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Vinschgerwind 25-18
/INHALT/ 3
Inhalt Der etwas andere Rückblick auf das Jahr 2018
Der Sportschütze Simon Weithaler
ab Seite 4
Seite 72
Vinschgau: Fachkräftemangel und Mobilität
Seite 8
Vinschgau: Arbeitsplätze im ländlichen Raum
Seite 10
Schlanders: 500 Jahre Kirchenmusik
Seite 54
Naturns: Musik, Sprache und Licht
Seite 55
Taufers/Tarsch/Vinschgau: 800 Jahre Johanniter
Seite 58
Tartsch: Die außergewöhnliche Weihnachtskrippe
Seite 62
Marienberg: Warum mir Weihnachten lieb ist
Seite 64
Stille Nacht! Heilige Nacht!
Seite 66
Weihnachten wie es früher war
Seite 68
Nationalpark Stilfserjoch: Biodiversität
Seite 70
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4 /TITEL/
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2018
JAHRESRÜCKBLICK Triumph Zweisam Der Grauner Jurist Albrecht Plangger wird im Februar wiederum in die Abgeordnetenkammer gewählt, die Meraner Rechtsanwältin Julia Unterberger in den Senat. Die SVPAchse zwischen dem Burggrafenamt und dem Vinschgau, entlang der feststeht, dass der Vinschger Kandidat im Burggrafenamt und die Burggräfler Kandidatin im Vinschgau unterstützt werden, hat zumindest bei den Parlamentswahlen funktioniert.
Der Vinschgau, zumindest im geografischen Vinschgau, der bekanntlich von der Töll bis zum Reschen reicht, hat bei den Landtagswahlen im Oktober insgesamt gut abgeschnitten. Gleich vier Kandidaten schaffen den Sprung in den Landtag. Neben dem amtierenden Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler aus Plaus und dem amtierenden Regionalassessor Sepp Noggler aus Mals kommt mit der jungen Jasmin Ladurner aus Partschins bei noch unbekannter Polit-Blutgruppe frisches Polit-Blut für die SVP im Landtag. Mals entsendet gleich zwei Abgeordnete in den Südtiroler Landtag. Mit dem gebürtigen Malser und ehemaligen Generaldirektor des Landes Hanspeter Staffler bekommen die Grünen im Landtag mit einem Restmandat ihren 3. Sitz und mit Stafflers Know-how große Verstärkung.
Abgeloost
Zerfleddert
Während der ehemalige SVP-BM von Schluderns Erwin Wegmann als Stimmenfänger für das Team Köllensperger und der Viechdoktor Peter Gasser für die Grünen vor den Landtagswahlen unterwegs waren, war der Schlanderser BM Dieter Pingger ausschließlich als Stimmenfänger für sich selbst unterwegs, letztlich auch aus SVPSicht „keiner von uns“. Pinggera muss eine herbe Niederlage hinnehmen. Im Vinschgau aber vor allem in Schlanders: von den dortigen 1575 SVP-Stimmen erhielt Pinggera 789 Vorzugsstimmen. Abgeloost.
Die SVP-Frauen haben sich im Vorfeld der Wahlen ein Ei gelegt: Vor allem die ObervinschgerSVP-innen und die Bezirksfrauenchefin Heidi Gamper haben bei den Vorwahlen Elfi Krimair gegen die Latscher VizeBM Sonja Platzer gepusht. Kirmair wurde gewählt, hat aber keine italienische Staatsbürgerschaft. Kirmair tritt zurück und die bis dato unbekannte Maria Herzl fasst sich ein Herz, springt in die Bresche und ist Landtagskandidatin. Das SVP-Frauen-Harakiri endet damit, dass Herzl nicht gewählt und Heidi Gamper als SVP-Bezirksfrauenchefin zurücktritt. Kirmair übernimmt die SVP-Frauschaft.
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/TITEL/ 5
Bio20
Verglurnst
Bio haben nicht die Malser erfunden. BioVinschgau gibt es als eigenständige Genossenschaft seit 20 Jahren. Leise feiert Bio-Vinschgau. Der brachiale Auftritt ist dem langjährigen Bio-VinschgauObmann Leonhard Wellenzohn fremd. Dafür sind klare Worte und konkrete Taten sein Markenzeichen. Mittlerweile steht in Kastelbell das neue Hochregallager als Bio-Turm zur Verfügung, für die Lagerung, Verarbeitung und Verpackung der Vinschger Bio-Äpfel. Bio-Vinschgau findet in der JUVAL mit Obmann Luis Alber eine neue Bleibe.
Glurns macht sich. Im Laufe des Jahres ist Glurns des Öfteren Mittelpunkt vor allem der Energie. Ohne BM Luis Frank gäbe es wohl keine Perspektive auf eine Konzession am Rambach. Kompromissbereit ist Frank und holt die Rambach-Konsortial GmbH gegen eine 20%ige Beteiligung der Stadt mit ins Boot. Neuer Präsident der Rambach-Konsortial GmbH wird der Malser Ingenieur und Spezialist im Wasserbau Walter Gostner. Dass die Glurnser auch anderweitig hemdsärmelig sind, sieht man an einer neuen Halle vor den Stadttoren: Das Vinschgauer Energiekonsortium VEK unter Präsident Alexander Telser baut dort die Lagerhalle und später die Bürozentrale. Glurns ist damit den Malsern zuvorgekommen, die mit dem Ankauf des ex-Enelgebäudes am Kinoplatz dem VEK eine Bleibe bieten wollten. Der Ankauf des Gebäudes kommt nicht zustande und das VEK hat sich nach Glurns orientiert.
Gestoppt Die Abstandsregelung für Pestizide hätte in der Gemeinde Mals im Frühjahr in Kraft treten sollen. Rechtsanwalt Arthur Frei hat im Auftrag von 38 BürgerInnen beim Verwaltungsgericht die Aussetzung der Pestizidverordnung beantragt. Im zweiten Anlauf wurde dem Antrag stattgegeben. Heuer wird, unter Beobachtung des Versuchzentrums Laimburg, in der Gemeinde Mals „normal“ gewirtschaftet. Wie auch immer das Urteil im Jänner 2019 ausfallen wird, Rekurse sind wohl gewiss. Auch von BM Ulrich Veith.
Gelärmt In Taufers erschrickt man vor der eigenen Courage: Die Umgestaltung der Hauptstraße führt zu nächtlichem Lärm. Tauferer Bürger machen mobil. Die BMin Roselinde Gunsch Koch will vorerst von der Rebellion nichts wissen, man habe ja gemeinsam mit den Bürgern geplant. Die ansonsten Unerschrockene weicht dann dem Lärm um den Lärm: Die gepflastereten Übergänge werden abgetragen. Und a Ruah is. Der Rücktritt von Karl Christandl als Referent hat mit dem ganzen Lärm nichts zu tun.
Besucht Oft kommt er nicht in den Vinschgau. Sein Versprechen, alle Gemeinden besuchen zu wollen hat er noch nicht wahr gemacht. Vor allem die Großgemeinde Mals hat er bisher gemieden wie der Teufel das Weihwasser: LH Arno Kompatscher hat dieses Jahr zwei größere öffentliche Auftritte im Vinschgau. Bei der Grundsteinlegung des Umspannwerkes in Goldrain hat Kompatscher durch seine Anwesenheit die Bedeutung dieses Baues unterstrichen: Die Stromversorgungssicherheit für Latsch und Schlanders und die Stromversorgung für die Vinschger Bahn. Bei der Einweihung der neuen Räumlichkeiten für die Gemeinde Taufers und für die dortige Musikkapelle ist Kompatscher an die Grenze gekommen. Auch mit der Botschaft, dass man von Taufers gelernt habe. Es werden, so Kompatscher, keine erhöhten Fußgängerübergänge im Lande gebaut werden. Kompatscher hat bei den Vorzugsstimmen bei den Landtagwahlen im Vinschgau aufgeholt: War es vor 5 Jahren noch der 4. Platz, so ist es heuer der 2. geworden - mit exakt derselben Anzahl an Vorzugsstimmen.
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Besinnlich-heiteres Stelldichein
Rom Info ins Tal
Am Sonntag, 30.12.2018, findet um 16.00 Uhr im Prokulusmuseum Naturns ein BESINNLICH-HEITERES STELLDICHEIN mit Liedern, Musik und ausgewählten Texten zur Botschaft vom Stern statt. Mitwirkende sind der Kinderchor von Tschirland unter der Leitung von Julia Christanell, die Frauensinggruppe Vinschgadina unter der Leitung von Martina Wienchol - Querflöte: Martina Wienchol - Textauswahl und Sprecher: Werner Höllrigl
Müssen in die Zukunft investieren SWR-EA Bezirk Vinschgau und Vertreter der Wirtschaftskammer und des Wirtschaftsbundes Landeck treffen sich zum Austausch – Fachkräftemangel und Mobilität sind für beide Bezirke zentrale Themen.
Pflegen ein starkes Netz der Freundschaft und des Austauschs: Die Vertreter des Südtiroler Wirtschaftsrings – Economia Alto Adige, der Wirtschaftskammer und des Wirtschaftsbundes Bezirk Landeck.
B
ereits seit über 20 Jahren pflegt der Bezirk Vinschgau im Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige (SWR-EA) einen regelmäßigen Austausch mit Vertretern der Wirtschaftskammer und dem Wirtschaftsbund Bezirk Landeck. Beim „Törggelen“ im Gasthof Schwarzer Adler in Schlanders tauschte man sich kürzlich über aktuelle Herausforderungen aus. Der Fachkräftemangel und die Mobilität sind für beide Bezirke zentrale Themen, bei denen sie sich verstärkt einbringen wollen. Anton Prantauer, Bezirksobmann der Wirtschaftskammer Landeck berichtete beim Treffen von den zahlreichen Initiativen der Wirtschaftskammer, um die Fachkräfteausbildung zu stärken. „Von der „Erlebniswelt Baustelle“ für Volksschulkinder über das „Berufs-Festival“ mit Lehrberufsmesse für die neuen Mittelschüler bis hin zum „Lehrberufsmesse-Special“ für SchülerInnen der Polytechnischen Schulen versuchen wir, Kinder sämtlicher Altersstufen für Karriere mit Lehre zu begeistern“, so Prantauer.
Mobilität: Vinschger Wirtschaftsvertreter fordern Steinschlaggalerie bei Kastelbell Die Mobilität, so Karl Pfitscher, Bezirkspräsident vom SWR-EA Bezirk Vinschgau, steht für die Vinschger Wirtschaftsvertreter ganz
oben auf der Prioritätenliste. Ihnen ist die Errichtung einer Steinschlaggalerie bei Kastelbell ein wichtiges Anliegen. „Angesichts der Steinschlaggefahr in der Latschander bekräftigen wir unser Anliegen für den Bau einer Galerie bei Kastelbell. Wir müssen in die Zukunft investieren“, so Karl Pfitscher. Zu Gast waren auch Hannes Mussak, Präsident und Andreas Mair, Geschäftsführer vom SWR-EA. „Große Herausforderungen können wir nur gemeinsam angehen. Die Bezirke sind hier tragende Säulen im Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige“, so Hannes Mussak. Geschäftsführer Andreas Mair ging auf das Positionspapier zu den Landtagswahlen ein. „Das Dokument beinhaltet 100 Punkte, die Themenfelder reichen von Arbeit über Jugend bis hin zu Digitalisierung und einen Blick in die Zukunft. Wir wollen mit dieser Grundlage gemeinsam mit der Politik an Lösungen arbeiten“, so Mair. Die Vertreter der Wirtschaftskammer Landeck hatten ein besonderes Geschenk für ihre Vinschger Freunde mit dabei: Einen Korb gefüllt mit Produkten ausschließlich aus der Region. „Es ist uns ein großes Anliegen, die lokale Wirtschaft in den Vordergrund zu rücken, denn Regionalität ist Trumpf“, so Bezirksobmann Anton Prantauer.
Foto: „Wind“-Archiv
Die erste Schlacht um das neue Haushaltsgesetz ist geschlagen. Als Teil der Opposition haben wir wenig durchgekriegt. Einiges haben wir auf den Weg gebracht und jetzt müssen unsere Senatoren bei der 2. Lesung nachhelfen. Die Regierung hat die zwei wichtigsten Maßnahmen des heurigen Haushaltsplanes „reddito di cittadinanza“ und „quota 100“ bei der Rückwärts-Reform der Renten immer noch nicht vorgelegt. Das habe es hier Jahrzehnte schon nicht mehr gegeben. Einiges Positives ist aber doch zu berichten: die Immobiliensteuer für Betriebsgebäude ist statt zu 20% nun zu 40% steuerlich absetzbar, die Kosten für den Erwerb der Berufsführerscheine können zu 50% bezuschusst werden, die wohlhabenden oder „betuchten“ Gäste aus dem Ausland dürfen statt € 10.000,00 € 15.000,00 „in Bar“ ausgeben, eine steuerliche Entlastung der kleinen Landapotheken mit weniger als € 150.000,00 Umsatz, Beiträge für die Imkerei und Bienenzucht und selbstverständlich die Sicherungsklausel für Südtirol, die besagt, daß die Maßnahmen des Haushaltsgesetzes in Südtirol nur Anwendung finden, wenn sie nicht gegen das Autonomiestatut verstoßen. Beim Haushaltsgesetz „schwirren“ alle wichtigen Leute im Parlament umher und bei den Tag – und Nachtsitzungen trifft man immer wieder Minister und Unterstaatssekretäre, die auf ihren Auftritt warten. Wir haben die letzten Tage gut genutzt z.B. mit einem Höflichkeitsbesuch beim neuen Chef des GSE dott. Moneta (zuständig für die staatliche Förderung erneuerbarer Energie), einem Treffen mit dem Unterstaatssekretär für die Öffentliche Verwaltung dott. Fantinati und einer langen Aussprache mit dem Unterstaatssekretär für die Sanität dott. Bartolazzi, mit dem wir den Fachärztemangel, die Besonderheiten Südtirols in der Sanität, die Facharztausbildung nach österreichischen Modell und selbstverständlich auch die Zukunft der kleinen Geburtenstationen im Berggebiet erörtern konnten. Diese Treffen sind äußerst wichtig. Man ist dann „gerüstet“, wenn es wieder irgendwo „brennt“ und man weiß, wohin man sich wenden kann und ist dort dann auch schon bekannt…
Foto: „Wind“-Archiv
von Albrecht Plangger
Einander die Hand reichen, sich auf Augenhรถhe begegnen, gegenseitiges Vertrauen schenken, und gemeinsame Ziele erarbeiten.
Flora Albert MALS
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Abgang
Müllig
In Naturns verlassen zwei Verlässliche die Tourismusbühne: Mit Ewald Brunner geht ein Tourismusdirektor mit Format von Bord und in Pension. Brunner hat die Tourismushochburg Naturns jahrzehnte begleitet, hat viele bleibende Events mit Charme und Nonchalance organisiert. Gleichzeitig mit ihm tritt der Präsident des Tourismusvereines Naturns Stephan Perathoner in die hintere Reihe. Der stille und gleichzeitig wortgewaltige Hotelier hat Brunners Wuseln gefördert und er hat sich, wenn nötig, besonnen und mahnend beim radikalen Umbau der Tourismusorganisationen zu Wort gemeldet.
Helmut Müller, Naturnser hemdsärmeliger und zuweilen überschwänglicher VizeBM, gerät heuer in die Bredouille. Dem auch für den Müll zuständige Müller werden Teile des Recyclinghofes wegen Mängel geschlossen. Müllers Müllproblem ist Wasser auf die Mühlen seiner potentiellen Gegner, vor allem was die BMWahlen in zwei Jahren betrifft. In den Startlöchern stehen der bei den Landtagswahlen gescheiterte Zeno Christanell, die Sport-Referentin Astrid Pichler und möglicherweise Valentin Stocker. Dafür blühen für BM Andreas Heidegger, 2017 vom Vinschgerwind noch als Ober-Kellner gerügt, die Rosen. Er hat die Ehre, eine eigens für Naturns gezüchtete Rose einzuweiehen bzw. einzugießen: die „Prokulusrose“.
Zuruf
Unsichtbar
Toni Theiner, langjähriger Anästesieprimar und in seiner Laufbahn unter anderem ärztlicher Leiter am Krankenhaus Schlanders geht heuer in Pension. Theiner, im OP eher für Sedativa zuständig, ruft bei seinem Abschied der lokalen und der Landespolitik Aufputschendes zu: „Schaugs af inzr Spitol“.
Mehrere Akteure im Vinschgau sind heuer unsichtbar: Von Kurt Sagmeister, dem ehemaligen Direktor von Vinschgau Marketing, weiß man nur soviel, dass er Direktor der DME West geworden ist. Auch von Hartwig Tschenett weiß man nur soviel, dass er BM der Gemeinde Stilfs ist. Vom Kastelbeller BM Gustav Tappeiner hat man nur soviel mitbekommen, dass er eine große Freude hat, dass die Umfahrung endlich gebaut werden soll. Bleibt zu hoffen, dass 2019 zum Jahr der Sichtbarkeit ausgerufen wird - in der Diskussion um den Tourismus, in der Diskussion um die Stilfserjochstraße oder einer Stilfserjochbahn, in der Diskussion um eine Galerie in der Latschander...
Gefordert
Übergang
Vier
Gut Ding braucht Weil: Die lange Zeit der Hofübergabe hat heuer begonnen. Auf BigVIP-Direktor Sepp Wielander soll Martin Pinzger folgen.
Georg Sagmeister ist ein Unikum. Der Schlanderser Generalsekretär ist Sekretär auch der Gemeinden von Glurns und auch von Taufers. Überlastet ist Sagmeister offensichtlich nicht. Heuer übernimmt er auch noch den Sekretärsposten in der Gemeinde Martell. Vier Gemeinden ein Sekretär und in allen vier scheint’s zu laufen.
Bezirkspräsident Andreas Tappeiner ist politisch ein einsamer Wolf. Mit Vehemenz fordert er für den Bezirk, dass neben vielem anderen eine Galerie in der Latschander überprüft werden soll, auch dass ein Sepp Noggler Landesrat werden sollte... Die Gefolgschaft von Seiten der mit sich selbst beschäftigen BM des Tales bleibt großteils aus.
Wir danken unseren geschätzten Kunden für die gute Zusammenarbeit sowie für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr! 39028 SCHLANDERS - GEWERBEGEBIET VETZAN 15 - www.marx.it TEL. 0473 742172 - FAX 0473 742425 - E-MAIL: marx57@marx.it RECYCLINGCENTER - 0473 422200 BETONWERK SCHLANDERS - 0473 742214 BETONWERK LANA - 0473 492900
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/TITEL/ 7
Gerufen
Gefeiert
Reinhold Messner mischt sich heuer in Sachen Rablander Umfahrung ein und unterstützt die Rablander Bürgerinitiative. Messner fordert eine Neubewertung und schreibt einen offenen Brief an LH, an die Landesräte und an BM Albert Gögele. Mittlerweile wird über eine große Umfahrung gesprochen.
In Partschins und in Burgeis feiern die Musikkapellen heuer ihr 200-Jähriges. Die Burgeiser um MK-Obmann Aron Punt mit einer Nac ht der Stars in einem großen Zelt, die Partschinser um MK-Obmann Andreas Österreicher mit übers Jahr verstreute Veranstaltungen. In Partschins wurde heuer auch 25 Jahre Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer gefeiert. Große Freude herrscht beim langjährige Kulturassessor Ewald Lassnig und bei Schreibmaschinenstifter Kurt Ryba. Im benachbarten Münstertal lassen es zwei Brüder aus Schluderns krachen: Edwin und Alfred Lingg feiern gemeinsam mit Kunden und Freunden 20 Jahre LICO. Altersmäßig getoppt werden die Feiern nur von einer 500-Jahr-Feier des Kirchenchores Schlanders.
Durchgezogen
Gestritten
In Schöneben werden Dinge beinhart durchgezogen - im heurigen Sommer ist Schöneben eine Baustelle. Der Verbindungslift (eine 10-er Gondelbahn) zwischen St. Valentin und Schöneben und der Höllentallift (ebenfalls eine 10er Gondelbahn) werden gebaut, die Höllentalabfahrt und die Verbindungsabfahrt ebenfalls. Schöneben-Haideralm-Präsident Andreas Lechthaler und seine Mannen im Verwaltungsrat Christian Maas, Frowin Stecher und der Grauner VizeBM Franz Prieth investieren rund 27 Millionen Euro. 12 Millionen davon sollen von der Schöneben-Haideralm-Gesellschaft kommen. Am 14. Dezember 2018 wird das Skigebiet und die neuen Gondelbahnen eröffnet.
Gestritten wird beim Marmortransport auch heuer. Urteile hin, Urteile her, gefahren wird natürlich trotzdem. Vom Göflaner Wantl zuerst über Tafratz, dann über Hinterberg, dann wieder über Tafratz. Die sturen Göflaner um Fraktionschef Erhard Alber haben sie plattelt mit den zaudernden Boznern, die keine definitive Transportlösung ausstellen wollen. Zu Beginn des Jahres hat der Betriebsdirektor Erich Tscholl gesagt, dass die Verhandlungen noch immer ergebnisoffen sind. Dann kommt von Bozen die Idee mit Wasserstoff-LKWs - die könnten für Laas und für Göflan fahren, straßentauglich, umweltfreundlich, seilbahnlos. Gefahren sind sie noch nicht.
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Arbeitsplätze im ländlichen Raum Die „Plattform Land“ wurde als Interessensgemeinschaft 2013 vom Südtiroler Bauernbund und dem Gemeindenverband gegründet, um den ländlichen Raum zu stärken. Heute sind mehrere Verbände Mitglieder der Plattform. Beim EU-Projekt „ALPJOBS“ sollen Trends im Arbeitsmarkt für junge Erwachsene im Alpenraum aufgezeigt werden.
Foto: Heinrich Zoderer
Schlanders
Die Plattform Land lud zu einer gut besuchten Abendveranstaltung in die Schlandersburg. Erste Reihe v.l.: Ulrich Höllrigl (Moderator), Urban Perkmann, Leo Tiefenthaler, Andreas Schatzer, L. Abg. Franz Locher, Enrico Zuliani, Cassiano Luminati und L.Abg. Jasmin Ladurner Von der Firma Hoppe berichtete Enrico Zuliani über die konkreten Herausforderungen. Es gibt einen Fachkräftemangel und einen
S
ieben Alpenstaaten mit insgesamt 48 Regionen und 80 Millionen Einwohnern haben sich zur Makroregion Alpenraum (EUSALP) zusammengeschlossen. Das zweijährige Projekt ALPJOBS ist ein Projekt der EUSALP, an dem sich auch die Plattform Land beteiligt. Bei einer Veranstaltung in der Bibliothek Schlandersburg gab es mehrere Referate zum Thema „Arbeitsplätze für die Jugend im ländlichen Raum“. Cassiano Luminati aus Poschiavo (Schweiz) berichtete über die Wichtigkeit der dualen Ausbildung, sowie über die grenzübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Um zukünftige Trends zu erkennen, wurden Umfragen gemacht und Zukunftsszenarien entwickelt.
Wandel in der Einstellung zur Arbeit. Für die Zukunft sind neue Fähigkeiten, wie die Datenverwaltung und das Pflegen von Netzwerken notwendig. Es braucht flache Hierarchien und flexiblere Arbeitszeiten. Urban
Perkmann von der Handelskammer zeigte Schwächen und Stärken des Arbeitsmarktes im Vinschgau auf. Schwächen sind neben dem Fachkräftemangel und der ungenügenden Digitalisierung auch die ungenügende Zusammenarbeit zwischen einzelnen Sektoren und die Zentralisierung öffentlicher Dienste. Zu den Stärken zählte Perkmann ein starkes Unternehmertum, die gute berufliche Ausbildung, die Vinschger Bahn und das Innovations- und Gründerzentrum BASIS. Anschließend gab es Kurzstatements von Jungunternehmern und jung gebliebenen Menschen aus dem Vinschgau. Karin Breitenberger, Hannes Götsch, Karin Meister und Michael Hofer berichteten über ihre Erfahrungen. Bei der anschließenden Diskussion ging es um die Betreuung der älteren Menschen vor Ort, den Breitbandausbau, den Fachkräftemangel, die Lehrlingsausbildung und das unterschiedliche Lohnniveau in Südtirol und in der Schweiz. Zum Abschluss der Abendveranstaltung gab es ein Statement vom neuen L.Abg. Franz Locher und unterhaltende Einlagen vom Sprachkünstler Alex „Giovi“ Giovanelli. (hzg)
18. 11. - 27. 12. 2018
18. 11. - 27. 12. 2018 Jeder von uns steht für Ihren Gewinn Malser Weihnachtsaktion 18.11. – 27.12.2018
Mals zeigt Gemeinschaft mit der heurigen Weihnachtsaktion. 46 Preise gibt es - angeführt vom Hauptpreis einem VW Up - insgesamt zu gewinnen, u. a. ein E-Bike, ein iPhoneX, eine Kitchen Aid, einen großen Geschenkkorb und verschiedene Wert-Gutscheine. Je 10 Euro Einkaufswert erhält man einen Aufkleber. Mit 10 Aufklebern ist die Sammelkarte voll und kann – mit Namen und Adresse versehen - in die bereit stehenden Weihnachtsurnen eingeworfen werden. In die Gemeinschaftsaktion reiht sich nahtlos das Programm verschiedener Vereine ein. Diese haben sich wieder zusammengeschlossen um die Weihnachtszeit, wie bereits 2017, ein wenig besinnlicher zu gestalten. Unter dem Motto „Mitnond im Malser Advent“ werden an zahlreichen Abenden, durch die Unterstützung der Gastwirte und Kaufleute, Speisen und Getränke gegen eine freiwillige Spende angeboten. Auch Gesangs- und Musikeinlagen runden die weihnachtliche Stimmung ab. Der Reinerlös dieses Gemeinschaftsprojekt geht an die Krebshilfe des Bezirks Vinschgau. Der Dank der hds-Ortgruppe geht an alle Beteiligten der Malser Weihnachtsaktion für die großzügige und großartige Unterstützung. Ohne sie wäre die Aktion nicht möglich. Die Öffnungszeiten: Silbernes Wochenende: Sa. 15. Dezember von 9 – 12 & 14 – 18 Uhr, So. 16. Dezember von 10 – 12 & 14 – 18 Uhr. Goldenes Wochenende: Sa. 22. Dezember von 9 – 12 & 14 – 18 Uhr, So. 23. Dezember von 10 – 12 & 14 – 18 Uhr.
12 /LESERBRIEFE/
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Fragen, Tipps und Antworten
Partnerschaft und Familie Der sehnlichste Wunsch meiner zwölfjährigen Tochter ist ein Hund als Haustier. Bisher haben mein Mann und ich uns kategorisch dagegen ausgesprochen, einfach aufgrund der Tatsache, dass die Verantwortung letztlich an uns hängen bleibt. Mittlerweile bin ich allerdings nicht mehr so sicher mit meinen Vorbehalten.
