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Europa-Gold für den Tauferer Weg
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Burgeis: Sanierung Kulturhaus Burgeis wird konkreter
Schlanders: Nur noch ein Hausarzt in Schlanders
Schlanders: Grenzüberschreitende Probleme
Naturns: Gaudi beim traditionellen Apfelfest
Kastelbell: Die 4. Vinschger Weinpräsentation
Laas: Gedenkfeier zum 40. Todestag von Franz Muther
Leserbriefe und Stellungnahmen
Martell: Erdbeerfest mit Künstlicher Intelligenz
Porträt: Marta Mur erzählt ihre Geschichte
Schlanders: 1.600 Euro für den guten Zweck
Naturns: Neuer Wohnraum
Schluderns: Stimmgewaltige Überraschung
Vinschgau/Ritten: Erfolgreich beim FF-Leistungswettbewerb
Burgeis/Fürstenburg: Diplomfeier in Kortsch un din Fürstenburg
Kultur: Kunst und Literatur im Vuseum in Schluderns
Laatsch: Käseanschnitt auf der Arunda-Alm
Schlanders: Schlanderser Sommerabende
Val Müstair: Chorgesang verbindet Nationen und Täler
Tschengls/Bregenz: Große Ehre für Schützenkompanie Tschengls
Graun/Stilfs: Studienfahrt der Bildungsausschüsse
Laas: Schulausfestl
Die „Misurata“ auf dem Kasernenareal in Schlanders ist abgebrochen. Was kommt?
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Spezial: Über die Hoader, die Grauner, die Rescher und die Touler ab Seite 35
Natur und Landschaft: Klostergärten - Heilkräuter als Volksmedizin

von Chefredakteur
Erwin Bernhart

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Ein Preis ist eine Belohnung, er steigert das Selbstvertrauen, er prämiert die Vorbereitung und er sorgt für Aufmerksamkeit. Einen Preis wird die Gemeinde Taufers bekommen, jedenfalls ist er ihr bereits zugesprochen und zwar der europäische Dorferneuerungspreis. Zu diesem Preis, zum Gold, wollen wir der Dorfgemeinschaft in Taufers und den Zuständigen im Gemeinderat und im Gemeindeausschuss und der Bürgermeisterin Roselinde Gunsch gratulieren. Herausragend und für den Preis wohl wesentlich ist, dass die Durchzugsstraße mit einem durchdachten Verkehrskonzept - mit 30iger Zone, mit auf einer Ebene angelegte Begegnungszonen zwischen motorisiertem Verkehr und Fußgängern - so gut es eben geht, gezähmt worden ist. Daraus ergab sich dann allerhand Aufschwung, weil die Gemeinschaftsenergie nicht mehr überwiegend straßengebunden war. Taufers ist eine klassische Auspendlergemeinde und von daher sehr speziell. Die Leute gehen in die benachbarte Schweiz arbeiten und die Auspendler bringen gutes Geld mit nach Hause, das sichtbar investiert wird. Aus dem ehemals armen Kuhdorf mit vielfach verfallenden Häusern hat sich ein veritables und schmuckes Dorf mit renovierten Straßenfassaden entwickelt, in dem sich gut leben lässt. Dass es so gekommen ist, hat auch die Gemeindeverwaltung von Taufers seit Jahren ihren guten Anteil, auf beharrliche Anregungen vieler Bürgerinnen und Bürger hin.

Der Abriss der „Misurata“ auf dem Kasernenareal in Schlanders ist in vollem Gange. In wenigen Tagen dürfte vom Riegel nur mehr ein Schutthaufen übrig bleiben. Mit den Abbrucharbeiten drängt sich vor allem eine Frage in den Vordergrund: Was soll auf dem Kasernenareal entstehen? Das, was von der alten Gemeindeverwaltung abgesegnet wurde, oder kommen neue Ideen und andere Inhalte?
von Angelika Ploner
Der zweite Startschuss fiel am vergangenen 1. Juli 2026. Geordnet, ohne viel Aufsehens, angekündigt und mit Vorlaufzeit, ging der Abbruch der „Misurata“ los. Anders als bei der radikalen Nacht- und Nebelaktion vom damaligen Bürgermeister Dieter Pinggera und General-Sekretär Georg Sagmeister im Oktober 2022, die bis heute einen bitteren Beigeschmack und Unverständnis über die Tabula-rasaPolitik hinterlassen hat. Mit dem Abriss drängt sich nun vor allem eine Frage auf: Was soll auf dem Kasernenareal entstehen? Leistbares Wohnen? Gedeckeltes Wohnen? Mietwohnungen? Gewerbeeinheiten? Architekt Georg Frisch stellte Mitte Mai 2026 in einer Klausurtagung dem amtierenden Gemeinderat den Gestaltungsvorschlag vor, der von der alten Gemeindeverwaltung abgesegnet wurde –und der immer noch steht.
Die alte Gemeindeverwaltung unter Pinggera beauftragte 2016 die internationale Bietergemeinschaft „Insula Architettura e Ingegneria s.r.l. – DeA società di ingegneria Srl – B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH“ mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Der Gestaltungsvorschlag sieht ein nachhaltiges Stadtquartier in der Drususkaserne vor. Demnach sollen - neben der BASIS150 Wohnungen, Gewerbe- und Geschäftslokale entstehen, „ein neuer Dorfteil, ein städtisches Dorf bzw. eine dörfliche Stadt mit Wohnmöglichkeiten für rund 500 Personen“, sagten die Architekten Frisch und Eugenio Cipollone 2017. 120 Wohnungen mit 50 bzw. 80m² und 30 Wohnungen mit 110m² sieht das Wohnbau-Programm vor – 55 Prozent davon konventioniert.

Der aktuelle Gestaltungsvorschlag für das Kasernenareal Schlanders

Neben Wohnraum sollen Bildung, Forschung, Gewerbe und Nahversorgung Platz finden. Autofrei soll das ganze Gelände werden - mit insgesamt 6.000m² Fußgängerzone. Die Umsetzung dieses Mammutprojektes soll mit einem Public-Private-Partnership (PPP) gelingen - sprich: ein privater Investor in Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Frisch und Cipllone wollen das Projekt in drei Bauphasen innerhalb von 15 Jahren umgesetzt wissen. Das Investitionsvolumen: 33,6 Millionen Euro Wohngebäude und Gewerbe. 9,1 Millionen Euro Erschließung und Kompensation.
Von 2017 bis Oktober 2022 wurde es dann ruhig um das
Schlanderser Kasernenareal, bis in der besagten Nacht- und Nebelaktion die Bagger auffuhren. Die Abrissaktion, die großen moralischen Schaden an der Schlanderser Politik anrichtete, wurde gestoppt. Der Stillstand dauerte knapp drei Jahre.
Im heurigen Frühjahr flatterte dann eine Aufforderung vom Land in die Ratsstube. Auf jener Fläche, wo ein Teil der „Misurata“ steht und die das Land zurückbehalten hat, soll endlich die Tiefbauhalle gebaut werden. Die Gemeinde hatte sich mit dem Kaufvertrag damals, bei der Übernahme des Kasernenareals vom Land, verpflichtet, das Grundstück
baureif zu machen. Mit großer Mehrheit stimmte man bei der Ratssitzung am 26. März 2026 nicht nur für den Abbruch der „Misurata“, sondern auch der „Palazzina commando“ und der Villa Ausserer.
Seit dem 1. Juli wird nun abgerissen. Die Abbrucharbeiten dürften zügig über die Bühne gehen und spätestens im Herbst alle drei Gebäude dem Erdboden gleich gemacht sein. Vor diesem Hintergrund drängt sich deshalb vor allem eine Frage auf: Hält der amtierende Schlanderser Gemeinderat am abgesegneten Gestaltungsvorschlag (siehe unten) fest? Oder kommen neue Inhalte und Ideen?
Eines der großen Bauvorhaben in der Gemeinde Mals rückt näher. Seit längerem ist im Malser Gemeindeausschuss beschlossen, die Sanierung des in die Jahre gekommenen Kulturhauses von Burgeis in Angriff nehmen zu wollen und dafür ist diese Sanierung im Dreijahresprogramm der öffentlichen Arbeiten 2026-2028 enthalten. Am 30. Juni 2026 wurden zwei Ausschussbeschlüsse gefasst, die dieses Vorhaben endlich konkretisieren. Die Arbeiten für das Projekt „Energetische Sanierung des Kulturhauses Burgeis; Anbringung Dämmung; Austausch Fenster, Einbau von Sonnenschutz und Modernisierung der technischen Anlagen mit dem Ziel der Verringerung des Energieverbrauches“ wurde mit Beschluss 326 an die zeitweilige Bietergemeinschaft Baumänner GmbH und Bau Reinalter GmbH vergeben und dafür demnächst ein Werkvertrag in Form einer öffentlichen Urkunde abgeschlossen. Im darauffolgenden Beschluss Nr.

DHöchst notwendig und raschest anzugehen: die energetische Sanierung des Kulturhaus Burgeis
363 hat der Gemeindeausschuss von Mals auch die Bauleitung, Abrechnung und Sicherheitskoordination in der Ausführungsfase für einen Gesamtbetrag von knapp 90.000 Euro vergeben und zwar an jenes Planungsbüro, welches die Planung für die Adaptierung und energetische Sanierung des Kulturhauses Burgeis im März 2024 übernommen hatte. Die Bietergemeinschaft griplan und Sudio G mit Sitz in Bruneck hat damals den
Die Gemeindeverwaltung von Schlanders hat am 24. Juni folgendes mitgeteilt: „Mit 30. Juni 2026 beendet Frau Dr. Elena Terekhova ihre Tätigkeit in der Gemeinschaftspraxis Schlanders. Die Gemeindeverwaltung bedauert sehr, dass es für die Patientinnen und Patienten erneut zu einem Arztwechsel und somit zu Unannehmlichkeiten kommt, und hofft auf eine rasche Nachbesetzung. Die Zuständigkeit für die Suche und Beauftra-

gung von Hausärztinnen und Hausärzten liegt jedoch beim Südtiroler Sanitätsbetrieb. Die Gemeinde Schlanders ist diesbezüglich im engen Austausch mit den Verantwortlichen des Sanitätsbetriebs. ...“ Weil die Mitteilung auf der Gemeindehomepage erschienen ist, hat die Nachricht viele Schlanderser Bürger gar nicht erreicht und es kam zu ärgerlichen Vorkommnissen vor geschlossener Praxis. Jene, die bisher der Ärztin Terekhova zugewiesen waren, müssen nun neu wählen. Und wenn es sich um „kleinere Dringlichkeiten“ handelt, dann raten die Gemeindeväter von Schlanders, sich an die Gemeinschaftshäuser in Naturns oder in Mals zu wenden. Offensichtlich bietet die Arztpraxis am Stainerparkplatz wenig Fortüne. (eb)
Planungsauftrag für insgesamt 107.000 Euro übernommen. Mit insgesamt knapp 2,5 Millionen Euro wird das Sanierungsvorhaben veranschlagt. Ein Landesbeitrag ist bereits zugesagt und gewährt und den Rest wird die Gemeinde Mals mit Eigenmitteln schultern. Die Gemeinde Mals erhofft sich Geldmittel aus dem EFRE-Fonds, die bereits zugesagt sind, allerdings noch ohne entsprechendes Dekret. (eb)
ie Stadtgemeinde Glurns schließt mit den StadtBauern Frieden. 2024 wurde ein jahrelanger Streit beendet und die Bauern haben daraufhin auch auf eine Intervention bei der Übernahme der ex-Sennerei verzichtet. Die Parzelle ist mittlerweile ins öffentliche Vermögen der Stadt eingetragen. Und nun marschieren die Bauern mit den Stadtvätern gemeinsam und haben dazu ein Gremium ins Leben gerufen, welches von der Stadt mit 111.000 Euro finanzierte Projekte überprüfen und mitentscheiden soll. Der Stadtrat hat kürzlich dazu einen Vereinbarungstext genehmigt, der demnächst mit dem Ortsbauernrat abzuschließen ist. (eb)

Die Tulpenmanie wird als die erste verhältnismäßig gut dokumentierte Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte angesehen. Es handelt sich um eine Periode im 17. Jahrhundert im Goldenen Zeitalter der Niederlande, in der Tulpenzwiebeln zum Spekulationsobjekt wurden. Nachdem Tulpen im 16. Jahrhundert aus dem Osmanischen Reich nach Europa gelangt waren, entwickelten sie sich rasch zu begehrten Luxusgütern. Zu den Blumenliebhabern zählten Gelehrte, wohlhabende Bürger sowie Adlige, für welche es eine Liebhaberei war. Tulpen wurden geschätzt, weil sie neu, exotisch, exklusiv, dekorativ und anspruchsvoll waren. Seit der Mitte der 1570er Jahre wurden seltene Pflanzen und Blumen gehandelt. In der Zeit zwischen 1630 und 1650 kannte man rund 800 namentlich unterschiedene Tulpensorten. Besonders seltene Sorten mit ungewöhnlichen Farbmustern – häufig durch ein Virus verursacht – wurden zu Statussymbolen und erzielten hohe Preise. Um das Jahr 1634 betraten Spekulanten den Markt, die Tulpen nicht nur in der Hoffnung kauften, sie zu späterer Zeit selbst in ihren Garten zu setzen, sondern sie erwarben, um sie bei steigenden Preisen mit Gewinn weiterzuverkaufen. Auf dem Höhepunkt des Spekulationswahns lag der Preis für eine Tulpenzwiebel bei unfassbaren 10.000 Gulden, umgerechnet circa 110.000 Euro. 1633 wurde ein ganzes Haus für drei Zwiebeln verkauft. Zwei Tage nach der Auktion am 5. Februar 1637 hatte der Verfall von Preisen seinen Anfang genommen. In den nächsten Tagen brach dann in den gesamten Niederlanden der Tulpenmarkt zusammen. (hzg)
Taufers im Münstertal hat sich für den European Village Renewal Award 2026 EV!RA beworben und wurde mit Gold ausgezeichnet. Insgesamt gab es 25 Bewerbungen aus verschiedenen europäischen Ländern. Den ersten Platz belegte das Graubündner Valposchiavo. Die feierliche Preisverleihung findet im September 2026 in Kostelní Lhota (Mittelböhmen, Tschechische Republik) statt.

Während Valposchiavo mit ihrem Projekt „100% Valposchiavo“ den Gesamtsieg errang, zählt Taufers im Münstertal gemeinsam mit sechs weiteren Gemeinden zu den Goldpreisträgern. Diese Auszeichnung würdigt Gemeinden, die sich mit nachhaltigen, innovativen und ganzheitlichen Entwicklungsstrategien den aktuellen Herausforderungen ihres Lebensraums stellen und herausragende Entwicklungsprozesse angestoßen haben. 13 weitere Projekte wurden mit Silber, vier mit Bronze bewertet.
Taufers im Münstertal überzeugt mit ganzheitlicher Dorfkernentwicklung
Unter dem Motto „Vom Leben im Straßen-
dorf: Gemeinsam erneuern und lebendig bleiben“ präsentierte sich Taufers im Münstertal mit einer Bewerbung, welche die beiden Leitprojekte „20 Jahre Ortskernsanierung: Wettbewerb für vier öffentliche Gebäude“ und „Sanierung der Staatsstraße“ in den Mittelpunkt stellte und zugleich den langfristigen Entwicklungsweg der Gemeinde sichtbar machte.
Den Beschluss zur Teilnahme fasste Bürgermeisterin Roselinde Gunsch bereits im Dezember 2025. Anfang 2026 begann die Ausarbeitung der Bewerbungsstrategie, begleitet von Regionalentwicklerin Daria Habicher. Am 7. Mai machte sich schließlich eine vierköpfige internationale Jury bei einem Besuch vor Ort ein umfassendes Bild von der Gemeinde. Mit großem Engagement präsentierten Gemeindevertreterinnen und
Der EV!RA (European Village Renewal Award) ist der Europäische Dorferneuerungspreis, der von der Europäischen ARGE Landentwicklung & Dorferneuerung vergeben wird. Er zeichnet alle zwei Jahre herausragende, nachhaltige und innovative Entwicklungsprozesse in ländlichen Gemeinden aus.
-vertreter gemeinsam mit Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern ihr Dorf und vermittelten durch persönliche Erzählungen, musikalische Beiträge und lokale Spezialitäten einen authentischen Eindruck vom lebendigen Gemeinschaftsleben in Taufers im Münstertal. Auch waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Partnerorganisationen zur Unterstützung dabei.
Auszüge aus der Jurybegründung erklären die Auswahl für Gold: „Die Gemeinde Taufers im Münstertal überzeugt mit zeitgemäßen Projekten, die eindrucksvoll den ganzheitlichen Entwicklungsprozess dokumentieren. Mit großem Engagement gelingt es dabei, Tradition und Innovation miteinander zu verbinden und gleichzeitig die Lebensqualität der Bevölkerung nachhaltig zu stärken. Die periphere Lage an der


Mit großem Engagement präsentierten Gemeindevertreterinnen und -vertreter gemeinsam mit Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern ihr Dorf und vermittelten durch persönliche Erzählungen, musikalische Beiträge und lokale Spezialitäten einen authentischen Eindruck vom lebendigen Gemeinschaftsleben in Taufers im Münstertal.
Grenze zur Schweiz wird in diesem Kontext nicht als Nachteil, sondern als Chance verstanden. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, eine ausgeprägte Vereinskultur sowie die enge Kooperation von Gemeinde, Wirtschaft und Zivilgesellschaft bilden die Grundlage einer lebendigen und zukunftsorientierten Entwicklung.“
Hervorgehoben wurden außerdem die langfristige Ortskernentwicklung und die gemeindeeigene Einrichtung für eine nachhaltige Ortsentwicklung „Tuberis“, welche gemeinsam mit den engagierten Vereinen, Bürgerinnen und Bürger aktiv in Planungsund Entwicklungsprozesse eingebunden ist.
Der Wettbewerb um den European Village Renewal Award 2026 ist entschieden: Eine interdisziplinäre internationale Jury hat die Einreichungen bewertet und im Rahmen einer abschließenden Sitzung in München final beurteilt.
Die 20-köpfige Jury unter dem Vorsitz von Universitätsprofessorin Nadja Häupl (Dessau) zeigte sich vom insgesamt sehr ho hen Niveau der Einreichungen beeindruckt. In vielen Regionen würden mittlerweile ausschließlich besonders hochwertige und zukunftsorientierte Entwicklungsprojekte eingereicht, was die Auswahl eines Siegers zunehmend anspruchsvoll mache.
Im Mittelpunkt der Bewertung standen insbesondere Entwicklungsprozesse, Leit projekte, Ausgangsbedingungen der Ge meinden sowie Strategien, Methoden der Bürgerbeteiligung und das Zusammenspiel lokaler Akteurinnen und Akteure.
Preisverleihung im September in Tschechien
Die offizielle Preisverleihung des Europä ischen Dorferneuerungspreises findet im September 2026 in Kostelní Lhota (Tsche
chische Republik) statt, , der Siegergemeinde des vorherigen Wettbewerbs. Auch eine Delegation aus Taufers im Münstertal wird vor Ort sein und die Auszeichnung entgegennehmen.
Der renommierte Preis, an dem seit 1990 rund 440 Dörfer, Gemeinden und Interkommunale Allianzen aus 20 europäischen Staaten teilgenommen haben, läuft seit Kurzem auch unter der einprägsamen Kurzform EV!RA. Ziel des Wettbewerbes bleibt es, herausragende Erneuerungs- und Entwicklungsprozesse in ländlichen Gemeinwesen zu evaluieren, auszuzeichnen und weit über regionale und Landesgrenzen hinaus bekannt zu machen – auch mit der Intention, andere Dörfer und Gemeinden an deren Wissen und Erfahrung partizipieren zu lassen. Dabei wird die internationale EV!RA-Jury ihre Bewertungen vor allem auf Basis umgesetzter Leitprojekte in den Teilnehmerorten vornehmen und ihr Hauptaugenmerk verstärkt auf die Resilienz, den innovativen Charakter und die kreative Herangehensweise bei der Projektentwicklung und -umsetzung legen. 25 Gemeinden aus ebenso vielen europä-
ischen Regionen haben am Wettbewerb um den EV!RA – European Village Renewal Award 2026 teilgenommen und haben ihre Projekte zur Dorf- und Gemeindeentwicklung einer internationalen Bewertung gestellt.
Mit dem Dorferneuerungspreis in Gold reiht sich Taufers nach Schlanders in die europäischen Preisträger ein. Schlanders trägt 2026 das ganze Jahr über den Preis „Europäische Hauptstadt des kleinen Einzelhandels 2026 - Vanguard City“ - und hat diesen Preis mit einer innovativen Zusammenstellung von Vorhandenem erreicht. Taufers hat durch jahrelange Investitionen in Infrastrukturen zu einem Gesamtkonzept gefunden und auch damit gepunktet.
Noch etwas ist bemerkenswert. Mit der rührigen Regionalentwicklerin Daria Habicher, die unter anderem Stilfs bei der Umsetzung der kulturellen PNRR-Projekte mit Einbeziehung der Dorfbevölkerung begleitet, hat sich ein zweiter Wissenspool neben der Basis in Schlanders etabliert, der über das Know-How von Ansuchen, von Knüpfen von Kontakten usw. auf europäischer Ebene verfügt. (r/eb)

Bericht aus Rom 1. Juli 2026

m Freitag, den 26. Juni, hat sich die SVP in einer Sondersitzung mit dem assistierten Suizid beschäftigt.
Bis zum Jahr 2019 war die Beihilfe zum Suizid in Italien laut Art. 580 StGB strafbar und wurde mit einer Freiheitsstrafe von fünf bis zwölf Jahren geahndet. Der Bürgerrechtsakti vist Marco Cappato hat trotzdem immer wieder Sterbenskranke in die Schweiz gebracht und anschließend Selbstan zeige erstattet. Im Rahmen der darauf hin eingeleiteten Strafverfahren, hat er dann die Verfassungswidrigkeit des Art. 580 StGB eingewendet.
Im Jahr 2019 hat ihm der Verfassungs gerichtshof mit dem bahnbrechenden Urteil Nr. 242 Recht gegeben und festge setzt, dass die Beihilfe zum Suizid nicht strafbar sein kann, wenn es sich um eine Person mit einer unheilbaren Krankheit, unerträglichen Schmerzen, die auf le benserhaltende Maßnahmen angewie sen ist und den freien Willen zu sterben hat, handelt. Der Gesetzgeber solle ein diesbezügliches Gesetz verabschieden.
Doch leider ist das Parlament seit nunmehr sieben Jahren nicht in der Lage, dies zu tun. Vor allem die rechts extremen Fratelli d‘Italia blockieren den Gesetzgebungsprozess. Man sagt, auf direkte Anweisung des Vatikans. Daher sind inzwischen einzelne Regi onen aktiv geworden, allen voran die Toskana, die bereits im Jahr 2025 ein Gesetz verabschiedet hat. Dieses wurde von der Regierung angefochten, zumal das Straf- und Zivilrecht eine staatliche Kompetenz sei.
Um der Armut im Alter aktiv entgegenzutreten, ruft Soziallandesrätin

