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Vinschgerwind ausgabe 6-16 Vinschgau Südtirol

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 6 (272) 17.03.16 I.P. 12 Jg.

Teaser 17.03.pd 08:53:40 f 1 15.03.2016

www.vinschgerwind.it

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200. Geburtstag Dr. Franz Tappeiner

Der Arzt aus Laas verhilft Meran zum Aufschwung


17.03.16

Inhalt

Vinschgerwind 6-16

/inhalt/ 3

Kommentar Foto: Erwin Bernhart

Bild zur Verfügung gestellt von Rudi Tappeiner - Loretzhof IV, Schlanders

Wer war dieser Dr. Franz Tappeiner? Seite 6

Die Bauern am Natursner Sonnenberg warten auf eine Entscheidung Seite 4

Schlanders: Gemeindestraße zum Marmorbruch zum Zweiten

Seite

4

Naturns: Kommt Kanalisation für den Sonnenberg

Seite

4

Rabland: Chaos bei Umfahrung

Seite

5

Latsch: Grundsatzbeschluss für Schloss Goldrain steht an

Seite

5

Vinschgau: Viel mehr Auszeichnungen im Gault&Millau

Seite

5

Naturns: Thermengemeinde Naturns?

Seite

8

Partschins: Viele Baustellen - viele Fragen

Seite

9

Mals: Bürger-Genossenschaft gegründet

Seite 10

Gastkommentar: Zurück in die Orte

Seite 11

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Menschen: Adolfine Lechthaler Pernthaler - Schlanders

Seite 17

Sonderthemen: Auto - Landwirtschaft - Garten

ab Seite 38

Nationalpark Stilfserjoch: Der Stieglitz - Vogel des Jahres 2016

Seite 54

Sport/Martell: Laufen, zielen, schießen - das Finale des IBU-Cups

Seite 56

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57

Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbe-

botschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485

www.vinschgerwind.it

von Chefredakteur Erwin Bernhart

... ad fontes Meran, das Museum Palais Mamming dort, hat anlässlich des 200. Geburtstages von Dr. Franz Tappeiner eine schöne Tagung im schönen Pavillon des Fleurs organisiert. Dem aus Laas stammenden Arzt, der den legendären Tappeinerweg durch großzügige Geldspenden ermöglicht hat, hat man Ehre erwiesen. Auch die Laaser einzuladen hat man nicht vergessen. „Ad fontes“ also zu den Ursprüngen - zumindest zu den Ursprüngen Merans als Kurstadt - ist man gegangen, man hat das Jubiläumsdatum zum Anlass für eine Bestandsaufnahme genommen, man hat vorgetragen, man hat diskutiert, man hat einige Aspekte aus der Vergangenheit kritisch hinterfragt und man ist draufgekommen, dass die „Alten“ nicht alles falsch gemacht haben. Im Gegenteil - viele Ansätze - die damalige „Terrainkur“ zum Beispiel würde man heute mit Entschleunigung oder mit „Bewegung ist gesund“ übersetzen - sind auch heute noch hochaktuell. Nicht von ungefähr kommt es, dass Meran eine Grundschule in der Stadt und das Meraner Krankenhaus nach dem berühmten Vinschger Dr. Franz Tappeiner benannt hat. Haben wir im Vinschgau ähnliche Pioniere, wie es ein Dr. Franz Tappeiner war? Und würde es sich lohnen, über den einen oder anderen ein Symposium, eine Denkwerkstatt, eine zukunftsorientierte Diskussion zu organisieren? „Ad fontes“, also zu den Ursprüngen zu gehen, ist nie falsch. Ich bin überzeugt, dass man von den „Alten“ einiges lernen, einiges in die Gegenwart transportieren oder gar für die Zukunft umpolen kann. Ich würde das mit einer Art Innehalten, einer Art Erdung gleichsetzen, was dem nur vermeintlich langsam handelnden Vinschger Volk nicht schaden würde. Im Gegenteil.

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4 /politik/

Vinschgerwind 6-16

Uraufführung

17.03.16

Wind - online

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Mit der Uraufführung des „sinfonischen Marsches Nr. 2“ von Gottfried Veit beginnt die MK Partschins am 20. März 1016 ab 20.00 Uhr ihr Frühjahrskonzert im Peter Thalguterhaus in Algund.

Für jeden Hof eine Zufahrtsstraße, hat es einmal geheißen. Soll nun jeder Hof an die Kanalisation angeschlossen werden?

Schlanders

Problem am Sonnenberg

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Foto: Erwin Bernhart

ie Gemeinde Schlanders um BM Dieter Pinggera wagt es nochmals: Im Gemeindeausschuss wurde am 1. März 2016 ein Beschluss gefasst und zwar die „Genehmigung einer Abänderung zum neuen Bauleitplan der Marktgemeinde Schlanders - Eintragung der Hauptzufahrten am Schlanderser Nördersberg als Gemeindestraßen“. „Das ist eine Einleitung zu einer Bauleitplanänderung“, sagt BM Dieter Pinggera. In Schlanders hat man dazugelernt. Zur Erinnerung: Vor vier Jahren hat der Gemeinderat beschlossen, die Hauptzufahrten zum Nörderberg als Gemeindestraße zu klassifizieren. Mit diesem Ansinnen ist man aufgrund eines Rekurses von Seiten der Landesregierung baden gegangen. Und nun kommt substanziell dasselbe, mit einer von der jetzigen Landesregierung gedeckten völlig anderen Vorgangsweise. „Damals war eine solche Bauleitplanänderung nicht möglich“, sagt BM Pinggera und spielt damit auf die Ära Durnwalder an, dessen Landesregierung einer solchen Bauleitplanänderung keine Chance gegeben hätte. Die neue Landesregierung um LH Arno Kompatscher hat einen Kurswechsel vorgenommen und allen Marmorakteuren einen Abtransport über die Straße gegen ein Umweltentgelt angeboten. Also nicht mehr eine Abtransportstruktur für alle, sondern alle auf die Straße. (eb)

NEIN

45 % JA

Neue Umfrage: Machen Sie mindestens einmal in der Woche eine Wanderung?

Naturns - Der Artikel im letzten Vinschgerwind „Ein Irrsinn“ hat einiges Aufsehen erregt. In Naturns geht es um eine grundsätzliche Richtungsentscheidung: Soll für die Höfe am Naturnser Sonnenberg eine Abwasserkanalisation ins Tal gebaut werden - oder müssen die Sonnenberger ihre Abwässer selber klären.

Aufmerksam verfolgten die Sonnenberger Bauern die Diskussion im Naturnser Gemeinderat, v.l.: Hubert Kneissl (Dickhof ), Erich Müller (Pirch), Simon Fliri (Höfl), Roman Oberhofer (Patleid), Konrad Götsch (Unterstell) und Gerhard Fliri (Linthof )

von Erwin Bernhart

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ans Pöll hat sich über die Hau-Ruck-Aktion bei der Haushaltserstellung aufgeregt und Aufklärung gefordert. Dem ist BM Andreas Heidegger nachgekommen und hat am vergangenen Montag Walter Sommadossi - als zuständigen Techniker für das Burggrafenamt im Amt für Gewässerschutz - in den Gemeinderat eingeladen. Sommadossi erläuterte die Gesetzeslage für die Klärung von Abwässer. Seit 1991 gibt es die Vorgabe der EU in Bezug auf die Klärung der Abwässer, 1999 hat Italien diese Direktive ratifiziert, 2002 hat die Autonome Provinz Bozen die Sachlage gesetzlich geklärt. Im Dekret des Landeshauptmannes vom 21.01.2008 ist die Vorgangsweise genau vorgeschrieben. Innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes müssen die Gemeinden einen Gemeinde-Entwässerungsplan vorlegen. Einige Ge-

meinden, vor allem solche mit Streuhöfen am Berg, sind dem nicht nachgekommen, auch die Gemeinde Naturns nicht. „Darf ich da ein bisschen zornig sein“, sagte Sommadossi wegen dieses Versäumnisses und forderte die Gemeindeverwalter auf, endlich Entscheidungen zu treffen. Man sei dabei diesen Entwässerungsplan zu erstellen, sagte BM Andreas Heidegger. Knackpunkt sind die Höfe am Sonnenberg. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Höfe bzw. Betriebe mit weniger als 50 Einwohnergleichwerten (EW) eine mechanische Wasserreinigung (Dreikammersystem) vorzunehmen haben. Bei mehr als 50 EW ist eine „Zweitbehandlung“, also eine biologische Kläranalge, vorgeschrieben. Eine solche habe man bei der Nasereithütte in Partschins installiert. Kosten rund 70.000 Euro. Der Gemeinderat in Naturns soll demnächst entscheiden, ob die Sonnenberger eine Kanali-

sation bekommen sollen (Kosten für die Hauptsammler rund 900.000 Euro) oder ob der BM für die einzelnen Höfe Dekrete erlässt, wie die Abwässer zu klären sind. Im Gemeinderat tauchten viele Fragen nach den Kosten, nach den der Verquickung zwischen Beregnung und Abwasser, nach Sanktionen, nach Einbinden von Landesämtern usw. auf. Margot Svaldi verlas einen Brief von Christian Köllemann. Köllemann hat als Biologe den Sonnenberg studiert und mahnt zu „sehr überlegter Vorgangsweise“ und warnt vor einer Zerstörung von Einzigartigem. BM Heidegger und VizeBM Helmut Müller verwarfen alle Warnungen in Bausch und Bogen und sprachen sich grundsätzlich für eine Kanalisation am Sonnenberg aus. Trotzdem blieb einige Skepsis zurück. Der Gemeinderat wird demnächst in einem Grundsatzbeschluss die Richtung vorgeben.

Foto: Erwin Bernhart

Geänderte Zeiten?

55 %


17.03.16

Vinschgerwind 6-16

/politik/ 5

Rabland

Neue Dimension bei der Umfahrung ie Nachricht, dass die mögliche Bauzeit bei der möglichen Umfahrung von Rabland nicht ein sondern zwei Jahre dauern wird und die Forderung von LH Arno Kompatscher nach einer billigeren Variante hat in der Gemeinde Partschins und da vor allem in Rabland hektische Diskussionen ausgelöst. Die Aussicht darauf, dass mit der Bauzeitverlängerung zwei Tourismussaisonen für die Betriebe wie dem Hotel Weiss und dem Hotel Rössl ausfallen könnten, hat zu Verunsicherung geführt. Zudem ist die bisherige Variante - Einfahrt Ost nach der Kreuzung Saringstraße mit Untertunnel in Richtung Hotel Weiss und Tunnelausfahrt ein Stück unterhalb des Hotel Hanswirt im Westen - in Rabland unter Variante V (Vereinsheim) bekannt - angeblich mit Tücken behaftet: Die Landestechniker haben in einer Klausursitzung des Gemeinderates Anfang Februar darauf hingewiesen, dass mögliche Senkungen bzw Rissbildungen bei den betroffenen Häusern

Foto: Erwin Bernhart

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Durch Rabland, dem Nadelöhr im unteren Vinschgau, fahren im Schnitt rund 15.000 Fahrzeuge täglich - das Dorf wird zweigeteilt, eine Umfahrung ist auch für den Vinschgau relevant nicht auszuschließen seien. Zudem stelle die unterirdische Wasserblase im Bereich Vereinsheim ein unberechenbares Risiko dar. Platzt die Blase bei den Bauarbeiten, gibt es unweigerlich Senkungen und damit Schäden. Die Techniker haben eine Tunnelverkürzung vorgeschlagen: Ab Cutraunstraße solle die Umfahrung in Richtung Westen oberidisch verlaufen und bereits früher in die SS 38 einmünden.

Gegen diese Variante „V-verkürzt“ ist allerdings der gesamte Gemeinderat. Und bei der Klausursitzung wurde eine neue Trasse andiskutiert und die hat mit „Variante D“ bereits einen Namen: Im Osten mit Untertunnelung der Saringstraße, unterhalb des Hotel Weiss in Richtung Cutraunstraße und von da ab, geht es nach den Landestechnikern, oberirdisch unterhalb des Mo-

arhofes in Richtung bestehende Hauptstraße. 500 Meter Tunnel, sagen die Landestechniker. Damit könnte man Folgekosten eindämmen. Die Gemeindeverwalter um BM Albert Gögele und den für die SS 38 beauftragten Referenten Hartmann Nischler reicht das nicht: Wenn schon, dann müssten mindestens 700 Meter Tunnel gebaut werden. Noch ist alles Theorie. Auf der anderen Seite hat die neu angedachte Trasse - es gibt dabei nur einen gedanklichen Strich in der Landschaft - den Moar-Bauern Hans Bonani auf den Plan gerufen. Bonani hat bei Leuten in Rabland Unterschriften gesammelt - vorsorglich gegen eine mögliche Umfahrung durch seinen Grund. Bonani ist es in der Vergangenheit jahrelang gelungen, Umfahrungspläne durch seine Hofgründe abzuwenden. Damals hatte er in der Regierungszentrale in Bozen mit den Bauernvertretern Luis Durnwalder und Hans Berger noch mächtige Freunde an der Landesregierungsspitze. (eb)

Latsch/Schloss Goldrain

Vinschgau

Zuerst ein Grundsatzbeschluss

Gault&Millau im Vinschgau zum Zweiten

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ei der Ratssitzung am Montag, den 21. März soll der Latscher Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss fassen, und zwar einen Grundsatzbeschluss zur Weiterführung der Bildungs- und Kulturtätigkeit im Bildungshaus Schloss Goldrain. Das Amt für Weiterbildung habe um eine solche Entscheidung gebeten, sagt BM Helmut Fischer. Ende des Jahres 2016 verfällt der bisherige Vertrag mit der Genossenschaft Schloss Goldrain. Man sei dabei, eine neue Konvention mit der Genossenschaft auszuarbeiten. Die bisherige Mischung von Bautätigkeit bzw. Renovierungsarbeiten und Weiter-

bildungstätigkeit der Genossenschaft soll entflochten werden. Diese Mischung war solange berechtigt, bis das Schloss renoviert dastand. Diese Mischung hat aber auch einige Tücken in sich getragen, denn es gab Zeiten, in denen Baurechnungen aus dem Geld, welches eigentlich für die Bildung vorgesehen war, vorfinanziert werden mussten und der Präsident der Genossenschaft dafür die Haftung übernehmen musste. Auch beim Restaurant gebe es Klarstellungen. Bis zum Sommer sollte, so Fischer, die neue Vereinbarung dem Gemeinderat vorliegen. (eb)

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euer hat Gault&Millau Österreich erstmals neben den Restaurants, Hof- und Buschenschänken in Südtirol auch Almhütten und Schutzhütten unter die Lupe genommen und insgesamt 61 Empfehlungen recherchiert. Um nun die ganze kulinarische Brandbreite des Vinschgaus darzustellen, sollen hier nun auch alle anderen, neben der Höferalm, ausgezeichneten Betriebe erwähnt werden. Darunter sind die Melager-, Rescher-, Planeiler-, Lyfi-, Zetn-, Göflaner- und die Berglalm, die Oberettes- und Schaubachhütte, die Skihütte Rojen und die Schöne Aussicht. Alle wurden vor allem für ihre traditionellen Gerichte, hergestellt aus regionalen Zutaten, gelobt. Unter den besten sieben Alm- und Schutzhütten des Gault&Millau ist allerdings keine aus dem Vinschgau dabei, die befinden sich alle im Dolomitengebiet. Von den Almen und Hütten ins Tal zurückgekehrt sei auch der Gasthof „Zum Gold`nen Adler“ in Schleis erwähnt, der sich erstmals eine Haube im Ranking „erkocht“ hat. (klf)


6 /Titel/

Vinschgerwind 6-16

17.03.16

Bleibendes für Meran Anlässlich des 200. Geburtstages von Dr. Franz Tappeiner wurde in Meran eine zweitätige Tagung abgehalten . Organisiert wurden eine Festveranstaltung, Vorträge und eine Podiumsdiskussion vom Museum Palais Mamming unter der Koordination von Patrick Riina. Meran begibt sich auf Spurensuche rund um den berühmten Kurarzt Franz Tappeiner. Wer war dieser Mann aus Laas? von Erwin Bernhart

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er kennt ihn nicht, den Tappeinerweg in Meran. Die beliebte Promenade über den Dächern von Meran hat im Laufe der Zeit von ihrem Reiz nichts eingebüßt, im Gegenteil: Der Tappeinerweg ist (wieder) in Mode. Es gibt derzeit Bestrebungen, den Tappeinerweg bei der Unesco als Weltkulturerbe eintragen zu lassen. Die Stadt Meran besinnt sich ihrer Wurzeln als Kurstadt, als natürliche Anlage einer vor mehr als 100 Jahren propagierten „Terrainkur“ spazieren, flanieren, wandern und das alles unter dem Siegel der Gesundheitsvorsorge, der Therapie, der Entschleunigung. Meran entsinnt sich auch jener Männer, die die Speerspitze für den Aufstieg von einer Kuhstadt zu einer Kurstadt europäischen Formates bildeten. Darunter sind auch Vinschger. Einer davon: Dr. Franz Tappeiner. Tappeiner wurde am für Vinschger Verhältnisse als wohlhabend geltenden Oberloretzhof in Laas als ältester von 14 Geschwistern am 7. Jänner

1816 geboren. Der Bub war g’scheit und wurde in die erste Klasse des Meraner Gymnasiums gegeben. Es sei angeführt, dass der junge Tappeiner damit einen Pfad betritt, der mehr als 100 Jahre zuvor von einem anderen Laaser in Meran angelegt worden war. Der Grundstein für das Gymnasium in Meran wurde nämlich vom Marienberger Abt Johann Baptist Murr, aus Laas gebürtig, gelegt. Tappeiner „behauptete sich 1827 bis 1832 als sogenannter Vorzugsstudent in Meran“ und absolvierte in Innsbruck die sechste und die zwei philosophischen Klassen. Als „Fremder“ errang er den ersten Preis in Innsbruck und das erregte einiges Aufsehen. Nach einem Jahr Studium der Medizin in Prag, studierte er in Padua und zog dann nach Prag zurück. Für botanische Studien unterbrach er sein Universitätsstudium für ein ganzes Jahr, kehrte in den Vinschgau zurück und lieferte Beiträge zur „Flora germanica“ Reichenbachs. Nach seinem Medizinstudium in Wien von 1840 bis 1843 und mit der Aussicht, als Militärarzt nach Sumatra zu gehen, schenkte Tappeiner sein Herbarium, rund 6.000 Arten hatte er gesammelt, davon um die 800 Arten im Vinschgau, dem Ferdinandeum In Innsbruck. Aus Sumatra wurde nichts. Tappeiner ließ sich als wissenschaftlicher Arzt in Laas nieder, war bald ein gesuchter Doktor und bewährte sich „als Augen-Operatuer in schwersten Fällen“. Der heimatliche Ort wurde ihm bald zu eng und er zog 1846 nach Meran. Hier entfaltete er eine „enorme Leistungsfähigkeit und trug durch seinen reich berühmt gewordenen Namen viel bei zum Emporblühen des Curortes...“. 1847 heiratet Tappeiner Mathilde von Tschiderer aus Bozen. Kennengelernt hat

Dr. Franz Tappeiner aus „Meran wie es war 1900-1930“, Wolfgang Duschek, Florian Pichler, Verlag Tappeiner; (Aufnahme L. Bresslmair)


Vinschgerwind 6-16

/Titel/ 7

Fotos: Erwin Bernhart

17.03.16

v.l.: Die emeritierte Professorin Ulrike Kindl hielt den Festvortrag am 11. März 2016, Ehrengäste im bis auf den letzen Platz besetzen Pavillon des Fleurs, Armin Schönthaler in der Tracht der MK Laas mit Koordinator Patrick Riina und Sebastian Marseiler beim Vortrag über die Beziehung zwischen den Vinschgern und Meran: „Geht ein Vinschger nach Meran, ist dort ein Gscheiter mehr, der Vinschgau hat einen Narren weniger.“ er seine künftige Gattin in Laas, im Hause ihres Schwagers Comini. Mit Hermann und Hedwig entsprangen zwei Kinder dieser Ehe. Der in Meran beruflich aufstrebende Arzt hatte weite Horizonte. Der Versuch etwa, in der Politik Fuß zu fassen, endete kläglich. 1848 kandidert er als Liberaler für die Frankfurter Nationalversammlung. Lediglich 20 Prozent der Stimmen konnte Tappeiner auf sich vereinen. 80 Prozent gingen an seinen konservativ-klerikalen Konkurrenten: der Marienberger Benediktinerpater Beda Weber geht nach Frankfurt. Tappeiner lässt darob die Finger von der Politik und widmet sich fortan seinen Studien. Tappeiner erwarb sich als Diagnostiker für innere Medizin weit über Tirol hinaus einen hervorragenden Ruf. Und auch als Wissenschaftler betrat er Neuland: Auf der Münchner Naturforscher-Versammlung legte er 1877 seine Tierversuchs-Studien vor, in denen Erkenntnisse über die „Einatmung als natürlichen Weg der Ansteckung durch Tuberkulose“ gewonnen hatte. (Der spätere Nobelpreisträger Robert Koch entdeckte den Erreger für Tuberkulose 1882). Tappeiners Forschungen wurden damit voll bestätigt. Der Tod seiner Gattin trifft Tappeiner schwer, er zieht sich für ein Jahr aus der Gesellschaft zurück. Im Sommer 1878 bricht er zu Wanderungen ins Hochgebirge auf und beginnt im Ötztal und im Schnalstal antropologische Studien, die ihn vier Sommer lang beanspruchen und in alle Teile Tirols führen werden: In Beingrüften vermaß er die Schädel und auch Köpfe der Lebenden begann er zu vermessen. Knapp 5000 Schädelmessungen und mehr als 3000 Kopfmaße aus ganz Tirol kamen zusammen. Tappeiner folgert aus seinen Messungen, dass „das Tiroler Volk aus Rhäto-Romanen und Germanen zusammengewachsen ist, dass die Ersteren Rhätier mit römischen Colonien, die Ladiner reine Rhätier sind, daß die Deutschtiroler mehr rhäto-romanischen, die Wälschtiroler mehr germanischen Antheil habe; die deutschen Sarnthaler und Haflinger hält er für Ostgoten...“ - So fasst es sein Freund, der jüdische Arzt Raphael Hausmann in einem Feuilleton in der „Neue

Freie Presse“ (Wien, Dienstag, den 7. Januar 1896) anlässlich des 80. Geburtstages Tappeiner zusammen. Alle bisherigen Zitate entstammen diesem Artikel. Die emeritierte Universitätsprofessorin Ulrike Kindl sagt in ihrem Festvortrag am 11. März 2016, anlässlich des 200. Geburtstages von Franz Tappeiner bezogen auf die Schädelvermessungen Tappeiners: „Tappeiner hat redlich gearbeitet, nach dem Stand der exakten Wissenschaft. Aus heutiger Sicht wissen wir, dass die Craniologie (die Schädelkunde, die Schädelvermessungen Anm. d. Red.) eine Kaffeesatzleserei ist.“ Seine Schädelsammlung hat Franz Tappeiner dem Naturhistorischen Museum in Wien abgetreten. Dem Innsbrucker Ferdinandeum vermachte er zudem wertvolle Gegenstände, die er bei zahlreichen Ausgrabungen in Tiroler Gegenden entdeckt hatte. 1886, Tappeiner ist 70, legt er die Arbeiten in seiner Ärztepraxis nieder. „Ich gehe“, sagt Tappeiner, „bevor man mich gehen lässt.“ Medizinische und anthropologische Studien und Ausgrabungen betreibt er weiter. Mit 80 wird er zum Ehrenbürger von gleich vier Gemeinden: Meran, Oberund Untermais und von Laas. Er erhält den „Orden der eisernen Krone dritten Grades“. Hausmann sieht in seiner Hommage zu Tappeiners 90. Geburtstag einen Zusammenhang zwischen Ordensverleihung und jener Tappeiner unsterblich machenden Promenade - den Tappeinerweg. Hausmann schreibt nämlich: „...und zum Danke dafür erbaute er den nach ihm benannten und von der Stadt Meran mit seiner Büste gekrönten Tappeinerweg, eine in Windungen am Küchlberg auf kunstvollen Viadukten emporklimmende Promenade, deren kühner und trotzdem leicht zu begehender Anstieg, die Krone der Meraner Anlagen, ein kostspieliges Werk ist. Tappeiner hat für den Bau des Tappeinerweges unglaubliche Geldsummen gestiftet. Bei der Eröffnung war er nicht dabei. Tappeiner dürfte rasch erkannt haben, dass nach der Entdeckung des TuberkuloseErregers durch Robert Koch und die sich dadurch anbahnenden Therapien Meran als Lungenkurort keine Perspektive hat.

Neue Therapien, neue Moden in der Therapie oder weiter gefasste Vorstellungen eines Kurortes, eines Luftkurortes brachte die sich in Europas Oberschicht ausbreitende „Terrain-Kur“. Eine willkommene Ergänzung zu zur Meraner Milch-, Molke- und Traubenkur, zu Kaltwasserheilanstalten. Der Tappeinerweg - von der Gilf bis zum Abgang bei Schlehdorf - ergänzte und bereicherte diese „Terrain-Kur“ vortrefflich. 1929 wurde der Tappeinerweg bis nach Gratsch fertiggestellt und in „Passeggiata Principessa di Piemonte“ umbenannt. Tappeiner stirbt am 19. August 1902. Auch im Vinschgau hinterlässt Tappeiner bleibende Spuren. Den fünf Söhnen seines Bruders kauft Tappeiner jeweils einen Hof. Diese Höfe werden Lorezthöfe genannt und durchnummeriert. In Schlanders gibt es zwei davon, in Göflan, in Laas und in Eyrs jeweils einen. Der heutige Besitzer des „Loretzhof IV“ in Schlanders, Rudi Tappeiner weiß von Erzählungen, dass Dr. Franz Tappeiner einmal im Jahr den Ältestenrat der Loretzhöfe einberufen hat. Die Bauern kamen zusammen und berichteten vom Wirtschaften, von Problemen, von Erfolgen auf ihren Höfen. Tappeiner war darauf bedacht, dass die Höfe wirtschaftlich gut vorankamen und erfolgreich arbeiten. Eine Klausel regelte, dass eine Enterbung mit Einsetzen eines weichenden Erben bei Misserfolg durchaus möglich war. Den Laaser Musikanten der Laaser Musikkapelle spendiert er nach einem verheerenden Dorfbrand eine neue Tracht. Bei der Eröffnung der Tagung zum 200. Geburtstag wurde daran im Pavillon des Fleurs erinnert. Die Böhmische der Laaser Musikkapelle begleitete den Abend musikalisch, gekleidet im ärmellosen Sarner. Nur Armin Schönthaler trug die Tracht der Musikkapelle Laas. Neben dem Meraner BM Paul Rösch und der Landesrätin Martha Stocker brachte der Laaser BM Andreas Tappeiner („Alle Tappeinerlinien führen zusammen.“) Grußworte aus der Heimatgemeinde von Dr. Franz Tappeiner. Die Vorträge dieser Tagung sollen im Sommer 2016 als Buch erscheinen.


8 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 6-16

17.03.16

von Albrecht Plangger

Ort der Kraft - Ort der Stille

Rom-Infos ins Tal

In einer Zeit, in der es immer auf Arbeit, Leistung, Geld und Erfolg ankommt, geht der Mensch vielfach verloren. Getrieben von Terminen, Wünschen und Sehnsüchten sucht er nach Orten und Zeiten der Stille. Einfach einmal abschalten können. Vom Freitag, den 22.04.2016 bis Montag, den 25.04.2016: Ziel dieser Tage ist es in Schweigen, Stille und Gespräch Orte und Momente der Ruhe zu entdecken. Infos: 0473 843989, info@marienberg.it

Thermengemeinde Naturns? Naturns - Mit großer Freude verkündete BM Andreas Heidegger bei der Vollversammlung des Tourismusvereines Naturns, dass das Wasser der Quelle „Kochenmoos II“ vom „Consiglio superiore della Sanitá“ als Thermalwasser anerkannt worden sei.

