Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
Nr. 23 (214) 07.11.13 I.P. 9 Jg.
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Drei Landesr채te
aus dem Vinschgau
Wahlsieger: Sepp Noggler, Richard Theiner und Arnold Schuler
Pardellesweg 26 39024 Mals Tel. 0473 83 12 43 Fax 0473 83 59 13
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Riedl Michael Ofenbau Tischlerei Weiskopf OHG Glurnserstraße 20, 39024 Mals, Tel. 0473/831 844
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07.11.13
Inhalt
Vinschgerwind 23-13
/inhalt/ 3
Kommentar Der Vinschgau hat anders gewählt Zahlen, Daten, Fakten
Wenn die Stromgeschichte gelingen soll, müssen Beschlüsse her
Seite 6
Seite 4
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www.vinschgerwind.it
von Chefredakteur Erwin Bernhart
Der Wendepunkt Die Landtagswahlen 2013 bedeuten in der Geschichte Südtirols einen Wendepunkt. Einen historischen Wendepunkt. Die mittlerweile allmächtige Volkspartei, deren absolute Mehrheit mit Sicherheit lange Zeit sogar eine Notwendigkeit war, hat diese absolute Mehrheit verloren. Man sagt, die demokratische Landschaft Südtirols sei normal geworden. Das mag so sein. Ein normales Land ist Südtirol dadurch nicht geworden: Die deutsche und die ladinische Sprachgruppe bleiben eine Minderheit in diesem Staat Italien. Dass viele Wähler den Parteien am rechten Spektrum ihre Stimme gegeben haben, ist wohl nur zum Teil mit den Fehlern, auch mit der Arroganz der SVP erklärbar. Offensichtlich
DANKE für das Vertrauen Sepp Noggler & Arnold Schuler
spielt auch die Autonomie eine Rolle. Ein nicht zu vernachlässigender Teil der Leute wendet sich durch die Wahl der Freiheitlichen und durch die Wahl der Süd-Tiroler Freiheit von der Autonomie ab. Bei vielen Leuten kommt der Spruch von der „weltbesten Autonomie“, wie es viele SVP-Politiker glaubhaft machen wollen, offensichtlich nicht mehr an. Das rüttelt an der Glaubwürdigkeit der SVP-Vertreter, an der Glaubwürdigkeit der SVP insgesamt. Genau das wird wohl die größte Baustelle werden, an der zu arbeiten sein wird. Denn der Wendepunkt in der jüngeren Geschichte Südtirols ist nicht so sehr der Verlust der absoluten Mehrheit, der Wendepunkt ist, dass immer mehr Leute an dieser Autonomie zu zweifeln beginnen.
4 /politik/
Vinschgerwind 23-13
Wind - online
Prad kriegt Stromnetz Die „EWP Genossenschaft“ aus Prad am Stilfserjoch wird einen Teil des Stromverteilungsnetzes von der SELnet übernehmen. Ein diesbezüglicher Vorvertrag wurde kürzlich unterzeichnet.
07.11.13
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
54,3 % NEIN
Wäre es gut, wenn LH Luis Durnwalder noch den Stromstreit mit dem Vinschgau lösen könnte? (35 abgegebene Stimmen)
(19 Stimmen)
45,7 % JA (16 Stimmen)
Neue Umfrage: Drei Vinschger Landesräte wären aufgrund des Wahlergebnisses möglich. Einverstanden oder nicht?
Luis unter Druck
Konflikt entschärfen
I
Foto: Angelika Ploner
n der vorigen Woche hat eine hochgradig besetzte Delegation auf Anregung von Bioland und Bauernbund eine Flurbegehung zwischen Spondinig und Tartsch unternommen. Vertreter des Bauernbundes, darunter BB-Direktor Siegfried Rinner und BB-Bezirksobmann Andreas Tappeiner (Bild), Markus Joos vom Landwirtschaftsinspektorat, Vertreter von Bioland, darunter die Bioland-Direktorin Jutta Staffler und BiolandBauer Günther Wallnöfer, Vertreter vom Beratungsring und Biobauern haben sich neue Obstanlagen angesehen und dabei über mögliche Konfliktlösungen debattiert. Als sehr konstruktiv beschreibt Andreas Tappeiner die Begegnung. Von allen Seiten wurde der Wille bekundet, Konfliktpunkte zwischen Biobauern und integriert produzierenden Bauern, zwischen Obst- und Viehbauern zu e n t s ch ä r f e n . Erreichen will man dies mit einer Grundsatzvereinbarung, welche bis zum Frühjahr 2014 ausgearbeitet und in die die bestehenden Agrios-Richtlinien und ein Grundsatzvorschlag von Bioland eingearbeitet werden soll. „In dieser Grundsatzvereinbarung soll drinnen sein, was möglich ist“, sagt Tappeiner. Details sollen dann im Zuge der Umsetzung geregelt werden. (eb)
Bozen/Vinschgau - Mächtig unter Druck gesetzt hat sich der noch amtierende LH Luis Durnwalder: Mit der Aktion „Vinschger -Strom-Streitbeilegung“ kurz vor den Wahlen, welche für großen medialen Wirbel gesorgt hat, ist die Sache noch nicht vom Tisch. Die Zeit drängt.
LH Luis Durnwalder: Will im letzten Augenblick noch die Stromfront befrieden
Foto: Erwin Bernhart
Schluderns/Mals
von Erwin Bernhart
D
ass die groß verkündete Beilegung des Vinschger Stromstreites mit dem Land kurz vor den Wahlen erfolgt ist, dürfte kein Zufall gewesen sein. Vor allem für den SVP-Obmann Richard Theiner dürfte diese Aufmachung noch für die Wahlen äußerst nützlich gewesen sein. Trotzdem: Ein Wahlgag war die Aktion keine. LH Luis Durnwalder, der VEKPräsident Albrecht Plangger und SEL-Präsident Wolfram Sparber haben eine Art Willensbekundung unterschrieben, die als ein erster großer - und erstmals öffentlicher - Schritt in Richtung Streitbeilegung gewertet werden kann. Sämtliche Streitpunkte sollen, so die Akteure, einer Lösung zugeführt werden. Dabei wird sogar die Auszahlung jener 1,8 Millionen Euro Umweltgelder als Erfolg in diese Richtung angeführt. Diese Umweltgelder stehen den
Gemeinden Martell, Laas und Latsch per Gesetz zu. Im Mittelpunkt der Willensbekundung: Die Gemeinden Martell, Latsch und Laas und das Vinschgauer Energiekonsortium sollen mit 25 Prozent am Kraftwerk Laas (Stausee Martell) beteiligt werden. Es ist dies ein Durnwalder’scher Kompromissvorschlag. Die Vinschger hatten ursprünglich 33 Prozent, also ein Drittel, gefordert, wären dann sogar mit 30 Prozent (die SEL hält 60 Prozent Anteile) zufrieden gewesen. Nun haben die Vinschger dem Abkommen zufolge die Hosen etwas heruntergelassen und geben sich offensichtlich mit 25 Prozent zufrieden. Ein zweiter Punkt ist die Stromnetzübernahme. Das Stromnetz ist derzeit im Besitz der SELnet und die Gemeinden wollen das Netz kaufen - aber zu realistischen Bedingungen. Der dritte Punkt ist die Regelung der Ableitung vom Arundabach und vom Schliniger Metzbach.
Diese beiden Ableitungen in den Haidersee wurden bisher bei der Reschenkonzession überhaupt nicht berücksichtigt. Die Vinschger Gemeinden sollen, so die Vereinbarung, ein Prozent zusätzliche Beteiligung an der Reschenstauseekonzession erhalten - finanziert über die Gewinnausschüttungen. Letzter Punkt: Beim Kraftwerk in Graun, gespeist durch den Karlinbach, soll endlich auch im Umweltgeldbereich Ordnung gemacht werden. Nun sind Landesregierung, SEL und SELnet am Zug, durch entsprechende wasserdichte Beschlüsse diese Willensbekundung dingfest zu machen. Zeit dafür ist wenig. Innerhalb 17. November muss die Sache stehen, damit dem Wassermagistrat ein außergerichtlicher Vergleich gemeldet werden kann. Fehlen bis dahin die entsprechenden Beschlüsse, lassen die Vinschger, so sagt es Sepp Noggler, ihren Rekurs weiterlaufen.
Vinschgerwind 23-13
/politik/ 5
Prad
Vinschgau
Brunnenbau sorgt für Proteste
„Ich lass’ es“
D
R
ber ihr Forderungen hinterlegt. Sie wollen die Öffnung des Dorfplatzes für den Anlieferverkehr über die Fahrspur von der Hauptstraße her erreichen. Es sei wesentlich sinnvoller, den Anlieferverkehr die kurze Strecke über den Dorfplatz laufen zu lassen, anstatt umständlich durch das Altdorf umzuleiten. „Unsere Geduld wurde bereits lange auf die Probe gestellt. Es ist nun endlich Zeit, die fehlende Kompromiss- und Gesprächsbereitschaft abzulegen und mit den Bürgern gemeinsam an den Problemen zu arbeiten“, so wörtlich im Anrainer-Schreiben. Referent Lechner versucht derzeit die Bedenken zu zerstreuen und ist um Konsens bemüht. Vor einigen Tagen seien mit den Anrainern klärende Gespräche geführt worden. Und Lechner versichert, dass die Fahrspur neben dem Brunnen für den Anlieferverkehr offen bleiben werde. (mds) Foto: Magdalena Dietl Sapelza
er umstrittene Brunnen auf dem Prader Dorfplatz wird derzeit gebaut. Und er scheidet die Geister. „Ohne einen Konsens mit uns Anrainern gefunden zu haben, wird über alle Bedenken drüber gefahren. Es werden einfach vollendete Tatsachen geschaffen“, wettert Ohmar Brenner vom Architekturbüro am Hauptplatz. Die unlogische Planung lasse, laut Brenner, einen Gefälligkeitsakt im Zusammenhang mit der neu angesiedelten M-Preis Filiale vermuten. Der Brunnen passe ästhetisch überhaupt nicht ins Gesamtkonzept des Platzes. Denn er teilt das Areal in einen oberen Platz und einen unter Platz. Dabei gehe das viel beschworene Verbindende verloren. Brenner, sein Sohn Ralf und Klaus Trafoier von der Sparkassen AG haben am 14. Oktober vor dem zuständigen Gemeindereferenten Luis Lechner und vor Thomas Hickmann vom Planungsbüros Dietl ihre Bedenken geäußert. Ihre Gegenargumente haben sie am 17. Oktober schriftlich im Gemeindeamt deponiert.
Sie befürchten unter anderem, dass sich das Höhenniveau und die Neigung des Platzes so verändern könnten, dass die bisher gut funktionierende Entwässerung gestört werden könnte. Auch sei die eingeplante Fahrspur vom unteren in den oberen Teil nicht klar definiert. Diese scheine so nicht zu funktionieren. Dass aus der versprochenen Fahrspur nichts werden könnte, befürchten auch die Anwohner der Silbergasse. Diese leiden seit der Öffnung der M-Preis-Filiale unter massiver Verkehrsbelastung. Sie fordern die 1997 im Gemeinderat beschlossenen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung für das Altdorf ein. Sie haben am 15. Okto-
Schnals
Wind-Leserfoto
Erste „Haube“ für Schnals
Historisches
oselinde Gunsch Koch hat die Wahlschlappe halb verdaut. Trotz der knapp 4000 Vorzugsstimmen ist die Niederlage bitter, vor allem auf der Basis, dass eine dritte Landtagsabgeordnete aus dem Vinschgau in dieser Konstellation - und nur in dieser - real möglich gewesen wäre. Sei’s drum. Roselinde Koch Gunsch wird nicht mehr SVP-Bezirksobfrau bleiben, sagt sie zum Vinschgerwind. Offen ist noch das Ausstiegsszenario: Am heutigen Donnerstag findet die erste Bezirksleitungssitzung nach den Wahlen statt. Da soll abgerechnet werden. Zudem geht die dreijährige Periode des Bezirksausschusses just in diesem Monat zu Ende. Neuwahlen im Bezirk sind angesagt. Oder, wenn’s hart auf hart geht, der sofortige Rücktritt von Gunsch Koch. (eb)
D
enorme Aufwertung, sondern gibt auch dem Schnalstal eine Wertigkeit in Sachen GourmetGastronomie. Im 300 Jahre alten Holzhaus wird versucht, alte Gerichte und Rezepte neu zu interpretieren, dabei auf regionale, wenn möglich sogar Schnalser Produkte zu setzen und trotzdem den heutigen Anforderungen der Esskultur gerecht zu werden. Für seinen Einsatz in Sachen Weinkultur ist Chef und Diplomsommelier Helmuth Raffeiner weit bekannt. Jetzt hat Familie Raffeiner ein weiteres Anliegen erreicht: Das Das Haubenteam: Elisabeth und Benjamin Schnalstal in GourRaffeiner, Günter Veith, Johanna Santer und metkreisen bekannHelmuth Raffeiner ter zu machen. (ew) Foto: Elke Wasmund
er renommierte Restaurantführer „Gault & Millau“ Südtirol hat in seiner neuen Ausgabe 2014 das Restaurant „Oberraindlhof“ im Schnalstal mit einer Haube ausgezeichnet. Für Familie Raffeiner und Chefkoch Günter Veith ist die Auszeichnung natürlich eine große Ehre. Dies bedeutet nicht nur für den „Oberraindlhof“ eine
Die Aufschriftbenennung am Schießstand-Gebäude in Latsch „Kaiser Franz Josef Jubileums Schiesstand Latsch 1908“ wurde vom Freundeskreis der K.u.K. Monarchie Österreich-Ungarn mit Sitz in Latsch unverändert wieder angebracht. Die Aufschrift und der Österreichsiche Doppel-Adler mussten im Jahre 1920 durch italienische Verordnungen entfernt werden. In Zusammenarbeit mit dem Bund Südtiroler Kaiserschützen und Kaiserjäger. Bild und Text: Hermann Pegger, Latsch
Foto: Angelika Ploner
07.11.13
6 /Titel/
Vinschgerwind 23-13
83,6%
07.11.13
Der Vinschgau wählt anders
haben im Vinschgau gewählt. 2008 waren es noch 81,2%. Der Vinschgau ist der einzige Bezirk Südtirols, in dem die Wahlbeteiligung zugenommen hat. In Glurns sind die WählerInnen besonders fleißig zu den Urnen gegangen: 86,4% (2013) - 2008 waren es im Stadtl noch 78,6%. Landesweit lag 2013 die Wahlbeteiligung bei 79,7%.
Während in den letzten Tagen die Wahlergebnisse bis ins kleinste Detail und auch bis zur Ermüdung medial breitgeschlagen worden sind, pickt sich der Vinschgerwind interessante Details im Vinschgau heraus. Das Ergebnis: Der Vinschgau wählt anders als die restlichen Bezirke Südtirols.
26.649
Zusammengestellt von Heinrich Zoderer, Angelika Ploner und Erwin Bernhart
Die SVP fällt in 4 Gemeinden unter die 50% Marke: Naturns (49,6), Partschins (45,2), Schlanders (49,3), Prad (48,5)
16.422 Stimmen bekam die SVP 1998 im Bezirk Vinschgau (75,4%),
11.878 Stimmen (54,8%) bekommt sie 2013.
Stimmen bekommt Richard Theiner in Südtirol, 8.125 im Bezirk Vinschgau, das sind 1.754 weniger als 2008. 59,5% Landesweit bekommt (2.072 er 2.700 Stimmen Stimmen) bekam mehr. die SVP 2008 in Naturns. 2013 waren es 49,6% (1.682 Stimmen).
81.107
Stimmen bekommt der SVP-Spitzenkandidat Arno Kompatscher in Südtirol, davon 4.521 im Vinschgau. Das ist Platz 4 nach Richard Theiner, Josef Noggler und Arnold Schuler. In allen anderen Bezirken Südtirols erhält Kompatscher am meisten Vorzugsstimmen.
Mit
In
22,9%
437
und 4.958 Stimmen sind die Freiheitlichen klar die zweitstärkste politische Kraft im Vinschgau.
Stimmen bekommt Peppi Stecher von den Freiheitlichen in Mals, 2008 waren es 252 Stimmen. Landesweit bekommt er 2.392 Stimmen und landet auf Platz 8 auf der Liste der Freiheitlichen. Es fehlen 281 Stimmen auf den Einzug in den Landtag.
Mit
7,3% und
1.587 Stimmen erreichen die Grünen ihr bisher bestes Ergebnis im Vinschgau und sie werden viertstärkste politische Kraft vor dem Bündnis BürgerUnion-Ladins Dolomites-Wir Südtiroler, welche im Bezirk Vinschgau 2,5% erhalten. Von
5,8% auf
9,8% und
insgesamt 2.126 Stimmen hat die Süd-Tiroler Freiheit im Vinschgau zugelegt.
Die Grünen erzielen in 2 Gemeinden mehr als 10%: Schlanders und Glurns.
Die Süd-Tiroler Freiheit erzielt mehr als 10% in 9 Gemeinden: Plaus, Naturns, Partschins, Kastelbell, Schlanders, Laas, Prad, Stilfs, Schluderns.
11,7%
ist das beste Ergebnis der Grünen im Vinschgau, erreicht in Glurns.
359
Stimmen bekam die SüdTiroler Freiheit in Schlanders, 358 Stimmen die Grünen.
6 Gemein-
den erhalten die Freiheitlichen mehr als 25%: Stilfs, Schluderns, Plaus, 3.368 Partschins, MarVorzugsstimmen 1500 tell, Latsch. von insgesamt 4.958 Stimmen heimst Listenstimmen bekommt der Latscher André Pius Leitner im Bezirk Pirhofer von den FreiVinschgau, 157 Stimmen heitlichen landesweit mehr als die SVP Bezirkein. 1258 im Besobfrau Roselinde zirk Vinschgau. Gunsch Koch.
789
Stimmen bekommt Martin Daniel von den Grünen in ganz Südtirol, davon 497 im Bezirk Vinschgau.
464
Stimmen (13,7%) bekommt die Süd-Tiroler Freiheit in Naturns. 2008 waren es 232 Stimmen (6,7%)
1473
Stimmen bekommt Benjamin Pixner von der Süd-Tiroler Freiheit, davon 732 im Vinschgau. Es ist Platz 5 auf der Liste der Süd-Tiroler Freiheit.
07.11.13
1.316
Stimmen bekommt Josef Noggler in Mals (minus 273 Stimmen), Richard Theinen bekommt 1.219 Stimmen (minus 420).
Mit
31.319 Stimmen ist Arnold Schuler der große Wahlsieger. Es ist ein plus von 14.097 Stimmen und Platz zwei bei den Vorzugsstimmen. 5.404 Stimmen bekommt Arnold Schuler im Bezirk Vinschgau, das sind 1.915 mehr als 2008 und Platz drei der Vorzugsstimmen. Schuler wird in allen Vinschger Gemeinden auf Platz 3 gewählt und gilt so als dritter Bezirkskandidat. Die Ausnahme bildet Taufers: Dort ist Roselinde Gunsch Koch auf Platz 3 und Schuler auf Platz 5.
25
Stimmen bekommt Scelta civica in Mals, Bruno Pileggi aus Mals bekommt 21 Stimmen.
103
Stimmen haben die Freiheitlichen in Schluderns verloren. 2008 waren es 391 Stimmen und 30,8%, 2013 waren es 288 Stimmen und 26,4%. Romina Eberhöfer aus Schluderns war beide Mal die Freiheitliche Kandidatin. Die SVP hat in Schluderns - als einzige Gemeinde SüdtiIn rols - von 50,8% (2008) auf 6 Gemein52,5% (2013) zugelegt. den erhalten die Freiheitlichen mehr als 20%: Naturns, Prad, Schlanders, Kastelbell, Laas, Mals.
29,0%
(121 Stimmen) bekommen die Freiheitlichen in Plaus. 2008 wares es 20,9% (85 Stimmen)
21
Stimmen bekommt Christina Taraboi in Mals, 2008 erhielt sie 102 Stimmen.
Kommentar
Vinschgerwind 23-13
12.690
Stimmen bekommt Josef Noggler in ganz Südtirol, das ist Platz acht und insgesamt 5.494 Stimmen mehr als 2008, 7.428 erhält er im Bezirk Vinschgau, 695 mehr als 2008.
378
Stimmen bekommt Josef Noggler bei der Briefwahl, 399 Arnold Schuler, 94 Martin Daniel von den Grünen, 32 Peppi Stecher von den Freiheitlichen.
/Titel/ 7
Auf Platz 30 der SVP Vorzugsstimmen mit landesweit 3.987 Stimmen landet die SVP Bezirksobfrau Roselinde Gunsch Koch. Im Vinschgau erhält sie 3.211 Stimmen und Platz 5 der Vorzugsstimmen. In 4 Vinschgauer Gemeinden bekommt Josef Noggler am meisten Vorzugsstimmen: Graun, Glurns, Mals und Laas.
Während Theiner Die in Latsch und Gemeinden Noggler in Mals trotzt am unteren Talrand Stimmenverluste jeweils wählen anders: In Naturns, unangefochten auf Platz in Plaus und in Partschins 1 gewählt werden, gebekommt Arnold Schuler am lingt Koch Gunsch in meisten Vorzugsstimmen bei den Taufers nur der SVP-Wählern, gefolgt von Arno 3. Platz. Kompatscher, Richard Theiner und Sepp Noggler. Roselinde 900 In Gunsch Koch ist dort naStimmzettel Plaus sackt hezu unbekannt. wurden in Schnals die SVP von abgegeben, davon 65,3% (265 waren 868 gültig, 18 Stimmen) im Jahre weiße Stimmzettel 2008 auf 51,3% und 14 ungültige (214 Stimmen) Stimmzettel. ab.
