Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento Postale - D.L. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 n째 46) art.1, comma1, NE Bolzano Poste Italiane SpA - Versand in Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, Ne Bozen
Nr. 14 (205) 11.07.13 I.P. 9 Jg.
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Hans Rubatscher
zieht sein Angebot f체r Graun zur체ck
Pardellesweg 26 39024 Mals Tel. 0473 83 12 43 Fax 0473 83 59 13
11.07.13
Inhalt
Vinschgerwind 14-13
/inhalt/ 3
Kommentar Die Grauner haben das Angebot von Hans Rubatscher versemmelt Seite 6
Die Schrägbahn hat eine Betriebsbewilligung und sie steht für Göflan bereit Seite 4
Laas/Schlanders: Giftige Marmor-Pfeile
Seite
4
Glurns/Taufers/Mals: Quotenaufteilung gegen Rechtsbeistand
Seite
4
Schnals: Skigebiet ist zu kaufen
Seite
5
Schlanders: Kampf um die Außenstelle des Gerichts
Seite
5
Latsch: Pedross spendet für Flutopfer
Seite
8
Schnals: Tunnel zur Schleusenkammer
Seite 10
Leserbriefe
ab Seite 11
Martell: Erlebnis Erdbeeren
Seite 14
Porträt: Karl Schöpf aus Stilfs
Seite 17
Schlanders: Jazz - mit Hildegard fliegen
Seite 18
Taufers i.M.: Zweiländermarsch Fest an den Grenzen
Seite 21
Sonderthema: Dirndl, Lederhose und Trachtenmode
ab Seite 29
Nationalpark Stilfserjoch: Die Latsche als Pionierbesiedler
Seite 32
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von Chefredakteur Erwin Bernhart
Dunkelkammer Die Grauner hätten die Chance für eine doppelte Staatsbürgerschaft gehabt. Sie wollen sie nicht. Gemeint ist nicht der Pass oder der Ausweis, sondern sie hätten die Chance auf ein grenzüberschreitendes Skigebiet gehabt: Langtaufers mit dem Kauntertaler Gletscher verbunden. Tirolverbunden. Zusammenwachsen. Auch werbetechnisch wäre eine solche Verbindung nicht zu unterschätzen gewesen. Sie hätte Alleinstellungswert bedeutet. Seit Jahrzehnten hat man im Oberland bereits über ein solches Vorhaben diskutiert. Und so nah an einer möglichen Verwirklichung ist man in den vergangenen Jahren nie gestanden. Der Hans Rubatscher, der Mehrheitseigner der KaunertalerPitztaler Gletscherbahnen ist weder Spanier (man denke an die Tarscheralm), noch ein Spekulant. Er ist Wirtschaftler. Ein Nordtiroler Wirtschaftler. Mit der Ausrede, dass beim Projekt ins Kaunertal, beim Einstieg in die Haideralm, bei den Lifttrassierungen usw. usf. noch viel zu viel Unbekanntes gewesen sei, spricht von wirtschaftlicher Ignoranz. Wenn in der Wirtschaft von vorherein alles klar wäre, ginge man kein Risiko ein. So funktioniert Wirtschaft eben nicht. Was mich allerdings am meisten stört, ist, dass man mit dem Verprellen dieses Investors einer gediegenen Diskussion über die Zukunft des Oberlandes, über die Zukunft des Obervinschgaus, vielleicht auch über die Zukunft des Vinschgaus aus dem Weg gegangen ist. Wenn die Diskussion in Graun gediegen weitergeführt, mit Argumenten für die eine oder andere Entscheidung unterfüttert, und zwar für die Öffentlichkeit nachvollziehbar unterfüttert geworden wäre, wäre es für viele wohl leichter eine gefällte Entscheidung zu akzeptieren. So scheint es eine Entscheidung in der Dunkelkammer gegeben zu haben.
4 /politik/
Vinschgerwind 14-13
Landtag für Bienen Nur Herbizide und Pestizide sollten erlaubt werden, die nachweislich nicht die Bienen gefährden, forderten die Freiheitlichen mit einem Beschlussantrag. Der Antrag wurde angenommen.
11.07.13
Wind - online
Umfrage auf www.vinschgerwind.it
Wenn am Sonntag Landtagswahlen wären, welcher Partei würden Sie Ihre Stimme geben? (238 abgegebene Stimmen) Neue Umfrage: Könnten die Zusammenschlüsse Langtaufers-Kaunertal und Haideralm-Watles wirtschaftliche Impulse für den Obervinschgau sein?
48,3 % (115 Stimmen) Südtiroler Freiheit 25,6 % (61 Stimmen) SVP (32 Stimmen) 13,4 % Grüne Freiheitliche (25 Stimmen) 10,5 % (5 Stimmen) 2,1 % Bürgerunion
Giftige Marmor-Pfeile
Foto: Erwin Bernhart
Der BM von Schlanders, Dieter Pinggera, wirft den Laasern vor, ihren Marmor illegal über die Schrägbahn zu transportieren. Es fehle die Betriebsbewilligung. In Laas hat man darauf hektisch reagiert. Seit letzter Woche gibt es eine offizielle Betriebsbewilligung. Mit den Schlandersern hat man sie jetzt endgültig voll.
von Erwin Bernhart
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en Schlandersern wurde das Ansinnen, die Straße über den Tafratzhof bis zum Göflaner Wantlbruch in eine Gemeindestraße umzuwandeln, vom Staatsrat endgültig gestoppt. Seither wird der Marmor illegal abtransportiert, weil auch keine provisorische Genehmigung vorliegt. LH Luis Durnwalder hat den Schlandersern beim Marteller Erdbeerfest unmissverständlich klar gemacht, dass sie den Marmor über die Schrägbahn abtransportieren müssen, wenn diese formalrechtlich in Ordnung sei. Er stelle keine Genehmigung mehr aus. Die Schlanderser werfen nun nach Einsichtnahme in Laaser Gemeindeakten den Laasern illegales Abtransportieren vor. Und haben tatsächlich ins Schwarze getroffen. Aber Schuss und Treffer währten kurz. In Laas hat BM Andreas Tappeiner kurzerhand Unterlagen angefor-
dert, diese bekommen und am selben Tag (3. Juli 2013) noch eine Betriebsbewilligung ausgestellt. „Wir haben diese Formailität einfach bereitgestellt“, sagt Tappeiner dazu. Laas ist damit wieder in Ordnung. Dem Geschäftsführer der Lasa Marmo, Georg Lechner, reißt allmählich der Geduldsfaden. „Diese Betriebsbewilligung ist ein formaler Akt“, ärgert sich Lechner. Die Schrägbahn war immer legal unterwegs. Lechner blickt auf die Forderungen von Seiten der Schlanderser zurück: Zuerst hat es geheißen, dass die Abtransportstruktur in öffentliche Hand kommen soll. Das habe man gemacht. Danach kam die Forderung, dass die Bahn mindestens 20 Tonnen transportieren müsse. „Wir haben daraufhin den Seilbahnkran ausgewechselt und die Schrägbahn kann ohnehin bis zu 23 Tonnen transportieren“, sagt Lechner. Und nun heißt es, der Transport über die Schrägbahn sei zu teu-
er. „Die Kosten sind nun mal die, die sie sind“, sagt Lechner. Eine offene Frage sei, ob diese Kosten die Betriebe übernehmen oder die öffentliche Hand. „Wir haben kein Problem damit, wenn für die Schrägbahn 110 Euro pro Kubikmeter von der öffentlichen Hand dazukommen, so dass der Abtransport für den Betrieb 60 Euro kostet. So wie es die Schlanderser machen: Die Straße dort wird mit öffentlichen Geldern instand gehalten. Und noch einiges mehr wird finanziert.“ Was ist mit dem Bauakt? „Der Bauakt ist das Projekt einer Seilbahn über der Schrägbahn, die wir bauen wollten, sollte die Schrägbahn komplett saniert werden“, erklärt Lechner. Die Sanierung der Schrägbahn sei erst möglich, wenn die wettbewerbsverzerrenden Gegebenheiten aus der Welt geschafft sind. Derzeit ist es so, dass ein Betrieb den Marmor mit LKW zu Tale bringt. Und in Laas bezahlt alles der Betrieb auf Heller und Pfennig und hält sämt-
liche Bestimmungen ein.“ In Schlanders werde vertraglich kaum etwas eingehalten, ärgert sich Lechner, nicht einmal die Verarbeitung vor Ort. Vertraglich (Vertrag vom September 2003) wären die Göflaner verpflichtet, 95 Prozent des abgebauten Marmors vor Ort zu verarbeiten. Das wird nicht gemacht. Im Gegenteil: Es kommen ganze Marmorblöcke zu billigen Preisen auf den Markt. Und das sogar unter dem Namen „bianco lasa“. „Das ist Wettbewerbsverzerrung und geschäftsschädigend“, lässt Lechner seinem Ärger freien Lauf. Arbeitsplätze vor Ort werden so gar nicht realisiert. „Wir zahlen rund 1,5 Millionen Euro jährlich alllein an Gehältern aus“, sagt Lechner. Seit man 2003 im Vertrag mit den Tirolern festgesetzt hat, dass man mit 60 Euro pro Kubik den Abtransport gewährleisten werde, hat man de facto auf die Straße gesetzt. Das will man nun anscheinend durchziehen.
11.07.13
Schlanders
Gegenseitiges Ausbooten
Aus im September?
das Wasserrechtsverfahren beschlossen, die diesbezüglichen Stadtratsbeschlüsse aber aus dem Internet entfernt. „Davon weiß ich nichts“, sagt der Glurnser BM Erich Wallnöfer zum Vinschgerwind . Tatsächlich hat Glurns den Bozner Rechtsanwalt Artur Frei engagiert, um die Interessen der Stadt in Sachen Wasserrecht zu vertreten. „Das Verfassungsurteil bezüglich der Grundverfügbarkeit können nur ausgewiesene Experten, lesen“, sagt Wallnöfer. Von denen gebe es im Lande drei. Einen davon hat Glurns engagiert. Die zwei anderen, sagt Wallnöfer, sind bereits bei Helmut Frasnelli von der Eisackwerk GmbH unter Vertrag. Wallnöfer habe einmal ein Gespräch mit einer Arbeitsgruppe Rambach aus Mals geführt. Man habe ihm versprochen, eine mögliche Beteiligung für Glurns mitzuteilen. Gehört hat er nichts, allerdings aus der Zeitung dann erfahren müssen, wie sich Taufers, Mals und Schluderns die Quoten aufgeteilt haben. (eb)
Schnals
Wind-Leserfoto
Aktien auf dem Markt
Natur pur
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Foto: Erwin Bernhart
ie „Dolomiten“ ist auf Presseberichte in Österreich aufmerksam geworden und hat einen ersten Bericht am Montag gebracht. Die Österreicher haben alle Gletscherskigebiete
abgeklappert, bis man draufgekommen ist, dass viele Aktien des Gletscherskigebietes Schnalstal zum Verkauf angeboten werden. Und zwar von jener Maklerfirma aus Deutschland, die neben vielen anderen Südttiroler Objekten auch die
Wohnungen der Schlandersburg im Angebot hat. Für einen kolportierten Preis von bis zu 7 Millionen Euro sind angeblich die Nachfahren der Familie Pohl gewillt, ihr Aktienpaket zu verkaufen. BM Karljosef Rainer sagt, dass es sich um rund 700 Aktien (von etwas mehr als 2000) handelt. Die Gemeinde Schnals werde ihrerseits die Lage prüfen, denn Rainer habe das Angebot auch erst aus dem Internet erfahren. Seilbahnennahe Berater sagen, dass viele Schnalser Betriebe bereits zu Beginn des Jahres von einem möglichen Verkauf durch die Familie Pohl in Kenntnis gesetzt worden sind. Schnals hätte nun - für einen Haufen Geld die Chance - wieder die Mehrheit an den Gletscherbahnen zurückzuerobern. (eb)
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er Termin rückt unaufhörlich näher: Der 13. September 2013 bedeutet für sämtliche Außenstellen der Landesgerichte in Italien das Aus. In Südtirol betroffen ist neben Meran und anderen auch die Außenstelle in Schlanders. „Wir sind wöchentlich in Kontakt“, sagt der Schlanderser BM Dieter Pinggera und meint damit seine Kontakte mit den Südtiroler Parlamentariern, vor allem mit Albrecht Plangger. Gelingt es in den Kammern nicht, ein neues Gesetz auf die Beine zu stellen, die den Garaus der Bezirksgerichte stoppen, tritt jenes Montidekret im September in Kraft, welches das Aus für die Außenstellen bedeutet. Die streitbaren Vinschger müssten in Hinkunft dann alle nach Bozen. (eb) Foto: Erwin Bernhart
ährend man sich in Taufers und wohl auch in Mals über die Aufteilung der Quoten für ein mögliches Rambachwerk ärgert, bleiben die Glurnser ruhig. Der Bürgermeister von Taufers, Hermann Fliri und sein Kollege in Mals, Ulrich Veith, haben sich darauf verständigt, dass die Gemeinde Taufers 49 Prozent, die Gemeinde Mals (mit der Fraktion Laatsch) 46 Prozent und die Schludernser mit 5 Prozent an einem möglichen Rambachwerk beteiligt sein werden. Der Schludernser BM Erwin Wegmann, in der Vergangenheit unter Beschuss aus den eigenen Reihen, hat die Beteiligung für Schluderns an die SEG weitergereicht. Die SEG ist die Schludernser Energiege-
/politik/ 5
Glurns/Mals/Taufers
nossenschaft, die Wärme an die Schludernser Mitglieder, an die Glurnser Mitglieder und mit einer Zweigstelle in Taufers an die Tauferer Mitglieder liefert. Dass die Tauferer Gemeinde mehr Beteiligung haben soll als die Malser, das geht für BM Veith „schon in Ordnung“. Schließlich liege die größere Wasserstrecke samt größerem Gefälle in der Gemeinde Taufers. Allderdings ist die Glurnser Stadtgemeinde schon im Vorfeld der Quotenaufteilung und kurz nach den positiv ausgegangenen Volksbefragungen in Mals und in Taufers den zwei anderen Gemeinden in die Parade gefahren: Über den Ingenieur Ulrich Innerhofer haben die Glurnser ein eigenes Rambach-Projekt beim Amt für Stromversorung eingereicht. Im Alleingang und ausgerechnet mit jenem Ingenieur, welcher für die Malser und für die Tauferer die für die Volksabstimmung wichtige Projektskizze erstellt hat. Die Glurnser haben bereits rechtlichen Beistand für
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Der Vinschger Wind 14-13
„Natur pur! Junge, blühende, Lärchenzapfen in der Morgensonne. Gesehen im Schlandrauntal“, schreibt der Fofograf. Foto von Hubert Pilser, Schlanders Lärchen sind getrenntgeschlechtlich: Die einzeln stehenden männlichen Zapfen sind eiförmig bis zylindrisch, gelblich und meist kleiner als 1 cm. Die weiblichen Zapfen sind anfangs grün, rot oder purpurfarben (das Bild zeigt zwei weibliche Zapfen). Sie benötigen von der Befruchtung bis zur Reife vier bis sieben Monate, bleiben aber auch nach dem Ausstreuen der Samen noch mehrere Jahre am Baum. Haben auch Sie einen interessanten Schnappschuss gemacht? Schicken Sie ihn an redaktion@vinschgerwind.it. Wir veröffentlichen das Foto bei Gelegenheit.
