Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
Nr. 4 (246) 19.02.15 I.P. 11 Jg.
www.vinschgerwind.it
Die Milchquote fällt am 31. März 2015. Was nun?
Haus-, Innen-, Brandschutz- und Schallschutztüren
Tischlerei Telser OHG · Tel. 0473 836 811 · www.telser.it
b Skipass a r 10.30 Uh € 23,00
www.nauders.com
10 Jahre Vinschgerwind
10 Gründe für ein Vinschgerwind-Abo: 1.
Der Fortbestand des Vinschgerwind wird damit gesichert
2.
Der Vinschgerwind kommt weiterhin persönlich adressiert zu Ihnen
3.
Der Vinschgerwind liefert Hintergünde zum politischen Geschehen
4.
Dem Vinschgerwind liegen die Menschen im Tal am Herzen
5.
Der Kleinanzeiger im Vinschgerwind ist der Marktplatz im Tal
6.
Der Vinschgerwind ist eine Zeitung von Vinschgern für Vinschger
7.
Der Vinschgerwind ist eine unabhängige Zeitung
8
Der Vinschgerwind erreicht alle Haushalte im Vinschgau
9.
In Sonderthemen wird über ausgewählte Themen vertieft informiert
10.
Im Vinschgerwind haben viele Meinungen Platz
Abo-Aktion 2015
19.02.15
Inhalt
Vinschgerwind 4-15
/inhalt/ 3
Kommentar Was passiert mit unseren Milchbauern, wenn die Milchquote fällt?
Die Vize-BM Sibille Tschenett bricht erstmals das Schweigen. Das Interview auf Seite 4
Seite 6
Val Müstair/Vinschgau: Arno Lamprecht stellt richtig
Seite
5
Glurns: Golfplatz wird zum Wahlkampfthema
Seite
5
Schlanders: Das Friedensgericht zieht um
Seite
5
Schlanders/Vinschgau: Wie man Feste feiert
Seite
8
Tanas: Die Tanaser sind stolz auf ihr Dorf
Seite
9
Schluderns: Beste Werbung für Schaf- und Ziegenfleisch
Seite 10
Leserbriefe/Stellungnahmen
Seite 12
Laas: Kinästhetics - gut für Mitarbeiter und für Betreute
Seite 14
Menschen: Nathalie Schwienbacher - Schluderns
Seite 17
Latsch: Fasching - bunt, lustig und verrückt
Seite 19
Sonderthema: Rund ums Baby - Spezial: Schlanders
ab Seite 39
Nationalpark Stilfserjoch: Verfrühter Tod von Greifen und Geiern I stell iaz af Bio um. Prum? Wail miar sell gfollt, wail i miar drbai wohler fihl unt wail i nor genau woas, wos maine Kia z’fressn kriagn.
Seite 48
Lous amol! Moansch eppr i woas it, wos maine Kia z’fressn kriagn? Mai Milch isch glaich weiß, wia dai Biomilch. Milch isch Milch, baschta.
von Chefredakteur Erwin Bernhart
Große Volksbefragungen Die Vorbereitungen für die Wahlen der Bürgermeister und der Gemeinderäte laufen an. Vielleicht ist das nach außen noch nicht wahrnehmbar, aber intern wird gerüstet. Gemeinderatswahlen sind große Volksbefragungen. Denn die Wählerinnen und Wähler bestimmen bei diesen Wahlen, wer die Verwaltung, auch die Geschicke und die Richtung der jeweiligen Gemeinde für die nächsten fünf Jahre übernehmen soll. Bürgermeister und Gemeinderäte sind in dieser repräsentativen Demokratie die Vertreter des Gemeindevolkes. Eine an sich ehrenvolle Aufgabe in und an der Gemeinschaft. Eine reizvolle Aufgabe auch. Denn die Repräsentanten in den Gemeindeparlamenten können einiges bewegen, einiges gestalten, haben viel Steuergeld zur Verfügung. Darf man sich ein bestimmtes Maß an Ehrlichkeit bei den Volksvertretern wünschen? Man muss dies voraussetzen können! Ich wünsche mir jedenfalls, dass sich jene, die sich der Wahl stellen wollen, etwas an Demut an den Tag legen mögen. Denn im Grunde wird Volksvermögen auf Gemeindeebene - gespeist aus unseren Steuergeldern - verwaltet. Und wer Transparenz, also Offenheit predigt (Transparenz wird eigentlich vorausgesetzt), soll dies auch tun. Auch wünsche ich mir, dass in den Gemeinderäten mitgedacht, mitdiskutiert und mit Argumenten mitentschieden wird. Ich wünsche mir Gemeinderäte, wurscht welcher Partei oder Liste oder Bewegung, die bei Sitzungen die „Pappm“ auftun. Ich wünsch’ mir eine Streitkultur der Argumente. Die Politik ist in der Gemeinde, im Gemeinderat, im Gemeindeausschuss den Bürgerinnen und Bürgern am nächsten. Und wir selbst entscheiden, wer uns die nächsten Jahre in diesen Gremien vertreten wird. Die Wahlen sind eben große Volksbefragungen.
Bauen, Wohnen, Leben mit Holz
> > > > > > © sculpies - Fotolia.com
ZIMMEREI TISCHLEREI DACHDECKER HOLZHANDEL BAUSTOFFHANDEL SPENGLER
Gewerbezone Kiefernhain 93 I-39026 Prad am Stilfserjoch (BZ) Tel. 0473 616570 - Fax 0473 618822 E-Mail: info@holzbaulechner.com
4 /politik/
Vinschgerwind 4-15
Tauferer Vorschläge
19.02.15
Wind - online
Die BM-Kandidaten in Taufers sind nominiert: 128 haben Luis Hellrigl vorgeschlagen, 62 Roselinde Gunsch Koch, 59 Stefan Fliri, 47 Siegi Warger und 19 Gerhard Kapeller. Show-down.
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Sind Sie für eine Elektrifizierung des Vinschgerzuges? Neue Umfrage: Die Milchquote fällt am 31. März 2015. Kaufen Sie bevorzugt Milchprodukte einheimischer Milchhöfe bzw. Hofkäsereien?
93,9 %
JA
6,1 % NEIN
„Unterschiedliche Meinungen“ Vinschgerwind: Weil Sie sich im Malser Gemeinderat bei der Satzungsänderung in Richtung Pestizidverbot enthalten haben, haben Sie sich heftiger Kritik ausgesetzt. Hat sich der Sturm der Entrüstung in Mals gelegt? Sibille Tschenett: Den Sturm der Entrüstung, wie Sie sagen, den habe ich eher über die Medien erfahren. Nicht so sehr im direkten Kontakt mit den Leuten. Viele Leute haben sich mit meiner Entscheidung auch vernünftig auseinandergesetzt. Natürlich haben mich einige nicht mehr gegrüßt oder weggeschaut. Das ist aber ganz normal im politischen Alltag. Wie gehen Sie mit der in den Medien ausgetragenen Kritik um? Die Erfahrung, medial an den Pranger gestellt und persönlich angegriffen zu werden, habe ich so zum ersten Mal erlebt. Es ist natürlich nicht angenehm. Allerdings hat meine Gewissheit, dass die Angriffe reine Gerüchte waren, diese nicht allzu nahe an mich heran gelassen. Die persönlichen Diffamierungen oder die „Bürgermeister-Abschuss-Variante“ wie es geheißen hat, haben meines Erachtens offen gelegt, dass es den Absendern schlicht und einfach an Sachargumenten fehlte. Sie haben mit Ihrer Enthaltung mit der Opposition gestimmt. Wie erklären Sie Ihre Enthaltung? Meine Enthaltung unterscheidet sich inhaltlich wesentlich von den Enthaltungen der Opposition. Die Opposition hat vorwiegend darauf hingewie-
Foto: Erwin Bernhart
Mals - Die Malser Vize-BM Sibille Tschenett wurde wegen ihrer Enthaltung im Gemeinderat hart kritisiert, auch persönlich angegriffen. Sie hat öffentlich bislang geschwiegen.
sen, dass aufgrund von Rechtsgutachten dieser Weg gar nicht möglich sei. Ich habe bisher inhaltlich der Sache in den Gemeindegremien zugestimmt, wissend, dass die Umsetzung rechtlich problematisch ist. Und das besonders darum, weil mir die im Abstimmungstext angesprochenen Themen zum Gesundheits- und Umweltschutz sehr am Herzen liegen. Ich war auch überzeugt davon, dass eine offizielle Volksabstimmung für die Sensibilisierung und Standortbestimmung der Bevölkerung ein wirkungsvolles Instrument ist. Als die Fronten sich mehr und mehr verhärteten, schien eine vernünftige Einigung nicht mehr in Sicht. Ich habe mich diesbezüglich auch mit dem Sprecher des Promotorenkomi-
tees ausgetauscht und wir waren beide der Meinung, dass alle beteiligten Gruppierungen sich sofort nach der Abstimmung an einen Tisch setzen sollten, um gemeinsam angemessene Lösungen aufzuzeigen, bevor weitere Schritte in die Wege geleitet werden. Auch im Hinblick darauf, dass ein Pestizidverbot rechtlich möglicherweise nicht umsetzbar ist, doch einen realisierbaren Weg dahin zu beschreiten. Nach der Volksbefragung waren gemeinsame Aussprachen von der Seite der Gemeindeverwaltung kein Thema. Der Gemeinderat hat zwar Ende September eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Das war für mich noch der richtige Weg. Diese Arbeitsgruppe wurde aber nie aktiviert. Plötzlich wurde nur noch der Standpunkt einer Satzungsänderung vertreten und davon waren der Bürgermeister und die Kollegen im Ausschuss nicht mehr abzubringen. Das habe ich auch im Gemeinderat dargelegt und ich halte alle Aussagen, dass die Satzungsänderung für eine weiterführende Verordnung Voraussetzung ist, weiterhin schlichtweg für opportunistische und das Volk irreführende Falschinformationen. Es ist nämlich absolut möglich, zuerst ein konsensfähiges Regelwerk zu entwerfen
und dann erst die formalrechtlichen Schritte einzuleiten. Das wäre gerade in diesem Falle meines Erachtens besonders sinnvoll gewesen. Zwischen Ihnen und BM Ulrich Veith scheint die Chemie, zumindest in dieser Causa, nicht mehr zu stimmen. In dieser Angelegenheit sind wir ganz offensichtlich unterschiedlicher Meinung. Mir ist bis heute unbegreiflich, warum von Seiten des Bürgermeisters dieser Druck auf die Satzungsänderung als ersten Schritt gekommen ist und kein gemeinsamer Weg im Vorfeld mehr zugelassen wurde. Apropos Chemie. Wie geht der Gemeindeausschuss von Mals mit der jüngsten Verschmutzung durch einen Burgeiser Betrieb um, bei der es fast zum Kippen der Kläranlage in Glurns gekommen ist? Im Gemeindeausschuss war meines Wissens dieser Fall noch nicht Thema. In Mals wird gesagt, dass es zu den Gemeinderatswahlen zwei Listen geben wird. Eine „SVP-Liste Ulrich Veith“ und eine „freie Liste“. Auf welcher Liste werden Sie kandidieren? (lacht) Das kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen. Ich bin seit 30 Jahren in der Gemeinde Mals im Vereinswesen ehrenamtlich und zehn Jahre davon auf politischer Ebene tätig. Das Gemeinwohl gehört neben Familie und Beruf zu meinem Lebensinhalt. Wenn es gewünscht ist, dann werde ich für meine Heimatgemeinde immer da sein. Interview: Erwin Bernhart
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/politik/ 5
Richtigstellung
„Bin nicht für Schließung der Grenzübergänge“ ichtigstellung des Artikels „mit Grenzschließung einverstanden“, erschienen im Vinscher Wind Nr. 1 (243) vom 08.01.2015 Mit Erstaunen habe ich den erwähnten Artikel gelesen. Dieser wurde von Magdalena Dietl Sapelza (mds) von der Internetseite „20min“ übernommen und publiziert, ohne mich im Voraus zu kontaktieren, was ich nicht in Ordnung finde. Zum Thema Folgendes: Im Dezember 2014 wurde ich von einer Journalistin der 20 Minuten -Zeitung telefonisch kontaktiert, um Stellung zu nehmen, dass die Tessiner Lega-Nationalrätin Roberta Pantani eine Motion im Parlament in Bern einbringen wolle, mit dem Ziel, kleinere Grenzübergänge zu schließen. Damit sollen Einbrecherbanden und Kriminellen die Fluchtwege versperrt werden. Spontan habe ich dann gesagt, dass ich diese Vorgehensweise gut finde, mit dem Gedanken, dass auch im Schweizer Parlament (National- und Ständerat) über die-
Foto: Erwin Bernhart
R
Arno Lamprecht: „Bin für Aufstockung des Personals an den Grenzen“ se Problematik diskutiert wird. Mit meiner Aussage habe ich jedoch niemals gemeint, dass ich für eine Grenzschließung bin! Entweder habe ich mich zu wenig präzise geäußert oder die Journalistin hat mich nicht richtig verstanden. Was ich bereits gegenüber den Radiosendern, Radio Tirol und Südtirol 1 gesagt habe, möchte ich auch mit dieser Stellungnahme im Vinschgerwind die Sache richtigstellen. Ich bin nicht für eine Schließung der Grenzübergänge, sondern lediglich für eine Aufstockung des Personals an
den Grenzen, damit vermehrt Kontrollen auch während der Nacht stattfinden können. Eine Grenzschließung wäre wahrlich ein Schritt zurück! Das Schweizer Volk hat am 5. Juni 2005 der Annahme des Schengener Abkommens zugestimmt. Der offizielle Wegfall der Personenkontrollen geschah jedoch erst am 12. Dezember 2008. Mit der Einführung des freien Personenverkehrs nahmen ab dem Jahre 2013 in den Bündner Südtälern (Münstertal, Bergell, Puschlav) Diebstähle, Einbrüche und verschiedene Straftaten markant zu. Im Herbst 2014 wurden besonders das Puschlav und das Münstertal von einer Einbruchswelle heimgesucht. Als Konsequenz davon machte sich zunehmend Angst bei der Bevölkerung breit. In Anbetracht der aktuellen schwierigen Wirtschaftslage in verschiedenen europäischen Staaten, wird der Druck mit hoher Wahrscheinlichkeit noch stärker zunehmen. Aus diesem Grund
hat bereits im November 2014 ein überregionales und überparteiliches Komitee für mehr Sicherheit in Graubünden, wo ich auch Mitglied bin, ein Schreiben bei Frau Bundesrätin Eveline Widmer – Schlumpf in Bern deponiert. Das Komitee fordert, dass der Personalbestand der Grenzwache in den Südtälern wieder dem Bestand vor dem Inkrafttreten des Schengen- Abkommens angepasst wird. Damit verspricht man sich eine höhere Präsenz und die Möglichkeit vermehrter Kontrolltätigkeiten. Des Weiteren wird gefordert, dass die Überwachung der Grenzen in engerer Zusammenarbeit mit den italienischen Beamten intensiviert wird und die dazu nötigen Ressourcen bewilligt werden. In diesem Sinne hoffe ich Klarheit in der Problematik zu schaffen, und ich entschuldige mich dafür, wenn der im Titel erwähnte Artikel für Aufsehen gesorgt hat. Arno Lamprecht, Gemeindepräsident Val Müstair
Glurns
Schlanders/Vinschgau
Wahlkampf mit Golfplatz
Friedensgericht zieht um
Foto: Erwin Bernhart
er geplante Golfplatz könnte in Glurns zum Wahlkampfthema werden. VizeBM Luis Frank (Bild) hat große Ambitionen, Bürgermeister zu werden. Klar ist, dass Frank dem Plan eines Golfplatzes in der Glurnser Au positiv gegenübersteht. Dem mehrheitlichen Grundsatzbeschluss des Gemeinderates ist nun auch der Stadtrat gefolgt und hat auf Antrag der Malserhof KG die Bauleitplanänderung auf den entsprechenden Grundparzellen anfangs Februar beschlossen. Pikantes Detail: Die Stadträte Kurt Warger und Rosa Pichler mussten nach kleinem Wortgefecht die Abstimmung dazu verlassen. Der Stadtsekretär Georg Sagmeister wies dabei auf den Artikel 14 der Gemeindeordnung hin, in dem von einer Enhaltungspflicht bei „konkreten, unmittelbaren und aktuellem wirtschaftlichen Interesse“ die Rede ist. Warger und Pichler kann allerdings ein konkretes wirtschaftliches Interesse an einem Golfplatz nicht unterstellt werden. Im Gegenteil. Derweil kommt von der Seite der Heimatpfleger um Obmann Karl Sagmeister eine mögliche Volksbefragung zum Golfplatz ins Spiel. Die Unterschriften der Promotoren und die Fragestellung dazu sind jedenfalls bereits in der Gemeindestube abgegeben. Vor und nach Wahlen sind allerdings Sperrfristen einzuhalten. (eb)
Foto: Erwin Bernhart
D
v.l.: Bezirkspräsident Andreas Tappeiner, die Regionalassessoren Sepp Noggler und Giuseppe Detomas, die Friedensrichterin Marlies Christanell, die Kanzleileiterin Eva Trafojer und BM Dieter Pinggera
S
eit das Gericht von Schlanders aufgelöst bzw. nach Meran verlegt worden ist, steht das ehrwürdige Gebäude in der Gerichtsstraße von Schlanders leer da. Nun ist es gelungen, den Sitz des Friedensgerichtes von der Göflanerstraße in die Gerichtsstraße zu verlegen. Ab 1. März 2015 wird die Friedensrichterin Marlies Christanell im ehemaligen Gerichtsgebäude residieren. Mit einiger Kraftanstrengung von Seiten des Regionalassessors Sepp Noggler konnte der für die Friedensgerichte zuständige Regionalassessor Guiseppe Detomas davon überzeugt werden, den Sitz des Friedensgerichtes in die dafür adaptierten Gerichtsräume verlegen zu lassen. Zudem ist das Gebäude in Gemeindebesitz und kann so institutionell wieder belebt werden. Auch dürften sich die bisherigen Mieten von rund 40.000 Euro auf die Hälfte reduzieren lassen. (eb)
6 /Titel/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Die Milchstraße Vinschgau/Südtirol - Um eine Überproduktion und einen damit einhergehenden Preisverfall bei der Milch zu verhindern, hat die Europäische Gemeinschaft im Jahr 1984 eine Milchquote eingeführt. Jedes Mitgliedsland hat ein bestimmtes Kontingent. Wer mehr produziert, zahlt Strafe. Am 31. März 2015 fällt diese Milchquote weg. Was nun?
von Erwin Bernhart
J
eden Morgen und jeden Abend brennt in den Kuhställen des Landes Licht und die Melkmaschinen surren. Kühe kennen weder Sonnnoch Feiertage. Kühe kennen keine Ferien. Anders als die Apfelbauern sind Milchbauern täglich im Einsatz. Im ganzen Land gibt es rund 10.000 Vieh-haltende Bauern. Von diesen stellt rund die Hälfte täglich Milch. Im Vinschgau sind von den 1200 Vieh-haltenden Bauern rund 750 Milchbauern. Die unvorstellbare Menge von 370 Millionen Kilogramm Milch kommt im Jahr in Südtirol zusammen. Rund 37 Millionen Kilogramm allein im Vinschgau - vom Reschen bis Schnals. Ein minimaler Teil davon wird in Hofkäsereien verarbeitet. Ganz kleine Nischen sind das, dafür lukrative. Der Großteil wird von Tankwägen abgeholt und in die kleinen, mittleren und großen Milchhöfe transportiert. Die 54 Burgeiser Bauern kutschieren ihre Milch eigenhändig in die dorfeigene Sennerei - mit dem Traktor, mit der Vespa, mit der Radlpeeg. Die Genossenschaft verarbeitet rund 2,7 Millionen Kilogramm silagefrei erzeugte Milch vor allem zu Schnittkäse und exportiert diesen überwiegend nach Deutschland. Die Burgeiser besetzen eine kleine und feine Marktnische. Die Auszahlungspreise sind dementsprechend zufriedenstellend. Für konventionelle Milch haben die Bauern in Südtirol im Jahr 2013 durchschnittlich 51,99 Cent pro Kilogramm bekommen. Biomilch wurde mit 64,67 Cent pro Kilo vergütet. Südtirol ist eine Insel der Seligen, was die Auszahlungspreise betrifft. Im selben Zeit-
raum haben die österreichischen Bauern 37 Cent pro Kilo erhalten, die Bayern nicht viel mehr. Nur in der Lombardei konnten die dortigen Milchbauern 40,83 Cent pro Kilo einstreichen. Und doch lohnt sich die Milchproduktion als alleinige Einnahmequelle offensichtlich nicht. Denn landesweit, wie auch im Vinschgau, gibt es nur wenige Vollerwerbsbauern. Mehr als 70 Prozent der Milchbauern gehen einer Arbeit - neben der Bauerschaft - nach. Der im Europavergleich hohe Auszahlungspreis bei der Milch kann nicht über gestiegene Betriebskosten hinwegtäuschen. Die Wertschöpfung ist in den letzten Jahren real gesunken. Dies macht sich auch in der immer weiter sinkenden Anzahl der Milchlieferanten bemerkbar: Waren es vor knapp 20 Jahren landesweit noch rund 6700 Milchbauern, so sind es aktuell um die 5000. Die Gründe allein im Milchpreis zu suchen, greift allerdings zu kurz. Viele Bauern sind umgestiegen, auf Obstkulturen, Gemüseanbau. Andere Bauern haben ihre Güter verpachtet. Im Schnitt haben sich in den letzten 15 Jahren rund 100 Bauern pro Jahr aus der Milchproduktion verabschiedet. Trotz Milchquote. Diese Tendenz werde wohl anhalten, sagt Markus Joos, der Amtsdirektor vom Bezirksamt für Landwirtschaft in Schlanders. Neuinvestitionen seien für jeden Betrieb ohnehin eine Herausforderung. Weil Berggebiete gegenüber „Gunstlagen“ in den Ebenen nur mit größerem Aufwand bewirtschaftet werden können, gibt es Ausgleichszahlungen. Für d i e
knapp 10.000 Vieh-haltenden Bauern in Südtirol gibt es dafür insgesamt eine Summe von 20 Millionen Euro im Jahr. Zurückgerechnet auf die einzelnen Bauern sind das zwischen 2000 und - je nach Höhenlage - 6000 Euro pro Hektar und Jahr. Im Gegenzug gibt es seit Jahren Begrenzungen bei den Großvieheinheiten. In der Talsohle dürfen die Bauern 2,5 Großvieheinheiten (GVE) pro Hektar und im Berggebiet nur 2 GVE halten. Damit soll sichergestellt werden, dass die Bauern ohne große Futterzukäufe wirtschaften. Und was passiert nun, wenn nun die Milchquote fällt? Wird es da eine Milchschwemme geben, eine Überproduktion? Werden die Preise ins Bodenlose fallen? Überhaupt nicht, sagt der Direktor der „Bergmilch Südtirol“, Robert Zampieri. Die „Bergmilch Südtirol“ hat sich durch die Fusion der Mila in Bozen und der Senni in Bruneck gebildet und ist seit 1.1.2013 aktiv. Die „Bergmilch“ ist damit und mit derzeit 2700 Mitgliedern der größte Milchhof im Lande mit zwei Verarbeitungsstätten. Rund 215 Millionen Kilo Milch jährlich werden zu Frischmilch, Joghurt, Käse, Butter, Sahne usw. verarbeitet. Vom Umsatz von knapp 200 Millionen Euro (2012) wurden den Bauern 106 Millionen Euro über die Milchanlieferung ausbezahlt. Zampieri ist Optimist und er hat allen Gund dazu. In den letzten 10 Jahren, so lange ist Zampieri Direktor der Mila und nun der „Bergmilch“, hat sich der Betrieb laufend umgestellt. Wurden vor 10 Jahren noch rund 60 Prozent der angelie-
19.02.15
ferten Milch veredelt, sprich zu Käsesorten, Joghurt usw. verarbeitet, so sind es aktuell 89 Prozent. „Ziel ist es,“ sagt Zampieri, „die Veredelung weiter zu steigern.“ Der Traum sind 95 Prozent. Eine 100-prozentige Veredelung ist aufgrund der Milchmengenschwankung zwischen Winter und Sommer nicht möglich. Da müsste man Milch dazukaufen. Und ein Zukaufen von Milch sei nicht Philosophie der „Bergmilch“, sagt Zampieri. Denn mit den veredelten Produkten kann der Milchpreis gehalten werden. Und bislang können die Südtiroler Milchbauern vor allem darauf zählen, dass ihre Milch mehr vermittelt als reines Lebensmittel zu sein. Südtiroler Milch vermittelt Emotionen wie Heimatverbundenheit, Ehrlichkeit. Es hat auch etwas mit Lokalpatriotismus zu tun. Dies gilt im Übrigen nicht nur für Südtirol, sondern für Italien. Die „Bergmilch“ setzt rund ein Drittel ihrer Produkte in der Region Trentino-Südtirol ab. Der Markt vor der Haustür ist von enormer Bedeutung. „Gott sei Dank sind die Einheimischen treue Kunden“, sagt Zampieri. An die 60 Prozent gehen nach Italien. Dort ist die Verbundenheit mit im Inland hergestellten Milchprodukten groß. Die Italiener greifen vorerst zu einheimischen Milchprodukten und die großen Verkaufsketten wie die Coop - ein Großkunde der „Bergmilch“ - pflegen dies. Die „Latte nazionale“ ist ein Wert. Diese Verbundenheit der Konsumenten in Südtirol und in Italien ist der Trumpf der Südtiroler Milchhöfe, die den italienischen Markt mit einer hochwertigen und vor allem breiten Produktpalette beliefern können. In Italien sind unsere Milchhöfe eine bestimmte Größe. Und dies, das ist Zampieri überzeugt, wird sich in nächster Zeit nicht ändern. Nur rund 10 Prozent der „Bergmilch“-Produkte gehen in den Export. „Wir sind hier in einer Nische, und Nischenprodukte haben wegen des Fallens der Milchquote nichts zu befürchten“, sagt Zampieri. Im europäischen Kontext ist Italien ein begehrtes Milchimportland. Mit eigenen Produkten können die italienischen Milchhöfe rund 70 Prozent des Bedarfs decken. Der Rest wird eingeführt. Hält der Wert „Latte nazionale“, haben die Südtiroler Milchhöfe und damit auch die Südtiroler Milchbauern nichts zu befürchten. Im globalen Kontext, in dem Südtirol in der Milchwirtschaft so gut wie keine Rolle spielt, spielt die große Musik. Die Agrarlobby sagt, dass der Bedarf an Milchprodukten weltweit im Steigen ist. Die Märkte in China und auch der russische Markt werden in Zukunft Bedarf an Milchprodukten haben. Europa ist mit 154 Millionen Tonnen Milch jährlich in der Milcherzeugung die Nummer eins der Welt, weit vor den Vereinigten Staaten von Amerika (91 Mio. Tonnen).
Die Welt außerhalb Europas lockt vor allem die europäischen Big Player. Unter denen befindet sich keiner der Südtiroler Milchhöfe. „Sicher wird die Milchmenge in Europa zunehmen“, sagt Zampieri. „Wir wissen, dass die Milchmenge bereits seit längerem steigt und sich alle vorbereiten.“ Diese Milch wird ihren Weg auf den Weltmarkt vor allem in den Fernen Osten finden. Wie gehen die Milchhöfe mit dem Rücklauf der Milchproduzenten in Südtirol um? Tatsache sei, sagt Zampieri, dass unrentable Betriebe teilweise aufgelassen würden, dass auch aufgrund von derzeit stattfindenden Generationswechseln von einer Milchprodukion abgesehen werde. Allerdings spüre er bei Jungbauern vor allem im Pustertal, weniger im Vinschgau, wieder jugendliche Kraft, auf die Milchwirtschaft zu setzen. Und einem möglichen Rückgang der Milch in Südtirol um etwa 10 Prozent kann Zampieri auch Positives abgewinnen. Denn dann werde die Veredelungsquote automatisch steigen. Auch könne man sich dann überlegen, schwach-wertschöpfende Produkte wie etwa eine bestimmte H-Milchlinie, oder Joghurt für bestimmte Discounter, einzustellen und auf höher-wertschöpfende Produkte umzusteigen. „Ich sehe die nächsten 5 bis 6 Jahre mit dem Wegfallen der Milchquote nicht als etwas Gefährliches, sondern als positiv und zwar in Richtung bessere Wertschöpfung“, sagt Zampieri. Eine Prognose über die nächsten 10 Jahre hinaus wagt Zampieri nicht. Eines stellt Zampieri noch fest: „Es gibt in Europa ganz wenige Regionen, die von einheimischen Molkereien mit einer breiten Palette von Produkten, hergestellt aus einheimischer Milch, versorgt werden.“ Das sei ein Südtiroler Wert an sich. Tatsache ist, dass die Milchquote den laufenden Rückgang von Milchvieh-haltenden Bauern nicht verhindert hat. Auch in Südtirol nicht. Der Rückzug aus der Milch, der Umstieg auf Spezialkulturen, auf Äpfel, erfolgt mit oder ohne Milchquote. Lukrativ erscheint allerdings, wo dies möglich ist, der Umstieg auf Biomilch. Nicht nur der Auszahlungspreis ist da bedeutend höher. Die Bio-Milch bekäme eine zusätzliche Emotionsschiene. Zur Heimatverbundenheit würde die in der Südtiroler/Vinschger Milch mitschwingende Ehrlichkeit eine erweiterte Bedeutung bekommen. Das Fallen der Milchquote, das ist sicher, wird die Lichter in den Südtiroler und Vinschger Ställen nicht ausgehen lassen. Die Melkmaschinen, wenn auch vielleicht weniger als heute, werden weitersurren - ohne Ferien.
