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Zeitung Vinschgerwind ausgabe 25-14 Vinschgau Südtirol

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 25 (242) 11.12.14 I.P. 10 Jg.

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Kommentar

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Vinschgerwind 25-14

Allitz: 15 Lagrein Jahrgänge Leserbriefe/Stellungnahmen

Seite 10

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Partschins: Chronisten leisten groĂ&#x;artige Arbeit

Seite 16

Menschen: Ida Peer-Bernhart - Schlinig-Burgeis

Seite 19

Gastkommentar: Wir Privilegierten! von Florian Kronbichler

Seite 20

Vinschgau: Neuwahlen bei der VI.P

Seite 22

Schlanders: Flickwerk, Morde und Via Claudia Augusta

Seite 24

Latsch: Kommunikation in Holz

Seite 28

Schluderns: Senioren im KVW - 30 Jahre

Seite 28

Prad: 30 Jahre Seniorenclub Prad

Seite 32

Kultur: Partei, Kirche, Kunst

Seite 38

Kommentar: Trockenmauern und Heidendreck

Seite 42

Nationalpark Stilfserjoch: Tiere der Alpen

ab Seite 58

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

DantestraĂ&#x;e 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 BĂźrozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732196 Kathrin Gluderer: 0473 732196 Gerti Alber: 0473 73 21 96 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin ThĂśni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, NationalstraĂ&#x;e 57

Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; auĂ&#x;erhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 150 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung verĂśffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurĂźckzuweisen. FĂźr die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften

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Ăźbernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif Ăźbermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) kĂśnnen seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. FĂźr die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschlieĂ&#x;lich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. EigentĂźmer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Wir wĂźnschen Gelassenheit Im heurigen „Winterwind“, den wir Ihnen in der letzten Woche zugesandt haben, haben die Skigebiete und einige Seitentäler des Vinschgaus ihren Auftritt. Man hat fleiĂ&#x;ig vorbereitet, man ist gerĂźstet. Der Schnee kann kommen. Die Schneekatzen sind betankt. Die Lifte in Sulden und in Schnals haben schon seit einigen Wochen geĂśffnet. Der Schnee dort - exzellent. Die anderen Skigebiete - im Obervinschgau, in Nauders und in Minschuns - werden, so Temperaturen und Wetter wollen, zu Weihnachten die Lifte fahren lassen. Wir wĂźnschen den geneigten Leserinnen und Lesern entspannte Wintererlebnisse. Ob Sie den Winter als Wanderer, Skifahrer, Langläufer, Rodler, Schneeschuhwanderer oder Skitourengeher erleben wollen, sei natĂźrlich Ihnen Ăźberlassen. Der „Winterwind“ wird im Laufe des Winters auch unseren Gästen ausgehändigt, als Gastgeschenk. Die Gäste nehmen unseren „Winterwind“ mit und haben damit eine schĂśne Unterlage, wenn sie ihre Erfahrungen, ihre EindrĂźcke, ihre Erzählungen Freunden weitergeben. Der vorliegende Vinschgerwind ist im heurigen Jahr der letzte. Wir kommen im Jänner wieder. Und zur Erinnerung: 2015 ist fĂźr uns ein besonderes: Wir betreten als Vinschgerwind das 10. Jahr. Einen besinnlichen Advent und schĂśne Weihnachten wĂźnschen wir Ihnen und mĂśgen im neuen Jahr 2015 Ihre WĂźnsche in ErfĂźllung gehen. Jedenfalls wĂźnschen wir Ihnen Gesundheit und Gelassenheit.


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Jahresrückblick Zitiert. Der Regionalassessor Sepp Noggler kommt im Vinschgerwind-Interview aus den Stauden heraus. Er sagt, er gehöre nicht zu den Superintelligenten, die vor fünf Jahren in Mals die Regie und die Politik übernommen hätten. Einer der Angesprochenen reagiert mit einem Leserbrief: Dem ansonsten wortgewaltigen Johannes Fragner Unterpertinger fällt dazu und zu den anderen Stellungnahmen Nogglers nur ein Wort ein: „Hellau“.

Erbost. Der Rentenskandal und die Sanitätsreform: Diese zwei Themen beherrschen die Öffentlichkeit auch im Vinschgau. Der Wind lässt in einer Titelgeschichte im März Vinschgerinnen und Vinschger zu den moralisch nicht vertretbaren Summen für die Politiker-Vorauszahlungen zu Wort kommen. Die Leute sind entsetzt. LH Arno Kompatscher und die Seinen bessern das Rentengesetz im Sommer nach und dann bringen sich viele Altmandatare mit Rekursen gegen das neue Rentengesetz in Stellung. Die Wogen gehen ein zweites Mal hoch. Martha Stocker besucht im Frühling das Krankenhaus Schlanders. Damals alles eitel Sonnen-

Schach. Wer das Schachspiel beim Fußvolk und bei der mittleren Führungsriege der SVP beherrscht, ist Karl Zeller. Der Senator, gleichzeitig SVPBezirksobmann im Burggrafenamt, spielt als King-Karl den König und stellt die Figuren auch im Vinschgau auf. Seinen Intimus und Kammerabgeord-

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schein - mit der Aussage, dass sie später mit „Überlegungen kommen werde, die euch nicht gefallen werden.“ Mit diesen Überlegungen kommt Stocker dann im Herbst: Das Krankenhaus Schlanders soll in eine Tagesklinik umgewandelt werden. Der Blinddarm soll künftig

neten Albrecht Plangger platziert Zeller im Frühjahr als SVP-Bezirksobmann im Vinschgau. Plangger, bei den Vinschgerinnen und Vinschgern beliebt, wird sozusagen als wendige SchachDame eingesetzt, um der drohenden Mitglieder-Erosion entgegenzuwirken. Planggers

in Meran operiert werden. Den Vinschgern haben Stockers Überlegungen nicht nur nicht gefallen, sie sind erbost. Im Hintergrund antichambrieren die Bürgermeister des Tales gemeinsam mit römischen und Mandataren des Landtages: Das Krankenhaus muss bleiben.

Vize wird der frisch gebackene Latscher BM Helmut Fischer, als SVP-Schachfigur - Bauer oder Pferd - noch nicht leicht auszumachen. Zellers Vize im Bezirk Burggrafenamt ist Zeno Christanell. Der wird als Läufer als SVP-Landes-Obmann-Stellvertreter dem Achammer Philipp beigestellt. Karl, der König im Westen, verteilt seine Figuren überall. Trotzdem: Die Mitgliederanzahl der Südtiroler Volkspartei sinkt auch im Vinschgau auf einen historischen Tiefpunkt. Minus 38 Prozent gegenüber 2013.


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Giftig. Südtirol, der für die Landwirtschaft und für die Gemeindeordnung doppelt zuständige Landesrat Arnold Schuler, LH Arno Kompatscher und vor allem die Vinschger Bauern halten den Atem an: In Mals rollt den gesamten Frühling das Pestizid-Referendum an. Anfang September steht das Ergebnis: 75 Prozent der Abstimmenden sprechen sich für ein Pestizidverbot in der Gemeinde Mals aus. Bams, das hat gesessen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass im Laufe des Frühlings bekannt wurde, dass die Trientner Staatsadvokatur zur Fragestellung ein negatives Gutachten ausgestellt hat und dass die Regierungskommissarin Elisabetta Margiacchi interveniert hat.

Fraulich. Was ist mit den Vinschger Frauen los? Politischen Zunder gibt Weiblein nicht. Die meisten begnügen sich mit einem Mauerblümchendasein. Nicht ganz. Verena Rinner, seit Herbst Direktorin des Oberschulzentrums Schlanders, traute sich das Amt der Bürgermeisterin in Latsch zu. Nach den SVP-internen Vorwahlen blieb Rinner allerdings auf der Strecke. Den Vizesessel schnappte sich eine andere: Sonja Platzer.

Den Mann weg haben – den Wegmann - wollte Astrid Reinstadler in Schluderns. Als Bürgermeisterkandidatin zog sie los, als Vize hat sie nach nur sechs Monaten bereits die Schnauze voll. Die Hoffnungen zerplatzen an der politischen Realität. Ähnlich erging es Ro-

Gewechselt. Andreas Tappeiner - als Laaser BM, als Präsident der Bezirksgemeinschaft und als Bezirksobmann des Bauernbundes bisher Multifunktionär - hat zu Beginn des Jahres im Bezirksbauernbund Platz gemacht. Ihm folgt Raimund Prugger nach. Prugger erweist sich in der heiklen Debatte um die Pestizide als umgänglicher. Weil der Prugger Raimund aus Tschengls ist,

Aufgestiegen. Dieter Pinggera, der Schlanderser Bürgermeister hat Gewicht. Auch politisch. Im Kampf um das Krankenhaus Schlanders ist er der Tenor und schwört die Vinschger Bürgermeister auf eine gemeinsame Position gegen die Reformpläne von Gesundheitslandesrätin Martha Stocker ein. Genügend Fläche, Angriffsfläche bot er in der eigenen Gemeinde: Einmal mit dem Radweg nach Vetzan, gegen den sich die Bauern in Schlanders stemmen, zum anderen mit einem Wellnesstempel im

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Vinschgerwind 25-14

Freibad Schlanders. Der Jungspund in der Schlanderser Ratsstube Manuel Massl baut indes seine politische Zukunft zielstrebig auf. Als SVP-Landessekretär holt ihn Freund und SVP-Obmann Philipp Achammer. Freunderlwirtschaft? Wie auch immer. Ohne Kriegskasse steht Massl da, dafür mit viel Motivation und noch mehr Schulden. Aufgestiegen in diesem Jahr ist auch Helmut Fischer: Vom Hinterbänkler in die erste Reihe. Allerdings musste der Bauer zwei Anläufe nehmen, um endlich Bürgermeister von Latsch zu werden.

salinde Koch Gunsch. Sie tritt als erste SVP-Bezirksobfrau Südtirols anfangs diesen Jahres von der Bezirksbühne. Allerdings könnte Koch Gunsch als erste Bürgermeisterin im Vinschgau bei den kommenden Gemeinderatswahlen in Taufers wieder zurückkehren.

bleibt das hohe Bauernamt in der Gemeinde Laas. Dafür wechselt ein anderer Tschenglser: Der Direktor Herbert Raffeiner verlässt das Oberschulzentrum Schlanders und begeht Landflucht: Raffeiner geht in den Schulsprengel Schluderns/ Glurns und wechselt damit in die Stadt. Ein Laaser muss hingegen gehen: Lasa-Geschäftsführer Georg Lechner geht ab in den Süden. Geweint. Der Wahlvinschger Reinhold Messner wird heuer 70 und erscheint mit dieser Botschaft auf vielen Plakaten im Lande. Seine Tochter Magdalena, wohl der neue Manager-Stern im Messner-Imperium, widmet ihm ein prächtiges Buch. Es handelt über seine Museen, über seine Mitarbeiter, seine Visionen. Messner, der Säle nicht nur füllt, sondern der die Besucher bis zum Umfallen (heuer ist in der Tennishalle von Sulden ein Besucher in Ohnmacht gefallen) mitreißt, ist gerührt und bricht in Tränen aus.


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Jubiliert. Der Jubiläumsreigen in diesem Jahr ist ein bunter. Zum ihrem 125-Jahr-Jubiläum lässt sich die Musikkapelle Schluderns ordentlich feiern. Samt Geburtstagsständchen. Ein halbes Jahrhundert haben hingegen das Bonifizierungskonsortium Vinschgau und die Sportvereine Partschins und Glurns auf dem Buckel. Alle drei blicken in ihren Feiern auf 50 mehr oder weniger bewegte Jahre zurück. Seit genau 15 Jahren wird mit ungebrochenem Erfolg die Kulturveranstaltung Marmor & Marille mit Dietmar Spechtenhauser an der Spitze in Laas abgehalten, die weit über den Vinschgau hinaus bekannt ist. Und 10 Jahre feierte im August die Seilbahn Unterstell. Konrad Götsch hat mit seiner Bahn in diesen zehn Jahren über eine Million Fahrgäste auf den Sonnenberg befördert.

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Angemahnt. Auf der Seenplatte oben im Vinschgau ticken die Uhren anders. Die Verbindung zum Kaunertal ist heuer kein Thema. Man habe ohnehin zu viele Lifte gegenüber der Anzahl der Betten im Oberland, sagt Schöneben-Präsident Oswald Folie. Eine unterschriftsreife Vereinbarung für einen neuen Skipass zwischen Nauders, Schöneben, Haideralm, Maseben und Watles ließ man - in Reschen - platzen. Da platzt den Nauderern unter BM Robert Mair der Kragen und sie kündigen im Sommer den bisher bestehenden Skipass auf. Und dies alles, obwohl LH Arno Kompatscher - selbst ehemaliger Liftpräsident auf der Seiser Alm - explizit eine gemeinsame Skikarte im Oberland anmahnt. Und wenn die Oberländer eine finanzielle, umwelttechnische und wirtschaftliche MachbarkeitsErleuchtet. Stars kommen ins Schnalstal, essen Knödel und trinken Enzianschnaps und amüsieren sich prächtig. Tobias Moretti, Sam Riley und andere drehen unter der Regie von Andreas Prochaska einen wilden und düsteren Alpenwester mit dem Titel „Das finstere Tal“. Im Februar ist in Bozen Italienpremiere. Der Film heimst Aus-

Marschiert. Nach dem Beschluss der Landesregierung im September ist der Weg politisch frei für eine eigene Stromverteilung im Vinschgau bzw. für den Ankauf des Stromnetzes von Laas bis Graun. Energielandesrat Richard Theiner hat den lang versprochenen Beschluss endlich unter Dach und Fach gebracht. Die konkrete und entscheidende Marschrichtung wurde bei einer BM-Runde am vergangenen Dienstag auf Schiene gebracht. Demnächst sollen die Gemeinderäte über die Vorverträge mit der SELnet

studie bringen, soll die Verbindung St. Valentin-Schöneben tatsächlich gebaut werden, sagt Kompatscher. Für die Langtauferer, spatzenartige Zaungäste im politischen und wirtschaftlichen Geschehen, kommt es anderweitig dick. Raika-Direktor Markus Moriggl kündigt an, die Filiale in Graun mit Vorstandsbeschluss schließen zu wollen. Langtaufers ist nicht amüsiert. Im Herbst platzt noch eine Bombe am Karlinbach: Maseben, das kleine Skigebiet im langen Tal, öffnet zu Weihnachten nicht. Gäste beginnen ihre Reservierung zu stornieren. Im Tal herrscht Ratlosigkeit. Eilig lässt BM Heinrich Noggler einen Busdienst nach Schöneben beschließen. Das Tal wird wohl in den wohlverdienten Winterschlaf fallen.

zeichnungen ein. Auch andere zieht es ins „finstere Tal“, wohl um es zu erleuchten: Medienmogul Michl Ebner und der

aufgeklärt werden, um dann entsprechende Beschlüsse fassen zu können. Auch die Gemeinde Mals hat eingelenkt. Dort war bislang der Bau der Stromleitung vom neu entstehenden E-Werk in Matsch nach Schluderns eine große Unbekannte. Die SELnet wollte die Leitung für teures Geld bauen. Die Gemeinde Mals hätte diese Leitung dann um ebenso teures Geld übernehmen müssen. Nun soll noch vor Weihnachten ein Alternativvorschlag vom Ingenieur Walter Gostner auf den Tisch kommen.

Präsident des österreichischen Skiverbandes Peter Schröcksnadl kaufen die Schnalstaler Gletscherbahnen. Als Direktor wird der ehemalige SVPObmann und Kurzzeitlandesrat ohne Fortüne Elmar Pichler Rolle eingesetzt. Aus dem Gletscherbahnenkauf soll angeblich kein Alpenwestern werden.

Sprachlos. Was haben ein Tellerspüler und HGV-Präsident Manfred Pinzger gemeinsam? Die Antwort gab Pinzger in einem VinschgerwindInterview: den Nettolohn. Der ansonsten wortgewaltige HGV-Präsident Pinzger bleibt in diesem Jahr mehr oder weniger stumm. Mal abgesehen von Wetter und Flugplatz erhebt er nur einmal seine Stimme: Bei der geplanten Recyclinganlage der Firma Marx, nur einen Steinwurf von seinem Hotel entfernt.

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Top. Gekrönten Genuss bieten im Vinschgau gleich mehrere. Der Vinschger Blauburgunder vom Marinushof, vom Himmelreich-Hof und der Stachlburg hat heuer den Sprung unter die besten zehn Weine Italiens geschafft. Eine Klasse für sich ist auch der „Rims“ der Hofkäserei Englhorn, der zum „Goldkäse“ beim renommierten Käsefestival in Sand in Taufers gekürt wird. Spitzenprodukte treffen auf Spitzenköche. Der Koch des Gourmet-Restaurants Paradiso in Latsch Peter Oberrauch kocht sich an die Spitze und erhält im neuen Gault Millau zwei Hauben. Das Gourmetrestaurant Kuppelrain in Kastelbell ist - bei den renommierten Restaurantführern - auf regionaler Ebene zur Nummer 2, auf nationaler Ebene zur Nummer 42 aufgestiegen.

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Geschluckt. Schluderns bleibt in Sachen politische Bildung eine Top-Adresse. Zu Beginn des Jahres wird der Malser AltGemeinde-General-Sekretär Toni Patscheider mit der kommissarischen Verwaltung der Churburggemeinde beauftragt. Dies, weil der Gemeinderat aufgelöst worden ist. Bei den Neuwahlen wird Erwin Wegmann BM-Pyrrhus-Sieger. Spätestens bei der Ausschussbildung wird dies deutlich: Alle Listen muss Wegmann in den Ausschuss nehmen, sonst kriegt er keine Mehrheit im Rat. Wegmann muss die Kröte schlucken und hat damit das ganze restliche Jahr über Bauchweh. Die Top-Adresse für politische Bildung bleibt aufrecht. Anders ist es in der Nachbargemeinde Glurns: Dort herrscht Stadtrecht und - in seiner

Übernommen. Die Marteller Obstgenossenschaft MEG, seit 25 Jahren aktiv, gerät heuer in Schieflage. Aus eigener Kraft kommt die MEG nicht mehr aus den Schulden: 1,5 Millionen Euro Bankverbindlichkeiten. Nasse Sommer in den vergangenen Jahren haben die Erdbeerproduktion mager ausfallen lassen. Den Kräuteranbau als Alterna-

Nachgereicht. Christoph Franceschini, als exzellent informierter Journalist dicht an den Machtzentren und Historiker, hat den SEL-Skandal heuer zu einem Buch verdichtet: „SEL-fservice - Ein Südtioler Skandal“. Auch aus Sicht des Vinschgaus dürfte das Buch interessant sein, waren es schließlich die Vinschger BM, die damals jeder elektrischen Verführung aus Bozen standgehalten haben.

letzten Periode - Erich Wallnöfer als BM. Im Langes wurde der Stadt von der Landesregierung eine kleine Umfahrung verwehrt. Wenn es darum gehe, dem Juwel Glurns konkret Schutz zu bieten, dann kneift die Politik, ließ Wallnöfer seinem Zorn freien Lauf. Dafür haben die Gemeinderäte mehrheitlich einem Golfplatz in der Au zugestimmt. In der Grenzgemeinde Taufers ist es heuer ruhig zugegangen. Am dortigen BM Hermann Fliri - auch er hat heuer das letzte volle BM-Jahr - haben sich die Oppositionellen peu à peu die Zähne ausgebissen - und sind aus dem Gemeinderat ausgeschieden. Auch Grenzgemeinden können in Sachen politischer Bildung mit Gustostückerln aufwarten.

tive haben die lokalen Teehersteller, Viropa und Pompadour, versemmelt. Der langjährige Geschäftsführer Peter Gamper

Anschlussbruch. Ein großes Echo hat ein Kommentar im Vinschgerwind von Andreas Waldner ausgelöst. Der Anschlussbruch der Busse in Nauders. Das Echo ist in einer Landtagsanfrage vom Freiheitlichen Pius Leitner gemündet. Auch in der Schweiz wurde der Kommentar vom in Südtirol bestens bekannten Hans Peter Leu wahrgenommen.

und sein Bruder Manfred Gamper als MEG-Obmann kandidieren bei den Neuwahlen im April nicht mehr. Die V.IP um Direktor Sepp Wielander übernimmt. Die Banken lassen Schulden nach. Die MEG, das Vorzeigemodell wird gerettet. Neuer Obmann ist der Naturnser Bergbauer Reinhard Staffler.

Eigenwillig. Die Gemeinde Naturns mit BM Andreas Heidegger und seinem Vize Helmuth Müller misstraut dem Landesgesetz, welches den Ensembleschutz regelt. Der Gemeinderat beschließt heuer dann einen eigenwilligen Weg. Die Ensembles werden nicht in den Bauleitplan eingetragen, sie sollen von Fall zu Fall von einer Kommission im Dialog irgendwie geregelt werden. Das nennt sich dann „Naturnser Modell“.

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Ungleich. Namensvetter sind Kurt Sagmeister und Georg Sagmeister. Mehr aber auch nicht. Während Kurt Sagmeister einen eher blassen Vinschgau-Marketing-Direktor abgibt, ist der unberechenbare Georg Sagmeister ein Schwergewicht. Als Sekretär. Den Takt in Schlanders, Glurns und neuerdings auch in Taufers gibt er alleine an: Mit seiner Idee, das Freibad Schlanders als Gemeinde selbst zu führen, ging er heuer allerdings baden. Einen satten Verlust fuhr er ein, der General-Sekretär. Anders Kurt Sagmeister, der mit der neuen und längst überfälligen VinschgauCard durchaus einen Erfolg verbuchen kann.

Zurückgetreten. Eva Klotz tritt von ihrem Landtagsmandat zurück und stellt sich in der Süd-Tiroler Freiheit in die zweite Reihe. Der alte Zopf ist ab, eine Ära beendet. Benjamin Pixner, der Kastelbeller Hoffnungsträger der SüdTiroler Freiheit nutzt seine

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Chance nicht, in den Landtag zu rücken. Er bleibt lieber in Kastelbell. Ehrliche Heimatliebe? Genau diese ist dem Malser Hirschenwirt Peppi Stecher abhanden gekommen. Seiner politischen Heimat, der Freiheitlichen Partei kehrt er als Bezirkssprecher den

Zfridn. Die Latscher Touristiker um FerienregionsPräsident Günther Pircher kaufen heuer den Lift „Latsch 1“ aus der Blanco-Konkursmasse zurück. Präsident der Liftgesellschaft wird mit dem Vermoi-Hotelier Thomas Rinner einer, der das schon mal gemacht hat. Der leicht antiquierte Lift befördert im Sommer viele Gäste auf die Latscher Alm. Man sei angesichts des heurigen nassen Sommers zufrieden, heißt es aus Latscher Tourismuskreisen.

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Rücken und findet für seinen Abgang klare Worte: „Für mich ist die Marke „Pius und Ulli“ an die Wand gefahren. Totalschaden. Und kein Reservewagen verfügbar.“ Wenig später räumte Ulli Mair ihren Posten als Parteivorsitzende der Freiheitlichen.

Erobert. In der Gemeinde Partschins wird eine mögliche Umfahrung für Rabland heuer konkreter. Nach eingehenden Untersuchungen bessert der Gemeinderat seinen Bauleitplan nach. BM Albert Gögele und Referent Stefan Ganterer sprechen das Vorhaben mit den zuständigen Ämtern genau ab und erobern sich so eine Art Vorzugsschiene in der Prioritätenliste.


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von Albrecht Plangger

Flohmarkt des KFS

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15 Lagrein Jahrgänge Laas/Allitz - Zu einer vertikalen Weinverkostung lud kürzlich der Gourmet-Koch Herbert Thanei vom „Restaurant Sonneck“ in Allitz. Im Mittelpunkt standen 15 Jahrgänge (von 1995 bis 2011) der Rebsorte Lagrein aus der Klosterkellerei Muri Gries/Bozen von Magdalena Dietl Sapelza

Christian Werth und Herbert Thanei, unten: Weinkenner aus dem Vinschgau

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n Reih und Glied standen die Flaschen bereit. Ein Großteil stammte aus dem Weinkeller des Gastgebers, einige wenige vor allem jüngere Jahrgänge aus der Kellerei. Bevor eingeschenkt wurde, gab Kellermeister Christian Werth einen kurzen Einblick in die Geschichte des Klosters und dessen Weinproduktion. Vor rund 600 Jahren war damit begonnen worden. Bis in die 1960er Jahre vermarktete Muri Gries den Wein offen. Einen Qualitätssprung machte der Lagrein in den 1980er Jahren. Und bis heute arbeitet man ständig an Verbesserungen. Derzeit werden in der Klosterkellerei rund 635.000 Flaschen abgefüllt (Lagrein Muri Gries, Lagrein Riserva Abtei Muri, Lagrein Kretzer). Die Verkostung begann mit den älteren Jahrgängen. Die Weinliebhaber bemühten Nase und Gaumen, um zu bewerten. Die Gäste beschrieben Aromen, Säure- und Tanningehalt. Am Gaumen stellten sie die Noten von Beerenfrüchten fest, oder einen Hauch von Sauerkirschen. Die Weine schmeckten allen unterschiedlich. Es entwickelten sich angeregte Diskussionen. Man war sich nicht immer einig. Eine gewisse Einhelligkeit herrschte darüber, dass die älteren Jahrgänge einiges an Lebendigkeit eingebüßt hatten. Einig war man sich jedoch über die Wirkung der intensiven roten Farbstoffe, die Zunge und Zähne färbten. Die jüngeren Jahrgän-

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

Bei der Verfassungsreform sind in der Kammer 1171 Abänderungsvorschläge hinterlegt worden, die nun diskutiert und abgearbeitet werden müssen. Am 16. Dezember ist die Verfassungsreform im Plenum und noch vor Weihnachten muss sie beschlossen sein. Auf Seite 286 von 291 findet sich mit der Nr. 38.34 unser Abänderungsvorschlag, der weitere Kompetenzen für unsere Provinz über Erlass von Durchführungsbestimmungen vorsieht – im Einvernehmen zwischen Staat und Autonome Provinz und soweit unsere Haushaltsgebarung im Ausgleich ist. Somit wird sich unsere Autonomie inhaltlich weiterentwickeln können. In der ersten Phase wählen Partito Democratico und Forza Italia gemeinsam. Wenn es aber um Südtirol oder die Sonderautonomien gehen wird, dann wird der Einklang zu Ende sein. Geschossen wird auf uns von allen Seiten, auch viel „fuoco amico“. Einige Abänderungsvorschläge gegen uns kommen auch von Kollegen, von denen ich mir diese anti-Autonome Haltung nicht erwartet hätte. Auch Kollegin Biancofiore ist wieder aktiv. Viele Vorschläge wären gut, der Wille der Regierung Verbesserungen zuzulassen, hält sich aber in Grenzen. Es gibt im Grunde nur eine Scheindiskussion zu hohen Verfassungswerten. Die meisten Wortmeldungen dienen daher nur der Statistik und der „politischen Sichtbarkeit“. Hartnäckig hält sich aber uns gegenüber das Vorurteil, dass wir für die Verwaltung unseres Landes mehr Geld erhalten als wir selbst erwirtschaften. Daher müsse man unsere Kompetenzen einschränken und nicht erweitern. Zum Glück haben wir einen Pakt mit der Mehrheitspartei und unsere Senatoren ein Gewicht, auf das die Regierung Rücksicht nehmen muss. Beim Stabilitätsgesetz haben wir in der Kammer nicht viel erreicht. Der Ärger war groß, weil wir uns als Mitglieder der Mehrheit einige Zugeständnisse erwartet hätten. Geld sei nur wenig zum Verteilen. In der Kammer seien die Mehrheitsverhältnisse so sicher, sodass die einzelnen Stimmen keinen Wert haben. Also wird erst im Senat „gezahlt“. Dort hat jede Stimme einen Wert, sodass man alle Verfügbarkeiten zusammensparen muss. An Vorschlägen von unserer Seite wird es nicht fehlen. Die erst kürzlich vereinbarte neue Finanzregelung zwischen Südtirol und dem Staat wird kommen. Hoffen wir, dass darüberhinaus auch noch das eine oder andere Zugeständnis dazukommt, auf das man bei uns schon lange wartet.

ge mundeten. Ausgezeichnet schmeckten auch die kulinarischen Köstlichkeiten, die abschließend serviert wurden.


