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Zeitung Vinschgerwind ausgabe 23-15 Vinschgau Südtirol

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Nr. 23 (264) 19.11.15 I.P. 11 Jg.

www.vinschgerwind.it

Geben & nehmen Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Die Kleiderkammern im Vinschgau Die Zukunft ist Heute! Wir bieten innovative Lösungen in den Bereichen Solar, Heizung, Entlüftung und Sanitär. Besuchen Sie unsere neue homepage.

Kiefernhainweg 71, Prad am Stilfserjoch

www.ebensperger.com


19.11.15

Inhalt

Geben & nehmen Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE BOLZANO Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN

Die Kleiderkammern im Vinschgau

bank-Mitglied

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Kommentar

Nr. 23 (264) 19.11.15 I.P. 11 Jg.

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Vinschgerwind 23-15

Kleiderstuben im Vinschgau

Tschengls: Den Müll ausgegraben und entsorgt

Seite 6

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Die Zukunft ist Heute! Wir bieten innovative Lösungen in den Bereichen Solar, Heizung, Entlüftung und Sanitär. Besuchen Sie unsere neue homepage.

Göflan/Schlanders/Rom: 6 Fahrten noch

Seite

4

Naturns/Vinschgau: Den öffentlichen Nahverkehr verbessern

Seite

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Vinschgau: Der neue Sekretär der Bezirksgemeinschaft

Seite

5

Mals: Der Schandfleck am Sportplatz

Seite

5

Nauders: Die Königsetappe des Radweges

Seite

8

Schlanders: Alles offen beim Wellnesstempel

Seite

9

Schlanders/Vinschgau: Endlich neuer Tomograpf

Seite 10

Mals: Die Türme auf Giannis Fotos

Seite 11

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Menschen: Luisa Schwienbacher Laimer, Rabland

Seite 17

Sonderthema: Wohlfühltipps

ab Seite 30

Kiefernhainweg 71, Prad am Stilfserjoch

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16.11.15 14:25

Nationalpark Stilfserjoch: Sondrio Festival 2015 A poor Tschenglser sain wilde Hunt. Dia hobm a gonze Olm in Berg vergrobm: Heart, Kialschronk, vrbrennte Matrotzn...

Seite 36

I verstea dia Burschn it. Sui hattn jo in Hubschrauber von Lond zohlt kriag, der in Müll von Berg oigflouchn hatt.

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Es beginnt zu keimen In der Mitte unseres heutigen Vinschgerwind ist eine Broschüre beigeheftet. Es ist uns gelungen, große Teile eines Wirtschaftszweiges im Vinschgau einen gemeinsamen Auftritt zu verschaffen: „Strom aus dem Vinschgau“. Die historischen Elektrizitätsgenossenschaften Prad und Stilfs, die Gemeindewerke in Schlanders, Latsch und Partschins haben mehr oder weniger kontinuierlich seit rund 100 Jahren an der Stromproduktion und an der Stromversorgung gearbeitet. Die Montecatini, das ENEL, die Edison sind in der Nachkriegszeit mit staatlicher Rückendeckung in die Stromgewinnung im Vinschgau eingestiegen, haben den Reschenstausee mit den Werken in Glurns und Kastelbell errichtet, haben die Plima in Martell gestaut mit dem E-Werk in Laas. Eine unvorstellbare Wertschöpfung wurde jahrzehntelang aus dem Vinschgau abgezogen. Diese Ausbeutung hat sich teilweise gewandelt: Heute nutzen diese Anlagen die Seledison AG mit Beteiligung auch der Vinschger Gemeinden an der Reschenstauseekonzession. Bei der Hydros AG, die den Marteller Stausee nutzt, sind die Gemeinden Laas, Martell und Latsch und das Vinschgauer Energiekonsortium VEK mit von der Partie. Der Wind bei der Stromerzeugung und bei der Stromversorgung über das seit Jahren von ENEL vernachlässigte Stromnetz beginnt sich zu drehen: Der Vinschgau beginnt sich, wie zu Gründerzeiten, im Strombereich aufzustellen. Die Bemühungen der vergangenen Jahre auf politischer Ebene, bekannt als „Vinschger Stromkampf“ beginnen zu keimen.


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Vinschgerwind 23-15

Großer Erfolg

Göflan/Schlanders/Rom

Rückblickend und dann wegweisend

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Foto: Erwin Bernhart

ie Göflaner Marmor GmbH hat gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes Bozen Rekurs vor dem Staatsrat eingelegt. Das Verwaltungsgericht hatte nämlich geurteilt, dass die Bewilligung zum Marmortransport über die Straße, angesucht von der Marktgemeinde Schlanders und ausgestellt vom für Forststraßen zuständigen Landesrat Arnold Schuler, nicht rechtens sei. Die Göflaner Marmor GmbH erreichte mit einer Dringlichkeitsanfrage einen Beschluss des Staatsrates, dass bis Ende November zwei Marmortransporte in der Woche gemacht werden können. In Schlanders wird dieser Staatsratsbeschluss als Sieg verkauft, obwohl im Beschluss von einer Rechtmäßigkeit der Fahrbewilligung keine Rede ist. Trotzdem: Burkhard Pohl kann sich freuen, denn so kann er immerhin einen Teil des Marmors zu Tale und so zu seinen Kunden bringen. Ob die Fahrbewilligungen rechtmäßig sind bzw. waren,

wird der Staatsrat, so wird es im Beschluss angekündigt, im März 2016 entscheiden. Das Urteil wird dann rückblickend, dafür aber wohl wegweisend sein. Dann wird endlich Rechtssicherheit darüber herrschen, ob eine Fahrbewilligung möglich ist oder nicht. (eb)

Wind - online

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Passiert es Ihnen auch, dass Sie ab und zu zuviel einkaufen? Neue Umfrage: Gibt es viele Verbesserungsmöglichkeiten beim öffentlichen Nahverkehr?

65 % JA 35 % NEIN

Der Müll-Krimi Tschengls - Am Montag vor einer Woche waren auf der oberen Tschenglser Alm ungewöhnliche Aufräumarbeiten angesagt. Der vergrabene Müll der abgebrochenen Alm wurde unter Aufsicht der Carabinieri-Sondereinheit NOE und von Forstbeamten wieder ans Tageslicht befördert.

Fotos: Konrad Blaas

Der große Erfolg des Erlebnisbahnhofes Naturns konnte im zehnten Betriebsjahr fortgesetzt werden. Mehr als 2400 Besucher kamen, davon 800 Erwachsene und 1600 Kinder.

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Dachblech, Kühlschrank, Herd, Boiler... der im Nationalpark vergrabene Müll musste wieder ausgegraben und entsorgt werden

von Erwin Bernhart

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ie Szenen auf der oberen Tschenglser waren am Montag, den 9. November und am Dienstag, den 10. November filmreif. Ein Bagger, der Fraktionspräsident Christian Tscholl, das Fraktions-Ausschussmitglied Ernst Andres, der Laaser Ex-Vizebürgermeister Markus Hauser, der Bauleiter und eine Handvoll Tschenglser - die Szene bewacht von zwei Carabinieri der Sondereinheit NOE, zwei Carabinieri der Station Schlanders, zwei Forstbeamte der Forststation Schlanders und ein Parkaufseher - und Konrad Blaas. Ausgraben - das war die Devise. Die Tschenglser bzw. die Fraktionsverwalter mussten, angeordnet von der Staatsanwaltschaft, Bauschutt, Hausrat, Kühlschrank, Duschkabine,

Dachblech und anderen Müll vor den Augen der Gesetzeshüter ausgraben. Dieser Müll ist die alte obere Alm, die komplett und samt Inventar verbrannt und vor Ort „um Gottes Lohn“, wie es der Athesia-Vinschger in einer Titelgeschichte lobpries, vergraben worden ist (sh. Vinschgerwind 19/2015). Der Plan einiger Tschenglser Fraktionsverwalter war ein anderer: Ein mit Weingläser und Kerzen hübsch gedeckter Tisch in der neuen oberen Tschenglser Alm sollte die Ordnungshüter grundsätzlich gnädig stimmen. Der Hintergedanke: Die Geschichte solle schnell über die Bühne gehen. Ziel war es, das vermutet jedenfalls Konrad Blaas, das Dachblech auszugraben, zusammenzuschneiden und mit den mitgebrachten Kraxen zur unteren Alm bis zur Straße zu

bringen. Man habe, so die Behauptungen vor Ort, nur das Dachblech vergraben. Die Sache verlief aber anders: Auf Druck der Ordnungshüter wurde ein zweiter Ausgrabungstag anberaumt. Um die Arbeiten zu beschleunigen sahen sich die Ordnungshüter gezwungen, ein Ultimatum zu stellen: Entweder Herd, Kühlschrank und so weiter werden ausgegraben, oder man schließe die Baustelle wieder und mache im Frühjahr weiter. Kühlschrank und Co. kamen zum Vorschein, mehrere Säcke mit Müll wurden gefüllt und auch die verbrannte Erde musste separat abgepackt und entsorgt werden. In diesen Tagen sind Hubschrauberflüge angesagt, die den Müll ins Tal bringen. Filmreife Szenen in Tschengls dürfte damit noch nicht zu Ende sein.


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Naturns/Vinschgau

Bei den Öffis drückt der Schuh ass die Elektrifizierung der Vinschgerbahn kommt und dass für eine Verbindung in die Schweiz auf politischer Ebene weitergemacht wird, finden die Vinschger Bürgermeister gut und richtig. Aber bei den öffentlichen Verkehrsverbindungen drückt da und dort der Schuh. Der Laaser BM Andreas Tappeiner forderte beim 8. runden Tisch, den die Freunde der Eisenbahn um Präsident Walter Weiss in Naturns organisiert und dazu Mobilitätslandesrat Florian Mussner eingeladen hatten, dass die Busverbindung nach Tanas wieder aufgenommen werden soll. Der Marteller Bürgermeister Georg Altstätter lobte zunächst die im Stundentakt gut funktionierende Anbindung von Martell-Dorf. Allerdings könne es nicht sein, „dass der mindeste Bus in Südtirol in Richtung Martell eingesetzt wird.“ Am Geruch können man nach einer halben Stunde noch feststellen, dass der Bus vorbeigekommen sei. Hintermartell habe ein Problem: Die

Foto: Erwin Bernhart

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Bürgermeister und Gemeindevertreter beim 8. runden Tisch mit Walter Weiss, Gastgeber BM Andreas Heidegger und LR Florian Mussner SAD fahre zwar vier Monate im Sommer, aber wenn die SAD dann nicht mehr fahre, kommen keine Gäste mehr zu den 12 Betrieben. Das sei auch ein Problem mit der GästeCard, sagte Altstätter. „Wenn wir im Nationalpark ohne öffentliche Verkehrsmittel sind, fahren alle mit dem Auto“, ortete Altstätter einen eklatanten Widerspruch. Sepp Thöni, der Langtauferer Gemeindereferent in der Gemeinde Graun, der eine Zug-

Verbindung Mals-Landeck sinnvoll fand, lobte den FastStundentakt des Busses nach Langtaufers. Allerdings verstünden die Langtauferer nicht, dass der Bus, der um 14 Uhr das Tal verlässt, keinen mitlassen darf. Der Bürgermeister von Prad Karl Bernhart wies auf den Knotenpunkt am Bahnhof Spondinig hin. Die Busverbindungen nach Prad und in die Gemeinde Stilfs sollten gewährleistet sein.

Landesrat Florian Mussner zeigte Gesprächsbereitschaft mit dem Hinweis, dass irgendwo eingespart werden müsse, um eine neue Buslinie eröffnen zu können. Zuvor hatte Mussner auf die „Priorität Nr 1“ verwiesen: die Elektrifizierung der Vinschgerbahn. Die Elektrifizierung sei mit 64 Millionen Euro veranschlagt. Mit dem Verkauf der derzeitigen Zuggarnituren könne man 8 Millionen Euro Erlös erzielen. Heute bediene man mit 7.500 Sitzplätzen pro Tag 2 Millionen Fahrgäste im Jahr. Überfüllte Züge, Probleme beim Radtransport: Die Kapazitätsgrenze sei heute schon erreicht. Nach der Elektrifizierung, die bereits 2016 begonnen und 2019 abgeschlossen werden soll, werden es 16.500 Sitzplätze pro Tag sein. Der Halbstundentakt sei dann möglich. Zudem habe man sich mit der Schweiz und mit dem BrennerBasisTunnelBetrieb abgesprochen mit dem Ergebnis, dass die neuen Züge auch auf anderen Trassen eingesetzt werden können. (eb)

Mals

Naturns/Vinschgau

Schandfleck am Sportplatz

Der neue Generalsekretär

W

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r hat sich bitten Ausschreibung, die lassen und erst im heurigen Sommer vor wenigen Tagen lief. Weil die Persozugesagt: Urban Rinnalsuche eben nicht ner heißt der neue berauschend ausfiel, Generalsekretär der machte man in einem Bezirksgemeinschaft zweiten Moment GeVinschgau. Rinner, brauch von der Mögderzeit Naturnser lichkeit der Mobiliät Gemeindesekretär und bandelte mit beerbt Konrad Raf- Urban Rinner, der Rinner an. Rinner, der feiner und wird im Naturnser Gemein- die zweite Gemeindeskommenden Jahr desekretär ekretärs-Klasse besetzt, in das Generalseerfüllt auch die Vorauskretariat wechseln. „Wir haben setzungen für die Bezirksebene. ihn umworben, er war definitiv Eine Bewerbung fiel deshalb erste Wahl“, macht Bezirkspräaus, es reichte ein Eignungsgesident Andreas Tappeiner keispräch. Rinner ist alles andere nen Hehl daraus, dass Rinner als ein Haudegen, Sachverstand klarer Wunschkandidat war. Ins und Herzensbildung sagt man Rennen um den Posten als Geihm nach. Die Nachfolgefrage im neralsekretär hat sich niemand Generalsekretariat der Bezirksgeworfen. Keine Bewerberin gemeinschaft scheint damit – oder Bewerber gab es für die längerfristig – gelöst zu sein. (ap) Foto: Erwin Bernhart

Verlängerung bis Ende des Jahres und ab 1.1.2016 eine neunjährige Vereinbarung für den Mobilfunkbetrieb abzuschließen - für eine jährliche Miete von 6.000 Euro pro Jahr. Weil die Mobilfunkbetreiber mit ihren Apparaturen alle auf die Oberseite des Parkplatzes umziehen sollen, könne man 2016 den Abriss der verlotterten Gebäude vornehmen, sagt der Malser BM Ulrich Veith. Ein Problem ist noch die Vodafone: die will ihre Sendeanlage auf die Telecom-Masten verlegen. Die sind aber mitten im Dorf. Ein diesbezüglicher Vodafone-Antr ag wurde von der Gemeinde abgelehnt. (eb) Foto: Erwin Bernhart

er am alten Sportplatz von Mals bei der Abzweigung nach Laatsch vorbeifährt, dem stechen die alten Umkleidekabinen unterhalb des Sendemastens als verlottertes Gebäude ins Auge. Seit Jahren bildet dieser Schandfleck ein unrühmliches Aushängeschild am Ortsrand. Wird das nun anders? Der Gemeindeausschuss von Mals hat jüngst beschlossen, den Vertrag mit dem Modilfunkbetreiber WIND frühzeitig aufzulösen und mit dem Betreiber H3G SpA eine


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Vinschgerwind 23-15

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Die „Wilma“ und die Kleiderkammern Die Kleiderstube in Naturns und die Kleiderkammern in Latsch, Schlanders und Mals sind wertvolle Einrichtungen, die kostenlos gespendete Kleider und Gebrauchsgegenstände weitergeben. Einen unbezahlbaren Dienst leisten die freiwilligen Mitarbeiterinnen. Ein Nachmittag im Herbst in der Kleiderstube „Wilma“ in Naturns....

Einige der freiwilligen Mitarbeiterinnen in der Kleiderkammer Latsch: v.l. Margit, Johanna, die Verantwortliche Margit Marsoner und Iris

Die Kleiderkammer in Schlanders

von Angelika Ploner

14 Uhr

Die Sonnenuhr am Rathaus in Naturns strahlt golden im Sonnenlicht. Nur wenige Schritte sind’s von hier bis zur Kleiderstube „Wilma“, einmal um’s Eck. Im gleichen Augenblick öffnen sich auch schon die Türen. Die Stille, die noch vor wenigen Minuten geherrscht hat, ist nun verflogen, die Ruhe weicht einem Raunen und einem Murmeln. „Abbiamo aperto“, ruft Verena Neubauer dem Grüppchen entgegen. Die Kleiderstube in Naturns öffnet ihre Türen pünktlich. „Das ist wichtig“, sagt die Verantwortliche hier, „wir arbeiten nach klaren Regeln.“ Im Foyer der Kleiderstube wurden mehrere Tische zu einer Theke zusammengeschoben. Wie zwei

Einige der freiwilligen Mitarbeiterinnen in der Kleiderstube Naturns: v.l. Inge, Delphina, die Verantwortliche Verena Neubauer und Martha

Fotos: Angelika Ploner

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ie „Wilma“ hat noch geschlossen. Vor der Tür hat sich eine Traube von Frauen und Männern angesammelt, die meisten von ihnen sind ausländischer Herkunft. Ein Mann mit dunklen Haaren und zerfurchtem Gesicht steht an die Wand gelehnt, die Hände tief in den Hosentaschen vergraben, der Blick gesenkt. Die anderen ein Dutzend etwa - stehen dicht gedrängt vor der Tür, geben das Bild eines bunt zusammengewürfelten Haufens ab, der auf den ersten Blick nicht zusammen zu passen scheint. Es herrscht eine stoische Ruhe, eine meditative Stille an jenem Nachmittag vor der „Wilma“, der Kleiderstube in Naturns.

Empfangsdamen sitzen Verena und die freiwillige Mitarbeiterin Martha dahinter. Laut Dienstplan sind sie heute an der Reihe. Dieser regelt den Einsatz der rund 35 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kleiderstube „Wilma“ genau. An jedem Dienstag sind mindestens acht Freiwillige da und helfen. „Eigentlich helfen wir auf zwei Seiten“, sagt Verena Neubauer, „jenen, die etwas abgeben wollen und jenen, die etwas brauchen.“ Das ist auch das Prinzip der Kleiderstube in Naturns. Nachhaltigkeit. Die Einrichtung, die von der Pfarrcaritas getragen wird, versteht sich als Zeichen gegen das Wegwerfen. Gut erhaltene und saubere Kleidung soll nicht auf dem Müll landen, sondern jenen weitergegeben werden, die sie brauchen. Einfach. Direkt. Ohne Papierkram und kostenlos. „Jeder kann bringen, was er nicht mehr braucht und mitnehmen, was er braucht“, sagt Verena Neubauer. Geben und nehmen.

