Nr. 8 (348) 18.04.19 I.P. 15 Jg.
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2 /WANDERN/
Vinschgerwind 8-19
WANDERTOUR
HÖHENWEG
Fotos: Angelika Ploner
BERGTOUR
18.04.19
Von Naturns nach Unterstell WANDERINFOS: Dauer: 2 - 2,5 h (Aufstieg) Start: Parkplatz bei der Talstation Unterstell TIPP: Zu Fuß hinauf auf den Naturnser Sonnenberg und mit der Bahn ins Tal zurück schweben.
Wunderbare Ausblicke ins Tal und besondere Einblicke in die Flora und Fauna des Sonnenbergs: Die Wanderung von Naturns bis zur Bergstation Unterstell ist eine lohnende. Rund zweieinhalb Stunden müssen einkalkuliert werden. Die Wanderung eignet sich besonders für den Monat April, im Sommer kann es mitunter sehr heiß sein. TOURENINFO: Start der Wanderung ist der Parkplatz bei der Talstation Unterstell. Hier gibt es genügend Parkmöglichkeiten. Wanderer halten sich an die Wegweiser und den Weg mit der Nummer 10B Richtung Seilbahn Unterstell. Als Zeitrichtwert sind hier 2 Stunden 20 Minuten angegeben. Von der Talstation der Seilbahn Unterstell geht es zunächst die Asphaltstraße entlang und am Gasthof Langwies vorbei bis rechts der Natur
UNTERSTELL
N AT U R N S
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SEILBAHN
lehrpfad abzweigt. Diesem folgt man in Richtung der Jausenstation Schwalbennest. Hier biegen Wanderer links ab, folgen immer der Beschilderung Seilbahn Unterstell und zweigen dann rechts auf den Weg mit der Markierung 10 ab. Bei der Wegkreuzung mit dem Walburgweg setzt man auf dem Weg Nr. 10 aufwärts fort. Als Orientierung und Wegweiser dient fortan die Beschilderung Bergstation Unterstell. Der Weg ist ein mittelmäßig steiler Waldweg, Tafeln vom Heimatpflegeverein Naturns weisen auf alte Flurnamen hin. Mit jedem Höhenmeter gewinnen Wanderer auch an Aussicht auf Naturns und Umgebung. Das letzte Stück führt der Weg 10A bis zur Bergstation der Seilbahn Unterstell auf 1.280 Meter. Die Wanderung ist jetzt im April ideal, im Sommer kann es mitunter sehr heiß sein. Rückfahrt ins Tal mit der Seilbahn.(ap)
Wanderparadies Naturnser Sonnenberg
Tel. +39 0473 66 84 18 - www.unterstell.it
18.04.19
Inhalt
Vinschgerwind 8-19
/INHALT/ 3
Kommentar
Seite 4
Schluderns: Beregnung in Warteschleife in Rom
Seite
4
Mals: Veith in Nogglers Fußstapfen
Seite
5
Naturns: Politisch schiefe Optik
Seite
5
Fürstenburg: Die Vielfalt in der Ferienregion Obervinschgau
Seite
8
Wind-Gespräch: Europakandidat Herbert Dorfmann
Seite 10
Leserbriefe und Stellungnahmen
Seite 12
Schluderns: Positive Bilanz beim Vintschger Museum
Seite 14
Porträt: Gregor Schaller: von Naturns in ie Welt
Seite 17
Schlanders: Das Imageproblem
Seite 18
Sonderthema: Urlaub - Garten
ab Seite 41
Bauplatz: Neu gestalteter „Konsum“ in Laas
ab Seite 46
Nationalpark Stilfersjoch: B&B - Bienen und Bestäubung I hon keart, dass in Molz nochn Vourtrog von der Vandana Shiva olle gsungen hobm.
Seite 50
Des kling jo wia po a Religion. Di Molzer sain iaz woll bsunders religiös gwortn. Ouder?
BEGÜNSTIGTER:
GRUND/BETRAG:
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von Chefredakteur Erwin Bernhart
Gute Idee? Es gibt wohl keine andere Gemeinde im Vinschgau mit einer derartigen Fülle von Sportund Freizeitanlagen, wie sie in der Gemeinde Mals anzutreffen ist: die Liftanlagen am Watles, das Nordic Skicenter in Schlinig, das Hallenbad in Mals mit Saunen, Kegelbahnen und Fitnessräumen, die Tennishalle, das Sportstadion mit Fußballplatz und Leichtathletikanlagen. Diese Sportstätten gut zu verwalten, auszulasten, attraktiv zu gestalten und zu halten ist Verantwortung - gegenüber den Steuerzahlern, gegenüber den Nutzern der Sportstätten, gegenüber den Wirtschaftstreibenden und gegenüber den Touristikern. Verantwortung geht einher mit einem bestimmten Maß an Offenheit, an Transparenz. Die Sportanlagen am Watles und im sogenannten SportWell, also die Anlagen im Hallenbad, werden von der Touristik und Freizeit AG geführt und verwaltet. Diese „Touristik&Freizeit“ gehört seit zwei Jahren zu rund 90 Prozent der Ferienregion Obervinschgau. Die Touristik und Freizeit AG hat gut 5 Millionen Euro Schulden. Was wird auf die Mitglieder der Ferienregion Obervinschgau zukommen? Diese Frage wurde bei der Vollversammlung der Ferienregion Obervinschgau - zu Recht - gestellt. Eine Antwort blieb aus. Es laufen Bestrebungen, das Sportwell vom Watles abzutrennen. Die Gemeinde Mals soll das SportWell, also das Hallenbad und die dazugehörigen Sportanlagen selbst führen. Die wahrscheinliche Lösung: Die E-AG, also die Gesellschaft, in der die Erlöse aus den Wasserkraftwerken und den Fotovoltaikanlagen fließen, soll das SportWell übernehmen. So könnten die Finanzüberschüsse der E-AG in das SportWell fließen, anstatt Steuern an den Staat zahlen zu müssen. Gute Idee. Hatte Sepp Noggler damals auch schon. Deshalb ist die Idee trotzdem gut.
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Seite 6
Erwachen in Schlanders Liste Köllensperger formiert sich
Foto: Erwin Bernhart
„Sing mit mir ein Halleluja“ - Chöre suchen Nachwuchs
4 /POLITIK/
Vinschgerwind 8-19
Wind - online
Schluderns
Beregnung in Warteschleife
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Soll die Autonome Provinz Bozen einen eigenen Postdienst für Südtirol aufbauen? Neue Umfrage: Werden Sie bei den Europawahlen am 26. Mai 2019 von Ihrem Wahlrecht Gebrauch machen?
G
espannt warteten die Grundbesitzer kürzlich bei der Bonifizierungs-Versammlung auf Informationen zum geplanten Beregnungsprojekt Schludernser Ebene. Konkret wollten sie wissen, wie es mit der öffentlichen Finanzierung ausschaut. Die Antworten, die der Gemeindereferent für Landwirtschaft Andreas Hauser als Vorsitzender der Versammlung geben konnte, waren eher enttäuschend. Das Beregnungsprojekt Schludernser Ebene, das mit einem Gemeinde-E-Werk kombiniert werden soll, liege samt dem Ansuchen um EU-Gelder derzeit in der Warteschleife in Rom. Die EU finanziere Hauptleitungen bis zu 80 Prozent. Von 300 eingereichten Projekten seien 60 angenommenen worden und 20 zum Zuge gekommen, so Hauser. „Das unsere, das wir zusammen mit Laas eingereicht haben, ist derzeit an 26. Stelle“. Man hoffe nun darauf, doch noch berücksichtigt zu werden. Denn Projekte könnten nicht realisiert werden. Es könnten auch noch weitere EU-Gelder flüssig werden. Der Haken an der Sache: Sämtliche Projekte müssen bis zum Jahre 2023 realisiert und
100 % JA 0 % NEIN
„Wir sind Sauerteig“
Erster Auftritt des Team Köllensperger in Schlanders von Erwin Bernhart
A
uf der einen Seite ein leidenschaftlicher, ungestümer, hoffnungsvoll vorpreschender Sebastian Felderer, auf der anderen Seite ein mit Bedacht vorgehender Paul Köllensperger: Ein erstes Treffen im Schlanderser „Hasenwirt“ verlief entlang dieser Linie. Das Team Köllensperger, das ist die Message, will in den Gemeinden Fuß fassen und sich auf die Gemeinderatswahlen vorbereiten. Die Gemeinde Schlanders ist als erstes Ziel ausgemacht. Felderer analysiert beinhart: „Wir sind in Schlanders eine brache Wiese. Wir haben kaum einen Bürgermeister, wir haben einen Sekretär. Die SVP ist am Boden. Wir haben die Chance auf den BM-Sessel. Ein fähiger Mensch vorn und dahinter eine gute Mannschaft.“ Am liebsten würde Felderer bereits mit dem auserkorenen BM-Kandidaten rausrücken. Geht es nach Felderer, wird es Anfang Mai soweit sein. Demnächst wird es im
Gemeinderat von Schlanders zu einem Fraktionswechsel kommen. Denn die beiden für den Partito Democratico in den Rat gewählten Dunja Tassiello und Cosimo Damiano sind zum Team Köllensperger übergetreten. Damit ist das Team Köllensperger im Schlanderser Rat und mit Tassiello im Ausschuss de facto vertreten. Paul Köllensperger bremst und sagt: „Gemeinderatswahlen sind Personenwahlen. Wichtig ist es, gute Leute zu finden mit einer gesunden Dosis an Idealismus.“ Für Köllensperger sei es grundlegend, dass das Team im Territorium verwurzelt werde. Man wolle vor Ort Sachpolitik betreiben. Schlanders sei zu wichtig, um es nur einer Partei zu überlassen. Über das Personal, über Kandidaten werde man erst später reden. Das Personal für das Team Köllensperger im Vinschgau bilden Sebastian Felderer, der in Schlanders die Fäden ziehen soll und Erwin Wegmann als Koordinator für den gesamten Vinschgau. Überrumpelt
zeigte sich Trude Staffler, die Koordinatorin der Freunde des Krankenhauses. Denn es sei nicht gesagt worden, dass auch die Presse bei dieser ersten Zusammenkunft dabei sei. Das sei nicht ideal für den Start. Trotzdem werde sie sich einbringen, sicher aber nicht als Kandidatin. Es sei ein offenes Geheimnis, dass die Freunde des Krankenhauses das Team Köllensperger bei den Landtagswahlen unterstützt habe. Das Team Köllensperger solle sich vor allem der Lohnnebensteuer annehmen. Denn Lohnerhöhungen würden auf dem Rücken der Geschäftsleute ausgetragen. Der Mangel an Nichtärzlichem Personal am Krankenhaus wurde von Damiano und von der Gewerkschafterin Rinner ins Feld geführt. Gerhard Tumler (Hutter Sport) regte an, dass das Schlanderser Team mit Bedacht aufgebaut werden solle. Paul Köllensperger fasste sein politisches Vorgehen so zusammen: Die Gosch auftun, wenn man seriös etwas zu sagen hat.“
Foto: Erwin Bernhart
Schlanders - Mit 6 Landtagsmandataren im Rücken geht das Team Köllensperger in die nächste Offensive: die Vorbereitungen auf die Gemeinderatswahlen 2020 laufen an. Der Auftakt dazu fand in Schlanders statt.
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
abgerechnet sein. Das heißt, die Zeit könnte knapp werden. Denn es braucht in Schluderns auch noch die definitive Entscheidung für oder gegen eine Beregnung. Erfolgen soll diese Abstimmung sobald klar ist, wie viel jeder Besitzer pro Hektar selbst berappen muss. Noch liegt also vieles im Dunkeln. (mds)
18.04.19
18.04.19
Vinschgerwind 8-19
/POLITIK/ 5
Mals/Burgeis
Mals
Malser Sportanlagen zur E-AG?
Teure Veranstaltung
R Die Malser Sportanlagen sind defizitär und sollen möglicherweise unter die Fittiche der Malser E-AG kommen - der Gemeinderat soll darüber diskutieren
Fotos: Erwin Bernhart
M Ulrich Veith kündigte bei der Vollversammlung des Tourismusvereines am 12. April in der Fürstenburg eine Grundsatzdiskussion im Gemeinderat an. Der Gemeinderat werde sich am 30. April mit der Frage befassen, ob die Sportanlagen in Zukunft von der Gemeinde Mals geführt werden sollen. Bisher verwaltet und führt die Touristik und Freizeit AG (TuFAG) das Hallenbad, die Tennishalle und die Sportanlagen. Der Tourismusverein Obervinschgau hat im Jahr 2017 die rund 90% Gemeindeanteile an der TufAG übernommen, auch mit der Zusage, die Malser Sportanlagen mindestens 4 Jahre lang weiterzuführen und auch mit der Zusage von Seiten der Gemeinde, allfällige Defizite beim Hallenbad abzudecken. Den Verkaufserlös hat die Gemeindeverwaltung, so wie mit der TuFAG ausgemacht, in die Restaurierung der Sportanlagen gesteckt. Aus den vier Jahren wird wohl nichts. Es ist kein Geheimnis, dass das defizitäre
Hallenbad für die Watles-Manager zum Bleifuß geworden ist. Denn es ist bekannt, dass eine Struktur wie ein Hallenbad nicht ausschließlich auf wirtschaftlicher Basis zu führen ist. Die Hauptaufgabe der TuFAG mit Präsident Günther Bernhart an der Spitze ist das Management am Watles. Nun sollen Überlegungen angestellt werden, die bereits vor mehr als 10 Jahren gedanklich durchexerziert worden
sind. Veith wandelt möglicherweise in seines Vorgängers Fußstapfen. Sepp Noggler hatte ausloten lassen, ob die E-AG als Muttergesellschaft der TuFAG, also des Hallenbades und des Watles fungieren könnte und die E-AG-Gewinne mit den Verlusten vor allem beim Hallenbad konsolidiert werden könnten. Noggler wechselte in den Landtag und Veith hat diese Idee verworfen. Nun könnte sie ein Comeback feiern. (eb)
Naturns
Vom wind gefunden
Politisch schiefe Optik
Mission B
D
Fotos: Erwin Bernhart
ass die jeweiligen Firmen vom Naturnser VizeBM Helmut Müller (Bild links) und von der dortigen Wirtschaftsreferentin Barbara Pratzner (Bild rechts) beim Pohl-Bau auf dem umstrittenen ThalerAreal im Osten von Naturns mit Arbeiten beteiligt sind, sorgt in Naturns für eine „politisch schiefe Optik“. Denn bei der Abstimmung für die entsprechende Bauleitplanänderung der Thaler-Wiese in eine B-Zone sprachen sich die beiden Referenten im Gemeinderat vehement dafür aus. Die Bauleitplanänderung ging mit knappen Dafür-Ergebnis über die Bühne - trotz Bauchweh in Teilen der SVP, trotz Ein-
gaben von Seiten der angrenzenden Nachbarn. Es wäre politisch kluger Stil, so sagt man in Naturns, dass sich Baufirmen von Gemeinderatsmitgliedern bei der Auftragsvergabe von umstrittenen Baumaßnahmen vornehm zurückhielten. Ansonsten fiele die „politisch schiefe Optik“ auch zurück auf das Diskussions- und Abstimmungsverhalten im Vorfeld im Gemeinderat. (eb)
und 20.000 Euro hat die Gemeindeverwaltung von Mals der Malser Bürgergenossenschaft Obervinschgau zuwachsen lassen, um den Auftritt der Trägerin des alternativen Nobelpreises Vandana Shiva aus Indien gebührend organisieren zu können (Der Vinschgerwind berichtet nächstes Mal über den Auftritt). Laut Kostenvoranschlag soll die Moderation 1.500, die Technik für die Simultanübersetzung durch Hannes Spiess 2.500, die Simultanübersetzung selbst 1.200, die Pressearbeit 2.000, das Buffet 4.000, die Grafik und die Drucksorten 2.300 und die Werbung 2.100 Euro gekostet haben. Trotzdem: Vandana Shiva hat viele Leute nach Mals gelockt - aus Sicht der Pestizidgegner ein großer Erfolg. (eb) Foto: „Wind“-Archiv
B
„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ (Hölderlin 1803). Unser Planet ist in Gefahr. Klimaerwärmung, Artensterben, Plastikmüll… Um die Politiker auf die Klimaproblematik aufmerksam zu machen, bestreikt die 16-jährige schwedische Schülerin Greta Thunberg die Schule und rief am 15. März zu einem weltweiten Schülerstreik auf. In mehr als 100 Staaten wurden rund 1700 Streiks zur Rettung des Planeten organisiert. Sehr erfolgreich war das Volksbegehren „Rettet die Bienen“. Bayernweit haben 18,4 Prozent der Stimmberechtigten das Volksbegehren für Artenvielfalt unterschrieben. Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF startete am 18. März die Mitmach-Aktion „Mission B – für mehr Biodiversität“. Diese Aktion ist die Schweizer Antwort auf den steten Rückgang der Biodiversität, der Plan B für die Natur. Die ganze Schweiz soll mithelfen, Biodiversitätsflächen zu schaffen und den Rückgang der Artenvielfalt zu stoppen. Bei „Mission B“ kann jede und jeder mitmachen: Familien, Wohngemeinschaften, Einzelpersonen, Gemeinden, Vereine, Firmen oder Schulen. Fläche für die Natur kann überall geschaffen werden. Ganz egal ob im Garten, auf dem Flachdach oder vor dem Fenster. Nähere Informationen: www.missionb.ch (hzg)
6 /TITEL/
Vinschgerwind 8-19
18.04.19
Vinschger Chöre suchen Nachwuchs Im Vinschgau wird gerne und begeistert gesungen. Viel Zuspruch erfahren Chorprojekte, die innerhalb kurzer Zeiträume ablaufen und auf einen oder mehrere Auftritte hinzielen. Nachwuchssorgen haben jedoch viele traditionelle Chöre, die das ganze Jahr über im Einsatz sind, darunter vor allem Kirchenchöre. von Magdalena Dietl Sapelza
G
erne beteiligen sich Sängerinnen und Sänger aller Altersgruppen an zeitlich überschaubaren Chorprojekten, so an Musical-Produktionen, an Gospelchor-Konzerten, oder an Auftritten zu speziellen Anlässen, wie Erstkommunion oder Firmung. Über Nachwuchssorgen klagen jedoch die traditionellen Chöre und speziell die Kirchenchöre. Das wurde kürzlich beim Kleinbezirkstreffen Obervinschgau in Glurns deutlich, zu dem der Glurnser Chorleiter Martin Moriggl eingeladen hatte. Mit dabei war auch der Bezirksobmann des Chorverbandes Burggrafenamt/Vinschgau Karl Werner aus Riffian. Dieser hatte nach seinem Amtsantritt 2016 die Kleinbezirkstreffen eingeführt, die sich bereits nach den ersten Treffen als sehr fruchtbringende Diskussionsplattformen erwiesen - so auch in Glurns. Dort waren unter anderem die Nachwuchssorgen ein Thema. Und es wurde nach Möglichkeiten gesucht, diese zu überwinden und Intersierte gezielt anzusprechen.
Einst waren Kirchenchöre eine feste Institution in jeder Pfarrgemeinde. Singbegabte Bürgerinnen und Bürger empfanden es als Ehre, Teil davon zu sein. Denn der sonntägliche Kirchgang gehörte einst wie selbstverständlich zum Wochenrhythmus. Mittlerweile hat sich das geändert. Das Schwinden der Kirchenchormitglieder hänge nicht zuletzt mit dem Schwinden der Kirchgänger zusammen, meinte Moriggl. Außerdem seien jene, die im Chor singen, meist auch noch bei anderen Vereinen aktiv, was zu Terminschwierigkeiten führe. Ein Fakt sei es auch, dass sich beispielsweise Jugendliche nicht mehr gerne binden lassen, auch weil sie aus einer breiten Palette an Freizeitangeboten wählen können. Regelmäßige Chorproben und die fast verpflichtenden Auftritte in der Kirche werden oft als zu belastend empfunden. Besonders intensiv sind die Auftritte an Feiertagen wie Weihnachten und Ostern. Kirchliche Chorliteratur ist möglicherweise auch nicht immer nach jedermanns/ frau Geschmack. Ein Kirchenchor wird zudem von vielen als eine in sich geschlossene
unzugängliche Gruppe wahrgenommen, was daran hindern könnte, sich anzuschließen. Möglicherweise spielt auch die Angst eine Rolle, gesanglich nicht zu entsprechen. Tatsache ist, in vielen Chören sind Sängerinnen und Sänger gemeinsam - ohne jugendlichen Nachwuchs - alt geworden. Und das gilt nicht nur für Kirchenchöre. Man könne jedoch nicht nur zu jammern, sondern müsse nach Wegen zu suchen, wie man SängerInnen gewinnen könnte, so Moriggl. Denn geistliche Chorliteratur sei genauso schön wie jede andere. Man sollte Interessierte in das Chorleben hinein schnuppern lassen, um sie zu gewinnen. Die Kirchenchöre hätten derzeit alle ihre „Wehwehchen“, sagte auch der Musiklehrer und Leiter des „Vinschger Chores“ Gernot Niederfriniger. Möglicherweise sei deren Repertoire zu sehr auf das Kirchliche ausgerichtet. Es sollte vielleicht etwas lustiger, weltlicher sein und das Gemüt mehr ansprechen. Denn grundsätzlich gehe es in jedem Chor um gesungene Musik und deren bunte Ausformungen. Chorsingen solle Spaß machen. Chorleiter Otto Telser aus Laas ist
18.04.19
einer der wenigen Chorleiter ohne Nachwuchssorgen. Er spreche die Menschen im Dorf gezielt an, er mache Mundpropaganda und habe damit Erfolg. Man müsse alles daran setzen, die Lust am Singen in seiner bunten Vielfalt zu wecken. Dabei spiele auch die Geselligkeit eine große Rolle. Allzu schwere Literatur sei für viele abschreckend, und darauf gelte es zu reagieren. Es hängt also einiges davon ab, wie es dem Chorleiter/ der Chorleiterin gelingt, zu motivieren. Motivierte Sängerinnen und Sänger singen grundsätzlich gerne, ob im kirchlichen oder im weltlichen Bereich und freuen sich auf Auftritte. Und in der Kirche bieten sich diese regelmäßig. Das Singen im Kindesalter ist sehr beliebt und wird auch gefördert, so im Rahmen der musikalischen Früherziehung, in der Grund- und Mittelschule, bei Sing- und Musizierwochen, in den Musikschulen, bei unterschiedlichen Musikprojekten, wie in der „Musikalischen Woche“ in Schluderns der GWR. Die Begeisterung flacht dann meist mangels Möglichkeiten im jugendlichen Alter wieder ab. Viele kehren dem Singen den Rücken. Um das Singen ins Erwachsenenalter hinein zu retten, gilt es diese Lücke zu schließen. Man müsse für Kontinuität vom Kindes- bis ins Erwachsenenalter sorgen. Von Seiten der Musikschulen möchte man den Schwerpunkt wieder mehr als bisher auf das Singen setzen, sagte Hubert Eberhöfer, der als Vertreter der Musikschulen zum Treffen gekommen war. Er gab jedoch zu bedenken, dass das derzeit zur Verfügung stehende Stundenpensum viel zu gering sei. Bezirksobmann Karl Werner wies darauf hin, dass alle sechs Chorbezirke in Südtirol dieselben Sorgen mit dem Nachwuchs haben. Bei einer kürzlich abgehaltenen Klausurtagung sei man zum Schluss gekommen, dass man beim Chornachwuchs viel zu lange geschlafen habe. In der Grund- und Mittelschule werden noch gesungen, dann sei fertig. Und das führe zur besagten Lücke, die sich dann nur mehr schwer schließen lasse.
„Wir werden von vorne anfangen müssen:“ Von Seiten des Chorverbandes aus sei der Kontakt mit dem Jugenddienst gesucht worden, mit dem Ziel, eine Basis für das Singen zu schaffen. Der Jugenddienst betreut neben den Jungendlichen zwischen 14 und 20 Jahren auch die Jungschar. Die ersten Treffen haben bereits stattgefunden und sind vielversprechend. Man plane gemeinsame Projekte, die sich nach dem Geschmack der Jugendlichen richten. Das Ganze sollte in der Auswahl der Lieder nicht zu hochgestochen sein. „Wenn wir die Jugend wieder für das Singen gewinnen, bekommen wir langfristig auch wieder Sängerinnen und Sänger“, so Werner. „Deshalb unterstützen wir grundsätzlich alle Projekte, bei denen gesungen wird, auch außerhalb des Chorverbandes. Wer das Chorsingen einmal miterleben kann, wird vielleicht angeregt, sich diesem anzuschließen.“ Eine wichtige Basis für eine blühende Chorlandschaft ist die Aus- und Weiterbildung, vor allem auch der Chorleiter. Denn es brauche nicht nur Sängerinnen und Sänger, sondern auch ChorleiterInnen. In beiden Bereichen will man im Bezirk nun offensiver an die Sache herangehen. Einen Motivationsschub für die Obervinschgauer Chorlandschaft erwarten sich viele vom neuen Organisten im Kloster Marienberg Lukas Punter. Er habe, laut Niederfriniger, die Voraussetzung und das Zeug, „das Feuer weiterzugeben“. Die Musikpädagogin Martina Wienchol regte an, auf Bezirksebene mit Singprojekten öfters Gemeinschaftserlebnisse zu schaffen. Man müsse sich die Frage stellen: „Wie bringe ich eine träge Masse wieder in Bewegung“. Angesprochen wurden auch die Organisation eines ortsübergreifenden offenen Erntedanksingens möglicherweise noch im kommenden Herbst und die gemeinsame Wallfahrt am Pfingstmontag 2020 nach Trafoi mit Umrahmung des Gottesdienstes - zusammen mit den Musikkapellen Prad und Burgeis. Kleinbezirkstreffen in Glurns: links im Bild: v.l. die Chorleiter Gernot Niederfriniger, Martin Moriggl und Bezirksobmann Karl Werner rechts: Verantwortliche der Chöre
Vinschgerwind 8-19
/TITEL/ 7
Vorzüge des Singens Singen ist gut für Gesundheit und Gemüt. Singen eignet sich hervorragend zum Entspannen. Man kann Alltagssorgen vergessen, Freundschaften und Geselligkeit pflegen. Singen • wirkt positiv auf den Stimmapparat • kräftigt die Lungenfunktion • regt den Kreislauf an • fördert Gemeinschaft • kann bis ins hohe Alter mit Freude gepflegt werden • beugt der Einsamkeit vor Singen ist eine durch und durch gesunde Angelegenheit. Also: Singe im Chor, schenke dir Zeit und tu dir was Gutes.
Der Chorverband Burggrafenamt/Vinschgau: Chorverband Burggrafenamt/Vinschgau von Reschen bis Töll gibt es an die 50 aktive Chöre. Diese sind unter der Dachorganisation Chorverband Südtirol organisiert, mit insgesamt 419 Chören und 10.651 Sängerinnen und Sängern. Von den 50 Vinschger Chören sind 29 Kirchenchöre. Bezirksvorstand: Karl Werner aus Riffian (Bezirksobmann), Josef Sagmeister aus Lana (Bezirkschorleiter), Anton Gögele aus Lana (Bezirksobamm Stellvertreter), Stefan Gstrein aus Naturns (Schriftsführer), Heidi Warger aus Taufers i. M. (Kassiererin), Martin Pirpamer aus Moos/Passeier, Ulrike Moosmair aus St.Martin/Passeier, Julia Perkmann aus Partschins und Peter Berger aus Meran als Beiräte. Ansprechpartner: Wer daran interessiert ist, sich bei einem Chor zu melden, oder wer hinein schnuppern möchte, melde sich bei folgenden Chorleitern und Chorleiterinnen: Obervinschgau: Ernst Thoma (Mals) 0473 830419; Martin Moriggl (Glurns) 3404088597; Gernot Niederfriniger (Mals) 3355628004 Untervinschgau: Agnes Steger Trafoier (Latsch) 3496399027; Miriam Blaas (Kastelbell/Tschars) 3494502814; Stefan Gstrein (Naturns) 0473 660083 Weitere Infos: Südtiroler Chorverband: www.scv.bz.it
8 /WIRTSCHAFT/
Vinschgerwind 8-19
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Und wieder: Eppes Nuis!
