflussbegrenzern einsparen. Oder indem man anstelle eines Vollbads nur kurz duscht.

Nachtabsenkung.

Über Nacht oder wenn man sich mehrere Stunden außer Haus befindet, ist es sinnvoll, die Temperatur um einige Grad abzusenken. Bei längeren Abwesenheiten kann die Temperatur weiter gesenkt werden. Dabei gilt es zu bedenken, dass ein ausgekühltes Haus ein bis zwei Tage benötigt, bis es wieder aufgeheizt wird. Einstellen lässt sich die Absenkung mit Zeitschaltuhren am Heizungsregler oder an Raumthermostaten.


03.09.26

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/SPEZIAL-HEIZEN / 43

Heizkörper nicht verdecken und entlüften.

Wer über Heizkörper heizt, sollte darauf achten, dass diese nicht durch Möbel, lange Vorhänge oder Verkleidungen verdeckt werden, damit sich die Wärme in der Nähe der Heizkörper nicht staut und sich im ganzen Raum gleichmäßig verteilen kann. Wird der Heizkörper trotz voll aufgedrehter Thermostate nicht mehr richtig warm, kann es sein, dass sich zu viel Luft darin befindet und er sich nicht mehr vollständig mit Heizwasser füllen kann. Dann sollte er entlüftet werden.

Hydraulischer Abgleich.

Fenster und Türen abdichten: Viel Energie kann auch über undichte Fenster und Türen verloren gehen. Eine kostengünstige Art, Heizenergie zu sparen, ist daher das Abdichten mit elastischen Dichtungsbändern, die in jedem Baumarkt für wenig Geld zu bekommen sind. Das Schließen von Roll- und Fensterläden in der Nacht kann den Energiebedarf zusätzlich um bis zu zehn Prozent reduzieren und trägt zu einer besseren Abdichtung gegen Zugluft bei. Auch beim Lüften geht einiges an Wärme verloren. Am effizientesten ist Querlüften oder Stoßlüften bei weit geöffneten Fenstern. Am teuersten und am ungemütlichsten ist es, die Fenster nur zu kippen.

Wenn einige Heizkörper im Haus nicht oder sehr unterschiedlich warm werden, dann hilft ein hydraulischer Abgleich. Dadurch werden alle Heizkörper mit der optimalen Energiemenge versorgt und es wird nicht nur der Komfort, sondern auch der Wirkungsgrad der Heizanlage verbessert. Dabei ermittelt ein Fachmann den Wärmebedarf eines jeden Raumes und stellt Ventile, Pumpen und Vorlauftemperaturen so ein, dass alle Heizkörper über die richtigen Durchflussmengen mit optimaler Wärme versorgt werden. Damit verbessert man nicht nur den Komfort, sondern auch den Wirkungsgrad der Heizanlage.

Maßnahmen im Heizungskeller.

Bei der Heizung selbst kann man die Verluste reduzieren, indem man die Heizungsrohre und den Warmwasserpuffer dämmt. Ältere, ineffiziente Umwälzpumpen sollten mit einem neuen, energiesparenden Modell getauscht werden, das sich rasch rechnet. Und schließlich ist eine regelmäßige Wartung Voraussetzung für einen effizienten Betrieb der Heizanlage. 

KAMINKEHRER SCHWEMM / KAMINO

NEU BEI SCHWEMM: Ethanol-Öfen und ein Pelletofen, der kühlt Der erste Pelletofen in Italien, der sowohl heizt als auch kühlt, steht im Showroom von Kamino in Vetzan. Der EIKO 365 kühlt im Sommer und wärmt im Winter. Im Winter wird die Wärme ausschließlich durch die Verbrennung von Pellets erzeugt – mit einer breiten, angenehmen Flamme, die dank Core®-Technologie schnell und natürlich heizt. Der Vorteil: Die Emissionen werden um 55 % reduziert und bis zu 15 % Pellets eingespart. Im Sommer sorgt ein integriertes Kühlmodul für eine effiziente, gleichmäßige und leise Kühlung. Die beiden Funktionen sind klar getrennt: Pellets für die Wärme, das Kühlmodul für die Kälte. Die Installation ist einfach und kompakt: Es genügt eine einzige Wandöffnung. Die zweite Neuheit im Betrieb von Hanspeter Schwemm sind Bioethanol-Öfen. Für Bioethanolöfen muss KEIN Kamin installiert werden oder vorhanden sein. Der Bioethanolofen kann im Haus oder

OHNE Kamin: Bioethanol-Öfen können im Freien oder im Haus installiert werden.

im Freien aufgestellt werden, ganz nach Wunsch. Als Raumteiler, als Designstück oder einfach für die Gemütlichkeit – die BioethanolKamine bieten authentisches Feuer. Die Installation ist einfach, die Technologie sicher. BioethanolKamine verwenden die emissionsfreie BEV™-Technologie. Für weitere Informationen steht das Team von Kamino gerne beratend zur Seite.

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Beitrag für den Austausch alter Holzheizungen >=35 kW – große Nachfrage Die Initiative war ein voller Erfolg und hat zu einer vorzeitigen Ausschöpfung der vom Ministerium bereitgestellten Mittel geführt. Die Rede ist vom Beitrag für den Austausch von Holzheizungsanlagen mit einer Leistung ≥ 35 kW. Vor einem Jahr hat die Landesregierung beschlossen, die Initiative bis zum 30.06.2027 mit Landesmitteln fortzuführen. Seit Anfang dieses Jahres ergänzt der Landesbeitrag die - vom GSE im Rahmen des Conto Termico gewährten - Förderungen bis maximal 65 Prozent für Privatpersonen sowie Kleinst- und Kleinunternehmen. Für mittlere Unternehmen beträgt der Prozentsatz 55 Prozent. Die Obergrenze: Pro von der GSE genehmigten Einzelantrag darf der Beitrag der Provinz 80.000 € nicht übersteigen. Gewährt wird der Beitrag für den Austausch bestehender (Baujahr 2003 oder früher) Holzheizungsanlagen (Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzel, usw. ), die eine Wärmeleistung zwischen 35 und 500 kW haben. Es handelt sich also nicht um kleine Holzheizungen, sondern um Zentralheizungsanlagen, die vor allem in Mehrfamilienhäusern, Hotels oder Unternehmen vorkommen. Bei der neu installierten Anlage kann es sich um eine Holzfeuerungsanlage, eine Wärmepumpe oder ein Wärmepumpen-Hybridsystem handeln. Neue Holzheizkessel müssen 5-Sterne-zertifiziert sein (Ministerialdekret 7.11.2017). Es wird kein Beitrag gewährt, wenn sich die Anlage in einem Gebiet befindet, das mit Fernwärme versorgt wird.

