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Zeitung Vinschgerwind 15-26 vom 23.07.2026 Bezirk Vinschgau Südtirol

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Bewegte

Bewegte

SPEZIALS VORZEIGEBETRIEBE MARMOR UND MARILLEN

WANDERTOUR MARMORWEG

Der Göflaner Marmorweg

Der Göflaner Marmorweg ist ein Themenweg und widmet sich in 11 Schautafeln dem Göflaner Marmor: seiner Entstehung, seinem Abbau und dessen Geschichte. Er führt von den Kohlplätzen bis zum Mitterwandlbruch.

TOURENINFO: Man fährt mit dem Auto von Göflan auf den Nörderberg bis zum Haslhof und folgt dann zu Fuß dem Weg Nr. 2 bis zu den sogenannten Kohlplätzen (ca. 1,5 Stunden).

Dort erblicken Wanderer die erste Schautafel, die sich den Kohlplätzen widmet. Die Kohlplatzhütte war seinerzeit Unterkunft für die Arbeiter, die die Marmorblöcke abseilten. Im weiteren Verlauf des Marmorweges lernen Wanderer alles rund um den Göflaner Marmor kennen. Die elf Schau- und

Informationstafeln erzählen die Geschichte des Alpbruch, wo heute die Göflaner Alm steht und beliebtes und lohnendes Wanderziel ist, dem Abtransport, den Bremsrutschen, dem Marmor als Kalk-Silikat-Phänomen, der Entstehung des Marmors, der Marmor-Serpentinenstraße, dem Maschinenhaus, der Geschichte des Marmorabbaus und der Kantine. Besonders interessant ist der Standort Bremsrutschen: aus Lärchenstämmen wurde nämlich die Bremsrutsche nachgebaut. Der Göflaner Marmorweg liegt mitten im Nationalpark Stilfser-

GÖFLANER MARMORWEG

Max. Höhe Bruch: 2.200 m

Höhenmeter: 500 hm

Strecke: 6,5 km

Dauer: 3 h

joch und führt bis zum Göflaner Marmorbruch, der nicht besichtigt werden kann. Wer noch fit ist, kann seine Wanderung um rund zwei Stunden verlängern und zum Göflaner See weiterwandern. Der Weg führt an der Wandlhütte und dem Marmorbruch vorbei, hoch durch eine Rinne zu einer mit Drahtseilen sehr gut gesicherten Felspassage (Schwindelfreiheit erforderlich). Der Weg führt über Felsblöcke und über einen Pfad zum Göflaner See auf 2.534 Meter, ein idyllischer, traumhafter Ort zum Innehalten. Rückweg wie Aufstieg.

GÖFLANER SEE

Max. Höhe See: 2.534 m

Höhenmeter: 1.200 hm

Strecke: 12 km

Dauer: 5 – 6 h

Schlanders - Nördersberg

Geöffnet von Mo. bis So. 9.00 – 19.00 Uhr T +39 335 7669967

E goeflaner.alm@gmail.com

Quelle: Göflaner
Copyright: Vinschgau Marketing Jana Zischg

Inhalt

120 Jahr Vinschger Bahnbewegte Vergan genheit - große Zukunftspläne

Seite 6

Bozen/Vinschgau: Wasser sparen ist verordnet

Schnals/Bozen: Wem gehört das Schnalstal?

Naturns: Gemeinschaftshaus ist eröffnet

Rom/Vinschgau: Julia Unterberger über Melonis Energieplolitik

Bozen/Vinschgau: Mehr Biodiversität

Schlanders: Genussabend für die „Oberen 10.0000“

Sulden: Zivilschutzzentrum „Franz Heinisch“

Leserbriefe und Stellungnahmen

Laas: Markt und Kultur bei marmor&marillen

Sulden: Yaks ohne Messner

Partschins: Ausgezeichnetes „Niedermair Nature Retreat“

Porträt: Hermine Thaler - Eyrs/Algund

Schlanders: Europa erleben

Rabland: Historische Schätze des Dorfes entdecken

Graun/Vinschgau: Blasmusik liegt in der Luft

Kultur: Der Maler Erwin Dariz - Original - Kopie vom Original

Oberschulzentrum Schlanders: Maturant:innen mit dem LH

Schlanders: Neue Selbsthilfegruppe

Schluderns: Südtirol Krimi und Schludernser Wein

Schluderns/Laas: Rosenkranzknüpfen im Seniorenheim

Schlanders: Jazz-Improvisationen in der Basis

Bozen/Vinschgau: Wenn Bäume Klimageschichte erzählen

Tartsch: Auf dem Bichl wird „gschnöllt“

Tartsch: Truhenorgel in der Bichlkirch

Schlanders: 22. Internationales Stabhochspringen

Gut besucht: Der Vinschger Bezirksparteitag der SVP in Gomagoi

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Seite 38

Seite 39

Spezial: Vorzeigebetriebe im Vinschgau ab Seite 41

Natur und Landschaft: Der Mauersegler

Seite 46

Kommentar

von Chefredakteur

Adam und Eva

Beim Vinschger Bezirksparteitag der SVP haben Abi Plangger und der Marteller BM Georg Altstätter gut gespielt. Plangger hatte sich ja vor einigen Monaten vom Gewurstel beim Nationalpark frustriert zurückgezogen, weil man in Bozen auf seine Ratschläge gepfiffen hat. Plangger wollte nämlich, dass die Senatoren und die Kammerabgeordeten, dass der zuständige Landesrat Brunner und der LH den Umweltminister und seine Beamtenentourage ins Land holen, um ihnen zu zeigen, wie der Park in Südtirol funktioniere und welche Realitäten mit den Bauernhöfen, mit den Schutzhütten, mit dem Marmorabbau, mit den Skigebieten usw. dort sind. In Bozen wurde er dafür eher ausgelacht, denn dort wollte man das feine Parkett der Diplomatie bespielen. Das hat jedenfalls bisher nicht funktioniert. In Gomagoi hat der Marteller BM Georg Altstätter, der auch Präsident des Führungsausschusses des Nationalparkes ist, eindringlich gefordert, dass man die Leute aus dem Umweltministerium zu uns heraufholen müsse. Mit einem Kraftaufwand von allen. Wenn man das nicht sofort mache, bestehe die Gefahr, dass man nach den Parlamentswahlen im kommenden Jahr wieder bei, so Altstätter plastisch, „Adam und Eva“ beginnen müsse. Das könne es nicht sein. Diese Form der Überlegungen sind zumindest bei LH Arno Kompatscher auf fruchtbaren Boden gefallen. Der Umweltminister Gilberto Pichetto Fratin müsse samt Beamtenschaft heraufgeholt werden. Man könne dann im Felsenkeller eine Marende genießen, so wie es früher auch Brauch war. Wenn es der Sache dient und die Probleme im Nationalpark gelöst und „Adam und Eva“ vertrieben werden, dann ist eine Felsenkellerdiplomatie höchst willkommen.

Foto: Heinrich Zoderer

Weckrufe an die Partei

Gomagoi - Beim bestens vorbereiteten und inhaltlich ergiebigen Vinschger Bezirksparteitag der SVP in Gomagoi wurden Vorbreitungen auf die Wahlen in zwei Jahren angemahnt. Man werde sich um das Ausländerthema kümmern müssen, will man nicht das Feld dem Sven Knoll überlassen, mahnte etwa der Ex-SVP-Parteiobmann Richard Theiner.

Das Land wird gut ver waltet, der Landeshaus halt ist so umfangreich, wie noch nie, die Gemeinden hatten noch nie so viel Geld, die Wirtschaft läuft, der Kastel beller Tunnel konnte mit Freu de eröffnet werden, 120 Jahre Vinschger Bahn wurde kürzlich gefeiert (sh. Titelgeschichte)und dennoch: der regierenden Südtiroler Volkspartei laufen die Leute davon, die Anzahl der Landtagsabgeordneten ist derzeit mit 13 der tiefste Stand in der Geschichte und dem Vin schgau droht, wenn nichts pas siert, bei den nächsten Land tagswahlen eine Null-Nummer. Es war Richard Theiner, der in Gomagoi beim „Vinschger Bezirksparteitag“ am vergangenen Montag eindringlich angemahnt hat, dass sich die Partei mit der Immigration befassen wird müssen, wenn man nicht den extremen Rechten wie etwa Sven Knoll das Feld überlassen wolle. „Beim Thema Zuwanderung spielt uns die Bevölkerung nicht mehr mit“, warnte Theiner. Für diesen Weckruf erntete Theiner Zuspruch von LH Arno Kompatscher und von Parteiobmann Dieter Steger. Man müsse doch wieder mehr Mitglieder zusammenbringen, sagte Altmandatar Robert Kaserer und Leo Berger forderte dringendst bessere Auftritte in den Sozialen Medien und eine bessere Kommunikation innerhalb der Partei. Maria Herzl wollte den Fokus auf die Armut in Südtirol gelenkt wissen und David Frank stellte die Überlegung nach einer eigenen Vinschgau-Marke in den Raum.

Millionen Euro PNRR Geldern finanziert werden. Der geduldige Roland Brenner, seit 4 Jahren Präsident der Stilfserjoch GmbH, konnte von der kürzlich erfolgten Ausschreibung der Gehsteige am Joch berichten und bei der Forderung nach Geldern für den Erhalt der Jochstraße stieß Brenner beim LH auf offene Ohren.

Es gab einiges zu diskutieren beim von SVP-Bezirksobmann Albrecht Plangger und seiner Stellvertreterin Irmgard Gamper

Die Senatorin Julia Unterberger und die Kammerabgeordnete Renate Gebhard berichteten aus Rom. Und dann sprach SVP-Obmann Dieter Steger die Forderungen der Kleinbezirke auf Vertretung im Landtag an. Nicht zu machen sei eine Änderung des Wahlgesetzes. Deshalb müsse man parteiintern die Dinge regeln. Steger stellte sich vor, dass weniger als 35 Kandidat:innen aufzustellen seien und dass den kleinen Bezirken ein Exklusivrecht zugestanden werden müsse. Ein Kandidat müsse frühzeitig ernannt und gepusht werden können. „Als Parteiobmann habe ich alles Interesse, dass alle Bezirke vertreten sind“, sagte Steger.

Mit Verve schnitt dann LH Arno Kompatscher sämtliche Vinschger Themen an. Man habe einige lösen können (Kreisverkehr Töll), man habe einiges feiern können (Einweihung Tunnel Kastelbell, 120 Jahre Vinschgerbahn Bahn), man habe gerade beim Zug noch sehr schwierige Monate vor sich. Eine zweigleisige Verbindung Meran-Bozen müsse auch im Vinschgau Thema werden. Im Herbst werde die Studie für den internationalen Ausbau der Vinschgerbahn vorgestellt und sein Ziel sei es, noch in seiner Amtszeit eine Regierungsvereinbarung für den Weiterbau der Bahn in Richtung Schweiz (Kosten um die 2 Milliarden Euro) zustande zu bringen (Tirol habe beim Ausbau der Bahn bisher nur gebremst).

Fotos: Erwin
Bernhart

Südtirol/Vinschgau

Goldrain

Wasserknappheit - Maßnahmen Segen für Brücke

Am 20. Juli hat Landeshauptmann Arno Kompatscher per Dekret einige wichtige Maßnahmen erlassen, um durch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser die Versorgung auch in den kommenden Wochen zu gewährleisten. Vorausgegangen war dieser Entscheidung die jüngste Sitzung des Wassernotstandskomitees, das am 16. Juli die nun geltenden Regelungen empfohlen hatte.

Die Maßnahmen im Einzelnen:

1. Sämtliche Nutzer von Wasser, insbesondere in der Landwirtschaft, sonstige Wirtschaftstreibende sowie Bewirtschafter und Eigentümer von Gärten oder Parkanlagen, sind auf das Dringlichste aufgefordert, äußerst sparsam, nachhaltig und effizient mit der Ressource „Wasser“ umzugehen und den Verbrauch auf das notwendige Minimum zu beschränken.

2. Die Betreiber öffentlicher Trinkwasserleitungen sind

Bozen/Schnals

aufgerufen, Abnehmer mit hohem Verbrauch, wie Eigentümer größerer Gärten, über die zwingende Notwendigkeit von Wassereinsparungen zu informieren.

3. Die Bewässerung von privaten, öffentlichen oder touristisch genutzten Grünflächen ist einzuschränken und zwischen 8 und 19 Uhr jedenfalls untersagt. Sie darf nur im Abstand von mindestens 3 Tagen im absolut notwendigen Ausmaß erfolgen. Bewässerungsautomaten sind entsprechend umzuplanen.

4. Das Reinigen von Straßen und Plätzen mit Wasser ist untersagt. Die Verwendung von Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz zum nicht-gewerblichen Waschen von Fahrzeugen ist verboten.

5. Bewässerungen in der Landwirtschaft mittels Oberkronenberegnung zwischen 6 und 21 Uhr sind untersagt. Das gilt für alle Beregnungsanlagen, die nicht an einen Turnus gebunden oder nicht mit Tropfern ausgestattet sind.

Wem gehört Schnals?

Den Jürgen Wirth Anderlan (Liste JWA) hat es ins Schnalstal verschlagen, wo er Widerstand ortet. Jedenfalls stellt er folgende Anfrage an die Landesregierung: „Die Athesia-Gruppe besitzt seit 2014 die Alpin Arena Schnals mit den Schnalstaler Gletscherbahnen. Damit kontrolliert sie ein bedeutendes Tourismusunterneh men mit einem großen Skigebiet (42 Pistenkilometer, 11 Liftanlagen) sowie weiteren touristischen Angeboten wie dem Caravan Park und verschiedenen Freizeitattraktionen. Auch das Sporthotel Kurzras gehört zur Athesia-Gruppe. Ein weiteres Hotel soll gebaut werden, ein

Chalet-Dorf ist angedacht. Gegen den weiteren Ausbau der Athesia-Macht sowie den Massentourismus regt sich nun jedoch auch in Schnals Wider- stand. Dies vorausgeschickt richte ich folgende Fragen an die Landesregierung und ersuche um schriftliche Beantwortung:

1. Wie beurteilt die Landesregierung die Macht- und Kapitalkonzentration des Athesiakonzerns insbesondere in den Bereichen Tourismus und Medien?

2. Wie beurteilt die Landesregierung das Hotelprojekt im hinteren Schnalstal?

3. Wieso wurde bei diesem Projekt keine Form der Bürgerbeteiligung vorgesehen?“

6. Der Betreiber der strategischen Staubecken in Südtirol (Vernagt, Reschen, Zoggler, Zufritt) ist aufgefordert, den pulsierenden Abfluss (hydro-peaking) in der Etsch im Wochenverlauf durch geschicktes Produktionsmanagement zu reduzieren.

7. Wasserableitungen werden vor dem Hintergrund dieser Verordnung im Hinblick auf den genehmigten Ableitungszeitraum und die Einhaltung der vorgeschriebenen Restwassermengen verstärkt kontrolliert. Besonderes Augenmerk ist auf Entnahmen aus Kanälen oder Gräben zur Gartenbewässerung zu legen.

8. Diese Verordnung ist den Forststationen und den Gemeinden zu übermitteln, welche die Einhaltung der enthaltenen Bestimmungen im Bereich landwirtschaftliche Bewässerung bzw. Trinkwasserversorgung jeweils für Ihren Kompetenzbereich überwachen und allfällige Übertretungen dem Amt für nachhaltige Gewässernutzung mitteilen.

Was den Laasern nicht gelingen will, gelingt in Goldrain: am Freitag, 24. Juli 2026 um 14:30 Uhr wird die neue Plimabrücke von Hochw. Johann Lanbacher samt der neuerrichtete Nepomukkapelle an der Landesstraße gesegnet. Die

alte Brücke hat die Menschen 120 Jahre lang über die Plima geführt. Zu Jahresbeginn sind die Arbeiten für deren Neubau gestartet, damit die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auch in den nächsten Jahrzehnten gewährleistet bleibt. Mit Stolz und mit vielen anderen dabei sein wird BM Mauro Dalla Barba ebenso wie Verkehrslandesrat Daniel Alfreider.

VOM WIND GEFUNDEN

Projekt Weltethos

Es war die große Vision des Theologen Hans Küng (1928-2021), der 1990 die Idee in seinem Buch Projekt Weltethos wie folgt beschrieb: Ohne einen minimalen Grundkonsens ist weder in einer kleineren noch in einer größeren Gemeinschaft ein menschenwürdiges Zusammenleben möglich. Um die Weltethos-Idee umzusetzen, braucht es den Dialog der Religionen und Kulturen, besonders das Wissen um Gemeinsamkeiten im Ethos und eine kulturübergreifende Werteerziehung. Küng meinte: Diese eine Welt braucht ein Ethos, keine Einheitsreligion und Einheitsideologie, wohl aber einige verbindende und verbindliche Normen, Werte, Ideale und Ziele. Ein wichtiges Beispiel für die Gemeinsamkeiten wäre das Prinzip der Goldenen Regel: Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu. 1993 trafen sich in Chicago Vertreter verschiedener Religionen zum Weltparlament der Religionen. Sie einigten sich in der Erklärung zum Weltethos auf die beiden Prinzipien „Menschlichkeit“ und „Gegenseitigkeit“ (Goldene Regel), sowie auf die vier Weisungen bzw. Leitsätze: Verpflichtung auf eine Kultur der Gewaltlosigkeit und der Ehrfurcht vor allem Leben, Verpflichtung auf eine Kultur der Solidarität und eine gerechte Wirtschaftsordnung, Verpflichtung auf eine Kultur der Toleranz und ein Leben in Wahrhaftigkeit, Verpflichtung auf eine Kultur der Gleichberechtigung und der Partnerschaft von Mann und Frau. 2018 wurde eine fünfte Weisung hinzugefügt: die Verpflichtung auf eine Kultur der Nachhaltigkeit und der Sorge für die Erde. (hzg)

Foto: Erwin Bernhart
Foto: JWA

Jubiläumsfeier in Laas –Internationale Anschlüsse als Ziel

Früher war die Bahn wichtig, weil es keine Autos gab, heute ist sie wichtig, weil es zu viele Autos gibt. So die Grundphilosophie von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, vorgetragen bei der Jubiläumsfeier „120 Jahre Vinschger Bahn“ am Samstag, den 18. Juli in Laas. Wolfgang Platter erzählte die bewegte Geschichte der Bahn, STA-Generaldirektor Joachim Dejaco führte Gespräche mit LH Arno Kompatscher, BMin Verena Tröger, Ex-LR Richard Theiner und LR Alfreider. Neben Rückblicken und Dankesworten gab es auch deutliche Aussagen über internationale Anschlüsse in die Schweiz und nach Österreich.

Vor 200 Jahren, am 27. September 1825 begann das Zeitalter der Eisenbahn mit der ersten öffentlichen Eisenbahnstrecke der Welt zwischen Stockton und Darlington in England. Sehr schnell wurden weitere Bahnlinien gebaut. Die Eisenbahn war der Motor für die Industrialisierung Europas. Auch die Entwicklung des Fremdenverkehrs ist ohne Eisenbahn nicht denkbar. Die Brennerbahn Innsbruck – Bozen wurde 1867 eröffnet, die Bahnlinie Bozen – Meran 1881. Wie Wolfgang Platter, der ehemalige Bürgermeister von Laas, in einem historischen Rückblick ausführte, wurde am 1. März 1891 in Laas eine Kundgebung für die Bahn abgehalten, ein Vintschgauer-Actionscomité gegründet und der

Bahnverbindung zwischen Landeck und Meran zu erstellen. Tinzel betont in seiner 1894 herausgegebenen Bahnstudie die internationale Bedeutung der Bahnlinie, wie sie bereits beim geographischen Kongress in Paris im Jahre 1867 als kürzeste Teilstrecke zwischen Paris (Westeuropa) und der Adria, d.h. Konstantinopel (Istanbul) in Betracht gezogen wurde. Große Bedeutung hätte die Vinschgerbahn als zweite NordSüd-Verbindung zwischen Berlin und Rom beim Ausfall der Brennerbahn. Als weitere Gründe nennt Tinzel die militärstrategische und die wirtschaftliche Bedeutung, besonders für den Transport von Wein, Obst, Getreide, Vieh und Marmor. Große Bedeutung hat die Bahn nach Tinzel auch für die

LH Arno Kompatscher im Gespräch mit STA-Generaldirektor Joachim Dejaco

Entwicklung des Fremdenverkehrs und des Südtiroler Kurwesens. In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg gab es viele weitere Bahnpläne durch den Vinschgau, die von außen kamen. Im Jahre 1869 befasste sich der Graubündner Nationalrat von Planta mit der Idee einer Bahnverbindung zwischen den beiden Fremdenverkehrsorten Meran und Chur. Den Bau einer „EngadinOrientbahn“ schlug der Schweizer Adolf Guyer-Zeller vor. Diese Bahn sollte von der Zentralschweiz über Chur und Zernez ins Münstertal und weiter über Meran nach Bozen führen. Das Ziel dieser Weltbahn war Triest, Konstantinopel und Bombay in Indien. Karl Gollwitzer aus Augsburg veröffentlichte 1905 das Projekt einer „Fern – Ortlerbahn“. Von Augsburg über den Fernpass und Reschenpass sollte ein 15 km langer Tunnel unter dem Ortler nach Bormio führen. Nach jahrzehntelangen Diskussionen im Tiroler Landtag und im Reichsrat in Wien, wurde 1898 vom Reichsrat der Bau der Vinschgerbahn beschlossen, aber nicht die ganze Reschenscheideckbahn von Mals bis Landeck, sondern nur die erste Teilstrecke von Meran nach Mals. Aus der geplanten Bahnlinie von internationaler Bedeutung wurde eine Lokalbahn und blieb es bis heute. Am 2. Dezember 1903 erfolgte der erste Spatenstich am Töll Tunnel und bereits am 1. Juli 1906 war um 9 Uhr die Abfahrt des offiziellen Eröffnungszuges, wie es in der Beilage der Meraner Zeitung heißt. In

der genannten Beilage wird auch über die großen Baukosten der Fortsetzungslinie (Mals-Landeck) gesprochen, aber auch von der einzigartigen Bedeutung. „Sie wird aber in ihrer Vollendung an großartigen Gebirgsszenarien der vielbewunderten Albulabahn nicht nachstehen“. Die Albulabahn St. Moritz – Thusis ging am 10. Juli 1904 in Betrieb und wurde am 7. Juli 2008 zusammen mit der Berninabahn in die Liste des UNESCOWeltkulturerbes aufgenommen.

15 Jahre Stillstand, Wiederaufnahme 2025 und Elektrifizierung

Wolfgang Platter erläuterte in seinen Ausführungen auch den Stillstand der Vinschgerbahn von 1990 bis am 05.05.2025. Damals gab es auch Überlegungen die aufgelassene Bahntrasse als Radweg zu nutzen. Zwei Beschlüsse der Bezirksgemeinschaft und viele Initiativen von Vereinen und Verbänden haben Überzeugungsarbeit bei der Südtiroler Landesregierung geleistet. Auch eine Machbarkeitsstudie des Schweizer Eisenbahnfachmanns Dr. Ing. H. Bernath hat positive Wirkung gezeigt. Platter betonte den wichtigsten Ratschlag von Bernath, die Geleistrasse vor Überbauungen und anderweitigen Nutzungen freizuhalten. Durch den großen Zuspruch nach der Wiederinbetriebnahme kam es bereits 10 Jahre danach zur Grundsatzentscheidung der Landesregierung, die Bahnlinie zu elektri-

links: Günther Januth, Ex-BM von Meran, Andreas Tappeiner, Ex-BM von Laas, LH-Stv. Rosmarie Pamer, LH Arno Kompatscher und Helmuth Moroder, ehemals technischer Direktor der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA), verantwortlich für die Wiederinbetriebnahme der Vinschger Bahn

Jubiläumsfest: Um das leibliche Wohl kümmerte sich die Freiwillige Feuerwehr Laas. David Frank und die Gruppe Oberwind sorgten für die musikalische Unterhaltung. Außerdem gab es ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie an den Bahnhöfen Mals, Schlanders, Staben, Rabland und Meran

waren auch viele Bürgermeister des Tales und Vertreter von Vereinen und Verbänden

fizieren. Am 21. Juni 2025 fuhr erstmals ein neuer elektrischer Triebzug des Typs Coradia Stream im Fahrgastbetrieb zwischen Mals und Laas. Mit 381 Sitzplätzen, mehr Platz für Fahrräder, höherem Komfort und moderner Technik werden diese Elektrozüge in Zukunft von Mals bis Bozen und weiter bis Innsbruck durchfahren. Der ehemalige Landesrat Richard Theiner berichtete über die skeptische Haltung der Bevölkerung, weil diese die alte Litorina im Kopf hatte und keine Vorstellung von einer neuen, modernen Bahn hatte. Er betonte, dass es wichtig ist, die Fahrzeiten der Bahn zwischen Meran und Bozen zu verkürzen und die internationale Anbindung besonders in die Schweiz anzugehen. Sowohl Platter als auch Theiner dankten den beiden Landeshauptmännern Luis Durnwalder und Arno Kompatscher, den ehemaligen Landesräten für Mobilität und allen, die sich für die Vinschger Bahn eingesetzt haben.

