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Vinschgerwind ausgabe 8-16 Vinschgau Südtirol

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN

Nr. 8 (274) 14.04.16 I.P. 12 Jg.

www.vinschgerwind.it

Der Beginn einer neuen Ära

Mit VION startet ein einheimischer Stromanbieter von Laas bis Graun

www.nika-gmbh.com

NIKA GmbH

Industriezone 1/C I - 39021 Latsch

Tel. 0473 73 96 99 info@nika-gmbh.com


2 /WANDERN/

Vinschgerwind 8-16

BERGTOUR

Wanderinfos: Ausgangspunkt: Töll Höhenunterschied: Aufstieg 85 m, Abstieg 280 m (von Töll nach Lana) Länge: 12 km Gehzeit: ca. 3 Stunden (pro Richtung) Einkehrmöglichkeiten: Waldschenke Marling, Edelweiß Töll Wichtige Hinweise: Gemütlicher Spazierweg, auch für Kinder geeignet, gut beschildert, ideal im April, Mai und im Herbst. Es besteht auch die Möglichkeit, den Rückweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus/Bahn) zurückzulegen, oder nur einen Teilabschnitte des Waalweges zu gehen (Zu- und Abgänge bei Tscherms und Marling).

14.04.16

WANDERTOUR

HÖHENWEG

Der Marlinger Waalweg Der Marlinger Waalweg ist mit einer Länge von 12 km der längste Waalweg in Südtirol. Vor rund 250 Jahren wurde er erbaut und fließt noch heute größtenteils offen dahin. Er beginnt bei der Töll, verläuft oberhalb der Dörfer Forst, Marling und Tscherms und endet in Oberlana. Er ist besonders für Familien lohnend. TOURENINFO: Ausgangspunkt ist die Töll, mit einer guten Verbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und Bahn) und einem Parkplatz. Hier nimmt der Marlinger Waalweg seinen Anfang. Dem Wegweiser folgend geht es etwas abenteuerlich los: Felsig und schroff beginnt er, der Marlinger Waalweg, weil er am Hang des Marlinger Berges verläuft. Sind die gut gesicherten Felswände passiert, eröffnet sich ein wunderschönes Panorama über den Meraner Raum und die Felsen werden von Wiesen, Apfelgärten und Weinbergen abgelöst. Zu Füßen liegt Meran, der Ort bietet einen Weitblick hinein ins Passeiertal mit den schneebedeckten Spitzen des Ifinger und Hirzer. Auf diesem Abschnitt liegt die Waldschenke, eine lohnende Einkehre. Bei Marling wurde ein Teil der Route zum Wandererlebnispfad ausgebaut: Hier finden Wanderer verschiedene Schautafeln zu Naturdenkmälern, Flora und Fauna des Nörderbergs, sowie einige Kunstwerke am Wegesrand. Bei Marling führt ein Weg hinunter zum Bahnhof von Marling, von dort kann die Rückreise bis zur Töll unternommen werden oder man wandert weiter in Richtung Lana. Der Wanderweg verläuft weiter nach Tscherms, wo das Schloss Ledensberg umrundet wird bis zum Eingang des Ultentals. Oberhalb von Lana führt der Weg dann bergab ins Dorf. Auch dieser letzte Abschnitt bietet noch schöne Panoramablicke über das Etschtal, die Landschaft hier ist vollkommen anders als in den ersten Wegabschnitten am Eingang des Vinschgaus. Von hier aus geht es mit dem Bus zurück nach Meran und auf die Töll. Hier ist eine Einkehr beim Restaurant/Pizzeria Edelweiß Töll der perfekte Abschluss für einen gelungenen Wandertag. (ap)


14.04.16

Inhalt

Der Beginn einer neuen Ära Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN

Seite 6

Mals steht im Widerspruch zu den Landesleitlinien, sagt LR Arnold Schuler

Foto: Erwin Bernhart

Mit VION ist ein neuer Stromanbieter im Vinschgau operativ

Mit VION startet ein einheimischer Stromanbieter von Laas bis Graun

/INHALT/ 3

Kommentar

Nr. 8 (274) 14.04.16 I.P. 12 Jg.

www.vinschgerwind.it

Vinschgerwind 8-16

Seite 5

www.nika-gmbh.com NIKA GmbH

Mals: Die Mitglieder der SVP im Gemeinderat haben geliefert

Seite

4

Nauders: Auszeichnungen für die Bergbahnen Nauders

Seite

4

St. Valentin: Aktionäre und Verwalter erwarten sich „reinen Wein“

Seite

5

Schlanders: Industrie fordert von den Schülern „Mobilität im Kopf“

Seite

8

Schloss Goldrain: Handel greift zu „Guerrilla-Marketing“

Seite

9

Obervinschgau: Imker machen sich Sorgen - Bär und Pestizide

Seite 10

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Prad: 150 Jahre Musikkapelle

Seite 14

Sulden: „Woodstock auf Madritsch“

Seite 15

Menschen: Frieda Schuster Oberegelsbacher aus Schlanders

Seite 17

Sonderthema: Sanieren - Förderungen - Beispiele

ab Seite 29

Industriezone 1/C I - 39021 Latsch Tel. 0473 73 96 99 info@nika-gmbh.com

Beratende Volksbefragung zum Flughafen Bozen am 12. Juni 2016 Im Hinblick auf das bevorstehende Referendum zum Flugplatz Bozen am 12. Juni 2016 steht der „Vinschgerwind“ (Ausgaben mit Erscheinungstermin 28.04./12.05./26.05. und 09.06.2016) allen für ihre Position werbenden Parteien, Vereinen, Verbänden und Personen für entgeltliche Anzeigen zur Verfügung. Zur Auswahl stehen folgende Module und Preise: 216 x 297 mm Euro: 1400 216 x 143 mm Euro: 780 102 x 297 mm Euro: 780 216 x 84 mm Euro: 650 188 x 63 mm Euro: 480 Preise zuzüglich Mehrwertsteuer, 20 Prozent Platzierungszuschlag, Zahlung: 30 Tage nach Rechnungslegung. Vormerkungen per Fax (0473 732451) oder direkt im Büro des „Vinschgerwind“ (Dantestraße 4, Schlanders) werden ab sofort vorgenommen. Andere Formate auf Anfrage. Die Aufträge müssen alle wesentlichen Elemente (inkl. Steuernummer des Auftraggebers) enthalten und mit leserlicher Unterschrift versehen sein. Des Weiteren gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die zu Bürozeiten (8 – 12 und 14 – 18 Uhr) in der Dantestraße 4, Schlanders eingesehen werden können.

d Hildegar

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Referendum am Sonntag Am kommenden Sonntag, am 17. April, steht in Italien ein Referendum an. Das Volk soll, auf Initiative von Bürgerinitiativen in 9 italienischen Regionen über die Abschaffung bzw. Beibehaltung eines Gesetzes abstimmen. Es geht um Gas- bzw. Ölbohrungen in Küstennähe. Die Frage lautet „Möchten Sie, dass bei Verfall der Konzessionen die bestehenden Ölbohrungen in den italienischen Gewässern gestoppt werden, auch wenn es noch Öl- und Gasvorkommen gibt?“ Die Grünen in Südtirol sind für ein „Ja“, d.h. die Gas- bzw. Ölbohrungen sollten gestoppt werden, der Umweltlandesrat Richard Theiner ist auch für ein „Ja“, ebenso die Süd-Tiroler Freiheit. Die Freiheitlichen in Südtirol empfehlen ein „Nein“. Italien hat bei seinen staatsweiten Referenden ein 50 %-Quorum. Das heißt, dass ein Referendum nur dann gültig ist, wenn mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten abstimmen. Der Ministerpräsident Matteo Renzi hat im Vorfeld aufgerufen, nicht zur Wahl zu gehen. Wenn weniger als 50 % zur Wahl gehen, bleibt das bestehende Gesetz in Kraft und die Gas- bzw. Ölbohrungen gehen weiter, bis die Quellen vor Italiens Küsten erschöpft sein werden. Etwa 10 Prozent des Verbrauchs von Öl und Gas werden in Italien mit eigener Produktion gedeckt. Deshalb zählt Italien zu einem der größten Öl- und Gasimporteure innerhalb der Europäischen Union. Gewinnt also das „Si“ wird Italien künftig noch mehr Öl und Gas importieren müssen, gewinnt das „No“, soll möglicherweise die Produktion gesteigert werden. Dazwischen liegt eben dieses 50 Prozent Quorum - und das ist in Italien in der Vergangenheit bei Referenden selten erreicht worden. Diesmal wird’s wohl nicht anders kommen. Ich rate: Trotzdem hingehen.

en von Bing

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Harald Schuster

TARTSCH

w w w.schuster.it


4 /POLITIK/

Vinschgerwind 8-16

Wind - online

Bahn statt Wahn

Nauders

Gold für die Bergbahnen Nauders

M

it neuem, topmodernem Seilbahncenter und neuer Berggastronomie in der revitalisierten Stieralm ist das Skigebiet Bergkastel in den Winter 2015/16 gestartet. Pünktlich zum Saisonsende dürfen sich die Bergbahnen Nauders nun über höchste Auszeichnungen der Premium-Marke „Int. Skiareatest“ freuen: Int. Pistengütesiegel in Gold mit 6 von 6 zu erreichenden Punkten, Gold für die neue Stieralm als beliebteste Skihütte sowie Siege in der Betriebsleitertrophy und beim freundlichsten Bahnpersonal. Geschäftsführer Mag. Heinz Pfeifer nahm außerdem den Ehrenpreis für sein Lebenswerk bei der Verleihung der Winter-Awards 2015/16 in der Messe Bozen am 8. April entgegen. Der Skiareatest hat sich in den mehr als 20 Jahren seines Bestehens zu einer PremiumMarke entwickelt und gehört zu den fixen Gradmessern der

Die Geschäftsführung der Bergbahnen Nauders freut sich mit ihren Mitarbeitern über die Auszeichnungen Seilbahnwirtschaft in puncto Qualität und Sicherheit. Das Experten-Team des Skiareatests ist anonym im gesamten europäischen Alpenraum unterwegs und nimmt Skigebiete unter die Lupe.

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Soll der Flugplatz in Bozen mit Hilfe von Steuergeld (2,5 Millionen/Jahr) erweitert werden? Neue Umfrage: Ist ein einheimischer Stromanbieter im Vinschgau begrüßenswert?

60,6 % 39,4 %

NEIN

JA

Mals hat geliefert Mals - Der Gemeinderat von Mals, die SVP-Vertreter dort, haben die Durchführungsverordnung verabschiedet. Nicht ein totales Pestizidverbot, sondern eine Abstandsregelung ist’s geworden. In zwei Jahren soll die Regelung voll greifen - wenn sie gerichtlich standhält.

Der Gemeinderat von Mals bzw. die Vertreter der SVP stimmen der Durchführungsverordnung zu: aus einem vom Volk gewünschten Pestizidverbot ist eine Abstandsregelung geworden

von Erwin Bernhart

A

us dem Pestizidverbot ist eine Kopie der Verordnung von Malosco geworden. Die Kleingemeinde im Trentino hat eine Abstandsregelung durch alle Verwaltungsgerichte bis zum Staatsrat gewonnen. Der Fall ist ausjudiziert. In Mals sollen in zwei Jahren für alle Pflanzenschutzmitteln (ausgenommen jener in zwei EG-Verordnungen, die die biologischen Pflanzenschutzmittel regeln - darin aber auch enthalten ist: „Mineralische Stickstoffdünger dürfen nicht verwendet werden.“) Mindestabstände von 50 Metern gelten und zwar zu jeglichen Gebäuden, Straßen, öffentlichen Plätzen, Wiesen. Die Malser Verordnung regelt die Abstände noch viel detaillierter. Genau geregelt ist der Umgang mit den Spritzmitteln und der Technik. „Wir werden Messungen vornehmen, um festzustellen, ob

diese Maßnahman ausreichend sind“, sagte BM Urlich Veith. Die Offene GemeindeListe Mals beteiligte sich nicht an der Abstimmung. Peppi Stcher las eine fürs Ratsprotokoll bestimmte Erklärung vor: In Summe mangelnde Information der Gemeinderäte (eine versprochene Klausursitzung gab es nicht), Irreführung der Bürger und rechtliche Unsicherheit der geplanten Schritte. „So haben wir die Chance zur Einstimmigkeit“, sagt dazu BM Veith unter anderem. Nach der Abstimmung (12 SVP-Gemeinderäte dafür und durch die Nichtbeteiligung der Offenen GemeindeListe Mals somit einstimmig) sagte Veith: „Wenn es zur Anfechtung kommt, werden wir uns mit allen Mitteln wehren.“ Derweil lässt die Plattform bäuerliche Zukunft Mals, in der unter anderem mehrere Bauern vereint sind, eine Rekursmöglichkeit über ihren Anwalt

Arthur Frei prüfen. Tatsächlich ist die Unsicherheit und der Unmut in Teilen der Bauersleut’ groß. Denn jede neu angelegte Kultur, Apfel, Kirsche, Karfiol, Erdbeeren usw. hat sich an die neuen Bestimmungen zu halten. Denn mit der 50-Meter-Abstands-Regelung ist ein Anbau auch unter Agrios-Richtlinien in der Gemeinde Mals de facto nicht mehr möglich. Die Unsicherheit ist deshalb so groß, weil es bei mehreren Spezialkulturen wie Kirschen und Erdbeeren keine großartigen Referenz- oder Erfahrungswerte mit biologischem Anbau gibt, während im konventionellen Bereich eher eine gediegene Beratung geboten werden kann. Was nun? Wie auch immer ein möglicher Rekurs ausgehen und wie auch immer sich die Landwirtschaft in der Gemeinde Mals entwicklen wird, den sozialen Frieden kann man wohl nicht verordnen.

Foto: Erwin Bernhart

Reschenbahn statt Flugplatzwahn: Die Süd-Tiroler Freiheit fordert, dass anstelle von weiteren x-Millionen für den Flugplatz, es sinnvoller wäre, in die Bezirke zu investieren.

14.04.16


14.04.16

Vinschgerwind 8-16

/POLITIK/ 5

St. Valentin auf der Haide/Graun

Bleibt der Lift auf die Haideralm zu? der Haider AG mit mehr als 60 Prozent der Hauptaktionär und als Vertreter der Gemeinde hat Franz Prieth eine Fortführung der Revision im Verwaltungsrat verhindert. Das soll nun die Vollversammlung beschließen - oder auch nicht. Denn bislang ist in der Haider AG, innerhalb der Aktionäre dort, unklar, welche Stoßrichtung der Großaktionär eigentlich für die Haider AG verfolgt. Die Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet, ihre Beteiligungen an Betrieben grundsätzlich mit einer Restrukturierung oder gar mit einem Rückzug zu überdenken. Will die Gemeinde Graun ihr Aktienpaket an der Haider AG zum Verkauf anbieten? Ist eine Fusion der Haider AG mit Schöneben in Aussicht? Oder will die Gemeinde Graun den Betrieb auf der Haideralm einstellen? Klar ist, dass eine Inanspruchnahme von Fördergeld, auch bei einer Revision, der Fortbestand in diesem Fall des Zubringerliftes auf die Haideralm für mindestens 5 Jahre garantiert wer-

ie ordentliche Vollversammlung der Haider AG am 20. April 2016 verspricht Spannendes und möglicherweise Entscheidendes: Die Frage, die sich viele Haider stellen, ist, ob der Zubringerlift auf die Haideralm ab Herbst zu bleiben wird. Denn auf der Tagesordnung, die ab 20.00 Uhr im Kulturhaus in St. Valentin zu behandeln sein wird, steht nichts Geringeres als die Zukunft der Haideralm. Zwei Punkte sind es, die für Spannung sorgen: Punkt 1: Information durch den Verwaltungsrat bezüglich der Rechtslage und strategische Optionen. Und Punkt 2 Abstimmung über die Fortführung der Revision der Umlaufbahn. Die große Revision am Zubringerlift ist begonnen, aber noch nicht abgeschlossen. Es ist bei Liftgesellschaften üblich, dass der Verwaltungsrat über eine Fortführung der Revision entscheidet. Wenn die strategische Ausrichtung klar vorliegt. Nicht so bei der Haider AG. Die Gemeinde Graun ist bei

Die Bergstation auf der Haideralm: Was will der Großaktionär der Haider AG - die Gemeinde Graun?

Foto: Erwin Bernhart

D

den muss. Ansonsten müssten die Fördergelder zurückgezahlt werden. Franz Prieth wird bei der Vollversammlung am 20. April wohl eine Art Offenbarungseid von Seiten der Gemeinde zu leisten haben. Denn angesichts der Machbarkeits-

studien in der Gemeinde Graun (skitechnischer Zusammenschluss St. Valentin-Schöneben und demnächst die Machbarkeitsstudie Langtaufers-Kaunertal), droht der Haider AG das Schicksal, links liegen gelassen zu werden. (eb)

Südtirol/Vinschgau/Mals

„Mals steht im Widerspruch

zu den Landesleitlinien und zum nationalen Aktionsplan“

A

Foto: Erwin Bernhart

uf die Frage, was jetzt nun bei den Pestiziden gelte, die Landesleitlinien oder die Durchführungsverordnung von Mals, sagt der für Landwirtschaft zuständige Landesrat Arnold Schuler (Bild), dass die Malser Regelung jenen Leitlinien des Landes von 2014 widerspreche.

In der letzten Woche hat der Landtag mehrheitlich dem Landesgesetz „Bestimmungen auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes“, mit positivem Gutachten des Rates der Gemeinden, zugestimmt und damit den von der Landesregierung beschlossenen Leitlinien von 2014 eine gesetzliche Grundlage gegeben. Den Vorwurf, dass LR Schuler diese „Bestimmungen auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes“ ausschließlich mit Blickrichtung auf Mals erarbeitet hat, weist Schuler zurück. In Mals wurde immer von einem Pestizidverbot geredet und auch dementsprechende Erwartungen geweckt. Dass man nun mit einer Abstandsregelung daherkomme, sei nicht zu erwarten gewesen. Schuler sagt, dass die Malser Abstandsregelung im Wider-

spruch sowohl des nationalen Aktionsplanes als auch der Landesleitlinien stehen. Der nationale Aktionsplan, der Geltung auf dem gesamten Staatsgebiet hat, sieht eine Abstandsregelung für bestimmte, als „problematisch“ eingestufte Pflanzenschutzmittel vor. Darin auch enthalten jene mit RisikoFaktoren (R-Sätze) versehenen Spritzmittel und diese können auch biologische Mittel sein. Während Staat und Land auch für diese Pestizide Abstandsregelungen von 30 Meter für sensible Zonen erlassen haben, sind in der Malser Durchführungsverordnung biologische Pestizide von der dortigen 50-Meter Abstandsbestimmung ausgenommen. „Wenn die Malser eine restriktivere Abstandsregelung anwenden wollen, was sie kön-

nen, dann dürfen sie auf der anderen Seite nicht eine weniger restriktive Pestiziddefinition anwenden, als es der nationale Aktionsplan oder die Landesleitlinien vorsehen“, sagt Schuler. Das Land wir die Malser Bestimmung nicht anfechten, aber eine Anfrage liegt dem auch für die Gemeinden zuständigen LR Schuler vor. Die Gemeindenaufsicht solle demnach prüfen, ob die Malser Regelung rechtens ist. „Da werden wir eine entsprechende Antwort geben“, sagt Schuler. Trotzdem will Schuler die Gespräche in der Arbeitsgruppe, die Überlegungen für eine Bioregion Obervinschgau erarbeiten soll, weiterführen. Sinn machen solche Gespräche allerdings nur, wenn die Malser Regelung gerichtlich fallen werde. (eb)


6 /TITEL/

Vinschgerwind 8-16

14.04.16

„Wir nehmen ab sofort Kunden und Mitglieder auf“ Vinschgau - Eine neue Ära, möglicherweise von historischer Tragweite, beginnt im Vinschgau: Das Vinschgauer Energiekonsortium VEK ist operativ und hat mit VION eine Strommarke eingerichtet. VION kann - wenn diese wollen - Strom an die Vinschger liefern. Ab sofort kann man beim VEK Mitglied und bei VION Stromkunde werden. Vorerst die BürgerInnen von Laas bis Graun. Der VEK-Obmann Alexander Telser über den aktuellen Stand der Dinge. Vinschgerwind: Das Vinschgauer Energiekonsortium ist eine Genossenschaft. Kann man da Mitglied werden? Alexander Telser: Richtig, beim Vinschgauer Energiekonsortium kann man ab sofort Kunde und Mitglied werden. Vinschgerwind: Wo kann man sich da informieren? Telser: Die Informationen werden in unserem Büro in Prad, Hauptstraße 50, gegeben. Es sind schon viele bei uns mit ihren Stromrechnungen vorstellig geworden. Wir sind schon bei den Beratungen. Es gibt zwei Varianten: Man kann bei unserer Genossenschaft Mitglied werden und in die Vorteile der Genossenschaft kommen, oder „nur“ Strom-Kunde werden. Vinschgerwind: Wieviel kostet der Mitgliedsbeitrag für die Genossenschaft? Telser: Bei einer Anschlussleistung von bis zu 6 Kilowatt werden 100 Euro berechnet, die durch günstigere Engergiepreise wieder zurück zum Kunden kommen. Vinschgerwind: Vor kurzem haben Sie bzw. das Vinschgauer Energiekonsortium den Bürgermeistern des Tales im Beisein von Landesrat Richard Theiner, von Regionalassessor Sepp Noggler und von Kammerabgeordneten Albrecht Plangger die neue Strommarke „VION“ vorgestellt. Was hat es mit dieser Strommarke auf sich? Telser: Wir haben den jungen Grafiker Manuel Pazeller von Vinschgau Design beauftragt, ein Logo mit allem Drum und Dran zu erstellen zur Strommarke Vinschgau, unter der wir den Vinschger Strom anbieten werden. VI steht für Vinschgau und ON steht für eingeschaltet. Wir sind also bereit. Wir können den im Vinschgau produzierten Strom an die Vinschger weitergeben. Vinschgerwind: Ist es nicht etwas verwirrend, wenn man Genossenschaftsmitglied des Vinschgauer Energiekonsortium werden möchte, den Strom aber über die „VION“ bezieht?

