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Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 13-15 Vinschgau Südtirol

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 13 (254) 25.06.15 I.P. 11 Jg.

www.vinschgerwind.it

Junge Matscher wandern ab

Eine Spurensuche der Ursachen

www.nika-gmbh.com

Industriezone 1/C I - 39021 Latsch

NIKA GmbH

Tel. 0473 73 96 99 info@nika-gmbh.com


2 /wandern/

Vinschgerwind 13-15

Bergtouren

Die Eisawiesn über den Thaneihöfen

25.06.15

Wandertouren

Höhenwege

Der Upisee auf 2552m Höhe

In das wu(a)nderbare Matschertal auch ohne Auto Erste Herbststimmung am höchsten Seenplateau- die Saldurseen

Wandertaxi Matsch Sonntag: ab Bahnhof Mals an Parkplatz Glieshöfe ab Parkplatz Glieshöfe an Bahnhof Mals

8.45 9.05 16.45 17.05

werktags: ab Matsch Wendeplatz an Glieshöfe ab Glieshöfe an Matsch Wendeplatz

9.40 9.50 17.30 17.40

(mit Anschluss Citybus)

Taxi Thanei, Tel. +39 340 4 13 84 16 Mehr Infos und genaue Streckenangaben mit GPS Daten und Höhenprofil z.B. unter: - GPSies.com -trekking.suedtirol.info - alpenvereinaktiv.com

Von einem Geheimtipp zu schreiben, wäre wohl übertrieben. Aber von Orten, Wegen und Streifzügen, die noch nicht überlaufen sind. Von Momenten, in denen man sie noch spüren, sehen und riechen kann, die Natur in ihrem Ursprung. Matsch ist noch relativ unverfälscht, das Tal und die Menschen. Es liegt auf einer Höhe von 1500m bis 1824m. Hochalpines Klima prägen hier Natur und Mensch. Wer ins Matschertal kommt, kann sie noch finden, die viel gesuchte Ruhe und Einsamkeit. Für einige vielleicht zu beschaulich. Doch all jene, die weder Animationsprogramm noch Trubel für ihren Urlaub und ihre Freizeit brauchen, schätzen die ungekünstelte Ruhe. Seit diesem Sommer fährt das Wandertaxi zwei fixe Routen vom Dorf Matsch bis zum Talende am Hotel Glieshof, beide Routen natürlich abgestimmt auf Citybus und Zug. Sonntags fährt das Wandertaxi außerdem direkt vom Bahnhof in Mals bis zum Glieshof, genannt Matscher Alpe. Also auch stressfreies und naturnahes An- und Abreisen für den, der möchte. Und weil ein Wandervorschlag alleine dem Tal nicht gerecht werden würde, gibt es frisch und fröhlich gleich drei: DIE KLASSISCHE: Vom Glieshof, Hearasteig über den Jordan zu den fünf Saldurseen, dann über Klein- Tibet 3020m und dem Tabernackel zur Oberetteshütte hinunter und auf dem „Normalweg“ zurück ins Tal. ungefähre Gehzeit: 7h DIE MAJESTÄTISCHE: Vom Glieshof zum schönen Upisee und dann über den Wilderersteig bis zur Upialm wieder zurück; vor der Abzweigung zur Upialm kann man auch noch einen einstündigen Abstecher zum Mittagsköpfl 2601m machen. ungefähre Gehzeit: 4h/5h DIE GEMÜTLICHE: Vom Glieshof über die Thaneihöfe und die Eisawiesn dem Matscher Höhenweg nach bis zur Matscher Alm hinunter und über den Forstweg wieder zurück. ungefähre Gehzeit: 3h


25.06.15

Inhalt

Vinschgerwind 13-15

/inhalt/ 3

Wie entwickelt sich das Bergdorf Matsch?

Foto: Erwin Bernhart

Foto: Joachim Winkler

in eigener Sache

Seite 6

Mehr Diskussionskultur in der Schludernser Gemeindepolitik? Seite 4

Schlanders/Bozen: Seilbahn oder Umweltgeld für den Marmor?

Seite

4

Glurns/Naturns: Der kleine Schönheitsfehler beim 1. Ortler Bikemarathon

Seite

5

Schlanders: Der Generalsekretär Konrad Raffeiner geht

Seite

5

Graun: Der TV-Präsident Karl Gapp ist gegangen

Seite

5

Nauders: Die Qualitätsoffensive in Nauders

Seite

8

von Chefredakteur Erwin Bernhart

Sommerwind Unseren „Sommerwind“ haben Sie in der vergangenen Woche per Post erhalten. Zugleich erhalten den „Sommerwind“ unsere Feriengäste, die im Laufe des Sommers den Vinschgau besuchen. Denn das, wie wir meinen, schön aufgemachte Heft wird in bestimmten Tourismusvereinen, an Talstationen diverser Aufstiegsanlagen, in Hotels, in Restaurants usw. aufliegen. 18 Nicht nur wir Einheimische, auch viele unserer Gäste sind in Bewegung. Tourismusvereinsgrenzen kennen wir nicht. Auch kennen wir keine Grenzen von Tourismusverbänden. Deshalb ist unser „Sommerwind“ eine Spurensuche mit Geschichten und Tipps aus dem Vinschgau - von der Töll bis zum Reschenpass. In der herausnehmbaren Wanderbroschüre in der Mitte des Heftes geben wir Wander- und Einkehrtipps, eine handliche und zum Mitnehmen geeignete Sammlung von herrlichen Spazier- und Wandern im Vinschgau Wanderwegen. Schließlich ist der gesamte Vinschgau ein Wanderparadies - und er soll es auch bleiben dürfen. Nur wer etwas macht, kann auch Fehler machen. Ein solcher ist uns im „Sommerwind“ unterlaufen und den wollen wir richtigstellen. Mit einem „Gruß aus der Küche“ heißen wir unsere LeserInnen im Vinschgau willkommen. Diesen Gruß aus der Küche haben wir irrtümlicherweise dem Oberniederhof zugeschrieben. Tatsächlich sind Bild und Rezept vom Oberraindlhof im Schnalstal. Wir wünschen bon appetit und allen einen schönen Sommer. tolle Wandertouren

in der Extra- Beilage

Burgeis: Der Austausch der Wirtschaft

Seite

Tanas: Leben am Berg als touristische Nische

Seite 10

Burgeis: Ehrenbürger Eduard Platzer

Seite 10

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Sonderthema: Wirtschaftsstandort Laas

9

ab Seite 32 Seite 40

Juni 2015 I.P.

Nationalpark Stilfserjoch: Artenreichtum in Bergblumenwiesen

Di Göflaner Marmormocher welln a Soalbohn bauen. Von Wantl-Bruch bis af Göfla. Nor war pa dr Stroß a Rua.

Di Touristiker af Schlondersch reidn schun long von a Soalbohn. Jaz kriagn si vielleicht oane. Obr di folsche.

BRILLENBERATUNG, WIE SIE SEIN SOLL: PERFEKT.

Optik Gritsch – Prad Wir überprüfen Ihr Sehvermögen. Kontaktlinsenanpassung auch bei Keratokonus Topografie.

Wir laden Sie am Sa. 4. Juli 2015 um 9.00 Uhr zur Vorstellung des neuen Video-Zentrier-Gerätes von Rodenstock in unserem Geschäft in Prad herzlich ein. Geschäftszeiten: Mo. – Fr. 9.00 – 12.30 Uhr & 15.00 – 18.45 Uhr Sa. 9.00 – 12.30 Uhr Tel. 0473 055 761

Menschen Besonderheiten Attraktionen

Sommer 2015

Für unsere Gäste pagine italiane

im Vinschgau

I.P.


4 /politik/

Vinschgerwind 13-15

Wind - online

„Laufen für einen guten Zweck“: Die Organisatoren des Reschenseelaufs unterstützen die Südtiroler Krebshilfe. Teilnehmer, die sich beim „Laufteam Südtiroler Krebshilfe“ einschreiben, spenden ihr Startgeld und tragen finanziell und motivierend zur Rehabilitation Betroffener bei.

Seilbahn oder Umweltgeld?

B

urkhard und Peter Pohl von der Göflaner Marmor GmbH ist es Ernst. Gemeinsam mit dem Schlanderser BM Dieter Pinggera, Vertretern der Fraktion Göflan haben sie am vergangenen Freitag ein neues Material-Seilbahnprojekt für den Marmortransport dem LH und Wirtschaftsassessor Arno Kompatscher in Bozen vorgestellt. Kostenpunkt rund 5 Millionen Euro, Seilbahnstart direkt am Wantl-Bruch, Talstation beim Anfang der Göflaner Wiesen. Für die Gemehmigung einer Materialseilbahn brauche es, so Pohl dem Vinscherwind gegenüber, die Genehmigung von der Gemeinde, von der Forst und vom Nationalpark. Man wolle das Projekt demnächst auf die Baukommission von Schlanders bringen. Peter Pohls Traum ist es, den Seilbahnbetrieb mit 2017 aufnehmen zu können. Allerdings heißt es vonseiten des Landeshauptmannes, sei noch eine Variante zu studieren. Nämlich, dass der Marmor-Transport über die derzeitige Straße mit einer Art Umweltgeld abgegolten werden könnte. Diese Studie, welche unabhängig von Laas läuft, werde noch vor den Augustferien präsentiert. Geht die Gemeinde Schlanders, die für den Marmortransport vertraglich zuständig ist, auf dieses Umweltgeld ein, kommt keine Seilbahn und die Straße wird definitiv. Ansonsten, so Burkhard Pohl, wird die Materialseilbahn gebaut. (eb)

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Sollte es Ihrer Meinung nach bei künftigen Gemeinderatswahlen, damit man gezielt Personen wählen kann, nur noch eine Liste geben?

92,9 % JA 7,1 % NEIN

Neue Umfrage: Sie haben kürzlich den „Sommerwind“ erhalten. Wie gefällt Ihnen unser heuriger „Sommerwind“?

Die Arbeitskreise Schluderns - Die Gemeinde Schluderns ist ein Reich von Arbeitsgruppen: Eine Arbeitsgruppe für Bürgerbeteiligung unter dem Vorsitz von Armin Bernhard hat Änderungen in der Gemeindesatzung vorgeschlagen. Vorerst wurde die Genehmigung im Gemeinderat vertagt.

Foto: Erwin Bernhart

Schlanders/Bozen

25.06.15

v.l.: Mirko Stocker hatte Bedenken wegen der 2 Millionen Euro Querfinanzierung für die Beregnung; Armin Bernhard hat den Arbeitskreis Bürgerbeteiligung geleitet und eine Menge Vorschläge für die Satzungsänderung vorbereitet; Brigitte Stecher fragt sich, ob die angestrebte Lösung für Kindergarten und Musikprobelokal wirklich „billiger“ komme

von Erwin Bernhart

D

er Gemeinderat von Schluderns hat am 16. Juni 2015 zwei wesentliche Grundsatzentscheidungen getroffen: Dem Bonifizierungskonsortium Vinschgau bzw. den Schludernser Grundbesitzern wurden 2 Millionen Euro zugesagt. Im Gegenzug zieht das Bonifizierungskonsortium seinen Rekurs gegen das Ansuchen von der Gemeinde um eine Stromkonzession für ein Kraftwerk in Konfall zurück. „Damit etwas weitergeht“, war die Marschrichtung. Und beim mittlerweile legendären Bau des Kindergartens, seit Jahren in der Schwebe, wurde der Grundsatzbeschluss von „Sanierung“ in Richtung „Neubau in reduzierter Form“ umgepolt. „Damit etwas weitergeht“, war auch da die Marschrichtung. Trotz geäußerter Zweifel, ob die 3000 Kubikmeter Kindergarten mit 3 Sektionen und ein eigenes Gebäude für ein Musikprobelo-

kal tatsächlich billiger sein werden, als das zuvor über einen Wettbewerb gewonnene BaldiProjekt mit 4 Sektionen und das Musikprobelokal unterirdisch. Interessant war aber, was vertagt worden ist. Eine Arbeitsgruppe für Bürgerbeteiligung um Armin Bernhard hat bereits im April den einzelnen Fraktionen (Bürgerliste Schluderns, SVP, Mitnond-Freie Liste Schluderns und Freiheitliche) ihre ausgearbeiteten Vorschläge zukommen lassen. Trotzdem wurde das Ganze vertagt. Man wolle das in einer Klausursitzung mit dem Gemeindesekretär Christian Messmer durchkauen. Tatsächlich dürfte man sich um eine Diskussion gedrückt haben. Denn mit den Vorschlägen wird das politische Dorfgeschehen - vom Naturnser Modell großteils abgekupfert - quasi institutionalisiert. Beispiele: Ein 7-köpfiger Seniorenbeirat soll die Gemeindeverwaltung beraten; Großprojekte müssen einer

Bürgerversammlung vorgestellt werden; für einen Bürgerhaushalt wird ein öffentliches Verfahren eingeführt; ein Bürgerrat, zusammengesetzt aus 12 bis 16 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Bürgern, soll einmal jährlich tagen; danach sollen die Ergebnisse des Bürgerrates in einem Bürger-Café vermittelt werden; Arbeitskreise sollen eingesetzt werden (im Vorschlag: „Der BM kann die Einsetzung eines Arbeitskreises nur nach Einholen des Gutachtens des Arbeitskreises Bürgerbeteiligung ablehnen“). Vorschläge gibt es auch für die Volksabstimmungen. In Schluderns soll demnach die Basis der Demokratie noch viel breiter als bisher angelegt werden. Breiter soll auch der Ausschuss werden. VizeBM Astrid Reinstadler hat eine Aufstockung der Referenten auf 4 angeregt. Weil viel Arbeit sei. Damit kommt noch eine Satzungsänderung dazu.


Vinschgerwind 13-15

/politik/ 5

Martell/Schlanders

Es ging um Emotionen

Wo bleibt die Post?

A

V

ls Freddy Wallnöfer als 3. ins Ziel rauschte, war seine Freude groß. Den 1. Ortler Bikemarathon hatte er grade hinter sich gebracht, 1557 Biker aus 13 Nationen haben den grandiosen Trail bestritten, von Glurns über Burgeis, Pfaffenseen, Reschen, über die Flanke der Spitzigen Lun hinein ins Matschertal und zurück nach Glurns. Ein TopEvent, ein Mega-Event. Kurz nach dem Endorphinrausch kam Wallnöfer aus Naturns und Mitglied des ARSV Vinschgau, drauf, dass er eigentlich Bestzeit für die zurückgelegten 51 Kilometer gefahren sei. Er informierte sich beim Zeitnehmer (Datasport), bekam dort Recht und ging zu den Organisatoren. Gerald Burger, der geniale Macher des 1. Ortler Bikemarathons und auch des Reschenseelaufes, wimmelte Wallnöfer mit dem Hinweis ab, dass die Ranglisten bereits feststehen und die Presse damit beliefert sei. Eine Korrektur der Ergebnisse könne man sich nicht mehr leisten. Freddy Wallnöfer bestieg das Podium

Foto: „Wind“-Archiv

1. Ortler Bikemarathon/Glurns/Vinschgau

Freddy Wallnöfer aus Naturns: „Mindestens eine Entschuldigung hätte ich mir erwartet.“ als Gesamtdritter, wohlwissend, dass er eigentlich Sieger wäre. Ein Emotionsverlust, ein Ärger nach der Freude, beschreibt es Wallnöfer. Auch das Studieren des Reglements gab Wallnöfer Recht. Denn dort steht unter dem Punkt „Zeitnehmung“: „Gemessen wird die Nettozeit (Real Time). Das bedeutet, dass die Zeit erst ausgelöst wird, sobald der Fahrer die Startlinie überquert hat. Gestoppt wird, sobald der Fahrer die Ziellinie

überquert.“ Im Klartext: Es geht nicht darum, wer an welcher Position die Ziellinie überquert, sondern es zählt ausschließlich die Nettozeit. Gerald Burger gibt dem Vinschgerwind gegenüber Fehler zu. Der Fehler sei, dass man im Reglement nicht explizit darauf hingewiesen habe, dass die ersten 10 nach Zielankunft gewertet würden. Dies sei bei solchen Rennen in der Regel üblich. Sonst verstünden auch die Zuschauer nicht, wie die Wertungen eigentlich zustande kämen. Er habe mit Wallnöfer kurz vor der Siegerehrung die Sache besprochen. Wallnöfer ist bei der Seigerehrung dann auch als „moralischer Sieger“ bezeichnet worden. Auch Wallnöfer will keine Polemik. Lediglich eine Entschuldigung und eine Richtigstellung hätte sich Wallnöfer erwartet. Schriftlich hat er seine Einwände bei den Organisatoren längst schon deponiert, auch bei der FCI (Federazione Ciclistica Italiana). Antwort habe er bis heute noch keine erhalten. (eb)

iele unserer fleißigen Briefträger genießen derzeit ihren wohlverdienten Urlaub, damit sie neue Kraft tanken und damit die Post danach wieder funktioniert. Was nicht funktioniert, ist die Organisation bei den Urlaubsvertretungen. Da kommen Tageszeitungen, auch im Hauptort Schlanders etwa, nur alle zwei Tage ins Haus. In Martell, schreibt der ehemlige Postangestellte und jetzige BM Georg Altstätter via schnellerem E-Mail, sei in der vergangenen Woche die Post weder am Montag, noch am Dienstag, noch am Donnerstag ausgetragen worden. Kein Wunder, dass gerade immer dann, wenn unsere Briefträger urlauben, der Ruf am lautesten wird, dass das Land endlich die Post übernehmen solle. (eb)

Schlanders

St. Valentin/Graun/Reschen

Generalsekretär geht

Präsident ist gegangen

D

K

Foto: Erwin Bernhart

as Schreiben flatterte vor wenigen Tagen ins Haus. Der Adressat: Die Bezirksgemeinschaft Vinschgau. Der Inhalt: Der Generalsekretär Konrad Raffeiner kündigt mit Jahresende. Die Kündigung traf Ausschuss und Mitarbeiter unvorbereitet und hat, so Raffeiner zum Vinschgerwind, „einzig mit der persönlichen Lebensplanung zu tun.“ Übersetzt heißt das: Raffeiner steht kurz vor seiner Pensionierung. „Ich bin dann nur noch Privatier“, lacht der Generalsekretär. Die Kündigung Raffeiners lässt nichtsdestotrotz viel Spielraum für Spekulationen, wer denn die Nachfolge wird antreten wollen. Stark gehandelt werden: Der Schlanderser Generalsekretär Georg Sagmeister, die Malser Sekretärin Monika Platzgummer und der Latscher Gemeindesekretär Georg Schuster. Wie auch immer, eine eloquente und ausgleichende Persönlichkeit zu finden, wie es Raffeiner war, wird nicht leicht. Sagmeister zumindest - so heißt’s aus der Bezirksgemeinschaft – traut man vermittelnde Personalführung nicht zu. Bleiben noch zwei. Oder ein Bewerber von auswärts kommt. (ap)

arl Gapp ist nicht mehr Präsident der Ferienregion Reschenpass. Gapp gab kürzlich - überraschend - seinen Rücktritt bekannt. Die Arbeit in seiner Reiseagentur „Vinschgau Incoming“ mit Sitz in Spondinig beanspruche ihn zu sehr, als dass er die nötige Zeit und Energie für die Ferienregion am Reschenpass - von St. Valentin bis Langtaufers - aufbringen könnte, heißt es aus seinem Umfeld. Es waren demnach auschließlich persönliche Gründe für Gapps Rücktritt. Der Verwaltungsrat der Ferienregion hat indes mit Deborah Zanzotti aus Reschen bereits eine neue Präsidentin intern gewählt. In einem Jahr wären am Reschenpass ohnehin Neuwahlen angefallen. Gapp hätte da drei Perioden zu je 4 Jahren hinter sich gehabt. Sein vorzeitiges Ausscheiden hat nun eine Erneuerung an der Spitze geradezu erzwungen. Gapp war eine Zeit lang auch Vizepräsident vom damaligen Tourismusverband Vinschgau, hat seine Reisebürolizenz in den Verband eingebracht, dann wieder ausgelöst und bringt mit seiner „Incoming“ nun seit Jahren Gäste aus aller Herren Länder in den Vinschgau. (eb)

Fotos: Andreas Waldner

25.06.15


6 /Titel/

Vinschgerwind 13-15

25.06.15

Wohnt ihr schon oder sucht ihr noch? Matsch - Die Abwanderung aus den peripheren Gebieten ist kein besonders aktuelles und weiß Gott kein spezielles Matscher Problem. Doch gerade in Matsch wird es immer wieder thematisiert, von vielen im Dorf. Gerade die jungen „Buabn“ sind es, die Matsch verlassen- verlassen müssen. Allein 14 waren es in den letzten zwei Jahren. Eine Spurensuche nach den Ursachen.

Nach einem halben Jahr der Suche, des „sich Herumhörens“ schließlich gibt Florian auf. Von Kollegen hat er von einer Wohnung in Mals gehört, recht zentral und bezahlbar. Die Freundin kann mit dem Zug zur Arbeit. von Karin Thöni

E

ine Geschichte von vielen: Nennen wir ihn Florian. 24 Jahre. Matscher. Sohn einer fünfköpfigen Familie. Florian arbeitet in der mehr oder weniger nahen Schweiz. Bis jetzt fuhr er jeden Tag von zu Hause zur Arbeit und abends wieder zurück. Nach Matsch. In sein Heimatdorf. Doch nun wird es ihm zu eng zu Hause. Seine Freundin und er wollen endlich zusammenziehen. Zu Hause ist der Platz rar. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einer Wohnung. In Matsch. Florian will in seinem Dorf bleiben. Hier hat er seine Freunde, seine Familie, seine Wurzeln. Doch die Suche stellt sich als schier aussichtslos heraus. Es gibt keine freien, mietbaren Wohnungen in Matsch. Überdies gibt es auch kaum besetzte. Es gibt Bauplätze im geförderten, wie auch im freien Wohnbau, aber nichts zum Mieten. Florian will und kann noch nicht bauen, auch weil ihm mit 24 das Geld noch fehlt und auch weil er sich noch zu jung fühlt, um sich so festzulegen im Leben.

Die Realität So oder ähnlich hören sich viele Geschichten von jungen Matschern und Matscherinnen an. Sie machen ihre ersten Schritte ins Erwachsenenleben, in die Selbstständigkeit. Wenn es einen Hof gibt, übernimmt meist einer der Kinder diesen und die anderen suchen sich eine andere Bleibe. Sicher, einige können sich eine kleine Wohnung ausbauen im Elternhaus, einige wären so oder so abgewandert aus anderen Gründen. Aber viele der jungen Matscher wollten gerne bleiben und konnten es nicht. So ziehen immer mehr weg, hauptsächlich nach Mals. Und Matsch blutet langsam aber sicher aus. Und, so sagen die verbliebenen Matscher, darunter auch der Fraktionsvorsteher Vinzenz Telser: „Wenn sie amol aweck sein, kemman sie lai mea schwaar wiedr.“ Klar, sie erkennen bald die Vorzüge die ein Dorf wie Mals auch bietet: eventuelle Arbeitsplätze, zentrale Lage, Geschäfte, Zug- und Busanbindungen und eben eine Auswahl an Mietwohnungen. Matsch indes hat natürlich auch jede Menge Infrastrukturen: einen Kindergarten, eine Grundschule, ein Kulturhaus, eine Bibliothek, ein nagelneues Musikprobelokal,

einen Sportplatz und eine Vielzahl an Vereinen: Sportverein, AVS Ortsstelle, Musikkapelle, Chor, Feuerwehr, Bauernjugend, Bäuerinnenorganisation, Kleintierzüchter, Krampussverein, Jugendverein... Aber fehlen ihnen allen bald die Mitglieder und fehlen den ach so schönen Gebäuden bald die Menschen, die ihnen Leben einhauchen?

