Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n° 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
Nr. 1 (267) 07.01.16 I.P. 12 Jg.
www.vinschgerwind.it
Der Reformer
Arnold Schuler im „Wind“-Gespräch
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4 /politik/
Vinschgerwind 1-16
Wind - online
SEL kauft Edisonanteile
Kommentar
Spannungsgeladenes 2016 Das Jahr 2016 verspricht ein spannendes zu werden. Im Stromsektor etwa gibt es Neuerungen und Änderungen: Die Gemeinden von Laas bis Graun haben das Stromnetz von SELnet gekauft und seit 1.1.2016 wird das Stromnetz im oberen Vinschgau vom Vinschgauer Energiekonsortium verwaltet (außer jenes in Prad und in der Gemeinde Stilfs). Na, hoffen wir, dass es zu keinen Stromschwankungen oder gar Stromausfällen kommen wird. Die SEL hat kurz vor dem Jahreswechsel die Edison-Anteile was den Vinschgau betrifft - an den Kraftwerken in Glurns und Kastelbell und in Laas gekauft. Der Vinschgau ist damit so gut wie „edisonfrei“. Was das für die Vinschger Gemeinden bedeutet, die ja z.B. mit insgesamt 8 Prozent an der Reschenstauseekonzession beteiligt sind, muss sich 2016 zeigen. Dann rollen noch andere Dinge an: eine Pestizidregelung bzw. ein Verbot für bestimmte Spritzmittel wird in der Gemeinde Mals erwartet. Die Gemeinderatswahl in Schluderns wird im Mai kommen. Mal schaun, was in der Gemeinde Graun in Richtung Kaunertal und in Richtung Verbindung St. Valentin-Schöneben ablaufen wird. Auch wird es in Partschins mit dem Ensemble „Maria Schutz“ interessant - Enesembleschutz gegen Durchführungsplan heißt es dort. Jedenfalls wünsch’ ich allen unseren Leserinnen und Lesern ein spannendes, ein erfolgreiches und ein gesundes neues Jahr 2016. Erwin Bernhart
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Sind Sie dafür, dass in Langtaufers eine Gondelbahn auf’s Karlesjoch gebaut werden soll?
50,2 %
Neue Umfrage: Welche Erwartungen verbinden Sie mit dem neuen Jahr 2016? Eher positive oder eher negative?
49,8 % Bin dafür
Bin dagegen
Stromnetz in Vinschger Hand Vinschgau - Die Gemeinden haben das Stromnetz von Laas bis Reschen von der SELnet gekauft und gleichzeitig die Verwaltung des Netzes an das Vinschgauer Energiekonsortium weitergegeben. Mit 1. Jänner 2016 wird gestartet - vorerst noch mit der Hilfe von SELnet.
Foto: Erwin Bernhart
„Damit haben wir ein besonders für den Vinschgau leidvolles Kapitel einer fermdbestimmten und ausschließlich gewinnorientierten Energiepolitik beendet.“ (Landesrat Richard Theiner)
07.01.16
Nach dem Unterschreiben des Kaufvertrages: Erleichterung und Hoffnungen bei den Gemeindeverwaltern, Zuversicht bei den Verantwortlichen des Vinschgauer Energiekonsortiums VEK, Kooperationsbereitschaft bei den Verantwortlichen der SELnet: ein historischer Moment im Vinschgau
von Erwin Bernhart
A
m 16. Dezember 2015 haben die Bürgermeister von Graun, Mals, Glurns, und Laas, die Bürgermeisterin von Taufers, der außerordentliche Kommissär von Schluderns und der Obmann der Energiegenossenschaft Prad ihre Unterschriften vor dem Notar Paolo Stefani am Sitz der Bezirksgemeinschaft Vinschgau in Schlanders geleistet: Das Stromnetz von Laas bis Graun ist damit in den Besitz der Gemeinden übergegangen. Ein historischer Moment, dessen Tragweite noch nicht abgeschätzt werden kann. In den Minuten zuvor sind in politischen Gremien die diesbezüglichen Beschlüsse gefallen. Der Gemeindeausschuss von Mals hat den entsprechenden Beschluss um 10.30 Uhr am Vormittag des selben Tages dingfest gemacht, wobei die Generalse-
kretärin Monika Platzgummer Spiess dem Beschluss ein nur „bedingt zustimmendes Gutachten“ erteilt hat. Die Gemeinden haben für die Übernahme des Stromnetzes eine schöne Stange Geld auszulegen. So hat die Gemeinde Mals 3.587.700 Euro zu zahlen, die Gemeinde Graun 1.755.500 Euro, die Gemeinde Laas 1.395.500 Euro, die Gemeinde Schluderns 782.800 Euro, die Gemeinde Glurns 633.400 Euro und die Gemeinde Taufers 393.600 Euro. In den Gemeinden Prad und Stilfs werden die dortigen E-Werksgenossenschaften ihr Netz auf dem jeweiligen Gemeindegebiet vervollständigen. Zugegen war von der Verkäuferseite SELnet Präsident Luis Amort. Ein wesentlicher Bestandteil des Kaufvertrages war der Konzessionsvertrag mit dem Vinschgauer Energiekonsortium VEK. Die Bürgermeister
haben diesen Konzessionsvertag gleichzeitig mit dem Kaufvertrag unterschrieben. So ist das Stromnetz zwischen Laas und Graun seit 1.1.2016 0.00 Uhr in den Händen des VEK. Allerdings hat VEK-Obmann Alexander Telser im Vorfeld einen Dienstleistungsvertrag mit SELnet in Aussicht. Dazu waren Interventionen von EnergieLandesrat Richard Theiner und Ressortdirektor Florian Zerzer notwendig. Ein reinigendes Gewitter sozusagen, um eine arge und wenig schmeichelhafte Optik vermeiden zu können. Das VEK hatte schon vorsorglich bei einem privaten Trientner Dienstleister angeklopft. Luis Amort versprach in Schlanders eine Kooperationsbereitschaft von Seiten der SELnet. Details sind noch zu klären. Ein Jahr soll vorerst dieser Dientsleistungsvertrag dauern, Zeit für das VEK, sich aufzustellen.
07.01.16
Vinschgerwind 1-16
/politik/ 5
Schlanders
„Kein Kubaturgeschenk“
Die neue Präsidentin
B
oshaft und - fast schon - hinterhältig. Das sei der VinschgerWIND in seiner Berichterstattung rund um das Palabirnhaus in Schlanders gewesen. Bestechung sei unterschwellig suggeriert worden. „Soviel möchte ich in eigener Sache vorausschicken. Ich selbst nehme es sportlich“, rügte der Bürgermeister
Dieter Pinggera bei der Ratssitzung vor einer Woche, „meine Frau, die in dieser Angelegenheit eine reine Privatperson ist, nicht.“ Das eine hätte mit dem anderen gar nichts zu tun. Das eine ist der Wohnungskauf der Frau Bürgermeisterin von der Pohl Immobilien GmbH, das andere ist die Kubaturerhöhung
von 2,9 auf 3,3 Kubikmeter Baudichte, angesucht von der Pohl Immobilien GmbH. „Eine Bagatelle“, schob der Bürgermeister nach. Der HGV mit Präsident Manfred Pinzger an der Spitze, der ebenerdig die Räumlichkeiten im neuen Palabirnhaus bezieht, brauche einfach mehr Platz. Mogelpackung oder Kubaturgeschenk sei vom VinschgerWIND unterstellt worden, derer sich – wenn man möchte – die Staatsanwaltschaft annehmen könnte. Und geschenkt werde schon gar nichts. Pinggera: „Die wesentliche Entscheidung liegt beim Gemeinderat“. Der Gemeinderat hat die Entscheidung gefällt: Einstimmig. Für die Kubaturerhöhung. Mit der Auflage, dass die Silhouette unangetastet bleibt. Nur soviel in eigener Sache: Das Wort Bestechung ist dem VinschgerWIND nie in die Feder geflossen. Auch nicht suggestiv. Politische Macht soll und muss – wie bereits angemerkt - hinterfragt werden dürfen. Angelika Ploner
M
onika Holzner Wunderer, die ehemalige Kulturreferentin ist die neue KulturhausPräsidentin in Schlanders und beerbt Martin Trafoier. Ein Glücksgriff war Trafoier vor fünf Jahren und ein Glücksgriff ist Holzner Wunderer als zukünftige Präsidentin. Inge Pinzger Pöder, Stefano Tarquini und Karl Fleischmann stehen ihr als bewährte Verwaltungsmitglieder zur Seite, neu im Rat ist: Gertraud Wellenzohn Wielander. (ap)
Foto: Angelika Ploner
Fotos: Angelika Ploner
Schlanders
Graun/St. Valentin/Reschen
Machbarkeitsstudie Haideralm-Schöneben liegt vor n der Gemeinde Graun gibt es in Sachen Liftanlagen Aufbruchstimmung. Der Gemeinderat hatte am 30.12. 2015 die Machbarkeitsstudie, welche auch den skitechnischen Zusammenschluss St. ValentinSchöneben beinhaltet, zu begutachten. In der vom Brunecker Ingenieur Erwin Gasser verfassten Studie wird die Verbindung Haideralm-Schöneben als Rettungsanker für die Haideralm angesehen. Die Investitionssumme für die „kurzfristigen Vorhaben“ (20-jährige Generalrevision der Kabinenbahn St. Valentin; Verbindungsbahn HaideralmSchöneben mit dazugehöriger Verbindungspiste; Lawinenverbauungen, neue Skipiste Plan Grand; Erneuerung der Beschneiungsanlge auf der Haideralm; Abbau des Seebodenliftes;
Foto: Erwin Bernhart
I
BM Heinrich Noggler: „Die Verbindungen Haideralm-Schöneben und Langtaufers-Kaunertal sollen unabhängig voneinander weiterverfolgt werden.“ 30-jährige Generalrevision der Kabinenbahn Reschen-Piz Schöneben) belaufen sich auf rund 25 Millionen Euro. 4 Millionen Ei-
genkapital sollen die beiden Liftgesellschaften einbringen (an der Haider AG hält die Gemeinde 60% und an der Schöneben AG rund 20% der Aktien), gut 9 Millionen über ein längerfristiges Darlehen und man rechnet mit 11,5 Millionen Euro an Landesbeiträgen. BM Heinrich Noggler weist darauf hin, dass in der Studie auf die kommenden 10 Jahre geblickt wird und dass, will man die Haideralm langfristig absichern, eine Verbindungsbahn zu Schöneben die einzige Möglichkeit dazu darstellt. Allerdings, sagt Noggler, solle die vorliegende Machbarkeitsstudie unabhängig von einer kommenden Machbarkeitsstudie für eine skitechnische Verbindung LangtaufersKauntertal gesehen werden. „Es sollen beide unabhängig
voneinander weiter verfolgt und weitergebracht werden“, sagt Noggler zum Vinschgerwind. Genauso sieht es der für die Liftanlagen zuständige Referent Franz Prieth. Bereits 2009 wurde für die skitechnische Verbindung der Haider Alm und Schöneben eine Umweltverträglichkeitsstudie erstellt, welche von der Landesregierung im März 2010 mit Auflagen genehmigt worden ist. Seither hat man im Oberland kosten- und umweltsparende Varianten studiert, bis sich die beiden Liftgesellschaften auf die vorliegende Studie geeinigt haben. Der Gemeinderat von Graun hat nun ein positives Gutachten dafür abgegeben, so dass der Weg in Richtung Raumordungskommission frei gemacht worden ist. (eb)
6 /Titel/
Vinschgerwind 1-16
07.01.16
Ziel ist Ökologisierung der Landwirtschaft Arnold Schuler, als Landesrat unter anderem zuständig für die Gemeinden, für die Landwirtschaft, für die Forstwirtschaft hat viele Baustellen offen. Schuler spricht im „Wind“-Gespräch über die Gemeindenfinanzierung, über Verzögerungen bei Auszahlungen, über Altlasten, über eine Ökologisierung der Landwirtschaft und über das Marmorproblem. Vinschgerwind: Herr Landesrat, Sie haben viele Fronten offen. Beginnen wir bei der Gemeindenfinanzierung und da mit einem konkreten Beispiel: Die Gemeinde Graun erhält für das kommende Jahr rund ein halbe Million Euro weniger an Zuweisungen. Die Verwalter am Reschenpass haben große Schwierigkeiten, den Gemeindehaushalt zu erstellen. Müssen Sie nachbessern? Arnold Schuler: Wir haben bestimmte Reserven für bestimmte Situationen vorgesehen. Ob die Gemeinde Graun da hineinfällt, müssen wir schauen. Graun hat sicher ein Problem, weil scheinbar die Stromeinnahmen für die Gemeinde rapide zurückgegangen sind. Das sind Dinge, die wir im Gemeindenfinanzierungsmodell nicht berücksichtigen konnten, weil wir von der IstSituation ausgegangen sind. Deshalb haben wir auch eine Million Euro als Reserve vorgesehen, um auf Sondersituationen reagieren zu können. Im Übrigen fehlt der Gemeinde Graun gegenüber 2014 nicht ein halbe Million Euro, sondern 165.000 Euro gegenüber der Finanzierung von 2014. Graun, um bei diesem Beispiel zu bleiben, hatte in den letzten Jahren große Wirtschafts- und Verwaltungsüberschüsse. Vinschgerwind: Nochmal: Müssen Sie nachbessern? Schuler: Der Reservefond ist dafür da, unvorhersehbare Dinge korrigieren zu können. Das betrifft vor allem kleine Gemeinden. Vinschgerwind: Bleiben wir beim konkreten Beispiel: Jene Gemeinden, die sich in der Vergangenheit zum Beispiel beim Strom, eine zusätzliche Einnahmequelle erkämpft haben, werden mit Ihrem Modell, so hat es jedenfalls der Bezirkspräsident Andreas Tappeiner ausgedrückt, regelrecht bestraft. Schuler: Tatsache ist, dass man sich auch in den letzten Jahren schon darüber einig war, dass beim neuen Finanzierungsmodell die Einnahmen der Gemeinde mit zu berücksichtigen sind, dies aber nicht im vollen Ausmaß. Mit dem neuen Modell werden bei allen Einnahmen, egal ob aus Stromerlös oder Immobiliensteuer, nur die Spitzen genommen, d.h. diese werden nur zum Teil
eingerechnet. Damit soll die Schere, die sich zwischen den Gemeinden aufgetan hat, etwas geschlossen werden. Vinschgerwind: Das Modell der Gemeindenfinanzierung ist offenbar nicht ganz ausgegoren. Schuler: Das Modell als solches wird eigentlich von allen anerkannt. Es gibt allerdings Forderungen, es noch zu ergänzen. Wenn wir uns die Investitionen ansehen, dann steigen die Vinschger Gemeinden überdurchschnittlich gut aus. Auch weil als ein Berechnungsschlüssel die Fläche einer Gemeinde herangezogen wird und die Vinschger Gemeinden sind flächenmäßig im Durchschnitt groß. Der große Wurf der neuen Gemeindenfinanzierung ist aber ein anderer. Im Jahr 2008 hatten wir eine Gesamtverschuldung aller Gemeinden in Südtirol von 1,2 Milliarden Euro. Weil viele Investitionen über Darlehen bei der Depositenkassa geschultert worden sind. Mit diesem System wären wir an die Wand gefahren. Dieser Umstand hat mich bewogen, als Präsident des Gemeindenverbandes zu kandidieren. 2008 haben wir dann den Rotationsfond eingeführt, seitdem ist allein die Zinslast von 60 auf 40 Millionen Euro gesunken. Und nun wollen wir auf einen Investitionsfond umsteigen, also auf Kapitalbeiträge für die Gemeinden. Das wird für den laufenden Teil der Gemeinden eine enorme Entlastung geben. In einigen Jahren wird es nur Gewinner geben. Derzeit werden von den Gemeinden insgesamt 140 Millionen Euro jährlich für die Rückzahlungen alter Darlehen und für den Rotationsfond zur Verfügung gestellt. Diese Rückzahlungen werden mit dem neuen Investitionsfond gegen Null gehen. Ich gebe zu , dass es in der Umstellungsphase nicht leicht werden wird. Aber mit dieser Entlastung werden den Gemeinden große Spielräume für den laufenden Teil eröffnet. Deshalb habe ich die Gemeindeverwalter gebeten, nicht nur die derzeitige Situation zu sehen, sondern vor allem nach vorne zu schauen. Vinschgerwind: Themenwechsel: Sie sind als Landesrat auch für die Landwirtschaft zuständig. Auch da geht’s ums Geld. Sie wollen eine Menge Geld in die Forschungs-
offensive für die Berglandwirtschaft stecken, knausern aber mit der Auszahlung z.B. der Alpungsprämie. Verstehen Sie, wenn die Bauern sauer sind? Schuler: Natürlich verstehe ich das. Die Bauern haben erwartet, dass die Beiträge wie bisher fließen. Das hat nicht funktioniert, weil wir in einer Umstellungsphase bei den Förderprogrammen der EU sind. Das sind 7-Jahres-Programme. Es hat enorme Verzögerungen gegeben. Der Start war für 2014 vorgesehen. Effektiv genehmigt wurde unser Programm - als erstes in Italien - im Mai 2015. Also mit mehr als einem Jahr Verspätung. Das zweite Problem war die Datenerhebung bzw. die Datenübermittlung. Dass
07.01.16
Foto: Erwin Bernhart
die Bauern, die auf das Geld hart gewartet haben, ein Problem damit hatten, verstehe ich. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass auf politischer Ebene mehr Geld herausverhandelt worden ist. Das wird sich in Zukunft positiv auswirken, d.h. es werden künftig wesentlich mehr Geldmittel für die Berglandwirtschaft bereit gestellt werden als bisher. Vinschgerwind: Die Verzögerungen werden Ihnen angelastet. Schuler: Sicher, ich bin politisch verantwortlich und Probleme werden auf mich projiziert. Aber ich bin überzeugt, dass man den Wert der Verhandlungen in den nächsten Jahren erkennen wird. Zudem habe ich als Landesrat Rückstände von rund 74 Millionen Euro an Beitragsgesuchen übernommen. Die sollen in dieser Legislatur abgestottert werden. Und beim Berggesetz sind nochmals Ansuchen von früher von rund 115 Millionen Euro vorhanden. Deshalb haben wir einen Aufnahmestopp verhängt. Das kommt natürlich nicht gut an. Vinschgerwind: Eine andere Front sind die Pestizide. Arbeiten Sie in der Gemeinde Mals an der Gemeinde-Verordnung für eine pestizidfreie Gemeinde mit? Schuler: An der Verordnung arbeite ich nicht mit. Wir haben allerdings eine Arbeitsgruppe eingesetzt, in der eine Weiterentwicklung der Landwirtschaft im oberen Vinschgau diskutiert wird. Dazu wird um
Unterstützung über eine Interreg-Projekt angesucht. Vinschgerwind: Läuft dieses Projekt unabhängig von der Verordnung, in der die Gemeinde Mals das Pestizidverbot regeln will? Schuler: Die Verordnung ist eines. Da weiß man, dass das nicht leicht sein wird, das einzuhalten, was man den Leuten versprochen hat. Zentrales Thema muss es aber sein, wie die Entwicklung der Landwirtschaft im oberen Vinschgau sein wird. Man wird alle an einen Tisch holen müssen, um zu diskutieren, was das Ziel sein kann, wie ein Modell aussehen kann. Das finde ich eine spannende Geschichte. Vinschgerwind: Es bleibt ein Damoklesschwert im Hintergrund. Werden die Fronten mit einer Verordnung für ein Pestizidverbot wieder aufgerissen? Schuler: Man hat sich in eine keine leichte Situation hineinmanövriert. Die Botschaft in Mals und auch nach außen war klar: Es gibt ein Pestizidverbot, auch wenn das mit dem Hinweis „soweit rechtlich möglich“ abgemildert worden ist. Die Warnungen, dass man mit einem Pestizid-freien Mals ein Problem haben wird, wurden in den Wind geschlagen. Die Erwartungshaltung ist jetzt groß und nun muss man liefern. Da ist es nicht mehr so einfach. Unabhängig davon, wie diese Verordnung nun gemacht wird, muss es das Ziel sein, zu schauen, wie man die Landwirtschaft im oberen Vinschgau weiterentwickelt. Vinschgerwind: Sind Sie in dieser Arbeitsgruppe persönlich aktiv? Schuler: Mein persönlicher Referent leitet diese Arbeitsgruppe. Man kann nur gemeinsam die Dinge lösen. Nur mit Verboten löst man die Probleme nicht. Vinschgerwind: Der Freistaat Bayern hat seit kurzem, seit September 2015 ein eigenes Bio-Siegel. Ist das auch für Südtirol eine Überlegung wert? Schuler: Das Ziel muss eine stärkere Ökologisierung der Landwirtschaft sein. Auch im Interesse der Landwirtschaft. Man hat sich seit Jahren, das betone ich, auf diesen Weg bewegt. Es sit nicht so, dass nichts passiert ist. Den integrierten Obstbau auf diesem Niveau gibt es sonst nirgends. Ich bin überzeugt, dass sich eine biodynamische, eine biologisch und eine konventionelle Wirtschaftsweise, die sich im vergangenen Jahrhundert weit voneinander entfernt hatten, wieder annähern werden. Das ist ein Prozess, den man nicht mit Verboten regeln kann. Vinschgerwind: Sie sind ein Verfechter der Ökologisierung der Landwirtschaft? Schuler: Ja, sicher. Im Interesse der Landwirtschaft, im Interesse der Gesellschaft. Dieses Spannungsfeld hat man früher nicht gekannt. Wir haben heute einen Vorsprung in Europa und diesen Vorsprung dürfen wir nicht verlieren. Wir müssen diesen Vorsprung weiterentwickeln.
