Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - periodicitá quattordicinale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - erscheint 14-tägig - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN
Nr. 6 (297) 23.03.17 I.P. 13 Jg.
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2 /WANDERUNG/
Vinschgerwind 6-17
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23.03.17
WANDERINFOS: Die Similaunhütte verfügt über 30 Betten in MehrbettZimmern und 65 Plätze in Matratzenlagern Bei schönem Wetter kann man die Sonne und den Ausblick auf der neuen Terrasse genießen. Öffnungszeiten Frühjahr: 23.03.2017 bis Ende April 2017 Sommer: 16.06.2017 bis Ende September 2017 Genauere Informationen zum jeweiligen Saisonsende (je nach Wetterlage) erhalten Sie gerne kurzfristig! Tel. Similaunhütte: 0039 0473 669711 oder 0043 720 920 439
Die Similaunhütte im Schnalstal: Abenteuer leben Skitourengeher und Schneeschuhwanderer aufgepasst: Die Similaunhütte ist wieder geöffnet. Die Similaunhütte liegt auf 3.019 Meter am Niederjoch im Schnalstal und ist seit vier Generationen im Besitz der Familie Platzgummer-Pirpamer. Erreichbar ist die Similaunhütte von der Bergstation Grawand übers Hauslabjoch in rund 3,5 Stunden. Am Hauslabjoch, 230 Höhenmeter oberhalb der Hütte, wurde 1991 der Eismann, bekannt als Ötzi, gefunden. Seit jeher ist die Similaunhütte bekannt für gutes Essen und besten Wein aus Südtirol und ein beliebtes Ziel für Scheeschuhwanderer, Skitourengeher, sowie wichtiger Stützpunkt für Gletschertouren. „Derzeit herrschen gute Tourenverhältnisse auf den Gletschern“, sagt Markus Pirbamer, „zum Beispiel auf die Finailspitze, den Similaun, die Hintere Schwärze oder den Hauslabkogel.“ Direkt vor der Haustüre liegt der Similaun mit 3.606 Meter. Von der Hütte geht es südostwärts über die Moräne zur Gletscherzunge, dann über den zuerst eher flachen aber bald ansteigenden, spaltenreichen Gletscher hinauf. Die Finailspitze lässt sich gut mit einem Abstecher über die Ötzi Fundstelle erreichen. Passionierte Skitourengeher nutzen den spaltenreichen Marzellferner zu einem Aufstieg auf die Hintere Schwärze. Für welche Tour sich Tourengeher auch entscheiden der Hüttenwirt und Tourenführer Markus Pirbamer ist gerne als Begleiter behilflich und gibt Tipps bei der Planung individueller Routen. Ein Besuch auf der Similaunhütte lohnt sich in jedem Fall. Die Küche kredenzt unter anderem Produkte aus der eigenen Landwirtschaft. Auch ein Hochgenuss – in kulinarischem Sinne, geadelt mit dem Gütesiegel „Qualität am Berg“. (ap)
23.03.17
Inhalt
Vinschgerwind 6-17
/INHALT/ 3
Kommentar Foto: Erwin Bernhart
Fünf Vinzenzkonferenzen gibt es im Vinschgau Seite 6
Der SVP-Bezirksobmann Albrecht Plangger sprüht vor Optimismus Seite 4
Vinschgau: Vinschgau Marketing dementiert Gerüchte
Seite
4
Schlanders/Göflan: Das Geschäft mit dem Marmor
Seite
4
Mals: Scharmützel zwischen „Parteifreunden“
Seite
5
Naturns: Vielfalt beim Tourismus in Naturns
Seite
8
Val Müstair: Biosfera-Bier
Seite
9
Vinschgau: Startschuss für 5,6 Millionen Euro-LEADER
Seite 10
Burgeis: „Dem Gast sind Grenzen Wurst“
Seite 10
Leserbriefe
ab Seite 11
Porträt: Robert Paris - Naturns
Seite 17
Sonderthema: Rund ums Auto
ab Seite 40
Sonderthema: Landwirtschaft
ab Seite 44
Nationalpark Stilfserjoch: Frühlingserwachen
Seite 58
Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it
Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern
Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“
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von Chefredakteur Erwin Bernhart
Asche auf’s Haupt, aber... Dass der Vinschgerwind bei der SVP Bezirksversammlung in Schlanders gleich öfters zitiert worden ist, spricht für unsere Analysen und die zusammengetragenen Daten in der letzten Titelgeschichte, die Auskunft über den Zustand der Südtiroler Volkspartei im Vinschgau geben. Asche auf’s Haupt streute etwa der SVP-Bezirksvize Helmut Fischer: „Wir kämpfen mit der Tatsache, dass wir immer weniger werden.“ Von 5000 Mitgliedern auf 3000 geschrumpft ist der Bezirk in wenigen Jahren. „Kein Geld, keine Kandidaten, keine Mitglieder“, sagte Fischer trocken. „Wenn keine Mitglieder mehr sind, gibt es auch keine Volkspartei mehr.“ Dann kam das Aber: „Wir müssen uns in Zukunft politisch definieren und weniger über die Anzahl der Mitglieder.“ Fischer hat damit wohl Recht und meinte die SVP-Ortsausschüsse in den Dörfern, die SVP-Ortsobfrauen und -männer und er nannte sogar ein konkretes Beispiel: „Die Ortsgruppen sollen sich zum Beispiel des Flüchtlingsthemas annehmen.“ Oder eben anderer Themen vor Ort, die unter den Nägel brennen, die die Gemeindeverwaltungen vor sich herschieben. Als ob mancher Bürgermeister vorausgeahnt hätte, dass mit aktiven Ortsgruppen möglicherweise unliebsame Polit-Konkurrenz in der eigenen Gemeinde erwachsen könnte, wurden in bestimmten Gemeinden die Ortsgruppen klein gehalten oder sogar in Kauf genommen, dass es sie gar nicht mehr gibt. Dieser Umstand könnte als zusätzliche Erklärung für den eklatanten Mitgliederschwund dienen. Ohne aktive oder vielleicht korrigierend eingreifende SVP-Ortsgruppe lässt es sich offenbar leichter und ungenierter regieren. Ich will damit keineswegs behaupten, dass eine SVP-Ortsgruppe die bessere Opposition wäre, aber ein Korrektiv allemal.
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4 /POLITIK/
Vinschgerwind 6-17
Kostbare Perle
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VinschgauCard
A
Foto: Erwin Bernhart
n den Gerüchten, dass sich Vinschger Touristiker über die zeitweilige Schließung der Vinschgerbahn im Jahr 2018 jetzt schon mokierten, sei nichts dran. Dies sagt der auch für die MobilCard Vinschgau zuständige Lukas Stecher von Vinschgau Marketing. Die Südtiroler Transportstrukturen AG, die STA, die für die Elektrifizierung der Vinschgerbahn einen minutiösen Plan ausgearbeitet hat, hat Vinschgau Marketing die exakten Schließungstage der Vinschgerbahn für das Jahr 2018 mitgeteilt, ebenso die dafür vorgesehenen Busersatzdienste, so dass die Kommunikation an die bei der MobilCard mitmachenden Gästebetriebe reibungslos funktioniere. „Natürlich hoffen wir, dass die Terminplanung eingehalten wird“, sagt Lukas Stecher. Volles Verständnis bringe man der Planung für die Elektrifizierung wegen der umf a ng re i c h e n Arbeiten entgegen. Im laufenden Jahr 2017 gebe es ohnehin keine Probleme aufgrund von Schließungstagen (zwei Tage im April fährt der Zug nicht - sh. STA Anzeige) und 2018 werde die MobilCard auch für die Busersatzdienste gelten, so dass von Seiten der Gäste wohl keine Regressansprüche zu erwarten seien. Von Seiten der Gästebetreibe habe man bisher kaum Beanstandungen bzw. Bedenken erhalten. (eb)
Wind - online
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Wenn am Sonntag Wahlen wären, welcher Partei würden Sie Ihre Stimme geben? Neue Umfrage: Können Sie sich vorstellen, einen aktiven Beitrag für die Flüchtlingsbetreuung zu leisten?
56,4 % SÜDTIROLER FREIHEIT 18,2 % SVP 12,7 % GRÜNE 9,1 % FREIHEITLICHEN 3,6 % PARTITO DEMOCRATICO
Vorsichtig optimistisch Schlanders/Vinschgau - Die SVP-Gremien im Bezirk sind neu bestellt - die alte Mannschaft macht weiter. Nicht mehr dabei sind der Malser BM Ulrich Veith und der Kortscher Obmann Gerhard Dietl. Der alte und neue SVP-Bezirksobmann Albrecht Plangger verströmt Optimismus.
v.l.: Kurt Ziernöld (25 Stimmrechte für die Bezirksleitung), Sonja Platzer (11, Parteiausschuss), Zeno Christanell, Ralf Muther (20, Bezirksleitung), Luis Lechner (19, Bezirksleitung), Albrecht Plangger (53 - 96,3 %), Helmut Fischer (52), Roselinde Gunsch Koch (27, Parteiausschuss), Dieter Pinggera (16, Parteiausschuss), Werner Kiem (15, Bezirksleitung) - Es fehlt Renate Laimer (28, Bezirksausschuss)
von Erwin Bernhart
W
enn einer Optimismus verströmen kann, dann Albrecht Plangger. Seit drei Jahren ist Plangger auch SVP-Bezirksobmann. „Als Partei sind wir gut unterwegs“, sagt Plangger und er zählt im Gamperheim von Schlanders (SVP-Bezirksversammlung am 17. März 2017) die Bezirksthemen auf, die man in den vergangenen drei Jahren mitgestaltet habe: die Umfahrung Kastelbell werde konkret, der Neubau der Gewerbeoberschule in Schlanders, das Schülerheim bei der Fürstenburg, die Elektrifizierung der Vinschgerbahn und die dazugehörige Primärkabine in Goldrain, die eigenständige Stromverteilung über das VEK, die Arbeiten rund um den Nationalpark, die Stilfserjochstraße, die Renovierung des KH in Schlanders, die meiste Arbeit habe man in die Sanitätsreform
gesteckt („da haben wir zusammengehalten und wir sind - im Gegensatz zum Wipptal und zu Innichen - kompakt geblieben“), die Gerichtsdienste, der mögliche Zaun am Reschen wegen der Flüchtlinge... Sein Vize Helmut Fischer sagt, dass sich die Landesregierung ohne Ortgruppen schwer tun würde und er erwähnt die Landesthemen: Parteireform, die Referenden zum Flughafen und zur zur Verfassungsreform, die Gemeinderatswahlen („Den BM in Schluderns haben wir zurückerobert, den BM in Prad verloren.“) Die SVP sei die politisch bestimmende Kraft in den Gemeinden, im Vinschgau, im Lande. Plangger und Fischer stellen sich wiederum der Wahl für den SVP-Bezirksobmann bzw. für den Stellvertreter. „Machts politische Themen vor Ort“, gibt Plangger die Zielvorgabe für die Ortsgruppen in den nächsten
5 Jahren. „Wir nehmen uns vor, zu den Ortsgruppen hinauszugehen“, ergänzt Fischer. Die Lücke während des Auszählens der Stimmrechte füllte LR Florian Mussner, der dazu aufforderte, vermehrt Busse und Bahn zu nutzen, der betonte, dass die Verwirklichung einer Verbindung in die Schweiz lange dauern wird, der die Ausschreibung der Arbeiten für die Umfahrung in Kastelbell für 2017 ankündigte, der die Vinschger lobte, dass sie nicht mehr von einer Maut auf’s Joch redeten und der sagte, dass der Umbau der Festung von Gomagoi ein Tor in eine andere Welt werden wird. Plangger nutzt die Anwesenheit des frisch gewählten SVPBezirksobmannes Zeno Christanell und seines Vorgängers Karl Zeller um den Zusammenhalt zwischen den beiden Bezirken zu beschwören: „Wenn der Westen zusammenhält, kommt man um uns nicht herum.“
Foto: Erwin Bernhart
Die Gemeinde Mals ist eine „Alpine Perle“. Die Mitgliedschaft bei den „Alpine Pearls“ kostet Geld. 6.000 Euro hat die Gemeinde als erste Rate kürzlich für das Perlendasein bezahlt.
23.03.17
23.03.17
Vinschgerwind 6-17
/POLITIK/ 5
Vinschgau
Weißes Gold bringt viele Euros
ProzessionsspinnerGefahr für Hunde
D
T
ass die Gemeinde Schlanders und die Fraktion Göflan keine Gelegenheit auslassen, die Forststraße vom Wantlbruch bis nach Göflan als Marmorstraße zu etablieren, wird vor allem dann verständlich, wenn man sich die Einnahmen über den Marmor anschaut. So hat der Gemeindeausschuss von Schlanders am 10. März 2017 die Aufteilung der Erlöse über den Marmor vorgenommen. Demnach wurden vom Marmorabbau und vom Marmortransport insgesamt 494.967 Euro erzielt. Ausgegeben haben Gemeinde und Fraktion im Gegenzug - im Ausschussbeschluss nicht näher begründete - 133.000 Euro. Bleiben also 361.948 Euro netto. Der Aufteilungsschlüssel ist parallel zum Marmorpachtvertrag aus dem Jahr 2003 ausverhandelt worden. Demnach stehen der Fraktion Göflan 75 Prozent, der Gemeinde Schlanders 10 und der Agrargemeinschaft „Göflaner Alm“ 15 % des Nettoerlöses zu. 271.461 Euro erhält
Foto: Erwin Bernhart
Schlanders/Göflan
Pacht und Transport des Marmors spülen der Fraktion Göflan, der Gemeinde Schlanders und der Agrargemeinschaft „Göflaner Alm“ einen Haufen Geld in die Kassen so die Fraktion Göflan, 54.292 Euro die Agrargemeinschaft „Göflaner Alm“ und 36.194 Euro die Gemeinde Schlanders aus den Marmorerlösen 2016. Separat abgerechnet wird dann der Erlös vom Marmortransport. 148.490 Euro hat die Gemeinde Schlanders, die vertraglich den Transport organisieren muss, von der Göflaner Marmor GmbH eingenommen. Für den Transport ausgegeben hat die Gemeinde 68.309 Euro.
Damit wurde über den Transport ein Überschuss von 80.190 Euro erzielt. Nach Abzug der 36.194 Euro (die 10 Prozent der Gemeinde Schlanders) bleiben 43.986 Euro für die Fraktion Göflan und für die Agrargemeinschaft „Göflaner Alm“ übrig, die sich das Geld anteilsmäßig aufteilen. Ein für die örtlichen Körperschaften höchst lukratives Geschäft ist also der Abbau und der Transport des Marmors. (eb)
rotz aller Bekämpfungsversuche, die Prozessionsspinner sind in den Schwarz-Föhrenwäldern an der Vinschger Sonnenseite noch nicht verschwunden. Was viele Hundebesitzer nicht wissen: Wenn ihre Lieblinge auf die kriechenden Raupenschlangen drauf treten, können die Gifte der Nesseln in die Fußballen eindringen. Die Hunde lecken daran. Und das führt zu Schädigungen der Zungen- und MundSchleimhäute. Die Folge können Nesselausschläge sein oder sogar lebensbedrohliche Allergieschocks. Darauf macht die Tierärztin Karoline Schwalt in Mals aufmerksam. Sie rät zu alternativen Spazierwegen, wenn die Raupen am Boden ihre Prozessionen ziehen. (mds)
Mals
Glosse
Scharmützel unter „Freunden“
Meine Vorfahren
E
Man sagt, in der Flüchtlingsfrage sei Aufklärung gefragt und notwendig. Aber wie? Was ist sinnvolle Aufklärung? Nackte Zahlen? Gewiss sind auch solche nötig. Nun hab’ ich irgendwo gelesen, dass Religionen nicht unbedingt zur Aufklärung beitragen - die sind ja teilweise für die großen Differenzen verantwortlich. Also lassen wir die Religionen für die Aufklärung weg. Die Naturwissenschaften sind da schon ein Stück weiter. Nehmen wir die Evolution. Die ist mehr als eine Theorie, die ist wissenschaftlich abgesichert. Mit Vernunft zugänglich, aufgeklärt also und für die Aufklärung auch in der Flüchtlingsfrage höchst nützlich. Starten wir mal in die Vergangenheit zurück: Die Menschen und die Affen haben einen gemeinsamen Vorfahren. Die Uroma dieses gemeinsamen Vorfahren war wohl so etwas wie eine Spitzmaus (das erste Säugetier nach den Dinosauriern). Der Vorfahr der Spitzmaus schwamm im Meer als Riesenfisch. Die Vorfahren des Riesenfisches waren letztlich Bakterien. Diese Reise ist zugegeben etwas schnell. Aber sie stellt einige Fragen: Waren die Vorfahren vom Jesus und vom Mohamed und vom Moses und vom Budda alles Bakterien? Evolutionsbiologische Antwort: Yes. (win)
Fotos: Erwin Bernhart
in Scharmützel lieferten sich letzte Woche zwei Parteifreunde: Der Malser BM Ulrich Veith (rechts) und der Landtagsabgeordnete Sepp Noggler (links). Die Neue Südtiroler Tageszeitung hatte aus der letzten Titelgeschichte des „Vinschgerwind“ ztitiert und in Mals nachgefragt, wer denn für die „parteipolitische Wüste“ in der Gemeinde und vor allem im Dorf Mals verantwortlich sei. BM Veith ließ sich zitieren: „Der Mitgliederschwund hängt mit dem Verhalten gewisser SVP-Mandatare bei den Gemeinderatswahlen 2015 zusammen.“ Die Tageszeitung übersetzte: Die offene Unterstützung des Malser SVP-Land-
tagsabgordenten Sepp Noggler für die offene Gemeindeliste habe viele Parteifunkionäre vor dem Kopf gestoßen. Am nächsten Tag ließ die Tageszeitung den Sepp Noggler den Vorwurf zurückweisen. Es sei einfach, sagte Noggler, anderen Leuten die Schuld in die Schuhe zu schieben. Mit sieben seiner Familienmitglieder habe er sichergestellt, dass Mals zumindest ein Stimmrecht behalten hat. (eb)
6 /TITEL/
Vinschgerwind 6-17
23.03.17
Detektive der Nächstenliebe Unter dem Dach der Vinzenzgemeinschaft Vinschgau gibt es fünf Vinzenzkonferenzen, und zwar in den Orten Schlanders, Latsch, Mals, Burgeis und Martell. Deren Mitglieder haben ein gemeinsames Ziel: Sie kümmern sich um Menschen in Not. Sie sammeln Spenden, helfen im Stillen, unbürokratisch und schnell. Und sie tun das alles ehrenamtlich. Jeder gespendete Euro kommt den Bedürftigen zugute. von Magdalena Dietl Sapelza
E
s gibt sie - die Not in Südtirol - die Not im Vinschgau. Und diese hat viele Gesichter. Viele Menschen leben finanziell am Limit und haben keine Reserven für Notfälle. Der Vater einer fünfköpfigen Familie - er ist Alleinverdiener - kann nach einem schweren Autounfall nicht mehr arbeiten. Bald fehlt das Geld, um Schulmensa, Kindergartenbeitrag, den Schulausflug der Tochter zu bezahlen. Die Familie ist verzweifelt. Ein weiteres Beispiel: Der Mann verlässt seine vierköpfige Familie Hals über Kopf und taucht unter. Die verstörte Frau kann die Kosten für Miete, Heizung und Strom nicht bezahlen. Mahnungen flattern ins Haus. Die Kündigung droht. In beiden Fällen hat die Vinzenzgemeinschaft geholfen, die Engpässe zu überbrücken, und sie hat mit den Betroffenen nach Lösungen gesucht. Menschen können bei Arbeitslosigkeit, bei Krankheit, bei Unglücksfällen, bei Trennungen, bei Verschuldungen... in die Armutsfalle rutschen. Von Armut betroffen sind oft kinderreiche Familien und immer öfter alte Menschen, die mit der Mindestrente kaum über die Runden kommen. Armut ist mit Scham verbunden. Viele Menschen - vor allem der älteren Generation - verstecken ihre Bedürftigkeit. Sie ziehen sich zurück, vereinsamen, weil sie am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilhaben können.
Schnelle ehrenamtliche Hilfe Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vinzenzgemeinschaft - kapillar strukturiert als Konferenzen - sind gewissermaßen
Detektive der Nächstenliebe. Sie spüren Bedürftige auf, besprechen die Situation und helfen dann im Stillen, schnell und unbürokratisch. Jedes Mitglied der Gemeinschaft arbeitet ehrenamtlich. Es gibt keinen bezahlten Verwaltungsapparat. Die einzelnen Vinzenzkonferenzen arbeiten mit dem Geld, das ihnen Spenderinnen und Spender anvertrauen. Jeder Cent kommt da an, wo er dringend gebraucht wird. Transparent verbucht werden die Einnahmen und Ausgaben der einzelnen Konferenzen in der Zentrale der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft in Bozen. Unter dem Dach der Vinzenzgemeinschaft gibt es in 52 Orten Südtirols Vin-
zenzkonferenzen. Zentralratspräsident ist Siegfried Holzer. Schnell helfen zu können, das ist die Stärke der Vinzenzgemeinschaft. Bis öffentliche Zuwendungen greifen, dauert es wegen der Bürokratie oft einige Zeit. Die Vinzenzgemeinschaft ist Teil des sozialen Netzwerkes und arbeitet mit Caritas, Sozialdiensten, KVW, Tafeln, Kleiderkammern zusammen. Rund 6.000 Notleidende werden jährlich von den Konferenzen der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft gestützt. Es wird finanziell geholfen, aber auch in Form von menschlicher Zuwendung. Es werden zum
Beispiel Gefangene, Kranke und Einsame besucht und betreut. In Bozen verteilt der VinziBus der Vinzenzgemeinschaft tagtäglich Essen an rund 100 Obdachlose. Darunter befinden sich derzeit viele Flüchtlinge.
Vinzenzgemeinschaft Vinschgau Unter dem Dach der Vinzenzgemeinschaft Vinschgau sind fünf Vinzenkonferenzen tätig. Jene von Schlanders ist die älteste und eine der rührigsten im Lande. Sie wurde 1890 gegründet. Es folgten Vinzenzkonferenzen in Latsch 1935, in Mals 1938, in Burgeis 1939 und in Martell 1947. Die einzelnen Vinzenzkonferenzen sind eigenständige, nach dem Vereinsrecht geführte Gruppen, mit Obmann/ Obfrau, Schriftführer, Kassier und den Mitgliedern. Die Konferenzen arbeiten als Netzwerk eng zusammen. Beheimatet sind die Vinzenzkonferenzen meist in den jeweiligen Pfarrgemeinden. Jede/jeder kann in seinem Ort eine Vinzenzkonferenz gründen. In den Gemeinschaften kann grundsätzlich jeder – unabhängig von Beruf, Ausbildung oder Konfession – mitwirken. Die Arbeit ist sehr vielfältig und stark von den Bedürfnissen der Notleidenden abhängig. Jede neu gegründete Konferenz wird in ein Flechtwerk gegenseitiger Hilfe und Unterstützung eingebunden.
Geschichte der Vinzenzgemeinschaft Die schlechten sozialen Verhältnisse der Pariser Arbeiterschaft bewog den französischen Studenten Frédéric Ozanam 1833 zu handeln. Er gründete mit Gleichgesinnten eine ehrenamtliche Organisation die sich
23.03.17
„Conference“ nannte, und die er unter den Schutz des Heilige Vinzenz von Paul (1581 – 1660) stellte. (Dieser wird auch als Begründer der modernen Caritas gesehen). Ozanams Ziel war es, als Christ der drückenden Not zu begegnen. Seine Initiative der Menschlichkeit kam vor dem Hintergrund der allgemeine Not vieler Menschen in der damaligen Zeit schnell über Paris hinaus in Bewegung. Und es entstanden viele neue Gruppen von Gleichgesinnten, so genannte Vinzenzkonferenzen, von denen es heute weltweit rund 60.000 weltweit. In der Vinzenzgemeinschaft (eigentlich Gemeinschaft von St.Vinzenz von Paul) sind weltweit mehr als eine Million Mitglieder aktiv. Es handelt sich um die größte ehrenamtliche Laienorganisation der Welt. Die ersten zwei Vinzenzkonferenzen in Südtirol entstanden 1877 in Bozen und Innichen.
VINZENZGEMEINSCHAFT VINSCHGAU Bezirksvorsitzende Regina Marth Gardetto Martell - Tel. 335 5856952 Vinzenzkonferenz Burgeis Karl Moriggl 39024 Burgeis – Mals Tel. 347 9352018 Spendenkonto Vinzenzkonferenz Burgeis IT 93 A 08066 58540 000301217496 Vinzenzkonferenz Mals Martin Angerer 39024 Mals Tel. 0473 831271 Spendenkonto Vinzenzkonferenz Mals IT 18 G 06045 58540 00000 5001913 Vinzenzkonferenz Schlanders Herbert Habicher 39028 Schlanders Tel. 348 9982644 oder 0473 731080 Spendenkonto Vinzenzkonferenz Schlanders IT 44 V 06045 58920 00000 5001955 Vinzenzkonferenz Latsch Margit Jung Marsoner 39021 Latsch Tel. 333 7154602 Spendenkonto Vinzenzkonferenz Latsch IT 80 O 06045 58450 00000 5000053 Vinzenzkonferenz Martell Regina Marth Gardetto 39020 Martell Tel. 335 5856952 Spendenkonto Vinzenzkonferenz Martell IT 16 V 08110 58579 000302209276
Vinschgerwind 6-17
/TITEL/ 7
Bei Regina Marth Gardetto, der Bezirksvorsitzenden der Vinzenzgemeinschaft Vinschgau nachgefragt. Vinschgerwind: Frau Gardetto, seit wann sind Sie die Bezirksvorsitzende der Vinzenzgemeinschaft Vinschgau? Regina Marth Gardetto: Ich bin am 22. Oktober 2016 zur Vorsitzenden der Vinzenzgemeinschaft im Bezirk Vinschgau gewählt worden. Durch den plötzlichen Tod von meinem Vorgänger Peppi Criscenti wurde diese Wahl notwendig. Die anwesenden Mitglieder der Konferenzen haben mich einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Vinschgerwind: Was bedeutet Konferenzen? Regina Marth Gardetto: Unter dem Dach des Bezirkes Vinschgau gibt es insgesamt fünf Konferenzen, die aktiv sind und zwar in Burgeis, in Mals, in Schlanders, in Latsch und in Martell. Jede Konferenz hat ihren Ansprechpartner (siehe Informationskasten links, Anmerkung der Redaktion). Zusammen bilden diese die Vinzenzgemeinschaft Vinschgau, deren Vorsitzende ich bin. Die Konferenzen leben ausschließlich von Spenden. Die Mitglieder der fünf Konferenzen arbeiten alle ehrenamtlich und freiwillig, das heißt jeder gespendete Euro kommt Menschen zugute, die in Not geraten sind, und zwar unbürokratisch und schnell. Vinschgerwind: Jede Konferenz hat ihr eigenes Spendenkonto? Regina Marth Gardetto: Ja, jede Konferenz hat ihr eigenes Spendenkonto und zwar aus einem einfachen Grund. Die Konferenzen helfen in Not geratenen Menschen ganz in der Nähe, direkt vor Ort. Vinschgerwind: Wem helfen die Vinzenzkonferenzen? Regina Marth Gardetto: Wir arbeiten mit den Sozialdiensten Vinschgau zusammen und helfen hauptsächlich Familien, die sich in Notsituationen befinden. Durch Trennungen, Krankheiten, Unfällen oder plötzlichen Todesfällen können oft Rechnungen oder Mieten nicht mehr bezahlt werden. Da helfen wir aus. Wenn Kinder, die Zuhause mittellos sind, bei Ausflügen daheim bleiben müssen, springen wir ein. Oder wenn das Geld für Schulmaterialien fehlt. Es gibt solche Fälle im Vinschgau. Wenn Notsituationen durch einen Brand entstehen, dann helfen wir über die erste Zeit hinweg. Wenn bei Tumorerkrankungen die Therapien nicht bezahlt werden können, dann helfen wir aus. Wenn durch Unfälle finanzielle Engpässe
entstehen, dann bezahlen wir zum Beispiel Rechnungen, die nicht mehr bezahlt werden können, ob das nun Zahnarztrechnungen oder Kondominiumsspesen sind. Wir geben auch Gutscheine für den Ankauf von Lebensmitteln an bedürftige Familien und Alleinstehende aus. Wir haben mit ganz unterschiedlichen Schicksalen und bedürftigen Menschen zu tun. Vinschgerwind: Wie erfahren Sie von der finanziellen Not der Menschen? Regina Marth Gardetto: Wir arbeiten wie gesagt mit den Sozialdiensten Vinschgau zusammen. Ansonsten läuft das nach einem genauen Schema ab: Braucht jemand finanzielle Hilfe, dann muss er eine schriftliche Anfrage an den oder die Vorsitzende der jeweiligen Vinzenkonferenz schicken. Diese spricht sich mit den Mitgliedern ab und überweist dann den finanziellen Beitrag schnell und unbürokratisch. Das geht ganz schnell innerhalb von wenigen Tagen über die Bühne, wenn es sein muss, dann auch noch schneller. Vinschgerwind: Wie vielen Notleidenden wird durch die Vinzenzkonferenzen jedes Jahr geholfen. Regina Marth Gardetto: Das sind sicher mindestens 25 Fälle, die wir finanziell betreuen. Mindestens. Vinschgerwind: Welches sind die Leitgedanken der Vinzenzgemeinschaft Vinschgau? Regina Marth Gardetto: Ganz allgemein gesagt folgen die Vinzenzkonferenzen dem Grundsatz der stillen Hilfe direkt vor Ort, schnell und unbürokratisch. Wir arbeiten anonym, das ist wichtig für die betroffenen Menschen. Das heißt niemand braucht sich schämen, wenn er um Hilfe fragt. Jedes Ansuchen wird ganz streng vertraulich in der Konferenz behandelt. Und – wie gesagt – alle arbeiten ehrenamtlich und freiwillig, das heißt jeder gespendete Euro kommt jenen zugute, die es brauchen. Vinschgerwind: Wäre im Vinschgau noch Bedarf an neuen Vinzenzkonferenzen? Regina Marth Gardetto: Auf jeden Fall, in mehreren Orten im Vinschgau wären Vinzenzkonferenzen erwünscht. Vinschgerwind: Wie kann man eine solche Vinzenzkonferenz gründen? Regina Marth Gardetto: Interessierte erhalten bei mir alle nötigen Informationen. Interview: Angelika Ploner
8 /WIRTSCHAFT/
Vinschgerwind 6-17
23.03.17
von Albrecht Plangger
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Rom Info ins Tal
Schweigen nach Benedikt - Stille, ein kostbares Gut - Exerzitientage mit P. Philipp.Sa - Die, 22. - 25.04.2017, ganztags - Anmeldeschluss 12.04.2017. Nur wer schweigt, kann hören. In der Stille geben wir unseren Gefühlen und inneren Stimmungen Raum und es entsteht ein Prozess des Erkennens, des Annehmens und der Wandlung. Zum Abschluss Lichtbildervortrag „gehen-staunen-genießen“ Pilgern auf dem Benediktweg. Tel. 0473 843989; info@marienberg.it
er neue Ministerpräsident macht seine Arbeit von Tag zu Tag besser. Er hält sich sehr geschickt von den parteiinternen Streitereien fern und hat mittlerweile klargestellt, daß er kein „Lückenfüller“ sein ,sondern das Jahr nutzen will, einige schon vorbereitete und für Italien nützliche Reformen umzusetzen wie z.B. das „Voucher System“, die Strafprozessordnung, Patientenverfügung und vor allem ein gutes Haushaltsgesetz. Das spürt man auch im Parlament. Der Arbeitsrhythmus hat sich wieder normalisiert. Auch haben die Kollegen wieder die Angst vor vorzeitigen Neuwahlen verloren, sodass man wieder sachliche Kommissionsarbeit nachkommen will. Das neue Natur- und Nationalparkgesetz (ist schon 4 Jahre lang im Parlament unterwegs) wird zu Monatsende in die Kammer kommen und gar einige Neuerungen bringen. Das Gesetz sieht in Zukunft Umweltabgaben (sog. Ökosystemdienst-leistungen) vor, die von Privaten oder Körperschaften als Inhaber von z.B. Wasserkonzessionen, Bergbau – Abbaukonzessionen, Biomassekraftwerke, Stromverteilung geleistet werden müssen. Dies könnte für Südtirol zum Problem werden, wenn der Großteil dieser Gelder (auf Nimmerwiedersehen ) in einen Fond nach Rom fließt und die Parkgemeinden oder die Grundeigentümer im Park oder die lokalen Genossenschaften diese Umweltabgaben zahlen müssen, ihre „Kollegen“ außerhalb des Parks aber befreit sind .Das geht sicher nicht in unseren Kopf hinein. Hier zeigt sich wieder, wie wichtig für Südtirol die Verfassungsreform gewesen wäre, welche uns in Sachen Umweltschutz eigenständige Kompetenzen gesichert hätte. Behandelt wird auch ein Gesetzesdekret zur öffentlichen Sicherheit ,das unseren Bürgermeistern mehr Spielraum geben wird. Mehr Sicherheit soll aber die neue Form der Zusammenarbeit zwischen Orts-oder Gemeindepolizei mit den staatlichen Sicherheitskräften bringen und die periphären und städtischen Gebiete wieder sicher machen. Klassische Bürgerwehren soll es auch weiterhin nicht geben.