Wir sind Therme - v.l. TV-Direktor Ewald Brunner, TV-Präsident Stefan Perathoner, Aufsichtsratspräsident Karl Peer und BM Andreas Heidegger

von Erwin Bernhart

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ird Naturns eine Thermengemeinde? Die Weichen dafür sind gestellt, die Quelle „Kochenmoos II“ ist als Thermalwasser (für Balneo- und Fangotherapie, für Therapien gegen Rheuma und Traumata) anerkannt. Vier Jahre lang haben sich die Naturnser für diese Anerkennung stark gemacht, Untersuchungen machen lassen, Gesuche gestellt. Weitere zwei Jahre, sagte BM Heidegger, werde das Wasser nun direkt in einem Therapiezentrum erprobt. „Mein Traum ist es, dass am Ende meiner Legislatur Naturns als „Thermalgemeinde“ bezeichnet werden kann“, sagte Heidegger. Großen Applaus erhielt die Thermal-Geschichte von Seiten der Tourismustreibenden. Dabei konnte der Präsident des Tourismusvereines Naturns, Stefan Perathoner, am 24. März 2016 auf eine gute Saison 2015 mit 95.000 Gästeankünften und rund 520.000 Übernachtungen zurückblicken. Mit maßgeschneiderten Urlaubspaketen rund um die Naturnser Highlights und Attraktionen (die Unterstelltbahn, Nacht der Lichter, Naturns lacht, Südtiroler Spitzbuam, Rieslingtage, die Biketrails am Nörderberg, Frühlingser-

Foto: Erwin Bernhart

Die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ist im Senat in erster Lesung genehmigt worden. Ohne Stiefkind-Adoption, ohne Pflicht zur Treue und ohne sprachliche Ähnlichkeiten mit der klassischen Ehe (matrimonio). In der Abgeordnetenkammer wird es zur Thematik nur mehr „Scheingefechte“ geben. Allerdings wird sich die Arbeit nun in die zuständige Fachkommission verlagern, in welcher das Adoptionsgesetz überarbeitet werden soll. Die Stiefkind-Adoption gleichgeschlechtlicher Paare ist dort aber nur ein kleines Detail. Der Senat hat sich nach diesem Gesetz mit der Aufwertung der Friedensgerichte befasst. Diese Bestimmungen haben Auswirkungen auf unser Friedensgericht in Schlanders, welches erst vor kurzem in den „altehrwürdigen“ Sitz des ehemaligen Bezirksgerichtes übersiedelt ist. Der Friedensrichter erhält zusätzliche Kompetenzen im straf- und zivilrechtlichem Bereich. Der zivile Streitwert geht von € 5.000,00 auf € 30.000,00; bei Straßenunfällen sogar bis zu € 50.000,00. Auch bei einfachen Grundbuchsakten kann der Friedensrichter in Zukunft den Grundbuchsrichter am Landesgericht in Bozen ersetzen. Mit diesen neuen Maßnahmen kommen die Gerichtsdienste wieder etwas näher zum Bürger und die Peripherie wird aufgewertet. Auch bei den Grenzpendlern hat die Diskussion im Parlament etwas bewirkt. Seit Jahren wurde debattiert, ob die Grenzpendler – die in Italien ihren Wohnsitz haben - in Italien auch die Krankenversicherung zu bezahlen hätten. Das Parlament hatte eine dringende Klärung verlangt. Nun hat die Regierung die Sache endgültig geklärt und somit die Diskussion beendet: Aufgrund des immer noch gültigen Staatsvertrages zwischen Italien und der Schweiz vom 3. Oktober 1974 überweisen die Kantone Graubünden, Tessin und Wallis an Italien zwischen 38% und 40% der von den Grenzpendlern in der Schweiz bezahlten Steuern als Finanzausgleich für die Leistungen an die Grenzpendler, die in Italien den Wohnsitz haben. Somit beteiligen sich diese am italienischen Steueraufkommen und sind nicht verpflichtet weitere Zahlungen für die Einschreibung in den staatlichen Gesundheitsdienst zu tätigen, um versorgt zu werden.

wachen, Ötzi alpin Marathon, Merano Vitae usw) gleiche man das mangelnde Werbebudget aus. Die Schnalstaler Gletscherbahn suche vermehrt die Zusammenarbeit mit Naturns. Und ohne die Hilfe der Gemeindeverwalter wäre einiges nicht möglich. Für eine Weiterführung des hochwertigen Angebotes bürgt das von TV-Direktor Ewald Brunner vorgestellte Programm für 2016. Und mit der „Strategie 2020“ hat man einen Prozess gestartet, der Maßnahmen für aktive Genießer und vor allem auch für Familien verwirklichen soll. An Ideen mangelt es den Naturnsern keineswegs. Man solle nicht eine Revolution sonder eine Evolution in der Entwicklung suchen, mahnte MGM-Direktor und IDM-Präsident Thomas Aichner. Er halte nichts von einer Bespaßung der Natur. Der Urlaub in den Bergen sei im Aufwind. Die Menschen fliehen vor den Hitzeinseln der Großstädte. Allerdings rüsten sich dafür viele Regionen in den Alpen. „Ab 2018 wird das Meraner Land mit dem Vinschgau eine Regionale Management Einheit bilden“, sagte Aichner. Und das Meraner Land Dachportal im Internet, welches in Naturns mit Skepsis begegnet wird, ist seit Mitte März freigeschaltet.


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/Wirtschaft/ 9

Partschins/Rabland/Töll

H

ans Weiss, Rablander Hotelier und Präsident des Tourismusvereines Partschins, Rabland und Töll ist für Besonnenheit und Vernunft bekannt. Er verliert auch nicht die Contenance, wenn er schimpft. Und geschumpfen hat er. Einige Betriebe fahren eine Preisschiene, die nicht rentabel ist. Wir haben viele Stärken, viele Highlights in der Gemeinde, sagte Weiss bei der Tourismusvollversamlmung, warum soll der Gast dann nicht bereit sein, einen Preis wie in Schenna zu bezahlen? Wir bemühen uns, den Gast mit vielen Mitteln anzuwerben und dann gebührlich zu empfangen und was findet der Gast derzeit vor? Einen Haufen Baustellen. Die Gemeinde, sagte Weiss, werde ihre Gründe für die vielen Baustellen haben. Und im Juni/Juli des vorigen Jahres seien 7 Gastlokale gleichzeitig geschlossen gewesen. Gäste blieben durstig und hungrig vor der Tür. „Sind wir ein excellenter Urlaubsort“, fragte Weiss die Touristiker. Und zu den Kritiken an den Gästebus zum Wasserfall sagte Weiss, er verstehe nicht warum ausgerechnet aus Tourismuskreisen eine Reduzierung der Busfahrten angeregt werde, wenn 30.000 Fahrgäste

zum Wasserfall transportiert würden. Und zur aufkeimenden Kritik an angeblich zu hohen Preisen bei der Texelbahn: Dem Gast gehe es auf die Nerven, wenn er an der Taloder Berstation erst sehe, welche Wanderwege, aus welchen Gründen auch immer, gesperrt seien. „Die Infos werden von den Beherbergungsbetreibern nicht an die Gäste weitergegeben. „Da müssen wir bei einigen Dingen nachdenken“, sagte Weiss. Die Tourismusreferentin Birgit Egger Ladurner pflichtete Weiss darin bei, dass „wir unsere Stärken nach außen tragen müssen“. Es nütze nichts, wenn der Gast nicht Bescheid wisse. Die TV-Geschäftsführerin Karin Thaler motivierte zu ehrlicheren Preisen und zu geschlossener Mitarbeit. Man habe nur 7 Monate Saison und die seien zu nutzen. DAs Gutachten von der TU Münschen über die Wasserfallluft liege vor, und bescheinige der Luft aufgrund der reinigenden Aerosole hervorragende Qualität, die an Luftreinheitsgebieten im Atlantik oder der Antarktis heranreiche. BM Albert Gögele rechtfertige die vielen Baustellen. Katharina Flöss berichtete über das Dachportal von MGM und über

Foto: Erwin Bernhart

Viele Baustellen - viele selbstkritische Fragen

Der Präsident des Tourismusvereines Partschins, Rabland und Töll Hans Weiss ließ bei der Vollversammlung am 9. März 2016 im Rablander Geroldsaal ordentlich Dampf ab: „Wollen wir ein excellenter Tourismusort sein?“ die nächsten Schritte der IDM. Inputs für das Kneippen gab die Kneipp- und Gesundheitstrainerin Elisabeth Angeler aus Lana. Die Gästeankünfte konnten 2015 auf 56.233 gesteigert, die Nächtigungen mit rund 286.000 gegenüber 2014 gehalten und Auslatungstage von 153 erzielt werden. (eb)

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10 /Wirtschaft/

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Mals/Obervinschgau

Ökologie mit der Ökonomie verbinden ürger-Genossenschaften entstehen aus dem Zusammenschluss von Bürgern, die die lokale wirtschaftliche und soziale Entwicklung, sowie die Führung bestimmter Dienstleistungen auf lokaler Ebene, selbst in die Hand nehmen wollen. Mit diesem Ziel hat sich nun auch die Bevölkerung des Obervinschgaus zusammengeschlossen und am 29.02.2016 im Hotel Greif in Mals den Gründungsakt der ersten Bürger-Genossenschaft Südtirols unterzeichnet. “Die Genossenschaft verfolgt keine Gewinnabsicht und bezweckt es, interessierte Bürger, sowie Organisationen und Unternehmen, gemeinsam an der Regionalentwicklung teilhaben zu lassen”, erklärt der Vorsitzenden des Aufsichtsrates der neugegründeten „Bürger-Genossenschaft Obervinschgau - BGO” Jürgen Wallnöfer. Zentrale Themen dieses innovativen Projektes sind die Stärkung der lokalen Kreisläufe, der Umstieg auf ökologische Landwirtschaft, die Erhaltung der Gesundheit aller und die Vermarktung der Ökologie auch als touristisches Qualitätsmerkmal. Christian Sommavilla, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft erklärt, wie das konkret funktionieren soll: „Wir werden der Bevölkerung und den Unternehmen beratend zur Seite stehen, aber auch gemeinsam neue Projekte ausarbeiten, Weiterbildungsangebote starten, sowie Sensibilisierungsmaßnahmen treffen“. So wird man zum Beispiel jenen landwirtschaftlichen Unternehmen zur Seite stehen, die eine Umstellung auf nachhaltige und biologische Wirtschaftsweisen in Erwägung ziehen. Außerdem möchte

Foto: Erwin Bernhart

B

v.l.: Monica Devilli, Verantwortliche Promoting Office Legacoopbund, die Gründungsmitglieder Koen Hertoge, Hilde Van den Dries, Christian Sommavilla, Evelyne Piergentili, Jürgen Wallnöfer und der Vorsitzende von Legacoopbund Heini Grandi man den Vertrieb der lokalen Erzeugnisse fördern, auch z.B. durch die Organisation eines ganzjährigen wöchentlichen Bauernmarkts. Des Weiteren wird die Einführung einer Regionalwährung in Erwägung gezogen. Die Genossenschaft wird also in den verschiedensten Bereichen Akzente setzen und dadurch nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern auch die Entwicklung der gesamten Gemeinschaft unterstützen. „Unsere Projekte und Maßnahmen zielen auf die Förderung des sozialen Zusammenhalts der Bevölkerung des Obervinschgaus ab“, erklären die Gründungsmitglieder: „Wir müssen aber die Voraussetzungen für diese Entwicklung schaffen und die Denkund Verhaltensmuster der Bevölkerung in

Richtung einer umweltbewussten, sozialen und ethischen Einstellung stärken“. Die Promotoren der „Bürger-Genossenschaft Obervinschgau - BGO” werden möglichst viele Mitbürger und Unternehmen bzw. Organisationen für das Projekt begeistern: „Unsere Initiative wird bereits von zahlreichen Organisationen und Bürgern getragen, wir werden jedoch möglichst viele Akteure miteinbeziehen und alle Wirtschaftszweige in dieses Projekt einbinden. Jede und jeder, die oder der unsere Ziele teilt, ist als Mitglied willkommen!“ Die Bürger-Genossenschaft wurde auch mit der Unterstützung des Genossenschaftsverbands Legacoopbund gegründet.


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Gastkommentar

Zurück in die Orte und zu mehr Erlebnis

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ie Zeiten großer HandelsEinkauf weniger nach dem günsflächen am Ortsrand sind tigsten Preis als nach Qualität, vorbei, Händler zieht es wieder Service, Erlebnis und Glaubwürin die Städte und Orte: Handelsdigkeit, so Deutschlands größexperten glauben an ein „Revites Marktforschungsinstitut. val der Ortskerne“. Was sind die Discounter beispielweise verGründe dafür? ordnen sich einen umfassenden Zum einen spricht die demoImagewechsel und zwar weg grafische Entwicklung für Städvom Billig- hin zum Qualitätste und Dörfer. Die Konsumenten anbieter mit hoher Produktkomwerden in den nächsten Jahren petenz. Weg vom eher mäßigen im Schnitt älter sein als heute, Arbeitgeberimage, hin zu einem örtliche Nahversorger wie der Unternehmensbild mit guten Bäcker ums Eck werden daher Arbeitsbedingungen, fairen an Bedeutung gewinnen. Löhnen und attraktiven KarriZum anderen „bedroht“ der erechancen. Onlineeinkauf großflächige GeNicht nur Discounter schwenschäfte in Einkaufszentren, wo ken um. Immer mehr Einzeldie Verkaufsfläche in Zukunft handelsketten legen bei ihrem weiter sinken dürfte. Stationäre Markenauftritt Wert auf FakHändler nutzen das Internet toren wie Emotionalität und als Showroom und benötigen Kundenkommunikation. Ein nur noch kleine Shops. Reine bekannter Elektroriese, der in Onlinehändler wiederum beVergangenheit mit preisaggresginnen eigene Läden zu eröffsiven Botschaften stilprägende nen, um ihre Waren Mauro Stoffella ist zu präsentieren. In der Verantwortliche Deutschland betreibt für Kommunikation schon jeder zweite im Handels- und der 1000 größten OnDienstleistungslineshops auch ein verband Südtirol stationäres Geschäft (hds), – bevorzugt in Einmstoffella@hds-bz.it kaufsstraßen. E i n kau f s e r l eb nis und Mieten sind weitere Gründe: Innenstädte hätten im Gegensatz zu Einkaufszentren Immer mehr Einzelhandelsketeine „gelebte Multifunktionalität“ und ten legen bei ihrem Markenkönnten dadurch auftritt Wert auf Faktoren wie mehr Einkaufsspaß Emotionalität und Kundenkomvermitteln. Zudem munikation. müssten Händler in Einkaufszentren derWerbespots kreiert hatte, ist inzeit relativ hohe Mieten zahlen. zwischen umgeschwenkt. Bei Angesichts steigender Internetden neuen Claims geht es um konkurrenz und abnehmender Einkaufserlebnis und tolle BeKundenfrequenz würden viele ratung. ihre Standortstrategie überdenFür beide Entwicklungen haken. Nach dem Motto: Lieber ein ben Südtirols Handel und Orte kleines Geschäft in bester Lage sehr gute Voraussetzungen. als ein größeres in guter Lage. Wenn wir so wollen, sind die vieDie Leerstände in städtischen Alen Klein- und Familienbetriebe Lagen sind derzeit niedriger als im Land dazu prädestiniert. Und in Shoppingcentern. einmal mehr kann Südtirol seine Es gibt aber eine KehrtwenVorreiterrolle unter Beweis stelde nicht nur bei den Händlern, len. sondern auch bei den Kunden. Mauro Stoffella Diese suchen beim stationären Foto: „Wind“-Archiv

„

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/Wirtschaft/ 11

Südtirolkamin – der Kaminexperte

Gut funktionierende Kamine sind wichtig Egal ob Sie einen Neubau errichten oder ein Gebäude sanieren: Vergessen Sie nicht, wie wichtig ein gut funktionierender Kamin ist. Eine Kaminsanierung wird nicht nur notwendig, wenn Schäden am Kamin sichtbar sind, sondern auch wenn der Kamin mit Wasser, Teer und Schwefel bzw. Kondensate durchdrungen ist. „Eine schlechte Abgasableitung am Kaminofen kann nämlich zu gesundheitlichen Schäden der Hausbewohner führen. Besonders, wenn der Wechsel zu einem neuen Heizungssystem ansteht, sollte man am Kamin nicht sparen,“ so Christian Mahlknecht, Inhaber der Südtirolkamin und langjähriger Kaminkehrmeister. Südtirolkamin gilt als Experte für Kaminsanierungen und hat seit Jahrzehnten Erfahrung bei Kaminkehrerarbeiten. Als Kaminkehrer weiß man, wie fachgerecht und sicher ein Kamin sein muss, damit die Hausbewohner viel Freude an ihrem Ofen, Herd und Heizsystem haben. Diese Erfahrung fließt auch in die Beratung mit ein, wenn ein Kunde bei Südtirolkamin einen Herd, Ofen oder Grill kauft. Südtirolkamin KG, Tel. +39 0471 678 204, E-Mail: info@suedtirolkamin.com, www.suedtirolkamin.com


12 /Leserbriefe/ Offener Brief An die Gemeinde Graun Bürgermeister und Ausschuss Betrifft: Liftverbindung St. Valentin – Schöneben. Stellungnahme, wenn auch etwas verspätet. Diese Machbarkeitsstudie und folglich der Liftbau von einigen selbsternannten Wirtschaftsexperten vorangetrieben ist ein totaler Wahnsinn bzw. Unsinn. Es wird ein enormer Schaden sein! Ein reiner Zubringerlift von St. Valentin- Schöneben über 5 km quer durch, heute geschlossenen Wald ist ein Naturfrevel sondergleichen. Wirtschaftlich mehr als negativ und verantwortungslos. Nur für einige hundert Personen hin und zurückbringen ohne eine geeignete Abfahrtspiste ist wohl mehr als schädlich. Ich bin über 50 Jahre Skilehrer und guter Kenner dieser Gegend bzw. Waldgelände. Ein Ziehweg von über 3,5 km ist ein weiterer unpassender Eingriff in die Natur, denn er würde höchstwahrscheinlich von wenigen Skifahrern benutzt werden. Die Kosten und Betriebsspesen für diese Liftverbindung sind enorm zu hoch und stehen in keinem Verhältnis zur Wirtschaftlichkeit und Naturschaden. Eine skitechnische Verbindung Haideralm – Schöneben wäre durch eine andere Variation um ein vielfaches kostengünstiger. Nein, denn einige, die vom Skifahren in der jetzigen Zeit wenig verstehen, wollen dieses Projekt um jeden Preis. Diese müssen später voll bestraft werden. Das hilft der geschädigten Natur auch nicht mehr. Schade! Zu meiner Empfehlung Stecher Walter

Unsinniger Donnerstag schon am Dienstag?! Oder - Skibustransport von Trafoi nach Sulden Wir kommen nun schon das vierte Jahr jeweils mit einer Gruppe von ca. 60 jungen Leuten aus Hanau/Hessen/Deutschland in das herrliche Bergdorf Trafoi, und zwar immer in der ersten Februarwoche. Von der Unterkunft und der Herzlichkeit der Menschen, mit denen wir es bisher zu tun hatten, waren wir all die Jahre über alle Maßen zufrieden. So funktionierten z.B. das Ausleihen von Skiern und Snowboards absolut problem-

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los. Immer konnten wir uns auf die Hilfe des Liftpersonals verlassen. Also alles Gründe, auch im nächsten Jahr wieder mit einer Gruppe nach Trafoi zu kommen. Bisher hatten wir auch noch keinen Grund uns in irgendeiner Form schriftlich oder mündlich zu beschweren. Selbstverständlich bezahlen wir wie jeder andere Gast auch die entsprechende Kurtaxe, kaufen unsere Skipässe für Trafoi und ganz sicher wird der eine oder andere Trafoi in so guter Erinnerung behalten, dass er irgendwann einmal alleine, mit der Familie oder in einer Gruppe Trafoi wieder besuchen wird. Wir sind also „neudeutsch“ wohl eindeutig ein Multiplikator, über den sich eigentlich jede Region freuen sollte. Da, wie Sie sicher alle wissen, es in diesem Jahr mit dem Schnee Probleme gab, hatten wir erstmals einen Skipass für die Gruppe erworben, der uns auch die Möglichkeit eröffnete, in Sulden Ski zu fahren. Auf Nachfrage am Kassenhäuschen wurden wir dann auch über die Möglichkeiten des kostenlosen Skibusverkehres freundlich aufgeklärt. Allerdings mussten wir dann am Dienstag den 02. Februar eine neue Erfahrung machen: Es war trotz mehrfacher telefonischer Versuche am Abend vorher nicht möglich, den Skibusbetreiber davon zu unterrichten, dass wir am Dienstag mit einer Gruppe von Trafoi nach Sulden fahren wollten. Also standen wir zum angegebenen Zeitpunkt an der Skibushaltestelle und warteten auf den Skibus. Dieser erschien auch planmäßig. Aber obwohl er vollständig leer war, weigerte er sich, uns einsteigen zu lassen, sondern fuhr vielmehr ohne Passagiere nach Gomagoi – wir sollten den Linienbus nehmen, da wir ja „nur im Hotel Post“ untergekommen seien – wir mussten uns also fragen, ob wir, da nur Gäste aus dem Hotel Post, Gäste zweiter Klasse sind und unser Skipass also weniger wert ist als derjenige anderer Gäste. Wir konnten bei den Skipasspreisen hier allerdings keine Unterschiede feststellen - gibt es also bezüglich der Gäste in Trafoi eine Zwei-Klassen-Gesellschaft? Zusätzlich fanden wir es im wahrsten Sinn des Wortes unverschämt, dass der Skibusfah-

rer uns auch noch dahingehend falsch informiert hatte, dass wir angeblich einfach im Bus sitzen bleiben könnten und nicht in Gomagoi umsteigen müssten – zum Glück konnten wir diesen Fehler dadurch vermeiden, dass der Linienbusfahrer, ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Südtiroler , also ein Mensch, wie wir ihn bisher ja hier schon immer kennengelernt hatten, uns frühzeitig informiert hat, dass wir in Gomagoi in einen Linienbus von Prad kommend umsteigen müssen. Wir mussten also den Linienbus nehmen und die Fahrt bezahlen, obwohl wir einen gültigen Skipass hatten, der uns zur Fahrt im Skibus doch angeblich berechtigen sollte – oder etwa nicht? Auch an den folgenden Tagen war es trotz intensiver Bemühungen über persönliche Kontakte der Gruppenleiter und intensive Versuche der Hotelleitung nicht möglich, eine kostenfreie Skibusfahrt für die Gruppe zu organisieren, was uns doch schon sehr erstaunt hat. Für die Gruppenkasse ist dadurch ein „Fehlbetrag“ von insgesamt 392,00 Euro entstanden - also durchaus „kein Pappenstiel“. Was sich zusätzlich als ein weiteres Problem herausgestellt hat, sind die Fahrzeiten. Während wir mit dem Skibus täglich zwei Möglichkeiten der Hin- und

Rückfahrt gehabt hätten, waren wir beim Linienbus darauf angewiesen, erst um 17,30 Uhr von Sulden wieder „weg zu kommen“, d.h., wir mussten ca. 1 ½ Stunden an der Seilbahn-Talstation „verbringen“ , teilweise bei sehr niedrigen Temperaturen, bevor wir - mit einem kleinen Umweg über Stilfs zurück nach Trafoi gebracht wurden – übrigens nicht mit einem orangenen Linienbus sondern mit einem Ortler Skibus. So kamen wir erst bei völliger Dunkelheit gegen 18.20 Uhr am Hotel an, das schon mit dem Abendessen wartete – an „frisch machen“ war also kaum zu denken. Vielleicht ist aber ja auch alles nur den „unsinnigen“ Tagen zuzuschreiben und es wird im nächsten Jahr- so wir dann wieder kommen sollten – alles besser, weil dann die Faschingszeit nicht tangiert ist und der Skibusbetreiber oder –fahrer tatsächlich sein Telefon abnimmt und uns eine Möglichkeit eröffnet kostenfrei nach Sulden zu kommen. In diesem Sinne verbleiben wir, trotzt leichter Trübung noch immer im Grunde wohlwollend die Gruppenleiter: Christof, Elmar, Frank, Regina, Reiner und Thomas. Reiner Kleinert, Thomas Klusak, Elmar Schäfer, Jens Schimmel, Christof Schütz und Frank Stahmer

Vom wind gefunden

Präsidentschaftswahlen in den USA Am Dienstag, den 8. November 2016 wird der 45. Präsident bzw. die 1. Präsidentin der USA gewählt. Alle vier Jahre gibt es Präsidentenwahlen im November. Barack Obama, der 44. Präsident von der Demokratischen Partei kann nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten. Der Präsident wird über Wahlleute vom Volk gewählt. In recht langen, teuren und komplizierten parteiinternen Vorwahlen wählen zuerst die zwei größten Parteien (die Demokratische Partei - Parteisymbol: Esel, Parteifarbe: blau und die Republikanische Partei - Parteisymbol: Elefant und Parteifarbe: rot) zwischen 1. Februar und Mitte Juni ihre jeweiligen Kandidaten. Viele Kandidaten beider Parteien haben nach ersten Vorwahlen in einigen Bundesstaaten bereits aufgegeben, z.B. Jeb Bush, der Bruder des früheren Präsidenten George W. Bush. Bei den Parteitagen im Sommer werden die Kandidaten für das Präsidentenamt und ihre Vizepräsidenten nominiert. Die Republikaner halten ihren Parteitag vom 18. bis 21. Juli ab, die Demokraten vom 25. bis 28. Juli. Beste Chancen bei den Republikanern hat Donald Trump, der parteiintern sehr umstritten ist. Die besten Chancen bei den Demokraten hat die ehemalige First Lady und frühere Außenministerin Hillary Clinton. Ted Cruz und Marco Rubio von den Republikanern und Bernard Sanders von den Demokraten haben wohl keine Chance mehr. Wer auch immer gewinnen mag, am 20. Januar 2017 um 12 Uhr wird der neue Präsident vereidigt. Möglicherweise diesmal eine Frau. (hzg)


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Die alte StraĂ&#x;e nach Burgeis. Manchmal, wenn der Himmel mit einem besonderen Licht gefĂźllt ist, lohnt es sich, auf den Boden zu schauen. Es kann sein, dass auch etwas Unscheinbares zu leuchten beginnt...

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/Impressionen/ 13


14 /Lokales/

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Kolping im Vinschgau

Mitnond in Schluderns

Vorbild sein

Die Liste Mitnond, gegründet im Vorfeld der Gemeinderatswahl vom Mai 2014, hat beschlossen, auch bei der kommenden Wahl am 08.05.2016 in Schluderns anzutreten. Zu den zentralen Anliegen der Liste gehören eine transparente Gemeindepolitik, die Miteinbeziehung und Beteiligung der Bevölkerung und ebenso die Vertretung des Gemeinwohls. Für das Amt des Bürgermeisters wird Armin Bernhard kandidieren. Die Mitglieder der Liste Mitnond sind überzeugt, dass es in Schluderns eine neue Form der Politik braucht.

„Lugg lossn tean mir nit“ Prad - Vor großen Herausforderungen stehen die Gemeindeverwalter von Prad: Bestärkt werden sie von der Bevölkerung, sich für ein Altersheim oder ein Altern in Prad einzusetzen, aufgefordert werden sie, sich für eine unterirdische Verlegung der Hochspannungsleitung bei Agums einzusetzen und kritisiert werden sie, weil es beim Wasser und beim Verkehr zu langsam vorangehe.