Pflanzentauschmarkt in Göflan
Nach zwei restlos ausverkauften Tourneen präsentieren Thomas Hochkofler und Marco Facchin nun zum dritten Mal ihr neues Kabarettprogramm „Eppes Nuis“. Am 24. Mai gastieren die beiden in Latsch, am 25. Mai in St. Leonhard/Passeier.
Einladung zum Pflanzentauschmarkt in Göflan in der Feuerwehrhalle Göflan am Freitag, 26. April 18:30 – 20:30 Uhr. Mitzubringen: Was der Garten so hergibt, Blumen, Pflanzen, Kräuter und Samen. Es können auch Pflanzen und „Unkräuter bzw. Beikräuter“ aus dem eigenen Garten zum Bestimmen mitgebracht werden. Informationen und Anmeldung bei Juliane Stricker, FNL Stützpunktleitung, Tel. 333 2946166, goeflanerin@gmail.com
von Albrecht Plangger
Vielfalt ist unsere Stärke
Italiens Schuldenberg wächst weiter. Die Regierung Conte hat das Dokument für die Wirtschaft und Finanzplanung (DEF) verabschiedet, in welchem sie einerseits die Weichen für eine schrittweise Steuersenkung (Flat-Tax mit fixem Prozentsatz 15% oder 20% für Jahreseinkommen unter € 50.000,00) setzt, anderseits aber die Staatsschulden weiter anwachsen lässt. Die Wachstumsprognose sinkt leider weiter. Das sind keine rosige Aussichten. „Konkrete“ Maßnahmen gegen Abwesenheit am Arbeitsplatz (assenteismo) in der öffentlichen Verwaltung wurden nun aber mit dem sog. „Decreto Concretezza“ gesetzt. Die Präsenz am Arbeitsplatz wird nicht mehr mit der „Stempelkarte“ sondern per „Fingerabdruck“ oder Videoüberwachung festgestellt. Den „Drückebergern“ und „Blaumachern“ will die resolute Ministerin Bongiorno nun das Leben schwer machen. Viel besser geht es da dem Wolf. Der Umweltminister Costa hat vor einigen Tagen den neuen Wolfsmanagementplan vorgelegt mit 23 Maßnahmen, die ein Zusammenleben Mensch / Wolf ermöglichen und die Schäden in der Nutzviehhaltung gering halten soll. Abschüsse von Wölfen zum Schutz der Viehhaltung - außer bei extremen Problemen der öffentlichen Sicherheit – sind zum Entsetzen vieler Regionen keine vorgesehen. Für die meisten Italiener ist das Problem ja nicht der Wolf, sondern die „Wildschweinschwemme“ von über 1 Mio. Stück (max. 200.000 sollten es sein). Die Wildschweinanzahl hat in den vergangenen 15 Jahren um 400% zugenommen. Laut Wolfmanagementplan stehen für den Wolf „20.000 Tonnen Biomasse“ zur Verfügung. Solange Italien also nicht das Problem der Wildschweine – die gewaltige Schäden in der Landwirtschaft anrichten – direkt durch massive Abschüsse angehen will, wird der Wolf in den meisten Regionen als brauchbares Mittel gegen die Wildschweinplage willkommen sein.
Fürstenburg/Obervinschgau - Ein sattes Plus bei Ankünften (+4,5) und bei Nächtigungen (+4,28) vermeldet der Tourismusverein Obervinschgau für das Jahr 2018 gegenüber 2017. „Vielfalt ist unsere Stärke und wir setzen auf Wandern“ - so das Credo.
Oskar Steck (rechts) bekam für seine langjährige Mitarbeit Anerkennung, v.l.: Andreas Hauser, Herta Steiner, Präsident Lukas Gerstl, Andreas Pobitzer, Joachim Theiner, Klaus Pobitzer und Georg Steiner von Erwin Bernhart
3
00 Kilometer Wanderwege, der 360° Wadnerweg als Aushängeschild der Region, der im Rahmen der Wandertage Anfang Juli offiziell eröffnet werden soll - die Ferienregion Obervinschgau, in der die Gemeinden Mals, Schluderns, Glurns und Taufers vereint sind, ist ein beliebtes und gesuchtes Wanderparadies. Trotzdem sucht die Ferienregion Obervinschgau auch im Bereich Mountainbike verstärkt Fuß zu fassen und hat Allegra Tourism aus Pontresina mit einem diesbezüglichen Konzept beauftragt. Eine Werbekooperation mit IDM hat es der Ferienregion ermöglicht, in deutschen Zeitschriften Auftritte buchen zu können. Die TV-Direktorin Lea Stecher erläuterte all diese Themen in ihrem Rückblick auf 2018. Der ordentlichen Vollversammlung am 12. April 2019 ist eine außerordentliche vorausgegangen, in der man die Statuten den Landesvorgaben angepasst hat. Präsident Lukas Gerstl wies darauf hin, dass die Vollversammlung die letzte der Periode ist und bei den Neuwahlen des 9-köpfigen Verwaltungsrates wurde Lukas Gerstl mit 37 Stimmen an die erste Stelle gereiht. Für die Gemeinde Mals sind mit Andreas Pobitzer (35 Stimmen) und Josef „Peppi“ Patscheider (19) gewählt. Schluderns wird
durch Andreas Hauser (18) vertreten, Taufers durch Herta Steiner (12) und Glurns durch Doris Bayer (22). Die HGV-Ortsgruppe hat Klaus Pobitzer ernannt und für die Kaufleute wurde Hans Ziernheld (14) und für das Skigebiet Watles Joachim Theiner mit 18 Stimmen gewählt. Den neuen Aufsichtsrat bilden Norma Waldner (32 Stimmen), Oskar Steck (43) und Konrad Thanei (19). Eine nur kurze Diskussion gab es bei der Angleichung der Mitgliedsbeiträge. Es sei notwendig, für das laufende Jahr 2019 die Mitgliedsbeiträge auf einen Schnitt von 55 Cent pro Nächtigung anzuheben - anstelle der bisherigen 40 Cent. Lea Stecher und Lukas Gerstl begründeten diesen Schritt damit, dass man ansonsten aus den Förderungen und Landesbeiträgen ausgeschlossen werde. Die Frage nach der finanziellen Situation am Watles und danach, was die Mitglieder erwarte, wurde am Ende von Watles Präsident Günther Bernhart dahingehend beantwortet, dass eine 5%ige Einbuße im Gastrobereich zu erwarten sei und bei den Eintritten eine 6%ige Einbuße. Allerdings fehlen noch die Endabrechnungen beim Kartenverbund. BM Ulrich Veith wies darauf hin, dass sich der Gemeinderat mit dem Thema Touristik und Freizeit bzw. damit beschäftigen werde, ob die Gemeinde Mals das Schwimmbad selbst führen solle.
Foto: Erwin Bernhart
Rom Info ins Tal
18.04.19
Vinschgerwind 8-19
/WIRTSCHAFT/ 9
Naturns
Despar in Naturns wieder eröffnet D
Fotos: Erwin Bernhart
er 29. März 2019 war für die Filialleiterin Magdalena Gurschler und für die vielen MitarbeiterInnen ein großer Tag: Nach der Umbauzeit und nach wochenlangen und intensiven Vorbereitungen wurde die Despar-Filiale in der Bahnhofstraße in Naturns wieder eröffnet. Am Nachmittag fand die symbolische Schlüsselübergabe durch den Despar-Direktor Robert Hillebrand an die Filialleiterin Magdalena Gurschler statt, der Segen erfolgte durch Dekan Rudolf Hilpold. Für Kunden und Symbolische Schlüsselübergabe an die Despar-Filialleiterin Magdalena Gurschler durch Despar Direktor Despar-Freunde war ein Um- Robert Hillebrand; rechts die überglückliche Despar-Crew in der Bahnhofsstraße von Naturns nach einer äußerst intensiven Vorbereitungswoche trunk mit Musik vorbereitet. Nun ist die Despar-Filiale Robert Hillebrand. Seit Jahren sei man, so letzten Vorbereitungen, das Einräumen der in Naturns mit neuester Technik in PuncHillebrand, bei der Familie Alber in Miete Regale haben sich gelohnt: Die Despar-Filito Beleuchtung und in Sachen Kühlung und es gebe kaum einen anderen Ort, in ale präsentiert sich in neuem Glanz, bekam ausgestattet. Damit wird wertvolle Energie dem wir von Despar so gut verstanden werLob von den Besuchern und die Neu-Origespart und die Umwelt geschont. „Wir den. Im erweiterten Sortiment könne man entierung für die Kunden findet rasch und haben für die Filiale viel Geld in die Hand neben Günstigem auch Premiumprodukte leicht statt. Damit erfüllt Despar seinen sich genommen und rund eine Million Euro in anbieten. Dazu kommen lokale Produkte, selbst gestellten Auftrag für eine kundenden Umbau und in die Neugestaltung invedie man ansprechend platziert habe. Die freundliche Nahversorung. stiert“, freute sich Despar-Geschäftsführer
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„Es geht nicht ohne Konsens“ Vinschgerwind: Herr Dorfmann, Sie sind wiederum der Kandidat der SVP für die Europawahlen. Die Südtiroler Volkspartei regiert in Bozen mit der europafeindlichen Lega und Sie wollen als Kandidat für das Europaparlament in einem Listenbündnis mit Forza Italia, also der Partei von Silvio Berlusconi und von Michaela Biancofiore, antreten. Können Sie uns das erklären? Herbert Dorfmann: Die Koalition auf Landesebene war einfach eine Frage des italienischen Wählerwillens. Die deutsche Volksgruppe muss mit der italienischen Volksgruppe eine Regierung bilden. Mehr oder weniger die Hälfte der Italiener haben die Lega gewählt. Deshalb war dies die einzige Möglichkeit. Es wäre absurd gewesen, wenn man eine Koalition mit einer Partei gebildet hätte, die ein paar tausend Stimmen bekommen hat, wenn es auch rechnerisch möglich gewesen wäre. Für die Europawahl ist es uns wichtig, dass es eine europafreundliche Konstellation ist. Die SVP ist Mitglied der europäischen Volkspartei. Auch wenn wir diese Listenverbindung in der Vergangenheit noch nie gemacht haben und auch wenn es Südtiroler Vertreter gibt, die diesbezüglich problematisch sind. Die Frau Biancofiore hat mit diesem Listenbündnis nicht das Geringste zu tun. Vinschgerwind: Blutet Ihnen da nicht das SVP-Herz? Herbert Dorfmann: Alle meine Vorgänger und auch ich waren in den Reihen der europäischen Volkspartei in Brüssel. Ich könnte mir anderes nicht vorstellen. Die SVP ist eine
christdemokratische Kraft, die aufgrund ihrer Identität als Sammelpartei auch eine sozialdemokratisch oder besser eine Arbeitnehmer-Ader hat. Vinschgerwind:: Ihre Konkurrenz im Lande heißt Renate Holzeisen, die mit dem Team Köllensperger auf der Liste Più Europa zu den Europawahlen antritt. Gibt es einen Wahlkampf „Bauer gegen Bürger“? Herbert Dorfmann: Ich hoffe nicht. Das ist eine falsche Sichtweise und rührt möglicherweise daher, dass die Abgeordneten der SVP in Brüssel der Landwirtschaft nahegestanden sind, von Joachim Dalsass über Michl Ebner und ich auch. Es ist offensichtlich der Eindruck entstanden, dass es in Brüssel nur um Landwirtschaft ginge. Dem ist nicht so. Wenn ich meinen Tagesablauf anschaue, so macht die Landwirtschaft einen Teil meiner Tätigkeit aus... Vinschgerwind: ...für Südtirol wohl der bedeutendste Teil... Herbert Dorfmann: ...in Brüssel werden nicht alle Bereiche behandelt. Die Europäische Union hat im sozialen Bereich kaum Kompetenzen. Die Kompetenz in der Sozialpolitik liegt bei den Staaten und bei den Regionen. Es ist richtig, dass in Bozen über Pflegegeld und Sozialabsicherung entschieden wird und nicht in Brüssel. Vinschgerwind: Trotzdem „Bauer gegen Bürger“? Herbert Dorfmann: Das wird logisch von der Konkurrenz gespielt. Der Slogan wurde 2009 gespielt, auch 2014. Die Renate Holz-
Foto: Erwin Bernhart
Herbert Dorfmann, SVP-Bezirksobmann des Eisacktaler, ist seit 2009 Abgeordneter im Europäischen Parlament und dort im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Der 50-jährige Agrarwissenschaftler war von 1997 bis 2006 Direktor des Südtiroler Bauernbundes und von 2005 bis 2009 BM seiner Heimatgemeinde Feldthurns.
eisen war ja schon Gegenkandidatin 2009. Mein Gott. Ein Wahlkampf besteht in der Auseinandersetzung hoffentlich der Argumente und da werden wir uns im Sinne einer guten Demokratie duellieren. Soweit ich die Renate Holzeisen kenne, werden wir das sehr angeregt tun. Vinschgerwind: Sie vertreten Südtirol seit 10 Jahren als Europaparlamentarier in Brüssel und in Strassburg. Was bleibt unterm Strich? Herbert Dorfmann: Wenn man schaut, wieviel Geld von Brüssel nach Südtirol kommt, dann spielt die Landwirtschaft eine sehr große Rolle. Ich behaupte, mich da auszukennen und vor allem für die Südtiroler Berglandwirtschaft einiges erreicht zu haben. Vinschgerwind: Sie waren in Brüssel Berichterstatter für die Berglandwirtschaft. Herbert Dorfmann: Ich war Berichterstatter für die Zukunft einer gemeinsamen Agrarpolitik. Eine große Rolle hat auch der Verkehr gespielt. In den letzten sieben Jahren sind mehr als 500 Millionen Euro in den Bau des Brennerbasistunnel geflossen. Noch wichtiger sind Verkehrsregelungen. Etwa, dass externe Umweltkosten in die Maut miteinberechnet werden können - in Richtung Korridormaut. Vinschgerwind: Europa wird in den letzten Monaten mit Brexit gleichgesetzt. Alle anderen Themen gehen unter. Den Leuten geht Europa auf die Nerven. Herbert Dorfmann: Interessant ist, dass die Zustimmung für Europa seit der BrexitAbstimmung nach oben geht. Die Mehrheit der Europäer sieht klar, dass es die europafeindlichen Populisten waren, die Europa als Krake usw. dargestellt haben. Und nun soll der Staat das Ergebnis des Brexit-Referendums umsetzen und man sieht, dass das für alle eine Lose-Lose Situation ist. Es gibt nur Verlierer. Vinschgerwind: Sie sind nicht als Populist
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bekannt. Im Gegenteil. Scheuen Sie den Kontakt mit Ihren Wählern? Sie sind in der Peripherie, so auch im Vinschgau, kaum anzutreffen. Herbert Dorfmann: Die Abgeordneten in Rom und so auch ich, wir sind halt nicht vor Ort wie der Landeshauptmann oder die Landesräte oder die Landtagsabgeordneten. Ich bin von Montag bis Donnerstag in Brüssel. Ich nehme diese „Sfida“ aber mit meinen römischen Kollegen gerne auf. Eine andere Tatsache ist, dass ich einen großen Wahlkreis habe. Mein Wahlkreis ist ganz Nord-Ost-Italien. Ich bin viel im Trentino und in Belluno unterwegs. Vinschgerwind: Europa drängt in den AgrarVorordnungen auf mehr nachhaltiges Wirtschaften. Von daher müssten Sie dem Malser Weg – also einem Wirtschaften ohne chemisch synthetischen Pestiziden - einiges abgewinnen können. Können Sie das? Herbert Dorfmann: In der laufenden Agrardebatte habe ich die Idee eingebracht, dass man Nachhaltigkeitsregionen erstellen könnte. Ich finde das aus Südtiroler Sicht spannend. Da geht es nicht nur um Landwirtschaft, sondern auch um Mobilität, um Energieerzeugung usw. Wir hätten durchaus solche Orte in Südtirol, in denen wir dem ländlichen Raum in Richtung Nachhaltigkeit eine Qualität zu geben. Was ich am Malser Weg grundfalsch finde, ist, dass er nicht ein
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konsensualer Weg ist. Ich glaube, dass ein solcher Weg langfristig nur erfolgreich sein kann, wenn es ein Projektweg ist, der gemeinsam gegangen wird. Wenn, wie es in Mals zwar am Ende mit einer Mehrheit bei einem Referendum geschehen ist, einer Berufsgruppe gesagt wird, wie sie zu wirtschaften hat und dies mit einer Gemeindeverordnung, was ist dann das Ergebnis? Das Ergebnis ist de facto eine verstrittene Gemeinde und das, was man erreichen wollte, ist nicht erreicht worden. Vinschgerwind: Haben Sie einen Lösungsvorschlag? Herbert Dorfmann: Jetzt für Mals nicht mehr. In Mals ist das Klima so vergiftet, dass der konsensuale Weg nicht mehr möglich ist. Wenn man schaut, wie sich Mals in Sachen Nachhaltigkeit von einer anderen Gemeinde unterscheidet, etwa von Schluderns, ich wüsste nicht wie. Und dies, obwohl der Bürgermeister von Mals in halb Europa Referate hält. Vinschgerwind: Ein anderes Schlagwort: Europa der Regionen war in den vergangenen Jahren so ein Schlagwort. Die Europaregion Tirol/Südtirol/Trentino bewegt sich nicht. Ist die Euregio ein Papiertiger? Herbert Dorfmann: Es gab eine Zeit, in der man intensiv an diesem Europa der Regionen gearbeitet hat. Für uns Südtioler war das eine tolle Vision. Die Europäische Union hat viele
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Initiativen in diese Richtung gestartet, mit grenzüberschreitender Zusammenarbeit bei Interreg-Projekten, mit Makroregionen wie es die Alpen sind. Schaut man sich die letzten fünf Jahre an, so muss man zur Kenntnis nehmen, dass der pure Nationalismus zurückgekommen ist und darunter leidet natürlich die Idee eines Europa der Regionen. Vinschgerwind: Was würden Sie sich für die Euregio, also für Europaregion Tirol/Südtirol/Trentino, wünschen? Herbert Dorfmann: In den letzten Jahren haben die Landeshauptleute der drei Provinzen die Sache sehr positiv gesehen. Geht man ins Detail sind einige Projekte auf dem Weg gebracht worden, die Zusammenarbeit in der Forschung, bei den Universitäten, im Sanitätsbereich, in der Ausbildung. Die Frage ist, was will man. Ich habe manchmal den Eindruck, dass diese Europaregion das alte Land Tirol wiederherstellen soll. Man interpretiert da mehr hinein, als es ist. Ich frage mich, ob es Ziel sein kann, dass Südtirol administrativ Teil von Nordtirol sein soll. Es ist wohl eher so, dass da drei autonome Provinzen schauen müssen, wie sie zusammenarbeiten können. Da gibt es zweifellos Luft nach oben. Zur Ehrenrettung der guten Zusammenarbeit in der Euregio muss man aber sagen, dass es weder am Brenner noch am Reschen auch in den vergangenen und etwas schwierigeren Jahren Grenzpolizisten gegeben hat. Interview: Erwin Bernhart
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Fragen, Tipps und Antworten
Partnerschaft und Familie Ich mache mir Sorgen um meinen Sohn (15 Jahre). Als Kind hatte er viele Freunde, ist allerdings seit einigen Monaten fast nur noch zu Hause. Er macht zwar keinen unglücklichen Eindruck und beschäftigt sich viel alleine. Dennoch glaube ich, dass er darunter leidet, so gar keinen Anschluss mehr zu finden. Wie können wir ihm als Eltern behilflich sein?
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Ich mache mir Sorgen Liebe Leute, liebe Gesellschaft, liebe Politiker, müssen wir uns nicht wirklich langsam große Gedanken über unsere Gesundheit machen? Was ich in den letzten fünf Jahren nur in unserer Gemeinde beobachtet habe, bekomme ich wirklich Angst und mache mir gleichzeitig Sorgen um unsere Kinder und Kindeskinder. Verschiedenste Arten von Krebs und Herzinfarkte. Selbst ich hatte schon einen Infarkt. Junge Leute sterben, um es krass zu sagen, wie die Fliegen! Hören wir auf, uns gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben (Pestizide hin oder her), damit ist niemandem geholfen und fangen wir an, uns wirklich Gedanken über das Ganze zu machen. Gesundheit, Flugverkehr, Essen, Umwelt, Wasser usw. Ich bin kein Moralapostel, aber wenn wir nicht alle gemeinsam an einem Strang ziehen, wird uns früher oder später Mutter Erde abstoßen. Uns Menschen. Sepp Wallnöfer, Schluderns
Sonnenuhren gehen dann „falsch“ Systemische Einzel-, Paar-, und Familienberatung ; Tel. 3332690799 Elisabeth Hickmann: Die Auf- und Umbruchzeit in der Pubertät macht Jugendliche verletzlich und ihnen selbst am meisten zu schaffen. Ihr sorgenvoller Blick auf die Probleme und Nöte Ihres Sohnes ist zum Teil nachvollziehbar. Und dennoch: Verändern Sie Ihre Sichtweise und freuen Sie sich an ihm und seinen Interessen. Und vertrauen Sie der Beziehung, die Sie über Jahre hinweg zu ihm aufgebaut haben. Jugendliche fühlen sich ohnehin zerrissen, wollen einerseits die Geborgenheit in der Familie spüren und andererseits unabhängig sein. Alarmsignale in dem Alter wären extreme Traurigkeit, Rückzug und Äußerungen von Hoffnungslosigkeit. Das höre ich aus Ihrer Frage nicht heraus. Bleiben Sie mit ihm im lockeren Gespräch. Gefragt ist eine gewisse Zurückhaltung, ihm nahe bleiben und gleichzeitig die gebotene Distanz zu halten. Nehmen Sie ihn mit seinen Schwierigkeiten, seinem Schmerz und seiner Hilflosigkeit ernst, und zwar dann, wenn er auf Sie zukommt. Sie dürfen trösten, mit seinen Gefühlen solidarisch sein, sich jedoch nicht verstricken lassen. Damit ist weder ihm noch Ihnen geholfen. Und schauen Sie gut auf sich selbst und Ihre Freude am Leben. Denn Eltern sind für Pubertierende der Fels in der Brandung. Die Grundbotschaft sollte lauten: „Wir glauben an dich und sind bei dir; die Verantwortung für das was du machst und wie du es dir einrichtest, trägst du alleine.“ Haben Sie auch eine Frage? Schreiben Sie eine Mail an: beratung@hickmann.it Aktualisierte Website: www.beratung-hickmann.it
Als „Arunda“ Nr. 25 erschien 1988 eine wunderbare Dokumentation über die zahllosen Sonnenuhren auf den Mauern von Bauernhöfen, Burgen und Kirchen, Ergebnisse jahrhundertelanger Forschung und Beobachtung. Sie sind Zeugnisse von großer künstlerischer Kreativität, vor allem aber zeigen sie die Zeit an - nach dem Gesetz der Sonne, nicht nach der Laune der EU. Seit Beginn der gesetzlichen Sommerzeit gehen all diese Uhren ca. sieben Monate lang eine Stunde zu spät, und sollte die Sommerzeit definitiv eingeführt werden, dann gehen sie immer „falsch“. Schade um den Respekt vor diesem uralten Kulturgut, das uns an eine Zeit erinnert, in der es genügte, die Stunde zu wissen und nicht Minuten und Sekunden. Erich Daniel, Schlanders
Integrierte Produktion Seit dem Jahre 2000 wurde fast die gesamte Weinernte Südafrikas auf die Integrierte Produktion (IP) umgestellt. Dabei geht es um Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität und um eine nachhaltige Arbeitsweise. Beeindruckend ist, dass dieses Bekenntnis von den Winzern aus Überzeugung und ganz freien Stücken unterzeichnet wurde. Es sind 3 Sätze, die den Vinschgau in die richtige Richtung bewegen könnte. Ich jedenfalls genieße meine aromatischen Äpfel auch mit kleinen Flecken viel lieber als die öligen, faden Vinschger-Früchte. Ich weiß, die Welt, der Markt, die wollen das - aber es müsste doch auch andere Wege geben, besonders im oberen Teil des Etschtales. Jürg Bäder, Val Müstair
Opposition in Partschins: Maßnahmenpaket für besseren Fußgängerschutz hinterlegt Kurze Ampel-Grünphasen für Fußgänger, gefährliche Schulwege, schmale Gehsteige und zahlreiche andere Gefahrenstellen machen
den Fußgängern das Leben in Partschins unnötig schwer. Dieser Benachteiligung der schwächsten Gruppe im Straßenverkehr muss ein Ende gesetzt werden. „Die Probleme in Partschins sind mit jenen in anderen Gemeinden vergleichbar. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, müssen vorrangig Schritte zum Schutz der schwächsten Teilnehmer gesetzt werden“, zeigen sich die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit und die der Freiheitlichen überzeugt. Rückmeldungen bei der Anfang des Jahres abgehaltenen Unterschriftensammlung und von Bürgern direkt, wie auch der allgemein zunehmende Verkehr haben die Oppositionsvertreter in Partschins bewogen, einen Beschlussantrag zum Thema Fußgängerschutz einzureichen. Der Antrag beinhaltet ein 10-Punkte-Maßnahmenpaket zur Schulwegsicherung. Die Verkehrssicherheit auf dem Schulweg muss höchste Priorität bekommen, zumal hier die Gemeinde sofort im eigenen Wirkungsbereich aktiv werden kann. Künftig soll eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Gemeinde, Schule und Jugendorganisationen miteinbezogen werden, wenn im Dorf an sensiblen Verkehrspunkten etwas gebaut wird. „Die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer ist die Grundvoraussetzung für Verkehrssicherheit. Es braucht aber zusätzlich punktuelle Maßnahmen, wie temporäre Verkehrsberuhigung, Elternhaltestellen, bauliche Schutzmaßnahmen usw. Besonders der Schulweg ist ein sensibler Punkt“, erklärt Gemeinderätin Gertraud Gstrein. Die Oppositionsräte hoffen, dass der Antrag im Gemeinderat eine Mehrheit findet. Gertraud Gstrein und Dietmar Weithaler Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit. Christian Pföstl und Matthias Fleischmann Gemeinderäte der Freiheitlichen
Wir reden mit Wir als Hollawintbewegung unterstützen die Gesetzesänderung der grünen Landtagsabgeordneten Hanspeter Staffler, Brigitte Foppa, Riccardo Dello Sbarba zu den Bestimmungen auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes: WIR SIND FÜR eine Ökologisierung der Landwirtschaft mit dem Ziel eines vollständigen Verzichts von chemisch-synthetischen Pestiziden bis zum Jahr 2030. WIR SIND FÜR die Zuständigkeit der Gemeinden bezüglich Schutz der Bevölkerung vor Pestiziden. WIR SIND FÜR eine Ausbildung zum ökologischen Landbau in den Fachschulen für Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung. Martina Hellrigl, Gluderer Margit, Pia Oswald, Beatrix Raas, Viertler Elisabeth, Zita Ziernhöld, Dietl Herlinde, Taraboi Christine, Telser Ingrid, Emma Gamper, Sylvia Peer, Telser Miriam, Brun Deborah, Wallnöfer Amalia, Moser Oswald, Wallnöfer David, Schönthaler Brigitta, Ägidius Wellenzohn, Anne Morgenschweis, Monika Sprenger, Berhold Kuntner, Ennemoser Rosa, Gabriella Überegger, Wallnöfer Brigitte
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Bei Latsch. Wie jedes Jahr zu dieser Zeit erwacht die Natur zu neuem Leben. Früher ist sogar aus Steinen Leben entstanden, oder zumindest hat man daran geglaubt. Heute bleibt nur der Name: „Poppele Knott“.