Telser: Könnte so scheinen. Aber im Grunde genommen ist das alles eine Genossenschaft. Wir haben einfach festgestellt, dass wir beim Stromverkauf bzw. den Kunden gegenüber einen anderen Namen wollen. Allerdings bleibt das VEK natürlich bestehen. VION ist ein klingender, leicht aussprechbarer Name für uns als Stromanbieter, den sich die Vinschger über eine Umfrage bei Euch selbst ausgesucht haben. Vinschgerwind: Das Stromnetz hat das VEK von den Gemeinden Laas, Schluderns, Glurns, Taufers, Mals und Teile von Graun übertragen bekommen. Ist das das vorläufige Einzugsgebiet für Genossenschaftsmitglieder bzw. Stromkunden? Telser: Das ist unser Einzugsgebiet. Wir schließen allerdings eine Ausdehnung nicht von vornherein aus. Vinschgerwind: In den genannten Gemeinden sind die Kunden derzeit ENEL-Kunden. Telser: Die meisten schon. Einige sind vor einiger Zeit zur SEL oder zu den Etschwerken gewechselt. Jetzt ist das die Alperia. Vinschgerwind: Interessant: Auf Landesebene haben sich die SEL und die Etschwerke zur „Alperia“ zusammengeschlossen und der Vinschgau von Laas bis Graun beginnt einen eigenen Weg. Telser: Meine Vorgänger als VEK-Obmänner, Josef Noggler und Albrecht Plangger haben gemeinsam mit den Bürgermeistern bzw. die Gemeinderäte damals beschlossen, einen eigenen Weg gehen zu wollen. Ich glaube, dass der entscheidende Punkt der ist, dass es bislang auf lokaler Ebene keinen direkten Ansprechpartner zum Stromkauf, zur Netzverwaltung usw. gegeben hat. Es ist wichtig, dass ein Stromanbieter vor Ort bei den Leuten ist. Das habe ich auch schon als Gemeindereferent bzw. als Gemeinderat in Schluderns vertreten. Langfristig ist das auch für die Kunden das Wichtigste. Die Preisschiene ist, wenn man dieses Thema genau betrachtet, nicht das Ausschlaggebende. Wenn etwa

ein Anbieter heute einen Skonto von 10 oder 20 Prozent anbietet, dann macht das am Ende des Jahres nicht viel aus. Denn der Skonto kann nur auf die „Komponente Energie“ gemacht werden, alle anderen Komponenten auf der Stromrechnung sind vom Gesetzgeber fixiert. Deshalb sind die Leute ja auch zum Großteil bei ENEL geblieben. Das Grundkonzept des VEK war und ist es, dass damit ein Anbieter vor Ort ist, ein Ansprechsparnter in allen Stromsachen, der die Sprache der Leute spricht, der Dienstleistungen rasch und ohne großen Aufwand mit kurzen Wegen erledigen kann. Vinschgerwind: Landeshauptmann Arno Kompatscher hat kürzlich gesagt, dass innerhalb der Alperia eine Abteilung für die Verlegung von Glasfasernetzen vorgesehen werden soll. Wird diese Arbeit im Obervinschgau das VEK übernehmen? Telser: Langfristig haben wir schon mehrere Dienste ins Auge gefasst. Was für die Genossenschaft und die beteiligten Gemeinden Sinn macht, werden wir sicher in verschiedenen Kooperationen aufnehmen können. So zum Beispiel auch bei der E-Miobilität. Da könnte es durchaus Sinn machen, dass diesen Bereich das VEK im Auftrag der Gemeinden betreut. Konkret haben wir uns über die Glasfaser bisher keine Gedanken gemacht, weil wir momentan genug damit zu tun haben, uns gut aufzustellen. Vinschgerwind: Abgesehen von der Ausbeute am Reschensee etwa, in Martell mit dem Kraftwerk in Laas haben einige Inselbetriebe überlebt: Die E-Werk Prad Genossenschaft, die E-Werk Genossenschaft in Stilfs. Mit der EGO ist in Reschen eine neue Genossenschaft hinzugekommen. Den Gemeinden Mals und auch Laas wurde die Stromproduktion in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts regelrecht weggenommen. Wie ordnen Sie das nun operativ gewordene VEK mit dem Stromanbieter VION historisch ein? Telser: Ich sage, dass man mit dem VEK ei-


nen Teil des verloren gegangene Know-How zurückgewinnen kann. Wie auch immer es den Leuten damals ergangen ist, ich gehöre einer Generation an, die nach vorne blickt und blicken will. Wir möchten ein gutes Produkt schaffen und anbieten. Und wir möchten, mit den Vorteil einer Genossenschaft, den neuen Mitgliedern, den neuen Kunden den Vinschger Strom zurückbringen. Vinschgerwind: Das VEK möchte anteilsmäßig jenen Strom, der im Kraftwerk von Laas - gespeist aus dem Stausee Martell - erzeugt wird, zertifizieren lassen. Was heißt das? Telser: Wir möchten mit diesem Zertifikat die Garantie geben, dass wir den Leuten den Strom liefern, den wir hier produzieren. Vinschgerwind: Auf den Stromrechnungen wird der aktuelle Strommix angegeben, z.B. 30 % Strom aus Wasserkraftwerken, 30 % Strom aus Kohlekraftwerken, etwas aus Windenergie usw.. Telser: Genau deshalb wollen wir den Strom zertifizieren lassen, damit auf den Rechnungen aufschienen kann, dass der Strom aus einheimischer Wasserkraft ist. Derzeit ist die Stromabnahme allerdings noch vertraglich gebunden. Vinschgerwind: Derzeit wird das von den Gemeinden an das VEK übertragene Netz von der SELnet betreut. Wie kann man sich diese Hilfestellung vorstellen? Telser: Wir haben diese Kooperation mit SELnet bis Ende des heurigen Jahres. Das VEK hat zwei Netzarbeiter angestellt, die mittlerweile die erforderlichen Sicherheitskurse zum Großteil abgeschlossen haben. Voraussichtlich ab Mai werden unsere Leute mit den SELnet-Mitarbeitern unterwegs sein, um in die tägliche Arbeit Einblick zu erhalten. Wenn SELnet Investitionen vornehmen will oder aufgrund von Notwendigkeiten machen muss, wird das mit uns abgesprochen. Denn am Ende des Jahres wird das VEK sämtliche neuen Investitionen von SELnet ablösen. Vinschgerwind: Wie viele Mitarbeiter hat das VEK aktuell? Telser: Florian Pinggera ist Geschäftsführer und betreut gemeinsam mit dem erfahrenen Bürosachbearbeiter Marco Masiero die administrative Seite. Technischer Direktor ist Egon Alber und mit Ulrich Federspiel und Erwin Klotz sind zwei Netzarbeiter unterwegs. Im Laufe des Jahres soll noch Büro und Buchhaltung und auch bei den Netzarbeitern aufgestockt werden. Vinschgerwind: Das VEK ist operativ. Welche Einnahmen hat das VEK derzeit? Telser: Mit SELnet haben wir einen Pachtvertrag für die Netzbetreuung abgeschlossen. Mit diesen Einnahmen finanzieren wir die Aufbauarbeit. In meinen Augen ist die getroffene Entscheidung der Betreuung im heurigen Jahr durch SELnet nach wie vor die beste gewesen. Vinschgerwind: Josef Noggler und Albrecht Plangger, Ihre Vorgänger, waren Politiker. Sie betreuen als Bankkaufmann die operative

Vinschgerwind 8-16

/TITEL/ 7

Foto: Erwin Bernhart

14.04.16

Alexander Telser, Jg. 73, ist seit Mai 2015 Obmann des Vinschgauer Energiekonsortiums. Er tritt als VEK-Obmann die Nachfolge von Albrecht Plangger und Josef Noggler an. Nach dem Besuch der 3-jährigen Handelschule in Mals ist Telser seit 20 Jahren bei der Raika Prad tätig. Politische Sporen hat er sich im Gemeinderat von Schluderns als Referent (2010-2014) und als Gemeinderat (2014-2015) erworben. Fußball war und ist seine Leidenschaft, derzeit als U-10 Trainer in Schluderns und als Spieler seit seinem 6. Lebensjahr und 10 Jahre lang in der legendären Schludernser Landesliga-Mannschaft. Phase. Welches Know-How bringen Sie mit? Telser: Ich habe einige Jahre Bankerfahrung, einige Jahre politische Erfahrung in der Gemeinde Schluderns. Ich muss zugeben, dass ich bei Amtsantritt im Stromsektor noch keine Erfahrung gehabt habe. Aber durch die tägliche Auseinandersetzung der einzelnen Themen bzw. der Entscheidungen die zu treffen war und sind konnte ich in die Materie hineinwachsen und wachse weiterhin. Vinschgerwind: Sie verkörpern die Lernphase des VEK? Telser: Ja mit meinem gesamten Team. Vinschgerwind: Wo steht das VEK Ende 2016? Telser: Wir haben mit Ende 2016 den Mit-

arbeiterstab soweit, dass wir ab 1.1.2017 das Netz selbstständig betreuen können. Unser Ziel ist es, mit Ende 2016 mindestens 500 Mitglieder bzw. Kunden gewonnen zu haben. Wir laden die Leute ein, zu uns zu kommen, obwohl es preislich wohl kaum Unterschiede geben wird. Aber wir werden den Leuten unsere Vorteile aufzeigen und erklären. Unser erklärtes Ziel ist es, die Entscheidung der Gemeinden das Netz zu kaufen zu rechtfertigen in dem die Bürger zu uns wechseln, ja sogar das Projekt weiterzuführen und zu unterstützen, das ein lokaler Anbieter im Tal entstehen und langfristig bleiben kann. Interview: Erwin Bernhart


8 /WIRTSCHAFT/

Vinschgerwind 8-16

Rom-Infos ins Tal Die Reform der Genossenschaftsbanken und die Eigenständigkeit unserer Raiffeisenkassen sind nun endlich gesichert. Der Senat hat den in der Abgeordnetenkammer verabschiedeten Text ohne Änderung genehmigt. Nun kommt zum letzten Mal die Verfassungsreform in die Abgeordnetenkammer. Die Mehrheiten sind klar, sodass es keine Überraschungen geben dürfte. Im Oktober darf sich dann aber das ganze Wahlvolk in einem Referendum über die neue Verfassung mit der Materie befassen. Im Jahre 2005 hat der damalige Ministerpräsident Berlusconi auch eine Verfassungsreform bis zu diesem Punkt gebracht. Das Wahlvolk hat den Vorschlag aber abgelehnt. Wie wird es wohl dieses Mal ausgehen ? Persönlich bin ich dafür, daß man die Reform jetzt macht und Europa beweißt, auch im Stande zu sein sich selbst zu reformieren (und nicht nur über 3 Jahre „Luft verkaufen“). In den nächsten Wochen kommt das seit 20 Jahren versprochene Berggesetz (Legge piccoli Comuni in Montagna) wieder in die zuständige Parlaments-Kommission. Vor einem halben Jahr hatte es ausgeschaut als ob dieses Gesetz auch in dieser Legislatur nicht verabschiedet würde, weil man für das Berggebiet keine finanziellen Sondermittel finden konnte. Nun wurden je 33 Mio. € jährlich für 6 Jahre gefunden, sodass soziale Maßnahmen wie Erhaltung der Postdienste in der Peripherie (tägliche Zustellung der Zeitung), Steuerentlastungen bei der Übertragung von landwirtschaftlichen Liegenschaften zwischen Hobby- und Nebenerwerbsbauern usw. querfinanziert werden können. Der Herr Staatspräsident Matarella will auch seinerseits für das Berggebiet ein Zeichen setzen und hat unsere Interparlamentarische Gruppe „amici della montagna“ für den 20. April zu sich in den Quirinal eingeladen. Dass letzthin etwas Geld für das Berggebiet gefunden wurde ist sicher dessen Interesse zu verdanken. In der heurigen Neujahrsbotschaft hat er ausdrücklich mehr politische Sensibilität für das Berggebiet eingefordert.

Marienberg: Tanz als Gebet Im Kreistanz üben wir über die Musik mit unserem Alltag und unseren Sorgen umzugehen. Schritt für Schritt geht unser Inneres im Takt der Musik mit und lernt den Ausgleich zu finden. Die Gruppe hilft und stärkt uns dabei. Besinnlich bewegt sein im Kreise, unsere Füße dem Rhythmus der Musik und dem eigenen Inneren folgen lassen. Am 16.5.16 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr begleitet die Seminarleiterin Anna Stimpfl aus Laas, ausgebildet im meditativen und sakralen Tanz und in Tanztherapie, den Kurs. Infos: info@marienberg.it

Mobilität im Kopf

Schlanders - Bei der Begegnung Schule-Unternehmen, zu der der Bezirksausschuss des Unternehmerverbandes MaturantInnen und SchülerInnen der Ober-, Berufs- und Fachschulen des Vinschgaus ins Schlanderser Kulturhaus eingeladen hat, brachten Schüler ihre Arbeitsweltvorstellungen ein - und zum Schluss wurde Tacheles geredet.

Christoph Hoppe (rechts) in angeregter Diskussion mit Schülern in Schlanders

von Erwin Bernhart

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ie Direktorin der Berufsschule Schlanders Virginia Tanzer übernahm die Begrüßung im von SchülerInnen bevölkerten Kinosaal im Kulturhaus Schlanders, als Bezirksvertreter des Unternehmerverbandes führte Gustav Rechenmacher in den von Theo Hendrich moderierten Mittwochvormittag (6. April) ein. Christoph Hoppe, der Präsident des Verwaltungsrates der HOPPE AG, und Andreas Brucculeri, der Abteilungsleiter für Personalentwicklung der Ivoclar Vivadent Manufacturing GmbH, hielten Referate zum Thema „Arbeiten, um zu leben – Leben, um zu arbeiten“. Auch die SchülerInnen hatten sich im Vorfeld mit diesem Thema und einigen Fragen dazu befasst und trugen in einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse vor, teils in Sketch-Form, teils in Dialogform, auch in englischer Sprache. Die Schüler bezeugten durchaus Bereitschaft zu globaler Mobilität für jenen Betrieb, für den sie mal arbeiten sollten, verlangen auf der anderen Seite auch entsprechende Entlohnung, entsprechende Freizeit. In der Diskussion am Ende der Veranstaltung gab es durchwegs Lob für die teils

professionellen Vorträge der SchülerInnen. Allerdings wurde von Thomas Moriggl, auf Hinweis von Hendrich, auf die Notwendigkeit der italienischen Sprache für den italienischen Markt hingewiesen. Er habe sich mindestens einen Vortrag der Schüler in Italienisch erwartet. Mit Englisch, welches offensichtlich leicht und gern erlernt werde, könne man sich auf italienischem Staatsgebiet nicht immer durchschlagen. Brucculeri wies darauf hin, dass die „Mobilität im Kopf“ höheres Gewicht habe, als alle Diskussionen über Mobilität. Und Christoph Hoppe stellte einige Dinge klar, und holte die SchülerInnen auf Unternehmerboden. Wer als Unternehmer einen sicheren Arbeitsplatz garantieren wolle, sage nicht die Wahrheit. So etwas könne höchstens ein öffentlicher Betrieb, der mit Steuergeld finanziert wird Zudem seien Unternehmer nicht verpflichtet Arbeitsplätze zu schaffen, sondern Ziel eines Unternehmens sei in erster Linie die Kundenzufriedenheit. Wenn mehr Kunden dazukommen, werde mehr produziert und das können neue Arbeitsplätze bringen. Zum Abschluss riet Gustav Rechenmacher den SchülerInnen bei der Flughafendebatte zu strategischem Denken.

Foto: Erwin Bernhart

von Albrecht Plangger

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Schloss Goldrain/Vinschgau

„Guerrilla Marketing“ kommt W

Für 40-jährige hdsMitgliedschaft wurden 6 Betriebe geehrt: Erich Mair (Telemair) Schlanders, der Schlanderser Friseurmeister Ernst Rechenmacher, Karl Lesina Debiasi aus Galsaun, Christian Gruber, Metzgerei Prad, Elektro Peer, Eyrs und Schönthaler Baustoffe, Eyrs

Foto: Erwin Bernhart

enn auf der Milchhaube des Cappuccinos draufsteht, dass im Nachbargeschäft ein Produkt zu einem Superpreis angeboten wird, dann ist das eine Form des „Guerrilla Marketings“. Andere Formen hat Gernot Gruber auch beschrieben, etwa das Schreiben auf Autos nach Schneefall. Gruber vom Roi-Tema nahm in seinem Vortrag die „Werbung für Klein- und Familienbetriebe“ unter die Lupe. Werbung habe als Marktschreierei begonnen und ist heute in „social Marketing“ gelandet. Mit Beispielen regte Gruber die zur hds-Bezirksvollversammlung erschienenen Kaufleute und Dientsleister in Schloss Goldrain an. Auch der Hinweis, dass die Online-Unternehmen zunehmend „Offline“ gehen, so kommt etwa der OnlineRiese Amazon mit eigenen Geschäften in ausgesuchten Städten daher - wertete Gruber als Zeichen dafür, dass Geschäfte vor Ort grundsätzlich einen Vorteil bieten. Der hds-Bezirksobmann Dietmar Spechtenhauser, der neben hds-Präsident Walter Amort, seinem Vize Dado Duzzi und hdsDirektor Bernhard Hilpold auch Vertreter aus allen Wirtschaftssparten des Vinschgaus und zudem den Direktor der Wirtschaftskammer Landeck Thomas Köhle begrüßen

konnte, lobte die Zusammenarbeit mit der hds-Zentrale und jene mit seinen Mitstreiter im Bezirksausschuss. Die Aktion „Mein Ort soll leben - erlebe deinen Ort“ sei, so Spechtenhauser ein Erfolg gewesen. 110 Betriebe haben im Vinschgau mitgemacht und unter 6500 Einsendungen konnten tolle Preise ausgelost werden. Spechtenhauser sparte aber auch Kritik nicht aus: Beim Detailverkauf im Gewerbegebiet, wie es derzeit vom Betrieb „Pronto“ in Eyrs betreiben werde, werde gleiches Recht für alle mit Füßen getreten. Eine Schließungsverfügung von Seiten des Bürgermeisters sei gerichtlich angefochten und ausgesetzt worden. Und zum Benko-Entscheid in Bozen: „Mir als verwurzelten Südtiroler sind

unsere Läden lieber als Benko.“ Werbung sei wichtig. Spechtenhauser riet seinen Mitgliedsbetrieben, rund 5 Prozent des Umsatzes gezielt in Werbung zu investieren. Walter Amort lobte die Überzeugungskraft und auch den Humor, mit dem Spechtenhauser zu Werk gehe. Familiengeführte Betriebe haben, mit Partnern wie dem Tourismus, eine Chance. In Bezug auf das Benko-Kaufhaus in Bozen, rügte Amort die Unfähigkeit der Gemeindeverwalter in den letzten 20 Jahren. hds-Direktor Hilpold stellte im Anschluss das Projekt „shopping3“ als Guerrilla-Marketing, in dem die Inhabergeführten Geschäfte klar positioniert werden sollen, vor. (eb)

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2016

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Obervinschgau

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Imker- Sorgen um Bären und Pestizide

links: Othmar Patscheider, Obmann des Imker-Bezirkes Obervinschgau, rechts: Bären-Angriff auf Bienenstöcke in Taufers i. M. Der Schutzzaun hat den Räuber nicht aufhalten können

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er Bär hat wieder zugeschlagen. Seit geraumer Zeit zerstört ein hungriger Bär der Reihe nach Bienenstöcke, um an den Honig zu kommen. Fast 20 Angriffe wurden seit Juli 2015 (mit kurzer Winterpause) im Raum Obervinschgau gezählt. Der neu gewählte Obmann des Obervinschger Imker-Bezirkes Othmar Patscheider ist fast wöchentlich mit neuen „Tatorten“ konfrontiert. Patscheider hat bei der Jahreshauptversammlung kürzlich Robert Gander abgelöst. Ein Hauptproblem ist derzeit der Bär. Mittlerweile wütet das umtriebige Tier grenzüberschreitend. Neue Bär-Angriffe melden Imker aus dem Münstertal und aus Nauders. Es gibt zwar Entschädigungen, doch die im Mitleidenschaft gezogenen Bienenvölker sind verloren. Mit der Entschädigung sei wenig ab-

gegolten, denn die Schäden müsse man langfristig zu betrachten, so Patscheider. Die Imker bewerten das Tier als Problembären, der entnommen oder mit Gummigeschossen verscheucht gehört. Man müsse ihn einfangen und zumindest mit einem Sender ausstatten, so die Forderungen. Vom Amt für Jagd und Fischerei stellt man sich hinter das Wiederansiedlungsprojekt des Bären und stuft das Tier nicht als Problembären ein. Bei der Honigsuche handle es sich um ein natürliches Verhalten. Für Menschen sei der Bär nicht gefährlich. Um den Imkern entgegen zu kommen, will man ihnen vom Amt für Jagd und Fischerei in Informationsabenden zeigen, wie man einen Bärenschutzzaun richtig aufstellt. Dass Zäune das intelligente Tier bremsen können, bezweifelt man in Imkerkreisen. Nicht nur die

Bärenangriffe bereiten den rund 200 Imkern des Obervinschger Bezirkes Sorgen, sondern auch die Varroamilbe und die Pestizide. Manchen Bauern ist nicht bewusst, wie wichtig die Bienen für eine gute Ernte sind. Der Einsatz von bienenschädlichen Wirkstoffen und unsachgemäßer Ausbringung hat zu einem Rückgang der Honigernte von 12 Prozent in Mitteleuropa geführt. „Wenn die Bienen sterben, schaut es mit der Befruchtung schlecht aus“, so Patscheider. Vielen Bauern attestiert er auch Entgegenkommen. Es gehe nur miteinander, weil der eine den anderen braucht. Grundsätzlich wünschen sich die Imker mehr Sensibilität bei der Ausbringung von Pestiziden. Es wäre schon eine große Hilfe, wenn sie ihre Spritzungen zwischen 19.00 Uhr abends und 6.00 Uhr in der Früh und tätigen würden, so wie es in der Nähe von Schulen gehandhabt wird, meint Patscheider. Das Allerbeste für die Bienen wäre eine natürliche Bewirtschaftung der Obstanlagen. Was den Bären betrifft, so ging bei Redaktionsschluss die Meldung ein, dass ein 110 Kg schwerer Jungbär von der Rhätischen Bahn überfahren und getötet worden ist. Möglicherweise könnten die Vinschger Bärensorgen damit vorerst gelöst sein. (mds)

Marienberg/Vinschgau

„Expedition Bibel“ in Marienberg ühlen, schmecken, sehen, hören, riechen: Die Bibel mit allen Sinnen entdecken – das ist seit Mittwoch (06.04.) bei der zweiwöchigen Aktion „Expedition Bibel“ in Marienberg möglich. Abt Markus hofft, dass durch dieses ungewöhnliche Projekt möglichst viele Menschen (wieder) Zugang zum Buch der Bücher finden. Die Bibel soll einmal auf einer anderen Art kennen gelernt werden. „Heute wissen wir, dass es zum Verständnis der hl. Schrift Hintergrundwissen braucht“ sagte Abt Markus bei der Ausstellungseröffnung. „Sie ist kein vom Himmel gefallenes Buch, sondern sie beinhaltet Erfahrungen, welche Menschen verschiedener Kulturen, zu unterschiedlichen Zeiten mit Gott an ganz konkreten Orten gemacht haben. Um also unseren christlichen Glauben besser verstehen zu können, brauchen wir unbedingt Kenntnisse über die jüdische Religion, die ihrerseits wieder von der Religion der Ägypter beeinflusst ist. Eine große Hilfe dabei kann diese Ausstellung sein, die es großartig versteht, über den kognitiven Zugang hinaus alle Dinge mit den Sinnesorganen zu begreifen“. Düfte und Aromen des Orients und die

Foto: Andreas Waldner

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Ursprünge dreier großer monotheistischer Weltreligionen mit allen Sinnen zu erfassen ist die Absicht dieser Sonderschau im Museum. Zahlreiche Schautafeln für Erwachsene und Kinder geben Einblicke in die Welt von damals. Gewürze, Hölzer aus dem Orient und viele Spiele ermöglichen eine große Entdeckungsreise im Kleinen. Das Tolle an der Ausstellung ist, dass man keine Führung braucht. Sie erklärt sich selbst. Man bleibt stehen, berührt Ausstellungsgegenstände und lässt sich „berühren“. Organisiert wurden die Sonderausstellung und das umfangreiche Begleitprogramm von

Abt Markus: „Bei dieser Ausstellung dreht sich alles um das Buch der Bücher, die hl. Schrift, die in beinahe 3.000 Sprachen vorliegt. Sie ist das am weitesten verbreitete und auch das am häufigsten übersetzte Buch der Welt“. Annemarie Schwarz „Ganz bewusst heißt es in dieser interaktiven Ausstellung nicht „Nicht anfassen!“, sondern „Bitte berühren!“. Dadurch können Besucher die Bibel als frohe Botschaft, als wahren Schatz kennenlernen“. der Museumsleiterin Annemarie Schwarz mit ihrem Team vom Hermann-Haus und in Zusammenarbeit mit rund 40 Helfern und Freunden des Klosters und mit sämtlichen Vereinen von Burgeis. Ein Ensemble der Musikkapelle sorgte für einen feierlichen Rahmen. (aw) Öffnungszeiten: 07.04.2016 - 19.04.2016 - Montag bis Samstag von 10.00 – 17.00 Uhr; Sonntag von 11.00 – 17.00 Uhr; Gruppen und Schulklassen mit Anmeldung; Freier Eintritt info@marienberg.it, Tel. 0473 843980


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Vinschgau - Unternehmerverband

Foto: „Wind“-Archiv

Gustav Rechenmacher als Bezirksvertreter bestätigt

v.l.: Thomas Moriggl, Gabriel Klotz, Ulrich Linser, Martin Pedross, Gustav Rechenmacher, Thomas Aichner, Franz Marx, Max Ohrwalder

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ustav Rechenmacher (Systems GmbH) wird auch in den kommenden vier Jahren dem Bezirk Vinschgau im Unternehmerverband vorstehen. Anlässlich der Vollversammlung, die kürzlich in der Churburg über Schluderns stattfand, wurde er einstimmig wiedergewählt. Dem Ausschuss gehören weiters an: Vizebezirksvertreter Thomas Moriggl (Moriggl GmbH), Gabriel Klotz (Hoppe AG), Ulrich Linser (Baumänner GmbH), Franz Marx (Marx AG), Max Ohrwalder (Interfama GmbH), Martin Pedross