Vinschgerwind 4-15
/Titel/ 7
Vinschgerwind 4-15
Rom-Info ins Tal Italien hat mit Sergio Mattarella - aus meiner Sicht - einen guten Staatspräsidenten erhalten. Im Parlament selbst ist das Chaos total. Die Opposition versucht mit allen Mitteln die Abstimmungen zur Verfassungsreform hinauszuzögern. Dies wird nicht gelingen. Es gibt im Verfahren Möglichkeiten, eine sog. „seduta fiume“ (Sitzung ohne Unterbrechung) festzulegen. Das hat die Mehrheit am Mittwoch 11. Februar auch getan. Die Verfassungsreform wird mit aller Härte durchgeboxt. Für Südtirol wird bei der Lesung in der Abgeordnetenkammer nichts Weltbewegendes mehr dazukommen. Es gibt allerdings die Sicherungsklausel, dass die Reform bis zur Anpassung unseres Autonomiestatutes nicht in Kraft tritt. Diese Anpassung muss einvernehmlich (su intesa) erfolgen. Zum Glück müssen wir Abgeordnete uns zurzeit „die Suppe nicht nur im Parlament verdienen“. Dort ist zurzeit nicht viel zu holen, außer einer guten Statistik bei der Präsenz. Aber sonst ist letzthin viel gelaufen. Die Vereinbarung zur dezentralen Verwaltung des Stilfser Joch Nationalparkes konnte auch mit dem lange „bockenden“ Umweltministerium abgeschlossen werden. In der Agentur für Staatsimmobilien konnte der Übergang von ca. 45 Straßenwärterhäuschen (die meist dem Verfall preisgegeben sind) an Land und Gemeinden (für istitutionelle Zwecke) kräftig „angeschoben“ werden. Auch bei vielen Ex k.u.k. Schießständen im ganzen Land, deren Eigentum umstritten ist, (weil eigentlich Kriegsbeute für den italienischen Staat), wird die Agentur für Staatsimmobilien einen reibungslosen Übergang an das Land und die Gemeinden nicht behindern, sondern sogar fördern. Dazu haben wir Gespräche auf höchster Ebene geführt. Bei der Agentur für Einnahmen konnte eine Rechtsauslegung angeregt werden, welche definitiv klarstellen will, dass geförderter Baugrund von der Gemeinde zur Fixgebühr von € 200 erworben werden kann, und nicht mit der Registergebühr von 9% des Grundstückwertes, welche auch € 4.000 – 5.000 pro Grundübertragung ausmachen kann. Im sog. Dekret „ Milleproroghe“ konnte man einen weiteren Aufschub der Brandschutzmaßnahmen für Gastbetriebe unter 25 Betten und beim sig. SISTRI (Mülltransport) einen Aufschub und die Abschaffung von viel Bürokratius erwirken.
Ein Herz für die Südtiroler Krebshilfe Schon zum zweiten Mal dachten die Bürgerkapelle und der Kirchenchor Latsch während der Adventszeit an die Südtiroler Krebshilfe Vinschgau. Sie überreichten uns einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.700 €. Wir bedanken uns bei den Mitwirkenden und den Zuhörern für die großzügige Spende und versichern zugleich, dass der Betrag jenen Menschen im Vinschgau zugutekommt, die durch ihre Erkrankung in Not geraten sind. Bedanken möchten wir uns auch bei der Fa. Schweitzer Getränke.
Fest in Gefahr? Im Jahre 2012 wurden in Südtirol mehr als 13.000 Feste und Veranstaltungen abgehalten. Die Festkultur gehört zum Alltag, auch im Vinschgau. Aber seit 2013 ist bei der Genehmigung der Feste alles anders: Die Gemeinden, BM und Gemeindetechniker, sind es, die Sicherheitsbestimmungen zu kontrollieren haben. Mehr Bürokratie?
Fotos: Erwin Bernhart
von Albrecht Plangger
19.02.15
Foto: „Wind“-Archiv
8 /Wirtschaft/
von Erwin Bernhart
W
äre da nicht der Alex Ploner mit seiner Begeisterung für die Festkultur, mit seiner Aufmunterung, mit seinen Zurufen, mit seinen Beispielen, wie man aus einem faden Zeltfest ein Event im Zelt machen kann, wär’s düster geworden. Denn seine Vorredner beim Auftakt der Aufklärungstour in Schlanders wiesen auf Sicherheit, Haftung, gesetzliche, rechtliche und versicherungstechnische Rahmen, auf Gefahrenquellen, Brandauslöser und Explosionsgefahren hin. Den Vereinen, den Veranstaltern verging die Lust zum Feiern, die Lust, Feste abhalten zu wollen. Dabei waren in Schlanders am 9. Februar vor allem junge Leute, veanstaltungsfreudige junge Vereinsmitglieder mit großem Interesse anwesend. Denn die Festsaison steht unmittelbar vor der Tür. Die Eventdienstleister im hds touren mit dem Südtiroler Gemeindenverband, dem Aufsichtsamt, dem Amt für Brandverhütung und der Berufsfeuerwehr mit Sensibilisierungsveranstaltungen durchs Land. Es herrscht bei den Veranstaltern von Festen große Unsicherheit, obwohl sich die Gesetzeslage nicht verändert hat.
Verändert hat sich seit dem Jahr 2013 per Gesetz die Zuständigkeit für die Genehmigung. „Früher war ein Amt zuständig, jetzt sind es 116 Gemeinden“, bringt es der Bezirkspräsident Andreas Tappeiner auf den Punkt. Und unter den 116 Gemeinden gibt es keinen Konsens über die Genehmigungsverfahren für Feste. Gemeindetechniker, oft überfordert und ohne Erfahrung, haben über die Sicherheit zu befinden. Viele Vereine sind verunsichert. Aber - und das ist die Summe der Kurzreferate - es ist enorm wichtig, dass Sicherheitsbestimmungen auf allen Ebenen eingehalten werden, um Unfälle aller Art möglichst zu vermeiden. Ganz auszuschließen ist das Risiko nicht. Es gilt die Durchführungsverordnung aus dem Jahr 1993 solange, bis eine neue erstellt ist. In der Diskussion - nach mehr als zwei Stunden Referate - wurde der Appell an die Gemeinden laut, die Vereine zu unterstützen und eine gemeinsame Vorgangsweise anzustreben. Vertrauen und Rechtssicherheit seien verloren gegangen. Alex Ploner sagte, dass die Sache Chefsache sein müsse. Man benötige schnellstens die neuen Durchführungsbestimmungen.
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/Wirtschaft/ 9 Vinschgau/Südtirol
Die Tanaser sind stolz auf ihr Dorf
Over the wall...
D
J
ie Bewohner von Tanas machen sich seit Längerem ernsthafte Gedanken, wie sie der schleichenden Abwanderung entgegenwirken können. Federführend ist dabei Raimund Niederfriniger, der mit vielen Gesprächen und Tätigkeiten versucht, das Dorf aufzuwerten und es somit lebenswerter zu machen. Bei einem halbtägigen Workshop zum Thema „Dörfer entwickeln und Gemeinschaft stärken“, welcher auf Einladung des Bildungsausschusses Laas und den Vereinen von Tanas durchgeführt wurde, war die gesamte Bevölkerung von Tanas eingeladen, weitere Ideen für die Zukunft einzubringen. Geleitet und moderiert wurde der Nachmittag von Ludwig Fabi, dem Bezirksbetreuer der Bildungsausschüsse im Vinschgau. Fünf Arbeitsgruppen werden sich nun im Laufe des Jahres mit den Themen Mobi-
Foto: Ludwig Fabi
Tanas
oben: Gemeinsames Arbeiten für ihr Dorf rechts unten: Logo „Faszination Sonnenberg“ lität, Erholungs- und Lebensraum, Wahrung des Kulturerbes und lokale Kreisläufe mit Produktvermarktung in Tanas, aber auch mit Strategien des Scheiterns auseinandersetzen und umsetzbare Maßnahmen entwickeln. Vorgestellt wurde an diesem Nachmittag zudem ein von
Ruth Schönthaler entworfenes Logo, welches den Vinschger Sonnenberg mit Tanas in Verbindung bringt und eine Facebook Seite (Faszination Vinschger Sonnenberg) eingerichtet, welche für Tanas, das einzige Dorf am Vinschger Sonnenberg, sensibilisiert. (lu)
ugendliche aufgepasst: Was befindet sich hinter der Mauer? Erzähle der Welt deine Wünsche und Vorstellungen mit deinen Bildern und deinen Worten, eingefangen mit einer Videokamera, einem Smartphone oder einem Tablet. Mail uns einen 2-minütigen Film in „high definition“ Format 16:9 an overthewall2015@gmail.com über Wetransfer bis Ende März 2015. Aus allen Eindrücken entsteht ein Film, der zeigen soll, was Jugendliche zu erzählen haben. Weitere Infos: ascolto giovani, 0473 230699, Roberto Condotta und Ulrich Egger
10 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Schluderns/Vinschgau
Beste Werbung für Schaf-und Ziegenfleisch
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Der Obmann des Schaf-und Ziegenzuchtvereines Schluderns, Oswald Mair (links), ist stolz auf sein Küchenteam. Die Gerichte aus Schafund Ziegenfleisch mundeten den Gästen im Kulturhaus von Schluderns
derns zählt fast 50 Mitglieder, die rund 800 Schafe und 200 Ziegen halten. Den Sommer verbringen die Tiere auf den Hochweiden in Langtaufers, Planeil, Stilfs und Matsch. Nach der „Schofschoad“ kommen sie wieder heim. Die Vermarktung läuft über den Verband Südtiroler Kleintierzüchter. Besonders guten Absatz finden Lämmer. „Die Nachfrage ist da, es läuft recht gut“, erklärt Mair. Hinter dem Schludernser Park steht den Züchtern ein eingezäuntes Areal zur Verfügung mit Bade- und Schärvorrichtung für die Tiere. Das Klauen- und Räudebad „genießen“ Schafe und Ziegen am 24. und 25. April kurz bevor sie auf die Almen gebracht werden. Am 15. März findet auf dem Gelände die Bezirkskörung statt, bei der Tiere aus dem ganzen Vinschgau bewertet und für die Zucht klassifiziert werden. Die Wolle kann beim Schafzuchtverein Oberland abgegeben werden. Dieser verkauft sie nach Österreich. Für ein Kilogramm Schafwolle gibt es einen Euro. „Dieses Geld geht in die Vereinskasse“, sagt Mair. Eine weitere Einnahmequelle ist der jährliche Stand auf dem Katharina-Markt, bei dem es ebenfalls Produkte aus Schaf- und Ziegenfleisch zu kosten gibt. (mds)
S
eit 2011 lädt der Schaf- und Ziegenzuchtverein Schluderns jährlich zum „Schöpsernen“. „Unser Ziel ist es, für Schaf- und Ziegenfleisch zu werben. Das gelingt am besten, wenn die Leute es probieren können“, sagt Obmann Oswald Mair. Und was die Köchinnen und Köche auch heuer wieder auf die Teller zauberten, überzeugte selbst die größten Skeptiker, und zwar jene, die Vorurteile gegen Schaffleisch hegen und „Schöpsernernes“ mit all
zu starkem Geruch in Verbindung bringen. Das Viergänge-Menü mit LammfleischGerichten mundete den rund 150 Gästen im Schludernser Kultursaal ausgezeichnet. Auf der Leinwand im Hintergrund liefen Filme über Schaf- und Ziegenzucht und über das Leben von Martl am Kortscher Sonnenberg mit dem Titel „Ohne Hergott bleib in nit“. Auch der inzwischen verstorbene Hauptdarsteller liebte seine Schafe. Der Schaf- und Ziegenzuchtverein Schlu-
Vinschgau/Südtirol
Töll/Prad
Speck im Vergleich
Erfolgreich bei der Europameisterschaft
B
E
Foto: EOS/Blickle
nde Jänner hat im oberösterreichischen Wels die Europameisterschaft der Hafner stattgefunden, an dem auch ein Junger Südtiroler Lehrling teilnahm. Martin Rungg aus Prad erlangte dabei den hervorragenden vierten Platz. Alle vier Jahre wird die Europameisterschaft der Hafner organisiert. Der Berufswettbewerb wurde in Wels in Österreich ausgetragen, an dem sich sieben europäische Nationen beteiligten. Martin Rungg aus Prad (2. von links) erlangte den herMit von der Partie war auch die- vorragenden 4. Platz ses Jahr wiederum Südtirol mit und Präzision den hervorragenden vierten einem Jungen Teilnehmer, dem 22 Jährigen Platz erzielt. Martin Rungg, der auch die VorausscheiVorbereitet hat sich Martin in seinem dung in Südtirol gewonnen hat. Lehrbetrieb mit Unterstützung der beiden „ Wir sind sehr stolz auf Martin, der als Hafnermeister Hofer Florian und Pedoth einziger Lehrling gegen Gesellen und sogar Stefan, die ihn auch während des Wettbeeinen Meister antrat“ berichtet sein Lehrbewerbs betreuten. trieb Thermo Ton in Partschins/ Töll Die Firma Thermo Ton und seine MitDie Wettbewerbsaufgabe bestand darin, arbeiter gratulieren Martin und wünschen in zweieinhalb Tagen einen Kachelofen mit weiterhin viel Spaß und Erfolg in seinem Feuerraum und Zugverlauf zu bauen. MarBeruf. tin hat auf Grund seiner Maßgenauigkeit Foto: „Wind“-Archiv
ei der ersten Speckvergleichsprüfung in Südtirol, die von der Berufsgemeinschaft der Metzger im lvh und PUR Südtirol gemeinsam mit dem TIS innovation park organisiert und durchgeführt wurde, wurden 47 Südtiroler Speck-Proben nach den strengen Bewertungskriterien der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) von einer Fachjury blind verkostet. Beurteilt wurde nach den Gesichtspunkten des äußeren Erscheinungsbildes, des Erscheinungsbildes am Anschnitt, des Trockenrandes, der Konsistenz, des Geruchs und des Geschmacks. Gold erhielt nur jene Probe, die von allen Jurymitgliedern in allen Bewertungskriterien die absolute Höchstnote von fünf erhalten hat. Unter den 12 Produzenten von Südtiroler Speck g.g.A., die eine Medaille erhalten haben befinden sich 5 Vinschger Hersteller: Metzgerei Christanell Josef und CO.; Moser Gmbh, Recla, Metzgerei Rinner, Metzgerei Götsch & Co.
19.02.15
ENGIADINA
•
IMST
•
Vinschgerwind 4-15
LANDECK
•
/terra raetica/ 11
VAL MÜSTAIR • VINSCHGAU
INTERREG – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Laas/Tarrenz
Hoch in den Marmorbruch auf den Spuren der alten „Brüchler“ Die Umsetzung eines aus Mitteln des EU-INTERREG IVa Italien-Österreich Programms gefördertes Projektes wird mit der Eröffnung des neuen Marmorparkes in Laas am 18.04.2015 abgeschlossen. Als Zielsetzung stand dabei die Vermarktung und Positionierung des historischen Bergbaues in der Gemeinde Laas und der „Knappenwelt Gurgltal“ in Tarrenz (A) im Vordergrund.
Zwei Fragen an:
von Ludwig Fabi
D
er ausgediente Portalkran im Marmorlager am Bahnhof von Laas hat eigentlich ausgedient, wird aber in Kürze seinen Standort wechseln und im neuen Marmorpark der Lasamarmo aufgestellt. Dort wird er ab Frühjahr neuer Ausgangspunkt für Führungen und Informationen rund um das weiße Gold von Laas und die Knappenwelt Gurgltal in Tarrenz dient. Weiters wurde dank des INTERREG-Projektes die Möglichkeit geschaffen, über die alten, unterirdischen „Brüchlerstiegen“ gesichert und begleitet in einen stillgelegten Teil des Marmorbruchs hochzusteigen. Der Eingang befindet sich am so genannten „Knappenloch“ im Laaser Tal am Fuße des Weißwasserfalls. Über 365 unterirdische, in Stein gehauene Treppen steigt man nach oben. Dieses neue Abenteuer verlangt von Teilnehmern absolute Bergtauglichkeit und Trittsicherheit ab, garantiert aber ein besonderes Erlebnis. für all jene, die Der alte Portalkran rückt in den neuen Marmorpark sich lieber in der freien Luft (Besuchereingang lasamarmo) vor – eine Delegation des und auf relativ sicherem Boden Landtages beim Aufstieg in den „Brüchlerstiegen“ bewegen, gibt es die MarmorPlus Expedition. Diese geführte Wanderung beginnt mit einer Einführung auf den Wagon gelegt wird. Dem Lauf des im Dorf und führt weiter über das Untere Marmorabbaus weiter geht die Wanderung Laaser Tal, durch die “Gurgl”, eine enge, bis zum Maschinenhaus, der Bergstation tosende Schlucht. Von dort geht es weiter der Schrägbahn. Über den Schrägbahnhoch bis zur “Aufleg”, das ist der Platz wo steig weiter zum “Wechsel” (Weiche im der Marmorblock von der Transportbahn Mittelteil der Geleise) bis zum St. Martins
e Sei r gioni un
UNIONE EUROPEA Fondo europeo per lo sviluppo regionale
ob ie tt
ivo
EUROPÄISCHE UNION Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
• Se ch sR
e ion eg n Z ie l n ei
Italien • Österreich
Italia • Austria
Andreas Tappeiner - Projektverantwortlicher des INTERREG-Projektes Bergbauerlebnisse an der Via Claudia Augusta Vinschgerwind: Die touristische Nutzung und Positionierung des Bergbaues in der Gemeinde Laas wird derzeit im Rahmen eines INTERREGProjektes vorangetrieben. Welche Maßnahmen sind noch ausständig? Der Marmorabbau als Teil des Bergbaues hat in Laas lange geschichtliche Tradition. Diesen geschichtlichen Teil gilt es in Zukunft noch zu vertiefen und Teile des historischen Abbaus auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wie hat sich die Gründung der Marmor Plus Genossenschaft bewährt und wie wird sich diese in Zukunft positionieren? Die Genossenschaft Marmor Plus leistet eine gute Arbeit. Die Vielfältigkeit des Angebotes rund um den Marmor gilt es zu festigen und zu erweitern. Hier kann die Genossenschaft einen wertvollen Beitrag leisten.
Kirchlein wandert man zurück ins Tal. Diese Angebote sind nur zwei Beispiele dafür, wie durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Vermarktung der Bergbaugebiete von Laas und Tarrenz vorangetrieben werden konnte.
Homepage: www.terraraetica.eu
12 /Leserbriefe/ Wind - Klick-Tipps
Gefährliche Viren
von Roland Sprenger, online-Berater
S
eit jeher werden Menschen von Viren begleitet, einige davon gefährlich, manche weniger. Identisch ist es in der Internet- & Smartphonewelt. Viren, meist versteckte Programme, sind klein und installieren bzw. aktivieren sich durch einen falschen Klick. Einige davon sind harmlos, nur lästig, andere können großen Schaden an Daten, dem PC oder auf dem Handy anrichten. Es gibt zerstörerische Viren, die sogar Daten löschen oder Viren, deren Ziel es ist, sich durch vorhandene Kontakte, weiter zu verbreiten. Um das zu verhindern, muss man in erster Linie achtsam bei unbekannten Mails oder Seiten sein. Wer Mails mit Anhängen oder Links erhält, soll zuerst überlegen, ob es ein plausibler Anhang sein kann. In sozialen Netzwerken, wie Facebook, werden durch einen falschen Klick oft zu viele Genehmigungen erteilt, die es einer App ermöglichen, im eigenen Namen zu posten und Freunde zu markieren. In diesem Fall sollte man unter Einstellungen, unter „Apps”, die jeweilige App sperren und gleich ein neues sicheres Passwort erstellen. Bei einem Virus auf PC oder Handy, sollte das jeweilige System gesäubert oder auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden. Sinnvoll ist es, einen Computer-Techniker oder ein Handygeschäft aufzusuchen. Um solche Schäden an Daten, Hardware oder Privatsphäre zu vermeiden, ist es wichtig, für jedes System ein AntivirusProgramm zu installieren, egal ob PC oder Handy!
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Offener Brief
Tierisches Portrait
An Herrn Bürgermeister Dr. Pinggera, an Vizebürgermeisterin Frau Monika Holzner, an Generalsekretär Georg Sagmeister! Schlanders, 03.02.2015 SCHLANDERS ist anders ! ? Leider nicht immer im positiven Sinn! Schon mehrmals habe ich mich an den Herrn Bürgermeister, an Frau Vizebürgermeisterin und an den Generalsekretär gewandt, mit der Bitte, endlich die innere Stiege, welche vom Parkplatz Moargasse zum Katasteramt und zum Notarbüro führt, reinigen und malen zu lassen. Leider ohne Erfolg; sie meinen, das wäre Sache des Kondominiums. Der Kondominiumsverwalter wiederum verwies auf die Tatsache, dass die Stiege von allen benutzt wird, die auf dem Parkplatz parken und zu obgenannten Ämtern gehen; d.h., dass sie eine öffentliche Stiege ist! Für die Verschönerung der Parkanlagen und des Kreisverkehrs ist Geld vorhanden, für Marketing etc. werden Tausende von Euros ausgegeben, während in diesem Fall nicht einmal 500 bis 1.000 Euro zur Verfügung stehen. Diese Stiege ist verschmutzt, angeschmiert und voller Spinnweben. Es ist eine Schande für Schlanders, welches sich rühmt, eine gepflegte Gemeinde zu sein! Müssten die Gemeindeverwalter öfter diese Stiege benützen, dann wäre sie wohl schon längst gereinigt und gemalen. Mit freundlichem Gruß Christina Trojer Ragazzoni
Störrisch, eigensinnig, zäh und bestenfalls gutmütig. So, oder so ähnlich könnte die Umschreibung für die Art von uns Südtirolern ausfallen. So, oder so ähnlich schließt der Vergleich vom Südtiroler in der Tierwelt, eine Art dabei mit ein. Den Esel. Denn laut einer Redewendung schreit der schwerbeladene Esel erst dann, wenn er unter seiner Last zusammengebrochen ist. Ähnlich eben dem Südtiroler. Die italienische Misere erdrückt zunehmend im beruflichen und sozialen Alltag. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT hat deshalb vor kurzem eine neue Infokampagne gestartet. „Italien macht den Unterschied“, so lautet der Titel der Plakat- und Radioaktion. Ob Gesundheitswesen, Kaufkraft oder die Jugendarbeitslosigkeit, die Zugehörigkeit zum Stiefelstaat macht sich überall negativ bemerkbar. Dieses Aufzeigen der Missverhältnisse sollte die sanftmütigen Rebellen in uns wachrufen. Außer wir wollen weiterhin duldsam stillstehen wie ein Esel. Um es mit den Worten Friedrichs Nietzsche zu sagen: „Wehe dem Menschen, der diesem Tier glich.“ Dietmar Weithaler, Partschins
Pestizidfreier Vinschgau Wir haben mit Entsetzen das Ergebnis der Abstimmung im Gemeinderat von Mals gelesen - betreffend des weiteren Einsatzes von Pestiziden auf der Gemeindefläche. Welch eine Bankrotterklärung! Ja - Pestizide schädigen a l l e Lebewesen und darüber hinaus die Lebensmittel. Wir interessieren uns deshalb so sehr für ein
FURNITURE / DESIGN / PROJECT
INTERIORARCHITECTURE
Tartsch 17, 39024 Mals im Vinschgau, Tel 0473 835152 www.mobiliar.it
pes-tizidfreies Mals (und gerne auch einen pestizidfreien Vinschgau), weil wir die Monokultur im Tal kennen gelernt haben - und damit leider auch ihre Kehrseite wie Augenreizungen und Atemnot. So sind wir - obwohl ausgewiesene und doch robuste Bergfexe - ganz bewusst nicht mehr in diese wunderschöne Region gekommen. Auch rieten wir anderen FreundInnen von einer Reise in den Vinschgau ab. Und Obst aus der Region ist schon länger tabu. Wir wünschen den vielen mutigen Malser BürgerInnen eine ganz erfolgreiche Zukunft ohne den Einsatz von Pestiziden. Es lohnt sich so sehr für uns alle! Familie Kruchen Susanne, Aachen
Volksabstimmung pestizidfreie Gemeinde Mals Eine gesegnete Landschaft, ein Land der Sehnsucht seit mehr als tausend Jahren für uns „Nordländer“: im oberen Vinschgau öffnet sich für uns der leuchtende Süden, umfängt uns im zeitigen Frühjahr die Wärme, beglückt uns das Licht, genießen wir Vinschgauer Aprikosen und andere Köstlichkeiten! Ich wünsche allen Mitwirkenden, allen Unterstützern des Volksbegehrens viel Zustimmung: Sie alle sind es, die diese einzigartige Landschaft in einem neuen Jahrtausend erhalten, hier das Weiter-Leben für Pflanzen, Tiere Menschen auf gesunden Böden, in reiner Luft sichern; sie geben zugleich ein bedeutsames Signal an Brüssel, an alle, die hier sich seit Jahren um eine andere Landwirtschaft bemühen; eine Gemeinde Mals, die verantwortungsvoll für das Wohl ihrer Bürger und Gäste handelt und das Vorsorgeprinzip ernst nimmt, wird sich den Argumenten des MANIFESTs, der ÄRZTE, APOTHEKER, BIOLOGEN nicht verschließen wollen; Mals und seine Bürger sind ein leuchtendes Beispiel, wie wir es alle brauchen - in den Institutionen, in den Entscheidungs-Gremien, in unserem täglichen Handeln, und wir Gäste aus dem grauen Norden kommen an diesen einzigartigen Ort mit noch größerer Freude und - Dank! Reinhild Winkler, Berlin
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Ho Reim, Reim, wem weard epper dia Scheib sein? So wie auf dem Tartscher Bichl werden in mehreren Orten des Vinschgaus hunderte Scheiben den nächtlichen Himmel streifen. Ein wunderschÜner, lebendiger Brauch.
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/Impressionen/ 13
14 /Lokales/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Schreibseminar „Im Anfang war das Wort...“
Kolping im Vinschgau
K
olping auf internationaler und südtiroler Ebene, somit auch die Kolpingsfamilie Schlanders/ Vinschgau muss sich immer wieder die Frage stellen, welche Wirkungen gehen heute von der Person Adolph Kolping aus. Letzthin die Auseinandersetzung mit der Thematik „Patientenverfügung für Jung und Alt“, aber auch die Weiterbildung - das lebenslange Lernen - ist ein wichtiges Vorhaben! Adolph Kolping ist ein Wegbereiter der Erwachsenenbildung. Er selbst besuchte als 24-Jähriger gemeinsam mit zehn Jahre jüngeren Mitschülern eine weiterbildende Schule, um sich auf den Priesterberuf vorzubereiten, nachdem er bereits vorher als Schuhmachergeselle gearbeitet hatte. Er war damit ein Exot in seiner Zeit. Im damaligen Gesellenverein verankerte er die systematische Erwachsenenbildung. Die Gesellenvereine wurden zu Vorläufern der heutigen Weiterbildungsinstitutionen, wie der dualen beruflichen Bildung, von dem Südtirol glücklicherweise geprägt ist. Aus diesem Grunde beschäftigt sich Kolping mit dem Projekt: „Lehrlingspaten“. Lehrlingspaten sollen bereit sein, junge Menschen im Übergang zwischen Schule und Arbeit/Ausbildung zu unterstützen. Die Paten sind gewillt, ihr Wissen und ihre Erfahrungen an Jüngere weiterzugeben. Ziel der Betreuung ist es, dass die Jugendlichen einen qualifizierten Berufsabschluss erlangen, und so bessere Chancen für die Zukunft haben. Jeder Pate unterstützt seinen Jugendlichen! Wer Interesse an dieser ehrenamtlichen Arbeit hat, melde sich bei Federica Senoner, Tel. 0471/308400, jugend@kolping.it
„Im Anfang war das Wort...“ Schreibend unterwegs zu den Quellen meines Lebens; Do/Fr,12./13. März 2015 - Referentin: Dr. Silvia Moser. Unser Schreiben, wenn es aus der Seele kommt, kann ungeahnte Räume erschließen, die es wert sind entdeckt zu werden. Selbst Schreiben hat heilende Kraft und lässt uns achtsam hinhören auf unser Innerstes. Das Kloster Marienberg und die Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung veranstalten gemeinsam dieses Schreibseminar. Anmeldung im Kloster Marienberg, Tel.: 0473 843989 bis 27. Februar 2015.
11 Jahre KinaestheticsAusbildung Laas - Kinaesthetics in der Pflege leistet einen aktiven Beitrag zur Gesundheitsentwicklung und –erhaltung der Heimbewohner und der Mitarbeiterinnen. Der Einsatz von Kinaesthetic in Pflegeberufen entlastet die Mitarbeiterinnen in ihrer Arbeit und die Heimbewohner sind mobiler und aktiver am Leben beteiligt. Kürzlich wurde die Ausbildung von weiteren KinaestheticsPeer Tutoren abgeschlossen.