Vinschgerwind 1-16
/Titel/ 7
Vinschgerwind: Als Landesrat für Forstwirtschaft haben Sie im Vinschgau unter anderem auch mit dem Marmortransport zu tun. Sie haben Transporte über die Forststraße nach Göflan genehmigt, das Verwaltungsgericht hat in zwei Urteilen gesagt, dass das nicht rechtens ist. Wie lösen Sie das Problem im Jahr 2016? Schuler: Das ist die große Frage. Die Situation ist verzwickt und schwer zu lösen. Auch weil viel vergiftet ist. Dies ist vor allem auch auf die Geburtsfehler zurückzuführen, weil man bei den zwei Konzessionen unterschiedlich gestartet ist und es deshalb schwierig ist, nachträglich die Dinge richten zu können. Die Unternehmen müssen ihre Tätigkeit ausüben können und der Abtransport muss sichergestellt werden, zu möglichst ähnlichen Bedingungen. Vinschgerwind: Das Verwaltungsgericht hat Ihnen eine Niederlage zugefügt. Setzen Sie auf die künftige Eigenverwaltung des Nationalparkes? Schuler: Sicher. Inzwischen ist dieses Abkommen unterschrieben worden. Wir werden Möglichkeiten für Vorgaben finden. Vinschgerwind: Hängen weitreichende Entscheidungen im Nationalpark auch in Zukunft vom Umweltministerium ab? Schuler: Als Land werden wir meiner Meinung nach mehr Spielraum haben, um Bedinungen und Maßnahmen beim Abtransport von Marmor vorzusehen. Das größte Problem derzeit ist die Situation der Durchfahrt beim Trafratzhof. Wir werden das Mögliche tun, um das Problem des Marmortransportes zu lösen. Vinschgerwind: Noch eine Baustelle im Vinschgau. Wann ändern Sie das Jagdgesetz, damit der Ellerwald bei Schluderns und die Upialm dem Revier Schluderns zugeteilt werden kann? Schuler: Ich werde mich hüten. Weil da Präzedenzfälle geschaffen würden, die eine Lawine loslösen würden. Wenn wir Reviergrenzen verschieben würden, würden wir Tür und Tor öffnen, weil ähnliche Problematiken im ganzen Land zu finden sind. Das Problem der Jagd im Vinschgau ist ganz ein anderes. Das sind die Verbisschäden, die nicht nur ein ökonomisches Problem für die Waldbewirtschaftung sind, sondern vor allem auch ein Problem für die Funktion des Waldes als Schutzwald. Vinschgerwind: In der Vergangenheit hat die Forststation Schlanders bereits eine Erhöhung der Abschussrate gefordert. Die Jäger wollen nicht mehr Wild schießen. Schuler: Für die Jäger ist die Jagd schwieriger geworden. Das Wild wird durch Mountainbiker, Schneeschuhwanderer usw. versprengt. Vinschgerwind: Will man im Nationalpark die Jagd wieder eröffnen? Schuler: Das steht nicht zur Debatte. Man wird an der bisherigen Wildentnahme festhalten. Interview: Erwin Bernhart
Vinschgerwind 1-16
07.01.16
Soforthilfen
Mehr Prozessionsspinner
In einem Beschlussantrag fordern Sepp Noggler, Maria Hochgruber Kuenzer und Albert Wurzer die Landesregierung auf, bis 30. Juni 2016 einen Maßnahmenplan zur Soforthilfe für Bergbauern auszuarbeiten. Dem Antrag hat die Landesregierung zugestimmt.
Die außergewöhnliche Witterung dieses Jahres verursachte auch eine merkliche Zunahme des Prozessionsspinner-Befalls im Vinschgau, heißt es aus dem Forstinspektorat Schlanders. Die Kiefernwälder sind stärker befallen, was auch die jährlich durchgeführten Erhebungen des Forstdienstes nun statistisch bestätigen. Als langfristige Gegenmaßnahme wird die Umwandlung der Schwarzkiefernforste in naturnahe Mischbestände betrieben.
Foto: „Wind“-Archiv
8 /Wirtschaft/
Ökologiepreis 2015
Regionale Kreisläufe veredeln
D
Foto: „Wind“-Archiv
ie Vinschger Frauen im lvh-Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister besuchten kürzlich die Unternehmerin Therese Fiegl in Innsbruck und erlebten das Regional-Marketing der Tirolerin. Grenzüberschreitender Austausch und Lernen von Pionieren –zwei der Jahresschwerpunkte der Unternehmerinnen im lvh führten die Handwerksfrauen 2015 ins Trentino, nach München und kürzlich auch nach Innsbruck. Eine fünfzigköpfige Delegation des Bezirks Vinschgau, unter der Federführung von Obfrau Rita Egger, traf im benachbarte Nordtirol eine wahre Visionärin: die Tirolerin Therese Fiegl. Bereits im Studium beschäftigte sich Terese Fiegl mit regionalen Kreisläufen und hat im Anschluss, mit dem Wissen aus ihrer Diplomarbeit, mit Mut und Begeisterung, ein heute sehr erfolgreiches Unternehmen gegründet. Mit Ihren edlen Schokoladen, Seifen und Bränden interpretiert sie zeitgemäß traditionelle Tiroler Produkte und ist damit sowohl lokal als auch international erfolgreich. Dadurch bestätigt sie, dass Authentizität und Handarbeit mehr denn je gefragt sind und es hier Nischenmärkte zu erschließen gilt. Beeindruckt vom Unternehmergeist dieses echten „Ti-
Im Bild: Die Delegation der Vinschger Handwerksfrauen mit Therese Fiegl roler Herzbluts“, kehrten die Frauen in die Traditionskonditorei Haag in Landeck am Reschen ein. Dort wurden sie vom neu gewählten SWR-Präsidenten des Vinschgaus Hans Moriggl empfangen. Er dankte den Unternehmerinnen für ihren Einsatz für die heimische Wirtschaft und wünschte den Frauen im lvh auch zukünftig, dass sie den Blick über den Tellerrand wagen.
Seit 2002 wird der „Ökologiepreis Vinschgau“ alle zwei Jahre vergeben. Man wolle damit „ökologisch Gutes“ sichtbar machen und naturschonende Initiativen prämieren. Gelingt das? Diesmal kamen alle 5 Nominierungen aus der Gemeinde Mals.
v.l.: Josef Gruber, Willigis Gallmetzer, Friedrich Noggler, Armin Plagg, BM Ulrich Veith, Joachim Winkler und Lea Stecher
von Erwin Bernhart
D
ie Gemeinde, in die der Ökologiepreis 2015 wandern würde, stand lange vor der Preisübergabe fest: Der Ökologiepreis würde in jedem Fall in der Gemeinde Mals bleiben. Denn alle 5 Nominierten - das Haarstudio Viva in Laatsch von Beatrice Raas, die Winzerfamilie Van den Dries vom Weinhaof Calven in Laatsch, die Promotoren für ein pestizidfreies Mals, die Sozialgenossenschaft Vinterra und die Gemeinde Mals selbst mit dem Projekt „Hoache“ - sind in der Gemeinde Mals beheimatet. Josef Gruber von der Umweltschutzgruppe Vinschgau leitete die Preisvergabe im Hotel Greif in Mals am 11. Dezember 2015. Als Trägervereine sind zudem der AVS, Bioland Südtirol, der Bund Alternativer Anbauer, BioVinschgau, Ethical Banking der Raika Prad Taufers und die Arbeitsgemeinschaft für die Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise in die Preisvergabe involviert. „Zielsetzung der Initiative „Ökologiepreis Vinschgau“ ist es, durch die Verleihung eines Preises jene Tätigkeiten oder Projekte hervorzuheben, welche im ökologischen Sinne besonders nachahmenswert sind“, formulieren es die Trägervereine. „Global gedacht und lokal
praktiziert“, sagte dazu der Moderator Gruber. Jeweils ein Vertreter der Trägervereine skizzierte das Tun der Nominierten vor und letzlich fiel die Entscheidung auf die Gemeinde Mals mit dem Interreg-Projekt Diversicultura, in der auch die Aufwertung der „Hoache“ enthalten ist. 2007 sollte ein Feldweg dort asfaltiert werden, blickte der Biologe Joachim Winkler zurück. Die proteste dagegen hätten zwar nichts gefruchtet, aber auf Anregung des damaligen BM Josef Noggler ist eine Broschüre entstanden, Trockenmajern konnten saniert werden und schließlich sei das Interregprojekt Diversicultura daraus entstanden. Gemeinsam mit dem Amt für Landschafstökologie habe man in zwei Jahren ein Landscahftsinventar erstellt und erstaunlicherweise 400 Elemente festhalten können. In diversen Projekten konnten auf den rund 100 Hetar zwischen Mals und Tartsch Kindergarten, Grund und Mittelschule, die Fürstenburg, die Forst, die Fraktion Mals usw. eingebunden werden. Einzige Kritik, so Winkler: „Der Funke ist auf die Bauern noch nicht ganz übergesprungen.“ BM Ulrich Veith nahm den Preis entgegen und spendete das Preisgeld von 2000 Euro dem vor 1,5 Jahren gegründeten Heimatpflegeverein Mals.
Foto: Erwin Bernhart
Vinschgau/Innsbruck
07.01.16
Vinschgerwind 1-16
/Wirtschaft/ 9
Graun/Mals/Schluderns
Erdkabelleitung Reschenpass-Vinschgau
Das Projekt ist auf www.terna.it gelistet und Fragen können unter info-interconnectorITAT@terna.it gestellt werden schmackhaft gemacht. Die Einpsarvorteile dauern 15 Jahre und dann gehen die Leitungen in den Besitz der Terna bzw. des Staates kostenlos über. Die Planung dieser Leitung über den Reschenpass ist im Anfangsstadium, verläuft orografisch rechts des Reschensees, quert bei St. Valentin die Talsohle und verläuft großteils entlang der Hauptstraße, auch
auf der Hauptstraßentrasse durch Mals und Tartsch hindurch und biegt in das Glurnser Umspannwerk. 4 Meter Abstand müsse man von allen bewohnten Gebäuden , von Schulen usw. halten, war die Auskunft auf die Frage eines möglichen Elektrosmoges. Mit einer damit verbundenen Belastung von 3 Mikrotesla ist man in Italien um das 33-fache restriktiver als die EU-Empfehlung von 1999. Ziel des Infromationstages ist es, eventuelle Einwände, Bedenken, Anregungen, Änderungen usw. vor der eigentlichen Planungsphase auffangen und in die Planung einarbeiten zu können. Die Durchführung der Arbeiten wird mit 3 Jahren ab Eröffnung der Baustelle veranschlagt. Allerdings ist zuvor der Weg durch die Institutionen zu nehmen. Bekannt ist auch, dass die bisherige SEL und heutige „Alperia“, Interesse an einer eigenen 110 KV-Leitung über den Reschen hat. Mit solchen „Interkonnektoren“, wie die grenzüberschreitenden Stromverbindungen genannt werden, soll billigerer Strom aus dem Ausland zu den Abnahmezentren gebracht werden. (eb)
jung.it
ine stromtechnische Verbindung zwischen Nordtirol und Südtirol, konkret zwischen Nauders und dem Umspannwerk bei Glurns wird konkret ins Auge gefasst. Die Terna, jener Konzern, der als Alleinkonzessionär die Hochspannungsleitungen in Italien zu betreuen hat, hat am 22. Dezember 2015 in Ratssaal von Mals einen Informationstag veranstaltet, um die grundsätzliche Idee und eine rudimentäre Trassenführung samt technischen Beschreibungen vorzustellen. Terna hat gemeinsam mit dem österreichischen Netzbetreiber Austrian Power Grid (APG) eine Analyse vorgenommen und festgestellt, dass eine neue 220 kV-Leitung zwischen dem Netzknoten in Nauders und dem bestehenden Umspannwerk in Glurns möglich ist und dass diese neue Stromleitung auf italienischer Seite zur Gänze als Erdkabelleitung gebaut werden kann. Die Finanzierung, so erläuterten die auskunftsfreudigen Terna- Mitarbeiter in Mals komme über Drittinvestoren. Großen Stromverbrachern wird vom Staat Italien durch diverse Einsparpotenziale eine Investition in sog. „Interkonnektoren“ mit dem Ausland
Foto: TERNA
E
wir setzen auf kundennähe.
dr. lorin manuel wallnöfer
„unsere kanzlei am standort meran ist im laufe der jahre stetig gewachsen. seit der gründung haben wir einen großen teil unserer beratungsleistung für mandanten in ganz südtirol erbracht. wir freuen uns sehr, vielen unserer mandanten mit der eröffnung des büros im sailerhaus in schlanders noch näher zu sein, und sie noch besser und noch persönlicher beraten zu können“. meran · luis zuegg straße 40 · schlanders · gerichtsstraße 7 · tel. 0473 200 852 · www.lanthaler-berger.it · info@lanthaler-berger.it
10 /Wirtschaft/
Vinschgerwind 1-16
07.01.16
Altfinstermünz/Landeck/Vinschgau
Gelungenes Netzwerktreffen G
renzüberschreitend netzwerken – die Klausenanlage Altfinstermünz im Dreiländereck Österreich-Italien-Schweiz bot die perfekte Location für Frau in der Wirtschaft Landeck! Über 30 Unternehmerinnen aus dem Bezirk Landeck, Südtirol und dem Engadin trafen sich vergangene Woche zu einem grenzüberschreitenden Austausch in der historischen Anlage. Präsident des Vereins Altfinstermünz, Hermann Klapeer, führte die Teilnehmerinnen durch die alten Mauern und begeisterte mit Berichten über die Anlage und die Restaurierungsarbeiten.
wirtschaft und die Leistungen der Außenwirtschaftsabteilung. Im Anschluss konnten sich die Unternehmerinnen in gemütlicher Atmosphäre austauschen und netzwerken.
Foto: „Wind“-Archiv
Die Delegation der Südtiroler Handwerksfrauen rund um die Bezirksobfrauen Rita Egger und Maria Wallnöfer in Landeck
Mag. Stephanie Fritz, Abteilung Außenwirtschaft WK Tirol, informierte die Unternehmerinnen in einem Impulsvortrag über die Bedeutung der Österreichischen Export-
Prad/Vinschgau
Neujahrstreff 2016 „Das digitale Unternehmen“ Die Handelskammer Bozen organisiert bereits zum fünften Mal die Neujahrstreffs in der Landeshauptstadt und in den Bezirken. Am Mittwoch, den 27. Jänner 2016, findet um 18 Uhr das zweite Treffen in der Firma Holzbau Lechner & Co OHG in Prad am Stilfser Joch zum Thema „Das digitale Unternehmen“ statt. Die Digitalisierung vereinfacht den Zugang zu Informationen, beschleunigt und rationalisiert Unternehmensprozesse und ermöglicht die Erschließung neuer Märkte.
Den Abend eröffnet der Präsident der Handelskammer Bozen Michl Ebner mit der Begrüßung der Gäste. Alfred Aberer, Generalsekretär der Handelskammer Bozen, wird anschließend genauer auf die Ziele und Herausforderungen 2016 der Handelskammer eingehen. Des Weiteren berichten die Betriebsinhaber der Firma Holzbau Lechner & Co OHG, Luis und Josef Lechner über das Gastunternehmen und dessen Bezug zur Digitalisierung. Anschließend hält Denis Pellegrini, Sales Director der Zep-
pelin Group, ein Praxisreferat zum Thema „Mobile Marketing und digitale Zukunft der Wirtschaft“. Am Ende der Veranstaltung stehen die Referenten für Fragen und Wortmeldungen zur Verfügung. Alle interessierten Teilnehmer/innen sind herzlich dazu eingeladen sich über digitale Lösungen für Ihr Unternehmen zu informieren und sich mit anderen Unternehmer/innen auszutauschen. Anmeldungen online unter www.handelskammer.bz.it.
PARTNER DER WIRTSCHAFT
Neujahrstreff der Handelskammer Das digitale Unternehmen Wir laden Sie herzlich ein, sich über digitale Lösungen für Ihr Unternehmen zu informieren und freuen uns auf Ihren Besuch.
27. Jänner | Prad am Stilserjoch 18.00 Uhr | Holzbau Lechner & Co OHG Detailprogramm und Anmeldung online unter www.handelskammer.bz.it. Teilnahme kostenlos. Informationen: WIFI - Weiterbildung, Tel. 0471 945 666, wifi@handelskammer.bz.it
07.01.16
Vinschgerwind 1-16
/Wirtschaft/ 11
REISEANGEBOT 2016 Tagesfahrten
Mehrtagesfahrten
04.02.2016 06.02.2016 07.02.2016 08.02.2016 09.02.2016 07.02.2016 12.02.2016 13.02.2016 13.02.2016 14.02.2016 28.02.2016 05.03.2016 13.03.2016 28.03.2016 17.04.2016 23.04.2016 24.04.2016 25.04.2016 08.05.2016 16.05.2016 16.05.2016 29.05.2016 02.06.2016 05.06.2016 12.06.2016 10.07.2016 24.07.2016 31.07.2016 14.08.2016 15.08.2016 21.08.2016 28.08.2016 04.09.2016 11.09.2016 25.09.2016 30.09.2016
07.02.-10.02.2016 07.02.-13.02.2016 08.02.-12.02.2016 12.02.-13.02.2016 04.03.-06.03.2016 08.03.-13.03.2016 20.03.-23.03.2016 24.03.-26.03.2016 09.04.-10.04.2016 12.04.-19.04.2016 15.04.-17.04.2016 21.04.-25.04.2016 23.04.-24.04.2016 07.05.-08.05.2016 14.05.-16.05.2016 22.05.-25.05.2016 28.05.-29.05.2016 02.06.-05.06.2016 10.07.-17.07.2016
01.10.2016 23.10.2016 04.11.2016 05.11.2016 20.11.2016 11.12.2016
Venedig Karneval Venedig Karneval Venedig Karneval Venedig Karneval Venedig Karneval Circus Krone in München Therme Erding mit Übernachtungsmöglichkeit Tierpark Hellabrunn in München Therme Erding Valentinstag Fischessen Fischessen Ice-Gala für Kinder „Disney on Ice“ in Innsbruck Fischessen Gardaland - Vergnügungspark San Marino LEGOLAND® Deutschland LEGOLAND® Deutschland Gut Aiderbichl bei Salzburg Muttertagsfahrt Ledrosee Tierpark Hellabrunn in München Bavaria Filmstadt in München Zillertal – Fahrt mit der nostalgischen Dampflok Wörthersee mit Minimundus Highline179 in Reutte mit kurzer Wanderung Insel Mainau zur Rosenblüte Historisches Burgfest Burghausen Bernina Express Königssee & Wallfahrtskirche St. Bartholomä Großglockner - Hochalpenstraße Achensee – der größte See Tirols Zugspitze – der höchste Berg Deutschlands Bernina Express Gardaland - Vergnügungspark Maria Einsiedeln in der Schweiz Bernina Express Ellmauer Musikherbst (mit Calimeros, Beatrice Egli & Semino Rossi) Zillertaler Almabtrieb in Mayrhofen Fischessen LEGOLAND® Deutschland LEGOLAND® Deutschland Fischessen Fischessen
Ischia
von April bis Juni sowie September bis November wöchentliche Fahrten mit eigenem bequemen Reisebus
12.07.-17.07.2016 22.07.-31.07.2016 12.08.-15.08.2016 11.10.-16.10.2016 06.11.-09.11.2016 08.11.-16.11.2016 10.11.-13.11.2016 12.11.-13.11.2016 25.11.-27.11.2016 03.12.-04.12.2016 07.12.-11.12.2016 08.12.-11.12.2016 09.12.-11.12.2016
Rom – die ewige Stadt Ischia – Kuren, Wandern, Erholen Friaul mit Udine„zwischen Alpen & Adria“ Wellnessaufenthalt in der Therme Erding Jubiläumsfahrt an die Côte d‘Azur Sardinien Rundreise Wellnessaufenthalt in Bad Blumau Städtereise Berlin Stuttgart mit Disneys Musical TARZAN® Flugreise Madeira – Blumenzauber im Atlantik Städtereise nach Wien Zur Tulpenblüte nach Holland LEGOLAND® Deutschland Lago Maggiore & die Centovalli Bahn Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt Rom – die ewige Stadt Wochenende in der Toskana Kroatien Saisoneröffnung Musik-Kreuzfahrt mit den „Pseirer Spatzen“ & „Die Jungen Pseirer“ Dresden und die Sächsisch/Böhmische Schweiz Busrundreise „Faszination Schottland“ Winzerkönig mit Seefestspiele in Mörbisch Insel Krk & Plitvicer Seen Rom – die ewige Stadt Wellnessaufenthalt in Bad Füssing Städtereise Berlin Volksfest der Oberkrainer in Bled Saisonabschluss Kroatien Weihnachtsmarkt Bamberg & Nürnberg A-Rosa Flusskreuzfahrt „Zu den schönsten Weihnachtsmärkten an der Donau“ Dresden mit Striezelmarkt Weihnachtliches Prag
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12 /Leserbriefe/
Vinschgerwind 1-16
07.01.16
Wind - Klick-Tipps
Keine vollständige Gis-Befreiung für Malser Bürger!