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Leserbrief zum Leserbrief im „VW“ vom 29. 2018 „Steuergerechtigkeit“ Bauern zahlen sehr wohl Steuern wie beispielsweise die hohe MwSt: z.B. beim Ankauf eines Traktors mit 50.000 € sind 11.000 € nur an MwSt abzuführen, also 22 % und dies gilt bei sämtlichen Ankäufen von Maschinen, Geräten, Stützgerüsten, Hagelnetzen usw. Dazu sind beim Umtausch bzw. Verkauf einer gebrauchten Maschine wiederum die 22 % an MwSt abzugeben, also muss mindestens 2 Mal eine MwSt an den Staat entrichtet werden! Zur erwähnten MwSt. gibt es noch z.B. die Lohnsteuer für die Arbeitnehmer (Erntehelfer) usw., die Sozialabgaben für die mitarbeitenden Familienmitglieder und Erntehelfer, auch für die anderen lohnabhängigen Arbeiter. Dazu würden alle Arbeitskosten, die hohen Investitionskosten z.B. bei Neuanpflanzungen von Anlagen mit dem Ankauf von Jungbäumen (Pflanzgut), der Erstellung des gesamten Gerüstes wie Pfähle,
Systemische Einzel-,Paar-, und Familienberatung - Tel. 3332690799 Elisabeth Hickmann: Sie tun gut daran, diese Entscheidung zunächst einmal im Hinblick auf die wechselseitigen Interessen und Bedürfnisse mit Ihrem Partner zu besprechen. Ein Hund ist von der Verantwortung her wie ein zusätzliches Familienmitglied und daher müssen Vereinbarungen so konkret wie möglich getroffen werden, im zweiten Schritt auch mit den Kindern. Was spricht dafür: Laut aktuellen Studien sind Haustiere tatsächlich die besten Freunde der Kinder. Sie fühlen sich mit Ihnen genauso eng verbunden wie mit Familienangehörigen, und im Gegensatz zu Geschwistern muss ich mit einem Hund nicht streiten. Das Gefühl der Verbundenheit mit einem Tier unterstützt zudem die emotionale Entwicklung der Kinder. Sie lernen, sich auf die Bedürfnisse anderer einzustellen. Selbst das Sozialverhalten und die Schulleistungen werden positiv beeinflusst. Ihre Tochter sehe ich sehr wohl in der Lage, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Dann heißt es eben Gassi gehen anstatt mit dem Handy auf der Couch zu chillen. In kritischen Lebensphasen, wie beispielsweise der Pubertät, können sich Jugendliche Trost und Streicheleinheiten holen und fühlen sich ohne Worte verstanden und aufgehoben. Der Umgang mit Tieren senkt auch bei uns Erwachsenen den Stresspegel, wirkt entspannend und blutdrucksenkend. Die Frage, ob Sie den zeitlichen und finanziellen Aufwand übernehmen wollen, können letztlich nur Sie als Eltern beantworten. Haben Sie auch eine Frage? Schreiben Sie eine Mail an: beratung@hickmann.it www.beratung-hickmann.it
Drähte usw., Hagelnetze bzw. zuvor Rodung der alten Anlage, Ankauf der teuren Maschinen und Schlepper und deren gesamte Wartungskosten, die jährlichen Arbeitskosten und Spesen wie Baumschnitt, Düngung, Beregnungskosten – sehr hoch bei einer Neuerstellung einer Junganlage! – Handausdünnen, Sommerschnitt, sowie die hohen Erntekosten – diese allein betragen rund 10 Cent/kg Äpfel im Durchschnitt! – dazu kommt noch der hohe finanzielle Aufwand für die vielfach kritisierten Pflanzenschutzmittel, ohne die der heutige moderne, verwöhnte und sehr anspruchsvolle Konsument leider nicht mehr kaufen würde (keine Qualität, kein makelloses äußeres Erscheinungsbild!). Ohne Kauf kommt die Frucht zum Industrieobst und, sofern dieses überhaupt einmal das Lagerhaus gesehen hat, dann kommen noch die sehr hohen Lagerungs- und Arbeitskosten hinzu, was auch richtig ist. Dadurch werden die betroffenen Bauern statt zu Lohnempfänger für den gesamten Arbeitsaufwand eines Jahres zu Zahlern wegen
der fehlenden Beträge zwischen Produktionskosten und Aufwandsentschädigung! Wenn einige wenige Bauern im ganzen Land aus dem Verkauf von Baugrund oder Baukubatur etwas Geld haben, so sind dies nicht Einnahmen aus der regulären Tätigkeit in der Produktion bzw. dem Anbau von Nahrungsmitteln! Dazu kommt noch, dass gerade bei den Bauern die zahlreichen Familienmitglieder hilfreich mitarbeiten. Wenn all diese Personen so wie im normalen Leben und vom Staat in der Verfassung rechtlich begründet und damit vorgesehen - also der Bauer, die Bäuerin, und die ganzen arbeitsfähigen Kinder einen normalen, würdigen Lohn erhalten würden, welcher jedem Arbeitnehmer vom Gesetz her zusteht, vom jeweiligen Hof verrechnen würden, dann sähe die Lage noch weit schlechter aus. In manchen Jahren (bedingt durch die schlechten Marktpreise usw.) kämen dann für all diese Personen nicht einmal die reinen Produktionskosten heraus, denn mit dem schwachen Erlös könnten diese nicht gedeckt werden. Warum sind so viele Bauern gezwungen einem festen Nebenerwerb nachzugehen, wenn die Höfe anscheinend so gut gehen würden? Mein Rat bzw. Appell an die vereehrte Leserbriefschreiberin Frau von Marsoner: versuchen Sie doch selbst einmal die von Ihnen so gepriesene, erfolgreiche Bauersarbeit, indem Sie einen Hof für wenig Geld pachten. In Naturns gibt es einen mit Hof mit 4 ha Obst- und etwas Weinbau! Der bisherige Pächter hat ihn freiwillig zurückgelassen vor lauter „vieler Einnahmen!“ Noch besser, Sie schreiben einen Brief an die Regierung nach Rom, damit diese aktiv wird und endlich die Einkommenssteuer für alle (auch die Bauern!) einführt. Dann werden Sie sehen, dass die Bauern noch bei weitem mehr an Aufwänden und Abzügen gegenüber dem Staat geltend machen, diesem noch viel weniger an Steuerertrag durch die Bauern bleibt. Dann vielleicht werden auch Sie begreifen, dass mit einer reinen Neiddebatte niemandem geholfen ist, schon gar nicht in sozial schwachen bzw. gefährlichen Zeiten wie diesen! Zudem ist es genau Ihre Partei, geschätzte Frau von Marsoner, welche Dank LH a.D. Luis Durnwalder den landwirtschaftlichen Grund zerstückelt und Villen in die besten landwirtschaftlichen Gründe für die Geldklientel baut, Dank maßgeschneidertem Landesgesetz (Höfegesetz) für die einflussreichen Kollegen des ex LH… Franz Gritsch, Naturns
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Am Bergsee bei Burgeis. „Heute nichts erlebt. Auch schön.“ So schrieb in seinem Tagebuch Wolfgang Amadeus Mozart. Meinen Lesern wünsche ich ein glückliches 2019 auch ohne „Erlebniswelten“.
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Einschreibungen
Richtig gestellt
... für 2019/2020 in den italienischen Kindergarten „Grillo parlante“ in Schlanders: Mo., 14.01. – Mi., 16. 01.2019 von 9:00 – 14:00 Uhr. Do. 17. 01. und Fr. 18. 01. von 9:00 – 13:00 Uhr.
Die Schützenkompanie Laas muss feststellen, dass in Ihrem Bericht von unsrerer Fotoausstellung einige Fehler aufgetreten sind. Die Fotos und Briefe der Ausstellung wurden alle von der Schützenkompanie Laas zusammengetragen wurden und nicht wie in Ihrem Bericht von Manfred Haringer und Tobias Wiesler. Manfred Haringer hat uns danach die Briefe transkribiert, außerdem haben wir von Manni und Tobias Wiesler die Uniformen, Helme und Dosen für die Ausstellung geliehen.
Vinschgau/Südtirol
Ein Stück Heimat schenken
Foto: „Wind“-Archiv
eschenkskörbe sind ein beliebtes Weihnachtsgeschenk für Mitarbeiter, Verwandte oder Bekannte. Häufig aber sind in diesen Körben Lebensmittel zu finden, die über weite Strecken transportiert wurden und mit Südtirol nichts zu tun haben. Dabei bietet Südtirol selbst so vieles, ist die Südtiroler Bauernjugend überzeugt. „Bei der großen Auswahl von Südtirols Qualitätsprodukten, findet sicher jeder etwas für seinen Geschmack“, sind Wilhelm Haller, Landesobmann der Südtiroler Bauernjugend und Angelika Springeth, Landesleiterin, überzeugt. „Ein Korb gefüllt mit regionalen Produkten ist eine gute Gelegenheit etwas Besonderes zu schenken und die Vielfalt unserer Region sichtbar zu machen. Wer heimische Lebensmittel kauft, lässt nicht
nur das Geld im Land, sondern hilft mit unnötigen Schwerverkehr zu vermeiden.“ Darüber hinaus trägt der Kauf heimischer Produkte wesentlich zum Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft bei. „Der Konsument kauft also nicht nur gute Produkte, sondern tut auch Gutes“, sind Haller und Springeth überzeugt. „Roter Hahn“ bürgt für Qualität „made in Südtirol“.
Grünes Licht für E-Werk
Dem Glurnser BM Luis Frank (links) ist es zu verdanken, dass sich die Rambach Konsortial GmbH und die beteiligten Gemeindegremien überhaupt mit der Frage eines E-Werkes am Rambach befassen können.
Glurns - Jeder einzelne im Glurnser Gemeinderat konnte zur Frage Stellung nehmen, ob die Rambach-Konsortial GmbH den Bau von Druckleitung und E-Werk am Rambach in Angriff nehmen soll. Einhellig war die Antwort: Ja. von Erwin Bernhart
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in Beschluss des Gemeinderates war nicht notwendig, aber jeder einzelne Gemeinderat hatte die Gelegenheit, sich zur Frage zur äußern, ob die Rambach-Konsortial GmbH ein E-Werk am Rambach errichten solle. Die Frage stellt sich deshalb, weil die derzeitigen Rahmenbedinungen nicht sonderlich rosig sind: der Strompreis ist nicht besonders hoch und Förderungen in Form von sogenannten Grünzertifikaten sind nicht in Sicht. Der Sekretär Georg Sagmeister berichtete aus einer Klausursitzung, die der Gemeinderat von Taufers zur selben Frage abgehalten hat. Die Gemeinderäte von Taufers haben ihr OK gegeben. Bedenken hatte dort Stefan Fliri wegen der Fischbestände vorgebracht. Den Glurnser Gemeinderäten wurden Zahlen präsentiert:
Der Bau von Druckleitung und E-Werk koste rund 14 Millionen Euro. 10 Millionen Euro, so der Plan, müssten als Darlehen aufgenommen und 4 Millionen Euro als Eigenkapital investiert werden. Die einzelnen Gesellschafter der Rambach Konsortial GmbH müssten die 4 Millionen Euro anteilsmäßig aufbringen. Glurns trifft es mit einem 20%-Anteil an der Rambach-Konsortial GmbH also 800.000 Euro zu berappen (Taufers mit 39% Anteilen 1,56 Millionen Euro; Mals mit 27% 1,08 Millionen; die SEG und die Gemeinde Schluderns mit jeweils 3% 120.000 Euro). Die Fraktion Laatsch mit 8% hätte 320.000 Euro beizusteuern. Die Laatscher wollen nicht mehr mitgehen, informierte Sagmeister die Glurnser Gemeinderäte. Den Investitionen gegenüber stehen die zu erwartenden Erträge: Mit einer mittleren Leistung von 2,99 Megawatt
generiert das E-Werk, so die Prognose, 21.000 Megawattstunden. Und nun kommt der Strompreis ins Spiel. Legt man einen Strompreis von 52 Euro pro Megawattstunde (5,2 Cent/ kWh) zugrunde, ist der Stromerlös jährlich 1,092 Millionen Euro. Demgegenüber werden die Spesen (Finanzierung, Betriebskosten, Gebühren) mit rund 855.000 Euro angegeben. Sagmeister wagte die Behauptung, dass man mit einem Strompreis von 3,5 Cent/kWh ausgeglichen bilanzieren könne. Im Übrigen sei es einzig BM Luis Frank zu verdanken, dass man überhaupt über eine solche Frage nachdenken könne. Die Gemeinderäte ließen sich von der überschlägigen Rechnung überzeugen und gaben jeder und jede einzelne ihr OK dafür, dass die Rambach Konsortial GmbH das E-Werk ernsthaft in Angriff nehmen solle.
Foto: Erwin Bernhart
G
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/LOKALES/ 15
Schlanders/JAV-Junges Aktives Vinschgau
Jugendliche lernen Arbeitswelt kennen B
Im letzten Jahr wurde das Projekt „JAV-Junges Aktives Vinschgau“ gestartet. Bei einem Treffen wurde über die gemachten Erfahrungen berichtet, v.l.: Manuela Ortler, Evelyn Rinner, Sanzio Myriam Egger, Margot Tappeiner und Karin Tschurtschenthaler
Foto: Heinrich Zoderer
is jetzt war es nicht möglich, dass Jugendliche unter 15 Jahren Erfahrungen in Betrieben sammeln konnten. Mit dem Dreijahresprojekt „JAVJunges Aktives Vinschgau“, das 2017 gestartet wurde, sollen Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren die Möglichkeit erhalten, ganzjährig sich in der Berufswelt zu orientieren und eigene Kompetenzen zu erweitern. Bei einem ersten Treffen berichteten die Sozialdienste als Projektträger zusammen mit den Jugenddiensten als Projektpartner über die ersten Erfahrungen. Anwesend waren auch Vertreter von Schulen, Gemeinden, Genossenschaften und Betrieben als Kooperationspartner und Jugendliche, die an dem Projekt beteiligt waren. Wie Manuela Ortler, die Bereichsleiterin für Minderjährige in der Bezirksgemeinschaft, sowie Margot Tappeiner und Evelyn
Rinner von den Sozialdiensten und Sanzio Myriam Egger vom Jugenddienst ausführten, ist das Projekt sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Betrieben gut angekommen. Insgesamt 36 Jugendliche haben im vergangenen Jahr mehr als 500 Stunden in verschiedenen Betrieben geleistet und positive Rückmeldungen gegeben. Hervorgehoben wurde, dass alles unkompliziert und flexibel abläuft. Jugendliche deponieren
Ausführung sämtlicher Maler- Lackierer und Harzarbeiten sowie verlegen von Gipskartonplatten
Unser Team wünscht Ihnen weiße Weihnachten und ein farbenfrohes neues Jahr!
Protzenweg 33 Kortsch – 39028 SCHLANDERS Tel. 0473 73 00 36 – Fax 62 02 41
bei der Bezirksgemeinschaft oder bei den Jugenddiensten ihr Interesse. Insgesamt 36 Betriebe haben sich als Kooperationspartner gemeldet. Dabei sind Vereine, Gemeinden, Altersheime, Bibliotheken, Kitas, Sozialgenossenschaften, Hotels, Geschäfte und Handwerksbetriebe, auch eine Alm, ein Kulturhaus und die Werkstätte für Menschen mit Behinderung. Die Jugendlichen sind über das Projekt Unfall- und Haftpflicht ver-
sichert, erhalten keinen Lohn, aber eine Teilnahmebestätigung und Anerkennung. Sie können den gewünschten Betrieb selber aussuchen, auch bei mehreren Institutionen Erfahrungen sammeln und selber ihre Einsätze mit dem Betrieb vereinbaren. Die Jugendlichen werden bei dem Projekt von den Jugenddiensten begleitet und jeder Betrieb hat einen Ansprechpartner, einen Tutor, damit alles erfolgreich ablaufen kann. (hzg)
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§ Die Friedensfahne über dem Untertappeinhof Aus dem Gerichtssaal
Tappein am Schlanderser Sonnenberg hat eine bewegte Geschichte. Wir denken dabei nicht so sehr an die Sagen, die sich um den Hof ranken, wonach es dort nicht immer mit „rechten Dingen“ zugegangen sein soll. Einem der Tappeiner sagt man sogar nach, er hätte den Teufel in seine Dienste genommen und beim Bau seines neuen Stadels sowie bei der Pflasterung des Weges von Schlanders bis zu seinem Hof engagiert. Als der „Gottseibeiuns“ dann seinen Lohn einforderte, soll ihn der Tappeiner „geleimt“ haben. Seither „geistert“ es angeblich da oben. Nun, ausgesprochen friedlich läuft das Leben auf Tappein auch in neueren Zeiten nicht ab. Auslöser des heutigen „Unfriedens“ ist, wie schon die alten Römer wussten, die „vicinitas“ als „mater discordiarum“,
also die zu enge Nachbarschaft als Mutter von Zwistigkeiten. Der sprichwörtliche Hund liegt schon einmal darin begraben, dass es zwei geschlossene Höfe, den „Untertappein“ – und den „Obertappeinhof“ gibt. Den letzteren kaufte im Jahre 1985 ein gewisser Müller Karlheinz aus Frankfurt zusammen mit einer ungeteilten Hälfte am „Untertappeinhof“. Dessen andere Hälfte erwarb im Jahre 1993 Lanthaler Erwin aus Passeier, der seither die Bewirtschaftung innehat. Nicht genau geklärt sind dabei die rechtlichen Bedingungen: Müller behauptet, die Bewirtschaftung durch Lanthaler erfolgte ohne Rechtstitel, Lanthaler hingegen ist der Meinung, dass ein zumindest mündliches Pachtverhältnis vorlag. Der Streit landete schließlich vor dem Gericht in Schlanders. Die
Die Heimatbühne Tschengls präsentiert:
Lustspiel in 3 Akten von Willy Stock Regie: Martin Spechtenhauser
Premiere: Sa. 05.01.2019 – 20.00 Uhr
So. 06.01.2019 – 17.00 Uhr Sa. 12.01.2019 – 20.00 Uhr So. 13.01.2019 – 17.00 Uhr im Kultursaal Tschengls Reservierung: Tel. 347 70 61 016 (ab 14.00 Uhr)
Mi. 16.01.2019 – 20.00 Uhr Fr. 18.01.2019 – 20.00 Uhr Sa. 19.01.2019 – 20.00 Uhr
Standpunkte konnten unterschiedlicher nicht sein, weswegen jede der Streitparteien die Zuweisung des Hälfteanteils der anderen verlangte. Diesen rechtlichen „Spagat“ hat nun der frühere Schlanderser Richter Alex Tarneller vor ein paar Monaten durch eine kluge Anwendung des Höferechts gelöst. Lanthaler konnte ohne Schwierigkeiten nachweisen, dass er über all die Jahre den ganzen „Untertappeinhof“ mit den dazugehörigen Grundstücken bewirtschaftet hatte, ohne dass Müller dagegen eingeschritten war. Und als tatsächlichem Bewirtschafter billigte ihm der Richter einen Vorzugstitel für die Zuweisung des Müllerschen Hälfteanteils zu. Allerdings musste Lanthaler dafür ordentlich in die Tasche greifen, denn er wurde zur Zahlung der Hälfte des Marktwertes verdonnert.
Diesen hatte der vom Gericht beauftragte Sachverständige im Betrag von Euro 1.200.000 festgesetzt. Mit dieser Entscheidung haben sich beide Parteien mittlerweile abgefunden, denn Müller hat den Preis erhalten und Lanthaler ist auf Grund des rechtskräftigen Urteils als alleiniger Eigentümer des Untertappeinhofes im Grundbuch eingetragen. Seither weht zumindest dort die Friedensfahne. Das Kriegsbeil wurde allerdings gleich in unmittelbarer Nähe wieder ausgegraben! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
HEIMATBÜHNE TSCHENGLS
Die Tante aus Amerika Die Theaterbesucher dürfen sich freuen auf die neue Produktion der Heimatbühne Tschengls: Am Samstag, 5. Jänner ist es wieder soweit und der Vorhang im Kultursaal in Tschengls öffnet sich. Auch in diesem Jahr ist es Regisseur Martin Spechtenhauser gelungen eine lustige, bunte Truppe zusammenzutrommeln, die zurzeit eifrig am Proben ist. Zur bewährten Runde um Michael Blaas, Fabian Andres, Gabi Tscholl, Florian Peer, Jana Peer, Roswitha Tappeiner (fehlt im Bild) und Sepp Kurz gesellt sich heuer mit der jungen Tschenglserin Tanja Tappeiner ein neues Gesicht und macht damit das Schauspielteam komplett. Die 8 Darsteller werden das Lustspiel in 3 Akten „Die Tante aus Amerika“ zum Besten geben. Der Inhalt? Nur so viel wird verraten: „Lügen haben kurze Beine“! Das scheint die Männerwirtschaft, bestehend aus Opa, Vater und Sohn, noch nicht zu wissen. Sonst hätten sie Tante Barbara in ihren Briefen nach Amerika nicht so haarsträubende Märchen aufgetischt, um sich die heißbegehrten Dollars schicken zu lassen. Doch nun kommt die Tante zu Besuch und die Männer haben jetzt eine Reihe von Problemen… Die Theaterbesucher erwartet gute Unterhaltung und viele Lachtränen. Die Heimatbühne Tschengls freut sich auf zahlreiches Publikum bei insgesamt sieben Vorstellungen: Reservierungen unter 347 7061016 (ab 14 Uhr).
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„I hat gmiaßt an reichen Baur im Burggrafenamt heiratn“ Fast 60 Jahre lebte die 88-jährige Amalia Fliri Peer in Taufers i. M. Dann kehrte sie an den Ort ihrer Kindheit nach Gratsch zurück. Der Abschied fiel ihr schwer. Denn mit dem Vinschgau verbinden sie viele Erinnerungen und herzliche Freundschaften. von Magdalena Dietl Sapelza
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
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malia, genannt Lia, wuchs auf dem „Pinthof“ in Gratsch mit sechs Geschwistern auf. Auf dem stattlichen Hof mit Knechten und Mägden wurden 40 Stück Vieh gehalten und rund 2.000 Obstbäume gepflegt. Ihr Vater, der die Pinthof-Bäuerin als Witwe geheiratet hatte, stammte aus Taufers i. M. Lia freute sich jedes Mal, wenn sie ihn bei den Verwandtenbesuchen begleiten durfte. „Taufers hot miar olm eppas gsogg“, erklärt sie. Jährlich genoss sie dort die „Sommerfrische“. „Dia isch pa di Stadtler selm Mode gweesn“, meint sie. Als gut gekleidetes Kind und später als junge attraktive Frau zog sie im bäuerlich geprägtem Taufers viele Blicke auf sich. Bei einem Gasthausbesuch im „Dopolavoro“ anfangs der 1950er Jahre erweckte Lia die Aufmerksamkeit des zehn Jahre älteren Gemeindebeamten Heinrich Peer, der dort Karten spielte. Dieser lud sie zu einem Spaziergang ein. Charmant umwarb er sie. Lia war von ihrem Verehrer angetan und so wurde aus den beiden ein Paar das schon bald Heiratspläne schmiedete. „Iaz heirat i an Tauferer“, verkündete Lia ihrer Familie im „Pinthof“. Das stieß bei ihrer Mutter und den Schwestern auf wenig Verständnis. „I hat gmiaßt an reichen Baur im Burggrafenamt heiratn“, erklärt Lia. Man habe ihr ins Gewissen geredet und ihr die vielen Unannehmlichkeiten aufgezählt, die sie in Taufers erwarten würden. Sie erinnert sich noch heute an die bissigen Worte: „Oben hosch koa fließend Wosser… koa Waschmaschin… lai a Plumsklo“. Lia ließ sich nicht beirren, obwohl auch ihr bewusst war, dass sie in Taufers kein Luxus er-
Amalia Fliri Peer, Jg 1930, in ihrer Wohnung in Gratsch. Viele Fotos erinnern sie an ihre Zeit in Taufers i. M. Die rüstige Seniorin turnt täglich, unternimmt kilometerlange Spaziergänge, genießt Meerund Kuraufenthalte und ist rundum fit. „I fühl mi nit so olt wia i bin.“ wartete. Die Liebe war stärker als alles andere, und nichts hinderte sie daran, Heinrichs Wohnung einzurichten, in der all das fehlte, was ihr prophezeit worden war. Am 2. Juni 1954 läuteten in Taufers die Hochzeitsglocken. Die schöne junge Braut in ihrem weißen Kleid wurde bewundert und auch beneidet. Die Hochzeitsreise ging nach Venedig. Heinrich hatte alles organisiert, sogar einen Hubschrauberflug über der Lagunenstadt. In Taufers, wo Lia bis heute ehrerbietig „Frau Peer“ genannt wird, begann dann ein beschwerlicher Alltag. Sie holte das Wasser aus
dem Brunnen und wusch dort ihre Wäsche. Nach der Geburt ihres ersten Sohnes Elmar stand sie oft stundenlang mit vielen anderen Frauen am Trog. Erst Jahre später, nach der Geburt ihres zweiter Sohn Herbert, verfügte sie über fließendes Wasser in der Wohnung und auch über eine Waschmaschine. Ihr Mann, in italienischer Sprache und in der Gesetzgebung versiert, war in der Gemeinde der „Vater für alles“. Er beriet die Bürger in den unterschiedlichsten Angelegenheiten. „Si sein oft zu inz hoam kemman, a in Somsta unt in Sunnta“, erinnert sie sich. Das wurde noch viel
schlimmer, als Heinrich später Bürgermeister war. 1973 zog die Familie in ihr neues Haus, in die „Pension Tannenheim“, dessen Bau Lia organisiert hatte. Sie bot Zimmer mit Frühstück an. „Wenn i di Pension kopp hon, bin i a drhoam in Grotsch oungsehner gwesn“, lacht sie. Den täglichen Kaffeeklatsch im Gasthaus ließ sie sich nie nehmen. Sie war eine der wenige Frauen, die sich das damals gönnten. Ein Schicksalsschlag erschütterte die Familie im Frühjahr 1973. Sohn Elmar erlitt bei einem Autounfall lebensgefährliche Verletzungen. „Deis isch’s Schlimmste in mein Lebm gwesn“, bekennt sie. Wochenlang bangte Lia um ihren Sohn. Sie konnte sich erst wieder ihres Lebens freuen, als Elmar sich erholt hatte. Regelmäßig ging sie mit Freundinnen auf Reisen, nach Griechenland, nach Ischia, nach Tunesien. „Do isch der Heini olm großzügig gwesn“, verrät sie. Nachdem ihre Söhne ausgezogen waren und sie auch ihre Pension aufgegeben hatte, umsorgte sie nur noch ihren Mann. 2012 starb dieser. Schweren Herzens entschied sie sich für den Verkauf des Hauses und zog nach Gratsch in ihr kleines Anwesen, das sie geerbt hatte. Nachdem der neue Besitzer in Taufers nichts mit der dortigen Einrichtung anfangen konnte, überließ sie diese der Bevölkerung. „Si hoobm sich kennt houln, wos sie brauchn“, sagt sie. In ihrer kleinen Parterrewohnung fühlt sie sich zwar wohl, doch oft vermisst sie den Vinschgau. Ihr Herz geht ihr auf, wenn sie Besuch aus Taufers bekommt. Als begeisterte Köchin lädt sie die Gäste auch regelmäßig zum Essen ein und schwelgt dann in Erinnerungen.
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Nachhaltigkeit bei Kolping III Aus der Armut zu einer aktiven Bürgergesellschaft ist ein wichtiges Ziel von Kolping. Der Aufbau von Kolpingsfamilien ist ein zentrales Anliegen. Das bürgerliche, ehrenamtliche Engagement ist weltweit wichtig- ja notwendig. Wer durch die Arbeit von Kolping den nachhaltigen Schritt aus der Armut geschaffen hat, ist dazu aufgerufen, sich selbst zu engagieren und sich – durch Solidarität gestärkt – nun auch für andere einsetzen. Die Kolpingverbände liefern hierfür den Rahmen. Besonders imponiert es, wenn sich Kolpingmitglieder trotz widriger Rahmenbedingungen für das Wohl der Mitmenschen einsetzen und dabei sogar Repressalien in Kauf nehmen. So ist es kürzlich in Mexiko geschehen, wo sich ein Kolpingpräses gegen ein Drogenkartell stellte und seine Familie daraufhin mit dem Tod bedroht wurde. Und auch im kommunistischen Vietnam ist es beeindruckend zu sehen, wie die Kolpingvorsitzenden den Mitgliedern und ihren Mitmenschen Mut machen, ihren Glauben zu leben und im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Gesellschaft mitzugestalten. In über 60 Ländern sind Kolpingsfamilien aktiv. In über 60 Ländern stoßen sie gemeinsam Veränderungen an und versuchen, andere zum Mitmachen zu begeistern Oft sind die Früchte dieser Anstrengungen erst Jahre oder gar Jahrzehnte später erkennbar. Kolping Südtirol ruft deshalb heuer zu einer Weihnachtsaktion im Zeichen weltweiter Nächstenliebe auf. Motto: Startkapital Ziege- mit Tierhaltung die Armut dauerhaft besiegen. Beteiligen wir uns und zeigen uns großherzig. Besinnlichen Advent!! Otto von Dellemann
Wenn Kinder und Jugendliche trauern Am Dienstag, 29.01.2019 findet von 9.00 – 17.30 Uhr das Seminar „Wenn Kinder und Jugendliche trauern“ statt. Die erfahrene Trauerbegleiterin Martina Gamper Tschenett vermittelt ihr Wissen aus langjähriger Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Kindertrauergruppen, Kindergarten- und Schülergruppen. Sie bietet in diesem Seminar Anleitung zum Umgang mit diesen speziellen Themen, Fragen, Sorgen und Nöten. 60,00 € Kursgebühr, Anmeldeschluss 15.01.2019. Anmeldung und Infos: Tel. +39 0473 843980, info@marienberg.it, www.marienberg.it
Verein Vinschger Bibliotheken seit 25 Jahren Matsch/Vinschgau - Am 17. November 1993 haben sich in der Bibliothek Laas die 28 Bibliotheken im Vinschgau zum „Verein Vinschger Bibliotheken“ zusammengeschlossen, um gemeinsam Ausflüge, Fortbildungen und Leseaktionen zu planen und durchzuführen. Beim heurigen Matscher Kirchta wurde über die 25-jährige Tätigkeit Rückschau gehalten.
In der Bibliothek Matsch trafen sich Vertreter und Vertreterinnen der Vinschger Bibliotheken und feierten ihr 25-jähriges Bestehen. Den Vorstand des Vereins Vinschger Bibliotheken bilden derzeit: Margit Kuntner (Laas – Präsidentin), Raimund Rechenmacher (Schlanders), Ramona Kuen (Tarsch), Gudrun Kuenrath (Mals), Edeltraud Lugnan (St. Valentin) und Pia Gröbner (Reschen). von Heinrich Zoderer
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ehrere Bibliothekarinnen und zwei Bibliothekare trafen sich in der Bibliothek in Matsch, um die vielen Aktionen der letzten 25 Jahre in Erinnerung zu rufen und anschließend auf dem Matscher Kirchtag zu feiern und zu plaudern. Wie Raimund Rechenmacher, der Leiter der Mittelpunktsbibliothek Schlanders bei der Versammlung ausführte, wurden in den 25 Jahren insgesamt 100 Lesereisen mit 750 Lesungen für über 20.000 Kinder organisiert. In einer Bildershow wurde an verschiedene Aktionen und Begegnungen mit Jugendbuchautoren und Autorinnen erinnert. Es gab viele Treffen, regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit Besichtigung der Bibliotheken im Vinschgau, aber auch in der
näheren Umgebung. So wurden bei einem Ausflug nach Chur, Malé und Stams auch die Bibliotheken in Graubünden, im Trentino und in Nordtirol besichtigt. Schwerpunkt der verschiedenen Aktionen waren die jährlichen Lesereisen und Autorenlesungen mit Kinder- und Jugendbuchautoren aus Deutschland, Österreich und Südtirol. Organisiert wurden aber auch Puppentheater, Sagenreisen, Schattentheater, Märchenstunden, ein Lesezeichenwettbewerb, Musikgeschichten und ein Familienquiz. Großen Anklang fanden die Bücherflohmärkte und die Sommerlesepreise. Mundartlesungen (Banklhuckn) und Buchvorstellungen gab es, aber auch Lesungen im Zug, eine Märchennacht im Schloss Goldrain und Lesenächte. Im Schuljahr 2001/02 wurde eine Schreibwerkstatt
mit Rudolf Gigler initiiert. 20 Schulen und 546 Kinder beteiligten sich an dieser Aktion. Die besten Schülerarbeiten wurden im Buch „Was wäre wenn“ herausgegeben und im Kulturhaus Schlanders präsentiert. Rund 1.000 Personen nahmen an der Abschlussveranstaltung teil. Im Laufe der Jahre wurden immer wieder verschiedene Buch-, Video-, und Hörbuchpakte zu ganz unterschiedlichen Themen zusammengestellt. Seit 2009 ist der Verein Vinschger Bibliotheken auch Mitorganisator des Franz Tumler Literaturpreises. Gedankt wurde bei dem Treffen auch Ludwig Fabi von der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung Vinschgau für die reibungslose Verwaltung der Honorarnoten und die Erledigung der bürokratischen und steuerrechtlichen Arbeiten.