Fotos: Ludwig Fabi
Vinschgau
Kompetenz-Zentrum Kinaesthetics aufgebaut v.l.: Sibille Tschenett, Waltraud Weimann, Edeltraud Kiesenebner, Jakob Reichegger; rechts: Praktische Übungen vorgeführt von den neuen Kinaesthetics-Peer Tutorinnen
von Ludwig Fabi
W
as im Jahre 2003 in den beiden Alten- und Pflegeheimen von Laas und Schluderns mit dem Ziel, allen Mitarbeiterinnen die kinaesthetischen Konzepte näherzubringen begann, mündete in ein Kompetenz-Netzwerk, wo nun Mitarbeiterinnen der umliegenden Altenheime, der ambulanten Dienste (Hauspflege und Hauskrankenpflege) sowie aus dem Krankenhaus Schlanders beteiligt sind. Seit 2003 besuchten mehr als 150 Mitarbeiterinnen die verschiedenen Kursmodule, die der Konsortium-Betrieb Laas/Schluderns unter der Federführung der Direktorin Sibille Tschenett in Zusammenarbeit mit der GWR in Spondinig im Vinschgau durchführte: Um die Übertragung und Integration der KinaestheticsKonzepte in den Arbeitsalltag zu ermöglichen, wurde zudem
die Ausbildung von betriebsinternen Kinaesthetics Peer Tutoren vorangetrieben. Insgesamt sechszig Peer-TutorInnen (52 aus dem Vinschgau, 6 aus anderen Landesteilen und 2 aus dem angrenzenden Münstertal) absolvierten diese Ausbildung. Dreizehn davon präsentierten kürzlich an verschiedenen Stationen im Alten- und Pflegeheim von Laas was Kinaesthetics bewirkt und die zahlreichen Gäste konnten hören, sehen und erfahren wie sie ihr Erlerntes in der Praxis umsetzen. Waltraud Weimann ist Lehrerin für Pflege, Krankenpflegerin und Kinaesthetics-Trainerin. Vinschgerwind: Was ist Kinaesthetics? Waltraud Weimann: Kinaesthetics ist die Lehre von der Bewegungswahrnehmung. Kinästhetik ist ein Angebot, wie Menschen lernen können, ihre eigene Bewegung bewusst wahr-
zunehmen, zu reflektieren und ihre Bewegungskompetenz zu erweitern. Es ist auch ein Angebot, wie Pflegende lernen können, ihren Rücken zu schonen und die Senioren, die sie pflegen, so zu unterstützen, dass diese ihre Fähigkeiten einbringen und sich an den alltäglichen Aktivitäten aktiv beteiligen können. Warum sollte eine Pflegeeinrichtung sich mit dem Thema beschäftigen? Weil Menschen älter werden und ihre Selbstständigkeit und Bewegungsfähigkeit möglichst lange behalten wollen und sollen. Weil eine Einrichtung darauf angewiesen ist, dass ihre MitarbeiterInnen gesund bleiben und lange in ihrem Beruf arbeiten können. Weil ein lebenslanges Lernen und sich Anpassen heute notwendig sind. Kinaesthetics bietet zu all diesen Themen Lernangebote.
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/Lokales/ 15
Schloss Goldrain/Vinschgau
2. Vinschger Wertetage A
X-Pand Vorstand mit den Referenten v.l.n.r.: Christoph Leu (Referent), Ulrich Platzer, Manfred Schweigkofler, Wolfgang Weidner (Referent), Stefan Rechenmacher, Eveline Leu (Referentin), Thea Schweigkofler, Paula Tasser, Cenevieve Weidner (Referentin), Karin und Caroline Roth – (beide Referentinnen)
Foto: Barbara Wopfner
m Samstag, 31. Jänner lud Schloss Goldrain in Zusammenarbeit mit X-Pand Südtirol zum 2. Vinschger Wertetag. Der Tag stand unter dem Thema der Generationen, wie wir voneinander lernen können, welche Möglichkeiten und Chancen in den unterschiedlichen Beziehungen liegen. Es war ein Tag, der sich vor allem damit beschäftigte, wie wir in einen positiven Austausch unter den Generationen treten können. „Ob nun früher wirklich alles besser war…?“, war eine zentrale Frage und zog sich wie ein roter Faden durch Vorträge und Workshops. Die heutige Lebensweise, die Umwelt und der Fortschritt ermöglichen den Menschen länger zu leben. Das Zusammenleben der Generationen hat sich ausgedehnt und das bringt neue Herausforderungen. Aus dem Blickwinkel der Referenten wird deutlich, dass
ein versöhnliches Miteinander möglich ist, wenn beide Seiten füreinander offen bleiben und mit Verständnis aufeinander zugehen. Alexander Agathle, vom Englhof in Burgeis, folgte der Einladung von X-Pand. Im Gespräch mit den Kursteilnehmerinnen und ReferentInnen war es ein lebendiges Beispiel dafür,
was ein Miteinander der Generation mit sich bringt. Rund um dieses Interview haben sich Fachreferate von namhaften Referenten gebunden, die den TeilnehmerInnen lebendiges Wissen und Erfahrungen aus Praxis, Beruf, persönlichem Leben geboten haben. Ein Tag, der zum Nachdenken
einlud, über eigene Erfahrungen, persönliche Lebenssituation, Werte heute und früher. Dem Vorstand von X-Pand ist es ein Anliegen, in einer modernen Zeit, die schnelllebig und teils rastlos ist, innezuhalten und vor allem im gemeinschaftlichen Dialog sich auszutauschen. (bw)
22 EINLADUNG ZUM TAG DER OFFENEN TÜR Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch 28. Februar 2015, 14.00 - 18.00 Uhr Unter dem Motto
„Einblicke mit Ausblick“erwarten Sie:
Ausstellung, Verkostung, Kaffee und Kuchen, Werkstätten Wir freuen uns, wenn Sie uns besuchen. AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROL
PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE
Abteilung 22 - Land-, forst-, und hauswirtschaftliche Berufsbildung
Ripartizione 22 - Formazione professionale agricola, forestale e di economia domestica
16 /Lokales/
Vinschgerwind 4-15
Schluderns
19.02.15
§ Should I stay or should I go? Aus dem Gerichtssaal
Vespa aus Holz
D
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
er Vespa-Mechaniker Roland Pinggera staunte nicht schlecht, als er kürzlich an seinem 40. Geburtstag vor einer originalgetreuen Vespa aus
Holz stand. Seine Eltern Annelies und Erwin hatten ihn damit überrascht. Das originelle Stück stammt vom Motorsäge-Virtuosen Sepp Heinisch aus Matsch. Über das Werk staunten neben Pinggera auch die rund 20 VespaFreunde des Ortes. Beim VespaTreffen am 10. Mai im Schudernser Park wird die Holz-Vespa zu sehen sein. (mds)
Eile mit Weile, dachte man sich im Ministerrat in Rom, und obwohl die Suppe mit den Antiterrorbestimmungen schon ein Weilchen vor sich hin geköchelt hatte, taten man und frau nun gut daran, mit Eilverordnung den Kampf gegen den Terrorismus aufzunehmen. Darin zu lesen, die nun geschaffene Möglichkeit für die Präfekten, den im Inland lebenden Dschihadisten den Pass zu entziehen und ihnen den Aufenthalt an einem bestimmten Ort vorzuschreiben. Ohne die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser verdächtig nach Verfassungswidrigkeit müffelnden Maßnahme zu stellen – laut Artikel 13 der italienischen Verfassung muss jede freiheitsbeschneidende Maßnahme von einem Gericht bestätigt werden – bereitet die Verknüpfung der neuen Normen mit dem alten Gesetzes-
DIE VOLKSBÜHNE EYRS BRINGT IM KULTURSAAL VON EYRS EINEN SCHWANK VON BERND GOMBOLD
ALLES BESTENS GEREGELT! AUFFÜHRUNGEN PREMIERE
Samstag,
28.02.2015 – 20.00 Uhr
Sonntag, Samstag, Sonntag, Donnerstag, Samstag,
01.03.2015 07.03.2015 08.03.2015 12.03.2015 14.03.2015
– – – – –
17.00 Uhr 20.00 Uhr 17.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr
instrumentarium Schwierigkeiten. Der kürzlich publik gewordene Fall eines in Bozen aufgewachsenen Pakistanis, der mittels Ministerialbescheid erst in ein Flugzeug nach Islamabad und dann dort ausgesetzt wurde, nachdem er auf seinem Facebook- Profil die Fahne des ISgehisst hatte, veranschaulicht dies recht genau. Und zwingt zu einer genaueren Betrachtung der strategischen Herangehensweise unserer Regierung an das Thema des fundamentalistischen Terrors. Wie war das also gleich nochmal? Der Innenminister schickt einen in Italien aufgewachsenen Terrorverdächtigen in ein Land mit hoher Terrorgefährdung. Vielleicht damit der Mann sich dort weiter radikalisiert, an der Kalaschnikow ausbildet und nach gewonnenem Rekurs wiederkommt, mit ein
bisschen mehr Wut im Bauch? Oder wäre es vielleicht besser gewesen, ihm den Pass abzunehmen und ihn in Bozen festzusetzen? Und was machen wir mit einem radikalen Syrer, Libyer, Jemeniten oder Nigerianer? Wenn der nämlich terrorverdächtig ist, dann ist es strafbar, wenn man ihm die Reise in ein Kriegsgebiet organisiert. Geht schon gar nicht, schließlich finanziert Italien den Terror ja schon mit Lösegeldzahlungen. Also doch Pass abnehmen und ab auf den Ritten in ein Heim? Eine neue Sektion des Forums Prävention einrichten? Meine ganz persönliche Befürchtung? „Die da“ haben die Suppe versalzen. Aber das mit dem Schnellkochtopf funktioniert doch schon recht gut. Christoph Tappeiner, Rechtsanwalt
Volksbühne Eyrs
„Alles bestens geregelt“ Die Volksbühne Eyrs bringt unter der Regie von Rosmarie und Barbara Angerer den lustigen Schwank „Alles bestens geregelt“ von Bernd Gombold auf die Bühne und würde sich freuen, Sie als Besucher begrüßen zu dürfen. Auf dem Bauernhof von Jungbäuerin Rosi ist leider nichts geregelt. Seit dem Tod ihres Mannes bearbeitet sie den Hof mit Opa Xaver alleine. Um sich ein zweites Standbein zu schaffen, richtet sie in Opas Häuschen Fremdenzimmer ein.
Das passt diesem überhaupt nicht. Als sich dann auch noch Rosis Mutter überall einmischt und der erste Feriengast ankommt, überlegt Opa wie er „alles bestens regeln“ könnte und sorgt dadurch für viel Wirbel. Premiere ist am Samstag, 28.02. um 20 Uhr im Kultursaal von Eyrs. Kartenreservierung von 11-14 Uhr unter Tel.348/0450615 Weitere Termine und Reservierung sh. Theaterwind
RESERVIERUNGEN unter Tel. 348 / 0450615
KOFEL graphic&print - Tel. 0473 742177
Foto: „Wind“-Archiv
von 11.00 bis 14.00 Uhr
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/Menschen/ 17
„Epfl wear i nia koane setzn“ Nathalie liebkost und herzt die frisch geborenen Kitze im Stall. Alle Tiere auf dem „Schlummhof“ bei Schluderns sind ihr ans Herz gewachsen, von den Hühnern bis zu den Schweinen. Seit Kindertagen träumt sie davon Bergbäuerin zu werden. Diesem Traum ist sie nun ein Stück nähergekommen. Kraft. „I honn a poor Tiefs zu überstean kopp“, verrät sie. Sie begann eine Bäcker-Lehre. Dass zum Großteil mit Fertigprodukten gearbeitet wurde und vieles im Müll landete, wollte sie nicht mittragen. Sie gab auf. „Deis hot mit Brotbachn nix mea z`tian kopp“, erklärte sie. Sie suchte nach einem Hof, musste aber ernüchtert feststellen, dass sie sich keinen leisten konnte. Dann kam der Ruf ihres Onkels. Dass der Weg zur Bäuerin kein leichter Weg sein wird, weiß sie. Einen Rückschlag er-
von Magdalena Dietl Sapelza
N
„
I orbat gearn unt bin mit weni zfriedn
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
athalie hat ihre erste Bewährungsprobe hinter sich. Zum ersten Mal hielt sie allein die Geschicke im Stall in den Händen. Denn ihr Onkel Franz befand sich auf einer Brasilienreise, die ihm seine Geschwister zum 60.Geburtstag geschenkt hatten. „S‘erscht Mol hon i alloan melchn terft“, freut sie sich. Seit über einem Jahr lebt sie auf dem „Schlummhof“. Ihr Onkel hatte sie zu sich gerufen, nachdem ihre Tante Florina, die auf dem Hof mitarbeitet, einen Oberschenkelbruch erlitten hatte. Kurzentschlossen verließ Nathalie Wien, wo sie ein Studium in Agrarwissenschaften beginnen wollte. Was sie auf dem „Schlummhof“ erwartete, wusste sie, denn oft hatte sie dort die Oma besucht und mitgearbeitet. Mutig übernahm sie den Haushalt und unterstützte ihren Onkel. „A pissl vergwöhnt isch er schun“, sagt sie. Ihren privaten Rückzugsort fand sie in der renovierten Ferienwohnung, die sie sich einrichten durfte. Nach einem halben Jahr kehrte die Tante zurück. „Iaz hot dr Franz zwoa Frauen“, scherzt sie. Mittlerweile fühlt sich Nathalie auf dem Hof daheim und auch in Schluderns. Sie ist Mitglied in bäuerlichen Organisationen und aufgeschlossen für alles. Bei den Ritterspielen hat sie als erste Frau beim Palio-Wettkampf mitgemacht. Ihr Tag beginnt um sechs Uhr in der Früh und endet um 20.00 Uhr. An Wochenenden geht sie gerne aus. Da kann es schon passieren, dass sie mit ihrem grünen Mini Cuper erst im Morgengrauen auf den Hof zurückkehrt und direkt in den Stall geht, wo sie der Onkel Franz kopfschüttelnd empfängt. Nathalie setzt in ihrer herzlichen Art alles daran,
Nathalie Schwienbacher, geb. 1992, auf dem „Schlummhof“ bei Schuderns: „Bäuerin isch mei Traumberuf. Z‘ Nocht, wenn du in Bett liegsch, hosch s‘ Gfühl, eppas gleischtet zu hoobm“ dass sie entspricht. Sie möchte irgendwann vom Hof leben können, sich auf Nischenprodukte spezialisieren. „Oans isch sicher, Epfl wear i nia koane setzn, denn i hon di Viecher zu gearn“, meint sie. „Solong dia leebm, solln si’s schean hobm.“ Aufgewachsen ist Nathalie in Hafling und Tscherms. Sie besuchte die Hauswirtschafts-
schule in Tiesens und die Frauenoberschule in Meran, die sie mit der Matura abschloss. Hingezogen fühlte sie sich immer zur Landwirtschaft und erwarb als Privatistin das Diplom an der Fürstenburg. Während der Ferien arbeitete Nathalie bei Bauern und auf Almen. Die Arbeit in der Natur und der Umgang mit Tieren gaben ihr viel
lebte sie im vergangenen Sommer, als ihr beidseitige Hüftdysplasie diagnostiziert wurde. Spezialisten in Graz rieten zu sofortigen Eingriffen. Die erste Operation Ende August verlief erfolgreich und die zweite soll im Frühjahr folgen. „Di Op‘s miaßn sain, um Prothesen zu verhindern“, erklärt sie. Schon bald stand sie wieder im Stall. „I bin a Zache. I orbat gearn unt bin mit weni zfriedn“, betont sie kämpferisch. Schmerzen zeigten ihr jedoch, dass sie sich zu viel zumutete. „Zu Silvester hon i fescht wea kopp“, betont sie. Nach einer Pause mit Stallverbot erholte sie sich. Auf dem „Schlummhof“ dreht sich derzeit vieles um das Loslassen und Zulassen, um Zuteilung von Verantwortung und um Weichenstellung für die Zukunft, „Miar wearn schun an Weg finden“, sagt Nathalie. Sie wünscht sich sehr, auf dem Hof bleiben zu können. Vieles hängt auch davon ab, wie Onkel Franz ihre erste Bewährungsprobe bewertet.
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Neuer Ortsobmann
Franz Tumler und sein Leben
Der neue hds-Ortsobmann von Schlanders heißt Christian Oberhofer. Oberhofer kann bereits auf Erfahrungen an der Spitze der Kaufleute zurückgreifen.
Am Freitag 06.03.2015 um 19.30 Uhr findet in der Bibliothek Laas ein Abend zu Franz Tumler statt: Filmvorführung von Martin Hanni „Franz Tumler – ein Schriftstellerleben“; Toni Bernhart (Bild) liest aus: „Franz Tumler: Hier in Berlin, wo ich wohne“, Texte 1946-1991. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Toni Bernhart; Innsbruck, Wien: Haymon 2014. Moderiert wird der Abend von Maria Raffeiner.VEranstalter sind das Organisationskomitee des Franz-Tumler-Litertaturpreises, die Gemeinde Laas, der Bildungsausschuss Laas und die Bibliothek Laas.
Tatü, tata, wir waren bei der Feuerwehr da!
Foto: „Wind“-Archiv
Wir, die fünften Klassen der Grundschule Schlanders , besuchten die Freiwillige Feuerwehr. Am Anfang erklärte uns ein Feuerwehrmann, was zu tun ist, wenn man in Not gerät. Man muss die Nummer 115 wählen! Ein Mann aus der Landesnotrufzentrale stellt dann die sogenannten 4 WFragen. Wir schauten auch einen Film an. In diesem Film ging es um die Einsätze der Feuerwehr im Jahr 2012. Anschließend wurden wir in fünf Gruppen aufgeteilt. Ein Feuerwehrmann erklärte nun jeder Gruppe die einzelnen Fahrzeuge. War das aufregend, als wir in die Autos hineinsitzen durften! Wir lernten die unterschiedlichsten Geräte kennen. Besonders beeindruckt haben uns die großen Blechschneidescheren. Lustig war es, als wir mit der Wärmebildkamera sahen,
an welchen Körperstellen wir warm oder kalt hatten.Zum Schluss bekamen wir etwas zum Trinken und zum Essen. Wir durften auch noch Kalender und Sticker mitnehmen. Wir bedanken uns herzlich bei den Feuerwehrmännern für den spannenden Vormittag. Die Schülerinnen und Schüler der 5.A/B/C
Latscher Fasching
Latsch - Ein buntes, lustiges und verrücktes Bild bot Latsch am vergangenen Faschingssamstag. Hunderte Faschingsbegeisterte und Schaulustige waren zum Faschingsumzug gekommen, der im zweijährigen Rythmus stattfindet. 17 Faschingsgruppen und -wägen sind mitmarschiert: Sämtliche Vereine in der Gemeinde Latsch gaben sich die Ehre. Nach dem Faschingsumzug luden die Organisatoren zur Faschingsfete ins CulturForum. von Angelika Ploner
Fotos: Angelika Ploner
Schlanders
Das sogenannte „Warm up“ begann bereits am Vormittag auf dem Lacusplatz in Latsch, der Höhepunkt folgte dann aber am Nachmittag mit dem Faschingsumzug. Farbenprächtig besetzten die 17 Faschingsgruppen und -wägen ganz unterschiedliche Themen: Von der mobilen Geburtenstation bis zum Bachelor, dem Dschungelcamp und Conchita Wurst, um nur einige zu nennen. Hunderte Faschingsbegeisterte und Schaulustige säumten den Straßenrand und begleiteten gespannt das bunte und verrückte Faschingstreiben. Knapp zwei Stunden dauerte dieses, dann hatte der Faschingstross das Ziel - das CulturForum - erreicht. Dort ging die Party kurzerhand weiter: Mit der Live-Band No way out. Weitere Bilder auf www.vinschgerwind.it
Foto: Hans Miersch
18 /Gesellschaft/
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/Gesellschaft/ 19
Schlanders
„Ich bin stolz auf euch“ T
Spielerisch wurden auch die Buchstaben der Landesberufsschule LBS in den Entwurf aufgenommen: als Möbelteile. Das achte Element der Skulptur ist ein Trinkbrunnen. Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse der Fachschule für Steinbearbeitung, als Pendant zu den Bautechnikern, haben jeweils einen Brunnen entworfen, „individuell in der ästhetischen Wirkung, gleichbleibend in Funktion und Material, dem Laaser Marmor“. Welcher der zehn Entwürfe realisiert wird, steht noch nicht fest. Inzwischen haben aber die Bauarbeiten bereits begonnen, das „Offene Klassenzimmer“ soll aber die kleine Baustelle unterhalb des Eingangs der Landesberufsschule in wenigen Monaten ablösen. (ap)
PALABIRNHAUS Neubau im Zentrum von Schlanders 2- bis 4-Zimmer Wohnungen mit großzügigen Freiflächen Klimahaus A, Anschluss Fernheizwerk Optimales Raumklima durch natürliche Materialwahl Hochwertige Bauqualität und Bauausführung Einzigartiges Panorama Richtung Palabirnanger Übergabe: Dezember 2015
€
18
0.
00
0.
-
Letzte 2-Zimmer-Wohnung mit Loggia und Garten
Fotos: Angelika Ploner
reibende Kraft war Barbara Santer. „Ohne sie wäre das Projekt nicht entstanden“, ließ Direktorin Virginia Tanzer die Anwesenden wissen. Tatsächlich steckt Beeindruckendes hinter diesem sogenannten Projekt, eine Meisterleistung. „Offenes Klassenzimmer“ haben es die Schüler der 3.Klasse Bautechnik getauft. Am Ende der Präsentation am vergangenen 9. Februar waren alle begeistert: die Direktorin, die Eltern, die übrigen Anwesenden. Lob ernteten die Schülerinnen und Schüler gleich von vielen Seiten. „Ein Architekt hätte es nicht besser machen können“, sagte etwa Vizebürgermeisterin Monika Wunderer. Die Direktorin Virginia Tanzer meinte: „Ich bin einfach stolz auf euch.“ Das „Offene Klassenzimmer“ ist eine Skulptur, entworfen von den Schülern der 3. Klasse Bautechnik und Barbara Santer. Es besteht aus unterschiedlichen zusammengefügten Mauerelementen, die Bezug auf die verschiedenen Fachrichtungen an der Landesberufsschule nehmen. Diese können gleichzeitig auch als Sitz- und Ausstellungsflächen genutzt werden. 8.09 Meter lang ist die Skulptur, 6,15 Meter breit und 2,20 Meter hoch. 45 Quadratmeter nimmt der Bau ein, der mit einem Flachdach versehen wird und „für verschiedene Veranstaltungen, für Unterricht im Freien oder zum Verweilen genutzt werden kann.“ Von vier Seiten gelangt man ins Innere der Skulptur.
3-Zimmer-Wohnung mit großzügiger Loggia ALTERNATIVE GEFÄLLIG? NEUBAU IN BOZEN IN Einmalige Gelegenheit VE ST für Investitionen! I 2-Zimmer-Wohnungen mit großem Balkon, TIO N Klimahaus A, in zentrumsnaher Lage in Bozen ab € 208.000. Der zu erwartende Ertrag liegt bei 4%. www.CityLiving.bz
Die Bautechniker der 3. Klasse, der 9er Bau, und die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse Fachschule für Steinbearbeitung leisteten Einzigartiges mit ihrem Projekt „Offenes Klassenzimmer“
POHL IMMOBILIEN
Informationen und Verkauf T +39 0473 622 196 info@pohl-immobilien.it www.pohl-immobilien.it
20 /Gesellschaft/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
pr-info Samnaun
Euro-Vorteilspreise in Samnaun nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses
A
Skipässe zu Euro-Preisen Da die Preise in der Silvretta Arena Samnaun/Ischgl in Euro
Shopping-Meile, welche keine Wünsche offen lässt: Es gibt eine riesige Auswahl an erlesenen Destilliere-Produkten, hochwertige Kosmetika, Schmuck und Uhren, bis hin zu erstklassiger MarkenKleidung zum Zollfrei-Preis.
Shopping in Samnaun - von konkurrenzlosem Bezinpreis bis zu Euro-Vorteilspreisen
Restaurants und Unterkünfte
Foto: Andrea Badrutt
uch nach der Aufhebung des fixen Euro-FrankenKurses durch die Schweizerische Nationalbank am 15. Januar bleibt das Duty Free Shopping in Samnaun unverändert attraktiv: Die Shops, Gastgeber und weitere Anbieter haben Maßnahmen ergriffen und bieten trotz Franken-Stärke weiterhin attraktive Preise an. Die Maßnahmen betreffen sowohl Preisreduktionen bei den Produkten und Leistungen als auch einen Euro-Vorteilskurs für die Gäste. Bei allen Geschäften, Restaurants und Gastgebern in Samnaun ist der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Genießen Sie einen erholsamen Aufenthalt im einzigen zollfreien Ort in der Schweiz und das attraktive Skigebiet Silvretta Arena Samnaun/Ischgl. Duty Free Shopping und Erholung in Samnaun sind dank Preisreduktionen und EuroVorteilskurs unverändert preiswert, wie einige Preisbeispiele zeigen. Dank der einzigartigen Lage im Dreiländereck Österreich, Italien und der Schweiz ist Samnaun der einzige Schweizer Skiort mit Euro-Preisen!
festgelegt werden und nicht in Schweizer Franken, hat sich im internationalen Skigebiet mit 238 Kilometer grenzenlosem Pistenvergnügen nichts am Europreis geändert. Samnauner Gäste erhalten die SkiTageskarte zum Preis von EUR 45, der 6-Tages-Skipass kostet unverändert EUR 226. Noch attraktiver sind die Angebote ab dem 4. April bis zum WinterSaisonende am 3. Mai 2015: Mit der Silberschneewoche gibt es den 6-Tages-Skipass für nur EUR 176,50. Für die Schweizer Gäste sind die Skipass-Preise im Vergleich zum Saisonbeginn sogar um rund 15% gesunken!
Benzin zum konkurrenzlosen Zollfrei-Preis Der Samnauner Benzinpreis ist dank dem Zollfrei-Status konkurrenzlos tief. Egal ob Diesel oder Bleifrei, der Liter kostet an den Samnauner Tankstellen nur 89 Euro-Cent (Stand 6. Februar 2015). Ein Ausflug nach Samnaun lohnt sich auf jeden Fall, schon nur wegen des Benzinpreises!
Duty Free Shopping zum Euro-Vorteilspreis Die Preise auf vielen Zollfrei-Artikeln wurden gesenkt. Zudem gibt es in vielen Samnauner Shops einen Euro-Vorteilskurs. Samnaun ist aufgrund seiner Lage das einzige Zollfrei-Gebiet und verfügt wohl über die höchstgelegene
Auch in den Samnauner Bergrestaurants bleibt der Euro-Preis unverändert. In den Restaurants im Tal und in den Hotels und Ferienwohnungen bieten die Samnauner Gastgeber verbreitet Preisreduktionen sowie einen Euro-Vorteilspreis an.
Event-Feuerwerk im April Die zahlreichen Events in der Silvretta Arena Samnaun/Ischgl bieten beste Unterhaltung: An Ostern, am 5. April tritt Jan Delay am Top of the Mountain Easter Concert auf der Idalp auf. Vom 24. - 26. April finden auf der Alp Trida die 1. Europameisterschaften im Formationsfahren statt. Am gleichen Wochenende, am 26. April, tritt die deutsche PopGruppe Unheilig am FrühlingsSchneefest auf der Alp Trida auf. Konzertbeginn ist um 13 Uhr, mit einem gültigen Skipass ist der Besuch des Konzertes kostenlos. Am 2. Mai schließlich findet auf der Idalp das Top of the Mountain Concert statt.