6 /Titel/
Vinschgerwind 14-13
11.07.13
Viel Lärm um nichts? Hans Rubatscher, unter anderem Mehrheitseigener der Kaunertaler-Pitztaler Gletscherbahnen hat sein Angebot mit einer gewissen Enttäuschung zurückgezogen. Rubatscher hat angeboten, eine Bahn von Melag auf’s Karlesjoch zu bauen, welche seit Jahren im Volksmund „Kaunertal“ genannt wird, und Rubatscher hat angeboten, in die Haideralm einzusteigen.
von Erwin Bernhart
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ie Entscheidung in Graun dürfte gefallen sein. Und zwar gegen einen Investor von außen: Das bedeutet, dass man in der Gemeindeverwaltung gegen einen Anschluss von Langtaufers auf das Gletscherskigebiet Kauntertal, gegen den Einstieg eines Hans Rubatscher in die Haider AG und letztlich auch gegen einen Zusammenschluss Haideralm-Watles ist. Endgültig entschieden ist zwar noch nichts, aber die Weichen zeigen in die Richtung, dass man eine gemeindeinterne Lösung fa-
vorisiert. Eine interne Lösung heißt, dass die Schöneben AG einen Verbindungslift zwischen St. Valentin und dem Skigebiet Schöneben errichten könnte. Diese Konturen haben sich innerhalb der vergangenen Woche in Graun immer deutlicher abgezeichnet. Das derzeitige Ergebnis: Hans Rubatscher hat sein Angebot zurückgezogen, der Präsident der Haider AG, Johann Sprenger, und das Verwaltungsratsmitglied Martin Mall sind - vorerst im Zorn und mündlich - zurückgetreten. Sprenger hat sich mittlerweile von seinem Rücktritt - auf Druck vieler relevanter Aktio-
näre aus St. Valentin - wieder distanziert. Was ist los in Graun? Mit welchen Methoden wird da gearbeitet? Wie wird da diskutiert? Diskussionen scheinen in Graun überflüssig, höchstens notwendiges Übel zu sein. Denn in der vergangenen Woche hat eine Bürgerversammlung samt reger Diskussion vielversprechend begonnen. Vielversprechend deshalb, weil man das Gefühl hatte, dass sich Befürworter für den Anschluss mit dem Kaunertal, für den Einstieg von Rubatscher in die Haider AG und Bedenkenträger, die sich um Umweltschutz, Verkehr, Parkplätze,
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Trinkwasserschutz sorgen, und die Bedenken der Schöneben AG die Waage hielten. Die Diskussion ist offen verlaufen, sachlich auch, von gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Der Vortrag vom Langtauferer Gastwirt Josef Thöni über die Visionen verlief unprätenziös, Markus Moriggl hat die Grundlagen, die Einkommenssituation, die Bevölkerungsstruktur, die Bettenauslastung und andere wirtschaftliche Eckdaten in der Gemeinde Graun dargelegt. Die Arbeitsgruppe, die in 14 Treffen in St. Valentin Zukunftsvisionen auch für das Skigebiet Haideralm entwickelt hat, hat sich Mühe gegeben. Ein Anfang in der Öffentlichkeit, ein guter Anfang. Ergebnisoffen. Allerdings lief bereits während der Diskussi-
Foto: Erwin Bernhart
deralm direkt hinauf in das Skigebiet Schöneben. Den Gondellift der Haider AG würde die Gemeinde Graun übernehmen. Tags darauf, am vergangenen Freitag, war eine außerordentliche Vollversammlung der Haider AG angesetzt. Einziger Tagesordnungspunkt: Man solle darüber abstimmen, welche Richtung die Aktionäre der Haider AG gehen wollen: Richtung Rubatscher oder Richtung Schöneben. Die Abstimmung kam nicht zustande. Der Mehrheitsaktionär, die Gemeinde Graun, mit 57 Prozent an der Gesellschaft beteiligt, legte sein ganzes Gewicht in die Waagschale und erreichte damit einen Aufschub einer solchen Abstimmung um drei Wochen. Die Begründung Nogglers: Rubatscher habe ihm am morgen desselben Tages einen Terminaufschub um drei Wochen gewährt. Aktionär Thöni Heinrich, mit Rubatscher gut befreundet, erklärte, dass das nicht stimme. Er habe mit Rubatscher telefoniert. Enttäuscht kamen daraufhin die Rücktritte von Haider AGPräsident Sprenger und von Mall. Nun hat im Verwaltungsrat der Haider AG jene Fraktion die Mehrheit und das Sagen, die sich auch bisher für die Variante mit Schöneben stark gemacht hat. Die Dämme scheinen schon gebrochen zu sein, bevor die Diskussion in Graun richtig losgegangen ist. Die Aufbruchstimmung, die Hoffnungen auf einen entscheidenden wirtschaftlichen Impuls für das Oberland, für den oberen Vinschgau, scheinen verwelkt, bevor sie blühen hätten können. Das ist die eine Seite, die Seite vieler Hoteliers, die Seite vieler Handwerker, die Seite auch Informationsveranstaltung im Kulturhaus von Graun: vieler Junghoteliers. Die angroßes Interesse von Seiten der Bevölkerung. Hat man dere Seite, die den möglichen in Graun um des Kaisers Bart diskutiert? Verkehr ins Langtauferertal befürchten, die langfristig im Skifahren kaum Zukunft für das Oberland sehen, die einer on die Gegenoffensive, weniger öffentlich. In Fremdbestimmung eines auswärtigen Inveeinem Schreiben (Kuvertpapier mit dem Logo stors äußerst skeptisch gegenüberstehen, der Haideralm - der Brief selbst war ohne Logo wird der entgangenen Diskussionsoffensive - nicht einmal jenes der Gemeinde Graun) hat wohl keine Träne nachweinen. BM Heinrich Noggler die Aktionäre der Haider AG zur Vorstellung des Projektes „Varianten Was bleibt, ist ein Scherbenhaufen, den letztStudie für die skitechnische Verbindung der lich die Gemeindeverwaltung in Graun mit beiden Skigebiete Haideralm-Schöneben“ BM Heinrich Noggler an der Spitze zu vereingeladen. Einen Tag nach der Diskussion antworten hat. Ein Scherbenhaufen deshalb, im Kulturhaus in Graun fand im Kulturhaus weil in der Diskussion der letzten Tage einige von St. Valentin unter Ausschluss der ÖffentStandpunkte bezogen worden sind, die so lichkeit die Variantenvorstellung durch Ingeleicht nicht mehr vom Tisch zu kriegen sind: nieur Erwin Gasser statt: Ein Verbindungslift Da sind einmal die Nauderer, die vor allem samt Mittelstation von der Talstation der Haiüber ihren BM Robert Mair verkündeten,
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dass sie für einen Zusammenschluss mit dem Kauntertal seien und Mair hat in der Bürgerversammlung in Graun unmissverständlich gewarnt und gerügt. Er hat wörtlich gesagt: „Wenn die Haideralm stirbt, sind wir an einem Kartenverbund nicht mehr interesssiert.“ Tatsächlich kommen viele Gäste auch aufgrund des Pistenangebotes nach Nauders, in der Region unbestritten die bettenreichste Destination. Und viele von den Nauderer Gästen fahren nach Schöneben zum Skifahren, ein Umstand der ökonomisch zugunsten der Schönebner ausgeht. Das ist Fakt und Schöneben will daran nichts geändert wissen. Aber gerade auch für Nauders wäre die Anbindung zwischen Langtaufers und dem Kaunertal höchst interessant gewesen, mit einer Saisonsverlängerung in den Herbst und in den Frühling hinein. Auch für den Sommer. Denn im Verbund mit der Tirol-Werbung und im Verbund mit den möglichen Werbekampagnen von den Kaunertaler Gletscherbahnen hätten die Nauderer gute Karten gehabt. Aus der Traum. Die Nauderer Scherbe ist eine im Scherbenhaufen. Auch die an Graun angrenzende Gemeinde Mals hätte, so die Meinung in der dortigen Politik und in den Reihen des Verwaltungsrates für den Watles, dem Angebot von Hans Rubatscher Positives abgewinnen können. Mit einer Skizze und einem Sack voller Ideen sind die Verantwortlichen für den Watles bei der Bürgerversammlung in Graun in der ersten Reihe gesessen. Die Skizze beinhaltete einen Lift vom Galtberg ins Zerzertal, mit der Talstation in der Nähe der Bruggeralm. Und die Skizze beinhaltete Pistentrassierungen, die ein Skikarussell mit der Haideralm ermöglicht hätten. Am Watles hat man mit einem doppelten Vorteil gerechnet: Pisten an den Nordhängen, die gerade im Frühjahr noch Schneesicherheit versprachen und eine direkte Anbindung mit dem Skigebiet Haideralm, eine seit Jahren geträumte Vision. Aus der Traum. Die Watles-Scherbe ist eine zweite im Scherbenhaufen. Was geschieht mit Langtaufers? Hansi Klöckner, der das Skigebiet Maseben betreibt, hat bereits vor einem Jahr Alarm geschlagen und ist mit einem Angebot von Hans Rubatscher und dem Geschäftsführer der Kaunertaler Gletscherbahnen Eugen Larcher für einen Zusammenschluss Langtaufers-Kaunertal in der Gemeinde Graun hausieren gegangen. Er und das Angebot wurden offensichtlich nicht besonders ernst genommen. BM Heinrich Noggler beschwichtigt: „Wir haben rund 50.000 Euro im laufenden Haushalt für die Aufwertung des Langlaufens in Langtaufers vorgesehen. Dieses Projekt werden wir angehen.“ Und was passiert skitechnisch, wenn Maseben nicht mehr da sein wird und die Tür ins Kauntertal endgültig zugeschlagen ist? „Die Schönebner haben versprochen, einen Busdienst für Langtaufers einzurichten.“ Die Scherbe Numero drei liegt also in Langtaufers.
8 /Wirtschaft/
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11.07.13
Schutz vor Rainhoflawine
Wanderexerzitien
Die Rainhoflawine ist eine von vier Lawinen, die Unser Frau im Schnalstal bedrohen. Derzeit sind die Mitarbeiter des Landesamts für Wildbach- und Lawinenverbauung West für die 220.000 Euro kostende Verbauung im Einsatz.
Immer mehr Menschen sehnen sich nach Ruhe und Stille. Ideale Orte dafür sind die einzigartige Landschaft des oberen Vinschgaus und die besondere Atmosphäre im Kloster Marienberg. Stilleund Gebet, ein einfacher Lebensstil und gemeinsames Wandern sind die tragenden Elemente dieser Tage, in denen die Teilnehmer von Pater Philipp begleitet werden. 28. Juli - 2. August 2013 im Kloster Marienberg; Infos und Anmeldung: 0473 843980 oder info@marienberg.it
Rom-Info ins Tal Die „Grillini“ („Movimento 5 Stelle“ ) sind meine Nachbarn. Ich sitze im Parlament direkt hinter ihnen. Sie sind die zweitstärkste Kraft mit über 100 Abgeordneten. Wir als „minoranze linguistiche“ sind so ziemlich die kleinste Gruppe und können max. 2 Minuten reden, der Vertreter der „Grillini“ darf schon 10 Minuten reden. Die „Grillini“ sind alle jung, dynamisch, super ausgebildet und hängen den ganzen Tag am Tablet oder Laptop oder am modernsten I-Phone. Sie sind bestens vorbereitet, immer wie vor einer Prüfung an der Universität. Die „Grillini“ vertreten die sog. „Wutbürger“ Italiens, die angetreten waren, um die alten Parteien abzuschaffen und eine neue politische Kultur ohne Vetternwirtschaft und öffentliche Verschwendung zu begründen. Sie hatten die politische Chance, mit dem ehemaligen Kandidaten für das Ministerpräsidentenamt Pierluigi Bersani und somit auch mit uns von der Südtiroler Volkspartei Italien zu verändern und haben diese leider verpasst. Sie haben die alten Parteien nicht „zum Teufel gejagt“, sondern ehemalige Erzfeinde (Partito democratico und Popolo della liberta´) so zusammengeschweißt, dass sogar eine halbwegs handlungsfähige Regierung daraus geworden ist. Sie bringen gute Vorschläge , aber alles wird von der Mehrheit gnadenlos niedergestimmt. Sie mussten „wutentbrannt“ zusehen , wie das Militärprogramm für die Militärjets F35, das in den Folgejahren bis zu 90 Milliarden Euro verschlingen wird, nicht gestoppt wird, obwohl im Wahlkampf von allen Mehrheitsparteien (selbst Berlusconi hatte versprochen, die Gelder auf zivile Luftfahrtprogramme umzuleiten) lautstark gefordert und versprochen. Wohl konnten sie in der Parlamentsdebatte vielen Abgeordneten im Saal „den Spiegel vors Gesicht halten (sie hatten gründlich recherchiert) und gnadenlos deren Wahllügen anprangern, aber außer der Mehrheit durch volle Ausschöpfung der Redezeiten das Abendessen vermiesen und ein bisschen Applaus aus den eigenen Reihen, konnten sie nicht erreichen .
Pedross AG hilft KARL PEDROSS AG – stellt 36.000 Laufmeter Sockelleisten und Bodenprofile an die Hochwasserhilfe des österreichischen Roten Kreuzes für den Wiederaufbau zur Verfügung.
Foto: Karl Pedross AG
von Albrecht Plangger
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achdem kurzfristig bereits 6.000 Laufmeter nach Tulln an der Donau verladen wurden, hat Geschäftsführer und Eigentümer Martin Pedross die Spende noch einmal um 30.000 Laufmeter erhöht und stellt somit über 36.000 Laufmeter an verschiedenen gängigen Sockelleisten und Bodenprofilen dem österreichischen Roten Kreuz und damit den Flutopfern zur Verfügung. Mit dem Bodenzubehör im Wert von knapp 50.000 Euro können vom Wasser und Schlamm zerstörte Räume rasch wieder auf Vordermann gebracht werden. Insgesamt können damit ca. 2.000 Räume renoviert werden, bei einer durchschnittlichen Raumgröße von 12 m². Die Hilfe kommt nicht von ungefähr, denn wer selbst einmal Opfer einer solchen Katastrophe wurde, kann einfach nicht anders, als zu helfen, ist Carmela Amico, Vertriebsleitung der Pedross Gruppe, überzeugt. Der Stammsitz der Karl Pedross AG wurde 1987 von einer Überschwemmung heimgesucht, als gewaltige Wassermassen aus dem Stausee im Martelltal ganze Dörfer im Vinschgau verwüsteten. Das Wasser stand damals einen halben Meter hoch in
sämtlichen Betriebsgebäuden und bis zur Wiederaufnahme der Produktion vergingen ganze 5 Wochen. Das Pedross Produktsortiment mit furnierten, massiven und digital bedruckten Laminat Leisten und Profilen soll aktiv und unbürokratisch helfen, beschädigte Wohnungen und Büros so rasch wie möglich wieder bewohnbar zu machen. Die zur Verfügung gestellten Sockelleisten und Bodenprofile werden nach Bedarf von Südtirol nach Hall in Tirol überstellt und dort beim langjährigen Speditionspartner Gebr. Weiss zwischengelagert und anschließend, unter der Regie von Team Österreich und des Roten Kreuzes österreichweit punktgenau dort verteilt, wo sie gebraucht werden. Auch in Deutschland ist das Tochterunternehmen Bürkle Leisten & Profile GmbH in Frankenthal mit Hilfsorganisationen, welche Sachspenden entgegennehmen, bereits in Kontakt. Sobald die Aufräumarbeiten es zulassen, an die Renovierung von Häusern und Wohnungen heranzugehen, werden auch dort Sockelleisten und Bodenprofile für die Flutopfer zur Verfügung gestellt.