Auf der Theke liegt eine Liste. Eine Frau mit grauer Kopfbedeckung und schwarzem langem Kleid tritt an den Tisch und streckt Verena Neubauer ihren Ausweis entgegen. Diese reicht ihn an Martha weiter, die sich mit prüfendem Blick das Dokument ansieht, dann schreibt sie den Namen der Frau und die Nummer des Ausweises in die erste Zeile der Liste, daneben setzt sie die Uhrzeit: 14 Uhr. „È già stata qua“, fragt sie die Frau. „Sí delle volte“, antwortet ihr diese. Martha drückt ihr den Einkaufskorb mit der Nummer eins in die Hand, die Frau verschwindet in die dahinterliegenden Räume, in denen wohl sortiert Kinder- und Damenbekleidung in Regalen liegt oder auf Kleiderständern hängt. Der Mann, der es als Zweiter in die Kleiderstube geschafft hat, legt nur eine Rechnung vor. „Ci serve un documento per favore“, sagt Verena Neubauer freundlich aber bestimmt, „questa fattura non vale.“ Aus seiner Brieftasche zieht dieser wenig später seinen Ausweis hervor und auch er verschwindet mit einem Einkaufskorb in die Herrenabteilung nebenan, eilt schnurstracks auf die Jacken zu. Gleich mehrere landen innerhalb weniger Minuten im Einkaufskorb. Der Winter steht vor der Tür. Schon bald herrscht eifriges Treiben in der Kleiderstube Naturns. Die Leute, die an diesem Nachmittag die Räume und die Regale der Kleiderstube durchstöbern, kommen aus Meran, Partschins, Naturns, Prad, zwei sind


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ohne festen Wohnsitz, Rumäninnen, die mit dem Wohnwagen umherziehen. Durchschnittlich besuchen jeden Dienstag rund 45 Personen die Kleiderstube. „Heute ist relativ wenig los“, stellt Verena Neubauer fest. Man hat schon andere Dienstage erlebt. Doch seit man in Naturns ist, gibt es eigentlich wenig zu beklagen. Im April dieses Jahres zog man von Rabland nach Naturns, bezog die ehemaligen Räume des Arztambulatoriums. „In Rabland hatten wir sehr beengte Räumlichkeiten im Kellergeschoss des Widums“, erinnert sich Rosina, die in der Kinder- und Damenabteilung die Pullover faltet, und die kurzen T-Shirts wieder an ihren Platz legt, die zuvor von mehreren Frauen aus den Regalen genommen, begutachtet und liegen gelassen worden waren. In Rabland platzte man aus allen Nähten. Martha Nardone nickt. Ja, Platznot, dieses Problem kennt man in der Kleiderkammer in Schlanders zur Genüge. Nardone ist die Verantwortliche der Kleiderkammer dort, die von den Sozialverbänden der Gemeinde getragen wird. In einer Garage gegenüber vom Schupferwirt ist die Kleiderkammer in Schlanders untergebracht. Die freiwilligen Mitarbeiterinnen machen das beste draus: Sortieren die gut erhaltenen sauberen Kleider sorgfältig, ordnen sie und öffnen jeden Dienstag von 14 – 17 Uhr die Türen. Vier bis fünf Stück – einmal pro Monat - dürfen die Kunden der Kleiderkammer Schlanders mitnehmen, wenn sie sich ausweisen können. „Wir mussten diese Regelung finden“, erklärt Martha Nardone, „man ist mit großen schwarzen Müllsäcken gekommen und hat uns regelrecht ausgeplündert.“

14.12 Uhr

in der Kleiderstube „Wilma“. Mit vollem Einkaufskorb kommt der erste Kunde - wie die Besucher manchmal genannt werden - wieder zur Theke. Verena holt die Kleidung aus dem Einkaufskorb und reicht sie an Martha weiter. Diese zählt jedes Stück, faltet es sorgfältig, und lässt die Kleiderstapel in Papiertüten verschwinden. Die Hälfte der 20 erlaubten Stücke sind Jacken. „Ha bisogno di tante giacche“, fragt ihn Martha lächelnd. „Sì, ho quattro figli“, antwortet der Mann. Martha notiert die Austrittszeit und bittet ihn um eine Unterschrift. Mit zwei gefüllten Papiertüten, je eine in der Hand verabschiedet sich der Mann mit einem „grazie“ und entschwindet aus der Tür. Im selben Augenblick kommen Anne-

INFO Tag der offenen Tür in der Kleiderstube „Wilma“ am 12. Dezember 2015 von 10 – 17 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Danke an alle Gönner für ihre Kleiderspenden. Alle Kleiderkammern sind weiterhin dankbar für jede gut erhaltene und saubere Kleiderspende.

marie, Midi und Thea mit prall gefüllten Taschen die Tür herein und verschwinden augenblicklich in den Sortierraum. Dort binden sie sich die blaue Kleiderschürze um: Das Erkennungszeichen der freiwilligen Helferinnen der Kleiderstube. Im Sortierraum wird alles, was donnerstags (von 9 - 11 Uhr) und dienstags in die Kleiderstube gebracht wird, geprüft. Sauber und gut erhalten müssen Kleidung und abgegebene Gegenstände sein, dazu gehören Handtaschen, Bücher, Spielsachen, Lampen, Gürtel, Schuhe, Kasetten, DVDs, Dekorationsgegenstände, Bettwäsche oder auch Geschirr. Was in schlechtem Zustand ist, muss leider in den Müllsack. An die Genossenschaft Albatros hingegen geht Kleidung, die nicht ganz einwandfrei ist oder längere Zeit niemand mitgenommen hat. Außergewöhnliches findet den Weg in den Fundus der Theatergruppe Naturns. Vor der Geschirrvitrine steht eine Frau mit zwei Männern. Die Frau hält drei weiße Tassen in der Hand und zeigt sie den beiden. „No indietro“, sagt einer der zwei. „Indietro“, fragt sie zurück. „Sì, ci servono giacche per l’inverno“, lautet die knappe Antwort. Die Frau stellt die Tassen zurück, Kleidung ist wichtiger für den sich ankündigenden Winter. Dass man an einer begrenzten Anzahl an Stücken festhält, hat einen guten Grund. „Man hat uns ausgeplündert“, erklärt Verena. Man hat viele Erfahrungen gesammelt über die Jahre hinweg, hat Anfeindungen erlebt, Dankbarkeit, Arroganz, mangelnde Wertschätzung und dann wieder Respekt. Strikte Regeln erleichtern das Kommen und Gehen, das Nehmen und Geben. Ohne Regeln ist kein geordneter Ablauf möglich.

15.40 Uhr

in der Kleiderstube Naturns. Der erste Andrang ist vorbei, nur mehr

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wenige stöbern. Menschen ausländischer Herkunft sind die Hauptbesucher der Kleiderstube, aber auch Einheimische finden den Weg. „Es ist uns ein Anliegen, dass mehr Einheimische zu uns kommen“, sagt Verena. Die Hemmschwelle ist aber leider noch eine große. Im neuen Jahr stehen Veränderungen an. Die Kleiderstube in Naturns und die Kleiderkammern Schlanders, Latsch und Mals wollen den Dienstag als gemeinsamen Öffnungstag einführen. In Mals stehen die Türen am Donnerstag Nachmittag offen, die Kleiderkammer in Latsch öffnet ihre Türen derzeit am Mittwoch. „Wir werden versuchen im kommenden Jahr am Dienstag zu öffnen“, sagt Margit Marsoner, die Verantwortliche dort. Die Kleiderkammer in Latsch ist – ganz nebenbei bemerkt – die älteste und feiert heuer 15 Jahre. Im November 2000 hat man das erste Mal die Türen geöffnet. Nicht nur am Mittwoch, auch am ersten Samstag im Monat ist die Kleiderkammer bei der Seilbahn St. Martin von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Jeder, der in die Kleiderkammer kommt, darf sieben Stück mitnehmen, Ausweis wird keiner verlangt, gezählt werden die Kundinnen und Kunden trotzdem von den zehn ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Im Schnitt suchen zwischen 30 und 40 Kunden die Kleiderkammer wöchentlich auf. Heuer, bis Mitte Oktober, haben bereits 1637 Menschen, die Kleiderkammer in Latsch aufgesucht, 234 davon waren Einheimische. 115 Leute sind allein an einem Mittwoch im Oktober – während der Apfelernte und bei schlechtem Wetter – gekommen. Ein neuer Rekord.

18 Uhr

in der Kleiderstube „Wilma“ in Naturns. Die Kleiderstube hat - ganz nebenbei bemerkt - ihren Namen von Wilma Dall’Acqua. Sie war die erste Unterstützerin der Kleiderstube und ist leider verstorben. Den Begriff Kleiderstube hat man in Naturns bewusst gewählt: Stubencharakter soll die soziale Einrichtung ausstrahlen. Die Stube ist nun leergefegt. Verena blickt Martha zufrieden an und legt die vollgeschriebene Liste auf die Ablage. Annemarie, Thea, Midi und Rosina machen noch Ordnung und räumen liegen gebliebene Kleidung weg. Die letzten Gäste sind eben gegangen. Es dunkelt. Verena Neubauer blickt auf die Uhr und sperrt die Türen ab. Denn genauso pünktlich wie die Kleiderstube „Wilma“ ihre Türen öffnet, schließt sie sie auch wieder.

Die Kleiderkammern – Öffnungszeiten: Kleiderkammer Mals ist am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr geöffnet und befindet sich ober dem Seniorentreff vis à vis vom Alterheim in der Schulgasse.

Kleiderkammer Schlanders ist am Dienstag von 14 – 17 Uhr geöffnet und befindet sich gegenüber vom Schupferwirt.

Kleiderkammer Latsch ist am Mittwoch von 14 – 17 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat von 14 – 16 Uhr geöffnet und befindet sich bei der Seilbahn St. Martin.

Kleiderstube Wilma Naturns ist am Dienstag von 14 – 18 Uhr geöffnet und befindet sich in den ehemaligen Räumen des Arztambulatoriums beim Rathaus.


Vinschgerwind 23-15

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von Albrecht Plangger

Tanz als Gebet

Rom-Infos ins Tal

Im Kloster Marienberg findet eine Veranstaltungsreihe „Tanz als Gebet“ mit Anna Stimpfl statt. „Tanz als Gebet“ startet am Montag, den 07.12.2015 von 09.30 - 17.30 Uhr. „Im Kreistanz üben wir über die Musik mit unserem Alltag und unseren Sorgen umzugehen. Über unseren Körper können wir Schweres aufbrechen und Freudiges erkennen und behalten“. Am 15.02. und am 16.05.2016 finden weitere Kurstage statt. Jeder Kurstag kann auch einzeln gebucht werden. Tel. 0473 843989 und info@marienberg.it

Das Stabilitätsgesetz 2016 steht nun im Mittelpunkt der Debatte. Geld zum Verteilen gibt es wenig. Man spricht von max. € 300 Mio, davon € 150 Mio für Maßnahmen, die im Senat „nachgebessert“ werden und € 150 Mio für Maßnahmen, die die Abgeordnetenkammer vorschlägt. Im Senat ist die Autonomiegruppe stark. Unsere Gruppe in der Abgeordnetenkammer ist unter 1% der Mitglieder, daher haben wir bei diesem Gesetz wenig Möglichkeiten, Vorhaben die „kosten“ bzw. der Regierung Steuereinnahmen wegnehmen, durchzusetzen. Noch wichtiger ist aber, brennende Probleme (wie z.B. die Steuerpflichtigkeit der Nebenerwerbsbauern mit einem Umsatz < € 7.000,00 Fixsteuer für Grundstücksübertragungen zwischen Nebenerwerbsbauern, Streichung Beiträge CAAF/Patronate? und …usw. ) der Mehrheit „schmackhaft“ zu machen und diesen Anträgen zuzuarbeiten und Seilschaften zu machen. Die Erhöhung der Bargeldgrenze auf € 3.000 wird zu verteidigen sein. Dies dürfte unserem Tourismus, vor allem im Grenzgebiet zu Österreich wo gar € 12.500,00 „händisch“ unters Volk gebracht werden kann, helfen. Die Argumente der Gegner dieser Maßnahmen die von Steuerhinterziehung reden, sind auf dem ersten Blick verständlich. Allerdings war ich bei einer Anhörung der Banca d´Italia, in welcher in Hinblick auf die vergangenen 2 Jahre ein Zusammenhang dieser Maßnahme mit Steuerhinterziehung klar verneint wurde. Am 3. November wurde der Vertrag Italien/Schweiz zur Doppelversteuerung, der voriges Jahr verfallen war und nach schwierigen Verhandlungen am 23. Februar in Mailand von Finanzminister Padoan und Finanzminister Widmer/ Schlumpf unterzeichnet wurde, im Parlament ratifiziert. Für die Grenzpendler wird der Steuerdruck größer, für die Grenzgemeinden mit vielen Grenzpendlern wird es weiterhin den Steuerausgleich geben, die Schweiz behält sich nunmehr 70% der Steuern, statt bisher 62%, jeder Grenzpendler wird nach 2018 auch eine Steuererklärung in Italien machen müssen. Da ist vieles nicht gut, aber was wäre wenn dieses Abkommen Italien/Schweiz überhaupt nicht mehr zustande gekommen wäre ? Zwischen Österreich und der Schweiz hat es nie Diesbezügliches gegeben.

v.l.: Helmut Wolf, Teilregions-Obmann Nauders-Tourismus; Armin Falkner, Obmann Tourismusverband Tiroler Oberland; Helmut Spöttl, Vizebürgermeister von Nauders; Günther Platter, Landeshauptmann von Tirol; Peter Stirnimann, Leiter des Amtes für Langsamverkehr des Kantons Graubünden; Gerald Jochum, Geschäftsführer RegioL; Helmut Kofler, Planer der Königsetappe;

Grünes Licht für Königsetappe des Via-Claudia-Radweges Nauders - Der große, finale Lückenschluß der Via Claudia Augusta soll zwischen Altfinstermünz und Nauders realisiert werden. Nach einer umfassenden Prüfung verschiedener Varianten durch Fachleute und Geologen wurde nun die Finanzierung dieses außerordentlich schwierigen Streckenabschnittes ausgearbeitet und zugesichert. von Andreas Waldner

D

ie Projektkosten für diesen Lückenschluss betragen rund 3 Mio. Euro. Rund 70% der Projektgelder für den Streckenabschnitt speisen sich aus diversen Fördertöpfen des Landes Tirol, 30 % bringt zur Hälfte Nauders-Tourismus und die Gemeinde Nauders ein. Landeshauptmann Günther Platter eröffnete jüngst (04.11.) mehrere der im Tiroler Oberland fertiggestellten Bauabschnitte. „Die Touristiker entlang der Via Claudia erleben bereits jetzt starke wirtschaftliche Impulse durch die 700 km lange Route von Donauwörth nach Venedig“, erklärte Platter. Die Beliebtheit des Radweges ließ sich auch an der zeitgleichen Zählung des hunderttausendsten Radfahrers im Jahr 2015 in Altfinstermünz ablesen. Platter und die Tourismusverantwortlichen sehen die künftige Rolle der Region nicht als jene einer attraktiven Transitetappe, sondern vielmehr als das Schlüsselstück schlechthin. „Wir wollen die Königsetappe der gesamten Via Claudia bei uns etablieren. Und dies ist durch einen neu zu errichtenden Weg zwischen Altfinster-

münz und der Festung Nauders zu 100% gewährleistet. Dank der radtechnischen Verbindung zwischen diesen beiden historischen Baudenkmälern entsteht ein Abschnitt mit absoluter Ausnahmestellung“, betont TVBObmann Falkner. Der Nauderer Touristiker Helmut Wolf ergänzt: „Gleichzeitig können wir erstmals einen Fußgängerweg zwischen Nauders (Vinschgau) und dem Inntal schaffen. Mit dem Radweg, dem Wanderweg, dem bereits realisierten Kaiserschützenweg sowie der Festung und Altfinstermünz erhalten wir eine ganz neue Konstellation von Highlights für unsere Gäste. Gerald Jochum, Geschäftsführer RegioL ergänzt: „Gemeinsame Radwege in der Terra Retica wie der Innradweg mit der Schweiz oder die Via Claudia Augusta sowie der Etschradweg mit Südtirol besitzen auch hohen symbolischen Wert. Sie dokumentiert nämlich ganz konkret den Nutzen grenzüberschreitender Zusammenarbeit.“ Mit den Bauarbeiten soll so rasch wie möglich begonnen werden. Mit einer Fertigstellung der einzelnen Baulose ist im Jahre 2019 zu rechnen. Im Sommer 2020 soll die Königsetappe in spe erstmals vollständig befahrbar sein.

Foto: Andreas Waldner

8 /Wirtschaft/


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Vinschgerwind 23-15

/Wirtschaft/ 9

Schlanders

Wellnesstempel: Alles offen as Thema ist heikel. „Wir müssen das erst im Ausschuss besprechen“, sagte Dieter Pinggera - kalt erwischt - nur knapp. Gemeinderat Peter Raffeiner von der Südtiroler Freiheit hatte bei der jüngsten Ratssitzung beim Schlanderser Bürgermeister angeklopft: Was man denn beim Freibad Schlanders zu tun gedenke, ob das Wellnesscenter im ersten Stock nun komme oder nicht? „Die Wellnessanlage kommt nicht“, sagte Pinggera kurz, „die Wirtschaftlichkeit ist problematisch.“ Abgeschlossen ist indes die Markterhebung, die in den vergangenen Wochen lief. Landesweit wurde nach Interessenten gesucht und in Zeitungen geworben. Wörtlich: „Die Gemeindeverwaltung beabsichtigt, den 1. Stock (Roh­bau oberhalb der Schwimmbadbar, ca. 900 m² brutto) zur vorzugsweise medizini­ schen/ phy­sio­thera­peu­tischen/kosmetischen Nutzung bzw. Fitness zu vergeben. Das Ob­jekt ist sehr gut er­reich­bar und es ist genü­gend Park­platz vorhanden.“ Das Interesse blieb aus. „Die Resonanz war nicht sehr groß“, musste Pinggera einräumen. Nun fehlt Plan B. Die Euphorie, die beim Bürgermeister noch vor einem Jahr ge-

Foto: Renè Riller

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herrscht hat, scheint verflogen. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr (am 20. November 2014) präsentierte nämlich Architekt Jürgen Wallnöfer im Rathaus den geplanten Wellnesstempel mit allem, was das Herz eines Saunagängers begehrt: Panorama-Infrarotkabinen, eine Kräuter-Biosauna, eine Aufgusssauna, Solebecken, Kneippbecken und und und. Kostenpunkt des Entspannungsprogramms: 2,8 Milionen Euro. Technikerspesen inklusive. Alles andere als entspannt sind seitdem die Diskussionen rund um den Wellnesstempel. Zu hohe Investitions-und Nach-

folgekosten lautet die Kritik, auch vor dem Hintergrund, dass beim Krankenhaus - nur einen Steinwurf entfernt - rigoros gespart werden muss. War der Bürgermeister bislang von der Attraktivität einer Wellnesstempel restlos überzeugt, scheint er nun zurückrudern zu wollen. Denn in Richtung Raffeiner meinte er: „Im neuen Jahr wird man eine Grundsatzdiskussion führen müssen.“ Ob dazu auch jene Option gehört, die derzeit hinter vorgehaltener Hand diskutiert wird, nämlich das 1. Stockwerk wieder abtragen zu lassen, wird sich zeigen. (ap)

Anzeige - Hoftierärzte

Einführung des Hoftierarztes in den landwirtschaftlichen Betrieben Südtirols

Die Schriftro lle

Mit der Wahl des Hof- bzw. Vetrauenstierarztes ist verbunden: · Permanente Nutztierbetreuung · Durchführung der jährlichen Prophylaxekampagne · Höhere Übereinstimmung in Bezug auf „Cross Compliance“ (Beiträge hinsichtlich Bestands- und Flächenprämien) · Unterstützung bei der Einhaltung der Arzneimittelbestimmungen · höhere Kontrollfrequenz in nicht hoftierärztlich betreuten Betrieben von Seiten des amtstierärztlichen Dienstes Die Bestimmung des Hoftierarztes basiert auf gegenseitigem Vertrauen und wird eine engere, moderne Zusammenarbeit zwischen Betrieb, Tierarzt und tierärztlichen Dienst sichern. Für weitere Fragen stehen alle Hoftierärzte des Vinschgaus persönlich zur Verfügung. Dr. Alber Roman, Dr. Castrignano Antonello, Dr. Forcher Georg, Dr. Gasser Peter, Dr. Mairhofer Horst, Dr. Reinstadler Christine, Dr. Sagmeister Simone, Dr. Stecher Ramona, Dr. Theiner Alfred

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Die Südtiroler Landesregierung hat beschlossen, mit 31.12.2015 das tierärztliche Konventionssystem und die damit verbundene permanente Nutztierbetreuung, abzuschaffen. An dessen Stelle wird mit 01.01.2016 das Bild des Hof- bzw. Vetrauenstierarztes eingeführt. Jeder landwirtschaftliche Nutztierbetrieb, der über einen Hofkodex verfügt, ist berechtigt einen Hoftierarzt zu bestimmen.

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28. November 2015

10.00 bis 15.00 Uhr - im Treffpunkt für Menschen mit psychischer Erkrankung Bahnhofstr. 12, Schlanders

Musik: Ten Strings Project Poetry slam: Lene Morgenstern

Wohnheim Bahnhof: Köstliches aus dem Suppentopf SOGYM Mals: Vorstellung einer Umfrage

Albin Kapeller: Die verloren gegangene Seele... Hermine Thaler: Stigmatisierung... Martin Achmüller: Kritisch betrachtet... Verena Perwanger: Aus psychiatrischer Sicht... Karl Perfler: Heimat in mir...


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Vinschgau/Tirol/Graubünden

Schmankerln aus der Terra Raetica gehen über die Grenzen D

Die Geschäftsführer der Schutzgebiete bzw. Naturerlebniseinrichtungen in der Region Terra Raetica beim Arbeitstreffen in der Biosfera Val Müstair v.l.: Waltraud Handle, Anton Egger, Ruedi Haller, Hanspeter Gunsch, Thomas Schmarda, Ulf Zimmermann, Constanze Conradin, Helmut Pöll, (vorne) Ernst Partl

Foto: RegioL

er Infopass Natura Raetica, eine gemeinsame Werbe-Initiative der Schutzgebiete in der Dreiländerregion, fand regen Anklang. Unter den zahlreichen InfopassNutzern wurden 5 Geschenkpakete mit Köstlichkeiten aus der Terra Raetica verlost. Die Preise gehen nach Italien, Deutschland und in die USA. TERRA RAETICA - Das Grenzgebiet zwischen Italien, Schweiz und Österreich war einst die Heimat rätischer Volksstämme. Heute gewinnt die Terra Raetica neues Gewicht: die Regionen im Dreiländereck rücken wieder näher zusammen. Neben der gemeinsamen kulturellen Geschichte wird die Region besonders durch ihre ursprüngliche Natur-und Kulturlandschaft geprägt. Zwei Nationalparks und vier Naturparke zeugen vom naturkundlichen Wert der Terra Raetica. Der Schweizerische Nationalpark, der Nationalpark Stilfser Joch, die Biosfera Val Müstair, der Naturpark Texelgruppe, der Naturpark Ötztal, der Naturpark Kaunergrat und das Alpinarium Galtür arbei-

ten im Arbeitskreis Natura Raetica an der Umsetzung von grenzüberschreitenden Natur- bzw. Naturschutz-Themen, wie z.B. dem Infopass Natura Raetica. Der Infopass Natura Raetica bietet eine übersichtliche Karte über die Schutzgebiete der Region

sowie eine kurze Vorstellung der Besucherzentren. Weiters ermöglicht er den Besuchern die Inanspruchnahme eines ermäßigten Eintritts beim Besuch von mehreren Häusern und die Teilnahme an einem Gewinnspiel.