Schlanders
„Zebra“ – die Straßenzeitung in Südtirol
S
Menschen aus anderen Ländern verkaufen „Zebra“, die Straßenzeitung in Südtirol
Foto: Heinrich Zoderer
eit einem Jahr gibt es „Zebra“, eine neue Zeitung in Südtirol. Es ist eine Straßenzeitung, die alle zwei Monate erscheint und in den Städten und größeren Orten Südtirols verkauft wird. An den Markttagen wird die Zeitung im Vinschgau von jungen Menschen aus unterschiedlichen Ländern in Schlanders, Latsch und Mals verkauft. „Zebra“ kostet 2 Euro. Ein Euro bekommt der Verkäufer, ein Euro die „Organisation für Eine solidarische Welt – OEW“, in Milland bei
Brixen, welche diese Straßenzeitung herausgibt. Solche Zeitungen gibt es in allen größe-
ren Städten, in Innsbruck heißt die Straßenzeitung „20er“, in Berlin „motz“, in Wien „Au-
gustin“, in München „Biss“ und in Südtirol eben „Zebra“. Der „Zebra“streifen als Ort der Begegnung und des auf die Seite wechseln. „Zebra“ will in deutscher und italienischer Sprache das Miteinander in Südtirol darstellen, globale Zusammenhänge thematisieren und andere Sichtweisen darstellen. Und vor allem soll es für die rund 50 Verkäufer und Verkäuferinnen eine Möglichkeit sein, etwas zu verdienen und mit den Südtirolern in Kontakt zu kommen. (hzg)
09.01.14
0 5 r e b Ü
Vinschgerwind 1-14
/Gesellschaft/ 21
n i s p o Sh e e r F uty
n u a n Sam
D
Duty Free Shopping in Samnaun zum Euro-Vorteilspreis • Attraktive Spritpreise: Diesel und Bleifrei ab 0.895 Euro pro Liter • Preisreduktionen auf vielen Zollfrei-Artikeln • Skipasspreise zum Euro-Preis: Tageskarte ab 45 Euro, 6 Tage ab 226 Euro • Bergrestaurants mit Euro-Vorteilspreis Gäste-Information Samnaun Dorfstrasse 4 - CH-7563 Samnaun Dorf Tel. +41 81 861 88 30 samnaun@engadin.com - www.samnaun.ch
22 /Gesellschaft/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Prad am Stilfserjoch
Zusslrennen am Unsinnigen
m Unsinnigen wird in Prad nicht gearbeitet, denn da ist „Zusslrennen“. Um 14 Uhr versammeln sich alle am Dorfplatz und entlang der Hauptstraße, um das Zusslrennen zu beobachten. Es folgen zwei Umzüge. Beim ersten Umzug ziehen sechs Schimmel, in weiß gekleidete Männer, einen Holzpflug durch das Dorf. Dahinter folgt der Fuhr-
mann mit einer Peitsche. Dann kommt der Sämann mit dem Säkorb. Aber anstatt Korn, wirft er Sägemehl in die Zuschauer. Es folgen Bauer und Bäuerin, Knecht und Magd und schließlich „Zoch“ und „Pfott“. Beim zweiten Umzug werden die Schimmel von Zussl begleitet, insgesamt
waren heuer 20 Personen. Viel Zussl, viel Korn, so hat es früher geheißen. Die Zussl sind wie die Schimmel von Kopf bis Fuß weiß gekleidet, sie sind aber mit bun-
Spondinig
Theatergruppe s’Lorgagassl
Foto: http://www.heilpraktikeroldenburg.de
Touch for Health-Ausbildung im Vinschgau
T
ouch for Health (Gesund durch Berühren) wurde von Dr. John F. Thie entwickelt und ist die bewährteste Methode der Kinesiologie. Touch for Health verbindet Techniken aus der Chiropraktik, Bewegungslehre, Akupressur, Meridiane sowie der 5 Elementen Lehre. Über verschiedene Tests erhält man ein aussagekräftiges Bild über den aktuellen Zustand unseres Energiesystems. Dieser Ausbildungslehrgang wird von Gstrein Ferdinand geleitet und ist ideal für Personen, die professionell
ten Blumen aus Krepppapier geschmückt. Außerdem tragen sie schwere Kuhschellen und machen einen großen Lärm. Durch das Schellen soll der kalte Winter vertrieben und der Frühling aufgeweckt werden. Nach den Schimmeln und Zussl folgen die Bauersleut, Zoch und Pfott und ein paar geschmückte Wagen. Zu sehen waren heuer die sieben Zwerge mit der vergifteten Prinzessin in einem Glassarg. Wer hat wohl den Apfel vergiftet? (hzg)
mit Menschen arbeiten möchten oder bereits arbeiten, und Interessierte, die das erworbene Wissen als ‚energetische Hausapotheke‘ im Familienund Freundeskreis einsetzen möchten. Besonders geeignet für Interessierte im medizinischen (Ärzte, Therapeuten, Pflegedienst) und schulischen Bereich (Lehrer, Erzieher). Die Ausbildung umfasst 5 Module von Ende März bis November 2015 und befähigt die Teilnehmer zur professionellen Arbeit mit Klienten. (lu) Informationsabend: Montag, 02. März 2015 von 19:00 – 21:00 Uhr im Oberschulzentrum Mals Auskünfte GWR-Spondinig; Tel.: 0473 618166
„Die Lügen-Tilly“
D
ie Theatergruppe s’Lorgagassl Stilfs ist seit Anfang Jänner wieder bei den Proben zum Lustspiel „Die Lügen-Tilly“ von Jürgen Schuster unter der Regie von Pankratius Eller. Zum Stück: Unter Tilly, einer notorischen Lügnerin, leidet nicht nur der Ehemann Isidor, sondern auch der Bruder Theo und dessen Frau Luise. Als Tilly doch tatsächlich behauptet, auf der ganzen Welt gewesen zu sein und sogar einen Indianerhäuptling zu kennen, hält ihr Bruder
aus Trotz mit einem Menschenfresser dagegen. Mit Hilfe seiner Kollegin Vef versucht Theo nun einen Kannibalen aufzutreiben. Ob ihm das gelingt, sehen Sie bei einer unserer Aufführungen im Haus der Dorfgemeinschaft von Stilfs. Die Premiere ist am Samstag, den 07. März 2015 um 20.30 Uhr. Reservierungen von 10-17 Uhr Tel.3488538821 Weitere Aufführungstermine sh. Theaterwind
Die Theatergruppe s’Lorgagassl freut sich auf Ihren Besuch
Foto: „Wind“-Archiv
A
Fotos: Heinrich Zoderer
v.l.: Sechs Schimmel und viele Zussl sind die Hauptattraktion beim Zusslrennen; die sieben Zwerge mit der toten Prinzessin. Wer hat die giftigsten Äpfel im Lande?; unten: Bauer und Bäuerin begleiten den Zug;
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/Gesellschaft/ 23
Fotos: LBS
Einblicke
in die Landesberufsschule Schlanders
D
as Programm am 7. Februar, dem Tag der offenen Tür, war wiederum ein ehrgeiziges: Vorträge, offene Werkstätten und Klassenräume, Ausstellungen und Präsentationen. Es sollte einen Eindruck davon vermitteln, was an der Landesberufssschule Schlanders alles geboten wird: in den Berufsgrundstufen Bau, Elektro, Handel, Holz, Metall und Stein, in den Fachschulen Bautechnik, Metalltechnik und Steinbearbeitung in Laas, in der Lehrlingsausbildung für Fliesenleger, Maler, Mauerer, Tiefbauer und Verkäufer. Höhepunkt heuer war ein Bankdrücken- und KlimmzügeWettbewerb. (ap)
pr-info Kulturhaus Schlanders
Ödipus - mit Vinschger Schlusschor
Foto: „Wind“-Archiv
Die Inszenierung dieser klassischen griechischen Tragödie von Sophokles ist etwas Besonderes. Das a.gon Theater München unter der Regie von Stefan Zimmermann hat nämlich Vinschger Oberschülern (Bild) die Möglichkeit geboten, die Rolle des Schlusschores zu übernehmen. An die 20 SchülerInnen des Real- und Sprachengymnasiums Schlanders haben das Angebot angenommen. Zum Inhalt dieser klassischen griechischen Tragödie, in der Schicksal, Missverständnisse und guter Wille verhängnisvoll aufeinander treffen: Ein Orakel prophezeit Laios, dem König von Theben, und seiner Frau Iokaste, dass ihr Sohn den Vater ermorden und anschließend die Mutter heiraten würde. Um dies zu verhindern, lassen sie den Säugling durch einen Hirten aussetzen. Aus Mitleid lässt er den Jungen – Ödipus – leben. Ödipus wächst beim König von Korinth auf und als er als junger Mann von seiner Bestimmung erfährt, flieht er, um möglichst weit weg von seinen vermeintlichen Eltern zu sein. Als er im Streit einen alten Mann erschlägt, ahnt er nicht, dass dies sein Vater war. Ödipus zieht weiter, rettet die Stadt Theben, wird als Dank dafür zum König ausgerufen und bekommt Iokaste - seine Mutter zur Frau. Eintrittskarten (€12; €9 mit Kulturpass und Dolomitenvorteilskarte; €5 für Studenten, Schüler mit Ausweis und Senioren ab 65) gibt es im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in der Göflanerstraße 27 in Schlanders und an der Abendkasse ab 19 Uhr.
24 /Gesellschaft/
Vinschgerwind 4-15
Rabland/Naturns
Die Wilma übersiedelt
19.02.15
Theaterbühne Matsch
Ledigensteuer sorgt für Kopfzerbrechen
Fot o
:K
lau
sA
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
D
ie Kleiderstube „Wilma“ war seit Sommer 2012 im Rablander Widum untergebracht. Durch die Kleiderstube sollte das „Geber und Nehmerprinzip“ gefördert werden: Jeder sollte etwas abgeben, das er nicht mehr brauchte und zugleich etwas mitnehmen. Die Hilfe ist ganz unbürokratisch und so wurden gut erhaltene Kleidungsgegenstände, Haushaltswaren, Spiele, Bücher, Dekorationsartikel und andere Gegenstände getauscht. Die Kleiderstube wird von gut zwanzig Freiwilligen unter der Obhut von Verena Neubauer geführt. An jedem wöchentlichen Öffnungstag wird die Stube v o n
links: Hubert Salutt als Friseur Füchsl, rechts: Kurt Gunsch als Großbauer Breitlinger mit Petra Gunsch als Basltant
D
ie Darstellerinnen und Darsteller auf der Matscher Bühne spielten den Schwank in drei Akten „Die Ledigensteuer“ von Walter Kalkus viermal vor ausverkauftem Saal und vor einem dankbaren Theaterpublikum. Dieses honorierte die Leistungen der Akteure mit herzhaftem Lachen und mit viel Applaus. Junge und erfah-
rene Schauspielerinnen und Schauspieler (Kurt Gunsch, Ines Telser, Lea Stecher, Hubert Salutt, Martin Stocker, Fabian Weisenhorn, Petra Gunsch und Elisabeth Wallnöfer) spielten mit Leichtigkeit und bestachen durch ihre Natürlichkeit. „Ihr braucht´s gar nicht zu spielen, denn ihr seid`s so“, scherzte eine Regisseurin bei der Gratu-
lation. Regie führte Gotthard Theiner. Für die Gesamtleitung zeichnete Lea Stecher verantwortlich. Großartig gearbeitet haben die sieben Bühnenbauer. Sie wechselten nach dem ersten Akt die Kulissen – etwas was nur noch selten passiert - und verwandelten die Zirmstube in einen Vorhof mit Panoramablick. Der Inhalt des Stückes drehte sich um die geplante Ledigensteuer, der zwei altledige Bauern und ein Friseur mit Tricks zu entgehen versuchen. Zwei sammeln schriftlich Absagen von Damen und einer mimt einen „Deppen“. Alles löst sich schließlich im Wohlgefallen auf. (mds) Mit freundlicher Unterstützung
ble
r
Schlanders
Elki Schlanders ist sehr gut gestartet
S
eit dem 15. Jänner gibt es das Eltern-Kind-Zentrum (Elki) in Schlanders. Im 3. Stock der Lebenshilfe treffen sich drei Mal die Woche Eltern, Großeltern oder auch Paten mit ihren Kleinkindern, um zu spielen und miteinander zu reden. Der Start ist sehr gut gelungen. Rund 10 bis 15 Kinder treffen sich jeden Montag und Donnerstag von 9 bis 11 Uhr oder am Dienstag von 16 bis 18 Uhr. Im großen, hellen Raum wird gespielt, einige Kinder krabbeln herum. Auch die Mütter spielen und reden miteinander. Das freie Spielen ist das Herzstück dieses offenen Treffpunktes. Einige Mütter sitzen mit den Kindern in der Küche, trinken und essen etwas, andere haben sich im Nebenraum zurückgezogen, um ihr Kind zu wickeln. Am Ende der Spielzeit wird gemeinsam aufgeräumt und alle versammeln sich im Kreis, um zu singen oder ein Fingerspiel zu lernen. Nach den
monatelangen Vorarbeiten im letzten Jahr und durch die Unterstützung der Gemeinde und einiger Sponsoren konnten die Räume angemietet und kindgerecht eingerichtet werden. Der Vorstand, bestehend aus Kunhilde von Marsoner als Präsidentin, sowie Christine Pircher als Vizepräsidentin und Linde Oester, Melanie Weiss, Barbara
Plattner, Angelika Meister, Carmen Januth, Sibylle Patscheider und Manuel Rammelmeier als Vorstandsmitglieder, trifft sich immer noch wöchentlich, um verschiedene Kurse zu planen und alles zu besprechen. Im Februar wird der Verein notariell gegründet und am 21. März wird das Elki Schlanders offiziell eröffnet. (hzg)
Foto: Heinrich Zoderer
über 20 Personen aufgesucht. Die Kleiderstube ist ein Projekt der Gemeinden Naturns und des Sprengelbeirates des Sozial- und Gesundheitssprengels Naturns in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Plaus, Partschins und Schnals. Träger der Einrichtung ist die Pfarrcaritas Naturns. Bei der Eröffnung sagte Andreas Heidegger, Bürgermeister von Naturns zum Gemeinderat und ehemaligen Gemeindearzt Johann Pöll: „Schade, dass wir in einer Gemeinde wie Naturns nicht die Räumlichkeiten für so eine Einrichtung gefunden haben.“ Wer hätte es gedacht, dass gerade im ehemaligen Arztambulatorium unterhalb der Gemeinde die „Wilma“ nun eine neue Bleibe haben wird: Es wird übersiedelt, sodass am 07. April in Naturns die übergemeindliche Kleiderstube in einem neuen Ambiente geöffnet werden kann. (klab)
Im 3. Stock der Lebenshilfe hat der Verein ideale Räumlichkeiten gefunden
19.02.15
pr-info Haideralm
Landen wie auf einer Wolke
/Gesellschaft/ 25
p m u J t h Nig
Vinschgerwind 4-15
5 ALM! 1 . R E 2 D I A 21.0 Party auf der .H..abfeiern !
tive uen. a a h m i c t l s Die u mmen...zu ko ...rauf Fotos: Haideralm
ki mp styles von BagJu e e r F ke s1. Prei - Winterjac ein h s i c 2. Pre - 50€-Guts s i 3. Pre
D
as Oberländer Skigebiet Haider Alm ist klein und fein. Die windgeschützten Osthänge der Seebodenspitze sind nicht nur bei klassischen Skifahrern sehr beliebt, sondern werden auch von Freeridern, Sonwboardern und Tiefschneefreaks sehr geschätzt. Um die Attraktivität und die Bekanntheit dieses Wintersportortes weiter zu steigern, bieten die Verantwortlichen immer wieder etwas Neues. So errichteten sie bei der Bergstation der Umlaufbahn in der Wintersaison 2013/2014 eine „Bagjamping“- Anlage. Es ist bis heute die erste und einzige Anlage im Vinschgau. Zur Eröffnung wurde ein Contest mit 30 Teilnehmern organisiert und Preise für die Bestsprünge vergeben. Eine fachkundige Jury bewertete die Sprünge vom Kicker in das weiche Luftkissen. Heuer steht die Anlage allen Interessierten, Anfängern, und Könnern am 21.2. von 20.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Sie können dabei ihre Sprünge, Rollen, Pirouetten und waghalsigen Tricks im Flutlicht einem staunenden Publikum mutig, aber trotzdem gefahrlos vorführen. Für einen kräftigen Anlauf und eine entsprechend hohe Geschwindigkeit sorgt eine sehr steile und 30 Meter lange Piste. Umrahmt wird der außergewöhnliche Event mit Musik, Lichtshow und einem Feuerwerk. Eine reichhaltig gefüllte Schneebar steht den Zuschauern und Akteuren zur Verfügung.
r, erwerk. h U 0 .0 und Feu nn: 20
Das „Bagjumping“ wurde von professionellen Snowboardern und Stuntmännern aus Hollywood entwickelt, nachdem der von ihnen benötigte Sicherheitsstandard beim FreestyleTraining durch herkömmliche Mittel nicht mehr gedeckt werden konnte. Damit war 2008 eine neue Trendsportart entdeckt. Das erste Luftkissen im Vinschgau wurde in der Saison 2013/2014 auf der Haideralm präsentiert. Auch der ÖSV und zahlreiche Nationalteams trainieren mit diesem Produkt. Das Luftkissen ist für Wintersaisonen ein sicheres Zusatzgerät für Funparks und für die Sommersaison eine spannende und vielseitig einsetzbare Attraktion. Viele Snowboarder und Skifahrer, die sich oft in Funparks aufhalten, wissen, wie schmerzhaft Landungen bei missglückten Sprüngen sein können. Deshalb schätzen sie das riesige Luftkissen, welches bei gewagten Übungen für sanfte und weiche Landungen sorgt. So können Anfänger und Könner ohne blaue Flecken oder gar böse Verletzungen an neuen Tricks feilen. Immer im Wissen: Große Sprünge – weiche Landung.
Begi ightshow fnet! r geöf h U L 0 , ab 19.0 mit DJ lm ist a r e d i r Ha hn de
laufba
r an de ntest o m.it C n r de ideral ü a f h g @ n ldu er info Anme er unt d o n tio Talsta
Die Um
! s o l s a w e h c o Jede W jeden Montag
Skitest mit Sport Tenne von 10.30 - 14.00
jeden Mittwoch
Rodeln beim Hasenlift (Talai) • •
Mit einem Pistenbully ist ab 20.00 Uhr der Transport zum Rodelstart gewährleistet. Die Rodelbahn ist jeden Abend bis 23 Uhr beleuchtet.
jeden Donnerstag Schneeschuhwandern •
Ab 17.00 Uhr sind die Pisten frei für Schneeschuhwanderer und Tourengeher. Das Bergrestaurant ist am Abend geöffnet und sorgt für Speis und Trank
Käse-Fondue und Steak-Abend
(auf Vorbestellung 0473 63 46 28) •
Gerne bringen wir Sie mit dem Pistenbully zur Haideralm und wieder hinunter.
www.haideralm.it Tel. +39 0473 634 628
26 /Gesellschaft/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Schlanders/Vinschgau
„Eltern sollen sich Internet-fit machen“ it dem Internet ist es wie mit dem Auto. Um sicher ans Ziel zu kommen, muss ich wissen, wie ich zu fahren habe. Natürlich kann ich auch mit 100 Stundenkilometern durchs Dorf fahren, aber die Straße ist kein rechtsfreier Raum, genauso wenig wie das Internet.“ Es war gegen Ende des Vortrags,
als Hannes Waldner diesen Vergleich wählt. Zuvor hatte er den Interessierten – eine Handvoll waren’s am vergangenen 6. Februar in der Aula der WFO – jede Menge Zahlen präsentiert. 1991 ging die erste Webseite online. Rund 2,8 Zetabytes an Daten hat der Mensch allein bis zum Jahr 2012 kreiert.
Foto: Angelika Ploner
Hannes Waldner referierte auf Einladung des Fortbildungsverbundes Vinschgau, zu dem sich die Schulen des Vinschgaus zusammengeschlossen haben
1,2 Milliarden Webseiten gibt es zurzeit. 45 Prozent der Internet-User sitzen in Asien. 40 Prozent der Weltbürger haben Internetzugang, das sind rund 3 Milliarden Menschen und jede Sekunde kommen zehn neue dazu, die das Internet nutzen. 2,3 Millionen E-Mails werden pro Sekunde verschickt. WhatsApp ist das Social-Media, das Facebook bereits den Rang abgelaufen hat. 40,5 ist übrigens das Durchschnittsalter der Facebook-Nutzer. 3 bis 4 Stunden pro Tag verbringt ein User durchschnittlich im Netz. Zum Vergleich: Die über 50-Jährigen schauen 250 Minuten pro Tag Fernsehen. Jugendliche, wenn überhaupt, weniger als eine Stunde. Die Botschaft Waldners am Ende des Abends kam an: Eine Welt ohne Internet ist nicht mehr vorstellbar, die Dimension vom World-Wide-Web nur ansatzweise zu erahnen.
SEL ON TOUR
TIPP: Nützliche Adressen zu diesem Thema: www.saferinternet.at, www.argedaten.at, www.watchyourweb.org oder www.klicksafe.de .
Tanzbegeistert
IN MALS
A
vom 24. bis 26. Februar 2015 Rathaus der Gemeinde Mals, Bahnhofstraße 19 9.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr Bringen Sie Ihre letzte Stromrechnung mit und wir sagen Ihnen wie groß Ihre Ersparnis ist. Der Wechsel zur günstigen Energie der SEL ist einfach und kostenlos! FAMILIENPLUS
ENERGIEPLUS
60PLUS
LEBENPLUS
FÜR FAMILIEN
FÜR PAARE UND SINGLES
FÜR ALLE AB 60
FÜR ALLE MIT ANERKANNTER INVALIDITÄT
m Sonntag, 1. Februar 2015 kamen in der Turnhalle des Kindergartens Prad mehrere tanzbegeisterte Frauen und Männer zu einem „Tageslehrgang“ zusammen. Die Bezirkstanzleiterin Lisi hatte den bekannten Tanzleiter Felix Mugwyler aus Chur, er ist auch Mitglied der schweizerischen Volkstanzkommission, zu uns eingeladen. Mit viel Schwung und Begeisterung gingen die Tänzerinnen und Tänzer daran, unter fachkundiger Anleitung, Tänze aus Graubünden und anderen Teilen der Schweiz einzustudieViel Schwung und Begeisterung in Prad
Grüne Nummer 800 832 862 service@sel.bz.it www.sel.bz.it/plus
2015-02-10_Inserat_VW_SEL-on-tour-Mals_92x126.indd 1
Regelmäßig hält Waldner Referate zum Thema Jugendliche und Internet, greift auf Wissen als ehemaliger Informatikstudent zurück und baut auf Erfahrungen im Jugendbereich. Von Internet-Verboten hält der Jugenddienst-Mitarbeiter nix, das Internet zu verteufeln für sinnlos. Information sei der Weg, Aufklärung über Datenschutz, Sicherheit, Privatsphäre, Netiquette, Urheberrechte. Eltern sollen sich Internet-fit machen und ihren Kindern und Jugendlichen Kompetenz im Umgang mit Medien vermitteln. Dass genau diese Themen sehr wichtig und sensibel sind, zeigt auch der Saferinternet-Day, der erst kürzlich - am 10. Februar stattfand. (ap)
Prad/Vinschgau
Ihre Energieberatung vor Ort!
10/02/2015 09:30:34
Foto: „Wind“-Archiv
M
ren. Die ungewohnten Schritte und Figuren verlangten von den Teilnehmern ein hohes Maß an Konzentration und Ausdauer. Die Musik kam von einem Ziehorgelspieler (aus Kärnten) auf der „Steirischen“, und aus dem „Smartphone“. Felix lieferte zu den Tänzen viel Hintergrundwissen und vermittelte damit einen besseren Zugang zur schweizerischen „Tanzkultur“. Nach dem, zwar anstrengenden, aber sehr „lehrreichen“ Tag gingen alle mit neuen und wertvollen Erfahrungen auseinander. Kofler Norbert, Bezirksleiter
19.02.15
Burgeis/Obervinschgau
Foto: „Wind“-Archiv
5. Festkonzert mit Freek Mestrini
Die Obervinschger Böhmische mit Konzertmeister Freek Mestrini begeistert mit flotten Polka- und Walzerklängen und schneidiger Marschmusik
B
is auf den letzten Platz war das Burgeiser Kulturhaus gefüllt und Punkt acht Uhr marschieren die Musikanten der Obervinschger Böhmischen mit dem Beilngrieser Mundharmonikatrio und den jungen Harmonikaspielerinnen Steffi und Karolin unter großem Applaus auf die Bühne. Schon beim ersten Marsch klatschen alle im Saal begeistert mit und der Funke springt schnell auf die Musikanten über. Obmann Toni Punt begrüßt die Musikfreunde und er freut sich besonders auf den Besuch von Pater Pius, LR. Richard Theiner, LA. Sepp Noggler, Kammerabgeordneten Albrecht Plangger und Vizebürgermeisterin Sibille Tschenett. Viele Musikanten, Gäste aus dem Vinschgau, dem Burggrafenamt, der benachbarten Schweiz, aus Aldein und Deutschland sind zum Konzert gekommen. Mit flotten Polka- und Walzerklängen und schneidiger Marschmusik begeistern die Musikanten. Konzertmeister Freek Mestrini sorgt mit seiner lockeren Moderation für Witz und Stimmung. Für Abwechslung sorgt das originelle Mundharmonika Trio aus Beilngries. Steffi und Karolin begeistern mit schneidigen, sehr sauber gespielten Stücken auf der „Steirischen“. Beim Marsch „Dem Land Tirol die Treue“ kurz vor der Pause singen und klatschen alle im Saal voller Begeisterung mit. Freek Mestrini, als langjähriger Flügelhornist und Trompeter bei den Original Eger-
länder Musikanten, weiß ganz genau, was die Konzertbesucher hören wollen und wartet auch im zweiten Konzertteil mit bekannten Melodien wie „Herz Schmerz Polka, Rauschende Birken, Böhmischer Traum, Auf der Vogelwiese, Bis bald auf Wiedersehen“ und vielen anderen bekannten Titeln auf. Beim Probenwochenende meinte Meister Freek Mestrini, dass heute vielfach Kapellen am Publikum vorbeispielen und ihr Programm nur noch an einen kleinen Kreis von „Profis“ anpassen. Ganz anders ist es bei der Obervinschger Böhmischen, sagt er und es ist ihr gelungen bei allen Konzerten den Saal bis auf den letzten Platz zu füllen, die Zuhörer zu begeistern und er bedankt sich beim Publikum für die Treue. Obmann Toni Punt dankt Freek Mestrini für seinen Einsatz und für seine Freundschaft zu den Musikanten der Obervinschger Böhmischen und überreicht ihm einen Geschenkskorb mit Vinschger Spezialitäten. Der größte Dank gilt aber dem Publikum und den Freunden der Obervinschger Böhmischen, die immer wieder zu den Konzerten und Auftritten kommen. Viele fleißige Hände und Freunde des Vereines haben nach dem Konzert das Kulturhaus in ein Restaurant verwandelt und so wird an die Konzertbesucher eine kräftige Suppe mit Nachspeise serviert und in froher Runde klingt der nette Abend aus. Peppi Moriggl
Vinschgerwind 4-15
/Gesellschaft/ 27
Vinschgerwind 4-15
Europa trifft Vinschgau – Vinschgau trifft Europa
fft u Vin sc hga
i
Am Samstag, 24. Jänner fand im JuMa Jugendzentrum Mals die Auftaktveranstaltung des Projektes „Vinschgau trifft Europa statt“ – kulinarische Leckerbissen aus ganz Europa wurden vorbereitet und durften von allen Besuchern verkostet werden. Die Stilfser Jugendlichen vom „Chill House“ bereiteten spanische Tortillas mit Dip zu, die Latscher Jugendlichen vom „Chill out“ überzeugten mit österreichischem Knödeltris, die Schludernser Jugendlichen des „Phönix“ vertraten Italien mit frischen Pizzaschnitten, ganz was Neues – einen kroatischen Krabbensalat, bereiteten die Schlanderser Jugendlichen vom „Juze Freiraum“ vor, die Burgeiser Jugendlichen ließen das Schweizer Schokofondue verkosten, die Laaser Jugendlichen vom „LaMa“ füllten viele türkische Kebab- Döner, franzö-
sisch süße oder salzige Crepe frisch von der CrepesPlatte gebacken von den Jugendlichen vom „JuMa Mals“ und frische originale belgische Waffeln, frisch aus dem Waffeleisen bereiteten die Jugendlichen des „Juze Hoad“ vor. Abends kam der Obmann der Biersommeliervereinigung Manfred Meraner, um mit den volljährigen Jugendlichen und Vorstandsmitgliedern eine europäische Reise durch die Nationalbiere zu machen – die Bierverkostung kam sehr gut an und man erfuhr sehr viel Neues und Interessantes über die verschiedenen Länder. Das Projekt wird von allen Jugendtreffs und Zentren getragen und ein Jahr lang behandelt. Für alle Zielgruppen, jeden Geschmack und jedes Interesse wird etwas dabei sein.
Projektstart: „Europa trifft Vinschgau“
Eu r op a tr
Jugendtreff Reschen
scotland’s
cooltour teuer , musik, aben
genuss
i
fft u Vin sc hga
TAKE YOUR CHANCE – BANDCONTEST 2015
Sa., 14.03.15 im JuZe Naturns Nachwuchsbands gesucht! Ihr seid eine junge, spielhungrige Band und wollt eure Live-Qualitäten unter Beweis stellen? Dann ist das eure Chance! Schickt eure Bewerbung mit kurzen Bandinfos (gerne auch Hörprobe) innerhalb 23. Februar an luk@juze-naturns.it oder über Facebook an Ju Ze. Mit etwas Glück steht eure Band am 14. März auf der JuZe-Bühne und kämpft um den Platz als Opener bei unserem EtschSide Openair am 06. Juni 2015!
fft u Vin sc hga
i
Ein neues Jahr hat begonnen und auch im Jugendtreff Reschen gibt es viel Neues zu entdecken: das Projekt „Europa trifft Vinschgau“, welches in vielen Jugendtreffs und Zentren im Vinschgau im Jahr 2015 einen besonderen Stellenwert hat, wird auch in das Jugendtreffprogramm in Reschen aufgenommen. Hier die Veranstaltungen des Treffs, die bereits feststehen und durchgeführt wurden: Mi. 18.02.15 ab 19 Uhr: Mädelsabend: „Faisons des Crêpes“ (Wir machen Pfannkuchen, Frankreich) Sa. 21.03.15 ab 19 Uhr: „Europa trifft Vinschgau“ – Spieleabend Fr. 27.03.15 ab 19 Uhr: Mädelsabend: Manyar y beber (essen und trinken + Quiz Spanien)
Eu r op a tr
Jugendtreff JuZe St. Valentin Ö Do. 19.02.15 ab 19.00 Uhr Raclette – Essen (alle Kids + Betreuer), 3€ Ö Sa. 28.02.15 ab 19.00 Uhr Acrylfarbe trifft Leinwand 2 Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 21.02.15 ab 17.00 Uhr Projekt Freerunning Ö Mi. 04.03.15 ab 16.00 Uhr Do it yourself Jugendtreff Chill House Stilfs Ö Fr. 20.02.15 ab 17.00 Uhr Vorbesprechung Theateraufführung Philotes Ö Sa. 28.02.15 ab 14.00 Uhr Scotland’s cool tour Glurns Anmeldung in den Jugendtreffs Nur für Volljährige. Kosten: 8 Euro Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Sa. 21.02.15 Fahrt nach Innsbruck Ö Di. 03.03.15 ab 16.30 Uhr Belgische Waffeln Citytreff Glurns Ö Fr. 27.02.2015 ab 15.30 Uhr Pinnwand gestalten Ö Fr. 06.03.2015 ab 15.30 Uhr Kosmetik herstellen, Anmeldung erforderlich Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Mi. 25.02.2015 ab 15.00 Uhr DJ Workshop Anmeldung erforderlich Ö Mi 04.03.2015 ab 15.30 Uhr Schokoladefondue Jugendtreff JU!P Explosiv Prad Ö Filmnacht für Mädchen und Jungen Anmeldung erforderlich Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 28.02.15 ab 18.00 Uhr Darts Turnier Ö Sa. 07.03.15 ab 17.00 – 08.00 Uhr Lan Nacht; Anmeldung erforderlich JuZe Freiraum Schlanders Ö Fr. 20.02.15 von 10.00 bis 17.00 Uhr Siebdruckwerkstatt; Kosten mit Mittagessen 3 €; Anmeldung & Info unter Tel. 388 78 74 961 (Ugo) Ö Fr. 27.02.12 ab 19.00 Uhr Gemeinsames Kegeln. Kosten ca. 3 €; Anmeldung erforderlich bis am Mi. 25.02.15 im JuZe oder unter Tel. 388 78 74 961 (Ugo) Jugendtreff All In Kastelbell/ Tschars Ö Fr. 27. 02.15 ab 15.00 Uhr Billardturnier Jugendtreff Time Out Schnals Ö Sa. 28.02.15 ab 16.00 Uhr Für dich geöffnet Jugendzentrum JuZe Naturns Ö Fr. 27.02.15 ab 17.00 Uhr Fridays Kitchen – Wir kochen gemeinsam Ö Sa. 28.02.15 Start: 10.00 Uhr 4 Girls Only – Ausflug Acquarena Brixen; Anmeldung bis 25.02.15 Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Mi 25.02.15 ab 16.00 Uhr Billardturnier Ö Fr. 06.03.15 ab 17.00 Uhr Filmnachmittag „First Avenger“
19.02.15
Eu r op a tr
28 /Jugend/
Scotland’s cool tour in Glurns Genuss, Musik, Abenteuer
Mit einer Führung durch die PUNI-Whisky-Destillerie wird am Samstag, 28. Februar das Europa-Projekt „Europa trifft Vinschgau“ der Vinschger Jugendtreffs und Zentren fortgesetzt. Die Führung mit Beginn um 14 Uhr und anschließende Whisky-Verkostung wird Volker Klotz auf seinem Dudelsack mit Melodien aus Schottland begleiten. Anschließend zeigt Roman Altstätter Bilder seiner Abenteuerreise bzw. Wanderung, die ihn auf die Hebriden, eine schottische Inselgruppe führte. Die Dia-Schau findet im City-Treff Glurns statt und beginnt um ca. 16 Uhr. Die Whisky-Führung ist nur für Volljährige vorgesehen.