Hashtags ??
Mit zweierlei Maß scheint man in der Gemeinde Mals zu messen, wenn es um die - landesweit ab 2016 angekündigte - vollständige Befreiung von der GIS auf Erstwohnungen geht. Die ansonsten sich so bürgernah und sozial rühmende Gemeindeverwaltung von Mals um BM Veith in Mals hat bei der Diskussion zum Haushaltsvoranschlag 2016 den von der Offenen GemeindeListe Mals zum zweiten Mal eingebrachten Antrag um die gänzliche Befreiung der GIS auf die Erstwohnung samt Zubehör abgelehnt - mit der Begründung, man könne nicht auf weitere Einnahmen verzichten. Bereits in der Ratssitzung vom 16.07.2015 haben sich BM Veith und seine SVP-Räte geschlossen gegen den Beschlussantrag der Offenen GemeindeListe Mals ausgesprochen, mit der Begründung, man werde sich zukünftig bemühen, eine „normale“ Hauptwohnung zu befreien. Die Regierungspartei in der Gemeindeverwaltung von Mals zeigte damit wiederholt, dass ihr die Reduzierung der Steuerlast für die Bürger nicht wirklich am Herzen liegt. Das Versprechen des BM bei der Festlegung des Freibetrages für die GIS 2016 ALLE Hauptwohnungen samt Zubehör von der Zahlung zu befreien, wurde somit zum zweiten Mal gebrochen und viele Malser Familien müssen weiterhin die GIS auch für das Jahr 2016 entrichten. Die Gemeinderäte der Offenen GemeindeListe Mals
von Roland Sprenger, Online-Berater roland@opc.online
O
b Twitter, Facebook, Instagram, Google+ oder andere: Hashtags sind mittlerweile auf allen großen Social-MediaPlattformen zuhause. Weiters wird der Hashtag von vielen Nutzern gern und oft in Posts benutzt, wobei viele gar nicht wissen was ein Hashtag ist, wozu er genutzt wird und wie viele Hashtags pro Post Sinn machen. Der sog. Hashtag besteht aus 2 Teilen, dem “Hash” und dem “tag”. Der Hash “#”, ist die englische Bezeichnung für das Doppelkreuz oder Raute. Und “tag”, ebenfalls aus dem Englischen, und bedeutet soviel wie Markierung oder Schlüsselwort. Ein Beispiel könnte sein: #vinschgerwind. In der Praxis dient der Hashtag der Suche in Sozialen Netzwerken. Gibt man in die Suchleiste des jeweiligen Netzwerks #vinschgerwind ein bekommt man alle öffentlichen Beiträge aufgelistet die diesen Tag verwenden. Voraussetzung ist natürlich, dass das Netzwerk diese Art von Suche unterstützt. Wichtig: Auch bei Hashtags gilt, weniger ist mehr. Studien belegen, dass Netzwerke wie Twitter und und Instagram mit 2 #tags zu den meisten Interaktionen geführt haben. #Zu #viele #Hashtags #erschweren #das #Lesen #enorm, daher ist es #sinnvoll weniger aber dennoch #gutüberlegte Tags zu setzen, welche sich direkt im Text oder am Ende des Textes befinden. Weiters sollte man beachten, dass nach jedem Hashtag ein Leerzeichen steht denn sol che#Hashtags#machen#keine n#Sinn und werden auch nicht erkannt.
Wieder Preis für Gemeinde Mals Schon öfters wurde die Gemeinde Mals in den letzten Jahren für ihre vorbildhaften und zukunftsfähigen Projekte gekürt und letztlich auch mit dem Ökologiepreis Vinschgau. Mit ihrem Projekt HOACHE zeigt die Gemeinde Mals besondere Sensibilität für die Landschaft und die Biodiversität und das ist wirklich sehr lobenswert. In manch anderer Gemeinde werden die Gäste mit Abdrift-Schutzplanen begrüßt oder wird ein Palabirn- Anger von landesweiter kulturhistorischer Bedeutung Stück für Stück zubetoniert. Mals hat sich dagegen einen inter-
nationalen Namen in Sachen Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung gemacht und dieses Prädikat macht sich schon jetzt wirtschaftlich positiv bemerkbar. Viele Leute kommen auch deshalb gerne nach Mals. Man kann nur hoffen, dass diese Pionierarbeit der Malser Gemeindeverwaltung noch rechtzeitig auf andere Gemeindeverwaltungen überspringt, bevor die letzten Kostbarkeiten unwiederbringlich verschwunden sind. Rudi Maurer, Prad am Stilfserjoch
Sanitätsreform Am 24 November 2014 wurde ich notfallmässig in das Krankenhaus Schlanders eingeliefert und dort, bis zu meiner Entlassung am 2. Dezember 2014, in jeder Hinsicht bestens versorgt. Dafür allen ein herzliches Dankeschön. Bei der Durchsicht meiner Krankenkassen Leistungen ist mir aufgefallen, dass bis Dato, also über ein Jahr nach der Entlassung, die Leistungen des Krankenhauses immer noch nicht in Rechnung gestellt wurden. Einem Bekannten von mir, ebenfalls in der Schweiz wohnhaft, welcher vor einiger Zeit im Krankenhaus Schlanders ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste, wurden die Leistungen erst anderthalb Jahre nach Abschluss der Behandlung verrechnet. Nun frage ich mich, wie sich das Sanitätswesen in Südtirol eine solche Rechnungspolitik leisten kann. Auf der einen Seite wird, weil man sparen muss, über Schließungen von Abteilungen diskutiert und damit für das betroffene Personal, welches trotz dieser Umstände sein Bestes gibt , eine fast unerträgliche Arbeitssituation geschaffen und auf der anderen Seite wird Geld, das einem zusteht und mit dem man arbeiten könnte, erst nach Jahren eingefordert. Es dürfte doch in der heutigen digitalisierten Zeit kein Problem darstellen, Leistungen innert nützlichster Frist in Rechnung zu stellen. Wenn man das so hochrechnet, muss es sich dabei um eine nicht unerhebliche Summe handeln. Dazu kommen noch die Zinsen dieser Summe usw. Jedes private Unternehmen müsste bei einem solchen Vor-
gehen unweigerlich über kurz oder lang die Tore schliessen. Es würde mich interessieren wie Sie, Frau Landesrätin Stocker, als verantwortliche Person dem Sanitätspersonal und Frau und Herrn Südtiroler diese Situation erklären können und was sie gedenken dagegen zu tun. Da liegt doch einiges im Argen und wären sicherlich dringende Reformen notwendig und angebracht. Meiner Meinung nach macht da irgendjemand seine Hausaufgaben nicht richtig oder gar nicht und wird dafür auch noch fürstlich bezahlt. Rudolf Tratter, Winterthur
„Diesselbe Energie und Großzügigkeit“ Für die Fachgewerkschaft Gesundheitsdienst im Autonomer Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB) ist es nicht akzeptabel, dass die Landesregierung das öffentliche Personal nach unterschiedlichen Maßstäben behandelt. Damit nimmt der ASGB-Gesundheitsdienst Bezug auf die aktuelle Diskussion um die Gehaltserhöhung für Ärzte mit einem Jahresgehalt von über 240.000 Euro. Für diese hat die Landesregierung nun eine Obergrenze von 288.000 Euro festgelegt. „Wir fordern, dass die Landesregierung dieselbe Energie und Großzügigkeit wie sie sie für die betroffenen Ärzte an den Tag legt, auch für die 8.000 Mitarbeiter/innen des nichtärztlichen Personals und für alle anderen Bediensteten der Landesverwaltung und lokalen Körperschaften aufwendet. Seit über 5 Jahren sehen sich nämlich über 40.000 öffentlich Bedienstete in Südtirol mit einem Gehaltsstopp konfrontiert“, erklärt der Landessekretär des ASGB-Gesundheitsdienst, Andreas Dorigoni. Wenn sich die Landesregierung schon auf Rom berufe, so Dorigoni, anstatt mit eigenen Beschlüssen und Gesetzen die primären Kompetenzen der Autonomie zu verteidigen, dann solle es dies beim gesamten Personal tun. Der Verfassungsgerichtshof hat nämlich verfügt, dass die entgangene Inflationsanpassung bei den Gehaltsverhandlungen zu berücksichtigen sei. Andreas Dorigoni ASGB-Gesundheitsdienst
07.01.16
Vinschgerwind 1-16
/Impressionen/ 13
Königsnordwand. Tag für Tag geht die Sonne einige Minuten früher auf. Wenn man am richtigen Ort zur richtigen Zeit ist, kann man echte, magische Momente erleben. Kein Vergleich mit inszenierten Lichtspielen: Die Natur ist nie kitschig. Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
14 /Lokales/
Vinschgerwind 1-16
07.01.16
Kolping im Vinschgau
Prominenz in Sulden
150. Todestag
Sidney Hoffmann, Auto Tuning Experte bei der Kabel 1 Sendung „Mein neues Auto“ (ehemals PS Profis auf Dmax) war kürzlich in Sulden und genoss die freundliche Gastfreundschaft der Familie Wunderer im Hotel Montana. Er nutzte auch die schönen Tage zum Skifahren im Madritschgebiet. Im Foto von links: Hausherr Manfred Wunderer, Sidney Hoffmann und Fabian Wunderer.
Stehende Ovationen für das Bezirksblasorchester Schlanders 2015
Foto: „Wind“-Archiv
Am 4. Dezember beging die Kolpingwelt den 150. Todestag seines Verbandsgründers Adolph Kolping. Nicht nur in Deutschland, dem Ursprungsland Adolph Kolpings, selbstverständlich auch in Südtirol, wurde an dieses Ereignis gedacht. In der Minoritenkirche - der Grabeskirche Adolph Kolpings - feierte der Protektor und Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Woelki, den Gottesdienst und erklärte, dass heute, mehr denn je, Adolph Kolping seine Aktualität nicht verloren habe. Der von Christus inspirierte Kolping habe mit seinem Wirken der Welt ein menschliches Angesicht gegeben, so der Kardinal. Er rief dazu auf, Gott auch heute Mensch sein zu lassen und Notleidenden, wie Flüchtlingen oder vernachlässigten Kindern zu helfen. Dies der Auftrag an die Kolpinger von heute! Die Südtiroler Kolpinggemeinschaft feierte diesen Gedenktag in Brixen. Zuerst mit einem Gottesdienst und dann mit einem Festakt im Kolpinghaus. Dabei unterstrich der Festredner - Buchautor und Journalist Christian Feldmann - dass es auch heute darum gehe, laut der Aussage Kolpings: „Wer Menschen gewinnen will muss sein Herz zum Pfande einsetzen“, zu handeln. Es dürfe keine Trennung zwischen Himmel und Erde, zwischen Religion und Leben geben, so der Redner Feldmann. Er rief die Kolpinger auf, sich nicht ins Ghetto, drängen zu lassen. Heute ist gesellschaftliche Veränderung erforderlich und notwendig! Die Kolpinger sollen sich nicht des Evangeliums schämen. Das Evangelium - die Botschaft Adolph Kolpings - verkündet ein Signal der Hoffnung! Dieser Auftrag, der wohl über die Kolpinggemeinschaft hinausgeht, ist Richtschnur für alle!
Man nehme 64 Musikantinnen und Musikanten aus verschiedenen Musikkapellen des Bezirkes Schlanders, einen hochmotivierten Dirigenten, einen wortgewandten Moderator (Dieter Pinggera) und einen Organisator, der die Fäden im Hintergrund zieht und fülle damit das Kulturhaus „Karl Schönherr“ in Schlanders. So geschehen am Sonntag, dem 13. Dezember 2015. von Landeskapellmeister Sigisbert Mutschlechner
G
eorg Horrer, seines Zeichens Kapellmeister der Bürgerkapelle Schlanders und Bezirkskapellmeister des VSM-Bezirk Schlanders, hat mit diesen Zutaten ein außergewöhnliches Konzert gezaubert. Sinfonische Blasmusik vom Allerfeinsten hat er für sein Programm gewählt, dazu hochwertige Bearbeitungen klassischer Werke von Richard Strauss und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Das Eröffnungswerk „Festmusik der Stadt Wien“ ist wie kein zweites Werk geeignet für eine derart große Besetzung. Ob in den klangvollen Tutti-Stellen oder in den leisen lyrischen Passagen, das Orchester hat in allen Teilen hohe Musikalität bewiesen. Mendelssohn Bartholdys „Ouvertüre für Harmoniemusik“, das „Ostinati“ von Jan Van der Roost und Franco Cesarinis
„Mexican Pictures“ - allesamt Hauptwerke dieses einmaligen Konzertes – haben dem Auswahlorchester alles abgefordert und konnten nur funktionieren, weil Dirigent Georg Horrer mit sicherer Hand durch die technisch anspruchsvolle Musik geführt hat. Er hat es geschafft, den einzelnen Werken seinen Stempel aufzudrücken ohne den Musizierenden ihre Eigenheit zu nehmen und zu viel zu wollen. Vielleicht war das das Geheimnis dieses Konzertes. Auswahlorchester haben in erster Linie die Aufgabe, zusammen mit einem versierten Dirigenten Neues zu lernen und dieses neu erworbene Wissen in die eigenen Musikkapellen zurückzutragen. Die 5. Auflage dieses Projektes unter der bewährten organisatorischen Führung von Bezirksobmann Manfred Horrer hat gezeigt, wie gut die Initiative angenommen wurde. Für viele Musikantinnen und Musikanten
ist dieses Orchester eine gute Gelegenheit, auf höchstem Niveau zu musizieren und Werke zu spielen, die in den eigenen Musikkapellen aufgrund mangelnder Besetzung und Größe nicht gespielt werden können. Als Zugabe wählte Georg Horrer – ganz unkonventionell für eine Zugabe - Auszüge aus der 3. Symphonie von Gustav Mahler – und wurde prompt mit stehenden Ovationen belohnt. Manch einer der Zuhörer hatte eine Gänsehaut ob der großen Emotionen, die die Musik frei zu setzen im Stande war. Blasmusikkenner und -liebhaber, aber auch Otto Normalverbraucher kamen voll auf ihre Kosten. Technisch schwierig spielen ist eines, musizieren etwas ganz anderes. Das Bezirksblasorchester Schlanders hat eindrucksvoll bewiesen, dass es nicht nur spielt, sondern musiziert. Das Publikum und ich - wir freuen uns schon auf eine Neuauflage.
07.01.16
Vinschgerwind 1-16
/Lokales/ 15
Mals/Burgeis
Kulturhäuser gehen an Gemeinde über I
Das Burgeiser Kulturhaus wird vor allem von den Burgeiser Vereinen stark in Anspruch genommen; Kämpfte für eine politische, zukunftsfähige Lösung: Sibille Tschenett ehemalige Kulturreferentin der Gemeinde und Verwaltungsratsmitsglied im Malser Kulturhaus
Foto: Ludwig Fabi
n der Gemeinde Mals gab es bis vor kurzem die landesweit einzigen Kulturhäuser, welche als privatrechtliche Genossenschaft geführt wurden. Diese gutgemeinte Führungsform der Gründungsväter vor über 40 Jahren stellte sich in den vergangenen Jahren immer mehr als ungeeignet heraus, zumal die Kerntätigkeit einer Genossenschaft, die sogenannte Prävalenz d.h. die eigentliche Mitgliederförderung im Falle eines Kulturbzw. Vereinshausbetriebes nicht eingehalten werden konnte. Zudem waren für die Zahlung der laufenden Kosten und notwendiger Investitionen die Umsätze der gemeinnützig ausgerichteten Kulturhäuser viel zu gering und ständig nahm die Verschuldung, der Verwaltungsaufwand und die Verantwortung für den ehrenamtlichen Vorstand zu, so-
dass sich keine Mitglieder für den Vorstand fanden. Deshalb machten sich die verbliebenen Verwaltungsräte in Mals und Burgeis auf der Suche nach einer zukunftsfähigen Lösung. Nachdem weder eine Fusion mit bestehenden Genossenschaften noch ein Kauf durch eine Fraktionsverwaltung möglich war, wendete man sich an die Gemeindeverwaltung. Im
Sinne der Gleichbehandlung aller Mehrzweckgebäude im Gemeindegebiet beschloss dann der Gemeinderat im Herbst 2014 die Immobilien in Burgeis und Mals anzukaufen und gemeinsam mit den Vereinen vor Ort in der bisherigen Form weiter zu führen. Im September 2015 wurden dann die Genossenschaften aufgelöst, in Liquidation versetzt und der
Kauf vorbereitet und kurz vor Weihnachten durchgeführt. Im Sinne der Gründungsväter und aller bisher ehrenamtlich tätigen Verwaltungen stehen dadurch beide Häuser, getragen durch ein öffentliches Interesse, für die kulturellen, informativen und repräsentativen Veranstaltungen in Mals und Burgeis weiterhin zur Verfügung. (lu)
FEUERWEHRBALL
im Haus der Dorfgemeinschaft Kortsch
SA 09.01.2016 / AB 20:00 UHR LIVE Unterhaltung mit
Die Vinschger
PREISJASSEN & 1-er POSCHN SO 10.01.2016 / AB 13:30 UHR
„Murder by sex“ von Joan Shirley. Komödie in zwei Akten Regie: Petra Pedross
durch Sex
Im CulturForum Latsch
IDea - werbetechnik
Premiere 2. Aufführung 3. Aufführung 4. Aufführung 5. Aufführung
Samstag, 09. Jänner 2016 Samstag, 16. Jänner 2016 Sonntag, 17. Jänner 2016 Freitag, 22. Jänner 2016 Samstag, 23. Jänner 2016
20.00 Uhr 20.00 Uhr 17.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr
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FF KORTSCH Sorgt für euer Wohlbefinden.
16 /Lokales/
Vinschgerwind 1-16
Watles
07.01.16
Heimatbühne Tschengls
Ski Cross abgesagt
Erotik im Altenheim
T
Das Rahmenprogramm für alle Partyfans und all jene, die bereits Tickets für das LovAlps Opening im Sportwell und das LovAlps OpenAir am Watles findet in beiden Ortschaften zum geplanten Datum statt.
links: Michael Blaas und Evi Trafoier; rechts: Claudia Kuenz und Florian Peer
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
rotz aller Bemühungen und bester Vorbereitung auf den Audi FIS Ski Cross Welt Cup Watles, musste das Rennen letztendlich abgesagt werden. Leider hat das europaweite Hoch auch das Skigebiet Watles nicht verschont und so ist es dem OK Team bis dato nicht gelungen die Strecke zu beschneien. Die Schnee-Kontrolle für die Mindestanforderungen der FIS ist negativ ausgefallen. Ein weiteres mögliches Datum für ein Ski Cross Welt Cup Rennen am Watles ist noch nicht ausgeschlossen, wird aber zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
M
it einem lustigen Schwank von Jürgen Seifert feierte die Heimatbühne Tschengls am Dreikönigstag im Kultursaal erfolgreich Premiere. Das Publikum amüsierte sich köstlich über den „Rabatz im Altersheim“, den die sieben Schauspielerinnen und Schauspieler in lockerer, humorvoller Form auf die Bühne zauberten. Zum
Inhalt nur so viel: Die Geschichte dreht sich um die Senioren Rudi Spitz (Michael Blaas) und Otto Schaaf (Josef Kurz), die im Altenheim leben und sich mit Hilfe der blauen Pillen ein erotisches Abenteuer mit aufreizenden Mädchen gönnen wollen. Organisator des Schäferstündchens ist Pfleger Helmut (Florian Peer). Dieser hat allerdings einen hinterlistigen Plan. Mit Hilfe der türkischen Putzfrau Eische (Claudia Kuenz) und der Krankenschwester Monika (Evi Trafoier) will er
die Alten täuschen und ihnen einige Euros abknöpfen. Das Nachsehen haben die beiden alten Heim-Bewohnerinnen Helga Krawuttke (Gabi Tscholl) und Doris Schmitt (Roswitha Schwalt), die bei den Senioren nicht punkten. Regie führt Cilli Trafoier. Für Bühnenbau und Beleuchtung zeichnet Jürgen Wallnöfer verantwortlich. Souffleuse ist Angelika Blaas. (mds) Weitere Aufführungen: siehe Theaterwind. Reservierung: 347 706 10 16
PL Kiss me, Kate 2015 Neu_Kiss me, Kate 18.08.15 13:07 Seite 1
Musical Comedy Musical Comedy EURO-STUDIO Landgraf
PL Kiss me, Kate 2015 Neu_Kiss me, Kate 18.08.15 13:07 Seite 1
EURO-STUDIO Landgraf
Kiss me, Kiss me , Kate Kate
Vinschgau
Zu warm für diese Jahreszeit
S
eit Jahren weisen Klimaforscher – und die Königliche und Altehrwürdige Eisbärengesellschaft Vinschgau – auf die Gefahren der globalen Erwärmung hin. Während in Paris Vertreter von 195 Nationen nach Möglichkeiten gesucht haben, den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, haben Vinschger Eisbärenschützer und die Klasse 5A des Realgymnasiums Schlanders
im Dezember bei strahlend warmem Wetter im Schulhof einen ansehnlichen Palabirnenbaum gesetzt. Warum gerade dort? Am Realgymnasium hat erstens im Jahr 2001 mit einem EU-Schulprojekt die Geschichte der Vinschger Eisbärengesellschaft begonnen, und zweitens beschäftigen sich die 5. Klassen des Realgymnasiums heuer im Unterricht intensiv mit Klimaschutz und Klimawandel.