Die SVP hat die Landtagswahlen 2013 glänzend verloren: Mehr als 80.000 Vorzugsstimmen für den Spitzenkandidaten Arno Kompatscher und dem gegenüber steht der Verlust der absoluten Mehrheit. Ein Spannungsfeld, welches vieles übertüncht. Dass Kompatscher so viele Vorzugsstimmen erhalten hat, hat nur zu einem Teil mit seiner Unverbrauchtheit, mit seiner Jugend und mit seiner Eloquenz zu tun. Das Wahlverhalten, welches in den vielen Vorzugsstimmen für Luis Durnwalder in den vergangenen Legislaturen gegipfelt ist, hat sich offensichtlich fortgesetzt. Die SVP-Wähler wollen einen starken Mann an der Spitze. Weiterhin. Auch wenn man Kompatscher nun Hoffnungsträger und Erneuerer nennt. Auf der anderen Seite hat der patriotische Flügel zugelegt: Die Freiheitlichen und die Süd-Tiroler Freiheit sind erstarkt. Und dies ohne Pufferzone zur SVP hin. Das Beispiel in Partschins verdeutli-
cht diese Zuwächse. In Partschins ist der patriotische Block bei diesen Landtagswahlen prozentmäßig gleich stark wie die SVP. Die Freiheitlichen sind dort auf 27,7 Prozent, die Süd-Tiroler Freiheit auf 15,3 Prozent und die Unionsliste von Andreas Pöder auf 2,2 Prozent der Stimmen gekommen. Die SVP auf 45,2 Prozent. Auch die Grünen haben zugelegt. Mit 8,7 Prozent der Stimmen haben sie drei Sitze im Landtag. Und der Vinschgau? Trotz der Verluste der SVP insgesamt ist der Vinschgau erstarkt: Der Plauser Arnold Schuler ist in der SVP-Wählergunst Nummer 2 im Land. Der Latscher Richard Theiner, SVP-Obmann, die Nummer 3. Und Sepp Noggler ist an die 8. Stelle in der SVP Liste gereiht. Aufgrund dieses Wahlergebnisses stehen dem Vinschgau drei Landesräte zu. Für Arnold Schuler und Richard Theiner ist die Berufung in die Landesregierung wohl nur noch Formsache. Bei beiden dürfte es höchstens
spannend werden, welche Bereiche ihnen der designierte LH Arno Kompatscher zugestehen wird. Dabei ist nicht sicher, ob der bisherige Landesrat für Gesundheit und Soziales, Richard Theiner, dieses Ressort weiterhin führen wird. Sepp Noggler ist der bestgewählte Bauernvertreter, den der Südtiroler Bauernbund ins Rennen geschickt hat. Überträgt Arno Kompatscher dem Sepp Noggler das Ressort Landwirtschaft, würde er gar mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Der Bauernbund wäre wohl beruhigt. Die Noggler-Wähler auch. Und der Sepp hätte die Aufgabe, die Keimzelle oder den Brandherd gegen den Pestizideinsatz vor seiner eigenen Haustür - in der Gemeinde Mals - in Schach halten zu müssen, damit sich dieser Brandherd nicht zum Flächenbrand auswirkt. Die Apfelbauern wären auch beruhigt. Und der Kompatscher dann auch. Erwin Bernhart
8 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 23-13
07.11.13
Regenreicher Oktober
Erlebnis - Erlebnisbahnhof Naturns
Der Oktober 2013 geht als nasser Monat in die Wettergeschichte ein. In vielen Landesteilen hat es doppelt so viel geregnet wie im langjährigen Durchschnitt. Der Oktober zählt etwa in Bozen zu den regenreichsten seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 90 Jahren.
Der große Erfolg des Jugend- und Erlebnisbahnhofes Naturns konnte auch im achten Betriebsjahr fortgesetzt werden. Mehr als 2400 Besucher kamen, davon über 800 Erwachsene und 1600 Kinder. Sie legten mehrere hundert Kilometer mit der Draisine zurück oder fuhren mit der kleinen Dampf- oder Diesellok auf der 7 1/4 Spur. 20 freiwillige Helfer des Vereins Freunde der Eisenbahn hatten mit mehreren Hundert ehrenamtlich geleisteten Stunden dies möglich gemacht.
Rom-Info ins Tal Ein neues Wahlgesetz muss her. Anfangs Dezember könnte das Verfassungsgericht das bestehende Wahlgesetz „Porcellum“ als teilweise verfassungswidrig erklären. Wenn dann eine Regierungskrise ausbrechen würde, (Berlusconi droht andauernd) könnte der Staatspräsident mit einem verfassungswidrigen Wahlgesetz nicht einmal die Kammern auflösen und Neuwahlen ausschreiben. Der Staatstpräsident hatte sich im Mai noch einmal zur Verfügung gestellt, unter der Bedindung, dass eine Verfassungsreform angegangen und das Wahlgesetz vorrangig reformiert wird. Ein Vizepräsident der Abgeordnetenkammer ist schon seit Wochen im Hungerstreik und die Montipartei macht Aktionen in den Straßen Roms (Gratisverkostung sardischer Wildschweine in Anlehnung an den Namen „Porcellum“) , um auf die untragbare Situation hinzuweisen. Alle haben dem Staatspräsidenten das Wort gegeben, aber niemand will es jetzt halten. Es wäre so einfach: Eine kleine Reform, die den Mehrheitsbonus der stärksten Partei im Rahmen hält (der PD hatte mit 27.2 % der Stimmen dann 55 % der Sitze erhalten, während die fast gleichgewählten Parteien Berlusconis PDL - 0.2% - im selben Ausmaß zurückgestuft wurden). Die Einführung der Vorzugsstimmen, um die Bürger ihre Vertreter vor Ort auswählen zu lassen und die Angleichung des aktiven Wahlalters für Senat (von 21 auf 18 Jahre) und Kammer, um in beiden Parlamentskammern gleiche politische Ergebnisse zu erhalten. Die Diskussion läuft gänzlich anders ... Mehrheitswahlrecht gegen Verhältniswahlrecht, spanisches Wahlmodell contra französisches Modell, einfacher Wahlturnus oder doppelter Turnus, wie bei der Bürgermeisterwahl in den größeren Gemeinden... Ich wage zu wetten, dass wir nicht imstande sind, noch rechtzeitig zu einem breiten Konsens zu kommen. Entscheiden wird letztendlich wieder das Verfassungsgericht und nicht das Parlament.
Sind wir zu billig? Schluderns - Vinschgau. Bei der 2. Tourismusrunde vor 14 Tagen in Schluderns wurde Einigkeit demonstriert. Das Vertrauen in „Vinschgau Marketing“ wurde in keinster Weise in Frage gestellt, auch nicht der eingeschlagene Weg.
Foto: Erwin Bernhart
von Albrecht Plangger
v.l.: Christine Tappeiner, Verena Niederegger, Kurt Sagmeister, Klaus Egger, Elisabeth Weisenhorn, LR Thomas Widman, Karl Pfitscher und Robert Unterweger (LTS)
von Erwin Bernhart
K
urt Sagmeister, der Direktor von Vinschgau Marketing beantwortete in seinem Referat die selbstgestellte Frage „Wie kommen wir zu mehr Wertschöpfung?“ mit drei Thesen: Man müsse 1. die Gäste halten, sprich Stammkundenpflege betreiben. Über Newsletter Neuigkeiten kommunizieren, neue Angebote erstellen - als Beispiele nannte Sagmeister die Whiskybrennerei in Glurns und den Spielesee am Watles und für 2014 versprach Sagmeister die „VinschgauCard“, mit der den Gästen eine ökologische Mobilität ermöglicht würde. Als Zweites warf Sagmeister in die gut besuchte Runde die Überlegung, dass man das Preisniveau heben könnte. Im Juni etwa koste ein vergleichbares Zimmer im Vinschgau rund 30 Prozent weniger als ein solches in der Meraner Gegend. Diese Überlegung sollten sich die Gastbetriebe anhand von zwei Fragen durch den Kopf gehen lassen. Ist es im Vinschgau um 30 Prozent weniger schön als in der Meraner Gegend? Und: Bietet der Vinschgau um 30 Prozent
weniger an? Es gehe nicht an, dass man sich am „Wühltisch“ des Preiskampfes tummle. Als „Kulturregion in Südtirol“ wolle sich der Vinschgau mit Alleinstellungsmerkmalen hervorheben, damit eine unabhängige Preiskalkulation möglich werde. Zudem solle man die berühmte „Vinschger Kreativität“ einsetzen. Als dritten Punkt nannte Sagmeister das Gewinnen neuer Gäste. Die Holländer, die sich für die alternative Elfstädter-Tour am Reschensee treffen, seien ein gutes Beispiel dafür. Als großen Schwachpunkt nannte Sagmeister die Bekanntheit des Vinschgaus im Winter. Für einen Werbefilm, der mit eigener Bildsprache Familien ansprechen sollte und unter dem Motto Wandern, Genießen, Entdecken, Skifahren und sanfter Winter stand, erntete Vinschgau Marketing verhaltenen Applaus. Der Bozner Campingbesitzer Klaus Egger brachte einen Impulsvortrag für die Erstellung von Visionen und Leitbildern und deren Verwirklichung. Grußworte kamen vom HGV-Präsidenten Manfred Pinzger und von LR Thomas Widmann.
07.11.13
ENGIADINA
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IMST
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Vinschgerwind 23-13
LANDECK
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/terra raetica/ 9
VAL MÜSTAIR • VINSCHGAU
INTERREG – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Stolz auf den neuen digitalen Helfer v.l.: Siegfried Gohm (Verein Via Claudia Augusta), Ulrich Veith (BM Mals) und Martin Geier (VizeBM Algund)
Terra Raetica mobil
Digitaler Rad-Reisebegleiter für die Via Claudia Augusta Auf einen digitalen Reisebegleiter können die RadfahrerInnen in Zukunft entlang der Radroute Via Claudia Augusta, zu der auch der Vinschger und Nordtiroler Radweg zählt, zurückgreifen. Der digitale „Helfer“ wurde in Form eines Smartphone App entwickelt und steht somit während der Radreise jederzeit zur Verfügung. In Ergänzung der seit 2009 bestehenden interaktiven Webseite mit Geotools http://maps. viaclaudia.org bildet diese neue
App eine optimale Ergänzung und kann bestens mit der bestehenden Webseite interagieren. So steht einer digitalen Reiseplanung mit interessanten Hotspots wie Unterkünften, Restaurants und Sehenswürdigkeiten nichts mehr im Wege. Angezeigt werden neben vielen Funktionen unter anderem der Streckenverlauf und weitere Details wie Gesamtlänge und zu erwartende Höhenmeter. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass alle Daten im Down-
load Offline Modus zur Verfügung stehen und somit die „Roaming“ Kosten entfallen, was besonders für Gäste eine entsprechende Kostenersparnis bedeutet. Da sich ein Großteil der Radstrecke der Via Claudia Augusta in der Terra Raetica zwischen Vinschgau
und Landeck befindet, wurde das Projekt mit Mitteln aus dem Interreg-Kleinprojektefonds gefördert. Als grenzübergreifende Partner fungieren die Regionalmanagementzentren in Landeck und Spondinig sowie der Verein Via Claudia Augusta. (lu)
Cultura Raetica
Natur- und Kulturkarte wird neu aufgelegt Im Kloster Marienberg tauschten sich VertreterInnen von Kultur- und Naturparkeinrichtungen über zukünftige Strategien in der Vermittlung und Vermarktung des Natur- und Kulturraumes in der Terra Raetica aus. Angeregt wurde dabei eine neue „Cultura Raetica Card“. von Ludwig Fabi
Die gemeinsame Geschichte und die rätischen Wurzeln sind das Bindeglied für die inzwischen 32 Museen und 11 Natureinrichtungen, welche mit der Herausgabe einer grenzüberschreitenden Karte auf die Kulturschätze von europäischer Bedeutung aber auch viele Kleinode im Gebiet der Terra Raetica im Vinschgau, Engadin und Bezirk Landeck seit Jahren hinweisen. Diese Marketingstrategie soll noch vermehrt bei Einheimischen und Gästen bekannter wirken. Eine Möglichkeit, bei den Besuchern Lust auf mehr zu wecken und die Besucherfrequenz zu erhöhen, sehen die Verantwortlichen mit der Herausgabe einer eigenen „Cultura Raetica Card“. Bei Nutzung dieser neuen Karte kann man mit ei-
Grenzüberschreitendes Strategietreffen in Marienberg. Der Arbeitskreis „Cultura Raetica“ steckte Maßnahmen für eine bessere Vermarktung der Kultur- und Naturparkeinrichtungen in der Dreiländerregion Vinschgau, Engadin und Bezirk Landeck ab ner deutlichen Ermäßigung beim Eintritt rechnen, welche sich von 30-50 % bewegt, je mehr Kultureinrichtungen besucht werden. Das würde bedeuten, dass die Besucher den Eintritt im ersten Museum/Naturparkeinrichtung
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Italien • Österreich
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voll bezahlen und bei jedem weiteren Besuch eines Museums oder Naturparkeinrichtung, die Ermäßigung in Anspruch nehmen könnten. Eine Neuauflage des bestehenden Informationsprospektes wird dahingehend
aufgewertet, indem Teilbereiche ins Italienische und Romanische übersetzt werden. Neben dem Ausbau des digitalen Veranstaltungskalenders im Netz (www. terraraetica.eu/cultura-raetica) soll auch eine App-Entwicklung ins Auge gefasst werden. Fördermittel für diese Qualitätssteigerung sind im Rahmen des INTERREG-Kleinprojektefonds ITA-AUT vorgesehen. (lu)
Terra Raetica - links Homepage: www.terraraetica.eu Kulturkalender: www.terraraetica.eu/de/ cultura-raetica Bus und Bahn: www.terraraetica.eu/de/ fahrplan-online Barrierefreier Tourismus: www.terraraetica.eu/barrierefrei
10 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 23-13
07.11.13
Schnals
Aufbruchstimmung und Tatendrang m Abend des 21. Oktober 2013 fand die erste Ausgabe des „Schnolser Saisontisch“ im Vereinshaus von Karthaus statt. Vertreter verschiedener Vereine und touristischer Institutionen sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zur Präsentation der Projekte der ARGE Schnalstal und zur anschließenden Diskussionsrunde. Im Anschluss an die Begrüßungsworte durch Paul Grüner erläuterte die Geschäftsführerin der ARGE Schnalstal, Karin Tscholl, die Zusammensetzung, die Aufgaben und den Finanzierungsschlüssel der seit Juni operativ tätigen Arbeitsgruppe. Es folgte die Präsentation von aktuellen und bereits abgeschlossenen Projekten aus dem Bereich „Netzwerk & Kommunikation“. Dazu gehört u.a. die Onlinekampagne Winter 2013-14, entstanden aus einer Kooperation zwischen den Schnalstaler Gletscherbahnen und dem Tourismusverein Schnalstal. Ebenso aus dieser Kategorie wurden Ergebnisse von Journalistenbegleitungen aus der Schweiz und aus Belgien vorgestellt. Projekte wie die Gestaltung von
Foto: Stefan Schütz
A
Aufbruchsstimmung und Tatendrang beim Schnolser Saisontisch: Rund 40 Teilnehmer beim ersten „Schnolser Saisontisch“ – zahlreiche Anregungen aus dem Publikum alternativen Winterangeboten und die Themenabende am Eislaufplatz in Unser Frau fallen in den Bereich „Produktentwicklung“ der ARGE Schnalstal. Der Ausblick auf Aufgaben und Konzepte der nächsten Monate bildete den Abschluss der Präsentation. Es folgte die Diskussions- und Fragerunde mit zahlreichen Ideen aus dem Publikum. The-
men wie „Mountainbike im Schnalstal“, „Belebung des Gletschers im Sommer“ oder die „Zusammenführung der Landwirtschaft und Gastronomie“ fanden im Gedankenaustausch Platz. Abgerundet wurde der Abend bei einem gemütlichen Beisammensein im Hotel Goldene Rose. Der Bürgermeister sowie zahlreiche Gemeinderäte, Vertreter von Vereinen und Verbänden des Tales sowie die Präsidenten der zwei größten touristischen Akteure, Schnalstaler Gletscherbahnen und Tourismusverein Schnalstal, besuchten die Informationsveranstaltung im Vereinshaus in Karthaus. „Die zahlreichen Teilnehmer und die vielfältigen Ideen zur Weiterentwicklung des Tales zeugen von Wertschätzung für die Tätigkeiten der Arbeitsgemeinschaft. Darüber habe ich mich sehr gefreut“, so Karin Tscholl. „Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam, Schritt für Schritt, den Lebensraum Schnalstal positiv verändern können.“ Der Saisontisch ist eine Initiative der im April 2013 gegründeten ARGE Schnalstal.
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Vinschgerwind 23-13
/Wirtschaft/ 11
Burgeis/Fürstenburg
Weichen für die Europameister der Waldarbeiter gestellt
D
ie Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg ist vom Mittwoch, 21. bis zum Samstag, 24. Mai 2014 Austragungsort für die 13. Europameisterschaften der Waldarbeiter für Schüler und Studenten. In der vergangenen Woche hielten sich Vertreter der teilnehmenden Länder zu einem Vorbereitungstreffen in der Fürstenburg auf. Sie besichtigten das Gelände und steckten bei Workshops die organisatorischen Eckpfeiler ab. Der Bewerb „European Student Championship in Forestry Skills“ ist ein Vergleichswettkampf zwischen forstwirtschaftlichen Schulen aus allen Ländern der Europäischen Union und findet erstmals in Südtirol/Italien statt. Jeweils vier Schüler/Studenten im Alter zwischen 16 und 25 Jahren bilden eine Mannschaft, sie müssen sich über ein Ausscheidungsverfahren qualifizieren und vertreten dann ihr Land. Die Mannschaften kämpfen dann um Punkte und um den Europameistertitel. Auf dem Forstparcours müssen 16 Teilaufgaben gelöst werden. Zu den Königsdisziplinen zählen Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Entasten und Fällung.
links: Christian Heinisch aus Matsch führt die einzelnen Disziplinen vor; rechts: Direktorin in der Fürstenburg Monika Aondio und Amtsdirektor aus Bozen Stefan Walder Dabei wird größter Wert auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen gelegt. Wie das Ganze funktioniert, zeigte der ehemalige Schüler an der Fürstenburg Christian Heinisch mit größter Präzision. Um die organisatorischen Belange kümmert sich ein OK-Team um Simone Götsch, Othmar Telfser und Inge Schgör. Hinter der Großveranstaltung stehen Direktorin Monika Aondio,
Amtsdirektor Stefan Walder und die Lehrerinnen und Lehrer. „Wir werden die Hilfe der Forst- und Gemeindeverwaltung brauchen“, so Aondio bei der Pressekonferenz. Und BM Ulrich Veith sichert diese Hilfe zu. Die teilnehmende Schülergruppe der Fürstenburg will sich intensiv auf den Wettkampf vorbereiten, um als Gastgeber gute Figur zu machen. (mds)
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12 /Leserbriefe/
Vinschgerwind 23-13
Am 19. Oktober 2013 wurde offiziell die Wintersaison am Kaunertalgletscher eröffnet. Die Teilnehmer aus Süd- und Nordtirol feierten am frühen Nachmittag am Karlesjoch auf 3.108 m mit einer zünftigen Tiroler Marende die Eröffnung der Skisaison. Unter anderem war auch Juniorenweltmeister im Snowboard Edwin Coratti aus Langtaufers am Opening zugegen. Am Abend fand dann noch ein Umtrunk beim Kirchenwirt in Feichten statt, wo Kaunertaler und Langtauferer über Wirtschaft, Tourismus, Nächtigungen, Auslastung und Arbeitsplätze diskutierten. Vom oberen Vinschgau weiß man, dass viele Südtiroler in die Schweiz pendeln müssen, um dort Arbeit zu finden. Im Kaunertal leben etwa 600 Menschen von Landwirtschaft und Tourismus und Gäste kommen das ganze Jahr über. Ist das auch in der Gemeinde Graun im Vinschgau so? Diese Gemeinde mit etwa 2.500 Einwohnern, müsste ja ein vierfaches Wirtschaftsaufkommen haben als die im Kaunertal, oder etwa nicht? Wenn man im Internet die Skigebiete Maseben, Haideralm und Schöneben ansieht und mit dem im Kaunertal vergleicht, so ist das Angebot in Nordtirol besser und zieht mehr Gäste an. In Graun scheint Tourismus nicht besonders gefragt zu sein, er ist wohl nur ein Zuerwerb zu einer landwirtschaftlichen Tätigkeit. Würde eine Verbindung der Skigebiete über die Grenze hinweg realisiert, so wäre das für den ganzen Obervinschgau ein wahrer Segen. Neue Arbeitsplätze könnten entstehen und die Einheimischen könnten ein Auskommen mit ihrem Einkommen finden. In diesen schweren Zeiten braucht man die Schneid zu mutigen Entscheidungen, mit Zähigkeit und Fleiß muss man ein Ziel anpeilen und zu erreichen versuchen. Tut man dies nicht und steckt man den Kopf in den Sand darf man nicht jammern, wenn’s abwärts geht und Jugendliche gezwungen sind im Ausland ihr Glück zu suchen. Johann M.Lun, Naturns
Aufstand? Wenn ich unterwegs bin, fällt mir einiges Seltsames auf. Zum Beispiel bei einer Behebung am Geldautomaten meiner Bank steht da am Bildschirm etwas von einem „Rückzug“ und dann etwas von einem „Abbruch“, um sozusagen den Vorgang zu bestätigen. Lohnt es sich, deswegen einen Aufstand
zu machen? Nein. Ich lebe gern in diesem Land, ohne Diktatur, ohne Krieg. Bernd Christanell aus Naturns
Ernte-Dank Danken heißt ja sagen und volle Zustimmung geben zu dem, was gewachsen ist.