Rosmarie Pamer vor allem Frauen dazu auf, die bereits bestehenden Möglichkeiten zu nutzen, indem beispielsweise über einen Zusatzrentenfonds die Rentenkasse aufgefüllt wird. Eine andere Möglichkeit ist bestehende Rentenlücken im Falle von Auszeiten aus Erziehungs- oder Pflegezeiten aufzufüllen. Die Ansuchen für die Beiträge für die rentenmäßige Absicherung werden über die Patronate gestellt
Südtirol/Graubünden/Schlanders - Bahn, Sicherheit, Zivilschutz,

Mit Urteil Nr. 204 vom 29. Dezember 2025 hat der Verfassungsgerichtshof entschieden, dass die Regionen zwar keine Änderungen an den Voraussetzungen für den assistierten Suizid vorsehen, sehr wohl jedoch das organisatorische Prozedere regeln können.
Dies ist die rechtliche Grundlage, auf der Landesrat Messner seinen Vorschlag verfasst hat. Allerdings wurde dieser in einem „Omnibusgesetz“ untergebracht. Die SVP hat entschieden, dass es für eine derart wichtige Materie ein eigenes Gesetz, nach einer breiten Diskussion, benötigt. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben.
Senatorin Julia Unterberger
Gruppenfoto beim Treffen der Regierungen von Graubünden und Südtirol in der Basis Vinschgau in Schlanders: Peter Peyer, Jon Domenic Parolini, Ulli Mair, Landeshauptmann Arno Kompatscher, der Bündner Regierungspräsident , Martin Bühler, Luis Walcher, Philipp Achammer, Magdalena Amhof, Hubert Messner und Marcus Caduff
und dem Vinschgau besprochen. Ergebnisse der technischen Prüfungen der möglichen Trassen werden für den Herbst erwartet. Beide Seiten wollen Zeitpläne und mögliche Finanzierungen eng abzustimmen. Im Zivilschutz ging es um eine bessere Koordinierung bei Einsätzen in Grenzgebieten. Dazu könnte über eine Novelle des Südtiroler Landesgesetzes eine Vereinbarung zu Zuständigkeiten, Kommunikation und Übungen gemacht werden, um bei Katastrophen schneller und abgestimmt handeln zu können, sagte LH Kompatscher.
Beim Thema öffentliche Sicherheit standen Prävention und die Stärkung lokaler Strukturen im Mittelpunkt. Südtirol informierte über die Aufwertung der Lokalpolizei und die Landessicherheitsstudie, bei deren Vorstellungen künftig eine Bündner Delegation eingeladen werden soll. Gleichzeitig wurden Unterschiede und Schnittstellen bei den Ordnungskräften erörtert.
treuung und Unterstützung für Familien, Pflegekosten und frühe Sprachförderung aus. Zum Abschluss informierten die Delegationen über derzeit laufende Projekte und andere mögliche Kooperationen. Präsentiert wurde auch die Initiative „Terra Raetica: BASIS für Fortschritt mit EFRE und CLLD“, und zwar von der Direktorin der Südtiroler Landesabteilung Europa Martha Gärber. Nach dem Arbeitsgespräch besichtigten Gäste und Gastgeber den Hub der BASIS Vinschgau Venosta. BASIS-Direktor Hannes Götsch führte durch die Einrichtung und erklärte, wie BASIS als Netzwerkplattform unterschiedliche Partner zusammenbringt, lokale Potenziale stärkt und die nachhaltige Zukunft des ländlichen Raums mitgestaltet.
Die Treffen und Arbeitsgespräche zwischen den Regierungen aus Südtirol und Graubünden sind zur Tradition geworden. Sie finden seit 1999 regelmäßig statt.

Stimmung gab es am 25. Juni auf dem Rathausplatz in Naturns, wo das traditionelle Apfelfest stattfand. Bereits über 30 Mal wurde das Fest von der Bauernjugend Naturns/Plaus organisiert und auch dieses Jahr feierten zahlreiche Einheimische und Touristen bei bestem Wetter und Musik von der steirischen Musikband „Partyhirschen“ bis tief in die Nacht hinein. Neben den verschiedenen Informations- und Verkaufsständen zu Äpfeln und lokalen einheimischen Qualitätsprodukten war auch für Speis und Trank bestens gesorgt: Zu den
Grillspeisen konnte man am Alm-Stand den Apfelsekt pur oder in verschiedenen Cocktailvarianten probieren.
Die Bauernjugend Naturns/Plaus nutzt die durch das Fest gewonnenen Einnahmen vor allem dazu, um den Mitgliedern verschiedene Ausflüge zu ermöglichen. So steht dieses Jahr als Höhepunkt eine Fahrt zum Bodensee auf dem Programm, bei welcher verschiedene Obst- und Weinbaubetriebe besichtigt werden.
Anna Pfitscher




_ 17.07.2026
Wanderung zu den Yaks mit Reinhold und Diane Messner
Steigen Sie gemeinsam mit Diane und Reinhold Messner von der Bergstation der Seilbahn Sulden zur Sommerweide der Yaks ins Madritschgebiet.
Treffpunkt: 10.00 Uhr Talstation Seilbahn Sulden
Die Teilnahme ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich.
Etwas Großartiges hat die Donna del vino Sonya Egger-Trafoier geschafft: Vinschger Winzerinnen und Winzer zusammenzubringen und Zusam menhalt zu schaffen. Das sagte Ivan Giovanett, Vizepräsident vom Südtiroler Weinkonsortium bei der 4. Vinschgauer Weinpräsentation auf Schloss Kastelbell am vergangenen 5. Juli 2026. Es war einmal mehr ein gebündelter Auftritt von 23 Vinschger Winzern, die ihre edlen Tropfen präsentierten und von Gastkellereien aus dem Piemont und aus Sizilien flankiert wurden. Viel Applaus und große Anerkennung gab es für die Organisatioren: Sonya Egger- Trafoier, die einmal mehr, alle, die Rang und Namen haben, nach Kastelbell holte und zusammen mit dem Tourismusverein Kastelbell-Tschars eine hochkarätige, edle Veranstaltung auf die Beine zu stellen wusste. (ap)

























von Schützenkompanien des Mittel- und Obervinschgaues nahmen mit der Ehrenkompanie Laas auf dem Dorfplatz Stellung auf. Sie zogen, die Musikkapelle Laas allen voran, feierlich in den Schulhof von Laas, wo Dekan P. Jolly Chakkalakkal den Gedenkgottesdienst abhielt. Das aufkommende Gewitter, mit entfernten Blitzen und lautstarkem Donnergrollen, mutete wohl die Stimmung um die politische Situation in Südtirol rund um die Feuernacht im Juni 1961 an. Die Ab -

ordnungen der Schützen blieben trotz anhaltenden Regen standhaft. Einer der Beteiligten sagte im Anschluss: “das ist nichts, verglichen mit dem was Franz Muther, seine Mitstreiter sowie ihre Angehörigen erdulden mussten“. In den Festreden von Wolfram Klotz, Sohn des Freiheitskämpfers Georg - Jörg Klotz, und BMin Verena Tröger wurde Franz Muther als ein großes Vorbild für Heimatliebe und Aufrichtigkeit genannt. Der Freiheitskämpfer stand für seine politischen und moralischen Werte ein, brachte dadurch sein Leben und das seiner Familienangehörigen in Gefahr. Er war unter anderen treibende Kraft bei der Neugründung von Feuerwehr und AVS in Laas, stand immer
wieder für seine Werte auf und ein. Er wünschte sich ein glückliches und zufriedenes Volk. Er war maßgeblich an der Feuernacht 1961 beteiligt, wurde dafür verfolgt, verhaftet, seelisch und körperlich gefoltert, verurteilt und war davon und der Zeit in Haft bis zu seinem Tod gekennzeichnet. Ehrensalven, abgeschossen von der Ehrenkompanie Laas, würdigten den verstorbenen Major. Nach den Abschlussworten des Kommandanten der Schützenkompanie Laas, Patrick Angerer fand die Kranzniederlegung am Gedenkbild von Mjr. Franz Muther im Schulhof statt. Der gesellige Abschluss wurde aufgrund des strömenden Regens vom „Dreispitz“ in das „Josefshaus“ verlegt. (chw)
oben v.l .: Einzug der Schützen auf den Dorfplatz von Laas; Aufstellung am Schulhof; unten: Kranzniederlegung






























Mit dem Zivilschutz veranstaltet die Weiß-Kreuz-Jugend Naturns im August das Jugendcamp „Campi Scuola“ für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren. Eine Woche lang werden Einblicke in die Arbeit von Blaulicht- und Zivilschutzorganisationen geboten. Das Camp findet von Montag bis Freitag jeweils von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr statt. Für Verpflegung ist gesorgt. Die Teilnahme am Camp ist kostenlos. Anmeldung über den QR-Code.
Roter Klatschmohn –ich vergesse kurz, dass ich im Stau steh’.
© Helga Maria Gorfer

Kommentare und Anfragen zum Thema Haiku an helga.gorfer58@gmail.com
Immer wieder höre ich von Menschen mit Schmerzen im Gelenk- und Muskelapparat, dass es nicht möglich ist einen angemessen zeitnahen Termin für Therapien im Rehadienst des KH Schlanders zu erhalten. Das bedeutet konkret, dass man für nicht dringende Fälle, trotz ärztlicher Verschreibung, einen Termin frühestens in einem Jahr, zum Teil aber auch viel später erhält. Vom Team K wurde daraufhin eine Anfrage an den Landtag gestellt, um Einblick in die Wartezeiten und die Personalbesetzung der Rehadienste in allen Krankenhäusern Südtirols zu erhalten. Die Antwort ließ mich doch etwas aufhorchen, denn das KH Schlanders weist tatsächlich die geringste Anzahl an vorgesehenen Stellen und einen der längsten Wartezeiten für den Dienst der Physiotherapie auf. Wenn wir diese Zahlen mit anderen kleinen Spitälern des Landes vergleichen, sind in Schlanders 9,25 Stellen für PhysiotherapeutenInnen auf dem Stellenplan vorgesehen, in Innichen 11,20 und in Sterzing 15,50, welche überall besetzt sind. Die Wartezeiten liegen dort bei 3, max. bei 6 Monaten, während jene im Krankenhaus Schlanders mit 12 bis 18 Monaten angegeben werden, wobei ich
anmerken muss, dass Betroffene im Vinschgau mir von Wartezeiten bis zu 2 Jahren erzählt haben. Schmerzpatienten können vielleicht einige Monate warten, aber alles, was darüber hinausgeht ist im Grunde unzumutbar. Es bleibt für sie eigentlich nur der Weg in eine Privatpraxis, welcher natürlich mit entsprechenden Kosten verbunden ist, und bei vielen Ärger, Frust und Unmut auslöst. So betrachte ich diesen Zustand als Armutszeugnis für unser Land Südtirol, zumal der Landeshaushalt eine enorme Summe für das Gesundheitswesen vorsieht. Außerdem haben wir ausgebildete TherapeutenInnen vor Ort, welche auf eine Stelle im öffentlichen Dienst warten und denen gesagt wird, dass im Stellenplan alle Stellen besetzt und keine weiteren vorgesehen wären. Im Namen der Menschen mit Behandlungsbedarf und jener mit entsprechender Ausbildung, die keine Stelle erhalten, appelliere ich an die Verantwortlichen in Land und Sanität, sich dieses Problems anzunehmen und sich für die Schaffung weiterer Stellen für den Rehadienst im KH Schlanders einzusetzen.
Dorothea Kurz
Auf dem Weg in eine sichere, grüne Zukunft - ein Impuls
Der Obere Vinschgau ist ein wunderbarer Lebensraum, den wir lieben und schützen möchten. Unsere Gemeinde Mals hat in den vergangenen Jahren bereits viel für eine nachhaltige, grüne Mobilität getan, beispielsweise durch nachhaltige Mobilitätsprojekte. Auf diesen Erfolgen kann man aufbauen und einen weiteren großen Schritt wagen: die Stärkung unseres Radwegenetzes für den Alltag.
Eine Vision: Mals und Umgebung mit dem Rad verbinden Bisherige Radkonzepte fokussieren sich oft stark auf den Tourismus und die Freizeit. Das ist gut so, doch das Potenzial des Fahrrads als tägliches Fortbewegungsmittel ist noch viel größer. Wenn wir kurze Strecken – den Weg zur Arbeit, den Einkauf oder schnelle Erledigungen – vermehrt mit dem Rad oder E-Bike zurücklegen, gewinnen wir alle.
Um das Fahrradfahren im Alltag attraktiv und sicher zu machen, braucht es ein klares Konzept:
• Sichere Schul-, Arbeits- und Alltagswege: Eine direkte und schnelle Anbindung zwischen Mals-Tartsch und Mals-Laatsch ist essenziell. Gerade der aktuelle Gehsteig zwischen Mals und Tartsch ist für Fußgänger und Radfahrer in Kombination mit dem Schwerverkehr eng. Das Radfahren auf der Staatsstraße ist gefährlich und bringt den massiven Verkehrsfluss ins Stocken. Ein eigener Radweg würde hier maximale Sicherheit bringen.
• Schnelle und direkte Verbindungen: Schnelle und direkte Radverbindungen zwischen Tartsch-Mals, Laatsch-Mals, Mals-Glurns und SchludernsGlurns fördern das Pendeln ohne Auto. Der Radfahrer, der zur Arbeit fährt und schnelle Besorgungen zu tätigen hat,
möchte keine Umwege machen müssen.
• Entlastung für alle: Ein gut ausgebautes Radnetz sorgt dafür, dass sich Autofahrer seltener über Radfahrer auf der Staatsstraße ärgern müssen und entlastet gleichzeitig die Parkplatzsituation in den Ortskernen.
• Motivation zum Umstieg auf das Fahrrad
Gute, sichere und schnelle Fahrradwege sind Einladung und Ansporn zugleich, bei kurzen Strecken auf das Auto zu verzichten und das Fahrrad zu benützen.
Inspiration von Nah und Fern
Dass ein Umstieg funktioniert, zeigen beeindruckende Vorreiter. In Deutschland setzen Städte wie Münster, Freiburg oder Erlangen Maßstäbe in der Radverkehrsförderung.
Aber auch bei uns in Südtirol zeigen Vorreiter wie Bozen, Brixen und Bruneck, wie sich
das Fahrrad erfolgreich als bequemes, schnelles und sicheres Alltagsverkehrsmittel etablieren lässt.
Ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz
Viele kurze Autofahrten lassen sich problemlos durch das E-Bike ersetzen. Das Fahrrad ist nicht nur gesund und spart Zeit bei der Parkplatzsuche, sondern ist auch ein ganz konkreter, persönlicher Beitrag jedes Einzelnen zum Umweltschutz in Zeiten der Klimakrise.
Gemeinsam weiterdenken: Dieser Beitrag ist eine Einladung zum Weiterdenken und Handeln. Mit mutigen Investitionen in sichere Radwege investieren wir direkt in die Gesundheit und Sicherheit der Menschen und Kinder vor Ort und in die Bewahrung der Schöpfung.
Stefan Hainz
In der Krypta von MarienbergWas ich schon lange vermutete, habe ich vor Kurzem erleben dürfen: zur Sonnenwende dringen die ersten Sonnenstrahlen, nur für wenige Minuten in den finsteren Raum. Diese magische Stimmung habe ich versucht im Bild festzuhalten. Foto und Text: Gianni Bodiniwww.fotobybodini.it

Kaffee steht in Südtirol auf den meisten Küchentischen, in Büros und Bars. Für Millionen Kleinbäuer*innen weltweit ist Kaffee die Grundlage ihrer Existenz. Das Interesse war groß, als die Südtiroler Weltläden heute (16.06.) in Bozen neben dem Dom ihre drei neuen Kaffees präsentierten. Freiwillige, Kund*innen, Interessierte und Medienvertreter*innen nutzten die Gelegenheit, sie zu verkosten und mehr über die Herkunft der Bohnen zu erfahren. Erhältlich sind der neue Filterkaffee, Moka-Kaffee und Espresso ausschließlich in den 13 Südtiroler Weltläden. Die drei neuen Kaffees entstanden in enger Zusammenarbeit zwischen Vertreter*innen der Südtiroler Weltläden und Alps Coffee. Alle drei Sorten stammen aus biologischem Anbau und sind Fairtrade-zertifiziert. Die Arabica-Bohnen kommen aus Peru, Honduras und Mexiko, die RobustaBohnen aus Indien. Richard Theiner, Vorsitzender des Weltladens Latsch und Mitinitiator des Projekts, sagt: „Kaffee ist eines der bekanntesten Produkte des Fairen Handels und für viele Menschen ein täglicher Begleiter. Mit dem neuen Weltladen-Kaffee schaffen wir erstmals ein gemeinsames Produkt für alle 13 Südtiroler Weltläden. Es stärkt die Zusammenarbeit der Läden und zeigt, wie Fairer Handel schmeckt.“ Das Projekt verbindet globale Verantwortung mit regionaler Wertschöpfung in Südtirol.

Freilandbegehung und Besichtigung des Stellagenanbaus: v. l.: BMin Christine Kaaserer, Lucia De Benedetti (Product Management IDM), BM Georg Altstätter, Sara Hutter (VIP), Peter Stricker (Produktionsdirektor VIP), Tobias Fleischmann, BMin Rosalinde Gunsch, Philipp Brunner, Georg Wielander und LR Luis Walcher
von Heinrich Zoderer


Der Landesrat Luis Wal cher meinte bei der Pres sekonferenz, dass das Martelltal im ganzen Land für den Erdbeeranbau bekannt ist und zur Identität des Tales bei trägt. Auch BM Georg Altstätter betonte die Wichtigkeit des Erd beeranbaus für die Landwirt schaft und für den Tourismus. Trotzdem steht der Erdbeeranbau vor großen Herausforderungen, so Tobias Fleischmann, der Obmann der MEG und Philipp Brunner, der Betriebsleiter und Anbauberater der Erzeugergenossenschaft MEG. Vor allem steigende Produktionskosten, Arbeitskräftemangel, Herausforderungen im Pflanzenschutz sowie der Wunsch nach einem reduzierten Wasser- und Düngeeinsatz machen neue Lösungen notwendig. Außerdem will man innovativ, nachhaltig und attraktiv für Konsumenten und Produzenten sein. Zwei Erneuerungen wurden von Philipp Brunner vorgestellt. Einmal ist es der Anbau von Erdbeeren auf Stellagen in Folientunnels, wodurch die Böden geschont und eine ergonomische Arbeitsweise ermöglicht werden, andererseits ist es der Einsatz moderner Sensorik und
digitaler Technologien. Eine präzise Datenerfassung, Brunner sprach von 11.820 Datensätzen pro Stunde, bildet die Grundlage für den Einsatz von KI-gestützten Entscheidungsmodellen in den Bereichen Bewässerung, Düngung und Pflanzenschutz. Durch diese Erneuerungen werden die Arbeitsqualität und die Produktivität erhöht, Ressourcen werden geschont und vor extremen Wetterereignissen und Schädlingen ist man besser geschützt. Diese Erneuerungen sind allerdings sehr kostenintensiv. Es ist aber gelungen in Zusammenarbeit zwischen MEG, der Gemeinde, der Bezirksgemeinschaft und Raiffeisen Ethical Banking Geldmittel über Leader (rund 200.000 €) über PNRR (48.000 €) sowie bei der Raika Kastelbell einen vergünstigten Zinssatz für die
Südtiroler Königinnen vor dem Tortenanschnitt. V. l.: Doris Höller (Honigkönigin), Jana Varesco (Rosenkönigin), Sara Rabensteiner (Törggelekönigin), Elisa Abart (Erdbeerkönigin), Alexandra Maier (Spargelkönigin), Julia Moosburger (Apfelkönigin) und BM Georg Altstätter
Mitgliederbetriebe zu erhalten, um das Projekt umzusetzen. Rosalinde Gunsch, die Bezirkspräsidentin und Georg Wielander, der Obmann der Raika Latsch, sprachen bei der Pressekonferenz von einem unterstützenswerten und zukunftsweisenden Projekt. Nach der Pressekonferenz und der Freilandbegehung war dann um 12 Uhr der Fassanstich der Bierbrauerei Forst und anschließend der Anschnitt des großen Erdbeerkuchens durch die Erdbeerkönigin Elisa Abart und dem Landesrat Luis Walcher. Die Marteller Vereine sorgten für kühle Getränke und leckere Spezialitäten aus der Küche und vom Grill. Bei Musik der Musikkapelle Martell und der Jungen Psairer ging das Fest und der bunte Markt bis in die Abendstunden.
Zum einjährigen Bestehen besucht LR Brunner den campus transhumanza in Unser Frau in Schnals – Auf immaterielles Kulturerbe der Weidewirtschaft aufmerksam machen. Die Wanderweidepraxis Transhumanz hat im Schnalstal eine lange Geschichte. Seit 2019 ist sie als immaterielles Kulturerbe der Unesco anerkannt. Seit rund einem Jahr ist dieser lebendigen alpinen Tradition das Kulturzentrum campus transhumanza in Unser Frau in Schnals gewidmet. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zum archäologischen Freilichtmuseum archeoParc. Beide Strukturen gehören der Gemeinde Schnals, mit der Führung beauftragt ist der „archeoParc Schnals Museumsverein“.
Zum einjährigen Bestehen des campus transhumanza hat sich der Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz Peter Brunner vor kurzem vor Ort mit der Museumsfühung über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen ausgetauscht. „Es ist wichtig, auf den kulturellen Wert des immateriellen Kulturerbes aufmerksam zu machen“, betonte Brunner, in dessen Zuständigkeitsbereich
die Unesco-Anerkennungen in Südtirol fallen.
„Der Campus versteht sich als zusammenhängender Gebäudekomplex – als Ort des Austauschs und der Praxis“, berichtete archeoParc-Museumsleiterin Johanna Niederkofler. Drei bäuerliche Gebäude, großteils aus dem 16. Jahrhundert, beherbergen Raum für Ausstellungen und Workshops zum Thema Transhumanz. Mit Freude blicke man auf ein Jahr Tätigkeit zurück: „Es gab erste Ausstellungen, Veranstaltungen und Vereinsinitiativen am Gelände, das weiter mit Leben gefüllt werden soll“, so Niederkofler. Bald entstehe am Gelände ein Depotgebäude für die bäuerlichen Vereine und Zuchtvereine. „Damit möchten wir die Zusammenarbeit zwischen Museum und Wissensträgern weiterhin stärken.“ Auch die Aktivierung eines Stalles am Gelände und die Zusammenarbeit mit Schulklassen im Einzugsgebiet ist geplant.
Neben den Museumsthemen tauschte sich Landesrat Brunner auch über betriebliche Fragen mit der Museumsleitung aus. Der archeoParc Schnals Museumsverein zählt derzeit 60 Mitglieder, fünf Vollzeitäquivalente