(Pedross Karl AG) und Valentin Wallnöfer (Ortler GmbH). Bei der Vollversammlung erinnerte Rechenmacher an wichtige Themen, die auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen werden: „Die Erreichbarkeit auf allen Ebenen ist ein strategischer Wettbewerbsfaktor. Effiziente Straßenverbindungen, schnelles Internet, ein modernes Stromnetz und ein funktionierender Flughafen sind notwendig, um international konkurrenzfähig zu bleiben.“ Rechenmacher zeigte zudem die gute Zusammenarbeit mit der Welt der Schulen auf und unterstrich, dass die angekündigte Verwaltungsreform auf Landesebene eine gute Gelegenheit sei, um die Beziehung zwischen Unternehmen und Verwaltung effizienter zu gestalten und Bürokratie abzubauen. Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf den internationalen Märkten zu stärken ist eines der Hauptziele der neugegründeten IDM-Südtirol, wie deren Präsident Thomas Aichner, Ehrengast der Veranstaltung, erklärte. Er zeigte die zukünftigen Projekte der Gesellschaft auf, die aus der Fusion von TIS, EOS, SMG und BLS entstanden ist.

pr-info Schuster Tartsch

Bio-Körner und Getreidemühlen

Foto: „Wind“-Archiv

Verena Stocker und Harald Schuster im Geschäft in Tartsch

Das Geschäft Schuster in Tartsch ist durch Besonderheiten im Angebot bekannt. Viele holen sich dort seit Jahrzehnten Paarlbrot, Vorschagbrot, Bio-Vollkornweggen und anderes aus der hauseigenen Bäckerei. Beliebt ist auch die Naturkosmetik von Lavera oder Eubiona, alternative Wasch- und Putzmittel ohne Petri-Chemie oder Bücher über gesunde Ernährung und Naturheilkunde. Im neu gestalteten Geschäft ist das Angebot an Bio-Produkten ausgebaut worden. Man findet eine große Nahrungsmittel-Palette für den täglichen Gebrauch. Diese reicht von Obst, Gemüse, Brot, nativen Ölen, Säften, alternativen Süßmitteln, bis hin zu zehn verschiedenen Getreidesorten. Wer Körner selbst mahlen will, findet bei Schuster Getreide-Mühlen oder Getreide-Quetschen verschiedener Größen. Zu den Besonderheiten zählen seit kurzem auch die Dinkelprodukte nach Hildegard von Bingen. Das Sortiment ist auf die Lehre von Max Otto Bruker ausgerichtet. Dieser war überzeugter Verfechter der vitalstoffreichen Vollwertkost. (mds) Lebensmittelgeschäft Schuster, Tartsch Nr. 8, Telefon: 0473 83 11 10

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Leserbrief Offener Brief an die Vereinsobleute von Lichtenberg (31.3.2016) Es gibt Orte mit positiver und negativer Energie. Menschen haben früher sehr wohl darauf geachtet, ihre Bauplätze möglichst günstig zu wählen. Sie hatten das Gespür und Wissen dafür, um die rechte Wahl zu treffen. Es ist wissenschaftlich festgestellt worden, dass z.B. Kirchen und Kapellen häufig auf einem gewählten Platz mit positiver Energie gebaut wurden. Könnte es sein, dass der Palabirnenanger in den vielen Jahren nie verbaut wurde, weil er ungeeignet ist für einen gesunden Bauplatz, der ein gesundes Leben ermöglicht? Es wäre ratsam, einen Fachmann für Radiästhesie oder einen Rutengänger um Rat zu fragen, um festzustellen, ob Störungen auf dem Grundstück vorliegen (Verwerfungen, Wasseradern, blinde Quellen, Gitternetze, Radonstrahlung oder Hartmannzonen). Ich kann aus persönlicher Erfahrung davor warnen, ein Haus auf einer Störzone zu bauen, wo man Jahrzehnte leben muss. Die gesundheitlichen Folgen können gravierend sein. Anna Wielander P., Schlanders


12 /LESERBRIEFE/ Die speziellen Tierprojekte und die Bienenhaltung In der letzten Zeit gibt es immer wieder verschiedene Meldungen. Einige Naturschützer und Tierliebhaber sind erfreut dass das Bärenprogramm im Vinschgau so gut funktioniert. Auch die Autonome Provinz Bozen Südtirol ist davon überzeugt, dass die Wiederansiedelung von den Braunbären gut vorangeht und es ziemlich wenige Zwischenfälle oder Probleme mit dem Bärenprojekt gibt. In diesem Arkitkel möchten wir aber auch einmal einige Schattenseiten aufzeigen die man nicht einfach unter den Teppich kehren kann, sondern auch die Öffentlichkeit sollte diese Aspekte auch kennenlernen. In Südtirol gibt es einen Verein der nicht so ganz extrem berühmt ist, aber er leistet mit seinen Haustieren unvorstellbare Sachen. Den Verein den ich anspreche ist der Südtiroler Imkerbund. Die Südtiroler Imker pflegen und hegen unsere Natur mit ihren Bienen. Die Bienen sind kleinste Tiere die unvorstellbare Sachen und Erfolge verbuchen können. Sie sind extrem schnell und wie schon damals Einstein sagte ist es unmöglich ohne Bienen zu leben, denn sonst fehlt uns die Befruchtung von vielen Pflanzen. Die Bienen liefern nicht nur den Honig sondern wie es besonders hier im Vinschgau ist, helfen sie vor allem der Landwirtschaft bzw. dem Obstanbau einen gewissen Ertrag zu gewährleisten und eine einzigartige Qualität zu garantieren. Die Landwirtschaft, die Natur, die Berge und die Bienen sind ein Kreislauf, wo sich jedes Glied mit dem anderen ergänzt und alleine nicht fruchtbar sein könnte. Die Südtiroler Bienenhalter und somit auch im oberen Vinschgau sind fleißige Personen die die Imkerei nur zum Hobby halten um unsere Natur zum erblühen zu bringen und um der Bevölkerung qualitätsbewusste und garantierte Produkte zu liefern. Der Imker ist ein wichtiger Faktor in unserer Umwelt und ist zu einem großen Teil auch ein Naturerhalter. Diese Funktion kann ein Imker nur überneh-

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men bis er die Möglichket hat, seine Bienenvölker gut zu bearbeiten und dass sie an seinem Hofe sicher sind. Seit dem Herbst 2015 ist es immer wieder zu Zwischenfällen mit dem Bär gekommen. Jeder weiß, dass ein Bär gerne Honig frisst, das wird uns ja schon in den Kinderbüchern erzählt. Besonders in den Gebieten von Taufers i. M. , Glurns, Prad am Stilfserjoch und Burgeis treibt momentan ein Bär sein Unwesen. Der Bär begibt sich in die Nähe der Bienenvöker, schmeißt sie um und frisst alles was er bekommen kann. Richtigerweise muss der Verantwortliche, was die Autonome Provinz Bozen ist, für Schäden gerade stehen und Entschädigungen zahlen. Ich denke aber, es läuft mit diesem Prinzip etwas falsch denn: Erstens wenn ein Imker wenig Bienenvölker hat , was bei uns die Praxis ist, und er verliert fast alle, dann wird diesem Menschen sehr viel genommen. Man stellt sich einfach vor, in vielen unseren Haushalten gibt es Personen die Hunde und Katzen halten, oft ist es für sie wie ein weiteres Kind. Probieren sie den Menschen diese Freude zu nehmen! Auch dem Imker wird sein Haustier genommen und er muss von null anfangen. Der zweite Aspekt ist jener, dass die Entschädigungen immer mit Steuergelder bezahlt werden. Warum sollte die Bevölkerung und dabei ist auch selbst der Imker Steuern zahlen damit danach die Provinz das Geld für Bärenschäden einsetzen muss? Die betroffenen Imker möchten die Forst, Naturparks und vor allem die Autonome Provinz Bozen darum bitten, dass dieser Bär, der langsam zum Problembär geworden ist, entweder eliminiert oder umgesiedelt wird. Es wird auch darauf verwiesen, dass das Tier am hellichten Tag sich in der Nähe von Gehsteigen und Siedlungen aufhält. Das Tier hat jeden Tag Hunger und auch die umzäunten Bienenvölker mit Strom machen dem Tier nichts aus, wenn es Hunger hat. Die betroffenen Imker haben es satt, sich ihre ganze Arbeit und Mühe von einem Tier zerstören zu lassen, was leider in unserer Zivilisation nicht mehr Platz hat. Christian Hörtnagl Taufers i. M.

Rückblick auf eine turbulente Ratssitzung Gemeindeverwalter drohen Gemeinderäten der Süd-Tiroler Freiheit Gemeinderat lehnt mehr Information für Bürger auf Gemeindeinternetseite ab Die beiden Partschinser Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit, Dietmar Weithaler und Gertraud Gstrein, haben der Gemeindeverwaltung von Partschins vorgeworfen Anfragen nur oberflächlich zu beantworten, ohne im Detail auf Fragen einzugehen. Im Rahmen der letzten Ratssitzung wurde deshalb den beiden Gemeinderäten mit rechtlichen Schritten gedroht. Gemeinderat Dietmar Weithaler findet die Androhung als Einschüchterungsversuch gegen die Opposition im Gemeinderat, die ständig unangenehme Fragen für die Gemeindeverwaltung aufwirft. Bei den bisherigen Ratssitzungen haben die Gemeinderäte Dietmar Weithaler und Gertraud Gstrein ihr Recht zur aktiven Mitarbeit nach bester Möglichkeit genutzt. Dazu gehört, Anfragen, Interpellationen und Beschlussanträge zu stellen. Durch Verständnisfragen wollen Weithaler und Gstrein auch weiterhin Akzente für einen offenen Diskurs schaffen. In Ausübung der Kontrollfunktion wachen Weithaler und Gstrein darüber, dass die Ziel-

setzungen hinsichtlich Durchsichtigkeit, Bürgernähe und Korrektheit der Verwaltung gewährleistet bleiben. Diese Punkte stellen für die Ratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit elementare Voraussetzungen für eine motivierte und auf Bürgerbeteiligung ausgelegte Ratsarbeit dar. Veröffentlichung von Mitteilungen der Ratsfraktionen findet keine Mehrheit Mit fadenscheinigen Argumenten wurde ein Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit für die Veröffentlichung von institutionellen Mitteilungen der Ratsfraktion auf der Internetseite der Gemeindeverwaltung abgelehnt. Umfahrung von Rabland Besonders beim umstrittenen Thema Umfahrung Rabland hoffen die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit, Weithaler und Gstrein, dass allen Lagern genügend Meinungsplatz eingeräumt wird. Bürgerliches Engagement darf nicht zögerlich abgehandelt oder gar als lästiges Übel betrachtet werden. Letzthin hatte man bei der Gemeindeverwaltung von Partschins einen solchen Eindruck. Für die Süd-Tiroler Freiheit ist es keine naive Illusion, wenn sich Politik und Bürger als Partner verstehen. Für die Ratsfraktion der SüdTiroler Freiheit in Partschins, Dietmar Weithaler

Vom wind gefunden

Invasive Neophyten Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, meist aus anderen Kontinenten, die bei uns nicht heimisch sind, sich aber bei uns verbreitet haben. Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die sich sehr effizient ausbreiten, die einheimische Flora verdrängen und auch Schäden anrichten können. In einer globalisierten Welt ist es nicht zu vermeiden, dass Waren, Menschen und auch Pflanzen und Tiere sich weltweit ausbreiten. Nicht nur Jeans und Spielzeug kommen heute aus China oder Bangladesch, auch viele Nutzpflanzen wie die Kartoffel sind aus anderen Kontinenten zu uns gekommen. In einer Anfrage hat sich Walter Blaas von den Freiheitlichen (Nr. 1229/15) mit dem Thema beschäftigt und mehrere Fragen gestellt. LR Schuler nennt im Antwortschreiben vom 24.08.2015 die Robinie oder Scheinakazie aus Nordamerika, den Götterbaum aus China, den Riesen-Bärenklau aus dem Kaukasus und das Schmalblättrige Greiskraut aus Südafrika als jene Neophyten, mit denen sich der Landesforstdienst am meisten befasst. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz gibt es neben den „Roten Listen“ der bedrohten Tiere auch „Schwarze Listen“ mit einem Verzeichnis der invasiven Neophyten. (hzg)


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Am Vetzaner Sonnenberg. „Die gerade Linie ist gottlos“, sagte der in Wien geborene Maler und Architekt Friedensreich Hundertwasser, Dunkelbunt, Regentag. So etwas fällt mir ein beim Betrachten dieser dynamischen Landschaft.

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Kolping im Vinschgau

Sommerkindergarten im „grillo parlante“

Vorbild

Die Kindergartendirektion und die Gemeinde Schlanders bieten auch in diesem Jahr den Familien für den Monat Juli die Sommerbetreuung „Estate bambini“ an. Im Wochenturnus werde fünf Wochen lang die Kinder von pädagogischen Mitarbeitern begleitet. Die Anmeldungen dafür laufen ab jetzt. Das Angebot steht auch Familien außerhalb von Schlanders zu Verfügung. Infomationen unter: 0473 621233, oder s.materna.silandro@rgmail.com

150 Jahre Musikkapelle Prad Prad am Stilfserjoch/Jubiläumskonzert - Die Musikkapelle, der älteste Verein in Prad, feierte am 2. April sein 150-jähriges Bestehen. Dabei wurde nicht nur der Kapellmeister Alois Kuntner geehrt, auch drei Prader Musikanten wurden für ihre fast 60-jährige Mitgliedschaft gefeiert und zu Ehrenmitgliedern ernannt. Als Höhepunkt des Jubiläumskonzertes gab es die Uraufführung des Musikstückes „Prada“.

Die Konzertsprecherin, der Kapellmeister, die drei ältesten und die drei jüngsten Mitglieder der Musikkapelle Prad v.l.: Barbara Gatta, Stephan Veith, Hubert Veith, Alois Kuntner, Moreno Pinchera, Leo Wunderer, Heinrich Stecher, Hermann Veith

von Heinrich Zoderer

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er Raiffeisensaal „Aquaprad“ war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der junge Obmann Fabian Theiner die vielen Konzertbesucher und Ehrengäste zum Jubiläumskonzert begrüßte. Nicht nur der Landesobmann Pepi Fauster und der Bezirkskapellmeister Dietmar Rainer waren anwesend, auch mehrere Kapellmeister und Musikanten des Tales und viele Bürger aus Prad lauschten begeistert den Klängen der 44 Mitglieder starken „Proder Musi“. Nach der Herausgabe eines Kalenders mit sehr originellen Bildern von Elmar Brunner, war das Jubiläumskonzert der musikalische Höhepunkt der 150 Jahrfeier. Am 3. und 4. September wird es noch ein großes Jubiläumsfest geben. Eröffnet wurde das Konzert mit dem feierlichen und

ausdrucksstarken Prelude des Tiroler Komponisten Sepp Tanzer. Gespannt warteten alle auf die Uraufführung „Prada“, eine Komposition von Thorsten Reinau mit musikalischen Interpretationen zum Thema Heimat und Brauchtum. Das bäuerliche Leben und das Schellen von Kuhglocken wurden musikalisch verarbeitet, genauso wie das Zusslrennen, das Tanzen der Maschger und das Goaßlschnöllen. Mit dem Konzertmarsch Triglav wurde der erste Teil des Konzertes schwungvoll beendet. Moderne Stücke wurden im zweiten Teil dargeboten. Sehr abwechslungsreich und klangvoll war besonders das Stück „Cray oft the falcon“, der Schrei des Falken von Kevin Houben. Ausdrucksstark kam im Stück „The Baron of Dedem“ der Bau eines Wasserkanals in den Niederlanden musikalisch zum Ausdruck, während mit

dem Stück „Arizona“ die Besucher in den Süden der USA entführt wurden. Für die Zuhörer gab es noch zwei musikalische Leckerbissen als Zugabe, wobei Martin Rungg auf dem Xylophon beim Stück Xylo Time die Zuschauer begeistern konnte. Beim Jubiläumskonzert wurden drei neue Musikanten vorgestellt und der Kapellmeister Alois Kuntner für seine 40-jährige Tätigkeit als Musikant und sein 20-jähriges Wirken als Kapellmeister geehrt. Seit 10 Jahren ist er Kapellmeister von Prad. BM Karl Bernhart konnte beim Konzert auch die drei ältesten Mitglieder für ihre langjährige Tätigkeit ehren: Hermann Veith spielt 59 Jahre, Heinrich Stecher 58 Jahre und Hubert Veith 56 Jahre bei der Musikkapelle Prad mit. Gekonnt moderiert wurde das Jubiläumskonzert, so wie in den vergangenen Jahren von Barbara Gatta.

Foto: Heinrich Zoderer

In dieser Ausgabe wollen wir uns wieder mit Adolph Kolping und seinem Werk beschäftigen. Adolph Kolping hat dem katholischen Gesellenverein, den er damals gründete und damit auch der Kolpingsfamilie ins Stammbuch geschrieben: „Den Gesellen soll im Verein eine Art Heimat bereitet werden; ein Familienhaus soll ihn aufnehmen, worin er Ausbildung, Schutz und Pflege findet“, soweit Adolph Kolping. Von Anfang an ist unserer Gemeinschaft - Kolpinggemeinschaft - der familienhafte Charakter zu eigen. Nicht von ungefähr sprechen wir heute noch von „Vater Kolping“, nennen sich die KolpingMitglieder Kolpingschwestern und Kolpingbrüder. Grundsätzlich reden sich die Mitglieder mit dem weit verbreiteten „DU“ an. Familienhaft aber meint vor allem den Geist, der uns verbindet; die Atmosphäre, die wir verbreiten; die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen. Familienhaftigkeit ist ein lebendiger und dauernder Prozess. Sie wird erlebt, wenn sie gelebt wird! Familienhaftigkeit steht für: • Gegenseitige Bejahung: Annahme des Anderen in seiner Andersartigkeit. Jeder ist ein Original! • Vertrauliche Offenheit: ein Leben und Zusammenleben ohne Maske. Hier bin ich Mensch! • Mitfühlendes Verständnis: Interesse am Wohl und Wehe der anderen. Keiner ist und bleibt allein! • Menschliche Geborgenheit: Kolpingsfamilie als gemeinsames Zuhause. Da hat jeder seinen Platz! • Ehrliche Treue: Vertrauen und Verlässlichkeit im Miteinander. „Treu Kolping!“, nicht nur ein Wort! • Helfende Liebe: gegenseitige Sorge in Wort und Tat. Solidarität!


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Sulden/Südtirol

Schlanders

„Woodstock auf Madritsch“

Verteidigen - schützen - erhalten

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

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Mega-Party am vergangenen Sonntag auf Madritsch mit der amerikanischen Rockgruppe Creedence Clearwater Revived

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ie kamen aus allen Landesteilen um das Live Konzert der Rockband Creedence Clearwater Revived zu hören - zu Fuß oder mit Skiern. Einladend war das Traumwetter und die bestens präparierten Pisten auf Madritsch. Und die NachfolgeBand der Originale Creedence Clearwater Revival ließ die Welthits der späten 1960er und

der frühen 1970er Jahren wieder aufleben. (Die originalen CCR hatten sich 1972 aufgelöst) Die neue Formation (feat. the legendary Johnnie „Guitar“ Williamson) tourt seit 2012 durch Europa und feiert großartige Erfolge. Auf 3.000 Metern Meereshöhe erklangen Hits wie Hey Tonight, Bad Moon Rising, Suzie Q, Have you seen the Rain und andere. Vor allem Schlagzeugund Gitarren- Liebhaber kamen auf ihre Kosten. Als „Woodstock auf Madritsch“ beschrieb der Geschäftsführer der Seilbahnen Sulden, Erich Pfeifer, den Auftritt der neuen CCR. (Das Woodstock Music and Art Festival

war 1969 Höhepunkt der amerikanischen Hippie-Bewegung, an dem einst die CCR neben anderen internationalen Bands darunter die Beatles aufgetreten sind). Viel Applaus genoss auch die Vinschger Band „Difference“. Diese stimmte die Besucherinnen und Besucher auf der Terrasse vor der MadritschHütte als Vor-Band auf die CCR ein. Das Skigebiet Madritsch ist noch bis zum 1. Mai geöffnet und dank der Höhenlage kann man in der Frühjahrssonne vor dem herrlichem Panorama der Gletscherriesen Ortler und Königsspitze wunderbar Ski fahren.

m Dienstag, 19. April 2016 um 20:00 Uhr hält die bekannte Umweltaktivistin Magdalena Gschnitzer in Zusammenarbeit mit dem „Tierschutzverein Vinschgau“ einen Vortrag zum Thema Meeresschutz in derAula Magna der WFO Schlanders. Magdalena, oder Maggy, wie sie genannt wird, kämpfte bereits mit der Meeresschutzorganisation „Sea Shepherd“ auf den FäröerInseln gegen die Grindwal-Jagd, organisierte auf den Honduras große Strandsäuberungen und saß für ihre Überzeugungen sogar im Gefängnis.

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des Nischler Georg & Co.

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§ Die perfekte Straftat Aus dem Gerichtssaal

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er „casus“ hat sich vor ca. 20 Jahren im Gemeindegebiet von Laas zugetragen und wurde anschließend vor dem Bezirksgericht Schlanders verhandelt. Angeklagt war ein Laaser, und zwar weil er im Nationalpark ein Reh erlegt hatte. Das Besondere am Fall war, dass sich kein „corpus delicti“, also das angeblich erlegte Wild, finden ließ! Denn so wie ein Mord ohne Leiche schwer vorstellbar ist, musste der Öffentliche Ankläger auch im Fall des Wilderers ohne Beute schließlich „die Flinte ins Korn“ werfen. Doch wollen wir die Geschichte der Reihe nach erzählen: Zwei uniformierte Parkhüter beobachteten vom Spiesshof auf dem Nördersberg aus die Laaser Wiesen, als ihnen ein Fahrzeug auffiel, das sich dort zwischen den Obstbäumen auf den Bahnkörper

der damals noch stillgelegten Vinschgerbahn zubewegte. Dem Auto entstieg ein Mann, der sich am Rande des Bahnkörpers hinlegte und auf seinem Rucksack ein Gewehr in Anschlag brachte. Nach einiger Zeit fiel ein Schuss, welcher in Richtung der gegenüberliegenden Talseite abgefeuert wurde. Der Mann packte gleich darauf sein Schießeisen wieder ein und fuhr in Richtung Laas davon. Die Uniformierten hatten den Jäger zwar mit ihren Ferngläsern erkannt, machten sich aber zunächst auf die Suche nach der „Beute“. Doch wie sie die Gegend auch absuchten, vom erlegten Wild fand sich keine Spur! Zwar ließen geknickte Zweige und Grashalme eine leichte Schleifspur erkennen, doch das erlegte Wild konnte auch ein eingesetzter Spürhund nicht auffinden. Als die „Parkranger“ anschließend

dem Übeltäter die Straftat vorhielten, fiel der aus allen Wolken! Auch im anschließenden Strafverfahren beteuerte er leidenschaftlich seine Unschuld und schwor Stein und Bein, nie in seinem Leben an der von den Parkhütern angegebenen Stelle einen Schuss abgefeuert zu haben. Die unsichere Beweislage und vor allem das Fehlen des „corpus delicti“ bewog schließlich den Richter, den Laaser aus Mangel an Beweisen freizusprechen. Das Verfahren nahm dann allerdings ein ungewöhnliches Ende. Als der Richter den Verhandlungssaal verließ, traf er im Vorraum den Angeklagten und forderte ihn auf, sich für den Freispruch bei den Verfahrensbeteiligten wenigstens mit einer Lokalrunde zu revanchieren. Und so begaben sich Richter, Staatsanwalt, Parkhüter und Beschuldigter ins

nahegelegene Gasthaus und zechten dort so ausgiebig, dass dem Angeklagten die Augen übergingen, als er schlussendlich nach der Rechnung fragte! In der weinseligen Stimmung wurde der „Übeltäter“ gesprächiger und lieferte dann auch die Erklärung für das fehlende Beweisstück: Ein auf der gegenüberliegenden Talseite postierter Komplize hatte auf den „Startschuss“ gewartet und den „corpus“ sofort abtransportiert. Rechtlich musste dieses verspätete Geständnis ohne Folgen bleiben, denn im Strafrecht gilt der Grundsatz des „ne bis in idem“, nämlich dass man nicht zweimal wegen der gleichen Sache auf die Anklagebank gebracht werden kann. Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

Laas/Vinschgau

Motorrad-Segnung zum Saisonsbeginn

Seit bald 20 Jahren findet in der Laaser Lourdeskirche die traditionelle MotorradfahrerMesse mit anschließender Fahrzeugsegnung statt. So auch heuer und zwar am Montag, 25. April um 9.30 Uhr. Die jedes Mal volle Wallfahrtskirche zeugt von einem großen Zuspruch und die Motorradfahrer lassen es sich nicht nehmen, sogar aus der Meraner