Danken heißt aber auch ja sagen und volle Zustimmung geben zu dem, was wachsen will. Und das sind nicht nur die Früchte der Felder und Gärten, das sind auch die Menschen, denen wir begegnen und denen unser Dank gilt. Rosmarie Gander Kaserer, Goldrain
Theaterbühne Matsch
Neina, iats glong’s! (Opa es reicht)
S
chwank in 3 Akten von Bernd Gombold Turbulent geht es auf dem Bauernhof der Familie Heinisch zu. Der schlitzohrige Opa Karl bekriegt sich mit seiner geizigen Schwiegertochter Magda, die es nur auf sein Erbe abgesehen hat. Ihr Ehemann Karl, der Sohn von Opa, versucht den Familienfrieden zu retten. Die vergessliche Oma Lena bringt viel Verwirrtheit und Durcheinander ins Familienleben. Den Vertre-
ter Friedhelm treibt Oma an den Rand des Wahnsinns. Zu allem Überfluss quartiert sich noch ein deutsches Ehepaar auf dem Hof ein, da sie durch einen Unfall an der Weiterfahrt gehindert
werden. Als zu guter Letzt noch Tochter Sylvi schwanger vom Auslandsstudium aus Italien zurückkommt, ist das Chaos auf dem Bauernhof perfekt. Enterbung, Versicherungsbetrug und noch vieles mehr kommt auf das Ehepaar Heinisch zu. Kann Opa das Chaos auflösen? Premiere: Sa., 23.11.2013 um 20.00 Uhr; weitere Aufführungen sh. Theaterwind; Platzreservierung: Tel. 333 1950586
Naturns
„Süchtig nach...?“ A
nfang November werden im Jugendzentrum JuZe Naturns wieder die Präventionstage organisiert. Dieses Jahr wird die Frage gestellt: Süchtig nach…? Ziel des Projekts ist zum einen das Aufzeigen potentieller Suchtmittel und zum anderen die Sensibilisierung zu einem reflektierten und verantwortungsbewussten Umgang mit Genuss- und Rauschmitteln. Zudem erhalten die TeilnehmerInnen Informationen, wie sie eine Abhängigkeit erkennen können und wo sie in Südtirol für sich selbst oder andere Hilfe finden, um aus einer Sucht wieder herauszukommen. An Jugendliche, aber insbesondere auch an Eltern, Erzieher und interessierte Erwachsene richtet sich der Informationsabend am
12. November „Zu dick? Zu dünn? Oder doch genau richtig!“ von Raffaela Vanzetta von der Fachstelle für Essstörungen. In einem Kurzfilm werden Geschichten, Gedanken, Ängste und Leiden von Personen, die an einer Essstörung leiden, Die jährlichen Präventionstage sind seit dargestellt. Der Film 2006 fester Bestandteil des JuZe-Angebotes bietet die Grundlage zur Auseinandersetzung mit die- von Genuss- und Rauschmitteln sem Thema. auf, die Ursachen von AbhängigIm Jugendtreff Kosmo in Plaus keit und die Grenzen zwischen findet am 21. November der In- Genuss und Missbrauch. Leitformationsabend „Umgang mit motiv des Projekts ist die SensiGenuss- und Rauschmitteln“ bilisierung im Umgang mit Substatt. Die Mitarbeiter des Bera- stanzen. (ria) Beginn der Veranstaltungen tungsdienstes „STEP“ zeigen die negativen und positiven Aspekte ist jeweils 19:00 Uhr.
Foto: Juze Naturns
Langtaufers Quo Vadis?
07.11.13
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Mals lag ungefähr in der Mitte dieser 600 km langen Straße. Vielleicht war es ein wichtiges Zentrum.
Via Claudia Augusta. Vor 2000 Jahren bauten die Römer eine Straße zwischen Altino (Venedig) und Donauwörth an der Donau.
07.11.13
Vinschgerwind 23-13
/Impressionen/ 13
Vinschgerwind 23-13
07.11.13
Buchvorstellung
Vorstellung der Dorfchronik Naturns
Gabriele Neunhäuserer-Wallnöfer stellt ihr Buch „Mutter und ihr anderes Leben“ vor: Am Dienstag, 12. November um 20 Uhr in der Mittelpunktsbibliothek Schlandersburg.
Am Freitag, 8. November um 19.30 Uhr, wird im Pfarrsaal Naturns die Dorfchronik der letzten zweiundzwanzig Jahre vorgestellt. Die Chronistin Maria Fliri (Bild) wirft einen Rückblick auf die Jahre 1990 bis 2013 unter dem Motto „Wie Naturns lebte und lebt“ und der Filmemacher Leo Lanthaler zeigt Kurzfilme.
Foto: Maria Gerstgrasser
14 /Lokales/
Beeindruckende Naturfilme Prad - Es war bereits der achte Filmabend, zu dem die Filmfreunde Prad geladen haben. Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal in der Mittelschule Prad. Dietmar Gander aus Agums zeigte seine beiden Naturfilme „Im Reich der wilden Tiere im Nationalpark“ sowie „Schnee, Eis und Wasser“
Foto: Heinrich Zoderer
Im Bild die Filmfreunde Prad, vorne sitzend v.l.: Ludwig Veith, Othmar Paulmichl, Dietmar Gander, Walter Gander; hinten v.l.: Bernhart Karl, Hermann Gianordoli, Rudi Cappone, Roland Rieder, Paul Thöni, Udo Thoma, Kurt Schöpf
von Heinrich Zoderer
I
n Prad ist das Filmfieber ausgebrochen. Im letzten Jahr haben sich ein paar interessierte Bürger zusammengesetzt und alte Filme, gedreht von Bürgern aus Prad, ausgegraben, digitalisiert und der Bevölkerung vorgeführt. Ganz überraschend sind diese alten Filme auf ein großes Interesse gestoßen, das von Filmabend zu Filmabend noch gewachsen ist. Angefangen hat alles vor über 50 Jahren. Ambros Karner, ein sportbegeisterter Pionier, war nicht nur Gründungsmitglied des Sportvereins, sondern hat damals schon gefilmt. Es waren kurze Stummfilme über Fußballspiele und andere sportliche Ereignisse. Angeregt von Ambros Karner hat später Walter Gander aus Agums angefangen,
mit einer Super 8 Kamera familiäre Ereignisse zu filmen und später auch Dorfereignisse: das Zusslrennen, Faschingsumzüge, Prozessionen, Dorffeste und Feiern. Diese Filme hat er nur im engsten Kreis gezeigt. In den letzten Jahrzehnten lagen diese alten Filme irgendwo verstaut, während Walter Gander nicht aufgehört hat, Dorfereignisse und die Landschaft rund um den Obervinschger Ort festzuhalten. Unabhängig von diesen Personen hat sich 1974 ein junges Filmteam um Paul Thöni, Ludwig Veith und Roland Rieder gebildet. „Diamantfilmteam“ haben sie sich stolz genannt. Das Ziel war es, Spielfilme zu machen, in denen die Träume und Sorgen ihres jugendlichen Daseins widergespiegelt werden. „Schatten der Freiheit“, war der erste Titel.
Über ein Jahr hat Roland Rieder am Drehbuch geschrieben. Rund 25 Spieler aus Prad und der Umgebung haben mitgewirkt. Die Drogenthematik, Konflikte mit den Eltern und auch eine Entführung wurden eingearbeitet. Ein Sprung in das kalte Wasser der Etsch, eine Verfolgungsjagd und andere dramatische Szenen wurden eingebaut. Wie Paul Thöni und Roland Rieder erzählten, war es für die unerfahrenen Hobbyfilmer nicht einfach so einen Film zu machen. Mit der Schere wurden Filme geschnitten, Super 16 Filme mussten in München entwickelt werden. Der bekannte Filmemacher Karl Schedereit aus Meran hat das junge Filmteam beraten und unterstützt. Zwei weitere Filme wurden noch gedreht: „Schatten der Freiheit“ und der Psychotril-
ler „Virus“. In den 80er Jahren hat sich das Filmteam aufgelöst. Dietmar Gander aus Agums ist 45 Jahre alt und hat vor rund 15 Jahren mit dem Filmen angefangen. Er hat nie einen Kurs besucht, sondern sich alles selbst beigebracht und einfach ausprobiert und hartnäckig seine Ziele verfolgt. Bisher hat er vier Filme gemacht. „Advent – ein Dorffest in Agums“, einen Film über den Rambach und die beiden Filme, die beim Filmabend gezeigt und vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen wurden. Es ist ihm dabei gelungen, beeindruckende Naturaufnahmen festzuhalten. Er hat nicht nur Rehe und Hirsche, sondern auch einen Auerhahn, Steinböcke und Gämsen gefilmt. Sogar den berühmten Problembär JJ3, der 2008 in der Schweiz abgeschossen wurde und auch bei uns für viele Schlagzeilen gesorgt hat, hat der Hobbyfilmer auf der Stilfserjochstraße beeindruckend festgehalten. Die Filmfreunde Prad arbeiten mit großer Begeisterung, ohne sich als Verein zu institutionalisieren. Organisatorisch werden sie vom Bildungsausschuss Prad unterstützt und die finanzielle Unterstützung erhalten sie von der Raiffeisenkasse Prad. Viele Interessierte warten gespannt auf den nächsten Filmabend am 29. November, bei dem der Film von Paul Thöni „Lärm und G´schrei – Brauchtum im Obervinschgau“ und der Film des bereits verstorbenen Werner Ortler „Herz-Jesu Feuer in Prad“ gezeigt werden.
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Vinschgerwind 23-13
/Lokales/ 15
pr-info hds Vinschgau
Letzte Chance: Weihnachtsgeld holen E
einfach und bequem mitgenommen werden können. Das „Vinschger Weihnachtsgeld“ - soviel zur Erklärung – ist nichts anderes als 33 Einkaufsgutscheine, die unterm Strich den Gesamtwert von 442 Euro ergeben, genau jene Summe, die die Kundinnen und Kunden bei ihren Einkäufen in den 33 teilneh-
menden Betrieben sparen können. Beteiligt an der heurigen Aktion sind - wie erwähnt - insgesamt 33 Fachgeschäfte: Von Kastelbell/Tschars bis Reschen ist der Vinschgau gediegen abgedeckt. Dietmar Spechtenhauser, der Bezirkspräsident des hds ist zufrieden: „Die Fachgeschäfte verteilen sich flächendeckend auf den Vinschgau und werden zusätzlich von den Raiffeisenkassen des Vinschgaus unterstützt.“ In den Genuss der Spar- und Preisvorteile kommen Kundinnen und Kunden dann ab dem 11. November. Ab diesem Datum nämlich kann das „Vinschger Weihnachtsgeld“ in den teilnehmenden Betrieben eingelöst werden. Das „Vinschger Weihnachtsgeld“ gibt es heuer das dritte Mal und ist auch als Anreiz dafür gedacht, das Einkaufen im
Tal attraktiver zu machen. Dietmar Spechtenhauser: „Wir haben tolle Fachgeschäfte hier im Vinschgau, die sich das ganze Jahr über um ihre Kundinnen und Kunden bemühen.“ Das „Vinschger Weihnachtsgeld“ reiht sich in diese Bemühungen ein. Die Kundinnen und Kunden ziehen – neben einem ausgezeichneten Warensortiment und vertrauensvoller Beratung – jenen Vorteil aus der Aktion, der mit ebenjenen 442 Euro, barem Geld also, beziffert werden kann. Bisher, so Dietmar Spechtenhauser fuße die Aktion „Vinschger Weihnachtsgeld“ auf gute Erfahrungen. Viele Kundinnen und Kunden hätten in den vergangenen zwei Jahren die Einkaufsgutscheine eingelöst und die Vorteile in den teilnehmenden Geschäften genutzt. (ap)
c h t a s g n h eld i e W
2013
ines sei vorausgeschickt: Nur noch drei Tage kann das „Vinschger Weihnachtsgeld“ in den teilnehmenden Betrieben abgeholt werden. Heute (Donnerstag, 7. November, Anm. der Redaktion), morgen und übermorgen sind die letzten Tage, an denen die VorteilsSchecks in den Geschäften aufliegen und ganz
er g h c s n i V
Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von... Buoni d’acquisto per l’importo totale di...
Aufgepasst, hol Dir dein „Weihnachtsgeld“ nur vom 2. 2 bis 9.11.2013 in allen teilnehmenden Betrieben und in den Raiffeisenkassen des Vinschgaus. Begrenzte Menge! Teilnehmende Betriebe Reschen Sport FOLIE Intersport I Reschen I Piz Schöneben Sport TENNE I St. Valentin Mals - Burgeis - Laatsch Bäckerei SCHUSTER I Laatsch I Glurns I Tartsch Das kleine WARENHAUS I Mals Sport TENNE I Mals Sport Mode ZIERNHELD I Burgeis
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16 /Lokales/
Vinschgerwind 23-13
Naturns
Begegnungsgottesdienst in Naturns
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Heimatbühne Taufers i.M.
Perlenhochzeit
D
ie Eine Welt Gruppe Naturns lädt am Sonntag den 10. November um 10.30 Uhr zum Begegnungsgottesdienst ins Bürger-und Rathaus von Naturns ein. Die Bolivien Gruppe der OEW wird über das Projekt „Sigamos“ in Cochabamba (Bolivien) erzählen. Dabei handelt es sich um eine Schule für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Im Zentrum „Sigamos“ werden sie würdevoll unterstützt, bekommen eine Schulbildung und werden zu einem selbstständigen Leben hingeführt. Um eine kontinuierliche Betreuung der Kinder zu ermöglichen, möchten wir 1 - 2 Betreuerinnen einen festen Gehalt zusichern (pro Betreuerin ca. 2000 Euro jährlich). Nach dem Gottesdienst wird zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen, dessen Erlös an das Zentrum „Sigamos“ in Bolivien geht.
Sandra Blam und Vinzenz Fliri bei den Proben Die Heimatbühne Taufers i. M. zeigt im Stück „Perlenhochzeit“ von Rolf Bechtel, wie turbulent und chaotisch es in einem gutbürgerlichen Haus zugehen kann. Heini und Evi kehren mit einem früheren Flug als vorgesehen aus den Ferien zurück. Kaum zu Hause, hören sie die Schwiegertochter eintreffen – da Evi sie nicht ausstehen kann, setzt
sie durch, sich vorerst zu verstecken, in der Annahme, Rosi werde gleich wieder verschwinden. Ganz im Gegenteil! Weitere Familienmitglieder treffen ein und beginnen mit den Vorbereitungen für eine Überraschungsfeier- die Perlenhochzeit von Evi und Heinrich! Was für eine Blamage, wenn die beiden im eigenen Wohnzimmer hinter Möbeln und Vorhängen „untergetaucht“ gefunden würden?
Aber alle Fluchtversuche misslingen. Schlimmer noch ist, was sie so zu hören bekommen – über ihre „braven“ Kinder und über den scharfen Heinrich und seine schwangere Sekretärin. Ha! Heinrich muss alles noch „heldenhaft“ mit leeren Magen durchleiden. Regie: Davide Brighenti Besetzung: Vinzenz Fliri, Sara Christandl, Sandra Blam, Luis Hellrigl, Doris Pircher, Daniela Joos, Stefan Wiesler, Michael Pircher, Maria Eberhöfer Premiere am Samstag, 16. November (20.00 Uhr). Weitere Vorstellungen am 17. November (17.00 Uhr), 23. und 24. November (20.00 Uhr), Mittwoch 27. November (20.00 Uhr) und Samstag 30. November (20.00 Uhr) in der Schulturnhalle Taufers i. M. Kartenreservierung: unter der Telefonnummer 3402367216
Heimatbühne Schnals
So viel Krach in einer Nacht
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uch dieser Sonntag beginnt wie jeder andere in der „Goldenen Gans“. Opa Alfons sitzt im Schaukelstuhl und wird wie immer von der Magd Vroni unsanft gewaschen und Gustl, der Wirt, trifft sich mit seinen Freunden zum Kartenspielen. Aber heute gibt es seit langem mal wieder einen Übernachtungsgast, und dieser bringt den Laden ordentlich durcheinander. Gustl Ehefrau Agnes und ihre Freundinnen sind ganz angetan von Herrn Joschis gesundheitsbewusster Lebensweise. Und als die Damen dann noch mit Herrn Joschi auf eine Gesundheitswoche fahren, planen die Männer, mal wieder „richtig einen drauf zu machen“. Man darf gespannt sein, wie der Ausflug der Strohwitwer ins „Meraner Nachtleben“ verläuft und ob die Gesundheitswoche den Frauen den erhofften Erfolg bringt. Mit diesem turbulenten Dreiakter lässt es die Heimatbühne
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Schnals wieder so richtig „krachen“. Die Regie führt Peter Rainer, der das Stück auch bearbeitet und vieles den „örtlichen“ Gegebenheiten angepasst hat. Die Darsteller sind: Adalbert Weithaler, Klara Weithaler, Willi Bonbizin, Helga Santer, Andreas Rainer, Harald Gamper, Irma Oberhofer, Gerold Santer, Heidi Santer, Herbert Rainer, Helmuth Rainer, Frieda Gorfer und Patrick Raffeiner. Premiere ist am Samstag, den 9. November um 19.00 Uhr. Weitere Aufführungen sh. Theaterwind
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„A Stilzer ohne Goaß, sel war nia gongan“ Mathilde Stecher aus Schluderns und Sepp Platzer aus Stilfs haben vor drei Jahren die „Goldene Hochzeit“ gefeiert. Sie sind miteinander durch Dick und Dünn gegangen. Um sich ein Heim zu bauen, haben beide sogar in einer Fabrik im Schwarzwald gearbeitet. von Magdalena Dietl Sapelza
A
m Tag vor dem Kirchtag zu Katharina im Jahre 1960 gaben sich Mathilde und Sepp um fünf Uhr in der Früh in der Schludernser Pfarrkirche das Ja-Wort. Sie zogen in Mathildes Elternhaus und waren fest entschlossen, sich auf dem Stück Grund, den sie von ihren Eltern zugesprochen bekommen hatten, ein eigenes Heim zu bauen. Im Hotel Eller in Sulden hatten sie sich Ende der 1960er Jahre kennengelernt. Mathilde arbeitete dort als Serviererin und Zimmermädchen. Sepp, der gelernte Maurer aus Stilfs, war beim Langensteinlift beschäftigt, während im Winter die Arbeiten am Bau ruhten. In den Sommermonaten arbeitete er als Vorarbeiter bei einer Baufirma im Münstertal. Seine Lehre hatte er in seinem Heimatort im Maurerbetrieb Pfeifer absolviert und anschließend eine Zusatzausbildung in der Polierschule in Innsbruck abgeschlossen. Diese ermächtigte ihn zur Vorarbeit. Mathilde wollte auch nach der Hochzeit mitverdienen, um den Traum vom Eigenheim verwirklichen zu können. Zufällig stieß sie auf ein Angebot aus Deutschland. Ein Uhren- Fabrikant in Schrammberg suchte Leute. Kurzentschlossen meldeten sich die Frischvermählten und erhielten sofort die Arbeitsplätze zugesprochen. „14 Tog noch dr Hozat sain miar noch Deutschlond gongen“, erinnert sich Mathilde. Bei einer älteren Frau bezogen sie ein Zimmer. Mathilde stanzte Nadeln und Sepp stand an der Fräsmaschine. Sie arbeitete bald im Akkord, was mehr Lohn bedeutete. Da in der Fabrik auch mehrere Italiener beschäftigt
Mathilde Stecher, geb. 1931 und Sepp Platzer geb.1939 in ihrer warmen Stube in Schluderns. waren, wurde Mathilde auch als Dolmetscherin gebraucht. Sie hatte in der Zeit der Faschisten ausschließlich die italienische Schule besucht. Für ihre Übersetzerdienste erhielt sie Kuverts mit Geld. „Pa jedn Kuvert hon i zersch olm Ongst kopp, dass di Kündigung drin isch“, sagt sie. 1961 wurde sie schwanger und musste vor dem Weihnachtsurlaub Abschied nehmen. Sepp kehrte im neuen Jahr alleine in die Fabrik zurück. Nach Ostern blieb auch er bei seiner Frau,
die ihm inzwischen die Tochter Roswitha geschenkt hatte. „In dr Uhrenfabrik hattn si inz gern gholtn unt inz sogor a Wohnung gstellt“, betont er. „Unt i war a gearn obr außi gongan“, sagt Mathilde. Doch Sepp war zu heimatverbunden. Er fand wieder Arbeit als Maurer in der Schweiz, und er begann mit dem Bau des eigenen Heimes. „Mitn Gelt fa Deutschlond hoobmer kennt in Rohbau aufstelln“, sagt er. Mathilde unterstützte ihn. „Miar hoobm haifi mitnond gmocht
unt Tog unt Nocht gorbatet“, meint sie. 1964 zog die Familie ins neue Heim. Ein Jahr später erblickte Sohn Reinhold das Licht der Welt und 1968 Tochter Isolde. Kurze Zeit später kam das fünfjährige Pflegekind Erich ins Haus. „Dr Erich isch für inz olm wia a oagns Kind gweesn“, erklärt Mathilde. Das Geld, das sie für die Betreuung des Kleinen zugesprochen bekommen hatte, überließ sie dessen Vater, der noch zwei Kinder zu versorgen hatte. Sepp baute in seiner Freizeit auch einen kleinen Stall und kaufte einige Ziegen. „A Stilzer ohne Goaß, sel war nia gongan“, lacht Mathilde. Da ihr die Ziegenmilch ganz und gar nicht schmeckte, tauschte Sepp die Ziegen durch Kühe aus. In den 1980er Jahren errichtete Sepp auch einen kleinen Stadel. Mathilde organisierte die Bauerschaft, während Sepp auf der Baustelle war. Wenn es allerdings um die Sennerei oder um die Upi-Alm ging, war Sepp stets zur Stelle. Jahrzehntelang setzte er sich als Milchmesser ein, als „Aufsammler“, Zubringer von Lab-Pulver und vielem mehr. In seiner Stube hängen mehrere Dankesurkunden. Bis vor kurzem ließ sich Sepp keine „Kasverkostung“ entgehen. „Iaz tuat dr Schnaufer nimmer richtig“, meint er. Aus Gesundheitsgründen hatte er die Bauerschaft aufgeben müssen. „ „Oa Kuah hon i olm nou af dr Upi“, betont er. Diese Kuh leiht ihm der Pächter seiner Grundstücke. 100 Kilogramm Käse und 13 Kilogramm Butter hat er heuer eingekellert. „A Olpkaas isch onafoch guat“, bekräftigt er. Am 24. November will er einen besonders guten Laib anschneiden und zwar zur Marende am Hochzeitstag, dem Tag vor Katharina.