Prader Verwalter unter Druck, v.l.: Udo Thoma, Peter Ortler, Werner Egger, BM Karl Bernhart, Gerald Burger, Annegret Rück und Alfred Theiner - „Wir brauchen zuerst Grundlagen für Wasser und für Verkehr“

von Erwin Bernhart

B

ürgerversammlung Prad, 4. März 2016, rund 100 Leute im aquaprad: Demokratiepolitisch, sagt BM Karl Bernhart bei der von Michaela Platzer moderierten Versammlung, sei seit der Wahl einiges gut gelaufen - die Ausschusszusammenstellung sei eine Herausforderung gewesen, es gebe nun fix 6 Gemeinderatssitzungen, mit vorbereitenden internen Sitzungen; die Kommissionen, Beiräte und Arbeitsgruppen sind mittlerweile alle aktiv. Die Bürger sollen sich etwas in Geduld üben, wenn nicht alles sofort passiere. Referent Werner Egger, zuständig unter anderem für öffentliche Arbeiten, sagt, dass die Sanierung der Mittelschule demnächst zum technischen Landesbeirat gehe und dass man zu diskutieren habe, ob die derzeitige Gemeindestraße Kiefernhain und Gumsergasse auf das Land übergehen solle. Allerdings spuke da auch die Angst wegen

einer großen Umfahrung herum. Die Referentin Annegret Rück lobt die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, mit dem Bildungsausschuss, mit den Schulen, dem Kindergarten undmit der Bibliothek. Es werde eine Art Vereinhaus gebraucht, vielleicht in Kombination mit einem kleinen Dorfmuseum. Sportreferent Gerald Burger sieht Handlungsbedarf für die Sanierung der Sportanlagen, bei der Mountainbike-Karte im Vinschgau sei Prad mit 6 Routen vertreten, die Jahrmärkte Santa Honz und den Matthäusmarkt wolle man gut aufstellen. „Wir müssen uns von anderen Gemeinden mit Profil mit neuen Ideen, neuen Events - unterscheiden“, sagt Burger. Der Lichtenberger Referent Peter Ortler möchte vor allem die Ruine Schloss Lichtenberg aufwerten und Udo Thoma sagte, dass man im Bereich Umwelt das Carsharing mit einer Ladestation für E-Cars aufwerten wolle, dass im Bereich Verkehr das Konzept von Knoflacher unter die Lupe

Foto: Erwin Bernhart

Letztes Mal haben wir uns die Frage gestellt: Was ist eigentlich Kolping? Wir haben erfahren, Adolph Kolping – ein Mensch, der mit seiner Aussage „Wer Menschen gewinnen will, muss das Herz zum Pfande einsetzen“, begeistert! Das Leben und Wirken Adolph Kolpings in seiner Bedeutung lässt sich nur schwer in wenigen Sätzen beschreiben. Im Programm sind ihm folgende Aussagen gewidmet: Gottvertrauen. Adolph Kolping lebte aus einem tiefen Gottvertrauen. Er war begeistert von Jesus Christus und liebte seine Kirche mit ihren Licht- aber auch Schattenseiten. Mut. Er resignierte nicht angesichts der sozialen Missstände der Zeit. Er machte anderen Menschen Mut, sich selbst und damit die Zustände zu verbessern. Verantwortung. Mit der lebendigen Einheit von Glaube und sozialer Verantwortung gab er seinem Werk, und damit auch uns, die geistige Ausrichtung. In seinem Handeln war er Seelsorger und Sozialreformer zugleich. Freude. Er vermittelte Freude am Beten, Lernen und Arbeiten und konnte so Menschen gewinnen. Tatkraft. Er schaute in die konkrete Wirklichkeit der Menschen und handelte danach. Begeisterung. Durch seine überzeugende Persönlichkeit begeisterte er Menschen für seine Ideen. Sich mit dem am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln geborenen Priester, Sozialreformer, Pädagogen und Publizisten, dem Seligen Adolph Kolping immer wieder vertraut zu machen, ihn stets neu zu entdecken, ist eine bleibende Aufgabe, nicht nur für uns Mitglieder, sondern für viele Interessierte. Tatkräftig in der Welt wirkende Menschen, die Mitglied werden möchten, beispielsweise Mitglied bei der Kolpingsfamilie Vinschgau/ Schlanders, sind eingeladen mitzutun. Adolph Kolping kann uns darin – siehe oben – Vorbild sein!

genommen werde, dass man beim Trinkwasser einen Schritt weiter sei. Im Bereich Umweltingenieurswesen werde sich Simon Wallnöfer in seiner Masterarbeit mit dem Thema Wasser in Prad befassen. 2018 sei mit der Fertigstellung zu rechnen. Und im Sozialbereich hebt Thoma den Wunsch einer 24-Stundenbetreuung für Senioren hervor. Die Landesrätin Martha Stocker habe gesagt, dass es für Prad kein Altersheim geben werde. Die Süd-Tiroler Freiheit habe 5 Beschlussanträge und diverse Anfragen eingebracht, sagt Alfred Theiner. Theiner erinnerte den Ausschuss an die Wahlversprechen. Beim Wasser höre man von Studien und der Verkehr in der Silbergasse sei zu lösen. In der Diskussion bekamen die Verwalter Unterstützung für ein Altersheim oder eine ähnliche Struktur. Kritik gab es in mehreren Wortmeldungen vor allem für zu langsames Vorgehen bei Trinkwasser und Verkehr.


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Naturns

Lob und Kritik für Gemeindeverwalter as habe es mit der Hochspannungsverbindung Kastelbell-Naturns auf sich? Und man solle doch darauf drängen, dass die Hochspannungsleitung von Kompatsch unterirdisch verlegt werden soll, wenn eine unterirdische Verlegung bei der Hochspannungsverbindung NaudersGlurns kein Problem sei. Die Frage ging an BM Andreas Heidegger bei der Bürgerversammlung in Naturns am 29. März 2016. Dass die Hochspannungsverbindung öffentlich geworden sei, habe ihn, Heidegger geärgert. Es seien aber noch keine Pläne dafür vorhanden, habe ihm Ressortdirektor Florian Zerzer gesagt. Und zur Hochspannungsleitung in Kompatsch: Man sei dabei, sich auf die Konzessionserneuerung 2023 vorzubereiten. Eine unterirdische Verlegung könnte man in die Umweltauflagen hineinpacken.

Foto: Erwin Bernhart

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Nachdem BM Andreas Heidegger die Vorhaben in der Gemeinde vorgestellt hatte, ging das Wort an die mehr als 100 Bürger, damit die „Bürgerversammlung“ tatsächlich zur Geltung kommen konnte Gelobt wurde die Gestaltung der Etschangerstraße, aber auch Kritik wurde vorgebracht: Die Beleuchtung der Seitenstraßen habe man „vergessen“, das sei ein Armutszeugnis. Der angesprochene VizeBM Helmut Müller verpsprach, dass die Lampen noch heuer aufgestellt würden. Man habe sie tatsächlich „vergessen“. Was habe es mit dem Wechsel des Gemeindesekretärs auf sich? BM Heidegger: „Urban Rinner

Dorftheater Schleis

Oh mein Gott, Herr Pfarrer!

Fotos: „Wind“-Archiv

In der Pfarrgemeinde-Kasse ist, wie überall, das Geld knapp. Um die sanierungsbedürftige Kirche renovieren zu können, vor allem ein neues Taufbecken wäre nötig, weil das alte nicht mehr ganz dicht ist, benötigt der Pfarrer dringend Geld. Doch woher soll das Geld kommen? Zusammen mit seinen besten Freunden Hias und Charly schmiedet er einen Plan. Es geht drunter und drüber. Wird gar der Pfarrer Vater? Chaos...Das Stück hat

herrlichen Unterhaltungswert. Nach intensiven Proben bringt das Dorftheater Schleis das Lustspiel in drei Akten von Carsten Schreier „Oh mein Gott, Herr Pfarrer“ auf die Bühne. Die Regie führen Peter Abarth und Max Eller. Premiere ist im Sparkassensaal von Schleis am 19. März um 20.00 Uhr. Kartenreservierung 346 6249418. Weitere Aufführungen sh. Theaterwind.

wird uns verlassen in Richtung Bezirksgemeinschaft Vinschgau. Wir verlieren einen kompetenten und angenehmen Sekretär. Zwei Tage in der Woche wird Rinner noch in Naturns bleiben, bis die bereits ausgeschriebene Stelle besetzt sein wird.“ In der Bahnhofsstraße zwischen Kreuzwirt und Kaufhaus Gritsch schaue es wild aus. Ob da was gemacht werde, mahnte ein Bürger an. Das Geld langt nicht überall, aber heuer noch

werde das gerichtet, sagte VizeBM Müller. Mehr Kontrollen regte ein weiterer Bürger an der Westeinfahrt an. Zudem funktioniere dort die Beleuchtung am Fußgängerübergang seit zwei Jahren nicht mehr. Der Gemeindeausschuss habe der Polizei die Vorgabe gemacht, dass da mehr kontrolliert werden soll, sagte BM Heidegger. Auch werde der Ankauf einer Speed-Box überlegt. Das öffentliche Klo („die Leute fetzen daneben, weil’s zu ist“), der Bau bei der Englsburg, die Nomadentruppe im Sommer kamen ebenso zur Sprache wie die Anregung, dass die Energie, bzw. die Versorgung mit Fernwärme in Naturns endlich zur Chefsache gemacht werden solle. Darüber zeigten sich die Gemeindeverwalter wenig euphorisch. Man sei in Verhandlung mit der Alperia. (eb)


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§ Ein moderner Mäuseprozess Aus dem Gerichtssaal

Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom Glurnser Mäuseprozess? Damals (im Jahre 1519) haben sich tatsächlich die Stilfser an das dortige landesfürstliche Gericht gewandt und Klage darüber geführt, dass in ihrem Gemeindegebiet die „Lutmäuse“, also die Feldmäuse so große Schäden an den landwirtschaftlichen Fluren angerichtet hätten, dass es ihnen unmöglich geworden wäre, den Zehnten, also die Abgaben an Kirche und Obrigkeit zu zahlen. Den Nagetieren wurde ein regelrechter Prozess gemacht. Der Richter Conrad Spergser bestellte ihnen sogar einen Verteidiger, während die Anklage von einem Gemeindevertreter von Stilfs vertreten wurde. Nach Abschluss der Beweisaufnahme fällte der Richter das Urteil: Die Mäuse wurden zum Verlassen der Stilfser Felder verurteilt, in den Schludernser

Leiten wurde ihnen eine neue Wohnstatt zugewiesen. Bis in die Gegend von Spondinig sicherte man ihnen freies Geleit zu. Angeblich soll ihnen dort sogar eine Brücke über die Etsch gebaut worden sein. Aus den Gerichtsprotokollen geht allerdings nicht hervor, ob sich die Mäuse auch an das Urteil gehalten haben. Einen Mäuseprozess anderer Art musste ein Geschäftsmann aus Naturns führen. Ihm war auf einer Messe in Deutschland eine neuartige Mausefalle angepriesen worden: hundertprozentig treffsicher und einfach zu bedienen. Man brauche sie nur im Keller oder in anderen von den Nagetieren frequentierten Örtlichkeiten aufzustellen und an eine Steckdose anzuschließen. Die Geräte würden dann für das menschliche Ohr unhörbare, für Ratten und Mäuse aber unerträgliche Töne

in hohen Frequenzen verbreiten, die sie dazu veranlassten, unverzüglich das Weite zu suchen und nie mehr an den Ort der schrillen Laute zurückkehren. Der Geschäftsmann aus Naturns ließ sich vom Angebot überzeugen und kaufte gleich eine größere Stückzahl der neuartigen Mausefalle. Bevor er diese jedoch als „Renner“ in sein Sortiment aufnahm, machte er in seinem Keller die Probe aufs Exempel: er streute Wurst und Käsestücke auf dem Boden aus und schloss die Mausefalle über Nacht an den Stecker an. Als er am nächsten Morgen den Keller betrat, waren Speck und Käse verschwunden und von den Mäusen keine Spur. Als sich der Vorfall 2–3 Mal wiederholte, dämmerte dem Geschäftsmann, dass er selbst in die Falle gegangen war. Zum Glück hatte er die „Wunderwaffe“ noch nicht be-

zahlt, denn so konnte er in dem später vom Lieferanten angestrengten Prozess einwenden, dass die gelieferte Ware fehlerhaft und mangels wesentlicher Eigenschaften absolut untauglich war. Ein Gutachter wurde beauftragt, die Mausefallen auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. Auch der Sachverständige machte die gleiche Erfahrung: die „bestrahlten“ Mäuse machten sich überhaupt nichts aus den „hohen Tönen“ und fraßen genüsslich und ungestört das ihnen verabreichte Futter. Der Ausgang des Verfahrens war damit klar: der Vertrag wurde wegen Nichterfüllung aufgelöst, die Klage auf Zahlung abgewiesen, und die Mäuse kauen, wenn sie inzwischen nicht von einer Katze verspeist wurden, immer noch am gleichen Käse. Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

pr-info - GWR Sommerkurse

Sommer- und Freizeitangebote 2016 Wer für seine Kinder während der Sommermonate eine sinnvolle und unterhaltsame Beschäftigung sucht, kann diese schon jetzt bei den verschiedenen Sommerangeboten für Kinder und Jugendliche einschreiben. Die Grundschüler können sich zu der „Sommerschule/Spielend lernen“ und zu Sprach- und Musikwochen in den Schulsprengeln Graun, Mals, Schluderns, Prad und Laas innerhalb 23.03.2016 anmelden. Für Mittelschüler gibt es spezielle Freizeitangebote wie das „Activity“/Was will ich einmal werden, Sportangebote, eine Kletterwoche sowie Hüttenlager, Kreativangebote und Natur- und Theaterwerkstätten. Zusätzlich wird eine Einzelbetreuung für Kinder angeboten, welche diese auf Grund ihrer Beeinträchtigung benötigen. Diese umfassenden Sommerangebote werden zwischen den einzelnen Kooperationspartnern der GWRSpondinig, der Bezirksgemeinschaft Vinschgau/Sozialdienste, den Gemeinden, der Landesberufsschule Schlanders und den Schulsprengeln des Vinschgaus inhaltlich abgestimmt und logistisch geplant. Die Familienagentur der Autonomen Provinz Bozen ermöglicht mit einer Projektförderung, dass die Teilnehmerbeiträge den finanziellen Möglichkeiten der Familien angepasst sind. Informieren Sie sich, im Internet unter www.gwr.it/aktuelles und beachten Sie die Mitteilungen der jeweiligen Schulsprengel, damit Sie die umfassenden Sommerangebote 2016 nicht verpassen. (lu)


17.03.16

Vinschgerwind 6-16

/Menschen/ 17

„Miar Dobleiber hoobm nichts Guats kopp“ Auswandern oder Dableiben. 1939 standen die Südtiroler vor dieser Entscheidung. Über 90 Prozent der Bevölkerung optierte für das Deutsche Reich. Die Propaganda der Nazis hatte ihre Wirkung getan. Viele Dableiber wurden als „walsche Verräter“ beschimpft und verfolgt. Nach dem Krieg ging man zur Tagesordnung über und versuchte das Geschehene wortlos zu verdrängen. Frau Adolfine Lechthaler Pernthaler hat die Zeit nicht vergessen. Von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

A

dolfine war ein Dableiber-Kind. Wer seinem Kind den Namen des Führers gegeben hat, der kann doch nicht da bleiben. So munkelte man, als der Familievater entschieden hatte, nicht auszuwandern. Was viele nicht wussten, der Name hat mit einer Gräfin Adolfine zu tun, die sich als Patentante angeboten hatte. Obwohl Adolfine bei der Option noch klein war, bekam sie die Gängelungen mit, unter denen ihre Familie zu leiden hatte. Die Mutter weinte viel. „Miar Dobleiber hoobm nichts Guats kopp“, betont sie. Der Vater war „Rück-Optant“. Er hatte seinen bereits abgegebenen Antrag wieder zurückgezogen. Seinen Hof und seine Heimat wollte er nicht aufgeben. Seine Familie bekam das dann zu spüren. Eine der zwei Kühe wurde ohne Erklärung sofort abgeholt. Und der Hof stand im Visier des Gauleiters. Er sollte enteignet werden. Ein Lokalaugenschein erfolgte. Schließlich wurde das Gebäude als ungeeignet für ein Soldaten-Quartier befunden. Die Familienmitglieder atmeten auf. Kurz darauf kam ihre Mutter weinend vom Einkauf zurück. Sie war angespuckt worden. Alle im Haus weinten mit. Es blieb nicht bei dem einen Mal. Die Mutter wagte sich kaum noch ins Dorf. Nur die wenigen anderen Dableiber waren Verbündete und der Pater Guardian der Kapuziner. Eines Tages waren die acht Familien namentlich auf der Gemeindetafel aufgelistet. Darunter stand: „Di Schlonderser Walschn Fockn“. Eine Demütigung, die kurz darauf in eine nächste grausige Aktion mündete. Adolfine stand mit Lebensmittelkarten vor dem Metzger. Dieser nahm ihre Ringtasche, verschwand kurz und brachte sie gefüllt zurück. Erfreut über das vermeintlich große Stück Fleisch lief sie heim. Als die Mutter den Inhalt heraushob, brach sie in Tränen aus. Adolfine glaubte, es sei vor Freude. Doch dann starrten sie die leeren Augen eines Schweinekopfes an. Und sie weinte mit. Die Schikanen gingen weiter. Als die Deutschen 1942 einmarschierten verschlimmert sich die Lage. Steine flogen in

fangenenen geworden ist, wurde nie bekannt. Dass mit Dachau ein Konzentrationslager gemeint war, erfuhr Adolfine erst später. Die Angst vor einer Deportierung war in den Reihen der Dableiber allgegenwärtig. Fanatische Nazis im Dorf drohten ihnen regelmäßig damit. Selbst vor den Kindern machten diese nicht Halt. Als Adolfine eine Klosterfrau des Jesuheimes bei der Sammlung begleitete, sagte ein Mann zu ihr: „Do kearat a Hitler hee, a Dachau unt a Gaskammer.“ Bedrückend empfand sie die Erschießung eines jungen Desserteurs. Diesen verscharrte man in der nicht geweihten Erde des Friedhofes. Adolfine brachte Grabschmuck hin, den ihre Mutter regelmäßig anfertigte. Die Blumen kultivierte sie im Garten. Adolfine beschriftete die Schleifen. Mit dieser Dienstleistung verdiente sich die Familie ein Zubrot. Nach dem Krieg ging das Leben stillschweigend weiter, so als ob nichts gewesen wäre. Das Adolfine Lechthaler Pernthaler, Jahrgang 1935, Unrecht, das den Dableibern anSchlanders. Sie arbeitete erfolgreich als Verkäuferin, getan worden war, kehrte man Gastwirtin und ging auf Reisen. Kürzlich erzählte sie unter den Teppich. Geredet wurihre Geschichte in Goldrain zum Thema: „Die Würde des de vom Leid der Optanten, die Menschen ist antastbar“ man im Reich nicht mit offenen Armen aufgenommen hatte und die es als Rückkehrer in Südtirol schwer hatten neu anzufangen. Die „Stille die Scheiben. Der Vater befahl den Kindern, Hilfe“ spendete Kühe. „Di Nazi hoobm sich sich bei verdächtigen Geräuschen sofort undie Kiah olle selbr gholt, miar hoobm insre ter dem Tisch zu verstecken. „Dr Pater Guarnit zruck kriag“, sagt Adolfine. dian hot inz getöstet“, sagt sie. Eines Tages Bei der Suche nach einer Lehrstelle haterzählte dieser von einem gefangenen Geistte sie Glück. Ein Geschäftsmann, der Dalichen in der Schlandersburg, der dort zu bleiber war, gab ihr den Vorzug. Jahrelang verhungern drohte. Die Mutter gab „Knödel“ arbeitete sie als Verkäuferin, dann heiratete in eine Schüssel und begab sich mit Adolfisie und baute den elterlichen Hof zu einer ne in den Kerker. „Sogg jo niamat eppas, Pension um. Als tüchtige Gastgeberin umsuscht kemmts noch Dachau“, so die Worte sorgte sie ihre Gäste und ihre drei Kinder. des Wärters. Schweigend nahm der Häftling Die Verletzungen in der Optionszeit haben das Essen in Empfang und dankte durch ihre Spuren hinterlassen. Sie hat verziehen Kopfschütteln. Ein nächstes Mal wagte sich aber nicht vergessen. die Mutter nicht mehr hin. Was aus dem Ge-


18 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 6-16

17.03.16

Wind - Klick-Tipps

Hegeschau in Schlanders

Facebook Ads

Die Hegeschau 2016 im Bezirk Vinschgau findet am Samstag, den 19 März und am Sonntag, 20. März 2016 im Kulturhaus Schlanders statt. Am Samstag ist die Hegeschau ab 10 Uhr und am Sonntag ab 8.30 für alle zugänglich. Am Samstag findet um 18.00 Uhr die offizielle Eröffnung auch mit dem Bericht des Bezirksjägermeisters statt. Für Speis und Trank sorgt die Jagdhornbläsergruppe „Weißkugel“ aus Matsch. Am Sonntag ist um 15.00 Uhr die Vorführung des Filmes „Im Reich der wilden Tiere im Nationalpark Stilfser Joch“ von Dietmar Gander aus Prad.

I

mmer öfters sieht man bestimmte Posts, wenn man sich durch Facebook scrollt. Wieso aber sind diese sichtbar, wenn man gar nicht Fan von der betreffenden Seite ist? Meist findet man genau diese Posts interessant. Hierbei handelt es sich um Facebook Ads, also Werbeanzeigen, welche über Facebook geschaltet werden und über dasselbe Layout verfügen, wie ein “normaler” Facebook Post. Unterschiede sind auch kaum zu erkennen, man kann die Anzeigen wie alle anderen teilen, kommentieren oder auf “Gefällt mir” klicken. Ein Unterschied zum genannten “normalen” Post ist, dass unter dem Facebook-Seitentitel der Begriff “Gesponsert” zu sehen ist. Diese Werbeform spielt vor allem bei Unternehmen eine immer größere Rolle, da die Werbeanzeigen relativ genau auf die Zielgruppe des Unternehmens zugeschnitten werden können. Wie das möglich ist? Bereits bei der Anmeldung auf Facebook geben wir eine geringe Anzahl an Daten bekannt, später folgt oft noch der Beziehungstatus, die Familienmitglieder, enge Freunde. Man beginnt Seiten mit “Gefällt mir” zu markieren usw. Genau auf Basis dieser Daten erstellt sich Facebook ein Nutzerprofil, welches verwendet wird, um Anzeigen passend auf den Nutzer zu schalten. Und das ist der Grund, warum einem die Werbeanzeigen auf Facebook auch oft interessieren. Die Bezahlung für Werbetreibende verläuft ähnlich wie bei Google AdWords. Man bezahlt pro Klick oder Impression.

1.333 Blutspenden Vinschgau/Schlanders - Die Vereinigung der Freiwilligen Blutspender Vinschgau (AVIS) hat am 5. März zur 58. Generalversammlung ins Kulturhaus von Schlanders geladen.

Referenten und Ehrengäste bei der Generalversammlung der Blutspender Vinschgau: v.l.: Anton Theiner, BM Dieter Pinggera, Ilse Thoma, Gianpaolo Doati, Herbert Raffeiner, Erich Hanni und Gustav Kofler

von Heinrich Zoderer

D

ieses Jahr haben die verschneiten Straßen wohl viele der insgesamt 1.140 Mitgliedern davon abgehalten nach Schlanders zu kommen. Herbert Raffeiner, der Präsident von AVIS Vinschgau, konnte neben den Mitgliedern auch Erich Hanni, den Präsidenten der Südtiroler Blutspender, Gianpaolo Doati, den nationalen Vertreter Südtirols, Anton Theiner, den ärztlichen Leiter des Krankenhauses Schlanders, Gustav Kofler, den Präsidenten der AIDO-Gruppe-Vinschgau und BM Dieter Pinggera begrüßen. Raffeiner berichtete, dass durch die Mithilfe der Sekretärin Ilse Thoma und die zuverlässige Mitarbeit der Spender der Landesplan erfüllt werden konnte. Monatlich wurden 117 Blutspenden geliefert, insgesamt waren das im letzten Jahr

1.333 Blutspenden. Das Hauptreferat hielt BM Dieter Pinggera, der über die Zukunft des Krankenhauses Schlanders berichtete. Vor zwei Jahren gab es noch große Unsicherheiten und einen katastrophalen Plan: das Krankenhaus Schlanders sollte in eine Tagesklinik ohne Abteilung für Chirurgie umgewandelt werden. Die Zukunft der Geburtenabteilung war unsicheren. Nach unzähligen Aussprachen, Treffen und verschiedenen Aktionen auf lokaler Ebene und auf Landesebene konnte das Konzept Tagesklinik abgewendet werden. Die Abteilung Chirurgie wird auch in Zukunft bestehen bleiben, ebenso die Geburtenabteilung, nachdem die Ministerin davon abgesehen hat, dass es 500 Geburten im Jahr geben muss, berichtete Pinggera. Über eine Anpassung der Sicherheitsstandards muss noch auf staatlicher Ebene verhan-

delt werden. Auch die Erste Hilfe und die Notaufnahme werden 24 Stunden und 7 Tage in der Woche offen bleiben. Bei Personalnotstand muss das Krankenhaus selbst eine interne Lösung finden. Nach Pinggera sind der Fachärztemangel und auch das Fehlen von Basisärzten das größte Problem für die Zukunft. Dem neuen Konzept „Ein Krankenhaus, zwei Standorte“ hat man auf politischer Ebene zugestimmt, obwohl es Unsicherheiten über die Primariate gibt. Zufrieden ist man im Vinschgau mit dem neuen Leistungsprofil, das für Schlanders das landesweite Kompetenzzentrum für Handchirurgie vorsieht. Gustav Kofler machte in seinen Grußworten auf den Infoabend über Organspende in Prad am 18. März aufmerksam. Zum Schluss wurden all jene geehrt, die bereits 24 bzw. 50 Blutspenden abgegeben haben.

Foto: Heinrich Zoderer

von Roland Sprenger, Online-Berater roland@opc.online


17.03.16

/Wandern/ 19 Höhenweg

Wandertour

Fotos: Maria Gerstgrasser

Bergtour

Vinschgerwind 6-16

Stabner Waalweg – Ortlsteig – Tscharser Waalweg

Wanderinfos: Dauer: 3 h Strecke: 9,22 km Höhenmeter: 360 m Max. Höhe: 855 m Start und Ziel: Tschars Besonderheiten: Besichtigung Schloss Juval

Rundwanderung: Erstes Ziel dieser Rundwanderung mit Start am Dorfplatz in Tschars ist das Hotel Restaurant Himmelreich. Dort findet sich der Einstieg in den Stabner Waalweg, der hinter dem Hof „Falzrohr“ Richtung Staben führt. Erste Frühlingsboten säumen den Weg, der bis auf einige leicht ausgesetzte Stellen, auch für Kinder sehr gut geeignet ist. Zurzeit wird der Waal gesäubert, sodass er voraussichtlich Anfang April wieder Wasser führen kann. Naturkundliche Schautafeln informieren den Wanderer entlang des Weges über die typische Flora und Fauna des Sonnenberges. Angekommen am Juvaler Hügel und dem Unterortlhof mit Weingut und Hofbrennerei geht es den Ortlsteig entlang. Der vor etwa 4 Jahren angelegte Weg besteht aus Forstweg, Eisenstegen und Wandersteig. Er führt erst in die feuchte, schattige Schlucht des Schnalers Taleinganges, dann empor zum wieder sonnseitig gelegenen Gasthaus Schlosswirt Juval. Nach dieser, noch leicht schneebedeckten, schattigen, Etappe lädt dort die wärmende Frühlingssonne zum Verweilen ein. Von hier aus bietet sich auch ein Abstecher hinauf zum Schloss Juval an, wo ab Ende März wieder Führungen angeboten werden. Vom Fuße des Schloss Juval führt die Wanderung weiter bis zur Jausenstation Sonnenhof, und dort dem Tscharser Waalweg entlang, wieder Richtung Vinschgau. Erst durch die typische steppenartige Vegetation des Sonnenberges, dann auch durch schattenspendenden Mischwald. Unterwegs gibt es mehrere Ruhebänke und eine kleinen Rastplatz mit Tischen. Endziel der Wanderung ist wieder der Ausgangspunkt im Dorfzentrum von Tschars. (ria)

Panoramahotel Himmelreich Fam. Rungg | Klostergasse 15, Kastelbell-Tschars Tel. +39 0473 624 109

www.himmelreich.it

Rundwanderweg am Tscharser Sonnenberg

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einkaufen, genießen, erleben

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Veranstaltungs-Kalender 17. März bis 28. April Do. 17.03.2016

„Londsprochmorkt“ in Goldrain

So. 27.03.2016 20.00 Uhr

Osterkonzert der Musikkapelle Tarsch (Kulturhaus Tarsch)

Fr. 01.04. bis Mi. 29.06.2016

Südtirol Balance – Gesunde Bewegung im Feriengebiet Latsch-Martelltal

Sa. 02.04.2016 20.00 Uhr

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Goldrain Morter (Kulturhaus Morter)

So. 10.04.2016

Marmotta Trophy (Martelltal)

Ein herzliches WILLKOMMEN in die neue Frühjahrssaison 2016 Das wünschen Ihnen einmal mehr, die Kaufleute und Gastwirte von Latsch. Auf einer Doppelseite im „Vinschger Wind“ stellen sich Ihnen, auch dieses Jahr wieder, verschiedene Betriebe aus Latsch und Umgebung vor. Informationen um gewisse Vereinstätigkeiten runden das Gesamtpaket für alle Interessierten ab. Wir bemühen uns sehr, Ihnen ein gutes Warensortiment zu bieten. Auch und vor Claudia Pinggera allem, in unseren kleinstrukturierten Modefachfrau – FarbDörfern. Große Shoppingzentren haben Typ-Stilberaterin bei gelegentlich ihren Reiz, doch der persönModegalerie Leo – liche, zwischenmenschliche Austausch Latsch/Zentrum findet doch eher im Kleinen statt. So vor der eigenen Haustüre quasi – vielleicht ein wenig unspektakulärer, mit weniger Glamour und Pomp – in jedem Falle aber mit ehrlicher und professioneller Beratung. Dazu passt auch die aktuell stattfindende Aktion vom hds „MEIN ORT SOLL LEBEN – ERLEBE DEINEN ORT“. Im Sinne von: Die Nahversorgung ermöglicht Ihren Einkauf in Dörfern, schafft Arbeitsplätze und sorgt für Lebensqualität. Als kleines Dankeschön an Sie – ein großes GEWINNSPIEL mit sehr attraktiven Preisen. Die Teilnahmecoupons liegen in unseren Betrieben auf – ausfüllen und zur Post bis zum 19. März 2016. Wir wünschen Ihnen auf diese Weise nun, einen guten Start in die Frühjahrssaison. Schenken Sie die „Winterlethargie“ der Vergangenheit und genießen Sie, mit den ersten warmen Tagen, wo und wann immer Sie können. Herzlichst, Ihre Claudia P.