Gegend und vom Reschen her anzureisen. Die anschließende gemeinsame Ausfahrt für die einen und der Frühschoppen am Prader Fischerteich für die anderen ist für alle eine willkommene Gelegenheit sich wiederzusehen, Erinnerungen und Erfahrungen auszutauschen oder einfach nur einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen. Die Messe und Wei-

he wurde voriges Jahr übrigens von Diakon Norbert Punter auf tolle Art und Weise zelebriert, da Pfarrer Johann Georg Martin auf Reha in Prissian weilte. Eine „Abordnung“ von Motorradfreunden ließ es sich nicht nehmen, ihn dort anlässlich der Rundfahrt mit einem Besuch zu überraschen, siehe Foto. Burkhard Kuntner, Eyrs


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„Zuerst die Männer, dann die Rindviecher und dann erst die Frauen…“ Sie war eine mutige Frau, eine begeisterte Lehrerin und eine Gemeinde-Politikerin mit Kampfgeist und Gerechtigkeitssinn. Und sie war treibende Kraft beim Aufbau der Einrichtung „Lebenshilfe“. Am 12. April feierte Frieda Schuster Oberegelsbacher ihren 90. Geburtstag. von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

F

rau Frieda zählt zu jenen jungen Frauen der Nachkriegszeit, die sich einsetzten, um die deutsche Schule in Südtirol wieder aufzubauen. Als Optanten-Tochter hatte sie während des Krieges die Lehrerausbildung in Innsbruck absolviert. Frieda war damals überglücklich, dem ItalienischUnterricht entflohen zu sein. „Mir hat das Lernen dort so gefallen“, betont sie. Weniger gefiel ihr, dass sie die Uniform der Hitler-Jugend tragen musste und anstatt in die Kirche ins Kino gehen sollte. Katholisch geprägt fand sie sich damit nicht ab. Mit der Uniform-Jacke verkehrt herum schlich sie heimlich zur Frühmesse. Bombenhagel zu Weihnachten 1943 über der Stadt zerstörte das Schulgebäude. Frieda stand gerade am Bahnhof und war heilfroh, als der Zug in Richtung Heimat abfuhr. Ihre Eltern wollten sie nach den Ferien nicht mehr nach Innsbruck fahren lassen. Sie weinte, begehrte auf und erreichte, dass sie die Schule fortsetzen konnte. Diese war inzwischen ins Zillertal verlegt worden. Mit dem MaturaDiplom, das sie kurz vor dem Zusammenbruch im Mai 1945 im Schnellverfahren erreicht hatte, kehrte sie in einem Tross von Flüchtlingen und Soldaten auf abenteuerliche Weise in den Vinschgau zurück. Bereits im Herbst desselben Jahres begann sie ihre Tätigkeit als Lehrerin in Kortsch. Sie unterrichtete 48 Schülerinnen und Schüler von der vierten bis zur achten Schulstufe in einem Klassenraum. „Es war sehr anstrengend und ich habe oft abends geweint“, erinnert sie sich. Beherzt gab sie ihr Bestes. Nach zehn Jahren in Kortsch erhielt sie eine Stelle in Schlanders. Dort waren die Klassen etwas kleiner. Inzwischen hatte Frieda

Frieda Schuster Oberegelsbacher, geb. 1926, Schlanders. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz für die „Lebenshilfe“ erhielt sie 1993 die Verdienstmedaille des Landes Tirol, für ihr politisches und soziales Engagement 2007 die Ehrenurkunde der Gemeinde Schlanders mit dem Lehrer Gustl Oberegelsbacher einen verständnisvollen lieben Freund gefunden, mit dem sie 1958 eine Familie gründete. Die Hochzeitsreise führte das Paar nach Maria Trens, nach Florenz, Rom und Venedig. „Wir haben die Tage genossen. Als uns das Geld ausgegangen ist, haben wir uns eines schicken lassen“, lacht sie. Im Zubau von Friedas Elternhaus richteten sich die jungen Eheleute ihre Wohnung ein und freuten sich über ihre drei Mädchen und den Jungen. „Er war unser Sonnenschein mit Down-Syndrom“, betont Frieda. Um Kinder, Haushalt und Schule unter einen Hut zu bringen, ver-

pflichtete sie ein Hausmädchen. Der niedrige Lehrerlohn reichte gerade für deren Bezahlung samt Anmeldung. „Doch der Beruf und meine Unabhängigkeit sind mir immer wichtig gewesen“, erklärt sie. Nach 29 Unterrichtsjahren ging Frieda in Pension. Sie war 48 Jahre alt. „Dann ist es los gegangen“, meint sie. Mit der damaligen Schul- und Sozialpolitik und mit so manchen Ungereimtheiten in der männlich geprägten Gemeindeverwaltung war sie, wie viele andere, nicht zufrieden. „Auch die Verzögerung beim Bau einer geeigneten Struktur für die „Lebenshilfe“ hat mich geärgert“,

so Frieda. Von SVP-Funktionären wurde sie gebeten, für den Gemeinderat zu kandidieren. Sie zögerte anfangs, wollte schon nein sagen. Dann hörte sie einen angesehenen Bürger sagen: „Was hat eine Frau denn im Gemeinderat zu suchen?“ Das ärgerte sie so sehr, dass sie sich der Wahl stellte. „Zuerst die Männer, dann die Rindviecher und dann erst die Frauen, diese damalige Wertigkeitsskala wollte ich aufbrechen“, sagt sie. Hinter ihr standen viele Frauen aber auch Männer. Als Dritt-Gewählte in den Gemeinderat schaffte sie es 1974 als erste Frau in den Ausschuss von Schlanders. Zuständig für Schule, Kultur und Soziales setzte sie sich zielstrebig für Kinderspielplätze, Bibliothek, Kindergarten und vieles mehr ein. Sie zapfte brach liegende Geldquellen in Bozen an, die dann viele nötigen Investitionen ermöglichten. Mutig und entschlossen kämpfte sie für die Schwachen und um Tranzparenz in der Gemeindeverwaltung. „Wenn ich Unrechtes gesehen haben, habe ich sofort gehandelt“, erklärt sie. Mit einem Misstrauensantrag stürzte sie sogar den Bürgermeister. Um den Frauen eine Stimme zu geben, gründete sie SVP-Frauen-Gruppe. Nach einer Amts-Periode stieg Frieda aus der Politik aus und setzte ihre Kräfte für die Struktur „Lebenshilfe“ ein. Ihr Sohn ging bis zu seinem Tod 1998 dort ein und aus. Frieda erledigte die Buchhaltung, sammelte Spenden, bastelte für Märkte und vieles mehr. Ihr Mann stärkte ihr stets den Rücken. Er ist noch heute ihre Stütze, genauso wie ihre Töchter. „Ehe, Familie und Glaube haben mir viel Kraft gegeben“, sagt sie. Seit einiger Zeit macht ihr ein Lungenleiden zu schaffen. Gut tut ihr der Meeraufenthalt, auf den sie auch mit 90 Jahren nicht verzichten möchte.


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Taufers im Münstertal

Aufforstung und Waldverjüngung sind dringend notwendig W

Angeregter Meinungsaustausch im Jungwald an den Tauferer Leiten. Dort trägt jahrzehntelange Aufforstung Früchte. Derzeit werden Ausdünnungsarbeiten getätigt und Borkenkäfer gejagt, damit sich die Bäume gut weiter entwickeln können meindeverwalter um BM Roselinde Koch geladen. Treibende Kraft war Luis Hellrigl. Der Rundgang von den Tellahöfen, über den „Kesslegg“ durch den Jungwald bis zu den Pferdekoppeln auf den „Böden“ war gespickt mit vielen Informationen rund um die Problematiken der Aufforstungen. Erklärungen und Informationen gab es zu Ausdünnungen, die derzeit getätigt werden, um Platz für kräftigen Baumwuchs zu schaffen. Diskutiert wurde die Problematiken Wildverbiss, Borkenkäfer-Befall, Wahl des Pflanzmaterials. Angesichts der Klimaerwärmung seien Mischwälder zu fördern,

so einige Stimmen. Mario Proll vom Forstinspektorat Schlanders und Förster tauschten ihre Erfahrungen mit den Fraktionsvertretern der umliegenden Orte Mals und Müstair aus und antworteten auf die Fragen der interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Meinungen gingen oft auseinander. Beunruhigend ist die Tatsache, dass viele Wälder im Vinschgau überaltert sind und dringend ein Verjüngung bräuchten um ihrer Schutzfunktion gerecht zu werden. Man versuche das Bestmögliche zu tun, doch vieles scheitere an fehlenden Finanzierungen, so Proll. Man habe sich in den vergange-

nen Jahrzehnten massiv auf die Kultivierung der Talsohlen konzentriert und die Berghänge vergessen. Das müsse sich ändern um nicht irgendwann vor ganz großen Problemen zu stehen. Mittlerweile helfen Patenschaften bei Aufforstungsprojekten. Solche haben zum Beispiel die Helvetia Versicherung, das Oberschulzentrum Mals, die Fachschule für Land- Und Forstwirtschaft Fürstenburg und die Vinschger Eisbärengesellschaft übernommen. Das sind gute Ansätze, doch es braucht langfristig größeren Einsatz für den Schutzwald seitens der öffentlichen Hand. (mds)

jung.it

ie wichtig der Schutzwald für die Talsohlen ist, zeigen die Muren-Abgänge der jüngste Zeit vorwiegend an unbewaldeten Stellen. Die Mitarbeiter des Forstamtes Schlanders setzen zusammen mit den Förstern der Vinschger Sektionen vor Ort zum einen auf die Aufforstung und zum anderen auf die Sensibilisierung der Bevölkerung. Kürzlich luden die Gemeindeverwalter von Taufers i. M. zur Wald-Begehung in der aufgeforsteten Schutzwald-Zone. Ein gelungenes Aufforstungsprojekt findet sich an den Leiten der Sonnenseite in Taufers i. M. Die jahrzehntelangen Bepflanzungsprojekte, die unermüdlichen Bemühungen, die Jungbäume durch ein ausgeklügeltes Beregnungskonzept lebensfähig zu machen und großer uneigennütziger Einsatz des ehemaligen Försters Hans Tragust haben Früchte getragen. „Die meisten im Dorf wissen nicht, welcher Aufwand getätigt worden ist, damit sich dieser Schutzwald entwickeln konnte“, sagt der Tauferer Gemeindereferent Karl Christandl kürzlich bei der Exkursion in den Jung-Wald. Zur Wald-Begehung hatten die Ge-

MOBILES SÜDTIROL 2020

Der Skirennläufer Dominik Paris unterstützte diese Schüleraktion und lud die Gewinner des Ideenwettbewerbs nach der Abfahrt in Gröden zu einem persönlichen Treffen ein.

In vier großen Diskussionsveranstaltungen und einem landesweiten Ideenwettbewerb beteiligten sich hunderte Ober- und BerufsschülerInnen mit Ideen und konkreten Vorschlägen für die Zukunft der Mobilität in Südtirol.

Meran Interessante Projektideen der Schüler:

Ober- und Berufsschüler reden mit

• • • •

v.l.n.r.: Alessandro Sottovia, Melanie Pagano, Dominik Paris, Simon Rabensteiner.

„Going underground“: Untertunnelung Südtirols Tunnelanbindung Passeiertal Bahnstrecke in die Schweiz Verkehrskontrolle und -steuerung via Internet Eine Initiative von:

Vertiefende Informationen finden Sie unter

www.baukollegium.it


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pr-info Gärtnerei Schöpf

Frühlingserwachen in der Gärtnerei Schöpf „Die Sache mit den Blümchen und Bienchen“

info@martinawaldner.it

um Beginn der Gartensaison luden wieder traditionell die großen Gärtnereien des Landes, am ersten Wochenende im April, zum Tag der offenen Tür. Im Zusammenschluss der Südtiroler Gärtner boten Gärtnereien im gesamten Land Einblicke in die Gartentrends 2016, stellten neue Pflanzen vor und boten Beratung zu verschiedenen Themen. Der Leitgedanke für diesen Frühlingsauftakt war das Zusammenspiel von Gartengestaltung und Bienen. „Die Sache mit den Blümchen und Bienchen“, bringt den einen oder anderen zum Schmunzeln, ist jedoch eine der Grundlagen für das Zusammenspiel in der Natur. Nicht umsonst lassen Berichte über des vermehrte Bienensterben aufhorchen. Um hier vielleicht eine Informationslücke zu schließen, machten sich die Gärtner besondere

Foto: Barbara Wopfner

Z

Überlegungen dazu. Denn wo sich Bienen, Hummeln und Insekten gerne tummeln und das vor allem über die gesamte Blütensaison hinweg, ist eine kleine Philosophie und benötigt einiges Fachwissen. Jeder Hobbygärtner kann sich bewusst auf dieses Zusammenspiel einlassen und bekommt dafür professionelle Beratung von den Gärtnern und Floristen vor Ort. Wer seinen Garten, die Wiesen oder den Balkon über die ganzen

warmen Monate in eine blühende Oase verwandeln will, wird in den Beeten der Gärtnerei Schöpf fündig werden und trifft auf besondere Bienenpflanzen. Spezielle Bienennährgehölze die auch noch im Herbst mit farbenfrohen Blüten locken, importiert die Gärtnerei Schöpf eigens aus Deutschland. Für den hart ersehnten Frühlingsbeginn rüstete sich die Gärtnerei Schöpf bereits vor einigen Monaten mit der Aufzucht

der Jungpflanzen und verwandelte jetzt ihre Ausstellung in ein frühlingshaftes Blumenmeer. Blumen aus eigener Produktion, Gestecke, Arrangements in allen Formen und Größen laden ein, seinen Garten nach den kargen Wintermonaten wieder mit Farbe zu schmücken. Küchenkräuter, eine große Auswahl an Gemüsepflanzen und einige Raritäten lassen es kaum erwarten den eigenen Garten wieder zu bepflanzen und zu pflegen. (bw)

Georgimorkt Samstag, 23. April 2016 in Mals im Vinschgau

Jahrmarkt im Obervinschgau. Blumen, Samen, Kräuter, Sträucher, Bäume, Kern- und Beerenobst. Alte Sorten, heimische Sorten, rare Sorten, Bio-Sorten. Kulinarisches bieten unsere Gastwirte.

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LAAS

STILFS

PRAD

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SCHLUDERNS

MALS

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

GRAUN

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GLURNS

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Bildungsausschuss Laas

Seelenlandschaften

Resilienz

Aufbrechen Emotionen Einblicke

Kraftquellen in Krisenzeiten

Ausstellung der Tschenglser Künstlerinnen und Künstler Angerer Katja; Stecher Irene Maria; Theiner Stefanie; Tarneller Erwin

am Samstag, den 23. April 2016

von 15.00 bis 19.30 Uhr in der Tschenglsburg Referentin: Renate Gluderer Trainerin und Coach für Persönlichkeitsentwicklung

Eröffnung Freitag, den 22. April 2016 um 20.00 Uhr

Resilienz ist jene innere Kraft, die uns hilft, die Herausforderungen des Lebens, Krisen und Turbulenzen zu überstehen, Hindernisse zu überwinden und unseren Weg erfolgreich weiterzugehen. Jeder Mensch besitzt diese Fähigkeit, der eine mehr, der andere weniger. An diesem Nachmittag gehen wir gemeinsam auf Entdeckungsreise nach dieser inneren Kraft. Sie lernen, sich auf Ihre inneren Stärken zu besinnen, sie zu fördern und gewinnbringend in Ihren Alltag einzusetzen, um so Ihre Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern. Anmeldung bis 15. April 2016 bei Ruth Kuntner Tel. 3479291112

Musikalische Umrahmung: Annegreth Rück und Christina Angerer Die Ausstellung bleibt bis zum 22. Mai 2016 geöffnet

Kristine Bilkau

Gewinnerin des Franz-Tumler-Literaturpreises 2015 liest aus ihrem Roman „Die Glücklichen“ Foto: Thorsten Kirves

Zur Schwefelquelle

am Dienstag 26.04.2016

um 20.00 Uhr in der Bibliothek Franz-Tumler-Laas musikalische Umrahmung: Clara Schönthaler (Geige) und Sara Zwischenbrugger (Cello) Was ist, wenn das Leben nicht mehr in Altbauvierteln und Bio-Cafés spielt? Kristine Bilkau erzählt in ihrem Romandebüt „Die Glücklichen“ von der Angst einer jungen Generation vor dem Scheitern. (Spiegel online)

Kneipplehrerin Hildegard Kreiter nimmt Sie bei dieser Frühlingswanderung mit zum alten Heilbad „Stinkabrunn“ in Laas.

Samstag, 30.04.2016

Treffpunkt: 14 Uhr Bahnhof, Laas Dauer: 4 Std. Preis: Euro 5,00 pro Person Organisation: Bildungsausschuss Laas WICHTIG: Anmeldung innerhalb 17 Uhr am Vortag, Informationsbüro Schlanders-Laas, Tel. +39 0473 73 01 55

Bildungsausschuss Prad

Bildungsausschuss Schlanders

Prader Gesundheitstage

Veranstalter: Beirat für Chancengleichheit Vortrag zum „Equal Pay Day“

„Sag mal, wie schaffst du das“ Mutter, Job, Ehefrau – Wie soll Frau das alles unter einen Hut bringen und dabei glücklich sein? Datum: Freitag, 15.04.2016 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Bürgersaal der Gemeinde Prad Referentin: Sabine Fischer Veranstalter: Beirat für Chancengleichheit, Frauenbüro der Südtiroler Landesverwaltung

Datum: Dienstag, 19.04.2016 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Musiksaal Grundschule Prad Referentin: Brigitte Weninger Veranstalter: Schulsprengel, Bildungsausschuss

Erste Hilfe bei Kleinkindern bis 6 Jahren

Datum: Donnerstag, 21.04.2016 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Lehrsaal im Zivilschutzzentrum Veranstalter: KFS, Weißes Kreuz Anmeldung bis 19.04.2016 bei Ingrid, Tel. 348 3734581

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„Ich lese gerne – Lernspaß von Anfang an“

ativ n t a i v ltagsgrenze l n t A i

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ze agsgren ü b e r s c h r e en

Datum: Freitag, 15.04.2016 Zeit: Vormittags Ort: Hauptplatz Prad

Vortrag

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Infostand zum „Equal Pay Day“

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Informations- und Kulturveranstaltungen

überschre

it

AUSSTELLUNG AUSSTELLUNG

von Handarbeiten MOSTRA Malerei, Holzarbeiten di dipinti e von Handarbeiten und vielesMOSTRA mehr lavori artigianali Malerei, Holzarbeiten di dipinti e 23.Aprilartigianali 18:00 h und vieles mehrEröffnung: lavori

Inaugurazione: 23 aprile Eröffnung: 23.April 18:00 h Inaugurazione: 2324.aprile25. April 20016 Sonntag von 9:00 – 20:30 h Montag 24.- 25. April 20016von 9:00 – 20:30 h Sonntag von 9:00 – 20:30 h Schlanders Kulturhaus Montag von 9:00 – 20:30 h

Kulturhaus Schlanders


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Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars

/BILDUNGSZUG/ 21 Bildungsausschuss Mals

Hoangart Zwischen

den

G’sungen, g’spielt und tonzt

Schlössern

Am Freitag, 22. April 2016 ab 20.00 Uhr im Gasthaus Lamm in Laatsch

Buchvorstellung mit Magdalena Maria Messner

„Reinhold Messner – Selbstversorger und Bergbauer“ „Die Einfachheit und Logik der bäuerlichen Kultur sind der größte Schatz in den Gebirgen der Erde“ Reinhold Messner So autark wie möglich: Reinhold Messner und sein Lebenskonzept, als Selbstversorger und Bergbauer ebenso selbstbestimmt und unabhängig zu agieren wie als Alpinist. Magdalena Messner zeigt ihren Vater fernab von den großen 8.000ern als Menschen, für den die Selbstversorgung zu einem Leben in Freiheit und Unabhängigkeit dazu gehört.

Freitag, 15. April 2016 um 19.30 Uhr;

Bibliothek Kastelbell

Reinhold Messner, sein Schloss Juval und die anderen MMMuseen sind weltbekannt. Wir sollten mehr über unseren berühmten Mitbürger und über Juval wissen. Der Bildungsausschuss bietet dir dazu diese einmalige Gelegenheit.

Quelle Fotos: www.messnermountain-museum.it

Besichtigung Schloss Juval mit Führung Aktionstage politische Bildung zum Thema Menschenrechte

Samstag, 16. April 2016 um 15.00 Uhr; Treffpunkt: Schloss Juval Anmeldungen bis 14. April 2016 bei: Emilia Tappeiner 3351685125 oder Platzgummer Annamaria 3355682247 1 Hinweis: Am Schloss besteht keine Parkmöglichkeit. Daher empfehlen wir mit dem Shuttle zum Schloss zu fahren oder zu Fuß zu gehen. Shuttle-Bus: Start Parkplatz Bauernladen 14.00 Uhr oder 14.30 Uhr Zu Fuß: über die Waalwege von Kastelbell, Tschars und Staben aus

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Do 28. April - 20:00 Uhr

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Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

diese Allgemeine Erklärung der deserreich Rech Völkern und Nationen zu alsder letzte einzelne und alle Organe Ge greife gegenwärtig halten undzu sich bem die Achtung vor diesen Rechten fortschreitende nationale und in Beziehun ne und tatsächliche Anerkennun rung der Mitgliedstaaten selbst ihrer Hoheitsgewalt unterstehen ben an d der men Frau ern und bess

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Podiumsdiskussion mit Leondes Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung hard Voltmer Flüchtlingsberazu greifen, tung der Caritas; Lales Maya da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher kurdische Asylantragstellerin; Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern, Predrag Rapo geflüchtet vor !R !R I? I? EC CHCharta da die Völker der Vereinten Nationen in E der ihren GlauIT T H T E? • D I R IT Tdem Bürgerkrieg in Ex-JugoT E?und D I RWert • den ben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde slawien; Freiwilligenderinmenschlichen der Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Flüchtlingsarbeit Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,

da ein gemeinsames Ver von größter Wichtigkeit für die zu Akten mit Emp v e r k ü n d e der t ddie ie M und Not

da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft

MENS

mit Veronika Fliri Montag, 25.04.2016, Bibliothek Schlandersburg, Beginn: 20.00 Uhr

Am 10.12.1948 von der Vereinten Nationen genehmig

Präambel

da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit s s c u h uss mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in g sa MAula Magna der WFO un derSchlandie Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht a ld ders - Plawennpark und 3 Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,

Besprochen wird der Roman

von Michael Köhlmeier

09.00 bis 14.00 Uhr

Allgemeine Allgemeine Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen Mitgliedstaaten s Menschenund unveäußerlichen Rechte aller MitgliederErklärung Erklärung der der beit mit dadendieVereinten der Gemeinschaft der und unv Nationen Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in Mensche tung der Menschenrechte und G Menschenrechte Menschenrechte der Welt bildet, der Welt auf der Flucht

L I T E R AT U R R U N D E „Das Mädchen mit dem Fingerhut“

Ort: Georgimarkt in Mals Zeit: Samstag, 23.04.2016

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Bildungsausschuss Schlanders

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Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf 1 Alle Menschen sind frei gleich an WürdeArtikel und Rechten das Recht, in anderen Ländern vorund Verfolgung Artikel 14 1. Jeder hatArtikel Artikel 24 Jeder hat das Rech

bezirksservice.vinschgau@gwr.it Artikel 1 Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen. Artikel 2 1. Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach

geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sondere sollen einanAsyl zu suchen und zu genießen. Asyl zu auf eine vernünftige Be derin imAnspruch Geist der genommen Brüderlichkeit begegnen. 2. Dieses Recht kann nicht werden im Falle ßigen bezahlten Urlaub.2. Dieses einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen einer Str 2 1.von Jeder hat Anspruch aufdie diegegen in dieser Erklärung verkünArtikel nichtpolitischer Art oder auf Grund Handlungen erfolgt, nichtpol 25 1. Jeder hat das Re Artikel deten Rechte undNationen Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, nach der Vereinten verstoßen. die Ziele und Grundsätze die Zieleu undetwa seiner Familie Gesundheit


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Prad am Stilfserjoch

Filmabend über Goaßlschnöller und Wildtiere m Frühjahr und Herbst laden die Filmfreunde Prad seit einigen Jahren zu interessanten Filmabenden. Dieses Jahr stand beim 18. Filmabend Ende Jänner die Fasnacht in Prad und Stilfs im Mittelpunkt. Alte Aufnahmen über das Zusslrennen und Faschingsaufführungen auf dem Dorfplatz von Prad dienten zur Einstimmung in die Faschingszeit. Der alte Brauch des „Pfluagzichens“ in Stilfs wurde in einer weiteren Filmaufnahme vorgeführt. Beim 19. Filmabend am 1. April wurden Filme über die Goaßlschnöller von Prad gezeigt, sowie mehrere Tierfilme von Peter Grutsch aus Stilfs und von Dietmar Gander aus Prad/Agums. 1993 wurde der Verein der Goaßlschnöller in Prad gegründet. 2013 wurde zum 20-jährigen Bestehen des Vereins die Landesmeisterschaft in Prad durchgeführt. Beim Filmabend wurde nicht nur ein Film

Foto: Heinrich Zoderer

I

Am 1. April standen die Goaßlschnöller von Prad und die Wildtiere im Nationalpark im Mittelpunkt; v.l.: Karl Bernhart, der Moderator, Gilbert Stillebacher von den Goaßlschnöllern, Dietmar Gander und Peter Grutsch, die beiden Filmemacher von Dietmar Gander über die Großveranstaltung in Prad gezeigt, sondern auch Auftritte der Goaßlschnöller in Passeier, Völs am Schlern, im Sarntal und im Ötztal. Junge Mädchen und Burschen ab sieben Jahren bis zu den Senioren über 80 Jahren zeigten alleine oder in 2er, 3er oder sogar in 4er Gruppen ihr Können.