Was immer so war, muss nicht immer so bleiben Historisch betrachtet ist dieses Problem der Abwanderung fast so alt wie die Besiedelung der meisten Seitentäler selbst. Landflucht gab es immer schon. In Matsch war die maximal mögliche Ausdehnung der landwirtschaftlichen Nutzflächen bereits bis im Jahr 1780 im Großen und Ganzen erreicht. Intensivierung konnte noch einen Teil der überschüssigen Bevölkerung auffangen, doch der große Teil war zur dauernden oder saisonalen Abwanderung schon damals gezwungen. Später, innerhalb der Jahre 1883 und 1892 wanderten zum Beispiel 25 Personen allein nach Amerika aus, das waren 4 Prozent der damaligen Matscher Bevölkerung. Und Abwanderung war immer wieder Thema: in der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg, nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die sechziger Jahre, heute. Als dann in den Siebzigern auch noch die Geburten rapide zurückgingen und die Abwanderung unvermindert weiterging, kam es weiter zu einem Bevölkerungsrückgang. Damals waren es vor allem die fehlenden Arbeitsplätze, die in die Schweiz, nach Liechtenstein, Österreich und den Mittelvinschgau führten. Mobil war man damals im Vergleich zu heute nur gering. (historische Daten aus: Rechenmacher Raimund, Matsch, Ein Vinschgauer Hochtal im Wandel der Zeit, Dipl. Innsbruck 1986, S. 64ff)


25.06.15

Vinschgerwind 13-15

/Titel/ 7

Die Situation ist eine schwierige. Schon einmal hat die Gemeinde einen Anlauf gestartet, um die prekäre Situation zu verbessern: Ein altes Gebäude sollte von der Gemeinde aufgekauft, hergerichtet und an junge Leute vermietet werden. Doch wie so oft liegt der Hase in der Gesetzeslage begraben: Vermietet die Gemeinde Wohnungen, darf sie nur den Sozialmietzins verlangen, so der wiedergewählte Malser BM Ulrich Veith. Und der liegt bei circa 40 Euro monatlich. An sich kein Problem würde man meinen, eine günstige Miete ist nie schlecht. Doch, so sagt Veith, hält er es für keinen guten Umgang mit Steuergeldern, wenn die Gemeinde Wohnungen für Einzelne baut, ohne eine normale Miete kassieren zu können. Das wäre, nach Veith, Vorteile schaffen für einige Wenige und nicht für die Allgemeinheit. Dabei stellt sich aber auch die Frage, ob es nicht doch der Allgemeinheit dienen würde, wenn auf lange Sicht, Infrastrukturen wie Kindergarten und Schule im Dorf erhalten werden könnten. Denn Garantie gibt es natürlich keine, dass die Jungen dann auch in Matsch bleiben und Familien gründen. Nur die Möglichkeit wäre eine größere.

Tommasini und sein Sonderfonds Das Landeswohnbaugesetz müsste nur um diesen vermeintlich kleinen Passus verändert werden: Könnte die Gemeinde den normalen Mietzins verlangen, wäre es auch vertretbar, Wohnungen für Einzelne in der Peripherie zu bauen, so Veith. Doch schon andere Gemeinden hatten damit so ihre Probleme. Der Bürgermeister hat das Problem auch schon bei den Zuständigen vorgebracht, getan hat sich bisher noch nichts. Und in einem Telefonat mit dem Sekretär des Landesrats für sozialen Wohnbau wurde ich das Gefühl nicht los, gewollt nicht verstanden zu werden: Es sei doch noch nie das Problem gewesen, dass die Miete zu niedrig sei. Meist sei doch das Problem, dass die Miete zu hoch sei. Doch will man, so eine schriftliche Stellungnahme von Landesrat Tommasini, dem Prozess gemeinsam entgegenwirken: Ein Sonderfonds soll eingerichtet werden, um den Bau von Sozialwohnungen in den strukturschwachen Gebieten zu ermöglichen. Doch steht den jungen Burschen meist auf Grund des Punktesystems kaum eine

Fotos: Karin Thöni

Das Gesetz und die Gemeinde Die nächste Generation Matscher Jugendliche wartet schon... Werden auch sie Schwierigkeiten haben, Wohnraum zu finden?

Sozialwohnung zu. Und wieder kehren wir zum Problem zurück. Mit politischem Nachdruck muss man hier wohl dahinter sein und da kann und muss sowohl die Gemeinde, als auch die Fraktion nach Lösungen suchen. Vielleicht auch nach unkonventionellen, neuen.

Matscher Lösungen Die Eigenverwaltung Matsch, so teilt mir dessen Sekretär Karl Schwabl in einem Gespräch mit, dürfte, selbst wenn sie wollte und die finanziellen Mittel gar hätte, keine Wohnungen bauen. Die Fraktion ist für Wald und Weide zuständig, mehr nicht. Die Gemeinde könnte hingegen alte Bausubstanz, und derer gibt es in Matsch zur Genüge, kaufen, Wohnungen bauen und diese wiederverkaufen. Eine Möglichkeit. Beim Treffen der Vereinsvorstände und der Erarbeitung des Fünfjahresprogramms unter der Koordinierung der SVP-Ortsgruppe wurde das Problem der Abwanderung erneut besprochen und auf das Programm gesetzt. Wie schon fünf Jahre davor. In Gesprächen mit den Jungen merkt man allerdings, dass jedes Jahr, in dem nichts passiert, ein verlorenes ist. Sie gehen, die einen mehr, die anderen weniger freiwillig. Und nur ein kleiner Prozentsatz wird wohl wieder zurückkehren. Doch tut sich nicht bald etwas, könnte es über kurz oder lang traurig ausschauen für Matsch. Dann hilft es auch nichts, wenn sie patriotisch sind die Matscher und zusammenhalten wie sonst kaum eine Dorfgemeinschaft. Es gibt viele „Wenn“ und „Aber“ in dieser Problematik, viele verschiedene Lebensgeschichten und Entscheidungen die man nicht über einen Kamm scheren und nicht auf einen Punkt bringen kann. Doch dass mit dem Bau von zwei, drei Mietwohnungen einige der Jungen in Matsch blieben, auch trotz der fehlenden Arbeitsplätze, das wäre doch einen Versuch wert? Bei all den anderen Dingen die sich unser Land und unsere Gemeinden leisten…

Das alte Schulhaus sollte, geht es nach den Plänen des SVP- Ortsausschusses, schon lange zu Wohnungen umgebaut werden

Problemzone Pflutsch- hier wollte die Gemeinde Wohnungen errichten, scheiterte aber einmal an den Besitzverhältnissen, einmal an der rechtlichen Lage

Ein Umbau des eigenen Elternhauses ist nicht, wie hier, für alle möglich


8 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 13-15

25.06.15

von Albrecht Plangger

Der Königin der Früchte ein Fest

Rom Infos ins Tal

Den Auftakt für die Hauptsaison der Erdbeere, auch „Königin der Beerenfrüchte“ genannt, gibt das Südtiroler Erdbeerfest. Am 27. und 28. Juni gibt es dann in Martell eine kulinarische Reise rund um die Erdbeere, Musik, einen Bauernmarkt, eine Erdbeerlotterie, Unterhaltung für Kinder usw. Auch können Interessierte eine geführte Wanderung auf dem Südtiroler Erdbeerweg machen und sich Informationen über die rote Beere in der Erdbeerwelt holen. Informationen gibt es unter www.erdbeerfest.it.

Nauders offensiv Nauders - Im Skigebiet Nauders wird gebaut. Die Talstation der Bergkastelbahn wird ein Blickfang und bekommt ein neues, modernes Outfit. Die Stieralm wird erweitert. Die Nauderer Bergbahnen wollen knapp 10 Millionen Euro investieren. Und in Nauders wird an einem Strang gezogen. Das neue Seilbahn-Center der Bergbahnen Nauders: sichtbares Zeichen des Innovationsprozesses Nauders

Foto: Seilbahnen Nauders

Im „Reformzug“ von Ministerpräsidenten Renzi ist seit den letzten Regionalwahlen etwas „Sand im Getriebe“. Die Schulreform stockt im Senat. 100.000 Supplenten können nicht definitiv in den Staatsdienst aufgenommen werden, weil sich die Gewerkschaften mit der von der Regierung vorgeschlagenen Reform, die den Direktoren mehr Macht und Organisations-Freiheit zugesteht und die Privatschulen weiterhin fördert, nicht anfreunden können. Gar 3.000 Abänderungsanträge sind eingereicht. Eine Vertrauensabstimmung ist zurzeit wegen der Mehrheitsverhältnisse zu riskant. Also steht alles still. Positives zu vermelden gibt es aber auf der „Autonomiefront“. Am 16. Juni wurden die ersten Durchführungsbestimmungen dieser Legislaturperiode veröffentlicht und diese werden somit am 1. Juli in Kraft treten. Unsere Kommission ist wieder einmal die fleißigste unter allen Regionen mit Sonderautonomie. Es ging um die Schutzhütten und um die Sprachzugehörigkeitserklärungen, die seit der Schließung der Außenstelle des Landesgerichts z.B. in Schlanders am 13. September 2013 nur mehr in Bozen abgegeben oder bezogen werden konnten, meist mit Verlust eines Arbeitstages und nicht zu unterschätzenden Spesen. Gar einige Standesbeamte in den Vinschger Gemeinden haben mich ersucht, aktiv zu werden und eine Erklärungsabgabe auch am Friedensgericht in Schlanders zuzulassen. Nun ist dies möglich gemacht worden. Ab 1. Juli braucht diesbezüglich niemand mehr nach Bozen und in Schlanders wird man ganz sicher unbürokratisch behandelt. Es gibt sicher wichtigere Autonomieanliegen, aber trotzdem hat sich der Francesco Palermo als Präsident der 6er Kommission und seine Kommissionsmitglieder von mir „antreiben“ lassen und diesem kleinen Anliegen etwas abgewinnen können. Viele junge Leute in den Außenbezirken Schlanders, Sterzing, Bruneck, Brixen, Neumarkt und Meran werden´s bei der Ersterklärung mit 18 Jahren oder bei der Teilnahme an einem Wettbewerb zu schätzen wissen.

von Erwin Bernhart

N

auders geht mit dem „Innovationsprozess Nauders“ in die sichtbare Offensive. Die Talstation der Nauderer Bergbahnen wird modernisiert, sie wird zum „Eye-Catcher“ für Vorbeifahrende, geplant vom Nauderer Architekten Karl Stecher. Bis zur Saisoneröffnung im Winter soll das Projekt stehen, mit dem Herzstück Skidepot, einem Sportshop und einem Restaurant. 3000 Skidepots sollen es werden, welche von den Zimmervermietern angemietet und den Gästen zur Verfügung gestellt werden sollen. Damit werden für die Bergbahnen Einnahmen generiert, mit denen ein Teil der Investitionen abgedeckt werden soll. Denn das Aushängeschild Talstation wird um die 5,3 Millionen Euro kosten. Die Verwaltung der Bergbahnen ist bereits in das „Storo“-Gabäude, welches die Bergbahnen kürzlich erworben haben, umgezogen. Der „Innovationsprozess Nauders“ wurde 2013 ins Leben gerufen. Kurz zuvor haben die Nauderer Touristiker die Kurtaxe von 1,2 auf 2 Euro erhöht. Mit 98-prozentiger Zustimmung, wie der Obmann von Nauders

Tourismus Helmut Wolf mit Stolz sagt. 50 Cent der Kurtaxe wurden für Infrastrukturprojekte im Skigebiet zweckgebunden. 600.000 Euro werden so über die Touristiker zusammenkommen, ebensoviel vom zweiten Bergbahnenaktionär, der Gemeinde Nauders. Weitere 3,5 Millionen Euro sollen in den Neubau der Stieralm samt Pistenerweiterungen investiert werden. Auch dieses Projekt soll bis Dezember 2015 fertiggestellt sein. Diese Offensive haben kürzlich die drei Geschäftsführer der Nauderer Bergbahnen BM Robert Mair, Manfred Wolf und Heinz Pfeifer gemeinsam mit dem Obmann von Nauders Tourismus Helmut Wolf und Geschäftsführer Manuel Baldauf und Architekt Karl Stecher in Nauders vorgestellt. In naher Zukunft werde ein neugeregelter Kartenverbund Reschenpass angestrebt, ein Speicherteich für die Beschneiung, die Erweiterung des Skigebietes, ein Lift direkt ins Dorf Nauders und die Steigerung des kulinarischen Angebotes. Ein möglicher Zusammenschluss Langtaufers-Kaunertal wird als Ergänzung des Angebotes in der Region begrüßt.


25.06.15

Vinschgerwind 13-15

/Wirtschaft/ 9

Burgeis/Obervinschgau

Wirtschaftsbeiratstreffen in Burgeis

D

er Kern dieser Treffen liegt in der Präsentation, in der sich heimische Institutionen vorstellen, und in der gemeinsamen Ausarbeitung und Auflistung einer innovativen, einfallsreichen Ideen- und Impulssammlung. Eine entsprechende Umsetzung liegt bei den teilnehmenden Institutionen, während die Raiffeisenkasse daraus bereits ein Wirtschaftsförderungspaket geschnürt hat, das Direktor Markus Moriggl einleitend vorgestellt hat. Beim ersten Treffen in Graun haben sich das Martinsheim und der Tourismusverband „Vinschgau Marketing“ vorgestellt. Beim zweiten Treffen in Burgeis präsentierten sich die Erlebnisschule Langtaufers und das Benediktinerstift Marienberg. Thöni Wolfgang, Koordinator der Schule, informierte, dass diese dem Deutschen Schulamt unterstehe und vom Schulsprengel Graun mit Direktorin Sonja Saurer verwaltet werde. 15 Mitarbeiter, 4 Gastbetriebe und 7 Bauernhöfe mit Zimmern und Ferienwohnungen betreuen jährlich 2.500 Schüler und erbringen eine Wertschöpfung von ca. 400.000 Euro. Das sind seit dem Jahre 2000 bereits 5 Mio. Euro. Jedes Kind hätte 20 € für den Erwerb von Geschenken zur Verfügung, aber in Langtaufers kaum die Möglichkeit, sie auszugeben. Highlights

wären Hornschlittenfahrten, Bunkerbesuche, Reschenseeschifffahrt und vieles mehr. Notwendig wären der Bau eines Selbstversorgerhauses und der Ausbau des Dachbodens zur Nutzung für die Ausstellung der Tierpräparate. Stefan Bernhard, Verwalter im Kloster Marienberg, stellte das Kloster Marienberg als „Betrieb“ vor, welcher von Abt Markus Spanier, Prior P. Philipp Kuschmann und Subprior P. Urs Maria Stadelmann verantwortet wird. Sie wenden das Prinzip der ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise an. Im Kloster arbeiten und beten 11 Mönche nach der Regel des hl. Benedikt. Sie beschäftigen 10 Mitarbeiter. Zurzeit wird eine neue Bibliothek nach den Plänen von Werner Tscholl für über 100.000 Exponaten gebaut. Die laufenden Kosten und die Klostererhaltung werden durch Einnahmen aus Mieten, Stromerzeugung, Holzverkauf, Eigenjagd, Landwirtschaft und Museumseintritte bestritten. Beide Vorträge kurbelten eine rege Diskussion an. Dadurch konnten wiederum zahlreiche Impulse und Ideen durch Moderator Matthias Theiner festgehalten werden. Abschließend bedankte sich Direktor Moriggl bei den Referenten für die aufschlussreichen Vorträge und lud die Anwesenden zum Ausklang zu einer Jogurt-Verkostung des Riegelhofes ein. (aw)

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Raika Direktor Markus Moriggl (rechts): Ziel ist innovative Ideenund Impulssammlung

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10 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 13-15

25.06.15

Tanas

Foto: Ludwig Fabi

Leben am Berg als touristische Nische

Guter Dinge ist die Arbeitsgruppe Tourismus nach dem Treffen mit Vinschgau Marketing; Christine Tappeiner - siebte v.l. und Kurt Sagmeister ganz rechts standen beratend zur Seite

I

m Rahmen des Projektes „Dörfer entwickeln – Gemeinschaft stärken“ des Bildungsausschusses Laas befasste sich kürzlich eine Tanaser Arbeitsgruppe damit, die touristischen Potentiale des Dorfes Tanas

und des umliegenden Sonnenberges auszuloten und entsprechende Zukunftsstrategien zu entwickeln. Christine Tappeiner und Kurt Sagmeister von Vinschgau Marketing standen dabei als Fachleute zur Seite, Lud-

wig Fabi moderierte. Kurt Sagmeister berichtete von aktuellen touristischen Trends. Für Tanas sieht er noch Potentiale dahingehend, dass gerade das Leben am Berg, die dort vorherrschende authentische Naturund Kulturlandschaft von den Touristen besonders gefragt ist. Allerdings ist die Erreichbarkeit durch öffentliche Verkehrsmittel und die Ausweitung der Unterkunftsund Übernachtungsmöglichkeiten noch mangelhaft. Einer Seilbahnverbindung steht er sehr positiv gegenüber, allerdings sollte als erster Schritt ein Dorf- oder Wanderbusdienst eingerichtet werden. Vor Ort müsse sich die Dorfbevölkerung gemeinsam mit der Erstellung von entsprechenden Angebotspaketen befassen, welche Gäste nach Tanas locken sollen. Dabei sind nicht große strukturelle Eingriffe notwendig, sondern Verbesserungen in Sinne des sanften Tourismus (lokale Produkte, Kulturführungen, Erlebnis Bauernhof u.Ä.) durchzuführen, damit sich Tanas als Kraftquelle für ein Leben am Berg/Sonnenberg für Einheimische und Gäste profilieren kann. Weitere Treffen sind bis Jahresende geplant. (lu)

Burgeis

Eduard Platzer – Ehrenbürger von Burgeis m 07.06.2015, nach der Fronleichnamsprozession, kamen über hundert Dorfbewohner und Gäste in den Burgeiser Mehrzwecksaal, um ein ganz besonderes Ereignis zu feiern. Eduard Platzer erhielt die höchste Auszeichnung, welche die Fraktion Burgeis zu verleihen hat: die Ehrenbürgerwürde. Fraktionsvorsteher Florian Punt moderierte den Festakt, der von der Musikkapelle musikalisch umrahmt wurde. Die Begründung dieser hohen Auszeichnung haben die Fraktionsverwalter in einer Ehren-Urkunde mit folgenden Worten festgehalten: Als Dank und Anerkennung für die geleisteten ehrenamtlichen Dienste in unserem Dorfe ernennen wir Herrn Eduard Platzer in dieser Feierstunde zum Ehrenbürger von Burgeis und überreichen ihm als Zeichen der Dankbarkeit die goldene Ehrenmedaille. Auch Delegationen der Partnerstädte von Lohr am Main, Weingarten und Beilngries überbrachten Glückwünsche an Eduard Platzer für seine Ehrung. Christine KohnleWeis, 2. Bürgermeisterin von Lohr, zitierte in ihrer Festrede eine Aussage des verstorbenen Ehrenbürgers Sepp Peer: „Eduard Platzer ist der eigentliche Motor der Partnerschaften – Ehre, wem Ehre gebührt.“

denen der Ort zu kämpfen hatte. Wenn man auf die Texte eurer Lieder hört, die von der Liebe zu ihrem Südtiroler Land erzählen, wenn sie von ihrer Heimat singen, dann muss ich sagen, ihre Musik geht nicht im Kopf ab, auch nicht über die Ohren, sondern über das Herz. Musik begegnet uns überall da, wo Gemeinschaft gelebt wird und hier in Burgeis wird Gemeinschaft gelebt. Heute ist so ein Tag. Lieber Eduard, durch Ihr Wirv.l.: Adolf Mayer-Rosa, Günter Stand, Maria Kuenrath ken für die Gemeinschaft mit Platzer, Eduard Platzer, Christine Kohnle-Weis, Herbert Hilfe der Musik und durch Ihr Brehm offenes Wesen haben Sie in den Herzen der Lohrer einen festen Platz eingenommen.“ Auch Eduard Plat„Auch dafür ehren ihn die Burgeiser heute zer selbst ergriff das Wort. Er dankte der mit der Ehrenbürgerwürde“ fuhr sie fort Musikkapelle, der Singgemeinschaft Burund „Als Musiker und Dirigent der Burggeis und seiner Frau für ihre Loyalität, eiser Trachtenkapelle hatten Sie, lieber der Fraktionsverwaltung, dass diese ihn Eduard, an jenem Abend, am 12.10.1969, für den herausragenden Titel für würdig genau das Richtige getan. Sie haben sich erachtete und Frau Hildegard Thöni, die zu den Fremden an den Tisch gesetzt, Sie die treibende Kraft für seine Auszeichnung hatten keine Berührungsängste. Sie haben gewesen sei. Vor dem Umtrunk und zum gesungen und musiziert, Sie haben aber Abschluss der Feier dirigierte der neue Ehauch von den Sorgen und Nöten der Burgrenbürger einen schneidigen Marsch. (aw) eiser erzählt und von den Problemen, mit

Foto: Andreas Waldner

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25.06.15

Weinverkostung und Weingeschichten

Unterhaltung und Entspannung

Fotos: Heinrich Zoderer

Die Gäste des AquaForum Latsch erwartet auch in diesem Sommer wieder ein vielfältiges Programm. Für unsere kleinen Gäste gibt es, wie im letzten Jahr, viermal wöchentlich ein Kinderprogramm. Am Mittwoch und Samstag heißt es „Move for Fun“. Die Kinderanimateurin Julia wird verschiedene Spiele anbieten. Am Donnerstag können sich alle Leseratten beim „Bücher am Pool“ vergnügen und kostenlos Bücher und Zeitschriften ausleihen. Am Freitag wird dann mit Julia fleißig gebastelt und gemalt. Jeweils am Dienstag und Freitag öffnen wir für alle Schwimmbegeisterten die Tore bereits um 10:00 Uhr, und abends bleibt das Bad an diesen Tagen für alle Nachtschwärmer bis 22:00 Uhr geöffnet! Alle weiteren Tage ist das Bad von 11:00 bis 20:00 Uhr offen. Die Sauna ist am Dienstag und Freitag von 16:00 bis 22:00 Uhr, am Samstag und Sonntag von 16:00 – 20:00 Uhr geöffnet. (Öffnungszeiten gültig vom 16.06. – 06.09.2015). Ein großes Highlight für Jung und Alt werden die „AquaForum Family Days“ sein. Am Samstag, 25. Juli, Samstag, 08. August jeweils von 14:00 – 17:00 Uhr und am Freitag, 28. August 2015 von 18:00 – 21:00 Uhr finden diese statt. Ihre Kinder können sich den ganzen Nachmittag austoben und unterhalten. Verschiedene Vereine stellen sich vor und veranstalten bei diversen Stationen tolle Spiele und Wettkämpfe. Für alle teilnehmenden Kinder gibt es außerdem ein Überraschungsgeschenk! Die Teilnahme am Programm ist für alle Badegäste kostenlos. Alle genauen Informationen und das genaue Programm können Sie rechtzeitig auf unserer Website www.aquaforum.it finden. Gönnen auch Sie sich einen Kurzurlaub bei uns, wir freuen uns Sie bei uns im AquaForum Latsch begrüßen zu dürfen!