Miteinander funktioniert’s v.l. TV-Direktor Ewald Brunner, TV-Präsident Stefan Perathoner und VizeBM Helmut Müller: „Die Wirtschaftstreibenden halten in Naturns zusammen.“
Naturns/Staben - Mit 566.230 Nächtigungen im Jahr 2016 (ein Plus von 3,5 %), mit durchschnittlich 179 Auslastungstage (in den Hotels sind diese 225), mit im Schnitt 5,4 Aufenthaltstage (6,2 waren es 2006) herrscht in Naturns eine sehr positive Stimmung bei den Tourismustreibenden. von Erwin Bernhart
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erwendet’s ihr heimische Milchprodukte? Die Frage wurde im Vorfeld der Vollversammlung des Tourismusvereines Naturns/Plaus vom BauernbundOrtsobmann Helmut Müller an den TV-Präsidenten Stefan Perathoner gerichtet. Aus dieser Frage resultierte der Vortrag von Hans Kienzl, der die Marke „Roter Hahn“ mitaufgebaut und stabilisiert hat. Kienzl führte die Naturnser Touristiker in die strengen Kriterien vom Urlaub auf dem Bauernhof bis hin zu den Qualitätsprodukten der Bauern ein. Sein Aufruf, es müsse in der Zusammenarbeit zwischen Hotellerie und Landwirtschaft noch mehr passieren, unterstrich Kienzl mit dem Hinweis, dass „überall dort, wo Bauern verschwinden, bleibt der Tourismus aus. Auf diese Zusammenarbeit wies auch VizeBM Helmut Müller: „Wenn der Tourismus bäuerliche Produkte kauft, gibt es nur Gewinner.“ Stefan Perathoner entgegnete, dass es in der Hotellerie zu einem Umdenken gekommen sei. Perathoner konnte in seinem Rückblick auf 2016 viele Zusammenarbeiten nennen, die den lokalen Tourismussektor ergänzen, die Zusammenarbeit mit Partschins, mit Ka-
stelbell, mit Schnals, mit den Kaufleuten, mit Konrad Götsch von der Unterstellbahn... Die vielen begleitenden Veranstaltungen vom „Frühlingserwachen“ bis hin zu den Rieslingtagen im Herbst werden, so der Toursimusdirektor Ewald Brunner, weitergeführt, ergänzt, verfeinert. Für 2017 wird für die Tätigkeit des Tourismusvereines rund 1 Mio. Euro budgetiert. Elisabeth Rass, Destinationsmanagement von MGM, erläuterte das Projekt „Zukunft Tourismus“, also den Zusammenschluss von Vinschgau Marketing mit der Marketinggesellschaft Meran. Perathoner kommentierte knapp: Es werde sich wenig ändern. Aber Bedenken habe er gegenüber der Spitze von IDM. „Seit der Christoph Engl weg ist, ist ein Vakumm enstanden.“ Er wünsche sich eine starke Persönlichkeit an der Spitze. Thomas Knoll, Präsident der MGM, gab Perathoner Recht. Leute mit Visionen brauche es an der Spitze. Der Thomas Aichner, sagte Knoll, sei als Präsident der IDM am falschen Ort. Kritik übte Knoll am Projekt „Südtirol Balance“. Es gehe oben viel Geld hinein und unten komme wenig heraus. Knoll lobte die Naturnser Tourismuswirtschaft auch wegen ihrer hohen Wertschöpfung.
Foto: Erwin Bernhart
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23.03.17
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Müstair
Das Biosfera Weizenbier ist angezapft iebliches Bier aus drei Tonnen Weizen aus dem Val Müstair, in kleinen Mengen handwerklich gebraut in der Bieraria Tschlin - die neueste Biosfera-Köstlichkeit schmeckt und hat Alleinstellungswert. „Das Bier kommt gerade im richtigen Moment, um dem etwas in die Krise geratenen Projekt Biosfera wieder neuen Auftrieb zu geben“, sagt Gemeindepräsident Rico Lamprecht beim „Start up“ des Gerstensaftes im „Hotel Helvetia“ in Müstair. Erklärtes Ziel der Biosfera, - ein hochalpines Biosphärenreservat ist das Zusammenwirken aller Bereiche, von Ökologie, Ökonomie, bis hin zu Kunst, Kultur und Gesellschaft, um den Lebensraum für die Talbevölkerung attraktiv zu erhalten. Dazu gehört auch die Förderung von regionalen Produkten, wie das Weizenbier. „Der Weizenanbau unterstützt die Biodiversität im Tal und hilft die Terrassenlandschaft zu erhalten“, so Lamprecht. „Mit dem Bier wollen wir eine Emotion, eine Geschichte verkaufen und gleichzeitig für unsere Region werben.“ Das Logo „Biosfera Weizen“ ist auf Flaschen, Gläsern und Bierdeckeln aufgedruckt. Das Weizenbier kann sich bereits über einen ersten Erfolg freuen. Es wurde
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
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v.l. Rico Lamprecht, Jon Jachen Flura, Reto Rauch und Reto Lamprecht. Sie denken darüber nach, nicht nur den Weizen, sondern auch den Hopfen im Tal anzubauen in das COOP-Sortiment aufgenommen. Vier Bauern produzierten 2016 insgesamt sieben Tonnen Weizen (darunter befinden drei Biobauern). Drei Tonnen Weizen kamen daraufhin in eine Mälzerei bei Genf und dann zum Bauen nach Tschlin. Der Hopfen stammt aus der Gegend von Solothurn. „Mit 100 Kilogramm Weizen lassen sich 800 Liter Bier brauen“, erklärt Reto Rauch, der Geschäfts-
führer der Brauerei Tschlin. Rauch zählt mit Jon Jachen Flura, Rico und Reto Lamprecht zu den treibenden Kräften des Biosfera Weizenbier Projektes. Nun wird sich zeigen, wie der Gerstensaft ankommt. Die Chancen, dass er Liebhaber findet, stehen gut. Und für Nachschub ist mit weiteren vier Tonnen Weizen aus den Val Müstair gesorgt. (mds)
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23.03.17
Vinschgau
Start für Leader Vinschgau 2014-2020 D
Foto: Erwin Bernhart
er Vinschgau ist bei der Leaderperiode 2014 - 2020 wiederum mit von der Partie - die Talsohle ausgeklammert. Den 1. Aufruf zur Projekteinreichung hat die lokale Aktionsgruppe (LAG) am 14. März 2017 gestartet. Der neue Koordinator für Verwaltung und Animation steht mit dem Malser Juristen Ludwig Thoma fest. Der Leader-Topf steht bereit und ist mit insgesamt 5,6 Millionen Euro dotiert - davon sind 3,3 Mio. Euro öffentliches Geld und 2,3 Mio. Euro sollen die Projektwerber dazugeben, also privates Geld. Bauern, Handwerker, lokale öffentliche Köperschaften wie Fraktionen und Gemeinden, Tourismusvereine, Kulturvereine und Interessentschaften und die Gastronomie sind aufgerufen, Projekte einzureichen. Die Ziele sind mit dem lokalen Entwicklungsplan klar vorgegeben. Wer von den Projektwerbern eine Idee hat, solle diese zuerst mit dem Koordinator Ludwig Thoma besprechen, um feststellen zu können, ob die Projektidee den vorgegebenen Kriterien entsprechen könnte. Erst dann wird das Projekt detaillierter formuliert, um es so der Lokalen Aktionsgruppe zu einer ersten Genehmigung vorlegen zu können. Bis zum 30. Juni 2017 sollen die
Viele Fraktionspräsidenten und Bürgermeister sind der Einladung für den 1. Aufruf zur Projekteinreichung für Leader 2014-2020 gefolgt Projekte vorliegen. Dann werden diese in den zuständigen Ämtern in Bozen nochmals geprüft und erst nach endgültiger Genehmgung erfolgt die Umsetzungsphase. In den nächsten 4 Jahren wolle man 4 Aufrufe starten, sagte der Vorsitzende der lokalen Aktionsgruppe Vinschgau Andreas
Tappeiner. In der ersten Phase könnten 25 bis 50 Prozent des Gesamtbudgets vergeben werden. Die Frage des Malser Fraktionspräsidenten Armin Plagg, ob man auch für die Schutzwaldsanierung ansuchen könne, wurde mit einem klaren Nein beantwortet. (eb)
Burgeis/Obervinschgau
Foto: Andreas Waldner
„Dem Gast sind Grenzen Wurst“
Prof. Harald Pechlaner und Raika-Direktor Markus Moriggl
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ie Raika Obervinschgau konnte für ihr periodisches Wirtschaftsbeiratstreffen am Dienstag (07.03.) einen namhaften Referenten gewinnen. Prof. Harald Pechlaner, Leiter des Institutes für Regionalentwicklung und Destinationsmanagement der EURAC Bozen, informierte über folgende Themen: - Fachinputs zum Thema Regionalentwicklung und Destinationsmanagement; - Impulse für den Obervinschgau; - Diskussion Plenum. „Regionen sind zu Spielball der Globalisierung geworden“
stellt Pechlaner fest. Und Unsicherheit entsteht durch demografischen Wandel, Klimawandel, Wertewandel, Wirtschaftskrise, Gesetzliche Rahmenbedingungen und Konkurrenzdenken zwischen den Gemeinden (Kirchturmpolitik). Für unsere Region gilt das eine Ziel: die Kräfte zu bündeln und orts-, gemeinde-, grenzen- und branchenübergreifend nachdenken und entsprechend handeln. „Geht’s auf die Gipfel und schaut euch die Landschaft an“ empfehlt uns Pechlaner. Dort ist unsere Grenzregion Vinschgau, Obergricht und Engadin grenzenlos als Einheit sichtbar. Nur eine echte Grenzregion versteht etwas von grenzübergreifender Regionalentwicklung. Kooperation ist besonders im Hinblick auf den Wintertourismus (Kartenverbund, Skibus …) wichtig. Weitere grenzüberschreitende Attraktionspunkte wären Langlaufloipen, Ski- und Rodelpisten, Biketrails, sportliche und kulturelle Veranstaltungen etc. „Hotels machen sich vom Skigebiet immer öfter unabhängig. Wellness statt Skifahren ist das neue Angebot, deshalb nie auf einen Berg setzen. Den klassischen Winter-
und Sommertourismus gibt es nicht mehr.“ sagt Pechlaner. „Der Abbau aller Grenzen würde nicht die Freiheit erhöhen, sondern die Vielfalt vernichten. Die entscheidende Frage in Bezug auf eine Grenze ist …. ob sie Lernen zulässt.“ Der Obervinschgau mit seinem Seeplateau, seinem Landschafts-, Kultur- und Erlebnisraum hat alle Voraussetzungen sich vom Massentourismus hin zum Individualtourismus zu wenden. Dazu sind erforderlich: Authentizität, Kultur, Emotionen, säkularisiert-spiritueller Tourismus, intellektuelle Redlichkeit. Das alles kann sowohl durch Natur und Landschaft, als auch durch Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Landwirtschaft erlebt werden. „Man muss weniger in Marken denken und mehr in Produkten, die dem Gast geboten werden.“ Um die Region weiter zu entwickeln, muss etwas getan werden, damit ein Prozess in Gang kommt. Man müsse sich einigen können und nicht (gewollt oder ungewollt) aneinander vorbeireden. Dem Gast sind Staatsgrenzen Wurst. Er will die Region und ihre Menschen erleben, für die er sich entschieden hat. (aw)
23.03.17
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Leserbriefe Ergänzungen zum Artikel „Abgespeckt“ Vinschgerwind Nr4/2017 1.) Die Projekte der Sportzone von Schlanders (Jugendfußballplatz mit Skaterpark & Schülersportplatz) habe ich über ein normales Ausschreibungsverfahren zu gesprochen bekommen (obwohl ich der Hausund Hofarchitekt von Schlanders bin!), bei denen offiziell 5 Architekten angefragt wurden. Ursprünglich wurden beide Bauvorhaben gemeinsam als 1 Projekt vergeben (im Jahr 2011!). Danach mussten die 2 Bauvorhaben getrennt werden, da es für den Schülersportplatz vom Land andere Beiträge gibt, als für den Skaterpark. Auch zeitlich wurde zuerst der Skaterpark und dann der Schülersportplatz verwirklicht, was die lange Planungs-und Bauzeit von 6 Jahren erklärt. Trotzdem wurde das Projekt von meiner Seite so abgerechnet, als wäre es eines gewesen (unabhängig von den vielen Varianten und der langen Bauzeit). Rechnet man 2 Projekte mit gleicher Bausumme ab, wie ein einzelnes Projekt bekommt man mehr Honorar….. 2.) Was die Steigerung des „satten“ Architektenhonorars von € 79.000,. auf € 160.000.- betrifft: Der Hauptfehler in dieser Aussage ist, dass es kein Architektenhono-
rar, sondern ein Generalplanungshonorar ist. Dies bedeutet, dass die gesamten Fachplaner (Statiker, Sicherheitskoordinator, Fachplaner für Elektroinstallationen, Fachplaner für Heizung- und Sanitärarbeiten, Geologe…..) von mir beauftragt und bezahlt worden sind. Dies macht ca. 50% des Generalplanungshonorars in Anspruch. Was das bedeutet, brauche ich dir nicht vorzurechnen, wenn man € 80.000.- durch die Gesamtplanungs-und Bauzeit von 6 Jahren dividiert, davon noch die Mitarbeiter, die Steuern und die Spesen bezahlen muss……. ich will nicht jammern, aber wenn jemand solche Zahlen ohne Hintergrundwissen aus der Zeitung erfährt und dich dann noch „blöd anhaut“, dann bist du eigentlich nur noch froh dass Fasching ist... Jürgen Wallnöfer, Architekt, Schluderns
Begehr einer Richtigstellung zum Artikel „Abgespeckt“ Vinschgerwind Nr4/2017 Hiermit möchte ich klarstellen, dass der Geldhahn nicht offen ist sondern das Budget für dieses Projekt genau festgelegt ist. Weiters möchte ich klarstellen, dass das
Honorar Wallnöfers für die Neugestaltung der Sportplätze samt Tribünen und Skaterpark rein gar nichts mit dem Projekt des Gesundheit und Fitnesszentrums zu tun haben und diese somit in keiner Weise in Verbindung stehen und somit auch nichts mit dem Artikel über das Fitnesszentrums zu tun haben. Thomas Strimmer, Fiton 24
Mondsüchtig (zum Foto von Gianni Bodini Vinschgerwind 1/2017) Du fragtest, welcher Berggipfel das sei, wo du den Vollmond durch deine Kamera hattest untergehen lassen (Foto Seite 13 Vinschgerwind vom 12.01.2017). Es ist der Föllakopf, am Ende des Schlinigertales. Ich habe ihn mit allen seinen Zacken sofort wiedererkannt. Danke für dieses wunderschöne, wertvolle Foto und den dazu anregenden Text. Paul Gruber, Laatsch
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12 /LESERBRIEFE/ Beratung
Verzeihen Im Laufe des Lebens passiert es immer wieder, dass wir Kränkungen erfahren. Besonders schmerzhaft sind sie dann, wenn uns der-, oder diejenige besonders nahesteht. Wir sind verletzt und fühlen uns gedemütigt. „Sou epes konn sie mit miar decht it tian!“ – so versuchen wir das Unrecht, das uns wiederfahren ist, in Worte zu fassen. Verzeihen käme einer Belohnung des Übeltäters gleich und so „suhlen“ wir uns oft über lange Zeit in dem uns zugefügten Leid und sehen uns als Opfer. Wir schweigen uns an und führen kalten Krieg! Das Fatale dabei: Durch unsere Wut und die Rachegelüste nähren wir dauernd die negativen Gefühle und binden uns damit umso mehr. Verzeihen dagegen bedeutet, dass
Elisabeth Hickmann, Systemische Beratung (SG) und Bildung (Tel. 333 2690799) wir unsere Ansprüche aufgeben, von denen wir glauben, sie gegen den Schuldigen zu haben. Echtes Verzeihen ist ein Akt des Willens und erfordert viel Geduld und Energie. Verzeihen ist letztlich ein Geschenk an uns selbst, denn nur so wird unser Kopf frei für die künftige Lebensgestaltung. Die Qualität einer Beziehung ist ein Indiz dafür ob ein Verzeihen möglich ist. Sind sich beide ohnehin feindlich gestimmt, dann gibt es oftmals kein Pardon mehr. Ist dagegen die Basis gegeben, dass sich beide Parteien grundsätzlich wertschätzend gegenüberstehen, so fällt Verzeihen leichter. Beide sind in der Lage, sich den Scherbenhaufen anzuschauen, wechselseitig Schuld einzuräumen und nach Lösungen zu suchen. Kurz gesagt: Willst du Recht haben oder Beziehung!
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Nachgedacht März 2017
von Don Maro Pinggera
Die Empörung war in der Tat groß, als jüngst der türkische Präsident Erdogan gegen Deutschland den NAZI Vorwurf erhob. Grund waren diverse Anweisungen von Gemeindebehörden in Deutschland, die türkischen Ministern Wahlkampfauftritte verboten haben. In Anbetracht des unverfrorenen Verhaltens, welches dieser Staatsmann schon seit längerem an den Tag legt, sind der Mut und die Entschlossenheit der deutschen Behörden anzuerkennen und zu honorieren. Schließlich
Eingriffe am Naturnser Sonnenberg geplant Der Tourismusverein Naturns hat 2 Projekte mit den Titeln „Errichtung eines familienfreundlichen Wanderweges mit Aussichtspunkt auf Juval und dem Vinschgau“ sowie „Errichtung eines familienfreundlichen Wanderweges zwischen Unterstell und Innerforch“ im Bauamt der Gemeinde Naturns eingereicht. Einleitend sei erwähnt, dass der Naturnser Sonnenberg heute schon aufgrund der sonnigen Lage, der guten Erreichbarkeit, der von der Natur geschaffenen Aussichtpunkte, dem ausreichenden Wegenetz ein attraktives Ausflugsziel darstellt. Ob derartige schwerwiegende Eingriffe und aufgeführte Kunstbauten vertretbar sind, wird bezweifelt. Vielmehr ist es unsere Aufgabe die von den Vorfahren überlassene Natur- und Kulturlandschaft an die nächsten Generationen weiterzugeben. Das erste Projekt „Errichtung eines familienfreundlichen Wanderweges mit Aussichtspunkt auf Juval und dem Vinschgau“ wurde von der Baukommission der Gemeinde Naturns abge-
werden in der Türkei auch keine Wahlkampagnen für Wahlen in Deutschland, Österreich oder Südtirol veranstaltet. Nun ist das Potential an türkischstämmigen mit über 3.000.000 Menschen in Deutschland hoch, und genau dieses Wählerpotential möchte man sich in Ankara natürlich sichern. Der türkischstämmige Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir machte dann auch einen guten Vorschlag: Nicht nur die türkische Regierungspartei soll Wahlveranstaltungen durchführen können, sondern auch die Opposition, namentlich die Partei der Kurden. Jene Partei, die Erdogan gnadenlos verfolgen lässt. Unter Recep Tayyip Erdogan hat die Türkei ihre Demokratie massiv eingebüßt, und ausgerechnet dieser Despot beschuldigt Deutschland mit NAZI Vorwürfen. Was hat dieser Mann wohl für ein Geschichtsbewusstsein? Was hat die Ermordung von über 6.000.000 Menschen zur Nazizeit mit Deutschland heute zu tun? Dieser Vorwurf ist gleichermaßen unfair, unbegreiflich,
aber auch ebenso dumm. Es ist deshalb Zeit, diesem Despoten mit klar diktatorischen Anwandlungen die rote Linie zu zeigen. Und zwar für ganz Europa! Die Zeit, so etwas auszusitzen, ist ein für allemal vorbei. Das sollten Merkel, Hollande und Konsorten schnellstens begreifen. Solange sich Erdogan nicht zu benehmen weiß und sich nicht in aller Form für seine Entgleisung entschuldigt, sollte er zur ‚persona non grata‘ erklärt und auf Staatsbesuche nicht mehr eingeladen werden. Wenn sich Europa darauf einigen könnte, wäre das eine einzigartige Demonstration von Charakter: Ein Land, das Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit mit Füßen tritt, ein Land, das die Opposition unterdrückt und das unbequeme Leute wegsperrt, hat in der Europäischen Union nichts verloren. Und zweifelhafte Wahlveranstaltungen türkischer Regierungsmitglieder außerhalb der Türkei, die nur dazu dienen, die Menschen aufzuhetzen, sind zu verbieten. Ausnahmslos!
lehnt. Das bedeutet aber nicht, dass es endgültig fallen gelassen wird. Deshalb nochmals die wichtigen Eckdaten: Unweit vom Hof Unterstell ist bereits eine störende und weitausladende Aussichtsplattform in die Landschaft gesetzt worden. Zwischen den Höfen Unterstell und Patleid sollte eine neue überdimensional große Aussichtsplattform in Richtung Juval und dem Vinschgau errichtet werden, welche 6 m über das Gelände hinausragt und eine Breite von 4,5 m aufweist. Dafür wären auch eine neue 2,5 m breite Zufahrt und ein neuer Weg mit 1,5 m Breite, sowie auf einigen Abschnitten eine 4,5 m hohe Stützmauer nötig. Und das in einer weitgehend unberührten Landschaft. Beim zweiten Projekt geht es um die Neutrassierung des bestehenden Wanderweges von Unterstell nach Innerforch. Um den Weg wie geplant einzuebnen und zu verbreitern, ist im ersten Abschnitt eine 20 m lange und bis zu 3,1 m hohe Stützmauer vorgesehen. Im zweiten Abschnitt, zwischen der bereits bestehenden Aussichtsplattform
und der Druckleitung, sollen 2 neue Kehren errichtet werden. Im dritten Abschnitt, ab der Druckleitung bis zur Straße nach Innerforch, soll der bestehende Weg auf 1, 5 m verbreitert und eingeebnet werden. Diese Maßnahmen stellen einen massiven, unnötigen Eingriff in die wertvolle Landschaft dar. Deshalb schlagen die 3 Vereine Folgendes vor: Die Maßnahmen im ersten Abschnitt können im Sinne eines Kompromissvorschlages akzeptiert werden, um den Zugang zur bestehenden Plattform auch älteren Menschen und Familien mit Kindern zu erleichtern. Ab der Plattform soll man davon absehen die geplanten 2 Kehren zu errichten, sondern den bestehenden Weg behutsam verbessern. Ab der Druckleitung soll der historische Weg erhalten bleiben. Er soll nicht mit Baggern auf 1,5 m verbreitert und eingeebnet, sondern wo nötig manuell ausgebessert werden. Presseaussendung vom Heimatpflegeverein NaturnsPlaus, Alpenverein Untervinschgau und Umweltschutzgruppe Vinschgau.
23.03.17
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Matatsch- und Stifthof. Eigentlich wäre es Zeit für ein Frühlingsbild. Über Nacht aber ist Schnee gefallen und in der Früh bin ich schnell hinauf gefahren: Beim Gmahr bin ich aber stecken geblieben, wäre nicht der Gemeindeschneepflug zu Hilfe gekommen ... Na ja jedes Bild hat seine Geschichte. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
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23.03.17
Kolping im Vinschgau
Ausstellung: „Strahl in Strahl, verliebte Farben“
Sozialprinzip Nachhaltigkeit
Zum Anlass des 80. Geburtstags von Anna Wielander-Platzgummer präsentiert der Bildungsausschuss Schlanders von 6. bis 20. April im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders eine Ausstellung der Künstlerin unter den Titel „Strahl in Strahl, verliebte Farben“. Die Ausstellung wird am 6. April um 19 Uhr eröffnet und ist täglich von 10 bis 12 Uhr und von 17 bis 20 Uhr geöffnet. In den künstlerischen Arbeiten steckt eine intensive Auseinandersetzung mit volkskundlichen Themen. Ihre Werke schöpfen aus alten Symbolen und Riten unsere Region, aber auch anderer Völker.
ie bereits mehrfach berichtet, beschäftigt sich Kolping International und somit auch Kolping Südtirol, im Jahre 2017 mit dem Sozialprinzip Nachhaltigkeit. Papst Franziskus hat mit seiner Enzyklika/Lehrschreiben „Laudato Si“ weltweit für große Aufmerksamkeit gesorgt. In diesem Lehrschreiben betont er das Prinzip der Nachhaltigkeit in der Sorge für das gemeinsame Haus – sprich Erde. Der Papst gibt zu bedenken, dass die Menschheit in ihrer Verantwortung für das würdige Leben aller Menschen – der heutigen wie auch der zukünftigen - einen fehlenden Respekt vor den Grenzen der Erde zeigt. Er beschreibt den Kurs der Menschheit als so „selbstmörderisch“ , dass sie Gefahr läuft , das Geschenk der Schöpfung zu verspielen. Für Adolph Kolping war es ein wesentliches Ziel, dass die jungen Menschen , um die er sich stets besonders kümmerte , alle Potentiale , die in ihnen steckten , nutzten, um ihr eigenes Leben positiv zu gestalten und damit auch das Leben von Kirche , Staat und Gesellschaft. In seiner Nachfolge stehen wir heute als Kolpinger und darüber hinaus in der Mitverantwortung , uns der internationalen Diskussion über die multiplen Krisen – siehe Flüchtlingsthema – und die Lösungsoptionen, die Papst Franziskus mit seinen Thesen angestoßen hat ,zu stellen und schließlich unseren Teil zur Lösung tatkräftig beizutragen. Tun wir es mit Mut und Selbstvertrauen! Stellen wir uns den Herausforderungen .Gerade wir als Kolpinger müssen/ sollten uns um nachhaltige Strukturen kümmern. Darüber mehr in der nächsten Ausgabe.