Bildungsausschuss Martell
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
Kortsch
Laas
Stilfs
Prad
07.11.13
Glurns
Mals
Bildungsausschüsse Vinschgau
Graun
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Schluderns
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Bildungsausschuss Prad
Prader Bildungstage Oktober – November 2013 ·
Marteller Gesundheitstage
Nahrungsmittelallergie, allgemeine Allergien, Leben mit der Diagnose Krebs Referentin: Ort: Datum: Uhrzeit:
Dr. Lydia Zelger Komplementärmedizin im Krankenhaus Meran
Bürgerhaus Martell Freitag, 15. November 2013 20.00 Uhr
Organisiert von der Gemeinde Martell, Bildungsausschuss Martell und Bibliothek Martell
Bildungsausschuss Goldrain, Latsch, Tarsch und Kastelbell/Tschars
Infoabend der Zeitbank
Vortrag
„Zeitbank – Lebendige Nachbarschaftshilfe“
„Eine Brücke von Südtirol nach Äthiopien“
Datum: Freitag, 08. November 2013 Beginn: 19.30 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Zeitbank Prad
Gedanken, Bilder vom Solidaritätsbesuch in Äthiopien
Buchvorstellung
„Befreit“ Werner Gurschler liest Texte aus seinem Buch über seine Erfahrungen auf einem 1300 km langen Pilgerweg in Japan Datum: Dienstag, 12. November 2013 Beginn: 19.30 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Bibliothek Prad
Wir sprechen italienisch unter Freunden und frischen in ungezwungener Runde unsere Sprachkenntnisse auf.
Tauschzentrale für Wintersportartikel
Referent: Pietro Zanolin Datum: Mittwoch, 13. November 2013 Beginn: 19.30 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Bildungsausschuss Prad und Bibliothek Prad
Psychologin, akademische LRS-Therapeutin
Grundschule Latsch (Aula) Montag, 18. November 2013 19.30 Uhr
Organisiert vom Schulsprengel Latsch in Zusammenarbeit mit dem Elternrat des Schulsprengels Latsch, sowie den Bildungsausschüssen von Latsch, Tarsch, Kastelbell und Goldrain
Tiere sind kein Spielzeug
Anschaffung eines Haustiers;Tierschutz Referenten: Anita Pircher und Lorenz Blaas Datum: Mittwoch, 20. November 2013 Beginn: 19.30 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Südtiroler Tierfreunde Verein Sektion Vinschgau
Referentin: Martina Koler Datum: Donnerstag, 14. November 2013 Beginn: 19.30 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Bibliothek und Kindergarten Prad
Ort: Datum: Uhrzeit:
Infoabend
Wir basteln Tonlaternen
Leseförderung vom Kleinkind – bis zum Grundschulalter
Datum: Sonntag, 17. November 2013 Ort: Pfarrsaal Veranstalter: Caritasgruppe PGR
Bastelwerkstatt
„Mit Büchern wachsen“
Referentin: Dr. Valentina Kiesswetter
Abschluss von der Aktion: Sommer – Sonne – Lesen. Mit der Zauberin Carmen Kofler
„Ins Gespräch kommen“
Vortrag
„AUFGABEN, MANCHMAL EIN PROBLEM“
Leserfestl für alle Kinder
Datum: Samstag, 16. November 2013 Beginn: 15.30 Uhr Ort: Saal der Musikschule Veranstalter: Bibliothek Prad
Gesprächsrunde
Referentin: Maria Luise Plant Datum: Donnerstag, 14. November 2013 Beginn: 14.00 Uhr Ort: Seniorenstube – Sprengel Veranstalter: KVW Prad
Elternfortbildung
Referentin: Irmgard Theiner Pircher Datum: Samstag, 16. November 2013 Beginn: 14.30 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Kath. Frauenbewegung Freiwillige Spende
BilderBuchWerkstatt im Kindergarten mit Martina Koler
Bastelwerkstatt
Rauchfass aus Ton Referentin: Elvira Brunner Datum: Donnerstag, 21. November 2013 Beginn: 19.30 Uhr Ort: Werkraum der Grundschule Veranstalter: Bäuerinnen Prad
Lieder und Texte rund um Prad Gemütlicher Abend gestaltet von Hobbyautorin: Theresia Raffeiner
Datum: Freitag, 15. November 2013 Dauer: 8.30 – 10.00 Uhr für Vorschulkinder Dauer: 10.10 – 11.30 Uhr für 4 bis 5jährige Kinder Ort: Kindergarten Prad Veranstalter: Bibliothek Prad und Kindergarten Prad
Datum: Donnerstag, 21. November 2013 Beginn: 19.30 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: Bildungsausschuss Prad
Vortrag
„Lärm und Schrei“ Das Obervinschger Brauchtum im Jahresablauf von Paul Thöni und „Herzjesufeuern“ von Werner Ortler/ Roland Rieder
Wer glaubt, lebt gesünder! Wie gelebter Glaube unseren Alltag und unser Wohlbefinden beeinflussen kann Referent: Prof. Don Paolo Renner Datum: Freitag, 15. November 2013 Beginn: 19.30 Uhr Ort: Bibliothek Prad Veranstalter: PGR Prad
Filmabend der Filmfreunde Prad
Datum: Beginn: Ort:
Freitag, 29. November 2013 19.30 Uhr Mittelschule Prad
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Bildungsausschuss Mals
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Malettes BILDUNGS HERBST
Information, Unterhaltung und Kultur in der Gemeinde Mals Jubiläum
Bibliothek und Bildungsausschuss feiern gemeinsam Zwei Bildungseinrichtungen in der Gemeinde Mals feiern heuer ihr zwanzigjähriges Bestehen. Es ist dies die Gemeindebibliothek Mals „Johann Stephan Raffeiner“ und der Bildungsausschuss der Gemeinde Mals. Am 09. November 2013 steht ein ganzer Tag im Zeichen dieses Jubiläums. Um 09.00 Uhr beginnt die Gemeindebibliothek mit einem Tag der offenen Tür. Bis 12.00 Uhr wird mit einer Ausstellung, den neuesten Bucherscheinungen und Spielen für Groß und Klein das Jubiläum gefeiert. Am Abend findet ab 19.00 Uhr die offizielle Geburtstagsfeier im Kulturhaus von Mals statt. Wissenswertes über Bibliothek und Bildungsausschuss wird dabei zu erfahren sein, aber auch Unterhaltung mit Musikeinlagen, Bildungsshow und der Anschnitt des „Geburtstags-Bildungs-Lese-Kuchens“ bilden weitere Höhepunkte. Die Kulturinitiative „Malettes-Bildungsherbst“ steht heuer im Zeichen dieses Jubiläums und gibt ein bunt gemischtes Spiegelbild der ehrenamtlichen Bildungsarbeit in der Gemeinde Mals. Termin: Samstag, 09.11.2013 Programm: 20 Jahr-Feier von Bibliothek und Bildungsausschuss Mals Tag der offenen Tür in der Gemeindebibliothek von 09.00 –12.00 Uhr Festakt im Kulturhaus Mals ab 19.00 Uhr
Forumtheater ermöglicht unerwartete Zugänge zur Bewältigung problematischer Situationen, sensibilisiert, öffnet und regt Diskussion an.
VON DER GEWALT ZUM DIALOG
Gewalt und Unterdrückung in den verschiedensten Ausprägungen werden in einer Szene thematisiert und den Zuschauern vorgestellt. In einer zweiten Phase wiederholen die SchauspielerInnen die Szene, wobei nun die ZuschauerInnen eingeladen sind, den Ablauf zu unterbrechen und Einfluss auf das Geschehen zu nehmen. Dabei kann die Erfahrung gemacht werden, dass Verhältnisse nicht einfach hingenommen werden müssen. Im Handeln können Konflikte erkannt, Lösungen gefunden und erprobt werden. Darsteller: Termin: Beginn: Ort: Organisation:
Krah-Forumtheater Südtirol Fr., 15. November 2013 19.00 Uhr Mals – Jugendzentrum Bahnhofstraße Forum Prävention, Jugendzentrum Mals, Bildungsausschuss Mals
Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars
Abschlussveranstaltung des Projektes „Einfach Xund“.
„Die regionale Küche und ihre Vorteile“ mit Jörg Trafoier – Restaurant Kuppelrain Von Anfang an, seit 25 Jahren, sind Kreativgerichte aus regionalen Qualitätsprodukten und deren Interpretation die Philosophie des Küchenchefs Jörg Trafoier. Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
Schonende und fettarme Zubereitung der einheimischen Produkte mit mediterranem Hauch stehen in seiner Küche im Vordergrund. Unser Sterne Koch Jörg Trafoier erläutert die Vorzüge der regionalen Produkte und lädt mit Kevin und Nathalie zur Verkostung derselben. Sonntag, 17. November um 17.00 Uhr Tschars, J.- Maschlerhaus
Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
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Buchvorstellung
Luis Stefan Stecher in der Fürstenburg
„Turbokonsum ade!“ nennt sich das neue Buch von Walther Andreaus (VZS). Am 19. November wird es um 20 Uhr in der Bibliothek Schlandersburg vorgestellt. Zudem findet ein Spartreff statt.
Noch bis zum 15. November 2013 ist eine sehenswerte Ausstellung von Bildern des aus Laas stammenden Malers und Dichters Luis Stefan Stecher in der Fürstenburg bei Burgeis zu sehen. Von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr kann die von der Abteilung 22 (Berufsbildung - Land und Forstwirtschaft Fürstenburg), dem Bildungsausschuss Mals und der Südtiroler Sparkasse unterstützte Ausstellung besichtigt werden.
In den Fußstapfen des „Storchn Lois“
Vergessene Rezepte
E
Foto: Christjan Ladurner
in urtypisches Gericht wird sozusagen wieder prominent. Die „Schnolser Schneamilch“, ursprünglich als „Armeleut“-Gericht zur Resteverwertung erdacht, wird nun Einzug in das neueste Werk der beiden ehemaligen Skiasse Rosi Mittermaier und Christian Neureuther nehmen. Derzeit recherchieren sie in Südtirol für ein Kochbuch über authentische und vergessene Köstlichkeiten im deutschsprachigen Alpenraum. Das Buch soll 2014 erscheinen. Am Tisenhof hoch über dem Vernagtsee wurde gemeinsam mit Bäuerin Emma Tumler die Köstlichkeit aus Brotresten, Rosinen, Zucker, Zimt und Sahne, die es vorwiegend am Sonntag gab, nach alten Rezepten ausprobiert. Zuvor war das Ehepaar bei Paul Grüner auf der Schutzhütte „Schöne Aussicht“, um alles über alpine Knödelgeheimnisse zu erfahren. Fotografiert wird das Buch vom Südtiroler Top-Fotografen Christjan Ladurner.
v.l.: Christian Neureuther, Rosi Mittermaier, Emma Tappeiner und Manfred Waldner, Direktor des TV Schnalstal, beim Verkosten
Mals/Vinschgau - Beim zweiten „Ziachorgl Treffen“ im Malser Kulturhaus ließen viele kleine und große Ziehharmonikaspieler abwechselnd ihre „Quetschen“ klingen und erfreuten das Publikum
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
Schnals
v.l.: Die Gewinnerin des „Ziachorgl“ - Wettstreits Carolin Heinisch (Matsch), Martin Linser (Matsch), Stefanie Dietl (Taufers i. M.) und Daniel Gerstgrasser (Naturns)
von Magdalena Dietl Sapelza
G
ar einige der jungen Ziehharmonika-Spielerinnen und Spieler gaben beim zweiten „Ziachorgel Treffen“ in Mals Walzer und Polkas des legendären Alois Federspiel, genannt „Storchn Lois“, zum Besten. Die Ziehharmonika-Stücke des letzten „Landfahrers“ aus einer Laatscher „Karrnerfamilie“ erleben derzeit im Vinschgau eine Renaissance. Bis zu seinem plötzlichen Tod 1970 im Alter von 63 Jahren war der „Storchn Lois“ als musizierender Pferdehändler landauf, landab unterwegs. Mit musikalischer Begleitung ließen sich Geschäfte um einiges leichter abwickeln. Dass die Stücke heute wieder aufleben, ist nicht zuletzt ein Verdienst von Gernot Niederfriniger, der das Liedgut Federspiels für Steirische Har-
monika zu Papier gebracht hat. Der Volksmusik-Virtuose Niederfriniger und der Historiker Andreas Paulmichl hatten 2010 die Biographie und das Notenheft „MusikantenLeben Alois Federspiel, vulgo Storchn Lois“ herausgebracht. In den Musikschulen wecken die alten Stücke das Interesse der jungen „Ziachorgel-Spieler“, deren Zahl steigt. Wichtig für deren Motivation sind öffentliche Auftritte, um das Erlernte zu zeigen. Die Volkstanzgruppe von Mals unter der Leitung von Ulrich Moser bot den Musikerinnen und Musikern mit der „Quetschn“ kürzlich zum zweiten Mal dazu die Gelegenheit. Im Rahmen eines geselligen Beisammenseins mit typischen Vinschger Gerichten, mit Kastanien und hausgemachten Kuchen stellten sich die jungen Ziehharmonikaspieler einem Wettstreit.
Paarweise traten sie mit zwei frei gewählten Stücken im KO-System gegeneinander an und buhlten um den Applaus des Publikums. Denn die Applaus- Stärke war ausschlaggebend über Sieg oder Ausscheiden. Und entscheidend war deshalb auch die Größe des eigenen „Fan Klubs“. Ehrgeizig griffen die Mädchen und Buben in die Tasten und versuchten zu überzeugen. Obwohl einige Entscheidungen des applaudierenden Publikums umstritten waren, ging es letztendlich um den olympischen Gedanken „Dabei sein ist alles“. Zur unumstrittenen Siegerin wurde schließlich Carolin Heinisch aus Matsch gekürt. Den zweiten Platz belegte Daniel Gerstgrasser aus Naturns. Das Publikum im Saal hatte seine Freude mit allen Teilnehmern. Und gefreut hätte sich auch der „Storchn Lois“.
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Trafoi
Mehr als nur Honig nformativer und kulinarischer Nachmittag – Tag der offenen Tür im Nationalparkhaus naturatrafoi lockte mit Sonderausstellung über Biene und Honig. Das Bild der fleißigen Biene als nützlicher Honiglieferant ist allen geläufig. Zugegeben, nicht bei allen beliebt, vor allem wenn sie sich mit ihrem Stachel zu verteidigen versucht. Im Großen und Ganzen aber ein gerne gesehenes Insekt. Wie sieht es aber hinter den Kulissen bzw. hinter den Waben aus? Einen Einblick in die Besonderheiten, das soziale Leben und die Gefahren für die Bienen bot Nationalparkhausleiterin Ilona Ortler an jenem Tag der offenen Tür den Besuchern. Anschaulich wurde in einer Führung durch die Ausstellung „Die Welt der Bienen“ viel Bekanntes ergänzt und Unbekanntes zu entdecken gegeben. Neben Schautafeln mit viel Lesestoff, Kurzfilmen
Fotos: Peter Pfeifer
I
links: Rezepte rund um den Honig präsentierte Erwin Folie rechts: Nationalparkhausleiterin Ilona Ortler erklärte die Welt der Bienen und Spielen gab es Ausstellungsstücke aus der Imkerei zu bestaunen. Die Bienen im Schaukasten inklusive Livekamera zeigten sich da schon weniger publikumswirksam, was wohl am schon herbstlichen Wetter an diesem 20. Oktober gelegen haben mag. Auch kulinarisch Verwöhnte durften sich an diesem Nachmittag wohl fühlen. Erwin Fo-
lie vom Gastro-Service wies in einem Kochvortrag samt Verkostung auf den Honig als Teil der gesunden regionalen Küche hin. So boten sich für den kleinen Hunger nach der Führung unter anderem Kartoffel-HonigCrepes an. Zum Nachspülen konnte man auf einen Herzwein nach Hildegard von Bingen zurückgreifen. Ernsthafter wurde es am spä-
teren Nachmittag im Dokumentarfilm „More than honey“, in dem das weltweite Bienensterben und dessen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zum Thema wurde.(pp) Die Ausstellung „Die Welt der Bienen“ gibt es noch bis April im naturatrafoi zu sehen. Danach wandert sie ins Naturparkhaus Kaunergrat weiter.
Theaterverein Schlanders
Gerüchte... Gerüchte Die Schauspieler des Theatervereins Schlanders für das Stück „Gerüchte... Gerüchte“
Gerüchte...
Gerüchte...
Komödie in zwei Akten von Neil Simon
Theater Verein Schlanders
REGIE: Daniela Montini Alber
Haben Sie es schon gehört? Der TVS soll wieder ein neues Stück auf die Bühne bringen. Gerüchten zufolge soll dies ab dem 15. November im Kulturhaus Karl-Schönherr in Schlanders stattfinden. Nach intensiven Proben freut sich das ganze Team des TVS, Sie zu einer der Aufführungen von „Gerüchte… Gerüchte….“ einzuladen. Susanne Resch Vilardo Premiere ist am Freitag, den 15. November 2013 um 20 Uhr. Weitere Aufführungstermine sh. Theaterwind
AUFFÜHRUNGEN: FR, 15.11.13 _ 20.00 Uhr PREMIERE
SO, DO, SA, SO, DI,
17.11.13 _ 17.00 Uhr 21.11.13 _ 20.00 Uhr 23.11.13 _ 20.00 Uhr 24.11.13 _ 17.00 Uhr 26.11.13 _ 20.00 Uhr
SCHLANDERS
KULTURHAUS KARL SCHÖNHERR RESERVIERUNGEN: (ab 16.00 Uhr)
Tel. 348 7439724
Meine Bank
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Graun
Wer Fotos verstehen will, muss hingucken
Foto: Andreas Waldner
Fotografie Gabriel Plangger und Wolfgang Thöni
D
er Vorsitzende des Bildungsausschusses der Gemeinde Graun Franz Alfred Prieth eröffnete am 14. Oktober im Erdgeschoss im Museum Vinschger Oberland die Ausstellung „foto grafie“. Neben außergewöhnlich vielen Interessierten begrüßte er namentlich Pfarrer Siegfried Pfitscher, Bürgermeister Hein-
rich Noggler, Festredner Ludwig Schöpf und die beiden Künstler Wolfgang Thöni und Gabriel Plangger. „In einer Zeit, wo sich die Mühlen immer schneller drehen, ist es meistens so, dass man ein verweilendendes Schauen gar nicht mehr kennt, weil die Bilderflut, die schon in den Kindern drin ist,
so schnell vonstattengeht, dass man da schon fast nicht mehr mitkommt. Daraus resultiert automatisch, dass die, die schauen, immer mehr werden, und die die sehen, möglicherweise immer weniger.“ Mit dieser Feststellung begann Ludwig Schöpf seine durchdachte Rede. Links in den Rahmungen sind die unbearbeiteten Fotos von Wolfgang Thöni, rechts die Zeichnungen, die Interpretationen von Gabriel Plangger. „Adelbert Stifter sagt in seinem „sanften Gesetz“, dass es wichtiger sei, einen Windhauch zu hören als einen Brandungssturm zu sehen“, zitierte Schöpf. In diesem Sinne fotografierte Thöni feinsinnig am Ochsenberg- und Rojenbach gefrorene Eisschichten im fließenden, im sprudelnden Wasser. Dieses Reale gerinnt auf einem DIN A4- Blatt letztlich zum Stillleben - zum autonomen Spiel mit Flächigem und Linearem, zu
Strukturen und Farben, zu Licht und Schatten, zu Assoziativem und Metaphorischem. Nur durch einfaches Drehen dieser künstlerischen Fotos kann man jeweils andere Bilder und Geschichten sehen. Wer diese Fotos verstehen will, muss hingucken. Genau hingucken. Was Plangger als Künstler sieht und hineinliest, hat er mit Hilfe von Mischtechnik, Aquarell und in Acryl außerordentlich gut gezeichnet. Durch die Duplizität von Farbe und Gefühl, gepaart mit reicher Fantasie sind eigenständige, fantastische Kunstwerke entstanden. „Die Symbiose der Arbeiten von Wolfgang Thöni und Gabriel Plangger in dieser Form ist sehr selten“, betonte Schöpf. „Deshalb bin ich ihnen auch von der pädagogischen Seite aus ganz dankbar. Ich werde mit den Grauner Schülern hier die Bilder anschauen. Ich bin überzeugt, dass die Kinder viel mehr außi säichn als wir Erwachsenen. Unser Blick ist meistens schon ein bisschen starr, der der Kinder ist fantasievoller.“ Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Wolfgang Bärreiter aus Matrei a. Brenner. Das Küchenteam vom Dörfl-Restaurant verwöhnte kulinarisch die Besucher mit bodenständigen Gerichten. (aw)
0473 845 128
Mals/Breslau
Zwischen Heimat und Europa
KÄRCHER HOCHDRUCKREINIGER HD5/15 C
ber das Spannungsfeld von lokalem Heimatempfinden und kontinentaler Europazugehörigkeit tauschten sich Oberschülerinnen des Gymnasiums „Wrocławiu“ aus Breslau/Polen und die fünfte Klasse der HOB im Gelungener interkultureller Austausch zwischen den Schülern aus Breslau/ Oberschulzentrum Polen und den Schülern des Oberschulzentrums Mals mit Lehrer Werner Ober„Claudia von Medi- thaler (rechts im Bild) ci“ im Rahmen eines Kenntnisse von Deutsch und eigenen Angaben im VinschSchulaustauschprogrammes Englisch waren genügend. Da- gau rundum wohl. Die Schülekürzlich aus. Themen wie die her konnten sich die polnischen rInnen im Oberschulzentrum aktuelle Wirtschafts- und EuroSchülerInnen ein umfassendes „Claudia von Medici“ schlossen krise, der Minderheitenschutz, Bild der politischen und wirt- Freundschaften und verbesdie Autonomie Südtirols wurschaftlichen Situation in Süd- serten ihre Sprachkenntnisse. den erörtert, aber auch die tirol machen, von dessen Exi- Beim Gegenbesuch in Breslau Freizeit mit einem Besuch beim stenz sie vorher Großteils nichts wird es die Gelegenheit geben, „Golli“-Morkt, der Besichtigung wussten. Beeindruckt vom die Kontakte auszubauen und der Lasa Marmo Werke und Gehörten und von der impo- Einblicke in die Vorzüge und Tagesausflügen nach Venedig, santen Berg- und Herbstkulisse Probleme von polnischen JuBozen und Meran gemeinsam des oberen Vinschgaus fühlten gendlichen vor Ort zu erhalten. verbracht. Sprachliche Barsich die polnischen Schüler laut (lu) rieren gab es kaum, denn die
Schlanders
Sommerlesepreis vergeben Die Sieger des Sommerlesepreises mit Raimund Rechenmacher, Susanne Hofer, Manuela Schwienbacher und Clown Guggi
Foto: Ludwig Fabi
Ü
Unbeheizter Hochdruckreiniger für den täglichen gewerblichen Einsatz Inklusive Handspritzpistole, verl. Easy Press, Handspritzpistole mit SoftgripEinlage, Hochdruckschlauch, 10 m, Strahlrohr, 550 mm, Dreifachdüse (0°/25°/40°), Anti-Verdreh System (AVS), Druckabschaltung 580,00.- inklusive Mwst.