Zweites Vinschger Fifaturnier
Am Samstag, den 07. Februar fand im Citytreff Glurns zum zweiten Mal das Fifaturnier aller Jugendtreffs und Jugendzentren statt. Es waren in diesem Jahr zehn Mannschaften mit dabei, besonders gefreut hat uns, dass auch 3 Mädchenmannschaften teilgenommen haben. Nachdem die Mannschaften den ganzen Nachmittag gegeneinander angetreten sind, kam es am Abend dann zum Finale der Mannschaften „Espada“ und „Freiraumkicker“. Nach einem spannenden Spiel standen die Sieger fest. Markus und Lukas Hörmann aus Laatsch der Mannschaft „Espada“ konnten das Finale für sich entscheiden. Wir möchten dem Fakie Shop, der Pizzeria Fantasie und dem Spielwaren Wielander für die Bereitstellung der Preise danken!
Weiterf端hrende
Schulen im Vinschgau 2015
28 /Kultur/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
OSZ Mals • Sozialwissenschaftliches Gymnasium Schwerpunkt: Volkswirtschaftslehre Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Burgeis
• Berufsfachschule für Pflege und Soziales
3jährige Fachschule mit folgenden Fachrichtungen: Artgerechte Nutztierhaltung Obstbau Forstwirtschaft 4. Spezialisierungsjahr Maturaführender Lehrgang mit staatlicher Abschlussprüfung
• Fachoberschule für Wirtschaft Fachrichtung: Verwaltung, Finanzwesen und Marketing, Badminton, Fußball, Tennis • Sportoberschule
Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch 3jährige Fachschule mit folgenden Fachrichtungen: Hauswirtschaft Ernährung Agrotourismus 4. Spezialisierungsjahr Maturaführender Lehrgang mit staatlicher Abschlussprüfung
Landesberufsschule Schlanders • Berufsgrundstufen Bau, Elektro, Handel, Holz, Metall, Stein, Berufsfindung Schwerpunkt: berufliche Orientierung • Berufsfachschulen mit Möglichkeit zur Berufsmatura - Fachschule für Bautechnik Schwerpunkt: Holz- und Massivbaukonstruktion
OSZ Schlanders RG I Realgymnasium Schwerpunkte: Breite Allgemeinbildung, naturwissenschaftliches Forschen und Experimentieren SG I Sprachengymnasium
- Fachschule für Metalltechnik Schwerpunkt: Stahl- und Maschinenbau
Schwerpunkte: Breite Allgemeinbildung, Kommunikation und moderne Fremdsprachen
- Fachschule für Steinbearbeitung Schwerpunkt: Natursteinbearbeitung
TFO I Technologische Fachoberschule
• Lehrlingsausbildung Fliesenleger, Maler, Maurer, Tiefbauer, Verkäufer
Landesberufsschule Schlanders Außenstelle Laas • Fachschule für Steinbearbeitung Schwerpunkt: Natursteinbearbeitung
Fachrichtung : Maschinenbau, Mechatronik und Energie WFO I Wirtschaftliche Fachoberschule Fachrichtung : Verwaltung, Finanzwesen und Marketing Schwerpunkte Sport - WirtschaftTourismus
Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg Burgeis 7, 39024 Mals Tel. +39 0473 836500 Fax +39 0473 836599 E-Mail: fs.fuerstenburg@schule.suedtirol.it www.fachschule-fuerstenburg.it
Oberschulzentrum Mals „Claudia von Medici“ I-39024 Mals im Vinschgau | Malles Venosta Staatsstraße 9 | Via Nazionale Tel. +39 0473 831259 Fax +39 0473 831910 os-osz.mals@schule.suedtirol.it www.oberschulzentrum-mals.it
Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch Schmiedgasse 8, 39028 Kortsch/Schlanders Tel. +39 0473 732180 Fax +39 0473 731819 E-Mail: fs.kortsch@schule.suedtirol.it www.fachschule-kortsch.it
I-39028 Schlanders | Silandro Protzenweg 8/a | Via Protzen Tel. +39 0473 737911 Fax +39 0473 737949 lbs.schlanders@schule.suedtirol.it www.schlanders.berufsschule.it
RG I Realgymnasium, SG I Sprachengymnasium Schlanders St. Franziskusstr. 6, 39028 Schlanders, Tel.: +39 0473 730004, Fax: +39 0473 620202 E-Mail: os-osz.schlanders@schule.suedtirol.it, Internet: rg.oberschulzentrum-schlanders.com TFO I Technologische Fachoberschule Protzenweg 8 B, I-39028 Schlanders (BZ), Tel.: +39 0473 737950-51, Fax.: +39 0473 737999 E-Mail: os-osz.schlanders@schule.suedtirol.it, Internet: tfo.oberschulzentrum-schlanders.com WFO I Wirtschaftliche Fachoberschule Hauptsekretariat OSZ, Plawennpark 3, 39028 Schlanders, Tel. +39 0473 730097, Fax +39 0473 730764 E-Mail: os-osz.schlanders@schule.suedtirol.it, Internet: wfo.oberschulzentrum-schlanders.com
Bildungsausschuss Stilfs
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
/Bildungszug/ 33
Kortsch
Laas
Vinschgerwind 4-15
Stilfs
Prad
Schluderns
Glurns
Graun
Bildungsausschüsse Vinschgau
Mals
19.02.15
Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars
Vortrag
22. Februar 2015
„Der Intervento – Italiens Kriegseintritt im Mai 1915 und seine Folgen“
Suppenausgabe: ab 11.30 Uhr im Kulturhaus Stilfs „Klosn im Wandel der Zeit von 1940 bis heute“ Ein Film zusammengestellt von Grutsch Peter und Ritsch Markus Beginn: 13:00 Uhr „Stilzer Liader & Stilzer Gsichter“ Lieder aus der Qellmalz Sammlung 1941 vorgestellt von Ernst Thoma
„Fotoausstellung“ 1939 - 1940 Haus & Stall & Stadel von Duilio Avezzù
Bildungsausschuss Tarsch
mit Dr. Oswald Überegger, Leiter des Zentrums für Regionalgeschichte an der Freien Universität Bozen
Mittwoch, 4. März 2015 um 19.30 Uhr im J.-Maschler-Haus Tschars Freiwillige Spende Wir freuen uns auf rege Beteiligung! Bildungsausschuss Mals
Trad. Suppensunnta am 01.03.2015 in Tarsch - Vereinshaus Genießen Sie ab 10.30 Uhr verschiedene köstliche Suppen Erlös für einen guten Zweck
Russische Arktis Freitag, 20.02.2015 Beginn: 19.30 Uhr Ort:Kulturhaus Burgeis
Bildungsausschuss Schlanders
Angelika Hört LI TE R AT U R RU N D E Vorstellung des Romans des
Literaturnobelpreisträgers 2014 Patrick Modiano
„Eine Jugend“ Montag, 23. Februar 2015 19:30 Uhr in der Schlandersburg
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
AUSSTELLUNG - MOSTRA Kulturhaus Schlanders
28.02. - 08.03.2015 Eröffnung - inaugurazione Samstag - sabato 28.02.2015 um 17.00 Uhr Öffnungszeiten - orario d´apertura Montag - Freitag / lunedì - venerdì 15.00 - 19.00 Samstag + Sonntag / sabato + domenica 10.00 - 12.00 / 15.00 - 19.00
Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
GYMNASIEN MERAN GYMME
32 /Sonderthema/
Vinschgerwind 1-14
09.01.14
Auf Allgemeinbildung und Persönlichkeitsentwicklung setzen Das gymme - kurz für Gymnasien Meran – bietet im Rahmen einer nachhaltigen gymnasialen Allgemeinbildung unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte. Die fünf gymnasialen Schultypen ermöglichen neben kompetenzorientiertem Wissenserwerb auch die Entwicklung der kreativen und emotionalen Fähigkeiten von Jugendlichen.
Schulvorstellung Informationsveranstaltungen für alle Schultypen an folgenden Tagen, jeweils ab 16.30 Uhr in der Aula Magna der Schulstelle Verdistraße 8 Montag, 23.02.2015 Dienstag, 03.03.2015 Mittwoch, 11.03.2015 Donnerstag, 19.03.2015 Freitag, 27.03.2015
Tag der Sonnenschirme zur Vorstellung des Klassischen Gymnasiums und des Sprachengymnasiums an der Schulstelle Otto-Huber-Straße 72 am Freitag, 06.03.2015 von 14.00 bis 17.00 Uhr
Schulbesuche In der Zeit vom 23.02. bis 21.03.2015 nach Voranmeldung im Sekretariat
Einschreibung bis Dienstag, den 31. März 2015 im jeweiligen Sekretariat der Schule direkt, per Post oder online. Für das Klassische Gymnasium Voreinschreibung bis Freitag, den 13. März 2015. Bei Anmeldung von 10 Schülerinnen und Schülern kann eine Kombiklasse gebildet werden.
Sozialwissenschaftliches Gymnasium, Landesschwerpunkt Musik und Kunstgymnasium • Verdistraße 8 | 39012 Meran | Tel. 0473/230028 - Fax 0473/234418
Klassisches Gymnasium und Sprachengymnasium • Otto-Huber-Straße 72 | 39012 Meran | Tel. 0473/231090 - Fax 0473/230328 e-mail: os-gym.meran@schule.suedtirol.it | http://www.gymme.it
EINE SCHULE FÜNF GYMNASIEN kenntnis Gilt dein Interesse der menschlichen Natur und Gemeinschaft? Möchtest du später in den Bereichen Bildung, Soziales, Kommunikation oder Gesundheit arbeiten? Dann lass uns auf Entdeckungsreise gehen. Psychologie, Soziologie, Pädagogik und Philosophie befassen sich mit dem menschlichen Erleben und Verhalten und hinterfragen die Entwicklung und Erziehung des Menschen. Eine spannende Reise können wir garantieren. Projekte in Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen Kontakt und Austausch mit den verschiedenen Berufsfeldern/bildern der Humanwissenschaften
Sozialwissenschaftliches Gymnasium mit Landesschwerpunkt Musik Musik ist das Unsagbare Bestimmt Musik dein Leben? Dann findest du in diesem Schultyp eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten und eine breite Auswahl von praktischen und theoretischen Musikfächern. Bei uns hast du die Möglichkeit, deine Begabung zu fördern und eine solide gymnasiale Ausbildung in den Bereichen Bildung und Soziales zu erlangen. So stehen dir nach deinem Abschluss viele Türen offen. Weihnachts- und Abschlusskonzert Teilnahme an Wettbewerben
Klassisches Gymnasium. Bildung ohne Verfallsdatum
Willst du in die griechische Antike reisen? Interessieren dich griechische Mythen, Sagen und Geschichten? Willst du den Ursprung von Fachbegriffen und Wörtern des Alltags kennenlernen? Argumentierst du leidenschaftlich? Denkst du gerne über dich und dein Leben nach? Willst du einen besonderen Bildungsweg einschlagen? Wenn du mehrere Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, dann überlege doch ernsthaft, dich in das Klassische Gymnasium einzuschreiben! Schwerpunkt „Kommunikation-Rhetorik-Theater“ Schulbrücke Europa, Schulbrücke Weimar
Sprachengymnasium. Sprache als Tor zur Welt Hast du Lust, verschiedenste Sprachen und Kulturen kennenzulernen, diese zu leben und damit deine Persönlichkeit zu bereichern? Erweitere deine Sprachkenntnisse durch zusätzliche Fremdsprachen (wahlweise Französisch, Spanisch oder Russisch) und Latein ab der ersten Klasse. Interessiert dich eine vielseitige und ausgewogene Allgemeinbildung? Gefallen dir kulturhistorische und naturwissenschaftliche Fächer? Dann bist du bei uns richtig. Suchst du Raum, deine Talente und Kreativität zu entfalten, kritisches Denken zu entwickeln? Mit dem Sprachengymnasium stehen dir alle Türen offen. Schwerpunkt „Kommunikation-Rhetorik-Theater“ Sprach- und Projektwochen in Europa
musik
Sozialwissenschaftliches Gymnasium. Erkenntnis und Selbster-
sozialwissenschaften
/Sonderthema/ 33
klassische bildung
Vinschgerwind 1-14
sprachen
09.01.14
Fachrichtung Grafik hast du im Rahmen einer vertieften praktischen und theoretischen Ausbildung die Gelegenheit, grafische Konzepte zu entwerfen, Techniken und Materialien kennenzulernen und deine Ideen umzusetzen. Eine solide gymnasiale Bildung wird durch spezifisch künstlerische Fächer ergänzt und ermöglicht dir unterschiedliche Berufsziele. Gemeinschaftsausstellungen Kooperation mit kunstmeran
kunst
Kunstgymnasium mit Schwerpunkt Grafik. Kreativität und Gestaltung Hast du Lust schöpferisch tätig zu sein? An unserem Kunstgymnasium mit
36 /kultur/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Graun, Josefitag 1945 von Paul Preims
L
eopold Messmer, 86, gebürtiger Grauner, erzählt von der Grauner Tragödie des 19. März 1945 – von den 6 Toten. Einer von ihnen war sein 8-jähriger Bruder Erwin. Silvesternacht 2014/15, draussen dröhnen und rattern die Feuerwerkraketen, gespenstisch wie Kriegsdonner. In solchem Getöse ist vor 100 Jahren die grosse Katastrophe des 20.Jahrhunderts über die Völker hereingebrochen, der „30-jährige Krieg“, ein Machtwettlauf in säbelrasselnder Verblendung, an dessen Ende Leopold Messmers kleiner Bruder einer von über 70.000.000 Toten war. Kurz vor Kriegsende, im Februar 1945, liegt auf den Tschoggnerwiesen, heute unter Wasser, noch eineinhalb Meter Schnee. Dort muss ein alliiertes Kampfflugzeug –auf der Flucht in die nahe Schweiz?- notlanden. Die Besatzung wird von der deutschen Wehrmacht abgeführt, die Maschine bleibt liegen und zieht täglich Schaulustige an. Vielleicht liess sich Brauchbares abmontieren, Benzin abzapfen o.ä. So drei Wochen lang bis zum 19. März. An diesem JosefiNachmittag kommen die Grauner in die nahe Kirche, einige gehen noch zum Flugzeug, da donnert plötzlich eine Staffel alliierter Kampfmaschinen über das Gelände, dreht ab, kommt im Tiefflug aus dem Langtauferer Tal wieder und eröffnet das Feuer auf das Wrack und auf die ahnungslosen Umstehenden, unter denen ohne Zweifel auch Kinder auszumachen waren. Erwin Messmer stirbt nach vier Tagen im Meraner Krankenhaus, mit Bombensplittern im Unterleib, die Tschoggnerbuben Erich und Ferdinand Stecher, 2 und 8 Jahre, sind verletzt (beide leben noch und erinnern sich an alle Einzelheiten), ihre zwei Brüder Albert und Hermann, 7 und 4 Jahre, sind sofort tot, so auch der auf Fronturlaub anwesende Gerhart Steiner, 20 Jahre, ferner der Schmied Eugen Blaas, 44 Jahre, aus Langtaufers, und Alois Madein, 34 Jahre, aus Schleis. Ein Angriff aus Vergeltung, oder sollte die Maschine samt Papieren in Rauch aufgehen? Oder einfach nur aus Übermut?, lag doch das 3.Reich schon längst in Schutt und Asche!So trafen das kleine Dorf besonders schwere Schicksalsschläge: nach den Gefallenen beider Kriege und der grossen Not, nach der erzwungenen Wahl zwischen zwei Ungeheuern, Mussolini und Hitler, kommt nun am 19.März, im Tiefflug, auch noch die Front nach Graun. Und schliesslich wird den 600 Menschen noch der Erdboden unter den Füssen weggezogen, das ganze Dorf im Stausee ertränkt: 400 Hektar Felder, über 100 Gebäude, Kirche und Friedhof. Nur der Kirchturm ragt noch, zum Trotz, aus dem Wasser. Der sinnlose Tod Unschuldiger, das sind Einzelschicksale, die wir noch nachempfinden können, hingegen sind uns die 70 Millionen Kriegstoten und die täglich aus aller Welt gemeldeten Tragödien weit weg, haben kaum Sensationswert, sind nicht vorstellbar, inflationäre Zahlen. 70.000.000 auch nur abzuzählen bräuchte man 7 Jahre!
Kann uns das neue Jahrhundert vor neuen Weltkatastrophen bewahren? Wohl nicht. Selbst die Mächtigen müssen zusehen, wie das Weltgeschehen in fataler Eigendynamik dahintreibt, und niemand kann und mag sich vorstellen, wohin die sich verselbständigende Technik führt, oder was uns am Ende erwartet, wenn die Massen weiter verarmen, arbeitslos und „schliesslich überflüssig“ werden.
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/kultur/ 37
Göflan, 11. April 1945 von Hans Wielander
V
or 70 Jahren - am 21. April 1945 - stürzte um 11 Uhr vormittag ein viermotoriger amerikanischer Bomber am Ortseingang von Göflan in einen Acker. Wahrscheinlich wollten die Amerikaner die neutrale Schweiz erreichen. Mit abgeschalteten Motoren flog der Koloss im Gleitflug knapp an der Ortschaft vorbei. Bomben trug das Flugzeug keine mehr, wohl aber Munition für schwere Bordwaffen. Die beiden noch darin befindlichen Mitglieder der Besatzung wurden zwar verwundet, blieben aber am Leben. Die Bruchpiloten wurden ins Krankenhaus nach Meran gebracht, wo einer von den beiden, der Schwererletzte, bald verstarb. Die gesamte Besatzung bestand ursprünglich aus 8 Per-
sonen, der Rest ist wahrscheinlich schon früher abgesprungen. Über ihr Schicksal wurde nichts bekannt. Der linke Flügel des notlandenden Flugzeuges verfing sich im Gebälk des Koflerhauses. Dadurch drehte sich der Riesenvogel und bohrte sich schraubend in die lockere Erde des Ackers vom Moarhofer Franz. Die riesige Staubwolke lockte an diesem Apriltag viele Schaulustige nach Göflan und schon bald kam auch Hilfe. Dr. Josef Schgör hat die Verwundeten verbunden, gedolmetscht hat Hans Dietl; Frau Isabella Dietl vom nahen Gasthaus brachte Wasser und Wein ... eifrige nationalsozialistische Funktionäre aber hinderten sie daran, es den Gefangenen anzubieten. Grün gefärbtes Benzin floss aus dem halbzerstörten Flugriesen, sickerte in den Boden. Schon bald begann man, das Ungetüm wie ein erlegtes Tier auszuweiden. Aus den Gummischläuchen erwuchsen „Surpanzen“, aus den Aluminiumrohren entstanden Träger für Balkone. Das Benzin brauchte man für Feuerzeuge, die vielen Gummiteile für Schuhsohlen. Die Aluminiumstreifen zur abwehrenden Funkstörung dienten noch Jahre nachher als Lametta für den Weihnachtsbaum. Es gab Kugellager, viel Elektronik, ganz neuartige Schrauben, eine Menge Werkstoffe, die bislang unbekannt waren. Dieses Ereignis leitete auf dem Lande ein neues, technisches Zeitalter ein. Der Reiter Richard, ein geschickter Techniker, besorgte sich das Radiosendegerät aus dem Flugzeug - für einige Monate konnten im Raum Schlanders seine Programme gehört werden. Der Name dieses ersten Vinschgauer Senders: Radio Stilfser Joch.
Die Bilder zeigen die Bewachung der Fluzeuges und die verbogenen Propellerflügel der gewaltigen Motoren, deren Ausschlachtung schon bald einsetzte und eine technologische Lawine auslöste. (Archiv Fuchs und Theiner, Latsch).
38 /gesellschaft/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Theatergruppe Kortsch
Schluderns
Haariger Fall in Kortsch
D
E
v.l.: Josef Trafoier, Christl Stocker Perkmann, Martina Sapelza, Stefanie Eberhöfer, Michi Rainer Lingg und Urban Spechtenhauser übergeben den Scheck finanzielle Unterstützung den kranken Kindern und deren Eltern bringen, auch wenn deren Gefühlslage gedrückt ist. „Es hilft uns sehr, dass Regenbogen die Unterkunft in Kliniknähe bezahlt. So können wir bei unserem Kind bleiben“, sagt eine Mutter. Das erklärte Ziel der Vereinigung ist die unbürokratische Unterstützung Betroffener in den unterschiedlichsten Notlagen. Die Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen finanziert sich ausschließlich durch Spenden. „Die Zahl der Erkrankungen ist im vergangenen Jahr gestiegen“, erklärt der ehrenamtlich tätige Obmann Josef Larcher. „Viele helfen jährlich mit, dass wir helfen können.“ Larcher dankt allen Mitwirkenden, den Hleferinnen und Helfern, denSpenderinnen und Spendern, der Heimatbühne Schluderns, den Sponsoren Wein Plus Prad, der Gemeinde Schluderns, Blumen Ivancha, der Firma LICO und der Raiffeisenkasse Prad/ Taufers. Diese hat zusätzlich 500 Euro überwiesen, anstelle der Weihnachtsgeschenke für die Mitarbeiter. (mds)
in Krimi kann auch lustig sein. Genau das zeigt die Theatergruppe Kortsch in diesen Wochen mit der Kriminalposse „Ein haariger Fall“. Drei bis vier Mal probte man in der Woche, unzählige Stunden investierte man vor und hinter der Bühne, am vergangenen Freitag feierte man dann eine gelungene Premiere. Das Stück: Eine große Herausforderung für die Spielerinnen und Spieler. Dennn in kleiner Besetzung - fünf sind’s, die auf der Bühne stehen – spielt man die drei Akte hindurch: frisch, locker, sicher im Text und mit viel Spiellaune im Gepäck. Das Publikum schmunzelte, applaudierte und rätselte. Denn schließlich wollte ein Mörder gestellt werden. Tatort: Der Frisiersalon der Frisöse Christl (Greta Schweitzer). Die blutige Spur, die Anna, eine Kundin (Brigitta Thoman) mitten im Salon findet, lässt keine Zweifel: Es ist ein Mord pas-
Einen „haariger Fall“ unter der Regie von Konrad Lechthaler, finanziell unterstützt von der Raika Schlanders siert. Die Spur führt einzig zum neuen Verehrer von Christl, dem Herrn Bauer (Christian Telser) und eines ist klar: Dass Anna zusammen mit dem Friseur-Gehilfen Franz (Thomas Zagler) den Fall lösen und den Mörder stellen muss. Schließlich bringt sie alle Voraussetzungen dafür mit, ist sensationslüstern, indiskret und aufdringlich. Das verschwundene Mordopfer ist der Gustl, der Hydrauliker (Karl Heinz Vater) und das künftige Mordopfer soll gar die Frisöse Christl selbst sein.
Doch bald geht die Liebe nicht nur durch den Magen, sondern auch durch den Darm. RhizinusÖl sei Dank... Lob an die Theatergruppe Kortsch: Anstelle des Buffets spendete man eine großzügige Summe an die Vinzenzgemeinschaft Vinschgau. Obmann Karl Fleischmann übergab das Geld bei der Premiere an den Vorsitzenden derselben Herbert Habicher. (ap) Aufführungstermine und weitere Infos: s. Theaterwind.
Schlanders / Renaissance-Theater Berlin
Der letzte Vorhang M
itten auf der Bühne steht ein Sofa, etwas abseits ein Tisch mit Flaschen. Ein Mann und eine Frau spielen ein Theaterstück, rauchen, trinken und reden über die großen Themen ihres Lebens: über Liebe und Leidenschaft, Wahrheit und Lüge, das Verlassenwerden und die Schmerzen, die Kunst und das komfortable Leben. Das Bühnenstück und ihr Leben fließen ineinander über. Vor 30 Jahren haben Richard und Lies an der Theaterschule ihren Abschluss gemacht. Damals war er der König und sie die Königin des Abends. Zwanzig Jahre lang standen sie zusammen auf der Bühne und waren ineinander verliebt. Lies zog dann nach Südfrankreich, heiratete einen reichen Mann und lebte ein be-
Das RenaissanceTheater Berlin hat mit den beiden Schauspielern Suzanne von Borsody und Guntbert Warns ein interessantes Stück über das wilde Künstlerleben und ihre Träume auf die Bühne gebracht. Vom Publikum gab es großen Applaus
Foto: Heinrich Zoderer
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
er Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen wurde kürzlich der Reinerlös des vorweihnachtlichen Benefizkonzertes im Kulturhaus von Schluderns „Mit Einklang im Einklang“ übergeben. Zusammengekommen ist die stattliche Summe von 8.888,88 Euro auf die 8er hatte ein Spender aufgerundet, der diese Zahl als Glückszahl ansieht. Denn ein klein wenig Glück soll die
Fotos: Angelika Ploner
Spende an Regenbogen
quemes, aber fades Leben in Luxus. Ihre Seele hat sie dem Mammon geopfert. Richard glaubt an die Kraft des Individuums, an das Theater, das die Menschen zu sich selber bringt und die Herzen der Menschen erreicht. Vor allem glaubt er an sich. Er trinkt, spielt und ist größenwahnsinnig und er hat ein Problem. Niemand will mehr mit ihm spielen. Zwei Kolleginnen sind bereits ausgestiegen. Nun kann nur noch Lies
die Theaterproduktion retten. Sie spielen das Theaterstück, aber vor allem reden sie über ihr Leben. Alte Liebe lebt wieder auf, aber auch alte Wunden werden freigelegt. Haben sie in ihrem Leben die richtigen Entscheidungen getroffen? Hätte sich Lies doch für Richard entscheiden sollen? Wäre seine Karriere anders verlaufen, wenn er für Lies sein Leben umgekrempelt hätte? (hzg)
19.02.15
Spezial
Rund ums Baby
Neues und Praktisches, Tipps und Informatives: Dieses Sonderthema stellt den Nachwuchs in den Mittelpunkt.
Vinschgerwind 4-15
/spezial-baby/ 39
Wielander
Schlanders Fußgängerzone Tel. 0473 730179
von Angelika Ploner
Alles fürs Baby
Bilderrahmen für ein Foto, einen Handoder Fußabdruck von tiny ideas. Damit die Erinnerungen bleiben .... MAM Produkte sind so einzigartig wie die kleinen Menschen, für die sie gemacht sind. MAM Schnuller und Trinkflaschen passen immer perfekt und sind in Zusammenarbeit mit Zahnärzten entwickelt worden. Gesehen bei Spielecke Wielander, Schlanders
Von Kopf bis Fuß Strampler, Pulli, Mütze und die superschönen Jäckchen – da passt alles perfekt zusammen. So ist für jedes Wetter die richtige Ausstattung zur Hand. Praktisch und schön. Gesehen bei Spielecke Wielander, Schlanders
Tipp:
Baby-Auto-Aufkleber hier erhältlich
Alles fürs Baby und Kleinkind
40 /spezial-baby/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Julia Lesina Debiasi, www.julialesinadebiasi.com
Leidenschaft Fotografie Ihr Weg zur Fotografie: Kreativität, Design, grafische Darstellung hat sie bereits als Jugendliche gereizt. Im damaligen Grundlehrgang für Druck und Papier in Bozen hat Julia Lesina Debiasi die Fotografie für sich entdeckt. Es folgte die Lehre, die Berufsschule in Hall in Tirol und die praktische Arbeit bei Foto Wieser in Schlanders. Die Liebe zur Fotografie hat sie in den letzten Jahren nicht mehr losgelassen und in diesem weiten Spektrum hat sie sich nun auf die Fotografie von Baby, Neugeborenen, Kindern und Hochzeiten spezialisiert. Was fasziniert sie an der Baby- Neugeborenen Fotografie? „Bereit sein ist viel, warten zu können ist mehr, doch erst: den rechten Augenblick nützen ist alles“ (A. Schnitzler) Dieses Zitat ist für die Fotografin ein wichtiger Leitfaden. Die Erfahrung mit ihren eigenen zwei Kindern hat ihr gezeigt, wie schwierig es ist, gute Kinderfotos zu machen. Neugeborene in den ersten Wochen zu fotografieren ermöglicht auf ganz besondere Art und Weise die Zerbrechlichkeit, das Wohlige eines Neugeborenen hervorzuheben. Es soll ein Moment festgehalten werden, der für Eltern und später auch für das Kind Erinnerungen sein soll. Babyfotos haben zudem die Herausforderung den richtigen Moment abzuwarten. So kann ein Gähnen, ein Blick oder ein kuscheliger Schlaf ein wunderbares Motiv ergeben. Fotoshooting mit Babys dauern im Schnitt 2 Stunden, denn das Kind bestimmt den Rhythmus. Zwischen Windeln wechseln und Stillen entstehen immer wieder Pausen, in denen die Ruhe sehr wichtig ist. Welcher Stil zeichnet ihre Fotos aus? Die natürliche Schönheit, das Wesen soll in den Fotos hervorgehoben werden. Sie vermeidet die Verkleidung, denn es geht um das Kind als solches, da sie in seiner Feinheit liebevoll unterstreichen möchte. Das Baby soll im Vordergrund stehen, die Dekoration dient dazu einen Rahmen zu schaffen, in dem sich Eltern und Kind wohl fühlen. Auf diese Weise können Bilder entstehen, die Erinnerungen an eine ganz besondere Zeit für Eltern und Kind sind. (bw)
Windeltasche „easy to go“ by Kindskopf, handmade in Südtirol, praktische Geschenksidee, tolles Design, nicht im Handel erhältlich, nur bei Kindskopf in Naturns, Tel. Sabrina 340 8696905 oder unter www.kindskopf.it
Reporter.