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Vinschgerwind 14-13
11.07.13
Vernagt/Schnalstal
Tunnel zur Schleusenkammer A
uf Einladung der Gemeinde Schnals stellten die Etschwerke ein geplantes Bauprojekt am Stausee in Vernagt vor, welches im Herbst in Angriff genommen werden soll. Nach der Begrüßung durch BM Karl Josef Rainer stellte der Generaldirektor der Etschwerke Siegfried Tutzer fest: „Dies ist die erste Veranstaltung dieser Art, aber die Zeiten haben sich seit dem Stauseebau geändert. Wir möchten nicht im stillen Kämmerlein arbeiten, denn es geht die Leute etwas an, was hier passiert.“ Vorgestellt wurde das Projekt von der verantwortlichen Ingenieurin Marina Maestri: Passieren wird viel, denn in einer Bauzeit von 10 Monaten soll unterhalb des Sees in die Bergseite ein Tunnel zur Schieberkammer am Schalthaus getrieben werden, um jederzeit eine Zugänglichkeit zu dieser zu gewährleisten. Seit 2001 wurden bereits Arbeiten für die statische Verstärkung des Schalthauses und zur Stabilisierung des südlichen Berghanges des Stausees durchgeführt, beispielsweise die Verlängerung des Zulaufes zum Abflussstollen oder die Stabilisierung des Hangs durch Aufschüttung. Leider befindet sich das Schalthaus an der heikelsten Stelle in diesem Hang und so
Der Stausee in Vernagt (Foto: Etschwerke) erläutert Maestri: „Vorausgesetzt, dass einige Probleme für den Zugang zur Schleusenkammer am Stausee aufgetreten sind, haben die Etschwerke beschlossen, dafür
einen noch sichereren und bequemeren Zugang mittels eines Stollens zu schaffen.“ Der 636 Meter lange Stollen verläuft fast horizontal von unterhalb des Staudammes in einer Schleife durch vorwiegend Felsgestein bis zur Schleusenkammer und ermöglicht auch die Zufahrt für LKWs. Die Einfahrt wird mit Natursteinen verkleidet und das Aushubmaterial weitestgehend zur Verstärkung des Staudamms genutzt, um LKW-Verkehr zu vermeiden. Die Ausbrucharbeiten werden auch mit Sprengstoff ausgeführt. Auftretende Schwingungen und Vibrationen bei den empfindlichen Bauwerken werden deshalb permanent kontrolliert. Das Ausführungsprojekt soll in Kürze fertig gestellt sein, um den zuständigen Behörden und der Gemeinde zur Genehmigung vorgelegt zu werden. Im Anschluss an die Präsentation beantwortete man gemeinsam mit Ingenieur Anton Stimpfl offene Fragen der Bürger im Hinblick auf Sicherheit und Zuleitungen. Siegfried Tutzer sagte die Unterstützung der Etschwerke zu einer Dokumentation über den Stausee und seinen Bau zu. (ew)
Prad
Val Müstair/Valchava
Musik und Kunstgeschichte
Hochkarätiges zum Jubiläum
n einer Zeitreise für Auge und Ohr, vom Mittelalter bis zur Gegenwart stellt der Kunsthistoriker Marc Antoni Nay den Kirchenbau und seine Ausstattung vor. Agnes Byland (Violine), Vera Schocher (Gitarre) und Kunigund Blumer (Cello) spielen musikalische Werke aus den Zeiten, aus denen die Architektur des Gotteshauses und die Kunstwerke, die es birgt, stammen. Das kulturelle Erbe aus der Barockzeit wird unter anderem mit einem Werk von Antonio Vivaldi untermalt. Die kunsthistorische Konzertreihe «Stiegen zum Himmel» bietet den Besuchern die einmalige Gelegenheit, Bilder und Töne, die in derselben Epoche entstanden sind, gleichzeitig zu erleben. Samstag, 20. Juli 20.30 Uhr Prad, Kirche St. Johann (Bild); Sonntag, 21. Juli 20.30 Uhr Tramin: Kirche St. Jakob Kastelaz.
as Museum Chasa Jaura Valchava im Val Müstair lädt am Samstag, 13. Juli, 17 Uhr zur Eröffnung der diesjährigen Ausstellung ein: RITA ERNST, KONSTRUKTIVE WEITE. Hauptthemen der Schweizer Künstlerin sind Ordnungssysteme, Rhythmus und Bewegung. Neben einer Werkauswahl sind Arbeiten des Müstair-Zyklus, der durch einen Aufenthalt im Kloster Müstair inspiriert wurde, erstmals zu sehen. Zur Eröffnung spricht der Publizist Iso Camartin. Musikalische Begleitung Renate Steinmann, Violine. Germaine Sprosse, Klavier. Esther Gutbub, Klavier. Aus Anlass seines 40-jährigen Bestehens bietet das Museum Chasa Jaura Valchava eine ganz besondere Konzertreihe: Die Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber. Der faszinierende Zyklus geistlicher Barockmusik zählt zu den zentralen Werken virtuoser Violinkunst; begleitet von Basso
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Informationen: Ferienregion Obervinschgau, 0473 831190 www.stiegenzumhimmel.it mals@rolmail.net
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Mi. 17.7., 18.00 Uhr Mi. 17.7., 20.30 Uhr Do. 18.7., 20.30 Uhr Fr. 19.7., 20.30 Uhr
continuo Instrumenten. Der Zyklus wird an drei Abenden vom 17. bis 19. Juli aufgeführt und von ausgewählten Texten begleitet. Ein Ensemble um die Barockviolinistin Renate Steinmann musiziert auf Originalinstrumenten. Für die Textkonzeption konnte der bekannte Publizist Iso Camartin gewonnen werden. Frühe Reservierung für die Konzerte wird empfohlen! Reservation Tel. 0041 81 858 53 17 www.museumchasajaura.ch
Werkeinführung. Iso Camartin / Renate Steinmann ROSENKRANZSONATEN, Teil 1. Ref. Kirche Sta. Maria ROSENKRANZSONATEN, Teil 2. Ref. Kirche Sta. Maria ROSENKRANZSONATEN, Teil 3. Ref. Kirche Sta. Maria
11.07.13
Deutsche Sprache – schwere Sprache Viele kennen das alte Stimmungslied: Ist das ein Sauladen hier! Dieser Text kommt mir jedes Mal in Erinnerung, denn seit nun 9 Tagen erhalte ich täglich 1x folgendes SMS: Info Südtirol Pass – Das Guthaben Ihres Südtirol Pass Nr. 74000005...... beträgt – 20.00 €. Ihr Pass wird nicht mehr akzeptiert, bis er aufgeladen wurde. – Ein reines Deutsch aus Südtirols Amtsstuben? Verstehe nicht, A: seit wann gibt es – (minus) Guthaben? B: Satzende sollte wohl lauten: bis er aufgeladen wird? Es sind noch weitere Fehler im Text, aber bitte, man muss ja nicht kleinlich sein, denn der Verfasser dieser Mitteilung sitzt ja krisensicher in seinem Amt und kassiert monatlich die lächerliche Summe an Zweisprachigkeitszulage. Es wäre zu empfehlen, die direkt oder indirekt verantwortlichen Personen, wie etwa Lan-
desräte, Amtsdirektoren und zuständigen Beamten nach Neapel zur Straßenreinigung oder als Müllkübelentleerer zu versetzen, denn da wär’s egal, das das Straßenkeerer das Besen schwingt oder das Kübel von Doktoren ausgelehrt wird, nur unsere Muttersprache sollte von solchen Gutverdienern nicht verhunzt werden. Der Witz der Sache: Habe bis zum heutigen Tage nie einen Südtirol-Pass besessen, dies aber bei Erhalt des 5. SMS mitgeteilt, aber ich werde von Seiten dieses ..................ladens weiter belästigt und warte jetzt nur noch auf eine glaubwürdige in deutscher Sprache verfasste Erklärung, bzw. Entschuldigung, da ich ansonsten annehmen muss, dass zur mangelnden Sprachkenntnis auch die guten Manieren fehlen. Waldner Walter, Mals
„Kein Zukunftsmodell“ Herr Noggler, Sie sagen das Ressort Energie wäre für Sie als
Der Vinschger Wind 14-13
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Landtagskandidat interessant, wie darf man das verstehen? Setzen doch genau Sie sich vehement für die Verschwendung von der Ressource Energie ein. Eines der drei Hauptnährstoffe von Pflanzen ist Kalium. Diese Ressource ist nur mehr begrenzt verfügbar. Der Vorrat in Kalilagerstätten reicht nur noch 84 bis 400 Jahre. Bei derzeitiger Industrialisierung der Landwirtschaft, wie Sie sie befürworten, werden diese Vorräte noch viel schneller aufgebraucht sein. Von PolitikerInnen ist eine vorausschauende Planung zu erwarten und nicht nur eine kurzfristig lukrative! Die intensive, konventionelle Landwirtschaft ist kein Zukunftsmodell! Für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft im oberen Vinschgau bedarf es nachhaltiger Systeme, die Stoffkreisläufe schließen (Humusabbau/Humusaufbau) und die die Bodentätigkeit anregen. So könnte z.B. die künstliche
Zuführung von Phosphor, dem zweiten Hauptnährstoff von Pflanzen, drastisch reduziert werden. Denn ein gesunder Boden, wie er in der biologischen Landwirtschaft gefördert wird, hat eine hohe mikrobielle Tätigkeit, welche den bodeneigenen Phosphor für die Pflanzen verfügbar macht. So können Ressourcen und Energie geschont werden! Herr Noggler, wenn Sie sich weiterhin als Kandidat für die Ressorts Energie und Landwirtschaft bewerben wollen, ist ein Umdenken Ihrerseits gefragt! Ansonsten werden auch wir BürgerInnen und um es mit Ihren Worten zu sagen, darauf warten, bis ihre politische Karriere „etwas abkühlt“. Wir brennen weiter! Andreas Riedl, Schluderns
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Vinschgerwind 14-13
Antwort an Hans Heiss Hoch gelegene Bergtäler erfüllen durch die geringen touristischen Auslastungszahlen, die fehlenden Arbeitsplätze und die fehlenden Lehrstellen die Kriterien für eine helfende Unterstützung von Seiten des Landes. Es ist positiv anzumerken, dass sich die Landeshauptleute von Nord- und Südtirol bereits zu diesem Thema zusammengefunden haben. Die rechtlichen Rahmenbedingungen gelten in der Gemeinde Graun gleich wie im Puster- oder Gadertal, somit sollten die Hürden relativ begrenzt sein. Mit dem Innsbrucker Steuerberater Dr. Hans Rubatscher wäre ein erfolgreicher und seriöser Investor da, der einer auf Aufstiegsanlagen spezialisierten Investorengruppe angehört, die erfolgreiche Betriebe wie Kaunertaler Gletscherbahnen, Pitztaler Gletscherbahnen, Fendels und andere mehr betreiben. Initiativen dieser Art und Tragweite brauchen die Zusammenarbeit aller, dies wäre eine einzigartige Chance, in der Gemeinde zu einem ganzheitlichen Konzept zusammenzufinden und die Zusammenarbeit auch über die Grenzen hinweg zu verbessern. Vor allem könnte man gemeinsam von der Entwicklung profitieren und den Gästen ein attraktives Angebot anbieten. Martina Stocker, Gastwirtin, St.Valentin auf der Haide
Antwort auf Langkaunertal Mit Freude haben wir festgestellt, dass die Entwicklungen im oberen Vinschgau auch in Bozen verfolgt werden. Wir möchten jedoch einige Punkte zum Artikel „Langkaunertal“ klärend hinzufügen. Seit über 30 Jahren wird über die Gletscheranbindung Langtaufers und Kaunertal diskutiert. In Vergangenheit sind zahlreiche Studien erstellt worden, die an der mangelnden Finanzierbarkeit gescheitert sind. Beim besagten Projekt handelt es sich um einen skitechnischen Zusammenschluss zwischen dem Skigebiet Maseben, das ohne fremde Hilfe geschlossen werden muss und den Liftanlagen der Kaunertaler Gletscherbahnen. Zudem wäre die Investorengruppe auch bereit, die finanziell schwache Haideralm expansiv zu sanieren und somit einen Zusammenschluss mit den angrenzenden Skigebieten Watles und auch Schöneben
11.07.13
zu ermöglichen. Zum Projekt im Kaunertal haben sich bereits die Landeshauptleute von Süd- und Nordtirol getroffen. Im Obervinschgau hat der Tourismus eine tragende Rolle, da außer dem öffentlichen Dienst keine größeren Arbeitgeber angesiedelt sind, die Ganzjahresarbeitsplätze anbieten. Es ist allgemein bekannt dass der Vinschgau strukturschwach ist und dies trifft vor allem auch auf den Obervinschgau zu. Das Langtauferertal steht im touristischen Vergleich mit dem Südtiroler Schnitt von ca. 152 Vollauslastungstagen relativ schlecht da. Mit 88 Vollbelegungstagen im Jahr 2011 ist ausschließlich eine Auslastung von 24% gegeben. Das Gebiet der Gemeinde Graun hat ca. 120 Auslastungstage. Dies hat zur Folge, dass die Erträge für die Gastwirte relativ schmal ausfallen. Ab Mitte September kann in Langtaufers bereits der erste Wintereinbruch den Herbstgast verschrecken. Durch die Höhenlage der Ortschaften bis zu 1900 m ist es im Herbst und im Frühling relativ kalt, sodass der Bergsommer nicht vor Mitte Juli Einzug hält. Neben der Landwirtschaft und dem Tourismus gibt es in Langtaufers nahezu keine anderen Unternehmen, sodass die Bewohner des Tales entweder in die benachbarten Dörfer des Gemeindegebiets, nach Mals, Nauders oder in die Schweiz pendeln. Für Langläufer bietet das Tal derzeit keine längeren Langlaufstrecken, Schneeschuhwanderer stellen immer noch eine Randerscheinung dar. Für Skitourenbegeisterte bietet das Tal zahlreiche verschiedene Varianten. Aber bei einer Masse von ca. 500 Skitourengehern pro Tag wäre das im Grunde relativ große Gebiet auch zu klein und das Skitourenerlebnis nicht mehr das was es heute ist. Die Rahmenbedingungen touristischer Art sind derzeit kein guter Nährboden für Investitionen der Bewohner des Tales. Ausschließlich einzelne Unternehmer mit einzigartigen Ideen und der Fähigkeit ,diese konsequent umzusetzen schaffen es, mit marktgerechten Preisen über einen Schnitt von 150 Vollbelegungstagen hinaus zu kommen. Die breite Masse hat es durch die fehlenden Infrastrukturen relativ schwer und braucht eine Investitionssicherheit für die Zukunft. Auf der österrei-
chischen Seite hat das Kaunertal 140 Vollauslastungstage, die Höhenlage und die klimatische Ausgangssituation sind mit der von Langtaufers zu vergleichen. Die benachbarten Dörfer außerhalb des Tales weisen eine weit höhere Bettenauslastung auf, so hat Prutz im Jahr 2012 160 und Ried 196 Vollbelegungstage. Es ist somit klar, dass die Gebiete auf dieser und der anderen Seite des Bergkammes wichtige Entwicklungsperspektiven brauchen. Die Investorengruppe um den Innsbrucker Steuerberater Dr. Hans Rubatscher ist bereits beteiligt an den Pitztaler und Kaunertaler Gletscherbahnen. Neben diesen erfolgreichen Betrieben streben die Nordtiroler Investoren auch stets an, im Vorraum Skigebiete zu halten, welche das Angebot erweitern und bei widrigen Wetterbedingungen auch als Ausweichstelle dienen. Die Skigebiete Fendels, Jerzens und Hochzeiger sind Beispiele für diese erfolgreiche Strategie. Hierbei handelt es sich also um Personen, die viel für die Entwicklung des Tourismus in Nordtirol erreicht haben und auf die die angesprochenen Tourismusregionen stolz sind. Was die rechtliche Machbarkeit anbelangt, sind diese Projekte sicher noch auf der höchsten Ebene zu diskutieren. In wirtschaftlich turbulenten Zeiten, wie diesen, sind solche Inititativen sicher zu begrüßen, da diese Impulse für die heranwachsende Jugend und die Unternehmer eine enorme Investitionssicherheit bedeuten, da das große unternehmerische Risiko von den Investoren getragen wird. Thöni Martina und Köllemann Katharina aus Langtaufers
100 % „Sudtirolo“ sind 0 % „Alto Adige“ Als Produktfälschung oder Markenpiraterie wird das Geschäft mit Nachahmer-Waren bezeichnet, die mit dem Ziel hergestellt werden, einer Original-Ware zum Verwechseln ähnlich zu sein. Häufig geht die Produktpiraterie dabei auch mit Verletzungen von Urheberrechten, Geschmacksmustern, Gebrauchsmustern, Patenten und sonstigen Rechten des geistigen Eigentums und gewerblichen Rechtsschutzes einher. Gefälscht wird in allen Bereichen: Software, Uhren, Bekleidung,
Medikamente, Autoteile bis hin zu kompletten Kraftfahrzeugen. Und bei Ortsbezeichnungen? Die SOKO Tatort Alto Adige findet, dass auch die Verwendung der pseudoitalienischen Bezeichnung „Alto Adige“ anstelle des historisch gewachsenen „Sudtirolo“ eine Art von schwerwiegender „Produktfälschung“ darstellt. Schließlich ist ja weitläufig bekannt, dass dieses Alto Adige lediglich eine Erfindung einer nationalistisch geprägten Person (Tolomei) ist. Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen derartige Fälschungen bietet die ausschließliche Anwendung des Namens »Sudtirolo« im italienischen Sprachgebrauch. Weithaler Dietmar, Partschins, Sprecher der SOKO Tatort Alto Adige
Melodrama am Rambach Ein rabenschwarzer Tag für Taufers und für die Demokratie gleichermaßen. Eine Arbeitsgruppe, der das Parteiwohl offensichtlich wichtiger erscheint als das Gemeinwohl, handelt die Beteiligungsquote für das Rambach Kraftwerk aus und lässt sich dabei sprichwörtlich über den Tisch ziehen. Schon die Tatsache, dass nicht der gesamte Gemeinderat, sondern nur die SVP Räte mit einbezogen wurden, spricht für die vorherrschenden russischen Verhältnisse in unserer Ratsstube. Angesichts der lächerlichen Ausbeute von 49% riskiert man auch noch die Beteiligungsmehrheit aufs Spiel zu setzen. Eine über Generationen nachwirkende folgenschwere Entscheidung. Unter diesen Vorzeichen wäre die im Vorfeld abgehaltene Volksbefragung mit Sicherheit zu Gunsten der Kraftwerksgegner ausgegangen. Waren es doch die zu erwartenden lukrativen Einnahmen für die Gemeinde, welche als Köder ausgelegt wurden. Während man nun versucht, das Trauerspiel mit der Solidaritätsmasche zu rechtfertigen, lacht sich die wirtschaftlich weitaus besserstehende Gemeinde Mals ins Fäustchen. Aus dem Melodrama „Rambach“ ist längst ein Schmierentheater geworden, in dem die Hauptdarsteller zusehends Mühe haben, ihre Überheblichkeit und Hilflosigkeit gleichermaßen hinter der Maske der eigenen Selbstüberschätzung zu verbergen. Alois Fliri, Taufers i.M.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it
Der Name des Wassers. Falmiur, Largin, Margrin, Latinig, Spinai, Gaschitscha, Petesettes, Gumpatsch, Tella, Tschenรถl, Plur, Rampitschen, Loasen, Quairer, Pazzin, Perdall, Lirilari, Fattira, Tschaschaid, ... sind nur einige Namen von Waalen im oberen Vinschgau, die seit dem Mittelalter ihren Dienst leisten. Immer noch!