Prad/Mals/Baden Württemberg

Schlanders

BM zu Gast

Neues Diagnosegerät

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Foto: „Wind“-Archiv

miert und sind mit vielen Ideen und Kontakten nach Deutschland zurückgekehrt. Anlässlich der Gründung der Nachhaltigkeitsregion „N!-Region Fünf G“ haben die Bürgermeister der Gemeinden Aldingen, Deißlingen, Denkingen, Frittlingen und Wellendingen eine Exkursion im Obervinschgau und im Burggrafenamt absolviert.

as 7-köpfige Team in der Abteilung Radiologie von Schlanders hat eine große Freude. Kürzlich ist der seit langem bestellte neue Computertomograph (CT) der Firma Siemens in Schlanders eingetroffen. Mit diesem strahlungsarmen, schnellen und präzisen Gerät ist das Stellen von Diagnosen im orthopädischen Bereich, bei Tumoren und bei Gefäße viel besser möglich. „Es ist ein Top-Gerät“, v.l.: der ärztliche Leiter der Radiologie Martin Schaller, freut sich der ärztliche Leiter der Alexandra Höllrigl (Röntgentechnikerin), die KoordinaRadiologie Martin Schaller. Der torin der Röntgenabteilung Anna Gasser, Renata Zanon Einsatz von rund 450.000 Euro (Röntgentechnikerin), Almhmod Moussa (Siemenssei für Schlanders vernünftig. Techniker) und der verantwortliche Techniker für den CT Der Primar Anton Wieser, der Hannes Pichler die Röntgen-Abteilungen in Meerzeugten Bilder sind Querschnittsbilder der ran und auch in Schlanders leitet, habe auf untersuchten Region. Die untersuchte ReSchlanders geschaut und sich für einen neugion wird hierzu auf dem Bildschirm wie in en CT für Schlanders eingesetzt. Die KooperaScheiben aufgeschnitten. tion, lobt Schaller, klappe gut. Für eine derartige Untersuchung müsse Mit einem modernen Computertomonun kein Vinschger Patient mehr nach Meran graphen können innerhalb von wenigen Sefahren, sagt Schaller. Im Gegenteil, es werden kunden alle Abschnitte des menschlichen Patienten nach Schlanders kommen. (eb) Körpers dargestellt werden. Die zunächst Foto: Erwin Bernhart

m 29. und 30. Oktober waren Francesco Vaninetti und Irene Senfter vom Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige mit fünf Bürgermeistern aus Baden-Württemberg im Vinschgau und im Burggrafenamt unterwegs. Die Bürgermeister haben sich v.a. über Projekte in den Bereichen erneuerbare Energie und nachhaltige Mobilität in Mals, Prad am Stilfserjoch und Meran-Umgebung infor-


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Mals

Türme in Mals als zu den sieben Kirchen“ oder einfach „Siebenkirchen“ oder das „Siebentürmige“, so wurde Mals genannt. Heute ist Mals die zweitgrößte Gemeinde Südtirols mit insgesamt 10 Fraktionen und einer stattlichen Anzahl von kirchlichen und weltlichen Türmen. Der Bildungsausschuss beauftragte Gianni Bodini, die Malser Turmlandschaften fotografisch festzuhalten. Im Rahmen des Malser Bildungsherbstes wurden 34 Bilder in einer Ausstellung und in einer kleinen Broschüre präsentiert. Die ganze Vielfalt mit verschiedenen Baustilen und das Eingebundensein in die Landschaft werden deutlich. Gianni Bodini hat nicht einfach fotografiert, sondern die Bilder mit Licht und Schatten, mit dem Vorder- und Hintergrund komponiert und kombiniert. So sind Bildgeschichten entstanden, die viel über die Geschichte und über die Landschaft erzählen. Das Titelbild zeigt den romanischen Turm der Benediktskirche, dahinter steht der Fröhlichsturm. Die Türme sind umgeben von Obstwiesen. Ein Taubenschwarm flieht darüber hinweg. Und rechts im Bild zieht eine kurvige Straße nach oben und links im Bild

Foto: Heinrich Zoderer

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Sibille Tschenett (links im Bild) vom Bildungsausschuss Mals und der Fotokünstler Gianni Bodini (rechts im Bild) bei der Ausstellungseröffnung im Kulturhaus Mals. Die Ausstellung soll auch in den Fraktionen gezeigt werden steigt Rauch auf. Kann man die gegenwärtige Situation in Mals besser darstellen? Romanik neben Gotik und Romanik neben einem modernen Betonbau zeigen den Wandel der Zeit, die alte Tradition und die Moderne. Ein Bunker und dahinter die St. Leonhardkirche von Laatsch sind Zeugen einer schwierigen Vergangenheit. Geheimnisvoll und mythisch erkennt man eingehüllt im Nebel das Kloster Marienberg. Lamas weiden vor einer Kapelle, Kühe vor einem Kirchturm und neben den weißen Berggipfeln erscheint die schneebedeckte Kuppel des Kirchturms. Alle drei Spitzen ragen hinauf in den blauen Himmel. Türme

aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zu allen Jahreszeiten und immer in Kombination mit einem besonderen Hintergrund machen die Bilder so rätselhaft und schön. Helene Dietl Laganda erzählte bei der Ausstellungseröffnung viele Geschichten und Anekdoten über die einzelnen Kirchen, Kapellen und Türme. Ludwig Fabi las sein „Turmgedicht“ vor. Neben Kirchtürmen, so meint er, gibt es auch noch Leuchttürme, Wehrtürme, Wassertürme, Bohrtürme, Aussichtstürme, Fernsehtürme, Elfenbeintürme, den Bürokratie Turm, den Hackschnitzelturm, den Schuldenturm und noch einiges mehr. (hzg)

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders

Der Weibsteufel

Restkarten für die Aufführung, die in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kulturinstitut organisiert wird, sind in allen Athesia-Filialen und an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich.

Südtiroler KULTURinstitut

© Ingo Kniest

Mittwoch, 25. November 2015 Kulturhaus „Karl Schönherr“ Schlanders Beginn: 20 Uhr · Einführung: 19.15 Uhr Karten: Athesia-Ticket, www.kulturinstitut.org

© Petra Stadler

Der

Weibsteufel Karl Schönherr · Theatergastspiele Fürth

Gefördert von

© Dennis König

Die Premiere von Karl Schönherrs „Weibsteufel“ am 25. November im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders ist in mehrerer Hinsicht etwas Besonderes. Es ist das erste Mal, dass eine Golden-Globe-Gewinnerin, Christine Kaufmann (Bild), im Vinschgau Theater spielt; und auch die beiden aus Film und Fernsehen bekannten Schauspieler Alexander Radszun und Daniel Buder kommen für die Schlussproben und die Premiere dieses düsteren, erotisch-prickelnden Dramas eigens nach Schlanders, wo der Tiroler Dramatiker Karl Schönherr einen Teil seiner schweren Jugend verbracht hat. Thomas Rohmers Inszenierung des „Weibsteufels“ für die Theatergastspiele Fürth ist zudem erst das 2. Schönherr-Stück, das im Schlanderser Kulturhaus seit seiner Neueröffnung 1997 gezeigt wird. „Der Weibsteufel“, vor 100 Jahren uraufgeführt, erzählt die Emanzipationsgeschichte einer Frau, die zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Treue und Reiz des Abenteuers, zwischen Recht und Unrecht hin- und hergerissen ist. Und man darf durchaus gespannt sein, wie Schönherrs spannungsgeladenes, in der Tiroler Bergwelt verwurzeltes Stück von diesen drei hervorragenden deutschen Schauspielern interpretiert wird.

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In Zusammenarbeit mit


12 /Leserbriefe/ Danke Danke an euch alle, an all jene, welche an der Mahnwache teilgenommen haben. Es hat uns gezeigt, wie wichtig für uns der Erhalt des Krankenhauses – in der heutigen Form, oder maximal in verbesserter Form – geworden ist. Die Unklarheiten in der Sanitätsreform und die Ungewissheit, ob unsere Abteilungen und Primariate bleiben werden oder bleiben können, müssen endlich ein Ende haben. Wie wir mit der Mahnwache und der gewaltigen Beteiligung der Bürger zeigen konnten, müssen

jetzt endlich Entscheidungen fallen, Entscheidungen FÜR unser Krankenhaus und nicht GEGEN. Es war schon sehr beeindruckend für uns Freunde vom Krankenhaus und für die gesamte Belegschaft, wie viele Menschen aus den entlegensten Gegenden, Tälern, Berghöfen oder einfach nur aus den Vinschger Dörfern, zu uns gekommen sind und ihre Solidarität und Unterstützung bekundet haben. Aus Graun ist sogar ein Bus angereist….. Wir als Freunde Krankenhaus werden auch weiterhin ein wachsames Auge auf die geplante Sanitätsreform haben und falls notwendig auch wieder gemeinsame Zeichen setzen. Die Freunde Krankenhaus Schlanders, i.V. Trudi Staffler

Vinschger, denkt nach Liebe Vinschgerinnen und Vinschger. Ich will niemandem zu nahe treten oder beleidigen. Ich muss sagen, ich bin ein bisschen stolz auf die 1.500 Personen, die an der Mahnwache in Schlanders teilgenommen haben. Immerhin ist ein kleiner Teil unserer Bevölkerung imstande zu sagen, das Krankenhaus Schlanders und (solidarisch) andere Krankenhäuser im Lande müssen offen bleibe. Denn finanziert hat man diese mit

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Steuergeldern. Und wer bezahlt die Steuer? Der arbeitet, der kleine Mann, der seit langem auf Lohnerhöhungen warten muss, zahlt immer mehr Steuern. Und nicht vergessen dürfen wir den Mittelstand, der das Gerippe unseres momentanen Befindens aufrecht hält. Geht der zugrunde, ist es aus und vorbei. Es kotzt mich an, wenn ich den Namen Martha Stocker schreiben muss. Seit diese Person in der Landespolitik ist, geht es drunter und drüber. Skandale um Skandale. Können wir uns erinnern? Wer war die treibende Kraft beim Rentenskandal? - die Stocker. Wer wollte nichts zurückgeben? - die Stocker. Seien wir uns einmal fünf Minuten ehrlich: Ist diese Person noch tragbar? Ihr Vorgänger im Bereich der Sanität war auch nicht der allerklügste. Er hätte die Chance gehabt, den Karren aus dem Dreck zu fahren, das ist ihm auch nicht gelungen. Nun hat die Stocker den Karren noch tiefer ins Loch manövriert. Sie sollte sich schämen, die Mitbürger immer anzulügen und nicht mit offenen Karten zu spielen. Von mir aus ist sie eine „Persona non grata“, der nicht bewusst ist, wer ihren Zahltag finanziert. Liebe Vinschger denkt nach: Habt ihr Edelweiß-Partei-Funktionäre bei der Veranstaltung gesehen oder ist es denen scheißegal, was mit dem Krankenhaus passiert? Meine Frau und meine drei Kinder (sind im KH Schlanders geboren) und alle anderen brauchen dieses Krankenhaus auf allen Ebenen. Sollte eine Veranstaltung am Wochenende sein, bin ich auch dabei. Nicht locker lassen, immer weiter und mehr Leute

mobilisieren! Alle Vereine und Verbände sollen mitmachen. Es gibt noch viel zu tun. Und die Frau Stocker soll lieber heute als morgen aus der Landespolitik verschwinden. Ich empfinde sie als Lügnerin erster Klasse. Herbert Marseiler, Prad

hier Jahr für Jahr Störche, Gänse, Enten, Kiebitze, Flussregenpfeifer und andere Limikolen bei der Rast beobachten. Damit dürfte klar sein, dass dieser wertvolle Lebensraum nicht einem Golfplatz geopfert wer-

Glurnser Au - Tabu für Golfplatz In meiner 31-jährigen Tätigkeit als Verbandsjagdaufseher des Bezirkes Vinschgau habe ich auch die Vogelwelt im Bereich der Glurnser Au und Umgebung kennen gelernt. Hier konnte i 2013 der nördlichste Brutnachweis der seltenen und vom Aussterben bedrohten Zwergohreule erbracht werden. Als einziger heimischer Nachtgreif ernährt sich die Zwergohreule von Insekten und Heuschrecken, welche sie in halboffener Landschaft sucht. Der warme und trockene Vinschger Sonnenberg in den angrenzenden Schludernser Leiten bietet der kleinen Eulenart gute Lebensbedingungen. Ebenso gelang es, die vom Aussterben bedrohte Zwergdommel in der Oberen Au von Glurns, nachzuweisen. Die beiden hoch spezialisierten Arten stellen besondere Ansprüche an den Lebensraum und zeigen uns allein durch ihre Anwesenheit den ökologischen Wert der Glurnser Au an. Die Au und die angrenzenden offenen Wiesen und Heckensäume sowie die Wasserlebensräume sind nicht nur wichtige Brutgebiete vieler Vogelarten, sondern sie sind auch als Trittsteine für durchziehende Zugvögel, von Bedeutung. Sowohl im Frühjahr als auch im Herbst lassen sich

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den darf. Dafür stehen genug ökologisch weniger bedeutsame Gebiete wie beispielsweise der im Landesbesitz befindliche „Schludernser Flugplatz“ zur Verfügung. Der Golfclub LanaMeran Gutshof Brandis sowie der Golfclub Eppan nutzten für ihre Golfplätze ehemalige ApfelMonokulturen. Damit stellen sie eine wirkliche Bereicherung dar und können auch aus Sicht des Natur- und Heimatschutzes gutgeheißen werden. (Bild: Zwergohreule als Jungvogel, gefunden in der Glurnser Au) Hansjörg Götsch, Verbandsjagdaufseher Bezirk Vinschgau Joachim Winkler und Udo Thoma, Mitglieder der Biologenvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Südtirol

Stümperhaft weiter mit Geld klotzen Das Flughafen-Konzept von Arno Kompatscher zeigt ein neues deutliches Bild des Bozner Flughafen-Trauerspiels. Mit der Volksbefragung, zusammengewurschtelt von angeblichen Fachleuten, soll das wohl nicht nur eine Nummer zu groß geratene Projekt gerechtfertigt werden. Während an Schulen und Krankenhäusern eingespart wird, wird beim Millionengrab Flughafen weiterhin munter stümperhaft mit dem Geld der Steuerzahler geklotzt. Wie es aussieht, ist ein Meister wie in Goethes „Zauberlehrling“ nicht in Sicht. So kann getrost ein endgültiges Resultat auf Jahre hin öfter verschoben werden. Dietmar Weithaler, Partschins


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Ein Hauch Himalaya. Über den Sonnenberger Hängen liegen mehrere geheimnisvolle Schalensteine. Einige werden scheinbar heute noch besucht und „benutzt“, wie in den Urzeiten. Diese Kontinuität ist für mich erstaunlich und beruhigend.

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Vinschgau

Viele positive Reaktionen

Kolping im Vinschgau

Ergänzung zur Tafel im Vinschgerwind vom 5. November 2015 Auch Despar Dietl in Mals unterstützt die Tafel Obervinschgau in Prad. Die Verantwortlichen in Prad holen die Nennung hiermit nach und entschuldigen sich. Die Titelgeschichte im Vinschgerwind hat für viele positive Reaktionen gesorgt. So haben beispielsweise die Inhaber eines Hotels in Burgeis der Tafel in Prad vor der saisonalen Urlaubs-Schließung spontan eine große Lebensmittel-Lieferung zukommen lassen.

Menschen auf der Flucht Prad/Schlanders - Flüchtlingsströme auf dem Weg nach Europa, mit wenigen Habseligkeiten. Diese Bilder sehen wir seit Monaten in allen Medien. Es ist die größte Herausforderung für Europa. Eine große Hilfswelle und Stacheldrahtzäune sind die Antworten und eine zunehmende Unsicherheit, wie es weitergehen soll. Monika Weissensteiner (links) von der Alexander Langer Stiftung berichtete über die Hintergründe der Flüchtlingswelle. Rosa Stecher Weißenegger (rechts) vom KVW hat zu dieser Informationsveranstaltung im Rahmern der Prader Bildungstage eingeladen Foto: Heinrich Zoderer

Vor einiger Zeit erschien der Jahresbericht des SEK 2014 – Sozial- und Entwicklungsverein Kolping International. SEK versucht Partnerschaftsarbeit zu leisten. Derzeit wird viel über Flüchtlinge gesprochen. Kolping versucht schon seit Jahrzehnten den Menschen vor Ort zu helfen und sie in der Aufbauarbeit von Kolpinggruppen zu unterstützen. Zahlen, Fakten und Projekte werden im Jahresbericht vorgestellt. 211 Projekte in 41 Projektpartnerländern konnten 2014 gefördert werden, dies Dank des Spendenanstiegs um 2% in den Kolpingländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Südtirol. Kolping International und damit auch Kolping Südtirol konnte so als weltweites, solidarisches Netzwerk diese Projekte fördern. Wie dringlich der Einsatz von Kolping - und Südtirol steht dabei nicht abseits - für starke zivilgesellschaftliche Strukturen ist, zeigt der traurig machende Blick in die Weltnachrichten der letzten Monate. Bewaffnete Konflikte, Bürgerkriege, wirtschaftliche Not und Hunger, zeigen uns weiterhin die Notwendigkeit einer globalen Partnerschaft, um dem Flüchtlingsstrom zu unterbrechen. Dieses Miteinander schafft soziale Strukturen in denen Menschen sich nachhaltig entwickeln können, materiell und spirituell! Von Südtirol konnten im letzten Jahr Projekte in Tansania, Ruanda, Albanien und in der Ukraine unterstützt werden. Sicherlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber trotz allem, es ist wichtig weiterzuarbeiten. Kolping International betreibt bereits seit über 40 Jahren Entwicklungszusammenarbeit. Dabei wird auf die Kraft einer lebendigen Zivilgesellschaft, sprich Kolpinggruppen, als Fundament für Gerechtigkeit und nachhaltigen Wohlstand gebaut.

von Heinrich Zoderer

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m etwas mehr Klarheit zu erhalten, wurde Monika Weissensteiner von der Alexander Langer Stiftung nach Prad und Schlanders geladen, um den Interessierten die Hintergründe dieser großen Fluchtwelle verständlich zu machen. In Prad war es der KVW, welcher zu diesem Vortrag geladen hat, in Schlanders war es der Bildungsausschuss und das Sprachenzentrum. „Ein Flüchtling ist eine Person, die aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet …“ So heißt es in der Genfer Flüchtlingskonvention aus dem Jahre 1951. Weltweit sind rund 60 Millionen Menschen auf der

Flucht. Der größte Teil, rund 38 Millionen sind Binnenflüchtlinge, d.h. sie fliehen in andere Teile ihres eigenen Landes. Der Bürgerkrieg in Syrien hat eine ungeheure Fluchtwelle ausgelöst. 11 Millionen der rund 20 Millionen Einwohner sind auf der Flucht. 7 Millionen innerhalb des Landes und 4 Millionen außerhalb des Landes. Weitere Flüchtlinge kommen vor allem aus Afghanistan und aus Somalia. In der Türkei gibt es bereits 1,6 Mill., in Pakistan 1,5 Mill. und im Libanon 1,15 Mill. Flüchtlinge. Kamen früher viele über die Mittelmeerroute nach Italien, so sind in den letzten Monaten die großen Flüchtlingsströme über die Balkanroute nach Europa gekommen. Die meisten Flüchtlinge wollen nach Deutschland oder Schweden. Nach der aktuellen EU-Verordnung (Dublin III) muss der Flüchtling im ersten

Ankunftsland der EU den Asylantrag stellen. Viele Flüchtlinge machen das nicht, weil sie nach Deutschland wollen. So sind in Italien in diesem Jahr bereits 170.000 Flüchtlinge angekommen, aber nur 65.00 haben einen Asylantrag gestellt. Die Behandlung dauert 12 bis 15 Monate. In den ersten Monaten dürfen Flüchtlinge nicht arbeiten. Südtirol und das Trentino haben neben Aosta am wenigsten Flüchtlinge von allen Regionen Italiens. Flüchtlinge, die nach Südtirol kommen, bleiben zuerst in der Erstaufnahmestelle in Bozen und werden dann an die verschiedenen Aufnahmezentren im Lande weitergeleitet. Monika Weissensteiner berichtete, dass die Zahl der Transitflüchtlinge über den Brenner in den letzten Monaten stark abgenommen hat, weil viele über die Balkanroute kommen.