Internationale Anbindung für alle Bezirke

Sowohl Landeshauptmann Kompatscher, als auch Landesrat Alfreider sprachen über die Vergangenheit und die Entwicklung des Verkehrs allgemein, aber auch über das derzeitige Mobilitätskonzept Südtirol mit der Eisenbahn als Rückgrad des öffentlichen Verkehrs. Der Anschluss an die Schweiz, bzw. an die Rhätische Bahn,

wie sie bereits vor über 100 Jahren geplant war, ist ein Ziel dieser Landesregierung, so der Landeshauptmann. Nach der Vorlage von mehreren Varianten und geologischen Studien wird man sich zusammen mit der Landesregierung von Graubünden für eine Variante entscheiden müssen. Der internationale Anschluss nach Landeck ist noch kostenintensiver und technisch aufwändiger. Ebenso verhält es sich mit den Bahnverbindungen in die Lombardei bzw. nach Tirano. Dazu ist ein großer Tunnel unter dem Ortler und eine neue Bahnstrecke von Bormio nach Tirano notwendig. Mehrere Pläne für Bahnanschlüsse in die Schweiz, nach Landeck und in die Lombardei gibt es seit über 100 Jahren. Das Auto und der Bau von Straßen und Autobahnen, hat diese Pläne zunichte gemacht. Erst wenn wir umdenken und einen Großteil des Freizeitund Pendlerverkehrs, die Anreise zum Urlaubsort und Fahrten über größere Distanzen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen, werden Bahnen und Busse wieder wichtig. Die Fahrten werden zum Erlebnis, sicher und bequem. Und die Straße bleibt für jene, die sie wirklich brauchen. Landesrat Alfreider hat jedenfalls in seinen Ausführungen betont: wir werden alle Bezirke an internationale Bahnverbindungen anbinden und werden es nicht zulassen, dass der Westen als einziger Bezirk keine Anbindungen an das internationale Bahnnetz hat.

Viel Prominenz bei der Feier: LR Daniel Alfreider, LH Arno Kompatscher, BMin Verena Tröger, LH-Stv. Rosmarie Pamer, Alt-LH Luis Durnwalder, Ex-LR Richard Theiner. rechts: Anwesend
Fotos: Heinrich
Zoderer

Bericht aus Rom 16.07.2025

Die Energiepolitik der Regierung Meloni

Italien besitzt so gut wie keine fossilen Energiequellen. Daher war es seit jeher auf Importe aus dem Ausland angewiesen. Vor dem Ausbrechen des Ukrainekrieges wurde ca. 40% des Energiebedarfs durch russisches Gas gedeckt. Italien erwies sich als das europäische Land, das von den durch die Gasknappheit verursachten Preisschwan kungen am meisten betroffen war. Daher suchte die damalige Regierung Drag hi fieberhaft nach alternativen Energieliefe ranten und schnürte gleichzeitig Unterstüt zungspakete in Höhe von ca. 50 Milliarden Euro für Haushalte und Unternehmen.

Die Regierung Meloni hat vor allem das Bestreben, neue Gaslieferanten zu finden, fortgesetzt. Innerhalb weniger Jahre ist der Anteil Russlands an den Gaslieferungen auf unter 5 % gesunken, während Algerien zum wichtigsten Lieferanten Italiens ge worden ist und mittlerweile über 40 % der Gasimporte deckt.

Die Diversifizierung der Lieferquellen bedeutet zweifellos eine größere Versor gungssicherheit, sie schafft jedoch noch keine vollständige Unabhängigkeit. Italien ist weiterhin in hohem Maße auf den Im port fossiler Brennstoffe aus dem Ausland angewiesen. Es ist weiterhin das europä ische Land mit dem höchsten Anteil an im portiertem Gas.

Als eine weitere internationale Krise auf trat – diesmal im Zusammenhang mit dem Konflikt im Iran –, zeigte sich erneut die Anfälligkeit Italiens gegenüber steigenden Gas- und Energiepreisen. Die Folgen trugen nicht nur Haushalte und Unternehmen, sondern auch der Staatshaushalt.

Gemeinschaftshaus Naturns eröffnet

Naturns - Gemeinschaftshaus Naturns eröffnet: Mehr Dienste näher bei Menschen - Der vorhandene Sprengel wurde umgebaut und erweitert - Jetzt ist auch ein Ambulatorium für kleine Dringlichkeiten

v. l.: Pflegedienstleiterin Nadia Cervo, Janah Maria Andreis, die Direktorin des Gesundheitsbezirks Meran, Christian Kofler, der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebs, Barbara Caggegi, die Direktorin des Amtes für Verwaltungsaufgaben, Landesrat Hubert Messner, Ernst Oberschartner, geschäftsführender Primar des Dienstes für Basismedizin, VizeBM Michael Ganthaler, die stellvertretende Pflegekoordinatorin Edeltraud Grüner (vordere Reihe) und Florian Prinoth, der Direktor der Sozialdienste der BZG Burggrafenamt.

Die erneuerbaren Energien sind hingegen die Schwachstelle der Politik der Regierung Meloni. Das hängt zum einen mit der politischen Prioritätensetzung zusammen: wie für viele rechte Parteien, ist die Klimapolitik für die Regierung Meloni linkslastig und „ideologisch“. Zum anderen auch mit dem Widerstand der Regionen ihre schöne Umgebung mit Windparks und Photovoltaikanlagen „zu verschandeln“. Genehmigungsverfahren dauern oft mehrere Jahre. Dabei hat Italien nicht das Problem, dass es keine erneuerbaren Potenziale hätte. Es verfügt über viel Küste, Windstandorte und industrielle Kompetenz

Die Regierung hat nun geplant die Atomenergie wieder einzuführen. Dies kann allerdings bis zu 30 Jahre dauern. Bis dahin braucht Italien schleunigst eine Wende in der Energiepolitik.

Senatorin Julia Unterberger

rinnen und Pfleger sowie anderes Gesundheitspersonal und Fachkräfte des Sozialwesens unter einem Dach eng zusammen, wie Gesundheits-Landesrat Hubert Messner im Rahmen der Eröffnungsfeier erklärte.

„Auch dieses Gemeinschaftshaus wird eine Antwort auf den demografischen Wandel geben, die wohnortnahe Versorgung stärken und den Druck auf die Notaufnahmen lindern“, betonte Messner. Die neue Einrichtung in Naturns habe ebenfalls das Potential, Versorgung und Nachsorge zu verbessern sowie dafür zu sorgen, dass Patientinnen und Patienten am richtigen Ort betreut werden – bei kleinen Dringlichkeiten im Gemeinschaftshaus und bei Notfällen in der Notaufnahme, erklärte Messner.

Der seit vielen Jahren bestehende Gesundheits- und Sozialsprengel in der GustavFlora-Straße 8 wurde für die Verwirklichung des Projekts umgebaut und erweitert. Die wesentliche Neuerung im Gemeinschaftshaus ist nun das Ambulatorium für kleine Dringlichkeiten (AKD). Dorthin können sich Bürgerinnen und Bürger aus Naturns und den umliegenden Ortschaften wenden, um

671730. Das Ambulatorium für kleine Dringlichkeiten ist von Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Christian Kofler, der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebs, zeigte sich anlässlich der Eröffnungsfeier überzeugt, dass Gemeinschaftshäuser in Zukunft wichtiger denn je sein werden. Janah Maria Andreis, die Direktorin des Gesundheitsbezirks Meran, hat das Projekt in Naturns von Beginn an begleitet und bezeichnete die nun erfolgte Eröffnung als ersten Schritt auf einem gemeinsamen Weg.

Wie bisher werden im Gemeinschaftshaus Naturns weiterhin all jene Dienste angeboten, die bereits im Sprengel verfügbar waren. Dazu zählen unter anderem der Krankenpflege- und Hauskrankenpflegedienst, fachärztliche Ambulatorien, der Dienst für Betreuungskontinuität, der Blutentnahmedienst, Beratungsangebote sowie Verwaltungs- und Sozialdienste. Nähere Informationen zu Kontakt und Öffnungszeiten sind auf der Homepage des Gemeinschaftshauses auf der Webseite des Südtiroler Sanitätsbetriebs abrufbar.

Bozen/Vinschgau

Gemeinsam für mehr Biodiversität

Das Projekt „Blumenwiesen 2.0“ wächst weiter: Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung haben Alperia und Dachverband für Natur- und Umweltschutz ihre Zusammenarbeit im Projekt „Blumenwiesen 2.0“ offiziell besiegelt. „Mit Alperia haben wir einen wichtigen strategischen Partner für das Projekt Blumenwiesen 2.0 gewonnen. Gemeinsam können wir in Südtirol weitere bedeutende Flächen in artenreiche und standortgerechte heimische Blumenwiesen umwandeln“, freut sich Elisabeth Ladinser, Vorsitzende des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz. Die unterzeichnete Vereinbarung baut auf bereits bestehende Maßnahmen von Alperia zur Förderung der Biodiversität auf. Seit mehreren Jahren engagiert sich Alperia dafür, die Flächen rund um die eigenen Anlagen ökologisch aufzuwerten. Dazu zählen die Umspannwerke in Glurns

Schlanders

v. l.: Hanspeter Staffler (Geschäftsführer - Dachverband für Natur- und Umweltschutz), Elisabeth Ladinser (Vorsitzende - Dachverband für Natur- und Umweltschutz), Luis Amort (Generaldirektor - Alperia AG) und Kathrin Madl (Leiterin Sustainability Management - Alperia AG)

und Auer sowie die Kraftwerke in Laas, Kastelbell, Naturns und Töll. Insgesamt wurden dabei rund 11.000 Quadratmeter naturnah gestaltet.

Im Rahmen der neuen Vereinbarung „Blumenwiesen 2.0“ mit dem Dachverband für Naturund Umweltschutz sollen nun weitere Biodiversitätsprojekte umgesetzt werden. Geplant sind in den nächsten Jahren Maß-

nahmen zur Umwandlung von Flächen in heimische Blumenwiesen beim Kraftwerk Sarntal/ Bundschen, bei der Wasserfassung Klausen/Villnösser Haltestelle sowie beim Umspannwerk Töll. Dadurch sollen weitere rund 5.500 Quadratmeter ökologisch aufgewertet werden.

„Die heutige Vereinbarung ist für uns ein bedeutender weiterer Schritt in unserem langfristigen

Genussabend setzte Akzente

D

ie festlich gedeckte Tafel im Zentrum von Schlanders bildete den stimmungsvollen Rahmen für ein besonderes kulinarisches Erlebnis. Gastgeberin und Köchin Victoria Walder vom Speckeggele kreierte gemeinsam mit Patrick „Pako“ Ködel ein Zehn-Gänge-Menü unter dem Motto „Löffel trifft Teller“. Der Gewinner der TV-Kochshow The Taste 2025 servierte seine Kreationen − ganz nach dem Vorbild der Sendung − auf Degustationslöffeln, während Victoria Walder diese mit raffiniert komponierten Tellern ergänzte und dabei regionale Zutaten in den Mittelpunkt stellte. So entstand ein harmonisches Zusammenspiel zweier kulinarischer Handschriften, welches die Gäste sichtlich begeisterte. Unter ihnen waren auch HGVPräsident Klaus Berger, HGVVizepräsident Hansi Pichler und HGV-Ortsobmann Manfred

Pinzger, die Victoria Walder und ihrem Team ihre Anerkennung für die gelungene Veranstaltung aussprachen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft würdigten sie das Engagement der Organisatoren sowie die hohe Qualität der heimischen Gastronomie. „Mit Veranstaltungen wie dieser wird einmal mehr sichtbar, welchen wichtigen Beitrag engagierte Gastronominnen und Gastronomen zur Belebung der Ortszentren leisten können“, lobte der ehemalige HGV-Präsident Manfred Pinzger. „Der Genussabend in Schlanders bringt Menschen zusammen, stärkt die Zusammenarbeit zwischen Gastronomie, Produzenten und lokalen Betrieben und schafft damit genau jene Begegnungen, die unsere Dörfer lebendig und lebenswert machen“, betonte Landesrat Luis Walcher. Der

Engagement für die Biodiversität in Südtirol. Gemeinsam mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz haben wir einen starken Partner an unserer Seite, mit dem wir unsere Maßnahmen noch gezielter weiterentwickeln und neue Lebensräume für Pflanzen und Insekten schaffen können. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es uns, ökologische Verantwortung und nachhaltiges Flächenmanagement wirkungsvoll miteinander zu verbinden“, betont Luis Amort, Generaldirektor von Alperia. Das Projekt „Blumenwiesen 2.0“ wird vom Dachverband für Natur- und Umweltschutz koordiniert und von der Stiftung Südtiroler Sparkasse mitfinanziert. Weitere Projektpartner neben Alperia sind das Versuchszentrum Laimburg, Eurac Research, STA Südtiroler Transportstrukturen AG, Abteilung Straßendienst, der Verein Sortengarten Südtirol sowie der Verein Filiera Futura.

Von links: Eva Berger, Landesrat Luis Walcher, Bettina Schmid, HGV-Präsident Klaus Berger, Ortsobmann Manfred Pinzger, SVPObmann Dieter Steger, Patrick „Pako“ Ködel, Victoria Walder, Landtagsvizepräsident Arnold Schuler, Senator Meinhard Durnwalder mit Frau Sigrid, ehemaliger Landeshauptmann Luis Durnwalder und HGV-Vizepräsident Hansi Pichler mit Frau Esther

Genussabend im Zentrum von Schlanders, der am Freitag und Samstag über die Bühne ging, setzte ein eindrucksvolles Zei-

chen dafür, heißt es abschließend in der Presseaussendung der HGV-Ortsgruppe Schlanders.

Bozen/Sulden

Zivilschutzzentrum wird nach Franz Heinisch benannt

UmMenschen für ihre Leis tungen für die Gesellschaft zu würdigen, können öffentliche Orte nach ihnen benannt wer den. In der Regel gilt dafür laut Landesgesetz für Kulturgüter (LG 14/2023), dass zwischen der Benennung des Ortes und dem Ableben der Person mindestens zehn Jahre liegen müssen. Nur in Ausnahmefällen und nach Anhören der Landeskonserva torin kann die Benennung oder Widmung auch schon früher erfolgen. Voraussetzung dafür ist, dass besondere Verdienste um die Gemeinschaft vorliegen. Dies ist nun in der Gemeinde Stilfs der Fall: Auf Antrag von Bürgermeister Samuel Marseiler und nach einer positiven Stellungnahme von Landeskon-

Das Zivilschutzzentrum in Sulden wird künftig nach Franz Heinisch, dem vor einem Jahr überraschend verstorbenen Bürgermeister und langjährigen Dienst- und Sektionsleiter des Weißen Kreuzes Sulden, benannt. (Foto: Gemeinde Stilfs)

servatorin Karin Dalla Torre hat die Landesregierung am 10. Juli zugestimmt, das Zivilschutzzentrum in Sulden künftig nach dem ehemaligen Bürgermeister Franz Heinisch zu benennen. Franz Heinisch war am 9. Juli 2025 überraschend verstorben. Über Jahrzehnte hinweg hatte sich Heinisch ehrenamtlich für das Gemeinwesen eingesetzt. So war er von 1996 bis 2024 ehrenamtlicher Dienstleiter der Sektion des Weißen Kreuzes Sulden, von 2022 bis 2025 stand er der Sektion als Sektionsleiter vor. Politisch engagierte sich Franz Heinisch von 2010 bis 2020 als Vizebürgermeister, von 2020 bis zu seinem Ableben im Juli 2025 war er Bürgermeister der Gemeinde Stilfs.

Valchava/Taufers i. M.

Ausstellungseröffnung mit Künstlern und Amateurfilmer

Mit einem Festakt am Samstag, 4.Juli 2026 wurde in der Chasa Jaura in Valchava die Ausstellung „Plomer plajer culer / schichten falten fließen“ eröffnet. Kurator Pascal Lampert konnte zahlreiche Kunstinteressierte aus dem Münstertal und darüber hinaus begrüßen. Am Ausstellungskonzept sind verschiedene Kulturstätten im Tal beteiligt. Zu sehen sind Werke folgender Kunstschaffenden: Marianne Büttiker, Evelina Cajacob, Eveline Cantieni, Patrick Rohner und Regula Verdet. Der Amateurfilmer Roman Wiesler aus Taufers i. M. erhielt die Gelegenheit zur Ausstellungseröffnung seinen Film „Das Gipfelkreuz“ zu zeigen. Den Film hatte er im fernen Jahre 1975 auf dem Piz Starlex (3075 m) im Avingatal gedreht. Die Zuseherinnen und Zuseher konnten den einst aufwändigen Transport des Kreuzes filmisch nachvollziehen. Die Chasa Jaura Val Müstair in Valchava ist

Der Amateurfilmer Roman Wiesler aus Taufers i. M. zeigte bei der Ausstellungseröffnung den Film „Gipfelkreuz“ aus dem Jahre 1975 keit und Offenheit der rätoromanischen Sprache, Kunst und Kultur. (mds)

seit 1973 ein kulturelles Forum für die Bevölkerung und die Feriengäste, das die Talgeschichte im historischen Museum spannend vor Augen führt und mit herausragender zeitgenössischer Kunst überraschende Akzente setzt. Literarische, musikalische und filmische Veranstaltungen sowie Vorträge und Kurse beweisen die Lebendig-

Öffnungszeiten: Dienstag, 3. Juni bis Samstag, 18. Oktober 2025 Dienstag bis Freitag 10:00 – 12:00 Uhr und von 15:00 – 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag 15:00 – 18:00 Uhr, Montag geschlossen.

Mehr als nur ein Social Media Verbot!

Das Forum begrüßt die Debatte um ein gesünderes Internet

Eine Stellungnahme des Forums Prävention Die aktuelle EU-Debatte über ein Mindestalter von 13 Jahren für den Zugang zu sozialen Medien wird als absolut notwendig erachtet. Eine von der EU-Kommission eingesetzte Expertengruppe schlägt in diesem Zusammenhang eine weitreichende Regulierung vor, die weit über reine SocialMedia-Plattformen hinausgeht: Empfohlen werden flächendeckende Alterskontrollen im Netz, was auch Videospiele, AppMarktplätze und sogenannte KI-Begleiter (AI Companions, also chatbasierte „KIFreunde“) einschließt. Im Grunde liegt damit ein Konzept für ein altersmäßig „abgestuftes Internet“ vor, über dessen gesetzliche Umsetzung die EU-Kommission berät.

Da Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene in all diesen digitalen Räumen täglich manipulativen Sucht-Designs, Hetze, Desinformation und verängstigenden Inhalten ausgesetzt sind, begrüßt das Forum Prävention diese grundlegende Diskussion, äußert jedoch auch deutliche Bedenken hinsichtlich der konkreten Vorschläge der Expertengruppe:

Warum das Forum Prävention eine Regulierung begrüßt

• Klares Signal und Orientierung für Familien: Auch wenn technische Kontrollen schwer umsetzbar sind, setzt ein gesetzliches Mindestalter ein deutliches Zeichen. Es sensibilisiert Familien dafür,

dass das Internet kein harmloser, unregulierter Spielplatz ist.

• Schutz vor Suchtmechanismen: Minderjährige müssen vor Mechanismen geschützt werden, die gezielt psychische Abhängigkeiten erzeugen.

• Staffelung nach Entwicklungsphasen: Ähnlich wie im eigenen Positionspapier wird ein nach alter gestaffelter Medienzugang befürwortet. Besonders in den ersten Lebensjahren ist die bildschirmfreie Entwicklung besonders wichtig.

• Einbeziehung neuer Technologien: Dass der Vorschalg moderne Entwicklungen wie KI-Freunde und Online-Spiele direkt mitdenkt, wird als ein wichtiger und zeitgemäßer Schritt bewertet.

Warum erhebliche Bedenken geäußert werden

• Sperrung bedeutsamer Räume: Es besteht die Gefahr, dass auch kinder- und jugendrelevante Kulturplattformen, Nachrichtenseiten oder digitale Aufklärungsangebote (z. B. zu Sexualität, mentaler Gesundheit oder Gesellschaftskritik) blockiert werden.

• Gefahr von politischem Missbrauch: Wer bestimmt am Ende, welche Inhalte junge Menschen sehen dürfen? Wenn demokratiefeindliche Regierungen an die Macht kommen, könnten allumfassende Kontroll- und Filtersysteme leicht zur politischen Zensur missbraucht werden.

• Datenschutz und Privatsphäre: Um ein altersgestuftes Internet zuverlässig zu erzwingen, sind Altersprüfungen nötig. Das Scannen von Ausweisen oder biome-

MitfahrApp LightRide – es bewegt sich etwas

Ein Novum im Bereich der Mobilität hat das Potential eine wesentliche Veränderung für alle Verkehrsteilnehmer zu erwirken und ehrenamtlichen Vereinen deutlich unter die Arme zu greifen. Worum geht es? Die neu entwickelte MitfahrApp LightRide erleichtert es Fahrgemeinschaften zu bilden und ehrenamtliche Vereine finanziell zu unterstützen. Großes Interesse von Seiten vieler Einrichtungen und Organisationen für diese Neuerung lässt auf eine breite Anwendung hoffen. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau hat heuer in Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsberater Sergio Fedele ein Projekt gestartet, um der Bildung von Fahrgemeinschaften einen erneuten Impuls zu verleihen

und diese für die Interessierten zu erleichtern. Sergio Fedele (Meran/Bologna) hat zusammen mit seinem Team die MitfahrApp LightRide entwickelt. Diese kann kostenlos heruntergeladen und genutzt werden (www.lightride.it)

Mit der MitfahrApp LightRide sind ökologische und solidarische Entscheidungen einfache Gesten: Verkehrsteilnehmer können eine Fahrt finden oder eine anbieten und eine Spende an einen gemeinnützigen Verein leisten. Der Mechanismus ist einfach: Man kann eine Anzeige als Fahrer oder Mitfahrer für eine einzelne oder wiederkehrende Fahrt schalten und andere Benutzer, die die gleiche Route fahren müssen, antworten, um einen Sitzplatz anzubieten oder

trische Gesichtserkennungen gefährden die Anonymität und die Privatsphäre von Minderjährigen im Netz massiv.

• Flucht auf unregulierte Plattformen: Strikte Sperren im regulären Netz könnten Jugendliche auf unkontrollierbare Plattformen abdrängen, die völlig außerhalb des Radars von Eltern, Medien sowie Kinder- und Datenschützerinnen liegen. Das Fazit des Forums Prävention Altersbegrenzungen bieten eine wertvolle Orientierung und stoßen eine überfällige Debatte an. Gleichzeitig ist das Thema auch viel komplexer als einfache Verbote. Den Zugang zu Webplattformen zu beschränken, bedeutet zwar Schutz für Kinder und Jugendliche, birgt aber auch technische Hürden sowie Bedenken hinsichtlich der Teilhabe, des Informationszugangs und des Datenschutzes.

Der weitaus bessere und nachhaltigere Weg besteht darin, die Plattformen, KIAnwendungen und Videospiele gesetzlich zu zwingen, manipulative Sucht-Designs abzuschalten, und sie für die Verbreitung von Hetze, Gewalt und manipulativen Inhalten haftbar zu machen. Die Beweislastumkehr ist hierbei ein guter Weg: Die Anbieter sollen künftig aktiv beweisen müssen, dass ihre Dienste sicher sind und den gesetzlichen Vorgaben für den Kinder- und Jugendschutz entsprechen.

Forum Prävention - Manuel Oberkalmsteiner, Co-Koordinator der Fachstelle Sucht und Fachbereichsleiter Digitale Lebenswelten

einen zu bekommen. Der Fahrer hat die letzte Wahl, ob er den Kostenbeitrag behält oder ihn an einen gemeinnützigen Verein seiner Wahl spendet. LightRide ermöglicht es dem Fahrer, einen Verein seinen Neigungen und seinen Interessen entsprechend auszuwählen. Der Beitrag geht sodann vollständig an den Verein. Die alltägliche Mobilität wird so zu einem solidarischen Akt mit positiven Auswirkungen:

• das Verkehrsaufkommen wird verringert

• die CO2 Emissionen werden reduziert

• die finanziellen Zuwendungen für gemeinnützige Vereine steigen

• mehr zwischenmenschliche Beziehungen werden ermöglicht

• jeder kann Fahrtkosten sparen

Um die Sicherheit der Fahrer und Mitfahrer zu gewährleisten und die Vertrauenskette zu schließen, wurden mehrere Sicherheitsfilter eingebaut: So kann u. a. jeder bis zu 10 Personen den Einladungslink schicken oder Betriebe können ihre Mitarbeiter zertifizieren. Die Höhe des Kilometergeldes, das vom Fahrer eingehoben wird, richtet sich nach den gängigen gesetzlichen Bestimmungen. Wenn ein gemeinnütziger Verein auf die Liste von LightRide aufgenommen werden möchte, kann er sich an clima.sergiofedele@gmail.com wenden.

für die Umweltschutzgruppe Vinschgau Karl Zerzer

Auf die Obere Alm (2047 m)Im Buch: Sagen aus dem Vinschgau, von Robert Winkler, sind über 20 Sagen den Almen gewidmet. Streit über Marksteine, Rache, Meineid, Überfluss & Übermut... Vielleicht ein Hinweis über die Wichtigkeit der Almen für das Überleben der Bergbewohner. Foto und Text: Gianni Bodiniwww.fotobybodini.it

Reschen Historische RuheOase in neuer Blüte

Direkt am Ufer des Reschensees, inmitten einer der eindrucksvollsten Panoramalagen des oberen Vinschgaus, hat DAS SCHLÖSSL am Reschensee by DAS GERSTL neu eröffnet. Das historische Haus aus dem Jahr 1903 wurde von der Gastgeberfamilie Gerstl gemeinsam mit Architekt Jürgen Wallnöfer behutsam revitalisiert und verbindet heute den Charme vergangener Zeiten mit modernem Wohnkomfort.