Schlanderser Weinbauern und zwei Frauen, die etwas vom Wein verstehen lter Wein und junge Weiber sind die besten Zeitvertreiber“, „Wein ist wie die Politik. Erst hinterher merkt man, welche Flaschen man gewählt hat.“ Das sind nur zwei Beispiele aus den vielen Weingeschichten, die an einem warmen Sommerabend in herrlichem Ambiente im Innenhof der Schlandersburg vorgetragen wurden. Wein, Musik und Literatur, diese seltsame Kombination stand im Mittelpunkt einer besonderen Weinverkostung. Lange wurde der Weinbau im Vinschgau vernachlässigt, die Bauern konzentrierten sich vor allem auf den Obstbau. Doch nachdem 1981 der Weinbauverein gegründet wurde, änderte sich das. Vinschger Weine haben sich zu einem Geheimtipp entwickelt. Um einem breiten Publikum die Vielfalt dieser Weine zu präsentieren, luden Schlanderser Weinbauern und die Bibliothek Schlandersburg zu einem einmaligen Abend in den Innenhof der Schlandersburg.

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pr-info AquaForum Latsch

Schlanders

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Vinschgerwind 13-15

Ingrid Egger, erfahrene Sommelière, entführte die Besucher in die Welt der Vinschger Rot- und Weißweine und zusammen mit der Innsbrucker Schauspielerin Gabi Mitternöckler trugen beide alte und neue Weingeschichten vor. Dazu gab es noch stimmungsvolle Musik von den Urania Guitars aus Meran. Verkostet wurde der Weißwein einer alten Vinschger Rebsorte, der frisch, fruchtige Fraueler, der Weißwein der pilzwiderstandsfähigen Rebsorte Solaris, ein Zweigelt, ein Weißburgunder und ein Blauburgunder. Dass Wein weit mehr als nur ein Getränk ist, wurde bei den vorgetragenen Geschichten deutlich. Wein führt zu Glücksmomenten und zu neuen Erkenntnissen, aber auch zu altbekannten Problemen. (hzg)

Den Sommer genießen,

tolles Programm für Kinder!

_2x / Woche Abendschwimmen bis

Weitere Bilder über diesen Sommerabend bei Wein, Musik und Literatur auf unserer Homepage: www.vinschgerwind/ fotogalerien

22 h _Family Days 2015, Unterhaltung für Kinder _Wetter unabhängiger Badespaß _ab Juli 4x pro Woche Kinderprogramm! Infos online!

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Ein warmer Sommerabend in herrlichem Ambiente bei Wein, Musik und Literatur

Info: 0473 623 560

Family Days 2015


12 /Leserbriefe/ Wind - Klick-Tipps

Domain

von Roland Sprenger, Online-Berater

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eder PC im Internet hat eine weltweit eindeutige Adresse: Die IP-Adresse - eine Zahlenkombination. Weil sich nun aber Namen besser als Zahlen merken lassen, weist man IPAdressen Domain-Namen zu. Jeder kann über einen Provider eine Domain, sofern diese noch frei ist, registrieren. Diese kann sein: beispiel.com. Der Name, also in dem Fall “beispiel” kann auch durch “-” getrennt werden. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von DomainEndungen die älteste und bekannteste ist die .com. Weitere sind .net .org .info oder “Länder-Domains” .it .at .de usw. Eine Domain hat einen 2Inhaber” der rechtlich über die Domain verfügen oder sie auch an andere verkaufen kann. Technischer Ansprechspartner ist meist der Provider bei dem die Domain „liegt”. Die Kosten sind unterschiedlich und reichen von einigen bis weit über 150 € je Domain, abhängig von der Endung und dem Provider. Ebenso gibt es Domains, die nicht für „jeden” registrierbar sind, wie .ag oder .travel, hier muss eine Aktiengesellschaft oder ein Betrieb im Bereich Reise nachgewiesen werden. Domains haben generell eine Laufzeit von 1 Jahr und müssen dann „verlängert” werden. Eine kurze und aussagekräftige Domain ist oft wertvoll, so kann der Verkauf einer bereits registrierten Domain viel Geld bringen. Es empfiehlt sich, eine Domain bei einem lokalen Provider zu registrieren, da ein direkter Ansprechpartner von Vorteil sein kann.

Vinschgerwind 13-15

25.06.15

Schlagseite Mir ist aufgefallen, dass der „Wind“ ziemlich grantig gegen BM Ulrich Veith weht, seit eh und je. Wer steckt wohl dahinter? Auch allgemein hab ich seit längerer Zeit den Eindruck, dass der „Wind“ Schlagseite bekommen hat; Unabhängigkeit stell ich mir etwas anders vor. Möglichst alle zu Wort kommen lassen ist schon recht, doch die Bäume stehen meiner Meinung nach schon schief. Helmut Zischg, Mals

Enttäuscht Enttäuscht zeigt sich die SüdTiroler Freiheit in Prad von der ersten Gemeinderatssitzung. Der neue Bürgermeister Karl Bernhart von der Bürgerliste habe sich zwar bemüht, mit jeder Fraktion Gespräche zu suchen, jedoch brach er gleich zwei Wahlversprechen bei der ersten Gemeinderatssitzung. Seine Ankündigung, alle Fraktionen im neuen Ausschuss einzubinden, ging genauso in Luft auf wie seine langjährige Forderung, den Gemeindeausschuss nicht aufzustocken. Für die Süd-Tiroler Freiheit ist damit klar, dass ihr die Aufgabe einer konstruktiven Oppositions- und Kontrollkraft im neuen Gemeinderat zukommt. „Als Erstes möchte ich mich im Namen der Süd-Tiroler Freiheit recht herzlich bei den Wählern bedanken, denn die Listenstimmen konnten gegenüber den letzten Gemeindewahlen nahezu verdreifacht werden“, so das Fazit von Alfred Theiner, gleichzeitig Bezirkssprecher der SüdTiroler Freiheit im Vinschgau. „Leider wurde das dritte Mandat denkbar knapp um nur zwei

Stimmen verfehlt. Somit zogen Ronald Veith und ich in den Prader Gemeinderat ein.“ Durch den unerwarteten Wahlausgang wurden in Prad viele Karten neu gemischt. Das alte System, wonach alle Posten schon vorher vergeben werden, wurde abgewählt. Natürlich wäre auch die Süd-Tiroler Freiheit gerne im neuen Ausschuss vertreten gewesen, um sich dort direkt einbringen zu können; man will nun aber keine Fundamentalopposition betreiben, sondern sachlich zu Themen abstimmen und sich konstruktiv für die Gemeinde Prad einsetzen. „Auffällig an der ersten Gemeinderatssitzung waren die wenigen Wortmeldungen. Die Aufforderung der Süd-Tiroler Freiheit, den Vorschlag für den neuen Ausschuss offen zu diskutieren, wurde mit der Bemerkung abgetan, dass im Vorfeld schon alles diskutiert worden sei. Dies soll hoffentlich kein Vorbote dafür sein, dass sich die neue Koalition nun alles im stillen Kämmerlein ausschnapst“, zeigt sich Theiner kritisch. Um zu sehen, wie groß die Mehrheit im neuen Gemeinderat nun wirklich ist, forderte die SüdTiroler Freiheit eine geheime Abstimmung. Dieser Vorschlag fand keine Unterstützung und so ergab die Abstimmung per klassischen Handaufheben 14 Stimmen für den Ausschuss, eine Enthaltung und zwei Gegenstimmen der Süd-Tiroler Freiheit. „Dabei sah man klar, dass einigen SVP-lern das Aufheben nicht so leicht gefallen ist und in diesem Sinne eine geheime Abstimmung wohl ein anderes Ergebnis gebracht hätte“, so Al-

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fred Theiner von der Ortsgruppe Prad abschließend. Dr. Alfred Theiner, Süd-Tiroler Freiheit, Ortsgruppe Prad

Glückwunsch Die Bezirksfrauenleitung Vinschgau begrüßt die erste Bürgermeisterin im Bezirk. Mit großer Freude hat die Bezirksfrauenleitung die Wahl der ersten Bürgermeisterin im Bezirk Vinschgau aufgenommen. Unser herzlicher Glückwunsch geht an die Bürgermeisterin von Taufers Frau Roselinde Gunsch Koch. Wir wünschen ihr eine gute Zusammenarbeit mit ihrem neuen Ausschuss und viel Freude und Erfolg im neuen Amt zum Wohle der Bürger. Ebenso gratulieren wir den neuen Bürgermeisterstellvertreterinnen Frau Andrea Frank in Graun, Frau Renate Weiss Tscholl in Laas, Rita Gstrein Kaserer in Kastelbell und Sonja Santer in Schnals (Santer ist Teilzeit VizeBM). Auch den Referentinnen und allen neuen Rätinnen wünschen wir Motivation, Ausdauer, Geduld und gutes Gelingen in ihren jeweiligen Zuständigkeiten. Die Bezirksfrauenreferentin Anni Thaler

Südtirols lange Leitung beim schnellen Internet 2006 sollte ganz Südtirol schnelles Internet erhalten, nichts da. 2008 wurde dann mit einer 80.000-Stück-Auflage einer Hochglanzbroschüre der Landesregierung die Verwirklichung des schnellen Internets gefeiert, vergebens. Dann wurde versprochen bis 2011 ganz Südtirol abzudecken - umsonst. Jetzt 2015 verspricht die vierte Landesrätin das schnelle Internet für ganz Südtirol. „Die Frage ist: Warum leben ganze Gemeinden und Täler in Südtirol noch im Kommunikationsmittelalter?“, kritisiert der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder. „Bis zur Abdeckung des gesamten Landes mit schnellem Internet sollte das Land in den benachteiligten Gebieten Alternativlösungen wie SatellitenSende-Empfangsanlagen für private Haushalte und Betriebe finanziell unterstützen“, so Pöder abschließend. Pressemitteilung, Andreas Pöder, BügerUnion


Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

Blumenparadies. Eigentlich bin ich blumenblind, aber am Oberwaal Matsch, vor dem Heuschnitt, ist die Vielfalt der Blumen nicht zu übersehen: von Arnika zum Türkenbund und viele mehr. Dazu kommen hunderte „fliegende Blumen“: die Schmetterlinge.

25.06.15

Vinschgerwind 13-15

/Impressionen/ 13


Vinschgerwind 13-15

Die Erdbeerernte in Südtirol hat begonnen. Die Produzenten sind optimistisch und erwarten sich, dank der optimalen Wetterbedingungen, besonders aromatische Früchte.

Goldrain

Das Kräuterschlössl feiert Geburtstag

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5 Jahre Biobetrieb und 10 Jahre Kräuterschlössl: Für die Familie Gluderer in Goldrain gibt es heuer gleich zwei Jubiläen zu feiern. Und das tut man: Denn am 5. Juli wird ab 10 Uhr ein starkes Rahmenprogramm geboten, das sich durch viele Fachvorträge und durch Benefizcharakter auszeichnet. Gastgeber des großen Jubiläumsfestes sind das Kräuterschlössl und der Kiwanisclub Vinschgau. Hochkarätige Referenten und Koryphäen werden zu Gast im Kräuterschlössl sein und „Wege einer nachhaltigen Landwirtschaft“ aufzeigen. Das Programm: • 9:30 Uhr Festbeginn • 10 Uhr Begrüßung und Grußworte der Ehrengäste, Rückblick und Ausblick in die Zukunft vom Kräuterschlössl, Initiative und Engagement des Kiwanisclubs Vinschgau • 11 Uhr Vortrag von Christoph Fischer aus dem Chiemgau, Experte nachhaltiger Landwirtschaftssysteme zum Thema: Boden gut machen mit Beispielen aus der Praxis • 12:30 Uhr Beginn Sekt-Verkostung Arunda Sektkellerei • 14:30 Uhr Kochshow der Sterneköche „So kocht Südtirol“ und Vorstellung des Buches „Blechkuchen“ • 15:30 Uhr Vortrag von Agronom Dr. Wolfgang Drahorad, Beauftragter an der freien Universität Bozen zum Thema: Für mehr ökologische Strukturelemente in der Landwirtschaft • 17 Uhr Führung durch das Kräuterschlössl, die Kräutergärten und die Arbeitsräume Der Erlös geht an die Südtiroler Krebshilfe Bezirk Vinschgau.

KFS-Zweigstelle in Laas gegründet

Der Katholische Familienverband Südtirol ist um eine Zweigstelle reicher: Am Donnerstag, 28. Mai wurde im Josefshaus in Laas die neue Zweigstelle gegründet. Angelika Maier ist die Zweigstellenleiterin. Bei der Gründungsfeier waren neben Verbandspräsidentin Angelika Mitterrutzner und Bezirksleiterin Priska Theiner auch Bürgermeister Andreas Tappeiner und Pfarrer Artur Werth zugegen. Der Bezirk Vinschgau im KFS zählt nun elf Zweigstellen.

Professor Jörg Hofer Laas - Der Berufstitel „Professor“ wird in Österreich vom Bundespräsidenten herausragenden Vertretern ihres Berufes für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Kunst und Kultur zuerkannt. Der Laaser Künstler Jörg Hofer wurde vor kurzem mit diesem Titel ausgezeichnet.

Jörg Hofer und der Nordtiroler Landtagspräsident Herwig van Staa

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er Nordtiroler Landtagspräsident Herwig van Staa überreichte kürzlich diese hohe Auszeichnung stellvertretend für den Bundespräsidenten Heinz Fischer an Jörg Hofer, einen der international anerkanntesten zeitgenössischen Künstler aus Südtirol, dessen Schaffen als Maler und Leben immer schon eng mit Österreich verbunden war und ist. Seit seiner Studienzeit ist Wien neben seinem Heimatort Laas im Vinschgau sein zweiter Lebensort. „Ich habe diese Auszeichnung für Jörg Hofer bereits vor einiger Zeit im Bundeskanz-

leramt in Wien persönlich angeregt, wissend, dass die Verleihung von Berufstiteln grundsätzlich nur für österreichische StaatsbürgerInnen vorgesehen ist. Umso mehr freut es mich, dass es nach langen Bemühungen schließlich gelungen ist, diesem großartigen Südtiroler Künstler - trotz seiner italienischen Staatsbürgerschaft -heute den österreichischen Berufstitel „Professor“ offiziell verleihen zu können“, freut sich LTP van Staa. „Ein herzliches Dankeschön allen denjenigen im Bundesland Tirol und in der Republik Österreich, welche ihren Beitrag dazu geleistet

Foto: „Wind“-Archiv

Erdbeeren

25.06.15

Foto: „Wind“-Archiv

14 /Lokales/

haben, dass ich diese besondere Würdigung meiner Arbeit entgegennehmen darf. Das erfüllt mich mit Stolz und Freude“, so Jörg Hofer in seinen Dankesworten. Bereits während und nach seiner Ausbildung an der „Akademie der bildenden Künste“ in der Meisterklasse von Max Weiler, die ihn dem abstrakten Expressionismus und der informellen Malerei nahebrachten, wurde Jörg Hofer mit mehreren österreichischen Preisen ausgezeichnet: z. B. Meisterschulpreis 1975 und 1976, Fügerpreis 1975, Österreichisches Staatsstipendium 1979. Bestimmender Impuls für die Malerei von Jörg Hofer ist die Naturabstraktion. Er entwickelt seine Objekte und Bilder mit hoher Konzentration und höchstem Selbstanspruch. Nicht zuletzt aus dem Mut zur Langsamkeit entstehen bedeutende Arbeiten von beeindruckender Glaubwürdigkeit und Tiefe, deren kraftvoller Reiz geradezu in die Leinwand imprägniert ist. Das umfangreiche Werk des Malers und sein großer Erfolg lassen sich auch anhand der zahlreichen Ausstellungen in renommierten Galerien und Museen (in Österreich u.a. in der Wiener Secession, im Ambrosi-Museum in Wien, im Künstlerhaus in Wien, in der Neuen Galerie in Graz, im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis in Bregenz, in der Galerie Elefant in Wien, Landeck und Hall i. T.) und Publikationen überblicken.


25.06.15

Vinschgerwind 13-15

/Lokales/ 15

Karthaus

„Silentium“ eue Publikation über Karthaus, das Dorf das 450 Jahre lang ein Kloster der Kartäuser war. Das neue Buch - im Eigenverlag des Kulturvereines Schnals herausgegeben - ist in deutscher und italienischer Sprache mit Illustrationen von Alessandro Gatto, Texten von Josef Rohrer und Fotografien von Daniela Brugger erhältlich. Es möchte das Projekt „Silentium“ zur Aufwertung der Kartause abrunden und gleichzeitig ein passendes Mitbringsel aus dem Schnalstal sein. Das Buch wur-

de im Beisein aller Beteiligten am letzten Sonntag, 14. Juni in Karthaus vorgestellt. Es ist zum Preis von Euro 19,90 beim Kulturverein Schnals und in Kürze in den Geschäften des Tales erhältlich. Buch „Karthaus – das Dorf der Stille“ Hardcover - 84 Seiten -In deutscher und italienischer Sprache

erhältlich

Foto: „Wind“-Archiv

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vorn v.l.: Alessandro Gatto (Illustrationen), Daniela Brugger (Fotos), Monika Gamper (Vize-Präsidentin Kulturverein – Konzept/Idee/Koordination, Josef Rohrer (Texte) hinten v.l.: Petra Trafoier (Kulturverein), Benjamin Santer (Präsident Kulturverein), Martha Pichler (Kulturverein), Uli Prugger (Gruppe GUT Gestaltung)

Trafoi/Naturatrafoi

Gletscher und Permafrost D

Im Naturparkhaus naturatrafoi gibt es neben der Dauerausstellung „Leben an der Grenze“ auch die Sonderausstellung „Gletscher – weiße Welt in Bewegung“

Fotos: Heinrich Zoderer

ie Welt besteht nicht nur aus Wasser und Land, sondern auch aus Eis. Diese Feststellung traf Volkmar Mair, der Landesgeologe, bei der Eröffnung der Sonderausstellung im Nationalparkhaus „naturatrafoi“. Die Leiterin des Nationalparkhauses, Ilona Ortler und der Leiter des Außenamtes, Hanspeter Gunsch konnten zu dieser Sonderausstellung mehrere Mitarbeiter des Nationalparks und einige interessierte Personen begrüßen. Neben der Einführung in die Ausstellung „Gletscher – weiße Welt in Bewegung“ durch die beiden Vertreter des Nationalparks, hielt Volkmar Mair einen Vortrag über die Permafrostuntersuchungen. Rund 10% der Erde sind von Gletschern bedeckt, aber viel Eis ist unsichtbar als Permafrost in Blockgletschern verborgen. Die Gletscher sind die größten Süßwasserspeicher der Erden, sie haben die Landschaft geformt und üben großen Einfluss auf das Weltklima aus. Volkmar Mair erinnerte an die letzte Eiszeit vor 20.000 Jahren. Damals waren die Alpen von einer kilometerdicken Eisschickt bedeckt und nur die höchsten Berggipfel ragten hervor. Nach einer Wärmeperiode im Mit-

Ilona Ortler, die Leiterin des Nationalparkhauses „naturatrafoi“

Volkmar Mair, der Landesgeologe berichtete über die Permafrostforschungen

telalter, wuchsen die Gletscher in den Alpen nach 1600 bis zu einem Maximum im Jahre 1850. Danach erfolgte eine Klimaerwärmung, welche bis heute anhält. In den vergangenen

100 Jahren ist die Temperatur der Erde um 0,75° C angestiegen. Dies hatte zur Folge, dass in den Alpen im vergangenen halben Jahrhundert die Hälfte des Eises geschmolzen ist.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass bis 2100 die Gletscher in den Alpen 60 bis 90% ihres Volumens einbüßen werden. Der Rückgang der Gletscher und das Auftauen der Permafrostböden haben große Folgen. Es kann zu Hangrutschungen, Felsstürzen, zu Hochwasserund Murengefahren und zu Veränderungen im Wasserhaushalt kommen. Mair erinnerte an den gewaltigen Bergsturz durch den auftauenden Permafrost am 18. September 2004 am Thurwieser im Ortlergebiet. Um diese Veränderungen zu verstehen und zu kontrollieren, werden seit einigen Jahren internationale Forschungsprojekte durchgeführt. Nach Volkmar Mair ist der Vinschgau zu einem Zentrum der Permafrostuntersuchungen geworden. 2011 wurden am Ortler vier Bohrkerne entnommen, die von einem Team von Wissenschaftlern untersucht werden. Neben dem Ortlergebiet werden auch Blockgletscher im Ultental, Schnalstal und im hinteren Ahrntal untersucht. Durch das Projekt PermaNET, bei welchem 14 Alpenländern zusammenarbeiten, will man neue Einblicke in die Klimageschichte erhalten und eine alpenweiten Karte der Permafrost-Verbreitung erstellen. (hzg)


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Südtirol/Vinschgau

Stillstand?

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m 31.03.2015 zählt Südtirols Wohnbevölkerung 518.935 Personen, 417 mehr als zum Jahresende 2014. Im Dreimonatszeitraum - Jänner bis März 2015 - übersteigt die Zahl der Sterbefälle jene der Lebendgeborenen, sodass das natürliche

Bevölkerungswachstum zum Stillstand kommt. Der Bevölkerungszuwachs wird ausschließlich vom Wanderungsüberschuss bestimmt. Dies besagen Zahlen die vom Landesinstitut für STatistik (Astat) kürzlich veröffentlicht worden sind.

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25.06.15

Aus dem Gerichtssaal

Trunkenheit am Steuer - eine Zwischenbilanz

Bereits des Öfteren wurde von dieser Seite über die straf- und verwaltungsrechtlichen Folgen des Lenkens von Fahrzeugen in alkoholisiertem Zustand berichtet. Zu diesem Thema ergingen letzthin einige richtungsweisende Entscheide des obersten Kassationsgerichtes in Rom. Wie zureichend bekannt, gibt es seit 2010 die Möglichkeit einer Abgeltung der Strafe in Form von sogenannten „Sozialstunden“, was mittlerweile zu einer Art von Zivildienst geworden ist, wobei die kostenlosen Hilfskräfte sowohl am Gemeindebauhof als auch in sozialen Einrichtungen oder bei der Altenbetreuung durchaus willkommen sind. Andererseits erspart sich der Beschuldigte eine Vorstrafe, kriegt eventuell seinen PKW zurück und die Dauer des Führerscheinent-

pr-info body&mind

zuges wird halbiert. Bislang war diese Art der „Bestrafung“ allerdings nur in Fällen möglich, in denen nicht auch noch zusätzlich ein Verkehrsunfall verursacht worden war. Ebenso ausgeschlossen waren jene Personen, die nach einem Unfall den Alkoholtest verweigert hatten. Bei Weigerung oder einem Blutalkoholwert von mehr als 1,5 Promille wurde zudem die Fahrerlaubnis widerrufen, was mindestens drei Jahre ohne Führerschein bedeutete. Einer etwas großzügigen Auslegung des obersten Gerichts folgend, kämen nun auch Unfalllenker in den Genuss dieser Bevorzugung, unter der Voraussetzung, dass der angerichtete Schaden ersetzt wurde, was im Regelfall die Versicherung erledigt hat. Dem Angeklagten würde nämlich der mildernde Umstand des Schadenersatzes

zuerkannt, welcher sodann den erschwerenden Umstand der Verursachung des Unfalles ausgleicht und die Möglichkeit der Zulassung zur gemeinnützigen Arbeit bewirkt. Auch der „Lappen“ würde nicht mehr widerrufen. Hinsichtlich der Weigerung des Alkoholtests nach einem Verkehrsunfall gab es bisher widersprüchliche Entscheide. Nun sollen die „Sezioni Unite“, sozusagen die geballte Intelligentia des Kassationsgerichtes, darüber befinden, ob die Straftat der Weigerung nach einem Unfall für eine Zulassung zu den Sozialstunden hinderlich ist, und ob der Führerschein widerrufen wird oder nicht. Das diesbezügliche Urteil wird mit Spannung erwartet. Christoph Tappeiner, Rechtsanwalt

Naturns/Mals/Oberes Gericht

Aus Body&Mind Kosmetik und Fitness wird Body&Mind Kosmetik by Julia

Auf den Spuren der Räter und der Römer

Ab 1. Juli übernimmt nämlich Julia Spechtenhauser das Kosmetikstudio Body&Mind am Damml in Schlanders. Barbara Dietl, die bisherige Inhaberin, wird auch weiterhin – auf Wunsch – für ihre Kundinnen da sein und bedankt sich auf diesem Wege für die jahrelange entgegengebrachte Treue. Julia Spechtenhauser ist ein vertrautes Gesicht und schon viele Jahre im Team vom Kosmetikstudio Body&Mind. Mit Ariane Weithaler bleibt eine weitere vertraute Mitarbeiterin, bei der sich Kundinnen und Kunden gut beraten und gepflegt wissen. Am Angebot des Kosmetikstudios ändert sich nichts: Pflegeprodukte von Reviderm und Artdeco, professionelle Beratung und kompetente Betreuung werden auch weiterhin tägliche Begleiter sein.

