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Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 11-15 Vinschgau Südtirol

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Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen

Nr. 11 (252) 28.05.15 I.P. 11 Jg.

www.vinschgerwind.it

Die Direktorin

Verena Rinner, Oberschulzentrum Schlanders, im „Wind“-Gespräch


2 /wandern/

Vinschgerwind 11-15

Wandertouren

Höhenwege

Fotos: Angelika Ploner

Bergtouren

28.05.15

Der Lottersteig in Prad Der Lottersteig in Prad führt Wanderer durch schattige Wälder, vorbei an satten Bergwiesen und Höfen zu schönen, idyllischen Plätzchen. Die meisten Höhenmeter bewältigt man zu Beginn der Wanderung. Empfehlenswert ist die Rundwanderung auch für Familien mit gehfreudigen Kindern.

Wanderinfos: Dauer insgesamt: 3 – 3,5 h Stecke: 9,2 km Auf- und Abstieg: 480 Höhenmeter

Einkehrtipp: Gasthof „Neue Post“ in Prad

TOURENINFO: Start der Wanderung ist der Hauptplatz/die Bushaltestelle von Prad (Einkehrtipp: Gasthof „Neue Post“ mit regionalen und leckeren Spezialitäten). Von hier folgen Wanderer der Hauptstraße Richtung Tschengls, biegen nach wenigen Metern in die Silbergasse ein und folgen dieser immer Richtung Tschengls bis die ersten Wegweiser Orientierung bieten. Man folgt der Markierung Nr. 7 auf einem Wiesenweg bis zu einer Tau- und Wassertretanlage. Oberhalb dieser biegen Wanderer rechts in den Lottersteig (Nr. 5) ein und folgen diesem. Der Lottersteig beginnt recht steil und schickt die Wanderer durch den Wald empor. Man gewinnt schnell an Höhenmetern. Immer wieder wird der Blick auf Prad und die Umgebung freigegeben. Im weiteren Verlauf treffen Wanderer auf eine Wegverzweigung, diese lässt man unbeachtet und wandert weiter auf dem Lottersteig, der sich immer weiter am Prader Berg emporschlängelt, einen Bach quert und später am Standleierhof vorbeiführt. Wanderer sollten stets die Wegweiser beachten, der Lottersteig wird nun wieder zu einem Pfad und schlängelt sich zum Platzgernunhof, weiter durch Wald, überquert einen weiteren Bach und fällt steil bergab bis zu den sogenannten Schweinsböden. Hier, ziemlich weit voneinander verteilt, laden Sitzgelegenheiten und drei Grillstellen zu Rast und Grillvergnügen. Danach betritt man die asphaltierte Straße und folgt dieser aufwärts bis zum nicht mehr bewirtschafteten Gasthaus Dürren Ast. Dort achtet man auf den Wegweiser Nr. 1 Richtung Schmelz. Der Pfad teilt sich wenig später und Wanderer können wählen: Entweder folgt man der Wegmarkierung Nr. 1, die bergab bis zur „Schmelz“ und den Suldenbachdamm entlang bis nach Prad führt oder jenen Pfad, der die Wanderer zur Kirche St. Johann und weiter bis zum Ausgangspunkt schickt. (ap)


28.05.15

Vinschgerwind 11-15

/inhalt/ 3

Inhalt Nr. 11 (252) 28.05.15 I.P. 11 Jg.

www.vinschgerwind.it

Die Direktorin Verena Rinner im „Wind“-Gespräch

Obervinschgau: Außerhalb der Bozner Flugrettungskreise

Seite 6 Seite 4

Die Direktorin

Verena Rinner, Oberschulzentrum Schlanders, im „Wind“-Gespräch

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Taufers: Das Murren bei der Ausschussbildung

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Mals: Gut gewählt - und raus bist du

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Mals: GIS-Senkung als Wahlkampfzuckerle?

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Schlanders: Brechts kaukasischer Kreidekreis

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Schlanders: Streiten will gelernt sein - Meisterforum

Seite 10

Fürstenburg/Haidersee: Schutz der Seeforelle

Seite 11

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Mals: Das Liederbuch von Ernst Thoma

Seite 14

Menschen: Pater Albert Piok, Guardian im Kapuzinerkloster Schlanders

Seite 17

Sonderthema: Blick in Burggrafenamt

ab Seite 30

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Burgeis: Start für das Schülerheim in der „Quadra“

Nationalpark Stilfserjoch: Industrielle versus bäuerliche Landwirtschaft

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Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbe-

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Martina Sapelza Schluderns

*19. September 1988 ✝17. Mai 2015 Ist auch alles vergänglich auf dieser Erde, die Erinnerung an einen lieben Menschen ist unsterblich und gibt uns Trost.

Liebe Magdalena, wir nehmen Anteil am Schmerz, den du, dein Mann Franz und dein Sohn Andreas durch den Tod eurer Tochter Martina erlitten habt. Wir haben deine Kraft und deine Fürsorge für Martina sehr bewundert und wünschen dir und deiner Familie die Leichtigkeit, die Energie und die Lebensfreude, die Martina ausgestrahlt und gelebt hat. Das Team des „Vinschgerwind“


4 /politik/

Vinschgerwind 11-15

Bus für Lift Seit 23. Mai gibt es vom Bahnhof Latsch eine Busverbindung zur Talstation der Tarscher Alm. Von 9.04 bis 17.04 Uhr alle Stunde (ausgenommen 13.04 Uhr), auf den Zug abgestimmt.

Burgeis

Leinen los

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Foto:www.pohl-immobilien.it

03 Betten, eine Mensa mit Küche, einen Medienraum, eine Bibliothek mit Aufenthaltsraum sowie Räume für die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten: Dies wird das neue Schülerheim in Burgeis bieten. Der Baubeginn ist gemacht - die „Quadra“, die Hauswiese des Widums in Burgeis, wird derzeit umgegraben. „Die Trägergesellschaft „Fürstenburg” hat in Zusammenarbeit mit Siegfried Pohl und Peter Paul Pohl sowie der Veba Invest Gmbh dank eines zukunftsweisenden Modells, mittels einer sog. ÖPP, das Schülerheim in Burgeis projektiert. ÖPP (ÖffentlichPrivate-Partnerschaft) steht für modernes und effizientes Verwaltungshandeln und verfolgt das Ziel, durch eine langfristig angelegte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privater Wirtschaft, öffentliche Bauvorhaben über einen weiten Teil des Lebenszyklus effizienter zu realisieren, als dies bisher der Fall war. In Südtirol ist das Schülerheim in Burgeis das erste Bauprojekt, bei welchem diese zukunfts-

weisende Zusammenarbeit angewandt wird. Der Architekt Werner Tscholl zeichnet sich für den Entwurf des neuen, modernen Schülerheimes verantwortlich.“ Dies ist auf der Internetseite vom Latscher Immobilientycoon Peter Paul Pohl nachzulesen. (eb)

28.05.15

Wind - online

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

75,7 % JA

10 Jahre Vinschgerwind - Lesen Sie den Vinschgerwind regelmäßig? Neue Umfrage: 10 Jahre Vinschgerbahn - Läuft die Vinschgerbahn zu Ihrer vollen Zufriedenheit?

24,3 % NEIN

Grenzenlose Flugrettung im Dreiländereck Am 25. Jänner 2015 ereignet sich in Schöneben ein Skiunfall. Ein Kind wird von zwei Erwachsenen zu Boden gerammt. Da sofortiger Handlungsbedarf besteht, wird in der Notrufzentrale ausdrücklich ein Einsatz des Helikopters „Christophorus 5“ aus Zams angefragt. Dieser wäre in 12 Minuten vor Ort. Gekommen ist es aber so, dass der Pelikan 2 nach 44 Minuten (Alarmierung bis zum Eintreffen) am Unfallort eintraf. Das Mädchen und ihre Familie haben in diesem Fall die Landesgrenzen sehr deutlich zu spüren bekommen.

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ie Botschaft, dass die Grenzen im Alpenraum überwunden sind, muss sich auch an Taten messen lassen. Das gilt allgemein für die Peripherie, und besonders für die Grenzgemeinden. Sie spüren Grenzen am meisten. Am Beispiel der Flugrettung im Dreiländereck zeigt sich, dass sehr viel erreicht worden ist. Konkret haben Südtirol, Tirol und Graubünden Ende der 90er-Jahre vereinbart, dass die jeweiligen Helikopter-Staffeln im Bedarfsfall möglichst unbürokratisch im jeweils anderen Gebiet Einsätze fliegen sollen. Die Botschaft ist, dass der Hilfebedürftige von den Landesgrenzen nichts spüren soll. Wie wir wissen, wird der Vinschgau als einziger Landesteil nicht vom Standard-KilometerRadius von 50 Kilometern vom Flughangar der drei Südtiroler Helis abgedeckt (siehe Grafik). Hingegen kann dieser „weiße Fleck“ im Südtiroler Flugrettungsplan gleich zweifach von den Helis in Samedan in Grau-

Der Vinschgau wird von den drei Südtiroler Helis nicht im Standardradius bedient. Aushilfe können Helis aus Zams (Tirol) und Samedan (CH) schaffen. Sepp Noggler setzt sich für eine weitere Verbesserung dieser Zusammenarbeit ein.

bünden und Zams in Tirol abgedeckt werden. Genau dazu dient das genannte Abkommen. Bisweilen kann es immer noch vorkommen, dass Patienten schon mal über 40 Minuten auf einen Helikopter aus Bozen warten, während gleichzeitig der Heli in Zams nur 10 Flugminuten entfernt im Hangar steht. „Das relativ junge Abkommen zeigt hie und da noch Schwächen“, sagt der Landtagsabgeordnete Josef Noggler. Unlängst ereignet hat sich das auf einem Skigebiet im oberen Vinschgau, wo sich ein kleines Mädchen verletzte, weil von einem Skifahrer zu Boden ge-

rammt. „Es geht nach solchen Fällen darum, die Ursachen zu finden und diese dann auszuräumen“, erklärt Sepp Noggler, der sich im Landtag um eine Perfektionierung des Flugrettungsabkommens bemüht. „Das Ziel solcher Zusammenarbeit ist bekanntlich, die Grenzen in den Köpfen abzubauen. Dazu müssen wir am vollständigen Abbau der Grenzen in der realen Welt arbeiten.“ Es gehe um eine Stärkung der Peripherie in allen Belangen, auch bei der Flugrettung, die neben der Sicherheit auch eine Relevanz für den Tourismus und den Standort „Peripherie“ im Allgemeinen habe.


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Vinschgerwind 11-15

/politik/ 5

Taufers im Münstertal

Mals

Wenn Hengste mit Hufen scharren

Eigenartige GIS

A

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ri sieht, wenn Koch Gunsch ihren Vorschlag am morgigen Freitag in den Gemeinderat bringen will, Felle davonschwimmen. Im Vorfeld wurde gegen Koch Gunschs Vorschlag Widerstand angekündigt. Dieser Widerstand wird dann klar, wenn man weiß, dass mit Spiess und Christandl zwei in den Ausschuss kommen würden, die nicht zu den Getreuen des ehemaligen BM Fliri gehören. Fliri hätte nur noch einen im Ausschuss, der für Einflüsterungen offen wäre, nämlich Luis Hellrigl. Dass Hellrigl selbst es war, der, obwohl von Koch Gunsch für den Ausschuss nominiert, BMin Roselinde Gunsch Koch - Wer bei einer der ersten SVP- gewinnt das Tauziehen um den AusOrtsausschusssitzungen schuss? angekündigt hat, gegen den Ausschuss-Vorschlag stimder morgigen Ratssitzung zeimen zu wollen, verwundert gen. Vielleicht geht’s sogar rudann doch. Wo die Mehrheiten cki zucki. Und Roselinde Koch letztlich stehen, wird sich in Gunsch kann regieren. (eb)

igenartige Praktiken legt der alte Gemeindeausschuss von Mals um BM Ulrich Veith an den Tag. Und zwar in Sachen Gemeindeimmobiliensteuer GIS. Fünf Tage vor den Gemeinderatswahlen am 10. Mai, also am 5. Mai 2015, hat der Ausschuss von Mals eine Art Wahlzuckerle beschlossen: Die Werte für Baugrundstücke in Zonen für touristische Einrichtungen, welche für die GISBerechnung hergenommen werden, wurden kurzerhand gesenkt. Teilweise erheblich sogar. Erst 6 Monate zuvor, und zwar anfangs Dezember 2014, wurden die Werte vom selbigen Ausschuss für das Jahr 2014 festgelegt - für die Haushaltsplanung. In Mals wird gemutmaßt, dass diese Senkung kurz vor den Wahlen einigen wenigen zugute kommt. Eine objektive Notwendigkeit, die Werte zu senken, gab es nicht. Andererseits hat man dadurch - indirekt - auch in die Promillesätze eingegriffen, was eigentlich dem Gemeinderat und nicht dem Ausschuss zu beschließen zusteht. Der Gemeindenpräsident Andreas Schatzer hat 5 Tage

Foto: Erwin Bernhart

ns Eingemachte geht es nach den Gemeinderatswahlen da und dort, wenn der Gemeindeausschuss gebildet werden soll. Eigentlich ist es Sache des Bürgermeisters bzw. der Bürgermeisterin, mit welchen Leuten er oder sie den Ausschuss bestückt. Der Gemeinderat ist es dann, der den vorgeschlagenen Ausschuss mit einem Beschluss bestätigt - oder auch nicht. Üblich ist es auch, dass dort, wo die SVP allein regiert, auch der SVP-Ortsausschuss oder der Koordinierungsausschuss vorab informiert wird oder gar bei der Ausschussbestückung mitreden will. Taufers im Münstertal macht da keine Ausnahme. Die neue BMin Roselinde Koch Gunsch hat klare Vorstellungen, wie sie ihren Ausschuss zusammenstellen möchte. Ihren Kontrahenten im Wahlkampf Luis Hellrigl, den Hanspeter Spiess und den Karl Christandl kann sich Koch Gunsch als Team vorstellen. Sehr zum Verdruss und Ärger bisheriger Mandatsträger. Der bisherige BM Hermann Fli-

Mals

iner der bisherigen Kämpfer für den Malser BM Ulrich Veith wird diesmal wohl auf der Strecke bleiben: Der Matscher Andreas Heinisch (Bild) ist nicht mehr für den Ausschuss vorgesehen. Mit beachtlichen 466 Vorzugsstimmen scheint der junge Matscher an 4. Stelle der gewählten Gemeinderäte auf der SVP auf, hinter Josef Thurner (535), Günther Wallnöfer (511) und Anna Waldner (499). Weil Veith aufgrund der Quote zwei Frauen in den Ausschuss nehmen muss, wird es für die bisherigen Referenten eng. Als sicher gesetzt ist Marion Januth (429 Stimmen). Die junge Schleiserin Anna

Waldner habe abgewunken, heißt es aus Mals. Also kommt wohl nur Gertrud Schwabl Telser aus Matsch in Frage. Bei den Männern ist Josef Thurner auch als Bauernvertreter gesetzt. Wer den zweiten Ausschussposten erhält, ist noch unklar. Als Shootingstar käme Günther Wallnöfer in Frage. Der MalaGintr ist aber auch Bauernvertreter. Der Burgeiser Joachim Theiner (330 Stimmen), bisher Tourismusreferent, käme aufgrund der sich widersprechenden Bauernlogik dann doch wieder in die engste Auswahl. Klärung gibt es am morgigen Freitag bei der Ratssitzung. Eine Art Alibi-Gespräch Foto: Erwin Bernhart

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hat BM Ulrich Veith auch mit der „Offenen Gemeindeliste“ geführt, um eine eventuelle Zusammenarbeit auszuloten. In Arbeitsgruppen, so Veiths Angebot, wolle er die Liste einbinden. Peppi Stecher hat eine solche Art der Zusammenarbeit despektierlich abgelehnt. Und einen Ausschussposten wollte Veith der „Offenen Gemeindeliste“ nicht zugestehen. Dafür gab es eine interessante Zusage: Die Liste wolle für eine Zweidrittelmehrheit sorgen, wenn das Pestizidverbot in Form einer Satzungsänderung wieder in den Gemeinderat kommt. Und dann wolle man Veith und seinem neuen Ausschuss vor allem in dieser Sache, aber nicht nur, mit scharfem Oppositionsauge genau auf die Finger schauen. (eb)

Foto: Erwin Bernhart

Ausschuss mit Schuss

nach den Wahlen seine Kollegen Bürgermeister und die Öffentlichkeit davon unterrichtet, „eine Reduzierung der Gemeindeimmobiliensteuer GIS ist heuer nicht mehr möglich“ (Zitat aus der Neuen Südtiroler Tageszeitung). Vor den Gemeinderatswahlen war diese Aussage aus wahltaktischen Gründen wohl nicht opportun. Der Malser Gemeindeausschuss hat - wohl im Wahlkampffieber - dieses Vakuum kalt genutzt und die Werte für 2015 gesenkt. (eb)


6 /Titel/

Vinschgerwind 11-15

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„Mit Hochs und Tiefs gelingt’s“ Verena Rinner leitet seit Herbst 2014 das Oberschulzentrum Schlanders als Direktorin. Drei Schulstellen, vier Schultypen. Die vielbeschäftigte junge Frau ist auch in der Politik tätig und in der Notfallseelsorge. Wie bringt Rinner das alles unter einen Hut? Interview: Erwin Bernhart I Fotos: Angelika Ploner

Vinschgerwind: Als Direktorin sind Sie vom Schulsprengel Prad ins Oberschulzentrum Schlanders gewechselt. Wie haben Sie den Direktionswechsel empfunden? Verena Rinner: Das ist sehr schnell über die Bühne gegangen. Es war nicht vorhersehbar, dass das Oberschulzentrum Schlanders frei wird. Im Mai 2014 war nur der Schulsprengel Schluderns frei. Ich hatte zwar im Schulamt deponiert, dass ich gerne nach Schlanders zurückkommen möchte, wo ich lange Zeit als Lehrerin tätig war, doch dass dies so schnell gehen würde... Der Schulamtsleiter hat dann Ende Juni angerufen und mitgeteilt, dass das Oberschulzentrum frei werde und ich dorthin gehen könne. Er hat mir einen Tag zum Überlegen gegeben. Meine Entscheidung war dann eine Kopfentscheidung, da ich in den fünf Jahren in Prad doch einige sehr gute Beziehungen aufgebaut hatte und mir das Weggehen nicht leicht fiel. Sie haben in Schlanders drei Schulstellen mit vier Schultypen vorgefunden: die technologische Fachoberschule, die wirtschaftliche Fachoberschule, das Realgymnasium und das Sprachengymnasium. Ein knappes Jahr haben Sie als Direktorin diese Schultypen unter einen Hut bringen müssen. Ist das gelungen? Ich habe mich im vergangenen Sommer eingelesen und versucht mich vorzubereiten, was da auf mich zukommt. Ich bin selber Absolventin des Realgymnasiums Schlanders, da war es allerdings noch eine eigene Schule mit eigenem Direktor. Klar ist, dass die Schulen zu einer Direktion vom Schulamt zusammengelegt worden sind. Das war vor Ort wohl nicht von allen so gewollt. Es war mir dann von Anfang an ein Anliegen, zu überprüfen, ob es Möglichkeiten gibt, mehr zusammenzuwachsen, ein Oberschulzentrum zu werden. War da das Malser Oberschulzentrum Vorbild? Mals hat den Vorteil, dass die dortigen Schulen bereits einen Standort bilden. Allerdings komme ich aus dem Schulsprengel Prad mit Mittelschule und verschiedenen Grundschu-

len in Stilfs, Sulden, Lichtenberg, also auch verschiedenen Häusern und doch mit einer Identität. Im September habe ich Experten aus Salzburg eingeladen. Wir haben eine gemeinsame Klausur mit diesen Kommunikationswissenschaftlern gemacht. Letztlich ist ein tolles Ergebnis herausgekommen. Nämlich, dass sich die Oberschulprofessoren aus den verschiedenen Schulen auch mehr ein Miteinander wünschen. Es sollte Konsens darüber herrschen, welche Regeln für alle im Oberschulzentrum gelten und es soll klar ausgearbeitet sein, wo die Spielräume für die einzelnen Schultypen sind. Haben Sie das Gefühl, dass diese Gemeinsamkeiten im Laufe des Schuljahres verwirklicht worden sind? Die Klausur war anstrengend, aber klärend. Denn es wurden viele Fragen gestellt, auch persönliche, wie ich es etwa schaffe mit Familie die Direktion bewältigen zu können, ob man mich in Prad nicht mehr gewollt hätte …usw. Dann haben wir uns auf eine gemeinsame Marschrichtung verständigt: ein gemeinsames Logo, eine gemeinsame Homepage für das gesamte Oberschulzentrum Schlanders. Die Schulen wollten ihre Eigenart behalten aber nach außen miteinander sichtbar werden. Das war toll. Mittlerweile haben wir ein gemeinsames Logo, wir haben eine gemeinsame Broschüre für alle Schulen entwickelt, ein gemeinsames Motto zur Zusammenarbeit. Wie viele Oberschullehrer sitzen Ihnen bei einer Plenarsitzung gegenüber? Es sind zusammen 87 Köpfe. Dazu kommen in der täglichen Arbeit die acht Mitarbeiter/ innen in den Sekretariaten und die Schulwarte/innen - insgesamt also eine große Arbeitsgemeinschaft. Sie haben auch Erbschaften von Ihrem Vorgänger Herbert Raffeiner übernommen. Raffeiner hat sich jahrelang vehement für einen Neubau der Gewerbeoberschule, die man heute technologische Fachoberschule nennt, eingesetzt. Sie ernten jetzt seine Aussaat.