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Der Asche- und Trockensauger mit robustem 17-l-Metallbehälter ist das ideal Gerät zur effektiven und sicheren Aufnahme von Asche. Inklusive Saugrohre und Bodendüsen ist er ebenso für den Einsatz als vollwertiger Trockensauger geeignet. 120,00.- inklusive Mwst.
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Foto: Heinrich Zoderer
Werkzeugkoffer
S
ommerzeit ist auch Lesezeit und 82 junge Leser, davon 23 Buben haben am Ende der Sommerferien ihre Teilnahmescheine abgegeben. Insgesamt standen 68 spannende Bücher zur Auswahl, 425 Bücher wurden gelesen. Mehrere Kinder haben dabei nicht nur ein Buch, sondern mehrere Bücher gelesen, berichtete Raimund Rechenma-
cher, der Leiter der Bibliothek Schlandersburg. Bei der Preisverleihung des Sommerlesepreises waren viele fleißige Leserinnen anwesend und konnten bei einer spannenden Auslosung die Preise entgegen nehmen: Gutscheine für eine Pizza, einen Kinobesuch im Kulturhaus Schlanders oder einen Besuch im Hallenschwimmbad Latsch. (hzg)
Die Gewinner des Sommerlesepreises 2013:
11 Mädchen und ein Junge Jasmin Rainer Veronika Stieger Sarah Kaserer Miriam Rechenmacher Selina Zitturi Hanna Hört Miriam Pflug Michael Pircher Sarah Alber Miriam Pircher Deborah Alber Marilena Haller
komplett mit 128 Werkzeugteilen 180,00.- inklusive Mwst.
InverterSchweißgerät FORCE 165
230V, komplett mit Schweißzubehör und Schweißhelm für MMA Schweißen 260,00.- inklusive Mwst.
Eigene Servicewerkstatt für: Reparaturen von Elektrowerkzeugen Wicklung von Motoren
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„Geistige Spuren an der Via Claudia Augusta“- eine Studie mit Fotos von Gianni Bodini. Untersucht werden kulturelle Anregungen, die von einer derart wichtigen Straße ausgehen. Der Gianni hat die VIA von der Adria - vom Beginn bei Altino - bis zur Donau fotografiert und durch Fachbeiträge ergänzt: Straßen, Siedlungen, Heilige … Es geht aber auch um Wirtschaft, um Esskultur, um Weinexport. Die Fische aus dem Lech „schwammen“ lustig plantschend in Zubern zurück über die Jöcher der Alpen und wurden auf dem langen Weg an Gasthöfe verkauft. Ideen und andere „Fische“ werden an drei Nachmittagen auf der Tschenglsburg geboren, bestaunt oder verworfen und manchmal auch durchgeführt.
Geistige Spuren an der Via Claudia Augusta Die Kulturzeitschrift ARUNDA und das Kulturgasthaus TSCHENGLSBURG laden Sie ein am Freitag, den 15. November 2013 um 19.30 Uhr zur: • Vorstellung neuer Publikationen der ARUNDA • VIA CLAUDIA AUGUSTA • BÖHMEN hin und zurück • FOTOAUSSTELLUNG von GIANNI BODINI • ARUNDA Gespräche in der TSCHENGLSBURG an drei Nachmittagen: Freitag 15. November 2013 bis Sonntag 17. November 2013 (geöffnet von 11 bis 24 Uhr, Montag Ruhetag).Weitere Informationen im Internet unter www.karlperfler.com Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen! Musik & Verkostung von Vinschger Spezialitäten ARUNDA feiert mit ARUNDA (Sekt)
Rechts: Wolftraud Schreiber / de Concini lebt und arbeitet seit Jahrzehnten im Trentino, als Journalistin, Fotografin, Historikerin, Übersetzerin und immer wieder auch als Mitarbeiterin der Südtiroler Kulturzeitschrift ARUNDA. Wiederholt aufgefordert, ihre Erlebnisse als böhmische Sudetendeutsche, als Flüchtlingskind, als Neusiedlerin in Norddeutschland darzustellen, schreibt sie über Fremdheit und Nähe und darüber, wie sie jeweils aufgenommen wurde. Dieses Buch wird am Freitag, dem 15. November 2013 ab 19.30 Uhr im Kulturgasthof Tschengsburg, im Beisein der Autorin, vorgestellt.
Gesprochen wird ferner über das Lesebuch TRENTINO mit dem Untertitel „Unsere Nachbarn / i nostri vicini“. Deutsch oder italienisch geschriebene Texte betonen die „Gegenwart“ beider Sprachen in unserem Grenzland. Bilder führen durch das ganze Land, wollen gedeutet und verknüpft, wollen also ebenfalls „gelesen“ werden. Beide Titel, „Böhmen hin und zurück“ und „Trentino“ werden den Abonnenten der ARUNDA demnächst zugeschickt und im Buchhandel erhältlich sein.
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Links: Die Lagune bei Burano/Altino, wo die Via Claudia Augusta vor etwa 2000 Jahren ihren Anfang nahm, ungefähr im Jahre 14 n.Chr. Hier befand sich einst ein wichtiger Hafen für Schiffsgüter aus dem adriatischen Raum. Allmählich verlandete der Hafen, das Städtchen verlor seine wirtschaftliche und strategische Bedeutung und wurde fast vergessen.
Mitte: Die Reste der Via Claudia Augusta im Forggensee bei Füssen erscheinen jährlich bei Wassertiefstand; im Hintergrund die Alpen. Gianni Bodini fotografierte den Verlauf dieser römischen „Kaiserstraße“ bis zur Donau, teilweise auch aus dem Flugzeug. Aufgedeckt werden in diesem Buch viele „geistige Spuren“, also kulturelle Anregungen und ihr Wirken bis in die Gegenwart.
Unten rechts: Bernbeuren war die höchste römische Stadt an der Via Claudia Augusta; diese Nebellandschaft wurde vom Auerberg aus fotografiert; im Vordergrund die Donau, über die auch der „schwäbische“ Raum erschlossen wurde. Die Verbindungswege zwischen Venedig und Augsburg führten in der Spätantike meist durch den Vinschgau und wurden dort als „Schwabenstraße“ bezeichnet.
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Juze Freiraum Schlanders Ö Sa. 09.11.13 ab 18.00 Uhr Torggelen + Konzert ska/punk mit: Jokerface, R.O.S, Oifactory, Gassenstroiner, Glum & Plunder und Bluebeatfoundation. Ö Mi. 13. + 20.11.13 15.00 – 17.00 Uhr Juze Nachmittag für Mittelschüler Workshop Näh deine Puppe/Moster Ö Fr. 15.11.13 von 19.00 – 20.00 Uhr Was ist der Jugendrat? Infoabend Ö Sa. 16.11.13 ab 15.00 Uhr Parkourworkshop mit FlyingArt Turnhalle MS Schlanders JuZe Naturns Ö Mi. 13.11.13– Tischtennis Turnier Ö Sa. 16.11.13 15.00 – 17.30 Uhr Computerspiele und Sucht Für max. 20 Jugendliche ab 14 Jahren (Anmeldung im JuZe Naturns) Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Do. 21.11.13 Umgang mit Genuss- und Rauschmitteln Informationsabend für Eltern, Erzieher/innen, interessierte Erwachsene und Jugendliche Jugendtreff Explosiv Prad Ö Sa 09.11.13 ab 19.00 Uhr Martinsfete Ö Mi 13.11.13 ab 15.00 Uhr Calcettoturnier Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Do 14.11.13 ab 17.30 Uhr Filmabend Chill House Stilfs Ö Fr. 08. + Fr. 15.11.13 ab 15.00 Uhr Vorbereitungen zu Licht, Dunkelheit, Stille Ö Sa. 09.11.13 ab 17.00 Uhr Spaghettata und Filmabend Ö Sa. 16.11.13 ab 17.00 Uhr Fußball und Action im Haus der Dorfgemeinschaft Phönix Schluderns Ö Mi. 13.11.13 ab 15.00 Uhr Spielenachmittag Ö Do. 14.11.13 ab 18.00 Uhr Taschen machen Citytreff Glurns Ö 09.11. ab 19.00 Uhr Kinoabend Jugendtreff Reschen Ö Sa. 09.11.13 Fahrt zu den Spieltagen im Oberschulzentrum Mals (am Nachmittag, Anmeldung und Infos bei Jutta unter 320 48 49 198) Jugendtreff „Juze“ Hoad Ö Sa. 09.11.13 19.00 – 22.00 Uhr Treff (alle 14 Tage) wieder offen!!! Jugendcafé „Chillout“ Latsch Ö Mi. 13.11.13 Tischl deck di Suppenkasper Ö Fr. 15.11 – Sa. 16.11.13 Hochseilaufbauten Interreg IV Projekt Jugendtreff Tarsch Ö Fr. 15.11 – Sa. 16.11.13 Hochseilaufbauten Interreg IV Projekt Jugendtreff Tschengls Ö Di 19.11.13 Mir kochn… Anmeldung bei Myri Jugendtreff Lass Ö Sa. 09.11.13 16.00 – 08.00 Uhr Lan-Party und Filmnacht Anmeldung erforderlich Ö Sa. 16.11.13 ab 18.00 Uhr Darts Turnier Ö Fr. 22.11.13 ab 19.00 Uhr Pokerabend Jugendzentrum Juma Mals Ö Sa. 09.11.13 ab 16.00 Uhr Schokofondue & Wanderausstellung Ö Fr. 15. + Sa. 16.11.13 Bau eines mobilen Hochseilgarten mit Experte (Anmeldung erforderlich) All In Kastelbell/Tschars Ö Fr. 15.11.13 ab 17.00 Uhr Filmabend im Jugendhaus Tschars Ö Mi. 20.11.13: „Backt die Badehose ein“es JuZe geat schwimmen
07.11.13
TeamyFlyingArt - Freerunning Hast du Lust Neues zu entdecken? TeamFlyingArt ist eine Gruppe junger Künstler aus dem Vinschgau. Ihre Leidenschaft ist eine Mischung der beiden Trendsportarten Parkour (Hindernisse überwinden) und Freerunning (freies Laufen). Die Sportler haben bereits einige Auftritte erfolgreich gemeistert und werden immer wieder gerne gesehen, zudem veröffentlichen sie Videos auf Youtube (www.youtube.com/user/TeamFlyingArt). Um fleißig zu üben, treffen sie sich im Freien oder in einer Turnhalle. Beim Freerunning wird alles gefördert, von der Kreativität bis zur Körperbeherrschung ist alles dabei. Nun bekommst auch du die Gelegenheit, in Form eines Workshops mit dem TeamFlyingArt zu trainieren und dir die Sportart Freerunning anzueignen. Egal ob du ein Mädchen oder ein Junge bist, alle können diese Sportart ausüben und ihren eigenen Style entwickeln. Das TeamFlyingArt und das Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders möchten gemeinsam Jugendliche für diese besondere Sportart begeistern und fördern.
Möchtest auch du dir die Sportart Freerunning aneignen? Dann melde dich bis am 12. November im Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders. Allgemeine Infos: • Start: 16.11.13 • Teilnehmer: ab 12 Jahren bis zu maximal 12 Personen • Dauer des Workshops: 4-mal in je 4 Wochen • Mitzubringen sind Hallenschuhe, leichte Turnhosen und viel Motivation und Spaß an Bewegung. Weitere Informationen erhältst du im Juze „Freiraum“. Wir freuen uns auf dich.
Hallo, mein Name ist Franziska
Art Cafè
und ich bin die neue Jugendarbeiterin
Am 15. November wird das Art Cafè im Jugendzentrum „Freiraum“ eröffnet. Jung und Alt sind recht herzlich eingeladen, um gemeinsam einen Abend „unter vier Augen“ mit Kunst und Kultur zu verbringen. „Das Art Cafè soll ein Treffpunkt des Austausches von Kunst und Kultur in verschidenster Form sein. Durch Diskussionen, Konzerte und Lesungen soll nicht nur der körperliche, sondern auch der geistige Hunger gestillt werden.” Fr., 15.11.13 ab 20.00 Uhr Art Cafè: Opening Art: Giovanni Zuanelli /Illustration Music: Mondhof (Elektronisches mit awian gitarr/bz) Zolf & Saturn (Musik für gutes Reisen/ digital und analog/bz) Fr., 22.11.13 ab 20.00 Uhr Art Cafè: Screen & Noise Art: emil valentini/siebdruck/illustration Roland/Visual Music: Peter (noise)
im Jugendtreff Ju!p-Explosiv. Meine Aufgabe ist die pädagogische Begleitung und Förderung der Kinder und Jugendlichen. Ich nehme teil an ihrem Alltag und ihrer Lebenswelt und bringe ein offenes Ohr für ihre aktuellen Lebensthemen mit. Die Parteilichkeit in der Vertretung ihrer Interessen und Bedürfnisse steht dabei im Vordergrund. Jugendarbeit stellt für mich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit – auf Augenhöhe – mit den Kindern und Jugendlichen dar, die auf Mitbestimmung, Beteiligung und Selbständigkeit aufbaut. Jugendtreffs Reschen & „Juze“ St. Valentin, Jugendraum „Enjoy“ Graun
NEWS aus dem OBERLAND
Nach den Infoabenden für Interessierte in den Jugendtreffs Reschen & im „Juze“ Hoad geht es nun wieder richtig los. In den beiden Treffs und im Jugendraum „Enjoy“ Graun wird wieder gekocht, gechillt, Film geschaut, relaxed, gebastelt, sich getroffen und vieles mehr. In Graun und in Reschen können Jugendliche ab der 1. Klasse Mittelschule immer samstags von 19 – 22 Uhr kommen. In St. Valentin ist der „Juze“ ab dem 09.11.13 alle 2 Wochen geöffnet (ebenfalls von 19 – 22 Uhr). Weitere Infos über Aktionen usw. erhaltet ihr von den Betreuern in den Treffs bzw. im Jugendraum, in lokalen Zeitschriften oder im Internet unter www.jugendtreff.bz/oberland.
„Musik kennt keine Grenzen” Songwriting - Workshop
Nach dem letztjährigen Erfolg ladet das Jugendzentrum „Freiraum Schlanders” mit freundlicher Unterstützung von „Interegg IV” auch heuer wieder zum „Songwriting - Workshop” ein. Ein Song wird in der Gruppe komponiert und im Tonstudio aufgenommen. Drei Tage Musik, kreatives Arbeiten und Spaß. Geleitet wird der Workshop von Markus von den Gleeman members. Auf Grund der finanziellen Unterstützung von Interegg IV ist der Workshop kostenlos, wer jedoch im Juze essen möchte, muss für das Mittagessen 10 Euro bezahlen.
Info und Anmeldung: Termine: • Sa. 16.11.2013 Tag 1: T ipps and Tricks, Jam-Session, Text schreiben, Songstruktur • Sa., 23.11.2013 - Tag 2: Lied Überarbeitung, Proben • Sa., 30.11.2013 - Tag 3: Aufnahme im Tonstudio Ablauf: Vormittag: 09:00 - 12:30 Uhr Mittagspause: 12:30 - 14:00 (Gemeinsames Kochen) Nachmittag: 14:00 - 17:00 Uhr Teilnehmerzahl: Begrenzte Teilnehmerzahl (bitte frühzeitig anmelden) Kosten: Mittagessen 10 Euro (Wer im Juze isst) Mitzubringen: Freude an der Musik, Stift und Block, eventuell ein Instrument Anmeldung: im Juze oder unter 329 85 47070 bis am 13.11.13
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Gärtnerei Schöpf lädt ein
Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Das Zitat, das die Einladungskarten ziert, haben Benedikta und Hans Peter Schöpf aus gutem Grund gewählt. Es drückt den Werdegang jenes Projekts in der Gärtnerei Schöpf in Vetzan aus, das nun Form und Gestalt angenommen hat: Das neue Glashaus und der Kulturgarten. Am nächsten Samstag, den 16. November wird beides eröffnet. Benedikta und Hans Peter Schöpf laden herzlich dazu ein.
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07.11.13
Kulturgarten
Mit dem neuen Kulturgarten in der Gärtnerei Schöpf gehen Garten und Kunst eine Symbiose ein: Floristische Schönheit paart sich mit künstlerischen Werken und tritt in Dialog. Dem „schwarzen Brett“, wie der Kulturgarten getauft wurde, liegt trotz aller Gemeinsamkeiten von Kunst, Kultur und Gartenbau, ein Zufall zugrunde, jener nämlich eines Fundes. Gefunden wurden bei den Bauarbeiten im Herbst 2012 drei Menhire, die schätzungsweise um 3.000 vor Christus gefertigt wurden und derzeit in Trient genau untersucht und zeitlich zugeordnet werden. Othmar Prenner, bekannter Vinschger Künstler und in der Gärtnerei Schöpf für das Mobiliar, die grafische Gestaltung und die Kunst am Bau verantwortlich, holte als ersten Künstler den Architekt, Musiker und Zeichner Benno Simma in die Gärtnerei Schöpf. Mit dem neuen Glashaus wird auch diese Ausstellung am 16. November eröffnet und ist bis zum 8. März 2014 dort zu finden.
Architektur
„Ausgangspunkt ist die Leichtigkeit eines Gewächshauses, die durch das Schweben des Baukörpers in die Architektur übersetzt wird. Die Horizontalität des Baukörpers wird weitergezogen, indem die Struktur im Vorbereich zum Gewächshaus verlängert wird. Das Untergeschoss bildet den Sockel. Struktur und Bepflanzung durchmischen sich im Vorbereich zum Gewächshaus.“ - Architekt Stephan Marx
von Angelika Ploner
Natur und Kunst in der Gärtnerei Schöpf. Dass die Gärtnerei Schöpf in den vergangenen Wochen und Monaten gewachsen - räumlich gewachsen - ist, dürfte dem aufmerksamen Auge nicht verborgen geblieben sein. Dass die Gärtnerei aber auch
inhaltlich gewachsen ist, hat – genau genommen – mit einem Zufall zu tun. Denn während der Bauarbeiten im Herbst vergangenen Jahres wurden drei Menhire aus Marmor gefunden, ein sensationeller Fund, der seitdem in Trient untersucht wird. Mit dem Fund gebar die Idee, Platz für neue Kunst in
Glashaus & Kulturgarten der Gärtnerei Schöpf Zur Eröffnung am 16. November 2013 um 10 Uhr sind alle herzlichst eingeladen .....
der Gärtnerei zu schaffen. Und ist nicht auch Floristik und Gartenbau Kunst, Gartenkunst? Dauerhafte Kunstausstellungen am „Schwarzen Brett“ sind nun drei Mal jährlich während der Geschäftszeiten zugänglich. Benno Simma wird am 16. November, dem Eröffnungstag der neuen Gärtnerei Schöpf den Künstlerreigen eröffnen. Die Gärtnerei Schöpf wächst in die Zukunft. Mit dem neuen Glashaus wächst in der Gärtnerei Zukunft. Platznot und die in die Jahre gekommene Gewächshausanlage waren jene zwei Gründe, die Benedikta und Hans Peter Schöpf bewogen, einen Neubau zu realisieren. In diesem wird nun die ganze Vielfalt und die Leidenschaft, mit der in der Gärtnerei Schöpf gearbeitet wird erlebbar. Kundinnen und Kunden werden durch Beet- und Balkonblumen begleitet, vorbei an Zimmerpflanzen geleitet, durch Floristik und Pflanzenpflegemittel geführt. Kurzum: In der Gärtnerei Schöpf steht Wohlfühlen an. Der Beginn. Im Jahre 1983 - vor 30 Jahren - wurde der Grundstein für die Gärtnerei durch
Hans Peter Schöpf mit der Hilfe von Mutter Rosa Schöpf gelegt. Damals wie heute war Regionalität ein Anliegen: „Regionalität heißt für uns nicht nur, Transitkilometer zu vermeiden und damit die Umwelt zu entlasten. Sie beginnt schon bei der Auswahl standortangepasster Pflanzensorten. Bei uns im Vinschgau kann das Klima extrem sein und das halten viele Pflanzen nicht gut aus. Wir testen und wählen aus dem europäischen Sortiment genau das aus, was
„
Regionalität heißt für uns nicht nur, Transitkilometer zu vermeiden und damit die Umwelt zu entlasten. von Benedikta & Hanspeter Schöpf
sich auch bei uns bewährt. Bei Obstgehölzen greifen wir auch auf alte Vinschger Sorten wie die Palabirne oder die Vinschger Marille zurück.“ Daneben steht noch ein weiteres, nicht weniger wichtiges Anliegen: Arbeits- und Ausbildungsplätze. Im Jahresdurchschnitt arbeiten
Programmablauf: Begrüßung Gedanken zur Architektur: Arch. Marx Stephan Gedanken zur Kunst: Benno Simma Ansprache: Bürgermeister Dr. Dieter Pinggera Segnung: Dekan Dr. Mair Josef Musikalische Umrahmung anschließend Umtrunk und Tag der offenen Gärtnerei Am schwarzen Brett: Benno Simma Dauer der Ausstellung vom 16.11.2013 bis 08.03.2014 Die Ausstellung ist während der Geschäftszeiten zugänglich
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in der Gärtnerei Schöpf etwa 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Willkommen ist jeder, der Leidenschaft und Liebe zum Gärtnerberuf mitbringt. Jenen, die eine Lehre in der Gärtnerei Schöpf absolvieren, versuchen Benedikta und Hans Peter Schöpf einen soliden Boden an Wissen zu vermitteln. So verwundert es nicht, dass drei Mal gute Platzierungen bei den Landesmeisterschaften erzielt wurden und ein Mitarbeiter bei den jüngsten World Skills sogar „exzellente Leistungen“ vorweisen konnte.