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Die Öffnungszeiten von Body&Mind by Julia sind: Mo., Mi. und Do von 8 bis 20 Uhr Di. von 8 bis 19 Uhr Fr. von 8 bis 18 Uhr Tipp: Am Samstag, den 4. Juli ab 10 Uhr sind alle herzlich zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.

Foto: „Wind“-Archiv

er traditionelle Chorausflug führte den Kirchenchor Naturns mit Chorleiter Josef Pircher zuerst nach Mals. Dort gestaltete die Singgemeinschaft den Gottesdienst in der Pfarrkirche mit der „Nikolaus-Messe“ von Ernst Thoma mit und wurde dabei vom Komponisten v.l.: Ernst Thoma und Josef Pircher selbst an der Orgel Weise über den historischen begleitet. Über den Reschenpass Wert der vielfältigen Opfergaben ging es anschließend durch das und Raritäten, welche den SonInntal ins Archäologische Munenkult bezeugen. Ebenso bleiseum in Fließ. Der kleine Ort bebende Eindrücke hinterließ der herbergt einen der bedeutendsBesuch der Krypta der ehematen Horte aus der Bronzezeit ligen Pfarrkirche mit dem Grab sowie eine Dokumentation über des seligen Pfarrers Simon Alois die Via Claudia Augusta. MuseMaaß. Ein Abstecher auf die Pilumsführer Christoph Juen inlerhöhe rundete den Ausflug in formierte seine Gäste auf komdas Obere Gericht ab. petente und zugleich fesselnde


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/Menschen/ 17

„I bin pa di Guatn gweesn“ Sebastian Klotz stand nicht auf der Sonnenseite des Lebens. Als „lediges Kind“ kam er im Kriegsjahr 1944 in Schlanders zur Welt. Mit 15 Monaten nahmen ihn Zieheltern in Glurns auf. Zehn Jahre verbrachte er im Heim der Barmherzigen Schwestern in Kleinvolderberg bei Hall in Tirol. von Magdalena Dietl Sapelza

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

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astls Mutter war Dienstmagd in Vetzan, sein Vater ein italienischer Soldat, der sich aus dem Staub machte. Die junge mittellose Frau suchte verzweifelt einen Platz für ihren Sohn und fand diesen bei der Familie Sagmeister in den Glurnser Lauben. „Do wou`s earsch brennt hot, hon i gwohnt“, erklärt Wastl. Er war kränklich, litt an Schwindelanfällen, fiel oft hin und hatte Schwierigkeiten beim Sprechen. Mit den anderen Kindern konnte er nicht mithalten. Meist blieb er abseits stehen, auch in der Schule. Der gestrenge Stadtpfarrer war überzeugt, dass Wastl im Heim der Barmherzigen Schwestern in Kleinvolderberg bei Hall in Tirol besser aufgehoben sei als in der Glurnser Volksschule. Er überzeugte die Lehrerin und redete auf WastlsZieheltern ein. Nachdem sein Ziehvater 1953 starb, stimmte die Ziehmutter 1954 der Heimunterbringung zu. „Dr Geistliche isch di Schuld, dass i fa drhom hon aweck gmiaßt“, sagt Wastl und plötzlich schimmern Tränen in seinen Augen. In Tirol fühlte er sich anfangs verlassen und einsam. Heimweh plagte ihn, und er weinte sich in den Schlaf. Mit 35 Buben teilte er sich einen großen Raum. Viele von ihnen waren beeinträchtigt. „I bin pa di Guatn gweesn“, erklärt er. Erst nach und nach lebte er sich ein. Glücklich war er, als ihn die Schwestern mit der Aufgabe betrauten, über die Uhr zu wachen. Er durfte die Schulstunden ein- und auszuläuten und fühlte sich erstmals ernst genommen. „Di ehrwürdigen Schwestern hoobm miar guat behondlt“, unterstreicht er. Mit der 82-jährigen Schwester Manfreda verbindet ihn heute noch eine Brieffreundschaft. Zehn Jahre lang lebte Wastl im

Sebastian Klotz, genannt Wastl, geboren 1944, Glurns: „Di oltdeitsche Schrift konn i heint nou“, sagt er und schreibt seinen Namen in der Kurrent-Schrift ins Notizbuch Heim. Er verbrachte dort Weihnachten und Ostern. Nur im Sommer kehrte er für kurze Zeit nach Glurns zurück. „Di Fohrt isch z`tuir gwesn“, sagt er. 1963 rief ihn das italienische Konsulat in Innsbruck zur Musterung. Die Einberufung zum Militärdienst wurde aufgeschoben. 1964 folgte die zweite Musterung in Bozen. „Es isch der 3. Februar gweesn unt eiskolt“, erinnert er sich. Der italienischen Sprache nicht mächtig, begriff er nicht, warum man ihn ins Militärspital nach Verona brachte. Schließlich erhielt er dort den „Conce-

do“, der ihn vom Militärdienst befreite. Daraufhin versuchte er sich wieder in Glurns einzuleben, was ihm sehr schwerfiel. „Wenn i kennt hat, war i liabr obr noch Kleinvolderberg gongan“, bekennt er. Seine erste Arbeitsstelle trat er bei einem Bauern in Matsch an. Dort behandelte man ihn schlecht. Barfuß verließ er den Hof nach zwei Monaten. „Nit umasuscht hoaßt ma di Matscher Raubritter“, scherzt er. Danach war er als „Goaßer“ in Rifair und Taufers beschäftigt und dann auf einem Hof in Lichtenberg. „Orbatn hon i selm

schun a gmiaßt, obr i honns ausgholtn“, stellt Wastl klar. Nach elf Jahren als Knecht entdeckte er in einer Zeitung das Stellenangebot des Klosters Muri Gries in Bozen. Dort wurde ein Küchengehilfe gesucht. Er bewarb sich und wurde als Abspüler eingestellt. Die freien Tage nahm er monatlich gebündelt in Anspruch, damit es sich für ihn lohnte heimzufahren. Nach acht Jahren war seine Arbeitskraft in der Klosterküche nicht mehr gefragt. Denn Maschinen übernahmen das Abspülen. Wastl kehrte zu seiner Ziehmutter zurück und half ihr bei der kleinen Landwirtschaft. Gerne hätte er das Tapezierer-Handwerk gelernt. „Obr di Muatr hot nit gwellt alloan bleibm“, sagte er. Doch schon bald musste er alleine leben. Denn seine Ziehmutter zog ins Altersheim, wo sie 2004 starb. Mittlerweile wohnt Wastl in einer Stadtwohnung. Er wird betreut und mit „Essen auf Rädern“ versorgt. „I hon a Weißkreiz-Kaschtl firn Noatfoll“, betont er. Die Kirche besuchte er nur nochselten. „I bin a Luther“, gesteht er. „I gea nimmr, weil miar deis Geratsche vour miar olm gärgert hot.“ Die hl. Messe hört er sich meist im Radio an. Täglich steht er um 5.00 Uhr auf und marschiert eine Runde um die Stadt. Der Arzt habe ihm diese Bewegung geraten. Nach 8.00 Uhr holt er die Zeitungen für mehrere Gastbetriebe und für die Raiffeisenkasse. Auch Botengänge übernimmt er. Wastl erledigt diese ehrenamtlichen Dienste nun schon seit 28 Jahren. Kürzlich zeichneten ihn die Mitarbeiter der Bank mit dem Titel „Stadtkurier“ aus, was ihn sehr freute. Zu seiner leiblichen Mutter hielt Wastl stets Kontakt. Diese lebt heute im Altersheim. Er zeigt Verständnis dafür, dass sie ihn einst weggeben musste. „Selm isch holt koa Gelt ummer gweesn“, sagt er.


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Vinschgerwind 13-15

Vinschgau

Kolping im Vinschgau Vor kurzem trafen sich 45 Kolpingvertreter aus 17 europäischen Ländern in Frankfurt zur Kolping-Kontinentalversammlung. Diese europäische Arbeitsgemeinschaft hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen den Kolpingverbänden Europas durch gemeinsame Programme und Projekte zu fördern und umzusetzen. Heuer ging es vor allem darum zu überlegen, wie in den verschiedenen Ländern das Kolping Jugendwohnen besser vernetzt werden kann. Im Konkreten bieten die Kolpinghäuser in Österreich, Deutschland und in Südtirol, teilweise auch in Rumänien und in Polen Jugendlichen an, unterzukommen. Die Tagung diente - am konkreten Beispiel „Kolpinghaus Frankfurt“ - aufzuzeigen, wie verschiedenartig die Unterkunft organisiert werden kann. So ist im Rahmen der Zusammenkunft versucht worden, verschiedene Schwerpunkte zu setzen, die gemeinsam bewertet und vertieft wurden. Sicher, in jedem Land gibt es ve r s c h i e d e n e Ausgangslagen, aber trotzdem sollen die Häuser den kolpingschen Geist der Offenheit, der Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen aufzeigen und dabei Gemeinsamkeiten finden. Es gilt das Prinzip Adolph Kolpings, aus jungen Menschen tüchtige Bürger zu machen, umzusetzen. Durch Aktionen und konkretes Handeln soll dies in den Kolpinghäusern unterstützt werden. Die Förderung der Gemeinschaft und der Freundschaften muss für die Jugendlichen in dieser Zeit der Formung und der Weiterbildung gewährleistet sein. Aufgrund dieser Besprechungen wurden pädagogische Leitlinien mit dem Schwerpunkt „Beziehungsbildung“ erarbeitet.

25.06.15

LH bei Postspitze in Rom Wie die Postdienste in Südtirol trotz des Sparkurses der italienischen Post auch weiterhin gewährleistet werden können, darüber hat LH Arno Kompatscher am 18. Juni mit der Post-Spitze in Rom diskutiert. Was die Postdienste und die Schließung von Postämtern angeht, so wurde vereinbart, den Ist-Stand zu durchleuchten. „Eine Arbeitsgruppe soll die Situation erheben und den Finanzbedarf prüfen“, erklärte der LH, „dann soll untersucht werden, ob im Rahmen des Mailänder Abkommens eine Spesenübernahme durch das Land möglich ist, die zu einer wirksamen Verbesserung der Dienste führt.“

Vinschger Chor ist 35 Glurns/Vinschgau - Der Vinschger Chor hat sich der Volksmusikpflege verschrieben und ist musikalischer Botschafter des Tales. Mit einem Konzert im Stadtsaal von Glurns feierte der Chor kürzlich sein 35-jähriges Bestehen

Der Vinschger Chor mit Leiter Gernot Niederfiniger im Stadtsaal von Glurns

von Magdalena Dietl Sapelza

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it dem Lied von Ernst Thoma „Singan isch mea als in Mund auftean“ begrüßten die Sängerinnen und Sänger in schmucker Vinschger Tracht ihr Publikum im Glurnser Stadtsaal. Zahlreiche Musikbegeisterte waren gekommen, um mit dem Vinschger Chor den 35. Geburtstag zu feiern. Dieser servierte unter der Leitung von Gernot Niederfriniger einen bunten und harmonisch klingenden Ohrenschmaus an Volksliedern aus mehreren Jahrhunderten. Der Bogen spannte sich von der Renaissance über die Romantik bis hin zur Moderne. Das Leitthema des Abends rankte sich um die unterschiedlichsten

Vogelarten. Zu hören war zum Beispiel auch das Lied „Die Nachtigall“ von Mendelssohn Bartholdy. Für Auflockerungen, viel Heiterkeit und Lachen sorgte das Duo „Maultasch und Tiroler Kas“ aus Tirol mit spaßigen Gstanzeln. Ein Höhepunkt des Abends war die Überreichung der Ehrenurkunde an den Chorleiter, Vollblutmusiker und Förderer der Volksmusik Gernot Niederfriniger für seine 20 Jahre als Chorleiter. Tali Peer aus Schluderns hatte den Vinschger Chor vor 35 Jahren gegründet und jahrelang geleitet. Als Chorleiter folgten ihr Johann Hohenegger (für die geistliche Literatur) und Gernot Niederfriniger (für die weltlichen Lieder). Vor acht Jahren

übernahm Niederfriniger allein den Dirigentenstab. Als Obfrau des Chores wirkte jahrelang Anna Riedl aus Glurns. Sie wurde von Ruth Fabi aus Burgeis abgelöst, die bis heute die Geschicke des Chores organisatorisch in Händen hält. Der Vinschger Chor besteht derzeit aus 39 Sängerinnen und Sängern (inklusive Chorleiter) aus 13 Dörfern des Vinschgaus von Morter bis Burgeis. Jeden zweiten und vierten Montag im Monat trifft sich die Sängergruppe zu den Proben in Glurns. Regelmäßig folgen Auftritte zu den unterschiedlichsten Anlässen. Interessierte können sich jederzeit der Sängergruppe anschließen. Infos: 335 562 80 04 (Gernot Niederfriniger)


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Naturns

9. Tag der offenen Tür in der Kita Naturns n Naturns wurde die Kitas im April 2006 eröffnet. Sie ist als Versuchsangebot mit 10 Kindern gestartet. Rasch erhöhte sich dann die Kinderzahl, und bereits nach einem Jahr war die maximale Zahl erreicht, nämlich zwanzig Kinder zeitgleich zu betreuen. Seit 2007 gibt es eine ständig wachsende Warteliste, auf der heute dreißig Kinder vermerkt sind. Den Vorrang haben Kinder berufstätiger Eltern, die ihren Wohnsitz in Naturns haben. Zurzeit beträgt die durchschnittliche Beaufsichtigung durch die Leiterin und drei Erzieherinnen drei bis vier Stunden am Tag. Für die Zukunft ist der Ausbau der Nachmittagsbetreuung angedacht, der auch am kürzlich erfolgten Tag der offenen Tür zur Sprache kam. Dieser neunte Tag der offenen Tür sollte nicht als Werbestrategie gesehen werden, sondern der Vor-

stellung der Dienstleistungen dienen. Durch Fotos wurden der Tagesablauf und verschiedene Aktionen präsentiert. Dem Motto getreu, dass das Kind immer im Mittelpunkt steht, wurden auch über Kindergartenbesuche, Informationen für die Eltern und pädagogische Beratungsgespräche berichtet. Wohl im Namen aller äußerte sich spontan eine Mutter lobend über diese Einrichtung Das langjährige Team der Kita Naturns: und den Wunsch, Angelika Mantinger, Christine Weithaler, diese Struktur zu er- Daniela Mantinger und Marion Kaserer halten und zu erweitern. Dieses Ansinnen richtete konnte. Bürgermeister Andreas sich wohl an die Gemeindever- Heidegger, Vizebürgermeister treter, mit denen die Leiterin Helmuth Müller, die zuständige eine offene Diskussion führen Referentin Marianne HolzeiFoto: „Wind“-Archiv

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Naturns

„Tiroler Festl“ der Musikkapelle Naturns er laue Sommerabend am Donnerstag, 04. Juni 2015 stand in Naturns ganz im Zeichen der Tiroler Musik. Die Musikkapelle Naturns lud im Innenhof des Bürger- und Rathauses von Naturns zum „Tiro-

ler Festl“. Schon vor 18 Uhr trudelten die ersten Gäste ein und so konnten die Alphornbläser von Naturns bald schon einen vollbesetzten Innenhof musikalisch begrüßen. Während an-

Foto: „Wind“-Archiv

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schließend die Pichlböhmische verschiedene Märsche, Polkas, usw. zum Besten gab wurde das Publikum mit kühlenden Getränken und einem typischen „Tiroler Brettl“ kulinarisch versorgt. Um 20:30 Uhr folgte ein Konzert der Musikkapelle selbst, welche neben diversen Märschen die Konzert-Ouvertüre in Es-Dur von Sepp Thaler sowie ein Solo für zwei Flügelhörner (Lukas Schwienbacher und Markus Pircher) zum Auftritt brachte. Den Abend, immer noch von hohen Temperaturen geprägt, ließ daraufhin die Naturnser Böhmische ausklingen. Die Musikkapelle Naturns blickt auf ein gelungenes „Tiroler Festl“ zurück und möchte sich damit auch bei allen fleißigen Helfern herzlich bedanken. Stefanie Pföstl

sen, sowie Barbara Wieser und Valentin Stocker konnten sich von der Wichtigkeit und der zunehmenden Beliebtheit dieser Struktur und von der Tätigkeit und Kompetenz der Betreuerinnen überzeugen, denen es ein Anliegen ist, dass die Politik die Bedürfnisse der Familie erkennt und weiterhin unterstützt. Der diesjährige Schwerpunkt war aber die Netzwerkpartnerschaft mit hiesigen Firmen. So waren auch die großen Betriebe im Dorf eingeladen. Die Firma Ivoclar Vivadent GmbH war durch den Geschäftsführer Markus Heinz und den Personalchef Alois Pföstl vertreten, weil sie in ihrem Betrieb für die Kinder der Mitarbeiter eine qualitativ hochwertige Betreuungsform anstreben. Auch sie besichtigten die hellen Räumlichkeiten und fanden anerkennende Worte für diese Struktur. (ria)


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St. Valentin

Glurns

Partnerschaft mit Tourismusverein

Glurns singt, tanzt und musiziert

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Foto: Wind-Archiv

er Tourismusverein „Ferienregion Reschenpass“ und die Raika Obervinschgau haben ihren Sponsorenvertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Dabei geht es der Raika neben der finanziellen Unterstützung vor allem auch um eine gedeihliche Zusammenarbeit bei verschiedenen Projekten und Veranstaltungen, die den gemeinsamen Mitgliedern der beiden Institutionen zu Gute kommen. So wird zurzeit in der Produktentwicklung das Thema „Digitalisierung im Tourismus“ bearbeitet. 30 % der entsprechenden Investitionen können von der Steuer abgeschrieben werden und die Raika Obervinschgau unterstützt sie zusätzlich mit zinsgünstigen

Für Sängernachwuchs in Glurns ist gesorgt. Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule begeistern das Publikum

Partnerschaft im Hotel Ortlerspitz verlängert: v.l.: Ulrich Stampfer, Agnes Hohenegger, Karl Gapp, Markus Moriggl und Martina Thöni Sonderkrediten. Ein weiteres Projekt läuft bereits, bei dem es darum geht, die Almen und Hütten für den Tourismus auszubauen, um das Oberland für die Gäste noch attraktiver zu machen. Geschäftsführer Ulrich Stampfer berichtet hingegen von der erfolgreichen Eröffnung der ersten Enduro Trails im Sommer 2014 und kündigte das offizielle Opening der 3-Länder Enduro Trails an, welches vom 17. bis 19. Juli 2015 stattfinden wird. Besonders vorteilhaft seien die vier Bergbahnen, die die Biker problemlos auf die gewünschte Höhe bringen können. Dem einwandfreien Trailspaß am Reschenpass steht demnach nichts mehr im Wege. Präsident Karl Gapp ging auf die Nachhaltigkeitsstudie zum Reschenseelauf ein und betonte, dass der Erfolg dieser Veranstaltung unter anderem der einzigartigen Landschaft aber auch den gut funktionierenden Gastwirtschaftsbetrieben zuzuschreiben sei. (aw)

lurns singt, tanzt und musiziert“, so lautet das Motto einer musikalischen Veranstaltung, die einmal jährlich im Stadtsaal für Freude sorgt. Jung und Alt lassen ihre Stimmen und Instrumente erklingen und verbringen einen beschwingten Abend in der Gemeinschaft vieler Musikbegeisterter. Hauptorganisator war der Kirchenchor

Glurns mit Chorleiter Martin Moriggl, tatkräftig unterstützt vom Bildungsausschuss. Moriggl ist begeisterter Musiker und Sänger und zieht motivierend die Fäden. Immer wieder gelingt es ihm, alle Musikbegeisterten der Stadt in den Abend einzubeziehen. Heuer sangen und musizierten der Kirchenchor und der Männerchor von Glurns, die

Schlanders

Verdiente Lehrpersonen im Ruhestand v.l.: Direktor Reinhard Zangerle, Gertraud Kaserer, Gerda Frischmann, Gisela Mair, Ewald Holzer, Ivana Cavalet, Gertrud Prieth, Vizedirektorin Elisabeth Schwalt und der Schulleiter der Mittelschule Anton Rabensteiner

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Foto: Heinrich Zoderer

Foto: Andreas Waldner

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Klarinetten-Gruppe der Musikkapelle Glurns, Solisten auf Altflöte, Querflöte und Klarinette, begleitet von den Pianisten Hannes Ortler und Alexander Brunner, erfreuten das Publikum. Klavier- und Ziehharmonika-Spielerinnen und Spieler zeigten ihr Können. Besonders gut kam der Tanz „Kikeriki“ an, den Moriggl den Grundschülerinnen und Schülern in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen einstudiert hatte. Ein spezielles Ständchen galt dem frischgebackenen BM Luis Frank und dem Bezirksobmann des Südtiroler Chorverbandes, Robert Wiest. Zum Ausklang sangen die Zuhörerinnen und Zuhörer gemeinsam mit den Kindern, den Chormitgliedern und den Musikern den Kanon „Es tönen die Lieder“. Mit einem Buffet, spendiert von mehreren Sponsoren, klang der Abend aus. (mds)

u Schulende müssen nicht nur die Schüler bewertet und die Zeugnisse geschrieben werden. Projekte werden abgeschlossen und vorgestellt. Die Vorbereitungen für die Abschlussprüfung der Mittelschule müssen gemacht werden. Bei der letzten Plenarsitzung des Schulsprengels Schlanders wurden außerdem gleich sechs Lehrpersonen von der Grund-

schule verabschiedet, da sie ab 1. September in den Ruhestand treten. Nachdem diese Lehrpersonen Jahrzehnte im Schuldienst standen, verschiedene große und kleine Reformen durchgemacht, viele Schüler und Schülerinnen von der ersten bis zur fünften Klasse begleitet, oft auch Schulen und Schulstufen gewechselt haben, treten sie nun den wohlverdienten Ruhe-

stand an. Mit einem herzlichen Dankeschön und einem Blumenstrauß konnte der Direktor Reinhard Zangerle folgende sechs Lehrpersonen vom Schuldienst verabschieden: Gertraud Kaserer (Grundschule Kortsch), Gerda Frischmann (Göflan), Gisela Mair (Kortsch), Ewald Holzer (Schlanders), Ivana Cavalet (Schlanders) und Gertrud Prieth (Schlanders). (hzg)