Diese Woche ist Baubeginn und in zwei Jahren ist der Einzug geplant. Mein Vorgänger Herbert Raffeiner hat sehr viel Energie in einen Neubau investiert und jetzt trägt seine Arbeit Früchte. Auch hat Raffeiner weitblickend schon um Geldmittel für den Ankauf neuer Maschinen und Zubehör angesucht. Als ich dann im Oktober ein erstes Treffen mit dem Land hatte, war der Neubau beschlossene Sache. Die Lehrer konnte es vorerst gar nicht glauben. Auch die Mittel für den Ankauf von neuen Maschinen sind im Jänner 2015 bewilligt worden. Was die TFO betrifft, bin ich eine glückliche Erbin. Mit welchem Bildungsrucksack sollten Schüler aller Schulstellen des Oberschulzentrums die Schule verlassen? Die Matura soll nicht nur ein Diplom sein, sie soll und muss anschlussfähig sein, einerseits an die Berufswelt und ebenso an eine weitere Ausbildung oder Studium. Anschlussfähig heißt einmal Anschluss an die Arbeitswelt bieten. Nach der TFO beispielsweise können sich die Schüler Arbeiten in großen Firmen aussuchen. Die Handelsoberschule, also die Fachoberschule für Wirtschaft, bietet nach wie vor eine solide Ausbildung im Bereich Verwaltung mit vielen entsprechenden Arbeitsmöglichkeiten. Für das Sprachengymnasium haben uns mehrere Betriebe die Rückmeldung gegeben, dass die Schüler sehr begehrte Arbeitskräfte sind, weil sie im Sprachlichen, in der Kommunikation, im Marketing, im Projektmanagement sehr fit sind und eine sehr gute Allgemeinbildung mitbringen. Ähnliches gilt für Absolventen des Realgymnasiums. Anschlussfähig heißt aber auch, eine gute Vorbereitung für eine weitere Ausbildung oder das Studium zu haben. z.B. indem Abgänger/innen die verschiedenen Aufnahmeverfahren bestehen können. Wir haben in allen Schulen genügend Unterricht in den Basisfächern, wie z.B. Deutsch, Mathematik, Italienisch und Englisch und bieten viele Zusatzangebote. Das Realgymnasium ist nach wie vor eine anspruchsvolle Schule und bereitet die Schüler


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sehr gut auf weiterführende Studien vor, ob Medizin, Pharmazie usw. Voriges Jahr haben zum Beispiel alle vier Schüler/innen die Aufnahmeprüfung für das Medizinstudium im ersten Anlauf geschafft. Die Schüler sollten kritisch denken und begründete eigene Entscheidungen treffen können, ebenso sollte das „Reifezeugnis“ eine bestimmte Reife mit entsprechendem Benehmen bescheinigen. Das klingt vielleicht altmodisch, ist für mich wichtig. Sie sind eine junge Direktorin. Haben Sie im Laufe Ihres ersten Oberschuljahres eine Vision entwickelt, wohin sich die Schulen entwickeln sollen?

Wir diskutieren intern, auch mit den Schulleitern sehr viel darüber. Denn die Standortfrage der Schulen bleibt immer heikel. Nehmen wir die Krankenhausdiskussion als Parallelbeispiel. Wir haben derzeit ein SuperAngebot für die Schüler. Aber man muss gut darauf achten, dass die Schulen für den Vinschgau attraktiv bleiben. Meine Vision heißt, immer zu schauen, was die Schüler brauchen, wie wir am Puls der Zeit bleiben können. Im nächsten Jahr werden wir Grundkurse in Spanisch und Russisch anbieten. Auch weil diesen Wunsch die Wirtschaft an uns herangetragen hat, nimmt dies das Sprachengymnasium auf. Der Computerführer-

Verena Rinner leitet seit Herbst 2014 das Oberschulzentrum Schlanders als Direktorin. Im laufenden Schuljahr besuchen insgesamt 563 SchülerInnen die vier Schulen (155 Schüler an der wirtschaftlichen Fachoberschule WFO; 161 an der Technologischen Fachoberschule TFO 108 am RG Realgymnasium, 139 am SG Sprachengymnasium. Am OSZ Schlanders arbeiten 87 Lehrpersonen, 3 Mitarbeiterinnen für Integration, 8 Mitarbeiterinnen in den 3 Schulsekretariaten, 16 Schulwarte an den 3 Schulstandorten und der Mehrfachturnhalle beim Sportplatz, 1 Bilbiothekarin, 1 Sozialpädagogin und 1 Laborassistentin

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/Titel/ 7

schein ECDL ist bereits Standard. Alle Schüler machen diesen Computerführerschein. Eine Vision ist es auch, dass das Oberschulzentrum ein möglichst breites Bildungsangebot bereitstellt und beibehält, auch unabhängig von dem, was im Moment „in“ ist. Wir sind die einzige Schule im Vinschgau, die die grundlegende Bildungssprache Französisch anbietet, ebenso klassisches Latein. Einen Teil des Beziehungsgeflechtes nach außen haben Sie soeben angesprochen. Die Beziehung zur Wirtschaft im Tal. Trägt die Vinschger Wirtschaft Wünsche in die Schule hinein? Sprachen, ECDL sind Zeugen davon, Treffen mit der Wirtschaft haben sich etabliert. Das Abschlusstreffen mit dem Unternehmerverband und den Maturanten etwa. Die Wirtschaftsfachoberschule bietet Betriebspraktikas an. Neu ist, dass beide Gymnasien ihren Schülern Praktikas ermöglichen. Der Aufbau eines Schulchores läuft, ebenso der einer Schulband. Wir pflegen Partnerschaften mit Sportvereinen und aktuell bauen wir im Bereich Leichtathletik mit dem Leichtathletikclub Vinschgau eine intensive Partnerschaft auf. Es steht in der italienischen Tradition, dass jede neue Regierung mit einer Schulreform glänzen möchte. Auch die aktuelle RenziMannschaft will das unter dem Slogan „la buona scuola“ tun. Wie wird dies in der Schule empfunden? Im Moment haben wir noch mit dem Bildungsgesetz des Landes zu tun. Eine Anerkennung außerschulischer Tätigkeiten wurde generell im Oberschulzentrum Schlanders mit Wohlwollen aufgenommen. Die Schule geht also relativ locker mit den Rahmenbedingungen um. Die Oberschule ist in der glücklichen Lage, dass sie nichts verpflichtend anerkennen muss. Sie kann. Deshalb ist der Druck nicht vorhanden. Die Diskussion kann deshalb im Rahmen der Weiterentwicklung, im Rahmen der Schülerförderung, im Rahmen des Schülerbedarfs mit Blick auf die Anschlussfähigkeit geführt werden. Die Schule kann auch von der außerschulischen Tätigkeit von Schülern profitieren. Arbeitserfahrung bei Praktikas können als Wert angesehen werden. Was die „buona scuola“ uns noch bringen wird, werden wir sehen. Einige Aspekte klingen recht gut.. Sie sind eine vielbeschäftigte Frau: Drei Schulstellen, vier Schultypen. Sie sind zudem politisch aktiv. Sie sind im Gemeinderat Latsch vertreten. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut? Das ist die Frage, die mir die Lehrer zu Beginn des Schuljahres auch gestellt haben. Ich habe zwei wunderbare Töchter und das Glück, dass mein Mann mich sehr unterstützt. Politisch habe ich im Laufe des Jahres sehr zurückgeschraubt. Es ist nicht immer einfach. Ich sage nicht, dass es immer nur gut geht. Es gibt auch Krisen. Mit Hochs und Tiefs gelingt es.


8 /Wirtschaft/

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Schlanders/Theater im Vinschgau

Vor zwei Jahren feierte die Vinschger Theatergruppe mit „Don Quijote“ große Erfolge und löste im Tal eine wahre Theaterbegeisterung aus. Das Bezirkstheater „Der Kreis“ wurde gegründet und Christoph Brück, ein erfahrener Theaterprofi wurde wiederum beauftragt, die Regie für ein neues Stück zu übernehmen. Am 22. Mai war nach monatelangen Proben die Premiere des Klassikers „Der kaukasische Kreidekreis“ von Bertolt Brecht mit der Musik von Paul Dessau, für das Stück bearbeitet von Ernst Thoma.

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s geht um die Fragen: wem gehört das Land, wem gehört das Kind und was ist Gerechtigkeit? Es herrscht Krieg im Kaukasus. Während alle ihre Flucht vorbereiten, verlobt sich der Soldat Simon mit dem Küchenmädchen Grusche. Die

Foto: Heinrich Zoderer

Der kaukasische Kreidekreis

In der Kreidekreisszene verdreht der Richter Recht zu Unrecht, damit die Gerechtigkeit zum Zuge kommt Gouverneursfrau rettet in der Gefahr nur ihre Kleider und lässt ihr Kind Michel zurück. Grusche nimmt das Kind und flieht zu ihrem Bruder. Nach dem Ende des Krieges will die Gouverneursfrau ihr Kind wieder zurück. Beide Frauen erscheinen vor dem Richter und fordern ihr Recht auf das Kind. Azdak, der Richter, ist eigentlich

Dorfschreiber, er ist bestechlich und seine Rechtsprechung ist willkürlich. Er lässt einen Kreis aus Kreide um Michel zeichnen. Die richtige Mutter werde das Kind aus dem Kreis ziehen. Darauf spricht der Richter sein Urteil. Christoph Brück hat das vielschichtige Drama mit 14 Laienschauspielern aus dem ganzen Vinschgau inszeniert.

Insgesamt 50 Rollen müssen gespielt werden. Die Schauspieler tragen teilweise Masken, weil sie nach Brecht austauschbare Figuren sind. Markus Gamper, der Obmann des Bezirkstheaters, spielt im Thaterstück den Erzähler und den Richter Azdak, Ruth Kofler aus Naturns das Küchenmädchen Grusche. Mehrere Spieler stehen das erste Mal auf der Bühne und alle glänzen mit ihrer Spielweise und mit ihrem Gesang. Das Brechtstück war eine große Herausforderung für die Vinschger Laienbühne. Zusammen mit dem Regisseur Christoph Brück haben sie diese hervorragend gemeistert. Auf die Theaterbesucher warten knapp drei Stunden Theatervergnügen auf höchstem Niveau, mit schönen Bühnenbildern, vielen überraschenden Lichteffekten und Lebensweisheiten. Heinrich Zoderer

St. Martin im Kofel

Bertolt Brecht | Regie: Christoph Brück

Einladung zur Wallfahrt

Foto: „Wind“-Archiv

Theater im Vinschgau

Foto: Erwin Bernhart

DER KAUKASISCHE KREIDEKREIS der Kreis

Kulturhaus Karl Schönherr - Schlanders Premiere: Freitag 22.5.2015 um 20.00 Uhr

Die traditionelle Wallfahrt von St. Martin im Kofel nach Unser Frau: Die Pilger machen bei der Penauder Alm Rast

Sonntag Freitag Samstag Sonntag Dienstag Freitag Samstag Sonntag Donnerstag Freitag Samstag

A

24.05. 29.05. 30.05. 31.05. 02.06. 05.06. 06.06. 07.06. 11.06. 12.06. 13.06.

um 17:00 Uhr um 20:00 Uhr um 20:00 Uhr um 17:00 Uhr um 20:00 Uhr um 20:00 Uhr um 20:00 Uhr um 17:00 Uhr um 20.00 Uhr um 20:00 Uhr um 20.00 Uhr

Erwachsene € 18,00 J. Jugend. bis 14 € 10,00

Karten: Tel. 348 7439724 (Nadja Senoner) täglich ab 16.00 Uhr oder über reservierung@derkreis.it

www.derkreis.it

m Samstag, den 20. Juni 2015 findet die traditionelle Wallfahrt von St. Martin im Kofel nach Unser Frau in Schnals statt. Früh genug gibt Werner Perkmann im Namen der Bürger von St. Martin diesen Termin bekannt, damit sich jeder und jede Interessierte diesen Termin vormerken kann. Eingeladen sind all jene, die Andacht, gutes Schuhwerk und Grundkondition mitbringen. Die Wallfahrt, die ursprünglich zur Abwendung von Unheil und Naturkatastrophen abge-

halten wurde, führt von St. Martin (mit der Bahn erreichbar) über das Niederjöchl zur Penauder Alm (kleine Stärkung) bis nach Unser Frau, wo die Wallfahrt mit einer Abendmesse abgeschlossen wird. Heute dient die Wallfahrt auch zur Danksagung an den eigenen Schutzengel und gleichzeitig als Bitte um weiteren Beistand. Der Wallfahrtszug startet um 8.30 Uhr bei der Kirche von St. Martin, Ankunft in Unser Frau ist voraussichtlich um 19.00 Uhr.


Viele Rückenschmerzen /Wirtschaft/ 9 lassen sich vermeiden, weil der legendäre Lattoflex-Effekt wirkt. 08.01.15

pr-info Schenk Mals

Qualität ist keine Frage, sondern Inhalt Hinter der Firmenbezeichnung Vorhängen, bei Teppichen, bei „Schenk - Bettenhaus - Hotelallen Textilfragen. Namhafte ausstattung - Heimdekor“ steckt Kunden im Hotelbereich sind mehr, als die Begriffe vermuten von der Qualität begeistert. lassen. Eugen und Manfred Dass der Betrieb im UntergeSchenk betreiben seit 12 Jahschoss, in dem (noch) die moren an der Malser Hauptstraße derne Zuschneidemaschine und ein Detail-Geschäft mit einer die Näherei untergebracht sind, großen Auswahl im Heimtextilauch eine Qualitäts-Fundgrube bereich. Seit 20 Jahren sind sie für Polstermöbel ist, ist ein Geim Textilgeschäft bereits tätig. heimtipp. Denn diese PolsterEine eigene Linie von Matratzen möbel, Sessel, Couches, auch lassen sich die Schenk-Brüder Lampen, werden in Kooperamaßgeschneidert herstellen. tion mit Schenk designt und Mit dem Bettensystem „latonach Vorgaben des Hauses in flex“ hat man die ExklusivverItalien hergestellt. Exklusive tretung im Vinschgau. Gesundes und Rückenschmerzen freies Schlafen garantiert das patentierte System, hergestellt aus stabilem Glasfaser. Im Eingansbereich sind die bekannten Frotteewäschehersteller Vossen und Cawö für Bad und Sauna mit reicher Auswahl vertreten. Die Palette des Heimdekor ergänzt das Textilsortiment vortrefflich. Seit Kurzem sind zwei neue hochqualifizierte Mitarbeiter zu den 11 bereits vorhandenen dazugekommen: Schenk will künftig den Privatbereich bei der Textilausstattung Die Brüder Manfred und Eugen Schenk vor bedienen. Damit ihrem Geschäft an der Hauptstraße in Mals dies gelingt, ist von der Stoffauswahl Stücke sind da ausgestellt, für über die Beratung für jeden den Hotelbereich gedacht, für Haushalt bis hin zur exakten den Privatgebrauch durchaus Montage nun vorgesorgt, so erschwinglich. Mit Liebe zum dass es auch mit den Terminen Detail hergestellt. Einfach schöpasst. ne Möbel. Denn Erfahrungen in der Mittlerweile sind die RäumVerarbeitung von Stoffen jeglilichkeiten im Untergeschoss cher Art hat die Firma Schenk zu eng geworden und deshalb und deren MitarbeiterInnen als haben die Brüder Schenk in Objektausstatter und als ZuBurgeis eine Betriebshalle angelieferer für Einrichtungen im kauft. Dorthin soll die arbeitsHotelbereich gesammelt. Für intensive Textilstraße, das ZuSchenk kommt nur eine hochschneiden, das Vernähen usw. wertige Verarbeitung in Frademnächst verlegt werden. ge, bei Polsterüberzügen, bei

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10 /Wirtschaft/

Vinschgerwind 11-15

28.05.15

von Albrecht Plangger

Vinschger Weingeschichte(n)

Rom-Infos ins Tal

.... vom Vetzaner zum Solaris. Die guten lokalen Tropfen werden von den Vinschger Weinbauern aufgeschenkt und die Sommelière Ingrid Egger und Schauspielerin Gabi Mitternöckler servieren dazu Weingeistiges und Spritziges aus dem Reich der Literatur. Dazu gibt es Musik von den Urania Guitars aus Meran und die Ausstellung „Wein trifft Glaskunst“ von Barbara Gruber. Wo und Wann? Am Freitag, 5. Juni um 20:30 Uhr in der Bibliothek Schlandersburg.

Streiten will gelernt sein Schlanders - 4. Meisterforum zum Thema „Verstehen und streiten – aber richtig“. Dass Konfliktsituationen im unternehmerischen Alltag dazugehören, weiß jeder. Wie man damit aber richtig umgeht, das will gelernt sein. Zahlreiche Tipps und Tricks zur zielführenden Konfliktbewältigung wurde den Südtiroler Meisterinnen und Meister vor Kurzem von Diplompsychologen Uwe Gremmers aus Bayern nähergebracht.

Fachreferent und Diplompsychologe Uwe Gremmers aus Bayern forderte die Anwesenden auf, den Mitarbeitern die Ziele und Erwartungen klar zu kommunizieren, um keine falschen Vorstellungen zu erwecken

D

er Vortrag bildete den Rahmen der vierten Auflage des Meisterforums, das dieses Mal im Bezirk Vinschgau bei der Baufirma Gemassmer in Schlanders zu Gast war. Bereits zur vierten Ausgabe des Meisterforums 2014/2015 luden der Südtiroler Meisterbund und das Amt für Lehrlingswesen vor Kurzem nach Schlanders ein. Obermeister Martin Haller verwies bereits zu Beginn der Veranstaltung auf die Wichtigkeit solcher Treffen, die neben dem Netzwerken und dem Erfahrungsaustausch, auch die fachliche und persönliche Weiterbildung durch interessante Fachvorträge in den Mittelpunkt stellen. „Konfliktsituationen mit Mitarbeitern kennen wir als Unternehmer alle bestens. Die Lösung solcher Konflikte stellt uns aber immer wieder vor innerbetriebliche Herausforderungen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, diesen Vortrag in unsere Veranstaltungsreihe aufzunehmen“, erklärte Haller. Die laufende Weiterbildung für Meister als Führungskräfte sei generell ein wichtiges Ziel, das sich der Meisterbund bereits bei seiner Gründung gesetzt habe. Daneben bemühe man sich mo-

mentan, gemeinsam mit dem zuständigen Landesrat Philipp Achammer, aktiv um die Anerkennung des Südtiroler Meisterbriefes in Bayern und die Aufwertung des Meistertitels hierzulande, berichtete Haller. Fachreferent und Diplompsychologe Uwe Gremmers aus Bayern forderte die Anwesenden auf, den Mitarbeitern die Ziele und Erwartungen klar zu kommunizieren, um keine falschen Vorstellungen zu erwecken. Darin liege nämlich häufig das größte Konfliktpotenzial zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten. Er veranschaulichte die theoretischen Lösungsansätze durch zahlreiche Tipps und Tricks, die dabei helfen, alltägliche Streitsituationen im Betrieb professionell und zielführend zu lösen. In den nächsten Impulsvorträgen, die im Juli und September stattfinden, werden folgende Schwerpunkte behandelt: die Notwendigkeit der ständigen Weiterbildung und Kooperationen als Chance. Termine und Veranstaltungsorte sowie alle Informationen rund um den Südtiroler Meisterbund werden laufend unter www.meisterbund.it veröffentlicht.

Foto: „Wind“-Archiv

Die gute Schule (buona scuola) war die ganze Woche über im Mittelpunkt der politischen Debatte. Südtirol betrifft es nur marginal, da wir unsere „autonome Schule“ hegen und pflegen. Es sollte Ordnung bei vielen prekären Arbeits- und Supplentenverhältnissen geschaffen werden. Die Direktoren werden aufgewertet und erhalten viele Kompetenzen bei der Auswahl der Lehrpersonen. Die ganze Woche wurde lautstark vor dem Parlament protestiert. Ob dies berechtigt war oder nicht konnte ich nicht abschätzen. Wenn man nicht selbst in der Schule ist, wird man bestimmte Sichtweisen nie verstehen. Ende des Monats finden in vielen italienischen Regionen Wahlen (Gemeinde und Regionen) statt, daher wird die nächste Woche das Parlament leer bleiben. Nach diesen Wahlen wird es fast sicher eine Regierungsumbildung geben. Gar einige Ministerposten (Energie- und Regionenministerium) sind vakant, die für Südtirol von Wichtigkeit sind, haben wir doch erst kürzlich dem Ministerpräsidenten Renzi eine Wunschliste von Durchführungsbestimmungen übergeben, die für uns von enormer Wichtigkeit sind. Daher schauen wir gespannt, mit wem das Regionenministerium besetzt werden könnte. Auf jeden Fall muß /soll es eine Frau sein. Auf das Urteil zur nachträglichen Rentenanpassung an die Inflation hat der Ministerpräsident sehr geschickt und schnell reagiert. Das mit Europa vereinbarte maximale Haushaltsdefizit darf nicht überschreitet werden. Nur die geringeren Renten werden angeglichen. Bei den besseren Renten (> € 3.000,00) läßt man sich gerichtlich zwingen. Viele haben gehofft, daß es in den nächsten Wochen eine flexiblere Lösung beim Renteneintrittsalter geben könnte und entsprechende Geldmittel – auch mit der Kapitalrückführung aus der Schweiz ausgetrieben werden könnten. Der Spielraum ist nun aber noch enger geworden. Immer noch wird der staatliche Rentenhaushalt mit € 46 Milliarden durch die verschiedenen Beitragssysteme belastet, da die ausbezahlten Renten nicht den einbezahlten Rentenbeiträgen entsprechen. Will jemand früher gehen, um ein Großvater- oder Großmutterdasein mit den Enkeln zu genießen, dann wird er massive Einbußen bzw. Abzüge hinnehmen müssen.


28.05.15

Haidersee/Fürstenburg

Schutz der Seeforelle „Cocooning“ – so wird in der Fischwirtschaft das Einbringen der Eier im Augenpunktstadium in die Laichplätze

eeforellen gibt es landesweit nur im Haidersee und in einzelnen Stauseen. Jedoch ist es um den Lebensraum dieses Wirtschaftsfisches schlecht bestellt, und der Bestand kann sich nicht mehr selbst erhalten. Die energiewirtschaftliche Nutzung des Haidersees hatte die Senkung des Wasserspiegels zur Folge. Den Fischen ist damit ihr gewohnter Wanderweg zur Fortpflanzung in die Zuflüsse des Sees versperrt worden. Seeforellen sind nämlich Wanderfische, die zum Ablaichen in die Zuflüsse aufsteigen. Diese Prägung wird „Homing“ genannt. Das Projekt „Wiederbelebung Haiderseeforelle“ soll den Fortbestand der Seeforelle im Haidersee sichern. Die Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg ist zusammen mit der Landesfischzucht, dem Fischereiverein St. Valentin, dem Verein „Haiderseefreunde“, den beiden Fischereirechtsinhabern und dem Amt für Wasserschutzbauten an diesem Projekt beteiligt. Um die Aufstiegsmöglichkeiten der Fische zu verbessern, soll mit Hilfe einer Rinne ein durchgängiger Wasserfluss hergestellt werden, damit die Fische auch bei minimaler Wassermenge zu ihren Laichplätzen aufsteigen können. Weiters werden

im Bachbett wieder natürliche Laichplätze geschaffen. Die Beteiligung der Schüler der Fachschule Fürstenburg, Fachrichtung Forstwirtschaft, an dem Projekt begann im Frühjahr 2013 mit dem Einsetzen von 9000 Jungfischen im Zufluss des Sees. Seitdem halfen sie zweimal pro Schuljahr bei verschiedenen Besatzaktionen und beim Ausfischen von Mutterfischen mit. Im heurigen Schuljahr hatten sie nun erstmals die Gelegenheit, beim Ausbringen von tausenden Eiern im Augenpunktstadium dabei zu sein, welche in speziellen Behältern in die Laichplätze eingebracht wurden. Dieses Verfahren wird in der Fischbewirtschaftung „Cocooning“ genannt. So soll die Prägung an den Geburtsort und das Wanderverhalten der Forellen gesichert werden. Der Großteil der Fische ist nun erfolgreich geschlüpft, und in fünf bis sechs Jahren soll sich der Bestand alleine erhalten können. Für die Fachschule ist dieses Projekt eine sehr gute Gelegenheit, das ökologische Denken der Schüler durch einen praktischen Zugang zu dieser Thematik zu fördern. Sie können an einem in Südtirol einzigartigen Projekt teilnehmen und so den Gedanken von naturverträglichem Handeln weitertragen. Behälter mit Eiern der Seeforelle

Fotos: LPA/Fachschule Fürstenburg

S

Vinschgerwind 11-15

/Wirtschaft/ 11


12 /Leserbriefe/ Wind - Klick-Tipps

„gesucht gefunden“

von Roland Sprenger, Online-Berater

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urch die enorme Anzahl von Online-Inhalten könnte man sich das Internet ohne Suchmaschinen nicht mehr vorstellen. Aktuell gibt es eine Vielzahl von Suchmaschinen, Tools und Startseiten, die ein Suchfeld anbieten. Die derzeit bekannteste und am meisten verwendete Suchmaschine ist Google. Eine Suchmaschine durchsucht laufend das Internet und “merkt” sich die “gefundenen” Seiten und Inhalte. Sobald nun ein Nutzer einen Begriff in das Suchfeld eingibt, werden die passendsten dieser “gemerkten” Ergebnisse angezeigt. Das Prinzip ist ähnlich einer großen Bibliothek, bei der ein jedes Buch eine Nummer bekommt und der Bibliothekar auf Nachfrage genau sagen kann, in welcher Abteilung und welchem Regal das gesuchte Buch zu finden ist. Wichtig dabei ist, dass man möglichst genaue Angaben zum Buch macht, dann ist die Wahrscheinlichkeit das “richtige” Buch zu finden größer. Ebenso verhält es sich bei Suchmaschinen, je genauer man seine Suchanfrage formuliert, desto leichter findet man das Gesuchte. Hierbei gilt: 2-3 Begriffe ohne Satzzeichen eingeben, die das Gesuchte möglichst genau beschreiben. Zusätzlich gibt es diverse “Suchoptionen” die man nutzen kann. Wird z.B. ein Begriff in “...” gesetzt, dann wird genau nach dieser Wortgruppe gesucht. Ebenso kann man die Suche z.B. nach Dokumenten oder ähnlichen Seiten ausrichten. Für mehr Infos einfach google suche tipps im Suchfeld eingeben!