Foto: Heinrich Zoderer
Kolping im Vinschgau
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Laas/Göflan/Bozen
Marmorabtransport wird modernisiert uf dem Gebiet des Nationalparks Stilfserjoch befinden sich mehrere Marmorbrüche: der Weißwasserbruch, der Tarnellerbrückebruch und der Nesselwandbruch im Gemeindegebiet von Laas auf rund 1567 Metern, wo ganzjährig gearbeitet werden kann. Die hier abgebauten Rohblöcke werden mit einer Materialseilbahn zur Transportbahn Laaser Tal, von dort über die Schrägbahn zur Transportbahn Tal und von dort zum Werksgelände transportiert. Die Transportkapazität dieser 88 Jahre alten, dieselelektrisch betriebenen Technik wurde wegen Materialermüdung und aufgrund der geltenden Sicherheitsbestimmungen von ehemals 40 Tonnen auf 18 Tonnen pro Fahrt begrenzt. Deshalb müssen derzeit zusätzlich dieselbetriebene Lastwagen für den Abtransport eingesetzt werden. Diese drei Brüche sind Eigentum der Eigen-
Foto: „Wind“-Archiv
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verwaltung Laas, sie wurden bis Ende des Jahres 2033 an die Lasa Marmo GmbH verpachtet. Im Göflaner Marmorbruch im Gemeindegebiet von Schlanders auf einer Höhe von circa 2220 Metern Meereshöhe kann der Abbau nur in den Sommermonaten erfolgen; der hier gewonnene Marmor wird ausschließlich mit Lastkraftwagen zu Tal gebracht. Der Göflaner Marmorbruch ist Eigentum der Göflaner Alpengenossenschaft und Eigenverwaltung Göflan und bis September 2033 an die Göflaner Marmor GmbH verpachtet.
Der am 27. November von der geschäftsführenden Landesregierung gefasste Beschluss ist der Auftakt dazu, um den Marmorabtransport für alle diese Brüche in eine neue Zukunft zu führen. Dafür haben alle an diesen Marmorbrüchen Beteiligten eine Absichtserklärung ausgearbeitet. „Es ist notwendig“, unterstreicht Forstwirtschaftslandesrat Arnold Schuler, „Maßnahmen zu setzen, um den Abtransport des Marmors zukünftig über ein einziges Unternehmen zu möglichst gleichen Bedingungen für alle Bruchbetreiber zu gewährleisten“. Der Abtransport des Marmors soll in Zukunft nach modernsten Technologien und mittels wasserstoffbetriebener Transportfahrzeuge über die Straße erfolgen, legt Landesrat Schuler dar. Diese Art von Abtransport kann auch als Grundlage für eine nachhaltige und umweltschonende indus-
trielle Tätigkeit im Nationalpark Stilfserjoch und für die mögliche Entwicklung eines emissionsfreien Abbaus des Marmors dienen. Ein weiteres Ziel ist es, die Schrägbahn im Weißwasserbruch auch touristisch zu nutzen, um damit zu einer nachhaltigen touristischen Entwicklung des eher strukturschwachen Gebietes beizutragen. „Um diese Ziele zu erreichen, wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt“, sagt LR Schuler. Diese Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern der öffentlichen Verwaltungen, der beteiligten Unternehmen, des Nationalparks Stilfserjoch und des Instituts für Innovative Technologien Kons. GmbH IIT Bozen und wird vom Ressort Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Bevölkerungsschutz und Gemeinden von Landesrat Schuler und Ressortdirektor Klaus Unterweger koordiniert. (LPA)
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Martell
Der spezielle Marteller Weihnachtsmarkt D
en speziellsten Weihnachtsmarkt Südtirols gibt es in Martell. Im Stall der Enzianalm auf mehr als 2000 Metern haben an den drei Tagen des vergangenen Wochenendes 25 Stände ihre Waren feilgeboten. „Kein „Made in China“„, hat BM Georg Altstätter verlauten lassen. Die Besonderheit der 11. Auflage des Marteller Weihnachtsmarktes war heuer die Fülle von Produkten aus der NationalparkRegion. Die sollen über die IDM gefördert und vestärkt beworben werden und einen Mehrwert für
die Region bringen, sagte BM Altstätter bei der Eröffnung des Weihnachsmarktes am Freitag , den 7. Dezember. Der Präsident des Tourismsuvereines LatschMartell Roman Schwienbacher hob hervor, dass alle angebotenen Produkte mit viel Liebe und vielen Ideen gemacht seien. Für Martell ist der in Europa höchstgelegene Weihnachtsmarkt ein belebendes Element, auch was die Zusammenarbeit von Tourismusverein, Musikkapelle, Feuerwehr, Carabinieristation, Finanzwache und vielen Vereinen
des Tales betrifft. Der Besuch des Marteller Weihnachtsmarktes ist ein Erlebnis, zumal bereits Schnee zur Idylle des Anfahrtsweges beigetragen hat und im Stall eine besonders heimelige Atmophäre herrscht - eine „gute Energie“, wie es die Latscher VizeBM Sonja Platzer bei der Begrüßung ausdrückte. Die Marteller lassen sich bei der Organisation nicht lumpen. So hat die
Bläsergruppe Martell den Markt eröffnet, die Alphornbläser der MK Proveis traten am Samstag und der Schianbliamltol Chor am Sonntag auf. (eb)
und neun Nächte gegen einen großen Waldbrand im „Montaniger Leger“ gekämpft, 1935 halfen sie bei einem Brandein-
satz in Latsch, den sie zu Fuß erreichen mussten, „da kein Pferd aufzutreiben war“, so nachzulesen in den händischen Notizen. Heute, 2018 sind seit der Gründung Männer in vierter Generation im Verein, 43 aktive Mitglieder zählt die Mannschaft derzeit, die sich mit viel Einsatz und Freude für den Verein und die Kameradschaft weiterhin begeistern. Gebührend gefeiert wurde das Jubiläum am ersten Adventswochenende. Am Samstagabend lud die Feuerwehr zum Galadinner und gemütlichen Beisammensein. Am Sonntag wurde in der Feuerwehrhalle die heilige Messe gefeiert, auf die anschließend zum Jubiläumsfest im Kulturhaus eingeladen wurde. (bw)
Morter
130 Jahre FF Morter 888 gründete in Morter eine kleine Gruppe Männer den Verein der freiwilligen Feuerwehr. Aufzeichnungen belegen, dass bereits zuvor ein Feuerwehrdienst bestand und schließlich 1888 ein offizieller Verein eingetragen wurde. 130 Jahre Dienst am Nächsten, in denen die Mitglieder so manches Haus betraten, das andere verließen und so manche Nacht zum Schutz der anderen opferten. „Löschen, helfen, retten und schützen“, sind seit jeher die Leitmotive der Feuerwehr die Pater Mathew Kozhuppakalam in seinem Gottesdienst nannte. Die Chronik der Feuerwehr gibt Einblick in längst vergangene Zeiten, in die vielfältigen Einsätze und die
Foto: „Wind“-Archiv
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Herausforderungen denen sie sich mit geringen Hilfsmitteln stellten. 1837 als der Verein noch nicht bestand, wurde neun Tage
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Weihnachten in Mals
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Vinschgau/Schluderns
Prad am Stilfserjoch/Filmabend
47. Grenzpendlertagung
Prad in alten Filmen
m Samstag, den 5. Jänner 2019 findet im Kulturhaus von Schluderns mit Beginn um 9.30 Uhr die 47. Grenzpendlertagung statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Themen: Neuerung bei der Krankenversicherung für Grenzpendler, Mutterschaftsansprüche in der Schweiz sowie in Italien. Die Zusammenarbeit mit der größten Schweizer Gewerkschaft UINA in der Beratungsstelle in Mals, sowie der Bericht der „Amici frontalieri“ aus Rom. Neben Vertretern des Patronats KVW referieren unter anderen der Schweizer Gewerkschaftsvertreter Arno Russi, der Verantwortliche der Grenzpendler aus der Lombardei Sergio Aureli und der Parlamentarier in Rom Albrecht Plangger. Zu Gast ist auch der neu gekürte Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Florian Zerzer. „Ich rufe alle Grenzpendler auf, an der Tagung teilzunehmen und die Gelegenheit zu nutzen, sich über die Neuerungen zu informieren und Fragen zu stellen“, sagt der Sprecher der Grenzpendler Josef Trafoier. (mds)
Fotos: Heinrich Zoderer
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Beim Filmevent in Prad, moderiert von Karl Bernhart, wurde das Filmprojekt „Bewegtes Leben – Prad in alten Filmen“ vorgeführt und die „Rostige Kamera mit Ächer“ verliehen. V.l. die Prader Filmer bzw. Familienangehörige: Gustav Fahrner, Dietmar Gander, Walter Gander, Walter, Sohn von Ambros Karner, Arthur Ortler, Elisabeth, Tochter von Alfred Ortler, Roland Rieder, Hildegard Veith, Gerhard Schwarz, Hartmann Veith, Ludwig Veith und Paul Thöni.
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as Naturparkhaus „aquaprad“ war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Filmfreunde am 24.11. den 80-minütigen Film „Bewegtes Leben – Prad in alten Filmen“ vorführten. Im Jahre 2011 starteten die Filmfreunde mit dem ersten Filmabend. Wie Karl Bernhart, einer der Initiatoren ausführte, gab es bisher bereits 27 Abende. Immer wieder brachten Amateurfilmer alte Aufnahmen, die im Amt für Film und Medien digitalisiert und für Filmvorführungen aufgearbeitet wurden. In Prad gibt es außergewöhnlich viele Amateurfilmer. Bereits in den 70er Jahren begann eine Gruppe Jugendlicher Spielfilme mit viel Action zu produzieren. Im Rahmen eines Interreg IV
Projektes werden vom Amt für Film und Medien unter dem Projekttitel „bewegtes Leben“ alte Filme gesichert und öffentlich zugänglich gemacht. So wurde im Landesamt von Oscar La Rosa und Christoph Mumelter das ganze Filmmaterial von 13 Amateurfilmern aus Prad digitalisiert und zu einem Film zusammengeschnitten, der gegen eine freiwillige Spende verteilt wurde. Entstanden ist ein wichtiges Zeitdokument mit Filmausschnitten aus den 60er Jahren bis zum Beginn des neuen Jahrtausends. Die Muren von Pfingsten 1983, der Kirchenbrand in Agums 1971, die 100-Jahrfeier der Musikkapelle 1966, die 150-Jahrfeier der Stilfserjochstraße 1976 und die 25-Jahrfeier der Pfarrkirche im
Jahre 1983, die Fahnenweihe der Bauernjugend 1978 sind im Film enthalten, genauso wie das Zusslrennen, die Maschgr, das Scheibenschlagen, Prozessionen und Hochzeiten. Sehr interessant sind drei Ausschnitte von Spielfilmen von Ludwig Veith (Schatten der Freiheit, 1974), Roland Rieder (Virus Der Feind im Körper, 1989) und Paul Thöni (Dilirium, 1994). Am Ende der Filmvorführung überreichten Werner Egger und Annegret Rück im Namen der Gemeindeverwaltung an die Amateurfilmer, die Gruppe Emissione, die Musikkapelle, sowie an Sponsoren, Moderatoren und Vertreter vom Amt für Film und Medien als Anerkennung und Dank für ihre Mitarbeit die „Rostige Kamera mit Ächer“. (hzg)
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Laatsch
Musikalischer und kulinarischer Jahresabschluss D
Der Einmarsch bei der Florianifeier, rechts die Jungmusikanenten Max Rufinatscha und Teresa Blaas
Fotos: „Wind“-Archiv
ie diesjährige Cäcilienfeier der Musikkapelle Laatsch fand am Sonntag, 18. November statt. Die Musikantinnen und Musikanten gestalteten unter der Leitung von Kapellmeister Werner Brunner den Pfarrgottesdienst, den P. Pius Rabensteiner OSB vom Kloster Marienberg zelebrierte, mit Werken barocker Komponisten wie Johann S. Bach, Georg F. Händel und Jeremiah Clarke. Einige Teile der Messe wurden von der Klarinettengruppe gestaltet. Der Einladung zum Festgottesdienst waren nicht nur die Musikanten und Musikantinnen, Familienangehörige, Ehrengäste und zahlreiche Gläubige gefolgt, auch die Jubelpaare der Pfarrgemeinde standen an diesem Sonntag im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. P. Pius gelang es, beide Festanlässe in der Predigt miteinander zu vergleichen. Egal ob in einer Ehe oder
in einem Verein, ausschlaggebend seien die Harmonie und der gegenseitige Respekt, die zum Gelingen beitragen. In besonderer Weise wurde der Gottesdienst auch für den im März verstorbenen Musikanten Willi Lingg gefeiert, der seit 2010 bis zu seinem Tod Mitglied der Laatscher Musikkapelle war. Nach der kirchlichen Feier lud die Musikkapelle in den kleinen Saal des Mehrzweckgebäudes zum gemeinsamen Mittagessen ein. Der Einladung waren auch
Dekan Stefan Hainz und Hildegard Spiess von der Raiffeisenkasse Prad-Taufers gefolgt. Vor dem Essen, von Koch Erwin Folie aus Mals zubereitet, dankte Obmann Andreas Paulmichl allen Musikantinnen und Musikanten, für das vergangene musikalische Jahr. Besonders hervorzuheben waren dabei das Muttertagskonzert in der Pfarrkirche, das Sommerkonzert und das Platzkonzert anlässlich des Almabtriebes. Neben den Einmärschen zur Erstkommunion
und Florianifeier waren auch noch sieben kirchliche Ausrückungen von Bedeutung. Grußund Dankensworte richtete er auch an die Fraktionsverwaltung Laatsch, an die Raiffeisenkasse Prad-Taufers und an die Mitsponsorin des Jahreskalenders Hilde van den dries vom Weinhof „Calvenschlössl“. Die Jungmusikanten Teresa Blaas (Klarinette) und Max Rufinatscha (Horn) wurden im Rahmen der Cäcilienfeier offiziell in die Kapelle aufgenommen.
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Minschuns
Prad am Stilfserjoch
Geheimtipp für Wintersportler
Mit Patientenverfügung eigenen Willen kundtun
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Foto: „Wind“-Archiv
as Skigebiet Minschuns im Val Müstair gilt dank seiner Höhe von 2100 – 2700 Meter über Meer als Geheimtipp für sichere Schneeverhältnisse, weite Pisten und keine Wartezeiten an den vier Liften. Zudem befindet es sich im Naturpark Biosfera Val Müstair mit seiner wilden Naturlandschaft. Gelegentlich zieht der Bartgeier seine Kreise über dem Wintersportgebiet. Skifahrer, Winterwanderer, Lang- und Schneeschuhläufer können vom Weg- und Pistenrand aus Gämsen und Steinböcke beobachten. Für Abwechslung von der sportlichen Betätigung sorgen Besuche im UNESCO Welterbe Kloster St. Johann in Müstair, dem Whisky Museum mit der
Foto: „Wind“-Archiv
I
Von der Alp da Munt (2.150 Meter) führen zwei Skilifte bis auf 2.700 Meter über Meer und die Talabfahrt endet in Tschierv auf 1‘670 Meter (Foto: Thomas Leu) kleinsten Whisky-Bar der Welt in Sta. Maria, in der Antica Distilleria Beretta in Tschierv oder einer der vielen gemütlichen Münstertaler Gaststuben. Das „Minschuns Val Müstair Skipass inklusive-Angebot“ bietet während der gesamten Wintersaison preiswertes Skivergnügen für Kindern, Eltern und Großeltern bereits ab der 2. Übernachtung: www.valmuestair.ch und www.minschuns.ch.
m Rahmen der Prader Bildungstage wurde vom KVW und Südtiroler Krebshilfe am 20.11.2018, um 1930 Uhr, der Vortrag „Patientenverfügung“ angesetzt. In Prad und umliegenden Gemeinden fand man überall Plakate, die auf diese Veranstaltung hinwiesen. Primar Dr. Heidegger am Krankenhaus Meran und Präsident des Landesethikkomitees konnte als Referent gewonnen werden. Doch leider musste er aus familiären Gründen absagen. Der Prader Gemeinde- und Amtsarzt Dr. Wallnöfer Wunibald übernahm dann die Aufgabe von Dr. Heidegger. Über 100 Personen konnte Erich Saurer, der stellvertretende Vorsitzende der KVW Ortsgruppe Prad, im Bürgersaal der Gemeinde Prad begrüßen. Für die Südtiroler Krebshilfe Bezirk Vinschgau wurden die Vorsitzende Frau Helga Schönthaler und deren Stellvertreterin Frau Margareth Telser begrüßt. Weiteres galt dem Referenten Dr. Wallnöfer ein Grußwort. Anschließend zum Vortrag gab es einen Umtrunk, den der Bildungsausschuss der Gemeinde, unter der Ägide von Gemeinde-
referentin für Kultur Frau Dr. Annegret Rück, organisierte und spendierte. Allen sei herzlich gedankt. Beim Instrument Patientenverfügung (PV) geht es grundsätzlich um Mitentscheidung über medizinische Maßnahmen, wenn der Betreffende keine Kommunikations- und Urteilsfähigkeit mehr besitzt. Solange jeder selber bestimmen kann, gilt die Entscheidung des Betreffenden. Ist man im Koma oder im Sterben und kann den eigenen Willen nicht mehr äußern, dann greift die Patientenverfügung, Diese kann jeder Volljährige unterzeichnen und zu jeder Zeit ändern. Vor einem zu viel oder zu wenig an Behandlungen ängstigen sich die Menschen zunehmend. Prinzipiell gibt es keine Eingriffe ohne Einwilligung des Patienten. Auch die wichtigsten Punkte der Art. 2, 13 und 32 der ital. Verfassung und Gesetz Nr. 219/2017 über die Patientenverfügung streifte Dr. Wallnöfer, denn bei der Patientenverfügung geht es um sehr heikle und persönliche Fragen. Neben der gesetzlichen Regelung bräuchte es auf jeden Fall eine intensive Auseinan-
dersetzung und Diskussion in der Familie und mit dem Hausarzt über eigene Wertvorstellungen und medizinischen Möglichkeiten. Der Meinungsbildungsprozess sollte wahrlich genau genommen werden. Die Diagnose und Therapeutik der modernen Medizin unterliegen einer Entwicklung, die einerseits für Zuversicht und Hoffnung sorgen und anderseits auch Angst vor Übertherapie erzeugen. Die Wiederbelebung, künstliche Ernährung, Bluttransfusionen, Organspenden, hochwirksame Schmerzmedikamente und Wiederbelebung usw. waren weitere Punkte, die Dr. Wallnöfer zur Sprache brachte. Ablehnen kann man in der PV einzelne Maßnahmen, das will aber nicht heißen, dass der Patient vernachlässigt wird. Die Pflege wird weiterhin garantiert. Der Tod muss als Teil des Lebens begriffen werden. Dazu konsultiert man einen Theologen oder den Ortspfarrer, um wichtigen Fragen der Religion zu beantworten. Die Patientenverfügungen können in den Gemeinden hinterlegt werden. Erich Saurer
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Schlanders/Schlandersburg
A
rthur Gfrei war lange Hotelier auf dem Stilfserjoch. Seit Jahren durchstöbert er die Archive zwischen Mailand und Wien, um Pläne und Informationen über den Bau und die Geschichte der Stilfserjochstraße zu finden. Er hat Unterlagen fotokopiert, fotografiert und transkribiert und die bisher gesammelten Informationen in fünf Bänden gebunden. Weitere Unterlagen befinden sich noch im Stadtarchiv in Bozen, in den Archiven in Innsbruck, Sondrio, Mailand und Wien. Allein in Mailand liegen 8.000 Seiten. Rund die Hälfte hat er durchgeschaut. Die Stilfserjochstraße mit den 48 Kehren auf Südtiroler Seite und 34 bis Bormio und einer Gesamtlänge von rund 50 km, ist eine der wichtigsten und schönsten Passstraßen Europas. Lange war sie mit den 2.757 Höhenmetern auch die höchste Straße in den Alpen. Die ersten
Planungen gehen auf das Jahr 1809 zurück und wurden von der Lombardei aus betrieben. Die Österreicher haben diese Pläne später aufgegriffen und eine Militärstraße über das Stilfserjoch geplant, um in die Lombardei zu gelangen, die damals zum Habsburgerreich gehörte. Bevor es dazu kam, plante man eine Straßenverbindung über den 2.503 m hohen Umbrailpass bzw. über den 1934 m hohen Morapass und den 1955 m hohen Fraelepass. Um dies zu realisieren war ein Gebietstausch zwischen dem Münstertal und dem Livignotal geplant. Die Graubündner haben dies abgelehnt. Der aus Brescia stammende Straßenbauingenieur Carlo Donegani (1775 – 1845) hat dann die Straße über das Stilfserjoch geplant und gebaut. Donegani hat zuvor beim Bau der Splügenstraße wertvolle Erfahrungen gesammelt. 1820
Arthur Gfrei hat Archive zwischen Mailand und Wien durchstöbert und gilt heute als Experte über den Bau und die Geschichte der Stilfserjoch Straße. In der Bibliothek Schlandersburg hat er ausführlich über die spannende Geschichte dieser Alpenstraße erzählt.
Foto: Heinrich Zoderer
Baugeschichte der Stilfserjoch Straße
begann der Straßenbau in Bormio. Nach fünf Jahren Bauzeit konnte die Straße befahren werden, sieben Monate früher als geplant. Da in den Wintermonaten nicht gearbeitet wurde, war die effektive Bauzeit nur rund 2 Jahre, teilweise mit 3.000 italienischen Arbeitern. Interessant ist, dass die Baufirma für neun Jahre die Straße auch er-
halten musste. Beim Bau mussten mehrere Planänderungen vorgenommen werden (Donegani plante 61 Kehren auf Südtiroler Seite), es gab auch Tote und viele Streitigkeiten bei der Besitzablöse. Da auch mehrere Frauen beschäftigt waren, gab es von den Pfarrern Eingaben über unsittliches Verhalten. (hzg)
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Mein Frauenbild Kürzlich wurde mir vorgeworfen, ich vertrete eine falsche, frauenfeindliche Ideologie. Das kann doch nicht stimmen. Ich habe mir dieses Frauenbild durch die Aussagen großer Theologen und Denker zu eigen gemacht. Deshalb kann ich unmöglich falsch liegen. Folgende Aussagen, die ich bereits in den Internatsschulen gelesen habe, untermauern meine Einstellungen. Außerdem bin ich von der guten alten Zeit überzeugt. Zitate: „Das Weib ist die Einfallspforte des Teufels“ (Kirchenvater Tertullian), „Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden“ (Martin Luther), „Die Weiber sind hauptsächlich dazu bestimmt, die Geilheit der Männer zu befriedigen“ (Johannes Chrysostomos, Kirchenlehrer), „Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen“ (Thomas von Aquin), „Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass die Frauen den Männern dienen“ (Kirchenvater Augustinus), „Ihr Frauen, ordnet euch den Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt!“ (Kolosser 3,18). Das Christentum ist doch keine frauenfeindliche Ideologie? Oder? (aw)
Schluderns
Älterwerden aus der Sicht des Orthopäden D
er Orthopäde Michael Raffl sprach in seinem Vortrag im Rahmen der Katharinawoche in Schluderns über die Gründe des Alterns: Die Veranlagung, also die Gene bestimmen nur zu 30 Prozent das Altern des Menschen. 70 Prozent des Alterns werden durch Umweltfaktoren bestimmt. Ein gesunder Lebensstil wie regelmäßige Bewegung, soziale Kontakte und Beziehungen, abwechslungsreiche Ernährung, kulturelle Betätigung, Lebensfreude, Vermeiden von Verletzungen und Schädigungen, aber auch Fasten verlängern das Leben. Es liegt also auch in unserer Hand, den Alterungsprozess positiv zu beeinflussen und so unsere Vitalität länger zu erhalten. Ein besonderes Augenmerk legte Raffl auf die Abnützungserscheinungen in den Gelenken im Alter, bekannt auch als Arthrose im Knie, in den Hüften, in der Schulter, im Großzehgelenk (Hallux) usw. Arthrose beginnt immer mit dem Abbau von Knorpelmasse, das betrifft die Kapsel, die Bänder, die Weichteile und die Knochen im Gelenk. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind die bekannten Symptome. Bei beginnender Arthrose helfen sportliche Betätigung ohne Belastung (z.B. gehen, Rad fa-
hren, schwimmen, Gymnastik usw.), dadurch wird das Gelenk stärker durchblutet und die Knorpelschicht besser ernährt. Einreibungen, Salbenumschläge, Massagen, Physiotherapie, Entzündungshemmer ( z.B. Voltaren), Wärmeanwendungen (bei chronischen Schmerzen), Kälteanwendungen (bei akuten Schmerzen), knorpelaufbauende Mittel und Infiltrationen können das Krankheitsbild positiv beeinflussen. Eine Operation ist notwendig, wenn alle vorgenannten Therapien keine Linderung bringen, Schmerzmittel nicht mehr wirken, die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist und das Röntgenbild eine schwere Abnützung erkennen lässt. Hüftprothesen bringen bis zu 90 Prozent den gewünschten Erfolg, Knieprothesen momentan nur zu 70 Prozent Nachbehandlung bei allen Operationen ist viel Bewegung, ohne Belastung, damit die Muskelmasse wieder aufgebaut wird. Über 100 Personen haben die Ausführungen des Orthopäden Michael Raffl interessiert verfolgt. Er war auf Einladung der öffentlichen Bibliothek, des Bildungsausschusses, des Familienverbandes und der KVW Senioren nach Schluderns gekommen. Waltraud Klotz
Foto: „Wind“-Archiv
Glosse
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Der Orthopäde Michael Raffl: „70% des Alterns werden durch Umweltfaktoren bestimmt“
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Vinschgerwind 25-18
13.12.18
Schlanders
M
onika Hauser ist Frauenärztin, Feministin und Frauenrechtsaktivistin. Als Gründerin der internationalen Hilfsorganisation „medica mondiale“, unterstützt sie weltweit Frauen- und Mädchen in Kriegsgebieten. Zum 25. Bestehen der Organisation haben die beiden Filmemacherinnen Edith Eisenstecken und Evi Oberkofler ein Filmporträt über Monika Hauser erstellt. Dieser Film wurde am 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, im Kulturhaus Schlanders in Zusammenarbeit mit dem Chancenbeirat der Gemeinde Schlanders vorgeführt. In Interwies erzählt Monika Hauser, die in der Schweiz aufgewachsen ist, aber Vinschger Wurzeln hat, von den Massenvergewaltigungen im Bosnienkrieg und ihrer Betroffenheit. Sie fuhr nach Bosnien und gründete ein Frauenhilfsprojekt, um die traumatisierten Frauen allgemein-
medizinisch, gynäkologisch und psychisch zu betreut. Sexuelle Gewalt wird als Mittel der Kriegsführung eingesetzt. Die vergewaltigten Frauen treiben in ihrer Verzweiflung das Kind ab, geben es zur Adoption frei, viele machen auch Selbstmord. Hauser geht es darum, die verschiedenen Formen von Gewalt gegen Frauen bewusst zu machen und die Strukturen zu verändern. Heute betreut die Organisation verschiedene Frauenprojekte. Im Film erzählt Hauser auch von ihrer Großmutter, die Gewalt durch den Großvater erlebt hat. Sie berichtet von den patriarchalen Strukturen im Krankenhaus Schlanders, wo sie als junge Ärztin gearbeitet hat und von Frauen, die ihr erzählt haben, dass sie nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von Soldaten der Besatzungsmächte vergewaltigt wurden. In diesem berührenden Film kommen neben Monika Hauser auch viele andere
Foto: „Wind“-Archiv
Monika Hauser im Filmporträt
Seit 1981 ist der 25. November der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. In Schlanders wurde dieses Jahr zu diesem Anlass das Porträt von Monika Hauser bei einem Filmabend gezeigt. Frauen zu Wort. Hauser erzählt auch von den Männern, ihren Ängsten und dem Gruppendruck, dem sie ausgesetzt sind, aber auch von der Seelenkälte, die sie zu Tätern macht. Es ist ein Porträt über eine starke Frau, die seit 25 Jahren gegen jede Form von Gewalt gegenüber Frauen kämpft. 2008 erhielt sie dafür den Alternativen Nobelpreis. (hzg)
Latsch/Bremen
I
n Bremen erinnert seit kurzem ein Platz an das Leben und Wirken des 2014 verstorbenen Latscher Ehrenbürgers und Unternehmers Manfred Fuchs. Der Ingenieur hat gemeinsam mit seiner Frau Christa und seinem Sohn Marco das Raumfahrt- und Satellitenunternehmens OHB aufgebaut und international mit seinen 2700 Mitarbeitern und beinahe 1 Mrd. Euro Umsatzes bekannt gemacht. Das Straßenschild wurde von Christa Fuchs und
ihrer ganzen Familie gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Bundeslandes Bremen, Carsten Sieling, in Anwesenheit des Freundes der Familie, Alexander von Egen, enthüllt. Der Manfred-Fuchs-Platz befindet sich direkt von der OHB Firmenzentrale am Technologiepark Universität. Dort wurde in unmittelbarer Nähe an der Lise-Meitner-Straße der feierliche Spatenstich für eine weitere OHB-Produktionsstätte für Raumfahrtprojekte vorgenommen.