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Schluderns/Glurns

Schlanders

Bahnhof des Jahres 2015

GenerationenSpielfest

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Fotos: Heinrich Zoderer

ittlerweile hat es Tradition, das Familienspielefest der Christengemeinde Schlanders. Bei strahlendem Wetter fanden sich auf dem Plawennplatz Ende Mai zahlreiche Besucher, Groß und Klein, Jung und Alt, ein, um gemeinsam einen unterhaltsamen Nachmittag mit originellen, selbst hergestellten Spielen zu verbringen. Der größte Teil der Spiele wurde von HansPeter Schönthaler („Spielideen“) selbst gebaut und für diesen Tag zur Verfügung gestellt. Als „Special Guest“ trat die JugendTanzgruppe D4J mit einigen Modern Dance-Tanzeinlagen auf und brachte nochmals Schwung

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ach Niederdorf und Marling wurde dieses Jahr der Bahnhof Schluderns/Glurns vom Verein Freunde der Eisenbahn zum Bahnhof des Jahres 2015 ausgezeichnet. Die beiden Gemeinden nahmen diese Auszeichnung am 13. Juni in Empfang und veranstalten ein Bahnfest. Gleichzeitig wurde auch die von Architekt Siegfried Tappeiner umgebaute Bahnhofsremise als Stützpunkt der Naturnser Pfadfinder eingeweiht. Die Festredner betonten, dass das Hauptgebäude optimal restauriert und sich das gesamte Bahnhofsareal in einem gepflegten Zustand befindet. Die gute Anbindung des City-Bus-

Dienstes, der Imbissstand am Bahnhofsareal, die Parkmöglichkeiten und die Unterführung für Radfahrer und Fußgänger, sowie die hervorragende Renovierung der Remise und die Bereitstellung der Räumlichkeiten für die Jugend, waren die Hauptgründe für diese Auszeichnung. Die gelungene Integration der alten Palabirnbäume, der barrierefreie Zugang und die Infotafeln machen den Bahnhof zur Visitenkarte von Schluderns und Glurns. Landesrat Richard Theiner erinnerte in seinen Grußworten an die Absicht der Landesregierung, in dieser Legislaturperiode die Vinschger Bahn zu elektri-

pr-info - Peggers Ladele

Tante Emma heißt Schorsch

in die Zuschauer. Attraktion des Spielfestes war wohl das bunte „Wagele“ von Karl („Charly“) Angerer. Mit seinem Rollstuhl fuhr er Runde für Runde durch den Plawennpark und zog das Wagele hinter sich her und beglückte damit viele kleine Fahrgäste. (bw)

Foto & WEB

Wir haben für Sie unsere Fotogalerie eröffnet. Die Fotos sind in Gruppen geordnet und erleichtern die Auswahl. Fotoausstellung

Landschaften

Reschen Dekoration Blumen

Tiere

Weihnachten

Herbstbilder Wasserspiele

Tschars

Kastelbell

Kreatives-VKE

Winter Landschaften

Martelltal

Regentropfen

Pferde

Bienen Blumen

Eisfiguren Portrait Latscher Wurzelmusi

Kreatives

Spiegelungen

Goldrainersee

Diverse

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Foto: Erwin Bernhart

Peggers Ladele in Latsch ist eine Institution. Dorothea „Thea“ Pegger hat den Laden an der Hauptstraße mitten im Dorf von 1959 bis 2012 geführt. 2012 hat Sohn Georg „Schorsch“ Pegger den Laden übernommen. Von Dienstag bis Freitag, von Ostern bis November, gibt es in Peggers Ladele von einheimischen Weinen über Speck- und Wurstspezialitäten bis zu italienischen Nudelprodukten ein für den kleinen Laden erstaunlich breites Angebot. Die lokalen und die italienischen Spezialitäten kommen bei Einheimischen und vor allem bei den Gästen gut an. Pegger wünscht sich eine Verkehrsberuhigung und eine Verschönerung von Latsch.

fizieren und die Bahnlinie Meran Bozen zu übernehmen und auszubauen. Theiner brachte auch seine Überzeugung zum Ausdruck, dass alles unternommen werden muss, um die diskutierten Bahnverbindungen in die Schweiz und nach Bormio Wirklichkeit werden zu lassen. In dieser Amtsperiode muss der Trassenverlauf studiert und festgelegt werden. Neben einer Fotoausstellung im Bahnhofsgebäude, gab es musikalische Einlagen der MK Schluderns und Glurns, sowie Spiele und Workshops für Kinder und Jugendliche mit den Pfadfindern und dem Jugendtreff Phönix. (hzg)

Foto: Barbara Wopfner

Zum Bahnhofsfest kamen nicht nur die Freunde der Eisenbahn und die Bürger von Schluderns und Glurns, sondern auch die Bürgermeister der Gemeinden Taufers, Prad und Latsch. Sehr erfreut über die Auszeichnung und die neue Remise zeigten sich Klaus Nothdurfter, der Amtsdirektor des Amtes für Jugendarbeit, Erwin Wegmann, BM von Schluderns und Alois Frank, BM von Glurns

Georg Pegger kann auch als Bewegungstrainer gebucht werden

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22 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 13-15

25.06.15

Tartsch

Schlanders

Bauern- und Rossmorkt

Zwei Schlusskonzerte der Mittelschüler s ist inzwischen zu einer Tradition geworden. Die drei Klassen mit musikalischer Ausrichtung an der Mittelschule Schlanders geben zum Schulende neben einem Abschlusskonzert im Kulturhaus auch ein Konzert auf dem Plawennpark in Schlanders. Am Samstag, den 6. Juni, 10 Tage vor Schulschluss, boten die 40 Schüler des Schülerblasorchesters, sowie einzelne Ensembles ein schwungvolles und abwechslungsreiches Vormittagsprogramm bei herrlichem Wetter. Eröffnet wurde das Konzert von der Schlagzeuggruppe, dann spielten das Saxophonensemble und die Klarinettisten unter der Leitung von Daniela Ohrwalder und Mareike Haid. Unter der Leitung von Dietmar Rainer spielte anschließend das Schü-

Das Wetter beim heurigen St. Veits-Morkt war wechselhaft, zeitweise regnete es leicht. Deshalb hielt sich der Besucherandrang in Grenzen. Die Marktstände im Dorf und auf dem Tartscherbichl waren trotzdem bunt und vielfältig.

Foto: Heinrich Zoderer

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Am 15. Juni war in Tartsch der St. Veits-Morkt. Früher war das ein berühmter Rossmarkt. Sogar aus dem Veltlin und aus dem Engadin kamen die Bauern. In den letzten Jahren wurde der Markt, genauso wie der

Das Schülerblasorchester gab vor Schulschluss ein Konzert auf dem Plawennpark in Schlanders. Leonie Pircher spielte dabei auch auf einem Alpenhorn lerblasorchester verschiedene Stücke, die im Laufe des Schuljahres einstudiert wurden. Gespielt wurden mehrere Werke der bekannten schwedischen Popgruppe Abba. Eine Besonderheit gab es zum Abschluss

des Schülerkonzertes. Leonie Pircher spielte auf einem Alpenhorn ein Musikstück, das Martin Graber komponierte. Zum Abschluss gab es für die jungen Musiker und ihre Lehrpersonen einen langen Applaus. (hzg)

Latsch/Schluderns/ Taufers i. M Fotos: Heinrich Zoderer

Orgelspielerinnen überzeugen Jury

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ie Zeit, in der Kirchenorgeln verweist dastehen, weil Organisten fehlen, scheint im Vinschgau zu Ende zu gehen. Der Nachwuchs steht bereit. Und dieser ist weiblich. Die drei jungen Vinschger Orgelspielerinnen Flora Stecher Alonso Lillo (14 J.) aus Schluderns, Theresa Hölzl (16 J.) aus Latsch und Stefanie Dietl (15 J.) aus Taufers i. M. haben neben ihrer Begeisterung für das Klavier beziehungsweise für die Ziehharmonika auch ihre Freude

Georgimorkt, der Gollimorkt und der Lootscher Morkt wieder neu belebt. Vor allem präsentieren die Bauern aus der Umgebung ihre wertvollen Produkte. So konnte man Käse, Wurst und Speck, biologischen Apfelsaft, Palabirnprodukte, Kräuter, Säfte und Schnäpse, aber auch Hüte, Spielzeug, Schmiedearbeiten und Körbe erwerben. Ein paar Haflinger Pferde, aber auch Hennen und Schweine gab es zu sehen und zu kaufen. Zu hören waren einheimische Klänge und Musik aus Ecuador. Angeboten wurden auch „Manderlatta“, Blumen, Schuhe und mehrere Marktstände mit Kleidern. Für das leibliche Wohl sorgten der Sportverein, der Krampusverein, die Freiwillige Feuerwehr, der Kirchenchor und die Bäuerinnen. (hzg)

und Leidenschaft „alle Register“. Theresa und Stefanie waren zur Bronze-Prüfung angetreten und Flora zur Silber-Prüfung (sie hat Bronze übersprungen). Die drei musikalischen Nachwuchstalente bestanden in der jeweiligen Kategorie mit ausgezeichnetem Erfolg. Mit den Orgelspielerinnen freute sich ihr Orgellehrer Guido Elponti. Der Bewerb in Bozen war eine Premiere: Das Jungmusiker-Abzeichen für Orgel wurde heuer zum ersten Mal vergeben. (mds) Vor der Orgel im Kloster Muri Gries in Bozen: v.l. Anna Pilser, Flora Stecher Alonso Lillo, Stefanie Dietl, Theresa Hölzl, Elisa Alber und Guido Elponti

Foto: Wind-Archiv

Weitere Fotos vom Veits-Morkt auf unserer Homepage: www. vinschgerwind.it/fotogalerien

am Orgelspiel entdeckt. An der so genannte „Königin der Instrumente“ stellten die Schülerinnen der Musikschule Unterer Vinschgau kürzlich ihr Können in der Radiokapelle des Klosters Muri Gries in Bozen vor einer Fachjury eindrucksvoll unter Beweis. Als Solistinnen und begleitet von den Musikschülerinnen Anna Pilser mit der Querflöte und Elisa Alber mit der Blockflöte zogen die Vinschger Orgelspielerinnen mit Körpereinsatz


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Vinschgerwind 13-15

/Gesellschaft/ 23

Vinschgau

Wandern hält Senioren jung E

Die Vinschger Seniorinnen und Senioren im AVS auf den Stufen der Wallfahrtskirche in Piné

Foto: Wind-Archiv

in Höhepunkt der diesjährigen Seniorenwanderung im AVS Vinschgau war Ende Mai die Fahrt nach Baselga di Pine`. Zur dortigen Wallfahrtskirche herrschte wegen des Kirchtags im Ort großer Andrang. Kurzentschlossen hielten die Vinschgerinnen und Vinschger ihre Andacht auf den Stufen des Gotteshauseses. Sie stimmten die Marienlitanei an und nutzten die Gelegenheit für ein Gruppenfoto. Die AVS Seniorenwanderung Vinschgau gibt es seit 1997. Bruno Wallnöfer aus Prad hatte diese ins Leben gerufen. Die Wanderziele im ganzen Land erreichten die Senioren anfangs mit den eigenen PKWs. Die Zahl der Interessierten stieg kontinuierlich an und schon bald fuhren Busse - zuerst Thomas Flora aus Mals, dann Robert Matzoll aus Graun. Heute fahren bis zu zwei Busse von

Martelltalreisen (Lukas Spechtenhauser). Bis zu 18 Touren werden jährlich angeboten. Hauptorganisatorin ist Frau Regina Gardetto aus dem Martelltal. Ehrenamtlich hält sie die Fäden in den Händen. Sie plant, bespricht die Vorschlä-

ge, die derzeit hauptsächlich aus den AVS-Sektionen Prad, Latsch und St. Valentin Oberland kommen, und sie koordiniert. Die Wanderrouten werden vorher genauestens nach Schwierigkeitsgrad erkundet. Es gibt Routen für Wandertüch-

tige (ca. 4 Stunden Gehzeit) und für weniger Wandertüchtige (1 bis 2 Stunden). Einkehrmöglichkeiten werden ausgelotet und vieles mehr. Die Seniorenwanderung ist gut für die Fitness und für das Gemüt der älteren Generation. Denn körperliche und geistige Bewegung hält jung. Und viele Freundschaften werden geknüpft. (mds)

10 Jahre Vinschgerwind 10 Gründe für das Vinschgerwind-Abo 1. Der Fortbestand des Vinschgerwind wird damit gesichert 2. Der Vinschgerwind kommt weiterhin persönlich adressiert zu Ihnen 3. Der Vinschgerwind liefert Hintergünde zum politischen Geschehen 4. Dem Vinschgerwind liegen die Menschen im Tal am Herzen 5. Der Kleinanzeiger im Vinschgerwind ist der Marktplatz im Tal 6. Der Vinschgerwind ist eine Zeitung von Vinschgern für Vinschger 7. Der Vinschgerwind ist eine unabhängige Zeitung 8. Der Vinschgerwind erreicht alle Haushalte im Vinschgau 9. In Sonderthemen wird über ausgewählte Themen vertieft informiert 10. Im Vinschgerwind haben viele Meinungen Platz

AboAktion 2015

Vinschgerwind, Info-Media GmbH – Dantestraße 4 – 39028 Schlanders • Raiffeisenkasse Fil. Schlanders: IT29 W 08244 58920 000 300 005151 • Südtiroler Sparkasse Fil. Mals: IT58 Q 060 4558 5400 0000 5000 943 • Südtiroler Volksbank Fil. Schlanders: IT70 E 058 5658 9200 4757 0000 777 • Post K/K: IT31 L 076 0111 6000 0006 4900 442

Abobeitrag (Vinschgau): 25

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Vinschgerwind 13-15

Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 27.06.15 ab 19.00 Uhr Grillen Infos bei Andy Ö Mi. 01.07.15 ab 19.00 Uhr Wasserball JuZe Freiraum Schlanders Ö Do. 25.06.15 ab 20.00 Uhr Aktivitäten im Freien Ö Sa. 27.06.15 ab 18.00 Uhr Kochen mit Ugo und Kathi Jugendtreff All In Kastelbell/ Tschars Ö Fr. 26.06.15 ab 17.00 Uhr Wir grillen (Grillfleisch selber mitnehmen) Jugendtreff Time Out Schnals Ö Sa. 27.06.15 ab 16.00 Uhr Wir machen selber Eis Jugendtreff „Juze“ St. Valentin & Jugendtreff Reschen Ö Die Treffs im Oberland sind in den Sommerferien geschlossen! Sommerprogramm unter: www. jugendtreff.bz/oberland

25.06.15

Jugendraum „Enjoy“ in Graun, Jugendtreffs Reschen & „Juze“ Hoad

Alle Jahre wieder… … findet das Abschlussgrillen der Jugendtreffs Oberland entweder auf dem Spielplatz in Reschen oder auf dem Sportplatz in St. Valentin statt. In diesem Jahr war der Sportplatz „af d’Hoad“ dran. Die Jugendlichen und BetreuerInnen haben so das Schuljahr in gemütlicher Runde ausklingen lassen. Die engagierten Helfer sorgten für Speis und Trank und besprachen anstehende Treffthemen. Unterdessen tobten sich die Kids auf dem Fußballplatz aus. Auch das Wetter spielte mit: Die ersten Regentropfen fielen erst, als sich alle auf den Weg nach Hause machten.

Voller Tatendrang machten sich vor einigen Wochen die Jugendlichen des Jugendtreffs „All In“ auf den Weg, die Wände im Jugendhaus Tschars neu zu gestalten. Ausgestattet mit Bleistift, Gummi, Abklebe Band, Pinsel und Farben begannen sie ein passendes Motiv zu suchen. Schließlich wurde ge-

meinsam „Bart Simpson“ ausgewählt und sogleich machten sie sich an die Arbeit die Wand zu gestalten. Zu allererst wurden die großen Flächen bemalt, die kleinen kamen erst ganz zum Schluss; nach stundenlangem Malen, Ausbessern und Nachmalen kann sich das Ergebnis nun sehen lassen: „El barto“ ist das erste gelungene Kunststück im Jugendhaus Tschars! und bestimmt nicht das letzte.

Juma goes kino AmSamstag,30.Maiging’snachBozenzumPicknick&insKinozumlangersehnten„Ostwind 2“-Film,vormittagsging’smitdemZugindieLandeshauptstadt,wowirfürdieFlüchtlinge TaschenvollerEssen&Hygieneartikel(einDankgiltderApothekeMals)abgaben,unduns dannselbstindieStadtaufmachten,umaufdemWaltherplatzgemütlichzupicknicken,am Nachmittagging’sdanninsKino,nachdergemeinsamenHeimfahrtgabesdannnochselbstgekochte Nudel im JuMa.


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Naturns

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Schlanders

Die Musikschule Naturns auf Tournee

Fotos: Klaus Abler

Höhepunkt war jedoch der Auftritt anlässlich der Konzerte der Gruppen und Solisten aus den Fa c h b e r e i c h e n EMP und Vokalausbildung im Grand Hotel in Toblach. Am 13. Juni führten neben verschiedenen Singklassen und Schulchören und Solisten aus dem ganzen Land zirka 25 Kinder unter der Leitung von Petra Mayr das Kindermusical „Winnie Wackelzahn“ auf. Bei diesem Vampirmusical lastet ein Fluch auf der Vampirfamilie Wackelzahn: Winnie muss bis zu seinem 10. Geburtstag ein paar Tropfen Blut geschleckt haben, aber Winnie mag überhaupt kein Blut. Schlussendlich gelingt es Winnie gemeinsam mit seinen Freunden den Fluch der bösen Fee Karfunkula zu brechen. (klab)

M

TT steht für Musik, Tanz und Theater. Es ist dies ein Fach, welches an der Naturnser Musikschule unterrichtet wird. Obwohl an erster Stelle der Spaß steht, wird den Kindern dabei neben dem Singen, der Musik und dem Theaterspielen eine gesunde Portion an Selbstvertrauen beigebracht. Die Kinder von der Grundschule bis in die Oberschule werden von Petra Mayr begleitet. Nach Aufführungen in der Naturnser Musikschule erfolgte ein Gastauftritt in der Musikschule Latsch. Der

„Wer reitet so spät …?“ Z

u Schulschluss zeigte die Theatergruppe des Real- und Sprachengymnasiums Schlanders ihre diesjährige Eigenproduktion „Wer reitet so spät … Eine Balladencollage“. Der Erlkönig lauert im Gebüsch, um dem Vater das kranke Kind zu entreißen, aber plötzlich verirrt sich Damon in die falsche Geschichte, schnappt sich das Pferd und reitet davon, zurück zum Tyrannen… Einiges gerät durcheinander, wenn sich die Theatergruppe kreativ und fantasievoll mit Balladen deutscher Dichter auseinandersetzt. Goethes „Der Zauberlehrling“ wird zur lebenden Skulptur, „Die Bürg-

Schlanders

B

Die Schüler der Montessoriklassen unterstützen seit fünf Jahren ein Schulprojekt in Bolivien. Beim Spieleabend wurden Geschichten und Märchen aus anderen Ländern aufgeführt und Selbstgebasteltes verkauft

Foto: „Wind“-Archiv

ereits zum fünften Mal fand heuer in der Mittelschule Schlanders das Projekt „Porque tengo un corazón – Weil ich ein Herz habe“ der Montessoriklassen statt. Ziel des Hilfsprojektes ist es, globale Handlungsweisen zu hinterfragen und durch selbstständiges Arbeiten aktiv zu werden. Das diesjährige Jahresthema lautete: „Wir lesen! Geschichten rund um die Welt.“ Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler Leseaktionen durchführen und kleine Geldbeträge sammeln. Zum Abschluss des Projektes gab es auch heuer wieder einen Spieleabend. Zu Gast war die Projektbetreuerin der OEW in Brixen, Frau Sabrina Eberhöfer. Nach der Einführung durch den Direktor Reinhard Zangerle und dem Bericht

von Frau Eberhöfer über die Hilfsaktionen in Bolivien, gestalteten die Schüler der drei Montessoriklassen den Abend mit Geschichten, Balladen und Märchen aus verschiedenen Kulturkreisen der Erde. Nach diesen Aufführungen wurde der „Weltmarkt“ und das Grillfest auf dem Pausenhof eröffnet. Auf dem Weltmarkt wurden sowohl selbst Gebasteltes als auch handgemachte Produkte von unseren Freunden aus Bolivien verkauft. Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensein und mit gemeinsamen Spielen aus. Alle Beteiligten waren sehr zufrieden mit dem Verlauf und mit dem Erlös, welcher für einen guten Zweck nach Bolivien geschickt werden kann. Aaron Delago, Montessoriklasse 2 B

Fotos: Maria Raffeiner

Montessori-Spieleabend für Bolivien

schaft“ von Schiller kurzerhand in die Gegenwart verlegt und Wedekinds „Der Tantenmörder“ wird zum Ausgangspunkt für eine wahnwitzige Kriminalgeschichte. Und selbst Mackie Messer treibt im Gymnasium sein Unwesen. Wöchentlich hat eine buntgemischte Gruppe quer durch diverse Klassen im fächerübergreifenden Unterricht unter der Leitung von Christof Anstein und Maria Raffeiner improvisiert, Ideen entwickelt und diese mit vollem Körpereinsatz umgesetzt. Das Endprodukt wurde den Lehrern und Mitschülern am Mittwoch, 10. Juni 2015 präsentiert und erntete viel Applaus.


LATSCH

einkaufen, genießen, erleben

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Bis 22 Uhr:

Veranstaltungen Sa. 27.06.2015 10.00 Uhr Sa. 27.06.2015 bis So. 28.06.2015 10.00 Uhr Fr. 17.07.2015 bis So. 19.07.2015 16.00 Uhr Do. 23.07.2015 20.30 Uhr Sa. 25.07.2015 11.00 Uhr So. 26.07.2015 10.00 Uhr Sa. 01.08.2015 und 02.08.2015 19.00 Uhr Sa. 08.08.2015 21.00 Uhr So. 09.08.2015 11.00 Uhr So. 16.08.2015 11.00 Uhr So. 23.08.2015 10.00 Uhr

Lange Einkaufsnacht in Latsch

Latscher „Kirchta“ Südtiroler Erdbeerfest im Martelltal Feuerwehrfest & Oldtimertreffen Abendkonzert der Musikkapelle Latsch im Musikpavillon Almfest auf der Morterer Alm mit musikalischer Umrahmung der Musikkapellen Goldrain-Morter Musikfest der Musikkapelle Tarsch am Vereinshaus in Tarsch Lederhosen- & Musikfest der Bürgerkapelle Latsch Westbound for Africa Konzert in Trattla Tarscher Alm Fest Kulinarischer Seerundgang „Zufrittsee“ im Martelltal Gartenfest der Musikkapellen Goldrain und Morter

Einkaufen und genießen, das dürfen am Freitag, den 3. Juli all jene, die nach Latsch kommen. Bis 22 Uhr sind die Schaufenster beleuchtet und die Türen der Geschäfte in den Latscher Geschäften offen. Nach Herzenslust darf gestöbert, anprobiert und gebummelt werden. Pünktlich zum Start des Sommerschlussverkaufs laden die Kaufleute zur Langen Einkaufsnacht in Latsch, gepaart mit dem ein oder anderen Schnäppchen. Damit steht das extralange Einkaufserlebnis ganz im Zeichen des Schlussverkaufs. Die Vielfalt an Geschäften garantiert mit Sicherheit einen vergnüglichen, unterhaltsamen und vor allem entspannten Abend für die ganze Familie. Durch die Zusammenschau von Gastwirten und Kaufleuten wird es auch an einem einladenden gastronomischen Angebot nicht fehlen. Denn der abendliche Einkaufsbummel wird von den Gastronomen begleitet, die Erfrischung bieten. Einkaufen, essen und trinken, kurzum genießen: Einem langen Einkaufserlebnis in Latsch steht nichts mehr im Wege... Organisiert haben das extralange Einkaufsvergnügen die Ausschussmitglieder der Kaufleute Latsch.

