Nr. 9 (349) 03.05.19 I.P. 15 Jg.
www.vinschgerwind.it
Feilen am Parkplan Wieviel Regulierung vertragen die Gemeinden im Nationalpark? Der Marteller BM Georg Altstätter über die komplizierte Problematik
Wir hören uns! Terminvereinbarung unter Telefon: AudioVita – 0473 732 084 Wir hören uns! Ihre Hörzentren im Vinschgau, in Schlanders und Mals
Für einen Termin melden Sie sich bitte jederzeit telefonisch unter
0473 732 084
Die neuen Hörzentren im Vinschgau, in den Fußgängerzonen von Schlanders und Mals
Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - erscheint 14-tägig - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN IN CASO DI MANCATO RECAPITO INVIARE A BOLZANO CDM PER RESITUZIONE AL MITTENTE PREVIO PAGAMENTO SERVIZIO RESI
2 /WANDERN/
Vinschgerwind 9-19
WANDERTOUR
HÖHENWEG
Fotos: Angelika Ploner
BERGTOUR
03.05.19
WANDERINFOS: Sommerfahrplan: 31.03.2019 bis 10.11.2019. Von Montag bis Sonntag von 8 - 19 Uhr jede halbe Stunde. Die Fahrten finden jeweils zur halben Stunde und vollen Stunde statt. TIPP: Der Kinderspielplatz an der Bergstation Unterstell hält einige Attraktionen für die Kleinen bereit: Dank der unterschiedlichen Spielgeräte, wie Trampolin, Sandkästen, Rutschen, Klettergerüste, Wippen und Schaukeln, können sich die Kinder so richtig austoben.
Wandern am Naturnser Sonnenberg Mit unbegrenzten Wandermöglichkeiten wartet der Naturnser Sonnenberg auf. Hauptader hier oben ist der Meraner Höhenweg, mit ihm kreuzen sich die vielen, gut markierten Wanderwege immer wieder. Ins Wanderparadies hinauf und wieder zurück ins Tal bringt Wanderer - bequem und einfach - die Seilbahn Unterstell. TOURENINFO: Die Seilbahn Unterstell bringt die Wanderer bequem hoch auf den Naturnser Sonnenberg. Die Bergstation (1.300 m) ist Ausgangspunkt vielzähliger Wanderungen. Attraktion hier ist auch ein großer Kinderspielplatz mit vielen unterschiedlichen Spielgeräten. Wandermöglichkeiten gibt es hier viele: Eine davon startet
UNTERSTELL
N AT U R N S
www.gruener.it
SEILBAHN
an der Bergstation und verläuft immer den Weg Nr. 24b folgend bis zum Galmeinhof. Im weiteren Verlauf folgen Wanderer dem Meraner Höhenweg mit der Nr. 24 bis zum Pirchhof auf 1.224 Meter, wieder zurück zum Galmeinhof, weiter bis nach Innerforch und immer der Nr. 24 folgend auf dem Meraner Höhenweg bis nach Lint. Eine Abzweigung bringt die Wanderer dann bis nach Patleid auf 1.386 Meter Höhe. Von Patleid führt der Weg 10 und im weiteren Verlauf die Markierung 10a zurück zum Ausgangspunkt: die Bergstation der Seilbahn Unterstell. Hier kann man den Tag noch wunderbar im Gasthaus Unterstell ausklingen lassen. Bequem geht’s dann wieder mit der Seilbahn bis nach Naturns, wo Auto, Bus oder Zug warten.(ap)
Wanderparadies Naturnser Sonnenberg
Tel. +39 0473 66 84 18 - www.unterstell.it
03.05.19
Inhalt
Vinschgerwind 9-19
/INHALT/ 3
Das Ringen um mehr Luft im Nationalpark Stilfserjoch Seite 6
BM Veith ist vor dem Rechnungshof freigesprochen worden ein Pyrrhussieg? Seite 5
Foto: Wind Archiv
Foto: Erwin Bernhart
Kommentar
Glurns: Golfplatz ist keine Ausgleichsmaßnahme
Seite
4
Schluderns/Obervinschgau: VEK gut im Rennen
Seite
4
Schlanders: Gaslager im Areal des Fernheizwerkes - geht das?
Seite
5
Obervinschgau: Wie STA-Bahnler ihren Pick-up demolieren
Seite
5
Mals: Schüler treffen Unternehmer
Seite
8
Partschins: Einblick in die Forschung
Seite
9
Interview: Magdalena Gschnitzer im Wind-Gespräch
Seite 10
Leserbriefe und Stellungnahmen
Seite 12
Mals: Vandana Shiva über die Zukunft der globalen Landwirtschaft
Seite 14
Kastelbell: Spargel und Wein - eine sagenhafte Symbiose
Seite 15
Porträt: Maria Weiskopf und Michl Hellrigl, Tartsch
Seite 17
Schlanders: Bücherwelten mit vielfältigem Rahmenprogramm
Seite 18
Naturns: Spanisches Konzert
Seite 19
Bauplatz: Die „Goldene Rose“ in Schlanders - einfach zum Wohlfühlen
ab Seite 28
Nationalpark Stilfserjoch: Symphonie in Grün - Frühling in der Au
Seite 42
Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it
Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Sarah Mitterer (sam), Leonardo Pellissetti (lp) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Andreas Waldner (aw), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Claudia Gerstl (cg), Emanuel Abertegger (ea) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern
Preise: Einzelnummer Euro 1,50; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 30; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbe-
botschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485 Hergestellt aus Papier von UPM, das mit dem EU-Umweltsiegel Reg.-Nr. FI/011/001 ausgezeichnet ist.
www.vinschgerwind.it
Fax 0473 740836
Naturns-Kompatsch Tel.+Fax 0473 673270
Überraschen kann so einfach sein.
Vernunft In Schlanders hat bezüglich der Videoüberwachung so etwas wie die Vernunft gesiegt. Videokameras sind vor allem in Großstädten in Mode und diese offensichtlich sicherheitsvermittelnde Mode wollen dann auch die kleineren Orte und was Mode ist, macht vor der Vernunft ungern halt. Und wenn sich Mode mit Macht paart, dann gibt’s für Mächtige scheinbar kein Halten. Und noch etwas kommt hinzu: Der Ausblick, dass der Unfug vom Land zu einem großen Teil mitfinanziert wird, lässt - so ist es auch anderweitig üblich - Vernunft geradezu vergessen. In einer bezirksweiten Studie waren 27 Videokameras für das Gemeindegebiet Schlanders vorgesehen. Vielleicht nicht in der gesamten Anzahl aber durchaus wohlwollend befürwortet vom Schlanderser BM Dieter Pinggera. So, als ob der stolze Hauptort Schlanders Sodom und Ghomorra im Tal wäre und die Bevölkerung geradezu nach Überwachung lechzte. Jedenfalls hat man in Teilen der Ratsstube geglaubt, dies aus der Bevölkerung herauszuhören. Dem war und ist nicht so. Der Vinschgerwind jedenfalls hat Anfang März das Ansinnen in Schlanders beleuchtet und die Sinnhaftigkeit der vielen Kameras bezweifelt. Denn eine Bürgerversammlung in Schlanders zum Thema Überwachung war nicht einmal angedacht. Schlanders ist, so wie jeder andere größere und kleinere Ort im Vinschgau, Gottseidank, immer noch ein gemütliches Dorf mit gemütlichen, zuvorkommenden Leuten. Mit dem Ansinnen, diese Gemütlichkeit überdimensional überwachen zu wollen, ist man letzlich wohl danebengelegen. Der Gemeinderat hat kurz nach Ostern, so hab’ ich gelesen, zugestimmt, dass vier Kameras aufgestellt werden sollen, zwei beim Bahnhof und zwei im von Eltern und Kindern geliebten Stainerpark. Diese Kameras bzw. diese zwei Standorte waren schon vor Jahren im Gespräch. Vernunft im Rathaus ist immer willkommen.
Te Gold l. Fax 0473 rain 047 742 Na 3 7 472 Te turn l.+ s-K 4083 Fax 6 om 047 pat 3 6 sch 732 70
ai 4 6 h 3 2 c dr 4 8 ol 7 40 ats 270 G 73 7 p 3 04 73 m 7 l. 04 Ko 3 6 - 7 Te ax ns 04 F ur x at Fa N l.+ Te
Goldrain: Tel. 0473 742 472 Naturns-Kompatsch: Goldrain Tel. 270 Tel.0473 0473673 742472
von Chefredakteur Erwin Bernhart
4 /POLITIK/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Ahoi
Ein Vergleich zur Lehrerbesoldung
Das Team „Vinschger Wind“ unter Skipper Peter Oberhofer startet bei der Brennercom Sailing Week am morgigen Samstag auf der „Vamos II“ in Koatien - Biograd na Moru.
In Italien wird eine Grundschullehrerin im ersten Unterrichtsjahr mit einem Jahreseinkommen netto von 23.051 Euro besoldet (Jahr 2016/17), in Spanien ist der erste Jahresgehalt 28.709 Euro, Belgien zahlt im ersten Grundschuljahr 30.744 Euro, Finnland 32.542, Österreich 34.595, Deutschland 46.984 Euro und Dänemark 50.871 Euro. Die Daten stammen von der Europäischen Kommission aus der Studie „Teachers’ and School Heads’ Salaries and Allowances in Europe – 2016/17“ - https://eacea.ec.europa.eu
Der Golfplatz bleibt aktuell
D
er geträumte Golfplatz auf dem Schuttkegel bei Glurns bleibt aktuell. Das sagt BM Luis Frank dem Vinschgerwind. Nicht mehr aktuell ist, dass ein Teil der Finanzierung über eine Ausgleichsmaßnahme für das Rambach-E-Werk kommen soll. Eine Übertragung der Umweltmaßnahme von urspünglich einer Erholungszone auf den Wiesen vor dem Calvawald (Projekt Johannes von Hepperger) in Richtung Golfplatz wurde von den zuständigen Ämtern für die UVP im Vorfeld abgelehnt. Also die Verbindung Rambachwerk-Golfplatz ist vom Tisch. Nicht aber der Golfplatz selbst. Da werde man andere Wege suchen müssen, sagt Frank. Am 5. April 2019 hat Sepp Hofer, Präsident des Amateursportvereins „Golffreunde Venusta Vallis“, die Pläne zum 3-ha großen Golfübungsplatz den Umweltschützern vorgestellt und daraufhin hat sich der 8-köpfige Vorstand der Umweltschutzgruppe Vinschgau öffentlich geäußert: Man sei nicht gegen einen ökologischen Golfplatz der Golffreunde Vinschgau. Dagegen sei man, dass die Gemeinde Glurns diesen mit Umweltgelder finanzieren will. Gelder für Ausgleichsmaßnahmen für das Rambach-Kraftwerk dürfen nicht für den Ankauf einer dafür benötigten Fläche verwendet werden. Derweil plant man in der Rambach Konsortial GmbH Umweltmaßnahmen direkt am Bach. (eb)
Leuchtturm VEK
Schluderns/Obervinschgau - Die regionale Lösung der Stromversorgung über die Genossenschaft Vinschgauer Energiekonsortium (VEK) und dem Stromanbieter VION trägt Früchte und reift zudem zu einem Identifikationskern im oberen Vinschgau. Mehr als 400 Stimmrechte waren bei der Vollversammlung am vergangenen Montag in Schluderns anwesend.
v.l.: der VEK-Vizeobamnn Andreas Tappeiner, der technische Leiter Egon Alber, VEK-Obmann Alexander Telser, das neue Verwaltungsratsmitglied Jürgen Waldner und der Verwaltungsdirektor Florian Pinggera von Erwin Bernhart
M
it großer Freude haben der VEK-Verwaltungsrat und der VEK-Präsident Alexander Telser am vergangenen Montag im Kulturhaus von Schluderns zur Kenntnis genommen, dass mit 439 Stimmrechten die für Statutenänderungen notwendige Mehrheit anwesend war. Auch die Anwesenheit der BM von Schluderns, Glurns, Taufers, Prad, Laas und Schlanders unterstrich die Bedeutung des VEK. Das im Jahr 1999 gegründete Vinschgauer Energiekonsortium ist seit dem Eintritt in die operative Phase vor mehr als drei Jahren im steten Wachstum begriffen und erfreut sich regen Zuspruchs von Seiten der Bevölkerung. Mittlerweile werden 15 Mitarbeiter beschäftigt und Ende Dezember 2018 waren es 1421 Genossenschaftsmitglieder. Auch wegen dieser enormen Wachstumsphase war es notwendig, die Statuten dahingehend zu
ändern, dass bei außerordentlichen Vollversammlungen bei jeder Anzahl der Anwesenden die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Bisher war diese mit mindestens einem Drittel der Mitglieder gegeben. Die Mitglieder stimmten dieser Änderung zu und zudem stimmten sie der Verlegung des Rechtssitzes nach Glurns zu, einer Erweiterung der Tätigkeitsfelder (in Richtung E-Mobilität, Alternativenergien und Multi-Utility-Dienste). Auch wurden die Statuten in Richtung monistisches Verwaltungssystem abgeändert, welches einen Kontrollausschuss vorsieht. Im ordentlichen Teil der Vollversammlung blickte VEKPräsident Alexander Telser auf Investitionen von rund einer Million Euro im Jahr 2018 zurück, welche in einem ständigen Verbesserungsprozess im Stromnetz mündeten, auf den Neubau der Halle in Glurns und er blickte nach vorn. Man werde in allen 13 Mitgliedsgemeinden Schnellladestationen von 75 kW
für E-Autos installieren und der Verwaltungssitz in Glurns ist im Bau uns soll 2020 fertiggestellt werden. Telser wies auf den Ideenwettbewerb des Raika-Verbandes hin, an dem das VEK mit einer App-Idee teilgenommen hat und er hob die E-Bike-Verleih-Aktion hervor. Mit einem Umsatz von 13,5 Millionen Euro im Jahr 2018 erwirtschaftete das VEK einen Gewinn nach Steuern von 260.500 Euro. Michael Wunderer, Geschäftsführer des E-Werk Prad und Mitarbeiter im Südtiroler Energieverband (SEV) erläuterte in einem Kurzvortrag die italienische Reform bei den Strompreisen. Sehr erfreut über die Entwicklung des VEK zeigte sich der 1. VEK-Präsident Sepp Noggler: „Dass das VEK jemals eine solche Versammlung abhält, das habe ich mir nicht vorstellen können.“ Einen „Superjob“ attestierte Noggler dem VEK-Präsidenten, seinen Mitarbeitern und dem Verwaltungsrat.
Foto: Erwin Bernhart
Glurns/Taufers/Mals
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/POLITIK/ 5
Mals
BM Ulrich Veith freigesprochen D
Große mediale Aufmerksamkeit für BM Ulrich Veith: „Ich bin sehr erleichtert über diese Entscheidung des Rechnungshofs.“
Foto: „Wind“-Archiv
er Malser BM Ulrich Veith ist vor dem Rechnungshof mit Urteil am 14. März 2019 freigesprochen worden. Veith war von der Staatsanwaltschaft angeklagt, rund 24.000 Euro zahlen zu müssen, weil er die Volksbefragung hätte verhindern müssen und für die Volksbefragung in Mals Geld aus der Gemeindekasse unrechtmäßig verwendet haben soll. Laut Klageschrift hätte Veith die Volksabstimmung nicht zulassen dürfen, da die Frage nicht in die die Zuständigkeit der Gemeinde fällt. Mit prominenter Verteidigung von SVP-Vizeobmann, ExSVP-Senator und Rechtsanwalt Karl Zeller ist Veith von allen Anschuldigungen kürzlich freigesprochen worden. Bereits im Vorfeld der Verhandlung hat Veith gesagt, dass er sich nichts vorzuwerfen habe und bereits die Verteidigungslinie, laut RAI, so skizziert: Bevor es zur Volksabstimmung gekommen war, habe ein Promotorenkomitee den Antrag dafür eingerei-
cht und danach die notwendigen Unterschriften gesammelt, so Veith, das habe den gesetzlichen Vorgaben entsprochen. RaiNews: „Nach Angaben von Rechtsanwalt Karl Zeller bestätigte das Urteil ausdrücklich, dass es kein Element für eine Verantwortlichkeit von Bürgermeister Veith gibt. Die Entscheidung der Expertenkommission, die die Volksabstimmung für zulässig erklärt hat, war für den Bürgermeister bindend und es hat kein schuldhaftes Verhalten des Bürgermeisters gegeben.
nungshofs und es ist für mich eine große Genugtuung, dass im Urteil anerkannt wird, dass ich mich vollkommen korrekt verhalten habe. Das Thema Pestizide ist sehr komplex und sehr wichtig nicht nur für Mals, sondern auch für Südtirol und darüber hinaus. Das Urteil ist ein wichtiges Signal für die Demokratie und eine Ermutigung auch in Zukunft die Bürger bei Themen, wo es um unsere Zukunft und jene unserer Kinder geht, verstärkt einzubinden“, erklärt Ulrich Veith.“ (eb)
Beachtlich ist, dass der Rechnungshof sogar hinzufügt, dass die Expertenkommission der Gemeinde mit ausgewiesenen Experten in der Materie besetzt ist und ihre Entscheidung für die Zulässigkeit des Referendums gut begründet hat (Schutz der Gesundheit, Gemeindeautonomie, Berücksichtigung der negativen Gutachten der Staatsadvokatur, von Regierungskommissar und Ministerien). „Ich bin sehr erleichtert über diese Entscheidung des Rech-
Obervinschgau
Fernheizwerkareal für Private?
Baum auf STA-Auto
D
D
Leute in Bauerskreisen, die Frage, ob es grundsätzlich zulässig sei, dass es einem Privaten gestattet wird, auf einem Gelände, welches der Öffentlichkeit gehört, ein Lager errichten zu können. Abgesehen von der Frage des Baugrundes, ergibt sich auch die Frage der Genehmigung. Denn Pinggera stellt als Fernheizwerkpräsident diesen Grund zur Verfügung und er stellt als Bürgermeister auch die entsprechende Baukonzession aus. Eine interessante Kombination. Zudem, so sagt man in Schlanders, ist die Position des künftigen Gaslagers auch brandschutztechnisch höchst fraglich. (eb) Foto: Erwin Bernhart
ieter Pinggera ist BM von Schlanders und auch Präsident der Fernheizwerk Schlanders GmbH. Das Fernheizwerk von Schlanders gehört zu 51 % der Marktgemeinde Schlanders - 49%gehören der Alperia. Auf dem Gelände des Fernheizwerkes wird derzeit ein kleiner Bau errichtet, ein Bau, der als Gaslager für eine private Firma dienen soll. In Schlanders stellen sich die Leute, vor allem die
er Baum muss mächtig gewesen sein, genauso mächtig wie die Unvorsichtigkeit der am Baumschneiden beteiligten Arbeiter. Bei Baumräumungsarbeiten an der Bahnlinie im Obervinschgau ist vor einiger Zeit ein Baum auf ein STA-Auto gekracht und hat erheblichen Schaden angerichtet. Glücklicherweise kamen Personen nicht zu Schaden. Der bullige und entsprechend teure Pick-up der STA steht bei einem Karosseriespengler in der Glurnser Handwerkerzone und wartet auf die Weiderauferstehung. Der Motor ist noch intakt, aber die Delle in der Karosserie mit den zersplitterten Scheiben ist gewaltig. Die Angestellten der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) waren als „Bahnler“ fleißig beim Baumausschneien entlang
Foto: Erwin Bernhart
Schlanders
der Bahnlinie und haben aus Sicherheitsgründen großräumige Warnungen und Absperrungen vorgenommen. Dass ausgerechnet das eigene Auto von einem Baumstamm demoliert wurde, sorgt im Obervinschgau zu Schmunzeleien. (eb)
6 /TITEL/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Wie regeln wir den Nationalpark? Vinschgau/Bozen - Hinter den Kulissen geht es hektisch zu. Seit die Landesregierung einen Vorschlag für Parkplan und Durchführungsbestimmungen genehmigt hat, sind unzählige Stellungnahmen in den Gemeinden und Ämtern eingetrudelt. Der Vorschlag vom Ex-LR Richard Theiner ist umsrtitten. Nun wird um Formulierungen gerungen. Der Marteller BM Georg Altstätter ist Präsident des Führungsausschusses und erläutert im Gespräch mit dem Vinschgerwind die Problematik. Vinschgerwind: Herr Bürgermeister, sind Sie noch Präsident des Führungsausschusses für den Nationalpark Stilfserjoch? Georg Altstätter: Der Führungsausschuss muss neu ernannt werden. Die Gemeinden, die Fraktionen und die Umweltverbände haben ihre Vertreter bereits ernannt. Es fehlen noch zwei Vertreter. Es fehlt noch eine Biologin italienischer Muttersprache, die vom Land ernannt werden muss. Es hat sich bisher noch keine gefunden. Vinschgerwind: Der aktuelle Führungsausschuss ist noch kein Jahr im Amt. Hat man tatsächlich den Nationalpark Stilfserjoch „heimgeholt“? Georg Altstätter: Die Kompetenzen sind übergegangen, sicher. Der Wermutstropfen ist, dass bei der Ausarbeitung der Leitlinien, der Zonierung, des Parkplanes und der Duchführungsbestimmungen das Umweltministerium immer mitredet und das Ministerium ein Veto-Recht hat. Also alles, was dem Ministerium nicht passt, kann man nicht machen. Vinschgerwind: Von einer „Heimholung“ kann man da nicht reden. Georg Altstätter: Das kommt darauf an, was man aus dem Park macht. Am Regelwerk muss man jetzt noch feilen. Ich bin überzeugt davon, dass es eine geordnete Zonierung braucht. Eine Unterscheidung zwischen bewohnten und wirtschaftlichen Gebieten auf der einen und Schutzzonen auf der anderen Seite ist grundsätzlich sinnvoll. Auch landesweit wird zwischen bewohntem Gebiet, intensiver Obstwirtschaft und Almgebiet unterschieden. Es braucht aber die Zonierung im Park so, dass die Leute darin wirtschaften und davon leben können. Und das ohne doppeltem und dreifachem Regelwerk. Vinschgerwind: Die Vorschläge einer Parkordnung und der Durchführungsbestim-
mungen für den Nationalparkanteil Südtirols hat die Landesregierung im Dezember beschlossen. Derzeit werden Stellungnahmen eingereicht. Welches sind die Knackpunkte, die am meisten kritisiert werden? Georg Altstätter: Am meisten werden die sogenannten D-Zonen beanstandet. Die DZone besteht aus der Unterzone D1 - von menschlicher Tätigkeit geprägte Zonen - der Unterzone D2 - Skizonen - und der Unterzone D3 Marmorbrüche. Die Skizone hätten wir gern in „Wintersportzone“ umgewandelt, weil auch Langlauf und Rodeln im Park eine Rolle spielen. Vinschgerwind: Was ist das Problem in der D1-Zone, also in der von menschlicher Tätigkeit geprägten Zone? Georg Altstätter: Der Vorschlag der Landesregierung, alle Höfe und Gastbetriebe, sprich Einzelgebäude, die nicht in den Dorfzentren, sondern heute in der C-Zone liegen, in eine D-1 Zone zu tun, finde ich grundsätzlich positiv. Weil in der D1-Zone einiges mögliche sein soll. Dass etwa bei einer Baugenehmigung das Null’Aosta des Parkes wegfällt und der jeweilige Bürgermeister dieses und die Baukonzession ausstellen kann. Es gelten in etwa die urbanistischen Gesetze des Landes. Knackpunkt aber ist, wie groß die D1-Zone ist. Da gilt, laut Vorschlag, das Kartenmaterial. Und da geht es vor allem um die Einzelgebäude, also um die Einzelhöfe, um Gasthöfe und Hotels außerhalb des geschlossenen Siedlungsgebietes und um die Schutzhütten. Vinschgerwind: Was hat es mit diesen Einzelgebäuden auf sich? Georg Altstätter: Der Vorschlag der Landesregierung ist eine 12-Meter-Zone um die Einzelgehöfte als D1 Zone. Außerhalb dieser 12 Meter ist C-Zone. Und der Vorschlag der Landesregierung für die C-Zone ist rigoroser, als er bisher ist. Laut Vorschlag der Landesregierung müsste die Regelung in der D-Zone
einfacher werden, die Baukonzessionen betreffend, weil Konsens darüber herrscht, dass man in den D-Zonen die Leute arbeiten lassen muss. Wir sind dafür, dass in den CZonen in etwa das kommende Landesraumordnungsgesetz gelten soll. Wenn das nicht geht, sollte man, das ist unser Vorschlag, die D-Zonen größer machen. Vinschgerwind: Was heißt größer? Mehr als 12 Meter? Georg Alstätter: Man könnte die Gehöfte als D1-Zone zusammenfassen, das ist ein Vorschlag, also die D-Zone grundsätzlich vergrößern. Dafür könnte man bei der A-Zone, in der extensive Beweidung mit einheimischen Tierarten möglich sein soll, etwas mehr dazugeben. Vinschgerwind: Der Bauernbund hat seine Stellungnahme bereits formuliert. Ein Beispiel: Der Bauernbund sagt, man solle den Artikel 14, Absatz 8 streichen. Zitat: „Bürokratischer Unsinn: Muss in Zukunft der Viehtrieb genehmigt werden? Wir können um jedes Stück Vieh, das gealpt wird, froh sein und brauchen daher keine neuen unsinnigen Auflagen.“ Sind im Vorschlag aus Ihrer Sicht bürokratische Unsinnigkeiten enthalten? Georg Altstätter: Ja tatsächlich. Ein Beispiel: Wenn die Feuerwehr eine Probe abhalten möchte, soll diese beim Nationalpark angemeldet bzw. darum angesucht werden. Vinschgerwind: Man ist dabei, am Vorschlag der Landesregierung zu feilen. Gibt es da eine Kerngruppe? Georg Altstätter: Albrecht Plangger, Sepp Noggler, der Bezirkspräsident Andreas Tappeiner und meine Wenigkeit sowie die BürgermeisterInnen der Nationalparkgemeinden und einige mehr gemeinsam mit den zuständigen Ämtern in Bozen. Wir haben mit den Handwerkern, mit dem Bauernbund, mit den Tourismusorganisationen (HGV, IDM)
03.05.19
Vinschgerwind: Mit dem Beschluss der Landesregierung ist ein Verfahren eingeleitet worden, welches genaue Zeitfenster vorsieht. Geht alles zu schnell? Georg Altstätter: Mir geht es eindeutig zu schnell: weil der Vorschlag ziemlich rasch erarbeitet worden ist und auch das Kartenmaterial aufgrund dieser Eile, vor allem die Mobilitätskarte, fehlerhaft und nicht auf dem aktuellsten Stand ist, und auch dass die Diskussion politisch nicht ausgereift ist, wie man das mit der D- und C-Zone lösen könnte. Meine Meinung ist, es sollen keine Ungerechtigkeiten entstehen. Die kleinen D-Zonen der Einzelgebäude, wie von der Landesregierung vorgeschlagen, beinhalten noch andere Problematiken, die eigentlich den Leitlinien und den Vorschlägen widersprechen. Ein Beispiel: Wenn ein Hof eine naturnahe Bewirtschaftung anstrebt und einen Laufstall errichten möchte, oder Urlaub auf dem Bauernhof anbieten, oder Biokäse produzieren möchte usw., benötigt der Hof eine bestimmte Größe eines Zubaues und der wird auch vom tierärztlichen Dienst oder von anderen Vorschriften vorgeschrieben. Was wenn diese 12-Meter-Zone nicht reicht? Es ist ja das Bestreben, dass Bauern und Hoteliers bleiben und wirtschaften können. Dass eine D-Zone um die Gehöfte kommen soll, dafür hat man sich ja eingesetzt. Es kann aber nicht sein, dass ein Hof in Dorfnähe in einer geschlossenen D-Zone ist und der Nachbarhof keine 100 Meter davon entfernt eine 12-Meter D-Zone hat. Das Vorliegende ist nur ein Vorschlag. Vinschgerwind: Im Vinschgau ist erwogen worden, dass der Beschluss der Landesregierung, also die Vorschläge für die Parkordnung und die Durchführungsbestimmungen rückgängig gemacht werden sollte. LH Arno Kompatscher wäre dazu bereit gewesen. Warum hat man das nicht getan? Georg Altstätter: Dazu braucht es zuerst den ausgereiften und von allen mitgetragenen neuen Text, weil sonst das staatliche Rahmengesetz für Nationalparke aus dem fernen Jahr 1991 zur Anwendung käme. Das heißt, jede Kleinigkeit, also die Bewegung eines Steines in Stuhlgröße, müsste vom Na-
/TITEL/ 7
tionalpark genehmigt werden. Vinschgerwind: Ist man in Kontakt mit dem Umweltministerium? Georg Altstätter: Das machen bisher nur die Landesämter und erst, wenn wir einen konkreten Vorschlag erarbeitet haben. Die Lombarden haben nach den Parlamentswahlen ihren Nationalpark-Direktor ausgetauscht, die Trienter haben das nach den Landtagswahlen ebenso gemacht. Eine Absprache ist also schwierig. Wir benötigen allerdings eine gescheite Regelung, mit der wir leben können. Vor allem in der D-Zone. Momentan ist der Vorschlag der Landesregierung in Kraft, mit der nicht befriedigenden Regelung der 12-Meter-Zone. Auch die 15% Lösung bei den Schutzhütten und bei den Almen ist nicht sinnvoll. Der Vorschlag ist demnach, dass eine Erweiterung von Schutzhütten Georg Altstätter, BM von Martell und Almen 15% der bestehenden und Präsident des FührungsausBausubstanz nicht überschreiten schusses NP Stilfserjoch: „Fehlerdarf. Das hat mit dem logischen haftes Kartenmaterial“ Denken nichts zu tun. Als Verwalter müssen wir da flexibler reagieren können. Da machen wir halt andere Vorschläge. Ein Beispiel: Bei der Sanierung der Zufallhütte hat allein der bessere Dachaufsatz fast die 15% erreicht. Und das ist ein Projekt des Landes Südtirol. mung aufbauen, dann wird’s halt nicht funktionieren. Vinschgerwind: Was ist mit der Mobilität im Vinschgerwind: Man wird die Tatsache Nationalpark? Das vorliegende Kartenmatezur Kenntnis nehmen müssen, dass die berial weist eine Forststraße bis hinauf auf den wohnten Gebiete nicht aus dem NationalGipfel des Cevedale und auch auf die Laaser park Stilfserjoch herausgenommen werden Spitze aus. können. Georg Altstätter: Das ist ein Fehler, das Georg Altstätter: Es muss allerdings mögkann passieren. Das Kartenmatereial wurde lich sein, im Park wirtschaften zu können, in aller Eile erstellt. Die Kartographie muss in der Landwirtschaft und im Tourismus. Ich unbedingt überarbeitet und auf den aktuerinnere auch daran, dass die Gemeinden im ellsten Stand gebracht werden. Nationalpark mit den Natura 2000 Gebieten einen hohen Prozentsatz der Schutzziele Vinschgerwind: Was ist Ihre Vision als BürSüdtirols abdecken. Also sollte es der Allgegermeister, als Präsident des Führungsausmeinheit etwas wert sein, in das Parkgebiet schusses? Geld zu investieren, um Landwirte und TouGeorg Altstätter: Meine Vision ist, dass die rismus zu unterstützen. D-Zonen so angepasst werden, dass wir uns im Park entwickeln können. Dass die Bauern Vinschgerwind: Bis wann soll der Parkplan auf ihren Höfen leben können, dass die Hostehen? tels bei Bedarf expandieren können. In der Georg Altstätter: Das kann ich nicht sagen. C-Zone muss es möglich sein, zum Beispiel Bis 16. Mai sollten die Gemeinden eine Bedie Langlaufloipe erweitern zu können und gutachtung machen. Diesen Termin kann die Skigebiete im Park muss man halt leben man vielleicht verschieben, damit einige lassen. Wenn man diese Dinge abgeschlosKarten neu gezeichnet werden können und sen hat, dann muss man aus dem Park, so man mit Rom und den Lombarden und Trenwie das in anderen Nationalparks Europas tinern eine bessere Urbanistik-Regelung für möglich ist, etwas machen, so dass Besucher die Bauernhöfe, Gastbetriebe, Almgebäude und Touristen angezogen werden. Da müsund Schutzhütten verhandeln kann. Daran sen zuerst die Leute im Park mitgenommen arbeiten wir. werden. Wenn sich die Leute ausgeschlossen fühlen, dann kann man keine positive StimInterview: Erwin Bernhart Foto: Erwin Bernhart
mit der Liftgesellschaft Sulden, den Fraktionen, dem AVS und mit der Abteilung 32 geredet. Vinschgerwind: Wie ist die Absprache mit den Trentinern und mit den Lombarden? Für eine Genehmigung von Seiten des Umweltministeriums braucht es einen in allen drei Parkteilen abgesprochenen Vorschlag für eine Parkordnung. Georg Altstätter: Mit dem Umweltministerium, den Lombarden und den Trentinern reden bisher nur die Landesämter. Meines Wissens ist die Lombardei nicht soweit, wie wir es sind. Es gibt eine sog. „Cabina di regia“ und das Koordinierungskommitte für alle drei Parkteile.