Vinschgerwind 11-15

28.05.15

„Wir werden genau hinschauen“ Als Landessekretär der Energiewerker im ASGB bin ich über einige Aussagen im Vinschgerwind zum Artikel „VEK STARTET DURCH „ sehr verwundert. Laut Artikel ist es die Aufgabe des neuen Präsidenten, Alexander Telser, Verhandlungen mit dem Enelpersonal aufzunehmen und Personalplanungen zu treffen. Erstens gib es seit längeren in Südtirol kein Enelpersonal mehr. Durch die Abtretung des Verteilernetzes des Enels an die Sel-Net ging auch das Personal an diese über, ohne dass es dabei zu rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Nachteilen kam. Deshalb kann aus rechtlicher und auch aus gewerkschaftlicher Sicht der VEK keine Verhandlungen mit den Mitarbeitern der Sel-Net aufnehmen. Die Energiewerker im ASGB werden deshalb genau hinschauen und bei Nichteinhaltung der Regeln reagieren. Stefan Gasser, Landessekretär der Energiewerke im ASGB

Vorsicht bei Fehlkäufen bei der Firma XY Ich habe bei der Firma XY 80m elektr. Kabel gekauft. Da eine Rolle 100 m enthält, habe ich eine ganze Rolle für 280 € gekauft. Leider hat es sich herausgestellt, dass es das falsche Kabel war. Ich versuchte, die Ware bei der Firma zurückzubringen (in Originalverpackung) und wäre bei Rücknahme der Ware mit einer Gutschrift zufrieden gewesen. Die Verkäuferin akzeptierte die Rückgabe jedoch

nicht, da es angeblich bei Stornierung der Rechnung, die Kasse blockieren würde. Außerdem müsst ich einen Artikel zu genau 280 € kaufen, was ja praktisch ein Ding der Unmöglichkeit ist. Ich habe mich diesbezüglich informiert und man hat mir versichert, dass man bei Rücknahme üblicherweise einen Warengutschein ausstellt. Ich bin sehr enttäuscht über das Verhalten der Firma. M.H.

Vinschgau wird zur Hochburg der Süd-Tiroler Freiheit Die Süd-Tiroler Freiheit hat sich im Vinschgau nicht nur etabliert sondern ihre Gemeinderäte von 9 auf 18 verdoppelt. Das beste Ergebnis auf Landesebene erreichte die Süd-Tiroler Freiheit in der Gemeinde Stilfs mit 22,8% und stellt mit Eller Andreas, Benjamin Steinhauser und Patrick Ratt 3 Gemeinderäte. In Prad konnten 2 Mandate durch Alfred Theiner und Ronald Veith errungen werden. Bei den weiteren Neukandidaturen in Graun und Schnals schaffte die Süd-Tiroler Freiheit auf Anhieb den Einzug in den Gemeinderat mit Daniel Stecher bzw. Tamara Gurschler. Am stärksten zulegen konnte man in der Gemeinde KastelbellTschars mit 12,7% Zuwachs, die 3 Gemeinderäte sind dort Benjamin Pixner, Sandra Holzknecht und Michael Niedermair. Ebenfalls starke Zuwächse gab es in Taufers im Münstertal mit 10,5% und 2 Gemeinderäten Hubert Plangger und Alfons Stocker, sowie in Schlanders

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mit einem Plus von 9,5% mit den Gemeinderäten Erhard Alber, Peter Raffeiner und Josef Rettenbacher und in Naturns mit 8,3% Zuwachs mit Benjamin Theiner und Natascha Santer. In der jeweiligen Gemeinde konnte 1 Mandat dazu gewonnen werden. Benedikt Zangerle konnte auf der Bürgerliste Laas ebenfalls ein Mandat für die Süd-Tiroler Freiheit gewinnen. Denkbar knapp wurde in Prad mit 2 Stimmen und in Schlanders mit 8 Stimmen das Restmandat verfehlt. Lediglich in der Gemeinde Mals wurde der Einzug in den Gemeinderat nicht geschafft. Die SüdTiroler Freiheit hat mit ihren Kandidaturen im Vinschgau den Wählern eine richtige Wahl ermöglicht und eine gute Alternative zur SVP angeboten. Die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit verbindet alle eines, der Idealismus und die Liebe zur Heimat. In diesem Sinne möge die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit frischen Wind in die Gemeindestuben bringen. Alfred Theiner, Bezirkssprecher der STF Vinschgau

Grob und aggressiv Am Sonntag, den 26. April 2015, konnte ich ein spannendes Fußballspiel zwischen Schlanders und Terlan mitverfolgen. Schade dabei war nur, dass einzelne Zuschauer durch ihre groben, aggressiven und stark beleidigenden Äußerungen gegenüber dem Schiedsrichter und einigen Spielern der gegnerischen Mannschaft negativ auffielen. Mich wundert dass junge Menschen überhaupt noch bereit sind, diese undankbare Rolle eines Schiedsrichters zu übernehmen, obwohl sie regelmäßig Anfeindungen ausgesetzt sind. Es wäre sinnvoll, wenn die Vereinsführung der Sektion Fußball des Sportclub Schlanders den Hitzköpfen unter den Zuschauern vermitteln könnte, dass Fairness und sportliches Benehmen nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf der Tribüne stattfinden soll. Dabei würden von einem freundlichen und respektvollen Klima vor allem Kinder und Jugendliche profitieren. Siegmar Trojer, Schlanders


28.05.15

Vinschgerwind 11-15

/Impressionen/ 13

Wolken 端ber Tanas. Nimm dir Zeit, den Himmel zu betrachten und die Sprache der Wolken zu entschl端sseln. Die Wolken sind die Schauspieler des Himmels, sie kennen keine Grenzen und sie sind ein wenig anarchistisch. Ich hab sie gern! Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it


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Vinschgerwind 11-15

28.05.15

„Schwabenkinder“ in Algund

Die Liste „Zukunft Naturns“ war in der vergangenen Legislaturperiode mit 5 Räten im Gemeinderat Naturns vertreten und nicht, wie es im Vinschgerwind 10/15 stand, mit 6.

Die Steinachbühne Algund zeigt vom 4. bis 14. Juni 2015 das Stück „Schwabenkinder“ von Claudia Lang. Regie führt Günther Götsch. Es spielen die Mitglieder der Steinachbühne Algund - die jüngste Darstellerin ist vier Jahre alt, die älteste 80. Ein Generationenübergreifendes Theaterprojekt in Algund. Die Aufführungen finden im Thalguterhaus Algund statt. Tickets: 15 Euro (Normalpreis), 10 Euro (Kinder bis 14 Jahre). Infos unter 0473 220442 oder info@thalguterhaus.it (Mo-Fr: 9-12, 15-18 Uhr). An Wochenenden ganztags und an Aufführungstagen (eine Stunde vor Beginn) unter 334 3453299.

Schlanders/München

Chorkonzert und Liederbuch

Super-Peppi

P

Foto: Erwin Bernhart

eppi Tschenett ist aus dem Häuschen. „Überhaupt für das Casting ausgewählt zu werden, ist eine Sensation“, sagt der Schlanderser Tausendsassa und Sänger. Eine DVD mit dem selbst komponierten Song „Non dire più ti amo“ hatte Tschenett für die RTL-Show „Das Supertalent“ eingesandt. Und: War prompt zum Casting in München am 31. Mai eingeladen worden. München ist eine von 40 Städten in der Schweiz, in Österreich und in DeutschPeppi Tschenett will’s wissen und tritt beim Casting für „Das Supertalent“ auf

land, in denen man derzeit auf Castingtour für die neue Staffel „Das Supertalent“ vom deutschen Sender RTL ist. Im Herbst soll diese mit Dieter Bohlen & Co. starten. Kommt Tschenett beim Casting eine Runde weiter, ja spätestens dann, ist die Sensation perfekt. Nichtsdestotrotz ist Tschenett der erste Südtiroler, der bei einem Casting von „Das Supertalent“ auftritt. Ob es für die Staffel im Herbst reicht, wird sich zeigen. Wie auch immer: Der Fanbus steht bereit und Peppi Tschenett hat seine Stimmbänder bereits warm laufen lassen – in der Hoffnung, dass es klappt. Denn anders als bei „Deutschland sucht den Superstar“ sind bei dieser Erfolgssendung Talente aller Art willkommen und nicht nur jene mit einer überzeugenden Stimme. (ap)

Foto: „Wind“-Archiv

5 nicht 6

Mals - Zu einem besonderen Chorkonzert lud der Bildungsausschuss Mals am 8. Mai in das Oberschulzentrum. Insgesamt neun Chöre und mehrere Singgruppen aus dem Vinschgau, aus Gröden, dem Gadertal und aus Lana, kamen und sagen Lieder, die alle Ernst Thoma komponiert hat. Am Ende konnte der Moderator Herbert Raffeiner und Gernot Niederfriniger, der Obmann des Südtiroler Volksmusikkreises, an Ernst Thoma zu seinem 60. Geburtstag ein umfangreiches Liederbuch mit seinen Kompositionen überreichen. von Heinrich Zoderer

D

amit alle Sänger und Sängerinnen auf der Bühne im Oberschulzentrum Mals Platz hatten, musste die Bühne nach vorne verlängert werden. Die Aula Magna waren bis auf den letzten Platz besetzt, als das erste Lied „Singen isch mehr…“ von allen Sängern und Sängerinnen unter der Leitung von Ernst Thoma gesungen wurde. Anschließend sangen alle Chöre, sowie die verschiedenen Singgruppen zwei Lieder, die der Malser Musiklehrer, Chorleiter, Organist, Komponist, Erwachsenenbildner und Theaterautor Ernst Thoma in den letzten 30 Jahren komponiert und von denen er teilweise auch den Text dazu verfasst hat. Im Liedprogramm wurde die Vielfalt und Vielseitigkeit von Ernst Thoma sichtbar. Es sind Lieder aus dem Alltagsleben und jedes Lied hat seine Geschichte. Seit 1978 ist Ernst Thoma Organist in Mals und Leiter des Kirchenchores. Viele Jahre leitete er die Sing- und Wanderwochen, für den Südtiroler Volksmusikkreis gestaltete er zusammen mit Peter Reitmeir über 20 Jahre lang die Singtage. In der Lehrerfortbildung ist Thoma seit Jahrzehnten aktiv. Auch als Theaterautor ist Ernst Thoma seit 1994 sehr erfolgreich. Für das Malser

Sommerthater hat er bisher bereits 16 Theaterstücke, vorwiegend mit einem historischen Hintergrund, geschrieben. Alle zwei Jahre wurden diese beim Malser Kirchtag aufgeführt. Bunt und abwechslungsreich, wie seine verschiedenen Aktivitäten, war auch das Chorprogramm und so vielfältig ist auch das Liederverzeichnis im Ernst Thoma Liederbuch. Dargeboten werden Kinderlieder, geistliche Lieder, Auszüge aus verschiedenen Singmessen, Kanons, Tischlieder, Lieder, welche für Theaterstücke, für Singwochen, zu Fasching oder zu besonderen Festen komponiert wurden. Beim Chorkonzert durfte natürlich auch eine Auswahl der Korrnrliadr nicht fehlen. Der Vinschger Chor, der Kirchenchor Mals, die beiden Viergesänge aus Mals, Insgesamt 65 Lieder findet man im Ernst sowie Ernst Thoma Thoma Liederbuch, die Zeichnungen selbst, zusammen mit sind von Erich Stecher. Zwei TextbeiträHannes Ortler und ge stammen von Herbert Raffeiner und Martha Rauner sanThomas Nußbaumer. gen und spielten einige Korrnrliadr.


28.05.15

Foto: Patscheider&Partner

Eine Vinschger Realität feiert Jubiläum

Nach dem Abschluss seines Bauingenieurstudiums in Wien und verschiedenen Anstellungen in renommierten Unternehmen beschließt Ronald Patscheider im Jahre 1995, in seinem Heimatort ein Ingenieurbüro zu eröffnen. In einer ehemaligen Gaststube im historischen Ortskern von Mals richtet er mit einem Freund sein erstes Büro ein. Bereits damals hatte der junge Patscheider die Vision, im Obervinschgau ein Unternehmen aufzubauen, welches qualitativ hochwertige Leistung anbieten und sichere Arbeitsplätze schaffen soll. Die Anheuerung einheimischer, hochqualifizierter junger Akademiker und Mitarbeiter verleiht dem zielstrebigen Unternehmen bald seine ganz eigene Färbung und Dynamik. Die Einbindung unterschiedlicher fachlicher Kompetenzen und anderer über das Fachliche hinausgehender Potenziale in die tägliche Arbeit wird bald zum Erfolgsrezept des Unternehmens. Die Erweiterung der Geschäftsführung auf 4 Personen im Jahre 2000 schafft die Voraussetzung für einen breiten und hohen Spezialisierungsgrad und für ein gesundes Wachstum in den folgenden Jahren. Die ersten Jahre sind geprägt durch stetes Wachsen des Personalstandes und damit einhergehend mit einer ständigen Erweiterung von Kapazitäten und dem Willen, immer wieder neue und größere Herausforderungen anzunehmen, sich darin selbst zu prüfen und an diesen Aufgaben zu wachsen. In diesem Fluss der Lehrjahre wird die Firmenphilosophie geschrieben, die sich in all den Jahren nicht verändert hat, eine Philosophie, die auf ganz einfachen Grundprinzipien basiert wie Respekt in der Begegnung mit Mensch und Natur im gewachsenen kulturhistorischen Umfeld. Diese Philosophie wird bald richtungsweisend; Kompetenz, Engagement und der nötige Weitblick ebnen den Weg für neue Ziele, sich auch auf internationaler Ebene mit Erfolg behaupten zu wollen. Ständige Weiterbildungen und Schulungen der Führungskräfte und Mitarbeiter, der Wille zur Innovation und zur Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen sowie ein hohes Maß an Flexibilität bilden das elastische Rückgrat, ermöglichen Bewegungs-

freiheit in alle Richtungen und die Chance, Kräfte dort zu bündeln, wo sie gebraucht werden. Dadurch kann das Unternehmen auch in krisengeschüttelten Zeiten bestehen, kostbare Arbeitsplätze sichern und - wenn auch im kleinen Rahmen - der Akademikerflucht entgegenwirken. Das Kapital des Unternehmens sind die Mitarbeiter, denen das Betreuen der Kunden seit den Anfängen besonders am Herzen liegt. So kann das Unternehmen den Großteil der Projekte in allen Bereichen wie Hoch- und Tiefbau, Infrastrukturen, Wasserbau, Statik, Geotechnik, Vermessung oder Sicherheitskoordination aus einer Hand abwickeln. Waren die Standorte der ersten Projekte noch im oberen Vinschgau angesiedelt, so konnte man den Tätigkeitsbereich bald auf die gesamte Provinz Bozen und den Rest Italiens ausdehnen. In den letzten Jahren hat man aus Neugierde und aus der Notwendigkeit heraus, die Arbeitsplätze abzusichern, den Schritt in die Internationalisierung mit Erfolg gewagt. So bedeutet für das Unternehmen Internationalisierung nicht allein das Abwickeln von Projekten und Entwickeln von Konzepten im und für das Ausland, sondern auch Weitergeben der jahrzehntelangen Erfahrung an Unternehmen in strukturschwachen Ländern. Bilden der obere Vinschgau und die gesamte Provinz Bozen weiterhin den Kernmarkt, so

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/pr-info/ 15

ist das Unternehmen mittlerweile auch in anderen europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Albanien, Kosovo) tätig. In nächster Zukunft soll auch der Sprung in andere Kontinente geschafft werden, die Basis dafür hat man in den letzten Jahren geschaffen. Oberstes Anliegen des Unternehmens ist es, jedes Projekt mit der gleichen Sorgfalt zu betreuen, weil man um die positive Wechselwirkung in einer guten Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber weiß; fortlaufende Optimierung aller Ressourcen und bestmögliche Kundennähe bilden das Fundament für Kundenzufriedenheit. Es geht darum, die Kunden nicht nur in technischer Hinsicht zu betreuen, sondern ein kompetenter Ansprechpartner auch bei der Abwicklung der durch verzwickte bürokratische Abläufe gekennzeichneten Verfahrensabläufe, Genehmigungsprozeduren oder Finanzierungsoperationen zu sein. Dabei erhält die Betreuung eines privaten Kunden vor Ort denselben Stellenwert wie ein multinationaler Konzern oder ein öffentlicher Auftraggeber. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt nach wie vor in Mals, längst nicht mehr in der ehemaligen Gaststube, sondern im firmeneigenen Bürogebäude. Seit 2005 wird in Bozen eine Filiale betrieben, seit 2011 eine auf dem Nordtiroler und Österreichischen Markt erfolgreich agierende in Schwaz angesiedelte Zweigstelle. Im Lauf des heurigen Jahres soll auch ein Standort in der Schweiz gegründet werden. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen mehr als 40 hochqualifizierte Mitarbeiter. Das Unternehmen Ingenieure Patscheider&Partner GmbH mit den Gesellschaftern Ronald Patscheider, Karl Christandl, Günther Kreidl und Walter Gostner ist heute, 20 Jahre nach seiner Gründung, auch dank seiner starken lokalen Verwurzelung ein etabliertes Dienstleistungsunternehmen, das sichere Arbeitsplätze schafft, über 3000 abgeschlossene und 500 laufende Projekte nachweisen kann und im oberen Vinschgau als Festpunkt der heimischen Wirtschaft anerkannt ist.


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28.05.15

Schlanders/Vinschgau

Organspende – viele warten darauf 0 Südtiroler stehen dieses Jahr auf der Warteliste, letztes Jahr erhielten 50 Südtiroler ein neues Spenderorgan, aber lediglich 20 Organe kamen von Spendern aus unserem Land. Jahrelang müssen schwerkranke Patienten auf ein Organ warten. Deshalb startet das Land eine Sensibilisierungskampagne, um auf das Thema aufmerksam zu. Im Mittelpunkt des zweiten Informationsabends der Landesabteilung Gesundheit standen ethische Fragen und Berichte von Betroffenen. Gesundheitslandesrätin Martha Stocker verwies auf die lange Warteliste, freute sich aber auch darüber, dass die beiden Spitzensportler Armin Zöggeler und Gustav Thöni ihre Willenserklärung zur Organspende bereits abgegeben haben. Die beiden Primare Herbert Heidegger und Gerold Drüge erläuterten die medizinische und die ethische Seite der Organspende. Aus philosophischer

Foto: Heinrich Zoderer

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Am Podium beim Informationsabend: v.l. Pfarrer Paul Schwienbacher, Hildegard Spechtenhauser, Eleonora Egua, Elisabeth Kuppelwieser, Gustav Kofler, Primar Herbert Heidegger, Primar Gerold Drüge und der Amtsdirektor Ulrich Seitz Sicht ist die Frage, wann der Mensch tot ist, nicht ganz einfach zu beantworten. Heidegger erklärte, dass bei Ausfall aller Gerhirnfunktionen der Mensch als tot gilt, auch wenn durch die künstliche Beatmung einzelne Organe noch funktionieren. Nur wenn der unwiderrufliche Hirntod festgestellt wird, kann eine Organspende durchgeführt werden. Eine weitere Voraussetzung ist aber eine zuvor abgegebene Willensbekundung des Betroffenen, oder, falls diese nicht vorliegt, die Zustimmung

pr-info - Ortler Skiarena & Auto Brenner

Glückliche Rittnerin gewinnt den Golf Sportsvan Am Sonntag, den 15. März fand die traditionelle Auto-Verlosung der Ortler Skiarena im Skigebiet Sulden statt. Bei besten Pistenverhältnissen kamen viele Saisonpass-Inhaber zur Matritschhütte, um ihre Chance auf den Gewinn eines Autos zu nutzen. Die Südtiroler Volkswagen Vertragshändler Auto Brenner und MotorUnion haben auch dieses Jahr in bewährter Zusammenarbeit mit der Ortler Skiarena den Hauptpreis, einen weißen Golf Sportsvan 1.4 TSI Bluemotion, zur Verfügung gestellt. Die glückliche Gewinnerin, Frau Annalisa Cesati konnte ihren Traumwagen in diesen Tagen bei Auto Brenner in Bozen abholen. Der Präsident und der Geschäftsführer der Ortler Skiarena Erich Pfeifer und Fritz Raffeiner übergaben Ihr im Beisein von Volkswagen-Verkaufsleiter Thomas Ramoser den Schlüssel und wünschten Frau Cesati eine gute Fahrt.

der engsten Verwandten. Gerold Drüge meinte, dass es auch für die Ärzte nicht einfach ist, bei einem tödlichen Verkehrsunfall bzw. bei Herzversagen die Verwandten zu fragen, ob sie einer Organspende zustimmen würden. Hildegard Spechtenhauser aus Martell befand sich genau in dieser Situation. Sie und ihre Familie mussten nicht nur mit dem plötzlichen Tod des Mannes bzw. Vaters fertig werden, sondern wurden im Krankenhaus auch mit der Frage nach der Organspende konfrontiert. Sie haben

zugestimmt und heute leben drei Personen mit Organen von Erich. Leicht war die Entscheidung nicht. Eleonora Egua aus Mals bekam vor 28 Jahren eine Spenderniere und lebte 22 Jahre damit. Seit sechs Jahren ist sie wieder Dialysepatientin und nun hofft sie auf eine neue Niere. Elisabeth Kuppelwieser hat vor fünf Jahren für ihren Mann eine Niere gespendet. Gustav Kofler, der im März dieses Jahres die AIDO-Gruppe Vinschgau (Vereinigung für die freiwillige Organ- und Gewebespende) gründete, erhielt von seiner Schwester eine Niere und kann heute recht gut damit leben. Kofler und alle anderen riefen dazu auf, sich mit dem Thema zu beschäftigen und bei den Gesundheitssprengeln, beim Hausarzt, bei AIDO oder ab Sommer 2015 auch beim Meldeamt der Gemeinde die Willensäußerung zur Organspende zu machen. (hzg)

pr-info Weißes Kreuz

Jugend 24 Stunden im Einsatz 48 Einsätze wurden kürzlich von sechs Jugendgruppen des Weissen Kreuzes des Bezirks Burggrafenamt-Vinschgau, gefahren. Das ist das Ergebnis des Projektes „24h Dienst“ welches heuer am Samstag, 16.05. um 12 Uhr gestartet ist und am Sonntag um 12 Uhr geendet hat. Da in diesem Jahr kein landesweiter 24h Dienst organisiert wird, haben die Jugendleiter des Bezirks Burggrafenamt/ Vinschgau entschlossen, den Dienst auf Bezirksebene zu organisieren. Dabei entstanden 48 spannende Einsätze. Um die Einsätze, für Beteiligte aber auch die Jugendlichen so realistisch wie möglich zu gestalten, wurde in Schlanders, unter des Leitung des Bezirksjugendleiters, eine „Notrufzentrale“ eingerichtet. Personen, welche vor Ort, gemeinsam mit den RD-Gruppen (Realistische Unfalldarstellung) die Einsätze vorbereitet hatten, konnten einen realistischen Notruf absetzen. Nachdem vom sogenannten „Calltaker“ (Telefonist) neben den Anruferdaten auch die fünf W-Fragen abgefragt wurden, wurden vom Disponent die Einsatzmittel parallel per Funk alarmiert. Beim 24h Dienst 2015 waren die Jugendgruppen Lana, Ulten, Naturns, Schlanders, Prad, Vinschgauer Oberland sowie viele Freiwillige Feuerwehren, Bergrettungsdienste und auch Wasserrettungsgruppen dabei. Der Bezirksjugendleiter Burggrafenamt/Vinschgau und Jugendleiter der Sektion Schlanders, Thomas Lesina Debiasi, bedankt sich bei allen Mittwirkenden und Beteiligten für die gelungene Zusammenarbeit.