11.07.13
Der Vinschger Wind 14-13
/Impressionen/ 13
Vinschgerwind 14-13
11.07.13
Präsident besucht Abt
Neue Ideen für das Hotel Paradiso
Landtagspräsident Maurizio Vezzali wurde kürzlich in Marienberg durch Abt Markus Spanier und Pater Martin Angerer mit den dortigen Kunstschätzen vertraut gemacht.
Ein Fest, am Samstag, den 27. Juli 2013 (ab 11.00 Uhr) vor dem Hotel Paradiso, bei dem einerseits interessierte Künstler mit Aktionen wie Film, Foto, Tanz und Musik viele Menschen anziehen und andererseits Planer und Wirtschaftsvertreter sich in einem Workshop Gedanken über das Hotel machen, regt die Architekturstiftung Südtirol an. Diese Sammlung an Ideen und Vorschlägen wird dann der Eigentümerin Frau Margarethe Fuchs von Mannstein, welche diese Veranstaltung unterstützt, zur Verfügung gestellt.
Foto: „Wind“-Archiv
14 /Lokales/
Erlebnis Erdbeeren
Tortenanschnitt mit LR Sabina Kasslatter Mur
von Philipp Trafojer
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as Marteller Erdbeerfest ist in den letzten Jahren ein großes Volksfest mit wiederkehrenden Ritualen geworden. Auch die heurige Auflage am 29. und 30. Juni ähnelte in weiten Teilen den Festen vergangener Jahre, wenngleich es immer noch wächst. Es ist eine Veranstaltung, bei der Martell sich und sein wichtigstes Produkt, die Erdbeere, präsentiert. Zum Programm gehören neben dem üblichen Festbetrieb und der Präsentation typischer Vinschger Produkte der Auftritt namhafter Musiker, professionelle Showeinlagen, eine perfekt zweisprachige Moderation sowie der Anschnitt einer Riesen-Erdbeertorte durch die
jeweilige Erdbeerkönigin. Die Bedeutung des Events zeigt die Anwesenheit zahlreicher Prominenter aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und Kultur, die sich schon am Samstag, zum Anschnitt der Riesenerdbeertorte gegenseitig auf die Zehen stiegen. Dabei fand das Fest dieses Mal seinen Höhepunkt erst am Sonntag mit der feierlichen Eröffnung der „Südtiroler Erdbeererlebniswelt“ in der Freizeitanlage Trattla. Die Idee dazu war im Jahr 2005 im Rahmen eines Zukunftsworkshops entstanden. Damals hatten sich die Marteller Entscheidungsträger im Trattla Gedanken zur Entwicklung ihrer Gemeinde gemacht. Ihr Blick war dabei auch auf den Rohbau des Hallenbades gefallen, dessen Wei-
terbau zuvor als wirtschaftlich unsinnig gestoppt worden war. Die Anwesenden fanden eine bessere Verwendung für die ungenutzte Kubatur. Sie bauten sie einfach in ihre Überlegungen zu einer Erlebniswelt rund um die Erdbeeren ein. In den vergangenen acht Jahren wurden ihre Gedankengänge mit Unterstützung des Landes und der Gemeinde konkretisiert und schrittweise umgesetzt. Im letzten Jahr wurde ein „Erdbeerrundweg“ eröffnet. Heuer kamen ein Verkaufsraum und ein Schauproduktionsraum im Trattla hinzu. Auch bei der Organisation und Führung der Strukturen haben sich die Marteller Neues einfallen lassen. Eingebunden sind neben der Gemeinde und dem Land das Nationalparkhaus
CulturaMartell und die Erzeugergenossenschaft MEG. Die Marteller wollen nicht nur Erdbeeren verkaufen. Sie investieren viel in die Veredelung der kleinen Beeren und kümmern sich intensiv um neue Kunden. Die „Südtiroler Erdbeerwelt“ dient dabei auch mit ihrem gastronomischen Betrieb als Aushängeschild vor Ort. In Meran übernimmt diese Aufgabe der Feinkostvertrieb Seibstock mit seinem Geschäft. In den nächsten Jahren werden die Marteller versuchen, zu einem Südtiroler Kompetenzzentrum für den Anbau, die Veredelung und die Vermarktung von Beeren zu werden. Die ersten nötigen Verhandlungen mit der Laimburg und weiteren Kooperationspartnern haben bereits stattgefunden.
Foto: Philipp Trafojer
Das Martelltal lebt und wächst mit dem Anbau von Erdbeeren. Einmal im Jahr feiern die Marteller mit einem großen Fest ihre süßen Beeren. Die heurige vierzehnte Ausgabe dieses Festes bot den Rahmen zur Eröffnung der „Südtiroler Erbeererlebniswelt“ im Marteller Freizeitpark Trattla.
11.07.13
Der Vinschger Wind 14-13
/Lokales/ 15
Bozen/Nationalpark Stilfserjoch
Schwierige Verhältnisse S
Wollen Probleme gemeinsam lösen v.l.: Parkpräsident Ferruccio Tomasi, LR Elmar Pichler Rolle und Parkdirektor Wolfgang Platter
Foto: LPA
eit Jahren ohne Kollegialorgane, mit Arbeitsrechtsprozessen sowie dem Problem der Wilderei konfrontiert und ohne Sicherheit über die neue Führungsstruktur: „Im Nationalpark Stilfserjoch wird unter schwierigsten Bedingungen gearbeitet“, so Landesrat Elmar Pichler Rolle nach einem Treffen mit der Parkspitze und der Zusicherung, das Land werde sich um eine Lösung der Probleme bemühen. Trotz seiner Größe und Bedeutung - eine Fläche von 131.000 Hektar, ein Jahresbudget von 10,5 Millionen Euro, 108 fest angestellte Mitarbeiter und 90 Saisonarbeiter - gilt für den Nationalpark Stilfserjoch bereits seit Monaten: Nix scheint fix. So ist etwa Präsident Ferruccio Tomasi derzeit das einzige rechtskräftig eingesetzte Organ, alle von den Parkstatuten vorgesehenen Kollegialorgane sind unbesetzt. „Das bringt mit sich, dass To-
masi den Park mit Direktor Wolfgang Platter über Sonderverordnungen führen muss“, so Pichler Rolle nach dem Treffen, bei dem er Tomasi und Platter für deren Arbeit unter derart widrigen Umständen gedankt hat. Allein in den letzten zwei Jahren seien rund 80 Sonderverordnungen erlassen worden, die im Nachhinein von den neuen Führungsgremien ratifiziert werden müssten. „Schwierige Themen,
etwa Personaleinstufungen ständig provisorisch lösen zu müssen, ist eine kaum zumutbare Aufgabe“, so der Landesrat. Neben dem Gremien-Notstand gebe es dazu auch weitere Probleme. So sieht sich der Park einer Reihe von Arbeitsrechtsprozessen gegenüber und auch das Problem der Wilderei werde - vor allem in der Lombardei - immer akuter. Die Rede sei, so hieß es nach dem Treffen, von 500 wi-
Sommer in Latsch
derrechtlich erlegten Hirschen im Jahr. Politisch nach wie vor offen ist zudem die Frage nach der künftigen Führungsstruktur des Nationalparks. Ziel der Landesregierung ist, den Park von den drei beteiligten Ländern (der Lombardei mit 45 Prozent der Fläche, Südtirol mit 41 und dem Trentino mit 14 Prozent) verwalten zu lassen. „Mit dem Regierungswechsel kamen aus Rom zuletzt positive Signale“, so Pichler Rolle, der Parkpräsident und -direktor versichert hat, dass das Land sich weiter dafür einsetzen werde, alle Fragen über die Zukunft des Nationalparks möglichst rasch zu klären. Der Landesrat wird dafür auch beim römischen Umweltministerium intervenieren, um zu erreichen, dass längst fällige Maßnahmen wie die Ernennung der Kollegialorgane umgesetzt werden.
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Vinschgerwind 14-13
Rimpfhöfe
Jodel-Tag Jodel-Tag auf den Rimpfhöfen mit Heidi Clementi: Ein Tag, an dem wir an einem alten Kraftort inmitten der Berge auf 1.500 Metern Meereshöhe jodeln, juchzen und jauchzen, herzhaft singen und den Klängen in und um uns lauschen.
Termine: 15. August, 16. August, evtl. auch 18. August 2013, jeweils von 10-17 Uhr, mit gemeinsamem Mittagessen TeilnehmerInnen: max.15 Info und Anmeldung: aktiv@volxklang.eu www.volxklang.eu
11.07.13
§ Nein, diese Suppe ess ich nicht! Aus dem Gerichtssaal
Wer von uns hat nicht schon einmal an den Suppen-Kaspar aus der Kindheit gedacht, wenn er den Bescheid einer Behörde oder einen Gesetzestext zu lesen bekam? Nicht selten zeichnet sich nämlich die Gesetzes- und Amtssprache durch eine möglichst unverständliche, ungenießbare und komplizierte Ausdrucksweise aus – etwa nach dem Motto: je höher die Stelzen, desto erhabener der Gang. Müssten manche Bürokraten heute die Bibel übersetzen, dann würde es nicht heißen: „Gott schuf die Welt“, sondern: „Die Welt wurde seitens Gottes erschaffen.“ Tröstlich ist dabei, dass bereits die Römer unter der Last der Gesetze stöhnten, klagte doch der Geschichtsschreiber Tacitus: „Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.“ Deshalb mahnte schon viele Jahre vor ihm der
Philosoph Seneca: „Leges breves esse oportet quod facilius teneantur“, nämlich dass Gesetze kurz sein sollen, damit sie leichter erfasst werden können. Auch der Kaiserin Maria Theresia war es ein Anliegen, dass ihre Gesetze und die behördlichen Erlasse von den Untertanen auch verstanden wurden. Sie machte nämlich in ihrem Kronland Ungarn einen interessanten Versuch: Alle Gesetze und Verordnungen mussten einem „buta ember“, wörtlich einem „dummen Mann“, in Wirklichkeit einem Mann mit durchschnittlicher Intelligenz vorgelesen werden. Wenn er den Text nicht oder nur ungenügend verstand, musste er umgeschrieben werden. Die Verständlichkeit der Rechts- und Verwaltungssprache ist als ein demokratisches Grundrecht zu begreifen. Nicht von ungefähr heißt
es in der Geschäftsordnung des deutschen Bundestages: „Gesetzesentwürfe müssen sprachlich richtig und möglichst für jedermann verständlich gefasst sein.“ Wie schaut es diesbezüglich in unserem „gelobten Land“ aus? Machen Sie bitte selbst einmal die Probe aufs Exempel! Als Einführungslektüre empfehle ich das Landesraumordnungsgesetz. Sollten Sie darauf wie der Suppen-Kaspar reagieren, dann schlage ich vor, dass Sie zum zivilen Ungehorsam greifen und jeden unverständlichen Bescheid mit der Aufforderung zurückschicken, in einer allgemein zugänglichen Sprache angesprochen zu werden! Peter Tappeiner, Rechtsanwalt
pr-info Schnolser Summerfest
Sommerfest der Volksmusik Zum 7. Mal findet vom 13.-14. Juli das „Schnolser Summerfest“ statt. Gestartet wird am Samstagnachmittag mit dem „ZiachorglerTreffen“. Gleichgesinnte können vor zahlreichem Publikum aufspielen, denn mit dabei ist der Weltmeister auf der steirischen Harmonika Denis Novato und „Etschland Express“. Mit dem obligatorischen Bieranstich um 18 Uhr startet das 7. „Schnolser Summerfest“. Die „Pfundskerle“ aus Tirol und die „Freddy Pfister Band“ mit dem legendären „Schürzenjäger“ als Bandleader sorgen für Stimmung. Zum Sonntagfrühschoppen erfolgt der musikalische Auftakt mit der Band „Hochwilde Böhmische“ aus dem Passeiertal: voller Tanzboden garantiert. Flott geht es weiter mit der „Freddy Pfister Band“, den „Jungen Zellberger“, den slowenischen Volksmusikstars „Saso Avsenik und seine Oberkrainer“, den „Zellberg Buam“ sowie den „Südtiroler Spitzbuam“. Für ein stimmungsvolles Finale sorgt der slowenische Ziehharmonikavirtuose „Franc Mihelic“ mit Ensemble. Auch 2013 wird ein Teil des Erlöses für die Südtiroler Kinderkrebshilfe „Peter Pan“ gespendet.