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Osterkonzert in memoriam Josef Pircher
EUROPA braucht eine Stimme
Der Kirchenchor St. Zeno Naturns unter der Leitung von Rosmarie Perkmann, der Kirchenchor Untermais unter der Leitung von Julia Perkmann und das Orchester der Musikfreunde Meran unter der Leitung von Michael Hillebrand, geben gemeinsam in der Pfarrkirche St. Zeno ein geistliches Konzert, unter der Gesamtleitung von Micheal Hillebrand. An diesem Abend hören wir unter anderem Kompositionen von Henry Purcell (1659-1695), F. Joseph Haydn (1732-1809), Anton Diabelli (17811858) und Josef Pircher (1938 -6. Januar 2019). Dienstag, 23. April | 19.00 Uhr | Pfarrkirche St. Zeno
Positive Bilanz Vintschger Museum - Das Vintschger Museum verzeichnete im Jahr 2018 einen Besucherzustrom von 5070 Personen. Das sind 838 mehr als 2017. Das Informationsbüro der Ferienregion Obervinschgau, das in Synergie mit dem Museumsbetrieb im Haus arbeitet, nutzten 8.000 bis 10.000 Gäste. Derzeit sind für das Museum ein Leitbild und ein neues Logo in Ausarbeitung. v.l. Mitarbeiterin Michi Rainer Lingg, Präsident des Museumsvereins Harald Trafoier und Vorstandsmitglied Michael Stauder Einstimmig genehmigt wurden die Statutenänderungen zur Anpassung an die neuen gesetzlichen Bestimmungen
von Magdalena Dietl Sapelza
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iese Zahlen präsentierte der Präsident des Vintschger Museums Harald Trafoier kürzlich bei der Jahresvollversammlung. Zum Tätigkeitsprogramm 2018 zählten die Sonderausstellung über die Kriegsschauplätze an der Ortlerfront 2014 bis 2018 unter dem Titel „Der Soldat im Eis“, Vorträge zum I.Weltkrieg, zur Archäologie, eine Kulturfahrt zum Bunkermuseum am Gampenpass und vieles mehr. Gut besucht war das Museum auch am traditionellen Internationalen Museumstag. Trafoier dankte in diesem Zusammenhang den beiden engagierten Mitarbeiterinnen Gabi Obwegeser und Michaela Rainer. Den Einnahmen von 77.510 Euro stehen Ausgaben von 69.842 Euro gegenüber. Diese Bilanz zog die Kassiererin Anja Trafoier „Ein beruhigendes Polster, das wieder in diverse
Tätigkeiten investiert werden kann“, so Trafoier. Im Rahmen der außerordentlichen Tätigkeit wurde das Museumsareal vom Architekten Simon Laganda vermessen und in 3D -Form digitalisiert. Derzeit ist ein neues Leitbild für das Museum in Ausarbeitung. Auch über ein neues Logo wird konkret nachgedacht. Michael Stauder stellte das Projekt vor. Das Vintschgermuseum erhebe den Anspruch dem ganzen Tal zu dienen, und es sollte unter neuer Marke zukunftsfit gemacht werden, so Stauder. Doch ehe alles spruchreif ist, müsse das Ganze noch reifen. Zum Programm 2019: Den Auftakt boldete das Jugendtheater „Der Neue“ und das Konzert von Frederick Helmut Pinggera, der am 25. Mai auch eine Lesung hält. Beim Internationalen Museumstag am 18. Mai wird sich alles um „Frühjahrsbräuche im Vinschgau“ drehen. Die Natur-
woche für Kinder vom 29. Juli bis zum 02. August läuft unter dem Motto: „Einmal Urmensch und zurück“. Eine Familienfahrt wird ins Schnalstal zum archeoParc führen. Geplant ist auch die Neugestaltung des Lehrpfades Quairwaal. Die neue Sonderausstellung von Helene Dietl Laganda beschäftigt sich mit „Bleiben oder Gehen“ und beleuchtet das traurige Kapitel der Option vor 80 Jahren. Zu den Förderern des Museums zählten 2018 die Ferienregion Obervinschgau (18.800 Euro) das Land Südtirol (17.400 Euro), die Gemeinde Schluderns (13.500 Euro) und die Raiffeisenkasse Prad-Taufers (7.500 Euro). Der Referent der Gemeinde Schluderns Heiko Hauser will sich darum bemühen, dass künftig auch die Bezirksgemeinschaft einen finanziellen Beitrag leistet, denn schließlich handle es sich um das Museum des gesamten Bezirkes.
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Mit dem Thema Europa, haben sich in letzter Zeit mehrere Gremien Kolpings beschäftigt. Auch wir wollen uns in den nächsten Wochen- bis zur Wahl am 26. Mai- mit dieser Thematik auseinandersetzen. Die Europawahlen 2019 sind eine Schicksalswahl, da nichts Geringeres auf dem Spiel steht als die Zukunft der europäischen Werte- und Solidargemeinschaft. Herausforderungen und Krisen haben dazu geführt, dass der Zusammenhalt in der Europäischen Union immer wieder auf die Probe gestellt wurde. Noch verheerender ist es, dass der europäische Einigungsprozess in einigen Mitgliedstaaten- auch in Italien??- von einer zunehmenden Zahl an Populisten und Extremisten in Frage gestellt, zum Teil sogar vehement abgelehnt wird. Dies kann wohl nur mit Sorge betrachtet werden. Für uns als Kolpinger ist und bleibt die Europäische Union Garant für Freiheit und Frieden, Stabilität und Wohlstand in Europa. Die katholische christliche Soziallehre gibt Orientierung, wenn es darum geht, für die Zukunft des europäischen Einigungsprozesses zu streiten und an einem Europa zu bauen, das sich am Gemeinwohl orientiert und damit allen Menschen dient. Es gelten in dieser Hinsicht die Prinzipien der katholischen christlichen Soziallehre: Personalität, Subsidiarität, Solidarität und Nachhaltigkeit. Damit die europäische Union wieder Perspektiven und Vertrauen gewinnt, braucht es ein EUROPA der Personalität, der Subsidiarität, der Solidarität und der Nachhaltigkeit, sowie des Gemeinwohls. Darüber aber in konkreter Form in den nächsten Ausgaben Näheres. Otto von Dellemann
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Kolping im Vinschgau
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Stellungnahme zum Kommentar des Chefredakteurs Der Chefredakteur befasst sich in seinem Kommentar vom 4. April 2019 mit meinem politischen Vermächtnis. Keine Erwähnung finden dabei die Wiederinbetriebnahme der Vinschger Bahn, die Einführung der Pflegesicherung, die Aufnahme von Komplementärmedizin in das Öffentliche Gesundheitswesen, die stationäre psychiatrische Behandlung von Jugendlichen und die Verwirklichung von verschiedenen Einrichtungen wie z.B. den neuen Bettentrakt im Krankenhaus Schlanders. All diese Vorhaben konnten in Zusammenarbeit mit politischen Mitstreitern und engagierten Mitarbeiterinnen umgesetzt werden. Der Chefredakteur schreibt, dass aus Panik vor dem neuen Gesetz für Raum und Landschaft sich die Anträge auf zweifelhafte Bauleitplanänderungen in den Gemeinden häuften. Ziel des von mir eingereichten Gesetzes für Raum und Landschaft ist es, die Zersiedelung und den Grundverbrauch einzuschränken. Dazu soll u.a. eine Siedlungsgrenze ausgewie-
sen werden. Das neue Gesetz wird im Laufe des Jahres 2020 Inkrafttreten. Bis dahin werden Anträge auf Bauleitplanänderung nach dem bisherigen Raumordnungsgesetz behandelt und es liegt im Entscheidungsbereich der zuständig demokratisch gewählten Gremien (Gemeinderat, Landesregierung) die jeweiligen Anträge anzunehmen oder abzulehnen. Der Chefredakteur schreibt weiters, ich hätte die Durchführungsbestimmungen und die Parkordnung für den Nationalpark in letzter Minute in der Landesregierung durchgepeitscht. Bereits im Jahre 2016 hat eine Arbeitsgruppe - bestehend aus den Vertretern der Südtiroler Nationalparkgemeinden, der verschiedenen lokalen Interessensgruppen aus Landwirtschaft, Tourismus und Umweltschutz und des Landes - eine strategische Positionierung ausgearbeitet. Darin steht: „In besonderer Verantwortung für die Zukunft wollen sich die Gemeinden des Nationalparks zu einer Modellregion für nachhaltiges Leben in den Alpen weiterentwickeln“. In der Folge wurde dann mehrmals mit den Lokalkörperschaften (Gemeinden und Fraktionen) der Gesetzentwurf für den Nationalpark bespro-
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chen, bevor der Gesetzentwurf vor einem Jahr vom Südtiroler Landtag genehmigt wurde. Am 26. Oktober 2018 stellte ich in Prad im Rahmen einer Informationsveranstaltung dem Führungsausschuss für den Nationalpark Stilfserjoch den Entwurf des Parkplans und der Parkordnung vor. Dabei berichtete ich auch, dass nach vielen Treffen und Aussprachen das Umweltministerium folgenden Punkten zustimmt: – Höfe und Gebäude, welche ganzjährig bewohnt und bewirtschaftet werden, sind im Parkplan in die D1-Zone (Siedlungsgebiet) einzuzeichnen; – die Möglichkeit einer extensiven Beweidung in der A-Zone zu schaffen; – ein Wasserkraftwerk zwischen Sulden und Gomagoi zu errichten. Bisher musste für die vielen Höfe und Gebäude, welche nicht in der D1-Zone eingetragen waren, der Nationalpark bei Baumaßnamen jeweils eine Undenklichkeitserklärung ausstellen, zukünftig kann der Bürgermeister die Ermächtigung ausstellen. Zusätzlich regte ich an, dass um die Gebäude ein 12 Meter breiter Puffer ebenfalls in die D1- Zone eingetragen
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werden soll, um Eingriffe in der Nähe der Gebäude zu ermöglichen. Nach eingehender Diskussion wurde der Vorschlag, den Parkplanentwurf in die erste Lesung der Landesregierung zu bringen, einstimmig von den 11 anwesenden und abstimmenden Führungsausschussmitgliedern angenommen. Von einem Durchpeitschen in der Landesregierung kann also sicherlich nicht gesprochen werden. Mir ist aber mehr als bewusst, dass es noch viele Verbesserungsmöglichkeiten gibt, insbesondere sind die karthographischen Grundlagen zu verbessern und das procedere zwischen Gemeinden und Land muss gemeinsam ausgearbeitet werden. Bis zu einem definitiven Planentwurf, welcher von der Landesregierung nach Einholung eines bindenden Gutachten des Umweltministeriums genehmigt wird, ist noch ein langer Weg zurückzulegen. Wenn alle betroffenen Körperschaften und Interessensgruppen ihre Verantwortung wahrnehmen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt rücken, kann eine wirklich nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung im Nationalpark ermöglicht werden. Richard Theiner
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§ Warnschuss auf den Geschlossenen Hof Aus dem Gerichtssaal
„Der Bauer hat nur ein Kind“. Auf dieses alte deutsche Rechtssprichwort geht unser Höferecht zurück. Die Bajuwaren haben das Anerbenrecht im 6. Jahrhundert ins Land gebracht, seither hat es unsere bäuerliche Welt geprägt. Im Jahre 2010 entfielen in Südtirol von 20.000 landwirtschaftlichen Betrieben über 13.000 auf geschlossene Höfe! Also ein Erfolgsmodell, entstanden zum Zwecke der Sicherung eines wirtschaftlich gesunden und leistungsfähigen Bauernstandes speziell in Berggebieten. Denn wenn es dort im Zuge jeder Erbfolge zu der vom römischen und italienischen Recht geforderten Realteilung gekommen wäre, hätte das zur Entstehung von Zwergwirtschaften und in der Folge zur Entvölkerung der Bergregionen geführt, wie wir sie, mit allen damit verbundenen negativen Auswirkungen, im benachbarten Trentino, besonders
aber in den Bergregionen des Apennin und der italienischen Alpen beobachten können. Die Abweichung vom Grundsatz der Erbengleichbehandlung ist also unter der Voraussetzung gerechtfertigt, dass damit der Bestand von lebensfähigen bäuerlichen Betrieben gefördert wird. Ein bedeutsamer Fall wurde in diesem Zusammenhang unlängst vor dem Verwaltungsgericht in Bozen verhandelt. Ein Bauer aus St. Christina in Gröden hatte für seinen auf 1.600 M.ü.d.M. gelegenen geschlossenen Hof die Auflösung beantragt: er selbst sei alt und gebrechlich, keines seiner Kinder sei an der Bewirtschaftung des Anwesens interessiert, das Wohn- und Wirtschaftsgebäude baufällig, der Ertrag des Hofes unzureichend. Die Örtliche Höfekommission lehnte das Gesuch ab, ebenso die Landeshöfekommission, und zwar mit der Be-
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Aufregung bei den Spitzenvertretern der Landwirtschaft vom LR Schuler abwärts gesorgt. Sollte als Reaktion darauf daran gedacht sein, über eine Novelle des Höferechts die missliebige Entscheidung des Verwaltungsgerichts auszuhebeln, dann möchte ich auf den Art. 42 der Verfassung hinweisen, der ein Abweichen vom Erbengleichbehandlungsgrundsatz nur für sachlich begründete Anliegen erlaubt, also für die Sicherung von bäuerlichen Betrieben im Berggebiet, nicht aber von Beherbergungsbetrieben. Anders und in einfachen Worten ausgedrückt meinen die Verwaltungsrichter: ein Hof, der nur über den künstlichen Sauerstoff einer landwirtschaftsfremden Nebenaktivität am Leben erhalten wird, verliert seine höferechtliche Existenzberechtigung. Peter Tapppeiner, Rechtsanwalt
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DIE PERLE ANNA Bald ist es wieder soweit: die Heimatbühne Langtaufers spielt Theater. Die Komödie in 3 Akten heißt „Die Perle Anna“. In dem Stück geht es um die „Perle“ Anna (gespielt von Simone Eller, siehe Bild), die Haushälterin bei den Herrschaften Bernhard und Claudia ist. Diese beschließen einen Kurzurlaub zu machen. Und Anna? Sie freut sich darauf, wenigstens für ein paar Tage weniger arbeiten zu müssen. Allerdings kommt es anders als geplant… Claudia und Bernhard kehren plötzlich mit ihren geheimen
Komödie in 3 Akten von Marc Camoletti im Kulturhaus von Pedross
Fr. 26. So. 28. Sa. 4. So. 5. Sa. 11. So. 12.
gründung, der Bauer könnte an der Hofstelle immerhin 8 Ferienwohnungen errichten und daraus ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften. Das Verwaltungsgericht hob die Entscheidung der Landeshöfekommission wegen „Befugnisüberschreitung“ auf: Bei der Berechnung des tatsächlichen Durchschnittsertrages eines Hofes könnten die Einkünfte aus der Tätigkeit „Urlaub auf dem Bauernhof“ nicht berücksichtigt werden, da es sich dabei um eine „nicht-landwirtschaftliche Nebentätigkeit“ handle. Für das Höfegesetz sei einzig und allein der aus der Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen erzielte Ertrag und nicht ein hypothetisches Einkommen aus Nebentätigkeiten heranzuziehen. Diese Entscheidung hat, sollte sie einer Berufung vor dem Staatsrat standhalten, über den Anlassfall hinausreichende Folgen. Sie hat jedenfalls für
Affären mitten in der Nacht zurück. Doch Anna kann – bevor die Situation eskaliert – mit viel Witz und Einfallsreichtum das Schlimmste verhindern. Die Heimatbühne Langtaufers freut sich darauf, Sie bei der Premiere oder bei einer der nächsten Aufführungen begrüßen zu dürfen. Infos: Premiere ist am 26. April 2019 um 20.00 Uhr im Kulturhaus von Pedross. Weitere Aufführungen sh. auch „Theaterwind“
Simone Eller bei der Theaterprobe
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Wie enden Fragen, auf die es keine Antwort gibt? Die Spurensuche nach Antworten auf Fragen seiner Kinder- und Jugendjahre hat Gregor Schaller von Naturns hinausgeführt in die Welt. Aufstehen und weggehen, mit dem Wunsch, dass noch eine andere Sicht auf dieses Leben möglich sein muss, mit dem Vorgefühl, dass es tiefgründigere Erklärungen geben könnte und der naiven Hoffnung sich loszulösen von den eigenen Prägungen.
„
von Maria Gerstgrasser
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Man muss weit reisen, um zu verstehen, dass man nicht weit reisen muss, um zu verstehen. Gregor Schaller aus Naturns
Foto: „Wind“-Archiv
s waren immer einzelne Personen, die auf sein Leben wegweisend eingewirkt hatten. „Angefangen hat alles mit meiner Oma.“ Gregors Großmutter war die erste und einzige Person in seinem näheren, prägenden Umfeld, die noch selbstverständlich und überzeugt religiös war. Bei ihr war der einzige Ort, an dem er als Kind ohne Angst und Alpträume schlafen konnte, weil sie ihn mit Schutzengelgebeten in die Nacht begleitet hat. „Ich habe von meiner Oma gelernt, dass es nicht so wichtig ist, was wir glauben, sondern vielmehr wie dasjenige woran wir glauben, auf uns wirkt und aus uns macht.“ Seine Mutter war ihm ein Beispiel dafür, dass es auch unter schwierigsten Umständen immer einen Grund zu finden gibt, eine hoffnungsvolle, positive Sicht auf das Leben beizubehalten. „Ich kenne niemanden, der so oft vom Leben scheinbar ungerechtfertigt umgeworfen wurde, immer wieder aufstand, dabei nie den Mut verloren und immer weiter nach vorne geschaut hat, wie meine Mama.“ Dann war es der Vater, der zwar Unternehmer ist, Zeit seines eigenen Lebens aber immer darum bemüht, sich intellektuell, kulturell und musikalisch weiter zu interessieren und zu bilden. Da waren dessen viele Bücher, sein tägliches Klavier- und Gitarreüben, seine selbst geschriebenen Gedichte und Lieder, aber besonders dessen überzeugte Haltung, dass wir uns stets um eine eigene Position bemühen und unsere eigene Sicht auf die Welt entwickeln und beibehalten sollten.
Er nahm seinen Sohn schon mit fünfzehn Jahren zum ersten Mal mit zu einem Vortrag an die philosophische Fakultät der Universität Innsbruck. „Mein Vater war und ist eine Aphorismenkanone. Ich bin aufgewachsen mit täglichen Weisheiten von Sokrates, Goethe, Karl Valentin und Viktor Frankl.“ Schließlich waren es Jugendfreunde, die Gregor entscheidend beeinflusst hatten. „Ich war selbst nicht sonderlich intelligent oder mutig, hatte aber das unsagbare Glück, in der richtigen Phase meines Lebens außergewöhnliche Freunde zu haben. Während andere anfingen Alkohol zu trinken und auf Parties zu gehen, haben diese mich motiviert Wittgenstein und Hesse zu lesen und wie im Film `Der Club der toten Dichter` mich mit ihnen in Höhlen zusammenzusetzen und Gedichte vorzutragen.“ Von all dem geprägt und unterstützt fasste Gregor schließlich mit achtzehn Jahren den Entschluss, für ein paar Jahre in
einen hinduistischen Tempel zu ziehen, um dort wie ein Mönch zu leben und Bhakti-Yoga zu praktizieren. Um vier Uhr aufstehen, singen, meditieren, die alten indischen Schriften lesen, zuhören, arbeiten und dabei über die Bedeutung unseres Lebens und dieser Welt nachdenken und wieder von vorne. Tag ein und Tag aus. „Ja, ich habe die Wahrheit gefunden. Sie liegt bei mir zu Hause im Kühlschrank und es gibt sie wahlweise mit Erdbeeren oder Vanilleeis.“ Gregor war selbst nie sonderlich religiös. Er meint allerdings, dass die schönsten und beeindruckendsten Menschen, denen er je begegnet war, immer solche waren, die der tiefen Überzeugung folgten, dass das Leben eine metaphysische Bestimmung hat und davon ableiteten, dass es unantastbar wertvoll sei. „Ich glaube nicht deshalb an Gott, weil es ihn gibt, sondern weil ich keine schönere Sicht auf diese Welt kenne, als die von jemandem, für den alles heilig ist.“
Später hat Gregor in Berlin ein kleines Unternehmen gegründet, das ihm mittlerweile so viel Freiraum erlaubt, dass er nun mit vierzig Jahren fast die Hälfte seiner Zeit wieder in Indien leben kann. Vor kurzem hat er schließlich das Langstrecken-Wandern und das Fotografieren für sich entdeckt und wer ihn diesen Sommer finden will, sollte sich irgendwo entlang der Strecke des E1, vom Nordcap bis nach Götheborg aufstellen und geduldig warten. Auf die Frage, was er den Vinschgern als Ratschlag von seinen Reisen mitgeben möchte, antwortet er: „Solange wir die Grenzen unseres Denkens nicht klar erkennen, bleiben wir in unserer eigenen Interpretation der Realität verloren.“ Darum geht es auch in seinem Vortrag „Mein Indien. Eine Reise zu den wesentlichen Fragen des Lebens“ am 03. Mai um 20 Uhr im Rathaus von Naturns, zur Eröffnung einer Fotostellung mit seinen Bildern.
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Naturns
Heimatbühne spendet für Krebshilfe
Fahrradversteigerung
Die Heimatbühne Tschengls bereichert seit vielen Jahren, mit großem Erfolg und treuem Publikum mit Theateraufführungen das Dorfgeschehen. Heuer hat der Ausschuss beschlossen, der Krebshilfe eine Spende zukommen zu lassen. Bei der Vollversammlung wurde eine Spende von 822,40 Euro an die Bezirksvorsitzende Schönthaler Helga Wielander und deren Stellvertreterin Telser Margaret Kurz - welche langjähriges Mitglied bei der Heimatbühne Tschengls ist, übergeben. Schon wird an die Vorbereitung für das nächste Theaterstück gedacht.
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rlös fließt in Spende für einen wohltätigen Zweck in der Gemeinde: Das vom Gemeinderat eingesetzte Naturnser FahrradTeam hat am Palmsamstag in Zusammenarbeit mit der Ortspolizei und dem Tourismusverein im Rahmen des Frühlingsfests die erste Fahrradversteigerung in Naturns organisiert. Unter den Hammer kamen dabei Fahrräder verschiedenster Typen, die teils bereits seit längerer Zeit im Fundamt der Gemeinde lagern. „Für uns alle war diese Aktion eine Neuheit und somit ein kleines Wagnis, verbunden mit einigen formellen Vorbereitungen durch die Ortspolizei, damit jeder Spender sein ersteigertes Objekt rechtlich abgesichert in Empfang nehmen kann. Dass uns die Bevölkerung dabei so positiv unterstützt, ist für uns natürlich eine große Freude,“ beschreibt die für PRO-BYKE zuständige Gemeindereferentin Astrid Pichler. 25 Fahrräder unterschiedlichen Alters und Zustands wurden von Moderatorin Petra Müller mit viel charmantem Wortwitz ab einem Ausrufpreis von 10 € versteigert, manche Objekte erlebten dabei einen regelrechten gegenseitigen Ansporn der Mitbietenden. Der Erlös von rund 1.500 € wird für einen wohltätigen Zweck für Familien in Naturns gespendet.
Das Fahrrad-Team v.l.: Norbert Unterholzner, Ortspolizist Gerhard Müller, Moderatorin Petra Müller, Ortspolizist Günther Stricker, Gemeindereferentin Astrid Pichler, der Direktor des Tourismusvereins Uli Stampfer und Heini Schweitzer
Das Imageproblem Das „Problem Mals“ bereitet einigen Touristikern von Laas und Schlanders Bauchschmerzen. Die Negativberichte über den Pestizideinsatz im Vinschgau in deutschen und schweizer Medien werden mit Sorge verfolgt. Das war eines der Anliegen bei der jährlichen Vollversammlung des Tourismusvereins Schlanders-Laas kürzlich in Kortsch.
Fotos: Angelika Ploner
in Naturns
von Angelika Ploner
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as soll ich den Gästen sagen, wenn sie das Frühstück auf dem Balkon einnehmen und vor ihnen ein Traktor vorbeifährt, der spritzt?“, fragte ein Mitglied konkret in Richtung Vorstand. Und weiter: Der Vinschgau sei vergiftet, das werde unterm Strich transportiert. Ein großer Imageschaden sei das Ganze, den zu begrenzen nur mit Informationsarbeit gelinge. Die Antwort blieb aus. Nur soviel ließ Präsident Karl Pfitscher (Bildmitte) wissen: Man versuche in der besagten Causa sehr wohl dagegenzuhalten und kenne das Problem, etwas zu tun gestalte sich aber schwierig. Ähnlich schwierig verhält es sich mit dem Problem der Mountain-Bike-Shuttledienste. Auswärtige Shuttledienste kämen vermehrt, um die Biker nach oben zu karren. Friedrich Fliri vom Nationalpark Stilfserjoch stellte klar: „Der Park hat nur für jene die Genehmigung gegeben, die aus eigener Kraft hinauftreten.“ Pfitscher: „Auf
der Straße können wir niemandem verbieten zu fahren.“ Eine weitere Anregung ging in eine andere Richtung: den Social Medias. In „instagramability“ solle – so der Wunsch – investiert und User, Blogger, Influencer künftig vermehrt bedient werden. Genau dieses Thema hatte Kurt Sagmeister (Bild o. rechts) in einem Impulsreferat aufgegriffen und über Produktentwicklung gesprochen. Sagmeister: „Die klassische Werbung hat ausgedient. Das machen in Zukunft die Gäste selbst über die verschiedenen Kanäle der Social Medias. Selfiepoints hat der Tourismusverein Schlanders-Laas deshalb an touristisch neuralgischen Punkten für das heurige Jahr geplant. Zu diesem Schwerpunkt stellen sich auch die Realisierung der Hängebrücke zwischen Patsch und Zuckbichl und ein Marmorrundweg in Laas. Von Thomas Tappeiner von Marmor plus und hds-Präsident Dietmar Spechtenhauser kam eine Bitte: aktive Unterstützung beim Traubenfest in Meran und – in Zukunft – bei der Kulturveranstaltung Marmor
& Marille. „Noch geht es , aber wie lange wir Laaser eine Kulturveranstaltung dieser Größenordnung noch alleine auf die Beine stellen können, weiß ich nicht“, sagte Spechtenhauser. Dass die Mitglieder des Tourismusvereins Schlanders-Laas bei der Vollversammlung Präsenz zeigten, hatte wohl auch mit den anstehenden Neuwahlen zu tun. Der neue Vorstand des Tourismusvereins besteht - aufgrund eines Landesgesetzes - nur mehr aus 7 Personen, die den hds, hgv, Urlaub auf dem Bauernhof und die Hotellerie vertreten. Gewählt für die kommenden vier Jahre sind: Beatrix Hellrigl und Werner Marseiler (beide Laas), Karl Pfitscher, Matthias Tschenett, Thomas Wielander, Markus Stocker und Erich Vill (alle Schlanders). Infos: Tourismusjahr 2018 Die Ankünfte sind gestiegen: 51.626 im Jahr 2018, 49.986 waren es im Jahr 2017. Die Nächtigungen sind gesunken: 197.375 waren es im Jahr 2018, 199.444 im Jahr 2017.