Foto: „Wind“-Archiv
Manfred-Fuchs-Platz in Bremen eingeweiht
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13.12.18
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Mals/Obervinschgau
m Montag (03.12.) wurde im Kulturhaus von Mals der traditionelle Raiffeisenwandkalender 2019 vom Kalenderteam Raika Obervinschgau vorgestellt. Unter dem Titel „Wanderungen und Bergtouren im Obervinschgau“ werden darin zwölf der schönsten Touren von heimischen Insidern mit Bild und Text präsentiert. Schon das Titelbild mit einem magischen Bergsee macht Lust auf eine Tour. Auf dem Juli-Blatt ist die 8. Etappe des Rundwanderweges 360° festgehalten und treffend mit einem Zitat von Bischof Reinhold Stecher beschrieben: „Was willst du, aufgeregter, wichtigtuerischer Mensch des 21. Jahrhunderts?“ fragt der Berg. „Der Bach, an dem du vorbeigehst, hat seine Schlucht in Jahrmillionen gegraben. Der Stein, über den du stolperst, hat Eiszeit und Kreidemeere gesehen. Die Wand, die über dir aufragt, ist tausendmal älter als die Menschheit ….“ Und den Kalenderauftakt macht im Januar Wanderleiter Georg Piffrader mit seiner Schneeschuhwanderung zur Reschner Alm. Weitere vorgestellte TourenHighlights auf den restlichen Monatsblättern sind z. B. die Winterwanderung am Watles, die Schneeschuhwanderung zur Berghüt-
Foto: Andreas Waldner
Unterwegs sein - mit dem Raiffeisenkalender 2019 A
te Maseben, die Skitour Piz Sesvenna, die Gletschertour Weißkugel, der Gletscherlehrpfad Langtaufers, der Höhenweg von Schöneben zur Haider Alm, eine Wanderung im Bergsteigerdorf Matsch und zu guter Letzt eine Schneeschuhwanderung im Schliniger Tal. Der Wandkalender ist aber auch eine Informationsquelle, denn auf der Rückseite findet man recht ausführliche Informationen zu der jeweiligen Tour. Außerdem gibt es persönliche Tipps auf Besonderheiten am Wegesrand. Das dezente Kalendarium umfasst die Mondphasen, Horoskopsymbole und alle nationalen Fest- und Feiertage sowie die Veranstaltungshinweise für den entsprechenden Monat. Zusätzlich bietet der Kalender Seiten zum Thema Sicherheit und
Verhaltensweisen am Berg. Auch die 360° Wanderweg in der Ferienregion Obervinschgau und die Etappen des Vinschger Höhenweges werden im Anhang näher vorgestellt. Ergänzend enthält der Kalender einen A3 Jahresplaner als Beilage. Der Kalender entstand in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Bergführer, den Wanderleitern, der Sektion Obervinschgau des Alpenvereins Südtirol, den Bergrettungsorganisationen des AVS und des CAI sowie den Ferienregionen Reschenpass und Obervinschgau. Der stimmungsvolle Jahresbegleiter im Format 47 x 30 cm überzeugt durch seine exzellenten Farbfotos und die Informationstexte. Er ist ab sofort an den Schaltern der Raiffeisenkasse Obervinschgau erhältlich. (aw)
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Vinschgerwind 25-18
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Partschins
Fotos: Hermann Castiglioni
Der 4. Partschinser Adventsmorkt
Der 4. Partschinser Adventsmarkt hat am 1. Adventsonntag, am 2. Dezember 2018 das Dorf belebt. An 20 Ständen haben handwerklich geschickte, künstlerisch ambitionierte und kulinarisch versierte StandbetreiberInnen ein Potpourri an Waren feilgeboten
I
m Rahmen des „Partschinser Advent“ und unter der Regie der Musikkapelle und der Freiwilligen Feuerwehr Partschins ist der Partschinser Adventsmarkt eine von mehreren Veranstaltungen. Aber eine besondere. Zumal an 20 Ständen das eingehalten worden ist, was versprochen wurde. Nämlich, dass die 20 Stände zu Handgemachtem, Hausgemachtem und
Kreativem eingeladen haben. Die bunte Palette der angebotenen Waren, von selbstgemachten Würsten, Speck, Schliniger Almkäse, Cremes, Teemischungen bis hin zu selbstgemachtem Schmuck - auch höchster Qualität, Kreatives aus Ton und Porzellan, Holzwaren, Malereien, Selbstgebranntes, Selbstgenähtes und Bedrucktes... waren echte Handarbeit
und abseits vom „Bling-Bling“ der großen Weihnachtsmärkte. Vielleicht deshalb auch gewöhnungsbedürftig. Jedenfalls war der Markt für das Dorf belebend und viele Gäste von Außen haben zudem den Tag der offenen Tür im Schreibmaschinenmuseum genutzt, um in die Welt des Schreibmaschinenerfinders Peter Mitterhofer hineinzuschnuppern und in die Geschichte der
Schreibmaschine einzutauchen. An der Frontscheibe des Museum gab es heuer einen zaghaften dafür wunderbaren Versuch einer Fensterbebilderung durch Karl Hofer. Am Abend gab es als krönenden Abschluss eine vom Musikkapllenobmann Andreas Österreicher moderierte und von BM Albert Gögele eingeleitete Preisverlosung, an der alle Käufer, die eine entsprechende Losnummer erhalten hatten, teilnehmen konnten. Ein nächster Höhepunt im „Partschinser Advent“ wird das „Märchenmusical Freude“ sein, welches am Samstag, den 15. Dezember 2018 ab 19.00 Uhr in der Pfarrkirche aufgeführt wird. Mit einem Sologesang von Evamaria Österreicher und David Thaler. Aufgeführt wird das Musical von der Musikkapelle Partschins in Zusammenarbeit mit der Grundschule Partschins unter der Leitung von Monika Kaserer. (eb)
pr-info HERILU Latsch
Mit „dm“ und „JYSK“ geht HERILU in die Qualitätsoffensive Hinter dem sperrigen Markennamen „JYSK“ verbirgt sich die bewährte Qualität vom bekannten „Dänisches Bettenlager“. Im deutschen - mit mittlerweile mehr als 930 Filialen - und im österreichischen Markt ist das „dänische Bettenlager“ seit langem etabliert und seit dem Sommer 2018 ist das dänische Bettenlager mit seiner dänischen Schwestergesellschaft JYSK im HERILU in Latsch präsent und bereichert mit der ganzen Bandbreite an Schlaf- und Wohnmöbeln, mit einer großen Auswahl an Markenmatratzen, hochwertigen Oberbetten, Heimtextilien und Deko-Artikeln das Sortiment des Latscher Einkaufszentrums. „Ihr guter Schlaf ist uns wichtig. Deshalb legen wir großen Wert auf individuelle Beratung und nehmen uns die Zeit, gemeinsam mit Ihnen das optimale Schlafsystem für Sie zusam-
menzustellen. Dieses besteht aus verschiedenen Komponenten, die Sie bei uns erhalten und die wir auf Ihre Wünsche abstimmen“, wirbt das „Dänisches Bettenlager“. Darüber hinaus wird ein umfangreiches Saisonsangebot an Gartenmöbeln, sowie Camping- und Outdoor-Equipment angeboten. Jüngstes Mitglied in der Verkaufsfamilie im HERILU ist der Drogeriemarkt „dm“, der sehr gut angenommen wird. „Um als Handelsunternehmen erfolgreich am Markt agieren zu können, müssen wir die Bedürfnisse unserer Kunden kennen. Das können wir nur, wenn wir ihnen mit Aufmerksamkeit begegnen. In Deutschland sind unsere Mitarbeiter in über 1.900 dm-Märkten für die Kunden da und machen dm für die Menschen vor Ort erlebbar.“ Das sagt Erich Harsch, der
Vorsitzende der dm-Geschäftsführung. Erlebbar ist dm seit Kurzem auch im Westen Südtirols, im HERILU in Latsch. Eigens ins dm nach Österreich zu fahren, kann nun der Vergangenheit angehören. „Der Mensch steht im Mittelpunkt“ das ist der Grundsatz bei dm, der besagt: „So wie ich mit meinen Mitarbeitern umgehe, so gehen sie mit den Kunden um.“ Diese einfache und doch essentielle Erkenntnis liegt der Arbeitsgemeinschaft dm-drogerie markt zugrunde. dies gilt natürlich auch für dm im HERILU.
Öffnungszeiten für Samstag und Sonntag: An den Sonntagen, den 16., 23 und am 30. Dezember 2018 ist das HERILIU von 8.30 bis 18.00 geöffnet. An den Samstagen ist das HERILU von 8.30 bis 19.00 Uhr geöffent.
KASTELBELL/ TSCHARS
TARSCH
LATSCH
MARTELL
GOLDRAIN
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/BILDUNGSZUG/ 33
KORTSCH
LAAS
Vinschgerwind 25-18
STILFS
PRAD
SCHLUDERNS
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BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU
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Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars
Bildungsausschuss Graun
20 Jahre Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars
21. Dezember 2018 Lichterprozession zur Schlosskapelle Kasten Bildungsausschuss Mals
Musical nach Rolf Zuckowski u.w.
Bildungsausschuss Latsch © Tourismusverein © Tourismusverein Latsch-Martell / Thomas Latsch-Martell Lechthaler / Thomas Lechthaler
Die Grundschule Mals präsentiert
Advent in Latsch* Advent in Latsch*
Regie: Lehrerteam/Ludwig Fabi Musikalische Leitung: Lehrerteam/Myriam Tschenett
zomkemmen und helfn* Donnerstag, 13. Dezember 2018 10.00 Uhr, OSZ Mals - Aula Magna (für unsere Nachbarschulen) 19.00 Uhr, OSZ Mals - Aula Magna (für Eltern und Familie)
Freitag, 14. Dezember 2018 19.00 Uhr, OSZ Mals - Aula Magna
Deutsche Bildungsdirektion Sportverein Mals
Mit finanzieller Unterstützung Gemeindeverwaltung Mals Raiffeisenkasse Obervinschgau Eigenverwaltung B.N.R. Mals Südtiroler Volksbank
Bezirksservice Vinschgau Ludwig Fabi
Gemütliches Beisammensein auf dem weihnachtlich geschmückten Lacusplatz bei besinnlicher Musik und Kulinarik
zomkemmen und helfn* jeweils ab 17 Uhr auf dem Lacusplatz in Latsch Gemütliches KVW Beisammensein auf dem weihnachtlich FR. 07.12.18 & Seniorenclub, Joyful Singers, geschmückten Lacusplatz bei besinnlicher Musik und Kulinarik Andrews-music-project
Uhr auf dem in Latsch 09.12.18ab 17Sportverein LatschLacusplatz - Sektion Ski-Alpin SO.jeweils SA. 07.12.18 15.12.18 Bürgerkapelle Latsch, Joyful Kirchenchor Latsch FR. KVW & Seniorenclub, Singers, Andrews-music-project MI. 19.12.18 Kaufl eute Latsch, Tourismusverein Latsch DO. Vinzenzgemeinschaft Latsch Ski-Alpin 09.12.18 Sportverein Latsch - Sektion SO. 20.12.18 Sportverein Latsch - Sektion Fußball FR. SA. 21.12.18 15.12.18 Bürgerkapelle Latsch, Kirchenchor Latsch SA. 19.12.18 22.12.18 Volksbühne Latsch, Bürgerkapelle Latsch MI. Kaufleute Latsch, Tourismusverein Latsch DO. 20.12.18 Vinzenzgemeinschaft Latsch Sportverein Latsch - Sektion Fußball FR. 21.12.18 SA. 22.12.18 Volksbühne Latsch, Bürgerkapelle Latsch
Bahnhof Spondinig 1 | 39026 Prad a. Stj. | Tel: 0473 618166 | Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it | www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
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34 /JUGEND/
Vinschgerwind 25-18
Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Fr. 14.12.18 ab 18.00 Uhr Kinderkino + DIY Weihnachtsgeschenk im fResch Ö Mi. 19.12.18 ab 16.30 Uhr Engele – Bengele Geschenk Jugendtreff „Juze“ St.Valentin Ö Sa. 15.12.18 ab 19.00 Uhr last minute Weihnachtegeschenk herstellen Ö Di. 18.12.18 ab 17.30 Uhr Weihnachtspunsch „christmas fruits“ Jugendtreff „Chillhouse“ Stilfs Ö Mi. 19.12.18 um 19.00 Uhr Weihnachtsgeschenke basteln Ö Sa. 22.12.18 um 18.00 Uhr Weihnachtsessen JuMa Jugendzentrum Mals Ö Mi. 12.12.18 um 15.00 Uhr Schnelle Geschenke selbstgemacht Ö Mi. 19.10.18 um 15.00 Uhr Schnelle Geschenke selbstgemacht Jugendtreff Revoluzzer Ö Di. 18.12.18 ab 16.00 Uhr Weihnachtsgeschenk diy Ö Fr. 21.12.18 um 18.00 Uhr Übernachtung im Treff Jugendtreff „Citytreff“ Glurns Ö Do. 13.12.18 ab 17.00 Uhr Basteln: Duftsäckchen Ö Fr. 21.12.18 ab 18.00 Uhr Übernachtung im Citytreff Ö 24.12.2018 – 08.01.2019 GESCHLOSSEN Jugendtreff „La:Ma“ Laas Ö Sa. 22.12.18 Weihnachtsessen Info & Anmeldung bei Andy Ö 22.12.19 bis 07.01.19 Das La:Ma bleibt geschlossen Jugendtreff Tschengls Ö Sa. 22.12.18 ab 18.00 Uhr Weihnachtsessen Info & Anmeldung bei Myri JuZe „Freiraum“ Schlanders Ö Fr. 14.12.18 und Sa 15.12.18 ab 16.00 Uhr Weihnachtskekse backen Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Sa. 22.12.18 ab 17.00 Uhr Weihnachtsfilmabend Jugendraum Check In Goldrain Ö Öffnungszeiten: Di. 18.12.18 von 18.00 – 21.00 Uhr Jugendtreff „All In“ Kastelbell Tschars Ö Do. 13.12.18 We dart Info & Anmeldung bei Leni Ö Fr. 14.12.18 Wir backen Kekse Info & Anmeldung bei Leni JuZe Naturns Ö Mo. 17.12.18 Anmeldeschluss für Pistengaudi in den Weihnachtsferien Infos & Anmeldung im JuZe Ö Fr. 21.12.18 ab 20.00 Uhr X-Mas Allnighter Jugendtreff Kosmo Plaus Ö 19.12.18 ab 16.00 Uhr Weihnachtsfeier Ö 24.12. bis 06.01.19 Kosmo macht Ferien
13.12.18
Mit dem Citytreff Glurns konnten 13 Jugendliche zusammen einen Tag ganz nach ihren Vorstellungen gestalten. Nach dem die Jugendlichen in Eigenregie ein Plakat entworfen hatten und genügend Teilnehmer/innen gefunden waren, fuhren wir mit dem Zug vom wilden Westen in den südlicheren Teil Südtirols, nach Neumarkt. Hier ging es in der Trampolinhalle EasyJump hoch hinauf, über Hindernisse oder nach einem Frontflip ins Luftkissen. Anschließend stiegen wir wieder in den Zug und um nach Bozen zu kommen. Dort besuchten wir noch kurz den Weihnachtsmarkt bevor es ins Cineplexx ging um dort in die Welt des 3D Kinos einzutauchen. Nach dem die Prinzessin und der Nussknacker ihre Abenteuer mit Erfolg gemeistert hatten, war es auch an uns die Heimreise anzutreten. So ging ein eindrucksreicher und lustiger Tag zu Ende und freuen uns auf weitere Unternehmungen im kommenden Jahr.
Zweite Filmnacht im Jugendcafé Chillout Latsch
Am Samstag den 01. Dezember trafen wir uns im Chillout Latsch um gemeinsam im Treff zu übernachten, es sollte eine lange Nacht voller Spaß und Action werden. Um 17.00 Uhr standen die ersten Jugendlichen schon mit Schlafsack und Bettzeug vor der Tür des Jugendcafés. Nach einer ersten kurzen Besprechung gingen wir zusammen für das Abendessen und das Frühstück am Morgen einkaufen. Es war heuer schon das zweite Mal, dass Jugendliche gemeinsam mit dem Jugendarbeiter im Chillout übernachteten. Begonnen wurde die Film- und Spielenacht mit einer Spaghettata. Danach spielten wir zusammen verschiedene Gesellschaftsspiele und begannen die Filmnacht. Während der Filmvorführung schliefen bereits einige Jugendliche ein, andere versuchten die ganze Nacht wach zu bleiben. Nach einer aufregenden Nacht und wenig Schlaf, wurde um 8.30 das gemeinsame Frühstück zubereitet und gegessen. Um 10 Uhr morgens endete die Film- und Spielenacht und alle gingen etwas müde aber voller Freude über die gemeinsam verbrachte Zeit nach Hause. Die Film- und Spielenacht wird wegen des ruhigen Ablaufs und der großen Nachfrage wahrscheinlich im Frühjahr wiederholt.
Shopping im FMZ Imst & Gokartfahren Ötztal Ju!p Prad
An einem Samstag im Oktober haben sich acht Jugendliche und eine Jugendarbeiterin auf den Weg nach Imst gemacht. Am Vormittag waren wir im FMZ um dort eine kleine Shoppingtour zu machen und danach haben wir dort Mittag gegessen. Anschließend haben wir uns auf den Weg zum Ötztaler Bahnhof gemacht wo die Jugendlichen sich in die Karts setzten um ein paar Runden auf der Bahn zu drehen. Nach diesem tollen Erlebnis fuhren wir wieder zurück ins FMZ wo wir noch einige Erledigungen machten und uns mit einem leckeren „Fleischkassemmel“ stärkten um anschließend die Heimreise anzutreten.
Action & fun im Europapark
Chillhouse Stilfs & Jugendtreff Revoluzzer Taufers & JuMa Jugendzentrum Mals Viel Spaß erwartete uns am Wochenende vom 3. – 4. November im Europapark Rust. Der Park ließ am Samstag 3 h länger offen (bis 21 h), in denen die Wartezeiten immer kürzer wurden. Und am Sonntag nach erholsamen Schlaf in den Blockhütten und einem ausgiebigen Frühstück in der Country-Stadt ging es dann nochmal auf alle Attraktionen - Spaß war garantiert!
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Auf in die große Stadt Jugendzentrum JuMa Mals
In den Herbstferien machte sich eine reine Mädelstruppe auf in die Hauptstadt Österreichs. Mit dem Zug gings nach Wien, wo uns 5 Tage volles Programm erwarteten. Das Haus des Meeres, der Donauturm, das Riesenrad, der Wiener Prater, der Irrgarten in Schönbrunn, ein Gruselfilm in Kino, Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett und Speisen aus vielen verschiedenen Ländern warteten auf uns. Es war eine wunderbare Reise und voller guter Erinnerungen ging es am Halloweentag wieder nach Hause.
Latsch
JuZe Latsch in greifbarer Nähe eit mehr als 20 Jahren wird in Latsch über ein Jugendzentrum diskutiert. Am Samstag, 24. November wurde für eine Gruppe von Jugendlichen das möglich, wovon viele Latscher Jugendliche lange geträumt haben: die Baustelle des neuen Latscher JuZe besichtigen. Vizebürgermeisterin Sonja Platzer war es ein Anliegen, den Jugendlichen den Baufortschritt zu präsentieren. „Wichtig ist, dass wir heute hier sind, nach so vielen Jahren. Ihr könnt euch erste Gedanken machen, was man alles tun und wie man das JuZE gestalten kann.“ An der Besichtigung teilgenommen haben neben Jugendlichen und Vertretern des Jugenddienstes auch Vertreter der Viva:Latsch, des ASV Latsch und des KFS. Der junge Architekt Florian Holzknecht, der zu den inzwischen „alten Jugendlichen“ gehört, die
Foto: Claudia Gerstl
S
von einem Latscher JuZe träumten, führte die Anwesenden durch den Bau. Er erklärte die Details seines Projektes, vom neuen Sportteil bis zum Jugendzentrum und beantwortete aufkommende Fragen. Das Highlight für die Jugendlichen war der Hauptraum, der durch eine mobile Trennwand bei Bedarf aufgeteilt werden kann und mit Küche und Theke ausgestattet wird. „Bei der Einrichtung können die Jugendlichen dann krea-
tiv sein: in einem Workshop die Wände gestalten oder in Eigenregie Stühle bauen.“, so Florian Holzknecht. Die Hauptfrage der Jugendlichen war natürlich: „Wann können wir rein?“. Ein genaues Datum gibt es noch nicht, aber aktuell rechne man damit, dass das Jugendzentrum im Mai fertiggestellt sein wird. Zur Freude aller Beteiligten kann man sagen, das JuZe Latsch ist in greifbarer Nähe. (cg)
Schlanders/Grundschule
Märchenhaftes Theaterstück L
Foto: Heinrich Zoderer
ukas und Anne sind bei ihrer Großmutter. Während diese einkaufen geht, schleichen sich die beiden über eine Treppe auf den Dachboden und finden dort eine geheimnisvolle Truhe mit vielen alten Büchern. Sie beginnen darin zu lesen und plötzlich werden die verschiedenen Geschichten Wirklichkeit. Die Indianer haben die Bleichgesichter gefesselt. Dann kommt Winnetou und befreit Old Shatterhand und Sam Hawkens und es beginnt eine lange Freundschaft
zwischen dem Indianerhäuptling und Old Shatterhand. Das zweite Buch ist Dornröschen. Der junge Prinz hat sich mit der Rebschere einen Weg zum Schloss gebahnt und kann die Prinzessin aus einem 100jährigen Schlaf aufwecken und sie dann mit der goldenen Kutsche zum Altar führen. Die nächste Geschichte erzählt vom Tischlermeister Geppetto und der Holzpuppe Pinocchio. Pinocchio ist eine Kinderbuchfigur des italienischen Autors Carlo Collodi. Deshalb wird die Ge-
schichte in Italienisch vorgelesen und gespielt. Anschließend treten die kleine Hexe, das kleine Gespenst, der Rabe Abraxas und der kleine Vampir auf. Zuletzt wird der Dachboden in einen Wald verwandelt, wo der Riese Redegern haust. Er lebt dort alleine und ist traurig, weil alle vor ihm Angst haben, bis es ihm gelingt mit einem kleinen Mädchen Freundschaft zu schließen. Am Ende der bunten Vorstellung gab es für die beiden Grundschulklassen 2A und 3A einen großen Applaus. (hzg) Rudi Mair hat mit den beiden Klassen 2A und 3A der Grundschule Schlanders das selbst geschriebene Theaterstück „Die geheimnisvolle Truhe“ einstudiert. Viele Lehrpersonen und Eltern, sowie der Theaterverein Schlanders, haben bei den Vorbereitungen mitgeholfen. Entstanden ist ein lebendiges Stück über Freundschaft und die Faszination des Lesens.
36 /KULTUR/
Vinschgerwind 25-18
13.12.18
Eisbären in Tirol
ARUNDA 95
Soeben erschienen: Die ARUNDA 95 „Eisbären in Tirol“, gesammelt von Martin Trafoier, enthält amüsante und kritische Betrachtungen zum Klimawandel, zu Eisbären in aller Welt sowie den Wechselwirkungen zwischen Zivilisation und ihren Auswirkungen auf den Lebensraum verschiedener Wildtiere. 82 Seiten, fadengebunden, im Buchhandel erhältlich bei Athesia, Preis 16 Euro, bestellbar auch über die ARUNDA Redaktion in Schlanders, Hauptstr. 10, Tel. 0473 730103 / E-mail: info@arunda.it
Auswandern? Die Umsiedlung der arktischen Eisbären z. B. in alpine Gletscherregionen ist keine Option. Zum einen droht den Alpengletschern dasselbe Schicksal wie dem arktischen Eis, zum anderen sind Eisbären – im Unterschied zu den verhältnismäßig harmlosen, aber in Tirol trotzdem verhassten Braunbären – extrem gefährlich. Urlaubsreife und reisefreudige Plüscheisbären stellen aber für Mensch und Tier keine Gefahr dar. Foto: Ingeborg Rainalter Rechenmacher
Weltweite Unterstützung: Die Royal and Ancient Polar Bear Society Vinschgau mit Sitz in Kortsch mobilisiert seit Jahren durch Briefe, Petitionen und Unterschriftensammlungen die Mächtigen der Welt. Neben Zuspruch aus Berlin, London, Paris, von Prinz Charles und dem UNO Generalsekretär hat auch der Vatikan in einem lateinischen Antwortschreiben (oben) die Bemühungen der Vinschger Eisbären gewürdigt.Der amerikanische Präsident Donald Trump hat (noch) nicht reagiert.
13.12.18
Vinschgerwind 25-18
/KULTUR/ 37
Eisbären am Vinschger Sonnenberg!
Bärentatze im Adelswappen
Ein Zukunftsszenario
Planta Grabstein in der Pfarrkirche von Zernez
Die Zivilisation ist explodiert. Die Raubtiere sind ausgerottet. Nur einige museale Populationen sind als Schauobjekte am Leben erhalten. Die ARGE–ALP hat dem Vinschgau fünf Eisbärenfamilien zugewiesen. Das Tal zwischen Ötzi-Eis und Ortler-Eis ist die eisreichste Ecke Südtirols. So die Begründung. Aber das Tal ist klimatisch eine Steppe, mit Niederschlagsmengen von Colorado oder Namibia. Die V inschger, seit Urzeiten Wasserzauberkünstler, schufen umgehend eine, wenn auch beschränkte, artgerechte Umwelt für die Polarbewohner: Zwei leer stehende Kühlzellen in ehemaligen Obstsilos wurden geflutet und mit Strom vom Sonnenberg in Eisdome verwandelt. Gutmütig knabbern dort die ewig hungrigen Räuber an den fußballgroßen, industriell hergestellten Raubtierknödeln aus Gammelfleisch; in Eiskästen gezüchtete Robben sind seltene Feiertagskost. Die Eisbären erfreuten sich größter Beliebtheit, wohl auf Grund ihres weißen F elles, das lammfromme Unschuld vortäuscht. Erst als ein Weibchen einem Provokateur, der auf eine Wette hin im Gummianzug in das Eiswasser getaucht war, beide Hinterbacken wegriss, herrschte Empörung in allen Medien. Einen Nachteil hat das raffinierte Züchtungssystem: Die Bären werden so bequem, dass sie keinen Nachwuchs zeugen, so dass das Rettungssystem zum Vernichtungssystem wird. Viagra, in stärkster Dosis eingegeben, hat bisher nichts genützt. Raubtiere schaffen eben Probleme!
Bärenpratzen sind zwar auch beliebte Süßspeisen, bei uns sind es köstliche Pilze. Sie wachsen in feuchten, dunklen Wäldern, sind eher selten, gelb und ähneln tatsächlich den Pranken eines Bären. Wie Bärenpratzen aussehen, dafür haben wir hier in Tirol und besonders im angrenzenden schweizerischen Engadin genügend Anschauungsunterricht: Die Bärenpratze prangt von den Wappensteinen der zahlreichen Ansitze des schweizerischen Adelsgeschlechtes „derer von Planta“, einer uralten, mächtigen Familie mit Einfluss auch im Vinschgau bis Meran, wo das Schloss Planta in Obermais an die Familie erinnert. Riesige, muskulöse Pranken mit bedrohlichen Krallen, als Wappenstein, auf Grabsteinen; überall zeigt uns diese Tatze die große Kraft. Ein Bär war begehrte Jagdbeute und geschätzt auch als nahrhafter Leckerbissen. Alpine Bären, das sind ja nur Verwandte des Eisbären. Immerhin ist das Adel, einheimischer Adel. Und dann gibt es ja auch Gasthäuser wie den Bärenwirt in Mals oder die Hofsiedlung Bärenstall am Schlanderser Nördersberg mit einer Bärenfallgrube. Unfolgsamen Kindern wurde in unser Gegend einstmals gedroht: „Folge sofort, sonst holt Dich der Laaser Talbär!“
Pepi Feichtinger
Eisbären im Alpenraum Ein unvollständiger Streifzug in Bildern Hammerfest trägt zwar den Eisbären in seinem Stadtwappen, die Anzahl der in Hammerfest bzw. auf dem norwegischen Festland lebenden Eisbären beträgt aber ganze Null (in Ziffern: 0) – also genauso viel wie in Kortsch im Vinschgau oder auf dem italienischen Festland. Wenn man bedenkt, dass die Eisbären gefährliche und angriffslustige Landraubtiere sind, mit denen ein Zusammenleben undenkbar wäre, und wenn man verfolgt, für wie viel Wirbel und Widerstand die Rückkehr der vergleichsweise harmlosen Braunbären in den Alpenraum sorgt, ist davon auszugehen, dass die Eisbärenpopulation in den Alpen auch in den kommenden Jahrzehnten konstant bei Null bleiben wird. Dennoch gibt es im Alpenraum eine Vielzahl - ich würde schätzen Zehntausende - Eisbären aus Holz, Glas, Keramik, Stein, Bernstein, Plastik, Stoff, Plüsch, Papier, die in Wohnungen und Häusern, in Kitas und Kindergärten, in Schulen und Krankenhäusern friedlich mit den Menschen zusammenleben. Der Eisbär als Symbolfigur des Klimawandels oder als kuscheliges Kinderspielzeug kann sich über beneidenswert hohe Sympa-
Hans Wielander (Foto Oben: Kristin Duthoit)
thiewerte freuen - und das nicht erst, seit das knuddelige Berliner Eisbärenbaby Knut, dem dann allerdings nur ein kurzes Leben beschieden war, in ganz Europa eine Eisbäreneuphorie ausgelöst hat Martin Trafoier Eisbärenmutter Giovanna mit ihren Jungen Nela und Nobby im Münchner Zoo. Foto: Adobe Stock
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Vinschgerwind 25-18
Ehrenobmann
A
m Sonntag, den 25. November 2018 feierte die Bürgerkapelle Schlanders traditionsgemäß das Fest der hl. Cäcilia. Der 10-Uhr-Gottesdienst wurde mit abwechselnd musikalischen Beiträgen der Bürgerkapelle und des Chores der Pfarrkirche Schlanders feierlich gestaltet.