Vinschgerwind 9-19
Vinschgerwind 9-19
Lorin Wallnöfer kanzlei lanthaler+berger+ bordato+partner
Einkommenssteuererklärung 2019 Seit 15. April 2019 kann auf der OnlineSeite der Agentur der Einnahmen wieder die vorausgefüllte Einkommenssteuererklärung der natürlichen Personen, sogenannte „dichiarazione precompilata“, bearbeitet und eingereicht werden. Allerdings sind darin bislang nicht alle Daten enthalten. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Einerseits sind einige Subjekte nicht verpflichtet die Daten zu melden, andere wiederum können nicht automatisiert erfasst und zugeordnet werden usw. Damit also keine Steuerabsetzbeträge verloren gehen, nachfolgend nochmals eine kurze Aufstellung der Ausgaben, für welche ein Steuerabsetzbetrag ggf. zuerkannt werden kann. Letzteres ist natürlich auch davon abhängig, ob die formellen Anforderungen ordnungsgemäß erfüllt werden. Arztkosten, Ausgaben für Medikamente und Prothesen für sich oder für zu Lasten lebende Familienmitglieder. Hierzu zählen u.a. auch Ausgaben in Privatkliniken im In- und Ausland, sowie Veterinärkosten für Haustiere. Mietkosten für die Hauptwohnung bei Einkünften von max. Euro 30.987, oder bei Verlegung des Wohnsitzes zugunsten von Angestellten und Studenten aus beruflichen bzw. Studiengründen. Lebens- und Unfallversicherungen – auch für zu Lasten lebende Familienmitglieder und neu auch Versicherungen gegen Katastrophenfälle. Ausgaben im Erziehungs- und Bildungsbereich wie für den Besuch von Kinderhorten u. Kindertagesstätten, sportliche Tätigkeiten von Kindern und Jugendlichen, Einschreibegebühren für Kindergarten, Grund-, Mittel- und Oberschule, Privatschulen, Schulmensen, Studiengebühren für staatliche und private Universitäten Freiwillige Zuwendungen zugunsten des Staates, politischer Parteien, öffentlicher Körperschaften mit sozialem oder kulturellem Zweck, religiöse Institute, Onlus, ehrenamtliche Organisationen (ODV) und Organisationen zur Förderung des Gemeinwesens (APS). Ausgaben für Immobilien wie Aufwendungen für energetische Sanierungen von Gebäuden und Wiedergewinnung von Wohngebäuden, sowie Ausgaben zur Erhaltung denkmalgeschützter Gebäude.
hds - „Ortszentrum beleben“ Vor kurzem fand in Schlanders die diesjährige Ortsversammlung des hds - Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol statt. Ortsobmann Markus Stocker eröffnete die Versammlung und erklärte, dass nur durch die Zusammenarbeit und Unterstützung vieler Partner im Ort, Projekte zur lebendige Ortsentwicklung, wie etwa der Eislaufplatz am Kulturhausplatz, durchgeführt werden können.
Schüler treffen Unternehmer Mals/Vinschgau Die Begegnung mit Unternehmern gibt Oberschülern traditionell Einblick in die Vielfalt der Südtiroler Wirtschaft und öffnet ihnen Türen zur Arbeitswelt.
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
WIRTSCHAFTSINFO
03.05.19
Foto: „Wind“-Archiv
8 /WIRTSCHAFT/
Gustav Rechenmacher bei der Begrüßung der Schüler in der Aula Magna in Mals
von Magdalena Dietl Sapelza
U
nsere Unternehmen - unsere Zukunft - Meine Identität. Um diesen Themenkreis drehte sich kürzlich die traditionelle Begegnung Schule-Unternehmen im Oberschulzentrum von Mals. Begrüßt wurden die Maturantinnen und Maturanten aller Vinschger Oberschulen von Direktor Werner Oberthaler und dem Bezirksvertreter des Unternehmerverbandes Gustav Rechenmacher (systems GmbH). Sara Tanner, die vor Jahren noch Zuhörerin im Saal war, erzählte von ihrem Weg zum heutigen Arbeitsplatz, in der systems GmbH. Sie brach eine Lanze für die Generation Z (nach 1995 Geborene). Die jungen Leute dieser Generation seien viel besser als ihr Ruf. Sie haben durchaus das Zeug, ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden. Entscheidend sei, herauszufinden, welche Talente in einem stecken, dann könne man diese auch erfolgreich in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen ausleben. Und die Südtiroler Unternehmen bieten eine große Palette an unterschiedlichen Berufen. Über die Arbeitswelt der Zukunft im sozialen, handwerklichen und technischen Bereich, über die Herausforderungen der Digitalisierung und die Voraussetzungen
für eine gute Entwicklung der Unternehmen referierten mehrere Schülergruppen. Sie hatten sich im Vorfeld in ihren Klassenverbänden darauf vorbereitet. Im zweiten Teil erzählte Max Ohrwalder von seiner Schulkarriere am OSZ Mals und von seinen Tätigkeiten im Verkauf und Außendienst für die Prader Firma Interfama. Deren Schalungssysteme werden auf Baustellen auch über Europa hinaus eingesetzt. Anschließend zeigten Schülergruppen des Oberschulzentrums Schlanders ihre Überlegungen zu den Projektthemen. Das Sprachengymnasium beeindruckte dabei mit Dialogen in perfektem Italienisch und Französisch sowie mit einem Sketch in englischer Sprache, in dem ein einfacher Fischer einem erfolgreichen Manager eine Lektion in Sachen Work-Life-Balance erteilt. Der schwungvollste Beitrag des Vormittags kam von Gabriel Mair Buono und Mirko Lepir: Die beiden Schüler der WFO Schlanders unterhielten das Publikum mit einem spritzigen Video und einer mitreißenden Rap-Einlage, in der sie u.a. die Bedeutung der sozialen Medien in der modernen Geschäftswelt thematisierten. In der abschließenden Diskussion wurde dann nochmals die Wichtigkeit des Sprachenlernens hervorgehoben.
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/WIRTSCHAFT/ 9
Partschins
Tiefer Einblick in die Forschung D
Die Jungärztin und in der Forschung tätige Magdalena Holzknecht und die Präsidentin des Bildungsausschusses Partschins Wally Nardelli
Foto: Erwin Bernhart
er Bildungsausschuss von Partschins bietet Studenten bzw. jungen Akademikern aus dem Gemeindegebiet ein Forum, ihre Diplomarbeiten der Bevölkerung vorstellen zu können. Hintergrund dieser Veranstaltungen ist, darüber zu informieren, womit sich die Studenten in ihren Abschlussarbeiten beschäftigt haben und wohin ihre Reise gehen kann. Das Angebot wird gerne angenommen, von den Studenten und auch von der Bevölkerung. Am 12. April 2019 konnte die Präsidentin des Bildungsausschusses Wally Nardelli die Jungärztin Magdalena Holzknecht in der Bibliothek von Partschins willkommen heißen. Magdalena Holzknecht hat sich in ihrer Diplomarbeit am Ende ihres Medizinstudiums mit bildgebenden Verfahren (MRT) bei Herzinfarkten beschäftigt. Derzeit macht sie ihre Facharztaus-
bildung für innere Medizin und Kadiologie - und sie ist in der Forschung in der Arbeitsgruppe von Prof. Bernhard Metzler an der Uniklinik in Innsbruck tätig. Tief in die aktuelle Forschung ließ Magdalena Holzknecht blicken - in der seriösen Vortragsweise, im wissenschaftlichen Sprachgebrauch und in der begleitenden Bildpräsentation. Sie hat in Österreich bereits einen Preis - ein Forschungsstipen-
dium gewonnen und ist dabei, ihr aus der Diplomarbeit gewonnenes Wissen in ihrem Forschungsdoktorat zu erweitern. Einige Ergebnisse haben bereits Beachtung in einer im März 2019 veröffentlichten Publikation im Journal of the American College of Cardiology gefunden. Mit gr0ßem Staunen und ebenso großer Aufmerksamkeit folgte das Publikum den Ausführungen über Arterio-
sklerose, LDL-Cholesterin, Risikofaktoren, über Therapien nach einem Infarkt, über die Herz-Magnetresonanztomographie als „Goldstandard“ im bildgebenden Verfahren für Live-Wiedergabe der Herzaktion. Die Forschung habe ergeben, so Holzknecht, dass eine erhöhte LDL-Cholesterinkonzentration für microvasculäre Schäden nach einem Infarkt verantwortlich sei. In der Diskussion wurde Magdalena unter anderem aufgefordert, möglichst nach Südtirol zurückzukehren. Magdalena mit Humor: „Noch bin ich nicht in Richtung Forschung verloren gegangen.“ Wally Nardelli bedankte sich bei der Forscherin und übergab ein symbolisches Geldgeschenk vom Bildungsausschuss. Anerkennend und angeregt wurde im Anschluss bei Wein und Häppchen weiterdiskutiert. (eb)
Foto: Magdalena Gschnitzer, Sea Shepherd
„Wie soll unsere Zukunft aussehen?“
D
ie größte Müllkippe der Welt ist gut versteckt. Plastikinseln, größer als viele Länder, treiben im Meer und unser Plastikmüll hat inzwischen selbst die Tiefsee erreicht. Durch die Folgen von Plastik im Meer verenden schätzungsweise jährlich um die 100.000 Meerestiere wie Wale oder Delfine und rund eine Million Seevögel. Magdalena Gschnitzer, Umwelt- und Tierschutzaktivistin aus Gasteig bei Sterzing, setzt sich in verschiedenen Projekten aktiv für den Umweltschutz ein. Mit dem Vinschgerwind sprach sie über die Wichtigkeit der Meere und was jeder von uns tun kann, um die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Vinschgerwind: Magdalena, du bist jetzt bereits einige Jahre bei der Organisation Sea Shepherd, hast an zahlreichen Kampagnen teilgenommen, eigene Projekte initiiert und setzt dich für Umwelt- und Tierschutz ein. Gab es ein ausschlaggebendes Ereignis, das dich dazu bewegt hat, selbst aktiv tätig zu sein? Magdalena Gschnitzer: Ja, auf jeden Fall. Bei einem Spaßtauchgang, vor meiner Ausbildung zur Tauchlehrerin, habe ich einen Zackenbarsch gesehen, der in einem Geisternetz gefangen war. Ich weiß nicht ob du einmal einen Zackenbarsch gesehen hast, er war riesig. Das Geisternetz hat ihn ziemlich stark mitgenommen und seine Kiemen waren kaputt, weil sich das Netz
dahinter festgesetzt hatte. Keine Ahnung wie lange er schon festgehalten wurde, er konnte nicht mehr vor oder zurück schwimmen. Als ich das gesehen habe, sind mir die Tränen gekommen. Ich habe unter Wasser geweint, weil ich zum ersten Mal gesehen habe, wie stark wir Menschen uns auf die Umwelt auswirken, ohne es zu merken. Wir haben den Fisch befreit, der sich gleich unter einem Korallenblock versteckt hat, und dann einen Teil des Netzes rausgeholt. Wenige Minuten später ist der Zackenbarsch dann neben uns hergeschwommen, als wolle er sich bei uns bedanken. In dem Moment wusste ich: Das will ich in meinem Leben machen, Tiere retten und wenigstens ein paar Dinge, die wir Menschen verbockt haben, wieder geradebiegen. Dieser Moment hat mein Herz geöffnet und mein Leben verändert. Im Grunde habe nicht ich den Zackenbarsch gerettet, sondern er mich. Vinschgerwind: Du betonst in deinen Vorträgen immer die Wichtigkeit der Meere für unseren Planeten und uns Menschen. Dass unser Verhalten hier in den Bergen die Weltmeere beeinflusst, kann abstrakt erscheinen. Warum geht uns die Gesundheit der Meere alle etwas an? Magdalena Gschnitzer: 70% der Weltoberfläche besteht aus Wasser. Allein das ist schon ein Grund, warum wir uns für das Meer interessieren sollten. Wir wissen mehr über den Mars als über die Ozeane, das ist
verrückt. Ganz egal wo wir leben - ob am Meer, mitten im Dschungel oder in Südtirol - das Meer produziert über 50% unseres Sauerstoffs. Wenn das Meer nicht intakt ist, wenn wir auch nur eine Spezies ausrotten, fällt alles zusammen. Wir müssen beginnen das zu begreifen, Zusammenhänge zu sehen und umzudenken, damit es nicht so weit kommt. Vinschgerwind: Die Thematik Plastik in den Meeren ist aktuell in den Medien sehr präsent und viele Bilder, die man sieht, sind schockierend. Auch die Zahlen, die du in deinen Vorträgen nennst, zeichnen ein sehr trauriges Bild. Magdalena Gschnitzer: Die Zahlen sind schon deprimierend, auf jeden Fall. Deshalb muss ich ehrlich sein. Ich schau mir die Zahlen zwar an, weil ich den Menschen erklären möchte, wie es aussieht und wie weit die Probleme bereits fortgeschritten sind. Aber ich selbst halte mich nicht an Zahlen fest. Das würde mir zu viel Kraft rauben, Energie, die ich für bessere Dinge einsetzen will. Ich gebe diese Zahlen weiter, versuche aber auf Emotionen zu bauen. Emotionen können, glaube ich, so viel verändern und deshalb versuche ich den Menschen zu zeigen, was wir retten können, was es überhaupt wert ist. Es ist gut, dass über dieses Thema gesprochen wird, denn wir alle müssen die Folgen unserer Handlungen begreifen und umdenken. Eine Pla-
03.05.19
stikflasche hat eine Abbauzeit von 450 Jahren. Aber das heißt nicht, dass sie dann weg ist. Sie ist immer noch da, nur eben in einer anderen Form, in unzähligen, winzigen Plastikpartikeln. Das muss uns bewusst werden: Das Plastik, das wir erzeugen ist nicht abbaubar. Vinschgerwind: Du bist viel herumgekommen und hast viel gesehen. Wenn du die Lage in Südtirol betrachtest, gibt es eine Veränderung? Magdalena Gschnitzer: Ja auf jeden Fall, es passiert etwas. Es gibt in Bozen einen plastikfreien Supermarkt und in Reformhäusern und Biohäusern gibt es auch plastikfreie Produkte. Dort kann man einkaufen gehen, ohne Plastikverpackungsmüll zu produzieren. Es wird aber auch immer mehr Aufklärungsarbeit geleistet: Vorträge, Projekte mit Schulen oder Kurse bei denen man lernt eigene Kosmetik oder Waschmittel zu machen. Es gibt immer mehr alternative Produkte, die man statt Plastik verwenden kann. Es ist echt toll zu sehen, dass sich etwas tut. Dennoch müssen wir auch bei den Alternativen kritisch sein, denn ihre Ökobilanz ist auch nicht ganz perfekt. Aber ich glaube wir gehen in die richtige Richtung. Das Bewusstsein für das Thema steigt. In Schulen gibt es zum Beispiel oft Automaten mit Plastikflaschen und Kaffeeautomaten.
Sie werden aber immer weniger. Von einigen Schulen, in denen ich einen Vortrag gehalten habe, habe ich gehört, dass die Schüler jetzt die Wasserflaschenautomaten abschaffen wollen und nach Alternativen suchen. Es verändert sich Einiges. Vinschgerwind: Stichwort Schulen: Du machst sehr viele Projekte mit Kindern. Wie wichtig ist für dich, dass man Kinder zu bewusst lebenden Erwachsenen erzieht? Magdalena Gschnitzer: Das ist von mir aus gesehen etwas vom Allerwichtigsten, weil die Kinder unsere Zukunft sind, die Zukunft dieser Welt. Sie haben die Chance schon von klein auf zu lernen, dass man besser und bewusster mit der Umwelt umgehen kann, mit Menschen, Tieren und der Plastikthematik. Das heißt, im Vergleich zu unserer Generation, müssen sie sich nicht umgewöhnen, um auf Plastik zu verzichten. Man kann Kindern die Möglichkeit geben mit Alternativen aufzuwachsen. Ich glaube, wenn man ihnen diese Werte vorlebt, dann setzen sie sie gerne um. Ich bin immer wieder begeistert mit wie viel Interesse und Energie Kinder ihre Zukunft schützen wollen und deshalb finde ich es sehr wichtig, sie dabei zu unterstützen. Vinschgerwind: Was kann jeder konkret tun um seinen Beitrag zu leisten?
WERDE ZIVI & ZEIG,
WAS IN DIR STECKT
Du bist auf der Suche nach einer spannenden und sinnvollen Aufgabe? Dann bewirb dich jetzt als Zivildiener beim Weißen Kreuz und arbeite mit uns ein Jahr lang als Sanitäter. www.weisseskreuz.bz.it
800 11 09 11
Vinschgerwind 9-19
/INTERVIEW/ 11
Magdalena Gschnitzer: Es geht eigentlich um sehr viele verschiedene Themen; die Meere sind schon sehr stark plastikbelastet, sie sind aber auch stark überfischt. Ich denke, wir müssen uns alle viele Gedanken machen, wie wir in Zukunft leben wollen. Wie soll unsere Zukunft aussehen? Aufbauend auf diesem Bild, sollten wir handeln. Ich glaube, Plastik ist zur Zeit eines der größten Themen und wirklich jeder kann versuchen auf Plastik zu verzichten und bewusster zu konsumieren. Es ist nicht immer einfach, aber es ist möglich. Man kann tolle Alternativen finden, neue Ideen austüfteln, es entstehen neue Berufe. Man selbst, jeder Einzelne kann verzichten, seinen Beitrag leisten und etwas ändern. Wie oft habe ich gehört: Nur weil du darauf verzichtest, ändert das ja auch nichts. Und ich habe mich von diesen Aussagen auch demotivieren lassen. Aber das stimmt nicht! Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten. Das will ich in meinen Vorträgen weitergeben. Wir müssen es nicht so weit kommen lassen. Jetzt haben wir noch die Chance etwas zu ändern. Aber dafür müssen wir uns zusammentun, alle mitdenken und etwas verändern wollen. Weil nur, wenn wir die Situation verändern wollen, wird es auch passieren. Interview: Claudia Gerstl
Immer vor Ort ...
ASSIBROKER Meran
GRUBER SABINE Meran
PROCONSULTING Lana
REINHART PIRHOFER Latsch
PROTECTA Mals
PLATTER JOSEF Laas
www.tiroler.it
12 /LESERBRIEFE/
Vinschgerwind 9-19
von Albrecht Plangger
Rom Info ins Tal Die Europawahlen rücken näher und das Klima zwischen den beiden Regierungsparteien Lega und 5 Sterne Bewegung wird rauer. Die gegenseitigen „Stenkereinen“ nehmen zu. So soll ein Lega-Unterstaatssekretär Geld von Windkraft-Unternehmen genommen haben, denen er bestimmte Normen und Begünstigungen „zurechtgerückt“ haben soll. Minister Toninelli hat ihm die sog. „delega“ entzogen und der für Energie zuständige 5 Sterne-Unterstaatssekretär hat schon gegen den Kollegen bei der Staatsanwaltschaft ausgesagt. So redet man in Rom rasch wieder von Neuwahlen. Sollen diese vor der Sommerpause stattfinden, dann ist der 14. Mai der letzte Tag für eine solche Entscheidung des Staatspräsidenten (also noch vor den Wahlen). Sonst redet man vom 20. oder 27. Oktober. Dies wird der Staatspräsident aber hoffentlich im Interesse des Staatshaushaltes zu verhindern wissen. Vor Wahlen muss der Staatshaushalt abgesichert sein. Niemand weiß heute noch, wie sich die Mehrwertsteuererhöhung verhindern lässt und wie „Quote 100“ und der „reddito di cittadinanza“ die Staatsfinanzen belastet. Zur Ankurbelung der Wirtschaft wurde nun endlich der schon vor Monaten angekündigte „ sblocca cantiere“ den Parlamentskammern zur Begutachtung geschickt. Auf diesem warten auch Südtirols Gemeinden, da er bei den Ausschreibungen Vereinfachungen bei der Prozedur und der Bürokratie bringen soll. Ich war vor 4 Monaten in Roma bei einer Wahlveranstaltung des Lega-Sekretärs Salvini. Dem alten „codice degli appalti“ (Ausschreibung öffentlicher Arbeiten aus dem Jahr 2016) werde man eine „Fußtritt bis über den Tiber geben“ und alles neu, besser und einfacher machen. An dem vom Ministerrat jetzt genehmigten Text findet sich von diesen Versprechungen nur mehr wenig. Es bleibt wohl bei Versprechen und Ankündigungen, um einige Stimmen für die EU-Wahlen zu bekommen, aber mehr ist nicht in Sicht. Es bestünde aber wirklich Handlungsbedarf. Hoffentlich klappt alles bei unserer Autobahnverlängerung. An dieser hängen viele handfeste Interessen Südtirols. Die Verfassungsänderungen kommen voran, aber nicht im Südtiroler Sinne. Aber zuerst die Europawahlen, dann sieht man weiter.