Großzügige, stilvoll gestaltete Wohneinheiten, viel Holz und natürliche Materialien sowie ein weitläufiger Garten mit Blick auf den See schaffen ein Ruhe-Refugium für Gäste, die Entschleunigung, Naturerlebnis und die besondere Atmosphäre des Reschensees suchen.

Nur wenige Schritte vom See und unweit der Talstation des Ski- und Wandergebiets Schöneben-Haideralm gelegen, ist DAS SCHLÖSSL idealer Ausgangspunkt für Sommer- und Winteraktivitäten wie Wandern, Biken, Wassersport und Skifahren.

Mit der Wiedereröffnung von DAS SCHLÖSSL am Reschensee erweitert die Familie Gerstl ihr Angebot am Reschensee um einen weiteren Kraftplatz, der den Anspruch der Marke GERSTL auf herzliche Gastfreundschaft, hochwertige Architektur und bewusstes Erleben der Vinschger Bergwelt eindrucksvoll unterstreicht.

Die Raika Latsch arbeitet mit den Marteller Bauern

In unserem Artikel über das Erdbeerfest in Martell (Vinschgerwind 14/2026) wird die Raiffeisenkasse Kastelbell als Partner und Unterstützer des Projekts genannt. Tatsächlich wurde und wird diese Unterstützung von der Raiffeisenkasse Latsch geleistet. Wir bitten um Nachsicht wegen dieses unbeabsichtigten Versehens. Beim Projekt handelt es sich um den Anbau von Erdbeeren auf Stellagen in Folientunnels und um den Einsatz von modernen Sensoren, deren Datensätze, gestützt durch künstliche Intelligenz, Entscheidungsgrundlagen liefern.

Markt & Kultur

Laas - Am ersten Wochenende im August gibt es wiederum das Kulturfest

Uund das umfangreiche Festprogramm vorzustellen, lud Dietmar Spechtenhauser, der Koordinator von m&m am 13. Juli zu einer Pressekonferenz in den Gastgarten der Bar Pizzeria Odler. Anwesend waren neben Autoren, Künstlern und Marktbetreibern, auch viele Organisatoren, Vertreterinnen der Gemeinde, Raiffeisenkasse, Fraktionsverwaltung, des Tourismusvereins, der LASA, VIP, vom Bildungsausschuss, Kaufleuten, vom Kulturverein ParaBel und von Marmorplus. Die 60 Seiten umfassende Kulturzeitschrift besteht neben Werbeseiten und dem detaillierten Festprogramm aus interessanten Artikeln über die 15-jährige Tätigkeit von Marmorplus (Susanne Saewert), die Berufsfachschule für Steinbearbeitung (Christine Weithaler),

phia, errichtet zum 100-jährigen Bestehen der USA (Thomas Sigmund), ein Rückblick auf das erste internationale Marmorsymposion im Jahre 1985/86 (Wolfgang Platter), die Marmortrophy (Sandra Strimmer/Mirka Lorenzani), versteckte Kunstwerke an der Etsch (Wilfried Stimpfl), die Einzigartigkeit der Vinschger Marille, besondere Arbeitsplätze bei LASA Marmor (Franziska Carbogno/Fabian Hört), das Haus in der Gerbergasse Nr. 8 (Martin Laimer) und einen Artikel über den Hl. Christophorus (Gianni Bodini). Insgesamt gibt es beim Kulturfest 10 verschiedene Angebote: einen bunten Markt mit 53 Marktständen, mehrere Ausstellungen: im Lechner Stodl, in der Marxkirche (Gianfranco Bonora), in der Laaser Marmorwelt und in der Fachschule für Steinbear-

beitung, die Marmorwerkstatt am Santl-Platz vom 25. Juli bis 2. August mit 5 Künstler:innen, die aus einem Marmorblock ein besonderes Kunstwerk schaffen, Marmorführungen, Verkostungen von Fruchtdestillaten am Fohlenhof, eine Buchvorstellung des Kinderbuches „Hilli Marilli – Ein Elf zum Knutschen“ von Isabella Halbeisen, Kinder Flohmarkt und verschiedene Kinderspiele, viel Musik (Blasmusik, aber auch Robins Huat, Christian Moling, Geena & Rufus und ZeitLous) und natürlich allerlei Speisen und Getränke im und neben dem Peernstadl, auf dem Dorfplatz und in der Marmorwelt. Außerdem gibt es vom 25. Juli bis 9. August die Marillen – Spezialitätenwochen in Laas. Der edle Marmor und die süßen Marillen werden mit diesem bunten Programm wieder zum Aushängeschild für Laas, so die BMin Verena Tröger.

Am 1. und 2. August gibt es in Laas das 26. Marmor & Marillen Fest. Im Gastgarten der Bar Pizzeria Odler wurde die Kulturzeitschrift und das Festprogramm präsentiert.

Yaks ohne Messner

links: Der Präsident der Seilbahnen Sulden Erich Pfeifer teilte den Gästen mit, dass Reinhold und Diane Messner heuer zum ersten Mal beim Yakauftrieb nicht dabei sein können; rechts: Fabian Brenner, Ursula Elbling vom Messner-Management und Michael Reinstadler unten: Diane und Reinhold Messner wurden in Sulden heuer schmerzlich vermisst (Bild vom Yakauftrieb 2025); die kleine Yakherde auf Madritsch

Reinhold Messner bleibt auch im reiferen Alter so etwas wie ein wilder Hund. Denn bis am Abend vor dem Besuch der Yaks am 17. Juli stand die Zusage von Diane und Reinhold Messner aufrecht. Reinhold hat damit gerechnet, dass er nach einem chirurgischen Routineeingriff wie ein Jungspund rasch wieder auf den Beinen sein wird und der Wanderung ins Madritschgebiet nichts im Wege steht. Die Ärzte haben das anders gesehen und haben dem Reinhold Ruhe und Erholung verschrieben. Verständlich auch, dass Diane Messner bei ihrem Mann bleiben wollte. Also nix mit Madritsch.

Es blieb dem Erich Pfeifer, dem Präsidenten der Seilbahnen Sulden, den am 17. Juli zahlreich erschienen Gästen in Sulden die Nachricht zu überbringen, dass es bei der beidseitigen Leistenbruchoperation

liche Rat zur Erholung eine Teilnahme am Yaktrieb verhindert habe. Die Gäste aus dem italienischen Raum, aus dem benachbarten Österreich und aus der Schweiz und die Gäste aus Deutschland, auch Gäste aus Argentinien wurden gesichtet und viele Einheimische hätten gerne den Reinhold und die Diane gesehen, genossen aber trotzdem die wunderbaren Verhältnisse auf Madritsch und verbanden die Wanderung mit einem anschließenden Besuch in der Madritschhütte und genossen dort Speis und Trank bei Live-Musik. Weil ohne Konkurrenz wurden jene zu Stars, für die man die Wanderung von der Bergstation der Seilbahn hinauf zur Madritschhütte unternommen hat: die Yaks. Im Jahr 1985 hat Reinhold Messner die ersten Yaks von Tibet nach Sulden gebracht und seither hat er jedes Jahr den Yakauftrieb begleitet. Es ist heuer das erste Mal, dass er nicht dabei war. Nächstes Jahr wird sich das wieder ändern, sagt

man in Sulden.

Die fünfköpfige Yakherde wird im Winter von Fabian Brenner und seiner Frau Elisa am Hof von Reinhold Messne in Sulden bestens bereut und vor 10 Tagen sind die zotteligen aber wilden Tiere selbständig von der Talstation hinauf nach Madritsch gewandert. Michael Reinstadler, Hirte von rund 500 Schafen in der Suldner Berggegend, behirtet nebenbei die Yaks. „Die Yaks muhen nicht, sie grunzen“, sagt Brenner. Brenner und Reinstadler hatten schon zu tun, die vielen Leute, die sich unvorsichtig zum Fotografieren genähert hatten, von den Yaks fernzuhalten. Nachdem der Großteil der Leute an ihnen vorbeigegangen war, legten sich die Yaks mit dem Bullen „Halvar“ zur Ruhe und damit zu spektakulärer Fotopose. Ein Kamerateam von ServusTV hat auf Madritsch gefilmt und Ursula Elbling vom Reinhold-Messner-Management hat umsichtig monitoriert. (eb)

Partschins

Ausgezeichnetes „Niedermair Nature Retreat“

Das Fachmagazin ‚Tophotel‘ hat die spannendsten Hotelneu- und -wiedereröffnungen sowie die innovativsten neuen Hotelgastronomien aus dem DACH-Raum und Südtirol mit dem „Tophotel Newcomer Award 2026“ ausgezeichnet. Doppelter Gewinner ist The Florentin by Althoff Collection in Frankfurt: Das Haus wurde ebenso ausgezeichnet wie sein Restaurant The Dune by Niclas Nußbaumer. Weitere Preise gehen an die Amonti Chalets in Mühlen in Taufers (Südtirol), das Niedermair Nature Retreat in Partschins (Südtirol) sowie an das Restaurant Auerhahn in Schluchsee-Aha. Teilnahmeberechtigt waren Hotels und Hotelrestaurants aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol, die 2025 eröffnet oder umfassend neu positioniert wurden. Zwei unabhängige Fachjurys – eine mit Fokus auf Hotel-Opening/Reope-

ning und eine mit Schwerpunkt auf Gastronomie – wählten die Finalisten und Sieger in den fünf Wettbewerbskategorien. „Die hohe Qualität der insgesamt 59 Bewerbungen hat die Entscheidungsfindung der beiden Jurys anspruchsvoll, aber auch besonders spannend gemacht“, sagt Brit Glocke, Chefredakteurin von ‚Tophotel‘. Maßgebliche Jurykriterien waren Innovationsgrad,

Konzeptstärke, Nachhaltigkeit, Design, Wirtschaftlichkeit und Marktfähigkeit.

„Der Award in der Kategorie Hotel-Reopening ging an das Niedermair Nature Retreat in Partschins, Südtirol. Der Name „Niedermair“ steht seit über 600 Jahren für diesen Hof auf 750 Metern Höhe mit freiem Blick über den Vinschgau bis nach Meran. Mit 39 Zimmern und Suiten

hat sich das Haus konsequent neu erfunden: Der Generationenwechsel der Familie Kuen verbindet sich mit nachhaltiger Architektur aus regionalen Naturmaterialien und einem Konzept, das Erholung, Regionalität und Naturverbundenheit zu einem authentischen Urlaubserlebnis vereint“, so lautete die Begründung in der Pressemitteilung von „Tophotel“.

„Aus unserer Sicht ist diese Auszeichnung auch für die Südtiroler Tourismuslandschaft besonders erfreulich, da gleich zwei der insgesamt fünf vergebenen Awards an Betriebe aus Südtirol gingen. Neben den Amonti Chalets in Mühlen in Taufers wurde auch unser Niedermair Nature Retreat in Partschins als Sieger in der Kategorie „Hotel Reopening“ ausgezeichnet“, sagt Sebastian Kuen, Gastgeber im Niedermair Nature Retreat in Partschins.

Insr Wosser. Insr Strom. Insre Leit. Wechsle auch du zu VION und trage zur lokalen Wertschöpfung bei.

„I hon nia na sogn kennt“

Hermine Thaler ist eine attraktive, lebenslustige und humorvolle Frau, die ihr Leben nach traumatischen Erlebnissen und nach schwierigen Zeiten mit den vielen Höhen und Tiefen ihrer Depression wieder in den Griff bekommen hat. Mit ihren Auftritten beim Improtheater der „Roten Nasen“ macht sie heute anderen Menschen Freude und sich selbst glücklich.

Traumatisch verlief schon Hermines Geburt. Ihre Steißlage wäre für sie beinahe zur tödlichen Falle geworden. Hermine wuchs mit zwei Brüdern in Eyrs auf. Die Familie lebte von einer kleinen Landwirtschaft, bis der Vater bei der Bahn Arbeit bekam. Hermine besuchte die Latein-Mittelschule in Mals und anschließend die Lehrerbildungsanstalt LBA in Meran. Als 17-Jährige verliebte sie sich in den jungen Carabiniere Brigadier Toni Morri. Die Liebe blühte zuerst heimlich. Dann erfuhr es die Mutter und wehrte wütend dagegen. Denn sie wollte ihrer Tochter die Ausgrenzungen als „Walsche“ ersparen, die sie selbst als „lediges Kind“ mit einem sizilianischen Vater erfahren musste. Und in den 1960er Jahre war die Stimmung zwischen den Volksgruppen hasserfüllt. Doch Hermine ließ nicht von ihrem Toni. Dann kam der verhängnisvolle August 1965. Die Verliebten unternahmen mit Bekannten eine Spritzfahrt nach Spondinig. Plötzlich krachte es und Hermine wachte schwer verletzt im Krankenhaus auf. Nach Tagen erfuhr sie, dass Toni und ein Begleiter tot waren. Eine Welt brach für sie zusammen. In ihr Tagebuch schrieb sie: „Mama iatz brauchsch diar konae Sorgn mea mochn, dass i an Walschn heirat.“ Kopfschmerzen und Schwindelanfälle wurden zu ihren Begleitern. Hermine gab die LBA auf und wechselte in die Hauswirtschaftsschule Karolinum. Nach dem Abschluss fand sie Arbeit zuerst in einem Fabrikanten-Haushalt in Florenz, dann bei einer jüdischen Familie in Paris und schließlich bei einer Frau in Gröden. Dort schrieb sie sich in die Kunst-

schule ein. Kontakt pflegte sie mit Tonis Freund Vittorio Andretta, der bei der Lasa Marmor beschäftigt war. Aus der Freundschaft wurde Liebe. Nachdem Hermine die Kunstschule beendet hatte, wurde sie schwanger. Dass es wieder ein Italiener war, nahm ihre Mutter angesichts der Umstände zähneknirschend hin. 1970 heirateten Hermine und Vittorio. „Weil i an Walschen gheiratet hon, hobm sie inz koan Zaun gmocht“, bedauert sie. Das Paar bezog eine Wohnung in Laas. Hermine wurde Mutter eines Sohnes. Ein zweiter Sohn folgte. Mit der Unterrichtstätigkeit als Kunsterzieherin begann sie erst Jahre später. Nach Fernkursen wechselte sie zum Fach Religion und absolvierte auch die Fachberaterausbildung für angehende Religionslehrer. Nebenbei koordinierte sie den Bau des Eigenheimes in Eyrs, war aktiv im Pfarrgemeinderat und im KVW. Auch verschiedene anderer Tätigkeiten für die Allgemeinheit übernahm sie laufend. „I hon nia na sogn kennt“, erklärt sie. „Unt so hon i mi in di Depression inni manövriert.“ Im März 1992 fiel sie in ein tiefes seelisches Loch. „I hon nimmer denkn kennt unt bin zur Etschbrücke gongen“, erzählt sie. Sie stürzte sich ins kalte Wasser. Ein Mann rettete sie. Im Krankenhaus zermürbten sie die Schuldgefühle. Sie schämte sich vor den Ärzten, vor ihrem Mann, vor ihren Söhnen. „Dia hobm viel Geduld mit miar braucht“, bekennt sie. Als sie sich wieder stabil fühlte, kehrte sie in die Schule zurück. Doch der nächste Nervenzusammenbruch folgte. Erneut begannen psychiatrische Behandlungen. Depressive und manische Zeiten wechselten sich ab. In ihren manischen Phasen unternahm sie spontane Reisen. Die erste Reise führte sie allein

oft nach Süditalien. Mit dem Gleitschirm schwang sie sich in die Lüfte und gab das Geld mit beiden Händen aus. „Für miar isches Lebensfreude pur gewesn, für ondere wor`s zuviel, speziell für meine Familie“, betont sie. In den depressiven Phasen fiel sie wieder in ein Tief und schämte sich. Erst nach weiteren gezielten Therapien in der Psychiatrie Meran, in einer Spezialklinik in Obersdorf, im Therapiezentrum Bad Bachgart fand sie schließlich in ein ausgeglichenes Leben zurück. Sie nahm die Frühpensionierung in Anspruch und übersiedelte 2010 nach Algund. Ihr Mann zog es vor in Eyrs zu bleiben. Als er an Krebs erkrankte, kam

Sie umsorgte ihn bis zu seinem Tod 2017. Kurz darauf war auch sie mit einer Tumorerkrankung konfrontiert. Sie kämpfte und hatte Glück.

Mittlerweilen fühlt sie sich seelisch stabil. „I bin a fröhlicher Mensch, obr i muaß fescht af miar aufpassen“, meint sie. Unterstützt von Therapeuten und in der Selbsthilfegruppe hat sie ihre Lebensfreude wiedergefunden. Sie liest viel, schreibt Sketsche, töpfert und singt gerne. Jüngst absolvierte sie die Ausbildung bei den „Roten Nasen“ in Brixen. Sie hat großen Spaß daran, die Menschen mit ihren heiteren Clown Auftritten zu erfreuen.

Foto: Magdalena
Dietl Sapelza

Partschins

Verlässliche Partnerschaft

1891, noch zu Lebzeiten des Schreibmaschinenerfinders

Peter Mitterhofer, wurde in Partschins auf Initiative des Pfarrers ein Spar- und Darlehenskassenverein als Selbsthilfeorganisation gegründet. Seit jeher gehört es zur Unternehmensphilosophie der Raiffeisenkasse Partschins, die „gesamte Gemeinde zu unterstützen, um gemeinsam eine positive Zukunft für Partschins und Rabland zu schaffen“. Vertrauen, Zusammenarbeit und Gemeinschaft sind dabei die grundlegenden Werte, nach denen lokale Projekte und Vereine gefördert werden.

So wurde neben vielen Vereinen und Organisationen, die den Zusammenhalt, den Gemeinschaftssinn und die lokale Verankerung der Bevölkerung vor Ort stärken, stets auch das Schreibmaschinenmuseum bei seinen Projekten finanziell unterstützt. Für diese verlässliche langjährige Partnerschaft bedankten sich kürzlich Museumsleiterin Maria Mayr und Bürgermeister Alois Forcher bei Andreas Mitterhofer, dem Direktor der Bank, und bei Christian Ungerer, dem Obmann der Raiffeisenkasse, als man zur Unterzeichnung des wiederum verlängerten Sponsoringabkommens zusammenkam.

Foto: (v.l.n.r.) Museumsleiterin Maria Mayr, Bürgermeister Alois Forcher, Raika Obmann Christian Ungerer und Direktor Andreas Mitterhofer bei der Unterzeichnung des Sponsoringabkommens.

Europa erleben

Schlanders/Vinschgau - Mit dem Ende des Schuljahres blickt das Oberschulzentrum Schlanders auf ein erfolgreiches erstes Jahr als Erasmus+-akkreditierte Schule zurück. Zahlreiche internationale Begegnungen machten Europa für die Schülerinnen und Schüler unmittelbar erlebbar.

Im Rahmen von Erasmus+ wurden drei Gruppenmobilitäten nach Belgien, Frankreich und Spanien sowie erstmals individuelle Kurzzeitmobilitäten in den Niederlanden durchgeführt. Parallel dazu realisierte das Realgymnasium mit Unterstützung der Brost-Stiftung das eigenständige Austauschprojekt „Ruhr Natur“. Jede Schule brachte dabei ihre eigenen Schwerpunkte ein.

Das Sprachengymnasium nutzte den Austausch, um Fremdsprachen dort anzuwenden, wo sie hingehören – im echten Leben. Anfang Februar waren die spanischen Schülerinnen und Schüler in Schlanders zu Gast, Ende März reisten die Jugendlichen nach Spanien und Frankreich. Während in Spanien Minderheitensprachen und regionale Identität im Mittelpunkt standen, erlebten die Schülerinnen und Schüler in Frankreich bei einer Simulation der UNO-Generalversammlung Demokratie und internationale Zusammenarbeit hautnah.

Technik und Nachhaltigkeit verband die Technologische Fachoberschule in ihrem Projekt zum „Circular Design“. Während der Projektwoche in Belgien entwickelten die Schüler erste Ideen, besuchten einen Kunststoffhersteller und setzten sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Küstenlandschaft auseinander. In

Schlanders wurden die Entwürfe anschließend weiterentwickelt: Von der Planung über die CNC-Programmierung bis zur Fertigung einer Dosenpresse entstand ein gemeinsames Produkt.

An der Wirtschaftsfachoberschule drehte sich alles um die Europäische Union. Nach dem Besuch der belgischen Schülerinnen und Schüler im Januar reiste die Gruppe im Februar nach Brüssel. Besuche des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission und weiterer EU-Institutionen vermittelten Einblicke in die europäische Politik und ihre Bedeutung für den Alltag junger Menschen. Gleichzeitig förderte der Austausch das interkulturelle Lernen und das Verständnis für die Vielfalt Europas. Ganz im Sinne des Erasmus+-Gedankens erfolgte die Anreise umweltfreundlich mit dem Bus und der Bahn.

Auch das Realgymnasium blickt auf ein besonderes Austauschjahr zurück. Im Projekt „Ruhr Natur“ verglichen die Jugendlichen den alpinen Natur- und Bergraum Südtirols mit dem industriell geprägten Ruhrgebiet und dessen Entwicklung. Nach dem Besuch in Dortmund führte der Gegenbesuch im Mai zunächst nach Schloss Trauttmansdorff, anschließend ins Messner Haus in Sexten, wo die Projektpaten Reinhold und Diane Messner die Gruppe empfingen. Den Abschluss bildeten

zwei Tage auf der Berghütte Maseben mit Wanderungen, dem Besuch der Sternwarte und Workshops rund um Natur, Nachhaltigkeit und den alpinen Lebensraum. Erstmals wurden in diesem Schuljahr auch individuelle Kurzzeitmobilitäten durchgeführt. Anders als bei Gruppenprojekten reisen dabei einzelne Schülerinnen und Schüler alleine an eine Partnerschule, besuchen dort für mindestens zehn Tage den Unterricht und leben in einer Gastfamilie. Zwei Schülerinnen des Realgymnasiums reisten nach Ridderkerk bei Rotterdam. Im Anschluss kamen ihre niederländischen Austauschpartnerinnen für zehn Tage nach Südtirol.

Mit den zahlreichen Mobilitäten und internationalen Begegnungen hat das OSZ Schlanders den Grundstein für eine langfristige europäische Zusammenarbeit gelegt. Die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr laufen bereits auf Hochtouren: Schon im Herbst werden neun Schülerinnen und Schüler individuelle Kurzzeitmobilitäten in Spanien, Frankreich und den Niederlanden absolvieren. Darüber hinaus sind weitere Gruppenmobilitäten geplant. Auch für die Lehrpersonen stehen JobShadowings an Partnerschulen auf dem Programm und bringen neue Impulse für Unterricht und Schulentwicklung am OSZ Schlanders.

Rabland

Historische Schätze des Dorfes entdecken

Trotz Hitze fanden sich am Freitag, 10. Juli um 18 Uhr auf dem Kirchplatz über 60 Interessierte ein, um Rabland und seine historischen Besonderheiten kennenzulernen. Über das rege Interesse freute sich der Bildungsausschuss sehr.

Bei der fachkundigen Begehung erzählte Johannes Ortner, Kultur- und Sozialanthropologe, Wissenswertes über die alten Höfe am „Venostenweg“, dem St. Jakobus-Kirchlein, der „Rooblter Goss“ sowie dem Namen des Dorfes. Hierzu gibt es verschiedene Deutungen, z. B. „Rabenfelder“ oder „Rübenfeld“ vom romanischen ravul abgeleitet. Johannes Ortner erklärte bei der ersten Station, dem „Moar“, dass dieser auch Rablandhof genannt wurde und als Ursprung des Dorfes gelte. Die Flur „Rablat“, auf welcher der Maierhof entstand,

Der Kulturanthropologe Johannes Ortner entführte eine interessierte Schar mit Geschichten in die Geschichte von Rabland

bezeichnete die nutzbaren Flächen. Sehr wahrscheinlich hat Rabland vom hochmittelalterlichen Maierhof seinen Namen. Aber die Namensherkunft bleibt offen.

Der Durchzugsverkehr in Rabland war bereits vor fast 2000 Jahren schon heißes Thema, denn die Via Claudia Augusta führte durch das Dorf.

Beim Hanswirt informierte der Referent über das Römische Straßendenkmal, das 1552 dort gefunden wurde und dessen Replik heute im Eingangsbereich steht.

Der Heimatpflegeverein hat mit den Rablander Schützen und Johannes Ortner die Broschüre „das Besondere Rabland“ erstellt. Diese wurde ver-

teilt.

Den Umtrunk am Ende begleiteten Andrea Leitner, ihr Sohn Armin und Leo von Oberbrunn mit Musik. Alte Dorfansichten, die Hans Gorfer, Heini Frei und Renate Schweizer Gstrein zur Verfügung gestellt haben, rundeten die historischen Einblicke ab.