BUCH SAMUEL und BELLA SPEWACK MUSIK und GESANGSTEXTE COLE PORTER NEUE ORCHESTRATION von DON SEBESKY (BROADWAY 1999) BUCH undNEUE BELLA SPEWACK DEUTSCH vonSAMUEL GÜNTER NEUMANN FASSUNG von PETER LUND MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG LEITUNG LIPPMANN INSZENIERUNG HARDY RUDOLZ CHOREOGRAFIE MARIE-CHRISTIN ZEISSET MUSIK und HEIKO GESANGSTEXTE COLE PORTER BÜHNENBILD EVA HUMBURG KOSTÜME CLAUDIA KUHR LICHTDESIGN ROLF SPAHN UND
NEUE ORCHESTRATION von DON SEBESKY (BROADWAY 1999)u.a. GUIDO WEBER als FRED GRAHAM/PETRUCHIO RENÉE KNAPP als LILLI VANESSI/KATHARINA
DEUTSCH von GÜNTER NEUMANN NEUE FASSUNG von PETER LUND und mit der BIG BAND des BULGARISCHEN NATIONALEN RUNDFUNKS MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG UND LEITUNG HEIKO LIPPMANN INSZENIERUNG HARDY RUDOLZ CHOREOGRAFIE MARIE-CHRISTIN ZEISSET BÜHNENBILD EVA HUMBURG KOSTÜME CLAUDIA KUHR LICHTDESIGN ROLF SPAHN GUIDO WEBER als FRED GRAHAM/PETRUCHIO RENÉE KNAPP als LILLI VANESSI/KATHARINA u.a. und mit der BIG BAND des BULGARISCHEN NATIONALEN RUNDFUNKS
Sonntag, 17. Jänner 2016 um 20.00 Uhr im Kulturhaus Karl Schönherr Schlanders
Plakatgestaltung: Michael Kaiser- Schmid, Druck: www.forminnovation.de, 2015
Karten sind im Büro des Kulturhauses Karl Schönherr in Schlanders (Göflanerstr. 27) und an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich. Eine Tournee der KONZERTDIREKTION LANDGRAF GMBH & CO. KG, Lärchenweg 1, 79822 Titisee-Neustadt, Tel: 07651-207 0, Fax: 07651-207 77, www.landgraf.de
Plakatgestaltung: Michael Kaiser- Schmid, Druck: www.forminnovation.de, 2015
Foto: „Wind“-Archiv
Eine Tournee der KONZERTDIREKTION LANDGRAF GMBH & CO. KG, Lärchenweg 1, 79822 Titisee-Neustadt, Tel: 07651-207 0, Fax: 07651-207 77, www.landgraf.de
07.01.16
Vinschgerwind 1-16
/Menschen/ 17
4 Kühe, 81 Granaten und 7 Kinder
von Anna Alber
A
n sonnigen Herbsttagen ist Toni noch anzutreffen, auf der Holzbank, im Vorhof seines Heimathauses. Dort genießt er die wohlig wärmenden Sonnenstrahlen, die der Spätsommer noch hergibt und erzählt gerne von vergangener Zeit. Inmitten einer durchwachsenen und angespannten Zeit, dem diktatorischem Faschismus, ist Anton Muther geboren. Am 14. März 1926 erblickte er als achtes von insgesamt 13 Kindern das Licht der Welt, in Laas, „in Bett muani“ scherzt er. Anton besuchte den Kindergarten und die Volkschule in italienischer Sprache. „Drhuam hot niamet Walsch kennt, sellawegen wors zearsch schlimm“, beschreibt er wehmütig die Lage seinerzeits. Doch Antons Kindheitserfahrungen prägte eine herzzerreißende Freundschaft mit einem italienischen Jungen, welcher Sohn des damaligen Podestà war. „Miar hobn ins in gleichn Higl zun Sondspieln ausgsuacht“, von diesem Moment an waren die beiden unzertrennlich. Sein neugewonnener Freund teilte kurzerhand seine Jause, ein Salamibrot, mit Anton und als die beiden getrennt werden, tritt sein Freund in den Hungerstreik. Ein Akt der Barmherzigkeit und tiefgründigen Freundschaft, den Anton zu schätzen weiß. Prägend in Erinnerung blieb ihm auch ein Lehrer. „Dr sel hot ins ollm zwickt und ins in die Apports ingsperrt, obr sem seimr uanfoch durchn Fenstr ookaut“, plaudert Anton und kann ein schelmisches Lächeln nicht verbergen. Mit dem Einzug des Zweiten Weltkriegs begann ein neuer Lebensabschnitt für Toni. Mit nur
18 Jahren rückte er als junger Bursch ein und landete letztendlich, mit sieben weiteren Laasern, in der achten Kompanie. Seine Kompanie wurde von den grausamen Erlebnissen des Krieges weitgehend verschont: „Ongst hobmr in Kriag nia kop, und passiert isch ins eigentlich a nia epes“, erzählt er. Die Freundschaft mit dem italienischsprachigen Jungen stellte sich als wertvolle Sprachpraxis heraus, durch seine guten Italienischkenntnisse nahm er stets eine privilegierte Stellung ein. Anton stieg bald zum Richtschützen der Granatwerfer auf, die sich „Ottantuno“ (81) nannten. Die Aufgabe von Toni bestand vor allem darin, die Ladung zu dosieren um eine genaue Zielsicherheit zu gewährleisen: „Die Siebmer-Munition hot 2.000 m gschossn, die 3,5er-Munition 4.000 m“ erklärt er. „Wenn sie mol hergschossn hobn, hobmr ounigschossn. Nor isch a ruah gwesn“, schmunzelnd berichtend über ein Manöver von damals. Anton war in den verschiedensten Dörfer Norditaliens stationiert, in denen bittere Armut vorherrschend war. „In uan Dorf hots lei vier Kiah geben“, erzählt er bedrückt. Eine lange Zeit verbrachte Toni in Belluno am Lago di Santa Croce. Als die letzten Tage des Krieges anbrachen, machte sich Anton auf den Weg nach Hause, von Belluno über Bozen bis nach Laas. „Hoalr huamkemmen, sel wors uanzige, wos mr gewellt hoben“, betont er. Bald nach Ende des Krieges fand Toni für acht Jahre im Laaser Marmorbruch Arbeit. Schwierigkeiten mit dem Transportchef löste er stets mit diplomatischem Geschick, wobei die Sympathie des Arbeitgebers ihm gegenüber von Vorteil war. Nebenberuflich war er als Korndrescher tätig.
Foto: Anna Alber
Sein verschmitztes Lächeln von heute, bringt den „Lausbua“ von damals zum Vorschein. Mit genau diesem Lächeln, mit Diplomatie, Geschick und Humor meisterte Anton Muther, landauf und landab bekannt als „dr Muther Tanl“, schier auswegslose Situationen. „Und a bissele Glick muasma holt a hobn in Leebm“, ergänzt der 89-Jährige.
Für ein „Ratscherle“ ist der redefreudige „Muther-Tanl“ stets zu haben. Beliebte Gesprächsthemen: der Marmorbruch und seine Kriegserfahrung Längst seiner Zeit wurde die Frauenwelt auf den feschen Toni aufmerksam, besonders seine spätere Ehefrau Rosa. Über das Kennenlernen schweigen er und seine Frau: „Na, zan seman sogmr nicht“, antworteten beide, herzhaft lachend. In Herrgottsfrüh wurde nach einigen „ledigen“ Jahren geheiratet und die Hochzeitsnacht im romantischen Venedig gefeiert, Gondelfahrt inklusive. Rosa schenkte Toni sieben kerngesunde Kinder: Karl, Oskar,
Franz, Anton, Gerlinde, Maria Luise und Rosmarie. Die Familie wuchs wohlbehütet im Heimathaus auf. Doch wie so oft im Leben, schien das Schicksal die Familie einzuholen: lodernde Flammen verschlangen die angrenzende Scheune des Heimathauses, zum Glück blieb aber das Heimathaus weitgehend unversehrt. „Zwoa Mol, innerholb 2 Johr hots brennt“, berichtet Anton. Und fügt schmunzelnd hinzu: „Jo a bissele Glick muasma hobn in Lebn, und sel honni kop.“
18 /Gesellschaft/
Vinschgerwind 1-16
Am Samstag, den 9. Jänner 2016 findet ab 9.30 Uhr im Kulturhaus von Schluderns die 44. Grenzpendlertagung statt. Fragen und Unklarheiten werden von Experten beantwortet.
Schnals
Revanche geglückt Wie bereits im letzten Jahr organisierte die HGV Ortsgruppe sowie die Skischule Schnalstal ein Turnier „Skilehrer gegen Gastwirte“. Gemessen wurde sich im traditionellen Kartenspiel, dem „Faxen“ oder „Lab-biatn“. 14 Skilehrer traten gegen 14 Gastwirte an. Im letzten Jahr konnten die Skispezialisten das Turnier für sich entscheiden und wurden somit in diesem Jahr zur Revanche geladen. Diese glückte den Gastwirten in diesem Jahr und so gewann man mit knappen 2 Punkten Vorsprung. Um das kulinarische Rahmenprogramm kümmerte sich hervorragend das Team vom „Ruaner Keller“ im Hotel Rainhof. Die Organisatoren Hannes Laterner (Skischule
Schnals) und Benjamin Raffeiner (HGV Schnals) waren sehr zufrieden. Man begann mit dem Aufeinandertreffen im Vorjahr um mit einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl in die neue Saison zu starten. Das nette Beisammensein, die super Bewirtung durch Agnes, Erna, Michael und Doris und die Zahlreichen Teilnehmer machten das Tournier wieder zu einem vollen Erfolg. Benjamin Raffeiner HGV Schnals
Handelsabkommen USA - EU Latsch/ Dump Town Festival. Das Handelsabkommen TTIP zwischen den USA und Europa, falls es zustande kommt, wird unser Alltagsleben verändern, meinte Markus Lobis beim Dump Town Winterfestival am Stephanstag in Latsch.
Auch nach der Diskussionsrunde wurde im kleinen Kreis mit David Augscheller (zweiter von links) und Markus Lobis (ganz rechts) weiterdiskutiert.
von Heinrich Zoderer
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ereits zum dritten Mal wurde im Treindlerhof in Latsch kurz vor Jahresende ein großes Festival mit 20 Musikgruppen bzw. DJ organisiert. Zum Auftakt gab es wiederum eine Diskussionsrunde zu einem aktuellen Thema. Markus Lobis, Blogger und Moderator der OSTWEST/ Zigoriclubabende in Meran hat David Augscheller, Gemeinderat der ökosozialen Linken von Meran eingeladen. Einen Befürworter des Freihandelsabkommens war er nicht imstande zu dieser Diskussionsrunde am Stephanstag aufzutreiben. Letztes Jahr wurde das Thema Einwanderung besprochen, dieses Jahr das in Südtirol kaum diskutierte Freihandelsabkommen TTIP, welches seit zwei Jahren hinter verschlossenen Türen von den Spitzen der EU mit Vertretern der USA ausverhandelt wird. Eine Folge der Globalisierung sind solche Handelsabkommen zwischen einzelnen Staaten, um die Zölle
abzuschaffen und die Handelsbeziehungen zu erleichtern. So gibt es bereits zwischen Mexiko, den USA und Kanada die Freihandelszone Nafta. Zwischen Kanada und der EU wurde das Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA ausverhandelt. Mit der Freihandelszone TTIP würde der größte Weltmarkt entstehen. Durch den Abbau der Zölle und die Vereinheitlichung von technischen und rechtlichen Vorschriften erhoffen sich die Befürworter ein größeres Wachstum, mehr Arbeitsplätze und ein Sinken der Kosten für Waren und Dienstleistungen. Ganz anders sehen es die Kritiker wie Markus Lobis und David Augscheller. Es geht nach den beiden um den Weltmachtanspruch der USA. Große Gefahr besteht, dass bei einer einheitlichen Regelung viele Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutzstandards, die heute in Europa gelten, durch dieses Abkommen abgebaut werden. Auch soziale Errungenschaften wie der Mindestlohn könnten in Gefahr ge-
raten. Über 3 Millionen Bürger haben in Europa bereits gegen TTIP unterschrieben. Die Liberalisierung der Märkte ist nur ein Vorteil für die großen Konzerne. Werte wie Gesundheit, regionale Produktion und Nachhaltigkeit geraten ins Hintertreffen. Die amerikanische Wirtschaft steht in einer neoliberalen Tradition. Im Zentrum steht die Gewinnmaximierung. Gentechnik, Einsatz von Pestiziden und Massentierhaltung gehören dazu. Europa ist auf dem Weg zu einer ökosozialen Wirtschafts- und Lebensweise. So prallen zwei Welten zusammen. Es besteht die Gefahr, dass sich das amerikanische Wirtschaftssystem auch in Europa durchsetzt. Deshalb braucht es großen Druck von unten. Auf die Frage der Jugendlichen, was man tun kann, meinten Lobis und Augscheller, dass es viele Möglichkeiten gibt. Man soll sich informieren, vernetzen und aktiv mit Gruppen zusammenarbeiten und sich für bestimmte Ziele und Werte engagieren.
Foto: Heinrich Zoderer
Grenzpendler
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Moderationstafeln für Jugendarbeit
Foto: Ludwig Fabi
Ein Händedruck zur Unterstützung der Jugendarbeit v.l.: Richard Gianordoli (Fliesen 3000) und Tobias Stecher (Jugenddienst)
Der Jugenddienst Obervinschgau hat vor kurzem mit der Firma Fliesen 3000 in Mals einen starken Partner gewinnen können. Für die Referententätigkeit in den verschiedenen Jugendtreffs und Jugendvereinen des Obervinschgaus benötigt die Fachstelle zur Förderung der Jugendarbeit Moderationstafeln. Fliesen 3000 ist es ein großes
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Mals/Spondinig
Zeit! Nur für kurze aktion von GRATIS Näh n der neueste s u a n e g n ä Vorh ktion Frühjahrskolle
Anliegen Organisationen wie den Jugenddienst Obervinschgau, der sich für Jugendliche und deren positive Persönlichkeitsentwicklung einsetzt, zu unterstützen, und stellt die notwendige Moderationstafel kostenlos zur Verfügung. Sie sind für den mobilen Transport geeignet und können schnell auf- und abgebaut werden. (lu)
pr-info KVW
Endlich ist sie da: die neue Frühjahrsbroschüre der KVW Bildung. Mit einem bunten Programm für jung und alt ist für jeden etwas dabei. Alle Bereiche der Weiterbildung sind abgedeckt, von berufsbildenden Kursen über Computer- und Sprachkurse, bis hin zu Kursen im Bereich Gesundheit und Bewegung. Spannende Sommercamps für Kinder und Jugendliche runden das Angebot ab. Sie planen sich beruflich weiterzubilden? Dann besuchen Sie unsere bewährten Buchhaltungskurse, oder melden Sie sich für die ASA-Hotelsoftware Kurse an. Ganz neu im Programm ist das 2-Tagesseminar „Wie optimiere ich mein Büro“. Unter dem Motto „lernen mit Gleichgesinnten in einer entspannten Atmosphäre“ steht beim Vormittagskurs „Entspannt Englisch lernen 60+“ an erster Stelle. Englisch Grundlagen im Büro & Rezeption, Englisch für die Reise und Englisch Anfängerkurs am Abend sind wieder im Programm. Ebenso veranstalten wir ein Italienischkurs zur Vorbereitung auf die Zweisprachigkeitsprüfung. Lassen Sie sich überraschen und begeistern. Einen Überblick über die Angebote in Ihrer Nähe erhalten Sie natürlich auch auf unserer Homepage unter www.kvw.org/bildung.
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Bildung ist Zukunft Die neue Broschüre ist da!
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07.01.16
Mals/Altai
Foto: „Wind“-Archiv
Gäste aus Belokurikha
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ussische Schülerinnen und Schüler aus dem Altai am Oberschulzentrum Mals – Kultur und Sport mit der 2. Klasse FOWI: „Wir stellten den Gästen unsere offene und vielfältige Lernkultur vor, führten sie durchs Haus, durch die Sportanlagen und verglichen ihre Schulwelt mit unserer“, so Alexandra Gunsch von der 2. FOWI. „Besonders Russisch zu lernen hat mir Spaß gemacht“, so Alexandra weiter, „dafür haben sich unsere Gäste aus Belokurikha passende Spiele und Lieder einfallen lassen. Auch unsere Sportschülerinnen am OSZ Mals, Olga Zapodoynikowa und Anatsasia Pasynkova, beide aus Krasnojarsk, haben
Besuch aus Sibirien. Schülerinnen, Schüler und Begleiterinnen aus Belokurikha (Altai) tauschten sich mit der 2. FOWI des OSZ Mals aus. Kultur, Sport und lustiges, interkulturelles Zusammensein standen im Mittelpunkt
sich unterstützend eingebracht. Ich fand es spannend, die Kultur Sibiriens, besonders des Altai kennen zu lernen.“ Die 10 Tage am Oberschulzentrum Mals sahen neben schulischem Alltag auch Fahrten nach Bozen zum „Ötzi“ und ins Borodina-Zentrum in Meran vor, man besuchte gemeinsam „Romeo und Julias Liebesbalkon“ in Verona, die Altstadt von Venedig, das Spielzeugmuseum in Davos, das „Goldene Dachl“ und das Bergisel-Museum in Innsbruck. Bei diesen Fahrten führten Schülergruppen der 2. Klasse FOWI die Gäste jeweils zu den besonderen Sehenswürdigkeiten.
Oleg und Dimirti, zwei der Gastschüler aus Belokurikha: „Wir fühlten uns von Anfang an wohl im Vinschgau, bei den Gastfamilien und am OSZ Mals. Man hat uns offenherzig aufgenommen. Alles hier hat uns gefallen: die Gastfamilien, die Schulkultur, der Sport, die Gegend, die Sehenswürdigkeiten vor Ort und in der weiteren Umgebung. Man hat uns viel geboten. Wir freuen uns darauf, die Malser Schülerinnen und Schüler bei uns im sibirischen Belokurikha mit allerlei Sehenswertem und Abenteuerlichem zu überraschen.“ Der Kontakt zur Schule in Belokurikha geht auf Direktor Gustav Tschenett zurück. Bereits vor drei Jahren besuchte eine Schülergruppe dieser Schule das OSZ Mals. Inzwischen hat Tschenett diese Schule selbst besucht und sie zu einem weiteren Gastbesuch eingeladen. Jarek Kaczanowski und Werner Oberthaler, die Betreuer dieses Schüleraustausches am OSZ Mals, freuen sich über gelungene Tage: „Alle haben sich gut eingebracht und verstanden, ob auf Deutsch, Russisch oder Englisch. Das Programm des Austausches war dicht und bot ein Lernen mit Nachhaltigkeit: organisatorisch, sozial, interkulturell und sprachlich. Wir sind gespannt, was uns beim Gegenbesuch im fernen Sibirien erwarten wird.“
Laas
lvh und HGJ zu Besuch in der Mittelschule Laas erufs- und Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk und Gastgewerbe standen kürzlich für die Schüler der Abschlussklassen der Mittelschule Laas im Mittelpunkt. Im Rahmen der Berufsinformationskampagne waren die Junghandwerker im Wirtschaftsverband der Handwerker und Dienstleister (lvh) und die Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) zu Gast. lvh-Ortsobmann Bernhard Riedl, Tischler Josef Moser und Renate Mayr, eine Steinmetzmeisterin waren ebenso eingeladen. „Handwerk hat goldenen Boden“, warf der lvh-Ortsobmann Bernhard Riedl und Installateur gleich in den Raum, „Das Handwerk ist der Nährboden einer erfolgreichen Gesellschaft, deshalb wird es auch in Zukunft nicht aussterben!“ Besonders die innovativen Techniken, ständige Weiterbildung und Weiterentwicklung, der Kontakt zu Leuten und die Erfolge, die man im Beruf erlebt, bewegen viele jungen Menschen dazu, den Weg ins Handwerk einzuschlagen. Dass das Handwerk auch in Zukunft sehr wichtig bleiben wird, erklärte Riedl eindrücklich:
Foto: „Wind“-Archiv
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dem Energiesektor wird unweigerliche eine immer größere Rolle zugeschrieben und es werden immer wieder neue Techniken benötigt, um Energie zu gewinnen. Riedl gab den Drittklässlern zudem einen Überblick über die Situation des Handwerks im Gemeindegebiet: „430 Menschen sind im Handwerk beschäftigt. Eine erhebliche Zahl für eine relativ kleine Gemeinde wie Laas“, bestätigt er. Der Tischler Josef Moser erzählte ganz konkret von seinen Arbeitsalltag und seiner Firma. Alle seine vier Angestellten - einer davon ein Lehrling – verbindet die Liebe zum Werkstoff Holz. „Wir Holzwürmer müssen
immer präzise und millimetergenau Arbeiten. Ist erst mal falsch geschnitten oder gebohrt, kann man das kaum wieder gut machen!“ betont der Tischlermeister. Auch die Steinmetzmeisterin Renate Mayr der Firma Mayr Josef & Co berichtet den SchülerInnen von ihren Erfahrungen, von der Kreativität der Arbeit mit dem berühmten Laaser Marmor und der Genugtuung, die ihr durch ihren Beruf wiederfährt. Sie hatte auch einige konkrete Tipps auf Lager und betonte, wie wichtig es sei, eine Leidenschaft für den eigenen Beruf zu entwickeln. Hannelore Schwabl von den Junghandwerkern im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister (lvh) informierte über die zahlreichen Berufs- und Fachschulen in Südtirol, an denen man eine Handwerksausbildung absolvieren kann. Sie lud alle Schüler dazu ein, sich die Internetseite www. traumberuf.lvh.it anzusehen, wo man sich über die zahlreichen Berufe im Handwerk informieren und nach Ausbildungsplätzen in nächster Nähe suchen kann.