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Vinschgau/Südtirol

Altwerden im Dorf

Winterreifen

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ass die Menschen im Dorf alt werden können, ist eines der wichtigsten Anliegen der neuen Gemeindeverwaltung von Prad. Deshalb wurde das Thema auch bei den Prader Bildungstagen behandelt. Die beiden Gemeinderäte, der Bauingenieur Ralf Brenner und Martin Ohrwalder, der Leiter der Wohngemeinschaft St. Antonius, referierten über Altwerden im Dorf und altersgerechtes Bauen. Nach Martin Ohrwalder leben von den 384 Personen, die über 75 Jahren alt sind, der größte Teil zu Hause bei den Angehörigen. Mit dem Hauspflegedient, einem Tagespflegeheim, mehreren Seniorenwohnungen, sowie einem recht aktiven Volontariat, ist die Gemeinde bereits gut aufgestellt. Was nun angestrebt wird, ist eine 24-Stunden-Betreuung. Bisher sind mehrere Personen aus Prad in den umliegenden Altersheimen in Mals, Schluderns, Laas und Schlanders untergebracht. Aber nicht ein neues, großes Altersheim ist das Ziel, sondern eine kleine, familiäre Struktur mit speziellen Wohnformen für Pflegebedürftige, auch für einen kurzzeitigen Aufenthalt. Beide Referenten betonten, dass wir in Zukunft beim Bauen und in der Pflege neue Wege gehen

Foto: Heinrich Zoderer

Prad am Stilfserjoch

Martin Ohrwalder (links) und Ralf Brenner (rechts) bauen auf neue Wege für ein generationenübergreifendes Wohnen und spezielle Wohnformen und Pflegemaßnahmen müssen. Ralf Brenner meinte, dass wir uns vom Modell des Einfamilienhauses mit Garten verabschieden müssen. In Zukunft braucht es Mehrgenerationenhäuser in Wohnvierteln mit interessanten Begegnungsräumen. Nach einem Landesdekret aus dem Jahre 2009 muss jeder Neubau barrierefrei gebaut werden. Eine Zugangsrampe, ein Treppenlift, sowie schwellenfreie Duschen müssen vorgesehen werden. Eine Gemeindekommission für Soziales ist dabei ein Prader Modell für eine umfassende Altenpflege auszuarbeiten. Gespräche mit der zuständigen Landesrätin und den Nachbargemeinden wurden bereits geführt. Nach Martin Ohrwalder geht es da-

rum, die Selbständigkeit zu fördern, die Eigenverantwortung der Angehörigen einzufordern und einen Freiwilligendienst aufzubauen, um mit geringeren Kosten und unter Beihilfe von professionellen Betreuern den Pflegebedarf abzudecken. Beide Referenten betonten, dass die bestehenden Landesgesetze überarbeitet werden müssten, um Spielraum für neue Wohnund Betreuungsformen zu ermöglichen. Das Ziel ist es, dass die Menschen so lange wie möglich aktiv bleiben und so lange wie möglich zu Hause leben können, dort betreut werden und bei Pflegebedürftigkeit kurzfristig oder längerfristig in einer Einrichtung im Dorf untergebracht werden. (hzg)

uf allen Staats- und Landesstraßen in Südtirol ist vom 15. November bis einschließlich 15. April Winterausrüstungspflicht. Auf Staats- und Landesstraßen: Bei winterlichen Verhältnissen (Schnee, Matsch oder Eis) dürfen ALLE Fahrzeuge nur mit Winterreifen oder mit montierten Schneeketten (bzw. mit einer gleichwertigen, homologierten Ausstattung) fahren. Diese Verordnung hat ständige Gültigkeit und wird der Öffentlichkeit mittels Anbringung der entsprechenden Straßenbeschilderung zur Kenntnis gebracht und gilt als aufgehoben mit der Entfernung bzw. Verdeckung derselben.

A22 Brennerautobahn (Abschnitt Brenner - Affi):

Vom 15. November bis zum 15. April besteht Winterausrüstungspflicht (unabhängig davon, ob winterliche Verhältnisse herrschen).

Winterausrüstungspflicht in ÖSTERREICH

Vom 1. November bis zum 15. April dürfen PKW und LKW bis 3,5 t bei winterlichen Verhältnissen (Schnee, Matsch oder Eis) nur mit Winterreifen oder an mindestens 2 Antriebsrädern mit Schneeketten fahren. GEMEINDEPOLIZEI VINSCHGAU


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Heimatbühne Schnals

Räuber wird Pfarrer

von links hinten: Maria Magdalena Rainer, Adalbert Weithaler, Helga Santer, Helmuth Rainer und Andreas Rainer; vorne: Frieda Gorfer und Klemens Rainer

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ür die Komödie „Der Räuberpfarrer“ von Peter Landstorfer zum 50-Jahr-Jubiläum hat die Heimatbühne Schnals den Kölner Regisseur Gerd Weigel verpflichtet. Und dieser hat die engagierten Theaterleute dazu verführt, etwas Neues zu wagen. Die Schauspielerinnen und Schauspieler haben sich motiviert auf die Vorgaben des Regisseurs eingelassen und erfrischend gespielt. Und sie haben vor allem viel gelernt, wie Spielleiter Peter Rainer betont. Außergewöhnlich ist das moderne Bühnenbild, das sich in seiner Einfachheit vor den Augen der Zuschauer in unterschiedliche Örtlichkeiten verwandelt. Einmal ist es der Wald, dann wieder

die Kirche. Die Inszenierung arbeitet mit vielen eigenwilligen Geräuschen. Diese polarisieren und sorgen für Gesprächsstoff. Zum Inhalt nur so viel: Der Räuberhauptmann schlüpft durch Zufall in die Rolle eines Pfarrers. Er nistet sich im Pfarrhaus ein und bereichert sich mit Hilfe seiner Bandenmitglieder an den Gläubigen. Doch auch diese sind selbst keine Heiligen und arrangieren sich mit dem Räuberpfarrer. Zum Jubiläum ist eine Broschüre erschienen, mit Dokumentationen zur Theatertätigkeit der vergangenen 50 Jahre. (mds) Weitere Aufführungen: siehe Theaterwind

§ Gnädiger Fiskus Aus dem Gerichtssaal

Dass die steuerliche Belastung in Italien sich auf einem Rekordniveau befindet, ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Nahezu die Hälfte des Jahres arbeitet ein Durchschnittsbürger zwar nicht für die Katz, wohl aber für den Staat! Dessen Phantasie ist geradezu schöpferisch, wenn es darum geht, immer neue Einnahmen in Form von Abgaben, Stempelgebühren, Tickets usw. zu erschließen. Mittlerweile haben wir einen skandinavischen Steuerdruck, jedoch mit staatlichen Gegenleistungen (z.B. in der Justiz), welche sich auf der Ebene von Entwicklungsländern befinden. Wen wundert es daher, dass den Bürgern Politikerprivilegien „sauer aufstoßen“ und sie immer allergischer darauf reagieren, wenn sie erfahren, mit welcher Leichtfertigkeit öffentliche Verwalter mit Steuergeldern umgehen. Da grenzt es schon fast an ein kleines Wunder, wenn man erfährt, dass der Fiskus auch einmal nachsichtig sein kann und von der Besteuerung von Rechtsgeschäften absieht, die er sich unter normalen Umständen nicht durch die Finger gehen lassen würde. Wir beziehen uns dabei auf die Übertragungen von Eigentum auch an Haus- und Grundbesitz im Rahmen von Ehetrennungs-

und Scheidungsvereinbarungen. Aufgrund mehrerer Entscheidungen des Verfassungsgerichts waren schon bisher Vereinbarungen unter trennungs- oder scheidungswilligen Eheleuten dann steuerbefreit, wenn damit die Auswirkungen auf das Familienvermögen der in Auflösung begriffenen Ehe geregelt wurden. Nun hat die Finanzbehörde in einem Rundschreiben vom Juli dieses Jahres klargestellt, dass sich die bisherigen Steuerbefreiungen auch auf Vereinbarungen vermögensrechtlicher Natur erstrecken, welche die Eheleute im Rahmen einer von Anwälten ausgehandelten und vom Staatsanwalt abgesegneten Trennungsoder Scheidungsvereinbarung treffen. Und was die Sache von der steuerrechtlichen Seite her noch interessanter macht: die Steuerbefreiung wird auch auf Vermögenszuwendungen ausgedehnt, welche die Eheleute darin zu Gunsten ihrer Kinder vornehmen! Einzige Bedingung für die steuerliche Begünstigung: in der Vereinbarung zwischen den Eheleuten muss unmissverständlich zum Ausdruck kommen, dass die gegenseitigen bzw. die Zuwendungen an die Kinder mit der in Auflösung begriffenen Ehe in Verbindung stehen. Peter Tappeiner, Rechtsanwalt

Prad

„Ereignisse in Prad“

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m Freitag, den 27. November zeigen die Filmfreunde Prad den dritten Teil der Reihe „Ereignisse in Prad“. Diese Mal kommen Filme aus den 70er und 80er Jahren von Gander Walter, Gerhard Schwarz und Ortler Alfred zur Aufführung. Ereignisse wie die 150 Jahr-Feier-Stilfserjochstraße 1976, der Gustav Thöni-

Empfang 1974, die Fahnenweihe der Bauernjugend mit Festumzug 1978, ein Auftritt des Frauenchores Prad und diverse Jahrgangsfeiern stehen auf dem Programm. Die Veranstaltung findet wie immer in der Mittelschule von Prad statt und beginnt um 19,30 Uhr. Der Eintritt ist frei!


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„I hon in a Ruine inni gheiratet…” Als „Hans-Wirtin“ ist Frau Luisa Laimer weitum bekannt. Mit ihrem Mann Hans hat sie die GasthausRuine in Rabland nach dem Brand 1947 bewohnbar gemacht, wiedereröffnet und ihre Gäste jahrzehntelang mit Herzlichkeit bewirtet. Als guten Organisatorin und Köchin hat sie Gastwirtschaft und Familie stets unter einen Hut zu gebracht. Ihr Mann und ihre acht Kinder sind nie zu kurz gekommen. von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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uisa wollte Bäuerin werden. Doch die Liebe bestimmte es anders. Auf einem Sommerfest 1948 in Plaus forderte sie Hans Laimer, der Gastwirtssohn aus Rabland, zum Tanz auf. Im Nu eroberte er ihr Herz, sehr zum Verdruss vieler anderer Burschen, die um sie warben. „Si hat a poor Reiche kriagt, ober si hot in Ormen gnummen“, so wurde gemunkelt. Denn der Gasthof „Hanswirt“ war nach dem Brand im März 1947 nur notdürftig bewohnbar und keine gute Partie. Das Paar ließ sich nicht beirren und zog nach der Hochzeit 1950 in das rußige, schlecht beheizbare Haus. „I hon in a Ruine inni gheiratet, ober di Liab isch stärker gweesn”, sagt sie. Luisa wuchs mit neun Geschwistern auf dem FallrohrHof“ bei Naturns auf. An ihre Italienisch-Lehrerin aus Turin erinnert sie sich gerne. „Si isch gonz a feine gweesn“, schwärmt sie. Gerne hätte Luisa die schicke Uniform der „Piccole Italiane“ getragen, das blaue Plissee-Röckchen mit weißer Bluse und blauer Masche. Doch die Eltern, die für Deutschland optiert hatten, verwehrten ihr die fünf Lire für das dafür notwendige „Faschistenkartl“. Fünf Lire waren damals viel Geld. Ein Arbeiter verdiente eine Lira am Tag. Die Lehrerin bot sich an, ihr das „Kartl“ zu bezahlen, wenn sie dafür eine Henne bekäme. Doch die Mutter verweigerte auch die Henne. Nach 1939 zogen die älteren Brüder für Hitler in den Krieg. Luisa unterstützte ihren Vater daheim und erledigte manch schwere Männerarbeit. Belastender als jede Anstrengung war die Sorge um die Brüder. Einer kehrte nicht mehr von der Front zurück. „Dr Konrad isch vermisst bleibm“,

Luisa Schwienbacher Laimer, geboren am 31. 10. 1926 in Naturns, lebt in ihrer kleinen Wohnung im „Hanswirt“ in Rabland. In Gelassenheit und umsorgt von ihren Lieben verbringt sie ihre Tage: „Wenn in nit strickn unt lesn kannt, tat mir eppas fahln.“ so Luisa. Trotz aller Traurigkeit schaute sie nach vorne. Sie liebte die geselligen Treffen nach dem Krieg auf „Pardell“, wo sie zu den Grammophon-Klängen tanzen lernte. Und sie liebte Sommerfeste, wie jenes bei dem sie ihren Mann traf. Das junge Paar war sich sehr verbunden und bestritt den Lebensunterhalt mit der Landwirtschaft, die zum „Hanswirt“ gehörte. Der Gasthof als solcherblieb vorerst geschlossen und wurde nach und nach mit Hilfe von Krediten renoviert. Jedes Jahr lag ein neugeborenes Kind in der Wiege. „In zehn Johr hon

i ocht Kinder kopp“, sagt Luisa. Sie und ihr Mann freuten sich über jedes Kleine. 1960 stand das Paar vor der Entscheidung, das Vorrecht zur Inbetriebnahme des Gasthofes zu nutzen oder ganz darauf zu verzichten. Denn andere Interessierte drängten auf die Lizenz. Luisa war skeptisch, ließ sich aber von ihrem Mann überreden und nahm die neuen Herausforderung an. „Unt asou weart ma Wirtin“, sagt sie. „Obr i hon Ongscht kopp“. Sofort besuchte sie Kochkurse. Am 16. April 1962 öffnete der „Hanswirt“. Luisa stand am Herd im ersten Stock

und ihr Blick fiel auf die vielen Menschen in unmittelbarer Nähe. „Hoffentlich welln dia nit olle do essen“, dachte sie. Mit Hilfe einer Köchin meisterte sie den Ansturm und erhielt viel Lob. Das baute sie auf. Schon bald entwickelte sich der „Hanswirt“ zu einer Top-Adresse für vorzügliches Essen. Begehrt war vor allem die „Schlachtplatte“ mit Produkten aus der eigenen Landwirtschaft. Unterstützung erhielt Luisa stets von ihren Kindern und ihrem Mann. Alles lief reibungslos, bis sich bei Hans Herzbeschwerden bemerkbar machten. „Deis isch a Nochwirkung fan Kriag gweesn“, erklärt sie. Nach zwei Herzinfarkten starb ihr Mann im Alter von 64 Jahren. Den Verlust war schwer zu verkraften. In seinem Sinne machte sie weiter. 1972 begleitete sie die Umbauarbeiten und die Errichtung eines größeren Speisesaales. Sie war als Organisatorin in der Küche zentrale Ansprechpartnerin, bis anfangs der 1990er Jahr alles anders wurde. Kurz hintereinander verlor sie zwei ihrer Liebsten durch tragische Unfälle. Die kleine Enkelin erstickte an einem Erdnüsschen und der 18-jährige Enkel starb bei einem Verkehrsunfall. Und damit nicht genug, kurz darauf erlitt Luisa einen Schlaganfall, der sie halbseitig lähmte. „Norr hon i gmiaßt kürzer treten“, sagt sie. Willensstark kämpfte sie sich ins Leben zurück und gab von nun an ihren eigenen Bedürfnisse mehr Raum. Sie schloss sich dem Seniorenclub an, pflegte Freundschaften, ging auf Reisen... „Gott sei Donk hon i deis olz toun, heint hon i scheane Erinnerungen“, erklärt sie. Diese Erinnerungen an ferne Länder frischt sie beim Lesen auf. Denn Lesen ist neben dem Stricken heute ihr schönster Zeitvertreib.


Bildungsausschuss Mals

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Werkstatt

Kastelbell/ Tschars

TarscH

LatscH

Martell

Goldrain

Schlanders

Kortsch

Laas

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Glurns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

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Schluderns

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Bildungsausschuss Schluderns

BILDUNGS

HERBST

Offene Werkstatt Mals

„Flicken, Nähen, Stricken, Filzen, Bügeln“ Zum zweiten Mal öffnet die Offene Werkstatt Mals. Hängt vielleicht eine Hose in deinem Schrank, die zu flicken wäre, aber wer macht das denn heute noch? Wolltest du schon lange mal wieder anfangen zu stricken, ohne gleich einen ganzen Kurs besuchen zu müssen? Ärgerst du dich auch immer über die Bügelfalten, die nicht dort sind, wo sie hingehören? Bist du neugierig geworden – dann komm einfach vorbei! KEINE ANMELDUNG NOTWENDIG. Termin: Samstag, 21. November 2015 Uhrzeit: 14.30 bis 16.30 Uhr Seniorenraum (Alter Kindergarten Ort: neben Ferrarihaus Mals) Veranstalter: Eine Gemeinschaftsaktion von BA Mals und Tauschkreis Mals Kurs

Desserts mit regionalen Produkten Leichte Desserts aus regionalen Zutaten – schnell in der Zubereitung, schön präsentiert sind sie der krönende Abschluss für ein schönes Menü. Leitung: Erwin Folie Termin: Di., 24.11., Mi. 25.11., Fr. 27.11.2015 Beginn: 19.30 Uhr Lehrküche Oberschulzentrum Mals Ort: Anmeldung & Info: GWR Spondinig, Tel. 0473 618 166

feier

Olte Liader und junger Wein

Sänger und Sängerinnen aus Laatsch geben alte Lieder zum Besten, dazwischen kredenzt das Meraner Weinhaus passende Weine. Es verschmilzt, was immer schon zusammengehörte: Wein und Gesang.

Termin: Freitag, 27. November, 19.30 Uhr Ort: Heimatmuseum Laatsch Veranstalter: Heimatmuseum Laatsch Räucherseminar

Die Rauhnächte… Die „Rau(c)hnächte“ zw. 24. Dezember und 6. Jänner sind die „Schwellenzeit des Jahres“ und somit die energetisch günstigste Zeit zum Räuchern für Mensch und Raum. Die Rauhnächte sind nicht nur heimisches Brauchtum, sondern uraltes Wissen um die Kräfte der Natur. Sie lernen die Rituale rund um Weihnachten von ihrer energetisch wirksamen Seite her kennen und erfahren, wie Sie sich und Ihr Heim für das kommende Jahr durch Räuchern energetisch gut vorbereiten können. Der genaue Rauhnacht-Kalender und die wirksamen Räucherdüfte werden Ihnen helfen, sinnvolle Impulse für Ihre Vorhaben und Ziele „zum richtigen Zeitpunkt“ zu setzen. Referentin: Maria Molling Termin: Samstag, 28. November 2015 Uhrzeit: 15.00 bis 17.30 Uhr Ort: Mehrzwecksaal Martinsheim Mals Kleiner Unkostenbeitrag Bildungsausschuss Mals Veranstalter:

Bildungsausschuss Graun

Sonntag, 29.11.2015 (1. Advent)

17.00 Uhr – Pfarrkirche St. Valentin a.d.H. • Advent-Feier mit der Musikschule Obervinschgau, dem Kirchenchor Langtaufers, der Hoader Frauensinggruppe, Maria Dangl sowie den Bläsern der Musikkapelle St. Valentin • Offizielle Anleuchtung der Kunstfenster am Vereinshaus und Verkauf von Weihnachtsgebäck, Krapfen und warmen Getränken Die Fensterbilder sind bis zum 07.01.16 (Hoadr Kirchta) zu sehen • Anschließend Bilderausstellung im Vereinshaus sowie am Sonntag, 06.12.15 von 9.30 – 12.00 Uhr


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Bildungsausschuss Prad

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Bildungsausschuss Stilfs

Prader Bildungstage

· November 2015 · Leserfestl

Abschluss der Sommerleseaktionen für Kinder und Erwachsene Unter allen teilnehmenden Lesern und Leserinnen werden Sachpreise verlost. Datum: Samstag, den 21.11.2015 Beginn: 16.00 Uhr Ort: Bibliothek Prad

Filmabend der Filmfreunde Prad

„Ereignisse in Prad“ (Teil 3)

Verkostung

Südtiroler Süßweine & Schokolade Datum: Beginn: Ort:

Referent: Sommelier Ulrich Wallnöfer Veranstalter: Bildungsausschuss Unkostenbeitrag: 15 Euro, maximal 15 Teilnehmer Anmeldung: in der Bibliothek bis Donnerstag, den 19.11.2015 erforderlich.