Latsch Goldrain Morter Tarsch St. Martin Latsch Goldrain Morter Tarsc


02.05.13

Der Vinschger Wind 9-13

/TERRA RAETICA/ 11

Latsch Goldrain Morter Tarsch St. Martin Latsch Goldrain Morter Tarsch St. Martin

ch St. Martin Latsch Goldrain Morter Tarsch St. Martin Latsch Goldrain


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oben: Fliri, Matscher Schafhirte; rechts: Schafe in Langtaufers auf über 3000m Höhe; unten links: ums Salz rotten...; unten Mitte: Einfachstes Leben auf der Alm; ganz unten links: Hirtenleben vor dreißig Jahren; ganz unten rechts: einfaches Almleben, Sehnsuchtsort vieler (Fotos: Archiv Karin Thöni)


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/Kultur/ 29

Von der Hirtenkultur zum Hirtenkult Vom Sommer in den Bergen von Karin Thöni

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rüher Morgen. Meine Tochter und ich erhaschen die ersten und wenigen Sonnenstrahlen des Tages. Irgendwo oben, unterhalb des Gletschers, hört man ein undeutliches Rufen. Jemand, der die Ruhe bricht in den Bergen. Gemeinsam suchen wir die Moräne ab- und entdecken ihn schließlich im rot- braunen Steinmeer. Der Hund gehorsam zwei Schritte dahinter- der „Schaafr“- in kurzen Hosen, klobigen Bergschuhen mit sorgsam gestrickten Socken vorneweg. Die gleiche Windjacke wie an den meisten anderen Tagen des Sommers, der gleiche Hut und Stock. Die wichtigste Arbeitsutensilie- neben dem Hund- den „Guggr“ um den Hals, braungebrannt im Gesicht mit jugendlichverschmitztem Lächeln, so steht er am Weg. Wir wechseln ein paar Worte über die Terrasse miteinander, schimpfen über das immer gleich schlechte Wetter dieses letzten Sommers. Die Sonnenstrahlen, vom Tabernackl kommend, scheinen uns aber heute wohlig ins Gesicht und tauchen die Umgebung in ein sattes Grün. Der schüchterne Hund wird von meiner Tochter versuchshalber gestreichelt. Aber auch der ist mehr weite Strecken in Einsamkeit gewohnt, als Kinder und Trubel auf der Hütte. Der Matscher Schafhirte, von allen Fliri genannt, ist, allen Klischees zum Trotz, kein verschlossener Einzelgänger, kein Sonderling, kein komischer Kauz. Er bleibt auch gerne stehen für „a Raat-schrli“, kehrt ein, um etwas zu trinken, wenn auch oft in Allerherrgottsfrüh’. Dann lockt er, mit etwas Salz und dem typischen Ruf: „Pamperlieeeehhhh“, die Schafe von der anderen Seite des Bergkessels. Minutenlang. Schließlich sind

sie da, rotten sich zusammen, laufen Hirt und Salz entgegen. Der Hund liegt folgsam etwas abseits, die Ohren für den nächsten Befehl jederzeit gespitzt. Ein archaisches Bild das sich unter der Hüttenterrasse abspielt. Der Hirt und seine Tiere, eins in der Natur. Viel Klischee und Sehnsucht steckt in dieser morgendlichen Szene. Ja man schaut irgendwie seiner eigenen Sehnsucht zu.

„

Dann lockt er, mit etwas Salz und dem typischen Ruf: „Pamperlieeeehhhh“, die Schafe von der anderen Seite des Bergkessels. Der Matscher Schafhirte gehört zu den typischen unter Seinesgleichen: männlich, einheimisch, nicht mehr ganz so jung. Doch in den letzten Jahren kommen andere, neue Typen von Hirten daher: junge Städter oder junge, gut ausgebildete Frauen und Männer, ganze Familienbanden, die den Job des Hirten auf sich nehmen wollen. Die Hinwendung zum Naturschönen und das Interesse am ländlichen, einfachen Leben ist neuerdings Trend. So lässt es sich jedenfalls beobachten. Zumindest für einen Sommer und einen weiteren und vielleicht einen dritten. Dann wieder zurück ins Urbane. Die Obsession der Verstädterten für das Land reicht zwar weit zurück, doch heute ist die wiedererwachte Volkskultur der Ort, wo man seine Wurzeln nachwachsen hört und sieht. War Volkskultur, Stall, Stadel und Wiese, Almen und das Hüten noch vor

Jahren bei jungen Menschen verschmäht und eher zum Nase-Rümpfen, ist neuerdings vieles zum Schwärmen. Nicht wenige Aussteiger versuchen sich als Senn oder Sennerin, laufen Kälbern, Schafen, Kühen hinterher. Es gibt in den französischen Pyrenäen gar eine Schule für Schäfer, die sich vor Bewerbern kaum retten kann, jährlich aber nur einige Wenige ausbilden kann und will. Von 180 werden nur 10 angenommen. Auch hier kommen fast alle Anwärter und Anwärterinnen aus den großen Städten. Wer kann, geht „aft Olp“, entflieht dem Tal, dem Trubel, dem Kultur- und Freizeitstress, dem Bürojob samt PC und virtueller Welt. Weil es also um Zerstreuung und Entspannung geht, nimmt man auch den Schönheitsfehler kaum wahr, der an all dem haftet: Nicht nur in der Stadt hat das Leben wenig mit der Hirtenkultur zu tun. Das Alm- und Bergleben, das wir alle lieben und konsumieren, entspringt vor allem unserer eigenen Einbildung, unserem Bild vom Hirten, der in und mit der Natur lebt. Denn die Rahmenbedingungen passen häufig nicht mehr- rückläufige Bestoßungszahlen auf den Almen lassen auf eine rückläufige Zahl an Bauern schließen. Auch für die passen die Rahmenbedingungen vielfach nicht mehr. Da helfen auch Prämien, Subventionen und planierte Almwiesen wenig. Ohne Almvieh keine Almen und ohne Almen keine Hirten. Wiedererwachte, sehnsuchtsbeladene Volkskultur in einer globalisierten Welt, Hirtenkultur als Teil unserer Erlebnisgesellschaft… Ist das eine neue Art von Heimweh oder einfach nur ein besonders starkes Fernweh?


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Sport Ziernheld modern Das Sportgeschäft Ziernheld gibt es seit dreißig Jahren auf dem malerischen Dorfplatz von Burgeis. Hans Ziernheld hat mit der Umgestaltung im Innenbereich nun einen Quantensprung gewagt. Herausgekommen ist ein modernes und dennoch heimeliges Fachgeschäft. von Erwin Bernhart

H

ans Ziernheld ist erleichtert. Seit mehreren Wochen hat Ziernheld reichlich Herzblut in sein Geschäft am Burgeiser Dorfplatz gesteckt. Alles, was er selbst machen hat können, hat er auch selbst gemacht. Und das ist eine ganze

Menge. Denn handwerkliches Geschick ist ihm in die Wiege gelegt worden. Denn Vater Adolf ist Zimmermann und er hat im Jahr 1975 ein Sportgeschäft in Burgeis im Ortsteil Plavinna eröffnet und gemeinsam mit Frau Traudl geleitet. 1986 ist das Geschäft auf den Hauptplatz in einen ehemaligen Stadel übersiedelt. Viel

altes Holz ist vom Stadel ins neue Geschäft eingebaut worden und die Geschäftsfassade hat sich, weil zurückhaltend, nahtlos in das Dorfbild integriert. 1999 hat Hans das Geschäft übernommen, seither mit zunehmendem Erfolg geführt und nun umgebaut. Dabei mitgeholfen hat bereits die nächste Generation.

Johannes, der Sohn von Hans, hat als Lehrling in der Tischlerei Urban Winkler an der Innengestaltung tatkräftig mitgeholfen. Am vergangenen Samstag, den 20. Juni, wurde die Eröffnung gefeiert. Pater Martin Angerer hat die Räumlichkeiten in familiärer Atmosphäre gesegnet und anschließend wurden Ver-

Lieferung und Montage der automatischen Schiebetüren Türmatik OHG d. Tanzer M. & Raffeiner U. Tschengls 9 | 39023 Laas Tel. 347 853 94 49, Tanzer Manuel Tel. 347 992 77 70, Raffeiner Urban info@tuermatik.it | www.tuermatik.it


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Fotos: Erwin Bernhart

linke Seite: Hans Ziernheld und Andrea Stocker sind erleichtert; links: Pater Martin Angerer segnet die Räumlichkeiten; unten: Andrea Stocker, Hans, Traudl und Adolf Ziernheld - große Freude über den gelungenen Umbau

wandte, Freunde, Bekannte, Nachbarn, Sportler und Kunden mit Buffet und Getränken willkommen geheißen. Gemeinsam mit Freundin Andrea Stocker konnte Hans Ziernheld Komplimente über die großzügige Raumaufteilung, über die raffinierte Auswahl der Materialien und deren Kombination, über die gelungene Farbgebung im Geschäft, über die Auswahl der Sport- und Freizeitartikel entgegennehmen. Die Gäste der Eröffnungsfeier waren über die Umgestaltung begeistert. Konstant bleibt das Augenmerk auf Qualität und die Auswahl von Markenartikeln: Sportmode von Salewa, mico, mello’s, killtec ist farbenfroh auf den von

der Firma Schweitzer montierten Regalen ausgelegt. Die „Luis Trenker“-Linie ist seit kurzem ins Sortiment aufgenommen worden. Schuhe, Brillen, Accessoires - alles, was das Sportlerherz begehrt, findet es bei Ziernheld Sport. Hans Ziernheld ist Spezialist für Winterport, vor allem für Skipräperierung. Er betreibt im Winter auch einen Skiverleih an der Talstation am Watles. Für den Sommer hat Hans eine Besonderheit parat: 5 nagelneue E-Bikes stehen vor der Tür des Sportgeschäftes zum Ausleihen bereit. Ein Zeichen dafür, dass man bei Ziernheld Sport nicht stehen bleiben will.

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Das Wirtschaftsbild in Laas ist geprägt von HOPPE, Lasa Marmo und ALPE.

BM Andreas Tappeiner

Laas

Die Wirtschaft im Blick Laas lebt vom Marmor, der Industrie, der Landwirtschaft und dem Tourismus. Und: Von Menschen, die sich für ihr Dorf engagieren, die zusammenhalten und etwas bewegen. Text & Bilder: Angelika Ploner

B

ürgermeister Andreas Tappeiner zeichnet folgendes Wirtschaftsbild: „Die HOPPE, die Lasa Marmo und die ALPE prägen den Wirtschaftsstandort Laas. Diese drei Betriebe sind unsere Säulen.“ Die HOPPE ist Primus unter den Ar-

beitgebern in Laas: „Wir beschäftigen im Werk in Laas zur Zeit 255 Mitarbeiter“, sagt Johanna Vaja, die Personalverantwortliche bei HOPPE dem Vinschgerwind. Das Baubeschlags-Unternehmen wurde 1952 von Friedrich Hoppe gegründet und ist auf dem Weltmarkt Zuhause. 1987 baute HOPPE das Werk in Laas, heute nimmt dieses eine Produktionsfläche von über 2 Hektar ein.


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An zweiter Stelle reiht sich die Lasa Marmo GmbH mit 80 Personen. Der Marmor spielt in Laas naturgemäß eine große Rolle, ist der Stolz der Laaser. Seit dem 19. Jahrhundert wird in Laas systematisch Marmor abgebaut. Marmor prägte und prägt Laas, tritt in Handwerk und in Kunst auf, und ist wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Fachschule für Steinbearbeitung steht hier, Bildhauerund Steinmetzbetriebe von denen die Firma Mayr Josef die traditionsreichste ist. In der dritten Generation führt man das mittlerweile über 80-jährige Erbe weiter. Die Lasa Marmo GmbH hingegen ist der „big Marmor-Player“ und agiert international. Seit November 2008 gehört das

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Marmor-Unternehmen zu 100 Prozent der Lechner Marmor AG. Das Werksgelände der Lasa Marmo misst über 5 Hektar, bis hier ins Werk bringt die Schrägbahn die Blöcke vom Berg ins Tal. Das Rohmaterial wird in Laas verarbeitet. Das schafft natürlich zusätzlich Arbeitsplätze. (siehe eigenen Bericht Seite 37) Die ALPE ist der drittgrößte Arbeitgeber im Bunde. „Wir sind rund 70 Personen“, sagt Reinhard Ladurner, der Geschäftsführer der ALPE dem Vinschgerwind. Mitglieder hingegen zählt die landwirtschaftliche Genossenschaft 157. Äpfel, Gemüse, Marillen, Beeren und Kirschen liefern die Bauern der Umgebung an, insgesamt waren’s 36.805 Tonnen im Jahr 2014. Laas und Umgebung bietet optimale klimatische Bedingungen, nicht nur für Äpfel, sondern eben auch für verschiedenste Gemüsearten. Besonders begehrt ist aber der Golden Delicious, der aufgrund des Klimas eine rote Backe bekommt und ein ausgesprochen hohes Qualitätsniveau aufweist. Abgerundet wird der Sortenspiegel durch Pinova, durch Stark Delicous, durch Elstar, Gala und Idared. 1980 wurde die ALPE gegründet, im Jahr 1997 haben sich die ALPE und die Obst- und Gemüsegenossenschaft OVEG in Eyrs zusammengeschlossen. Die Gesamtanbaufläche beider Genossenschaften wuchs auf rund 800 Hektar an und erstreckt sich von Laas bis Schluderns und Glurns. Die gesamte Produktionsmenge Obst, Gemüse und Beeren wird über die ALPE verarbeitet und vermarktet. Rund um HOPPE, ALPE und Lasa Marmo haben sich in den vergangenen Jahrzehnten ganz unterschiedliche Klein- und Mittelbetriebe geschart. Einer davon ist die mechanische Werkstätte Platter. Diese ist bereits seit dem Jahr 1948 eine bekannte Adresse in Laas und darüber hinaus, ihr Gründer Alois Platter als Tüftler und Bastler nicht weniger bekannt. Im Jahr 1996 trat Sohn Gernot in die Fußstapfen seines Vaters, baute die heutige Werkstatt in der Industriezone 1998/1999 und verlagerte den Schwerpunkt in Richtung Nutzfahrzeuge. Von der Kooperation mit der Firma Gasser und den Marken Iveco und Astra profitieren die lokalen Unternehmen, die nicht mehr unnötig nach Bozen fahren müssen. Seit zwei Jahren nimmt man sich nun dem Eichen von digitalen und analogen Tachografen – eine bürokratische Herausforderung – bei Iveco Platter an. Eine Kompetenz, die zeigt, dass man hier stets den Service- und Qualitätsgedanken lebt. Seinen Betriebssitz hat Iveco Platter in der Industriezone Laas.

Laas in Zahlen 3974

Einwohner zum Stichtag 31. Dezember 2014

1970

Anfang wurde die Industriezone in Laas ausgewiesen. Im Gewerbegebiet Tschengls kostet der Gewerbegrund derzeit

60 Euro pro Quadratmeter. Einzigartig in Laas: Die Konsumgenossenschaft Laas mit derzeit

381

Mitgliedern. Die größten Arbeitgeber in Laas sind: HOPPE

255 Mitarbeiter Lasa Marmo GmbH

80 Mitarbeiter

ALPE (Genossenschaft)

70 Mitarbeiter.


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Erfolgreiche Betriebe in Laas

Wallnöfer Günther und Rudolf OHG: Immer offen für Neues Motivierte Mitarbeiter und treue Kunden haben die über 35-Jährige Firmengeschichte der „Wallnöfer Günther und Rudolf OHG“ mitgeschrieben. Mit Augenmaß ist das Laaser Unternehmen Schritt für Schritt gewachsen. Zunächst, im Jahr 1979, boten Günther und Rudolf Wallnöfer Lösungen für Maschinen und Elektroanlagen für Betriebe an. Später kamen Hausinstallationen dazu, Heizungs- und Lüftungsregelungen und Steuerungen für Fernheizwerke. Als der Bau der Fernheizwerke im Vinschgau boomte, wurden viele Anlagen von Günther und Rudolf Wallnöfer programmiert, geregelt und visualisiert. Holzfeuerungs-Anlagen und

Wärmeübergabe-Stationen nahm der Laaser Betrieb mit in sein Portfolio und betreute öffentliche und private Kunden gleichermaßen. Und weil man sich stets am Markt orientiert, kamen Photovoltaikanlagen - die Betreuung und Wartung derselben – schließlich dazu. Ein kompetenter, schneller und verlässlicher Kundendienst zeugt vom Servicegedanken im Betrieb. Aus 20 Mitarbeitern besteht das Team, viele sind bereits über Jahre dabei, andere bereits seit Jahrzehnten. Auch das spricht für das Unternehmen „Wallnöfer Günther und Rudolf OHG“.

Gewerbegebiete. Die Laaser Industriezone ist das größte Gewerbegebiet in der Gemeinde. Anfang der 70er Jahre wurde die Zone ausgewiesen, wenige Jahre später gab es die ersten Betriebsansiedlungen. Auf knapp 8 Hektar findet man einen bunten Branchenmix: Mechaniker, Tischler, Elektriker, Metzger, Spengler, Schlosser, Zimmereibetriebe, Hydrauliker, Transporteure, Baumeister, die Industrie und den einzigen echten Südtiroler Sauerkraut-Hersteller, die Firma Lechner Herbert KG. Seit 1992 ist auch die Baufirma von Oswald Renner dort zu finden. Mit sieben Mitarbeitern baut, renoviert, erweitert und saniert man sämtliche Bauten. „Arbeit“, sagt Oswald Renner, „gibt es genügend, nur

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die Preise sind im Keller.“ Die Industriezone ist ein geeigneter Standort für sein Unternehmen, einzig „das Bahngleis ist ein Problem.“ Vier Mal in der Stunde verschließen die Bahnschranken die Straße in die Industriezone und dann heißt’s Warten. Aufgerechnet kostet das den Unternehmern viel Zeit und Geduld. Die Gewerbegebiete in Tschengls und in Eyrs sind jüngeren Datums. Während in Laas momentan kein Gewerbegrund zur Verfügung steht, stehen in Tschengls noch ausreichend Flächen bereit und sind besonders günstig zu erwerben. „60 Euro pro Quadratmeter kostet der erschlossene Grund dort“, sagt BM Andreas Tappeiner. In Eyrs liegt der Gewerbegrund direkt an der Vinschger Staatsstraße. Heinz Fuchs besitzt dort mit 2 Hektar den größten Anteil. Innovationsgeist. Zu den Pionieren mit Innovationsgeist zählt seit 1959 die Familie Ladurner in Laas. Johann Ladurner gründete damals eine Schmiede und eine Schlosserei. Heute hat der Betrieb gleich drei Standbeine, nämlich die Schlosserei, den Maschinenbau und eine Eisenwaren-Handlung, in der Kunden von der kleinen Schraube bis zu den verschiedensten Heimwerker-Produkten alles finden. Alle acht Familienmitglieder arbeiten im Betrieb mit, tüfteln, testen, fertigen und produzieren. Den Kümler Ladurner – ein Hackgerät zur umweltfreundlichen Unkrautbekämpfung – gibt es in genau acht Ausführungen. Das jüngste Produkt aus dem Hause „Ladurner“ ist ein Mähwerk, genauer „eine Fadenbürste zur Beikraut-Entfernung im Zwischenstock-Bereich“, die hauptsächlich für Bio-Bauern hergestellt wird, „aber mittlerweile auch von konventionell arbeitenden Betrieben im Vinschgau verwendet wird“, erklärt Peter Ladurner. Vom Standort in Laas ist er überzeugt, die Gemeinde bemühe sich um die Wirtschaft, sagt er. Natürlich gereicht die periphere Lage den Betrieben zum Nachteil. Hierdurch werden die Betriebe durch höhere Transportkosten und längere Lieferzeiten belastet. Lokale, nationale oder gar internationale Ziele sind nur langsam zu erreichen. Alles läuft über die Straße und da braucht es Zeit und Geduld.


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Interview mit Bürgermeister Andreas Tappeiner Vinschgerwind: Wie attraktiv ist der Wirtschaftsstandort Laas? Eine Einschätzung. Andreas Tappeiner: Ich glaube schon, dass der Wirtschaftsstandort Laas seine Qualitäten hat. Das Wirtschaftsbild hier ist von der HOPPE, der ALPE und der Lasa Marmo geprägt. Rund um diese drei Leitbetriebe haben sich in den 80er Jahren viele kleinere Betriebe entwickelt, die verschiedene Sparten abdecken. Wo hebt sich Laas ab? Laas zeichnet sich durch eine hohe Lebens- und Wohnqualität aus. Dass wir heuer eine fünfte Kindergartensektion einrichten mussten, zeigt uns, dass sich junge Familien in Laas niederlassen. Laas bietet eine familiäre Atmosphäre, ein aktives Vereinsleben, einen dörflichen Charakter. In den alten Wohnbauzonen haben wir die Baudichte angehoben, um Kubatur zu gewinnen und ein generationenübergreifendes Wohnen zu ermöglichen. Gleichzeitig garantieren wir als Gemeindeverwaltung eine kompakte Siedlungsentwicklung. Was fehlt in Laas? Die letzten Teile des Glasfasernetzes sind noch ausständig. Wir denken da an eine Kombination mit den Fernwärmeleitungen. Momentan geht das Glasfasernetz der Telecom bis in den Hauptort Laas. Wichtig für die Zukunft ist auch eine autonome Stromversorgung. Wenn wir das Netz in unserer

Hand haben, dann können wir lokale Energie einspeisen und die Stromkosten senken. Mit welchen Problemen kämpfen die Laaser Betriebe? Bürokratie, Bürokratie und Bürokratie. Auch viele Auflagen, speziell im Bereich Arbeitssicherheit machen den Betrieben das Leben schwer. Zudem sind uns öffentlichen Verwaltungen oft die Hände gebunden, weil wir hiesige Betriebe manchmal nicht beauftragen können. Welche politischen Akzente braucht der Wirtschaftsstandort für die Zukunft? Momentan gibt es in Laas keine Anfrage für Gewerbegrund. Doch Entwicklungspotential gibt es sehr wohl. In Tschengls steht erschlossener Baugrund für nur 60 Euro pro Quadratmeter zur Verfügung. Die nächste Wohnbauzone wird nähe Bahnhof bei der neuen Feuerwehrhalle ausgewiesen. Im Bauleitplan ist diese bereits eingetragen. Die Energiekosten müssen in Zukunft den Nachteil des Standortes – sprich die Entfernung zu den großen Verkehrsachsen – wieder wettmachen und deshalb müssen diese in Zukunft gesenkt werden.

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Einzigartiges Geschäftsmodell im Einzelhandel

Die Konsumgenossenschaft Laas Einzigartig im Vinschgau ist die Konsumgenossenschaft Laas mitten im Dorfkern. 1959 wurde diese als Mitgliedergenossenschaft gegründet und erfreut sich bis heute großen Zuspruchs. Die Mitglieder, 381 sind es derzeit, zahlen einen einmaligen Mitgliedsbeitrag und profitieren ganzjährig von wechselnden Angeboten. In der Konfektionsabteilung, die die obere Etage einnimmt, wechseln die Angebote für Kinder, Damen und Herren monatlich. In der unteren Etage,

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in der übersichtlich Lebensmittel und Gemischtwaren die Regale füllen, profitieren die Mitglieder von laufenden Angeboten. Dass in der Konsumgenossenschaft Laas aber nicht nur Mitglieder einkaufen dürfen, versteht sich von selbst. Zehn Angestellte und Geschäftsführerin Klaudia Telser sind für alle Kundinnen und Kunden da und leben das Motto der Konsumgenossenschaft Laas jeden Tag mit Herz, nämlich: Nahversorgung ist ein Stück Lebensqualität.