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Sulden/Zürich/Innsbruck

Foto: Erwin Bernhart

Sulden: Das beste Skigebiet Italiens

v.l.: der Betriebsleiter in Sulden Johann Eberhöfer, der Geschäftsführer Heinrich Tumler und der Präsident der Seilbahnen Sulden Erich Pfeifer: Anerkennung für gute Arbeit; rechts: Gleich zwei Kategorien unter den Top-10 konnte Sulden gewinnen: Schneesicherheit und Freundlichkeit/Herzlichkeit

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it dem 4. Platz in der Gesamtwertung ist Sulden das beste Skigebiet Italiens. Den begehrtesten Platz auf dem Siegertreppchen in der kategorieübergreifenden Gesamtauswertung, mit überragenden Zufriedenheitswerten, nimmt Zermatt in der Schweiz ein – gefolgt von Serfaus-Fiss-Ladis im österreichischen Tirol und Arosa im Schweizer Kanton Graubünden. Und dann kommt Sulden noch vor 5. Alta Badia, 6. Adelboden-Lenk (CH), 7. Val Gardena/ Gröden, 8. Saas Fee (CH), 9. Kronplatz und 10. Laax (CH). Der Präsident der Seilbahnen Sulden Erich Pfeifer, der Geschäftsführer Heinrich Tumler und der Betriebsleiter Hans Eberhöfer haben kürzlich bei einer Pressekonferenz im Restaurant „Maria Theresia“ in Schlanders Details zu diesem prestigevollen 4. Platz mitgeteilt. Es sei, so Pfeifer, eine Anerkennung für gute Arbeit. Pfeifer gibt sich beschieden, innerlich ist er jedoch mächtig stolz auf diese Auszeichnung. Am 6. November hat die

Preisverleihung in Zürich stattgefunden. In Sulden hat man der Einladung vorerst kaum Beachtung geschenkt. Auch weil man nicht mit einem der guten Plätze und schon gar nicht mit einem Preis gerechnet hat. Erst ein dringliches Fax hat dazu geführt, dass man nach Zürich gefahren ist, um dort - höchst überrascht und hoch erfreut die Auszeichnung entgegenzunehmen. Was die hervorragende Position Suldens ausmacht, ist die Grundlage dieses Rankings: Die renommierte Studie „Best Ski Resort“ (Mountain Management in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck) hat 48.000 Wintersportler direkt an den Pisten 55 ausgewählter TopSkigebiete der Alpen befragt. 20 Kategorien wurden dabei eruiert. Bei den Top-10 Auswahl-

kriterien (sh. Tabelle) konnte Sulden gleich zwei erste Plätze belegen: in Punkto Schneesicherheit und in der Freundlichkeit. Auch in den Kategorien Ruhe und Erholung und Preis-Leistung ging Sulden als Sieger hervor. Bei den Kategorien Naturerlebnis und Gemütlichkeit kam Sulden jeweils auf Platz 2. Macht in Summe den 4. Platz unter den TopDestinationen der Alpen. Pfeifer freut sich über das gewaltige, europaweite und unbezahlbare Medienecho, welches diese Studie ausgelöst und Sulden mittransportiert hat. „Mit 40 Pistenkilometern sind wir als eines der kleinsten Skigebiet gerade noch berücksichtigt worden“, freut sich Pfeifer. Stehen bleiben will man in Sulden nicht. Im Laufe des heurigen Sommers hat man in Sulden rund 13 Millionen Euro in eine neue Aufstiegsanlage, in die Rosimbahn, in eine neue Piste (Rosim1) und in eine äußerst effiziente Beschneiungsanlage investiert. Keine Wartezeiten gibt es in Sulden mehr. Einen entscheidenden Schritt in Richtung OrtlerRonda sei man damit gegangen, sagt Pfeifer. Das neue Bergrestaurant auf der Kanzel habe man in Absprache mit dem Landschaftsschutz geplant und verwirklicht. Diese Studie und darin der 4. Platz für Sulden habe einen enormen Stellenwert. Auch weil darin die Meinung der Gäste zum Ausdruck gekommen sei, sagt Pfeifer. (eb)


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Leserbriefe/Stellungnahme Wo sollen denn die Leute herkommen? Wenn man die täglichen Wirtshausgespräche verfolgt, so geht es in Schlanders vorwiegend um die bevorstehenden Vorhaben und Ausgaben im Gemeindehaushalt. Was zurzeit diskutiert wird, sind die Entscheidungen rund um das Wellnesszentrum mit Baukosten von über 2,8 Mil. €, nicht berücksichtigt die laufenden Kosten. Wo sollen denn die Besucher für diese Anlage herkommen, da in unmittelbarer Nähe bereits bestens geeignete öffentliche und private Strukturen bestehen, die bisher noch ausreichend Potenzial haben. Die Gästebetten von Schlanders, vom Urlaub auf dem Bauernhof bis hin zum 4 Sterne Hotel, wobei Letzteres selbst über eine Wellnessanlage verfügt, werden wohl bei weiten nicht ausreichen. Dass es im Allgemeinen mit Führungsqualitäten der Gemeindeverwal-

ter nicht weit her ist, beweist schon die Tatsache, dass man heuer im Freischwimmbad einen Verlust von 100.000 €uro eingefahren hat, auf Kosten von uns Steuerzahlern wohlgemerkt. Wo bleibt da die Verantwortung der Verwalter? Als Gemeinderat der Vergangenheit mit 25-jähriger Erfahrung in Verwaltung und diversen Entscheidungen, davon 10 Jahre als Wirtschafts- und Personalreferent, frage ich mich, ob die derzeitige Gemeindeverwaltung in Geld schwimmt, oder will man sich nur auf Kosten der Steuerzahler für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen profilieren? Johann Graber, Schlanders

Lieber „Vinschgerwind“, ich bin es leid, nach fast jedem Artikel, der über mich und meine Arbeit berichtet, eine Richtigstellung zu veröffentlichen, nur weil die Redakteurin (mds)

nicht objektiv und den Fakten getreu berichtet. Artikel seriöser Journalisten weisen die „klassischen Merkmale“ eines Zeitungsberichtes auf: sachlich, objektiv und gibt Fakten wieder. Die eigene Meinung des Journalisten ist nicht gefragt. Die Redakteure anderer Medien scheinen dies zu wissen. So lesen sich die letzten Berichte über die Informationsversammlung vom 07.11.2014 in Schluderns oder der Bericht der Gemeinderatssitzung im „Vinschger“ oder in der Tageszeitung „Dolomiten“ anders als im „Vinschger–Wind“…. Welcher Bericht ist subjektiv gefärbt? Darüber haben sich die allermeisten Bürgerinnen und Bürger, und nicht nur von Schluderns, bereits eine eigene Meinung gebildet. Wir haben es nämlich mit mündigen Lesern zu tun! Ich erhoffe mir vom „Vinschger-Wind“ (mds) kritische, aber keine „perso-

nenbezogenen und einseitigen“ Berichterstattungen mehr! Somit wünsche ich eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesundes, neues Jahr 2015! Erwin Wegmann, BM Schluderns

Kasernenareal Schlanders Wie ist es eigentlich möglich, dass wir Steuerzahler für Grundstücke, die einst den Schlandersern durch die Faschisten geraubt worden sind, jetzt wieder teuer zurückkaufen müssen? Kann es sein, dass es Politik der Südtiroler Landesregierung und der Schlanderser Gemeindepolitik ist, faschistisches Unrecht dadurch zu Recht zu machen, indem ungerechtfertigt geraubte Grundstücke durch die Faschisten durch einen Kauf mit Steuergeldern zu Recht werden? Horst Gemassmer, Kortsch


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Plawenn-Spielplatz Quadratisch. Praktisch.... gut? Schlanders bekommt einen neuen Spielplatz: Diese Nachricht hatte im Vorfeld viele Mütter sehr erfreut. Auch mich. Umso enttäuschter war ich, als ich das „Schmuckstück“ kurz vor der Eröffnung das erste Mal sah. Zwar aus Holz, dafür aber hingeklatscht und ohne Seele, bietet es Kindern zwar vorgegebene Bewegungsmöglichkeit, dafür aber überhaupt keine Einladung zum kreativen Spiel. Es gibt mittlerweile so tolle Spielanlagen, die jenseits von „Quadratisch. Praktisch. Gut.“ Kinder dazu anregen, ihre Fantasie zu nutzen. Anlagen, die naturnahes, kindliches Spiel erlauben. Anlagen, die nicht den Charme eines 70er-JahrePlattenbau-Spielplatzes haben. Naturns, Latsch und auch Vetzan haben vorgemacht, wie kindgerechte, naturnahe Spielplätze ausschauen können. Der Spielplatz in Schlanders - mit seinem quadratischen Konstrukt auf

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grünen Gummiböden - ist hingegen ein Paradebeispiel dafür, wie kreatives Spiel nahezu unmöglich gemacht wird. Der rege Zuspruch ist vermutlich mehr der zentrale Lage im Dorf zuzuschreiben als dem Spielplatz selbst. Karolin Evers, Schanders

Gsundes Tirol „Wir Tiroler zählen zu den gesündesten Europäern mit der höchsten Lebenserwartung“. Diese Aussage stammt vom Tiroler Landeshauptmann Günther Platter. Im Gegensatz zu Südtirol, können die Einwohner des Bundeslandes auf die Dienstleistungen von 10 öffentlichen Krankenhäusern zurückgreifen. Mit eingerechnet die hochspezialisierte Medizinversorgung an den Universitätskliniken in Innsbruck. Für die Südtiroler, mit noch 7 Krankenhäusern schaut es weniger rosig aus. Dies spiegelt sich auch bei der Aussage der Landesrätin wider. Martha Stocker sprach von 220 Millionen Euro Zusatzkosten

marseiler

Wir wünschen unseren Kunden und Kundinnen frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2015 und bedanken uns für Ihr Vertrauen. Marseiler Holztechnik d. Mike Marseiler & Co. KG Glurnserstraße 44 39020 Schluderns

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bis 2020. Von diesen sollte aber durch Sparmaßnahmen etwa die Hälfte wegfallen. In Tirol geschieht das Gegenteil. Mit einem Investitionsprogramm von rund 700 Millionen Euro bis 2020 soll die Top Qualität der Krankenhäuser ausgebaut werden. Nebenbei könnten dadurch an die 1000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Den Tirolern steht eine erstklassige Gesundheitsversorgung zur Verfügung. Ein dichtes Netz an Hausärzten, an Gesundheitssprengeln und moderne Bezirkskrankenhäuser tragen dazu bei. Ein Standard, den die Süd-Tiroler Regierung seiner Bevölkerung, dank politischer Verflechtung mit Italien, kaum mehr gewährleisten kann. Weithaler Dietmar, Partschins

Richtigstellung In meinem vorangegangenen Leserbrief „Jüngste Malser Volksabstimmung“ ist in der Passage „…Gemeindevertreter? Was sind das für Typen? Allesamt haben sie für oder gegen die Verrohrung massiv geschrieen…“ ein Fehler passiert. Es soll heißen, und ich füge hinzu: Als es im Referendum vor zwei Jahren für oder gegen die Verrohrung des letzten Talflusses –Ram- ging, haben sie allesamt – die Gemeindevertreter – für die Verrohrung modisch, ohne gründliche Überlegung geschrieen. Wenn jenes Referendum gültig ist, so ist es auch sicher irre ausgegangen. Nämlich die Verrohrung wurde damals mit sehr knapper Mehrheit – um die Zahl der miserablen Gemeindevertreter – von den verführten Wählern leider Gottes bejaht. Jene Volksvertreter, welche im kommenden Frühjahr charismatisch gewählt werden, werden allesamt ein neues und drittes Referendum auf die Beine bringen, das

eine Gesamtplanung beinhaltet. Nämlich das Pestizid- und Kunstdüngerverbot, der Rambach wird bis zur Calvabrücke in Ruhe gelassen, bzw. als Naturerlebnis optimiert und seine Kanalisierung von der Calvabrücke bis Glurns rückgängig gemacht; d.h. renaturiert, sodass dort ein Auenwald, ein vollkommen geschützter Natursee und ein Badesee entstehen. Ein kleiner Golfplatz und Ähnliches mehr sollen die sehenswürdige Erholungszone für Einheimische und Gäste abrunden. In diesem von mir angekündigten Referendum soll auch für oder gegen die Einführung eines politischen Personenwahlrechtes – siehe meinen Leserbrief vom 04.09.2014 abgestimmt werden. Ja, das alles macht Mals, besser gesagt, die Malser! Sodass es wahr wird: Mals, Perle in den Alpen! Mals mit gutem Weltruf! Die Dorferneuerung soll aber auch tatsächlich so aussehen, dass sie sich sehen lassen kann. Die Fußgängerzone soll bis zur Hauptkirche erweitert werden. Der Parkplatz „Peter Glück“ wird nur vom Westen her benutzt. Die Flora-Wiese beim Rathaus wird zum Parkplatz für den Südverkehr umgestaltet. Der Ostverkehr wird mit der Parkplatzvergrößerung bei Dietl Supermarket durch den Abriss der alten Handelsschule gestoppt. Die Verdrossstraße soll ab Dietl der Fußgängerzone einverleibt, geschäftstüchtig d.h. auch belebt und saniert werden. Die Florastraße soll für Wohnungen attraktiver gestaltet werden. Dort sollen die alten landwirtschaftlichen Gebäude abgerissen werden, um Hausgärten Platz zu machen. Aufbruchsstimmung! Keine Frage mehr!? Gute, gründliche, wahre Erneuerung und Gesamtkontext wird hier Wirklichkeit! Gruber Paul, Mals


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Zwei Raben im Schneesturm auf der Malser Haide. Sie erinnern mich an die legendären Raben von Paul Flora. Mit diesem Bild möchte ich allen meinen „Lesern“ alles Gute fürs neue Jahr wünschen.

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Am Donnerstag, 18. Dezember um 18.00 Uhr lädt der Heimatpflegeverein der Gemeinde Mals im Seniorenraum Mals zur Vorstellung des Kalenders 2015 „Lebensräume der Gemeinde Mals“ ein.

Vinschgau

Vinschger Weihnachtslicht 2014

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uch im Vinschgau gibt es viele Menschen, denen das Schicksal schlimm mitgespielt hat und denen es nicht besonders gut geht. Mit der Spendenaktion „Vinschger Weihnachtslicht“ will der hds- Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol genau diesen Personen helfen und ihnen ein wenig Licht in den Alltag bringen. Tue Gutes und lasse es wirken – mit diesem Motto begleitet der hds die Initiative und lässt in jedem teilnehmenden Betrieb als symbolisches Zeichen vom 1. bis zum 24. Dezember eine Kerze erstrahlen. „Es gibt viele Menschen, die durch ein Unglück, Krankheit oder Verlust des Arbeitsplatzes in Not geraten sind. Mit unserer Aktion möchten wir ein Zeichen setzen und für andere Menschen da sein. Heuer können sich erstmals auch Kunden an der Spendenaktion beteiligen. Dazu befindet sich eine Spendenbox in der Nähe des Kassenbereichs. Betriebe und Kunden können jeden Adventstag einen Euro spenden“, erklärt hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser. Die Spendenaktion wird zum zweiten Mal durchgeführt. Im vergangenen Jahr haben sich rund 100 Betriebe beteiligt. Insgesamt konnten 4000 Euro gesammelt werden. Die Spendenaktion wird in Zusammenarbeit mit der Vinschger Vinzenzgemeinschaft abgewickelt und von den Raiffeisenkassen im Tal unterstützt.

Seminar für Führungskräfte in Marienberg „Mit Sinn und Führungsstärke den wachsenden Herausforderungen trotzen“ Do-Fr, 22.-23. Jänner 2015; Referentin: Prof. Dr. Anna Maria Pircher-Friedrich Seminar für Führende aus Unternehmen, Schulen und Verwaltung, die erfolgreich und nachhaltig auf der Basis von Sinn und Werten führen wollen. Mit dieser Veranstaltung im neuen Jahr beginnt das Kloster Marienberg sein Frühjahrsprogramm. Infos: info@marienberg.it oder 0473 843989

Großartige Arbeit Partschins - Zwei Jahreschroniken hat die Chronistengruppe Partschins kürzlich vorgestellt: 2011 und 2012. Gesammelt hat die rührige Gruppe Zeitungsausschnitte, Veranstaltungen, Sterbebilder - kurz alles, was die Gemeinde Partschins in den jeweiligen Zeiträumen betraf. Die erst 2010 gegründete Chronistengruppe leistet dabei Pionierarbeit. v.l.: Heinrich Frei, Renate Gstrein Schweitzer, Hartmann Nischler , Barbara Rechenmacher und BM Albert Gögele bei der Übergabe der Jahreschroniken 2011 und 2012 in der Bibliothek Partschins

Foto: Erwin Bernhart

Gemeinde Mals

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von Erwin Bernhart

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artmann Nischler, Renate Gstrein Schweitzer und Heinrich Frei bilden die Kerngruppe der Chronisten in der Gemeinde Partschins. Sammelleidenschaft, Akribie, Neugier, Dokumentationsfreude zeichnen das Team aus. Am 27. November 2014 hat die Gruppe vor voll besetztem Bibliothekssaal in Partschins ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorgestellt. Herzstück sind zwei Jahreschroniken, die in Buchform die Sammeltätigkeit eindrucksvoll dokumentieren. Nischler, seines Zeichens auch Kulturreferent der Gemeinde, sagte, dass „wir Gegenwärtiges für die Zukunft festhalten“. In ehrenamtlicher Arbeit hat man Zeitungsartikel, Einladungen, Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden, monatliche Wetterberichte, sogar selbst erstellte Fotodokumentationen zu bau-

lichen Veränderungen zusammengetragen und chronologisch geordnet. Eine großartige Kulturarbeit, ein Nachschlagwerk ist dabei entstanden. Bei der Vorstellung, welche von einem jungen Quartett musikalisch umrahmt worden ist, wurden drei Jahrhunderte gestreift. Neben den aktuellen Jahreschroniken richtete Renate Gstrein Schweitzer die Aufmerksamkeit auf das Ehrenbuch der gefallenen oder vermissten Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. In diesem Ehrenbuch, herausgegeben vom Ferdinandeum in Innsbruck, sind für die Gemeinde Partschins 53 Soldaten angeführt. Am Kriegerdenkmal sind, verweist Gstrein Schweitzer, 47 angeführt. An der reichlich vorhandenen Korrespondenz und Feldpost ihres Großvaters, der nach zweieinhalb Monaten nach Kriegsausbruch „den Heldentod fürs Vaterland“ in Galizien

gestorben ist, zeichnete Gstrein Schweitzer ein Bild der Rekrutenauswahl, der Kriegseuphorie, der Sorgen um die Familie daheim auf. Mit dem Aufruf an die Bevölkerung verbunden, mit Dokumenten, Fotos, Briefen usw. dieses Heldenbuch zu vervollständigen. Ins 19. Jahrhundert entführte Alexandra von Goldegg mit einem Porträt ihres Ururonkels Franz Ferdinand Ritter von und zu Goldegg und Lindenburg. Dieser war ein Schöngeist, hat die Musikkapelle Partschins gegründet, Komponisten wie Matthäus Nagiller und Franz Schöpf gefördert, war Bürgermeister von Partschins. Ihm zu Ehren und anlässlich seines 220. Geburtstages hat im heurigen Sommer die Dorfgemeinschaft von Partschins „ein Fest auf Spauregg“ gefeiert. Mit einem Buffet und angeregter Diskussion endete der Vorstellungsabend.


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§ Schlanders ist wirklich anders! Aus dem Gerichtssaal

Es gibt verschiedene Modelle, nach denen die öffentliche Hand ihr wirtschaftliches Handeln ausrichten kann. Da ist einmal die freie Marktwirtschaft, welche sich im Westen allgemein durchgesetzt hat. Daneben gibt es die Planwirtschaft, die im früheren Ostblock als sog. „sozialistisches Modell“ das Wirtschaftsleben bestimmte. Beide Modelle sind nicht frei von Mängeln. Die Marktwirtschaft gewährleistet zwar eine hohe optimale Güterversorgung und ein für Neuerungen offenes Denken. Nachteile bestehen in zerstörerischem Wettbewerb, Ballung wirtschaftlicher Macht, unsozialen Auswirkungen von Marktprozessen und Umweltschäden durch überzogenes Profitdenken. Die Planwirtschaft erwies sich als ineffizient und zu schwerfällig, um die Bedürfnisse der Bürger zu befriedigen. Diese Überlegungen dürften die Gemeindeverwalter von Schlanders veranlasst haben, in wirtschaftlichen Dingen eine

Mischform zu finden. Tragende Säulen dieses innovativen Modells sind die absolute Planlosigkeit und die sorglose Verwendung von Steuergeldern. Anwendung fand dieser eigenwillige Weg neuerdings im Umgang mit dem Schwimmbad. Im Jahre 2008 hatte die Gemeinde Schlanders das Freibad mit dazugehörigem Barbetrieb und Garküche für die Dauer von 6 Jahren an Kolleritsch Doris verpachtet. Der jährliche Pachtschilling betrug Euro 3.000,00. Im Vertrag war ein Optionsrecht zu Gunsten der Frau Kolleritsch für weitere 6 Jahre, also bis zum Jahre 2019 vorgesehen, von dem sie auch Gebrauch machte. Zum besseren Verständnis: Option kommt von „optieren“, d.h. es wurde ihr zur Wahl gestellt, ob sie das Pachtverhältnis für weitere 6 Saisonen beibehalten wollte. Trotz dieser klaren Formulierung des Vertrages teilte die Gemeinde im Mai dieses Jahres mit, dass sie das Freibad in Eigenregie führen wollte, was dann auch unter

der Stabführung der Leiterin von Schlanders Marketing, Frau Karin Meister, geschah. Das vorläufige Ergebnis dieser „Aktion“ wurde bei der Gemeinderatssitzung vom 20. November vorgestellt: Mit ungefähr 100.000 Euro Defizit ist die Gemeinde im wahrsten Sinne des Wortes „baden“ gegangen! Und dies alles aus keinerlei zwingenden und wirtschaftlich jedenfalls nicht nachvollziehbaren Gründen, denn seit wann gehört die Führung eines Schwimmbades zum Kerngeschäft einer Gemeinde? Glaubte man im Ernst, als öffentliche Körperschaft mit einem Privaten in Konkurrenz treten zu können, der mit einem Stammpersonal von 5 – 6 Leuten auskam, während die Gemeinde an die 25 Bedienstete verschleißen musste? Das ganze Unternehmen war von Anfang an ein Himmelfahrtskommando, das mit einem Fiasko enden musste und bei dem man den Verlust bewusst und mutwillig in Kauf nahm! Die politische Verantwortung für dieses Debakel

hat die Gemeindeverwaltung zu tragen. Die rechtlichen Folgen der Fehlentscheidung werden allerdings nicht ausbleiben. Der Fall „Ausbootung der Pächterin“ behängt nämlich schon vor dem Schiedsgericht. Und dieses Gremium wird nicht darum herumkommen, auch den Art. 17 des Pachtvertrages zu berücksichtigen, welcher der Gemeinde zwar das Recht zubilligt, jederzeit auch einseitig vom Vertrag zurückzutreten, allerdings muss sie dann die Pächterin schadlos halten und ihr den entgangen Gewinn ersetzen. Da könnte sich für die Gemeinde dann das nächste Loch auftun, wenn sie nämlich zu den eigenen Verlusten auch noch die Gewinne der Pächterin dazurechnen muss, und das für die kommenden 6 Jahre! Abschließend lässt sich sagen, dass das Modell der Gemeinde Schlanders wohl nicht als Mischsondern eher als Misswirtschaft zu bezeichnen ist! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

Unseren Freunden und Kunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr alles Beste


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/Menschen/ 19

„...irgatwia kriagsch di Kroft“ Weihnachten 1980 hat Ida in schmerzlicher Erinnerung. Am hl. Abend fehlten zwei geliebte Menschen, ihr Mann Martl und ihr Sohn Valentin. Tränen erstickten die Lieder an der Krippe. Ida und ihre Kinder hielten einander fest und versuchten sich Halt und Trost zu geben. von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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wei bittere Ereignisse erschütterten das Leben von Frau Ida vor 34 Jahren. Am 17. April 1980 starb ihr Mann Martl unerwartet nach kurzer Krankheit. Er war 58 Jahre alt geworden. Auf den Tag genau sechs Monate später lähmte sie die Nachricht vom Unfalltod ihres 21-jährigen Sohnes Valentin. Ida und ihre Kinder versanken ein zweites Mal in einem Meer von Tränen. „In Monn zu verliern tuat wea, obr pan ognan Kind tuats nou viel mea wea“, sagt sie. Valentin war auf der Straße in Richtung Mals mit dem Auto ins Schleudern geraten und an einen Baum geprallt. Er wollte in Laas den Grabstein für seinen Vater holen. Oftmals kreisen Idas Gedanken um diese schwere Zeit. „Ma muaß olz drpockn, irgatwia kriagsch di Kroft“, meint sie. Als zweitjüngste von 12 Kindern wuchs sie auf dem elterlichen Bauernhof in Schlinig auf. „Zun Leebm hot ma olz selbscht kopp unt onfoch glepp“, sagt sie. Die Feld- und Stallarbeit gehörten zu ihrem Alltag. Ida besuchte die italienische Schule. Der faschistische Geist war überall zu spüren und später auch der Geist der Option. Ihre Familie zählte zu den Dableibern. Die Kinder bekamen eine Zeitlang die spöttischen Zurufen „eis Walsche“ zu hören. Die Situation beruhigte sich. Ida hätte gerne Köchin gelernt, doch ihre Schwester, die einen Schliniger Bauern geheiratet hatte, brauchte ihre Hilfe. „Zwölf Johr bin i pa dr Schweschtr in Dianscht gweesn“, meint sie. Nebenbei wusch und bügelte sie Kleider für Finanzbeamte, die in Schlinig stationiert waren. Die paar