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PR-INFO AGRISCHA
agrischa - Erlebnis Landwirtschaft in Zernez A
m 27. – 28. April 2019 findet die zehnte agrischa Erlebnis Landwirtschaft in Zernez statt. Während zwei Tagen wird die Bündner Landwirtschaft den Besucherinnen und Besuchern mit Tiervorführungen und vielfältigen Attraktionen erlebnisreich nähergebracht. Passend zum Hauptthema Brauchtum und Tradition wird es in Zernez am Sonntag wieder einen Festumzug geben. Besuchen Sie tagsüber den regionalen Produktemarkt, erfahren Sie viel Spannendes über die Tiere und geniessen Sie kulinarische Spezialitäten an der agrischa Erlebnis Landwirtschaft.
Buntes Programm
Im Zentrum der agrischa stehen auch dieses Jahr die Tiere. Im Attraktionenring & Vorführzelt werden verschiedene Rassen und Zuchtfamilien präsentiert sowie Rangierungen vorgenommen. Wer wird wohl Miss agrischa 2019? Zudem darf der Lieblingstierwettbewerb als Auftritt für unsere kleinen Bauern nicht fehlen.
Musikalische Unterhaltung Vom Samstag bis Sonntag wird auf dem
Organisiert wird die agrischa 2019 von den Bauernvereinen Alpina (Oberengadin), Bergell, Brusio, Münstertal, Poschiavo und Unterengadin. Informationen www.agrischa-erlebnis.ch www.facebook.com/Agrischa.Erlebnis.Landwirtschaft
Foto: Mayk Wendt
Die Kinderunterhaltung wird an der agrischa großgeschrieben: Familienolympiade, Streichelzoo, Trettraktorenparcours, Strohburg, Eselreiten und viele weitere zahlreiche Attraktionen sorgen dafür, dass es unseren kleine agrischa Besuchern nie langweilig wird.
Vorhang auf für unsere Tiere
agrischa Gelände in Zernez stets einheimische Volksmusik zu hören sein. Auch im Festzelt wird die ganze Nacht gefeiert. Die Pfundskerle sorgen für Stimmung im Festzelt. „Es ist seit langer Zeit üblich, dass …“. Unter diesem Motto steht dieses Jahr das Hauptthema der agrischa. Ein Höhepunkt der agrischa wird der Festumzug passend zum Hauptthema sein. Startschuss ist am Sonntag, 28. April um 11.00 Uhr.
lebnis.ch
rischa-er www.ag
agrischa Erlebnis Landwirtschaft 27. – 28. April 2019 in Zernez Hauptsponsoren
Samstag & Sonntag, 9.00 – 17.00 Uhr Tierausstellung, Familienolympiade, Streichelzoo, regionaler Produkte- und Handwerkermarkt und viele weitere Attraktionen für die ganze Familie. Samstagabend 20.00 – 21.00 Uhr Musikgesellschaft Cinuos-chel-Brail Ab 21.00 Uhr Pfundskerle Ab 1.00 Uhr DJ Julian unterstützt von
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Mals - Wirtschaftsbeiratstreffen
Sozialwesen „Mensch“ im Mittelpunkt D
Fotos: Andreas Waldner
ie Bürgergenossenschaft „da“ (BGO) und der Bergrettungsdienst im AVS (BRD) von Mals wurden von der Raika Obervinschgau eingeladen, im Kulturhaus Mals das 15. Treffen ihres Wirtschaftsbeirates mitzugestalten. Beide Organisationen stellen den Menschen in den Mittelpunkt und beide konzentrieren sich auf die Kleinregion Obervinschgau. Armin Bernhard, Vorsitzender des Vorstandes der „DA-Die Bürgergenossenschaft Obervinschgau stellte die Genossenschaft vor. Er berichtete von den Erfolgen der Vergangenheit und den bevorstehenden Projekten und setzte sich mit aktuellen Herausforderungen, Schwerpunkten und Visionen auseinander. Die BGO wurde am 29.02.2016 von 40 Personen gegründet und hat einen Mitgliederstand von 100 erreicht. Sie alle wollen etwas für die Gemeinschaft tun und die
Die Bürgergenossenschaft „da“ (BGO) und der Bergrettungsdienst im AVS (BRD) von Mals waren geladen, ihre Ideen, Projekte und Tätigkeiten vorzustellen; v.l.: Armin Bernhard - Voristzender der BGO „DA“, Alexander Prieth und Ulrich Moriggl vom BRD Mals Verantwortung für die Region übernehmen. Verantwortung gegenüber Wertschöpfung, Zugehörigkeit, Arbeitsplätze und gutes Leben. Die wichtigsten Tätigkeitsfelder der BGO sind die Förderung der lokalen Kreisläufe, die Märkte, das Zusammenführen von Landwirtschaft und Gastronomie, das Soziale und vor allem auch die Kultur. Als Organisationskultur gilt
die personenorientierte und egalitäre Inkubator-Kultur. Sie ist kreativ; in ihr werden neue Ideen ausgebrütet. Egalitär ist sie insofern, als dass jeder unabhängig von seinem Status neue Ideen vorbringen kann. Über die Malser Bergrettung referierten Alexander Prieth und Ulrich Moriggl. 32 Mitglieder und 5 Anwärter stehen im Ernstfall zur Verfügung. Dem
Rettungsstellenleiter von 1972 bis 1977 Alois Weger (Gründungsmitglied) wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Zwei schöne Ideale motivieren die Bergretter: die Liebe zur Bergwelt und die Bereitschaft, den in Bergnot geratenen Menschen zu helfen. 2018 gab es 29 Einsätze, darunter 8 Mountainbiker- und 6 Wanderunfällen und 5 Suchaktionen. Neben dem Pistendienst am Watles versehen die Bergretter auch Bereitschaftsdienst bei Langlaufrennen, Skitourenrennen, Wanderungen und Bike Events. Die Kameradschaft unter den Mitgliedern und die Zusammenarbeit mit anderen Zivilschutzorganisationen wird gezielt gepflegt. Mathias Theiner hat wiederum die Veranstaltung moderiert, Ideen und Diskussionsbeiträge auf ein Flipchart festgehalten und daraus Synergien herauskristallisiert. (aw)
Prad
er Malermeister Horst Eberhöfer aus Prad wurde einst als Wilderer im Nationalpark bekannt. Er hat darüber ein Buch geschrieben, einen Film gedreht und einen Kalender gestaltet. Eberhöfer hat damit provoziert und polarisiert. Nun ist die Fotografie zu seiner neuen Leidenschaft geworden. Und was er mit Lust und Leidenschaft angeht, führt auch zum Erfolg. Als „Wildlife Photographer“ investierte er 300 Stunden innerhalb von zwei Jahren in die „Kunst des Augenblicks“. Schließlich gelang ihm das ultimative Foto mit dem Titel „Die letzte Gletscherhöhle am Ortler“. Damit holte er sich 2018 beim Naturfotowettbewerb „Asferico“ den Sieg in der Kategorie Landschaft und schließlich auch den Gesamtsieg. Es handelt sich um eine aussagekräftige Auszeichnung, denn
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
D
Foto: Horst Eberhöfer
Eberhöfer fotografiert Ortler-Innenleben
730 Fotografen aus 43 Ländern hatten 18.000 Fotos zur Wahl gestellt. Das Siegerbild ist ab sofort neben anderen Fotos im Hauptsitz der Raiffeisenkasse Prad-Taufers zu sehen. Eber-
Horst Eberhöfer (oben) zeigt den zahlreichen Gästen bei der Ausstellungseröffnung beeindruckende Bilder von der vergänglichen Gletscherwelt
höfer eröffnete kürzlich die Ausstellung. Der bekannte Fotograf Gianni Bodini bescheinigte dem „einstigen Jäger ohne Führerschein“ den „richtigen Blick“. „Die ideale Komposi-
tion, der Klick im richtige Augenblick machen die Magie seiner Bilder aus, und es ist ein Genuss, diese zu betrachten“, so Bodini. Eberhöfer zeichnete anhand einer Bilderschau den Weg zur Entstehung seines Bildes/seiner Bilder nach. Waghalsig und getrieben vom Reiz eines ultimativen Kicks erkundete er die imposante Höhle im Eismassiv des Ortler auf Trafoier Seite - begleitet von Angst und großem Respekt vor den gewaltigen, bizarr-schönen, oft bedrohlich knirschenden unterirdischen Eismassen. Das Einmalige erleben zu können erfüllt ihn mit großer Dankbarkeit. Wehmut überkommt ihn, wenn er daran denkt, dass die eisigen Schönheiten schon bald dem Klimawandel zum Opfer fallen könnten. Möglicherweise bleiben den kommenden Generationen nur noch die beeindruckenden Bilder. (mds)
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Sulden
Beatles-Songs und Hardrock auf Madritsch
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
Die Musiker der legendären britischen Hardrock-Band „Nazareth“ heizen den unzähligen von BesucherInnen auf der Schneebühne vor der Madritsch-Hütte richtig ein
A
ls Vorband begeisterte die Gruppe „Rebeatles“ mit ihren dunklen Pilzkopf-Perücken das Publikum im Skigebiet Madritsch/ Sulden. Sie berührten mit klassischen Beatles-Songs und weckten Erinnerungen. Lautstark bejubelt wurde anschließend der Auftritt der legendären britischen Hardrock-Band Nazareth. Die Rocker heizten den Besucherinnen und Besuchern auf der Schneebühne richtig ein, mit Welthits wie „Love Hurts“, „This Fight Tonight“, „Dream On“ und vielen anderen. Die tanzenden Hardrock-Fans bebten auf dem vibrierenden Untergrund und feierten Party. Unzählige Gäste waren bei herrlichem Sonnenschein zur Madritsch-Hütte gekommen, mit Skiern, Schneeschuhen oder zu Fuß. „Es müssen wohl mehrere Tausend Menschen hier oben sein“, schätzte ein Betrachter. Das Mitarbeiterteam im Gastronomie-Betrieb in und vor der Hütte hatte alle Hände voll zu tun, die Gäste mit Essen und Getränke zu versorgen. Am Abend ging die Party noch einige Zeit bei wesentlich gemächlicherer Musik der Gruppe „Sauguat“ in der „Skialm“ im Tal weiter. Das Skigebiet auf Madritsch mit 3.000 Metern bestens präparierten Pisten eignet sich hervorragenden für traumhaftes Frühlings-Skifahren. Möglich ist das noch bis inklusiv Sonntag 5. Mai 2019. Das Team der Seilbahnen Sulden sorgt für unvergessliche Skierlebnisse. (mds)
Volle Erfrischung. Voller Geschmack. Erhältlich im ausgewählten Fachgrosshandel und Einzelhandel. www.krombacher.de info@krombacher.it / KrombacherItalia
KASTELBELL/ TSCHARS
TARSCH
LATSCH
MARTELL
GOLDRAIN
SCHLANDERS
KORTSCH
LAAS
PRAD
Bildungsausschuss Prad
STILFS
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GLURNS
GRAUN
BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU
MALS
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SCHLUDERNS
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Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars
PRADER BILDUNGS TAGE Frühjahr 2019
Dorf gestalten Sa, 27.04. Dorfführung Lichtenberg (Kirche, Gruft und Schloss) mit Toni Pfitscher 14.30 Uhr bei der Kirche
Bild & Ton
Gesundheit 24. – 26. 04. Kochkurs für Alle mit Dario di Pietrantonio 19.00 Uhr im Haus der Dorfgemeinschaft Anmeldung beim KVW Lichtenberg unter 347 98 93 431 oder 346 66 56 454
Fr, 26.04. Film „Karl der Zuckbichler“ Der Einsiedler am Vetzaner Sonnenberg (Filmfreunde Prad/Stilfs) Film von Josef Gufler & Alfred Habicher 19.30 Uhr in der Mittelschule 08. – 30.04. Ausstellung in der Raika Horst Eberhöfer – „Fotografien – Die Kunst des Augenblicks“
Sa, 04.05. Erste Hilfe Kurs – Mitglieder 14.00 – 18.00 Uhr im Zivilschutzzentrum
Buntes Sa, 23.04. Spieletag für Erwachsene Brett- & Würfelspiele gerne mitbringen 15.00 Uhr Bibliothek
Kastelbell 4. Mai 2019 Gartenexperte Andreas Modery Südtirol 1 & Radio Tirol Kurzreferate am Marktplatz im Ortszentrum ab 10.00 Uhr zum Thema „Bienen und Vertikales Gärtnern“ Rahmenprogramm: Unser Gartenexperte Andreas Modery zeigt Ihnen folgende Highlight zum Thema „Der bienenfreundliche Garten“ • Der Kräuterturm • Vertikales Gärtnern mit Europaletten • Kartoffeln im Etagenanbau • Minigärten für den Balkon Pflanzensprechstunde von 9.00 bis 15.00 Uhr Ab 10.00 Uhr Bau eines Insektenhotels für den eigenen Garten für Kinder mit ihren Eltern. Erstmals stellen auch Partnerbetriebe aus Schliersee in Bayern ihre Produkte aus: Die Wiskydestillerie Slyrs und die Genussmelzerei Essendorfer. Parkplatz: Obstgenossenschaft Juval, Bahnhof Kastelbell, Kirchplatz Marein Genussmarkt mit lokalen Produkten Parkdeck Raiffeisenkasse Kastelbell von 8.00 bis 15.00 Uhr
Bildungsausschuss Laas
Einladung zum
Geflügel- und Kleintiermarkt mit Tauschbörse Samstag 27. April 2019
Aquarell- und Acrylbilder von Gabriele Alber Einladung zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag 28. April 2019 um 10.00 Uhr Tanas - Erdgeschoss der Grundschule
in Eyrs in der Moosburgstraße 09.00 bis 15.00 Uhr Es können Geflügel und Kleintiere sowie Bedarf und Futtermittel für die Geflügel- und Kleintierhaltung verkauft und gekauft werden. Zudem wird die Gelegenheit zum Tausch von Tieren und Bruteiern geboten. Anmeldung für Verkäufer, Aussteller und für die Tauschbörse bis spätestens Mittwoch 17. April unter bildunglaas@gmail.com oder 3497868760
Die Ausstellung bleibt bis 18.00 Uhr geöffnet, ebenso am Sonntag, 05. Mai 2019 von 10.00 bis 18.00 Uhr Anschließend werden Bilder in der Bibliothek Laas ausgestellt. Den Erlös aus dem Verkauf der Bilder werden einem Sozialprojekt in Bolivien zur Verfügung gestellt Busverbindungen ab Laas Bahnhof nach Tanas jeweils um 8.40 Uhr, 11.40 Uhr, 13.40 Uhr Letzte Busverbindung Tanas-Laas um 18.00 Uhr
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Bildungsausschuss Schlanders
Die EU als einmaliges Friedens-Projekt Auf den Trümmern zweier Weltkriege wurde in den 1950er Jahren die Europäische Wirtschafts-Gemeinschaft gegründet, die sich zur EU, zu einer politischen Union von 28 Staaten, entwickelt hat. Neoliberaler Kapitalismus und rundum aufkeimender Nationalismus bedrohen jedoch das weltweit einmalige FriedensProjekt EU. Referent: Josef Kusstatscher Mitglied des Europäischen Parlaments von 2004 bis 2009
Mittwoch, 8. Mai 2019 um 19:30 Uhr Aula der WFO Schlanders - Plawennpark Bildungsausschuss Schluderns
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Bildungsausschuss Latsch
Latscher Kulturtage 2019 20 Jahre Bildungsausschuss Latsch
Mittwoch, 1. Mai, ab 11.00 Uhr Festbetrieb am Dorfplatz, ab 14.00 Uhr Maifest, bei Schlechtwetter im CulturForum VERSCHIEDENE LATSCHER VEREINE & BILDUNGS AUSSCHUSS: MUSIK &TANZ UNTERM MAIBAUM ABER NICHT NUR: Es wird getanzt, musiziert, gschnöllt, getauscht und gekauft, Köstliches gegessen und getrunken, der Mai-Baum aufgestellt und altes Brauchtum gezeigt. Latscher Vereine laden ein. Mittwoch, 1. Mai, ab 14.00 Uhr, Dorfplatz, bei Regen im CulturForum FAMILIENVERBAND: „FLOHMARKT FÜR KINDER VON KINDERN“ am 1. Mai 2019 Kinder verkaufen Selbstgebasteltes, Spielsachen, Gesellab 14:00 Uhr auf dem Lacusplatz beim schaftsspiele, Puzzle, CD, DVD, Videospiele, Kinderbücher 1. Mai Fest in Latsch. usw. (keine Bekleidung). Nicht alles muss sofort weggeworfen werden. Durch Kauf, Verkauf und Tausch bleiben Dinge wertvoll. KAUFEN, VERKAUFEN, TAUSCHEN, HANDELN ... Liebe Kinder, das alles könnt ihr machen beim
Orchideenstandl Samstag, 11. Mai 2019
Mittwoch, 1. Mai, ab 14.00 Uhr, Dorfplatz oder CulturForum BILDUNGSÜBERFALL Der Bildungsausschuss möchte wissen: „Was wird an den Stammtischen im Dorf diskutiert?“. Es wird alles ernst genommen und alles erfolgt anonym. Sag einfach, was du möchtest oder nicht mehr willst in Latsch! Es geht um unser Dorf und unseren Lebensraum. Du kannst ganz persönlich die Zukunft unseres Dorfes mitgestalten. Alle Aussagen werden gesammelt, ausgewertet und im Gemeindeblatt „InfoForum“ veröffentlicht.
am Rathausplatz von 9 bis 13 Uhr Orchideenpflege beim Frühlingsmarkt in Schluderns Die Orchideenfreunde aus Nals geben fachkundige Tipps, Tricks und nützliche Informationen zur Pflege von Orchideen. Wer möchte, kann die eigenen Orchideen mitbringen, sie werden gegen ein kleines Entgelt umgetopft.
Verbrauchermobil in der Kugelgasse von 9.30 bis 11.30 Uhr Alle Interessierten können sich fachkundigen Rat zu Verbraucherfragen holen. Nutzt die Gelegenheit! - Handystrahlen werden gemessen - Sonnenbrillen werden auf UV Strahlendurchlässigkeit getestet
Bezirksservice Vinschgau
Ludwig Fabi
Samstag, 4. Mai, 18.00 Uhr, spazioRizzi AUSSTELLUNG ALS HERAUSFORDERUNG: „KUNST IM AUGE“ Jeder Mensch sieht anders, wird anders gesehen. Jeder Mensch trägt dieses Anderssein auf seiner Regenbogenhaut. Die Iris im menschlichen Auge lässt beeindruckende Kunstbilder entstehen – alle einmalig und in wunderbaren Farben. Die Heilkunst bedient sich der Iris, um Diagnosen zu erstellen. Diese Bewegung unter der Bezeichnung „Iridologie“ hat von Latsch aus durch den 1987 verstorbenen Heilpraktiker Siegfried Rizzi seinen Weg in die Medizin genommen. Mittwoch, 8. Mai, 19.00 Uhr, Jugendcafé Chillout VORTRAG ÜBER MEDIEN „ZOCKEN BIS DER ARZT KOMMT“ Da wird gezockt, geballert und gelootet, wenn Jugendliche über Computerspiele sprechen. Erwachsene oder Eltern stehen außerhalb dieser digitalen Welt, von der sie nicht wissen, was sie mit Jugendlichen macht. Müssen sie sich Sorgen machen? Die Frage versucht Hannes Waldner, Wildnis-,Medien- und Spielpädagoge, MA i. A. Game Studies, im Jugendcafé zu beantworten.
Bahnhof Spondinig 1 | 39026 Prad a. Stj. | Tel: 0473 618166 | Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it | www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
jetzt auch auf www.facebook.com/ vinschger.bildungszug
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Fotos: Angelika Ploner
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Vetzan REZEPT
Verrückte Knollen W
ussten Sie, dass die weißfleischige Süßkartoffel „Erato white“ heißt? Sie bildet Knollen mit aromatischem, weißem Fruchtfleisch im Gegensatz zur orangefleischigen Süßkartoffel, die intensiv orangefleischige Knollen mit leuchtend roter Schale bildet. Die Inka oder Yakon hingegen ist ein interessantes Knollengemüse und erinnert im Geschmack an die Birne, ist sehr frisch und
fruchtig. Die „Vitelotte noire“ ist die Trüffelkartoffel. Sie bildet köstliche Knollen mit blauweiß marmoriertem Fruchtfleisch. In deren Genuss in Form von Chips kamen die Besucherinnen und Besucher beim Tag der offenen Gärtnerei am 31. März in der Gärtnerei Schöpf in Vetzan. Verrückte Knollen – das Thema am Tag der offenen Gärtnerei – hat man auf verschiedenste Art und Weise gefüllt. Mit Wissen, mit Rezepten
(siehe rechts), mit einem Kartoffeldruck für Kinder, mit Verkostungen. Abseits davon erlebten die Besucher ein Blütenmeer, eine Kräuterfülle, eine große Auswahl an Sträuchern, Bäumen und vielem mehr. Ein Fest für die Sinne bei frühlingshaften Temperaturen war das Frühlingserwachen in der Gärtnerei Schöpf. Zahlreiche Besucher kamen und wussten den Frühlingsauftakt sichtlich zu genießen. (ap)
Süßkartoffel-Schupfnudel mit Kraut Von einzigartigem Geschmack sind Schupfnudeln aus Süßkartoffeln. Versuchen Sie dieses Rezept zu Lamm- oder Wildfleisch. 600 g Süßkartoffeln kochen, schälen, durch die Kartoffelpresse drücken. Gut verkneten mit 150 g Mehl, 50 g Topfen, 1 Ei, etwas Muskat, Salz und Pfeffer. Schupfnudel formen und in kochendem Wasser garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Er gibt 4 Portionen.
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PR-INFO FF EYRS
Eyrser Zeltfest – Rechtzeitig Karten sichern!
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as traditionelle Eyrser Zeltfest findet heuer am Pfingstwochenende und zwar von Freitag, 07.06. bis Sonntag, 09.06.2019 statt. Organisator ist die Freiwilligen Feuerwehr Eyrs. Für die Feststimmung wird ein rundum dekoriertes Festzelt mit eigener Weinecke, großem Discozelt und Tanzfläche in der Sportzone von Eyrs aufgestellt. Am Freitag wird erstmal in Süd-
tirol mit einem Live-Konzert mit NIK P.& Band und Melissa Naschenweng ein besonderer musikalischer Leckerbissen geboten. Am Samstag zeigen lokale Geschäfte bei der Smile&Walk Modeschau ihre aktuellen Kollektionen. „Die Draufgänger“ sorgen im Festzelt nach der Modenschau für Stimmung, der DJ im Discozelt, Sonntag ist Familientag. Musikalisch beginnt die
Musikkapelle Laas beim Frühshoppen. Mit Spielideen für Jung und Alt und der Vorführung von „Wetten…??? in Eyrs gehört eine große Lotterie traditionell zum Eyrser Zeltfest: Die Gruppe Sauguat, die Grubertaler sorgen für den musikalischen Ausklang bei der großen Lotterieverlosung. Sichern sie sich ihre Karten bereits frühzei-
tig. Diese können online unter: www.feuerwehr-eyrs.com erworben werden. Informieren sie sich über das komplette Programm und VIP-Karten ebenfalls auf der Internetseite der FF-Eyrs. (lu)
PR-INFO MESSE BOZEN
Freizeit geht in die Verlängerung reiches Programm von Karussellen und Spielen bis hin zum Äffchen Bobby am Samstag.
Foto: „Wind“-Archiv
Die beliebteste Publikumsmesse der gesamten Region bietet am verlängerten Wochenende vom Feiertag 25. bis Sonntag 28. April den perfekten Mix für die ganze Familie und einen abwechslungsreichen Tag während der Osterferien: vom neunteiligen Sportparcour Alperia Sport Hero bis zu den neuen Street Food Nights. Da man nie genug Freizeit haben kann, haben wir sie dieses Jahr einfach verlängert: die Street Food Nights am Freitag 26. und Samstag 27. April ab 18:30 Uhr versprechen eine kulinarische Italienrundfahrt, sportliche Wettkämpfe und Livemusik vom Feinsten – und das ganze bei freiem Eintritt! Aber auch untertags sorgt das Street Food Festival mit dem Besten aus Italiens Straßenküchen und täglich wechselnden Bands
mit passender Live-Musik sowie Tanzvorführungen erneut für echte Festival-Atmosphäre. Bereits zum dritten Mal sollen mit der Initiative Alperia Sport Hero Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre durch viel Spaß zu mehr sportlichen Aktivitäten animiert werden. Wer alle neun Disziplinen schafft, wird für einen Tag zum (Sport)Helden! Mit „Sportissimo“ bietet die Messe Freizeit rund 30 Sportvereinen
MESSE FÜR URLAUB, OUTDOOR, CAMPING, SPORT UND GARTEN 25. - 28. APRIL 2019 / BOZEN Do - So: 9:30 - 18:30 freizeit.messebozen.it
dieses Jahr erstmals die Chance, ihre Aktivitäten und den Verein selbst vorzustellen und das Publikum aktiv miteinzubeziehen. Für alle Freiluftenthusiasten gibt es den riesigen Ausstellungsbereich mit Campingausrüstung und Zubehör für den Urlaub in der Natur - zum Kaufen oder Mieten. Der passende Urlaub lässt sich auch gleich vor Ort im Sektor Holidays buchen. Für Kinder bietet die Freizeit ein umfang-
Freizeit 2019: 25. – 28. April 09:30 – 18:30 Uhr Freitag, 26. April: freier Eintritt für alle! Eintritt: € 6,00 / online & Kinder bis 16 Jahre: € 4,00 Street Food Nights: Freitag und Samstag feinste Snacks aus ganz Italien, Sportaktivitäten und Live-Musik ab 18:30 Uhr bei freiem Eintritt!!! Am Wochenende Kinderbetreuung für Kinder von 3 bis 6 Jahren Besucherparkplatz auf dem Dach der Messehalle (Zufahrt über die Marco-Polo-Straße): 1,50 €/Std. Mit dem Zug erreichen Sie die Messe/Bozen Süd (Strecke Bozen–Meran) bequem und kostengünstig. Weitere Informationen unter www.freizeit.messebozen.it
Freitagr freie t! Eintrit
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Schlanders/Kulturhaus
Carmina Burana – ein musikalisches Feuerwerk armina Burana ist eine Sammlung von 254 mittelalterlichen Liedern in mittellateinischer, mittelhochdeutscher, altfranzösischer oder provenzalischer Sprache, die 1803 in der Bibliothek des Klosters Benediktbeuern gefunden wurde. Es sind Liebeslieder, Klagelieder, Spottgesänge und Trinklieder. Carl Orff (1895 – 1982) hat 24 Texte aus dieser mittelalterlichen Handschrift neu vertont. Er schuf damit ein grandioses Werk, das nach der erfolgreichen Uraufführung im Jahre 1937 an der Staatsoper Frankfurt rasch zu einem der populärsten Stücke ernster Musik wurde. Am 29. März wurde das Werk von 300 Sängern und Musikern unter der Leitung des Dirigenten Emir Saul im Kulturhaus von Schlanders aufgeführt. Noch nie standen so viele Mitwirkende auf der Bühne: neben ca. 70 Orchestermitgliedern und den So-
Foto: Heinrich Zoderer
C
Der Konzertverein „musica viva Vinschgau“ lud am 29. März, zusammen mit dem Kulturhaus Schlanders, zu einem besonderen musikalischen Ereignis ein: Carmina Burana von Carl Orff, eines der bedeutendsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts, vorgetragen von 230 Sängern und 70 Musikern. listen des Konservatoriums Claudio Monteverdi aus Bozen, traten ca. 230 Sänger*innen aus fünf Bozner Chören auf: der Kinderchor und „DiapaSong“ Chor der Musikschule „Vivaldi“, der Chor
des Gymnasiums „G.Pascoli“, der Chor des Gymnasiums „W.v.d.Vogelweide“ und der Chor des Konservatoriums „C. Monteverdi“. Eröffnet wurde die Kantate mit Trommelwirbel, Musik
und kraftvollem Chorgesang zu Ehren der Schicksalsgöttin Fortuna. Nach ruhigen und meditativen Passagen, steigerte sich die Musik und der Gesang wieder zu einem fulminanten Feuerwerk. So wie im Leben mit dem ständigen Auf- und Abstieg, so führt das Rad des Lebens zu einem ständigen Wechsel, von Glück und Wohlstand, den Freuden und Genüssen führt es auch immer wieder zu Gefahren, Trauer und zum Tod. Die Liebe, der Frühling, das Glückspiel werden besungen, genauso wie die Schmerzen und die Wunden. Liebe und Glück, sie kommen und gehen, sie blühen auf wie Blumen und schmelzen wie das Eis. Das Werk endet mit „O fortuna“, dem Chorgesang zu Ehren der Schicksalsgöttin, so wie es begann. Am Ende des Konzertes gab es im voll besetzten Kulturhaus einen sehr lange anhaltenden Applaus. (hzg)
Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders
Oleanna Oleanna - von Pulitzerpreisträger David Mamet - aufgeführt vom Stadttheater Bruneck mit Günther Götsch und Petra Rohregger; Regie: Klaus Tröger Seit der Uraufführung im Jahre 1992 erntete Oleanna, ein Machtspiel zwischen einem Professor und einer Studentin über die Deutungshoheit von Handlungen, überwältigenden Erfolg. Und noch immer spaltet das Stück die Zuschauer/innen und deren Meinung. Egal, auf welcher Seite man steht, man liegt immer falsch…. Worum geht es wirklich? Geht es um „Wer hat Recht?“ oder tatsächlich um sexuelle Belästigung? Wer ist der/die Böse in diesem Spiel? Ist es der sexistische kleinliche Professor oder die rachsüchtige Studentin? Zum Inhalt: Die Studentin Carol bittet den Professor John für ihr Referat um Rat und Hilfe. Dieser geht auf die Lernwillige
ein und bietet ihr Nachhilfe in seinem Büro an. Am Ende ist er ratlos. Carol bezichtigt ihn der sexuellen Zudringlichkeit, worauf ihn das Berufungskomitee vorläufig nicht auf den zugesagten Lehrstuhl beruft. Bei einem Gespräch, das alles klären soll, zieht Carol die Schlinge immer fester zu. Es ist ein Stück, in dem es um den rechten Gebrauch und das rechte Verständnis der Worte geht. Es zeigt, dass es keine Verständigung geben kann, wenn eine Seite diktiert. Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Theaterkasse vor der Aufführung erhältlich. Vormerkungen: Telefon 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders, Getränke Walzl und dem Parkhotel „Zur Linde“.