Die Vielfalt. Mit dem neuen Glashaus wird die Vielfalt der Gärtnerei Schöpf erkennbar. Das Pflanzen- und Warensortiment der Gärtnerei erweitert sich zusehens und geht Hand in Hand mit dem Dienstleistungsangebot, das in der Garten- und Grünraumgestaltung von der Planung bis zur Ausführung alles umschließt. Tipp: www.gaertnereischoepf.com
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34 /Sonderthema/
Vinschgerwind 23-13
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Blauburgunder
Der Blauburgunder hat eine leuchtend, rubinrote Farbe, ist überaus vollmundig mit eleganten Geschmack, leicht herb, mit milder Säure und weichen GerbƐƚŽī ĞŶ ƵŶĚ ďĞƐŝƚnjƚ ĞŝŶ ĨĞŝŶĞƐ ƵŬĞƚ͘ ƌ ĞƌŝŶŶĞƌƚ ĂŶ ,ŝŵďĞĞƌĞŶ͕ tĂůĚĨƌƺĐŚͲ ƚĞŶ ƵŶĚ ŝƐƚ ƐĞŚƌ ŵŝůĚ͘ Die Sorte Blauburgunder wurde bereits in den 70er Jahren im Vinschgau angďĂƵƚ ƵŶĚ ŵĂŶ ĞƌnjŝĞůƚ ĞŝŶĞ ƐĞŚƌ ŚŽŚĞ YƵĂůŝƚćƚ͘ ŝĞ dƌĂƵďĞŶ ŬŽŵŵĞŶ ǀŽŶ ĚĞŶ ZĞďŚćŶŐĞŶ ŶĞďĞŶ 'ĂůƐĂƵŶ͘
07.11.13
Vinschgerwind von Angelika Ploner
Sonderthema Landwirtschaft
Kettensäge Makita.
Diese Kettensäge vom Hersteller Makita läuft mit einem 36-Volt-Akku. Mit dem 25 cm großen Schwert sind selbst dicke Äste und kleinere Bäume kein Problem. Die Leistungen auf einen Blick: Hohe Kettengeschwindigkeit für schnelle Schnitte, elektrische Motorbremse und Rückschlagschutz, mit trägheitsausgelöster Kettenbremse ausgestattet, werkzeugloser Kettenwechsel möglich, werkzeuglos einstellbare Kettenspannung, automatische Kettenschmierung.
Säge Makita: 2 Akkus, Ladegerät, Akku Li-Ion: 36,0 V/2,6 Ah Kettengeschwindigkeit 450 m/min Schwert 25 cm Gewicht 4,5 kg Lampe 36 V
Im Lieferumfang der Akku-Kettensäge sind zwei 36-Volt-
Lithium-IonenAkkumulatoren
sowie ein Ladegerät enthalten. Gesehen bei Telser Anhänger, Eyrs.
Weine mit Charakter. Der RebsorQualitätsanhänger.
Die Anhänger für jeden Zweck, hier mit Milchtank, bilden das Angebot und bieten optimale Transportmöglichkeiten. Was die Kunden seit vielen Jahren zu schätzen wissen? Die Qualität, die Stabilität, die Präzision der Verarbeitung. Und: den fairen Preis. Gesehen bei Gufler Anhänger, Lana.
Unsere Weißweine: Chardonnay, Weißburgunder, Kerner, Riesling Unsere Rotweine: Vernatsch, Zweigelt, Blauburgunder REBHOF - Fam. Leo Forcher Galsaun, Römerstraße 23 39020 Kastelbell-Tschars Leo Handy +39 335 5927008 www.rebhof-vinschgau.com
tenspiegel am Rebhof ist typisch für den Vinschgau: Weißburgunder und Chardonnay bei den Weißweinen und Vernatsch, Blauburgunder und Zweigelt bei den Rotweinen. Leo Forcher ist Weinbauer aus Leib und Seele, und das merkt man: bei jedem seiner Tropfen. Gesehen bei Rebhof, Galsaun/Kastelbell.
Verlässlich standfest.
Betonpfähle für den Obstbau: für hohe Ansprüche. Durch ihre ausgezeichnete Stabilität und Standfestigkeit halten sie fast jedem Wetter stand. Im Inneren der Betonpfähle sorgen Spanndrähte für Elastizität und Stabilität. Lieferbar ist jede Länge. Schönthaler OHG, Eyrs: Auf der Messe Agrialp Stand D24/58.
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pr-info Windegger, Lana
Windegger bleibt fortschrittlich Als Vorreiter für Forschung und Entwicklung im Obstbau hat sich das Lananer Unternehmen Windegger längst einen Namen gemacht. Im Rahmen der Landwirtschaftsmesse Agrialp vom 8. bis 11. November erklärt Walter Windegger (Bild) die wichtigsten Neuigkeiten. Herr Windegger, woran arbeiten Sie zurzeit? Wir sind gerade bei den letzten Vorbereitungen für die anstehende Messe Agrialp, bei der wir unseren Kunden unsere aktuellen Produkte sowie eine interessante Neuentwicklung zeigen werden. Und die wäre? Wir sind dabei unser Erfolgsmodell, die kompakte und wendige K4, komplett zu überarbeiten und präsentieren auf der Agrialp einen ersten Prototypen des Nachfolgemodells K5e.
Diese kann auch zum Öffnen und Schließen der Hagelnetze verwendet werden, da die Bühnenhöhe von 1,7 auf 2,5 m ansteigt. Ein elektrischer Kistenförderer erleichtert zudem die Arbeit beim Auf- und Abladen der Großkisten. Auch werden unsere patentierten Pflückboxen für die Pflücker am Boden zur Verfügung stehen. Dazu kommen noch weitere technische Verbesserungen wie z.B. eine erhöhte Batterieleistung. Was ist an Windegger-Maschinen so besonders? Unsere Maschinen sind die fortschrittlichsten und geeignetsten für Hanglagen am Markt. Mit einer Fahrtneigung von 58% und einer Seitenneigung von 30% ist unsere K8e unerreicht. Wir verbessern unsere Maschinen nach den neuesten technischen Möglichkeiten immer weiter, wie
zum Beispiel die Entwicklung des Prototyps K5e zeigt. Manchmal sind es aber auch kleinere Entwicklungen die Arbeit erleichtern, wie z.B. die eingebaute SIM-Karte unserer K8e, durch die wir jederzeit auf die Software der Maschine zugreifen und Probleme damit schnell erkennen und lösen können. Kaum ein anders Unternehmen aus Ihrem Segment investiert soviel in neue Technologien. Warum betreiben Sie diesen Aufwand? Wir sind überzeugt, dass in Zukunft die Automatisierung der Maschinen weiter voranschreitet. Deshalb haben wir in den letzten Jahren sehr viel Kraft, Herzblut und natürlich auch Geld in die Entwicklung von neuen Systemen, wie die Satellitensteuerung der Maschinen, investiert. Mit dieser können Arbeitsgänge ein-
gespart bzw. erleichtert werden und sie ermöglicht dem Landwirt letztendlich ein einfacheres und schnelleres Arbeiten. Wir sind gerade dabei unser satellitengesteuertes Unterstockräumgerät neoB4robot zur Serienreife zu bringen. Dieses wird vor allem den Biobauern die Arbeit sehr erleichtern. Weitere Informationen finden Sie auf www.windegger.eu
Gala Venus fengal
. Es handelt sich hie rbei um einen der interessantesten Galam uta schgau. Der Galaklon nten für den Vinweist ein intensives ist filigran gestreift, un Die Fruchtfarbe bede d lebhaftes Rot auf. ckt einen Großteil de Fruchtoberfläche. r Merkmale: Die Frü chte am Baum sin einheitlich gefärbt. d Venus fengal (s) ze igt eine gute Farbsta bilität. Der Antei l an gutgefärbten Früch ten am Baum ist sehr hoch. Venus fengal (s) ist ein sehr sorte ntypischer Gala. Die res tlichen Eigenschaft en wie Baum, Wuchs, Blüte, Produktion, Geschmack usw. entsp rechen jenen des Ga la. Baumschule Werth , St.Pauls/Eppan
Innovativ. Das Wetter kann der Mensch kaum beeinflussen. Er kann aber das, was ihm wichtig ist, schützen. Deshalb hat sich Andreas Khuen mit seiner Firma KHUEN FRUITPROTECTION darauf spezialisiert, den perfekten Witterungsschutz für Pflanzen und Früchte zu bieten: ob Hagel-, Regen-, Sturm- oder gar Insektenschutz. Individuell sind Beratung und Planung: von einfachen Folien und Netzen für Gärten, über komplexe Folienüberdachungen, Hagelschutzanlagen, Trauben- und Vogelschutz ... kurzum alles für den Schutz von Obstanlagen. Vertrauen dürfen Kunden auf 30 Jahre Erfahrung in der Montage mit Materialien der Marken Frustar und Wiesel: Khuen fruitprotection, Vetzan/Schlanders.
Inverterschweißgerät TECHNOMIG 180 DUAL.
Drahtschweißer zum MIG/MAG- (Schutzgas) und Flux- (Fülldraht) schweißen: Die sehr flexiblen Einsatzmöglichkeiten und diverse verarbeitbare Schweißwerkstoffe (Stahl, Rostfreier Stahl, Aluminium) qualifizieren TECHNOMIG als ideale Lösung in einer großen Bandbreite von Anwendungsfeldern, die von Karosseriearbeiten bis hin zu Arbeiten in der Landwirtschaft reichen. Durch seine einfachen Einstellungen durch Vorgabe der Werkstoffdichte ist dieses Gerät auch ideal für Schweißanfänger. Baumänner, Galsaun/Kastelbell
Qualitätsbewusstsein. Hier stimmt die Qualität: robust, gute Verarbeitung, lange Lebensdauer. Firma Tappeiner Kurt, Göflan
Betriebsheftservice
powered by WINFARMER® - Team Gritsch Stefan und Ladurner Markus Gritsch Stefan (Wirtschaftsdoktor, Abschluss der landwirtschaftlichen Oberschule Laimburg, sowie Ausbildung im Bereich Informatik und Softwareentwicklung) und Ladurner Markus (Abschluss der Handelsschule mit Matura, Abschluss der landwirtschaftlichen Oberschule Fürstenburg, Ausbildung im Bereich Informatik und Softwareentwicklung), beide hauptberuflich in der Landwirtschaft tätig. Weil wir unsere Zusatzausbildungen nutzen und in unserem Hauptberuf integrieren wollten, machten wir uns auf die Suche nach Möglichkeiten: als es konkrete Pläne der Vip gab (2009), im Vinschgau das digitale Betriebsheft verpflichtend einzuführen wurden wir aktiv. Wir prüften zwei Ideen, eine (weitere) Agrarsoftwarelösung zu entwickeln und / oder einen Service für Landwirte anzubieten, welche aus verschiedensten Gründen keine Möglichkeit haben, das digitale Betriebsheft selbst zu führen. Unsere Zielgruppe waren von Anfang an ältere oder im Umgang mit dem Computer nicht geschulte Landwirte, und jene, die diese Aufzeichnungen outsourcen wollen. Daraus entstand die Idee zur Dienstleistung „Betriebsheftservice“. Nach einer kurzen Marktrecherche kamen wir schnell
Weitere Infos bezüglich Betriebsheftservice oder Winfarmer bei:
zum Schluss, dass es bereits genügend Anbieter von Agrarsoftware in Südtirol gibt. Die erste Idee wurde fallen gelassen. Wir testeten die verfügbaren Programme und entschieden uns für die Software „Winfarmer“ von der Firma NovaSys aus Salurn. Daraus entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit der Firma und wir übernahmen zudem die Betreuung der Kunden von Winfarmer im Vinschgau. Der Dienst „Betriebsheftservice“ übernimmt die komplette Digitalisierung der Pflichtaufzeichnungen im Obstbau. Der Kunde dokumentiert seine Behandlungen weiterhin händisch und gibt diese Unterlagen dann an uns weiter. Wir übertragen diese in die Landwirtschaftssoftware „Winfarmer“. Zum Abgabetermin werden diese Daten dann telematisch an die VIP übermittelt. Der Kunde profitiert dabei in mehrfacher Hinsicht: Er erspart sich den Kauf oder die Miete der Software, er hat eine zusätzliche Kontrolle von unserer Seite und profitiert zudem von unserer praktischen Erfahrung als Landwirte. Wir starten nun bereits erfolgreich in das 5. Jahr unserer Tätigkeit. Und unsere Kunden sind zufrieden:
Mantinger Fritz, Latsch:
„Ich habe mich bereits im ersten Jahr, als dieser Service angeboten wurde, dafür entschieden,
Stefan Gritsch Tschirland 87 - I-39035 Naturns Mobile: +39 335 6659000
Ladurner Markus Eichgasse 17 - I-39025 Naturns Mobile: +39 335 6645665
335 6659000 oder 335 6645665
diesen in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen der Junglandwirteausbildung habe ich alle gängigen Agrarsoftwarelösungen kennengelernt und gemerkt, dass ich meine Zeit besser einzusetzen weiß, als mich mit dem Computer und den Programmen zu ärgern . Mit der Arbeit des Betriebsheftservice bin ich sehr zufrieden, da ich sehr entlastet werde. Durch das händische Aufschreiben und das Verschicken der Daten an Betriebsheftservice per Mail habe ich eine 3 fache Kontrolle meiner Aufzeichnungen. Insgesamt habe ich eine massive Zeitersparnis durch diesen Service.“
Thaler Jürgen, Naturns:
„Ich nutze die Dienstleistung „Betriebsheftservice“ seit 2010. Da ich mich nicht viel mit dem Computer beschäftige, ist der Dienst eine gute Möglichkeit, trotzdem das digitale Betriebsheft zu führen. Ein Vorteil ist die leichtere und schnellere Aufzeichnung der Behandlungen, da ich mehrere Betriebe mit mehreren Grundstücken bewirtschafte. Außerdem kann man die zusätzliche Kontrolle nutzen, die durch das digitale Betriebsheft möglich ist. Ich starte nun zusammen mit dem „Betriebsheftservice“ in die 5. Saison und möchte mich auf diesem Weg für die problemlose Zusammenarbeit beim ganzen Team bedanken!“ Bis Frühjahr 2014 gibt es weitere Informationsveranstaltungen. Die genauen Termine geben wir noch bekannt. www.betriebsheftservice.com
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07.11.13
Fotos: Barbara Wopfner
Walter Klotz von der Hofbrennerei „Weberhof“ in Galsaun
„Schnaps-Brennen“ als Familientradition In der Familie Klotz vom Weberhof in Galsaun hat das Brennen von Schnaps eine lange Tradition. Der Großvater begann, gab sein Wissen an den Sohn weiter und heute ist Walter Klotz der Dritte im Bunde, der diese Kunst weiterführt und nun in dritter Generation Tradition, Leidenschaft und Wissen mit neuer Technik verbindet. von Barbara Wopfner
S
eit ca. 15 Jahren brennt Walter Klotz in professionellem Maße verschiedene Vinschger Destillate. Das Gespür, die Leidenschaft und das Wissen für diese recht eigene Philosophie wurden ihm in die Wiege gelegt. Neben seiner kleinen Landwirtschaft baute er sich mit dem Brennen von Destillaten ein zweites Standbein auf. „Klein aber fein“, Qualität und Genuss, das Verarbeiten von eigenen Früchten, die Natürlichkeit der Produkte bewahren, dies machte er zu seinem Credo, damit er auf dem Markt neben den großen Produzenten Fuß fassen konnte. Er produziert keine großen Mengen, denn nicht die Quantität ist für ihn auschlaggebend, sondern die hohe Qualität. Im hofeigenen Laden zeigt er mir seine Spezialitäten, in denen er zu 90 Prozent nur ei-
genes Obst verarbeitet. Dabei fällt auf, dass neben den Klassikern wie „Williams“, „Vinschger Marille“ oder „Vernatsch“ auch extravagante Kreationen zu finden sind. „Zirbe“, „Vogelbeere“, „Schlehdorn“ und „Hagebutte“ sammelt er in der Vinschger Umgebung und verarbeitet sie zu feinen, edlen Tropfen. Er kauft kaum fremdes Obst ein, er nutzt das, was er selber anbaut und in der freien Natur findet. Dafür tüftelt er gerne und experimentiert immer wieder an neuen Geschmacksvarianten. Für die kommende Saison hat er bereits neue Ideen im Kopf, an denen er in den Wintermonaten arbeiten wird. Walter Klotz meint, dass bereits sein Vater gutes Obst zur Verfügung hatte, die Qualität heute noch ein Stück besser sei und dieses Produkt wolle er veredeln. Dazu kam ihm die Idee, den Geschmack und die Eigenschaften alter und fast vergessener Apfelsorten zu nut-
„
zen. So entstand mit geschickter Hand aus der „Champagnerrenette“ ein feiner Likör. So wird auch mir klar, dass
„Apfel ist nicht gleich Apfel.“
In seinem Arbeitsraum stehen die Spuren dieser Familientradition. Das alte KupferBrennbehältnis von seinem Großvater aus dem 19. Jh., gut 150 Jahre alt, daneben die bereits größere Variante seines Vaters aus Kupfer und Gusseisen. Im neuen Arbeitsraum die moderne Vorrichtung, ausgestattet mit einigem mehr an Technik und über 100 Plomben der Finanzkontrolle. Doch die ganze Technik kann das Gespür und die Feinar-
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Vinschgerwind 23-13
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beit nicht ersetzen. Denn ich lasse mir sagen, dass:
v.l.: Brennkessel vom Großvater aus dem 19. Jh. , vom Vater Josef Klotz und die neue Brennvorrichtung
„A guater Brenner braucht 2 Eigenschoften: Nit za gneati soll er’s hobm und nit geizi terf er sein!“ Walter Klotz weiß, wie er sein Produkt gleichmäßig mit moderatem Feuer erwärmen muss, damit die Maische ihren vollen Geschmack freisetzt, er spürt, wann der richtige Zeitpunkt da ist, den Vorlauf abzutrennen, oder wann die ersten Tropfen vom Nachlauf entstehen. Diese beiden Teile vom Schnapsbrennen trennt er ab, denn sie mindern die Qualität und nehmen dem Destillat das feine Aroma. So entsteht ein Tropfen, der dem Gaumen schmeichelt. All dies sind Erfahrungswerte, die keine Maschine abnehmen kann und zeichnen somit sein Produkt aus. Er lässt mich einen ersten Rohbrand eines Marillen Schnaps’ verkosten, um als Leihe einen Eindruck über den Werdegang zu bekommen. Beeindruckend, welche Aromen frei wurden, als ob man in eine frische Marille beißen würde, ein roher Diamant, der noch geschliffen wird. Gute Destillate müssen nicht kühl getrunken werden, sondern sollte man bei Raumtem-
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„
peratur genießen. So kann ein guter Tropfen sein volles Aroma entfalten und wird auch kein Unbehagen auslösen.
„Je kelter der Schnops, umso mea Fahler wearn iberspielt.“ Walter Klotz verwendet keine Zusatzstoffe, nur Hefen helfen ihm den Gehrprozess der Früchte gleichmäßig aufrechtzuerhalten. Chemische Farbstoffe oder Säuren kennt er nicht, will er nicht zufügen, denn sie schmälern die Natürlichkeit, die ihm am Herzen liegt. Der natürliche Ursprung ist für ihn ein hoher Wert, den er zu bewahren versucht. Das bedeutet auch, dass er gewisse Produkte aus dem Sortiment nahm, da sie nach gewisser Zeit ihre kräftige Farbe verloren.
www.braun-apple.com Tel.: 0471 660640 · Fax: 0471 660190 Lammweg 23c · 39057 Girlan
www.kiku.it
Sein Sortiment findet man in wenigen Verkaufsregalen. Ein paar traditionelle Märkte besucht er, mit dem Bauernladen arbeitet er zusammen, doch wichtig ist ihm sein eigener Hofladen. Hier begegnet er dem Konsumenten als leidenschaftlicher Produzent, hier hat er Zeit zu erklären und zu zeigen, was er mir heute geöffnet hat. So kann der kleine Hofladen zur Fundgrube für Genießer werden. Zum Schluss zeigt er mir noch eine Rarität, kleine Schätze aus der Familientradition. Eine ganze Birne und komplette Trauben in der Flasche gewachsen, ca. 50-60 Jahre alt, noch von seinem Großvater. Er weiß noch, wie er half die Flaschen als kleiner Junge an den Baum über die jungen Früchte zu stülpen, sie stetig zu kontrollieren, ob etwas Wasser enthalten war und ob sie gut gediehen. Ein echter „Willams“ eben!
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„Fair trade made in Südtirol“ Acht Jahre nun führt die junge Bäuerin Luzia Kuppelwieser am Kastelbeller Sonnenberg den elterlichen Hof. Viel Zeit, Hingabe und Freude hat sie in den Bauernhof und in die Zucht ihrer Laugenrinder gesteckt. Sie produziert heute ein reines Südtiroler Rind, das für höchste Qualität steht.