Freitag, 20.11.2015 20.00 Uhr Bibliothek Prad

von Schwarz Gerhard, Gander Walter und Ortler Alfred Datum: Freitag, 27.11.2015 Beginn: 19.30 Uhr Ort: Mittelschule

Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars

Vorstellung der Dorfchroniken 2012, 2013, 2014

PPT-Präsentation von Dorfbildern aus den Chroniken Übergabe der Chroniken Dia Show alter Fotos /Musikalische Umrahmung/Imbiss

Samstag, 28. November 2015 um 18.00 Uhr im J.-Maschlerhaus Tschars Alle sind recht herzlich dazu eingeladen! Bildungsausschuss Schlanders

L I T E R AT U R R U N D E Besprochen wird der Roman

„Gehen, ging, gegangen“

von Jenny Erpenbeck, mit Günther Vanzo in der Bibliothek Schlandersburg; Montag, 30.11.2015, Beginn: 19.30 Uhr Bildungsausschuss Laas

Tanaser wünschen sich Buslinie zurück

I

m Rahmen des Projektes „Dörfer entwickeln – Gemeinschaft stärken“ des Bildungsausschuss Laas befasste sich kürzlich eine Tanaser Arbeitsgruppe mit dem Thema Mobilität. Als Gastreferent war Hanspeter Weiss, Präsident der Texelbahn AG anwesend und berichtete über Vorarbeiten und Umsetzung beim Bau der Texelbahn ins Partschinser Zieltal. Im Rahmen der Dorfentwicklung war auch die Möglichkeit der Errichtung einer Seilbahnverbindung von Eyrs nach Tanas angeregt worden. Bei der konstruktiven Diskussion wurde es vorerst als noch dringender und kurzfristiger umsetzbar angesehen,

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Aufmerksam verfolgten die Tanaser den Ausführungen von Hanspeter Weiss (2 v.l.), welcher als Seilbahnbetreiber, Lokalpolitiker und Hotelier fachkundig informierte dass die öffentliche Buslinie, welche vor einigen Jahren eingestellt wurde, wieder eingesetzt werden sollte. BM Andreas Tappeiner, der ebenfalls an diesem Abend anwesend war, versprach den Tanasern diese Möglichkeit mit Landesrat Mussner zu besprechen und in Verbindung mit dem Schülertransport eine Lösung dafür zu suchen. (lu)

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


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Ganze Kerle E

von Roland Sprenger, Online-Berater

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agtäglich nutzen wir das Internet. In Deutschland gibt es ca. 61 Mio. Internetnutzer, davon sind 53 % jeden Tag online, in der Schweiz sogar 81 % der 7 Mio. Heute zieht man lediglich das Smartphone aus der Tasche und ist online. Bereits jetzt werden fast 45% aller Suchanfragen über das Smartphone abgewickelt und diese Zahl steigt täglich. Auf manchen Webseiten werden sogar Anstiege von über 100 % im Vergleich zum Vorjahr gemessen. Schaut man aber auf die Internetseiten, welche für Mobilgeräte optimiert sind, kommt man zu dem “erschreckenden” Ergebnis, dass aktuell ca. 70 % (!) der Hotelwebseiten in Südtirol nicht für mobile Endgeräte optimiert sind. Das bedeutet, dass Inhalte nicht optimal dargestellt werden, Menüs oft nicht richtig funktionieren, Inhalte können nur durch Zoomen und Scrollen gelesen werden, das Laden dauert länger usw. Diese Geduld haben die wenigsten Nutzer und verlassen womöglich Ihre Seite gleich nach dem Aufruf wieder, um eine neue Suchanfrage zu starten. Auch erreichen “nicht mobil optimierte” Seiten meist schlechtere Platzierungen in den Suchmaschinen. Man bedenke, dass jeder Nutzer der die Seite aufruft, ein potenzieller Kunde mit Kaufabsicht sein könnte, denn unser Smartphone ist immer eingeschaltet, also “surfbereit” und oft die erste Anlaufstelle für Fragen. Aus diesem Grund ist es jedem der eine Webseite hat, angeraten, diese mobil zu optimieren.

s hat niemand gesagt, dass es einfach ist eine Frau zu sein. Dafür hat der Herrgott auch nur die besten ausgewählt – aus dem Rest hat er Männer gemacht.....Amüsant, lustig und komisch: Ganze Kerle nennt sich die Komödie der kanadischen Autorin Kerry Renard, die der Theaterverein Schlanders sechs Mal in den vergangenen zwei Wochen auf die Bühne gebracht hat. Fummel, Stöckel und Perücken: Es ist wie im Zirkus, stellen die vier Paketboten Paul, Samuel, Georg und Manuel fest, je mehr Kamele in der Manege, desto besser. Dabei fängt alles ganz harmlos an: Die vier arbeiten beim Lieferservice SPS, bis sie Geld für die Augenoperation

Foto: Angelika Ploner

Mobile Webseiten

Schlanders

der jüngsten Tochter des Chefs auftreiben wollen und dafür – weil keine bessere Idee bei der Hand - eine Travestie-Show organisieren. Die Hauptdarsteller: Die vier selbst, gecoacht von Samuels Mami.... Die weihnachtliche Atmosphäre verfliegt schnell, wenn die anstehende Travestieshow Fahrt in der Handlung aufnimmt. Am Ende erlebten die Zuschauer eine außergewöhnliche Bühnenshow, unvergessliche Momente und pralle Weiblichkeit in „Magic of Travestie“ mit der jungen und

heißen Paula, der rothaarigen Samantha, der wilden Manuelitta und der feurigen Giorgin aus Laas Vegas. Andrea Stolcis, Daniel Trafoier, Hannes Rainalter, Stefano Tarquini, Moritz Angerer und Susanne Resch Vilardo: Sie stehen auf der Bühne ihren Mann und ihre Frau, das Publikum klatschte anerkennend. Und wissen Sie, wieso eine Frau nicht schön und intelligent zugleich sein kann. Weil sie dann ja ein Mann geworden wäre .... (ap)

Schlanders

Liechtenstein auf Briefmarken B

riefmarken waren früher ein Aushängeschild eines Landes. Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten und wichtige Ereignisse wurden auf Briefmarken abgebildet. Durch die Briefmarke kam die Schönheit eines Briefes zum Ausdruck. Diese Welt ist in die Ferne gerückt, meinte Sebastian Felderer in der Bibliothek Schlandersburg bei der Ausstellungseröffnung seiner Briefmarkensammlung über die Geschichte des Fürstenhauses Liechtenstein. Am 5. September war Fürst Adam II von Liechtenstein auf Besuch in Schlanders. Mit großer Freude erzählte Felderer, dass es ihm dabei gelungen ist, unter den Briefmarken mit dem Staatswappen die Unterschrift des Landesfürsten zu erhalten. In seiner schön aufbereiteten Sammlung sind nicht nur Briefmarken zu sehen, sondern auch sehr informative Texte über das Land, das Fürstenhaus,

Foto: Heinrich Zoderer

Wind - Klick-Tipps

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Ausführlich erläuterte der passionierte Philatelist Sebastian Felderer seine Briefmarkensammlung über das Fürstentum Liechtenstein. Bis 28. November ist die Ausstellung in der Bibliothek Schlandersburg zu sehen die Landschaften, Gebäude und wichtige Ereignisse des Fürstentums. Liechtenstein ist das Briefmarkenland Nummer 1, meinte Felderer, vier Mal im Jahr erscheinen neue Briefmarken. Felderer hat mehrere Ersttagsbriefe ausgestellt. Das sind Briefmarken, welche auf einem Briefumschlag am ersten Tag des Erscheinens herausgegeben werden. Maximumkarten sind eine weitere Besonderheit

dieser Ausstellung. Auf einer Ansichtskarte ist eine Briefmarke mit dem gleichen Bildmotiv und einem Sonderstempel aufgedruckt. Sowohl der Bürgermeister Dieter Pinggera, als auch die Gemeindereferentin Dunja Tassiello und Karin Meister von Schlanders Marketing gratulierten Sebastian Felderer zu seiner umfangreichen Briefmarkensammlung über Liechtenstein. (hzg)


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Marienberg/Vinschgau/Südtirol

Theaterprojekt „Griseldis“ (1713) in Marienberg 2016

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enau in einem Jahr, am 5. November 2016, wird „Griseldis“ im Benediktinerstift Marienberg in Mals das erste Mal aufgeführt. Gespielt wird von allen Theatergruppen der Gemeinde Mals gemeinsam. Ort der Aufführungen ist der unterirdische Neubau der Stiftsbibliothek, die derzeit nach den Entwürfen des Architekten Werner Tscholl gebaut wird. Gespielt wird die handschriftlich überlieferte Fassung der „Griseldis“ aus dem Jahre 1713, die vor zwei Jahren im Archiv von Marienberg entdeckt wurde. Das Märchen der Bauerntochter Griseldis hat in der Weltliteratur eine lange Tradition. Es geht zurück auf die berühmte Novellensammlung „Decamerone“ (um 1350) des italienischen Dichters Giovanni Boccaccio. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden in allen Literaturen Europas viele hundert Dramen, Romane und

Gedichte, die das Schicksal der Griseldis thematisieren. Eines dieser Dramen ist die „Griseldis“, die ursprünglich 1713 in Meran aufgeführt wurde und über das dortige Benediktinergymnasium seinen Weg ins Archiv von Marienberg fand. Vor einem Jahr entstand die Idee, die Marienberger „Griseldis“ in Marienberg zu spielen. Abt Markus Spanier war sofort davon begeistert. Der Ort der Aufführung wird der Neubau der unterirdischen Stiftsbibliothek sein, der voraussichtlich im nächsten Sommer fertig sein wird. Die Proben und Aufführungen der „Griseldis“ fallen in die Zeit zwischen der Fertigstellung des Baus und dem Einzug der Bibliothek. Somit bieten die Aufführungen im November 2016 die einmalige Gelegenheit, die Räume der neuen Bibliothek im leeren Zustand zu erleben, bevor sie ihrer eigentlichen Zweckbestimmung über-

Schlanders

Benefizkonzert der Rock-Band factory begeisterte die Fans

D

digen Publikum ordentlich ein und weckten die Spendenfreude der Besucher. Die gesammelten Spenden kommen nun den Südtiroler Ärzten für die Dritte Welt zugute. Die Band bedankt sich bei allen Fans, Freunden und Spendern, und den zahlreichen freiwilligen Helfern!

Foto: „Wind“-Archiv

ie Schlanderser RockBand factory veranstaltete am 5. September bereits zum 3. Mal das Benefizkonzert Grau in der Matscher Au. Es kamen trotz Regen und Kälte zahlreiche Fans zum Festplatz in die Matscher Au. Hits von den Rolling Stones, Pink Floyd und Santana heizten dem tanzfreu-

v.l.: Geri Kühnel, Klaus Garber, Kathrin Blattner, Michael Waschgler, Steffi Blaas, Georg Vanzo, Karl Proserpio.

Titelblatt der Griseldis (1713) Benediktinerstift Marienberg, Archiv geben werden. Darüber hinaus sind die „Griseldis“-Aufführungen ein Programmpunkt im Rahmen der 200-jährigen Wiedergründung von Marienberg, die 2016 gefeiert wird. Als Regisseure für das Projekt konnten Toni Bernhart und

Janina Janke gewonnen werden. Bernhart lebt und arbeitet als Theaterautor und Literaturwissenschaftler in Stuttgart und Berlin. Janke ist eine international tätige Regisseurin und Künstlerin aus Berlin, die vor wenigen Tagen im UN-Hauptquartier in New York ihre Ausstellung „Unknown Spaces“ zeigte. An der „Griseldis“ in Marienberg wirken alle Theatergruppen der Gemeinde Mals mit: Volxteattr Oubrwind Mols, Theatergruppe Mals, Dorftheater Schleis, Theaterbühne Matsch, Heimatbühne Burgeis, Theatergruppe Laatsch und Theatergruppe des Kirchenchores Tartsch. Die Projektleitung liegt in den Händen des Spielleiters der Heimatbühne Burgeis und Erwachsenenbildners Ludwig Fabi. Finanziell wird das Projekt durch den Bildungsausschuss Mals unter dem Vorsitz von Sibille Tschenett koordiniert.


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Schlanders/Vinschgau/Meran

Foto: Erwin Bernhart

Schlummerndes Juwel v.l.: Michaela Platzer, Vinschgau Marekting-Direktor Kurt Sagmeister, Vinschgau Marekting-Präsident Matthias Tschenett, Stefan Gruber und Christine Tappeiner

W

ir müssen in die Köpfe unserer Gäste bringen, dass der Vinschgau in Südtirol liegt“, sagte Kurt Sagmeister bei der 4. Tourismusrunde am 5. November in Schlanders. Und es gilt, die Begehrlichkeit zu steigern.

Denn bei der Bekanntheit hat der Vinschgau in der vom HGV in Auftrag gegebenen marketmind-Studie hinter Meran an zweiter Stelle der Südtiroler Destinationen gut abgeschnitten. Dass Bekanntheit nicht mit Be-

gehrlichkeit gleichzusetzen ist, veranschaulichte Sagmeister am Beispiel Fukushima. Und zur derzeitigen Diskussion rund um die Reorganisation der Tourismusverbände sagte Sagmeister, man sei in einer Phase der Ungewissheit. Es gebe Chancen und Risiken, wenn man mit dem Meranerland fusionieren müsse. Jedenfalls müsse die Charakteristik der Region beibehalten werden. „Was kommt, muss besser sein als das, was da ist.“

Als „Strategie 2020“ hat Sagmeister das „schlummernde Juwel Stilfserjochstraße“ auserkoren. Stefan Gruber von Kohl & Partner referierte über „Mehr Gäste in der Nebensaison“. Grußworte kamen von HGV-Obmann Manfred Pinzger und von BM Dieter Pinggera. Moderiert wurde der Abend von Michaela Platzer. Einleitend sprach Vinschgau Marketing-Präsident Matthias Tschenett: „Wir finden eine Lösung mit Meran.“ (eb)

Schlanders

Feuerprobe bestanden ür den Schulchor samt Band des Oberschulzentrums (OSZ) Schlanders war es der erste Auftritt – die musikalische Umrahmung der Grundsteinlegung zum Neubau der Technologischen Fachoberschule|TFO. Und die jungen Talente haben diese Feuerprobe mit Bravour bestanden. Für den Aufbau dieses „musikalischen Grundsteins“ hat sich das OSZ Schlanders genügend Zeit und Raum gegeben. Gegründet wurde der Schulchor am OSZ Schlanders bereits im vorigen Schuljahr 2014-15. Unter der Leitung von Karl Heinz Vater wurden die Schulfeiern gestaltet und festlich umrahmt. Im heurigen Jahr kam zum Schulchor ein weiteres Angebot hinzu:

Foto: „Wind“-Archiv

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die Schulband. Unter der Leitung von Hannes Ortler treffen sich bis zu 30 musikbegeisterte Oberschüler/innen wöchentlich am Gymnasium zum gemeinsamen Singen und Musizieren. Im Rahmen des FÜ Unterrichts (Pflichtunterrichtszeit) und im Rahmen des Wahlbereichs

können die Schüler/innen diese Angebot wahrnehmen. Eine gemeinsame 2-tägige Projektfahrt ist für Ende dieses Schuljahres geplant, voraussichtlich zu einem Musical nach Verona oder ähnliches. Diese wird im Rahmen der Leistungskurse finanziell von der Raiffeisen-

kassa Schlanders unterstützt. Für die kommenden Jahre ist ein kontinuierlicher Weiterbau an diesem musikalischen Grundstein geplant- vielleicht auch einmal mit einer musikalischen Austauschwoche mit anderen musikbegeisterten Jugendlichen oder einer eigenen Konzertreise. Musik macht nicht nur klug, gemeinsames Musizieren macht glücklich, wie man an den lachenden Gesichtern der Schulband und des Chors am OSZ Schlanders sieht. Zum einen ist für die Schule die Förderung vielfältiger Begabungen besonders auch im musisch-kreativen Bereich wichtig. Zum anderen stellt es bewusst einen wertvollen Ausgleich zum schulischen Lernen dar.

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Graun

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inen Ratschlag des Liedermachers Hermann van Veen, der eindrücklich in einem Musikstück meint: „Sag keine lieben Sachen an meinem Grab. Sag sie jetzt!“ haben sich der Lehrkörper und das Verwaltung- und Hilfspersonal des Schulsprengels Graun zueigen gemacht und eine bewegende Abschiedsfeier mit vielen lieben Sachen vorbereitet. Es hieß Abschied nehmen von zwei Frauen, von zwei tragenden Säulen in der Oberländer Schulgemeinschaft. Die fachkundige Mathelehrerin und ehemalige Vizedirektorin Waltraud Folie wurde am 1. September in den Ruhestand versetzt, Direktorin Sonja Saurer hingegen in ihre Heimatgemeinde Prad. Dort leitet sie seit Beginn dieses Schuljahres den Schulsprengel. Das entsprechende Motto der Abschiedsfeier wurde treffend mit „Veränderungen öffnen auch neue Türen“ gewählt.

„Die Frau Folie hat sich immer korrekt und zielstrebig für die Belange der Schule eingesetzt. Sie war stets eine wertvolle Stütze nicht nur für den Direktor sondern für die ganze Schule. Sie hat sich immer bemüht ihr Bestes zu geben. Sie hat keine Mühen gescheut und hat auch nie auf die Uhr geschaut. Wir können ganz einfach von ganzem Herzen danken.“ sagte der einstige Direktor Reinhard Zangerle. Auch Bürgermeister Heinrich Noggler fand lobende Worte und sagte u.a.: „Bei Entscheidungen hast du dich voll eingebracht, du hast immer deine Meinung gesagt. Wir haben viel auf dich gelost.“ Frau Folie war 32 Jahre lang Lehrerin an der Mittelschule, galt als mathematisches und organisatorisches Talent und wurde sozusagen zum Urgestein der Schule. Valentin Paulmichl und Jessika Ieronimo würdigten im Namen des Lehrkörpers die 5-jährige

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Zwei starke Frauen verabschiedet

Sonja Saurer, Waltraud Folie und BM Heinrich Noggler Direktoren-Tätigkeit von Sonja Saurer. Sie lobten die feinen und korrekten Umgangsformen, die Empathie für Schüler und Eltern, die gerne gesehenen Klassenbesuche und den außerordentlichen Einsatz beim Umbau der Mittelschule in St.Valentin. Frau Saurer war für 5 Schulstellen, fast alle neu, und die Erlebnisschule in Langtaufers verantwortlich. „Wir haben einen Lehrkörper, der täglich motiviert und mit Freude arbeitet“ sagte Moderatorin Michaela Brunner. Auch der Bürgermeister dankte für

ihren Einsatz im Schulsprengel Graun, für ihr Einfühlungsvermögen und für ihre Freundschaft und wünschte alles Gute für ihre weitere Zukunft in Prad. Die Abschiedsfeier wurde mit verschiedenen Einlagen, mit eigens getexteten und komponierten Liedern und mit einer humorig-scherzhaften „Waltraud-Litanei“ aufgelockert. Kleine originelle Geschenke wurden überreicht bevor die Schulsekretärin Sonja D´Angelo mit einer Powerpoint-Präsentation auf das Wirken der Geehrten zurückblicken ließ. Die Abschiedsfeier wurde mit einem kleinen exquisiten Büffet, sorgfältig vorbereitet vom Reini vom Hotel Edelweiss, abgerundet. Dabei wurden viele „lieben Sachen“ im Sinne des obgenannten Liedermachers jetzt gesagt und angenehme schöne Erinnerungen an die gemeinsame Zeit wachgerufen. (aw)


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Eyrs/Tschengls

50 Jahre Kunstmalerei or ca. 50 Jahren, im Alter von knapp 20 Jahren, begann Hans Telser aus Eyrs seine Leidenschaft für die Kunst zu entdecken. Er hatte bereits den Beruf des Malers und Lackierers erlernt und begann schließlich sich ebenfalls für die Kunstmalerei zu interessieren. Der aus dem Bergdorf Tanas stammende Künstler fokussierte sein Schaffen im Lauf der Jahre auf die Landschaftsmalerei. Dörfer, Gehöfte, oder Gebirgszüge gehörten jahrelang zu seinen Lieblingsmotiven. So entstanden viele künstlerische Abbildungen von Höfen oder alten Gebäuden aus eigenem Blick,

Foto: Bruno Telser

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Bereits seine vierte erfolgreiche Ausstellung: Hans Telser aus Eyrs die heute zum Teil gar nicht mehr existieren. Der Künstler hat dabei einen eigenen Stil entwickelt den Moment einzufangen, wie etwa in der farblichen Darstellung der Jahreszeiten. In den letzten Jahren verbreiterte Telser seinen Fokus, so

entstanden beispielsweise auch Bilder auf den griechischen Inseln oder in der Gegend von Siena. Gerne malt Telser mit seinem Künstlerkollegen Ernst Müller der ihn immer wieder inspiriert. An die 60 Bilder aus der 50-jährigen Schaffenszeit

von Hans Telser sind derzeit in der Tschenglsburg ausgestellt, welche am 30. Oktober feierlich eröffnet wurde. Kulturgastwirt Karl Perfler betonte bei der Eröffnung die Wichtigkeit der Kunst, die immer eine alternative oder auch kritische Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit darstellt und dem Künstler die Möglichkeit zum Ungehorsam gibt, seinen eigenen Fähigkeiten Spielraum zu geben. Die bereits vierte Bilderausstellung von Hans Telser bleibt noch bis am 7. Jänner täglich, außer Montags, geöffnet.

Schluderns

Hochkarätiges für Herz und Ohren nter dem Motto ‚Korn und Haflinger‘ folgte kürzlich der Auftakt zu den heurigen Schludernser Katharinatagen. Dabei machten zwei außergewöhnliche Gruppen aus dem Vorarlberg beim Konzert im Kultursaal Schluderns auf sich aufmerksam. Der Verein Musica Viva Vinschgau präsentierte die Bläser des Klarinettenquartetts Scorzonera und die Sänger des Vokalensembles Ottava Rima,

Siegfried Flora, der Malser Kapellmeister Hanspeter Rinner, Präsident im Vorstand von Musica Viva Vinschgau Hermann Schönthaler und viele mehr, welche am Konzert teilnahmen und den unterschiedlichen, gefühlvollen Stimmen und Tönen horchten. Einleitung zu den Katharina-Schutzpatron-Tagen übernahm der anwesende Bürgermeister von Schluderns Erwin Wegmann, der auch seiFoto: „Wind“-Archiv

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welche gemeinsam ein Konzert der besonderen Klasse geliefert haben. Musikbegeisterte, Sänger, Chorleiter und Kapellmeister befanden sich unter den Zuschauern. Darunter auch der Malser Chorleiter des Männer Viergesanges und Männerchors

ne Grußworte an alle Gäste des musikalischen Abends sowie an die österreichischen Künstler richtete. Unter den Sängern befindet sich auch Sigurd Flora. Geboren in Mals lebt es seit vielen Jahren in Vorarlberg und war Mitgründer des 2005 entstandenen Vokalensembles Ottava Rima. Neben verschiedenen hochkarätigen Wettbewerben und Konzerten an denen die Gruppe teilnimmt freut es sie aber auch immer wieder nach Südtirol zum Singen zu kommen!

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Mals

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m 27. Oktober las die Autorin Monika Habicher aus ihrem Buch „Wenn die Seele weint“ in der Bibliothek Mals. Die Bibliothekarin Gudrun Kuenrath freute sich, zwei mutige Frauen an diesem Abend begrüßen zu dürfen: die Autorin Monika Habicher, die im Buch „Meine Seele weint“ ihre eigenen Gewalterfahrungen aufgezeigt hat und Claudia Pichler vom Frauenhaus Meran. Diese gratuliert der jungen Autorin für ihren Mut und ihr Engagement für die Kinder. „Monika hat die Dynamiken von Gewalt sehr gut beschrieben ohne an zu klagen“, beschreibt Frau Pichler. „Das Buch ist ein Aufruf an Menschen, sich Unterstützung zu holen. Ein starkes Buch aus dem viel Kraft herausgeht.“

Monika Habicher arbeitet als Sozialpädagogin in der Kinderund Jugendpsychiatrie. Sie arbeitet mit Kindern, die schlimme Erfahrungen mit Gewalt erleben, bzw. erlebt haben. Sie gaben den Anlass, das Buch zu schreiben. „Die Erfahrungen bleiben immer im Körper und in der Seele gespeichert, auch wenn sich der spätere Jugendliche oder Erwachsene nicht mehr erinnern kann“, erklärt Frau Habicher. Hat ein Kind Gewalterfahrungen gemacht, brechen die Reaktionen häufig später im Jugendalter aus, etwa als Essstörungen oder aggressive Drogen. Kinder brauchen besondere Achtsamkeit. Ihnen fehlen die Worte, um über Gewalt zu reden. Außerdem liebt jedes Kind seine Eltern – es braucht sie zum Überleben.