11.07.13
Der Vinschger Wind 14-13
/Menschen/ 17
„I bin pa de oltn Lorfn bliebn“ Karl Schöpf aus Stilfs, gelernter Maurer, schnitzt Klaubauflarven aus Leidenschaft. Der „Jula“-Karl bleibt dabei der Tradition treu. von Renate Eberhöfer
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leich oberhalb der Pfarrkirche, dem Heiligen Ulrich geweiht, im Herzen des Stilfser Altdorfes, befindet sich das Refugium des Karl Schöpf. Und dort trifft man auch auf seine urige Werkstatt, welche - wie könnte es anders sein – der naturgegebenen Beengtheit des rätoromanischen Haufendorfes unweigerlich Tribut zollen muss: klein, eng und schmal; nichtsdestotrotz aber heimelig anziehend und äußerst interessant. Ein feiner, angenehmer Geruch von frischem Zirbenholz liegt allzeit in der Luft, oftmals vermischt mit süßlichem Rauch aus Karls alter Tabakspfeife. Vor allem aber sind es die an der Wand hängenden Klaubauflarven, welche sogleich ins Auge fallen und große Faszination ausüben. Dereinst habe er nur schauen wollen, ob er die geschnitzten Masken auch zuwege bringt, denn sein eigentlicher Beruf ist Maurer, klärt Karl auf. Von 1978 bis heute sind dann im Laufe der Zeit aber nahezu an die 50 Klaubauflarven nach überlieferten Vorlagen entstanden - exakt in Handarbeit nach alter Tradition gefertigt. Die Ursprünglichkeit der Stilfser Masken sollte getreu den simplen Mustern der Ahnen unbedingt erhalten bleiben. „I bin ba dia oltn Lorfn bliebn, groub ausn Zirbnholz gschnitzlt, ouhne zu vrkitschn!“ Diese Holzmasken, anfänglich die dunklen Kräfte des Winters mit der in sich gekehrten Natur symbolisierend, lassen noch menschliche Züge erkennen und wirken daher nicht ganz so bedrohlich. Nur beim Gehörn ließ Autodidakt Karl mit sich reden: Wurden einstmals nur Bockund Kuhhörner verwendet, ist mittlerweile auch anderweitiges Horn „krampusfähig“ geworden und lässt die Klaubaufe gleichwohl authentisch wirken; simple Formen, gerade geschnitzt, innen weich ausgepolstert und außen mit einem Fell versehen, das den Hinterkopf bedeckt. Zusammen mit der dazugehörigen Jacke, an welche zahlreiche lange Stofffetzen angenäht werden, sind die grölenden Klaubaufe eindrucksvolle Figuren des Stilfser Klosns. Dieser urtümliche Brauch ist in seinen Grundzügen auch heute noch gleichgeblieben. Ein Verdienst nicht zuletzt auch solcher Menschen, wie es der „Jula“ Karl einer ist, welche sich mit Unbeirrtheit allzu modernen Auswüchsen widersetzen und alten Grundsätzen treu bleiben. Früher durften allerdings auch keine fremden Burschen beim Klosn mitmachen - nur
Karl Schöpf, Jg. 1939 die vom eigenen Dorf. Dieses einstige Dogma hat sich auch aufgrund des dezimierten eigenen Nachwuchses mittlerweile zunehmend relativiert. Seinen Einstand als Klosr hatte man als Weißer zu leisten, um dem Nikolaus die Gaben zu halten. Am Abend davor kam das „Oklosn“, ein Ritual, das die Tauglichkeit zum Klosr attestiert und bei vielen noch heute sehr schmerzhafte und unangenehme Erinnerungen weckt. Nicht selten bereits von Vorängsten geplagt, sahen die „Neuen“ diesem Tag meist schweren Herzens entgegen. „Heute läuft das zum Glück alles gemäßigter ab“, erzählt Karl schmunzelnd. „Zur Volljährigkeit, damals mit 21 Jahren, war man dann Spielbua und Schoffr. Erst dann war man einer der Privilegierten und durfte endlich Zwickesel gehen, um bei Mädchen und Zuschauern ordentlich für Aufruhr zu sorgen. Das „Engel des Herrn“-Gebet wurde dereinst auch nicht auf dem Kirchplatz, sondern beim alten Stadel des Ratt Gebhard zelebriert. Auch dass das Klosn am 1. Samstag im Dezember veranstaltet wird, ist eine Neuerung. Der althergebrachte Termin war alljährlich der 5. Dezember. Ebenso verhält es sich mit den Teufeln, jenen wendigen rot/schwarzen Gestalten mit einem Weidenrutenbündel, welche erst seit den 70er Jahren mit dabei sind! Alles ist zwangsläufig einem Wandel unterworfen.“ Heute wird das Altdorf von Stilfs beim Tag der Klosr von Unmengen von Zuschauern in Beschlag genommen, deren Aufmerksamkeit die überaus zahlreichen Akteure mit großem
Schellengeläute und Gegröle auf sich ziehen. Die Gestalten mit ihren bunten Gewändern beleben mit viel Elan die einsamen, verschlafenen Stilfser Gassen alljährlich wieder aufs Neue und streuen – einer Eintagsfliege gleich - frisches Leben ins alternde Dorf. „Einst schlief man im Stall und hat dann nach dem Rorate frühmorgens den Mädchen aufgelauert“, lacht Karl amüsiert. „Natürlich ist das jetzt alles anders, denn die Zeit ist auch an Stilfs nicht spurlos vorübergegangen. Dennoch ist der Brauch in seinen Grundzügen noch so, wie ihn unsere Vorfahren gelebt haben - einzigartig im gesamten Vinschgau und darüberhinaus. „Das Hereinziehen war früher eine besonders beliebte Art im Gasthaus ein Glasl Wein zu erbeuten. Ein Gast wurde oftmals trotz heftigsten Widerstands von den Klosrn bei der Türe hereingezogen und war alsdann eine Runde schuldig.“ Immer größer und lauter wird allerdings auch dieser Brauch, so wurden z.B. die einstigen kleinen Kuhschellen durch mächtige Glocken ersetzt und die Zwickesel, noch vor einigen Jahrzehnten nur in Sackfransen gekleidet, zeigen sich heute in modisch attraktiven, kunterbunten Kostümen. „Es geht alles seinen Lauf und nicht alles, was neu ist, zeigt sich als schlecht. Wichtig ist es nur gewissen Grundsätzen treu zu bleiben, um dem Klosn nicht seinen unverwechselbaren Glanz zu nehmen….“ Wer einmal im Stilfser Altdorf spazieren geht und dabei das Glück hat, auf Karl zu treffen, bekommt dabei vielleicht auch die Gelegenheit, einen Blick auf seine Klaubauflarven zu erhaschen …
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Vinschgerwind 14-13
11.07.13
Zufriedene Südtiroler
Neue Herz-Jesu-Statue
2012 haben 63,5% der Befragten die Frage „Wie zufrieden sind Sie im Moment insgesamt mit Ihrem Leben?“ mit einem Wert zwischen 8 und 10 auf einer Skala von 0 bis 10 beantwortet.
Der Festgottesdienst zu Ehren des heiligsten Herzen Jesu war für die Pfarrei Eyrs ein besonderer Festtag, so konnte während der Feldmesse auf dem Friedhof im Beisein der Schützenkompanie, der Musikkapelle und der Pfarrgemeinde die Herz-Jesu-Statue von Seelsorger Alois Oberhöller gesegnet werden. Im Jahr des Glaubens, setzt es sich der Pfarrgemeinderat zum Ziel, die Verehrung des Herzen Jesu neu zu beleben.
Laas
Unterirdisch Die Genossenschaft Marmor Plus, die bereits Werksführungen durch das Laaser Marmorwerk organisiert und Führungen zur Schrägbahn anbietet, begann mit den Vorbereitung zur Restaurierung der unterirdischen Stiegen zum Laaser Weißwasserbruch. Mit Hilfe der Gemeinde Laas ist es der Genossenschaft gelungen ein Interreg Projekt „Bergbauerlebnisse an der Via Claudia Augusta“ mit den Partner „Knabenwelt“ aus Tarrenz ein erheblichen Beitrag für die „Sanierung und Anlegen des Technikfensters im Maschinehaus Bremsberg“, „Absicherung der Unterirdischen Stiegen und Gestaltung des Zugangs zum Marmorbruch“ zu sichern. Das Interreg Projekt und die damit zusammenhängenden Arbeiten sind noch in der Planungsfase und ersten Aufräumarbeiten bzw. Vorbereitungen werden derzeit von der Forst-Behörde Schlanders durchgeführt. Das Interreg Projekt läuft bis 2015, die Arbeiten sollten bis dahin abgeschlossen sein. .
v.l.: Elmar Schwienbacher (Marmor Plus), Klaus Bliem (Forstbehörde), BM Andreas Tappeiner, Georg Lechner (Lasa Marmor) und Oswald Angerer (Eigenverwaltung)
Mit Hildegard fliegen Zweimal gastierte das Südtiroler Jazzfestival heuer im Vinschgau: Am 5. Juli im Kulturhaus in Schlanders und zwei Tage später an der Bergstation des Watles. Ungewöhnliches fürs Publikum hatten beide – „Hildegard Lernt Fliegen“ und „Yuri Honing Wired Paradise“ - im Gepäck.
von Angelika Ploner
A
ndreas Schaerer kommt ohne Worte aus. Er schnalzt und zischt, beherrscht die Vokalmusik genauso wie „Beat boxing“ oder die traditionelle Gesangskunst. Inklusive Jodeln. Aber Jodeln ist zu normal, zu klischiert für eine Schweitzer Formation, sagt er. Und deshalb experimentiert er. Fantasie scheint er genügend zu haben. Er schreibt Stücke, die ironisch und dynamisch, immer aber originell sind; wie jenes, in der er die Schweizer Präzision, die Genauigkeit – wie sie in Schweizer Uhrenwerken zu finden ist - in Musik verpackt. International hat er es mit seinen fünf Bandmitgliedern Andre-
as Tschopp, Benedikt Reising, Christoph Steiner, Marco Müller und Matthias Wenger als „Hildegard Lernt Fliegen“ zu Ruhm und Erfolg gebracht. Und neben Saxophon, Kontrabass, Schlagzeug, Posaune oder Tuba wird auch mal die Schreibmaschine zum Instrument. Apropos „Hildegard Lernt Fliegen“: Zu einem außergewöhnlichen Sextett mit improvisierter Jazzmusik gehört schließlich auch ein ungewöhnlicher Bandname. Am vergangenen 5. Juli gastierte „Hildegard Lernt Fliegen“ in Schlanders und nahm sein Publikum mit an Bord. Und das wollte am Ende des Konzertes im Kulturhaus Schlanders gar nicht mehr aussteigen. Mehrmals forderte es eine Zugabe,
nachdem es „standig ovations“ und kräftigen Applaus gegeben hatte. Die Tage zuvor hatte die Berner Band in Brixen und Bozen ihren Auftritt und sah ihrem letzten Konzert in Schlanders mit ein wenig Wehmut entgegen: Südtirol und das Südtiroler Jazzfestival haben Eindruck hinterlassen. An der Tradition am Ende des Konzerts dem Publikum zu applaudieren und nicht umgekehrt hielt man auch in Schlanders fest. Vom Veranstalter angekündigt wurde „Hildegrad Lernt Fliegen“ wie folgt: „Komplexe Arrangements und virtuose Gesangskunst zwischen Entertainment, Weltmusik und halsbrecherisch improvisiertem Jazz.“
02.05.13
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/Gesellschaft/ 19
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11.07.13
Schlanders
„Insr Go-Kart“ - Schüler gestalten Flitzer
oben: der Go-Kart vor der Restaurierung in desolatem Zustand; links: die Schüler der 2. Klasse der Fachschule für Metalltechnik mit ihrem Glanzstück
D
ie 2. Klasse der Fachschule für Metalltechnik hat in diesem Schuljahr im Fach „Praxis Stahlbau“ ein spannendes Projekt in Angriff genommen: Ein völlig heruntergekommener Go-Kart wurde fachgerecht restauriert. Dabei konnten neben
dem Spaßfaktor auch zahlreiche Ziele aus dem Lehrplan umgesetzt werden. Die Schüler waren konzentriert bei der Sache und das „Lernen“ erfolgte praxisnah und mit Begeisterung. Sie verrichteten Schleif- und Schweißarbeiten, überholten
die hydraulische Bremsanlage, gestalteten eine neue Motorhalterung und brachten diese an. Verschiedene Blechbiegearbeiten waren durchzuführen, Kugellager auszubauen und fachmännisch einzubauen, sowie Dreh- und Fräsarbeiten
zu erledigen. Am Ende war der Go-Kart mechanisch wieder im Topzustand. Daraufhin übernahmen die Schüler der 2. Klasse Maler und Lackierer die optische Aufrüs-tung des Wagens. Die farbliche Gestaltung und das Anbringen der Schriften erfolgten in Teamarbeit, und auch dabei konnten die Fachlehrer wieder viele Lerninhalte praxisnah vermitteln. Jetzt erstrahlt das alte Vehikel in völlig neuem Glanz und macht Lehrern und Schülern viel Freude. Auch bei den Schülern der anderen Fachgruppen kam der restaurierte Go-Kart super an, die Probefahrten wollten kein Ende nehmen. Das absolute Highlight war aber das Fahrsicherheitstraining im Safety Park zum Schulabschluss. Dabei wurde das Fahrzeug erfolgreich auf seine Funktionstüchtigkeit getestet und gleichzeitig lernten die Schüler wichtige Sachen in punkto Fahrsicherheit.