Was wird benötigt?

Das Antragsformular ist unter mycivis abrufbar. Des weiteren benötigt man die „Scheda contratto GSE” oder „Lettera di accoglimento degli incentivi GSE“ und einen von einem zugelassenen Techniker oder einer zugelassenen Technikerin unterzeichneten technischen Bericht. Auch die Umweltzertifizierung des neuen Holzheizkessels muss beigelegt werden, sowie eine Kopie der Konformitätserklärung für die Installation der neuen Generatoren. Die weiteren Dokumente sind unter mycivis aufgelistet.

Einreichung des Antrags

Der Antrag wird gestellt, indem die genannten Unterlagen an die Landesverwaltung gesendet werden. Möglichkeiten für Privatpersonen: • Persönliche Übergabe an: Amt für Luft und Lärm, Amba-AlagiStraße 35, 39100 Bozen • Einschreiben mit Rückschein an dieselbe Adresse • PEC an: luftlaerm.ariarumore@pec.prov.bz.it Für Körperschaften ohne Erwerbszweck und juristische Personen (KMU): Ausschließlich per PEC an: luftlaerm.ariarumore@pec.prov.bz.it

WEITERE INFOS UND ZUSTÄNDIGE STELLE Amt für Luft und Lärm Landhaus 9, Amba-Alagi-Straße 35, 39100, Bozen Telefon: +39 0471 41 18 39 Fax: +39 0471 41 18 59 E-Mail: all@provinz.bz.it PEC: luftlaerm.ariarumore@pec.prov.bz.it


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PR-INFO KOSTNER ENERGY SUPPLY

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Vom Pferd zum Ross

Splitter zur Domestikation des Pferdes Fotos: Wolfgang Platter

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Augustinus, 28. August 2026

Freizeitpferde auf der Sommerweide in Plamort oberhalb von Reschen mit Ausblick auf den Reschen- und den Haidersee.

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ls ich Ende der 1950-er Jahre ein Kind im Volksschulalter war, wohnten meine Eltern und unsere Familie in einem Haus am Hauptplatz im Altdorfkern von Laas. Im Hausgeviert waren Bauersfamilien unsere direkten Nachbarn und im Innenhof gab es Kühe, Rinder, Pferde, Schweine und Hennen. Auch in der erweiterten Nachbarschaft waren alle Ställe mit Nutztieren belegt und alle Scheunen mit Futtervorräten für den Winter gefüllt. Die Bauern waren weitestgehend Selbstversorger. Es gab in den Nachbargassen einen Stierhalter, einen Hengsthalter und mehrere Halter von Ebern zur Besamung der Hausschweine. Künstliche Besamung der Rinder war unbekannt. Zugtiere für Futterwägen oder anderes landwirtschaftliches Gerät waren Melkkühe, ein einzelnes Pferd oder ein Pferdegespann. Im Laas der Endfünfziger Jahre gab es erst zwei Traktoren: einen Steyr Puch mit Antriebskurbel und einen Holder. 50 Jahre später, als unsere älteste Tochter nach ihrem Hochschulabschluss 2008 ein Gastjahr als Lektorin an der Universität von Ulan Bathor in der Mongolei verbracht

hat, durfte ich bei einem Besuch im mongolischen Nationalpark Chustai Nuruu die Przewalski-Wildpferde (Equus perzewalski) beobachten. Die zwei oben genannten Eckdaten sind mir Anlass, in meinem heutigen Beitrag ein paar Splitter zur Zähmung des Pferdes zum Ross zusammenzufassen. Die Welt, in der wir leben, formierte sich nämlich nicht unwesentlich auf dem Rücken der Pferde. Bis vor wenigen Jahrzehnten prägten Hauspferde (Equus caballus) viele Gesellschaften und Kulturen rund um die Erde.

Nutztieren gezähmt hat. Einen wertvollen und interessanten Beitrag zur Domestikation des Pferdes haben der Archäozoologe William T. Taylor von der University of Colrado in Boulder und seine Kollegin Christina Barrón-Ortiz 2021 mit der Untersuchung der Überreste Dutzender Wildpferde aus eiszeitlichen Fundstellen in Nordamerika geliefert. In der neuesten Ausgabe 9.26 des Wissenschaftsmagazins „Spektrum der Wissenschaft“ hat William T. Taylor die Ergebnisse publiziert und einige aktualisierende Einordnungen gemacht.

Vom Wild- zum Nutztier

Das Pferd als Jagdwild

In den unterschiedlichsten Klimazonen unseres Planeten vollzog sich die Entwicklung der Frühmenschen vom Nomadentum zur Sesshaftigkeit in unterschiedlichen Nuancen, aber im Wesentlichen im Dreischritt von nomadisierenden Jägern und Sammlerinnen über teilweise noch weiterziehende Hirten zu sesshaften Bauern. Evolutionsgeschichtlich besonders interessant ist dabei auch das Ausleuchten der Frage, welche Wildtiere dabei der Mensch in den unterschiedlichen Lebensräumen als erste zu

Die Gattung Equus, zu der Pferde, Esel und Zebras gehören, entstand vor rund vier Millionen Jahren in Nordamerika. Einige Vertreter dieser Huftiere wanderten über die Bering-Landbrücke, die während der Eiszeit das heutige Russland mit Alaska verband, nach Asien und Europa ein. Pferde zählen zu den frühesten und intensivsten bejagten Tiergruppen. Jahrtausende blieben Wildpferde eine wichtige Nahrungsquelle für den frühen Homo sapiens im nördlichen Eurasien. Die Frühmenschen beobachteten ihr