finden hier Beschäftigung und rund 20.000 Besucherinnen und Besucher zählen der archeoParc und campus transhumanza im Jahr. „Wir denken über einen ganzjährigen Betrieb nach“, sagte Niederkofler. Peter Grüner, Bürgermeister von Schnals und Präsident des Museumsvereins betont: „Entscheidungen für das Verständnis des immateriellen Kulturerbes sind Entscheidungen für gemeinschaftliche Entwicklungen, die uns als Gesellschaft resilient machen. Durch das Miteinander von Landwirtschaft, Kultur und Tourismus können wir Schnals zukunftsfähig machen.“
Ziel sei es, die Unesco-Anerkennung südtirolweit sichtbar zu machen. „Die Unesco hat uns mit der Anerkennung der Transhumanz einen Auftrag ge geben. Dieses lebendige Kultur erbe soll sichtbar bleiben und dadurch Brücken schlagen zwi schen Geschichte und Zukunft und zwischen Umwelt, Tier und Mensch“, betonte Landesrat Peter Brunner. Eine Initiative in diesem Zusammenhang ist der „Tag des immateriellen Kul turerbes“ mit Workshops und Veranstaltungen für die Bevöl kerung, der im Oktober stattfin den wird.
Festbeginn 18:00 Uhr Livemusik ab 20:00 Uhr Eintritt frei



links: Innenleben im Campus transhumanz; rechts: auf dem Gelände des Campus transhumanza in Unser Frau in Schnals (von links): Benjamin Raffeiner, Landesrat Peter Brunner, Bürgermeister und Präsident des Museumsvereins Peter Grüner, Museumsleiterin Johanna Niederkofler, Lukas Rainer und Stefan Tappeiner. (Foto: LPA/Thomas Bodner)
Pressemitteilung der Stadtgemeinde Glurns: Zeitweilige Sperrung für den Durchzugsverkehr
Die Stadtgemeinde Glurns informiert die Bevölkerung sowie alle Verkehrsteilnehmer über eine zeitweilige Verkehrsregelung zur Entlastung der historischen Altstadt.
Vom 06. Juli 2026 bis einschließlich 31. August 2026, jeweils von 00:00 bis 24:00 Uhr, wird die Innenstadt für den Durchzugsverkehr gesperrt. Die Maßnahme dient dem Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor der mittlerweile als unerträglich empfundenen
Belastung durch Verkehrslärm, Abgase und das hohe Verkehrsaufkommen. Nach Angaben der Gemeinde passieren an Spitzentagen tausende Fahrzeuge die Stadt, was die Lebensqualität innerhalb der historischen Stadtmauern erheblich beeinträchtigt. Von der Sperre ausgenommen sind:
• alle Inhaber der verschiedenen Parkvignetten der Gemeinde Glurns
• landwirtschaftliche Fahrzeuge
• Beherberungsgäste mit Buchungsnachweis
• Invaliden
• Bewohner mit meldeamtlichen Wohnsitz in Glurns
• Linienbusse
• Ladetätigkeit von 7.00 – 10.00 Uhr
• Fahrräder
• Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten
• Inhaber von Sondergenehmigungen Mit der Maßnahme verfolgt die Gemeinde das Ziel, die Lebensqualität in der Innenstadt zu verbessern, die Lärm- und Schadstoffbelastung zu reduzieren sowie die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen. Die Verkehrsberuhigung wird während der Sommermonate evaluiert und ihre Auswirkungen auf Verkehr, Wirtschaft und Wohnqualität werden dokumentiert.
Die Stadtverwaltung ersucht alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Kooperation und bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihren Beitrag zu einer lebenswerten und nachhaltigen Entwicklung der Altstadt.
Stadtgemeinde Glurns Rathausplatz 139020 Glurns, Südtirol, Italien Tel. 0473 831209
Skigebiet Tarscher Alm Umweltschützer kritisieren Pläne für Großzusammenschluss als ökologischen Unfug
Die Pläne für eine neue Seilbahnerschließung der Tarscher Alm von Latsch aus stoßen auf scharfen Widerstand. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau und der Dachverband für Natur- und Umweltschutz kündigen gemeinsamen Widerstand gegen das Projekt an. Nach Ansicht der Organisationen ist das Vorhaben weder wirtschaftlich tragfähig noch ökologisch zu verantworten; es drohe die Zerstörung unberührter alpiner Lebensräume. Hintergrund der Kritik sind Pläne, das Skigebiet Tarscher Alm über eine neue Seilbahn auszubauen. Wirtschaftlich sinnvoll wäre dieses Projekt laut den Umweltschützern jedoch nur, wenn langfristig ein Zusammenschluss mit der Schwemmalm realisiert wird. Ein solches Megaprojekt würde Kosten im zweistelligen Millionenbereich verursachen und massive Eingriffe in die Natur nach sich ziehen. Neben dem bereits stark belasteten Kuppelwiesertal wären vor allem die hochempfindlichen Flächen zwischen dem Vinschgau und dem Ultental betroffen
Unsere Berge brauchen dringend unsere Nachhilfe:
Ohne die Aussichtsplattform mit dem patriotisch-umbenannten Namen „Iceman Ötzi Peak“ wüsste der Gast nicht, dass er am Gipfel der Grawand steht, er käme ohne dieses Stahlmonster niemals auf die Idee, dass er von hundert Dreitausenden umgeben ist. Die kühne Rampe auf Unterstell ist ohne Zweifel unverzichtbar für
– sensible Rückzugsgebiete geschützter Tier- und Pflanzenarten.
„In Zeiten von Klimawandel, Biodiversitätskrise, der akuten Wasserknappheit, des Overtourismus, der Vollbeschäftigung und des Wohnungsmangels ist der Ausbau unberührter Naturräume zu einem touristischen Rummelplatz völlig rückwärtsgewandt“, erklärt die Umweltschutzgruppe Vinschgau. Das Projekt erfordere gigantische Erdbewegungen für neue Pisten, den Bau von Beschneiungsbecken, Pumpstationen, ein ausgedehntes Leitungsnetz und Gastronomiebetriebe. Dies stehe in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Die Umweltschützer fordern daher ein Umdenken in der regionalen Entwicklung. Anstatt Projekte allein nach den Kriterien der technischen Machbarkeit und der Verfügbarkeit von ausländischem Investorengeld zu beurteilen, müsse die ökologische und soziale Verantwortbarkeit an erster Stelle stehen. Jedenfalls wird sich die Umweltschutzgruppe gemeinsam mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz rüsten, um diesen ökologischen und wirtschaftlichen Unfug abzuwenden. Umweltschutzgruppe Vinschgau
eilige Fotografen, nicht aber um den gewaltigen Rundblick zu genießen. Und um in Zukunft das neue Hotel in Martell besser bestaunen zu können, soll auf dem Kreuzjöchl eine geile Aussichtsplattform entstehen. Das ist die praktische Seite. Und die Ästhetik? Was für einen schönen Hals ein Kropf, ist für den Berg die Plattform! Erich Daniel, Schlanders

Marta Mur war durch den Pressespiegel in RAI-Südtirol auf die Missbrauchsgeschichte von Gernot Paulmichl aufmerksam geworden. Die „Neue Südtiroler Tageszeitung“ hatte das Portrait übernommen, das im „Vinschgerwind“ am 05. 02. 2026 veröffentlicht worden war. Sofort kaufte sie die Tagezeitung und trat mit Gernot in Kontakt. Es war ihr Wunsch auch ihre Geschichte zu erzählen - um wachzurütteln.
Wenn ich nur ein einziges Kind rette, lohnt es sich, meine Geschichte öffentlich zu machen“, betont Marta. Sie war als Fünfjährige zuerst von einem ihr unbekannten Besucher missbraucht und dann jahrelang von ihrem Vater vergewaltigt worden. Alles passierte auf einem Hof bei Kastelruth. Marta hatte drei Brüder. Sie war die Jüngste. „Meine Mutter wollte mich abtreiben lassen“, erklärt sie. „Die Schwester der Mutter, eine Nonne, hat das verhindert. Oft habe ich mir nachher gewünscht, sie hätte mich abgetrieben, dann wäre mir vieles erspart geblieben.“ Marta war zehn Jahre alt, als ihr Vater zum ersten Mal über sie herfiel. Verletzt, blutend und traumatisiert blieb sie stumm. Sie hatte Angst, die Mutter könnte ihr die Schuld zuweisen: „Wenn die Mutter das erfährt, erschlägt sie mich“, dachte sie. Ein langes Martyrium begann. „Fast täglich hat er mich vergewaltigt, oft auch mehrere Male am Tag, im Stall, in der Scheune, auf den Feldern, überall, wo er mich zu fassen bekam“, erzählt sie. „Er hat mir gesagt: Wenn du einmal blutest, musst du es mir sagen, damit ich dir kein Kind mache.“ Als 12-Jährige vertraute sie sich bei einer Beichte dem Pfarrer an. Dieser rief sie ins Widum. Dort redete er ihr ein, dass sie ihren Vater, der auch sein Mesner war, verhext habe, und dass er ihr nun den Teufel austreiben müsse. Eingeschüchtert ließ sie das Exorzismus-Ritual über sich ergehen. Kurz danach fasste sie doch den Mut, ihrer Mutter alles zu beichten. Ein fürchterliches Donnerwetter brach los. In ihrer Wut zeigte die Mutter ihren Mann an. Carabinieri kamen. Dem Vater wurde gedroht, dass er bei einer

Marta Mur xuellen Übergriffen, denen sie jahrelang ausgesetzt war. Sie leidet an MCS (Multiple Chemikalien Sensitivität), d. h. an Elektrosmog und an Chemikalien- und Metallunverträglichkeit. „Das ist eine schlimme Sache, die mir mein Leben schwer macht“, meint sie.
Wiederholungstat eingesperrt werden würde. Doch der Vater ließ nicht von Marta ab. „Meine Mutter hat es gewusst und nicht verhindert“, betont sie. „Ich wäre oft am liebsten aus dem Fenster in den Tod gesprungen. Nur die Angst hat mich zurückgehalten“, beschreibt sie. „Meiner Mutter muss es irgendwann doch zu viel geworden sein. Sie brachte mich zur Familie ihres Bruders.“ Doch Marta war auch dort nicht sicher. „Wenn der Onkel allein im Haus war, fiel auch er über mich her“, erzählt sie. „Ich sehe mich noch heute geschockt dastehen, wie eine Betonsäule.“ Marta nässte das Bett
und wurde heimgeschickt. Dort wurde sie erneut von ihrem Vater vergewaltigt. „Ich konnte mich nicht wehren, war wie ohnmächtig und weinte, bis ich nicht mehr weinen konnte.“ Sie war 15 Jahre alt, als ihre Tante, die Nonne, sie endlich ins Kloster nach Mühlbach holte. Es war eine Befreiung. Dort kam Marta endlich zur Ruhe. Sie besuchte die Haushaltsschule in Sterzing und fand eine Anstellung im Liebeswerk in Meran. „Wenn ich früher gewusst hätte, dass es das Liebeswerk gibt, wäre ich von daheim weggelaufen“, meint sie. Beim „Hans Wirt“ in Meran lernte sie Sepp
Mur kennen und lieben. Noch vor der Hochzeit 1975 erzählte sie ihm ihre tragische Geschichte. „Ich habe geglaubt, damit wäre alles überwunden, doch dem war nicht so“, sagt Marta. „Sepp war immer einfühlsam und liebevoll. Eigentlich hat er mein Leben gerettet. Aber er hat es schwer mit mir gehabt. Ich hätte mir gewünscht, er wäre nur mein Bruder und nicht mein Ehemann.“ Die intimen Berührungen waren für Marta immer schmerzhaft. Nachdem sie Mutter eines Sohnes geworden war, hatte sie Angst, den Kleinen beim Wickeln zu berühren. Sepp stand ihr zur Seite und brachte sie zu einer Selbsthilfegruppe. „Dort sind dann meine Tränen geflossen“, sagt sie. Sie nahm psychologische Hilfe in Anspruch. Um ihr Leid aufzuarbeiten, wurde ihr geraten, ihren Vater zu kontaktieren, der inzwischen in einem Altersheim lebte. Im Jahr 2000 hatte sie endlich die Kraft zu ihm hinzugehen. Sie hielt dem 87-Jährigen das Foto hin, das sie als sechsjähriges Mädchen zeigt. Und sie fragte ihn, ob ihm bewusst sei, was er diesem Kind angetan hatte. Er antwortete: „Ja und, … du hast ja kein Kind von mir“. In Tränen aufgelöst fuhr Marta zu ihrem Sepp nach Hause, der sie tröstend in die Arme nahm. Sepps plötzlicher Tod 2007 stürzte Marta in eine tiefe Krise, aus der sie sich nur langsam wieder erholte.
Eine neue Aufgabe fand sie mittlerweile als Freiwillige in einem Seniorenheim in Lana. Aus der bitteren Erfahrung heraus versucht sie nun zum Thema Missbrauch wachzurütteln. Den triebhaften Menschen rät sie, sich Hilfe in Anlaufstellen zu suchen. Und sie möchte am liebsten öffentlich protestieren und in die Welt hinausschreien: „Bitte, lasst die Kinder in Ruhe, denn ihr zerstört ihr Leben.“
Einstarkes Zeichen der Solidarität setzte das letztjährige Adventskonzert in Schlanders, welches der MGV Schlanders gemeinsam mit der Bürgerkapelle und dem Kirchenchor in der Pfarrkirche von Schlanders veranstaltet hatte. Insgesamt wurden 1.600 Euro an Spenden gesammelt, die nun offiziell an die Vinzenzgemeinschaft Schlanders übergeben wurden.
Die feierliche Spendenübergabe an Herbert Habicher, Vorsitzenden der Konferenz der Vinzenzgemeinschaft Schlanders, erfolgte durch den Obmann des MGV Schlanders, Daniel Staffler.
Damit wurde ein weiteres Zeichen für gelebte Solidarität innerhalb der Dorfgemeinschaft gesetzt. Das Konzert überzeugte durch seine musikalische Vielfalt und die gelungene Zusammenarbeit der drei Klangkörper. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und trugen mit ihrer großzügigen Unterstützung wesentlich zum Erfolg der Initiative bei.
Die Vertreter der beteiligten Vereine unterstrichen die Bedeutung solcher gemeinschaftlichen Aktionen: Neben der Pflege der musikalischen Tradition sei es ein zentrales Anliegen, Verantwortung für die lokale Gemeinschaft zu übernehmen und gezielt Hilfe zu leisten.
Auch die Vinzenzgemeinschaft Schlanders zeigte sich dankbar für die erhaltene Unterstützung. Die Spendengelder werden unmittelbar eingesetzt, um Menschen im Schlanders
Naturns - Der Gemeinderat von Naturns hat bei seiner letzten Sitzung drei Beschlüsse aus dem Bereich der technischen Dienste gefasst, welche neuen

Ganz nach dem politi schen Programm hat der Gemeinderat für drei wesentliche Wohnbauformen erste Schritte gesetzt. „Naturns achtet auf ein organisches Wachstum, das sich aus den natürlichen Wachstumsraten der Bevölkerung und dem damit verbundenen Wohnungsbedarf ableitet. Gleichzeitig legen wir aber auch Wert darauf, leistbaren Wohnraum anzubieten“, unterstreicht BM Zeno Christanell. Nach dieser Vorgabe wurde im Zuge der Erarbeitung des Gemeindeentwicklungsprogrammes der Bedarf festgelegt.
In diesem Sinne gab der Gemeinderat kürzlich grünes Licht für die Erhöhung des Gebietsbauindexes beim sozialen Wohnbau im Schlossweg um 2400 m³. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass auf den vorhandenen Freiflächen weitere 8 bis 9 Wohnungen errichten werden können. „Der Bedarf an sozialen Mietwohnungen ist vorhanden, es gibt derzeit 27 Anträge, welche die Voraussetzungen erfüllen. Deshalb stellen wir dem Institut für den sozialen Wohnbau des Landes Südtirol diese Möglichkeit zur Verfügung und hoffen, dass eine Umsetzung baldmöglichst erfolgt“, erklärt Sozialreferent

Das Mehrgenerationenwohnen am Etschufer schafft in Naturns für Ansässige neuen Wohnraum mit einem innovativen Konzept.
Zustimmung der Rätinnen und Räte gab es für den Durchführungsplan für die erste neue Mischzone am Etschufer. Der Bebauungsvorschlag sieht bei einem verbaubaren Volumen von 2.006 m³ insgesamt 12 Wohnungen vor, welche alle für die Errichtung von Wohnungen für Ansässige im Sinne von Art. 39 LG 9/2018 vorgesehen sind. „Zusätzlich wird bei der Grundrissgestaltung besonderer Wert auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gelegt. Die Wohnungen sind so konzipiert, dass bei Bedarf einzelne Einheiten zusammengelegt werden können. Dadurch besteht die Möglichkeit, durch Zusammenlegung eine größere Wohneinheit zu schaffen oder Wohnräume individuell an veränderte Lebenssituationen anzupassen. Diese Modularität ermöglicht es, auf spezielle Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner zu reagieren. Das Gebäude bleibt dadurch langfristig nutzbar und kann sich im Laufe der Zeit an unterschiedliche Anforderungen und Lebensphasen anpassen“, steht im Konzept des Naturnser Architekturbüros Lesina Debiasi.
Erstmals beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem neu-
en Modell der Wohnungen mit Preisbindung gemäß Art. 40 LG 9/2018. Die Gemeinde Naturns hat im Wege einer öffentlichen Interessensbekundung solche Wohnungen ausgeschrieben. Für ein erstes Projekt in der St. Prokulusstraße wurde jetzt die Umwidmung eines Mischgebietes eingeleitet. Die beantragte Umwidmung in Mischgebiet ermöglicht eine zweckgebundene volumetrische Anpassung, innerhalb derer ein Teil der vorgesehenen Wohnflächen als Wohnungen mit Preisbindung realisiert wird. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Deckung des öffentlichen Bedarfs an leistbarem Wohnraum. Tatsächlich sehen die Durchführungsbestimmungen vor, dass von der zulässigen Baumasse von 3427,50 m³ (davon sind 1935,76 m³ bereits Bestand), 2996,50 m³ für die Errichtung von Wohnungen für Ansässige verwendet werden, wovon mindestens 1.000 m³ für die Errichtung für Wohnungen mit Preisbindung vorzusehen sind. Daraus ergeben sich vier Wohnungen, welche schlüsselfertig für den durchschnittlichen Verkaufspreis von 3.300.- € brutto pro Quadratmeter Konventionalfläche laut Art. 2, Abs. 1 des D. LH Nr. 42/1999 verkauft werden müssen.
Schluderns

DieÜberraschung war gelungen. Nachdem der langjährige Chorleiter und einstige Musiklehrer Robert Ruepp am Samstag, 20. Juni 2026, im Kirchenstuhl der Pfarrkirche von Schluderns Platz genommen und Pfarrer Werner Mair aus der Sakristei gekommen war, erklang der erhabene Klang des Männer- und des Kirchenchores unter der Leitung von Conny Tischler. An der Orgel saß Ruepps langjähriger Freund aus

Neuwied, Wolfgang Heinzen. Die Sängerinnen und Sänger waren gekommen, um ihrem langjährigen Chorleiter auf diese Weise zu seinem 85. Geburtstag zu gratulieren und ihm zu danken. Ruepp hatte beide Chöre jahrzehntelang geleitet. Ehrenamtlich, wie Heini Riedl, einst Mitglied und Obmann des Männerchores, in seiner Dankesrede nach dem Gottesdienst nachdrücklich unterstrich. Der Männerchor war vor 50 Jahren
Nennt man eine Person die tief im und mit dem Glauben verbunden, preisgekrönter Orgelvirtuose, Dozent für Kirchenmusik und vieles mehr ist, dann spricht man von Pfarrer Pinggera Mario. Bekannt ist er nicht nur in seiner Pfarrei Richterswil am Zürichsee, mittlerweile ist er auch ein echter Vinschger. Wer kennt ihn nicht – ein Priester:
den Glauben zu vermitteln. Weil es schon seit vielen Jahren Tradition ist, erfreut uns Don Mario Pinggera auch heuer wieder am 15. August 2026 um 17’oo Uhr mit einem wunderschönen ORGELKONZERT in der Pfarrkirche von Prad.
Eintritt: freiwillige Spende Wir laden alle recht herzlich zu diesem Orgelkonzert ein und freuen uns auf eine zahlreiche
parallel zum Kirchenchor auf Ruepps Initiative aus der Taufe gehoben worden. Der Chor erfreute die Menschen bei traditionellen Auftritten mit beschwingtem Liedgut in geselligem Rahmen, sang aber auch bei kirchlichen Anlässen. Der Männerchor nahmen an Wertungsspielen teil und ging auch auf Reisen. Zu den beeindruckendsten Ereignissen zählten die Auftritte im Kloster Andechs und bei den regelmäßigen Be-
links: Conny Tischler gibt in der Kirche den Takt vor;
rechts: der Männerchor gratuliert ihrem Chorleiter Robert Ruepp (links im Bild) nach dem Festgottesdienst
suchen in Puhlheim bei Köln. Unvergesslich ist der Konzertabend, bei dem rund 600 Gäste im Saal den singenden Schludernser Männern applaudierten. Die Leitung des Kirchenchores hatte Ruepp vor einiger Zeit an Tischler übergeben. Der Männerchor sang noch unter seinen Fittichen. Den Glückwünschen Riedls schlossen sich die Obfrau des Kirchenchores Karin Klotz und Pfarrer Mair an. (mds)
Pfarrgemeinderat Prad