Naturns
Burgeis/Laatsch/Tartsch
Naturnser WKJ als Sieger
Singtage in Burgeis
M
D
it den Jugendgruppen des Weißen Kreuzes soll unter anderem der Nachwuchs innerhalb des Landesrettungsvereines gesichert werden. Am Samstag, den 15. Juni fand in Terlan ein landesweiter Erste Hilfe-Wettbewerb statt, bei welchem zwanzig Gruppen angetreten sind. Neben einem schriftlichen Test mit Fragen aus der Ersten Hilfe und Allgemeinwissen mussten Fallbeispiele auf Stationen sowie Geschicklichkeitsspiele gemeistert werden. Naturns ist mit zwei Gruppen angetreten und hat den ersten und zweiten Platz erreicht. Neben der Prämierung darf die Siegergruppe nächstes Jahr als Landesvertreter beim „Saintcontest“ in Florenz teilnehmen, wo sich verschiedene Jugendgruppen aus ganz Europa messen werden. Naturns hat eine ganz besondere Tradition mit der Jugend-
förderung: war es doch Helmut Gufler, welcher bereits 1985 die erste Jugendgruppe gründete. Mittlerweile werden die 18 Mitglieder und neun Betreuer von Melanie Volpe geleitet. (klab)
Die Jugendgruppe des Weißen Kreuzes Naturns: stolze Sieger
ie 32. Südtiroler Singtage finden heuer in Burgeis statt. Aus verschiedenen Landesteilen Südtirols treffen sich singbegeisterte Menschen bis ins hohe Alter. In diesen Tagen steht das alpenländische Liedgut im Mittelpunkt, gesungen wird im großen Chor, im Männer- und Frauenchor und in kleinen Singgruppen. Zur Auflockerung wird auch der Volkstanz gepflegt. Innerhalb dieser Tage gibt es 3 Programmpunkte, die offen sind für alle Sänger, Musikanten, Tänzer und Volksmusikfreunde. Abendgestaltung mit Referenten am Donnerstag, 11.07.2013 um 20 Uhr in der Fürstenburg, Burgeis - Der „Storchn Luis“ eine Musikerlegende - Gernot Niederfriniger und Andreas Paul-
michl erzählen uns über den Laatscher Ziehorgelspieler und Viehhändler. Mehrere Musiker begleiten den Abend mit Musikstücken dieser Obervinschger Persönlichkeit. Hoangart am Samstag, 13.07.2013 ab 20.30 Uhr im Traditionsgasthaus „Lamm“ in Laatsch. Sänger, Musikanten, Tänzer, Mundartdichter und Zuhörer sind herzlich eingeladen. Gottesdienst am Sonntag, 14.07.2013 um 9 Uhr: Auf dem geschichtsträchtigen „Tartscher Bühl“ in der romanischen Kirche werden wir zusammen mit der Pfarrgemeinde von Tartsch Gottesdienst feiern. Die Teilnehmer der Singtage übernehmen die musikalische Gestaltung. Anschließend gibt es noch eine Einführung in die Geschichte und Kultur dieser Gegend.
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Taufers i.M.
Zweiländermarsch: Zwei Länder - ein Fest
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m Samstag, 22. Juni 2013 fand bei angenehmen Wanderwetter, der Zweiländermarsch rund um den Piz Starlex, organisiert von der Bergrettung und der Freiwilligen Feuerwehr von Taufers statt. 319 Personen aus Südtirol und dem Münstertal wanderten entlang der vorgegebenen Route vom Festplatz startend, das Avingatal lang bis zur Mangitzalm, von dort auf die Starlexer-Hütte und Richtung Starlex-Fuorcola, wo die schweizer Grenze passiert wurde und von der schweizer Bergwacht als Streckenposten betreut wurde. Weiter ging es Richtung „Pass da Costainas“ zur „Alp Tamangur“, vorbei an der „Alp Praditschöl“, dem höchsten Zirbenwald Europas und über die „Alp Plazer“ in Richtung Scarl-Joch. Der sanfte Übergang über das Jöchl brachte den naturbegeisterten Wanderer wieder ins Avingatal zurück, vorbei an „Praviert“ und er „Mitteralm“, sowie der Mangitzalm zum Startpunkt „Festplatz“ zurück. Die Bergrettung Taufers verpflegte an
links: Glückliche Wanderer bei der Ankunft am Festplatz Mitte: Adalbert Spiess, ältester Teilnehmer rechts: Wolfgang Gunsch von der Bergrettung als Streckenpunkt am „Stoanmandl“ mehreren Streckenpunkten die Vorbeikommenden. Die Wanderer bewältigten eine Strecke von 28 km und 1750 Metern Höhenunterschied. Die Durchschittszeit der Wanderung betrug zwischen sechs und sieben Stunden. Die jüngste Teilnehmerin war Sina Schröter und der älteste Adalbert Spiess Die Kindergarten- und Grundschüler fertigten Zeichnungen welche als Flaggen den Weg markierten an, Elisabeth Steiner entwarf das Logo. Die beeindruckende Flora begleitete den aufmerksamen Wanderer während der grenzüberschreitenden Streckenführung. Für Speis und Trank sorgte die Freiwillige Feuerwehr. Bereits 1973 und 1974 wurde der Marsch, bestens organisiert vom C.A.I., durchgeführt. Roman Wiesler
zeigte einen 45-minütigen Film darüber. „Als konreten Schritt zur Beseitigung der Grenzen, die zwar immer noch Landstreifen, aber keine Menschen
trennen...“ so ist dem Vorwort der Festschrift des Landeshauptmannes Silvius Magnago zu entnehmen und gilt auch heute noch. (bbt)
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Schlanders/Vinschgau
Freilichtkino mit „Zweisitzrakete“ l.: Der Kulturhausplatz in Schlanders vor dem Start des FreilichtkinoAbends Regisseur und Drehbuchautor Hans Hofer (l.) aus Prad mit KulturhausPräsident Martin Trafoier
D
ass man auf dem Platz vor dem Kulturhaus in Schlanders Filme zeigt, ist seit dem vergangenen Jahr neu. Idee und Premiere des Kulturhaus-Ausschusses um Präsident Martin Trafoier kamen gut an und ließen das Freilichtkino auf dem „Platzl“ heuer in eine zweite Runde gehen. Hans Hofer, Prader Drehbuchautor und Regisseur saß mitten im Publikum, als sein Film „Zwei-
sitzrakete“ am vergangenen 1. Juli auf der Großleinwand anlief und erhielt anerkennenden Applaus vom zahlreich erschienenen Publikum. Im März dieses Jahres kam der 92 Minuten lange Liebesfilm in die österreichischen Kinos. Die Geschichte ist schnell erzählt: Manuel ist in seine beste Freundin Mia verliebt, Mia hingegen in einen Italiener aus Bozen und um sie zu gewinnen, macht er eine verrückte Sache und klaut
pr-info La Belle - Schlanders
mit Hilfe einiger Freunde eine Zweisitzrakete aus dem Technischen Museum in Wien. Amüsantes ist dabei, Unterhaltsames: Jene, die zum Open-Air-Kino gekommen waren, haben den Film genossen und gelacht. Das „Cafè am Platzl“, „Pizza Fantasy“, „Geris Food 4 Fun“ und „Lisis Eisdiele“ standen als Partner bereit und begleiteten den Kinofilm „Zweisitzrakete“ gastronomisch. Ein paar Zah-
len am Rande erwähnt: Im vergangenen Jahr zählte man über 40.000 Besucher im Kulturhaus Schlanders bei den insgesamt 411 Veranstaltungen. An 271 Tagen war das Kulturhaus Schlanders ausgelastet. Am 1. August wird der Kinohit „Ziemlich beste Freunde“ gezeigt und der Kulturhausplatz Schlanders verwandelt sich wiederum in eine stimmige Freilichtkino -Kulisse sein. Der Eintritt ist frei. (ap)
Schlanders/Gardasee
Neu: La Belle in Schlanders Gewässergüte und Schulnoten Das neue Kosmetikstudio „La Belle“ hat Konzept: Schönheitspflege und Körperbehandlungen verbinden sich hier mit einer wohl sortierten Parfümerie. Jeanette Imhof, ausgebildete Kosmetikerin und Ramona Steck stehen mit ihrem Wissen hinter „La Belle“, das seit dem 6. Juli die neue Beauty-Adresse in der Fußbängerzone in Schlanders ist. Stilvoll und gepflegt verteilt sich der Auftritt von „La Belle“ auf zwei Etagen: Oben finden Kundinnen und Kunden Produkte von Clinique, Biotherm, Dr. Hauschka und Gertraud Gruber, dazu Parfums, Handtaschen und Modeschmuck. In der unteren Etage, die auch für Leute mit Handicap gut zu erreichen ist, sind einmal die Kosmetikkabine, Jeanette Imhof und Ramona Steck zum anderen die Fußpflegekabine und ein separater Platz für die Nagelpflege eingerichtet. Die Angebote wie etwa Hand-, Fuß- und Nagelpflege, Gesichtsbehandlungen, Massagen, Depilationen, Make-up sind demnach unter einem Namen vereint: Schönheit - La Belle. (ap) Termine können telefonisch unter 0473 42 17 44 vereinbart, Gutscheine persönlich reserviert werden: La Belle, Parfumerie & Kosmetikstudio, Fußgängerzone Schlanders (neben Hasenwirt).
I
n Güteklassen misst man die Qualität des Wassers, immer noch in Noten misst man das Können der SchülerInnen. Meist muss diese Zahl allein als Lob für die fleißigen SchülerInnen reichen. Doch im Realgymnasium und Sprachengymnasi- SchülerInnen in Sirmione um durften im heudie SchülerInnen sezierten interigen Schuljahr einige Schüleressante Wasserlebewesen. Als rInnen der zweiten und dritten Belohnung für die Arbeit gab es Klassen an einem Leistungskurs eine Lehrfahrt an den Gardasee, zur Seeökologie, gesponsert von den Toblinosee, den Ledrosee der Raiffeisenkasse Schlanders, und den Tennosee, wo die in der teilnehmen. Voraussetzungen Schule erarbeiteten Themen abfür die Teilnahme waren besongeschlossen wurden. Die Schüdere Leistungen im NaturkundelerInnen haben entdeckt, dass unterricht und die Bereitschaft, es im oberitalienischen Raum über den Unterricht hinaus sich noch viele andere schöne Seen mit Themen zum See vertraut gäbe - aber diese zu erkunden, zu machen. In der Projektwowird auf die nächsten Jahre verche kamen chemisch-physikaschoben werden müssen. lische Experimente hinzu und
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Burgeis/Mals/Taufers
Schlanders
Philosophischer Kunstworkshop
„Wichtig, dass wir malen...“ Jutta Tappeiner (6. v.r.), Mitarbeiterin für Integration an der GS Schlanders initiierte das Projekt mit Künstler Matthias Oberhofer (2. v.l.).
S
eit einigen Jahren findet in den Kindergärten des Vinschgaus der „Philosophische Kunstworkshop“ mit Christopher Oberhuemer statt. Die Kinder lernen einerseits die Welt der Kunst, andererseits Aspekte wie Geschichte und Architektur kennen. Ethisch-soziale Aspekte wie Achtung vor der Schöpfung und Toleranz gegenüber anderen fließen in die Gesprächsrunden ein. Der Münchner Christopher Oberhuemer begleitete im abgelaufenen Kindergartenjahr Kinder und pädagogische Fachkräfte von Mals, Burgeis und Taufers i. M.. Mit einer Impuls – Geschichte stieg der Künstler Christopher in das mehrwöchige Projekt ein. In Burgeis war es „Cinderella – oder das Märchen vom Aschenputtel“, das die Kinder zum Nachdenken und Malen inspirierte: das Leben und Leiden eines Stiefkindes, die ungerechte Behandlung von Seiten der Stiefmutter und das Glück, zum guten Schluss vom Prinz auf sein Schloss
E
s hat „Spaß gemacht“, „gut gefallen“ und die „Zeit ist viel zu schnell vergangen“. Das Resümee jener, die am Wahlfach „Begleitetes Ausdrucksmalen“ an der Grundschule Schlanders teilnahmen, fiel äußerst positiv aus. „Angenehm überrascht“ und begeistert saß man zum Abschluss am 11. Juni zusammen und tauschte Erfahrungen aus. Es war das erste Mal, dass der dafür ausgebildete Künstler Matthias Oberhofer Ausdrucksmalen in einer Schulklasse, der 4 C der GS Schlanders begleitete. Was sich dahinter verbirgt, erklärt er mit diesen Worten: „An der Wand kleben großflächige Papierblätter, für jeden Teilnehmer eines, man arbeitet ohne ein Thema, stehend. In der Mitte des Raumes befindet sich ein Maltisch mit den Farben und für jede Farbe jeweils zwei Pinsel.“ Frei darf gemalt werden, so wie es
Arno Stern, der Begründer der Ausdrucksmalerei, vorgesehen hat. „Es entsteht eine ganz besondere Atmosphäre, die schwierig in Worte zu fassen ist“, sagt Oberhofer. Die Bilder, die entstehen, werden nicht gedeutet, „ich bin kein Maltherapeut“, stellt er klar. Und: „Wichtig ist nicht, was wir malen, sondern, dass wir malen.“ Unbewusstes findet dadurch seinen Ausdruck, Gefühle bannen sich ihren Weg. Der Raum, in dem gemalt wird, ist ein geschützter und die Bilder, die entstehen, können auch zerrissen werden, wenn der Malende das wünscht. An zwei Nachmittagen fand das „Begleitete Ausdrucksmalen“ statt, beim zweiten Treffen mit Teilnehmern auch außerhalb der Schule, die vier Generationen abdeckten. Denn „Begleitetes Ausdrucksmalen“ hat keine Altersgrenze. (ap)
Naturns
Kinder der Kunstgruppe in Burgeis geholt zu werden. Das Malen der Fürstenburg war ein besonderes Erlebnis für die Kinder. In Mals wurden Verbindungen zum Fröhlichsturm hergestellt, in Taufers zu den Schlossruinen Rotund und Reichenberg. Das feine, luxuriöse Schlossleben von Gräfinnen interesseierte die Mädchen, die Buben konnten von Schlachten und Waffen kaum genug Informationen erhalten. Schnell und begeistert lernten die Kinder die Schritte beim Aufbau eines Bildes und den Umgang mit Kohlestiften, Ölkreiden, Acrylfarben, Pinsel und Palette, die in Wirklichkeit ein Eierkarton war. An einer großen Malstaffelei erstellte jedes Kind im Laufe des Projektes mehrere Kunstwerke. Initiiert hat das Projekt Direktorin Frau Marianne Bauer, finanziert wurde es über den Kindergartensprengel Schlanders. Zum Abschluss des Projektes luden Kinder und pädagogische Fachkräfte in den jeweiligen Kindergärten zu einem Abschlussfest und zu der Ausstellung der Bilder ein. (ba)
„Familie am Bach“ F
amilie am Bach“ ist der Titel eines Buches, das kürzlich in der Bibliothek Naturns vorgestellt wurde. Der Kulturreferent Valentin Stocker begrüßte unter den vielen Zuhörern den jungen Autor Marcel Zischg aus Naturns und dessen Schwester Ramona, die die musikalische Umrahmung übernommen hatte. Nun begann Marcel Zischg in seiner angenehmen Leseart, gleich dem ruhigen Dahinfließen eines Baches, Auszüge aus seinem ersten Debütband zu lesen. Alles fließt. Der Bach fließt, einmal langsam und träge, einmal quicklebendig und vor Übermut sprudelnd, dann
Marcel Zischg mit seiner Schwester Ramona
wieder beruhigend oder bedrohlich. Er verliert sich, um dann wieder in einem Tunnel zu enden. So fließt auch das Leben. Und lange Apfelbaumreihen, blühende Wiesen, Grenzen und Mauern versinnbildlichen den Weg, den Marcel Zischg die Protagonisten in seinen Erzählungen gehen lässt. Kindheits- und Jugenderinnerungen, Phantasie und Träume verinnerlichen die Erlebnisse der Familien, von denen der junge Autor erzählt. Er führt mit seiner Prosa hinein in die Innenwelten der heute so verschiedenen Konstellationen. Er zeigt soziale Zusammenhänge und Rollenbildungen auf. Er hinterfragt Gefühle, vor allem jene der Kinder, die durchwegs die Hauptrollen spielen und Beachtung erfahren. Marcel Zischg konnte bereits in der Bibliothek Naturns bei einer früheren Lesung das Interesse der Zuhörer wecken, die ihm dann wieder bei der Sommermatinee vor zwei Jahren begegneten. Zurzeit studiert er Germanistik an der Universität Innsbruck und machte bereits durch andere Veröffentlichungen auf sich aufmerksam. (ria)
Kastelbell/ Tschars
TarscH
LatscH
Martell
Goldrain
Schlanders
/Bildungszug/ 25
Kortsch
Laas
Der Vinschger Wind 14-13
Stilfs
Prad
Schluderns
Glurns
Mals
Bildungsausschüsse Vinschgau
Graun
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Bildungsausschuss Schlanders
Einladung zur
Kulturfahrt nach Venedig Rudolf Stingel im Palazzo Grassi Stingel wuchs in einer Partschinser Unternehmerfamilie auf, die Baustoffe im Vinschgau herstellt. Nach Ausbildungsversuchen als Schüler in traditionellen Bildungsinstitutionen wie im humanistischen Beda-WeberGymnasium in Meran und in der Kunstschule im Gröden ging er als Autodidakt über Wien 1980 nach Mailand, wo er begann, ernsthaft künstlerisch zu arbeiten und eine erste Ausstellung hatte. 1987 ging er nach New York und kam dort unter die Fittiche der Paula Cooper Gallery. Stingel lebt in New York und hat weitere Wohnsitze in Mexiko und in Meran. Im Palazzo Grassi in Venedig hat Stingel eine gewichtige Retrospektive eingerichtet. Der
Maler und Installationskünstler hat im Palast eine Installation realisiert, die alle drei Etagen erfasst und seine Bilder wirkungsvoll in Szene setzt.