Ida Peer Bernhart, geboren 1923, Burgeis. „Strickn tua i gearn, unt meinige sein olm froa, wenn si eppas Gstrickts kriagn.“ Lire waren ihr willkommen. Denn sie ging gerne zum „Wirt“ zum geselligen Plausch und zum Tanzen. „Musi hoobm miar a schlechte gkopp“, erklärt sie. Auch ihr späterer Mann Martl hielt sich oft beim „Wirt“auf. Er lebte mit 17 Geschwistern in Idas Nachbarschaft. Sie gefiel ihm. Auf dem „Gollimorkt“ tanzten beide dann ausgiebig im „Gasthaus Sonne“ in Mals. “Selm isch di Musi bessr gweesn“, meint sie. Dem „Gollimorkt“ fieberte sie jedes Jahr entgegen. Es machte ihr nichts aus, dass sie zu Fuß dorthin gehen musste. Ihre Ohrringe

erinnern sie noch heute an einen der Marktbesuche. Mit Wut im Bauch habe sie sich diese „beim Zwick“ gekauft, um eine vorausgegangene Auseinandersetzung daheim besser „verdauen“ zu können, erzählt sie. An eine Hochzeit mit Martl war lange nicht zu denken. „Miar hoobm boade nichts gkopp“, betont sie. Erst nachdem er als Zuchtwart etwas verdiente, konnten sie die gemeinsame Zukunft planen. Martl erhielt einen Kredit und kaufte ein kleines altes Haus am Burgeiser Hauptplatz. Im April 1956 führte er Ida bei

der Frühmesse in Schlinig zum Traualtar. Die zweitägige Hochzeitsreise führte sie zur Wallfahrtskirche nach Pinè. Im Parterre des Hauses befand sich ein Stall, und die Frischvermählten kauften sich eine Kuh. Der Stadel fehlte. „S Hai hoobmer pa ondere inglegg unt i hon’s norr mitn Ziachwaagale gholt“, erklärt sie. Ida schaute daheim nach dem Rechten und umsorgte die fünf Kinder während Martl landauf landab unterwegs war. Später arbeitete sie stundenweise als Zugehfrau. 1964 pachteten sie einen Stall und bauten ihr Haus um. Ida und ihr Mann setzten alles daran, dass ihre Kinder eine gute Ausbildung genießen konnten. „Wenn dr Martl gstorbm isch, sain si schun asn Ärgschtn gweesn“, meint sie. Bescheidenheit und Sparsamkeit prägten ihr Leben. „Pan Frisör bin i lei onmol geweesn, pa dr Hoazat, unt selm hot dr Taft olz filzig gmocht“, lacht sie. Ihre erste Reise – ein Geschenk der Kinder- führte sie zu ihrem 60. Geburtstag in den Vatikan. Sie sah den Papst auf dem Petersplatz und hielt die bewegenden Eindrücke in einem Tagebuch fest. Nicht gefallen hat ihr der Kuraufenthalt in Abano Terme. „Sel isch koa Urlaub“, bekräftigt sie. „Mittn in dr Nocht kemman si oam zun Fango weckn.“ Den Blick in die Welt öffnen ihr heute das Radio und die Zeitungen. „Mitn Fernsehn ischas nit groaß“, sagt sie. Viel Zeit verbringt sie mit Stricken. Zum Tagesablauf gehört ein Kirchenbesuch, trotz ihrer schmerzenden Hüfte. „So longs geat, gea i mitn Steckn“, sagt sie. Oft steht sie am Grab ihrer Lieben. Die Wunden sind verheilt, doch die Narben tun noch weh, auch nach 34 Jahren und besonders zu Weihnachten.


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Weihnachtskonzert

„Prad um 1900“ und „Klosen im Wandel der Zeit“

Die Mittelschule und die Musikschule Schlanders laden am Sonntag, den 21.12.2014 um 17.00 Uhr zum traditionellen Weihnachtskonzert in die Pfarrkirche von Schlanders.

Der nächste Filmabend der Filmfreunde von Prad steht an. Am Freitag, den 12. Dezember 2014 werden folgende Filmbeiträge gezeigt: „Prad um 1900“, ein audiovisuelles Remake der gleichnamigen Broschüre des Kultur -und Freizeitvereins Obervinschgau aus dem Jahre 1984 von Roland Rieder (Kastelbell/Prad) und „Klosen im Wandel der Zeit“, zusammengestellt von Peter Grutsch und Markus Ritsch aus Stilfs. Der Filmabend findet wie immer in der Mittelschule von Prad mit Beginn um 19.30 Uhr statt.

KFS Stilfs feiert „Silberne“

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Foto: Magdalena Dietl Sapelza

er Katholische Familienverband KFS zählt zu den mitgliederstärksten Verbänden im Land. Er gibt Familien eine Stimme und bietet ein vielfältiges und buntes Programm. Besonders rührig sind seit 25 Jahren die Mitglieder der Zweigstelle Stilfs. Mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche und bei einem üppigen Frühstück im Kulturhaus feierten Groß und Klein kürzlich das Jubiläum. Zweigstellenleiterin Gabi Spiess und deren Stellvertreterin Katharina Prieth konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Zur „Silbernen“ gratulierten die landesweite Präsidentin Angelika Mitterrutzner, die Bezirksleiterin Vinschgau, Priska Theiner, Bürgermeister Hartwig Tschenett und andere. Neben einer Bilderschau über die umfangreiche Tätigkeit der

Angelika Mitterrutzner und Gabi Spiess vergangenen Jahre gab es Ehrenurkunden als Dank für die Gründungsmitglieder. Für Unterhaltung sorgte die Gruppe „Einklang“ mit einem bunten Musikprogramm und die HipHop-Gruppe mit sportlich tänzerischer Synchronakrobatik. Finanziell unterstützt wurde die Feierlichkeit unter anderm von der Raiffeisenkasse Prad Taufers. (mds)

Wir Privilegierten! Ein Gastkommentar vom Kammerabgeordneten Florian Kronbichler (SEL), anlässlich des Vortrages von Alexander Agethle im Parlament anlässlich einer Tagung „gesunde und nachhaltige Landwirtschaft“. von Florian Kronbichler

Ein Wort hört man in Südtirol gar nicht gern: Es ist „Privileg“.Das Wort wird als Vorwurf verstanden, speziell wenn es aus Rom herauf schallt. Im politischen Rom wird gelegentlich gestänkert, Südtirol sei „privilegiert“, und wenn wir wieder einmal die Besten sind, was vorkommt, heißt es gleich: jaja, die da oben mit ihren „Privilegien“! Wir jaulen dann gleich auf: Nix Privilegien, wir haben grad so viel, wie uns zusteht, und das nicht immer. Wir haben Rechte, nicht Privilegien. Wir sind Minderheit, wir sind Opfer, und unsere Rechte sind in Wahrheit Entschädigungen für erlittenes Unrecht. Wir haben das von Silvius Magnago selig. Der hat, als ihm italienische Journalisten wieder einmal mit den üblichen „Privilegien“ kamen, folgende berühmte Antwort gegeben: „Der Staat hat die Pflicht, die Sprachminderheit in Südtirol zu schützen. Wenn jeder Südtiroler zum Schutz seiner Muttersprache einen Hubschrauber braucht, dann hat der Staat jedem Südtiroler einen Hubschrauber zu geben.“ So viel zu den Privilegien. Wir sind nicht privilegiert, - weil wir Südtiroler sind. Wir sind es aber doch. Zweimal habe ich das heuer in Rom erlebt. Beide Male am Beispiel unserer Bauern, die noch um ein Stück gereizter reagieren, wenn sie von Privilegien reden hören. Sie haben die Not, nicht Privilegien.

Foto: Angelika Ploner

Stilfs

Florian Kronbichler ist gelernter Journalist und ist seit knapp zwei Jahren für die Südtiroler Grünen Kammerabgeordneter, gewählt über die Liste Sinistra Ecologia Libertá (SEL) Da wurden im Frühjahr, im Landwirtschaftsministerium, fünf Landwirtinnen für besonders innovatives Wirtschaften geehrt. Darunter die Kräuterbäuerin vom Pflegerhof in Kastelruth. Die innovativen Landwirtinnen sprachen nacheinander über ihre Betriebe und zeigten Bilder davon. Die Kastelruther Bäuerin auch: von ihren Kräutern, ihrer Familie, den Blumen am Söller, von der Seiser Alm und dem Schlern dahinter. Das Publikum war hin und weg. Der Applaus rauschend.

Nach der Kastelrutherin traf es eine Frau aus der Poebene, Gegend Cremona, ihre Azienda vorzustellen. Die Tapfere begann mit einer Kapitulationserklärung: „Ich verzichte auf die Foto-Show“, sagte sie. „Nach den Bildern der Kollegin aus Südtirol kann ich nur schlechte Figur machen.“ Der Saal spendete solidarisch Beifall. Alle hatten verstanden. Ende November, im Parlament eine Tagung über „gesunde und nachhaltige Landwirtschaft“. Es sprechen der Landwirtschaftsminister, Parlamentarier, Agrarier, Verbandsfunktionäre – und Alexander Agethle aus Schleis, Biobauer und Mitinitiator des Malser Referendums „für eine pestizidfreie Gemeinde“. Agethle spricht – na, worüber wohl? Er spricht in gutem Italienisch über Mals: Was Mals ist, was es will und was nicht, wie es heute aussieht und wie es Gefahr läuft, in Zukunft einmal auszusehen, wenn, ja wenn der Gefahr nicht gewehrt wird. Auch Alexander Agathle zeigt Bilder. Bilder vom Vinschger Oberland: die Malser Haide in Blüte, der Fleckerlteppich der noch bestehenden Mischkultur, Bewässerungswaale, Schludernser Auen, vordringende Obstplantagen, Hagelnetz-Verhaue. Applaus, Applaus. Und schon wieder neidend anerkennende Kommentare: Mit so einer Landschaft! Mit so engagierten Bürgern! Kurz und gut: Mit solchen Privilegien!


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/Gesellschaft/ 21

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Vinschgau

Neuwahlen in der VI.P m Freitag, 28. November 2014 fand am Sitz der VI.P in Latsch die Neuwahl der Verbandsspitze statt. Auf den Tag genau seit 9 Jahren führte Karl Dietl (66) aus Kortsch, Obmann der GEOS Schlanders, den Verband. Für eine Wiederwahl hatte er sich nicht mehr zur Verfügung gestellt. Dietl wurde mit viel Applaus für seinen Einsatz und sein Wirken gedankt. Während seiner 9-jährigen Tätigkeit wurden einschneidende Entscheidungen für die Vinschgauer Obstwirtschaft getroffen und unter seiner Führung wurde viel bewegt. Die Vollversammlung wählte den bisherigen Obmannstellvertreter Thomas Oberhofer (48) aus Latsch zum neuen Verbandsobmann. Nach Gründungsobmann Josef Telfser, dessen Nachfolgern Karl Weiss und Karl Dietl ist der Obmann des größten Vinschgauer Obst verarbeitenden Betriebes

im Verband. Zwei Jahre später übernahm Oberhofer die Obmannschaft in der zur MIVOR fusionierten Obstgenossenschaften MIVO und ORTLER. Zum Stellvertreter des neuen Verbandsobmannes gewählt wurde der v.l.: Reinhard Staffler (Obmann MEG), Christoph Alber (Obmann OVEG), Rudi Kastelbeller Luis Höller (Obmann TEXEL), Karl Dietl (Obmann GEOS), Thomas Oberhofer (ObAlber (51), Obmann mann VI.P und Obmann MIVOR), Alois Alber (Obmann JUVAL), Jochen Tröger der Genossenschaft (Obmann ALPE), Hubert Zwick (Vorsitzender Kontrollausschuss), Josef JUVAL. Alber saß Wielander (Direktor VI.P) seit 1989 im Verwaltungsrat der ObstgeMIVOR in Latsch nun der vierte Hof, legte seine Arbeit in der nossenschaft Kastelbell (OGK) Obmann in der Verbandsge- ALPE nieder und wurde als Mitund wurde zum Stellvertreter schichte. Oberhofer war von glied der Genossenschaft MIVO von Obmann Josef Telfser. Nach 1985 bis 1996 Geschäftsführer im selben Jahr zum Vorsitzendessen Rücktritt im Jahr 2000 der Genossenschaft ALPE in den des MIVO-Aufsichtsrates übernahm er die Obmannschaft Laas. Mit der Gründung der VI.P gewählt. 2005 trat er in der und gestaltete 2001 die Fusion 1990 wurde er Mitglied des VI.P- MIVO die Nachfolge von Obder OGK mit der Untervinschger Aufsichtsrates bis 2005. 1996 mann Karl Weiss an und wurObstgenossenschaft (UVO) zur übernahm er den heimatlichen de auch Obmannstellvertreter Obstgenossenschaft JUVAL. Foto: „Wind“-Archiv

A

Marienberg

Fotos: Andreas Waldner

Magische Kraft im Klosterhof

Der Klosterhof von Marienberg vom Burgeiser Tor aus gesehen: Die Aufnahme links stammt vom 03.11.2008 - die Aufnahme rechts vom 1.12.2014

W

enn man wenige Meter vor der Schriftwand des Gästespeisesaales steht, erscheint die Technikschrift als QR-Code (Quick Response, „schnelle Antwort“). Als bewusster Kontrast wird eine bekannte Bibelstelle zitiert, welche mit weißen Plastikbechern in ein schwarzes

Lochblech geschrieben wurde. Erst bei entsprechender Entfernung wird der Text lesbar. Wird er auch verstanden? Der Betrachter wird angehalten zur Langsamkeit, zum Innehalten, zum Suchen (in doppeltem Sinne) und zum Meditieren. Das alles wird unterstützt durch die Ruhe

und die magische Kraft des neugestalteten Klosterhofes. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das

Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. .. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt… (Johannes, 1,1ff.) Andreas Waldner


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Schlanders

Fotos: Heinrich Zoderer

Flickwerk, Morde und Claudia Augusta

Gianni Bodini, Verfasser mehrerer Arundanummern, Hans Wielander mit Krawatte, der Vater der Arunda und Siegfried de Rachewiltz, der Taufpate der Kulturzeitschrift, die 1976 erstmals erschienen ist. Vor Weihnachten erschien die Nummer 88 mit dem Titel „Flickwerk“

F

ür Hans Wielander war es ein besonderer Tag. Deshalb hat er sich eine elegante Krawatte umgebunden. In der Bibliothek Schlandersburg konnte er drei neue Arunda Ausgaben präsentieren. Aber das ist nichts Besonderes. Das hat er schon so oft gemacht. Seit 38 Jahren. Die Nummer 86, 87 und 88 liegt auf dem Tisch. Jede Nummer etwas Besonderes, Einmaliges, vom Inhalt, der Aufmachung und den Personen, die schreiben oder beschrieben werden. Die nächste Nummer soll sein Sohn Ulrich koordinieren. Sie soll über Personen erzählen, zu denen auch Hans Wielander

zählt. Altbekannte und stille Pioniere sollen vorgestellt werden. Und ohne an sich selbst zu denken, wollte Hans mit seiner Krawatte an die vielen Pioniere erinnern, die das Tal und das ganze Land geändert und bunter gemacht haben. Außerdem trägt heute kaum jemand eine Krawatte. Für Hans ein triftiger Grund, genau deshalb eine zu tragen. Gianni Bodini, der genauso lange zur Arunda Redaktion gehört wie Hans, stellte seine Arundanummer über Landschaften, Geschichten und Menschen an der Via Claudia Augusta vor. Hohe Morde nennt sich eine weitere Ausgabe. Henner

Kotte, ein in Leipzig lebender Theaterkritiker und Krimiautor hat diese Arundanummer geschrieben. Drei Morde, die im 19. Jahrhundert in Trafoi, Schlinig und im Zillertal passiert sind, werden auf spannende Weise nacherzählt. Die dritte Nummer hat Siegfried de Rachewiltz herausgegeben. Er ist der Namensgeber der Kulturzeitschrift Arunda, Enkel des berühmten amerikanischen Schriftstellers Ezra Pount. Sein Vater war Ägyptologe. Er selbst ist Kunsthistoriker und Volkskundler und hat auf seiner Brunnenburg oberhalb von Meran ein landwirtschaftliches Museum eingerichtet. Die Ar-

beit und die Lebensweise der Bergbauern wird dort anschaulich dargestellt. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Museums wurde im September eine Sonderausstellung über die Findigkeit beim Flicken und Wiederverwerten eröffnet. In der Arundanummer „Flickwerk“ dokumentiert Rachewiltz den Erfindergeist, die Geschicklichkeit der Tiroler, die nichts weggeworfen, sondern alles wiederverwertet haben. Nur so konnten sie am steilen Berg überleben. Der Fourtl, die Geschicklichkeit, die praktische Klugheit, die Behändigkeit und Wendigkeit waren die Überlebensstrategie. (hzg)


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Schluderns

Mit der Beregnung kann es weitergehen it 71 Ja- gegen 21 Nein-Stimmen und einer Enthaltung haben sich die anwesenden Besitzer der GrundstĂźcke auf der „Schludernser Ebene“ dafĂźr ausgesprochen, dass es mit der Planung der Beregnungsanlage weitergehen kann. Zuvor hatte Walter Gostner vom PlanungsbĂźro Patscheider&Partner im Kulturhaus das Vorprojekt vorgestellt. Dieses hatte die Gemeinde finanziert, erklärte Andreas Hauser, Vertreter der Landwirtschaft. Nun kann am Einreichprojekt gearbeitet werden. Eine angedachte Querfinanzierung Ăźber ein GemeindeE-Werk in Konfall sei wegen schwindender FĂśrder- und Kilo-

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

M

v.l. Andreas Hauser , Gottfried Niedermair Bonifizierung Vinschgau) und Walter Gostner (Patscheider&Partner) wattstunden-Preise in die Ferne gerßckt, so Hauser. Vor Jahren hätte man noch Chancen gehabt etwas herauszuholen. Dennoch sei es nun an der Zeit, dass endlich etwas passiert. Es brauche

die Beregnung, um eine moderne Bewirtschaftung mĂśglich zu machen. Mittlerweile sind auf der „Schludernser Ebene“ rund 20 Tiefbrunnen, so genannte

„Ziggel“, geschlagen worden, um Obstanlagen mit Wasser zu versorgen - teilweise bis in eine Tiefe von Ăźber 30 Metern. Das Anzapfen des Grundwassers sorgt fĂźr Kopfzerbrechen. So manch einer sorgt sich schon, der Boden kĂśnnte nachgeben. Ein Anwohner klagt Ăźber Risse in den Wänden, und er sieht den sinkenden Grundwasserspiegel als mĂśgliche Ursache. Die Beregnungsrohre fĂźr eine Bergegnungsanlage auf der „Schludernser Ebene“ sind bereits im Zuge des Hochwasserschutzes im Saldurbach verlegt worden. Es kann also weitergehen. Und die Mehrheit der Besitzer steht dahinter. (mds)

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Schlanders

Ausbildung ist Fundament für beruflichen Erfolg ir sind eine Schule mit Herz und versuchen alle Schülerinnen und Schüler in ihren Fähigkeiten zu fördern, sie zu unterstützen und sie von der Sinnhaftigkeit einer gediegenen Ausbildung zu überzeugen“, so die Direktorin der Berufsschule Schlanders Virginia Tanzer. 152 Gesellendiplom- und Lehrabschlussempfänger/Innen waren zur Diplomübergabe geladen. In Begleitung ihrer Eltern, Freunde und Lehrmeister waren sie fast vollzählig gekommen. Die zum Festsaal umfunktionierte blitz blank geputzte Malerwerkstatt war bis auf den letzten Platz gefüllt. Als Gratulanten waren auch Vertreter des Landesverbandes der Handwerker LVH, des Landesverbandes des Handels und Dienstleister hds, des Unternehmerverbandes gekommen sowie der Schullandesrat Philipp Achammer. In ihren Grußworten unterstrichen sie alle den Wert einer gediegenen Ausbildung als Fundament für beruflichen Erfolg. Ein Fundament, auf das sich aufbauen lasse, nicht zuletzt durch ständige

Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

W

Die Direktorin der Berufsschule Schlanders, Virginia Tanzer, freut sich über einen vollbesetzten Saal. Herzlich begrüßte sie Schülerinnen und Schüler mit Anhang und Ehrengäste Weiterbildung, die den Entwicklungen in der Arbeitswelt Rechnung trägt. Und die Redner lobten Südtirols duale Berufsausbildung (Lehre kombiniert mit Schule), die eine Vorbildfunktion für andere Regionen Italiens hat und die gegen Arbeitslosigkeit wirkt. Der Reihe nach erhielten Maler, Verkäuferinnen, Steinmetze, Maschinenbauschlosser, Mechaniker… und auch frisch gebackene Baubiologen nach aus den Händen der Direktorin

und des Landesrates ihre Diplome beziehungsweise Zertifikate überreicht. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte die Gruppe „Einklang“. Das Buffet mit kulinarischen Köstlichkeiten in der stimmungsvoll mit Kerzen dekorierten und ebenfalls zum Festsaal umfunktionierten Tischlerwerkstatt bildete den krönenden Abschluss der Feier. Dort bot sich die Gelegenheit zum geselligen Austausch. (mds)

Partschins

Mals

Wenn wieder Winter weard

Neues Schülerheim in Mals D

as neue Schülerheim der Sportoberschule „Claudia de‘ Medici“ wird auf dem ans Land übergegangenen Areal der ehemaligen Wackernell-Kaserne entstehen. Das Heim wird hundert Schülern Platz bieten, es wird auch ein Aufenthaltsbereich für Tagesschüler umfassen und eine Mensa beherbergen, die bis zu 200 Mahlzeiten am Tag ausgeben wird. Darüber hinaus werden ein Kraftraum, ein Service- und Lagerraum für Sportgeräte und eine Dienstwohnung errichtet. Nicht weniger als 158 Planungsbüros haben am Wettbewerb teilgenommen; 15 der

Das Siegerprojekt von Architekt Agostino Cangemi sieht auch einen Innenhof vor

Foto: „Wind“-Archiv

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enn wieder Winter weard - Literatur in Südtiroler Mundarten“ - Weihnachtlichwinterliche Mundartlesung bei Kerzenschein, Hauspunsch und Keksen. Mit Martin Achmüller, Theresia Nischler aus Karthaus, Thresl Mair aus Katharinaberg und Hansjörg Erschbamer aus Nals. Am Donnerstag, 11. Dezember 2014, um 20.00 Uhr, Bibliothek Partschins.

eingereichten Projekte haben den Sprung in die zweite Phase geschafft, in der es galt, die eingereichten Projekte weiter zu bearbeiten. All diese Projekte - darunter na-

türlich auch die Siegerprojekte der Architekten Agostino Cangemi (Palermo, 1. Platz), Nicola Lariccia (Florenz, 2. Platz), und Roland Baldi (Bozen, 3. Platz) - können in einer Ausstellung begutachtet werden. Geöffnet ist diese Ausstellung werktags jeweils von 8.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 17.30 Uhr, und zwar bis zum 12. Dezember in der Sportoberschule in Mals, Staatsstraße 9.