60 Jahre Fraktion Laas Laas - Eine schlichte Feier im Josefshaus von Laas am 9. März bildet den Auftakt für „60 Jahre Eingenverwaltung Bürgerlicher Nutzungsrechte Laas“. Mit Matthias „Mohler Hias“ Oberhofer und Sepp Noggler hat Fraktionspräsident Oswald Angerer zwei Verfechtern der Fraktionsverwaltungen geladen. Fraktionsverteidiger bei der 60-JahrFeier in Laas v.l.: Regionalrat Sepp Noggler, Fraktionspräsident Oswald Angerer und der Vorsitzende des Arbeitskreises Matthias Oberhofer
von Erwin Bernhart
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ch kämpfe für die Eigenständigkeit und für den Fortbestand der Fraktionen.“ Sepp Noggler, im Regionalrat auch zuständig für die Eigenverwaltungen, positioniert sich im Laaser Josefssaal klar. Nachdem er weit in die Geschichte zurückgegriffen hat, um die Entstehung der Gemeinnutzungsrechte ( heute Fraktionen) darzulegen, die Streitereien um Holz, Wasser, Durchfahrten, Almen usw. verwies Noggler auf die gesetzliche Neuordnung von 1927. Seither seien die Rechte geschützt und für alle zugänglich. Derzeit ortet Noggler einen „Neoliberalismus“, der keinen rechten Nutzen mehr in den Eigenverwaltungen sehe. „Meine Aufgabe im Landtag ist es, das zu bremsen.“ Er forderte die Fraktionen auch auf, intern die Reihen zu schließen und Widerstand gegen die Auflösungstendenzen zu leisten. Neben Noggler hat der Laaser Fraktions-Präsident Oswald
Angerer auch das FraktionsUrgestein Matthias Oberhofer aus Latsch zum Vortragen vor interessiertem Laaser Publikum geladen. Oberhofer erinnerte daran, dass 1955 der damalige Landesrat Peter Brugger aufgrund des großen Widerstandes gegen die Gründung einer Eigenverwaltung in Laas unverrrichteter Dinge abgezogen sei. Oberhofers Rückblick war jener eines Fraktions-Begeisterten (sh. auch Titelgeschichte Vinschgerwind Nr. 24/2016). Oberhofer ist Vorsitzender des Arbeiskreises der Eigenverwaltungen und hat maßgeblich zu einem organisierteren Auftreten der Eigenverwaltungen beigetragen. Die Bemühungen seit 2009 sind 2014 in die „Gemeinschaft der Eigenverwaltungen“. „Jezt klappt es“, sagte Oberhofer. Angerer selbst ging auf die Geschichte der Fraktion Laas näher ein: Die erste Sitzung fand vor genau 60 Jahren am 10. März 1957 statt. Seither hat es 6 Präsidenten (darunter für 28 Jahre
Peppi Schönthaler und für 15 Jahre Paul Tröger) gegeben. Eigenverwaltungen seien öffentliche Körperschaften, die einen privaten Betrieb führen, sagte Angerer. Der Grund der Eigenverwaltungen sei nicht ersitzbar. Mittlerweile seien alle Baulichkeiten ordnungsgemäß auf die Fraktion eingetragen. Zum Kauf des Stimmhofes oberhalb von Allitz trat Angerer bösen Zungen entgegen: Mit dem Kaufpreis von 700.000 Euro habe man einen Beitrag gegen den Ausverkauf der Heimat unternommen. Nun sollen Ideen für die Nutzung gesammelt werden. Schulden habe die Fraktion keine - im Gegenteil, man habe in der vergangenen Periode durch den Kauf des Badl, durch die Errichtung der Photovoltaik einen Mehrwert von rund 2 Mio. Euro geschaffen. Gegen Ende des Jahres, so kündigte es Angerer an, werde es ein Buch über 60 Jahre Fraktion Laas geben. Neuwahlen gibt es dazwischen: am 21. Mai 2017.
Foto: Erwin Bernhart
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23.03.17
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Marienberg
Migration, Flüchtlinge und Asyl D
Der Präsident des Freundeskreises Marienberg Andreas Folie und CaritasDirektor Franz Kripp
Foto: Erwin Bernhart
er Freundeskreis Marienberg hat zum traditionellen Einkehrtag heuer am 11. März 2017 den Caritas Direktor Franz Kripp zu einem Vortrag über Migration und Flüchtlinge ins Kloster geladen. Die Mitglieder des Freundeskreises wurden von Pater Philipp Kuschmann begrüßt, der darauf hinwies, dass das Kloster eine Flüchtlingsfamilie und auch eine weitere Familie in Meran aufgenommen habe. Kripp gab einen Überblick über die Geschichte von Migrationen. Die gebe es seit es die Menschheit gebe. Heute seien rund 244 Millionen Menschen auf Wanderschaft, davon sind 65 Millionen weltweit auf der Flucht und davon wiederum 3,6 Millionen in Europa. Die Frage, warum in Europa eine dermaßen breite Diskussion über Flüchtlinge vorhanden ist, beantwortete Kripp mit einem Vergleich: „Vielleicht teilt der arme
Mensch leichter als der reiche.“ Der Vergleich: Auf eine Bevölkerung von 743 Mio. Menschen in Europa entfallen 3,6 Mio. Flüchtlinge. Der Libanon habe rund 4,6 Mio. Einwohner und dort gebe es 1 Mio. Flüchtlinge. Kripp regte zum Nachdenken darüber an, was wir tun können. Informationen seien wichtig. Südtirol habe, so ist es staatlich verfügt, 0,9 Prozent der nach Italien kommenden Asyl-
werber aufzunehmen. Derzeit sind das 1060 Leute. 450 davon werden von der Caritas und 610 vom Verein Volontarius betreut. 450 seien zudem obdachlos, diese sollen in die Quote des Landes aufgenommen werden. Die Asylsuchenden kommen überwiegend aus afrikanischen Ländern nach Italien. Kripp erklärte das langwierige Verfahren nach dem Asylantrag, welches bis zur Behandlung bis
8.- 9.4.2017 Bahnstrecke
Mals
zu eineinhalb Jahren dauern kann. Bei Ablehnung des Asylantrages tauchen die meisten betroffenen Personen in die Illegalität unter. Eine Rückkehr in ihr Heimatland ist vielfach mit der Scham des Scheiterns verbunden. Kripp wünschte sich, dass die Kompetenzen zwischen Staat und Land besser geklärt werden. „Die Zahlen sprechen eine andere Sprache, als die Wahrnehmung“, bemerkte der Präsident des Freundeskreises Andreas Folie in der Diskussion. Die Anregung vom Freundeskreis-Vorstandsmitglied Gerhard Kapeller, 500 Euro an die Hintergrundakteure, an die HelferInnen im Haus Ruben von Mals zu spenden, fand bei den Anwesenden volle Unterstützung. Nach dem Vortrag wurde mit den Patres die Vesper gefeiert und anschließend gemeinsam marendet. (eb)
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Vinschgerwind 6-17
Martell
Organspende Zu einem hochkarätig besetzten Informationsabend lädt die Vereinigung Freiwilliger für die Organspende (aido) nach Martell. Am 7. April werden ab 20.00 Uhr im Vereinshaus von Martell Stephan Eschertzhuber (Transplantationschirurgie Innsbruck), Bruno Giacon
(Primar der Nephrologie am KH Bozen und Landeskoordinator für Transplantationen), Peter Zanon (Primar der Intensivmedizin am KH Bozen), der Vorsitzende von aido Vinschgau Gustav Kofler, Pfarrer Paul Schwienbacher und betroffene Transplantierte Impulsreferate halten.
23.03.17
§ Sparen am falschen Ort Aus dem Gerichtssaal
Wohlwollende Leser dieser Rubrik haben angemerkt, dass es an der Zeit wäre, mit der „tendenziösen“ Berichterstattung aus der Gemeindestube von Schlanders endlich aufzuhören. Anstatt ständig Salz in offene Wunden zu streuen und das heimische Nest zu beschmutzen, sollten vielmehr Geschichten wie jenen vom fidelen Gefängniswächter, Jägern und Wilderern, langseckelten Schnalsern, durch „Cerini“ verursachten Unfällen beim „schwarzen“ Schnapsbrennen und ähnlichen der Vorzug gegeben werden. Nun, nachdem auch beim „Vinschgerwind“ der Leser König ist, erzählen wir heute eine wahre, aber deswegen nicht weniger skurrile Geschichte aus dem beruflichen Alltag. Deren Darsteller müssen natürlich aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes ungenannt bleiben. Ein Vinschger kam gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wohlbehalten und in vol-
ler Ausrüstung „aus dem Felde“ zurück. Zu Hause angekommen, warf er sein gesamtes „Kriegswerkzeug“ (Gewehr, Munition, Handgranaten, Helm, Tornister usw.) in den hintersten Winkel des Kellers, froh, mit heiler Haut davongekommen zu sein und endlich einer friedlichen Tätigkeit nachgehen zu können. Der Mann war in der Zwischenkriegszeit in ärmlichsten Verhältnissen aufgewachsen und im Krieg auch nicht gerade auf der Butterseite zu liegen gekommen, weshalb er einen ausgeprägten, ja geradezu krankhaften Sparsinn entwickelt hatte. Er heiratete, doch nach ein paar Monaten Ehe „verschickte“ er seine Frau, weil sie ihn zu viel kostete. Er arbeitete in der Schweiz, sparte sich buchstäblich alles vom Mund ab, und als er in Rente ging, legte er auch die Pension zu den angehäuften Ersparnissen. Später kam er ins Altersheim. Er hatte eine offene Haut, weshalb er nicht schla-
fen konnte. Das Pflegepersonal riet ihm, sich ein Wasserbett zu kaufen. Da er diese Auslage (ca. 2.000 Euro) aus eigener Tasche hätte bestreiten müssen, versagte er sich einen derartigen „Luxus“. Als der gute Mann verstarb, hinterließ er, geparkt auf einem Kontokorrent (!) bei einer Bank, ein Barvermögen von ca. 400.000 Euro sowie ein Wohnhaus. Für die Zwecke der Erbschaftsmeldung mussten die Verwandten ausgeforscht werden. Als einzige Erbberechtigte kam dabei die schon nach ein paar Monaten Ehe wegen Verschwendungssucht verstoßene Frau in Frage, von der sich der Sparsame aus Kostengründen nie hatte scheiden lassen. Als die Begünstigte von ihrem Glück erfuhr, war sie so überrascht, dass sie ihren Blasendruck nicht mehr kontrollieren konnte und sich vor Freude in die Hosen machte! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders
“Plitsch & Platsch” Am 7. April wird das mobile Kindertheater THEATERTA aus Berlin in Schlanders zu Gast sein. Zwei Darsteller tauchen schwungvoll und ideenreich in die eisige Südpolwelt ein, lassen die Schneeflocken tanzen und den frostigen Wind heulen….
Das Thema ist die Freundschaft. Auch unter dicksten Freunden gibt es manchmal Streit. Doch echte Freunde, wie es die Pinguine Plitsch und Platsch sind, bemühen sich immer wieder um eine Lösung und finden diese auch. Dieses 40-minütige Kindertheater ist für Vorschul- und Grundschulkinder geeignet. Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Theaterkasse eine Stunde vor Beginn erhältlich. Vormerkungen unter der Nummer 0473 732052 oder kulturhaus@ schlanders.it
Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders und Alperia.
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„Bua, tua des! Bua, tua sell!“ „Bua, tua des! Bua, tua sell!“, so hieß es in Roberts Kindheit von der Früh bis zum Abend. Da seine Arbeiten zumeist in freier Natur zu erfüllen waren, erwuchs in ihm ein großes Interesse daran. Besonders die artenreiche Tierwelt und der Umgang mit dem Wild haben es ihm angetan. Schließlich konnte er sich seinen Berufswunsch, Jagdaufseher zu werden, erfüllen. Für ihn bleibt die Jagd Aufgabe und Verantwortung, Demut und Respekt der Schöpfung gegenüber. Er erinnert sich gern daran, und seine Erzählungen erbringen einen Streifzug durch die Chronik der Naturnser Jägerschaft.
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obert Paris ist im März 1930 in St. Walburg in Ulten geboren. Er entstammt einer kinderreichen, kleinbäuerlichen Familie, in deren Stall nur zwei, drei Kühe standen. Seine Kindheit war geprägt von Einfachheit, Genügsamkeit und Arbeit. Die Schüle erlebte er als sehr turbulent, besonders jenes Schuljahr, das er in Kuppelwies absolvierte. Das Schulgebet, anstelle des „Vaterunser“ behagte ihm gar nicht, doch er beherrscht es heute noch: „Hände falten, Köpfchen senken und an Adolf Hitler denken. Er gibt uns das täglich Brot und hilft uns aus jeder Not.“ Robert musste bereits als Elfjähriger in der Kirche zu St. Moritz neben dem Ministrantendienst auch den Mesner vertreten. Seine körperliche Entwicklung ließ es zu, schon früh bei einem Großbauern mitzuhelfen. Trotz großem Leistungsdruck und drohender Überforderung ließ er sich nicht kleinkriegen. Sorge und Angst, alles recht zu machen, trieben ihn voran. Kaum erwachsen, war er Fütterer in Lana und drei Jahre Knecht. Doch dann erfuhr sein Leben eine entscheidende Wende. Nach zweijährigem Einsatz als Jagdaufseher in Ulten holte ihn Rudolf Schnitzer, der Revierleiter in Naturns, zu sich und betraute ihn mit der verantwortungsvollen Aufgabe des Jagdaufsehers, die Robert am ersten Oktober 1958 übernahm. Die ersten drei Monate am Hof Pardell entsprachen einer Probezeit, und Rudolf Schnitzer war ein gestrenger Lehrherr. Allein schon das Heutragen für die Wildfütterung, erzählte er, „isch a Schinterei gwesn.“ Mit dem schweren Korb auf dem Rücken musste er sich manches Mal durch hüfthohen Schnee emporkämpfen. Eifrig nahm er an Fortbildungskursen teil. Bei seinem Amtsantritt gab es noch keine Jägerprüfung. Damals gab es am Sonnenberg noch keine Rehe und Hirsche. Groß war aber die Anzahl an Raubwild. Füchse, Marder und Dachse bedrohten den Wildbestand. Hohe Fuchsdichten stellten eine Gefahr für Mensch und Tier dar, und Robert fand eine starke Bejagung gerechtfertigt. Die
Chronik berichtet über die vielen Abschüsse, die er getätigt hatte. Für einige Empörung sorgte das Verbot der Jagdausübung nach der Feuernacht 1961. Alle Jäger mussten die Gewehre abliefern, konnten sie aber gegen Jahresende wieder holen. Anfangs der Siebzigerjahre wurde ein Teil der Texelgruppe zu einem Gamsschutzgebiet erklärt. Der Wiederaufbau des Gamswildbestandes war ihm ein Anliegen. So besuchte Robert das erste Fortbildungsseminar für Gamsbegleiter in Hahnebaum. Er war auch dabei, den späteren Anwärtern die Prüfung abzunehmen. Robert weiß zu berichten, dass er im Herbst 1964 durch Zufall in den Wiesen zwischen Staben und Tabland Spuren eines Wildschweines entdeckte und gemeinsam mit dem Stabnerwirt aufstöberte, erlegt wurde es dann vom späteren Landesjägermeister Dr. Luterotti. Viel Beachtung erfuhr auch der Adlerhorst auf einem Baum oberhalb der Waldschenke. Robert hatte nie ein Auto besessen, wohl aber eine Vespa. Bei unzähligen Fußmärschen durch Wälder, über Almen und Jöcher kam er näher an die Natur heran. Unauffällige Spuren und Losungen, Wildschäden und Veränderungen waren dabei leichter feststellbar. Erst die Zufahrten zu den Almen boten ihm Gelegenheit, mit Jagdkameraden mit zu fahren. Groß ist sein Wissen über das Wild unserer Heimat und dessen Lebensräume und über den bestmöglichsten Umgang mit den Tieren. Er war sich stets des erhaltenen Auftrages bewusst und bringt es auch zum Ausdruck, wenn es um Rituale und jagdliches Brauchtum geht. Das Jagdhornblasen wird heute zunehmend gepflegt, aber nicht alle wissen, dass Robert mit dem Revierleiter Rudolf Schnitzer zur Gründung der Naturnser Jagdhornbläser beigetragen hat. Die Gruppe galt, neben jener von Dorf Tirol, als eine der ersten im Lande. Zur Förderung der Kameradschaft dienten auch die Jägerbälle. Bei Festumzügen durfte der vielfältige und ideenreiche Jagdwagen nie fehlen. Robert war immer voll Begeisterung mit Rat und Tat dabei. In Roberts Amtszeit fiel auch die erste Hubertusfeier, die dann zur Tradition wur-
Foto: Maria Gerstgrasser
von Maria Gerstgrasser
Auch im Ruhestand interessiert sich Robert Paris weiterhin für alle Belange der Jagd de. Robert kann also auf eine langjährige, gewissenhafte Hegearbeit zurückblicken. Zu seiner Pensionierung wurde ihm vom Jagdverband die Ehrenurkunde über 35jährige Tätigkeit verliehen. Seine Frau Maria, die er 1959 heiratete, zeigte stets Interesse für die Jagdleidenschaft und Verständnis für die vielen Abwesenheiten wegen der Pirschgänge. Längere Zeit wohnte die Familie in damals sehr primitiven Verhältnissen im Grubhof am Fuße des Nörderberges, fand aber dann in der Lidostraße ihr bleibendes Zuhause. Großen Schmerz erfuhr die Familie durch den Tod der achtzehnjährigen Tochter, welche bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Robert erfreut sich noch guter Gesundheit und hegt und pflegt weiterhin seine Bienen. Schon lange vor der Pensionierung hat er sich der Bienenzucht gewidmet. Heute hilft ihm sein Sohn, der selbst auch Imker ist.
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Presseaussendung
Neuer Kapellmeister in Prad
SVP dankt SVP
Martin Punter (Bild) aus Kortsch tritt als Kapellmeister der Musikkapelle Prad die Nachfolge von Alois Kuntner an. Kuntner hatte die Kapelle im Laufe seiner 10-jährigen Kapellmeister-Zeit auf ein beachtliches Niveau gehoben. Die Musikkapelle Prad bedankt sich bei Kuntner für seinen Einsatz und heißt den 29-jährigen Kortscher herzlich willkommen.Der Neue hat seinen ersten öffentlichen Auftritt am Samstag, 01. April 2017 um 20.00 Uhr beim Frühjahrskonzert im Raiffeisensaal „aquaprad“.
Die SVP Bezirksleitung Vinschgau nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Landesregierung € 3,1 Mio. für die Umgestaltung der Festung Gomagoi zu einem modernen Besucherzentrum bereitgestellt hat. Unser Dank geht vor allem auch an unseren Landesrat Richard Theiner, der die Agenda Stilfser Joch–Straße und Stilfser Joch-Passhöhe betreut und wie man sieht auch weiterbringt. Das höchst interessante Projekt vom Architekt Gapp aus Sulden kann nun ausgeschrieben werden. Die Stilfser Joch-Straße, aber auch das „Joch“ selbst gehört zum Vinschgau und soll touristisch wieder zu einer Top Ausflugsdestination werden. Mit Mitteln aus dem Landeshaushalt und auch aus dem Grenzgemeindenfond können die Infrastrukturen und Straßen am Pass wieder erneuert werden, sodass der letzthin bemerkbaren Verwahrlosung entgegengewirkt werden kann. Auch die „Bormianer“ werden in der nächsten Zeit vermehrt in die Passstraße investieren. Für mehr Aufmerksamkeit hat vor allem auch der schon traditionelle „Rad-Tag“ im September des Nationalparks gesorgt. Der heuer erstmals stattfindende „Stelvio-Marathon“ und vielleicht auch bald wieder einmal eine “Königstappe“ des „Giro d´Italia“ können sicherlich mitbeitragen, die konkrete Umsetzung des Projektes zu beschleunigen. Für den SVP-Bezirk Vinschgau ist die Aufwertung des Stilfser Joch-Areals und der Straße samt „Eingangstor“ in Gomagoi ein zentrales Anliegen in der Parteiarbeit in dieser Landtagperiode. Albrecht Plangger, SVP-Bezirksobmann
Nachlass regeln hilft Streit verhindern
Schluderns/Vinschgau - Wenn uns etwas passiert, sollte unser Nachlass geregelt sein, am besten mit einem Testament. Damit lassen sich Rechtsstreitigkeiten verhindern, die sich oft unendlich lange hinziehen und letztendlich alle Erbnehmer zu Verlierern macht.
links: der vollbesetzte Raiffeisensaal im Kulturhaus; rechts: Referent Michael Atzwanger
von Magdalena Dietl Sapelza
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as Thema Erben bewegt. Rund 300 Interessierte kamen kürzlich zum Informationsabend ins Kulturhaus von Schluderns, organisiert von der Raiffeisenkasse Prad-Taufers zum Thema „Vorsorge treffen, Angehörige richtig absichern, Nachlass regeln, erben und vererben, Steuern sparen“. Referent Michael Atzwanger von der Alpenbank beleuchtete das Spektrum der Erbschaft. Es gibt die testamentarische geregelte Erbfolge. Und wenn diese fehlt, tritt die vom Staat festgelegte gesetzlich Erbfolge in Kraft. Testamentarisch kann jede/jeder selbst bestimmen. Dabei sind folgende Regeln zu beachtet: Das Testament muss mit einem unlöschbaren Stift handgeschrieben verfasst, mit Datum und Unterschrift versehen sein. Es kann auch vor einem Notar im Beisein von
zwei Zeugen verfasst werden. Wichtig dabei ist es, jedem der gesetzlichen Erben den Pflichtteil zu geben, sonst hat die Anfechtung des Ausgeschlossenen vor Gericht Erfolg. Ein Teil der Erbmasse ist frei verfügbar. Zur Erbmasse gehört alles, was ein Mensch besitzt oder besessen hat - auch die im Laufe der Jahre getätigten Schenkungen sind eingeschlossen, denn diese verjähren nicht. Das Testament kann jederzeit geändert oder widerrufen werden. Partner, mit denen keine Ehe besteht, können nur testamentarisch berücksichtigt werden, denn in der gesetzlichen Erbfolge werden sie nicht berücksichtigt. Erben und Schenken werden gleich hoch besteuert. Derzeit gelten in Italien hohe Freibeträge, die sich aber schon bald ändern könnten. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liege bereits vor, so Atzwanger. Man könne die Vergünstigung jetzt
noch nutzen, um Steuern zu sparen, müsse aber immer bedenken, dass man selbst noch lebt. Zu einer Testament-Anfechtungen komme es auch, wenn Menschen beim Verfassen nicht genau wissen, was sie besitzen. Das sei keine Seiltenheit, betonte die Juristin Marion Di Gallo und zeigte Beispiele auf. Grundsätzlich rät sie, ein Testament zu machen. Die Gallo steht den Kunden der Raiffeisenkasse Prad-Taufers regelmäßig für Beratungen zur Verfügung. Ab sofort bietet die Raiffeisenkasse Prad-Taufers als neue Dienstleistung Hilfe bei der Nachlassregelung an. In einem Memorandum kann beispielweise festgehalten werden, was jemand besitzt und was damit zu tun ist, wenn ihm etwas passiert. Hilfreich sind auch die Informationen, wie man Steuern sparen kann.
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
SVP Bezirksleitung Vinschgau erfreut über Umgestaltung der Festung Gomagoi
Foto: „Wind“-Archiv
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Vielfalt erleben o viele Besucherinnen und Besucher zählte man noch nie am Tag der offenen Tür an der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Kortsch. Die 500 Stück Schlüsselanhänger, die als Gastgeschenk vorbereitet worden waren, waren im Nu vergriffen. Willkommen hießen die Schülerinnen die Gäste mit einem bunten Programm, das unter das Motto „Vielfalt erleben“ gestellt worden war. Es gab viel zu bestaunen, viel zu verkosten, viel zu sehen, viel zu erleben und viel zu entdecken, jene Vielfalt nämlich, die von Schülerinnen, Lehrerschaft und Direktion der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tag für Tag gelebt wird. (ap)
Fotos: Angelika Ploner
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NIMMERLAND N
och wenige Tage. Bis zur Premiere fehlen nur noch wenige Tage. Regisseur Daniel Trafoier sitzt mit einer Wasserflasche in der Hand genau in der Mitte im Zuschauerraum und blickt konzentriert auf die Bühne. Eva steht dort am Rand, läuft gerade die Treppen empor, hält inne. In der Hand hält sie ein rot leuchtendes Licht, sieht es hoffnungsvoll an, ein Lächeln huscht übers Gesicht. Wie einen Schmetterling hebt sie das Licht empor, bis es erlischt. Ein Sofa - mit Kissen und einer Decke drapiert – zieht auf der Bühne die Blicke auf sich, genau hier wird sich in den nächsten 90 Minuten das Stück „Nimmerland“ konzentrieren. Ein Motorrad parkt direkt neben dem Sofa, dahinter steht ein Regal, eine Waschmaschine... ganz fertig ist das Bühnenbild noch nicht. Dovh spätestens am Premierenabend wird alles komplett sein. „Wer von Euch erinnert sich nicht an die Märchen“, schlüpft Eva in die Rolle von Jenny. Jenny, die Hauptperson im Stück „Nimmerland“. Jenny, die an Blutkrebs erkrankt ist und seitdem, so wird sie später sagen, alle Höhen und Tiefen durchlebt. „Sie leben glücklich bis an ihr Lebensende, wer so etwas behauptet, dem sollte man in den
Fotos: Angelika Ploner
rs eren Vo Die weitSiehe Theatern lungen:Reservierunge wind - 48 7439724 Tel. 3
Reportage von Angelika Ploner
Arsch treten“, spricht sie weiter. „Meine Geschichte beginnt vor drei Jahren.“ Jenny tritt auf die Bühne, erzählt, sie sei eine Laune der Natur, ein ‚Ups’ des Lebens. Der Vater ist abgehauen, die Mutter eine überfürsorgliche Esoterikerin... Viele Augenpaare blicken im Zuschauerraum gespannt auf die Bühne an diesem Probenabend. Versammelt sitzen dort alle, die irgendwie beteiligt sind am Stück; direkt oder indirekt, mit Licht, mit Musik, mit der Garderobe und, und, und... Der Probenabend selbst ist ein besonderer, man könnte fast sagen auch eine Art Premiere. Denn heute wird das ganze Stück das erste Mal
durchgespielt, ohne Unterbrechung. Zum Aufwärmen hat es ein paar Dehnübungen im Kreis gegeben. Für den Körper und die Stimme. Jenny stellt inzwischen ihre Brüder, die auf dem Sofa auf der Bühne sitzen, vor. Hannes – im Stück Stefan – und Matthias – im Stück Jonas– haben einen großen Kollegenkreis. Und nach und nach treten alle auf die Bühne: Hansjörg, Martin, Ivan, Mathias, Hannes, Caro und Elke, Jennys Mutter. Die Kostüme fehlen noch, doch großartig kostümieren will man sich auch nicht. Nur Martin trägt einen Schal, dabei hat er noch vor Probenbeginn protestiert: „Ich habe in meinem Leben
noch nie einen Schal getragen.“ Doch spätestens als gleich mehrere verkündeten: „Der steht dir aber gut“ war der Protest verflogen gewesen. Ganz genau weiß es Nadja Senoner, die Obfrau nicht, aber es dürfte wohl der mindestens 70. Abend sein, den man hier in der Aula der WFO zusammen verbringt. Dass man zusammengewachsen ist in dieser Zeit versteht sich von selbst. Daniel Trafoier – von allen Dani genannt – hat das Stück eigens für die Jugendtheatergruppe Schlanders geschrieben, die Jugendlichen – die aus dem ganzen Vinschgau kommen aber selbst am Stück feilen, das Stück entwickeln lassen. Das merkt man „Nimmerland“ auch an. Viel Natürlichkeit ist dabei. Gänsehautmomente. „Was letztendlich entstanden ist, hat ihn selbst am meisten überrascht, sagt er nicht ohne Stolz. Denn in welche Richtung das Stück geht, weiß man am Anfang nie so genau und bis jeder seinen Platz gefunden hat, ist das ein ganz schönes Stück harte Arbeit. Mittlerweile haben Jenny, Jonas, Stefan, Chris, Anton, Daniel, Markus, Brigitte, Marian und Ursula auf der Bühne zu singen begonnen. „Glaub doch daran“, tönt es, „schau die Welt mit Kinderaugen und glaub daran....“
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Schnals
Erfolgreiches Winterkonzert der MK Schnals eit nunmehr 15 Jahren besteht eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Musikkapellen Unser Frau und Karthaus. Seit 01/01/2017 haben sich diese zwei Vereine definitiv zu einer Musikkapelle fusioniert und unter dem neuen Namen „Musikkapelle Schnals“ am 12 Februar ihr Winterkonzert abgehalten. Die Musikkapelle besteht aus 45 aktiven Musikanten und wusste unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Dietmar Rainer auch in diesem Jahr das Publikum im vollbesetzten „Haus der Gemeinschaft“ in Unser Frau zu begeistern. Bravourös meisterte dabei der junge Posaunist Simon Oberhofer als Solist den Solopart in „Little Concert“ von Andrè Waignein und dafür erntete er großen Beifall. In Schnals wird auf gezielte Jugendarbeit gesetzt, so kam
Fotos: „Wind“-Archiv
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Die zwei Neuzugänge v.l.: Selina Weithaler- Saxophon und Jennifer Asam – Klarinette die Ehrungen v.l.: Obmannstellvertreter Kevin Oberhofer, Hermann Tumler, Alois Santer, Obmann Otto Rainer auch beim heurigen Winterkonzert wieder die Jugendkappelle unter der Leitung von Charlotte Rainer zum Einsatz und Konzertsprecherin Monika Gamper konnte zwei neue Mitglieder vorstellen. Am Ende des Konzertes wurden die zwei letzten Obmänner,
rs/Plawennpark
Aula der WFO Schlande
Freitag, 31. März 20
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20 Uhr (Premiere)
Weitere Termine: April, 20 Uhr SO, 02. April, 17 Uhr | DO, 06. April, 20 Uhr 08. FR, 07. April, 20 Uhr | SA, RESERVIERUNGEN Uhr unter 348 74 39 724 ab 16.00 m il.co gma ers@ and theaterverein.schl
Alois Santer MK Unser Frau und Hermann Tumler MK Karthaus, für ihren unermüdlichen Einsatz in den letzten Jahrzehnten überrascht. Aus den Händen von Obmann Otto Rainer nahmen sie ein Bild entgegen, eine Karikatur erstellt vom Bassklarinet-
isten und Künstler Hansi Platzgummer die die Tätigkeiten eines Obmannes wiederspiegelt. „Royal Jubilee March“ war die zweite Zugabe mit der sich die Musikkapelle Schnals für den großen Applaus bei den Konzertbesuchern verabschiedete und bedankte.