Bezirksservice Vinschgau
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
Kortsch
Laas
Stilfs
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Ganzheitliches BeckenbodenTraining für Frauen
Januar 2016 Anmelde- und Einstufungstreffen
mit Bauch-, Beine-, Po- und Rückengymnastik . Optimal für Geburtenvorbereitung, Rückbildung nach Schwangerschaften, zur Behebung von Menstruations- und Rückenbeschwerden, zum Schutz vor Inkontinenz und Organsenkung!
Mittwoch, 20. Januar 2016
um 17.00 Uhr - 18.00 Uhr im KVW Vinschgau, Hauptstraße 131, Schlanders Anmeldung: Bringen Sie bitte den Personalausweis und die Anmeldegebühr von Euro 30,00 beim Anmelde- und Einstufungstag mit.
Fotos: Archiv Nationalpark Stilfserjoch , Andrea Izzotti, Michele Mendi Alessandro De Guelmi,
Bildungsausschuss Schluderns
„Vier Rückkehrer in die Alpen: Steinwild, Bartgeier, Braunbär und Wolf“ Die einen sind willkommen, die anderen weniger. Die einen sind sozial akzeptiert und zu Sympathieträgern geworden, die anderen polarisieren stark, schlagen lebende Beute unter Wildtieren und gelegentlich unter Haustieren, mancher fürchtet sich vor ihnen. Die einen kommen von alleine und kehren spontan zurück, den anderen ist mit Wiederansiedlungsprojekten nachgeholfen worden. Alle gehören sie historisch betrachtet zur Lebensgemeinschaft in den Alpentälern. In seinem Vortrag gibt Wolfgang Platter, Direktor des Nationalparks Stilfserjoch, sachliche und aktualisierte Informationen zur Biologie und Lebensweise der vier Rückkehrer: Steinwild, Bartgeier, Braunbär und Wolf.
Donnerstag, am 21. Januar 2016 im Raiffeisensaal - Kulturhaus Schluderns um 20:00 Uhr Veranstalter: Bibliothek, BA und Alpenverein Schluderns.
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Bildungsausschuss Tarsch
Deutsch- und Italienischkurse für MigrantInnen im Vinschgau
Bezirksservice Vinschgau/Ludwig Fabi
Prad
Schluderns
Glurns
Mals
Bildungsausschüsse Vinschgau
Graun
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Donnerstag, 21. Jänner 2016 für 8 Einheiten Beginn: Ort: Grundschule Tarsch Dauer: Donnerstags von 17.30 bis 18.55 Uhr Referentin: Karin Pedrotti - Beckenboden-Trainerin, Ayurveda- Masseurin. Reiki- Lehrerin Info u. Anmeldung: Tel. Nr. 320 0979807 (Nachmittag) Veranstalter: Bildungsausschuss Tarsch in Zusammenarbeit mit der KVW-Ortsgruppe Tarsch Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars
Gesundheitsgymnastik mit Paola Sartori
Start:. Montag, 11. Jänner 2016
18.30- 19.30 Uhr im Raikasaal Kastelbell 6 Treffen, Kosten: 40 €; Anmeldung bis Donnerstag, 7. Jänner 2016 bei Annemarie Platzgummer 335 5682247 Emilia Tappeiner 335 1685125 Mitzubringen: Turnunterlage, Begrenzte Teilnehmerzahl In Zusammenarbeit AVS Kastelbell/Tschars Raffeisen
Vortrag:
Endlich wieder gut schlafen
mit Dr. Harald Ausserer, Facharzt der Neurologie Schlecht einschlafen, nicht durchschlafen, morgens zu früh aufwachen, schnarchen, nachts nach Luft ringen, mit kribbelnden Beinen auf und ab gehen…. Schlafprobleme haben viele Gesichter und zahlreiche Ursachen.
Mittwoch, 20. Jänner 2016
um 19.30 Uhr, Ratsaal Kastelbell; Freiwillige Spende
Englisch
für Anfänger und leicht Fortgeschrittene Referentin: Elli Zwick
Start: Freitag, 15. Jänner 2016
von 19.30 – 21.30 Uhr; Ort: Grundschule Kastelbell 10 Einheiten: Teilnahmegebühr: 80 € Anmeldung bis Donnerstag, 10. Jänner 2016 bei Annemarie Platzgummer 335 5682247, Emilia Tappeiner 335 1685125
Bahnhof Spondinig 1 39026 Prad a. Stj., Tel: 0473 618166 Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf
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Vinschgerwind 1-16
07.01.16
Kortsch/Mals/Vinschgau
Fotos: Valentina Burger
Flüchtlingshilfe, die schmeckt
Weihnachtsessen in der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Kortsch mit einigen Flüchtlingen aus dem Haus Ruben in Mals
W
ie schmeckt die neue Heimat? Und wie leben die Menschen hier? Über den Tellerrand hinaus geblickt hat man kurz vor Weihnachten in der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Kortsch. Im wörtlichen Sinne. Denn zehn Flüchtlinge, die im Haus Ruben in Mals unterge-
bracht sind, waren Gäste in der Fachschule und eingeladen mit den Schülerinnen der 5. Klasse ein 3-gängiges Menü zu kochen - und - anschließend zu genießen. Entstanden ist dieses Weihnachtsessen vor dem Hintergrund des Faches „Projektmanagement“. Jede Schülerin muss selbständig ein Projekt
Vinschgau/Südtirol
Schlanders
Rutsch- und Absturzgefahr
Jubilate, jubilate ....
gen und Gruppenarbeiten. Das Weihnachtsessen Mitte Dezember war der Abschluss des Projektes. Es wurde gemeinsam geschnippelt, vorbereitet, gekocht und der Tisch gedeckt. Der krönende Abschluss: Gemeinsam setzten sich alle an einen Tisch, tafelten und tauschten sich aus. (ap)
planen, durchführen und bei der staatlichen Abschlussprüfung präsentieren. Valentina Burger entschloss sich für das Projekt „Flüchtlingshilfe, die schmeckt.“ Zwei Mal besuchte die Schülerin die Flüchtlinge in Mals im Haus Ruben, erklärte ihnen Feste und Bräuche im Jahreskreislauf anhand von Vorträ-
ie derzeit herrschende Stimmung im Hochgebirge macht das Unterwegssein zu einem einzigartigen Erlebnis. Der Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer möchte auf die derzeitige Situation in Südtirols Bergwelt aufmerksam machen. Der Boden ist vielerorts hart gefroren und es besteht Rutsch- und Absturzgefahr. Im Hochgebirge und im Gelände mit wenig Sonneneinstrahlung liegt oft wenig Schnee, welcher die tückischen Stellen z.T. zudeckt. Vereinzelt sind auch Eisplatten vorzufinden. Es empfiehlt sich daher, neben der nötigen Winterausrüstung (warme Kleidung, feste Schuhe usw.) auch Steigeisen oder Grödel mitzuführen um im vereisten Gelände sicher unterwegs sein zu können und das Risiko auszurutschen und abzustürzen auf ein Minimum zu reduzieren. Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer
Foto: Angelika Ploner
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Schwarz gekleidet und mit rotem Schal trat man auch dieses Jahr vor das Publikum: Das Konzert in der Pfarrkirche Schlanders von Mittel-, Musikschule und - heuer erstmals - auch Oberschule am vierten Adventsonntag hat Tradition.
E
s ist jedes Jahr musikalische Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest: Das Konzert der Musikschule und der Mittelschule Schlan-
ders. Erstmals stimmte heuer auch die Oberschule in das Konzert am vierten Adventsonntag mit ein. Das Bild in der Pfarrkirche von Schlanders, die
wiederum den passenden festlichen Rahmen bot, war ein vertrautes: Schülerinnen und Schüler, schwarz gekleidet mit einem roten Schal um den Hals gebunden, füllten den Altarraum aus. Die Bänke der Pfarrkirche waren bis auf den letzten Platz besetzt, als das Weihnachtskonzert angestimmt wurde, das - wie gehabt - auch dieses Jahr von Dietmar Rainer dirigiert und geleitet wurde. Festliche Melodien - instrumental und vokal dargeboten - erreichten die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer, die auf eines Streifzug durch deutschsprachiges und internationales Advents- und Weihnachtsliedgut mitgenommen wurden. Das Publikum wusste seine Wertschätzung zu zeigen: Langanhaltender und herzlicher Applaus stand am Ende des rund anderthalbstündigen Weihnachtskonzerts. (ap)
07.01.16
WeihnachtslotterieVerlosung im Dorflodn
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er weihnachtlich geschmückte Hof vor dem Dorflodn in Schluderns füllte sich mit Menschen. Sie kamen aus allen Teilen des Vinschgaus und warteten auf die Verlosung der Weihnachtslotterie. Es war Samstag, der 13. Dezember kurz vor 18.00 Uhr. Warme Getränke wurden serviert. Michi Rainer und Hannes Frank sangen Weihnachtslieder. Dann zog Harald Trafoier die Lose. Die Spannung stieg als es um die Hauptpreise ging. Der dritte Preis – ein Verwöhn-Paket im Natursalon VIVA in Laatsch ging an Silvia Valentino aus Mals. Den zweiten Preis, ein Genießer-Essen für zwei Personen auf der Hühnerspielhütte bei Gossensaß, Europas höchstem Bio-Restaurant, konnte sich Martin Rainalter aus Schluderns abholen. Über
DREI GUTE GRÜNDE FÜR EIN ZIEGELFERTIGHAUS VON ALP HOUSE!
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MASSIV
ein Ziegelhaus für Generationen!
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Foto: Magdalena Dietl Sapelza
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WERTVOLL langlebig und wertbeständig!
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Harald und Caroline Trafoier (rechts im Bild) kontrollieren die Losnummer und freuen sich mit der Gewinnerin
zwei Nächte im Fünfsterne BioHotel Vigilius Mountain Resort bei Lana können sich Kathrin Gluderer und Tobias Thaler aus Schluderns freuen. Lose hatte es in der Vorweihnachtszeit bei einem Einkauf von 20 Euro gegeben. Der Dorflodn ist Anziehungspunkt besonders für jene, die Bio-Produkte suchen. Mit der Angebotspalette, die von Nahrungsmitteln bis hin zu Kosmetikartikeln reicht, und mit ihren einzigartigen Catering-Auftritten haben sich Harald und Caroline Trafoier unterstützt von ihrem Familien-Team längst einen Namen gemacht. Das Bistro ist ein beliebter Treffpunkt. Im Jahreskreis werden immer wieder außergewöhnliche Veranstaltungen für Jung und Alt geboten. (mds)
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Schluderns
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Vinschgau
Sachwalterschaft Die Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Vinschgau veranstalten einen Informationsabend für alle Interessierten zum Thema Sachwalterschaft, an dem der Dachverband für Soziales und Gesundheit zum Thema berichtet und Fragen beantwortet. Dieses Treffen findet am Mittwoch, 13. Januar 2016 um 18 Uhr im Alten- und Pflegeheim St. Sisinius in Laas statt. Die Nachfrage an Sachwalter/innen steigt kontinuierlich, denn immer häufiger sind Menschen damit konfrontiert, dass Familienmitglieder oder Bekannte teilweise oder
vorübergehend wegen einer Krankheit, körperlicher oder psychischer Beeinträchtigung, Abhängigkeitserkrankung oder Demenzerkrankung ihre eigenen Interessen nur mehr unzureichend wahrnehmen können. Ein/e Sachwalter/in handelt und entscheidet zum Wohle der betroffenen Person. In diesem Sinne stellt eine Sachwalterschaft eine Unterstützung und Interessenvertretung für die Betroffenen dar. Im Rahmen des Informationsabends erhalten die Teilnehmer einen ausführlichen Einblick in die Aufgaben eines Sachwalters.
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Schlanders
Ungewöhnlich: Theater in Gebärdensprache V
Turmbau zu Babel wurde an die biblische Geschichte erinnert, den Hochmut der Menschen, die immer höher bauen wollten, bis alles zusammenbrach und eine riesige Sprachverwirrung entstand. Es ist die Geschichte von der Schwierigkeit, sich zu verständigen und in Frieden miteinander zu leben. Eine große Papierwand war die Spielfläche. Auf der Papierwand wurde geschrieben, Fenster wurden herausgeschnitten. In mehreren Sprachen versuchte eine Person mit einer anderen ins Gespräch zu kommen, aber es gelang nicht. Vor der Papierwand wurde gespielt, getanzt und geredet, hinter der Papierwand wurden Schattenspiele vorgeführt. Die Vielfalt der Kommunikation und der Sprachen wurde auf ganz unterschiedliche Art und Weise dargestellt. Es war ein besonderer Abend im Kulturhaus. (hzg)
Foto: Heinrich Zoderer
ieles war ungewöhnlich an diesem Theaterabend: die Einführung, das Publikum, die Spieler, die Effekte, die Sprachen, die Bilder. Im Theatersaal des Kulturhauses herrschte eine angenehme Stille. Das Publikum verfolgte konzentriert den Turmbau zu Babel, dargestellt in einem Schattenspiel und in Gebärdensprache, begleitet von Klaviermusik, schönen Bildern und überraschenden Effekten. Zu dieser Theateraufführung mit dem Titel „Unerhört“, kamen viele Gehörlose aus dem ganzen Land. Vor der Aufführung und nachher unterhielten sie sich in der Gebärdensprache. Martin Trafoier, der Präsident des Kulturhauses, begrüßte das Publikum und Barbara Schuster aus Vetzan übersetzte in Gebärdensprache. Barbara Schuster ist seit der Geburt gehörlos. Nach dem Schulbesuch in Schlan-
Beim Theater drückte sich jeder in seiner Sprache aus: Elisabeth Aigner-Monarth durch die Musik (links im Bild), Barbara Schuster durch die Gebärdensprache (Mitte) und Johannes Volkmann (rechts im Bild) durch die menschliche Stimme und die Bilder. ders hat sie eine Ausbildung als Grafikerin, Illustratorin und Fotografin gemacht und heute ist sie Gebärdensprachdozentin in Wien. Zusammen mit Johannes Volkmann vom Papiertheater Nürnberg und der Pianistin Elisabeth Aigner-Monarth haben sie dieses Theaterprojekt entwickelt und bereits in Deutschland und Österreich mehrfach aufgeführt. Es geht um die Vielfalt
der Sprachen, der menschlichen Ausdrucksmöglichkeiten, die zu Begegnung und Verständigung, aber auch zu Missdeutungen führen können. Jeder spricht seine Sprache und jede Sprache ist anders. Die Sprache der Musik, die Sprache der Bilder, die Gebärdensprache und die menschliche Stimme, sie verbinden und sie führen auch zu Missverständnissen. Mit dem
Agums bei Prad
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ielleicht ist es die einfachste und kleinste Adventsfeier. Ohne Kommerz, ohne Hektik und nur am Goldenen Sonntag. Zum vierten Mal hat auch heuer der Freizeitverein FC Agums zum Agumser Advent geladen. Agums ist eine kleine Ortschaft zwischen Prad und Lichtenberg. Auf dem Hauptplatz, unterhalb
BAUMSCHULE
des Nischler Georg & Co.
Ihr Ansprechpartner für den Vinschgau Fissneider Daniel Tel. +39 339 8450512 SCHLANDERS Gewerbezone 1 Vetzan
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der St. Georgskirche, der Wahlfahrtskirche zum Großen Herrgott, steht nur ein Glühweinstandl. Bevor es dunkel wird, bringen ein paar Jugendliche die Beleuchtung an und stellen drei Holzöfen auf. Bis um 18 Uhr ist alles fertig. Die Bläsergruppe der Musikkapelle Tschengls spielt weihnachtliche Weisen. Auf dem Platz versammeln sich Menschen, trinken Tee, einen Glühwein oder ein Bier. Es wird geredet, man lauscht den Klängen der Musik und wärmt sich an den Teetassen und Holzöfen. Neben dem Platz zeigt Zita Grasser in ihrer Scheune wieder ihre Arbeiten. Es ist eine schöne Ausstellung mit vielen Acrylarbeiten und Aquarellen. Es sind farbenfrohe Bilder, die Zufriedenheit ausstrahlen. Blumen, Tiere, Stillleben, alte Bauernhöfe, aber auch abstrakte Werke mit feinen Pinselstrichen. Erst vor 14 Jahren hat sie angefangen zu malen. Heute ist es ihr liebstes Hobby. (hzg)
In Agums, einer kleinen Ortschaft neben Prad, gab es auch heuer am Goldenen Sonntag eine kleine, aber feine Adventsfeier. Eine Bläsergruppe der Musikkapelle Tschengls spielte besinnliche Weisen, Zita Grasser, die Hobbymalerin, zeigte in der Scheune ihre Acrylarbeiten und Aquarelle
Fotos: Heinrich Zoderer
Agumser Advent: klein, aber fein
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Heimatbühne Kastelbell/Tschars
Irene Bernhart, Doris Lang und Werner Santer zum ersten Mal daran, nicht nur auf der Bühne zu stehen, sondern auch die Fäden hinter der Bühne zu ziehen. Machen Sie sich auf einen lustigen, chaotischen und interessanten Theaterabend bereit. Und es ist wirklich ein „Theater mit dem Theater“ - glauben Sie uns! Plötzlich stehen nicht mehr nur die Schauspieler im Rampenlicht, sondern auch die Bühnenarbeiter, die Souffleuse und ein verrückter Musiker. Keiner weiß mehr, was echt und was gespielt ist. Der Theater-Direktor ist mit seinen Nerven am Ende. Geht hier alles noch nach Regieplan oder läuft das gesamte Projekt aus dem Ruder? Und Sie, verehrtes Publikum, können Sketche einmal anders genießen, denn … Alles ist möglich … oder?
Foto: Heinrich Zoderer
Spuren des Lebens
Irmgard Tschöll und Helene Dietl-Laganda haben ein Bilderbuch mit meditativen Texten und kleinen Lebensweisheiten im Provinz Verlag herausgegeben und im Bärenkeller in Mals vorgestellt
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n den vergangenen Jahren haben Helene Dietl-Laganda und Irmgard Tschöll in Mals mehrere Kalender mit Bildern und kurzen Texten herausgegeben. Helene Dietl hat die Texte verfasst und Irmgard Tschöll die Bilder geliefert. Vor acht Jahren hat die nunmehr pensionierte Grundschullehrerin Tschöll angefangen zu fotografieren, sie hat mehrere Kurse besucht und sich zu einer passionierten Fotografin entwickelt. Helene Dietl unterrichtet noch in der Grundschule Mals und schreibt zu jeder passenden Gelegenheit meditative Texte, nachdenkliche Gedichte und kleine Lebensweisheiten. In diesem Jahr haben sich die beiden Frauen entschlossen, ihre Schätze zu sammeln und ein Buch mit über 200 Seiten herauszugeben. Kurz vor Weihnachten konnten sie im Bärenkeller von Mals bei einer gut besuchten Veranstaltung ihr Werk präsentieren. Entstanden ist ein Buch mit vielen Bil-
dern. Es sind Landschaftsbilder zu allen Jahreszeiten und Nahaufnahmen zu allen Tageszeiten mit Blumen, Tieren und Bäumen, die in den Himmel ragen, Wegweisern, Steinen und Regentropfen, Wolken und Blättern. Zu jedem Bild hat Helene Dietl einen passenden Text zum Nachdenken und Meditieren verfasst. Die Bilder und Texte laden die Leser ein sich Zeit zu nehmen und die Gedanken fließen zu lassen. Die Schönheiten der Welt werden sichtbar, die innere Zufriedenheit soll gestärkt werden. Das Buch „Spuren des Lebens“ wurde vom Provinz Verlag herausgegeben. Johannes Fragner-Unterpertinger gratulierte den beiden Frauen im Namen des Verlages, Marion Januth, die Gemeindereferentin, überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde Mals. Musikalisch umrahmt wurde diese Buchvorstellung von Bernadette Kathrein auf der Harfe und von Karin Rainalter auf der Querflöte. (hzg)
Heimatbühne Kastelbell-Tschars Das Theater mit dem Theater
Alles ist möglich...
JOSEF MASCHLER HAUS - TSCHARS Freitag, 15.01.2016 20.00 Uhr Premiere Donnerstag, 21.01.2016 20.00 Uhr Samstag, 23.01.2016 20.00 Uhr
Sonntag, Samstag, Sonntag,
...oder?