Kurz nachgefragt bei Ralf Muther/Metzgerei Muther große Steuerdruck. Dieser belastet Kleinbetriebe sehr. Die Vor- und die Nachteile des Standorts Laas … Laas ist ein sehr eigenständiges Dorf, es gibt viele Berufssparten und diese werden von der Bevölkerung auch angenommen. Die Nahversorgung funktioniert in Laas sehr gut und somit haben wir über Jahre hinweg einen guten Kundenstock aufbauen können. Der Vorteil der Kleinbetriebe liegt darin, dass man agiler ist. Die Zusammenarbeit in Laas ist sehr gut.

Tourismus. Der Camping in Laas ist touristisch wertvoll. 184.463 Übernachtungen zählte man 2012/2013 in Schlanders-Laas, davon konnte der Campingbetrieb allein 11.970 Nächtigungen auf sich vereinen. 72 Beherbergungsbetriebe zählte der Tourismusverein Schlanders Laas 2012/2013. An 120 Tagen waren diese ausgelastet, die Aufenthaltsdauer lag bei durchschnittlich 4 Tagen. Vom Tourismus lebt auch der Einzelhandel. Die Kaufleute in Laas sind sehr aktive, allen voran Ortsobmann Dietmar Spechtenhauser vom gleichnamigen Schuhgeschäft. Er ist das Bindeglied zwischen engagierten Kaufleuten, kreativen Bauern und offenen Gastwirten. Aufmerksam machen diese auf Laas mit vielen Veranstaltungen, locken mit kulturellen Veranstaltungen, allen voran dem Kulturfest Marmor&Marille. Qualität im Einkaufskorb wird geboten: Metzgereien, Bäckereien, Mode- und Schuhgeschäfte, Floristik, Geschenksartikel und, und und – der Einzelhandel in Laas deckt viele Produkte ab. Man versteht es in Laas die Produkte zu feiern und Geselligkeit zu pflegen. Gastlichkeit gibt es in historischen Mauern. Daneben runden einladende Cafès und Eisdielen das Angebot ab. Laas pulsiert, der Fleiß, der Tüftlergeist und nicht zuletzt die Lebensfreude hier, machen das Marmordorf zu etwas Besonderem, mit anderen Worten: Die Menschen in Laas.

©A. Mennel

Vinschgerwind: Die Metzgerei Muther ist ein Familien- und Traditionsbetrieb in Laas. Ralf Muther: Die Metzgerei Muther ist ein Familienbetrieb, der von Oskar Muther im Jahr 1977 gegründet wurde und nun in die zweite Generation übergehen wird. Wir stellen die gesamte Wurstproduktion noch selbst her und haben einen EU-zertifizierten Schlachtbetrieb. Mit welchen Schwierigkeiten kämpft man in Laas? Probleme mit denen wir und viele andere zu kämpfen haben, ist der

Zudem machen Bürokratie und Auflagen den Unternehmern das Leben schwer. Unnütze Bürokratie lähmt, macht Betriebsabläufe schwerfällig und bindet Energie, die für Ideen, Innovationen oder Wettbewerbsfähigkeit gebraucht würde. Der Aufwand und die Kosten sind enorm, sagen die Wirtschaftstreibenden unisono, vom viel gepriesenen Bürokratieabbau sei weniger denn je zu spüren. Die hohen Energiekosten machen vor allem dem Unternehmen HOPPE zu schaffen. Der Fernwärmepreis in Laas ist kontinuierlich gestiegen. 89 Prozent in neun Jahren, erklärte Christoph Hoppe in einem Vinschgerwind-Interview. Wärme ist aber nur ein Teil, elektrische Energie der zweite. „In keinem Werk der HOPPE kostet der Strom so viel wie in Laas oder in Schluderns“, kritisiert Hoppe. BM Andreas Tappeiner weiß um das Problem: „Die Energiekosten müssen in Zukunft billiger werden. (siehe Interview Seit 35)

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Abbau und Verarbeitung des Laaser Marmors Statistische Daten:

Laaser Marmorindustrie GmbH kurz Lasa Marmo GmbH (bis 21. Februar 2011 eine AG), Gesellschaft mit Alleingesellschafter. Die Gesellschaft unterliegt der Direktion und Koordination seitens der Lechner Marmor AG. Gründungsjahr: September 1928 Unternehmenssitz: Marmorstraße 4 in Laas Mitarbeiterzahl: 2008 32 Mitarbeiter / 2015 80 Mitarbeiter Geschäftsführer: Paul Graf Betriebsdirektor: Erich Tscholl

Über das Unternehmen. Ge-

genstand der Unternehmen ist der Abbau qualitativ hochwertigen Laaser Marmors im Weißwasserbruch (1.567m) sowie im

Jennwandbruch (2.420m). Der Jennwandbruch wird von der Lechner Marmor AG betrieben (wird zur Zeit nicht abgebaut), während die Lasa Marmo im Weißwasserbruch abbaut. Am 18. November 2008 hat die Lechner Marmor AG die Lasa Marmo zu 100% übernommen. Eng mit der Marmorgewinnung verbunden ist ein Konzept zur Weiterverarbeitung des Rohstoffes in Laas und die Förderung von Handwerk und Kunsttradition im Vinschgau. Die Lasa Marmo GmbH ist mit ihrem Bahnabtransport und der Bremsberganlage weltweit einzigartig. Die Bahnanlage funktioniert seit dem Jahr 1930 noch immer reibungslos.

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Unternehmensziel.

Ziel der Lasa Marmo GmbH ist es den Standort Laas als herausragendes „Marmorzentrum“ zu erhalten, den Laaser Marmor – den Lasa Bianco und den Lasa Venato - als international bekannte QualitätsMarke weiter zu festigen, die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern und zusätzlich neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Lasa Marmo GmbH bekennt sich zum umweltschonenden Marmor-Abbau, der durch die weltweit einmalige Marmorund Schrägbahn und weitere umweltschonenden Techno-

logien gewährleistet wird. Die Lasa Marmo GmbH ist sich zudem - neben der Bedeutung des Laaser Marmors für die lokale Wirtschaft - auch des Bekanntheitsgrades des wichtigsten und berühmten Südtiroler Bodenschatzes für den Tourismus und die Kultur bewusst. Die „Lasa“ wird ihre Aktivitäten partnerschaftlich, im Einklang mit der Bevölkerung entfalten und jederzeit die gebotene Rücksicht walten lassen. Das Unternehmen bemüht sich in Laas die glorreichen Zeiten um die vorletzte Jahrhundertwende wieder zu beleben.


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Vinschgerwind 1-15

08.01.15

Quantensprung

für Laaser Schwimmbad Mit dem Neubau des Laaser Schwimmbades ist die Sportzone St. Sisinius nach fast zwei Jahrzehnten fertig gestellt worden. Das Konzept ist ein stimmiges, sagt Bürgermeister Andreas Tappeiner. Stimmig und durchdacht, erklärt Architekt Arnold Gapp. Text & Fotos: Angelika Ploner

„Das Schwimmbad Laas zählt nun zu den schönsten im Vinschgau.“ Architekt Arnold Gapp sagt das mit Überzeugung. Und: Er hat Recht. Denn die Neugestaltung des Schwimmbads Laas ist ein Quantensprung in vielerlei Hinsicht. Dass sich die Badegäste hier auf Anhieb wohlfühlen, hat vor allem damit zu tun, „dass ein geschützter Raum entstanden ist“. Früher ist der Raum ausgeflossen, das Schwimmbad ist gen Parkplatz nie abgeschlossen gewesen. Nun sorgt eine Riegelwand für einen Abschluss, für Wind- und Sichtschutz und definiert den Raum genau. Ein Mensch sucht immer nach Geborgenheit und Schutz. Manchmal auch Nestwärme. Genau diese Philosophie spiegelt sich

im Schwimmbad Laas wider. „Das räumliche Gefühl hat sich enorm verändert“, soweit, dass selbst die Erwartungen des Architekten übertroffen wurden. Holz empfängt nun die Badegäste, eine Lamellenwand, die auch die Optik bestimmt. Eine Optik, die sich an die Umgebung orientiert. St. Sisinius ist ein prominenter Ort, das Kirchlein auf dem Hügel – weitum sichtbar – eines der Wahrzeichen von Laas. Hier, neben St. Sisinius – den Sonnenberg im Rücken - einen Bau zu schaffen, eine Sportzone wenn man’s genau nimmt, der sich nahtlos einfügt und nicht in den Vordergrund drängt, war wohl die größte architektonische Herausforderung. Geschaffen hat Gapp einen Neubau, der sich in zwei Gebäudeteile gliedert, ein Teil wurde auf die alten Kellerräume draufge-

setzt und wird im Sommer vom Bademeister und im Winter von den Eislaufgästen genutzt. Im zweiten Gebäudeteil sind die Umkleidekabinen, -schränke, Duschen und Sanitäranlagen untergebracht. Den Eingang zu diesen weist schwarz lasiertes Holz. Jener überdachte Teil, der Tischtennis und Tischfußball beherbergt, trägt hingegen Schwimmbadblau. Synergien hat Gapp geschaffen. Warum auch Neues – Unnötiges – schaffen, wenn Bestehendes ausreicht? Der Bareingang ist deshalb gleichzeitig auch Eintrittsbereich, bildet die Kassa für die Badegäste. Aus dem Jahr 1974 stammten Umkleiden und Sanitäranlagen des alten Schwimmbades. Dass diese in die Jahre gekommen waren und dringend erneuert werden mussten, versteht sich von selbst. Das

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25.06.15

Vinschgerwind 13-15

/Bauplatz/ 39

In einem neuen, kompakten Gebäude sind nun die Umkleide- und Sanitäranlagen im Schwimmbad Laas untergebracht. Vertikale Lärchenriemen bestimmen die Optik, r. v. l. Architekt Arnold Gapp, Wirtschaftsreferent Ralf Muther, BM Andreas Tappeiner und Pächter Simon Klotz große Schwimmbecken und das Kinderbecken hingegen blieben erhalten. Auch am Energiekonzept änderte sich wenig: Eine Schlauchanlage auf dem Dach heizt das Wasser auf. Das Fernheizwerk kann bei Bedarf jederzeit hinzugeschaltet werden und garantiert – wetterunabhängig – eine angenehme Badetemperatur. Handwerker und Badegäste gaben sich am 12. Juni die Klinke in die Hand. Da war im Schwimmbad Laas nicht nur Saisons-Auftakt, sondern auch Bauende und Schlüsselübergabe an den Pächter Simon

Klotz. Nach vielen Jahren des Wartens und nur wenigen Monaten Bauzeit, wurde die Neugestaltung des Schwimmbads offiziell fertiggestellt. Die Handwerker haben ausgezeichnete Arbeit geleistet. „Wir haben versucht die Arbeiten in Gewerke aufzuteilen, um damit heimischen Betrieben eine Chance zu geben“, sagt Bürgermeister Andreas Tappeiner. Kostenpunkt: rund 440.000 Euro, davon sind 80.000 Euro allein technische Spesen. Das Echo der ersten Badegäste ist durch und durch positiv. Schön sei es geworden,

attraktiv und einladend, das neue Laaser Schwimmbad. Dieses ist kein Erlebnisbad mit vielen Attraktionen, sondern ein Schwimmbad für Familien. Besonders beliebt ist die großzügige und übersichtliche Liege- und Spielwiese. Die Bäume spenden Schatten. Das Einzige, das noch fehlt, ist etwas Grün, die Grasflächen haben noch Narben. Doch das tut dem Bade-Enthusiasmus keinen Abbruch. Und warum nicht einen perfekten Badetag mit einer köstlichen Pizza in der Pizzeria St. Sisinius ausklingen lassen?

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Vinschgerwind 13-15

Foto: Alberto Gilberti

40 /Nationalpark/

25.06.15

Nationalpark Stilfserjoch

Bergblumenwiesen und tierischer Artenreichtum Hotspots der Biodiversität Wolfgang Platter, am Tag des Heiligen Johannes des Täufers, Kirchenpatron in Laas, 24. Juni 2015

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Foto: Giuseppe Bonali

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Foto:Giuseppe Bonali

Foto: Walter Vallino

alter, Heuschrecken, Libellen, Käfer, Ameisen, Hummeln, Spinnen, sie alle und weitere wirbellose Tiere finden ihren geeigneten Lebensraum in selten werdenden Bergwiesen mit extensiver Nutzung. Magerwiesen, Feuchtwiesen, Bergmahder und Weiderasen sind Heimstatt für Insekten und Spinnen. Insekten

und Spinnen gehören zu den wirbellosen Tieren. Sie sind wechselwarm. Insekten haben sechs Beine, Spinnen deren acht. Bewusst wird im heutigen Beitrag auf die Namen der abgebildeten Arten verzichtet. Das Staunen hat Vorrang. Das Vertiefen will erarbeitet sein: Vielleicht besucht der eine oder andere Schüler in den Ferienmonaten die Bibliothek seines Ortes und sucht nach den Namen der abgebildeten Tiere, die es in unseren Blumenwiesen zu erhalten und zu schützen gilt.


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Vinschgerwind 13-15

25.06.15

Auch das Weiße Kreuz war bei dieser großen Sportveranstaltung im Einsatz. Marlies Noggler und Christian Pfeifer (im Bild) auf die Frage über die Bedeutung ihres Einsatzes: „Diese große Veranstaltung bedeutet für uns viel Einsatz, auf der anderen Seite dürfen wir auch dabei sein, um unseren Verein bestmöglich zu repräsentieren.“ Mitte: Franz Blaas aus Taufers, Kontrolleur in der reservierten Zone; rechts: der Schlanderser Radfahrer Eugen Reinalter (lp)

Foto: Leonardo Pellissetti

Weißes Kreuz im Einsatz

Rad, Natur und Kultur Am 6. Juni fand die 1. Auflage des Ortler-Bikemarathon statt. Die 90 km lange Hauptstrecke startete in Glurns und verlief zum Pfaffensee, Bruggeralm, Rojental, Reschensee, Panorama Mösl, Matsch, Schluderns. Ziel war wiederum Glurns. Es gab auch eine kürzere, 51 km lange Strecke sowie ein Kinderrennen. Es gab eine Einteilung in 40 Kategorien.

Fotos: Leonardo Pellissetti

links: Start der Kinder um 9.00 Uhr; Rechenmacher und Wallnöfer (2. und 3. v.l.)

Von Leonardo Pellissetti

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er am 6. Juni veranstaltete 1. Ortler Bikemarathon war ein riesiger Erfolg. Mit 1700 eingeschriebenen und 1553 gestarteten Radfahrern aus 20 Nationen übertraf der Marathon alle Erwartungen. Antonio Lazzarotto, Präsident des Südtiroler Radsportkomitees, war erstaunt: „Normalerweise besuchen solche Veranstaltungen ca. 400 Sportler, wir erwarteten ca. 700, am Start waren 1553!“ Sicher imposant war die Vorbereitungsarbeit des von Gerald Burger geleiteten und aus 11 Mitgliedern bestehenden Organisationskomitees. Hinzu kommen die ca. 800 freiwilligen MitarbeiterInnen, welche die Strecke gut betreut haben. A propos Strecke: Alle nach dem Rennen befragten Radler waren von der

atemberaubenden Naturkulisse sowie von den Kulturdenkmälern begeistert. Zwischen 8 und 8.30 Uhr starteten die Teilnehmer für beide Strecken, um 9.00 Uhr starteten die Kinder der Jahrgänge 2006-

Monika Rainalter und Christian Lanthaler aus Schlanders

2011 für ein 2 km lange Strecke, um 9.30 Uhr starteten jene der Jahrgänge 2000-2005 für eine 4 km lange Strecke. Das Profirennen (90 km) wurde vom Belgier Paulissen gewonnen. Bei den Damen siegte Katazina Sosna aus Litauen vor der Italienmeisterin Daniela Veronesi. Anna Pircher aus Latsch wurde gute 8.. Bei den 51 km gab es Südtiroler am Podium: Hinter dem Antholzer Moritz Plaikner brillierten die Vinschger Athleten Klaus Rechenmacher aus Kortsch und Freddi Wallnöfer aus Naturns. Der 41-jährige Wallnöfer führte das Rennen bis 2 Kilometer vor dem Ziel an. Der 16-jährige Rechenmacher wies auf die strengen Steigungen und schnellen Abfahrten hin. 6 Tage zuvor gewann sein 12-jähriger Bruder Hannes den in Kortsch bestrittenen Wettkampf in der

Kategorie der Anfänger: also eine Radfamilie. Auf Initiative von Gerald Burger wurde die Veranstaltung von Fotoprofis verewigt, 8 von einer Firma aus Deutschland und 6 vom ASV Ortler Marathon. Für die 1. Edition des Ortler Bikemarathon war Burger seit einem Jahr unterwegs und knüpfte Kontakte quer durch Europa, vor allem nach Deutschland und Belgien, um dieses Radrennen vorzubereiten. Für den Tourismus im Obervinschgau ist diese Veranstaltung sicher sehr positiv. Auch Roselinde Koch Gunsch, neue BMin von Taufers - nicht im Wettkampf wie die BM Erwin Wegmann, Ulrich Veith und Hausherr Alois Frank - definierte den Bikemarathon als „Superinitiative“, nach dem Reschenseelauf bereits die zweitgrößte Sportveranstaltung im Vinschgau.


25.06.15

Vinschgerwind 13-15

/Sport/ 43

Naturns

Naturns

Schwimmfest zum Schulabschluss

MTB Uphill –Landesmeisterschaft 2015 (Trophäe Raiffeisenkasse Naturns)

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S

Foto: Sarah Mitterer

inen riesigen Athletenansturm gab es beim diesjährigen „VSS-Schools Out“Wettkampf, der traditionell in Naturns ausgetragen wurde. Organisator, der SSV Naturns, hatte eine Mammutaufgabe zu bewältigen. 340 Kinder der Jahrgänge 1999 bis 2008 waren bei strahlendem Sonnenschein am Start und kämpften um die letzten Me- Die Truppe des SSV Naturns daillen in diesem gab es zudem für Tom Tomba, Schuljahr. Edi Götsch und sein Max Ausserer und Patrick Zen. Team rund um Stefan Schwalt Gabriel Höller schwamm zu konnten dabei mit perfekter OrBronze. Auch der Schwimmclub ganisation glänzen. Die HausVinschgau/Raiffeisen war mit herren, die Naturnser Schwimzahlreichen Athleten vertreten mer, konnten ihren Heimvorteil und konnte einen erfolgreichen nutzen und einige Male aufs Schulschluss feiern. Noah TroPodium springen. Ivandro Göjer gewann über 25 m Brust mit gele sicherte sich Silber und fast drei Sekunden Vorsprung zwei Mal Bronze, zweite Plätze

auf den Zweitplatzierten Gold, zudem sicherte er sich noch die Silbermedaille. Anita Wielander eroberte ebenfalls Gold, Paul Obwexer fuhr mit einer Bronzemedaille im Gepäck nach Hause. Auch die restlichen Athleten der beiden Vinschger Vereine konnten mit ihren Ergebnissen zufrieden sein. (sam)

o wie jedes Jahr organisierte der ARSV-Vinschgau auch heuer die MTB Uphill- Landesmeisterschaften. Am 02.06.2015 war es wieder soweit, am Naturnser Sportplatz wurde gestartet. Die anspruchsvolle Strecke führte die zahlreich angereisten TeilnehmerInnen vom Naturnser Sportplatz zur Zetenalm! Bei den Herren siegte, so wie im letzten Jahr, das Vinschger Urgestein Oswald Weissenhorn (Bild), gefolgt von Georg Piazza auf Platz zwei. Wallnöfer Freddi, auch er ein ARSVAthlet, belegte Platz drei. Bei den Damen setzte sich die Favoritin Marina Ilmer, vor einer starken Pircher Anna, durch. Alle Ergebnisse und Fotos auf arsv-vinschgau.it Pentori Cristian

Schluderns

Meistermannschaft 1995 wandert zum Jubiläum N

ach 20 Jahren ist es wieder geglückt. Die erste Fußballmannschaft des ASV Schluderns konnte heuer den Meisterschaftssieg feiern und damit den Aufstieg von der II. Amateurliga in die erste schaffen. Der Trainer der Meistermannschaft aus dem Jahre 1995, Raimund Lingg, organisierte daraufhin in Erinnerung an den einstigen Aufstieg eine Jubiläumwanderung. Damals hatten die Kicker, die heute zwischen 38 (Michael Pali und Bernd Stocker) und 53 Jahren (Oskar Telser) alt sind, den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Mit 40 Punkten hatten sie die Nase vorne vor den mit 35 Zählern punktegleichen Mannschaften aus Mals und Eyrs (damals galt noch das Zweipunktesystem). Elf Jahre lang spielte die Schludernser Mannschaft in der Landesliga. Dann folgte der Fall

Diese Mannschaft des ASV Schluderns schaffte vor zwanzig Jahren den Aufstieg in die Landesliga. Bei der Jubiläumswanderung wurden Erinnerungen aufgefrischt

zurück bis in die zweite Amateurliga. „Nur mit viel Glück ist es in der vergangenen Saison nicht die III. Amateurliga geworden“, sagt Lingg. Die Wanderung der einstigen Spieler, begleitet von den ehemaligen Funktionären Karl Perkmann, Friedl Sapelza und

Raimund Pali (damals und heute Präsident),begann mit einem Frühschoppen in der Bar Ortler. Über den Leiterwaal, den Lochhof, über den Gschneirer Waal ging`s dann zum Hofschank Birkenhof. Lingg hatte einen Fragebogen vorbereitet und zwanzig

Fragen zum einstigen Meisterschaftsablauf formuliert. Es waren Fragen zur Torbilanz, zum Trainingsfleiß usw. Das Erinnerungsvermögen wies einige Lücken auf und löste lebhafte Diskussionen aus, die je später der Abend, desto angeregter geführt wurden. (mds)


44 /Sport/

Vinschgerwind 13-15

25.06.15

Goldrain - VSS Fußballförderung - Bezirk Vinschgau Abschlussturnier U 8

Kleine Fußballer mit großer Spielfreude Endergebnisse Endergebnisse

Fotos: Leonardo Pellissetti

Gruppe A 1. Kastelbell I 2. Naturns 3. Mals 4. Glurns Gruppe B 1. Laas I 2. Laatsch 3. Goldrain 4. Martell Gruppe C 1. Schluderns 2. Burgeis 3. Morter 4. Laas II

D

er Sonntagnachmittag des 7. Juni 2015 gehörte den jüngsten FußballerInnen des Tales. 300 U8 SpielerInnen fanden sich auf dem schönen Sportplatz von Goldrain mit Trainern und vielen Eltern ein. Organisiert wurde die Veranstaltung vom VSS in Zusammenarbeit mit dem ASV Goldrain. Heuer wurden beide VSS Juni-Veranstaltungen im Untervinschgau abgehalten. Der VSS-Fußball Obmann Karl Schuster präzisiert, dass heuer 6 U8 Turniere mit 12 Spielen pro Mannschaft, insgesamt also 144 Spiele veranstaltet wurden. Beim Abschlussturnier in Goldrain spielten 24 Mannschaften. Schuster betont, dass vom ersten Turnier bis zum letzten Verbesserungen festzustellen sind, ein Zeichen der guten Arbeit von Spielern und Trainern. In der Tat war der Einsatz der Jungen imposant, trotz starker Hitze um 14 Uhr, als das Turnier angefangen hat. Die gute Organisation in Goldrain hatte vorgesehen, dass das Turnier von Musik begleitet wurde. Der Sprecher Karl Klotz gab über Lautsprecher die notwendigen In-

Gruppe D 1. Prad I 2. Oberland I 3. Latsch I 4. Schlanders w. Gruppe E 1. Kastelbell II 2. Schlanders b. 3. Oberland II 4. Taufers i. M. Gruppe F 1. Eyrs 2. Prad II 3. Latsch II 4. Schlanders g.