Kinder geben sich oft selbst die Schuld für das was passiert, sie haben keine Erklärungen. Sie weinen nicht nach außen, sondern nach innen. Daher der Titel „Meine Seele weint“ und das lachende Kind auf dem Cover. Gerade solche Kinder scheinen oft besonders selbstbewusst und cool. „Die erste Schlägerei schockiert mich zutiefst“, liest Monika Habicher aus dem Buch. Sie liest, wie das kleine Kind die Gewaltsituation erlebt und beschreibt die Erlebnisse der Jugendlichen. Im Raum spürbare Betroffenheit, aber auch Respekt vor Monika Habicher und deren Familie, die den Mut haben, ihre Geschichte öffentlich zu machen. „Meine Geschichte ist vorbei, sie gibt Kindern, die heute Gewalt er-

Foto: Brigitte Alber

Meine Seele weint

Monika Habicher mit ihrem Buch leben eine Stimme.“ Mit dem Wunsch, dass durch das Buch und das Projekt viele Menschen erreicht werden und beginnen über Gewalt zu reden. (ba)

Foto: „Wind“-Archiv

Laas

Heike Vigl muszierende Erzählerin /erzählende Musikerin „Die Samblana umhüllt mit ihrem weißen Gewand die Erde und die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Der blaue Lichtstrahl ihres Spiegels dringt bis in die letzten Winkel vor. Da sprengt ein weißer Reiter daher:

Erzählabend Der Morgen graut und das Licht beginnt seine Wirkung in all seiner Vielfalt zu entfalten…“ Heike Vigl erzählt luftig und leicht, griffig und einprägsam Geschichten, Märchen und Sagen, verwebt sie mit den Klängen ihrer Flöten und macht Erzählen zu einem GesamtKunstwerk. Sie studierte Querflöte am Konservatorium, Russisch und Englisch an der Uni, lebte in

BAUMSCHULE

Russland und Sibirien und liebt dieses Land, erzählt im Dialekt, auf Deutsch, Italienisch, Russisch und Englisch, kreiert und schneidert ihre Kleider selbst, gestaltet alles, was ihr in die Hände fällt und wandert erzählend und Kräuter sammelnd über Stock und Stein. Erzählabend mit Heike Vigl am Donnerstag 26.11.2015 um 20.00 Uhr in der Bibliothek Laas

des Nischler Georg & Co.

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26 /Jugend/

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Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Sa. 21.11.15 ab 17.00 Uhr Europäisches Gala – Dinner für alle, Essen ab 19.30 Uhr Ö Fr. 27.11.15 ab 18 Uhr 1. Klasse Mittelschultreff – Kürbisse schnitzen (3 €) Jugendtreff „JuZe“ Hoad Ö Fr. 20.11.15 ab 18.00 Uhr 1. Klasse Mittelschultreff – Kürbisse schnitzen (3 €) Ö Sa. 28.11.15 ab 19.00 Uhr Juze – Sprecher wählen Programm!!! Jugendzentrum JuMa Mals Ö Mi. 25. 11.15 um 16.30 Uhr Adventkalender basteln (bitte anmelden) Jugendtreff Chillhouse Stilfs Ö Sa. 21.11.15 ab 17.00 Uhr Törggelen Ö Sa. 28.11.15 ab 18.00 Uhr Kartenturnier Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Di. 24.11.15 um 16.30 Uhr Adventkalender basteln (bitte anmelden) Citytreff Glurns Ö Fr. 20.11.15 ab 18.00 Uhr Kochabend Ö Fr. 27.11.15 ab 15.30 Uhr Fotoadvendskalender basteln Treff wegen Krampuss geschlossen Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Mi. 25.11.15 ab 16.00 Uhr Häkelwotkshop Anmeldung erforderlich Ö Sa 28.11.15 Geschlossen Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 21.11.15 ab 18.00 Uhr Pokerabend Ö Sa. 28.11.15 17.00 – 19.00 Uhr DJ Kurs, Anmeldung erforderlich JuZe Freiraum Schlanders Ö Sa. 21.11.15 um 17.00 Uhr Skateparkversammlung. Ideen? Wünsche? … REID MIT! Alle Jugendlichen Skater, BMX-Fahrer, Inlinleskater und Interessierte sind herzlich eingeladen. Ö Sa. 21.11.15 um 20.00 Uhr Discoparty für Mittelschüler Music & Snacks Jugendtreff All In Kastelbell/ Tschars Ö Fr. 20.11.15 ab 17.00 Uhr Filmabend mit Popkorn Ö Mi. 25.11.15 ab 17.00 Uhr Wir kochen uns was leckeres Jugendtreff Time Out Schnals Ö Sa. 21.11.2015 Treffrunde I Infos und Anmeldungen bei Magdalena im Treff Ö Sa. 28.11.2015 Treffrunde II Infos und Anmeldungen bei Magdalena im Treff Jugendzentrum JuZe Naturns Ö Mi. 25.11.15 von 15.00 bis 17.00 Uhr U16 – Wir machen Cakepops Ö Sa. 28.11.15 von 11.00 bis 15.00 Uhr 4 Girls Only – Mädelstreff: Wolle, Wolle, Wolle Wir stricken uns Schals und Mützen Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Fr. 20.11.15 ab 17.00 Uhr Kosmo-Filmabend mit Popcorn Ö Do. 26.11.15 um 19.30 Uhr Präventionstage 2015: „Was man über Drogen wissen sollte“ Informationsabend zu Cannabis und anderen Drogen mit Manuel Oberkalmsteiner

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Die warmen Herbsttemperaturen waren die besten Voraussetzungen für den ersten Event auf dem neu sanierten Skatepark in Naturns. Das herrliche Wetter zog erstaunlich viele Sportler auf die Anlage. Skater, Inliner und Bmxer testeten die neuen Rampen und boten den zahlreichen Zuschauern eine gute Show. Zunächst waren es die Bmxer und Inliner, die ihr Können auf verschiedenen „Riding lines“ unter Beweis stellten. In der Zwischenzeit konnten sich die Skater für den „Best Trick Contest“ einschreiben. Über 20 Skater stellten sich der Herausforderung und den Judges fiel es gar nicht leicht die Sieger zu ermitteln. So gab es nach der Vorrunde eine weitere Auslese bis es schließlich zum hochspannenden Finale kam. In der Kategorie Unter16 sicherte sich Andreas Moser mit einem überzeugenden Run den Sieg. Auch die Über16Fahrer lieferten sich ein heißes Battle bei dem sich schlussendlich Stefan Zozin durchsetzte. Die beiden Gewinner erhielten dank Lil-Fakie großzügige Sachpreise. Genauso gilt unser Dank der Firma Mair Josef & Co. KG die das Jugendzentrum über ihre Arbeiten hinaus unterstützt und damit dazu beigetragen hat, diesen Event zu realisieren.

Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders unterschiedlichste Beschäftigungsmöglichkeiten geboten wie z.B. Billard, Calcetto, PS3 usw, welche täglich und kostenlos genutzt werden können. Außerdem werden monatlich auch die verschiedensten Aktivitäten, Workshops und Projekte angeboten, welche auf den Wünschen und Interessen der Jugendlichen ausgerichtet sind. Während der Öffnungszeiten und Aktivitäten werden die Jugendlichen von den Jugendarbeitern oder den Vorstandsmitgliedern begleitet.

Das JuZeteam, bestehend aus 7 Vorstandsmitglieder, der päd. Leiterin Kathrin Fleischmann und dem Jugendkulturarbeiter Ugo Stona, ist stets bemüht die Jugendlichen in ihrer Lebenslage ernst zu nehmen und sie auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen. Die Jugendlichen können an 5 Tagen in der Woche zu den jeweiligen Öffnungszeiten das Jugendzentrum besuchen. Das Jugendzentrum bietet den Jugendlichen Freiraum und gleichzeitig einen geschützten Raum für Erfahrungen. Dabei werden ihnen

Offene Jugendarebeit Jugendzentrum Freiraum Schlanders

Wir haben immer ein offenes Ohr für die Jugend und wollen ihre Interessen fördern.

Öffnungszeiten:

Dienstag: 16.00 bis 20.00 Uhr Mittwoch: 15.00 bis 17.00 Uhr für Mittelschüler/innen ab 17.00 bis 20.00 Uhr für alle Donnerstag: 16.00 bis 20.00 Uhr Freitag: 16.00 bis 22.00 Uhr Samstag: 16.00 bis 22.00 Uhr

Prävention und Gesundheitsförderung

Jugendkulturarbeit

Beziehungsarbeit Partizipation – die Stimme der Jugendlichen zählt Geschlechtersensible Jugendarbeit

Jugendtreff „All In“ Kastelbell-Tschars:

Abschluss des Krampusmaskenprojekts und Ausstellung auf Schloss Kastelbell Ein voller Erfolg war die 3. Auflage des Krampusmaskenprojektes des Jugendtreffs „All In“. Vor kurzem wurde das Projekt, das zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit dem Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars und den Pfoffagonder Tuifl stattfand, erfolgreich abgeschlossen. 2015 meldeten sich gleich so viele Jugendliche, dass gar einige keinen Platz mehr bekamen. 1,5 Monate lang wurde intensiv geschnitzt und gemalt und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Wer Zeit hatte bei der Maskenausstellung auf Schloss Kastelbell vorbeizuschauen konnte sich selbst ein Bild davon machen! Neu dieses Jahr war auch, dass erstmals ein Mädchen mit dabei war! Im Bild: die Jugendtreffleiterin Magdalena Golser mit einigen der Teilnehmer des Projektes bei der Krampusmaskenausstellung auf Schloss Kastelbell sowie die Maske von Sofie Prinoth (fehlt auf dem Bild).

Kulinarische Highlights im Jugendraum Jugendraum Revoluzer Taufers

Im vergangenen Monat war für jeden Geschmack was dabei – es gab lecker selbstgemachte Hamburger, mexikanische Wraps, gruselige Muffins, selbstgemachte Pizza, Keschtn, Chicken Wings… Es wurden natürlich auch andere Aktionen gemacht – Freundschaftbänder geknüpft, „Honig im Kopf“ geschaut, viel Calcetto und Brettspiele gespielt… Auf dass der November auch so abwechslungsreich gelingen wird!


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Goldrain

Foto: „Wind“-Archiv

Goldrainer Tanzgruppe bei Steinegg Live Festival 2015

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ISING STARS & LOCAL HEROES war das Motto am Samstag, den 17. Oktober 2015 des kulturellen und musikalischen, über die Grenzen hinaus bekannten, Steinegg Live Festivals 2015, welches bereits zum 19. Mal ausgetragen wurde. Weltbekannte Stars aus der Musik- und Kulturbrauche wie die Jazzlegende Chuck Berry, Charlie Watts (Rolling

Stones), Roger Hodgson (Supertramp) Johnny Winter, Konstantin Wecker und viele weitere traten bei diesem Festival bereits auf. Beim diesjährigen Event waren The Original Frank Zappa Band und der Blues-Sänger und Gitarrist Coco Montoya aus der USA, sowie die Countryband Truck Stop mit dabei. Doch an diesem Abend gehörte die Bühne den jun-

gen Künstlern der Musik- und Theaterszene. Auch die Goldrainer Hip Hop Tänzerin Valentina Oberhofer aka Tita Waitz aus Goldrain mit ihrer neu gegründeten Tanzsportgruppe des ASV Goldrains bekam die Gelegenheit aufzutreten. Seit September probten sie unermüdlich für ihren ersten großen Auftritt. Als Highlight an diesem Abend angekündigt, rockten die Girls die Bühne. Mit Choreografien im Hip Hop-, House- und New-Style brachten sie eine tolle Stimmung in den Saal. Angefeuert wurde die Tänzerin Valentina bei den Solos, in denen sie vor allem verschiedene Stile des Hip Hops wie Locking, Waaking, Popping, Waving zeigte. Unter tosendem Beifall wurden die Tänzerinnen gefeiert und für ihre Mühe und ihr Können belohnt. Die Stimmung im Saal und das Publikum waren super. Für dieses aufregende Erlebnis und diese große Chance möchten sich die diplomierte Hip Hop Lehrerin Valentina und die teilnehmenden Mädels bei den Organisatoren des Steinegg Live Festivals bedanken. ASV Goldrain Sektion Tanzen

Schlanders

Weil ich ohne nicht mehr kann ... W

den eigenen Daten. „Das Privatleben wird vielfach öffentlich“, sagte Oberlechner. Profil einschränken und steuern, wer was lesen kann, lautete einer der Ratschläge. Doch wann sind chatten, surfen oder spielen Sucht? Süchtige, sagt Oberlechner, sind 40 Stunden in der Woche und mehr im Internet. Normalsurfer verbringen vier bis zehn Stunden pro Woche im Internet. In Südtirol sind rund 2,5 Prozent abhängig und rund 10 Prozent gefährdet. Aber Ach-

tung, warnte Oberlechner, lange Internetund Computerspielzeiten allein sind noch keine Anzeichen von Sucht. Die Merkmale von Sucht sind hingegen: Wenn die Nacht zum Tag wird, ungewöhnliche Müdigkeit und Kopfschmerzen auftreten, das geregelte Essen vernachlässigt und Freizeitaktivitäten vernachlässigt werden oder sich ein Rückzug von der Familie und von Freunden bemerkbar macht. Dann müssen Eltern handeln und sich fachliche Hilfe holen. (ap)

Foto: Angelika Ploner

ofür verwenden die Südtiroler Kinder und Jugendlichen ihr Smartphone? In erster Linie für WhatsApp und in weiteren Reihenfolge zum Telefonieren, zum Fotografieren und zum Filmen, für Downloads, um Videos anzusehen und SMS zu schreiben. Helmar Oberlechner, Medienpädagoge und ehemaliger Schuldirektor aus Tirol hat Mittelschüler an den Schulen Naturns, Vintl und Klausen befragt und die Antworten ausgewertet. „Whats App hat Facebook längst den Rang abgelaufen“, erklärte Oberlechner jüngst in der Mittelpunkt-Bibliothek Schlandersburg. Die Kommunikation läuft über WhatsApp. Und was tun die Südtiroler Kinder und Jugendliche im Internet? Sie sehen sich Videos an, hören Musik, chatten und suchen – an vierter Stelle – nach Informationen. Mädchen chatten übrigens doppelt so viel wie Knaben. Knaben hingegen spielen doppelt so viel wie Mädchen. An erster Stelle stehen Kampf- und Actionspiele, Mädchen hingegen bevorzugen Spiele, die Mode oder Pferde zum Inhalt haben. Das größte Problem im Umgang mit dem Smartphone ist der sorglose Umgang mit

Raimund Rechenmacher (rechts im Bild) begrüßte die Anwesenden zum Vortrag von Helmar Oberlechner (links im Bild): Sind unsere Kinder süchtig nach Internet, Handy und Computerspielen?


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nischen Gemeinsamkeiten zwischen dem Obervinschgau und Graubünden, jedenfalls was die alte Baukultur betrifft. Warum ist dieser Jahrhunderte alte Zusammenhang zerbrochen? In Müstair befinden wir uns im ehemaligen Verwaltungsbezirk Obercalven; unter der Churer Verwaltung war der Obervinschgau Untercalven. Das wurde fast vergessen. Lange wurden immer nur die Schrecken der Kriegsereignisse von 1499 als entscheidend für diese Entfremdung genannt. Trennend wirkte später die konfessionellen Streitereien zwischen Katholiken und Reformierten; geblieben ist die Häufigkeit der rätoromanischen Wortwurzeln und Namen. Erst jetzt besinnt man sich auf Gemeinsamkeiten. So entsteht langsam ein friedliches, rätisches Netzwerk. Das Rätische Dreieck hat auch mit der Vinschger Bahn zu tun, die mit Schweizer Triebwägen fährt und Schweizer Erfahrungen in der Verwaltung nutzt. Sie verbindet Graubünden mit dem Meraner Raum, also Zernez mit Mals im Stundentakt durch eine Busverbindung. Alte Verkehrswege und Vorlieben werden wieder lebendig. Das Kloster Müstair ist als Weltkulturerbe ein Bezugspunkt für die ganze Gegend. Der Bürgermeister von Mals, Ulrich Veit, leitet die Klosterbuchhandlung, zumal ihm die kulturelle Zusammenschau eine Selbstverständlichkeit ist. Alles, was in Müstair passiert, wirkt wiederum in alle Richtungen, so als gäbe es keine Grenze; Josef Perger ist ein Pionier dieser Öffnung. Hans Wielander

Links: Der Kulturwissenschaftler Josef Perger arbeitet an der Weiterentwicklung zu einem Masterstudium, das auch für Handwerker offen ist.

Josef Perger Bekannt wurde der Kulturwissenschftler durch verschiedene Presseberichte über seine Lehrgänge für Entwurf und Gestaltung in Laas. Geboren wurde er 1954 im österreichischen Mitterkirchen, lebt mit seiner Familie in Prad im Vinschgau und ist Dozent für Philosophie an der Universität Innsbruck. Zur Zeit arbeitet er an der Weiterentwicklung zu einem Masterstudium, das auch für Handwerker offen ist. In einem kürzlich erfolgten Telefongespräch teilte er mit, einige Zeit in der Toskana verbringen zu wollen und freut sich, „dass man auf engsten Raum wunderbare Sprachreisen unternehmen kann“. Perger genießt das Dreiländereck, in dem er lebt und in dem sich seine Arbeit abwickelt mit den Sprachen Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch (Englisch kommt natürlich dazu, wahscheinich auch Französisch). Gemeint ist hier Pergers Freude an der Vielsprachigkeit, was eigentlich ganz selbstverständlich ist, jedenfalls in der Schweiz. Und dorthin führt eine andere Spur seiner Arbeit und zwar an die ETH Zürich, wo man sich unter anderem mit dem Problem der Abwanderung aus den Dörfern beschäftigt. Der Partner, mit dem er dort am meisten zusammenarbeitet, ist Gion Caminada, der bekannte Architekt, der selber in einem kleinen Dorf in der Peripherie wohnt. Dazu Markus Larcher (FF Nr.44, 29.Okt. 2015) im Kulturportrait über Caminada: „Es ist ihm ein großes Anliegen, dass diese Dörfer nicht ihre Lebenskraft verlieren. Das geht nur, wenn es in der Peripherie etwas Starkes gibt, das Anziehungskraft hat. Dafür muss man was tun...Wir wünschen, dass diese Lebensformen auch viel mit Handwerk zu tun haben.“ Weder bei den Architekten noch bei den Handwerkern gibt es ein Fach, das die kulturelle Identität einer Region vermittelt oder verstärkt. Im demnächst beginnenden Masterlehrgang der Weiterbildungsuniversität Krems geht es darum „die Sinne neu zu schärfen“. Getragen wird diese Universität von drei Regionen: Graubünden, Vinschgau, Wachau. Immer deutlicher werden die architekto-

unten: Der Innenhof des Klosters in Müstair mit umliegenden Werkstätten verschiedener Handwerker, Josef Pergers Tätigkeitsfeld.