Das vergangene Vereinsjahr war erneut intensiv. Ein ganz besonderer Höhepunkt dieses Vereinsjahres waren wieder die Ehrungen verdienter Mitglieder. Katja Schönthaler erhielt das Verbandsehrenzeichen in Bronze für ihre 15-jährige Vereinsmitgliedschaft. Mair Luis und Martin Pobitzer wurden für ihre 25 Jahre Vereinstreue als Zeichen des Dankes mit dem Verbandsehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Die Verleihung des Verbandsehrenzeichens in Großgold für 50-jährige aktive Mitgliedschaft ist heutzutage eher eine Seltenheit; daher freute man sich ganz besonders mit dem Musikkameraden Josef Holzner über diese Verleihung. Dem aus dem aktiven Dienst ausgetretenen Musikkameraden Erwin Steiner wurde für seine Treue zur Bürgerkapelle die Urkunde der Ernennung zum Ehrenmitglied überreicht. Krönender Abschluss der Ehrungen war die Verleihung der Urkunde über die Ernennung zum Ehrenobmann von Manfred Horrer.
Landesberufsschule Schlanders/Vinschgau
Bautechnik-Fachausbildung als gutes Fundament D
er 18-jährige Maurergeselle Hannes Pircher aus Vetzan erroberte im September 2018 bei den Berufslandesmeisterschaften (zählt auch als Italienmeisterschaften) in Bozen mit seiner Maurerarbeit eine Goldmedaille. Das fachliche Rüstzeug hatte er sich in der Landesberufsschule Schlanders geholt, speziell bei der vierjährigen Ausbildung in der Fachrichtung Bautechnik (drei Jahre Bautechnik und ein Spezialisierungsjahr). Nach dem Abschluss begann er als Maurerlehrling im Bauunternehmen seines Vaters Gerd Pircher und konnte ein Jahr später zur Gesellenprüfung antreten. Der theoretische Teil blieb ihm dank seiner Bautechnik-Diplome erspart. Er musste lediglich zur Praxisprüfung antreten, die er auch problemlos meisterte. Sein nächstes Ziel ist die Meisterprüfung. Dass die bautechnische Ausbildung längst nicht nur junge Burschen anspricht, zeigt die 18-jährige Jasmin Gunsch aus Matsch. Sie hat sich für den Maurerberuf entschieden und ist nach Grundlehrgang und der vierjährigen Bautechnik Ausbildung in den Beruf gestartet. Sie beschreibt die Fachrichtung Bautechnik als gute Grundlage für ihre heutige Arbeit als Maurerin beim Bauunternehmen Calva Bau in Laatsch. Auch sie strebt die Gesellprüfung an. Die dreijährige BautechnikerAusbildung hat auch der 18-jährige Zimmermannlehrling Elia Jörg aus Schluderns absolviert. Auf das vierte Spezialisierungsjahr hat er verzichtet. Er begann
seine Lehre als Zimmerer bei Holztechnik Marseiler in Schluderns. Nach dem ersten Lehrjahr konnte er kürzlich im Berufsbildungszentrum Bruneck im dritten Jahr einsteigen. Der Blockunterricht läuft bis Februar. „Wir bieten die Fachrichtung Bautechnik in der Berufsschule Schlanders seit einigen Jahren an, und die Ressonanzen der Schülerinnen und Schüler sind durchwegs positiv“, freut sich die Direktorin Virginia Tanzer. (mds)
Der 18-jährige Maurer-Geselle Hannes Pircher aus Vetzan
Allgemeine Infos:
Die 18-jährige Maurerin Jasmin Gunsch aus Matsch
Fotos: „Wind“-Archiv
Schlanders
13.12.18
Der 18-jährige Zimmermann Elia Jörg aus Schluderns
Die Berufsfachschule für Bautechnik ist ein dreijähriger, bzw. vierjähriger Lehrgang, der eine umfassende Ausbildung im Bereich Baukonstruktion bietet. Der Unterricht wird fächerübergreifend in Lernfeldern gestaltet, in denen sich die Jugendlichen mit betrieblichen Handlungsabläufen vertraut machen. Die Lernfelder umfassen die Bereiche Massiv- und Holzbau, Anfertigung von Aufmaßen, Skizzen und Detailplänen, Planung und Durchführung von Tiefbauarbeiten, Errichtung tragender Bau- und Dachkonstruktionen, Sanierung und Erweiterung von Gebäuden, fachgerechte Ausführung von Maurer- und Zimmererarbeiten im Innen- und Außenbereich, sowie Arbeitsvorbereitung und Abrechnung. Die Fachschule schließt mit der Berufsqualifikation „Baufacharbeiter/in“ ab und befähigt zu Arbeiten in allen Bereichen des Bausektors.
GEWERBEGEBIET 37 – SCHLANDERS 0473 742 488 – www.tappeiner.bzVertrauen, unseren Wir dankenVETZAN unseren Kunden Tel. für+ Fax das entgegengebrachte geschätzten Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr und wünschen allen gesegnete, friedvolle Weihnachten und ein gesundes, neues Jahr!
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Das Projekt
Präsident Dr. Bernhard Rainer, Direktorin Elfi Kirmaier, Vizepräsident Dr. Markus Mayr, Saniotätsdirektor Dr. Helmuth Ruatti
Sieben privat niedergelassene Ärzte haben sich zu einer Betreibergesellschaft zusammengeschlossen und die chirurgische Fachklinik gebaut. Drei Operationssäle, achtzehn Betten auf der stationären Abteilung, sieben Plätze für ambulante Chirurgie, ein Dayhospital und Räumlichkeiten für ambulante Untersuchungen machen die Cityclinic zu einem attraktiven Dienstleister, bei dem Patientinnen und Patienten innerhalb kürzester Zeit einen Operationstermin erhalten und erstklassig versorgt werden.
Zeit und Zuwendung für Patienten.
Das Behandlungsspektrum
Rund 40 Belegärztinnen und Belegärzte arbeiten in zehn verschiedenen Fachbereichen und buchen sich derzeit mit ihren Patientinnen und Patienten in unserer Klinik ein, wo dann gemeinsam die OP-Termine festgelegt werden. Neben der Orthopädie und Traumatologie bietet die CityClinic auch Leistungen in den Fachbereichen, Anästhesie, Augenheilkunde, Allgemein- und Gefäßchirurgie, Urologie, plastische Chirurgie, Zahnheilkunde, Hals Nasen Ohrenheilkunde, Gynäkologie und in der Komplementärmedizin.
Zahlen
Eröffnet Mitte März 2018 Derzeit ca. 40 privat nieder gelassene Ärzte, die in der CityClinic Ihre Patienten operieren und über 20 Mitarbeiterinnen im OP- Pflegeund Verwaltungsbereich Bisher weit über 1000 Operationen durchgeführt
ANRUFEN UND EINLIEFERN LASSEN
Pünktlich zum Beginn der Wintersaison eröffnen wir zusammen mit den Orthopäden der Praxis Orthoplus und der
Praxis Dr. Kleon ein unfallchirurgisches Akutversorgungszentrum. Damit ist sichergestellt, dass Patienten mit Verletzungen des Bewegungsapparates täglich bis 20 Uhr abends, auch am Wochenende, in der CityClinic behandelt werden und sich nach telefonischer Anmeldung mit dem Rettungstransport direkt in die Klinik einliefern lassen können.
ERFAHREN. ZUVERLÄSSIG. HERZLICH. Das sind die drei Prinzipien unseres Leitbildes
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13.12.18
Juval/Tirol
Reinhold Messner hat jetzt eine eigene Messer-Serie D
Was sind Panorama-Messer? Es handelt sich um Messer, deren Klinge exakt wie ein Bergpanorama geschliffen ist – und hier gibt es schon über 50 Panoramen mit den schönsten Bergketten in vielen Ländern. monte coltello ist eine sympathische Erfolgsgeschichte, welche 2012
Electro Peer Eyrs
15 SAMSTAG
der bezwang. Der Südtiroler hat zusammen mit uns die Taschenmesser designt und wir sind stolz, ihn als Ambassador in unserer kleinen Seilschaft zu haben. Foto: „Wind“-Archiv
ie junge Marke monte coltello kooperiert mit der Südtiroler Bergsteigerlegende Reinhold Messer. Sie entwickelten zusammen zwei höchst funktionale und überaus emotionale, neue Taschenmesser. Entstanden ist die Idee im Frühjahr 2018 bei einem Treffen mit Magdalena Messner auf Schloss Firmian, dem Hauptsitz der bekannten Messner Mountain Museen. Bei der Präsentation der aktuellen Taschenmesser mit den Schweizer Gipfeln und den österreichischen Panoramen wurde schnell klar, dass sich auch Reinhold Messner dafür begeistern wird. Und kaum ein Jahr später sind die fertigen Taschenmesser in verschiedenen Ausführungen auf dem Tisch – oder eben in der Tasche.
in der Schweiz erfunden wurde. Und sie scheint schier unendlich. In den verschiedenen Produkten, aber auch in der Präsenz auf der ganzen Welt. Während die Marke international unter dem Namen PanoramaKnife bekannt ist, wird diese in Italien aus markenrechtlichen Gründen unter monte coltello vertrieben. Die Firma FERONIA aus Aldrans bei Innsbruck hält die exklusiven Vertriebsrechte für Italien und Tirol. Seit Oktober 2017 ist Panorama Knife in Tirol bei rund 25 Händlern erhältlich – mit den beliebten Panoramen der Innsbrucker Nordkette, dem Wilder Kaiser, dem Großglockner und dem Arlberg. Im Juni 2018 erfolgte die Lancierung in Südtirol mit dem Brotmesser Drei Zinnen und dem Universalmesser Sch-
lern-Rosengarten. Die aktuelle Präsentation der exklusiven Taschenmesser Edition mit Reinhold Messner ist ein neuer und ganz besonderer Meilenstein für die junge Marke.
Zu Reinhold Messner. In der Bergsteiger- und Extremsport-Szene gibt es besonders viele Ikonen: Menschen, die außerordentliche Leistungen vollbringen, Dramen erleben und wörtlich Höhen und Tiefen durchgehen. Ihrer Passion und Energie ist die Reinhold Messner Edition gewidmet. Reinhold Messner ist das wichtigste Aushängeschild dieser Gilde. Er war der erste, der den Mount Everest ohne Hilfe von zusätzlichem Sauerstoff bestieg und ebenso der erste Mensch, der alle vierzehn Achttausen-
Laaser Advent ent Kalender
Am Sa. 15. Dezember bei Electro Peer in Eyrs 8.30 bis 12.00 & 14.00 bis 18.00 Uhr Die neuen Jura Kaffeemaschinen werden vorgestellt, verkosten Sie aromatischen Kaffee und leckere Weihnachtsplätzchen.
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Die 14 Achttausender Edition Reinhold Messner, 6 Klingen. Auch unter den Gipfeln gibt es Ikonen. Die einen wegen ihrer Höhe, die anderen wegen ihrem Schwierigkeitsgrad und nochmals andere wegen ihrer Form oder Lage. Reinhold Messner hat als erster Mensch alle Achttausender bestiegen. Vierzehn an der Zahl. Unser Taschenmesser ist ein ganz besonderes Geschenk - ob für sich selbst als Erinnerung, für andere als Ansporn und für etwas weniger ambitionierte Bergfans als unverzichtbares Instrument im Alltag. Die Reinhold Messner Achttausender Edition zeigt die höchsten Berge der Welt und hat 6 Tools mit 14 Bergspitzen, zum Schneiden, Schnitzen, Schrauben, Korken ziehen, Löcher machen, Nähen oder Flaschen und Dosen öffnen. www.montecoltello.it
13.12.18
Vinschgerwind 25-18
/GESELLSCHAFT/ 41
Weihnachtliche Spuren in der Gärtnerei Schöpf in Vetzan lle Jahre wieder, wenn in der Auffahrt der Gärtnerei Schöpf die beleuchteten Weihnachtsbäumchen stehen, ist die Weihnachtszeit nicht mehr weit. Am letzten Sonntag vor dem ersten Advent, wurde die weihnachtliche Ausstellungen eröffnet. Kinder durften wieder ihre eigenen Adventskränze basteln und Frau Schwembacher, Bäuerin aus Morter, verwöhnte die Besucher und Besucherinnen mit einem traditionellen „Erdäpflriebler“. Die Ausstellung der Floristen steht im heurigen Jahr ganz im Zeichen von Holz. Rinden, Äste in ihren natürlichen Formen, aber auch fein gearbeites Holz werden dekorativ in Szene gesetzt. Heimelig und warm, mit einem feinen Duft von Tannennadeln soll Weihnachten ins Wohnzimmer kommen. Neben den traditionellen roten und weißen Weihnachtsfarben, finden wir heuer neue Trendfarben in den Gestecken und Adventskränzen. Warme Brauntöne, Erdfarben und Kupfervariationen werden in einem modernen Landhausstil verarbeitet. Dabei legten die Floristen Wert auf die kleinen Details mit Naturmaterialien wie Tannenzapfen, Eicheln, Nüssen und Moos. Die Weihnachtssterne in der Ausstellung stammen alle aus der eigenen Gärtnerei, Gestecke und Adventskränze aus der kreativen Floristenwerkstatt. Die Weihnachtszeit kann in der Gärtnerei Schöpf mit allen Sinnen erfahren werden, Handarbeit und Kreativität stimmen sicher jeden Besucher und jede Besucherin auf die besinnliche Jahreszeit ein. (bw)
Mit diesem Weihnachtsgruß verbinden wir unseren Dank für die angenehme Zusammenarbeit und wünschen für das neue Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg.
G&R Bau GmbH - Schlanders
Foto: Barbara Wopfner
A
42 /GESELLSCHAFT/
Vinschgerwind 25-18
13.12.18
Schlanders
Fotos: „Wind“-Archiv
Eröffnung Tagespflegeheim im „Bürgerheim St. Nikolaus von der Flüe“
D
er Öffentliche Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste „Bürgerheim St. Nikolaus von der Flüe“ beabsichtigt, in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Vinschgau das Tagespflegeheim im Bürgerheim Schlanders für pflegebedürftige Se-
nioren so bald als möglich zu eröffnen. Das Tagespflegeheim nimmt von Montag bis Freitag halbtags oder ganztags Senioren ab dem 60. Lebensjahr auf, die wegen ihrer physischen oder psychischen Gebrechen nicht mehr alleine in ihrer Wohnung bleiben
Mit diesem Weihnachtsgruß verbinden wir unseren Dank für die angenehme Zusammenarbeit. Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr.
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können oder eine Betreuung benötigen, die zu Hause nicht gewährleistet werden kann. Es hat das Ziel, das psycho-physische und soziale Wohlergehen der Seniorinnen und Senioren durch Unterhaltung, Aktivierung und Förderung noch vorhandener Fähigkeiten und Fertigkeiten zu unterstützen und ihre Familien zu entlasten. Die zuständigen Betreuerinnen und Betreuer versuchen den Tagesgästen eine möglichst abwechslungsreiche Tagesgestaltung anzubieten: Gymnastik, Singen, Basteln, Spielen, Zeitung lesen, Gedächtnistraining und Filmvorführungen sowie Spaziergänge und Kirchenbesuche. Weiters haben die Gäste auch die Möglichkeit sich im Ruheraum zurückzuziehen, um zu rasten oder sich auszuruhen. Schwerst pflegebedürftige Menschen können im Tagespflegeheim nur in Ausnahmefällen und nur für einen begrenzten Zeitraum aufgenommen werden. Das Tagespflegeheim steht in einem ersten Moment 8 Personen zur Verfügung. Die Tarife des Tagespflegeheimes werden jährlich von der Landesregierung festgelegt. Die interessierten Bürger und Bürgerinnen beteiligen sich je nach Einkommen und Vermögen an den Kosten. Die finanzielle Abwicklung bzw. Tarifberechnung erfolgt über die Bezirksgemeinschaft Vinschgau, Bereich Finanzielle Sozialhilfe. Dort kann auch das Gesuch um eine
Tarifbegünstigung eingereicht werden. Die Gesuche für den Besuch des Tagespflegeheims sind schriftlich an das Bürgerheim in Schlanders zu richten. Die Vordrucke sind im Sekretariat des Bürgerheimes erhältlich bzw. können von der Homepage des Bürgerheimes heruntergeladen werden. Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern der Marktgemeinde Schlanders den Dienst „Tagespflegeheim“ anbieten zu können, überprüft der Verwaltungsrat zur Zeit, zu welchen Kosten ein Transportdienst möglich wäre. Deshalb ist es ganz wichtig, dass sich interessierte Personen so bald als möglich im Bürgerheim melden. Nähere Informationen erhalten sie von der Ansprechperson des Tagespflegeheimes Frau Nadia Brenner unter der Telefonnummer 0473-748600 oder unter nadia.brenner@altersheim-schlanders.it.
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Kortsch
Brauchtumsbuch und Soziale Landwirtschaft uf Einladung der Bezirksbäuerinnen gab es in der Fachschule für Hauswirtschaft in Kortsch die Vorstellung des neuen Buches „Lebendige Bräuche in Südtirol“ und eine Einführung über das Gesetz zur Sozialen Landwirtschaft. Die Bezirksbäuerin Ingeborg Rainalter Rechenmacher konnte neben der L.Abg. Maria Kuenzer auch die Autorin des Brauchtumsbuches Jutta Tappeiner und mehrere Personen begrüßen, die am Zustandekommen des Buches mitgewirkt haben. Jutta Tappeiner berichtete auf lebendige und humorvolle Weise wie das Buch entstanden ist und was es alles enthält. Bräuche sind ein Teil unserer Tradition, sie geben Halt, begleiten uns bei Festen, Feiern und Lebensübergängen, sie regeln das Leben in der Gemeinschaft und prägen das Jahr. Im Buch
werden Bräuche im Jahreskreis und Bräuche im Lebenskreis beschrieben. Es sind lebendige Bräuche, welche im ganzen Land bzw. in einzelnen Ortschaften oder Talschaften gepflegt werden. Die Bräuche wiederspiegeln Grundbedürfnisse des glaubenden, spielenden und arbeitenden Menschen. Entstanden ist ein umfangreiches Nachschlagewerk und Bilderbuch, ergänzt mit Bauernregeln, Reimen, Rezepten und Liedern. Die Landtagsabgeordnete Maria Kuenzer und Verena Niederkofler von der Bäuerinnenorganisation erläuterten das Gesetz zur Sozialen Landwirtschaft. Nachdem der Staat ein Rahmengesetz verabschiedet hat, konnte das Land ein eigenes Gesetz ausarbeiten. Das im Juli verabschiedete Landesgesetz bietet für Bäuerinnen und Bauern die Möglichkeit verschiedene
Jutta Tappeiner (rechts im Bild), die Autorin des Buches „Lebendige Bräuche in Südtirol“ stellte das Buch vor, Helene Dietl aus Mals berichtete über die vielen Bräuche in der Adventszeit, zu Jahresende und um Neujahr.
Foto: Heinrich Zoderer
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Dienstleistungen anzubieten: Kinderbetreuung, Arbeitsintegration, Seniorenbetreuung, tiergestützte Therapie, Wissensvermittlung, Seniorentafeln, Schule am Bauernhof und Gartentherapie. Einige Tätigkeiten werden bereits seit Jahren ausgeübt. So gibt es landesweit 110 Tagesmütter, welche auf Bau-
ernhöfen Kleinkinder betreuen. In Zukunft sollen interessierte Bäuerinnen und Bauern zu folgenden Schwerpunkten eine Ausbildung erhalten: Umgang mit Menschen ohne Schulabschluss, Urlaubs- und Freizeitangebote für Menschen mit Beeinträchtigung und tiergestützte Intervention. (hzg)
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Schlanders/Oberschulzentrum
Nachhaltigkeit als Schulprojekt emeinsam bewegen wir nachhaltig“, unter diesem Motto will das Oberschulzentrum Schlanders mehrere Aktionen durchführen. Zum Auftakt dieses Schulprojektes erzählte Magdalena Gschnitzer über ihr Engagement zum Schutz der Meere und der Meerestiere. Aufmerksam verfolgten die über 500 Schüler und Schülerinnen am 21. November im Kulturhaus den Ausführungen von Gschnitzer. Die Wipptaler Umweltaktivistin und Filmemacherin zeigte kurze Videos und berichtete von der Grindwaljagd auf den Färöerinseln, vom Walfang in der Antarktis, von Delfinen, Schildkröten, Seebären, Haien und Robben, von der Verschmutzung der Meere, der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd und von ihrem Filmprojekt. Bei einer Tauchlehrerausbildung sah sie Fische in einem Geisternetz gefangen.
Fotos: Heinrich Zoderer
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Die Umweltaktivistin Magdalena Gschnitzer erzählte über ihr Engagement zum Schutz der Meere und der Meerestiere. Bei der Auftaktveranstaltung im Kulturhaus waren alle Schüler und Schülerinnen der vier Schulen des OSZ anwesend. V.l. Simone Tarneller und Magdalena Schnitzer. Später musste sie zusehen, wie Walfische getötet wurden. Gschnitzer wurde sogar zusammen mit anderen Umweltaktivisten verhaftet, weil sie sich gegen dieses sinnlose Töten gewehrt haben. Diese Erlebnisse machten sie zur Umweltaktivi-
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stin. Mit Sea Shepherd beteiligt sie sich an den weltweiten Aktionen gegen die Zerstörung von Lebensräumen und das Abschlachten der Tiere in den Weltmeeren. Haie halten die Meere sauber, sie spielen eine zentrale Rolle in der Nahrungs-
kette. Wenn sie sterben, stirbt das Meer, meinte Gschnitzer. Acht Millionen Tonnen Plastik landen jährlich im Meer. Viele Tiere sterben durch den Verzehr von Plastik. Mikroplastik gelangt in die Nahrungskette und irgendwann auch auf unserem Teller. Gschnitzer appellierte an die Schüler, ihre Träume zu leben und sich für die Rettung der Welt einzusetzen. Sie selber erstellt derzeit einen Dokumentarfilm über Organisationen, die sich weltweit engagieren und Hoffnung geben. Nach dem Vortrag berichtete Simone Tarneller vom Terra Institute Brixen über die weiteren Vorhaben, die eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Lehrpersonen und Schülern erarbeitet hat. Geplant sind ein Umwelttag, ein Flohmarkt, ein plastikfreier Tag, ein Radtag und mehrere fächerübergreifende Projekte. (hzg)
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Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders
Unser schönster Tag
Neujahrskonzert 2019 mit der Französischen Kammerphilharmonie
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DIE SIEGER
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as Siegerpaar steht fest: Karin Maria Holzer aus Morter und Thomas Kofler aus Marling sind von der dreiköpfigen Jury ermittelt worden. Viele Paare haben dem Vinschgerwind das schönste Foto vom schönsten Tag ihres Lebens zugesandt. Alle Hochzeitsbilder waren – jedes auf seine Art - besonders und haben die Jury vor eine Herausforderung gestellt. Ein Dank geht an alle, die der Vinschgerwind-Redaktion ihre Fotos geschickt haben. Dem Siegerpaar gratulieren wir von ganzem Herzen. Den Preis – gesponsert von Wandastisch.com – können Karin Maria Holzer und Thomas Kofler in der Vinschgerwind-Redaktion in der Dantestraße in Schlanders ab sofort abholen.
nter dem Motto „Vom Eifelturm zum Moulin Rouge“ eröffnen die 40 Musiker und Musikerinnen zusammen mit zwei Solisten mit einem glanzvollen Konzert im Kulturhaus Karl Schönherr von Schlanders das neue Jahr. Unter der bewährten Leitung von Philip van der Buren spielen sie Werke von französischen und deutschen Komponisten und erfreuen das Publikum mit Walzern und Polkas, mit Ouvertüren und Arien aus bekannten Operetten und Opern, gesungen von der Sopranistin Penelope Mason (Bild) und dem Bariton Tobias Scharfenberger. Natürlich darf
bei einem richtigen Neujahrskonzert der Radetzky-Marsch nicht fehlen. Freuen Sie sich auf die Französische Kammerphilharmonie, ein Orchester, das überall, wo es auftritt, von der Presse gelobt und vom Publikum gefeiert wird! Karten sind im Büro des Kulturhauses und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr erhältlich. Vormerkungen: Telefon 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it Unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders und der Raiffeisenkasse Schlanders.
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Der Cactus- Store im Thurinhaus in Schlanders
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Der Cactus-Store in Schlanders ist umgezogen. Im Thurinhaus findet sich nun das Sortiment in toller, neuer, angenehmer und warmer Atmosphäre übersichtlich in den Regalen wieder. Unverändert ist die große Auswahl an Mänteln, Jacken, Pullis und Jeans - immer am Puls der Trends -, neu hingegen tolle, lässige Schuhe zu Top Preisen zwischen 19,90 Euro und 39,90 Euro. Pullis gibt es bereits ab 7,90 Euro, die Preise für Mäntel und Jacken variieren zwischen 29,90 bis 69,90 Euro. Mit der günstigen Preisgestaltung verfolgt der Cactus-Store die Philosophie, der preiswerteste Anbieter in der Modebranche im Land zu sein. Beachtlich: 90 Prozent der Bekleidungsartikel werden in Italien hergestellt. Dass italienische Mode so günstig verkauft werden kann, hat einen besonderen Grund: Das gesamte Sortiment wird nämlich direkt in Prato von den Herstellern bezogen. Deshalb gibt es auch eine große Auswahl an 10 Euro-Handtaschen. Mit Silke, die viel Erfahrung und Kompetenz mitbringt, sind die Kundinnen ausgezeichnet beraten.
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Vinschgau - die STA informiert
Die Vinschger Bahn ie Vinschger Bahn befördert rund 2 Millionen Gäste pro Jahr. Bei 50 Fahrten am Tag legt die Vinschger Bahn rund 2.900 Kilometer täglich zurück. 1 Million gefahrene Kilometer sind das im Jahr. Vor allem Schüler, Pendler und Touristen fahren regelmäßig mit der Bahn. Wir arbeiten tagtäglich daran, die Qualität des Angebotes zu steigern und – nach Abschluss der derzeit laufenden Arbeiten zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn – deren Kapazität zu erhöhen. Gerade größere Bauarbeiten, aber auch unvorhersehbare Situationen, haben es im Laufe des heurigen Jahres notwendig gemacht, den Bahnbetrieb ganz oder teilweise zu unterbrechen. In solchen Situationen wird viel Geduld von den Fahrgästen abverlangt, wofür wir uns bei allen ganz herzlich bedanken. Was die Elektrifizierung der Vinschger Bahn betrifft, so schreitet das Projekt voran. Bereits 2016 und 2017 wurden an den Bahnhöfen Schlanders, Laas und Spondinig die Bahnsteige auf 125 Meter verlängert. In Laas und Spondinig wurden außerdem Unterführungen gebaut, um einen Zugang zu den Bahnsteigen zu ermöglichen.
Rückblick auf das Jahr 2018 Das Jahr 2018 begann für die Vinschger Bahn mit umfassenden Bauarbeiten im unteren Teil der Strecke. Es wurden gleichzeitig drei Bauvorhaben umgesetzt: die Verlängerung der Bahnsteige und der Neubau einer Fußgängerunterführung am Bahnhof Marling, die Absenkung des Marlinger Kehrtunnels und der Bau einer Unterführung in Algund. Die Arbeiten sind Teil des Projektes zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn. Am frühen Morgen des 9. Jänner wurden die Gleise der Vinschger Bahn bei Göflan von Schnee und Erdmassen bis zu einer Höhe von ca. 30 bis 40 Zentimetern und auf einer Länge von 10 Metern bedeckt. Der Zug R 102 fuhr auf die Erdmassen auf, die Vorderachse der Zuggarnitur sprang dabei aus den Schienen. Alle Fahrgäste blieben unverletzt. Bereits am Tag danach verkehrte die Vinschger Bahn wieder auf der gesamten Strecke. Ab Juni wurde an neun Bahnhöfen und Haltestellen gearbeitet. In Kastelbell, Latsch, Goldrain, Eyrs, Schluderns, Algund, Rabland, Plaus und Naturns wurden die bestehenden Bahn-
Martell
Grogg Alm wieder geöffnet Die Groggalm, im Herzen des Biathlozentrums Martell, ist ein beliebter Treffpunkt für Langläufer und vor allem für Familien mit Kindern. Der Zauberteppich am Sonnenhang ist in der Weihnachtszeit wieder geöffnet. Am Zauberteppich werden Rodeln und Skier verliehen. Die Skischule Martell organisiert für Gäste und Firmen- und Gaudibiathlon-Schnupperkurse (0473 744545). Die Bar und die Pizzeria sind in den Weihnachtsferien täglich geöffnet und laden zum Verweilen und Genießen nach sportlicher Betätigung ein. Nach den Weihnachtsferien ist die Groggalm (Bar und Pizzeria) nur an den Wochenenden geöffnet. An der Bar sind Tages- und Saisonskarten für die Benutzung der Langlaufloipen erhältlich.