Astrid Fleischmann

Graun/Vinschgau

Blaasmusik lag in der Luft

Die Musikkapelle Reschen feiert heuer ihr 75. Bestehen. Eingebettet in das Bezirksmusikfest des Verbandes Südtiroler Musikkapellen VSM wurde das Jubiläum am 11. und 12 Juli 2026 bei Bilderbuchwetter in Reschen gefeiert. Es war ein buntes Gemeinschaftsfest und ein Fest des Ehrenamtes. Bunte Trachten bestimmten das Bild und Blasmusikklänge lagen in der Luft und begeisterten. VSM-Bezirksobmann Sebastian Prieth konnte die Musikantinnen und Musikanten aller 23 Musikkapellen im Bezirk begrüßen und hunderte von Festgästen aus nah und fern darunter den VSMObmann-Stellvertreter Andreas Pircher, die Landeshauptmann-Stellvertreterin Rosmarie Pamer, Landesrat Philipp Achammer und Bezirkspräsidentin Roselinde Gunsch. Die Schützen aus Nauders und Graun gratulierten mit Böllerschüssen und Ehrensalven. Den Schutz von ober erbat Pfarrer Anton Pfeifer, der auch das neue Tankrüstfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr segnete. Auf die Geschichte der „Rescher Musi“ blickte der Obmann und Grauner Bürgermeister Franz Prieth zurück. Die Kapelle war 1951 gegründet worden und zählt heute 71 Aktive. 1977 spielten erstmals zwei Frauen mit. Heute stellen Frauen knapp die Mehrheit. Die Festschrift zum 75-Jubiläum präsentierte Kapellmeister Maximilian Polin. Ehrenurkunden erhielten Gottlieb Maas (für 71 Jahre Aktivität in der „Rescher Musi“), Hermann Blaas (für 60 Jahre), Walter Kaserer, David Folie und Robert Seifart (alle für 50 Jahre) und Andreas Lechthaler (für 40 Jahre). Dem langjährigen Bezirk-

sobmann Manfred Horrer wurde mit der Ernennung zum Bezirksehrenobmann für seinen langjährigen Einsatz gedankt. Andreas Pircher vom VSM lobte die „Rescher Musi“ für die perfekte Organisation. Und er dankte den Bezirksverantwortlichen für ihre hervorragende Arbeit, speziell auch für

die gute Nachwuchsförderung. Ein Höhepunkt der Jubiläumsfeier war der Festumzug. Rund 30 Formationen, darunter Festwagen und spielende Musikkapellen mit Fahnenträgern zogen durch ein Spalier von Menschen, die dicht aneinandergedrängt freudig applaudierten. (mds)

oben: Bezirksobmann Sebastian Prieth ernennt Manfred Horrer zum Bezirksehrenobmann; unten: Segnung des FF-Fahrzeugs; rechts: Oldtimer beim Festumzug

Jetzt ist Hochsaison für die Marillen

Die Ernte der Original Vinschger Marille ist im Gange. “Nach Ausfällen 2024 und einer guten Saison 2025 rechnen wir 2026 erneut mit einer guten Erntemenge von circa 370 Tonnen. Davon entfallen rund 210 Tonnen auf die Original Vinschger Marille; weitere 160 Tonnen entfallen auf die „Vinschger Bergmarillen“ und hier vor allem auf die Sorten Goldrich und Orangered.” so Sabrina Gamper, die Produktmanagerin Marillen bei VIP. In puncto Qualität ist VIP zuversichtlich und erwartet eine gute Fruchtqualität mit hervorragendem Geschmack. Die Marillen blieben von großen Frostausfällen verschont. Aufgrund des warmen Frühjahrs begann die Ernte, ähnlich wie auch bei anderen unserer saisonalen Produkte, heuer einige Tage früher als letztes Jahr. Entscheidend für das endgültige Ergebnis sind jedoch die kommenden zwei Wochen, die hoffentlich trockenes Wetter und damit gute Bedingungen für die Qualität der Marillen in der finalen Phase bescheren werden.

Anbaubedingungen und Geschmack

Die rund 84 Marillenbauern des Tales bewirtschaften 40 Hektar auf Höhenlagen zwischen 500 m und 1.200 m. Das trockene Klima, die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sowie die geringe Luftfeuchtigkeit sorgen für den

besonderen Geschmack und schützen gleichzeitig vor Pilzkrankheiten. Die Ernte erfolgt in mehreren Durchgängen, je nach Reifestand alle zwei bis vier Tage, um den optimalen Geschmack jeder Frucht sicherzustellen.

Sortenvielfalt

Die Original Vinschger Marille besticht durch ihr süß-säuerliches, ausgeprägtes Aroma, während die Vinschger Bergmarillen mit saftig-süßem Geschmack und rötlicher Färbung überzeugen. “Durch die moderne Sortieranlage in der Genossenschaft GEOS in Schlanders

werden alle Marillen nach Farbe, Gewicht und Größe klassifiziert. So garantieren wir gleichbleibend hohe Qualität – von der handverlesenen Premiumware bis zur Industrieware,” ergänzt Gamper.

Vermarktung und Bezugsquellen

Die Vermarktung erfolgt zentral über VIP – Verband der Vinschger Obst- und Gemüseproduzenten. “Unsere Frischware ist im Direktverkauf der Genossenschaften in Kastelbell, Eyrs, Schlanders und Martell sowie auf Vorbestellung in Latsch erhältlich. Darüber hinaus ist

sie im Vinschger Bauernladen und im regionalen Fachhandel erhältlich. Während die Verarbeitungsware an viele Stammkunden von Brennereien und Marmeladeproduzenten geliefert wird,” erklärt Sabrina Gamper. Zudem ist VIP am 1. und 2. August wieder mit einem Marktstand beim traditionellen Marmor & Marillenfest in Laas vertreten. Das Fest, das im letzten Jahr sein 25-jähriges Bestehen feierte, zählt zu einem Highlight im Vinschger Veranstaltungskalender und zieht jährlich Besucher aus ganz Südtirol sowie zahlreiche Urlaubsgäste an.

MARMOR & MARILLEN

AM SA. 01. & SO. 02. AUGUST IN

LAAS

Laas ist besonders. Und das Kulturfest Marmor&Marillen ist besonders. Laas ist Marmordorf, Kunst- und Kulturort und bildet - jedes Jahr am ersten Augustwochenendedie Bühne für zwei besondere Produkte, die authentische Botschafter dort sind: der Marmor und die Marillen. Seit über 25 Jahren wird das Kulturfest in Laas gefeiert. Auch das ist besonders und spricht für den Zusammenhalt und das Miteinander im Dorf.

Am 1. und 2. August 2026 wird Marmor&Marillen, kurz m&m, heuer stattfinden. Der Laaser Marmor und die Vinschger Marillen haben in Laas einmal mehr in einem gut bestückten Programm mit Kunstveranstaltungen, Marktständen, mit kulinarischen Genüssen und mit Musik ihren Auftritt. Die Einladung des m&m-Komitees war und ist eine Einladung für die Sinne, für ein fröhliches Miteinander, für ein gemütliches Flanieren, für ein spannendes Entdecken von Kultur & Genuss, ist eine Hommage an das weiße Gold und an die aromatischen Marillen – eine Kombination, die nicht nur farblich einiges hergibt.

KULINARIUM

Flankiert wird das Marmor&Marillen-Kulturfest traditionell von den MarillenSpezialitätenwochen, heuer vom Samstag, 25. Juli bis am Sonntag, 9. August 2026 in folgenden Gastbetrieben: Gasthaus Zur Krone, Gasthaus Zur Sonne, Gasthaus Sonneck/

Allitz, Pizzeria Odler, Cafè Greta und der Pizzeria Pub St. Sisinius.

Auf einen kulinarischen Rundgang rund um die Marille in Laas dürfen sich die Gäste dann am 1. und 2. August freuen. Mit erfrischenden Getränken, Marillenspezialitäten wie Marillenknödel, Strauben mit Marillenmarmelade oder hausgemachtem Marillenkuchen warten die Musikkapelle Laas und der ASC Laas-Raiffeisen im Festbereich Peernstadl am Samstag und Sonntag von 10 – 20 Uhr auf.

Venustis (neben Peernstadl) bietet gar eine Marillenbar mit Marillenbier, Marillo uvm. Für die kleinen Gäste gibt es ein kreatives Kinderprogramm mit Kathrin Gschleier, der bekannten Buchautorin der beliebten „Südtirol-Reihe“.

Auf dem Dorfplatz laden hingegen der Gasthof Zur Sonne und das Gasthaus Krone zu besonderen Marillenspezialitäten. Erfrischende Getränke gibt es von der Lottobar.

Zur Verkostung von Fruchtdestillaten und Likören lädt die Familie Gartner vom Obstbauernhof Fohlenhof am Sa. 1.8. und So. 2.8. um 17.00 Uhr sowie jeden Donnerstag um 17.00 Uhr (Anmeldung erbeten).

Infos unter Tel. 335 6932000

M&M MARKT

Einer der Höhepunkte ist jedes Jahr der m&m Markt. Heuer fin-

M&M MUSIK: 2026

det dieser am Samstag, 1. und am Sonntag 2. August jeweils von 10 – 19 Uhr statt. Marillen, Kunsthandwerk aus Laaser Marmor und typische Produkte, deren Rohstoffe vorwiegend aus dem Vinschgau sind – das zeichnet den m&m-Markt aus und ist auch der Erfolg, der dem Kultur-Event jedes Jahr aufs Neue zuteil wird. Die 53 Marktstände reihen sich wie Perlen entlang der Vinschgaustraße auf: vom Peernstadl im Oberdorf über die Pfarrkirche bis hin zum Santl und der Laaser Marmorwelt.

Der hds-Kinder-Flohmarkt findet heuer von 11 – 17 Uhr statt. Unter dem Motto „Kinder handeln“ werden Kinder für moderates Geld in besonders gestalteten Flohmarktständen, am Platz vis-à-vis vom Cafè Greta, Selbstgebasteltes und Allerlei anbieten.

TIPP: Autorin Isabella Halbeisen stellt ihr Kinderbuch „Hilli Marilli - Ein Elf zum Knutschen“ zwischen Peernstadl und Venustis vor.

LAASER

MARMORWELT

Kinder wie Erwachsene kommen bei einem umfangreichen m&m-Unterhaltungsprogramm auf ihre Kosten. Im Festbereich in der Laaser Marmorwelt gibt es einen tollen Kinderspielbereich, wo etwa Laaser Marillenkerne klopfen, Spielen in der Laaser Marmor-Sandkiste, Marmoranhänger basteln oder Marmorsteine bemalen, angeboten werden. Außerdem steht dort die beliebte Hüpfburg bereit.

TIPP: Heuer werden alte traditionelle Laaser Kinderspiele mit Wilfried unter anderem Sautreiben, Spickern oder „Taler, Taler, du musst wandern“ gespielt und damit vor dem Vergessen bewahrt. Im schönen Ambiente der Laaser Marmorwelt gibt es zudem eine Marmorbar mit erfrischenden Getränken und dazu leckere Grillspezialitäten von Pantastic.

MUSIK

Musikalische Leckerbissen gibt es auch heuer an beiden Tagen. Zu den Musikern, die in Laas an verschiedenen Ecken und Plätzen am Samstag, 1. August und Sonntag, 2. August ihr Bestes geben, zählen unter anderem die Laaser Böhmische, die Obervinschger Böhmische, die Teiser Tanzlmusi, die Zieltol-Böhmische, die kleine Blasmusikformation oder

Am 1.8.2026 OPEN AIR von 18:30 - 22:30 Uhr in der Laaser Marmorwwelt mit Robins Huat, Christian Moling und Geena & Rufus und in der Pizzeria Pub St. Sisinius ab 20 Uhr Aftershow Party mit DJ Franz Weber Am 2.8.2026 spielt in der Laaser Marmorwelt ab 13 Uhr die Gruppe Zeitlous.

FÜHRUNGEN:

Marmor Erlebnis

Führungen mit Werksbesichtigung „Lasa Marmo“

Sa. 01.08. und So. 02.08. um 12/14/16 Uhr (deutsch) und um 15 Uhr (italienisch)

Treffpunkt: Laaser Marmorwelt - Dauer: ca.: 1,5 Stunden Sonderpreis für m&m: 8 €

Infos unter www.marmorplus.it

Gipfelblech mit authentischen, unverfälschten und zünftigen Klängen. Das Duo Walter&Felix und verschiedene junge Ziehharmonikatalente aus Laas und Umgebung bereichern die Veranstaltung musikalisch an beiden Tagen und an verschiedenen Plätzen.

KULTUR & KUNST

Künstler bereichern traditionell die m&m-Veranstaltung z. B.

„together“ am Sa. 1. August und So. 2. August 2026 von 10 – 19 Uhr, wo sechs Künstler ihre Werke präsentieren: Thomas Biedermann, Irene Stecher, Kim Partheymüller, Daniela Eberhöfer, Miriam Pobitzer und die Lebenshilfe. Sieben Künstler haben hingegen bei der Prisma Photoexhibtion in der Remise der LASA Marmo einen gebündelten Auftritt: Jan Langer, Clau-

AUSSTELLUNGEN:

Laaser Marmorwelt - Remise: Prisma Photoexhibition

Sa. 1.8.2026 10 Uhr Vernissage

Sa. + So. von 10 - 19 Uhr

Marxkirche: Kunstbefreit Gianfranco Bonora

Sa. 1.8.2026 um 11:30 Uhr Vernissage

Sa. + So. von 10 - 19 Uhr

Mo. 3.8.2026 bis Fr. 9.8.2026 von 9:30 - 12 Uhr und von 15 - 18:30 Uhr

Lechner Stodl: together 6 Künstler präsentieren ihre Werke

Sa. 1.8.2026 um 13 Uhr Vernissage

Sa. + So. von 10 - 19 Uhr

dia Rubner, Christian Gufler, Andrea Pozza, Stefan Gorfer, Simon Rainer und Michaela Wellenzohn. In der Laaser Marmorwerkstatt formen vom 25. Juli bis 2. August 2026 am Santl Platz gleich mehrere Künstler aus einem Marmorrohblock ein besonderes Kunstwerk: Laura Larisch, Jenk Mietzke, Martin

Hesse, Florian Nägele und Vanessa Scholz. Einblicke gibt es in der Fachschule für Steinbearbeitung am Samstag und Sonntag von 10 - 16 Uhr. Und jeweils um 10:30 Uhr eine Führung durch die Schule. Und Live- eine lebende Werkstatt findet mit Lucia Dürr in der Marmorwelt statt.

ÖFFNUNGSZEITEN

Jugendtreff „fResch“ Reschen

Do. 05.03.20 ab 17.30 Uhr

JT “fResch” Reschen

Jugendtreffs Obervinschgau

Do. 16:00 – 19:00 Uhr

Eclairs selbst gemacht

Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr

Fr. 16:00 – 20.00 Uhr (2x Monat)

JT “Juze Hoad” St. Valentin

Deine BUTTONS

Mi. 16:00 – 19:00 Uhr

Fußballfieber und Teamgeist

Fr. 16:00 – 20.00 Uhr (2x Monat)

Jugendtreff „Juze“ St.Valentin

JT “JUBU” Burgeis

Mi. 11.03.20 ab 16.30 Uhr

Strategiespiele

Mi. 15:30 – 20:00 Uhr

Sa. 15:30 – 21:30 Uhr

Sa. 14.03.20 ab 19.00 Uhr

JT “JULO” Laatsch

Dekoideen neuer Treff

Do. 15:30 – 20:00 Uhr

Fr. 15:30 – 20:00 Uhr

Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs

JZ “JuMa” Mals

Fr. 06.03.2020 um 17.00 Uhr

Di: 15:45 – 21:00 Uhr

DIY Osterdeko

Mi: 15:45 – 21:00 Uhr

Do: 15:45 – 21:00 Uhr

Jugendtreff „Citytreff“ Glurns

Fr: 14:45 – 19:30 Uhr

Do. 12.03.20 ab 15:00 Uhr

Sa: 14:45 – 19:30 Uhr

Vollversammlung

Öffnungszeiten:

Achtung: bei Aktionstagen

gelten andere Zeiten

JT “Citytreff” Glurns

Di. 16.00 – 20.00

Do. 17.00 – 21.00

Di. 17:00 – 21:00 Uhr

Fr. 18.00 – 22.00

Mi. 17:00 – 21:00 Uhr

Fr. 17:00 – 23:00 Uhr

Jugendhaus Phönix Schluderns

JT “Revoluzer” Taufers

Fr 07. + 13.03.20 ab 15.00 Uhr

Di. 16:00 – 19:00 Uhr

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

JH “Phönix” Schluderns

Mädchentreff: Pizza machen + Vatertagsgeschenk basteln

Di. 17:00 – 19:00 Uhr

Mi 11.03.20 ab 16.00 Uhr

Mi. 15:00 – 20:00 Uhr

Vatertagsgeschenk basteln

Do. 16:00 – 20:00 Uhr

Jugendzentrum JuMa Mals

Fr. 17:00 – 22:00 Uhr

Sa. 17:00 – 22:00 Uhr

Fr.06.03.20 GESCHLOSSEN

JT “Ju!P” Prad

Mi. 11.03.20 von 17.00 bis 20.00 Uhr

Mi. 16:00 – 20:00 Uhr

Spieleabend

Do.16:00 – 20:00 Uhr

Fr. 15:00 – 21:00 Uhr

Sa.14.03.20 GESCHLOSSEN

Sa 15:00 – 21:00 Uhr

Jugendtreff Burgeis

JT “Jurali“ Lichtenberg

Fr. 06.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr

Di. 17:00 – 20:00 Uhr

Treff geöffnet mit Kochabend

Fr. 17:00 – 21:00 Uhr

JT “Chillhouse” Stilfs

Sa. 07.03.20 GESCHLOSSEN

Mi. 15:15 – 20:00 Uhr

Mi. 11.03.20 von 15.00 bis 17.00 Uhr

Do. 15:15 – 20:00 Uhr

Bubbel- Waffeln backen

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

JT “JuTsche” Tschengls

Sa. 14.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr

Mi. 17:30 – 20:30 Uhr

Treff geöffnet mit Kochabend

Sa. 18.30 – 21.30 Uhr

Jugendtreff „La:Ma“ Laas

JT Eyrs

Die Begeisterung für die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft der Männer macht auch vor den Jugendtreffs im Obervinschgau nicht Halt. Seit Beginn des Turniers dreht sich in den Gesprächen der Jugendlichen vieles um den beliebten Sport. Die aktuellen Spielergebnisse werden diskutiert, Favoriten besprochen und Überlegungen angestellt, welche Mannschaft das Potenzial hat, den Weltmeistertitel zu holen. Vor allem die neuesten Memes und Highlights aus den sozialen Medien sorgen immer wieder für Gesprächsstoff. Passend zu dieser Fußball stimmung wünschten sich die Jugendlichen bei der Planung des Sommerprogramms, ein Cal cetto-Turnier zu veranstalten. Am Freitag, den 10. Juli, war es soweit: Vier Zweierteams traten gegeneinander an, um ihr Kön nen am Calcetto unter Beweis zu stellen. Schon in den Tagen vor dem Turnier wurde während der regulären Öffnungszeiten fleißig trainiert und das ein oder ande re Spiel ausgetragen.

sprochen. Anschließend konnte das Turnier – mit etwas Verzögerung aufgrund der verspäteten Ankunft einiger Teams – starten. In spannenden und oft hart umkämpften Partien zeigten die Jugendlichen vollen Einsatz. Neben Ehrgeiz und Teamgeist kamen aber auch der Spaß und das gemeinsame Miteinander nicht zu kurz. Manchmal wurde sogar versucht, mit einem kleinen Schummelmanöver einen Vorteil zu ergattern. Da die Jugendarbeiterin alleine antrat, wurde ihr Team abwechselnd -

deren Teams unterstützt. Nachnungen setzte sich schließlich das Team „Bodenpause af di 1“

durch und durfte sich über den Turniersieg freuen. Als Anerkennung für ihre Leistung erhielten die beiden Siegerinnen einen Pizzagutschein. Die übrigen Teams teilten sich als Trostpreis gemeinsam eine Wassermelone. Während der Sieger unseres Calcetto-Turniers bereits feststand, sorgte auch die Fußball-Weltmeisterschaft in den vergangenen Wochen für spannende Momente und jede Menge Fußballbegeisterung. Im Treff wird in der Zwischenzeit weiterhin Calcetto gespielt, um für das nächste Turnier bestens vorbereitet zu sein und mit Spannung blicken wir auf die FußballWeltmeisterschaft der Frauen im kommenden Jahr.

Mi. 15.00 – 17.00 Uhr

Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr

Lachs – Zucchininudel

Sa. 15.00 – 18.00 Uhr

JT “La:Ma” Laas

Anmeldung bis 06.03.20 erforderlich

Di. 17:00 – 21:00 Uhr

Sa. 14.03.20 ab 15.30

Mi. 17:00 – 21:00 Uhr

Schwimmen Latsch

Do. 17:00 – 21:00 Uhr

Fr. 17:00 – 22:00 Uhr

Info & Anmeldung bis 11.03.20 bei Andy im La:Ma

Sa. 17:00 – 22:00 Uhr

Jugendtreff Tschengls

JZ “Freiraum” Schlanders

Di. 17:00 – 22:00 Uhr

Mi. 17:00 – 22:00 Uhr

Do. 17:00 – 22:00 Uhr

Fr. 6.03.20 von 18.00 bis 22.00 Uhr langer Filmabend mit Nudel & Schokofondue

Fr. 17:00 – 23:00 Uhr

Sa. 17:00 – 23:00 Uhr

JuZe „Freiraum“ Schlanders

Bevor die ersten Begegnungen begannen, wurden die Spielre geln noch einmal gemeinsam be

Jugendzentrum Green Turtle Latsch

Endlich Sommer!

JT “Check In” Goldrain Derzeit geschlossen

Di. 03.03.20

Das JuZe bleibt geschlossen

JZ “Green Turtle” Latsch

Di. 15:00 – 21:00 Uhr

Fr. 06.03.20 ab 20.00 Uhr

Mi. 15:00 – 21:00 Uhr

Filmabend im JuZe

Do. 15:00 – 21:00 Uhr

Fr. 15:00 – 21:00 Uhr

Jugendzentrum „Green Turtle“

Latsch

Sa. 15:00 – 21:00 Uhr

JC “Taifun” Martell

Di. 16.00 – 19.00 Uhr

Sa. 16:00 – 22:00 Uhr

Mi. 15.00 – 18.00 Uhr

JT Tarsch

Di. 16.00 – 20.00 Uhr

Mi. 18:00 – 20:00 Uhr

JT “All In” Kastelbell/Tschars

Fr. 15.00 – 21.00 Uhr

Mi. 16:00 – 21:00 Uhr

Sa. 14.00 – 21.00 Uhr

Do. 16:00 – 21:00 Uhr

Jugendraum Check In Goldrain

Fr. 17:00 – 22:00 Uhr

Mi. 18.00 – 21.00 Uhr

Sa. 17:00 – 22:00 Uhr

Jugendclub Taifun Martell

JT “Time Out” Schnals

Mi. 16.30 – 20.30 Uhr

Sa. 07.03.20 von 14.00 – 20.00 Uhr

JZ “JuZe” Naturns

Geöffnet

Mo. 16:00 – 22:00 Uhr

Sa. 14.03.20 von 15.00 – 18.00 Uhr

Mi. 16:00 – 22:00 Uhr

„Gianmo suchten“

Do. 16:00 – 22:00 Uhr

Workshop

Fr. 16:00 – 22:00 Uhr

Sa. 15:00 – 20:00 Uhr

JT “Kosmo” Plaus

Jugendtreff Tarsch

Mi. 11.03.20 15.00 – 17.00 Uhr

Mi. 15:00 – 19:00 Uhr

Filmnachmittag

Do. 15:00 – 20:00 Uhr

Für die Monate Juli und August haben wir im Jugendzentrum Green Turtle Latsch heuer besondere Öffnungszeiten. Es ist uns wichtig so viele Altersgruppen wie möglich zu erreichen und somit hat das JuZe von Dienstag bis Samstag von 15:00 – 21:00 Uhr geöffnet. DIY Perlenketten: Mittlerweile findet die Aktion DIY Perlenketten monatlich statt. Viele Mädchen und Jungs nehmen an der Aktion teil und lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Hast auch Du Lust das nächste Mal dabei zu sein? Komm am 31. Juli um 16:00 Uhr vorbei. Die Aktion findet im Mehrzweck raum des Jugendzen trums Green Turtle statt.

Lösungswort:

1. Auf der Arunda-Alm gab es kürzlich den ...

2. der abgerissene Kasernenflügel in Schlanders hieß ...

3. Reinholds Yaks sind im ... auf der Sommerweide

4. Heiner Pohl ist der Winzer auf dem ...

5. Trattla in Martell ist ein ...

6. Das Museum in Schnals heißt ...

7. 200 ... hat Wolfgang Platter im Buch "Ba Sui" zusammengetragen

8. das Lösungswort des letzten Wind-Rätsels war ...

9. Naturns lacht ist ein ...

10. Das Erlebnisbad in Graun heißt ...

11. Gemeinde Taufers im ...

12. Erstbesteigung des Ortlers 1804 durch das Pseirer ...

13. Sekretär der Gemeinden Schlanders, Glurns, Taufers und Graun - Georg ...

14. der Schludernser BM heißt Heiko ...

15. die Pfarrkirche in Göflan ist dem hl. ... geweiht

16. Anhöhe in der Gemeinde Partschins mit römischen Hintergrund

17. eine der vier Grundrechenarten

18. einer der vier Kirchenväter

19. der Legende nach steht ... auf Vinschger Holzstämmen in der Lagune

20. Restaurant in Naturns, beim Kreisverkehr im Osten abzweigend

Gewinne einen wunderschönen

BLUMENSTRAUSS

Viel Knobeln wünschen wir auch diesmal, denn auch diesmal gibt es Blumen für den/die Sieger/in (Danke an Passiflora in Mals). Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und dem Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it Einsendeschluss: 3.8.26, 9:00 Uhr

„Privatzimmervermieter“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Den Blumenstrauß, spendiert vom Blumenladen in Mals „Passiflora“. gewinnt Christiane Ilmer aus Latsch. Der Gutschein ist ab 23.07.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.