Peter Grutsch zeigte in seinem Film Wildtiere vor der Haustür. Zu sehen waren eindrucksvolle Bilder von vergnügte Rehe am Waldrand, der Fuchs auf der Suche nach einer Beute, der Marder, Auerhahn und verschiedene Vögel auf Futtersuche, das Schneehuhn in der Winterlandschaft und die Schwalben auf

den eigens für sie gespannten Drähten in Stilfs. Außergewöhnlich und sehr beeindruckend waren auch die Bilder über die Wildtiere im Stilfserjoch Nationalpark, die Dietmar Gander eingefangen hat. Im Schlafsack legt er sich auf die Lauer und wartet stundenlang geduldig, bis er Steinböcke, Gämsen, Steinadler, Murmeltiere, Bartgeier, Rehe, Hirsche und andere Wildtiere im „Kasten“ hat. Für Dietmar Gander ist diese „Jagd“ mit der Kamera zu einem Hobby geworden, das er mit großer Professionalität und Leidenschaft ausführt. Der tanzende Bär auf der Stilfserjochstraße, die imponierenden Balztänze, die Revierkämpfe der Hirsche bei der Brunft und die Aufnahmen der Steinböcke haben Seltenheitswert. Mit großem Applaus haben die vielen Zuschauer ihre Begeisterung über die gezeigten Filme ausgedrückt. (hzg)

pr-info Kulturhaus Schlanders

Der Stier Ferdinand Am 22. April 2016 wird das mobile Kindertheater THEATERTA aus Berlin im Kulturhaus Karl Schönherr zu Gast sein und zwar mit dem Stück „Der Stier Ferdinand“ nach dem Kinderbuch von Munreo Leaf. Ferdinand ist so ganz anders als die anderen Stiere. Während diese kämpfen und sich auf den Stierkampf in Madrid vorbereiten, sitzt Ferdinand lieber unter seiner Korkeiche und schnuppert an den Blumen. Und eins weiß er ganz genau: Er will nicht kämpfen. Eines Tages aber kommen die Toreros, wählen gerade ihn für den Stierkampf aus und karren ihn in die Arena – Was kann Ferdinand jetzt tun? Dieses 45-minütige Theaterstück, mit der unaufdringlichen Botschaft von einer gewaltfreien und friedlichen Welt, ist für Vorschul- und Grundschulkinder geeignet. Das Theaterstück wird unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Raiffeisenkasse Schlanders und der Marktgemeinde. Karten gibt es im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in der Göflanerstraße 27 in Schlanders und an der Theaterkasse ab 15 Uhr.


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Burgeis/Musikkapelle/Ehrungen

Unterhaltsames Festkonzert

Fotos: Roland Peer

v.l. Bezirksobmann Manfred Horrer, Obm.Stv. Helene Malloth, Karl Wegmann, Martin Punt, Obmann Anton Punt Pater Philipp Kuschmann führte durch das Konzert der Musikkapelle Burgeis

S

chwungvoll begann die Musikkapelle Burgeis mit dem energisch, feierlichen Stück „Celebration Fanfare“ von Francesco Cardarapoli das Festkonzert am ersten Samstag im März im gut besetzten Kultursaal von Burgeis. Draußen schneite es, aber die vom Kapellmeister Hermann Brunner ausgesuchten Melodien ließen bei den Besuchern Frühlingsgefühle aufkommen. Der Schwerpunkt des ersten Teiles des Konzertes lag ausschließlich auf klassische Stücke italienischer Komponisten. Durch eine Arie aus der

Oper „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Donizetti wurde das Publikum in eine dramatische Liebesgeschichte, die sich in Schottland Ende des 16. Jhdt. zugetragen hat, versetzt. Auch das folgende Symphonie Werk „Giuditta“ des jungen Komponisten Nunzio Ortolano widmete sich einer Frau. Der klangvolle Konzertmarsch „Clevaxium“ von Andrea Morello war eine Hommage an das piemontesische Städtchen Chivasso, das im Mittelalter auf der Pilgerroute zwischen London und Rom als Zwischenstation diente.

Der zweite Teil konzentrierte sich auf Konzertwerke zeitgenössischer Komponisten. Die Aufführungen des Marsches „Semper Juvenalis“, des Stückes „Schmelzende Riesen“ (Hintergedanke der Gletscherschwund durch die Klimaerwärmung), den zwei modernen Musikwerken „Spanish Fire“ und „Across the mountains“ von Vangelis (zeichnet den Weg Alexanders des Großen nach) begeisterten die Zuhörer. Der anhaltende Applaus forderte die Musikkapelle zu zwei Zugaben zum Abschluss des Konzertes heraus. Durch das Programm führte in gekonnter und unnachahmlicher Weise P. Philipp vom Kloster Marienberg. Es gelang ihm, die Gedankenwelt der Komponisten erheiternd und informativ, auch religiöse Aspekte unterstreichend, zu präsentieren. Ein großer Moment des Abends war die Ehrung verdienter Mitglieder der Kapelle: so bekamen die Musikanten Martin Punt und Karl Wegmann für ihre 40-jährige Tätigkeit in der Kapelle das VSM-Verbandsehrenzeichen in Gold vom Bezirksobmann Manfred Horrer und Vereinsobmann Anton Punt überreicht. Dieser freute sich nebenbei, auch drei weibliche Neuzugänge und eine neue Marketenderin vorzustellen. Im Jahre 2018 feiert die Musikkapelle Burgeis ihr 200-jähriges Bestehen. Roland Peer

Latsch

In guten wie in schlechten Zeiten m März wurden in Latsch wieder die Jubelpaare geehrt. Ehepaare die ihren 25., 30., 35., 40., 45., 50. Hochzeitstag feierten, trafen sich bei einem feierlichen Gottesdienst in der Latscher Pfarrkirche und wurden dort von Pfarrer Johann Lanpacher gesegnet. Im Anschluss fand im Fraktionssaal von Latsch eine kleine Feier statt, die die Frauen

Foto: Dolores Stecher

I

Pfarrer Lanpacher segnet die Paare

des Katholischen Familienverbandes ausrichteten. Bei diesem gemütlichen Beisammensein schwelgten die Paare gemeinsam in Erinnerungen der vergangenen Ehejahre. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Dominik Plattner, während die Theatergruppe aus Schleis die Lachmuskeln der Gäste in Bewegung versetzte. (sam)

„Ich mag mich schon länger“ … äußerte sich einst die Charakterschauspielerin Monika Bleibtreu. Mit dieser Aussage ist eigentlich alles gesagt. Ein gesundes Maß an Selbstliebe, Selbstakzeptanz ist es nämlich, welches uns gelassener durch die Zeit gehen lässt. Ein Blick in den Spiegel sollte nicht ein innerliches Auflisten verschiedenster Makel sein, sondern ein freundliches Annehmen dessen, was uns dort entgegen blickt – wenn schon nicht immer, so vielleicht immer öfter… Im Laufe der Zeit entwickeln wir uns weiter, von der jugendlichen Extremhaltung schwarz oder weiß – in Richtung sanfte Zwischentöne – grauer ist schlauer. Ist weniger anstrengend und das Resultat nicht unbedingt schlechter. Ich kenne da z.B. Frauen, die tragen z.B. Wimperntusche nur zu den ganz großen Angelegenheiten auf – also ca. zwei bis dreimal jährlich. Andere hingegen gehen „ohne“ nicht einmal bis zum Bäcker. Einmal mehr sollte ein akzeptabler Mittelweg das Ziel sein, um sich nicht selbst unter Druck zu setzen. Am besten kleidet Sie nämlich vor allem eines: die positive Ausstrahlung Ihrer inneren Zufriedenheit. Herzlichst, Ihre Claudia P. Modefachfrau bei MODEGALERIE LEO-LATSCH www.leoni.bz.it Tel. 0473 623 250


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Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Fr. 22.04.16 ab 18.00 Uhr fResch – Döner für alle Jugendtreff „JuZe“ Hoad Ö Fr. 15.04.16 ab 18.00 Uhr Schokofondue + Müslisnack Ö Sa. 16.04.16 ab 19.00 Uhr Konsole Playstation 3 im Treff! Jugendzentrum JuMa Mals Ö Do. 21.04.16 um 14.00 Uhr Muttertagsgeschenk basteln Mit Anmeldung Ö So. 24.04.16 um 8.00 Uhr Fahrt zum Skifahren& CRO Konzert Samnaun; Mit Anmeldung Jugendtreff Chillhouse Stilfs Ö Fr. 15.04.16 ab 17.00 Uhr Das perfekte Dinner Ö Sa. 23.04.16 Twenty Center Bozen (Anmeldung erforderlich) Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Mi. 13.04.& 20.04.16 um 13.30 Uhr Muttertagsgeschenkbasteln Mit Anmeldung Ö Fr. 15.04.16 um 18.00 Uhr Cheese bread tasty Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Fr. 15.04.16 ab 14.00 Uhr Frühjahrsputz Ö Fr. 22.04.16 ab 19.00 Uhr Frühjahrsparty Jugendtreff JU!P Explosiv Ö Sa. 16.04.16 ab 10.00 Uhr Gokart fahren im Ötztal Anmeldung erforderlich Ö Di. 26.04.16 ab 16.30 Uhr Naturkosmetik herstellen Anmeldung erforderlich Jugendtreff Tschengls Ö Sa. 16.04.16 ab 16.00 Uhr Vorstellung der WK-Jugend Schlanders im Jugendtreff La:Ma Laas Jugendtreff Eyrs Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 23.04.16 ab 18.00 Uhr Lasagne Anmeldung erforderlich Ö Fr. 29.04.16 Ballspiele JuZe Freiraum Schlanders Ö Mi. 20.04.16 ab 18.30 Uhr Fakten vs. Stammtisch Informationsveranstaltung zum Thema: Menschen auf der Flucht Ö Sa. 23.04.16 ab 18.00 Uhr Kochem im Treff mit Kathi & Ugo Jugendtreff Tarsch Ö Mi. 20.04.16 ab 15.00 Uhr Calcettoturnier Jugendzentrum JuZe Naturns Ö Mi. 20.04.16 15.00 – 17.00 Uhr U16 – Funparkaction Anmeldungen für den Skateboardkurs bis 27.04.16 Anmeldung und Info im JuZe Ö Fr. 22.04.16 ab 20.00 Uhr Livekonzert „We love to mosh Vol IV“ mit den legendären RAW POWER supported by Devasted – Damn City – Dead like Juliet

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Weisses Kreuz – Infoabend für alle im „Juze“ Hoad Mitte März fand im „Juze“ Hoad ein Infoabend statt, bei dem aktive Mitglieder des Weissen Kreuzes ihr Wissen an die Oberländer Jugendlichen weitergaben. Perfekt vorbereitet mit einer Beamerpräsentation, Reanimationspuppe und weiteren notwenigen Hilfsmitteln standen folgende Punkte auf dem Programm: Wie verhalte ich mich (richtig) in einer Notfallsituation, nützliche Tipps für zuhause (z.B. Verbände), Beantwortung von Fragen rund um Erste-Hilfe-Maßnahmen usw… Besonders interessiert waren die Kids, als Natalie alltägliche Situationen schilderte, die in der freiwilligen Arbeit beim Weissen Kreuz vorkommen können. Diese, wie auch die verschiedenen Übungen (stabile Seitenlage, Wiederbelebung, Verbände richtig anlegen), werden die Jugendlichen sicher in guter Erinnerung behalten. Einen großen Dank an Natalie, Rene, Dominik und Dajana, welche den Infoabend jugendgerecht, informativ und abwechslungsreich gestaltet haben.

Am Samstag, 12.03.2016 kam uns Ellen, vom Tierschutzverein Vinschgau, im Chillhouse besuchen und zeigte uns, wie aus wenigen, einfachen Produkten wie Rapsöl oder Kakaobutter, tolle und äußerst hautverträgliche Pflegeprodukte selbst hergestellt werden können. Aus vielen verschiedenen ätherischen Ölen konnten wir uns unseren Lieblingsduft aussuchen, um damit unsere Creme und unseren Lippenbalsam zu verfeinern. Wir alle waren sehr begeistert und möchten uns nochmals bei Ellen für den tollen Workshop bedanken.

Alle Mittwochs wieder… Jugendtreff Tarsch Seit 16. März 2016 öffnet der Jugendtreff Tarsch nun wöchentlich jeden Mittwoch von 15.00 – 17.00 Uhr. Seither hatten wir schon eine Menge Spaß und tolle Aktionen. Zwischen Kinonachmittag mit „Honig im Kopf“ und Popcorn und einem lustigen Spielemarathon waren wir auch fleißig beim Backen und Schlemmen von Schokomuffins mit Osterüberraschung. Wir freuen uns auf noch viele weitere lustige Nachmittage im Treff und hoffen euch alle wieder zu sehen… SCHLANDERS DIE WK – JUGEND STELLT SICH VOR Für Jugendliche

te

und Interessier

. April 2016 Samstag, den 16 um 16.00 Uhr La:Ma in Laas im Jugendtreff Organisiert von

Jugendtreff Tschengls

Die Weiss Kreuz Jugend Schlanders stellt sich vor Gemeinschaftsprojekt von Jugendtreff La:Ma Laas und Jugendtreff Tschengls Für alle die Interesse haben sich mal anzuhören und zu sehen was die WK-Jugend Schlanders so macht, wie es ist beim WK zu sein, was es dazu braucht und direkt mit der WK-Jugend darüber zu sprechen, ist der 16. April 2016 um 16.00 Uhr im Jugendtreff La:Ma Laas die richtige Gelegenheit. Wir freuen uns euch zu sehen und danken für die tolle Zusammenarbeit mit der WK-Jugend Schlanders und den Jugendlichen der Jugendtreffs.


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/JUGEND/ 25

Schlanders/Weert-Holland

Zu Gast in Holland chüler des Real- und Sprachengymnasiums besuchten ihre Austauschschüler in Holland Die dritten Klassen des Real- und des Sprachengymnasiums Schlanders machten sich Anfang März mit den Lehrpersonen Maria Raffeiner, Silvia Reiter und Martin Trafoier zu einem Schüleraustausch in die Niederlande auf. Im Zuge dieses Austauschprogramms waren die Vinschger Schüler bei Gastfamilien im Umkreis der Stadt Weert untergebracht, wobei sie die Austauschschüler schon vom Aufenthalt im November in ihren Südtiroler Familien kannten. Geprägt war die ereignisreiche Woche vom Erarbeiten verschiedener Themen: Kleingruppen recherchierten mit Unterstützung der niederländischen Schüler Informationen zu Sport und Tanz in den Niederlanden, befassten sich in einem Polizeipräsidium mit Drogengesetzen, besichtigten Betriebe und Geschäfte und hatten viele Gelegenheiten, die englische Sprache zu trainieren. Einzelne Schüler verkosteten kulinarische Besonderheiten der Region und stellten sie selbst

Foto: „Wind“-Archiv

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Die SchülerInnen des Real- und Sprachengymnasiums Schlanders beim Besuch von Blegny

her, andere hatten sich das Thema Gesundheit vorgenommen. Der Bürgermeister der Stadt nahm sich Zeit für ein Gespräch und begrüßte Schüler im neuen Rathaus von Weert. Sogar eine olympische Goldmedaille durfte bewundert werden, denn Rob Grabert, ehemaliger Volleyballprofi der holländischen Nationalmannschaft, erzählte vom Höhepunkt seiner sportlichen Karriere. Besonders bewegend waren unter all den bereichernden Gesprächen das Zusammentreffen mit einer jüdischen Überlebenden des Holocaust sowie der Bericht eines syrischen Flüchtlings, der jetzt in Weert lebt.

Die Ergebnisse der Projektarbeiten werden im Englischunterricht aufgearbeitet und zu einem späteren Zeitpunkt präsentiert. Gegen Ende der Woche begaben sich die Schüler nach Aachen, Amsterdam und Maastricht und besuchten die stillgelegte Kohlemine von Blegny in Belgien. Das Ziel dieses Schüleraustausches war es, die Englischkenntnisse zu verbessern, aber auch die Niederlande kennenzulernen und einen kulturellen Austausch unter Gleichaltrigen zu ermöglichen. Jean Gufler, Sara Schwalt und Julia Veith, Klasse 3RG

graphic © nadia-huber.com

pr-info Freiwilliger Zivildienst Weißes Kreuz

Zeig, was in dir steckt Was macht den Zivildienst eigentlich so interessant? Bei einer Umfrage haben unsere Zivildiener unter anderem folgende Aussagen gemacht: „Zivildienst bedeutet für mich, ein Jahr lang spannende Erfahrungen zu sammeln! – Beim Zivildienst lerne ich Neues und kann über meine Zukunft nachdenken! – Zivildienst ist für mich ein Geben und Nehmen! – Im Weißen Kreuz lernt man neue Leute kennen, knüpft Freundschaften und entwickelt sich persönlich weiter – und nicht zuletzt bedeutet der Zivildienst auch Spaß haben und mit Freunden im Team zusammenarbeiten zu können“. Die Zivildiener beim Weißen Kreuz sind vor allem im Krankentransport tätig. Das bedeutet, dass sie Patienten begleiten und einfache Hilfestellungen geben. Das Schöne dabei ist, dass die begleiteten Menschen sehr dankbar sind und das Gefühl entsteht, etwas Gutes getan zu haben. Neben einer erstklassigen und vom Land Südtirol anerkannten Ausbildung bekommen die Zivildiener für ihre Mitarbeit im Weißen Kreuz pro Monat eine Spesenvergütung von 430 bis 450 Euro. Du willst zeigen, was in dir steckt, bist zwischen 18 und 28 Jahren alt, motiviert und bereit, Menschen zu helfen und sie zu begleiten sowie in einer großen Gemeinschaft mitzuarbeiten? Dann verliere keine Zeit und melde dich beim Weißen Kreuz: Tel. 0471444 382 oder Grüne Nummer 800110911 - www.weisseskreuz. bz.it/de/ich-will-helfen/als-freiwilliger-zivildiener/

Wir freuen uns auf ein spannendes gemeinsames Jahr mit dir!

WERDE ZIVI UND ZEIG‘ WAS IN DIR STECKT ... Du bist auf der Suche nach einer spannenden, sinnvollen Aufgabe? Dann bewirb dich jetzt als Zivildiener beim Weißen Kreuz und arbeite mit uns ein Jahr lang als Sanitäter. www.weisseskreuz.bz.it  800 11 09 11


26 /KULTUR/

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Vinschger Hoangart Frisch gepresste und gezupfte Volksmusik zum Hören, Spielen, Singen und Tanzen

D

ie Initiative „Vinschger Hoangart“ ist weit mehr als ein nostalgisches Überbleibsel aus der sogenannten „guten alten Zeit“, sondern verfolgt das Ziel, durch gemeinsames Singen, Tanzen und Musizieren überlieferte und lebendige Volksmusik zu pflegen und zu fördern. Humanforscher haben herausgefunden, dass das gemeinsame Singen verbindet und sogar Glückshormone ausschüttet und schon die alten Griechen wussten, dass ein Volk ohne Volkslieder ohne Selbstgefühl und Selbstbewusstsein ist. Die Erhaltung von Traditionen ist daher ein wichtiges Anliegen dieser Initiative, ohne dabei den Blick nur rückwärtsgewandt zu haben, denn Tradition und Innovation lassen sich ohne weiteres gut verbinden. Ursprünglich war mit „Hoangarten“ das Zusammensitzen und gemütliche Plaudern gemeint. Das Wort stammt vom mittelhochdeutschen „heingarte“ (Heimgarten) ab und bezeichnete das gesellige Nachbarschaftstreffen auf der Hausbank. Dieser gemütliche Austausch wurde bald durch gemeinsames Singen und Musizieren zur eigenen Freude und zur Unterhaltung im Freundeskreis ergänzt. Daraus entwickelte sich der ursprüngliche und unverfälschte „Hoangart“, eine nicht kommerzielle Veranstaltung mit traditioneller Volksmusik und gemeinsamen Singen und Tanzen. Diesen Grundsatz folgend bildete sich vor zwei Jahren eine engagierte Arbeitsgruppe aus VolksmusikantInnen, MusiklehrerInnen, VolkstänzerInnen und Vertreter von Bildungsausschüssen

aus dem Vinschgau. Unter der Bezeichnung „Vinschger Hoangart“ stellten sie diese ungezwungene und unterhaltsame Form des Zusammenkommens in den Mittelpunkt. Der Start war vielversprechend und 2015 wurde der „Vinschger Hoangart“ sechsmal organisiert und moderiert. Ganz bewusst wurde dazu das Gasthaus als Veranstaltungsort gewählt, um das volksmusikalische Singen, Tanzen und Musizieren wieder stärker in der Dorfgemeinschaft zu verankern. Generationenübergreifend wurden spontane wie vorbereitete musikalische Begegnungen ermöglicht. Um die Vernetzung vor Ort noch zu verstärken, wurden bestehende Musik- oder Volkstanzgruppen eingeladen und die Musikschulen vor Ort eingebunden. Darüber hinaus ist jede/r welche/r unverstärkte Livemusik spielt, Singgruppen 2-5 stimmig, SolosängerInnen und passionierte TänzerInnen willkommen. Einige Ansprechpartner vor Ort ließen sich sogar etwas Besonderes einfallen, wie beim Hoangart im Februar, als die Volkstanzgruppe Eyrs passend zum Fasching ein feines musikalisches „Kochprogramm“ gestaltete. Ein Hoangart wurde grenzüberschreitend am Reschen ausgetragen und einer mit Schwerpunkt Singen auf der Stilfser Alm. So entwickelte jeder Hoangart von Latsch, über Laas, Tschengls, Eyrs, Laatsch und Reschen seine eigene musikalische Note, welche frisch gepresst und gezupft zum Mitspielen, Mitsingen und Mittanzen anregt. Ludwig Fabi


immer wieder gern trifft man sich zum „Vinschger Hoangart“ zu echter Volksmusik und spaßigen Einlagen. Der „Vinschger Hoangart“ ist eine Gemeinschaftsinitiative von Südtiroler Volksmusikkreis/Vinschgau, der ARGE Volkstanz und der Musikschulen im Vinschgau. Ulrich Moser gestaltet das Einladungsplakat. Die örtlichen Bildungsausschüsse übernehmen die anfallenden SIAE-Kosten und die Gasthäuser verköstigen die MusikerInnen. Im heurigen Jahr wurde bereits ein Hoangart in Laas abgehalten. 22.04.2016 im Gasthaus Lamm in Laatsch 10.06.2016 im Bierkeller Latsch 16.08 2016 auf der oberen Alm in Stilfs 30.09.2016 in Plagött in St. Valentin a.d.H. und im Oktober beim Schlosswirt auf Juval


28 /GESELLSCHAFT/

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Partschins

Foto: Erwin Bernhart

Cäsar, Leonardo da Vinci und die Spione

„Für den Kriegseintritt der USA in den Ersten Weltkrieg war das verschlüsselte „Zimmermann-Telegramm“ ausschlaggebend“, v.l.: Ewald Lassnig und Kurt Ryba

C

äsar verschob das Alphabeth einfach um drei Buchstaben und schon hatte er Botschaften verschlüsselt. Die monoalphabetische Verschlüsselung war als „Cäsar-Methode“ einfach, aber erfolgreich. Eine „Diskret“, eine Cäsarschreibmaschine ist eine der seltensten Schreibmaschinen der Welt. Eine steht im Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer in Partschins.