03.05.19
Weltuntergang? Leserbrief Alexandra Obermeier, Ärztin, München „Apokalypse now“, der Film hieß zwar „Apocalypse Now“ und spielte im Vietnamkrieg, aber unter „Apokalypse“ versteht man u.a. Weltuntergang, oder auch fürchterliche Katastrophe (Offenbarungen des Johannes NT). Und als solche stellt nun Frau Obermeier die Situation bei uns im Vinschgau dar. Sie schreibt von „Betonpfeiler“ und meint die Betonstangen, die im Laufe der Jahrzehnte die hölzernen Stangen verdrängt haben. Diese dienen der Stabilität und sind widerstandfähiger gegen Witterungseinflüsse. Die „hellen Wolken“ bestehen aus aufs Feinste zerstäubtem Wasser mit einem verschwindend kleinen Anteil „Spritzmittel“. Dosierungen sind einer Ärztin geläufig. Der durchschnittliche Anteil an „Spritzmittel“ beträgt gerade mal 0,6 Promille. Die Aufrechterhaltung der Spitzenqualität der Vinschger Äpfel erfordert regelmäßige „Behandlung“ der Plantagen. Zudem erfolgen diese nicht täglich. Obstbau ist ein Ganzjahresjob, verbunden mit teils sehr harter Arbeit. Die Obstplantagen stehen nicht für einen „Naturpark“, sie dienen der Produktion von Lebensmitteln, genauso wie die unzähligen, riesigen Getreidefelder in der BRD und auch im Freistaat Bayern. Weltweit ist die Weizenproduktion zu gering und so kommt man offenbar nicht drum herum, Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Auch in der BRD und so schrieb z.B. das Umweltbundesamt der BRD: „Neben den erwünschten Wirkungen birgt der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zahlreiche Risiken für die Umwelt einschließlich der biologischen Vielfalt. Während der Absatz von Pflanzenschutzmitteln seit Jahren auf unverändert hohem Niveau stagniert, nimmt die Biodiversität in der Agrarlandschaft weiter ab.“ Im Jahr 2015 wurden allein in Deutschland rund 49‘000 Tonnen Pestizide eingesetzt, mit steigender Tendenz. Wie geht es nun den Bewohnern dieses Tales? Gerne zitiere ich aus einem früheren Leserbrief: „Vor zehn Jahren sind meine Frau und ich aus dem Schweizer Mittelland hierher nach Kastelbell gezogen. Unser Domizil liegt direkt neben einer großen Apfelplantage. Wir sind somit direkt konfrontiert mit diesen „Gefahren“, also müssten wir längst krank sein und toxikologisch bedenkliche Werte aufweisen. Dem ist aber nicht so, im Gegenteil, wir erfreuen uns allerbester Gesundheit. Gerade das gesunde Klima hier im Vinschgau bewog uns dazu nach der Pensionierung die Schweiz zu verlassen. Atemwegbeschwerden und häufige Erkältungen gehören der Vergangenheit an, ebenso Bodennebel und hohe Feinstaubbelastung.“ Anderes liest man täglich von München. Stuttgart hat erst kürzlich München den ersten Rang abgenommen, im Ranking der
am stärksten stickstoffbelasteten Städte liegt München „nur noch“ auf dem zweiten Platz. Überschreitungen des Grenzwertes von über 50% sind an der Tagesordnung und dies jeden Tag. Dieselfahrverbote stehen zur Diskussion, jedoch hier wird nur periodisch „gespritzt“. Deshalb wird es kaum jemanden erstaunen, dass wir Vinschger gerne hier leben, die Landwirtschaft, die Industrie und den Tourismus als die Wirtschaftszweige schätzen, auf denen unser Wohlergehen basiert. Störend wirkt manchmal nur der immer stärker werdende Straßenverkehr. Paradox erscheint, dass Gäste, die „saubere Luft“ suchen, mit ihren Dieselfahrzeugen herkommen. Abschließend wäre interessant zu erfahren, wie eine Fachärztin der Psychiatrie einen Patienten, der zu maßlosen Übertreibungen neigt, therapiert. Peter H. Schmid Kastelbell
Das Wunder von Mals - ich sehe keins. Betonwände statt Gartenzäune. Steriler englischer Rasen statt Gemüseund Kräutergärten. In der Gemeinde Mals werden nicht mehr regionale Nahrungsmittel gekauft, wie in anderen Gemeinden.Im Schulhof werden „versehentlich“ die Sträucher und Bäume abgemäht, die die Schüler drei Monate vorher gepflanzt haben.Und der gemeindeeigene Bauernhof sieht selbstredend so aus: Eugen Jörg
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Auf Finail. Ab und zu abschalten, ausruhen, genießen! Die Schafe machen es uns vor. Das aber soll nicht heißen, dass wir dem Lockruf jedes Hirten gedankenlos nachrennen.
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/IMPRESSIONEN/ 13
Vinschgerwind 9-19
NATÜRLICHE METHODE Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Haarausfall und Gewichtszunahme. Diese und weitere Beschwerden kennen viele Frauen um die 50 und darüber hinaus nur allzu gut. Während knapp ein Drittel aller Frauen keine Probleme in den Wechseljahren verspürt, haben die restlichen zwei Drittel mehr oder weniger stark ausgeprägte Beschwerden, mit teilweise massiver Einschränkung der Lebensqualität. Um klassische Hormonpräparate zu vermeiden, setzen viele Frauen auf natürliche Methoden. Bekannte Mittel sind Präparate aus Traubensilberkerze, Mönchspfeffer, Rotklee, Soja und Yamswurzel. Sie sollen die abnehmenden Hormonspiegel auf natürliche Weise ausgleichen. Salbeiextrakte werden zusätzlich bei starken Schweissausbrüchen und Wallungen genutzt. Es sollte zudem auf eine ausreichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D3 geachtet werden. Vor allem Frauen mit einem erhöhten Osteoporose Risiko profitieren hier von einer Nahrungsergänzung.
Alexander Horrer Apotheker in der Drogerie Conrad - Müstair
DROGERIE & APOTHEKE PARC ROM
An der Schweizer Grenze 7537 Val Müstair Tel. 081 858 56 80 drogerie@conradsa.ch www.conradsa.ch
Brauerei FORST überreicht Scheck Mit viel Ehrgeiz und Hingabe zeigte die Spezialbier-Brauerei FORST im vergangenen Jahr erneut ihr soziales Engagement und konnte den Erfolg der letzten Jahre übertreffen. Dank der sechsten Ausgabe des Forster Weihnachtswaldes, einem orientalischen Krippenabend mit Galadinner und zahlreichen Initiativen über das gesamte Jahr 2018 konnte die beachtliche Summe von insgesamt 167.229,81 Euro für Südtiroler in Not gesammelt werden.
Giftfrei
Mals/Vinschgau - Zum Auftakt des Festivals „hier und da – gut leben im ländlichen Raum“, sprach Vandana Shiva, die Trägerin des Alternative Nobelpreises 1993, über die Zukunft der globalen Landwirtschaft. Diese muss giftund pestizidfrei und vielfältig sein und gesunde Nahrungsmittel produzieren.
Im voll besetzten Oberschulzentrum referierte Vandana Shiva über die Zukunft der globalen Landwirtschaft. Das Time Magazin hat die Inderin 2002 als eine der wichtigsten Persönlichkeiten ausgezeichnet, die zur Erhaltung des Planeten beitragen. von Heinrich Zoderer
D
ie Aula im Oberschulzentrum Mals war gerammelt voll, als BM Ulrich Veith am 11. April die aus Indien stammende Physikerin und Umweltaktivistin Vandana Shiva begrüßte. Shiva sprach englisch, über Kopfhörer gab es Simultanübersetzungen in Italienisch und Deutsch. Die charismatische Inderin zeichnete ein düsteres Bild der globalen Situation. Wir haben noch 10 Jahre Zeit, wenn sich bis dahin nichts ändert, dann läuten die Alarmglocken, meinte Shiva. Das sechste globale Artensterben der Erdgeschichte, diesmal vom Menschen verursacht, führt zum Massensterben von Insekten und Schmetterlingen, wenn wir die Lebensräume nicht besser schützen. Sehr hart kritisierte sie die industrielle Landwirtschaft und Großkonzerne wie Monsanto. Sie sprach vom „Giftkartell“, die
nur auf den Profit achten und entscheiden, wie unser Essen aussieht. Durch die industrielle Landwirtschaft entsteht eine Monokultur. Die Biodiversität geht verloren, die Gesetze der Natur werden nicht geachtet, der Boden und das Grundwasser werden belastet. Wer die Gesundheit des Planeten zerstört, zerstört auch unsere Gesundheit, meinte Shiva. Die Landwirtschaft ist für 50% der Treibhausgase verantwortlich. Durch die Großkonzerne sieht die Wissenschaftlerin auch die Freiheit und die Demokratie bedroht. Vandana Shiva kritisierte die „Grüne Revolution“, weil dadurch viele Bauern der sogenannten Dritten Welt von Großkonzernen abhängig und gezwungen wurden Kunstdünger und Pestizide einzusetzen. Sie erinnerte an die Chemiekatastrophe von Bhopal 1984, als es in einer Pestizidfabrik viele Tote und Verletzte mit Landzeitfolgen gab. 1991 gründete
Shiva die Organisation Navdanya. Dabei geht es um die Sicherung und Bewahrung von regionalem Saatgut traditioneller Nutzpflanzen. Es geht um den Schutz der Bauern vor Abhängigkeiten von patentiertem Saatgut, um die Produktion von gesunden Lebensmitteln und die Stärkung der lokalen Märkte. Die industriell erzeugten Lebensmittel haben einen geringeren Nährwert. Das hat Einfluss auf unsere Gesundheit. Der Einsatz von Pestiziden führt nach Shiva zu einer Erhöhung von Allergien und Krebs. Auch die Anzahl der Kinder mit Autismus hat deutlich zugenommen. Vandana Shiva plädierte für eine weltweit giftfreie Landwirtschaft, für mehr Vielfalt und Biodiversität. Mals bezeichnete sie als Leuchtturm, der Mut macht und wichtig ist für den ganzen Planeten. Am Ende wurde der Klimasong „Sing for the Climate“ nach der Melodie von Bella Ciao gesungen.
Foto: Heinrich Zoderer
Kompetenzzentrum Drogerie Conrad
03.05.19
Foto: „Wind“-Archiv
14 /LOKALES/
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/LOKALES/ 15
Kastelbell
Symbiose: Spargel und Wein er Frühling im Vinschgau bringt ein besonderes einheimisches Gemüse hervor und zwar den Kastelbeller Spargel. Seit 13 Jahren verstehen es die Kastelbeller, die Tscharser und die Galsauner den hervorragend schmeckenden Spargel mit heimischen Weinen zu präsentieren und zu kredenzen. Wie vor 13 Jahren wurde auch heuer der Innenhof von Schloss Kastelbell für die Eröffnung der „Spargelzeit in Kastelbell-Tschars“ gewählt. Viel lokale Prominenz und Liebhaber des Kastelbeller Spargels und der Kastelbeller Weine sind der Einladung des Tourismusvereines gefolgt. Acht Gastbetriebe und drei Winzer nehmen heuer an der Spargelzeit teil und die Zeit bis Ende Mai wird von vielen Zusatzveranstaltungen - Führungen, Kochkurse, Kräuterwanderungen, Garten- und Genussmarkt (am 4. Mai) - flan-
Fotos: Erwin Bernhart
D
Bei der Spargelzeiteröffnung v.l.: BM Gustav Tappeiner, TV-Präsident Manni Prantl (Pizzastube zur Sonne), Karin Linser (Restaurant Bauhof ), Christine Gstirner (Gasthof Gstirnerhof ), Jasmine Raffeiner Raffl (Genusshotel Panorama), Silvia Rungg (Restaurant Himmelreich), Madlen Langklotz (Bad Kochenmoos) und Florian Schienbacher (Restaurant Ferdy). Sternekoch Jörg Trafoier kredenzte mit Sohn Kevin köstlichen Spargelrisotto, mitgerührt von Franz Tapfer kiert, freut sich Tourismuspräsident Manfred Prantl. Dass sich der Spargel heuer nicht so recht zu wachsen getraut hat, liege am Kälteeinbruch im März, erläuterte der Spargel- und Weinbauer Martin Pohl, der auf rund 1,3 Hektar den Spargel anbaut. Mit Weinen von Martin Aurich
(Castel Juval - Unterortl), vom Himmelreichhof und vom Köfelgut werden die Spargelwochen begleitet. Für jene, die selber Kastelbeller Spargel zubereiten wollen, gibt es die Spargel im Köfelgut, in der Gemischtwarenhandlung Doris Gstrein und im Vinschger Bauernladen. Köst-
GRILL ZEIT Bratwürste mit pikantem Paprika-Zwiebel-Gemüse Zutaten: 1 große rote Paprikaschote 1 große gelbe Paprikaschote 1 mittelgroße Jalapeno-Chilischote 1 mittelgroße rote Zwiebel, geschält 4 EL Butter 1 TL Fenchelsamen ½ TL grobes Meersalz ¼ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 250 ml helles Bier 2 EL scharfer Senf 5 frische Schweinsbratwürste 5 große Hot-Dog-Brötchen
Für 5 Personen Zubereitungszeit: 10 Minuten Grillzeit: 35 – 45 Minuten Quelle: Weber‘s Grillen mit Holzkohle
Zubereitung 1 Eine Zwei-Zonen-Glut für mittlere Hitze vorbereiten. 2 Die Paprikaschoten putzen, waschen und längs in knapp 1 cm breite Streifen schneiden. Die Chilischote fein hacken. Die Zwiebel längs halbieren und jede Hälfte quer in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. 3 Den Grillrost gründlich reinigen. In einer 25 x 35 cm großen Aluschale ohne Löcher die Butter über direkter mittlerer Hitze zerlassen. Paprikaschoten, Chili, Zwiebel, Fenchelsamen sowie Salz und Pfeffer hinzufügen und alles mit Hilfe einer Grillzange gut vermischen. Das Gemüse über direkter mittlerer Hitze bei geschlossenem Deckel 10 – 15 Minuten garen, bis es weich und stellenweise goldbraun ist, dabei gelegentlich umrühren. Sollte es zu schnell bräunen, die Aluschale über indirekte Hitze stellen und das Gemüse dort bei geschlossenem Deckel fertig garen. 4 Sobald das Gemüse weich ist, das Bier und den Senf hinzufügen und alles mit Hilfe einer Grillzange durchmischen. Das Gemüse über indirekter Hitze warm halten. 5 Die Bratwürste über direkter mittlerer Hitze bei geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten grillen, bis sie leicht gebräunt sind, dabei alle paar Minuten wenden und gegebenenfalls umplatzieren, damit sie gleichmäßig garen. Anschließend die Würste in die Aluschale zum Gemüse geben und mit den Paprikastreifen und Zwiebeln bedecken. Den Deckel wieder schließen und die Bratwürste bei indirekter Hitze 10 – 15 Minuten garen, bis sie durchgebraten sind. Falls das Gemüse in dieser Zeit zu trocken wird, noch ein wenig Bier nachgießen. 6 Die Bratwürste jeweils in einem Brötchen mit dem pikanten Paprika-Zwiebel-Gemüse anrichten und warm servieren.
lich zubereitet werden Spargelgerichte im Sternerestaurant Kuppelrain, im Restaurant Bauhof, im Gasthof Gstirner, im Genusshotel Panorama, im Restaurant Himmelreich, in der Pizzastube zur Sonne, in Bistro Bad Kochenmoos und im Restaurant Ferdy. (eb)
16 /LOKALES/
Vinschgerwind 9-19
§
03.05.19
Aus dem Gerichtssaal
Über Kuhschellen, Kirchenglocken, Weidezäune und Spritzmittel
Die Sympathiewerte eines Teiles unserer heimischen Landwirtschaft befinden sich derzeit nicht gerade in einem Hoch. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass die offizielle Agrarpolitik und der Bauernbund im Umgang mit den Malsern keine glückliche Hand hatten. Denn wer glaubt, deren Bestrebungen nach einer Bioregion Obervinschgau niederknüppeln zu sollen, hat das politische Gespür eines Betonklotzes. Und wer auf die durchaus kontroversen Ansichten, welche von Alexander Schiebel in seinem Buch und gleichnamigem Film „Der Malser Weg“ vertreten werden, mit Strafantrag gegen den Autor reagiert, darf sich nicht wundern, wenn an seinem Verständnis für die Meinungsfreiheit gezweifelt wird. Aber neben diesen Negativbeispielen, welche dem Ansehen der Landwirtschaft abträglich sind,
gibt es genug Begebenheiten, welche die Gerichte beschäftigen oder dort ausgetragen wurden, bei denen der Bauernstand unser aller Sympathie verdient. Ich denke da an einen Fall, der erst vor kurzem vom Oberlandesgericht München entschieden wurde: Im Jahre 2011 hatte ein Ehepaar in der ländlichen Gemeinde Holzkirchen in Oberbayern mitten im Grünen ein idyllisch gelegenes älteres Häuschen erworben und es anschließend mit großer Liebe und Sorgfalt restauriert. Nach ein paar Jahren fingen die zugezogenen Häuschenbewohner jedoch an, sich bei der Bäuerin, welche die angrenzende Wiese bewirtschaftete, über Geruchsbelästigung durch die dort ausgebrachte Gülle, das Bimmeln der Schellen der weidenden Kühe und die von diesen verbreiteten Fliegen zu beschweren. Der Fall landete schließlich vor dem Landge-
Holzkirchen verdient jener der deutschen Urlauberin auf einer Alm im Stubaital, die bei einer Attacke von Mutterkühen ums Leben kam. Als ob der Almbauer verpflichtet wäre, seine Kühe an die Leine zu nehmen! Noch weniger nachvollziehbar ist für mich eine Entscheidung des Landesgerichts Bozen, über die wir in dieser Rubrik vor ein paar Monaten berichteten: Ein Mountainbiker fährt auf einem Privatweg gegen einen vom Bauern zum Einzäunen seiner Kühe aufgestellten Weidedraht und kommt zu Sturz: der Bauer hätte den Weidedraht durch das Anbringen von Fähnchen für den Radfahrer sichtbar machen müssen! Was, bitteschön, hatte der Biker auf dem Grund des Bauern verloren? Also, solche Entscheidungen lassen die Sympathiewerte der Bauern wieder steigen! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
richt München, über welches der Bäuerin die Düngung der Wiese, die Weidehaltung sowie die Verwendung der Schellen verboten werden sollte. In der 1. Instanz wurde die Klage der Anwohner abgewiesen. In der Berufung wurde jetzt die Entscheidung mit der Begründung bestätigt: Wer in eine ländliche Gegend zieht, muss sich mit den dortigen Gegebenheiten abfinden. Und dazu gehören nun einmal auch der Geruch von Mist und das Bimmeln von Kuhglocken! Mit einer ähnlichen Begründung haben die Bewohner des malerischen, schönen piemontesischen Dorfes Mombello im Monferrat in einem Volksentscheid das Verlangen des Inhabers eines neuen Hotels in der Nähe der Kirche abgeschmettert, welcher das Läuten der Glocken verbieten lassen wollte. Ähnliches Unverständnis wie der Fall des versuchten Schellenverbotes in
Vinschgau/USA
Unterstützung von den Vereinten Nationen ie Vinschger Eisbärengesellschaft hat seit ihrer Gründung an einem kalten Jännersonntag im Jahr 2003 immer wieder auf die Bedrohung der Eisbären durch die globale Erwärmung hingewiesen. Die Vinschger Eisbärenschützer, allen voran ihr Präsident Martin Trafoier, haben in Sachen Klimaschutz in der Vergangenheit immer wieder unterschiedliche Aktionen gestartet, wie zum Beispiel die jährlichen Baumpflanzaktionen im Frühjahr. Junge Bäume der Eisbarenschützer gedeihen bereits in den Wäldern bei Schluderns, Glurns und Schlinig. Regelmäßig wurden auch Briefe und Petitionen an die Mächtigen der Welt geschickt. Zuspruch kam beispielsweise aus dem Buckingham Palast, aus dem Vatikan, vom einstigen US-Präsident Barak Obama und von der deutschen Bun-
Foto: „Wind“-Archiv
D
Heidi Maurer, Astrid und Katja Trafoier, Martin Trafoier, Maria Ohrwalder im Sitzungssaal der Vereinten Nationen in New York deskanzlerin Angela Merkel. Im heurigen Winter haben Mitglieder und Unterstützer der Vinschger Eisbärengesellschaft wiederum mit großem Einsatz über 1.500 Unterschriften für den Schutz der Eisbären gesammelt. Besonders hervorgetan haben sich dabei Katja Trafoier und andere Schülerinnen und Schüler des Real- und Sprachen-
gymnasiums Schlanders, die bei den FridaysForFuture-Demonstrationen in Bozen sogar den Südtiroler Schullandesrat Philip Achammer, die Grünen-Politiker Brigitte Foppa und Riccardo Delle Sbarba für den Eisbärenschutz gewinnen konnten. Im März hinterlegte der Präsident der Royal and Ancient Polar Bear Society, Martin Trafoier,
die Unterschriften dann persönlich zuerst im Sitz der Vereinten Nationen in New York und anschließend im Weißen Haus in Washington, verbunden mit einem dringenden Appell zum Klimaschutz. Begleitet wurde er von einer kleinen Vinschger Delegation. Diese staunte nicht schlecht, mit welchen Ehren der Eisbärenpräsident überall empfangen wurde. Das Büro des UNO-Generalsekretärs hat bereits reagiert und dem Eisbärenpräsidenten und seinen zahlreichen Unterstützern geraten, die italienische UNO-Vertretung in die Klimaschutzbemühungen mit einzubeziehen. Im Weißen Haus werden die Unterschriften für den Schutz der Eisbären wahrscheinlich noch genau geprüft, denn Donald Trump hat sich auch auf Twitter noch nicht zu den Vinschger Eisbären geäußert.
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/MENSCHEN/ 17
„I woas gor it, wia miar zu vier Kinder kemman sein“ Maria ist 86 Jahre alt, ihr Mann Michl ein Jahr älter. Beide sind seit 64 Jahren verheiratet. Sie haben einiges im Leben gemeistert und vieles bewegt. Heute sind sie dankbar, ihren Lebensabend gemeinsam daheim verbringen zu können, umsorgt von ihren Kindern. von Magdalena Dietl Sapelza
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
M
aria aus Mals und Michl aus Tartsch lernten sich 1951 in Dietenheim kennen. Sie besuchte dort die Fachschule für Hauswirtschaft und er einen mehrtägigen Sennerkurs. „Sie hot miar schnell gfolln“, lacht er, „unt pan Obschied hoobmer nimmer aufgheart z‘ bussn“. Da Maria in der Heimschule bleiben musste, vereinbarten sie, sich sofort nach dem Ende des Schuljahres im Vinschgau wiederzusehen. Gesagt getan, aus den beiden wurde ein Paar. Michl war stolz auf seine Braut, die im Chor sang, Theater spielte, Marketenderin war und Mitglied in der Volkstanzgruppe. Seine Familie führte den Gasthof „Michlwirt“ in Tartsch und betrieb auch eine Landwirtschaft. Michl, als zweit ältester von sechs Kindern, sollte der Bauer werden. Eigentlich hätte er eine landwirtschaftliche Oberschule in Seefeld besuchen und dann in Wien studieren wollen. Doch der Vater drängte ihn daheim zu bleiben. Michl holte Maria als Hilfskraft ins Haus, und diese zeigte sich geschickt bei der Arbeit, in der Gast- und Landwirtschaft. „Di Baurschoft hon i olm bsunders gearn toun“, betont sie. „Jo, du hosches guat kennt. Wenn du gfiatrt hosch, hoobm di Viecher drei Tog long koan Hunger mea kopp“, entgegnet er lachend. Im April 1955 heiratete das Paar im Wallfahrtsort Maria Trens. „Miar hoobm höchste Zeit kopp, denn im Mai isch schun di Elisabeth geborn“, verrät Maria. In der Großfamilie, mit Schwiegereltern, Schwägerinnen und Schwager, die alle gemeinsam wirtschafteten und im Haus lebten, stand dem jungen Paar nur ein Zimmer zur Verfügung. „I bin zurecht kemman unt hon mit olle gschoffn, a weil i oft di Augn zuadruckt hon“, meint sie. Nach und nach zogen Familienmitglieder aus. Michl übernahm den Hof und später auch die Gastwirtschaft. Er veranlasste den Um- und Ausbau von Stall, Stadel und Gasthof. An Arbeit fehlte es nie. Gefordert war vor allem die junge Frau, die schon bald auch vier Kinder zu versorgen hatte. Zur Erstgeborenen Elisabeth waren Irene, Bernhard und Stefan dazugekommen. Michl war viel außer Haus beschäftigt, als verantwortlicher Gemeindereferent, sowie in zahlreichen bäuerlichen Organisationen und Vereinen, nicht
Das Ehepaar Maria Weiskopf, genannt Mariale, (geb. 1933) und Michl Hellrigl (geb. 1932) in ihrer Wohnung in Tartsch. Beim Betrachten der Fotos werden Erinnerungen lebendig. nur in Tartsch und Mals sondern auch landesweit. „An die 30 Vereine sein deis epper schun gewesen“, glaubt er. Er war beispielsweise treibende Kraft bei der Gründung der Viehversicherung, des Meliorierungskonsortiums, der Milchsammelstelle, beim Zusammenschluss der Milchliferanten zur MILA und vieles mehr. Den Namen MILA, zusammengesetzt aus den Worten Milch/Latte, ist Michls Erfindung. Die Idee war ihm einst spontan in einer geselligen Gasthausrunde gekommen, nachdem er ins Dekolleté einer schneidigen Kellnerin geblickt hatte. Gerne und oft erzählt er diese Geschichte. Daheim schaute Maria nach dem Rechten und hielt ihm den Rücken frei. „Er isch togweis aweck gweesn“, erinnert sie sich. Und Michl fügt scherzend hinzu: „I woas gor it, wia miar zu vier Kinder kemman sein.“ Besonders gerne war er in den Vinschger Gremien des Bonifizierungskonsortiums Vinschgau tätig, nicht zuletzt weil ihn in diesem Zusammenhang laufend Erkundungsfahrten in viele Länder Europas führten. Maria zeigte Verständnis für die Tätigkeiten ihres Mannes, wenn es ihr auch nicht immer ganz leicht fiel. „Miar hoobm in Groaßn unt
Gonzn olm guat gschoffn“, erklärt sie. Maria vermietete Zimmer, umsorgte die Hausgäste in Vollpension und kochte für die Tagesgäste. Oft stand sie bis spät nach Mitternacht hinter der Gasthaustheke und hörte sich die Sorgen der beschwipsten Männer an. „Sperrstund isch meischt ersch um Oans gweesn“, sagt sie, „Und fa Ferien konn i nit viel drzähln“. Ein einziges Mal war sie den kleinen Kindern in Jesolo am Meer und das nur drei Tage lang. Als die Kinder größer waren, mussten auch sie mithelfen. In den 1990er Jahren gab das Paar die Landwirtschaft auf. Den Gastbetrieb führte Tochter Irene weiter. Mittlerweile lenkt Sohn Bernhard die Geschicke. Um Maria und Michl ist es ruhig geworden. In vertrauter Zweisamkeit verbringen sie die Tage. Hie und da können sie sich über einen Besuch freuen. „Di meischtn in insern Olter sein gor nimmer do“, sagt Maria. „Ober so isch holt s’Lebem, ma muaß es nemman, wias isch.“ An Michls Einsatz für die Gemeinschaft erinnern viele Ehrenurkunden und Auszeichnungen, darunter auch die Verdienstmedaille des Landes Tirol, über die er sich besonders gefreut hat.