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Schlanders/Holzskulpturenausstellung
Fotos: Heinrich Zoderer
Luci ed ombre del legno
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is 2. April kann im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders eine Wanderausstellung von Holzskulpturen besichtigt werden. Die drei Gewinner des Holzbildhauersymposiums „Luci ed ombre del legno“ in Tesino in der Provinz Trient, sowie zwei weitere Künstler zeigen ihre Werke. Seit dem Jahre 2002 organisiert das „Centro Documentazione sul Lavoro nei Boschi“ in der Gemeinde Castello Tesino und den umliegenden Gemeinden in der Valsugana ein internationales Symposium für Holzbildhauer.
Seit 2007 wird ein Katalog mit den Arbeiten der Gewinner herausgegeben und diese Arbeiten in einer Wanderausstellung in Oberitalien gezeigt. Nachdem im letzten Jahr die Gemeinde Schlanders in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum in Tesino auch in Schlanders ein Holzbildhauersymposium und eine Ausstellung organisiert hat, wurde nun auch die Wanderausstellung nach Schlanders gebracht, um der Öffentlichkeit diese interessanten Kunstwerke zu zeigen. Wie der BM von Schlanders, Dieter Ping-
gera bei der Ausstellungseröffnung anmerkte, geht es darum, Schlanders als Kulturort auszubauen und zu festigen. Auch Remo Tomasetti, der Organisator und Präsident des Holzbildhauersymposiums in Tesino erinnerte an alte Beziehungen zwischen dem Trentino und dem Vinschgau, die nun wieder neu belebt werden sollen. Die Gemeindereferentin Dunja Tassiello stellte die Künstler vor. Neben den drei Erstplatzierten des Symposiums 2016, Ionel Alexandrescu aus Rumänien, Gianangelo Longhini und
links: Pastori ist eine Skulptur des Grödner Bildhauers Martin Demetz, einem Bruder von Viktor Demetz, dem ehemaligen Forstinspektor in Schlanders. Remember of David, eine ausdrucksstarke Holzskulptur von Matthias Sieff. v.l.: Dunja Tassiello, Karin Meister, BM Dieter Pinggera, Remo Tomasetti, Viktor Demetz Matthias Sieff aus Italien, stellt auch Mario Iral aus Belluno, der Preisträger des „Premio PEFC“ eine Skulptur aus, sowie der bereits 2007 verstorbene Grödner Bildhauer Martin Demetz, der als Pate die ganze Wanderausstellung mit seinen Arbeiten begleitet. Die Eröffnung wurde musikalisch umrahmt von der Gruppe Lania mit Klaus Telfser und Stefanie Fettner. (hzg) Die Ausstellung ist geöffnet: Mo – Fr: von 8:30 bis 12:30 und am Dienstag und Donnerstag zusätzlich von 14:30 bis 17:00 Uhr
Laas
ine Berufsfachschule der ganz besonderen Art gibt es in dem Vinschger Marmordorf Laas. Dort wird in mehrjährigen Lehrgängen eine umfassende Ausbildung im Bereich Steinmetz-Steinbildhauer geboten. Schüler aus Nah und Fern können hier aus einem großen Topf kreativer schulischer Möglichkeiten schöpfen und verschiedenste Fachrichtungen in ihren Unterricht integrieren. Ein Einblick in diese bunte Vielfalt der Ausbildung wurde am 18. Februar zum Tag der offenen Tür ermöglicht und den Besuchern der alltägliche Schulalltag eines zukünftigen Steinbildhauers nahe gebracht: Großes Interesse an diesem Tag fand die Präsentation eines noch in Schaffung stehenden künstlerischen Projektes. “ZEICHENSETZEN,METTERE SEGNI“, “Kunst und Erinne-
rung“ So nennt sich die Ausstellung dieses Projektes ,welche vom 08.04-12.04.2017 in Laas, St. Markus Kirche stattfinden wird. 9 Studenten der Berufsfachschule Laas, werden dort ihre Werke ausstellen. Werke, welche Lebenserinnerungen ,der ihnen an die Seite gestellten 10 Senioren aus Laas zum Ausdruck bringen. Es ist ein generationsübergreifender, in der zeitgenössischen Kunst verankerter Prozess, dessen Gelingen erst durch die Zusammenarbeit von Student und dem älteren, erzählenden Menschen ermöglicht wird. Lang vergessene Emotionen der älteren Menschen werden so materialisiert und in Kunst ausgedrückt.
tung konnte Benno Simma ,gewonnen werden; die Betreuung vor Ort ist durch die Fachlehrerin der B erufsfachschule Laas, Frau Evelyn Kuppelwieser gesichert. Momentan wird in Laas noch fleißig an diesem interessantem Projekt geschliffen und“sich erinnert“, um pünktlich zur Vernissage am 07.April 2017 um 18.00 Uhr in Laas Markuskirche ,den gemeinsamen Schaffungsprozess dem Publikum nahe bringen zu dürfen. Am 1. Tag der Ausstellung: Samstag 08. April, 18 Uhr, wird dieses besondere Kunst-Event musikalisch durch den Kammerchor Marienberg mit der Johannes Passion von Heinrich Schütz umrahmt. (ck) Fotos: Cornelia Knoll
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Fotos: Cornelia Knoll
Kunst und Erinnerung in Laas
Das Schöne bleibt
Da gibt es unter anderem das Werk der aus Marmor gefertigten Zahnräder, die ineinandergreifend das Leben einer Uhrmacherfamilie erzählen. Ein weiteres Werk zeigt mehrere, in Ton verewigten Hand-Abdrücke einer Seniorin, die den Fluss ihres Lebens durch ein Bachbett darstellen. Es ist ein höchst spannendes und berührendes Konzept, dessen Initiator der Verein ASAA (Alzheimer Südtirol ,Alto Adige) ist .Für die künstlerischen Lei-
KASTELBELL/ TSCHARS
TARSCH
LATSCH
MARTELL
GOLDRAIN
SCHLANDERS
KORTSCH
LAAS
STILFS
PRAD
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SCHLUDERNS
GRAUN
BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU
MALS
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GLURNS
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Bildungsausschuss Schlanders
Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars
MALEREI/PITTURA,OBJEKTE/ OGGETTI,GRAFIK/GRAFICA Anna Wielander - Platzgummer
Zwischen
den
Kräuterwanderung und Kochen mit Wildkräutern
Buchvorstellung
Die Kraft der Südtiroler Kräuter nutzen
mit Franz Tapfer; Bestimmen, Sammeln und Kochen von Wildpflanzen Jetzt im Frühjahr begegnen wir dem frischen Grün auf Schritt und Tritt. Wie wir diese Kräuterschätze sicher unterscheiden und auch kulinarisch nutzen können, erfahren wir bei einer Wanderung in unserer Umgebung. Mit dem Sammelgut bereiten wir anschließend eine köstliche Mahlzeit zu.
Die 3 Südtiroler Autorinnen haben einen umfassenden und einzigartigen Wissensschatz von 51 lokalen Kräuterfrauen gesammelt und selbst ausprobiert. Sie stellen an diesem Abend die besten Rezepte zu Gesundheit, Wohlbefinden und Genuss vor. Wann? Wo? Wer?
Montag, 3. April 2017,
Schlössern
19.30 Uhr Bibliothek Kastelbell Irene Hager, Astrid Schönweger
Samstag, 8. April 2017
Treffpunkt: 9.00 Uhr Dorfplatz Kastelbell Anmeldung: bis Mittwoch, 5. April 2017 bei Emilia Tappeiner 3351685125 Pircher Helga 3889369048 Mitzubringen: Taschenmesser und Körbchen Unkostenbeitrag: 15 €
AUSSTELLUNG MOSTRA 06.O4.-20.O4.2017
KULTURHAUS SCHLANDERS Eröffnung/inaugurazione: Donnerstag/giovedi 06.04.2017 um 19.00 mit/con Karin Dalla Torre Öffnungszeiten/orario: täglich/gionaliero: 10:00-12:00 und 17:00-20:00
LI TER ATU R RU NDE Wir sprechen über den Roman
“Nora Webster“ des irischen Autors COLM TÓIBÍN
Als ihr Mann viel zu früh stirbt, verfällt Nora Webster in einen Schockzustand. Es ist das provinzielle Irland der 60er Jahre, in dem sie nun versuchen muss, sich in einem selbstbestimmten Leben als Frau und Mutter von vier Kindern, zurechtzufinden.
Montag, 27. März 2017 in der Bibliothek Schlandersburg
Bildungsausschuss Schluderns
Einladung zum Vortrag
Wo ist die Spinne im Netz?
Smartphone und Internet in Kinderhand
Ein amüsant-nachdenklicher Vortrag zum bewussten Umgang mit Handy und Internet mit den Tiroler Medienpädagogen‚ Dr. Mag. Helmar Oberlechner; für interessierte Eltern und Kinder. Dieser Vortrag mit vielen Bildbeispielen will Handy und Internet nicht verteufeln, sondern positive Nutzung und mögliche Risiken gegenüberstellen und Tipps aus der Praxis vermitteln! Was tun unsere Schüler/innen mit Internet und Smartphone? Wo sollten unsere Kinder beim Surfen, Chatten und Onlinespielen aufpassen? Internetfallen, Onlinespiele, soziale Netzwerke, Cybermobbing, Onlinesucht … Auswirkungen auf Elternhaus und Schule Was tun? Praktische Tipps und Kontakte
Mo. 27.03.2017 19:00 Uhr im Kulturhaus Schluderns
„ Archäologische Neufunde im oberen Vinschgau“ Referent: Dr. Hubert Steiner Archäologe und Mitarbeiter im Amt für Bodendenkmäler, Buchautor zum Thema Ganglegg
Samstag, 25. März 2017
18.00 Uhr, Vintschger Museum
Einladung zur Fragestunde:
„Was ich schon immer gerne wissen wollte!“ Fachkundige Tipps rund um das erfolgreiche Gärtnern mit der Gartenfachfrau Marta Canestrini Donnerstag, 06. April 2017, um 20.00 Uhr im Gemeindesaal von Schluderns Es laden ein:Bibliothek, Ba und Bäuerinnen Schluderns
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Bildungsausschuss Prad
Prader Gesundheitstage
Im Frühjahr 2017
Vortrag
Vortrag
„Vorsicht beim Einkauf – Tricks der Lebensmittelindustrie“
„Was man über Medikamente wissen sollte“
Datum: Zeit: Ort: Referent: Veranstalter:
Donnerstag, 23.03.2017 19.30 Uhr Vereinshaus Lichtenberg Christian Thaler SBO Lichtenberg, Bildungsausschuss
Hilfe zur Selbsthilfe am PC
„Das Selbstlernzentrum wird mobil“
Datum/Zeit: Di. 28.03., 04.04.,11.04.2017 (19.00 – 22.00 Uhr) Sa. 01.04., 08.04., 15.04.2017 (09.00 – 12.00 Uhr) Ort: Mittelschule Referent: Werner Messner Veranstalter: SBB, KVW, VHS
Datum: Zeit: Ort: Referentin: Veranstalter:
Donnerstag, 30.03.2017 19.00 Uhr Bürgersaal der Gemeinde Dr. Bettina Skocir KVW, Bildungsausschuss
Vortrag
„Flüchtlinge in Südtirol – Fakten und Erfahrungen“ Anschließend Fragerunde und Diskussion Datum: Freitag, 31.03.2017 Zeit: 19.00 Uhr Ort: Bibliothek Referent: Alexander Nitz (Haus der Solidarität) Veranstalter: Bildungsausschuss Erlebnisabend
Workshop
Filigrane Kunstwerke aufs Ei gebracht
„Matrixen – Zweipunkt Methode“
Datum/Zeit: Mittwoch, 29.03.2017 Kurs I: 9.00 – 12.00 Uhr Kurs II: 17.00 – 20.00 Uhr Ort: Werkstatt Gerlinde Kiefernhainweg 116 Referenten: Gerlinde Wellenzohn, Heidi Ramoser Veranstalter: Bildungsausschuss Kostenbeitrag: 15 €/Kurs Anmeldung bis 28.03.2017
Lebensthemen – erkennen – annehmen – auflösen Datum/Zeit: Einführung: Mittwoch, 05.04.2017 19.00 Uhr Workshop: Mittwoch, 12.04.2017 19.00 Uhr Ort: Musiksaal der Grundschule Referentin: Silvia Agreiter Veranstalter: Bildungsausschuss
Lesung
Informationsabend
mit der Autorin Irmgard Kramer
„Die gesunde Blase“
Datum: Donnerstag, 30.03.2017 Zeit: 8.00 Uhr für die 1. Klassen der Mittelschule Prad 9.30 Uhr für die 1., 2. und 3. Klassen der Grundschule Prad Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Bibliothek Prad
Datum: Donnerstag, 06.04.2017 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Bürgersaal der Gemeinde Referentin: Physiotherapeutin Waltraud Kranebitter Veranstalter: Bäuerinnen Prad, Bildungsausschuss
Bildungsausschuss Laas
Bildungsausschuss Tarsch
Astrid Schönweger, Irene Hager und Alice Hönigschmid stellen ihr neues Buch vor:
„Die Kraft der Kräuter nutzen“ 350 Rezepte und Tipps für Wohlbefinden, Schönheit, Küche, Haus und Garten Für alles ist ein Kraut gewachsen:Kräuterrezepte für jede Lebenslage! Die Autorinnen haben alle Rezepte selbst erprobt und so übersichtlich beschrieben, dass auch Anfänger sie ganz einfach zubereiten können. Überprüft wurden sie außerdem von einer Apothekerin!
Am Freitag, 31.März 2017; um 20.00 Uhr; In der Bibliothek Laas
Traditioneller „Suppnsunnta“ im Vereinshaus S. Angerer von Tarsch
am Sonntag, 26. März 2017
von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr
In Zusammenarbeit mit den Bäuerinnen von Laas
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi Bahnhof Spondinig 1
| 39026 Prad a. Stj. | Tel: 0473 618166 | Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it | www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
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Vinschgerwind 6-17
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Schlanders/Festkonzert
25 Jahre Kapellmeister m zweiten Sonntag im März findet in Schlanders immer das Frühjahrskonzert der Bürgerkapelle statt. Dieses Jahr war das 34. Festkonzert am 12. März auch ein Jubiläumskonzert für Georg Horrer, der seit 25 Jahren als Kapellmeister die Bürgerkapelle Schlanders leitet. Manfred Horrer, der Obmann der Bürgerkapelle, dankte dem Kapellmeister für seinen Einsatz, BM Dieter Pinggera, der Obmannstellvertreter und Konzertsprecher der Bürgerkapelle, hielt die Laudatio und der Landeskapellmeister Sigismund Mutschlechner überreichte Georg Horrer eine Urkunde. Das Festkonzert ist ein musikalisches Großereignis in Schlanders. Bis auf den letzten Platz war das Kulturhaus besetzt. Das Konzert begann mit dem schwungvollen Marsch Slaidburn des englischen Komponisten William Rimmer und der offizielle Programmteil endete nach über zwei Stunden
Foto: Heinrich Zoderer
A
Georg Horrer (Bildmitte), geboren 1964, ist seit 1977 Mitglied der Bürgerkapelle Schlanders und seit 25 Jahren Kapellmeister. Auch seine beiden Töchter Elisa (links) und Julia (rechts) musizieren seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft. Der Obmann Manfred Horrer (ganz links) und der Obmannstellvertreter und BM Dieter Pinggera (ganz rechts) gratulierten und dankten dem Kapellmeister. mit Swing und Blues. Besonders das vorletzte Stück „Kings of Swing“, ein Solo für Percussion und Band von Dick Ravenal wurde mit sehr großem Applaus aufgenommen. Das ganze Konzert war eine stimmungsvolle, abwechslungsreiche musikalische Reise mit vielen Überraschungen. „Colonial Song“
des in Australien geborenen US-amerikanischen Komponisten Percy Aldridge Grainger war eine Hymne auf Australien. Der englische Starkomponist Philip Sparke schuf mit seiner Komposition „Moving Heaven and Earth“ mit den vier Variationen einen vielfältigen Spannungsbogen. Schottische
Seemannslieder verarbeitete Haydn Wood in der Rhapsodie „The Seafarer“. Der zweite Teil des Festkonzertes begann mit dem Bravour-Marsch „Per Aspera ad Astra“ des deutschen Komponisten Ernst Urbach. Musikalisch ganz verschieden waren die vier Sätze des Stücks „Sixth Suite for Band“ des Amerikaners Alfred Reed. Das letzte Stück war „Marching Blues“ des erst 1974 in Tokio geborenen Komponisten und Dirigenten Hayato Hirose. Die erste Zugabe, ein Stück von Glenn Miller, widmete der Kapellmeister seiner Frau Petra, die zweite Zugabe spielte die Bürgerkapelle für Dekan Josef Mair anlässlich seines bevorstehenden Namenstages. Manfred Horrer dankte den Sponsoren und konnte beim Frühjahrskonzert auch fünf neue Mitglieder vorstellen: Annalena Telfser, Raffael Tappeiner, Anna Maria Fleischmann, Sophia Wieser und Johannes Ziernhöld. (hzg)
Latsch/Vinschgau
Tanzen und Gutes tun eit nunmehr 5 Jahren lädt der Tanzclub Latsch Vinschgau TCLV zum regelmäßigen Tanzen und zum fröhlichen Beisammensein im Cultur Forum Latsch ein. Dieses, auch mit dem Zug leicht erreichbare Kulturhaus, eignet sich hervorragend zum gepflegten Tanzen. Tänzerinnen und Tänzer genießen die großzügige Tanzfläche als besonderen Luxus. Neben dem Tanzen wird auch das herzliche Miteinander gepflegt. Interessierte Tanzbegeisterte kommen aus dem ganzen Vinschgau und Burggrafenamt , erleben in vertrauter Atmosphäre Begegnung und Austausch und wachsen als fröhliche Gemeinschaft zusammen. Besonders geschätzt sind seit Jahresbeginn die Line-Dance-Abende, die einmal im Monat unter Leitung von DJ Gunar stattfinden. Der Vorstand unter der Führung
Foto: „Wind“-Archiv
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Spendenübergabe: Franz Nagl, Sabine Heel und Toni Pizzecco des engagierten Präsidenten Franz Nagl setzt immer wieder neue Akzente im Jahreslauf. Unter dem Motto: „Mache dir selbst ein Geschenk, gehe tanzen“ oder „Tanze deine Sehnsucht“ werden Tanzkurse und regelmäßige Tanzabende angeboten. Im März sind das folgende Termine: immer samstags am 11. März, am 18.März und am 25.
März jeweils um 20.00 Uhr. Vor den Tanzabenden findet immer eine Lehrstunde mit Franz Nagl statt. Ein Glanzlicht zum Jahresende 2016 war der SilvesterGalatanzabend mit Buffet und besonderen Überraschungen, wie zum Beispiel eine Tombola mit tollen Preisen, gesponsert von der VIP(Verband der Vin-
schger Produzenten für Obst und Gemüse), der Tanzschule Lunika Algund, Schweizer Getränke, Latscher Hof, Kaffee Greta Laas, Goldrainer Backstube, Metzgerei Rinner Latsch, Despar Latsch und Metzgerei Gruber Prad a.Stj.. Alle Einnahmen vom Verkauf dieser Lose gehen als Spende an den ehrenamtlichen Verein „Südtiroler Ärzte für die Welt“. Diese zertifizierte Organisation wurde 2001 gegründet mit dem Ziel, eine Hilfsorganisation mit Ärzten, Krankenpflegern und freiwilligen Helfern aufzubauen, um in Notstands-und Armutsgebieten konkrete Hilfe zu leisten. Insgesamt 1000€ wurden als Spende dem Präsidenten dieser Hilfsorganisation Dr.Toni Pizzecco übergeben, ganz nach dem Motto: „ Das Leben beim Tanzen genießen und Gutes tun.“ Waltraud Klotz
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WANDERTOUR
HÖHENWEG
Fotos: Gianni Bodini
BERGTOUR
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WANDERINFOS: Start: Parkplatz bei der Einfahrt Schnalstal, beim Bauernladen Gehzeit insgesamt: rund 3 Stunden Schwierigkeit: leicht bis mittel Einkehrtipp: Restaurant Himmelreich Tschars und Schlosswirt Höhenunterschied: rund 200 Meter Tipp: ideale Rundwanderung für Familien, Groß und Klein
Waalrunde am Tscharser Sonnenberg Auf dem Tscharser Waalweg hört man es noch, das Geklapper der Waalschelle, die von einem Wasserrad betrieben wird. Der Waal wird noch nach alter Tradition von einem Waaler überwacht, der im Häuschen unterhalb der Burg Juval und unweit vom Schlosswirt Juval wohnt. Die Waalrunde am Tscharser Sonnenberg führt vom Schloss Juval, der Residenz von Reinhold Messner über den Tscharser Waalweg bis nach Himmelreich und wieder zurück über den etwas tiefer liegenden Stabener Waalweg. Beide Waalwege erfordern keine besondere Kondition. TOURENINFO: Start der Tour ist der Parkplatz bei der Einfahrt zum Schnalstal. Man kann hier das Auto parken und entweder bequem mit dem Shuttlebus bis zum Schloss Juval fahren oder aber zu Fuß hinauf zur Residenz von Bergsteiger Reinhold Messner wandern. Der Shuttlebus (frequentiert mehrmals am Tag) – soviel zur Info – fährt immer dann, wenn das Schloss Juval geöffnet ist: Mitte/Ende März bis Ende Juni und Anfang September bis Anfang November. Vom Schloss führt der Weg zum Schlosswirt Juval, der, idyllisch auf dem Juvaler Hügel gelegen mit hofeigenen und regionalen Speisen aufwartet und weiter auf dem Tscharser Waalweg in Richtung Tschars. Ein Höhepunkt ist die Waalschelle, jene Glocke, die mit ihrem Klang dem Waaler signalisiert, das das Wasser fließt. Rund eine Stunde wandert man gemütlich den Waal entlang, bis man zur Abzweigung zum Restaurant Himmelreich kommt. Der Abstieg erfordert rund eine viertel Stunde. Nach einer Stärkung im Himmelreich geht es weiter über den Stabener Waalweg bis zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz bei der Einfahrt zum Schnalstal. (ap)
Panoramahotel Himmelreich Fam. Rungg | Klostergasse 15, Kastelbell-Tschars Tel. +39 0473 624 109
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Rundwanderweg am Tscharser Sonnenberg
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Kajetansbrücke
Theatergruppe Kortsch
Erfrischend „Echte Südtiroler“
Neue Radverbindung
Foto: TVB Tiroler Oberland
Sicherheit, Qualität, Attraktivität und Streckenführung hin optimiert werden. Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem der Bau der neuen Brücke in Pfunds. Die Errichtung des Inn-Übergangs stellt einen weiteren Schritt dar, um den Fernradweg Via Claudia Augusta noch attraktiver für Radfahrer zu gestalten. Zusätzlich wird ein neuer Fahrradanhänger zur Verfügung gestellt. Ein Radshuttle sorgt für die sichere und bequeme Überquerung des Reschenpasses, schont die Umwelt und macht gleichzeitig die Befahrung der alten römischen Handelsstraße Via Claudia Augusta auch für Familien möglich. Mit dem geplanten Lückenschluss des international bekannten Fernradweges am Reschenpass sowie der Verbindung ins Münstertal soll auf lange Sicht eine Terra Raetica Rundreise (Pfunds-Nauders-Mals-Münstertal-ZernezScuol-Pfunds) entstehen.
Die pfiffige Studenten WG v.l. Philipp Prieth, Judith Hohenegger, Elisa Maria Vanzo, Jonas Tröger und Thomas Zagler sie sich mit den Eigenheiten und Klischees der echten Südtiroler auseinander. Sie lernen, „dass ein Südtiroler seinen Traktor mehr liebt als seine Frau“, oder „dass der Südtiroler zwar seine Frau wechselt aber niemals seine Schützenkompanie“. In die Quere kommt den jungen Leuten ihr nörgelnder Nachbar Otto Meier (Günther Wieser). Die junge Regisseurin Eva Maria Tscholl hat
das Original Stück „Achtung Deutsch“ von Stefan Vögel auf Südtirol abgestimmt. Und sie hat eine Gruppe geformt, die in leichtfüßiger Art herzhaftes Theater spielt. (mds) Weitere Aufführungen: Freitag, 24. März und am Samstag 25. März jeweils um 20.00 Uhr. Reservierung: 348 98 40 660 (keine SMS)
St. Valentin
Scheibenschlagen im Dörfl D
er Scheibenschlagsonntag ist der erste Sonntag in der Fastenzeit. Es wird dunkel. Im Dörfl weiß es Groß und Klein, heute ist Scheibenschlagen. Am Scheibenegg auf dem Plon brennt das Scheibenfeuer. Bald wird die erste Scheibe ins Tal fliegen. Die Scheiben sind aus Zirmholz. In der Mitte jeder Scheibe ist ein Loch. Mit einem zwei Meter langen Haselste-
cken wird jede Scheibe im Feuer gedreht, bis sie glüht. Dann wird sie mit dem Stock in der Luft geschwungen. Es ist ein herrlicher Anblick, wenn die Scheibenschlager große Feuerkreise in die Luft zeichnen. Anschließend wird die Scheibe auf dem „Scheibastock“ so aufgeschlagen, dass sie vom Stock loskommt und wie eine Sternschnuppe in das nachtdunkle
Foto: Andreas Waldner
I
it der amüsanten und erfrischenden Kömödie „Echte Südtiroler“ begeistert die Theatergruppe Kortsch derzeit das Publikum im Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch. Frech, witzig, schnell und locker quirlen in der chaotischen, multikulturellen Studenten-WG. die Pointen - in reizvollen unterschiedlichen und echt klingenden Akzenten. Die Französin Virginie Aubert (Judith Hohenegger), der Syrer Tarik Al-Hassan (Philipp Prieth), der Wiener Rudi Scheibler (Jonas Tröger) und der Süditaliener Lorenzo Enzo (Thomas Zagler) versuchen in Abwesenheit der Wohnungsmieterin Paula Kaserer (Elisa Maria Vanzo) jene vierköpfige Südtiroler Familie zu spielen, als die sie von den Behörden des Wohnbauinstitutes geführt werden. Denn die Kontrolle durch den Beamten Ewald Tonner (Walter Trafoier) ist angekündigt. Um ihre Rolle gut zu spielen, setzen
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
M
m Rahmen des grenzüberschreitenden Interreg-Projekts Terra Raetica Mobil erfolgte der Baustart eines Radübergangs bei der Kajetansbrücke in Pfunds. Dadurch wird das Radwegenetz zwischen Nord- und Südtirol weiter ausgebaut und verbessert. „Terra Raetica Mobil“ – dahinter verbirgt sich ein länderverbindendes Interreg-Projekt des TVB Tiroler Oberland gemeinsam mit der italienischen Partnergemeinde Mals in Südtirol. Ziel des Projekts ist es, sowohl im Bereich der Kajetansbrücke im Tiroler Oberland als auch in der Südtiroler Ortschaft die Infrastruktur der Radwege zu verbessern. Sie sollen für Biker auf
v.l.: BM Ulrich Veith, Friedl Sapelza (GWR-Spondinig), Waltraud Handle (RegioL) und Anton Monz (Vorstand TVB Tiroler Oberland): Zufrieden mit Baustart
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Tal hinausfliegt. Laut hört man dabei in psalmodierendem Ton rufen: O Reim Reim, fir weim weart eppr dia Schaib sein? Die Scheib keart …..(die Scheiben werden wichtigen Personen, dem eigenen Schatz, den Liebespärchen und den Dörfler Familien gewidmet). Schmolz in der Pfonn, Kiachl in der Wonn, Pfluag int Eard, dass dia Scheib weit außi geaht! So fliegt eine Scheibe nach der anderen ins Tal. Will die eine oder die andere nicht weit hinausfliegen, dann ruft der Schreier: „diea keart dem Arzloch!“ Dann kommt eine Pause. Die Hex wird angezündet und lodert lichterloh in den Nachthimmel. Das Scheibenschlagen dauert bis gegen 10 Uhr. Dann treffen sich Scheibenschläger und Zaungäste in einer Stube und lassen den uralten Brauchtumstag bei Kiachl und Krapfen fröhlich ausklingen. (aw)
AUDIOVITA – Das Beste fürs Gehör. Seit einigen Monaten ist AUDIOVITA im Vinschgau ein Begriff. In den Hörzentren von Mals und Schlanders haben alle Interessierten die Möglichkeit, kostenlos ihr Gehör zu testen. Weiters können all jene, die bereits Hörgeräte haben, GRATIS diese reinigen, kontrollieren und einstellen lassen. Hörzentren von AUDIOVITA gibt es in Südtirol mittlerweile in Bozen, Bruneck, Sterzing und eben auch in Mals und Schlanders. Markus Thaler, der Verantwortliche für die Entwicklung von AUDIOVITA in Südtirol, kann auf eine jahrelange Erfahrung im Bereich Hören verweisen. „Unsere Idee, regelmäßig ganz in der Nähe unserer Kunden zu sein, wird gerne angenommen. Weiters bieten wir in unseren neuen Hörzentren in Schlanders und Mals die neueste Technik, mit der wir wichtige Tests durchführen können“, so Markus Thaler. Der Hörtest Ein Hörtest verläuft relativ einfach. Nach der Kontrolle des Hörkanals durch den Hörgeräte-Akustiker wird zuerst überprüft, wie gut verschiedene Töne über den Kopfhörer wahrgenommen werden. Zur Komplettierung wird auch die Leistung des Innenohrs mittels eines Knochenleitungs-Hörer überprüft. Der Sprach-Test komplettiert den Hörtest und gibt Aufschluss über die Sprachverständlichkeit.