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Schluderns
Josefi-Konzert der Musikkapelle Schluderns achdem die Musikkapelle Schluderns im Jahr 2018 ihr traditionelles Josefi-Konzert wegen des Kapellmeisterwechsels nicht aufführten konnte, freuten sich die Musikanten und die Zuhörer ganz besonders auf das heurige, welches am Samstag, 16. März im Raiffeisensaal des Kulturhauses gehört werden konnte. Martin Punter, der neue und junge Kapellmeister, aus Kortsch gebürtig, hatte ein abwechslungsreiches und klangvolles Programm einstudiert, von schwungvollen italienischen Oldies (Arr. von Stefan Schwalgin) über gefühlvolle Hymnenklänge im Stück “River of Hope” (von Michael Sweeney) bis hin zu den klassischen Blasmusikklängen der Polka “Böhmische Liebe”, um nur einige zu nennen. Das Publikum im vollbesetzten Saal honorierte die Darbietung mit kräftigem und ehrlichem Ap-
Foto: „Wind“-Archiv
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Die Ehrung der verdienten Musikanten beim diesjährigen JosefiKonzert im Kulturhaus von Schluderns plaus. Für den Obmann, Martin Telser, für die gesamte Kapelle bot das Josefi-Konzert außerdem den würdigen Rahmen, um drei verdiente Musikanten für ihre langjährige Treue zu ehren. Einmal ist es Arthur Pfeifer,
welcher seit 1969 Musikant ist, also insgesamt 50 Jahre lang, zunächst bei der Musikkapelle Burgeis und bereits seit Jahrzehnten in Schluderns. Er erhielt dafür aus den Händen des Verbands-Obmann-Stellvertre-
GRILL ZEIT Lammkoteletts mit Senfglasur und gerösteten Pinienkernen
Für 4 Personen Zubereitungszeit: 20 Minuten Grillzeit: 8 – 10 Minuten Quelle: Weber‘s Grillen mit Holzkohle
ten-Ti xperUm
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4 Lendenkoteletts vom Lamm; je etwa 125 g und 3,5 cm dick, überschüssiges Fett entfernt 50 g Pinienkerne 2 EL fein gehackte frische Petersilie 2 EL geriebener Parmesan
pp!!
Für die Glasun: 4 EL Dijon-Senf 4 EL Olivenöl 4 EL geriebener Parmesan ½ TL grobes Meersalz ¼ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
beim Holzkohlegrill festzustellen, wie heiß es ist, Handfläche in einem sicheren Abstand von etwa 12 cm über die Glut halten. Wenn Sie die Hand nach 2 – 4 Sekunden wegziehen müssen, ist Zubereitung die Hitze stark. 1 In einer mittelgroßen Schüssel die
Zutaten für die Glasur verrühren. 2 Die Lammkoteletts auf beiden Seiten mit der Glasur bestreichen. Vor dem Grillen 20 – 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. 3 In einer mittelgroßen Pfanne die Pinienkerne auf dem Herd bei mittlerer Hitze in 5 – 7 Minuten ohne Fett goldbraun rösten, dabei gelegentlich umrühren. Die Kerne auf ein Schneidbrett häufen und grob hacken. In eine kleine Schüssel füllen und mit der Petersilie und dem Käse vermischen. 4 Eine Zwei-Zonen-Glut für mittlere Hitze vorbereiten. 5 Den Grillrost gründlich reinigen. Die Koteletts über direkter mittlerer Hitze bei geschlossenem Deckel grillen, bis sie schön gebräunt sind und den gewünschten Gargrad erreicht haben, rechnen Sie 8 – 10 Minuten für rosa/rot (medium rare). In dieser Zeit ein- bis zweimal wenden und gegebenenfalls umplatzieren, damit sie gleichmäßig garen. Sollten Flammen hochschlagen, die Koteletts vorübergehend über indirekte Hitze legen. Die fertigen Koteletts auf Tellern anrichten, mit der Pinienkernmischung bestreuen und warm servieren.
ters des VSM, Christian Schwarz und des Obmann-Stellvertreters des Bezirks Schlanders, Manfred Horrer, das große Ehrenzeichen in Gold. Weiters durften zwei weitere Musikanten geehrt werden, und zwar für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Musikkapelle Schluderns. Erich Klotz und Rudolf Klotz sind die ersten beiden Musikanten aus Schluderns, die ein solches Maß an Treue und Leidenschaft für so lange Zeit bewiesen haben. Dafür erhielten sie vom Verband das Große Ehrenzeichen in Gold am Bande und von der Kapelle je ein künstlerisch wertvolles und naturalistisches Bleistiftportrait von sich selbst - zwei lachende und Lebensfreude ausstrahlende Musikanten in der schönen Schludernser Tracht. Es bleibt zu hoffen, dass es noch möglichst lange so bleibt. Martin Klotz
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Jugendtreff „fResch“ Reschen Do. 18.04.19 ab 16.00 Uhr Ferienöffnungszeit Mi. 24.04.19 ab 07.30 Uhr Europaparkfahrt Jugendtreff „Juze“ St.Valentin Sa. 20.04.19 ab 09.00 Uhr Osterfrühstück Di. 23.04.19 ab 16.00 Uhr 1. Klasse Mittelschultreff (Gummibärchen selbst gemacht!!!) JuMa Jugendzentrum Mals Mi. 24.04.19 ab 15.00 Uhr Bullet Journal selber machen Di. 23.04.19 ab 18.00 Uhr Tischtennisturnier Citytreff Glurns Di.: 16.00 bis 20.00 Uhr Do.: 17.00 bis 21.00 Uhr Fr.: 18.00 bis 22.00 Uhr Jugendtreff Burgeis Di. 23.04.19 von 10.00 bis 19.00 Uhr Motorsportarena Ötztal Nur mit Anmeldung Sa. 27.04.19 Geschlossen Jugendtreff Tschengls Fr. 19.04.19 und Sa. 20.04.19 Geschlossen Jugendtreff La:Ma Laas Geschlossen Revoluzer Jugendraum Taufers Di. 30.04.19 ab 16.30 Uhr Pokerabend Fr. 03.05.19 ab 17.30 Uhr Kochabend Jugendhaus „Phönix“ Schluderns 19.04. und 20.04. geschlossen Do. 25.04.19 Escaperoom Meran mit Stadtrunde Anmeldung erforderlich Fr. 26.04.19 ab 15.00 Uhr Mädchentreff, Singstar Sa. 27.04.19 Escaperoom Meran mit Stadtrunde Anmeldung erforderlich Jugendtreff „JU!P“ Explosiv Fr. 19.04.19 Karfreitag geschlossen Sa. 20.04.19 Ideensammlung Mai Fr. 26.04.19 ab 17.00 Uhr Kuchen backen Immer Mittwochs: Mädchentreff 15.00 bis 17.00 Uhr JuZe „Freiraum“ Schlanders Do. 25.04.19 und Mi. 01.05.19 Das JuZe bleibt geschlossen Sa. 04.05.19 ab 19.00 Uhr TravelWorks – Ab ins Ausland Infoveranstaltung im JuZe Jugendtreff Tarsch Mi. 24.04.19 – Geschlossen JuZe Naturns Sa. 27.04.19 ab 20.00 Uhr Augen auf – Livekonzert
Chillout Schwimmwoche
JuZe Naturns goes Escape Room 18.04.19
Escape Room?? Was ist denn das? Um es ganz einfach zu beschreiben: es ist ein Detektivspiel für Jugendliche und Erwachsene. Das Ziel: innerhalb von 60 Minuten muss das Team es schaffen, die Aufgaben und Rätsel zu lösen, um aus dem „Escape Room“ zu entkommen. In Südtirol gibt es zwei solcher Escape Rooms. Einen in St. Valentin a.d. Haide und seit letztem Jahr nun auch in Meran. Da Meran bedeutend näher an Naturns ist, entschieden wir uns für einen Ausflug in die Passerstadt. Vor den Toren der Herz-Jesu-Kirche am Sandplatz erwartete uns bereits Kathrin vom Exit-Games-Team. Wir wurden durch die Kirche in den oberen Stock geführt, wo früher die Räume des Congregatio Jesu Klosters waren. Kathrin gab uns eine kurze Einführung in die Geschichte des rätselhaften Voiynich-Manuskriptes, das bis heute nicht entschlüsselt werden konnte. Unser Auftrag war es nun, das Versteck mit den Codes zur Entschlüsselung zu finden. Kaum hatte sich die Tür hinter uns geschlossen, war der „Zeitzünder“ aktiviert. Ticktack, ticktack… wir standen in einem kleinen Raum mit klösterlicher Einrichtung und mussten uns nun auf die Suche nach gut versteckten Hinweisen, Codes und Aufgaben machen, um den jeweils richtigen Schlüssel für das nächste Schloss zu finden. Ticktack, ticktack… die Zeit lief unbarmherzig weiter. Bald schon hatten wir den ersten Raum bewältigt und wähnten uns schon als Rekordsieger. Doch weit gefehlt… ein zweiter Raum wartete auf uns. Also alles wieder auf Anfang: alle Gegenstände untersuchen, mögliche Rätsel aufdecken und richtig zuordnen um die Schlüssel zu finden. Kreativität, Kombinationsgabe und vor allem gutes Teamwork waren gefragt. Ticktack, ticktack schon war die Zeit um. In letzter Sekunde schafften wir das letzte Schloss zu öffnen und konnten mit dem Entschlüsselungscode fliehen. Ticktack, ticktack… die Zeit verging wie im Flug und war ein kurzweiliger und unterhaltsamer Nachmittag. Der nächste Escape Room wartet schon.
Winterwonderland
In den Faschingsferien fand das Winterwonderlandcamp für Mädels statt bei dem sehr viel gelacht, gespielt und gekocht wurde. Nach einem Spiel und dem Lageraufbau ging es auch gleich in die Küche um Pizzawaffeln, Frozen Joghurt und Stockbrot vorzubereiten. Nach dem Mittagessen haben wir Handtaschen bemalt, uns Mosaikuntersetzer gebastelt und einen Slime gemacht. Gegen Abend ging es ins Malser Hallenbad zum Schwimmen und danach haben wir dann das Stockbrot am Lagerfeuer gebraten. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen gab es noch eine Beautyecke bevor es für die Mädels nach Hause ging.
Mutilation Station im JuZe Naturns Lange hat es gedauert bis zu einer neuen Ausgabe von „Mutilation Station“ – ganze drei Jahre. Im Januar war dann aber Schluss mit dem langjährigen Winterschlaf. Kings will Fall, Fieberwahn und die Knedl of Filth hatten sich vorgenommen, was noch keiner geschafft hat – das JuZe zu zerstören. Die Sarner „Kings will Fall“ hatten an diesem Abend ihren ersten Auftritt in neuer Formation mit Frontmann Jakob. Sie prügelten ihre Songs aus Old School Thrash gepaart mit Death Metal-Growls gekonnt ins Publikum. Die Generalprobe für ihr Heimfesitval im Februar war somit abgehakt. Mit Death und „schwarzem“ Metal ging es dann auch weiter. Die Band Fieberwahn, ebenfalls aus dem Sarntal wurde von der Kette gelassen und brüllte ihre blutrünstigen Texte in deutscher Sprache hinaus. Den Schlussakt bildeten die Knedl of Filth, die (wahrscheinlich einzigartig in diesem Genre) ihre Songs im südtiroler Dialekt präsentierten. Es war ein harter Abend – doch das JuZe zerstören schaffte auch dieses Mal niemand ;) Am 23. März fand das Theater „der*neue“ von Beate Albrecht im Vintschger Museum in Schluderns statt. Das Jugendtheater handelte über Mobbing in der Schule. Wir können auf einen gelungenen Abend zurück schauen mit zahlreichen Besuchern. Wir möchten uns recht herzlich bei Gabi und dem Vintschger Museum bedanken sowie an das Amt für Jugend, die dies erst ermöglicht hat.
Um der Hitze zu entkommen geht es an jedem Tag zu einem anderen Schwimmbad im Vinschgau und Burggrafenamt. Anders als in der „Blauen Woche“ werden in der „Chillout Schwimmwoche“ nur Schwimmbäder im Vinschgau und Burgrafenamt besucht! Aktion, Spaß und ganz viel Nass ist für Jugendliche die an der „Chillout Schwimmwoche“ teilnehmen garantiert. Datum: Montag 1. Juli bis Freitag 5. Juli 2019 Zielgruppe: Mittelschüler*Innen und Oberschüler*Innen Kosten: Pro Tag sind ungefähr 7 bis 8 € von den Jugendlichen für die Eintritte mitzubringen, Geld für Verpflegung oder Lunchpakete mitgeben. Der Genaue Tagespreis wird vom Jugendarbeiter eine Woche vor Beginn der Veranstaltung mitgeteilt Veranstalter: Jugendcafé „Chillout“ Latsch Info & Anmeldung: Bei Christian unter: 388 78 89 077 oder unter latsch@jugendtreff.bz Anmeldeschluss: Freitag, 31. Mai 2019
Meerreise Kroatien
Ich will Meeeer! Kroatien wartet auf dich! Strand, Badeurlaub, Action & Fun Datum: Mo. 19.08. bis Sa. 24.08.2019 Zielgruppe: Jugendliche ab 14 Jahren Kosten: 400,00 € (Anzahlung 200,00 € bei Anmeldeschluss – Restzahlung bis Fr. 28. Juni) Veranstalter: JuZe Naturns/ Kosmo Plaus I N FO mit Freiraum In der ko : Schlanders menden mInfo & Anmeldung: bis Freitag, erscheine Ausgabe n weitere 10. Mai 2019 So
mmerakti o für euch! nen
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Schlanders
Aus den Augen, aus dem Sinn? politische Entscheidungen zum Thema Plastik wurde gesprochen, wie die angestrebten Verbote der EU. Als Beispiel nannte Gschnitzer das afrikanische Land Ruanda, wo Plastiktüten seit 2008 verboten sind. „Wenn wir so weitermachen wie bis jetzt, gibt es 2050 mehr Plastik als Fische im Meer. Es muss aber nicht so sein.“, so Gschnitzer und breitete auf dem Tisch Alternativprodukte aus, die im Dialog mit dem Publikum diskutiert wurden. Wie Gschnitzer immer wieder betonte, kann jeder seinen Beitrag leisten und es ist gar nicht so schwer: Plastik bewusst vermeiden und auf Plastik verzichten. (cg) Foto: Claudia Gerstl
Meer. Magdalena Gschnitzers Botschaft am Mittwochabend war klar: Was einmal im Meer treibt kriegen wir nicht mehr weg. „Kann es sein, dass wir Menschen einen solchen Einfluss auf die Umwelt und die Tierwelt haben, ohne es überhaupt zu merken? Es passiert die ganze Zeit und wir schauen nicht hin. Ganz nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn“, so Gschnitzer. Sie zeigte schockierende Bilder, sprach von Abbauzeiten von Schwemmgut, Geisternetzen als Todesfallen für Meereslebewesen und Mikroplastik in alltäglichen Produkten wie Zahnpasta und Kosmetika. Aber auch über
Anlässlich des Weltwassertags organisierte die Kampagne MahlZeit, gemeinsam mit dem Bildungsausschuss Schlanders, der Umweltschutzgruppe Vinschgau EO und der oew, eine Sensibilisierungsaktion zum Thema Mikroplastik im Wasser. Im Rahmen dieser Aktion fand am Mittwoch, 20. März in der Aula der Mittelschule Schlanders, ein Vortrag mit der Umweltaktivistin Magdalena Gschnitzer statt. Eine Plastiktüte hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 25 Minuten, dann wird sie weggeworfen. Landet sie im Meer, schwimmt sie dort 10 bis 20 Jahre lang, bis sie vollständig zerrieben ist. Die Plastiktüte ist dann aber nicht weg, sie hat sich nur in winzige Partikel zersetzt und treibt ewig im
Tabland
Südtiroler Kinderdorf
Für alle Generationen
5 Promille für das Südtiroler Kinderdorf
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Die KaJuTa (katholische Jungschar Tabland) veranstaltete am Samstag, 30. März 2019 einen Spielenachmittag mit Watt-Turnier und Mau-Mau-Turnier für alle Generationen. Dieser stand im Rahmen des Jahresthema „Wir spielen, was kannst du?“ und der Aktion „Spiel.Zeit“ der Katholischen Jungschar Südtirols. So trafen in diesem Watt-Turnier ein Enkel mit seiner Oma auf einen Sohn mit seinen Vater. Auch im Mau-Mau-Turnier konnten sich die Kinder mit den Eltern und Großeltern messen. Des Weiteren standen viele verschiedene Brettspiele zur Verfügung, um den Nachmittag zu genießen und Spiel.Zeit zu sammeln. Für die ersten 3 Plätze der beiden Turnieren waren Preise zu er-
Foto: „Wind“-Archiv
pielenachmittag mit Watt-Turnier und Mau-Mau-Turnier für alle Generationen:
gattern, außerdem bekam jedes anwesende Kind ein Geschenk. An diesem verspielten Nachmittag konnten in Tabland 54 Personen auf ihre Weise 180 Spielminuten sammeln. Bei der Aktion Spielt.Zeit der katholischen Jungschar wurden in ganz Südtirol von 1.746 Teilnehmern insgesamt 12.969 Spielminuten gesammelt.
5 Promille für das Südtiroler Kinderdorf Für Sie kostenlos, für uns eine große Hilfe! Jeder Steuerzahler kann fünf Promille der eigenen Einkommenssteuer einem Onlus-Verein zukommen lassen. Dies kostet Ihnen keinen Euro mehr und ist uns eine große Hilfe! Was müssen Sie tun? Ganz einfach: Füllen Sie den Namen „Südtiroler Kinderdorf“ und unsere Steuernummer in das dafür vorgesehene Feld der Steuererklärung.
Die Steuernummer des Kinderdorfs: 0039 5790 215 Burgfriedengasse 28 39042 Brixen www.kinderdorf.it
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Links: Die Kirche ist dem hl. Johannes dem Täufer geweiht, das Hochaltarbild zeigt die Taufe Christi. Weihe des Klosters 1648, seit 1990 Erneuerung mit Kreuzwegstationen von Peter Pircher aus Reschen in der Vorhalle. An der Nordwand der großen, gewölbten Kirche barocke Heiligenfiguren, Leihgaben vom Diözesanmuseum Brixen. Unten: Der alles überragende Kirchturm von Schlanders – nach neuesten Messungen 95 Meter hoch – Ausdruck des Herrscherwillens der Pfarrherren, des Deutschen Ordens; das Holztürmchen des Kapuzinerklosters vermittelt einen ganz anderen Geist: Demut und Hilfsbereitschaft.
D
er Orden der Kapuziner zeichnete sich aus durch Volksnähe, durch aufopfernde Krankenpflege besonders in den Pestjahren des 16. Jahrhunderts. Er war also hilfsbereit und fromm, im Gegensatz zu den adeligen Mitgliedern des Deutschen Ordens, die reserviert und vornehm waren. Die Niederlassung der Kapuziner in Schlanders war zuerst nur ein Hospiz und wurde erst 1644 vollständig zu einem Kloster ausgebaut; wegen mangelndem Nachwuchs wurde die 374 Jahre alte Klostergemeinschaft am 25. Mai 2018 aufgelassen. Die Seelsorge samt Kloster und Kirche wurde drei Missionaren des Heiligen Franz von Sales als Leihgabe überlassen. Alle sind froh, dass das Leben im Kloster weitergeht. Die neuen Patres widmen sich besonders der Jugenderziehung und haben bereits regen Kontakt mit der Bevölkerung aufgenommen. Sie stammen aus dem fernen Indien, meist aus kinderreichen Familien, sind sprachkundig und sprechen selbstverständlich auch Deutsch. Wichtig ist bei den Salesianern auch die Krankenpflege und die schlichte Lebensweise. Bei den nunmehr verabschiedeten Kapuzinern wurde stets ein großer Garten gehalten, wo sich jeder Planzen und Ratschläge holen konnte. Der heilige Franz von Assisi, der den Vögeln predigt und uns beten läßt: „Schwester Sonne und Bruder Tod ...“ er hat würdige Nachfolger gefunden!
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Schlichter Kreuzgang mit Besinnungsbildern verschiedener Franziskanerorden, zu denen auch die Kapuziner gehören. In der Hofmitte ein aus Marmorblöcken gefügter Brunnen: Wasser im Zentrum des Lebens. Vor mehr als 700 Jahren verkündete der heilige Franz von Assisi die Brüderlichkeit der Schöpfung: „Schwester Sonne, Bruder Wind“, aber auch „Bruder Tod“.
Kapuziner und Salesianer Die Glocke im bescheidenen Holztürmchen stammt aus dem Jahre 1647, die Kirche wurde ein Jahr darauf geweiht. Seitdem tönt ihre helle Stimme über Schlanders und läßt die Menschen noch immer teilhaben am Gebetsablauf der neuen Priester. Immer wieder werden die vier Elemente gelobt. Wasser ist das Element des Täufers, aber auch Feuer, Luft und Erde werden im „Sonnengesang“ gepriesen. Im Garten gibt es eine grottenartige Einsiedelei, im einfachen Kreuzgang einen aus Marmorblöcken gefügten Brunnen. Auf einem kleinen Friedhof für die Kapuziner stehen einheimische Namen und ganz fremdartige aus Bulgarien, aus dem ehemaligen Jugoslawien ... sie lebten still, sie starben still und warten hier auf die Auferstehung in die letzte, eigentliche Heimat. Die welt- und sprachgewandten Salesianer Missionare bringen Bewegung. Ein spirituelles Zentrum ist im Entstehen. Hochgebildet, vielseitig und praxisbezogen, versuchen die Neuen vor allem mit offenem Herzen in der Jugenderziehung zu wirken. Links: Am Südeingang lebensrettendes Wasser, eine palmengesäumte Quelle in der Oase; eine Marmorarbeit (1991) des Marteller Künstlers Walter Kuenz.
Die Neugestaltung der Kapuzinerkirche vor 25 Jahren überrascht mit einer Reihe von Kunstwerken, die aus der Naturmystik des Heiligen Franz von Assisi entspringen. Den Text des berühmten Gebetes hat der Bildhauer und Künstler Walter Kuenz aus Martell in Altitalienisch an verschiedenen Stellen der Kirche in Schrifttafeln angebracht. Von ihm stammen auch die Franziskusbüste in Bronze, die Wasser -und Feuerstellen, sowie die Darstellung der Erde. Der Architekt Albert Torggler aus Meran hat die baulichen Neuerungen geschaffen, sowie den Volksaltar und das Lesepult. Beim Einbau der Bodenheizung stieß man auf die Marmorplatten des alten Bodens, die nun wieder freigelegt wurden. Beim neu errichteten Südeingang empfängt fließendes Wasser den Eintretenden. Über eine gewellte Marmorsäule läuft geräuschlos, den Stein wie eine lebendige Haut umfließend, das erfrischende, reinigende Element. Die Tradition des Beichtens bei den Kapuzinern wird auch von den Salesianern fortgesetzt. Hans Wielander
Rechts: Eingang zum Beichtzimmer. Der gebrochene Balken bedeutet Demut und Buße
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Foto: „Wind“-Archiv
fangreiches Wissen zum Thema ätherischer Öle an. Inhaltlich wurde der Bogen vom richtigen Umgang, der Dosierung bis hin zum spezifischen Wissen der einzelnen Öle gespannt. Die Aromaexpertin hat bei Riechübungen und der Herstellung von Produkten, wie Aromahonig, Aromaschokolade, Gesichtsfluid, Roll-ons die Leidenschaft für die ätherischen Öle bei den Teilnehmern geweckt, die nach dem ersten Wochenende bereits positive Erfahrungen zurück meldeten.