Die neuen Kinderschuhe sind eingetroffen. Bequem, lässig, sportlich und von hoher Qualität, dazu frische Farben: Der Frühling und der Sommer können kommen .... Gesehen bei
Schuhe Reporter, Schluderns
Die Hose, die mitwächst. Garantiert uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, durch die breiten Bündchen wächst die Hose mit, tolles Design, nicht im Handel erhältlich, nur bei Kindskopf in Naturns, Tel. Sabrina 340 8696905 oder unter www.kindskopf.it TIPP: Ab März kann die Produktionsstätte auf der Töll besucht werden. ...
Schluderns Neue Telefonnummer:
0473 616 909
Ab Montag, 23. Februar sind wir wieder für Sie da!
19.02.15
Die Sozialgenossenschaft Tagesmütter bietet verschiedene Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder im Vinschgau an: Koordinationsstellen des Tagesmutterdienstes:
Kindertagesstätten Kitas Prad Tel. 366-1348030 Kreuzweg 6, 39026 Prad am Stilfserjoch Leiterin: Marika Gurschler kitas-prad@tagesmutter-bz.it
Koordinatorin: Ruth Ladstätter
Kitas Schlanders Tel. | Fax 0473 73 00 42 P. Marjan-Tumler-Str. 11/c, 39028 Schlanders Leiterin: Martha Ilmer kitas-schlanders@tagesmutter-bz.it Kitas Latsch Tel. | Fax 0473 72 01 80 Hauptstr. 55, 39021 Latsch Leiterin: Martina Hilpold kitas-latsch@tagesmutter-bz.it Kitas Naturns Tel. 0473 67 15 81 fax 0473 67 15 83 Gustav-Flora-Str. 10, 39025 Naturns Leiterin: Christine Weithaler kitas-naturns@tagesmutter-bz.it
Mals Sprengel Obervinschgau Mals Marktgasse 4 Tel. 0473 83 60 00 Mobil 348-7668053 Donnerstag: 14.30 – 15.30 Uhr Schlanders Haus der Bezirksgemeinschaft Hauptstr. 134 Tel. 0473 73 66 15 Mobil 348-7668053 Donnerstag: 8.30–9.30Uhr Naturns Altersheim Naturns Gustav Flora-Str. 10 Mobil 348-7668053 nach Vereinbarung
oh praktisch - farbenfr
- anders
Shirts Pullis Hosen Wickeltaschen Dreieckstücher Mützen Beanies Geldtaschen Windeltaschen Pucksäcke Schlafsäcke Schmusetücher Kulturbeutel Kopftücher Loops & Schals Kissen Babyfäustlinge Kuscheldecke Kinder-Nackenkissen Erstlings-Sets alles von Hand gefertigt
Facebook Infos: opf.it info@kindsk 905 6 9 Tel. 340 86
www.kindskopf.it
Vinschgerwind 4-15
/spezial-baby/ 41
Tagesmütter bieten Kleinkindern ein familiäres Nest Ein Ort voller Wärme und Geborgenheit: rund 100 Tagesmütter der Sozialgenossenschaft Tagesmütter bieten in ganz Südtirol familienfreundliche Betreuungsplätze bei sich zu Hause an. Zeitliche Flexibilität, familiäre Nestwärme und viel Zeit für jedes einzelne Kind sind gerade für die Kleinen ein großes Plus. Die Senkung der Tarife seit 2014 kommt den Familien sehr entgegen. Auch im Vinschgau bieten die Tagesmütter eine familiennahe und flexible Unterstützung, Familie und Beruf zu kombinieren und die Kinder dabei in professionellen und liebevollen Händen zu wissen. Die Tagesmütter bauen dabei auf die Ausbildung zur Tagesmutter und eine mehrjährige Erfahrung mit Kleinkindern. Unterstützt werden sie von der Pädagogin Dr. Gloria Bertagnolli und der Koordinatorin Ruth Ladstätter. Zu unserem Tagesmütter-Team im Vinschgau gehören Vanessa Cahuana in Laas, Julia Asper in Laatsch, Beate Patscheider in Mals, Katarzyna Radwanska in Lichtenberg, Roswitha Gamper in Göflan sowie Andrea Gurschler in Schluderns. Bewusstes Erleben der alltäglichen Dinge Mit diesem Betreuungsmodell garantiert die Sozialgenossenschaft Tagesmütter optimale Bedingungen für kleine Kinder: bis zu maximal 6 Kinder betreut eine Tagesmutter im familiären Umfeld. „Gerade bei den ganz Kleinen ist es wichtig, dass die Gruppe klein ist und dadurch viel Zeit für jedes einzelne Kind bleibt“, erklären die vinschger Tagesmütter. Großen Wert legen die Tagesmütter auch auf eine erste „Kennenlernzeit“, indem das Kind gemeinsam mit den Eltern die neue Umgebung kennenlernt. „Diese Zeit wird individuell geplant und endet dann, wenn zwischen dem Kleinkind und der Tagesmutter eine vertrau-
ensvolle Beziehung entstanden ist“, weiß die Pädagogin Gloria Bertagnolli. Die Tagesmütter ergänzen dazu: „Von großer Bedeutung sind für uns Tagesmütter die Bewegung im Freien und das Erleben der alltäglichen Dinge“. Flexible Betreuungszeiten Auch die flexiblen Betreuungszeiten bei den Tagesmüttern kommen den Eltern sehr entgegen. „Dass wir keine starren Betreuungszeiten haben, ist besonders für Eltern mit unregelmäßigen Arbeitszeiten ein großer Vorteil“, erzählt die Koordinatorin Ruth Ladstätter. Günstigere Tarife Mit Beginn des Jahres 2014 wurden die Preise für den Tagesmutterdienst an die der Kindertagesstätten angepasst und somit erheblich verringert. Der Stundensatz wurde auf maximal 3,65€ gesenkt, sehr zum Vorteil der Familien. Die Eltern können zusätzlich dazu bei der Bezirksgemeinschaft um eine Tarifbegünstigung ansuchen. Informationen erhalten Sie bei unserer Koordinatorin: Ruth Ladstätter Mobil 348-7668053 www.tagesmutter-bz.it
42 /spezial-Schlanders/
„
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Unternehmer werden vielfach als Melkkühe missbraucht, als Steuerhinterzieher, als Profiteure und als unsozial ins Abseits gestellt.
Franz Recla
Schlanders ist anders:
Die Wirtschaft im Blick Schlanders genießt als Wirtschaftsstandort große Wertschätzung im Vinschgau. Ganz oben auf der Wunschliste der Wirtschaftstreibenden stehen eine bessere Verkehrsanbindung und die Reduzierung der Gebühren. Zuhause sind in Schlanders große Betriebe, genauso wie Klein- und Mittelbetriebe, die ein Auskommen suchen. Den Ton gibt aber die Landwirtschaft an. Der Vinschgerwind hat viele Zahlen zusammengetragen, hat Interviews geführt, sich Traditionsbetriebe und „junge Küken“ herausgepickt.
von Angelika Ploner
D
ieter Pinggera stellt der Wirtschaft in Schlanders ein gutes Zeugnis aus. Des Bürgermeisters Sorgenkind ist einzig das Krankenhaus. Die Schließungspläne, die seit Monaten im Raum stehen, bereiten Pinggera Bauchschmerzen. Mit gutem Grund: Die medizinische Versorgung ist das eine, das Krankenhaus ist aber auch für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt enorm wichtig, schließlich stellt es den größten Teil an Arbeitsplätzen, ist Primus unter den Arbeitgebern in Schlanders. Blickt man in den Vinschgau rangiert das Krankenhaus sogar auf Platz zwei. „Es sind knapp 400 Personen derzeit im Krankenhaus Schlanders beschäftigt“, heißt es in der Personalabteilung des Krankenhauses auf Anfrage des Vinschgerwind. Eine stolze Zahl. Krankenhaus, Schulen, verschiedene Ämter, die
Bezirksgemeinschaft: Der öffentliche Dienst nimmt als Arbeitgeber im Wirtschaftsleben von Schlanders überhaupt eine wichtige Rolle ein. Viele Arbeitnehmer pendeln von außen zu und verdienen in Schlanders ihr tägliches Brot. Dieter Pinggera zählt auf: „Rund 130 Personen sind in der Bezirksgemeinschaft beschäftigt, im Schulsprengel Schlanders rund 120 Personen, im Oberschulzentrum etwa 100, in der Landesberufsschule rund 60 Personen und im Bürgerheim kommen wir auf 90 Beschäftigte.“ Die Zahlen sind Richtwerte, sagt der BM. Vom öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft. Im privaten Sektor heißt der größte Arbeitgeber Recla GmbH. 230 Mitarbeiter arbeiten beim Speckfabrikanten in der Industriezone Vetzan. Franz und Gino Recla, die Inhaber, haben den Speck in die Welt gebracht, mittlerweile verteilen sie Speck- und Wurstwaren bis nach
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/spezial-Schlanders/ 43
Foto: Angelika Ploner
beitgeber in Schlanders fort, dann sind da noch zwei zu nennen: die Firma Mair Josef & Co. und die Marx AG. Die Firma Mair Josef & Co. beschäftigt derzeit 104 Mitarbeiter, die Marx AG hingegen 89 Mitarbeiter.
Honkong. Mit einem Jahresumsatz von über 80 Millionen zählt die Recla GmbH zu den Großen im Vinschgau und in Südtirol. (s. Interview S. 40) An dritter Stelle reiht sich ein für Schlanders bezeichnendes Unternehmen: Die GEOS, die Genossenschaft der Obsterzeuger Schlanders. „Die GEOS beschäftigt 120 Mitarbeiter“, sagt Hannes Spögler, der neue Geschäftsführer der GEOS, der – ganz nebenbei erwähnt – vor kurzem den langjährigen Direktor Karlheinz Wörnhard beerbt hat. Führt man die Reihe der bedeutenden Ar-
n len: l e e h t c s a s be Druckch online einfa
Wirtschaftsleben. Schlanders hat eine breit aufgestellte Wirtschaftsstruktur, sagt BM Pinggera. Und doch: Tonangebender Wirtschaftszweig - mit Abstand - ist die Landwirtschaft. 312 landwirtschaftliche Mitgliedsbetriebe zählt die GEOS. Diese bewirtschaften eine Katasterfläche von rund 1.000 Hektar und produzieren durchschnittlich 70.000 bis 75.000 Tonnen an Äpfeln im Jahr. „Zu 77 Prozent werden Golden Delicious angebaut, 8 Prozent macht die Sorte Red Delicious aus, gefolgt von Pinova und Gala mit jeweils 4,5 Prozent“, erklärt Hannes Spögler dem Vinschgerwind. Nur 7 Prozent macht der Anteil von Bio in Schlanders aus, der Rest entfällt auf den konventionellen Obstbau. Vor knapp 70 Jahren, im Jahr 1946 – kurz nach dem 2. Weltkrieg – wurde die GEOS gegründet. Zweifelsohne hat sie die wirtschaftliche Entwicklung von Schlanders und darüber hinaus in entscheidendem Maße beeinflusst, mehr noch: Sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Weitere Branchenschwerpunkte sind das produzierende Gewerbe, der Handel und der Tourismus in Schlanders. Während das produzierende Gewerbe und der Handel im Wirtschaftsleben von Schlanders mitmischen, spielt der Tourismus vergleichsweise – etwa zu Naturns - nur eine kleine Rolle. „Der Tourismus in Schlanders ist schwach“, bemängeln Dieter Pinggera und hds-Bezirksleiter Walter Holzeisen. Das spürt vor allem der Handel. „Der Kuchen ist immer gleich groß“, erklärt Holzeisen, „es muss Kaufkraft von außen kommen, damit es dem Handel gut geht.“ Vor allem aber fehle in Schlanders ein Camping. 72 Beherbergungsbetriebe zählte der Tourismusverein Schlanders-Laas im Jahr 2012/2013. An 120 Tagen waren diese ausgelastet, die Aufenthaltsdauer lag bei durchschnittlich 4 Tagen. Die Zahlen beziehen sich nicht auf das jüngste, sondern das davorliegende Tourismusjahr, die neuesten Zahlen liegen noch nicht auf dem Tisch. Gewerbegebiete. „Im Bauleitplan der Marktgemeinde Schlanders sind drei Gewerbegebiete mit einem Flächenausmaß von insgesamt 22,70 Hektar ausgewiesen“, erklärt Pinggera dem Vinschgerwind.
• • • • •
Zahlen 5995
Einwohner zum Stichtag 31. Dezember 2014 Bauamt:
131
Bauansuchen gab es 2014, zum Vergleich:
235
waren es im Jahr 2013 und
273
noch im Jahr 2012 Der größte öffentliche Arbeitgeber der Gemeinde Schlanders ist das Krankenhaus Schlanders mit knapp
400
Beschäftigten
Die größten privaten Arbeitgeber der sind: Recla GmbH
230 Mitarbeiter GEOS (Genossenschaft)
120 Mitarbeiter Mair Josef & Co
104 Mitarbeiter Marx AG
89 Mitarbeiter
Fahnen, Masten, Beachflags Displaysysteme und Messestände Papierdrucksorten, Kartondisplays Werbeschilder, Aufkleber, Klebefolien Tapeten, Vorhänge, Rollos, Sitzwürfel
I 39028 Schlanders BZ | Andreas-Hofer-Strasse 28 | Hotline +39 0473 620 374 | www.flamingo-shop.eu
„
44 /spezial-Schlanders/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Vinschgerwind: Die Recla GmbH ist ein big player im Vinschgau und der größte Arbeitgeber in Schlanders. Wieviele Mitarbeiter beschäftigen Sie derzeit? Franz Recla: Ich denke, das mit dem „big player“ ist etwas übertrieben. Wir sind mit unseren 230 Mitarbeitern in der globalen Wirtschaft immer noch ein kleineres Familienunternehmen. Als Sie und ihr Bruder Gino den Betrieb übernahmen, mit wievielen Mitarbeitern haben Sie angefangen? Als wir vor 30 Jahren in den neuen EWG-Exportbetrieb nach Schlanders übersiedelt sind, beschäftigten wir 12 Mitarbeiter und erreichten einen Jahresumsatz von etwa 3,6 Millionen Euro. Wieviel Umsatz macht die Recla GmbH heute im Jahr? Wir erreichen einen Jahresumsatz von etwas über 80 Millionen Euro und generieren jährlich eine Wertschöpfung von knapp 40 Millionen Euro. Die Wertschöpfung bleibt weitestgehend im Land und wird ausgegeben für Personalkosten, Energiekosten an Fernheizwerk und SEL, Dienstleistungen an heimische Handwerker, Dienstleister und Berater, Finanzierungsrückzahlungen, für Gebühren und
Steuern an Land und Gemeinde. Im Vorjahr 2014 haben wir für Gebühren, Steuern und Sozialabgaben knapp 11 Millionen Euro überwiesen! Die Zukunft ist gesichert: Zwei neue, junge Gesichter zeigen sich in der Führungsetage. Wir freuen uns sehr, dass durch den Eintritt unserer Söhne die Familientradition in der 3. Generation fortgeführt wird. David und Robert (i. Bild) haben bereits Verantwortung übernommen, Paul wird nach seiner Berufserfahrung im Ausland nachrücken und vielleicht kommt von den zwei Jüngsten auch noch einer nach. Sie werden in den kommenden Jahren die Gesamtleitung übernehmen. Wo liegen die Absatzmärkte der Firma Recla? Über zwei Drittel bleibt im Inland, Exportländer sind Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz, Skandinavien, Benelux, England, USA, Canada und Hongkong. Die USA haben Sie vor wenigen Jahren als Absatzmarkt besonders ins Auge gefasst. Inwieweit sind diese Pläne gediegen? Wir sind 2004 als erste Speckhersteller für den US-Markt zugelassen worden. Damals sind wir mit zwei Hammen Speck zur Fancy Food Messe nach New York aufgebrochen. Wir haben
Foto: Erwin Bernhart
„Unternehmer werden als Melkkühe missbraucht“
das in den USA noch unbekannte Produkt durch harte Pionierarbeit eingeführt. Es wurden dann bald Karton, Paletten und nun verschiffen wir regelmäßig einen Container pro Monat. Von Schlanders in die Welt, welches sind die Vor-, welches die Nachteile? Die Standortvorteile sind zum einen die Verfügbarkeit von zuverlässigen Mitarbeitern und zum andern die gute Luft zwischen den Gletschern Ortler und Weißkugel. Letztere ist nicht nur qualitativ gut für die Speckreifung, sondern bringt bedeutende Energieeinsparungen. Wir beziehen Fernwärme und seit Jahren ausschließlich umweltfreundlichen Wasserkraftstrom von der heimischen Energiegesellschaft SEL. Die Standortnachteile sind zum einen die im europäischen Vergleich überhöhten Unternehmenssteuern, lokalen Immobilen Gebühren, Wasser-/ Abwasser und Müllgebühren,
wie auch die europaweit höchsten Energiesteuern. Dann der Gesetzesdschungel mit viel zu viel unnützer Bürokratie und in Südtirol wird dazu noch übertrieben, z.B. bei Arbeitssicherheit und Unfallverhütung. Aber auch die Verkehrsanbindung ist schwierig, wobei es im Tal nur noch wenige Umfahrungen bräuchte. Und das Schlimmste ist die immer wieder unternehmerfeindliche Haltung seitens einiger öffentlicher Macher. Unternehmer werden vielfach als Melkkühe missbraucht, als Steuerhinterzieher, Profiteure und als unsozial ins Abseits gestellt. Sir Winston Churchill formulierte treffend. Ich übersetze: Manche Leute halten Privatunternehmen für einen zu jagenden Tiger, der zu erschießen ist. Andere sehen in ihm eine Kuh, die es zu melken gilt. Nicht genug Leute erkennen in ihm das gesunde Pferd, das einen strengen Karren zieht.
19.02.15
Rund 15,4 Hektar entfallen allein auf die Gewerbezone Vetzan. Detail am Rande: In den vergangenen zehn Jahren sind rund 22 Prozent der im Gemeindegebiet konzessionierten Baumasse in den Gewerbegebieten errichtet worden. Zwischen 1975 und 1980 ist die Gewerbezone Vetzan erschlossen worden, auch die Erschließung der Gewerbezone Schlanders fällt in diesen Zeitraum. Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre kam dann das Gewerbegebiet Kortsch dazu. Vor allem das Baugewerbe – Maurer, Tischler, Schlosser, Hydrauliker – sind in den drei Gewerbezonen zu finden, bis auf wenige Ausnahmen Kleinbetriebe, die durchschnittlich 2 – 10 Mitarbeiter beschäftigen. Nachfrage nach neuem Gewerbegrund gibt es derzeit keine einzige. Die Stärken. Gute Mitarbeiter zu finden, sagt Alfred Marx, sei nicht leicht, aber machbar. Das bestätigen auch Ulrich Rechenmacher und Günther Telser vom Ingenieur- und Vermessungsbüro Alphaplan in Kortsch: „Vielfach fehlt speziell bei jungen Leuten die Selbstständigkeit und die Motivation sowie der Ehrgeiz neue Herausforderungen anzunehmen.“ Und doch: Die hiesigen Mitarbeiter zählen zu den Stärken des Wirtschaftsstandorts Schlanders, sie zeichnen sich durch Arbeitseinsatz und Fleiß aus, sagt Franz Recla. Hinzu kommt der persönliche Kontakt unter den Wirtschaftstreibenden. „Das ist sicher eine Stärke von Schlanders, die Zusammenschau aller Wirtschaftszweige“, sagt Marx. Bürgermeister Dieter Pinggera schwärmt: „Die positiven Eigenschaften des Wirtschaftsstandorts sind vor allem die Zentrumsfunktion, die geografisch zentrale Lage im Vinschgau, die Fußgängerzone, das Vorhandensein aller wesentlichen Einrichtungen, Ämter und Dienstleistungen, die gute Verkehrsanbindung der Gemeinde, die Erreichbarkeit und Mobilität durch öffentliche Verkehrsmittel, die effiziente und innovative Gemeindeverwaltung und die hohe Lebensqualität.“ (siehe Interview Seite 42) Es ist aber auch der Service- und Qualitätsgedanke, der von vielen Unternehmen gelebt wird und zu den Stärken von Schlanders zählt. Kompetenz hat man sich in mehreren Bereichen angeeignet, ist mit der Zeit gegangen. Beispiel: die Firma Mairösl Josef in Schlanders. Das Angebot ist über die Jahre zu einem vielfältigen angewachsen: Angefangen hat man klassisch mit Hydraulikerarbeiten, mittlerweile reicht das Angebot von Öl-, Gas-, Holz und Pelletheizungen, Wärmepumpen, kon-
fach- schgau! n e t t e Ihr B äſt im Vin gesch
Vinschgerwind 4-15
/spezial-Schlanders/ 45
trollierter Wohnraumlüftung über Solar- und Staubsaugeranlagen, Sanitäranlagen bis hin zu zweckmäßigen oder – je nach Wunsch – exklusiven Bädern. Wer sich auf Ideensuche begeben mag, für den stehen jede Menge Bad-Ideen in den hellen Ausstellungsräumen an der Hauptstraße bereit. Sämtliche Leistungen - von der Planung bis zur Installation und vom Großprojekt bis zum Einfamilienhaus – werden von Mairösl durchgeführt. Das geht natürlich nur mit Mitarbeitern, auf die Verlass ist, sagt Sonja Mairösl.
Erfolgreiche Betriebe – Vorzeigeunternehmen – gibt es einige in Schlanders. Herausgepickt haben wir – stellvertretend - einen, der heuer Geburtstag hat: Graber.
60 Jahre Graber Bettenhaus 60 Jahre alt und voller neuer Ideen: Das Bettenhaus Graber in Schlanders zeigt, dass die Zukunft neuen Ideen gehört. STELVIO nennt sich die jüngste Kreation, mit der Graber derzeit den deutschsprachigen Markt erobert. STELVIO, das sind Duftsäckchen und Kissen – von Hand und mit viel Liebe von Graber kreiert und produziert. Kühne Ideen sind bei Graber keine Seltenheit. Ständig entwickelt man sich weiter, erfindet Neues oder zaubert Aktionen für Kunden. Graber hat nicht nur Seele, sondern auch Herz. Denn neben erstklassiger Qualität in einem wohl sortierten Sortiment, steckt Herzblut drin, Kreativität, Mut. Das macht das Unternehmen unverwechselbar. Natürlich gab es Schlüsselmomente in der 60-Jährigen Betriebsgeschichte, Auf- und auch Abschwünge. Die Anfänge von Johann Graber, der 1955 das Unternehmen als Tapezierer gründete, waren mühsame und verlangten großen Arbeitseinsatz ab.
• • • • •
Johann Graber war arbeitsam und ambitioniert bis in die Fingerspitzen, heute gilt dasselbe für Sohn Herbert, seine Frau Thea, der dritten Generation die bereits aktiv eingebunden ist und die Mitarbeiterinnen von Graber. War damals das Tapezieren Kernstück des Geschäfts, so sind es heute gleich mehrere Bereiche, die Graber bilden: Fahnen, Bettenhaus und STELVIO. Das wohlsortierte Sortiment – Heimtextilien Betten und Bettwäsche, Matratzen, Hand- und Badetücher, Bademäntel, Badeteppiche - verteilt sich auf zwei Etagen. Die Atmosphäre ist hell, freundlich, vor allem aber familiär. Und überall sprüht es vor Ideen ....
Betten - Bettwäsche Handtücher - Badetücher Badeteppiche - Sauna - Wellness Tischdecken und Tischläufer Matratzen - Lattenroste
I 39028 Schlanders BZ | Andreas-Hofer-Strasse 28 | Tel. 0473 730 231 | www.graber-kg.com
„
46 /spezial-Schlanders/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Vinschgerwind: Wie attraktiv ist Schlanders als Wirtschaftsstandort? Eine Einschätzung? Dieter Pinggera: Schlanders ist ein höchst attraktiver Wirtschaftsstandort, liegt im Zentrum des Bezirkes und verfügt über alle maßgebenden Einrichtungen, Dienstleistungen und Infrastrukturen, welche die BürgerInnen und Unternehmen benötigen. Die zentrale Lage ist auch verkehrstechnisch günstig; so sind alle drei Gewerbezonen gut an die Hauptdurchzugsstraße angebunden. Die Gemeindeverwaltung bemüht sich außerdem den Steuerdruck für die Unternehmen in Schlanders so gering wie möglich zu halten (z.B. GIS). Wo hebt sich Schlanders ab? Als allgemeine positive Eigenschaften des Wirtschaftsstandortes Schlanders ist einiges zu nennen: die Zentrumsfunktion, die geografisch zentrale Lage, die Fußgängerzone, das Vorhandensein aller wesentlichen Einrichtungen, Ämter und Dienstleistungen, die gute Verkehrsanbindung, die Errreichbarkeit und Mobilität
durch öffentliche Verkehrsmittel, die effiziente und innovative Gemeindeverwaltung und die hohe Lebensqualität. Was fehlt in Schlanders? Im Bereich Tourismus, welcher in Schlanders im Vergleich zu anderen Gemeinden in Südtirol als schwach eingestuft ist, gibt es ein großes Potential. Aus diesem Grund wurde auch die Ausarbeitung eines Tourismusentwicklungskonzeptes in Auftrag gegeben, welches Chancen und Maßnahmen zur Stärkung aufzeigt.Eine Herausforderung ist es, die vorhandenen öffentlichen Ämter und Dienstleistungen abzusichern und die Peripherie gegenüber den zentralistischen Tendenzen aus Bozen zu stärken. Mit welchen Problemen kämpfen die Betriebe? Die Betriebe in Schlanders kämpfen mit den selben Problemen wie Wirtschaftsbetriebe in anderen Gemeinden. Der Großteil der Probleme der Wirtschaftstreibenden ist auf höherer Ebene angesiedelt. Dazu zählen vor allem der extrem hohe Steuerdruck, die oft nicht nachvollziehbaren Auflagen im Bereich der Arbeitssicherheit und bei
der Ausbildung von Lehrlingen sowie die große Bürokratie. Stichwort Infrastrukturen: Zufrieden? Schlanders bietet im Bereich der Infrastrukturen im Allgemeinen sehr gute Voraussetzungen für die Wirtschaftstreibenden. Die Gemeinde bemüht sich laufend und mit großem Aufwand die Infrastrukturen zu modernisieren und zu potenzieren. In diesen Wochen beginnen außerdem die Arbeiten für die Verlegung der Glasfaserinfrastruktur in allen drei Gewerbegebieten. Welche politischen Akzente braucht der Wirtschaftsstandort Schlanders für eine erfolgreiche Zukunft? Die Gemeinden werden sich zunehmend im Wettbewerb untereinander befinden. Um in diesem Bereich gerüstet zu sein, wurde in dieser Amtsperiode eine ganzheitliche Komunalentwicklung “Schlanders 2020” betrieben und als eines der Resultate daraus ist auch Schlanders Marketing entstanden.Schlanders Marketing soll u. a. den Wirtschaftstreibenden in der Gemeinde unterstützend und stärkend zur Seite
Foto: Erwin Bernhart
„Glasfaserinfrastuktur in Gewerbegebieten kommt“
stehen, die Bestrebungen der Wirtschaft flankieren und die Zusammenarbeit fördern. Bei Bedarf können in der Gemeinde Schlanders außerdem weitere Gewerbeflächen vergeben werden und auch besonders im touristischen Bereich steht die Gemeinde neuen touristischen Betrieben und Erweiterungen bestehender Betriebe positiv gegenüber (laufende Bauleitplanänderung zum Campingplatz, TourismusEntwicklungs-Konzept). Außerdem bietet sich mit dem Kasernenareal eine enorme Chance für den Wirtschaftsstandort Schlanders, wobei wir ein attraktives Gesamtkonzept erarbeitet haben.