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Alles ist beseelt und der Geisterglaube sehr stark Es gibt noch drei Kapuzinerpatres im Vinschgau: den 88-jährige Odo Denicolò, Maximilian (Siegfried) Frank (76 Jahre) und den Guardian des Klosters, Pater Albert Piok, der 75 Jahre alt ist. Pater Albert ist ein bescheidener, zurückhaltender Mann. Seit sieben Jahren lebt er in Schlanders. Mit 17 Jahren trat er dem Kapuzinerorden bei und trotzdem verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens nicht hinter Klostermauern und abgeschieden von der Welt, sondern weit weg von Südtirol, in Indonesien, tätig in einer Pfarrei, die so groß ist wie der ganze Vinschgau. von Heinrich Zoderer

Foto: Heinrich Zoderer

G

eboren in St. Leonhard, einem kleinen Weiler oberhalb von Brixen, lebte er mit seinen 10 Geschwistern auf einem kleinen Bauernhof. Weil sein Vater eine Bürgschaft übernommen hatte, verlor er den Hof. Es war die Zeit der Option. Sein Vater entschied er sich fürs Auswandern. Damit war eine doppelte Hoffnung verbunden. Weg vom Faschismus und die Übernahme eines Hofes im Deutschen Reich. Albert war drei Jahre alt, als seine Eltern mit den damals sieben Kindern im September 1943 Südtirol verließen. Sie bekamen einen Hof mit einem Stall voll Vieh und zwei Pferden, Wiesen auf einer ebenen Fläche. Der Hof war an der polnischen Grenze, in Tschechien und in der Nacht kam der vertriebene Besitzer des Hofes. 1945, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, mussten sie alles verlassen und fliehen. Die Rückfahrt dauerte mehrere Monate und die Zukunft war ungewiss. Sie kamen nach Brixen, aber der alte Hof hatte einen neuen Besitzer. Im Mesnerhaus, im Kellerhäusl, fanden sie Unterschlupf, aber es war nicht Platz für alle. Einige Kinder kamen zu Verwandten. Die Mutter verrichtete den Mesnerdienst und der Vater arbeitete als Knecht bei einem Bauern. Albert kam zu einem Cousin in St. Leonhard und hütete die Kühe. Mit 12 Jahren kam er ins Internat nach Salern und besuchte dort die Mittelschule und später das Gymnasium. Er hätte auch nach Rom gehen können. Da lebte ein anderer Cousin in einem Benediktinerkloster. Nach dem Gymnasium entschied sich Albert in den Kapuzinerorden einzutreten. Nach einem Jahr Noviziat in Klausen, besuchte er das Lyzeum in Bruneck und in Sterzing. Dort lernte er auch den späteren Bischof Wilhelm Egger und seinem Zwillingsbruder Kurt kennen. Nach dem Theologiestudium in Brixen und der Primiz 1967, lebte er als Kapuzinerpater in Bruneck. Im Jahre 1971, Pater Albert war damals 31 Jahre alt, entschied er sich als Missionar nach Indonesien zu gehen. Fast 30 Jahre, bis zu seinem 60. Lebensjahr lebte

Pater Albert Piok, seit 7 Jahren Guardian im Kapuzinerkloster in Schlanders, war fast 30 Jahre Missionar in Indonesien er in Indonesien. Pater Albert und ein weiterer Kapuzinerpater betreuten 30 Dörfer mit insgesamt rund 7.000 Einwohnern, verteilt auf 80 km. In Indonesien war alles anders. Es liegt in der Nähe des Äquators, das ganze Jahr ist es feucht und heiß. Indoniesien ist heute mit 240 Millionen Einwohnern einer der bevölkerungsreichsten Staaten der Erde. Es besteht aus über 17.000 Inseln und es leben dort über 360 Völker mit unterschiedlichen Sprachen und Religionen, viele in bitterer Armut. 88% der Bevölkerung bekennt sich heute zum Islam. Damit ist Indonesien der Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung der Welt. Pater Albert arbeitete

auf Sumatra, der größten Insel. Die Mehrheit der Bevölkerung gehört zum Volk der Batak, welche heute rund 3% der indonesischen Bevölkerung ausmacht. Neben Muslimen waren viele auch Mitglieder der evangelischen Kirche. Viele waren Animisten, d.h. Anhänger einer Naturreligion. Pater Albert lernte in einem halben Jahr die indonesische Sprache. Das war nicht so schwierig, schwierig waren die verschiedenen Dialekte, welche auch eigene Schriften haben. Das Zusammenleben bereitete auch keine großen Probleme. Es gab nur wenige Fanatiker, Pater Albert wurde oft auch in muslimische Häuser eingeladen. Die Menschen leben vor allem von der Landwirtschaft, das Hauptnahrungsmittel ist Reis. Sie lebten in einfachen Hütten, anfangs gab es keinen elektrischen Strom, keine Fahrzeuge. Pater Albert machte viele Wege zu Fuß, später bekam er ein Fahrrad, dann ein Motorrad und zuletzt ein Auto. Das Leben der Menschen war eingebunden in einen Jahresrhythmus mit vielen Ritualen. Auch die Missionare mussten sich anpassen. Heidnische Tänze wurden in christliche Zeremonien eingebaut. Die Menschen sehen sich als Teil der Natur. Alles ist beseelt. Jeder Stein, jeder Berg, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen sind Geschöpfe des Kosmos, sie haben nicht nur eine materielle Natur, sondern auch eine geistige. Der Glaube an Geister ist allgegenwärtig. Wenn Menschen sterben, sind sie nicht einfach tot, sondern leben als Geister weiter. Die Ahnengeister werden oft zurückgerufen, sie beeinflussen sehr stark das Leben. Bei einem Kind, das krank ist, muss der Geist besänftigt werden. Eine Mutter darf nie alleine zum Grab ihres Kindes gehen. Die Angst, dass dann der Geist des Todes zurückkommt und ein weiteres Opfer holt, ist zu groß. Wer ein Haus betritt, muss die Schuhe ausziehen und alle Waffen oder gefährliche Gegenstände ablegen. Nur wenn ein Mann zu Hause ist, darf man das Haus betreten. Pater Albert meinte zu Beginn unseres Gespräches, dass es über sein Leben nicht viel zu erzählen gibt. Ich bin anderer Meinung.


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Kolping im Vinschgau

I

n der letzten Randbemerkung haben wir uns mit den Kolpinghäusern befasst. Kolping zeigt Interesse am Menschen. Kolpinghäuser sind aber mehr! Sie wollen sich durch ihre Struktur einmischen - präsent sein! Kolpinghäuser legen durch ihre Ausrichtung ein gemeinsames Handeln an den Tag. Adolph Kolping formulierte es so: „Wir können viel, wenn wir nur nachhaltig wollen, wir können Großes, wenn tüchtige Kräfte sich vereinen.“ Kolpinghäuser sind Sammelpunkte, des Zusammenführens, sind Solidargemeinschaften oder wie es Adolph Kolping formulierte: „Kolpinghäuser/Gesellenhäuser sind Vater- Mutterhäuser in der Fremde.“ Wo gibt es in Südtirol Kolpinghäuser? In Bozen, Brixen, Bruneck, Meran und Sterzing, sicher mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Grundsätzlich sind sie alle als Gesellenhäuser entstanden. Sie haben sich im Laufe der Jahre verändert! Ihre Zielsetzung, ihr Fundament ist das Selbe geblieben. Es stellt sich die Frage: Habe ich einen Vorteil – materiell ausgedrückt - wenn ich Kolpingmitglied bin? Grundsätzlich kann darauf mit JA geantwortet werden. Ich habe eine Vorzugsschiene, um in den von Kolping geführten Heimen unterzukommen, sofern die Voraussetzung gegeben ist, wenn es nicht klare Abkommen mit öffentlichen Stellen gibt, wobei dann Kolping nicht allein entscheiden kann, wer aufgenommen wird. Ich kann zu einem reduzierten Preis in den Mensen und Gaststätten - von Kolping geführt – essen. Damit spürt jeder einzelne: ich gehöre zu dieser großen Kolpingsfamilie. Das sind Vorteile die es zu werten gilt. Ich bin Mitglied und gehöre zur internationalen Gemeinschaft, die sich vor Ort konkretisiert.

30 Jahre „Freundeskreis Marienberg“ Vor 30 Jahren haben ehemalige Klosterschüler die „Vereinigung der Marienberger gegründet“. Seither werden Kontakten untereinander gepflegt und die Verbundenheit mit dem Kloster gelebt. Ein Rück- und Ausblick von Vereins-Präsident Andreas Folie. Vinschgerwind: Vor 30 Jahren haben Sie die „Vereinigung der Marienberger“ mitgegründet. Am 1. Juni 1985 fand die Gründungsversammlung in Burgeis statt. Welche Motive haben das damalige Gründungskomitee bewogen? Andreas Folie: Bereits einmal war ohne Erfolg versucht worden, einen Verein der ehemaligen Marienberger Schüler zu gründen. Die Wahl von P. Bruno Trauner, also unseres ehemaligen Mitschülers Eduard, zum Abt von Marienberg im Jahre 1984 hat uns überrascht und gefreut. Wir haben uns daher vorgenommen, nochmals den Versuch zu wagen, einen Schülerverein zu gründen, der mit dem Kloster eine enge Verbindung haben sollte. Sie stehen dem Verein seit Anbeginn als Präsident vor. Welche Ziele verfolgt der Verein? Der Verein soll die Anliegen des Klosters in der Öffentlichkeit unterstützen, die Freundschaft unter den ehemaligen Mitschülern pflegen und Initiativen ergreifen, die dem Kloster dienlich sind. 15 Jahre nach der Gründung wurde der Verein in „Freundeskreis Marienberg“ umgewandelt. Warum diese Namensänderung? Die Namensänderung wurde notwendig, weil durch die Auflassung der Klosterschule 1986 sozusagen kein „Nachwuchs“, also keine neuen Mitglieder mehr aus dieser Schule kommen konnten. Wir wollten also den Verein auf eine breitere Basis stellen, d. h. auch interessierten Personen, die nicht die Klosterschule besucht haben, eine Mitgliedschaft ermöglichen.

griffen und der Vollversammlung die Aufnahme von Frauen empfohlen. Mit einer Mehrheit von nur einer Stimme wurde sie diesmal genehmigt. Frauen entscheiden heute in allen Vereinen und Parteien mit und tragen Verantwortung, warum nicht auch in unserem Verein? So sind derzeit einige Frauen Mitglied in unserem Freundeskreis, was ich sehr positiv finde. Wir würden gerne noch mehr weibliche Mitglieder in unseren Reihen haben. Foto: „Wind“-Archiv

Vinschgau

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Andreas Folie ist seit 30 Jahren Vorsitzender des „Freundeskreis Marienberg“

Wie beschreiben Sie das Verhältnis des Freundeskreises zu den Patres von Marienberg? Sehr freundschaftlich. Der Kontakt mit Abt Markus ist ausgezeichnet. Er ist unserem Verein freundschaftlich verbunden und hält uns über neue Projekte und Veranstaltungen im Kloster stets auf dem Laufenden. Unsere Vorstandssitzungen in Marienberg, an der außer dem Abt fallweise auch Patres teilnehmen, finden in einer offenen und angenehmen Atmosphäre statt. Vor 5 Jahren hat sich die Vollversammlung für die Aufnahme von Frauen ausgesprochen. Bereits vor 10 Jahren wurde von Seiten des Vorstandes versucht, auch Frauen die Mitgliedschaft zu ermöglichen. Damals sprach sich eine Mehrheit dagegen aus. Vor 5 Jahren hat der Vorstand dieses Thema nochmals aufge-

Mit welchen Argumenten würden Sie für eine Mitgliedschaft im Freundeskreis werben wollen? Marienberg hat seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in religiöser und erzieherischer Hinsicht gespielt. Dieses Erbe soll bewahrt und den heutigen Gegebenheiten angepasst werden, stets mit dem Blick auf die Regel des Ordensgründers Benedikt. Die Öffnung des Klosters nach außen, die Errichtung des Museums, zahlreiche Veranstaltungen wie Seminare, Ausstellungen, Konzerte Exerzitienwanderwochen usw. und die zurzeit im Neubau befindliche, nach der Fertigstellung allen Interessierten zugängliche Bibliothek haben Marienberg ein neues Profil gegeben. Wir wollen die Klostergemeinschaft in ihrem Bemühen um die Umsetzung ihrer Ziele unterstützen und ihr zur Seite stehen, sooft dies gewünscht wird. Dies auch aus Dankbarkeit für all das, was das Kloster in all den Jahren für die Bevölkerung, besonders für die Jugend des Vinschgaus, ja des ganzen Landes Tirol geleistet hat. Wer diese Ziele mit uns teilt, ist in unserem Kreise herzlich willkommen. Interview: Erwin Bernhart


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/Gesellschaft/ 19

Franz-Tumler-Literaturpreis

Die Nominierungen stehen fest

B

ereits zum fünften Mal wird in Laas der Preis für einen deutschsprachigen Erstlingsroman vergeben. Eine fünfköpfige Jury lädt Autorinnen und Autoren zur Teilnahme ein, wobei die international besetzte Jury auch bei der heurigen Ausgabe wiederum aus Kennern der Literaturszene besteht: der in Südtirol geborene und in Berlin lebende Autor und Literaturwissenschaftler Toni Bernhart zählt zu den Juroren, ebenso der Schweizer Kulturjournalist Manfred Papst, weiters Gerhard Ruiss, Autor und Musiker aus Wien, er ist auch Geschäftsführer der IG Autorinnen und Autoren. Mit dem Jurymitglied Gregor Sander ist ein deutscher Autor vertreten, der mit seinem Debütroman bei der ersten Ausgabe des Franz-TumlerLiteraturpreises 2007 nominiert war. Auch die Wiener Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl konnte wiederum als Jurorin gewonnen werden. Sie haben jeweils einen Roman für das Finale am 17. und 18. September 2015 in Laas vorgeschlagen. Der von der Südtiroler Landesregierung gestiftete Franz-Tumler-Literaturpreis 2015 ist mit 8.000 Euro dotiert und mit einem mehrtägigen Schreibaufenthalt in Laas verbunden. Außerdem vergibt der Verein der Vinschger Bibliotheken wieder einen Publikumspreis: ein zweiwöchiger Schreibaufenthalt in der Künstlerwohnung am Rimpfhof wird ermöglicht, verbunden mit Lesungen in Vinschger Bi-

Die Gemeinde Laas, der Bildungsausschuss Laas, Literatur im Südtiroler Künstlerbund und der Verein der Vinschger Bibliotheken vergeben im September 2015 den Franz-TumlerLiteraturpreis.

Die fünf Finalistinnen und ihre Debütromane der 5. Ausgabe des Franz-TumlerLiteraturpreises: BILKAU Kristine: Die Glücklichen. München: Luchterhand Literaturverlag 2015. GUGIC Sandra: Astronauten. München: C.H. Beck Verlag 2015. HOFMANN Petra: Nie mehr Frühling. Wien: Picus Verlag 2015. MÖSSMER Margit: Die Sprachlosigkeit der Fische. Wien: Edition Atelier 2015. OLKUSZ Gesa: Legenden. Salzburg: Residenz Verlag 2015.

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Die bisherigen FranzTumler-LiteraturpreisträgerInnen: 2007: Emma Braslavsky: „Aus dem Sinn“ 2009: Lorenz Langenegger „Hier im Regen“ 2011: Joachim Meyerhoff: „Alle Toten fliegen hoch. Amerika“ 2013: Björn Bicker: „Was wir erben“

bliotheken. Die Leserschaft der Südtiroler Bibliotheken hat bis September die Möglichkeit, die nominierten Romane zu lesen und ihren persönlichen Lektürefavoriten zu bestimmen. Mitstimmen kann auch das Saalpublikum bei den Lesungen im September. Maria Raffeiner

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20 /Gesellschaft/

Vinschgerwind 11-15

28.05.15

Schlanders/Mals

„Der blaue Ferrari“ - literarischer Wettbewerb S

Die Preisträger stehend v.l.: Judith Pritzi, Michael Pircher, Elisabeth Steiner, Sandra Strimmer, Katharina Platzgummer und Lisa Schweitzer; vorne die Juroren Theodora Kuntner und Matteo Bodini

Foto: Leonardo Pellissetti

eit numehr 11 Jahren können Vinschger OberschülerInnen, die Freude am Schreiben, am Dichten und am Fabulieren haben, an einem Schulen übergreifenden literarischen Wettbewerb teilnehmen und ihre Texte von einer unabhängigen Jury begutachten lassen. Zum vierten Mal haben im heurigen Schuljahr die beiden Oberschulzentren Schlanders und Mals den literarischen Wettbewerb gemeinsam organisiert und damit allen Vinschger OberschülerInnen die Möglichkeite geboten, Gedichte und Geschichten zum Thema „Kurz hinter Spondinig“ zu verfassen und einen der begehrten Preise zu gewinnen. Die Vinschger OberschülerInnen schreiben und dichten gerne, vor allem die Schlanderser GymnasisatInnen und die SchülerInnen der Fachoberschule für Wirtschaft in Mals. Denn insgesamt 200 Schüle-

rInnen beider Oberschulzentren haben sich heuer am Wettbewerb beteiligt. Die drei Juroren Toni Bernhart, Theodora Kuntner und Matteo Bodini haben die Texte bewertet und die SiegerInnen ermittelt. Drei Kategorien - Prosa, Lyrik und Drama - waren ausgelobt und wurden getrennt bewertet. Heuer mussten die Texte den Textbaustein „der blaue Ferrari“ enthalten.

Am 15. Mai 2015 wurden die SiegerInnen im Realgymnasium Schlanders prämiert und die PreisträgerInnen trugen ihre Texte im Rahmen dieser Feier vor. Die sechs Preisträger kamen allesamt aus dem Gymansium in Schlanders, jeweils drei aus dem Realgymnasium (Michael Pircher 4A RG, Lisa Schweitzer 2 RG, Katharina Platzgummer 5 RG) und aus dem Sprachen-

gymnasium (Judith Pritzi 1A SG, Elisabeth STeiner 5 SG und Sandra Strimmer 4A SG). Eingerahmt von den Grußworten der Direktorin Verena Rinner vom Oberschulzentrum Schlanders und den Schlussworten von Direktor Gustav Tschenett vom Oberschulzentrum Mals kamen die Texte der Preisträger zur Geltung, vor vielen Schülern, dem Schulinspektor Ferdinand Patscheider, dem Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Andreas Tappeiner, der scheidenden Schlanderser Schulreferentin und VizeBM Monika Wunderer und dem Direktor des Regionalentwicklungszentrums Spondinig Friedl Sapelza. Ziel des Wettbewerbes der beiden Oberschulzentren ist es, die Lust am Schreiben zu fördern und Jugendllichen die Möglichkeit zu geben, ihre Texte von einer außerschulischen, unabhängigen Jury begutachten zu lassen.

ber der Worte“ stand, erprobten sich die Teilnehmer, beeinflusst von den Lautgedichten eines Ernst Jandl und den „parole in libertà“ eines Filippo Tommaso Marinetti, in der Experimentellen Lyrik und der Visuellen Poesie. Die Ergebnisse waren verblüffend. Ganz in Sinne der „arte povera“ (Kunststil der ital. Moderne der 60er und 70er Jahre) und ihren Vertretern Alighiero&Boetti und Michelangelo Pistoletto und der One Minute Sculptures von Erwin Wurm fand die zweite Begegnung „Visuelle Geschichten“ statt. Die Anwesenden waren eingeladen, verbal oder nonverbal ein Selbstprotrait zu inszenieren, mit anderen Worten

– als Kunstbetrachter nach Anleitung in Verbindung mit einem Gegenstand selbst eine Minute lang zu einer Skulptur zu werden. Ausgehend vom Zitat von Edgar Allan Poe „Die Musik ist die Idee, die hinter dem Wort steht“ kamen die Gäste in der italienischenglisch und vorläufig letzten Veranstaltung zur Überzeugung, dass Worte Musikalität in sich tragen; „Poesie ist Musik, Musik ist Poesie“ – so das Fazit. Lieder verschiedenster Richtungen, von der klassischen Musik bis zum Rap, wurden auf formale, linguistische, inhaltliche Aspekte sowie hinsichtlich ihrer politischen Sprengkraft analysiert. Das literarische Café: ein Workshop, der bereits erste Früchte getragen hat.