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Die Darstellung der Pferde in der französichen Felsenhöhle von Chaúve ist mindestens 30.000 Jahre alt. Jagdwild offenbar sehr genau: Pferde spielten eine herausragende Rolle in der Kunst der Eiszeit. Ein eindrucksvoller Beitrag sind dabei die Pferdedarstellungen mit Holzkohle auf den Kalksteinfelsen in der Höhle von Chaúve in Frankreich, die mindestens 30.000 Jahre alt sind. Für das Pferd erweist sich die Rekonstruktion des Überganges von der Jäger-Beute-Beziehung zur Haltung als Nutztier als schwierig. Beim Pferd gilt die Verwendung der Stutenmilch, deren Spuren man mit Hilfe neuerer Methoden zur Analyse prähistorischer Biomoleküle auf Tonscherben gefunden hat, als einer der frühen Beweise für die Zähmung zum Nutztier. Räumlich siedelt die Archäozoologie die ersten Pferdehirten in den kalten, trockenen und abgelegenen Graslandschaften der eurasischen Steppen zwischen Osteuropa bis fast zum Pazifik an. Die dort lebenden menschlichen Populationen waren nomadisierend und trieben ihre Herden, den Jahreszeiten folgend, auf jeweils geeignete Weidegründe. In der Mongolei erlebte ich es 2008 noch so. Zeitlich wurde die Domestikation des Wildpferdes zum Haustier lange Zeit und von vielen Forschern beim ukrainischen Stamm der Jamnaja vor etwa 6.000 Jahren angesetzt. Ein wichtiger Parameter für diese Zeiteinordnung war in der archäologischen Forschung dabei der Gebissverschleiß: Wenn Pferde für den Transport oder Beritt eingesetzt werden, zeigt sich durch den Druck und die Reibung bei Tieren, die mit einer metallischen Trense

Foto: Adobe Stock

Foto: Internet

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Przewalski-Wildpferde im mongolischen Nationalpark Chustai Nuruu. Diese Pferde wurden niemals gezähmt.

geführt oder beritten werden, ein bestimmtes Schadensmuster im Gebiss, häufig an den unteren zwei vorderen Backenzähnen. Die These vom Zahnverschleiß durch metallische Tresen als ein Beweis für eine erste Zähmung geriet jedoch ins Wanken, weil Archäozoologen an ausgegrabenen Skeletten von Przewalksi-Pferden den gleichen Zahnverschleiß fanden. Das Przewalksi-Pferd ist zwar eng mit dem Hauspferd verwandt, wurde jedoch nachweislich über die gesamte überlieferte Geschichte nie als Nutztier gehalten, sondern blieb immer Wildtier. Neue Genomanalysen am Institut für Evolutionsbiologie in Barcelona haben ergeben, dass die Vorfahren der heutigen Hauspferde

in den eurasischen Steppen erst um 2200 v. Chr. lebten, fast 2000 Jahre später als bisher angenommen. Archäologie und Genomik haben jetzt auch erhellt, dass die Frühmenschen die Pferde unmittelbar, nachdem die Zähmung gelungen war, nicht nur zum Reiten, sondern auch zum Transport eingesetzt haben. Zu den frühen archäologisch eindeutigen Hinweisen auf eine Domestikation gehören Bestattungen von Pferden zusammen mit Streitwagen aus der Zeit um 2000 v. Chr. an Fundstellen der Suitatscha-Kultur im heutigen Russland. Bereits in der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. setzten zahlreiche Zivilisationen auf Pferdestärken – von Ägypten und anderen Kulturen des Mittelmeeres über Skandinavien im Norden bis in die Mongolei und China im Osten. In vielen Fällen stellte die Ankunft der Reit- und Zugtiere die bestehende Machtbalance auf den Kopf. Auf dem Rücken der Pferde durchquerten Menschen die Wegenetze und Handelsrouten der Steppen, um Waren, Pflanzen, Tiere und Ideen über ganz Eurasien und darüber hinaus zu verbreiten. Dabei reisten auch frühe Pandemien im Gepäck mit: DNA-Untersuchungen des Pestbakteriums Yersinia pestis deuten darauf hin, dass die ältesten Stämme des Erregers, der Europa heimsuchte, ihren Ursprung in den Wüsten, Bergen und Steppen Zentralasiens hatten; von dort breiteten sie sich im frühen 14. Jahrhundert entlang der mit Pferden erschlossenen Steppenkorridore und der Seidenstraße aus. Und auf dem Rücken der Pferde kam auch die indogermanische Sprache nach Europa, zu der Deutsch und Englisch gehören.

Vom Arbeitstier zum Freizeittier

Josef Niederfriniger vom Obergasshof in Tanas anfangs der 1980er Jahre beim Pflügen.

In vielerlei Hinsicht vollzog sich das Verschwinden der Pferde in den letzten 80 Jahren aus unserem Arbeitsalltag genauso schnell und mit entsprechend tiefgreifenden Konsequenzen wie ihre erste Domestikation vor 4.000 Jahren. Die rasche Technisierung ersetzte in den meisten Regionen der Erde Pfade durch Asphaltstraßen und Rösser durch motorisierte Fahrzeuge.


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Traditionelles Trainingslager

NHL-Spieler im Vinschgau

Eishockey - Seit über einem Jahrzehnt kommt der ERC Ingolstadt in den Vinschgau. Heuer absolvierten die Panther ihr traditionelles Sommertrainingslager zur Vorbereitung auf die DEL-Saison vom 17. bis 23. August 2026 in Latsch. (sam)

Eishockey - Der US-Amerikaner Kenny Agostino, der im Kader von Ingolstadt steht und 86 NHL-Spiele in seiner Karriere bestritt, avancierte beim 4:1 Sieg der Panthers gegen Linz mit zwei Toren zum Matchwinner. Mit Riley Barber und Morgan Ellis standen zwei weitere ehemalige NHL-Profis für Ingolstadt im Vinschgau auf dem Eis. (sam)