Vinschgau/Ritten

DieFeuerwehr-Bewerbs gruppen Allitz, Latsch1 und Latsch2 und rund zwei Dutzend Vinschger Jugendgruppen nahmen beim Landes-Feuerwehrleistungsbewerb am Ritten vom 26. - 28. Juni 2026 teil. Mit großem Erfolg. In der Kategorie Bronze A mit 45 teilnehmenden Gruppen erzielte Latsch 2 den dritten Platz mit einem fehlerfreien Löschangriff in 32,41 Sekunden. Den Staffellauf ab -

Sekunden. In der Kategorie Silber A erkämpfte sich die Wettbewerbsgruppe Allitz den dritten Platz mit einem ebenfalls fehlerfreien Löschangriff (37,88 Sekunden) und einer Zeit von 54,44 Sekunden beim Staffellauf. In der Kategorie Bronze B absolvierte das Team Latsch 1 den Löschangriff in 38,42 Sekunden und den Staffellauf in


Kategorie Silber B).
Disziplin, Schnelligkeit, Genauigkeit, Kameradschaft und Teamarbeit wurden im Vorfeld bei zahlreichen Übungen trainiert. Jeder Handgriff muss beim Wettbewerb sitzen und jede Sekunde zählt. Insgesamt nahmen an den Bewerben 182 aktive Bewerbsgruppen sowie 95 Jugendgrup -
PR-INFO RESPECT
links: Die Bewerbsgruppe Allitz; rechts: Die Bewerbsgruppen Latsch1 und Latsch2 und die Frauengruppe Latsch3 beim LandesfeuerwehrLeistungsbewerb auf dem Ritten
pen teil. 504 Bewerbsstarts wurden absolviert. Für die Bewertung standen 110 BewerterInnen im Einsatz. Die Jugendbewerbe, auch dieses Mal mit großer Vinschger Beteiligung, werden jährlich auf Landesebene für die Altersklassen Unter 12 sowie für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren ausgetragen. Dabei können die Leistungsabzeichen in Bronze und Silber erworben werden. (ap)
Südtirols Natur- und Kulturlandschaft ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis jahrhundertelanger Pflege, gelebter Traditionen und eines respektvollen Umgangs mit begrenzten Ressourcen. Mit der Erweiterung der RESPECT-Kampagne rückt das Land Südtirol nun die Natur- und Kulturlandschaft des Landes in den Mittelpunkt.
Ob das Dolomiten UNESCO Welterbe, die traditionelle Bewässerung und die Transhumanz als immaterielles Kulturerbe der UNESCO oder die zahlreichen Schutzgebiete - sie alle erzählen von einer Landschaft, die Menschen über Generationen gestaltet und bewahrt haben. Gleichzeitig sind sie Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie Erholungsraum für Einheimische und Gäste.
Die Kampagne macht sichtbar, was oft als selbstverständlich wahrgenommen wird: Hinter dem Erhalt dieser einzigartigen Landschaft stehen Menschen, Verantwortung und einfache Regeln für ein gutes Miteinander. Mit Botschaften wie „Ich bin hier zuhause“ oder „Wir teilen uns einen Weg“ lädt sie dazu ein, Natur und Landschaft bewusst zu erleben und Rücksicht zu nehmen.
Denn Respekt bedeutet mehr als Schutz. Die Natur- und Kulturlandschaft zu respektieren heißt, sie als gemeinsames Erbe zu verstehen und Verantwortung für ihren Erhalt zu übernehmen – heute und für kommende Generationen.
PR-INFO HÖRZENTRUM SÜDTIROL
Manchmal sind es die kleinen Gesten, die am Ende ganz groß werden.
Genau das haben wir Ende des Jahres erlebt, als wir die Menschen in ganz Südtirol dazu aufgerufen haben, ihre alten, nicht mehr genutzten Hörgeräte bei uns vorbeizubringen. Der Gedanke dahinter war einfach: Ein Hörgerät, das bei uns in der Schublade liegt und niemandem mehr nützt, kann anderswo einem Menschen wieder zu einem Stück Lebensqualität verhelfen. Gesagt, getan – und das Echo war wirklich überwältigend.
Aus allen Ecken Südtirols, von Schlanders bis Bruneck, von Sterzing bis Neumarkt, sind Menschen in unsere Fachgeschäfte gekommen und haben ihre alten Geräte gebracht.
Manche hatten sie seit Jahren im Schrank liegen, andere waren seit Jahren ungenutzt in einer Schublade verstaut, weil vielleicht ein lieber Verwandter verstorben ist und man sie trotzdem als zu schade zum Wegschmeißen fand. Was zählt, ist nicht, wie lange sie dort lagen, sondern dass sie nun eine zweite Chance bekommen. Am Ende kamen unglaubliche 178 Hörgeräte zusammen – eine Zahl, die uns selbst überrascht und sehr berührt hat.
Alle Geräte gehen an eine Organisation, die sich genau für solche Zwecke einsetzt. Die noch sehr gut erhaltenen Hörgeräte werden direkt aufbereitet und an Menschen weitergegeben, für die ein neues Hörgerät aus

finanziellen Gründen unerreichbar wäre. Die älteren oder weniger intakten Geräte bekommen ebenfalls eine sinnvolle Aufgabe: Sie dienen als Ersatzteilspender, mit denen andere Hörgeräte wieder reparierbar werden. So geht buchstäblich nichts verloren, und jedes einzelne Gerät leistet am Ende seinen Beitrag.
Für uns ist das mehr als nur eine Spendenaktion: Es ist ein Beweis dafür, wie viel Mitgefühl und Bereitschaft zu helfen in den Menschen unserer Heimat steckt. Hören ist etwas, das wir oft als selbstverständlich ansehen, bis es eingeschränkt ist. Wer einmal erlebt hat, wie sehr ein gutes Hörgerät den Alltag verändern kann, weiß, welches Geschenk darin steckt – und genau dieses Geschenk durften wir nun vielfach weitergeben, sei es direkt oder über den Umweg einer Reparatur. Ein riesiges Dankeschön geht an alle,
die mitgemacht haben. An jede Person, die den Weg zu uns gefunden hat, um ein altes Hörgerät abzugeben, anstatt es einfach zu entsorgen. An alle, die sich gedacht haben: Das könnte doch noch jemandem nützen. Genau diese Haltung macht den Unterschied. Gutes zu tun, hat eben diese schöne Eigenschaft, dass es nicht nur dem hilft, der es empfängt, sondern auch ein gutes Gefühl bei dem hinterlässt, der es tut.
178 Mal durften wir dieses Gefühl in den letzten Wochen miterleben – und dafür sagen wir von Herzen Danke. Innerhalb des Jahres werden wir vom Hörzentrum Südtirol Sie auch noch informieren, was wir noch vorhaben. Wir möchten weiterhin Gutes tun, und ein Projekt, das uns am Herzen liegt,

www.hoerzentrum-suedtirol.it
Instagram & Facebook: @hoerzentrum_suedtirol


Bildungsausschuss Laas-Eyrs-Tschengls-Tanas-Allitz

Bildungsausschuss Schlanders
AUSSTELLUNG / ESPOSIZIONE KONTRASTE
ANDREA GARBER


01.08.–15.08.2026
Eröffnung / Inaugurazione: 01.08. | 9:00 Schlanders / Silandro Kapuzinerstraße 2 / Via Cappuccini 2 (ex avimundus)
Öffnungszeiten / Orario d‘apertura: 9:00–12:00 + 15:00–18:00 Sonntag geschlossen / Domenica chiuso, Feiertag geöffnet / festivo aperto Eintritt frei / Ingresso libero
Matinee / Mattinata: 09.08. | 10:00 (im Austellungsraum / nella sala d‘esposizione) Literatur / Letteratura: Christine Weithaler, Musik / Musica: Alena Savina
Bezirksservice Bildungsausschüsse Vinschgau
Ludwig Fabi
Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

Bildungsausschuss Kastelbell - Tschars
Südtiroler Folkgruppe mit traditionellen Tiroler Liedern im Pustertaler Dialekt


Titlá zählt zu den bekanntesten Folkgruppen Südtirols. Die fünf Musiker verbinden Tiroler Volksmusik mit irischen, keltischen und jiddischen Einflüssen zu einem unverwechselbaren Klang. Mit Liedern im Pustertaler Dialekt und mitreißenden Arrangements begeistert Titlá sein Publikum weit über Südtirol hinaus – ein Konzerterlebnis, das in der besonderen Atmosphäre des Schlosses perfekt zur Geltung kommt.
WO
KOSTEN BEITRAG Schloss Kastelbell 15€
In Zusammenarbeit mit WANN Mittwoch 22. Juli WIE SPÄT 20.30 Uhr
Anmeldung bis 16. Juli 0473 624193 (Tourismusbüro Kastelbell-Tschars)



Einladung zur Kulturfahrt nach
B R E S C I A „Leonessa d’Italia“ – Kulturhauptstadt 2023

Brescia, die zweitgrößte Stadt der Lombardei, ist unter dem Namen „LEONESSA D'ITALIA“ bekannt. Auf ihren Plätzen lässt sich ihre Geschichte entdecken: Die „Piazza del Foro“, geschmückt durch den „Tempio Capitolino“, das erste Stadtmuseum, und die „Piazza Paolo VI“ - ein Beispiel für einen mittelalterlichen Platz, der durch den „Duomo Nuovo“ und die „Rotonda“ im romanischen Stil verschönert wird.
Die „Piazza della Loggia“ ist das Herz der Stadt und Symbol der Macht zur Zeit der Republik Venedig. Der „Palazzo Loggia“, der Uhrturm und die Arkaden schmücken diesen Platz, auf dem der venezianische Einfluss deutlich zu erkennen ist.
Samstag, 29. August 2026
5:30 Uhr: Abfahrt in Schlanders - Bushaltestelle Kulturhaus
Vormittags: Deutschsprachige Führung durch die Altstadt von Brescia mit Frau Vanessa Marcolla, mit Eintritt im Duomo Vecchio
Freie Zeit für das Mittagessen (verschiedene Einkehrmöglichkeiten)
Nachmittags: Besichtigung des „Teatro Grande“ mit Vanessa Marcolla, anschließend freie Zeit zum Aufenthalt
oder Bummeln im Zentrum der Stadt
17:30 Uhr ca.: Antritt der Rückreise mit dem Bus. Kosten pro Person: 80 Euro, zahlbar im Bus (inbegriffen sind: Busfahrt, deutschsprachige Führungen, Eintritt im Duomo Vecchio und im Teatro Grande, Kopfhörer).
Anmeldung: Tel. 333 3203093 (abends bis 21 Uhr) oder über WhatsApp. Begrenzte Teilnehmerzahl!
Tel. 348 7651492
bezirksservice.vinschgau@kre-aktiv.it https://deutsche-kultur.provinz.bz.it/de/weiterbildung-und-sprache/home





Klasse Fachschule Kortsch;
oben rechts: 4. Klasse Fachschule Kortsch
links: 3. Klassen Fürstenburg

burg sowie der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch statt. Direktorin Monika Aondio begrüßte die Absolventinnen und Absolventen, deren Familien, alle Mitarbeiter:innen der Fachschulen sowie die Ehrengäste. Anschließend wurde eine Wort-Gottes-Feier mit Abt Philipp von Marienberg gefeiert. Die diesjährige Abschlussfeier fand in einem bewusst kleinen Rahmen statt, denn der Schulschluss war überschattet vom plötzlichen Ableben der geschätzten Lehrerin Susanne Resch Vilardo. In den Fürbitten wurde ihrer gedacht und ihre langjährige Tätigkeit an den Schulen gewürdigt.
Im Mittelpunkt der Feier stand die Übergabe der Diplome an die Absolventinnen und Absolventen der dritten und
bildung in den Fachrichtungen Nutztierhaltung, Obstbau und Forstwirtschaft erfolgreich ab. Zudem erhielten zehn Absolventinnen und Absolventen der 4. Klasse ihr Diplom.An der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch konnten 17 Absolventinnen der 3. Klasse in den Fachrichtungen Hauswirtschaft und Ernährung ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. Darüber hinaus wurden die Diplome an 13 Absolventinnen der 4. Klasse überreicht. Für besondere schulische Leistungen wurden mehrere Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. An der Fachschule Fürstenburg erhielt Simon Waldner aus der 3. Klasse einen Buchpreis sowie den Geldpreis des Südtiroler Bauernbundes. Katharina Plattner aus der 4. Klasse wurde mit

einem Laib Käse ausgezeichnet. Auch an der Fachschule Kor tsch wurden besondere Leis tungen gewürdigt. Buchprei-se erhielten Yara Maria Zoderer (3. Klasse Hauswirtschaft), Raphaela Paulmichl (3. Klasse Ernährung) sowie Jasmine Tumler aus der 4. Klasse. Der Geldpreis des Südtiroler Bauernbundes ging an Julia Staffler.
Im Rahmen der Feier wurden außerdem mehrere verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet. Für ihren langjährigen Einsatz und ihr Engagement an den Schulen dankte die Schulgemeinschaft Manfred Ziernheld, Brigitte Pinggera, Ingeborg Gander und Ilse Kofler.
Eine besondere Ehrung wurde zwei Mitarbeiterinnen zuteil, die seit 30 Jahren an der Fürstenburg tätig sind: Nives Dal Santo und Direktorin Monika Aondio. Diese begann ihren Dienst als Lehrperson und steht seit dem
v. l.: 4. Klasse Fürstenburg Forst;
4. Klasse Fürstenburg Obstbau;
4. Klasse Fürstenburg Tierzucht
Jahr 2010 beiden Fachschulen als Direktorin vor. Schulleiter Andreas Paulmichl dankte Monika Aondio für ihren Einsatz zum Wohle beider Fachschulen und überreichte Blumen als Zeichen der Wertschätzung. Grußworte überbrachten der Bezirksobmann des Südtiroler Bauernbundes im Bezirk Vinschgau, Joachim Weiss, sowie Bezirksbäuerin Elisabeth Tappeiner. Sie gratulierten den Absolventinnen und Absolventen zu ihren Leistungen und wünschten ihnen für ihren weiteren Lebens- und Berufsweg alles Gute.
Zum Abschluss der Feier waren alle Anwesenden zu einem Umtrunk im Speisesaal der Schule eingeladen. Insgesamt konnten bei der Feier 70 Diplome überreicht werden – 40 an Absolventinnen und Absolventen der Fachschule Fürstenburg und 30 an jene der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch.
ÖFFNUNGSZEITEN
Jugendtreff „fResch“ Reschen
Do. 05.03.20 ab 17.30 Uhr
JT “fResch” Reschen
Das JuMa hat sich getraut
Do. 16:00 – 19:00 Uhr
Eclairs selbst gemacht
Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr
Fr. 16:00 – 20.00 Uhr (2x Monat)
JT “Juze Hoad” St. Valentin
Deine BUTTONS
Mi. 16:00 – 19:00 Uhr
Jugendtreff „Juze“ St.Valentin
Fr. 16:00 – 20.00 Uhr (2x Monat)
JT “JUBU” Burgeis
Mi. 11.03.20 ab 16.30 Uhr
Strategiespiele
Mi. 15:30 – 20:00 Uhr
Sa. 15:30 – 21:30 Uhr
Sa. 14.03.20 ab 19.00 Uhr
JT “JULO” Laatsch
Dekoideen neuer Treff
Do. 15:30 – 20:00 Uhr
Fr. 15:30 – 20:00 Uhr
Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs
JZ “JuMa” Mals
Fr. 06.03.2020 um 17.00 Uhr
Di: 15:45 – 21:00 Uhr
DIY Osterdeko
Mi: 15:45 – 21:00 Uhr
Do: 15:45 – 21:00 Uhr
Jugendtreff „Citytreff“ Glurns
Fr: 14:45 – 19:30 Uhr
Do. 12.03.20 ab 15:00 Uhr
Vollversammlung
Sa: 14:45 – 19:30 Uhr
Öffnungszeiten:
Achtung: bei Aktionstagen gelten andere Zeiten
Der erste Lange Freitag dieser Sommersaison war Unserer. Jeden Freitag den Sommer über organisiert ein Verein aus Mals ein Beisammensein im Dorf; mit Essen und Trinken, Musik und Bespaßungsprogramm für die Kleinsten. Dieses Jahr hat auch das JuMa- Jugendzentrum Mals einen Freitag übernommen und wie wir finden mit Erfolg.
Sowohl in der Vorbereitung, als auch am Abend selbst arbeiteten Vorstand, Mitglieder und freiwillige Helfer*innen Hand in Hand, wodurch alles (wenn es auch spannende und zeittechnisch kritische Momente gab) reibungslos verlief und das Feedback der Besucher*innen sehr positiv ausgefallen ist.
zwar dieses Mal ganz im Zeichen des Sommers im Freien vor dem JuMa. Kommt vorbei und genießt mit uns einen hoffentlich lauen Sommerabend!
Di. 16.00 – 20.00
JT “Citytreff” Glurns
Do. 17.00 – 21.00
Di. 17:00 – 20:00 Uhr
Mi. 17:00 – 21:00 Uhr
Fr. 18.00 – 22.00
Fr. 17:00 – 23:00 Uhr
Jugendhaus Phönix Schluderns
JT “Revoluzer” Taufers
Fr 07. + 13.03.20 ab 15.00 Uhr
Di. 16:00 – 19:00 Uhr
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
JH “Phönix” Schluderns
Mädchentreff: Pizza machen + Vatertagsgeschenk basteln
Di. 17:00 – 19:00 Uhr
Mi 11.03.20 ab 16.00 Uhr
Mi. 15:00 – 20:00 Uhr
Vatertagsgeschenk basteln
Do. 16:00 – 20:00 Uhr
Jugendzentrum JuMa Mals
Fr. 17:00 – 22:00 Uhr
Sa. 17:00 – 22:00 Uhr
Fr.06.03.20 GESCHLOSSEN
JT “Ju!P” Prad
Mi. 11.03.20 von 17.00 bis 20.00 Uhr
Mi. 16:00 – 20:00 Uhr
Spieleabend
Do.16:00 – 20:00 Uhr
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Sa.14.03.20 GESCHLOSSEN
Sa 15:00 – 21:00 Uhr
Jugendtreff Burgeis
JT “Jurali“ Lichtenberg
Fr. 06.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr
Di. 17:00 – 20:00 Uhr
Nachdem wir uns im letzten Sommer beim Freitag der Krampusse ausprobieren konnten, hat der Vorstand des Jugendzentrums für heuer entschieden, dass der Verein JuMa nun soweit ist eigenständig einen Langen Freitag zu organisieren. Und da mit war der Startschuss für viel Organisation und Tatkraft gege ben. Bald war ein Motto für den Abend am 26. Juni gefunden: Loaded Vibez - angelehnt an die Feten-Reihe, die regelmäßig im JuMa stattfindet.
Daher möchte sich das Team vom JuMa bei allen Mithelfenden und Aushelfenden volle bedanken! Ihr seid die Bestigsten – ihr seid das JuMa!
Aber von wegen ausruhen… bereits am 25. Juli findet die nächste Vibez Up Fete statt und

Treff geöffnet mit Kochabend
Fr. 17:00 – 21:00 Uhr
JT “Chillhouse” Stilfs
Sa. 07.03.20 GESCHLOSSEN
Mi. 15:15 – 20:00 Uhr
Mi. 11.03.20 von 15.00 bis 17.00 Uhr
Do. 15:15 – 20:00 Uhr
Bubbel- Waffeln backen
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
Passend zum Motto sollte auch das Essen sein und daher wurden loaded fries, -HotDog, sowie -Brownie angeboten.


JT “JuTsche” Tschengls
Sa. 14.03.20 von 18.00 bis 23.00 Uhr
Mi. 17:30 – 20:30 Uhr
Treff geöffnet mit Kochabend
Sa. 18.30 – 21.30 Uhr
Jugendtreff „La:Ma“ Laas
JT Eyrs
Mi. 15.00 – 17.00 Uhr
Sa. 07.03.20 ab 19.00 Uhr
Lachs – Zucchininudel
Sa. 15.00 – 18.00 Uhr
JT “La:Ma” Laas
Anmeldung bis 06.03.20 erforderlich
Di. 17:00 – 21:00 Uhr
Sa. 14.03.20 ab 15.30
Mi. 17:00 – 21:00 Uhr
Schwimmen Latsch
Do. 17:00 – 21:00 Uhr
Fr. 17:00 – 22:00 Uhr
Info & Anmeldung bis 11.03.20 bei Andy im La:Ma
Sa. 17:00 – 22:00 Uhr
Jugendtreff Tschengls
JZ “Freiraum” Schlanders
Di. 17:00 – 22:00 Uhr
Fr. 6.03.20 von 18.00 bis 22.00 Uhr
Mi. 17:00 – 22:00 Uhr
Do. 17:00 – 22:00 Uhr
langer Filmabend mit Nudel & Schokofondue
Fr. 17:00 – 23:00 Uhr
Sa. 17:00 – 23:00 Uhr
JuZe „Freiraum“ Schlanders
Di. 03.03.20
JT “Check In” Goldrain Derzeit geschlossen
Das JuZe bleibt geschlossen
JZ “Green Turtle” Latsch
Di. 15:00 – 21:00 Uhr
Fr. 06.03.20 ab 20.00 Uhr
Mi. 15:00 – 21:00 Uhr
Filmabend im JuZe
Do. 15:00 – 21:00 Uhr
Fr. 15:00 – 21:00 Uhr
Jugendzentrum „Green Turtle“
Latsch
Sa. 15:00 – 21:00 Uhr
JC “Taifun” Martell
Di. 16.00 – 19.00 Uhr
Sa. 16:00 – 22:00 Uhr
Mi. 15.00 – 18.00 Uhr
JT Tarsch
Di. 16.00 – 20.00 Uhr
Mi. 18:00 – 20:00 Uhr


JT “All In” Kastelbell/Tschars
Fr. 15.00 – 21.00 Uhr
Mi. 16:00 – 21:00 Uhr
Sa. 14.00 – 21.00 Uhr
Do. 16:00 – 21:00 Uhr
Jugendraum Check In Goldrain
Fr. 17:00 – 22:00 Uhr
Mi. 18.00 – 21.00 Uhr
Sa. 17:00 – 22:00 Uhr
JT “Time Out” Schnals
Jugendclub Taifun Martell
Mi. 16.30 – 20.30 Uhr
Sa. 07.03.20 von 14.00 – 20.00 Uhr
JZ “JuZe” Naturns
Geöffnet
Mo. 16:00 – 22:00 Uhr
Sa. 14.03.20 von 15.00 – 18.00 Uhr
Mi. 16:00 – 22:00 Uhr
„Gianmo suchten“
Do. 16:00 – 22:00 Uhr
Workshop
Fr. 16:00 – 22:00 Uhr
Sa. 15:00 – 20:00 Uhr
Schlanders, 30. Mai 2026 – Mit viel Musik, Kreativität und Engagement fand am Samstag das „UnMute Open Air“ in der Matscher Au in Schlanders statt. Zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene aus dem gesamten Mittelvinschgau kamen zusammen, um gemeinsam ein Festival auf die Beine zu stellen und zu erleben.
arbeit mit dem Jugenddienst Mittelvinschgau. Besonders hervorzuheben ist dabei die aktive Einbindung junger Menschen in die Organisation: Von der Planung über das Programm bis hin zur Umsetzung waren Jugendliche maßgeblich an der Organisation beteiligt und konnten ihre Ideen, Wünsche und Talente einbringen.
keit bot sich zu präsentieren und vielen verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Besucher*innen. Außerdem wurde das Fest von den Nachteulen, einem Präventionsprojekt des Forums Prävention begleitet. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern. Die entspannte Atmosphäre in der Natur der Matscher Au trug zusätzlich zu einem gelungenen Fest bei.
Das „UnMute Open Air“ setzte ein starkes Zeichen für Jugendkultur, Mitbestimmung und Gemeinschaft und zeigte eindrucksvoll, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit junger Menschen steckt.
Jugendtreff Tarsch
JT “Kosmo” Plaus
Mi. 11.03.20 15.00 – 17.00 Uhr
Mo. 15:00 – 19:00 Uhr
Filmnachmittag
Do. 15:00 – 20:00 Uhr
Organisiert wurde die Veranstaltung von den Jugendtreffs und Jugendzentren des Mittelvinschgaus in enger Zusammen-
Die Veranstaltung bot ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Musik und Dj-Sets, die jungen Künstlern eine Möglich-
Ein großer Dank gilt allen Beteiligten und unseren Gönnern ohne deren Unterstützung ein solches Event nicht möglich wäre.
Lösungswort:
1. der Stilfser BM heißt Sebastian ...
2. der neue Dekan in Schlanders heißt Pater Jolly ...
3. Autor des Buches über die Suldenstraße ist Franz ...
4. in Martell hat die ... begonnen
5. mit Stefan Bernhard hat die ... Vinschgau einen neuen Vorsitzenden
6. Bergdorf in Schnals
7. im "Liebesleben der Vögel" von Wolfgang Platter gibt es bei den ...
Gleichberechtigung
8. ein Freund von Karl Plattner war und ist Marjan ...
9. Wallfahrt in Plaus zur hl. ...
10. Glurns ist für den ... gesperrt
11. bei der Fußball-WM mit großem Jammer ausgeschieden ist auch ...
12. Schädling, nach dem Land der Samurai benannt
13. beliebtes Meer für den Urlaub
14. Stadt mit der berühmten Arena
15. letzte Ortschaft vor dem Stlfserjoch
16. Eissorte mit Schokostückchen
17. bayrisches Weizenbier heißt auch ...
18. Stadt, in der die bekannte Biennale stattfindet
19. kürzlich eingeweihte Schutzhütte
20. Marienberg ist ein ...