Laas

Das literarische Café E

nischlehrerin Roberta Carturan umschreiben, in Zusammenarbeit mit Hannelore Fieg, Walter Blaas und Magdalena Schöpf an der LBS Schlandes ein „literarisches Café“ einzurichten. Was man sich darunter vorstellen kann? Nun, beim ersten Treffen, das unter dem Motto „Theater und Gedicht: der Zau-

Foto: „Wind“-Archiv

ine künstlerisch-literarisch geprägte Auseinandersetzung im Geiste des altgriechischen „Symposion“, ein geselliges Stelldichein mit kulturellem Hintergrund, vielleicht ein innovativer Anstoß für eine alternative, mehrsprachige Unterrichtsform – so oder ähnlich könnte man die Idee der Italie-

Literarisches Café - visuelle Geschichten; rechts: one-minute-sculpture


Schlanders

„Gredt und gschissn isch glei a Haufn“ r komme aus einer emotionalen Savanne, aus dem Ländle, aus Vorarlberg. Wo es auch heiße „Nicht gschumpfn isch glob gnuag“. Der Kabarettist Markus Linter kommt also aus einem österreichischen Bundesland, welches ähnlich tickt, wie Südtirol, zumindest wie der Vinschgau. Und bereitete auch damit dem Publikum im Schlanderser Kulturhaus mit passgenauen Sprüchen am 15. Mai 2015 einen kurzweiligen und vergnüglichen Abend. Den roten Faden des Musikkabaretts „Tastatour“ bildete ein Blick auf Musikstile und Musiktraditionen diverser Länder dieser Erde. Der begnadete Musiker entlockte seinem elektronischen Klavier chinesische, südamerikanische, kubanische Klänge. Den Blues zerlegte Linter mit kabarettistischem Genuss: Der Blueser werde immer verlassen, wissen

Foto: Erwin Bernhart

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Den „Nouseler“ nennt man den zugezogenen Vorarlberger Markus Linter in seinem neuen Heimatdorf Axams nicht warum eigentlich und oft kehre er wieder zur Mama zurück. Diverse deutsche Schlagertexte („Wenn du denkst, du

denkst, dann denkst du nur, du denkst“ oder „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“ usw.) erwiesen sich als wahre Fundgrube ausgewiesenen Blödsinns und Linter wusste dies genüsslich auszuschlachten, sehr zum Vergnügen des Publikums. Ein Medley aus verschiedenen und bekannten Popsongs, in denen gelallt, dada, nana, lola usw. erwies sich als durchaus Eurovisions-tauglich, weil die sinnfreien Gesangs-Teile in allen Ländern verstanden würden. Und Linter verstand es, das Publikum in den Gesang miteinstimmen zu lassen, was es auch bereitwillig an den bekerzten Tischen bei Rotwein und anderem Getränken tat. Kabarett im Sparkassensaal des Schlanderser Kulturhaus, das hat der Auftritt Linters gezeigt, findet durchaus ein geneigtes Publikum, welches nicht auf Schlanders begrenzt ist. (eb)

Partschins

Szenische Lesung „Zerrissenes Zwillingsherz“ nlässlich des „Welttag des Buches“ fand in der Bibliothek Partschins eine szenische Lesung zum historischen Roman „Zerrissenes Zwillingsherz“ statt. Geschrieben hat diesen Roman die Autorin und Künstlerin Patrizia Trafoier aus Meran. Die Haupthandlung des Romans spielt in Südtirol, Ende des 15. Jahrhunderts: Mira und ihr Zwillingsbruder Karl verlieren ihre leibliche Mutter und Ziehmutter („Stuaner Geada“) bei einem Hexenprozess vor den Toren Merans. Auf der Suche nach Trost und neuem Lebensmut schlägt das Zwillingspaar getrennte Wege ein. Dieser Roman erzählt zudem von der grausamen Calvenschlacht, von der schillernden Handelsstadt Venedig, den Anfängen eines neuen Zeitgeistes und von Innsbruck,

der heimlichen Hauptstadt des Reiches unter Kaiser Maximilian I. Szenisch dargestellt wurde „Zerrissenes Zwillingsherz“ erstmals von der Autorin selbst sowie 4 weiteren Darstellerinnen, wobei sich theatralische Darstellung, Vorlesen und tolles Schattenspiel immer wieder harmonisch und interessant abwechselten. Die zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besucher waren von dieser besonderen Art der Buchvorstellung sehr begeistert und honorierten in einem lang anhaltenden Applaus die Leistung der 5 SchauspielerInnen:

Patrizia Trafoier, Barbara Gögele und Inge Wank sowie Daniela Tappeiner und Dietmar Weithaler von der Volksbühne Partschins. Zudem stellte die Autorin in der Bibliothek Bilder zum Thema „Kolch & Wosser“ aus: Die Bilder (insgesamt neun Bilder und 1 Skulptur) sind exklusiv zum Bildungsausschuss-Projekt „Kolk und Wosser“ entstanden. Die Künstlerin war bestrebt, dieses für Partschins wirtschaftlich, kulturell sowie auch geschichtlich bedeutende Thema aus verschiedenen Perspektiven zu behandeln: Verwendet wurden dabei u.a. Kalk vom Partschinser Bruch. Die Ausstellung kann noch bis Ende Juli zu den Öffnungszeiten der Bibliothek besucht werden. Fotos: „Wind“-Archiv

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Barbara Rechenmacher Pircher


Schlanders

„Eine Geburt dauert oft 2 bis 3 Tage“ B

Keramik Markt Freitag, 05.06.2015 16 Uhr Marktbeginn 17 Uhr Offizielle Eröffnung ab 16 Uhr Musik mit Haga Zussa Keramikausstellung und Wettbewerb „Der Zylinder“ Offene Werkstatt der Berufsfachschule für Steinbearbeitung „Johannes Steinhäuser” Laas Ton & Zubehör für den Hobbykeramiker, Firma Keramik-Kraft Tonröschen – Keramik selber bemalen Arbeiten mit Ton – Tonwerkstatt für Kinder und Erwachsene 16–19 Uhr Keramikkurs mit Gerti Baum: Infos und Anmeldung unter: keramikundkurse.de 19 Uhr Prämierung „Der Zylinder“ 20 Uhr Marktschluss

Samstag, 06.06.2015 Sonntag, 07.06.2015 10 Uhr Marktbeginn ab 10 Uhr Keramikausstellung „Der Zylinder“ Offene Werkstatt der Berufsfachschule für Steinbearbeitung „Johannes Steinhäuser” Laas

v.l. Brenda Liz Araujo Salas, Nicole Cornejo Salas und Primar Robert Rainer

Fotos: Angelika Ploner

5. – 7. Juni 2015 Naturns

renda Liz Araujo Salas nahm die Zuhörer kurzerhand mit auf eine Reise. Prächtige, farbenfrohe Bilder sollten einstimmen auf das eigentliche Thema des Abends: Schwangerschaft und Geburt in den Anden und im Amazonasgebiet. Geburtshelfer, wenn man so will, waren Primar Robert Rainer und seine Frau Nicole Cornejo Salas, Kusine von Referentin Araujo Salas. Wie eine Frau ihre Schwangerschaft erkennt? Mit dieser Frage startete der Abend am 14. Mai, der vom Circolo Culturale und dem Bildungsausschuss Schlanders gemeinsam getragen wurde. Die Antwort ist so schlicht, wie es das Leben in den Anden und im Amazonasgebiet eben zulässt. Durch einfaches Ausbleiben der Menstruation wird in den Anden eine Schwangerschaft festgestellt, durch Pulsfühlung am Handgelenk und an den Fingern, im Amazonasgebiet durch einfaches Puls fühlen an der Hand.

Ein runder Bauch deute auf ein Mädchen hin, ein spitzer auf einen Jungen. Schwangere Frauen gehen nicht zu einer Beerdigung, weil der Geist des Toten in den Fötus eindringen könnte, genau-

Naturns

Keramikmarkt in Naturns V

ielfalt und Einzigartigkeit, Handwerk und Kunst: 50 Aussteller aus acht verschiedenen Nationen präsentieren sich heuer vom 5. bis zum 7. Juni beim Keramikmarkt in Naturns. Darunter auch die Schlanderserin Elfi Sommavilla, treibende Kraft einst vor zehn Jahren, als der Keramikmarkt das erste Mal stattfand. Seitdem verwandelt sich Naturns im zwei-JahresRhythmus in eine lebendige

Werkstatt und bietet den Marktbummlern ein buntes Bild: Wer über den Markt in Naturns flaniert, kann die Keramikkunst internationale Künstler bewundern, Produkte, in denen Handwerk und Kunst verschmelzen. Ein Wettbewerb und eine Ausstellung mit dem Titel „Der Zylinder“, Musik von Haga Zussa, eine offene Werkstätte, eine Tonwerkstatt für Kinder und Erwachsene, Unterhaltung eben stehen zudem

Ton & Zubehör für den Hobbykeramiker, Firma Keramik-Kraft Tonröschen – Keramik selber bemalen Fotos: Keramikmarkt Naturns

Arbeiten mit Ton – Tonwerkstatt für Kinder und Erwachsene 10–13 Uhr / Keramikkurs mit Gerti Baum: 15–18 Uhr Infos und Anmeldung unter: keramikundkurse.de 20 Uhr Samstag Marktschluss 18 Uhr Sonntag Marktschluss Naturns Aktiv – Info-Tel. 334 936 49 99

www.keramikmarkt.it e-mail: info@keramikmarkt.it

so wenig arbeiten sie mit Wolle – die Hauptbeschäftigung der Frauen dort – weil das zu gefährlich wäre. Im Amazonasgebiet ist etwa eine spezielle Bananensorte für schwangere Frauen verboten, die, so die verbreitete Meinung, könnte Zwillinge fördern. Bis zu sechs Monaten ist Sex mit der schwangeren Frau erlaubt, danach nicht mehr, aus Sorge, das Kind könnte eine eingedrückte Nase bekommen. Bei der Geburt selbst assistiert die ganze Familie. Pflanzen und Kräuter sind wichtige Geburts- und Schwangerschaftsbegleiter. Wie Araujo Salas die Geburtshilfe in Europa sähe, wurde aus dem Publikum gefragt. „Viel zu technisch und zu überladen“, lautete ihre Antwort. Und zu hektisch. Eine Hebame in den Anden oder im Amazonasgebiet begleitet die gebärende Frau solange bis das Kind geboren ist. Oft auch über zwei bis drei Tage. Turnuswechsel gäbe es keinen. (ap)

Echte Handarbeit gilt es beim 6. Keramikmarkt in Naturns - veranstaltet von Naturns Aktiv - am ersten Juniwochenende zu bestaunen und zu entdecken

auf dem Programm des Keramikmarktes, auch darin liegt der Reiz desselben. Denn man muss nicht Keramik-Liebhaber sein, um vom Markt begeistert zu sein. Die Marktstände selbst sind sehr begehrt. Denn der Keramikmarkt in Naturns hat Profil, eine Jury entscheidet nämlich darüber, wer ausstellen darf und wer nicht. Das hat einen guten Grund: Der Keramikmarkt soll ein breitgefächerter sein, ein vielfältiger. Deshalb kommen die Aussteller auch mit ganz unterschiedlichen Stücken nach Naturns, mit Porzellan, Schmuck, mit Steinzeug, Skulpturen, Ornamenten, mit Unikaten oder Gebrauchsgegenständen und und und. (ap) TIPP: Keramikmarkt Naturns vom 5. bis zum 7. Juni Freitag von 16 - 20 Uhr Samstag von 10 - 20 Uhr Sonntag von 10 - 18 Uhr


28.05.15

Marienberg

AUF DER SONNENSEITE DES LEBENS

Teilnehmer an der Gemeinschaftsausstellung: Gotthard Bonell, Christian Stecher, Tomas Eller, Alexandra von Hellberg, Lara Domeneghetti, Silvia De Giorgi, Eduard Habicher, Peter Kaser, Hans Seifert, Patrizia Castano, Annemarie Klammer, Lois Anvidalfarei, Gregor Prugger, Hartwig Thaler, Josef Rainer, Erich Stecher, Julia Frank, Martin Gstrein, Verena Wopfner, Karl Grasser, Erika Inger, Wolfgang Wohlfahrt, Elisabeth Oberrauch, Karin Welponer, Reinhold Tappeiner, Bernhard Grassl, Gabriel Plangger, Traudl Erckert, Ernst Müller, Peter Pircher, Friedrich Gurschler, Armin Joos, Erich Pircher, Anna Moser, Sven Sachsalber, Walter Strobl, Maria Hölzl Danay, Trull Oberrauch, Werner Wallnöfer

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Foto: Andreas Waldner

nsgesamt 40 Künstlerinnen und Künstler hatten vom 9. bis zum 17. Mai ihre Werke in der Eingangshalle zur Krypta in Marienberg ausgestellt. Diese wurden im Vorfeld dem Förderverein der Stiftsbibliothek und des Archivs von Marienberg „Goswin“ kostenlos zur Verfügung gestellt, welcher sie seinerseits zum „Spenden-Verkauf“ anbieten konnte. Zur Vernissage waren so viele Mitglieder und Freunde vom Förderverein und Interessierte gekommen, dass die Eröffnung aus Platzgründen kurzfristig in die Stiftskirche verlegt werden musste. „Zu meiner Freude haben kürzlich Künstlerinnen und Künstler aus Nord- und Südtirol Kunstwerke zugunsten des Bibliotheksbaues, der voll im Gange ist, gespendet. Ich hoffe, dass Werner Tscholl Recht be-

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WOHNEN IN DER BALZERGASSE

Künstler unterstützen Bibliotheksbau

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Vinschgerwind 11-15

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Ausstellung in der Eingangshalle zur Krypta hält, wenn er versichert, dass im Herbst der Rohbau fertig gestellt sein wird“ sagte Abt Markus bei seiner Begrüßung und dankte mit einem großen „Vergelt´s Gott“ für die Unterstützung dieses Großprojektes, das man sich als Kloster nur einmal in ein- bis zweihundert Jahren leisten könne. Dann begrüßte er den Malser Apotheker Johannes FragnerUnterpertinger, der trotz der vielen, vielen Arbeit noch Zeit fände, um Projekte wie dieses zu organisieren. „Wann schläfst du eigentlich?“ fragte ihn der Abt augenzwinkernd und dankte ihm für sein nimmermüdes En-

gagement. Die Idee stamme von ihm, ebenso die Kontaktaufnahme mit den Künstlern. Schließlich begrüßte er noch den ehemaligen Präsidenten des Südtiroler Kulturinstitutes Marjan Cescutti, der über drei historische Bibliotheken im Vinschgau referierte: über die Annaberger Bibliothek, die Bibliothek der Karthäuser im Schnalstal und die Marienberger Bibliothek. Die Eröffnung wurde vom diplomierten Musiklehrer Hannes Ortler mit wunderbaren Klängen aus der Bassklarinette umrahmt. (aw)

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Vinschgerwind 11-15

28.05.15

Naturns/Schnals

Jugendkapelle Naturns und Schnals in Vintl Die Jugendkapellen Schnals und Naturns in Vintl am 25.04.15

Foto: Wind-Archiv

für Jugendkapellen: Neben einem Wertungsspiel, Kurzkonzerten und einer Marschiershow stand natürlich auch viel Spaß an der Tagesordnung. Die beiden Jugendkapellen aus dem Vinschgau entschieden sich jeweils ein ca. 20-minütiges Kurzkonzert zu spielen, das im Rahmen der Veranstaltung auf dem Festplatz stattfand. Nacheinander nahmen die Jungmusikanten aus Schnals und Naturns auf der Bühne Platz und freuten sich

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m Samstag, 25. April machten sich die Jugendkapellen aus Naturns und dem Schnalstal auf nach Vintl zum Jugendkapellentreffen des Verbandes Südtiroler Musikkapellen. Das Treffen findet zweijährig statt und bietet mehrere Auftrittsmöglichkeiten

über ein voll besetztes Publikum. Moderiert wurden die Konzerte von Mitgliedern der Jugendkapellen. Die beiden Konzerte verliefen weitgehend reibungslos und die beiden Kapellen konnten mit ihrem sicheren und schwungvollen Musizieren überzeugen. Anschließend standen einige Marschiershows auf dem Programm, die von den Jungmusikanten mit eifrigem Interesse verfolgt wurden. Danach hieß es: „Aufstellen zum Festumzug!“. Dazu vereinigten sich die beiden Jugendkapellen kurzerhand zu einer großen Kapelle und konnten so mit klingendem Spiel beim Umzug mitmarschieren. Am Ende nahmen die beiden Leiter der Jugendkapellen Charlotte Rainer und Daniel Götsch die Urkunden stolz entgegen und die Heimreise konnte wieder angetreten werden. Der Tag in Vintl war für alle ein sichtlicher Erfolg mit viel Spaß und Spannung! Daniel Götsch

Schlanders

Gemeinsam ist alles schöner ... äsar, der Affe, kennt sich mit den Gefühlen aus. Erna, die Adlerdame hingegen ist die Expertin für den scharfen Blick und erkennt die Stärken und Schwächen genau. Und dann ist da noch Ronny, der Elefant. Er ist der Ansprechpartner nach jedem Streit. Alle drei begleiteten heuer die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse A der Grundschule Schlanders durch das ganze Schuljahr hindurch und zeigten den Kindern wie mit den Gefühlen – Freude, Trauer, Angst und Wut – umgegangen, Grenzen aufgezeigt und Konflikten begegnet werden kann. Dieses sogenannte Wir-Projekt stellte Rudi Mair, Lehrer an der Grundschule mit Unterstützung von Renate Scherer und Silke Lechner kurzerhand auf die Bühne. Die Schülerinnen und Schüler wurden zu Schauspielern, Sängern und Musikern. Vier Mal sorgte die Wir-Feier in der Aula der Grundschule für volle Stühle und holte sich herzlichen Applaus vom Publikum. Auf der Bühne standen neben Cäsar, Erna und Ronny noch jede Menge anderer Tiere: Die Eulen der Weisheit, die helfen alle Sichtweisen zusammenzulegen, um ein Gesamtbild zu erkennen. Friedrich der Fuchs, der schweinisches Glück hatte oder der Esel, der Abschied nahm, weil

er eine Reise tat. Am Ende war man sich jedenfalls einig: Gemeinsam ist alles viel schöner als allein. Viele musikalische Einlagen bereicherten die Vorstellungen, den schließlich versteht es die Musik Menschen am besten zu verbinden. (ap)

Fotos: Angelika Ploner

C


LATSCH

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„Ich mag mich schon länger“ äußerte sich einst, die allzu früh verstorbene Schauspielerin Monika Bleibtreu. Mit dieser Aussage ist eigentlich alles gesagt.. Ein gesundes Maß an Selbstliebe, Selbstakzeptanz ist es nämlich, welches uns gelassener durch die Zeit gehen lässt. Ein Blick in den Spiegel sollte nicht ein innerliches Auflisten verschiedenster Makel sein, sondern ein freundliches Annehmen dessen, was uns dort entgegen blickt. Was natürlich nicht heißt, dass wir kritiklos alles hinnehmen müssen, was quasi vorgegeben ist. Wenn wir uns dann gewissermaßen ins „Feintuning“ begeben, so stelle ich in meiner Beratertätigkeit und jahrelangem Austausch mit den verschiedensten Frauen, große Unterschiede fest. Ich kenne da nämlich Frauen, die tragen z.B. Wimperntusche nur zu den ganz großen Angelegenheiten auf – also ca. zwei bis dreimal jährlich. Andere hingegen gehen „ohne“ nicht einmal bis zum Bäcker. Da gibt es (konsequente) Frauen, welche sich im Fitness-Studio straffe Oberarme und vieles andere mehr erarbeiten und dann doch keine ärmellosen Kleider anziehen, da es laut deren Empfinden zu sehr „wabbelt“. Ich persönlich, würde modisch gesehen, keinen Sommer ohne meine geliebten ärmellosen Kleidchen überstehen. Auch wenn die Oberarme nicht meine Schokoladenseite darstellen.... und der Spiegel lädt dann nicht mehr zum Gefecht, sondern einfach zur Begegnung. In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen allen einen entspannten Sommer – mit oder ohne Ärmelchen – ganz wie Sie wollen,

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26 /Jugend/

Vinschgerwind 11-15

Jugendtreff Reschen Ö Fr. 05.06.15 ab 17.00 Uhr Besuch Juz K.town in den Treffs (Infos im Treff) Jugendtreff JuZe St. Valentin Ö Fr. 05.06.15 ab 17.00 Uhr Besuch Juz K.town in den Treffs (Infos im Treff) Ö Sa.06.06.15 ab 19.00 Uhr Gelateria italiana (Eisbecher und mehr…), 2€ Jugendtreff Burgeis Ö Mi. 03.06.15 16.00 – 19.30 Uhr Summertime Ö Sa. 13.06.15 18.00 – 22.30 Uhr Eis selber machen Jugendzentrum JuMa Mals Ö Ab 06.06.15 Sommeröffnungszeiten Dienstag – Freitag 18.00 – 21.00 Uhr Ö Sa. 06.06.15 um 10.00 Uhr Harry Potter Filme Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Sa. 30.05.15 Fahrt nach Imst Info und Anmeldung im Treff Ö Sa. 06.05.15 Kino Bozen/ Anmeldung im Treff Citytreff Glurns Ö Fr. 29.05.15 ab 18.00 Uhr Grillabend Ö Sa. 06.06.15 Citytreff geöffnet Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Sa. 30.05.2015 ab 18.00 Uhr Grillabend Ö Sa. 13.06.2015 ab 11.00 Uhr Bahnhoffest Jugendtreff La:Ma Laas Ö Sa. 06.06.15 ab 17.00 Uhr Möbelbauen aus PET Flaschen Ö Fr. 12.06.15 ab 18.00 Uhr Ballspiele JuZe Freiraum Schlanders Ö Di. 02.06.15 Treff geschlossen Ö Sa. 06.06.15 ab 18.00 Uhr Karaokeduell mit Preise und Grillabend. Anmeldung bis am 30. Mai. Jugendtreff All In Kastelbell/ Tschars Ö Mi. 03.06.15 ab 17.00 Uhr Pokerabend für Ü16 Infos und Anmeldungen bei Magdalena Ö Fr. 05.06.15 ab 15.00 Uhr Taschenworkshop im Jugendtreff Infos und Anmeldungen bei Magdalena Jugendtreff Time Out Schnals Ö So. 07.06.2015 ab 14.00 Uhr Wir backen Muffins Ö Sa. 13.06.2015 Leinwände bemalen Jugendzentrum JuZe Naturns Ö Sa. 30.05.15 4 Girls Only – Ausflug zum Kalterer See; Anmeldung bis Mi. 27.05.15 Ö Sa. 06.06.15 ab 16.00 Uhr Etschside OpenAir Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Fr. 29.05.15 ab 15.00 Uhr Seifenkistenausflug Anmeldung erforderlich Ö Mo. 01.06.15 von 19.00 – 24.00 Uhr Filmabend mit Kochen Anmeldung bis Fr. 29.05.15

28.05.15

Das Jugendzentrum JuZe Naturns organisiert dieses Jahr sein 14. Open Air in Folge. Am Samstag, 6. Juni öffnet das „Etsch Side Open Air“ um 16 Uhr seine Tore auf dem Festplatz von Naturns. Die Arbeitsgruppe, welche seit Monaten an der Organisation der Veranstaltung arbeitet, hat ein vielseitiges und ansprechendes Open-Air-Programm ausgetüftelt. Das Ergebnis ist eine gute Mischung zwischen einheimischen und international bekannten Bands und DJ’s. Eine Premiere wird heuer die zweite Bühne, die sogenannte Kellerboch Stage, feiern. Im Gegensatz zur Etsch Stage werden auf der Kellerboch Stage hauptsächlich DJ’s und Akustik Live Acts auftreten. Das Open Air eröffnen werden die DJ’s von Blue Beat Foundation und die Akustikband Maitschokläät. Dann geht es abwechslungsreich weiter. The Nightmare aus Meran rocken vor Lord Riddim&Thee Invisibles und Bizarro Welt aus Naturns. Später tretet das Akustik Trio Mahana aus Meran auf. Die Pop-Punk Helden aus Ungarn Have No Clue werden der Menge vor dem Auftritt der Rittner Hip Hopper Homies 4 Life einheizen. Danach ist es Zeit für Jokerface aus Naturns und der Hauptband des Abends Iriepathie aus Österreich. Das Jugendzentrum JuZe Naturns bemüht sich stets um jugendfreundliche Preise bei Speis und Trank, sowie dem Eintritt. Dieser kostet ab 17 Uhr 12,00€ und davor sogar nur 10,00€. Für ein „sicheres Nachhause kommen“ sorgt jeweils ein Nightlinerbus in beide Fahrtrichtungen. Sie starten direkt vor dem Festplatzgelände in Richtung Mals um 00:40 Uhr und in Richtung Meran um 02:08 Uhr. Weitere Infos zu den Bands: www.juze-naturns.it unter der Rubrik Events.