18 /GESELLSCHAFT/
Vinschgerwind 9-19
EUROPA Heimat Bereits in der letzten Ausgabe habe ich mich mit Europa beschäftigt:“ Europa eine Stimme geben“, hieß der Aufruf. Dieses und das nächste Mal möchte ich mich mit dem Thema“: Europa- Heimat“ auseinandersetzen. Es reicht nicht, wenn Europapolitiker mit Pathos von der Friedensgemeinschaft Europa reden. Es reicht nicht, wenn sie auf die große Reisefreiheit, auf das Europa ohne Grenzen hinweisen. Erst eine kluge und fürsorgliche Sozialpolitik macht aus der EU eine Heimat für Menschen, die darin leben. Heimat- man darf dieses Wort nicht den Nationalisten, den Rechtspopulisten und Rechtsradikalen überlassen. Heimat muss man schützen, aber nicht mit Mauern und Stacheldraht; Heimat ist nicht Blut und Boden, Heimat ist nicht Retrolook. Heimat ist idealerweise so etwas wie ein Garten Eden. In diesem Garten bewegt man sich frei, ohne Angst, ohne Scham, man muss sich nicht rüsten, nicht verteidigen, sich nicht verstecken, dort kann man die Früchte seiner Arbeit genießen. Viele Menschen fühlen sich heute heimatlos; sie haben Angst, fremd im eigenen Land zu werden. Das liegt aber nicht so sehr an den Fremden, die ins Land kommen. Es liegt daran, dass sie nicht mehr viel vom Garten Eden in ihrer Umgebung sehen; es liegt daran, dass vielen in einer Welt, die auf Beschleunigung, Flexibilität und Konkurrenz getrimmt ist, die innere Heimat abhandenkommt. Wo die Zukunft unübersichtlich wird, wo man Lebensorte nur noch als Standorte bezeichnet, da geht auch die Heimat verlustig. Es ist recht, darüber zornig zu werden. Aber es wäre gut, wenn aus dem Zorn nicht so viel Hass wüchse, sondern solidarischer Protest. Otto von Dellemann
Infomarkt zum Thema „Die Vielfalt des Alterns“ Die Vielfalt des Alterns stand im Mittelpunkt einer Informationskampagne beim diesjährigen Georgimarkt in Mals. Es wurden Informationen zu den Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten im Alter, zu verschiedenen Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige, aber auch zu Freizeitaktivitäten für und von Senioren angeboten. Es informierten die Sozial- und Gesundheitsdienste, die Caritas Hospizbewegung, die KVW Arche, die Herzsportgruppe, das Kinaesthetics-Netzwerk Vinschgau, das Weiße Kreuz und viele andere Organisationen.
Bücherwelten
Schlanders/Bozen - Acht Tage lang, vom 10. bis 17. April, gab es im Kulturhaus Schlanders eine Bücherausstellung mit 1.000 Neuerscheinungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Bei der Ausstellungseröffnung der Schlanderser Bücherwelten am 9. April waren sowohl die Vertreter verschiedener Organisationen aus Bozen als auch aus Schlanders präsent. Ein Höhepunkt im Rahmenprogramm war das Literarische Quartett mit Buchbesprechungen durch vier Literaturliebhaber: v.l.: Susanne Resch Vilardo, Martin Trafoier, Herbert Raffeiner und Maria Raffeiner.
Fotos: Heinrich Zoderer
Kolping im Vinschgau
03.05.19
von Heinrich Zoderer
D
as Südtiroler Kulturinstitut präsentiert seit Jahrzehnten im Frühjahr die „Bücherwelten im Waltherhaus“. Erstmals wird heuer diese Buchausstellung auch in Schlanders in Zusammenarbeit mit der Bibliothek Schlandersburg, dem Kulturhaus, der Gemeinde und dem Bildungsausschuss organisiert. Neben der Ausstellung wurde von den örtlichen Organisationen ein buntes Rahmenprogramm mit Autorenlesungen und Buchvorstellungen für Schüler, ein Filmabend, Wiener Kaffeehausliteratur mit Klavierbegleitung, eine Kulturnacht mit Autorenlesungen in Gasthäusern und eine Vorlesestunde für die Kleinen geboten. Als Besonderheit gab es am 13. April bei der langen Nacht des Buches ein „Litera-
risches Quartett“. Nach dem Vorbild der beliebten Literatursendung im ZDF stellten auch in Schlanders vier Literaturliebhaber jeweils ein Buch vor und anschließend wurde jedes Buch von allen Seiten beleuchtet und zerpflückt, so dass es eine informative, aber auch sehr unterhaltsame Buchbesprechung wurde. Susanne Resch Vilardo stellte das Buch „Töchter“ von Lucy Fricke vor, Herbert Raffeiner den französischen Gesellschaftsroman „Serotonin“ von Hichel Houellebecq, Maria Raffeiner das Buch „Kinder des Zufalls“ der Berliner Autorin Astrid Rosenfeld, die 2011 beim FranzTumler-Literaturpreis dabei war und den Publikumspreis erhielt. Marin Trafoier präsentierte das Buch „Allmen und Erotik“ des Schweizer Erfolgsautors Martin Suter. Die Darstellung der verschiedenen Inhalte und Per-
sonen, die Sprache und Erzählweise wurde herausgearbeitet. Während das Buch von Suter als leichte Sonntagnachmittagslektüre bezeichnet wurde, ist das Buch Serotonin eine schwere Kost mit Mammutsätzen. Houellebecq blickt in die Abgründe des Menschen. Das Buch Töchter ist eine Vater-Tochter Beziehung. Fricke schreibt gut, erzählt aber schlecht und bringt nichts auf den Punkt. Die Liebesgeschichte Kinder des Zufalls, geschrieben mit leisem Humor, erzählt von vielen Figuren, so dass man leicht den Überblick verlieren kann. Nach dem literarischen Quartett erhielten die vielen Zuhörer eine Buchstabensuppe und dann ging es weiter mit dem Film „Der Trafikant“ von Nikolaus Leytner nach dem gleichnamigen Roman des österreichischen Autors Robert Seethaler.
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/GESELLSCHAFT/ 19
HEIMATBÜHNE LANGTAUFERS
Die „Perle Anna“ B
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
ereits als die Haushälterin Anna zum Auftakt ihren „Scheif“ Bernhard rief, wussten die Zuschauerinnen und Zuschauer im vollbesetzten Saal in Pedross, dass sie auf viele Pointen im „Touler Dialekt“ hoffen durften. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die bisherigen Aufführungen waren ausgebucht. Das Team der Heimatbühne Langtaufers hatte sich heuer für die Komödie in drei Akten „Die Perle Anna“ von Marc Camoletti entschieden. Die viel applaudierte Premiere wurde am 26. April gefeiert, mit einem anschließenden Buffet, spendiert vom Langtaufererhof. Erfolgreich Regie führte erstmals Manuela Eller. Zum Inhalt: Der Geschäftsmann (Helmuth Blaas - er ist auch Gesamtleiter der Produktion) und seine Frau Claudia (Renata Patscheider) planen einen Kurz-urlaub mit dem Hintergedanken, das Nächste Fernbleiben des jeweils anderen im vermeintlich Aufführungen: leeren Haus zu einem Techtelmechtel mit ihren Geliebten Robert (Peter Patscheider) und Kathi Sa. 4. Mai; So. 5. Mai; (Steffi Patscheider) zu nutzen. Die Haushälterin Sa. 11. Mai und So. 12. Mai Anna (Simone Eller) wird weggeschickt, kommt jeweils um 20.00 Uhr aber wieder zurück und findet sich schon bald im Kulturhaus von Pedross mit zwei Paaren konfrontiert, die sich auf keiReservierung: nen Fall treffen dürfen. Nicht ganz uneigennüt347 88 93 340 von zig - und den Sparstrumpf bedienend - bemüht 11.00 bis 18.00 Uhr sie sich, mögliche Begegnungen zu verhindern. Mit Einfallsreichtum und gestärkt mit Hochprozentigem wird sie zur „Perle“, die für Erheiterung sorgt. (mds)
oben links: Renata Patscheider und Peter Patscheider; rechts: Simone Eller als „Perle Anna“; links: Helmuth Blaas und Steffi Patscheider
Naturns
Spanisches Konzert in Naturns as die Konzertsprecherin Judith Leiter zu Beginn des Frühjahrskonzertes der Musikkapelle Naturns verkündet hat, ist eingetreten: „Heute wird es spanisch.“ Kapellmeister Dietmar Rainer hat für den 13. April 2019 fast ausschließlich Musikliteratur spanischen Inhaltes ausgewählt. Feuriges, Ungewohntes, Unerhörtes. Rainer ist bekannt dafür, mit der Musikkapelle Naturns bei Frühlingskonzerten Experimente zu wagen, die MusikantInnen zu fordern und auch das Publikum herauszufordern. Rainer liebt das Risiko und gewinnt - meistens. Heuer hat das Publikum - der Raiffeisensaal der Bürger- und Rathauses war am 12. April fast ausverkauft - der Konzert-Darbietung herzlichen und großen Applaus gezollt, aber etwas irritiert das Konzert verlassen. War das Publikum überfordert? Vielleicht. Zu ihrem Debüt hießen der Obmann Andreas Pircher und
Foto: Erwin Bernhart
W
Links das Trio Anna Weithaler, Andreas Lamprecht und Loris Gitterle und rechts ein hocherfreuter Kapellmeister Dietmar Rainer die Musikkapelle Janine Felderer am Altsaxophon und Simon Lösch und Sebastian Gander am Schlagwerk willkommen. Wunderbar aufgemacht wurde das Konzert mit der Ouvertüre
zur Oper „Il Barbiere di Seviglia“ von Gioacchino Rossini, mit Witz und vielen Wendungen vorgetragen. Als Konzerthöhepunkt dürfte der Vortrag des Trios Andreas Lamprecht (Sopransaxophon),
Anna Weithaler (spanische Gitarre) und Loris Gitterle (Cajon) eingebettet in der „Palindromia Flamenca“ von Antonio Ruda Peco gewesen sein. Als „Hauptgang im Musikmenü“ fungierte „Entornos“ in drei Sätzen von Amando Blanquer Ponsada, eine Herausforderung für alle Register und im dritten Satz vor allem für die Trompeten und Posaunen. Dem Paso doble „Arnoldo“, der, wie Leiter ankün-digte „weiße Blues“ vom niederländischen Komponisten Hardy Mertens fehlte das feurige Element. Alfred Reeds „Fifth Suite“, eine Quadrilogie trug etwas zur Beruhigung des Publikums bei bis schließlich „La Mosca“ von Oscar Navarro für allgemeine Erheiterung sorgte - weil die Fliege - musikalisch - durch alle Register der Musikkapelle geflogen ist. Nach zwei gefälligen Zugaben, auch mit spanischen Elementen, verabschiedete sich die Musikkapelle. (eb)
Bezirksservice
Europa im Dialog Dialogo sull‘Europa
di Bolzano: ,
ovincia.bz.it
9.5.2019 10:00 -17:30 Bozen, Bolzano Piazza Silvius-Magnago-Platz
audiovisivi, incia.bz.it
Foto: shutterstock · www.heidi-grafik.it
ale, chkeitsarbeit pubbliche g-bz.org g
Bildungsausschuss Schlanders
Die EU als einmaliges Friedens-Projekt Auf den Trümmern zweier Weltkriege wurde in den 1950er Jahren die Europäische Wirtschafts-Gemeinschaft gegründet, die sich zur EU, zu einer politischen Union von 28 Staaten, entwickelt hat. Neoliberaler Kapitalismus und rundum aufkeimender Nationalismus bedrohen jedoch das weltweit einmalige Friedens-Projekt EU. Referent: Josef Kusstatscher Mitglied des Europäischen Parlaments von 2004 bis 2009
Politik und jetzt? Politica e poi? www.provinz.bz.it/politische-bildung www.provincia.bz.it/cittadinanza-attiva
Mittwoch, 8. Mai 2019 um 19:30 Uhr Aula der WFO Schlanders - Plawennpark
Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars
Kastelbell 4. Mai 2019 Gartenexperte Andreas Modery Südtirol 1 & Radio Tirol ab 10.00 Uhr zum Thema „Bienen und Vertikales Gärtnern“ Genussmarkt mit lokalen Produkten von 8.00 bis 15.00 Uhr
Einladung zum Informationsabend
„Patientenverfügung“ Primar Dr. Herbert Heidegger, Präsident der Landesethikkommission, informiert über Sinn und rechtliche Möglichkeiten der Patientenverfügung
am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 19.30 Uhr,
Bildungsausschuss Latsch
Latscher Kulturtage 2019 20 Jahre Bildungsausschuss Latsch
Freitag, 10. Mai, 20.00 Uhr, Fraktionssaal WELTLADEN ANDERS LEBEN, ANDERS REISEN: „SAMBIA EIN STÜCK HEIMAT IN DER FERNE“ Verena Gschnell ist aus Sambia im südlichen Afrika nach 7 Monaten zurückgekehrt. Das Praktikum in einer Schule für Waisen- und Halbwaisenkinder hat sie geprägt und hat Freundschaften entstehen lassen. Das karge Land und seine genügsamen Menschen haben in ihr ein Gefühl von Heimat geweckt. Samstag, 11. Mai, 17.00 bis 19.00 Uhr Jugendcafé Chillout ZUSAMMEN MIT DEM WELTLADEN LATSCH: WORKSHOP „FAIRER COCKTAIL“ Im Vordergrund stehen natürlich Spaß und lockere Stimmung, aber es sollen Überlegungen zu fairem Handel angeregt werden. Referentinnen aus der Vereinigung der Weltläden werden es beweisen: Faire Produkte sind nicht fade Produkte. Man kann aus ihnen wohlschmeckende Cocktails mixen und man kann Informationen und Rezepte erhalten. Donnerstag, 16. Mai, 18.00 Uhr, Treffpunkt Nikolauskirche LEO ANDERGASSEN: „KIRCHEN EINMAL ANDERS“ Mit Leo Andergassen die Nikolauskirche, die Pfarrkirche St. Peter und Paul und die Kirche zu Unserer Lieben Frau auf dem Bichl zu besuchen, wird ein Erlebnis. Der Kunsthistoriker und Direktor des „Südtiroler Landesmuseums für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol“. ist der derzeit kompetenteste Kenner kirchlicher Kunst und Architektur in Südtirol. Nach dem Führer über die Stephans-Kapelle auf Obermontani hat er kürzlich einen Führer über Schloss Goldrain verfasst.
Bildungsausschuss Schluderns
im J. Maschler-Haus in Tschars »Was geschieht am Lebensende, wenn ich nicht mehr selbst entscheiden kann was mit mir gemacht wird?“ Durch die Patientenverfügung erhalten wir die Möglichkeit, rechtzeitig die eigenen Wünsche im Hinblick auf unser Lebensende festzulegen. Was kann ich überhaupt festschreiben? Wie kann ich eine Patientenverfügung erstellen und wie verlässlich ist diese? Eintritt: Freiwillige Spende Der Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars und die Krebshilfe Vinschgau freuen sich auf rege Beteiligung.
Bezirksservice Vinschgau Ludwig Fabi
KASTELBELL/ TSCHARS
TARSCH
LATSCH
MARTELL
GOLDRAIN
SCHLANDERS
KORTSCH
LAAS
STILFS
PRAD
03.05.19
SCHLUDERNS
MALS
BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU
GRAUN
Vinschgerwind 9-19
GLURNS
20 /BILDUNGSZUG/
Bahnhof Spondinig 1 | 39026 Prad a. Stj. | Tel: 0473 618166 | Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it | www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
jetzt auch auf www.facebook.com/ vinschger.bildungszug
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/GESELLSCHAFT/ 21
Naturns
Kunst, Kultur, Natur und Kulinarium unstvoll dekorierte Fahrräder sind in Naturns an verschiedenen Orten aufgestellt. Die bunten und auffällig gestalteten Fahrräder sind länger sichtbare Zeichen, die aus dem „Frühlingsfest Naturns“ herausgewachsen sind. Die Naturnser haben im Rahmen des „Merano Flower Festival“ ein eigenes, dreitägiges Frühlingsfest gestaltet. Den Auftakt hat die Verteilung von Frühjahrsblumen im Dorf am 12. April gemacht. Die offizielle Eröffnung und die Präsentation erfolgte am sonnenverwöhnten Samstag, den 13. April. Ein wohlsortierter Frühlingsmarkt mit 18 Marktständen bildete einen vielbesuchten Rahmen, in dem sich vielerlei Tätigkeiten abspielten. Die Workshops zum Palmbesenbinden, zum Bemalen von Ostereiern fanden bei den Kindern großen Anklang. Beim Organisieren mit dabei
Fotos: Erwin Bernhart
K
waren denn auch viele Vereine aus dem Kinder- und Jugendbereich, darunter die Ministranten, das Juze Naturns, das Cosmo Plaus, der VKE, das Eltern-Kind-Zentrum, der Amateur-Malverein, die Mittelschule von Naturns, die Einradgruppe, die Pfadfinder und schließlich die Gemeinde Naturns, der hds und als Koordinator der Tourismusverein Naturns-Plaus. So war es auch der neue Direktor des Tourismusvereines
Ulli Stampfer, der die Idee, die Attraktionen und die Beteiligung am „Frühlingsfest Naturns“ erläuterte und vor allem begeistert lobte. Bei der Vorstellung der bunten Räder prägte ein Schüler aus der Mittelschule mit seiner Aussage quasi das Motto für das Frühlingsfest in Naturns. Auf die Frage von Stampfer, welche Grundidee hinter der Dekoration des Fahrrades stecke, war die Antwort: „So viel Frühling wie möglich
und deshalb so bunt und mit so vielen Blumen wie möglich.“ Am Nachmittag wurden von der Ortspolizei Fahrräder versteigert. Der Erlös kam einem guten Zweck zugute. Und am Abend gab die Musikkapelle Naturns ihr Frühlingskonzert (sh. eigenen Bericht). Für Speis und Trank sorgten am Samstag wie auch am Sonntag, den 14. April beim Frühschoppen die Bäuerinnen von Naturns. (eb)
Eyrs/BASIS CAMPO 03
Hanf und die Kreislaufwirtschaft ASIS Schlanders lud zum dritten Campo. Nach Vetzan und Prad fand das dritte Werkstattgespräch in der Betriebshalle des Familienunternehmens Schönthaler OHG in Eyrs statt. Mit Hanfziegeln wurde in der großen Fabrikhalle ein Gesprächs- und Präsentationsraum aufgebaut. Im Mittelpunkt der Begegnung standen die Stoffströme, der Hanf und die Kreislaufwirtschaft. Es ist Hannes Gösch, dem Koordinator von BASIS, zusammen mit seinem Team wieder gelungen, interessante Personen mit innovativen Ideen und Erfahrungen einzuladen und mit vielen Menschen aus dem Vinschgau und dem Burggrafenamt ins Gespräch zu bringen. Anna Köhl von der Universität Innsbruck sprach zuerst über die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) als Alternative zur linearen Wirtschaft. Die lineare Wirt-
Foto: Heinrich Zoderer
B
Das dritte Werkstattgespräch, der CAMPO 03, fand am 4. April in Eyrs in der Halle des Familienunternehmens Schönthaler OHG statt. V.l.: Martin Klöti aus Glarus, Anna Köhl von der Uni Innsbruck, Hannes Götsch von BASIS und Werner Schönthaler aus Eyrs. schaft produziert kurzfristig für die einmalige Nutzung. Dabei werden wertvolle Ressourcen verbraucht, viel Energie verschwendet und große Müllmengen produziert. Das wirt-
schaftliche Wachstum brachte Wohlstand und Wandel, aber derzeit ist die Zerstörung größer als das Wachstum. Wenn die Lebensgewohnheiten weltweit wie in Italien wären, würden
wir 2,6 Erden benötigen. Eine Alternative sieht Köhl in der Kreislaufwirtschaft, die darauf hinarbeitet langlebige Produkte zu produzieren, die Umwelt zu schonen und keinen Müll zu erzeugen. Es braucht neue Geschäftsmodelle, international gültige Umweltgesetze und das Überdenken von kurzfristigen Anreizen. Werner Schönthaler vom Unternehmen Schönthaler berichtete von der Hanfpflanze, welche viele Grundbedürfnisse abdecken kann. Lebensmittel, Textilien, Arzneimittel, Kosmetika und Baumaterial werden aus dieser Wunderpflanze gewonnen. Ausführlich berichtete er über die Eigenschaften der Hanfziegel, die von der Firma Schönthaler hergestellt werden. Martin Klöti von der jungen Genossenschaft Glärnisch Textil aus dem Schweizer Kanton Glarus zeigte verschiedene Produkte aus Hanfpflanzen. (hzg)
22 /GESELLSCHAFT/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Vinschgau
Mals/Pro Musicante Vinschgau
Betriebsbesichtigung
Gemeinsam singen und musizieren E
N
„Pro Musicante Vinschgau“ ist eine neue Initiative für Jugendliche und Erwachsene Foto: Heinrich Zoderer
s gibt viele Erwachsene, die gerne in kleinen Gruppen singen und musizieren, aber nicht unbedingt öffentlich auftreten wollen. Um dies gemeinsam und ungezwungen zu realisieren, wurde im Herbst 2018 das Projekt „Pro Musicante Vinschgau“ von Ludwig Fabi, Sibille Tschenett und Lisa Cortese gegründet. Die Trägerschaft für diese Initiative übernahm die Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung in Spondinig. Insgesamt haben sich 74 Personen im Alter von 15 bis 80 Jahren gemeldet und sich in den Wintermonaten wöchentlich in elf Gruppen zum Singen und Musizieren in den Räumlichkeiten der Musikschule Oberer Vinschgau getroffen. Am 14. April wurde das erste Jahr mit einem „Marendhoangart Promusicante Vinschgau“ im Gasthof Iris in Mals abgeschlossen. Dabei wurde Rückschau gehalten, Fotos und Videos der
ach der Stallarbeit am Morgen starteten kürzlich 28 Vinschger FleckviehzüchterInnen mit zwei Kleinbussen in Richtung Vöran. Der gesellige Ausflug, organisiert vom Vinschger Fleckviehzuchtverein, war verbunden mit der Besichtigung von zwei Höfen, deren Bauern Fleckvieh halten. Den ersten Hof hatten die Besitzer mustergültig renoviert. Der traditionelle Anbindestall war mit einem geräumigen Laufstall kombiniert worden. Darin hielt sich ausgezeichnet gezüchtetes und sauberes Fleckvieh auf. Es entwickelte sich ein reger Ge-
Musik- und Singproben wurden vorgeführt, vor allem aber wurde gemeinsam gespielt und gesungen. Insgesamt gab es drei Gitarrengruppen, zwei Singgruppen, zwei gemischte Gruppen mit verschiedenen Instrumenten, zwei Gruppen Liedbegleitung mit Klavier und zwei Anfängergruppen Klavier. Jede Gruppe wurde von einem fachkundigen Referenten begleitet und unterstützt. Der Referentenstab bestand aus Christof Amenitsch, Gernot Niederfriniger, Lisa Cortese, Ramona Zueck, Oliver Stilin, Ernst Thoma, Ulrike Telser und
Richard Renner. Beim Treffen in Mals wurde der Musikschule Oberer Vinschgau für die Bereitstellung der Räumlichkeiten gedankt und der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung für die Trägerschaft dieser neuen Initiative. Im Herbst 2019 wird bei genügend Anmeldungen die Initiative weitergeführt. (hzg) Nähere Informationen unter www.promusicante.it bzw. bei Sibille Tschenett - Tel. whatsapp 3460098494
Schlanders
dankenaustausch zwischen den Züchtern rund um artgerechte Tierhaltung, Zucht, Milch- und Fleischproduktion. Beim zweiten Stall handelte es sich um einen grandiosen Neubau in der Bauphase, dessen Kostenvoranschlag sich um rund eine Million Euro dreht (ausschließlich des geplanten Laufstalls). Die Vinschger staunten nicht schlecht. Bei anschließenden Diskussionen kristallisierte sich heraus, dass den meisten von ihnen der kleine renovierte Hof sympathischer war als der große Neubau. Alles in allem war der Ausflug sehr informativ. Es wurde auch viel gelacht. Zur Stallarbeit am Abend kehrte die Gruppe wieder in den Vinschgau zurück. (mds)
B
ertram und Galgant gehören in jedes Essen. So hat es Hildegard von Bingen Zeit ihres Lebens gehalten. „Galgant beruhigt den gereizten Magen und fördert die Verdauung“, informierte Petra Luftensteiner jüngst bei der Verkostung im Bioladen Schlanders. Bertram - so Hildegard von Bingen - verstärkt im Menschen den Verstand und die Intelligenzleistung. Zum Verkosten mitgebracht hatte die Kräuterfrau von Sonnentor nicht nur Betram und Galgant, sondern auch Kurkuma-Vanille-Latte, Pfirsichtee auf Apfelbasis, Ingwer-Zitronensirup auf Apfelbasis oder mediterrane Gewürzmischungen auf Kräuter- und Gemüsebasis. Das Besondere daran: Sie sind salzlos. Am 12. April gastierte hingegen die Völser Kaffeerösterei Caroma mit Barista Fabian im Bioladen in Schlanders. Im
Foto: Angelika Ploner
Fotos: „Wind“-Archiv
Immer was los im Bioladen
Barista Fabian bei der Verkostung der Völser Kaffeerösterei Caroma mit dem Team des Bioladens Schlanders Sortiment von Caroma finden sich sortenreine Kaffees etwa aus Guatemala oder den Honduras, Kaffeemischungen mit Hauptanteil Arabica oder 100 Prozent Arabica. Die Kaffeebohnen werden langsam geröstet, damit sich der Inhaltsstoff Chlorogen vermindern kann. Dieser ist für den bitteren Geschmack und
mitunter das Kribbeln im Magen verantwortlich. Je weniger Chlorogen-Anteil, desto vollmundiger im Geschmack ist der Kaffee. Davon konnten sich die Kundinnen und Kunden im Bioladen selbst überzeugen und ließen sich aufmerksam vom Barista in die Philosophie von Kaffee und Rösterei einführen.(ap)
07.02.19
Weil wir Engel ohne Flügel nicht Engel nennen können, nennen wir sie
MAMA.... Alles Liebe und Gute zum Muttertag
Noch kein Geschenk zum Muttertag? Alles handgemacht, alles Unikate.