Markus Thaler
Wie geht es weiter? Bei einem leichten Hörverlust kann der Hörgeräteakustiker dem Kunden gute Tipps für den Umgang im Alltag geben. Zum Beispiel ist es meistens ausreichend, die Ton-Einstellung des Fernsehers zu überprüfen um ihn besser zu verstehen. Kleine Tricks im Alltag helfen diese Hürden zu überwinden. Weiters wird dem Kunden eine regelmäßige Kontrolle des Gehörs empfohlen, um bei einer Verschlechterung des Gehörs rechtzeitig eingreifen zu können. Bei einem größeren Hörverlust bietet AUDIOVITA Hörgeräte der neuesten Technologie zum besten Preis. „Lassen Sie sich beraten und Sie werden sehen, dass es mittlerweile Lösungen gibt, die Sie überraschen werden!“, sagt Markus Thaler. Warum ist die Versorgung mit Hörgeräten so wichtig? Wenn schöne Klänge ungehört bleiben, eine Unterhaltung nicht mehr möglich ist und die Teilnahme am Straßenverkehr zur Gefahr wird, geraten Betroffene immer stärker in die Isolation. Studien haben ergeben, dass nur circa jeder Dritte Betroffene mit Schwerhörigkeit ein Hörgerät trägt. Da der Rückzug aus der Welt der Hörenden ein schleichender Prozess ist, vergehen oftmals viele Jahre, bis die Betroffenen – meist auf sanften Druck ihrer Angehörigen – aktiv werden und Hilfe in Anspruch nehmen.
AUDIOVITA in Mals
Welchen Service bietet AUDIOVITA für seine Kunden im Vinschgau? JEDEN Tag können Kunden von 8:30 bis 12:30 Uhr beim Hörzentrum AUDIOVITA in Schlanders vorbeikommen. Wir führen Batterien für alle gängigen Hörgeräte und auch für Cochlear-Implantate. Frau Natascha vom Hörzentrum AUDIOVITA in Schlanders erreichen Sie täglich auch telefonisch unter 0473 732 084. In Mals ist das Geschäft jeden Montag Vormittag geöffnet, nachmittags gegen Terminvereinbarung unter 0473 732 084. In Meran berät Sie jeden Mittwoch Herr Ghio Maccarrone von 8:30 bis 12:30 und von 15:00 bis 18.00 Uhr in der St. Damian Apotheke, in der Nähe vom Krankenhaus Meran. AUDIOVITA hilft Ihnen bei allen Gesuchen um Beiträge bei der Krankenkasse, INAIL und bei privaten Versicherungen.
AUDIOVITA in Schlanders
Die neuen Hörzentren im Vinschgau, in Schlanders Fußgängerzone und Mals General-I.-Verdross-Str.
Für einen Termin melden Sie sich bitte jederzeit telefonisch unter 0473 732 084
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Nauders
Fotos: Andreas Waldner
Megastimmung auf Bergkastel
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ereits zum siebten Mal gastierte das Erfolgsformat „Schlager im Schnee“ am Sonntag (12.03.) im Skigebiet Nauders - Bergkastel. Vor rund 6.000 begeisterten Besuchern, darunter auffallend viele Südtiroler, ging bei strahlendem Sonnenschein das diesjährige Schlagerevent über die Bühne. Das Konzertgelände befindet sich direkt neben dem Panoramarestaurant Bergkastel und war somit auch für Fußgänger bequem per
Seilbahn erreichbar. Auf einer eigens für diesen Event errichteten Naturschneebühne mit Schneeskulpturen - umringt von einer traumhaften Bergkulisse erlebten die Fans die TOP Stars der Schlagerszene hautnah. Mit Stargast Matthias Reim, Hannah mit Band, Gilbert und Christin Stark wurde den Fans ein Musikprogramm der Spitzenklasse geboten. Durch die Veranstaltung führte traditionell der beliebte Tiroler Radiomoderator Ingo
Rotter. „Wir freuen uns jedes Jahr auf Schlager im Schnee in Nauders und planen dafür extra unseren Familienurlaub!“ lässt uns die Schlagerfansfamilie Espa wissen. Höchst angetan vom stimmungsvollen Event unter der Nauderer Frühlingssonne waren unter anderem die Gastgeber und Vorstände der Nauderer Bergbahnen AG Karl Stecher und Manfred Wolf gemeinsam mit Bürgermeister Helmut
Spöttl. Vielfaches Lob für die perfekte kulinarische Begleitung seiner Gäste erhielt GastroLeiter Michael Schediwey, unter anderem von Vize-Bürgermeister Karl Ploner, den Hoteliers Kurt Kleinhans und Hartmann Ploner, den Touristikern Manuel Baldauf und Helmut Wolf sowie Stiegl-Repräsentanten Herbert File. „Schlager im Schnee gibt dem Skigebiet Nauders neue Impulse. Ein Highlight welches aus unserer Region nicht mehr wegzudenken ist“ sagt der Vorstand Manfred Wolf. Zum Abschluss des Nachmittages bedankte sich der vom Ambiente begeisterte Matthias Reim bei seinen Fans mit einer Zugabe nach dem obligatorischen „Verdammt ich lieb‘ dich“-Höhepunkt. Und gab allen Skiläufern einen augenzwinkernden Rat mit auf die Piste: „Kommt alle wieder heil ins Tal.“ (aw) Bilder: www.vinschgerwind.it
Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders
Ein besonderes Filmkonzert
„Koyaanisqatis“
Experimentalfilm von Godfrey Reggio mit Musik von Philipp Glass Livemusik: Amarida Ensemble
am Samstag, 8. April 2017 um 20.00 Uhr im Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders Karten sind im Büro des Kulturhauses erhältlich. Vormerkungen: Tel. +39 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it - www.kulturhaus.it
Grafik & Druck: FRITZ Schlanders
Koyaanisqatsi ist ein Experimentalfilm aus dem Jahre 1982 und der erste Teil der Qatsi-Trilogie von Godfrey Reggio, der weltweit positive Kritik erhielt und als wahres Kunstwerk bezeichnet wird. Das Thema ist“ Die Natur und das moderne Leben”. Der Film nimmt die Zuschauer/ innen mit auf eine spannende Reise, die in der unberührten Natur beginnt, immer frenetischer wird und schließlich im Tumult der modernen Welt endet. “Koyaanisqatsi” bedeutet in der Sprache der Hopi-Indianer “Leben im Wahnsinn”, wobei sich der moderne Mensch immer weiter von seiner eigentlichen Bestimmung entfernt und so
sein Gleichgewicht verliert. Dieser besondere Film kommt ganz ohne Text aus. Er beeindruckt mit mitreißender Musik von Philipp Glass, die live von den 9 Musikern und Musikerinnen des Amarida-Ensembles gespielt wird. Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse erhältlich. Vormerkungen unter der Nummer 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it
Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders, der Raiffeisenkasse Schlanders, Alperia, Fa. Schönthaler A. & Söhne und Hotel & Restaurant „Goldene Rose“
23.03.17
Neue Orgel für die Pfarrkirche Laatsch
Foto: „Wind“-Archiv
Orgelbauer Oswald Kaufmann, P. Urban Stillhard, Isabella Erhard, Dekan Stefan Hainz, Robert Wolf und Franz Josef Paulmichl
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as Fest des Kirchenpatrons St. Luzius, das immer am 2. Dezember mit einem feierlichen Gottesdienst begangen wird, soll heuer ein ganz besonderes werden. Denn an diesem Tag wird die restaurierte Reinisch-Orgel, die zuvor in der Pfarrkirche von Taufers im Pustertal stand, ihrer Bestimmung übergeben und eingeweiht. Das Instrument stammt aus dem Jahr 1886, besitzt 1338 Pfeifen und 22 Register. Diese Orgel wurde 2004 durch eine Neuanschaffung der Pfarre Taufers ersetzt. Ein neuer Standplatz musste also gefunden werden. Aufgrund der Größe der Orgel kam in Südtirol nur die Laatscher Pfarrkirche in Frage, denn sie verfügt über genügend Platz für das mächtige Werk. Die derzeitige Laatscher Orgel stammt vom Südtiroler Orgelbauer Josef Aigner und wurde von der alten Kirche in
die neu erbaute Pfarrkirche im 20. Jahrhundert übertragen und ist für das imposante Gotteshaus zu klein. Zurzeit wird die Reinisch-Orgel in der Werkstatt der Orgelbaufirma Kaufmann in Welschnofen für ihren zukünftigen Bestimmungsort restauriert. Die Koordination des gesamten Orgelprojektes hat der Vorsitzende der Südtiroler Orgelkommission P. Urban Stillhard übernommen. Kürzlich konnten sich die Pfarrverantwortlichen und der Organist ein Bild von den laufenden Arbeiten machen und ihre zukünftige Orgel bestaunen. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 300.000 Euro. Im Rahmen der Orgelweihe im Dezember wird die „Königin der Instrumente“ während des feierlichen Festgottesdienstes und bei einem abendlichen Konzert in ihrer vollen Klangespracht erklingen.
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Mals/Vinschgau
Dement, aber nicht bescheuert
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ement, aber nicht bescheuert. So titelt das Buch von Michael Schmieder und CoAutorin Uschi Entenmann. Es ist ein Plädoyer für die Würde der Demenzkranken. Die Autoren stellten das Buch kürzlich im Rahmen eines Fachvortrages auf Einladung des Bildungsausschusses von Mals vor. Anwesend waren vorwiegend Pflegekräfte aus den Vinschger Altenheimen. Schmieder hat seine Erfahrungen mit Demenzkranken niedergeschrieben, die er als Leiter des Pflegeheimes Sonnweid in Wetzikon bei Zürich gemacht hat. Die wichtigsten Botschaften:Die Würde der Demenzkranken ist unantastbar. Demenzkranke sollen als Menschen in ihrem
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erhältlich in führenden Apotheken und Drogerien • Holzböden – Massivholzböden • Trockenaufbau • Elastische Bodenbeläge • Polsterungen (Linoleumböden, PCV-Böden) • Technische Vorhänge • Teppichböden (Veneziane, Rollos, • Bodenbeschichtungen Paneele etc.)
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So-Sein angenommen werden. Es ist alles gut so, wie sie sich verhalten, die Hauptsache ist, es geht ihnen gut. Denn Demenzkranke haben immer recht, sie sind immer echt und bestimmen die Bedingungen. Sie leben im Jetzt, wenn das auch 40 Jahre zurück liegen kann. Damit umzugehen ist die Herausforderung für die Angehörigen und Pflegenden. Sie sollten den Kranken auf Augenhöhe begegnen und nicht mit einer „Weichspülerstimme“ . Denn die Menschen spüren, wenn sie nicht ernst genommen werden. Für Demenzkranke ist es schlimm, wenn sie beispielsweise allein in einem Einzelzimmer leben müssen. Es gilt, Gemeinschaft zu schaffen und den Menschen in ihrer Eigenheit helfen, Mensch zu sein. (mds) Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Laatsch
Vinschgerwind 6-17
www.bio-strath.com
DROGERIE & APOTHEKE PARC ROM Drogerie & Apotheke Parc Rom, SEBASTIAN CONRAD AG, An der Schweizer Grenze, 7537 Val Müstair, Tel. 081 858 56 80, Fax 081 858 61 18, www.conradsa.ch, email: drogerie@conradsa.ch Tankstelle • Shop • Drogerie • Kosmetik • Med. Massage • Apotheke • Bistro • Restaurant
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Meerfahrt Bibione
Städtereise Lissabon
7 Tage voller Spass, Sonne, Entspannung und Wasser… Ab in den Süden mit uns und deinen Freunden!
Lissabon, als alte Seefahrerstadt hat viel zu bieten. Auf den Spuren von Vasco da Gama besuchen wir beispielsweise das „Mosteiro dos Jerònimos“ und das Unesco-Kulturerbe „Torre de Belem“ im gleichnamigen Stadtteil. Wir erkunden die verwinkelten Straßen des einst maurischjüdischen Alfama-Viertels und machen einen Tagesausflug über die malerische Stadt Sintra hin zum äußersten Punkt Portugals – nach Cabo da Roca.
Datum: So. 2. bis Sa. 8. Juli 2017 Zielgruppe: Kids ab 11 Jahren/1.Mittelschule Kosten: 270 Euro all inclusive Veranstalter: JuMa Jugendzentrum Mals & Jugendtreff Burgeis & Jugendtreff Taufers Info & Anmeldung: Veronika 3278352518 & Helene 3887978864
Girlscamp Wir verbringen gemeinsam 3 Tage volle Mädelskram. Ob Zelten oder schlafen in der Hütte am Watles - wir machen was uns gefällt! Datum: Mo. 24. bis Mi. 26. Juli 2017 Zielgruppe: Mädels ab 11 Jahren (Jahrgang 2006) Kosten: 40 Euro all inclusive Veranstalter: JuMa Jugendzentrum Mals & Jugendtreff Burgeis & Jugendtreff Taufers & Jugendtreff Tarsch & Jugendtreff Tschengls Info & Anmeldung: Veronika 3278352518 & Helene 3887978864 Myriam 328 5588131
jump&run only 4 boys 2 Tage jump & rund auf dem Watles- Trampolin springen bis in die Nacht und im Morgentau über die Reifenbahn… Am dritten Tag geht’s auf nach Laax in die freerun-Halle. Datum: Mo. 17. bis Mi. 19. Juli 2017 Zielgruppe: Jungs ab 11 Jahren (Jahrgang 2006) Kosten: 30 Euro/2 Tage all inclusive; 50 Euro für den 3. Tag Veranstalter: JuMa Jugendzentrum Mals & Jugendtreff Burgeis & Jugendtreff Taufers Info & Anmeldung: Veronika 3278352518 & Helene 3887978864
Caneva & Area 47 2 Tage Action pur! Komm mit in die beiden Wassererlebnisparadise! Datum: Fr. 4. & Fr. 11. August 2017 Zielgruppe: Kids ab 11 Jahren (Jahrgang 2006) Kosten: 45 Euro Caneva/35 Euro Area 47/65 Euro für beide Tage Veranstalter: JuMa Jugendzentrum Mals & Jugendtreff Burgeis & Jugendtreff Taufers Info & Anmeldung: Veronika 3278352518 & Helene 3887978864
Actionweek with the JuZe „Freiraum“ Wir veranstalten eine Woche voller Spaß und Kreativität! Jeden Tag wird etwas anderes angeboten wie z.B. Watles Rider, schwimmen, Grillen usw.. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Datum: Mo. 3. Juli bis Fr. 7. Juli Zielgruppe: Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahre Kosten: 100 Euro Info & Anmeldung: bis 16. Mai im JuZe Freiraum Schlanders oder unter 339 881 5119 (Oberhammer Magdalena) Jugendarbeiterin
Gewinnspiele, Vorteile und noch mehr findest du unter
jugend.volksbank.it
Datum: Mo. 17. bis Sa. 22. Juli 2017 Zielgruppe: Jugendliche ab 14 Jahren Kosten: 600 Euro (Flug, Unterkunft, Verpflegung, Eintritte sind im Preis enthalten) Veranstalter: JuZe Naturns, Friends Obermais, Jugendtreff Hafling Info & Anmeldung: martin@juze-naturns.it oder unter 333 6608940, Anmeldung bis 03.04.2017
„Äktschenwiek“ Die Äktschenwiek bringt euch auch heuer wieder zwei Wochen voller Spaß, Spannung und viel Erlebnis beim schwimmen, klettern, wandern Bogenschießen, Gokart und vielem mehr! Freut euch auch auf zwei tolle Highlights. Datum: 1. Woche Mo. 31. Juli bis Fr. 4. August 2017 2. Woche Mo. 7. bis Fr. 11. August 2017 Zielgruppe: Mittelschüler Kosten: 65 Euro Veranstalter: Gemeinde Kastelbell, Jugendcafé Chillout Latsch und Jugendtreff All In Kastelbell Tschars Info & Anmeldung: Jugendcafé Chillout Latsch, bei Christian 388 7883077 Jugendtreff ALL In Kastelbell/ Tschars, bei Magdalena 327 9225285 ACHTUNG Wir entschuldigen uns für das falsche Datum in der Sommerbroschüre
„Blaue Woche“ Die Badehose eingepackt und ab in unsere Schwimmbäder oder zum Badesee nach Issing. Als Highlight der Woche besuchen wir die Wasserwelt in Wörgl! Viel Spaß und ganz viel Nass sind für die Teilnehmer garantiert. Datum: Mo. 3. bis Fr. 7. Juli 2017 Zielgruppe: Mittelschüler Kosten: 65 Euro Veranstalter: Gemeinde Kastelbell, Jugendcafé Chillout Latsch und Jugendtreff All In Kastelbell Tschars Info & Anmeldung: Jugendcafé Chillout Latsch, bei Christian 388 7883077 Jugendtreff ALL In Kastelbell/ Tschars, bei Magdalena 327 9225285
Gamescom in Köln mit JuZe „Freiraum“ Schlanders und „La:Ma“ Laas Du bist zwischen 14 und 17 Jahre alt und interessierst dich für die neusten Computer- und Videospiele? Dann nutze die Gelegenheit und fahre mit uns zur Gamescom nach Köln. Datum: Di. 22. August bis Fr. 25. August Zielgruppe: Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahre Kosten: ca. 200 Euro Info & Anmeldung: bis 08. April im JuZe Freiraum Schlanders oder unter 339 881 5119 (Oberhammer Magdalena) Jugendarbeiterin
23.03.17
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Landeck/Imst/Scuol/Vinschgau
Kulturelle Kooperationen im Dreiländereck er Arbeitskreis „Cultura Raetica“ ist ein Instrument des INTERREG-Rates Terra Raetica, um die gesetzten grenzüberschreitenden Strategien der INTERREG-Förderperiode 2014-2020 umzusetzen. Er dient zum Informationsaustausch, zum Kennenlernen und der Besprechung und Koordinierung gemeinsamer grenzüberschreitender Projektideen und Initiativen. Dreißig VertreterInnen von Museen, Naturparkeinrichtungen und Regionalmanagements im Dreiländereck Italien, Schweiz und Österreich waren der Einladung von Arbeitskreis-Koordinator Ludwig Fabi zu einem Treffen ins Archäologiemuseum nach Fließ gefolgt. Waltraud Handle (RegioL Landeck) informierte, dass der nächste Call des INTERREG Förderprogrammes ITA-AUT von April bis Juni 2017 offen ist. Zwei Großprojekte (Terra Raetica Mobil - Hereditär Via Claudia Augusta), zehn Kleinprojekte und zwei Mittelprojekte sind derzeit in Umsetzung. Mit einer Konzeptpräsentation des Projektes „Alpine Straße der Romanik/Stiegen zum Himmel“ durch Lukas Stecher (Produktentwicklung Vinschgau Marketing) wurden die Vorstellung von neuen Projektideen eingeleitet. Lud-
Foto: „Wind“-Archiv
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Der Arbeitskreis „Cultura Raetica“ koordiniert und bespricht grenzüberüberschreitende Projektansätze in der Region Vinschgau, Unterengadin und Landeck/Imst. Arbeitskreisleiter ist Fabi Ludwig (8 v. l.). Verbindendes Vermittlungsinstrument ist eine Informationskarte und ein grenzüberschreitender digitaler Veranstaltungskalender: www.culturaraetica.eu wig Fabi stellte die Projektidee „Garteln an der Stadtmauer/Gemeinschaftsgarten mit künstlerischen Anspruch“ der Stadtgemeinde Glurns in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Sigmundsried vor. Des Weiteren „Wunderwelt Menhir“, ein Vermittlungsprojekt des Latscher Menhirs in Zusammenarbeit mit dem Ötzi-Dorfes Umhausen und das Pilotprojekt „Digitaler Kultur- und Wanderführer rund um den Reschen Pass“. Mittels Ibeacon-Technologie werden dabei Einheimische wie Touristen auf die kulturellen Besonderheiten der Gegend via Smartphone
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hingewiesen und die Inhalte multimedial vermittelt. Projektpartner sind die Ferienregion Reschenpass und der Verein Altfinstermünz. Neu aufgelegt wird die Übersichtskarte „Kulturelle Kooperationen der Regionen - Museen und Naturparkhäuser im rätischen Dreieck“. Diese praktische und bewährte Informations- und Übersichtskarte wird grafisch überarbeitet und erstmals zweisprachig (deutsch/italienisch) und teils auch auf Rätoromanisch ab Sommer mit über fünfzig teilnehmen Einrichtungen aus dem Dreiländereck aufliegen. (lu)
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38 /KULTUR/
Vinschgerwind 6-17
23.03.17
Karl, der Zuckbichler Z
uckbichl, der verfallene Hof am Vinschger Sonnenberg, oberhalb von Vetzan, war rund 20 Jahre lang, mit einigen Unterbrechungen von 1979 bis 2004, der Rückzugsort von Karl, dem Zuckbichler, wie er im Vinschgau genannt wurde. Hier hauste er in seiner „Residenz der Zuversicht“. In der Natur fand er die Ruhe und die Stille, die er sonst nirgendwo fand und die ihm ein Gefühl von Zuversicht gab. Er war Sudetendeutscher, ein Aussteiger, ein Einzelgänger, ein Träumer und Idealist, vielleicht ein Verrückter, ein Freidenker, ein Philosoph, ein Suchender. Er machte sich viele Gedanken über Gott und die Entwicklung der Welt, suchte Kontakt
Verein Vinschgau, haben die Idee aufgegriffen und umgesetzt. Bellino Massiero, der mit seinem weißen Bart und den weißen Haaren eine bestimmte Ähnlichkeit mit Karl hat, spielte an den Orten, wo Karl gelebt hat, diesen nach. Im Film kommt Karl mit einem Schubkarren durch unser Tal. Er ist auf dem Weg von Rom nach Bayern. Weil der Lärm und Gestank der Straße ihm zu viel wurde, wollte er nicht mehr weiter und sah sich hier nach einer Bleibe um. Ein Bauer hatte ihm mehrere Adressen von aufgelassenen Höfen gegeben, wo er bleiben könnte. So landete er auf Zuckbichl. Das Filmprojekt zog sich über vier Jahre hin. Zu verschiedenen Jahreszeiten wurde auf Zuckbichl, aber auch in Vetzan und in Schlanders gefilmt. Peter Tscholl verfasste die Texte zum Film. Zum Schluss gelang es, den vielseitigen Volksmusikanten Gernot Niederfriniger für das Projekt zu gewinnen. Mit verschiedenen Instrumenten hat er dem Ganzen eine klangliche Seele gegeben. Entstanden ist eine meditative Musik mit vielen ImproNeue Filmvorführung im Kulturhaus von Schlanders Karl – der Zuckbichler Momentaufnahmen aus dem Leben eines Freidenkers ein Film von Josef Gufler und Alfred Habicher mit Texten von Peter Tscholl und Filmmusik von Gernot Niederfriniger am Sonntag, den 26. März 2017 um 16.00 Uhr
Am Projekt beteiligt: v.l. Gernot Niederfriniger, Sepp Gufler, Annemarie Hell, Bellino Massiero, Hannelore Zenkner, Peter Tscholl, Alfred Habicher und Erik Zenkner
mit Künstlern, Wirtschaftstreibenden, Politikern und Bankern. Er suchte nach einer Lösung, um die Gegensätze in der Welt zu überwinden. Dabei entwickelte er seine eigene Weltformel: „Ich mag dich, du magst mich und die Welt hält zusammen“. Karl war ein besonderer Mensch: er verließ die Familie, seine Frau und seinen Sohn und wanderte herum wie ein Landstreicher. Er lebte in seiner eigenen Welt, schrieb seine Gedanken auf Steine und Holzstücke. Oft waren es Sätze, weit weg von der Realität. Er war mit wenig zufrieden und führte ein einfaches Leben. Peter Tscholl aus Latsch hat ihn oft auf Zuckbichl besucht und mit ihm viele Gespräche geführt. Enge Kontakte hatte Karl auch mit Annemarie Hell und Bellino Massiero aus Schlanders. Sie haben ihn noch kurz vor seinem Tod im Jahre 2005 im Spital in Karlsruhe besucht. Jahre nach seinem Tod ist die Idee entstanden, einen Film über Karl zu machen, um seine Gedanken und seine Träume festzuhalten. Josef Gufler aus Vetzan und Alfred Habicher aus Schlanders, beide seit Jahren begeisterte Hobbyfilmer beim Amateurfilmer
visationen auf verschiedenen Instrumenten: Hackbrett, Zither, Schwegl, Raffele und Harfe. Die schönen Naturaufnahmen, die tiefsinnigen Texte und die sanfte Musik machen den Film zu etwas Besonderem. Trotzdem bleibt Karl, der Zuckbichler, ein Rätsel. Er suchte den Dialog, aber es ist ihm nicht gelungen, richtigen Kontakt herzustellen. Viele Menschen haben Karl trotz seiner ruhigen und unerschütterlichen Art als ruhelosen Menschen erlebt, so heißt es am Ende des Films. Bei der ersten Vorführung des 46 Minuten langen Film in der Bibliothek Schlandersburg am 20. Jänner, waren nicht nur viele Menschen aus Schlanders anwesend, die Karl kannten, sondern auch seine Frau Hannelore und sein Sohn Erik. Am Freitag, den 10. Februar gab es die Filmpremiere im Bürgersaal von Vetzan. Der Andrang war so groß, dass der Film zwei Mal gezeigt werden musste. Am 15. März wurde der Film in Mals vorgeführt. Und am Sonntag, den 26. März gibt es eine weitere Vorführung um 16 Uhr im Kulturhaus von Schlanders. Heinrich Zoderer
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Vinschgerwind 6-17
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Originalzitate aus dem Film: Karl, der Zuckbichler, hatte nicht viel. Er wollte auch nicht viel und brauchte nicht viel. Karl war ein besonderer Mensch: er verließ die Familie und lebte wie ein Landstreicher. Er war Einsiedler, Einzelgänger, Philosoph, Idealist, Rufer in der Wüste, Freidenker, ein Gescheiterter, ein Suchender, vielleicht ein Verrückter. Oft schien er wie Diogenes, der in einer Tonne lebte und mit der Laterne am helllichten Tag nach Menschen suchte. Karl stammte aus Nordböhmen und ist in der ehemaligen Tschechoslowakei aufgewachsen. Er ging in den Westen und wollte dort mit vielen Persönlichkeiten Kontakt aufnehmen. Er traf Vaclav Havel, den Präsidenten von Tschechien und wollte mit der Königin von Holland sprechen. Nach Rom ging er, weil er einen Wirtschaftsmann treffen wollte. Er traf ihn und sprach rund 10 Minuten mit ihm, doch gebracht hat das Treffen am Ende nicht viel. Auf dem Rückweg kam er in den Vinschgau und landete auf Zuckbichl, einen aufgelassenen, zerfallenen Hof, einen einsamen Ort am Vinschger Sonnenberg. Für Karl war Zuckbichl seine „Residenz der Zuversicht.“ „Ich fühle mich hier wohl. Es ist für mich nichts Abnormales, es ist etwas ganz Natürliches, hier zu wohnen. Ich fühle mich magisch angezogen von alten Gemäuern. Im Tal, in einer neuen Wohnung mit neuen Möbeln würde ich mich nicht wohl fühlen.“ Das sagte Karl. Allerdings fügte er hinzu: „Es ist aber nicht immer so leicht, wie man es sich anfangs vielleicht vorgestellt hat.“ Für viele war Karl da oben auf Zuckbichl auf der Suche nach dem eigenen Ich. Dazu meinte er folgendes: „Nein, ich habe aufgehört zu suchen. Das Leben lässt sich nicht vom Verstand her finden. Das Leben lässt sich bloß leben und das hat viel mit Bewusstsein zu tun. Wenn ich sage: ICH BIN, dann brauche ich nichts hinterfragen, da kommt nix. Man braucht nicht alles bewerten. Es ist wie es ist.“ Karl lebte auf Zuckbichl einfach und bescheiden. Im Winter zog er nach Deutschland, aber drei Winter blieb er auch in seiner Behausung auf Zuckbichl. Manchmal stieg er ab ins Tal, besuchte Bekannte in Vetzan und Schlanders, machte Einkäufe, öfters suchte er auch die Bibliothek Schlandersburg auf.