Kurt Ryba, der seine immense und mit Perlen bestückte Schreibmaschinensammlung der Gemeinde Partschins geschenkt hat und woraus das Museum am Kirchplatz entstanden ist, ist selbst Informatiker und ließ in einem Vortrag in sein Hobby, der Kryptologie, blicken. Die Spartaner wickelten einen Lederstreifen um einen Stab, schrieben darauf und die

Lederstreifenbotschaft konnte vom Adressaten wiederum mit einem Stab abgelesen werden. Militärische Botschaften, wirtschaftliche, diplomatische und Liebesbotschaften waren die bevorzugten Inhalte verschlüsselter Nachrichten. Karl der Große hat eine selbst erfundene Diplomatenpost eingesetzt, Hildegard von Bingen benutzte ein eigenes Verschlüsselungssystem. Der Code von Blaise de Vigenére aus dem 16. Jahrhundert konnte erst nach 300 Jahren entschlüsselt werden. Die geheime Kabinettskanzlei in Wien machte ein Geschäft aus verschlüsselten Botschaften in der Zeit Maria Theresias. Die Erfindung von Samuel Morse 1844, die erste Telegrafie mittels Morsezeichen, verglich Ryba mit dem ersten Internet. Der erste Code war das. Für die Decodierung der Enigma, jener geheimnisumwitterten Chiffriermaschine im Zweiten Weltkrieg,

waren im englischen Bletchley Parc mehr als 10.000 Menschen beschäftigt. „Historiker sind sich einig, dass durch diese Entschlüsselung der Weltkrieg um zwei Jahre verkürzt hat werden können“, sagte Ryba. Eine amerikanische Atom-Bombe sei ursprünglich für Ludwigshafen vorgesehen gewesen. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Maschinen soweit entwickelt, dass deren Codes nicht mehr entschlüsselbar waren. Im kalten Krieg waren es überwiegend Spione, welche Geheimnisse an die jeweils andere Seite lieferten. Im Übrigen habe Leonardo da Vinci eine Spiegelschrift verwendet und keine Geheimschrift. Rybas Vortrag führte ein aufmerksames und staunendes Publikum am 1. April im Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer in Partschins in eine Welt voller Geheimnisse, voller Anekdoten und Köstlichkeiten.(eb)

Schlanders/Dokumentarfilm

Sonnenberg und Nördersberg im Dialog Z

wei verschiedene Landschaften, zwei Welten und ihre Menschen in einem Tal. Das war das Thema eines Dokumentarfilms mit beeindruckenden Bildern über den Sonnenberg und Nördersberg, der am Ostermontag gleich dreimal im Kulturhaus von Schlanders gezeigt wurde. Der Filmemacher Günther Neumair und die Autorin Astrid Kofler machen in dem Film mit dem Fotografen und Vinschgaukenner Gianni Bodini eine Wanderung durch die vielfältigen und einzigartigen Landschaften am Nördersberg und Sonnenberg. Sie bringen so Landschaften und Menschen in einen Dialog, indem diese über ihre Arbeitsweise und Lebensweise erzählen. Nach Bodini reicht der Sonnenberg von Partschins bis Schluderns, der Nördersberg von Naturns bis Prad. Beide Talseiten haben ihre Vorzüge

Am Ostermontag wurde im Kulturhaus Schlanders der Dokumentarfilm „Sonnenberg und Nördersberg, Landschaften im Dialog“ von Günther Neumair und Astrid Kofler gezeigt. Demnächst kann man den Film auf Rai Südtirol sehen. und Schätze und zusammen machen sie den Reichtum und die Einmaligkeit des Vinschgaus aus. Wald, Marillen und Marmor gibt es am Nördersberg, Sonne, Trockenrasen und Kräuter am Sonnenberg. Der Kampf um das Wasser ist ein Überlebensthema im ganzen Vinschgau, aber vor allem am Sonnenberg. Es gibt lange Wasserwaale auf beiden Talseiten. Die Sehnsucht nach der Sonne, dem Licht, prägt den Nördersberg. Von Martini (11. November) bis Lichtmess (2. Februar) haben viele Berghöfe

am Nördersberg keine Sonne. Im Sommer spenden die Bäume Schatten, während es am Sonnenberg sehr heiß ist. Im Film erzählen Bergbauern vom Marillenanbau, Gemüseanbau, vom Weinbau, dem Roggenanbau und von der Milchverarbeitung. Sie sprechen über die Bodenbearbeitung, den Vinschger Wind, über Wasserwaale, die neuen Beregnungsanlagen und alte Streitigkeiten um das Wasser. Aber nicht nur Bauernhöfe und Almen werden im Film gezeigt, auch St. Peter bei Tanas, die

St. Ottilia Kirche in Tschengls, der Weißwasserbruch und der Wantlbruch, das Lasertal und das Schlandrauntal. Tanas, das einzige Dorf am Sonnenberg und die Bemühungen der Tanaser, den Sonnenberg als faszinierenden Lebensraum zu erhalten, wird vorgestellt, genauso wie das Brotbacken auf dem Rimpfhof und das Getreidemahlen auf Allitz. Gianni Bodini erzählt über Ganglegg, dem „Pompeji des Vinschgaus“ und seiner 3.000-jährigen Geschichte, von den rund 500 Schalensteinen besonders am Sonnenberg und den vielen Deutungen, die es dazu gibt. Nicht nur viele Talbewohner haben sich am Ostermontag den Film angesehen, auch viele Bergbauern vom Sonnenberg und Nördersberg sind im Kulturhaus zusammen gekommen und haben ihre Welt von einer anderen Perspektive erlebt. (hzg)


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SPEZIAL Sanieren Sanieren spart Geld. Allgemeine Informationen, Architekt Günther Fritz im Interview und ein Best-Practise-Beispiel im Bereich Bauen finden Sie in diesem Sonderthema Sanieren. von Angelika Ploner

Gut saniert ist viel gespart Landesförderungen für energiesparende Maßnahmen

Steuerabzug 50% für die Gebäudesanierung

Warum Sanieren? Vor dieser Frage stehen mehrere Eigenheimbesitzer, dessen Haus sozusagen in die Jahre gekommen ist. Immerhin: Rund 80 Prozent der Gebäude in Südtirol wurden zwischen 1960 und 1990 gebaut. Die Liste der Gründe führt zweifellos ein Argument an, nämlich: Heizkosten senken. Durch eine energieeffiziente Gebäudesanierung und den Umstieg auf erneuerbare Energien kann der Verbrauch von Gas oder

Steuerabzug 65% von der Einkommenssteuer (IRPEF)

Öl deutlich reduziert werden. Und: Man ist unabhängiger von ungewissen Energiepreisen. Damit einher geht ein Quantensprung in Sachen Wohnkomfort. Energetisch sanierte Gebäude bieten eine höhere Wohnqualität mit viel Behaglichkeit und Komfort. Punkt drei: der Immobilienwert. Unsanierte Häuser oder Wohnungen lassen sich immer schwieriger vermieten oder verkaufen. Eine energetische Sanierung steigert den Wert

Bis zu 80% Beitrag auf Ausgaben ohne MwSt

eines Gebäudes um einiges. Zudem werden bei einer energetischen Sanierung oft auch Schwachstellen am Gebäude, wie etwa feuchtes Mauerwerk, entdeckt und behoben. Ein saniertes Haus ist gleichzeitig die beste Altersvorsorge. Nicht zuletzt auf der Liste der Gründe, die für eine Sanierung sprechen sind die steuerlichen Anreize. Die wichtigsten Fördermittel im Bereich Sanieren/energieeffizient Sanieren im Überblick.

Landesförderung für energiesparende Maßnahmen bis zu 30% Beitrag auf die Ausgaben ohne MwSt. erhält man für: • W ärmedämmung von Dächern, Außenmauern, obersten und untersten Geschossdecken, Terrassen und Lauben an bestehenden Gebäuden (Voraussetzungen: Baukonzession vor 12.01.2005 + Klimahaus C-Standard) • Austausch von Fenster und Fenstertüren (Voraussetzung: Baukonzession vor 12.01.2005 + KlimaHaus C + Ug-Wert max. 1,2 W/m2K) • Einbau von thermischen Solaranlagen für die Warmwasserbereitung und / oder Schwimmbaderwärmung • Einbau von thermischen Solaranlagen für die Heizungsunterstützung und / oder Kühlung (Voraussetzung: Klimahaus A + Niedertemperaturheizsystem)

• Einbau von automatisch beschickten Heizanlagen für feste Brennstoffe, wie Hackschnitzel und Pellets (Klimahaus C bzw. A je nach Alter der Baukonzession) • Einbau von Stückholzvergaserkesseln (Voraussetzung: Klimahaus C bzw. A je nach Alter der Baukonzession) • Einbau von geothermischen Wärmepumpen (Voraussetzung: Klimahaus C bzw. A + Niedrigtemperaturheizsystem) • Wärmerückgewinnung aus Anlagen zur Kühlung von Produkten • Erstellung von Machbarkeitsstudien für Projekte mit besonders innovativem Charakter zur Energieeinsparung oder zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen • Bau und Erweiterung von Fernheizanlagen

Schlau sanieren mit Fuchs. Auf alt mach neu. Großformat Fliesen Gewerbegebiet 41, 39028 Vetzan - Schlanders Tel. 0473 741 741 | info@fuchs.it | www.fuchs.it

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Steuerabzüge (50% und 65%) für die Gebäudesanierung Für außerordentliche Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten von Wohnungen und Wohngebäuden kann ein Teil der Ausgaben von der Einkommenssteuer (IRPEF) abgezogen werden (auf 10 Jahre aufgeteilt). Der Steuerabzug wurde als fixe Norm in das Steuergesetz aufgenommen und ist somit auf unbefristete Zeit verlängert. Im Rahmen des Stabilitätsgesetzes 2016 wurde der Steuerabzug bis zum 31.12.2016 verlängert. Ab 01.01.2017 wird er auf 36% herabgesetzt. Der Maximalbetrag für die Abschreibung beträgt 96.000 Euro pro Wohneinheit und Baumaßnahme. Ab 01.01.2017 wird er wieder auf 48.000 Euro herabgesetzt. Für folgende außerordentliche Maßnahmen können 50 % abgezogen werden: • Außerordentliche Instandhaltungsarbeiten (Arbeiten, die der Erneuerung und Verbesserung des Gebäudes dienen, wie Austausch der Fenster, Einbau einer Heizanlage, Errichtung von Umzäunungen usw.) oder • Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten, bauliche Umgestaltung und andere förderungswürdige Bauarbeiten (wie z.B. Arbeiten zur Energieeinsparung, …) und dergleichen. Bei Kondominien werden auch ordentliche Instandhaltungsarbeiten (Arbeiten, die zur Erhaltung des Gebäudes bzw. der technischen Anlagen dienen) gefördert.

Wäschetrockner, Geschirrspüler, Herde und Backöfen, elektrische Kochplatten, elektrische Heizplatten, Mikrowellengeräte, elektrische Heizgeräte, elektrische Kühlanlagen, elektrische Ventilatoren und Klimaanlagen. Die Geräte müssen die Energieeffizienzklasse A+ bzw. die Backöfen A vorweisen können. Auch beim Ankauf von sanierten Wohnungen können 50% von der Einkommenssteuer abgezogen werden. Der Steuerabzug wird auf 25% des Kaufpreises (inkl. MwSt.) kalkuliert, wobei der Höchstbetrag 96.000 € pro Wohnung / Baueinheit beträgt. Weitere Infos unter: http://www.agenziaentrate.gov.it (ristrutturazioni edilizie: le agevolazioni fiscali – April 2015 Grafik zeigt Einsparungen durch eine hochwertige Sanierung am Beispiel eines unsanierten Zweifamilienhauses, rund 230 Quadratmeter und Baujahr 1972. 1. Dach rund 600 Euro

3. Fassade rund 1.000 Euro

2. Fenster rund 500 Euro

4. Kellerdecke rund 200 Euro 5. Heizung (inkl. Warmwasser) rund 1.200 Euro

Im Zuge von Wiedergewinnungsarbeiten für welche der Steuerabzug im Ausmaß von 50% in Anspruch genommen wird, kann zusätzlich ein Steuerabzug für den Ankauf von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und energieeffizienten Elektrogeräten in Anspruch genommen werden. Der maximal abschreibbare Höchstbetrag liegt hier bei 5.000 Euro pro Baueinheit (50% von 10.000 Euro) und muss zu gleichen Teilen auf 10 Jahre aufgeteilt werden INFO: Voraussetzungen im Kurzüberblick: Beginn der Wiedergewinnungsarbeiten nach dem 26. Juni 2012, die Anschaffung der Möbel, Einrichtungsgegenstände und Elektrogroßgeräte müssen zwischen 06. Juni 2013 und 31. Dezember 2016 erfolgen (Zahlung mittels Bank-, Postüberweisung oder Kreditkarte), nur fabrikneue Ware wird anerkannt. Beispiele für Möbel und Einrichtungsgegenstände: Betten, Schränke.... sogar Matratzen und Beleuchtungsanlagen. Beispiele für Haushaltsgroßgeräte: Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen,

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Für folgende Maßnahmen können sogar 65% (neu seit 06. Juni 2013) von der Einkommenssteuer (IRPEF) abgezogen werden: Der Steuerabzug für die energetischen Sanierungsmaßnahmen für Privatpersonen wurde im Rahmen des Stabilitätsgesetzes 2016 bis zum 31. Dezember 2016 verlängert. Ab 01.01.2017 wird der Steuerabzug auf 36% herabgesetzt. Der Steuerabzug muss jeweils zu gleichen Teilen auf 10 Jahre aufgeteilt werden. • f ür Sanierungsarbeiten zur energietechnischen Optimierung von bestehenden Gebäuden, sofern der gesetzlich vorgeschriebene Primärenergiebedarf für Heizzwecke eingehalten werden kann. Höchstbetrag des Abzugs: 100.000 €. • für Ausgaben an bestehenden Gebäuden, Teilen davon oder Immobilieneinheiten sofern diese die vorgegebenen Wärmedämmwerte (U-Werte) einhalten. Begünstigt werden Ausgaben für feste vertikale (Mauern), und horizontale (Dächer, Decken und Böden) Strukturen, sowie Fenster einschließlich Fensterstöcke. Höchstbetrag des Abzuges: 60.000 €. • für den Einbau von Verschattungselemente wie z.B. Markisen. Höchstbetrag des Abzugs: 60.000 €. • für den Austausch der alten Heizanlage und Ersetzen durch einen Brennwertkessel, eine Geothermieanlage, eine Wärmepumpe oder eine Biomasseanlage (Holz, Hackgut, Pellets, Mais). Höchstbetrag des Abzuges: 30.000 €. • für den Austausch traditioneller Warmwasserbereiter durch eine Wärmepumpe. Höchstbetrag des Abzuges: 30.000 €. • Einbau einer Gebäudeautomation (Überwachungs-, Steuer-, Regel- und Optimierungseinrichtungen in Gebäuden) • für die Anschaffung von Sonnenkollektoren zur Bereitung von Warmwasser. Höchstbetrag des Abzugs: 60.000 €. INFOS: ENEA in Rom, Grüne Nummer: 800 985 280, Agentur der Einnahmen, Grüne Nummer: 848800444 http://www.agenziaentrate.gov.it

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pr-info Thermosol Tscherms

Solarthermie =Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung u. Heizungsunterstützung

Solarthermie ist die kostengünstigste, umweltfreundlichste u. nachhaltigste Energieform, die leider durch die Förderung von Solarstrom ein bischen in Vergessenheit geraten ist. Dabei sind Solaranlagen für die Warmwasserbereitung einfach in der Montage u. in der Instandhaltung und es bedarf keiner hochtechnischen Komponenten. Besonders in Südtirol ist das Potential fast unerschöpflich, da die Sonneneinstrahlung zwischen 1000-1900kW/m² u. Jahr beträgt. Wird dieser Wert mit der Fläche Südtirols multipliziert, strahlt die Sonne jährlich ca. 1000 mal soviel Energie auf die Fläche Südtirols wie insgesamt für Heizung, Strom u. Verkehr verbraucht wird. Und die Sonnenenergie steht jedem zur eigenen Nutzung kostenlos zur Verfügung. Die Komponenten für eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung sind Kollektoren, Speicher (Boiler) eine Solarstation mit Regler. Man kann sie auf oder in das Dach, an die Hausfassade oder ins Gelände montieren. Die Amortisation der Anlage beträgt 3-4 Jahre, da man auch einen Landesbeitrag von bis zu 30 Prozent erhält; für die Gesuchstellung bedarf es keines großen bürokratischen Aufwands. Oder alternativ kann man den staatl. Steuerabzug von 50 bzw. 65 Prozent nutzen.

Bis zu 80% Beitrag auf die Ausgaben ohne MwSt. erhält man für: • Einbau von Photovoltaikanlagen • Einbau von Windkraftwerken Zuschüsse werden nur vergeben, wenn keine wirtschaftlich und technisch vertretbare Anschlussmöglichkeit an das öffentliche Stromnetz besteht. Achtung: Im Einzugsgebiet von Fernheizwerken werden keine Beiträge für Anlagen zur Wärmeerzeugung und Solaranlagen gewährt. Wichtiger Hinweis: Die Häufung von Beiträgen zu Lasten des Landeshaushaltes ist nicht zulässig. Das Gesuch muss aber vor Beginn der Arbeiten gemacht werden und es gilt eine Mindestausgabe von 6.000 Euro zzgl. MwSt. INFOS: Amt für Energieeinsparung, Mendelstraße 33, 39100 Bozen, Tel.: 0471-414720

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Behutsam in Bestehendes eingreifen und Neues schaffen Günther Fritz arbeitet seit 2009 als freischaffender Architekt in Glurns. Bereits drei Jahre zuvor hat er im denkmalgeschützten Elternhaus ein Büro eingerichtet und dort als 3-D-Visualisierer begonnen. Sanierungen umfassen einen Teil seiner Aufträge, die von einfachen Häusern bis hin zu Hotels reichen. Der Vinschgerwind hat mit ihm gesprochen. Interview und Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Vinschgerwind: Altbausanierungen – für Sie als Glurnser Architekt eine Herzensangelegenheit? GÜNTHER FRITZ: Selbstverständlich, zumal ich seit meiner Geburt zwischen historischen und denkmalgeschützten Bauten aufgewachsen bin, und weil mir die mittelalterliche Stadt Glurns als Ensemble sehr am Herzen liegt. Sie leben in einem sanierten alten Bürgerhaus in der Stadmitte. Wie fühlen Sie sich in Ihren historischen vier Wänden? Ich persönlich fühle mich sehr wohl in meinem Geburtshaus. Das ist immerhin schon 500 Jahre alt. Das Haus hat im Laufe der Jahrhunderte einen eigenen Charakter gebildet, mit Gewölben, Gängen, Ecken und Kanten, die in einem Neubau nie vorkommen. Und inmitten eines Ortskernes zu leben, hat seine Vorteile. Ich empfinde es als Vorteil, nahe am Ortsgeschehen zu sein. Das ist sehr reizvoll für mich. Wenn wir Veranstaltungen in der Stadt haben, bin


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ich immer mitten im Geschehen. Man hat kurze Wege. In der Stadt Glurns und darüber hinaus tragen einige sanierte Altbauten ihre Handschrift. Auf welche sind sie besonders stolz? Da fällt mir ein Haus im Zentrum von Glurns ein. Das war eines meiner ersten Werke. Und da haben wir stark mit dem Denkmalamt zusammen gearbeitet. Was mir bei dem Haus rückblickend gut gefällt und was gut gelungen ist, das ist die Kombination zwischen alter und neuer Substanz. Wie gesagt, bei Altbausanierungen muss man unterscheiden: reden wir von einer Sanierung eines Gebäudes, das 50 Jahre alt ist, oder von einem das 300 Jahre alt ist. Prinzipiell bin ich mit allen meinen Projekten zufrieden. Welche Herausforderungen sind bei einem denkmalgeschützten Haus zu meistern? Altbausanierung in Verbindung mit dem Denkmalamt ist, wie ein bekannter Professor kürzlich gesagt hat, die Königsdisziplin bei Sanierungen, weil es darum geht, wertvolle historischen Bausubstanz zu erhalten und mit Gefühl und Respekt an die Sache

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heranzugehen. Viele Leute schimpfen oft über das Landesdenkmalamt. Aber ich glaube, dass die Verantwortlichen in den letzten Jahren den Zeitgeist erkannt haben. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass das Landesdenkmalamt sehr kooperativ geworden ist und versteht, dass Leute, die eine historische Substanz sanieren wollen, ein „Zuckerle“ brauchen. Natürlich darf man nicht hergehen und wertvolle Elemente, wie Gewölbe und dergleichen zerstören. Man muss mit Respekt und Liebe zum Detail umbauen und anbauen. Diese Philosophie muss immer ins Konzept einfließen. Kleine Fenster, dunkle Winkel - wie bekommt man Licht in die Räume? Dunkle Räume und kleine Fenster, das zählt zu den größten Bedenken und Sorgen der Bauherren. Und es ist dann die Aufgabe des Architekten, mit der Planung Licht einzufangen. Mein Anspruch ist einen maximalen Wohlfühl -Charakter durch Einfall von Tageslicht zu kreieren. Und ich muss sagen, es ist in Verbindung mit dem Denkmalamt schon oft gelungen, Lichtöffnungen zu finden, die effektiv auch was bringen und dem Gesamtbild nicht schaden. Zum Beispiel? Ein Beispiel, das ich schnell im Kopf habe

ist das Haus, das ich vorhin angesprochen habe. In Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt haben wir es geschafft, an der Nordfassade mehrere Fenster zu bauen, die über zwei Meter hoch sind. Und das ist für das Ambiente phänomenal. Wie gesagt, das Landesdenkmalamt ist sehr kooperativ. Aber eines möchte ich dazu auch sagen: Man darf nicht Raubbau betreiben und auf Teufel komm raus herum basteln. Es gilt nach wie vor, schlüssige Argumente für kleine Veränderungen zu liefern und nachzuweisen, wie effektiv das Ganze ist. Die Herausforderungen an den Architekten und an die Bauherren? Da möchte ich nochmals unterscheiden zwischen denkmalgeschützter Substanz und Sanierung eines nicht denkmalgeschützten Hauses. Die Vorgaben sind bei letzterem etwas anders. Es ist einfacher. Doch man muss auch hier mit Respekt an die Sache herangehen. Die Herausforderung beim Umbau ist, dass man an bestehende Situationen gebunden ist. Mit Kreativität und Mut muss man probieren, behutsam in Bestehendes einzugreifen und Neues zu schaffen. Reizvoll bei Sanierungen ist generell, eine gelungene Symbiose zwischen Alt und Neu zu finden.