„A richtigs schians Laugenrind hot an broatn Ruggn, mit mittlt drin an Kachele, in des man an Bierkruag grot inni stellen kannt“, klärt mich Luzia Kuppelwieser vom Latschair Hof auf.
von Barbara Wopfner
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er Sommer geht zu Ende und somit auch die Sommerfrische für die Kühe auf der Alm. Ich begleite Luzia Kuppelwieser zum Almabtrieb am Hochpardatscher Hof, wo sie ihre Laugenrind-Kälber in Empfang nimmt. Sie erkennt schon von weitem ihre Tiere. Luzia sieht sie aus einem besonderen Augenwinkel, kennt die Eigenheiten ihrer Schützlinge. Wo für mich der größte Unterschied in hell und dunkelgrau liegt, erkennt sie ihre Kälber am Rücken, am höheren Schwanzansatz oder am Ausdruck des Kopfes. Luzia ist 1985 geboren und hat 2006 den Bauernhof von ihrem Vater übernommen, sie stieg in seine Fußstapfen und führte eine Idee weiter, die zu ihrer Grundhaltung
Foto: Barbara Wopfner
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Luzia Kuppelwieser vom Latschair Hof am Kastelbeller Sonnenberg
wurde. Ihr Vater hat im Jahr zuvor, als sie den Hof übernahm, sich entschlossen, ein Leaderprojekt der Erzeugergenossenschaft Deleg* zu unterstützen und begann mit der Laugenrind-Zucht. Luzia wurde mit der Übernahme des Hofes offizielles Mitglied der Deleg und führt seitdem die Zucht weiter. Ziel dieses Projektes ist, die alte Grauviehrasse vor dem Aussterben zu bewahren, die hohe Qualität des besonders feinen Fleisches zu nutzen, transparenten Qualitätsrichtlinien zu folgen, und den Bauern
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Nach dem Motto „Fair trade made in Südtirol“ für ihre Mühen einen höheren, fairen Preis zu bezahlen. Luzia steht hinter dem Projekt der Laugenrindzucht. Sie betont in unserem Gespräch, dass ihr dieses Projekt die Abnahme ihrer Tiere garantiert und dafür ein sicherer Preis ausbezahlt wird. Sie hat sich gern mit der Mitgliedschaft verpflichtet, nach hohen Qualitätskriterien (siehe Infokasten) zu arbeiten, da sie ein Produkt anbieten will, das von höchster Qualität ist und zu 100% aus
Südtirol stammt. Sie verzichtet auf Silagen – Kraftfutter und Zusätze wie Milchpulver, da dies die Konsistenz des Fleisches schmälert. Ihre Milchkälber erhalten bis zur Schlachtung nur Muttermilch, Heu, Stroh und Wasser. Eine Produktion, die gegen den Strom
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„LaugenRind, eine wertvolle heimische Alternative zu Billigfleisch aus Massentierhaltung.“ der Massen und Masttierhaltung hält. Im Stall von Luzia stehen heute keine Hochleistungskühe, die für die Milchproduktion getrimmt werden. Die Milch, welche ihre 7 Mutterkühe geben, braucht sie voll für die Aufzucht ihrer Milchkälber, die an das Laugenrind Projekt zur Fleischproduktion geliefert werden. Damit sich ein Laugenrind so nennen darf, muss es in Südtirol geboren und einen nachvollziehbaren Stammbaum haben, daher züchtet Luzia die meisten ihrer Kälber selber. Wenn sie mir von ihren Kälbern und Rindern erzählt, spricht sie von der „Stolzen“, von der „Sissi“ und der „Grilla“. Denn sie hat einen Bezug zu ihren Tieren, die sie mit Liebe und Hingabe hält.
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Ihre Tiere verbringen den Tag rund um den Hof auf der Weide, haben den ganzen Tag Auslauf, Bewegung und Frischluft, nur zum Melken, Heu Fressen und Schlafen kommen die Tiere in den Stall. Ihren Kälbern richtet sie großzügige Boxen, den Boden legt sie mit Stroh aus, denn artgerechte Tierhaltung ist für sie ein wichtiges Credo. Sie ist Bäuerin aus Überzeugung, sie liefert im Jahr ca. 8 – 10 Milchkälber, manchmal auch ein Rind. Eine überschaubare Menge, das reicht ihr.
Die Vermarktung 1995 wurde die Deleg gegründet, welche 2004 das EU geförderte Leaderprojekt „Laugenrind“ startete. Starker Partner wurden 2 Metzger aus dem Vinschgau (Gruber&Telfser), welche die Idee vom fairen Handel in Südtirol vorantreiben möchten. Durch ihren Einsatz und Investitionen kann dieses Leaderprojekt nach und nach auf eigenen Beinen stehen. Ihnen ist es wichtig, dass der Bauer für sein Qualitätsprodukt eine Absatzgarantie und einen guten Preis erhält. Die Vision vom Metzger Karl Telfser, er möchte irgendwann so weit kommen, dass er alles vom Tier, das Fleisch, die Knochen bis hin zum Fell, verarbeiten kann. Denn das, was die Natur uns schenkt, soll nicht verschwendet werden. Derzeit verarbeitet er die größte Menge des angelieferten Fleisches und bringt es an den Kunden.
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Einige der transparenten Qualitätskriterien • Das Laugenrind-Kalb muss in Südtirol geboren sein, mit nachvollziehbarem Stammbau • Kälber werden nur mit Muttermilch, ohne Milchpulverzusätze großgezogen • Falls Jungtiere angekauft werden, muss dies in den ersten 14 Lebenstagen des Tieres geschehen, damit die Aufzucht mit reiner Muttermilch garantiert ist. • Artgerechte Tierhaltung, garantierter Auslauf, Weidenhaltung und der Aufenthalt auf der Alm • Kraftfutter darf nur als Nährstoffergänzung eingesetzt werden, muss gentechnikfrei und zertifiziert sein. • Heu, Stroh, Grünfutter stammen grundsätzlich aus Südtirol • Der Transport zur Schlachtung muss möglichst kurz sein • Die Schlachtung selber muss schonend durchgeführt werden, nach genauen Regelungen • Im Stall befinden sich keine Vollspaltenböden, die Tiere, vor allem Kälber finden strohbedeckte Böden vor.
Mittlerweile auch ins Ausland, wo vor allem Feinkosthäuser ihr Auge auf dieses Produkt geworfen haben. Dazu Chefeinkäufer Stefan Weiß vom Münchner Feinkosthaus Dallmayr „Wir müssen im Lebensmittelbereich wieder lernen, langfristig zu denken, Ressourcen zu schonen, alte Rassen zu erhalten. […] Dieses Entrecôte hat eine geschmackliche Länge, das kaum zu schlagen ist.“ (Süddeutsche Zeitung, 28. Juni 2013)
*Deleg Deutschnosberger & Ultentaler landwirtschaftliche Erzeugergenossenschaft, gegründet 1995, in erster Linie, um die Vermarktung des vor Ort produzierten Gemüses zu organisieren. 2004 kam als neuer Betriebszweig das LaugenRind-Projekt dazu, das im Rahmen des sogenannten LEADERplusProgramms initiiert wurde und seither zum wichtigsten Genossenschaftsspartner gehört. Mittlerweile zählt das Projekt ca. 60 Bauern, darunter auch Biobetriebe, die Laugenrind produzieren. Mehr Infos unter: www.laugenrind.com
Eigenproduktion
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Kraut nach alter Tradition Nach alter Tradition und Rezeptur schneidet Hubert Prieth auf seinem Hof in Glurns jeden Herbst 100 Kilogramm Kraut ein. Das „Kraut einmachen“ zelebriert er wie ein kleines Fest. Ein Drittel vom Sauerkraut essen seine Familienmitglieder, den Rest verschenkt er. von Magdalena Dietl Sapelza
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er ein gutes Sauerkraut auf dem Teller haben will, muss es bei abnehmendem Mond und bei einem harten Zeichen einschneiden. Dieser Grundregel folgt der 66-jährige Hubert Prieth jedes Jahr im Oktober, wenn er das Kraut „einmacht“. Die Gärung schreitet dann langsam voran und das Sauerkraut wird knackig. Auf keinem Fall
darf es das Sternzeichen Fisch sein. „Selm weart’s Kraut so lotschat, dass ma’s nimmer kochn braucht“, sagt Hubert. Einmal ist ihm das passiert und das war ihm eine Lehre. 120 Kilogramm Krautköpfe holt er sich jährlich bei Alfred Schwarz in Agums. Dieser baut Kohl für die Bauern der Umgebung an und ist auch regelmäßig auf den Märkten anzutreffen, solange seine Erntemenge reicht. „Di Köpf miaßn keif sein, damit ma
si guat schneidn konn“, erklärt Hubert. Beim „Kraut einmachen“ folgt Hubert einem genauen Ritual. Tage zuvor reinigt er das große Holzfass und füllt es mit Wasser. Die während des Sommers spröde gewordenen und geschrumpften Holzriemen quellen auf und die Ritzen schließen sich. „Onamol hoobmer s Fassl pa an Kolleg in Mols nit teaklt, nor isch olz tschaari gweesn“, erzählt Hubert. Wenn das Fass ganz dicht ist, putzt
er den Krauthobel bis die Klinge blitz blank ist. Der Hobel ist uralt, doch immer noch funktionstüchtig. Diesen benutzten bereits Huberts Vorfahren im „Franz Prietha Haus“ in Graun. Die Seestauung vertrieb die Familie Prieth 1950, und sie zog nach Glurns, wo Huberts Eltern den Hof vor der Stadt erworben hatten. Im mitgebrachten Hausrat befand sich auch der Hobel. Vor dem „Kraut einmachen“ stellt Hubert die Gewürze bereit
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links: Helene Donner Schwarz hobelt die geputzten und halbierten Krautköpfe; rechts: Hubert Prieth würzt das geschnittene Kraut Schicht für Schicht im Holzfass und stampft die Masse bis diese „Wasser zieht“. Enkel Manuel Mahlknecht reicht ihm die vorbereiteten Gewürze
und gibt dann das Start-Kommando. Seine Frau Gertraud entfernt die äußeren Blätter der Krautköpfe und schneidet sie in Teile. Seine Gehilfin Helene legt diese auf den Hobel und setzt ihn kraftvoll mit Fingerspitzengefühl in Bewegung. Die Krautschnippel fallen in ein darunter stehendes Schaff. Hubert gibt die Masse dann schichtweise ins Holzfass. Jede Krautschicht erfordert dieselben Arbeitsschritte. Zuerst würzt er die Masse nach Gefühl mit Salz (für 100 kg Kraut braucht er zirka 1 ½ kg Salz), mit Weißwein, einigen Lorbeerblättern und Apfelschnitten der säuerlichen Sorte Boskoop. „Suscht hon i
anstott Äpfl olm Krautruabm gnumman, ober huir hon i pan Alfred koane mea kriagt“, sagt Hubert. Mit dem hölzernen Krautstampfer zersprengt er die Krautstreifen so lange, bis der Saft austritt. Wenn das Fass gefüllt ist, deckt er das Kraut mit runden Holzbrettern ab, gibt einen schweren Stein darauf und wirft eine Decke darüber. Bei 15 bis 17 Grad gärt das Kraut nun sechs Wochen lang. Zu Nikolaus gibt es erstmals Kraut mit Stich, geselchten Rippen und Würsten. Und Hubert ist sich sicher, dass auch heuer wieder ein gutes Sauerkraut auf die Teller kommt.
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Nationalpark Stilfserjoch
High Summit Lecco 2013
Die Referenten zu den Nationalparken beim wissenschaftlichen Kongress „High Summit Lecco 2013“ zum Thema Bergregionen und Klimawandel. V.l.n.r.: , Franco Mari (Moderator, Wissenschaftler bei der nationalen italienischen Forschungseinrichtung CNR) Teodoro Andrisano (Nationalpark Maiella), Abdulwahid Gwany (Nationalpark Halgard Sakran, Kurdistan, Irak), Mukunda Raj Prakash Ghimire (Nationalpark Sagarmatha, Nepal), Ashiq Ahmad Khan (Nationalpark Zentralkarakorum, Pakistan), Andrew Seguya (Nationalpark Ruwenzori, Uganda), Wolfgang Platter (Nationalpark Stilfserjoch).
Wolfgang Platter, am Tag des Heiligen Karl Borromäus, 4. November 2013
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n Brixen gibt es seit einigen Jahren in einer Herbstwoche das Gipfeltreffen der internationalen Bergsteiger-Elite. In unserem Neudeutsch, in das sich immer mehr englische Wörter einschleichen, werden solche Gipfeltreffen als „High Summit“ bezeichnet. Im Rahmen der Brixner Veranstaltungsreihe sind in den vergangenen Jahren unterschiedliche Argumente rund um das Thema Berg und Bergsteigen aufgegriffen und erörtert worden. In Lecco am Comosee fand vom 23. bis 25. Oktober dieses Jahres die internationale Wissenschaftskonferenz „High Summit Lecco 2013“ statt. Im Rahmen dieses Kongresses durfte ich einem internationalen Fachpublikum den Nationalpark Stilfserjoch vorstellen. Im Rahmen meines heutigen Beitrages möchte ich den interessierten Leserinnen und Lesern ein paar Informationen zum Kongress in Lecco zusammenfassen.
Das Thema des Kongresses Das Überthema der wissenschaftlichen Tagung von Lecco waren die Gebirgsregionen unserer Erde und der Klimawandel. Insgesamt nehmen die Gebirgsregionen der Erde eine Fläche von 39,3 Mio. km² ein und
machen damit etwa ein Viertel der Landmassen unseres Planeten aus. Das Thema Berge und Klimawandel wurde in den Vorträgen und Diskussionen an den drei Tagen von Lecco aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und in verschiedenen Fachbereichen abgehandelt: • Klima • Gebirgsökosysteme • Kryosphäre (die Eismassen und Permafrostböden) • Wasser • Nationalparke in den Gebirgsregionen • Auswirkungen der menschlichen Tätigkeiten auf das Klima • Kohlenstoff-Kredite • Entwicklung von Bonus-Malus Systemen für Umwelt entlastende und belastende Maßnahmen • Spezialfokus 1: Die Alpenschutz konvention • Spezialfokus 2: Die Rolle der Gebirgs- regionen im Kontext der Weltaus stellung EXPO 2015 Mailand • Schlussfolgerungen
Die Organisatoren Promotoren und Organisatoren des Kongresses von Lecco 2013 waren das nationale italienische Komitee für die wissenschaftliche Forschung CNR und Ev-K2. Die itali-
enische Abkürzung CNR steht für Consiglio Nationale Ricerca. Diese italienische Forschungseinrichtung betreibt unter anderem seit Jahren am K2 im Karakorum eine meteorologische Forschungsstation. Weitere Mitträger des Kongresses waren die Universität Mailand „Politecnico di Milano“ mit ihrem Universitätspool in Lecco, die Abteilung Erdwissenschaften und Umwelttechnologien des CNR und die Handelskammer von Lecco.
Die Schirmherren Die Gipfelkonferenz von Lecco stand unter angesehenen Schirmherren: dem italienischen Staatspräsidenten, dem Ministerpräsidenten, dem Umweltminister, dem Minister für Bildung, Universität und Forschung, der Region Lombardei, der Gemeinde und der Provinz Lecco, der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen F.A.O. mit Sitz in Rom, der internationalen Universität Karakorum K.I.U. in Pakistan, der Nepalesischen Akademie der Wissenschaften N.A.S.T.. Über 400 Teilnehmer waren zur Konferenz registriert. Referenten und Diskussionsteilnehmer rekrutierten sich aus einem internationalen Publikum von Wissenschaftlern, Forschern, Universitätslehrern. Kongress-Sprachen waren Englisch und Italienisch.
Foto: Sergio Nessi
Eine internationale Wissenschaftskonferenz über Berge und Klimawandel
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Vortragsession Gebirgsnationalparke Im Rahmen dieser Vortragsabfolge am zweiten von drei Kongresstagen konnten sich sechs Nationalparke der Berggebiete in Europa, Afrika und Asien vorstellen. Diese Schutzgebiete waren vom wissenschaftlichen Beirat der Kongress-Organisation vorgeschlagen worden. Die Session über die Nationalparke wurde von Prof. Franco Mari moderiert. Dr. Mari ist auch wissenschaftlicher Koordinator im Projekt Ev-K2-CNR. Folgende Nationalparke sind vorgestellt worden: • Teodoro Andrisano stellte als wissenschaftlicher Koordinator in diesem Park den mittelitalienischen Nationalpark Majella in der Region Abruzzen vor. Dieser Nationalpark ist mit dem Ausweisungsjahr 1995 einer der jüngeren von insgesamt derzeit 24 italienischen Nationalparken. Er umfasst eine Fläche von 740 km². Damit ist er ungefähr halb so groß wie der Nationalpark Stilfserjoch. • Ich durfte auf dem Kongress in Lecco den Nationalpark Stilfserjoch vorstellen. Der Vergleich mit anderen Schutzgebieten in unterschiedlichen sozial- und volkswirtschaftlichen Realitäten und Gegebenheiten ist wichtig für die Reflexion der eigenen Ansätze und der eigenen Arbeit. Als eine Erkenntnis habe ich aus Lecco mitgenommen, dass es die heikle Frage von Kompromissen zwischen den Schutz- und Nutzansprüchen in allen Schutzgebieten gibt. Dabei sind die Fragestellungen unterschiedlich nach Gebieten und die Antworten darauf differenziert. • Prof. Ashiq Ahmad Khan aus Pakistan präsentierte den Nationalpark Zentralkarakorum. In Bezug auf die Biodiversität der Lebensräume und der vorkommenden Pflanzen- und Tierarten könne der Nationalpark als repräsentativ für das Gebirgsmassiv Zentralkarakorum angesehen werden. Als eine der negativen Folgen des Klimawandels mit Erhöhung der Jahresdurchschnitts-Temperatur der Luft,
Die Grenzbrücke über die Thaya bei Hardegg im Nationalpark Thayatal Niederösterreich und steht als Beispiel für ein strukturschwaches ländliches Gebiet. Die Brücke verbindet Österreich mit Tschechien und wurde nach dem Fall des Eisernen Vorhanges im April 1990 wiedereröffnet.
welche derzeit schon absehbar ist, nannte Prof. Khan im Zusammenhang mit der Biodiversität der Tiere die Verschiebung der Lebensräume verschiedener Tierarten in größere Höhenlagen. So würde beispielsweise der Leopard als Großkatze aus tieferen Höhenstufen in größere Höhenlagen vordringen und dem Schneeleoparden seinen angestammten Lebensraum streitig machen. Der Schneeleopard kann nicht in noch größere Höhenlagen ausweichen und ist mittelfristig auch wegen des Klimawandels bedroht. • Dr. Andrew Seguya aus Uganda ist in seinem Heimatland Direktor der Abteilung Naturschutz. Er hat den ugandischen Nationalpark an den Ruwenzori-Bergen vorgestellt. Dieser afrikanische Nationalpark wurde im Jahre 1995 eingerichtet und umfasst eine Fläche von 995 km². In Punkto Biodiversität der Wirbeltiere kommen in diesem Schutzgebiet 18 Säugetier-Arten (z. Vgl. Nationalpark Stilfserjoch: 59 Arten), 217 Vogel-Arten (Nationalpark Stilfserjoch: 178) und 9 Reptilien-Arten (NPS: ebenfalls 9 Arten) vor. Aus dem Vergleich der Satellitenbilder von 1997 und 2009 stellte Dr. Seguya auch für die Gletscher der afrikanischen Tropenzonen einen dramatischen und besorgniserregenden Massen- und Flächenverlust fest. • Dr. Mukunda Raj Prakash Ghimire vom nepalesischen Ministerium für Forste und Bodenschutz präsentierte den Sagarmatha-Nationalpark Nepals. In seinem Artenspektrum beherbergt dieser Gebirgspark 28 Säugetier- und 118 Vogelarten. Im Jahre 1981 wurde der erste Managementplan erstellt, der inzwischen mehrmals überarbeitet und nach dem ZweizonenModell mit einer Kernzone und einer Pufferzone konzipiert worden ist. Aus der Mehrjahresstatistik der Gästeankünfte aus dem Ausland ist ersichtlich, dass der Nationalpark zur ökonomischen Wertschätzung aus dem Naturtourismus beiträgt.
• Dr. Abdulawahid Gwany hat den Halgard Sakran-Nationalpark in seiner Heimat Kurdistan vorgestellt. Das 1.100 km² umfassende Schutzgebiet in Höhenlagen zwischen 900 und 3.700 Metern Seehöhe geht auf den Großvater des heutigen Präsidenten der Region Kurdistan Barzani als einen großen Freund der Tiere zurück, wie es Dr. Gwany formulierte. Aus den im Rahmen des Referates gezeigten Bildern zu den Lebensräumen waren auch die Landschaftsschäden zu erkennen, welche die Bombenabwürfe des diktatorischen Regimes im Kurdengebiet Nordiraks hinterlassen haben. Kurdistan will den Nationalpark als Tourismusdestination bewerben. Foto: Wolfgang Platter
Der Gletscher Glacier de Bossoms am Mont Blanc bei Chamonix in Frankreich. Das Bild steht für eine touristisch hoch- und harterschlossene Bergregion.
Foto: Wolfgang Platter
Vinschgerwind 23-13
Foto: Wolfgang Platter
07.11.13
Die Vintgar-Klamm an der Radowna bei Bled im slowenischen Nationalpark Triglav, ein Naturdenkmal als Touristenmagnet.
Info: Wussten Sie, dass in Italien derzeit 24 und in Österreich 6 Nationalparke ausgewiesen sind? Im Alpenbogen zwischen Frankreich und Slowenien gibt es derzeit 13 Nationalparks und weltweit sind es ca. 4300.