19.02.15
Es gibt Licht- und Schattenseiten. Als Belastung empfinden die Unternehmer die hohe Steuerbelastung. „Diese beläuft sich derzeit um die 60 Prozent“, sagt Marx. Zudem wird mit unnützer Bürokratie den Unternehmen das Leben schwer gemacht. „Das Wort Bürokratieabbau ist eine Floskel. Fakt ist, dass die Bürokratie konstant zunimmt. Der Aufwand und die Kosten sind enorm“, sagen Rechenmacher und Telser von Alphaplan. Die eigentliche Arbeit rücke in den Hintergrund. Lokal wird vor allem die Verkehrsanbindung als schwierig empfunden. Lokale, nationale oder gar internationale Ziele sind nur langsam zu erreichen. Alles läuft über die Straße. Infrastruktur, Straßen, die Glasfaserleitung: Die Wunschliste an die lokalen Politiker ist eine lange. Und nicht zuletzt, wünscht man sich eine unternehmerfreundlichere Haltung. Die Umwelt. Der Umweltgedanke spielt in vielen Betrieben, die in Schlanders angesiedelt sind, eine große Rolle. Beispiel Marx AG: „Durch die Umstellung auf Photovoltaik wird seit einigen Jahren ein großer Anteil des benötigten Strombedarfs bei der Schotterverarbeitungsanlage und der Fertigbetonanlage selbst abgedeckt“, erklärt Alfrd Marx. Im Jahr werden damit an die 80.000 Liter Dieseltreibstoff für die Stromgeneratoren nicht mehr benötigt. Das wirkt sich natürlich auch positiv auf die Umweltbilanz aus. Und auch beim Fuhrpark hat man bei der Marx AG die Umwelt stets im Blick: Euro 5 und Euro 6 klassifizierte LKWs und Betonmischer gehören zum Standard, bei den Greifbaggern sind Stage IIIA-Motoren im Einsatz und sogar Bagger, die mit Hybridantrieb laufen.
„ Vinschgerwind 4-15
/spezial-Schlanders/ 47
Eines der Jüngsten im Reigen der Schlanderser Unternehmen ist die Flamingo Group. Dahinter steht der Jungunternehmer Thomas Graber.
„Es ist vor allem Mut gefragt“ Vinschgerwind: Was ist Euer größtes Kapital bei der Flamingo Group? Thomas Graber: Unser größtes Kapital sind unsere Kreativität und unsere Visionen. Die Flamingo Group ist ein junges Team mit innovativen Ideen. Gründen, investieren, wachsen: Die junge Erfolgsgeschichte Eures Unternehmens - der Flamingo Group - ist genau diese. Ganz so einfach ist es nicht, denn dahinter steckt viel Fleiß, Energie und Arbeit. Von Anfang an war Durchhaltevermögen und Mut gefragt. Wir blicken mit viel Zuversicht und neuen Investitionen Richtung Zukunft. Auch der Kunde ist für den Erfolg verantwortlich. Wer sind Eure Kunden? Unsere Kunden sind auf der einen Seite Werbeagenturen, Architekten und Designer, auf der anderen Seite Unternehmen wie: FC-Südtirol, ADAC
Die Online-Druckerei in Südtirol
Germany, Loacker AG, Brauerei Forst, Rossins Restaurants, Kabel 1....usw. Welchen Stellenwert nimmt in Eurer Philosophie die Umwelt ein? Umweltbewusstsein ist ein sehr wichtiger Punkt in unserer Betriebsphilosophie. Darauf wird nicht nur bei den verwendeten Grundmaterialien geachtet, sondern auch beim Maschinenpark. Wir investieren ausschließlich in umweltfreundliche Technologie, in Kürze wird unser Maschinenpark mit einer weiteren neuen hochmodernen, leistungsstarken und ökologischen Großformat-Digitaldruckmaschine ergänzt.
Premium-Partner für Wohngestaltung
Spezialitäten mit Tradition! Marions Wünsche. Unsere Umsetzung.
Specksorten - nach hauseigenem Rezept mit bester Qualität! würzige Kaminwurzen leicht geräucherter Bauchspeck feine aromatische Kochschinken traditionelle Würstchen schmackhafte Aufschnittwürste Frischfleisch
Das Beste zum kleinen Preis! Direktverkauf für Gastronomie und Privat!
Stachelburgstr. 17 · I-39028 Schlanders Tel. 0473 730395 · www.fleischmann.bz.it
Detailgeschäft: Gewerbegebiet 2 Vetzan • Tel. 0473 73 73 52 Öffnungszeiten: Mo.-Fr. von 8-12 und 14-18 Uhr
www.recla.it
48 /Nationalpark/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Nationalpark Stilfserjoch
Verfrühter Tod von Greifen und Geiern Foto: Roberto Boccucci.
Zu einigen Todesursachen von Bartgeiern, Steinadlern und Co.
Der abgebildete Steinadler hat einen Hasen geschlagen oder gefunden. Wenn der Hase mit Bleimunition erlegt und vom Jäger nicht mehr gefunden worden ist, kann das toxische Blei über die Nahrungskette in den Vogelkörper gelangen und zu einer akuten und/oder chronischen Vergiftung mit letalen Folgen für den Adler führen.
Wolfgang Platter, am Tag des. Hlg. Valentin, 14. Februar 2015
U
nter den dokumentierten Todesursachen von Tag- und Nachtgreifvögeln und Geiern finden sich der illegale Abschuss, der Lawinentod, die Bleivergiftung, der Stromschlag, die artfremde Aggression und andere ungeklärte Ursachen. Drei dieser Ursachen von tödlichen Verlusten von Steinadlern, von Uhus, Bartgeiern, Gänsegeiern und anderen Beutegreifern ist mein heutiger Beitrag gewidmet.
Tod durch Stromschlag Nicht nur die Freileitungen zum Transport elektrischer Energie sind für Greifvögel und Geier mit großen Flügelspannweiten Gefahrenquellen mit oft tödlichen Verlusten, sondern auch die Masten. Strommasten sind für verschiedene Greife beliebte, weil
erhöhte Aussichtswarten für ihren Beutefang. Wenn die Vögel mit ihren Flügeln innerhalb und außerhalb der Isolatoren die Stromdrähte berühren, entsteht ein Stromkreislauf, der den Tod der Vögel durch elektrischen Schlag bewirkt. Die Verluste von seltenen Arten an Strommasten wie etwa von Uhus sind in bestimmten Gebiete bemerkenswert hoch. Abhilfe kann durch die nachträgliche Anbringung eines isolierenden Schlauchstückes um die Innenund Außenseite der Isolatoren geschaffen werden.
Artfremde Aggression Bartgeier sind schlechte Horstbauer und benutzen daher aufgelassene Adlerhorste. Jedes Steinadlerpaar baut mehrere Horste als Schlafplatz und zum Brüten, welche auch abwechselnd benutzt werden. Kehrt ein Steinadlerpaar zu einem seiner Horste zurück, welcher zwischenzeitlich
von einem Bartgeierpaar benutzt worden ist, dann müssen die Bartgeier weichen. Steinadler sind territorial und besonders während der Brutzeit aggressiv. In den letzten Jahren sind Luftkämpfe zwischen Steinadlern und Bartgeiern fotographisch dokumentiert worden. Der Steinadler attackiert den Bartgeier innerhalb seines Territoriums auch im Flug. Bei diesen Luftkämpfen kommt es vor, dass der Steinadler den Bartgeier von unten attackiert und ihm die Krallen in die Weichteile des Bauches schlägt. Es sind schon einzelne Exemplare von verendeten Bartgeiern gefunden worden, welche eitrige Abszesse am Bauch aufwiesen. Diese Abszesse stammten von Angriffen des Adlers. Der Bartgeier ist weniger territorial als der Steinadler, Bartgeier verteidigen nur das Territorium in unmittelbarer Nähe des Horstes. Steinadler hingegen verteidigen ihren engeren Horstbezirk, aber auch ihr weites Jagdterritori-
Steinadler sind stärker territorial als Bartgeier. Besonders in der Brutzeit attackieren Steinadler auch Bartgeier und verteidigen ihr Brut- und Jagdrevier. Das Federkleid der beiden Vögel im Bild verrät, dass es sich um einen jungen Steinadler und einen jungen Bartgeier handelt.
Bleivergiftung Eine dritte Ursache von vorzeitigem Tod von Tag- und Nachtgreifvögeln und aasfressenden Geiern ist die Vergiftung durch Blei. Die bekannt gewordenen und dokumentierbaren Fälle von Greifvögel und von Geiern mit Bleivergiftungen mehren sich. Bleivergiftungen sind auch von Flamingos und gründelnden Enten oder anderen Wasservögeln bekannt. Das Blei kommt über die Nahrungskette in die Körper von Greifen und Aasfressern. Über das alpenweite und internationale Monitoring des Bartgeiers sind wir im Nationalpark Stilfserjoch mit und über unseren Ornithologen Enrico Bassi inzwischen zu einer Stichprobenbreite von 83 tot gefundenen Bartgeiern, Gänsegeiern, Steinadlern und Uhus gekommen, welche wir in Speziallabors auf den Bleigehalt im Körper untersuchen haben lassen. Blei ist ein Nervengift, welches in Abhängigkeit von der aufgenommenen Dosis über Lähmungen mit Flugunfähigkeit bis hin zum Tod führt.
Akute und chronische Bleivergiftung Hohe Konzentrationen von Blei in der Leber als Entgiftungsorgan weisen auf eine akute Vergiftung des Vogels mit dem Schwermetall Blei hin. Die Einlagerung von Blei in die Knochen sind ein Indiz für eine chronische Bleivergiftung. Bei tot aufgefundenen Steinadlern und Bartgeiern und uns überlassenen Gänsegeiern aus anderen Gebirgsländern Europas haben wir den Bleigehalt sowohl in der Leber als auch in den Knochen quantitativ bestimmen lassen, sofern beim Auffinden des Vogels die Organe noch erhalten waren und der Verwesungszustand der Vögel noch
beide Untersuchungen zugelassen hat. Diese Quantifizierung des Bleigehaltes in der Leber und in den Knochen ermöglicht die Unterscheidung zwischen akuter und chronischer Vergiftung.
/Nationalpark/ 49
Der kurze Lebenslauf von Ikarus Der kurze Lebenslauf des Bartgeiers „Ikarus“ ist symptomatisch für die Problematik der Blei-Intoxikation: Ikarus war am 5. Mai 2008 im Zoo von Hannover aus dem Ei geschlüpft und für das Wiederansiedlungsprojekt „Bartgeier in den Alpen“ freigegeben worden. Die erste Freilassung erfolgte am 19. Juni desselben Jahres im Schludertal in Martell. Nach einem sehr ergiebigen Neuschneefall ist Ikarus am 19. Dezember 2008 flugunfähig auf einem Hausdach in Rabbi geborgen worden. Die nachfolgenden tierärztlichen Untersuchungen ergaben, dass der Bartgeier nicht Hunger gelitten hatte, sondern in seinem Blut wurde Blei nachgewiesen. Nach der kompetenten Pflege an der Bartgeier-Zuchtstation Haringsee von Prof. Hans Frey von der Veterinärmedizinischen Universität Wien konnten wir den Vogel am 20. Juni 2009, mit einem neuen Satellitensender bestückt, am Kleinboden in Trafoi erneut freilassen. Dank Satellitensender konnten die Flugbewegungen und Ortswechsel des Vogels lückenlos verfolgt werden. Am 10. November 2009 wurde Ikarus ein zweites Mal in der Zentralschweiz noch lebend geborgen. Er hatte sich über längere Zeit am selben Ort am Boden aufgehalten. Trotz sachkundiger Pflege im schweizerischen Tierpark Goldau ist Ikarus am 19. Dezember 2009 nicht ganz zweijährig verendet. Der Bleigehalt in seinen Knochen lag bei 58,9mg pro kg Körpergewicht, der Bleigehalt im Blut war mit 0,6 mg/kg vergleichsweise niedrig. Das bereits in den Knochen eingelagerte Blei belegt die chronische Vergiftung durch Blei, für die es keine Heilung gab.
Bleianreicherung über die Nahrungskette Das Blei kommt bei den fleischfressenden Tag- und Nachtgreifen und bei den aasfressenden Geiern über die Nahrungskette in den Körper. Aus der Häufung der Todfunde von Vögeln festigt sich die Erkenntnis, dass ein Bleigehalt im Blut von 3-4mg pro Kilogramm Körpergewicht und in den Knochen
Foto: Sektion Bozen des Zooprophylaktischen Institutes
Foto: Yves Jacquemond
um. Schon die stumpfe Ausformung und Krallen an den Zehen des Bartgeiers zeigt, dass der Bartgeier im Kampf dem Steinadler unterliegen muss. Die Krallen des Steinadlers sind spitz, lang und messerscharf und als Grifftöter von Lebendbeute verfügt der Steinadler über eine enorme Kraft in seiner Fußmuskulatur.
Vinschgerwind 4-15
Foto: Enrico Bassi
19.02.15
Der Bartgeier „Ikarus“, erstmals freigelassen am 19. Juni 2008 im Schludertal in Martell, hat sein zweites Lebensjahr wegen einer chronischen Bleivergiftung nicht erreicht. Er ist nicht geschlechtsreif geworden und konnte zum Aufbau und zur Festigung der Bartgeierpopulation in den Alpen nicht beitragen. von 20 mg pro kg Körpergewicht als letal gelten muss. Die bisherig verfügbaren Ergebnisse der Laboranalysen zeigen aber auch, dass es bei den einzelnen Vögeln eine individuell breit streuende Widerstandsfähigkeit gegen Blei gibt. Wenn der Vogel das Blei aus dem Bereich der Speiseröhre und des Magens nicht über das Gewölle auswürgen kann, kommt es bereits bei niedrigen Dosen zu einer akuten Vergiftung mit Todesfolge.
Die Umstellung auf bleifreie Munition Aus den oftmals letalen Wirkungen von Blei auf die obersten Glieder der Nahrungskette und dem zunehmend abgesicherten Wissen darüber ist jede Bemühung um die Umstellung von bleihaltiger Jagdmunition auf bleifreie Munition zu befürworten, zu unterstützen und zu verstärken. Bartgeier als ganzjährige Aasfresser und Steinadler als zumindest saisonale Aasfresser nehmen Blei auch aus dem im Gelände verbleibenden Aufbruch von Huftieren auf, welche bei der Jagd erlegt worden sind. Die vorerst freiwillige Umstellung und Benützung bleifreier Munition ist ein wertvoller und lobenswerter Beitrag der Jäger zum Erhalt der fleischfressenden Vögel. Bei den herbstlichen Rotwildentnahmen durch kontrollierte Abschüsse im Vinschgauer und im Veltlintaler Anteil des Nationalparks Stilfserjoch haben wir die Verwendung von bleifreier Munition schon zur verpflichtenden Auflage gemacht.
Das Röntgenbild, aufgenommen im Zooprophylaktischen Institut in Bozen zeigt die Speiseröhre und den Magen eines Steinadlers. Die Bleikügelchen in seinem Magen hat der Vogel über die Nahrungskette aufgenommen. Sie haben zu einer akuten Vergiftung mit Todesfolge geführt.
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Badminton und Tennis
21. Titel für Maria Luisa Mur
Badminton hat Ähnlichkeiten mit Tennis, aber auch Unterschiede. Das Spielfeld ist kleiner, die Badmintonschläger sind leichter und der Federball darf den Boden nicht berühren. (lp)
Maria Luisa Mur ist die höchstdekorierte der BadmintonSpieler. Am 1.01.15 hat sie nämlich ihren 21. Italienmeistertitel am Palabadminton von Mailand erobert (Bild). Der Titel im Doppel mit Monica Memoli aus Kampanien ist der 8., welche die zwei Athletinnen zusammen gewannen. (lp)
Foto: „Wind“-Archiv
50 /Sport/
Claudia mit 17 Italienmeistertitel
C
Foto: Leonardo Pellissetti
laudia Nista ist eine wichtige Persönlichkeit des Malser-, Vinschgerund Italienischen Badmintons. Mit 12 Jahren hat sie in Mals unter Anleitung von Lorenz Waldner angefangen, Badminton zu spielen. Mit 18 Jahren hatte sie erste Erfolge auf nationaler Ebene, einige Juniorenitalienmeistertitel. In ihrer Laufbahn bei diesem Sport hat die talentierte und kontinuierlich engagierte Claudia 17 Italienmeistertitel der allgemeinen Klasse im Einzel, Doppel und im gemischten Doppel erworben. Seit 1999 war sie auch bei den Master IM startberechtigt, und auch hier hat sie schon etliche Titel geholt. Mit 18 Jahren gelang ihr der Eintritt in die Nationalmannschaft (insgesamt 8 Jahre dabei), sie ist in viele Länder gereist, um Turniere mit der „maglia azzurra“ zu bestreiten. Schon in der Jugend hat Claudia mit dem Training für Kinder begonnen. Im Jahr 2002 hat sie dann den italienischen Trainerschein gemacht. Seit 2001 ist sie in der Kinder-und Jugendarbeit beim ASV Mals Verantwortliche in diesem Bereich. Claudia ist verheiratet, ihre beiden Kinder Lukas 17 und Judith 12 sind schon in der Nationalmannschaft.
links: Claudia Nista oben: Lukas Nista; rechts: Judith Nista
Foto: Aldo Danti
von Leonardo Pellissetti
Foto: Danilo Perri
Vor Kurzem hat die Malser Sektion Badminton die Jahresversammlung abgehalten. Das bietet auch Gelegenheit, über diesen Sport zu reflektieren. Besonders in Mals hat Badminton eine beeindruckende Entwicklung genommen. Claudia Nista erzählt ihre Beziehungen zu diesem Sport und antwortet auf einige Fragen über diesen in 160 Nationen praktizierten Sport. Claudia Nista im Interview: Vinschgerwind: Welche ist die Rolle des Badmintons in Südtirol? In Südtirol gibt es einige Hochburgen: Mals, Meran, Bozen, Brixen, Eppan, in denen Badminton auf gutem Niveau gespielt wird. Einige Vereine haben schon 40 Jahre Tradition, darunter auch Mals. Südtirol hat zum Rest von Italien immer schon gute Trainer in ihren Reihen gehabt, deshalb stehen sie auch im Jugendbereich italienweit an forderster Front. Es fehlt aber ein südtirolweites Leistungszentrum, das die talentierten Spieler zusammenziehen könnte. Welche Rolle spielt Badminton in der „Badminton-Hauptstadt Mals“? Mals steht im Badminton für Kontinuität und für fast 40-jähriges Bestehen. Viele in Mals haben schon einmal Kontakt mit Badminton gehabt und wissen, dass es sich um die schnellste Racketsportart der Welt handelt. Der Vereinsausschuss und das Trainerteam mit dem Sektionsleiter De March Stefan haben schon seit vielen Jahren Bestand und haben den Verein durch Tiefs, aber auch durch viele Hochs geführt, und stehen für Ausdauer und Freude an diesem Sport. Aber in Mals wird nicht nur die Sportausübung großgeschrieben, sondern auch der Zusammenhalt und das gemeinsame Erleben stehen im Mittelpunkt. Freizeitsportler, Kinder sowie Leistungssportler finden in unserem Verein Platz und laden zum gemeinsamen Sportbetreiben ein. Im Vinschgau selbst gibt es neben Mals auch noch Prad und Schlanders, wo vor allem Freizeitsportler rührig den Schläger schwingen. Hinzu kommt, dass jeder Schüler die Möglichkeit hat, einmal in der Grundschule, Mittelschule oder Oberschule im Turnunterricht diese Sportart ausüben zu können.
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/Sport/ 51
Aikido Mochizuki – Schlanders
Gesund und fit ab 40 mit Aikido Mochizuki D
ass eine regelmäßig und vernünftig betriebene sportliche Tätigkeit für die Gesunderhaltung von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Einen wichtigen Beitrag zu körperlicher und geistiger Fitness bis ins hohe Alter können auch die fernöstlichen Kampfkünste leisten, die durch ihre Inhalte eine ausgewogene Entfaltung des persönlichen Potenzials ermöglichen. Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem Aikido Mochizuki zu. Es handelt sich dabei um eine sehr elegante, aber wirkungsvolle Kampfkunst, die durch geschmeidige und fließende Bewegungen gekennzeichnet ist. Das Aikido Mochizuki fördert körperliche sowie geistige Beweglichkeit, Konzentration, Koordination sowie Fitness,
bietet eine nicht alltägliche Aktivität als Ausgleichs- und Entfaltungsmöglichkeit und kann gerade im fortgeschrittenen Alter für eine große Beweglichkeit sorgen. Es ist somit für Frauen und Männer um die vierzig, denen Gesundheit und Mobilität bis ins hohe Alter wichtig sind, wie geschaffen, um sowohl für den Körper als auch für den Geist etwas Gutes zu tun und sich auf nicht alltägliche Weise sinnvoll sowie kreativ zu betätigen. Dieser spezielle Lehrgang wird von der Sektion Yoseikan Budo des ASC Schlanders ausgerichtet und von Klaus Schwienbacher (3. Dan Yoseikan Budo), einem erfahrenen und kompetenten Budo-Lehrer, der mit Heinz Fritz zu den Pionieren der fernöstlichen Kampfkünste im Vinschgau gehört, geleitet. Am Mittwoch, 25. Februar findet von 19.30 bis 21.00 Uhr
Aikido Mochizuki – Ganzheitliche Bewegung für Körper und Geist! Für Männer und Frauen (ideal für alle ab 40+), denen Gesundheit und Beweglichkeit bis ins hohe Alter wichtig sind. ein kostenloser Workshop statt. Interessierte können bei dieser Gelegenheit in die Welt des Aikido Mochizuki eintauchen und sich genauer informieren. Der anschließende Kurs umfasst 10 Einheiten (der Unkostenbeitrag für den Lehrgang beträgt 80 Euro) und findet jeweils Mittwochs, von 19.30 bis 21.00 Uhr in der Halle der Sektion (Untergeschoss der Großraumturnhalle in Schlanders) statt. Informationen können bei Klaus Schwienbacher unter folgenden Telefonnummern eingeholt werden: 335 69 202 51
AmateurSportClub Schlanders-Raiffeisen
pr-info Marmotta Trophy
Spektakulärer Wettkampf Heuer findet erstmals in der Geschichte der Marmotta Trophy und erstmals in Südtirol ein Skitouren-Sprintrennen statt. Am zweiten Wettkampftag wird im Biathlonzentrum ein spektakulärer Sprintwettkampf ausgetragen. Für Zuschauer und Fans ein einmalige Gelegenheit hautnah und ohne Anstrengung die weltbesten Skitourengeher in Aktion live mitzuerleben. Das Sprintrennen wird als Ausscheidungswettkampf gleich dem Langlaufsprintrennen ausgetragen weshalb schon jetzt sehr spannende Rennen vorherzusehen sind. Die Marmotta Trophy wird heuer gewertet als internationaler Wettkampf der ISMF Weltcup gewertet sowie als nationales FISI Rennen. Natürlich zählt sie auch wieder zum Südtirol Skitour Cup. Auch in den Jahren 2011 und 2012 zählte die “Marmotta Trophy” zum ISMF Skitouren Weltcup und die gesamte Elite dieser Disziplin war hier schon am Start. Die Einschreibungen zum Rennen laufen bis zum 23. Februar erstmals nur mehr online. Für die Senioren beträgt die Startgebühr 50€ (inklusive Essen und Startpaket), für die Jugendkategorien 20€ (ebenfalls inklusive Essen und Startpaket). Preisgelder im Gesamtwert von unglaublichen 30.000 Euro warten auf die Sieger der Marmotta Trophy 2015. Alle Informationen rund um das Rennen findet man auf der offiziellen Website www.marmotta-trophy.it.
AmateurSportClub
Schlanders-Raiffeisen
52 /Sport/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Laas
Skilanglauf
Der internationale Sprecher
Langläufer gleiten wieder über die Loipen
Foto: Leonardo Pellissetti
er im Vinschgau sehr bekannte Sportsprecher Josef Platter (im Bild beim Rodel-Weltcuprennen in Laas am 4. Jänner) ist auch im Ausland bekannt. Vom 25. bis 30. Jänner war er nämlich bei den Europäischen Olympischen Jugendspielen in Vorarlberg und Liechtenstein, wo sich ca. 1000 NachwuchsathletInnen aus 45 europäischen Nationen in 7 winterlichen Sportarten maßen, beschäftigt. Die mehrsprachigen Fähigkeiten und die Lebhaftigkeit der Begleitkommentare von Platter sind berühmt und geschätzt. (lp)
Foto: Sarah Mitterer
D
Die Langläufer des ASV Latsch Raiffeisen (foto Horst Tscholl)
D
saison aufgrund des Schneemangels mit etwas Verspätung Anfang des Jahres begonnen. Die ersten drei Wettkämpfe fanden in Schlinig, Lüsen und Gsies statt. Dabei sammelten die Latscher fleißig Medaillen. Siege gab es für Emma Prantner, Veronika Rinner und die Staffel mit Corinna Rinner, Hannes und David Oberhofer. Weitere
er Skilanglaufsport ist einer der populärsten Wintersportarten nicht nur im Profi –, sondern auch im Amateurbereich. Deshalb werden auch landesweit Wettkämpfe für Langläufer ausgetragen.Für die Athleten des ASV Latsch Raiffeisen, die an den Rennen um die Südtiroler Volksbanktrophäe teilnehmen, hat die Wettkampf-
Podestplatzierungen heimsten Rebekka Rinner, Raffael Egger, Sophie Gamper, Anna Wörnhart und Josef Marsoner ein. Auch die restlichen Athleten des ASV Latsch fuhren tolle Ergebnisse ein. Bis Ende März finden weitere Rennen statt, das Finale um die Volksbanktrophäe wird am letzten Märzwochenende in Schlinig ausgetragen. (sam)
Mals
Freizeithockey CCM
Obervinschger Hallenturnier U10
Wer trägt am längsten Bart?
E
ls Vorbereitung für die kommende Freiluftsaison bzw. Fußball-Rückrunde in der VSS-U10 Meisterschaft hat der ASV Mals/Sektion Fußball kürzlich in die Turnhalle der Mittelschule zu einem Turnier eingeladen. Zehn Mannschaften zwischen Laas und Mals haben diese Gelegenheit genutzt, um sich mit Gleichaltrigen zu messen und die besonderen Hallenbedingungen zu testen. Zwei Leistungsklassen sorgten dafür, dass die Spiele ausgeglichen
Fotos: „Wind“-Archiv
A
und spannend verliefen, wobei die drei Malser Mannschaften ihren Heimvorteil bestmöglich nutzten. Im Mittelpunkt standen aber die Freude am Fußballspielen und der freundschaftliche Wettkampf. (lu)
Foto: Sarah Mitterer
Die drei Malser U-10 Mannschaften
gal, in welcher Eishockeyliga, egal in welchem Land: Überall fiebern Spieler, und Fans der „fünften“ Jahreszeit, den Play Offs, entgegen. Auch die Blue Cannibals des SSV Naturns und die Geier des ASV Prad sowie zahlreiche Vinschger Eishockeyfans sind im PlayOff Fieber. In dieser Zeit gibt es so einige Traditionen und Bräuche, die keiner aus Aberglauben zu brechen wagt. Der wohl bekannteste aller Bräuche ist der Playoff-Bart. Die Regeln sind einfach: Rasiert wird erst, wenn man ausgeschieden ist, oder den Titel gewonnen hat. Motto: „Wer rasiert, verliert.“ Auch die Vinschger Teams wollen so lang wie möglich Bartträger sein. Nach dem G r u n d du rc hga ng gehören beide Teams zu den Top-
favoriten, doch aufgepasst, in den Play Offs ist alles möglich. Die Naturnser sind nach dem starken Grunddurchgang, den sie an der Tabellenspietze beendeten, Titelaspirant Nummer eins. Der große Traum eines Vinschger Finales ist aufgrund der Platzierungen nach dem Grunddurchgang ebenfalls möglich. Den Einzug ins Halbfinale haben die beiden Teams dank drei Siegen bereits geschafft. Nun müssen sie ebenfalls drei Mal als Sieger das Eis verlassen, um das Endspiel zu erreichen. (sam)
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/Sport/ 53
Leichtathletik Indoor
Vinschger in München en ersten Auftritt in der allgemeinen Klasse beim Kugelstoßen meisterte der Latscher Fabian mit einer überaus starken Weite von 12,60m. Damit reiht er sich an der dritten Stelle der ewigen Vinschger Bestenliste ein. Nur Stefan Valorz aus Schlanders und Michael Pfeifer aus Naturns katapultierten die 7,26 kg schwere Kugel noch weiter. Der Rekord von 13,12m dürfte heuer noch mächtig unter Beschuss geraten, da gleich mehrere Kugelstoßer in Latsch eifrig daran trainieren. Die Olympiahalle von München bot auch über 60m eine gute Möglichkeit der Formüberprüfung. Der 20 Jahre alte Latscher kam auf gute 7,65 Sekunden. Noch schneller war der Prader Mirko Lepir. Im Finale kam er
Fotos: Michael Traut
D
v.l.: Anna Luce und Franziska Marsoner, rechts Milan Lepir auf ausgezeichnete 7,59 Sekunden und wurde damit Zweiter. Im anschließenden Weitsprung zeigte der junge Italienmeister aus Prad sein unglaubliches Sprungvermögen. Nach einem übertretenen ungültigen ersten
Sprung setzte er locker seinen Sicherheitssprung nach 6,09m in den Sand. Bei vollem Anlauf konnte er dann die hohe Anlaufgeschwindigkeit noch nicht optimal umsetzen. Dennoch kam er in den vier weite-
ren Sprüngen immer über 6m. Stark zeigte sich auch der Latscher Jonas Tscholl. Über 60m erreichte er das Finale, das er nach 7,80 Sekunden an fünfter Stelle beendete. Im Weitsprung erzielte er denselben Patz mit 5,31m. Überhaupt waren es die Weitspringer, die am Munich Indoor glänzten. So kam mit Anna Luce aus Eyrs nach vielen Jahren wieder eine Vinschgerin über die fünf Meter Marke. Ein netter Erfolg, auch wenn sie mit 5,02m den undankbaren vierten Rang erreichte. Sehr gut zeigte sich die Tablanderin Franziska Marsoner. Die Vierzehnjährige kam auf eine Weite von 4,71m und damit auf den dritten Platz. Die zwei Prader Milan Lepir und Moritz Graf gingen über die 800m an den Start. (ah)
Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen - SSV Naturns
VSS Fußball
Ein guter Start ins neue Jahr
Junge am Start
Foto: Sarah Mitterer
toph Hickmann ließen dort mit tollen Zeiten aufhorchen. Zufrieden konnten auch Sophie Abler, Vanessa Luggin, Tobias Geneth, Emma Rainer, Jana Ausserer, Eliah Trojer, Hannes Tscholl, Nadja Windegger, Carmen Wieser, Pia Christandl, Karoline Wielander und Natalie Nigg sein. Beim Kinderschwimmen, an dem die Kleinsten Wettkampferfahrungen sammeln konnten, zeigten Noah Trojer, Paul Obexer, Laura Ilmer und Mara Obexer eine lobenswerte Leistung. Ebenso tolle Ergebnisse lieferten Zakaria El Miroun, Anna Kaserer, Max Ausserer, Delia Wallnöfer und Alexander Thaler. (sam)
M
it Erfolg sind die Schwimmerinnen und Schwimmer der beiden Vinschger Vereine in die Wettkampfsaison 2015 gestartet. Gleich zu Jahresbeginn nahmen die beiden Teams am Wintersprint in Bozen teil. Dabei heimsten sie einige tolle Erfolge ein: Der Naturnser Ivandro Gögele ließ sich zwei Mal die Silbermedaille umhängen, sein Vereinskollege Lukas
Hanny musste sich mit Blech begnügen. Gold gab es für Anita Wielander, die ihrer Favoritenrolle in der Disziplin Brust gerecht wurde. Einen tollen Auftritt legten Simon Jungdolf, Dritter über 50 m Rücken, und David Alber, Vierter über 50 m Delfin, hin. Über die 50 m Freistil glänzten beide mit einer tollen Zeit. Auch Andreas Tscholl, Martin Karnutsch und Chris-
U
nter Führung von VSS-Bezirksobmann Karl Schuster finden bald wichtige Organisationssitzungen für die Rückrunde der Meisterschaft statt. Am Freitag, den 27. Februar in Schlanders / Tennisbar wird die Kalendersitzung U - 11 festgesetzt. Am Montag, den 2. März, in Laas/Gasthof Sonne wird die Bezirksversammlung für den Spielkalender, die Meisterschaft-Rückrunde und Pokalspiele für die Trophäe der Bezirksmeisterschaft bezüglich der Mannschaften U-8, U-10, U-11, U-12, U-13 abgehalten. (lp)
Foto: „Wind“-Archiv
Ein Teil des Vinschger Schwimmnachwuchses
Ein Moment des U8 Turniers am 25. April 2014 in Vetzan
54 /Sport/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Schlanders - Jugendfußball
Dosenpokal: Zum Wohl! A
Foto: Leonardo Pellissetti
m 5. Februar, als draußen der Schnee fiel, hat der Hallendosencup sein Schlussturnier erlebt. Dieses Turnier wurde in 5 Etappen von sechs Schlanderser U 10 Mannschaften mit insgesamt 29 Spielern mit viel Begeisterung bestritten. Massimiliano Tassiello und Manuel Sandbichler waren die Organisatoren des lustigen Turniers, bei dem jede Mannschaft den Name eines bekannten Getränkes trug.