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Wobei man vom Grundsatz her sagen kann, sanieren heißt nicht, ich mache beziehungsweise belasse alles genau so wie es ist. Ein Jahrhunderte altes Haus ist im Laufe seiner langen Geschichte immer wieder verändert worden. Die historischen Häuser tragen alle die Handschriften der Menschen aus mehrerer Epochen. Deshalb kann man heutzutage – immer in Respekt vor dem Bestehenden - im gesunden Verhältnis einen neuen modernen Stil dazu bauen. Wie überzeugen Sie einen Bauherren, eine Bauherrin ein nicht denkmalgeschütztes wertvolles Haus zu erhalten? Das ist eine sehr knifflige Frage. Primär muss man untersuchen, ob das Objekt, die Substanz erhaltenswert ist. Das hängt von bautechnischen oder dekorativen wertvollen Elementen ab. Man muss dem Bauherren den Wert der alten Substanz näher bringen und ihm das schmackhaft machen. Prinzipiell gilt, dass man einen Bauherren, eine Bauherrin von dem überzeugen muss, was Sinn macht. Mein Credo: Mit den Bauwilligen gemeinsam etwas

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kreieren und das in einer konstruktiven Auseinandersetzung. Und esfreut mich, wenn sie sich zur Sanierung entschließen. Ich zolle allen viel Respekt für den Mut, für die Energie und für die Liebe zur alten Substanz. Meinerseits bin ich bereit, mein Bestes zu geben. Wie groß ist generell die Bereitschaft, alte Strukturen zu erhalten? Die Bereitschaft der Bauherren ist in den vergangenen Jahren sehr gestiegen. Das war nicht immer so. Das Land Südtirol, oder auch die Medien haben in den vergangenen Jahrzehnten wenig Augenmerk auf die Sanierung der alten Bausubstanz gelegt. Deshalb sind sehr viele Neubausiedlungen entstanden. Und es war kaum noch Bereitschaft da, Altes zu sanieren. In den vergangenen paar Jahren haben sich Land, Medien und Gemeinden zum Glück wieder darauf besonnen, zurück in die Ortszentren zu gehen und durch entsprechende Förderungen alte Strukturen zu erhalten. Mitgeholfen haben mittlerweile auch die vielen Beispiele für gelungene Sanierungen in Ortskernen, die beweisen, dass dort bei

geschickter Planung die Wohnqualität voll und ganz gegeben ist. Ich stelle fest, dass die Freude am restaurierten Objekt groß ist, wenn eine Transformation von der Vergangenheit in die Zukunft geglückt ist. Altbausanierung und Wärmedämmung, wie lässt sich das verbinden? Das ist ein großes Thema. Ich beziehe mich jetzt auf die denkmalgeschützten Gebäuden. Bei denen ist eine Außendämmung nicht machbar. Die Innendämmung ist baubiologisch ein sehr heikles Thema. Viele Anbieter preisen viele Produkte an und es gilt dann auszuwählen, was nicht immer einfach ist. Außerdem wechseln die Materialen wie zum Beispiel Klimahausputz, Dämmplatten immer wieder. Prinzipiell gilt die spezielle Situation zu überdenken und mit dem Techniker, mit dem Bauherrn und mit der Lieferfirma das passende System der Isolierung zu finden. Altbausanierung und Klimahaus Standard? Grundsätzlich muss ich ganz ehrlich sagen, dass die Klimahaus Agentur in Südti-


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Fotos: Günther Fritz

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rol zu einer dominanten Institution aufgeblasen worden ist. Der Grundgedanke vom Klimahaus ist sicher sehr gut, denn es geht darum Energieverluste zu reduzieren beziehungsweise zu vermeiden. Aber in der penetranten Art und Weise wie die Agentur die Sache derzeit vorantreibt, bewirbt und in Gesetzen verankert, ist es eine Zumutung für die geplagten Bauherren. Wir sind in den vergangenen Jahren fast halbjährlich mit neuen Vorgaben überrascht worden

und plagen uns damit herum. Ich wiederhole jedoch noch einmal: Vom Grundgedanken bin ich überzeugt. Bei denkmalgeschützten Altbausanierungen hat die Klimahausagentur zum Glück erkannt, dass es nicht möglich ist, diesen Wahn zu betreiben und deshalb sind vorläufig die Bestimmungen akzeptabel, machbar und tragbar. Man muss eine Verbesserung vorher – nachher nachweisen können. Das genügt derzeit. Die Sanierung eines Altbaus

links: das im Interview angesprochene Haus in Glurns. In Zusammenarbeit mit den Landesdenkmalamt ist es gelungen, Fensteröffnungen zu schaffen, die für optimale Lichtbedingungen in den Räumen sorgen siehe Bild daneben; rechts: das von Günther Fritz teilsanierte Bio-Hotel Panorama in Mals

jüngeren Datums fällt teilweise unter die neuen Bestimmungen. Und dann wird es kompliziert. Welches historische Gebäude würden sie gerne sanieren? Was mich speziell reizen würde, wäre eine Burg, die ich für Wohnzwecke umbauen könnte, so wie es einer meiner Architekten Vorbilder, Werner Tscholl, schon gemacht hat. Das wäre mein Traum.

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Wohnkomfort

qualitativ hochwertig und funktionell Wohnanlage Greta - Prad am Stilfserjoch - Die fünf Wohneinheiten in der Wohnanlage „Greta“ am Sonnenweg in Prad haben längst ihre Besitzerinnen und Besitzer gefunden. Die zentrale, sonnige und ruhige Lage kommt den Bewohnern genauso entgegen wie das ausgewogene Preis-Leistungsverhältnis beim Kauf. Die professionelle Planung und Bauausführung trägt die Handschrift von Geometer Elke Zoderer und Zoderer Bau GmbH. Das Prader Familien-Unternehmen hat mittlerweile große Erfahrung im Bau von schlüsselfertigen Gebäuden. Gesetzt wird dabei auf fachkundige und zuverlässige Unternehmer und Handwerker aus dem Ort. von Magdalena Dietl Sapelza | Fotos: Manuel Pazeller


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rechts: Die Wohnanlage „Greta“ im Sonnenweg in Prad am Stilfserjoch liegt in ruhiger zentraler Lage. Sie wurde von Geometer Elke Zoderer und Zoderer Bau GmbH in Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen gebaut. Die fünf Wohnungen wurden schlüsselfertig an ihre Besitzer übergeben, die sich darin sehr wohl fühlen links: Die große Dachterrasse schafft einen beeindruckenden Freiraum für die Wohnung im Dachgeschoss

B

ereits vor und während der Bauphase fanden die fünf Wohnungen in der Wohnanlage „Greta“ ihre Käuferinnen und Käufer. Diese konnten dann ihre eigenen Vorstellungen einbringen, sei es bei der Einteilung der Räume, bei deren Grundausstattung, bei der Auswahl der Türen, der Fenster, der Bodenbeläge, der Fliesen, der Einrichtung und Armaturen in den sanitären Anlagen und dergleichen. Das schafft Individualität und gibt den Räumen einen persönlichen Charakter. Geometer Elke Zoderer, die Junior-Chefin der Zoderer Bau GmbH, mit Sitz in der Prader Gewerbezone war stets offen für die Wünsche

„

Das Unternehmen Zoderer Bau GmbH schöpft aus einer über fünfzig jährigen Erfahrung der späteren Bewohnerinnen und Bewohner. Durch Flexibilität im Umgang mit den Vorstellungen der Käuferinnen und Käufer, durch geschickte Wahl von qualitativ hochwertigen und langlebigen Materialien, durch Dynamik, Präzision, fachmännisches Baumanagement erreichte sie höchste Kundenzufriedenheit. Das Unternehmen

Zoderer Bau GmbH schöpft aus einer über fünfzig jährigen Erfahrung. Mittlerweile hat man sich auf schlüsselfertiges Bauen spezialisiert, das immer öfters gefragt ist. Die Verpflichtung von verantwortungsbewussten heimischen Unternehmen ist ein weiterer Garant für hervorragende Bauausführung. Dass mit dem Planungsbüro Geometer Elke Zoderer und mit der Baufirma Zoderer Bau GmbH alles in einer Hand liegt ist ein großer Vorteil. Die einzelnen Arbeitsschritte werden von einer Stelle aus koordiniert. Auf eventuelle unvorhergesehene Vorkommnisse kann sofort reagiert werden.


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Die Wohnanlage „Greta“ besticht durch schlichte, funktionelle Bauweise mit qualitativ hochwertigen Materialien; rechts: die Ostansicht unten links: Treppenaufgang unten Mitte: Nasszelle; unten rechts: der Hausgang

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Die Zusammenarbeit mit den beteiligten Unternehmen läuft seit Jahren in bewährter Form Hand in Hand. Die verschiedenen Arbeitsschritte werden mit großer Fachkompetenz und termingerecht erledigt. Es geht kaum Zeit verloren. Das alles schlägt sich auf den Preis nieder und macht die Wohnungen erschwinglich. Die Wohnanlage „Greta“ ist klein, überschaubar, in ruhiger sonniger Lage nicht weit entfernt vom Ortszentrum, von Schulen und Sportanlagen. Das Gebäude besticht durch modernes Design. Die beherrschende Materialien des Bau-Komplexes mit Flachdach sind hochwertiger Massivbeton (Fundament, Decken, Begrenzungsmauern, Rampen) sowie Schallschutzziegel (Mauerwerk mit 24 cm starken Hochlochziegeln, 16 cm Vollwärmeschutz). Auch die Zwischenwände sind aus schalldämmenden Ziegeln. Störungen durch Geräusche von innen und von außen werden dadurch gedämmt. Im Erd- und Obergeschoss befinden sich je zwei Wohnungen mit einer Größe von zirka 60 beziehungsweise 70 Quadratmetern, alle mit geräumigen Balkonen versehen. Das Dachgeschoss bietet Platz für eine 90 Quadratmeter große Wohnung mit großer Dachterrasse. Alle Wohneinheiten haben Bodenheizung und sind am Prader Fernwärmenetz angeschlossen. Die Wohnungen verfügen über einen Autoabstellplatz in der Tiefgarage, einen Autoabstellplatz im Freien sowie über einen Keller.

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Zu den gemeinsam genutzten Räumen zählen der Technikraum, sowie ein Unterstellplatz für Müllcontainer und Fahrräder. Die Baufirma Zoderer und Gander wurde 1963 gegründet. Ein Jahr später übernahm Franz Zoderer die alleinige Geschäftsführung. 1999 stieg seine Tochter, Geometer Elke Zoderer, in die Firma ein und ist seither Teilhaberin. Heute beschäftigt das Unternehmen 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zertifizierungen ISO für Qualitätsmanagement, OHSAS für Arbeitssicherheit und Gesundheit und SOA Zertifizierung Voraussetzung für öffentliche Bauaufträge sprechen für hohe Qualifikation. Das Unternehmen ist führend bei der Errichtung von Gewerbe- und Industriebauten, bei Hotelbauten, öffentlichen Gebäuden, Wohnanlagen und privaten Bauten. Auf Aus- und Weiterbildung wird großen Wert gelegt. Die Bauten entsprechen den vorgegebenen KlimaHaus-Standards. Seit über 30 Jahren verwirklicht die Firma Zoderer neben herkömmlicher Bautätigkeit auch hochwertige Immobilienprojekte in Prad und Umgebung für den Verkauf, provisionsfrei, direkt vom Baumeister. Zu diesen Projekten zählt auch die Wohnanlage „Greta“. Dass alle Wohnungen verkauft sind, spricht für sich. Die nächste Wohnanlage als schlüsselfertiges Projekt im Sandweg befindet sich derzeit in der Bauphase. Zwei der vier Wohnungen sind noch zu haben.

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Daten: Wohnanlage „Greta“ Lage: Sonnenweg, Prad am Stilfserjoch B 1 Auffüllzone Klimahaus Standard B Baubeginn: November 2014 Bauende: Dezember 2015 Planung und schlüsselfertige Bauausführung: Geometer Elke Zoderer und Zoderer Bau GmbH mit heimischen Unternehmen (siehe Anzeigen)


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Nationalpark Stilfserjoch

Der 9. Trentiner Bärenreport aus dem Jahre 2015 Ein zusammenfassender Situationsbericht

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itte März 2016 ist der neunte Bärenreport des Landesamtes für Forstwesen und Wildtierfauna der Autonomen Provinz Trient veröffentlicht worden. In meinem heutigen Beitrag möchte ich für die interessierten Leserinnen und Leser eine Zusammenfassung dieses Berichtes geben.

Das Trentiner Bärenmonitoring Im Monitoring der Braunbären gibt es in der Provinz Trient inzwischen eine 40-jährige Erfahrung. Das genetische Monitoring mit der Bestimmung der DNA als Erbsubstanz wurde dabei im Jahre 2015 im 14. Jahr in Folge durchgeführt. Im Berichtsjahr konnten dabei 807 Proben gesammelt werden, von welchen 246 organisches Material enthielten, welche für die DNA-Analyse tauglich war. Die Mindestzahl der am Ende des Jahres 2015 anwesenden Trentiner Braunbären wird mit 48 Individuen angegeben, davon waren 20 Männchen, 21 Weibchen und 7 Junge unbestimmten Geschlechtes. Nicht alle Bären können jedoch gesichtet, fotografiert oder genetisch nachgewiesen werden. Aus den konsolidierten Standard- und Erfahrungswerten wird die Bärenpopulation der Trentiner Adamello-Brenta-Gruppe am Ende des Jahres 2015 auf 48 – 54 Tiere geschätzt. Nach ihrer Altersstruktur aufgeschlüsselt sind die 48 im Jahre 2015 dokumentierten Bären 23 erwachsene Bären (8 Männchen und 15 Weibchen), 14 Jungbären (10 Männchen, 4 Weibchen) und 11 Junge des Jahres

(2 Männchen, 2 Weibchen und 7 Junge noch unbestimmten Geschlechtes).

Würfe 2015 Für das Jahr 2015 konnten 7 Würfe mit insgesamt 13 Jungen von 7 Trentiner Bärinnen dokumentiert werden. Dabei erbrachte eine Bärin einen Dreierwurf, vier Bärinnen gebaren je 2 Junge und zwei Bärinnen brachten je ein Junges zur Welt. In den letzten 14 Jahren (2002-2015) wurden aus insgesamt 48 Würfen 101 Jungbären geboren. Bis heute haben sich seit dem Jahre 2002 aus der Adamello-Brenta-Braunbärenpopulation 19 Weibchen und 10 Männchen fortgepflanzt. 2015 waren 8 geschlechtsreife Bärenmännchen und geschlechtsreife Bärinnen in dieser Population vorhanden.

Tote Bären 2015 Im Jahre 2015 wurden 5 tote Bären aufgefunden: Das 8-jährige Männchen M6 war vergiftet worden, das zehnjährige Weibchen BJ1 wurde mit seinen zwei Jungen F22

und M33 von einem männlichen Bären in der Val di Tovel getötet. Das Phänomen der Tötung von Bärenjungen durch männliche Bären ist bekannt: Die Bärin soll nach dem Verlust der Jungen wieder brunftig und paarungsbereit werden. Offensichtlich hat die Bärin BJ1 ihre Jungen verteidigt und ist vom Männchen ebenfalls getötet worden. Die Reste eines weiteren 3-jährigen Männchens (M26) sind im Gemeindegebiet von Caldes im Sulzberg aufgefunden worden. Die beiden verwaisten Jungen aus dem Wurf 2014 der bei der Narkotisierung zur Besenderung verendeten Bärin Daniza haben den Winter 2014/15 hingegen überlebt.

Zur Raumnutzung Von den 48 Bären der Trentiner Mindestpopulation wurden im Jahre 2015 40 ausschließlich im Gebiet der Provinz Trient nachgewiesen, 7 Bären auch außerhalb des Trentinos und der Bär M25 hat in der Provinz Sondrio überwintert. Alle 8 Bären, welche 2015 außerhalb der Trentiner LandesAus dem Bärenreport 2015 der Autonomen Provinz Trient (Groff C., Angeli F., Asson D., Bragalanti N., Pedrotti L., Rizzoli R., Zanghellini P. (a cura di), 2016 Rapporto Orso 2015 del Servizio Foreste e fauna della Provincia Autonoma di Trento).

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Julius I., 12. April 2016

Die Entwicklung der Braunbärenpopulation der Trentiner Adamello Brenta-Population im Zeitraum 2002-2015. Grüne Balken: Gesicherte und tatsächlich dokumentierte Populationsgröße; rote Reiter: geschätzte Populationsgröße.


Foto: Roberto Paiella

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sten Würfen die Ausbreitung von insgesamt 27 Bärenmännchen außerhalb der Trentiner Landesgrenzen dokumentiert werden: 11 davon (gleich 41%) sind gestorben oder verschwunden, weitere 10 (37%) sind in das Stammareal der Weibchen zurückgekehrt, 2 (gleich7%) sind nach Osten abgewandert und 4 (15%) sind zum Berichtsstand Ende 2015 noch auf Wanderschaft. Bisher wurde noch keine Abwanderung von Bärenweibchen aus dem Trentino dokumentiert. Das Gesamtgebiet, das von den Bären unter Berücksichtigung der streunenden Männchen inzwischen im Bereich der Zentralalpen bestrichen wird, beträgt 20.794 km². Das derzeit stabil von den gebärenden Bärinnen besiedelte Stammgebiet im Adamello Brenta-Stock ist mit 1.303 km² um Vieles kleiner (Verhältnis 16:1).

Schadensvergütung

grenzen nachgewiesen worden sind, waren ausschließlich Männchen (7 Erwachsene und ein Jungbär). Vier dieser wandernden Bärenmännchen haben Südtiroler Landesgebiet durchstreift (MJ5, M7, M22 und M32) und zwar das Ultental und den Vinschgau rechtsseitig der Etsch. Ein Bär besuchte das Veneto (M19), ein weiterer Friaul Julisch Venetien (M4), zwei das Gebiet der Lombardei (M18 und M25). Für den Zehnjahreszeitraum 2005 – 2015 konnte nach den im Jahre 2004 erfolgten er-

Im Jahre 2015 wurden vom Trentiner Landesamt für Forstwesen und Wildtierfauna von den 112 Anträgen auf Rückvergütung von Schäden durch Braunbären 104 angenommen und 8 abgewiesen. Was die Abgeltung der Schäden nach Schadenskategorien betrifft, wurden 2015 von der Provinz Trient folgende Summen liquidiert: Gesamtsumme 65.595,00 Euro, davon für Schäden an Bienenvölkern € 23.065,00, für Schäden an landwirtschaftlichen Kulturflächen € 27.405,00, für Risse von Haustieren € 14.008,00 und für andere Schäden € 1.117,00. Die insgesamt 58 Attacken des Wolfsrudels in den Lessinischen Alpen an der Grenze zwischen den Provinzen Trient und Verona haben hingegen 68 Weidetiere betroffen, davon 14 mit tödlichem Ausgang (8 Kälber, 3 Fohlen und 3 Schafe). Zur Schadensab-

/NATIONALPARK/ 41 geltung aus Wolfrissen musste die Provinz Trient 2015 insgesamt 14.942,00 Euro aufwenden. Zum Vergleich: In Südtirol gab es 2015 36 Schadensfälle an Bienenvölkern und 9 Risse von Haustieren durch Braunbären, wofür insgesamt 13.130,00 Euro für die Schadensabgeltung aufgewendet werden mussten. Der Wolf war in Südtirol 2015 für Risse von 15 Schafen und 4 Ziegen verantwortlich. Das Land Südtirol hat diese Wolfschäden mit insgesamt € 2.900,00 abgegolten. Genetisch konnten in Südtirol die zwei Wölfe M24 und M41 dokumentiert werden.

Schadensverhütung Im Trentino wurden 2015 120 Ansuchen auf Überlassung von Elektrozäunen in Nutzungsleihe gestellt. Die Elektrozäune sollen Bienenvölker und Weidetiere in Koppelhaltung vor Bärenschäden schützen. Die Trentiner Landesverwaltung hat für den Ankauf der Schutzzäune 49.000,00 Euro aufgewendet. Das Trentiner Landesamt hat im Jahre 2015 50 Almen und deren Bewirtschafter im Bären- und Wolfgebiet beraten und betreut. Auf diesen Almen wurden insgesamt 18.550 Schafe und Ziegen, 135 Pferde und Esel sowie 1.112 Rinder gesömmert. Durch den Einsatz von Elektrozäunen und Koppelbewirtschaftung auf den Almen und von insgesamt 7 Herdenschutzhunden in fünf Tierherden konnten die Attacken der großen Beutegreifer Braunbär und Wolf auf insgesamt 6 Angriffe (3 durch den Bären und 3 durch den Wolf) abgemildert werden; in den geschützten Herden gingen dabei 32 Schafe, 2 Ziegen und 1 Esel verloren. Dies entsprach 0,18% der 19.797 gesömmerten Weidetiere.

Agridea-Bericht liegt vor

Das Stammareal der Bärenweibchen (rotes Dreieck) und die Auswanderungen der männlichen Bären aus dem Trentino in die Nachbarprovinzen zum Stand 2015.

Zusammen mit dem Südtiroler Landesamt für Jagd und Fischerei haben wir als Südtiroler Amt für den Nationalpark Stilfserjoch im Frühjahr 2015 an das Schweizer Fachinstitut für die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes agridea einen Auftrag zur Erstellung eines Konzeptes zur Kleinviehalpung in den westlichen Landesteilen von Südtirol (Vinschgau, Ultental, Deutschnonsberg) im Hinblick auf die Rückkehr der Großen Beutegreifer Wolf und Braunbär vergeben. Der Bericht von agridea liegt jetzt vor. In insgesamt 10 Teilberichten über die entsprechenden Kleinregionen werden Möglichkeiten zur gezielten Bewirtschaftung von Almen mit Kleinvieh und damit verbundenen Herdenschutzmaßnahmen vorgestellt und diskutiert. Im Vinschgau (ohne Schnalstal) gibt es 87 bewirtschaftete Almen mit einer nutzbaren Weidefläche von insgesamt 19.436 Hektar. Auf diesen Almen wurden im Sommer 2014 insgesamt 19.068 Weidetiere gesömmert, davon 1.401 Melkkühe, 5.133 Stück Galtvieh, 324 Pferde, 10.254 Schafe, 1.795 Ziegen und 161 Schweine.


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Freude an Pfeil und Bogen

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Foto: Sarah Mitterer

s ist fast so alt wie die Menschheit und auch heute übt dieser Sport auf viele eine große Faszination aus: das Bogenschießen. Während Pfeil und Bogen früher als Waffe für die Jagd benutzt wurden, so ist der heutige Zweck ein ganz anderer. Der Bogensport hat sich zu einer Freizeitbeschäftigung entwickelt. Auch einige Latscher wurden in den Bann dieser Sportart gezogen und haben im September die Sektion Bogensport gegründet. Die Idee dazu kam ein paar begeisterten Bogenschützen, die die Liebe zu diesem Sport im Treindlerhof entdeckten, wo vor über einem Jahr eine Schießanlage errichtet wurde. Auch das Bogenschießen im Freien wurde wenig später durch das Erbauen eines Parcours bei der Tarscher Talstation möglich. „16 Mitglieder zählt die Sektion bereits, wobei die Tendenz steigend ist“ so Sektionsleiter Wilfried Kuntner (im Bild erklärt den Umgang mit Pfeil und Bogen). Neben Konzentration, Fokus und Technik erfordert der Bogensport jede Menge Training. Um auch im Winter oder bei schlechter Witterung trainieren zu können, brauchten die Latscher einen geeigneten Raum. Dieser wurde am Schießstand in Goldrain gefunden, wo vor kurzem die Einweihungsfeier stattfand. Das erste Highlight für die Athleten steht im Juni an, wo sechs Mitglieder bei der EM in Saalbach Hinterglemm an den Start gehen werden. Neben der Sektion in Latsch gibt es im Vinschgau zwei weitere Bogensport-Vereine: Venostarc in Mals sowie den Verein 05CRSV. Eine neue Trendsportart scheint sich heraus zu kristallisieren. Man darf gespannt sein, wie es sich weiterentwickelt. (sam)

Wertvoller Sieg Der Sieg über den Tabellenvorletzten Mezzocorona darf nicht unterschätzt werden. Die Mannschaft aus dem Trentino - wie der Sportdirektor Max Leghissa von Mezzocorona vor dem Spiel erklärt hatte - hat vor der Rückrunde sich mit fünf Spielern, mit einem Spieler sogar aus der Serie B, verstärkt.

v.l.: die junge Mutter von Peter Mair (3. v.r.) und seine Großmutter auf der Naturnser Tribüne

„Ein Osterei!“ Am 28. März fand das Oberliga-Fußballspiel Naturns-Mezzocorona statt. Vor einem imposanten Publikum aus den ganzen Vinschgau entwickelte sich eine begeisternde Naturnser Tor-Vorstellung. Nach dem Tor der Gäste in der 2. Minute trafen nämlich Bacher, Lanpacher, Bacher und in der zweiten Halbzeit kamen 3 wunderschöne Tore von Peter Mair.

Foto: Leonardo Pellissetti

Bogensport

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Das 2:1 Tor von Stephan Lanpacher

Von Leonardo Pellissetti

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ie Leistung der OberligaMannschaft des SSV Naturns Raiffeisen Industriepool am Ostermontag war für das eigene Publikum voller Osterei-Geschenke. Zuerst für das 6:1 Ergebnis und nicht weniger für die Schönheit der Tore. Beim 5. Tor, erzielt von Peter Mair, einem Pallonetto-Heber aus 35 Meter, explodierte buchstäblich der talentierte Kommentator Günther Pföstl mit dem Schrei: „Ein Osterei!“ Das Spiel hatte negativ für die Jungen von Engel und Gustl Grünfelder angefangen. Wegen eines Mißverständnisses zwischen Tormann und Verteidigung konnte der von Mezzocorona nicht unbegabte

Mittelstürmer Mucili die Gäste in Führung bringen. Dass die Naturnser reagieren wollten, bezweifelte niemand. Aber dass so eine Toren-Ernte gesammelt würde, war sicher eine Überraschung. Zuerst ließ Bacher in bester Form die Verteidigung stark zittern, dann kam beim Eckball in der 20. Minute durch ihn das 1:1. Drei Minuten später, auch bei einem Eckball, überraschte Lanpacher die Verteidigung der Gäste. Nach 4 Minuten umdribbelte Bacher seinen Bewacher und den Tormann für das 3:1. In der zweiten Hälfte war Peter Mair der Naturnser Star. Das erste seiner drei Tore entstand aus einer geschickten Körperdrehung, die ihm die Freiheit zum Schießen gab. Das nächste

Tor war ein Meisterstück von Intelligenz, weil er sah, dass der Gäste-Tormann zu weit nach vorne getreten war. Ein Heber aus 35 Meter übertraf den Tormann. Am Ende kam noch das 6. Tor aus einem Strafschuss. Mair, der noch nicht satt schien, suchte noch das Poker Tor und fand es fast. Am Spielende war die Naturnser Mannschaft mit 49 erzielten Toren die zweitbeste der ganzen Meisterschaft, was das Toreschießen betrifft. Der Sprecher Günther Pföstl betonte zu recht, dass jene von heuer die erfolgreichste Saison des SSV Naturns ist. Die goldene Phase von Naturns setzte sich weiter: am darauffolgenden Sonntag in Ala gewannen die Naturnser wiederum.