Heiße Duelle auf kaltem Eis Wenn im August das Geräusch der Kufen über das Eis hallt und das Schlittern des Pucks durch das IceForum in Latsch zu hören ist, dann ist wieder Vinschgau-Cup-Zeit. Vor kurzem wurde das IceForum einmal mehr zur Bühne für rasantes Eishockey, große Emotionen und spannende Duelle. Drei Tage lang standen Tempo, Kampfgeist und Leidenschaft im Mittelpunkt – und sorgten bei Spielern und Fans für Gänsehautmomente. Von Sarah Mitterer

Fotos: Johannes Traub

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in kleines, aber besonderes Jubiläum wurde beim diesjährigen Vinschgau Cup powered by Audi – der vom 21. bis 23. August über die Bühne ging, gefeiert: Seit zehn Jahren ist das IceForum in Latsch Schauplatz dieses internationalen Eishockeyturniers. Und auch die Jubiläumsausgabe hatte alles zu bieten, was diesen Sport so faszinierend macht: Tempo, Kampf, Spannung und Emotionen bis zur letzten Sekunde. Auch heuer gab es ein namhaftes Teilnehmerfeld. Neben dem Gastgeber ERC Ingolstadt waren der tschechische Traditionsverein HC Verva Litvínov, die Steinbach Black Wings Linz, die bereits zum dritten Mal in den Vinschgau kamen, sowie der HC Falkensteiner Pustertal mit dabei. Die Pusterer standen in der vergangenen Saison im Finale der ICE Hockey League und mussten sich

Ingolstadt gewann das Turnier zum 6. Mal dort Graz geschlagen geben. Kaum war der erste Puck eingeworfen, war das Eishockeyfieber im IceForum zu spüren. Den Auftakt machten Ingolstadt und Pustertal – und gleich das erste Spiel entwickelte sich zu einem echten Krimi. Die Panther erwischten

Spielszene zwischen Pustertal und Ingolstadt

den besseren Start und zogen bis zur Hälfte der Partie auf 3:0 davon. Doch Pustertal ließ sich davon nicht beeindrucken. Mit großem Kampfgeist kämpften sich die Südtiroler Tor um Tor zurück und brachten die Partie tatsächlich noch zum Kippen. Nach dem Ausgleich musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Dort behielt Ingolstadt die Nerven und sicherte sich mit einem 4:3 Erfolg den ersten Sieg des Turniers. Am zweiten Spieltag standen sich Litvínov und Linz gegenüber. Auch hier blieb es bis zum Schluss spannend. Die tschechische Mannschaft setzte sich in einem umkämpften Duell knapp mit 3:2 durch. Am Sonntagnachmittag griff schließlich wieder der HC Falkensteiner Pustertal ins Geschehen

ein. Gegen Litvínov zeigte die Mannschaft eine konzentrierte Leistung und belohnte sich mit einem 3:1 Sieg. Im letzten Turnierspiel trafen die Panther aus Ingolstadt und die Black Wings Linz aufeinander. Die Gastgeber des Turniers ließen dabei keine Zweifel mehr aufkommen und bestimmten die Partie. Mit einem klaren 4:1 setzte sich Ingolstadt durch und durfte am Ende zum sechsten Mal die Trophäe in die Höhe stemmen. Für die Zuschauer war die zehnte Ausgabe des Turniers ein Wochenende voller Eishockeyleidenschaft. Vom ersten Bully bis zur letzten Sirene wurde gekämpft, gejubelt und mitgefiebert. Und die Vorfreude auf die nächste Ausgabe des Vinschgau Cups ist bereits geweckt.


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Naturns/Steyr

Erfolgreiche Einrad-WM für den SSV Naturns V

Fotos: „Wind“-Archiv

om 24. Juli bis zum 7. August fand in Steyr (Österreich) die 22. Weltmeisterschaft im Einrad („Unicon 22“ – United in Unicycling) statt. Die zwölf Athletinnen und Athleten des SSV Naturns kehrten dabei mit herausragenden Erfolgen zurück: Leonie Mengon wurde Weltmeisterin im Cyclocross und gewann Bronze im Uphill, Valentina Gruber sicherte sich im Cyclocross den Vizeweltmeistertitel. Bereits zum Auftakt der Weltmeisterschaft sorgte das Team für starke Ergebnisse. Im 10-Kilometer-Straßenrennen gewannen Laura Stadler und Noam Hanifle ihre Altersklassen, im Criterium (Rundkurs) schaffte die erst elfjährige Laura Stadler sogar den Einzug in das Finale der Standardklasse. Außerdem fanden in der ersten Woche am Wurbauerkogel die MountainUnicycle-Bewerbe statt und auch da konnten die Athleten aus Naturns an der Spitze mitmischen: Herausragend dabei war Leonie Mengon, welche im Uphill mit Rang drei in der Eliteklasse den Sprung auf ihr erstes WM-Podest schaffte. In der zweiten WM-Woche wur-

den die Wettkämpfe auf der Leichtathletikanlage in Steyr ausgetragen, wobei die Einradfahrerinnen und Einradfahrer vom SSV Naturns wieder zahlreiche Podestplätze in den jeweiligen Alterskategorien für sich entscheiden konnten. Herausragend dabei war Valentina Gruber: Sie gewann in ihrer Altersklasse die 100, 400 und 800 Meter. Aus Naturnser Sicht gab es am Ende der Weltmeisterschaft noch einen emotionalen Höhepunkt: Leonie Mengon krönte sich vor ihrer Teamkollegin Valentina Gruber im CyclocrossBewerb zur Weltmeisterin. Spit-

zenleistungen gab es auch durch Laura Stadler, welche die Beginner-Klasse dominierte und somit ihre Alterskategorie vor Lara Stocker und Romina Mair gewann. Auch Eva Castiglioni durfte sich über den Sieg in ihrer Altersklasse freuen. Nach der Rückkehr nach Naturns wurde die Delegation im Erlebnispark von Vertretern aus Politik und Sport offiziell empfangen und für ihre herausragenden Leistungen geehrt. Natürlich war bei den Teilnehmern

und Betreuern die Freude über die sehr guten Ergebnisse groß, aber neben den sportlichen Erfolgen bleibt den Naturnser Athletinnen und Athleten vor allem die besondere Atmosphäre der Weltmeisterschaft und die dadurch gewonnenen wertvollen Erfahrungen in Erinnerung. Anna Pfitscher