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Patrizia, Trauer als Kunst, ein Pioniergedanke... Im Laufe unserer Gespräche fiel der Satz: Die Fähigkeit zu trauern ist eine Kunst; sie muss ebenso gepflegt und vertieft werden, wie andere Künste auch. Dabei denken wir sofort an den aus Naturns gebürtigen Hannes Benedetto Pircher, der in Wien als Grabredner Karriere macht und seine Erfahrungen und Betrachtungen im kürzlich erschienenen Buch erzählt: „SORELLA MORTE - über den Tod und das gute Leben“. Das ist aber eine andere Geschichte; ich kehre zurück zur Patrizia Pichler, die ihre Tätigkeit vor allem in Innsbruck ausübt. „Der Körper kennt den Weg“, schreibt sie in einem ihre Arbeit begleitenden Folter: „Seit Jahrmillionen weiß der Körper mit dem Trauma umzugehen“. Zivilisationsbedingt haben wir es verlernt. Die Methode „Somatic Experiencing“ nutzt das Wissen des Körpers, Traumata zu lösen. „Für eine Kultur des Fühlens“ ist ein anderer Satz, den die Patrizia programmatisch aufstellt, im Zusammenhang mit dem Bild eines Lebensbaumes. Dem positiv gedruckten Astwerk steht das negative Wurzelwerk gegenüber, alles zusammen bildet einen schön abgerundeten Kreis. In dieser Abrundung liegt die Wahrheit. Daraus ergeben sich neue Erkenntnisse, wichtig für die Festigung im Lebensprozess. Und eine Zeile weiter: „Praxis für Trauma - Arbeit und Trauerbegleitung“. Ich versuche, Wurzeln zu schlagen, besser gesagt, ich versuche, mich zurecht zu finden. Habe ich oder kenne ich ein Trauma? Kenne ichTrauer? Vor Kurzem ist ein guter Bekannter gestorben, mit 85 Jahren. Er war mein Studien- und Diskutierfreund, jedenfalls für einen längeren Zeitabschnitt; dann haben sich unsere Wege getrennt und wir haben uns kaum mehr gesehen. Bei seinem Begräbnis in Meran ... habe ich da getrauert? Seine ganze Familie mit all den Verästelungen im ganzen Land und die vielen Bekannten waren versammelt. Trauer als Quelle der Kraft und Lebensfreude. Es war wahrlich ein Familienfest; darüber haben wir alle uns gefreut. Genau genommen war das eine Verhaltensweise, die wir seit Jahrmillionen kennen: Die Hinterbliebenen feiern. Das kennen wir von“primitiven“ Stämmen, die auch nicht traurig sind, wenn jemand zu den Ahnen geht. Da beginnt ein neues Leben. Die Angehörigen sind nicht traurig. Trauer herrschte allerdings, als die todkranke und leidende Katze „entsorgt“ werden mussten. Aber ein Trauma war auch das nicht. „Die Unfähigkeit zu trauern“ fällt mir ein, ein Schlagwort, aber auch das führt in eine andere Richtung.Deshalb bleibe ich bei Pa-

trizias Ausgangspunkt: Trauer als Kunst, die gepflegt sein will, wie alle Künste. Wie ist das eigentlich, wenn ich an einen geliebten Musiker denke, etwa an Schubert? Ein Freund brach in Tränen aus, nachdem er den schön rührend gestalteten Schubertfilm gesehen hatte. Das war ergreifende Musik. Das war echtes Mitgefühl. Der Freund hat geweint und ich habe ihn getröstet. Die Patrizia schreibt weiter: „Praxis für Traumaarbeit und Trauerbegleitung ...Als Krankenpflegerin auf der Geburtshilfe und später im Hospiz habe ich intensiv Anfang und Ende des Lebens erlebt.“ Ähnliches denken wir, wenn wir uns das Ende Mozarts vergegenwärtigen ...das himmlisch ergreifende Requiem, Musik, die halb im Dieseits, halb im Jenseits verankert ist. Tränen des Ergriffenseins, auch was das Leben des Musikers betrifft. Er wird zum Familienmitglied. Wenn wir Kunstwerke der Renaissance betrachten - schöne Frauen zum Beispiel - , die kaum religiöse Gedanken wecken, sondern an die Freuden des Lebens erinnern, dann stelle ich mir einen alten Herrn vor, der mit Wehmut an die junge Frau denkt, deren Bild er nun anbetet. Kunst und Trauer, Kunst als Trauer, Kunst als Ersatz für Trauer und Bewältigung von Traumata. Es gibt Symphonien, in denen die Musikgenies - Beethoven, Brams, Mahler - all ihre Sehnsüchte, Wünsche, Erfüllungen hineinlegen. Wir können an ihrer Gefühlswelt teilnehmen, spüren das Trauma, die schädigende Gewalt, wir fühlen die Spannung, die Brüche, die Erlösung. Über ihre Werke, in denen Trauer und Schmerz läuternd wirken, finden wir Gemeinsamkeit und werden Familie. Das hohe Lied der Trauerbewältigung finden wir in der Musik und im Text der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach. Das Leiden Christi, die Passion, all das wird duchgespielt und endet in jubelnder Trauer, ähnlich wie im afroamerikanischen Gospelgesang. Kunst ist Trauer, Trauer als Kunst ... das Schönste an unserem Gespäch war das Weiterentwickeln der Frage, ob wir uns in eine künstliche Trauerstimmung versetzen können und inwiefern Trauern eine Kunst wäre. Lachend tranken wir unseren Kaffee und haben Trauma Trauma sein lassen. Hans Wielander Tel.+43(0)664/5609212 info@patrizia-pichler.com www.patrizia-pichler.com


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Spezial Wohlfühltipps Etwas für die Gesundheit und das Wohlbefinden - Tipps, Wissenswertes, Interessantes stehen in diesem Sonderthema für Sie im Mittelpunkt.... von Angelika Ploner

7 Fragen

an Josef Cagol vom Hör-Kompetenzzentrum

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Viele Menschen, die schlecht hören, warten erst einmal ab. Herr Cagol, wird Schwerhörigkeit oft unterschätzt? CAGOL: Schwerhörigkeit wird unterschätzt, weil deren Auswirkung nicht gleich ersichtlich ist. Wer nicht gut hört, zieht sich automatisch zurück, soziale Kontakte werden weniger. Das hat oft zur Folge, dass vor allem ältere Personen nicht mehr am Alltag der anderen teilnehmen können und oft auch vereinsamen.

2

Wann empfehlen Sie Menschen den Gang zum spezialisierten Hörgeräte-Fachgeschäft? Wir bieten allen, unabhängig vom Alter der Person, einen kostenlosen Hörtest an. In unseren beiden Geschäften in Bozen oder in einer unserer 35 Service-Stellen in ganz Südtirol. Studien belegen, dass ein Schwerhöriger durchschnittlich 10 Jahre wartet, bis er sich einem Hörtest unterzieht. Diese Zeit sollte stark reduziert werden. Durch unsere Aufklärungsarbeit sind wir immer mehr imstande, auch jüngere Personen mit einem Hörverlust zu erreichen, Menschen, die noch im Arbeitsleben fest verankert sind.

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Gilt die Formel: Je früher, desto besser? Eine Schwerhörigkeit sollte so früh wie möglich erkannt und mit Hörgeräten ausgeglichen werden. So ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Sprachverständlichkeit erhalten bleibt und der Mensch geistig fit und aktiv bleiben kann.

4

5

Wie muss man sich den Weg zum passenden Hörgerät vorstellen? Nach einem Hörtest und dessen Auswertung durch eine fachlich qualifizierte Person, Hörgeräteakustiker und HNO-Arzt, wird zusammen mit dem Schwerhörigen das passende Gerät ausgesucht. In unserer Zeit spielt Ästhetik oft eine große Rolle, zum Glück kann durch die neueste digitale Technologie garantiert werden, dass Hörgeräte so klein wie möglich angepasst werden können. Auch Farben, Formen und Design kann der Kunde mitentscheiden.

Die technischen Fortschritte der Hörgeräte sind enorm. Wie ist die Technik der Hörgeräte von heute? Hörgeräte bieten je nach Schwerhörigkeit mittlerweile eine sehr gute Hilfe in fast allen akustischen Situationen. Neben der besten Störgeräuschunterdrückung bieten einige Hörgeräte sogar die Möglichkeit, sich direkt mit dem iPhone zu verbinden, Telefonate über die Hörgeräte zu führen oder sogar Musik über die Hörgeräte zu hören. Dies war bis vor kurzer Zeit noch nicht vorstellbar.

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Der Service bei Besser Hören ist einzigartig in Südtirol. Erklären Sie kurz, worauf sich Kundinnen und Kunden bei Besser hören verlassen können. Unsere Kunden können von unserem kapillaren Service in ganz Südtirol sehr profitieren. Unsere Akustiker sind wöchentlich in der Nähe jedes Kunden, von Innichen bis Mals, von Salurn bis rauf zum Brenner. Unsere Stärke ist sicherlich der zuverlässige Service, der gerne und jederzeit kostenlos von unseren Kunden angenommen wird.

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Was hat Ihnen Ihre 30-Jährige Erfahrung im Umgang mit Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Gehör haben, gezeigt? Menschen mit einer Schwerhörigkeit, die rechtzeitig mit Hörgeräten versorgt werden, erreichen bei fleißiger Tragezeit schnell eine hohe Zufriedenheit. Und die besten Hörgeräte nützen niemanden was, wenn diese nicht getragen werden. Hunderte zufriedene Kunden in ganz Südtirol sind der beste Beweis dafür!

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36 /Nationalpark/

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Nationalpark Stilfserjoch

Sondrio Festival 2015 Die 29. Auflage des internationalen Dokumentarfilmfestivals 19. November 2015

D

as internationale Filmfestival der Stadt Sondrio hat im heurigen Jahr seine 29. Auflage erreicht. Das Sondrio-Festival ist thematisch den naturkundlichen Dokumentarfilmen über die Schutzgebiete der Erde gewidmet. Das heurige Plakat stellt den Kopf eines Geparden dar, aufgemalt auf eine zur Faust geballten Menschenhand. Eine originelle und zündende Idee für die Gestaltung eines Werbeplakates, wie ich finde. Das dermaßen gestaltete Plakat lässt verschiedene Reflexionen, Überlegungen zu. So etwa auch die selbstkritische Frage: Balle ich meine Faust für den Geparden als eine bedrohte Tierart oder forme ich die Faust gegen den Geparden, weil er eine bedrohende Art ist, die als Fleischfresser auch Tiere schlägt? Dabei steht der Gepard aus fremden Ländern stellvertretend und symbolisch auch für andere Beutegreifer unter den Säugetieren, welche in unseren Breiten vorkommen oder zurückkehren. Der Nationalpark Stilfserjoch ist seit Ende der 1990er-Jahre förderndes Mitglied des Sondrio-Filmfestivals und stiftet einen der drei Geldpreise. Das Filmfestival ist mit Geldpreisen von insgesamt 10.000,00 Euro dotiert. Die Vorführungen und Veranstal-

tungen innerhalb der Filmwoche Anfang November 2015 haben insgesamt 20.000 Personen besucht. Eine renommiert besetzte internationale Jury hat an den Bewertungstagen 2. und 3. November über die Siegerfilme unter 12 zum Finale zugelassenen Filmen entschieden. Der Nationalpark Stilfserjoch war in der Jury durch die sprachpolyglotte Mitarbeiterin Dr. Loredana Dresti vertreten.

Der Siegerfilm 2015 Der Hauptpreis, gestiftet von der Stadtverwaltung Sondrio und mit 4.000,00 Euro dotiert, wurde heuer dem französischen Film „Baobab zwischen Land und Meer“ zugeFoto: Cyrille Cornu

Wolfgang Platter am Tag der Hlg. Elisabeth von Thüringen,

Für das Porträt des Baobab oder Affenbrotbaumes auf der ostafrikanischen Insel Madagaskar erhielt der französische Regisseur Cyrille Cornu den 1. Preis im Dokumentarfilmwettbewerb Sondrio Festival 2015 zugesprochen.

sprochen. Der Regisseur Cyrille Cornu porträtiert im Film die Baobab-Bäume an der südwestlichen Küste der ostafrikanischen Insel Madagaskar. Diese Baumart heißt mit dem botanischen Namen Afrikanischer Affenbrotbaum oder mit wissenschaftlichem Namen Adansonia madagascariensis. Der Baobab gehört zur Pflanzenfamilie der Malvengewächse. Er hat spektakulär schöne Blüten und flaschenförmige Früchte. Besonders beeindruckend sind auch die mächtigen, ebenfalls flaschenförmigen und wasserspeichernden Stämme mit breiter Basis und schmal zulaufendem Hals. Die Wurzeln liefern essbare Kohlenhydrate. In ihrer Begründung zur Verleihung des ersten Preises hat die Jury besonders betont, dass der Film die Geschichte der Erforschung zu den bisher wenig bekannten Baobabs der Insel Madagaskar besonders einfühlsam, gekonnt und im Respekt vor den Bedürfnissen der einheimischen Wohnbevölkerung erzählt. Für die Jury ist das Filmwerk auch ein gelungenes Beispiel, naturwissenschaftliche Information über eine Pflanzenart verständlich und gekonnt zu verbreiten. Der Film zeige auf beeindruckende Weise auch die Interaktion zwischen Mensch und Umwelt.

Der Preis des Nationalparks Stilfserjoch Der mit 3.000,00 Euro dotierte Preis des


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/Nationalpark/ 37 Das Ausstellungsplakat der diesjährigen Auflage des Sondrio-Filmfestivals: Die Darstellung eines Gepardenkopfes auf der zur Faust geformten Menschenhand. Schutzbedürftig, weil bedrohte Art oder bedrohlich, weil Beutegreifer? Der Künstler dieses Hand-Paintings heißt Guido Daniele.

Foto: Filmausschnitt aus dem Film „On the trails of the glaciers: Mission to Alaska von Tommaso Valente und Federico Santini

Nationalparks Stilfserjoch ging an den italienischen Film „Auf den Spuren der Gletscher: Forschungsreise nach Alaska“. Diesen Film haben die beiden Autoren Tommaso Valente und Federico Santini im heurigen Jahr gedreht. Der Film dokumentiert die akribische und methodologisch penible Arbeit zweier italiensicher Glaziologen im Nationalpark „Glacier Bay“ in Alaska. Aus dem

Der Preis der Region Lombardei Der von der Region Lombardei gestiftete Geldpreis von 3.000,00 Euro ist einem Film aus einem Mitgliedsland der Europäischen Gemeinschaft vorbehalten. Die Jury hat den diesjährigen Preis dem Film des bundesdeutschen Regisseurs Axel Gomille zugesprochen, den der Regisseur für das Zweite Deutschen Fernsehen ZDF realisiert hat. Der Film behandelt die Rückkehr der Großen Beutegreifer am Beispiel des Braunbären. Die Aufnahmen zum Film wurden in Bayern, in der Schweiz und in Rumänien gedreht. Die Jury war besonders von der Art der objektiven Darstellung der Zusammenhänge beeindruckt. Weder der Mensch noch der Bär würden diskreditiert. Der Film liefert nach Auffassung der Bewertungsjury auch der Beweis dafür, dass ein Zusammenleben zwischen Menschen und Bären möglich ist, wenn der Mensch bereit sei, einige seiner Verhaltensweisen zu ändern.

Weitere Belobigungen

Gletscherstände eines Gletschers in der Glacier Bay in Alaska in den Jahren 1899 und 2013. Vergleich historischer mit rezenten Fotos, welche am selben Fotostandort entstanden sind, werden die Folgen des Klimawandels für die Gletscher unmittelbar ablesbar. Und die starke Botschaft und Aufforderung an uns Menschen zur dringend notwendigen Reduktion der Treibhausgase wird in einer Zeitskala präsentiert und greifbar gemacht, welche einem Menschenleben entspricht.

Von der Jury belobigt wurde der 12-Minuten-Film der brasilianischen Jungregisseurin Andrea Powel über die Elefanten im tansanischen Ruaha-Nationalpark. Mit einem außerordentlich geringen Budget hat die Regisseurin einen Film von beeindruckender Feinfühligkeit realisiert, in welchem zwei Kinder überzeugend von der Bedeutung der afrikanischen Elefanten als wichtige Elemente der Biodiversität erzählen. Der Preis der Jury aus Oberschülern und Studenten ging heuer an den Film über die Everglades-Sümpfe und Wasserlandschaften in Florida. Auch dieser Film wurde im heurigen Jahr 2015 von Zoltan Török für den Norddeutschen Rundfunk realisiert.

Im Film „Die Wiederkehr der Braunbären“ zeigt der deutsche Regisseur Axel Gomille Formen des Nebeneinander von Menschen und Braunbären auf. Der Publikumspreis ging hingegen an den Film von Harald Pokieser und Clare Dornan über den Nil und die Mondlandschaften ähnlichen Berge im Nyungwe Nationalpark in Ruanda. Dieser Film aus dem Jahre 2014 wurde für Terra Mater Factual Studios und den TV-Kanal National Geographic Channel Österreich produziert. Am Samstag, 31. Oktober d.J. ist in Mailand die diesjährige Weltausstellung EXPO zu Ende gegangen. Das Hauptthema dieser Weltausstellung lautete „Den Planeten Erde ernähren, Energie für das Leben“. Seit Mai dieses Jahres haben 21,6 Millionen Menschen diese Leistungsschau und Präsentation der verschiedenen Länder unserer Erde besucht. Beim diesjährigen Sondrio Film-Festival wurde unter Verknüpfung mit dem Thema der EXPO ein Sonderpreis für einen Film zu Nahrungsmitteln vergeben. Der Preis ging an den Film „Die Wächter der Kartoffel“ von Anja Brenda Kindler. Der Film wurde auftrags von Spiegel TV und ZDF in der Region Cuzco in Peru gedreht.


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Hallenturnier in Prad

Sonja und Miriam ebenfalls dabei

Der ASV Prad lädt zum traditionellen NIGHT INDOOR 2015 Hallenturnier ein, welches am Samstag, 12.12.2015 ab ca. 18 Uhr in der Sporthalle Prad stattfindet. Anmeldungen bis einschl. Mittwoch, 9.12.2015 unter 3479355372 (Fliri Klaus) oder indoor.prad@gmail.com. Startgeld: 70 Euro.

Mit Sonja Profaizer und Miriam Innerhofer waren zwei weitere Vinschger Schwimmerinnen in Bozen am Start. Die beiden Naturnserinnen, die zuerst beim SSV Naturns und beim Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen trainierten, wechselten vor einiger Zeit zum SC Meran und lassen immer wieder mit tollen Zeiten aufhorchen. (sam)

Kräftemessen mit internationalen Stars Foto: „Wind“-Archiv

Den Profis ein Mal über die Schultern schauen, Erinnerungsfotos schießen und Bahn an Bahn gegen sie schwimmen. Diesen Traum erfüllten sich die beiden Vinschger Schwimmer Simon Jungdolf und David Alber. Sie schafften die Qualifikation für das Bozner Schwimmmeeting und erhielten so die seltene Gelegenheit, sich mit internationalen Stars im Schwimmbecken messen zu dürfen.

v.l.: Simon Jungdolf, Marco Orsi und David Alber

Von Sarah Mitterer

O

lympiasieger und Weltmeister, Rekorde und jede Menge spannende Rennen bekamen die Zuschauer beim 19. Schwimmmeeting zu sehen. Das Meeting am Bozner Pfarrhof, das für die Athleten des Schwimmclub Vinschgau/ Rauffeisen den Auftakt in die neue Wettkampfsaison bildet, hat sich zu einem der bekanntesten Südtiroler Sportevents entwickelt. Massenweise strö-

men Athleten und Fans des Schwimmsports am ersten Novemberwochenende nach Bozen, um die Elite hautnah zu erleben. Die Liste der prominenten Starter war auch in diesem Jahr wieder lang. Angeführt wurde das Teilnehmerfeld von einem Amerikaner, dem zweifachen Olympiasieger und Weltmeister Cullen Jones. Aus nationaler Sicht war der Vizeweltmeister Marco Orsi das Zugpferd. Der Publikumsliebling schwamm in Bozen gleich zwei Mal europäische Saison-

bestzeit auf der Kurzbahn und setzte damit ein Ausrufezeichen in Hinblick auf die Kurzbahn-EM im Dezember. Das Nonplusultra eines jeden Schwimmers ist es natürlich, sich mit den Profis im Becken zu messen. Hierzu mussten die Athleten eine Qualifikationszeit erreichen, nur die schnellsten des Landes bekamen die Gelegenheit, bei diesem prestigereichen Event teilzunehmen und sich mit den stärksten ihrer Zunft zu duellieren.

Simon Jungdolf, dem gleich für drei Rennen die Qualifikation gelang, nutzte die Gunst der Stunde: angespornt von der starken Konkurrenz schwamm der 18-jährige die 50 Meter Freistil in 25,47 Sekunden und stellte eine neue persönliche Bestleistung auf. Auch über die doppelte Distanz und die 50 Meter Rücken lieferte der Laaser eine starke Leistung ab. Der zweite Vinschger Athlet war David Alber. Der Kastelbeller, der nach Jahren wieder den Weg zurück ins Schwimmbecken gefunden hat, zeigte mit einer tollen Zeit über 50 Meter Freistil, dass er immer noch Topzeiten abliefern kann. Die Platzierung war bei diesem Rennwochenende nebensächlich. In erster Linie war es für beide Schwimmer eine Ehre dabei zu sein und gleichzeitig die Belohnung für ihren unermüdlichen Einsatz beim Training. Der Saisonauftakt ist nun vollbracht, jetzt heißt es weiter dran bleiben und trainieren. Denn auch in der neuen Saison stehen nicht nur für die beiden Vinschger Jungs, sondern auch für die restlichen Schwimmerinnen und Schwimmer des Schwimmclub Vinschgau/ Raiffeisen und des SSV Naturns erneut Wettkämpfe im In- und Ausland auf dem Programm. Die Jagd nach neuen Bestzeiten ist somit wieder voll im Gang!

Foto: SC Meran

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Eyrs

LAC Vinschgau

Zum Aufbau der Jungen viel aufgesetzt

Meetingsprogramm

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Michael Telser und Rainer Niederfriniger

Florian Alber und Patrick Trenkwalder

B

Rolle des erfahrenen Spielers Radovan Tanjaui, „Rado“ genannt, ist hervorzuheben. Mirko Frank, Vereinssekretär und Verantwortlicher der 1. Mannschaft unterstreicht, dass „Eyrs heuer über eine ganz junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 19 bis 20 Jahren verfügt. Das Ziel ist somit der Aufbau der Mannschaft. Viel Begeisterung herrscht mit dem neuen Trainer Michael Telser, ehemaliger Schludernser Spieler, und mit Sektionsleiter Rainer Niederfriniger, beide leisten eine Superarbeit.“

Über die 3. Liga:

Zwei Neuheiten

„Momentan sind einige Spieler wie Fabian Walder (Kreuzbandriss), Patrick Trenkwalder, und Matthias Kurz verletzt. Die Jugendarbeit ist wichtig, sie bedeutet nämlich die Zukunft.“ Das wurde auch von Rupert Frank bestätigt: „ In 2 Jahren sind wir wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft.“ Das Alter der jungen Spieler wurde nach dem Spiel auch von Trainer Michael Telser hervorgehoben: „Nur zwei Spieler sind über 22 Jahre alt, zwei Spieler sind sogar 15-jährig. Alle Spieler sind sehr fleißig beim Training.“ (lp)

- Am 16. April 2016 findet erstmals ein Straßenlauf auf dem Vinschger Radweg von Latsch nach Laas (17,5 km) statt.