Bei genügend Interesse kann die Ausbildung auch nächstes Jahr angeboten werden. Infos bei Juliane Stricker Alber, Tel. 333 2946166. Die Ausbildung richtet sich an alle, die gerne mehr über ätherische Öle, fette Öle und Hydrolate wissen wollen. Heuer findet auch erstmals in Südtirol der Aromakongress „Aroma Botanica“ mit renommierten Aromaexperten/innen am 25.-26.Mai in Eppan statt. Infos: www.aromabotanica.it
Schluderns/Taufers
ie Vorführung war „volle geil“, besonders die Szene „Monsterprojekt-Partytag“ mit gruseligen Gummimasken“, schwärmten die beiden Jugendlichen Justin und Lukas nach der Vorstellung. Rund 40 Jugendliche waren am 23. März ins Vintschger Museum gekommen, um das Theaterstück „der*neue“ von Beate Albrecht zu sehen. Das Vinschger Museum stellt den Betreibern des Jugendhauses Phönix in Schluderns immer wieder kostenlos den Saal zur Verfügung. Der Inhalt des Theaterstücks dreht sich um Beppo, den Neuen in der Klasse, dem alle misstrauen. Er ist mit Vorurteilen und Fake News konfrontiert. Es
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Elf ausgebildete Aromaberater/ innen nahmen kürzlich ihr Zertifikat entgegen
ie nehmen wir Gerüche wahr? Wie erkenne ich die Hochwertigkeit ätherischer Öle? Was versteht man unter Aromapflege, Aromatherapie, Aromawellness und Aromaküche? Wie ist die Wirkung der wichtigsten ätherischen Öle? Wie können ätherische Öle unsere Psyche positiv beeinflussen? Die Antworten auf diese Fragen gab Doris Kadar, Aromatologin und Aromaexpertin als Referentin der Basis-Intensivausbildung zur ganzheitlichen Aromaberaterin und -berater an zwei Wochenenden im März. Organisiert worden war die Ausbildung (Modul 1) von der KVW Ortsgruppe Göflan in Zusammenarbeit mit der KVW Bildung Vinschgau. Elf neue ganzheitliche Aromaberaterinnen und -berater nahmen am 17. März das Zertifikat entgegen. Sie eigneten sich in fünf Tagen intensiver Ausbildung ein um-
In geheimer Mission erwischt
Die fünf SchauspielerInnen begeistern die Jugendlichen
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geht um Ausgrenzung, Mobbing, aber auch um das Miteinander und Zusammenfinden. Die raffinierte Dramaturgie mit Musik und Kostümen eröffnete dem jugendlichen Publikum einen ungetrübten Blick auf die Dynamiken ihres Alltags. Es macht nicht nur bewusst, wie Ausgrenzungsmechanismen in Gruppen entstehen, sondern wie Neues auch die Chancen eröffnet, diese zu überwinden. Die vier Schauspieler Susan Lachermund, Kevin Herbertz, Omar Guadarrama und Beate Albrecht überzeugten mit geballter Energie und begeisterten nicht nur das jugendliche Publikum im Saal, sondern auch die Erwachsenen im Saal, darunter der Jugendreferent der Gemeinde, Heiko Hauser und die MuseumsmitarbeiterInnen. Regie führte Achim Conrad. Im Anschluss folgte eine Nachbesprechung mit Diskussion. (mds)
brett-Spieler Hubert Hellrigl sind mit ihren böhmischen Musikstücken landauf landab bekannt, spätestens seit sie im vergangenen Jahr ihren großen Auftritt beim Frühshoppen in Taufers hatten. Dieser war, moderiert von Norbert Rabanser, live von RAI-Südtirol gesendet worden. Das geplante Album der Tauferer Wirtshausmusikanten
mit einem bunt-beschwingten Repertoire soll möglicherweise noch im Laufe dieses Jahres aufgenommen werden. Ob auch der Tubist Klotz mit dabei sein wird, muss sich erst noch zeigen. Wer die Tauferer Wirtshausmusikanten hören will, kann sich im Internet bedienen. Die Gruppe hat seit kurzem einen eigenen Kanal auf Youtube. (mds)
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
ie Tauferer Wirtshausmusikannten wurden kürzlich in geheimer Mission in Schluderns beim Proben für ihr neues Album erwischt. Anlass war ein deftiges „HauswurstEssen“. Kurzfristig hatte die Gruppe auch den routinierten Schludernser Tubisten Martin Klotz zur Verstärkung engagiert. Er ist seit Jahren Mitglied der Schludernser Musikkapelle. Die Gäste Michael Gruber und Robert Kobler beide aus Prad, Bernhard Wiesler (Clown Stauni) und Andreas Wiesler, beide aus Taufers, sowie der „Wurst-Sponsor“ Walter Sagmeister aus Mals konnten ganz unerwartetet und völlig überraschend ein Privatkonzert genießen. Die Tauferer Wirtshausmusikanten mit Sigi Warger, Sepp Joos, Raimund Kapeller, Luis Dietl, Gerlinde Warger, Luzia Tischler, Karl Anton Pegoraro, Steffi Dietl und dem Wasch-
Überraschende Probe für ein geplantes Album der Tauferer Wirtshausmusi mit dem „geliehenen“ Bassisten auch Schluderns
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Vinschgau
Ausbildung hat Priorität
Foto: „Wind“-Archiv
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ie Handwerker des Unter- und Obervinschgaus sowie die Berufsschule von Schlanders ziehen an einem Strang, wenn es darum geht, junge Menschen für die praktischen Berufe zu begeistern. Im Rahmen der lvh-Bezirksversammlung standen die Entwicklung der Berufsausbildung und das Image des Handwerks im Vordergrund. Der Bezirksobmann des Untervinschgaus Hermann Raffeiner Kerschbaumer und der Bezirksobmann des Obervinschgaus Günther Platter haben kürzlich zur jährlichen Bezirksversammlung eingeladen. Als Austragungsort wurde dieses Jahr die Berufsschule in Schlanders gewählt. „Damit wollten wir ein Zeichen für die Bedeutung der beruflichen Ausbildung setzen. Wir arbeiten sehr gut mit der Direktorin Virginia
v.l.: Martin Haller (lvh-Präsident), Hermann Raffeiner-Kerschbaumer (lvh-Bezirksobmann Untervinschgau), Giorgio Bergamo (lvh-Vizepräsident), Philipp Achammer (Landesrat), Virginia Tanzer (Berufsschuldirektorin Schlanders), Günther Platter (lvh-Bezirksobmann Obervinschgau) und Walter Pöhl (lvh-Vizedirektor) Tanzer und den Lehrern zusammen und möchten die Stärkung der Berufsausbildung noch weiter lancieren“, unterstrichen Platter und Raffeiner Kerschbaumer. lvh-Präsident Martin Haller erklärte, dass erstmals die Lehrlingszahlen wieder angestiegen sind und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik und
Schulen Früchte trage. „Das Handwerk bietet auch dank der Digitalisierung ganz neue Berufsperspektiven, die speziell junge Menschen ansprechen. Ich sehe es als unsere Aufgabe, die Jugendlichen die vielseitigen Tätigkeitsfelder aufzuzeigen und sie für unser Metier zu begeistern. Das Know-how der Handwerker ist und bleibt das wertvollste Gut. Nichtsdestotrotz sollen wir Netzwerke nutzen und pflegen und Weiterbildungsmöglichkeiten wahrnehmen, um stets am Ball zu bleiben“, erklärte Platter. Verantwortungsbewusstsein sei laut Raffeiner Kerschbaumer allerdings auch von den Betriebsinhabern gefordert: „Wir brauchen neue Fachkräfte, um die Zukunft unserer Betriebe zu sichern. Die Ausbildungstätigkeit bringt auch für das Unternehmen wertvolle Lernaspekte mit sich und sichert den konstanten Austausch zwischen Theorie und Praxis. Gleichzeitig appelliere ich allerdings an die Politik, neue Anreize zu schaffen, damit Betriebe vermehrt junge Menschen ausbilden können.“ Unterstützung von Seiten der Politik sicherte der anwesende
Bildungslandesrat Philipp Achammer zu. „Einige wichtige Meilensteine zur Durchlässigkeit im Berufsbildungssystem wurden bereits gesetzt. Wir müssen aber noch weiter daran arbeiten, dass die praktische Ausbildung als gleichwertiger Ausbildungsweg wahrgenommen und gewählt wird. Verändern möchten wir auch die Berufsorientierung, sodass die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 14 Jahren konkrete Einblicke in die Arbeitswelt z.B. durch Berufsorientierungspraktika erhalten“, untermauerte Achammer. Ein weiteres großes Thema der Veranstaltung war das neue Landesgesetz für Raum und Landschaft. Hierzu referierte Frank Weber, Ressortdirektor für Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalpflege. Das neue Landesgesetz stellt ein wichtiges Fundament für die zukünftige Entwicklung im Handwerk dar. „Unser Ziel und Wunsch ist es diesbezüglich in ständigem Austausch mit den politischen Vertretern zu sein und unseren Standpunkt klar zu vertreten“, sind sich Platter und Raffeiner Kerschbaumer einig.
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Schlanders/Meran
Chorprojekt Vinschgau-Burggrafenamt er Chorverband VinschgauBurggrafenamt im Südtiroler Chorverband führt immer wieder neue Projekte durch, um interessierten Sängern und Sängerinnen aus dem Vinschgau und dem Burggrafenamt die Möglichkeit zu geben, anspruchsvolle Chormusik einzustudieren und dann vorzutragen. In diesem Jahr wurden unter der Leitung des Bezirkschorleiters Josef Sagmeister aus Lana zwei geistliche Werke einstudiert und in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Meran und in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Schlanders aufgeführt. Ein eigens für dieses Projekt zusammengestellte „Ensemble Cum Tempore“ aus mehreren professionellen Musikern aus dem ganzen Land begleitete die vielen Chorsänger und Sängerinnen. Auch vier Solisten traten auf: Stefanie Steger (Sopran), Sabine Psenner (Alt), Renzo Huber (Tenor) und Her-
Foto: Heinrich Zoderer
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Der ganze Altarraum war ausgefüllt mit Sängern und Sängerinnen und vielen Musikern. Vom Chorverband Vinschgau-Burggrafenamt wurden zwei geistliche Werke aufgeführt: die „Nelson-Messe“ und der 42. Psalm „Wie der Hirsch schreit“ mann Kiebacher (Bass). Aufgeführt wurde die „Nelsonmesse“ (Die Missa in angustiis - Messe
in der Bedrängnis) von Joseph Haydn und „Wie der Hirsch schreit“ (der 42. Psalm) von
Felix Mendelssohn Bartholdy. Am Samstag, den 30. März wurde das Chorwerk in Meran und am Sonntag, den 31. März in Schlanders aufgeführt. Die Missa in angustiis, besser bekannt als „Nelson-Messe“, entstand im Jahre 1798. Haydn schrieb die Messe für seinen langjährigen Auftraggeber Fürst Esterhazy. Wie ihr Name („Messe in der Bedrängnis“) sagt, entstand die Messe in einer schwierigen Zeit, nämlich in der Zeit der napoleonischen Kriege. Trompeten und Pauken spielen neben den Streichern eine große Rolle. Mendelssohns Vertonung des 42. Psalms entstand größtenteils 1837 während seiner Hochzeitsreise. Der zentrale Gedanke des Werkes ist die Zuversicht und das Vertrauens auf Gott. Es beginnt mit dem Text „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu Dir.“ (hzg)
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VION ist immer für eine Idee gut Das Vinschgauer Energiekonsortium VEK und der Vinschger Stromanbieter VION, bringt den Vinschger Weg in Sachen eigenständige Energieversorgung und Energielieferung weiter erfolgreich voran. An innovativen Ideen mangelt es zudem nicht. So ist im VEK die Idee entstanden, dass Stromkunden ihren Stromverbrauch oder auch ihre Stromerzeugung über die Firmen- oder hauseigene Fotovoltaikanlage life mitverfolgen können. Mit Smartphones ist man ohnehin permanent mit dem Internet verbunden und mit dem Verbinden der neuen Technologien kann sich jeder über seinen aktuellen Stromverbrauch oder, wie gesagt auch über die Stromerzeugung
VION - INFO
seiner Fotovoltaikanlage informieren, so die Ausgangslage. Diese Idee sollte nicht nur eine Idee bleiben, sondern der Verwirklichung zugeführt werden. Deshalb hat das VEK unter Obmann Alexander Telser diese Idee beim Raiffeisen-Innovationswettbewerb eingereicht und prompt den 2. Platz erringen können. „Mit der Idee, den Genossenschaftsmitgliedern mittels App Informationen über Energieproduktion und -konsum in Echtzeit (15-Sekunden-Takt) zu liefern, sicherte sich das Vinschgauer Energiekonsortium (VEK) den zweiten Platz im Wert von 3.000 Euro“, heißt es in der offiziellen Mitteilung des Raiffeisenverbandes. Im VEK ist
Bei der Priesverleihung v.l: Klaus Moosmair (Koordinator des Innovationspreises im Raiffeisenverband), VEK-Obmann Alexander Telser und Herbert Von Leon, der Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol man wegen dieser Wertschätzung erfreut und VEK-Obmann Alexander Telser ist für die AppEntwicklung im Gespräch mit dem Raiffeisenverband, dessen
hochkarätige IT-Abteilung sich der Sache annehmen wird. So kann die VEK-Idee verwirklicht und den Kunden zur Verfügung gestellt werden.
Kontakt / Erklärung VEK/VION - Das Vinschgauer Energie Konsortium, kurz VEK, ist der lokale Netzanbieter Vorort und die Strommarke nennt sich, Vinschgau On, kurz VION. Sie erreichen uns während den Bürozeiten unter 0473 057300. Gerne können Sie uns jederzeit mit Ihren Anliegen eine Mail an info@vion.bz.it senden.
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DORFTHEATER SCHLEIS
Zwei alte Sünder... K
Fotos: Angelika Ploner
aum aus dem Lachen heraus kommt das Publikum beim Stück, das derzeit vom Dorftheater Schleis auf die Bühne gebracht wird: „Zwei alte Sünder“ von Peter Steiner. Handfeste Liebesbeweise ernten der Lallinger (Peter Abarth) und der Dollinger (Max Eller) von ihren Ehefrauen. Im wörtlichen Sinne, denn die Stanzi (Tamara Hohenegger) und Resi (Daniela Abarth) haben ihre Männer im Griff. Der „Phillippl“ wäscht, putzt und Weitere bügelt auf Pfiff, da hilft auch Mut antrinken nix. Und Aufführungen: der Dolliger würde seiner totgeglaubten „Olten“ sogar eine Beerdigung erster Klasse spendieren, voOstersonntag, 21. April 2019 rausgesetzt der Bagger buddelt das Loch so tief wie 20.o0 Uhr möglich und der Sarg hat zwei Deckel. Wie durch einen Wink des Himmels ergibt sich durch Toni Zusatzaufführung: (Lallingers Sohn, gespielt von Florian Waldner) die Ostermontag, 22. April 2019 Gelegenheit nach München zu fahren. Während die zwei „Bissguren“ glauben ihre beiden Männer seien Tel. 346 6249418 bei der Verkehrsausstellung in München, stürzen die (ab 16 Uhr) sich ins Nachtleben. „Lai net drwischen lossen“, war der Plan, der nicht ganz aufgeht, als sie sturzbetrunken am nächsten Tag vor der Haustüre liegen, mit einer „Casanova“-Visitenkarte im Hut und einem kompletten Filmriss. Und als dann noch die Mausi (Leah Stecher) von letzter Nacht auftaucht, bleibt kein Auge mehr trocken. Viel Applaus gab es am Ende für alle: Spieler, Regisseure, Helfer hinter der Bühne. Die sechs Spieler - allen war die Rolle wie auf den Leib geschneidert - haben das Publikum köstlich unterhalten. Sie stehen noch am Ostersonntag, 21. April und bei der Zusatzaufführung am Ostermontag auf der Bühne im Kultursaal Schleis. (ap)
Schlanders/Theaterabend
Tschick, ein Jugendbuch als Bühnenstück T
sich mit einem gestohlenen Auto nach Osten aufmachen und dabei allerlei Abenteuer erleben. Der Roman wurde vom Deutschen Theater Berlin unter der Regie von Alexander Foto: Heinrich Zoderer
schick“ ist der Titel eines erfolgreichen Jugendromans von Wolfgang Herrndorf, erschienen im Jahre 2010. Es ist die Geschichte von zwei jugendlichen Außenseitern, die
In zwei Stunden wurde auf der Bühne der Jugendroman Tschick erzählt und gespielt. Dazu gab es Livemusik.
Riemenschneider im Kulturhaus Schlanders am 3. April als Erzähltheater aufgeführt. Präsentiert wurde ein lebendiger Theaterabend mit witzigen Dialogen und vielen Erzählungen. Im Mittelpunkt standen Maik und Tschick, gespielt von zwei Schauspielern, die ihre Geschichte erzählten und abwechselnd die beiden Hauptpersonen spielten. Maik Klingenberg, genannt Psycho, ist ein 14-jähriger Schüler mit reichen Eltern und Andrej Tschichatschow, Tschick genannt, ist ein Russlanddeutscher. Beide besuchten dieselbe Klasse in Berlin. Die Mutter von Maik ist Alkoholikerin, der Vater ein Geschäftsmann und viel auf Reisen. Beide Schüler waren nicht zur Geburtstagsfeier von Tatjana eingeladen, obwohl Maik in seine Mitschülerin verliebt war. In den Sommerferien sind Maik
und Tschick alleine und Tschick lädt Maik ein, mit ihm in die Walachei zu fahren, um dort seinen Großvater zu besuchen. Ohne Plan fahren sie einfach los. Auf einer Mülldeponie treffen sie die obdachlose Isa. Gemeinsam machen sie eine Bergwanderung und geloben sich in 50 Jahren wieder zu treffen. Isa fährt dann mit einem Bus weiter nach Prag, um ihre Halbschwester zu besuchen. Maik und Tschick fahren alleine weiter. Schließlich kommt es zu einem Unfall und beide müssen zurück, ohne ihr Ziel zu erreichen. Im Herbst beginnt die Schule. Viel hat sich nicht verändert, aber Maik und Tschick sind Freunde geworden und haben die besten Sommerferien ihres Lebens verbracht. Das Reiseabenteuer der beiden Jugendlichen wurde auf der Bühne durch stimmungsvolle Livemusik begleitet. (hzg)
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Schluderns/Vinschgau
Passionssingen am Kalvarienberg D
Ostersamstag
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
as Passionssingen vor der beginnenden Fastenzeit am Schluderner Kalvarienberg mit Ölbergkapellen hat Tradition. Nach der kurzen Probe mit Ernst Thoma und dem Ziehharmonika-Spieler Christof Amenitsch in der Pfarrkirche wanderten SängerInnen und viele Gläubige am Passionssonntag zu den Stationen auf dem Kalvarienberg bei Schluderns. Angeführt wurde die Gruppe von Pfarrer Paul Schwienbacher und seinen Ministranten. Manche TeilnehmerInnen kamen von weither. „Ich komme jedes Jahr zum Passionssingen in den Vinschgau und bin immer wieder davon berührt“, erklärt eine Frau aus Bozen. An jeder Ölbergkapelle und bei den drei Kreuzen auf „Golgotha“ wurden Gebete gesprochen und mehrstimmigen Passionslieder gesungen, Im Jahre 2006 hatten Vertreter des Südtiroler Volks-
Geschäfte ganztägig geöffnet Sabato di pasqua negozi aperti
Einstimmung auf die Karwoche am Schludernser Kalvarienberg musikkreises den Kreuzgang mit dem Passionssingen wieder belebt, mit passenden Texten und alpenländischen Passionsliedern, die auch in der Publikation „Passionsleider – offenes Passionssingen am Kalvarienberg in Schluderns“ festgehalten sind. Der Kalvarienberg, angelegt Ende des 18. Jahrhunderts, hatte lange Zeit ein Schattendasein geführt, bis 2007 auf Initiative der Schützenkompanie das „Kurato-
rium Kalvarienberg Schluderns“ gegründet und die Sanierung der Kapellen und Kreuze in Angriff genommen wurde. 2009 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Die Schützen kümmern sich seither um die Kalvarenberg Anlage. Und sie errichten in der Karwoche auch das hl. Grab in der Pfarrkirche. Auch diese Ostertradition haben sie vor einigen Jahren wiederbelebt. (mds)
Schlanders sucht den
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Cocktails and more
Fotos: Angelika Ploner
Elegantes und stilvolles Ambiente: Mit einem frischen Interieur und neuem Konzept lädt das kürzlich eröffnete Café Thurin in der Fußgängerzone in Schlanders zum Genuss. Cocktails and more – lautet das Konzept und verrät den Schwerpunkt des Angebots, nämlich Cocktails und Aperitifs, nicht weniger als 40, darunter auch Eigenkreationen. Cocktails sind die Leidenschaft von Nadine Moser, die zusammen mit Martin Smola das Café Thurin führt. Bei den Aperitifs sind auch exotische Namen dabei, den Hugo gibt es etwa auch als Black-Hugo. Angeboten werden natürlich auch Kaffee, verschiedene Erfrischungsgetränke und frischgepresste Säfte. Für den kleinen Hunger hält die Karte Snacks bereit. Das neue Konzept spiegelt sich auch in den Öffnungszeiten wider: von Montag bis Donnerstag ist das Café Thurin von 9 – 24 Uhr, Freitag und Samstag bis 1 Uhr geöffnet. Die Tische drinnen wie draußen bieten gemütliche Sitzecken, die kleine Terrasse im Eingangsbereich ist bei angenehmen Temperaturen beliebter Aufenthaltsort. (ap)
CAFÉ THURIN COCKTAILS & MORE
FUSSGÄNGERZONE SCHLANDERS
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Schlanders/Filmabend
„Il dominio della lacrima“ ie ersten Filmprojekte machte Manuel Koch zusammen mit seinem Großvater Paolo Azzarone. Von ihm hat er auch die Begeisterung für das Filmen. Nun hat Manuel Koch nach vier Jahren intensiver Arbeit sein erstes großes Filmprojekt fertig gestellt und am 30. März im Kulturhaus von Schlanders präsentiert. Ganze zwei Stunden dauert der Film. Es ist ein besonderer Jugendfilm mit psychologischem Tiefgang, der nachdenklich macht und einige Zuschauer wohl auch verwirrt zurücklässt. „Il dominio della lacrima“, die Herrschaft der Tränen, erzählt von Daniel, seinen Wünschen, seiner Zerrissenheit und seiner Sehnsucht nach Zufriedenheit. Daniel ist ein Einzelgänger, soll sein Literaturstudium bald abschließen, befindet sich aber in einer Sinn- und Orientierungskrise. Seine Mit-
Foto: Heinrich Zoderer
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Der Circolo Culturale Val Venosta mit dem Präsidenten Leonardo Pellissetti hat nicht nur zu diesem gut besuchten Filmabend eingeladen, sondern die verschiedenen Filmprojekte des jungen Filmemachers und Regisseurs Manuel Koch aus Schlanders auch immer tatkräftig unterstützt und gefördert. bewohnerin macht sich Sorgen um Daniel, sein Mitbewohner kennt ihn immer so. In der Nacht irrt er umher. Er geht in den Wald, zu mystischen Orten, findet ein einsames Haus.
In seiner Phantasie entdeckt er dort sein zweites Ich mit seinen geheimen Sehnsüchten. Auch sein Professor macht sich Sorgen. Doch er befindet sich selbst in einer existenziellen
Krise, trägt in sich zwei ganz unterschiedliche Sehnsüchte, die ihn zerreißen. Es ist ein langsamer Film mit vielen Naturaufnahmen, mit interessanten Kameraeinstellungen und ausdrucksstarken Nahaufnahmen. Licht und Schatten, Tag und Nacht, die reale Welt und die Traumwelt wechseln wie die Gefühle der Menschen, ihre Hoffnungen und ihre Ängste. Eine wichtige Rolle spielt auch die einfühlsame Musik von Mattia Merlini, wodurch die verschiedenen Stimmungen noch verstärkt werden. Gedreht wurde der Film in Schlanders, Sulden, Ulten, Meran, Bozen und Brixen. Finanziell unterstützt wurde dieses Filmprojekt von der Provinz Bozen, der Gemeinde Schlanders und Meran und von der Stiftung Sparkasse. Einen ersten Preis erzielte der Film bereits beim Filmfestival in Kalkutta (Indien). (hzg)
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Vinschgerwind 8-19
18.04.19
Garten(t)räume G
artengestaltung ist eine eigene Kunst und will gelernt sein. Trotzdem gibt es einige wenige einfache Tipps, die für Effekt sorgen. Tipp eins: Ein Garten muss stimmig sein und Atmos-phäre haben. Wenn ein Garten mit einem Olivenbaum bepflanzt ist, dann ist ein Bambussichtschutz ganz einfach nicht stimmig. Denn dies vermittelt einmal das Gefühl von Italien und im nächsten Moment jenes von Asien. Tipp zwei: die Symmetrie. Ein Baum, ein Strauch, ein Objekt links von einer Bank sieht verlassen aus, links und rechts davon hingegen symmetrisch. Noch besser ist es Gruppen zu bilden: Gegenstände oder Pflanzen, die eine Dekorationsaufgabe wahrnehmen sollen, haben einen effektvolleren Auftritt, wenn sie gruppiert sind. Wichtig in einem Garten ist es zudem Höhenunterschiede zu schaffen. Kleine Höhenunterschiede sorgen für Abwechslung. Ein Sitzplatz, der eine Stufe erhöht liegt, ein Hochbeet, eine kleine Mauer, die als Sitzgelegenheit und Raumteiler dient oder eine Absenkung machen den Garten erst interessant. Eine Auf- und eine Unterteilung des Gartens ist deshalb wichtig. Und: Privatsphäre. Private Rückzugszonen lassen sich überall schaffen. Auch wenn der Platz eng ist. Lauschige Ecken und wohnlich wirkende Bereiche – geschützt vor Blicken – sind kleine Wohlfühloasen und wunderbare Rückzugsinsel zum Lesen und Relaxen. In Verbindung mit Wasser können diese an Wirkung gewinnen. Denn Wasser hat eine beruhigende Wirkung. Wasser verbreitet grundsätzlich eine schöne Atmosphäre und vermittelt Urlaubsstimmung und -flair. Für mehr Gemütlichkeit sorgt auch ein geschicktes Arrangement der Gartenmöbel und der Terrasse. Für Gartenmöbel gilt: Lieber weniger, dafür aber hochwertige, zeitlose Möbel für den Garten kaufen. Zudem sollten die Möbel zu jenen im Haus passen, dann verbinden sich innen und außen harmonisch miteinander.
Kissen und Decken machen Gartenmöbel erst so richtig gemütlich und einladend. Auch eine tolle Beleuchtung gibt einem Garten Flair. Und: Eine Vase mit frischen Blumen macht immer einen guten Eindruck. Nicht nur im Haus, auch auf der Terrasse macht ein Tisch mit Blumendeko den Unterschied und eine Terrasse erst zu einem Ort, auf dem man sich niederlassen will. Kerzen und Windlichter verzaubern am Abend den Garten in eine ganz besondere Stimmung. Außerdem können sie Mücken vertreiben. Last but not least: Die Bepflanzung. In einem gut geplanten Garten blüht immer etwas, oder ist zumindest ein Pflanzbeet gerade attraktiv. Es sollte immer ein Highlight im Garten geben, an dem man seine Freude hat.
Mediterran angehauchter Wohlfühlort: kein Garten, sondern ein Lebensraum. Zugang verschafft eine edle Treppe. Gestaltungstipp & Foto: Kapl - Gartenund Landschaftsbau.
Exklusive Wellnessoase über den Dächern mit atemberaubendem Ausblick: Dachterrasse in Holz gehalten und in edler Optik mit exklusiver Beleuchtung. Gestaltungstipp & Foto: Kapl - Gartenund Landschaftsbau.