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Mals

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ie „Zaungäste INTERNATIONAL“, eine Gruppe von Schulführungskräften und Bildungsexperten aus Niedersachsen, Zürich, Nord- und Südtirol, besuchten kürzlich das Oberschulzentrum Mals. Ziel des Treffens war die Beobachtung und Reflexion gelingender Schulführung. Drei Tage machten sich die „Zaungäste“ ein Bild vom Schulalltag am OSZ Mals, insbesondere von der offenen Lernkultur, von den Arbeiten in den Schulgremien und von der Schulführung. Im Fokus stand bei alldem der Aspekt, wie Schulführung im Schulalltag strukturell wirksam wird. Dazu befragten die „Zaungäste“ Schülerinnen und Schüler des OSZ Mals ebenso wie den Direktionsrat und den Direktor selbst. Anschließend fassten sie ihre Beobachtungen und Erfahrungen für die Rückmeldung an die Gastgeber zusammen.Inspektor Helmuth Mathà

ist davon überzeugt, dass man am OSZ Mals „die Wirksamkeit von Schulführung spürt, und zwar im Dialog mit der Schulgemeinschaft und mit der Beobachtungsgruppe. Wir wollten erkennen, wie es der Schulführung gelingt, Schulentwicklung und Innovation zu ermöglichen, indem sie Strukturen auflöst, um neue zu schaffen.“ Thomas Weber vom Nordtiroler Zentrum für Führungspersonal im Bildungsbereich stellte fest: „Für uns ‚Zaungäste‘ ist es wichtig, strukturelle Interventionen einer Schulführung zu identifizieren, um daraus nachhaltige Strukturen zu gewinnen, welche das Ziel der Schule fördern. Die Schulgemeinschaft am OSZ Mals pflegt einen wertschätzenden Umgang miteinander. Hier bieten sich viele Lernmöglichkeiten in einladender Lernumgebung. Die Schülerinnen und Schüler nützen die Zeit individuell im Sinne des ‚Carpe diem!‘, sie iden-

Foto: „Wind“-Archiv

Schulführung unter der Lupe

Stimmige Gemeinschaft und wirksame Schulführung: Schülerinnen des OSZ Mals mit den „Zaungästen INTERNATIONAL“ und Direktor Gustav Tschenett (5. stehend v. r.). tifizieren sich mit ihrer Schule und sind stolz ihr anzugehören.“ Sigrun Falkensteiner, Schuldirektorin des Schulspengels Tschögglberg, stellt ihren Beobachtungen drei Schlüsselbegriffe voran: „Offenheit, Sensibilität und Flexibilität.“ Falkensteiner interessierte sich vor allem dafür, wie Schülerinnen, Schüler und Schule ihren Rahmen für das Lernen gestalten, wie autonom das

geschieht und wie Schülerinnen, Schüler, Lehrpersonen und Direktor sich in ihrer Rolle einbringen: „ Am OSZ Mals findet dazu bewusste Auseinandersetzung statt. Laufend wird gemeinsam darüber nachgedacht, wie gelingendes Lernen gestaltet werden kann, was es dazu braucht, was man zulassen muss und was man verbessern kann. Kompliment zu dieser Schulkultur.“


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Latsch

Kommunikation in Holz ine gelungene Ausstellungseröffnung fand am Samstag, den 22. November im Spazio Rizzi in Latsch statt. Hausherr Walter Rizzi gibt in den nächsten Wochen dem jungen Matthias Kostner aus Gröden Gelegenheit, den Vinschgern einige seiner Werke zu zeigen. Kostner ist Spross einer ladinischen Künstlerfamilie. Die Bildhauerei hat er an der Berufsschule St. Ulrich gelernt. Den eigenen Stil hat er in der Auseinandersetzung mit Holz als künstlerische Aufgabe gefunden. Der Reiz seiner Figuren begründet sich im subtilen Umgang mit dem Werkstoff. Sie vermitteln Ruhe, Leichtigkeit und Distanz. Seine Werke aus Kastanie, Zirbel oder Linde kommunizieren mit dem Betrachter, ohne sich aufzudrängen. Ein Sockel gibt Stellenwert. Dezente Farbelemente, sparsam eingesetzte Glasteile und zurückhaltend eingesetzte Symbole zwingen zu genauen Blicken. Kostner legt Wert auf detailgetreu ausgearbeitete Elemente: Die fein ausgearbeiteten Hände, die realistische Darstellung der Figuren zeugen davon. Der Spazio Rizzi, die Ausstellungsräum-

Gut gelaunt bei der Ausstellungseröffnung: v.l.: LR Richard Theiner, Hausherrin Christine Rizzi, BM Luigi Spagnolli, Matthias Kostner, Ilse Thuile und Walter Rizzi lichkeiten im Rizzi-Kubus in Latsch, bieten Kostner den idealen Rahmen, seine Werke zu zeigen. Hier finden sie genügend Raum, um zu wirken. Bei der Ausstellungseröffnung vor zahlreich erschienenem Publikum stellte Ilse Thuile die Arbeitsweise von Kostner vor. Landesrat Richard Theiner und der

Fotos: Philipp Trafojer

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Bozner BM Luigi Spagnolli sprachen beide in ihren Reden die Kunstbeflissenheit der rätoromanischen Südtiroler an. (jan) Die Ausstellung ist bis 22. März von 15.00 bis 18.00 Uhr und am Wochenende von 10.00 bis 12.00 Uhr zugänglich.

Schluderns

Senioren im KVW feiern 30. Geburtstag

B

Die Seniorinnen und Senioren verbrachten einen abwechslungsreichen Tag im Schludernser Kulturhaus

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egeistert spielten die Musikantinnen und Musikanten der Schludernser Tanzlmuis unter der Leitung von Hubert Eberhöfer. Mit InstrumentalStücken und Liedern brachten sie kürzlich Stimmung in die Jubiläumsfeier anlässlich der 30-Jahre Senioren im KVW Schluderns. Grußworte richteten die Seniorenvertreterin im KVW-Ortsausschuss Gertraud Weisenhorn und KVW Ortsobmann Egon Blaas an die Gäste im Kultursaal. Sie blickten kurz

auf die 30 Jahre zurück. Nach einem Menü, kreiert von Andreas Lingg, gab’s Schmankerln für das Gemüt. Die Grundschulkinder trugen Lieder vor, einige Schauspielerinnen und Schauspieler der Heimatbühne Schluderns unter der Regie von Christl Stocker Perkmann sorgten mit mehreren Sketschs für Lachen. Beschwingte Synchronschritte zeigte die Seniorentanzgruppe unter der Leitung von Cilli Trafoier. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer umsorgten die Anwesenden. Und die Tanzlmusi spielte und sang, fast ohne Pause – bis sich der Saal gegen Abend leerte. (mds)

Unseren Kunden und all unseren Freunden wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.

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Bildungsausschuss Kastelbell

„Weihnacht im Dorf“

Adventkonzert

in der Pfarrkirche Marein Samstag, 13. Dezember 2014, 18.00 Uhr Mitwirkende: Musikkapelle Kastelbell, Musikkapelle Tschars, Kirchenchor, verschiedene Musizierende aus unserer Gemeinde

Weihnachtslesung für Kinder in der Bibliothek Tschars mit Anna Maria Gamper Mittwoch, 17. Dezember um 14.45 Uhr in der Bibliothek Kastelbell

Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

Prad

Stilfs

11.12.14

Glurns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

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Schluderns

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Bildungsausschuss Laas

Lichterprozession

zur Schlosskapelle Kasten – Galsaun am Samstag, 20. Dezember 2014 um 18.00 Uhr Start: Feuerwehrhalle Galsaun – Römerstraße - Eichgasse FF Galsaun begleitet mit Fackeln Besinnliches zum Advent in der Kapelle mit Forcher Inge Weihnachtliche Weisen mit Bläsern der MK Kastelbell Zurück ins Dorf durch die Hohlgasse Glühweinstandl der FF Galsaun und SBO Galsaun Lichter und Laternen selbst mitbringen! In Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Bäuerinnen Galsaun

Expedition Hebriden (Schottland)

8 Inseln – Einsame Küsten – Allein und zu Fuß Roman Altstätter erzählt und zeigt Dias Volker Klotz spielt schottische Musik auf dem Dudelsack

Donnerstag, 18. Dezember 2014 Bar Krone - Laas Beginn: 19.30 Uhr

Bildungsausschuss Graun

„Reschr Advent“ 30.11.2014 – 06.01.2015

Die stille Zeit im Advent nutzt das Dorf zum Innehalten und Ausruhen. Seit mehreren Jahren wurden im gesamten Dorf Fensterbilder entworfen und angebracht. Diese Stimmung soll heuer auch entlang der Hauptstraße spürbar werden und eine Art „Frei-Luft-Galerie“ mit Fensterbildern werden. Bei einem gemeinsamen Rundgang können die Ergebnisse dieser Aktion besichtigt werden.

„Graunr Weg- und Laternenkrippe“

Samstag, 20.12.2014

Die Aktion „Graunr Weg- und Laternenkrippe“ wurde im Vorjahr mit dem Bau von drei Weglaternen bereichert. Sie leuchteten zur Advents- und Weihnachtszeit am Grauner Kirchenplatz in der Nähe der Wegkrippe. Heuer wurden in Zusammenarbeit mit dem Aktionskünstler Steiner Karl Heinz weitere fünfzehn Weglaternen gestaltet und werden nun als Leuchtpunkt/Wegweiser von den einzelnen Haushalten hin zur Grauner Wegkrippe dienen.

•K urze Begrüßung und musikalischer Einstieg mit der Bläsergruppe der Jugendkapelle Reschen •G eimeinsamer Lichterzug über die Lorettstraße bis zur Josefskapelle im Neudorf, weiter zur Dorfkrippe beim Kugelplatz bis hin zum Vereinshaus – unterwegs hören wir besinnliche Texte und Lieder •V ereinshaus Reschen Adventsstimmung mit Liedern vom Kirchenchor, Musikstücken der Jugendkapelle, dem Krippenspiel der Jungschar und mit Bildern und Adventgedanken von Ludwig Schöpf • „ Krippalischaugn“ mit Krippenverkauf und kleinem Weihnachtsmarkt •G ulasch- und Gerstsuppe, Panettone, Tee und Glühwein

15.12.2014 – 06.01.2015

Sonntag, 14.12.2014 (3. Advent) 17.00 Uhr – Pfarrkirche Graun

• Adventfeier mit besinnlichen Texten und musikalischer Umrahmung der Jugendkapelle Reschen, der Grundschule Graun und des Kirchenchores Graun • Segnung der neuen Weglaternen • Anleuchten der Wegkrippe und der Fensterbilder am Museum • Gemütliches Beisammensein bei Weihnachtsgebäck und Getränken Organisation: Bildungsausschuss, Grundschule Graun, Pfarrgemeinderat Graun, Gemeindearbeiter

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

18.00 Uhr – Treffpunkt Kirchplatz Reschen (bitte alle Kinder die Laternen mitbringen)

Organisation: Bildungsausschuss, Krippenverein, Jungschar, Kath. Familienverband, Kath. Frauenbewegung und Jugendkapelle

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


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Vinschgau/Südtirol

Gute Qualität trotz Regen ach der Beerenernte wurde nun auch die Gemüseernte in Südtirol abgeschlossen. Die Genossenschaften sowie die Versteigerung sind mit der Qualität der Produkte zufrieden. Die heurige Beeren- und Kirschensaison begann aufgrund der warmen Temperaturen im Frühling einige Tage früher als im letzten Jahr. „Die Qualität der Früchte ist gut und auch die Preise sind etwas höher als im Vorjahr“, sagt Markus Tscholl, Versteigerungsleiter der Egma Obstversteigerung in Vilpian. Auch mit den erwirtschafteten Mengen ist die Egma Obstversteigerung recht zufrieden: So wurden um die 200 Tonnen Erdbeeren (+24%) und 34 Tonnen Himbeeren geerntet. Wegen des Frühlingsfrostes und der Kirschessigfliege ist die Kirschenmenge zurückgegangen. Insgesamt wurden in diesem Sommer 62 Tonnen Kirschen (-40%) geerntet.

Foto: „Wind“-Archiv

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Gerhard Eberhöfer, Geschäftsfeldleiter VI.P Beeren erklärt: „Im Martelltal konnte durch die günstige Wetterlage mit der Ernte zeitig begonnen werden. In diesem Jahr wurden 530 Tonnen Erdbeeren geerntet, was einem Minus von 15 Prozent entspricht“. Die kühlen Temperaturen hatten eine langsame Reifung der Früchte zur Folge, jedoch verkürzte die hohe Niederschlagsmenge die Haltbarkeit der Beeren. „Die Himbeeren hingegen sind mit

26 Tonnen gleich geblieben“. Bei den Kirschen konnten heuer 251 Tonnen (+ 25%) verzeichnet werden. Zur Ernte des Südtiroler Blumenkohls hat Reinhard Ladurner, Geschäftsfeldleiter Gemüse VI.P Stellung genommen: „Die Ernte ist in diesem Jahr trotz des verregneten Sommers gut ausgefallen. Insgesamt konnten circa 2.300 Tonnen Blumenkohl geerntet werden, dies entspricht einer 10%igen Steigerung zum Vorjahr.“ Die Qualität des Blumenkohls ist gut und die VI.P kann auf ein positives Jahr zurückschauen. Der Blumenkohl wird vorwiegend im Vinschgau angebaut; der Verband der Vinschgauer Obst- und Gemüseproduzenten VI.P ist Marktführer in Italien.

Partschins

Foto: „Wind“-Archiv

Bereits die 4. Zertifizierung

Bibliotheksleiterin Barbara Rechenmacher Pircher (Bibliotheksleiterin), Helga Hofmann und Edith Strobl (Auditorinnen), Helga Gadner Pichler (eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Bibliothek)

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ie Bibliotheken PartschinsRabland arbeiten bereits seit 2003 nach den von Fachleuten aus dem Südtiroler Bibliotheksbereich ausgearbeiteten Aufgabenkatalogen. Die Überprüfung dieser Standards erfolgt in einem sogenannten Audit, einer Art Prüfung, einem

Gespräch, auch einem Austausch von Anregungen und Informationen unter Kolleginnen und Kollegen aus dem Bibliotheksbereich, und schließt mit einer Punktewertung ab. Konkret bedeutet dies für die Bibliothek Partschins mit Zweigstelle Rabland, Jahr für Jahr nach

einem 16-seitigen Aufgabenkatalog zu arbeiten und die darin festgelegten (73) Standards (welche Aufgaben sind wie häufig, in welchem Ausmaße zu erledigen,...) in beiden Bibliotheken zu erfüllen. Ist dies gewährleistet, erhält die Bibliothek ein Zertifikat, das drei Jahre gültig ist. Am 24. November 2014 war es diesmal wieder soweit: Die Bibliotheksleiterin Barbara Rechenmacher Pircher hat sich mit beiden Bibliotheken der alle drei Jahre fälligen Begutachtung gestellt und wiederum eine hervorragende Bewertung für das Bibliothekssystem Partschins-Rabland erhalten. Es konnte sogar eine weitaus höhere Punktezahl erreicht werden als notwendig. Die Bibliotheksleiterin Barbara und ihr Team freuen sich natürlich sehr über ihre tolle Leistung und ihren Erfolg!

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Einrichten mit neuen Medien ! Moderne Technik ist „unsichtbar“ Unsere Wohnzimmer mutieren zu Medienzentralen: Flachbildschirm, Heimkino, Soundanlagen , Computer und Spielkonsolen haben Einzug gehalten. Wo früher einmal tiefe RöhrenFernseher samt Videorecorder als “Hausaltar“ im Blickpunkt stand, verschwinden Geräte heute samt Kabeln, Boxen und Receiver in Schränken oder Sideboards. Oft ist nur noch ein kleines Auge erkennbar, das den Infrarotstrahl zur Fernbedienung auffängt.

Empfehlung ° Eine gute Planung Ihrer neuen Wohnwand nimmt auf Ihren vorhandenen Gerätebestand und die erforderlichen Kabelführungen Rücksicht. ° Im Zuge der Möbelmontage arbeiten HIFI-Techniker und Tischler am besten Hand in Hand. °V erwenden Sie eine einzige, multifunktionelle Fernbedienung. ° Liebhaber von Reisefotos, Filmen oder Musik verbinden eine Multimedia-Festplatte mit dem Fernsehgerät und spielen Ihr Wunschprogramm bequem von der Couch aus ab. °M achen Sie es sich in geeigneten Polstermöbeln, zum Beispiel ergonomisch guten Relax-Stühlen, bequem. ochauflösende HD-Schirme °h benötigen nur mehr die 2fache Diagonale als Abstand für den Betrachter.

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Prad

Fotos: Heinrich Zoderer

30 Jahre Seniorenclub Prad

Am Ende der Jubiläumsfeier wurden viele ehemalige Ausschussmitglieder vom Seniorenclub Prad geehrt. rechts: Eine Ehrenurkunde für ihre langjährige Tätigkeit im KVW auf Orts- und Landesebene erhielten Irene und Rosa Stecher vom KVW Landesverband v.l: Erich Saurer, Irene Stecher Federer, Rosa Stecher Weißenegger, Werner Steiner

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u einer Jubiläumsfeier und einem Rückblick auf 30 Jahre Seniorentätigkeit lud der KVW Prad unter der Führung von Rosa Stecher Weißenegger und ihrem Stellvertreter Erich Saurer am 22. November alle Senioren ins Nationalparkhaus „aquaprad“. Erschienen waren auch der KVW Landesvorsitzende Werner Steiner, die Gemeindereferen-

tin Tanja Ortler, Gertrud Telser Schwabl vom KVW-Bezirk Vinschgau, Georg Stillebacher, der Altbürgermeister und Obmann der bäuerlichen Seniorenvereinigung im Bezirk Vinschgau und Karlheinz Kuntner, der Obmann der Raiffeisenkasse Prad. Der Frauenchor Prad sang unter der Leitung von Agnes Kuppelwieser mehrere Lieder und zwei Bläser umrahmten die Feier musikalisch. Werner Steiner

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unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung des KVW für die sozial Schwachen und die Wichtigkeit der Seniorenarbeit und rief alle auf, sich aktiv zu beteiligen, um miteinander eine starke Gemeinschaft zu bilden. Im Mittelpunkt der Feier stand ein Rückblick auf die vielfältigen Tätigkeiten und

Erlebnisse des Seniorenclubs. Irene Stecher, seit über 30 Jahren Seniorenclubleiterin und Rosa Stecher zeigten alte Fotos und erzählen über vergangene Zeiten. Im Jahre 1983 trafen sich erstmals die Senioren in der „Wallnöferstube“ zu einem wöchentlichen Plausch und zum Kartenspielen. Der Anfang war nicht einfach. Im neuen Sprengelsitz wurde ein schöner, freundlicher Raum für die Senioren eingerichtet. Am 9. November 1995 gab es dort das erste Treffen. Seitdem gibt es regelmäßig jeden Donnerstag von 14 bis 18 Uhr einen unterhaltsamen Nachmittag in der Seniorenstube. Zu Fasching und Weihnachten wurde regelmäßig gefeiert, gesungen und getanzt. Verschiedene Ausflüge nach Marienberg, Martell, Schnals oder Trafoi waren immer eine willkommene Abwechslung. Auch Tagesfahrten, Wallfahrten und Törggelefahrten wurden von den Senioren gerne angenommen. Vorträge, Tanzkurse und Geburtstagsfeiern waren weitere Schwerpunkte in der Seniorenarbeit. Heinrich Zoderer


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Laatsch/Burgeis

Latsch/Vinschgau

Willi Lingg 50 Jahre Musikant

3. Dump Town Festival

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v.l.: Kapellmeister Werner Brunner, Willi Lingg, Obmann Andreas Paulmichl

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Wir wünschen allen unseren Kunden

frohe Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr 2015, mit vielen Glücksmomenten und Lichtblichen, allem voran natürlich GESUNDHEIT und viel ERFOLG

ie dritte Auflage des Dump Town Festivals wird am 26. Dezember wieder in der seit Jahren leerstehenden Diskothek „Treindlerhof“ in Latsch stattfinden. Organisiert wird das Festival wiederum vom Botheration HiFi, einem jungen Kollektiv, welches sich zum Ziel gesetzt hat, alternative Musik und Kultur im Raum Südtirol zu fördern und in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Das Dump Town Winter Festival steht unter dem Motto: „Music, Art and Forward Thinking“. Musikalisch werden wieder Bands und DJs aus dem In- und Ausland zu Gast sein und eine Mischung aus akustischen Klängen, basslastigen Reggae-Vibes und harten elektronischen Beats zum Besten geben. Forward Thinking, also „Vorausschauendes Denken“ beschreibt die Absicht, bei Besuchern einen nachhaltigen Eindruck zu machen, aber auch, das Festival möglichst nachhaltig und umweltfreundlich umzusetzen. Was den Punkt „Art“, also Kunst betrifft, so wird es heuFoto: „Wind“-Archiv

dem „Großen Ehrenzeichen in Gold“ vor. Willi war über 40 Jahre lang Mitglied der Musikkapelle Schluderns. Seit einigen Jahren unterstützt er die Musikkapellen Laatsch und Burgeis mit den Instrumenten Bariton und Posaune. Er ist Vollblutmusikant, wie er im Buche steht und rückt, wenn es zeitlich ausgeht, auch zweimal am Tag mit den Kapellen aus. So kam er auch am Cäciliensonntag in den Genuss von zwei Messen, die er aktiv in den Reihen seiner Kapellen mitgestaltete. Auch Proben absolviert er fleißig, motiviert und vor allem doppelt. Als Zeichen des Dankes und für sein vorbildliches Musikantenleben überreichten die beiden Musikkapellen Laatsch und Burgeis ihrem fleißigen Musikanten Willi eine „Selchlott“ mit Speck, Kaminwurzen und Burgeiser Käse, damit er auch in Zukunft leiblich gestärkt alle weiteren Termine mit seinen Kapellen absolvieren kann.

Foto: „Wind“-Archiv

nde November beging auch die Musikkapelle Laatsch den Cäciliensonntag in besonderer Weise. Zusammen mit dem Kirchenchor St. Luzius gestaltete sie den Festgottesdienst in der Pfarrkirche, den Dekan Stefan Hainz zelebrierte, musikalisch mit. Danach fanden sich die Musikanten und Musikantinnen, die Marketenderinnen, der Stabführer, die Jungmusikanten und die geladenen Ehrengäste im Gasthaus „Calva“ zum gemeinsamen Mittagessen ein. Höhepunkt der diesjährigen Feier war die Ehrung von Willi Lingg, der auf fünf Jahrzehnte Musikantenleben zurückblicken kann. Im Namen des Verbandes Südtiroler Musikkapellen nahmen der Obmann Andreas Paulmichl und der Kapellmeister Werner Brunner die Auszeichnung mit

er erstmals einen Poetry-Slam geben. Wörtlich übersetzt heißt Poetry Slam „Dichterwettstreit“: Die Teilnehmer tragen innerhalb einer vorgegebenen Zeit einen Text vor und versuchen durch die Performance das Publikum für sich zu gewinnen. Wir freuen uns sehr, für den Poetry-Slam einen der „Funkelsteine“ der Südtiroler Poetry Slam-Szene als Moderatorin ankündigen zu können: Lene Morgenstern (Bild), zweifache Gewinnerin der Südtiroler Poetry-SlamLandesmeisterschaften. Zurzeit suchen wir noch Teilnehmer für den Poetry-Slam, Leute, die schon immer mal auf einer Bühne eigene Lyrik oder ProsaTexte vorstellen wollten. Bis auf den Text, die eigene Stimme und Körper sind keine weiteren Hilfsmittel erlaubt. Der Vortrag darf 5 Minuten dauern. Zu gewinnen gibt es den Dump Town Frühstücks Pokal. Wer teilnehmen möchte, bitte Alex Giovanelli giovi.alex@gmail.com kontaktieren. Klaus Zoderer


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JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 13.12.14 ab 19.00 Uhr Discoparty für Under 16 Ö Sa. 20.12.14 ab 17.00 Uhr Weihnachtsfeier Jugendtreff Chillhouse Stilfs Ö Sa. 13.12.14 ab 17.00 Uhr Weihnachtskekse backen Ö Sa. 20.12.14 ab 17.00 Uhr Weihnachtsfeier Jugendtreff Taufers ‘Revoluzer’ Ö Fr. 12.12.14 ab 18.30 Uhr Let’s talk about Ö Di. 23.12.14 ab 16.30 Uhr „Weihnachtsdienstag“ Jugendtreff Burgeis Ö Sa. 20.12.14 ab 18.00 Uhr Kekse & Weihnachten Jugendtreff Explosiv Prad Ö Fr. 12.12.14 ab 20.00 Uhr Eröffnung Ö Di. 23.12.14 ab 19.00 Uhr Xmasparty Jugendtreff „Juze“ St. Valentin Ö Sa. 13.12.14 ab 19.00 Uhr Weihnachtsbäckerei Ö Fr. 19.12.14 ab 18.00 Uhr Vorweihnachtliches Raclette – Essen (alle Jugendliche + Betreuer) Jugendtreff Reschen Ö Fr. 12.12.14 ab 19.00 Uhr Mädels – Weihnachtsabend: Kekse, Film … Phönix Schluderns Ö Mi 17.12.14 ab 15.30 Uhr Weihnachtsgeschenk basteln Ö Mi. 24.12. bis Mi. 31.12.14 Geschlossen Citytreff Glurns Ö Fr 13.12.14 ab 15.30 Uhr Weihnachtskekse backen Ö Mi. 24.12. bis Mi. 31.12.14 Geschlossen Jugendzentrum JuMa Mals Ö Fr. 12.12.14 um 19.30 Uhr 1994er Feier Ö Sa. 13.12.14 um 18.00 Uhr Boshi Mütze machen Jugendcafé Chillout Latsch Ö Fr. 12.12.14 ab 15.00 Uhr Probe Show-Cooking fürs Weihnachtsessen Ö Fr. 13.12.14 ab 19.00 Uhr Traditionelles Weihnachtsessen Info & Anmeldung bei Myri oder Facebook Jugendclub Taifun Martell Ö Sa. 20.12.14 Filmabend mit Spaghettata Jugendtreff Tschengls Ö Do. 11.12.14 ab 17.00 Uhr Kekslen und Tee Jugendtreff Tarsch Ö Sa. 20.12.2014 Öffnungszeit Treff

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Jugendtreff Reschen & „Juze“ Hoad

Von chinesischen Stäbchen und schaurigen Kürbisgesichtern In den letzten Wochen hat sich im Jugendtreff Reschen und im „Juze“ Hoad so allerhand getan: An einem Samstagabend im Oktober zauberten die Kids im Jugendtreff Reschen leckeres Fingerfood aus dem Backofen. Es wurden selbstgemachte Chips und andere Snacks hergestellt. Am Halloweenabend gruselten sich die „Girls“ bei einem „Mädelsabend“ beim Film „Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“. Zuvor konnten sie vom selbst gedeckten schaurigen Buffet von einer Ekelbowle mit Würmern (aus Gummibärchen!) oder blutigen Fingern (Würstchen mit Ketchup!) kosten. Im November ließen es sich die Kids bei einem gemütlichen Abend mit Brettspiel und Kastanienbraten gut gehen. Einen kulinarischen Höhepunkt konnten die eingeladenen Betreuer und die sechs fleißigen Köchinnen erleben, als Ende November ein chinesisches 3- Gänge Menü mit pas-

sender Tischdekoration und stimmungsvollen asiatischen Klängen angerichtet wurde. Das Essen mit Stäbchen durfte natürlich nicht fehlen. Besonders gut angekommen sind im „Juze“ Hoad die selbst gemachten Crepes, die in einer speziellen Crepes – Pfanne gebacken wurden. Viel Spaß und jede Menge zu lachen hatten die Beteiligten der Kürbisgesichter Schnitzereien im Oktober. Entstanden sind besonders kreative und einfallsreiche Exemplare. Im November wurden die Öffnungszeiten auf zwei Freitage verlegt. Am ersten Abend konnten die zurzeit vorwiegend männlichen Jugendlichen im „Juze“ ihre eigenen Burger kreieren und verspeisen. Der zweite Freitag wurde ein Filmabend mit viel Popcorn, der ein richtiges „Kino – Feeling“ aufkommen ließ. Also bis dann in den Treffs im Oberland!