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22 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 6-16

17.03.16

Martell

Laas/Vinschgau

Gute Zusammenarbeit, aber noch Baustellen

Theaterwerkstatt für Mittelschüler

V

Foto: Heinrich Zoderer

or Kurzem zogen die Marteller Handwerker im lvh mit ihrer Obfrau Hildegard Spechtenhauser Bilanz über das abgelaufene Jahr. Besonders hervorgehoben wurde dabei die gute Kooperation mit der Gemeindeverwaltung. Auf der Tagesordnung stand aber auch die Diskussion über wirtschaftlich wichtige Themen wie das Vergabegesetz, der Ausbau des Breitbandnetzes und die Stromversorgung des Ortes. Ortsobfrau Hildegard Spechtenhauser dankte besonders dem lvh-Ortsausschuss für das vorbildhafte Engagement. Sie richtete ihren Dank auch an BM Georg Altstätter und den lvh-Bezirksobmann Andreas Nagl und freute sich, dass man bei den Gemeinderatswahlen 2015 mit Roland Schwienbacher einen Referenten für das Handwerk im Gemeindehaus gewonnen hat.

Im Bild (von links): Ortsausschussmitglied Gluderer Stefan, Vizeortsobfrau Hertscheg Herta, Ortsausschussmitglieder und Meister Altstätter Oliver Markus, Ortsobfrau Spechtenhauser Hildegard, Bürgermeister Altstätter Georg Während Andreas Nagl im Anschluss in seiner Ansprache besonders auf bezirksrelevante Themen einging, erstatteten BM Altstätter und Handwerksreferent Schwienbacher Bericht aus dem Gemeindehaus. Auch sie zeigten sich über die Verabschiedung des neuen Vergabegesetzes erfreut, jedoch müsse nun auch ein anwendungsfreundlicher Leitfaden ausgearbeitet werden, um Unsicherheiten zu vermeiden. Da über die Arbeiten zum Ausbau des Breitbandnetzes derzeit ein Rekurs vorliegt, seien die Arbeiten aktuell gestoppt.

ür rund 40 Mittelschüler der zweiten Klassen aus dem ganzen Vinschgau gab es von Montag bis Freitag in der ersten Märzwoche eine Theaterwerkstatt in Laas. Die beiden Referenten Katja Lechthaler und Carlo Magaletti haben mit viel Engagement mit den Schülern in zwei Gruppen ein Theaterprojekt über die Entwicklung der Sprache und der menschlichen Kommunikation erarbeitet. Für jede Gruppe standen nur zwei Tage zur Verfügung. Am Freitag Nachmittag kamen dann alle Schüler der acht Mittelschulen von Naturns bis Graun im Josefshaus in Laas zusammen, um alles aufeinander abzustimmen und die

letzten Proben durchzuführen. Um 18 Uhr wurde das ganze Projekt den Eltern und Lehrpersonen präsentiert. Für eine Generalprobe war keine Zeit mehr. Umso mehr waren alle erstaunt, wie abwechslungsreich und lebendig die einzelnen Szenen dargeboten wurden. Die jungen Theatertalente konnten ihr Können zeigen, sie traten sicher auf und trugen ihre Texte in Deutsch und Italienisch gekonnt vor. Am Anfang der Menschheitsgeschichte gab es noch keine sprachliche Kommunikation, man gab nur Laute von sich, mit der Sprache entstand dann auch das Theater, griechische Komödien und Tragödien, später trat der

englische Dramatiker Shakespeare auf, dann der deutsche Dichterfürst Goethe und Karl Marx, der alles ändern wollte. Es kam zu Schlachtrufen der Revolutionäre. Am Ende standen die Menschen Rücken an Rücken, die Kommunikation ging über Tablet und Smartphone. Niemand redete mehr miteinander. Diese Theaterwerkstatt war die Fortsetzung der Sprachwerkstatt, welche es bereits seit vier Jahren gibt. Unter dem Arbeitstitel „SpLeSch – Sprechen Lesen Schreiben“, stand dieses Jahr das Sprechen und Theaterspielen im Vordergrund, in den letzten Jahren stand das kreative Schreiben in einer Schreibwerkstatt im Mittelpunkt der Sprachförderung. Koordiniert wurde das Projekt von den beiden Direktorinnen Andrea Eberhöfer aus Mals und Martina Rainer aus Laas. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Bezirksgemeinschaft Vinschgau. Bei der Abschlusspräsentation waren neben vielen Eltern und Lehrpersonen, auch die Direktoren aus dem Vinschgau, der Bezirkspräsident Andreas Tappeiner und der Schulamtsleiter Peter Höllrigl anwesend. (hzg)

pr-info Salon haarscharf, Rabland

haarscharf ist umgezogen Nach 10 Jahren ist Angelika Rungg, Friseurin mit Meisterbrief, in ein neues, lichtdurchflutetes, gediegen und elegant eingerichtetes Lokal umgezogen. Der neue Friseurbetrieb befindet sich seit kurzem beim Hotel Weiss in Rabland. Nun kann Angelika Rungg mit ihren Mitarbeiterinnen Melanie Peer, die in Kürze ihre Meisterausbildung beenden wird, und Elisa Weiss, die seit drei Jahren bei Angelika Rungg in die Lehre geht, in einer groß-

haarscharf v.l.: Melanie Peer, Geschäftsinhaberin Angelika Rungg und Elisa Weithaler Reservierungen können unter 339 6354081 vorgenommen werden. Öffnungszeiten von Di. bis Do. von 8.00 bis 17.30; am Freitag von 8.00-12.00 und von 13.00-19.00 Uhr; am Samstag von 8.00 - 15.00 Uhr

Foto: Erwin Bernhart

Foto: „Wind“-Archiv

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Obwohl die Zeit für Proben sehr kurz war, traten alle Schüler der acht Mittelschulen recht sicher auf und präsentierten ein lebendiges Theaterprojekt über die Entwicklung der Sprache und der menschlichen Kommunikation

zügigeren Umgebung Haare schneiden und frisieren. Haarschnitte für Damen, Herren und Kinder, daneben auch Maniküren für Damen auch mit Gellacken sind die Arbeitsbereiche des Salons „haarscharf“. Immer

mehr Männer wissen auch eine relaxte Rasur im Salon zu schätzen. Dass nun die ganze Zeit über genügend Parkplätze vorhanden sind, ist sowohl für den Friseursalon als auch für die KundInnen von großem Vorteil.


17.03.16

Vinschgerwind 6-16

/Gesellschaft/ 23

Martell

m Sonntag, 28. Februar feierte die Pfarrgemeinde Martell ihre Schutzpatronin, die heilige Waldburga. Der Gemischte Chor ,,Schianbliamltol“ umrahmten den feierlichen Gottesdienst, der von Josef Stricker geleitet wurde. Anschließend war die Bevölkerung ins Bürgerhaus eingeladen, wo die Bäuerinnen und der KVW verschiedene Köstlichkeiten vorbereitet hatten. Der Chor begab sich dann zum gemeinsamen Mittagessen in den Martellerhof. Der Obmann Stefan Kobald hieß alle herzlich willkommen und

dankte den Sängerinnen und Sängern für ihren Einsatz im Laufe des Jahres. Er dankte auch dem Bürgermeister Georg Altstätter, der stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Vereine des Dorfes hat, für die Unterstützung des Chores. Auch der Chorleiter Manuel Regensburger lobte die Mitarbeit der Chormitglieder. Der Herr Pfarrer Johann Lanbacher schloss dem Dank an. Den Höhepunkt der Feier bildete die Verleihung von Urkunden, die an mehrere Mitglieder verliehen wurde. Sieben der Geehrten erhielten für 33

Foto: „Wind“-Archiv

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Foto: Erwin Fleischmann

Waldburgafeier des Chores

Obmann Stefan Kobald, Chorleiter Manuel Regensburger, Albin Pfitscher, Sieglinde Regensburger, Friedrich Oberhofer, Erwin Fleischmann, Elisabeth Gluderer, Erwin Altstätter, Irma Altstätter Jahre Einsatz die Urkunde. Sie sind seit der Neugründung des Chores am 13. Jänner 1983 dabei. Dies sind: Erwin und Irma Altstätter, Erwin Fleischmann, Elisabeth Gluderer, Friedrich Oberhofer, Albin Pfitscher und

Sieglinde Regensburger. Auch der Chorleiter Manuel Regensburger erhielt für seine Tätigkeit eine Urkunde. Die Feier klang mit Gesang aus, den der Obmann mit seiner Gitarre begleitete.

Naturns

Kirchenchor Naturns ernennt Ehrenmitglied

V

v.l.: Karoline Kuppelwieser, Erich Gritsch, Elisabeth Kuppelwieser, Josef Pircher Foto: „Wind“-Archiv

or kurzem traf sich der Kirchenchor St. Zeno Naturns zur traditionellen Jahreshauptversammlung. Chorleiter Josef Pircher und Obfrau Karoline Kuppelwieser konnten dabei nicht nur zahlreiche Ehrengäste begrüßen, sondern auch den langjährigen Organisten Erich Gritsch. Dieser hatte 7 Jahrzehnte lang verlässlich und pflichtbewusst den Dienst an der Orgel ausgeübt und erhielt dafür die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Sichtlich erfreut nahm Erich Gritsch die Ehrenurkunde an und spannte in seinen Dankesworten den Bogen

der Erinnerung weit zurück bis zu seinem Großvater, der in ihm die Liebe zur Königin der Instrumente geweckt hatte. Frau Elisabeth Kuppelwieser hingegen wurde für 25 Jahre Dienst als

Sängerin geehrt. Die Ehrengäste Dekan Rudolf Hilpold, Bürgermeister Andreas Heidegger, Kulturreferent Michael Ganthaler, Raika – Präsident Gottfried Vigl und PGR – Präsident Hermann

Fliri brachten in ihren Grußworten ihre Wertschätzung für die beiden Geehrten sowie für den wertvollen Dienst des Kirchenchores zum Ausdruck. Anschließend wählte die Chorgemeinschaft den neuen Vorstand und ernannte Margarete Weiss per Akklamation zur Obfrau. Astrid Abler, Andreas Heidegger und Margit Thaler wurden neu in den Ausschuss gewählt. Mit dem Dank an die scheidenden Vorstandsmitglieder und dem Wunsch nach einer guten Zusammenarbeit beendete die neu gewählte Obfrau den offiziellen Teil der Versammlung.


24 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 6-16

17.03.16

Schlanders/Vinschgau

Foto: „Wind“-Archiv

Positiver Umgang mit AD(H)S und anderen Lernschwächen

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om 12.-14 Februar erklärte Dipl. Päd. Univ. Franz Josef Neffe die Grundlagen und Ansätze seiner Ich-Kann-Schule. Auf Einladung von Raphaela Gufler hatte Neffe den Weg von Pfaffenhofen nach Schlanders gefunden. Beim abendlichen Vortrag im Haus der Begegnung in Schlanders erhielten Lehrer und Eltern wertvolle Hinweise zum Umgang mit Lernschwächen und Alltagsproblemen aller

Die Kraft der Gedanken zeigte F.J. Neffe mit Hilfe einfacher Übungen, die die Teilnehmer (im Bild von links) Judith Oberrauch, Gabriele Markart und Ingeborg Nollet überzeugten Art. Wobei der Sonderschulpädagoge nicht müde wurde darauf hinzuweisen, wie wenig uns die pädagogischen Fördermaßnahmen in dieser Hinsicht vorwärts gebracht haben. „Üben, üben, üben macht müde“, räumte Neffe eine gängige Methode kurzerhand beiseite und plädierte dafür „nicht fleißiger, sondern fauler zu werden.“ Statt ständig Frusterlebnisse am Schreibtisch zu erzwingen, sollten Eltern und

Lehrer für Erfolgserlebnisse beim Lernen sorgen und so die Kinder dazu motivieren ihre Lernschwächen zu überwinden. An anschaulichen Beispielen konnten die Anwesenden nachvollziehen, wie das zu bewerkstelligen ist. Der Diplompädagoge geht sogar einen Schritt weiter und möchte den Fokus aller Beteiligten auf die Lernstärke und nicht die Lernschwäche der Kinder richten. Den Kindern müsse vermittelt werden, „wie man in diesem Leben mit seinen Talenten und Kräften umgeht.“ Im Samstagsseminar ging es dann um den Umgang mit den eigenen Kräften mittels Autosuggestion anhand der CouéTechnik. Die Teilnehmer erfuhren wie sie sich einfach und praktisch selber stärken können und damit eine positive Veränderung ihrer Eigenwahrnehmung und ihrer Umgebung erwirken. Der Sonntag schließlich stand

im Zeichen des körperlichen Wohlbefindens. Rücken-, Nacken-, Kopfschmerzen und Gelenksprobleme wurden schnell und nachhaltig gelöst mit der Dorn-Methode. Franz Josef Neffe brachte den Teilnehmern die grundlegenden Griffe und Techniken nahe und erklärte die Wirkungsweise dieser sanften und effektiven Behandlung. Auch die Beinlängenkorrektur stand auf dem Programm. Wer das IchKann-Wochenende noch ganz individuell für eigene Problemstellungen nutzen wollte, der hatte Gelegenheit dies bei einer der Einzelsitzungen am Montag zu tun. Das Wochenende wurde von allen Teilnehmern als fruchtbringend und inspirierend beschrieben. Weitere Informationen gibt es auf Facebook unter Raphaela Gufler oder Gabriele Markart und auf Neffes Homepage www.coue.org

Schlanders

Komplementärmedizin – wem kann sie helfen? m Freitag, den 19. Februar hielt Verena Mutschlechner einen Vortrag zum Thema Komplementärmedizin in der Aula Magna der WFO Schlanders. Das Referat hielt die aus dem Sarntal stammende und in Meran praktizierende Ärztin im Rahmen der von den Schlanderser SVP-Frauen organisierten Gesundheitstage, mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Prävention“. Unter Komplementärmedizin wird allgemein eine alternative, an natürlichen Heilungsmethoden orientierte und teilweise die Schulmedizin ergänzende oder ersetzende Therapie verstanden. Dazu gehören auch die Bereiche Homöopathie, Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Akkupunktur, in denen sich Mutschlechner spezialisiert hat. Gerade in Sachen Vorbeugung kann die Komplementärmedizin punkten. Ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung an

Foto: Bruno Telser

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Die Komplementärmedizinerin Verena Mutschlechner mit Partner Stefano Balbo, MS-Patient und seines Zeichens Verfechter der medizinischen Anwendung von Cannabis der frischen Luft sind, so die Komplementärmedizinerin, das um und auf, um bis ins hohe Alter geistig, als auch körperlich, frisch zu bleiben und ebenso die beste Vorbeugung gegen die Todesursache Nummer zwei in Südtirol, dem Krebs. Die Komplementärmedizin gilt mittlerweile als Begleitung zur Schulmedizin vor allem bei Krebs als anerkannt und in diesem Fall werden auch Kosten von der Sa-

nität übernommen. Bei anderen Krankheiten muss der Patient die Behandlungen und Verschreibungen meist noch selbst bezahlen. Die Komplementärmedizin kann in vielen Fällen gut helfen, so Allgemeinmedizinerin, sie findet allerdings noch zu wenig Eingang in die Schulmedizinische Ausbildung. Vor allem bei chronischen Krankheiten oder bei Krankheiten in denen die Therapieformen der

Schulmedizin starke Nebenwirkungen hervorrufen, kann die Komplementärmedizin Abhilfe schaffen. Mutschlechner erklärte den ZuhöherInnen die Wirkung verschiedener gesundheitsfördernder und krankheitsvorbeugender Lebensmittel und Heilpflanzen. Dabei verwies sie vor allem auf die tibetanische Medizin, die Analogien zu den Heilmethoden der Hildegard von Bingen aufweist und im Wesentlichen auf vier 800 Jahre alte Bücher aufbaut, deren Inhalt noch heute in der Medizin einen hohen Stellenwert hat. Viele Fragen gab es bezüglich eines neuen Bereichs der Phytotherapie, nämlich der Therapie mit medizinischem Cannabis. Die Ärztin versuchte Vorurteile auszuräumen und erklärte den TeilnehmerInnen die Wirkungweise von medizinischem Cannabis (Hanf) und dessen Vorzüge sowie die Möglichkeiten der Verschreibung des Heilkrauts.


Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

/Bildungszug/ 25 Schlanders

Kortsch

Laas

Vinschgerwind 6-16

Stilfs

Prad

Schluderns

Glurns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

17.03.16

Bildungsausschuss Prad

Prader Gesundheitstage Informations- und Kulturveranstaltungen

Donnerstag, 03. März 2016 – Donnerstag, 21. April 2016

Infoabend

Workshop

„Organspende kann Leben retten“

„Gesichts- und Körperpflege für Mittelschüler“

Datum: Freitag, 18.03.2016 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Raikasaal, aquaprad Referent: verschiedene Veranstalter: AIDO, nierene, Gemeinde, BA

Fahrt zu den Passionsspielen in Lana Datum: Sonntag, 20.03.2016 Abfahrt: 17.00 Uhr Hauptplatz Veranstalter: Bildungsausschuss Unkostenbeitrag: 25 € (18 € Karte, 7 € Bus) Anmeldung in der Bibliothek bis Freitag, den 18.03.2016 erforderlich

Führungen für die Grundschule „Tag des Wassers“ Datum: Dienstag, 22.03.2016 Zeit: nachmittags Ort: Aquaprad unten Referentin: Stephanie Winkler Veranstalter: Nationalparkhaus Aquaprad

Datum: Zeit: Ort: Referentin: Veranstalter:

Freitag, 01.04.2016 17.00 Uhr Jugendraum Lichtenberg Beate Koch KVW Lichtenberg/Jugend

Filmabend

„Im Reich der wilden Tiere“ (Dietmar Gander)

„Tiere im Winter“ (Peter Grutsch) Datum: Freitag, 01.04.2016 Zeit: 19.30 Uhr Ort: Mittelschule Prad Veranstalter: Filmfreunde Prad

Bildungsausschuss Schlanders

Workshop

„Bienenprodukte – Heilkräfte aus der Natur“ Honig, Pollen, Propolis, Gelee Royale und Bienenwachs – wie werden sie richtig eingenommen bzw. angewendet? Wie stelle ich selbst Cremes, Lippenpflegebalsam, Propolislösung usw. her? Datum: Donnerstag 31.03.2016 Zeit: 19.00 Uhr Ort: Musiksaal Grundschule Prad Referent: Wanderlehrer Hubert Stillebacher Veranstalter: Imkerverein Prad-Stilfs Selbstkosten für mitzunehmendes Material: 5 €

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

LITERATURRUNDE Wir sprechen über das Buch von Shumona Sinaa

„Erschlagt die Armen!“ Bibliothek Schlandersburg Montag, 21.03.2016 um 19:30 Uhr

Erschlagt die Armen! ist ein zorniger Roman, der in kraftvoller, bilderreicher Sprache aufrüttelnde Fragen zu Identität und Zusammenleben in einer globalisierten Welt stellt. Dr. Erich Daniel wird das Buch vorstellen.

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Südtirol/Vinschgau

Martell/Vinschgau

Alles online

Theaterlandschaft blüht

Informationen: www.provinz. bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/biblio24.asp oder direkt unter www.biblio24.it

Richtigstellung

Modewerk Bei den Öffnungszeiten für Modewerk in Schlanders ist uns letzte Mal ein Fehler unterlaufen. Den stellen wir richtig: Modewerk hat vom Montag bis Freitag von 9.00-12.00 Uhr und von 15.00-18.30 Uhr und am Samstag von 09-12 Uhr geöffnet.

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des Nischler Georg & Co.

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m Vinschgau gibt es 24 Bühnen. 15 sind in der diesjährigen Theatersaison aktiv. Zwölf haben ihre Aufführungen bereits erfolgreich abgeschlossen. Die drei Theatergruppen in Schleis, Langtaufers und Laats-

oben: Arnold Pirhofer, Petra Pedross und Heidemarie Stecher vom STV-Bezirksvorstand links: die Vertreter der neu gegründeten Bühne „Rampenlicht Lootsch“ Andreas Sandbichler und Claudia Schöpf ch stehen kurz davor. Die Bühne „Rampenlicht Lootsch“ ist erst neu gegründet worden und hat im Mai Premiere. Ob Komödien, Schwänke, Sketsche oder ernste Stücke, das Publikum nimmt das An-

gebot der Bühnen dankend an. Der Bezirksobmann zeigte sich bei der Bezirksversammlung in Martell über die Aktivitäten und Zuschauerzahlen sehr erfreut. Er regte an, über die Ortsgrenzen hinauszuschauen, wenn es an Spielern magelt. Hilfreich sei auch die Spiel-Terminplanung, um sich nicht gegenseitig in die Quere zu kommen. Petra Pedross beklagte eine gewisse Müdigkeit bei der Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen. Sie stellte die Frage: werden die Mitteilungen innerhalb der einzelnen Bühnen auch weiter gegeben. Nichts desto trotz sind auch 2016 wieder Kurse geplant, für Spielleiter und SpielerInnen. STV-Obmann Klaus Runer informierte über geplante Neuerungen in steuerrechtlicher Hinsicht. Kontrollen könnten kommen. Rechtssicherheit gebe es noch keine. Man warte auf ein Vereinsgesetz, das annehmbar ist. (mds)

Passionsspiele Lana - Premiere am 3. März

„In deine Hände, Vater, lege ich meinen Geist“ Mit letzter Kraft presst Jesus diese Worte hervor, bevor er stirbt. Wer aber war dieser Jesus? Warum wurde er gekreuzigt, obwohl gegen den „König der Juden“ eigentlich nichts Gewichtiges vorlag? Peter Huber hat sich intensiv mit dem Prozess gegen Jesus auseinandergesetzt. Die heurigen Passionsspiele sind das Ergebnis dieser Auseinandersetzung. Als Autor der Textvorlage hat er auch die Regie übernommen, gemeinsam mit Brigitte Maria Pircher. Der Altarraum der HeiligKreuz-Kirche in Lana wurde hierfür erneut zur Bühne umfunktioniert. Schauspieler und Chorsänger stellen sich seit der Premiere am 3. März beinahe täglich der Herausforderung, auf einer schrägen Bühne zu spielen und zu singen.

Foto: Georg Pedoth

üdtirols Online-Bibliothek Biblio24 enthält elektronische Medien, die rund um die Uhr kostenlos ausgeliehen werden können. Die digitale, virtuelle Bibliothek „Biblio24“ ist ein gemeinsames Projekt des Amtes für Bibliotheken und Lesen der Deutschen Kulturabteilung und der Landesbibliothek Teßmann unterstützt von der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Allen Leserinnen und Lesern stehen rund um die Uhr (24 Stunden am Tag, 7 Tage pro Woche) kostenlos über 10.000 eMedien zur Verfügung. Voraussetzung dazu ist die Einschreibung in eine am Südtiroler Leseausweis beteiligte Bibliothek.

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

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Jesus weiß, dass er sterben wird: Er hadert, zaudert, er hat Angst. Doch er weiß, er kann dem qualvollen Tod nicht entgehen. Dieser zutiefst menschliche Jesus wird bemerkenswert authentisch dargestellt von Markus Gamper. In weiteren Rollen

überzeugen Simon Schwarz als Judas, Jürgen Tonezzer als Wortführer der Pharisäer, Johannes Kofler als Wortführer der Sadduzäer, Konrad Zöschg als Pilatus u.v.a. (bmp) Weitere Aufführungen finden bis zum 20. März statt.


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Glurns/Langtaufers

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s war ein Ohrenschmaus der Extraklasse, was die Mitglieder der Orchesterakademie Ski und Musik dem Publikum in der Mehrzweckhalle von Glurns bei freiem Eintritt servierten. Beethovens Egmont Overtüre gab es zum Auftakt, gefolgt von Tschaikowskis Serenade melancolique, Sarasates Zigeunerweisen, Busonis Eine Lustspielovertüre und Schuberts Sinfonie Nr.3. 45. Motivierte - vorwiegend junge - Musikerinnen und Musiker, ein leidenschaftlicher Dirigent (Georg Köhler) und ein brillanter Geiger (Aaron Müller) ließen Funken der Begeisterung auf das Publikum überspringen, das sich treiben ließ und

die Klangharmonie sichtlich genoss. Seit über einem Jahrzehnt ist das Konzert anfangs des Jahres ein Fixtermin in Glurns, genauso wie in Reschen. An der Orchesterakademie Ski und Musik nehmen jährlich Interessierte an 14 Tage in Langtaufers teil, wo sie das Skifahren, das Winterwandern, das Pferdeschlittenfahren mit der Kammermusik verbinden. Die Gruppe setzt sich meist aus Musikstudenten, Studenten und jungen Beruftätigen aus ganz Deutschland zusammen. „Heuer sind auch welche aus Österreich und der Schweiz mit dabei,“ erklärte Organisator Tobias Radvan. „Viele sind Wie-

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Ski und Musik - hochkarätiges Sinfoniekonzert

Eine Gruppe junger Musikerinnen vor dem Auftritt. Dass das Orchester in Glurns gastiert, ist dem Chorleiter des dortigen Kirchenchores Martin Moriggl zu verdanken. Obfrau Anna Riedl unterstützt ihn derholungstäter.“ Jedes Jahr treffen sich die MusikerInnen in wechselnder Besetzung. Ge-

meinsam üben sie und werden dann zu einem klangvollen harmonischen Ganzen. (mds)

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Der Profi für Industrie und Gastronomie Die Firma Simatec mit Sitz in Nals ist im Vinschgau vor allem in der Industrie und in der Gastronomie bekannt. Simatec liefert und betreut Waagen und Wiegesysteme und ist eine von der Handelskammer autorisierte Eichstelle. Gastronomiemaschinen, Aufschnittmaschinen jeglicher Art (Gemüseschneider, Mixer Orangenpressen...), Kassensysteme, Etikettendrucker bis hin zu professionellen Schleifmaschinen - alles was in der Gastronomie, in Küche und Bar, benötigt wird und arbeitserleichternd wirkt, liefert Simatec. Durch die Lieferung von historischen Berkelmaschinen hat Simatec ein Alleinstellungsmerkmal. Hinzu kommen Dienstlei-

stungen, wie etwa die Jahreskontrolle der Registrierkassen, Wartung und technische Assistenz von Wiegesystemen in Betonanlagen, Überprüfung von Gewichten und ein professioneller Messerschleifservice. Der hauseigene MeisterReparaturbetrieb und ein gut sortiertes Ersatzteillager garantieren ein reibungsloses Funktionieren der von der Firma Simatec gelieferten Geräte und Maschinen über Jahre. Kundenservice und kompetente, fachliche Beratung durch den Innen- und Außendienst ist selbstverständlicher Standard. Kürzlich hat Simatec seinen Betriebsstandort erweitert. Durch einen notwendigen Zubau kann der interne Ab-

lauf leichter gesteuert werden. Simatec hat sich im Laufe der Jahre und Schritt für Schritt zu einem verlässlichen Partner für

professionelle Arbeitsgeräte in der Industrie und in der Gastronomie entwickelt. Die Kunden wissen das zu schätzen.