Eine große Überraschung verlosen wir diesmal. Das hatten wir noch nie.

Gewinne einen wunderschönen BLUMENSTRAUSS
Der Blumenladen in Mals „Passiflora“ spendiert der Gewinnerin/ dem Gewinner einen wunderbaren Blumenstrauß. Viel Knobeln wünschen wir auch diesmal. Sende uns das neue Lösungswort mit deinem Namen und dem Wohnort an: redaktion@vinschgerwind.it Einsendeschluss: 20.7.26, 9:00 Uhr
„RollingStones“ ist das Lösungswort des letzten Rätsels. Die Bücher gewinnen Franz Nagl aus Latsch, Martha Stieger aus Martell und Lisa Platzer aus Vetzan. Die Bücher sind ab 09.07.26 in der Wind-Redaktion abholbereit, Dantestraße 4, in Schlanders.
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DasVuseum in Schluderns, das Talmuseum im Vinschgau, gegründet 1997, beherbergt neben fixen Ausstellungen wie die archäologischen Ausgrabungen am Ganglegg, das Bewässerungssystem der Waale, die Lebensweise der Räter, das Schicksal der Schwabenkinder und der Korrner, die Spuren der Römer und den Ursprung des Haflingerpferdes, auch immer wieder interessante Sonderausstellungen. Am 6. Juni konnte Luis Frank, der Präsident vom Museum, zusammen mit Toni Patscheider, seinem Vorgänger und den beiden Kuratoren und Museumsmanagern Anna Tschenett und Alexander Lutt eine
Adolf Bernhart präsentiert. In den 1980er und 1990er Jahren sammelte das Ehepaar Elsa Patscheider und Adolf Bernhart Kunstwerke von Vinschger Künstlerinnen und Künstlern sowie Motive aus dem Obervinschgau. 2022 übergab ihr Sohn Toni Bernhart die Sammlung als Leihgabe an das Vintschger Museum. Die Sonderausstellung zeigt eine Auswahl dieser Werke. Elsa Patscheider (1928 – 1995) und Adolf Bernhart (1938 – 2021), arbeiteten viele Jahre als Grundschullehrer in Prad. Elsa Patscheider ist Autorin der „Olt-Graunr Gschichten“, Adolf Bernhart war Gründer des Heimat-
Taufers, Schluderns, Prad, Stilfs und Laas. Den Kunstwerken werden literarische Texte gegenübergestellt. Aus der Verbindung von Kunst und Literatur ergibt sich eine besondere Darstellung eines kulturellen Raumes: die Topografie des Vinschgaus. Der Ausstellungsraum selbst wird zu einer begehbaren Landkarte. Am Boden zeichnen sich Reschensee, Etsch und die Orte des Obervinschgaus ab. Die Ausstellungsmodule folgen dieser Geografie und zeigen Kunstwerke und literarische Texte zu den verschiedenen Orten des Obervinschgaus. Über Audiostationen können die litera-



Ganz links: Bild von Lucius Stocker aus Laatsch (1936 – 2025)
Oben: Bild von Ernst Gapp aus Sulden (1909 – 1991)
Links: Bild von Elsa „Lilly“ Stocker, geborene Hölbling aus Graun (1949 – 1984)

Elsa Patscheider, geboren 1928 in Reschen, gestorben 1995 in Prad
Inzr Bari (1992)
Miar houbm drhoam an groaßa Bernardinr kött, Bari hottr koaßn. Äir ischt ollapott uman Haus umrgongan, sischt ischr ollm vour dr Haustir gläign und hott s Haus guat bewocht. Di Mimi ischt ollz kloanz Kind haifi po inz gwäisn. Sie hott mittn Bari tian kennt, wous si gwellt hott. Si ischt ihm in Maul inni gfourn, hott saina Zend zeilt. Si hott kennt affim aubi huckn, air hottsa umrtrougn. Wennsi ouchrschtaign hott gwellt, ischr affn Boudn niidr gläign. Wenn si gschloufn hott, houbmr lai braucht sougn: „Bari, paß guat auf und riaf inz. wenn si drwocht!“ Wenn si drwochn ischt, ischr kemman und hott inz mittn Maul ongschtupft, miar houbm norr vrschtontn, wous lous ischt.
Wennsi in Sea gschtaucht houbm und po inz s äarscht Moul s Wossr kemman ischt, houbm miar gmiaßt po di Wäigmochr aubi gäan wounan. di sella houbm in Nonsberg drinn eppas kaft kött und sain schun aweck gwäisn.
Dr Bari hott ett gwellt vo drhoam gäan. Dr Lourenz hottim gmiaßt guat zuareidn, daßr mitgongan ischt. Von Oubrgraun ischr olla Toug noumittoug um dr glaich Zait zun Sea ouchi, ischt inni gschwumman, gnau affn Plotz, wou inzr Haus gschtontn ischt, ischt drinn a pour Moul umrgschwumman und wiidr zruck zu inz aubi.
Wennr kemman ischt, ischr platschnoß gwäisn, hott in Kopf und in Schwoaf hengan glott, hott aff Untrgraun ouchi gschaug und hott a pour Hurlr ouglott, aswennr räarn tat. Miar boubman gschtraichlt, houbman träaschtat und houbm selbr räarn gmiaßt. Äir hott nochr nou zwoa Jour glepp, norr ischr hin gwortn. Sai Fäil houbmr garbm glott. Miar houbm ollm nou gmoant, äir ischt um inz umr.
Aus: Elsa Patscheider Olt-Graunr Gschichtn. Prosatexte in Obervinschgauer Mundart. Dorf Tirol: Verlag Südtiroler Autoren 1992, S. 33.
Die SONDERAUSSTELLUNG kann bis Ende Oktober 2026 besichtigt werden.
Dienstag – Sonntag: 10:00 – 12:00 und 14:00 – 17:30 Uhr
Elmar Rufinatscha, geboren 1988, lebt in Taufers im Münstertal
Pizza (2026)
Pizza isch eppas zan essn. I honn Pizza gearn. Pa dar Pizza zui krieg i Appetit, schun vourn Hunger. Di Pizza kimmp fan Holzoufn außer. Ohne Pizza wars Lebm it schean. Pizza isch a Tirouler Spezialität. Früher hots koa Pizza gebm. Selm ischs Lebm a nit schean gwesn. Früher hobm die Leit mea herts Broat gessn. Di Pizza krieg ma in di Restaurant. Di selme hoaßt ma Pizzeria. Pizzeria gibs boll af jedn Egg ummer. In Rafoar gibs koa Pizzeria. Selm gibs gor nicht, lei Hüttn. Wenn koa Pizzeria in Dorf isch, selm wearts fad. Pizza gibs ollerhontige. I honn an liebschtn di fettige Pizza. Selm isch Speck, Zwiefla, Gorgonzolla, Schwemm und schorfe Salami drauf. Selm hosch eppas in Bauch norr. Pizza konn ma bstelln ah und ausliefern. Zohln muasch selm ober decht. Wenn in Dorf koa Pizzeria isch, muasch holt auswerts fohrn. Vor der Pizza trinkt ma olm an Apperitiv. Pan Essgong trinkt ma norr a Hefe. A Brunnawosser passt it derzua. S beschte pa der Pizza isch der Gruch. Selm kimp norr der Gschmock fan Kas außer. A Pizza bring ma olm oi, a wenn ma foaßt isch. Pa der Pizza zui kriegsch nia gnuag. Ohne Pizza konschtr af nicht freien. Pa der Pizza zui wearts Essn schean unds Leben ah.
Aus: Elmar Rufinatscha: Elmars Blick auf die Dinge, herausgegeben von der Bürger*Genossenschaft Obervinschgau (BGO) 2026, S. 38.

Mlinks: Laatscher Arundaalm
Albert Hutter und Senn
Sepp Ladurner beim Käseanschnitt 2025
läufigen Weiden im Arundatal gebracht. Dort genießen die Tiere den Sommer auf saftigen Almwiesen – die beste Voraussetzung für hochwertige AlmMilch, aus der auf der Alm mit viel Sorgfalt köstliche Butter

Nachhaltige Investitionen sichern die Zukunft der Alm
it einem frühen Almauftrieb am 6. Juni begann auf der Laatscher Arunda-Alm die diesjährige Almsaison. Insgesamt wurden 60 Milchkühe sowie ca. 50 Stück Galtvieh auf die weitund schmackhafter Käse herge stellt werden.



Die Laatscher Arunda-Alm hat sich in den vergangenen Jahren dank gezielter und nachhaltiger Investitionen der Alminteressentschaft zu einer echten Vorzeigealm im Obervinschgau entwickelt. Einen wesentlichen Anteil daran hat Präsident Albert Hutter, der mit großem persönlichem Einsatz, Weitblick und Leidenschaft die Weiterentwicklung der Alm maßgeblich vorangetrieben hat.
Durch die kontinuierlichen Investitionen wurden nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessert, sondern auch die Voraussetzungen geschaffen, die Alm langfristig erfolgreich zu bewirtschaften.
Genuss und Gastfreundschaft auf der Alm
Die Sennerfamilie Sepp Ladurner versteht ihr Handwerk nicht nur bei der Verarbeitung der hochwertigen Alm-Milch zu feinem Käse und Butter. Auch kulinarisch werden die Gäste bestens verwöhnt. Neben den Almprodukten erwartet Besucher eine schmackhafte Mittagsküche, die frisch auf der Alm zubereitet wird.
Ein lohnendes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer Die Laatscher Arunda-Alm bie-
tet zahlreiche Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Tagesausflug. Sie ist sowohl für Wanderer als auch für Radfahrer ein attraktives Ziel. Besonders reizvoll ist die Wanderung über Taufers, Tella und die Tella-Scharte, die mit eindrucksvollen Ausblicken und einer ursprünglichen Berglandschaft begeistert. Ebenso gut erreichbar ist die Alm über die Abzweigung Klostersäge (über SchleisPolsterhof), wodurch sie sich auch für Familien und Genusswanderer bestens eignet.
Einladung zum Käseanschnitt am 11. Juli
Die Alminteressentschaft lädt am Samstag, 11. Juli, herzlich zum traditionellen Käseanschnitt auf die Laatscher Arunda-Alm ein. Das Fest beginnt mit einer Hl. Messe, welche Kooperator Matthias Kuppelwieser zelebriert. Danach haben nicht nur die Bauern Gelegenheit, sich von der hervorragenden Qualität der auf der Alm hergestellten Produkte zu überzeugen, auch Gäste und Besucher sind herzlich willkommen. Das gesamte Almteam sowie die Alminteressentschaft freuen sich darauf, zahlreiche Besucher auf der Laatscher Arunda-Alm begrüßen zu dürfen und gemeinsam einen gemütlichen Tag im Zeichen von Regionalität, Qualität und gelebter Almkultur zu verbringen.

Der Bibliotheksleiter Raimund Rechenmacher stellt die beiden Sänger und Musiker Arthur & Babs vor und begrüßt die vielen Bersucher:innen im Innenhof der Schlandersburg zum Auftakt der Schlandersburger Sommerabende.

seit 25 Jahren organisiert die Bibliothek Schlandersburg im Innenhof des Renaissancebaus Konzerte unter dem Titel Schlandersburger Sommerabende. Am 23. Juni konnte der Bibliotheksleiter Raimund Rechenmacher die beiden jungen Musiker und Sänger Barbara Steck aus Schlanders und Arthur Katura aus Uganda begrüßen, die mit eigenen und fremden Liedern für gute Laune sorgen. Während Barbara auf der Gitarre oder mit der Ukulele spielt, verwendet Arthur ein Cajón, auf Deutsch auch Kistentrommel genannt. Es ist ein Perkussionsinstrument aus Holz, das einen trommelähnlichen Klang hat und als Rhythmusinstrument verwendet wird. Bei angenehm sommerlichen Temperaturen kamen viele Besucher:innen in den Innenhof, um den Liedern und Melodien zu lauschen und im Rhythmus der Klänge mitzuschwingen und mit zuklatschen. Insgesamt werden bis 25. August sieben Konzerte angebo -
ten. Am 1. Juli gibt es iranische Lieder und alpine Jodler mit der iranisch kanadischen Musikerin Golnar Shahyar, der Vorarlberger Geigerin Irma-Maria Troy und Markus Prieth der Gruppe Opas Diandl. Am 21. Juli gibt es eine virtuose Begegnung mit der jungen Pianistin, Flötistin und Sängerin Chantal Ramona Veit und dem Südtiroler Musiker Andreas Benedikter. Der Südtiroler Fingerstyle-Gitarrist Marc Perin und das Crossover-Duo Crossing Strings erfreuen am 28. Juli mit besonderen Melodien und Percussion. Am 4. August gibt es ein Konzert mit der Gruppe Max-Vokal aus München. Der Chor präsentiert geistliche Musik vom Barock bis zur Moderne. Sommernachtszauber erklingt am 11. August mit der Akkordeonspielerin Daniela Adami und dem Cellisten Giordano Pegoraro. Die vier Geschwister Hintner aus dem Gsiesertal geben am 25. August ein Konzert mit Musik aus dem Alpenraum und dialektgefärbten Popliedern aus eigener Feder. (hzg)
Musik Performance Film, Theater
Ausstellung Erzählwanderungen Präsentationen Werkstätten Kulinarik
Eröffnung StilZ Festival Freitag 24.07., 19 Uhr Oberpatzleida
Denkwerkstatt
Aperitivo mit Zukunft: Was braucht ein gutes Leben im Dorf?
Samstag 25.07., 10–13 Uhr Terrasse Hotel Sonne mit Davide Brocchi, Lena Zimmermann, Stilfser Männersinggruppe, Wolfgang Paulmichl und Nathan Laimer
In Kooperation mit Raiffeisen Prad-Taufers
Erzählwanderung
Im Schatten der Grenze –Nachtwanderung auf den Spuren der Schmuggler
Keine Parkmöglichkeiten in Stilfs!
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, auf dem Bike oder im kostenlosen, barrierefreien Shuttle ab Spondinig Bahnhof über Prad Hauptplatz, Ladum Parkplatz, Gomagoi Kreuzung nach Stilfs Dorf (Fr
Samstag 25.07., 21 Uhr Kirchplatz (Start/Treffpunkt) Geführte Nachtwanderung entlang des historischen Schmugglerwegs zwischen Sta. Maria im Münstertal (CH) und Stilfs (IT).
Info und Anmeldung (begrenzte Plätze) bei Roland Angerer: +39 349 838 9770 Artist in Residence
Cornelia Lochmann
Pfeiferhaus
Cornelia Lochmann wurde im Rahmen der diesjährigen Kunsthandwerksresidenz „Resilienz formen“ des PNRR-Gemeindeprojekts ausgewählt. Beim Festival präsentiert sie ihre Arbeiten, performt und hält einen Workshop zu Glasmalerei.
Stilfser Jodelgruppe mit Markus Prieth | Paulmichl & Friends
Erstvorstellung App | Peter Grutsch | Marco Telfser | Stilfser Theatergruppe s‘Lorgagassl & KFS Stilfs | Tiziana Turci | Erstvorstellung Marke Stilz | Fredricks Traumfabrik | Christoph Grigoletti | Chorosia | Stilfser Männersinggruppe mit Ernst Thoma | Nathan Laimer | Erstvorstellung Stilfser Produkt
David Frank & Marc Perin | Alessio Nalesini | Hannes Egger Alessandro Pasquali | Katharina Thöni & Anrea Maierhofer
Vorstellung Stilfser Produkte | Lisa Pichler | Manuela & Lukas PNRR-Dorftour | Verkaufsstand Bildungsausschuss Stilfs
Zum20-jährigen Jubiläum begeisterte der Chor der Nationen Solothurn vergangenen Mittwochabend gemeinsam mit dem Cor Viril Alpina Val Müstair das Publikum in der Kirche Sta. Maria. Die zahlreichen Konzertbesucherinnen und -besucher erlebten einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Konzertabend, der die verbindende Kraft der Musik eindrücklich zum Ausdruck brachte.
Der einheimische Cor Viril Alpina Val Müstair unter der Leitung von Gervas Rodigari überzeugte mit einer vielfältigen musikalischen Palette aus romanischen, deutschen und italienischen Liedern. Passend zum lauen Sommerabend besangen mehrere Stücke die Liebe, die Schönheit der Frauen, die Heimat und die Freuden des Lebens. Der Chor der Nationen Solothurn präsentierte

schiedenen Teilen der Welt. Mit mitreissenden afrikanischen Rhythmen und Klängen ani-
mierten die Sängerinnen und Sänger das Publikum zum Mitsingen und Mitschwingen. Den Höhepunkt des Konzerts bildete der gemeinsame Auftritt beider Chöre. Nach nur einer Woche gemeinsamer Probenarbeit im Val Müstair trugen sie das romanische Lied «T‘inchüra giuvnetta da l‘aua dal Rom» vor. Das Publikum zeigte sich begeistert und stimmte in die Strophen mit ein und bedankte sich mit fernetischem Applaus. Der Chor der Nationen Solothurn ist ein Integrationsprojekt, das vor 20 Jahren von Albert Weibel, dem damaligen Integrationsdelegierten des Kantons Solothurn, ins Leben gerufen wurde. Die Idee dahinter war, Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und durch das gemeinsame Singen Begegnungen zu ermöglichen sowie
Mkulturelle Brücken zu bauen. Heute vereint der Chor Sängerinnen und Sänger aus 13 Nationen und pflegt ein Repertoire mit Liedern aus den verschiedensten Sprach- und Kulturräumen. Längst hat sich der Chor der Nationen weit über die Kantonsgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Für sein kulturelles und gesellschaftliches Engagement wurde er 2017 mit einem Anerkennungspreis des Kantons Solothurn ausgezeichnet. Inzwischen sind ähnliche Chöre auch in anderen Kantonen entstanden, darunter Luzern, Glarus, Zürich, Bern und Basel sowie 2016 der WeltCHOR Baden. Das Konzert in der vollbesetzten Kirche in Sta. Maria zeigte eindrucksvoll, wie Musik Menschen, Kulturen und Generationen verbinden kann – über sprachliche und geografische Grenzen hinweg.
Annelise Albertin
lungsreiches Programm für Jung
usikalischer Ferienstart: gau“ zeigten unter der Leitung

Party-Teil über. Bis 23:00 Uhr sorgte „DJ Jønix“ an den Reglern für den passenden Sound, der das Publikum zum Tanzen und Feiern brachte. Dank des freien Eintritts und der großzügigen Unterstützung lokaler Sponsoren war die Veranstaltung ein voller Erfolg und ein gelungener Auftakt in die warme Jahreszeit. Raphael Rechenmacher und Franziska Gstrein