Kerzen · Karte Geschenksboxenn
Tel. 333 99 75 064 · Naturns · simonekrss@gmail.com Facebook.com/kerzenStibele
Vinschgerwind 3-19
/GESELLSCHAFT/ 23
24 /JUGEND/
Vinschgerwind 9-19
Jugendtreff „fResch“ Reschen Do. 02.05.19 ab 17.00 Uhr geänderte Öffnungszeit Sa. 11.05.19 ab 19.00 Uhr DIY Muttertagsgeschenk Jugendtreff „Juze“ St.Valentin Di. 07.05.19 ab 16.00 Uhr Muttertagsgeschenke herstellen (für Verkauf) Fr. 10.05.19 ab 20.00 Uhr ab 3. Klasse Mittelschultreff Jugendtreff Burgeis Do. 09.05.19 von 17.00 bis 20.00 Uhr Muttertagsgeschenk basteln Sa. 11.05.19 von 18.00 bis 23.00 Uhr Treff geöffnet Revoluzer Jugendraum Taufers Fr. 03.05.19 ab 17.30 Uhr Kochabend Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs Mi. 17.00 – 20.00 Uhr Fr. 18.00 – 22.00 Uhr Sa. 16.00 – 18.00 Uhr Sa. 04.05.19 Trampolinhalle. Mit Anmeldung Jugendhaus „Phönix“ Schluderns Fr. 10.05.19 Mädchentreff Muttertags Geschenk basteln Citytreff Glurns Fr.10.05 ab 18.00 Uhr Sitzgelegenheiten bemalen Do.16.05 ab 17.00 Uhr Stencil-Workshop (Anmeldung bis 14.05) Jugendtreff La:Ma Laas Fr. 03.05.19 und Fr. 10.05.19 15.00 bis 16.30 Uhr Hip Hop Kurs Jugendtreff Tschengls Fr. 03.05.19 und Sa. 04.05.19 Muttertagsgeschenke basteln Anmeldung bei Myri JuZe „Freiraum“ Schlanders Sa. 04.05.19 ab 19.00 Uhr TravelWorks im JuZe Schlanders Infoveranstaltung für alle Interessierten Sa. 11.05.19 ab 16.00 Uhr JuZe GartenZeit gartln & chilln & grilln Jugendcafé „Chillout“ Latsch Sa.11.05.19 ab 17.00 Uhr Fairer Cocktailworkshop Jugendraum Check In Goldrain Öffnungszeiten: Mi. 08.05.19 von 18.00 – 21.00 Uhr Mi. 15.05.19 von 18.00 – 21.00 Uhr Jugendtreff Tarsch Mi. 08.05.19 ab 15.00 Uhr Muttertagsgeschenke basteln Anmeldung bei Myri JuZe Naturns Sa. 11.05.19 ab 20.00 Uhr Konzert – Live in deinem Kaff mit Bizarro Welt Do. 09.05.19 ab 19.30 Uhr Info & Diskussion zu den EU-Wahlen. Gäste: Herbert Dorfmann, Norbert Lantschner und Renate Holzeisen
Medienpädagogischer Vortrag für Eltern im Chillout Latsch
Zocken bis der Arzt kommt – Was machen Computerspiele mit unseren Jugendlichen? Kinder und Jugendliche begeistern sich für Videospiele, doch Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Der Vortrag schlägt eine Brücke zwischen den Generationen und gibt Eltern und Pädagogen Einblicke in jugendliche Medienwelten und ihr Spielverhalten. Du erhältst sowohl die Möglichkeit dich über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten zu informieren, als auch Antworten auf deine brennenden Fragen zu erhalten. Der Vortrag richtet sich speziell an Eltern und Pädagogen/ Innen. Hannes Waldner ein erfahrener Medien- und Spielepädagoge beantwortet Fragen zur Auswirkung von Videospielen auf Kinder und Jugendliche und gibt praktische Tipps, wie das Thema Videospiele zu Hause aufgegriffen werden kann. Alle Interessierten können am 8. Mai um 19.00 Uhr im Chillout vorbeikommen. Der Vortrag dauert ungefähr zwei Stunden und der Eintritt ist frei.
Vollversammlung im JuZe Freiraum Am Samstag den 30. März lud der Trägerverein „Jugendzentrum Freiraum Schlanders“ seine Mitglieder zur Vollversammlung in das Jugendzentrum ein. Nach kurzer Begrüßung der Anwesenden wurden die Tagesordnungspunkte angegangen. Die Versammlung wurde vom Präsidenten Thomas Alber moderiert. Beim Tätigkeitsbericht und Jahresrückblick in Form einer Fotoshow wurden bei den Mitgliedern Erinnerungen an das vergangene Jahr geweckt. Bei der Vorschau auf das kommende Tätigkeitsjahr konnten alle Mitglieder Vorschläge und Wünsche beim Vorstand deponieren. Im Anschluss an die Versammlung durfte eine kleine Stärkung natürlich nicht fehlen und so gab es bei Pizza, Cakepops und Muffins noch einen regen Austausch an Informationen Ideen und Wünschen.
Sommerchallenge „Lost in Society“ Ziel dieses Abenteuers ist es, als Gruppe von einem Ort am Gardasee an die ligurische Küste zu gelangen. Abenteuerlust, Teamwork und Einfallsreichtum bringen euch ans Ziel. Datum: Mittwoch, 26.06. bis Freitag, 28.06.2019 Zielgruppe: Jugendliche ab 16 Jahren Kosten: 100 Euro Veranstalter: IN FO: JuZe Naturns/Kosmo Plaus In der komInfo & Anmeldung: menden Ausgabe bis 31.05.2019 re
erscheinen weite Sommeraktionen für euch!
03.05.19
Entdecke die Welt mit „TravelWorks“
… Freiwilligenarbeit, Au Pair, Sprachreise, Work & Travel, Auslandspraktika … Ob du zwei Wochen oder ein ganzes Jahr im Ausland verbringen möchtest, ob du Tiere, ferne Kulturen oder Fremdsprachen liebst, ob du helfen, lernen, Geld verdienen oder eine Kombi verschiedenster Aktivitäten erleben möchtest – „TravelWorks“ hat das passende Programm für dich. Wir möchten alle Interessierten am 4. Mai 2019 ab 19.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ins JuZe Schlanders einladen.
Kochenabende Seit kurzem trifft sich am Samstag-
abend im JuMa immer eine Jungsgruppe zum allwöchentlichen Kochen. In Zweierteams versuchen die Jungs sich mit ihren 3-Gänge Menüs gegenseitig zu übertreffen. Dabei werden die Rezepte und Zutaten von den Jugendlichen selbst ausgesucht und gekauft.
Euer Europa – Unser Europa
Ab 19.30 Uhr Diskussionsabend im JuZe Naturns Schon gewusst? Am 26. Mai sind Europawahlen. Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen, sich am 9. Mai zur EU, deren Aufgaben und die Auswirkungen auf unser Leben zu informieren und mit den Kandidaten der Listen von SVP, den Grünen und vom Team Köllensberger zu diskutieren: die Gäste sind Herbert Dorfmann, Norbert Lantschner und Renate Holzeisen. Beginn: 19.30 Uhr. Moderiert wird der Abend von Zeno Christanell und Jana Unterholzner
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/JUGEND/ 25
Spondinig
Sprachkurs für MigrantInnen kommt gut an ie Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung in Spondinig ist seit Jahrzehnten ein kompetenter Anbieter von Sprachkursen, darunter Englisch-, Spanisch-, Französisch-, Russisch- und Konversationskurse in Italienisch. Unzählige Vorbereitungskurse zur Erlangung der Zweisprachigkeit wurden ebenfalls abgehalten. Darüber hinaus wurden Kurse und Prüfungen zum Erhalt von internationalen Sprachzertifikaten in Zusammenarbeit mit den Oberschulzentren von Mals und Schlanders auch für Erwachsene organisiert. Kürzlich wurde ein Italienischkurs für MigrantInnen erfolgreich durchgeführt. Waren bei Kursbeginn zwölf Frauen gemeldet, erhöhte sich die Anzahl innerhalb kurzer Zeit auf über zwanzig. Dank der Flexibilität der Kursleiterinnen Vanessa Cahuana und Sieglinde Angerer wurden die Frauen nach ihren Vorkenntnissen in
Foto: Fabi Ludwig
D
Die Frauen bedankten sich bei der KinderbetreuerIn Erika Klotz (hintere Reihe links) und den Kursleiterinnen Sieglinde Angerer und Vanessa Cahuana (Bildmitte) und den MitarbeiterInnen der GWR mit einem köstlichen Buffet Gruppen eingeteilt, um einen optimalen Lernerfolg im Laufe von zwölf Treffen zu ermöglichen. Kurzfristig musste auch eine Kinderbertreuung auf die Beine gestellt werden, da viele Frauen keine Möglichkeit hatten, die Kinder in der Zwischenzeit abzugeben. Die Kursräume am
Terra Raetica“ abgewickelt. In diesem grenzüberschreitenden Projekt werden verschiedene Angebote (Sprachkurse, Frauencafès, Berufsfindungskurse) für Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund im Bezirk Vinschgau und Landeck organisiert . (lu)
Bahnhof in Spondinig erwiesen sich aufgrund der guten Anbindung an öffentlichen Verkehrsmitteln für die Frauen als ideal. Das Angebot wurde im Rahmen des INTERREG V-CLLD Mittelprojektes „Förderung der Basiskompetenzen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen in der
Sulden
Obelix unterm Ortler b es wohl am geheimen Zaubertrank des Suldner Druiden liegt, welcher der Sektion solche Kraft und Erfolg beschert? Dies mutmaßte einer der zahlreichen Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung des Weißen Kreuzes Sulden, als Stefan Schreyögg in seiner Rede von der herausragenden Leistung der W.K. Sektion Sulden sprach. Er bedankte sich besonders beim langjährigen Sektionsleiter Franz Heinisch und bemerkte schmunzelnd, dass man Franz in der Landesleitung Bozen sehr gut kenne, da er seine Sektion stets mit großem Engagement verteidige. „Wie ein Obelix in seinem gallischen Weißen-KreuzDorf eben“, so Schreyögg. Die W.K.-Sektion Sulden ist landesweit bekannt: für die große Schar an Freiwilligen, für die Freude mit der dort Dienst getan wird und für die außeror-
Foto: Cornelia Knoll
O
1. Reihe v.l. Anna Reinstadler (Jugendleiterin), Katharina Horrer, Fabian Paulmichl (Dienstleiter), Franz Heinisch (Sektionsleiter), Hubert Horrer, BM Hartwig Tschenett; 2. Reihe: Raffaela Stocker, Paul Moser, Jakob Hofer, Sandra Paulmichl, Stefan Schreyögg (Landesvorstand) dentlich gute Zusammenarbeit der verschiedensten Berufsgruppen. Dies macht sich auch in den Jahreszahlen 2018 bemerkbar: 438 Einsätze, 1.266 Transporte, mit insgesamt 81.254 Kilometern. Allein die 47 Freiwilligen in
Sulden leisteten 15.426 Stunden sozialer Arbeit am Nächsten, die fünf Angestellten 7.568 Stunden. BM Hartwig Tschenett bedankte sich an diesem 6. April besonders bei der Jugendgruppe des W.K.-Sulden mit deren 16 Ju-
gendlichen, den neun Betreuern, sowie der ehemaligen Jugendleiterin Melanie Heinisch, welche ihr Zepter nun an Anna Reinstadler weitergab. Am Abend im Zivilschutzgebäude Sulden wurde auch über das gesellige Zusammensein des W.K.-Suldens berichtet… etwa beim Sektionsausflug, der Glühweinparty, sowie der Hochzeit ihrer W.K-Kollegen oder bei Tätigkeiten wie der BRD-StelvioMarathon, die Übung in Latsch, BRD-3-Länder-Giro, BRD-TrafoiWallfahrt-Hl.-Drei-Brunnnen. Wie jedes Jahr nach der Jahreshauptversammlung freuten sich alle Anwesenden auf das besondere „Schmankerl“ zu welchem die Patin Christine Dosser in die Pension Tyrol Astoria lud. Ein hervorragendes 5-Gänge-Menü wurde dort der gesamten W.KSchar serviert, ob es zur Feier des Tages auch Wildschweinbraten gab, wurde nicht verraten. (ck)
26 /KULTUR/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Zum neuen Buch HERBERT SCHÖNWEGER FARBDESIGN: Verlag Farbe und Gesundheit Meran 2018, ISBN 978-3-93994607-6, 180 Farbseiten, vor allem die engere Heimat Tirol, Südtirol und Nachbarräume betreffend, in Zwiesprache mit der Fassadengestaltung historischer und aktueller Bauten. Ein Buch mit reichem Bildmaterial, das auch die verschiedenen Techniken der Mauerbildgestaltung anschaulich macht.
Und damit sind wir bereits mitten in der Kontroverse: Gute Architektur braucht keine farbliche Ergänzung, so die eine These; die andere meint: Farbgestaltung macht den Geist des Gebäudes erst sichtbar. Eine Entscheidung in diesen Fragen fällt leichter nach dem sorgfältigen und anregenden Studium des Bildbandes und der begleitenden Texte. Auf Seite 58 erfahren wir unter dem Titel „Raiffeisenkasse Passeier“ den genauen Werdegang eines Gebäudes und der Bildbotschaft Schönwegers:
Farbgestaltung als Ergänzung zur Architektur? Da gibt es einmal die böse Bemerkung eines Architekten über den weltberühmten Hundertwasserbau in Wien: Gustav Peichl (geb. 1928 in Wien, zeichnet und schreibt unter dem Pseudonym „Ironimus“) nennt die überbordende Ausstattung und Farbgestaltung „ Behübschung“. Verglichen zur Philosophie Hundertwassers und seiner Architektur wirkt Schönweger geradezu keusch und karg. Friedensreich Hundertwasser vermeidet gerade Linien und rechte Winkel, sie kommen in der Natur ja auch nicht vor, so die Begründung. Die Fülle von ästhetischen Anregungen begeistert vor allem junge Besucher. Es gibt nun schon zahlreiche Kunstwerke in ganz Europa und Nachahmer des Stils in der ganzen Welt. Dass Hundertwasser (1928-2000) als Monarchist von der Rückkehr der Habsburger träumte, sei nur nebenbei erwähnt. Seine Gedanken zur Architektur sind verführerisch und müssen gebändigt werden. Linkes Bild mit rätoromanischem Text: „Menschen ohne Liebe sind wie Wiesenblumen ohne Blüte“.
03.05.19
Am besten durch einen Ausflug ins schweizerische Engadin. Die meisten Leute dort sind evangelisch oder calvinistisch, jedenfalls fehlt ihnen unsere bayerisch/ katholische Bildfreudigkeit. Die Sgrafittos an ihren Häusern sind zwar auch Schmuck, aber vor allem moralische Belehrung. Immer wieder Sprüche aus der Bibel oder aus reicher Lebenserfahrung. An diesen Beispielen kann erkannt werden, dass der Mauerschmuck etwas mit dem Geist des Hauses zu tun hat. Das hier gezeigte Mauerbild enthält als weiteren „Schmuck“, die romanische Sprache, die ein Teil auch unserer Geschichte ist (entnommen dem Buch von Max Kettnaker HAUSINSCHRIFTEN, Darstellung und Interpretation einer Alltagskultur im Engadin, im Münstertal und im oberen Albilatal, Zernez 1987). Was ist der Geist eines Hauses? Ich sprach darüber mit einem Architekten und habe behauptet, dass Schönweger mit seinen Farbgebilden die Dämonen eines
Der Vinschger Wind 9-19
/KULTUR/ 27
Hauses sichtbar macht. Verglichen mit der Philosophie der Huntertwasser Raumgestaltung wirkt Schönweger geradezu keusch und karg. Im Bürgerheim von Schlanders steht über dem Eingang jeder Kleinwohnung ein Bild des Hauses oder zumindest der Ortschaft, aus der die neuen Bewohner stammen. Schönweger hat sich die Mühe gemacht, die Menschen des Bürgerheimes auch nach ihren Häusern zu fragen und machte damit ein bisschen auch den Geist dieser Häuser sichtbar. Er kann enthalten sein in einer Stiege, im Geländer, in einem alten Tor, auf dem Dachboden oder im Keller. Alles liebevoll gesuchte Ecken, die Vertrautheit schaffen. Und das ohne großen Aufwand mit Siebdruckbildern. Der mit allen Techniken vertraute Künstler und Handwerker weiß vieles sichtbar zu machen, so auch den Geist eines Hauses. Hans Wielander
38 /BAUPLATZ/
Vinschgerwind 10-14
15.05.14
Einfach EINFACHzumWohlfühlen ZUM WOHLFÜHLEN DIE „GOLDENE ROSE“ IN SCHLANDERS
Das neue Erscheinungsbild der „Goldene Rose“ im Herzen von Schlanders verfehlt seine Wirkung nicht: Fast schon mediterran mutet der neue Auftritt an und ist gleichzeitig eine ästhetische Aufwertung des Zentrums.
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/BAUPLATZ/ 29
Einfach zumWohlfühlen Das neue Erscheinungsbild der „Goldenen Rose“ im Herzen von Schlanders verfehlt seine Wirkung nicht: Fast schon mediterran mutet der neue Auftritt an und ist gleichzeitig eine ästhetische Aufwertung des Zentrums. Fotos & Text: Angelika Ploner
EDEL. STILVOLL. ELEGANT. Der neue Auftritt der „Goldenen Rose“ in Schlanders zieht die Blicke schon von weitem auf sich. Mit Respekt vor der Tradition ist der neue Bereich mit Bar, Speisesaal und Rezeption im Hotel Restaurant „Goldene Rose“ entstanden und bildet wie selbstverständlich das neue Entrée. Es war ein markanter Eingriff ins Erscheinungsbild, zweifelsohne, eine Veränderung. Schließlich ist der Rosenwirt ein historisches Gebäude, ein Merkmal, das den „genius loci“, den Geist hier im Zentrum von Schlanders mitprägt. Doch der Respekt vor dem Bestehenden war der Leitsatz für die Optik. Behutsam wurde vorgegangen und so ist auch das Ergebnis zu verstehen: Eine Harmonie aus Alt und Neu, ohne das historische Merkmal zu verändern. Elegant gelöst, weil der schlichte Auftritt des Neubaus die Hauptrolle dem Altbau überlässt, dem Traditionshaus „Goldene Rose“, das hier seit Jahrhunderten residiert. Der Name des Hauses leuchtet schon von weitem. In welcher Farbe versteht sich von selbst: golden natürlich. Die Gemütlichkeit beginnt bereits vor der Türschwelle. Denn extravagante stilvolle Sitzgruppen und Stühle laden zum Verweilen, sie tragen südländisches Flair, sind optisch und vom Design
her ein Hingucker. Harmonisch sind die dunkelgrau melierten Stoffe der Stühle mit dem neuen Eingang - in braungrauer Pulverbeschichtung- verbunden. Drinnen, im Inneren empfängt eine gemütliche Stimmung die Gäste. Der Barbereich verteilt sich auf zwei Ebenen. Akzent ist zweifelsohne der neue Bartresen, der durch eine Steinwand im Rücken und indirekte und direkte Beleuchtung besondere Aufmerksamkeit erhält. Beides - Lichtkonzept und Mobiliar – waren für die Familie Wielander sehr wichtig. Wohligen Komfort wollten die Bauherren für ihre Gäste schaffen. Deshalb fiel die Farbwahl auf warme Brauntöne in verschiedenen Nuancen. Dadurch vermittelt das Interieur eine angenehme Raumstimmung und schafft ein behagliches Ambiente während die Bilder an den Wänden Akzente setzen. Bilder von Christine Schuster Wielander wechseln sich mit alten Ansichten von Schlanders und dem Rosenwirt ab.
„
Wir waren sehr darauf bedacht, mit Handwerkern und Lieferanten aus Schlanders und Umgebung zu arbeiten. Wir bedanken uns bei allen für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. von Agnes und Thomas Wielander
Lieferung und Montage der Vorhänge Lieferung der Möbelstoffe und Bankpolsterungen
Vielen Dank für Euer Vertrauen! QUALITÄT IM HANDWERK
Stachelburgstr. 17 · I-39028 Schlanders · www.fleischmann.bz.it
30 /BAUPLATZ/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Einfa Mit Stil wurde hier eingerichtet. Das sieht man. Und das spürt man. Bar, Rezeption und dahinter liegender Speisesaal sind aus einem Guss. In der Bar leiten raumhohe Fenster viel Licht ins Innere und verbinden drinnen mit draußen. Die Gä-
ste genießen den Ausblick auf die Fußgängerzone, wo emsiges Treiben und Bewegung herrscht. In der Rezeption hingegen kommen Gäste in den Genuss eines besonderen Flairs, jenes des alten Kreuzgewölbes. Auf cremigem Samt und Oh-
rensessel sitzen die Gäste, die ihren Urlaub in der „Goldenen Rose“ verbringen. Im dahinter liegenden Speisesaal schaffen die ausgesuchten und angenehm gruppierten Tische und Stühle eine gemütliche Atmosphäre. Kuli-
narisch verwöhnt werden die Gäste mit mediterranen, saisonalen und immer frischen, kreativen Gerichten: Die Küche der „Goldenen Rose“ wird von Einheimischen und Gästen gleichermaßen geschätzt. Geschmack bewies die Familie
WERBETECHNIK GESAMTE BESCHRIFTUNG UND GLASDEKOR
www.idea-werbung.com
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/BAUPLATZ/ 31
ach zumWohlfühlen Optische Harmonie - in Speisesaal, Bar und Rezeption konzentriert sich alles auf zweierlei: Das Wohlbefinden und die Zufriedenheit des Gastes.
Lieferung und Verlegung von
Wielander bereits beim Hotelumbau vor fünf Jahren. Inspiration für das jüngste Interieur-Design war genau dieser Umbau, bei dem der hintere Trakt des Hotels – Speisesaal und Zimmer – umgebaut wurden. 25 Zimmer und Speisesaal haben da ein neues, modernes und aufeinander abgestimmtes Design bekommen, eines, das sich voll und ganz auf das Wohlbefinden und die Zufriedenheit des Gastes konzentriert. Mit Einzelstücken, edlem Interieur und
„
Warme Töne bestimmen das Interieur. Mit Geschmack wurde eingerichtet. Das sieht man auf einen - den ersten - Blick. Harmonie hat man eine einmalige Urlaubsadresse geschaffen. Und mit viel Liebe zum Detail gearbeitet.
Genau diese Detailverliebtheit wird auch im neuen Teil aufgenommen. Schlicht und edel verfehlt das Interieur seine Wirkung nicht. Genauso wie das gezielt geführte Licht. Vorhänge unterstreichen die Gemütlichkeit und sorgen für eine ruhige Akustik. Genauso wie die gemütliche Polsterung, die Wohnzimmeratmosphäre vermittelt. Kissen, Schriftzüge und augenfällige, elegante Lampen ziehen sich konsequent durch den ganzen neuen Bereich.
Naturstein und Fliesen Wir danken der Familie Wielander für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen viel Erfolg.
Wir danken
Agnes und Thomas Wielander für ihr Vertrauen und wünschen viel Erfolg.
Komplette Elektroinstallation samt Lieferung & Montage der Beleuchtung.
32 /BAUPLATZ/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Alt und neu vertragen sich gut. Die Kombination zwischen traditionellem Bau und neuen Elementen ist vorbildlich gelungen. Die Bestuhlung im Freien flankiert mit Palmen vermittelt südländisches Flair.... ein Ort zum Wohlfühlen und Entspannen ist entstanden.