24.01.2016 17.00 Uhr 30.01.2016 20.00 Uhr 31.01.2016 17.00 Uhr
Eintritt Erwachsene Euro 9,00 - Kinder Euro 5,00 - Reservierung 8.00-20.00 Uhr - Tel. 333 3298232 Reservierte Karten müssen bis spätestens 20 Minuten vor Beginn der Aufführung an der Kassa abgeholt werden!
martin-kaserer.com
Fotos: Heimatbühne Kastelbell/Tschars
as Theater mit dem Theater! Die Heimatbühne Kastelbell/Tschars hat es sich heuer zur Aufgabe gemacht, die Arbeit im Theater von einer ganz anderen Seite zu beleuchten und nimmt sich dabei gerne selbst auf die Schippe. Seit Oktober bereits laufen die Proben für diese etwas andere Produktion, die zum einen aus verschiedenen Sketchen besteht, welche aber nahtlos in das, allen Theatermachern bekannte Chaos auf und hinter der Bühne übergehen. Unter der künstlerischen Gesamtleitung von Franz Braun wagen sich die drei „Regie-Debütanten“
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Mals
Alles ist möglich... oder?
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v.l. sitzend: Sabrina Rinner, Stefanie Eberhöfer, Michi Rainer Lingg, Urban Spechtenhauser; v.l. stehend: Wolfgang Schöpf, Hannes Frank, Julia Gerstl, Annabell Malter und Dario Fallet
Schluderns
Foto: Magdalena Dietl Sapelza
Konzert berührt die Herzen
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as Leben ist schön“, mit diesem Lied von Sarah Connor begann das Benefizkonzert „Schönere Welt“ organisiert von „Einklang and friends“ „in Memoriam Matschgi“ zu Gunsten der Vinzenzgemeinschaft im vollbesetzten Kultursaal von Schluderns. Der erste Teil des Konzertes war der im Mai 2015 an Krebs gestorbenen Martina Sapelza, genannt Matschgi, gewidmet. Sie war treibende Kraft der „Gruppe Einklang“ mit Ste-
fanie Eberhöfer, Michi Rainer und Urban Spechtenhauser. Und sie war Initiatorin des Benefizkonzertes für die Kinderkrebshilfe im vergangenen Jahr. Martinas Eigenkompositionen „Schönere Welt“ und „Kilometerweit“, von ihr gesungen und eingespielt vor ihrem Bild auf der Großleinwand, berührten das Publikum. Mit einem bunten Programm, mit beeindruckenden Stimmen, mit instrumentalen Gusto-Stücken und mit viel Lebensfreude
ging es weiter. Neben „Einklang“ wirkten mit: Hannes Frank, Sabrina Rinner, Annabell Malter, Flora Stecher Alonso Lilo, Stefanie Dietl, Wolfgang Schöpf, Julia Gerstl und Dario Fallet. Gekonnt moderierte Christl Stocker Perkmann. Sie beschrieb anhand von Beispielen Notsituationen und gab Einblick in das Wirken der Vinzenzgemeinschaft. Diese stellte auch Herbert Habicher aus Schlanders kurz vor. Die Vinzenzgemeinschaft spürt Not
auf und springt ein, wo Hilfe gebraucht wird, unbürokratisch, im Stillen und ehrenamtlich. Jeder Euro wird verantwortungsvoll verwaltet. Unterstützt wurde das Konzert von der Raiffeisenkasse Prad/Taufers, von Getränke Karner Wein Plus, von der Gemeinde Schluderns, von Blumen Iwancha und von der Firma Lico. Träger war die Heimatbühne Schluderns. Viele Helferinnen und Helfer waren im Saal, in der Bar, an der Garderobe, in der Küche beschäftigt und hatten viel zu tun. Lini, DJ Eller, Leo Berger und Rene Wieser sorgten für die Technik und Andreas Lingg spendierte die Suppe. „Einklang and friends“ ließen den Abend im kleinen Kreis singend ausklingen, bis in die frühen Morgenstunden – so wie es „Matschgi“ geliebt hat. (mds)
Schlanders/Filmclub
Südtiroler bei Gastfamilien in Marokko I
m August dieses Jahres fuhren 10 Jugendliche aus Südtirol und 10 aus dem Trentino für 10 Tage nach Rabat, der Hauptstadt von Marokko. Es war keine reine Urlaubsreise, sondern ein Pilotprojekt des Amtes für Jugendarbeit und der OEW (Organisation für Eine solidarische Welt). Jugendliche aus Südtirol und dem Trentino sollten den Alltag mit Jugendlichen aus Marokko erleben und bei den Familien wohnen. Dieses Projekt „Hallo Ciao Maroc“ gibt es bereits seit 2010. Im Auftrag der Rai Südtirol hat ein Kamerateam die Jugendlichen dieses Jahr begleitet und einen Film erstellt. Am 9. Oktober wurde der Film beim Filmclub im Kulturhaus von Schlanders vorgestellt. Anschließend gab es eine Diskussion mit dem Initiator des Projektes, Abdelouahed
El Abchi vom Amt für Jugendarbeit und drei Jugendlichen, die am Projekt teilnahmen. Einer der drei Jugendlichen war Andreas Oberhofer aus Tarsch bei Latsch. Im Internet hat er von diesem Projekt erfahren und sich gleich angemeldet. Er wollte Marokko kennenlernen. Gewohnt hat er bei einer Familie. Mit dem Sohn der Familie war er viel zusammen. Sie verstanden sich gut, obwohl sie keine gemeinsame Sprache hatten. Andreas sprach Englisch und sein Gastbruder
nur Französisch. David Touboul aus Bozen erzählte von der Unpünktlichkeit der Marokkaner, aber auch von der Gastfreundschaft, der Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen. Fatima Aslan aus Brixen war wie die anderen begeistert von dem Projekt. Die großen Gegensätze zwischen Reichen und Armen fielen ihr auf, aber auch die schönen Bauten und die prächtigen Straßen. Sie meinte, dass die Jugendlichen in Marokko nicht anders sind. Auch sie wollen feiern,
eine gute Ausbildung und eine sichere Arbeit. Abdelouahed El Abchi kündigte an, dass das Projekt auch nächstes Jahr weitergeführt wird. Vom 13. bis 23. August werden 16 Jugendliche zwischen 17 und 22 Jahren aus Südtirol nach Marokko reisen. Bis Ende März 2016 können sich Interessierte beim Amt für Jugendarbeit für das Projekt anmelden. Andreas Oberhofer wird schon vorher nochmals nach Marokko fahren. Er ist zu einer Hochzeit eingeladen. (hzg) Beim Filmclub wurde die 45minütige Reportage „Hallo Ciao Maroc“ gezeigt. Anschließend gab es eine Diskussion über das Projekt v.l. Andreas Oberhofer, David Touboul, Fatima Aslan und Abdelouahed El Abchi
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Fotos: Vinschgau Marketing – Frieder Blickle
Schneeschuhtour
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Winterwanderung
/Wandern/ 27 Höhentour
Zur Reschner Alm Info und Tipp: Der bequemste Aufstieg zur Reschner Alm ist jener, der vom Parkplatz im Rojental über den Forstweg bis hinauf zur Alm führt. Dort verwöhnt Pächter Fabian Rapp die Gäste mit Gerichten, die den Bogen zwischen Tradition und Moderne spannen. Für Infos: Tel. 331/5285818 (Fabian Rapp)
Alle Wege führen nach Rom, viele zur Reschener Alm. Der häufigste Aufstieg beginnt am Pofellift am nördlichen Ortsende von Reschen. Neben der Rodelbahn befindet sich ein gespurter Aufstieg bis in deren Startgelände. Dort halten wir uns rechts, folgen dem Weg Nr. 5, überqueren den Stillebach und steigen durch den „Kössl“ zum langen Bödele und gelangen über die Pofelwiesen zur Alm. Einige Wanderer und Familien nehmen als Alternative gerne den Weg über Valierteck. Vorbei an der Kapelle geht es weiter bis zur Militärstrasse, welcher man bis zur Reschener Alm folgt. Ein weiterer Vorschlag, die Alm im Winter zu erreichen, ist dieser: Wir fahren mit dem PKW ins Rojental bis zur Kopferbrugg. Vom neuen Parkplatz gelangen wir über die Militärstrasse in ca. 45 Minuten bei leichter Steigung zur Alm. Letztendlich kann die Alm auch noch vom Norden her über Gufra oder Tendres zwischen Ochsenwald und Zirmböden erwandert werden. Diese Winterwanderungen, zu Fuß, mit Schneeschuhen oder Tourenskiern zählen zu den schönsten im Oberland. Der Ausblick von der Alm über den zugefrorenen Reschensee und hinüber zum markanten, felsigen Gipfel der Klopairspitze ist einmalig schön. Der Skibetrieb auf Schöneben und auf Bergkastel kann hautnah verfolgt werden. Abwärts geht’s dann sehr schnell und bald schon ist man wieder am Ausgangspunkt in Reschen, auf Tendres oder bei der Kopferbrugg. (aw)
Geöffnet von Mittwoch bis Sonntag für Nachtschwärmer Freitag und Samstag abends länger geöffnet
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28 /Kultur/
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07.01.16
Schriftrolle K
unst als Fenster zur Seele. Kunst und Kreativität als Therapie, als Ausdruck der innersten Gefühle, der verdrängten Ängste, Leidenschaften und Sehnsüchte. Es ist nicht das erste Mal, dass im Wohnheim „Bahnhof“ in Schlanders ein Kunstprojekt gestartet wird. „Kunst am Zaun“, sowie „Vom richtigen Ton“ waren frühere Projekte. „Schriftrolle“ heißt das neueste Projekt. So wie in Behindertenwerkstätten, gibt es auch in Strukturen für Menschen mit psychischen Problemen Kunstprojekte, Kunstwerkstätten und verschiedene Formen sich künstlerisch zu betätigen. Musik, Tanz, Malerei, Bildhauerei, Theater und Dichtung sind wichtige menschliche Ausdrucksformen. „Treffpunkt Kunst – Bezirksgemeinschaft Vinschgau“, so nennt sich das Wohnheim für Menschen mit psychischer Erkrankung in Schlanders. Die kreativkünstlerische Arbeit ist eine wichtige Tätigkeit im Wohnheim. Und auch eine Möglichkeit an die Öffentlichkeit zu gehen, damit sich die Öffentlichkeit mit der Befindlichkeit des Menschen auseinandersetzt, mit dem Wertvollsten und Kostbarsten des Menschen: der Seele, der Psyche. Am Samstag, den 28. November wurde das Projekt „Schriftrolle“ vorgestellt und gestartet. Im Wohnheim für Menschen mit psychischer Erkrankung am Bahnhof in Schlanders gab es ein großes Fest mit Lesungen, Musik, Ansprachen und Köstlichkeiten aus dem Suppentopf. Hinter dem Rednerpult stand eine Leinwand mit vielen Bildern der Bewohner des Wohnheimes und sozusagen als Motto für den Tag der offenen Tür ein Spruch des berühmten Künstlers Pablo Picasso:
„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ Bernadetta Höllrigl, Professorin am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Mals stellte eine Umfrage ihrer Schüler zur Psyche vor. Psyche heißt auf Griechisch auch Schmetterling, steht auf einem Plakat. „Um psychisch gesund zu bleiben, muss jeder Mensch seinen individuellen Weg finden“ und „Psyche mocht es Wesen fa an Menschen aus“, steht auf anderen Plakaten. Verena Perwanger, die Primarin des psychiat-
rischen Dienstes, beschrieb das Wesen der Seele. Sie ist ein weites Meer mit vielen Zuflüssen, mit verschiedenen Strömungen, steilen und flachen Ufern, mit Klippen und einem unsichtbaren Meeresgrund. Dort gibt es spitzige Felsen oder einen flachen Untergrund. Verschiedenen Inseln ragen aus dem Meer heraus. Dort können wir uns entspannen und Lasten abgeben. Es sind Rettungsinseln, einige auch Illusionsinseln. Auf dem Meer treiben Schiffe umher, es gibt Stürme und windstille Orte. Neben solchen Ansprachen gab es schwungvolle Musik von Ten Strings Project und eine theatralische Lesung von Lene Morgenstern, der bekannten Poetry-Slammerin. „Wie kann man seine Wunden und Bruchstellen wieder zu gesunden Welten wellen und alle seine Stimmungsbilder so bemalen, dass in den Seelenräumen niemand weint“, das war nur eine ihrer vielen Fragen und Gedanken. Nachdenklich waren auch die Texte von Albin Kapeller, der im Wohnheim lebt, die Gedichte von Martin Achmüller, von Hermine Thaler und die Gedanken des Kulturwirtes Karl Perfler zum Thema Heimat in mir.
Die Schriftrolle – Entwurf eines Logbuchs der menschlichen Psyche Roman Altstätter, der Leiter des Wohnheimes und Karin Tschurtschenthaler, die Direktorin der Sozialdienste, stellten das Projekt Schriftrolle vor. Bevor die ersten Bücher erschienen, gab es Schriftrollen. Die ältesten sind 6.000 Jahre alt. Seit dieser Zeit haben Menschen ihre Gebete, Bitten und Klagen, ihre Wünsche und Hoffnungen, ihre Lieder und Gedichte, ihre Lebenserfahrungen und Ideen aufgeschrieben. 18 Monate soll diese Schriftrolle von Ort zu Ort wandern und in Museen, im Krankenhaus, in Gasthäusern, auf Märkten und Festen verschiedene Menschen einladen, auf der 50 Meter langen Papierrolle ihre Gedanken, Erfahrungen und Wünsche aufzuschreiben, so wie die Seefahrer ihre Erlebnisse in einem Logbuch aufgezeichnet haben. Heinrich Zoderer
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Die verlorengegangene Seele von Albin Kapeller
Fotos: Heinrich Zoderer
Die Seele suchte ich, meine Seele, doch ich konnte sie nicht mehr finden. Ich suchte sie überall. In anderen Menschen, Tieren, Bäumen, Sträuchern suchte ich mein Ich, meine Identität. Verzweifelt suchte ich mich. Meine Seele ist mir auf den Weg in die Fremde verlorengegangen. Wo ist denn meine Seele, mein Ich, wo ich mich spüre, wo ich mich fühle? Ich wusste keinen Rat, suchte sie bei den Eltern. Aber auch dort konnte ich sie nicht finden, die verlorengegangene Seele. Ängste breiteten sich in mir aus. Angst nie mehr meine Seele zu spüren, sie zu finden. Keine Seele, keinen Sinn. Ich gab auf, alles war vorbei. Ich ruhte mich aus, ruhte mich aus, ruhte mich aus, schaute zurück, reflektierte. Die richtige Therapie, Kontakt zu liebevollen Menschen. Tröstende, ermutigende, aufbauende Worte. Begann zu arbeiten und zu beten, in mich zu gehen. Ballast über Bord zu werfen. Da ein göttlicher Funke, ein Lächeln. Wärme durchströmt meinen Körper. Wieder Sinn im Leben. Ja, die Seele, da ist sie wieder. Ein Weinen aus Freude. Die Weisheit der Märchen als Quelle der Kraft, von der Märchenkassette Nikolaus B. Enkelmann vorgelesen von Albin Kapeller Ein alter Indianer hatte zum ersten Mal in seinem Leben die Gelegenheit in einem Auto zu fahren. Es gefiel ihm die schnelle Fahrt. Doch bald überkam ein Geschwindigkeitsrausch und er bat seinem Fahrer immer schneller, immer schneller zu fahren. An Bächen, an Bäumen, an Menschen, an Geschehnissen, an Ortschaften vorbei. Es war ein wildes Sausen. „Stopp“ sagte er auf einmal. Der Fahrer hielt an und der alte Indianer stieg aus dem Auto. Er ging um das Auto herum und legte sich mitten auf die Straße hinter das Auto. Der Fahrer fragte den alten Indianer erstaunt: „Was machen Sie da“? „Wir sind so schnell gefahren, sagte er, dass meine Seele nicht folgen konnte. Ich bleibe jetzt solange liegen, bis sie mich wieder eingeholt hat.“ Durch die Nacht von Martin Achmüller Aus dem Buch: Wenn der Regenbogen langsam müde wird….. Das Leben hat mir Angst gemacht – Ich bin auf dem Weg durch die Nacht: Ein langer Weg, den ich gehen muss, Schritt für Schritt, bis zum Schluss, und keiner geht mit….. Wenn die Angst von mir weicht, ist mein Ziel erreicht.
Beim Tag der offenen Tür am 28. November wurde das neue Kunstprojekt „Die Schriftrolle – Entwurf eines Logbuches der menschlichen Psyche“ vorgestellt. Außerdem gab es mehrere Lesungen, Musik und sehr persönliche Ansprachen. Von oben: Roman Altstätter und Karin Tschurtschenthaler, Albin Kapeller, Verena Perwanger, Lene Morgenstern
30 /Jugend/
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Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Sa. 09.01.15 ab 19.00 Uhr Neujahrs – Pfannkuchen Ö Fr. 15.01.15 ab 18.00 Uhr Mädelstreff: Birthday-Party Jugendtreff „JuZe“ Hoad Ö Fr. 08.01.16 ab 18.00 Uhr Mädelstreff: Handytasche häkeln (Häkelnadel Stärke 3 + Wolle mitbringen) Ö Sa. 16.01.16 ab 19.00 Uhr Schnelles aus dem Wok Jugendzentrum JuMa Mals Ö Do. 07.01.16 Jahresideensammlung Jugendtreff Chillhouse Stilfs Ö Sa. 09.01.2016 um 18.00 Uhr Pizzaessen Ö Sa. 16.01.2016 um 08.00 Uhr Imst Kino und shoppen Anmeldung erforderlich Jugendtreff Revoluzer Taufers Ö Fr. 08.12.16 Glückskekse 2016 backen Citytreff Glurns Ö Fr. 08.01.2015 Geschlossen Ö Fr. 15.01.2015 ab 18.00 Uhr Kochabend Jugendtreff Phönix Schluderns Ö Sa. 09.01.2015 Geschlossen Ö Do. 14.01.2015 ab 16.00 Uhr Crepes-Nachmittag Jugendtreff La:Ma Laas Ö Fr. 08.01.16 ab 18.00 Uhr Brettspiele Ö Sa. 16.01.16 ab 18.00 Uhr Bauerntoast JuZe Freiraum Schlanders Ö Fr. 08.01.16 ab 20.00 Uhr Discoparty Ö Sa. 09.10.14 ab 16.00 Uhr Faschingsvorbereitung Wer mitmachen will kann sich melden. Jugendtreff All In Kastelbell/ Tschars Ö Mi. 13.01.16 ab 14.00 Uhr Herzlich Willkommen im Jugendtreff Kastelbell Simon :-) Ö Do. 14.01.16 ab 16.00 Uhr Herzlich Willkommen im Jugendhaus Tschars Simon :-) Jugendtreff Time Out Schnals Ö Sa. 09.01.2016 Der Jugendtreff bleibt geschlossen Ö Sa. 16.01.2016 ab 16.00 Uhr Herzlich Willkommen Christiane :-) Jugendzentrum JuZe Naturns Ö So. 10.01.16 16.00 bis 20.00 Uhr JuZe-Sunntig Ö Mi. 20.01.16 15.00 – 17.00 Uhr U16 – Waffeln backen Jugendtreff Kosmo Plaus Ö Mi. 13.01.16 ab 16.00 Uhr Calcettoturnier
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Vorweihnachtszeit
in den Oberländer Treffs
Die Oberländer Jugendlichen waren in der Vorweihnachtszeit sehr aktiv. In den Treffs fanden vielfältige Programmpunkte statt. Im „Juze“ Hoad stellten Madlan beim „Mädchentreff“ weihnachtliche Badebomben und Glasuntersetzer aus Filz her. Diese wurden dann zu wahren „Hinguckern“ als Weihnachtsgeschenke unter dem Christbaum. Im Dezember fand auch (endlich) der langersehnte Burger-Abend statt, bei dem sich die Kids ihren Burger selbst zusammenstellten und mit leckerem Salat, Gemüse und hausgemachten flachen „Fleischkrapflan“ garnierten. Für die Rescher Jugendlichen, welche regelmäßig den Jugendtreff „fResch“ besuchen, standen im Dezember gleich zwei große Ereignisse an: am 11. Dezember organisierten die Kids ein Kinder-, und Familienkino, bei dem sie zum Weihnachtsfilm „Arthur Weihnachtsmann“ Popcorn, Zuckerwatte und Getränke reichten. Eine Woche später stand die Christbaumaktion auf dem Programm, bei der zahlreiche Helfer-, und Helferinnen mit alkoholfreiem Punsch, Keksen, Suppen und weihnachtlicher Musik dafür sorgten, dass es ein gelungenes Ereignis wurde.