Projekte mit dem Kulturprogramm des Amtes für Jugendarbeit Bozen, dem Jugendcafé „Chillout“ in Latsch, dem Juze „Freiraum“ Schlanders und dem Jugendzentrum „JuMa“ in Mals Der Monat November stand ganz unter dem Motto Kreativität, Spaß und Körperbewusstsein. In Zusammenarbeit mit den Jugendzentren „Freiraum“ Schlanders und dem „JuMa“ Mals und finanziert und gefördert über das Kulturprogramm des Amtes für Jugendarbeit, fand am 22. November in Latsch der Workshop „Boshis selber machen“ statt. Insgesamt 14 Jugendliche mit Häkelnadel und Wolle häkelten um die Wette und konnten im Rahmen des Workshops so einiges über Maschen aufnehmen und verdoppeln lernen. Leider wurden die originellen Mützchen nicht bei allen fertig, aber der zweite Boshi Kurs ist bereits in voller Planung. Eine Woche später beteiligte sich das Chillout am Projekt „Naturkosmetik selbst gemacht“ im Juze „Freiraum“ Schlanders. Dort lernten die Girls von einer erfahrenen Drogistin vieles über Naturprodukte und natürliche Kosmetika. Highlight des

Nachmittags waren dann nicht nur die Gesichtscreme, die Körpermilch, der Lippenbalsam und die Zahnpasta, die alle mit nach Hause nehmen konnten, sondern der gesamte Nachmittag, der ganz unter dem Motto Körperbewusstsein stand! Ein Dank an dieser Stelle an das Amt für Jugendarbeit, insbrsondere Helga, den beiden tollen Referentinnen und besonders den Mädls und Jungs die mit dabei warn ...

Ein Gruppe Jugendlicher machte sich am Samstag, 4. Oktober, auf den Weg nach Bozen. Das Ziel war das Paintballfeld. Strahlende Sonne! Das Wetter meinte es gut, oder doch nicht? Denn für die 16 Burschen hieß es, in einen Anzug reinschlüpfen, Handschuhe anziehen und einen Helm aufsetzen: Die notwendige Ausrüstung, um sich von den bunten Geschossen der Gegner zu schützen. Mit sogenannten Markierern werden bei dieser neuen Sportart die Gegner mit Lebensmittelfarbe abgeschossen. Gewaltfördernd? Nein, in diesem Fall echt nicht!

Beim Spiel waren Teamwork, Schnelligkeit und taktisches Geschick wichtig. Alleingänger merkten gleich, dass sie im Nachteil waren. Es war ein lustiger Ausflug in netter Gesellschaft, bei dem die Jugendlichen Gemeinschaft erleben konnten. Im Folgenden der Bericht eines Jugendlichen: „Wir trafen uns alle um 10 Uhr beim JuZe und sollten um 10 Uhr 45 in Bozen sein. Nach einer kleinen Verspätung trafen wir in Bozen auf dem Paintballplatz ein. Dann spielten wir eine Stunde und dreiviertel Paintball mit den Betreuern. Nachher zogen wir uns um und fuhren alle noch zu Mc Donalds in Bozen. Dort aßen wir alle noch Mittag. Um 15 Uhr kamen wir wieder in Naturns an. Der Ausflug war toll!“


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pr-info Tour de Ski im Val Müstair

„Die Veranstaltung ist nachhaltig“ A

m Dienstag, den 6. Jänner dreht sich in Tschierv alles um die Tour de Ski und um die Brüder Dario und Gianluca Cologna. Der Vinschgerwind hat mit dem Präsidenten des Organisationskomitees Alfred Lingg gesprochen.

Mit dem Olympiasieger Dario Cologna ist wiederum ein Lokalmatador Zugpferd?

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Vinschgerwind: Am 6. Jänner 2015 ist die Langlaufveranstaltung Tour de Ski nach 2013 wieder zu Gast im Val Müstair. Was erwartet die Zuschauer? Alfred Lingg: Die Zuschauer erwartet wieder ein Sprint für Damen und Herren. Um 10.30 beginnt die Qualifikation und um 13.00 Uhr das Finale. Rund 280 Athleten werden am Start sein. Die ersten Etappen sind in Obersdorf. Die Athleten kommen am 4. Jänner ins Tal. Das Rennen ist am Dienstag, den 6. Jänner.

sagt, denkt man an Val Müstair und wenn man Val Müstair sagt, denkt man an Cologna.

Ja. Das ist außerordentlich wichtig. Im vergangenen Jahr ist Dario ausgefallen. Das hat man dann an den Zuschauerzahlen in Lenzerheide gemerkt und vor allem fernsehmäßig. Es ist kaum zu glauben, was das für Einflüsse hat. Zu erwähnen ist, dass auch der Bruder Gianluca inzwischen im A-Kader der Schweiz ist. Er ist Sprintspezialist. Die Colognas bringt man mit dem Tal in Bezug. Wenn man Cologna

Tour de Ski im Münstertal – was bedeutet das für das Tal? Für das Tal ist es zum einen eine direkte Wertschöpfung an den Renntagen. Wir haben ein Budget von 750.000 sFr. Davonbleibt ein Großteil im Tal. Das trägt sicher dazu bei, dass man das Geld für die Veranstaltung auch zusammenbekommt. Zum anderen wird der Bekanntheitsgrad der Region erhöht. Wir hatten beim letzten Mal über 25.Millionen Fernsehzuschauer und 7.000 Zuschauer vor Ort. Deshalb, so glaube ich, ist die Veranstaltung nachhaltig und nicht zu unterschätzen - für das Tal, für das Engadin und auch für den Vinschgau. Wir belegen auch dort Betten. Welches Rahmenprogramm wird geboten? Das Rahmenprogramm beginnt

bereits am 5. Jänner ab 17.30 Uhr mit Musikveranstaltungen, darunter Rock Bands, im Festzelt. Es gibt Interviews mit Athleten. Organisiert wird wiederum der Dario Cologna Fun Park. Es kommen ganze Schulen. Kinder üben Langlauf, messen Zeiten, schauen in den TV-Übertragungswagen der SRG, in den VIP-Bereich, gewinnen Preise und vieles mehr. Ein Zubringerdienst von Mals nach Tschierv ist eingerichtet? Ja, da hat es beim letzten Mal einige Missverständnisse gegeben. Dieses Mal haben wir das genau geklärt. Es läuft folgendermaßen: Man bezahlt am Malser Bahnhof einmal Mals-Müstair, also nur die Hinfahrt. Man lässt sich das im Renngelände abstempeln und fährt gratis zurück. Von Müstair bis Tschierv ist der Shuttle sowieso gratis. Interview: Magdalena Dietl Sapelza


LATSCH

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Veranstaltungen 14.12.2014 Musik im Advent in der Pfarrkirche 18.00 Uhr Latsch 23.12.2014 30.12.2014 13.01.2015 10.00 Uhr

Spurenlesen im Nationalpark; Teilnahmegebühr € 3,00; Voranmeldung im Tourismusbüro Latsch +39 0473 623109

26.12.2014 02.01.2015 09.01.2015 16.01.2015 23.01.2015 30.01.2015 9.45 Uhr

Geführte Schneeschuhwanderung im Martelltal; Teilnahmegebühr € 15,00; Voranmeldung Tourismusbüro Latsch +39 0473 623109

29.12.2014 in Goldrain 30.12.2014 in Morter

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In der Weihnachtszeit sind wir besonders lange für Sie da! Die Geschäfte haben zusätzlich zu den normalen Öffnungszeiten wie folgt geöffnet.

Samstag 13. Dezember 15.00 bis 18.00 Samstag 20. Dezember 15.00 bis 18.00 Goldener Sonntag 21. Dezember 10.00 bis 12.00 15.00 bis 18.00 hl. Abend 24. Dezember bis 13.00 Silvester 31. Dezember bis 13.00

Die Latscher Kaufleute wünschen allen Kunden ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr!

Überbringung musikalischer Neu30.12.2014 jahrswünsche in Latsch durch die Bürgerkapelle Latsch

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Partei, Kirche, Kunst Hans Wielander Der Innsbrucker Stadtteil Pradl bildet eine eigene vom Pfarrer Siard O. Hörtnagl geleitete Kirchengemeinde. Von dort erhielt der Marteller Künstler Walter Kuenz den Auftrag, eine Marienstatue zu entwerfen, die nach langer Vorbereitung am 8. Dezember 2014 mit einer kleinen Feier eingeweiht wurde. Walter Kunz bekam diesen Auftrag, weil er sich bei zahlreichen sakralen Themen immer wieder bewähren und künstlerisch steigern konnte. Man kennt und schätzt ihn also auch in Nordtirol. Mit Pradl gibt es aber noch eine weitere Beziehung zu unserem Land, insofern hier in der Optionszeit 21 Wohnungen für die Südtiroler Auswanderer errichtet wurden. Das erinnert an eine bewegte und gewalttätige Zeit. Südtirol sollte aufhören, als deutschsprachiges Land zu existieren. Hitler und Mussolini beschlossen die Aussiedlung aller „unwilligen“ Italiener, also fast aller Südtiroler. Zu denen gehörte auch der Klausner Künstler Heiner Gschwendt (1914-2011), der vor allem als Gestalter von großen Fassaden bekannt wurde. Er ist ein Mitbegründer des Südtiroler Künstlerbundes. Das war 1946; ein Jahr vorher, also 1945 wurde auch die Südtiroler Volkspartei gegründet. Die faschistische Unterdrückung endete bereits 1943, die nationalsozialistische im Jahr 1945 mit der Kapitulation der Wehrmacht. Nun gab es also wieder Freiheitsluft - auch hier in Innsbruck - für neues Parteileben, für die Kirche und für die Kunst.

Mutter Gottes mit Kind, Bildwerk von Walter Kuenz an der Fassade der Pfarrkirche von Pradl in Innsbruck, Höhe 2,5 Meter, rosafarbiger, Portugiesischer Marmor.


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Heiner Gschwendt, deutschnationaler Kämpfer für Südtirol in den Dreißigerjahren, musste - wie viele andere - in den sauren Apfel beißen und sowohl dem Hitler als auch dem Mussolini gehorchen. Auf die Frage, wie das Leben der Künstler unter dem Faschismus gewesen war, wusste der Heine allerhand Lobendes zu berichten. Die Künstler wurden in einem eigenen Syndikat vereint, bekamen gute, wenngleich meist „politisch“ orientierte Aufträge und mussten bei kirchlichen Prozessionen hinter dem Allerheiligsten marschieren und zwar zusammen mit den Hebammen ... sie dienten ebenfalls dem „duce“, also dem Führer. Sie waren ja zuständig für die Mütter und die gesunde Geburt möglichst vieler Kinder. Mutter und Kind, ein Thema, das neben dem Kruzifix zu den beliebtesten Bildwerken in unserem Land gehört. Berühmt ist das Gnadenbild Maria Hilf aus dem Jahr 1537, ein Werk des Lutherfreundes Lucas Cranach. Es wurde immer wieder kopiert, ist sehr beliebt und wurde im ganzen Land verbreitet. Ursprünglich war es für den sächsischen Hof zu Dresden bestimmt, kam aber durch den Erzherzog Leopold nach Innsbruck in den heutigen Dom. Und nun hat auch die Pfarrkirche von Pradl eine Maria mit Kind, ein Weihnachtssymbol mit Gültigkeit für die ganze Menschheit. Pfarrer Hörtnagl schreibt im Gemeindeblatt zur Entstehung des neuen Bildwerkes auf der Kirchenfassade: „Der Künstler konnte einen portugisischen Marmorblock besorgen, den er strukturell und farblich gleichmäßig und einheitlich bezeichnet, was für ihn eine hervorragende Vorraussetzung für ein gutes Gelingen ist“. Das neue Bildwerk in der Fassade der Kirche von Pradl - Höhe etwas über zwei Meter - musste auch ein stilistisches Problem lösen, nämlich die Versöhnung zwischen zeitgemäßer und neuromanischer Gestaltung. Der Bildhauer Walter Kunz hat die Arbeitsschritte fotografisch festgehalten. Ausgehend vom langen, vierkantig gebrochenen Marmorblock wird die Form, die im Kern schlummert,

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allmählich freigelegt. Die technischen Arbeitsschritte entstehen im Dialog zwischen dem Stein und dem Künstler ...Unsichtbares muss sichtbar werden. Hebammenkunst könnte man sagen, um an Sokrates zu erinnern, der übrigens auch Bildhauer war und eine Hebamme als Mutter hatte. Von ihr habe er das Herausholen der Wahrheit aus den befragten Menschen gelernt, eine Methode, ähnlich der Geburt des Kindes aus dem Schoß der Frau.


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Kulturhaus Schlanders

St. Valentin/Langtaufers/Reschen

Wunderbares Theater

Oberländer Advent

n Zusammenarbeit mit dem SĂźdtiroler Kulturinstitut ist es gelungen, die BĂźhnenfassung von Paulo Coelhos Erfolgsroman „Veronika beschlieĂ&#x;t zu sterben“ ins Kulturhaus Karl SchĂśnherr nach Schlanders zu holen. Hakon Hirzenberger hat den BĂźhnentext verfasst, und Peter Bernhardt hat das StĂźck mit dem a.gon Theater MĂźnchen inszeniert. Zum Inhalt: Veronika, 24, ist unglĂźcklich und lebensmĂźde. Nach einem Selbstmordversuch erwacht sie in der Psychiatrie und erfährt vom Arzt, dass

die Ăœberdosis an Tabletten ihr Herz so schwer geschädigt hat, dass sie nur noch wenige Tage zu leben hat. Eine LĂźge, mit der der Arzt ihren Lebenswillen neu entfachen will. Als sich Veronika in den Patienten Eduard verliebt, entwickelt sie ungeahnten Lebenswillen und lernt im Zeitraffer, wie schĂśn das Leben sein kann, wenn man kämpft und etwas riskiert. Ein wunderbares, lebensbejahendes TheaterstĂźck. Karten sind in allen Athesia-FiliSpielzeit 2014/2015 alen sowie an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich.

Veronika beschlieĂ&#x;t Veronika zu sterben beschlieĂ&#x;t Veronika zu sterben beschlieĂ&#x;t 12. Dezember 2014 zuFreitag, sterben Spielzeit 2014/2015

Spielzeit 2014/2015

Š a.gon Mßnchen

Š a.gon Mßnchen

Von Hakon Hirzenberger nach dem Roman von Paulo Coelho Ein Gastspiel des a.gon Theaters MĂźnchen

Von Hakon Hirzenberger nach dem Roman von Paulo Coelho Ein Gastspiel des a.gon Theaters MĂźnchen

Schlanders, Kulturhaus

Von Hakon „KarlHirzenberger SchÜnherr� nach dem Roman von Paulo Coelho Beginn:des 20 Uhr Freitag, 12. Dezember Ein Gastspiel a.gon Theaters Mßnchen2014 Einfßhrung: 19.15 Uhr

Š a.gon Mßnchen

Schlanders, Kulturhaus Karten: Athesia-Ticket, „Karl SchÜnherr� www.kulturinstitut.org Abendkasse 19.00 Uhr Beginn: 20 Freitag, 12.UhrabDezember 2014 Einfßhrung: 19.15 Uhr Schlanders, Kulturhaus Karten: Athesia-Ticket, „Karl SchÜnherr� www.kulturinstitut.org Unterstßtzt von:

Beginn: 20 Uhr ab 19.00 Uhr Abendkasse EinfĂźhrung: 19.15 Uhr

Kunstfenster am Vereinshaus von St. Valentin

Foto: Andreas Waldner

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S

eit 2007 ist das „Hoadr Kunstfenster“ beim Oberländer Advent der Auftakt und gleichzeitig ein besonderer HĂśhepunkt der traditionellen Veranstaltungsreihe, mit der in der Gemeinde Graun die vorweihnachtliche Zeit gefeiert wird. In Zusammenarbeit mit den lokalen Vereinen und Einrichtungen ist es dem Bildungsausschuss unter der FederfĂźhrung von Franz Prieth gelungen, mit weiteren Aktionen eine fraktionsĂźbergreifende Initiative zu verwirklichen. Das „Hoadr Kunstfenster“ wurde heuer von der Freizeitmalerin Irmhild Eller aus „Lontaufrs“ mit fantastischen Aquarellbildern geformt. Unter dem treffenden Titel „Dem Lichte entgegen“ fĂźhrt sie den Betrachter durch den Lärchenwald - mit vielen Impulsen und unterschiedlichen Perspektiven - aus dem Alltag, immer dem Lichte entgegen! Eine stimmungsvolle Adventfeier (30.11.), realisiert von der Musikschule Obervinschgau, dem Malser Viergesang, den

Geschwistern Greta und Anna Brenner zusammen mit Barbara Noggler und den Bläsern der Musikkapelle St.Valentin ging der offiziellen Anleuchtung der Kunstfenster am Vereinshaus voran. Eine Vernissage weiterer Werke von Frau Eller und der Verkauf von Weihnachtsgebäck und Getränken rundeten die sehr gut besuchte Veranstaltung ab. Zu weiteren HĂśhepunkten des heurigen „Oberländer Advents“ gehĂśren: - am 08.12. „Toulr Kapella-Liachtr“ mit einer Lichterwanderung von Patzin bis Perwarg; - am 14.12. Adventfeier in Graun mit Segnung der neuen Weglaternen, Anleuchten der Wegkrippe und der Fensterbilder am Museum, anschlieĂ&#x;end gemĂźtliches Beisammensein; - am 20.12. „Reschr Advent“ mit der Jugenkapelle Reschen, mit Lichterzug durchs Neudorf, Adventfeier mit Musik, Liedern, Krippenspiel und mit Bildern und Adventgedanken von und mit Ludwig SchĂśpf. (aw)

Karten: Athesia-Ticket, www.kulturinstitut.org Abendkasse ab 19.00 Uhr Organisiert von:

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SĂźdtiroler KULTURinstitut

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Wir wĂźnschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr


Schluderns/Vinschgau

Benefizkonzert:

„Mit Einklang im Einklang“

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

v.l.: Stefanie Eberhöfer, Martina Sapelza, Urban Spechtenhauser und Michaela Rainer Lingg

R

egenbogen hat mir sehr geholfen. Ich bin ein ehemaliger Betroffener und weiß, dass das Geld ankommt.“ Das sagte kürzlich ein Mann in Stilfs, als er die Einladung zum Benefizkonzert für die Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen in den Händen hielt. Spontan spendete er 100 Euro, weil er beim Konzert nicht dabei sein

kann. Die Gruppe „Einklang“ mit Stefanie Eberhöfer, Martina Sapelza, Urban Spechtenhauser und Michaela Rainer Lingg laden herzlich ein. Unterstützt werden sie von Flora Stecher Alonso Lillo (Klavier), Hannes Frank (Gitarre), sowie von Stefanie Dietl und Carolin Heinisch (beide Ziehharmonika). Serviert wird ein bunter musikalischer

Reigen. Die Südtiroler Kinderkrebshilfe unterstützt betroffene Kinder und deren Familien, schnell und unbürokratisch. Bezahlt werden Übernachtungen für Eltern in Kliniknähe, Sondertherapien, Lohnausfälle in Härtefällen und einiges mehr. „Es hat mir gut getan, dass mir jemand einen Gutschein für ein Essen in der Klinik-Mensa in die Hand gedrückt hat, wenn ich auch keinen Hunger hatte.“ Das Konzert unterstützen die Raiffeisenkasse Prad Taufers, Wein Plus/Prad und die Gemeinde Schluderns. (mds)

INFO

Benefizkonzert für die Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen am Samstag, 13. Dezember im Kulturhaus von Schluderns, Beginn: 20.30 Uhr

Heimatbühne Kastelbell-Tschars

Fotos: Erwin Bernhart

Leichte Kost - mit Garantie

v.l.: Peter Nischler und Doris Egger; Anna Maria Schwarz und Erich Raffeiner; Maria Klammsteiner und Helmut Kofler

M

it dem Lustspiel in drei Akten von Franz Schaurer „Eine Frau mit Garantie“ bringt die Heimatbühne KastelbellTschars leicht verdauliche Kost auf die Bühne. Bei der Premiere am 30. November 2014 waren die Schauspieler sehr aufgeregt, haben aber dennoch das Stück schneidig und unprätentiös gespielt. Sichtlich erleichtert war - neben den Schauspielern - Regisseur Max Blaas. Die meisten, bislang bekannten Schauspieler der Heimatbühne machten heuer Pause und so besetzte

Blaas die Rollen großteils mit unverbrauchten Spielern. Das Bühnenbild von Paul Viertler und Karl Heinz Seyfried war liebevoll teils in Zirmholz gezimmert, Kostüme und Masken saßen. Das Stück lebt viel vom Wortwitz, es gab Szenenapplaus, das Publikum hat sich amüsiert. Glänzend gespielt, das sei stellvertretend hervorgehoben, hat Doris Egger in der Rolle der heiratswilligen Verlobten, die Herz und Verstand auf der Zunge trägt. Stasi will ihren

Vigl (Peter Nischler) endlich heiraten. Der verlangt eine Garantie, die er auch bekommt. Dem Wirt Schorsch (Erich Raffeiner) gelingt es parallel dazu, seine Kellnerin (Anna Maria Schwarz) zu gewinnen. Dazwischen gestreut sind Habgier und Missgunst (dargestellt von der Schwester des Wirtes Emma (Maria Klammsteiner)). Sehenswert ist das Stück allemal, auch wegen der Unbefangenheit der Schauspieler. (eb) Weitere Aufführung sh. Theaterwind.


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Schlanders Im Foto sehen wir eine typische Parzellbegrenzungsmauer von St.Valentin. Sie wurde vom Maurer und Hotelier Valentin Öggl mustergültig revitalisiert. Im Nachhinein gilt dieses Werk als sein Vermächtnis an die Haider

Die Macht der Bilder

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Foto: Martin Trafojer

len, wurde er als Modefotograf engagiert, wechselte aber nach zwei Jahren zur Reisefotografie. Seine teils spektakulären, teils feinfühligen Bildreportagen, die er für große Verlage und namhafte Zeitschriften wie z. B. National Geographic in China und der Mongolei, im Oman und Kamtschatka, in Island und Kanada, auf den Osterinseln und in der Antarktis oft unter widrigen Bedingungen fotografiert hat, haben ihn dann auf der ganzen Welt bekannt gemacht. Er hat mittlerweile über 100 Bücher illustriert, darunter auch mehrere mit Südtirolbezug. Sein lebendiger und bildhafter Geografieunterricht erntete starken Applaus – und viele Schüler nützten zudem die Gelegenheit, sich auch über Fotografietechniken und Berufsaussichten zu erkundigen. (mt)

Kommentar

Trockenmauern und Heidendreck aft’ Hoad

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rockenmauern sind Juwelen unserer Kulturlandschaft. Keine andere Katastralgemeinde in Tirol besitzt so viele über Jahrhunderte hinweg entstandene Lesesteinhaufen und so viele Kilometer an Trockenmauern wie die KG St. Valentin. Das Ortsbild wird von diesen Natursteinmauern, Wegen und Wald-rändern nachhaltig geprägt. Mit Melancholie erinnere ich mich an die vier Zufahrtswege zum präromanischen Monteplayer (Dörfl), die beidseitig mit Trockenmauern eingefasst waren. Ein Mauerwerk, das Jahrhunderte lang dem „Zahn der Zeit“ standgehalten hat und nur durch Unwissenheit oder Gleichgültigkeit nach und nach verschwunden ist. Auch die Meliorierungs- und Planierungsarbeiten haben dazu beigetragen, dass Stütz- und Abgrenzmauern von Parzellen sowie Lesestein-

haufen als tragende Elemente der Haider Kulturlandschaft ihre Funktion verloren haben und entfernt wurden. Es wäre aber unsere Pflicht, diese noch vorhandenen kulturhistorisch wertvollen Dokumente zu erhalten und zu sanieren. Auf Grund ihrer Authentizität sind sie nicht zuletzt für den Tourismus von besonderer Bedeutung. Für die Pflege dieser Landschaftselemente kann beim Land um Beiträge angesucht werden. Es wäre auch möglich, in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur eine Mauerinventarisierung durchzuführen. Die Stiftung „Landschaft Südtirol Onlus“ unterstützt solche Initiativen und Projekte. In diesen Tagen wird der verlotterte, mit Stacheldraht durchsetzte Zaun auf der Weidemauer zwischen Fischerhäuser und Gulas erneuert. Für

das Mauerwerk, dem eigentlich nur die Decksteine abhandengekommen sind, eher eine ästhetische Abwertung. Ohne zu übertreiben, war der Ort „bei den Lucken“ eine der schönsten Ecken von St.Valentin. Und genau hier hatte vor wenigen Jahren ein Bauer begonnen, rotzfrech und illegal seinen rinnenden Stallmist über den Fahrweg zu kippen. Ein Dutzend seiner Berufskollegen folgte aus Bequemlichkeit diesem Beispiel, sodass heute eine Reihe riesiger Häufen Rindermist die Trockenmauern säumen. Diese Dreckhaufen sind bereits mit Unkraut bewachsen und setzen diesen idyllischen Naherholungsort zum Saustall herab. Sickersaft hat bereits den Waldrand und die betroffene Kuhweide nitratverseucht. Die hier zusammenlaufenden Schmelzwassermengen schwemmen große Mengen Mist und seinen Saft bis Fischerhäuser hinunter, manchmal sogar bis in den Haidersee. Die Viehhalter kennen die geltenden Vorschriften zum Umgang mit Mist ganz genau. Dass sie sich nicht daran halten, ist unverständlich. Die Verantwortlichen sollten einschreiten und es den Landwirten erklären, ohne Vorwürfe zu machen. Sie werden dann auch einsehen, dass das nicht geht, was sie da machen. Bei solchen Gesprächen macht der Ton die Musik. Andreas Waldner

Fotos: Andreas Waldner

er bekannte Kastelbeller Fotograf Udo Bernhart, der in Frankfurt arbeitet und alle Ecken und Enden der Welt bereist hat, zeigte kürzlich am Real- und Sprachengymnasium Schlanders eine Auswahl seiner beeindruckenden Fotografien. So fesselnd wie seine Bilder waren auch die Geschichten aus seinem Leben. „Ich bin als Kind nie gerne zur Schule gegangen, weshalb meine Eltern den Gemeindearzt mit einer großen „Faulheitsspritze“ ins Haus geholt haben“, bekannte er gleich zu Beginn seiner Ausführungen. Später, nach einem Jahr am Realgymnasium Schlanders, wollte er die Welt kennenlernen und seinen Traum vom Fotografieren verwirklichen, was zunächst auf viel Widerstand stieß. Als er in Frankfurt in einem Fotostudio einmal einen abwesenden Fotografen vertrat und seine Bilder sofort gefie-


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Naturns - Cäcilienfeier der Musikkapelle Naturns

Ehrung verdienter Mitglieder A

Alle Geehrten mit Partner-innen, Kapellmeister Dietmar Rainer, Ehrenobmann Hermann Wenter, Obmann Paul Huber und Vizeobmann Andreas Lamprecht Foto: „Wind“-Archiv

m Cäciliensonntag umrahmte die Musikkapelle Naturns unter der Leitung von Kapellmeister Dietmar Rainer zusammen mit dem Kirchenchor feierlich den Festgottesdient in der Pfarrkirche St. Zeno von Naturns. Zur Aufführung kamen Werke von Lully, Reger, Sciberras und Whitacre. Bei der anschließenden Feier im Bürger- und Rathaus konnte Obmann Paul Huber neben den zahlreichen Musikantinnen und Musikanten mit Partner und Partnerinnen auch die alljährlichen Gastgeber und Kassiere des Neujahrsanspielens und Herrn Dekan Rudolf Hilpolt begrüßen. Dieser überbrachte den Dank der Kirchengemeinde und wünschte allen jungen und jung gebliebenen Musikanten weiterhin viel Freude beim Musizieren. Natürlich wurde auch nicht versäumt, auf den Kapellmeister Dietmar