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/SPORT/ 43

Biathlon

Tumler siegt bei Jugend-Italienmeisterschaft links: Hannes Kuppelwieser rechts: Das Siegerpodest in der Staffel mit den beiden Vinschgern

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Fotos: Andreas Kuppelwieser

it den Italienmeisterschaften in Forni Avoltri ist für die Vinschger Biathleten die Saison zu Ende gegangen. Und dies mehr als erfolgreich. Peter Tumler krönte sich im Massenstart zum Italienmeister in der Jugendkategorie. Das Rennen war an Spannung kaum zu überbieten.

Sein Vereinskollege Jan Kuppelwieser lag bis zum letzten Schießen in Führung, musste jedoch drei Mal in die Strafrun-

de und vergab den Sieg. Tumler hingegen blieb nervenstark, traf die letzten fünf Scheiben und sicherte sich den Sieg.

In der Staffel schaffte Tumler mit Team 1 aus Südtirol ebenfalls den obersten Podestplatz. Kuppelwieser startete für Team 2 und zur Überraschung aller gelang es der zweiten Mannschaft Silber zu holen. Wesentlichen Anteil an diesem zweiten Platz hatte Kuppelwieser, der sowohl in der Loipe als auch am Schießstand eine starke Leistung zeigte. Auch bei den Anwärtern schaffte eine Staffel mit Vinschger Beteiligung einen Podestplatz. Hannes Kuppelwieser sicherte sich mit dem Südtiroler A-Team den zweiten Platz. Lisa Ratschiller beendete ihre starke Saison mit einem tollen fünften Platz im Massenstart. (sam)

40 Jahre Linde Meeting München

Hoffnung durch Jungen

Nora Rinner

v.l. Gabriel Mair Buono und Mirko Lepir

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ie Jubiläumsauflagen in der historischen Olympiaanlage ist auch für den Lac Vinschgau ein Teil der Vereinsgeschichte. An allen Auflagen des Werner von Linde Meetings nahm nämlich eine Auswahl der besten Nachwuchsathleten teil. Für viele Athleten und Ex-Athleten aus dem Vinschgau ist die Fahrt in die Bayrische Hauptstadt ein Synonym für die erste weite Reise und Kontakt zu neuen Men-

schen anderer Länder. Für einige der insgesamt ca. 600 Vinschger, die bisher am Lindemeeting dabei waren, gab es auch Momente der ersten großen Erfolge. Heuer gewann der Prader Ausnahmesportler zweimal Gold: den 60m Sprint in 7,46 Sekunden und den Weitsprung mit 6,27m. Eine Silbermedaille holte der Goldrainer Gabriel Mair Buono im Hochsprung. Die neu renovierte Leichtathletikhalle in München wird sicher auch noch in Zukunft ein Treffpunkt für Sportler aus unserem Tal bleiben und in einigen Lesern werden die Fotos an dieser Stelle alte Erinnerungen wecken können. (ah)

Kastelbell - Laas - Radweg am 16. April gesperrt Auf Grund des vom LAC Vinschgau Raiffeisen in Zusammenarbeit mit dem ASC Laas und dem ASV KastelbellTschars organisierten 1. Venosta Run - Radweglaufs Kastelbell - Laas am Samstag, den 16. April 2016, bleibt der Radweg streckenweise von 15.00 - 17.00 Uhr gesperrt!

Foto: Leonardo Pellissetti

Junioren Latsch-Schlanders

Fotos: „Wind“-Archiv

LAC Vinschgau

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as Junioren-Derby LatschSchlanders gab Gründe für Zukunftsvertrauen. Insbesondere für Schlanders, dessen Kampfmannschaft in der 1. Liga momentan sehr punktehungrig ist. Die von Francesco Incontri trainierte Mannschaft verlor knapp, obwohl sie lange die Spielinitiative im Griff hatte. Dass ein Unentschieden zwischen den Tabellenersten Latsch und den damaligen fünften ein Unentschieden verdient gewesen wäre, hat auch der Latscher Trainer Giancarlo Trivellato mit Sportlichkeit erklärt. Das Pech wurde auch von Incontri bestätigt. Das erste Tor für Latsch wurde von

Fabian Trenkwalder nach sehr schönem Pass von Martin Wiedemann erzielt. Das 1:1 kam durch ein Eigentor von Matthias Paulmichl. Das Siegestor für Latsch kam in der 93. Minute durch einen von Johannes Höllrigl ausgeführte Elfmeter. Es bleibt noch die gute Leistung von Martin Wiedemann zu unterstreichen, welcher mit Intelligenz das Spiel sieht. Sein Verteidigungskampf war wichtig, weil die Schlanderser viele gefährliche Angriffe durchführten. Wie Trivellato betont, trainiert Martin fleißig und an jenem Samstag spielte er zum zweiten Mal als Stammspieler. (lp)


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Österreich/Italien/Schweiz

Sport und Geselligkeit als gelungenes Zusammenspiel

Ö

sterreich, Italien und die Schweiz messen sich beim 67. Dreiländerrennen im Ski Alpin RTL. Doch nicht nur das. Als das Dorf Reschen am frühen Morgen noch tief versunken im „Nebelschlaf“ lag, ging es im Skigebiet Schöneben bereits richtig rund. Knapp 500 Athleten aus Österreich, Italien und der Schweiz ließen beim internationalen Dreiländerrennen, am Ostermontag, den 28. März, die Skisaison ausklingen. Jung und Alt, Sportelite und Hobbyrennläufer, fuhren bei recht günstiger Wetterlage um die Wette. Die Strecke B, die von der Rojenbahn bis zur Fraitenbahn führte, wurde von Vereinstrainer Fabi Reinhart gesetzt. Für die verkürzte Strecke A war Vereinstrainer Florian Hohenegger zuständig. Beide Läufe forderten von den Athleten Taktik und sportliches Geschick. Die Skirennläufer und Skirennläuferinnen riefen zu Saisonsende tolle Leistungen ab, und lieferten sich den ein oder anderen spannenden Fight. Bei der Elite Damen setzte sich mit einem knappen Vorsprung von 36 Hunderstel Lisa Agerer, vor Schwester Julia durch. Als Dritte reihte sich Jenal Stepha-

Strahlende Sieger und ein voller Zuschauerbereich vor der kunstvoll angefertigten Schneeskulptur: „Ochs am Berg, des Reschner Künstler Urban Plagg. Die Fahnen der Nationen und das „Feuer aus Holz“ verleihen der Tribune ein glanzvolles Ambiente

nie vom Skiteam Engadin ein. Bei den Elite Herren gewann Thomas Tumler, der Schweizer mit Malser Wurzeln, vor dem Österreicher Johannes Pitterle und Lukas Schranz. Filip Platter vom ASC Ortler verpasste als Vierter nur knapp das Podest. Doch auch außerhalb des Rennens tummelte sich einige „Prominenz“ des Skizirkus: Hagen Patscheider testete als Vorläufer die Strecke und auch Skirennläuferin Karolina Pichler nahm verletzungsbedingt „nur“ als Zuschauerin bei der Preisverteilung teil. Doch nicht nur die sportliche Leistung stand im Mittelpunkt der Veranstaltung, sondern auch das Treffen und der Austausch

von Sportlern, Betreuern, Helfern und Zuschauern der drei Nationen: Österreich, Italien und der Schweiz. Das Dreiländerrennen ist… „das Rennen am Dreiländereck, das zu Ostern die Menschen zusammenbringt“, formulierte eine Schweizer Skirennläuferin im Zielgelände treffend. Die Preisverteilung war nicht nur eine Krönung der Schnellsten, sondern auch ein Fest in der die Geselligkeit im Vordergrund stand. Viele fleißige Helfer rund um den Skiclub Reschen sorgten für einen reibungslosen Ablauf. „Die Resonanz der Teilnehmer und Zuschauer war äußerst positiv. Auch zu Verletzungen kam

es glücklicherweise nicht “, so der Präsident des Skiclubs Reschen Werner Weisenhorn. Nur der Teilnehmerrekord, der bei über 700 Teilnehmern liegt, konnte dieses Jahr nicht überboten werden. Dies liegt allerdings laut Altpräsident Mall nicht wegen schwindendem Interesse am internationalen Wettkampf: „Diverse Rennen in Landeck und St. Moritz die zeitgleich mit dem Dreiländerrennen stattfanden, hielten einige Athleten davon ab nach Schöneben zu kommen.“ Viele Skirennläufer waren sich allerdings einig: „Wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder.“ Anna Alber

Oberland/Burgeis - Fußball 3. Liga

Foto: Leonardo Pellissetti

„Kontakt zum zweiten Platzierten zu halten!“

v.l.: Oberland/Burgeis-Kapitän Martin Patscheider und Trainer Jakob Moriggl

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m Lauf einer gut bestrittenen Meisterschaft stellt der Vinschgerwind einige Frage an Jakob Moriggl, dem ehemaligen talentierten Spieler, dessen Ak-

tivität wegen einer Verletzung vor mehr als 2 Jahren unterbrochen wurde. Vinschgerwind: Wie ist die Lage der Mannschaft Oberland? JAKOB MORIGGL: Der FC Oberland/Burgeis bestreitet bis jetzt eine gute Meisterschaft, da wir im vorderen Drittel der Tabelle liegen. Im Vergleich zur Hinrunde im letzten Jahr (14 Punkte) haben wir heuer (23 Punkte) einen Schritt nach vorne gemacht. Trotz einiger Spiele, bei denen wir hätten gewinnen können und „nur“

Unentschieden gespielt haben, haben wir noch Kontakt zum 2. Platz. Die Vorbereitung war durch die Wetterverhältnisse äußerst schwierig und wir mussten oft auf die Laufbahn oder in die Halle ausweichen. Vinschgerwind: Die Rückrunde in der 3. Liga? In der Rückrunde wollen wir versuchen, so lange als möglich den Kontakt zum Zweitplatzierten zu halten bzw. den Abstand zu verringern. Doch da der Ball rund ist, denke ich von Spiel zu Spiel. Sozusagen haben wir jetzt noch 8 Endspiele.

Danach schauen wir was herauskommt. Jedenfalls freuen wir uns auf diese Aufgabe. Vinschgerwind: Werden Sie bald wieder spielen? 2 ½ Jahren nach meiner Verletzung bin ich auf den besten Weg, wieder als Spieler auf das Feld zurückzukehren. Seit November 2015 bin ich fast schmerzfrei und habe die gesamte Vorbereitung meiner Mannschaft mitmachen können. Ich hoffe, dass ich bald wieder zu 100 % fit bin und der Mannschaft in einigen Spielen helfen kann. (lp)


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Watles

Foto: David Malacrida

Snowboard- und Skiritter knacken Weltrekorde am Watles

Gigantisch: die „Burg aus Schnee“, trohnte inmitten malerischer Berglandschaft. Der aus Auer stammende „Ritter“ Christof Schenk (rechts im Bild) bezwang sie mit akrobatischen Einlagen

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der Öffentlichkeit stattfanden, beendet waren, gipfelte die Veranstaltung am 02. April in den „Contest Day“, den Wettbewerbstag. Der US-Skifahrer David Wise, Olympiasieger von 2014, sprang bzw. „flog“ 14,30 Meter in die Höhe. Ein Sprung, bei dem der Atem der Zuschauer für einen kurzen Moment vor Bewunderung stockte. Mit diesem Sprung wurde der bisherige Weltrekord um ganze drei Meter überboten. Auch die Snowboarder legten nach und knackten den bisherigen Höhenweltrekord von 9,80 Metern. Christian („Hitsch“) Haller aus der Schweiz schaffte unglaubliche 11,30 Meter. „Wenn ich frei und locker bin, kommt das Beste raus“, kommentierte Simon Gruber aus Auer seine Leistung. Viel besser geht’s wirklich nicht: er belegte hinter dem Belgier Sebbe de Buck Platz zwei in der Gesamtwertung Snowboard.

Foto: Anna Alber

ool, spektakulär und atemberaubend. Das, was die neun besten Snowboarder und Freeskier der Welt vom 29. März bis 2. April bei der Veranstaltung „Suzuki Nine Knights“ am Erlebnisberg Watles an Tricks, Sprüngen und Saltos zeigten, war Freestyle in Perfektion. Die Mission der „Ritter auf Schnee“ lautete: innerhalb von 5 Tagen die Schneeburg zu „bezwingen“, durch die besten und höchsten Sprünge, samt akrobatischen Einlagen. Die Burg aus Schnee, „The Hip“, die 15 Meter in die Höhe ragte, eine Länge von 60 Metern aufwies und aus fünf Rampen bestand, ließ keine Zweifel offen: diese mühsam in den Schnee gezauberte Burg kann nur von der Elite der Ski-Cross Serie „gerockt“ werden. Und das wurde sie, mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h. Nachdem die Foto- und Filmsessions, die unter Ausschluss

Von nah und fern sind die Zuschauer des spektakulären Events „Suzuki Nine Knights“ am Watles angereist. Einige dieser Fans stammen beispielsweise aus Cambridge, Südostengland.

Der zweite Südtiroler, der am Contest teilnahm dachte sich, er fahre die Burg mal rückwärts an. Die sich anschließende brillante Darbietung von Christof Schenk katapultierte ihn auf Rang eins der Gesamtwertung Freeski. Schenk über seinen Triumph: „Diese Hip hier ist einzigartig – die größte, die ich jemals gesehen habe. So etwas findet man kein zweites Mal. Es war eine großartige Woche, wie immer, wenn ich zum Suzuki Nine Knights komme. Es ist so entspannt hier, dass ich einfach immer in Bestform bin. Den Contest zu gewinnen, ist da natürlich noch der Höhepunkt. Das fühlt sich schon ziemlich gut an!“ Die Juroren, die die Aufgabe hatten, die Sprünge in Akrobatik, Höhe, saubere Landung usw. zu bewerten, waren niemand geringeres als die weltbesten Freeski- und Snowboarder selbst. Die Großveranstaltung „The Suzuki Nine Knights“ vereinte nicht nur die besten Snowboarder und Freeskier am Watles: sie war zudem eine malerische Kulisse für Filmemacher und Fotografen aus aller Welt. „Es war eine super Veranstaltung. Wir bemühen uns weiterhin, das Event hierher nach Watles zu bekommen“, bejubelte der Watles-Präsident Günther Bernhart die Veran-

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staltung, die durch die Zusammenarbeit mit Suzuki, Vinschgau Marketing und der Ferienregion Obervinschgau bzw. Vinschgau entstand. Das Erfolgspotenzial, welches dieses Event birgt, zeigte sich auch an den Zuschauerzahlen. Dutzende Massen, vor allem Jugendliche, pilgerten zum Erlebnisberg, um bei diesem einmaligen Event dabei zu sein. Der Straße entlang, bis nach Prämajur parkten unzählige Autos. Eine Auslastung, die so gewiss nicht immer auftritt. Die Stimmung war ausgelassen, von der Lockerheit der Teilnehmer, der Moderatoren wurde jeder erfasst. Passend dazu richtete „Blue Tomato“ eine blaue, gemütliche „Chilllounge“ zum Relaxen ein. Von nah und fern sind die Zuschauer des spektakulären Events „Suzuki Nine Knights“ am Watles angereist. Diese Fans stammen beispielsweise aus Cambridge, Südostengland. Anna Alber

Biathlon

Silber beim Alpencup

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er Alpencup ist eine Rennserie für Athleten aus Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz und Slowenien, bei der vor allem die Nachwuchsbiathleten die Chance erhalten, sich mit Gleichaltrigen auf internationaler Ebene messen zu können. Das letzte Rennwochenende der Saison fand im slowenischen Pokljuka statt, mit dabei die Vinschger Jan Kuppelwieser (Bild) und Lisa Ratschiller. Ku p p e lw i e s e r schaffte es im Sprintrennen auf den hervorragenden zweiten Platz und zeigte, dass er auch im Alpenraum zu den Stärksten seines Alters gehört. Ratschiller bewies in ihren Rennen, dass sie mit der internationalen Konkurrenz mithalten kann. (sam)

Foto: Andreas Kuppelwieser

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unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485

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14.04.16

Vinschgerwind 8-16

/KLEINANZEIGER/ 49

Stellenmarkt

Wind-Termine

Bibel erleben – die Expedition Bibel

eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen

Wann: 07.04. – 19.04.2016: Mo – Sa, 10 – 17 Uhr; Sonntags von 11 – 17 Uhr; Freier Eintritt Fr, 15.4.16, 19.00 Uhr: Vortragsabend mit P.Martin Lintner: „Unterwerft euch die Erde und herrscht über die Tiere“ (vgl. Gen 1,28); Freibrief für einen willkürlichen Umgang mit der Natur oder ein Auftrag der Verantwortung?

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für Naturstein, Fliesen und Holzböden Wir suchen eine/n junge/n, motivierte/n Verkäufer/in für Naturstein, Fliesen und Holzböden zur Erweiterung unseres Teams in Schlanders. Ihr Profil: Falls Sie Branchenkenntnisse, Erfahrung mit Plänen und Baustellen haben, ist dies von Vorteil, aber nicht zwingend. Sie sind kreativ, haben ein freundliches Auftreten, sind teamfähig und wickeln Ihre Arbeit selbstständig ab. Deutsch und italienisch sprechen Sie sehr gut. Zu Ihren Aufgaben zählen: Kundenberatung und -Betreuung, sowie damit verbundene Aufgaben. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung per email an FUCHS AG – Cornelia Fuchs unter c@fuchs.it

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für Montagearbeiten. Voraussetzungen: zuverlässig, flexibel, teamfähig und Erfahrung - 90 Magenta - 100 im Cyan Bauwesen Magenta - 50 Kontakt unter Handy Lukas Spechtenhauser Tel. 348 81 60 912

Selbständige Servicemiarbeiterin für die Sommersaison, ab Juni bis Ende Sept. in Glurns gesucht. 5 – 6 Std. bei durchgehender Arbeitszeit. Montag Ruhetag. Tel. 347 60 16 607 Motivierte

Mitarbeiter (w/m) mit Erfahrung gesucht für Geschäft und Bar an der Vinschgauer Straße in Schluderns. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Lebensmittelgeschäft: 340 61 85 721 Bar: 348 88 41 507 Familie Pinggera

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50 /KLEINANZEIGER/

Vinschgerwind 8-16

14.04.16

Jahrestag/Danksagungen Du wolltest noch so viel erreichen, nach den Sternen greifen und tausend Sachen auf einmal machen. Plötzlich wurdest Du aus diesen Leben gerissen. Du bist gegangen durch das ewige Tor in eine andere Welt.

Unsere Verstorbenen sind nicht die Vergangenen, sondern die Vorausgegangenen.

10 Jahre sind vergangen, seit du, liebe

Rosa Wwe. Biedermann geb. Frank

*27.05.1924 † 15.04.2006 Schluderns

2. Jahrestag

Andreas Gruber * 11.12.1992 † 16.04.2014 Schleis

In Liebe denken wir an unseren Andi bei der Andacht am Samstag, 16.04.2016 um 19.00 Uhr in der St. Antoniuskapelle von Schleis. Wir danken allen, die daran teilnehmen und Andreas in liebevoller Erinnerung behalten. Deine Familie

uns verlassen hast. Wir denken an dich am Samstag, den 16. April, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Ein Dankeschön an allen, die für unsere Mutter beten. Deine Lieben

Ich bin gegangen, nur einen kleinen Schritt und gar nicht mal weit. Und wenn du dorthin kommst, wo ich jetzt bin, wirst du dich fragen warum du geweint hast.

1. Jahrestag Vi lascio, ma il mio amore per voi non finirà mai. Vi amerò dal cielo come vi ho amato in terra.

2. anniversario

Bruno Lorenzani *14.04.1940 † 14.04.2014 Lasa

Ganz besonders gedenken wir deiner am Sonntag, 17. April 2016 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. Continuiamo ad amarti… Mariuccia, Mirka, Roberta e famiglie

Liebe Mutti,

du wirst immer fehlen – doch du gibst uns Kraft zum Weiterleben – DANKE für Alles! Zum 1. Jahrestag

Johanna Charlotte Stecher geb. Spechtenhauser

Garni Tannenheim Schlanders *31. Dezember 1942 † 13. April 2015 In LIEBE & ERINNERUNG! Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unseren Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen! Was bleibt, sind Liebe & Erinnerung.

Ignaz Thanei *30.09.1935 †09.04.2015 Tartsch

In lieber Erinnerung deine Frau Anna und die Kinder mit Familien.

Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selbst gestalten kann, ist der Weg in die Freiheit und Trost für uns alle. Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere, ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.

Aloisia Muntetschiniger Wwe. Sapelza * 16. April 1931 † 19. März 2016 Schluderns

Herzlichen Dank sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten, die uns ihre Anteilnahme in vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten und sich mit uns bei den Seelenrosenkränzen und bei der Beerdigung von unserer lieben Mutti verabschiedet haben.

Die Trauerfamilie

In Liebe deine Familie

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Prad: 329 8164058 (Di. & Fr.: 9.30 – 11.00 Uhr)

Schlanders: 345 9239399 (Mo., Mi. & Fr.: 11.00 – 12.00 Uhr)

Naturns: 335 5258757

Die Vinzenzgemeinschaft hilft Menschen in Not

Infos: Herbert Habicher Tel. 0473 731 080


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Weiterbildung vor Ort IVHS – Freizeit

fantasievoll & ideenreich

IVHS – Freizeit

Wir wecken unsere Ideen mit Spielen und begeben uns auf Schatzsuche in die Natur. Aus den Fundstücken lassen wir dann im Werkraum ein fantasievolles Werk entstehen. REFERENT/IN Margit Schwienbacher und Martina Thanei TERMINE Mo, 25.04.2016 – Staatsfeiertag UHRZEIT 09.15 Uhr – 15.45 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Mittelschule Latsch und Biotop in der Nähe KURSBEITRAG 25 Euro ANMELDESCHLUSS Mi, 20.04.2016 ZIELGRUPPE Kinder ab 6 Jahren IVHS – Freizeit

Ausdruckstanz Die Freude an der eigenen Bewegung und die Lust, allem, was in mir steckt, Ausdruck zu verleihen stehen im Mittelpunkt. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. REFERENT/IN Karin Kerschbaumer TERMINE So, 24.04.2016 UHRZEIT 10.30 Uhr – 16.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Saal der Bibliothek Naturns KURSBEITRAG 12 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 18.04.2016 ZIELGRUPPE Erwachsene

INFO – ANMELDUNG:

Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Land-Art für Groß und Klein Bei diesem Eltern-Kind-Angebot werden wir in der Prader Sand mit allen Sinnen die Natur erleben. Wie Landartkünstler gestalten wir dann Werke ausschließlich aus Naturmaterialien. REFERENT/IN Martina Thanei TERMINE Sa, 30.04.2016 UHRZEIT 09.30 Uhr – 16.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Bahnhof Spondinig KURSBEITRAG 25 Euro ANMELDESCHLUSS Mi, 27.04.2016 ZIELGRUPPE Kinder ab 5 Jahren mit einem Eltern-, Großelternteil, Patin, Pate

IVHS – Freizeit

Lustiger NÄHnachmittag Wir fertigen Dekoideen für den Frühling. Wir nähen Taschen und Täschchen und bunte Geschenksideen. REFERENT/IN Melanie Perkmann TERMINE Sa, 30.04.2016 UHRZEIT 14.00 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Mittelschule St. Valentin a. d. H. KURSBEITRAG 12 Euro ANMELDESCHLUSS Di, 26.04.2016 ZIELGRUPPE Erwachsene

Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it

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