„Geld soll dem Leben dienen und nicht das Leben dem Geld“, dies war einer seiner zentralen Gedanken. „Die Kirche verlangt von den Leuten, dass sie glauben. Der Glaube aber kann nicht von außen kommen. Es muss gelingen, die Menschen so lange alleine zu lassen, dass sie lernen selber zu glauben. Es gibt kein Leben aus zweiter Hand, ich muss selber am Göttlichen beteiligt sein. Das Göttliche kommt nicht, es ist da. Und je nach unseren Möglichkeiten, liegt es an uns sich dessen bewusst zu werden.“
Fotos: Heinrich Zoderer
Beim Gespräche mit Karl kam er oft ins Philosophieren: „Das Leid ist ein Teil des Lebens. Sich vorstellen, ich mach mir ein schönes Leben, das ist ein Trugschluss. Wenn ich die leidige Seite ausschließe, schließe ich auch die Freudige aus“
oben: Mitten in der Natur liegt „Zuckbichl“, der aufgelassene Hof oberhalb von Vetzan am Vinschger Sonnenberg Mitte: In dieser Baracke hauste Karl. Für ihn war es die Residenz der Zuversicht unten: Auf Zuckbichl stehen nur mehr Mauerreste. Es ist ein magischer Ort
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Vinschgerwind 6-17
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Gebrauchtautos und Servicetipps stellt der Vinschgerwind in diesem Sonderthema in den Mittelpunkt. von Angelika Ploner
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rü fahrten g is/ nalauswe und Perso ass p e is e R WICHTIG: el utoschlüss rv e Res e-A ! n se es rg NICHT ve
Was unterwegs noch nützlich sein kann Wolldecke Spielzeug für die Kinder Wasser Flaschenöffner Handreinigungstücher Was im Auto sein sollte Abschleppseil, Starthilfekabel Werkzeug, Wagenheber, Radschlüssel Taschenlampe Verbandskasten (auf fehlenden Inhalt und Verfallsdatum der Medikamente kontrollieren!) Unfallbericht (Zuhause mit allen persönlichen Daten, Fahrzeug- und Versicherungsdaten ausfüllen)
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Vinschgerwind 6-17
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Frühlingscheck bei Harry’s Tankstelle
Auch wenn der Winter in diesem Jahr seinen Namen kaum verdiente: Schnee und Eis, Split und Salz haben auf jedem Fahrzeug ihre Spuren hinterlassen. Ein gründlicher Frühjahrscheck ist also Pflicht für den verantwortungsbewussten Autofahrer. Er trägt außerdem zum Werterhalt des Fahrzeuges bei. Als Auftakt empfiehlt sich eine umweltfreundliche Fahrzeugwäsche an der Tankstelle. Auch die Unterbodenwäsche gehört jetzt zum absoluten Muss. Dabei kann zwischen Waschanlage oder Selbstbedienungsbox mit Dampfreiniger gewählt werden. Auf jeden Fall sollte man seinem Fahrzeug mindestens eine Komplettwäsche inklusive Schaumwäsche und Wachskonservierung gönnen, um die Salzrückstände gründlich zu entfernen. Nach einer ausgiebigen Wäsche geht es ans Lack kontrollieren. Bei größeren Schäden hilft der Profi. Hier heißt’s schnell handeln, damit der Rost keine Chance hat. Auch die Scheibenwischer sollten gleich mit kontrolliert werden.
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Vinschgerwind 6-17
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schwerer als bei Erwachsenen. Bei einem Unfall absorbiert der Fangkörper die auftretende Energie und fungiert dabei ähnlich einem Airbag. Durch die spezielle Formgebung ermöglicht er das „Abrollen“ des Oberkörpers des Kindes und sorgt damit für eine geringe Belastung der Nackenregion. Kiddy Shock-Absorber Der Kindersitz wird im Auto immer mit dem fahrzeugeigenen 3-Punkt-Gurtsystem gesichert. Der Kiddy Shock Absorber absorbiert die am 3-Punkt-Gurt auftretende Energie und schützt das Kind bei einem Unfall oder abrupten Bremsmanövern. Maximaler Seitenaufprallschutz Das energieabsorbierende Hochleistungsmaterial „Honey Comb 2“ wird im sensiblen Kopf- und Schulterbereich eingesetzt, um diese empfindliche Zone des Kindes besonders gut zu schützen. Sichere Gurtführung Die rot gekennzeichnete Gurtführung erleichtert nicht nur das Anschnallen, sondern schließt auch eine Fehlbedienung gänzlich aus. Gesehen bei Hoppa Poppa in Lana – die Adresse für kompetente und professionelle Beratung!
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44 /SPEZIAL-LANDWIRTSCHAFT/
Vinschgerwind 6-17
23.03.17
Martin Pinzger, 1996 - 2007 Geschäftsführer der Mivo, seit 2007 leitet er die Mivor
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Es wäre falsch etwas zu diktieren Interview: Angelika Ploner
Foto: Angelika Ploner
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Vinschgerwind: Herr Pinzger, 10 Jahre Mivor: Im Jahr 2007 fusionierten die Genossenschaften Mivo und Ortler. Welches Resümee ziehen Sie? Martin Pinzger: 10 Jahre MivoOrtler sind verdaut und erfolgreich. Vinschgerwind: Musste die Fusion verdaut werden? Martin Pinzger: Nein, eigentlich nicht. Die Fusion der beiden Genossenschaften verlief zeitgleich mit dem Vi.P-3-Konzept. Ich nenne dieses Konzept immer die vinschgauweite Verkaufsfusion, mit der die gesamten Kundenpotentiale zu hundert Prozent über unseren Verband Vi.P gebündelt und optimiert wurden. So hat sich ab diesem Moment nur mehr die Kostenfrage bei den einzelnen Genossenschaften gestellt. Vor diesem Hintergrund verlief die Fusion der Mivo und Ortler schmerzfrei und ohne großen Aufstand. Es war von vorneherein klar, dass sich Synergien zwischen den zwei Genossenschaften ergeben. Schon allein die logistische Zusammenlegung war überhaupt kein Problem. Diese Weitsicht hatte man schon damals 1976, als beide Betriebe in der Industriezone nebeneinander gebaut wurden und man eine Zusammenlegung bereits im Hinterkopf hatte. 30 Jahre hat es dann trotzdem gedauert. Vinschgerwind: Umgekehrt gefragt: Wäre diese Fusion auch ohne Vi.P-3-Konzept zustande gekommen? Martin Pinzger: Auf jeden Fall hat das Vi.P-3-Konzept viele Dinge erleichtert, weil die Verkaufsseite fusioniert wurde und so konnte keine Genossenschaft links oder rechts behaupten: Ich habe die besseren Kunden. Es ging also rein um die Kostenstruktur. Vinschgerwind: Die Fusion wäre also trotzdem gekommen, nur etwas später. Martin Pinzger: Absolut. So hatten wir halt fast einstimmige Voten auf beiden Sei-
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ten. Ohne Vi.P-3-Kozept wäre es sicherlich schwieriger gewesen. Ich muss sagen, jetzt nach 10 Jahren sind nur mehr ganz wenige, die ein Ortler- oder Mivo-Denken haben. Vinschgerwind: Ist die Mivor nach wie vor die mengen- und mitgliederstärkste Genossenschaft im Vinschgau? Martin Pinzger: Im Vinschgau schon. In Südtirol nicht; die Tendenzen gehen hin zu Fusionen und wenn ich in den Bozner Raum blicke, gibt es Betriebe, die in der Zwischenzeit größer sind. Als ich vor über 2 Jahren gestartet bin, gab es 42 Genossenschaften in Südtirol, heute gibt es noch 18. Vinschgerwind: Gab es eine Flurbereinigung? Martin Pinzger: Ich würde es notwendige Effizienzsteigerung nennen. Früher war da ganz viel Kirchturmdenken und wenn wir bei der Kirche bleiben wollen, es wird auch da in Zukunft nicht überall ein Pfarrer sein. Vinschgerwind: Wieviele Mitglieder hat die Mivor derzeit und welche Ernte gab es 2015 und 2016? Martin Pinzger: Die Ernte 2015 lag mit 8.100 Waggon im Normalbereich; die Ernte 2016 hingegen fiel durch Frost und Hagel mit nur 7.000 Waggon insgesamt und bei nur 6.000 Waggon Tafelware sehr schwach aus. Wir haben zurzeit 371 Mitglieder. Es ist interessant, dass wir 2007 noch 440 Mitglieder hatten. Vinschgerwind: Warum der Rückgang? Martin Pinzger: Es wird einfach vom Obstbauer ganz viel Professionalität verlangt. Das geht von den Auflagen der Arbeitssicherheit bis zur notwendigen Produktzertifizierung. Es gibt viele bürokratische und fachliche Herausforderungen – Beispiel digitales Betriebsheft. Wir fordern von unseren Produzenten sehr viel, weil der Markt von uns als Lieferant sehr viel fordert. Der Kunde fordert maximale Transparenz, maximale Geschwindigkeit, super
Qualität, Produktsicherheit. Hobbymäßig Bauer sein, ist heute nicht mehr möglich. Die Apfelwelt hat sich verändert und das wirkt sich auch auf die Mitgliederstruktur aus. Zudem sind die Erlöse auch nicht mehr die, wie noch vor 10 oder 15 Jahren. Deshalb hat es da oder dort die Entscheidung zum Verkauf oder zum Verpachten gegeben. Vinschgerwind: Gilt die Faustregel noch: Ab drei Hektar kann man leben? Martin Pinzger: Ja, das gilt glaube ich heute immer noch, aber der Produzent muss als Unternehmer die richtigen Entscheidungen treffen und kostensensibel sein. Noch etwas zur Anlieferungsmenge der Mivor: Bis zum Jahr 2007 hatten wir zwei Betriebe, die mit etwas mehr als 3.000 Waggon zu Buche gestanden haben. Zusammen hatten wir im Fusionsjahr knapp 7.000 Waggon. Allerdings haben wir in den zwei darauffolgenden Jahren 8.000 und 9.000 Waggon angeliefert bekommen. Das hat uns natürlich betriebsorganisatorisch gefordert. Wir haben uns dadurch aber auch weiterentwickelt: die Lagerkapazität ausgebaut ein Hochregallager errichtet, zusätzliche Kisten gekauft und eine neue große Sortiermaschine in Betrieb genommen. Durch das Wachstum in den ersten Jahren und die dadurch notwendigen Investitionen zeigt sich der Synergieeffekt auf Kostenseite in vollem Umfang erst seit ungefähr zwei Jahren. Vinschgerwind: Ein paar Eckdaten zur Mivor. Martin Pinzger: Wir haben 152 Mitarbeiter: 61 Mitarbeiter mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und die übrigen Mitarbeiter mit saisonaler Anstellung. Zum Sortenspiegel: Wir haben knapp 70 Prozent Golden Delicious, 15 Prozent Red Delicious, 6 – 7 Prozent Gala, 5 Prozent Pinova und den Rest teilen sich verschiedene Sorten.
46 /SPEZIAL-LANDWIRTSCHAFT/ Vinschgerwind: Und was ist mit den Clubsorten Kanzi, Ambrosia und Envy? Martin Pinzger: Diese Pflänzchen müssen im wahrsten Sinne des Wortes noch wachsen, zum Beispiel bei Ambrosia werden in den Jahren 2014 bis 2018 vinschgauweit insgesamt 100 Hektar angepflanzt, aber bis sich das prozentmäßig im Sortiment niederschlägt, dauert es einige Jahre. Noch zum Sortenspiegel: Wir sind natürlich mit über 80 Prozent Golden Delicious und Stark zusammengenommen sehr traditionell unterwegs. Das hatte bis gestern seine Berechtigung, wenn wir die Erlöse anschauen. Allerdings müssen wir das in Zukunft auch kritisch hinterfragen, wenn wir mittel- und langfristig zukunftsfähig bleiben wollen, um das Auskommen unserer Mitglieder zu garantieren. Wir sind über unseren Verband der Vi.P und dem Südtiroler Sortenkonsortium sehr aufmerksam weltweit unterwegs, um das Interessanteste an neuen Sorten mitzunehmen. Vinschgerwind: Erlebt Latsch – ähnlich wie Schlanders einen Bio-Boom? Martin Pinzger: Nein, wir haben in Latsch derzeit nicht diese Dynamik wie es sie zum Beispiel in der GEOS gibt. Meine Erwartungshaltung geht aber in diese Richtung. In jeder Genossenschaft ist das Mitgliederpotential für Bioanbau da. Nicht jeder Produzent hat die Grundstücke ideal für eine Bioproduktion und nicht jeder Produzent hat nervlich die Voraussetzung. Denn es ist auch eine Nervensache, wenn ich von der Obstproduktion lebe und diesbezüglich neue Risiken eingehen muss. Das ist eine persönliche Herausforderung für jeden Umsteiger. Insgesamt haben wir derzeit rund 400 Waggon Bioware in Latsch, als rund 5 Prozent der Anlieferung. Vinschgerwind: Das heißt Sie haben das Haus – die Bio-Verpackung - in Latsch, aber nicht die Bauern. Martin Pinzger (lacht): Ja, das stimmt, wenn man es aus dieser Sicht betrachtet. Aber unser Interesse muss es sein, dass der Bauer selbst entscheidet, wo er am Besten sein Auskommen garantiert sieht. Wir haben 371 Realitäten in der Mivor und ich bin überzeugt, dass nicht alle 371 Produzenten ideale Voraussetzung als Bio-Produzenten hätten. Umgekehrt sind natürlich noch einige dabei, die gute Bio-Produzenten wären und den Schritt noch nicht gewagt haben. Es wäre aber ganz falsch von oben herab - von Genossenschaftsseite her - etwas zu diktieren. Der Unternehmer-Bauer muss das für sich und seine Familie entscheiden. Vinschgerwind: GEOS-Geschäftsführer Hannes Spögler sagte im Herbst im WINDInterview: „Wir sind weder mit der Qualität noch mit der Menge zufrieden.“ Teilen Sie diese Meinung über das Erntejahr 2016?
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Foto: Angelika Ploner
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Martin Pinzger: Absolut. Es ist ein schwieriges Jahr. Einmal fehlt uns das Produkt, denn wir haben vinschgauweit 20 Prozent weniger Ernte. Das zweite Element sind die Einbußen in der Qualität. Zum Frost ist in Latsch starker Hagelschlag dazu gekommen. Wir haben sehr rostige Ware und damit – von den Produktvoraussetzungen her – schon einmal ein großes Handicap gegenüber der Konkurrenz. Das größte Problem ist aber, dass die Ernte in Europa und in Italien wiederum sehr hoch ausgefallen ist und als Folge der Markt überversorgt ist. Unsere Aufgabe ist es, die fehlende Anlieferungsmenge mit dem Preis wettzumachen und das ist heuer mit dieser Qualität und unter diesen Voraussetzungen nicht möglich. Vinschgerwind: Damit wären wir schon bei der nächsten Frage. Wie ist die Vermarktung bislang gelaufen? Martin Pinzger: Aufgrund der Qualitätseinbußen und der Kostenstruktur wird es nicht möglich sein, die Erlöse von den vergangenen Jahren zu erreichen. Und wenn, dann nur in Teilbereichen wie z.B. bei den Clubsorten oder im Biobereich. Wir haben im Herbst strategisch entschieden, unseren starken Abbau auf Frühjahr und Sommer zu verlegen. Im Oktober und November sind wir dementsprechend weniger aggressiv auf den Markt gegangen und haben versucht den Markt ruhig zu halten.Wir erreichen zumindest unser Ziel, unsere Kunden wie immer speziell zum Saisonfinale optimal zu bedienen. Vinschgerwind: Das heißt, wenn die erste Kiste Gala ins Lager kommt, wird die letzte Kiste Golden noch nicht verkauft sein. Martin Pinzger: So wird es sein. Mittlerweile verkaufen wir 13 Monate. Denn wir verkaufen den Golden bis Ende September und starten mit dem Galaverkauf schon Anfang September. Das ist aus Sicht der Kundenbetreuung und –bindung optimal. Kundenservice muss Credo sein, das ist nicht ausformuliert für das Apfelsegment, sondern das gilt für Kirschen, Blumenkohl, Erdbeeren usw. Wenn ich als Lieferant breit aufgestellt bin, dann bin ich für meinen Einkäufer auf der Gegenseite sehr wichtig und umso schwieriger bin ich zu entbehren.
Vinschgerwind: Ist die erste Rate der letztjährigen Ernte bereits ausbezahlt worden? Martin Pinzger: Da gibt es eine ganz klare Kontinuität. Die erste Akontozahlung erfolgt am 31. März, die zweite am 30. Juni, die Saldozahlung Ende September und wenn noch eine Restzahlung ausständig ist, dann gibt es diese im November/Dezember. Wir stehen kurz vor der Definition der ersten Akontozahlung für die Ernte 2016. Vinschgerwind: In welche Richtung geht diese? Martin Pinzger: Die erste Akontozahlung wird plusminus dem Niveau der letztjährigen entsprechen. Vinschgerwind: Aussagekräftig wird dann die zweite Zahlung sein? Martin Pinzger: Ja, die Mitglieder wissen dann im Juni üblicherweise in welchem Rahmen die endgültige Auszahlung liegen wird. Aber natürlich informieren wir die Mitglieder bereits vorher. Die Mitgliederinformation ist uns sehr wichtig. Vinschgerwind: Zeitgleich mit der Fusion Mivo-Ortler stand – wie bereits erwähnt - das Vi.P-3-Konzept in den Startlöchern. Jeder Geschäftsführer hat seitdem sein Aufgabenfeld in der Vi.P. Welches ist das Ihre? Martin Pinzger: Mein Bereich betrifft die nationalen Supermarktketten in Italien: sehr interessant, nicht leicht, aber motivierend. Vinschgerwind: Was verlangt der Markt? Welche Veränderungen machen sich bemerkbar? Martin Pinzger: Der Markt verlangt maximalen Service, Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, Transparenz und ganz wichtig: ein gesundes Produkt. Der Konsument will ein nachhaltiges Produkt. Da sind wir Vorreiter. Wir haben seit 25 Jahre integrierten Obstbau. Wir sind in Europa der größte Anbieter von Bioäpfeln und ich bin zuversichtlich, dass wir auch in Sachen mechanischer Unkrautbekämpfung notwendige Maßnahmen setzen werden. Vinschgerwind: Blick in die Zukunft: Wo steht die Mivor in 10 Jahren? Martin Pinzger (lacht): Hoffentlich noch in Latsch. Entscheidend ist nicht, wo die Mivor in 10 Jahren stehen wird, sondern wo stehen die Mitglieder der Mivor in 10 Jahren. Die Mivor ist nur Mittel zum Zweck. Vinschgerwind: Und Sie selbst? Sie haben Sepp Wielander 1996 bereits einmal beerbt? Martin Pinzger (lacht): Ich bin überzeugt, dass der Wielander Seppl uns noch lange erhalten bleibt, seine Erfahrungen sind sehr wichtig. Ich hoffe, dass wir beide unseren Weg in der Obstwirtschaft weiterhin machen und sehe der Zukunft diesbezüglich ganz gelassen entgegen.
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BETRIEBSHEFTSERVICE
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SmartFarmer Mehr Funktionen, mehr Komfort.
Aus WinFarmer wird SmartFarmer. Fast jedenfalls. Noch ist die Version von WinFarmer natürlich in Betrieb, aber mit der völlig überarbeiteten Version SmartFarmer setzt das Unternehmen Novasys aus Kurtinig in Zusammenarbeit mit dem Betriebsheftservice des Dr. Stefan Gritsch neue Maßstäbe in Sachen digitales Betriebsheft und nimmt einmal mehr eine Vorreiterrolle ein. Aus dem klassischen Windowsprogramm wurde eine App. Wird eine betriebliche Tätigkeit ausgeführt, können die Daten schnell und problemlos von unterwegs eingetragen werden. Auch ohne Internetverbindung.
SmartFarmer: immer und überall volle Funktionalität
SmartFarmer ist eine komplett überarbeitete Version von WinFarmer für alle Endgeräte und Betriebssysteme. Ob Smartphone oder Computer, Tablet oder Laptop: Mit SmartFarmer steht Ihnen jetzt ein digitales Betriebsheft zur Verfügung, auf das Sie jederzeit zugreifen können – auch bei der Arbeit im Freien bei schlechter (oder fehlender) Internetverbindung. SmartFarmer speichert Ihre Eingaben unabhängig von der Internetverbindung lokal auf Ihrem Gerät und synchronisiert sich automatisch, sobald die Internetverbindung wieder besteht. SmartFarmer läuft auf allen Betriebssystemen und kann mit mehreren Endgeräten gleichzeitig genutzt werden.
Intuitiv und leicht verständlich. Das über-
sichtliche Layout und die intuitive Benutzeroberfläche machen die Bedienung von SmartFarmer auf jedem Endgerät einfach und unkompliziert. Das Programm funktioniert auf allen Geräten gleich und vollständig, es ist nicht nötig unterschiedliche Programmversionen für die Benutzung am PC und am Smartphone zu lernen.
Problemloser Ein- und Umstieg. SmartFarmer
unterstützt alle gesetzlichen sowie AGRIOS-und BIORichtlinien. Die Zusammenarbeit mit VOG und VI.P gewährleistet optimale und aktuellste Lösungen. Die klare übersichtliche Struktur ist selbsterklärend und intuitiv zu bedienen. Die Daten Ihres bisherigen digitalen Betriebsheftes lassen sich problemlos importieren.Sämtliche Pflanzenschutz- und Düngemittel der Datenbank des Südtiroler Beratungsringes, aber auch eine Vielzahl von Generika und weitere Produkte werden in unserer ständig aktualisierten Datenbank geführt. Sie finden in SmartFarmer alle in Italien zulässigen und „agrios- bzw. bio“-konformen Mittel. Auch andere Kulturen neben Apfelanbau wie Trauben, Erdbeeren, Marillen, Spargel und weitere können mit dem Programm verwaltet werden.
Eingabe-Service. Auf Wunsch übernehmen
wir selbstverständlich auch gerne die Eingabe Ihrer Betriebsdaten in das digitale Betriebsheft. Betriebsheftservice hat als größtes Dienstleistungsunternehmen in diesem Bereich langjährige Erfahrung mit zahlreichen zufriedenen Kunden. Die Digitalisierung der Aufzeichnungen erfolgt ausschließlich durch fachkundige Personen mit eigener landwirtschaftlicher Praxis. Dadurch werden Ihnen maximaler Service und Sicherheit garantiert. Wir erledigen die Aufzeichnungen fortlaufend und schnell. Bei Bedarf erhalten Sie umgehend Informationen über den Stand Ihrer Aufzeichnungen oder betriebsbezogene Höchstmengen. Wir finden gemeinsam den persönlich besten Weg zum Austausch der Informationen zwischen Ihrem Betrieb und uns ganz egal, ob klassisch in Papierform oder über digitale Medien, Sie erhalten von uns auf Ihren Betrieb maßgeschneiderte Vorlagen zur vereinfachten Aufzeichnung Ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeiten, welche wir dann für Sie digital an Ihren Vermarktungsbetrieb weiterleiten. Wir bleiben stets in Kontakt mit Ihnen!
Weitere Infos unter: www.betriebsheftservice.com oder Tel. 335 6659000
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Der Imker und seine Bienen Das süße Gold, dickflüssig, schimmernd, leuchtend, ist der Lohn eines jeden Imkers. HONIG ein altgeschätztes in allen Kulturen bekanntes Lebensmittel, das beim Frühstück nicht fehlen sollte, so manchen Tee versüßt und so einige Husten bereits gelindert hat. Engelbert Pohl, selbst jahrelanger Imker in Kastelbell ist Präsident des Südtiroler Imkerbundes und spricht über die „Imkerlage“ im Vinschgau. von Barbara Wopfner
D
ie Imkerei im Vinschgau gliedert sich in zwei Bezirke: In das Obervinschgau von Reschen bis Spondinig und in den unteren Vinschgau von Tschengls bis Naturns, die jeweils von ihren Bezirksobmännern (Konrad Tscholl und Othmar Patscheider) vertreten werden. Insgesamt gibt es im Vinschgau 575 Imker, von denen der größte Prozentsatz der Imker üben das Imkern als Hobby aus, wenige von ihnen nutzen es als Zuverdienst oder leben gar davon. Den Imker beschreibt Engelbert Pohl als einen sehr naturnahen Menschen, der das Zusammenspiel in der Natur mit einem besonderen Feingefühl verfolgt.
„
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„Es ist eine wunderschöne Tätigkeit, in der die Ruhe eine besondere Rolle spielt.“ (Engelbert Pohl) Die Imkerei im Vinschgau gestaltet sich nicht einfach, die starke Monokultur hat ihre Stoßzeit in der Blüte, doch dadurch wird die Blütenvielfalt eingeschränkt und die meisten Imker weichen im Sommer auf höher gelegene Gebiete aus, was mit einem großen Aufwand verbunden ist. In der Berg- und Almwirtschaft ist die Natur in-
takt und liefert den Bienen eine Vielfalt an Pollen und Nektar. Typisch für unsere Gebiete hier ist ein heller Honig von der Almrose und der eher seltene Waldhonig, da die Nadeltracht nicht alle Jahre gleich ist. Verbreitet ist der Mischhonig, der in seinem Aroma eine feine Vielfalt aufweist, da er sich aus vielen verschiedenen Blüten von Blumen und Bäumen zusammensetzt.
Der Bär
Die meisten Imker produzieren für sich selbst, mit einem Durchschnitt von circa zehn bis zwölf Bienenvölkern. Im Vinschgau gibt es um die 7000 Bienenvölker, wovon ungefähr dreiviertel in den Durchzugsgebieten der Bären stehen. Der Bär stellt nach Engelbert Pohl eine Bedrohung für den Imker und seine Bienen dar. Alle zu schützen ist kaum möglich, elektrische Zäune sind nicht überall umsetzbar. Diese werden zwar bezuschusst, dennoch entstehen für den Imker immer noch hohe Kosten, die sich ein kleiner Imker nicht leisten kann. Zudem hält ein elektrischer Zaun den Bären nicht
sicher davon ab, sich trotzdem eine süße Belohnung zu holen. Die Schäden sind hoch und nach Engelbert Pohl sollen den Imkern diese Schäden zu hundert Prozent ersetzt werden. Die Biene übernimmt achtzig Prozent der Bestäubung von Blumen und Bäumen, somit trägt sie eine beachtlichen Beitrag zum Funktionieren unserer Natur bei. Sie unterstützt mit ihrer Arbeit die Artenvielfalt und der Imker ist auf seine Weise ein Naturschützer.
Das Bienensterben
Das in den Medien beschriebene Bienensterben wie es in Asien oder den USA auftritt gibt, es bei uns nicht. Verluste von siebzig bis neunzig Prozent auf Grund von Krankheiten oder Viren kenne wir hier nicht. Doch kann man von „Bienenverlusten“ sprechen. Dies gibt es sehr wohl, Winterverluste, Krankheiten die in der Brut auftreten, Parasiten wie die Varroa Milbe oder Pflanzenschutz zollen ihre Opfer. Doch in den meisten Fällen, wenn ein Imker fleißig ist, kann er damit umgehen. Dem Pflanzenschutz wurde in den letzten Jahren gewissen Regelungen, wie Insektizitverbot, spritzen außerhalb des Bienenfluges (in den Morgen und Abendstunden), Unterwuchs schneiden, usw... auferlegt. Dies greift mittlerweile in den meisten Orten sehr gut. Die Vollblüte
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rechts: Bienenbestäubung in der Apfelblüte unten: Engelbert Pohl, Präsident des Südtiroler Imkerbundes
ist auch kaum ein Problem, dort greifen die Verbote von der Ausbringung gewisser Mittel. Kritisch wird es in der Vor- und Nachblüte. So zum Beispiel in den kommenden Wochen wo Palmkätzchen oder Ginster in Vollblüte stehen, oder später die Unterkulturen wie Löwenzahn nachwachsen. Wenn diese mitgespritzt werden, hat die Biene ein Problem. Zu diesem Thema gab es heuer ein Novum, zum ersten Mal setzten sich Vertreter des Südtiroler Bauernbundes, des Versuchszentrum Laimburg, des Südtiroler Imkerbundes, des Südtiroler Apfelkonsortium, des Konsortiums Südtiroler Wein, des Beratungsringes für Obst und Weinbau, des Beratungsringes für Berglandwirtschaft und des
Institutes für Bienenschutz, zusammen. Gemeinsam wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, in der Lösungen verankert sind, damit Landwirtschaft und Imkerei eine gutes Nebeneinader finden.