07.02.19
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Foto: Benno Röggla
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Einkaufserlebnis im neu gestalteten KONSUM
Übersichtlich, mit gut sortierter Angebotspalette zeigt sich der neu gestaltete „Konsum“ im Herzen von Laas; oben: das Mitarbeiterteam mit Geschäftsleiterinnen und Vorstandsmitgliedern der Konsumgenossenschaft bei der Neueröffnung
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Laas - Nach zweimonatigen Umbauarbeiten öffnete der „Konsum“ am Hauptplatz von Laas am Samstag, den 6. April 2019 seine Tore - mit Segnung durch Herrn Pfarrer Roland Mair, mit Ehrengästen und einem Umtrunk für die vielen Besucherinnen und Besucher. Gefeiert wurde gleichzeitig auch der 60. Geburtstag der Konsumgenossenschaft. von Magdalena Dietl Sapelza
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ell, luftig und übersichtlich zeigt sich der Lebensmittelbereich des Konsums, mit Haushalts- und Schreibwaren, mit Hygieneartikeln, Zeitungen und anderen Waren im Parterre, genauso wie die Konfektionsabteilung im Obergeschoss. Wie wichtig der „Konsum“ am Hauptplatz von Laas für die Nahversorgung der Menschen ist, wurde vielen erst richtig bewusst, als das Geschäft in der Umbauphase kurzzeitig geschlossen war. Das unterstrichen BM Andreas Tappeiner und der Hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser bei der
Eröffnung. Sie gratulierten dem Vorstand der Konsumgenossenschaft mit Obfrau Annemarie Rieger Götsch zum gelungenen Werk und wünschten dem Team um Geschäftsführerin Klaudia Telser weiterhin viel Erfolg. Telser hofft, dass die Dorfgemeinschaft weiterhin hinter der Einrichtung steht. Die Mitarbeiterinnen haben während des Umbaus Urlaub abgebaut, aber auch tatkräftig mitgeholfen, denn Kundinnen und Kunden konnten während der Schließung Waren bestellen, die in einem zweiten Moment im Tschengelser Ladele, das zur Gensossenschaft gehört, ausgelie-
fert wurden. Lieferservice ist ein Teil der Dienstleistung des „Konsums“. Das Mitarbeiterteam freut sich nun, in den neuen Geschäftsräumen zu arbeiten.
Gelungener Umbau Begeistert vom Umbau zeigten sich die vielen Gäste, die zur Eröffnung gekommen waren. Von der Eingangstür eröffnet sich ein freier Blick. Alles scheint größer und transparenter, auch weil die Mittelstellagen nicht zu hoch angelegt sind. Große Fenster, ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept, helle Wände und Böden sorgen für Leichtigkeit. Unter- und Obergeschoss bilden
eine harmonische Einheit, verbunden mit einem zentralen Treppenaufgang an der Südseite und einem geräumigen Lift, der auch für Kinderwagen geeignet ist. Der Vorstand der Genossenschaft hatte anfangs nur die Umgestaltung des Untergeschosses ins Auge gefasst. Mit der Planung wurde Arnold Rieger vom Bau- und Vermessungsbüro in Eyrs beauftragt. Doch angesichts der Tatsache, dass beide Etagen bautechnisch zusammenhängen, wurde nach eingehenden Überlegungen entschieden, die zeitgemäße Neugestaltung des gesamten Gebäudes in Angriff zu nehmen.
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Infos zum Umbau Konsum Laas: Bauherr: Konsumgenossenschaft Laas Planung und Baubegleitung: Bau und Vermessungsbüro Geom. Arnold Rieger Eyrs Beteiligte Firmen: Laas und Umgebung (siehe Anzeigen) Bauzeit: Beginn: 29.11.2018, Wiedereröffnung: 6. April 2019. Fußbodenheizung und Anschluss am Fernheizwerk LEEG Laas Kühltheken mit Wärmerückgewinnung und geschlossene Kühlregale Stromsparendes Beleuchtungskonzept mit LED-Lampen Im Zuge der Arbeiten wurden zirka 120 Tonnen Bauschutt abtransportiert, 6.000 kg Eisen und Stahl verbaut, 5 km Lehrrohre verlegt und 10 km Kabel und Drähte gezogen.
39023 Laas Vinschgaustr. 49 Tel. 0473 62 65 21 Fax 0473 62 87 87 e-mail: konsum.laas@rolmail.net
Eine nähere Kontrolle der Elektroinstallationen vor dem Hintergrund der geltenden Sicherheits- und Brandschutzbestimmungen, führte letztendlich zum Entschluss, auch das Obergeschoss umzubauen, erklärte Geometer Rieger. Das war eine lohnende Entscheidung. Auch beim Umbau blieb der Vorstand der Konsumgenossenschaft seinem Motto treu: „Lokale Produkte und Regionalität“. Die am Umbau beteiligten Firmen stammen mit wenigen Ausnahmen (Lift) entweder aus Laas oder aus der näheren Umgebung. Annemarie Rieger
lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Unternehmen. Er dankte auch den Anwohnern für das Verständnis während der Bauphase.
Lebensmittel und Konfektion Im Zuge des Umbaus wurden Geschäftskonzept und Logo für den „Konsum“ überarbeitet. Die Konsumgenossenschaft ist Mitglied bei SAIT (consorzio delle cooperative consumo) und bezieht dort einen Teil der Produkte im Lebensmittelbereich. Ein Schwerpunkt liegt wie eh und je auf lokalen und regionalen Produkten. Die BioZertifizierung hat es möglich gemacht, die Palette an frischen Bioprodukten zu erweitern. Brotwaren liefern mehrere Vinschger Bäckereien. Luftig
und übersichtlich konzipiert ist auch die Konfektionsabteilung im Obergeschoss. Alles ist überschaubar, und es macht sichtlich Spaß, sich dort neu einzukleiden. Das Sortiment ist mit Geschmack gewählt und umfasst Säuglingsbekleidung, Unterwäsche, sportliche und modische Kleidung für Jugendliche, Damen und Herren bis hin zu Übergrößen. Für jeden Anlass finden Kundinnen und Kunden das Passende zum Anziehen. Derzeit steht eine große Auswahl an hübschen Erstkommunionkleidern bereit.
Konsumgenossenschaft Vor 60 Jahren am 1. März 1959 wurde der Konsumverein mit 50 Mitgliedern gegründet. Ziel war es, den Arbeiterfamilien eine
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Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
Die Konfektionsabteilung im Obergeschoss des Laaser Konsums ist übersichtlich und gut überschaubar gestaltet. Das Bekleidungssortiment für Kinder, Damen und Herren ist umfassend. Bereit stehen Baby- und Kinderbekleidung, aktuelle Mode für Jung und Alt - auch in Übergrößen - Sportbekleidung, Unterwäsche und Kurzwaren.
Möglichkeit zum günstigen Einkaufen zu bieten. 1964 beschloss die Mitgliederversammlung das alte „Ortler Geschäft“ (heutiger Standort) am Hauptlatz von Laas zu kaufen und umzubauen.
Das Angebot im „Konsum“ wurde im Laufe der Jahre ständig erweitert. Immer wieder kamen auch neue Mitglieder dazu. Erklärtes Ziel der Genossenschaft ist es bis heute, kosten-
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deckend zu arbeiten und den Mitgliedern beste Einkaufskonditionen zu bieten. Getätigte Rücklagen dienen ausschließlich der Infrastrukturverbesserung. Das Geschäft steht heute allen offen. Die Genossenschaftsmitglieder haben jedoch den Vorteil, dass sie von regelmäßigen Aktionen profitieren können. Elf Mitarbeiterinnen aus Laas und Umgebung, mehrere in Teilzeit angestellt, betreuen die Kundinnen und Kunden. Auf Anfrage der Bürger von Tschengls entschied sich der Vorstand 2015, den von der Schließung betroffenen Laden im Ort zu übernehmen und dort die Nahversorgung zu garantieren. Der Laden in Tschengls wurde renoviert und am 16. Jänner 2016 eröffnet. Eine Mitarbeiterin ist dort tätig. Die Einrichtung wird gut angenommen und ist auch dank der Kaffee-Ecke zu einem beliebten Treffpunkt geworden.
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Mitgliedschaft und Vorstand Heute zählt die Konsumgenossenschaft Laas 560 Mitglieder. Mit einer einmaligen Zahlung von 25,82 Euro (Geschäftsanteil 50.000 Lire von einst) können alle Interessierten Mitglieder werden, auch jene, die außerhalb der Gemeinde Laas wohnen. Mit dem Genossenschaftsanteil übernimmt das Mitglied keine Haftung. Die Weichen für die Konsumgenossenschaft stellt der Vorstand: Diesem gehören derzeit an: Annemarie Rieger Götsch (Obfrau), Renato Cristelli (Obfrau Stellvertreter), Gabriele Markart, Natali Platzer, Renate Gruber, Johann Pircher und die Geschäftsführerin Klaudia Telser, die die Geschicke seit 2011 mit Bedacht in ihren Händen hält. Sie lädt alle Interessierten herzlich ein, im „Konsum“ in Laas vorbeizuschauen und sich vom gelungenen Umbau und vom vielfältigen Angebot selbst zu überzeugen.
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Erdhummel (Bombus terrestris). Kennzeichen: gelbschwarz quergestreifter Kopf und Brustsegment, Rumpf mit weißem Ende
Foto: Südtiroler Imkerbund
Foto: Jutta Grassl
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Honigbiene (Apis mellifera)
Nationalpark Stilfserjoch
B&B
Bienen und Bestäubung Wolfgang Platter, am Palmsonntag, 14. April 2019
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ienen und Bestäubung sind ein fein abgestimmtes System von Geben und Nehmen. Nicht nur Honigbienen sind Blütenbestäuber. Und neben insektenbestäubten Blüten gibt es auch windbestäubte Pflanzen wie die einheimischen Nadelbäume. Die Windbestäubung ist eine zufälligere und ungerichtete Form der Blütenbefruchtung, sie braucht deshalb riesige Pollenmengen. Mit der Insektenbestäubung hat die Evolution eine zielsicherere Form zur Frucht- und Samenbildung hervorgebracht. Die Erderwärmung und der vergangene milde Winter 2018/19 führten im heurigen Frühjahr zu einer verfrühten Blüte der Obstgehölze. Die Marillen haben in Laas zu Josefi geblüht, als die Nächte noch Frost brachten. Bei einer Fahrt mit dem Vinschger Zug konnte ich die Apfelbäume bei Marling und Algund am 5. April in Vollblüte beobachten.
Blütezeit ist Bestäubungszeit Bestäubungszeit verknüpfen wir in unseren Breiten gedanklich mit Bienenzeit. In diese Phase der Vegetationszeit von Obstgehölzen rücken auch bei Nichtimkern die Honigbienen in den Mittelpunkt des Interesses
und der Beobachtung. Die respektierende Zusammenarbeit zwischen Obstbauern und Imkern halte ich inzwischen für weitestgehend gut konsolidiert: Wie die Honigbiene die Blüte sucht, braucht der Obstbauer den Imker. Das Spritzverbot von Insektiziden in der Blütezeit muss daher eine Selbstverständlichkeit sein. Es wäre töricht, wenn sich der Mensch als willensbetontes und lernfähiges Wesen selbst den Ast absägt, auf dem er sitzt.
Bienenleere Landstriche Trotzdem möchte ich in meinem heutigen Beitrag noch einmal eine Lanze für die Honigbiene, die Wildbienen, die Hummeln und andere Blütenbestäuber brechen. Weil weite Landstriche Mitteleuropas mit intensiver Landwirtschaft in Monokultur schon bienenleer geworden sind. Rapsfelder etwa in Deutschland bieten während ihrer kurzen Blütezeit Nahrung und Tracht im Überangebot, nach ihrem Abblühen ist für die Bienen in der ausgeräumten Landschaft aber Hungern angesagt, wenn der Imker mit seinen Bienenstöcken nicht zu neuen Trachtquellen wandert. Bei uns in den Bergen der Alpen ist die vertikale Wanderung aus der Obstbaumblüte in der Talsohle zu den Almrosen im Zwergstrauchgürtel möglich.
Pelz und Rüssel Honigbienen und Hummeln sind die zwei auffälligsten Bestäubungsinsekten unserer Breiten. Hummeln sind an ihrem ganzen Körper pelzig behaart und fliegen schon bei tieferen Temperaturen als die eher spärlich behaarten Bienen. Die Honigbiene wird bei Lufttemperaturen von +11° C aktiv. Hummeln haben den längeren Saugrüssel als Honigbienen und können daher den Nektar in tieferen Blütenröhren z.B. der Lippenblütler oder Rachenblütler erreichen. Unter den Kultur- und Gartenpflanzen gibt es solche, die ausschließlich von Hummeln bestäubt werden wie z.B. die Tomaten. Je weiter man in den Norden Europas kommt und je höher man von der Talsohle in die Berge aufsteigt, umso größer wird bei abnehmender Lufttemperatur die Bedeutung der Hummeln als Bestäubungsinsekten.
Hummeln zittern sich warm Hummeln lagern nur für wenige Tage Pollen- und Nektarvorräte ein. Durch die geringe Vorratshaltung kann an kälteren Frühjahrstagen nur für eine begrenzte Zeit eine Nesttemperatur von 29-32,5° C aufrecht erhalten werden. Schlechtwetterperioden führen daher zu einer Entwicklungsverzögerung. Hummeln können allerdings individuell ihre Körpertemperatur erhöhen. Bei
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Schwarze Mörtelbiene (Megachile parietina)
Foto: Sara Moscardi
Foto: 4nature
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Ackerhummel (Bombus agrorum). Kennzeichen: rostbraune - orange Körperbehaarung
Bedarf wird durch Muskelzittern Körperwärme erzeugt. Daher können Hummeln auch bei sehr kühler Witterung ausfliegen.
evolutive Anpassung der Mehrfachbefruchtung garantiert ein breit gefächertes Erbgut.
Dauerstaat und Sommerstaat
Wer auch als Imker und Nichtimker Neues und Interessantes über die Kulturgeschichte der Honigbiene erfahren möchte, das über das technische Wissen und Rüstzeug der praktischen Imkerei hinausgeht, dem sei das gut lesbare und unterhaltsame Buch „Von Bienen und Menschen“ von Ulla Lachauer (Rowolth Verlag 2018) empfohlen. Ulla Lachauer, für ihre Reportagen über Osteuropa viel gerühmt und preisgekrönt, hat Imker in verschiedenen Regionen Europas besucht, von der Ostseeinsel Gotland über die Lüneburger Heide bis in den Schwarzwald, von den französischen Pyrenäen über Kärnten bis an die slowenische Adriaküste, vom böhmischen Isergebirge bis in die russische Exklave Kaliningrad. Die Autorin
Blütenhonig stammt aus Blütennektar
Foto: Südtiroler Imkerbund
Foto: Pietro Vievolo
Honigbienen bilden Dauerstaaten und überleben die kalte Jahreszeit im geschützten Stock in der Wintertraube. Hummeln bilden saisonale Sommerstaaten. Im Herbst sterben die Arbeiterinnen und es überlebt nur die befruchtete Hummelkönigin, die im Frühjahr ein neues Volk aufbaut. Sowohl die Bienen- als auch die Hummelköniginnen werden in ihrem Leben nur einmal von Drohnen befruchtet. Die Befruchtung erfolgt beim sogenannten Hochzeitsausflug in der Luft. Eine Königin wird von mehreren Drohnen befruchtet. Die Samenpakete werden in der Samenblase gespeichert und enthalten Erbinformationen und -eigenschaften von mehreren Männchen. Diese
Ein Lesetipp
porträtiert vierzehn passionierte Imker, alt und jung, auf dem Land und in der Stadt. Bewegende Geschichten vom „Bienenkönig“ in Ljubjana Laibach, von einem imkernden Lokführer, der Geschichte macht, oder einem Syrer, der vor dem Krieg in seiner Heimatstadt Homs fünfhundert Bienenvölker hielt und jetzt in Deutschland einen Neuanfang wagt. Im Buch geht es auch um grundlegende Fragen: In welcher Beziehung stehen der Mensch und das Bienenvolk? Machen Bienen glücklich? Welche Rolle spielen Bienen in Notzeiten und Krieg? Warum und auf welche Weise werden regionale Bienenrassen verdrängt? Wie reagieren Imker auf die Bedrohung der modernen Agrarindustrie und andere globale Bedrohung, etwa die gefürchtete Varroamilbe? Was können uns Imker aufgrund ihrer besonderen Erfahrung über Natur und Gesellschaft erzählen?
Blatt- oder Waldhonig stammt aus ausgeschiedenem Zuckersaft von Blattläusen, welchen die Honigbienen einsaugen, in ihrem Darmtrakt mehrfach fermentieren und in Honig wandeln
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Zwei Mal vor eigenem Publikum
2. Amateurliga: Am kommenden Wochenende finden drei Spiele zwischen Vinschger Teams in der 2. Amateurliga statt. Die Spielpaarungen am 20. April lauten: Laas – Kastelbell, Prad – Goldrain, Oberland - Mals (sam)
Foto: Sarah Mitterer
Drei Vinschger Duelle
1. Amateurliga: Zwei Heimspiele hintereinander bestreitet Schlanders. Am 20. April ist Tirol zu Gast im Vinschgau, eine Woche später (28.04.) empfangen die Vinschger das Team aus Gargazon. (sam)
Abstieg ist besiegelt
Biathlon
Starke Auftritte bei den Italienmeisterschaften
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it den Italienmeisterschaften in Martell (Massenstart und Staffel) ging für die Biathleten die Saison zu Ende. Unter den Teilnehmern waren neben Südtirols WM-Helden Dorothea Wierer, Lukas Hofer und Dominik Windisch auch einige Athleten aus dem Vinschgau. Peter Tumler und Jan Kuppelwieser gingen beim Massenstart (12,5 km) in der Kategorie U22 an den Start. Tumler belegte mit einem Schießfehler den 5. Platz. Jan Kuppelwieser zeigte eine hervorragende Laufleistung, machte jedoch fünf Fehler am Schießstand und beendete das Rennen auf dem siebten Platz. Selina Gurschler trat in der U19 an und erreichte als 10. das Ziel. Felix Marx (U19) belegte Platz 19. Einen Podestplatz gab es für Philipp Tumler, der das Rennen der U17 (mit über 50 Teilnehmern) bestritt. Trotz der fünf Schießfehler sicherte er sich die Bronzemedaille. In dieser Kategorie ging auch Felix Ratschiller an den Start, er beendete das Rennen auf dem 23. Platz, Martina Dalpiaz trat bei den U17 Mädchen an. Auch in den Staffelrennen holten sich die Vinschger Medaillen. Peter Tumler gewann mit seinem Team Bronze bei den Junioren, Selina Gurschler gelang mit ihrer Staffel ebenfalls der dritte Platz in ihrer Kategorie. (sam)
Die GelbBlauen müssen absteigen
Von Sarah Mitterer
Foto: Sarah Mitterer
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ie haben lange gekämpft und gehofft, doch am Ende wurde der große Kampfgeist nicht belohnt. Die Fußballer des SSV Naturns müssen in der nächsten Saison nach vier Jahren in der höchsten regionalen Fußballliga wieder eine Klasse tiefer - in der Landesliga - antreten. Dabei hatte man alles versucht, um den Klassenerhalt zu schaffen und sich mit drei weiteren Spielern für die Rückrunde verstärkt. Das endgültige Oberliga-Aus kam am 26. Spieltag - ausgerechnet gegen eine Südtiroler Mannschaft. Zu Gast in Naturns war das Team aus Obermais, das
einen der vorderen Plätze in der Tabelle belegt. Die Mannschaft von Harald Kiem stand unter großem Druck, denn für die Untervinschger ging es um alles: Der Sieg und die wichtigen drei Punkte mussten her, damit man weiterhin um den Klassenerhalt mitkämpfen konnte. Dass es keine einfache Aufgabe werden würde, war Spielern und Fans gleichermaßen klar, doch die Hoffnung war da. Vor knapp 700 Zuschauern zeigte Naturns, dass man gegen den Favorit aus Obermais keine Angst hat. Die Gelb-Blauen erarbeiteten sich einige gute Chancen, doch es waren die Obermaiser, die in der 33. Minute in Führung gingen. Die Vinschger kämpften verbissen um den Ausgleichs-
Fotos: Sarah Mitterer
Nun ist es fix! Der SSV Naturns hat den Klassenerhalt nicht geschafft und kehrt nach vier Jahren in der Oberliga wieder zurück in die Landesliga. Nach der 0:2 Niederlage gegen den FC Obermais am ersten Aprilwochenende ist der Verbleib in der Oberliga vier Runden vor dem Ende der Meisterschaft nun endgültig nicht mehr möglich. treffer, doch dieser wollte einfach nicht gelingen. Mit dem 2. Treffer der Obermaiser in der 83. Minute war das Spiel endgültig entschieden und der Abstieg der Naturnser besiegelt. Somit ist diese Heimniederlage die wohl schmerzhafteste Niederlage der Saison, denn neben den verlorenen 3 Punkten verlor man auch den Startplatz in der Oberliga. Nach 26 Spieltagen stehen die Vinschger mit 3 Siegen, 6 Unentschieden und 17 Niederlagen da. In der Tabelle belegen sie mit 15 Punkten den vorletzten Platz. Auch wenn der Abstieg nun endgültig ist, so werden die Naturnser versuchen, sich erhobenen Hauptes aus der Oberliga zu verabschieden. Am 12. Mai findet um 16 Uhr das letzte Heimspiel statt (gegen Rotaliana) und ein Sieg vor eigenem Publikum wäre sicherlich für die Spieler und Fans ein versöhnlicher Saisonabschluss.
Für Naturns gehts zurück in die Landesliga
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Prad am Stilfserjoch/CdH Engiadina
Prader wird Cheftrainer des CdH Engiadina enjamin Wunderer heisst der neue Trainer des CdH Engiadina und er kommt aus Prad am Stilfserjoch (I). Er hat alle Eishockey relevanten Ausbildungen in Italien, Deutschland und in der Schweiz absolviert. Aktuell war er sportlicher Leiter und Chefcoach beim AHC Vinschgau. Im vergangenen Sommer wurde Benjamin Wunderer als sportlicher Leiter und Chefcoach beim AHC Vinschgau Eisfix vorgestellt. Der Heimkehrer war der Wunschkandidat der Clubverantwortlichen. Unter seiner Leitung hat der AHC Vinschgau Eisfix im Herbst eine eigene Eishockey-Schule gegründet, und bereits im ersten Winter konnten knapp 50 motivierte Mädchen und Jungs aufgenommen werden. «Wir haben einiges bewegt und versucht, Eishockey in der gesamten Talschaft populärer zu machen», so der Südtiroler. Nach nur einer Wintersaison verlässt Wunderer wieder das Vinschgau in Richtung Unterengadin. «Mein Traum war immer, in der
Foto: Nicolo Bass
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Schweiz als Trainer zu arbeiten», sagt er auf Anfrage. Beim CdH Engiadina stimme das Gesamtpaket. «Und die Nähe zu meiner Heimat ist mit ein Grund für den Entscheid gewesen», sagt der überzeugte Familienmensch. Kürzlich hat er einen unbefristeten Vertrag in Scuol unterzeichnet. Benjamin Wunderer hat sich in Italien, in Deutschland und in der Schweiz zum Eishockey-Trainer ausbilden lassen. Vor seiner Trainer- und Lehrerausbildung war er unter anderem auch im Tourismus
Der Vorstand des CdH Engiadina stellt den neuen Trainer vor. Von links: Domenic Toutsch (Clubpräsident), Benjamin Wunderer (neuer Trainer) und Jon Corsin Rizzi (Leiter Technik).
tätig. In Sta. Maria hat er während fünf Jahren in einem Hotel gearbeitet. Danach war er als Sekundarlehrer im Vinschgau beschäftigt. Von 2016 bis 2018 war er Cheftrainer Nachwuchs beim SC Rheintal. Bereits damals war er Nachfolger von Oldrich Jindra. Vergangene Woche haben die Verantwortlichen des CdH Engiadina mitgeteilt, dass der Vertrag mit Jindra per Ende Juni aufgelöst wird. Nun ist auch sein Nachfolger bekannt. „Die Fußstapfen von Oldrich Jindra sind groß“, sagt der neue Trainer des CdH Engiadina Ben-
jamin Wunderer, «ich habe ein gutes Gefühl und freue mich auf die Herausforderung.» Benjamin Wunderer will frischen Wind in die Eishalle Gurlaina bringen und einige Ideen in Scuol umsetzen. Seine Erwartungen will er noch nicht mitteilen. «Zuerst muss ich die Mannschaften kennenlernen», so der neue Engiadina-Trainer. Er kenne bereits die Region und die Mentalität der Engadiner, und auch das Niveau sei vergleichbar mit seinem Heimclub. Anfang Mai will Wunderer seine Stelle antreten und dann konsequent die nächste Saison planen und organisieren. Ein gutes Gefühl hat auch der Vereinspräsident Domenic Toutsch. «Benjamin Wunderer hat uns mit seiner Art überzeugt. Er ist sehr strukturiert und professionell», sagt Toutsch mit Überzeugung. Der neue Trainer sei eine gute Lösung für die Zukunft des Vereins. «Mit Wunderer können wir uns weiterentwickeln», sagt Domenic Toutsch abschließend. Nicolo Bass, Engadiner Post
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Stelvio Marathon
15 Jahre Elebniswelt Sport
Dritte Auflage des Lauf-Abenteuers
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I den Bozen, Meran und Brixen, dem Oberschulzentrum Mals und dem Sportgymnasium Sterzing, der Meranarena, dem deutschen und italienischen Schulamt, dem VSS, der UISP, dem AVS und dem VKE. Teilnehmen werden insgesamt ca. 300 Klassen und ca. 2500 Schüler/innen. Die „Erlebniswelt Sport“ hat heuer wieder 4 verschiedene Austragungsorte: Darunter in Mals am 28. und 29. Mai im Oberschulzentrum und auf dem Sportplatz.