Leichtathletik

Erfolgreicher Auftritt beim 5. Grand Prix in Sterzing

Foto: „Wind“-Archiv

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Platzer Hannah ganz oben auf dem Siegerpodest

eim 5. Grand Prix in Sterzing waren vier Athletinnen und Athleten am Start und sorgten einmal mehr für starke Ergebnisse. Trotz der fortgeschrittenen Saison zeigten die jungen Sportlerinnen und Sportler gute Leistungen und konnten mehrere Podestplätze feiern. Besonders erfolgreich war Hannah Platzer, die gleich zwei Siege einfahren konnte. Über 80 Meter setzte sie sich in 10,68 Sekunden durch, über 300 Meter war sie in 43,45 Sekunden ebenfalls nicht zu schlagen. Im Weitsprung belegte Platzer mit 4,63 Metern zudem den ausgezeichneten 8. Platz. Auch Daniel Moriggl präsentierte sich in starker Form.

Im Speerwurf sicherte er sich mit einer Weite von 30,74 Metern den Sieg. Über 80 Meter musste er sich nur knapp geschlagen geben und holte in 10,23 Sekunden die Silbermedaille. Auch über 300 Meter lief Moriggl in 41,97 Sekunden auf den zweiten Platz und durfte damit insgesamt drei Podestplätze mit nach Hause nehmen. Für eine weitere Spitzenplatzierung sorgte Emma Gruber. Im Speerwurf erreichte sie 27,09 Meter und belegte damit den hervorragenden 3. Platz. Lisa Moriggl trat im Weitsprung und über 80 Meter an. Mit 4,24 Metern blieb sie im Weitsprung nur knapp unter ihrer persönlichen Bestmarke.

Über 80 Meter überquerte sie die Ziellinie nach 11,36 Sekunden. Damit konnten die vier Athleten beim Grand Prix in Sterzing erneut mit guten Leistungen überzeugen. Nun steht eine kurze Wettkampfpause bevor, ehe es im September mit den nächsten Bewerben weitergeht. Der große Saisonhöhepunkt für die U16-Athletinnen und -Athleten wartet schließlich im Oktober: Dann geht es zur Italienmeisterschaft der Kategorie U16 nach Agropoli. Bis dahin bleibt noch Zeit, weiter an den eigenen Leistungen zu arbeiten und vielleicht die eine oder andere persönliche Bestmarke zu verbessern.


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Prad/Südtirol

„Ihr wart alle super, ihr wart großartig“

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

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lle über 100 Spielerinnen und Spieler mit und ohne Beeinträchtigungen aus dem ganzen Land und aus Nordtirol waren Siegerinnen und Sieger. „Ihr wart alle super, ihr wart großartig“, rief ihnen die Präsidentin des Special Olympics Teams Südtirol Martha Stocker bei der Preisverteilung zu. Alle Kicker erhielten eine wunderschöne Holzmedaille umgehängt, die in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Prad angefertigt worden waren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am III. Brückenbauturnier sprühten den ganzen Tag über bei den einzelnen Begegnungen vor Spielfreude und hatte aufgeteilt auf 18 Kleinfeldfußballmannschaften in drei Leistungskategorien einen riesigen Spaß. Nach jedem erzielten Tor wurde überschwänglich gefeiert. Das inklusive Fußballfest ließ die Herzen aller auf dem Feld und auf den Zuschauertribünen höherschlagen. Es bot ein sportliches Miteinander und stand für Gemeinschaft, Fairplay und Begegnungen über Grenzen hinweg. Jugendspieler vom ASV Prad – Sektion

Fußball ohne Beeinträchtigung, spielten gemeinsam mit den Special-Olympics-Athlet:innen und Athleten. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Amateursportverein Prad unter der Leitung von Josef Telser, der GWR – Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung Vinschgau mit Friedl Sapelza, Michael Traut vom LAC Vinschgau, Christian Schölzhorn und Gregor Pitscheider der Sport & Friends Special Kickers Südtirol organisiert, unterstützt auch von der Bezirksgemeinschaft Vinschgau und der Direktorin der Vinschger Sozialdienste Karin Tschurt-

oben: Martha Stocker bedankt sich bei allen, die das Brückenbauturnier zur Freude der Athletinnen und Atlethen zu einem großen Erfolg gemacht haben schenthaler, sowie von der Firma Ivoclar Vivident AG. Geleitet wurden die Spiele von VSSSchiedsrichtern. Zur Freude der Kicker und Zuschauer spielten auch Gesundheitslandesrat Hubert Messner, Landwirtschafts-

landesrat Luis Walcher und der Landtagsabgeordneter Zeno Oberkofler mit. Präsidentin Stocker dankte allen für ihren Einsatz und kündigte das IV Brückenbauturnier im kommenden Jahr im Pustertal an. (mds)

Schluderns/Prad

Raika Prad-Taufers unterstützt Fußball-Jugend D dern auch Förderprogramme für die Jugend. Kürzlich wurde der Sponsor-Vertrag zwischen dem Amateursportverein

Foto: Wind Archiv

ie Verantwortlichen der Raiffeisenkasse Prad-Taufers unterstützen nicht nur regelmäßig die Sportvereine, son-

Marco Egua, Andrea Dietrich, Raimund Pali und Ulrich Platzer nach der Unterzeichnung des Sponsorvertrages

Schluderns und der Raika unterzeichnet. Zusätzlich gab es eine finanzielle Spritze für das Fußballprojekt EVOLVE, das seit 2025 auf den Sportanlagen (Sportplatz und Sporthalle als Ausweichmöglichkeit) in Schluderns läuft. Im Rahmen dieses Projektes haben junge Kicker die Möglichkeit einer fußballerischen Zusatzförderung. 110 fußballbegeisterte Buben und Mädchen von Laas bis Reschen nutzen derzeit das Angebot. Sechs ausgebildete Trainer kümmern sich jeden Mittwoch nachmittags eineinhalb Stunden lang um die Kinder. Das Ganze ist ein Zusatzangebot zum Training in den Fußball-

mannschaften der jeweiligen Heimatvereine. Gezielt wird bei EVOLVE auf die persönlichen Bedürfnisse der Kinder eingegangen. Deren Talente werden gefördert, um den Nachwuchsspielerinnen und Spielern neue Perspektiven zu eröffnen und das Niveau des Vinschger Fußballgeschehens insgesamt zu heben. Der für Evolve verantwortliche Vizepräsident des ASV Schluderns Marco Egua und der Sportpräsident Raimund Pali unterzeichneten kürzlich den Sponsorvertrag mit der Obmann Stellvertreterin der Raika Prad-Taufers Andrea Dietrich und dem Schludernser Filialleiter Ulrich Platzer. (mds)