Die Freude ist groß. Architekt Michael Reichegger, Designer, Handwerker und Bauherren die Familie Wielander - haben
Hand in Hand gearbeitet und in kurzer Bauzeit den Umbau erfolgreich über die Bühne gebracht. Die Gäste fühlen sich
Fenster Haustüren Wintergärten
sichtlich wohl im „neuen“ Rosenwirt. Die Komplimente für den gelungenen Umbau stehen für sich. Ein Quantensprung nach vorne ist gelungen. Zweifelsohne. Genau dieser Anspruch an Qualität und Ästhetik zeichnet die „Goldene Rose“ in Schlanders aus. Die Geschichte
und die Tradition werden damit erfolgreich weitergeschrieben, ein bisschen auch neu geschrieben, denn das neue Erscheinungsbild geht weit über das Traditionshaus hinaus: Der neue Auftritt ist gleichzeitig eine ästhetische Aufwertung des Zentrums.
SPEZIAL-BAUEN von Angelika Ploner
Bauen mit Experten
BAD HEIZUNG ENERGIE Neubau & Sanierung
Bauen mit Experten ist der Titel unseres Sonderthemas. Sie finden auf den folgenden Seiten geballte Fachkompetenz rund ums Thema Bauen - Ideen, Tipps, Fachbetriebe, die mit viel Erfahrung punkten. Das Angebot ist rund, die Betriebsauswahl bunt. Aufgezeigt werden auch Möglichkeiten, die Bauherren haben, denn Fachleute - Experten eben - wissen worauf es beim Hausbau oder bei Sanierungen ankommt, können Hilfestellungen geben und Ratschläge.
INNOVATIVE HAUSTECHNIK Wärmepumpe
Ebensperger:
Innovative Haustechnik für Neubau und Sanierung Das Unternehmen Ebensperger zählt im Vinschgau zu den Wegbereitern auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Wärmepumpen, Heizungen, Solaranlagen, Photovoltaik, Wohnraumlüftung sind die Fachgebiete in denen umweltbewusst immer wieder neue Lösungen gesucht und gefunden werden. Wenn Sie als Bauherr einen Beitrag zu einer schadstoffärmeren Umwelt leisten wollen, sind sparsame, saubere, umweltfreundliche Heizsysteme mit erneuerbaren Energien ein wichtiges Thema, mit dem sich sogar Geld sparen lässt. Diese Art der Energie versorgt uns mit Strom und Wärme, die sich im Vergleich zu den herkömmlichen Energieträgern wie Erdöl oder Erdgas durch ihre besonders hohe Umweltverträglichkeit auszeichnen. Der Prader Installateure-Fachbetrieb für Heizungs- und Sanitäre-Anlagen Ebensperger hat sich im Bereich der emissionsarmen bzw. -neutralen Heizsysteme einen Namen gemacht. Der Familienbetrieb Ebensperger bietet gerne Informations- und Beratungsgespräche an, um den individuellen Erfordernissen bei Neubau oder Sanierung entsprechend die vorteilhafteste Lösung zu ermitteln. Den Kunden wird dabei ein
Die Technik der Wärmepumpen ermöglicht die völlig emissionsfreie Nutzbarkeit der Wärme aus Erdreich, Grundwasser oder Luft.
zugeschnittenes Konzept zur Energieversorgung mit erneuerbaren Energien vorgeschlagen und dann auch selbst vom Fachinstallationsbetrieb Ebensperger umgesetzt.
80 %
4 kW
Erneuerbare Energie
1 kW Strom
5 kW
Heizleistung
Energie aus der Außenluft
WIR BERATEN SIE GERNE.
20 % Strom
www.ebensperger.com
Prad am Stj. Tel. 0473 61 81 52 www.ebensperger.com
34 /SPEZIAL-BAUEN/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Isolteam: Isolierungen & Abdichtungen „Isolteam GmbH ist ein Unternehmen, das seit 40 Jahren mit Isolierungen und Abdichtungen im Bauwesen erfolgreich tätig ist. Die Firma beschäftigt aktuell 10 fixe Mitarbeiter und 3 Familienmitglieder, wobei jährlich über ca. 100.000 qm Flächen abgedichtet werden. Es werden ausschließlich Produkte der Herstellerfirma SIKA AG verwendet, welche weltweit zu den Marktführern zählt. Mitarbeiterschulungen und Fachtagungen im Herstellerwerk stehen jährlich auf dem Programm. Isolteam GmbH ist somit ein autorisierter
Abdichtungen Gebäude Sanierungen, Wärmedämmungen, Abdichtungen mit Flüssigkunststoff, Intensive und Extensive Dachbegrünungen und Spezialarbeiten und Sonderlösungen.“ Wir suchen zum sofortigen Eintritt: Fachverlege-Betrieb der SIKA AG in Südtirol. Unsere Leistungen umfassen Abdichtungen im Hochbau, Abdichtungen im Tiefbau und Ingenieurbau, Abdichtungen Wasserbau und Umweltschutz,
Einheimische, motivierte Arbeiter für Montagearbeiten
Wir bieten abwechslungsreiche Arbeit in einem angenehmen Umfeld und eine leistungsgerechte Entlohnung. Bewerbung an info@isolteam.com oder Handy Lukas Spechtenhauser 348 8160912
Rottensteiner Bodenträume werden wahr Florian Rottensteiner, 2-maliger Europameister der Bodenleger, ist ihr Fachmann der Bodenwünsche für innen und außen. Das kann nicht jeder von sich behaupten und spricht für den Einsatz und vor allem für die Kompetenz des Fachbetriebes. Der Betrieb Bodenverlegung Rottensteiner, welcher bereits seit 1962 tätig ist und nun in 2. Generation geführt wird, kann auf einen großen zufriedenen Kundenstock zurückgreifen, da die Zufriedenheit des Kunden an 1. Stelle steht. Für den Betrieb sind außerdem erstklassige Verle-
gearbeiten mit sehr hochwertigen Qualitätsprodukten durch qualifizierte Mitarbeiter ein Garant für diese Zufriedenheit. Als Partner stehen dem Betrieb die Firmen Weitzer Parkett, Wineo Bioböden, Aspecta Vinilböden, Balsan Teppichböden und Tarkett Linoleumböden tatkräftig zur Seite. Die Auswahl an Böden ist schier unendlich und nur mit entsprechendem Fachwissen verständlich an den Kunden weiterzugeben. Sehr gute Referenzen hat sich der Fachmann für Böden bei privaten Bauprojekten, in der Hotellerie und Gastronomie sowie auch bei öffentlichen Aufträgen
erworben. Das handwerkliche Können und der hohe Ausbildungsstand bewegen sich auf einem meisterlichen Niveau. Die Kundschaft schätzt vor allem die kompetente Beratung und natürlich ein ehrliches Angebot. Die professionelle Ausführung ist selbstverständlich und auch für die Pflege danach findet sich immer ein offenes Ohr. Denn erst ein wahrer Traum-Boden vom Fachmann gibt einem Raum das gewisse ETWAS und schafft Wohlbefinden. DAS SIEHT MAN. DAS SPÜRT MAN.
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/SPEZIAL-BAUEN/ 35
Pedross Holzbau: Man baut auf Holz Erfahrung und Können der Mitarbeiter sind für den Erfolg eines Bauprojekts entscheidend. Das weiß man bei Holzbau Pedross. Und deshalb ist man personell und auch technisch gut aufgestellt. Alltägliche Routine und gesunder Hausverstand fließen in die Projekte verschiedenster Größenordnung im privaten Bereich, der Hotellerie oder im öffentlichen Sektor, soweit, dass man sich den Ruf als zuverlässige Firma erarbeitet hat. Bei Dachsanierungen wird mit der notwendigen Sensibiliät vorgegangen, die Bereiche Zimmerei und Holzhausbau fordern hingegen solides
Handwerk, einen modernen Maschinenpark, Ideen und Lösungen auch für unkonventionelle Bauaufgaben. Millimetergenaue Präzision verbindet sich mit Gespür für Holz und Ästhetik. Nachhaltigkeit und Regionalität werden mit der Verarbeitung vom Naturmaterial Holz gelebt. Eine innovative Holzbaubetrieb ist das Latscher Unternehmen darüber hinaus, das über 70 Jahre seinen festen Platz in der Vinschger Wirtschaft hat. Das Team besteht derzeit aus
drei Zimmermeistern, sieben Gesellen und zwei Technikern.
HIAG Balkone: Genialer Holzersatz rund ums Haus! Aluminiumbalkone sind wetterfest, zu 100% wartungsfrei und erhältlich in einer täuschend echten Holzoptik bzw. in allen RAL-Farbtönen mit spezieller und langlebiger Oberflächenstruktur. Im Gegensatz zu Holz überzeugen Produkte aus Aluminium mit dem Vorteil, dass sie nie wieder nachzustreichen sind und unverändert schön bleiben. Auch Balkone aus EDELSTAHL, GLAS, Holz oder mit HPL-Exterior-Platten werden für Sie auf Maß angefertigt. Die Firma Blasbichler ist in Südtirol exklusiver Vertriebspartner für die bewährten Produkte der Firma HIAG Balkonbau
GmbH. Das Unternehmen in Brixen hat jahrzehntelange Erfahrung und garantiert eine fachgerechte Beratung und Lösung für jedes Bauprojekt. Alles aus einer Hand & direkt vom Hersteller, mit eigenen kompetenten Monteuren! Gerne kommen die Fachberater zu Ihnen oder Sie besuchen die Ausstellung in Brixen.TIPP: Nutzen Sie auch heuer noch den 50% Steuervorteil! Infos unter 0472-832951 oder info@blasbichler.bz www.blasbichler-balkone.it
BALKONE | ZÄUNE | SICHTSCHUTZ | ÜBERDACHUNGEN
SCHÖNER WOHNEN MIT AUSSICHT
Brixen, Mahr 108 | 0472 832951 | www.blasbichler.bz
36 /SPEZIAL-BAUEN/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
lvh: Das Qualitätssiegel der Südtiroler Bodenleger Das Qualitätssiegel der Südtiroler Bodenleger gibt es seit 2015 und wurde mit der Unterstützung des lvh Wirtschaftsverbandes für Handwerk und Dienstleister gegründet. Die Betriebe garantieren Professionalität, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und professionelle Beratung. Das Qualitätssiegel soll als Aushängeschild für Kunden dienen, um einen qualifizierten Bodenleger erkennen zu können. Die Voraussetzung zur Erlangung des Siegels ist die Beschäftigung eines Gesellen mit BodenlegerGesellenbrief oder die Beschäftigung eines Meisters mit BodenlegerMeisterbrief, im Betrieb. Durch diesen hohen Standard kann qualitativ hochwertige Arbeit auf höchstem Niveau garantiert und die Qualität des Bodenleger-Handwerks in Südtirol hervorgehoben werden.
Um die Qualität der Leistung hochzuhalten, gilt als Priorität die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter im Betrieb. Vor allem ist den Handwerkern die Ausbildung der Jugendlichen wichtig, daher werden zahlreiche Initiativen erstellt. Eine der Initiativen ist die Teilnahme an hochkarätigen Wettbewerben wie zum Beispiel den „World Skills“, die auf internationaler Ebene abgehalten werden. Bonus: Ergattern Sie bei Beauftragung eines qualifizierten Bodenlegers in Ihrer Nähe einen Gutschein für ein Hygrometer, ein Messinstrument zur Bestimmung der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit. Der Gutschein gilt, solange der Vorrat reicht. Weitere Infos finden Sie unter www.bodenleger.lvh.it.
3hochk.de
2018-19
Freu dich auF ... NEuE FRIScHE. Das kühle Nass! Alles rund ums Wasser in den topp Bäderausstellungen von INNERHOFER. DAS BAD. Sehen, fühlen, erleben und gut beraten. Jetzt den Planungstermin sichern – schon rauscht das Wasser. hansgrohe
www.innerhofer.it
Bäderausstellungen: St. Lorenzen (Tel. 0474 470-200) I Meran (Tel. 0473 272-400) I Bozen (Tel. 0471 061-970) I Trient · cles · Arco · Rovereto · castelnuovo I Belluno · Feltre
Finstral: Das neue Finstral
Magazin F_02
Pünktlich zum 50jährigen Jubiläum präsentiert der Fensterhersteller Finstral aus Südtirol dieses Jahr das Magazin F_02. Ein Magazin, in dem sich alles um Eigenschaften und Wirkung von Materialien dreht. Seit der Gründung 1969 hat Finstral sein Materialangebot stetig ausgebaut. Heute fertigen die Südtiroler ihre Fenster, Haustüren und Wintergärten in allen gängigen Werkstoffen und machen dabei, im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbern, nahezu alles selbst. Mit dem Magazin F_02 gelingt es dem Fensterhersteller eindrucksvoll, diese einmalige Kompetenz in allen Materialarten unter Beweis zu stellen. „Das F_02 ist ein Materialmagazin, in dem es vor allem um Kunststoff, Glas, Aluminium, Holz und ForRes geht“, sagt Joachim Oberrauch, Mitglied der Geschäftsleitung bei Finstral. Doch das Magazin mit dem Titel „Idee sucht Wirkung“ beschäftigt sich nicht nur mit Materialien, sondern auch mit der Suche danach. „Wie eine Idee letztlich aussieht und welche Wirkung sie hat, hängt maßgeblich vom Material ab und da muss man ganz genau schauen, welches Material die gesuchten Eigenschaften und Möglichkeiten hat.“, so Joachim Oberrauch. Als einer der wenigsten Fensterhersteller in Europa beherrscht Finstral alle Materialien in Funktion und Ästhetik, von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum fertigen Produkt. In faszinierenden Reportagen, Bildstrecken und Interviews mit Materialexperten, Architekten und Künstlern berichtet das Magazin auf 148 Seiten genau darüber – Ideen, die sich materialisieren lassen und erlebbar werden. Angefangen mit der Unternehmerfamilie, die in einem Interview Frage und Antwort zu den Anfängen von Finstral, seiner Innovationskraft und der Zukunft steht, ziehen sich Gespräche mit Fachleuten, Unternehmern und Planern durch das ganze Magazin. Thematisch geht es dabei immer um eines: Materialien und deren Nutzen. So erklärt die Materialberaterin Efrat Friedland ihre Visionen für die Materialforschung, während der japanische Architekt Junya Ishigami Aufschluss darüber liefert, wie er lebendige und organische Materie in seine Architektur einbezieht. Abschließend gibt es eine Objektstrecke, in der attraktive FinstralReferenzen aus ganz Europa vorgestellt werden. Neugierig geworden? Dann lassen Sie sich inspirieren: Bestellen Sie unser kostenloses Magazin unter finstral.com/f02.
Das Finstral Magazin F_02: Inspiration für Bauherren und Architekten.
38 /SPEZIAL-BAUEN/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Holzbau Lechner:
Maler Unterweger:
Mit zwei Mitarbeitern hat alles begonnen, heute sind mindestens drei Dutzend bei Holzbau Lechner beschäftigt. Zu den größten Arbeitgebern der Gemeinde zählt der Holzbaubetrieb mit Firmensitz in der Industriezone Prad, ein regional und in der Gemeinde tief verwurzeltes Unternehmen. In zwei Jahren wird 40-Jähriges Firmenjubiläum gefeiert: Im Jahr 1981 begann die Erfolgsgeschichte, als der Jungunternehmer Luis Lechner auf dem „Wallnöfhof“ am Lichtenberger Berg sein Handwerk in sehr bescheidenen Verhältnissen anfing. Fleiß und Ehrgeiz ließen den Betrieb wachsen und gedeihen: Baugrund in der Prader Gewerbezone wude angekauft, Betriebsgebäude mit Werkstatt und Betriebswohnung gebaut, Lager und Produktionshallen errichtet. Mit dem Betrieb wuchs auch die Belegschaft und die technische Ausstattung. 2011 etwa stellte Lechner unterstützt von
Viel Engagement steckt dahinter, ein eingespieltes Team und fast 30 Jahre Erfahrung. Die Rede ist von der Firma „Maler Unterweger v.GmbH“ in KastelbellTschars. Was vor fast drei Jahrzehnten mit klassischen Malerarbeiten begann, ist heute nur mehr Teil des Angebots. Das Arbeitsfeld ist um ein Vielfaches angewachsen: der Trockenbau ist dazu gekommen, Schall- und Brandschutz, Akustikdesigndecken, Feuchtigkeitssanierungen und vieles mehr. Die Kunden suchen in unserer hektischen Welt immer mehr nach Ruhe und Ausgeglichenheit in den eigenen vier Wänden. So kommt zum Beispiel die Verarbeitung von Lehmputz immer öfter zum Einsatz. Wände aus Lehmputz erzeugen ein gesundes Raumklima und fördern die natürliche Regulierung der Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Auch optisch hat Lehmputz durchaus etwas zu bieten: Besondere Akzente
Eine Erfolgsgeschichte
seinen Söhnen und jungen fähigen Mitarbeitern die Produktion auf CNCgesteuerte Anlagen um. Gewachsen ist der Betrieb immer mit Augenmaß: Ein Schritt folgte dem anderen, ohne sich finanziell zu übernehmen, ganz nach dem Motto: Es gilt langsam zu gehen, um weit zu kommen. Das ist auch die Philosophie der Unternehmerfamilie Lechner. Dass man Erfahrung hat, zeigt das langjährige Bestehen, und dass man Können hat, die beeindruckende Referenzliste von vielen zufriedenen Bauherren.
Verwurzelt und kompetent
werden zum Beispiel durch das Beimischen von Heu erzielt. Im Trend sind derzeit auch spezielle Spachteltechniken: z.B. Terrastone ist Putz aus gemahlenem Naturstein, dessen Optik durch das Beimengen von verschiedenen Materialien verändert werden kann. Will man einen besonderen Auftritt oder ein extravagantes Ergebnis, kann man zum Beispiel Goldpartikel beifügen. Das wirkt edel und elegant. Was den Malerbetrieb Unterweger auszeichnet? Viele Jahre Erfahrung und ein gutes, eingespieltes Team von derzeit sechs Mitarbeitern.
KASTELBELL-TSCHARS
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/SPEZIAL-BAUEN/ 39
Kuntner: Seit über 65 Jahren ein verlässlicher Partner
mit hohem Qualitätsstandard.
KUNTNER GmbH. Kiefernhainweg 85 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.+39 0473616024 Fax.+39 0473616670 E-Mail info@kuntner.bz www.kuntner.bz
Heizungsbau, Bäder, Wellnessbereiche, Umwelttechnik wie Photovoltaik, thermische Solaranlagen, Wärmepumpen und Energiesteuerung sind die Tätigkeitsfelder des Unternehmens KUNTNER GmbH mit Sitz in Prad am Stilfserjoch. Die Firma ist nach europäischen Normen ISO 90012015 für Qualität zertifiziert und wird jährlich von unabhängigen Instituten auf die entsprechenden Anforderungen überprüft. Die 14 beschäftigten Mitarbeiter zeichnen Kompetenz, Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft aus. Das Unternehmen
legt großen Wert auf Schulung und Weiterbildung. So konnten in den letzten Jahren neue Geschäftsfelder wie etwa der Fernheizungsbau und barrierefreies Wohnen in Bad und WC erschlossen werden. Seit einigen Jahren ist die Firma auch im Bereich der Wärmepumpen tätig. Geothermische Anlagen mit Tiefbohrungen für Wohnblocks bis zur Luft-Wärmepumpe für Klimahäuser sind in Betrieb genommen worden. In den vergangenen Jahren hat erfreulicherweise auch die Tätigkeit im Tourismussektor bzw. im Ho-
telbau wieder zugenommen und so konnte sich die Firma bei oft sehr kurzen Bauzeiten und Terminen mit Pünktlichkeit und Qualität auszeichnen. Innovation, Weiterbildung, kompetente Beratung, fachgerechte Ausführungen und zuverlässiger Service sollen auch zukünftig zur Kundenzufriedenheit beitragen.
Information der Firma Recuterm
INTELLIGENTE AUTOMATIK TAC- Steuerung regelt Lüftung im ganzen Haus und schützt selbsttätig von Feuchtigkeit und Frost. Zusätzliche Komfortfunktionen wie Abwesenheit, Sommerlüftung, Feuchteregelung und Partymodus machen Anpassung an Tages- und Jahreszeiten möglich.
Laut Energieeinsparverordnung müssen sowohl Neubauten als auch sanierte Häuser ein Lüftungskonzept aufweisen, um Feuchteschäden und Schimmelfall zu verhindern. Gewöhnliche Steuerungen haben jedoch meist sehr wenige Schaltstufen, sodass sich die Lüftung nur bedingt an den tatsächlichen Luftwechsel-Bedarf anpassen lässt. Zudem kann lediglich eine begrenzte Anzahlt an Geräten mit einem Schalter gesteuert werden. Die LUNOS Lüftungstechnik GmbH hat deshalb die Touch Air Comfort entwickelt. Diese verfügt über einen Feuchte- und Frostschutz, um witterungsbedingten Beeinträchtigungen entgegen zu wirken, und erlaubt
zudem verschiedene Modi wie Nachtabsenkung, Sommeroder Intensivlüftung. Darüber hinaus lassen sich daran mehrere Geräte anschließen, sodass auch Anlagen in großen Wohnungen oder sogar Mehrfamilienhäusern mit nur einer Steuerung bedient werden und dank integrierter Feuchte- und Temperaursensoren eine nutzerunabhängige Lüftung sichergestellt ist.
Peter-Mitterhofer-Str. 23 39025 Naturns (BZ) Tel. 0473 667 128 info@lunos.it www.lunos.de
40 /PR-INFO/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
So entsteht ein Haus aus Ziegelfertigteilen Schlüsselfertig und mit Fixpreisgarantie ins Wohlfühlhaus – in nur 8 Schritten. Das ist das Versprechen des Sterzinger Unternehmens Alp House, dem führenden Anbieter von Häusern aus massiven Ziegelfertigteilen. Ein Überblick über den Projektablauf - von der Planung bis hin zum Einzug.
1 Die Beratung Nach einem Lokalaugenschein, sammelt das Planungsteam von Alp House die Wünsche, Ideen und Preisvorstellungen des Bauherrn. Gemeinsam wird das Wunschhaus dann Schritt für Schritt geplant. Mithilfe eines 3-D-Programmes wird das Haus innen wie außen visualisiert, so hat der Kunde eine klare Vorstellung, wie sein neues Heim aussehen wird. Damit es am Ende keine Überraschung gibt, werden alle Kosten gleich im Hintergrund des Programmes errechnet. So kann ein Fixpreis bereits von Beginn an garantiert werden. Auch bei Gemeinde- und Beitragsansuchen lässt Alp House seine Kunden nicht allein. Die Experten führen gekonnt, mit Übersicht und Klarheit durch den Bürokratiedschungel und liefern wichtige grundlegende Informationen zu baurechtlichen Fragen.
2
3 Die Vorfertigung Jetzt wird es ernst. Das technische Büro schickt den vom Bauherren abgesegneten Plan in die Produktionshalle. Dort beginnt die Vorfertigung des Hauses, das heißt die Produktion der Ziegelfertigteile. Mit einer modernen halbautomatischen Mauermaschine wird Ziegelreihe für Ziegelreihe millimetergenau und mit minimalem Verschnitt angefertigt. Der Vorteil: Da die Wände in der Halle produziert werden, kann die Produktion bei jeder Witterung erfolgen. Zudem entstehen durch die Produktion im Trockenen keine gesundheitsschädlichen Schimmelpilze. Ebenfalls bereits im Werk durchgeführt werden alle Elektroinstallationen. Der Elektriker spart so wertvolle Zeit auf dem Bau und die Baustelle bleibt sauber.
Die Bemusterung Von den Fenstern, Haus- und Innentüren über die Fliesen und den Holzboden bis hin zu den Treppen, Balkonen und Sanitärobjekten. Bei der Auswahl der Materialien wird der Kunde von einem Berater von Alp House professionell unterstützt.
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/PR-INFO/ 41
4
5
6
Das Fundament
Der Transport
Die Montage
Zeitgleich mit der Produktion der Ziegelfertigteile, wird auf der Baustelle alles vorbereitet. Ein solides Fundament ist dabei das Um und Auf. Alp House übernimmt nicht nur die Fundamentarbeiten, sondern montiert auch die Betonfertigteile des Kellergeschosses. Sobald die Kellerdecke gegossen und getrocknet ist, können die Ziegelwände angeliefert werden.
Im Werk werden die fertigen Ziegelwände auf den LKW geladen und von dort geht es zur Baustelle. Beim Transport der Wände sind gute Nerven gefragt, denn der Weg zur Baustelle führt häufig durch enge Gassen und Straßen. Auf der Baustelle angekommen, wird jede einzelne Wand mit einem Kran direkt zu ihrem Montageplatz geführt.
Montiert werden die Wände im Baukastenprinzip. Das spart enorm viel Zeit. Innerhalb weniger Wochen steht so der Rohbau und ist samt Dach wetterfest. Ein Grund zum Feiern: Mit der traditionellen Firstfeier wird erstmal auf den reibungslosen Bauablauf angestoßen.
7 Die Fertigstellung Der Rohbau steht. Jetzt wird das Haus fertigstellt. Die Wände werden verputzt, der Endputz wird aufgetragen, Installationsund Estricharbeiten werden durchgeführt, die Fenster und Türen werden eingesetzt, der Maler beginnt mit den Malerarbeiten, der Fliesen- und Bodenleger mit dem Verlegen der Bodenbeläge, die Hydro-Sanitär- sowie Elektroanlagen werden montiert und der Heizkreislauf wird in Betrieb genommen. Damit die einzelnen Gewerke nahtlos ineinander übergehen, übernimmt ein Experte von Alp House die Koordination auf der Baustelle und steht dem Kunden auch bei allen weiteren Fragen zur Seite.
8
Die Schlüsselübergabe Sind die letzten Feinarbeiten durchgeführt, kann das neue Heim schlüsselfertig übergeben werden. Zum vereinbarten Fixpreis und -termin. Abschließend übergibt Alp House eine 10-jährige Qualitätsgarantie - für ruhige Nächte im neuen Wohlfühlhaus.