Ich sage Aufwiedersehen Es ist, als ob es gestern war und doch sind seit meinem ersten Arbeitstag im Chill House im Dezember 2008 fast sechseinhalb Jahre vergangen. In dieser Zeit habe ich -zusammen mit etwa drei „Generationen“ von Jugendlichen- allerhand erlebt und ich blicke gerne auf diese Zeit zurück. Ich erinnere mich mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge an die Ausflüge, ans Fischen, ans (verregnete) Zelten, an den Umbau, die Einweihung, an die kleinen und großen Probleme der drei „Generationen“ und nicht zuletzt an das Jugenddienst-Team, mit dem ich eine tolle Zeit verbracht habe. Ich beende meine Tätigkeit als Jugendarbeiter mit Ende Mai und bedanke mich bei allen, die mich in dieser Zeit begleitet haben und die ich in dieser Zeit begleiten durfte. Ich mache dies nicht aus reiner Pflichterfüllung, sondern ich tue es von ganzem Herzen! Danke, Euer Burki!

Jugendtreff „All In“ Kastelbell-Tschars besucht Marinushof

Die volljährigen Jugendlichen des Jugendtreffs „All In“ Kastelbell-Tschars wurden zu einer ganz besonderen Weinverkostung geladen. Heiner Pohl vom Marinushof in Kastelbell, führte die Jugendlichen in die Kunst des Weines und der Weinrebe ein, erklärte wie der Wein angebaut und verarbeitet wird, wie die richtige Lagerung und Gärung funktioniert und wie die Rebe geschnitten wird. Die Jugendlichen waren sehr interessiert, fragten viel nach und verbrachten einen schönen Abend im Weinkeller des Marinushof.

Einige Mütter durften sich zum Muttertag über einen Löwenzahnhonig freuen, welcher von den Mädels im JuMa selbst gepflückt, gerührt & abgefüllt wurde…


28.05.15

Vinschgerwind 11-15

/Jugend/ 27

Schlanders

„Für das Wohl der Jugendlichen“ D Bei der Vollversammlung des Juze „Freiraum“ in Schlanders im April diesen Jahres. Das Juze ist mit verschieden Strukturen, Personen und Gruppen gut vernetzt.

aufgabenhilfe und die Freizeitgestaltung. Die Rückblende schloss einen Ausblick mit ein: Für den Sommer 2015 ist bereits einiges in Planung. Ein Camping am Gardasee etwa oder eine Sommerreise ans Meer. Anwesend am 10. April bei der

Foto: Wind-Archiv

as Engagement für die Jugendlichen wurde mit Zahlen untermauert: An 226 Tagen hatte das Jugendzentrum Freiraum in Schlanders im vergangenen Jahr geöffnet. Rund 4.750 Besucher konnten im Treff dokumentiert werden: 12 Prozent davon waren Mädchen unter 16 Jahren, 23 Prozent über 16 Jahre. Buben unter 16 Jahren machten 24 Prozent aus und die häufigsten Besucher - 41 Prozent – waren Buben über 16 Jahren. Über die monatlichen Angebote hinaus gab es Höhepunkte: Die Fahrt zum Konzert von „The original wailers“ nach Lana etwa oder jene nach Gardaland. Groß war die Nachfrage für die Haus-

Vollversammlung waren sämtliche Partner des Jugendzentrums: Markus Göbel vom Netz, Elisabeth Schwalt, die Vizedirektorin des SSP Schlanders, Silvia Valentino, die Geschäftsführerin der SOVI. Kathrin Fleischmann, die pädagogische Leiterin des

Jugendzentrums zeigte sich erfreut: „Es ist schön und wertvoll ein Teil der Gemeinschaft zu sein und zu sehen, dass das Wohl der Jugendlichen einen hohen Stellenwert hat.“ Partizipation, sagt Fleischmann zum Vinschgerwind, ist eine der Grundlagen der offenen Jugendarbeit. „Das Jugendzentrum ist ein Ort für Jugendliche, wo sie die Möglichkeit haben sich zu entfalten und mitzubestimmen.“ Die Vorschläge der Jugendlichen bei der Vollversammlung waren konkret: „Am Wochenende längere Öffnungszeiten oder ein gemeinsames Fußballturnier mit anderen Jugendzentren und Treffs.“ (ap)

Schlanders

E

s sollte spannend bleiben bis zum Schluss. Direktor Christian Köllemann sagte nur soviel: „Im vergangenen Jahr gewann ein Mädchen die Vinschger Mathematikolympiade.“ Wenig später wussten die Anwesenden in der Mitteschule Schanders: Auf dem Siegertreppchen der 11. Vinschger Mathe-Olympiade steht auch heuer ein Mädchen. Sophie Plaskacz von der Mittelschule Glurns holte Platz eins, vor Maria Kaserer und Annalena Alber, die beide die Mittelschule Schlanders besuchen. Köllemann: „Spätestens jetzt ist klar, dass Mathematik nicht das

Privileg der Buben ist.“ 26 Abschlussklassen von St. Valentin bis Naturns entsandten jeweils ihre zwei besten Mathematiker zur Olympiade, bei der vor allem logisches Denken gefragt ist. 26 Mädchen und 26 Buben wetteiferten dann am 22. April um den Sieg. Manchen sind die Aufgaben besser gelungen, manchen weniger. Organisator Köllemann sah das Ganze sportlich: „Auch dabei sein, war bereits ein Erfolg, denn ihr gehört zu den besten Mathematikern Eures Alters im Vinschgau.“ Im Jahre 2005 wurde nach der Idee von Gallus Kuenrath die erste Mathematik-Olympi-

Beispiel: Karl sagt bei einem Jahrgangstreffen zu Franz: „Schon komisch: Vorgestern war ich noch 25 Jahre alt, und nächstes Jahr werde ich schon 28.“ „Wie soll das denn möglich sein?“ entgegnete ihm da Franz. Platzierungen: 1. Sophie Plaskacz 2. Maria Kaserer 3. Annalena Alber 4. Annalena Kofler 5. David Unterholzner 6. Emma Hanny 7. Jonas Tscholl 8. Anja Theiner 9. Patrick Gurschler 10. Sofie Theiner

Fotos: Angelika Ploner

Mathe olympisch

v.l. Die drei Erstplatzierten: Sophie Plaskacz (1.), Maria Kaserer (2.) und Annalena Alber (3.) ade – übrigens einzigartig in Südtirol – ausgetragen, mittlerweile ist ihr Stellenwert ein großer im Tal. Wohl auch deshalb war die Liste der Geladenen

Christian Köllemann, Direktor des SSP Naturns und Organisator

und Gäste am 15. Mai ein lange. Anspruchsvolle Musikeinlagen gaben der Abschlussveranstaltung zudem eine feierliche Note. (ap)

Peter Höllrigl, Schulamtsleiter: „Es ist wichtig, dass Talente gefördert werden.“


28 /Kultur/

Vinschgerwind 11-15

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Meraner Museum Mamming Hans Wielander

Oben: „Die Milch der Ermunterung und die Milch der Tröstung.“ Der Heilige Bernhard empfängt den Milchstrahl der Erleuchtung. Deckengemälde im Kloster Maienberg, 18. Jahrhundert, zeitgleich mit Malereien im Palais Mamming. Unten: Das Museum wurde bergseitig in den Fels des „Kiachlberges“ durch eine „futuristische“ Konstruktion erweitert; dadurch entstanden zusätzliche, stilneutrale Räume ... der Besucher befindet sich plötzlich vor einer Felslandschaft, mitten in einer Klimainsel, schaut auf wuchernde Gewächse, wie in eine andere Welt. Durch die vortreffliche Auswahl der Bestände des Museums aus etwa 40.000 Objekten wird die historische Entwicklung der Stadt Meran zum Erlebnis.

Der riesige Palast besitzt modernste technische Ausstattung, auch einen Aufzug. Aber dem Besucher sei empfohlen, das prächtige Treppehaus zu benutzen, um das Ineinander- und Zusammenwirken der verschiedenen Räume und Ebenen zu erfassen. Die Architektur des barocken Gebäudes stammt zum Großteil vom Baumeister Paolo Delai. Aufsteigend erreichen wir im „Piano nobile“ den großen Prunkraum, dessen Gemäldeschmuck uns Einblick in die Träume und Wünsche des einst mächtigen Adels und der reichen Bürger gewährt. Man fühlte sich damals, also in der Zeit, die wir als Barock und Rokoko bezeichnen, im Geschmack einer anderen Welt zugehörig, am besten auch einer anderen Zeit ... Also zurück zu den antiken Göttern! Im zentralen Deckengemälde entführt Apollo eine Frau und jagt auf einem von drei Pferden gezogenen Wagen über den Wolkenhimmel. Die Frauengestalt, seine Beute, ist die jungfräuliche Daphne, die sich angewidert sträubt und flehendlich ihren göttlichen Vater bittet, sie in einen knorrigen Olivenbaum zu verwandeln. Um abstoßend zu wirken. Diese Geschichte war in Kreisen der Gebildeten allgemein bekannt und bot Anregungen zu Vergleichen, an denen sich die Gesellschaft ergötzen konnte. Die ganzen Geschichten boten unendlichen Erzählstoff, in denen immer auch Frauen vorkamen. Inhaltlich zeigen die Lichtgadenbilder ein kombiniertes Musen-Allegorien-Götter- Programm mit auffallend viel nacktem Busen. Alle Künste werden hier angedeutet, die Dichtkunst, Musik, der Tanz ... Um das gewaltige Deckenbild besser betrachten zu können, ohne sich dabei das Genick zu verrenken, hilft ein auf dem Boden liegender Spiegel, in dem sich der ganze Raum noch einmal entfaltet. Auffallend am Palais Mamming ist das fast völlige Fehlen von christlichen Symbolen; damit soll nicht etwa der Eindruck entstehen, dass die Grafen Mamming und die anderen Mera-


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ner damals nicht christlich gewesen wären. Aber es werden neue Gesellschaftsformen und Denkmöglichkeiten überlegt. Vor allem die Frauen waren gebildet und belesen. Im Zuge der (noch keineswegs abgeschlossenen) Restaurierung wurden wertvolle und äußerst zart gehaltene Chinoiserien aufgedeckt. Das sind Malereien, die sich an Vorbildern orientieren, auf der die vermeintlich heile Welt der Chinesen dargestellt wird: Ein friedliches Riesenreich, dessen Bevölkerung durch alle Schichten literarisch und philosophisch gebildet war. Diese China Begeisterung gelangte unter anderem auch durch jesuitische Missionare nach Europa. Es war eine Utopie, ähnlich dem Götterhimmel der Renaissance, in den sich die Künstler verliebten. Spielerisch einerseits, aber gültig durch die Qualität der Darstellung. Während sich in Meran die wohlhabende und gebildete Gesellschaft mit allerhand Utopien und Lustbarkeiten beschäftigte, empfingen die Mönche des Klosters die göttliche Weisheit im Gebet. „Die Milch der Ermunterung und die Milch der Tröstung“ - so die Erklärung einer Deckenmalerei im Kloster Marienberg. Dargestellt wird eine auf den Heiligen Bernhard von Clervaux bezogene Legende: Ein Milchstrahl aus der Brust der Mutter Gottes trifft den zum Gebet geöffneten Mund des Heiligen. Ermunterung und Tröstung, „gustus religiosus S. Bernardis“. Häufig waren früher die Bildnisse der milchspendenden Maria, der Maria lactans, der stillenden Gottesmutter. Dann aber verschwand dieses Bild durch die Zensur der Moralisten. Viel nackte Brüste, viel Früchte, in Stuck ausgeführte Ornamente, also weiße Lüste überall. Vier Herrschaftsveduten zeigen im Palais Mamming Besitztümer und zugleich Prädikate der Familie. Die Mammings werden 1605 in die Tiroler Adelsmatrikel aufgenommen; die Erhebung in den Grafenstand durch Kaiser Leopold I. erfolgte im Jahre 1695.

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/Kultur/ 29

Oben und unten: Die Sammlungen des Stadtmuseums Meran sind im neu restaurierten Palais Mamming am Pfarrplatz untergebracht. Die lange angekündigte und endlich im April 2015 erfolgte Eröffnung des Museums in diesem geschichtsträchtigen Haus war ein Lieblingswunsch des scheidenden Bürgermeisters Dr. Günther Januth.

„Steinachheim“ und die Beherbergung des Steiner Museums sind weitere Stationen in der wechselvollen Besitzgeschichte; hier befand sich einmal auch das alte Meraner Gymnasium. Bis dann 1724 die Benediktiner das weitum bekannte Gymnasium des Klosters Marienberg am Rennweg gründeten. Darin wurde für Generationen Wissen und Glaube vermittelt. Wie Muttermilch.


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Blick ins

Foto: Angelika Ploner

Burggrafenamt

Blick ins Burggrafenamt nennt sich dieses Sonderthema. Wir blicken zu unserem Nachbar, um die wirtschaftliche Vielfalt, auch die wirtschaftliche Kraft über erfolgreiche Betriebe in den Fokus zu rücken. Ein Knotenpunkt ist das Burggrafenamt allemal, lassen Sie sich überraschen ... von Angelika Ploner

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08.01.15

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/Sonderthema/ 33

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Kastelbell/ Tschars

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LatscH

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Schlanders

Kortsch

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Stilfs

Prad

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Schluderns

Mals

Bildungsausschüsse Vinschgau

Graun

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Glurns

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Bildungsausschuss Latsch

Hoangart

Kulturtage 2015

G’sungen, g’spielt und tonzt Am Freitag, 05. Juni 2015 ab 20.00 Uhr im Bierkeller in Latsch

Sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr, Pfarrkirche SONNTAGSMESSE MIT DEN AURELIUS SÄNGERKNABEN AUS CALW, KURZES STEHKONZERT AUF DEM KIRCHPLATZ Die Sängerknaben unserer Partnergemeinde Calw sind ein gefragter Klangkörper, der mit namhaften Orchestern zwischen Berlin und Chicago und unter bekannten Dirigenten wie Claudio Abbado aufgetreten ist. Seit 2008 wurde der Chor unter der künstlerischen Leitung von Bernhard Kugler mehrfach ausgezeichnet. Die Sängerknaben gehören zur Musikschule Calw und interpretieren sowohl a capella als auch oratorische Werke aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen.

Freitag, 5. Juni, 19.30 Uhr, CulturForum, 50 Jahre Südtiroler Bauernbund VON DER MARILLE ZUM GOLDEN. OBSTBAU IN DER MARKTGEMEINDE LATSCH Vor 50 Jahren wurde die Ortsgruppe Latsch des Südtiroler Bauernbundes gegründet. Karl Linser wurde zum Obmann und Franz Nagl zu seinem Stellvertreter gewählt. Exakt im selben Jahr halbierten sich die damaligen Hauptsorten Kalterer und Champagner um 50 Prozent, fünf Jahre später waren sie fast verschwunden. Es begann der erfolgreiche Aufstieg der amerikanischen Sorte Golden Delicious. Hermann Mantinger wird auf die Entwicklung der Landwirtschaft vom Getreideanbau über die Marillen- zur Apfel-Ernte eingehen.

Bildungsausschuss Schlanders Der Bildungsausschuss Schlanders lädt herzlich ein zum Vortrag mit Sebastian Marseiler

Koundlhockn und Kournguldn. Streiflichter auf das Vintschger Wasserwosser

und zur anschließenden Premiere des Dokumentarfilms

Der Ilzwaal

von Alfred Habicher und Günther Vanzo

Samstag, 30. Mai 2015 um 19.00 Uhr Aula Magna, WFO, Plawennpark 3, Schlanders

Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars Vortrag

Farb- und Stilberatung mit Martha Erlacher, Farb- und Stilberaterin aus Eppan Dieser Vortrag bietet Ihnen die Gelegenheit, sich selbst, Ihr Körpergefühl, ihr Selbstvertrauen und Ihre natürliche Überzeugungskraft neu zu entdecken. Sie erkennen die Bedeutung der adäquaten Farben Ihres persönlichen Stils, Schminktipps und bekommen einen Einblick in viele Kombinationsmöglichkeiten. Was heißt, „Der erste Eindruck zählt und der letzte bleibt - Zu wissen was wirkt“ Das Ziel von Farb- und Stilberatung Warum ein perfektes Makeup Bedeutung der Accessoires Garderobeplanung Erfolgreich und strategisch einkaufen

Montag, 8. Juni 2015 um 19.30 Uhr im Ratssaal Kastelbell


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/Bildungszug/ 35

Bildungsausschuss Mals

Einladung zur Verleihung des Gabriel-Grüner-Stipendium 2015 des Gabriel-Grüner-Schülerstipendium Vinschgau 2015 Donnerstag, 28. Mai 2015 um 19.00 Uhr im Kulturhaus Mals

!

! Gabriel-Grüner-Stipendium 2015

! Gabriel-Grüner-Schülerwettbewerb Vinschgau 2015

PROGRAMM: Begrüßung und Einführung Sibille Tschenett, Vorsitzende Bildungsausschuss Mals Uli Reinhardt, Agentur Zeitenspiegel Weinstadt Festvortrag „Vom Selbstverständnis der Journalisten“ Stephanie Nannen, Publizistin und Journalistin und Enkelin von „Stern“-Gründer Henri Nannen Laudatio und Übergabe des Gabriel-Grüner-Stipendiums an die Preisträger: Autor Martin Theis und Fotograf Jakob Schnetz durch die Geschwister Grüner

Gabriel-Grüner-Schülerstipendium Vinschgau Interview mit den Preisträgerinnen Hannah Lechner und Valentina Salutt Oberschulzentrum Schlanders (1. Preis) sowie Elisabeth Steiner und Mirjam Platzgummer, Oberschulzentrum Schlanders (2. Preis) Roman Drescher Musikalische Umrahmung: Vokalensemble Suvendes unter der Leitung von Martina Wienchol Kleiner Stehempfang

Bildungsausschuss Mals

Bildungsausschuss Schluderns

Freitag | 5. Juni 2015 | 20 Uhr | Klosterkirche Marienberg

„Zucker Zucker Zucker!“

von Handfluit bis Csakan - mit Renaissancelaute, Arciliuto und romantischer Gitarre

Herzinfarkt – Diabetes – Übergewicht Vortrag mit anschließenden ärztlichen Ratschlägen aus ganzheitlicher Sicht

DieBlockflöte im Dialog

Werke von G. Bassano, B. de Selma y Salaverde, J. v. Eyck, J. Hotteterre, F. Couperin, G. Ph. Telemann, Vincent Jr. und C. Scheindienst

Ilse Strauß ~ Blockföte, Handfluit bis Csakan Wolfgang Praxmarer ~ Renaissancelaute, Arciliuto und romantische Gitarre Eintritt frei

Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi

Einladung zum Informationsabend

Referent: Dr. med. Jürgen Birmanns Ärztlicher Leiter der Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB), Lahnstein, Deutschland, Ganzheitsmediziner, Homöopath

Freitag, 05.06.2015 Beginn: 20.00 Uhr Ort: Kulturhaus Schlanders Organisation: Alten- und Pflegeheime Schluderns/Laas in Zusammenarbeit mit der Südtiroler Gesellschaft für Gesundheitsförderung und Bildungsausschuss Schluderns

Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf


36 /Nationalpark/

Vinschgerwind 11-15

28.05.15

Nationalpark Stilfserjoch

Industrielle Landwirtschaft versus bäuerliche Landwirtschaft Foto: Wolfgang Platter

Ein Beitrag anlässlich des beginnenden Almsommers

Die Almsömmerung ist Teil der bäuerlichen Landwirtschaft. Weltweit muss sich die bäuerliche Landwirtschaft gegen die industrielle Landwirtschaft behaupten, wenn wir Einkommen für viele Menschen sichern und ökologisch negative Folgen mit Langzeitwirkung minimieren wollen.

Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Urban, Bischof, 25. Mai 2015

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ort, wo die Almen noch bestoßen werden, beginnt in den nächsten Wochen der Almsommer. Mit dem Viehauftrieb beginnt für die gesömmerten Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde die Sommerfrische der Haustiere. Die Almsömmerung entspricht für die an das Gebirgsklima angepassten heimischen Haustierarten der artgerechten Tierhaltung und trägt zur Tiergesundheit bei. Der beginnende Almsommer ist mir Anlass zu einigen Reflektionen zur industriellen Landwirtschaft und zur bäuerlichen Landwirtschaft. Dies in einer Zeit, wo als zwei Ziele der industriellen Landwirtschaft die Erzeugung von hinreichenden Mengen an Nahrungsmitteln für die heute über 7 Milliarden Erdenbürger und für das Jahr

2050 auf 10 Milliarden geschätzten Menschen und die Bekämpfung des Hungers angeführt werden. Der sogenannte „ökologische Fußabdruck“ dieser industriellen Landwirtschaft wird immer größer und einschneidender. Industrielle Landwirtschaft bedeutet allzu oft Massentierhaltung, Verbrauch von Nahrungsmitteln für die Menschen in den Anbauländern als Tierfutter in den wohlhabenden Ländern mit hohem Fleischkonsum. Auch hoher Energieverbrauch und hohe Transportbelastungen mit Ausstoß von Kohlendioxid als Treibhausgas mit negativen Folgen auf den Klimawandel erwachsen aus der industriellen Landwirtschaft. Dem negativ behafteten Szenario der industriellen Landwirtschaft stehen die bäuerliche Landwirtschaft in kleinen, überschaubaren Familienbetrieben, die Berglandwirtschaft mit der Verfütterung

von Futtermitteln aus der eigenen Hof und Weidefläche gegenüber.