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Schlanders

Für einen Beruf begeistern...

etriebsamkeit herrschte auch beim diesjährigen Tag der offenen Tür. Dieser fand heuer an der Landesberufsschule Schlanders am 27. Februar statt. Das Bemühen ist jedes Jahr ein großes, alle Fachbereiche sind vertreten, alle Ausbildungsmöglichkeiten werden aufgezeigt. Angesprochen sind vor allem Mittelschulabgänger. Doch nicht nur. Das Ausbildungs- und vor allem Weiterbildungsangebot an der Landesberufsschule Schlanders ist ein großes. Berufe mit Zukunftsaussichten, damit wirbt die Landesberufsschule naturgemäß. In der Tat nutzten viele Interessierte, viele Besucherinnen und Besucher das Angebot mit Schülern zu sprechen und sich bei Lehrern Informationen aus erster Hand zu holen. Die Türen der Werkstätten standen offen, Klassenräume ebenso. Ausbildung zum Anfassen wurde gezeigt – in ihrer ganzen Brandbreite und Vielfalt. (ap)

Fotos: Angelika Ploner

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Einblicke in die Landesberufsschule Schlanders beim Tag der offenen Tür am 27. Februar: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Direktorin Virginia Tanzer informierten die zahlreichen Interessierten, die hinter die Kulissen blicken wollten.


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Burgeis/Fürstenburg

Der Klimawandel und wir nfang März zog die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg abermals zahlreiche Besucher und Besucherinnen in ihren Bann. Der Tag der offenen Tür stand in diesem Jahr unter dem Motto „Der Klimawandel und wir“. Die Schule ermöglichte dadurch so manchen sonst verborgenen Blick in den vielfältigen Schulund Heimalltag. Jeder Bereich, hauptsächlich aber die an der Fürstenburg positionierten Fachrichtungen Artgerechte Nutztierhaltung, Obstbau und Forstwirtschaft präsentierten zahlreiche kreative und innovative Projekte und gaben Einblick in Theorie- und Praxiseinheiten. Auch die mit modernster Technik ausgestatteten Werkräume im neuen Schulgebäude in unmittelbarer Nähe zur 700 Jahre alten Burganlage erstaunten die Gäste. Historisches zur ehemaligen Flucht- und Resi-

Foto: Fachschule Fürstenburg

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denzburg der Churer Fürstbischöfe erfuhren Interessierte im Rahmen der Burgführungen. Die allgemeinbildenden Fächer griffen in ihrem Raum die Frage auf, ob die Gesellschaft bereit ist, im Bereich Ernährung neue Wege zu gehen. Dabei forcierten sie den Blick der Besucherinnen und Besucher auf die Bereiche „Urbaner Gartenbau“, also der

Laatsch

Chronistenarbeit

Foto: „Wind“-Archiv

gebührenden Platz in der Chronik und ihr Andenken wird somit gewahrt. Die Chronistin regte an, dass sich ihre „Zunft“ in Zukunft wünschen würde, wenn die Informationen auf den Sterbebildchen wieder zunehmen, denn mittlerweile ist es so, dass diese eher dürftig ausfallen und über das Leben und Wirken der Verstorbenen wenig ausdrücken. Am Ende des Jahres werden alle Informationen gebündelt und in Buchform herausgegeben. Die Chronik steht dann allen zum Nachlesen in der örtlichen Bibliothek zur Verfügung. Die Vorstellung der Laatscher Chronik wurde von vier Laatscher Männern mit Liedern aus der QuellmalzSammlung, die früher in Laatsch gesungen wurden, umrahmt. Begleitet wurden die Männerstimmen von Trudi Theiner Grass an der Gitarre.

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ürzlich lud Isabella ErhardBrunner in Laatsch die interessierte Bevölkerung in das Mehrzweckgebäude ein, um einen Einblick in ihre umfangreiche und ehrenamtliche Tätigkeit als Dorfchronistin zu gewähren. Seit dem Jahr 2000 dokumentiert sie alles, was im 600-Seelen-Dorf in kultureller, geschichtlicher, kirchlicher, politischer und gesellschaftlicher Hinsicht passiert. Außerdem sammelt sie alle Zeitungsberichte, die mit Laatsch in Verbindung stehen. Auch die Verstorbenen des Jahres finden ihren

gärtnerischen Nutzung städtischer Flächen sowie dem Bereich „Insekten als Nahrungsmittel“. Dazu wurde auch von den Schülerinnen und Schülern ein eigenes Kochbuch angefertigt Zum Nachdenken regten aber auch die Präsentationen und die Berechnungen der langen Transportwege von Nahrungsmitteln, den so genannten

„Food Miles“, an. Einige angehende Maturanten und Maturantinnen weckten das Interesse der Anwesenden mit ihren laufenden Projekten. Auch kulinarisch blieben am Tag der offenen Tür keine Wünsche offen. Leiblich stärken konnte man sich im Burgrestaurant und bei köstlichen Kuchen und Gebäck in der Aula magna.


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Gebärdensprache Muttersprache der Gehörlosen oben: Es gibt viele Gebärdensprachen. Das Fingeralphabet ist in allen Sprachen sehr ähnlich, man kann aber auch Wörter gebärden. Barbara Schuster aus Vetzan ist von Geburt an gehörlos, gebärdet heute in italienischer, griechischer und internationaler Gebärdensprache. Sie ist Gebärdensprachlehrerin in Wien und Gründerin des Vereins Kinderhände. Im Verlag Kinderhände hat sie zusammen mit anderen „Das bunte kinderhände Liederbuch“ herausgegeben. Enthalten sind die schönsten Kinderlieder zum Singen & Gebärden z.B. auch das Lied „Wer will fleißige Handwerker sehn?“ unten: Helene Jarmer ist die erste gehörlose Parlamentarierin im deutschsprachigen Raum. In ihrem Buch „Schreien nützt nichts“ erzählt sie ihre Lebensgeschichte als gehörlose Frau.

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rüher nannte man sie die Taubstummen, doch mittlerweile wird diese Bezeichnung als veraltert und abwertend empfunden. Sie sind gehörlos, aber nicht sprachlos, sie sind taub, aber nicht stumm, denn viele haben sehr oft zwei Sprachen: die Gebärdensprache und auch die Lautsprache zum Lesen, Schreiben und Lippenabsehen. Aber es gibt noch Namen, die an die alte Bezeichnung erinnern. In Wien finden wir heute noch die Taubstummengasse. Sie erinnert an die erste Einrichtung für Gehörlose. Der aufgeklärte Kaiser Josef II eröffnete 1779 in dieser Gasse die erste staatliche Gehörlosenschule der Welt. Damals war das ein großer Fortschritt. Obwohl die Gebärdensprache vermutlich die älteste Sprache der Welt ist, musste lange darum gekämpft werden, dass sie als vollwertige Sprache anerkannt wurde und taube Menschen ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben führen können. 2006 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention in New York unterzeichnet. Das Recht auf Erlernen der Gebärdensprache und die Förderung der sprachlichen Identität der Gehörlosen ist im Art. 24 festgeschrieben. Seit 2005 ist die Gebärdensprache in Österreich verfassungsrechtlich als vollwertige Sprache anerkannt. Aber es gibt nicht nur eine Gebärdensprache. Jedes Land hat seine eigene Gebärdensprache, so gibt es z.B. die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS), die Deutsche Gebärdensprache (DGS) und die American Sign Language (ASL). Es gibt sogar verschiedene Dia-

lekte innerhalb einer Sprache. Die Gebärdensprache ist nicht international, weil sie nicht „erfunden“ wurde, sondern eine natürliche Sprache ist, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat und sich auch jetzt noch weiterentwickelt. Genauso wie die Lautsprachen. Die Gebärdensprache ist eine Augensprache mit reichem Wortschatz und eigener Grammatik. Handformen, Handstellung, Ausführungsstelle, Bewegung, Mimik, Blick, Kopf, Oberkörper, Mundbild und Mundgestik sind wichtige sprachliche Komponenten. Die Gebärdensprache ist kein primitiver Behelf, wie viele glauben, sondern eine strukturierte, differenzierte, feinste, intellektuelle wie emotionale Nuancen vermittelnde Ausdrucksform, der Lautsprache ebenbürtig, ja in mancher Hinsicht überlegen, eine Sprache, die sich für Vorträge ebenso gut eignet wie für die Liebe. So steht es im Buch „Stumme Stimmen“ von Oliver Sacks. Das Fingeralphabet ist nur ein kleiner Teil der Gebärdensprache, es gibt eigene Gebärden für ganze Wörter und auch für ganze Sätze. So ähnlich wie bei der chinesischen Schrift.

Gehörlos, aber nicht sprachlos, taub, aber nicht stumm. Die Gebärdensprache ist die erste Sprache, die Muttersprache der Gehörlosen. Helga Wellenzohn Wallnöfer aus Laas hat mich auf dieses Thema gebracht. Sie erzählt mir lange von ihrer gehörlosen Schwester Veronika, die in Meran lebt und seit Jahren zusammen mit anderen gehörlosen


Menschen um Barrierenabbau in der Kommunikation und um die Anerkennung ihrer Gebärdensprache kämpft. Dies ist zu ihrer Lebensaufgabe geworden. Helga unterstützt sie dabei. Ich erhalte ein ganzes Paket mit Unterlagen über die Geschichte und die langen Kämpfe um die Anerkennung der Gebärdensprache, von der Rivalität zwischen den Oralisten (Anhängern der Lautsprache) und den Befürwortern der Gebärdensprache. Mit welcher Sprache soll ein hörgeschädigtes Kind am besten aufwachsen? Einsprachig nur mit Lautsprache oder zweisprachig mit Lautsprache und Gebärdensprache? Seit die Schulbildung für taube Menschen vor 250 Jahren in Paris begann, sind Fachleute sich uneinig über den besten Weg. Beim Mailänder Kongress 1880 sprach man sich gegen die Gebärdensprache und für die Lautsprache aus. Für fast 100 Jahre wurde die Gebärdensprache in Europa im Unterricht gesetzlich verboten und zurückgedrängt. Nach und nach setzte gegen Ende des 20. Jahrhunderts ein Umdenken ein. Die internationale Konferenz für Bildung und Erziehung Gehörloser hob 2010 in Vancouver den Beschluss des Mailänder Kongresses auf, entschuldigte sich offiziell bei allen gehörlosen Menschen für die damalige Entscheidung und erklärte den Methodenstreit für beendet. Die gesetzliche Anerkennung der Gebärdensprachen ist kein Rückschritt und führt nicht ins Ghetto, sondern sie ermöglicht Zweisprachigkeit. Luxemburg, Malta und Italien sind die letzten drei säumigen Staaten Europas, die ihre nationalen Gebärdensprachen bisher nicht anerkannt haben. In Italien kämpfen die Vereinigungen LISsubito und SILIS mit einigen Elternverbänden und mit dem gesamtstaatlichen Gehörlosenverband ENS um die gesetzliche Anerkennung der italienischen Gebärdensprache (LIS)und das

Recht auf deren Verwendung in allen Bereichen des täglichen Lebens. Auch der Südtiroler Gehörlosenverband (ENS-GVS) bemüht sich über die Landespolitiker und die Parlamentarier in Rom um die Anerkennung, den Schutz und die Förderung der Gebärdensprache. Sehr wichtig wären Gebärdensprachdolmetscher, Untertitel und Gebärdensprache-Einblendung im Fernsehen, vor allem bei den Nachrichten und eine stärkere Förderung der Gebärdensprache für Gehörlose und Hörende. Es gibt Situationen z.B. bei einem Arztgespräch, am Arbeitsplatz, beim Versicherungsabschluss, bei der Polizei und vor Gericht, beim Gottesdienst, bei Wohnungsund Arbeitssuche, Beratung, Fortbildung, bei politischen Veranstaltungen, da wären Gebärdensprachdolmetscher höchst notwendig. In Südtirol gibt es keinen einzigen geprüften deutschsprachigen Gebärdensprachdolmetscher. In Nordtirol gibt es mehrere, es gibt sogar den Gehörlosenseelsorger Manfred Pittracher, der bei Gottesdiensten oder Beerdigungen in Gebärdensprache alles übersetzt, so dass auch gehörlose Menschen einen Gottesdienst oder eine Trauerfeier in ihrer Muttersprache miterleben können. Der 10. Juli 2009 ist ein wichtiges Datum für alle Gehörlose. Helene Jarmer gebärdete ihre Antrittsrede als erste gehörlose Parlamentarierin im österreichischen Nationalrat. Eine Gebärdensprachdolmetscherin übersetzte ihre Rede. Auf YouTube kann man diese beeindruckende Rede ansehen. Seit dieser Zeit werden alle Parlamentsreden auch in Gebärdensprache übersetzt. In Amerika ist das schon lange der Fall. So können auch die 10.000 Gehörlosen in Österreich die Parlamentsdebatte mitverfolgen. In Südtirol ist es für die rund 300 Gebärdensprachler noch nicht so weit. Heinrich Zoderer

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Foto: Heinrich Zoderer

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Andreas Winkler aus Naturns und Veronika Wellenzohn aus Tanas sind beide Gebärdensprach-Trainer. Sie machen Kurse in Gebärdensprache und setzen sich für die Anerkennung der Gebärdensprache ein. Das Handzeichen von Andreas bedeutet „Danke“, das Handzeichen von Veronika „Hallo“.

Internetseiten: www. taubenschlag.de Webseite für Taube und Schwerhörige, aber auch für Hörende www.oeglb.at Webseite des Österreichischen Gehörlosenbundes www. kinderhaende.at Eine Organisation, die sich darum bemüht, ÖGS als Muttersprache, Zweitsprache, Fremdsprache oder Gebärden als alternative Kommunikationsform zu vermitteln. www. dsg.bz.it/wdb.php?lang=de&modul=org&action=v&oid=118& back=history ENS-GVS - Gehörlosenverband Südtirol


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Jugendzentrum JuMa Mals Ö Do. 17.03.16 um 14.00 Uhr Vatertagsgeschenk basteln Ö Mi. 23.03.16 ab 18.00 Uhr Kochshow Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Fr. 18.03.16 um 14.00 Uhr Vatertagsgeschenk basteln Ö Di. 22.03.16 um 18.00 Uhr Pizza ball time Jugendtreff Tschengls Ö Sa. 19.03.16 ab 19.00 Uhr Calcettoturnier Anmeldung & Infos bei Myri JuZe Freiraum Schlanders Ö Fr. 25.03.16 1° CALCETTO CUP VINSCHGAU Qualifikationsrunde Info & Anmelung im JuZe bis am 24.03.16 Ö Sa. 26.03.16 ab 18.00 Uhr Kochen im Treff mit Kathi & Ugo Jugendtreff Tarsch Ö Mi. 23.03.16 von 15.00 bis 17.00 Uhr Spielenachmittag Jugendtreff Time Out Schnals Ö Sa. 19.03.16 Treff geschlossen Ö Sa. 26.03.16 ab 16.00 Uhr Ostereiersuche Jugendzentrum JuZe Naturns Ö Sa. 19.03.16 ab 19.00 Uhr Livekonzert Rude Roots Night Line Up: The Earlytones – The Deaf Players – Jokerface – Red Haze Ö Di. 29.03.16 Start 10.00 Uhr Ausflug Hochseilgarten Anmeldung bis 25.03.16 Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Fr. 25.03.16 15.00 – 00.00 Uhr Filmmarathon Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs Ö Mi. 23.03.16 ab 18.00 Uhr Spaghettata mit Spieleabend Ö Sa. 26.03.16 Schlittschuhlaufen (Anmeldung erforderlich)

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Take Your Chance – ganz nach diesem Motto kamen Ende Februar die 4 auserwählten Bands voll motiviert ins JuZe Naturns. Die Bands Klangholz, Four, Atop the Hill und Lord Riddim & thee Invisibles hatten sich in einer Vorauswahl durchgesetzt und waren nun eingeladen ihre Live-Qualitäten im JuZe unter Beweis zu stellen. Die Reihenfolge an diesem Abend wurde durch das Los entschieden. Und somit betrat Lord Riddim mit seinem diesmal nicht ganz so unsichtbaren Begleiter als erster die Bühne. Die Ein-MannBand bot einen gewohnt soliden Auftritt mit trashigen & punkigen Songs. Danach waren Klangholz an der Reihe. Das Repertoire der jungen Meraner Band bestand vor allem aus souligen und folkigen Klängen. Als dritte Band war „Four“ ausgelost worden. Nach den ersten Tönen war allen klar, dass diese Band mit Sicherheit zu den Favoriten gehören würde. Die Frontfrau Nina erwies sich als richtige „Rampensau“ und zog das Publikum mit ihrer rockigen Stimme und ihrer Bühnenpräsenz in ihren Bann. Doch es gab ja noch eine vierte Band. Die Jungs von Atop the Hill betraten die Bühne. Mit starker spielerischer und gesanglicher Leistung performten sie ihre Songs und sorgten dafür, dass die Jury kein leichtes Spiel hatte. So zogen sich die Mitglieder der OAAG (OpenAir-Arbeitsgruppe) für kurze Zeit zurück, um die vergebenen Punkte zusammenzuzählen. Wie nicht anders erwartet war es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen den beiden letzten Acts. Mit hauchdünnem Vorsprung konnten sich die Nachwuchskünstler von FOUR durchsetzen und sind somit bei unserem Etschside Open Air am 03. Juni mit dabei.

Ein großes Dankeschön gilt allen Bands!

GimirJugelsndhaousnly Phönix

Das Jugendhaus Phönix ist ab jetzt am Freitagnachmittag von 17.00 – 18.00 Uhr eine Stunde nur für Mädchen geöffnet. Dabei werden verschiedenen Aktivitäten angeboten. So haben wir im Februar gemeinsam gekocht und Brownies gebacken, wie auch Naturkosmetik hergestellt. Das Programm wird gemeinsam erstellt, sodass die Mädchen mitentscheiden können wie sie die Zeit gestalten möchten. Auf der Wunschliste stehen noch shoppen gehen, ein Kinobesuch und ein Kosmetikworkshop, aber wir sind natürlich auch für alle neuen Ideen offen. Wir freuen uns auf viele weitere Besucherinnen!!!

Die Jugendlichen aus dem Schnalstal hatten schon länger die Idee den Jugendraum künstlerisch zu gestalten. Diese Idee wurde nun umgesetzt. Unter dem Motto „Paint my JuZe“ wurde im Jugendtreff Time Out Schnals fleißig gepinselt und gestrichen. Die Jungs und Mädels malten einen Fernseher auf die Wand, welcher das Bild des Beamers umrahmt. Bevor der Spaß losging, mussten wir gemeinsam den Rahmen mit der Wasserwaage ausmessen und den Boden mit Zeitungen abdecken. Mit viel Eifer machten wir uns an die Arbeit. Wir malten den Fernseherrahmen aus und verfeinerten zum Schluss noch ein paar Kleinigkeiten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und erfreut die Jugendlichen.


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Mals/Vinschgau

Lernen im Verbund mit Unternehmen chule und Region: neue Zeiten – neue Lernformen. Die 4. Klasse FOWI des Oberschulzentrums Mals arbeitet mit Partnerunternehmen der näheren Umgebung an neuen Projektaufträgen. Mit dem Kloster Marienberg, der RAIKA Prad/Taufers, der RAIKA Oberland und mit der HOPPE AG haben sich Partner gefunden, mit denen die einzelnen Schülergruppen konkrete Aufgaben lösen: Z. B. wird die Homepage des Klosters Marienberg auf Entwicklungspotential gesichtet und eine KostenNutzenplanung zur Errichtung eines Cafe/Bistros gemacht. Mit der RAIKA Oberland analysieren Schülerinnen und Schüler die Schwächen des Tourismus im Obervinschgau. Die RAIKA Prad/Taufers will mit einer Schülergruppe eine Vision für die Zukunft erarbeiten und

Foto: „Wind“-Archiv

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die HOPPE AG geht mit einer Gruppe der Frage nach, wie Architekten ihre Griffe bewerten. Eine Sonderstellung nimmt das

Hildegard Spiess von der HOPPE Holding in Taufers i. M. unterstrich die Bedeutung der verlässlichen Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Projektgruppen und ihren Partnerunternehmen: „Die HOPPE AG arbeitet schon jahrelang eng mit dem Oberschulzentrum Mals zusammen. Das Unternehmen sieht den Gewinn im gemeinsamen Erarbeiten von Aufträgen nicht nur in der Entwicklung einer passenden Lösung. Neben der Übung von wirtschaftlichen Kompetenzen wollen wir auch die sozialen, organisatorischen, medientechnischen und kulturellen Kompetenzen der Jugendlichen fördern.“ Thema Flüchtlinge ein. Unter dem Arbeitstitel „Flucht Asyl und Asylpolitik“ untersucht Heinrich Zwischenbrugger mit

seiner Schülergruppe die aktuelle Situation der Flüchtlingskrise in Europa aus rechtlicher Sicht. Die Eröffnungsstatements der Partnerunternehmen unterstrichen den Mehrwert der Zusammenarbeit von Schule und Unternehmen: „Beide Seiten profitieren voneinander“, so Gerhard Stecher von der RAIKA Oberland, „die Schülerinnen und Schüler lernen Mechanismen des modernen Wirtschaftslebens und moderner Dienstleistung kennen, erkunden mit uns praxisnah Fragen, die uns als Unternehmen beschäftigen und sind mit ihren wertvollen Ideen und ihrem jugendlichen Knowhow aktiv in Problemlösungsprozesse eingebunden: eine klassische „win-win-Situation.“ Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse am Ende des Schuljahres.

Schlanders/Mittelschule und Oberschulzentrum

Projekttag zu Gesundheit und Lebensstil nsgesamt 314 Schüler der dritten Klassen der Mittelschule Schlanders, sowie alle ersten und zweiten Klassen des Oberschulzentrums Schlanders hatten am 16. Februar einen Projekttag zum Thema Gesundheitserziehung und Lebensstil. Alle Schüler konnten aus 17 Angeboten drei auswählen. In zwei Blöcken am Vormittag und einen Block am Nachmittag konnten die Schüler sehr unterschiedliche Dinge erleben und kennenlernen. Angeboten wurden Kurse zum

Thema Ernährung, Selbsterkenntnis bzw. Selbstbewusstsein und Bewegung. Organisiert und konzipiert wurde der Projekttag von der Arbeitsgruppe gemeindeorientierte Präventionsarbeit. Seit 2009 gibt es diese Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Schulen, der Gemeinde, von verschiedenen Vereinen und Jugendgruppen, sowie dem Bildungsausschuss von Schlanders und Kortsch. Auch in den vergangenen Jahren wurden Aktionen und Informationsveranstaltungen

durchgeführt. Dieses Jahr ist es gelungen, mehrere Organisationen und Einzelpersonen für den Projekttag zu gewinnen. Der Kneippverband, die Bäuerinnen, die Haushaltungsschule Kortsch, die Fachstelle für Essstörungen, das Forum Prävention waren anwesend, genauso wie verschiedene Sportlehrer, das Pädagogische Beratungszentrum, Physiotherapeuten und Freiberufler, die im Bereich Körperarbeit tätig sind. Dass dieser Projekttag bei den Schülern sehr gut ankam,

zeigte die Auswertung eines Fragebogens, den rund ein Drittel der beteiligten Schüler ausgefüllt hat. Von diesen haben fast alle angegeben, dass ein solcher Projekttag mit Jugendlichen verschiedenen Alters öfters gemacht werden sollte. Mehrere gaben an, dass sie nach diesem Tag besser auf die Ernährung achten werden, mehr Obst und Gemüse essen wollen und auch öfters darüber nachdenken wollen, welche Werte ihnen wichtig sind. (hzg) Oberschüler und Mittelschüler konnten beim Projekttag von 17 Angeboten drei auswählen. Es ging dabei u. a. um die Ernährung und Bewegung. Fotos: Heinrich Zoderer

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38 /Spezial-Auto/

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Spezial Auto Die Autopflege und der Reifenwechsel sind im Frühjahr das Gebot der Stunde. Die Pflege verlängert die Lebensdauer des Fahrzeuges und sie ist vor allem für Komfort und Funktionalität wichtig.

>Frühlingscheck bei Harry’s Tankstelle Auch wenn der Winter in diesem Jahr seinen Namen kaum verdiente: Schnee und Eis, Split und Salz haben auf jedem Fahrzeug ihre Spuren hinterlassen. Ein gründlicher Frühjahrscheck ist also Pflicht für den verantwortungsbewussten Autofahrer. Er trägt außerdem zum Werterhalt des Fahrzeuges bei. Als Auftakt empfiehlt sich eine umweltfreundliche Fahrzeugwäsche an der Tankstelle. Ab in die Wäsche. Denn über den Winter sammelt sich so einiges an Verschmutzungen an – besonders auch an Streusalz-Resten. Auch die Unterbodenwäsche gehört jetzt zum absoluten Muss. Dabei kann zwischen Waschanlage oder Selbstbedienungsbox mit Dampfreiniger gewählt werden. Auf jeden Fall sollte man seinem Fahrzeug mindestens eine Komplettwäsche inklusive Schaumwäsche und Wachskonservierung gönnen, um die Salzrückstände gründlich zu entfernen. Nach einer ausgiebigen Wäsche geht es ans Lack kontrollieren. Bei größeren Schäden hilft der Profi. Hier heißt’s schnell handeln, damit

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>Renault Kadjar Mit dem dynamischen KompaktSUV Renault Kadjar betreten Sie neue Pfade. In den Versionen mit Frontantrieb ermöglicht die erweiterte Traktionskontrolle Extended Grip auch auf schwierigem Untergrund wie Schnee, Matsch und Sand ein sicheres Vorankommen. Auf Wunsch ist der Renault Kadjar auch mit variablem Allradantrieb erhältlich. Hier kann der Fahrer per Knopfdruck zwischen drei Antriebsarten wählen:

uro ab 20.000 E

• dem variablen AUTO-Modus, in dem sich der Allradantrieb bei nachlassender Traktion von selbst zuschaltet

tergrund, in dem das Fahrzeug mit Allradantrieb unterwegs ist. Ganz gleich, wo Sie Ihre Reise hinführt: Ein Dreh am AllradWählschalter genügt, und sie erklimmen mit dem Kadjar auch schwierige Passagen. Mit der hohen Bodenfreiheit von 20 cm, Böschungswinkeln von 18 bzw. 28 Grad sind Ausflüge in unwegsames Gelände kein Problem. Dank der prägnanten Seitenschutzleisten, der markanten Lichtsignatur vorne und hinten sowie der Dachreling aus Aluminium machen Sie dabei stets eine gute Figur.

• dem LOCK-Modus für matschigen oder verschneiten Un-

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• dem 2WD-Modus, in dem der Kadjar kraftstoffsparend mit Vorderradantrieb fährt

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Vinschgerwind 6-16

17.03.16

>Service Agentur Vinschgau gemacht werden. Die dafür nötigten Dokumente sind Ausweis, Steuernummer (Sanitätskarte), Führerschein und ein Passfoto. Aber ! Achtung diese müssen vorab – mindestens einen Tag – persönlich, per Fax oder per E-Mail bei mir hier in der Agentur abgegeben werden. Der Grund dafür ist, dass alle Daten noch vor der ärztlichen Visite kontrolliert werden müssen, u. z. ob sie im System richtig erfasst sind. Herr Trojer, was müssen Autolenker, die den Führerschein verlängern wollen, wissen? Manuel Trojer: Jeden Donnerstag von 18 bis 20 Uhr finden hier im Sitz der ServiceAgentur bei der Bushaltestelle in Schlanders die ärztlichen Visiten statt. Die Terminvereinbarung kann telefonisch

jeden Donnerstag Führerscheinverlängerungen finden ur bei der gent ice-A von 18 – 20 Uhr im Sitz der Serv t. stat rs ande Schl in Bushaltestelle Die benötigten Dokumente sind:

• Ausweis • Steuernummer (Sanitätskarte) • Führerschein und • ein Passfoto.

estens einen Tag vor Achtung: Die Dokumente müssen mind persönlich oder per eder entw e dem Termin der ärztlichen Visit en. Für die Kategorien C, D, E Fax oder per E-Mail geschickt werd Hausarzt ein Anamnesevom b und BCAP muss zusätzlich vora en. werd Zeugnis erstellt

Das gilt für die Kategorie B... Richtig. Für die Kategorien C, D, E und BCAP muss zusätzlich vorab vom Hausarzt ein Anamnese-Zeugnis erstellt werden.