Alp GmbH
Karl von Etzel Straße 6 39049 Sterzing Tel. 0472 767 111
info@alphouse.it www.alphouse.it
42 /NATIONALPARK/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Nationalpark Stilfserjoch
Frühling in der Au Fotos: Wolfgang Platter
Symphonie in Grün
I
n den Alpen hat es im letzten Erdzeitalter des Quartärs vier große Vereisungen gegeben. Die letzte große Vereisung war die Würm-Eiszeit. Sie ist um 15.000 – 13.000 v. Chr. abgeklungen und die Alpentäler sind in ihren Sohlen eisfrei geworden. Auf den zunächst vegetationslosen Böden hat sich langsam und allmählich eine Pflanzendecke ausgebildet, welche verschiedene Stadien von der Pioniervegetation bis zur sogenannten Endgesellschaft umfasst hat. In einer nacheiszeitlichen
Traubenkirsche
Wärmeperiode entstand als erste Waldformation auf den Böden der Etsch-Talsohle ein Auwald, der aus verschiedenen Laubholzarten zusammengesetzt war. Dieser nacheiszeitliche Laubwald war das landschaftsprägende Element im Talgrund. Die heutigen mittelvinschgauer Auwald-Reste sind die letzten Relikte dieses postglazialen Waldbildes. Der Blattaustrieb im Frühling bei den laubwerfenden Baumarten ist jedes Jahr eine Symphonie an Farbtönen von Grün und an Formenreichtum von Blattformen. Die Blattgröße, die Blattspreite, der Blatt-
Schwanzmeise
Foto: Franco Benetti
Wolfgang Platter am Tag des Hlg. Georg, 23. April 2019
rand sind wichtige Bestimmungsmerkmale in den pflanzlichen Artenbestimmungsschlüsseln. Einige baumbildende Arten des Auwaldes aber auch Frühjahrsblüher in seinem Unterholz möchte ich Ihnen heute im Bild vorstellen. Die Wasserflächen und die langsam fließenden Rinnsale in den Auen sind in unserer ausgeräumten Landschaft auch überlebenswichtige Brutplätze und Lebensräume von Lurchen geworden. Frösche und Kröten sind in ihrem Jugendstadium als Kaulquappen Kiemenatmer und deshalb unabdingbar an das Wasser in Form von stehenden Gewässern gebunden.
Schwarzer Holunder
Sumpfdotterblume
Amphibienteich im alten Etschbett zwischen Tschengls und Laas
Kaulquappen vom Grasfrosch
Schwarzerle im jungen Laub
Stämme und Borke der Schwarzerle
Grauerle
Wolliger Schneeball
Ackerschachtelhalm: Sporophyll und Trophophyll
Erdkröten auf der Laichwanderung
Foto: Romano Visci
Wasseramsel
Hängebirke
Stockente
Foto: Cesare Giovanni Zurli
Foto: Fabrizio Stefani
Grasfrosch
Foto: Mauro Durbano
Schgumser Kanal zwischen Tschengls und Laas
Foto: Vittorio Ricci
Nest und Gelege der Singdrossel
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
2. Amateurliga
2. Amateurliga
Drei Vinschger Duelle Am 5. Mai finden gleich drei Vinschger Duelle statt. Laas empfängt Goldrain, Mals ist zu Gast in Prad und Oberland spielt zu Hause gegen Schluderns. Alle Spiele werden um 16 Uhr angepfiffen. (sam)
Top 10 alle aus dem Vinschgau In der Torschützenliste befinden sich auf den ersten zehn Plätzen alles Spieler der Vinschger Teams. Die Liste wird angeführt von Philipp Ausserer (im Bild) mit 13 Treffern vor Fabian Nischler, Sanneh Lamin, Lukas Fritz und Jonas Gander, die allesamt bisher 12 Tore erzielten. (sam)
Mountainbike
Zweikampf um den Titel
Ortler Bike Marathon feiert kleines Jubiläum
A
Der Endspurt in der 2. Amateurliga ist eingeläutet. Nur noch zwei Mannschaften haben die Chance auf den Titel und beide Teams stammen aus dem Vinschgau. Der große Gejagte ist der aktuelle Herbstmeister Schluderns. Plaus befindet sich wie bereits zu Beginn der Rückrunde weiterhin in der Rolle des Jägers und liegt nach 17 von 22 Spieltagen nur fünf Zähler hinter den Obervinschgern.
Alle weiteren Infos findet man unter http://www.ortler-bikemarathon.it/de
Von Sarah Mitterer
Foto: Giovanni Cretti
S
Über tausend Teilnehmer waren im vergangenen Jahr am Start
Der Titel ist für Schluderns (blauweiß) zum Greifen nah
Foto: Sarah Mitterer
m 1. Juni findet die 5. Ausgabe des Ortler Bike Marathons statt. Das Radevent erfreut sich immer mehr an Beliebtheit, an der vergangenen Ausgabe waren über 1000 Mountainbikerinnen und Mountainbiker am Start. Der Start und das Ziel befinden sich in Glurns. Gefahren werden können zwei Strecken. Die klassische Strecke über 51 Kilometer und 1600 Höhenmeter sowie die MarathonStrecke, bei der man 90 Kilometer und 3000 Höhenmeter zurücklegen muss. Der Startschuss fällt um 8 Uhr. Auch ein Kinderlauf (9 Uhr), der unter dem Motto „Dabei sein ist alles – Ich will auch mitfahren“ steht, wird bei der 5. Ausgabe ausgetragen. (sam)
Foto: Sarah Mitterer
44 /SPORT/
chluderns oder Plaus – wer holt sich den Titel und spielt damit in der nächsten Saison eine Spielklasse höher, nämlich in der 1. Amateurliga. Die Antwort auf diese Frage werden die Fußballfans spätestens Ende Mai erhalten. Die besten Karten im Titelkampf hat Schluderns. Die Obervinschger konnten 16 von bisher 17 Spielen für sich entscheiden. Die einzige Niederlage kassierte der amtierende Herbstmeister am 11. November auswärts gegen Kastelbell. Seitdem reihten die Schludernser sechs Siege aneinander (Die Ergebnisse des 18.Spieltages standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest). Doch die Plau-
ser Fußballer sind den Obervinschgern weiterhin dicht auf den Fersen. Die Untervinschger gingen in dieser Saison bisher zwei Mal als Verlierer vom Platz: Zunächst startete die Saison für das Team mit einer Niederlage gegen Oberland, das zweite Match verloren die Plauser zu Hause gegen den großen Titelkonkurrent Schluderns. Plaus weist einen Rückstand von fünf Punkten auf die Spitze auf, doch das direkte Duell der beiden Titelaspiranten steht zur Freude der Fans noch aus. Am 12. Mai wird das Match, das die Meisterschaft entscheiden könnte, um 16 Uhr in Schluderns angepfiffen. Fußballfreunde dürfen sich auf ein spannendes und hart umkämpftes Spiel freuen.
Auch das dritte Team unter den Top 3 der 2. Amateurliga kommt aus dem Vinschgau. Der FC Oberland machte in der Rückrunde einige Plätze gut und belegt nach dem 17. Spieltag den dritten Platz. Prad kletterte von den hinteren Positionen ein Stück nach oben und befindet sich auf Platz 7. Abgerutscht ist hingegen Kastelbell (aktuell Platz 6), das als drittbeste Mannschaft in die Winterpause ging. Fünf Niederlagen in Folge kassierte das Team in der Rückrunde, erst beim Spiel gegen Laas fand man auf die Siegesstraße zurück. Goldrain und Mals (ein Spiel weniger) befinden sich im hinteren Feld der Liga. Die bisher sieglosen Laaser belegen mit zwei Zählern den letzten Platz der 2. Amateurliga.
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/SPORT/ 45
Schweiz/Italien/Österreich
70 Jahre sportliche Zusammenkunft am Dreiländereck A
Reinhard Fabi Fotos: Anna Alber
m Ostermontag, den 22. April, wurde das Dreiländerrennen zum siebzigsten Mal im Skigebiet Schöneben mit Erfolg ausgetragen: eine tolle Stimmung, keine Verletzten und Sonne satt. Rund 450 Athleten aus der Schweiz, Italien und Österreich maßen sich auf zwei Strecken, wobei die gute Präparierung der Piste auch bei Frühlingstemperaturen ein faires Rennen ermöglichte. Für viele Vinschger Sportler bot die Sportveranstaltung einen perfekten Saisonabschluss. Den Sieg holten sich in den verschiedenen Kategorien: Moritz Schöpf, Fabian Stadelwieser und Tobias Peer (ASV Vinschger Oberland) sowie Nele Angerer (SC Ortler) und Tessja Rungg (ASV Prad). Strahlende Zweitplatzierte waren: Max Federspiel, Adrian Klotz, Julia Agerer, David Gagliano (ASV Vinschger Oberland) und Amelie Telser (ASV Prad). Michael Parth, Patrick Auer (ASV Prad) sowie Jasmin Peer (ASV Vinschger Oberland) und Franziska Mall (SC Ortler) fuhren den dritten Platz ein. Den „Dreilän-
Gruppenfoto ASV Vinschger Oberland dersieg“, d. h. die Tagesbestzeit der längeren Strecke, schnappten sich allerdings die Schweiz mit Selina Egloff und Österreich mit Johannes Pitterle. Das besondere Jubiläum wurde durch die einzigartige Ausstellung „70 Jahre Ski- und Rodelgeschichte“ untermauert, die der Malser Luis Weger zur Verfügung stellte. Sportliche Ehrengäste der Veranstaltung waren die erfolgreichen Snowboarder Jasmin und Edwin Coratti, die Schweizer Junioren-
meisterin Selina Egloff und die siegreiche Naturbahnrodlerin Nadine Staffler. Auch die politische Vertretung wurde durch Landtagspräsident Josef Noggler garantiert. Zur Preisverteilung war auch der Vorstand der Schöneben AG geladen, der zahlreich erschien. Markus Moriggl, Direktor der Raiffeisenkasse Obervinschgau, fasste die Sportveranstaltung treffend als eine „mords Guadi“ zusammen und auch der Präsident des ASC Reschen
Franz Mall Werner Weisenhorn lobte die Freiwilligen, die gute Zusammenarbeit mit der Schöneben AG und zeigte sich glücklich über den reibungslosen und unfallfreien Verlauf des beliebten Dreiländerrennens. Anna Alber
Kunstturnen/Latsch
Wettkampfauftakt mehr als geglückt D
Veith und Lisa Kofler turnten sich dort zu Gold. Vanessa Mombello, Nadin Obexer, Celine Stampfer, Katharina Egger
Foto: Carla Wieser
en ersten VSS-Wettkampf des Jahres bestritten die Turnerinnen des ASV Latsch im Februar in Brixen. Christin
Carla Wieser kann stolz auf ihre Nachwuchsturnerinnen sein
und Noelle Stampfer gewannen jeweils eine Bronzemedaille. Sophia Pircher, Anne Oberhofer und Ida Gallia schrammten als Viertplatzierte knapp am Podest vorbei. Mitte März fand schließlich ein Heimwettkampf für die Schützlinge von Carla Wieser statt. 120 Turnerinnen aus sieben Vereinen kämpften in der Latscher Turnhalle bei den VSS/ Raiffeisen-Landesmeisterschaften um die Titel in neun Altersklassen und verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Insgesamt zwölf Top 6 Platzierungen holten sich die Vinschger Nach-
wuchsturnerinnen. Gleich fünf Mal gab es eine Medaille für den ASV Latsch. Christin Veith und Lisa Kofler holten sich erneut Gold, Katharina Egger belegte Platz 2, Celine Stampfer und Claudia Pobitzer gewannen die Bronzemedaille. Vanessa Mombello, Rania Frei, Jutta Verdross, Ida Gallia, Nadin Obexer, Hannah Gallia und Noelle Stampfer sicherten sich einen Platz unter den besten sechs Turnerinnen in ihrer Kategorie. Maren Platzgummer, Anne Oberhofer und Valentina Mombello zeigten beim Heimwettkampf ebenfalls eine tolle Leistung. (sam)
46 /SPORT/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
LAC Vinschgau
Schiedsrichtermangel
Comeback
D
A
v.l. Arnold Moser, Karl Schuster und Johann Messmer „Danke Karl“ wurde Schuster übergeben. Seinem Stellvertreter Arnold Moser dankte man vor allem für die kulinarische Betreuung über all die Jahre hinweg. (ap)
uf einmal war der Motor des Mittelstreckenläufers Moritz Graf wie gedrosselt. Nach ca. 200 Meter Volllast eines jeden Trainingslaufs brach sein Tempo ein, fiel auf „Notlaufgeschwindigkeit“ herunter. Dabei galt Moritz als hoffnungsvolles Lauftalent. Mit 16 Jahren lief er den Reschenseelauf in 58,21 Minuten, über 5000 m auf der Bahn kam er auf 17,29 Sekunden. Im Training lief dann gar nichts mehr. Dem Verdacht des Übertrainings folgte die niederschmetternde Diagnose: akute lymphatische Leukämie. Es folgten Zeiten von Ungewissheit, Leiden, Hoffnung und Therapie. Nun hat Moritz wieder seine Spikes angezogen. Seinen ersten Erfolg feierte er beim Hallenmeeting in München: mit einem Sieg über 800m in 2:09,94 Minuten. (Mt)
Foto: Michael Traut
ie Schiedsrichter im Vinschgau haben Nachwuchssorgen. Rund 16 Schiedsrichter sind derzeit aktiv und bewältigen rund 600 Spiele im Jahr. Johann Messmer, der Obmann der Schiedsrichter im Vinschgau ist versucht, dem Problem entgegenzutreten. „Die Schiedsrichter werden nicht jünger und brauchen Entlastung“, sagt Messmer zum Vinschgerwind. Vor dem Hintergrund des oft – gelinde gesagt – unhöflichen Umgangs von Zuschauern, Trainern und Spielern, wird es immer schwieriger Nachwuchs zu finden. Doch durch Sensibilisierung von Fans und Teams hat sich die Situation verbessert. Der Aufruf von Johann Messmer geht in Richtung Ex-Fußballer. In ihnen sieht Messmer möglichen Nachwuchs, um das Problem zu entschärfen und die Schiedsrichtergruppe für die kommenden Jahre zu sichern. Und vor allem: Um die Spiele auch in Zukunft austragen zu können. Jüngst bedankten sich die Schiedsrichter des Bezirks beim langjährigen VSS-Bezirksleiter Karl Schuster für 40 Jahre Zusammenarbeit mit dem Schiedsrichterverband. Ein Schiedsrichtertrikot mit der „Aufschrift
Foto: „Wind“-Archiv
Vinschgau
Kontakt: Obmann der Schiedsrichter Johann Messmer, Tel. 339 2100258; messmer.johann@hotmail.com
Latsch/Mals
Stabhochsprung
Leichtathletikcamps in Latsch und Mals
Die universelle Formel zum Erfolg
Infos und Anmeldung unter: tobilech@hotmail.de für Latsch und lacamp@gmx.com für Mals
echanische Gesetze und Weltklasse, Physiker aufgepasst! Formeln funktionieren. Mit ihnen gelangt man Früher oder Später zu einem richtigen Ergebnis, sofern man alle Komponenten korrekt zusammengeführt hat. Doch Formeln führen nicht nur in der Physik zu einem Ergebnis sondern auch in Sachen Sport können sie zu siegreichen Resultaten führen. Dass Formeln in der Mathematik funktionieren ist bekannt, sich aber die sportliche Leistung zu errechnen klingt zu Beginn recht dubios. Für Stephan Müller nicht, er berechnet in seinem Youtube Video kurzerhand die notwendige Formel um im Stabhochsprung beinahe den Weltrekord (6,16) zu knacken. Foto: Michael Traut
Die beliebten Leichtathletikcamps werden wieder in Latsch und Mals organisiert. Das Camp in Latsch wird vom 5.-7. August im Sportforum Latsch, das Camp in Mals vom 8.-10. August 2019 auf der neuen Leichtathletikanlage in Mals abgehalten. Ziel ist es die Leichtathletik Kindern spielerisch beizubringen. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche von 6- 14 Jahren. Betreut werden die Kinder von Sportlehrern und Trainern des Lac Vinschgau Raiffeisen.
M
Laut seiner Berechnung braucht es für einen 6 Meter hohen Sprung zumal eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 m/s, die exakte Umlenkung der Geschwindigkeit durch den Stab sowie eine korrekte Biegung des Körpers. Wer all diese Komponenten beachtet und korrekt ausführt sollte einen 6 Meter hohen
Sprung problemlos meistern. Zur Veranschaulichung der Theorie wird rein zufällig eine Fotoaufnahme vom alljährlichen Schlanderser Stabhochsprung Event verwendet. Womöglich könnte mittels dieser Erfolgsformel am 17.08.2019 ein neuer Platzrekord in Schlanders aufgestellt werden. Wir werden sehen. (mt)
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/SPORT/ 47
Motorsportgemeinschaft Vinschgau
Fotos: „Wind“-Archiv
„Peatr-Joggl-Seppl“ Gedächtnis Auto Show
Josef Pedross im Fiat 500 Eigenbau und Kevin Lechner BMW M3 Im November letzten Jahres hatte Josef Pedross in Folge eines Unwetters einen tragischen Unfall. Später erlag er seinen Verletzungen im Krankenhaus. Seine große Leidenschaft waren der Motorsport und Rennfahrzeuge. In Erinnerung an unseren langjährigen Vereinskollegen organisiert die Motorsportgemeinschaft Vinschgau die „Peatr-Joggl-
Seppl“ Gedächtnis Auto Show. Am kommenden Samstag 4. Mai in seinem Heimatdorf Latsch, startet ab 10:00 Uhr die Fahrzeugausstellung auf dem Parkplatz der Talstation Sessellift Tarscher Alm. Ausgestellt werden Fahrzeuge aller Typen und Klassen: vom Oldtimer über moderne Fahrzeuge, bis hin zu Rennfahrzeugen und Prototypen.
Am Nachmittag ab etwa 14:00 Uhr findet dann das Highlight des Tages statt. Insgesamt vier Showläufe werden entlang der Zufahrtsstraße oberhalb von Tarsch bis zum Parkplatz gefahren. Dabei werden auch einige Südtiroler Motorsportgrößen zu sehen sein. Kevin Lechner aus Laas wird mit seinen BMW M3 pilotieren. Er war einer der
engsten Freunde vom „PeatrJoggl-Seppl“. Auch der Fiat 500 Eigenbau, mit dem der „PeartJoggl-Seppl“ zwei mal den Autoslalom in Laas gewinnen konnte, wird bei der Veranstaltung dabei sein.
Alle Infos finden unter www.msgv.it
Stellenmarkt
Lust auf was Großes? Wir erweitern unseren Fuhrpark um ein Kranfahrzeug mit Abrollmulden-System.
Deshalb suchen wir zum sofortigen Eintritt einen
Wir sind regionaler Marktführer von schlüsselfertigen Energie- und Wasserkonzepten. Seit drei Generationen planen und realisieren wir zusammen mit unseren 50 Mitarbeitern saubere Lösungen für Mensch, Technik und Umwelt, im In- und Ausland. Zur weiteren Stärkung userer Firmenfamilie suchen wir erfahrene/n
motivierten
LKW Fahrer Außerdem suchen wir für den nationalen und internationalen Fernverkehr ebenfalls zum sofortigen Eintritt einen
Buchhalter(in)
mit Schubboden oder Kippauflieger
Neben der laufenden Finanzbuchhaltung unserer Mutterund Tochtergesellschaften erstellen Sie in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung auch monatliche Zwischenbilanzen und Kostenstellenbewertungen. In Zusammenarbeit mit dem externen Wirtschaftsberater und Rechnungsprüfer erstellen Sie die Abschlußbilanzen und Bestandsbewertungen der einzelnen Firmen.
Habe wir dein Interesse geweckt dann melde dich 335 69 15 001 / 0473 831 294 / info@windegger.net
Interesse? Dann bewerben Sie sich noch heute samt Lebenslauf und besuchen Sie uns für ein unverbindliches Kennenlernen! Wir freuen uns auf Sie!
Fahrer für Sattelzug
www.moriggl.com Moriggl GmbH Punistrasse 2 | I-39020 Glurns
TEL +39 0473 831 555 www.moriggl.com FAX +39 0473 831 596 info@moriggl.com
MM origgl origglGmbH GmbH nr.nr. 10 10 515 515
8,8vonvon10 10 91 91%% 8,8 Gültig Gültig bis bis 0 6.201 0 6.201 7 7
SEHR SEHR GUTGUT
Ein Unternehmen der Moriggl Gruppe
48 /KLEINANZEIGER/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Stellenmarkt sucht
Hilfsarbeiter und qualifizierten Mitarbeiter (bevorzugt mit Führerschein)
Schlanders Tel. 0473 730583 info@spechtenhauser.it
seeber-immobilien.com/de/ Home/Jobs sucht und
Makler
Filialeiter. Bewerbungen an
harald@seeber-immobilien.com
Einheimische Serviererin durchgehende Arbeitszeit (15.00 – 22.30 Uhr), perfekt deutsch- und italienischsprachig für lange Sommersaison ab Anfang Juni oder nach Vereinbarung in Gomagoi gesucht. Unterkunft vorhanden. Tel. 347 49 29 233
Wir suchen motivierten, zuverlässigen
Spenglergesellen und Lehrling zum baldmöglichsten Eintritt Christoph 335 58 58 360 oder: info@egger-kg.it 39024 Mals
ZUR VERSTÄRKUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR EINEN:
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab Anfang Juni – Oktober evtl. auch längerfristig:
Barist/in ELEKTRONISCHE FAKTURIERUNG – FATTURAZIONE ELET
Elektrogesellen ELEKTRIKERGESELLEN
mit Erfahrung; durchgehende Arbeitszeit 15.00 Uhr oderHiermit teilen wir Ihnen unsere Datenabfür die elektronische Fakturier ABSOLVENTEN DERCon FACHSCHULE la presente comunichiamo i nostri dati und per la fatturazione elett Kellner/in FÜR ELEKTROTECHNIK Zimmermädchen mit Erfahrung. Aufgabenbereich: Firmenbezeichnung: HOTEL MADATSCH KG d. Angerer Manuela & Co. Büro/Schaltschrankbau/Magazin Unterkunft und Ragione sociale: Verpflegung vorhanden. Bewerbungen bitte an: info@elektro-mag.it ****Hotel Madatsch Trafoi Anschrift: Trafoi Nr. 31 I-39029 STILFS oder telefonisch unter Bewerbung an: info@trafoi.it Indirizzo: 0473 835 380 oder Tel. 0473 611 767 MwSt. Nr.
02766590216
Partita IVA DAVIDE – mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im LandwirtDie Firma ZILLER schaftsbereich bzw. im Verkauf und Beratung von Pflanzenschutzmitteln, Düngemitteln,PEC-Adresse: Obstbau, sowie Maschinentrafoi@pec.it und Geräten für die Landwirtschaft – sucht neue Mitarbeiter für ihr Team, um das Vertriebsnetz in Südtirol zu verstärken. PEC-Mail: Besonders suchen wir einen VERTRETER FÜR SÜDTIROL und/oder Monteure für Obstanbausysteme und Hagelschutz-Anlagen. Sind SieEmpfängerkodex: die geeignete Person für eine dieser Stellen? Wenn ja, schicken Sie bitte Ihren Lebenslauf an ziller.davide@tin.it: Sie werden Teil einer großen Familie, Codice destinatario: die sich in ständigem Wachstum und Weiterentwicklung befindet.
23R5HA7
GEOS Südtirol
Die GEOS – Genossenschaft der Obsterzeuger Schlanders sucht einen P. 186 C
VAL VENOSTA 00000 FF 12 11 2015
P. 130 C
Unser Unternehmen zählt zu den führenden Herstellern von Südtiroler Markenspeck und weiteren typischen Wurst- und Fleischwaren.
NERO
LOGO AW LOGO VALVENOSTA
Mitarbeiter (w/m) im Bereich
Qualitätssicherung Ihre Aufgaben: · Mitarbeit bei den Zertifizierungen in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Produktionsmethoden, Ursprungsbezeichnungen, Arbeits- und Gesundheitsschutz (z.B.: IFS, ISO 9001, ISO 45001, Globalgap, ggA) · Mitarbeit bei Überwachung und Bewertung der Produkt- und Prozessqualität · Mitarbeit in den Bereichen Mitgliederwesen, Ernte und Anlieferung Ihr Profil: · Bewerber mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung und/oder Praxiserfahrung im Bereich Qualitätssicherung werden bevorzugt. · Sie arbeiten selbstständig, verantwortungsbewusst und lösungsorientiert · Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft zeichnen Sie aus · Gute Deutsch- und Italienischkenntnisse. Englischkenntnisse sind von Vorteil Wir bieten Ihnen ein vielseitiges und interessantes Aufgabengebiet, ein sicheres und professionelles Arbeitsumfeld und eine leistungsgerechte Entlohnung. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen, deren vertrauliche Behandlung zugesichert wird, an die GEOS – Genossenschaft der Obsterzeuger Schlanders, z.H. Hannes Spögler, Protzenweg 3, 39028 Schlanders, E-Mail hannes.spoegler@vip.coop
Wir suchen zum sofortigen Eintritt:
· Mechatroniker · Elektrikergesellen · Elektrikerlehrling Aufgabengebiet: - Instandhaltung und Reparatur von Fertigungseinrichtungen und Produktionsmaschinen - Störungsanalysen und Optimierungen am bestehende Produktionsprozess in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen Profil: - Facharbeiter, Meister oder Techniker im Bereich Mechatronik; Maschinenbau, Elektrotechnik, gerne auch Abgänger der TFO – der technischen Fachoberschule Richten Sie Ihre Bewerbung an: Ivan Gianordoli, Recla GmbH, Gewerbegebiet Nr. 2, 39028 Schlanders BZ oder an ivan.gianordoli@recla.it. Gerne können Sie sich auch telefonisch unter der Nummer 0473 737 317 melden, um ein unverbindliches Bewerbungsgespräch zu vereinbaren. Ihre Bewerbungen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/KLEINANZEIGER/ 49 VINSCHGAU VENOSTA
BASIS Vinschgau Venosta ist ein Projekt zur strukturellen Stärkung des Wirtschafts- und Lebensraums Vinschgau. Schwerpunkte sind Innovationsdienstleistungen vor Ort, Netzwerkknotenpunkt zu Landeseinrichtungen NOI Techpark/ IDM, UniBZ, internationale Partner, Kooperationen und transsektorale Zusammenarbeit.