Der Maler Erwin Dariz:

KOPIE vom Original Original –

DGröden und Florenz, beschäftigt sich seit 1980 mit Techniken alter Meister und mit Portraits. Da es zu diesem Thema wenig Klarheit und viel Unwissenheit gibt, “sogar in Fachkreisen”, war er immer bemüht seine Werke offen zu deklarieren. Dariz hatte das Glück, sich mit bedeutenden Malern der Kunstgeschichte in verschiedenen Museen auseinanderzusetzen. In seiner Studienzeit in Florenz konnte er in den Uffizien fast täglich Originale aus 800 Jahren Malerei studieren. Dazu sagt er: “Es war immer eine starke Emotion zu wissen, dass an einem Werk dieser oder jener Maler direkt zu erleben war. Bilder sind für mich stumme Meister, die ohne Worte alle zeigen.”

Diese Neugierde führte Erwin Dariz in Studienreisen von St. Petersburg bis Madrid zu den großen Museen. In einigen hat er dann als Kopist gearbeitet. “Die Genehmigung zum Kopieren am Original wurde

international gültigen Regeln. Sie werden vom Museum je nach Werk und Raum vor-

Erwin Dariz vor dem Original und der Kopie von “Der Kuss” von Gustav Klimt (1989)

gegeben und die Kopien werden dann immer im Archiv dokumentiert”, erzählt Dariz. An einem Original zu stehen und sich über Stunden und Monate damit zu befas-

Bei der Arbeit an der Kopie der Aiguille d’ Argentiere von E.T. Compton

sen, war für ihn ein großes Glück in seinem Leben, sagt er. Die Originale waren oft noch ohne Sicherheitsverglasung und mit Tageslicht zu sehen, was für ihn als Kopisten von Vorteil war. In langwährenden Recherchen tauchte er tief in das Werk und in die Lebenswelt des Künstlers ein und untersuchte Aufbau sowie Materialität der Kunstwerke bis ins kleinste Detail. Die Arbeitsweise von Erwin Dariz zeichnet sich durch einen großen Respekt gegenüber dem Original aus.

Belvedere Wien und Musèe du Louvre Paris

In Wien Belvedere durfte Erwin Dariz zwei Bilder von Gustav Klimt kopieren: “Der Kuss”, eines der wohl bedeutendsten Werke von Gustav Klimt und “Wasserschlangen II”. Dazu sagt er: “Der Kuss war für mich ein sehr gewagtes Unternehmen, einerseits wegen der Größe des Bildes und der Technik, andererseits auch wegen des großen Besucherandranges. An diesen zwei Kopien arbeitete ich ein Jahr, da ich auch deren Rahmen originalgetreu ausführte. Das Museum erlaubte mir sogar außerhalb der Besucherzeiten am Original zu arbeiten, was ich als einen großen Beweis an Vertrauen zu schätzen wusste, da die Originale einen immensen Wert darstellen.” Nach Wien erhielt Dariz über die italienische Botschaft in Paris die Genehmigung im Musèe du Louvre zu arbeiten. Hier waren es drei Werke, die für ihn von Interesse waren: ein Gemälde von Leonardo da Vinci (nicht die Mona Lisa), ein Vermeer und ein Rembrandt. Dariz hatte schon Jahre zuvor in Innsbruck/ Ferdinandeum Rembrandt kopiert. Im Louvre war es ein Selbstportrait.

Erwin Dariz arbeitete als Kopist auch in München Freising (spätgotische Madonna), sowie im Alpenvereinsmuseum von Innsbruck (E.T. Compton). Er kopierte unter

anderen auch “Das Mittagessen” des Tiroler Malers Egger-Lienz oder auch Stolz (Portrait).

Das Portrait – Landschaft einer Seele

“Das Portrait ist ein Teil meiner Tätigkeiten, wie das Kopieren und Restaurieren von Gemälden”, sagt Erwin Dariz. Das Porträtieren begann in seiner Studienzeit in Florenz, wo er Anfragen für Portraits erhielt, aber damals noch wenig Interesse dafür zeigte. Als er dann die Malerei zu seinem Beruf machte, wurde das Portrait zu einem wichtigen Teil seiner Arbeit. “Die Aufträge für Kinderportraits kamen von Privaten, meist Mütter oder Großeltern. Da ich damit vielen eine Freunde machen konnte, die teils über Generationen erhalten blieb, ist das für mich heute noch eine Genugtuung meiner Arbeit”, sagt er. Andererseits wollte

Dariz auch in Gesichtszügen von Menschen lesen, die er sehr schätzt. So zum Beispiel Mutter Theresa von Kalkutta, Sylvius Magnago, Yves Saint Laurent oder Frida Kahlo. 2025 porträtierte Dariz die aktuelle Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die Menschenrechtslage, Francesca Albanese. “Bei der Arbeit fallen manchmal Gedanken, die ich dann direkt auf das Bild niederschreibe. Ich liebe diese stille Spuren, die durch die Persönlichkeit führen”, sagt er.

Erwin Dariz wohnt und arbeitet seit 2017 in Taufers im Münstertal, in einem geschichtsträchtigen Haus, da dieses von Jakob Tischler in den 30er Jahren für seine Familie gebaut wurde. Jakob war der Vater von Peppi Tischler, der mit seinen Karikaturen den typischen Südtiroler gezeichnet hat. Peter Tscholl

Selbstportrait von Erwin Dariz
Kinderportrait Livia
Portrait von Francesca Albanese, UNO Sonderbeauftragte für Palestina (2025)
Portrait von Josef Pius Gritsch

„Wir brauchen euch“

Realgymnasium

Mit der Höchstpunktezahl abgeschlossen haben v.l. Martin Ladurner, Lea Gemassmer, Lea Niederfriniger, Alena Schwarz und Laura Maria Visani

Insgesamt 99 Maturantinnen und Maturanten des Ober schulzentrums Schlanders haben die Matura bestanden. „Ihr seid der Hauptgrund, wa rum wir heute hier sind“, eröff nete Direktorin Verena Rinner die Diplomfeier am vergange nen 6. Juli 2026 im Kulturhaus Schlanders. Mit Landeshaupt mann Arno Kompatscher hat man die Reihe der hochkarä tigen Redner heuer fortgesetzt. „Wir leben in einer herausfor dernden Zeit, aber die Welt

ist nicht so schlimm, wie es scheint.“ Hat Schule Zukunft? war das diesjährige Thema. Kompatscher: „Schule hat des halb Zukunft, weil unsere Ju gend Zukunft hat. Keine leichte, aber die hat nie jemand gehabt. Schule vermittelt längst nicht mehr nur Wissen, sondern Fä higkeiten insgesamt. Wir lernen für das Leben in der Schule.“ Kompatscher schloss mit einem Wunsch: „Geht hinaus und kommt zurück. Wir brauchen euch. Ihr seid extrem wertvoll.“

Tradition bei der Diplomfeier hat auch die Schülerrede. Lau rin Pohl und Celine Stampfer meinten unter anderem: „Die Schule hat uns viel beigebracht. Sie hat uns gezeigt, dass wir da zugehören. Aus Klassenkame raden sind Freunde geworden. Heute endet ein Kapitel. Wir schließen die Tür zu unserer Schulzeit.“ Direktorin Verena Rinner wünschte den Matur antinnen und Maturanten vor allem eines: „Werdet glücklich.“ Fünf Absolventinnen und

Absolventen haben mit der Höchstpunktezahl 100 abge schlossen: Martin Ladurner (WFO), Lea Gemassmer, Lea Niederfriniger, Alena Schwarz (alle drei Realgymnasium) und Laura Maria Visani (Sprachen gymnasium). 99 Punkte haben Johannes Platzer (WFO) und Ce line Stampfer (RG) erreicht, 98 Punkte hingegen Marie Sophie Kofler, Lena Pichler, Inga Weiss (alle drei SG) und 97 Punkte Julia Maria Weirather (RG). (ap)

5A WFO; unten: 5A Sprachengymnasium
5 B WFO; unten TFO
Fotos: Angelika Ploner

Schlanders

Neu im Vinschgau: „Seite an Seite“

Selbsthilfegruppe für An gehörige von Menschen mit Abhängigkeitserkrankung durch illegale Substanzen –Erstes Treffen am 4. August in Schlanders:

Zu Beginn waren es die vermeintlich harmlosen ge rauchten Joints. Dann rutscht ein 16 jähriger Vinschger Ober schüler langsam immer tiefer in die Szene und alles läuft aus dem Ruder. Ihre Erfahrung mit der anfangs unterschätz ten Abhängigkeit ihres Sohns bringt eine Vinschger Mutter nun dazu, eine Selbsthilfegrup pe zu gründen. Denn Sucht ist stets auch für die Angehörigen von Betroffenen belastend und eine Herausforderung.

„Mein Sohn war 16 und in der Oberschule als er angefan gen hat Cannabis zu konsumie ren. Anfangs glaubten wir als Eltern, das wäre ein für dieses Alter normales ‘Ausprobieren’. Im Nachhinein muss ich sagen: wir haben die Situation völlig verkannt. Wir haben geglaubt, das geht vorbei. Dem war aber nicht so. Im Gegenteil ist er immer tiefer in die Szene rein gerutscht. Es kursieren eine Vielzahl von illegalen Substan zen, Ketamin, Kokain, Amphe tamine und vieles andere mehr und es hat sich bei ihm eine große Abhängigkeit entwickelt. Irgendwann lief alles aus dem Ruder.” – Elisabeth (Name ge ändert)

Im Vinschgau entsteht ein neues Angebot für Menschen, die häufig still und allein mit schweren Belastungen leben: Die Selbsthilfegruppe „Seite an Seite“ richtet sich an Ange hörige von Personen, die von illegalen Substanzen abhängig sind oder deren Konsum zu

nehmend problematisch wird. Es ist die erste Selbsthilfegrup pe dieser Art im Vinschgau.

Gegründet wird die Gruppe von Elisabeth (Name geändert), einer 49‑jährigen Vinschgerin, die anonym bleiben möchte. Die Selbsthilfegruppe „Seite an Seite“ bietet Angehörigen einen geschützten Rahmen, um offen über Belastungen zu sprechen, ihre Erfahrungen zu teilen und Verständnis zu finden. Das An gebot richtet sich ausdrücklich an Eltern und Bezugspersonen von Jugendlichen, die wieder holt zu illegalen Substanzen greifen – auch dann, wenn eine Abhängigkeit noch nicht klar erkennbar ist. Viele Betroffene tun sich schwer, die Situation zu benennen oder zu akzeptie ren. Die Gruppe setzt genau hier an.

In der Gemeinschaft der Selbsthilfe erfahren betroffene Angehörige Halt, Ermutigung und neue Energie. Die Treffen unterstützen dabei, die eigene Selbstfürsorge wieder in den Blick zu nehmen, sich zu stär ken und Wege zu finden, mit den Herausforderungen des übermäßigen oder regelmä ßigen Konsums eines naheste henden Menschen umzugehen. Durch Austausch und Reflexion entsteht ein Raum, in dem man wieder zu sich selbst findet und neue Ressourcen entdeckt. Egal, was kommt – niemand bleibt allein.

Start am 4. August:

Die Selbsthilfegruppe „Seite an Seite“ findet sich zu ihrem ersten Treffen am 4. August in Schlanders zusammen und trifft sich dann jeden 1. Mitt woch im Monat, abends von 19 bis 20.30 Uhr.

Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich unverbindlich melden und erhalten vertrauliche Informationen zum Ablauf und zu den ersten Treffen unter Tel. 371 7318436 oder E-Mail an seiteanseite10@gmail.com. Diskretion wird selbstverständlich zugesichert.

PR-INFO VIP

Marillen - ein Kulturgut des Vinschgaus

Die Vinschger Marille zählt zu den kulinarischen Schätzen des Tales. Ihr unverwechselbares Aroma, das harmonische Zusammenspiel von Süße und feiner Säure sowie ihre Exklusivität im Tal machen sie zu einem echten Kulturgut des Vinschgaus.

Optimale Bedingungen für einzigartigen Geschmack

Das trockenste Tal Südtirols bietet ideale Voraussetzungen: perfektes Klima, hoher Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht sowie fruchtbare, sandige Bergböden in Höhenlagen von bis zu 1.200 Metern prägen das intensive Aroma der Vinschger

Marillen. Der Anbau in kleinen, familiengeführten Betrieben kennzeichnen die Marillenproduktion im Vinschgau. 84 Erzeuger bewirtschaften die rund 40 Hektar Anbaufläche mit großer Sorgfalt.

Ein delikates Naturprodukt

Marillenanbau ist anspruchsvoll: Erfahrene Hände, Fingerspitzengefühl und günstige Wetterbedingungen sind gefragt. Die Ernte erfolgt in mehreren Durchgängen, etwa alle zwei bis vier Tage – je nach Reife. Sonne und Wärme sind entscheidend für die Aromaintensität.

Sortenvielfalt

„Marillen aus dem Vinschgau“ stehen für mehrere Sorten: die traditionelle „Original Vinschger Marille“ mit süßsäuerlichem Geschmack und intensivem Aroma, sowie die „Vinschger Bergmarillen“ (Sorten wie Goldrich oder Orangered) mit saftigsüßem Aroma und orange-rötlicher Färbung.

Vom Baum ins Regal

Die Vermarktung erfolgt zentral über den Verband der Vinschger Obst und Gemüseproduzenten (VIP). Früher war manuelle Sortierung üblich - heute sorgt eine moderne Anlage dafür, dass jede Frucht nach Farbe, Gewicht, Größe und Qualität geprüft wird. Danach erfolgt die Verpackung in Schalen oder Kartonkisten. Die Original Vinschger Marillen sind hauptsächlich über den Direktverkauf der Genossenschaften im Vinschgau und regionalen Fachhandel erhältlich, die Vinschger Bergmarillen auch in italienischen Supermärkten.

Rezepttipp:

Rindercarpaccio mit marinierten Marillen

Eine frische und überraschende Kombination aus zartem Carpaccio und der Süße der Vinschger Marillen.

Hier geht’s zum Rezept:

Zarte Verführung

Der Vinschgau bietet neben aromatischen Äpfeln auch viele weitere Spezialitäten wie die Original Vinschger Marille und die Bergmarillen. Diese sind im Direktverkauf der Vinschger Genossenschaften sowie im ausgewählten Fachhandel für Obst und Gemüse erhältlich.

JUVAL - Kastelbell

Tel. +39 0473 727519

MIVOR - Latsch

(auf Vorbestellung)

Tel. +39 0473 749964

GEOS - Schlanders

Tel. +39 0473 737105

vip.coop

MEG - SÜDTIROLER ERDBEERWELT - Martell

Tel. +39 0473 745005

VINSCHGER BAUERNLADEN - Naturns

Tel. +39 0473 667723

Mo - So 09.00 - 18.00 Uhr

OVEG - Eyrs

Tel. +39 0473 617581

Öffnungszeiten und Details unter

Naturns

Zwei neue Brunnen am Jesus Besinnungsweg

Derviel begangene Besin nungsweg wird von Wan derern sehr geschätzt und gerne besucht. Harmonisch eingebettet in die Landschaft des Kellerbachtals von Na turns laden die 15 Stationen zu einer abwechslungsreichen und besinnlichen Wanderung inmitten der Natur ein. Auch Familien mit Kindern sowie die Kinder des Waldkindergartens halten sich gerne dort auf. Mit Ästen werden kleine Hütten gebaut, „Stuanmandlen“ errichtet und mit Zapfen von Föhren und Fichten gespielt. Besonders beim Besinnungspunkt 4 „Taufe“ wird im Bach geplanscht, gespielt und mit Freude „Bachl gekeart“.

Station 2 „Geburtsgrotte“: von links Brunnenbauer Karl Brunner, Hermann Christanell, Walter Müller

Lärchenstamm einen schönen Brunnentrog. Das Wasser wird über dieselbe Leitung vom Kellerbach zum Brunnen geführt.

Der Platz bei der Geburtsgrotte hat dadurch zusätzlich an Aufenthaltsqualität gewonnen.

Bei meinen Wanderungen ist mir jedoch aufgefallen, dass entlang des Weges eine Möglichkeit fehlte, um zu trinken, sich zu erfrischen oder die Hände zu waschen. Deshalb

Schluderns

habe ich bereits im Jahr 2024 gemeinsam mit den freiwilligen Mitarbeitern des Besinnungswegs, Karl Brunner und Walter Müller, bei der Station 7 „Bergpredigt“ einen Brunnen errichtet. Walter fertigte aus einem Lärchenstamm den Wassertrog, während Karl aus einem Ast kunstvoll den Wassereinlauf gestaltete. Da das Wasser aus dem Kellerbach für die Brunnen jedoch nicht amtlich geprüft ist, wurde vorsorglich das Schild „Kein Trinkwasser“ angebracht.

Am Besinnungspunkt 2 „Geburtsgrotte“, den wir – die Familien Hermann Christanell und Oswald Haller – als Paten gebaut haben, fehlte bislang eine geeignete Wasserstelle zur Bewässerung der Blumen und Pflanzen. Nachdem uns Franz Fliri, der Ansprechpartner für den Besinnungsweg, die Genehmigung zur Errichtung eines Brunnens erteilt hatte, machten wir uns voller Tatkraft an die Arbeit. Walter fertigte aus einem

Für mich war es stets ein großes Anliegen, am Besinnungsweg mehrere Wasserstellen zu schaffen, an denen man sich erfrischen kann. Gemeinsam ist es uns nun gelungen, dieses Ziel zu verwirklichen: Entlang des Weges laden heute insgesamt drei Brunnen zum Verweilen und Erfrischen ein.

Ein besonderer Dank gilt an Karl und Walter, die mich mit großem Einsatz und wertvoller Hilfe bei der Umsetzung unterstützt haben.

Wasser ist die Quelle des Lebens für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Hermann Christanell

Südtiroler Krimi und Schludernser Wein

Eine

außergewöhnliche

Buchvorstellung erwartete die Gäste am Freitag, den 10. Juli 2026 im Innenhof des Kul turhauses von Schluderns. Zur spannenden Lektüre wurde Wein kredenzt. Die Verantwort liche der öffentlichen Bibliothek Karin Hitter hatte die Buchau torin aus Girlan, Sigrid Ebner Mahlknecht, zur Vorstellung ihres Krimis „Der letzte Lagrein“ geladen. Und geladen war auch der Schludernser Winzer Elmar Luggin, der passend zum Romantitel den Gästen in den Zwischenpausen der Lesung seine Engelberg-Weine vorstellte und zur Verkostung einschenkte. Luggin hatte vor 30 Jahren mit dem Weinbau in Schluderns begonnen und kann mittlerweile vier edle Sorten anbieten, und zwar die Weißweine Müller Thurgau und Solaris, den Zweigelt Rose‘ und den Zweigelt Rotwein. Die Qualität überzeugte die Besucherinnen und

links: Karin Hitter von der öffentlichen Bibliothek Schluderns begrüßt die Autorin Sigrid Ebner Mahlknecht; rechts: Der Schludernser Winzer Elmar Luggin schenkt zur Verkostung ein

Besucher. Und das Geschehen im Roman sorgte für Spannung. Die Handlung spielt in Südtirol. Die mörderisch prickelnde Geschichte beginnt auf der Villanderer Alm, wo sich die von ihrem Mann vernachlässigte Marlene regelmäßig mit ihrem Geliebten trifft. Doch eines Tages läuft alles anders als geplant. Nach einer gemeinsam verbrachten Nacht wacht Marlene an der

Seite von Florian auf und stellt fest, dass dieser tot ist. Entsetzt flüchtet sie Hals über Kopf nach Hause. Aber schon bald kommt die Polizei auf ihre Spur. Marlene muss sich nicht nur gegen die Mordvorwürfe wehren, sondern auch erfahren, dass Florian seine dunklen Seiten hatte. Weitere drei Morde passieren. Die Autorin weckte das Interesse der Gäste, die erfahren wollten, wer

die Taten begangen hatte. Doch das wurde nicht verraten. Hitter lud dazu ein, sich den Kriminalroman in der Bibliothek auszuleihen oder ihn zu kaufen. Zum Abschluss wurde natürlich aus ein „Lagrein“ aus Girlan eingeschenkt. Die Autorin wurde 1973 geboren, studierte Betriebswirtschaftslehre in Innsbruck und arbeitet in der Südtiroler Landesverwaltung. (mds)

Foto:

Fürstenburg/Kortsch

„Entlassen in das Leben”

MaturantInnen Fürstenburg

Am 3. Juli erhielten 36 Maturantinnen und Maturanten der Fachschulen Fürstenburg und Kortsch ihre Abschlussdiplome. Die Reifeprüfungen umfassten drei schriftliche und die mündliche Prüfung; die Kommission setzte sich aus zwei internen Lehrpersonen und zwei externen Mitgliedern zusammen. Präsident der Prüfungskommission war

Werner Oberthaler (OSZ Mals). Gemeinsam mit Direktorin Monika Aondio übergab Oberthaler die Diplome und würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Je 18 Maturantinnen bzw. Maturanten der Fürstenburg und der Fachschule Kortsch konnten auf dem gemeinsamen Weg ins Berufs- und Weiterbildungsleben diesen wichtigen Mei-

Gründe warum es sich lohnt im Vinschgerwind zu werben:

Der Vinschgerwind wird dort gelesen, wo wir zuhause sind. Wir leben gemeinsame Werte und arbeiten jeden Tag an einem lebenswerten Vinschgau, der gut geht / läuft!

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Maturantinnen Kortsch

lenstein feiern. Grußworte an die Maturantinnen richteten Oberthaler und Aondio und wünschten den neuen Maturantinnen und Maturanten alles Gute für ihren weiteren Bildungs- bzw. Berufsweg. Direktorin Aondio fasste die Ereignisse treffend als “Entlassen in das Leben” zusammen.

Im Anschluss luden die Maturantinnen und die engsten

Familienangehörigen, die Kommission sowie die Klassenräte zu einem Mittagsessen in der FS Kortsch ein, um gemeinsam auf den Erfolg anzustoßen. Die Maturantinnen der FS Kortsch überraschten Direktorin, Schulleiter und Klassenlehrerinnen mit Dankesworten und überreichten ein kleines Präsent.