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Welche Dienste bietet die Service-Agentur noch an? Die Service-Agentur ist ein Sammeldienst für Autoangelegenheiten jeder Art. Zudem

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Führerscheinverlängerungen der verschiedenen Kategorien an. Nur die Autosteuer kann nicht mehr hier in der Agentur einbezahlt werden.


17.03.16

Vinschgerwind 6-16

/Spezial-auto/ 41

>Von O bis O

Jetzt kommt wieder die Zeit, um das Auto auf Sommerreifen umzurüsten. Mit der O bis O-Regel kann man sich den Zeitpunkt leicht merken. An Ostern können die Sommerreifen drauf, ab Oktober sollten sie wieder gegen Winterreifen getauscht werden. Ein abgefahrenes Profil, falscher Luftdruck, Unwucht oder nicht richtig befestigte Radmuttern haben Auswirkungen auf die Sicherheit und

Lebensdauer der Reifen. Wir raten deshalb, den Radwechsel vom Fachmann durchführen zu lassen. Dieser hat ein geschultes Auge und wirft gleichzeitig noch einen kritischen Blick auf die Bremsanlage um Sie frühzeitig auf Verschleißerscheinungen hinzuweisen. Wir sind Ihr Ansprechpartner für jegliche Art von Bereifung, sei es Pkw, Lkw oder Landwirtschaft. Aus einer großen Auswahl an Reifen und Felgen finden wir das Passende für Sie. Gesehen bei Transalbert, Schluderns

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2014

Ford C-Max Titanium

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2014

Ford Fiesta Titanium

weiß

2009

Ford Kuga

grau metallic

2014

Ford Custom schwarz 0 km

schwarz

2015

Ford Fiesta black-white Edition

weiß

2015

>Professionelle

>Fuhrpark-Besitzer aufgepaßt!

Egal ob es sich um einen Neu- oder Gebrauchtwagen handelt. Flugrost kann jedes Auto heimsuchen und ist ein ärgerliches Übel. Die beginnende Korrosion sitzt zum Glück jedoch nur oberflächlich. Hat sich der Eisenstaub noch nicht im Lack festgesetzt, ist es keine Herkulesaufgabe, den Flugrost zu entfernen. Entdecken Sie Flugrost an Ihrem Auto, heißt das nicht dass das Fahrzeug gleich zu rosten beginnt. Denn Flugrost entsteht durch Eisenstäube, in Verbindung mit dem winterlichen Straßensalz, die an der Luft rosten. Setzt sich dieser Rost auf der Oberfläche des Fahrzeugs ab, sieht das unschön aus und kann durchaus zu richtigem Rost führen. Deshalb sollten Sie Flugrost umgehend entfernen, wenn Sie ihn entdecken.

Für Unternehmen kannt und dadurch hohe mit einem eigenen Kosten durch FolgeschäKontaktieren Sie uns unter Fuhrpark sind Wirtden vermieden werden“. Tel. 0473-742081 oder unter schaftlichkeit, SicherAuf Ihren Fuhrpark garage.rinner@rolmail.net heit, Zuverlässigkeit müssen Sie sich täglich und Verfügbarkeit zuverlässig verlassen ihrer Fahrzeuge enorm wichtig. Was viele können. Deshalb bietet Garage Rinner jedoch nicht wissen: Diese Fahrzeuge sind den kompletten, kostengünstigen Serivce in einer Mehrmarkenwerkstatt oft besser von Inspektion nach Herstellervorschrift aufgehoben, als in einer Vertragswerkstatt. (damit evtl. Gewährleistungsansprüche an Fuhrparkfahrzeuge legen viele Kilometer den Fahrzeughersteller erhalten bleiben) zurück. Starker Verschleiß macht häufige und Wartung bis hin zu allen vorgeschrieWerkstattaufenthalte notwendig. Daher benen Fahrzeugprüfungen wie Collaudo sollten diese so effizient und effektiv als und gewährleisten Ihre Mobilität sowie möglich sein. Und gerade dort liegen die Einsatzfähigkeit und Werterhaltung Ihrer Stärken der Mehrmarkenwerkstätten. Fahrzeuge. Qualität, Kompetenz, ZuverDenn bei ihnen zählt der persönliche lässigkeit sowie Ihre Zufriedenheit stehen Kontakt, Verlässlichkeit, Flexibilität und, bei Garage Rinner im Mittelpunkt. Gerne was auch ganz wichtig ist, ein gutes Preismöchten wir Sie in einem persönlichen Leistungs-Verhältnis. Gespräch von unseren Leistungen über„Durch regelmäßige Inspektion der Fahrzeugen! zeuge in unserer Werkstatt können Verschleißerscheinungen frühzeitig erGesehen bei Garage Rinner, Latsch

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Vinschgerwind 6-16

Spezial

17.03.16

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft im Vinschgau ist vielfältig, die Bauern sind fleißig, hegen und pflegen ihre Höfe. Einzelne Bäuerinnen und Bauern gehen eigene Wege. Für den Vinschgerwind Anlass, ab und zu genauer hinzuschauen.

„Le mele delle Coccinelle“ K

tritt die VI.P - der Verband der Vinschger Prduzenten für Obst und Gemüse, ab sofort am italienischen Markt auf. Mehr als die Hälfte der rund 350.000 Tonnen im Vinschgau produzierten Äpfel werden nach Italien geliefert. Mit den zwei Marienkäfern in Kombination mit dem Schriftzug „Val Venosta“ und klein dazu „Südtirol“ stellt sich die VI.P markenmäßig neu auf. Die Marienkäfer, so die

Foto: Erwin Bernhart

unden bzw. Konsumenten können ab sofort Äpfel aus dem Vinschgau, mele della Val Venosta, oder Äpfel mit den Marienkäfern, „mele delle Coccinelle“, bestellen, sagt VI.P-Direktor Sepp Wielander anlässlich der Vorstelleung der neuen VI.P-Marke. Mit den zwei Marienkäfern, einer rot, einer gelb für die integrierte Produktion, einer rot und einer grün für die biologische Produktion,

Bei der Vorstellung der neuen Marke im VI.P Sitz in Latsch v.l.: Leonhard Wellenzohn (Präsident VI.P-Bio), Marketing-Chef Michael Grasser, VI.P-Direktor Josef Wielander, VI.P-Thomas Obmann Oberhofer und VI.P-Verkaufsmanager Fabio Zanesco

Erklärungen, sollen Natürlichkeit und Qualität suggerieren, auch die Dualität des Vinschgaus mittransportieren: zwei Sprachen, zwei Kulturen, an zwei Länder - an die Schweiz und an Österreich - angrenzend. Das neue Logo - die neue Marke wird im Erscheinungsbild, in der Verpackung und in der Kommunikation durchgezogen. „Gut und ehrlich soll der Vinschger Apfel sein“, sagt Weilander. Daneben soll mit der Zweitmarke, die den Fantasienamen „Amélie“ trägt, eindeutig zwischen qualitativ hochwertiger Ware und weniger perfekten Äpfeln unterschieden werden. Der Marienkäfer ist seit 1986 als Sinnbild für den integrierten Anbau in den Logos präsent. Im Laufe der Zeit wurde das Erscheinungsbild immer wieder verändert und angepasst. Nun ist nach einjähriger intensiver Vorbereitungszeit ein größerer Schritt erfolgt - ein innovatives Konzept, sagt Wielander - der Marienkäfer als Glücksbringer. Die Apfelproduktion innherhalb der 7 Genossenschaften

erstreckt sich von der Töll bis nach Glurns auf rund 5000 Hektar. Die 1700 Mitglieder bearbeiten demnach im Schnitt einen Grund von rund 3 Hektar. „Diese Kleinstrukturiertheit haben wir durch die Genossenschaften ausgeglichen und diese Genossenschaften zusammen bilden die VI.P“, so Wielander. Die Äpfel werden in rund 50 Länder weltweit exportiert. „Eine Marke ist eine Versprechen“, sagt der Verantwortliche für das Marketing Michael Grasser, und unsere Bauern leben diese Werte, die wir vermitteln wollen. Nun gelte es, wiederum die Herzen der Konsumenten zu erobern. Die Vorstellung der neuen Marke, welche in Zusammenarbeit mit einem Mailänder Studio erstellt worden ist, erfolgte am Sitz der VI.P vor vielen italienischen Journalisten am 25. Februar 2015. (eb)


17.03.16

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/Spezial-Landwirtschaft/ 43

pr-info WinFarmer

Die neue Generation von WinFarmer 2014-2015 wurde viel Zeit in die neue Generation von WinFarmer gesteckt, um den sich laufend ändernden Bestimmungen gerecht zu werden. Mit den Optimierungen und Weiterentwicklungen bleibt WinFarmer ein kompetenter Begleiter auf dem Gebiet des digitalen Betriebsheftes. WinFarmer lässt sich weiterhin auf die gewohnte, einfache Weise bedienen, wurde aber in Details wesentlich überarbeitet. Es wurde eine exklusive Spritzmittel-Datenbank aufgebaut, die sämtliche in Italien zugelassene Pflanzenschutzmittel enthält, welche in Obst/Weinbau relevant sind. Das sind über 2300 Produkte. Der Zulassungsstatus u.ä. von allen 14.000 Mitteln ist gespeichert, somit hält WinFarmer die umfassendste Datenbank in der Branche bereit, sogar viel detaillierter als Nutriweb und mit In-

fos, die sonst in keiner anderen Datenbank zu finden sind. Alle AGRIOS Richtlinien in Bezug auf die PSM sind hinterlegt und können in Sekundenbruchteilen vollständig kontrolliert werden: bei der Eingabe der einzelnen Maßnahmen und zusätzlich auch zusammenfassend für das gesamte Betriebsheft, inkl. Kontrolle der erlaubten Dosierungen. Damit können häufige Tippund Flüchtigkeitsfehler rechtzeitig erkannt werden und man hat eine kompetente Unterstützung bei der Spritzplanung. Bei einem typischen Betriebsheft kontrolliert WinFarmer hunderte von Einschränkungen, die alle bei Übertretung zu Ausschluss oder Schulungen führen können. Die Datenbank wird laufend aktualisiert und steht exklusiv nur WinFarmerKunden zur Verfügung. Die Datenbank wird auch lau-

fend mit der Datenbank des Beratungsrings abgeglichen - so sind WinFarmer-Kunden immer am Puls der Zeit. Damit unterstützt WinFarmer mit nützlichen Datenbanken sämtliche Elemente für eine akkurate Betriebsheftführung. Auch Gerätschaften, Maschinen, Arbeitskräfte inklusive Löhne, sowie Lagerbestände und Lieferanten werden mit WinFarmer verwaltet. Natürlich entbindet die digitale Unterstützung durch WinFarmer die Landwirte nicht von eigener Verantwortlichkeit und von Sorgfalt. Aber WinFarmer kann mithelfen, diese Sorgfalt mit unentbehrlichen Daten und Abgleichungen zu begleiten. WinFarmer ersetzt somit Verantwortung nicht, sondern hilft dabei, diese besser wahrnehmen zu können. … und wem das alles doch noch zu wenig weit geht und es

nicht selbst machen will, der kann sich getrost an den seit Jahren bewährten BETRIEBSHEFTSERVICE des Dr. Gritsch Stefan (powered by www.winfarmer. com) wenden. Viele zufriedene Kunden, von Junglandwirten bis hin zu älteren Landwirten, wissen dessen Vorzüge als Marktführer überaus zu schätzen. Jetzt neu: Optional übernehmen wir für Sie die ab heuer im Global GAP monatlich vorgesehenen Lagerbestandsaufnahmen


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Vinschgerwind 6-16

17.03.16

Rohmilchkäse aus dem Martell-Tal

Unscheinbar und etwas versteckt liegt auf dem „Ruan“ in Ennewasser im Martelltal der „Rainhof“ von Familie Stricker. Ein Hof, auf dem sich in den letzten Jahrzehnten so einiges verändert hat, vom Umbau, Neugestaltung bis hin zur Philosophie. Familie Stricker lebt mit und von der Natur, hat sich von ihr leiten und inspirieren lassen und neue Wege für sich gefunden. von Barbara Wopfner

Fotos: Barbara Wopfner

E

inige werden Familie Stricker, vor allem Erwin und Claudia, von Besuchen auf der Soy-Alm kennen. Bis 2009 hatten sie für neun Jahre die Alm gepachtet, bewirtschaftet und geführt. Erwin Stricker hatte damals jeden Sommer die Kühe der umliegenden Bauern auf der Alm versorgt und deren Milch zu Alm-Käse verarbeitet. Es entstand eine Leidenschaft zum Produkt Milch, das so vielfältig verarbeitet werden kann. In diesen 9 Jahre hat sich die Familie viel Erfahrung, Wissen und Vielfalt angeeignet, von dem sie heute noch schöpfen. 2010 kam es schließlich zu ent-

scheidenden Fragen, die drei Kinder Elmar, Magdalena und Sandra waren groß, auf dem Hof standen Umbauten an und die Überlegung das Arbeitsleben auf den Hof zu fokussieren stieg. Also stellte sich die Frage: warum nicht das erarbeitete Wissen aus der Alm-Käserei zurück auf den Hof bringen? Im Zuge des Umbaus konnte schließlich eine kleine HofKäserei, mit Reifekeller, Lager und Hofschank mit eingeplant werden und seit 2011 wird am „Rainhof“ professionell Rohmilch-Käse produziert. Im Stall stehen 4 Milchkühe und 12 Ziegen die täglich gemolken werden, „gekast“ wird tagein tagaus, egal ob Wochenende oder Feiertag.


17.03.16

„Es ist unser weißes Gold, das wir versuchen so schonend wie möglich zu veredeln. Die Milch wird zu keinem Zeitpunkt durch Leitungen gepumpt, sie soll so schonen wie möglich in die Käseproduktion gelangen.“

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!

Gourmet-Tipp

Käseverkostungen auf Anfrage

(Claudia Stricker)

Der Stall liegt etwas oberhalb des Wohnhauses, in dem sich im Untergeschoss die kleine Käserei befindet. Die frisch gemolkene Milch wird von Hand in einer großen Milchkanne bis vor die Käserei gebracht und von dort beginnt sie mit natürlichem Gefälle in die Käseproduktion zu fließen. Nur durch das Fließen kann garantiert werden, dass Eiweiß und Fettmoleküle nicht verletzt werden. Würden die Moleküle platzen, könnte der eintretende Sauerstoff die Milch zum oxidieren bringen,

Lammweg 23/c, 39057 Girlan (BZ) Tel +39 0471 660640 Fax +39 0471 660190 www.braun-apple.com info@braun-apple.com

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17.03.16

Foto: Gianni Bodini

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sie würde ranzig werden. Es steckt viel Erfahrung und Philosophie dahinter, Wissen und Leidenschaft, um ein solches Produkt herzustellen. Eigentlich ist es ein „lebendes Produkt“, da die Milch nicht erhitzt, also pasteurisiert wird. Somit darf der Käse arbeiten, reifen und sich in Konsistenz, Farbe und Geschmack verändern, bzw. verfeinern. Er entwickelt sein Aroma nach und nach. Claudia und Erwin Stricker sprechen vom Veredeln der Milch und dies lässt spüren, mit welcher Wertschätzung sie diesen Rohstoff bearbeiten. Es wird Schnittkäse und Frischkäse (dieser auf Bestellung) produziert, der mit Pfeffer, Kräutern, Peperoncino und getrockneten Blüten verfeinert wird. Zudem gibt es auch einen Weinkäse, hierzu wird der Käselaib für 2 Tage in einen Rotwein (Cabernet) eingelegt, somit nimmt er eine besondere Note und Farbe an. Der Ziegenkäse wird ebenso mit Heu und Kräutern raffiniert und stellt besonders für Personen mit einer Milchunverträglichkeit eine schmackhafte Alternative dar. Die Kulturen für ihren Käse stellt Claudia Sticker selber her, am Tag vor dem Käsen wird ein Säurewecker, ähnlich wie beim Joghurt angesetzt und kann dann die Käseprodukti-

on in Schwung bringen. Es ist ein Kreislauf der sich Tag für Tag zu schließen scheint, ein in sich geschlossener Produktionsweg, für dessen Reinheit und Qualität der „Ruanerkas“ steht.

„Bei der Bewirtschaftung unseres Hofes steht der Einklang mit der Natur und den Tieren im Vordergrund unseres Denkens. Denn wir haben es uns zum Ziel gemacht, die Natürlichkeit der Milch in unseren Produkten weiterleben zu lassen.“

Vollfettkäse aus Kuhrohmilch ..verfeinert mit - Küchenkräutern, Sellerie, Peperoncino - Rotwein - Cabernet - getrockneten Wiesenblüten - bunte Pfefferkörner Vollfettkäse aus Ziegenrohmilch ...verfeinert mit - Peperoncino, Sellerie und Heu Frischkäse auf Bestellung Joghurt Frischmilch Eier Verkaufspunkte: De-Spar Rungg; Bauernladen Juval; ausgewählte Märkte; Ab-Hof

(Fam. Stricker)

Am Hof gibt es eine Ferienwohnung und einen kleinen Hofschank, der von den eigenen Produkten lebt. Claudia Stricker bieten neben dem Käse auch eigenes Joghurt, Butter, Buttermilch, Eier, Speck und Wurst den Gästen an. Wobei letzteres vom Hof ihrer Tochter kommt. Die Familie hilft sich gegenseitig, vor allem im Sommer wenn die Arbeit intensiv ist, tauscht man sich aus. Wo die Arbeit ist, wird geholfen,

sei es auf den Feldern oder auf dem Hofschank. Für Familie Stricker hat sich ein Wunsch erfüllt, das Leben am Bauernhof ist durch die Zuverdienste von Ferienwohnung, Hofschank und Käserei rentabel geworden. Leben und Arbeiten ausschließlich am Hof ist nun für sie möglich geworden. Zu erreichen ist der Rainhof mit dem Auto aber auch zu Fuß über den ausgeschilderten Erdbeerweg.


17.03.16

Vinschgerwind 6-16

/Spezial-Landwirtschaft/ 47

VERSICHERUNGSBÜRO

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Vinschgerwind 6-16

17.03.16

Fleckvieh

Rasse mit Zukunft

Das Fleckvieh erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Der Vinschger Fleckviehzuchtverein kann sich kontinuierlich über Zuwächse freuen, an Mitgliedern und an Tier-Population. Das Fleckvieh hat seinen Ursprung im Schweizer Simmental und punktet als Doppelnutzungsrasse mit Milch- und Fleischleistung. worden. Die Zahlen der Mitglieder und der Tiere steigen kontinuierlich an. Durchschnittlich sind es jährlich an die 20 Mitglieder im Vinschgau, die sich neu einschreiben. Ihre Höfe befinden sich hauptsächlich im Obervinschgau und an den Berghängen. Derzeit zählt der

von Magdalena Dietl Sapelza

E

r und sein Fleckvieh seien anfangs oft belächelt worden, sagt Walter Klotz aus Schluderns, Obmann des Vinschger Fleckviehzuchtvereines. Doch das hat sich geändert. Die Fleckviehzucht ist attraktiv ge-

NEU von G&F Schweiz: Der iJOINT ist sofort installationsbereit! Eine vorherige Demontage oder Anfasen der Rohrenden ist nicht erforderlich.

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Vinschger Verein 257 Mitglieder, die 334 weibliche Kälber und 195 Kontrollkühe halten. Den Südtiroler Fleckviehzuchtverband gibt es seit 51 Jahren. Die Hochburg ist das Pustertal. Die zunehmende Attraktivität des Fleckviehs liegt in der Doppelnutzung. (gute Milch- und

Kein Verkanten bei der Installation und maximale Anzugsfestigkeit

Fleischleistung.) 2015 brachten die Versteigerungen für Jungvieh im Schnitt 2000 Euro. Das berichtete Geschäftsführer Dieter Herbst kürzlich bei der Jahresversammlung am 1. März in Schluderns. Fleckvieh-Stierkälber bringen bessere Schlachtvieh-Preise als jene anderer Ras-

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Anzahl

Kontrollkühe %

Anzahl

%

Fleckvieh

41.890

31,7

16.162

27,65

Braunvieh

33.210

25,1

19.910

34,00

Schwarzbunte

21.629

16,4

11.310

19,35

Grauvieh

19.256

14,6

8.062

13,80

Pinzgauer

2.172

1,6

1.154

1,98

Datenquelle: Fleckviehzuchtverband Südtirol

Population

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Rassenbestand 31.12.2015 in Südtirol

Der Vorstand des Fleckviehzuchtvereines Vinschgau, vorne v.l. Obmann Walter Klotz (Schluderns), Monika Telser (Tanas), Karl Renner (Lichtenberg) und Markus Thanei (Matsch); hinten: Zuchtwart Wilfried Kritzinger, Fritz Moriggl (Mals), Obmann des Landesverbandes Emmerich Silbernagl und Geschäftsführer Dieter Herbst sen. Eine lukrative Marktlücke haben die Gsieser Fleckviehzüchter mit ihren „Osterochsen“ gefunden. Die jährliche volksfestartige Versteigerung im Frühjahr in St. Lorenzen bringt stolze Preise. Bei der Zucht und bei der Auswahl der Stiere steht immer die Doppelnutzung im Vordergrund. Die Verantwortlichen im Verband mit Obmann Emmerich Sil-

bernagl, Geschäftsführer Dieter Herbst und Zuchtwart Wilfried Kritzinger sind darum bemüht, die beste Samenqualität einzukaufen und die Züchter gut zu beraten. „Veränderungen durch Einkreuzungen erachten wir als bedenklich. Wir wollen da keine Kompromisse eingehen“, sagt Silbernagl. Auf gesunde Tiere und vor allem auf deren Langlebigkeit wird in der Zucht

verstärkt gesetzt. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit. Die Zuchterfolge im Vinschgau sind mittlerweile beachtlich. Das bestätigte Kritzinger. Er habe kürzlich im Oberland „richtig bärige Kühe“ punktiert, schwärmte er. Die oft als zu gering befundene Milchleistung steigt ständig. Vinschger Spitzenreiter bei der Milchproduktion 2015 war Simon Fliri vom

„Höflhof“ am Naturnser Sonnenberg, der acht Kontrollkühe hat. Die durchschnittliche Milchleistung pro Kuh betrug 9.938 Kg (Fett 3,49 und Eiweiß 3,43). Fliri ist mit seinem Fleckvieh zufrieden, genauso wie Klotz. Jährlich bereichert dieser den „Sealamorkt“ in Glurns mit einer kleinen Fleckvieh-Ausstellung. Und belächelt wird er längst nicht mehr.

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17.03.16

Jungbauern im Portrait: Der Flatscher-Hof am Kastelbeller Sonnenberg Die Entscheidung einen Bergbauernhof zu übernehmen, zu führen, von ihm zu leben, ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Immer wieder wird berichtet, dass das Leben als Bergbauer nicht rentabel ist, viele steigen aus und suchen nach neuen Wegen. Und trotzdem gibt es die jungen Bauern noch, die sich dafür entscheiden einen Hof zu übernehmen, ihn zu bearbeiten und zu pflegen. Kriterien für den Jungbauernpreises • Zusammensetzung der am Hof lebenden Personen, Generationen • Hofübernahme: unter welchen Voraussetzungen • Bildung: Schulausbildung und Fortbildungen • Betriebsbeschreibung: Größe, Meereshöhe, Erschwernispunkte, Beregnung, Wiesen, getätigte Investitionen • Aktive Beteiligung am öffentlichen Leben • Viehwirtschaft • Stromversorgung, Mechanisierung, Erschließung • Wohn- und Wirtschaftsgebäude

von Barbara Wopfner

D

ie Südtiroler Bauernjugend vergibt jährlich einen Preis, der jungen Familien zu Gute kommen soll, die sich bewusst für ihren Bergbauernhof entscheiden. Festgelegte Kriterien geben eine Rich-

tung vor, wer den Preis erhalten soll. Erschwernispunkte des Hofes, Alter, eigene Kinder und der Einsatz für den Hof spielen dabei eine Rolle. In diesem Jahr ging der Preis abermals nach Kastelbell, an den Sonnenberg nach Trums. Freunde und Nachbarn haben die Familie

Martin Brunner für den Preis vorgeschlagen und nach dem Auswahlverfahren wurden sie mit dem diesjährigen Preis ausgezeichnet. Dazu habe ich sie am Hof besucht. Als einziger Sohn von vier Kindern stand in der Familie schon früh fest, dass Martin

einmal den Hof übernehmen soll und so wuchs er langsam in diese Aufgabe hinein. Seine Schulwahl und Ausbildung richtet er danach aus, um den Hof einmal übernehmen zu können. Die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg in Burgeis war dafür

Fotos: Barbara Wopfner

(Bezirk Vinschgau)


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die erste Wahl. Nach einigen Jahren in der Schweiz übernahm er schließlich 2008 den elterlichen Hof. Nach und nach standen einige Änderungen und Erneuerungen an, die er schrittweise anging, von der Bewässerungsanlagen, zur Fotovoltaik bis hin zum Umbau des Wohnhauses. Der große Schritt wurde 2014 angestrebt, die Umstellung von Milchproduktion zur Kälberaufzucht. Im Stall stehen heute 19 Kälber der Rasse Braunvieh, die der Stolz des jungen Bauern sind. Der Flatscher-Hof ist seit kurzem ein Drei-GenerationenHof, denn neben den Eltern von Martin, Johanna und Adolf, wohnt auch seine Partnerin Miriam am Hof. Der kleine Janik hält seit gut einem Jahr alle auf Trab. Beide, sei es Martin und auch Miriam, haben neben ihre Tätigkeit als Bauern einen Zweitberuf, dem sie im Tal, bzw. in der Stadt nachgehen. Den Zuverdienst brauchen sie, um ihre Ideen und Visionen für den Hof demnächst verwirklichen zu können. Und dies gelingt nur, da es ein Zusammenspiel der Generationen gibt. Ohne die Eltern wäre die Doppelbelastung kaum zu schaffen. Miriam arbeitet als Verkäuferin in Meran und Martin arbeitet am Bau. Die tatkräftige Unterstützung der Eltern, bzw. Großeltern braucht es da. Auf meine Frage warum sie sich beide für den Hof entschieden haben, war die Antwort eindeutig, die Lage, die Aussicht und das Leben am Hof. De Möglichkeit sich selbst zu versorgen, sehen beide als große Qualität. Das meiste für das tägliche Leben produzieren sie selbst, Kälber und Schweine liefern Fleisch, die Hühner Eier und die Ziegen Milch, Platz für

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einen großzügigen Garten ist ebenso vorhanden. Ein gemauerter Ofen ermöglicht ihnen eigenes Brot zu backen, das zu einer Leidenschaft der beiden Altbauern Johanna und Adolf geworden ist. Der kleine Janik füttert Ziegen und Kälber, er wächst damit auf und für ihn sind die großen lauten Tiere, mit ihren rauen Zungen keine Besonderheit. Der Ziegenstall mit den Kitzlein ist sein Spielplatz, er darf miterleben von wo Produkte stammen, was Tiere brauchen und wie man sie pflegt. Auch das eine Qualität, die das Leben am Bauernhof ermöglicht und die gerade Urlauber ganz speziell suchen. Die Altbauern Johanna und Adolf Brunner sind für die junge Familie eine große Unterstützung, die Pflege der Tiere ist für sie noch machbar und sie investieren mit Liebe ihre Zeit darin. Sie haben ihr Leben am Hof verbracht, Zeit und Leidenschaft investiert und übergeben heute mit Freude ihr Lebenswerk und dürfen miterleben wie es weitergeführt wird. Es hat sich vieles verändert und die Führung des Hofes durch die Jungbauern wird sich noch weiterhin ändern. Martin und Miriam haben Ziele und Vorstellungen für ihren Hof, auf dem die Viehwirtschaft in Zukunft Teil sein wird, jedoch der Hof mehrere Säulen brauchen wird. Die Vision wären Ferienwohnungen, die eine wichtige Einkommensquelle stellen würde. Miriam besucht dafür die wichtigsten Kurse und Martin strebt einen Umbau eines kleinen Gebäudes am Hof an. Der Wunsch wäre, die Arbeit am Hof zu fokussieren, den Zuverdienst nicht im Tal sondern am Hof zu finden.