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Sportlichkeit
07.11.13
Gestern und heute
Über die 3:0 Niederlage in Kastelbell kommentiert Sektionsleiter Gambaro: „ Wir haben verdient verloren!“ Kein Wort über die eigenen Chancen: „Es zählen nur die erzielten Tore!“
Raimund Pali aus Schluderns war vor 40 Jahren Spieler, vor 20 Jahren Präsident des Sportvereines und heuer ist er wieder zum Präsidenten gewählt worden. Die Richtlinien und die Ziele, die Pali ausgegeben hat: eine junge Mannschaft aufzubauen, den Klassenerhalt zu halten, sogar mit dem Ziel, unter die ersten Fünfplatzierten zu kommen. Die 2. Liga ist heuer ziemlich stark, denken wir an Gargazon, Tirol, Plaus und Riffian.
Foto: Leonardo Pellissetti
46 /Sport/
Laaser Zugpferde
Weltklasse unter sich
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Foto: www.nordic-online.ch
anglauf- und Biathlonfans können ihre Idole auf dem Schnalstaler Gletscher live in der Höhenloipe erleben, denn Kurzras ist derzeit Treffpunkt für fast alles, was in diesen nordischen Disziplinen in Europa Rang und Namen hat. Bereits an der Talstation fällt das eigene Wachs-Mobil der deutschen Athleten ins Auge, während Biathlet Ole Einar Bjørndalen vielleicht vorbeispaziert. Auf dem Gletscher trainiert aber auch neben der italienischen Nationalmannschaft bei besten Bedingungen ganz Skandinavien: die Schweden mit Marcus Hellner, die Norweger mit den alten Bekannten Margit Bjørgen und Therese Johaug. Petter Northug fehlt bisher aus gesundheitlichen Gründen, sein Bruder Tomas ist aber dabei. Die Finnen mit Matti Heikkinen dürfen dabei
Gesamtsieger der Tour de Sci 2012/2013 Alexander Ljogkow auch nicht fehlen. Der letztjährige Gesamtsieger der Tour de Sci Alexander Ljogkow aus Russland trifft auf den zweitplatzierten Dario Cologna aus der Schweiz. Weitere Nationen sind Dänemark, Bulgarien, Rumänien, die Slowakei und Frankreich.
Laas - Im Schatten der populären Sportarten entwickelt sich in Laas die Liebe zum Pferdesport - mit erstaunlichen Resultaten. Die Familie Telser hat gleich zwei Titel nach Laas holen können - und dabei traditionelle Hochburgen des Dressursports und des Gespannfahrens hinter sich gelassen.
Fotos: „Wind“-Archiv
Kurzras
Helmut Telser beim Gespannfahren
Sandra Telser gewinnt den Südtiroler Dressur Cup 2013 „Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.“ Reiten ist für viele Kinder ein Traum und dieser Traum hat sich für die dreizehnjährige Sandra Telser aus Laas längst erfüllt. Sie reitet bereits seit ihrem 7. Lebensjahr. Zuerst auf dem Pony „Gina“, das viele Kinder, die im Allitzer Waldele Reitkurs machten, kennen. Mittlerweilen ist sie auf den Haflingerhengst „Wildbach“ umgestiegen. Letztes Jahr hat sie mit dem Dressurreiten begonnen und als sie im Frühjahr 2013 die ersten Turniere gewann und dabei viele erfahrene Reiterinnen hinter sich ließ, hat sie sich entschlossen, beim Südtiroler Dressur Cup 2013 in der Anfängerklasse mitzureiten. Diese Meisterschaft war für alle Pferderassen offen und wurde über fünf Etappen ausgetragen. Die Austragungsorte waren Wiesen, Meran, Sterzing, Jenesien und Olang. Geritten wurde in drei Kategorien: Anfänger,
Fortgeschrittene und Senioren. Sandra konnte bei allen Turnieren in der Anfängerklasse die höchste Punktezahl erreichen und ging somit als unumstrittene Siegerin des diesjährigen Dressur Cups hervor. Erfreulich ist, dass dieser Titel in den Vinschgau und nicht in die Hochburgen des Dressursports nach Meran, Sterzing oder Olang ging. Alle Pferdefreunde freuen sich mit Sandra und wünschen ihr weiterhin viel Freude und Erfolg mit ihrem Hengst „Wildbach“.
Sandra Telser auf „Wildbach“
Vize-Italienmeister im Gespannfahren Helmut Telser aus Laas beteiligte sich Anfang Juni mit seiner Stute „Nomi“ an der diesjährigen Italienmeisterschaft im Gespannfahren in Parma und holte den Vize-Italienmeistertitel im Bewerb der Pony-Einspänner, Kategorie „Brevetti“. Sein Teamkollege Christian Tröger gewann die Bronzemedaille. Somit wurde wieder einmal bewiesen, dass die Haflinger sowohl im Fahrsport, als auch in der Dressur die Konkurrenz anderer Rassen nicht scheuen. Auch in Südtirol wurden in diesem Jahr wieder einige Turniere veranstaltet, an denen sich der Vinschger Fahrer sehr erfolgreich beteiligte. Die Südtirol-Trophäe 2013 im Ein- und Zweispänner wurde in Kaltern, Laas, Jenesien und Olang ausgetragen. Dabei erzielte Helmut Telser in der Gesamtwertung im Ein- und auch im Zweispänner den hervorragenden zweiten Platz.
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/Sport/ 47
Vinschgau
Sportl’n mit Herz – Dynafit Vinschgau Cup 2014
Hoffen auf viele Teilnehmer und somit auch Spenden. Das Organisationsteam ganz in orange, v.l.: Alex Erhard, Franz Gruber, Anton Steiner, Klaus Wellenzohn mit dem Koordinator der Herzsportgruppe Schlanders Karl Tappeiner (Bildmitte) Wettkampf hat, kann auch in der Kategorie Richtzeit starten. Hier werden die Zeiten aller in dieser Wertung teilnehmenden Athleten zusammengezählt. Die ersten drei Damen und Herren, die am nächsten am Mittelwert
sind, können sich ebenfalls über tolle Sachpreise freuen. Gefragt sind 2014 also nicht nur zache Wadl´n, sondern auch eine gute Portion Glück. Für Teilnehmer, die mindestens an 3 Wettkämpfen am Start sind, gibt es wieder ein Treuegeschenk vom Hauptsponsor Dynafit. Heuer erstmals möglich ist die vorzeitige Anmeldung zu allen Rennen. Auch dafür gibt es ein besonderes Geschenk. Das Silvestermenü hoffentlich schon gut verdaut, startet der Vinschgaucup mit 3.1.2014 auf Maseben. Weiter geht es am 10. Jänner im Skigebiet Trafoi, am 31. Jänner am Watles und am 14. Februar mit einer besonderen Überraschung für die Damen im Skigebiet Kanzel. Das Finale findet schließlich am 14. März auf der Haideralm statt. Start-
zeit ist jeweils um 19.30 Uhr. Da Sportlerherzen bekanntlich einen starken Schlag haben, darf auch heuer der gute Zweck der Veranstaltung nicht fehlen. Von den 20 Euro Startgeld für jeden Wettkampf bekommt nicht nur jeder Teilnehmer einen Teller Nudel sowie einen kostenlosen Kleidertransport, sondern es werden zudem 5 Euro an eine gemeinnützige Organisation weitergegeben. Konnten letztes Jahr 5600 Euro für die Kinderkrebshilfe gesammelt werden, so ist heuer die Südtiroler Herzstiftung an der Reihe. Peter Pfeifer Die Anmeldungen für den Dynafit Vinschgau Cup laufen entweder Online oder bis 19.00 Uhr vor Ort. Infos unter 3358447257 oder www.ski-running.com
Laas/Fließ
Laufsport
Hundeverein Laas erfolgreich
Ein Laaser in Berlin
Foto: „Wind“-Archiv
Hundeverein Laas erfolgreich bei der Ortsgruppenprüfung in Landeck – Fließ (auf dem Bild fehlt Klaus Marx)
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m 21. und 22. September lud der Hundeverein Landeck-Fließ zur alljährlichen Ortsgruppenprüfung. Der Hundeverein Laas ging mit insgesamt neun Mitgliedern in den Kategorien BHVT (Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest), BGH (Begleithundeprüfung) 1 – 3, sowie in der FH 1 (Fährtenhundprüfung) an den Start. Bei der Begleithundeprüfung mit Verhaltenstest werden der Gehorsam in der Öffentlichkeit (Straßenverkehr, beim Zusammentreffen mit Fußgängern, Joggern und Radfahrern) geprüft. Auch die Gehorsamsübungen Sitz, Platz und Fuß
müssen gezeigt werden. Die Starter in dieser Kategorie, Garber Karl mit „Luna“, Valeria Platzgummer mit „Nemo“, Tscholl Karin mit „Zazou“ und Marx Klaus mit „Kimba“ bestanden diese Prüfung mit Bravour. In der österreichischen Begleithundeprüfung wird die Disziplin „Unterordnung“ in drei Schwierigkeitsstufen, BGH 1, BGH 2 und BGH 3 unterteilt. Fleischmann Siglinde erreichte mit ihrer „Tessa“ den 1. Platz mit insgesamt 96 von 100 möglichen Punkten, ebenso Eva Erhard erzielte mit ihrer „Sanja“ ein gutes Ergebnis in der BGH
1. Carmen Pirhofer mit „Iago di Casa Nosella“ erreichte in der höchsten Prüfungsstufe BGH 3 den 3. Platz mit insgesamt 93 Punkten und erreichte am zweiten Prüfungstag Platz 1 in der Fährtenhundprüfung 1. Mit einer guten Punktezahl in der Prüfungsstufe 3 erreichte Rainer Luisa mit „Flocki“ den 4. Platz, gefolgt von Iris Mack mit ihrer „Aria“ auf Platz 5. Die Mitglieder des Hundevereins Laas möchten sich bei dieser Gelegenheit bei ihrem Ausbildungswart Pirhofer Georg recht herzlich für seine Einsatzbereitschaft und Ausdauer bedanken.
A
m 29. September 2013 fand bei strahlendem Sonnenschein und optimalem Laufwetter der 40. Berlin-Marathon statt. Unter den über 41.000 Teilnehmern nahmen auch über 100 Südtiroler und ein Läufer des ASC Laas Raiffeisen teil. Es handelte sich um Leopold Horrer (im Bild), welcher seine persönliche Marathon-Bestzeit in 3.05.58 lief und sich auf Rang 2.010 platzierte. Entlang der Strecke waren über 1 Million begeisterte Zuschauer, die die Läufer unterstützten – ein unvergessliches Erlebnis. (lp)
Foto: „Wind“-Archiv
it durchschnittlich 200 Startern und einer sehr positiven Rückmeldung bei der Vorjahresausgabe von Seiten der Liftbetreiber und der Bevölkerung geht man heuer mit viel Zuversicht und Motivation in die 2. Runde des Dynafit Vinschgau Cups. Einiges an Neuem aber auch Bewährtem bringen die Organisatoren Alex Erhard, Franz Gruber, Anton Steiner und Klaus Wellenzohn vom SkiRunning-Team gemeinsam mit den austragenden Skigebieten 2014 auf den Plan. Es wird wieder insgesamt 5 Skitouren- und Schneeschuhbewerbe mit Einzel- und Cup-Gesamtwertung geben, Sachpreise und Tombola bei jedem Wettkampf inklusive. Wer heuer kein sportärztliches Zeugnis oder einfach keine Lust auf einen herkömmlichen
Foto: Peter Pfeifer
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48 /Sport/
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Eishockey Kampf vor dem Prader Tor
Oberdörfer trifft ebenfalls
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Foto: Sarah Mitterer
Foto: HCB
Freizeithockey CCM Cup
Prader gelingt „Derby – Revanche“ F
ür die Freizeithockeyteams des SSV Naturns und des ASV Prad hat die neue Meisterschaft begonnen. Ins Rennen um den Titel beim Prifa CCM-Cup gehen in diesem Jahr acht Teams, die beiden Vinschger Mannschaften gehören wie in den vergangenen Jahren zu den Favoriten. Die Blue Cannibals aus Naturns starteten mit zwei Siegen in die neue
Saison, während die Geier aus Prad die ersten beiden Spiele im Penaltyschießen verloren. Das erste Highlight für beide Mannschaften war das „VinschgerDerby“. Die Obervinschger trafen vor eigenem Publikum auf die Blue Cannibals und wollten sich für die knappe Niederlage beim Saisonfinale im Spiel um Platz drei revanchieren. Prad
startete stark und lag nach zwanzig Minuten mit 2:0 vorn. Doch die Gäste verkürzten auf 1:2. Im letzten Drittel gelang den Pradern der dritte Treffer des Abends und sie feierten mit dem 3:1 Heimsieg eine gelungene Revanche. Das Rückspiel des Derbys findet am 13. Dezember um 20.30 Uhr in Naturns statt. (sam)
Hundesport - Europa Meisterschaft
Eishockey Jugend
Silber für Florian und Jango
Zusammenarbeit der Vinschger Vereine
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geholt. Die Vertreter von „Italien 2“ Stampfer und Jango waren absolut die Besten der Azzurri. Pietro De Piccoli von „Italien 1“ wurde 8., Werner Runggaldier von „Italien 3“ wurde 25. und Simona Martinengo von „Italien 4“ wurde 30. Das Resultat krönt eine langjährige Tätigkeit von Stampfer als Tierfreund in der Überzeugung der Wichtigkeit des Miteinanderseins von Mensch und Hund. (lp) Foto: „Wind“-Archiv
ach der brillanten Qualifizierung zur EuropaMeisterschaft für Fährtenhunde haben der RealgymnasiumProfessor Florian Stampfer und seinvierbeiniger Freund „Jango vom Helo“ im individuellen Wettkampf ein noch höheres Ziel erreicht. Das Duo aus Goldrain hat nämlich die Silbermedaille in der Meisterschaft, welche zwischen dem 17. und 20. Oktober in Cormons (Friaul) abgehalten wurde,
er AHC Vinschgau Junior, der ASV Prad und der SV Lana haben in diesem Jahr für die neue Saison in den Kategorien U14 und U16 eine Spielgemeinschaft gebildet. Damit haben die Kinder die Möglichkeit, an den verschiedenen Meisterschaften teilzunehmen, sich mit anderen Mannschaften zu messen und sich eislaufund stocktechnisch weiterzuentwickeln. Seit August trainieren die Spieler der drei Vereine gemeinsam und haben schon einige Spiele bestritten. Während die U16 noch auf den
ersten Sieg wartet, holte sich die U14 gegen Bozen Academy beim 13:1 Heimsieg die ersten Punkte. Vor allem der Teamgeist und der Einsatz, den alle Spieler in jedem Spiel und Training zeigen, sind sehr lobenswert und werden sicher von weiterem Erfolg gekrönt sein. (sam)
Foto: AHC Vinschgau
wei Vinschger mischen mit dem HC Bozen Südtirol ordentlich die österreichische Liga auf und beide konnten bereits ein Tor für den italienischen Rekordmeister erzielen. Nachdem der Prader Peter Wu n d e r e r als erster Spieler auf italienischem Eis ein Tor in der EBEL (Erste Bank Eishockey Liga) erzielen konnte, konnte sich auch der zweite Vinschger in die Torschützenliste eintragen. Im Spiel gegen Laibach erzielte der 24-jährige Hannes Oberdörfer in der 15. Minute das zwischenzeitliche 2:1 und schoss erstmals ein Tor im Trikot der Füchse. „Ich war geschockt, als der Puck die Torlinie überquerte und konnte es kaum glauben,“ so Oberdörfers Reaktion laut der Zeitung „Dolomiten“. Der Goldrainer hat sich im Bozner Team einen Stammplatz erkämpft und sich zu einem wichtigen Baustein in der Verteidigung des HCB entwickelt. (sam)
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Vinschgerwind 23-13
/Sport/ 49
pr-info - Finstral
FINSTRAL investiert in neue Werke
NEUE IDEEN BRAUCHEN PLATZ
Wintergärten zur Wohnraum-Erweiterung. Endlich geht der Traum von mehr Raum in Erfüllung: mit FINSTRAL Wintergärten, die sich harmonisch an Form und Stil Ihres Hauses anpassen. Hinter der attraktiven Optik verbirgt sich ein komfortables System zur großflächigen Öffnung. FINSTRAL – schaffen Sie sich neuen, lichtdurchfluteten Lebensraum.
Finstral-Hauptsitz
N
eben dem Hauptsitz in Unterinn und dem Profileproduktionswerk in Weber im Moos am Ritten wird zurzeit ein neues Produktionswerk in der Handwerkerzone Unterinn/Klobenstein errichtet. In dieser neuen Betriebsstätte erfolgt in Zukunft die Produktion der Wintergärten, Kleinfassaden und Glasanbauten. Das neue Gebäude wird eine Produktionsfläche von ca. 5.000 m² umfassen und mit moderner Produktions- und Lagertechnik ausgestattet sein. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt ca. 6 Mio. Euro. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2014 geplant. Durch dieses neue Werk wird am Hauptsitz Platz geschaffen für Ausstellungsräume, Montageschulungseinrichtungen, zusätzliche Büros, eine Prototypenfertigung und ein Prüflabor. Bereits seit Anfang des Jahres sind die Bauarbeiten für ein neues Isolierglas-Produktionswerk in Scurelle - Valsugana (TN) im Gange.
Mit 9.600 m² bietet die Produktionsfläche Platz für ein hochmodernes, automatisches Lager und ein Zuschnittzentrum mit direkt angekoppeltem Härteofen für die Herstellung von temperierten Sicherheitsgläsern. Auch drei Isolierglas-Zusammenbaulinien und Sonderbearbeitungen wie Emaillierung und Bedruckung der Gläser sollen hier eingerichtet werden. Die bereits in der Installation befindliche Anlage zählt zu den modernsten Einrichtungen dieser Art in Europa. Die Gesamtkapazität in der vollen Auslastung beträgt rund 10.000 Glaseinheiten pro Woche. Das Investitionsvolumen macht ca. 11 Mio. Euro aus. Die Inbetriebnahme soll Anfang Februar 2014 erfolgen. Durch diese Investitionen will FINSTRAL seine Leistungsfähigkeit und Lieferbereitschaft weiter verbessern, um als innovativer und zuverlässiger Partner auch in Zukunft Händlern und Kunden noch kompetenter zur Seite zu stehen.
Fußball - Landesliga: Latsch
I
m letzten Heimspiel gegen Natz gewannen die Gäste, die sich immerhin als eine solide Mannschaft darstellten. Die Frage, welche sich viele Zuschauer stellten, ist: Wie lange wird das Pech noch andauern? In der Tat hatten die Latscher einige große Chancen: Es genügen jene von Michael Tscholl und Hannes Stecher (Bild) in den ersten 10 Minuten aufzuzählen, sowie jene riesige von Hannes Schwemm in der 88. Minute, welche von einem Mannschaftskollegen abgefälscht wurde. Ein Unentschieden wäre die richtige Lösung gewesen. (lp)
Foto: Leonardo Pellissetti
Wie lange noch im Pech?
FINSTRAL AG . Gastererweg 1 . 39054 Unterinn/Ritten (BZ) T 0471 296611 . F 0471 359086 finstral@finstral.com . www.finstral.com
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Vinschgerwind 23-13
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Theaterverein Schlanders
„Gerüchte… Gerüchte…“
Komödie in 2 Akten von Neil Simon Regie: Daniela Montini Alber Ort: Kulturhaus Karl Schönherr, Schlanders Aufführungstermin: P remiere: Fr. 15.11.13, 20.00 Uhr; So. 17.11.13, 17.00 Uhr; Do. 21.11.13, 20.00 Uhr; Sa. 23.11.13, 20.00 Uhr; So. 24.11.13, 17.00 Uhr; Di. 26.11.13, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 348 74 39 724 (ab 16.00 Uhr) oder theaterverein.schlanders@gmail.com
*14.12.1925 † 27.10.2013 Tarsch
Danke sagen wir der hochwürdigen Geistlichkeit und dem Kirchenchor Tarsch für die Gestaltung der Heiligen Messfeier und allen, die am Rosenkranz und an der Beerdigung teilgenommen haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott für die zahlreichen Gedächtnisspenden und für die vielen mündlichen und schriftlichen Beileidsbekundungen. Die Trauerfamilie
Ich seh dich Mutter vor mir stehen, wie abends vor dem Schlafengehen, du unser aller hast gedacht, mit Liebe stets für uns gewacht. Ob fern wir waren oder nah, das Mutterherz war und ist immer da.
Heimatbühne Taufers i. M.
Erika Pratzner
„Perlenhochzeit“
Ein herrlich turbulentes Lustspiel von Rolf Bechtel Regie: Davide Brighenti Ort: Schulturnhalle, Taufers i. M. Aufführungstermin: P remiere: Sa. 16.11.13, 20.00 Uhr; So. 17.11.13, 17.00 Uhr; Sa. 23.11.13, 20.00 Uhr; So. 24.11.13, 20.00 Uhr; Mi. 27.11.13, 20.00 Uhr; Sa. 30.11.13, 20.00 Uhr; Reservierung: Tel. 340 23 67 216 (Martina)
Theaterbühne Matsch
Wwe. Wegmann
* 27.05.1942 † 04.11.2012 Schluderns
Wir denken beim Gottesdienst am Freitag, den 8. November um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns in besonderer Weise an dich. In Liebe und Dankbarkeit, deine Familie
„Neina, iats glongt’s!“
(Opa es reicht!) Schwank in 3 Akten von Bernd Gombold Ort: im Kultursaal Matsch Aufführungstermin: P remiere: Sa. 23.11.13, 20.00 Uhr; So. 24.11.13, 20.00 Uhr; Fr. 29.11.13, 20.00 Uhr; Sa. 30.11.13, 20.00 Uhr; So. 01.12.13, 15.00 Uhr; Reservierung: Tel. 333 19 505 86
1. Jahrestag
Josef Schaller * 22.8.1917
† 17.11.2012
Kortsch In Liebe gedenken wir deiner am Sonntag, 17. November, um 9.45 Uhr bei der hl. Messe in der St.-JohannesKirche von Kortsch. Deine Kinder mit Familien Bestattungen
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