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Rallycross

Gurschler bleibt Gesamtführender D

läufe und setzte sich anschließend im Finale gegen die Konkurrenz durch. Noch wichtiger als das Ergebnis von Greinbach ist für Gurschler jedoch seine Situation in der österreichischen Meisterschaft. Der Südtiroler liegt weiterhin an der Spitze der Gesamtwertung. Die Ausgangslage ist also klar: Gurschler geht als Gesamtführender ins Finale, der Titel ist aber noch keineswegs entschieden. Die Abstände an der Spitze sind klein, und ein gutes oder schlechtes Finale kann die Meisterschaft noch ein-

mal komplett verändern. Jeder Punkt wird am 19. und 20. September im ungarischen Nyirád Racing Center entscheidend sein. Dort findet der letzte Lauf zur österreichischen RallycrossStaatsmeisterschaft statt. Die anspruchsvolle Strecke mit ihrem Mix aus Asphalt und Schotter verlangt den Fahrern sowohl technisch als auch auf den schnellen Passagen alles ab. Für Werner Gurschler geht es somit um einen weiteren großen Erfolg in seiner bereits erfolgreichen Rallycross-Karriere. Die Ausgangslage ist vielversprechend, doch erst nach dem Finale in Ungarn wird feststehen, wer den Meistertitel 2026 tatsächlich mit nach Hause nimmt. Für Südtirol darf man jedenfalls gespannt sein: Werner Gurschler hat den Titelgewinn selbst in der Hand – und die Rallycross-Saison verspricht bis zum letzten Meter Spannung.

für die Sportlerinnen und Sportler neben den Medaillen auch Vinschger Äpfel und Marteller Erdbeeren sowie Produkte von Loacker. „Im Namen der Biathlongemeinde Martell möchte ich mich bei allen freiwilligen Helfern, den anwesenden Blaulichtorganisationen und den Sponsoren bedanken“, freute

sich Präsident Georg Altstätter. In den kommenden Wochen und Monaten wird Martell weiterhin intensiv als Trainingsstandort genutzt werden, ehe die Wintersaison 2026/27 endlich anbrechen kann. Wenn es das Wetter zulässt, werden die ersten Kilometer auf Schnee Anfang November freigegeben.

Fotos: „Wind“-Archiv

er Südtiroler überzeugt in Greinbach und geht als Spitzenreiter ins Saisonfinale. GREINBACH – Werner Gurschler bleibt im Kampf um den österreichischen RallycrossMeistertitel 2026 auf Kurs. Beim internationalen ARBÖ Rallycross Festival im österreichischen Greinbach traf der Südtiroler am vergangenen Wochenende auf ein hochkarätiges Starterfeld, mit insgesamt 120 Starter der verschiedenen Klassen. In der Königsklasse Supercars mit bis zu 600 PS belegte Gurschler mit seinem Ford Fiesta den starken dritten Platz. Insgesamt gingen zwölf Fahrzeuge in der Supercar-Klasse an den Start. Gurschler behauptete sich dabei gegen einige der stärksten Fahrer der zentralen europäischen Rallycross-Szene. Im Finale überquerte er nach 2:55,792 Minuten als Dritter die Ziellinie und sicherte sich damit einen weiteren Podestplatz.

Der Sieg ging an den Polen Zbigniew Staniszewski, Zweiter wurde der Ungar Istvan Antal. Hinter Gurschler folgten der österreichische Rekordstaatsmeister Alois Höller und Gerald Eder. Für den Laaser war das Wochenende damit ein weiterer Beweis für seine starke Form. Bereits im Mai hatte Gurschler beim österreichischen Meisterschaftslauf in Greinbach für Aufsehen gesorgt und einen souveränen Start-Ziel-Sieg gefeiert. Auch damals dominierte der amtierende österreichische Staatsmeister bereits die Vor-

Martell

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m Mittwoch, den 26.08.2026 stand im Biathlonzentrum Grogg in Martell der erste Wettkampf der Sommer-BiathlonItalienmeisterschaft auf dem Programm. Im Sprint der Damen wurde Lisa Vittozzi ihrer Favoritenrolle gerecht und holte sich die Goldmedaille vor den Südtirolerinnen Rebecca Passler und Hannah Auchentaller. Bei den Herren gab es mit dem Sieg des 21-jährigen Davide Compagnoni eine Sensation. Außerdem landeten die Südtiroler Lukas Hofer und David Zingerle auf dem Podest. Nach dem Erfolg im Sprint am Mittwoch hat sie am Donnerstagvormittag in der Verfolgung den nächsten Titel folgen lassen – und das mit einer Machtdemonstration. Bei den Herren freute sich Lukas Hofer über den Sieg, wodurch sich auch ein Südtiroler bei den Titelkämpfen im Vinschgau die Goldmedail-

le um den Hals hängen lassen durfte. Im Sprint der Herren gab es am Mittwoch mit dem Sieg des jungen Davide Compagnoni noch eine große Überraschung. Die blieb in der Verfolgung am Donnerstag aus. Mit dem Montaler Lukas Hofer gewann nämlich eine der italienischen Galionsfiguren der Biathlon-Herren das 12,5 Kilometer lange Rennen mit vier Schießanlagen. Für das Biathlonzentrum Grogg in Martell wurde damit ein weiteres Großereignis beendet. Die beiden Wettkampftage sind bei ausgezeichneten Wetterbedingungen und einer reibungslosen Organisation über die Bühne gegangen. Besonders erfreulich ist, dass sich keine Biathletin und kein Biathlet in Martell verletzt hat – etwas, dass beim Sommer-Biathlon mit den Rollerskiern auf Asphalt alles andere als selbstverständlich ist. Bei der Siegerehrung gab es