Ausbildung und Imkernachwuchs
Die Fürstenburg ist starker Partner des Südtiroler Imkerbundes in Sachen Aus- und Weiterbildung im Vinschgau. Seit nun bereits elf Jahren bietet die Fürstenburg die „Imkerschule“ an. Die Ausbildung ist gut gebucht und die TeilnehmerInnen kommen aus allen Berufssparten. Ein ganzes Jahr werden die angehenden Imker und Imkerinnen begleitet. In monatlichen Treffen werden sie
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in die Kunst der Bienenpflege eingeführt, wie sie sich ohne Hektik der Biene nähern und dieses fleißige Insekt verstehen lernen. Die TeilnehmerInnen werden dazu angehalten sich bereits während der Kursteilnahme Bienenvölker zu richten und diese unter professioneller Begleitung zu pflegen und zu ernten.
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Fleckviehzucht schafft Mehrwert
Die Zahl der Fleckviehzüchter steigt im Vinschgau ständig an. Und mit den Züchtern steigen auch die Zahlen der Tiere. Diese Entwicklung ist seit der Gründung des Vinschger Fleckviehzuchtvereins 1995 kontinuierlich festzustellen. Das Fleckvieh überzeugt als Doppelnutzungsrasse mit guter Milch-und Fleischleistung. von Magdalena Dietl Sapelza
ür ein Fleckvieh-Stierkalb kann ich rund 200 Euro bekommen, weil es sich für die Fleischproduktion eignet. Für ein braunes Stierkalb gibt es oft nicht einmal die Hälfte. Das sagt der Obmann des Vinschger Fleckviehzuchtvereins Walter Klotz aus Schluderns. Das ist ein guter Grund für ihn, Fleckvieh zu halten. Ein anderer ist die Gutmütigkeit und Langlebigkeit der Tiere. Immer mehr Vinschger Bauern denken ähnlich. Nur so lässt es sich erklären, dass trotz sinkender Viehhaltungsbetriebe im Vinschgau die Population des Fleckviehs stetig ansteigt. Die Doppelnutzung mit guter Milch- und Fleisch-Leistung gleichermaßen ist attraktiv und schafft einen wirtschaftlichen Mehrwert. Die Zahl der A-Mitglieder im Vinschgau ist von 257 im Jahre 2016 auf 264 im Jahre 2017 gestiegen, die Zahl der Kontrollkühe von 2620 auf 2716. Das gab der Geschäftsführer des Landesverbandes Dieter Herbst kürzlich bei der Jahreshauptversammlung bekannt und stellte erfreut fest: „Im Vinschgau sind die Zahlen seit der Gründung des Vereins 1995 jedes Jahr nach oben gegan-
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
F
Vinschger Fleckviehzüchter bei der Jahresversammlung 2017 in Schluderns gen.“ Den Südtiroler Fleckviehzuchtverband gibt es seit 52 Jahren. Die Hochburg der Fleckviehzucht ist das Pustertal. Eine lukrative Marktlücke besetzen mittlerweile die Gsieser Fleckviehzüchter mit ihren „Osterochsen. Die jährliche volksfestartige Versteigerung im Frühjahr in St. Lorenzen bringt stolze Preise. Die Verantwortlichen
im Verband sind darum bemüht, die Züchterinnen und Züchter gut zu beraten und die beste Samenqualität einzukaufen. Vor Veränderungen durch Einkreuzungen wird gewarnt. Zuchtwart Wilfried Kritzinger betonte: „Wenn ihr Kühe kauft, dann vergewissert euch, dass es mit der Rasse stimmt. Überprüft den Stammschein. Mischlinge
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Die besten Herdendurchschnitte
Kontrollkühe Vinschgau (Erhebung bei min. 5 Kühen) Züchter
Kk
Milch kg
Fett%
Eiweiß%
Renner Karl Lichtenberg
24
9.765
3,66
3,38
Kneisl Florian Schnals
7
8.858
4,16
3,55
Plangger Werner Graun
9
8.847
3,88
3,37
Spechtenhauser Nikolaus Burgeis
5
8.792
3,70
3,30
12
8.519
3,61
3,39
8
8.365
3,65
3,41
Fliri Simon Naturns Fabi Anna Elisabeth Burgeis
Provinzdurchschnitte aller Rassen 2016
können wir nicht eingetragen.“ Im Fleckviehzuchtverein Vinschgau wurde heuer neu gewählt. Der alte Vorstand ist nach einstimmiger Bestätigung auch der neue. Obmann bleibt Walter Klotz. Ihn unterstützen Monika Telser (Tanas), Karl Renner (Lichtenberg), Fritz Moriggl (Mals) und Markus Thanei (Matsch). Auch im Landesverband wird am 25. März 2017 neu gewählt. Der bisherige Obmann Emmerich Silbernagl stellt sich nach vier Perioden nicht mehr der Wahl.
Kat
Gesamt
Milch kg
Fett kg / %
Eiweiß kg / %
Melktage
BRAUNVIEH
303 / 4,15
260 / 3,56
301
347 / 3,99
283 / 3,25
299
290 / 4,03
245 / 3,41
295
198 / 3,75
177 / 3,35
293
247 / 3,92
208 / 3,31
295
19.661
7.301
Vergleich Vorjahr
-249
+104
SCHWARZBUNTE
11.706
8.713
Vergleich Vorjahr
+396
+25
16.719
7.195
Vergleich Vorjahr
+567
+90
Grauvieh
7.992
5.264
-70
+65
1.126
6.291
-28
-77
Fleckvieh
Vergleich Vorjahr Pinzgauer Vergleich Vorjahr
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Günther Wallnöfer Bio-Bauer aus Mals, früherer Vizeobmann Bioland Südtirol, derzeitiges Vorstandsmitglied
Foto: „Cibo vero“ Giunti Verlag
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ehrlich glaubwürdig vielfältig Mit diesen drei Schlagwörter beschreibt Günther Wallnöfer die Marke Bioland. Als früherer Vizeobmann von Bioland Südtirol setzt er sich seit über neun Jahren für Vermarktung, Innovation und Qualität ein und hat im Vinschgau einige Veränderungen mitgeprägt.
Patrick Gamper BioBauer aus Schlanders, Vorstandsmitglied Bioland Südtirol
Foto: Julia Lesina Debiasi
Bioland
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„Bioland“ ist neben „Demeter“ und dem „Alternativen Anbau“, der größte Verband, der Bioprodukte vermarktet. Der Hauptsitz liegt in Deutschland und seit 25 Jahren gibt es die Partnerschaft mit Südtirol, wo der Firmensitz in Terlan liegt. Die Bauern die ihn vertreten stammen aus dem ganzen Land. Das Vinschgau ist mit dem Vizepräsidenten Günther Wallnöfer aus Mals, selbst BioBauer im Bereich Viehhaltung und Gemüseanbau und dem Vorstandsmitglied Patrick Gamper, Bio-Apfel Bauer aus Schlanders, vertreten. Es ist ein reiner Bauernverbund, der rein von Bauern vertreten wird. Bioprodukte haben Zukunft und nach Günther Wallnöfer, hat der Vinschgau noch großes Potential. Die Höhenlage und die klimatischen Bedingungen bietet ideale Voraussetzungen um biologisch anzubauen und zu produzieren. Mag der typische Vinschgerwind so manchen stören, ist dieser ein guter Partner für den Biobauer.
„
Meiner Meinung nach hat Südtirol und besonders der Obervinschgau ideale Voraussetzungen zur biologischen Landwirtschaft, wir haben auf den Quadratmeter einen durchschnittlichen Niederschlag von nur 500 Millimetern und wir können mit Anlagen bewässern, die individuell regelbar sind. Somit können wir die Felder kontrolliert in Stand halten. (Günther Wallnöfer) Dies sind Voraussetzungen um Pilzbefall und Schädlinge im Rahmen zu halten, somit kann der Einsatz von Spritz- und Düngemitteln reduziert werden und es ermöglicht eine vielfältige Landwirtschaft.
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Der Gemüseanbau in größeren Mengen ist im Vergleich zu Viehhaltung und Apfelanbau ein Nischenprodukt, das noch ausbaufähig ist. Seit ungefähr drei Jahren wird im Obervinschgau auf ungefähr sieben Hektar Brokkoli, Blumenkohl, Salat, Karotten, Rohnen und Kartoffeln angebaut. Diese werden Ab-Hof, an lokale Geschäfte und Gastronomie, sowie an das Bio-Kistl verkauft und geliefert. Die EU erstellte Richtlinien nach denen sich die biologische Landwirtschaft richten muss, die Bauern von Bioland entschieden sich diese EU-Biorichtlinien für seine Mitglieder zu verschärfen. Um ein paar Zahlen zu nennen, sind nach EU Vorschrift sechs Kilogramm Kupfer pro Hektar erlaubt, Bioland senkte den erlaubten Einsatz auf drei Kilogramm pro Hektar. Im vergangenen Jahr wurde ein Durchschnitt des benutzten Kupfers errechnet, der einen Wert von eineinhalb Kilogramm ergab. Zum Beispiel darf Kraftfutter nach EU Vorgaben aus Bio-Soja aus Übersee importiert werden, Bioland schreibt vor nur europäisches Kraftfutter zu verwenden. Das Kontrollmanagement des Verbandes funktioniert
„
Wir haben unsere Standards bewusst hoch gesteckt. Wir haben den Anspruch die Wege der Warenflüsse gering zuhalten, sie sollen zu 100Prozent rückverfolgbar sein und dies auch bleiben. Wir möchten dem Konsumenten eine gute Qualität garantieren. (Patrick Gamper) Jeder Bauer findet im Verband von Bioland seine persönliche Beratung. Mittlerweile ist man so aufgestellt, dass die Berater in Südtirol allesamt selbst Bauern sind. Es besteht ein reger Austausch und die Diskus-
600 Verkaufspunkte von zertifizierten Bioland Produkten: • Die verschiedenen Genossenschaften im Bereich Apfel und Gemüse (OVEG und MEG) • Bauernläden • Biokistl • Milchprodukte von Sterzinger Milchhof, Algunder Sennerei, Milchhof Meran • Biofachgeschäfte • Pur - Südtirol • Ab-Hof Verkauf, bei verschiedenen Biobauern Alle Bauern mit Ab Hof Verkauf unter: www.bioland-suedtirol.it www.bioinsuedtirol.it
500 400
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sion sich stetig weiterzuentwickeln, Neues zu finden und die Qualität zu erhöhen. Dies zeigte auch die letzte Tagung im Bildungshaus Lichtenburg, wo an zwei Tagen Kurse, Vorträge und Beratungen in allen Bereichen angeboten wurden, vom Apfel-, Vieh-, Gemüsebauer und Imker trafen sich alle unter einem Dach. Wenn Günther Wallnöfer den Bio-Bauer beschreibt, sieht er einen kritischen, hinterfragenden, vielseitigen und ausprobierenden Bauer, der ständig mit seinem Produkt im Wandel ist. Die Bauern im Biolandverband arbeiten im Netzwerk, ein Ansatz der alle Sparten an einen Tisch bringt. Ist der Imker mit einem Spritzmittel im Obstanbau nicht einverstanden, wird er in die Diskussion miteingebunden, idem hat der Apfelbauer Mitspracherecht in der Geflügelzucht. Ein interdisziplinärer Ansatz der die verschiedenen Perspektiven, Argumente und Ansätze nicht ausklammert, Einzelkämpfer nicht braucht, sondern auf den Austausch, auf die Erfahrungen und das Gesamtwissen baut. Bioland Südtirol feiert heuer sein 25jähriges Jubiläum und baut mittlerweile auf eine große Bandbreite an Produkten. Einer der größten Anteile der Bio-Produkte im Vinschgau ist der Bioapfel der über die Genossenschaften mit dem Logo Bioland vertrieben wird. Die Produktpalette hat sich in den vergangenen Jahren stetig erweitert und dem Konsumenten stehen mittlerweile Bio-Milch und die daraus gefertigten Produkte, Fleisch (Rind, Schwein, Schaf), Speck, Kräuter, verschiedene Gemüsesorten sowie Honig zur Auswahl. Ziel der Bauern von Bioland ist es in Zukunft robuste und resistente Sorten vermehrt zu nutzen, die Artenvielfalt zu bewahren und die Natur zu schonen. Sie haben den Anspruch externe Inputs in den Bereichen Pflanzenschutz, Düngung, Kraftfutter und auch Tiermedizin zu reduzieren, um dem Produkt die Natürlichkeit in seinem Ursprung zu gewähren.
Mitglieder Bioland Südtirol/Vinschgau
300 200 100 0
594 161 davon 22 Mitglieder Mitglieder 134 Vieh- und Bioland Bioland im Bio-Obst- GemüseSüdtirol Vinschgau bauern bauern
5 Sonderkulturen
(Beeren, Kräuter Gemüse, Honig)
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VERSICHERUNGSBÜRO
STROBL Schlanders 0473 621333 ☎
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Latsch/VI.P
Für ein selbstbestimmtes Leben Die Vertreter der Sportgruppe: Markus Kompatscher, Christoph De Paoli, Nils Larch, Roland Ruepp (vorne von links). Dahinter für die VI.P Benjamin Laimer, Michael Grasser und Josef Wielander mit Ulli Larch (Betreuer, stehend von links) Foto: „Wind“-Archiv
Die Vinschgauer Obstwirtschaft fördert Sportgruppe für Körperbehinderte – Unterstützungsvereinbarung unterzeichnet: Am Sitz des Verbandes der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VI.P) wurde der Sponsor-Vertrag mit den Vertretern der Sportgruppe für Körperbehinderte Südtirols (SGKS) erneuert. Der kleine Festakt fand in Anwesenheit einer sportlichen SGKS-Delegation mit Präsident Markus Kompatscher statt. Dabei waren Südtirols bester Handbiker Roland Ruepp aus Schluderns, der demnächst eine Skilanglaufgruppe in Schilpario betreuen wird, und die Olympiateilnehmer Christoph De Paoli aus Kaltern und Nils Larch aus Sterzing. Beide kamen von einem internationalen Sledge-Hockey-Turnier aus Turin zurück. VI.P Direktor Josef Wielander und seine
Mitarbeiter aus der Marketingabteilung, Michael Grasser und Benjamin Laimer, vertraten die VI.P. „Wir sind stolz, mit euch wieder den Fördervertrag abzuschließen, auch wenn wir derzeit ein Tal zu durchqueren haben“, eröffnete Wielander das Treffen und spielte auf die Kälteschäden 2016 mit
empfindlichen Ernteausfällen an. Angesprochen wurden natürlich das neue Logo der VI.P, das mit ein Grund ist, dass die Athleten der Behindertensportgruppen Handbike und Radsport demnächst im Rahmen der Vereinbarung neu eingekleidet werden. Präsident Kompatscher bedankte sich für
„
die Fortsetzung der Zusammenarbeit und erinnerte: Für Personen mit einer Behinderung bedeuten Sport und Fitness neue Freundschaften und vor allem ein selbstbestimmtes Leben.
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Pr-Info – Baumschule Nischler
Nischler - Spezialist in der Produktion von Apfelbäumen Die „Baumschule Nischler des Nischler Georg & Co“ hat ihren Betriebssitz/Rechtssitz in Schlanders in der Industriezone 1 in Vetzan und ist die einzige Vinschger Baumschule die in der Produktion von Apfelbäumen spezialisiert ist. Die Inhaber der Baumschule Nischler sind Georg Nischler und dessen Frau Angelika Gutweniger. Im Produktionssitz der Baumschule Nischler, der sich bereits seit 1985 in Albaredo d’Adige in der Provinz Verona befindet, wurden erst vor kurzem große, neue Kühlzellen für die Lagerung der Apfeljungbäume errichtet und in Betrieb genommen. Die gesamte, eigene Lagerkapazität hat sich damit auf 3,5 Millionen Jungbäume erhöht. Zudem besitzt die Baumschule sämtliche Maschinen und Strukturen, welche für die moderne und fachgerechte Bearbeitung der Baumschule erforderlich sind. Derzeit werden die letzten Bäume in der Baumschule gerodet, sortiert und ins Kühllager gegeben. Die Bäume sind somit bereit für die Auslieferung an die Kunden, welche seit Anfang März erfolgt. Die Qualität der Jungbäume hat sich in den letzten Jahren ständig erhöht. Hier ist es wichtig, dass man sich fortlaufend verbessert und weiterentwickelt. Die Baumschule Nischler beschäftigt an die 130 Mitarbeiter und bewirtschaftet eine Gesamtfläche von ca. 500 ha Kulturgrund. Die jährliche Produktion
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an Apfeljungbäumen beträgt rund 4 Millionen. Die Produktionsmenge hat sich in den letzten Jahren stetig erhöht, sodass man heute zu den größten Baumschulen in Europa zählt. Einer der Hauptmärkte für unsere Bäume ist Südtirol und das Trentino. In Südtirol hat die Baumschule Nischler mehrere Vertreter, die in den verschiedenen Bezirken aktiv sind. Im Vinschgau ist Herr Daniel Fissneider als Vertreter zuständig. Die ständige Weiterentwicklung neuer Apfelsorten ist eines Ziele der Baumschule Nischler. Die Sorte „Red Delicious MESTAR 2284 mema®“ wurde von MEMA GmbH entwickelt und wird durch die Baumschule Nischler exklusiv vermarktet. Seit vier Jahren wird diese Sorte im Vinschgau gepflanzt. Die ersten Erfolge sind jetzt sichtbar. Weitere Sorte wie Golden 1895 mema® und Gala 16357sch/16316 mema® sollen folgen.
Eckdaten zur Baumschule Nischler 130 Mitarbeiter jährliche Produktion: rund 4 Millionen Apfeljungbäume bewirtschaftete Gesamtfläche: rund 500 ha Kulturgrund Produktionssitz: seit 1985 Albaredo d‘Adige in Verona
Hauptmärkte der Baumschule Nischler sind Südtirol und das benachbarte Trentino
Front- Heck- und Zwischenachsanbau an jedem Schlepper möglich.
Foto: Cesarino Leoni
andaia rulus glandarius
Grünfinken: Männchen im Balzkampf Carduelis chloris
Frühlingserwachen
Foto: Manuel Plaickner
Foto: Wolfgang Platter
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Frühlings-Küchenschelle Pulsatilla vernalis
Kleiner Fuchs Aglais urticae
Foto: Lorenzo Shoubridge
Foto: Claudio Silvestri Foto: Mauro Pietroboni
Europäische Lärche Larix dexidua
Gewöhnliche Küchenschelle Pulsatilla vulgaris
Foto: Wolfgang Platter
Wald-Schlüsselblume Primula elatior
Frühlingsknotenblume Leucojum vernum
Foto: Lorenzo Lo Torto
Foto: Wolfgang Platter
Foto: Eleonora Gnoffo
Flaumeiche Quercus pubescens
Rotes Seifenkraut Saponaria ocymoides
Foto: Wolfgang Platter
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Leberblümchen Hepatica nobilis
Foto: Paolo Mignosa
Foto: Lorenzo Shoubridge
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Zauneidechse Lacerta agilis
Rotfuchs Vulpes vulpes
Kreuzotter Vipera berus
Foto: Cesarino Leoni
Foto: Bertrand Muffat Joly
Foto: Paolo Bisol
Birkhuhn Tetrao tetrix
Foto: Marco Valbusa
Mehl-Primel Primula farinosa
Singdrossel Turdus philomelos
Hasel Corylus avellana
Foto: Wolfgang Platter
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Weiße Pestwurz Petasites albus
Zitronenfalter Gonepteryx rhamni
Primula daonensis
Foto: Joachim Winkler
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Frühlingssafran Crocus vernus
Girlitz Serinus serinus
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SSV Naturns/ Handball
Topscorer Michael Stocker
Yetis in die Endphase gestartet
Prifa-CCM -Cup - Der diesjährige Topscorer beim Prifa-CCM-Cup kann auf eine lange Eishockeyvergangenheit zurückblicken. Michael Stocker bestritt 264 Matches in der Serie A1, der höchsten italienischen Liga (beim LSC Vinschgau, SV Ritten und dem HC Bozen). Auch in der zweiten italienischen Liga stürmte der 37-Jährige bei über 200 Spielen das Eis. In der vergangenen Saison ging Stocker für die Eisfix in der Serie B auf Torjagd. (sam)
H
andball ist ein Mannschaftssport bei dem, wie der Name schon sagt, der Ball mit der Hand gespielt. Zwei Mannschaften zu je sieben Spielern (sechs Feldspieler und ein Tormann) treten gegeneinander an. Gespielt werden zwei Halbzeiten zu je 30 Minuten. Auch im Vinschgau gibt es mit dem SSV Naturns, der seine Heimspiele in der Mittelschule von Naturns austrägt, ein Handballteam. Seit der Saison 2013/14 schickt der SSV wieder eine Herrenmannschaft in der Serie B ins Meisterschaftsrennen. Bereits in der ersten Saison sicherten sich die Yetis, wie sich das Naturnser Team nennt, den dritten Platz, auch in der darauffolgenden Spielzeit platzierte man sich unter den Top 3. Den größten Erfolg feierten die Yetis schließlich in der Saison 2015/16. In der Tabelle beendete man die Meisterschaft zwar auf Platz drei, hinter den U20 Teams aus Brixen und Meran, da diese jedoch außerhalb der Wertung spielten, ging der Serie-B Meistertitel an die Yetis rund um Spielertrainer Felix Christanell. So gingen die Gelb-Blauen als Titelverteidiger in die Saison 2016/17. Aber die Konkurrenz konnte dem Meister einige Male ein Bein stellen.
Der langersehnte Triumph Von Sarah Mitterer
Foto: „Wind“-Archiv
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Mittlerweile ist Endphase der diesjährigen Meisterschaft eingeleitet. Aktuell befinden sich die Yetis auf Position vier knapp hinter Meran, das an der dritten Position liegt. Ein Top 3 Platz ist also immer noch möglich. (sam)
it großen Ambitionen waren die Geier des ASV Prad in die neue Saison gestartet. Das Ziel war klar: der Titel muss endlich in den Obervinschgau. Schon im Grunddurchgang, den man auf Platz 2 beendete, zeigten die Geier der Konkurrenz, dass man sie auf der Rechnung haben musste. Doch der Weg zum Titel war alles andere als einfach. Denn bereits im Viertelfinale, das im Best of Five Modus ausgetragen wurde, traf man auf Angstgegner Naturns. In den vergangenen Jahren erwiesen sich die Blue Cannibals immer wieder als Spielverderber für die Obervinschger. Am schmerzvollsten war wohl die Final-Niederlage vor zwei Jahren, als man sich vor heimischen Publikum erst im Penaltyschießen geschlagen geben musste. Doch in diesem Jahr sollte alles anders sein.
So sehen Sieger aus - die Geier des ASV Prad bejubeln den Titel
Prad - Es ist vollbracht! Im verflixten siebten Jahr konnten die Geier des ASV Prad sich endlich den Titel beim Prifa-CCM-Cup holen. Im Finale besiegte die Obervinschger Eishockeytruppe rund um Topscorer Michael Stocker den HC Valrendena/Valdisole mit 3:2. Damit lösen die Prader die Blue Cannibals des SSV Naturns als Meister ab!
Die Prader gingen mit dem Heimrecht in die Viertelfinalserie, welche nichts für schwache Nerven war. Erst im allesentscheidenden fünften Match fiel die Entscheidung, welches der beiden Vinschger Teams ins Halbfinale einziehen würden. Und im Entscheidungsmatch gelang den Pradern die langersehnte Revanche. Mit einem 4:1 Sieg warfen sie den Titelverteidiger aus dem Rennen und zogen ins Halbfinale ein. Dort machten sie kurzen Prozess mit dem HC Gardena Bulls Queens und entschieden die Serie mit 3:0 für sich. Nun war die Chance auf den Titel zum Greifen nah. Nur noch einen Sieg waren die Geier vom Pokal entfernt. Denn wie beim CCM
Cup üblich wurde der Meister in einem einzigen Finalspiel ermittelt. Im Finale trafen die Vinschger auf den HC Valrendena, der sich als harte Nuss erwies. Das Spiel war bis in den letzten Sekunden spannend. Die mitgereisten Prader Fans unterstützten ihre Geier mit Anfeuerungen und versuchten sie so zum Sieg zu tragen. Als der Schlusssirene ertönte und die Anzeigetafel den 3:2 Sieg der Prader bestätigte, gab es für die Puckjäger und Fans kein Halten mehr. Der Jubel über den mehr als verdienten Titel war groß. Das verflixte 7. Jahr erwies sich als Glücksjahr und führte endlich zum Happy End der Obervinschger.
Foto: Erwin Zoderer I Fotomotiv
Vinschgerwind 6-17
Foto: Erwin Zoderer I Fotomotiv
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Trainingszentrum Vinschgau Ski Alpin
Die Rennsaison ist im vollem Gange nsere Gran Prix und Fis Gruppe ist nach vielen intensiven und anstrengenden Trockentraining und Skitraining, die fast ohne Unterbrechung seit Juli absolviert werden, nun bei der Zeit angelangt wo es heißt, die Leistungen in den Rennen umzusetzen. Unsere Athleten sind (fast) jedes Wochenende und oft sogar unter der Woche im Renneinsatz. Die Rennen finden im ganzen Land statt, von Schöneben bis Ultental , Gröden, Wipptal und sogar in Österreich waren wir bereits in dieser Saison. Die Athleten können immer wieder mit sehr guten Ergebnissen überzeugen, Nina Bachmann wurde in der laufenden Saison bereits zwei Mal Landesmeisterin im Skicross und im Super G, und konnte bei vielen Rennen ihre Klasse aufzeigen. Beim 7 Nationen Wettkampf im österreichischen Saalfelden wo die besten
Foto: „Wind“-Archiv
U
Einige Nachwuchsathleten des Trainingszentrums Vinschgau Rennläufer der Welt teilnahmen konnte Nina den 8ten Platz erreichen und im zweiten Lauf sogar die zweit schnellste Zeit erzielen. Mitterrutzner Viktoria konnte in ihrer ersten Gran Prix Saison mit einigen Top 10 Ergebnissen, wo sie immer eine der beste ihres Jahrgangs war, überzeugen.