Dietmar Spechtenhauser Spechtenhauser - SCHUHE ZUM WOHLFÜHLEN in Laas

Schluderns/Laas

Rosenkranzknüpfen im Altersheim

In den Altersheimen von Schluderns und Laas vermittelte an zwei Nachmittagen Pater Urs Maria aus dem Kloster Marienberg Bewohner, Angehörige, Freiwillige und Mitarbeiter und deren Kinder die Kunst des „RosenkranzKnüpfens“. Zum Abschluss der kreativen Treffen segnete der Pater die selbstgefertigten Rosenkränze. Die Veranstaltungen unterstrichen den generationenübergreifenden kreativen Austausch und die Gemeinschaftspflege. Pater Urs Maria beschreibt den religiösen und gemeinschaftsfördernden Inhalt des Rosenkranzknüpfen wie folgt: „Die ersten Mönche in der Wüste anfangs des 4. Jahrhunderts verrichteten monotone Handarbeit, um dabei Psalmworte zu rezitieren. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Rosenkranzknüpfen. Eine im Grunde monotone Handarbeit, bei der man innerlich und äusserlich zur Ruhe geführt wird. Freilich kann man auch beim

Pater Urs segnet die selbstgefertigten Rosenkränze

Rosenkranzknüpfen ein Psalmwort meditieren. Oftmals aber lädt die Stille einfach dazu ein, bei sich selbst einzukehren. Mit mehreren Menschen einen Rosenkranz zu knüpfen, bietet hingegen die Gelegenheit, auf einfache Weise eine Gemeinschaft zu bilden. Jeder ist mit seiner Arbeit beschäftigt und ganz ungezwungen ergeben

sich Gespräche geradezu von selbst. In der heutigen Zeit eine Kostbarkeit. Werden die Rosenkränze in einem Altersheim geknüpft, lassen sich sehr leicht Bewohner und Mitarbeiter in das Geschehen einbinden, und zwar jeder mit den Fähigkeiten, die er hat. Somit verbindet sich mit der Gemeinschaft das Element der Caritas, der gelebten

Nächstenliebe. Wird im Altenheim dann der Rosenkranz miteinander gebetet, hat jeder seinen eigenen Rosenkranz mit einem besonderen persönlichen Bezug. Und wenn der Lebensweg zu Ende geht und das Leben wiederum in die Hände des Schöpfers gelegt wird liegt es nahe, den Menschen diesen Rosenkranz in die Hände zu legen. Es ist wünschenswert, dass die reiche Fülle an Werten rund um den Rosenkranz auch ausserhalb des Altenheimes wiederum entdeckt wird. Gerade im Getrieben-Sein in der Welt lässt uns das Rosenkranzgebet zur notwendigen Ruhe kommen. Zudem finden in den Sommermonaten immer jeden ersten Donnerstag im Monat in der Pfarrkirche von Laas heilige Messen statt. Diese werden von Angehörigen und Freiwilligen mitgestaltet und erweitern das spirituelle Angebot der monatlichen Messen und bringen Abwechslung im AltersheimAlltag. (lu)

Schlanders/Basis Vinschgau

Jazz Improvisationen in der Basis

Das Südtirol Jazzfestival gibt es seit über 40 Jahren. Am Anfang, im Jahr 1982, fand es unter dem Namen „Jazz Sum-

mer“ nur in Bozen statt. Seit vielen Jahren wird das ganze Land zur Bühne. Musiziert wird in Städten und auf Bergen, ne-

Das Südtirol Jazzfestival war auch im Vinschgau präsent mit dem Brüsseler Quartett „bodies“.

ben Seen und Flüssen, auf Plätzen und Straßen, in Parks und Schlössern, in Hotels und Fabrikhallen. Urbane Räume, Waldlichtungen und Almen, kulinarische Highlights und packende Musik verschmelzen zu einem einzigartigen FestivalErlebnis. Das Südtirol Jazzfestival Alto Adige beginnt jeweils am letzten Freitag im Juni und endet am ersten Sonntag im Juli. 10 Tage Jazz, mehr als 60 Konzerte an über 40 Spielorten mit rund 150 Musikern. Das ist Buntheit, Vielfalt, Improvisation, ein grenzenloses Klangabenteuer quer durch Südtirol. In den letzten Jahren gab es auch immer wieder Jazzkonzerte im Vinschgau, hauptsächlich in Schlanders, Mals und Sulden. Die Basis Vinschgau ist ein besonderer Ort mit einer besonderen Magie und war be-

reits mehrfach Spielplatz beim Jazzfestival. Am 2. Juli konzertierte das Brüsseler Quartett „bodies“ vor dem Eingang der Basis bei angenehmen sommerlichen Temperaturen. Die vier Musiker:innen Alejandra Borzyk (ES/BE - Tenorsaxofon), Camille-Alban Spreng (BE/CH – Synthesizer), Mateusz Malcharek (PL – Bass) und Elie Gouleme (FR – Schlagzeug) verbinden Jazz mit Live-Elektronik und Popmusik. Alejandra Borzyk, geboren 1996, ist eine spanisch-belgische Saxophonistin, Improvisatorin, Komponistin, Performerin und Schriftstellerin mit Sitz in Brüssel. Seit 2022 leiten sie die Band. Mit ihrem Saxophon zauberte sie meditative Klangwolken hervor und steigerte diese zu einem impulsiven Klanggewitter, unterstützt von den drei Musikern. (hzg)

Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

Bildungsausschuss Schlanders

KONTRASTE / CONTRASTI

AUSSTELLUNG / ESPOSIZIONE

Eröffnung / Inaugurazione: 01.08. | 9:00 Schlanders / Silandro Kapuzinerstraße 2 / Via Cappuccini 2 (ex avimundus) ANDREA GARBER

01.08.–15.08.2026

Öffnungszeiten / Orario d‘apertura: 9:00–12:00 + 15:00–18:00 Sonntag geschlossen / Domenica chiuso, Feiertag geöffnet / festivo aperto Eintritt frei / Ingresso libero

Matinee / Mattinata: 09.08. | 10:00 (im Austellungsraum / nella sala d‘esposizione)

Literatur / Letteratura: Christine Weithaler, Musik / Musica: Alena Savina

Bezirksservice Bildungsausschüsse Vinschgau

Ludwig Fabi

Einladung zur Kulturfahrt nach

B R E S C I A „Leonessa d’Italia“ – Kulturhauptstadt 2023

Brescia, die zweitgrößte Stadt der Lombardei, ist unter dem Namen „LEONESSA D'ITALIA“ bekannt. Auf ihren Plätzen lässt sich ihre Geschichte entdecken: Die „Piazza del Foro“, geschmückt durch den „Tempio Capitolino“, das erste Stadtmuseum, und die „Piazza Paolo VI“ - ein Beispiel für einen mittelalterlichen Platz, der durch den „Duomo Nuovo“ und die „Rotonda“ im romanischen Stil verschönert wird.

Die „Piazza della Loggia“ ist das Herz der Stadt und Symbol der Macht zur Zeit der Republik Venedig. Der „Palazzo Loggia“, der Uhrturm und die Arkaden schmücken diesen Platz, auf dem der venezianische Einfluss deutlich zu erkennen ist.

Samstag, 29. August 2026

5:30 Uhr: Abfahrt in Schlanders - Bushaltestelle Kulturhaus

Vormittags: Deutschsprachige Führung durch die Altstadt von Brescia mit Frau Vanessa Marcolla, mit Eintritt im Duomo Vecchio

Freie Zeit für das Mittagessen (verschiedene Einkehrmöglichkeiten)

Nachmittags: Besichtigung des „Teatro Grande“ mit Vanessa Marcolla, anschließend freie Zeit zum Aufenthalt

oder Bummeln im Zentrum der Stadt

17:30 Uhr ca.: Antritt der Rückreise mit dem Bus. Kosten pro Person: 80 Euro, zahlbar im Bus (inbegriffen sind: Busfahrt, deutschsprachige Führungen, Eintritt im Duomo Vecchio und im Teatro Grande, Kopfhörer).

Anmeldung: Tel. 333 3203093 (abends bis 21 Uhr) oder über WhatsApp. Begrenzte Teilnehmerzahl!

Tel. 348 7651492

bezirksservice.vinschgau@kre-aktiv.it https://deutsche-kultur.provinz.bz.it/de/weiterbildung-und-sprache/home

Wenn alte Obstbäume Klimageschichte erzählen

Bozen/Vinschgau - Ein Forschungsteam der Fakultät für Agrar-, Umwelt- und Lebensmittelwissenschaften zeichnet anhand der Jahresringe von fast hundertjährigen Bäumen die Anpassung von Apfel- und Birnbäumen an den Klimawandel in Südtirol nach.

Obstbäume können ein lebendes Archiv sein, das wertvolle Informationen über das Klima der Vergangenheit und die Anpassung von Pflanzen an Klima- und Wetterveränderungen liefert. Ein Forschungsteam der Freien Universität Bozen aus dem Bereich Ökophysiologie, Baumökosysteme und Forstwirtschaft, hat mit einer Analyse von Kohlenstoff- und Sauerstoffisotopen die Zusammensetzung der Jahresringe von Stämmen alter Apfel- und Birnenbäume untersucht. Für diesen Blick in die Vergangenheit fand das Team in Lana 100-jährige Exemplare der Sorte Gravensteiner, und in Spondinig bei Prad am Stilfserjoch 80-jährige Birnbäume der Sorte Williams Christbirne und einen etwa 200 Jahre alten PalaBirnbaum.

Welche Methode kommt zur Anwendung?

In Kernbohrungen hat man aus den Jahresringen von jeweils fünf Bäumen jeder Sorte Sauerstoff (O18)- und Kohlenstoff (C13)-Isotope gewonnen und analysiert. Diese schwerere Form der Atome mit einer höheren Anzahl an Neutronen kommt in der Natur seltener vor. Gerade diese Eigenschaft nutzt das Forschungsteam, um für jedes Jahr dieser langen historischen Epoche heraus zufinden, wie die Pflanzen das Angebot an Kohlendioxid und Wasser für die Photosynthese und die Transpiration verwer ten.

Welche Erkenntnisse konnten dabei gewonnen werden?

Den Forschern gelang es erst mals, diese, bisher nur bei Waldbäumen angewandte Me thode, auch auf Obstbäume

anzuwenden. Sie konnten dokumentieren, dass sich Birnbäume und vor allem Apfelbäume an die seit 1990 angestiegene Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre angepasst haben, indem sie mit einer höheren Photosyntheseleistung reagieren. Eines der Produkte der Photosynthese ist Glukose, der Zucker, aus dem die Energie für die verschiedenen Prozesse und für den Aufbau aller Moleküle in den Zellen der Pflanze gewonnen wird. Mehr Photosynthese bedeutet also mehr Energie für die Bäume, mehr Wachstum und auch höhere Erträge.

Wer hat an dem Projekt mitgewirkt?

An der Studie wurde von Leonardo Montagnani und Enrico Tomelleri, Professoren für Waldökologie, Massimo Tagliavini,

Professor für Physiologie und Ökologie des Baumökosystems, und Nilendu Singh, Gastwissenschaftler vom Wadia Institute of Himalayan Geology in Dehradun, Indien, durchgeführt. Die untersuchten Bäume haben Wolfgang Drahorad, ehemaliger Techniker des Beratungsrings für Obst- und Weinbau, und Reinhold Stainer, ehemaliger Forscher am Versuchszentrum Laimburg, fündig gemacht.

Welche Ergebnisse konnten erzielt werden?

Die Ergebnisse zeigen, dass Apfel- und Birnbäume ihr Vermögen der Wassernutzung seit 1990, ähnlich wie Waldbäume, gesteigert haben. Wobei dieser Effekt beim Apfelbaum noch stärker ausgeprägt ist als beim Birnbaum. Grund dafür ist die positive Auswirkung des erhöh-

ten Kohlendioxids in der Atmosphäre auf die Photosynthese. Keinerlei Einfluss auf die Transpiration konnte festgestellt werden. Die Isotopenanalyse hat auch gezeigt, dass die Wasserversorgung der Bäume in den vergangenen Jahrzehnten stabil geblieben ist, was auch auf einen gezielten Einsatz der künstlichen Bewässerung hinweist.

Die Studie des Teams der Uni Bozen macht deutlich, wie wichtig der Erhalt alter Obstbäume ist, die es in Südtirol noch gibt. Sie sind nicht nur Zeitzeugen anderer Lebens- und Wirtschaftsepochen, sondern auch lebende Archive, die es ermöglichen, die Wechselwirkungen zwischen Bäumen, Mensch und Umwelt im Wandel der Zeiten zu verstehen.

Diesen Text hat Reinhold Stainer freundlicherweise an die Bezirkszeitung Vinschgerwind weitergeleitet. Reinhold Stainer, 1944 geboren und aufgewachsen in Schlanders, wohnhaft in Meran, langjährige Forschungstätigkeit an der Laimburg im Bereich Sortenzüchtung und Sortenprüfung, hauptsächlich beim Apfel und in der Vermehrung von Obstgehölzen und didaktischer Mitarbeiter an der Uni Bozen. Die Fotos stammen von Reinhold Stainer.

von Prof. Dr. Massimo Tagliavini Uni Bozen

Morter

Reise durch Jahrhunderte

Im Rahmen der Süd-Tiroler Freiheits Akademie be suchten vor Kurzem zahl reiche Geschichtsinteressierte das Hofmuseum von Manfred „Manni“ Haringer in Morter, einer Fraktion der Gemeinde Latsch im Vinschgau. Den Teil nehmern bot sich dort eine be eindruckende Reise durch viele Jahrhunderte der Geschichte des Ortes, des Vinschgaus und ganz Süd-Tirols.

Mit großem Fachwissen, viel Leidenschaft und zahlreichen Hintergrundinformationen präsentierte Manni Haringer die Hunderte von Exponaten, die er im Laufe vieler Jahre zusammengetragen, restauriert und liebevoll bewahrt hat. Die historischen Erinnerungsstücke werden dabei nicht nur ausgestellt, sondern anschaulich erklärt und für die Besucher unmittelbar erlebbar gemacht.

enische Schule untergebracht war, sowie an die Zeit der Option. Weitere Ausstellungsbereiche widmen sich den nahegelegenen Burgen Obermontani und Untermontani. Beide Anlagen wurden von Manni Haringer in jahrelanger akribischer Handarbeit als maßstabsgetreue Modelle bis ins kleinste

PR-INFO HITZE

Bei Hitze: Gut vorbereitet

„Gerade im Sommer zeigt sich der Klimawandel besonders: Vor allem die Hitzetage und die Tropennächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad Celsius sinken, haben zugenommen“, sagt Landesmeteorologe Dieter Peterlin: „Der Sommer dauert insgesamt länger.“ Und das hat Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit.

Wenn im Warnlagebericht des Landeswarnzentrums in der Agentur für Bevöl-

„Mannis Hofmuseum zeigt eindrucksvoll, wie spannend und lebendig Geschichte vermittelt werden kann.“

Detail nachgebaut. Zahlreiche Exponate erzählen zudem vom Ersten Weltkrieg, von den Standschützen und vom erbitterten Krieg in Schnee und Eis an der Ortlerfront. Zu sehen sind außerdem verschiedenste Mineralien, gefunden in der heimischen Bergwelt, historische Gegenstände aus der Zeit Andreas Hofers sowie zahlreiche weitere Zeugnisse der Tiroler Geschichte.

kerungsschutz die zweithöchste (Orange) oder höchste (Rot) Warnstufe für extreme Temperaturen angezeigt wird, bedeutet dies „Achtung“ beziehungsweise „Gefahr“: Dann berät der Landeszivilschutz über mögliche Maßnahmen und die Bevölkerung wird über eine Pressemitteilung informiert. Heuer läuft parallel dazu eine Bewusstseinsbildungskampagne, um das Wissen über richtiges Verhalten bei Hitze zu verbreiten. „Bei extremen hohen Temperaturen ist es

Besonders beeindruckend sind die Überreste eines US-amerikanischen Militärbombers aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Flugzeug musste nur wenige Kilometer vom heutigen Hofmuseum entfernt auf einer Wiese notlanden. Teile des Cockpits und der technischen Ausstattung sind bis heute erhalten – einige Instrumente funktionieren sogar noch.

„Mannis Hofmuseum zeigt eindrucksvoll, wie spannend und lebendig Geschichte vermittelt werden kann. Hier darf nicht nur geschaut, sondern vieles auch angefasst und aus nächster Nähe erlebt werden. Manni gelingt es mit seinem Wissen und seiner Begeisterung, Menschen aller Altersgruppen für unsere Heimatgeschichte zu interessieren“, erklärt Karin Meister, Koordinatorin der Süd-Tiroler Freiheits Akademie.

wichtig, sich darüber zu informieren und darauf vorbereitet zu sein. Es gilt, sich und seine Mitmenschen zu schützen, um negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu vermeiden“, unterstreicht der Direktor des Landeswarnzentrums Willigis Gallmetzer. Hitze? Geht uns alle etwas an!

LPA/mac

Infos: www.provinz.bz.it/hitze warnungen.provinz.bz.it

Richtig verhalten bei Hitze: provinz.bz.it/hitze

INFORMIERT & VORBEREITET warnungen.provinz.bz.it

Foto:

Tartsch/Südtirol

„Goaßlschnöller“ auf dem Tartscher Bichl

Am vergangenen Samstag versammelten sich rund 500 Goaßlschnöller aus ganz Südtirol zur 38. Landesmeisterschaft auf dem Tartscher Bichl. Von einer Fachjury wurden in den einzelnen Kategorien die jeweiligen Landesmeister ermittelt. Bewertet wurden Takt, Lautstärke und Körperhaltung. Groß geschrieben wird die Kameradschaft. Landeschef Gilbert Stillebacher aus Prad freute sich über den großen Zuspruch, den die Veranstaltung erfuhr. Von 39 Vereinen in Südtirol waren 30 anwesend. Zahlreiche Schaulustige säumten den Ring. Die Landesmeister in Zweier- Dreier- und Vierergruppen (Allgemein und Trophäe) aus dem Vinschgau sind: Christian Rainer, Maximilian Gorfer, Florian Tumler, Jonas Kupperwieser, Florian Tumler und Jonas Kupperwieser (Goaßlschnöller Schnals), Noah Luggin und

Vinschgau/Orgelkunst-Festival

Ortler Gruppe Prad). Die Landesmeisterschaft wurde vom Landesverband der Südtiroler Goasslschnöller in Zusammenarbeit mit den „Bichlschnöllern Tartsch“ und den Tartscher Schützen organisiert. Für das leibliche Wohl im Festzelt und für Unterhaltungsmusik war bestens gesorgt. (mds)

Seit

1990 gibt es im Vinschgau das Festival der Orgelkunst mit verschiedenen Aufführungen im ganzen Tal. Dietrich Oberdörfer aus Latsch, ein begeisterter und vielseitiger Organist, Sänger und Komponist, der 2021 mit 64 Jahren verstarb, war einer der Gründer und künstlerischer Leiter der Orgelakademie. Seit fünf Jahren wird das jährlich stattfindende „Orgelkunst – Festival der internationalen Orgelakademie Vinschgau-Meran“ von den beiden jungen Organisten, Kirchenmusikern und Chorleitern Marian Polin aus Mals und Lukas Punter aus Mals/ Planeil geleitet und in Zusammenarbeit mit dem Konzertverein „musica viva Vinschgau“ organisiert. In diesem Jahr fand das Festival vom 12. bis 18. Juli statt. Angeboten wurden Orgelkonzerte in Marienberg, Agums, Partschins, Laas, Stilfs und Naturns. Außerdem gab es

Rund 500 Goaßlschnöller und Goaßlschnöllerinnen aus dem ganzen Land zeigten ihr Können

rechts: der rührige Landeschef der Goaßlschnöller Gilbert Stillebacher aus Prad am Stilfserjoch legt großen Wert auf die Pflege des Brauchtums

Truhenorgel und Strohfiedel in der Bichlkirch

Konzert in der St. Veit Kirche auf dem Tartscher Bichl: Marian Polin (links) mit der Truhenorgel und Philipp Lamprecht mit der Strohfiedel. Nach dem Konzert gab es einen großen Applaus und mehrere Zugaben.

Lukas Panatti (Goaßlschnöller Schluderns), Noah Öttl, Maximilian Telser und Thomas Nischler (Bichlschnöller Tartsch), Paul Reisinger, Toni Reisinger, Patrik Blaas, Luis Reisinger, Roman Bagamoro, Roman Theiner, Gilbert Stillebacher, Barbara Platzgummer und Veronika Pinggera (Goaßlschnöller Prad/ eine Orgelwanderung am 12. Juli mit drei Konzerten in Goldrain, Tiss und Vetzan. Eine weitere Besonderheit war das Konzert am 17. Juli in der Pfarrkirche von Stilfs. Zum Stummfilm „The Epic of Everest“ über die legendäre Everest-Expedition von

1924 gab es live improvisierte Filmmusik auf der Orgel von Simone Vebber aus Trient. Ein außergewöhnliches Konzert auf besonderen Instrumenten fand am 15. Juli in der Bichlkirche in Tartsch statt. Lukas Punter konnte rund 70 interes-

sierte Konzertbesucher:innen, sowie die beiden Musiker Philipp Lamprecht aus Naturns und Marian Polin begrüßen. Lamprecht spielte auf einer Strohfiedel, auch Holzharmonika oder Hölzernes Glachter genannt. Es ist ein in der alpenländischen Volksmusik, vor allem bei Tiroler Musikanten gebräuchliches Xylophon. Dazu sang er alte Lieder und Gesänge. Marian Polin spielte auf einer Truhenorgel. Es ist ein kleines, tragbares bzw. fahrbares Orgelinstrument, welches sich durch die kompakte, truhenartige Bauweise auszeichnet. Neben Marian Polin, Philipp Lamprecht und Simone Vebber, gaben weitere Musiker Orgelkonzerte: Lukas Punter, Fabio Rigali aus Gargazon, Susanne Soffiantini aus Brescia, Suzanne Z´Graggen aus Luzern, Martin Rabensteiner aus Leifers und Mariia Khylko aus der Ukraine. (hzg)

Schlanders/Laas

Stabhochsprung: zum 22. Mal international

Zum 22. Mal heißt es am 31. Juli ab 18.00 Uhr in Schlanders „Stabhochsprung der Weltklasse“. Das Interantionale Stabhochspringen in Schlanders hat sich im Laufe der Jahre zu einem Juwel in den Athletenkreisen entwickelt und ist im kollektiven Gedächtnis weit über das Lokale hinaus verankert und bekannt. Mit großer Entschlossenheit, mit Mut und Kraft hat sich das OK-Team um Präsident Dieter Pinggera und um jene Macher der ersten Stunde, Michael Traut und Josef Platter, kürzlich der Öffentlichkeit präsentiert und gemeinsam mit einigen Sponsoren, darunter die Raiffeisenkasse Schlanders mit dem Obmann Siegmar Tschenett und mit Patrick Pritzi und Fabian Hört von der lasa marmo und Thomas Graber von der Schlanderser Druckerei Flamingo, das Programm und die Besonderheiten der Veranstaltung vorgestellt. Auf einer

von Nachahmern unerreichten Bahn, die durch jahrelange Tüftelei vom technischen Leiter Michael Traut beinahe an die Perfektion heranreicht, und vor einer heimeligen Kulisse mit interessiertem Publikum laufen viele Athleten gern an und mit der Homologierung ist die Anlage für die Anerkennung von Rekorden gerüstet.

Der weit über die Grenzen Südtirol hinaus durch seinen Charme und durch seine Expertise bekannte Platzsprecher Josef Platter hat die an der Organisation Beteiligten einzeln vorgestellt und vor allem darauf hingewiesen, dass es durch den internen Zusammenhalt gelingen werde, die Veranstaltung auch für die kommenden Jahre in Schlanders halten und entfalten zu können. Denn es gebe Dörfer und Städte, die die Veranstaltung unbeding haben möchten. Die Sponsoren wertschätzen

Vinschgerwind Umfrage - Danke!

die in Sportkreisen hohe Wellen schlagende Veranstaltung. Lediglich bei der Unterstützung durch die öffentliche Hand sei noch Luft nach oben. Dieter Pinggera lobte „das bestens aufgestellte OK-Team“, das die wohl größte Einzelveranstaltung in Schlanders mit Herzblut auf die Beine stelle und betreue und er lobte auch Platter als Spin-Doctor des Schlanderser Stabhochsprunges. Im Weltranking ähnlicher Veranstaltungen scheint Schlanders unter den Top 3 auf. Tobias Lechthaler, der Präsident des LeihtahletikClubs Vinschgau, wies darauf hin, dass heuer Vertreter des nationalen Verbandes nach Schlanders kommen werden. Dass das Event auch dem Tourismus etwas bringe und Nächtigungen generiere, sagte TVPräsident Karl Pfitscher.

Johannes Kaserer gab als Athletenmanager lebhaften

Wir bedanken uns bei allen, die bei der Umfrage teilgenommen haben (es waren sehr viele). Wir veröffentlichen einige Ergebnisse der Umfrage vom Februar 2026.

Einblick in die Kontakte zu den Spitzenathleten im Stabhochsprung. Denn es bleibe bis ganz zum Schluss offen, wer alles nach Schlanders kommen werde. Dass der Vorjahressieger Menno Vloon, der mit 5,91 m neuen Platzrekord in Schlanders gesprungen ist, noch vor seiner Diamond-Leage-Zusage für Schlanders zugesagt hat, sagt viel über die Beliebtheit des Schlandersser Stabhochspringens aus. Juliana Campos, die Vorjahressiegerin, habe zugesagt, ebenso Matteo Olivieri. Jeweils ein Athlet aus den USA, aus Kroatien und aus Österrech habe zugesagt.

Michl Traut sagte, dass es heuer an der Akustik Verbesserungen geben werde, auch an der Sichtbarkeit der Sponsoren habe man gearbeitet und durch Mamorsockel werde der Platz verschönert. (eb)

Ich finde den Vinschgerwind ...

interessant: 53% unterhaltsam: 29% frech: 8% brav: 7% langweilig: 2% nutzlos: 1%

langweilig nutzlos

v.l.: Patrick Pritzi (Betriebsleiter der lasa marmo), der Präsident des OK-Teams Dieter Pinggera und der Marketingleiter der lasa marmo Fabian Hört mit den Trophäen aus Laaser Marmor; rechts: das OK-Team und einige Sponsoren
Fotos: Erwin Bernhart

Naturns

Projekt Recyclinghof Naturns

Nachintensiver Vorbereitung bog das Projekt zum Neubau mit Erweiterung des Recyclinghofs Naturns vor kurzem auf die Zielgerade ein. Nach der Validierung genehmigte der Gemeindeausschuss nun das Ausführungsprojekt und der Gemeinderat stellte das notwendige Geld zur Verfügung. Mit der Grünen Tonne startete Naturns 1985 beispielgebend einen ökologischen Weg für die Verwertung von organischen Abfällen. Ebenso vorbildlich wird schon seit Jahrzehnten Müll getrennt und in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt bestmöglich wiederverwertet. Der dazu notwendige Wertstoffhof ist aber schon seit Jahren in die Jahre gekommen, weshalb der Gemeinderat sich 2021 für einen Neubau mit Erweiterung entschloss. „Mit

Überdachte Abwurframpe ohne langes Schleppen und ein SmartCity-System sollen für hohe Kundenfreundlichkeit beim neuen Wertstoffhof in Naturns sorgen.

Ende Juni haben wir jetzt die Validierung für das Ausführungsprojekt erhalten und der Gemeinderat hat die fehlenden finanziellen Mittel freigegeben. Wir warten nun noch auf das Gutachten des technischen Landesbeirates, dann kann es endlich losgehen“, zeigt sich der zuständige Gemeindereferent

Helmut Müller optimistisch. Das Projekt zur Erweiterung des Naturnser Recyclinghofs sieht überdachte Container und Abwurframpen vor, ebenso sind zwei nicht überdachte Containerstellplätze und eine zusätzliche nicht überdachte Abwurframpe geplant. Es entsteht auch ein neues Schadstofflager,

ein Sanitärraum mit Umkleidemöglichkeit für das Personal, ein Lagerplatz für Elektrogeräte, ein zusätzlicher überdachter Lagerplatz und ein Bereich für das Ausspülen der Biomülltonnen. „Wir möchten in erster Linie eine funktionale, aber gleichzeitig auch eine moderne Struktur errichten, welche den Bürgerinnen und Bürgern eine kundenfreundliche Nutzung ermöglicht, damit das Sammeln von Wertstoffen noch einfacher wird“, hebt Bürgermeister Zeno Christanell hervor. Das Projekt, welches von Michael Hofer vom Büro Pohl + Partner erarbeitet wurde, sieht Gesamtkosten von 3.524.165,58 € vor. Diese werden mit Beiträgen des Landes sowie mit Eigenmitteln der Gemeinde abgedeckt. „Wenn alles nach Plan geht, schreiben wir die Arbeiten noch dieses Jahr aus“, ist Gemeindereferent Müller überzeugt.