Fotos: „Wind“-Archiv

Italienmeister in Martell


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Jahrtage/Danksagungen Angela Werth geb. Zerk

Herzlichen Dank,

Berufsschullehrerin i. R. * 12.03.1957 † 12.05.2026 Kortsch

für die aufrichtige Anteilnahme, die Worte, das Mitgefühl, Blumen und Kerzenspenden, die uns beim Abschied von unserem wertvollen Tata,

Vergelt's Gott • Für die Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und an der Beerdigung • Für die schönen Blumen in den Töpfen und die vielen schönen Kerzen im Gedenken • Für die Kondolenzen und die vielen Kerzen mit Wünschen in der „Trauerhilfe" • Für die gegebenen Gedächtnisspenden • Für die vielen Beileidschreiben • Für die tröstenden Worte und das bezeugte Mitgefühl Ein besonderer Dank gilt • Hochw. P. Pius von Marienberg für das Spenden der hl. Krankensalbung • Hochw. P. Max, dem Kirchenchor, der Sängerin Lisa Martin und den Lektoren für die würdevolle Gestaltung des Bestattungsgottesdienstes • dem Hochwst. Abt P. Philipp und seinen Mitbrüdern für die Feier der hl. Messe in der Krypta von Marienberg zum 7. Todestag • dem ehemaligen Dekan Hochw. P. Mathew für die Feier der hl. Messe und das Gebet am Grab zum 30. Todestag • dem Ehepaar Werner und Anna für die liebevolle Unterstützung nach dem Heimgang unserer lieben Angela. Die Trauerfamilie

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.

Heinrich Thöni *26.10.1937 †06.08.2026 Prämajur Danke sagen wir allen, die beim Abschied von unserem Vater durch ihre zahlreiche Teilnahme an den Seelenrosenkränzen und am Beerdigungsgottesdienst ihre Verbundenheit zum Ausdruck gebracht haben.

Anton Polin Messmerle Tanl

*03.01.32 † 08.07.26, entgegen gebracht wurden. Wir danken allen Verwandten, Freunden, Bekannten, ehemaligen und heutigen Mitarbeiter, alle die ihm nahe standen und ihn auf seinen Lebensweg begleitet haben. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, seine Geschichten, seine Lebensfreude und die gemeinsame Zeit.

Du wearsch ins ollm fahlen. Deine Familie

Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinen Lieben fort, du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen; es ist so schwer, es zu verstehen, dass wir dich niemals wiedersehen.

Agnes Wwe. Stocker geb. Peer Kruschtn Agnes * 02.07.1930 †12.08.2026 Laatsch

Vergelt‘s Gott

Danke allen, die unseren Tata in Erinnerung behalten und seiner im Gebet gedenken.

• für die tröstenden Worte gesprochen oder geschrieben • für Spenden, hl. Messen und Kerzen • für die Teilnahme am Seelenrosenkranz und am Gottesdienst • für die musikalische und würdevolle Gestaltung des Gottesdienstes • für die Kondolenzen und das Entzünden von Kerzen im Trauerportal • allen, die uns unterstützt und in irgendeiner Weise behilflich waren • allen, die unsere liebe Mama und Oma in Erinnerung behalten und Ihrer im Gebet gedenken

Von Herzen sagen wir ein herzliches Vergelt's Gott.

Laatsch, im August 2026

Burgeis, im August 2026

Bestattung POLIN Mals www.trauerhilfe.it

Ein besonderer Dank gilt P. Peter, P. Pius und Herrn Pfarrer Werner Mair, dem Kirchenchor, der Musikkapelle, der Feuerwehr Schlinig, und allen, die einen Dienst übernommen haben. Danke für die Kondolenzen und das Entzünden der Kerzen im Trauerportal. Danke allen, die unseren Vater während seiner Krankheit gepflegt und begleitet haben.

Die Kinder mit Familien

Die Trauerfamilie


03.09.26

Jahrtage/Danksagungen Auch wenn du nicht mehr unter uns bist, in unseren Herzen lebst du weiter. 20. Jahrtag

Mainrad Niedermair * 19.9.1927 † 19.9.2006

Wir denken ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Samstag, 19. September um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Allen, die daran teilnehmen, sagen wir ein herzliches Vergelltʼs Gott. Deine Kinder mit Familien

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Wir denken immer an dich, wir reden noch immer über dich, du warst niemals vergessen und wirst es auch nie sein. Wir halten dich fest in unseren Herzen und dort wirst du für immer bleiben, um uns durch das Leben zu führen bis wir uns wiedersehen.

6. Jahrestag

Johann Kaserer „Pauli - Johann“ Martell * 14.3.1944

† 8.9.2020

Ganz still und leise, ohne ein Wort gingst du vor 6 Jahren für immer von uns fort. Ganz besonders gedenken wir deiner bei der hl. Messe am Sonntag, 20. September 2026, um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Martell. Allen, die daran teilnehmen sagen wir ein herzliches Vergelt`s Gott. In Liebe und Dankbarkeit deine Familie

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darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005; Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485 Hergestellt aus Papier von UPM, das mit dem EUUmweltsiegel Reg.-Nr. FI/011/001 ausgezeichnet ist.