Global denken und lokal handeln Der deutsche Dokumentarfilmer Valentin Thurn (Jahrgang 1963) und der deutsche Journalist Stefan Kreutzberger (Jahrgang 1961), Autor und Medienberater mit dem Arbeitsschwerpunkt Umweltthemen haben sich in ihrem neuen Buch „Harte Kost“ (Ludwig-Verlag, 2014) mit den Fragen, wie unser Essen heute produziert wird, beschäftigt. Auf der Suche nach Lösungen für die Ernährung der Welt listen die Autoren schockierende Tatsachen aus der industriellen Landwirtschaft auf und zeigen einleuchtende Alternativen zur Erzeugung von mengenmäßig hinreichenden und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln in den kleineren Einheiten der bäuerlichen Betriebe auf. Ohne Entzug von Nahrungsmitteln als


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Ernährung der Weltbevölkerung heute und morgen Von den 7 Milliarden Menschen unserer Erde hungert eine Milliarde und zwei Milliarden sind mangelernährt, während gleichzeitig die Hälfte der produzierten Nahrungsmittel im Müll landet. Alle Hungernden der Welt könnten rein rechnerisch allein dreimal von der Hälfte der in Nordamerika und Europa weggeworfenen Lebensmittel satt werden. Bis zur Hälfte aller für den menschlichen Verzehr geeigneten Lebensmittel werden bereits auf dem Acker untergepflügt, verderben beim Transport oder werden in den Müll geschmissen. Sie werden an Tiere verfüttert oder zur Stromerzeugung verbrannt und zu Gas verrottet. Die Verschwendung von weltweit 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmitteln entspricht der gesamten Produktion Afrikas südlich der Sahara. Die derzeit produzierten Nahrungsmittel würden für 14 Milliarden Menschen reichen. Doch viele können sich schlichtweg nicht genug zum Essen leisten, weil ihnen die Kaufkraft fehlt. Nach den Zahlen der Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Organisation of the United Nations) erzeugen wir heute 5.000 Kalorien pro Kopf der Weltbevölkerung. Brauchen tun wir eigentlich nur 2.000. Das Problem ist für viele Menschen also nicht die erzeugte Menge an Lebensmitteln, sondern der Zugang zum Einkommen, um sich Lebensmittel leisten zu können.

Energieverbrauch Man kann die Frage der vermeintlichen Überbevölkerung nicht vom Ressourcenverbrauch trennen. Die Einwohner der Stadt New York verbrauchen an einem Tag mehr Energie als der gesamte afrikanische Kontinent.“

Trog oder Teller? Die industrielle Landwirtschaft benötigt riesige Menge Getreide wie Mais, Weizen und Soja. Das für die Tiermast in Deutschland benötigte Soja importieren die deutschen Tiermäster hauptsächlich aus Brasilien und Argentinien. Für die Produktion wird dortiges Land in Anspruch genommen. Deutschland gewinnt Ackerland, Brasilien

schnittlichen Hoffläche von nur 1,6 Hektar und 44 Mio. in Afrika mit ebenfalls 1,6 ha Durchschnittsfläche. In Europa gibt es 22 Mio. Bauernhöfe mit einer durchschnittlichen Hoffläche von 27 ha. In Nord- und Südamerika gibt es 5 Mio. Bauernhöfe, wobei die bewirtschaftete Fläche in Nordamerika durchschnittlich 121 ha und in Südamerika 67 ha beträgt. Die flächenintensiven Großbetriebe beispielsweise in den USA und in Brasilien tragen nur zu 30% zur weltweiten Nahrungsmittelerzeugung bei. Den größten Teil der Nahrungsmittel erzeugen weltweit betrachtet kleinbäuerliche Betriebe auf Flächen unter 2 ha. 450 Mio. Familienbetriebe mit mehr als 2 Millarden Angehörigen, hauptsächlich in Asien und Afrika, bewirtschaften als Kleinbauern oder Genossenschaften 85% aller Bauernhöfe der Welt.

„verliert“ das eigene Ackerland. So kommt es zu einem virtuellen Export von Ackerland von Brasilien nach Deutschland. 2012 wurden auf der Welt 2,2 Milliarden Tonnen Getreide geerntet. Davon wurden nur 47% direkt für die menschliche Ernährung verwendet, 34% gingen in das Tierfutter und die restlichen fast 20% wurden zu Treibstoff oder Industrieprodukten verarbeitet.

Der große Hunger nach Fleisch Industrialisierte Monokulturen ändern die Landnutzung, zerstören natürliche Ökosysteme durch Rodung von Urwäldern und führen zum Verlust von Artenvielfalt. Künstliche Düngemittel potenzieren den Stickstoff- und Phosphoreintrag in die Biosphäre. Der enorme Verbrauch der Anpflanzungen an Süßwasser senkt vielerorts den Grundwasserspiegel: Jedes Kilo Weizen hat 1.100 Liter Wasser verschluckt und ein Kilo Reis etwa 2.770 Liter. Gar bis zu 16.000 Liter sind notwendig, um ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen.

Brudermord im Hühnerstall In der industriellen Landwirtschaft hat sich aus Gründen der Effizienz ein grausamer Umgang mit „ökonomisch nicht nützlichen“ Tieren etabliert. Seit bei Hühnern zwischen Legerassen und Fleischrassen unterschieden wird, gelten die männlichen Küken der Legehennen-Rassen als überflüssig. Deshalb werden die Hähnchen gleich als Eintagsküken von geschulten Arbeitern aussortiert. Während die jungen Hennen zur Impfung geschickt werden, fahren ihre Brüder direkt in den sogenannten Kükenvermuser, der sie bei lebendigem Leib zerschreddert, oder sie werden mit Lachgas vergast. Allein in Deutschland sterben im Jahr etwa 35-45 Mio. Küken auf diese Art. Die Menge an jährlich getöteten Eintagsküken entspricht dabei annähernd jener Menge an Legehennen, welche die 10,6 Milliarden Eier legen, die jährlich in den Einkaufskörben der deutschen Verbraucher landen. Zu welch respektlosem Umgang mit dem Geschöpf Tier ist der vernunftbegabte Homo sapiens fähig geworden!

Der Fußabdruck des Fleischkonsums Rein statistisch verbraucht jeder der 82 Millionen Einwohner Deutschlands etwa 88 kg Fleisch im Jahr (z. Vgl: 1 US-Amerikaner 130 kg, 1 Chinese 1969 9 kg, 2009 schon 58 kg). Der Flächenfußabdruck eines Bundesdeutschen durch Verbrauch landwirtschaftlicher Rohstoffe beträgt 2.900 Quadratmeter. Die Hälfte der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche Deutschlandes wird für die Fleischproduktion benötigt. Für ein Kilogramm Zuchtlachs sind in der Regel 4-5 Kilogramm anderer Fisch nötig. Charles Clover vermutet in seinem Buch „Fisch kaputt“ (2005), dass die Menge der vom Menschen gegessenen Fischeiweiße nur etwa 10% der Meerestiere ausmacht, die jährlich vernichtet werden.

Saatgut in Bauernhand Das globale Saatgutgeschäft ist extrem konzentriert. Nur drei Konzerne teilen sich 53% des Marktes: Monsanto, Du Pont (Pioneer) und Syngenta. Das bekannteste Kontrastprogramm zur privatisierten Patentindustrie ist das 1991 in Indien von der Menschenrechtlerin Vandana Shiva gegründete Netzwerk lokaler Gemeinden und Organisationen „Navdanja“ (neue Saat/ Samen). Im nordindischen Orizza hat die Trägerin des Alternativen Nobelpreises mit Bauern eine regionale Saatgutbank von 727 unterschiedlichen Reissorten angelegt. Die Stadt Orizza hat ihren Namen übrigens vom botanischen Namen für den Reis (Oryza sativa). Früher soll es gar 25.000 Reissorten für verschiedene Boden-, Wasser- und Klimaansprüche gegeben haben.

Wer sind die Kleinbauern? Weltweit gibt es 525 Millionen Bauernhöfe, davon 454 Mio. in Asien mit einer durch-

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Foto: Wolfgang Platter

Viehfutter, bei Einsparung von Energieund Transportkosten und Reduzierung von Treibhausgasen. Artgerechte Tierhaltung in der bäuerlichen Landwirtschaft, bergbäuerliche Landwirtschaft mit Almsömmerung sind auch ein Beitrag zur zukunftsfähigen Absicherung der Produktion von gesunden Nahrungsmitteln ohne Landraub in Drittweltländern. Einige Zitate aus dem oben erwähnten Buch von V. Thurn und S. Kreutzberger möchte ich anführen. Vielleicht können sie auch zu einer kritischen Reflexion über die eigenen Ernährungsgewohnheiten beitragen.

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Die abgebildeten Hühnereier sind nicht normgerecht in Größe und Farbe, dafür aber Beleg für artgerechte Haltung von glücklichen Hühner auf einem Hühnerhof mit verschiedenen Rassen als Beitrag zum Erhalt der Rassenvielfalt unter den Haustieren.


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Nicht nur die 1. Mannschaft des ASV Latsch-Raiffeisen krönte sich zum Meister. Auch die Latscher Kleinfeldmannschaft hat allen Grund zum Feiern. Beim Heimspiel gegen Real Kamasutra konnte das Team dank des 2:1 Sieges den Titel in der West-Gruppe der VSS Kleinfeld/ Freizeit Meisterschaft aus der vergangenen Saison erfolgreich verteidigen und sich erneut für das VSS-Finale qualifizieren. (sam)

Foto: Sarah Mitterer

Kleinfeld. Noch ein Titel für ASV Latsch

Mission „Titel“ erfüllt

Latsch ist zurück in der Landesliga

von Sarah Mitterer

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as sich im Herbst mit dem souveränen Gewinn der Herbstmeisterschaft bereits abzeichnete, ist nun auch so geschehen. Die Latscher, die zu Beginn der Saison den sofortigen Wiederaufstieg angekündigt hatten, konnten ihr Versprechen erfüllen und bestreiten in der neuen Spielzeit die Meisterschaft in der Landesliga. Nach der souveränen Hinrunde, als man sich mit sieben Punkten Vorsprung zum Herbstmeister kürte, war klar dass der Titel nur über Latsch führen konnte. Doch zu Beginn der Rückrunde setzte es eine schmerzhafte Niederlage gegen Schlanders. Davon lies sich die Truppe von Spielertrainer Christian Platzer jedoch nicht unterkriegen und das Team reihte in der Folge Sieg an Sieg aneinan-

der. Beim Heimspiel gegen Nals vier Spiele vor dem Ende der Meisterschaft war der Sekt bereits kalt gestellt und man hätte sich vorzeitig zum Meister krönen können. Doch anstelle des Meistertitels gab es eine bittere 0:2 Heimniederlage. Der vorzeitige Titelgewinn war jedoch nicht aufgehoben, sondern le-

Alex Medda (links) gehörte zu den großen Entdeckungen

diglich aufgeschoben. In Sarntal brachten die Latscher mit einem souveränen 2:0 Sieg die Meisterschaft unter Dach und Fach und der Jubel kannte keine Grenzen mehr. Für den Verein war es der erhoffte Lohn für die harte Arbeit in der abgelaufenen Saison. Man hatte auf dem Weg zum Titel keine Kosten und Mühen gescheut. So übernahm Spielertrainer Christian Platzer, der zuvor bei Obermais auf Torjagd ging, das Kommando auf der Bank und gab immer wieder Nachwuchsspielern die Chance, sich auf dem Platz zu beweisen. Vor allem Alex Medda spielte eine starke Saison und entwickelte sich zu einem torgefährlichen Spieler. Die Zugänge Lukas Schuler und Moritz Frötscher erfüllten das in ihnen gesetzte Vertrauen und konnten mit ihren Leistungen überzeugen. Auch die „alte Garde“ rund

um Kapitän Hannes Schwemm zeigte vollen Einsatz und tollen Fußball. Aber am Ende war es nicht nur den Einzelleistungen zu verdanken, dass das Team wieder in die Landesliga zurückkehrt. Der unbändige Wille, unermüdliche Einsatz eines jeden Einzelnen, von den Spielern bis zu den Betreuern, und der starke Zusammenhalt der Balljäger trugen wesentlich zum Titelgewinn bei. Denn Fußball ist ein Mannschaftssport; man gewinnt und verliert zusammen. Die Saison ist jedoch noch nicht zu Ende. Am 30. Mai bestreiten die Latscher in Leifers das Pokalfinale. Finalgegner ist ausgerechnet Nals, das den Vinschgern den Titelgewinn zu Hause vermieste. Die Jungs brennen auf Revanche und das Double wäre für Spieler, Betreuer und Fans die absolute Krönung einer erfolgreichen Fußballsaison.

Fotos: Sarah Mitterer

Das Ziel zu Beginn der Saison für den ASV Latsch Raiffeisen war klar: Der Gewinn der 1. Amateurliga und der sofortige Wiederaufstieg in die Landesliga. Mit dem 2:0 Auswärtssieg in Sarntal sicherten sich die Latscher Ballkünstler rund um Spielertrainer Christian Platzer zwei Spieltage vor dem Ende der aktuellen Meisterschaft den Titel und kehren in die Landesliga zurück.


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Fußball - 1. Liga

Historisches Bruder-Duell auf dem Rasen

Gute Bilanz

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n der 1. Liga ist eine positive Bilanz für den Vinschger Fußball zu ziehen. Nach dem Sieg von Latsch in der Gruppe A - auf Seite 38 wird ausführlich berichtet - kommen zum Redationsschluss der fast sichere, lobenswürdige vierte Endplatz von Kastelbell/Tschars und keine Abstiegsprobleme für Mals und Schlanders. Für die Schlanderser, welche mit einer jungen Mannschaft die 1. Liga bestritten haben, wurde das Ziel des Klassenerhaltes mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Bei der Malser Mannschaft herrscht eine gute Stimmung, wie sie am Ende des Heimspiels gegen Terlan (mit etwas Pech 2:4 verloren) festzustellen war. Einige gute Chancen wurden von der von Rainer Dengg geführten Mannschaft nicht

Foto: Leonardo Pellissetti

in historisches Duell auf dem Rasen gab es Mitte Mai in der Kastelbeller Sportzone. Dem Sportverein war es gelungen, den FC Südtirol, in dessen Reihen mit Hannes Kiem ein Vinschger steht, in die Sportzone Schlums zu einem Freundschaftsspiel gegen die 1. Mann- Spielszene Kastelbell gegen FCS; rechts: FCS Kapitän Hannes Kiem im schaft (1. Ama- Kopfballduell teurliga) des ASV der Kapitän der 1. Mannschaft. sten sauber, gleichzeitig hätKastelbell/Tschars zu locken. Der jüngste der drei Brüder, te die Heimmannschaft sogar Das besondere an dem Match Hannes, gehört seit Jahren zum sensationell in Führung gehen war, dass sich erstmals die drei fixen Kader des FCS und trägt können, doch der Kopfball von Kiem-Brüder, die aus Kastelzudem die Kapitänsbinde. Christan Holzknecht verfehlte bell stammen, auf dem Rasen Knapp 200 Zuschauer knapp das Tor. Im Gegenzug gegenüber standen. Zwei auf wollten sich das Brüder-Duell kassierten die Kastelbeller ihSeiten Kastelbells, der andere nicht entgehen lassen. In den ren ersten Gegentreffer und der stand für den FCS auf dem Platz. ersten 30 Minuten hielt KastelWiderstand war gebrochen. Am Der älteste der Kiem Brüder, bells Torhüter Hannes Lechner Ende gab es einen klaren 7:0 Harald, ist Trainer der 1. Mannmit tollen Paraden seinen KaSieg für die Profis. (sam) schaft von Kastelbell. Ewald ist

Fotos: Sarah Mitterer

ASV Kastelbell/Tschars

Verona - wings for life - worldwide run

Vereinsausflug des Rennerclubs Vinschgau Raiffeisen ies ist ein ganz besonderer Lauf, ein Benefizlauf, der weltweit gleichzeitig ausgetragen wird. Der Reinerlös geht in die Rückenmarksforschung. Italien hat das Rennen in Verona ausgetragen mit Start um 13 Uhr. Vom Rennerclub liefen 25 mit. Es ist ein Lauf ohne Zielbogen. Den Lauf muss man beenden, sobald man vom „catcher car“, also vom „Verfolgerauto“ eingeholt wird. Dieses liest den Chip ab und speichert die Distanz. Ein Spitzenläufer schaffte fast 80 Kilometer. Am weitesten vom Rennerclub lief Elmar Zwick: 37,45 km (Rang 8 der AK in Verona). 1 km vorher wurden eingeholt: Manuel Koch (Rang 9), Patrik Waldner (17.), Walter Alber (4.), Andi Bernhart (12.) und 1 km vorher: Gerlinde Baldauf (3.). Über 27 km schafften: Andrea

Foto: „Wind“-Archiv

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Diese Gruppe traf sich bei km 20 Riedl (7.) und Erwin Baldauf (25.). 26,45 km lief Helmut Pazeller (5.). Bei 23,30 km wurde Katja Angerer (11.) gestoppt, bei km 22,46 Dunja Pitscheider (5.). Genau 20 km liefen Kassian Paulmichl (100.) und Urban Riedl (138.), nicht ganz 20 km schafften: Helmut Zischg (19,47

km, Rang 1), Dietmar Waldner (18,10 km und Rang 73). Die Lotte Staudacher wurde bei km 17,18 (Rang 1) eingeholt. 16,93 liefen Anna Kerschbaumer und Elke Blaas (beide 28.). 60 m weniger Valentin Paulmichl (32.). Roswitha Tragust musste bei km 16,94 aussteigen (11.) und bei km 12,35 Dolores Angerer (80.), Theresia Plangger (7.), Dalia Bertini (81.) und Gerald Burger als deren Begleiter. Maria Luise Sachsalber lief 8,18 Kilometer. In Ala wurden dann bei einem Fischmenü Mittag- und Abendessen gleichzeitig eingenommen. Helmut Zischg

Roland Mur genutzt und ein wahrscheinlicher Elfmeter zu Gunsten der Heimmannschaft wurde vom Schiedsrichter nicht gegeben. Trotz des Ergebnisses wurde am Ende in Freundschaft und bei guter Laune anständig gefeiert. Auch Vereinspräsident und neues Gemeinderatsmitglied Helmut Thurner feierte mit. Roland Mur, seit 4 Jahren Sektionsleiter und ehemaliger berühmter Tormann, war auch dabei. Auf die Frage wie in einer Mannschaft, von manchem Beobachter kritisch als durchschnittlich etwas alt geschätzt, die Zukunft ausschaue, anwortete Mur mit Vertrauen. Im nächsten Jahr werden vier junge Spieler in die ersten Mannschaft eintreten. Es stimme, dass die Mannschaft der Junioren fehle, es gebe aber viele andere Jugend-Mannschaften, welche gute Hoffnungen für die Zukunft erlauben. (lp)


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Schlanders

Laufen für die Gesundheit m Samstag, den 3. Mai 2015 sind mehr als 500 VinschgerInnen für die Gesundheit des Tales gelaufen. Am Grenzübergang in Reschen wurde um 7:30 Uhr gestartet. Von folgenden Treffpunkten, Verpflegungs- und Informationsstationen sind jedesmal rund 50 LäuferInnen jede Stunde gestartet: Graun, St. Valentin, Mals, Spondinig, Laas, Schlanders, Latsch, Naturns, Rabland bis zum Krankenhaus Meran. Ziel der Sportveranstaltung war es, auf die Erhaltung des Krankenhauses von Schlanders mit all seinen Diensten aufmerksam zu machen: Medizin, Chirurgie, Anästhesie, Gynäkologie, Pädiatrie. Die Veranstaltung wurde von den Bäu-

Foto: Leonardo Pellissetti

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Der Schlanderser BM Dieter Pinggera mit 5 bekannten Läuferinnen erinnen, vom LAC Vinschgau und von weiteren Institutionen unter der Leitung der ehemaligen Primarin Susanne Pragal und des Primars Anton Theiner organisiert. Die technische

Seite des Rennens wurde von Katja Kostner, Sekretärin der Abteilung Medizin durchgeführt. Bei allen Etappen waren Treffpunkte mit Informationen vorhanden. Am Treffpunkt vor

dem Schlanderser Krankenhaus waren mit Pragal und Theiner auch die Doktores Kurt Habicher und Karl Egger aktiv. Fast alle Läufer sind nur auf der Strecke in der eigenen Gemeinde mitgelaufen, somit konnten auch nicht trainierte Teilnehmer mit dabei sein. Die Stimmung war gut und viele Leute unterstützten die Läufer und vor allem das Ziel der Laufveranstaltung. Es wurde klar und deutlich, dass die Vinschger Bevölkerung hinter ihrem Krankenhaus steht. Um 17 Uhr endete der Lauf vor dem Krankenhaus von Meran. Zum selben Zeitpunkt wurde von Teilnehmern und Publikum vor dem Cremonawirt in Schlanders gefeiert. (lp)

VSS/Raiffeisen - FC Südtirol

Foto: Leonardo Pellissetti

Um den Fußball der Zukunft zu fördern

70 junge Fußballer des Förderkurses und des Schnupperkurses im Vinschgau mit Organisatoren, Koordinatoren und Trainer

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ekanntlich verfolgen die Jungen leidenschaftlich den Fußball. Das war auch am 11. Mai in Latsch beim letzten Training vom Förderzentrum Vinschgau und vom Schnuppenkurs zu sehen. In verschiedene Gruppen eingeteilt bewegten sich die jungen Fußballer mit voller Motivation. Die Veranstaltung hat mit der vom VSS im Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit dem FC Südtirol gestarteten Initiative zu tun, um die qualitative Förderung der Südtiroler Fußballjugend

zu unterstützen. Die jungen Fußballer wurden in 4 Gruppen geteilt: Pustertal, Eisacktal, Burggrafenamt und Vinschgau mit insgesamt 160 jungen Fußballern, 40 pro Gruppe. Der erfahrene Raimund Lingg ist Koordinator der Gruppe Vinschgau. Diese Gruppe wurde vom ausgebildeten Trainer Arnold Schwellensattl und von Andreas Lechner und Hannes Platzgummer trainiert. Die gepflegten Sportanlagen von Latsch haben kontinuierlich die West Gruppe zu Gast.