Fotos: Leonardo Pellissetti

Patrick Schönthaler und Mirko Frank

ine ereignisreiche neue Leichtathletiksaison 2015/2016 steht vor der Tür. - Am 22. Juli 2016 findet das 15. Internationale Stabhochsprungmeeting auf dem Kulturhausplatz in Schlanders statt - eine Jubiläumsausgabe für das mittlerweile traditionell gewordene Meeting im Vinschger Hauptort.

ekanntlich verfügt Eyrs über eine große Tradition im Fußballsport. Die erste Mannschaft spielte jahrelang in der ersten Liga, dann in der zweiten Liga und jetzt spielt Eyrs in der dritten Liga. Beim Spiel Morter - Eyrs in Morter war es möglich mit einem Eyrser Funktionär über die heurige Eyrser Kampfmannschaft zu sprechen. Das Derby wurde übrigens fair und mit viel Motivation vor zahlreichem Publikum gespielt. Das Ergebnis war 1 : 1, mit Toren von Philipp Pegger und Florian Tscholl. Die wichtige

- Ein weiterer Höhepunkt in der neuen Saison wird das Leichtathletikmeeting am 7. Mai 2016 in Latsch werden. An diesem Wettkampf werden die aktuelle Weltmeisterin im Kugelstoßen Christina Schwanitz und der aktuelle Vize-Weltmeister im Kugelstoßen David Storl (beide aus Deutschland) am Start sein. Auch der Speerwurf wird international besetzt sein.


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Fußball der 2. Liga

Patrick Fliri: Die Lage in der 2. Amateurliga Der Vinschgerwind hat Patrick Fliri um eine Analyse über die Lage in der 2. Liga Gruppe A und über die Mannschaft des ASV Plaus gebeten.

Spielszene im Jahr 2007 beim Spiel NaturnsSchabs: Fliri beim Kopfball

Von 1993 bis 2000 Jugendspieler beim SSV Naturns 14 Saisonen beim SSV Naturns mit 274 Einsätzen davon in der Saison 2014/2015 als Spieler und Co-Trainer In der Saison 2012/2013 Spieler beim ASV Latsch in der Landesliga - 22 Einsätze 2013/2014 verletzungsbedingt kein Einsatz – Erwerb des Trainerscheins „UEFA B“ – in der Rückrunde Trainer beim ASV Schenna Viele Verletzungen (Nasenbruch, Jochbeinbruch, 2x Op im Sprunggelenk, diverse Muskelverletzungen) Insgesamt als Spieler 3x Aufstieg von der Landesliga in die Oberliga. 2x als Landesligameister und 1x über das Entscheidungsspiel. Saison 2015/2016 aktuell Trainer beim ASV Plaus in der 2. Amateurliga dem Abstieg aus der 1. Amatuerliga punktuell verstärkt und hat Trainer Christian Scherer für sich gewinnen können. Scherer war jahrelang als Trainer der Oberliga Mannschaft des AFC Eppan tätig. Zudem haben sie mit Stefania im Tor, Romen in der Abwehr, Trafoier im Mittelfeld und Bernhard im Angriff in allen Mannschaftsteilen Spieler, welche auch schon einige Oberliga-Jahre hinter sich haben. Sicher eine Mannschaft, die bis zum Schluss um den sofortigen Wiederaufstieg kämpft. Weiters sehe ich den FC Meran, mit Trainerfuchs Massimo Bertinato an der Seitenlinie als Favorit für den Aufstieg. Mit Ex Serie D Profi Demis Franzoso haben die Meraner sicherlich für die Transfersensation in der

Fotos: Leonardo Pellissetti

„Schon im Sommer wurde mir klar, dass diese Saison in der 2. Amateurliga eine ausgeglichene und spannende Saison wird. Mit Absteiger Frangart und dem AFC Girlan sind zwei Vereine aus dem Überetsch vertreten, welche mit vier Mannschaften aus der Meraner Gegend (Aufsteiger Algund, Schenna, Tirol, und der FC Meran), dem ASV Ulten und vier Vinschger Mannschaften (Plaus, Laas, Prad, Laatsch/Taufers) komplettiert wird. Die diesjährige Meisterschaft wird nur mit 11 Mannschaften ausgetragen. Da durch das Auflösen von 3 Vereinen in unserer Provinz (Bozen 96, FC Neugries, FC Gries) 3 Plätze frei wurden, jedoch nur zwei Ansuchen für den sogenannten „ripescaggio“ vorlagen, sah sich der Verband gezwungen, von den drei 12er Kreisen, einen Kreis mit 11 Mannschaften zu bestücken. Dieser Kreis war Kreis A. Die meiner Meinung nach ohnehin schon zu kurze Meisterschaft wird noch kürzer (nur mehr 20 Spiele) und zusätzlich muss eine Mannschaft immer pausieren. Zu den Mannschaften: Aktuell liegt Frangart an der Spitze der Tabelle. Der Nachbarverein des AFC Eppan hat sich nach

Patrick Fliri: Karriere-Steckbrief

2. Amatuerliga gesorgt. Ex-Bozen 96 Spieler wie Berberi, Sulo und vor allem Rizvani (welcher seine Tore auch schon in der Oberliga und in der Landesliga geschossen hat) bilden ein starkes Gerüst. Ulten, der letztjährige Verlierer im Entscheidungsspiel um den Aufstieg hatte einen kleinen Umbruch zu bewältigen, hat sich aber sofort gefangen und wird eine Mannschaft sein, gegen die es nicht leicht zu spielen ist. Gleiches gilt für den ASV Schenna, welcher mit sehr guten Jugendspielern (die AJugend wurde in den letzten Jahren 2x Landesmeister) den Kader auffüllte und schon manchen Gegnern ein Bein stellte. Zudem konnten sie Andreas Pircher als Torwart zurückgewinnen. Er spielte mit Schenna auch schon in der Landesliga, ehe er ein Jahr in Lana spielte und zwei Jahre beim AFC Obermais als Reservetormann aktiv war. Der AFC Tirol spielt gewohnt einen sehr ansehnlichen Fußball mit vielen jungen Spielern aus Tirol und einigen Spielern aus dem Meraner Umfeld (Kemenater, De Vito, Munaretto, Masotti, Pedron und Spielertrainer Sanzio). Sie sind sicher eine Mannschaft die gegen jeden gewinnen kann. Der AFC Girlan mit Trainer Ernst Eschgfäller (früher Ju-

gendtrainer St.Pauls und Naturns, 1. Mannschaft Kastelbell) hat bereits zur Rückrunde der vorigen Saison einige Verstärkungen getätigt (vor allem mit Spielern vom Nachbarverein St.Pauls). Jedoch musste Girlan im Sommer auch wieder Spieler (Pichler, Schweigkofler und Torhüter Zubalsing) nach St.Pauls ziehen lassen. Girlan wird für mich bis zuletzt um den Klassenerhalt spielen. Aufsteiger Algund ist aktuell letzter in der Tabelle, hat aber mit Trainer Chini und einigen Ex FC Meran Spielern einen relativ ausgeglichenen Kader. Kurioserweise hat der Tabellenletzte mit Zorzi zudem einen Ausnahmestürmer, der die aktuelle Torjägerliste anführt. Die Algunder werden meiner Meinung jedoch bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Somit zu den Vinschger Mannschaften. Der ASC Laas um Trainer Karl Paulmichl ist vom Potenzial her sicher höher einzuschätzen als die Tabelle zur Zeit aussagt. Jüngst glückte ihnen ein wahrer Befreiungsschlag, indem sie die SPG Laatsch/Taufers mit 7:2 Toren in die Knie zwangen. Mit Torwart Holzknecht aus Latsch, den Routiniers Perfler in der Abwehr und Fleischmann im Mittelfeld und den flinken Kaufmann im Sturm haben sie eine gute Achse. Ich bin mir sicher,


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Die Laaser Bank im August 2015 mit Trainer Karl Paulmichl

Foto: Leonardo Pellissetti

dass Laas auch im nächsten Jahr wieder in der 2. Liga vertreten sein wird. Der ASV Prad mit Neu-Coach Harald Regensburger hat mit den Gianordoli Brüdern, Unterberger und Gander eine hervorragende Offensiv-Abteilung. Die Mannschaft ist zudem in den letzten Jahren kaum verändert worden. Somit sind die Prader eine eingespielte Truppe. Auch Trainer Regensburger wird für neue Impulse und Reize sorgen. Sie werden sicher eine gute Saison spielen. Die SPG Laatsch/Taufers mit Thurin als neuer Mann an der Seitenlinie, konnte zwei Ausnahmespieler für sich gewinnen. Simon Paulmichl und Gregor Fliri bildeten im letzten Jahr noch das zentrale Mittelfeldduo beim Nachbarverein ASV Mals. Die heimstarke Mannschaft besitzt eine gute Achse mit Eberhöfer im Tor, Marco Paulmichl in der Abwehr, den obgenannten Paulmichl und Fliri im Mittelfeld und Schuster im Sturm. Zudem kehrte der vielseitig einsetzbare und tech-

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nisch versierte Tobias Gaiser schon vor zwei Jahren vom ASV Mals zurück. Auch sie werden dem einen oder anderen Gegner ein Bein stellen können. Zu guter letzt kommen wir zu meinem neuen Verein, den ASV Plaus. Im Sommer gab es einen großen Umbruch. 12 Spieler aus dem Kader der letzten Saison standen nicht mehr zu Verfügung. Es wurden bzw. mussten 10 neue Spieler (auch einige Ex) geholt werden. Positiv ist sicherlich, dass in dieser Saison alle Plauser, die dem runden Leder nachjagen, für den ASV Plaus spielen. Als Ziel wurde ein gesicherter Mittelfeldplatz

ausgegeben (nicht wie in Medien verbreitet ein Aufstieg). Mit Martin Innerhofer (Heimatverein AFC Obermais, zuletzt ASV Latsch), Thomas Ferrazin (Heimatverein ebenfalls Obermais, zuletzt Schenna) und Rudi Gluderer (reaktiviert, zuvor langjähriger Kapitän bei Schlanders) spielen 3 Spieler bei uns, welche nicht von Plaus selbst oder aus der Spg Untervinschgau kommen. Als Co-Trainer konnten wir den erfahrenen Thomas Gurschler gewinnen, welcher uns jedoch zur Rückrunde, aufgrund von Hausbau, nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Die Mannschaft besteht aus vielen jungen Spielern, die ein großes Entwicklungspotenzial haben und einigen Liga-erfahrenen Spielern, welche uns die nötige Sicherheit geben. Ich bin überzeugt, dass wir, auch mit einem wirklich kleinen Kader, für das eine oder andere Ausrufezeichen sorgen können. Abschließend noch ein Kompliment an meine Spieler, die immer mit vollem Einsatz zu Werke gehen und immer versuchen, meinen Ideen zu folgen. Ein großer Dank auch der Vereinsführung, die mir als noch relativ jungen Trainer das Vertrauen schenkte.“ (lp)

Partschins - Landesliga

Gerechtes Unentschieden im Derby artschins gegen mit Pech verloren Latsch – ein hatten. Match auf das sich Auch gegen viele Fußballfans Partschins zeigten in der heurigen die Latscher große Landesligasaison Laufbereitschaft gefreut hatten. Die und Kampfgeist. Ausgangslage beiIn der 24. Minute der Teams konnte musste der Latscher unterschiedlicher Torhüter Paler aufnicht sein. Während grund einer Verletdie Partschinser zung ausgewechselt sich unter den Top werden; da er unter 3 befinden, kämpdie Altersregelung fen die Latscher in Die beiden Torfällt musste Coach der unteren Tabel- schützen Hannes Platzer eine doplenhälfte um jeden Schwemm (vorne) pelte Auswechslung Punkt für den Klas- und Felix Rungg vornehmen. Von senerhalt. Die Fa- rechts: Spielszene dieser taktischen voritenrolle gehörte Umstellung ließen ganz klar beim Heimteam Partsich die Gäste jedoch nicht schins. Doch dass die Latscher aus dem Konzept bringen. Ein die besser platzierten Teams ärMissverständnis zwischen gern können, hatten sie bereits dem Partschinser Torhüter beim Spiel zuvor gegen den Taund einem Verteidiger nutzte bellenführer Obermais gezeigt, Hannes Schwemm eiskalt aus das die Vinschger trotz großem und sorgte zur Freude der zahlKampfgeist und toller Leistung reich mitgereisten Fans in der

37. Spielminute für das zwischenzeitliche 1:0 der Gäste. Partschins fand einfach keine Antwort darauf und lange lag die Sensation in der Luft. Doch der Traum vom Latscher Überraschungssieg wurde in der 85. Minute zerstört als der Unparteiische den Partschinsern einen Elfmeter zusprach, den Felix Rungg zum 1:1 verwandelte. Da sich nichts mehr am Spielstand änderte, verließen beide Teams den Rasen mit einem Punktgewinn. Vor allem

für die Elf von Spielertrainer Platzer ist der Punkt aufgrund der aktuellen Tabellensituation Gold wert. „Wir haben 70 Minuten lang super gespielt. Schade, dass wir zum Schluss keine Spieler mehr auswechseln konnten. Doch das Unentschieden war gerecht. Ich bin stolz auf meine Jungs. Sie haben sowohl gegen den Tabellenführer (Obermais) als auch gegen Partschins gezeigt, was sie können.“ , so Platzers erste Reaktion.(sam)

Fotos: Sarah Mitterer

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Kaufen/Verkaufen/Immobilien

Burgeis

Volksbank unterstützt Sportverein

Foto: Ludwig Fabi

Vertragsunterzeichnung in der Zweigstelle der Volksbank Mals – v. l. Stefano Cristelli, Greta und Tamara Thöni (Bereich Ski Alpin), Karl-Heinz Thöni (Präsident ASV Burgeis)

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er im Jahre 1950 gegründete Sportverein Burgeis ist einer der traditionsreichsten Sportvereine im Vinschgau. Von Beginn an standen zwei Disziplinen im Mittelpunkt der Vereinstätigkeit, nämlich Ski Alpin und Fußball. Und das soll sich auch in Zukunft dank der finanziellen Unterstützung der Südtiroler Volksbank weitergeführt werden. Kürzlich wurde ein entsprechender Sponsorenvertrag bis 2018 abgeschlossen. Im Bereich Ski Alpin steht

neben der Renngruppe heuer die aktive Mitarbeit am Ski-CrossWeltcup und die Abhaltung des erfolgreichen Samstagtrainings für Kinder im Focus. Im Bereich Fußball sind zwei Mannschaften (U8 und U10) des ASV Burgeis angemeldet und ab der Mittelschule sind Burgeiser Fußballer in der Spielgemeinschaft Obervinschgau dabei. Bei der Kampfmannschaft gibt es seit Jahren eine enge Zusammenarbeit mit dem FC Oberland. (lu)

Radsport

Erfolgreiche Saison für das ötzi-bike-team

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Foto: „Wind“-Archiv

uch dieses Jahr blickt das Ötzi Bike Team auf eine erfolgreiche und spektakuläre Saison zurück. Unsere VssGruppe startete an insgesamt 9 Rennen der Vss-Serie in Südtirol. Dort konnten jeder unserer jungen Biker eine tolle Leistung zeigen. Eisendle Felix konnte sich sogar den Landesmeistertitel im Dual holen. Die Athleten der Leistungsgruppe absolvierten 10 Nationale und Internationale Rennen in Italien. Bei diesen Rennen zeichneten sich unsere Fahrer durch Biss, Erhgeiz und Kampfeswillen um jede Position aus. Highlight war sicherlich die Italienmeisterschaft in Carzano (Valsugana), wo die Athleten eine super Leistung zeigten und einen Top-15 Platz für das Ötzi Bike Team sicher konnten. Hannes Gemassmer schaffte es auf den 11. Rang

in seiner Kategorie und war somit bester Südtiroler in seiner Altersgruppe. Neben den verschiedenen Rennen waren unsere Freizstagsgruppe immer fleissig unterwegs um gemeinsame schöne Touren zu geniessen. Das Ötzi Bike Team bedankt sich bei allen Betreuern, Helfern, Trainern, Athleten und Sponsoren für eine perfekte Saison und hofft auf eine genauso tolle Saison 2016. Hannes Gemassmer Weitere Infos unter oetzi-bike-team.com

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44 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 23-15

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Advent feiern, Waldorf erleben. Adventfest am Sa., 28. Nov.15 11.00 – 17.00 Uhr Festliches für die Sinne Musik, Feuer und selbstgemachte Köstlichkeiten Puppenspiel, Märchen erzählen, Weihnachtsschmuck und Geschenke selber machen, Büchermarkt Info unter: Tel. 0473 232 366 E- Mail: info@waldorf-meran.it

Großer Kinderkrampus Schaulauf in Schluderns Wann: am Samstag, 28. November 2015 Start: im Park um 17.30 Uhr – Umzug zum Rathausplatz – dort Feuershow um ca. 19.00 Uhr

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Vinschgerwind 23-15

/Kleinanzeiger/ 45

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46 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 23-15

19.11.15

Danksagung

Cornelia Lechner geb. Wilhalm * 19. Mai 1970 † 10. Juli 2015 – Schlanders

Ergriffen von der großen Anteilnahme am Tod unserer lieben Cornelia danken wir allen, die uns in dieser schweren Zeit durch ihre tröstenden Worte, ihre liebevollen Umarmungen, ihre Gebete und ihre Hilfsbereitschaft unterstützt haben. Insbesondere bedankt sich Josef mit seinen Kindern Felix, Benjamin und Tobias für die herzliche Nachbarschaftshilfe, die vielen Spenden und jede weitere Unterstützung. Es ist uns ein großer Trost unsere Trauer und Erinnerungen mit so vielen Mitmenschen teilen zu können und zu erfahren, wie bekannt und geschätzt unsere Cornelia war. Die Trauerfamilie

Heimatbühne Schnals „Der Räuberpfarrer“ Komödie von Peter Landstorfer Regie: Gerd Weigel Ort: Haus der Gemeinschaft Unser Frau in Schnals Aufführungstermine: S a. 21.11.15, 19.00 Uhr; So. 22.11.15, 16.00 Uhr; Sa. 28.11.15, 19.00 Uhr; So. 29.11.15, 16.00 Uhr; Reservierung: Tel. 331 78 27 275 (täglich von 15.00 – 20.00 Uhr)

Heimatbühne Prad „Entweder Oder“ Volksstück aus den 80ern in 3 Akten/5 Bildern von Luis Zagler Regie: Hanspeter Trafoier Ort: Raiffeisensaal „acquaprad“ Aufführungstermine: Premiere: Sa. 21.11.15, 20.00 Uhr; So. 22.11.15, 17.00 Uhr; Sa. 28.11.15, 20.00 Uhr; So. 29.11.15, 17.00 Uhr; Reservierung: T el. 345 17 25 214 (16.00 – 20.00 Uhr; Sa. und So. ab 9.00 Uhr)

Nicht das Freuen, nicht das Leiden stellt den Wert des Menschen dar.

Allfälliges

Immer nur wird das entscheiden, was der Mensch dem Menschen war.

Mathilde Martin geb. Stecher Pension Martin - Morter * 20.5.1942

† 26.10.2015

Danke für ein stilles Gebet; für eine stumme Umarmung; für die tröstenden Worte, gesprochen oder liebevoll geschrieben; für einen Händedruck, wenn die Worte fehlten; für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft; für das letzte Geleit; für die Blumen und Spenden; für alle Hilfen, die uns in diesen schweren Tagen zuteil wurden. In Verbundenheit: Familie Martin

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Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

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Es war so reich, dein ganzes Leben an Müh’ und Arbeit, Sorg’ und Last. Wer dich gekannt, muss Zeugnis geben, wie redlich du gehandelt hast. 1. Jahrestag

Johann Wallnöfer

Schlorenter Hans – Schluderns *07.03.1929 † 26.11.2014 Wir gedenken Deiner besonders bei der Hl. Messe am Donnerstag, 26. November um 17.00 Uhr in die Pfarrkirche von Schluderns. Allen, die daran teilnehmen , ein herzliches Vergelt’s Gott.

In Liebe deine Familie

Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485

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19.11.15

Vinschgerwind 23-15

/Kleinanzeiger/ 47

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REFERENT/IN

Freizeit

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Irene Volgger und Evelin Tollenaere TERMINE Fr, 27.11.2015 UHRZEIT 09.00 Uhr – 17.30 Uhr, insgesamt 1 Treffen ORT Kloster Marienberg Kursbeitrag 85 Euro inkl. Mittagessen Anmeldung Kloster Marienberg, Schlinig 1, I - 39024 Mals Tel. 0473 843989, info@marienberg.it ANMELDESCHLUSS Mo, 23.11.2015

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Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

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Tobias Thialer Sa, 28.11.2015 13.30 Uhr – 20.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen Treffpunkt: Hauptplatz Prad am Stilfserjoch 25 Euro Di, 24.11.2015

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Johann Unterthurner TERMINE Mo, 14.12. + Di, 15.12.2015 UHRZEIT 08.30 Uhr – 17.30 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT GWR Spondinig Kursbeitrag 150 Euro ANMELDESCHLUSS Mi, 09.12.2015

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„Veränderung und Wachstum gehören zum Leben.“ Manfred Tappeiner, Volksbank-Mitglied

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