Bozen/Trient/Venedig

Wasser wird knapp

Wasser wird knapp: Sparsamer Umgang mit Wasser notwendig

Wegen Hitze, wenig Regen und fehlender Schneereserven wird Wasser knapp - Warnstufe für Wasserknappheit steigt auf mittel - Die Situation erfordert weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit

Im Einzugsgebiet der Etsch wird das Wasser knapper. Deshalb hat die Ständige Beobachtungsstelle zur Nutzung der Wasserressourcen in den Ostalpen heute (15. Juli) die Warnstufe von niedrig auf mittel angehoben.

Mehrere Faktoren verschärfen die Lage. Die Temperaturen sind sehr hoch, es gibt wenig Regen und die Schneereserven sind inzwischen vollständig aufgebraucht. Gleichzeitig brauchen die Menschen im Einzugsgebiet der Etsch viel Wasser. Die Beobachtungsstelle hat deshalb die Warnstufe angeho-

sich verhindern, dass Salzwasser aus dem Meer in den Fluss zurückströmt. Dringt Salzwasser ein, kann es die Brunnen in diesem Gebiet beeinträchtigen. Das Wasser aus diesen Brunnen wäre dann nicht mehr als Trinkwasser nutzbar.

Die Ständige Beobachtungsstelle zur Nutzung der Wasserressourcen in den Ostalpen hat die Warnstufe für Wasserknappheit von niedrig auf mittel angehoben. Die derzeit verfügbare Wassermenge reicht nicht aus, um alle Bedürfnisse vollständig zu decken.

sorgung im Unterlauf der Etsch gefährdet wird.

Die Beobachtungsstelle hat auch beschlossen, dass das Land Südtirol, die Provinz Trient und die Region Veneto Maßnahmen ergreifen sollen, um Wasser zu sparen.

besserungen – Nicht genug Wasser für alle Bedürfnisse Für die Bewertung der Lage ist der Abfluss der Etsch an der Messstelle Boara Pisani unterhalb von Rovigo besonders wichtig. Dort müssen mindestens 80 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abfließen. Nur so lässt

In den vergangenen Tagen und besonders an den Wochenenden ist laut Messdaten der Abfluss deutlich unter 80 Kubikmeter pro Sekunde gesunken. Damit hat sich die Lage weiter verschärft und die Beobachtungsstelle hat deshalb die Warnstufe für Wasserknappheit von niedrig auf mittel angehoben. Derzeit steht nicht genug Wasser bereit, um alle Bedürfnisse vollständig zu decken.

Auch die Gewitter und Unwetter am Dienstagabend (14. Juli) haben die Lage nicht spürbar verbessert. Dafür müsste es mehrere Tage lang ergiebig regnen. Zudem müssten die Temperaturen deutlich sinken.

VINSCHGER VORZEIGEBETRIEBE

Was macht Vinschger Betriebe zu Vorzeigebetrieben? Es sind Betriebe, die einen außergewöhlichen Service bieten, Betriebe, die für ihre Mitarbeiter ein zweites Zuhause sind oder Betriebe, die mit ihren Produkten punkten und stets jeden Tag das Beste geben. Es sind Unternehmen, auf die wir - kurzum - stolz sind.

Vinschger Vorzeigebetriebe sichtbar machen: Das ist das Ziel dieses, unseres Sonderthemas. Das Niveau der Vinschger Betriebe ist ein hohes. Auch das wollen wir auf den folgenden Seiten zeigen. Die Betriebe hier stehen stellvertretend für all jene, die VorbildUnternehmen im Vinschgau sind und auf die wir stolz sind. Vorzeigebetriebe sind Vorbild-Unternehmen. Es sind jene Betriebe, die Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig Innovation und Nachhaltigkeit jeden Tag aufs Neue leben. Es sind Betriebe, die Garanten für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit sind, die großes Know-How auf sich vereinen können und die hohes Verantwortungs-

Um Wohn- und Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden dreht sich das Angebot bei Raumausstattung Fleischmann in Schlanders. Als Raum³-Fachgeschäft nimmt man sich bei Fleischmann Zeit, um Räume zu gestalten: Zeit, um zu beraten, Zeit, um die besten Produkte und Materialien auszuwählen und Zeit für eine perfekte Umsetzung. Wenn von der Planung über die Beratung bis hin zur Realisierung alles stimmt, dann werden aus Wünschen und Ideen handwerklich und gestalterisch eindrucksvolle Wohnkonzepte. Kundinnen und Kunden finden

Ein Besuch bei Sport Tenne ist ein Erlebnis. Das Sportgeschäft in Mals mit einem zweiten Standort in St. Valentin überzeugt mit einem klaren Profil: Nur die besten Sportartikel für die Kundinnen und Kunden. Als leidenschaftlicher Sportler ist Frowin Stecher besonders sportaffin. Das gilt auch für sein Team. Deshalb kann Sport Tenne mit einer hohen Beratungsqualität punkten.

Ratschiller Böden zeigt als Experte Kante und Profil. Im wahrsten Sinne des Wortes. Christian Ratschiller fertigt seit fast 20 Jahren für seine Kunden Möbel, Innentüren, Böden oder Außengestaltungen – individuell und mit pfiffigen Ideen. Er bietet Qualität, die man spürt. Denn Holz sorgt für Wärme, für Behaglichkeit, für Wohn- und Wohlgefühl.

Die Spedition Mayr ist ein Vorzeigebetrieb, der in der Welt Zuhause und lokal verankert ist. kommenden Jahr feiert das Unternehmen das 50 jährige Jubiläum. 1977 gegründet, steht die Spedition Mayr als neutrales und verlässliches Unternehmen für Transport und Verzollung aus einer Hand. Ein Vorzeigebetrieb, der an mehreren Standorten agiert, der Grenzen überwindet und Güter in Bewegung bringt.

Fliesen und Natursteine vom Meister: Als Meisterbetrieb kann Fliesen3000 mit großem Fachwissen punkten. Seit der Gründung im Jahr 2003 bietet Fliesen 3000 seinen Kunden ein breites Sortiment an qualitativ hochwertigen Fliesen und Natursteinen. Der Familienbetrieb ist für seine Kunden da. Ein starkes Team an qualifizierten Mitarbeiter kümmert sich mit Fachwissen um eine saubere Verlegung von Fliesen, Natur- oder Kunststeinen. Eine termingerechte Fertigstellung steht im Meisterbetrieb neben der Kundenzufriedenheit ganz oben.

Was das Einrichtungsstudio Gerstl in Latsch seit mehr als sechs Jahrzehnten prägt und auszeichnet? Das sind Qualität, Service und persönliche Beratung. Gerstl ist ein Familienbetrieb und steht für Stilvoll Wohnen. Exklusive Marken verbinden sich mit Wohnen und Design, Qualität und Ästhetik stehen im Einklang. Werte werden gelebt. Im Vinschger Vorzeigebetrieb ist die dritte Generation bereits in den Startlöchern, um den Betrieb erfolgreich mit den bewährten Werten in die Zukunft zu führen.

SPEDITION MAYR

ALLES AUS EINER HAND

Persönlich wie ein Familienunternehmen, leistungsfähig wie ein internationaler Logistikdienstleister – nach diesem Grundsatz arbeitet die inhabergeführte Spedition Mayr seit fast fünf Jahrzehnten. Seit der Gründung im Jahr 1977 hat sich die Spedition von einem regionalen Betrieb zu einem international tätigen Spezialisten für Zoll, Transport und Außenhandel entwickelt.

Vor allem im internationalen Warenverkehr – insbesondere mit Ländern außerhalb der Europäischen Union – werden Lieferketten, Zollvorschriften und steuerrechtliche Anforderungen immer anspruchsvoller. Unternehmen benötigen heute Partner, die nicht nur Transporte organisieren, sondern den gesamten Warenfluss verstehen und begleiten. Ein besonderer Mehrwert ist die persönliche Betreuung ohne anonyme Hotlines.

Die Spedition Mayr bietet deshalb maßgeschneiderte Gesamtlogistiklösungen aus einer Hand – von der Transportplanung über Import-, Export- und Transitverzollungen bis hin zu individuellen Zoll- und Außenhandelslösungen.

Auch als neutrale Verzollungsagentur

übernimmt das Unternehmen die komplette Zollabwicklung unabhängig vom Transportweg oder Verkehrsträger. Dank eigener Niederlassungen und zollrechtlicher Bewilligungen in Italien, Schweiz, Österreich und Deutschland können Verzollungen direkt an den wichtigsten Grenzübergängen abgewickelt werden. Ergänzt wird dieses Netzwerk durch langjährige Partner in Großbritannien, Norwegen sowie an den bedeutenden europäischen Seehäfen. Dadurch entstehen für Kundinnen und Kunden effiziente, grenzüberschreitende Lösungen mit kurzen Wegen und einem zentralen Ansprechpartner.

Neben der operativen Abwicklung hat sich die Spedition Mayr als Kompetenzzentrum für Zoll- und Außenhandel etabliert. Das Unternehmen berät zu komplexen Zoll- und Steuerfragen, unterstützt bei der Optimierung internationaler Lieferketten und bietet Seminare sowie Schulungen für Unternehmen an.

Zum Leistungsspektrum gehört auch die Verzollung für die Zollfreigebiete Livigno und Samnaun, deren besondere zollrechtliche

Ihr Spezialist für Verzollungen

SPEDITION MAYR

St. Johann-Straße 114 Taufers im Münstertal

tlogistik

Rahmenbedingungen spezielles Fachwissen erfordern. Die langjährige Erfahrung in diesen Bereichen macht die Spedition Mayr zu einem gefragten Partner für Industrie, Handel und Gewerbe. Mit dem Wachstum des Unternehmens wächst auch das Team. Die Vielfalt der Aufgaben in Transport, Logistik, Zoll, Beratung und Verwaltung eröffnet Menschen mit unterschiedlichsten Qualifikationen attraktive Entwicklungsmöglichkeiten, egal ob LKW-Fahrer oder Akademiker. Internationale Projekte, kontinuierliche Weiterbildung und ein familiäres Arbeitsumfeld machen die Spedition Mayr zu einem vielseitigen Arbeitgeber. Die Spedition Mayr zeigt eindrucksvoll, wie ein inhabergeführtes Unternehmen aus der Grenzregion international erfolgreich sein kann. Von hier aus werden täglich Warenströme über Europa und weit darüber hinaus gesteuert. Mit persönlicher Betreuung, umfassendem Know-how und einem internationalen Netzwerk bewegt das Unternehmen nicht nur Waren – sondern schafft Verbindungen zwischen regionaler Wirtschaft und den globalen Märkten.

LEUCHTTÜRME

Jeder Betrieb ist auf seine Weise ein Vorzeige-Unternehmen. Im Vinschgau sind viele Unternehmen beheimatet, die spannende Arbeitsplätze und vielfältige Entwicklungsperspektiven bieten, die eine interessante Geschichte haben - von der Gründung bis heute. Am Markt behaupten können sich die Vinschger Vorzeigebetriebe durch eines ganz besonders: Vertrauen. Vertrauen bedeutet, dass sich die Kundinnen und Kunden auf Zusagen, Versprechen und Ankündigungen verlassen können, dass diese eingehalten werden. Das gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vertrauen ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Miteinander. Das schaffen Vorzeigebetriebe und sie setzen damit Maßstäbe für andere Betreibe, indem sie sowohl wirtschaftlich erfolgreich agieren als auch soziale und ökologische Verantwortung übernehmen.

Ein Vorzeigeunternehmen - und das gilt auch für die Vinschger Vorzeigebetriebe - zeichnet sich einerseits durch Qualität, andererseits aber auch durch gesundes Wachstum aus. Eine solide Basis, auf der Unternehmer, Mitarbeiter und Kunden stehen können. Vorzeigeunternehmen zeichnen sich aber nicht durch Größe aus, sondern durch begeisterte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zufriedene und nicht weniger begeisterte Kun-

dinnen und Kunden. Zum einen. Zum anderen natürlich durch das, was sie täglich tun, produzieren, fabrizieren, machen, leisten, verwirklichen, kreieren.

Vorzeigebetriebe verfolgen eine hohe Wertschöpfungstiefe, kombiniert mit konsequenter Qualitätskontrolle und einen Fokus auf Kundenzufriedenheit. Dabei können solche Betriebe als Schaufenster für die Leistungsfähigkeit einer Talgemeinschaft und vor allem für die Wettbewerbsfähigkeit einer Region gelesen werden.

Zusammenfassen sind Vorzeigebetriebe Leuchttürme, die durch strategische Klarheit, nachhaltige Wertschöpfung und Innovationsfreude überzeugen und so für solide Produktionen, wettbewerbsföhige Produkte und so auch für Einkommen in der Region sorgen. Sie schaffen es, wirtschaftlichen ERfolg mit gesellschaftllicher Verantwortung zu verbinden und setzen damit maßstäbe für die Zukunftsfähigkeit ganzer Branchen.

Im vollen Bewusstsein, nicht die gesamte Bandbreite in diesem Sonderthema abbilden zu können aber mit der Perspektive, weitere Betrieb peu a peu hinzugewinnen zu können, ist dieses Sonderthema gestaltet.

Die Betriebe auf diesen Seiten stehen stellvertretend für jene Betriebe im Vinschgau, die Unternehmenskultur leben und auf die wir – und das können wir nicht oft genug betonen - stolz sind und mit diesem Sonderthema hervorheben und sichtbar machen wollen.

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Der Mauersegler

Rasant ist sein Flug. Lang und sichelförmig sind seine Flügel, schrill und laut seine abendlichen Schreiflüge um manche Kirchtürme. Die Rede ist vom Mauersegler (Apus apus). Noch viel extremer als die Schwalben sind die Mauersegler an das Luftleben angepasst. Aus besenderten Vögeln weiß man heute, dass sich die Segler außerhalb der Fortpflanzungszeit mehrere Monate so gut wie ununterbrochen in der Luft aufhalten. Die Flugkünste der Segler sind faszinierend. Sie beherrschen den Luftraum zur Insektenjagd, sie trinken im Flug, sie begatten sich manchmal sogar im Flug und sie ruhen nachts in den hohen Luftschichten, indem sie die Thermik nutzen.

Die Familie der Segler

Auch wenn Segler von manchen Beobachtern mit Schwalben verwechselt werden, bilden sie die eigene Vogelfamilie der Apodidae (Segler). Die Ähnlichkeit der Segler mit den Schwalben hat keine verwandtschaftlichen Gründe, sondern ist das evolutionäre Ergebnis gleicher Anpassung an die Erfordernisse der Jagd nach Fluginsekten.

Dabei teilen sich die Segler und die Schwalben die Jagdbezirke: Segler jagen in höheren Luftschichten, Schwalben in tieferen. In der Vogelfamilie der Segler gibt es weltweit 112 Arten in 12 Gattungen. Bei uns kommt in den Dörfern und Städten der Mauersegler (Apus apus) vor, daneben und seltener in den Bergen der Alpensegler (Apus melba). Sensationell und erstmalig war im Mai 2025 die Beobachtung eines Pazifik-Seglers (Apus pacificus) durch Dr. Horand Maier in Girlan. Der Gattungsname Apus bedeutet übersetzt „der Fußlose“. Fußlos sind die Mauersegler zwar nicht, aber ihre Füße sind so stark verkümmert, dass sie sich zwar zum Hängen, aber kaum zum Laufen eignen.

Monogame Zugvögel

Mauersegler sind in beiden Geschlechtern gleich gefärbt, haben schwarze, markante Knopfaugen und leben in treuer Einehe. Sie sind Zugvögel, die das Jahr in strenge Viertel teilen: Den Winter verbringen sie in Südafrika, im Mai kehren sie für drei Monate bis August zur Brut nach Europa zurück. Den Rest des Jahres verbrauchen die Segler

Mauersegler sind Schwarmvögel, die sich aber als Paar erkennen und in monogamer Einehe brüten.

als Reisezeit. Aus telemetrierten Tieren wissen wir heute, dass die Mauersegler für den Herbstzug vom europäischen Brutgebiet in das afrikanische Überwinterungsgebiet ungefähr 66 Tage benötigen: 30 Tage Flugzeit und 36 Tage für Zwischenstopps. Im Frühling, bei der Rückkehr in das Brutgebiet, haben sie es eiliger. Dann benötigen die nur 26 Tage: 21 Tage anstrengenden Kilometerfressens und fünf Tage Ruhe. Mauersegler legen bis zu 58.500 km pro Jahr im Flug zurück. Man weiß, dass Mauersegler bis zu 21 Jahre alt werden können. Höchstalter mal Jahresflugleistung ergeben 1.218.000 Flugkilometer. Das entspricht 3,2 Reisen zum Mond.

Schulung im Nichtwissen

Der englische Tierarzt und Rechtsanwalt Charles Foster, Universitätsprofessor in Oxford, schreibt in seiner neu erschienenen Monographie über die Mauersegler den vielsagenden Satz „Den Mauerseglern zu folgen, erweist sich als eine Schulung im Nichtwissen.“ Obwohl wir dank technischer Hilfsmittel über die Vogelart viel dazugelernt haben, bleiben noch viele Fra-

gezeichen. Für Aristoteles und Plinius den Älteren übernachteten die Schwalben und die Segler noch im Schlamm des Meeresbodens. Heute wissen wir, dass die Segler in den hohen Luftschichten schlafen. Dabei nutzen sie die Asymmetrie ihres Gehirnes. Wir wissen heute auch, dass Mauersegler einen REM- und einen Nicht-REM-Schlaf haben wie wir Menschen. Bei uns Menschen laufen diese Schlafphasen hintereinander ab, bei den Mauerseglern nebeneinander: Während eine Gehirnhälfte im REM-Schlaf ausruht, sagt die andere Gehirnhälfte dem Mauersegler über das Auge, wann er im Schlaf in den hohen Luftschichten bei ausbleibender oder abnehmender Thermik den Gleitflug unterbrechen und mit den Flügeln schlagen muss, um nicht abzusacken. Übrigens ist auch aufgedeckt, dass Mauersegler ungünstige Witterung oder die Bildung von Zyklonen frühzeitig wahrnehmen, ihre Empfindlichkeit für Infraschall reicht großräumig über halbe Kontinente.

Ernährung

Luftbewegungen und damit das Wet ter bestimmen auch ganz entscheidend die Ernährung der Mauersegler. Niedrige Temperaturen, hohe Niederschläge, aber auch starke Winde schaffen mitunter ge fährliche Nahrungsengpässe. Bei länger anhaltenden Schlechtwetterperioden sind Mauersegler auch mitten in der Brutzeit gezwungen, große Ausweichbewegungen über oft Hunderte Kilometer vorzunehmen, um Gebiete mit ausreichendem Nahrungsangebot zu erreichen. Solche Wetterfluch ten der Altvögel zwingen die Nestjungen zu einem Hungerschlaf. Sie fallen in einen Torpor, eine Kältestarre, bei der die Körper temperatur gesenkt und die Atemfrequenz reduziert wird. Mit Hilfe von Fettvorräten kann dieser reduzierte Stoffwechsel einen Jungvogel mitunter über eine Woche lang am Leben halten. Sinkt die Köpertemperatur jedoch unter 20° C ab, dann sterben die Jungvögel ab. Der Gewichtsverlust kann bis zu 60% betragen. Auch Altvögel können mehrere Tage hungern und dabei bis zu 40% ihres Gewichtes verlieren.

Brutdauer und Nestlingszeit

Die Brutdauer und die Nestlingszeit der Mauersegler ist stark schwankend. Die Eier der Mauersegler sind gegen Kälte resistent, auch wenn sie schon angebrütet sind. Wie bei keiner anderen Vogelart kann sich die Brutzeit durch Wetterfluchten von 20 Tagen um bis zu 10 Tage verlängern. Die Nester werden unter Dächern, in Mauerlöchern, Felsspalten oder Baumhöhlen angelegt.

Evolutionäre Entwicklung

Aus archäologischen Funden des englischen Archäologen S. Vincent und anderer Archäologen in Europa und Amerika wissen wir, dass die frühesten Segler-Vögel schon vor 50 Millionen Jahren durch die Luft schwirrten und sich von Urmauerseglern in Richtung Mauersegler (Apus apus) mit reduzierten Füßen entwickelten. Der grundlegende Bauplan für den Mauersegler war bereits im frü-

33,7 Millionen Jahren) hervorragend weiter. Als die meisten Säugetierordnungen erst auf den Plan traten, flatterten und glitten Mauersegler bereits durch die Lüfte. Die Mauersegler entwickelten sich in einer eisfreien, tropischen und subtropischen Welt mit Meeren und üppigen Wäldern. Und die Mauersegler erlebten schon die Kontinentaltrift. Sie sahen wie Nordamerika und Grönland von Europa wegdrifteten, wie sich Australien von der Antarktis losriss und Indien sich nordwärts bewegte und dabei das Gestein zum Himalaya auffaltete. Und die Segler spürten die radikale Veränderung der Meeres- und Luftströmungen, mit der vor 40 Millionen Jahren eine Abkühlungs- und Austrocknungsphase einsetzte, die dann im späten Eozän vor 33 Millionen Jahren zu einem großen Artensterben führte. Und sie wurden Zeugen, wie zwischen 50 und 90 Prozent der Arten verschwanden, die früher

Siedlungsräume wie Dörfer und Städte sind die Brutorte des Mauerseglers. Das ganze Leben außerhalb der Brutzeit verbringt der Mauersegler in der Luft.

Bevor Mauersegler flügge werden, machen sie Liegestützen mit ihren Flügeln im Nest, um die Flugmuskulatur zu trainieren.

Die Mauersegler jagen etwa 500 verschiedene Insektenarten, v.a. Hautflügler, Käfer und Zweiflügler. Ein Brutpaar sammelt pro Tag mit weit aufgerissenem Schnabel rund 20.000 Fluginsekten. Bei dieser Jagdmethode ist der weit geöffnete Schnabel eine nicht selektive Ansaugfalle und würde einen weitaus höheren Anteil an Fliegen erhaschen, als es für die Kost der Mauersegler zuträglich ist. Mauersegler sind deswegen auch heikel und wählerisch und können 500 Insektenarten unterscheiden und das bei Fluggeschwindigkeiten bis zu 80 Stundenkilometern! So vermeiden sie bei ihrem Fang etwa stachelbewehrte Arbeiterinnen von Honigbienen, währenddem sie stachellose Drohnen erbeuten.

Foto:

Save the date Neustart

Fußball - Vom 4. bis 8. August findet in Naturns der 5. Generali Vinschgau Cup statt. Während am 4. und 5. August die Viertelfinalspiele ausgetragen werden, finden die Finalspiele am 8. August statt. Neben Gastgeber Naturns werden auch Partschins, Latsch, Mals, Schluderns, Laas, Plaus und die Junioren Spielgemeinschaft Untervinschgau dabei sein. (sam)

Fußball - Mit diesem Trainerstab will Latsch in der neuen Landesliga wieder angreifen und vorne dabei sein: Andreas Paulmichl (Co-Trainer), Riccardo Guccione (Torwarttrainer), Gaetano Greco (Cheftrainer) und Udo Kuppelwieser (Sportlicher Leiter). (sam)

Zwischen Euphorie, Umbruch und Neustart

Noch ruht der Ball und die Tribünen sind leer. Doch auf den Vinschger Sportplätzen kehrt langsam wieder

Leben ein. Bei Partschins, Naturns und Latsch laufen die Kaderplanungen für die neue Meisterschaft bereits auf Hochtouren. Die spielfreie Zeit wird genutzt, um die Weichen für die kommende Saison zu stellen – mit neuen Trainern, prominenten Neuzugängen und schmerzhaften Abschieden.

DNoah Schweitzer wird künftig in der Serie D auflaufen

er größte Umbruch im Vinschger Fußball steht wohl beim ASV Partschins bevor. Gleich elf Spieler verlassen den Oberligaverein. Besonders der Abschied von Noah Schweitzer schmerzt. Der Ausnahmekönner wagt den nächsten Schritt seiner Karriere und wechselt zum FC Obermais, wo er künftig in der Serie D sein Können unter Beweis stellen wird. Doch der Verein konnte bereits einen echten Transfercoup vermelden: Martin Ciaghi wechselt vom FC Obermais zu Partschins. Fast 13 Jahre streifte er sich das Trikot des FC Obermais über, zudem stand er für den FC Südtirol in der Serie C1 auf dem Platz.