Am Turnierende bekam jeder Spieler einen Blechpokal der Getränke, mit den Namen seiner Mannschaft. Die siegreiche Mannschaft bekam zudem einen Wanderpokal. (lp)
Endergebnis: 1. Gruppe C. Fanta 2. Gruppe B. Coca Cola Light 3. Gruppe E. Lemon Soda 4. Gruppe F. Sprite 5. Gruppe A. Coca Cola 6. Gruppe D. Orange Soda
Naturbahnrodeln - EM
Mals
Zwei Vizekönige bei den Junioren
Management im Profifußball
Foto: Sarah Mitterer
or kurzem wurden in Oberperfuss in Österreich Europas beste Junioren-Naturbahnrodler ermittelt. Dabei glänzten zwei Vinschger Rodler, die sich den Vizeeuropameistertitel sicherten. Um den Hauch von 5/100, die auf einen Fehler im ersten Lauf zurückzuführen sind, verpasste die Latscherin Sara Bachmann den Titel, Trotzdem war die Freude über Silber groß. Auch „Rückkehrerin“ Greta Pinggera stieg aufs Podest und lies sich die Bronzemedaille umhängen. Einen weiteren Vizemeistertitel gab es im Doppel. Elias Gruber aus Schleis sicherte sich mit Armin Folie Silber und konnte gleichzeitig den Gewinn des Gesamtweltcups in der Juniorenwertung feiern, die heuer erstmals im Programm war. (sam)
Sara Bachmann kurz nach dem Start
Foto: „Wind“-Archiv
V
v. l.: Arnold Schwellensattl, Manuel Horrer, Klaus Wallnöfer und Dietmar Pfeifer haben mit der Fußballklasse des Oberschulzentrums Mals viel vor. Sie sollen die Profis von morgen werden.
K
ürzlich besuchte der Geschäftsführer des FC Südtirol Dietmar Pfeifer die Fußballklasse des Oberschulzentrums Mals. Die Fußballer wollten mit dem Gast hinter die Kulissen des professionellen Managements eines Fußballclubs schauen. Dabei informierten sich die jungen Kicker des OSZ Mals über den Aufbau des FC Südtirol, über die Verwaltung, das Marketing, die Kommunikation, das neue Stadion und über den Jugendsektor. Gemeinsam wurde mit Pfeifer, Trainer Arnold Schwellensattl, Koordinator Manuel Horrer
und mit dem Fachlehrer für Betriebswirtschaftslehre, Klaus Wallnöfer, gefachsimpelt. Dem Sponsoring widmete man besondere Aufmerksamkeit, weil ohne Sponsoring im Profisport gar nichts läuft. Wallnöfer dazu: „Für die Schüler waren der Vortrag von Pfeifer und die Diskussion interessant, weil sie am konkreten Beispiel eines Proficlubs sehen konnten, wie das Unterrichtsfach BWL in der Praxis funktioniert.“ Pfeifer äußerte sich angetan von der Fußballklasse am OSZ Mals: „Für talentierte Fußballer ist das eine ideale Möglichkeit
Schule und Sport zu verbinden. Die Fußball- und Krafttrainingseinheiten sind auf die Unterrichtszeit und Unterrichtsziele genau abgestimmt. So kommen die Schüler zu einer optimalen Anzahl an Trainingseinheiten durch Schul- und Vereinstraining.“ Zum Schluss gab es eine Überraschung: Pfeifer lud die Fußballklasse in der Rückrunde zu einem Heimspiel des FC Südtirol ein. Man will die Zusammenarbeit vertiefen. Das Ziel steht fest: Auch Kicker des OSZ Mals sollen den Sprung zum FC Südtirol schaffen.
19.02.15
Glückwünsche
Vinschgerwind 4-15
/Kleinanzeiger/ 55
Kaufen/Verkaufen/Immobilien Wo Wohlfühlen an erster Stelle steht ... www.wohntraeume.it
Zu verkaufen: Laas: • Sanierungsbedürftige 3-Zimmerwohnung € 110.000
Kaufen/Verkaufen/Immobilien Schlanders/Verkauf: Großzügige
3-Zimmer-Mansardenwohnung (ca. 102m2) mit Balkon und
Haus in Röfen (Watles) zu vermieten. Tel. 335 82 51 452
unverbaubarem Blick um 180.000 € + Garage von privat zu verkaufen. Tel. 349 57 90 982
Ausschneiden & schicken, anrufen oder mailen: Vinschger Wind – Dantestr. 4, 39028 Schlanders Tel. 0473 732 196 | Fax 0473 732 451 info@vinschgerwind.it
Bestellschein itte schicken Sie mir B den „Vinschger Wind“ zu Meine Anschrift hat sich geändert I ch erhalte den „Vinschger Wind“ mehrfach (Anruf genügt!) Meine neue Anschrift: Vorname und Name:
Morter: • Neue 2- und 3-Zimmerwohnung, Klimahaus B, Fertigstellung Sommer 2015 Naturns: • Günstige 3- bzw. 4Zimmerwohnung, leicht sanierungsbedürftig € 235.000 • Neue 3-Zimmerwohnung mit Südbalkon € 279.000 Tabland: • Neuwertige, 3-Zimmerwohnung mit großem Dachboden € 285.000 Rabland: • Großzügige Pension/ Wohnhaus, ideales Sanierungsprojekt für 2-3 Familien
Straße und Nr.: PLZ und Ort:
Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it
Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne
Goldrain: • Komfortable 2-Zimmerwohnung mit Garage € 125.000
des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485
www.vinschgerwind.it
Heidelinde Gurschler · Immobilien Goldrain - Tel. +39 0473 743057 heidelinde@wohntraeume.it
Obstbaufähige Wiese (6040 m²) zwischen Spondinig und Schluderns zu verkaufen. GP.1621 KG Schluderns Angebote an: angebot.wiese@yahoo.de
Gelegenheit in Schlanders: Schöne Klein-Wohnung mit Loggia als Investitionsobjekt um 95.000 Euro + Garage von privat zu verkaufen. Tel. 349 57 90 982
Ab April/Mai neu umgebaute
2-Zi-Wohnung
in Latsch an Einheimische zu vermieten. Tel. 331 75 63 800
Bürolokal (ca. 50 m2) in Schlanders oder Latsch zu kaufen gesucht. Tel. 333 26 90 799 Wohnung (67m², Klimhaus Kat. B, teilmöbliert) im Tiefparterre mit Terrasse (20m²) in Eyrs zu vermieten. Tel. 333 94 73 988 Zu verkaufen: gut erhaltene Hobelbank, Restböden verschiedener Art ab 5€/m² privat; zu verschenken: gut erhaltener Wohnzimmerschrank Tel. 348 58 00 658 Kleine, möblierte Mansardenwohnung mit Balkon, Keller und Autoabstellplatz in Mals, bahnhofsnähe ab sofort zu vermieten Tel. 348 24 33 331
Neue Wohnung in Tartsch
Büro oder Geschäftslokal
(2 Schlafzimmer) zu vermieten Tel. 335 82 51 452
im Zentrum von Glurns günstig zu vermieten Tel. 335 63 91 234
Geschäftslokal, 200 m²
Büro 65 m²
(Ex-Schlecker Schluderns, Hauptplatz) zu vermieten. Tel. 335 82 51 452
inkl. Garage in Naturns zu vermieten. Email: info@zimmerei-weithaler.it Tel. 336 26 08 40
56 /Kleinanzeiger/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Theatergruppe Kortsch „Ein haariger Fall“ lokale dreiaktige Kriminalposse von Josef Parzefall und Richard Oehmann Regie: Konrad Lechtaler Ort: Haus der Dorfgemeinschaft in Kortsch Aufführungstermine: Do. 19.02.15, 20.00 Uhr; Sa. 21.02.15, 20.00 Uhr; So. 22.02.15, 17.00 Uhr; Do. 26.02.15, 20.00 Uhr; Sa. 28.02.15, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 346 40 66 069 (bitte keine SMS) Täglich von 10.30 – 13.30 Uhr und von 17.30 – 19.30 Uhr
Volksbühne Eyrs „Alles bestens geregelt!“ Schwank von Bernd Gombold Regie: Rosmarie und Barbara Angerer Ort: Kultursaal, Eyrs Aufführungstermine: Premiere: Sa. 28.02.15, 20.00 Uhr; So. 01.03.15, 17.00 Uhr; Sa. 07.03.15, 20.00 Uhr; So. 08.03.15, 17.00 Uhr; Do. 12.03.15, 20.00 Uhr; Sa. 14.03.15, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 348 04 50 615 (11.00 – 14.00 Uhr) s’Lorgagassl
Stilfs
„Die Lügen-Tilly“ Lustspiel von Jürgen Schuster Regie: Pankratius Eller Ort: Haus der Dorfgemeinschaft in Stilfs Aufführungstermine: Premiere: Sa. 07.03.15, 20.30 Uhr; So. 08.03.15, 15.00 Uhr; Sa. 14.03.15, 20.30 Uhr; So. 15.03.15, 15.00 Uhr; Fr. 20.03.15, 20.30 Uhr; Sa. 21.03.15, 20.30 Uhr; So. 22.03.15, 15.00 Uhr; Reservierung: Tel. 348 85 38 821 (10.00 – 17.00 Uhr)
Schlanders/Miete: 2-ZimmerWohnung mit Loggia, Keller und Garage im Zentrum von Schlanders von privat zu vermieten. Tel. 338 73 21 828
Zu verkaufen:
Laas/Verkauf: Neue 4-ZimmerDuplex-Wohnung mit großen Terrassen und hochwertiger Ausstattung in kleiner Wohnanlage zu verkaufen. Tel. 349 5790982
Gut erhaltene Küchenzeile, Frabe Creme/Buche, Länge ca. 3 m mit Becken, ohne Kühlschrank, ohne Elektrogeräte preisgünstig abzugeben. Tel. 347 81 31 800
Fischerteich mit Bar
Weinberg
in der Erholungszone von Stilfs zu verpachten Tel. 349 63 63 465
Brauner Schlangenherd Tiefe: 60 cm, Breite: 90 cm, Höhe: 85 cm, Anschluss: hinten rechts Tel. 340 90 84 512 (abends)
zwischen Schlanders und Vetzan zu verkaufen Tel. 335 54 180 40
Residence Residence Klimahaus A Klimahaus A
156.000,- € 156.000,- €
156.000,- €
178.000,- € 178.000,- €
2-Zimmer-Wohnung 2-Zimmer-Wohnung 2-Zimmer-Wohnung 2-Zimmer-Wohnung 2-Zimmer-Wohnung
Wielander Wielander
Martin-Teimer-Straße, Schlanders Martin-Teimer-Straße, Schlanders
Josef Aichner Mobil 4103928 Josef 340 Aichner Mobil 340 4103928 AIMO IMMOBILIEN GMBH Cadornastraße 17-A GMBH AIMO IMMOBILIEN 39100 Bozen 17-A Cadornastraße T. 0471Bozen 401 818 39100 Fax 0471 401 826 T. 0471 401 818 www.aimo.bz Fax 0471 401 826 immobilien@aimo.bz www.aimo.bz immobilien@aimo.bz
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Kaufen/Verkaufen/Immobilien 48 jähriger Mann sucht aus beruflichen Gründen ein günstiges Zimmer mit Dusche im Mittel-/ Untervinschgau zu mieten. Bin gerne bereit, Arbeiten im und um das Haus zu erledigen. Tel. 342 18 81 278
Verkaufe günstig stabile Tischfräse 250 W, Vario, Aufspanntisch 280 x 100 mm für Metall – Kunststoff und Holz Tel. 0473 621 406 oder 331 45 04 109
Kastelbell, 2-Zimmer-Wohnung mit Garten und Garage zu verkaufen. Tel. 347 11 54 882
Morter/Verkauf: 4-ZimmerWohnung mit Terrasse und Garten um 180.000 € + Garage von privat zu verkaufen. Tel. 349 57 90 982
Erfolg mit Kleinanzeigen 1 Modul (44 mm x 21 mm) Euro 20 + MwSt. Rufen Sie an: 0473 73 21 96 info@vinschgerwind.it www. vinschgerwind.it
Schlanders/Verkauf: 4-Zimmer-
Mansarden-Wohnung mit Loggia um 225.000 € von privat zu verkaufen. Tel. 349 5790982
/Kleinanzeiger/ 57 Stellenmarkt Die Online Druckerei in Südtirol
www.flamingo-shop.eu
suchen
zuverlässige/n
Sekretär/in ganztägig.
IHRE AUFGABEN SIND:
Voraussetzung beste Computerkenntnisse und Sprachkenntnisse Deutsch und Italienisch. Vorerst befristet für ein Jahr! Machst Du deinen Job mit Leidenschaft, dann bewirb dich via E-Mail an info@graber-kg.com, wir melden uns nach Erhalt der Bewerbung telefonisch.
Stellenmarkt Alm im Mittelvinschgau sucht - Person mit guten Kochkenntnissen gerne mit Kind - Praktikant/in für Mithilfe Service/Küche; Unterkunft vorhanden Tel. 335 76 69 967
Elektrotechniker für Kunden-
dienst im Obervinschgau gesucht. Vorzugsweise Gewerbeoberschüler, Fachrichtung Elektrotechnik oder Fachschüler für Elektriker Tel. 349 74 27 351
Suche Person
für die Reinigung von Büroräumen in Mals ca. 2 mal wöchentlich Tel. 340 40 85 828
DIGITALDRUCKER/IN FÜR UNSERE PROUKTION IN SCHLANDERS GESUCHT - Bedienen von GroßformatDruckmaschinen (DURST & HP) - Digitaler Zuschnitt mit Zünd-Cutter - Arbeiten in der Weiterverarbeitungsund Verpackungsabteilung - Verschiedene Montagearbeiten
IHR PROFIL & QUALIFIZIERUNG: - Sie sind pünktlich, fleißig, verlässlich, teamfähig und belastbar - Sie sind handwerklich geschickt - Von Vorteil sind Erfahrungen im Druck- oder Werbebereich - Wohnort zwischen Lana & Mals Bitte senden Sie uns Ihren Lebenslauf und Bewerbungsunterlagen per E-Mail: bewerbung@flamingo-group.eu
Für die Verstärkung unseres Teams suchen wir ab Ende März:
Unser junges Team freut sich Sie kennenzulernen!
Sous Chef
Naturns Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir junge, motivierte, verantwortungsbewußte Mitarbeiter ganztägig:
· Metzgergeselle · Hilfsarbeiter für die Verpackung
· Selbständige Sekretärin Tel.0473 667 130 zwischen 18.00 – 19.00 Uhr
oder engagierten Jungkoch
mit Begeisterung für frische, regionale, biologische Produkte. außerdem suchen wir:
Kontaktfreudige
Hotelsekretär/In
für einen vielfältigen Aufgabenbereich und ein
fleißiges
Zimmermädchen.
Flamingo Group GmbH - I-39028 Schlanders Andreas-Hofer-Strasse 28 - www.flamingo-group.eu
Auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf freuen wir uns. Familie Steiner Mals – Tel. 0473 831 186 E-mail: info@biohotel-panorama.it Avanti Latsch sucht zur Verstärkung des Teams einen kompetenten und deutschsprachigen Mitarbeiter für VERKAUF & LAGER im Kleinwarenbereich mit EDVGrundkenntnissen, in Vollzeitstelle.
Wir suchen einen motivierten, flexiblen
Mitarbeiter in der Disposition Ihre Aufgaben umfassen: · Auftragsannahme und Bearbeitung · Einteilen der LKW’s und Fahrer Ihr Profil: · Abschluss einer Oberschule oder Erfahrung im Transportwesen · Gute Italienischkenntnisse und Grundkenntnisse in der Englischen Spache · PC- Erfahrung und Kenntnisse von MS Office · Bereitschaft zu selbständiger Arbeit, sowie Kontaktfreudigkeit und Teamfähigkeit
Wir suchen für unser Team einen erfahrenen
Montage-Tischler Fleischmann Alois &Co. KG Möslweg 25 – Goldrain Tel. + 39 0473 742 636 info@fleischmann.it www.fleischmann.it
Sollten sie Interesse an dieser Tätigkeit haben, dann schicken Sie Ihre Bewerbung samt Lebenslauf an:
Einheimische Frau
Lechner Trans d. Lechner Dennis Dr. Franz Tappeiner Gasse 1 – 39023 Laas oder E-Mail: karin@lechner-bz.eu
wöchentlich vormittags, für 2-Personen-Haushalt in Schluderns gesucht. Tel. 347 81 31 800
für Putzund Bügelarbeiten, 2 x
Bewerbungen zu Bürozeiten unter Tel. 0473 723 500
Metzgergeselle und Mitarbeiter für die Produktion
in Jahresstelle in Naturns gesucht. Tel. 0473 667 198 zu Geschäftszeiten
Verkäuferin für Lebensmittel
in Jahresstelle ab sofort oder nach Vereinbarung gesucht. Tel. 0473 667 198 zu Geschäftszeiten
58 /Kleinanzeiger/
Vinschgerwind 4-15
19.02.15
Jahrestag/Danksagungen
Wind-Termine
Es ist die Zeit, die vergeht. Aber die Liebe, sie bleibt, für immer…
Jubiläumsaktion Südtiroler Gärtnererde
2. Jahrestag
Manfred Gemassmer *4.2.1960 † 22.2.2013 Versicherungsagent – Kortsch
In Liebe gedenken wir deiner bei der hl. Messe am Samstag, 21.02.2015 um 19.30 Uhr in der St. Johannes Kirche in Kortsch. Wir danken allen, die daran teilnehmen und Manfred in lieber Erinnerung behalten. Deine Lieben Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.
vom Mo. 23. bis Sa. 28. Februar 2015
Nimm 3, zahl 2!
Gärtnerei Schöpf, Vetzan Tel. 0473 742 188 www.gaertnerei-schoepf.com
Ödipus Tragödie von Sophokles
Inszenierung des a.gon Theaters München u.a. zusammen mit Vinschger Jugendlichen Regie: Stefan Zimmermann Wann: Freitag, 27. Februar 2015 um 20.00 Uhr Wo: im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders Karten: Büro des Kulturhauses Karl Schönherr Schlanders (Göflanerstr. 27) & Abendkasse ab 19 Uhr
Marianna Wwe. Tumler geb. Grüner
Die Musikkapelle Burgeis lädt zum Festkonzert ein
Altbäuerin Eisenbrand *22.01.1933 † 19.02.2014 Nördersberg/Schlanders
Wir gedenken deiner ganz besonders bei der hl. Messe am So., 22. Februar um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Deine Familie Dich zu lieben war wunderbar, dich zu vergessen ist unmöglich. Wie schön wäre es, noch immer deine Stimme zu hören. Wie wertvoll wäre es, dich noch unter uns zu haben.
15. Jahrestag
Simon Hofer
* 07.07.1974 † 02.03.2000 Prad
In Liebe denken wir ganz besonders an unseren lieben SIMON am 28.02.2015 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche von Prad und danken allen die Dich nicht vergessen haben. Deine Familie … und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände, und er winkt und lächelt leise und die Reise ist zu Ende.
(Matthias Claudius)
Konrad Piffrader Jagdaufseher i.R. *03.02.1928 † 12.01.2015 Burgeis
DANKE
für jede Umarmung, für jedes stille Gebet, für jeden Händedruck, wenn Worte fehlten, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für die Blumen und Spenden, für das letzte Geleit. Danke allen, die unseren Konrad in lieber Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie
Wann: am Samstag, 28. Februar 2015 um 20.00 Uhr Wo: im Kulturhaus von Burgeis Kloster Marienberg
Auf eigene Faust das Museum entdecken
Didaktische Materialien für Kinder, Jugendliche und alle Neugierigen Referentin: Dr. Claudia Rütsche, Kulturama Zürich Wann: Do, 05.03.2015 und Fr, 06.03.2015 je von 9.00 – 18.00 Uhr Anmeldung: Tel. 0473 843 989, info@marienberg.it Anmeldeschluss: Fr. 20. Februar 2015 Kloster Marienberg
Im Anfang war das Wort
Schreibend unterwegs zu den Quellen meines Lebens Referentin: Dr. Silvia Moser Wann: Do, 12.03.2015 und Fr, 13.03.2015 Do, 9.00 – 22.00 Uhr & Fr, 9.00 – 17.30 Uhr Anmeldung: Tel. 0473 843 989, info@marienberg.it Anmeldeschluss: Fr. 27. Februar 2015
Das Puppentheater AHAAA! von Vinschgau spielt für Sie bei privaten Kindergeburtstagen, Familienfeiern, Kinder- und Familienfesten und anderen Veranstaltungen, wo es UNS braucht. Wir freuen UNS auf Eure Anfrage. Informationen unter Tel. 342 188 12 78 bei Herrn Hannes Plaikner
Erfolg mit einer Anzeige in „Wind-Termine“! Wollen Sie Ihre Veranstaltung, Ihre Kurse, Ihre Vorträge usw. erfolgreich ankündigen? Anzeige mit Bild und Text (92 x 30 mm) in „Wind-Termine“ Euro 50 + MwSt. Sie können Ihre Anzeige telefonisch (0473 73 21 96), per Fax (0473 73 24 51) oder per E-mail (info@vinschgerwind.it) aufgeben.
19.02.15
Vinschgerwind 4-15
/Kleinanzeiger/ 59 Nagelstudio
Allfälliges/Weiterbildung
Gut für den Ausblick
Busfahrt am Sonntag, 22. März 2015
Josefimarkt in Trient Anmeldung Tel. 0473 668 058 Prokulus Reisen-Schupfer
Kinderkrebshilfe Südtirol „Regenbogen“
MiMa N a g e 25 l s ·t Galsaun u d i o Römerstr.
Für gepflegte Hände und Füße
Lagerbestand ab Werk.
IDEENSERVICE
Jagd- u. Fischermesse Anmeldung Tel. 0473 668 058 Prokulus Reisen-Schupfer
Beauty by
Neue Fenster aus
Busfahrt am Sa., 28. März 2015
in Riva
der Marina Mitterer
Fahrt ins Einkaufszentrum Nico
Gutgsell
nach Bassano del Grappa
Fenster - Finestre
am Sonntag 15.03.2015 Anmeldung: Tel. 347 798 72 65 Vinschger Busdienst KG d. Armin Taraboi & Co. – Mals
I-39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 39 0473 616666
www.fensterbau.it
· bei 10 Behandlungen, die 11. gratis · Geschenksgutscheine · flexible Arbeitszeiten Tel. 333 11 79 071 Schnelle Hilfe bei Kopfschmerzen, Nackenschmerzen oder Rückenschmerzen Bettina Christanell
www.kinderkrebshilfe.it
GOLD-UND SILBERHANDEL
Ihre Spende hilft! Infos unter Tel. 0472 83 48 24
Stefan Hohenegger An- & Verkauf von Altgold, Silber, Zahngold, Schmuck ... Sofortauszahlung nach Tageskurs!
Werden Sie bei
lesben telefon 0471 976342
uns Mitglied
Info + Beratung > jeden do. 20–22 uhr
Info: 0473 621 721
> lesbianline@centaurus.org
Schlanders - Kirchbreitstr.19 Tel. 0473/732040 Handy 342 3519644 www.hohenegger.it
Weiterbildung vor Ort Freizeit
Im Anfang war das Wort…
Schreibend unterwegs zu den Quellen meines Lebens
Beruf
Betriebe gemäß Klassifizierung A
REFERENT/IN Dr. Silvia Moser
REFERENT/IN Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes – WK
TERMINE Do, 12.03 + Fr, 13.03.2015 UHRZEIT Do, 09.00 Uhr – 22.00 Uhr, Fr, 09.00 Uhr – 17.30 Uhr ORT Kloster Marienberg Kursbeitrag 110 Euro inkl. Material ANMELDUNG Kloster Marienberg, Schlinig 1, I - 39024 Mals; Tel. 0473 843989, info@marienberg.it ANMELDESCHLUSS Fr, 27.02.2015
IVHS – Freizeit
Heißer Draht. Löten, schrauben, schneiden, hämmern,… REFERENT/IN
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
Sprachen
Englisch für Wiedereinsteiger REFERENT/IN
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
Gesundheit
Tobias Thialer Fr, 13.03., 20.03., 27.03.2015 (jeweils Fr) 14.00 Uhr - 17.30 Uhr, insgesamt 3 Treffen Mittelschule Mals 25 Euro Do, 05.03.2015
REFERENT/IN
TERMINE UHRZEIT Vormittag UHRZEIT Abend ORT Vormittag ORT Abend Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
Info – Anmeldung:
Bozen TERMINE Fr, 27.02. + Sa, 28.02.2015 UHRZEIT Fr, 08.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Feuerwehrhalle Prad am Stilfserjoch Kursbeitrag 195 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 23.02.2015
IVHS – Freizeit
Johanna Wassermann Do, 26.02. – Do, 30.04.2015 (jeweils Do) 09.00 Uhr – 11.00 Uhr, insgesamt 9 Treffen 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 9 Treffen Sozialsprengel Mals OSZ Mals 90 Euro Mo, 23.02.2015
Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Trau dich bau mich! Der Berliner Hocker und Co. REFERENT/IN
Erich Wallnöfer und Martina Thanei TERMINE Fr, 27.02. – Sa, 28.03.2015 (jeweils Fr) UHRZEIT 16.00 Uhr – 19.30 Uhr, insgesamt 4 Treffen ORT Mittelschule Laas Kursbeitrag 98 Euro; Elternteil mit Kind: 100 Euro ANMELDESCHLUSS Di, 24.02.2015
EDV
Word und Excel Grundkurs
REFERENT/IN Patrik Tschenett
Elisabeth Zwick Di, 24.02. – Do, 26.03.2015 (jeweils Di und Do) 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen OSZ Mals 140 Euro Mo, 23.02.2015 bis 12.00 Uhr
Yoga für Männer und Frauen
Erste Hilfe im Rahmen der Arbeitssicherheit
TERMINE Fr, 27.02. – Sa, 21.03.2015 (jeweils Fr und Sa) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 115 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 23.02.2015 Gesundheit
Yoga für Anfänger ohne Yoga-Erfahrung (Kurs 1) Yoga für Anfänger mit Yoga-Erfahrung (Kurs 2) REFERENT/IN Marlene Horrer
TERMINE Kurs 1 Mo, 02.03. – Mo, 20.04.2015 (jeweils Mo) TERMINE Kurs 2 Do, 05.03. – Do, 23.04.2015 (jeweils Do) UHRZEIT 20.00 Uhr – 22.15 Uhr, insgesamt 7 Treffen ORT Mittelschule Schlanders Kursbeitrag 105 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 26.02.2015
Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it
www
gwr.. it