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03.09.26

Vinschgerwind 18-26

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Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung ALLGEMEINE WEITERBILDUNG

Vorbereitung auf die Zweisprachigkeitsprüfung Italienisch (Niveau B2/C1) | Mals Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Gloria Briani Mo., 14.09. - Mi., 18.11.2026 (jeweils Mo. + Mi.) 18.00 Uhr - 19.30 Uhr, insgesamt 18 Treffen Medienraum, Oberschulzentrum Mals 135 Euro Do., 10.09.2026

DO-IN: „Den Tag achtsam ausklingen lassen“ Gesundheit

Marlene Horrer Mi., 09.09. - Mi., 21.10.2026 (jeweils Mi.) 19.00 Uhr - 21.15 Uhr, insgesamt 7 Treffen Mittelschule Schlanders 115 Euro (ohne Unterlagen) Matte, Kissen, warme Decke und warme Socken 04.09.2026

Sprachen

Sprachen

Gesundheit

Yoga für Männer und Frauen in Schlanders

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzubringen Anmeldeschluss

Sprachen

Gesundheit

Tai Chi Kurs für Frauen im Wechsel Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzubringen Anmeldeschluss

Birgit Seissl Mi., 16.09. - Mi., 14.10.2026 (jeweils Mi.) 17.00 Uhr - 18.15 Uhr, insgesamt 5 Treffen Mensa, Grundschule Laas 50 Euro bequeme Kleidung, Matte, Socken Mi., 09.09.2026

Gesundheit

! NEU

Cristina Baldi Mi., 16.09. - Mi., 18.11.2026 (jeweils Mi.) 18.30 Uhr - 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen Wirtschaftsfachoberschule Schlanders 150 Euro Do., 10.09.2026

IVHS

Sprachen

Franz Armin Höllwarth Do., 17.09. - Do., 17.12.2026 (jeweils Do.) 18.30 Uhr - 20.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal 120 Euro (inkl. Material) Do., 10.09.2026

INFO – ANMELDUNG: Bahnhof Spondinig, 39026 Prad am Stj. Tel.: 0473 42 82 38 | E-Mail: info@gwr.it

IVHS

Sprachen

Franz Armin Höllwarth Di., 22.09. - Di., 15.12.2026 (jeweils Di.) 18.30 Uhr - 20.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal 120 Euro (inkl. Material) Mo., 14.09.2026

Italienisch - Sprechen, schreiben, sicher kommunizieren (Niveau B2/C1) | Mals Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Gloria Briani Di., 29.09. - Di., 15.12.2026 (jeweils Di.) 18.00 Uhr - 20.30 Uhr, insgesamt 12 Treffen Medienraum, Oberschulzentrum Mals 125 Euro Mo., 21.09.2026

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Marcel Zischg Mo., 14.09. - Mo., 30.11.2026 (jeweils Mo.) 15.30 Uhr - 18.00 Uhr, insgesamt 6 Treffen ONLINE, Microsoft Teams 30 Euro Mo., 07.09.2026

Referent*in Treffen

Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Isolde Veith Mi., 16.09. + 14.10. + 11.11. + 09.12.2026 Treffen sind einzeln buchbar! 15.00 Uhr - 17.30 Uhr Malraum Seniorenwohnheim Annenberg, Latsch 10 Euro pro Treffen (inkl. Material) Mi., 09.09.2026

Bunte Vielfalt: Fingerfood und Partysnacks

Fortsetzung: Englischkurs für Anfänger*innen (Niveau A1-A2)

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Uhrzeit

Birgit Seissl Modul 1: Sa., 26.09. + So., 27.09.2026 Modul 2: Sa., 24.10. + So., 25.10.2026 Modul 3: Sa., 28.11. + So., 29.11.2026 Sa., 09.00 Uhr - 12.00 Uhr und 14.00 Uhr - 18.00 Uhr So., 09.00 Uhr - 14.00 Uhr Josef-Peer-Saal, Bahnhof Spondinig 240 Euro Mo., 14.09.2026

Farbige Begegnungen verbinden Generationen

Fortsetzung: Englischkurs für leicht Fortgschrittene (Niveau A2-B1) Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Referent*in Treffen

Offenes Schreiben - Online IVHS

Gesundheit

Birgit Seissl Mi., 16.09. - Mi., 16.12.2026 (jeweils Mi.) Do., 17.09. - Do., 17.12.2026 (jeweils Do.) 18.30 Uhr - 19.45 Uhr, insgesamt 12 Treffen Mensa, Grundschule Laas 120 Euro pro Kurs bequeme Kleidung, Matte, Socken Mi., 09.09.2026

Cristina Baldi Fr., 25.09. - Fr., 04.12.2026 (jeweils Fr.) 18.30 Uhr - 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen Wirtschaftsfachoberschule Schlanders 125 Euro Mo., 14.09.2026

INTEGRIERTE VOLKSHOCHSCHULE VINSCHGAU Inklusive Weiterbildung für alle

Starke Mitte – freier Kopf: Yoga-Pilates-Fusion

Referent*in Treffen Kurs 1 Treffen Kurs 2 Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzubringen Anmeldeschluss

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Vorbereitung auf die Zweisprachigkeitsprüfung Italienisch (Niveau B2/C1) | Schlanders Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Italienisch - Sprechen, schreiben, sicher kommunizieren (Niveau B2/C1) | Schlanders

Die Sprache deiner Füße entdecken - Fußanalyse-Workshop

Sprachen

Freizeit

Ort Kursbeitrag Anmeldeschluss

Sibylle Gurschler ! NEU Di., 15.09.2026 19.00 Uhr - 21.00 Uhr Folgetreffen werden mit den Teilnehmenden vereinbart (ab Oktober, 20 Treffen) Bahnhof Spondinig, Josef-Peer-Saal 280 Euro (zgl. Materialspesen) Do., 10.09.2026

Karin Innerebner Mi., 23.09. - Mi., 28.10.2026 (jeweils Mi.) 19.00 Uhr - 20.00 Uhr, insgesamt 6 Treffen Turnhalle, Grundschule Lichtenberg 60 Euro Turnmatte, eine Decke, bequeme Kleidung, Socken Mi., 16.09.2026

ABC der Zehen- und Fußanalyse

Näh dir deine Tracht selbst! Referent*in Erstes Treffen Uhrzeit

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzubringen Anmeldeschluss

Referent*in Treffen Uhrzeit Ort Kursbeitrag Mitzubringen Anmeldeschluss

Katharina Pobitzer Sa., 19.09.2026 09.00 Uhr - 13.00 Uhr Lehrküche, Oberschulzentrum Mals 30 Euro (inkl. Material) Schürze + Frischhaltebox Do., 10.09.2026

Öffnungszeiten: Mo. - Do. 08.00 Uhr – 17.00 Uhr Fr. 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Details zu den Kursangeboten finden Sie auf:


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Vinschgerwind Zeitung Ausgabe 18–26 03.09.2026: Aktuelle Lokalnews, Berichte Termine Vinschgau by Vinschgerwind - Issuu