n weniger als zwei Monaten zurück nach Prad und anschlie– nämlich am 15. Juni - ist es ßend hinauf aufs Stilfserjoch. soweit! Die dritte Ausgabe des Die weiteren Distanzen sind die Stelvio Marathon findet statt Classic-Strecke und der Jochund zahlreiche Läuferinnen und marsch mit 26 Kilometern sowie Läufer machen sich auf dem die Short-Distance Strecke mit Weg hinauf zum Stilfserjoch. 14 Kilometern. Über 350 AthleAuch dieses Jahr kann man wietinnen und Athleten aus 12 Länder zwischen verschiedenen dern haben sich bisher für die Distanzen wählen. Auf allen Ausgabe 2019 angemeldet. (sam) Strecken müssen die TeilnehAlle weiteren Infos unter mer auch einige Kilometer auf http://www.stelviomarathon.it/de den berühmten Serpentinen der Passstraße zurücklegen. Die Marathonstrecke mit 42,195 Kilometer und 2500 Höhenmeter führt die Sportlerinnen und Sportler von Prad über Lichtenberg nach Glurns Hunderte Teilnehmer werden erwartet Foto: Sarah Mitterer
Foto: „Wind“-Archiv
ie „Erlebniswelt Sport“ möchte mit ihrem Angebot Freude, Spaß und Geselligkeit in den Mittelpunkt stellen und somit eine Alternative zu Wettkampfsportveranstaltungen bieten. Das Angebot umfasst heuer 34 verschiedene Sportarten, die unter fachkundiger Anleitung von Trainer/ innen geleitet werden. Die Sportangebote sind bunt und vielfältig und reichen von Zirkusartistik, Rugby und Orientierungslauf über Fechten, Bogenschießen und Taekwondo bis zu Kanusport und Wasserball. Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung vom Forum Prävention in Zusammenarbeit mit den Gemein-
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Eishockey
Historische Finalserie mit bitterem Ende as für ein Finale! Südtirols Eishockeyfans kamen bei der Finalserie der IHL voll auf ihre Kosten. Im Endspiel standen sich der HC Meran mit den drei Vinschger Spielern Manuel Lo Presti, Thomas Mitterer und Stefan Kobler - und der SV Kaltern gegenüber. Dieses Finale gab es bereits bei dem diesjährigen Italienpokal, mit dem besseren Ende für die Kalterer. Im Endspiel um den Italienmeistertitel wollten die Meraner nun zurückschlagen. Die Best of 5 Serie war an Spannung kaum zu überbieten, alle Spiele wurden stets mit nur einem Tor Unterschied entschieden. Zunächst musste sich Meran im ersten Spiel zu Hause geschlagen geben, doch die Adler schlugen zurück, drehten die Serie und sicherten sich den ersten Matchpuck. Doch Kaltern
tion. Als kurz nach 22 Uhr die Schlusssirene ertönte, war der Traum vom Italienmeistertitel für die drei Vinschger zum zweiten Mal in Serie geplatzt. Im vergangenen Jahr mussten sie sich mit den Adlern im Endspiel dem HC Eppan geschlagen geben. Was die Skorerwertung betrifft, so gehören die beiden Vinschger Stürmer nicht nur zu den Besten des HC Meran, sondern befinden sich auch in der gesamten Liga in den Top 5. Während Lo Presti 50 Skorerpunkte sammelte (18 Tore/32 Assist) gelangen Mitterer 49 Punkte (33 Tore/16 Assist). Verteidiger Stefan Kobler sammelte 10 Skorerpunkte. (sam) Fotos: Sarah Mitterer
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v.l.: Manuel Lo Presti, Stefan Kobler und Thomas Mitterer konnte diesen zu Hause abwehren und so kam es zum Spiel der Spiele, das alles entscheidende 5. Match entschied darüber, wer den Pokal in die Höhe stemmen darf. Vor über 2000 (!) Zuschauern, darunter auch Eishockeyfans aus dem Vinschgau, konnte Meran mit 1:0 in Führung gehen und war dem Titelgewinn lange Zeit sehr nah. Zehn
Minuten vor dem Ende gelang Kaltern der Ausgleichstreffer. In der 58. Minute ging Kaltern schließlich mit 2:1 in Führung, Meran kam durch Lo Presti noch fast zum Ausgleich, doch das Glück stand an diesem Abend nicht auf der Seite der beiden Latscher und des HCM, denn auch Mitterer vergab zuvor aus aussichtsreicher Posi-
Naturns/FC Stukenbrock-Westfalen
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er SSV Naturns Raiffeisen besucht Partnerverein FC Stukenbrock in Westfalen: Theo Peters erinnert sich gerne an das ferne Jahr 1966, als er das erste Mal Südtirol besuchte und im Bozner Landhaus nach einem Südtiroler Sportverein fragte, der an einer Partnerschaft mit einem deutschen Verein interessiert sein könnte. Unter anderen Orten wurde ihm Naturns genannt, dessen Fußballverein bereits 1952 gegründet worden ist. Im Untervinschgau stieß Peters auf offene Ohren, die Fußballpartnerschaft wurde mit einem Schriftverkehr besiegelt. Seither war Gründervater Peters unzählige Male in Naturns, jährlich finden gegenseitige Austauschbesuche zwischen Delegationen beider Vereine statt, Generationen von Jugendmannschaften haben Trainingslager in den Partnerorten absolviert. Am letzten Märzwochenende reiste eine Naturns-De-
legation ins 800 km entfernte Schloss Holte-Stukenbrock, wie die 27.000 Einwohner zählende Stadtgemeinde in NordrheinWestfalen inzwischen heißt. SSV-Präsident Dietmar Hofer wurde von gleich zwei seiner Präsidenten-Vorgänger begleitet, Norbert Kaserer und Anton Auer, die in ihrer jeweiligen Amtszeit ebenfalls den FC Stukenbrock besuchten. Sehr positive Eindrücke gewann die Naturnser Sportreferentin Astrid Pichler beim Empfang von Bürgermeister Hubert Erichlandwehr im Rathaus und bei der Besichtigung der Sportanlagen der Stadt in Begleitung von Theo Peters und der Stukenbrocker Vereinsführung. „Wir sind stolz auf diese Fußballfreundschaft, die seit über 50 Jahren mit Gegenbesuchen gepflegt wird und inzwischen auch zu einer Freundschaft der beiden Gemeinden geworden ist. Die Jugendmannschaften erzählen immer begeistert von
Foto: „Wind“-Archiv
Fußballfreundschaft seit 1966
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v.l. Anton Auer (Naturns), Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (Schloss Holte-Stukenbrock), Präsident Dietmar Hofer (SSV Naturns Raiffeisen), Sportreferentin Astrid Pichler (Naturns), Norbert Kaserer (Naturns), Präsident Hans-Jürgen Brink (FC Stukenbrock) mit dem Gründervater der Partnerschaft Theo Peters und der Delegation des FC Stukenbrock. de Mittelpunkt, weiß wie man Gaumenzauber.
den Trainingsaufenthalten im jeweils anderen Verein. Viele Stukenbrocker, die als junge Fußballer bei uns waren, sind heute mit ihren Familien Gäste in Naturns,“ so Pichler. Und SSV-Präsident Hofer ergänzt:
lich. Alpin. Für Authentisch. Außergewöhn im Hotel Feinschmecker ist die Küche Ambitioniert Post schlicht eine Institution. Produkt in den stellt das Küchenteam das
zwischen Tradition und Mode g und adelt das, was die Natur tischt oder im eigenen Biogar len Die Küche ehrt die regiona
„Fußball verbindet die Herzen über die Grenzen hinweg, deshalb setzen wir uns mit Überzeugung dafür ein, dass dieser Lebenstraum von Theo Peters sich auch weiterhin erfüllt.“ Astrid Pichler
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Firma Wallnöfer Günther & Rudolf OHG, Laas Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir:
· Hilfsarbeiter
- Hilfsarbeiter für die Verlegung von Rohren und Leitungen für die GlasfaserVerbindungen
· Wartungstechniker
- Elektrische Wartungsarbeiten bei Gebäuden und Straßentunnels
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In dieser Funktion sind Sie die zentrale Koordinationsstelle und Assistenz der Geschäftsleitung. Sie unterstützen diese in der Bearbeitung von nationalen und internationalen Verwaltungsratsmandaten und in der Unternehmensentwicklung, bei der Planung und Umsetzung von Immobilienentwicklungsprojekten und der Betreuung diverser Family-Office-Mandate. Sie sind Anlaufstelle für Kunden und Partner, führen und koordinieren die Termin- und Reiseplanung und sind auch verantwortlich für administrative Aufgaben, teilweise in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern. Sie betreuen einzelne Projekte selbständig. Sie sind es gewohnt in einem kleinen Team und flexibel zu arbeiten und wissen als AllrounderIn in allen Bereichen anzupacken. Ihr Profil: Sie haben eine höhere Ausbildung (Hoch- oder Fachhochschule oder Äquivalentes), verfügen über mehrjährige Berufserfahrung, vorzugsweise international, beherrschen Deutsch und Englisch stilsicher in Wort und Schrift, haben ein sicheres und gepflegtes Auftreten, sind selbständiges und mobiles Arbeiten gewohnt, verfügen über fundierte Kenntnisse in der praktischen Anwendung der gängigen Softwareprogramme, sind erfahren im Umgang mit Social Media, verfügen über sehr gute Kommunikations- und Organisationsfähigkeiten und lieben es im Oberengadin zu leben und zu arbeiten. Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung (mit Foto) per E-Mail zur vertraulichen Einsicht. LATESTA AG · Postfach 52 · CH-7500 St. Moritz · bewerbungen@latesta.ch
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Vinschgerwind 8-19
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Reinigungskraft für unsere Arbeitsräume von Mo. bis Sa. von 14.00 – 16.00 Uhr ab sofort gesucht! Bäckerei Saurer Prad Tel. 0473 616 028 Zollfrei Shopping in Samnaun Sie möchten dort arbeiten wo andere Urlaub machen und haben Freude am Umgang mit Menschen? Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Wir suchen eine einheimische Frau, welche unsere Mutter in Taufers täglich ein paar Stunden betreut. Tel. 333 97 66 327
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Verkäufer (m/w)
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Einheimische Serviererin durchgehende Arbeitszeit (15.00 – 22.30 Uhr), perfekt deutsch- und italienischsprachig für lange Sommersaison ab Anfang Juni oder nach Vereinbarung in Gomagoi gesucht. Unterkunft vorhanden. Tel. 347 49 29 233
Öffentlicher Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste Öffentlicher Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste
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gibt bekannt, dass eine Rangordnung für die befristete Anstellung von
SOZIALASSISTENTEN (W/M) mit Vollzeitarbeit, der deutschen Sprachgruppe vorbehalten, erstellt wird. Die Erstellung der Rangordnung erfolgt aufgrund eines Fachgespräches Zugangsvoraussetzungen: • Reifezeugnis und Abschlussdiplom über eine mindestens dreijährige 3000 Stunden umfassende Fachausbildung als Sozialassistent oder Laureatsdiplom ersten Grades für Soziale Arbeit und • jeweils Befähigung für die Ausübung des Freiberufes • Führerschein B • Zweisprachigkeitsnachweis B2 (ehem. Niveau B) Das nach einer Vorlage abgefasste Ansuchen um Aufnahme in die Rangordnungen muss bis 12.00 Uhr des 26.04.2019 im Verwaltungsbüro des ÖBPB Martinsheim, Alten- und Pflegeheim Mals, Bahnhofstraße Nr. 10, 39024 Mals im Vinschgau, eingereicht werden. Die Vorlagen für die Ansuchen und nähere Auskünfte können im Verwaltungsbüro des ÖBPB Martinsheim, Tel. 0473/843200, info@martinsheim.it oder auf www.martinsheim.it eingeholt werden.
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Mithilfe (auch Student) zur Verstärkung unseres Teams (Gastgewerbe) im Mittelvinschgau ab Mitte Juni bis Ende September (Oktober). Tel. 339 28 82 489
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für unsere Residenz in Teilzeit/ Vollzeit, ohne Unterkunft, mit Auto erwünscht, werktags einmal frei ·R einigungskraft abends für den Wellnessbereich von 20.00 bis 22.00 Uhr, werktags einmal frei. Ohne Unterkunft. Tel. 0473 742131 oder info@fux.it
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Reinigungshilfe gesucht
für ca. 30 Std/Woche – 5-TageWoche (Frühstück, Zimmerreinigung, 2 Tage pro Woche im Service) von Mitte Mai bis Mitte September gesucht. Berggasthof Parditsch – Nauders info@parditsch.at oder Tel. 0043 547 38 73 39
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für Lebensmittel Unterthurner in Naturns und Kastelbell gesucht. Tel. 339 77 69 764
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Haushaltshilfe gesucht 3 x wöchentlich, vormittags. Im Raum Schlanders. Tel. 0473 621 501 Bedienung
für Sommersaison gesucht Unterkunft vorhanden. Camping Restaurant Zum See St. Valentin Tel. 335 70 57 732
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SPORTVERKÄUFER (M/W)
Quereinsteiger kann angelernt werden
Sie sind eine flexible, teamorientierte, sportliche Person mit großem Interesse an Sportartikeln? Wir bieten eine Saisons- oder Jahresstelle bei einer 5-Tage Woche in einem kleinen Team. Bei Bedarf werden Kost und Logis zur Verfügung gestellt. Bewerbungen bitte per E-Mail an: ZEGG Sport & Mode z.H. Daniel Högger, Dorfstrasse 16, CH-7563 Samnaun Dorf Tel.: +41 81 868 57 57; d.hoegger@zegg.ch
58 /KLEINANZEIGER/
Vinschgerwind 8-19
18.04.19
Stellenmarkt Die Lasa Marmo GmbH ist ein Traditionsunternehmen mit Sitz in Laas (BZ), tätig im Abbau und der Verarbeitung des weltberühmten Laaser Marmors. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir:
Mitarbeiter in der Produktion (m/w) für den Außenbereich und den Innenbereich
Zu Ihren Aufgaben gehören: ·V erarbeitung des Rohstoffes Laaser Marmor ·A rbeiten in verschiedenen Bereichen der Produktion wie z.B. Zuschnitt von Blöcken und Platten und die Verpackung Ihr Profil: ·S elbständige und gewissenhafte Arbeitsweise · Teamfähigkeit ·H andwerkliche Fähigkeiten sind von Vorteil Unser Angebot: ·P erspektivenreicher Arbeitsplatz mit großem Entwicklungspotential ·S elbständiges Arbeiten mit einem einzigartigen Produkt ·L eistungsorientierte Vergütung
Technischer Mitarbeiter (m/w) für den Bereich Produktion
Zur Ihren Aufgaben gehören: ·V erarbeitung des einzigartigen Rohstoffes Marmor ·B edienung einer CNC gesteuerten Verarbeitungsmaschine und Katalogisierung von Naturstein mit Hilfe moderner Maschinen Ihr Profil: ·T echnische Ausbildung mit digitalen Grundkenntnissen ·G ute Sprachkenntnisse in Deutsch und Italienisch ·T eamfähig und leistungsorientiert Unser Angebot: ·P erspektivenreicher Arbeitsplatz mit großem Entwicklungspotential ·S elbständiges Arbeiten mit einem einzigartigen Produkt ·L eistungsorientierte Vergütung
Reinigungskraft/Aushilfe
Metzgerlehrling od. Geselle gesucht. Metzgerei Christanell, Naturns Tel. 0473 667 130 Wir suchen ab sofort jungen, motivierten Weißes Rössl, Latsch Tel. 340 80 15 246
Koch
Brucharbeiter
für den Bereich Stollenvortrieb & Abbau
Melden Sie sich, wenn Sie Freude an körperlicher Arbeit haben, handwerkliches und technisches Geschick vorweisen können und teamfähig sind.
Kellner/in
von 8.30 – 16.00 Uhr in Goldrain Pizzeria Laurin ab Mai gesucht. Tel. 0473 742 694
am 26. Mai 2019
Im Sinne der Bestimmungen der „Aufsichtsbehörde für das Kommunikationswesen“ in Bezug auf die Europawahlen am 26. Mai 2019 teilt der Vinschgerwind/Info Media GmbH mit, dass die Buchung von Werbeflächen für Wahlwerbung laut den geltenden Vorschriften zu den unten angeführten Modulen und Preisen möglich ist und zwar für die Vinschgerwind-Nummen 7-19 (Erscheinungstermin: 4. April 2019), 8-19 (18. April 2019), 9-19 (3. Mai 2019) und 10-19 (16. Mai 2019). Sonder-Formate und Beilagen auf Anfrage. Die Aufträge müssen alle wesentlichen Elemente (inkl. Steuernummer des Auftraggebers) enthalten und mit leserlicher Unterschrift versehen sein. Die Wahlwerbungen müssen als „politische Wahlwerbung“ gekennzeichnet sein. Des Weiteren gilt der „Verhaltenskodex“, der zu Bürozeiten (8 – 12 und 14 – 18 Uhr) in der Dantestraße 4, Schlanders eingesehen werden kann. Für Reservierungen und Information: Vinschgerwind Info Media GmbH Dantestraße 4 | 39028 Schlanders Tel.: 0473 732 196 | Fax 0473 732 451 info@vinschgerwind.it
1/4 Seite quer oder hoch: € 550
Quer: 188 x 63 mm
Hoch: 92 x 126 mm
1/2 Seite quer oder hoch: € 980
Hoch: 92 x 262 mm
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung: sigrid.zagler@lasamarmo.it oder telefonisch unter
0473 626 624
5 Mal in der Woche Tel. 346 39 28 892
Europawahlen 2019
Erfahrenen Baggeristen mit LKW-Führerschein
Betreuung älterer Personen
In eigener Sache
in der Kantine über die Mittagszeit
Es wird für sofort eine flexible Reinigungskraft 3 Stunden täglich gesucht. Bei Bedarf sollten Sie auch die zweite Köchin im Weißwasserbruch (1.567m) im Urlaubs- oder Krankheitsfall ablösen. In diesem Fall ist Ihre Anwesenheit über die Mittagszeit Voraussetzung.
Einheimische Frau sucht Arbeit im Haushalt auch
Quer: 188 x 126 mm
Für Reservierung en und Information: Info Media GmbH Dantestraße 4 39028 Schlanders Tel.: 0473 732 196 info@vinschgerw ind.it
Eine Seite: € 1.690
216 x 297 mm
18.04.19
Stellenmarkt
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Metzger/Koch oder Verkäufer/in mit Erfahrung
Suchen Hilfe zur
Kinderbetreuung in Stilfs
Wir sind eine Familie mit vier Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren und suchen gegen faire Bezahlung 2 – 3 Mal pro Woche Unterstützung im Zeitraum von 15.00 – ca. 20.00 Uhr. Muttersprachler Spanisch oder Italienisch sind auch willkommen. johannamahr@gmail.com
Vinschgerwind 8-19
Fahrer (m/w)
mit B-Cab für Wochenenden/ Nachtdienst bei guter Entlohnung gesucht. Tel. 348 76 53 483
im Lebensmittelbereich für unser Geschäft in Latsch gesucht! Super Entlohnung! Sie sind: Freundlich, fleißig, ehrlich und können selbstständig arbeiten? Melden Sie sich: Metzgerei Gruber Latsch Tel. 349 07 67 520 oder metzgerei.gruber@gmail.com
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Verantwortlichen (m/w) Fertigungs-Einheit Zu Ihren Aufgaben zählen unter anderem: – Prozess-Sicherheit (Anlagen, Abläufe, Verfahren) unter Einhaltung der Erfordernisse der Arbeitssicherheit, Umweltschonung und Qualitätstechnik gewährleisten – Definierte Bereichsziele (z. B. für Qualität, Termintreue, Produktivität) erreichen – Techniken und Methoden kontinuierlich verbessern – Personalbedarfs- und -einsatzplanung erarbeiten, Qualifikation der Mitarbeiter sicherstellen, Mitarbeitergespräche durchführen – Enge Abstimmung mit anderen Fertigungseinheiten praktizieren – Prüfpläne und Arbeitsprüfanweisungen aufbauen und pflegen – Reklamationen bearbeiten und Korrekturmaßnahmen einfordern – Vorbeuge- und Korrekturmaßnahmen definieren und umsetzen sowie deren Wirksamkeit überwachen – Reihenfolge der Aufträge (nach Effizienz-Gesichtspunkten) planen und die Bearbeitung sicherstellen Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen, wenn Sie über eine abgeschlossene fachspezifische Ausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung, vorzugsweise im industriellen Umfeld (Kenntnisse und Fertigkeiten können auch auf einem anderen Weg erworben werden), verfügen und das nötige – Wissen Kenntnisse über Fertigungstechniken und -verfahren, MS-Office-Programme sowie Erfahrung im Umgang mit einem ERP-System (z. B. Microsoft AX) – Wollen Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – Können Führungserfahrung, gute Sozial- und Kommunikations-Kompetenz, eigenverantwortliches, strukturiertes Arbeiten sowie Flexibilität und Teamfähigkeit mitbringen. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, rufen Sie einfach Frau Heidemarie Plangger unter 0473/640213 an oder Sie schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen – mit ausdrücklicher Genehmigung zur Verarbeitung der eigenen Daten laut gesetzesvertretendem Dekret Nr. 196/03 (Privacy) – an personal@hoppe.com. HOPPE AG Industriezone 1/5 – Eurocenter 39011 Lana (BZ) www.hoppe.com
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Vinschgerwind 8-19
18.04.19
Jahrestag/Danksagungen Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.
Stecher Wwe. Köllemann Hermina *1.12.1937 † 31.3.2019
Die vielen Beileidsbriefe, die zahlreichen Blumen- und Geldspenden, die trostreichen Worte, der stille Händedruck und die stumme Umarmung zum Tode unserer Mutter haben gezeigt, wie viel Anerkennung und Freundschaft ihr und uns Kindern entgegengebracht wurden. Wir danken allen für die aufrichtige Anteilnahme. Die Kinder mit Familien
In jeder Träne lebt ein Tropfen Erinnerung und mit ihr ein Licht, das weiterlebt.
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.
10. Jahrestag
Anton Schwarz Söleser Toni
* 23.8.1957 † 4.5.2009 Glurns
Wir gedenken deiner besonders bei der hl. Messe am Samstag, 4. Mai 2019 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Glurns. Deine Geschwister mit Familien
Solange ihr an mich denkt, ihr von mir erzählt, ihr mich in euren Herzen trägt, solange bin ich bei euch.
9. Jahrtag
Otto Stocker Plawenn Wir haben da oben zwischen den Sternen, jemanden den wir nie vergessen werden. Besonders gedenken wir eines wunderbaren Menschen, der uns im Herzen nie verlassen hat, beim Gedächtnisgottesdienst am Ostermontag, 22. April um 10.30 Uhr in Plawenn. Ein Dank gilt allen, die im Gedenken an unseren lieben Otto daran teilnehmen, ihn an seinem Grabe besuchen und ihn in ihren Gebeten einschließen. In Liebe deine Familie
Walter Tappeiner * 16.2.1958 † 30.4.2018
Vor einem Jahr bist Du von uns gegangen. Doch es wird der Tag kommen, an dem wir wieder in Liebe vereint sind. In diesem Sinne begehen wir am 5. Mai d. J. um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche Tschengls den 1. Jahrestag. Vergelt’s Gott allen, die daran teilnehmen. Deine Lieben
So viele Spuren, so viele Gedanken, Worte und Erinnerungen. Dein Lachen, deine Stimme, deine Scherze, wir tragen sie in uns.
2. Jahrestag
Heiko Gurschler geboren am 7.6. 1975 verunglückt am 16. 4. 2017
Zum 2. Mal jährt sich der Tag, an dem du durch einen tragischen Verkehrsunfall aus unserer Mitte gerissen wurdest. In Liebe gedenken wir deiner ganz besonders bei der Messe am Ostersonntag, 21. April 2019, um 9.45 Uhr in der St.-JohannesKirche von Kortsch. Wir danken herzlich allen, die daran teilnehmen, so oft sein Grab besuchen und jenen, die einen liebevollen Platz im Herzen für dich bewahrt haben. In Liebe: Mama, Tata und deine Schwester mit Familie
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Vinschgerwind 8-19
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Jahrestag/Danksagungen Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.
2. Jahrestag
Luis Kaserer * 21.11.1935 † 25.4.2017 Goldrain
Wir gedenken eines lieben Menschen am Sonntag, 28. April um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche von Tiss. Wir danken allen, die unseren Tata in lieber Erinnerung behalten. Die Familie
Manchmal bist du in unseren Träumen, oft in unseren Gedanken, immer in unserer Mitte und für ewig in unseren Herzen.
3. Jahrestag
Sigfried Stocker *28.12.1950 † 16.04.2016 Schluderns In liebevoller und dankbarer Erinnerung denken wir an dich, am Donnerstag, 18.04.2019 um 20.00 Uhr bei der Hl. Messe in der Pfarrkirche von Schluderns. Wir danken allen, die daran teilnehmen.
Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur mit dem Unbegreiflichen zu leben.
Ludwig Sprenger Luttl
* 31.10.1971 † 25.3.2019 – Mals
Herzlichen Dank · für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben · für einen Händedruck, wenn Worte fehlten · für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft · für Blumen, Kerzen und Geldspenden · für die Anteilnahme bei der Trauerfeier Die Trauerfamilie Es ist so schwer, wenn sich Mutters Augen schließen. Die Hände ruh’n, die einst so viel geschafft. Still und heimlich unsere Tränen fließen, ein treues Mutterherz wird zur Ruh gebracht.
Theresia Vent geb. Paris Bäuerin am Wiebenhof Schlanders - Nördersberg
*3. Mai 1942 † 3. April 2019
Es schmerzt sehr, einen so lieben Menschen zu verlieren. Es gibt uns aber auch Trost, zu wissen, dass Theresia so viele gerne hatten. Daher danken wir für die tröstenden Worte – gesprochen oder geschrieben –, für den Händedruck, wenn die Worte fehlten, für die vielen Blumen, Kränze und Spenden für späteren Grabschmuck, sowie allen, die ihr auf ihrem letzten Weg die Ehre erwiesen. Die Trauerfamilie
Deine Familie
Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it
Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Sarah Mitterer (sam), Leonardo Pellissetti (lp) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Andreas Waldner (aw), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Claudia Gerstl (cg), Emanuel Abertegger (ea) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,50; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 30; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne
des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005; Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485 Hergestellt aus Papier von UPM, das mit dem EU-Umweltsiegel Reg.-Nr. FI/011/001 ausgezeichnet ist.
www.vinschgerwind.it
www.vinschgerwind.it Die Todesanzeigen von der Töll bis zum Reschen sind auf
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Zur Verfügung gestellt von www.trauerhilfe.it
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Vinschgerwind 8-19
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Wind-Termine
Dorftheater Schleis ZWEI ALTE SÜNDER Ort: Kultursaal Schleis Aufführungstermine: Ostersonntag 21.04.19 um 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 346 624 94 18 (ab 16.00 Uhr)
Heimatbühne Langtaufers DIE PERLE ANNA Komödie in 3 Akten von Marc Camoletti Ort: Kulturhaus von Pedross, Langtaufers Aufführungstermine: Premiere: Fr. 26.04.19 um 20.00 Uhr; So. 28.04.19 um 16.00 Uhr; Sa. 04.05.19 um 20.00 Uhr; So. 05.05.19 um 20.00 Uhr; Sa. 11.05.19 um 20.00 Uhr; So. 12.05.19 um 20.00 Uhr; Reservierung: T el. 347 88 93 340 (von 11.00 bis 18.00 Uhr)
Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders
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David Mamet. Regie: Claus Tröger – mit Petra Rohregger und Günther Götsch Termin: Mittwoch, 24. April 2019 – 20.00 Uhr Ort: Kulturhaus Karl Schönherr, Schlanders Karten sind im Büro des Kulturhauses erhältlich Vormerkungen: Tel. 0473 732 052 oder kulturhaus@schlanders.it – www.kulturhaus.it
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Glückwünsche Einladung der Mitglieder zur Vollversammlung Montag, 29. April 2019 um 19.00 Uhr im Kulturhaus von Schluderns Außerordentlicher Teil I Beschlussfassung zur Anpassung des Genossenschaftsstatutes mit Änderungen der Art. 1, 3, 4, 21, 22, 23, 24, 28, 30, 31, 32 und 34; N.B.: Der Entwurf der Satzung liegt am Verwaltungssitz der Genossenschaft zur Einsichtnahme auf. Ordentlicher Teil II 1. B egrüßung durch den Obmann und Eröffnung der Vollversammlung; 2. Bestellung des Schriftführers, der Mitfertiger des Protokolls und der Stimmzähler; 3. Bericht des Verwaltungsrates zum abgelaufenen Verwaltungsjahr 2018 mit Verlesung der Bilanz; 4. Verlesung des Berichtes des Rechnungsprüfers zur Bilanz; 5. Genehmigung des Jahresabschlusses zum 31.12.2018; 6. Beschlussfassung betreffend die Verwendung des Reingewinns; 7. Ersatzwahl eines Verwaltungsratsmitgliedes; 8. Ernennung des externen Rechnungsprüfers; 9. Diskussion und Allfälliges. Im Anschluss an die Versammlung sind die versammelten Mitglieder zum Buffet geladen.
Der Obmann Alexander Telser
18.04.19
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Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-Mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it
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Turina Monica Sa, 08.06.2019 14.00 Uhr – 18.00 Uhr Treffpunkt wird rechtzeitig mitgeteilt 15 Euro (ohne Material) Mo, 03.06.2019
Audrucksmalen für Groß und Klein – Schluderns REFERENT/IN TREFFEN UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS
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Thanei Martina Do, 08.08. + Do, 22.08. + Do, 29.08.2019 15.30 Uhr – 18.30 uhr, insgesmat 3 Treffen Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Laas 37 Euro Do, 01.08.2019