Liebe Leserin und lieber Leser, wir sind auf Deine Unterstützung angewiesen. Du kannst Dein Abo ganz einfach nachholen. Unten angehängt sind unsere Bankdaten. Zur Erinnerung: Der Vinschgerwind ist eine unabhängige Bezirkszeitung, von Vinschgern für Vinschger gemacht. Seit gut 20 Jahren bringt der Vinschgerwind Nachrichten aus dem Vinschgau, aus der Politik, aus der Wirtschaft, aus den Schulen, aus den Vereinen, aus der Gesellschaft, aus dem Sport. Wenn wir es für nötig halten, lassen wir mit kritischen Bemerkungen aufhorchen. In Kulturseiten ordnen wir Strömungen und Veranstaltungen aus Kunst und Kultur ein, immer mit Bezug auf den Vinschgau. Auf den Seiten des Nationalparkes oder unter der Rubrik Natur und Landschaft erläutert Wolfgang Platter Naturphänomene aus Flora und Fauna, aus Klima und Geologie. In der Umfrage, die wir zu Beginn des Jahres gemacht haben, haben uns viele Leserinnen und Leser gelobt, für die Berichterstattung, für die Gestaltung des Vinschgerwind. Wenn Du mit dem, wie wir schreiben und wie wir Geschichten aufbereiten, einverstanden bist, dann unterstütze uns. Wenn Du den Vinschgerwind mit einem Betrag von 130 Euro unterstützt, schicken wir Dir das Buch „Ba sui“ von Wolfgang Platter als Geschenk per Post zu.
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Tschengls
Am 28. Juni 2026 wurde in Bregenz gefeiert, denn seit genau 80 Jahren bemüht sich der Verband der Südtiroler in Vorarlberg darum, die Verbindungen zwischen diesen beiden Ländern nicht abreißen zu lassen. Immerhin haben über 10.000 Personen aus Südtirol im Zuge der Option in Vorarlberg eine neue Heimat gefunden.
Beim Festakt, der sich im Kloster Mehrerau am Stadtrand von Bregenz abspielte, war auch die Haspinger Schützenkompanie Tschengls anwesend. Unter der Führung von Hauptmann Simon Thurner gestalteten die Tschenglser Schützen gemeinsam mit weiteren Verbänden aus dem „Ländle“ den feierlichen Einmarsch und geleiteten die Ehrengäste, unter anderem Landeshauptmann
Graun/Stilfs

Markus Wallner, zum Sonntags gottesdienst in die Klosterkirche. Nach der Messe feuerte die Kompanie eine Ehrensalve ab. Teile der Dorfbevölkerung von Tschengls begleiteten ihre Schützenkompanie, erfreuten sich am Festtag und ließen ihn im benachbarten Gasthof Lamm
derten Landsleuten oder deren Nachkommen, beispielsweise Frau Resi Böckle aus Götzis, die diesen Besuch angeregt hat.
Der Dank gebührt der Schützenkompanie von Tschengls, die nach nach Joachim Haspinger, dem Freiheitskämpfer von 1809, benannt ist. Dieser hatte

v.l. Amtsdirektorin Anika Michelon, Ludwig Fabi und Wolfgang Thöni mit ehrenamtlichen BildungsmitarbeiterInnen aus dem ganzen Land
80 Jahre Verband der Südtiroler in Vorarlberg: Beim Festakt, der sich im Kloster Mehrerau am Stadtrand von Bregenz abspielte, war auch die Haspinger Schützenkompanie Tschengls anwesend.
sich nach der Niederlage der Tiroler unter schwierigsten Bedingungen monatelang auf der Tschenglsburg versteckt. Die Tschenglser Schützen haben mit ihrer aktiven Beteiligung einen großen Beitrag zum Gelingen des Festes geleistet.
Jakob Raffeiner
team – Roland Angerer, Daria Habicher, Verena Wopfner und Volker Klotz – führten bei einer Dorfführung durch einige Maßnahmen des PNRR-geförderten Projekts „Stilfs – Resilienz erzählen“. Gefördert wurden strukturschwache und abwanderungsgefährdete Ortschaften mit dem Ziel, Kultur, Sozialleben und Wirtschaft wieder zu stärken. Die Vorhaben reichen von Hang- und Infrastruktursicherung über neue und traditionelle Begegnungsorte bis hin zu Wirtschaft, Landwirtschaft mit eigens entwickelten Produkten sowie bezahlbarem Wohnen. Das Großprojekt für das 400-Einwohner-Dorf Gelingen könne nur gelingen, erklärte das Team: motivierte Planung, engagierte Bürgerinnen und Bürger, die bereits seit Jahren an der Zukunftsfähigkeit arbeiten, hatten viele Ideen bereits vorliegen. Die 23 Südtiroler Bildungsausschüsse zeigten großes Interesse und nahmen zahlreiche Anregungen mit nach Hause. (lu)

Die Vinschgerbahn wird 120 Jahre alt und das feiern wir entlang der gesamten Strecke! Ein Fest für große und kleine Bahn-Fans. Alle sind herzlich eingeladen.
18. Juli 2026 | 10–17 Uhr
Wir erwarten euch an den Bahnhöfen: Mals, Laas, Schlanders, Staben, Rabland, Meran.
120 Jahre gemeinsam unterwegs. 120 anni di viaggio insieme. 120 agn de iade adöm.

In Laas wurde bereits zum 10. Mal in Folge am letzten Schultag das Schulende beim sogenannten „Schulausfeschtl“ gefeiert - eine Initiative der Kaufleute und Gastwirte Laas in Zusammenarbeit mit der KFSZweigstelle Laas mit Fraktionen. Allen Kita-Kindern, Kindergarten- und Schulkindern der Gemeinde Laas, sowie den Kindern der betreuten Spielgruppe
wurden ein Hotdog, sowie Saft und Pop corn spendiert und ausgegeben. Natür lich erhielten auch alle anderen Besucher*innen gegen freiwillige Spende etwas zu essen und zu trinken.
Der Kindergarten Laas beein druckte auch in diesem Jahr wieder mit einer Tanzeinlage, bei welcher alle Kindergartenkinder


Gefeiert wurde auf dem Dorfplatz in Laas; Die freiwilligen Helferinnen und Helfer; das Zirkusäffchen Bobby sorgte für gute Stimmung
samt Personal beteiligt waren. Zudem gab es anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Katholischen Familienverbandes Südtirol einen „Special Guest“ - nämlich das Zirkusäffchen „Bobby“, welches mit seinen Hits für gute Unterhaltung sorgte und viele Kinder
Im August zeigt sich Naturns zum 27. Mal von seiner hu morvollsten Seite. Verschie dene Künstler bieten Comedy, Kabarett, Musik und Magie vom Feinsten sowohl für Erwach sene als auch für Kinder. Die Aufführungen für Erwachse ne finden wie gewohnt jeweils dienstags und freitags um 21:00 Uhr statt. Das Kinderprogramm beginnt mittwochs um 17:30 Uhr. Bei Regen werden die Aufführungen von der Freilichtbühne ins Bürger- und Rathaus verlegt.


Das Kleinkunstfestival startet am Dienstag, den 04. August mit einer rasanten Show von Tridiculous. Die drei Artisten rocken mit Musik, Artistik, Comedy und viel Schwung die Show „Das Tridiculous ABC“. Am Freitag werden die Zuschauer*innen mit Hart auf Hart in ein feines Schauspiel entführt, wenn deutsche Kultur auf Schweizer Eigenheiten trifft
zum Mitsingen und Tanzen auf die Tanzfläche zog. So konnten die Sommerferien mit zahlreichen Besuchern und Besucherinnen, sowie bei strahlendem Wetter gebührend begrüßt werden.
Elisa Kuppelwieser vom KFS Laas


Comedy, Kabarett, Musik und Magie vom Feinsten sowohl für Erwachsene als auch für Kinder bei Naturns lacht
mit „Wollen sie wippen?“.
Julian Button, seines Zeichens Zauberer, Musicaldarsteller und Schattenspieler, verblüfft in der zweiten Woche mit seinem Programm „Ausgetrickst“. Am Freitag überraschen die Jashgawronsky Brothers mit frecher Komik und musikalischen Kunststücken. „Toyboys“ heißt ihre vielversprechende Performance.
In der letzten Woche bringen Maria Weichesmüller und Christian Hölbling Helfried auf die Bühne. Helfried-Klassiker wer-
den dabei gründlich entstaubt und „Unverändert NEU!“ inszeniert. Constanze Lindner beendet am 21. August das Festival mit „Lindners Lebenslust“. Mit Scharfsinn und Humor zeigt sie, worauf es im Leben wirklich ankommt und worauf wir verzichten können.
Am Mittwochnachmittag erwartet die Kinder ein abwechslungsreiches Programm: Bei der Auftaktveranstaltung am 5. August rettet Kasperl Großmutters Tag. Wie immer braucht er dabei die Hilfe der Kinder. Tat-
kräftige Unterstützung braucht auch der Zauberer Julian Button. In seiner Zaubershow am 12. August wird gelacht, getanzt und gezaubert. Bei der letzten Aufführung müssen die Kinder dem beliebten Clown-Paar Herbert & Mimi aus der Patsche helfen. Die beiden versinken nämlich im Chaos, sie sind „Allein daheim“.
Weitere Informationen unter www.naturnslacht.com Reservierung unter 334 7027027 oder info@naturnslacht.com

Die Wirtschaft in St. Valentin, Graun, Reschen und Langtaufers ist seit jeher vom Tourismus und der Landwirtschaft geprägt. Im Tourismussektor sind deshalb am meisten Arbeitsplätze zu finden. Fluch und Segen zugleich ist die Nähe zur benachbarten Schweiz und zu Österreich.
Text & Fotos: Angelika Ploner
Die Natur ist im Obervinschgau Trumpf. Das Wahrzeichen der Gemeinde Graun und des Vinschgaus überhaupt ist zweifelsohne der versunkene Kirchturm. Idyllisch ragt er aus dem Reschensee, weit weniger
idyllisch ist die Geschichte, wie es dazu kam. Er dürfte wohl das beliebteste Fotomotiv bei Gästen und bei Durchreisenden sein. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass der Tourismus hier dominiert. Die Gemeinde Graun in der Ferienregion Reschensee zählt zu den
beliebtesten Tourismusdestination im Vinschgau. 2025 kam man auf die beeindruckende Nächtigungszahl von 495.481. Weiters wurden 116.835 Ankünfte in den 143 Tourismusbetrieben mit insgesamt 3.243 Betten verzeichnet. Die Aufenthaltsdauer lag bei 4,2 Tagen, die Auslastung in
Tagen bei 153. Die Gästestatistik führt der deutsche Gast mit 60,8 Prozent an. Auf Platz zwei rangiert der italienische Urlauber mit 16,6 Prozent, gefolgt von der Schweiz und Liechtenstein mit 8,4 Prozent und Nationen wie Tchechien oder die Niederlande mit weniger Prozentpunkten. ▸

▸ Das Wasser spielt im Obervinschgau eine besondere Rolle. Das Erlebnisbad Curunes ergänzt seit dem Herbst 2025 als Attraktion das Angebot der Gemeinde Graun. Es beherbergt eine moderne Wasserwelt und eine große Saunalandschaft. Und auch die Energiegenossenschaft Obervinschgau nutzt die Kraft des Wassers. Die Energiegenossenschaft Oberland-Rojenbach wurde am 1999 auf Initiative von Albrecht
Plangger und Alfons Wallnöfer gegründet. Die EGO produziert Strom mit den zwei Wasserkraftwerken Rojenbach und Ochsenberg. Die Mitgliederzahl ist seit dem Jahr 1999 von 466 bis heute auf 807 Mitglieder gestiegen. Begonnen wurde 2014 auch mit dem Ausbau des Glasfasernetzes. Aktuell gibt es in der Gemeinde 606 aktive Glasfaseranschlüsse. Insgesamt sind 637 Anschlüsse ausgebaut worden.
Die größten Arbeitgeber. Zu den größten Arbeitgebern zählt im Obervinschgau natürlich die Hotelerie. Das Fünf-Sterne Family Retreat DAS GERSTL ergänzt seit dem Mai 2025 die Hotellandschaft hier. „Unser DAS GERSTL Family Team umfasst 110 Mitarbeiter“, sagt Marion Gerstl zum Vinschgerwind. Und weiter: „Es ist ein Ort entstanden, der Familien verbindet und gleichzeitig Graun im Vinschgau stärkt.
In 66 nachhaltig gebauten Familiensuiten und Studios genießen Gäste die Natur rund um den Reschensee. Die enge Verbundenheit mit der Region zeigt sich auch im Alltag: Seit September 2025 ist die öffentliche Kita der Gemeinde Graun im Haus untergebracht. DAS GERSTL Family Retreat verbindet Urlaubsglück, regionale Wertschöpfung und ein lebendiges Miteinander am Standort Graun im Vinschgau.“ ▸
INSGESAMT 727
ARBEITNEHMER


In der Ferienregion Reschensee wird die Umlaufbahn Piz–Schöneben derzeit umfassend erneuert. Ab der Wintersaison 2026/2027 bietet die neue Anlage mit großzügigen 10er-Kabinen, barrierefreiem Ein- und Ausstieg sowie einer Förderleistung von rund 2.800 Personen pro Stunde deutlich mehr Komfort und einen reibungslosen Ablauf Großzügiger Raum, modernes Design und ein besonders angenehmes Fahrerlebnis stehen dabei im Mittelpunkt – im Winter wie im Sommer Auch Skier und Fahrräder können direkt in der Kabine transportiert werden
In der Ferienregion Reschensee wird die Umlaufbahn Piz–Schöneben derzeit umfassend erneuert Ab der Wintersaison 2026/2027 bietet die neue Anlage mit großzügigen 10er-Kabinen, barrierefreiem Ein- und Ausstieg sowie einer Förderleistung von rund 2 800 Personen pro Stunde deutlich mehr Komfort und einen reibungslosen Ablauf. Großzügiger Raum, modernes Design und ein besonders angenehmes Fahrerlebnis stehen dabei im Mittelpunkt – im Winter wie im Sommer
Auch Skier und Fahrräder können direkt in der Kabine transportiert werden
Im Zuge der Bauarbeiten werden Tal- und Bergstation modernisiert und erweitert Es entstehen neue Bereiche für Erste Hilfe, Skischule und Kindertagesstätte sowie ein vergrößertes Skidepot, ein neuer Kassenbereich, moderne Sanitäranlagen und Büroräume Der direkte Zugang zu Pisten sowie Wander- und Bikeangeboten sorgt künftig für einen noch komfortableren Start in den Bergtag.
Im Zuge der Bauarbeiten werden Tal- und Bergstation modernisiert und erweitert Es entstehen neue Bereiche für Erste Hilfe, Skischule und Kindertagesstätte sowie ein vergrößertes Skidepot, ein neuer Kassenbereich, moderne Sanitäranlagen und Büroräume Der direkte Zugang zu Pisten sowie Wander- und Bikeangeboten sorgt künftig für einen noch komfortableren Start in den Bergtag Die neue Bahn ist zudem für den Nachtbetrieb ausgelegt und eröffnet zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten.
Die neue Bahn ist zudem für den Nachtbetrieb ausgelegt und eröffnet zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten
Der Bergsommer ist weiterhin gesichert: Die bestehende Umlaufbahn Piz-Schöneben ist noch bis 16. August in



Der Bergsommer ist weiterhin gesichert: Die bestehende Umlaufbahn Piz-Schöneben ist noch bis 16. August in Betrieb, die Haideralmbahn bis 11. Oktober
















modern bietet Schwimmbecken, g nd Strudelbecken, eine G ie einen eigenen Kinderbereich – perfekt zum Spielen, Bewegen und Verweilen für Groß und Klein Im großzügigen Saunabereich erwarten dich verschiedene Saunen, ein Dampfbad und Ruheräume mit beeindruckendem Panoramablick Regelmäßige Aufgüsse sorgen für zusätzliche Erholung und ein rundum wohltuendes Erlebnis
Das Restaurant mit Sonnenterrasse liegt direkt am Reschensee und am Radweg.
Ideal für eine entspannte Pause nach dem Baden oder Saunieren, als Zwischenstopp bei einer Radtour oder einfach zum Genießen
Das Erlebnisbad Curunes am Reschensee vereint Wasser, Entspannung und Genuss an einem Ort. Die moderne Wasserwel t bietet Schwimmbecken, Strömungs- und Strudelbecken, eine Großrutsche sowie einen eigenen Kinderbereich – perfekt zum Spielen, Bewegen und Verweilen für Groß und Klein. Im großzügigen Saunabereich erwarten dich verschiedene Saunen, ein Dampfbad und Ruheräume mit beeindruckendem Panoramablick. Regelmäßige Aufgüsse sorgen für zusätzliche Erholung und ein rundum wohltuendes Erlebnis. Das Restaurant mit Sonnenterrasse liegt direkt am Reschensee und am Radweg Ideal für eine entspannte Pause nach dem Baden oder Saunieren, als Zwischenstopp bei einer Radtour oder einfach zum Genießen
Erlebnisbad 11:00 – 19:00 Uhr Sauna Donnerstag – Sonntag, 14:00 – 20:00 Uhr
Bar & Restaurant & Pizzeria 11:00 – 22:00 Uhr warme Küche 11:30 – 14:00 Uhr, 17:00 – 21:00 Uhr 29 Mai bis 11 Oktober Dienstag Ruhetag Reservierung: +39 0473 865 50
Erlebnisbad 11:00 – 19:00 Uhr Sauna Donnerstag – Sonntag, 14:00 – 20:00 Uhr Bar & Restaurant & Pizzeria 11:00 – 22:00 Uhr warme Küche 11:30
TRANSPORTE

30 Mitarbeiter im Seehotel in Reschen“, sagt die Familie Folie-Strobl. Die Familie Theiner vom Hotel Restaurant Traube Post in Graun teilt hingegen mit, „dass wir 25 Personen sind.“
Und das Hotel zum Mohren in Reschen „hat 17 Mitarbeiter.“
Zu den größten Arbeitgebern in der Gemeinde Graun zählt zweifelsohne auch das Ski- und Wandergebiet Schöneben-Haideralm. „Wir haben 105 Saison-
36 Saisonangestellte in der Sommersaison und 45 Fixangestellte. Im Durchschnitt also 91 Angestellte“, sagt Sebastian Prieth, der Geschäftsführer des Ski-, Bike- und Wandergebietes Schöneben. Die Raiffeisenkasse Obervinschgau mit dem Hauptsitz in St. Valentin und Filialen in Reschen, Mals und Burgeis, beschäftigt „derzeit 23 MitarbeiterInnen“, sagt Direktor Markus Moriggl zum Vinschger-
Winter wie Sommer ist Sport Winkler am Reschensee die richtige Adresse für Sport und Freizeit. Vor fast 35 Jahren – im Jahre 1992 – hat Arthur Winkler das Sportgeschäft eröffnet, mittlerweile wird es von Enkel Elias Winkler erfolgreich weitergeführt. Jetzt im Sommer werden bei Sport Winkler von Einheimischen wie Gästen vor allem Fahrräder und Mountainbikes entliehen. Gleichzeitig finden Kundinnen und Kunden sämtliche Sommersport- und Freizeitartikel. Die beliebten Schifffahrten mit
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SAISONANGESTELLTE SOMMER 45 105 36
RAIFFEISENKASSE OBERVINSCHGAU
wind. In die Reihe der größeren Arbeitgeber stellt sich auch das Unternehmen Prenner Transporte „mit 22 Mitarbeitern“. 25 Mitarbeiter verrichten auch in der Backstube Angerer täglich ihre Arbeit, erklärt Firmenchef Günther Angerer und 13 Mitarbeiter zählt momentan das Unternehmen Habicher. Der Wirtschaftsraum Obervinschgau lebt von der Nähe zur Schweiz und zu Österreich. Aufträge aus den Nachbar-
ländern füllen mitunter die Auftragsbücher. Ein Vorteil. Der Nachteil: Viele Fachkräfte wandern ab. Abseits davon bilden die Unternehmen einen gesunden Mix. Die Vielfalt ist der Reichtum der Wirtschaft im Oberland. Das Handwerk zeichnet sich durch aktive Betriebe aus, die im Baugewerbe, im Holz- oder Metallbereich oder in der Logistik beheimatet sind. Die Kleinbetriebe bilden das Rückgrat der Wirtschaft. ▸
der „Hubertus“, die Elias Winkler anbietet, müssen heuer leider ruhenund werden im kommenden Jahr fortgeführt.
Im Winter bietet Sport Winkler einen Ski- und Snowboardverleih, im Sortiment finden sich zudem Schneeschuhe, Schlittschuhe und Rodeln ebenso wie eine runde Palette
an Wintersportartikeln. Für seine fachkundige Beratung ist Sport Winkler, direkt an der Hauptstraße in Reschen, sehr geschätzt.
Neueste Maschinen für den perfekten Skiservice


und Fahrradverleih
Die Raiffeisenkasse Obervinschgau steht in einer genossenschaftlichen Tradition, die bis ins späte 19. Jahrhundert zurückreicht. Mit den Gründungen der Spar- und Darlehensvereine in Langtaufers (1895), Graun (1897), St. Valentin (1905), Burgeis (1905), Schleis (1905) Reschen (1906), Matsch (1907) und Mals (1911) wurde der Grundstein für das heutige genossenschaftliche Bankwesen im Obervinschgau gelegt. Die Idee dahinter war damals wie heute dieselbe: Selbsthilfe, Solidarität und Verantwortung für die Region.
Besonders für die Gemeinde Graun mit ihren Fraktionen Reschen, Graun, St. Valentin und Langtaufers war diese Entwicklung prägend. Finanzielle Eigenständigkeit wurde vor Ort organisiert, Entscheidungen blieben in der Region und die Wertschöpfung kam der lokalen Bevölkerung zugute.
Heute ist die Raiffeisenkasse Obervinschgau ein wichtiger Partner für Wirtschaft und Bevölkerung.
Mit 23 Mitarbeitenden betreut sie an den vier Standorten (Reschen, St. Valentin, Burgeis und Mals) 5.443 Kundinnen und Kunden, davon 2.611 Mitglieder. Die Raiffeisenkasse
Obervinschgau verwaltet ein Kundenvolumen von rund 435 Millionen Euro bei einer Bilanzsumme von 250 Millionen Euro. Die ausgewogene Struktur von Krediten, Einlagen und Wertpapieren unterstreicht den genossenschaftlichen Ansatz einer soliden und nachhaltigen Finanzierung der heimischen Wirtschaft.
Nachhaltigkeit ist dabei kein neuer Trend, sondern seit jeher Teil des Selbstverständnisses der Genossenschaft. Mit dem seit 2015 bestehenden Wirtschaftsförderungspaket unterstützt die Raiffeisenkasse gezielt nachhaltige Investitionen, Innovationen,
energieeffiziente Projekte und die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten. Dadurch begleitet sie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region aktiv mit. Für die Gemeinde Graun und Mals ist die Raiffeisenkasse weit mehr als ein Finanzdienstleister. Sie finanziert Wohnbauprojekte, unterstützt Landwirtschaft, Handwerk, Tourismus und Kleinunternehmen und fördert zahlreiche Vereine sowie soziale Initiativen. Die Grundidee ist seit über 130 Jahren unverändert geblieben: Hilfe zur Selbsthilfe, wirtschaftliche Stabilität und nachhaltige Verantwortung für die Menschen der Region.