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52 /spezial-Garten/

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Stickstoff nach Bedarf düngen Idealerweise orientiert man die Düngung im Garten an den Ergebnissen einer Bodenuntersuchung, die man etwa alle 3 bis 5 Jahre für jeden Nutzungsbereich wiederholt. Bei den Standardbodenuntersuchungen wird der Gehalt an verfügbarem Stickstoff jedoch nicht ermittelt, da er sich schon auf dem Transport zum Bodenuntersuchungslabor stark verändern kann und das Ergebnis daher unzuverlässig wäre. Da Stickstoff von Regen und Gießwasser leicht in das Grundwasser ausgeschwemmt wird, sollte Stickstoff nur dann zur Verfügung stehen, wenn die Pflanze ihn braucht. Es ist daher sinnvoll ihn während der Wachstumsphase nach und nach in Portionen von 5

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g Stickstoff/m2 beispielsweise in Form von Hornspänen zu verabreichen. Im Gartenkompost ist auch Stickstoff enthalten, besonders wenn der Anteil an Rasenschnitt und Gemüseabfällen groß ist, ist auch der Stickstoff-Anteil hoch. Dieser organisch gebundene Stickstoff wird nach und nach je nach Temperatur, Feuchtigkeit und anderen Faktoren frei. Wer Kompostwirtschaft betreibt und regelmäßig Kompost ausbringt - übrigens am besten im Frühjahr maximal 5 bis 10 l/m2, also allerhöchstens eine Schichtdicke von einem halben bis einem Zentimeter - deckt damit den Stickstoffbedarf von Kulturpflanzen mit geringen Nährstoffen wie beispielsweise Radieschen, Feldsalat, Knollenfen-

chel, Kopfsalat und Zwiebeln völlig ab. Bei diesen Pflanzen muß gar nicht zusätzlich gedüngt werden. Bei Pflanzen mit höherem Stickstoffbedarf wie Kohl, Zucchini und anderen Gemüsen mit großer Massebildung und langer Kulturdauer muß bei Kompostausbringung im Frühjahr dann im weiteren Wachstumsverlauf entsprechend weniger Stickstoff nachgedüngt werden, als es ohne Kompostgaben der Fall wäre. Im Handel sind sowohl natürliche organische Stickstoffdünger auf tierischer Basis (beispielsweise Hornspäne) als auch solche aus pflanzlicher Basis (beispielsweise -> Veggie-Dünger*)sowie mineralische Stickstoffdünger. Letztere machen aber nur bei akutem

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toffeln vorgekeimt: Dazu werden die Pflanzkartoffeln nebeneinander in Steigen, Eierkartons oder Ähnlichem gelegt und bei 12 bis 15 °C etwa 4 Wochen lang hell vorgekeimt. Ab der zweiten Aprilwoche können sie gepflanzt werden. Bis Mitte Mai wird das Beet mit Folie oder Vlies abgedeckt und vor Frostnächten noch zusätzlich mit einem zweiten Vlies geschützt. Sobald die Pflanzen etwa 15 cm hoch sind, wird angehäufelt.

Unter Glas und Folie Mangel Sinn, denn sie leisten im Gegensatz zu Kompost oder organischen Düngern keinen Beitrag zur langfristigen Bodenverbesserung und ihre Herstellung ist energieaufwendig.

Gemüse Direktaussaat, Pflanzarbeiten und Jungpflanzenanzucht Gemüsebeete können bearbeitet werden, sobald der Boden etwas abgetrocknet ist und nicht mehr schmiert. Im März werden im Garten Rote Rübe, Petersilie, Möhren, Spinat, Chicorée und Zwiebeln ausgesät. Frühkohl, Kopfsalat, Topinambur, Steckzwiebeln, Dicke Bohne sowie Spargel und Rhabarber kann man ins Freie pflanzen. Ab Mitte März werden außerdem Frühkar-

Schon seit Ende Februar können Kohlrabi, Kopfsalat und Rettich ins ungeheizte Kleingewächshaus gepflanzt werden. Allerdings erhalten sie einen zusätzlichen Schutz aus Vlies oder Folie (tagsüber 1 Schicht, nachts 2 Schichten). An sonnigen Tagen muß gelüftet werden. In Warmhäusern oder beheizten Anzuchtsabteilungen ist Aussaatzeit für Tomaten, Paprika und Auberginen. Die optimale Keimtemperatur liegt zwischen 22 bis 25 °C. Vorgezogen werden jetzt auch Brokkoli, Knollenfenchel, Sommerweißkohl und Sommerblumenkohl, Sellerie, Melone, Okra und Andenbeere. Sommerblumen, die jetzt vorgezogen werden können, sind beispielsweise Leberbalsam,

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Fuchsschwanz, Sommeraster, Schmuckkörbchen, Dahlien, Nelken, Impatiens, Prunkwinde, Lobelien und viele andere.

Pflanzzeit für Stauden und Gehölze Stauden und Gehölze werden im Herbst oder Frühjahr gepflanzt. Die Pflanzung im Herbst bringt einen kleinen Wachstumsvorsprung. Empfindliche Gräser, andere Stauden und Gehölze pflanzt man aber lieber im Frühjahr. Vor der Pflanzung wird der Boden gelockert und Wurzelunkräuter entfernt.

Rasen und Rosen Wenn der Rasen schneefrei und der Boden ausreichend abgetrocknet ist, kann - meist gegen Ende März - mit der Rasenpflege begonnen werden. Als erstes werden große Rasenunkräuter mit einem Unkrautstecher herausgestochen, als nächstes der Rasen gemäht und anschließend mit einem Vertikutiergerät vertikutiert, um auch Moos und Rasenfilz herausziehen. Das Moos und die herausgerissenen Unkräuter werden abgerecht und der Rasen begutachtet. An kahle Stellen sät man gleich Rasensamen der passenden Rasensamenmischung nach. Ende des Monats, etwa zur Blütezeit der Forsythien, ist es Zeit, für den Rosenschnitt.

Unsere Leistungen:

Garten- und Landschaftsbau

Neugestaltung Bepflanzungen Individuelle Planung Bewässerungsanlagen Pflegearbeiten jeglicher Art Dachbegrünungen Pflasterarbeiten Teichanlagen Rollrasen Holzarbeiten: Pergola Sichtschutz Gartenzäune Terrassenböden Stege & kleine Brücken Mauerwerke: Trockenmauern Pergonen & Gabionen

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Nationalpark Stilfserjoch

Der Stieglitz Foto: Matteo Senesi

Vogel des Jahres 2016

Der Stieglitz ist farbenprächtig und bunt gefiedert: Der schwarzweiße Kopf trägt eine rote Gesichtsmaske.

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Klemens Maria Hofmeister, II. Stadtpatron von Wien, 15. März 2016

D

er Naturschutzbund (NABU) Deutschlands hat den Stieglitz oder Distelfink zum Vogel des Jahres 2016 auserkoren. Diese Auswahl macht sich die Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Südtirols zu eigen. Mit der Wahl des Distelfinks zum Vogel des Jahres 2016 soll der fortschreitende Struktur- und Artenverlust in der Kulturlandschaft in den Mittelpunkt des Interesses gerückt werden. Nach dem scheuen Waldvogel und Taggreif Habicht, der 2015 zum Vogel des Jahres ausgerufen worden war, soll der Stieglitz zum Botschaftsträger für mehr Vielfalt und Far-

be in den Landwirtschafts- und Siedlungsgebieten werden. Steht der Stieglitz doch für vielfältige und abwechslungsreiche Lebensräume. In der intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaft, aber auch in den Siedlungsräumen fehlen solche abwechslungsreichen Lebensräume beispielsweise mit Ruderalstreifen und Samen von - aus unserer Sicht des Nutzdenkens despektierlich so genannten - Unkräutern bereits häufig. Und damit fehlt dem Körner- und Samenfresser Stieglitz die Nahrung. Mehr Blumenwiesen, vogelfreundliche Hausgärten und öffentliche Grünflächen mit heimischen Wildkräutern und der Verzicht auf Pestizide helfen dem zierlichen Finkenvogel.

Kennzeichen und Wissenswertes Der Stieglitz ist kleiner als der Sperling. Die Altvögel haben einen weißschwarzen Kopf mit roter Gesichtsmaske. Im Wellenflug ist die auffällige gelbe Flügelbinde ein gutes Erkennungsmerkmal. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt und gemustert. Der Ruf „stieglitt“ ist namensgebend. Der zweite Name Distelfink leitet sich aus den Disteln als bevorzugte Futterpflanze ab. Mit seinem spitzen Schnabel zieht der Stieglitz die Samen aus den Samenkörbchen der Disteln und anderer Korbblütler. Im Winterhalbjahr nimmt der Stieglitz auch gerne Samen von Birken, Erlen, Lärchen und Kiefern an. Dann fliegen die Stieglitze öfters in Flugtrupps mit Erlenzeisigen.


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Foto: Roberto Zuolo

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Während der Brutzeit nimmt der Stieglitz zur Jungenaufzucht und deren Ernährung mit Eiweißen auch Blattläuse und Insekten auf. Stieglitze füttern ihre Jungen mit halbreifen Samen, eben Läusen und Insekten, die sie im Kropf einweichen und zur Fütterung portionsweise auswürgen.

/Nationalpark/ 55 Stieglitze sind Samenfresser, welche bevorzugt die Samen von Korbblütlern annehmen. Hier sammeln sie Futter aus den Samenkörbchen der Klette.

Dieser Stieglitz hat ein erfrischendes Wasserbad genommen und wird umgehend gründliche Gefiederpflege betreiben.

Bewegungskünstler

Foto: Simone Di Benedetto

Nicht nur das Fangen von Insekten, sondern auch der Nahrungserwerb beim Samenfressen erfordert komplizierte Bewegungen und Anpassungen an besondere Verhältnisse. Beim Stieglitz können beispielsweise 7 verschiedene Bewegungsweisen beim Sammeln festgestellt werden. Nahrung wird zum Beispiel vom Boden aufgepickt oder auf einem Ast sitzend, wobei sich der Vogel mitunter weit vorbeugen muss. Stieglitze können aber auch kopfunterhängend an Samenständen von Sonnenblumen picken.

Nestbau

Stieglitze sind Teilzieher. Die meisten Vögel ziehen im Oktober nach Süd- und Westeuropa, zum Teil überwintern sie auch in Mitteleuropa. Im März wandern sie wieder zurück in ihre Brutgebiete. Der Stieglitz ist Brutvogel von Westeuropa bis Mittelsibirien und in Nordafrika. In Südtirol weist der der Stieglitz heute nicht nur ein geschlossenes Verbreitungsgebiet auf, auch die Dichte seines Vorkommens ist wieder relativ gut. Laut Südtiroler Vogelatlas hatte der Bestand zwischen 1960 und 1980 seinen Tiefpunkt erreicht. Im Talbereich war er nur sehr selten anzutreffen, am besten hielt er sich in den Mittelgebirgslagen. Immer laut Vogelatlas erholte sich anfangs der 80er-Jahre der Bestand in Südtirol zusehends, und es begann eine erfreuliche Ausbreitung, so im gesamten Etschtal von Meran südwärts mit den ausgedehnten Obstkulturen. Oberhalb von 1.000 Metern Meereshöhe nimmt der Bestand rasch ab, Beobachtungen zur Brutzeit oberhalb von 1.500 Metern sind Ausnahmen. In den Höhenlagen seines Vorkommens bevorzugt

Das Schmuckkörpchen oder die Gretl auf der Staude ist eine einjährige Gartenpflanze aus der Familie der Korbblütler, deren Samen von den Stieglitzen bevorzugt im Herbst aufgenommen werden. Wer dem Stieglitz helfen will, reserviert ein Bisschen Platz für Sonnenblumen in seinem vogelfreundlichen Garten. Im Herbst wird er mit Beobachtungserlebnissen von turnenden Stieglitzen belohnt. Foto: Wolfgang Platter

Teilzieher

rerseits bleiben hier dann für die Pflanzen noch Samen zur Vermehrung übrig. Der Stieglitz rottet auf diese Weise seine Futterpflanzen nicht aus. Dies besorgt vielmehr der Mensch, dort wo er in der intensiven Agrarlandschaft und in den Siedlungsräumen den Ackerkräutern und Disteln keine Chance mehr lässt. Wer dem Stieglitz helfen will, soll Ruderalstreifen an Feldrainen und Grundstücksgrenzen stehen lassen, Herbizide und Pestizide vermeiden, einen vogelfreundlichen Garten pflegen mit Aussaat von Sonnenblumen und anderen Korbblütlern wie Schmuckkörpchen („Gretl auf der Staude“) als Futterpflanzen und Astquirle in hochstämmigen Obstgehölzen stehen lassen und nicht herausschneiden.

der Stieglitz Waldränder, auch sonnige Wegränder mit Distelgruppen, lockere Föhren- und Lärchenbestände, in denen er am Vinschgauer Sonnenberg auch überwintert. Im Allgemeinen liebt der Stieglitz aber die „Unkrautfluren“, Wegböschungen, Eisenbahndämme und Straßenränder, wo es meist eine Fülle von fruchtenden Korbblütlern gibt. Stieglitze suchen meist eine Pflanze mit vielen Samen sorgfältig ab und kehren, wenn sie gestört werden, oft wieder darauf zurück. Untersuchungen der Futterpflanzen haben aber ergeben, dass meistens einige Samen zurückbleiben. Wahrscheinlich ist das Herausklauben auch der letzten einzelnen Samen für den Stieglitz nicht mehr lohnend genug. AndeFoto: Wolfgang Platter

Der Stieglitz baut sein Nest in einem windsicheren Astquirl in hohen Obstbäumen oder in hohen Sträuchern. Das Nest besteht aus einem sorgfältig gebauten Napf, der vom Weibchen aus filzigem Gras, Moos und Pappelwolle geflochten wird. Beim Sammeln des Nistmaterials wird das Weibchen vom Männchen begleitet. Das Weibchen brütet allein. Während der Brutzeit wird es vom Männchen gefüttert. Um die Jungen kümmern sich beide Eltern gemeinsam. Der Brutbeginn fällt in der Regel auf Anfang Mai, das Gelege besteht aus 4-6 Eiern, die auf weißlichem Grund besonders am stumpfen Pol braunschwarz oder rot gesprenkelt sind. Die Brutzeit beträgt 12-14 Tage, die Nestlingszeit 14-15 Tage.


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17.03.16

Die Strafrunde

Über 150 freiwillige Helfer

Direkt neben dem Schießstand befindet sich die Strafrunde. Pro Fehlschuss beim Sprintbewerb muss jeder Athlet dort zusätzlich 150 m zurücklegen. Die Strafrunden müssen direkt nach dem Schießen gelaufen werden. (sam)

Helfende Hände gibt es in Martell immer zahlreich. Auch beim IBU Cup konnte das OK-Team wieder auf eine große Anzahl an freiwilligen Helfern zählen, ohne die die Ausrichtung eines solchen Events nicht möglich wäre. (sam)

Foto: Sarah Mitterer

Foto: Sarah Mitterer

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Laufen, schießen, zielen Einmal mehr stand das Martelltal im Zeichen des Biathlonsports. Grund dafür war das Finale des IBUCups 2015/16, dem B-Weltcup der Biathleten, das im Biathlonzentrum auf der Groggalm ausgetragen wurde. 273 Athleten aus 33 Nationen waren am Start. Bei perfekten Schnee- und Windbedingungen bekamen die Zuschauer spannende Sprint- und Staffelrennen zu sehen und konnten auch ehemalige Weltcup- und Olympiasieger hautnah erleben.

Fotos: Sarah Mitterer

Sprintrennen der Damen

Von Sarah Mitterer

D

as Martelltal ist nicht nur für seine Erdbeeren bekannt, sondern auch Biathlonfans aus aller Welt kennen das Vinschger Biathlonmekka. Immer wieder kommen Top-Nationen mit ihren Athleten nach Martell, um sich dort auf ihre Rennen vorzubereiten. Mit dem IBU-Cup Finale fand nun das Highlight des heurigen Winters für den ASV Martell statt. Der Wettergott meinte es gut und hatte eine Woche vorher für genügend Schnee gesorgt, sodass das Zentrum ganz in weiß erstrahlte und den Ath-

leten perfekte Verhältnisse auf der Piste zur Verfügung standen. An den ersten zwei Renntagen wurde beide Male ein Sprintbewerb ausgetragen. In dieser Disziplin müssen die Frauen eine Langlaufstrecke von 7,5 Kilometern und die Herren 10 Kilometer zurücklegen. Geschossen wird zwei Mal, ein Mal liegend und ein Mal stehend. Was die Athleten dabei am Schießstand leisten, ist wahrlich unglaublich. Innerhalb von nur 25 Sekunden legen die Biathleten ihre Stöcke neben sich, nehmen das Gewehr vom Rücken, entsichern es und legen es an. Anschließend gilt es

so gut wie möglich auf die fünf Zielscheiben, die 50 Meter entfernt sind, zu zielen. Während beim Liegendschießen die Zielscheiben einen Durchmesser von 4,5 cm haben, muss man beim Stehendschießen bei einer

Fläche von 11,5 cm ins Schwarze treffen. Sind alle fünf Schüsse abgegeben worden, wird das Gewehr wieder geschultert, die Stöcke werden aufgehoben und es geht wieder zurück auf die Loipe. Am besten machten diesen Job am ersten Tag die Franzosen. Bei den Damen ging der Sieg an Marine Bolliet, die am Schießstand fehlerfrei blieb. Im Herrenrennen zog ihr Teamkollege Antonin Guigonnat nach, traf ebenfalls alle zehn Scheiben und feierte mit 7,5 Sekunden Vorsprung einen Sieg. Nach einem Ruhetag fand am Samstag der zweite Sprint statt, der dieses Mal in der Hand der Athleten aus dem östlichen Teils Europas lag. Während bei den Damen die Ukrainerin Nadiia Bielkina siegte, sicherte sich bei den Männern der Russe Alexey Slepov, der auch schon im Weltcup Rennen bestritten hat, trotz einer Strafrunde souverän den Sieg. Mit dem Mixed Staffelrennen sowie dem Mixed Einzelrennen, die beide nach Russland gingen, endete die lange Saison der Biathleten.


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Yoseikan Budo Vinschgau/Brixen

Edelmetalle bei Landesmeisterschaft A

m Samstag, 20. Februar 2016 fand die Südtiroler Landesmeisterschaft in Brixen statt. Am Sonntag, 21. Februar 2016 gingen die Wettkämpfe für den Stadtpokal Brixen „Volksbank Trophy“ über die Bühne. Über 300 Athleten aus ganz Südtirol, zudem Zuschauer und zahlreiche, ehrenamtliche Helfer kamen zusammen. Sie fanden perfekte Rahmenbedingungen vor, ein großes Dankeschön gilt den EP Partnern für die Bereitstellung der Flachbildschirme. Gekämpft wurde in verschiedenen Disziplinen (freies technisches Kämpfen und verschiedene Sportwaffen) als Einzel- und Mannschaftswettbewerbe. Sehr erfolgreich starteten am Samstag um 13.00 Uhr die Kämpfe der U15, U18 und U21. Franziska Riedl, die auf eine gute Saison zurückschauen kann (2015 Platz 1 bei der Landesmeisterschaft, Platz 2 bei der Regionalmeisterschaft und Platz 1 bei der Itali-

vl.: Thomas Mair, Tomasso Köllemann Baldini, Kai Platzgummer, Michael Pircher, Franziska Riedl und Florian Spechtenhauser nach den erfolgreichen Wettkämpfen in Brixen. enmeisterschaft;) blickte den ersten Qualifikationskampf dieses Jahres entspannt entgegen und ging prompt als Siegerin hervor. Sie wurde mit Gold geehrt. Auch Kai Platzgummer bewies schon im Vorjahr sein Können (Platz 1 bei der Landesmeisterschaft, Platz 1 Trofeo Regionale, Platz 1 bei der Coppa Italia). Der Wechsel von der U12 zu U15 bereitete ihn keine große Schwie-

rigkeiten, er sicherte sich mit viel Geschick, Schnelligkeit und Konzentration Silber. Elias Kaufmann nahm zum ersten Mal an einen Wettkampf teil und sicherte sich auf Anhieb Silber. Michael Pircher und Tomasso Köllemann Baldini schafften es dieses Mal nicht aufs Podest – sie sicherten sich je einen guten vierten Platz. Am Sonntag wurde ab 10.00

Uhr um den Stadtpokal Brixen gekämpft. Auch hier erzielten die Vinschger sehr gute Erfolge: Jakob Reichelt sicherte sich Silber. Für die Budokas war es ein spannender Tag, der am 19. und 20. März in die Fortsetzung geht. In San Michele all’ Adige wird dann um den regionalen Titel gekämpft. Die Platzierungen der Landesmeisterschaft Yoseikan Budo am Sa. 20. Feb. 2016: ASV Mals Yoseikan Budo: Platz 1: Franziska Riedl (U18 open); Platz 4: Tomasso Köllemann Baldini (U15 –50 kg); ASC Schlanders-Raiffeisen: Platz 2: Kai Platzgummer (U15 –60 kg); Platz 2: Elias Kaufmann (U15 open); Platz 4: Michael Pircher (U15 –42 kg); Die Platzierungen – Landesturnier Stadtpokal Brixen „Volksbank Trophy“ am So. 21. Feb. 2016: ASV Mals Yoseikan Budo: Platz 2: Jakob Reichelt (U12 –35 kg – Kumiuchi Yoseikan);

Leichtathletik

Prad

Läufe im Vinschgau

Für FC Bayern durch Dick und Dünn

B

ald steht die neue Laufsaison vor der Tür und es gilt noch verschiedene Ungereimtheiten aus dem Wege zu schaffen. Sieben Laufveranstaltungen werden übers Jahr im Vinschgau angeboten. Hier eine kurze Übersicht: • 16. April Radweglauf VenostaRun Kastelbell- Laas 17km • 7. Mai Frühlingslauf Kastelbell • 14. Mai VSS Dorflauf Prad • 2. Juni VSS Bahnlauf Mals • 16.Juli Reschenseelauf • 1. Oktober VSS Dorflauf Glurns • 16. Oktober Berglauf LatschSt Martin im Kofel

Der Radweglauf VenostaRun und der Berglauf Latsch- St. Martin sind vom nationalen Leichtathletikverband genehmigte Veranstaltungen und die Teilnahme ist genau geregelt.

Bei allen anderen Läufen legt der jeweilige Veranstalter die Teilnahmebedingungen fest. Für den Radweglauf VensotaRun ist deshalb die sportmedizinische Tauglichkeit (Ruhe-und Belastungs-EKG, komplette Urinprobe, Spirographie) unabdingbar sowie der Besitz einer Fidal Tessera oder Runcard. Für Ausländer gilt die Zugehörigkeit an einem Verein, der dem jeweiligen nationalen Leichtathletikverband angehört oder die runcard. Infos zur runcard gibt es unter Fidal.it oder www.runcard.com. Da der Berglauf nach dem Stichdatum 1. Juni 2016 fällt ist entweder die „nuova runcard“ zu machen oder die Tesserierung bei der FIDAL. (ah) Fragen dafür können an info@lacvinschgau.net geschickt werden

Der neu gewählte Vorstand des FC-BayernFan-Clubs Ortler

D

ie Mitglieder des FCBayern-Fan-Clubs Ortler haben eines gemeinsam: die bedingungslose Liebe zum Bundesliga-Fußballverein in München. Mit der SpitzenMannschaft gehen sie durch Dick und Dünn und halten dem millionenschweren Kader kräftig die Daumen. Siege gibt es regelmäßig zu feiern, ob direkt in der Allianz-Arena vor den Toren der Millionenstadt oder daheim vor dem Fernsehapparat in geselliger Runde. Es wird viel diskutiert und fabuliert. Das Organisieren der einzelnen Events

übernimmt meist die Fan-ClubSpitze, die kürzlich zur Jahreshauptversammlung geladen hatte. Tätigkeitsberichte und Finanzgebarung wurden vorgetragen und gut geheißen. Gedankt wurde den scheidenden Ausschussmitgliedern Jürgen Plant und Michl Eller. Dem neuen Vorstand gehören an: Angerer Roman (Präsident), Manuel Marseiler (Vizepräsident), Carmen Angerer Koch, Heino Hofer und Herbert Marseiler. Neumitglieder sind willkommen. Weitere Fahrten nach München sind geplant. (mds)


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Naturbahnrodeln: ASV Latsch

Zwei Jugendweltmeistertitel für Latsch

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Foto: Sarah Mitterer

om 19. bis 21. Februar 2016 fanden in St. Sebastian in der Steiermark die 27. FIL-Weltjugendspiele statt. Dabei handelt es sich um die Rodelweltmeisterschaft der Jugend. Teilnehmen konnten alle Kinder und Jugendlichen der Jahrgänge 2002 bis 2009 aus verschiedenen Nationen. Auch einige Athleten des ASV Latsch Raiffeisen nahmen den weiten Weg auf sich, um an den FIL-Spielen teilzunehmen. Nach zwei Trainingsläufen fand am Samstagabend in einer tollen Atmosphäre bei Flutlicht und leichtem Schneefall der 1. Wertungslauf statt. Aufgrund von Dauerregen in der Nacht und am ganzen Sonntagvormittag konnte leider der 2. Geplante Wertungslauf nicht mehr durchgeführt werden.Die Latscher Athleten stellten unter Beweis, dass sie mit den Rodlern der anderen

Snowkite

Gefrorener Reschensee als Surferparadies

Hinten vlnr: Renate Kasslatter (Trainerin), Jenny Castiglioni, Julian Ladurner, David Ladurner, Sonja Ladurner, Vorne: Nina Castiglioni und Manuel Ladurner Nationen problemlos mithalten können, denn alle platzierten sich in den Top 10. Besonders erfolgreich waren die Geschwister Nina und Jenny Castiglioni, die beide in ihren Kategorien Siegreich waren. Aber auch die Brüder Manuel und Julian als fünfte und David Ladurner als neunter können mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden sein. Diese Ergebnisse zeichnen die Jugendarbeit der Koordinatorin und Trainerin Renate Kasslatter aus. (r)

m letzten Februarwochenende tanzten unzählige, bunte Lenkdrachen in der Luft über dem Reschensee und sorgten für einen farbenfrohen Kontrast in der verschneiten Winterlandschaft. Grund dafür waren die Internationalen Snowkite Open, die auf dem gefrorenen See ausgetragen wurden. Snowkiting ist eine Sportart, bei der man sich von einem Lenkdrachen (Englisch Kite) mit Hilfe der Windkraft über den Schnee und das Eis ziehen lässt. Dabei hat man entweder Skier oder ein Snowboard

Wettkämpfen die Kiter eine mehrere Kilometer lange Strecke, bei der sie Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen, zu bewältigen hatten, zeigten die Freestyler spektakuläre Tricks und Sprünge in der Luft. Nicht nur der Reschensee, sondern auch der Haidersee bietet Snowkitern optimale Bedingungen und mittlerweile gehören die beiden Seen zu den Geheimtipps in der Snowkite-Szene. Wer also die ultimative Freiheit des Gleitens erleben will, der ist bei dieser Sportart genau richtig. (sam)

unter seine Füße geschnallt. Man braucht keine perfekt präparierte Piste, sondern einfach nur eine verschneite Wiese oder eine große Eisfläche. Und natürlich Wind. Wo also, wenn nicht am Reschensee, findet man solch perfekte Bedingungen. Im Rahmen der Europameisterschaft wurden auch die Italienmeisterschaften, die Deutschen Meisterschaften sowie ein Tourenstop der Schweizer Meisterschaften ausgetragen. Die „Wintersurfer“ konnten sich in zwei Disziplinen messen: Während bei den Race-