Termin:
Mittwoch, 24.07.2013 mit Start um 06.30 Uhr bei der Bushaltestelle/Kulturhaus in Schlanders
Programm:
Besichtigung der Ausstellung von Rudolf Stingel im Palazzo Grassi und evtl. der Biennale von Venedig
Anmeldung:
Innerhalb 18.07.2013 beim Bildungsausschuss Schlanders unter der Tel. Nr. 333 3203093 oder E-Mail unter: ba.schlanders@rolmail.net Beschränkte Teilnehmerzahl
Bezirksservice Bildungsausschüsse
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Vinschgerwind 14-13
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Mann mit Stock
Karolina Rainer
Martin Rainer & Josef Rainer Trauer
Leiter Kirchl
11.07.13
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SPUREN Erstmals stellen die beiden Künstler Martin und Josef Rainer − Vater und Sohn − gemeinsam aus. Im Mittelpunkt der Ausstellung in Karthaus im Schnalstal stehen der Mensch und sein Schicksal.
von Elke Wasmund
Die Künstler haben eine enge familiäre Bindung zum Schnalstal und das einzige gemeinsam konzipierte und umgesetzte Werk der beiden steht in Kurzras. Es ist das Monument für den Pionier Leo Gurschler. Die gemeinsame Ausstellung im Kreuzgang der ehemailigen Kartause ermöglicht es nun, das künstlerische Schaffen von Vater und Sohn miteinander in Bezug zu setzen. Martin Rainer wurde 1923 in Unser Frau geboren. Seine Begeisterung zum Schnitzen entdeckte er bereits als Kind. Nach dem 2. Weltkrieg und der Gefangenschaft in Neapel besuchte er die Kunstschule St. Ulrich in Gröden bei Meister Luis Piazza. Anschließend wagte er den Schritt nach München und studierte an der Akademie der Bildenden Künste zwölf Semester Bildhauerei bei Prof. Henselmann. Nach seiner Rückkehr ins Schnalstal begann Martin Rainer sein künstlerisches Schaffen. Viele Grabkreuze auf den Friedhöfen des Tales zeugen von seiner Kreativität und tiefen Gläubigkeit. 1964 übersiedelte er nach Brixen, wo er bis zu seinem Tode am 13. August 2012 lebte und wirkte. Er schuf zahlreichen Auftragsarbeiten für den öffentlichen und kirchlichen Raum. Seine freien Arbeiten spiegeln den Menschenfreund mit seiner enormen Beobachtungsgabe wider. Im Mittelpunkt steht zumeist der Mensch, durch eine eigenwillige Formensprachen oft reduziert auf Gefühle wie Freude, Schmerz oder Trauer. Aus dem Werk Martin Rainers werden vor allem Bronzeplastiken zu sehen sein, die er in den letzten zehn Lebensjahren schuf und noch selbst für diese Ausstellung ausgewählt hat. Das Thema Zerbrechlichkeit und Verletzbarkeit des Menschen rückte hier immer mehr in den Fokus. Seine Werke handeln vom Abschied, vom Älterwerden, von Krankheit und Behinderung oder von der Sorge der Mutter am Krankenbett des Sohnes. Die Plastiken sind äußerst reduziert in der Form und dadurch umso stärker im Ausdruck. Es sind Werke, in denen der Schwerpunkt auf die Aussage gelegt wird, die Form zweitrangig erscheint. Sie wirken unproportioniert, instabil und fragil, geprägt durch die Spuren ihres Schicksals. Sohn Josef Rainer wurde 1970 in Brixen geboren. Das Schnalstal kennt er aus vielen Sommerfrischen und Besuchen mit den Eltern. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München, Fachrichtung Bildhauerei. Es folgten Stipendien und Arbeitsaufenthalte in London, Dufftown/Schottland und Wien. Gerne verknüpft er In seinen Arbeiten unterschiedliche Medien, wie Skulptur, Fotografie und Video. Besondere Begebenheiten aus der Vergangenheit
faszinieren ihn. Daher ist es nicht verwunderlich, dass „erfahrene“ und „erzählte“ Geschichten aus dem Schnalstal in dieser Ausstellung den Schwerpunkt bilden. So spürt der Künstler in einer Arbeit dem Schicksal der aus dem Schnalstal stammenden Klosterfrau Karolina Rainer nach, welche im Jahre 1857 gemeinsam mit zwei Schwestern aus diesem Tal nach Ohio in Amerika auswanderte. In einer Videoarbeit geht er auf die Suche nach den Erinnerungen seines Vaters, mit dem er intensive Gespräche geführt hat. Kindheit und Jugend verbrachte dieser auf dem „Unterörlhof“ in Vernagt, der in den 1960er Jahren im Stausee verschwand. Zwei Filme entstanden. in einem erzählt Martin Rainer über den Bau des Stausees und dem damit einhergehenden Verlust des Heimathofes, Episoden aus seiner Kindheit, erlebt eben am Grund des Stausees. Im zweiten befährt sein Sohn den Stausee mit einem Gummiboot und spürt den Geschichten nach: Stimmen aus der Tiefe des Sees erzählen Episoden aus seiner Kindheit.. Der See erzählt „schöne “ wie auch „häßliche“ Geschichten, sagt der Künstler in einem Gespräch, denn die Familie verließ nicht ganz freiwillig ihre Heimat. Bindendes Element zwischen beiden Arbeiten ist das Wasser: einmal bei der Überfahrt der Schwestern übers Meer nach Amerika, dann der Stausee, auf dessen Grund Erinnerungen liegen. Aber auch selbst Erlebtes spiegelt sich in dieser Ausstellung wieder: Die sprechende Büste „Josef Rainer“ liest aus dem Italienisch-Diktatheft der 3. Klasse Volksschule vor. Die zahlreichen Korrekturen der Lehrerin inklusive − „Spuren“, die sich nachhaltig eingeprägt haben.
SPUREN
Kunst in der Kartause Karthaus im Schnalstal Ausstellungseröffnung: Samstag 20. Juli 2013 – 18.00 Uhr Öffnungszeiten Ausstellung: 21. Juli – 25. August 2013 täglich von 14.00 – bis 18.30 Uhr sonntags/feiertags auch von 10.00 – 12.00 Uhr
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Jugendtreff „Taifun“ Martell ÖS o. 21.07.13
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Mädchencamp; (Schnitzeljagd, Perlenbänder, Schwimmen, Alpin Bob Meran 2000); Kosten: 60,00 € Info & Anmeldung bei Myri im Chillout
Jugendtreff Tschengls ÖM o. 15.07.13 – Mi. 17.07.13
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ÖM i. 24.07.13 um 16.00 Uhr
Minigolf spielen
Alkoholprävention in Südtirol
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JuZe-Vorstand neu gewählt Dass die 13 keine Unglückszahl ist, wurde bei der Vollversammlung des JuZe Naturns bewiesen. Sehr zufrieden blickte der Verein auf das 13. Jahr seiner Tätigkeit zurück. Auch der neue Vorstand stellt sich mit Elan den neuen Aufgaben.
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or kurzem fand die 13. Vollversammlung des Vereins zur Förderung der offenen Jugendarbeit „Jugendzentrum JuZe Naturns“ statt. Neben den zahlreichen Mitgliedern des Vereins nahmen sich auch viele Ehrengäste die Zeit, der Veranstaltung beizuwohnen. JuZePräsident Zeno Christanell konnte neben Bürgermeister Andreas Heidegger unter anderem die Jugendreferentin Barbara Pratzner, die Gemeindereferentin Margot Tschager Svaldi, den Jugendparlamentspräsidenten Renè Tumler, Hanno Reifer vom NETZ sowie der Dekan Rudolf Hilpold unter den Anwesenden begrüßen. Zeno Christanell betonte den großen Rückhalt des Jugendzentrums Naturns in der Lokalpolitik und bedankte sich für die Unterstützung. „Insgesamt ist der Bereich Jugendarbeit in Naturns gut aufgestellt. Neben dem JuZe leisten auch viele andere, wie der Jugenddienst, das JuPa und andere Vereine wertvolle Arbeit für die Jugendkultur im Dorf“, meint Christanell. Der Verein JuZe sei mittlerweile zur festen Institution geworden und stelle vor allem im Bereich er offenen Jugendarbeit ein lokales Kompetenzzentrum dar. Insgesamt finden Jugendliche und junge Erwachsene kompetente Ansprechpartner in sehr vielen Bereichen. Ein Lob sei vor allem den Mitarbeitern im Jugendzentrum auszusprechen, die auch dank laufender Fortbildungen, aktuelle Entwicklungen sehr gut begleiten könnten. In seinen Grußworten lobte der Naturnser Bürgermeister Andreas Heidegger die gute Zusammenarbeit zwischen dem Verein und der Gemeinde und bedankte sich bei den hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen für ihr Engagement in der offenen Jugendarbeit, die manchmal auch schwierig sein kann. Ähnlich sah es Jugendreferentin Barbara Pratzner: „Das Jugendzentrum ist für alle eine Anlaufstelle, es finden sich hier engagierte Mitarbeiter, die
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Rückblick
ass das Projekt Nachmittagsbetreuung des Jugendzentrums Freiraum immer wieder gerne in Anspruch genommen wird, bezeugt die mittlerweile bereits achte Auflage des Projektes, die aufgrund der großen Nachfrage auch im vergangenen Schuljahr wieder durchgeführt werden konnte. Insgesamt besuchten 20 MittelschülerInnen die Nachmittagsbetreuung. Das Projekt steht auch in Zukunft allen Mittelschülern und zusätzlich den Oberschülern der 1. Klassen offen, es ist zugänglich nicht nur für einheimische Jugendliche, sondern auch für jene mit Migrationshintergrund. Es wurde gezielte Hilfe angeboten bei
zuhören und Probleme ernst nehmen.“ Anschließend gab der Leiter des Jugendzentrums Martin Christanell einen Rückblick auf die Aktivitäten und die Tätigkeiten des JuZe im Jahr 2012. Die Mitarbeiterin Evi Gufler berichtete über die Präventionstage 2012 zum Thema „Sexualerziehung und Geschlechterrollen“ und der Pädagogische Leiter Lukas Erlacher präsentierte die erlebnispädagogischen Aktivitäten, die er mit Jugendlichen im letzten Jahr unternommen hatte. Nach der Genehmigung der Jahresabschlussrechnung 2012 und des Haushaltsvoranschlages 2013 stellte Lukas Erlacher das geplante und bereits teilweise durchgeführte Tätigkeitsprogramm 2013 vor und sammelte weitere Vorschläge und Ideen der Jugendlichen für die weitere Gestaltung des Treffalltags. Zu guter Letzt standen dieses Jahr auch wieder die Neuwahlen des Vorstandes auf dem Programm. Zeno Christanell, Gudrun Pöll, Barbara Wieser Pratzner, Markus Stocker und Ulrich Raffeiner stellten sich der Wiederwahl und wurden bestätigt. Nicht mehr zur Verfügung stellten sich Christian Comellini und Thomas Pichler, denen der „Verein Wege“ für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit dankte. Für diese beiden rückten die vorherigen Jugendvertreter Giulia Bonanno, Jakob Putzer und Christian Kofler in den neuen Vorstand nach. Dieser Abend war vorläufig auch der letzte Arbeitstag der mehrjährigen Mitarbeiterin Evi Gufler, die sich in die Babypause verabschiedete. Ihre Aufgaben übernimmt Evelyn Spechtenhauser. Der Präsident Zeno Christanell bedankte sich im Namen des Vereins bei Evi für ihre wertvolle Arbeit im JuZe Naturns mit einem kleinen Geschenk. Beim anschließenden Buffet klang der Abend bei gemütlichem Zusammensein aus.
wurde in Absprache mit den Jugendlichen, an einem Nachmittag kurz vor SchuJugendzentrum Freiraum Schlanders lende, Beach-Volley-Ball gespielt und „Eis gegessen“. schriftlichen Hausaufgaben, dem Ler- Die Nachmittagsbetreuung samt Freinen auf Tests und Schularbeiten sowie zeitgestaltung und Hausaufgabenhilfe mündlichen Prüfungen, bei der Vorbe- wird auch das kommende Schuljahr reitung von Referaten und Gruppenar- wieder angeboten, wobei zusätzlich beiten und allgemein bei Fragen und die Freizeitgestaltung einen wichtigen Unsicherheiten, die die Jugendlichen Platz im Projekt einnehmen wird. Die beschäftigten. Eine noch etwas inten- Angebote zur Freizeitgestaltung sollen sivere Betreuung kam nach Schulende den Kindern und Jugendlichen einen den Abgängern der Mittelschule zugu- Ausgleich zum Schulalltag bieten und te und natürlich ganzjährig jenen Ju- in ihnen neue Fähigkeiten und Interesgendlichen, die allgemein Lernschwie- sen wecken. Über einige Neuerungen rigkeiten oder auch nur Mängel in werden Eltern und Schulen noch rechtbestimmten Fächern hatten.Um das zeitig informiert. Anmeldungen werden Projekt gemeinsam abzuschließen, bereits jetzt entgegengenommen.