JuZe Naturns: Workshop – Filmprojekt zum neuen Skatepark Naturns An einem schönen sonnigen Samstag morgen trafen sich die Gruppe des JuZe Naturns auf dem neuen Skaterpark um einen Kurzfilm darüber zu drehen. Das Team bestand aus Aaron Gluderer, Manuel Haller, Martin Kofler, Michael Lesina Debiasi und dem Projektleiter Zivi Gabriel Höllrigl. Um ca. 8.00 Uhr ging es los mit einem Morgenkaffee, danach ging es direkt auf den neuen Funpark und wir fingen an einfache Sequenzen bis hin zu schwierigen Kamerafahrten zu filmen und zu verfeinern. Nach mehreren Filmdrehs hatten wir genug im Kasten und so ging es nach 2 Wochen im JuZe-Medienraum weiter. Dort wurde das umfangreiche Material ausgewertet und verarbeitet. Nach insgesamt 10 Stunden Schneiden und allem Drum und Dran war die fertige DVD in den Händen des Teams und es war eine große Zufriedenheit zu spüren. Gabriel & Aaron Hallo mein Name ist Christiane, ich bin 21 Jahre alt und wohne im Schnalstal. Ab Jänner 2016 werde ich im Jugendtreff Time Out in Schnals als Jugendarbeiterin tätig sein. Für die Jugendlichen im Tal ist der Jugendraum ein wichtiger Treffpunkt mit vielseitigen Angeboten. Ich freue mich darauf dieses abwechslungsreiche Programm mitgestalten zu können und neue Ideen einzubringen. Zurzeit absolviere ich ein Lehramtsstudium an der Universität Innsbruck, da ich auch in Zukunft mit Jugendlichen arbeiten möchte. Ich bin eine sehr offene und kreative Person, die viel lacht und auch für den einen oder anderen Spaß zu haben ist. Die Arbeit mit Jugendlichen gefällt mir sehr gut und ich werde mich mit viel Energie dieser neuen Herausforderung stellen. Ich freue mich auf eine tolle Zeit und zahlreiches Erscheinen im Time Out Schnals! Liebe Grüße Christiane
Toller Weihnachtsaktionstag! JuMa Jugendzentrum Mals Am Samstag, 19. Dezember startete der 2. Aktionstag für die 5. Klasse Volksschüler der Gemeinde Mals. Nach einem Aufwärmspiel wurde Lebkuchenteig geknetet, welcher am Nachmittag in Lebkuchenhäusschen verwandelt wurden! Um 4 besuchten wir das Weihnachtskino im Bärenkeller Mals. Mittag gegessen wurde dank Stromausfall am offenen Feuer - Würstchen und Stockbrot, dank des heurigen Winters konnten wir dies im Freien genießen. Danke den fleißigen Helferinnen!
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/Spezial-Tipps/ 31
Spezial Tipps 2016 Was bringt das Jahr 2016? Tipps, Angebote, Neuheiten, Information gibt es hier in diesem Sonderthema. von Angelika Ploner
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/Spezial-Tipps/ 33
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/Bauplatz/ 35
Harmonie
zwischen Alt und Neu
Aus dem alten Hof in Taufers i. M. sind zwei moderne Wohngebäude entstanden. Das liebevoll sanierte alte Wohnhaus im Norden ist über den großzügigen Innenhof mit dem Neubau im Süden verbunden. Alt und Neu gehen eine harmonische Verbindung ein. Der Gebäude-Charakter ist erhalten geblieben – als wertvoller Teil des Häuser-Ensembles entlang der Dorfstraße. von Magdalena Dietl Sapelza
L
ange stand es schlecht um die Hofstelle mit Wohnhaus und angebautem Stall und Stadel aus dem 15. Jahr-
hundert. Das Gebäude hatte in der Vergangenheit einige Male Besitzer gewechselt. Jahrzehntelang stand es leer und drohte zu verfallen. Mit dem Erwerb des Hauses und nach jahrelan-
gen Überlegungen reifte bei den Bauherren der Entschluss, das Gebäude in zwei Baulose aufzuteilen. Das Bauernhaus sollte saniert und der Stadel ausgebaut werden. Erklärtes Ziel: Struktur
und Charakter sollten erhalten bleiben. Den Planungsauftrag erhielt der Architekt Christian Kapeller. Das Gespür für den Erhalt von alter Bausubstanz, die Sensibilität und neue Ideen für moderne Raumgestaltung innerhalb historischer Strukturen zeichnen ihn aus. Mit Liebe zum Detail und mit dem Geschick heimischer Handwerker (siehe Anzeigen) gelang es, den ursprünglichen Charakter des Wohnhauses beizubehalten.
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oben: Das sanierte Wohnhaus „beim Toni Beck“ aus dem 15. Jahrhundert an der Staatsstraße in Taufers i. M. unten: die Süd-Ansicht vor und nach der Sanierung mit Innenhof. Dort befinden sich die Eingänge für das alte und neue Haus
Das vollständig sanierte alte Haus hält harmonische Zwiesprache mit dem neuen Wohnhaus, das in der Struktur des früheren Stadels unter Erhaltung der alten Mauerpfeiler integriert worden ist. Der vorhandene Putz des alten Hauses wurde behutsam entfernt. Zum Vorschein kamen Sgraffito-Ornamente. Dabei handelt es sich um Elemente der Engandiner Bauarchitektur, die heute noch viele Gebäude im nahen Schweizerischen Münstertal zieren. Die Decken und Wände im Keller erhielten nach der
gründlichen Reinigung einen neuen Beton-Estrich. Aufwändig restauriert wurden die alten Holzelemente im Haus wie Balken und Decke im Keller, sowie
Türen und Tore. Die fehlenden Vertäfelungen in zwei Stuben wurden durch neue ersetzt. Für die neuen Vertäfelungen und für alle übrigen Holzelemente
wurde gebürstetes Lärchenholz verwendet. Dasselbe gilt für die Fenster. Kunstharz ist das bestimmende Material in den Bädern. Das alte Haus ist durch Innendämmung mit bis zu 20 Zentimetern Dämmputz isoliert. Die zwei kleinen Wohneinheiten erhalten im Süden viel Licht vom Innenhof her, wo sich auch die Eingänge befinden. Die Treppenhäuser des alten und neuen Gebäudes bestehen aus einer Kombination von Holz und Stahl und werden über große Fenster mit Licht durchflutet. Für Böden und Treppenstufen wurde das aus den alten Balken aufbereitete Lärchenholz verwendet. Das rötliche gefärbte Holz schafft eine wärmende Atmosphäre. Vom Treppenhaus aus fällt der Blick auf eine imposante „Schleuder“ aus Holz an der alten Hausmauer. Diese hängt mit einer „Schleuder“ aus Eisen über dem Tor an der
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/Bauplatz/ 37
Die alte Tür vor und nach der aufwändigen Restaurierung Diese führt in einen heimeligen Raum mit Gewölbe (siehe Hauptbild auf Seite 35)
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39024 Mals - Pardellesweg 12 Tel. + Fax 0473 83 12 66 Handy: 335 69 38 001 - info@stecher.it Das ehemalige Haus- und Stadeltor wurde restauriert. Es dient nicht mehr als Eingang
gegenüberliegenden Gebäudeseite zusammen und hat wohl über Jahrhunderte für Stabilität gesorgt. Der Neubau in den Mauern des Stadels wurde in Ziegelbauweise gefertigt und mit gebürsteten Lärchenholz-Brettern verkleidet. Großzügige angelegte Verglasungen sorgen für optimalen Lichteinfall. Das Flachdach des neuen Hauses im Süden ist begrünt. Proportionen, Materialien, Umrisse, Erschlie-
ßung und Belichtung sind gezielt gestaltet worden. Das hat die stimmige Harmonie zwischen Alt und Neu geschaffen. Vor dem Umbau des alten Hauses waren die Bauherren mit Stimmen konfrontiert, die ihnen rieten, das Gebäude abzureißen und neu zu bauen. Doch nun ist es für sie das schönste Kompliment, wenn erstaunte Besucher sagen: „Ihr habt für euch und für das Dorf etwas Schönes geschaffen und erhalten.“
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38 /Nationalpark/
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Nationalpark Stilfserjoch
Überwintern im Gebirge Foto: Marco Andreola
Strategien unter den Alpentieren Wolfgang Platter, am Silvestertag 2015
D
er Winter ist in den nördlichen Breitengraden um den Polarkreis und in den Gebirgen ein scharfer Auslesefaktor unter den Pflanzen und Tieren. Wer als Tierart im kontinentalen Klima der Alpen den Winter übersteht, hat sich im Laufe der Evolution an den Extremstandort Hochgebirge angepasst. In strengen Wintern mit hoher Schneedecke und polaren Temperaturen gibt es bei dem knappen Nahrungsangebot eine verschärfte Selektion unter den Tieren. Nur die stärksten Individuen einer Art überleben, schwache Tiere fallen dem Hunger oder der Erschöpfung zum Opfer oder sind leichte Beute für ihre Fraßfeinde in der Nahrungskette.
Wechselwarm und eigenwarm Unter den fünf Wirbeltierklassen sind die Fische, die Lurche und die Kriechtiere wechselwarme Tiere. Ihre Körpertemperatur passt sich an die Umgebungstemperatur an. Im Winter sinkt daher die Körpertemperatur stark ab, die Lebensfunktionen werden reduziert und die Tiere fallen in Winterstarre. Ihr Energieverbrauch ist dann extrem reduziert. Vögel und Säugetiere sind eigenwarme Vertreter der Wirbeltiere. Sie halten ihre Körpertemperatur konstant und müssen dafür sehr viel Energie aufwenden. Im kontinentalen Klima unserer Alpen haben die verschiedenen Arten von Vögeln und Säugetieren unterschiedliche Strategien entwickelt, den Winter als lebensfeindliche Jahreszeit zu überstehen. In Bezug auf die unterschiedlichen Überlebensstrategien lassen sich die zwei großen Gruppen der aktiven und der passiven Überwinterer unterscheiden.
Stand-, Zug- und Strichvögel Unter den Vögeln gibt es Arten, welche dem Winter durch weiträumige Flugwanderungen ausweichen: Es sind dies die Zugvögel. Zu ihnen zählen aus dem einheimischen Artenspektrum vor allem die Insektenfresser. Ihnen fehlt im Winter bei uns die Nahrungsgrundlage. Die auch im Winter in unseren Breitengraden verweilenden Vogelarten sind Standvögel. Teilzieher und Mischformen zwischen Stand- und Zugvögeln werden
Der Schneehase ist ein aktiver Überwinterer. In Körperbau und Stoffwechsel ist er an die extremen Verhältnisse im Lebensraum Hochgebirge angepasst. Er kann nährstoffarme und schwer verdauliche Koniferennadeln als Energiespender nutzen.
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/Nationalpark/ 39 Foto: Michele De Lorenzi
Foto: Enrico Pozzi
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links: Hermelin im Haarwechsel zwischen Sommer- und Winterkleid;
unter dem Begriff Strichvögel zusammengefasst. Es ist bekannt, dass durch die Erderwärmung und den damit einhergehenden Klimawandel manche Vogelarten unter den Zugvögeln in milden Wintern das Mittelmeer nicht mehr überqueren und nicht mehr in Afrika überwintern, sondern bereits in Südeuropa verweilen. Zu ihnen gehören immer häufiger die Weißstörche und die Felsenschwalben.
Winterruher, Winterschläfer und aktive Überwinterer Passive Überwinterer unter den Säugetieren der Alpen sind das Murmeltier als Winterschläfer und der Braunbär und das Eichhörnchen als Winterruher. Zu den aktiven Überwinterern gehören alle vier einheimischen Huftierarten unter den Wildtieren: Reh, Rotwild, Steinwild und Gämse. Die Körpertemperatur konstant hoch bei 37 und mehr Grad Celsius zu halten, bedarf großer Energiemengen. Diese Energie kann nur aus verfügbarer, aufgefundener, aufgenommener und verdauter Nahrung gewonnen oder aus der Verbrennung von im Körper eingelagerten Fettreserven bezogen werden. Und wenn das Nahrungsangebot im Winter knapp und die Nahrungsaufnahme erschwert sind, kann ein Tier auch leicht an seine Überlebensgrenze kommen. In der Zoologie gibt es eine Faustregel, dass Lebensfunktionen wie Stoffwechsel, Herzschlag und Atemfrequenz umso höher sind, je kleiner die Körpermasse eines Tieres ist. Anders ausgedrückt: Kleine Tiere verbrennen besonders viel Energie und müssen daher in viel kürzeren Zeitintervallen fressen als größere Tiere mit langsamerer Herz- und Atemfrequenz oder Flügelschlägen bei Vögeln.
Rücksicht Wer im Winter Bergsportarten im Freien betreibt und dabei auch in die Lebensräume von Alpentieren vordringt, kann zum tierischen Alpenschutz einen wertvollen Beitrag leisten, wenn er bei seiner Touren- und Routenwahl die Wintereinstandsgebiete der Wildtiere ausspart und umgeht. In Ruhezonen überstehen die Wildtiere den Winter leichter als in Störzonen, wo sie häufig in die Flucht geschlagen werden und dabei ihre Energiereserven verbrennen.
Haar- und Federwechsel Kälte und Frost, Wind und Wetter überstehen die aktiven Überwinterer unter den Wildtieren in den Alpen auch durch den Fell- und Federwechsel. Das Winterhaar verschiedener Säugetierarten ist aus zwei Haarschichten unterschiedlicher Länge und Dichte zusammengesetzt. Diese Dop-
Rotfuchs im sogenannten Mäusesprung. Der Rotfuchs ist fähig, die Maus als Beute unter der Schneedecke gezielt zu orten.
peldecke optimiert den Kälteschutz. Ähnlich gut schützen auch die Winterfedern bei alpinen Vogelarten. Luft zwischen den Federn ist zudem ein guter Isolator. Ein Paradebeispiel für mehrfache Anpassung an das winterliche Leben im Gebirge ist die kugelige Ausformung des Körpers beim Schneehuhn, sein saisonaler Feder- und Farbwechsel, aber auch sein befiederter Raufuß, welcher durch die Befiederung bis zu den Zehen und durch die Ausbildung von Hornsporen das Einsinken in den Schnee verhindert: Die vergrößerte Auftrittsfläche wirkt wie ein Schneeteller. Der Farbwechsel vom erdbraunen bis grauen Sommer- zum schneeweißen Winterkleid dient vorwiegend der Tarnung und damit auch dem Schutz vor Fraßfeinden. Bekannte Beispiele sind das Mauswiesel oder Hermelin, der Schneehase und eben das Schneehuhn.
Foto: Davide Glarey
oben: Das Schneehuhn ist ein Standvogel unserer Berge. Der Feder- und Farbwechsel von Sommer- auf Winterkleid ist nur eine der Anpassungen an den Extremlebensraum Hochgebirge.
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Biathlon Ein ruhiges Händchen
Auch wenn der Skicross am Watles abgesagt worden ist, das Rahmenprogramm im sportwell LovAlps Opening und am Watles LovAlps Oben Air findet trotzdem statt.
Am Schießstand müssen Biathleten immer ein ruhiges Händchen beweisen. Geschossen wird auf je fünf Scheiben auf 50 Meter Entfernung. Während man beim Liegendschießen auf eine Trefferfläche von 4,5 Zentimetern zielen muss, beträgt der Durchmesser im stehenden Anschlag 11,5 Zentimeter. Fehlschüsse werden je nach Disziplin entweder jeweils mit einer Strafminute oder jeweils einer Strafrunde von 150 Metern geahndet. (sam) Foto: Sarah Mitterer
LovAlps findet statt
Martell sprang in die Bresche
Fotos: Sarah Mitterer
Nur zwei Wochen nach dem Italienpokal stand das Martelltal wieder im Zeichen des Biathlons. Dieses Mal hatten Biathlonfans die Möglichkeit, die Stars von morgen live zu sehen, denn das Biathlonzentrum war Ausrichter des 2. IBU Junior Cups sowie des Alpencups - und dies ganz kurzfristig: aufgrund des europaweiten Schneemangels fungierte Martell als Ersatzort und meisterte die organisatorische Herausforderung mit Bravour.
von Sarah Mitterer
E
s herrschen schwere Zeiten für den Wintersport: Skigebiete leiden unter dem Schneemangel und Wintersportler sind frustriert. Profisportler können nicht trainieren und Weltcupveranstaltungen müssen abgesagt, verschoben oder an einen anderen Ort verlegt werden. Doch aktuell ist es sogar schwer, Ersatzorte zu finden, denn an Schnee mangelt es zur Zeit in ganz Europa. Auch im Martelltal ist bisher noch kein Schnee gefallen, dennoch gibt es im Biathlonzentrum eine Loipe. Zu verdanken ist das dem Schnee aus dem vergangenen Winter, der in Depots gelagert war und nun dazu verwenden wurde, eine Loipe zu präparieren. Aus diesem Grund wandte sich die Internationale Biathlonunion auf der Suche nach
einem Ersatzort für das zweite Rennwochenende des IBU Junior Cups, der in Deutschland hätte ausgetragen werden sollen, an die Verantwortlichen von Martell. Bürgermeister und OK Vorsitzender Georg Altstätter zögerte nicht lange und nahm die Herausforderung an, die Wettkämpfe für zwei Rennserien, den IBU Junior Cup sowie den Alpencup, auszurichten. Es galt nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten für die 450 Athleten und deren Betreuer, die aus 28 verschiedenen Nationen nach Martell pilgerten, zu organisieren, sondern auch die Loipe so herzurichten, dass sie den Strapazen stand hielt. Und am Ende konnte sich das Team von Altstätter stolz auf die Schulter klopfen, denn die Wettkämpfe verliefen reibungslos und man konnte von einer perfekten Organisation sprechen. Dass alles
so glatt über die Bühne ging ist aber auch den über 70 freiwilligen Helfern zu verdanken, ohne deren Hilfe es nicht möglich gewesen wäre, die Anfrage der IBU anzunehmen. In sportlicher Hinsicht fand in Martell eine Premiere statt: erstmals wurde ein Junior Cup auf italienischem Boden ausgetragen. Das Ziel dieser neuen
Der einzige Vinschger Starter war Paul Traut
Wettkampfserie ist es, den Nachwuchs-Biathleten internationale Wettkampfmöglichkeiten anzubieten um so Erfahrungen sammeln zu können. Mit Paul Traut startet auch ein Vinschger in dieser Rennserie. Für den 19-Jährigen, der im Kader der italienischen Junioren-Nationalmannschaft steht, verlief es in Martell am ersten Sprinttag mit fünf Schießfehlern alles andere als nach Wunsch. Am zweiten Tag konnte er sich steigern und verfehlte lediglich zwei Zielscheiben. Nicht nur die Junioren waren in Martell am Start sondern auch die Teilnehmer des Alpen Cups, bei dem sich Senioren, Jugend und Anwärter untereinander messen. Während beim Junior Cup vor allem Athleten aus dem Osten den Ton angaben, dominierten beim Alpencup die Farben des Deutschen Teams.