Fotos: STA
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Neue Remise in Mals (Rendering STA) steige auf 125 Meter verlängert und damit den Erfordernissen der sechsteiligen FLIRT-Züge angepasst, die nach der Elektrifizierung auf der Linie verkehren. Sämtliche Bahnsteige werden außerdem mit einem taktilen Leitsystem ausgestattet. Die Arbeiten am Unterwerk in Goldrain sind gestartet. Edyna errichtet dieses Umspannwerk zur Versorgung der Gemeinden Latsch und Schlanders und für den Betrieb der elektrischen Vinschger Bahn. Oktober: Heftige Unwetter haben im ganzen Vinschgau und insbesondere im Bereich der Latschander zu Windwurf geführt. Um die umgestürzten Bäume auf den Flächen oberhalb der Bahnlinie ungehindert und sicher entfernen zu können und jegliches Sicherheitsrisiko für die Bahn und die Fahrgäste auszuschließen, wurde die Strecke zwischen Latsch und Naturns mehrere Tage lang geschlossen. Mit den Aufräumarbeiten waren gleich mehrere Einsatzteams beschäftigt.
Was 2019 zu tun ist 2019 folgen die nächsten Schritte hin zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn. Haltestelle Staben. 2019 wird die Haltestelle Staben verschoben. Mals. Am Malser Bahnhof wird die bestehende Remise auf 125 Meter erweitert. Längere Züge können damit geschützt abgestellt werden. Künftig werden am Bahnhof Mals nachts sechs 106 Meter lange Züge stehen. Für diesen kleinen Endbahnhof eine beachtliche Belegung! Streckenbegradigung bei Laas. Voraussichtlich in den Sommermonaten wird bei Laas die Bahnstrecke auf einer Länge von 2 Kilometern begradigt. Diese bauliche Maßnahme macht es möglich, in diesem Abschnitt die Geschwindigkeit auf 100 km/h zu erhöhen und künftig einen Halbstundentakt auf der gesamten Strecke anbieten zu können. Ende 2021 werden dann voraussichtlich die ersten Züge elektrisch durch den Vinschgau rollen.
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Lana/Vinschgau
Glurns
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ach ihrem Roman „Sie wollte nicht Mama sagen“, in dem es um das beklemmende Thema Kindesmissbrauch und Kindesmisshandlung geht, erschienen 2017, führt die junge Autorin Sylvia Maria Zöschg (geb. 1980) aus Lana ihre Leserinnen und Leser in das Südtirol der Kupferzeit vor zirka 5.000 Jahren. Der Abenteuerroman „Die Reise der Urzeitjägerin“ (erschienen im Verlag DeBehr) spielt an prähistorischen Plätzen im Vinschgau und im Burggrafenamt. Zum Inhalt: Die junge Brigga lebt ursprünglich im oberen Vinschgau zusammen mit ihrer Familie und friedlichen Urzeitsiedlern. Die Gemeinschaft glaubt an Geister und übersinnliche Kräfte. Ein furchtbares Unglück treibt Brigga, inzwischen Jägerin geworden, dann allein auf die Wanderschaft durch die gefahrvolle Wildnis der Jungsteinzeit, vom Vinschgau ins Martelltal und ins Ultental. Sie trifft schließlich auf einen Wanderer aus einem fremden Land, der sie begleitet.
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Knödelsonntag für Kinderkrebshilfe und Wünschewagen D
ie Kinderkrebshilfe Südtirol Regenbogen unterstützt seit fast drei Jahrzehnten kleinen Tumorpatienten und deren Familien. Das kürzlich ins Leben gerufene Projekt Wünschewagen der Caritas und des Weißen Kreuzes erfüllt Schwerstkranken einen letzten Wunsch. Es wird die Fahrt zu einem bestimmten Ort oder zu einem Menschen möglich gemacht. Um diese beiden Organisationen zu unterstützen, luden die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Glurns und ihre Lehrpersonen am ersten Adventsonntag zum „Knödelsonntag“ in den Stadtsaal von Glurns. Bei der Vorbereitung rollten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Köchin Doris und dem Koch Faruk Knödel, schleppten Stühle, dekorierten den Saal und servierten ihren Gästen (rund 400) dann die Knödelkreationen mit Speck-, Rohnen-, Spinat-, und Kasknödeln. Auch die Lehrpersonen und anderen freiwilligen Helferinnen und Helfern legten beim Servieren fleißig Hand an. Eltern, Großeltern, Verwandte, Bekannte und Freunde der Schülerinnen und Schüler ließen es sich schme-
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Urzeitjägerin
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Köchin Evi Klotz, Religionslehrerin Doris Klotz und Daniela Stecher bei der Vorbereitung für den „Knödelsonntag“ im Glurnser Stadtsaal cken und warfen anschließend eine freiwillige Spende in die bereit gestellte Schatulle. Die Anregung zur Organisation des „Knödelsonntags“ kam von der Religionslehrerin Doris Klotz aus Schluderns. Vor zwei Jahren hatte sie bereits den „Suppensonntag“ angeregt und als treibende Kraft organisiert. Ihre Schwester Evi Klotz, Köchin im Schludernser Altersheim, trug die Veranstaltung beide Male maßgeblich mit. Unterstützung kam wiederum auch von zahlreichen Sponsoren aus
dem Raum Obervinschgau, die Lebensmittel, Getränke spendierten, oder Kochgeräte, Geschirr und Besteck kostenlos bereit stellten. „Das Projekt für den guten Zweck fördert die organisatorische und soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler“, erklärt Doris Klotz. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass mehr Gäste als erwartet zum Knödelessen gekommen waren. Der Reinerlös von rund 6.000 Euro wird demnächst übergeben. (mds)
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Glurns
Glurnser Advent berührt die Sinne ichter, Düfte,Klänge, der Glurnser Advent, beschaulich, romantisch und heimelig verzauberte am vergangenen Wochenende (vom 7. bis 9. Dezember) wiederum kleine und große Besucherinnen und Besucher, die aus allen Himmelsrichtungen herbeiströmten. Gemütlich war es am Freitag und am Sonntag. Großer Zustrom herrschte am Samstag. Die Menschen erfreuten sich an der stimmungsvollen Atmosphäre, an den 40 Marktständen mit außergewöhnlichen, kunsthandwerklich gefertigten Kostbarkeiten, an den besonderen kulinarischen Schmankerln, an den Märchen und Weihnachtsgeschichten, an der Krippenausstellung im Tauferer Torturm und nicht zuletzt am vorweihnachtlichen Ohrenschmaus, den Musikgruppen und Chöre in Gassen, auf Plätzen und in
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
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Kirchen servierten. Die Organisatoren vom Laubenkomitee/OKTeam Glurnser Advent mit Elmar Prieth an der Spitze zeigten sich zufrieden. Sie freuen sich darüber, dass der kleine, feine und sanfte Glurnser Advent auch
nach all den Jahren nichts an Attraktivität verloren hat. Über gute Betten-Auslastung freuten sich Gastwirte und Hoteliere in Glurns und Umgebung. Auch die Restaurants waren gut besucht. (mds)
Nachtwächter Johann Gebhart schließt den Adventmarkt
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pätestens wenn die Glocken laut schlagen und Heavy Metall aus den Lautsprechern dringt, lassen der Nikolaus und die Engelen den wilden furchterregenden Gestalten die Bühne. Der Höhepunkt des Koatlacker Nikolausumzugs findet traditionell am Hauptplatz statt: Angeführt vom Krampuswagen und begleitet von den Goaßlschnöllern ziehen die Krampusse ein und verbreiten mit ihren langsamen geschmeidigen Bewegungen, aufgerissenem Maul und leuchtenden Augen eine unheimliche Atmosphäre. Die Rute bekommen eher die Erwachsenen zu spüren, den Kindern wird zugewunken und auch die Hand geschüttelt. Dass der Koatlacker Nikolausumzug jedes Jahr so viele Schaulustige anzieht, hat vor allem mit der Tradition des Nikolausumzugs zu tun, die sehr ursprünglich und immer am 4. Dezember um 18 Uhr gepflegt wird. (ap)
FotoS: Angelika Ploner
Der Koatlacker Nikolausumzug
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Das Sunset-Team wünscht allen wunderschöne
Weihnachten und einen guten „Hupf“,
ins neues Jahr.
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Prad am Stilfserjoch/Raiffeisenkasse
FotoS: Heinrich Zoderer
Prader Künstler im Quadrilog
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m sehr geräumigen Eingangsbereich der Raiffeisenkasse Prad präsentierten im Rahmen der Prader Bildungstage vom 3. bis 14. Dezember vier Prader Künstler einige ihrer Werke. Es sind vier unterschiedliche Künstler mit unterschiedlichen Bildmotiven und Techniken. Diese Vielfalt soll zum Austausch, zum Dialog, zum Quadrilog führen. Zu sehen sind Bilder von Dietmar Raffeiner,
geboren 1958, Jörg Reissner (*1984), Max Brenner (*1992) und Patrick Zischg (*1997). Dietmar Raffeiner hat vor vier Jahren in einem eigenen Atelier angefangen zu malen, um in der Zurückgezogenheit Abstand vom Alltag zu gewinnen und nach eigenen Wegen und Ausdrucksweisen zu suchen. Seine Bildmotive sind Gesichter, Nahrungsmittel und Alltagsgegenstände wie eine Flasche, Lip-
penstift, eine Taschenlampe, ein Gewehrlauf, ein Totenkopf oder ein Helm. Die kleinen Einzelbilder gruppiert er zu einem Gesamtbild. So entsteht eine Bildgeschichte bzw. ein Situationsbericht. Diese überschreibt er mit hochaktuellen Themen wie „Flucht“ oder „Raumbesetzung“. Max Brenner ist ein talentierter Zeichner und Grafiker. Das Bild „Siphonaptera“ ist ein Floh, ein harmloses Tier,
In der Raiffeisenkasse Prad wurden Bilder von vier Prader Künstlern ausgestellt: Dietmar Raffeiner, Max Brenner, Jörg Reissner und Patrick Zischg
das in uns viele Ängste auslöst, so wie viele Dinge im täglichen Leben. Jörg Reissner beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Fläche und Raum. Räume können Schutz bieten, aber auch eingrenzen. Patrick Zischg ist der jüngste Künstler. Er experimentiert mit Farben, Formen und Techniken und sucht noch nach seinem persönlichen Stil und der ganz eigenen ästhetischen Ausdrucksweise. (hzg)
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Mals
Alles stand im Zeichen von Lamin Sanneh s war ein besonderes Fest im Speisesaal der Vinschger Sozialgenossenschaft VI-SO im ehemaligen Malserhof in Mals. Im Mittelpunkt stand der 22-jährige Asylbewerber Lamin Sanneh aus Gambia (der Vinschgerwind hat Lamin in der Ausgabe Nummer 22 vom 31.10. 2018 porträtiert). Er und seine Fußballkollegen aus der ersten Mannschaft des ASV Schluderns waren samt Trainer und Betreuer eingeladen. Lamin Sanneh spielt seit Meisterschaftsbeginn 2018 in der ersten Schludernser Formation und sorgt regelmäßig für entscheidende Tore. Er hat großen Anteil daran, dass die Schludernser als Herbstmeister in der II. Amateurliga in die Winterpause gehen konnten. Lamin wohnt im Haus Ruben der Caritas in Mals und wartet auf seinen Asylbescheid. Wenn er nicht Fußball spielt oder beim Training ist, arbeitet er in der Sozialgenossenschaft.
Fotos: „Wind“-Archiv
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Empfang für Lamin Sanneh (dritter von links) und die Schludernser Fußballmannschaft im SchülerInnenHeim der Vinschger Sozialgenossenschaft VI-SO im Malserhof Deren Präsident Sasha Plangger begrüßte die bunte Gruppe und zeigte sich erfreut über die gelungene Integration des jungen Flüchtlings, die über den Sportverein geglückt ist. Köchin Heinisch Claudia und ihre Helferinnen und Helfer zauberten anschließend ein köstliches Fünf-Gänge-Menü auf den Tisch. Lamin ist nicht nur
in Fußballkreisen beliebt, sondern auch in der Sozialgenossenschaft und im Haus Ruben. Die Vinschger Sozialgenossenschaft VI-SO in Mals führt seit 2014 das SchülerInnenheim Malserhof im Auftrag des Amtes für Schulfürsorge der Autonomen Provinz Bozen. Im Bereich „Gastronomie“ werden auch unterschiedlicher
Dienstleistungen angeboten wie Mensadienste, Reinigung von Fenstern, von Innen- und Außenräumen, Bepflanzungen und Betreuungen von Grünanlagen und einiges mehr. In der Sozialgenossenschaft finden Menschen mit Beeinträchtigungen eine Beschäftigung und auch Asylbewerber wie Lamin. (mds)
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VION: Umstieg auf neue Software S
eit Jahresbeginn bedient sich VION einer neuen Software für die Verrechnung des Stromkonsums an die Endkunden. Eine Entscheidung, die sich allemal gelohnt hat. Der neu eingeschlagene Weg verhilft zu mehr Autonomie. Es ist Ziel, die Verrechnung bereits in den nächsten Monaten vollkommen selbständig abzuwickeln. Für anfängliche Schwierigkeiten bitten wir unsere Kunden um Verständnis.
FERNSEHGEBÜHR: Die Befreiung von der Fernsehgebühr muss jährlich - am besten innerhalb Dezember des
VION - INFO
laufenden Jahres für das darauffolgende Jahr - der RAI in Turin mittels eigenem Vordruck der Agentur der Einnahmen gemeldet werden. Für Fragen oder Bereitstellung von Formularen stehen wir den Kunden gerne zur Verfügung. Die Verrechnungsdaten zur Fernsehgebühr erhalten wir vom Acquirente Unico (Staatsbehörde). Auf diese Daten kann der Stromverkäufer nicht Einfluss nehmen und verrechnet sozusagen nach Vorschrift.
Kunden des geschützten Marktes: Wir stellen heute fest, dass eine
beträchtliche Zahl an Kunden nach dem Übertritt vom „ENEL“ immer noch keinen Stromlieferungsvertrag abgeschlossen hat und rufen diese Stromabnehmer nochmals dazu auf, dies
nachzuholen. Gleichzeitig informieren wir diese Kunden, wie es in Zukunft mit dem geschützten Markt weitergehen soll. Aktuell ist der Stand der, dass er mit 30.06.2019 aufgelöst werden soll.
Kontakt / Erklärung VEK/VION - Das Vinschgauer Energie Konsortium, kurz VEK, ist der lokale Netzanbieter Vorort und die Strommarke nennt sich, Vinschgau On, kurz VION. Sie erreichen uns während den Bürozeiten unter 0473 057300. Gerne können Sie uns jederzeit mit Ihren Anliegen eine Mail an info@vion.bz.it senden. Wir bemühen uns, die Anliegen und Wünsche der Kunden möglichst rasch zu behandeln und zu bearbeiten.
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Reschen
m Montag (03.12.) wurden in Reschen zwei besondere Anlässe festlich gefeiert. Unter dem „Zeremonienmeister“ Abi Plangger, Kammerabgeordneter und Zolldirektor a.D., wurde ein neues Zollamt in den Räumen der ehemaligen „Grenzrast“ offiziell eröffnet. Und der Firma Brigl AG wurde das Ehrendiplom für „10 Jahre AEO-Zertifizierung“ verliehen. Angelika Villgrattner konnte neben dem interprovinzialen Zolldirektor von Bozen und Trient Stefano Girardello, den Abgeordneten Albrecht Plangger, viele ehemalige Zollkollegen von Österreich, Gemeindevertreter, die Kommandanten der Finanzwache von Schlanders und der Carabinieri, die Zollbeamten von Reschen und Bozen und zahlreiche Finanzieri, Zöllner und Angestellte der Firma Brigl sowie das Team der AEO um die Verantwortliche Magdalena Kaserer begrüßen. Girardello begründetet anschließend, warum das Zollamt am Reschen innerhalb der EU weiterhin seine Dienste anbietet. So könnten alle Formalitäten in einem geschützten Raum abgewickelt werden. Mit den fertigen Papieren in der Hand hätten die Frächter an den Häfen, wo tausende Abfer-
Foto: Andreas Waldner
Doppelfeier an der Staatsgrenze am Reschenpass A
v.l.: Albrecht Plangger, Ezio, Stefano Girardello, Andreas Goggi, Evi Mitterhofer, Maria Magdalena Kaserer, Angelika Villgrattner und Robert Steiner tigungen abgewickelt werden, eine Vorzugsschiene für das Zielland. Es werden attraktive Arbeitsplätze an der Grenze geschaffen. Auch möchte er zukünftig die österreichische Grenzstruktur gemeinsam betreiben, weil die Sicherheit (Waffen-, Drogen- und Menschenhandel) wichtig sei. Er bedankte sich bei der Geschäftsführung der Firma Brigl für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Das alte Gebäude sei zwar historisch aber inzwi-
schen unbrauchbar und baufällig. Die Erhaltungs- und Energiekosten wären ausgeufert. Der zweite Anlass der Feier war die Übergabe des AEO-Ehrendiploms an die Firma Brigl. AEO ist die Abkürzung von Authorized Economic Operator, (in Deutschland: ZWB – Zugelassener Wirtschaft-Beteiligter). So wird im Zollrecht der Europäischen Union ein geprüftes Unternehmen bezeichnet, das bestimmte Privilegien genießt. Die Bewilligung dieses Status ist an umfangreiche Voraussetzungen hinsichtlich der Zuverlässigkeit, der Zahlungsfähigkeit, der bisherigen Einhaltung der einschlägigen Rechtsvorschriften sowie der Erfüllung bestimmter Sicherheitsstandards geknüpft. Bereits im Oktober 2008 hat sich die Spedition Brigl AG um dieses Zertifikat beworben. Es war der erste Betrieb in Südtirol, der dieses Zertifikat erhalten hat. Zu guter Letzt wurde die EU-Fahne vom Mast der alten Zollstation geholt und am neuen Zollamt gehisst. Abschließend gratulierte auch Plangger der Geschäftsführung der Brigl AG, zeigte sich erfreut über den funktionellen Umbau der Grenzrast und lud alle zu einem Brunch in die Eingangshalle des alten Zollgebäudes ein. (aw)
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Schlanders
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öglicherweise gibt es bereits über 1.000 Jahre Kirchenmusik in Schlanders. Aber erst durch einen glücklichen Zufall hat Hermann Theiner im Jahre 1996 im Spitalarchiv einen schriftlichen Hinweis aus dem Jahre 1518 gefunden, dass beim Gottesdienst gesungen und ein paar „Kreuzer“ für den Schulmeister und Pfarrer gesammelt wurden. Im Pfarrarchiv scheint ab 1772 ein Organist und Chorleiter auf. Eine sichere Auskunft über einen Kirchenchor gibt es aber erst aus dem Jahre 1820. 1950 wurde Luis Regensburger zum ersten Obmann des Kirchenchors gewählt. Um die lange Tradition der Kirchenmusik in Schlanders zu feiern, gab es am 18. November einen Festgottesdienst und am 2. Dezember ein Jubiläumskonzert unter
der Leitung des Organisten und Chorleiters Bernhard Pattis. In einer Festbroschüre werden die Entwicklung und die vielfältige Tätigkeit des Kirchenchores aufgezeigt. Jährlich hat der Chor rund 60 Auftritte bei Messen, Beerdigungen, Hochzeiten und beim Adventssingen in der Fußgängerzone. Höhepunkte der Tätigkeiten waren in der Vergangenheit die Mitgestaltung der Messen bei Primizen und bei Radiomessen, aber auch 2003 ein Auftritt im Stephansdom in Wien. Die Tätigkeit im Kirchenchor ist gekennzeichnet durch eine lange Kontinuität bei den Sängern und Chorleitern. Franz Resch war von 1867 – 1910 Organist und Chorleiter, anschließend August Vill von 1910 – 1950. Hans Tumler war von 1950 bis 1990 Sänger und Chorleiter. Von 1990 bis 2013 leitete Jo-
Ein Text zum Nachdenken Besinnliche Musik und Texte zum Nachdenken gab es am 1. Dezember in der Pfarrkirche Naturns. Horst Saller las u.a. folgenden Text: „A4 – Parndorf“ ein etwas anderer Adventskalender mit nichts als Zahlen. Am 27. August 2015 parkte in einer Haltebucht auf der A4 bei Parndorf im Burgenland ein Kühlwagen, in dessen Inneren 71 erstickte Männer, Frauen und Kinder gefunden wurden. Die 1 wie ein Nutzfahrzeug der Marke Volvo/die 2 wie 2,5m breit/die 3 wie 3m hoch/die 4 wie tote Kinder/die 5 wie 5 Personen pro m³ /die 6 wie 6m lang/die 7 wie die 7 Todsünden/die 8 wie 8 tote Frauen/die 9 wie die 9 Musen/die 10 wie die 10 Gebote/11/12/13/14/die 15 wie 15m² Ladefläche/16/17/18/19/20/die 21 wie 1 mehr als zwanzig/22/23/die 24 wie die Einheiten des letzten Tages/25/26/die 27 wie die Namen des Augusttages, an dem der Lastwagen in einer Haltebucht auf der A4 bei Parndort im Burgenland entdeckt wurde/28/die 29 wie
Foto: Heinrich Zoderer
500 Jahre Kirchenmusik
Unter der Gesamtleitung von Bernhard Pattis gab der Kirchenchor, zusammen mit dem Männergesangsverein Schlanders ein Jubiläumskonzert in der Pfarrkirche, begleitet von Andrijana Radivojevic am Klavier und von Nathan Chizzali am Violoncello. hann Hohenegger den Chor. Von 2013 bis 2017 war Karl Heinz Vater Organist und Chorleiter, seit einem Jahr Bernhard Pattis aus Tiers. Über 50 Jahre, von 1958 bis 2013 spielte August Oberregelsbacher regelmäßig an der Orgel. Große Beständigkeit gab es auch bei den Obmännern. Nach Luis Regensburger war Heinrich Mül-
ler von 1968 bis 2007 Obmann und anschließend bis heute Dieter Pinggera. Unter dem Titel „Cantate Domino – Singt dem Herrn!“ präsentierte der Chor der Pfarrkirche Schlanders, teilweise auch zusammen mit dem Männergesangsverein mehrere Loblieder und Marienlieder beim Jubiläumskonzert. (hzg)
die kleinste Primzahl, die die Summe dreier aufeinanderfolgender Quadratzahlen ist/30/31/32/die 33, wie das Alter des gekreuzigten Juden/34/35/36/die 37 wie die 37 Grad Körpertemperatur/38/39/die 40 wie 40 Wochen Schwangerschaft/41/42/43/44/die 45 wie 45m³ Atemluft/46/47/die 48 wie die 48 Küsse, die man versäumt hat, der Geliebten zu geben/die 49 wie die 49 Euro 99 für ein mittelmäßiges Parfüm/50/51/52/53/die 54 wie die 54 Tentakel eines Seeungeheuers/55/56/57/58/die 59 wie 59 tote Männer/die 60 wie die Herzschläge pro Minute/61/die 62 wie die 62 Stufen in das Dunkle unserer Seele/die 63 wie ein Geburtsjahr im vorigen Jahrhundert/die 65 wie die 65 Verse eines arabischen Liebesgedichts/die 66 wie der verbotene 66ste Vers/die 67 wie die Anzahl der cholesterinsenkenden Präparate in der Apothekenrundschau/die 68 wie ein hoffnungsvolles Jahr/die 69 wie die 69 Gedanken, die uns vom Tod trennen/die 71 wie die Summe aus 59 Männern, 8 Frauen und 4 Kindern, die in ihren kleinen Träumen erstickt sind. (hzg)
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Naturns
en festlichen Auftakt in die Adventszeit bot die Musikapelle Naturns mit sakralen Klängen am Abend des 1. Dezembers in der Pfarrkirche zum hl. Zeno von Naturns. Eine Klangrepräsentation göttlicher Wirklichkeit, die Bekräftigung des Vertrauens auf das Licht in der Krippe und die feierliche Besinnung zur bevorstehenden stillen Zeit waren wohl die zentralsten Absichten des Kapellmeisters Dietmar Rainer im dargebrachten Kirchenkonzert, fernab von „Jingle-Bell“ -und „We-wish-youmerry-Christmas-Gesülze-“, wie Horst Saller, der eloquente Konzertsprecher, die Kommerzialisierung von Advent und Weihnachten in einem Selbstgespräch kritisch durchleuchtete. Der Dreiklang aus Musik - nicht geringerer kompositorischen Größen, wie etwa Hän-
Fotos: „Wind“-Archiv
Im Dreiklang der Musik, Sprache und des Lichtes D
Meditatio Festiva der Musikapelle Naturns: die Musikkapelle Naturns, der eloquente Konzertsprecher Horst Saller und farbenprächtige Lichtstimmung im Kirchenschiff del, Bach, Mendelssohn aber auch zeitgenössischer Komponisten, wie Jan de Haan und Hardy Mertens - neben wortgewaltig-meditativ rezitierter Texte sowie der malerischen, farbprächtigen Lichtstimmung im Kirchenschiff und der Feuerschalen im Freien ließ das Konzert zu einem gelungenen
Gesamtwerk stiller Größe und edler Einfalt heranreifen. Als Klangkörper glänzte die Kapelle in facettenreicher Hinsicht, sei es im klangmächtigen und imposanten Tutti als auch in den wirkungsreichen, leidenschaftlichen solistischen Passagen. Fabian Fleischmann
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Partschins
Foto: Erwin Bernhart
Die Tagebücher von Emma und Anton von Goldegg D
Diana von Goldegg bei ihrem Vortrag in der Bibliothek Partschins
er Bildungsausschuss Partschins bietet seit Jahren StudentInnen einen Rahmen, in dem sie ihre Diplomarbeit vorstellen können. Kürzlich hat Diana von Goldegg ihre Bachelorarbeit in der Bibliothek Partschins vorgestellt: „Die Kriegstagebücher von Emma und Anton von Goldegg aus dem Burenkrieg und dem I. Weltkrieg“. Diana von Goldegg, die in Verona „beni culturali“ studiert hat und derzeit in Venedig weiterstudiert, plauderte quasi aus dem Nähkästchen, denn Emma und Anton entstammen dem Familienansitz Spauregg in Partschins.
Dass sich Anton von Goldegg im Jänner 1900 freiwillig zum 2. Burenkrieg gegen die Engländer in Südtafrika gemeldet hatte, galt in der Familie Goldegg eher als „Kuriosum“. Der Abenteurer und wohl auch Spieler Anton von Goldegg musste seine Dienst in der kaiserlichen Armee quittieren, in der er Leutnant der Ulanen und Oberleutnant der Husaren gewesen war. Das bäuerliche Dasein auf Schloss Spauregg dürfte ihn sehr gelangweilt haben. Emma von Goldegg, die später mit Erzherzogin Maria Josefa, der Mutter des letzten Habsburgers Kaisers Karl I un-
terwegs war, kam als Rot-KreuzSchwester nach Südafrika. Diana von Goldegg beschreib die Reise nach Südafrika, die Kämpfe dort, las einige Zitate aus dem Tagebuch vor. Anton, der in portugiesische Gefangenschaft geriet, kam heil über Triest zurück und meldete sich im 1. Weltkrieg wiederum als Freiwilliger. Bei Tolmein am Isonzo war er stationiert und wurde 1918 mit dem Titel Rittmeister habilitiert. Anton ist 1926 und Emma 1946 gestorben und beide sind im Friedhof von Partschins begraben. (eb)
Eyrs
Zur Ehre Gottes und Freude der Menschen m vergangenen Christkönigssonntag und gleichzeitig Fest der heiligen Cäcilia wurde in Eyrs allen jenen gedankt, die ihre musikalischen Fähigkeiten zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen in die Dorfgemeinschaft einbringen. Nach dem feierlichen Gottesdienst bedankte sich der Fraktionsvorsteher Reinhard Kurz bei den SängerInnen des Kirchenchores und bei den MusikantInnen der Musikkapelle von Eyrs im Namen der ganzen Dorfgemeinschaft. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass ihr immer wieder Festtage und Fest-
Foto: Reinhard Zangerle
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lichkeiten mit Gesang und Musik bereichert und so dazu beiträgt, dass alles feierlicher wird“ betonte Kurz in seiner Ansprache. Dabei hob er die langjährige Tätigkeit der Obfrau des Kir-
Chorleiterin Heidi Warger, Elfriede Mair und Karin Tappeiner beide 15 Jahre Kirchenchor Eyrs, Frieda Alber und Anna Kurz (50 Jahre Kirchenchor Eyrs), Obfrau Lisl Telser
chenchores Lisl Telser und das Engagement der Chorleiterin Heidi Warger hervor, welche seit 10 Jahren den Kirchenchor Eyrs leitet. Auch der Musikkapelle unter der Leitung von Sebastian
Kurz und ihrem Obmann Andreas Kobler wurde für ihren Einsatz gedankt. „Mit eurer Musik ehrt ihr Gott unseren Schöpfer und erfreut die Herzen der Menschen“ so Reinhard Kurz weiter. Zudem wurde die Segnung des neuen Vereinslokales der Musikkapelle beim Widum vorgenommen. Beim Cäcilien-Essen des Kirchenchores im Sport Bistro Eyrs standen Ehrungen an. Dabei standen Anna Kurz und Frieda Alber besonders im Mittelpunkt, weil sie für den 50jährigen aktiven Einsatz im Kirchenchor Eyrs geehrt wurden. (lu)
Danke für das entgegengebrachte Vertrauen.
Frohe Weihnachten
und die besten Wünsche für 2019!
Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr VERLEGUNG VON FLIESEN
Wir danken! Danke, liebe Leserin und lieber Leser für Ihre Treue, für Ihre Anregungen, für Ihre Leserbriefe, für Ihr Abo. Unseren Inserenten danken wir für die positive und angenehme Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr. Wir wünschen allen schöne Feiertage, Gesundheit und viel Erfolg.