Mannschaften vor der zweiten Siegerehrung

formationen mit Ergebnissen, Beginn und Ende der Spiele, sowie Anweisungen, damit im Sportfeldbereich nur Spieler, Funktionäre und beauftragte Personen eintreten konnten. Damit die Gesamtspieldauer nicht zu lang wurde, wurden zum ersten Mal zwei Sportplätze gleichzeitig bespielt. Bei der Siegerehrung mit von der Raika gesponsorten 24 Pokalen und 300 vom VSS gesponsorten Medaillen wurden von der Latscher Vize-BM Sonja Platzer und vom Raika Obmann Adalbert Linser den Organisatoren und den freiwilligen Helfern gedankt und den kleinen, tapferen SpielerInnen für ihren Einsatz gratuliert. (lp) rechts oben: Schlanders weiß mit Trainer Alexander Schwalt und Vizetrainer Günther Gruber rechts: Latsch I und II mit Trainer Hannes Platzgummer, Ariane Kuppelwieser, Hanspeter Schöpf

Goldrain

Messmers junges Schiedsrichter-Team

D Foto: Leonardo Pellissetti

er bekanntlich sehr aktive Hans Messmer, Vizeobmann der VSS Schiedsrichter und Schiedsrichterausbilder kümmert sich immer darum, neue v.l.: Josef Punter, die Jungen Judith Wieser, Lea Perfler, Laura Perfler, Damian Delugan, Stefan Nikolic und rechts Hans Messmer.

Schiedsrichter zu finden und zu motivieren. Somit präsentierte er beim Abschlussturnier U8 in Goldrain dem Vinschgerwind einige neue Schiedsrichter. Im Bild stehen alte und junge Schiedsrichter nebeneinander, welche zusammen die Spiele beim Turnier übrigens erfolgreich geleitet haben. (lp)


25.06.15

Vinschgerwind 13-15

/Sport/ 45

ASV Laatsch

Landesmeister

Fußballfieber bis in die frühen Morgenstunden

Weitspringer überzeugen

inen echten Fußballmarathon konnte man beim Laatscher Nachtturnier miterleben, das der ASV Laatsch auch in diesem Jahr wieder organisierte. Die Anfrage war heuer so groß, dass die Turnierleitung kurzfristig das Teilnehmerfeld von 20 auf Das Siegerteam „Die Legende“ 24 Teams aufstockte. Gespielt wurde mit fünf FeldFinalspiele 15 Minuten. Turspielern und einem Tormann, nierbeginn war um 20 Uhr, die die Vorrundenspiele dauerten K.O.- Phase startete nach Mitternacht. Dank der perfekten zwölf Minuten, die Halb- und

Organisation verlief alles reibungslos und der Zeitplan konnte, wie im Vorfeld geplant, eingehalten werden. Die zahlreichen Fußballfans sahen spannende Spiele und sorgten für eine tolle Stimmung. In den frühen Morgenstunden stand das Siegerteam schließlich fest: die Legenden besiegten den FC Oberland und krönten sich zum Turniersieger 2015. (sam) Foto: „Martin Pinggera

E

G

enau zwanzig Minuten lagen zwischen den beiden persönlichen Bestleistungen des Prader Sporttalentes. Den 80m Lauf gewann Mirko Lepir mit fantastischen 9,59 Sekunden und mit fast zehn Metern Vorsprung auf die Konkurrenz. Nur Cesare Ficai aus Schlanders dürfte bisher als Vinschger schneller gewesen sein. Im folgenden Weitsprung kam er beim ersten Satz auf 6,43m und steigerte sich im letzten Versuch noch auf 6,47m. Damit gewann er den zweiten Lan-

Mals

Malser U10 Mannschaften erfolgreich I

n allen drei Leistungsklassen der VSS-Fußball-Meisterschaft U10 konnten sich die Malser Mannschaften heuer sehr erfolgreich durchsetzen. Sowohl Mals blau (Jahrgänge 2006) als auch Mals rot (Jahrgänge 2005) und Mals gelb (Jahrgänge 2004) waren vinschgauweit im Spitzenfeld anzutreffen. Mals gelb sicherte sich in der Leistungsklasse A souverän den Meistertitel und scheiterte im Vinschgau-Pokal und in der Landesmeisterschaft sehr knapp. Mals rot und Mals blau klassierten sich in der Leistungsklasse B und C ebenfalls ganz oben und wurden nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz als Zweite bzw. Dritte eingereiht. Mehr als die Ergebnisse zählen aber für den Jugendfußballkoordinator Ingo Pitscheider die Begeisterung und der Zusammenhalt der drei Mannschaften und die war beispielgebend. Die Abhaltung der Sommertrainingscamps mit der Hansi Dorfner-Schule, Hallentraining im Winter, entsprechende Jugend-Trainerausbildung und gute Rahmenbedingungen innerhalb der

Sektion Fußball zeigen erste Früchte. Mit der Teilnahme an der U8, U12, B und A Jugend-Meis-

terschaft ist der Nachwuchsbereich in Mals gut aufgestellt und lässt für die Zukunft hoffen. (lu)

U 10 blau mit den Betreuern Ludwig Fabi und Manuel Putz

U 10 gelb/rot mit den Betreuern Reinhard Abart und Marcel Noggler

Mirko und Erwin Schuster desmeistertitel mit fast einem Meter Vorsprung. Zwei Tage später sicherte er sich bei den Oberschulmeisterschaften seinen dritten Titel, wobei er sich gegen die bis zu zwei Jahre älteren Gegner durchsetzte. Überhaupt scheint sich der Weitsprung als Vinschger Steckenpferd zu etablieren. Zweite Landesmeisterin wurde die Naturnserin Franziska Marsoner, Vize-Landesmeisterin bei den Oberschülerinnen wurde Anna Luce aus Eyrs. Die Erfolge der Naturnser in den vergangenen Jahren beim Fakie Cup und dem Mittelschuldreikampf scheinen den Weg zu bereiten für weitere Verdienste. Drei weitere Landesmeister kommen aus Naturns, und das obwohl es im Dorf selbst keine Leichtathletiksektion gibt. Die Athleten werden v0m Meraner Sportclub, Lac Vinschgau oder der Schule unter der Leitung von Richard Perkmann betreut. Michael Albrecht gewann den 400m Lauf in 50,94 Sekunden, Felix Piazzo und die junge Sarah Prantl gewannen das Kugelstoßen. Somit dürfte der Tourismusort heuer gemessen an der Einwohnerzahl die erfolgreichste Gemeinde Südtirols sein. (ah)


46 /pr-info/

Vinschgerwind 13-15

25.06.15

pr-info VI.P

Marteller Beerenernte in vollem Gang Die Erdbeerernte im Martelltal ist in vollem Gang und nun beginnt auch die Ernte der Himbeeren und anderer Kleinfrüchte, wie beispielsweise Brombeeren,Schwarzbeeren und Johanisbeeren. Die Marteller Erdbeere trägt das Südtiroler Qualitätszeichen. Es garantiert Regionalität und beste Qualität. Die Beeren wachsen im Freiland, werden per Hand gepflückt, müssen eine Mindestgröße haben und werden strengen Qualitätskontrollen unterzogen. Nur die besten Früchte kommen somit auf dem Markt. Längst werden Erdbeeren das ganze Jahr über angeboten, aber das Warten auf die heimische Saison ist mehr als sinnvoll. Aufgrund der Nähe der Detailgeschäfte sind sie stets frisch in den Regalen zu finden. Frischer geht’s nicht.

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Vinschgerwind 13-15

25.06.15

FORMLOSE WETTBEWERBSAUSSCHREIBUNG FÜR LIEGENSCHAFTEN EINLADUNG ZUR ANGEBOTSABGABE Die unterzeichnende Rechtsanwältin Maristella Paiar; Verwalterin der ruhenden Erbschaft des Usmari Raineri; mit Kanzlei in 38122 Trient, via Zara 22, gibt bekannt, dass sie mit dem Verkauf der folgenden Güter zu den vom Gericht Trient angegebenen Preisen und Bedingungen beauftragt wurde: Los A - in KG Capriana E.Zl. 1461 II – Bp. 630 (Zweifamilienhaus mit Zubehör in der Ortschaft Capriana, Volkswohnbauzone); Los B - in KG Prad am Stilfser Joch E.Zl. 1819 II Gp. 1902/140 und E.Zl. 1803/II Bp 585 (Wohnung/Büro in Handelszone); dass sie die Angebote für den Verkauf der Immobilien zu den nachstehend angeführten Preisen und Bedingungen zu bewerten beabsichtigt: - Beide Lose werden in dem tatsächlichen, altersbedingten und rechtlichen Zustand erworben, in welchem sie sich befinden, und der aus den amtlichen Grundbuchunterlagen und aus dem Gutachten des Arch. Sandro Laera hervorgeht. - Das Verfahren gewährleistet nicht die Übereinstimmung der bestehenden Anlagen mit den gültigen Sicherheitsbestimmungen; den Käufern obliegt die Durchführung eventueller Eingriffe, um die Anlagen den Bestimmungen anzupassen, sobald der Kaufvertrag abgeschlossen wurde; - Der Käufer muss im Besitz der Voraussetzungen für den Kauf in Zonen für geförderten Wohnbau sein; - Es werden nur die Angebote in Betracht gezogen, die einen Preis aufweisen, der gleich oder höher ist als jener, der am 30.3.2015 vom Gericht Trient angegeben wurde, und zwar Los A – gleich oder höher als 425.000 (vierhundertfündundzwanzigtausend) Euro Los B – gleich oder höher als 65.000 (fünfundsechzigtausend) Euro - Sämtliche Spesen (Notarspesen und Gebühren für den Ankauf, eventuelle Spesen und Vergütungen von Vermittlern) gehen ausschließlich zu Lasten des Käufers. Die Interessenten werden ersucht, ihr Angebot in einem geschlossenen Umschlag, mit der die Aufschrift „Ruhende Erbschaft von Usmari Raineri“ versehen und an den Verwalter adressiert, über Einschreiben zu übermitteln. Aus dem Angebot muss hervorgehen: 1) das Los, an welchem man interessiert ist: 2) d er angebotene Preis in Ziffern und Buchstaben, der nicht unter dem oben angeführten Preis liegen darf; 3) d ie ausdrückliche Annahme sämtlicher Fristen und Bedingungen der gegenständlichen Einladung; 4) Dem Angebot im geschlossenen Umschlag muss ein nicht übertragbarer Zirkularscheck, lautend auf „Verwaltung ruhende Erbschaft von Usmari Raineri“ in Höhe von 10% des angebotenen Preises als Kaution beigelegt werden. Angebote zu einem niedrigeren Preis bzw. die in einer anderen Form eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Das Angebot und der Zirkularscheck sind bis spätestens innerhalb 12,00 Uhr des 29. Juni 2015 an das Büro des Notars, Via Grazioli n. 79 in Trient zu senden. Am 30. Juni 2015, um 15,00 Uhr im Büro des Notars Marco Dolzani, Via Grazioli 79 werden die Umschläge im Beisein der Bieter , falls sie es wünschen, geöffnet. An diesem Sitz wird es den drei besten Bietern möglich sein, vor dem Notar einen Wettbewerb zu beginnen und abzuschließen. Den Zuschlag für das Gut erhält der Bestanbieter, die anderen Bieter können ihre Umschläge – mit den eigenen Zirkularschecks – beim oben erwähnten Notar ab dem nächsten Tag abholen. Die Zahlung des Preises hat zum Zeitpunkt der notariellen Urkunde zu erfolgen, die innerhalb 20. Juli 2015 beim Büro des Notars Marco Dolzani, nach vorgehender förmlicher Einberufung, erstellt wird. Sollte der Käufer am für die Aufnahme der notariellen Urkunde festgesetzten Tag nicht erscheinen, wird der Verwalter die anfänglich als Kaution eingezahlte Summe als Strafgebühr im Sinne des Art. 1382 einbehalten und wird gleichzeitig von jeder Bindung für den Verkauf der Güter befreit. Vorliegende Anzeige ist weder ein Angebot an die Allgemeinheit gemäß Art. 1336 ZGB noch stellt sie eine Aufforderung zum öffentlichen Sparen dar, sie ist eine Einladung zur Unterbreitung eines Angebots: aus diesem Grund behält sich die Verwaltung jegliche diesbezügliche unanfechtbare Entscheidung vor, einschließlich jener, einen neuen Wettbewerb auszuschreiben. Diese Einladung stellt für die Verwaltung keine Obliegenheit oder Verpflichtung zum Verkauf gegenüber anderen Anbietern dar, auch gewährleistet sie Letzteren kein Recht auf irgendwelche Leistungen, einschließlich der Zahlung von Vermittlungen, Beratungsvergütungen oder sonstigen Leistungen Nähere Informationen erteilt die Kanzlei des Verwalters, RA Maristella Paiar, in Trient, via Zara Nr. 22, bei welcher auch das Gutachten eingesehen werden kann Trient, 11. Juni 2015

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zung unseres Teams eine/n Rezeptionist/in, Unterkunft vorhanden. Zu Ihren Aufgaben gehören: Verkaufsgespräche, Annahme und Bearbeitung von Reservationen; Korrespondenz nach Vorlagen; Bedienung des EDV-Systems Hogatex; Bedienung der Telefonzentrale, Telefax, Kreditkartenterminal; Auskunftsund Conciergedienst; Sprachen: Deutsch und Englisch, Italienisch von Vorteil Art Boutique Hotel Monopol 4* St. Moritz/Engadin; Tel.+41 (0)81 837 0488 Kontakt: Frau Ursina Meng Stefania Jösler; hr@monopol.ch; www.monopol.ch Das Jugendzentrum „Freiraum“ Schlanders sucht

zwei Projektmitarbeiter/innen in Teilzeit (3x nachmittags) für das Projekt Nachmittagsbetreuung für das Schuljahr 2015/16. Voraussetzungen: Matura, weitere päd. Ausbildung, Erfahrung mit Kindern/Jugendlichen, wenn möglich auch im schulischen Kontext, Selbständigkeit, Teamgeist und Aufgeschlossenheit. Genauere Informationen erhalten Sie auf unserer Facebook Seite – https://www.facebook.com/juzefreiraum?ref=hl oder unter 339 88 15 119, Fleischmann Kathrin, Projektleiterin Bewerbung bis am 31. Juli 2015. Arbeitsbeginn: Anfang September 2015 Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung an: Jugendzentrum Freiraum Schlanders; Göflanerstraße 4; 39028 Schlanders kathrin.freiraum@jugendzentrum.bz


25.06.15

Vinschgerwind 13-15

/Kleinanzeiger/ 49 Allfälliges

Wind-Termine Tage der Sieger

3 Tages Seminar das dein Leben verändert „Steigere Dein Selbstvertrauen“ – Thomas Eglinski „Grenzenlose Energie“ – Bernhard Pircher „Schlagfertigkeit und Rhetorik“ – Sven Sander „Zeitliche und finanzielle Freiheit“ – Sebastian Kühner 1. Feuerlauf in Glurns Kinderbetreuung (gesamte Kursdauer) mit Anmeldung Wann: 3. bis 5. Juli 2015; Beginn: 14.00 Uhr Wo: Gemeindesaal Glurns Infos: 349 542 6705, michaela.mazagg@hotmail.com

Das Fischgeschäft in Schlanders Geöffnet: Dienstag bis Samstag

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Wann: Sonntag, 5. Juli 2015 10.00 Uhr Hl. Messe anschließend Frühschoppen mit „Die Vinschger“ bis 12.00 Uhr Begrüßungstrunk ab 17.00 Uhr unterhalten Sie „Die Tengler“; Grillspezialitäten, Salatteller, Kaffee, Kuchen, Kirchtagskrapfen, Glückstopf, Spiele, Kinderhüpfburg, Kegelbahn, Schminkecke und Hanspeter‘s Spielideen

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Jahrestag/Danksagungen

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Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it

Wer im Herzen seiner Lieben lebt, ist nicht tot, sondern fern. Tot ist, wer vergessen wird.

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485

www.vinschgerwind.it

3. Jahrestag

Karin Martin

* 18.4.1969

† 10.7.2012

Ganz besonders denken wir an unsere liebe Karin bei der hl. Messe am Sonntag, 5. Juli 2015, um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Morter. Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. Morter, im Juli 2015 Bestattungen

TONEZZER Schlanders

In Liebe Deine Familie


50 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 13-15

25.06.15

Jahrestag/Danksagungen Vor 3 Jahren bist du von uns gegangen, aber in unsrem Herzen bist du geblieben. Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns, mit dem Unbegreiflichen zu leben. Was bleibt, sind die schönen Erinnerungen. 3. Jahrestag

Luitgard Sommavilla *10.08.1951 † 26.06.2012

Wir gedenken unserer lieben Luitgard ganz besonders bei der Abendmesse am Sonntag, 28. Juni um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders In lieber Erinnerung deine Familie, deine Freundlinnen und Freunde

Niemals wirst du ganz gehen, in unserem Herzen wirst du immer einen Platz haben und dadurch weiterleben!

5. Jahrestag

Herbert Stecher „Flitter Herbert“ * 02.02.1940 † 30.06.2010

Wir gedenken Deiner am Samstag, 4. Juli um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Deine Familie Oft stehen wir an deinem Grab mit dem Herzen schwer, noch vieles möchten wir dich fragen, doch Antwort gibst du uns keine mehr. Der Tag, an dem du uns verließt, kam viel zu früh, doch eines sollst du wissen, vergessen werden wir dich nie.

4. Jahrestag

Johann Paulmichl *03.04.1932 † 03.07.2011 Schluderns

Nur wer reist, erweitert seinen Horizont

Magdalena Wallnöfer

Wir gedenken deiner besonders bei der Hl. Messe am Samstag, 4. Juli um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Allen, die daran teilnehmen , ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Frieda

*18.6.1919 in Schluderns † 30.5.2015 in Zürich

Am 30. Mai 2015 hat meine Mutter Magdalena Wallnöfer, geboren in Schluderns, wohnhaft in Zürich, ihre letzte große Reise angetreten. Ihr Aufbruch kurz vor ihrem 96. Geburtstag war friedlich und wohl vorbereitet mit den hl. Sterbesakramenten. Wir wünschen ihr Licht und Frieden, in Dankbarkeit, Christine Sturny Wallnöfer und Anverwandte Solange die Sonne die Erde erhellt, solange der Regen niederfällt, solange der Frühling kehrt wieder ein solange wirst du in unseren Herzen sein.

8. Jahrestag

Peter Scherer

*27.06.1941 † 01.07.2007 Kortsch

In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich, besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 28. Juni um 9.45 Uhr in der St. Johannes Kirche in Kortsch. In Liebe deine Familie

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

4. Jahrestag

Rita Garber

geb. Höchenberger * 06.07.1952 † 26.06.2011 Schluderns Wir denken an dich ganz besonders bei der Hl. Messe am Samstag, 27. Juni um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schluderns. Deine Lieben

Gianluca Gallo * 10.09.1979 09.07.2006 Silandro

Sei sempre vicino a noi Du bist immer bei uns Santa Messa in ricordo giovedí 09. luglio alle ore 09.00 nella chiesa dei Cappuccini.


25.06.15

Vinschgerwind 13-15

/Kleinanzeiger/ 51

Martina Sapelza – Matschgi *19.09.1988 † 17.05.2015 Schluderns

Ihr habt uns in eure Mitte genommen, uns getröstet und gestützt. Eure Wertschätzung für Martina hat uns berührt und trägt uns.

DANKE

- den Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen und Bekannten aus nah und fern, die sich daheim und in der Kirche von Martina verabschiedet haben

Foto: Alin Gamper

- für alle Gesten der Liebe, die wunderschönen Kerzen, die Blumen, die berührenden Beileidschreiben, die Gedächtnismessen und die Spenden für die „Südtiroler Kinderkrebshilfe Regenbogen“

- an die Geistlichen Paul Schwienbacher, Alfred Gander, an den Diakon Norbert Punter, an Gertl, an die Lektorinnen beim Beten für die tröstenden Texte

- an Michi, Steffi und Urbi von „Einklang“, an Sabrina, Hannes, Annabell, Greta, an die FrauenSinggruppe mit Anne für die zu Herzen gehenden Lieder mit Musik

- dem Jahrgang 1988 für die liebevolle Begleitung und die „Fürbitten-Lichter“ - dem Beach-Team um Alin und Scubi für die bewegende Foto-Show und für Martinas Lieder auf YouTube „in memory of Matschgi“

- an Christl für den netten und treffenden Lebenslauf, an Direktor Herbert Raffeiner für den Nachruf - an den ASV Schluderns, die Meistermannschaft, die Volleyball-Gruppen, an Günnes Fußballkol-

legen aus Laas, an Andis Freunde, an Martinas Kollegen/Innen der Oberschule, der Uni Brixen, der „Sommerschule“, der Grundschule, an Wolfi für die Lieder, an Inge, Roswitha, Tine und Rosina für die Freundschaftsdienste, an Ruth und Hubert für die Erinnerungs-CD’s, an den Vinschgerwind Ein spezielles Dankeschön gilt Martinas „Engeln“ Karin, Edeltraud und Greti, der „Zweitmama“ Rosmarie und dem Hausarzt Dr. Christian Hofer Danke für die netten Botschaften auf dem Grab, für Wiesenblumen, Kerzen... DANKE allen, die Martina in lieber Erinnerung behalten Die Trauerfamilie Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

1. Jahrestag

Engelbert Pirhofer *13.08.1949 † 28.06.2014

Tarsch/Latsch

In Liebe und Dankbarkeit denken wird an dich am Sonntag, 28. Juni 2015 um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche Tarsch. Deine Familie

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Weiterbildung vor Ort Freizeit

Masken & Sonne - Theaterworkshop REFERENT/IN

Roman Wegmann und Karin Gärber TERMINE Mo, 13.07. – Fr, 17.07.2015 UHRZEIT 09.00 Uhr – 15.00 Uhr, insgesamt 5 Treffen ORT Jugendzentrum und Umgebung, Schlanders Kursbeitrag 70 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 29.06.2015 Zielgruppe Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Freizeit

Marmor - Zwischen Handwerk und Kunst REFERENT/IN

TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS Zielgruppe

Torsten Anders Mo, 13.07. – Fr, 17.07.2015 13.45 Uhr – 17.15 Uhr, insgesamt 5 Treffen Freigelände Lasa Marmor, Laas 65 Euro Mi, 01.07.2015 Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Freizeit

Das kreative Arbeiten mit Ton REFERENT/IN

Regina Putzer und Maria Th. Höller TERMINE Sa, 01.08. + So, 02.08.2015, weiterer Termin wird gemeinsam vereinbart UHRZEIT Sa, 09.00 Uhr – 18.00 Uhr, So, 08.30 Uhr – 12.30 Uhr, insgesamt 3 Treffen ORT WFO Schlanders Kursbeitrag wird bekannt gegeben ANMELDESCHLUSS Mi, 01.07.2015

Info – Anmeldung:

Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it

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gwr.. it


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