West-Gruppe wird die Vinschger Zone genannt. An den Montagen wurde gearbeitet, insgesamt waren es 30 Trainingseinheiten. Die Athleten gehörten heuer den Jahrgängen 2001, 2002, 2003, 2004 an. Im nächsten Jahr fällt aus Altersgründen der Jahrgang 2001 weg und der Jahrgang 2005 kommt dazu. Heuer kamen von den Jahrgängen 2001 - 2002 24 junge Fußballer und 26 der Jahrgänge 2003 - 2004. Gleichzeitig fand heuer ein Schnupperkurs statt, um Infor-

mationen zu sammeln, wer ins Förderzentrum aufgenommen werden soll. Von Karl Schuster, VSS-Fußball Obmann im Vinschgau, kommt eine weitere interessante Information. Die Fußballer des Jahrganges 2003 werden im nächsten Jahr in Regen im Bayerischen Wald bei der Mini-Europa-Meisterschaft teilnehmen können, welche vom bayrischen Fußball-Verband organisiert wird. Dieser Jahrgang bietet viele talentierte Spieler, kommentieren die Trainer. (lp)


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Schwimmclub Vinschgau/Raiffeisen – SSV Naturns

Radsport

Endspurt der Schwimmsaison

Ortler Bike Marathon

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oben: Andreas, Martin, Simon und David

m 6. Juni wird in Glurns die 1. Auflage des „Ortler Bike Marathon“ starten. 90 Kilometer lang wird das Radrennen von Glurns bis Reschen sein. Die Strecke wird durch Forststraßen führen und durch wichtige historische Denkmäler des Obervinschgaus wie das Kloster Marienberg und die Churburg. Bis zum 20. Mai hatten sich schon 1400 Fahrradfahrer aus 12 Nationen angemeldet. (lp)

Foto: Leonardo Pellissetti

links: Ein Teil des Vinschger Nachwuchses. Fotos: Sarah Mitterer

ie letzten beiden Monate der aktuellen Schwimmsaison haben begonnen. Traditionell fanden Anfang Mai in Meran die VSS-Frühjahrsmeisterschaften statt, an denen von den Kleinsten bis zu der allgemeinen Kategorie alle Schwimmer des Landes teilnahmen. Für die Vinschger Athleten war es erneut eine erfolgreiche Teilnahme. Anita Wielander deklassierte die Konkurrenz und kürte sich über 50 Meter Brust mit über vier Sekunden Vorsprung zur Landesmeisterin. Simon Jungdolf, der in der allgemeinen Kategorie startete, sicherte sich den zweiten Platz über 100 m Freistil, auf der Rückendistanz schrammte er knapp am Podium vorbei. Ivandro Gögele sicherte sich Silber und Bronze. In der Staffel mussten sich die Vinschger mit Blech zufrieden geben. Aber auch für die restlichen Vinschger Schwimmer war es ein gelungener Wettkampf. Alissa Scherer, Max Ausserer, Gabriel Höller , Nadine Obexer, Zakaria El Miroun, Vanessa Luggin, Delia Wallnö-

fer, Leonardo Recchia, Tobias Geneth, Emma Rainer, Sophie Abler, Lisa Maringgele, Carmen Wieser, David Alber, Andreas Tscholl, Martin Karnutsch, Jana Ausserer und Lukas Hanny zeigten tolle Leistungen. Einen Tag später nahm Jungdolf, der für den Südtirol Kader

nominiert war, an einem Wettkampf teil, bei dem sich die besten Schwimmer aus Tirol, Trient und Südtirol miteinander messen konnten. Dabei gelang dem Laaser über 50 m Rücken in 28,44 Sekunden eine neue Bestzeit und er sicherte sich Platz drei. (sam)

v.l.: OK-Präsident Gerald Burger mit Radsportler und OK-Mitglied Markus Prieth

ASV Partschins/Raiffeisen

Gut gekämpft

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Laufsport

Stadtlauf Innsbruck

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v.l. Resi, Günther, Simone und Roswitha Tragust, Maria Luise und Dietmar Waldner, Gerlinde Baldauf, Ilse Schütz und Hubert Pilser. Es fehlen: Gebhard Erhard, Petra Pircher, Helmut Platzgummer, Riedl Andrea und Koch Manuel sowie Daniel Fissneider

Foto: „Wind“-Archiv

m Sonntag wurde in Innsbruck der 31. Stadtlauf ausgetragen an dem auch eine Gruppe vom Rennerclub Vinschgau teilgenommen hat. Neben den Genussund Staffellauf war der Hauptlauf über die klassische 10 Km-Distanz das größte Ereignis. Knapp 1100 Teilnehmern gingen bei schönem Wetter (für die Läufer aber sehr schweißtreibend) an den Start der 10 Km Strecke, die in zwei flachen Runden zu 5 Km zu bewältigen war. Die besten

Vinschger konnten sogar in der jeweiligen Altersklasse Podestplätze ergattern: Petra Pircher wurde 1.; Gerlinde Baldauf 2.; Andrea Riedl 3. und Helmut Platzgummer 3.;

Detail am Rande: Ilse Schütz und Hubert Pilser haben erst vor drei Wochen den Düsseldorf-Marathon mit sehr gutem Erfolg bestritten und absolviert. (r)

ie erste Meisterschaft in der Landesliga hat Partschins sehr gut bewältigt. Mit dem Spiel gegen Neugries haben die Partschinser den dritten Sieg hintereinander errungen und den guten 5. Tabellenplatz erobert. Es war ein erkämpfter Sieg gegen ein sehr motiviertes Neugries, welches seine letzte Chance für den Klassenerhalt bis Spielende zu nutzen versuchte. FußballPräsident Franz Volker (im Bild) erklärt sich sehr zufrieden, dass seine erste Mannschaft die erste Landesliga Meisterschaft ohne Abstiegsprobleme durchgespielt hat. Die Motivation des Teams ist gut und die Mannschaft hält zusammen. (lp)


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Goldrain: • Helle 3-Zimmerwohnung mit großer Terrasse € 178.000.Morter: • Sanierungsbedürftiges Einfamilienwohnhaus und neue 2-Zimmerwohnung, KlimaHaus B Vetzan: • Großzügige Doppelhaushälfte in sonniger Panoramalage Martell: • Baugrundstück 1.200 m² Taufers i.M.: • Kulturgrund ca. 2.500 m²

Infos und Anmeldung: Zoderer Elke 335/6977262 www.fc-suedtirol.com

Neu eingetroffen

Kinderwagen

Schlanders, Tel. 0473 730 398

Zu vermieten: Latsch: Teilmöblierte 3-Zimmerwohnung an Provinzansässige Schlanders: Komplett möblierte Kleinwohnung und 3-Zimmerwohnung an Ortsansässige Heidelinde Gurschler · Immobilien Goldrain - Tel. +39 0473 743057 heidelinde@wohntraeume.it


44 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 11-15

28.05.15

Allfälliges

Stellenmarkt ®

Wind-Termine

Familienfest

der Pferdefreunde Glurns Wann: Sonntag, 31. Mai 2015 – ab 10.00 Uhr Wo: Gelände der Pferdefreunde bei Söles Programm: Kinderanimation, Kinderreiten, Kinderschminken, Spiele, Musik, Unterhaltung mit Clown Weidi, Speis und Trank Alle sind herzlich eingeladen. Eintritt frei

Momente der Kraft und Stille Mit Benedikt im Glauben unterwegs Wann: Mo, 15.06.2015 – Fr, 19.06.2015 Beginn Mo. 09.00 Uhr, Ende Fr. 14.00 Uhr Referent: P. Philipp V. Kuschmann Ort: Kloster Marienberg Anmeldeschluss: Montag, 01.06.2015 begrenzte Teilnehmerzahl Wo: Kloster Marienberg Tel. 0473 843989, info@marienberg.it Erfolg mit einer Anzeige in „Wind-Termine“! Wollen Sie Ihre Veranstaltung, Ihre Kurse, Ihre Vorträge usw. erfolgreich ankündigen? Anzeige mit Bild und Text (92 x 30 mm) in „Wind-Termine“ Euro 50 + MwSt. Sie können Ihre Anzeige telefonisch (0473 73 21 96), per Fax (0473 73 24 51) oder per E-mail (info@vinschgerwind.it) aufgeben.

Zahnarztpraxis Schlanders/Laas Tel. 0473 626 699

Implantate und Kieferchirurgie P.S. Wir sind NIE nach Latsch übersiedelt!

Erfolg mit Kleinanzeigen 1 Modul (44 mm x 21 mm) Euro 20 + MwSt. Rufen Sie an: Tel. 0473 73 21 96 Fax: 0473 73 24 51 info@vinschgerwind.it

LAAS, Tel. 0473 62 67 55

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir

Elektrogesellen Senden Sie bitte Ihr Bewerbungsschreiben an office@elwgr.it

Wir suchen ab sofort eine Bedienung und ein ServiceLehrmädchen im 2. od. 3. Lehrjahr. Hotel Alte Mühle, Schluderns Tel. 0473 615 238 Weißes Rössl Latsch sucht ab sofort junge Kellnerin mit Erfahrung in der Gastronomie; Arbeitszeiten von 09.00 bis 15.00 Uhr (Montag Ruhetag); ohne Unterkunft Tel. 340 80 15 246

Kindermädchen

in Jahresstelle in Kastelbell gesucht Tel. 347 58 73 049


28.05.15

Vinschgerwind 11-15

/Kleinanzeiger/ 45

Stellenmarkt

Wir suchen einen motivierten, flexiblen

Mitarbeiter

Eyrs – Prad – Mals Wir suchen

Hydraulikerlehrling Bewerbung unter info@kuntner-gmbh.eu oder Tel. +39 335 61 96 343 – Karlheinz

Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir ab sofort, ganztägig eine

Verkäuferin

für unser Geschäft in Mals. Erfahrung und gute Sprachkenntnisse sind von Vorteil. Bewerbungen bitte an: verwaltung@electropeer.it

Buchhalter/in Kleinbusse und Busse Wir suchen für unser Team einen

Busfahrer mit Führerschein D

mit Berufsbefähigungsnachweis und/ oder Führerschein B CAB in Teilzeit oder mehr nach Absprache. Info und Bewerbung an: info@zionreisen.eu

gesucht

in Müstair senden Sie Ihre Bewerbung an

info@gasph.ch

Bäckergeselle und Hilfsarbeiter gesucht.

Gastwirt/in – Köchin/Koch

Einheimische

Gemischtwarengeschäft in Schluderns sucht Lehrmädchen oder Hilfsverkäuferin auch in Teilzeit Tel. 0473 615 223 oder 346 51 50 709

Bäckerei Fuchs Martell Tel. 0473 744 524

Äpfelzupfer

nach Goldrain gesucht Tel. 347 01 65 653

Student/in zur Mithilfe

in den Sommermonaten für Bar, Restaurant Steinbock in Glurns gesucht Tel. 0473 831 495

in der Disposition

Ihre Aufgaben umfassen: · Auftragsannahme und Bearbeitung, Einteilen der LKW’s und Fahrer Ihr Profil: · Abschluss einer Oberschule oder Erfahrung im Transportwesen · Gute Italienischkenntnisse und Grundkenntnisse in der Englischen Spache · PC- Erfahrung und Kenntnisse von MS Office · Bereitschaft zu selbständiger Arbeit, sowie Kontaktfreudigkeit und Teamfähigkeit Sollten sie Interesse an dieser Tätigkeit haben, dann schicken Sie Ihre Bewerbung samt Lebenslauf an: Lechner Trans d. Lechner Dennis; Dr. Franz Tappeiner Gasse 1 – 39023 Laas oder E-Mail: karin@lechner-bz.eu Wir sind ein renommierter Zimmereibetrieb im Bereich Holzhausbau und suchen für die Erweiterung unseres Teams

Zimmerer oder Tischler, bevorzugt mit Berufserfahrung.

Wenn Sie Herausforderungen gerne annehmen, freuen wir uns über Ihre Bewerbung an kathrin.gander@gmx.net oder Sie rufen an unter 335/7018783 oder 347/3040478

Suchst du die Herausforderung und möchtest dein eigenes Unternehmen gründen und ein Gasthaus führen? Wir bieten stilvolles Ambiente. Tel. 0473 622 196

Motiviertes, fleißiges 15 jähriges Mädchen sucht Stelle als

Friseurlehrling

im Raum Mittel- Untervinschgau Tel. 0473 623 628

SEG Schluderns-Glurns Energiegenossenschaft Die SEG betreibt zwei Fernheizwerke in Schluderns und Taufers und beliefert über 700 Kunden in den Gemeinden Schluderns, Glurns und Taufers mit umweltfreundlicher Energie. Über unser Glasfasernetz in Taufers stellen wir Breitbandinternet zur Verfügung, demnächst auch in Schluderns. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen engagierten

Heizwart/Techniker Bevorzugt werden Bewerber mit

Der Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse, VI.P Gen. landw. Gesellschaft in Latsch sucht zur Verstärkung des Verkaufsdispositionsteams eine/n dynamische/n

Verkaufsdisponenten/in Ihr Profil: Reifediplom oder höhere Schulbildung, Italienisch-, Englischund Spanischkenntnisse, EDV-Kenntnisse, verantwortungsbewusste Arbeitsweise, Kontaktfreudigkeit, Teamgeist, Flexibilität. Wir bieten: abwechslungsreiche Tätigkeit, angenehmes Betriebsklima, regelmäßige Weiterbildung und eine leistungsgerechte Entlohnung. Wenn Sie an dieser Tätigkeit interessiert sind, schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen innerhalb 8. Juni 2015 an die Direktion der VI.P Gen. landw. Gesellschaft, Hauptstraße 1c, 39021 Latsch (mail: josef.wielander@vip.coop). Absolute Diskretion wird zugesichert.

- Fachausbildung als Elektriker/Elektrotechniker oder Gewerbeoberschule und Praxiserfahrung - Erfahrung mit Steuerungen, Regelungen, Automation - guten EDV-Kenntnissen, idealerweise auch im Netzwerkbereich - Bereitschaft Neues zu lernen - Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein - Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung Wir bieten einen sicheren und hochqualifizierten Arbeitsplatz mit Weiterbildungsmöglichkeiten und leistungsgerechter Entlohnung. Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit Lebenslauf an: Energiegenossenschaft SEG Wiesenweg 4/A 39020 Schluderns Tel. +39 0473 614077 Mail info@seg.bz.it

Weitere Informationen über uns im Internet unter www.seg.bz.it


46 /Kleinanzeiger/

Vinschgerwind 11-15

28.05.15

Jahrestag/Danksagungen Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen…

Ich bin nicht weit weggegangen, ich tausche nur die Räume, ich lebe in Euch und geh durch Eure Träume.

Albert Schweizer

5. Jahrestag

Wolfgang Meister

(Michelangelo)

* 18.02.1959 † 03.06.2010 Schlanders

Johanna Charlotte Stecher geb. Spechtenhauser

Überall sind Spuren deines Lebens, kein Tag vergeht ohne lieben Gedanken an dich.

* 31.12.1942

Wir gedenken deiner ganz besonders beim Abendgottesdienst am Sonntag, 31.05.15 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Schlanders. Irene, Alexander und Max

† 13.4.2015

Es ist schwer einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es gibt Kraft zu erfahren wieviel Liebe, Freundschaft und Achtung Ihm entgegen gebracht wurde.

DANKE

Weinet nicht. Ich hab es überwunden. Ich bin erlöst von Schmerz und Pein, denkt gern zurück an mich in schönen Stunden und lasst mich in Gedanken bei euch sein. Die vielen Beweise und Zeichen der Anteilnahme in den Stunden des Abschieds unseres lieben

Hubert Kiem

für die vielen Beileidsbekundungen, Kerzen, Blumen und Spenden, für jeden Händedruck sowie jede Umarmung mit tröstenden Worten. Für das überwältigende Geleit auf Muttis letztem Weg sagen wir von Herzen Vergelt’s Gott. S c h l a n d e rs , im Mai 2015 Bestattungen

TONEZZER

Die Trauerfamilie

Schlanders

„Kiemen-Hubert“

* 20. 4. 1926

haben uns tief bewegt. Es war uns ein großer Trost. Darum sagen wir danke - allen Verwandten, Bekannten und Freunden - dem Herrn Dekan Rudolf Hilpold und dem Kirchenchor von Tschars für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier - der Feuerwehr Tschars, dem Imkerbund Kastelbell/Tschars sowie den Frontkämpfern - den Vorbetern Vinzenz Alber und Adolf Breitenberger - dem Mesnerdienst und den Ministranten - den Krankenschwestern des Hauskrankenpflegedienstes - allen, die an den Rosenkränzen und an der Beerdigung teilgenommen haben - allen, die uns ihr Mitgefühl ausgedrückt haben und unseren lieben Verstorbenen weiterhin in Erinnerung behalten. Tschars, im Mai 2015

Bestattungen

Die Frau Moidl die Kinder mit Familien

TONEZZER Schlanders

Werden Sie bei uns Mitglied Info: 0473 621 721

Kinderkrebshilfe Südtirol „Regenbogen“

www.kinderkrebshilfe.it Ihre Spende hilft! Infos unter 0472 83 48 24

Ich habe den Berg erstiegen, der euch noch Mühe macht, drum weinet nicht, ihr Lieben, ich hab mein Werk vollbracht.

† 25. 4. 2015

Anton Pöhl „Linter-Toni“ * 5.7.1953

† 8.5.2015

Die vielen Zeichen der Anteilnahme in den schweren Stunden des Abschieds haben uns tief bewegt. Sie waren uns ein großer Trost. Darum sagen wir danke - allen Verwandten, Bekannten und Freunden, die uns ihr Mitgefühl haben zukommen lassen - allen Beteiligten an den Abendrosenkränzen und für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier - für die vielen Kerzen- und Gedächtnisspenden Danke allen, die unseren Toni in lieber Erinnerung behalten. Morter, im Mai 2015 Bestattungen

TONEZZER Schlanders

Die Trauerfamilie


28.05.15

Vinschgerwind 11-15

/Kleinanzeiger/ 47

Jahrestag/Danksagungen Zwei fleißige Hände ruhen, ein gutes Herz steht still, zwei liebe Augen schlafen nun, wie´s der Schöpfer will.

Bruno Moser -Tischler Bruno-

*30.10.1930 † 19.04.2015 Stilfserbrücke

Danke

für die große Anteilnahme, für das stille Gebet, für den Händedruck und jede Umarmung, für tröstende Worte gesprochen oder geschrieben, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für das Rosenkranzgebet, für die Teilnahme am Gottesdienst, für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier, für die vielen Spenden. Ein besonderer Dank gilt der Pflegerin Goga, Frau Dr. B. Scocir, der Krankenschwester Monika sowie dem Pflegepersonal vom Sprengel Mals für die liebevolle Betreuung. Deine Trauerfamilie

Allfälliges/Weiterbildung

Der Kreis – Theater im Vinschgau „Der kaukasische Kreidekreis“ Bertolt Brecht Regie: Christoph Brück Ort: Kulturhaus Karl Schönherr, Schlanders Aufführungstermine: F r. 29.05.15, 20.00 Uhr; Sa. 30.05.15, 20.00 Uhr; So. 31.05.15, 17.00 Uhr; Di. 02.06.15, 20.00 Uhr; Fr. 05.06.15, 20.00 Uhr; Sa. 06.06.15, 20.00 Uhr; So. 07.06.15, 17.00 Uhr; Do. 11.06.15, 20.00 Uhr; Fr. 12.06.15, 20.00 Uhr; Sa. 13.06.15, 20.00 Uhr; Einführung in das Stück: Jeweils 40 Minuten vor Aufführungsbeginn Reservierung: Tel. 348 7439724 (Nadja Senoner) täglich ab 16.00 Uhr oder über reservierung@derkreis.it Reservierungen bleiben bis 15 Min. vor Aufführungsbeginn aufrecht. Kasse: 1 Stunde vor Aufführungsbeginn.

Allfälliges/Weiterbildung Das Fischgeschäft in Schlanders Geöffnet: Dienstag bis Samstag

Tel. 0473 620 493 (Göflanerstr. 8) Schnelle Hilfe bei Nacken- Kopf- und Rückenschmerzen durch gezielte, professionelle Massagen

Schluderns Neue Telefonnummer:

0473 616 909

Sehbehinderter Mann aus Schluderns sucht einen

Tandemradpartner.

Hast du Spaß am Radfahren? Wenn ja, dann melde dich bitte bei mir. Handy 347 81 31 800

Weiterbildung vor Ort Sprachen

Vorbereitungskurs auf die Zweisprachigkeitsprüfung Internationales Sprachenzertifikat „Plida“ Cristina Baldi TERMINE wird bei der Anmeldung bekannt gegeben – Beginn Anfang Juli 2015 UHRZEIT 18.30 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen ORT WFO Schlanders Kursbeitrag 185 Euro (ohne Prüfungsgebühren) ANMELDESCHLUSS Mo, 15.06.2015

Freizeit

REFERENT/IN

TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS Zielgruppe

REFERENT/IN

Freizeit

Feilen, sägen & schleifen – arbeiten mit Ytong REFERENT/IN

TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS Zielgruppe

Info – Anmeldung:

Martina Thanei und Elisabeth Klotz Mo, 22.06.2015 09.00 Uhr – 16.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen Jugendzentrum Schlanders 20 Euro (inkl. Material und Mittagessen) Mo, 15.06.2015 Kinder und Jugendliche (8 – 14 Jahre)

Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Der Malspur folgen

Freizeit

Martina Thanei Di, 23.06. + Di, 29.06.2015 14.15 Uhr – 17.45 Uhr, insgesamt 2 Treffen Latsch, Maltraum des Seniorenheimes 28 Euro (inkl. Material) Mo, 15.06.2015 Kinder und Erwachsene

Hüttenlager – Auszeit am Tomberg REFERENT/IN

Martina Thanei und Karin Gärber TERMINE Mo, 06.07. – Do, 09.07.2015 UHRZEIT Ankunft: Mo, 14.00 Uhr – 16.00 Uhr, Abreise: Do, 15.00 Uhr, insgesamt 4 Treffen ORT Tomberg, Kastelbell Kursbeitrag 100 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 22.06.2015 Zielgruppe Kinder und Jugendliche (8 – 14 Jahre)

Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it

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& www.tageszeitung.it

ABO 2015

ABO PRINT Ja, ich möchte ... 1 Kiosk-Jahresabo zum Preis von 279 € 1 Post-Jahresabo zum Preis von 279 € Ich bezahle sofort nach Rechnungserhalt mit Erlagschein (Erscheint täglich von Dienstag bis Samstag) DIE NEUE SÜDTIROLER TAGESZEITUNG Tel. 0471/980598 Fax: 0471/980596 abo@tageszeitung.it www.tageszeitung.it NAME STRASSE PLZ/ORT STEUERNUMMER TELEFON UNTERSCHRIFT

ABO ONLINE Ja, ich möchte ... 1 Jahresabo zum Preis von 245 € 1 Jahresabo Print & Online zum Preis von 344 € 1 Jahresabo Online bei bestehenden Printabo, verfällt zeitgleich mit Printabo zum Preis von 65 € Ich bezahle sofort nach Rechnungserhalt mit Erlagschein (Erscheint täglich von Dienstag bis Samstag)

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