Rainer anzustoßen und ihm ein kleines Ständchen zu seinem Geburtstag darzubringen. Nach einem ausgezeichneten Essen organisiert von Tafelmeisterin Monika Baur und Küchenchef Thomas Zischg und Team, erhielten einige Musikanten für ihre langjährige Tätigkeit Auszeichnungen: Veronika Schnitzer erhielt das Verbandsehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre, Kurt Ladur-

ner nahm das Verbandsehrenzeichen in Silber für 25 Jahre entgegen und Georg Hillebrand bekam für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft das Verbandsehrenzeichen in Gold. Weiters konnte man dem langjährigen Trompeter und Schriftführer Karl Zöschg offiziell die Ehrenmitgliedschaft der Musikkapelle Naturns verleihen. Paul Huber und Hermann

Wenter, Ehrenobmann des Bezirkes Meran, würdigten alle Geehrten mit anerkennenden und humorvollen Beiträgen. Auch den jeweiligen Partnern und Partnerinnen wurde mit einem Blumenstrauß herzlich gedankt. Bei den Klängen einer kurzerhand zusammengestellten Tanzlmusi klang die Feier beschwingt aus. Rudi Mair


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Partschins

Foto: „Wind“-Archiv

150 Jahre Ehrungen Musikkapelle Partschins

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ie Musikkapelle Partschins feierte kürzlich das Fest der heiligen Schutzpatronin Cäcilia. Die Feierlichkeiten begannen in der Früh mit dem Einzug in die Kirche. Anschließend wurde die Messe gemeinsam mit dem Kirchenchor Partschins musikalisch umrahmt. Nach der Messfeier gab die Musikkapelle ein Standkonzert. Die Cäcilienfeier ist für alle Mu-

siantinnen und Musikanten vergleichbar mit dem „ErnteDank Fest“. Allen wurde ein Dankeschön und großes Kompliment vom Kapellmeister Michael Pircher und dem Obmann Andreas Österreicher ausgesprochen. Es wurde während der Feier auf das abgelaufene Jahr mit dessen Höhepunkten zurückgeblickt. Vorbildhaft ist vor allem die Jugendarbeit in der Musikkapelle

Heuer hatte die MK Partschins eine besondere Ehrung: Der Kapellmeister Michael Pircher feierte sein 20-jähriges Jubiläum und dazu wurde ihm das Verdienstabzeichen in Gold des VSM verliehen

Partschins. Diese ist vor allem Albert Zerzer zu verdanken, dem Verantwortlichen der Jugend. 2014 standen Ehrungen von insgesamt 150 Jahren an. Simon Theiner und Manfred Gögele wurden für ihre 15-jährige Tätigkeit im Verein geehrt. Manfred Bernhart, Michael Mayr, Hermann Schönweger und Philipp Schönweger wurden für ihre 25 Jahre geehrt. Eine nicht alltägliche und beson-

dere Ehrung stand 2014 ebenfalls an. Dem Kapellmeister Michael Pircher wurde vom Verband Südtiroler Musikkapellen das Verdienstabzeichen in Gold für seine 20-jährige Tätigkeit als Kapellmeister verliehen. In der Laudatio von Andreas Österreicher wurde in den „Geschichtsbüchern“ der Geehrten nachgeblättert und ihre Leistungen hervorgehoben. Die Ehrungen wurden von Sigisbert Mutschlechner, Landeskapellmeister des VSM, vorgenommen. Die Gemeindeverwaltung, vertreten durch den Bürgermeister Albert Gögele, würdigte die Arbeit der Musikkapelle Partschins mit lobenden Worten. Nach einem genussvollen und „schlemmerreichen“ kulinarischen Höhepunkt ließ man die Cäcilienfeier 2014 harmonisch ausklingen.

Schlanders

Silvester-Feierwerk in Schlanders

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gen, dass kein Tanzbein stillsteht. Den Rest des Abends werden die Schlanderser DJs „Wicked & Bonny” (Reggae), „insomniac” (drum & bass) sowie „Darth Klauser & Hans Yolo” (80s Disco) bis 05 Uhr gute Laune verbreiten. Darüber hinaus werden Video-Künstler für ein besonderes Ambiente sorgen. „kognitiv - Verein für Wahrnehmung” wurde 2011 von kulturbe-

geisterten Vinschgern gegründet. Die ehrenamtliche Arbeit umfasst die Organisation diverser Veranstaltungen, wie z.B. „Die Verwandlung“, ein mehrtägiges Kulturfestival am Latscher Schießstand und die Publikation des Kulturmagazins 39Null. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Infos: www.kognitiv.info

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er Kulturverein „kognitiv“ organisiert am 31.12.14 in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Schlanders am Dorfplatz ein Silvesterkonzert. Los geht’s bereits am Vormittag mit einer entspannten Matinee. Das Musikprogramm beginnt dann um 21:30 Uhr mit „The Sorrys“ um Ossi Kofler (Very Oldies, Blues & Rock). Das neue Jahr läutet die bekannte Folk-Band „Mainfelt“ um Patrick Strobl ein. Im Anschluss wird die Rock’n’Roll Gruppe „Black Jack“ dafür sor-

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Schnals

25 Jahre Ortsgruppe Schnals der Bäuerinnenorganisation Südtirol m Sonntag, den 9. November konnten die Bäuerinnen der Ortsgruppe Schnals ihr 25-jähriges Bestehen festlich begehen. Nach dem Gottesdienst in der Kirche von Unser Frau bildete die Weihe der neuen Vereinsfahne einen weiteren Höhepunkt des Tages. Diese Fahne wurde anlässlich der 25-Jahrfeier neu angefertigt und zeigt das Bild der heiligen Notburga, der Schutzpatronin der Bauersleute, im Vordergrund. Dahinter sind die drei Pfarrkirchen des Schnalstales zu erkennen. Die Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer fand lobende Worte für die Schnalser Bäuerinnen, die als Ortsgruppe nun eine der ersten im Lande sind, die eine eigene Vereinsfahne haben. Unter den Ehrengästen bei der Fahnenweihe waren auch die Bezirksbäuerin Maria

Haller, der Bürgermeister Karl Josef Rainer, der Ortsobmann des Bauernbundes Josef Pföstl und Vertreter der Bauernjugend. Die Musikkapelle, der HGV und die Feuerwehr verliehen mit ihren Fahnen der Segnung ein besonders feierliches Gepräge. Auf dem Kirchplatz wurde von den Bauern zu einem Ausschank geladen, bei dem typische Gerichte aus Schnalserprodukten und selbstgebackenes Brot angeboten wurden. Anschließend traf man sich im Hotel „Goldenes Kreuz“ zur Jahresversammlung, an der auch Landesrat Arnold Schuler teilgenommen hat. Die derzeitige Ortsbäuerin Rita Weithaler brachte einen Rückblick auf die vergangenen 25 Jahre, in denen auf den Erhalt und die Pflege von Brauchtum und Kultur besonderer Wert gelegt wurde.

Der Ausschuss der Schnalser Bäuerinnenorganisation mit der neu geweihten Fahne Foto: Hubert Grüner

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Da blieben die gut besuchten Trachtennähkurse auch nicht unerwähnt. Die Mitgliederzahl ist mittlerweile auf 87 angestiegen, von denen sechs im Ausschuss tätig sind. Für langjährige Tätigkeiten wurden Ehrungen vorgenommen und die fälligen Neuwahlen durchgeführt. Vorher sorgten Sebastian Gurschler und Peter

Nischler mit einem improvisierten Theaterstück über die Brautschau des Jungbauern von einst und heute für allgemeine Belustigung und Abwechslung. Dieser Tag brachte sicher für viele erneut Ansporn und Einsichten für die vielfältigen Tätigkeiten der Bäuerinnenorganisation, die in der heutigen Zeit wichtig und notwendig sind. (ria)


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Naturns

Hotspot mit Sternekoch

...badender Zwerg

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Foto: Erwin Bernhart

del ist der neue Felsenkeller der Spezialbierbrauerei FORST. Cellina von Mannstein hat die Federführung für den Umbau und für die Neugestaltung übernommen. Mustergültig haben die Handwerker, allen voran Tischlereimeister Valentin Pazeller, von Mannsteins Ideen umgesetzt. Wo im 19. Jahrhundert die Eisblöcke für das Kühlen der Bierwürze gelagert wurden, werden jetzt die Besucher mit vielen gastronomischen Leckerbissen überrascht. Dafür sorgt der junge Passeirer Michelin-Sternekoch Luis Haller. Bis zum 6. Jänner 2015 ist der Felsenkeller geöff-

IDEENSERVICE

Cellina von Mannstein unter der großen Weihnachtskugel im Felsenkeller der Spezialbierbrauerei FORST

net. Bis dahin kocht Luis Haller besondere Gerichte, die, ausgehend von den Charaktereigenschaften der Bierspezialitäten aus der Brauerei FORST, eigens kreiert wurden. Eigens kreiert wurde auch das Felsenkellerbier, eine naturtrübe, nicht pasteurisierte Spezialität. Es sei, so sagte Cellina von Mannstein kürzlich beim Presseempfang, auch der Traum ihrer Großmutter gewesen, den Felsenkeller in ein Restaurant umzuwandeln. Mitten im Keller hängt die wohl größte Weihnachtskugel der Welt. Zudem kleine Laternen, die, so von Mannstein, von den Mitarbeitern der Brauerei FORST gebastelt worden sind. Im Sommer ist der Biergarten direkt vor dem Felsenkeller ein gern besuchter Treffpunkt für Bier- und Grillspezialitätenliebhaber, in der Adventszeit ist der Platz - heuer zum 2. Mal - der „Forster Weihnachtswald“. Dieser gemütliche Treffpunkt mit vielen Events hat karitativen Charakter: Die bei den Events eingenommenen Spenden werden in Zusammenarbeit mit der Organisation „Südtirol hilft“ zu 100% an hilfsbedürftige Menschen in Südtirol gehen. Über die Eröffnung des Felsenkellers und darüber, dass der Forster Weihnachtswald bis zum 6. Jänner 2015 im Zeichen der Nächstenliebe steht, freuen sich die Geschäftsführerin Margherita Fuchs von Mannstein und ihre Tochter, die Ideatorin des Weihnachtsmarktes, Cellina. (eb)

Foto: „Wind“-Archiv

Spezialbier-Brauerei FORST

Marcel Zischg liest in der Vorweihnachtszeit an einigen Vinschger Schulen aus seinem neuen Buch

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andernder Berg - badender Zwerg“ ist der Titel eines Buches, das kürzlich im Provinz-Verlag Südtirol erschienen ist. Es ist das erste Märchenbuch, das der Naturnser Marcel Zischg veröffentlicht hat und das von seinem Cousin Oswald Zischg illustriert wurde. Das Werk verarbeitet alte Sagenstoffe aus Südtirol mit besonderer Berücksichtigung des Vinschgaus, die der junge Autor auf spannende und humorvolle Art neu für die Kinder erzählt. So wird das „Hexenmanndl“ aus Schluderns in das moderne Zeitalter des Laptops versetzt und Cosmas, „der Gupfete“, ein Ritter im Schloss Hochnaturns, trifft den „Himmelhansl“. Der badende Riese von Juval wird durch den badenden Zwerg ersetzt. Marcel Zischg erzählt aber auch über Abenteuer von

Kindern der heutigen Zeit und lässt dabei manches Ende offen, um einerseits zum Nachdenken anzuregen und andererseits die Fantasie zu beflügeln. Träume und reale Begebenheiten verweben sich und bleiben vage und verschwommen. Marcel Zischg erzählt mit einfachen, sprachlichen Mitteln. Die meist tollpatschigen Helden dieser Märchen deuten und erleben dadurch die Kernaussagen oft auf ganz verschiedene Weise. Wiederkehrende, teils auch in Mundart gehaltene, Redewendungen intensivieren Träume und Fantasien des Lesers. Die Märchensammlung bietet auch Erwachsenen ein buntes Lesevergnügen und ist ab November in jeder Buchhandlung zum Preis von 19,90 Euro erhältlich und als Weihnachtsgeschenk für viele geeignet. (ria)

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Schlanders

Foto: Ludwig Fabi

Einsame Spiele von Ludwig Fabi

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pielen birgt eine Faszination, von der viele Menschen gefesselt sind und das schon seit Menschengedenken. Die Spielarten haben sich im Rahmen der gesellschaftliche Entwicklungen gewandelt: Waren es früher vor allem Würfelund Kartenspiele, bei denen manchmal auch um „Haus und Hof“ gespielt wurde, so sind es heute „Gratta e Vinci“, „Slot-Geräte“, „Onlineglücksspiele“ und viele andere Angebote mehr, die das vermeintliche „schnelle Geld“ versprechen. Da die Zahl der Personen, die dabei die Kontrolle über das Spiel verlieren, stetig steigt, bietet die CaritasBeratungsstelle in Schlanders als einzige Beratungsstelle im Vinschgau in Zusammenarbeit mit landesweiten Akteuren für betroffene Spieler, Spielerinnen und Angehörige Unterstützung und Begleitung an. Sogar der Tod ließ sich beim „Der Brandner Kaspar“, einer Erzählung aus dem 19. Jh., mit einem „Spielchen“ verführen und so konnte der Brandner Kaspar durch ein gewonnenes Spiel ein wenig „Schicksal spielen“. Letztendlich stand er aber schon vor Beginn des Spieles als Verlierer fest und zahlte später einen hohen Preis. So ähnlich verhält

Mit Verschwiegenheit, Anonymität und kurzen Wartezeiten bietet die Caritas-Beratungsstelle im Vinschgau für hilfesuchende Erwachsene ein professionelles Hilfs-Netzwerk von Psychologen und Psychotherapeuten an v.l. Christian Folie (Stellenleiter), Brigitte Kirchlechner, Oskar Giovanelli, Martina Trafoier, Christiane Folie es sich auch mit dem Glücksspiel. Sich der Illusion hinzugeben, das Glück im Griff zu haben, ist ein gefährliches Spiel und mündet oft im finanziellen Ruin und führt zu familiärer und gesellschaftlicher Isolation. In Südtirol ist das Glücksspiel weit verbreitet. Laut offizieller Statistik geht man von einen Betrag von 1.400 € aus, welcher für verschiedene Glücksspiele pro Jahr und pro Einwohner (Kinder und Greise eingerechnet) ausgegeben wird. Welche Umstände begünstigen aber den Unterschied vom sozial unproblematischen „Glücksspielen“, bei dem Spaß, Gesellschaft und Freizeitgestaltung im Mittelpunkt stehen, hin zum unkontrollierten Spielverhalten, bei dem Spielexzesse, Verschuldung und Kriminalität die Oberhand gewinnen? Der Psychotherapeut Oskar Giovanelli betreut bei der Caritas-Beratungsstelle in Schlanders Personen mit Spielsucht. Laut seinen Erfahrungen ist vor allem eine emotionale innere Leere ein guter Nährboden dafür, im exzessiven Spielverhalten einen Ausweg bzw. ein Ausweichmanöver daraus zu suchen. Spielen und Gewinnen

gleichen diesen Zustand aus, ermöglichen emotionale Hochgefühle, welche ansonsten nicht erlebt werden. Zudem ist Spielen ja im Grunde nichts Illegales und anonym und im Onlinespiel selbst das Geld nur virtuell. Daher sind der therapeutische Schlüssel die Emotionen, welche zur Spielsucht führen. Hier setzt dann die Therapie an, nachdem eine Abklärung der Finanz- und Schuldensituation durchgeführt wurde und die Einstellung des problematischen Spielverhaltens erfolgte. Was sind Zeichen für ein problematisches Spiel-Verhalten? Verlust der Kontrolle über Ausmaß und Nutzung; Desinteresse am sozialen Umfeld; Nachlassen von Freizeitinteressen; Leistungsrückgang (Schule, Beruf, Hobbies); Müdigkeit (chronischer Schlafmangel); Aggressivität; Nervosität bei verhindertem Konsum; sozialer Rückzug; Vernachlässigen der realen Beziehungen Wie kann man einem problematischen Spiel-Verhalten vorbeugen?

Vor dem Spielen ein Geldlimit und Zeitlimit setzen, an das man sich strickt hält; bei Stress, Depression oder starker Belastung nicht spielen; Spielen ist keine Geldbeschaffungsmöglichkeit; Verlorenes Geld nicht durch erneutes Spielen „zurückgewinnen“; nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Medikamenten spielen.

Caritas-Beratungsstelle Schlanders Öffnungszeiten Büro Schlanders - Widum: Mo. bis Do. von 09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr Fr. von 09.-12.00 Uhr - Im Sprengel Mals und Naturns nach Vereinbarung Tel. 0473 621237 E-Mail: psb@caritas.bz.it Tipp: www.aktion-spielsucht.it Netzwerk Spielsucht, südtirolweite Plattform mit weiteren Informationen und einen „Online-Selbsttest“ über das persönliche Spielverhalten


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MGV ehrt Mitglieder A

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v.l.: Obmann Johann Stadler, Franz Steiner, Brigitte Müller, Reinhard Massl, Peter Laimer, Ulrich Wieser, BM Dieter Pinggera Foto: A. Moser/ MGV-Schlanders

Foto: „Wind“-Archiv

m Sonntag, den 30.11.2014 beging der Männergesangverein Schlanders (MGV) nach gewohnter Weise das Fest der hl. Cäcilia, Patronin der Musik, bei einem gemeinsamen Mittagessen im Hotel-Restaurant Goldene Rose in Schlanders, zu dem Dieter Pinggera, Bürgermeister der Marktgemeinde Schlanders und die Fahnenpatin Brigitte Müller sowie alle Chormitglieder samt Partnerinnen geladen waren. In besonderer Weise begrüßte der Obmann Johann Stadler die Ehrengäste und vor allem die langjährige Chorleiterin, Frau Sibylle Pichler sowie die unterstützenden Mitglieder des Vereins. Monika Holzner, Vizebürgermeisterin und Kulturreferentin der Marktgemeinde Schlanders hatte dem Männergesangverein zum Anlass eine sehr besinnliche Grußbotschaft übermittelt. In seiner kurzen Ansprache hielt der Obmann Rückblick über die Vereinstätigkeit im nun ablaufenden Jahr. Er dankte vor allem der Chorleiterin und allen Sängern für den Einsatz bei den Proben, wodurch es dem Chor-Ensemble gelingt, immer wieder viel Erfolg und Freude bei den Konzerten sowie beim bekannten MGV-Ball mit Revue zu ernten. Beson-

ders lobend hob er die Teilnahme des MGV-Schlanders am Treffen der Männerchöre in St. Leonhard/Passeier und am Internationalen Chorfestival in Krakau/Polen hervor. Für die 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Reinhard Massl, Franz Steiner, Ulrich Wieser sowie Michael Strobl (in Abwesenheit) mit der Urkunde des Südtiroler Chorverbandes und einer Anstecknadel geehrt. An Peter Laimer wurde die Ehrenurkunde samt Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft im MGV-Schlanders überreicht. Neben den Probetätigkeiten laufen bereits die Vorbereitungen auf die MGV-Gala mit Faschingsrevue am 07. Februar 2015 sowie das Frühjahrskonzert im Mai, zu dem der Männerchor die Freunde des Partnerchors aus Bielstein/ Deutschland erwartet. Anlass für das gemeinsame Konzert

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Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und gute Fahrt im neuen Jahr.

am Samstag, den 09. Mai 2015 ist die seit 60 Jahren bestehende Freundschaft der beiden Männerchöre. Zum Abschluss der diesjährigen Cäcilienfeier überbrachte Pinggera die Grüße der Gemeindeverwaltung und hob die

kulturelle Bereicherung hervor, welche die Bevölkerung der Marktgemeinde durch das Wirken des MGV-Schlanders erfährt. Er beglückwünschte den Verein, der sich seit kurzem über zwei Neuzugänge in seinen Reihen freuen darf und meinte, dass es heutzutage nicht mehr selbstverständlich sei, neue Mitglieder für das Vereinsleben zu gewinnen. Er wünschte den Sängern weiterhin viel Freude und Erfolg und hob auch hervor, dass der MGV einer der ersten Vereine in der Gemeinde sei, der seine Unterstützung und Teilnahme am Schlanderser Dorffest zusagte, das im Juli 2015 stattfindet.


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Einstimmen auf die Adventszeit ... ie Gärtnerei Schöpf spannt den Bogen zwischen Kunst und Floristik. In die Ausstellungsreihe „Kunst am Schwarzen Brett“ stellte sich jüngst Verena Wopfner, kreative Raumund Filzgestalterin mit eigenen Label: Lalu – Lanaluxury. Sechs Meter lang und drei Meter hoch ist es, das Schwarze Brett, Othmar Prenner, Künstler und Innenarchitekt kuratiert es. Anwesend waren beide - Wopfner und Prenner - pünktlich zur Ausstellungseröffnung am Wochenende vor dem ersten Advent. Zwei Tage blieben die Türen der Gärtnerei traditionell geöffnet, um einerseits Einblicke ins floristische Handwerk zu geben und andererseits kreative Ideen für die Adventszeit weiterzureichen. Kränze, Gestecke, Sträuße, weihnachtliche Accessoires: Der Advent steckte in jeder Ecke und die Besucherinnen und Besucher kamen in Scharen, um das Angebot zu entdecken. Es werden geschätzt, das Angebot, die Kreativität, auch das großzügige Raumangebot, das man in der Gärtnerei Schöpf seit dem Neubau im vergangenen Jahr hat. Adventskränze basteln für die Kinder, Kekse und warme Getränke für die Erwachsenen. Die Adventsausstellung war als stimmiges Ganzes erlebbar. (ap)

Fotos: Barbara Wopfner, Angelika Ploner

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Verena Wopfner stellt ihre Werke bis März am schwarzen Brett in der Gärtnerei Schöpf aus. Am Wochenende vor dem ersten Advent wurde die Ausstellung im Rahmen „Einblicke beim Gärtner“ eröffnet.

Schlanders

Fotos: Heinrich Zoderer

Markt der Lebenshilfe Schlanders

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as ganze Jahr wird in den verschiedenen Arbeitsgruppen gebastelt, genäht, gemalt und gewebt. Und am er-

sten Adventsonntag wird alles zum Verkauf schön präsentiert. Nicht nur aus Schlanders, sondern auch aus den umliegenden

Gemeinden kamen viele Besucher, um zu schauen, zu staunen und natürlich auch, um zu kaufen. Neben dem Verkauf

der verschiedenen Produkte wurde in der Backstube gebacken, es gab eine Bilderausstellung und eine gute Gulaschsuppe, verschiedene Kuchen zum Essen oder zum Mitnehmen. Neben Kerzen in verschiedenen Farben und Formen, gab es auch Socken, Pullover, Teppiche, Körbe und schönes Spielzeug aus Holz. (hzg)

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Glurns

Ein Markt, den man riechen kann er Glurnser Advent ist ein Markt fĂźr die Sinne, ein Markt, den man riechen kann. Das sagt eine begeisterte Besucherin und schnupperte an den dampfenden „Schupfnudeln“. Zum 14. Mal drehte sich in der mittelalterlichen Stadt drei Tage lang alles um Licht, DĂźfte, Klänge, um Besinnlichkeit. Die historischen Gebäude am Stadtplatz und in der Laubengasse bildeten festlich dekoriert, im Licht vieler Kerzen, mit wärmenden Ă–fen Reges Treiben an den Marktständen die heimeliger Kulisse fĂźr die rechts: die Glurnser Jungscharkinder sangen WeihMarktstände, Bläsergruppen, nachtslieder, die aus dem Herzen kamen. Sängerinnen und Sänger, ChĂśre, Theaterleute. KĂśchinnen und KĂśche boten Sozialgenossenschaft Vinschgau mit kreakulinarsiche KĂśstlichkeiten an. Die Anbietiven Bastelarbeiten. Anziehend wirkte das ter an den Ständen kamen aus nah und fern Kinderprogramm im Jungscharraum, das und waren gezielt ausgewählt worden. Den Kasperltheater im Stadtsaal, das AdventsinĂźberaus zahlreichen Besucherinnen und gen in der Pfarrkirche und die ausgestellten Besuchern bot sich eine Vielfalt an auĂ&#x;ergeKrippen. wĂśhnlichen Produkten von landwirtschaftOrganisiert wurde der „Glurnser Advent“ lichen Erzeugnissen bis hin zu kunsthandwiederum vom „Laubenkomitee - OK Glurnwerklichen Arbeiten. Ihren Platz fanden ser Advent“ und vom erfahrenen Team um auch die Stände der Lebenshilfe und der Elmar Prieth. (mds)

Das Taxi Top-Team wĂźnscht allen frohe Weihnachten und erholsame Feiertage

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Fotos: Magdalena Dietl Sapelza

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Zahnarztpraxis

Dr. Gerlinde Siegmund Schluderns - Vinschgaustr. 15 - 0473 61 41 13

Wir wßnschen unseren geschätzten Patientinnen und Patienten frohe Weihnachten und Gesundheit im neuen Jahr. Danke fßr Ihr Vertrauen! Unsere Praxis bleibt vom 23.12.2014 bis 6.01.2015 geschlossen. NOTDIENST am 23., 29., 30. und 31. Dezember 2014 von 8.30 bis 10.30 Uhr 2. und 3. Jänner 2015 von 8.00 bis 10.00 Uhr ohne Voranmeldung Ab 7. Jänner 2015 sind wir wieder fßr Sie da.