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Yoseikan Budo – Vinschgau/Bruneck
Erfolgreicher Wettkampfauftakt in Bruneck ieben junge Athleten/innen aus dem Vinschgau nutzen die Gelegenheit beim ersten Wettkampf dieser Saison dabei zu sein und sich mit Gleichaltrigen zu messen. Am Sonntag, 13. Dezember 2015 wurde in Bruneck in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen um den Raffeisenpokal der Stadt Bruneck gekämpft. Die Athleten konnten so wertvolle Erfahrungen sammeln. Erstmalig wurden für die bessere Visulisierung der erzielten Punkte Fachbildschirme verwendet. Diese wurden dankenswerterweise von den
Foto: Tito Bertoni
S
Schiedsrichter/Trainer (v.l.) Florian Spechtenhauser und Thomas Mair mit den teilnehmenden Athleten und Coaches
EP-Partnern Südtirol, in diesen Fall von EP PEER in Eyrs, zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse im Überblick: Kumiuchi Yoseikan (U12): Platz 1: Michael Pircher (–33kg/ASC Schlanders) Platz 1: Kai Platzgummer (open/ASC Schlanders) Sumo Yoseikan (U12): Platz 4: Alexandra Lutt (open/ASV Mals) Platz 1: Fabian Koch (–40kg/ASV Mals) Platz 1: Otto Puintner (–30kg/ASV Mals) Platz 1: Lukas Kaserer (open/ ASC Schlanders) Waffenkampf Emono Yoseikan (U12 open) Platz 2: Kai Platzgummer (ASC Schlanders) Platz 3: Lukas Kaserer (ASC Schlanders) Platz 4: Alexandra Lutt (ASV Mals)
Prad
1955/2015 - 60 Jahre Sportverein Prad it einem von menschlicher Wärme charakterisierten Fest feierte der Sportverein Prad Raiffeisen Werbering am 11. Dezember das 60-jährige Jubiläum. Im Raffeisen Saal des Nationlparkhauses aquaprad versammelten sich die Sportfunktionäre, Sportfreunde und geladene Prominenz. Bei der Eröffnung der Veranstaltung erinnerte die seit Juni gewählte Präsidentin Jessica Hofer, dass der Sportverein im Jahr 1955 von einer Gruppe von Idealisten gegründet worden sei. Heute besteht der Sportverein aus 9 Sektionen und 170 aktiven Mitgliedern. Die Präsidentin begrüßte alle Anwesenden, den Bürgermeister Karl Bernhart, Gemeindereferenten und Gemeinderäte, den Ehrenbürger Gustav Thöni, den FISI Sportpräsidenten Hermann Ambach, Alfons Thoma, VSS Obmann Günther Andergasser, Josef Platter, VSS VinschgauBezirksobmann, Raika Direktor Werner Platzer, Georg Wunderer Obmann der E-Werk Genossenschaft, einige Präsidenten von anderen Sportvereinen und Landesrätin Martha Stocker. Von der Gruppe „Emissione“ musikalisch begleitet gab es eine Runde von Gesprächen mit den Gründungsmitgliedern und den
ersten Präsidenten des Sportvereines, Karl Kuppelwieser, Elmar Wallnöfer, Arnold Gander, Thomas Wellenzohn, Josef Platter und Franz Steiner. Gemeindereferent Gerald Burger stellte in müheloser Moderation Fragen über erlebte Erfahrungen, geleistete Tätigkeiten, über die damaligen bestehenden Lage mit der jeweiligen Mitgliederanzahl der einzelnen Sektionen. Thomas Wellenzohn unterstrich die Wichtigkeit von Sport für das Leben in einer von Handy, Tablet und Computer beherrschten Zeit. Arnold Gander empfahl sogar Kurse in den Vereinen, um in Kontakt mit den Jungen zu kommen. Dann wurden von Gerald Burger die Verantwortliche der einzelnen Sektionen befragt. Mit Anfang von den zwei Sektionen Ski Alpin und Langlauf, mit denen der Sportverein vor 50 Jahren begonnen hat. Sektionsleiter Daniel Theiner (Ski Alpin) und Langlauf-Sektionsleiter Karl Koch gaben Auskunft, gefolgt von Hockey und Eislauf. Nach dem Lob für das Country Fest als Geldquelle für die Sektion Hockey, erklärte Sektionsleiter Roman Riedl, dass Trainer aus der Tschechei ausgewählt werden, weil das die Hälfte
koste. Nach Snowboard mit 25 Mitgliedern kamen die Sommersektionen mit Gesprächen mit dem ehemaligen Spieler und Trainer Karl Bernhart, Josef Nigg und dem aktuellen Sektionsleiter Max Berger. Die aktive Spieler sind 150, davon 90 Junge. Als größtes Talent wurde Andreas Dellasega erwähnt. Karin Kobler
sprach über Volleyball, Helmut Wagmeister über die Sektion Sportschützen, dann kamen Manuela Muntetschiniger für Badminton und Carmen Koch für Fitness. Der Abend endete feierlich mit einem gemeinsamen Umtrunk mit vielen erinnerungsreichen Gesprächen. (lp)
Fotos: Leonardo Pellissetti
M
Gründungsmitglieder und erste Präsidenten des ASV Prad
v.l.: die Präsidentin Jessica Hofer empfängt die Landesrätin Martha Stocker
v.l.: Udo Thoma (Sportschützen) und BM Karl Bernhart
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ASV Kortsch
Triveneto Ciclocross „Bikeman-Trophy“
Fotos: Leonardo Pellissetti
Sekretariat: Maria Luise Muther mit Tochter Elisa
Hannes Rechenmacher und Jonas Hört (1. und 4. v.l.) mit den Esordienti am Start; rechts: Mara Rainalter, Landesmeisterin 2015, beim Aufwärmen v.l.: Gemeindereferent Manuel Trojer mit Radsport-Sektionsleiter Christian Lanthaler
v.l.: Kortscher Präsident Kurt Kienzl mit Vize Manfred Pritzi
B
eim Radrennen Ciclocross „Bike-Trophy“, perfekt organisiert vom ASV Kortsch Raiffeisen Sektion Rad, beteiligten sich 38 Vereine aus dem norditalienischen Raum. Bei Ciclocross handelt es sich um eine Mischung aus Mountainbiken und Rennradfahren. Es wird ein Rennrad mit dickeren Reifen verwendet, erklärt Elisa Gemassmer, langjährige Ciclocrossfahrerin und nunmehrige Sekretärin der Sektion Rad im ASV Kortsch Raiff-
eisen. Das bei uns noch eher unbekannte Ciclocross hat in Norditalien eine lange Tradition und ist in Belgien Nationalsport. Herausragende Athleten der 188 teilnehmenden FahrerInnen waren Anna Oberparleiter aus Olang und Carmine Del Riccio aus Molise. Bei den Esordienti konnten die Lokalmatadore Hannes Rechenmacher als zehnter und Jonas Hört als fünfzehnter gut mithalten. Bei den Junioren wurde Klaus Re-
chenmacher beachtlicher neunter und Mara Rainalter sehr gute zehnte bei der Jugend weiblich. Mara hat im Zuge der Veranstaltung mit ihrer Mutter Monika kräftig die Werbetrommel für Schlanders gerührt, denn sie zeigten dem Fernsehsender 159 die schönsten Ecken von Schlanders. Viel Lob und Anerkennung für das gelungene Event erhielten die Organisatoren Christian Lanthaler, Andreas Gemassmer und Helmut Rechenmacher. (lp)
Hallenfußball
Kastelbell sichert sich den Krimi as Jubiläum des Hallenturniers „Budenzauber“, das die Sektion Fußball des ASV Latsch jährlich organisiert, war in diesem Jahr ein echter Krimi. Die 24 teilnehmenden Teams zeigten vor vollen Zuschauerrängen tolle Spiele, in vielen Matches ging es eng her und so manches musste im 7 Meter Schießen entschieden werden. Während die acht Mannschaften, die in der Gruppenphase ausgeschieden waren, eine Patzerrunde spielten, ging es für die anderen Teams nach der Gruppenphase im K.O. Duell weiter. Titelverteidiger Prad schied im Halbfinale aus, sicherte sich aber im Spiel
Foto: Sarah Mitterer
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um Platz drei gegen Riffian den Podestplatz. Das Finale um die den 5. Vinschgaucup lautete Kastelbell gegen Tarsch. Beide Teams ließen wenig Chancen zu und schließlich musste das 7 Meterschießen entscheiden. Am Ende durften die Kastelbeller (im Bild), die mit Hannes Lechner den stärksten Torhüter des Turniers im Team hatten (kein Gegentor in allen Spielen), die Trophäe in die Höhe stemmen. Mit der traditionellen Party im Treindlerhof endete schließlcih das Turnier. Wie auch in den vergangenen Jahren wurden ein Teil der Einnahmen einem wohltätigen Zweck gespendet. (sam)
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Wind-Termine Musical Comedy PL Kiss me, Kate 2015 Neu_Kiss me, Kate 18.08.15 13:07 Seite 1
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MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG UND LEITUNG HEIKO LIPPMANN INSZENIERUNG HARDY RUDOLZ CHOREOGRAFIE MARIE-CHRISTIN ZEISSET BÜHNENBILD EVA HUMBURG KOSTÜME CLAUDIA KUHR LICHTDESIGN ROLF SPAHN
NEUE ORCHESTRATION von DON SEBESKY (BROADWAY 1999)u.a. GUIDO WEBER als FRED GRAHAM/PETRUCHIO RENÉE KNAPP als LILLI VANESSI/KATHARINA
Großer
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Pächter für Gasthof GUIDO WEBER als FRED GRAHAM/PETRUCHIO RENÉE KNAPP als LILLI VANESSI/KATHARINA u.a. und mit der BIG BAND des BULGARISCHEN NATIONALEN RUNDFUNKS
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Heimatbühne Tschengls „Rabatz im Altenheim“ Schwank in 2 Akten von Jürgen Seifert Regie: Cilli Trafoier Ort: Kulturhaus Tschengls Aufführungstermine: Sa. 09.01.16, 20.00 Uhr; So. 10.01.16, 17.00 Uhr; Mi. 13.01.16, 20.00 Uhr; Sa. 16.01.16, 20.00 Uhr; So. 17.01.16, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 347 7061016
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Volksbühne Latsch „Mord durch Sex“
PLZWind und Ort: Ihre Anzeige im Vinschger – Ausgabe 1-16 vom 7. Januar 2016
Komödie in 2 Akten von Joan Shirley Regie: Petra Pedross Ort: CulturForum Latsch Aufführungstermine: Premiere: Sa. 09.01.16, 20.00 Uhr; Sa. 16.01.16, 20.00 Uhr; So. 17.01.16, 17.00 Uhr; Fr. 22.01.16, 20.00 Uhr; Sa. 23.01.16, 20.00 Uhr; Reservierung: 334 244 9120 von 13.00 bis 18.00 Uhr oder unter volksbuehnelatsch@gmail.com
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Heimatbühne Kastelbell-Tschars „Alles ist möglich… oder? Das Theater mit dem Theater“ Regie: Irene Bernhart, Doris Lang, Werner Santer Ort: Josef-Maschler-Haus in Tschars Aufführungstermine: Premiere: Fr. 15.01.16, 20.00 Uhr; Do. 21.01.16, 20.00 Uhr; Sa. 23.01.16, 20.00 Uhr; So. 24.01.16, 17.00 Uhr; Sa. 30.01.16, 20.00 Uhr; So. 31.01.16, 17.00 Uhr; Reservierung: Tel. 333 32 98 232
Volx Teattr Oubrwind Mols „In geheimer Mission“ Komödie in 2 Akten von Michael Parker Regieduo: Hans Peter Plagg & Heidi Plagg Ort: Kulturhaus Mals Aufführungstermine: Premiere: Fr. 22.01.16, 20.00 Uhr; Sa. 23.01.16, 20.00 Uhr; So. 24.01.16, 20.00 Uhr; Mi. 27.01.16, 20.00 Uhr; Sa. 30.01.16, 20.00 Uhr; So. 31.01.16, 16.00 Uhr (Family Day); Fr. 05.02.16, 20.00 Uhr; Reservierung: 333 77 32 680 (ab 16.00 Uhr)
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Krankenpfleger/innen, VII.ter Funktionsebene in Voll- und Teilzeit
Abgabetermine der Gesuche: 15.01.2016 – 12.00 Uhr Gesuchsvordrucke und weitere Informationen: Petra Bachmann Tel. 0473 / 623 150 – info@altenheimlatsch.it Die Direktorin: Iris Cagalli
92 x 84 mmVinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it | sport@vinschgerwind.it
Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Leonardo Pellissetti (lp), Sarah Mitterer (sam) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Brigitte Thoma (bbt), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Brigitte Maria Pircher (bmp), Julia Tapfer (ju), Beat Grond (bg), Andreas Waldner (aw), Sylvia Ilmer Wieser (sil), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht
unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbebotschaften übernimmt „Der Vinschgerwind“ keine Verantwortung. Druckreif übermittelte Unterlagen (Papierkontakte, Filme und digitale Daten) können seitens der Anzeigenabteilung nicht korrigiert werden. Für die Richtigkeit, sei es in grammatikalischer, stilistischer, inhaltlicher und grafischer Form haftet ausschließlich der Auftraggeber bzw. die beauftragte Agentur. Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215 Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005 Bankverbindung: Raiffeisenkasse Schlanders IT 29W 08244 58920 000 3000 05151 „Der Vinschger Wind“ erscheint alle zwei Wochen Eingetragen im ROC: Nr. 12485
www.vinschgerwind.it
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/Kleinanzeiger/ 45
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– Breite Informationssammlung für eine Vielzahl von Märkten mit opportunistischer Marktbearbeitung – Identifikation von potentiellen Märkten für eine gezielte Bearbeitung – Erstellung von Markt-Analysen und Geschäftsplänen für neue Märkte – Bewertung der Attraktivität neuer Märkte und Unterstützung des Verantwortlichen Vermarktung bei der Auswahl und Priorisierung für eine gezielte Markt-Bearbeitung – Begleitung der Markteintritte Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen, wenn Sie – nach einem abgeschlossenen Studium (BWL) mit mindestens 2-jähriger Berufserfahrung in der Analyse oder Bearbeitung von Märkten oder eine kaufmännische Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung in vergleichbarem Aufgabenfeld – das nötige – Wissen Erfahrung in der Bearbeitung von Märkten, Kenntnisse im Projektmanagement, sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache – Wollen Verantwortung übernehmen, strukturiertes und selbständiges Arbeiten – Können Sehr gute Kommunikationskompetenz, hohe Eigeninitiative, analytische und konzeptionelle Fähigkeiten, Flexibilität und Mobilität „mitbringen“. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, bitte schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an Frau Hannelore Punt, Personalbereich (hannelore.punt@hoppe.com). HOPPE AG, Via Friedrich Hoppe, CH-7537 Müstair www.hoppe.com
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Vinschgerwind 1-16
07.01.16
Jahrestag/Danksagungen Und immer sind da Spuren deines Lebens: Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern und dich dadurch nicht vergessen lassen.
Wo früher dein Leben war, ist jetzt Stille. Wo früher dein Platz war, ist jetzt Leere. Jedoch behalten wir dich in unserem Herzen, als wärst du nie von uns gegangen.
1. Jahrestag
Konrad Piffrader
1. Jahrestag
Hugo Reinstadler
Jagdaufseher i.R. *03.02.1928 † 12.01.2015 – Burgeis
* 25.9.1932 † 17.1.2015 Prad am Stilfserjoch
Wir denken an Dich ganz besonders bei der Heiligen Messe am Sonntag, 17. Jänner um 9.00 Uhr in der Pfarrkirche von Prad am Stilfserjoch. Deine Frau Resi, Tochter Petra mit Georg, Julia und Elisa
Wir gedenken deiner, ganz besonders beim Gottesdienst am Freitag, 15.01.2016 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Burgeis. Allen, die daran teilnehmen ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird. I. Kant
Von uns gegangen, doch für immer in unseren Herzen, und die Erinnerungen die uns bleiben, sind Geschenke für uns.
Anna Telser
1. Jahrestag
Wwe. Niederfriniger
Inge Platzer
Weber Mutti - Tanas * 24.09.1925 † 02.12.2015
geb. Schöpf
*14.09.1965 † 12.01.2015 Morter
Außerstande allen persönlich zu danken, möchten wir auf diesem Weg allen Danke sagen.
In Liebe gedenken wir Deiner, ganz besonders bei der hl. Messe am Samstag, 16. Jänner 2016 um 18.00 Uhr, in der Pfarrkirche von Morter. Wir danken allen, die gemeinsam mit uns an die liebe Inge denken.
In Liebe deine Familie Das einzig wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weg gehen.
DANKE
für die große Wertschätzung, die unserer Mutter entgegengebracht wurde, für die vielen Zeichen der Anteilnahme, für die zahlreiche Teilnahme an der Beerdigung und den Seelenrosenkränzen, für die würdige Gestaltung des Beerdigungsgottesdienstes und der Beerdigung, für die vielen Gedächtnisspenden, für die Bereitschaft zur Übernahme von verschiedenen Diensten, für das Gebet und ehrende Gedanken, für die liebevolle Begleitung und Pflege in der Zeit der Krankheit. Es ist schwer eine geliebte Mutter zu verlieren. Jedoch zu wissen, wie viele sie schätzten und gern hatten, gibt uns Trost.
3. Jahrestag
Karl Pircher
Stamer-Karl *22.09.1929 † 11.01.2013 Göflan
Ganz besonders denken wir an dich beim Gedächtnisgottesdienst am Sonntag, den 10. Jänner, um 8.15 Uhr in der St.-Martin-Kirche in Göflan. Allen, die daran teilnehmen, ein herzlichers Vergelt’s Gott. Wir denken immer an dich: Deine Familie
Gedanken, Augenblicke sie werden uns immer an dich erinnern und uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.
Anna Gamper geb. Blaas Geschäftsfrau
DANKE
Kinderkrebshilfe Südtirol „Regenbogen“
www.kinderkrebshilfe.it Ihre Spende hilft! Infos unter 0472 83 48 24
* 1.2.1933
† 14.12.2015
für jedes stille Gebet, für jeden Händedruck, wenn Worte fehlten, für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für die Blumen und Spenden, für das letzte Geleit. Danke allen, die unsere Anna in lieber Erinnerung behalten.
Die Trauerfamilie Bestattungen Tonezzer, Schlanders, Tel. 0473/730210
07.01.16
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Allfälliges/Weiterbildung
2016
... mit Revue
Samstag 30. Jänner ´16 Kulturhaus Karl Schönherr
Ich geh gern ins Fachgeschäft.
Wiederholung
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Kulturhaus „Karl Schönherr”- Schlanders Kartenvorverkauf bei Mode Former oder an der Abendkasse ab 19 Uhr.
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Prad: 329 8164058 (9.30 – 11 Uhr) Schlanders: 345 9239399 (11 – 12 Uhr) Naturns: 335 5258757
Infos: Herbert Habicher Tel. 0473 731 080
Weiterbildung vor Ort Beruf
Arbeitssicherheit für Arbeitnehmer - niederes bis hohes Risiko (D.LGS. NR. 81 VOM 09.04.2008) Johann Unterthurner TERMINE Mi, 13.01. + Do, 14.01.2016 UHRZEIT 08.30 Uhr – 17.30 Uhr, insgesamt 2 Treffen ORT GWR Spondinig Kursbeitrag 150 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 11.01.2016
EDV
REFERENT/IN
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
REFERENT/IN
Gesundheit
Duft-Qigong
IVHS – Freizeit
Gesundheit
Mi, 13.01. – Mi, 23.03.2016 (jeweils Mi) 18.30 Uhr – 20.00 Uhr, insgesamt 10 Treffen Mittelschule Laas 100 Euro Mo, 11.01.2016
Tai Chi für Anfänger
Gesundheit
Freizeit
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
Mi, 13.01. – Mi, 20.04.2016 (jeweils Mi) 20.00 Uhr – 21.00 Uhr, insgesamt 14 Treffen Mittelschule Laas 95 Euro Mo, 11.01.2016
Basics für Frauen – Beckenboden Training und Energieübungen
Freizeit
Sprachen
Do, 14.01. - Do, 28.04.2016 (jeweils Do) 20.00 Uhr - 21.30 Uhr, insgesamt 14 Treffen Mittelschule Laas 140 Euro Mo, 11.01.2016
Vorbereitungskurs auf die Zweisprachigkeitsprüfung Internationales Sprachenzertifikat „Plida“ REFERENT/IN MALS REFERENT/IN SCHLANDERS
TERMINE MALS B1 TERMINE MALS B2 TERMINE SCHLANDERS B2 TERMINE MALS C1 TERMINE SCHLANDERS C1 UHRZEIT ORT MALS ORT SCHLANDERS Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
Info – Anmeldung:
Luana Ivana Cavalet Cristina Baldi Di, 19.01. - Di, 19.04.2016 (jeweils Di) Mo, 18.01. - Mo, 18.04.2016 (jeweils Mo) Mo, 18.01. - Mo, 18.04.2016 (jeweils Mo und Di) Mi, 20.01. - Mi, 13.04.2016 (jeweils Mi) Fr, 15.01. - Fr, 15.04.2016 (jeweils Fr) 18.30 Uhr - 21.00 Uhr, insgesamt 12 Treffen OSZ Mals WFO Schlanders 185 Euro (ohne Prüfungsgebühren) Mo, 11.01.2016
Hauptstraße 1 – Bahnhof Spondinig – 39026 Prad am Stilfserjoch Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Eltern-Kind-Musizieren Martina Wienchol TERMINE MALS Di, 19.01. - Di, 22.03.2016 (jeweils Di) TERMINE SCHLANDERS Mi, 20.01. - Mi, 23.03.2016 (jeweils Do) TERMINE PRAD Fr, 22.01. - Fr, 25.03.2016 (jeweils Fr) UHRZEIT Gruppe 1 Gruppe 1: 09.00 Uhr - 09.45 Uhr, insg. 10 Treffen UHRZEIT Gruppe 2 Gruppe 2: 09.50 Uhr - 10.35 Uhr, insg. 10 Treffen ORT Musikschule Kursbeitrag 56 Euro (pro Erwachsenen-Kind-Paar) ANMELDESCHLUSS Do, 14.01.2016
Tai Chi für Fortgeschrittene TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
Erwin Folie Mo, 18.01., Di, 19.01., Do, 21.01.2016 19.30 Uhr - 23.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen OSZ Mals 80 Euro Do, 14.01.2016
REFERENT/IN
TERMINE Do, 14.01. – Do, 07.04.2016 (jeweils Do) UHRZEIT 18.30 Uhr – 19.30 Uhr, insgesamt 10 Treffen ORT Mittelschule Laas Kursbeitrag 75 Euro ANMELDESCHLUSS Mo, 11.01.2016
REFERENT/IN Birgit Seissl
Sa, 16.01. - Sa, 05.03.2016 (jeweils Sa) 09.00 Uhr - 12.00 Uhr, insgesamt 6 Treffen Jugendzentrum Schlanders 30 Euro (inkl. Materialspesen) Do, 14.01.2016
Desserts aus regionalen Zutaten REFERENT/IN
REFERENT/IN Birgit Seissl
Gesundheit
Just for (creatives) girls! Mädchentreff. TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
REFERENT/IN Birgit Seissl
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
Patrik Tschenett Fr, 15.01. - Sa, 06.02.2016 (jeweils Fr und Sa) 19.00 Uhr - 21.00 Uhr, insgesamt 8 Treffen OSZ Mals 115 Euro Mo, 11.01.2016
REFERENT/IN Annamaria Weisenhorn
REFERENT/IN Birgit Seissl
TERMIN UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
Computerkurs 50+
Freizeit
Backkurs für Anfänger und Fortgeschrittene REFERENT/IN
TERMINE UHRZEIT ORT Kursbeitrag ANMELDESCHLUSS
IVHS – Freizeit
Mike Kofler Di, 19.01., Fr, 22.01., Di, 26.01.2016 18.00 Uhr - 22.00 Uhr, insgesamt 3 Treffen OSZ Mals 80 Euro Do, 14.01.2016
Freies Malen in Latsch REFERENT/IN
Martina Thanei TERMINE Mi, 20.01. - Mi, 02.03.2016 (jeweils Mi) UHRZEIT 16.15 Uhr - 18.45 Uhr, insgesamt 6 Treffen ORT Malatelier des Seniorenheimes Latsch Kursbeitrag 45 Euro (inkl. Materialspesen) ANMELDESCHLUSS Mo, 18.01.2016 MITZUBRINGEN Malschürze
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