Auch beim Oberligarückkehrer SSV Naturns ist die Vorfreude auf die kommende Saison groß. Damit das Abenteuer in Südtirols höchster Amateurliga nicht nur ein

In Naturns freut man sich über die Rückkehr in die Oberliga

Samuel Weiss wechselt nach Partschins in die Oberliga

kurzes Gastspiel bleibt, investieren die GelbBlauen gezielt in die Zukunft. Andreas Viehweider – zuletzt bei Tramin - übernimmt das Traineramt. Unterstützt wird er von Bernd Muther. Auch auf dem Transfermarkt setzt Naturns ein deutliches Zeichen. Zwar verlassen sieben Spieler den Verein – darunter Thomas Mair, der zum FC Obermais wechselt – gleichzeitig konnten die Verantwortlichen bereits mehrere Neuzugänge präsentieren. Das Ziel ist klar: Der SSV Naturns will sich in der Oberliga nicht nur behaupten, sondern sich dort langfristig etablieren. Beim Landesligist ASV Latsch beginnt derweil eine neue Zeitrechnung. Nach einer Landesligasaison mit Höhen und Tiefen, die man auf dem neunten Rang beendete, setzt der Verein auf frischen Wind. Mit Gaetano Greco übernimmt ein Trainer das Kommando, der weit über die Landesgrenzen hinaus Erfahrung gesammelt hat. Stationen in der

Serie D, der maltesischen Premier League und beim FC Südtirol sprechen für sich. Gemeinsam mit Co-Trainer Andreas Paulmichl, der den Verein als ehemaliger Spieler bestens kennt, soll er eine neue Mannschaft formen. Die sportliche Leitung übernimmt Udo Kuppelwieser. Im Kader gibt es ebenfalls große Veränderungen. Samuel Weiss und Lukas Schöpf wechseln zum Oberligisten ASV Partschins. Rajveer Singh wechselt ebenfalls eine Liga höher und wird künftig das Trikot des Oberliga-Aufsteigers Naturns tragen. Auch die Kapitänsbinde wird weitergereicht, denn Hannes Lechner beendete vor wenigen Wochen seine Karriere. Noch ist das Transferkarussell nicht zum Stillstand gekommen, bis zum Saisonstart dürfte sich in den Kadern der Vinschger Vereine noch einiges bewegen. Doch die Vorfreude auf die neue Spielzeit ist jetzt schon spürbar.

Schluderns

Beachvolleyballturnier und Partynacht

v.l. 16 Mannschaften Volleyballmannschaften kämpften um die Siegerpalme der Beachfete und feierten Party bei heißer Musik

Jährlich fiebert die Jugend im Vinschgau der Beachfete im Juli in Schluderns entgegen. Diese zählt zu den beliebtesten Veranstaltungen im Tal und war auch heuer am 3. und 4. Juli 2026 wieder Anziehungspunkt für 16 Volleyballmannschaften und Hunderte von Partygästen aus nah und fern. Die Organi-

satoren vom ASV Schluderns, allen voran das Beachkomitee, hatten die Mannschaften für das Turnier eingeteilt und ein ansprechendes buntes Musikprogramm mit vielen Show-Elementen für die nächtliche Party vorbereitet. Beste Sicherheitsvorkehrungen mit Schutzzäunen in der Nähe des

Saldurbaches waren getroffen worden. Und Securities sorgten dafür, dass nur Berechtigte den Eintritt passieren konnten. Das Komitee hatte wieder alles bestens im Griff. Unzählige freiwillige Helferinnen und Helfer waren an den Kassen, an Theken, an Versorgungständen und als Putz- und Aufräum-

trupps im Einsatz. Die meisten Dorfbewohner nahmen die zwei teilweise etwas lauten Nächten gelassen hin. Die Siegerpalme des Beach-Volleyballturniers konnte der Präsident des ASV Schluderns Raimund Pali an die Mannschaft „1. FC Koordinationsdefizit“ aus Prad am Stilfserjoch übergeben. (mds)

Gais/Vinschgau

Die Elite am Traktor

Fabian

Niederbrunner aus Gais setzte sich heuer gegen insgesamt 32 begeisterte Traktorfahrer und Fahrerinnen beim Lintrac Supercup Landesentscheid in Gais durch. Er meisterte nicht nur den realen Parcours mit spektakulären Hindernissen erfolgreich, sondern bewältigte auch den virtuellen Parcours mit Bravour und wurde zum besten Traktorfahrer Südtirols gekürt. Bei den Transporten fuhr sich Egger Markus aus Hafling zum Sieg und bei den Frauen Julia Telfser aus Sonnenberg.

Die 15 besten Südtiroler Traktorfahrer/innen kommen in das Team der Südtiroler Bauernjugend und sind für das große Finale im September in Kundl qualifiziert. Es bleibt spannend.

„Mit viel Feingefühl versuchten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen den Traktor und den Transporter über die Hindernisse zu lenken. Nur wer

die Maschine perfekt im Griff hat, ist ganz vorne mit dabei. Auch spannend war der virtuelle Teil, der vor allem auf präzises und geschicktes Fahren ausgerichtet war“, erklärt Raffael Peer, Landesobmann der Südtiroler Bauernjugend.

Die Teilnehmenden mussten auf dem echten Rennparcours und auf der Gaming Station abliefern. Im ersten Schritt galt, den Lintrac präzise und schnell durch verschiedene Hindernisse zu manövrieren. Neben dem zentimetergenauen Einparken und den engen Kurven mussten die Fahrer auch eine Rampe für Schräglagen mit Präzision bewältigen. Das Herzstück des Parcours durfte nicht fehlen: die Wippe. Hierbei galt es, den Traktor für fünf Sekunden ausbalanciert in der Waagrechten zu halten.

Anschließend mussten die Fahrer den virtuellen Teil des Lintrac Supercup meistern, wo

Das sind die besten Traktorfahrer Südtirols! Auch prämiert wurden die drei besten virtuelle Fahrer, Jonas Alber, Julia Telfser und Fabian Niederbrunner.

im Farming Simulator auf einem angepassten Parcours gefahren wurde. Damit auch bei den virtuellen Rennen echtes LindnerFeeling aufkommt, fand dieses in einer Lintrac-Kabine statt.

Am Ende des Tages wurden beide Zeiten zusammengezählt und kamen in die Wertung.

Auch für die Transporterfahrer/innen hatte die Südtiroler Bauernjugend einen anspruchs-

vollen Parcours vorbereitet.

Fabian Niederbrunner aus Gais wurde als bester Traktorfahrer des Landes gekürt, dicht gefolgt von Markus Egger aus Hafling und Lukas Renzler aus der Gais.

Bei den Frauen siegte Julia Telser aus Sonnenberg, gefolgt von Nadia Kritzinger aus Völser Aicha und Nadia Frontull auf dem dritten Platz.

Bozen/Mals

Markus Ortler führt den Landeswintersportverband in eine dritte Amtszeit

Kontinuität

an der Spitze des Landeswintersportverbandes FISI Südtirol: Markus Ortler ist am Samstagnachmittag bei der Vollversammlung im Bozner Pfarrheim als Präsident der FISI Südtirol bestätigt worden und geht damit in seine dritte Amtsperiode. Gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand will der Vinschger den eingeschlagenen Weg fortsetzen und bis 2030 den Fokus weiterhin auf die Förderung des Nachwuchses sowie die nachhaltige Entwicklung des Südtiroler Wintersports legen. Ortler wurde am Samstagnachmittag mit 5306 von 5696 Stimmen (93,15 Prozent) der wahlberechtigten Südtiroler Vereine bestätigt. An der Vollversammlung nahm auch Flavio Roda teil, der Präsident des italienischen Wintersportverbandes FISI. „Die vergangenen vier Jahre waren sehr intensiv und hatten mit den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 ein absolutes Highlight parat. Nun freue ich mich auf mein drittes Mandat als Präsident des Landeswintersport-

verbandes. Wir haben in den vergangenen vier Jahren schon sehr viele interessante Projekte voranbringen können. Nun gilt es, die Weichen für den nächsten Olympischen Zyklus zu legen und gemeinsam die Jugend mit der größtmöglichen Qualität auszubilden“, sagte Ortler nach seiner Bestätigung.

Gemeinsam mit dem Präsidenten wird der Verband künftig von Georg Altstätter, Walter Eberhöfer, Giorgio Giovanelli, Christian Gruber, Dietmar Herbst, Leander Moroder und

Allfälliges/Stellenmarkt

Arnold Rieder im Vorstand geführt.

Zur Athletenvertreterin wurde Silvia Bertagna gewählt. Als Vertreterin der Techniker gehört Monika Santa dem Vorstand an. Komplettiert wird das Führungsteam eines der größten Fachsportverbände des Landes durch Rechnungsrevisor Stefan Schweigl sowie Ersatzrevisor Walther Aberham.

Mit der Wiederwahl setzt sich die Kontinuität an der Spitze des 1946 gegründeten Landeswintersportverbandes

Stefan Schweigl, Leander Moroder, Christian Gruber, Silvia Bertagna, Markus Ortler, Flavio Roda, Monika Santa, Giorgio Giovanelli, Arnold Rieder, Georg Altstätter und Walter Eberhöfer.

fort. Erster Präsident war Alessandro Malpassi, der den Verband mehr als drei Jahrzehnte führte. Es folgten Heinz Kemenater (1976–1978), Helmut Adams (1978–1992), Martin Wieser (1992–2001), Richard Weißensteiner (2001–2006), Alfred Jud (2006–2008) und Hermann Ambach (2008–2019). Nach einer kurzen kommissarischen Leitung durch Vittorio Menghini wurde Markus Ortler im September 2019 erstmals zum Präsidenten gewählt und dann 2022, bzw. 2026 bestätigt.

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Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb)

Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds)

Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Elena Kaserer

Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini

Sport: Sarah Mitterer (sam)

Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Angelika Ploner (ap), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Christine Weithaler (chw), Peter Tscholl (pt), Maria Raffeiner (mr), Bruno Telser (uno), Katja Telser, Astrid Fleischmann, Anna Pfitscher

Buchhaltung: Lucia Mombello: 0473 732 196

Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57

Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern

Preise: Einzelnummer Euro 1,50; Jahresabonnement

Vinschgau: Euro 40; außerhalb Vinschgau Euro 70 (110); restl. Italien: Euro 110; Auslandsabonnement: Euro 185 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 120.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens

darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber:

Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215

Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes

Bozen Nr. 6/2005; Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485

Hergestellt aus Papier von UPM, das mit dem EUUmweltsiegel Reg.-Nr. FI/011/001 ausgezeichnet ist.

www.vinschgerwind.it

Für unsere Redaktion suchen wir Verstärkung:

» Spannender Nebenjob

» Arbeiten in einem engagierten Team

» Kreatives Schreiben mit regionalem Fokus speziell auf den Obervinschgau

Hast du Spaß am Schreiben und Lust, Teil unserer Redaktion zu werden?

Dann melde dich bei uns!

Wir freuen uns auf dich! erwin@vinschgerwind.it

FARBE IM BLUT?

Wir suchen für unser Team eine:n

Maler:in für Samnaun / Scoul

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Öffentlicher Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste Spitalfond zur Hl. Dreifaltigkeit

SENIORENWOHNHEIM ANNENBERG LATSCH

Hauptstraße 57 - 39021 Latsch

CHEFKOCH/CHEFKÖCHIN GESUCHT!

Wir sind auf der Suche nach einem/er diplomierten DiätkochIn/KüchenmeisterIn (5. FE) oder diätetisch geschultem KochIn (4. FE) für die Leitung des Küchenbereiches.

Haben Sie Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Bruttomonatsgehalt bei Vollzeit (38 h/Woche) ab 2.196,89 € (4 FE), bzw. 2.341,57 € (5. FE), gemäß geltendem Kollektivvertrag mit entsprechender Anpassung abhängig von Berufserfahrung zuzüglich Feiertagszulage.

Der letzte Abgabetermin für die Gesuche um die Aufnahme in die Ranglisten für die befristete Anstellung ist der 21.08.2026, 12.00 Uhr

Die Gesuchsvordrucke und weitere Informationen erhalten Sie unter: Tel. 0473 / 623 150 / info@altenheimlatsch.it www.vds-suedtirol.it/de/seniorenwohnheim-annenberg

Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg mit Sitz in Burgeis

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung: Haushaltsgehilfin/Haushaltsgehilfen in Teilzeit

Zugangsvoraussetzungen:

- Zweisprachigkeitsnachweis A2 (ehemals D)

- Deutsche Sprachgruppenzugehörigkeit

Zur Terminvereinbarung für ein Vorstellungsgespräch melden Sie sich bitte unter Tel. 0473 836 500 (Montag – Freitag 8:00 – 12:00 Uhr)

Öffentlicher Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste Spitalfond zur Hl. Dreifaltigkeit

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HEIMGEHILFEN/INNEN GESUCHT!

Wir sind auf der Suche nach motivierten MitarbeiterInnen für unser Seniorenwohnheim in Teilzeit und Vollzeit

Haben Sie Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Bruttomonatsgehalt ab 2.031,78 bei Vollzeit (38 Std./Woche)

Der letzte Abgabetermin für die Gesuche um die Aufnahme in die Rangliste für die befristete Anstellung ist der 21.08.2026, 12.00 Uhr

Die Gesuchsvordrucke und weitere Informationen erhalten Sie unter: Tel. 0473 / 623 150 / info@altenheimlatsch.it www.vds-suedtirol.it/de/seniorenwohnheim-annenberg

Immobilienvermittlung, Schätzungen, Verträge und Beratung

LATSCH: schöne 3 Zimmerwohnung mit großem Garten in bester Wohnlage, Klimahaus B, zu verkaufen

Stellenmarkt

Mittelvinschgau:

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Smart Grid Engineer / Netztechniker

GESTALTE DIE ENERGIEVERSORGUNG VON MORGEN.

Die E-Werk Prad Genossenschaft zählt zu den wenigen vollintegrierten Energieunternehmen Italiens. Als eine von nur rund 30 historischen Energiegenossenschaften betreiben wir unser eigenes Stromnetz, erzeugen jährlich rund 35 Mio. kWh Strom aus Wasserkraft, Biogas und Photovoltaik, versorgen unsere Mitglieder mit Energie, betreiben moderne Fernwärmeanlagen und ein zukunftsorientiertes Glasfasernetz.

Mit dem Bau eines 30-MWh-Batteriespeichers setzen wir eines der innovativsten Smart-Grid-Projekte Italiens um. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen engagierten Smart Grid Engineer / Netztechniker (m/w/d).

Deine Aufgaben

• Unterstützung des Technischen Leiters

• Weiterentwicklung und Optimierung unseres Stromnetzes

• Mitarbeit bei Betrieb und Optimierung des 30-MWh-Batteriespeichers

• Intelligente Vernetzung von Stromproduktion aus Wasserkraft, Biogas und Photovoltaik mit Speichern und Verbrauchern

• Analyse von Lastflüssen und Netzdaten

• Betreuung von Netzleit-, Kommunikations- und Automatisierungssystemen

• Mitarbeit an Smart-Grid- und Digitalisierungsprojekten

• Umsetzung kleinerer Programmier- und Automatisierungsaufgaben

Dein Profil

• Technische Ausbildung (TFO, Fachschule oder Studium) in Elektrotechnik, Energietechnik, Automatisierung, Mechatronik oder Informatik

• Interesse an Stromproduktion, Stromnetzen, erneuerbaren Energien und Digitalisierung

• Analytische, strukturierte und selbstständige Arbeitsweise

• Programmierkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Voraussetzung

Das erwartet Dich

• Mitarbeit an einem der innovativsten Smart-Grid- und Energiespeicherprojekte Italiens

• Ein vielseitiges Arbeitsumfeld mit Stromproduktion, Stromnetz, Batteriespeicher, Fernwärme und Glasfaser

• Moderne Technologien und spannende Zukunftsprojekte

• Eigenverantwortliches Arbeiten und kurze Entscheidungswege

• Individuelle Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

• Sicherer Arbeitsplatz in einer traditionsreichen und innovativen Energiegenossenschaft

• Attraktive Jahresbruttovergütung, abhängig von Qualifikation und Berufserfahrung

• Leistungsorientierte Prämien

• Betriebliche Zusatzrente

Interesse? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung innerhalb Freitag, den 22. August.

E-Werk Prad Genossenschaft info@e-werk-prad.it

Gemeinsam gestalten wir die Energieversorgung der Zukunft.

Wir suchen für die Wintersaison/Sommersaison Kellner/in, Koch/Köchin/ Chefkoch/in oder 2. Koch/in, in Voll- oder Teilzeit, auch 5/4 Tage Woche, info@adler-reschen.it Tel. 0473 633110

Saxer Metzgerei GmbH

CH - 7536 Sta.Maria V.M. Gesucht ab sofort oder nach Übereinkunft

Mitarbeiter

/ Hilfskraft (m) in Fleischfachbetrieb.

Für jeweils 4. Vormittage die Woche. Fühlen Sie sich angesprochen? Rufen Sie an Tel. 0041 81 833 44 88 oder schreiben Sie uns saxermetzgerei@bluewin.ch

Wir suchen für das Engadin und Südbünden einen Servicetechniker zur Montage und Wartung von Gastromaschinen. Sie verfügen über eine technische Grundausbildung mit Erfahrung im Kundendienst. Melden Sie sich bei uns: schorta@gastro-technik.ch Tel. +41 81 850 20 20

Wir suchen für unseren Getränkelieferservice und unser Lager

Mitarbeiter

in Vollzeit/Teilzeit

Du hast gerne mit Menschen zu tun, bist belastbar, engagiert, teamfähig und verantwortungsbewusst?

Dann ist das deine Chance!

Was du mitbringen solltest:

• Freude am Umgang mit Kunden

• Körperlich belastbar

• Zeitlich flexibel

• Eigenverantwortung

Wir bieten:

• Faire Entlohnung

• Feste Arbeitszeiten

• Abwechslungsreiche Tätigkeit

Wir haben dein Interesse geweckt?

Dann bewirb dich jetzt! im.weissenhorn@rolmail.net

Tel. 349 40 40 752

Wir suchen für unser Geschäft in Mals

in Voll- oder Teilzeit. Berufserfahrung von Vorteil. schenkmanfred1@gmail.com oder Tel. 347 435 53 89

VERKÄUFER/IN GESUCHT

Vollzeit oder Teilzeit

Deine Aufgaben:

- Bedienung und Beratung unserer Kunden

- Anrichten der Fleischtheke

- Zubereitung (Salate, panierte Schnitzel usw.)

- Bestellungen herrichten

- Allgemeine Verkaufsarbeiten -Einarbeitung auch ohne Erfahrung!

Voraussetzungen:

- Gute Deutschkenntnisse Bewerbungen telefonisch oder per E-Mail an: Tel. 335 834 9149 oder metzgerei.kiem@rolmail.net

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Fr., 24. Juli ab 18:00 Uhr beim langen Freitag, Schlanders Gemeinsam mit der OEW, und dem Bildungsausschuss Schlanders, schaut das Jugendzentrum Freiraum und der Jugenddienst Mittelvinschgau genauer hin: Wie beeinflusst unser Konsum Menschen und Umwelt? Und welche Alternativen gibt es?

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Jahrtage/Danksagungen

Auch wenn du nicht mehr unter uns bist, in unseren Herzen lebst du weiter.

5. Jahrtag

Konrad

Nischler

* 29. Juli 1961 † 25. Juli 2021 Naturns

Wir denken ganz besonders an dich, bei der hl. Messe am 26. Juli um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Naturns. Allen, die daran teilnehmen, sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott.

In Liebe deine Familie

Erinnerungen sind wie Sonnenstrahlen: sie berühren die Seele, schenken Trost und lassen die Liebe über die Zeit hinaus weiterleben. Danke für all die Liebe und die schönen Erinnerungen, die du in unserem Leben hinterlassen hast!

3. Jahrestag

Otto Peer

* 29.10.1942 † 08.08.2023 Schluderns/Eyrs

In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich, besonders bei der Vorabendmesse am Samstag, 08.08.2026 um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Deine Familie

Lieber Helmut, Tata, Opa, zwei Jahre sind vergangen, seit Du plötzlich von uns gegangen bist. Wir vermissen Dich, Deine Lebensfreude und Deine positive Art. Was uns bleibt, sind dankbare Erinnerungen und das Wissen, dass Du unser Leben auf

Die hl. Messe zum 2. Jahrestag findet

6. Jahrtag

Cristian Pentori

* 25.10.1979 † 31.07.2020

3. Jahrtag

Enzo Pentori

* 25.10.1936 † 25.09.2023

Manchmal frage ich mich, wie ich es ohne euch schaffe. Und dann spüre ich: ich schaffe es mit euch. Weil ihr mich gestärkt habt und mir Halt gebt, jeden Tag. Ihr seid immer bei mir, in jedem Gedanken, in vertrauten Gesten, in jeder Träne, in jedem stillen Moment.

In Liebe und Dankbarkeit Gabi und alle, die euch in lieber Erinnerung behalten.

Menschen loszulassen. bei uns behalten. Erinnerung ist er lebendig. unseren Ohren, Herzen.

gegenwärtig. verbunden hat,

Ziernheld

einen geliebten Menschen zu verlieren. wissen, dass viele Menschen so viel Achtung und Wertschätzung entgegengebracht haben.

mit ins r insrn T Anteilnahme, die vieln Bluaman und K und die Spenden. in Tata bsuacht und mit ihm ibr hobn. dass sie seit mittlerweile ata gstondn isch.

Gschwister, ba enk hot ma ollm gschpiert, Liebe eis r insrn T Philipp und olle, dia drzua insr Tata den Obschied kriag hot, hot. in guatr Erinnerung koltn. Frieden.

Bis wir uns wiedersehn, wird die Weite des Himmels dich tragen, werden die Strahlen der Sonne dich wärmen, und all unsere Liebe wird mit dir sein!

9. Jahrestag

Stefan Markt

*21.12.1996 † 22.7.2017

Tschars

Für immer, denn du bleibst unvergessen.

Ganz besonders denken wir an dich lieber Stefan bei der hl. Messe am Samstag, den 1. August um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Tschars.

In Liebe deine Familie

Weiter als das Leben reicht die Liebe.

Stärker als die Trauer ist die Dankbarkeit. Länger als der Augenblick lebt die Erinnerung.

Adolf Ziernheld

Millr - Hansl - Adolf * 06.06.1940 † 03.08.2025 Burgeis

Wir denken besonders an dich am Sonntag, den 2. August 2026 um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche von Burgeis. Vergelt’s Gott allen die meinen lieben Mann und unseren Tata in guter Erinnerung behalten und für ihn beten.

Deine Lieben

Die Liebe einer Mutter ist unvergessen, ihr Lächeln trägt uns weiter.

10. Jahrestag

Lydia Greis

geb. Kuppelwieser * 30.5.1942 † 2.8.2016

In liebevoller Erinnerung gedenken wir deiner am Sonntag, den 02.08.2026 um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Tarsch. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt's Gott.

In Liebe deine Familie

Wir lassen nur die Hand los, niemals den Menschen.

Georg Hauser

„Moarhofer - Jörgl“

* 15. August 1943 † 30. Juni 2026

Wir sagen Danke

- dem Dekan P. Jolly, den Vorbetern, den Mesnern, den Ministranten sowie dem Kirchenchor

- für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben

- für alle Kondolenzen und das Entzünden der Kerzen im Trauerportal

- für alle Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit

- für die Teilnahme am Rosenkranz, an der Beerdigung und für sämtliche Dienste die verrichtet wurden

Kortsch, im Juli 2026 Die Trauerfamilie

Die Vinzenzgemeinschaft hilft Menschen in Not

Infos: Hans Tappeiner Bezirksvertreter Vinschgau Tel. +39 377 358 881 vinschgau@vinzenzgemeinschaft.it

Telefonseelsorge

Reden hilft. Schreiben auch. Wir sind da.

Beratung am Telefon: 0471 052 052

Onlineberatung: telefonseelsorge-online.bz.it

MEHRTAGESFAHRTEN:

ZUSATZTERMINE:

ADRIA:

23.08. – 30.08.2026

30.08. – 06.09.2026

06.09. – 13.09.2026

KROATIEN: 06.09. – 13.09.2026

13.08. – 18.08.2026 Blumenteppich in Brüssel 24.08. – 29.08.2026 Nordseezauber & Heideglück 10.09. – 13.09.2026 Goldenpass & Genfersee 17.09. – 20.09.2026 Wien auf Sissis Spuren 24.09. – 27.09.2026 Ljubljana & Zagreb 27.09. – 29.09.2026 Cinque Terre 02.10. – 04.10.2026 Glacier Express 10.10. – 11.10.2026 Unterwegs beim Bergdoktor! 14.10. – 17.10.2026 Die Mosel 14.10 – 18.10.2026 Amalfitanische Küste

18.10. – 23.10.2026 Mandarinenernte in Dalmatien

25.10. – 28.10.2026 Wanderreise Piemont 25.10. – 29.10.2026 Frauenreise in den Marken 02.11. – 05.11.2026 Trü�felsuche in Istrien

04.11. – 07.11.2026 Städtetrip Paris

05.11. – 08.11.2026 Côte d‘ Azur

08.11. – 12.11.2026 Wellness in Portorož

08.11. – 13.11.2026 Sardinien Rundreise

13.11. – 15.11.2026 Volksfest der Oberkrainer in Bled

13.11. – 15.11.2026

20.11. – 22.11.2026

27.11. – 29.11.2026

30.11. – 02.12.2026

TAGESFAHRTEN:

02.08.2026

03.08.2026

08.08.2026

13.08.2026

22.08.2026

30.08.2026

05.09.2026

06.09.2026

FLUGREISEN:

06.11. – 13.11.2026

13.11. – 25.11.2026

05.12. – 08.12.2026

23.02. – 02.03.2027

Städtereise Florenz

Saisonabschluss in Slowenien

Regensburg mit Konzert der Domspatzen

Böhmische Weihnacht

Bernina Express

Venedig bei Nacht

Nostalgiezug Davos

Innsbruck mit Alpenzoo

Arena Verona – La Traviata

Achensee & Swarovski Kristallwelten

Bernina Express

Insel Mainau zur Dahlienblüte

Erde, Sonne, Zypern – Landwirtscha�t hautnah

Naturparadies Costa Rica

London im Advent

Höhepunkte Marokko

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