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Vinschgerwind 25-14

11.12.14

Töll

Kamingespräch auf der Töll

Foto: „Wind“-Archiv

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Dietmar Weithaler, Bezirkssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Burggrafenamt

nlässlich der Gemeinderatswahlen im kommenden Frühjahr organisiert die SÜDTIROLER FREIHEIT Veranstaltungen in den Bezirken. Vor kurzem fand im Keller des „Zollwirts“ auf der Töll das zweite Kamingespräch der Bezirksgruppe Burggrafenamt der SÜD-TIROLER FREIHEIT statt. Zahlreiche Mitglieder und Interessierte nahmen am Treffen teil. Als Gesprächspartner konnte Bezirkssprecher Dietmar Weithaler neben dem Landtagsabgeordneten Sven Knoll, auch Gemeinderat und Fraktionssekretär Stefan Zelger aus Tramin und Gemeinderat Benjamin Pixner aus Kastelbell begrüßen. Ebenso gegenwärtig waren Myriam Atz-Tammerle, die Nachfolgerin im Landtag von Eva Klotz. Nach der Begrüßung berichtete Stefan Zelger von seiner Fahrt zum Unabhängigkeitsreferendum in Schottland. Er stellte fest, dass mit dieser Abstim-

mung viele Gegenargumente der SVP bezüglich Selbstbestimmung entkräftet wurden. Die Erkenntnis, die von Schottland hängen bleibe, sei, dass Selbstbestimmung auch in einem reichen Land im Herzen Europas möglich sei. Nach dem erfolgreichen landesweiten SelbstbestimmungsReferendum im letzten Jahr, wurde der nächste Schritt gesetzt. Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT startete vor kurzem die neue Aktion „Selbstbestimmung ... und dann?“. Myriam Atz Tammerle stellte den zahlreichen Interessierten diese neue Initiative der Bewegung vor. Die Bürger hätten dadurch die Möglichkeit ihre Frage zum Thema Selbstbestimmung an die SÜDTIROLER FREIHEIT zu richten. Diese sollen dann von Experten beantwortet und im Anschluss veröffentlicht werden. Landtagsabgeordneter Sven Knoll sprach in seinem Referat

über den aktuellen Stand der politischen Alltagsgeschehnisse. Besonders kritisierte er dabei das neue Finanzabkommen mit Rom, das für Süd-Tirol einem Offenbarungseid gleichkomme. Die SVP habe ihren politischen Kompass nach Rom ausgerichtet, so Knoll. Das Hauptaugenmerk des Abends lag beim Kamingespräch. Der Schwerpunkt bei der Unterhaltung zwischen Benjamin Pixner und Stefan Zelger beruhte auf deren persönlicher Erfahrung in der Gemeinderatsarbeit. Die lebhafte Diskussionsrunde im und nach dem Kamingespräch zeigte, wie wichtig ein offenes Ohr für die Bürger auf lokaler Ebene ist. Gerade in diesen Zeiten kann sich so die SÜD-TIROLER FREIHEIT einmal mehr als Mittler von gewinnbringenden Diskussionen verstehen. Gerade für die Alltagspolitik, die oftmals vom Kurzfristdenken geprägt ist.

Schlanders

Latsch

„Hervorragend“

Abschluss des Musikjahres

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Foto: Bernd Böhmer

von den 21 Musikern des Nationalen Akademischen Bolschoi Opern- und Ballett-Theaters der Republik Belarus grandios interpretiert. Die Darsteller/innen – allen voran Hardy Rudolz in der Rolle des Butlers und Oliver Arno, der als Joe Gillis sein Mitgefühl für Norma letztlich mit dem Leben bezahlt – überzeugten sowohl als Sänger/innen als auch als Schauspieler/innen und wurden mit lang anhaltendem Applaus für eine außergewöhnliche Musicaldarbietung gefeiert. Dieser „Sunset Boulevard“ war zweifellos ein Glanzpunkt im heurigen Programm des Schlanderser Kulturhauses. (mt)

as Musikjahr endet für die Musikkapellen dieses Landes traditionell mit der Cäcilia-Feier, der Schutzpatronin der Musik. Dieser Tag gilt als gemütlicher Jahresabschluss der Mitglieder des Musikvereins. Auch die Latscher Bürgerka- Bernhard Pirhofer gehört seit 25 Jahren der pelle schloss mit der Kapelle an Messe in der Pfarrkirdas Ehrenabzeichen in Silber che und einem anschließenden für seine 25-jährige Tätigkeit gemeinsamen Essen ein mit verliehen. Für ein weinendes Auftritten vollgepacktes Jahr Auge sorgte die Verabschiedung ab. Nach der Eröffnungsrede von Daniela Mantinger, die seit von Obfrau Maria Kuppelwie13 Jahren die Kapelle als Marser blickte Chronistin Kathrin ketenderin bei verschiedenen Walter auf ein langes Musikjahr Festen und Feiern begleitete. zurück, bei dem das Ausrichten Auch ein Ausblick auf das neue des Bezirksmusikfestes sowie Musikjahr wurde gegeben; man die Marschiershow in Schlukann sich jetzt schon auf ein abderns wohl zu den Höhepunkwechslungsreiches Musikjahr ten gehörten. Auf der Feier wurder Bürgerkapelle freuen. (sam) de zudem Bernhard Pirhofer Foto: Sarah Mitterer

roßartig!“ „Ein einzigartiges Erlebnis!“ „Sonst muss man für so eine Vorstellung nach Wien oder Hamburg fahren.“ So begeistert beschrieben die Zuschauer die Aufführung des Andrew Lloyd Webber Musicals „Sunset Boulevard“ im voll besetzten Karl Schönherr Theater in Schlanders. Das Stadttheater Fürth unter der Regie von Gil Mehmert hat die Geschichte des alternden Stummfilmstars Norma Desmond (ausgezeichnet dargestellt von Cornelia Drese) stimmungsvoll und einfallsreich erzählt. Das aufwändige Bühnenbild und die opulenten Kostüme ließen das Hollywood der 1940er Jahre lebendig werden; Webbers opernhafte Musikstücke wurden


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Vinschgerwind 25-14

/Gesellschaft/ 55

Yoseikan Budo – Vinschgau

STOPP – der Gewalt! ewalt an Frauen – ein Thema mit dem wir immer öfters konfrontiert sind, auch in Südtirol. Statistiken besagen, dass jede dritte Frau bereits einmal mit Gewalt in Kontakt kam. Die Prävention von Gewalt an Frauen, welche nicht nur von Unbekannten ausgeübt wird, ist ein sehr aktuelles und gesellschaftliches Thema. Aus diesem Grund wurden zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November in ganz Südtirol ein- bis zweistündige Workshops – das sogenannte „Women Safety Training“ – angeboten. Initiator der jährlichen Aktion ist der Südtiroler Verband Yoseikan Budo in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Kommission für Chancengleichheit. Im Vinschgau beteiligten sich die zwei Sektionen Yoseikan Budo (ASC Schlanders Raiffeisen und ASV Mals), mit Unterstützung der Sozialdienste der Be-

Foto: Wind-Archiv

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zirksgemeinschaft Vinschgau an dieser Veranstaltung. Die kostenlosen Workshops fanden am Freitag, 28. November in Schlanders und am Samstag, 29. November in Mals für Frauen ab 14 Jahren statt. Selbstverteiligungskurse wurden seit jeher angeboten.

Während in der Vergangenheit der Akzent auf Kraft und Technik gesetzt wurde, steht heute vor allem die Prävention und die Änderung der Verhaltensweise im Vordergrund. Daraus ergeben sich für die Frauen verschiedene Möglichkeiten sich zu wehren. Gewalt an Frauen ist ein brisantes

und aktuelles Thema, sodass die Resonanz auf derartige Aktionen viel mehr Anklang finden müsste. Die Teilnehmerinnen der Workshops zeigten sich jedenfalls begeistert. Das Hauptziel bestand darin, den Frauen Einblicke in verschiedene Handlungsmöglichkeiten zu geben, Situationen richtig einzuschätzen, angemessen zu handeln und sie in ihrer Selbstwirksamkeit- und Behauptung zu stärken. Gemeinsam übten sie einfache und effiziente Methoden sich selbst zu verteidigen. Aufgrund des Interesses und der Wichtigkeit werden ab Jänner 2015 Selbstverteidigungskurse für Frauen ab 14 Jahren sowohl in Schlanders, als auch in Mals angeboten.InteressierteFrauenkönnen sich für genauere Infos unter Tel. 335 69 202 51 (Klaus Schwienbacher, Schlanders) und Tel. 338 50 791 40 (Thomas Mair, Mals) melden.


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Vinschgerwind 25-14

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St. Valentin

Partschins

Pfifferlinge

Geheime Kommunikation

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Foto: Erwin Bernhart

Klara Anschuber und Paolo Gasperi im Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer Partschins

Foto: „Wind“-Archiv

er Klimawandel, die heurigen milden Herbsttemperaturen und das feuchte Wetter machten’s möglich: Mit einer emaillierten Schüssel voller frischer Pfifferlinge kommt Ignaz Waldner aus St. Valentin auf der Haide in die Redaktion des „Vinschgerwind“. Es ist der 2. Dezember 2014. Waldner hat die Pfifferlinge am Vormittag oberhalb der Staumauer in St. Valentin gefunden. „Die haben schon Schnee gesehen“, freut sich Waldner über den höchst ungewöhnlichen Fund im Dezember. Der 70-jährige rüstige Pensionist, Hobbyschafzüchter, Steinmaurer und Sportler (2013 hat er beim Reschenseelauf mitgetan) ist viel mit seinen zwei Bordercollies unterwegs und kennt Gott und die Welt.

G

eheime Kommunikation im Mittelpunkt der „Langen Nacht“ im Schreibmaschinenmuseum! „Steganografie – geheime Kommunikation zwischen Sicherheit, Illegalität... und Freiheit“. Rund um dieses Motto fand kürzlich eine „Lange Nacht“ im Schreibmaschinenmuseum in Partschins statt. Einblick in die Verschlüsselungsmethode Steganografie gaben dabei der IT-Sicherheitsexperte Paolo Gasperi und Klara Anschuber vom Klostermuseum St. Johann in Müstair. Während Klara Anschuber vor allem auf geschichtliche Zusammenhänge und auf die Anfänge der Steganografie (vom Altgriech. „Steganos“ = geheim, „graphein“=schreiben) eingegangen ist, hat Paolo Gasperi das Publikum ins Heute zurückgeholt und mit dem brisanten

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen, wünsche besinnliche und enstpannte Feiertage und alles Gute im Neuen Jahr.

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Thema der Internetverschlüsselung konfrontiert. Mit einem gekonnten, ständigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben die beiden Referenten auf spannende und auch humorvolle Weise in das Thema eingeführt. Johannes Trithemius, einer der bedeutendsten deutschen Gelehrten des 15./16. Jahrhunderts und Abt von Sponheim, hat sich 20 Jahre lang mit dem Thema Verschlüsselung beschäftigt und als Erster eine Publikation darüber veröffentlicht. Seine „Polygraphiae“ (1508) war das erste gedruckte Buch zum Thema Kryptographie. Seine nicht veröffentlichte „Steganographia“ (1499) wurde missverstanden und stand – da man dessen Inhalt mit schwarzer Magie assoziierte – bis Ende des 19. Jahrhunderts auf dem

Index der von der Inquisition verbotenen Bücher. Ganz praktische Tipps gaben die beiden Referenten mit einer konkreten Übung: Mit dem kostenlos im Netz verfügbaren Programm OPENSTEGO wurde ein Text verschlüsselt, bzw. in einem Bild versteckt. Ob dies notwendig ist oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Einige in den Raum geworfene Fragen am Ende der Veranstaltung sollten zumindest zum Nachdenken anregen: „Ich habe nichts zu verbergen....“, „Wer entscheidet, welche Informationen wann interessant sind?“, „Ist es richtig, meine Privatsphäre aus Gründen der Sicherheit des Staates zu beschränken?“, „Stehen wir vor einem technologischen Problem oder könnte dies auch kulturell sein?“

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Vinschgerwind 25-14

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Naturns

Kulturhaus Schlanders

„Zur frommen Erinnerung“

Neujahrskonzert Maria Fliri und Jonas Christanell bei der Einführung zur Ausstellung

Foto: Maria Gerstgrasser

ur frommen Erinnerung“ durch Sterbebildchen und Sterbetücher hatte eine Ausstellung in Naturns eingeladen. Sie wurde von Maria Fliri und Jonas Christanell gestaltet und durch den Heimatpflegeverein Naturns-Plaus, die Leihgeber der Sterbebilder, die Gemeinde Naturns, den Bildungsausschuss, die Pfarre, die Chronisten und den Bestattungsdienst des Jonas Christanell gefördert und unterstützt. Bei der Eröffnung am 30.Oktober sprachen Maria Fliri und Jonas Christanell über die inhaltliche und formale Entwicklung der Sterbebilder und über die Verwendung der Sterbetücher. Die alten Sterbebilder sind Kürzestgeschichten eines Lebens mit Angabe des Standes, des Berufes, der Funktion oder des Dienstgrades. Aus Zeitdruck der Verfügbarkeit am Beerdigungstag oder Angst vor der Preisgabe persönlicher Daten beschränkte man sich später auf Minimalangaben mit Namen und Sterbedatum. Erfreulicherweise zeichnet

sich heute eine Wende ab, wobei sich Auftraggeber und Hersteller bemühen, wieder ganz persönliche Motive und Eckdaten des Lebens anzugeben. Ein Trio aus dem Kirchenchor Naturns, unter der Leitung des Chorleiters Josef Pircher, umrahmte die Eröffnung mit passenden Liedern. Nach Grußworten des Bürgermeisters Andreas Heidegger, des Dekans Rudolf Hilpold und des Kulturassessors Valentin Stocker begaben sich Interessierte in den Ausstellungsraum. Dort zeigten sie sich überrascht über die vielen Sterbetücher, in kunstvoller Handarbeit angefertigt, und über die vielen Totenzettel in zeitlicher Anordnung. Eine eigene Ecke

war dem Gedenken der gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges gewidmet Im Laufe der Woche war die Ausstellung gut besucht, und jeder verweilte lange beim Lesen und Betrachten. Es bot sich die Gelegenheit, über die Verstorbenen zu erzählen, verwandtschaftliche Beziehungen herzustellen und alte Geschichten auszugraben. Man fand Zeichen der Freundschaft und der Zusammengehörigkeit, die durch die Ausstellung ins Gedächtnis gerufen wurden. Manche waren überrascht, das Bild eines Vorfahren entdeckt zu haben, das ihnen dann auch ausgehändigt werden konnte. (ria)

Mals/Graun

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ie Raiffeisenkasse Obervinschgau hat den Sonderkalender 2015 dem Rettungsdienst „Weißes Kreuz“ und speziell den Rettungs-Sektionen Vinschgauer Oberland und Mals gewidmet. Der Kalender wurde kürzlich im Zivilschutzzentrum von Mals im Rahmen einer Feierstunde offiziell vorgestellt.

In Bild und Text sind die vielfältigen Tätigkeitsfelder des „Weißen Kreuzes“ umfassend und anschaulich beschrieben und abgelichtet. Fotograf war Roman Gröbmer aus Reschen. Neben den aktuellen Notrufnummern sind im Kalender auch wertvolle Erste Hilfe Tipps angeführt. (mds)

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Weißes Kreuz im Blick

Dienstleiter in Mals Peter Kofler

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amstag, 3. Jänner 2015 um 20 Uhr im Sparkassensaal des Kulturhauses Karl Schönherr in Schlanders Das Orchestra Regionale Filarmonia Veneta unter der Leitung des jungen Dirigenten Francesco Ommassini wird das Publikum mit Opernmelodien und Arien bekannter Komponisten schwungvoll ins Neue Jahr geleiten. Auf dem Programm stehen u. a. „La Habanera“ aus der Oper „Carmen“ von George Bizet, Gioachino Rossinis Symphonie aus „Il si-

Foto: „Wind“-Archiv

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gnor Bruschino“, Melodien und Arien aus Giuseppe Verdis „Il trovatore“, „Rigoletto“ und „Un ballo in machera“ sowie Werke von Donizetti und Leoncavallo. Tiziana Carraro (Mezzosopran) und Giampiero Sobrino (Klarinette) wirken als Solisten mit. Die Veranstaltung wird u. a. unterstützt vom Amt für deutsche Kultur, der Marktgemeinde Schlanders und der Raiffeisenkasse Schlanders. Karten für das Neujahrskonzert 2015 sind im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr (Göflanerstraße 27) in Schlanders und an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich.

Wir wünschen unseren Kunden und Freunden ein besinnliches Weihnachtsfest und freuen uns auf ein gemeinsames Jahr 2015


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11.12.14

Foto: Luciano Pasetti

58 /Nationalpark/

Spielhahn, Gallo forcello, Lyrurus tetrix

Nationalpark Stilfserjoch

Tiere der Alpen

Zu Weihnachten für Kinder und Naturfreunde

Hermelin, Ermellino, Mustela erminea

Foto: Maurizio Pol

Sperlingskauz, Civetta nana, Glaucidium passerinum

Foto: Marco Angeli

Foto: Martina Giachino

Foto: Alberto Salvaterra

Smaragdeidechse, Ramarro, Lacerta viridis

Foto: Massimo Brini

Reh, Capriolo, Capreolus capreolus

Rotkehlchen, Pettirosso, Erithacus rubecula

Foto: Paolo Fusacchia

Alpen-Murmeltier, Marmotta, Marmota marmota

Foto: Giacomo Albo

Mauerläufer, Picchio muraiolo, Tichodroma muraria

Rotfuchs, Volpe, Vulpes vulpes

Foto: Davide Adamoli

Eichhörnchen, Scoiattolo, Sciurus vulgaris

Foto: Francesco Danesi

Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Katharina von Alexandrien, 25. November 2014


Schwarzspecht, Piccio nero, Dryocopus martius

Steinadler, Aquila reale, Aquila chrysaetos

Foto: Michele Mendi

Gartenschl채fer, Topo quercino, Eliomys quercinus

Foto: Ambrogio Molinari

Foto: Franco Fratini

Foto: Francesco Renzi

Foto: Alex Pradelli

Foto: Vincenzo Martegani Foto: Martina Andreola

Grasfrosch, Rana temporaria, Rana temporaria

Foto: Luigi Iavasile

Foto: Alessandro Cantamessa Foto: Gerhard Maescher

Mornell-Regenpfeifer, Piviere tortolino, Charadrius morinellus

Alpen-Birkenzeisig, Organetto, Carduelis flammea

Foto: Horand Maier

Fichtenkreuzschnabel, Crociere, Loxia curvirostra

Schneehase, Lepre variabile, Lepus timidus

Alpen-G채mse, Camoscio alpino, Rupicapra rupicapra

Foto: Luciano Pasetti

Auerhahn, Gallo cedrone, Tetrao urogallus

Foto: Franco Benetti

Schwanzmeise, Codibugnolo, Aegithalos caudatus

Haselmaus, Moscardino, Muscardinus avellanarius

Foto: Ottorino Mazzucco

Franzen-Fledermaus, Vespertilllo di Natter, Myotis nattereri

Europ채ischer Luchs, Lince europea, Lynx lynx

Foto: Gustavo Monsorno

Alpen-Steinbock, Stambecco, Capra ibex ibex


60 /Sport/

Vinschgerwind 25-14

11.12.14

„Guter Fußball!“

Junger Präsident über Junioren

Der Schlanderser Jugendtrainer Kurt Gurschler (im Bild), der beim Training der Giovanissimi von Vize Gabriel Gorfer unterstützt wird: „Die Schlanderser Junioren praktizieren einen guten Fußball mit guter Entwicklung. Nur manche Sorgen sind wegen Verletzungen.“

Christian Kofler, 24, Präsident seit 2,5 Jahren: „Die Junioren des ASC Schlanders/Raiffeisen sind auch heuer wieder auf dem Weg, eine positive Meisterschaft zu spielen. Trotz vieler Langzeitverletzungen halten sie sich in der oberen Tabellenhälfte. Dies zeigt, dass der Weg, welchen man vor Jahren mit der Gründung der Spielgemeinschaft Marktgemeinde Schlanders in der Jugendarbeit eingeschlagen hat, der richtige ist und man nun die Früchte erntet.“

Junioren, große Hoffnung Fotos: Leonardo Pellissetti

Fußball. Viel Aufmerksamkeit wird in Schlanders der Arbeit der Jugendmannschaften gewidmet. Die Bestätigung der geleisteten Arbeit kommt aus den guten Resultaten, welche die Mannschaften der Spielgemeinschaft auf Gemeindeebene erbringen. Sektionsleiter Paolo Gambaro, der sportliche Leiter Andreas Zischg und Trainer Francesco Incontri sind sich über das Grundkonzept und dessen Bedeutung einig.

von Leonardo Pellissetti

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esonders im Bereich der Jugend-Mannschaften zeigt der Sportclub Schlanders viel Einsatz. Die Junioren sind das Sprungbrett in die Kampfmannschaft und somit ein bedeutendes Reservoir für die Zukunft. Seit 5 Jahren ist Paolo Gambaro Sektionsleiter des SC Schlanders Raiffeisen. Über die Mannschaft der Junioren, die im Vorjahr die Meisterschaft gewonnen hat, erklärt er, dass es sich heuer um eine junge Mannschaft handelt. „Es sind nämlich die Allievi aus dem Vorjahr, nur 4 bis 5 sind von der vorherigen Saison geblieben. Nach einem schwierigen Start sind die Jungs dabei zu wachsen. Nicht viele Spieler sind vorhanden, auch wegen verschiedener Verletzungen: Aber es besteht eine gute Hoffnung für

die nächste Meisterschaft.“ Auf der gleichen Linie ist die Meinung des sportlichen Leiters, Andreas Zischg, für den es sehr wichtig ist, dass „die Zusammenarbeit zwischen dem Trainer der Juniorenmannschaft und jenem der 1. Mannschaft gut funktioniert. Die beiden Mannschaften trainieren unter der Woche gemeinsam und am Freitag wird zwischen den beiden Trainern vereinbart, welcher der Juniorenspieler am Sonntag die Kampfmannschaft verstärken darf.“ „Durch die so gut funktionierende Jugendarbeit können jedes Jahr einige Juniorenspieler in die Mannschaft der 1. Amateurliga eingebaut werden und somit das Ziel des ASC Schlanders, mit so vielen Spielern aus der Gemeinde Schlanders wie möglich die Meisterschaft bestreiten zu können, auch realisiert werden.

Ein großes Lob an den Trainer Incontri Francesco, der seit Jahren eine unheimlich wichtige Arbeit im Jugendbereich des ASC Schlanders leistet.“ Trainer der Junioren ist Francesco Incontri, welcher ein talentierter Spieler zuerst in den Jugend-Mannschaften und dann in der Kampfmannschaft war. Er hat immer in Schlanders gespielt, außer ein Jahr bei Passer Meran – seit mehr als 10 Jahren war und ist er Trainer in Schlanders. Worin sieht Incontri die Gründe für die erfolgreichen Leistungen der Schlandersern Junioren in den letzten Meisterschaften? „Gute Leistungen sind der Qualität der Spieler zuzuschreiben und der guten Zusammenarbeit mit dem Trainer der ersten Mannschaft Grünfelder Gustav. Wir trainieren immer mit der 1.

Mannschaft, dadurch können sich die jungen Spieler konstant mit den „Älteren“ messen. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Trainern ist wirklich sehr gut, auch der kontinuierliche Meinungsaustausch ist für beide förderlich.“ Als Hauptziel des Trainingssystems sieht Incontri „die physischen und psychischen Fähigkeiten der Spieler kontinuierlich zu verbessern. Natürlich möchten wir, dass so viele Spieler wie möglich den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen. Durch das gemeinsame Training kennen sich die Spieler schon gut, auch dies ist sehr wichtig“. Fußballfreund und Experte Patrick Covi erinnert daran, dass der Koordinator der Jugendmannschaften der SpG Schlanders Christian Gruber aus Naturns ist, welcher die Trainingssysteme erklärt.