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DEUTSCHE
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Der öffentliche Sektor ist, nach dem Tourismus, ebenso ein wichtiger Arbeitgeber in der Gemeinde Graun, wobei der Schulsprengel Graun eine zentrale Rolle spielt. „Eine besondere Einrichtung ist die Erlebnisschule Langtaufers, gegründet 1999 im Rahmen des EU-Programms LEADER II zur Stärkung des strukturschwa-
BUS PRENNER
8 %
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chen Tals. Jährlich besuchen bis zu 2.300 SchülerInnen die Erlebnisschule. Das Konzept sieht vor, dass für mehrere Tage im naturnahen Umfeld erlebnisreiche Eindrücke gesammelt und mitgenommen werden. Darüber hinaus leistet die Erlebnisschule einen spürbaren Beitrag zum Tourismus und stärkt die lokale Wirtschaft. Die Erlebnisschu-
le ist somit ein bedeutender Impulsgeber für die regionale Entwicklung“, teilt Sonia D‘ Angelo, die Verantwortliche der Verwaltungs- und Hilfsdienste der Provinz Bozen mit.
Landwirtschaft. Die Gemeinde Graun bildet, landwirtschaftlich gesehen, eine Ausnahme. Hier spielt der Obstanbau keine Rolle.
St. Valentin auf der Haide – Bus Prenner ist Ihr kompetenter Partner für Busreisen jeder Art, von der Kurzstrecke im Kleinbus bis hin zur Mehrtagesfahrt im Reisebus. Das in zweiter Generation von Elmar Prenner geführte Familienunternehmen verfügt über einen modernen Fuhrpark mit aktuell neun Fahrzeugen. Vom PKW bis zum Reisebus mit 55 Sitzplätzen bietet Bus Prenner für jede Gruppengröße und jedes Reiseziel die ideale Lösung.
Zu den Haupttätigkeiten zählen neben Schülertransporten, Skibusund Liniendiensten innerhalb der Gemeinde vor allem Gruppen-
3.243
Betten
495.481
Nächtigungen
143
Tourismus-Betriebe
Die Landwirtschaft hier ist geprägt von der Milchwirtschaft. 73 Mitglieder liefern ihre Milch an die Bergmilch Südtirol. 56.643 Kilogramm lieferte im Jahr 2025 im Durchschnitt jedes Mitglied an. Daneben gibt es Landwirte, die die Milch selbst veredeln. Der Rieglhof oder der Gamsegghof in Langtaufers seien hier nur stellvertretend erwähnt.
reisen im Reisebus im In- und Ausland. In den Sommermonaten hat sich das Unternehmen zudem auf den Rücktransporte von Alpenüberquerern – mit und ohne Fahrrad – spezialisiert.
Neben Inhaber Elmar gehören Ehefrau Lydia, Sohn Jonas sowie fünf festangestellte Fahrer zum verlässlichen Team von Bus Prenner. Aktuell ist das Unternehmen auf der Suche nach neuen motivierten Fahrern. Auch Quereinsteiger sind herzlich willkommen – Bus Prenner unterstützt gerne bei der Ausbildung zum Berufskraftfahrer!


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Was zeichnet gute Tischler-Handarbeit aus?
Alex Lechthaler: Hohe Wertigkeit, gutes Desiogn, Solide Verarbeitung, Maßgenauigkeit.
Ein Tischler arbeitet mit den Händen und mit Maschinen. Das heißt es braucht technisches Verständnis und handwerkliches Geschick. Was braucht es noch für den Beruf des Tischlers?
Alex Lechthaler: Genauigkeit, Sinn für Ästhetik und Qualität.
Wie sieht der Alltag bei euch aus?
Alex Lechthaler: Sehr abwechslungsreicher Tagesablauf : Besprechungen, Planungen, Fertigung und Montage.
Welches Holz kommt bei euch zum Einsatz?
Alex Lechthaler: Vorwiegend einheimisches Massivholz und Plattenmaterialien, und je nach Kundenwunsch auch andere Hölzer und Materialien.

Was ist der Vorteil von Maßmöbeln im Gegensatz zu billigen Serienmöbeln?
Alex Lechthaler: Individuelle Kundenwünsche, höchste Qualität, persönliche Betreuung im gesamten Prozess. Auch nach Fertigstellung der Projekte.
Welche Fehler werden beim Einrichten gerne gemacht?
Alex Lechthaler: Fehler an sich kann man nicht sagen, teilweise fällt die Langlebigkeit der Einrichtungen den kurzweiligen Trends zum Opfer.
Die Tischlerei Lechthaler realisiert komplette Wohnungseinrichtungen, Küchen, richtet Ferienwohnungen und Hotels ein und stattet auch Geschäfte aus: Auf welches eurer Projekte bist du besonders stolz?
Alex Lechthaler: Wir sind auf alle unsere Projekte stolz, weil am Ende zählt die Freude der Kunden nach Abschluss der Arbeiten.
Ein jeder Betrieb ist so gut wie seine Mitarbeiter – lautet euer Credo. Was bedeutet das konkret?
Alex Lechthaler: Unsere Mitarbeiter sind in jeder Phase der Umsetzung, Planung Produktion und Fertigstellung involviert, und bringen ihre individuellen Fähigkeiten mit ein.
Zufriedene Kunden sind...
Alex Lechthaler: Kunden die nach Bedarf und Möglichkeit immer wieder unsere Leistungen in Anspruch nehmen, auch über mehrere Generationen.
Grob geschätzt: Wieviele Projekte hat die Tischlerei Lechthaler in über 60 Jahren realsiert?
Alex Lechthaler: Unzählige….




Alex Lechthaler
Gründung Betrieb Tischlerei Lechthaler: 1960 von Herbert Lechthaler
Betriebsübernahme: 1993 von Andreas Lechthaler
Zurzeit mitarbeitende Personen: 8
Ausbildung Alex:
- Abschluss Fachschule für Tischler (Berufsschule Luis Zuegg Meran)
- Abschluss Spezialisierung Holztechnik (Berufsschule Christian Josef Tschuggmall Brixen)
- Matura Abschluss (Berufsschule Christian Josef Tschuggmall Brixen)
1960 gegründet
Übernommen 1993
8 Mitarbeiter
Neudorf 13, Reschen


Der Lehrpfad “Spazierend lernen um den Haidersee” ist das Maturaprojekt 2025 von Jana Angerer. Insgesamt 24 Schautafeln rund um den Haidersee sieht das Projekt vor. Auf der Karte (s. rechts) hat Angerer die Punkte eingezeichnet, wo die Schautafeln den Spaziergängern etwa vom Wasserlauf der Etsch, dem Pumphaus, der Einspeisstation, dem Drache „Eisi“, dem Schlund oder der Pflanzenwelt am Haidersee erzählen könnten. Das Maturaprojekt wäre eine Bereicherung für den Haidersee.
Der Haidersee gehört zu den landschaftlichen Wahrzeichen des Obervinschgaus. Umgeben von Schilfgürteln und mit Blick auf die Ortlergruppe ist er heute ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber. Doch der See erzählt auch von einer Zeit,

in der Eis, Fischerei und harte Handarbeit den Alltag der Menschen bestimmten.
Bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg war das Eisschneiden am Haidersee wichtig. Ohne Kühlschränke wurden Lebens mittel durch Räuchern, Einsal zen oder Einwecken haltbar gemacht. Hotels in St. Valentin nutzten Natureis aus dem See, um Fleisch bis zu drei Wo


Schüttelbrot
Paarlen
Vollkornbrote

Ö nungszeiten: Montag bis Samstag: 6:00 – 12:00 Uhr 15:00 – 18.30 Uhr
Landstraße 29 - St. Valentin Tel. 0473 634644 info@backstube.it www.backstube.it
chen zu kühlen. Mit Pickeln, Eisenstangen und langen Sägen wurden Eisplatten von etwa 1,5 Metern Länge und 60 Zentimetern Breite aus dem See geschnitten, mit Hakenstangen geborgen und eingelagert. Auch entfernte Orte wurden so mit Eis versorgt.
Am Haidersee gibt es ein sogenanntes Eislöch, ein natürliches Kaltluftgebiet, in dem selbst im Sommer deutlich niedrigere Temperaturen herrschen. Früher nutzten Fischer diesen natürlichen Kühlraum zur Lagerung ihres Fangs, besonders das Kloster Allerengelsberg, das einst die Fischereirechte besaß. Aufgrund der großen Entfernung half es, den Fisch frisch zu halten.
Auch als Lebensraum besitzt der Haidersee große Bedeutung. Die ausgedehnten Schilfbestände bieten zahlreichen Wasservögeln Schutz und Nistplätze. Haubentaucher, Reiherenten und Blässhühner fühlen sich hier ebenso wohl wie verschiedene Zugvogelarten. Unter der Wasseroberfläche leben Renken, Hechte, Barsche und Seeforellen. Gemeinsam mit den

artenreichen Wasserpflanzen macht diese Vielfalt den See zu einem ökologisch wertvollen Naturraum.
Nicht zuletzt spielte der Haidersee auch für die Entwicklung des Wintersports eine wichtige Rolle. Bereits vor 1900 trafen sich auf den FiliaunasWiesen die ersten Skipioniere zu Wettkämpfen im Skispringen, Langlauf und in der Abfahrt. Daraus entstand 1905 der Skiclub Obervinschgau –der erste Skiclub Südtirols und einer der ältesten im gesamten Alpenraum. Heute setzt der ASV Vinschger Oberland diese lange Tradition fort.
So vereint der Haidersee Natur, Geschichte und Brauchtum. Wer an seinen Ufern unterwegs ist, begegnet nicht nur einer eindrucksvollen Landschaft, sondern auch Spuren der Vergangenheit. Künftig sollen entlang des Rundwegs Informationstafeln aufgestellt werden, die über Geschichte, Eisschneiden, Tier- und Pflanzenwelt sowie weitere Themen informieren. So können Besucher den See nicht nur erleben, sondern auch besser verstehen. Jana Angerer
Die Musikkapelle Reschen feiert heuer ihr 75-jähriges Bestehen – ein Anlass, der nicht nur die Geschichte eines Vereins würdigt, sondern auch die Entwicklung einer ganzen Dorfgemeinschaft widerspiegelt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1951 ist die „Rescher Musi“ aus dem kulturellen Leben der Gemeinde Graun nicht mehr wegzudenken.
Die Anfänge der Kapelle liegen in einer schwierigen Zeit: Das Dorf Reschen war durch die Seestauung geprägt und der ge sellschaftliche Zusammenhalt musste vielerorts neu aufgebaut werden. Gerade in dieser Phase des Umbruchs setzte ein starkes Zeichen des Miteinanders ein: Unter der Initiative von Padöller Anton und Moriggl Franz wurde die Musikkapelle gegründet. Zehn engagierte Männer legten den Grundstein für das, was sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem lebendigen und erfolgreichen Verein entwickeln sollte. Von Beginn an war die Musik mehr als nur gemeinsames Musizieren – sie wurde zum verbindenden Element der Dorfbevölkerung. Mit großem Einsatz wurden Instrumente beschafft, oft gebraucht und mit viel Idealismus finanziert. Auch die Bevölkerung unterstützte die Kapelle tatkräftig. Ein wichtiger Meilenstein gelang 1960 mit der Anschaffung der ersten Tracht, die nicht nur den äußeren Auftritt prägte, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl stärkte.In den darauffolgenden Jahrzehnten entwickelte sich die Musikkapelle Reschen kontinuierlich weiter. Zahlreiche Konzerte, Wertungsspiele und Auslandsreisen zeugen von der musikalischen Qualität und dem Engagement der Mitglieder. Ob bei Festzügen in Deutschland, bei Auftritten in Italien oder beim renommierten Oktoberfestumzug in München – die Kapelle vertrat ihre Heimat stets würdig und knüpfte dabei viele Freundschaften.

und Musikanten ein modernes Zuhause bietet. Nur ein Jahr später wurde das 50-jährige Bestehen mit einem großen Jubiläumskonzert gefeiert. Mit der Einführung der historischen Obervinschger Tracht im Jahr 2002 wurde zudem das Bewusstsein für Tradition und kulturelles Erbe weiter gestärkt.
Heute zählt die Musikkapelle Reschen rund 70 aktive Mitglieder und ist ein Paradebeispiel für gelebte Kameradschaft über Generationen hinweg. Besonders stolz ist man auf die intensive Jugendarbeit, die den Fortbestand des Vereins sichert und neue musikalische Impulse bringt.
Ein weiterer bedeutender Schritt war die Eröffnung des neuen Probelokals im Jahr 2000, das den Musikantinnen
Das 75-jährige Jubiläum ist somit nicht nur ein Blick zurück auf eine beeindruckende Geschichte, sondern auch ein Ausblick in eine vielversprechende Zukunft. Die „Rescher Musi“ bleibt ein klingendes Symbol für Zusammenhalt, Tradition und die Freude an der Musik. Besonders hervorzuheben ist dabei der starke Rückhalt in der Bevölkerung, der die Kapelle seit jeher begleitet und ihr Wirken nachhaltig stärkt. Franz Prieth


Wolfgang Platter
Pater Urs beim Jähten im terrassierten Garten von Kloster Marienberg

Kstern gehören von Anfang an Bücher und Bibliotheken. Deshalb verwahren Klöster mit ihren Büchern auch Schätze des Wis sens und der Erfahrung. Das Wissen im me dizinischen Bereich bezog sich im Altertum und im Mittelalter ganz wesentlich auf die Kenntnis von Heilkräutern und deren Wir kungsweisen. Klostergärten waren und sind deshalb auch Orte, in denen der Anbau und die Verwendung von Heilkräutern Tradition haben.
Die Gärten der Benediktiner-Klöster Zu den maßgeblichen historischen Dokumenten, welche den Heilpflanzenanbau in den Klöstern der Benediktinerinnen
wurden traditionell für die mittelalterliche Klostermedizin genutzt.
Die Landgutverordnung von Karl dem Großen
Unter Historikern ein Begriff ist die Landgutverordnung des Frankenkaisers Karl
des Großen. Sie ist aus dem späten 8. oder frühen 9. Jahrhundert aufgeschrieben. Als tis“ ist sie eine Dienstanweisung für die Betriebsführung der Königsgüter auf den grund bildete vielleicht eine Hungersnot in den Jahren 792/93. Beschrieben werden die Aufgaben der Verwalter sowie die Geräte, Tiere und Pflanzen, die auf den Gutshöfen gebraucht werden. Das rund 70 Kapitel versorgung sicherstellen und die landwirtschaftliche Produktion im Frankenreich optimieren. Das Kapitel 70 enthält verbindliche Aweisungen, welche Gewächse in den königlichen Gütern anzubauen waren. Die Liste enthält 73 Nutzpflanzen, sowie 16 verschiedene Arten von Obstbäumen und






Frauenmantel
23 Heilkräuter. Diese Gewächse sollten in allen kaiserlichen Landgütern und Königshöfen angepflanzt werden, um die Ernährung, die medizinische Grundversorgung und den Handel zu sichern. Bei den Obstbäumen wurden Kern- und Steinobst angeführt, aber auch Nüsse, Exoten und weitere Gewächse. Ein paar Beispiele: Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche, Pfirsich, Walnuss, Haselnuss, Mandel, Edelkastanie, Feige, Quitte, Maulbeerbaum, Speierling, Mispel, Lorbeerbaum, Pinie.
Bei den Kräutern und Nutzpflanzen wurde unterteilt in Gemüse und Hülsenfrüchte, Küchen- und Heilkräuter, Blumen und Duftpflanzen, Färber- und Faserpflanzen. Beispiele für Gemüse und Hülsenfrüchte: Kürbis, Gurke, Melone, Salat, Mangold, Sellerie, Lauch, Zwiebel, Knoblauch, Kicher-
Färberdistel als Färberpflanze


erbse, Bohne. Zwei Beispiele für Färberund Faserpflanzen sind Färberwaid (Isatis tinctoria) und Bockshornklee (Trigonella foenum graecum).
Der Garten von Kloster Marienberg Der Garten von Kloster Marienberg ist terrassiert an der Außenseite der Klostermauern gegen die Morgensonne angelegt. Der derzeitige Gärtner im Kloster Marienberg ist P. Urs Stadelmann. Ich habe P. Urs in den letzten Juni-Tagen besucht und dabei u.a eine neue und interessante Methode des Anbaues von Speisekartoffeln im Garten kennengelernt. Pater Urs pflanzt die Kartoffeln nicht in Furchen und häufelt auch nicht. Er gräbt für jede einzelne Kartoffel ein einzelnes Loch von ca. 30 Zentimetern Tiefe, schüttet nach dem Aushub einen Kübel
Mischkultur aus verschiedenen

Lein als Faserpflanze
Wasser in das Pflanzloch, legt die Kartoffel ein, verfüllt das Loch plan mit Erdreich und rechnet den Gartenboden flach an. P. Urs sagt, er könne von seinem Fenster im Kloster, gleichsam aus der „Vogelperspektive“ die Bodenfeuchte auch nach Wochen ohne Bewässerung noch als runden Kreis im Erdreich erkennen. Er müsse nicht bewässern und er ernte im Herbst große und gesunde Kartoffeln. Dass Kartoffeln ja aus der Pflanzknolle wachsen und Reservestoffe mitbringen, auch auf trockenen Böden fruchten, ist an sich bekannt. Aber dass der Einsatz von Gießwasser auf einen Kübel beschränkt werden kann, war mir neu. Die Genügsamkeit an Wasser mag wohl auch mit der sandig-tonigen Konsistenz des Bodens im Marienberger Terrassengarten, seiner Körnung und Kapillarität zusammenhängen.
Wenn sich die Reifen langsam abkühlen, der Benzingeruch verfliegt und der Sound der Motoren in den Tarscher Bergen verhallt, bleibt beim Vorstand der Motorsportgemeinschaft Vinschgau (MSGV) vor allem ein ganz bestimmtes Gefühl: Wir sind einfach dankbar.




Adrenalin, logistische Meisterleistungen und motorsportliche Leidenschaft: Ein Event dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen, ist keine Selbstverständlichkeit – umso stolzer blicken wir auf das zurück, was wir am Samstag, den 6. Juni 2026 gemeinsam erreicht haben.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“
Ein Event wie die Auto Show Tarsch steht und fällt mit der Unterstützung der Gemeinschaft. Unser ganzer Dank gilt der Gemeinde Latsch, der Fraktion Tarsch und den zuständigen Behörden für das Vertrauen und die hervorragende Kooperation im Vorfeld. Für die Sicherheit und einen perfekt getakteten Ablauf sorgten die Retter in der Not: Ein riesiges Dankeschön an das Weiße Kreuz für den Sanitätsdienst, an die Freiwillige Feuerwehr Latsch, die für die professionelle Sicherheit und Absperrung direkt an der Strecke gesorgt hat, sowie an die Freiwillige Feuerwehr Goldrain, die beim anspruchsvollen Parkdienst einen phänomenalen Job abgeliefert und den enormen Fahrzeugansturm perfekt im Griff hatte.
Ebenso möchten wir uns bei allen Anrainern für das große Verständnis bezüglich der Straßensperren bedanken. Ein besonderer Dank gilt hier den Verantwortlichen der öffentlichen Buslinie sowie dem Bike-ShuttleDienst für die hervorragende Abstimmung und Geduld im Parallelverkehr. Nicht zuletzt ein riesiges Vergelt’s Gott an die Bogenschüt-


zen, den Lift- und die umliegenden Almbetriebe für ihr großes Entgegenkommen und die großartige Zusammenarbeit trotz der Einschränkungen vor Ort.
Helden im Hintergrund, disziplinierte Piloten und geniale Fans
Ein riesiges Lob gebührt unserer unermüdlichen MSGV-Crew. Ob die fleißigen Helfer beim Aufbau, die hochkonzentrierten Streckenposten oder unser sensationelles „PudlStaff“ im Gastrobereich, das den enormen Besucheransturm meisterhaft bewältigt hat – ihr wart Spitzenklasse!
Ebenso stolz sind wir auf unsere Teilnehmer. Ihr habt nicht nur fahrerische Höchstleistungen gezeigt, sondern glänztet vor allem durch eure Disziplin, die korrekte Verhaltensweise im Fahrerlager und die strikte Einhaltung der Regeln. Dadurch blieb die gesamte Veranstaltung unfallfrei. Und was wäre die Auto Show ohne euch, die Zuschauer? Die Massen an den Streckenrändern und das riesige Interesse haben Tarsch in einen Hexenkessel verwandelt. Danke für eure geniale Stimmung!
Sportlich bot der Tag alles, was das Herz begehrt. Ein ganz besonderes Ausrufezeichen setzte dabei Top-Pilot Bernd Zanon: Er peitschte seinen Renault Clio Cup nicht nur spektakulär über den Asphalt, sondern zeigte

mit dem Einsatz von E-Fuels auch eindrucksvoll, wie umweltbewusster und zukunftsorientierter Motorsport heute aussehen kann. Das absolute Highlight der gesamten Show war jedoch ganz klar der Nachtlauf: Es herrschte absolute Gänsehaut-Atmosphäre!
Ein ganz zentraler und emotionaler Bestandteil der heurigen Auto Show war unsere große Race-Taxi-Spendenaktion. Zahlreiche Fans nutzten die einmalige Gelegenheit, sich vor Ort Lose zu sichern, um auf dem Beifahrersitz für pures Adrenalin Platz zu nehmen. Die glücklichen Gewinner durften im brachialen BMW M3 E36 Gruppe A, dem legendären Rallye-Kult Lancia Delta Integrale oder dem pfeilschnellen Seat Leon Cupra Platz nehmen. Als das absolute Highlight entpuppte sich die Mitfahrgelegenheit bei Top-Pilot Bernd Zanon, der mit seinem Renault Clio S1600 R3 und umweltfreundlichen E-Fuels für pure Begeisterung im Cockpit sorgte.
Die MSGV hat den gesamten Erlös aus dem Losverkauf dieser Fahrten aus eigener Tasche verdoppelt, wodurch ein großartiger Spendenbetrag von insgesamt 1.200 € zustande gekommen ist. Diese Summe wird in Kürze offiziell an einen wohltätigen Organisation im Vinschgau übergeben, um dort zu helfen, wo es am dringendsten benötigt wird. Nach der Show ist vor der Show: Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal! Der Vorstand der MSGV
Fuglau/Südtirol
Starker Auftritt von Werner Gurschler beim Rallycross in Fuglau: Der Südtiroler belegte in der Königsklasse der Supercars mit seinem Ford Fiesta den hervorragenden zweiten Platz und musste sich nur dem Tschechen Ales Fucik im VW Polo geschlagen geben.
Auf der anspruchsvollen Strecke zeigte Gurschler vor zahlreichen Motorsportfans eine konstant starke Leistung und hielt sich gegen die internationale Konkurrenz erfolgreich in der Spitzengruppe. Rang drei ging an den österreichischen Rekordmeister Alois Höller, Vierter wurde Peter Freinberger. Überschattet wurde das Rennen vom Ausfall des Heimfavoriten Norman Ganser, der nach einer Kollision vorzeitig aufgeben musste. Gurschler nutzte die Gelegenheit und sicherte sich einen verdienten Podestplatz.
Imst/Vinschgau
Martell/Südtirol

Mit dem zweiten Rang setzt der Südtiroler ein weiteres Ausrufezeichen in der laufenden österreichischen Staatsmeisterschaft, bei der er momentan in der Gesamtwertung auf Platz 1 steht, und geht mit viel Rückenwind in die Sommerpause. Weiter geht es am 8. und 9. August wieder in der MJP-Arena in Fuglau mit der finalen Phase der Meisterschaft. Dort wird neben dem österreichischen auch das ungarische Championat am Start stehen.
Schon jetzt denkt so manch einer an den kommenden Winter. Auch im Biathlon: Am Mittwoch und Donnerstag 17. und 18. Juni, fand in Tartu (Estland) das jährliche IBU Organising Commitee Meeting statt. Dort waren auch je eine Delegation von den Südtiroler Biath lon-Hochburgen Antholz, Mar tell und Ridnaun anwesend.
Beim jährlichen IBU Organi sing Commitee Meeting werden vom Biathlon-Weltverband IBU und den Organisationskomi teen der weltweiten WettkampfVeranstalter die Weichen für die anstehende Saison gelegt.
Mit dabei waren auch sechs Verantwortliche aus Südtirol. Für Martell waren OK-Präsident Georg Altstätter und Katharina Fleischmann vor Ort.
Außerdem wurde auch der Wettkampf-Kalender für das Sportjahr 2026/27 offiziell ge macht. In Martell steigt vom 19.
bis 24. Jänner eine Etappe des Para-Weltcups.
Und den Abschluss der Saison 2026/27 macht erneut Martell, das vom 10. bis 14. März das Finale des IBU Cups veranstaltet. Südtirol darf sich also einmal mehr auf einen vollgepackten Biathlon-Winter freuen.