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Wie ein Ritterorden vor 800 Jahren in den Vinschgau fand
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m Hochsommer des Jahres 1218 belagerte ein christliches Kreuzfahrerheer die muslimische Stadt Damiette im ägyptischen Nildelta. Mit von der Partie waren auch einige Adlige aus dem Raum des historischen Tirol, allen voran der Landesherr Graf Albert III. von Tirol. Sie alle hatten den weiten und beschwerlichen Weg auf sich genommen, um an diesem religiös motivierten Unternehmen teilzunehmen, das später auch als „Fünfter Kreuzzug“ in die Geschichtsbücher Eingang fand. In diesem Zusammenhang dürften viele von ihnen erstmals mit Mitgliedern der damals neu gegründeten Ritterorden in Kontakt getreten sein. Die – neben den Tempelrittern oder Templern – bekanntesten dieser Orden bestehen heute noch: Der Deutsche Orden und der Johanniterorden. Beide haben mehr oder weniger viele Spuren im Vinschgau hinterlassen. Während die Erinnerung an den Deutschen Orden im Vinschgau bis heute dank der noch immer fortdauernden geistlichen und weltlichen Präsenz desselben in Südtirol relativ wachgehalten wurde, weiß man vom Johanniterorden viel weniger. Dennoch haben sich zwei eindrucksvolle Kirchenbauten der Johanniter über die Jahrhunderte herauf erhalten, die monumentale Zeugen für das einstige Wirken des Ordens in diesem Gebiet sind: St. Johann in Taufers im Münstertal und St. Medardus bei Tarsch. Beide Gotteshäuser feiern 2018 gewissermaßen „Geburtstag“. Sie sind zwar an sich schon etwas älter, aber 1218 – also vor rund 800 Jahren – wurden sie beide an den Johanniterorden geschenkt. St. Medardus vom Tiroler Grafen Albert und St. Johann von Schwicker (II.) von Reichenberg, dem damaligen Herrn der oberhalb von Taufers gelegenen Burg Reichenberg. Die Schenkung von St. Johann erfolgte im Juli des Jahres 1218 direkt während der Belagerung der Stadt Damiette in Ägypten. Der Tauferer Adlige hat dort vermutlich
befürchtet, nicht mehr in seine Heimat zurückzukehren und deshalb für sein Seelenheil diese Stiftung getätigt. Ähnlich wird es wohl auch dem Landesherrn ergangen sein, der damals offenbar nicht nur den Johanniterorden beschenkte, sondern auch dem Deutschen Orden die Ratschillhöfe oberhalb von Tiss übermachte. Die Johanniter haben sich daraufhin relativ bald eingehend um ihre neuen Besitzungen gekümmert. Beide genannten Kirchen wurden der Verwaltungsfiliale – dem Großpriorat – des Ordens in Venedig zugeteilt; von dort aus dürften dann auch die ersten Ordensgeistlichen in den Vinschgau gekommen sein. In Taufers
St. Johann in Taufers um 1900; Aufnahme von P. Augustin Gutweniger OSB (Original im Stiftsarchiv Marienberg)
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St. Medardus bei Tarsch (Foto: Erwin Bernhart)
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hat man wahrscheinlich noch in den 1220er Jahren umfangreiche Umbauarbeiten durchgeführt und die Kirche des hl. Johannes mit einem imposanten Freskenzyklus im Stil der Zeit ausgeschmückt. Durch die Verbindungen nach Venedig haben auf diese Weise wohl auch die starken byzantinischen Anklänge in den Wandmalereien in den Vinschgau gefunden. Außerdem wurde damals unmittelbar im Kirchengebäude auch ein Hospiz geschaffen, das Pilgern und Reisenden auf dem beschwerlichen Weg durch die Alpen Unterschlupf bot. Während der darauffolgenden Jahrhunderte gibt es nur sehr spärliche Nachrichten über den Johanni-
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terorden im Vinschgau – und wenn, dann haben sich meistens nur Schriftstücke über Streite oder finanzielle Angelegenheiten erhalten. Diese geben uns naturgemäß nur einen sehr bescheidenen und beschränkten Einblick in das Wirken dieser Ritterorden, die damals sicherlich einen festen Bestandteil in der Lebenswelt der Vinschger gebildet haben. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gab es dann ein schwerwiegenderes Zerwürfnis zwischen dem Tauferer Komtur (Verwalter der Johanniterkommende; als Kommenden bezeichnet man Niederlassungen von Ritterorden) und dem Grafen Hendl, der nun auf der Burg Reichenberg residierte. Dieser heftige Streit ist schließlich eskaliert und hat dann offenbar in letzter Konsequenz dazu geführt, dass sich die Johanniter zur Auflassung ihres Außenpostens in Taufers entschlossen haben. Die Kirche mit allen dazugehörigen Einkünften und Grundstücken kaufte die Familie der Grafen Hendl auf. In Tarsch hingegen waren die Johanniter bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts präsent. Dort waren sie übrigens unmittelbare Nachbarn des Deutschen Ordens, der die Kirche zum hl. Karpophorus betreut hat und teilweise noch heute betreut. Erst die bayrische Regierung in Tirol von 1805 bis 1814 verfügte die vollständige Aufhebung der beiden Ritterorden, wodurch auch die zwei Ordenskirchen in Tarsch geschlossen und ihre Vermögenswerte verstaatlicht wurden. Für den Johanniterorden und den Deutschen Orden im Vinschgau bedeutete dies ein vorläufiges Ende. Heute sind beide Orden in Südtirol wieder aktiv. Der katholische Zweig des ursprünglichen Johanniterordens nennt sich jetzt im Unterschied zu seinem reformierten Zweig jedoch Malteserorden und ist als solcher bekannt. David Fliri
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Mals
Groß und Klein experimentieren gemeinsam
Fotos: „Wind“-Archiv
links: Die Schülerinnen und Schüler des SOGYM haben die Experimente für die Kinder selbst erarbeitet und erprobt
F
ächerübergreifende Bildungsangebote am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Mals - Schülerinnen und Schüler der 3. und einige der 4. Klasse des SOGYM Mals realisieren erfolgreich zwei Projekte für Kindergarten und Grundschule „Groß und Klein experimentieren gemeinsam“ stand im Zeichen naturwissenschaftlicher Experimente für Grundschülerinnen und Grundschülern aus Lichtenberg, angeleitet von den Lehrern Matthias Zangerle und Johannes Ruepp und assistiert von der Praktikantin Larissa Theiner. Die Schülerinnen und Schüler des SOGYM haben die Experimente für die Kinder selbst erarbeitet und erprobt. An alles wurde gedacht: passende Arbeitsblätter, Schutzbrillen, vielfältige Anregungen und Anleitungen. Dann ging es ans gemeinsame Entdecken, Ausprobieren und Tüfteln. Das Märchen „Schneeweißchen
rechts: für Kindergartenkinder in Schleis, Mals, Kortsch und Naturns wurde das Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ aufgeführt
und Rosenrot“ wurde als Puppentheater für Kindergartenkinder in Schleis, Mals, Kortsch und Naturns aufgeführt. Dafür
adaptierte Puppen, Bühnenbild, musikalische Einlagen, angepassteTexte, alles selbst arrangiert und inszeniert, angeleitet
von den Lehrpersonen Franziska Thöni und Veronika Fliri. Beide Projekte sind Beispiele für das fächerübergreifende Lern- und Bildungsangebot des SOGYM Mals. Jede Jahrgangsstufe arbeitet in verschiedenen Fächern an einem großen Thema. Diese Themen beschreiben zusammengenommen das geschärfte Bildungsangebot des SOGYM Mals. Das Erste Biennium konzentriert sich auf die Zusammenarbeit mit dem Sozialsprengel, die sozialen Einrichtungen im näheren Umfeld und auf die Arbeit mit alten Menschen. Im Zweiten Biennium und in der Abschlussklasse richten die Schülerinnen und Schüler ihre Aufmerksamkeit auf Kindergarten und Grundschule, weiters auf die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung und auf ein bereits bewährtes EU-Projekt gekoppelt mit dem Schwerpunkt Volkswirtschaftslehre.
Faulheit zu tun. Wenn jemand unter ständigem Aufschieben leidet und es den Alltag erheblich beeinträchtigt, ist das ein Hinweis darauf, dass es sich um pathologisches Aufschieben oder eben um Prokrastination handelt. Die Folgen können gravierend
sein: Beziehungen gehen in die Brüche, es entstehen finanzielle Sorgen, viele haben Verdauungsprobleme, Studenten brechen ihr Studium ab. Diskutiert wird ob es eine Krankheit ist oder eine Auflehnung gegen die gestresste und schnelllebige Zeit von heute. (hzg)
Vom wind gefunden
Prokrastination Unter Prokrastination versteht man, dass Aufgaben trotz vorhandener Gelegenheiten und Fähigkeiten entweder nicht oder erst nach sehr langer Zeit und dabei oft zu spät erledigt werden. Stattdessen werden häufig Alternativtätigkeiten ausgeführt, die viel ange-
nehmer sind. Andere Bezeichnungen dieser Arbeitsstörung sind „Aufschieberitis“, „LastMinute-Syndrom“ oder „Mañana-Prinzip“, d.h. alle Arbeiten werden auf den nächsten Tag (morgen) verschoben. Prokrastination bedeutet nicht einfach trödeln und hat nichts mit
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Naturns
Naturnser Nikolausspiel 2018 m Nikolausabend brachte die Volksbühne Naturns das Stück „Die Mauer“ auf die Bühne. Der Text stammt von Altdekan Georg Peer und wurde für das heurige Nikolausspiel vom Regisseur Theo Mair bearbeitet. Vor siebenunddreißig Jahren wurde in Naturns zum ersten Mal ein Nikolausspiel aufgeführt. Dadurch wurde altes Brauchtum wiederbelebt und mit neuen Inhalten gefüllt. Es hat sich inzwischen zu einer liebgewonnen Tradition entwickelt. Die Bläsergruppe der Musikkapelle Naturns empfing die Besucher auf dem Rathausplatz und geleitete sie zur Spielszene im Bürger- und Rathaus. Ein zugemauertes Herz, beschriftet mit den Niederträchtigkeiten der Gesellschaft, führt die Aufmerksamkeit auf das Geschehen hin, in dem der Oberteufel
seine Untertanen für ihre teuflischen Machenschaften belohnt. Bischof Nikolaus sieht die Nöte der Menschen und bereitet dem bösen Treiben ein Ende. Es kommt dazu, dass die Mauer abgetragen wird, das Herz wieder frei ist und die guten Eigenschaften sichtbar werden.
Unter dem Motto „ Er für uns, wir für andere“ erfolgte der Gabenaustausch. Es wurde um Spenden für die KinderFlüchtlingshilfe in den Camps im Libanon gebeten und die Besucher bekamen ein Nikolausbrot sowie eine Kerze für den Heimweg. (ria)
Fotos: „Kommissar“
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Wir wünschen allen Kunden und Freunden frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
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Franzis außergewöhnliche
Weihnachtskrippe Alle Jahre wieder im Dezember verwandelt Franzi ihre Stube in Tartsch in eine einzigartige selbstgebastelte Krippenlandschaft, phantasievoll, mit Lichtern dekoriert und aufgebaut entlang der Wände und Fenster. Sie schickt Krippenfiguren und Zwerge auf die Reise, so als ob sie lebendig wären. Das ist ihre Art Weihnachten zu feiern. von Magdalena Dietl Sapelza
W
enn am Hl. Abend alle Figuren auf der Krippenlandschaft in der Stube ihren Platz gefunden haben, wenn die Lichter brennen und beim Fondue-Essen gefeiert worden ist, beginnen die Heiligen Drei Könige, bewegt von Franzi, ihre Wanderung vom bunten Beduinenzelt an der Westwand aus. Täglich ziehen sie ein Stück weiter, über über Mooslandschaften, über filigrane Brücken und Stege, vorbei an Schafen, Hirten, Bächlein und Seen bis hin zu einem Wirtshaus in der Ecke. „Im Wirtshaus dürfen die Könige etwas länger bleiben“, lacht Franzi. Dann wandern sie weiter, über Felsenwände, Leitern der Nordwand entlang. Über eine schwingende Hängebrücken erreichen sie schließlich am 6. Jänner den Stall mit der Heiligen Familie, die sich auf dem Fenstersims an der Ostwand befindet.
Am 1. Advent beginnt Franzi mit dem Aufbau der aufwändigen und einzigartigen Krippenlandschaft. Ihr Mann Stefan Wegmann trägt ihr die Kisten mit dem Krippenzubehör – alles lose Teile- vom Lager im Obergeschoss in die Stube. Im Laufe der Jahre sind die Kisten immer schwerer geworden. Franzi sortiert die Sachen, beträufelt das dürre Moos mit Wasser, damit es wieder frisch wird. „So braucht es nicht jedes Jahr neues Moos“, erklärt sie. Dann lässt ihre Phantasie spielen. Alle Jahre wieder – seit acht Jahren. Franzis Krippengeschichte begann mit einem schönen Wurzelstock, den sie von ihrem Schwiegervater Wegmann Walter, einem passionierten Krippenbauer in Schluderns, nach dem Einzug in das Haus in Tartsch 2010 geschenkt bekommen hatte. Er verband damit die Anregung, sie möge doch eine Weihnachtskrippe auf-
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Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
rechts: Franziska Gander Wegmann, genannt Franzi liebt das Basteln an ihrer Krippe in der Advents- und Weihnachtszeit
stellen. Sofort ließ sich Franzi überreden und freute sich auch über die Figuren, die er ihr leihweise zur Verfügung stellte. Das Moos holte Franzi zusammen mit ihrem Mann Stefan aus dem nahen Wald. Dabei sammelten sie weitere Wurzeln, Rinden, passende Kleinhölzer und kleine Gewächse. Das Krippenfieber war erwacht. Im darauffolgenden Jahr kauften sie die ersten eigenen Figuren. „Mittlerweile gehen wir immer mit offen Augen durch den Wald und halten fast gezielt Ausschau nach passenden Kleinigkeiten für die Krippe“, erklärt Stefan. Die Aufmerksamkeit gilt inzwischen längst nicht mehr nur den kleinen Besonderheiten aus der Natur sondern auch allem krippentauglichen Abfallstücken aus dem Baugewerbe. Gekauft wird kaum etwas. Im Laufe der Jahre wurde die Krippe immer größer, immer lebendiger. Franzi sorgt immer wieder für humorvolle Veränderungen, mit de-
nen sie Stefan überrascht. Und er kann es sich nicht verkneifen, Figuren zu verstecken, die sie dann suchen muss. Da verirrt sich ein König schon mal in einer Bauernhütte. Lange bevor Franzi die Könige auf die Reise schickt, sind ihre 24 kleinen Zwerge dran, die im Hausflur bereit stehen. Am 1. Dezember verlässt der erste Zwerg das Haus und findet seinen Platz irgendwo vor der Haustür, am Gartentor oder in der Mooslandschaft im Garten. „Wenn der letzte Zwerg vor dem Haus steht, ist der Heilige Abend da“, sagt Franzi. Das Paar schmückt den Christbaum und feiert bei einem Festessen. Die Krippenlandschaft bleibt so lange stehen bis nach einmonatigem Winterschatten am 15. Jänner die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster in die Stube fallen. Dann wird die Krippenlandschaft sorgsam abgebaut und verstaut. Alle Jahre wieder.
linke Seite, erstes Bild: das Wirtshaus, in dem die Heiligen drei Könige eine längere Rast machen dürfen, bevor sie dann über Stege und Hängebrücken (zweites Bild) am 6. Jänner den Stall mit der Heiligen Familie erreichen (drittes Bild)
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Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019
Wir wünschen unseren geschätzten Patientinnen und Patienten frohe Feiertage und Gesundheit im neuen Jahr. Danke für Ihr Vertrauen!
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Vom 22. Dezember 2018 bis 5. Jänner 2019 bleibt die Paxis geschlossen.
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Zum Nachdenken
Warum mir Weihnachten lieb ist
Foto: „Wind“-Archiv
Foto: Andreas Waldner
Pater Urs Maria Stadelmann lebt und arbeitet in Marienberg
von P. Urs Maria Stadelmann OSB
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ls ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind“ schreibt der hl. Paulus an die Gemeinde zu Korinth (1 Kor 13,11). Wohl in keiner Zeit des Kirchenjahres kommen uns so viele Erinnerungen und Gefühle aus unserer Kindheit ins Bewusstsein, wie in der Weihnachtszeit. Geradezu ein Zauber lag über dieser geheimnisvollen Zeit, in der das Christkind zu uns Kindern kam. Und das Jesuskind kam nicht einfach ganz salopp daher, nein. Das Christkind suchte sich stets die sogenannte „Schöne-Stube“ aus, die das ganze Jahr eigentlich kaum Verwendung fand. Lange ist es her und heute weiß ich nicht, warum denn diese Stube überhaupt den Ehrentitel „die Schöne“ bekommen hat. Damals hat das auch wenig interessiert. Hauptsache, das Christkind kam zu uns und es sollte recht sein, wenn es jährlich die „Schö-
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ne-Stube“ dazu aussuchte und wir an der verschlossenen Tür lauschen konnten, ob es denn nun endlich da ist, das Christkind. Die „Schöne-Stube“ existiert übrigens längst nicht mehr, denn das Haus wurde dem Erdboden gleichgemacht und musste den Platz einem merkwürdig-neuartigen Wohnhaus überlassen. Ob es auch darin eine „Schöne-Stube“ geben mag, die sich das Christkind alljährlich aussucht? Ich weiß es nicht und möchte es nicht unbedingt wissen. Zu schön sind die Erinnerungen an die alten Zeiten. Und was bedeutet mir Weihnachten heute? Wir sind groß, ja man würde wohl sagen, erwachsen geworden. Und dadurch wurden auch die kindlichen Vorstellungen verdrängt. „Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was kindlich an mir war“, schreibt der hl. Paulus weiter im genannten Brief. Na ja, alles wurde wohl nicht abgelegt, wenigstens die schönen Erinnerungen sind mir geblieben und die Frage, warum denn die „Schöne-Stube“
Unseren Kunden und all unseren Freunden wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.
Vinschgaustraße 39 - 39023 EYRS Tel. 0473/739762 Email: info@schoenthaler-soehne.it
Wir danken allen Kunden und Geschäftspartnern für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Wir wünschen Frohe Weihnachten und für das Jahr 2019 viel Glück, Gesundheit und Erfolg!
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diese Ehrenbezeichnung bekommen hat. Vielleicht hat es ja insgeheim doch mit dem Christkind zu tun? Zumindest wurde die Zeit der Erwartung und der Geburt des Jesuskindes zu einer bleibenden Zeit. Vermochte es doch einfach durch sein Kommen alles zu verändern, einfach so, durch das Kind selber kam das Schöne. Was für eine Bedeutung hat aber nun dieses zauberhafte Kind für mich heute? Heute weiß ich, dass es nicht das Christkind selber war, das die Geschenke brachte. Ob das ein Gewinn ist? Dafür hörte ich von großen Weihnachtsmärkten in noch größeren Städten, die mit Lichtern, Kerzen und Glühwein den Zauber des Kindes versuchen einzufangen. Ob es dort so heimelig zu und her geht, wie in der „Schönen-Stube“ von damals? Auch das weiß ich nicht und bin mir nicht einmal sicher, ob ich es überhaupt aus Erfahrung wissen möchte. Noch eine Frage kommt mir plötzlich auf. Wenn nun nicht das Christkind selber die Geschenke gebracht hat, die wir in kindlicher Sehnsucht erwartet haben, warum beschenken sich denn die Menschen zu Weihnachten? Nur, weil es große Märkte gibt, die alles Mögliche und Unmögliche feilbieten in einem Schein-Zauber, der den der „Schönen-Stube“ niemals wiederzugeben vermag? Oder vielleicht hat das Sich-Beschenken letztendlich auch seinen eigentlichen Ursprung in der Freude über die Geburt des Jesuskindes, wie das Schöne selbst? Wer ist denn dieses Kind im Stall, das ich damals in der Krippe betrachtete? Als Erwachsener weiß ich nun, dass es vor 2000 Jahren in Bethlehem geboren wurde. Seine Mamma war Maria und der
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Ziehvater hieß Josef und sorgte sich um seine Familie. Auch Schafe standen an der Krippe, auch einen Ochsen und einen Esel gab es. Der Josef hatte jedoch einen langen Stock in der Hand. Ja, der Josef hatte sich um Maria und das Jesuskind zu sorgen. Eine teure Aufgabe hatte er schließlich zu erfüllen, vermag doch dieses Kind noch heute unsere Zeit in eine Schöne zu verwandeln. Und Maria ist eine ganz besondere Mamma. „Maria voll der Gnade, der Herr ist mit dir“ beteten wir. Ja, voll der Gnade. Ob ich das Wort damals verstanden habe? Vielleicht würde ich es Kindern so erklären: „Maria, der Liebe Gott hat Seine Hand über dich gebreitet und du wirst eine Mamma werden. Und das Kind ist ein besonderes Kind, es ist der Sohn Gottes, dem du in deinem Schoss einen Leib schaffen wirst, wenn du dazu bereit bist.“ Vielleicht hätte ich das verstanden, ist es doch ein großes Geheimnis, wenn ein Kind unter dem Herzen der Mamma heranwächst. Und ein Geheimnis ist auch dieses Kind, das bis in unsere Zeit hineinbricht. Aber letztendlich wohl nur dann, wenn wir uns klein machen vor der Krippe. So machten es auch die drei Weisen aus dem Morgenland. Auch sie mussten sich klein machen, die Kronen niederlegen, sich hinknien und anbeten. „Und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.“ Ja, in ganz besonderer Weise ist dieses Kind gebenedeit, ist es doch Gott selber, der zu uns gekommen ist. Aber um das zu erkennen, müssen wir klein, sehr klein werden. Darum sagte wohl das Jesuskind, als es selber bereits ein junger Mann war, dass wir klein werden müssen wie die Kinder, um ins Himmelreich zu gelangen (vgl. Mt 18,3).
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Wir danken unseren Kunden für Ihr Vertrauen, wünschen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr 2019! Außerdem danken wir unseren geschätzten Mitarbeitern für ihren Einsatz!
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Unesco Weltkulturerbe
Das Weihnachtslied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ feiert 2018 seinen 200. Geburtstag. Das erste Mal erklang es in Oberndorf und gilt als eines der beliebtesten und bekanntesten Weihnachtslieder. An Weihnachten wird es von rund zwei Milliarden Menschen weltweit gesungen: Auf allen Kontinenten und in über 300 Sprachen und Dialekten. „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ ist UNESCO Weltkulturerbe und Weltfriedenslied, internationales Kulturgut und musikalisches Erbe. Der in Salzburg geborene Joseph Mohr schrieb als junger Hilfspriester bereits im Jahr 1816 in Mariapfarr im Salzburger Lungau die berührenden Gedicht-Strophen „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Zwei Jahre später lernte er in Oberndorf bei Salzburg den Lehrer Franz Xaver Gruber kennen und händigte ihm das Gedicht mit der Bitte aus, dazu eine Melodie zu komponieren. Franz Xaver Gruber schien die Tiefe dieser Worte auf Anhieb zu erfassen: Er komponierte ein Lied im wiegenden Siciliano-Rhythmus. Ein Wiegenlied für das neugeborene Jesuskind. Ein Wiegenlied für uns alle. Ein Lied, in dem sich jeder von uns wiederfinden kann. Sich geborgen und aufgehoben fühlt. Der Bekanntheitsgrad des Liedes mag wie ein Wunder anmuten, aber es ist keines. Das Lied ist ein Geniestreich! Vorgetragen wurde es von den beiden in der St. Nikola-Kirche in Oberndorf. Über den Zillertaler Orgelbauer Carl Mauracher gelangte das Lied nur wenige Jahre danach nach Tirol, wo Anfang der 1830er Jahre das Tiroler Nationalsängertum entstand. Hochmusikalische Bauernfamilien zogen als fahrende Warenhändler durch Europa und traten vor Publikum auf. Vor allem die Geschwister Strasser und die Rainer-Sänger aus dem Zillertal machten das Lied international bekannt: Von Europa, über Amerika und bis nach Russland. Die weitere Verbreitung erfolgte über Missi-
Foto: „Wind“-Archiv
Stille Nacht! Heilige Nacht!
Das Tafelbild mit der Anbetung der Könige aus einem spätgotischen Flügelaltar um 1500, seit 1897 im neugotischen Aufbau des Hochaltars der Pfarrkirche Mariapfarr. Das Bild mit dem blondgelockten Jesuskind mag Joseph Mohr zu seinem Gedicht 1816 angeregt haben, zu dem 1818 Franz Xaver Gruber die Melodie schuf. (Foto: SNG/Hutter) onare. Das Lied ist längst ein „Welthit“. Es gibt kaum einen Weltstar, der das Lied nicht irgendwann einmal in seiner musikalischen Karriere interpretiert und aufgenommen hat. Es ist ein Bestseller. Ein Selbstläufer. Man hört sich niemals ab, vielleicht weil es einer ganz bestimmten Zeit im Jahr vorbehalten ist: Der Vorweihnachtszeit, dem Advent und dem Heiligen Abend. Es ist das die Zeit, in der wir uns wieder auf das Wesentliche besinnen möchten: Auf die Familie und das friedvolle Miteinander. Auf die Schlichtheit und den wahren Sinn des Lebens. All das spiegelt sich in „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ und so scheint es zeitlos modern. Der Salzburger Musikschriftsteller und Dramaturg Professor
Gottfried Kasparek erklärt, worin dessen Zauber besteht: Es ist ein schlichtes Wiegenlied im getragenen Siciliano-Rhythmus. Dem sagt man Zärtlichkeit und schöne Melancholie nach. Im Barock und in der Klassik wurde er oft für Hirtenidyllen verwendet, nicht nur geistliche, auch sehr weltliche. Der Text lässt sich gut übersetzen. Dem Zauber der innigen Komposition können selbst Menschen nicht entkommen, die anderen Religionen angehören oder Atheisten sind. Dies hat damit zu tun, dass sich darin die Kraft der Weihnachtsgeschichte in einfachen Worten und Motiven spiegelt. Dass die Musik nicht triumphierend klingt, sondern anrührend. Manche Menschen rührt das Lied zu Tränen, was am Schwermut-suggerierenden Rhythmus liegen mag – auch Pamina weint sozusagen singend. Andere bewegt es eher zu einem glücklichen Lächeln. Man kann dazu sogar unter Tränen lachen. Das Lied ist nicht liturgisch und streng, es ist ein Liebeslied für ein neugeborenes Kind. Es ist ein Lied des Friedens, voll klingender Spiritualität, die Grenzen überwindet. Und es ist zeitlos. Es gehört all jenen in der Welt, die guten Willens sind. Und für einen Prominenten wie Bundespräsident a.D. Dr. Heinz Fischer ist Stille Nacht: „Weihnachten war für mich als Kind ein ganz besonderes, großartiges, geheimnisvolles Ereignis, dem ich schon wochenlang entgegenfieberte und der entscheidende Punkt war, wenn meine Schwester und ich am Heiligen Abend eine helle Glocke läuten hörten, die Tür zum Wohnzimmer aufging, der Weihnachtsbaum im Kerzenlicht vor uns stand und wir zu viert – von meinem Vater auf der Gitarre begleitet – voller Rührung „Stille Nacht, Heilige Nacht“ gesungen haben. Das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Gefühl der Geborgenheit in diesen Momenten bleiben unvergesslich.“ Andreas Waldner
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Schlanders
Schluderns
Nikolaus zieht ein
Schemen sind los
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Stefan Kofler, Schluderns stark. Er stellt seinen Keller in seinem Haus im Dorfzentrum zur Verfügung, von wo aus die Schemen täglich starten. Er spendiert auch regelmäßig eine Marende. (mds)
im Plawennpark, bevor sich Nikolaus und Krampusse zu den Hausbesuchen aufmachen. In der Fußgängerzone sorgten heuer erstmals verschiedene Standln mit Getränken und Essen für die Verköstigung der zahlreichen Schaulustigen. (ap)
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r dürfte zu den traditionsreichsten im Vinschgau zählen, der Schlanderser Nikolauseinzug. Zum 58. Mal setzte sich auch heuer ein langer Tross vom Kulturhaus in Gang, an dessen Anfang mehrere Krampusse mit Holzlarve, dickem Fell und Rute „die Bahn“ machten. Scheller, Fasswagen, Engelchen und Musikwagen samt Bläserguppe der Bürgerkapelle Schlanders folgten den Gesellen, bevor der heilige Nikolaus auf festlicher Kutsche samt Packtlwagen Zuckerlen an die Kinder verteilte. Der Abschluss gehörte dann wieder ganz den Krampussen: dem Schmiedwagen samt Krampussschmied und einer ganz besonders wilden Horde von Krampussen, darunter auch die kleinen Krampusse hinter Gittern. Höhepunkt ist jedes Jahr die besinnliche Ansprache
ie Schludernser Schemen tragen tradidionelle Blechlarven und das mittlerweile mit berechtigtem Stolz. Denn diese Larven, in Vergangenheit oftmals belächelt, heben sich in ihrer Einzigartigkeit von anderen Larven ab und sind etwas Besonderes. Das „Schemenlaufen“ beginnt in Schluderns nach dem Katharina-Markt. Zuerst sind die „Dreikäsehochs“ dran. Je näher der Nikolausabend kommt, umso größer werden die Schemen. Der Schemenverein (derzeitiger Chef Lukas Blaas) betreibt seit Jahren ein Glühweinstandl am Rathausplatz, das in den Tagen vor Nikolaus für kurze Zeit zu einem beliebten Treffpunkt zum „Schemenschauen“ wird. Dass auch täglich Schemen zu sehen sind, dafür macht sich seit drei Jahren Stefan Kofler
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Fotos: Angelika Ploner
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Weihnachtsgeschichten
Ein Weihnachten wie es früher war F
röhliche Weihnacht überall, tönet durch die Lüfte froher Schall. Weihnachtston, Weihnachtsbaum, Weihnachtsduft in jedem Raum“ - die Berglandschaft ist bereits weiß angezuckert, aus dem Radio ertönen allseits bekannte Klänge, die die Weihnachtsund Adventszeit einläuten. In so manch einer Küche werden fleißig Kekse gebacken und von überall her duftet es herrlich nach Zimt, Orange und Nelken. Eine besinnliche Zeit steht vor der Tür, die tief verwurzelt ist, in den alten Gebräuchen und Traditionen. Doch Gold, Weihrauch und Myrrhe liegen schon lange nicht mehr unter dem Weihnachtsbaum. Was lag früher unter der immergrünen Tanne? Wie wurde dazumal
Weihnacht und Advent gefeiert?