Wellenzohn Anna hatte kleine Probleme anfangs der ersten Gran Prix Saison, konnte sich aber im Laufe der Saison steigern und kommt jetzt immer besser in Form, auch sie erreichte einige Top 10 Platzierungen wo sie die schnellste ihrer Jahrgangs war und das für die nächste Saison gute Voraussetzungen darstellt. Emma Stricker hatte leider am meisten Pech in dieser Saison nach dem ersten Rennen in Sulden, wo sie mit einer sehr starken Leistung aufzeigte und für die Saison viel erhoffen ließ, hat sie sich leider den Arm gebrochen und fiel so längere Zeit aus. Da der Großteil der Rennen bereits absolviert ist, konzentrieren wir uns bereits auf die kommende Saison wo sie sicher wieder angreifen wird. Unsere drei Fis Rennläufer Telfser Jonas, Kiem Lukas und Janser Johannes haben heuer die meisten Rennkilometer hin-
ter sich. Jonas hatte am Anfang einige Schwierigkeiten die sehr guten Trainings Leitungen im Rennen umzusetzen und dann kam auch noch eine Verletzung dazu, die ihn zurückwarf. Lukas hatte am Anfang einige Probleme mit dem Material und vielen Ausfällen, jedoch hat er sich jetzt stabilisiert und hat bei der Italienmeisterschaft seiner Altersklasse mit dem 32. Platz und seinen besten Fispunkten in dieser Saison aufgezeigt. Da die Saison noch nicht ganz zu Ende ist, hoffen wir noch auf einige gute Ergebnisse. Johannes ist in die Saison hervorragend gestartet und ist sehr gut in Form, bis jetzt konnte er nur selten zwei Läufe ohne gröbere Fehler ins Ziel bringen, so dass er noch nicht das zeigen konnte, was er wirklich kann. Aber noch stehen einige Rennen vor der Tür. Trainingszentrum Vinschgau
Schluderns
SVS-Schluderns zieht Bilanz und wählt neu W
Der neu gewählte Ausschuss des Sportvereins Schluderns Foto: Magdalena Dietl Sapelza
ir hatten gute und weniger gute Zeiten“, erklärte der scheidende Präsident des Schludernser Sportvereins Raimund Pali kürzlich bei der Mitgliederversammlung. Diese war mit rund 100 Personen gut besucht. Bemängelt wurde die Abwesenheit der Eltern, deren Kinden regelmäßig in den Jugendmannschaften betreut werden. Man würde sich etwas mehr Wertschätzung erwarten, sagt Pali. Zu den weniger guten Zeiten zählt der Abstieg der A-Fußballmannschaft 2016 und die unrühmliche Auseinandersetzung zwischen einem Fußballfan und dem Schiedsrichter mit der darauffolgenden medialen Berichterstattung. Das Ganze hatte den Sportverein in eine schwere Krise gestürzt. Diese sei nun überwunden. Auch die A-Fußballmanschaft sei in der Hinrunde auch wieder überraschend gut gewesen, so Pali. Der künftige Präsident
könne mit seinem Ausschuss unbelastet in die Zukunft starten. Erfreulich sei, dass sich so viele Kandidaten bereit erklärt haben, Verantwortung im Sportverein zu übernehmen. Er selbst ziehe sich nun zurück. Doch bevor es soweit war, blickte er auf die Tätigkeit im vergangenen Jahr zurück und zog eine positive Bilanz, sei es in sportlicher Hinsicht wie auch im Bereich der Finanzen. Bei den Einkünften fielen die Einnahmen der Ritterspiele und jene der Beachfete ins Gewicht. Pali dankte
den Ausschussmitgliedern, den Sektionsleitern, den Trainern, Betreuern, dem Beachkomitee und allen, die sich in irgend einer Form für den SVS eingesetzt haben. Pali führte den SVS mit Unterbrechung insgesamt neun Jahre lang als Präsident, dazu kommen noch Jahre als Ausschussmitglied. BM Peter Trafoier und Sportreferent Heiko Hauser bedankten sich im Namen der Dorfgemeinschaft bei Pali und den übrigen Ausschusmitgliedern. Ehrenamtlich werde Großartiges geleistet. Ein Ver-
muthstropfen war die Ankündigung von Christiane Heinisch, dass das Beachkomitee die diesjährige 10. Beachfete zum letzten Mal organisieren will. Zum neuen Präsidenten des SVS Schluderns wurde Raimund Lingg gewählt. Rudi Trafoier ist Vizepräsident und Kassier. Dem Ausschuss gehören weiters an: Roman Telser, Kristian Perkmann, Priska Gufler, Andreas Lingg, Rudi Stampfer, Stefan Lingg, Andreas Marseiler, Elmar Abarth, Oswald Stocker, Lukas Lingg und Arnold Tscholl. (mds)
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Skibergsteigen
Schlinig/Watles
Starke Leistung bei der WM
Skifest der Lebenshilfe im Obervinschgau
B
ei den Weltmeisterschaften im Skibergsteigen in Piancavallo zeigten Sophie Pörnbacher , welche die Sportoberschule in Mals besucht, und Alex Oberbacher, der ebenfalls Schüler in Mals war, eine tolle Leistung. Die beiden Nach-
oben: Lokalmatador Joachim Florineth freut sich mit Martha Stocker über die Medaille und einen Sack voll Vinschger Köstlichkeiten
Fotos: Ludwig Fabi
Foto: Andreas Bernhart
unten links: Das Publikum und Athletinnen beim Anfeuern unten rechts: Pistenchef Florin Moriggl motiviert eine Teilnehmerin auf den letzten Metern vor dem Ziel
wuchstalente, die von Harry Telfser betreut werden, konnten mit ihrem WM Auftritt mehr als zufrieden sein. Pörnbacher belegte im Individual und im Sprint jeweils Platz 4, im Vertikal sicherte sie sich ebenso wie Oberbacher den 6. Platz. (sam)
Vinschgau/Mailand
Inter Club Vinschgau
E
Foto: „Wind“-Archiv
ine größere Abordnung von Fans des Inter Club Vinschgau erlebten kürzlich beim Heimspiel von Inter gegen Atalanta ein grandioses Fußballfest. Inter siegte mit 7:1 im Stadion San Siro, welches auch als „Scala des Fußballs“ gilt. Zum Stadion hin schlenderten die Vinschger Inter-Fans über die Piazza
Scala, die Galleria Vittorio Emanuele, den Domplatz und über die Piazza Mercanti. Die Stadionstimmung mit 60.000 ZUscheuern kennen die Vinschger auch noch aus den Zeiten, als ein Kalle Rumenigge, ein Hansi Müller oder ein Lothar Matthäus im San Siro aufgelaufen sind.
Das herrliche Winterwetter im Nordischen Skizentrum in Schlinig und am Watles trug auch dazu bei, dass die 31. Ski-Landesmeisterschaften der Lebenshilfe für die insgesamt 56 Sportler/innen ein richtiges Wintersportfest wurde. Für die Langlauf- und Ski-Alpinrennen fand man ausgezeichnete Bedingungen vor und Begeisterung und Sportsgeist war bei AthletInnen, Begleitpersonen und Organisatoren gleichermaßen hoch.
I
n Nordischen Skizentrum von Schlinig, wo heuer mit der Abhaltung der Landesmeisterschaften in den Staffelwettbewerben und mit den Italienmeisterschaften U 16 und Italienpokal-Rennen Langlaufsport vom Feinsten verfolgt werden konnte, bildeten die Landesmeisterschaften der Lebenshilfe einen weiteren Saisonhöhepunkt. Die Organi-
satoren rund um den ASC-Sesvenna/Volksbank sind dabei immer bemüht, die Begeisterung für den Langlaufsport und Gastfreundschaft in den Vordergrund zu stellen. Dies wurde auch bei den Landesmeisterschaften der Lebenshilfe, welche je nach Sprint- oder Ausdauerqualitäten über 500 Meter, 1 Kilometer, 2,5 Kilometer und 5 Kilometer bestritten wurden, unter Beweis gestellt. Die Lebenshilfe ging mit Sportler/innen aus den Bezirken Wipptal, Pustertal, Eisacktal, Schlerngebiet, Unterland und Vinschgau an den Start. Zur mannschaftlichen Vielfalt kamen heuer noch Sportler/ inne/n vom ASC Sesvenna, dem ASC Meran, der Sportgruppe Sports & Friends, der Sportgruppe für Körperbehinderte und der Blinden- und Sehbehinderten-Sportgruppe dazu. Mit der nordischen Nationalmannschaft, der Polisportiva Basso Sci Nordico und der
Società Sportabili Alba waren sogar drei Vereinigungen mit von der Partie, deren Vertreter/ innen allerdings außer Konkurrenz teilnahmen. Am Erlebnisberg Watles maßen sich hingegen die Alpinen beim Riesentorlauf. Auch hier wurden die TeilnehmerInnen herzlich empfangen und konnten neben dem sportlichen Wettkampf das Bilderbuchpanorama genießen. Trotz großteils ausgelassener Stimmung vor dem Start, stieg kurz nach dem Startschuss das Wettkampffieber und die AthletInnen gaben alles, um den Zieldurchlauf zu schaffen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fand im Vereinshaus von Schlinig die Preisverleihung statt. Begleitet von Live-Musik fand dabei das Sportfest unter dem Motto „Lebenshilfe-Lebensfreude“ einen fröhlichen Abschluss und die Medaillen und Sachpreise wurden an stolze und zufriedene Sportler übergeben (lu)
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Kunstturnen
Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen – SSV Naturns
Landesmeisterinnen in Latsch gekürt
Guter Auftritt in Brixen
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ber 100 Nachwuchsturnerinnen aus dem ganzen Land machten sich am zweiten Märzwochenende auf den Weg nach Latsch zu den VSS-Landesmeisterschaften. In zehn Kategorien konnten sich die Turnerinnen der sechs Südtiroler Vereine messen. Geturnt wurde an fünf Geräten. Die Athletinnen, die zwischen sechs und 17 Jahre alt waren, konnten mit ihren Leistungen nicht nur die Jury sondern auch das Publikum begeistern. Auch wenn es für die Latscher Turne-
Die erfolgreichen Nachwuchsschwimmer
Foto: SC Vinschgau
rinnen keinen Podestplatz gab, so konnten sie und ihre Trainerin Carla Wieser trotzdem mit ihren Auftritten beim Heimwettkampf zufrieden sein. Platzierungen unter den besten Sechs sicherten sich Celine Stampfer, Lisa Kofler, Amelie Kofler, Selina Alber, Katharina Egger, Noelle Stampfer und Katharina Gamper. Ein Dank gilt den Sponsoren Fuchs Müsli, Metzgerei Rinner und der VI.P, welche die Austragung der Landesmeisterschaft in Latsch unterstützten. (sam)
Foto: ASV Latsch
S
ich mit Kindern aus dem ganzen Land im Wasser messen. Das konnten sich die Nachwuchschwimmer und Nachwuchschwimmerinnen des SSV Naturns und vom Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen beim Kinderwettkampf in Brixen. Dabei konnten sie einige Male aufs Podest steigen. Alex Geneth
sicherte sich einen Sieg und einen zweiten Platz. Mit Silber im Gepäck kehrten auch Anita Wielander, Cora Scherer und Noah Trojer, der sich außerdem einmal Bronze holte, nach Hause zurück. Die übrigen Vinschger Wasserratten zeigten ebenfalls einen tollen Einsatz und konnten zufrieden sein. (sam)
Segelverein Reschensee
Statutenänderung und Jahresversammlung 2016 ach „alter“ Tradition trafen sich die Mitglieder des Segelvereins Reschensee am Samstag (25.02.) auf der Rescher Alm, um Wichtiges mit Angenehmem zu verbinden. Bei einer außerordentliche Vollversammlung 2017 wurden Statutenänderung beschlossen, damit der Verein in das Landesverzeichnis eingetragen werden kann. Danach eröffnete der Präsident Alois Karner die ordentliche Mitgliederversammlung 2016. Dazu begrüßte er zwei Ehrengäste. Gekommen war der neue Präsident vom Patenverein „Segel Club Aegeri“ Werner Frei. „Es wird mir ein großes Anliegen sein, in meiner Amtszeit die Freundschaft zwischen beiden Clubs so gut zu pflegen, wie wir das bisher gemacht haben“. Geladen war auch Ulrich Stampfer vom Tourismusverein Vinschgauer Oberland. „Was ihr da seit 2011 mit eurem tollen Club gemacht habt, ist großartig. Der belebte, bunte See passt perfekt für die Region Reschenpass. Ich danke im Namen der
Touristiker und wünsche euch alles Gute.“ Christoph Koch ließ anschließend die Highlights einer tollen Segelsaison 2016 am Reschensee Revue passieren: Die Teilnahme eines Teams bei der Brennercom Sailing Week in Kroatien; verschiedene Trainings- und Juniorencamps am Reschensee; Soling Alpencup und Turmregatta der Streamliner; Vereinsmeisterschaft – Vereinsmeister Peter Oberhofer und Didi Punter; steigende Anzahl an Eignerbooten – das Trockenlager ist bereits zu klein; Ankauf eines zweiten Rettungs-
Fotos: Andreas Waldner
N
bootes; zahlreiche gemütliche Stunden; Arnold Ortler ist neuer Weltumsegler im Verein – Gratulation zum großen Segelschein. Natürlich wurden auch die Finanzen durchgegangen, die wie stets auf soliden Füßen stehen. In diesem Kontext wurde auch dem Antrag des Kassenprüfers Stefan De March stattgegeben, man möge den Vereinsausschuss entlasten. „Der Reschensee ist in Seglerkreisen zu einer Marke geworden“ sagt Christoph Koch. Die große Herausforderung für 2017 wird neben der Verein-
stätigkeit die Schaffung eines Segelcenters Reschensee sein. Eine lobenswerte Initiative der Bootsschule Latemar von Stephan Eckl und der Segelschule Aegerisee von Beat Ritzmann. Es soll ein grenzüberschreitendes Schulungs-, Trainingsund Regattacenter eingerichtet werden, welches auf Werte wie Teamgeist, Professionalität, Vertrauen ineinander und die Freude an der Herausforderung setzt und zur positiven Entwicklung des Segelvereins und des gesamten Vinschger Oberlandes beitragen wird. (aw) Vereinspräsident Alois Karner leitet die Vollversammlungen; rechts: Peter Oberhofer wird für die Vereinsmeisterschaft beglückwünscht
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(idealerweise mit Staplerführerschein)
Bewerbungen richten Sie bitte an die Erzeugergenossenschaft MEG 39020 Martell, Ennewasser 249 z.Hd. Philipp Brunner, Tel. 0473 744 700 oder E-mail an philipp.brunner@vip.coop, Diskretion wird zugesichert.
Verkäufer/in
Erfahrene Frau übernimmt Betreuung pflegebedürftiger, älterer Personen, nachts oder tags, evtl. auch halbtags. Tel. 380 74 27 215
SAUNAWART m/w in Vollzeit gesucht
Wir bieten: • Vollzeitbeschäftigung • Faire Entlohnung • Eine verantwortungsvolle Tätigkeit • Selbstständige Arbeitseinteilung • Mitarbeit in einem erfahrenen Team
Unsere Kanzlei ist im Bereich Steuer- und Wirtschaftsberatung mit Büros in Schlanders und Mals tätig. Zur Verstärkung unseres Teams für unsere Standorte in Mals und Schlanders suchen wir eine/n
Sachbearbeiter/in
Ihre Aufgaben: - Verwaltungs- und Sekretariatsarbeiten - Buchhaltung - Steuererklärungen - Kundenkontakte Ihr Profil: - Abschluss einer kaufmännischen Oberschule - Berufserfahrung vorteilhaft aber nicht Bedingung - Kenntnis beider Landessprachen - Kenntnis der Office Programme - Diskretes, sicheres Auftreten Wir bieten: - Abwechslungsreiches Aufgabengebiet - Angenehmes, unkompliziertes Arbeitsumfeld in einem jungen Team - Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie an dieser Herausforderung interessiert? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung, welche Sie bitte an mals@abpartner.it richten. Agethle, Bernhard & Partner Kapuzinerstraße 36/a – 39028 Schlanders – Tel. 0473/422099 Pardellesweg 1 – 39024 Mals – Tel. 0473/831500 www.abpartner.it
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis spätestens 31.03.2017 unter: Touristik & Freizeit AG, Glurnserstraße Nr. 39024 MALS ›› 7,SPORTWELL Tel. +39 0473 83 15 90 oder info@sportwell.it
Auszeit für Körper, Geist & Seele
Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine motivierte und tatkräftige Unterstützung als
HOCHBAUZEICHNER oder ARCHITEKT in unser kleines Architekturbüro in Valchava. Als Zweimann-Team betreuen wir die unterschiedlichsten Bauwünsche unserer Kundschaften. Zu Ihrer Hauptaufgabe gehört vorwiegend die selbständige Planbearbeitung zu allen Bauvorhaben, von der Studie bis zur Umsetzung der Projekte in die Ausführungs- und Detailplanung. Sie treffen Abklärungen mit externen Stellen, koordinieren den Planaustausch mit Fachplanern und unterstützen mich nach Bedarf in der Bauadministration. Verfügen Sie über eine mehrjährige Erfahrung in der Planbearbeitung, sind Sie sich selbständiges Arbeiten gewohnt und scheuen sich auch nicht im direkten Kontakt mit Bauherrschaften und Handwerkern, dann zögern Sie nicht und schauen Sie sich unsere abwechslungsreiche Stelle genauer an. Wir arbeiten mit den aktuellsten Versionen von Messerli CAD, Messerli Bauadministration sowie MS Office und bieten Ihnen eine 100% Anstellung mit flexiblen und fortschrittlichen Arbeitsbedingungen, zeitgemäßer Entlohnung und guten Sozialleistungen. Auf Ihre Kontaktaufnahme freut sich Daniel Schröter, Wetter & Schröter GmbH, büro d’architectura, Muglin 26, 7535 Valchava, Tel. +41 81 850 39 90 oder info@ws-arch.ch
Von der Idee bis zum Druck
Wir machen für Sie Drucksachen aller Art Dantestr. 4 · 39028 Schlanders · Tel. 0473 73 21 96 · info@vinschgerwind.it
23.03.17
Vinschgerwind 6-17
/KLEINANZEIGER/ 69
Stellenmarkt Avanti Latsch sucht zum sofortigen Eintritt Verkäufer/in in Vollzeit. Bewerbungen an bewerbung@avanti-bz.it oder telefonisch unter: 0473 723 500
Elektro Kainz KG, Eyrs sucht
Elektriker
Tel. 348 22 23 348 info@elektrokainz.com
Mitarbeiterinnen für
Küche und Bar auf Schutzhütte
Oberkaseralm, Dorf Tirol gesucht. Tel. 348 31 67 715
19-Jährige Studentin
(Sprachengymnasium) sucht
Arbeit über die Sommermonate Tel. 340 74 89 662 (nachmittags)
Kinderkrebshilfe Südtirol „Regenbogen“ Ö.B.P.B. „Spitalfond zur Hl. Dreifaltigkeit“
ALTEN-UND PFLEGEHEIM LATSCH Haupstr. 57, 39021 Latsch
bietet für die Monate Juni/Juli/August Sommerjobs in den Bereichen:
Pflege und Betreuung Küche Wäscherei Reinigung Bewerbungen und Lebenslauf sind bis zum 07.04.2017 im Sekretariat des Altenheimes abzugeben. Tel. 0473 623 150 info@altenheimlatsch.it Die Direktorin: Iris Cagalli
Steuerberater sucht Sachbearbeiter/in (100%)
Zur Stärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine Fachkraft. Die Diala Treuhand AG mit Sitz in Tschierv (Val Müstair) ist ein langjähriges Unternehmen im Bereich Treuhand, Revision, Beratung und Immobilien. Ihre Aufgaben: · Führen von Kundenbuchhaltungen · Erstellung von Jahresabschlüssen · Erstellen von MWST-Abrechnungen · Erstellen von Steuererklärungen für natürliche und juristische Personen · Lohnadministration inkl. Sozialversicherungen · Immobilienverwaltungen · Diverse Korrespondenz und administrative Aufgaben Ihr Profil: · Vertrauensperson · Kaufmännische Lehre mit Praxiserfahrung im Treuhandbereich · Höhere Ausbildung in Bereich Rechnungswesen/Finanzen von Vorteil · Gute Buchhaltungskenntnisse inkl. Lohnadministration · Erfahrung im Erstellen von Steuererklärungen · Teamfähige Persönlichkeit · Selbständige und initiative Arbeitsweise · Flexibilität und Belastbarkeit · Sicheres und freundliches Auftreten Wir bieten: · Interessante und vielseitige Aufgaben · Flexible Arbeitsmöglichkeit · Gute Anstellungsbedingungen · Angenehmes Arbeitsklima in einem kleinen motivierten Team Fühlen Sie sich von dieser vielseitigen Herausforderung in einem angenehmen und unkomplizierten Arbeitsumfeld angesprochen? Dann erwarten wir Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Mail (lucian.oswald@diala-treuhand.ch). Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
www.kinderkrebshilfe.it Ihre Spende hilft! Infos unter: 0472 83 48 24 Zur Verstärkung unseres Küchen-Teams suchen wir ab 01.05.2017 bis mitte Oktober 2017 einen/eine engagierten/engagierte
Küchen-Hilfe
Anforderungsprofil: Berufserfahrung in der Küche; selbständige Arbeitsweise; motiviertes arbeiten; Zuverlässigkeit; qualitätsbewusst; teamfähig; sympathisches und gepflegtes Erscheinungsbild Wir bieten Ihnen: 100% Einstellung; zeitgemässe Anstellungsbedingungen; breitgefächertes Arbeitsgebiet; junges und motiviertes Team; helles, modernes und sympathisches Arbeitsumfeld Wenn Sie die Tätigkeit in einem lebhaften und sympathischen Betrieb suchen, dann sind Sie die richtige Person für diese Stelle! Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung z.H. Lucia Meier und Giancarlo Marco De Santis an untenstehende Adresse. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen! Bitte bewerben Sie sich schriftlich via Mail oder per Post mit Foto unter: Meier-beck AG, Via Veglia 99 7536 Sta. Maria info@meierbeck.ch Zur Verstärkung unseres Jungen und Motivierten Produktionsteams suchen wir per sofort einen/eine engagierten/engagierte
Bäcker – Konditor / Bäckerin – Konditorin
Sie fühlen sich in der Bäckerei und Konditorei zu Hause, sind leistungsorientiert und haben Spass qualitativ hochwertige Produkte herzustellen? Dann sind Sie die richtige Person für diese Stelle! Anforderungsprofil: abgeschlossene Lehre als Bäcker-Konditor; qualitätsbewusst, Zuverlässigkeit, motiviertes Arbeiten, teamfähig, sympathisches und gepflegtes Erscheinungsbild Wir bieten Ihnen: 100% Einstellung; zeitgemässe Anstellungsbedingungen; breitgefächertes Arbeitsgebiet; junges und motiviertes Produktionsteam; helles, modernes und sympathisches Arbeitsumfeld; Unterstützung bei Weiterbildungen Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung z.H. Lucia Meier und Giancarlo Marco De Santis an untenstehende Adresse. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen! Bitte bewerben Sie sich schriftlich via Mail oder per Post mit Foto unter: Meier-beck AG, Via Veglia 99 7536 Sta. Maria info@meierbeck.ch
Ergänzen Sie unser Team über die Sommersaison Juni – Oktober 2017 mit Ihrer Koch-Leidenschaft Fühlen Sie sich im kleinen Team wohl, sind Sie selbständiges Arbeiten gewohnt, steht der Gast für Sie im Mittelpunkt und möchten Sie auch eigene Ideen einbringen dürfen, dann freuen wir uns Sie kennen zu lernen. Sta.Maria Val Müstair, Tel. +41 (0)81 858 55 33 Hotel Alpina, CH-7536 Sta. Maria Val Müstair, Walter Züger T +41 (0)81 858 55 33, info@alpina-stamaria.ch, www.alpina-stamaria.ch
70 /KLEINANZEIGER/
Vinschgerwind 6-17
23.03.17
Jahrestag/Danksagungen Ich bin von euch gegangen nur für einen kurzen Augenblick und gar nicht weit. Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin, werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt.
Der Kampf des Lebens ist zu Ende, vorbei ist aller Erdenschmerz, nun ruhen deine fleißigen Hände, still steht ein liebes Mutterherz.
4. Jahrestag
Agnes Theiner
Angerer Meinrad
Wwe. Heinisch
*9.6.1935 † 23.2.2017 Matsch
*21.4.1943 † 22.3.2013 Prad
Danke … allen, die zur würdevollen Abschiedsfeier beigetragen haben … für die Blumen und Geldspenden für Messen und einen guten Zweck … allen, die unsere liebe Verstorbene in lieber Erinnerung behalten ein herzliches „Vergelt’s Gott“
In liebevoller und dankbarer Erinnerung gedenken wir deiner am Sonntag, 26. März 2017 um 09.00 Uhr bei der hl. Messe in der Pfarrkirche von Prad. Wir danken allen, die daran teilnehmen. Deine Familie
Die Trauerfamilie Bestattungsdienst: ANGELUS Schluderns
Paula Gamper Wwe. Haringer
Mit dem Tod eines Menschen verliert man vieles, niemals aber die mit ihm verbrachte Zeit.
* 8. 6. 1925
† 25.3.2015
Wir denken ganz besonders an unsere liebe Mama bei der hl. Messe am Sonntag, 26. März 2017, um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Morter. Morter, im März 2017 Die Trauerfamilien
Zum 10. Jahrestag
Albert Matzohl *4.3.1963 † 29.03.2007 Glurns
Lieber Albert, wir denken oft an dich, erzählen von dir und sind dankbar für die gemeinsame Zeit und für alles, was du für uns getan hast. Die Pferdefreunde Glurns
unseren Herzen wIrst du Immer eInen Platz Haben.
Oskar Spechtenhauser Ossi
Das Lächeln, das du ausgesandt, geht nie verloren.
* 16.12.1975 † 6.3.2017
Gerda Fleischmann * 23.9.1960
In
† 25.2.2017
Herzlichen Dank allen... ... die an den Rosenkränzen und an der Trauerfeier teilgenommen haben ... die einen Dienst übernommen und geleistet haben ... die uns in dieser schweren Zeit in irgendeiner Weise beigestanden haben ... für die vielen Zeichen der Anteilnahme, Verbundenheit und Wertschätzung ... für die vielen, sehr persönlichen Trauerbriefe ... für die vielen Gedächtnisspenden. Ein Dank gilt auch allen, die im Gedenkportal der TrauerHilfe.it eine Kerze entzündet oder eine Kondolenz hinterlassen haben. Schlanders, im März 2017 Bestattungen TONEZZER Schlanders www.trauerhilfe.it
Die Trauerfamilie Fleischmann
Außerstande uns bei jedem einzeln zu bedanken, möchten wir hiermit von ganzem Herzen Vergelt’s Gott sagen - Hochw. Arthur Werth und Diakon Nobert Punter für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier, - dem Jahrgang 1975, - der Singgruppe Laas und dem Kirchenchor Laas für die musikalische Umrahmung, - der vorbeterin Sigrid Alber und Irmgard Platter, - für die tröstenden Worte, gesprochen oder geschrieben, - für einen Händedruck und eine stumme Umarmung wenn die Worte fehlten, - für alle Zeichen der Liebe, Verbundenheit und Freundschaft, - für das letzte Geleit und das stille Gebet, - für alle Blumen, Kränze, Kerzen und die vielen Spenden. Danke für alles was uns in dieser schweren Zeit zuteil wurde. Vergelt’s Gott allen, die unseren lieben Ossi in Erinnerung behalten. Die überwältigende Anteilnahme war uns ein großer Trost. Laas, im März 2017 Deine mama und deine Geschwister mit Fam. Bestattungen Tonezzer Schlanders - www.trauerhilfe.it
23.03.17
Vinschgerwind 6-17
Jahrestag/Danksagungen Aus unserer Mitte bist du gegangen, aber nicht aus unseren Herzen.
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Allfälliges/Weiterbildung Blumen müssen nicht schön sein. Sie sind es. FLORAL DESIGN by
S. Thurin
SAGANUM
2. Jahrestag
edle Klassik bis very Fashion
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... oder Sie lassen sich beraten – fachkundig, stilsicher design store auf Augenhöhe. Tel. 333 40 07 526 Latsch – Zentrum
Karl Rechenmacher Stiagn’Guat – Kastelbell *17.07.1942 † 23.03.2015
In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich am Samstag, 25. März um 18.00 Uhr bei der hl. Messe in der Pfarrkirche zum hl. Andreas in Marein-Kastelbell. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie
0473 62 82 07 Schluderns
Allfälliges/Weiterbildung
Neue Telefonnummer:
0473 616 909
„Duo Ils Bavrolers“ Zur Ergänzung meines Teams suche ich
ein/e Musikantin, versiert auf dem Saxophon.
Ein Tenor-Saxophon kann organisiert werden. Meine Vorstellungen dazu: - Freude an der Musik und am musizieren - Ein kleiner Fan von Country-Musik & Evergreens - Interessiert, was neues und nicht alltägliches auszuprobieren - Aufgestellte Persönlichkeit & Teamfähig Bei Interesse bitte melden an: Meinrad Meier, Mundaditschas, 7536 Sta.Maria Tel. 079 608 77 14 / meierbeck2@bluewin.ch Ich freue mich auf Sie!
infogay 6342 0471 97
Info + Beratung von Schwulen für Schwule, BISex und freunde > jeden dI. 20–22 uhr > infogay@centaurus.org
Weiterbildung vor Ort IVHS – Freizeit
Mosaik Spiegel
Freizeit
Martina Thanei TERMINE Mi, 29.03. + Mi, 05.04.2017 UHRZEIT 15.30 Uhr – 19.00 Uhr, 16.30 Uhr – 19.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT JUMA Mals KURSBEITRAG 15 Euro (inkl. Material) ANMELDESCHLUSS Mo, 27.03.2017
IVHS – Freizeit
Greta Brenner und Luca Sberveglieri TERMINE Fr, 31.03. – Fr, 21.04.2017 (ein weiterer Termin wird mit den Teilnehmer/innen vereinbart) (jeweils Fr) UHRZEIT 17.00 Uhr – 18.30 Uhr, insgesamt 4 Treffen ORT Moles Mals KURSBEITRAG 20 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 27.03.2017
Freizeit
TERMINE Do, 06.04. oder Mo, 22.05.2017 UHRZEIT 09.00 Uhr – 12.00 Uhr, jeweils 1 Treffen ORT Altersheim Schluderns KURSBEITRAG 10 Euro pro Treffen ANMELDESCHLUSS Do, 30.03.2017
Bastle dein eigenes Musikinstrument aus recycelten Materialien REFERENT/IN
Kinaesthetics Workshop für Eltern und Großeltern Die ersten zarten Bande knüpfen – für frische Eltern und Großeltern. Berührungsängste überwinden/Der etwas andere „Wickelkurs“ Durch achtsames Begleiten, z.B. beim Wickeln, beim Aufnehmen und Ablegen des Babys, beim An- und Ausziehen, können Sie lernen, die Bedürfnisse des Kindes besser zu verstehen, um es in seiner Entwicklung, in seinem Tempo zu begleiten. REFERENT/IN Ute Spannbauer TERMINE Mi, 05.04. oder Mi, 17.05.2017 UHRZEIT Mi, 05.04.2017 – 14.00 Uhr – 17.00 Uhr, Mi, 17.05.2017 – 09.00 Uhr – 12.00 Uhr, jeweils 1 Treffen ORT Altersheim Schluderns KURSBEITRAG 10 Euro pro Treffen ANMELDESCHLUSS Do, 30.03.2017
Kinaesthetics Workshop 1x1 für werdende Eltern – Wie können wir uns auf das Leben mit dem Baby vorbereiten? Lernen Sie anhand einfacher Übungen, eigene Bewegung neu zu betrachten, um zu erkennen, welchen Bewegungsspielraum das Baby hat. Ute Spannbauer REFERENT/IN
REFERENT/IN
Beruf
Erste Hilfe im Rahmen der Arbeitssicherheit (Betriebe gemäß Klassifizierung A)
REFERENT/IN Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes – WK
Bozen TERMINE Fr, 28.04. + Sa, 29.04.2017 UHRZEIT Fr, 08.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Feuerwehrhalle Prad am Stilfserjoch KURSBEITRAG 195 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 13.04.2017
INFO – ANMELDUNG:
Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it
www
gwr.. it