OSZ Mals / Schwerpunkt Fußball

Trainer bilden sich aus Manuel Horrer (rechts im Bild), Sportlehrer und Fußballkoordinator am Oberschulzentrum Mals - Schwerpunkt Fußball - hat nun seine Ausbildung zum Fußballtrainer an der Sportschule Oberhaching (Deutschland) erfolgreich abgeschlossen und die Uefa B-Trainerlizenz erworben. „Die Trainingsqualität steigt natürlich durch eine solide Ausbildung. Das Sportstudium ergänzt die Fußballtrainerausbildung opti-

Foto: „Wind“-Archiv

Foto: „Wind“-Archiv

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mal. Ich freue mich schon, das Gelernte unseren Schülern weiterzugeben“, so Horrer. Ob er auch als Vereinstrainer zur Ver-

fügung steht, darüber hat sich Horrer noch keine genaueren Gedanken gemacht, könnte sich dies aber durchaus vorstellen. Des weiteren absolivert Daniel Ortler (links), Co-Trainer von Arnold Schwellensattl am OSZ Mals, derzeit in Bozen die Trainerausbildung (Uefa B - Lizenz) und wird diese voraussichtlich im April abschließen. Somit ist der sportliche Bereich am Schwerpunkt Fußball sehr gut aufgestellt. (lp)


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Laatsch/ New York

Naturns - Fußball: Oberliga

Vom Sportler zum internationalen Künstler

Hauptziel erreicht

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Sven Sachsalber in jungen Jahren

Foto: „Wind“-Archiv

ahrelang war das Skifahren die große Leidenschaft von Sven Sachsalber. Der Vinschger galt als einer der großen Nachwuchshoffnungen Südtirols und konnte in der Jugend zahlreiche Erfolge einfahren. Neben dem Gewinn der Ski Jugendlandesmeisterschaften gelangen ihm bei den Italienmeisterschaften 2005 in Sarntal im Slalom und im Super G zwei Platzierungen unter den Top 5. Der Traum vom Profiskifahrer war zum Greifen nah. Doch ein Unfall beendete die noch junge Karriere des Vinschgers. Überbleibsel davon ist eine Narbe am Knie über die er sich den Satz „Sonderbare Begegnung“ tätowieren lies, den Titel eines Werkes des Künstlers Karl Plattner. Für Sachsalber hieß es anschließend, sich nach einer neuen Perspektive umzuschauen. So entschied sich

der heute 28-jährige zu einem Sprachen- und Wirtschaftsstudium in Bologna. Anschließend schaffte er den Sprung an das renommierte Royal College of Art in London und seine Laufbahn als Künstler begann. Mittlerweile hat sich der Vinschger, der in New York und Laatsch lebt, in der Kunstwelt einen Namen gemacht, zahlreiche internationale Ausstellungen sowie Aus-

zeichnungen sind Beweis für sein großes Talent. Auch wenn der Traum des Profisportlers nicht in Erfüllung ging, Sachsalber hat gezeigt, dass er ein Stehaufmännchen ist und dass es sich lohnt, weiterzukämpfen. Denn nicht immer läuft alles nach Plan läuft und manchmal stellt sich heraus, dass es sich auszahlt, einen Plan B zu haben. (sam)

Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen – SSV Naturns

Tolle Erfolge im Heimbecken S

Foto: Martin Karnutsch

eit Jahren richtet sich Bronze um den der SchwimmHals hängen lassen club Vinschgau/ durften. Raiffeisen im AquaBeim KinderwettForum von Latsch kampf wenige Woden Vinschgersprint chen vorher in Meran aus. Auch in diesem zeigten die jüngsten Jahr versammelten S chwimmerinnen sich Südtirols Nachund Schwimmer tolle wuchsschwimmer Leistungen. ErwähAnfang März in nenswert sind vor Latsch um sich im allem die Leistungen Schwimmbecken zu von Paul Obwexer, messen. Teilnahmen Noah Trojer, Alissa durften Athleten der Scherer und Gabriel Jahrgänge 2004 bis Höller. 2009. Auch die erfahFür die beiden renen Athleten haVinschger Teams, ben bereits die ersten mit dem SSV Naturns Einsätze im Jahr 2016 war eine weitere Einige Nachwuchsathleten des Schwimmclub Vinschgau hinter sich. Beim Mannschaft aus dem Raiffeisen FIN-Wettkampf in Bezirk am Start, verBozen legte Simon Silbermedaille. Simon Niederfrilief der Wettkampf mehr als erJungdolf über 100 m Freistil in niger gelang ebenfalls ein Heimfreulich. Anita Wielander deklas56, 78 Sekunden, 50 m Freistil sieg. Gabriel Höller sicherte sich sierte die Konkurrenz über ihre und 50 m Rücken eine weitere den zweiten Platz, während Alex Paradedisziplin, den 50 m Brust, Talentprobe ab. Auch David AlGeneth, Alissa Scherer, Leonarund feierte einen ungefährdeten ber kommt immer mehr in Fahrt do Recchia, Laura Ilmer, MichaHeimsieg. Über 50 m Freistil siund kommt seinen Topzeiten imela Holzer und Tobias Mantinger cherte sie sich zudem noch die mer näher. (sam)

ie am 6. Dezember 2015 begonnene Rückrunde der Oberliga hat am 7. Februar 2016 eine feierliche Fortsetzung erlebt. Imposant war nämlich die Zahl von qualifizierten Zuschauern auf der Tribüne und das an einem sehr kalten Tag. Funktionäre, Trainer und interessierte Zuschauer waren pünktlich zum ersten Termin des Jahres erschienen. Naturns als Aushängeschild des Vinschger Fußballs wird mit großem Interesse verfolgt. Vor dem Spiel hatte Trainer Engel Grünfelder wiederholt, dass die für den sicheren Klassenerhalt erforderlichen 36 Punkten oberste Priorität haben. Das wurde am 6. März erreicht. Von manchen Fachleuten wurde hervorgehoben, dass Naturns über eine junge Mannschaft verfügt. Daher sind die Äußerungen von Günther Pföstl (Bild), dem Verantwortlichen des Jugendsektors, besonders interessant: „Nach einer, wegen vieler Abwesenheiten von Spielern, durchwachsenen Vorbereitung, weiß man nie, wo man beim ersten Meisterschaftsspiel steht. Dass in der Oberliga jedes Spiel eine enge Sache ist, zeigt auch die Tatsache, dass die beiden Tabellenersten gegen die zwei Schlusslichter unentschieden gespielt haben. Besonders freut mich natürlich die Entwicklung unserer Mannschaft und jene der einzelnen jungen Spieler. Dies zeigt, dass die Arbeit in der Jugendabteilung der SpG Untervinschgau erfolgreich ist und wir werden diese konsequent weiter vorantreiben. In dieser Saison können wir erstmals den Junioren-Regionaltitel holen und auch mit der A-Jugend stehen wir wieder unter den besten 8 Teams unseres Landes.“ Es bleibt noch zu erwähnen, dass der Sportverein Naturns in vorbildhafter Weise mit einem Defibrillator ausgerüstet ist. Die Gemeinde hat dieses lebensrettende Gerät beschafft. Der Sportverein hat Trainer und Betreuer durch Kurse auf den eventuellen Einsatz vorbereitet. (lp)


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Reschen/Oberland

Fotos: Anna Alber

Einiges Neu beim SC Reschen – Altes bewährt sich

Den Trainingskindern des SC Reschen macht das Training mit Trainer Reini und Florian sichtlich Spaß; die wärmende Sonne ist eine willkommene Zugabe

Trainer „Reini“ mit seinen „großen“ Schützlingen. Der Trainingsgruppe verrät der erfahrene Skitrainer Tipps zum schnellen Skifahren

D

weiterhin als Ausschussmitglied erhalten. „Ich möchte den Weg freimachen für neue Ideen, arbeite gerne im Ausschuss mit und bringe gerne meine Erfahrung und meine Kontakte ein. Die gute Zusammenarbeit mit dem Team Schöneben ist ein Erfolgsfaktor für den SC Reschen“,

er Skiclub Reschen zeigt sich in dieser Wintersaison von seiner innovativen Seite und durchläuft einen Trainerund Präsidentenwechsel. Der langjährige und wohlgeschätzte Präsident Franz Mall stellte sich nicht mehr der Wiederwahl, bleibt dem SC Reschen jedoch

so Mall. Seine Nachfolge tritt nun Werner Weisenhorn an, der in der Vinschger Skiszene durchaus bekannt ist. Nach 15-jähriger Tätigkeit beendete auch der Trainer Stefan Thöni seine Trainerkarriere beim SC Reschen, ist aber weiterhin in Prad als Skitrainer tätig. Zur Zusammenarbeit mit Thöni äußert sich Mall mit lobenden Worten: „Die Zusammenarbeit mit Stefan war sehr erfolgreich. Sein Weggang hat sich letzte Saison angekündigt, ist aber in gegenseitigem Einverständnis erfolgt. Der Sportclub Reschen ist weiterhin mit Stefan freundschaftlich in Verbindung und möchte ihm auf diesem Weg Dank sagen.“ Willkommen geheißen im Trainerteam des SC Reschen wurde dieses Jahr der erfahrene Reinhard Fabi. Die Resonanz der Kinder über das Skitraining ist äußerst positiv. Selina Mall beispielsweise äußert ihr Wohl-

gefallen wie folgt: „Mir gefällt das Training sehr gut. Der Trainer hat eine angenehme und lustige Art.“ Die Jüngeren in der Trainingsgruppe, die VSS-Rennen absolvieren, werden weiterhin von Florian Hohenegger trainiert und betreut. Auch in diesem Jahr war und ist der SC Reschen ein fleißiger Organisator diverser Ski- und Rodelrennen. Als bedeutende Programmpunkte können folgende Rennen genannt werden: der Marlene-Cup am 5. März; die VSS Raiffeisen-Kinderskimeisterschaft am 06. März; der 3. Vinschger Kiddy – Cup am 12. März am Pofellift; das IPA – Rennen am 20. März. Als Programmhighlight wird das 67. Internationale Dreiländerrennen angeführt, das am Ostermontag, 28. März stattfindet mit ca. 700 Teilnehmern aus Südtirol, Italien und der Schweiz. (anna)

Lichtenberg

Lichtenberg hat junge Schach-Meisterinnen ie Lichtenberger Mädchen trumpften kürzlich beim Schachspiel auf. In der Kategorie U-12 der Junioren-Landesmeisterschaft am 28. Februar im Vereinshaus von Lichtenberg holte sich die 10-jährige Marisa Schnitzer den Landesmeistertitel. Und ihre Kollegin, die 11-jährige Stefanie Wallnöfer wurde Vize-Landesmeisterin. Mit den beiden Siegerinnen freuen sich die Mitglieder des Schachvereins Lichtenberg. Auch die übrigen sechs Turnier-Mitspieler des Vereins erreichten gute Ergebnisse. Gleichzeitig mit der Juniorenmeisterschaft U-8 bis U-16 kam auch die regionale U-16 Landesmeisterschaft zur Austragung. 41 junge Schachspieler/ Innen knobelten über ihren Schachbrettern und setzten Zug um Zug. Das Schachgeschehen in Südtirol dominieren neben den Lichtenbergern die Vereine

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

D

oben: Konzentraton im Vereinshaus von Lichtenberg, Präsident Reinhold Schöpf beobachtet das Spiel der späteren U-12Vizelandesmeisterin Stefanie Wallnöfer aus Kaltern, Klausen, Gröden, Tramin. Seit über zwei Jahrzehnten ist Lichtenberg Vinschger Schach-Hochburg. Eine weitere Gruppe gibt es in Naturns. Das königliche Denkspiel, das Konzentration, Taktik und

U-12-Schach-Landesmeisterin Marisa Schnitzer

gute Strategien abverlangt, wird von den rührigen Mitgliedern des Schachvereins um Präsident Reinhold Schöpf gepflegt. Den Schachverein gibt es seit anfangs der 1990er Jahre. Schöpf wird von den Vorstandsmitgliedern Eugen Gander, Fabian Schöpf, Hermann Rieger, Jürgen Rieger, Elias Zischg und Gunsch Ferdinand unterstützt. Der Schachverein zählt 40 Mitglieder davon sind 25 Aktive. In wöchentlichen Treffen und Kursen (jeden Montag von 17.30 bis 18.30) geben sie ihr Wissen an Kinder und Jugendliche weiter. Die Gemeinde Prad und die Raiffeisenkasse Prad/Taufers unterstützen diese Jugendarbeit. Interessierte Anfänger und Fortgeschrittene sind jederzeit herzlich willkommen. (mds) Infos unter Tel. 3474720972


17.03.16

Vinschgerwind 6-16

/Sport/ 61

Schöneben/Vinschgau/Südtirol

MARLENECUP: Junge Athleten trotzen Wind und Wetter m 05. März kämpften rund 170 junge RTL-Nachwuchsskirennläufer und -skirennläuferinnen um den Sieg im Rahmen der Rennserie Marlenecup und gleichzeitig um den Landesmeistertitel im Ski Alpin Riesentorlauf. Als Austragungsort wurde das Skigebiet Schöneben gewählt, genauer gesagt die schwarze Piste “Zwölferkopf”. Bei einem, wie es die Vinschger zu sagen pflegen “richtigem Sauwetter” stürzten sich die Athleten aus Südtirol, Trentino und benachbartem Ausland den schwierigen Hang hinunter. “Die schlechte Sicht, die steile Piste, der Schneefall und der anspruchsvolle Lauf verlangten den SkirennläuferInnen alles ab. Viele kamen dabei an ihre Grenzen”, so Rennleiter Werner Weisenhorn. Im Ziel berichteten zahlreiche Rennläufer über schlechte Sicht, schmerzende Oberschenkel und mangeln-

Fotos: Anna Alber

A

links: Ein Kampf gegen Wind, Wetter und der schwierigen Piste: Die RTL-Nachwuchsläufer gaben beim Marlenecup alles. rechts: “Huch, wo sind denn die Berge hin?” Auf klare Sicht warteten zahlreiche Athleten vergebens. de Kraft. Die Internationalität wurde auch dieses Mal großgeschrieben, denn auch Teilnehmer aus Österreich, Finnland, Holland und Japan wurden beim Rennen in Empfang genommen. Die 17 bis 20-jährigen Schneesportler wurden in zwei Hauptkategorien eingeteilt: Anwärter männlich / weiblich, an denen die Jahrgänge 1999 und 1998 teilnahmen; und die Junioren männlich / weiblich mit

den Jahrgängen 1997 und 1996. Die zwei Riesentorlaufdurchgänge - der erste Lauf gesetzt von Vereinstrainer Fabi Reinhard, der zweite Lauf vom Landestrainer Hannes Trenker hatten es in sich. Mit Spannung wurde im Zielgelände mitgefiebert, wer sich von den Athleten am Ende durchsetzen wird. Den Sieg und somit den Landesmeistertitel in der Kategorie Anwärter männlich sicherte sich Tobi Kastlunger vom ASC

Ski Nordisch

Bruneck, bei den Junioren krönte sich Michael Hofer vom ASV Schlerngebiet zum Landesmeister. Marika Zabini vom SCI CAI Bolzano legte zwei Traumläufe hin und gewann bei den Anwärtern weiblich. Bei den Juniorinnen holte sich Miriam Kirchler den Landesmeistertitel. Die Suldnerin Maria Pfeifer vom ASC Ortler beendete ihr Rennen mit dem hervorragenden dritten Platz. (anna)

Partschins

Vier Vinschger am legendären Holmenkollen Spitzenleistung Renntag stand der Bewerb in der klassischen Technik auf dem Programm. Beim letzten Wettkampftag wurden die Staffelrennen ausgetragen. Während dabei zwei Athleten in der freien Technik laufen mussten, mussten die anderen beiden in der klassischen Technik die Strecke bewältigen. Mit gleich drei Medaillen im Gepäck traten die Vinschger die Heimreise an. Walter Schütz sicherte sich gleich zwei Mal Gold und gewann mit Bernhard Capitani im Staffelbewerb die Silbermedaille.„Es war eine tolle Erfahrung, dort oben einen Wettkampf absolvieren zu dürfen“, so Andreas Bernhart, der sein erstes klassisches Langlaufrennen am Holmenkollen bestritt. 2018 werden die Wettkämpfe in Südtirol ausgetragen, und zwar dort, wo auch Italiens Biathlonhelden trainieren: in Antholz. (sam)

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m letzten Turnus war Partschins zwischen Oberliga, Landesliga und 1. Liga, die beste Vinschger Fußball-Mannschaft. Der 5:1 Sieg gegen Passeier war sicher sensationell. Passeier hat tapfer gekämpft. Die hauptsächlich von Alex Pezzei und Felix Rungg durchgeführten Sturmangriffe der Partschinser waren doch einfach zu gefährlich. Für Felix Rungg (im Bild) findet dieser Samstag (12.03.16), an dem er 4 Tore erzielte, sicher Platz im Archiv seiner Fußbal-Karriere. Die Partschinser Mannschaft geht mittlerweile wieder in Richtung der höchsten Plätze in der Tabelle. (lp) Foto: Leonardo Pellissetti

as Wimbledon im Tennissport oder das Wembleystadion im Fußball ist, ist der Holmenkollen im nordischen Skisport: das Mekka des Wintersports. Vier Vinschger machten sich vor kurzem auf die v.l. Capitani, Schütz, Burger, Bernhart Reise zum legendärsich im Sportmekka mit anderen en Holmenkollen. Grund dafür messen. Dass es sich um eine war die Nordische EM der Förshistorische Sportstätte handelt, ter (EFNS - European forester´s beweist die Vergangenheit: 1952 competition in nordic skiing), fanden die Olympischen Windie seit 1969 jedes Jahr ausgeterspiele in Oslo statt, unter antragen wird. derem auch am Holmenkollen, An der 48. Auflage nahmen Weltcups werden jedes Jahr hier über 1000 Athleten aus ganz ausgetragen und auch die heuriEuropa teil, darunter auch die ge Biathlon-WM fand an diesem Vinschger Walter Schütz, Berngeschichtsträchtigen Ort statt. hard Capitani, Gerald Burger Am ersten Wettkampftag und Andreas Bernhart. Sie wurde ein Einzel in der Freistilmachten sich auf den Weg nach technik mit zwei SchießeinlaNorwegen, genauer gesagt in gen ausgetragen. Am zweiten die Hauptstadt Oslo und durften

Foto: Andreas Bernhart

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Verkauf von freiem Baugrund DER BÜRGERMEISTER in Durchführung des Gemeindeausschussbeschlusses Nr. 29 vom 10.01.2016;

gibt bekannt: dass das freie Baulos FW4, auf Bauparzelle 394/21 in E.ZI. 2647/II, K.G. Prad (Wohnbauzone B1 / Auffüllzone im ex-Bohne-Areal) durch öffentliche Versteigerung mittels Geheimoffert gemäß kgl. Dekret vom 23.05.1924, Nr. 827, zum Verkauf angeboten wird. Der Ausgangspreis für die Versteigerung ist mit 300,00 Euro pro Quadratmeter festgelegt. Auf den 616 m² großen Los FW4 darf die max. verbaubare Fläche von 184,80 m² nicht überschritten werden; auf dem Baulos darf eine max. Kubatur von 1.232 m³ realisiert werden. Die Gebäudehöhe ist mit 9,50 mt. begrenzt, welche ausgehend vom Nullpunkt auf dem Sonnenweg ermittelt wird (absolute Höhe, d.h. höchster Punkt des Gebäudes mit Dacheindeckung). Die Liegenschaft ist im geltenden Bauleitplan dieser Gemeinde als „Wohnbauzone B1 / Auffüllzone“ ausgewiesen. Die öffentliche Versteigerung mittels Geheimoffert findet am 11. April 2016 um 12.00 Uhr im Sitzungssaal des Gemeindehauses von Prad am Stilfserjoch (1. Stock, Kreuzweg 3 – Prad am Stilfserjoch) statt. Die Angebote müssen spätestens am Montag, 11. April 2016 um 12.00 Uhr im Sekretariat der Gemeinde Prad am Stilfserjoch eintreffen. Kriterium und Verfahren für Zuschlagserteilung: günstigster (höchster) Preis Die Versteigerungskundmachung mit den technischen Unterlagen können im Gemeindesekretariat während der Amtsstunden abgeholt bzw. eingesehen werden. Die Ausschreibung ist auch unter der Internetadresse www.gemeinde. prad.bz.it abrufbar. Kaution: 10 % des Ausgangspreises Bezahlung: Der Kaufpreis muss vor Vertragsabschluss zur Gänze bezahlt werden. Jedermann kann sich an der Versteigerung beteiligen. Prad am Stilfserjoch, am 08.03.2016 DER BÜRGERMEISTER Dr. Karl Bernhart


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Vinschgerwind 6-16

17.03.16

Jahrestag/Danksagungen Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.

6. Jahrtag

Otto Stocker Plawenn Die liebevolle Erinnerung an dich tragen wir für immer in unseren Herzen. In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders beim Gedächtnisgottesdienst am Ostermontag, 28. März um 10.30 Uhr in Plawenn an dich. Ein Dank gilt allen, die im Gedenken an unseren lieben Otto daran teilnehmen, ihn an seinem Grabe besuchen und ihn in ihren Gebeten einschließen. In Liebe deine Familie

Gegangen bist du aus unserer Mitte, jedoch nicht aus unseren Herzen.

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4. Jahrestag

Maria Elisabeth Paulmichl geb. Habicher

*19.10.1919 † 28.04.2012 Alsack

In Dankbarkeit gedenken wir deiner am Ostermontag, den 28. März 2016 bei der hl. Messe um 10.30 Uhr in der Kirche von Plawenn. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie

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17.03.16

Jahrestag/Danksagungen Vor 3 Jahren bist du von uns gegangen, aber in unserem Herzen bist du geblieben. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns, mit dem Unbegreiflichen zu leben. Was bleibt, sind die schönen Erinnerungen.

Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind, und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf. (W. Shakespeare)

3. Jahrestag

Ernst Heinisch

Angerer Meinrad *21.04.1943 † 22.03.2013 Prad

Folta-Ernst

* 8.9.1934

† 30. 1. 2016

DANKE -

dem gesamten Personal des Altenheimes von Schluderns, Frau Sieglinde Wallnöfer von der Hospizbewegung, dem Hausarzt Dr. Christian Hofer, dem gesamten Team der Abteilungen MIX und ZÜST des Krankenhauses von Schlanders, - allen, die einen Dienst bei der Beerdigung übernommen haben. Danke allen, die unseren Ernst in lieber Erinnerung behalten und seiner im Gebet gedenken.

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In liebevoller und dankbarer Erinnerung gedenken wir deiner am Sonntag, 20. März 2016 um 09.00 Uhr bei der hl. Messe in der Pfarrkirche von Prad. Wir danken allen, die daran teilnehmen. Deine Familie Immer und überall sind Spuren deines Lebens 1. Jahrestag

Karl Rechenmacher Stiagn’Guat – Kastelbell *17.07.1942 † 23.03.2015

Wenn ihr mich sucht suchet mich in euren Herzen. Habe ich dort einen Platz gefunden, werde ich immer bei euch sein.

Zwanzigster Jahrestag

Herbert Lösch

* 30.07.1969 † 31.03.1996 Freiberg Wir gedenken am Montag, den 28. März um 9.45 Uhr in der Pfarrkirche von Freiberg. Alle die daran Teilnehmen, an groaßn Vergelsgott.

In Liebe deine Familie

In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich am Ostersonntag, 27. März um 8.45 Uhr bei der hl. Messe in der Pfarrkirche zum hl. Andreas in Marein-Kastelbell. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie

1. Jahrestag

Anna Rungg

geb. Reinstadler Eisenwaren Rungg A. – Prad *02.08.1952 † 24.02.2015 Du bist nicht mehr greifbar, nicht mehr da. Und doch... bist du uns so nah. Denn niemals werden wir dich aus dem Herzen lassen gehen, und irgendwann werden wir auch alles verstehen. In lieber Erinnerung dein Mann Alfons, deine Kinder Simone und Alexander. Und immer sind Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nicht vergessen lassen.

1. Jahrestag

Kathi Wwe. Niedermair geb. Niedermair *01.07.1923 † 22.03.2015 Goldrain Wir denken an dich ganz besonders bei der Heiligen Messe am Sonntag, 20.03.2016 um 09.30 Uhr in der Pfarrkirche in Tiss. Deine Familie


17.03.16

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Verkauft wird alles für das Kind bis 14 Jahren. Annahme: Freitag, 08.04.2016 8.30 – 11.30 Uhr, 15.00 – 18.00 Uhr Verkauf: Samstag, 09.04.2016 durchgehend 8.00 – 16.30 Uhr Rücknahme: Montag, 11.04.2016 10.00 – 12.00 Uhr, 15.00 – 17.30 Uhr Pro Person werden maximal 30 Artikel angenommen. Interessierte Verkäufer brauchen eine Kundennummer. Kundennummernausgabe: Mittwoch, den 06.04.2016 zwischen 17.00 und 18.00 Uhr im Eingangsbereich des Rathauses. Beim Abholen der Nummer wird für jede Liste 2€ eingehoben. Kann der KFS-Ausweis vorgelegt werden, ist die Liste kostenlos. Info abends Tel.0473/666 116 oder 0473/666153

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Patrik Tschenett Fr, 01.04. – Sa, 23.04.2016 (jeweils Fr und Sa) 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen OSZ Mals 115 Euro Mi, 30.03.2016

Trau dich. Bau mich! Der Berliner Hocker und Co. Der Berliner Hocker ist Hocker, Stuhl, Regal, Ablage, Kindersessel und Beiselltisch. Zudem bietet diese Holzwerkstatt die Möglichkeit, einfache eigene IVHS – Freizeit Ideen in die Tat umzusetzen. REFERENT/IN Erich Wallnöfer und Martina Thanei TERMINE Sa, 02.04., Sa, 09.04., Sa, 16.04.2016 UHRZEIT 14.30 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen ORT Mittelschule Laas Kursbeitrag 65 Euro ANMELDESCHLUSS Mi, 30.03.2016 Zielgruppe Kinder, Jugendliche und Erwachsene

IVHS – Freizeit

Voltigieren. Für Kids Turnen und Akrobatik auf dem Pferd REFERENT/IN Irene Steiner TERMINE Mo, 04.04., – Mo, 09.05.2016 (jeweils Mo) UHRZEIT Gruppe 1 15.00 Uhr – 16.00 Uhr, insgesamt 5 Treffen UHRZEIT Gruppe 2 16.00 Uhr – 17.00 Uhr, insgesamt 5 Treffen ORT Allitz Laas Kursbeitrag 70 Euro ANMELDESCHLUSS Mi, 30.03.2016

Info – Anmeldung:

Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Freizeit

Die besten Muttertagsgeschenke Selbstgemachte Geschenke sind Unikate und haben durch ihre persönliche, liebevolle Note einen besonderen Wert. REFERENT/IN Annamaria Weisenhorn TERMINE Sa, 16.04. + Sa, 23.04.2016 UHRZEIT 09.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Jugendzentrum Schlanders Kursbeitrag 15 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Mi, 13.04.2016 Zielgruppe Kinder und Jugendliche

fantasievoll & ideenreich Wir wecken unsere Ideen mit Spielen und begeben uns auf Schatzsuche in die Natur. Aus den Fundstücken lassen wir dann im Werkraum ein fantasievolles Werk entstehen. REFERENT/IN Margit Schwienbacher und Martina Thanei TERMINE Mo, 25.04.2016 – Staatsfeiertag UHRZEIT 09.15 Uhr – 15.45 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Mittelschule Latsch und Biotop in der Nähe Kursbeitrag 25 Euro ANMELDESCHLUSS Mi, 20.04.2016 Zielgruppe Kinder ab 6 Jahren

Orte der Kraft - Orte der Stille - Kraft schöpfen im Kloster REFERENT/IN

Philipp Kuschmann TERMINE Fr, 22.04. – Mo, 25.04.2016 UHRZEIT ganztags, insgesamt 4 Treffen ORT Kloster Marienberg Kursbeitrag 235 Euro inkl. Unterkunft im Einzelzimmer, Verpflegung und Begleitung Anmeldung Kloster Marienberg, Schlinig 1, I - 39024 Mals Tel. 0473 843989, verwaltung@marienberg.it ANMELDESCHLUSS Mo, 11.04.2016

Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it

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Vinschgerwind ausgabe 6-16 Vinschgau Südtirol by Vinschgerwind - Issuu