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Vinschgerwind 25-14

ASC Schlanders Raiffeisen - Fußball: Allievi

Eishockey Latsch

Nach Platzer folgt Seuffert

Pflichtpunkte und Überraschungssieg

Foto: „Wind“-Archiv

Foto: Leonardo Pellissetti

ach 9 Jahren aktivem Fußball in Prad (1. Liga) spielte Raimund Platzer 4 Jahre in Schlanders (2 Jahre 2. Liga und 2 Jahre 1. Liga). Dann ging Raimund als Fußballer „in Rente“ und übernahm die Trainer-Rolle, die er 8 Jahre lang erfolgreich führte. Wegen verschiedener anderer Verpflichtungen hätte er die Funktion aufgegeben, aber es ist bekanntlich schwierig, Nachfolger zu finden. Somit arbeitete Raimund das letztes Jahr mit Daniel Seuffert als Cotrainer, der heuer die Mannschaft übernommen hat. Interessant ist, wie der aus Marburg neben Frankfurt in Deutschland stammende Seuffert den Vinschgau entdeckt hat. Im Jahr 2000, während eines kurzen Urlaubes in Partschins, hat Daniel seine damalige Freundin kenngelernt und gleichzeitig auch den Vinschgau, der seine neue Heimat geworden ist. Seit 2007 wohnt er im Vinschgau und arbeitet als selbständiger Architekt. Daniel hat 19 Jahre lang aktiv Fußball gespielt. Trainieren, sagt er, ist eine Leidenschaft wie der Fußball selber. „Eine solide fußballerische Ausbildung, erkärt er, „erfordert ein ideales Ausbildungskonzept seitens der Trainer, die den Spieler durch die jeweiligen Kinder- und

Jugendabteilungen begleiten. In verschiedenen Altersstufen sollten differenzierte Anforderungen an die Lehrinhalte und Leistungsziele der Einzelspieler und Mannschaften gestellt werden, die idealerweise methodisch und periodisch von einem Koordinator begleitet und gefördert werden. Neben der schwerpunktorientierten Weiterbildung in den Bereichen Taktik, Technik, Kraft und Kondition lege ich, als Trainer der Altersklasse „Allievi“, großen Wert auf Persönlichkeitsbildung und die Entwicklung der Sozialkompetenzen. Da das Primärziel im Fußball bekanntermaßen der Erfolg ist, gilt hier meistens ein sehr einfaches Mittel: Ehrgeiz+Konstanz=Erfolg. Wenn meine Jungs diese Formel verstanden haben, sie auf dem Platz mit ihren erlernten fußballerischen Fähigkeiten umsetzen und sie darüber hinaus mitnehmen in ihr Leben, um sie in Bereichen wie Ausbildung, Beruf, Familie oder Partnerschaft anzuwenden, dann habe ich mein persönliches Erfolgserlebnis und alles richtig gemacht. Wir dürfen nicht vergessen, dass Fußball nicht alles ist, und wenn, dann soll er zumindest Spaß machen.“ (lp)

links: Mirko Clemente bezwingt das Tor von Chiavenna unten v.l.: Michael Stocker und Andreas Pohl

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rei Siege in Folge konnten die Spieler des AHC Vinschgau in der Meisterschaft der Serie B aneinanderreihen. Während es sich bei den zwei Heimspielen gegen die beiden Schlusslichter Chiavenna (6:5) und Feltreghiaccio (8:2) um zwei Pflichtsiege handelte, sorgten die Vinschger beim Auswärtsmatch gegen den amtierenden Serie B Meister Alleghe für eine dicke Überraschung. Vier Stammkräfte fehlten in den Reihen des AHC, doch die Vinschger zeigten Kampfgeist und zwangen den Meister mit 4:3 in die Knie, wobei das Siegestor erst 16 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit fiel. Mit diesem 3-Punktegewinn sorgten die Eisfix nach dem Sieg gegen Meran für die zweite SenFotos: Giovanni Cretti

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/Sport/ 61

sation in der aktuellen Saison. In Hinblick auf die Tabelle waren diese Punkte Gold wert und könnten am Ende entscheiden, ob der Play-Off Einzug gelingt. Denn aktuell liegen die Eisfix auf Position acht, dem letzten Qualifizierungsplatz. Es wird noch ein harter Kampf werden um die Tickets für die K.O.Duelle, jetzt sind keine Ausrutscher mehr erlaubt. Das nächste Heimspiel findet am 27. Dezember um 20 Uhr statt. (sam)


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Vinschgerwind 25-14

11.12.14

Fußball: Landesliga

Glückliches Ziel vor der Winterpause n der Landesliga haben die zwei Vinschger Mannschaften die Hinrunde mit Erfolg abgeschlossen. Mit einem elektrisierenden 6:0 Sieg über Latzfons/ Verdings hat sich Naturns vor seinem Publikum als Herbstmeister in der Landesliga qualifiziert. Der glorreiche Sieg hat das treue heimische Publikum, unter dem auch wichtige Vertreter des Vinschger Fußballes auf der Tribüne waren - von manchen Enttäuschungen der letzten Spiele großzügig entlohnt. Der Sturm von Toren kann nicht alle Probleme von Naturns ausblenden. Der Sieg ist eher als taktischer Sieg zu definieren. In der Tat hatten die Gäste in der ersten Halbzeit einige klare Chancen, in Führung zu gehen. In der zweiten Halbzeit haben sich die Gäste mit massivem Druck und Kontern geöffnet, um das Tor von Philipp Ausserer zu kompensieren. Naturns nutzte

Fotos: Leonardo Pellissetti

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Das unermüdliche Herz des Naturnser Mittelfeldes Damian Ruy Huber

Martin Mez in ruhigem und konstruktivem Spielaufbau

die Blöße kaltblütig mit Toren von Matthias Bacher, zwei von Peter Mair, Thomas Nischler und sogar vom Verteidiger Gregor Hofer. Sogar noch weitere Tore hätten erzielt werden können. Die Gefährlichkeit von Peter Mair kommt vor allem dann zum Tragen, wenn er als reine Spitze vorne operiert. Man darf aber auch nicht die von Damian Huber im Mittel-

feld ohne Pause durchgeführte Arbeit in der Deckungsphase sowie als Unterstützung der Spitzen vergessen. Wichtig ist auch die Rolle von Martin Metz als zentralen Verteidiger, der beim Spielaufbau entscheidend mitwirkt. In demselben Turnus hat Partschins auswärtig Obermais gestoppt. Zwei Ziele auf einmal: ein immerhin wichtiger Punkt,

Die Torschützen Martin Schnitzer und Alex Pezzei um im oberen Teil der Tabelle zu bleiben und zwei Punkte einem der gefährlichen Naturnser Verfolger weggenommen zu haben. Positiv auch im Sinne der Spielgemeinschaft. Nachdem im Passeiertal der direkte Verfolger und Tabellenzweite Lana verloren hat, bleibt Naturns Tabellenerster mit 4 beruhigenden Punkten Vorsprung. (lp)

Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen

AHC Vinschgau/ Eiskunstlauf

Stars spornen zu Bestzeiten an

Eisprinzessinnen im Einsatz

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0 Nachwuchs-Eiskunstläuferinnen aus nah und fern trafen am ersten Adventswochenende im IceForum von Latsch bei einem Kräftemessen aufeinander. Beim 1. Latscher Eiskunstlaufcup beeindruckten die Kinder der Jahrgänge 1998 bis 2008 mit ihren Auftritten auf dem Eis das Publikum. Auch die Vinschger Eisprinzessinnen, für die es der erste Wettkampf war, zeigten tolle Sprünge und Figuren; Michelle Holzknecht sicherte sich bei den 11-Jährigen den zweiten Platz, Sophie Gamper, Victoria Unterholzner, Amelie Kofler, Valentina Bagolin und Alicia Heinrich zeigten eine tolle

rechts: Valentina Bagolin beim Engel links: Victoria Unterholzner

Foto: Giacomello-Foto

Foto: Sarah Mitterer

s war wieder ein großes, prominent besetztes Sportereignis in Südtirol: das traditionelle internationale Schwimmmeeting in Bozen. Schwimmstars aus aller Welt, darunter der Superstar Ryan Lochte aus den USA, fünffacher Simon mit dem Russen Arkady Vyatchanin, Olympiasieger, wa- mehrfacher Europameister ren in die LandesMartin Karnutsch nutzten die hauptstadt gereist. Gunst der Stunde und schwamEinige Vinschger Schwimmen so schnell wie noch nie in mer konnten sich ebenfalls für ihrer Schwimmkarriere. Die wodas Meeting qualifizieren und chenlange Vorbereitung darauf hatten so die seltene Möglichhat sich somit mehr als bezahlt keit, sich mit den internatiogemacht. nalen Profis zu messen. Simon Mit diesem Wettkampf hat Jungdolf war top motiviert und die offizielle Wettkampfsaison stellte in 57,10 Sekunden eine der Schwimmer begonnen, die neue, persönliche Bestzeit über drei Mal in der Woche im Aqua100 m Freistil auf. Bei seinen Forum von Latsch trainieren. weiteren Starts zeigte der Laaser Die Jagd nach neuen Bestzeiten eine starke Leistung. Auch Daist wieder gestartet! (sam) vid Alber, Andreas Tscholl und

Leistung und konnten stolz auf ihren ersten Auftritt sein. Trainiert werden die Mädchen von Sara Furlan. Drei Trainingseinheiten in der Woche absolvieren sie, dabei stellen Stürze und Rückschläge den Durchhaltewillen der jungen Läuferinnen immer wieder auf die Probe. Umso beeindruckender, wie viel Ehrgeiz und Entschlossenheit die Mädchen zeigen und niemals aufgeben. Wer sich ein Bild davon machen möchte, was die Nachwuchsläuferinnen schon draufhaben, der kann dies bei der Weihnachtsgala am 21. Dezember um 18 Uhr im IceForum tun. (sam)


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64 /Sport/

Vinschgerwind 25-14

11.12.14

Hundeverein Laas

Das Wetter hat entschieden

Erfolgreich bei der Ortsgruppenprüfung in Prutz

D

A

em Laaser Sportverein mit seiner schönen „Gafair“ Piste und seinem geschätzten Organisations- und Helferteam ist wieder eine wichtige Rodelveranstaltung zugeschrieben worden. Es handelt sich um den GRM Worldcup in Rennrodel auf Naturbahn. Das vorgesehene Datum war der 18.-21.12.2014. Das ausnahmsweise warme Wetter hat jedoch bezweifeln lassen ob die Veranstaltung an diesem Datum stattfinden werden könnte. Dann, am Montag den 8. Dezember, kam die endgültige Entscheidung, dass aufgrund der warmen Witterung dieser Weltcup verschoben worden ist. Der genaue Termin der Veranstaltung und die entsprechenden Details werden noch bekanntgegeben. Das eventuelle Ersatz-Datum hätte der 2., 3. und 4. Jänner 2015 sein können. (lp)

m 13. und 14. September lud der Hundeverein Prutz zur Ortsgruppenprüfung. Der Hundeverein Laas ging mit insgesamt elf Mitgliedern in den Kategorien BH/VT (Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest) und BGH (Begleithundeprüfung) 1 -3 an den Start. Die Starter in der Kategorie BHVT, Karner Ramona mit „Samira“, Klotz Melanie mit „Benno“ und Donner Lara mit „Sam“ bestanden diese Prüfung mit Bravour. In der österreichischen Begleithundeprüfung wird die Disziplin „Unterordnung“ in drei Schwierigkeitsstufen, BGH 1, BGH 2 und BGH 3 unterteilt. In der BGH 1 erreichte Fleischmann Siglinde mit ihrem „Baccardi“ den 1. Platz mit insgesamt 100 (vorzüglich) von 100 möglichen Punkten, Klaus Marx mit „Kimba“ den 2. Platz mit 98 Punkten (vorzüglich), Christoph Nischler mit „Mailo“ den 4. Platz mit 97 Punkten (vorzüglich), Maria Zitturi mit „Edda“ den 5. Platz

Heimatbühne Tschengls

Foto: „Wind“-Archiv

Laas - Rodel

Hundeverein Laas erfolgreich bei der Ortsgruppenprüfung in Prutz (auf dem Bild fehlen leider Siglinde Fleischmann und Iris Mack) mit 96 Punkten (vorzüglich) und Valeria Platzgummer mit „Nemo“ den 9. Platz mit 93 Punkten (sehr gut). In der Prüfungsstufe BGH 2 erreichte Klaus Marx mit „Kimba“ den 1. Platz mit 98 Punkten (vorzüglich). In der höchsten Prüfungsstufe BGH 3 erreichten Carmen Pirhofer mit „Iago di Casa Nosella“ den 1. Platz mit 98 Punkten (vorzüglich), Luisa Rainer mit „Flocki“ den 4. Platz

mit 90 Punkten (sehr gut), gefolgt von Iris Mack mit „Aria“ mit dem 5. Platz und ebenso 90 Punkten (sehr gut). Der jüngere Hund hat hier bei gleicher Punktezahl den 4. Platz erreicht. Die Mitglieder des Hundevereins Laas möchten sich bei dieser Gelegenheit bei ihrem Ausbildungswart Georg Pirhofer recht herzlich für seine Einsatzbereitschaft und Ausdauer bedanken.

der vinschger

„A Madl muas her“ S

Foto: Wind Archiv

chon seit November probt die Heimatbühne Tschengls unter der Regie von Cilli Trafoier das Lustspiel „A Madl muas her“ von Erich Koch, damit ab dem 06. Jänner das Publikum wieder voll auf ihre Kosten kommt. Auch heuer gibt es etwas für die Lachmuskeln und die 8 Schauspieler werden auf der Bühne ihr Bestes geben. Zum Inhalt: Ein Testament mit heftigen Reaktionen: Immerhin steht viel Geld auf dem Spiel. Für zwei Familien beginnt ein Kampf

um das Erbe, der sich vorwiegend im Schlafzimmer abspielt. Welche Familie präsentiert wohl als erster ein Mädchen? Nach Verwicklungen und vielen Schlucken Alkohol löst sich das ganze Dilemma in Wohlgefallen auf; die Millionenerbschaft gelangt in die richtigen Hände. Junge Leute von heute wissen, was sie zu tun haben. Premiere am Dienstag, 6. Jänner 2015 um 20.00 Uhr; weitere Aufführungen siehe Theaterwind im Kleinanzeiger dieser Ausgabe.

Die Spielerinnen und Spieler der Heimatbühne Tschengls mit der Regisseurin Cilli Trafoier

Allen unseren geschätzten Lesern, Kunden und Gönnern wünschen wir

ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches, neues Jahr 2015 Das VinschgerWind Team

Ab Mo. 29. Dezember 2014 sind wir wieder für Sie da. Am Do. 8. Januar 2015 erscheint unsere erste Ausgabe 2015.


11.12.14

Vinschgerwind 25-14

/Kleinanzeiger/ 65

Kaufen/Verkaufen/Immobilien 4 .0 0 0 I MMO B I L E N O N L I N E

Wind-Termine

Immobilien finden, statt suchen!

Veronika beschlieĂ&#x;t zu sterben

Von Hakon Hirzenberger nach dem Roman von Paulo Coelho ein Gastspiel des a.gon Theaters MĂźnchen Wann: Freitag, 12. Dez. 2014 um 20.00 Uhr EinfĂźhrung um 19.15 Uhr Wo: Kulturhaus Karl SchĂśnherr, in Schlanders

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Kartenvorverkauf: an der Abendkasse ab 19 Uhr, www.kulturinstitut.org oder Athesia-Ticket

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Mit Einklang im Einklang

Benefiz-Konzert fĂźr die SĂźdtiroler Kinderkrebshilfe „Regenbogen“ Die Gruppe Einklang: Urban Spechtenhauser, Stefanie EberhĂśfer, Martina Sapelza, Michi Rainer Lingg; und weitere Mitwirkende Wann: Samstag, 13. Dez. 2014 um 20.15 Uhr Wo: Kulturhaus Schluderns, Raiffeisensaal

Damen-, Herren& Kinderpyjama

Schlanders, Tel. 0473 730 398

Gut fĂźr den Ausblick

Krippenausstellung

Traditionell und modern in der Mßhle Laatsch ErÜffnung: am 14. Dezember 2014 von 17.00 bis 22.00 Uhr mit der Bläsergruppe Laatsch Öffnungszeiten der Ausstellung: 20., 21., 26., 27. & 28. Dezember 2014 und 3., 4. & 6. Jänner 2015 jeweils von 17.00 – 22.00 Uhr Infos bei Theo unter Tel. 349 299 63 81

Neue Fenster aus IDEENSERVICE

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Silvesterkonzert

Ein Jahresausklang besonderer Art in der Klosterkirche von Marienberg. An den Instrumenten: Gernot Niederfriniger und Judith Felderer; Besinnliche Texte: gelesen von Pater Philipp und Alessandro Ditadi. AnschlieĂ&#x;end verabschieden wir uns gemeinsam bei einem Umtrunk. Wann: am Mittwoch, 31.12.2014 um 15.00 Uhr

Neujahrskonzert 2015

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Ein Jahresausklang besonderer Art in der Klosterkirche von Marienberg An den Instrumenten: Gernot Niederfriniger und Judith Felderer

mit dem Orchestra Regionale Filarmonia Veneta Besinnliche Texte: gelesen von Pater Philipp und Alessandro Ditadi unter der Leitung von Francesco Ommassini Mittwoch, 31.12.2014 um 15.00 Uhr Wo: im Sparkassensaal des KulturhausesWirKarl laden Sie ein mit uns das Jahr in einer ganz besonderen Atmosphäre ausklingen zu SchĂśnherr in Schlanders lassen. Rhythmische Klänge und besinnliche Texte zum Entspannen und Loslassen. Wann: Samstag, 03. Jänner 2015 um 20 Uhr AnschlieĂ&#x;end verabschieden wir uns gemeinsam bei einem Umtrunk. Kartenvorverkauf: im BĂźro des Kulturhauses Karl SchĂśnherr (GĂśflanerstraĂ&#x;e 27) in Schlanders und an der Abendkasse ab 19 Uhr ~ ~ ~

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66 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 25-14

11.12.14

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Stellenmarkt

Vinschgerwind 25-14

/Kleinanzeiger/ 67

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Vinschgerwind 25-14

11.12.14

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Stellenmarkt

Allfälliges

Vinschgerwind 25-14

/Kleinanzeiger/ 69 Der Duft des Glücks

Für die Winter-Hoch-Saison (Ende Januar – ca. Ende März) suchen wir noch motivierte, selbständig arbeitende Reinigungsfachfrauen welche uns bei den wöchentlichen Ferienwohnungswechseln unter die Arme greifen. Es erwartet Sie ein aufgestelltes Team, eine gute und faire Bezahlung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf, Chiara und Verena Erni Telefonnummer: +41 81 864 73 28

Mit den besten Wünschen für eine gesegnete Weihnachtszeit und viel Glück im neuen Jahr

E-Mail: info@ferienwohnungen-scuol.ch

Allfälliges

ACHTUNG: Fisch für die Weihnachtstage

nur auf Vorbestellung

bis zum 20. Dezember. Am 23. und 24. Dezember nur Ausgabe, kein Detailverkauf! Tel. 0473 620 493

Wir wünschen frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes Jahr 2015

Tel. 0473 617 244

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Wir danken allen unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches Jahr 2015 Tel. 335 54 38 006

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Frohe Weihnachten und viel Glück für das neue Jahr! Der Landesfischereiverband Südtirol organisiert vom 10.01. bis 31.01.2015 (jeweils samstags an 4 Nachmittagen) von 15.00 bis 18.00 Uhr einen

Vorbereitungskurs für die Fischerprüfung. Ort: Haus der Begegnung in Schlanders

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Zum bevorstehenden Weihnachtsfest und zur Jahreswende senden wir Ihnen die besten Glückwünsche und danken gleichzeitig für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Matsch 14/b – 39024 Mals – info@kofler-roman.com Tel. + Fax: 0473 842 629 – Mobil: 335 59 40 512


70 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 25-14

11.12.14

Thomas Holzer * 3.6.1983 †17.12.2011 Schlanders

Wir gedenken Dir und unserer lieben Mama ganz besonders bei der heiligen Messe am Samstag, den 20. Dezember um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. In Liebe Deine Familie

Wir kĂśnnen weinen und unseren Geist verschlieĂ&#x;en, leer sein und uns abwenden oder wir kĂśnnen tun was unsere Mama wĂźnschen wĂźrde: Lächeln, die Augen Ăśffnen, lieben und weitermachen.

HeimatbĂźhne Kastelbell-Tschars „Eine Frau mit Garantie“

Lustspiel in 3 Akten von Franz Schaurer Regie: Max Blaas Ort: Josef Maschler Haus – Tschars Auffßhrungstermine: Sa. 13.12.14, 20.00 Uhr; So. 14.12.14, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 333 32 98 232

HeimatbĂźhne Tschengls „A Madl muas her!“

Lustspiel in 3 Akten von Erich Koch Regie: Cilli Trafoier Ort: Kultursaal Tschengls AuffĂźhrungstermine: Premiere: Di. 06.01.15, 20.00 Uhr; Fr. 09.01.15, 20.00 Uhr; So. 11.01.15, 17.00 Uhr; Mi. 14.01.15, 20.00 Uhr; Sa. 17.01.15, 20.00 Uhr; So. 18.01.15, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 345 444 76 13

Jahrestag/Danksagungen

4. Jahrestag

Paula Wwe. Niederholzer geb. Kofler

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Es ist wohltuend, soviel Anteilnahme zu finden.

Anwalthof-Bäuerin in Laatsch * 22.01.1922 †21.12.2010

Allen, die uns Trost spendeten und mit uns Abschied nahmen von

Johann WallnÜfer Liebe Mama, wir denken ganz besonders an dich bei der Hl. Messe am Sonntag, 21. Dezember um 10 Uhr in der Pfarrkirche von Laas. Ein herzliches Vergelt’s Gott allen, die daran teilnehmen und fßr unsere Mutter beten. Deine Lieben

Ein ewiges Rätsel ist das Leben und ein Geheimnis bleibt der Tod.

– Schlorenzer Hans – * 07.03.1929 †26.11.2014 Schluderns

HERZLICHEN DANK Wir bedanken uns besonders bei unserem Hausarzt Dr. Christian Hofer und beim Personal des Hausplegedienstes fĂźr die liebevolle Betreuung. Die Trauerfamilie Gegangen bist du aus unserer Mitte, jedoch nicht aus unserem Herzen.

Reinhold Riedl

3. Jahrestag

Sabine Lingg

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geb. Obkircher

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* 25. Mai 1977 †31. Dezember 2011 Prad am Stilfserjoch

Wir denken an Dich, ganz besonders am Mittwoch, 31. Dezember um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche von Prad. In Liebe dein Mann Peter und deine Kinder Lorena und Jonas.


11.12.14

Vinschgerwind 25-14

/Kleinanzeiger/ 71

Weiterbildung vor Ort Sprachen

Englisch für Wiedereinsteiger

Beruf

REFERENT/IN Elisabeth Zwick

Führende aus Unternehmen, Schulen und Verwaltung, die erfolgreich und nachhaltig auf der Basis von Sinn und Werten führen wollen.

TERMINE Mo, 12.01. – Mi, 11.02.2015 (jeweils Mo u. Mi) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 140 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 08.01.2015

Sprachen

REFERENT/IN Anna Maria Pircher-Friedrich

International Business School Zürich TERMINE Do, 22.01. + Fr, 23.01.2015 UHRZEIT 09.00 Uhr – 17.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Kloster Marienberg Kursbeitrag 275 Euro (inkl. Seminarunterlagen) ANMELDUNG Kloster Marienberg, Schlinig 1, I - 39024 Mals; Tel. 0473 843989, info@marienberg.it ANMELDESCHLUSS Fr, 09.01.2015

Englisch für Anfänger

REFERENT/IN Elisabeth Zwick

TERMINE Di, 13.01. – Do, 12.02.2015 (jeweils Di und Do) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 140 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 08.01.2015

Gesundheit

IVHS – Freizeit

REFERENT/IN Birgit Seissl

IVHS – Freizeit

EDV

Beruf

TERMINE Sa, 24.01. – Sa, 28.03.2015 (jeweils Sa) UHRZEIT 17.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 7 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 87 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Mi, 21.01.2015

IVHS – Freizeit

TERMINE Mo, 26.01. – Mo, 30.03.2015 (jeweils Mo) UHRZEIT 16.30 Uhr – 19.30 Uhr, insgesamt 9 Treffen ORT Lebenshilfezentrum Schlanders Kursbeitrag 90 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Do, 22.01.2015

Beruf

REFERENT/IN Pronorm Consulting GmbH

TERMINE Di, 27.01. + Mi, 28.01.2015 UHRZEIT 08.30 Uhr – 17.30 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT GWR Spondinig Kursbeitrag 150 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 22.01.2015

Beruf

REFERENT/IN

TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS

Freizeit

Martina Wienchol Di, 20.01. – Di, 31.03.2015 (jeweils Di) 09.00 Uhr – 09.45 Uhr, insgesamt 10 Treffen Musikschule Mals 56 Euro (pro Erwachsenen-Kind-Paar) Do, 15.01.2015

Eltern-Kind-Musizieren REFERENT/IN

TERMINE UHRZEIT Gruppe 1 UHRZEIT Gruppe 2 ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS

Martina Wienchol Mi, 21.01. – Mi, 15.04.2015 (jeweils Mi) 09.00 Uhr – 09.45 Uhr, insgesamt 12 Treffen 09.45 Uhr – 10.30 Uhr, insgesamt 12 Treffen Musikschule Schlanders 67 Euro (pro Erwachsenen-Kind-Paar) Mo, 19.01.2015

(Betriebe gemäß Klassifizierung A)

Bozen TERMINE Fr, 30.01. + Sa, 31.01.2015 UHRZEIT Fr, 08.00 Uhr – 17.00 Uhr, Sa, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT Feuerwehrhalle Prad am Stilfserjoch Kursbeitrag 195 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 22.01.2015

REFERENT/IN

Eltern-Kind-Musizieren

Erste Hilfe im Rahmen der Arbeitssicherheit REFERENT/IN Ausbilder unter Aufsicht eines Arztes – WK

D.LGS. NR. 81 VOM 09.04.2008

Freizeit

Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer - niederes bis hohes Risiko D.LGS. NR. 81 VOM 09.04.2008

Auffrischungskurs Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer Pronorm Consulting GmbH TERMINE Di, 20.01.2015 UHRZEIT 08.30 Uhr – 15.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT GWR Spondinig Kursbeitrag 75 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 15.01.2015

Genial einfach töpfern in Schlanders

REFERENT/IN Andrea Raich und Vincenzo de Cristofero

Fleischgerichte, Saucen und dazu passende regionale Beilagen

REFERENT/IN Erwin Folie TERMINE Di, 20.01., Mi, 21.01., Fr, 23.01.2015 UHRZEIT 19.30 Uhr – 23.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 80 Euro ANMELDESCHLUSS Do, 15.01.2015

Genial einfach töpfern in Mals REFERENT/IN Andrea Raich

Internationales Sprachenzertifikat „Plida“

UHRZEIT 18.30 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen OSZ Mals ORT Mals WFO Schlanders ORT Schlanders Kursbeitrag 185 Euro (ohne Prüfungsgebühren) ANMELDESCHLUSS Mo, 12.01.2015

Freizeit

IVHS – Freizeit

Vorbereitungskurs auf die Zweisprachigkeitsprüfung REFERENT/IN Mals Luana Ivana Cavalet REFERENT/IN Schlanders Cristina Baldi TERMINE Mals B2 Mo, 19.01. – Mo, 20.04.2015 (jeweils Mo) TERMINE Mals C1 Do, 15.01. – Do, 16.04.2015 (jeweils Do) TERMINE Schlanders B2 Di, 20.01. – Di, 21.04.2015 (jeweils Di) TERMINE Schlanders C1 Fr, 16.01. – Fr, 17.04.2015 (jeweils Fr)

Computerkurs 50+

TERMINE Fr, 23.01. – Sa, 14.02.2015 (jeweils Fr u. Sa) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen ORT OSZ Mals Kursbeitrag 115 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 19.01.2015

REFERENT/IN Martina Thanei

Sprachen

REFERENT/IN Hedwig Brenner

REFERENT/IN Patrik Tschenett

Freies Malen

TERMINE Do, 15.01. – Do, 26.02.2015 (jeweils Do) UHRZEIT 19.00 Uhr – 21.30 Uhr, insgesamt 6 Treffen ORT Pflege- und Altenheim Schluderns Kursbeitrag 52 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Mo, 12.01.2015

Filzerei für Kinder

TERMINE Fr, 23.01., Fr, 30.01., Fr, 06.02.2015 UHRZEIT 15.00 Uhr – 18.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen ORT Sandweg 15a, Prad Kursbeitrag 30 Euro (zuzüglich Wolle nach Verbrauch) ANMELDESCHLUSS Di, 20.01.2015

Duft-Qigong

TERMINE Mi, 14.01. – Mi, 27.05.2015 (jeweils Mi) UHRZEIT 18.30 Uhr – 20.00 Uhr, insgesamt 19 Treffen ORT Wohn- und Pflegeheim St. Sisinius Laas Kursbeitrag 190 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 12.01.2015

Mit Sinn und Führungsstärke den wachsenden Herausforderungen trotzen

IVHS – Freizeit

Meine Schatzkiste. Wervolle Zeit zu zweit.

(Groß)Eltern oder Paten bauen gemeinsam mit ihrem Kind eine Schatzkiste und verbringen darüber hinaus einen abwechslungsreichen, wertvollen Tag miteinander. REFERENT/IN Martina Thanei und Elisabeth Hickmann

TERMINE Sa, 31.01.2015 UHRZEIT 09.00 Uhr – 17.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Grundschule Latsch Kursbeitrag 40 Euro ANMELDESCHLUSS Mi, 28.01.2015

Info – Anmeldung: Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it

www

gwr.. it


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Frohe Weihnachten. Wir bedanken uns f端r das Vertrauen und w端nschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.

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