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt
„Advent haben wir früher eigentlich nicht gefeiert, bei uns gab es nicht einmal einen Adventskranz“, erinnert sich Veronika Maurer-Elzenbaumer, die mit ihrem Mann Herrmann im Martinsheim in Mals lebt. Hermann Maurer aus Taufers im Münstertal besinnt sich hingegen noch gut an den traditionell mit grünen Tannenzweigen geflochtenen Kranz, der mit vier Kerzen geschmückt in der Bauernstube stand. Brauchtum und Glaube waren der wesentliche Bestandteil der Adventszeit, die dezent und leise vonstatten
ging. Johann Pazeller aus Planeil erzählt, dass er als kleiner Junge jeden Tag des Advents um fünf Uhr morgens die Rorate besuchte. Diese wurde bei Kerzenschein gefeiert und mit lateinischen Liedern besungen. Ansonsten sei der Advent ziemlich ruhig verlaufen, zelebriert wurde nur das Fest des Heiligen Nikolaus am 6. Dezember. „Aber ohne die Krampusse“ und ganz bescheiden: es gab ein “Nikolaussackl” mit Nüssen und Orangen. Das eigentliche Weihnachtsfest am 24. Dezember war im Vergleich zur Adventszeit etwas ganz Besonderes.
Oh Tannenbaum Der Gedanke an die Vorbereitungen am Weihnachtsabend zaubert Veronika ein Lächeln ins Gesicht. Ihre Aufgabe war es immer, das Fleisch vom Dorfmetzger zu besorgen. Auf dem Weg dahin kam Weihnachtsstimmung auf: sie erinnert sich noch daran, wie wunderschön das ganze Dorf in rot-gold geschmückt war, von überall herrliche Düfte entgegenkamen und auf der Straße reges
Treiben herrschte. „An diesem Tag waren alle gut gelaunt, das war ein einzigartiges Gefühl, durch die Straßen zu tummeln“. Beim Baumschmücken durfte sie nicht helfen, da es eine Überraschung sein sollte. Doch durch die Holzwand hindurch spähte sie auf den prächtigen Weihnachtsbaum, der mit kleinen Äpfeln, Schokolade, Nüssen und Kerzen geziert war. Auch Rosa Rauch aus Reschen ist mit diesem Brauch betraut, der seit langem zum Winterfest dazugehört. Den Christbaum besorgte immer ihr Mann Josef zusammen mit den Kindern. Den ganzen Sommer über habe er nach einem passenden Baum Ausschau gehalten, meinte sie scherzhaft. Geschmückt wurde der Baum mit „Tschurtschelen“ und „Fuirspeiber“. Später kamen Glaskugeln dazu, von denen einige zu Bruch kamen, da alle Kinder mithalfen, den Baum zu zieren. Auch wurde die selbstgebastelte Krippe am Nachmittag aufgestellt, die die Geburt Christi symbolisiert. Die Schönheit lag damals in der Einfachheit. Auch Kekse wurden in der Vorweihnachtszeit
BAUMSCHULE • VIVAI • NURSERY
Weihnach tszeit Wi r wünsch en eine gesegnete ues Jahr ... und ein ertragreich es ne
Bei Tannenduft und Kerzenschein möge alles fröhlich und friedlich sein. Gemütliche Weihnachten und die besten Wünsche für das neue Jahr!
Paulmichl Karl
Laatsch 136/E – Mals – Mobil: 335 30 79 22 ofenbau.oberland@rolmail.net
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der hektischen Zeit kann leicht in Vergessenheit geraten, dass Weihnachten nichts mit Konsum, Stress und Hektik zu tun. „Die Zeit, die wir uns für andere nehmen und gemeinsam verbringen, ist das Wertvollste“, meint Veronika. Dies ist der wahre Geist von Weihnachten. Anna Alber
Fotos: Anna Alber
ins Gasthaus“, erzählt Johann. Auch der Besuch der Christmette war für einen „guten Christ“ selbstverständlich. So kam es, dass die Familien von überall her durch den tiefen Schnee zur Kirche stapften, um die Geburt Jesu zu feiern. „Heute wird Weihnachten nicht mehr traditionell und kirchlich gefeiert“, meint Johann nachdenklich.In
Hermann und Veronika Maurer sind seit über 52 Jahre ein glückliches Ehepaar. Der 88-Jährige komponiert bereits fleißig Texte und Gedichte für das Weihnachtsfest, die er am liebsten verschenkt. gebacken und auf den Baum gehängt, ergänzt Johann. „Aber als die Feiertage vorbei waren, war der Christbaum leer“, erwähnt der 89-Jährige amüsiert. Während der Christbaum fleißig geschmückt wurde, bereiteten die Frauen der Familie das leckere Abendmahl zu, das meist aus Sauerkraut und Wurst bestand.
Stille Nacht, heilige Nacht
Fotos: Anna Alber
„Alle zusammen waren in der Bauernstube am Tisch versammelt und aßen Kraut und Wurst“ erinnert sich Hermann glückse-
„Gesundheit“ ist der bescheidende Wunsch ans „Christkindl“ von Rosa Rauch aus Reschen.
lig. Einige besuchten vor dem Mahl die Messe, auf jeden Fall wurde die Christmette nach der Bescherung besucht. Als die Familien fertig gespeist hatten, wurden volkstümliche Lieder gesungen und die Bescherung von den Kindern schon ungeduldig erwartet. Das Klingeln des Glöckleins bedeutete, dass das Christkind die Geschenke gebracht hatte. „Das Christkind gehört an Weihnachten einfach dazu“, betont Veronika. Sie bekam vom „Christkindl“ beispielsweise eine Strumpfhose. Das blieb ihr noch in Erinnerung, da sie vorher die alte Strumpfhose tragen musste und sich auf eine neue freute. Hermann wurde mit Schulheften und Stiften beschenkt. Rosa erinnert sich noch an ein besonderes Geschenk: sie bekam eine wunderschöne Puppe zum Spielen. Nach der Bescherung gab es Kekse und Tee oder die traditionellen Zelten. Zelten sind flache Gebäcke aus Brotteig mit Nüssen, Feigen und Gewürzen. Rosa erzählt, dass anstelle von Pignoli oft die heimischen „Petschln“ der Zirbe verwendet wurden, da die Pinienkerne sehr teuer waren. Für das kommende Weihnachten wünschen sich alle einstimmig: Gesundheit und Friede. Das sei das Wichtigste und, dass alle aus der Familie zusammenkommen. „Früher ging niemand an Heiligabend
mit der Französischen Kammerphilharmonie
Donnerstag, 3. Jänner 2019 - 20.00 Uhr Vom Eifelturm zum Moulin Rouge
Dirigent: Philip van Buren Sopran: Penelope Mason Bariton: Tobias Scharfenberger
Karten sind im Büro des Kulturhauses erhältlich. Vormerkungen: Tel. +39 0473 732052 oder kulturhaus@schlanders.it - www.kulturhaus.it
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Foto: Alessandra Sozzi
Bartgeier - Gypaetus barbatus Foto: Mauro Lanfranchi
Dach-Hauswurz - Sempervivum dectorum
Schneehase - Lepus timidus
Kein Schutz der Arten ohne Schutz der Lebensräume Foto: Germano Nicolini Foto: Sara Segati
Foto: Michele Cloch
Steinrötel - Monticola saxatilis Foto: Michele Drigo
Foto: Flavio Campana
Dolomiten - Teufelskralle - Physoplexis comosa
Mauswiesel - Mustela nivalis
Foto: Gigi Bavelloni
Fliegenpilz - Amanita muscaria
Großer Feuerfalter - Lycaena dispar
Rothirsch - Cervus elaphus
Foto: Luca Casale
Foto: Christian Simon
Foto: Giuliano Pizzaballa
Biodiversität erhalten
Blaumeise - Cyanistes coeruleus
Frauenmantel - Alchemilla spec.
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Ein Wunsch weit über Weihnachten hinaus
Foto: Mauro Arzillo
Foto: Vittorio Ricci
Foto: Cesare Giovanni Zurli
Foto: Bruno Bressan
Braunbär - Ursus arctos
Sperlingskauz - Glaucidium passerinum
Foto: Pietro Veivolo
Foto: Roberto Merli
Rehbock - Capreolus capreolus Foto: Gigi Bavelloni
Geißkleebläuling - Plebeius argus
Rundblättriger Sonnentau - Drosera rotundifolia
Foto: Bruno Bressan
Birkhahn - Lyrurus tetrix
Grasfrosch - Rana temporaria
Rotfuchs - Vulpes vulpes
Haubenmeise - Lophophanes cristatus Foto: Bruno Bressan
Türkenbundlilie - Lilium martagon
Grünspecht - Picus viridis
Foto: Franco Paolinelli
Foto: Frans van der Hargh
Foto: Franco Benetti
Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Ambrosius von Mailand, 07. Dezember 2018
Smaragdeidechse - Lacerta viridis
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3 Südtiroler in Korea
Von Korea nach Tokyo 2020
Nahezu 2.000 Athleten aus 90 Nationen waren in Korea in über 50 Disziplinen am Start. Italien war mit 20 Athleten dabei, darunter auch 3 Südtiroler.
An der Weltmeisterschaft im September in Changwon (KOR) wurden bereits 60 Quotenplätze für die Olympiade in Tokyo 2020 vergeben.
Tokyo 2020 - Olympiatraum Naturns - Der 25-jährige Sportschütze Simon Weithaler aus Naturns ist seit Jahren Berufssportler und Mitglied der Sportgruppe Esercito. Italienweit und international zählt er zu den Besten und ist seit vielen Jahren überall auf der Welt unterwegs. Nun steht Tokyo 2020 vor der Tür, ohne Frage ein Traum für jeden Profisportler. von Barbara Gambaro
Simon Weithaler (25) beim Luftgewehrwettkampf bei den Italienmeisterschaften in Bologna im Juli 2018
Foto: „Wind“-Archiv
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ie Teilnahme an Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, Weltcups und anderen internationalen Wettkämpfen im Sportschießen gehören für ihn schon lange zum Alltag. Der Schießsport prägt seit 15 Jahren das Leben des 25-jährigen aus Naturns und er hat es geschafft, sein Hobby zum Beruf zu machen. 2014 wurde er Mitglied der Sportgruppe Esercito, was es ihm ermöglicht, in Vollzeit an seiner Karriere zu basteln. Schon als Kind hat Simon das Schießen mit dem Luftgewehr fasziniert und mit nur 14 Jahren wurde er 2007 in die italienische Nationalmannschaft einberufen. Als Mitglied des Jugendkaders bestritt er 5 Jahre lang erfolgreich Wettkämpfe auf der ganzen Welt, sammelte Erfahrung, verzeichnete einige Erfolge und galt zweifellos als Ausnahmetalent. Den Höhepunkt seiner Jugendkarriere erreichte er mit der Qualifikation zu den ersten OlympischenJugendspielen 2010 in Singapur, bei denen er einen ausgezeichneten siebten Platz belegte.
Heute schießt der bereits mehrfache Italienmeister mit seinen 25 Jahren für die Herrenklasse und kann immer noch mit den Besten mithalten. Die nächsten Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokyo hat er fest im Blick. Seit den Weltmeisterschaften in Korea im September diesen Jahres,hatten die Sportschützen die Möglichkeit, Quotenplätze zu erlangen. 2019
gibt es außerdem bei 9 internationalen Wettkämpfen - Europameisterschaften und Weltcups -die Möglichkeit, einen solchen Quotenplatz für die Nation zu ergattern. Für den 25-jährigen Naturnser wäre eine Teilnahme an den Olympischen Spielen noch das fehlende Puzzle-Stück um seine Karriere perfekt abzurunden. Ein Ziel, das der junge Profis-
portler mit viel Selbstdisziplin und körperlichem aber auch mentalem Training, zu verwirklichen versucht. Für die kommende Saison, die mit den Luftgewehr-Europameisterschaften in Kroatien im März beginnt, hat er sich viel vorgenommen. Ob er die Chance nutzen und sich einen Quotenplatz schnappenwird, wird spätestens Ende September 2019 bekannt sein.
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Tarsch/Vinschgau
DVC 2019: 1. Rennen auf die Tarscher Almlounge 04 Teilnehmer waren am Start des ersten Rennens des 7ten DYNAFIT Vinschgau Cups 2019. Wie schon im letzten Jahr wurde nicht mit Ski oder Schneeschuhen gestartet, sondern zu Fuß. Bei kalten Temperaturen und teils rutschigen Bedingungen galt es eine Strecke von 5,5 km und 720 hm zu bewältigen. Bei den Herren waren lange Zeit Alex Oberbacher und Christian Moser beisammen, bis sich - je steiler das Rennen wurde - der Grödner Oberbacher vom Freifeldner Moser distanzieren konnte. Alex Oberbacher erreichte das Ziel in 33.03 vor Christian Moser 34.25 und Ludwig Andres 36.27. Bei den
Foto: „Wind“-Archiv
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Masters siegte der Sarner Franz Hofer vor Toni Steiner und dem Hoader Beck Günther Angerer. Bei den Damen war einmal mehr Anna Pircher nicht zu schlagen, sie war nach genau 45 Minuten im Ziel und damit 28 Sekunden schneller als Irene Senfter. Heidi Pfeifer war nach 47.05 im Ziel.
204 Teilnehmer waren am Start des ersten Rennens des 7ten DYNAFIT Vinschgau Cups 2019.
club Vinschgau, Andreas Wieser aus Prad und Michael Alber aus Marling bei den Herren und Petra Niederfriniger aus Laas, Petra Windegger aus Glurns und Maria Luise Muther aus Kortsch bei den Damen. Nach einer super Bewirtung auf der Almlounge, wo man aus vier verschiedenen Gerichten wählen konnte, folgte das obligatorischem Vater Unser und die Rangverkündigung mit Tombola. Feuchtfrölich klang der Tag aus. Das zweite Rennen findet am Donnerstag, den 27. Dezember am Erlebnisberg Watles statt. Dort aber wieder mit Ski und Schneeschuhen. Die Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Die Hobbyklasse wird wie bereits in den letzten Jahren in drei Blöcken aufgeteilt. Die Reihenfolge innerhalb eines jeden Blocks errechnet sich aus der Durchschnittszeit der jeweiligen Teilnehmer; der erste pro Block wird prämiert. Die jeweiligen Sieger bei den Herren waren Josef Höller vom Renner-
Mals/Mailand
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ie Badminton-Italienmeisterschaften der UnderKlassen U13-15-17-19 vom letzten Wochenende in Mailand wurden wieder zu Malser Festspielen. Es waren vier kräfteaufreibende Tage, welche im PalaBadminton in Mailand gespielt wurden. Über 200 Badminton-Athleten aus ganz Italien nahmen an den Italienmeisterschaften teil und Südtirol war wieder beste Region von Italien. Dafür sorgten besonders die Spieler/innen des ASV Mals, die 8 Titel gewinnen konnten und der SSV Bozen gewann deren zwei. Die Ergebnisse können sich sehen lassen, aber die Konkurrenz aus ganz Italien holt mächtig auf. Hauchdünn konnte der ASV Mals nun schon zum 10.
mal hintereinander den Pokal als erfolgreichster Jugendverein Italiens gewinnen, vor dem Verein aus Chiari (Lombardei). Seit 10 Jahren ist der ASV Mals also das Maß aller Dinge im Badminton-Jugendbereich Italiens die Titelträger und Trainer des ASV Mals v.l.: und dies, nachdem David Meßner, Coach Henri Vervoort, Judith man dieses Jahr im Mair, Luca Zhou, Co-Trainer Roy Mulder, Mai zum ersten mal Carolin Rauner, Teresa Blaas und Simon auch den Pokal als Köllemann bester Verein in der allg. Klasse gewinnen konnte. Badminton-Projekt und dem Diese Erfolge sind die Früch- Trainingsstützpunkt des italiete der Arbeit des ASV Mals, der nischen Badmintonverbandes Zusammenarbeit mit dem Ober- Südtirols (CTT) in Mals. Gemeinschulzentrum Mals durch das sam wird Badminton auf hohem
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Foto: „Wind“-Archiv
Mals bleibt BADMINTON-Hochburg in Italien Niveau trainiert und das Zusammenspiel dieser drei Institutionen bürgen für Erfolg. Erfolgreichste Spielerin des ASV Mals war Teresa Blaas, die in allen drei U13-Disziplinen den IM-Titel gewinnen konnte. Je zwei Titel konnten Judith Mair (U17) und Luca Zhou (U15) gewinnen. Einen Titel gewann schlussendlich Simon Köllemann (U19), David Messner und Carolin Rauner (beide U13). Für den SSV Bozen gewannen Katharina Fink (U19) und Yasmine Hamza (U17). Zudem konnten zahlreiche Vize-IM-Titel und dritte Plätze gewonnen werden – besonders von den jungen Nachwuchsathleten aus Südtirol.
Hammen, Schlegel, Bäuche, Wurstfleisch vom Rind und von der Schweinsschulter, Darm und Gewürze...
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Topscorer
Erfolgreiches Trainerduo
1. Amateurliga: Mit Martin Blaas, der bisher 10 Tore erzielte, befindet sich der Topscorer der 1. Amateurliga der Gruppe A in den Reihen des ASC Schlanders. (sam)
1. Amateurliga: Bernd Muther (im Bild), der selbst einmal als Spieler für Schlanders auflief und in den vergangenen Jahren als Trainer bei Morter und Eyrs sowie Co-Trainer bei Oberligist Naturns Erfahrungen sammelte, hat seit diesen Herbst das Sagen auf der Bank. Ihm zur Seite steht CoTrainer Francesco Incontri. (sam)
Schlanders in Lauerposition
Tourenski Team Vinschgau
Hochmotiviert in die neue Saison
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as Tourenski Team Vinschgau (TTV) startete am ersten Dezemberwochenende mit dem ersten Rennen des Dynafit Vinschgau Cups in die neue Saison. Wenige Wochen zuvor stand in der Pizzeria Hallenbad Mals eine Versammlung des Freizeitteams an. Das Vinschger Team besteht aktuell aus 35 Mitgliedern, die im Inund Ausland Wettkämpfe bestreiten und in der Vergangenheit einige tolle Erfolge feiern konnten. So sicherten sich Oswald Weissenhorn, Anna Pircher und Martin Markt beim vergangenen Vinschgau Cup in ihren Kategorien den Gesamtsieg. Vor allem auf die Unterstützung und Förderung der Jugend legt das Team, getreu dem Motto „Die Jugend im Sport ist unsere Zukunft“ - großen Wert. So stellte Andreas Bernhart stolz die drei Neuzugänge David Schütz, Daniel Stecher und Georg Messner vor. Auch in diesem Jahr ist der Dynafit Vinschgau Cup wieder das Hauptziel des Teams. Dieser setzt sich wie bereits in den Jahren zuvor aus fünf Rennen zusammen, die in Tarsch, Watles, Schöneben, St. Valentin und Langtaufers ausgetragen werden.(sam)
Franz Tappeiner (links) und sein Team können auf eine starke Endphase der Hinrunde zurückblicken
Von Sarah Mitterer
Foto: „Wind“-Archiv
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Die Nachwuchsathleten
echs Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen – so lautet die Bilanz des ASC Schlanders nach der Hinrunde. Mit zwanzig gesammelten Punkten aus 13 Spielen belegen die Vinschger damit aktuell Rang 4. Dass sich das Team von Trainer Bernd Muther nach der Herbstmeisterschaft unter den besten fünf Manschaften befindet, hätte man zu Beginn der Meisterschaft wahrscheinlich nicht gedacht, denn der Saisonauftakt verlief alles andere als optimal. So kassierte man beim Eröffnungsmatch gegen den neuen Herbstmeister Schenna eine 1:3 Heimpleite und auch das zweite Heimspiel (gegen Piani) verlor man. Im
Fotos: Sarah Mitterer
Was für eine starke Hinrunde vom ASC Schlanders! Die einzige Vinschger Mannschaft in der 1. Amateurliga geht mit dem vierten Platz in die Winterpause. Die Balljäger sammelten nur drei Zähler weniger als das zweitplatzierte Team und haben sieben Punkte Rückstand auf den Herbstmeister Schenna. Damit überwintern die Schlanderser vor allem dank eines starken Hinrundenendspurts in einer aussichtsreichen Position. Folge konnte man stets mit mindestens einem Punkt vom Platz gehen. Diese Punkteserie wurde erst im letzten Hinrundenmatch gestoppt. Die Balljäger mussten sich auswärts in Meran mit 1:3 geschlagen geben. Bei einem Sieg hätte Schlanders mit einem Platz unter den Top 3 in die Winterpause gehen können. Die Rückrunde verspricht spannend zu werden. Denn gleich vier Mannschaften, neben Schlanders handelt es sich dabei um Riffian/Kuens (Platz 3), Ritten (Platz 5) und Tirol (Platz 6), haben zwanzig Punkte auf ihrem Konto und befinden sich in Lauerposition auf die zwei Spitzenplätze. Und gleich zum Rückrundenstart wartet ein wichtiges Spiel auf das Team rund um Topscorer Martin Blaas: Die Vinschger werden zu Gast in Schenna sein. Ein Sieg gegen den Herbstmeister wäre Gold wert.
fünften Meisterschaftsspiel, dem dritten Saisonsmatch vor eigenem Publikum, gelang dem Team schließlich der langersehnte erste Heimsieg. Nach einer weiteren bitteren Heimniederlage (0:1 gegen VizeHerbstmeister Nals) drehte sich jedoch das Blatt für die Vinschger und es folgte ihre starke Phase, dank der sie sich in der Tabelle nach vorne katapultierten. So sammelten die Schlanderser Punkte am laufenden Band und zeigten der Konkurrenz, dass auch sie ein Wörtchen im Kampf um die vorderen Tabellenplätze mitreden möchten. In fünf Partien in Schlanders spielt vorne mit
Foto: Sarah Mitterer
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Heimatbühne Kastelbell-Tschars EIN DOPPELZIMMER FÜR FÜNF Komödie in 3 Akten von Jasmin Leuthe Regie: Werner Santer Ort: Josef-Maschler-Haus in Tschars Aufführungstermine: Permiere: Sa. 26.01.19 um 19.00 Uhr; So. 27.01.19 um 17.00 Uhr; Sa. 02.02.19 um 19.00 Uhr; So. 03.02.19 um 17.00 Uhr; Sa. 09.02.19 um 19.00 Uhr; So. 10.02.19 um 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 333 32 98 232 (8.00 – 20.00 Uhr)
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Glückwünsche
Die schönsten Bäume der eingesandten Fotos werden belohnt! Die Weihnachtsbaum-Jury, bestehend aus BM Roselinde Gunsch Koch, Pfarrer Paul Schwienbacher und Magdalena Dietl Sapelza (Vinschger Wind), wählt und prämiert die schönsten Weihnachtsbäume aus allen, bis zum 6.01.2019 an redaktion@vinschgerwind.it eingesandten Bildern. Die drei schönsten Bäume und der Sonderpreis werden im Vinschger Wind im Januar 2019 mit Bild veröffentlicht. Alle Preisgewinner werden namentlich veröffentlicht. Ab 1.März 2019 sind alle Gewinner in der Hall of Fame auf www.weihnachtsbaeume.it verewigt.
1. Preis:
1 Weihnachtsbaum & 1 Weihnachtsgans & 60€ Baumschmuck
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1 Weihnachtsbaum oder 1 Weihnachtsgans & 30€ Baumschmuck
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Skurrilster Baum:
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Schönster kleiner Baum:
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Gutschein von 10,00€ auf Weihnachts-Baum, -Gans oder - Schmuck Die Preise sind ab dem 3. Dezember 2019 am Weihnachtsbaumstandl am Bahnhof von Sponding, gegen Vorlage eines Ausweises, abzuholen. Bekanntgabe der Gewinner im Vinschger Wind - Ausgabe Januar oder unter www.weihnachtsbaeume.it
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1. Jahrestag
Margareth Pircher geb. Prieth
*14.3.1951 † 25.12.2017 Tarsch
In lieber Erinnerung denken wir an dich am Weihnachtstag, 25.12.2018 um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Tarsch. Deine Söhne Hansjörg, Peter und David mit Familien
Zwei Jahre sind vergangen, aber unsere Trauer nicht. Du bist von unserer Seite gegangen, doch aus unseren Herzen nicht. Was wir mit dir verloren, versteht so mancher nicht, nur die, die wirklich lieben, wissen wovon man spricht.
Orfeo Tondelli
* 9.7.1947 † 31.12.2016 – Laas
In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir Deiner besonders am Sonntag, den 30. Dezember um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. Deine Frau Martina und die Töchter mit Familien
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Du bist nicht mehr da wo du warst, aber du bist überall dort, wo wir sind.
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des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485
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Jahrestag/Danksagungen Wie jede Blüte welkt und jede Blume dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Hermann Hesse, Stufen
Vento, vento Portami via con te Raggiungeremo insieme il firmamento Dove le stelle brilleranno a cento
Cesare Andrea Bixio, La mia canzone al vento
Olimpia Gurschler geb. Colombo
*17.11.1926 † 1.12.2018 Schlanders
Wir möchten uns ganz herzlich bedanken, für all die tröstenden Worte und Beileidsbekundungen, für Blumen und Kerzen, für die Gebete beim Seelenrosenkranz und das ehrende letzte Geleit. Danke allen, die zur würdigen Gestaltung der Trauerfeier beigetragen haben.
Das Sichtbare ist vergangen es bleibt nur die Erinnerung
Claudia, Leo und Maxi
1. Jahrestag
Alois Waschgler
Ein Jahr ohne dich…
*27.04.1942 † 10.01.2018 Schluderns
1. Jahrestag
Wir denken an dich, ganz besonders bei der Jahrtagsmesse am Donnerstag, 10. Jänner 2019 um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. In Liebe deine Familie
... und wieder ist ein Jahr vorbei... ohne dich ohne dein Lächeln und deine Lebensfreude, ohne deine Einzigartigkeit und deine Liebe. ... und immer wieder erfasst uns eine unvorstellbare Traurigkeit, spüren wir deine Nähe und vermissen dich so sehr... Zum 3. Mal jährt sich der traurige Tag, der unser Leben so sehr verändert hat. 3. Jahrtag
Anton Köllemann „Mouler Toni“ *11.6.1948 † 1.1.2016 – Hoad
In Liebe erinnern wir uns an die schöne Zeit mit dir, lieber Tata, bei der hl. Messe am Sonntag, 30.12.2018 um 08.45 in der Pfarrkirche von St.Valentin a.d.Haide. Allen, die daran teilnehmen, dein Grab besuchen und an dich denken, ein herzliches Vergelt´s Gott. In unendlicher Liebe, deine Familie
Wilhelm Felderer * 3.2.1939 † 25.12.2017
In liebevoller Erinnerung und dankbarer Liebe gedenken wir deiner beim 1. Jahresgottesdienst am Samstag, 22.12.2018 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Burgeis. All jenen, die daran teilnehmen oder im Stillen seiner gedenken, ein herzliches „Vergelt’s Gott“! Deine Familie Burgeis, im Dezember 2018 Liebe Sabine, liebe Mama, du lebst in unseren Herzen, in unserer Erinnerung weiter. 7. Jahrestag
Sabine Lingg geb. Obkircher
* 25. Mai 1977 † 31. Dezember 2011 Prad am Stilfserjoch
Wir denken ganz besonders an unsere liebe Sabine beim Gottesdienst am Silvestertag, Montag den 31.12.2018 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Prad am Stilfserjoch. In lieber Erinnerung dein Mann Peter und deine geliebten Kinder Lorena und Jonas.
82 /KLEINANZEIGER/
Vinschgerwind 25-18
13.12.18
Jahrestag/Danksagungen
Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren 1. Jahrestag in unserem Herzen.
Conny Rechenmacher * 26. August 1958
† 7. Jänner 2018
Wir denken an unseren lieben Conny ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 6. Jänner 2019, um 9.45 Uhr in der St.-Johannes-Kirche von Kortsch.
Bilder, Augenblicke, Gefühle werden uns immer an dich erinnern.
Danke allen, die daran teilnehmen und unseren Conny in lieber Erinnerung behalten.
1. Jahrestag
Klaus Thaler
Kortsch, im Dezember 2018
*20.11.1971 † 16.12.2017 Goldrain
Wir gedenken deiner am Sonntag, 16.12.2018 um 10.15 Uhr in der Pfarrkirche von Partschins. Deine Angehörigen
Es gibt keinen endgültigen Abschied, denn etwas bleibt immer bei uns zurück. Darin beginnt etwas Neues zu wachsen, das uns Zeit unseres Lebens begleiten wird.
1. Jahrestag
Alfons Mair Fallegger-Alfons
* 2.2.1937 † 2.1.2018 Schlanders In lieber Erinnerung gedenken wir deiner bei der hl. Messe am Sonntag, den 6. Jänner 2019 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Schlanders. Wir danken allen, die daran teilnehmen und Alfons in Erinnerung behalten. Deine Lieben
Zum 7. Johrtog für insrn Thomi
Thomas Holzer * 3.6.1983 †17.12.2011 Schlanders
Wir gedenken Dir und unserer lieben Mama ganz besonders bei der heiligen Messe am Samstag, den 22.12.2018 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. In Liebe Deine Familie
Deine Lieben
13.12.18
Vinschgerwind 25-18
/KLEINANZEIGER/ 83
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