DieTrailrunning-Saison läuft auf Hochtouren und die Vinschger Athleten konnten er neut mit hervorragenden Ergeb nissen aufzeigen.
Beim Tschirgant Skyrun in Imst gingen über 700 Bergläu fer an den Start, darunter auch die beiden Hoader Katja Angerer und Christoph Lutz, welche die anspruchsvolle Distanz von 27 Kilometern und 1.900 Höhen metern liefen. Bei idealen Be dingungen am Imster Hausberg sicherte sich Katja Angerer in einer Zeit von 4:10:01 Stunden den Sieg in ihrer Altersklasse. Christoph Lutz erreichte mit einer starken Leistung in 3:23:34 Stunden den hervorragenden 5. Rang in seiner Kategorie, was Rang 20 in der Gesamtwertung bedeutete.

v. l. Angerer Günther, Giusti Maurizio, Schöpf Thomas, Schöpf Rudi, Baldauf Gerlinde, Frank David,
2026: Nauders stand drei Tage lang ganz im Zeichen des Radsports Mit den Girodays verwandelte sich Nauders am Reschenpass einmal mehr in einen Treffpunkt der internationalen Radsportszene. Vom Race Across the Alps über das stimmungsvolle Nightrace bis hin zum legendären Dreiländergiro bot das Veranstaltungswochenende hochklassigen Sport, emotionale Momente und beste Bedingungen für tausende Radsportbegeisterte.
Ebenfalls erfolgreich unterwegs war Rudi Schöpf beim traditionsreichen Berglauf Kaltern–Mendel. Auf der 4,7 Kilometer langen Strecke mit
860 Höhenmetern vom Kalterer See hinauf zur Mendelpass belegte er mit einer Zeit von 57:39 Minuten den ausgezeichneten 6. Rang. Der Berglauf Kaltern–Mendel zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Bergläufen Südtirols.
Beim Berglauf von Branzoll nach Aldein mischten sich zahlreiche Vinschger unter den 86 Teilnehmern. Schöpf Thomas
53.48 war der schnellste mit Rang 17. Weitere gute Ergebnisse erreichten Giusti Maurizio 56.54, Angerer Günther 57.39, Frank David 59.26 und Schöpf Rudi 1.13.02. Bei den Damen war Baldauf Gerlinde mit 1.02.06 die Einzige vom Rennerclub Vinschgau.
Die starken Ergebnisse unterstreichen die ausgezeichnete Form der Athleten in der laufenden Trailrunning-Saison.
Den Auftakt machte das Race Across the Alps, das heuer sein 25-jähriges Jubiläum feierte. Das als härtestes Eintagesrennen der Welt bekannte Ultracycling-Event führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer rund 525 Kilometer langen Strecke durch Österreich, Italien und die Schweiz und verlangte ihnen dabei alles ab.
Rom/Vinschgau
Daniel Moriggl belegt den zehnten Platz bei den Schul-Italienmeisterschaften in Rom: Ein beachtlicher Erfolg für Daniel Moriggl: Bei den Italienmeisterschaften der Schulen in Rom sicherte sich der junge Leichtathlet den zehnten Platz im Gesamtklassement.
Moriggl ging im geschichtsträchtigen Olympiastadion von Rom an den Start. Mit einer Zeit von 12,08 Sekunden zeigte er eine starke Leistung, verpasste den Einzug in das Finale der besten acht Läufer jedoch denkbar knapp: Lediglich 7 Hundertstelsekunden fehlten ihm am Ende für den Sprung in den Endlauf.
Auch wenn der Finaleinzug knapp verpasst wurde, war die Teilnahme an der Veranstal-

Südtiroler Produkte im Olympiastadion mit Tobias Lechthaler, Roland Weithaler und Daniel Moriggl
tung eine wertvolle Erfahrung. Insgesamt traten über 6.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Italien bei den Titelkämpfen in der Hauptstadt an.
Die Möglichkeit, sich im römischen Olympiastadion mit den besten Nachwuchsathleten des Landes zu messen, machte das Event zu einem bleibenden Erlebnis. Der zehnte Platz in diesem großen Teilnehmerfeld ist ein starkes Resultat, auf das sich für die Zukunft aufbauen lässt.
Die Stelvio Night 2026 machte die legendäre Stilfserjochstraße erneut zur Kulisse für ein besonderes Bergerlebnis. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland bewältigten die Strecke von Trafoi bis zum Stilfserjoch zu Fuß, mit dem Rennrad oder dem E-Bike und genossen die einzigartige Atmosphäre eines Sommerabends in den Alpen.
Nach dem gemeinsamen Start beim Hotel Bella Vista in Trafoi führte die Strecke über die berühmten Kehren bis auf 2.757 Meter Höhe. Ein Suppenstopp bei der Franzenshöhe sowie die traditionelle Pasta Party auf der Tibethütte rundeten den Abend stimmungsvoll ab.
Die Organisatoren bedanken sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie bei den freiwilligen Helferinnen und Helfern, Einsatzorganisationen, Vereinen, Part-
Leichtathletik


nern und Sponsoren für ihren wertvollen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung.
Die nächste Stelvio Night
findet am Freitag, 25. Juni 2027 statt. Die Anmeldung öffnet am 30. Januar 2027.
Hannes präsentiert sich derzeit in ausgezeichneter Verfassung und konnte in den vergangenen Wettkämpfen mehrere starke Leistungen erzielen. Beim Meeting in Ponzano sicherte sich der Südtiroler den Sieg über die 200 Meter. Mit einer Zeit von 21,94 Sekunden setzte er sich gegen die Konkurrenz durch und bestätigte seine gute Form.
Auch beim Wettkampf in Pergine Valsugana zeigte Kaserer vielversprechende Leistungen. Über die 100 Meter lief er 10,98 Sekunden, während er die 400 Meter in 49,28 Sekunden absolvierte. In beiden Disziplinen verpasste er den Einzug ins Finale nur knapp, konnte jedoch wertvolle Wettkampferfahrung sammeln und seine derzeitige
Leistungsstärke unter Beweis stellen.
Die Ergebnisse der vergange nen Wochen zeigen, dass sich das Training auszahlt. Mittler weile hat Kaserer die Qualifika tionslimits über 100 Meter, 200 Meter und 400 Meter erreicht. Damit stehen ihm bei den na tionalen Titelkämpfen mehrere Möglichkeiten offen.
Der Fokus liegt nun jedoch klar auf den 400 Metern. An fang Juli wird Kaserer bei den Italienmeisterschaften in Ca orle an den Start gehen und dort um eine möglichst starke Platzierung kämpfen. Die nati onalen Meisterschaften stellen den Höhepunkt seiner bishe rigen Saison dar, auf den er sich in den kommenden Wochen ge zielt vorbereiten wird.

Leichtathletik
Mit mehreren Wettkämp fen in Bruneck, Parma und Pergine Valsugana absolvierten die Athletinnen und Athleten ihre letzten Ein sätze vor der wohlverdienten Sommerpause. Dabei konnten noch einmal zahlreiche starke Leistungen und persönliche Bestmarken erzielt werden.
Beim Wettkampf in Brun eck überzeugten besonders die Mädchen mit hervorragenden Ergebnissen. Über die 80 Meter blieben sowohl Platzer Hannah als auch Moriggl Lisa unter der 11-Sekunden-Marke. Hannah sprintete in 10,73 Sekunden zu Bronze, während Lisa mit 10,91 Sekunden den siebten Platz belegte. Auch im Weitsprung konnten beide ihre persönliche Bestleistung verbessern und erstmals die Vier-Meter-Marke deutlich übertreffen. Lisa er reichte 4,33 Meter, Hannah starke 4,71 Meter.

Gruber Emma sammelte weitere Wettkampferfahrung in den Wurfdisziplinen und erzielte 5,86 Meter im Kugelstoßen sowie 17,59 Meter im Diskuswurf.
Die Burschen gingen nach dem Sporttag am Vortag etwas geschwächt an den Start und konnten ihr volles Potenzial
Moriggl Lisa beim Weitsprung
Platzer Hannah beim Sprint

10,33 Sekunden und belegte damit den dritten Rang. Ein besonderes Highlight war die Teilnahme von Platzer Hannah und Moriggl Daniel mit der Südtiroler Landesauswahl in Parma. Beide präsentierten sich auch auf nationaler Ebene von ihrer besten Seite. Hannah lief die 80 Meter in 10,76 Sekunden und war damit die schnells-
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Das Team freut sich darauf, Besucherinnen und Besucher begrüßen zu dürfen.
te Südtirolerin des Feldes. Da niel stellte über die 100 Meter Hürden mit 15,52 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf und belegte den 13. Platz. Ge meinsam mit ihren Staffelkolleginnen und -kollegen trafen sie auf starke Konkurrenz aus ganz Italien und erreichten Rang 13. Vor allem in der Staffel konnten wertvolle Erfahrungen für die Zukunft gesammelt werden. Auch beim abschließenden Wettkampf in Pergine Valsugana bestätigten die Athletinnen und Athleten ihre gute Form. Hannah (10,80 Sekunden) und Lisa (10,86 Sekunden) blieben erneut unter der 11-Sekunden-
verpasste er die Drei-MinutenMarke nur knapp und erreichte das Ziel nach 3:00,42 Minuten. Nach den intensiven Wettkampfwochen steht nun eine verdiente Sommerpause an. Ab Juli wird das Training wieder aufgenommen, um sich gezielt auf den Saisonhöhepunkt im Oktober vorzubereiten. Dann wartet mit der Italienmeisterschaft, deren Austragungsort noch festgelegt wird, das wichtigste Ereignis der Saison.
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Reschensee/Terra Raetica

Gesamtsieger Dominik Schüßler Siegerehrung Gesamtwertung, alle fünf Etappen
Das Terra Raetica Trails Tour Festival 2026 ist am vergangenen Samstag mit dem Finale am Reschensee zu Ende gegangen. An fünf Tagen ging es durch die fünf Erlebnisräume der Terra Raetica, begleitet von starken sportlichen Leistungen, großer Stimmung, Festivalcharakter und großem Echo aus der Region. Mit einer deutlich gestiegenen Teilnehmerzahl von 370 Läuferinnen und Läufern aus 18 Nationen bestätigt sich die vierte Auflage erneut als besonderes Trailrunning-Format im Alpenraum. Auf fünf Etappen erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die spektakulärsten Trails der Erlebnisräume Kaunertal, Tiroler Oberland, Samnaun, Nauders und Reschen bei nahezu perfekten Bedingungen. Das Konzept aus sportlichem Etappenrennen und alpinem Trail-Festival hat sich damit erneut voll bewährt. Auch heuer war das Event nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern ebenso ein Treffpunkt für die breite Trailrunning-Community, in der Leistung und Erlebnis gleichermaßen Platz hatten. Beeindruckende Siegerleistungen und starke Performance aller Teilnehmer*innen In der Gesamtwertung überzeugten Dominik Schüßler

(GER) und Lisa Madlener (GER) mit starken Leistungen über alle fünf Etappen. Sie sicherten sich den Gesamtsieg über rund knapp 100 Kilometer und 6900 Höhenmeter in einer Gesamtzeit von 10:37:05 (Schüßler) beziehungsweise 12:11:56 (Madlener). Auf den weiteren Podestplätzen folgten Stephan Permann (10:45:19) und Enrico Kuhn (11:12:27) beziehungsweise Linda Ferstl (13:03:35) und Lien van Ballaer (13:16:36).
Alle Ergebnisse im Detail: https:// my.raceresult.com/353444/results
Aus den 34 Trailrunning-Strecken in der Region, die von der Innsbrucker Agentur max2 konzipiert und geplant wurden, wurden die fünf schönsten und landschaftlich interessantesten ausgewählt und im Rahmen des Terra Raetica Trails Tour Festival 2026 gelaufen. Von Feichten über Pfunds, Samnaun und Nauders bis zum Reschensee hatte jede Etappe ihren eigenen Charakter und bot eine abwechslungsreiche Mischung aus alpinen Trails, Panoramaabschnitten und anspruchsvollen Passagen.
Die fünf Renntage waren insgesamt von sehr guten Wetterbedingungen geprägt. Traumhafte alpine Kulissen, gute
Sicht und sportlich faire Bedingungen sorgten für eine eindrucksvolle Festivalwoche in der Terra Raetica. Bei der zweiten Etappe in Pfunds, die ursprünglich über den Gipfel des Frudigers führen hätte sollen, musste die Strecke aufgrund der schlechten Wetterprognose am Vorabend angepasst und gekürzt werden, was sich im Nachhinein als absolut richtige Entscheidung erwies. Dadurch blieb diese Etappe gut und sicher absolvierbar; zugleich bot sie weiterhin panoramareiche Eindrücke und einen attraktiven Rennverlauf.
Kinderläufe und Festivalcharakter
Ein fixer Bestandteil in jedem Etappenort waren in diesem Jahr die MeinBezirk KidsTrails. Insgesamt nahmen mehr als 280 Kinder daran teil und sorgten für zusätzliche Stimmung rund um die Rennen. Damit wurde einmal mehr deutlich, dass das Terra Raetica Trails Tour Festival nicht nur ein Format für geübte Läuferinnen und Läufer, sondern auch ein Angebot für Familien und junge Laufbegeisterte ist.
Zertifiziertes Green Event Tirol
Wie bereits in den Vorjahren
wurde das Event erneut als Green Event Tirol ausgezeichnet. Die Streckenwahl mit kurzen Transfers zwischen den Etappenorten, die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und das Angebot einer Mitfahrbörse, die bewusste Reduktion von Müll sowie regionale Finisherpreise aus bio-zertifizierten heimischen Wildpflanzen einer regionalen Gärtnerei zeigen: Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern integraler Bestandteil des Formats.
Die Veranstalter ziehen ein äußerst positives Resümee und richten den Blick bereits nach vorne. Die fünfte Auflage des Terra Raetica Trails Tour Festival wird von 29.06. bis 03.07.2027 stattfinden und soll erneut mit neuen Trail-Highlights in den fünf Erlebnisräumen der Terra Raetica aufwarten.
Das Potenzial für Trailrunning im Dreiländereck bleibt groß, und die Nachfrage entwickelt sich weiter. Gemeinsam mit den touristischen Partnern werden die Trailrunning-Strecken – mit dem TRT als Veranstaltungs-Highlight – weiterentwickelt und ausgebaut.
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Die Vinzenzgemeinschaft hilft Menschen in Not
Infos: Hans Tappeiner Bezirksvertreter Vinschgau
Tel. +39 377 358 881 vinschgau@vinzenzgemeinschaft.it

Elias Prantl, Partschins
Lieber Elias, wir gratulieren dir zu deinem abgeschlossenen
BACHELORSTUDIUM FÜR
KÜNSTLERISCHE TUBA MIT
SEHR GUTEM ERFOLG AN DER JOSEPH HAYDN PRIVATHOCHSCHULE EISENSTADT.
Wir sind sehr stolz auf dich. Deine Valle, Mama und Tata, Deborah mit Nico und Max, Jemima mit Christoph, Tabea und deine Nane

Manchmal treffen sich zwei Menschen und verabreden sich für ein ganzes Leben.
Alles Gute zum 65. Hochzeitstag
Mögen euch noch viele glückliche Jahre gemeinsam geschenkt sein!
Eure Kinder mit Familien 08/07/1961 – 08/07/2026
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Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
20. Jahrestag
Friedrich Spechtenhauser
Ludi Friedl
*26.10.1953 † 26.07.2006
Allitz

Wir gedenken deiner am Samstag, 25. Juli 2026 bei der Hl. Messe um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Laas.
In Liebe deine Familie

Ein Jahr ohne euch. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, aber sie lehrt uns, mit dem Unbegreiflichen zu leben.

* 05. April 1953
† 08. Juli 2025

* 29. April 1950 † 12. Juli 2025
1. Jahrestag
In Liebe, Dankbarkeit und unvergessener Erinnerung denken wir besonders an euch, am Sonntag, den 12. Juli um 08.30 Uhr in der Pfarrkirche Maria Königin in Prad am Stj.
Eure Familie

Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes und der Trauer, aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
Nisi-Franz
* 30.04.1931 † 16.06.2026

DANKE für alle tröstenden Worte, das stille Gebet, die vielen Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft sowie für die zahlreichen Beileidsbekundungen, Spenden, Kerzen und Kondolenzen im Trauerportal.
Ein herzliches Vergelt’s Gott sagen wir allen, die zur würdevollen Gestaltung des Begräbnisgottesdienstes beigetragen haben. Allen, die unseren Franz in lieber Erinnerung behalten, danken wir von Herzen.
Morter, Juni 2026

Die Trauerfamilien
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine bleibende Heimat gefunden, so lebe ich in euch weiter.
Rudolf Peer
Wirta Rudl
Seniorchef Hotel Edelweiss
* 11.01.1950 † 24.05.2026
Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich für die tröstenden Worte, das stille Gebet, alle Zeichen der Liebe, Verbundenheit und Freundschaft sowie für die vielen Kerzen, Spenden, Beileidsbekundungen und Kondolenzen im Trauerportal bedanken.

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Weiters bedanken wir uns bei allen, die zur würdevollen Gestaltung des Begräbnisgottesdienstes beigetragen haben. Bedanken möchten wir uns für die große Anteilnahme am Rosenkranzgebet und an der Beerdigung.
Großen Dank sprechen wir den Geschwistern aus, dem Hausarzt Samuele Rundeddu und dem Day Hospital in Meran und in Schlanders.
Allen, die den Rudl in lieber Erinnerung behalten, sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott.
Schlinig, im Juli 2026 Die Trauerfamilie
Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.
4. Jahrestag
Romeo Scarabelli
*06.11.1933 † 19.07.2022
Schlanders
In Liebe und unvergessen, denke ich an dich bei der Jahresmesse am Samstag, 18. Juli 2026 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders.
Deine Frau Caterina




Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.
9. Jahrestag
*17.3.1947 † 25.7.2017

In lieber Erinnerung und dankbarer Liebe gedenken wir deiner beim Gottesdienst am Samstag, 25. Juli um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. All jenen, die daran teilnehmen oder seiner im Stillen gedenken, ein herzliches Vergelt's Gott. In Liebe deine Christl mit Sohn Helmut
* 16.08.1929 † 13.06.2026

Wir, die Angehörigen von Karl Kuppelwieser, danken aufrichtig allen Menschen, die sich seiner in liebevollem Gedenken erinnern und uns ihr Beileid ausgesprochen haben. Unser Dank gilt auch all jenen, die auf dem Portal der Trauerhilfe eine Kerze entzündet oder eine Kondolenz hinterlassen haben.

Otto Tr agust
- Schmolzer Otto -
* 10.04.1931 † 25.06.2026
Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe und sein Frohsinn in unserem Herzen zur ückgelassen haben.
A N K E
… für ein stilles Gebet, … für das tröstende Wor t, gesprochen oder geschrieben,
… für einen Händedr uck, wenn die Wor te fehlten,
… für jede Umar mung,
… für die Zeichen der Liebe und Freundschaft,
… für die Blumen- und Geldspenden, … für die Teilnahme an der Trauerfeier, … für das ehrende Geleit.
Die Trauerfamilie

Viele sind zum Seelenrosenkranz und zur Beerdigung gekommen und haben für Karl gebetet – auch dafür ein großer Dank. Es erfüllt uns mit Freude und Trost, dass Karl so viel Zuwendung erfahren hat: seine Schüler, Handwerker, Gastwirtinnen und Gastwirte, Freundinnen und Freunde, Verwandte und alle, die ihn kannten und sich in Liebe verabschiedet haben.
Diese große Anteilnahme zeigt uns, wie sehr Karl zu Lebzeiten geschätzt wurde.
Ein besonderer Dank gilt dem Herrn Pfarrer und allen, die an der Gestaltung des Seelenrosenkranzes und des Abschiedsgottesdienstes mitgewirkt haben.
Es tut gut zu spüren, mit der Trauer nicht allein zu sein, und dass so viele Menschen Karl auf seinem Weg aus dieser Welt seelisch und geistig begleitet haben.
Wir haben wahrgenommen, wie sich das Netz seines Daseins über viele Menschen gespannt hat, die – oft ohne voneinander zu wissen – doch miteinander verbunden sind. Das schenkt uns ein Gefühl von Sicherheit und Zusammengehörigkeit.
Karl war lange unter uns; nun hat er seinen Platz verlassen. Soweit wir es vermögen, werden wir in seinem Sinne fortführen, was er begonnen hat. Und dort, wo es uns nicht möglich ist, bleiben seine Liebe und Zuwendung bei uns.
Möge es uns allen ein Trost sein, dass die Liebe weiterlebt.
Die Angehörigen
Bestattungen Angelus


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