Wir suchen ab sofort
- Tournant/2. Koch/Köchin/ Jungkoch/-köchin - Servicemitarbeiter/in in Voll-&Teilzeit für Hausgäste
- Koch-Commis - Service-Commis - Erfahrene/n Rezeptionist/in
Wir suchen ab sofort eine/n
PROJEKTMANAGER/IN IN TEILZEIT
Gute Deutschkenntnisse erforderlich. Wir bieten: Geregelte Arbeitszeiten, gute Entlohnung, bei Bedarf Unterkunft. Bewerbungen bitte an: info@tuberis.com Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Tuberis Nature & Spa Resort****S Taufers im Münstertal Tel. 0473 832168 www.tuberis.com
Dein Aufgabengebiet ––> Projektabwicklung mit Unternehmen und Institutionen, Eventmanagement, Budgetplanung, Strategie, Organisation, Evaluation ––> Mitaufbau des lokalen und internationalen Netzwerks Wir suchen ––> Erfahrung in der Organisation und Verwaltung von Veranstaltungen und Weiterbildungen ––> Ausbildung bevorzugt mit Schwerpunkt in Wirtschaft, Marketing, Eventmanagement, Kommunikation (Oberschule, Bachelor, evtl. Master) ––> Gute Deutsch-, Italienisch und Englischkenntnisse; Zweisprachigkeit B2 (ehem. Niveau B) ––> Unternehmerisches Denken und Handeln, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein ––> Gute lokale Vernetzung von Vorteil (Vinschgau/Südtirol) ––> Offene Art, selbstständiges Arbeiten, Kommunikations- und Begeisterungsfähigkeit ––> Teamgeist, Engagement und Eigeninitiative
mountains.ch
Für unser Design & Lifestyle Hotel ALL IN ONE HOTEL INN LODGE in Celerina suchen wir per Mitte Mai 2019 oder nach Vereinbarung einen
BARMITARBEITER m / w, 100%
Wir bieten ––> Befristeter Vertrag 2019 (Möglichkeit einer Verlängerung) ––> Entwicklungs- und Bildungsmöglichkeiten ––> Abwechslungsreiches Aufgabengebiet, kreatives Umfeld, dynamisches Team ––> Internationale Beziehungen und Netzwerk
Sie haben eine gewinnende Ausstrahlung, sprechen Deutsch und Englisch, sind fachkompetent sowie motiviert in einem jungen und dynamischen Team zu arbeiten? Dann senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto an: ALL IN ONE HOTEL INN LODGE, Herr Alex Meili, Via Nouva 3, CH-7505 Celerina, Telefon +41 81 834 47 95, alex.meili@mountains.ch, innlodge.ch
Kontaktdaten ––> Hannes Goetsch, BASIS Vinschgau Venosta hannes.goetsch@schlanders.eu +39 338 7181291 Bewerbungsschluss ––> 10.05.2019
BASIS.SPACE MARKTGEMEIND E
SCHLANDERS COMUNE DI
SILANDRO
20190408_Stelleninserat_Barmitarbeiter_INN_LODGE_112x160.indd 1
08.04.2019 11:06:53
50 /KLEINANZEIGER/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Sportservice Erwin Stricker Südtirol Rad sucht eine/n
Mitarbeiter/in
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine:
· Servicekraft (w)
01.06. – 31.07.2019 für unser Restaurant, 17.00 – 22.00 Uhr Wir freuen uns auf Deine Bewerbung per Mail oder Telefon! Camping Residence Sägemühle Prad Tel. 0473 616 078 oder verwaltung@saegemuehle.it
Wir suchen zur Erweiterung unseres Teams ortsansässige, selbstständige
Reinigungskraft
in Vollzeit und Teilzeit. Waldcamping Naturns Tel. 331 24 96 407 oder Tel. 335 61 30 099 info@waldcamping.com
ab sofort bis 3.11.2019 für den Radverleih in Latsch. Deutsch & Italienisch Kenntnisse erforderlich. Bewerbung oder Info an: stone@sportservice.bz oder Tel. 339 46 14 841 Für die Sommermonate (Mitte Juni – Ende August) in Glurns gesucht:
erfahrene/r Barist/in evtl. Student/in mit etwas Erfahrung (durchgehende Arbeitszeit) Tel. 347 60 16 607
Haushaltshilfe
3 x pro Woche, halbtägig in Vetzan gesucht. Tel. 0473 740 093
Das Center da sandà Val Müstair ist ein kleines Gesundheitszentrum im wunderschönen Bergtal Val Müstair in der Schweiz. Unter einem Dach sind ein Akutspital, ein Rettungsdienst, ein Pflegeheim, eine Arztpraxis und eine Spitex integriert.
Für die Sommermonate suchen wir ab Mitte Mai freundliche, flexible
· Mitarbeiter/in für Rezeption & Service · Zugehfrau / 2 – 3 Tage Hotel Eden am Reschensee Tel. 0473 633137 info@eden-reschensee.com
Wir suchen zur Ergänzung unseres Teams einen
2. Koch (m/w) sowie einen
Kochlehrling (m/w) Du bist interessiert? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung, telefonisch unter 0473 633 142 oder per Email unter info@edelweiss-reschen.it Familie Raffeiner/Mall Aktiv Hotel Edelweiss Reschen – Hauptstraße 28
Sommerjob
Mithilfe für die Küche von Mitte Juni
bis Anfang August gesucht. Payerhütte Sulden Tel. 0473 666 372
Erfahrene Bedienung ab sofort, auch in Teilzeit bis November für Pizzeria in Schluderns gesucht. Sonntag frei. Tel. 335 58 87 333
Suche freundliche, zuverlässige
Mithilfe (auch Student) zur Verstärkung unseres Teams (Gastgewerbe) im Mittelvinschgau ab Mitte Juni bis Ende September (Oktober). Tel. 339 28 82 489 (ab 15.00 Uhr) Einheimische Zugehfrau 2 x wöchentlich vormittags für Putz- und Bügelarbeiten, in Schluderns gesucht. Tel. 347 81 31 800
Wir suchen für das Pflegeheim per 1. August 2019 befristet bis 31. Juli 2020 oder nach Vereinbarung
eine/-en Fachangestellte/-en Gesundheit (FaGe) oder eine dipl. Krankenschwester (80 %) Aufgabenbereich - Mithilfe bei präventiven, diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen dem Kompetenzbereich entsprechend - Gewährleistung einer professionellen und bedürfnisgerechten Pflege und Betreuung - Unterstützung im Pflegeprozess und bei der Pflegeplanung - fachliche Unterstützung des Pflegeteams Anforderungen - Fähigkeitszeugnis als Fachfrau Gesundheit EFZ (Sozialbetreuer werden nicht berücksichtigt) oder Diplom Krankenschwester HF - ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein - empathische Persönlichkeit, Freude mit älteren Menschen zu arbeiten - hohe Belastbarkeit und Flexibilität Wir bieten Ihnen - eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit - gutes Arbeitsklima in einem motivierten Team - zeitgerechte Arbeitsbedingungen - regelmässige fachliche Fort- und Weiterbildungen Wir freuen uns auf Ihr Bewerbungsschreiben bis am 20. Mai 2019 an das Center da sandà Val Müstair, z.Hd. Frau Carla Peterelli, Personaldienst, Sielva 122, 7536 Sta. Maria. E-mail: carla.peterelli@csvm.ch Tel. 0041 081 851 61 75
CH-7535 Valchava Val Müstair/Münstertal Nach 24 Jahren geht unser Chefkoch in Pension Wir suchen einen/e selbständigen/e
Chefkoch/-köchin und Stellvertreter Chefkoch/-köchin 100%-Jahresstellen ab November 2019 oder nach Vereinbarung. Sie sind selbständig, belastbar, innovativ und motiviert und suchen längerfristig eine neue Herausforderung im einzigen ***superior-Hotel im Val Müstair/Münstertal. Wir bieten eine selbständige, interessante und verantwortungsvolle Stelle in unserem Hotel mit 46 Betten. Gute Entlohnung und Sozialleistungen 5-Tage-Woche, 2 x Samstag/Sonntag pro Monat frei (möglich) Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Bewerbung. Claudia Bättig +41 (0)81 858 51 61 info@centralvalchava.ch / www.centralvalchava.ch
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/KLEINANZEIGER/ 51
Stellenmarkt Praktikum: praktische, patente
30 Jahre Jubiläum
Mithilfe im Service
Brucharbeiter
für Juli & August gesucht; Tel. 0473 835 417, Traude Horvath, Tee-Salon, Laubengasse 11, Glurns
Brucharbeiter gesucht • •
gesucht
Überdurchschnittliche Entlohnung Familiäres Arbeitsklima
· Überdurchschnittliche Entlohnung Kontakt: · Familiäres Arbeitsklima Handy 335 255640 Festnetz 0473 427463 Kontakt:
office@goeflanermarmor.it Festnetz: 0473 427 463 Mobil: 335 25 56 40
Einheimische Betreuerin gesucht. 94Jährige, fit und noch recht autonom sucht ab sofort eine einheimische Betreuerin nach Vereinbarung. Wohnmöglichkeit vorhanden, falls erwünscht. Gute Bezahlung. Ort: Karthaus/Schnalstal Tel. 340 51 28 280
Feiern Sie mit mir an 30 Tagen 30 Jahre Konfektion Stecher. Ziehen Sie Ihren Überraschungsrabatt von 3 – 30 % auf das gesamte Sortiment.* * gültig bis 31. Mai 2019
Allfälliges PR-INFO MEI AUSZEIT
Eine neue Dimension der Beauty und Prävention ganz in Ihrer Nähe stellt sich vor! Das ehemalige Hotel Lena in Plaus heißt jetzt nicht nur „Wohlfühlhotel MEI Auszeit“, nein das Team von „MEI Auszeit“ hat eine Oase des Wohlbefindens für seine Hotelgäste geschaffen. ABER NICHT NUR DAS! Das Beauty Team steht auch für alle aus der Region zur Verfügung, die etwas in Punkto Beauty und Prävention für sich tun wollen. Mit Schönheitsbehandlungen zur Gesichtsstraffung, sowie Körperbehandlungen auf höchstem Niveau, ebenso ein neues Analyse Verfahren zum Körperstatus, sowie klassische Behandlungen wie Ayurveda Anwendungen, Maniküre und Pediküre stehen im Angebot. Was Sie erwartet? Ein Ambiente, welches zum Verweilen einlädt, eine professionelle Beauty Abteilung im 3. Stock mit wunderbarer Aussicht ins schöne Vinschgau Tal, top geschultes Personal und eine individuelle Beratung, die keine Wünsche offen lässt. Der Vitalgarten mit Whirlpool und Fasssauna, kleine Ruheoasen die in einem neu angelegten Garten mit Hecken und Bäumen eingebettet sind, sowie ein Pool, kleine Springbrunnen unterstreichen die Massage von „MEI Auszeit“. Auch mit einer umgebauten und vergrößerten Wellnessabteilung mit Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine, bequemen Relaxliegen und Erlebnisduschen wird Ihre Zeit vor, oder nach Ihrem Beauty Erlebnis zu einer echten „MEI Auszeit“. Für Tage, an denen Petrus uns nicht hold ist, wartet ein Panoramawintergarten mit Entspannungsliegen, Kuscheldecken und Relax Musik auf Sie, um Ihre „MEI Auszeit“ zu verlängern. Wenn wir Ihr Interesse geweckt und Sie neugierig gemacht haben, dann schauen Sie doch am 4. Mai & 11. Mai zwischen 14.00 und 19.00 Uhr zum „Tag der offenen Tür“ bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Sie! Parkplätze sind im Hof vorhanden. Wohlfühlhotel „MEI Auszeit“, Bahnhofstraße 7 in Plaus (bei Naturns). Tel. +39 0473 660 041 | E-Mail: info@wohlfuehlhotel.it www.wohlfuehlhotel.it
39023 LAAS · VINSCHGAUSTR. 71 · TEL. 0473/626553
Tag der offenen Tür am Samstag, 4. Mai & Samstag 11. Mai 2019 Vitalmessung Vierfarbdruck
Pantone
= M 15 | Y 60 | K 20
= Pantone 467 U
in 90 Sekunden zum umfassenden Vitalstatus Ihrer Körperzellen! · Vitamine & Coenzyme (Vitamin A, B 1-12, C, D3, E, K, Folsäure, Biotin, Coenzym Q10 · Mineralstoffe (Kalzium, Eisen, Zink, Selen, Kalium, Magnesium, Jod) · Schwermetallbelastung (Blei, Quecksilber, Kadmium, Aluminium, Arsen) · Weitere Parameter (pH, Pestizide) Wert 60.- € zum Sonderpreis von 10.- € = C 50 | M 85 | Y 100 | K 35
= Pantone 1815 U
= 50% Braun
= 50% Pantone 1815 U
Informationen über: · Lifting und Anti-Aging Behandlungen; Detox und Faszien Treatments · Klassische Gesichtsbehandlungen & Massagen
Schenken Sie
Verwöhn-Gutscheine zum Muttertag
Unser Gutscheinrabatt für Sie – 10% Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin zur Vitalmessung oder schauen Sie einfach zur Beratung bei uns vorbei: Wohlfühlhotel MEI Auszeit, Bahnhofstrasse 7, 39025 Plaus Tel. 0473-66 00 41 · Email: info@wohlhfuehlhotel.it
52 /KLEINANZEIGER/
Vinschgerwind 9-19
03.05.19
Jahrestag/Danksagungen
Quando qualcuno che ami diventa un ricordo, quel ricordo diventa un tesoro. Das Leben ist vergänglich, doch die Liebe, Achtung und Erinnerung bleiben für immer.
2. Jahrestag Iaz seins schun 10 Johr ohne enk… eis fahlts. Wir beten zusammen am Mittwoch, den 22.5. um 16.30 Uhr in der Pfarrkirche Schlanders
Antonio Giovanni Ieronimo *12.7.1944 † 27.4.2017 Reschen In liebevoller und dankbarer Erinnerung denken wir an dich, am Sonntag, 5. Mai 2019 um 10.00 Uhr bei der Hl. Messe in der Pfarrkirche von Reschen. Wir danken allen, die daran teilnehmen.
Deine Familie
… und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens und deiner Liebe.
Dr. Arnold Schütz † 7.5.2013
In Gedanken stets bei dir und besonders beim 6. Jahresgottesdienst am Sonntag, den 5. Mai 2019 um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche von Mals Herzlichen Dank allen, die daran teilnehmen, für dich beten und sich gerne an dich erinnern Deine Familie
In Lieber Erinnerung an
Maria Notburga Holzer geb. Unterhuber Geschäftsfrau Bioladen
* 27.11.1951 † 15.5.2014 – Schlanders
Wir gedenken ganz besonders deiner, unserer Oma Paula und unserem Thomi bei der Gedenkmesse am Sa. 11.05.2019 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Deine Familie
03.05.19
Vinschgerwind 9-19
/KLEINANZEIGER/ 53
Jahrestag/Danksagungen
Wind-Termine Südtiroler EVENT MARKT SelberGMOCHT in Schenna
am Samstag, 18. Mai 2019, 9.00 – 16.30 Uhr 10.15 – 14.45 spielt die St. Pauls Tschäss Band Raiffeisenplatz von Schenna SelberGMOCHT ist der Online-Marktplatz für kreative Süstiroler. Schenken Sie Freude. Jetzt auch GUTSCHEINE.
selber GMOCHT SÜDTIROL
Stellenmarkt
Reinigungshilfe in Taufers i.M. gesucht Tel. 349 74 27 351
Suche Arbeit als Reinigunskraft im Raum Mals evtl. Münstertal. Vormittags ca. 3 Stunden, 2 – 3 x wöchentlich. Tel. 348 06 18 224
Die Erinnerungen an Dich sind wie die leuchtenden Sterne, die am Nachthimmel funkeln.
oder Teilzeit) gesucht. Bewerbungen bitte an Hotel Sand in Tschars. Tel 0473 624 130 oder info@hotel-sand.com
Kellner/in
von 8.30 – 16.00 Uhr in Goldrain Pizzeria Laurin ab Mai gesucht. Tel. 0473 742 694
Jahrestag/Danksagungen
4. Jahrestag
Martina Sapelza – Matschgi *19. Sept. 1988 † 17. Mai 2015 Schluderns
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.
10. Jahrestag
Wir denken besonders an Dich am Sonntag, 12. Mai um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Deine Lieben
www.vinschgerwind.it Die Todesanzeigen von der Töll bis zum Reschen sind auf
Servicelehrling (m/w) und Saalbedienung (5-Tage Woche
www.vinschgerwind.it abrufbar.
Zur Verfügung gestellt von www.trauerhilfe.it
Werner Pinggera * 7.1.1942 † 13.5.2009 Stilfs
Wir gedenken deiner besonders bei der hl. Messe am Sonntag, den 5. Mai 2019 um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche von Stilfs. Deine Frau Erna, deine Kinder mit Familien
Immobilien WOHNUNGEN, HÄUSER, OBSTWIESEN & VIELES MEHR
Unsere aktuellen Immobilien! Immobilienvermittlung, Schätzungen, Verträge und Beratung T. +39 0473 732099
| www.tschenett.com
zu verkaufen: PRAD: 7.800 m² obstbaufähige Wiese - weitere Wiesen in Glurns, Schluderns, Burgeis SCHLANDERS: schöne, neuwertige 3 Zimmer-Wohnung, 97 m², 235.000 €, EK G SCHLANDERS: möblierte 2 Zimmerwohnung mit 2 Abstellplätzen für 140.000 €, EK A LATSCH/TARSCH: Reihenhaus mit Garten und Garage, ruhige Lage, 268.000 €, EK G SCHLUDERNS: Mehrfamilienwohnhaus mit 2 Wohnungen und 1.800 m² Grund, EK G RESCHEN: doppelstöckige 3 Zimmerwohnung, 2 Garagen, Seeblick, 190.000 €, EK A GLURNS: schönes, großes, saniertes Wohnhaus mit 2 Wohnungen in der Stadt, EK G
unsere
kunter bunten
THEATER-WIND
Begegnungen‘19 Dienstag, 14. bis Freitag, 17. Mai im und um aquaprad in Prad am Stilfserjoch
Heimatbühne Langtaufers DIE PERLE ANNA Komödie in 3 Akten von Marc Camoletti Ort: Kulturhaus von Pedross, Langtaufers Aufführungstermine: S a. 04.05.19 um 20.00 Uhr; So. 05.05.19 um 20.00 Uhr; Sa. 11.05.19 um 20.00 Uhr; So. 12.05.19 um 20.00 Uhr; Reservierung: T el. 347 88 93 340 (von 11.00 bis 18.00 Uhr)
Rampenlicht Lootsch IAZ KEARSCH DR KOTZ, FERDL Lustspiel in 3 Akten von Jürgen Schuster Regie: Pankratius Eller Regieassistenz: Andreas Sandbichler Ort: Mehrzweckgebäude Laatsch Aufführungstermine: Premiere: Sa. 25.05.19 um 20.00 Uhr; So. 26.05.19 um 17.00 Uhr; Fr. 31.05.19 um 20.00 Uhr; Sa. 01.06.19 um 20.00 Uhr; So. 02.06.19 um 17.00 Uhr; Reservierung: T el. 371 14 03 892 (ab 16.00 Uhr)
Kaufen/Verkaufen/Immobilien gutE EnErgiE kommt von
Eröffnung der Kunterbunten Begegnungen’19
mit Musik, Lebensgeschichten und Buffet mit lokalen Produkten am Dienstag, 14. Mai um 10 Uhr im aquaprad Es sind alle herzlich eingeladen.
Programm 2019: Spielen mit Holzspielzeug Dienstag und Mittwoch
IT 325
holzpellets
saktion EinlagErung arEn ! & sp JEtzt bEstEllEn BIS ZUM 31/05
vertreter gesucht
Musik, Texte, Lebensgeschichten
Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 15 Uhr
0474 376190 335 749 2679
jetzt anrufen!
Neuwertige
Hängemappen in den Größen 39 x 25 cm und 32 x 24 cm günstig abzugeben Tel. 0473 732 196
Vorlesen und Basteln
Mittwoch und Donnerstag ab 14 Uhr in der Bibliothek Prad
Zirkus Animativa
Donnerstag von 9 bis 12 Uhr
Theateraufführung: vollwertig . wertvoll Freitag um 14 Uhr und um 15.30 Uhr
Seniorentanz
Freitag von 10 bis 12 Uhr
Zum Abschluss spielt Kraut und Ruabm Freitag von 16.15 bis 17 Uhr
Bar
täglich von 9 bis 15 Uhr Kaffee, Kuchen und Eis
martina waldner.it
Mittagstisch
täglich von 12 bis 14 Uhr warme Küche
Spielen und lachen, sehen und staunen. Ganz schön. Schräg und kunterbunt. Begegnen.
Mit freundlicher Unterstützung Gemeinde Prad am Stilfserjoch
Mit dabei
Wir freuen uns. Die komischen Vögel und das Team der Werkstatt für Menschen mit Behinderung MitMenschen wachsen.
für Jung und Alt
Bezirksgemeinschaft Vinschgau Comunità comprensoriale Val Venosta Sozialdienste | Servizi Sociali
AUTONOME PROVINZ BOZEN – SÜDTIROL 14.1 Amt für Kultur
Werkstatt für Menschen mit Behinderung
www.bzgvin.it
Glückwünsche
03.05.19
Immobilien/Allfälliges/Weiterbildung EYRS – LAAS Neubau, Klimahaus A Nature Top Lage, direkt vom Bauherrn
POHL TREPPENBAU
d. Ernst Pohl, Tischlerei u. Zimmerei
• Holztreppen • Trittstufen für Beton- u. Metallkonstruktionen • Treppengeländer u. Handläufe
www.pohltreppen.com Tel. 0473 622 106 – 333 59 27 391
/KLEINANZEIGER/ 55
Waldseilgarten Laas-Allitz hat wieder für Sie geöffnet.
Schluderns
Telefonnummer:
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
0473 616 909
Nähere Infos unter www.bergerlebnisse.com oder Tel. 380 42 06 729
Tel. 348 51 65 587 Großzügige Wohnung mit großer Küche, Wohnzimmer, WC, Tages WC, Abstellraum, schöner Terrasse und 3 Zimmer längerfristig in Eyrs zu vermieten. Kontakt und Info unter Tel. 346 02 27 622
Vinschgerwind 9-19
Hallo! Möchten Sie
Finde und lebe deine
oder verbessern? Kontaktieren Sie mich unter Tel. 0473 624 320 oder Mobil: 337 45 64 17
www.renate-gluderer.com Tel. 333 322 97 97
Italienisch lernen Schöne, geräumige
5-Zimmer-Wohnung in Prad zu vermieten Tel. 345 69 68 148
BERUFUNG
Jetzt in Schlanders Mühlgasse Tel. 348 97 51 965 Ihr persönliches Reisebüro für die Region Via Maistra 67C CH-7537 Müstair GR Mail: info@eto-travel.ch Tel. +41 55 615 51 71 Internet: www.eto-travel.ch
Das Fischgeschäft in Schlanders (Göflanerstr. 8)
Neue Tel. 0473 324 592
Weiterbildung vor Ort Allgemeine Weiterbildung Gesundheit
Eine kleine Atempause für dich und mich REFERENT/IN Peer Evelyn TREFFEN Sa, 25.05.2019 UHRZEIT 09.00 Uhr – 13.00 Uhr ORT Tomberg-Kastelbell KURSBEITRAG 75 Euro pro Paar ANMELDESCHLUSS Do, 09.05.2019
Sprachen
Sprachen
Musik
IVHS – Integrierte Volkshochschule Vinschgau Weiterbildung für Menschen mit und ohne Behinderung IVHS
REFERENT/IN TREFFEN UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS
Vorbereitungskurs auf die Zweisprachigkeitsprüfung Internationales Sprachenzertifikat „Plida“ B2 REFERENT/IN Baldi Cristina TREFFEN Mo, 24.06. – Mo, 26.08.2019 (jeweils Mo + 3 Fr) UHRZEIT 18.30 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen ORT Landesberufsschule Schlanders KURSBEITRAG 210 Euro (ohne Prüfungsgebühren) ANMELDESCHLUSS Do, 13.06.2019
IVHS
IVHS
Workshop in Schlanders für musikbegeisterte Streicher und Bläser REFERENT/IN Marcello Defant + Severi Sebastiano + Battarino Giacomo TREFFEN Di, 30.07. – So, 04.08.2019 UHRZEIT 09.00 Uhr – 13.00 Uhr ORT Musikschule Schlanders KURSBEITRAG 330 Euro Schüler/Studenten – 420 Euro Erwachsene (ohne Übernachtung) ANMELDESCHLUSS Mi, 15.05.2019
Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it
IVHS
Clown Stauni Mo, 01.07. – Fr, 05.07.2019 09.00 Uhr – 14.30 Uhr, insgesamt 5 Treffen Josefshaus Laas 65 Euro (inkl. Mittagessen) Do, 20.06.2019
Aktiv durch den Sommer! REFERENT/IN TREFFEN UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS
Kammermusik
Turina Monica Sa, 08.06.2019 14.00 Uhr – 18.00 Uhr Treffpunkt wird rechtzeitig mitgeteilt 15 Euro (ohne Material) Mo, 03.06.2019
Kunterbunter Zirkusspaß REFERENT/IN TREFFEN UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS
Vorbereitungskurs auf die Zweisprachigkeitsprüfung Internationales Sprachenzertifikat „Plida“ C1 REFERENT/IN Baldi Cristina TREFFEN Mi, 19.06. – Mi, 28.08.2019 (jeweils Mi + 2 Fr) UHRZEIT 18.30 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen ORT Landesberufsschule Schlanders KURSBEITRAG 210 Euro (ohne Prüfungsgebühren) ANMELDESCHLUSS Do, 13.06.2019
Kräuter Querfeldein für Familien
Spechtenhauser Simone Mi, 03.07. – Mi, 24.07.2019 (jeweils Mi) 17.20 Uhr – 18.50 Uhr, insgesamt 4 Treffen Treffpunkt Bahnhof Laas 20 Euro Do, 27.06.2019
Audrucksmalen für Groß und Klein – Schluderns REFERENT/IN TREFFEN UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS
INFO – ANMELDUNG:
Thanei Martina Fr, 05.07. + Fr, 12.07. + Fr, 19.07.2019 16.00 Uhr – 19.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen Alten- und Pflegeheim Schluderns 37 Euro Do, 27.06.2019
www
gwr.. it
Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-Mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Brillante Farbwiedergabe
für Ihre Kataloge, Zeitschriften, Bildbände und vieles mehr. Ihre Druckerei in Südtirol. www.varesco.it