Nachmittagsbetreuung 2012/13
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30 /jugend/
Vinschgerwind 14-13
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Göflan/Schlanders
Schluderns/Glurns
Grundschule trifft Oberschule
Glurns einmal anders
Die Jugendlichen schafften es, sich auf die viel jüngeren Kinder einzulassen
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urz vor Schulende traf sich die Schulgemeinschaft Göflan in der Sportzone von Schlanders zu einem Sporttag. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Verschiedene Sportarten kennenlernen“. Schüler/innen der 3. Klasse der WFO/ Sportrichtung und ihre Professorin Jessica Colo` hatten sich bereit erklärt, außerhalb ihrer Unterrichtsverpflichtung den Vormittag mit den Grundschülern zu gestalten. Die Kontakte mit den sportlichen Oberschüler/innen und mit ihrer Professorin hatte die Italienischlehrerin Dunja Tassiello geknüpft, deren Sohn diese Oberschule besucht.
In mehreren Gruppen konnten die Kinder mit ihren jugendlichen Trainer/innen erste Erfahrungen mit neuen Sportarten machen oder bekannte vertiefen und Regeln einüben. Besonders begeistert waren die Kinder vom Floorballspiel, einer Art Hallenhockey und vom Slacklinetraining, das ihnen viel Konzentration und Gleichgewichtssinn abverlangte. Auch Badminton, Volleyball und Fußball standen auf dem gut durchdachten Programm. Die Jugendlichen schafften es sehr gut, sich auf die viel jüngeren Kinder einzulassen, Regeln zu erklären und sie zu fairem Spiel zu motivieren. Frau Professor Colo` selbst zeigte sich erfreut über den Einsatz ihrer Schüler/ innen- und das an einem schulfreien Samstagvormittag! Zur Halbzeit konnten sich die Sportbegeisterten an einem Buffet mit gesunder Jause und verschiedenen Säften stärken, das die Lehrpersonen vorbereitet hatten. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Jessica Colo` und den Oberschüler/innen der WFO für ihre Bereitschaft zu diesem Experiment mit der Grundschule. Vielleicht ergeben sich für das kommende Schuljahr weitere Möglichkeiten einer lockeren Zusammenarbeit. Gerda Frischmann
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ie Kindergartenkinder von Schluderns erlebten am Freitag, den 7. Juni, einen außergewöhnlichen Tag in Glurns. Martin Former, von den Independent Guides, führte die Kinder zu besonderen Plätzen der Stadt und erzählte sehr anschaulich und kindgerecht Geschichten , wie „Die Mäuseplage“ und „Der Streit zwischen Müller und Bäcker“. Herr Martin wies die Kinder auf alte geschichtliche Bauten wie das Gefängnis und die große und kleine Stadtmauer mit ihrem Wehrgang hin. Die Leiterin dankt der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung für die Finanzierung und Organisation dieser Führung. Das Kindergartenteam von Schluderns
Naturns
Ein geflochtener Speltenzaun für den neuen Schulgarten
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m Laufe des heurigen Schuljahres entschieden sich Johanna Weithaler und Olaf Wessel, beide Lehrpersonen an der Mittelschule Naturns, für eine in jeder Hinsicht interessante und nachhaltige Aktion. Im Rahmen der Wahlpflichtfächer (PQW) wurde diese als Gartenbauprojekt in die Tat umgesetzt. Die Schüler hatten sich in zwei Gruppen geteilt. Eine Gruppe wurde von Johanna Weithaler in Gartenbau und Gartenpflege unterwiesen, die zweite Gruppe beschäftigte sich unter Anleitung und Aufsicht des Lehrers Olaf Wessel mit der Erstellung eines traditionellen, geflochtenen Speltenzaunes rund um den Garten. Das Verbreitungsgebiet dieses Zaunes erstreckt sich fast über ganz Südtirol, wobei er heutzutage aber nur noch selten angefertigt wird, da die Herstellung sehr zeit- und arbeitsaufwendig ist. Dies konnten nun auch die Schüler erfahren. Ein solcher Zaun besteht zur Gänze nur aus hölzernen Bestandteilen, wie es die alte Tradition vorgibt. Jeden Arbeitsgang
führten die Schüler mit alten Handwerksgeräten aus und lernten damit vorsichtig und verantwortungsbewusst umzugehen. Josef Hölzl, gelernter Tischler und Fachmann im Erstellen alter Zäune stand den Schülern beratend und tatkräftig zur Seite. Die Roharbeiten am Holz erledigten sie am Zeltlagerplatz und vollendeten die Arbeit dann direkt am Garten zwischen Schulgebäude und Schwimmbadparkplatz. Unsere Vorfahren holten Arbeitsmaterialien immer aus nächster Nähe und sparten dabei Geld und Anlie-
ferungswege. Der Förster Laurin Mayer und die Forstarbeiter Julian Schwemmbacher sowie Lukas Pichler unterstützten zusammen mit den Eigenverwaltungen Tabland und Naturns dieses Projekt in materieller und arbeitstechnischer Hinsicht. Die Zaunsäulen aus Lärchenstämmen mussten zunächst geschält und der untere Teil etwas angekohlt werden, um die Haltbarkeit in der Erde zu erhöhen. Die Querlatten wurden mittels stärkerer Holznägel an den Zaunsäulen befestigt. Aus dicken Lärchenstammabschnitten spalteten die Buben 10 bis 15 cm breite Spelten, deren unterer Teil ebenfalls im Feuer kurz angeschwärzt und dann durch Flechten an der Querlatte befestigt wurden. Für die Flechtbänder brauchten sie Fichtenäste. Die Schüler putzten diese, indem sie die seitlichen Triebe entfernten. Darauf hielten sie die Ruten über Feuer, um die erforderliche Biegsamkeit zu erhalten. Mit den noch warmen Fichtenruten konnte der Zaun dann traditionsgemäß geflochten werden. Sollten die Spelten später im Erdbereich nicht mehr halten, werden sie - wie es bereits unsere Vorfahren praktizierten - mit einem Hammer nachgeschlagen. (ria)
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Der Vinschger Wind 14-13
/Sonderthema/ 31
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2 Meindl Trachtenmode ist Qualität und Originalität für Sie und Ihn. 3 Stylisch und trendig: Dirndln der Marke Trachtenträume. Gesehen bei HALLALI in Marling
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Vinschgerwind 14-13
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Nationalpark Stifserjoch
Legföhren-Buschwald Der Bormianer Hausberg Cima di Reit mit dem Latschengürtel im Dolomit-Schuttkar.
Wolfgang Platter, am Tag des Heiligen Ulrich, 4. Juli 2013
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ie Legföhre oder Latsche (Pinus mugo) ist so wie die Grünerle (im Dialekt „Luttern“, in der wissenschaftlichen Fachsprache Alnus viridis) eine verholzende Baumart mit Säbelwuchs, die hoch in das Gebirge aufsteigt. Die Latsche kann die ökologische Nische der Felsstandorte besiedeln ebenso wie den Erosionsschutt der Geröllhalde. Ihre Anpassung besteht unter anderem in der Ausbildung niederliegender, sehr biegsamer Sprosse, welche bei Überschüttung durch Schneelawinen kaum knicken und weniger bruchanfällig sind als die Hochstämme anderer waldgrenzbildender Baumarten. Durch die Ausbildung der Krummholzstämme mit
Säbelwuchs kann die Latsche so wie auch die Grünerle in Lawinenstrichen überleben. Die Latsche hat eine extrem breite Höhenamplitude von Gipfelstandorten (auf über 2.000 Metern Meereshöhe) bis hinunter in Talschluchten. Die Legföhre bereitet als Pionierholzart den Boden für die Ansiedlung von Lärchen, Zwergsträuchern und Rasengesellschaften vor.
Legföhre und Zirbe Von der Zirbe ist die Legföhre außer in der Wuchsform in den Nadeln gut zu unterscheiden. Die Zirbe bildet Hochstämme aus und die Nadeln sitzen immer als Fünferpakete in den Nadelbüscheln. Die Nadeln der Zirbe sind im Querschnitt dreikantig und auf der Innenseite blaugrün und mit Wachsstreifen versehen. Diese Wachsschicht verringert
die Wasserverluste durch Verdunstung im Klima des Hochgebirges mit hohem Anteil an Ultraviolettstrahlung im Lichtspektrum. Die Legföhre hingegen gehört zu den zweinadeligen Kiefern-Arten. Die Nadeln der Latsche sind kurz (2-5 cm) und steifer als bei der Zirbe. Die Strauchform macht die Latsche äußerst anspruchslos und genügsam. Die Latsche erträgt Hitze und Trockenheit gleich wie Frost und lange Schneebedeckung. Sie ist anspruchsarm an den Boden. Sowohl auf Fels als auch auf erodiertem Schutt ist die Latsche den meisten anderen Holzarten überlegen. Die Legföhre besiedelt vornehmlich Kalk- und Dolomit-Substrat und gilt daher in der Vegetationskunde als Kalkanzeiger. Sie kommt aber auch auf silikatischem Untergrund vor. In ihrem Verbreitungsschwerpunkt ist die Latsche ostalpin.
Foto: Wolfgang Platter
Die Latsche als Pionierbesiedler
/Nationalpark/ 33 Foto: Wolfgang Platter
Der Vinschger Wind 14-13
Foto: Wolfgang Platter
11.07.13
Foto: Wolfgang Platter
Foto: Wolfgang Platter
Foto: Walter Anselmi
links: Die Herzblättrige Kugelblume (Globularia cordifolia) ist ein Frühlingsblüher im Unterwuchs des Kalk-Latschenwaldes. rechts: Die Schneeheide („Hoaderlen“, Erica carnea) als Charakterart im Kalk-Schneeheide-Legföhren-Buschwald.
Foto: Wolfgang Platter
links: Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) kommt ebenfalls im Unterholz des Latschenwaldes vor. Mitte: Die Waldhyazinthe oder Zweiblättrige Kuckucksblume (Platanthera bifolia) ist eine einheimische Wildorchidee, welche im Latschenunterholz vorkommt. Charakteristisch ist neben den zwei Bodenblättern der lange Sporn in der weißen Blüte. rechts: Die Felsenbirne (Amelanchier ovalis) ist ein Holzstrauch aus der Familie der Rosengewächse. Die stark behaarten Blätter verraten den Trockenstandort und dienen dem Schutz vor übermäßiger Verdunstung.
Verschiedene Pflanzengesellschaften Die Legföhren-Buschwälder lassen sich nach ihren pflanzlichen Begleitarten in verschiedene Pflanzengesellschaften gliedern: Eine recht häufige Gesellschaft im Latschenwald ist der Kalk-Schneeheide-Latschen-Buschwald als wärmeliebende Pflanzengesellschaft auf trockenen Standorten. Namensgebend ist die Schneeheide (mit wissenschaftlichen Namen Erica carnea, in unserem Dialekt „die Hoaderlen“ genannt). Die rosa blühenden Kriechsträucher der Erica füllen die Vegetationslücken zwischen den Latschen meist vollständig aus. Diese Schneeheiden-Latschen-Gresellschaft kommt zum Beispiel am Fuße des Bormianer Hausberges Cima di Reit (3.049 m) vor. Wie die Bilder der Begleitpflanzen im heutigen Beitrag zeigen, lohnt es sich allemal, entlang eines Steiges in das sonst schier undurchdringliche Latschengestrüpp einzusteigen. Unerwartet viele und attraktiv schöne Arten von Blütenpflanzen besiedeln den Boden des Latschenwaldes und belohnen die körperlichen Anstrengungen. So kommen im Latschenwald, recht unerwartet mehrere Arten von Wildorchideen vor.
Latschenzweig vor dem Aufblühen der Staubgefäße. Latschen sind windbestäubte Pflanzen. Die kurzen, steifen und immergrünen Nadeln sind in Zweier-Büscheln angeordnet.
Vinschgerwind 14-13
11.07.13
Die Torte
Der 15-jährige Loris Joos, seit 2 Jahren beim VSS wird bald im Lega Verband sein, wie Obmann Christian Regensburger erklärt.
Bei der 40-Jahre-Feier des Sportvereins Laatsch durfte die Torte nicht fehlen. Die große Torte stellt einen Fußballplatz dar. Die Malser Vizebürgermeisterin Sybille Tschenett, der Landesabgeordnete Sepp Noggler und der Präsident Joachim Reinstadler schneiden die Torte mit Hilfe des Sportreferenten Joachim Theiner an. (lp)
Alfred Lingg über Sommertraining
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Fest der Gemeinschaft 40 Jahr-Feier ASV Laatsch - Einweihung - Laatsch hat allen Grund zum Feiern. Das 40-Jahr-Jubiläum des Sportvereines wurde ein Volksfest und die neuen Kabinen und Sporträume konnten eingeweiht werden.
Fotos: Leonardo Pellissetti
Foto: Leonardo Pellissetti
ber die Wahl der Mannschaften FC Watford, englische 2. Liga, und US Sassuolo, italienische Serie A, im Obervinschgau ihr Sommertraining zu verbringen, nimmt Alfred Lingg an, dass viel über das Internet auch mit dem touristischen Prestige von Südtirol passiert. Die Engländer sind an wirtschaftlichen Beziehungen mit Südtirol und Italien interessiert. Von sportlicher Seite, sagt Lingg, stelle die Anwesenheit einer englischen Mannschaft im Vinschgau einen interessanten Vergleich mit Spiel und Trainings-System dar. Zu unterstreichen ist, dass der Präsident von Watford, Gianpaolo Pozzo, auch Präsident von Udinese (Serie A) und von Granada (Spanien, Primera División) ist. Was Sassuolo betrifft, gab es in Mals das Problem, dass nur eine Mannschaft das SommerTraining ausüben konnte. Weil beide Mannschaften in derselben Zeit im Vinschgau residieren wollten, kam Prad in Frage, wo schon verschiedene Mannschaften mit Erfolg trainiert haben. Es wäre schade, Sassuolo zu verlieren, eine Mannschaft der Serie A, welche ihr Trainingslager, ohne Geld zu verlangen, im Vinschgau aufschlägt. Auch interessant, informiert Lingg, dass Modena die erste Provinz Italiens ist, welche über drei Vereine zwischen Serie A und Serie B, eben Sassuolo, Modena und Carpi, verfügt. (lp)
Foto: Leonardo Pellissetti
Schiedsrichter
Foto: Leonardo Pellissetti
34 /Sport/
von Leonardo Pellissetti
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as Jubiläum der 40 Jahre seit der Gründung des ASV Laatsch und die Einweihung der Heimkabinen war Gelegenheit für ein Fest in Laatsch, einer wichtigen Malser Fraktion mit 570 Einwohnern, von denen 150 aktiv im Sportverein Sport betreiben. Es war auch ein Moment der Dankbarkeit an alle, die den Sportverein gefördert haben und besonders an die drei Präsidenten Gebhard Erhard (19731983, links im Bild), Ignaz Blaas (1983-2006, rechts) und Joachim Reinstadler (2006 bis heute, Mitte). Das Fest begann mit einer stimmungsvollen Messe, vom 26 Jahre jungen Kooperator Josef Augsten zelebriert, in der freien Natur, vom Klang der Kuhglocken in der Nähe friedlich beglei-
tet. Unter der Regie von Moderator Josef Platter, welcher auch den VSS vertrat, kamen dann die Feier-Reden. Der amtierende Präsident Reinstadler stellte die Geschichte des Vereins dar. Die ersten zwei Sektionen waren Fußball und Wintersport, heute gibt es zusätzlich Karate und Laufen. 1997 kam der Baubeginn des heutigen Sportplatzes (dem Fraktionsvorsteher Paul Erhard wurde für die Grundgabe gedankt). Im Jahr 2000 Gründung der noch bestehen-
den Spielgemeinschaft Laatsch/ Taufers mit zwei Aufstiegen in die 2. Liga, wo die Mannschaft noch spielt. Die Beziehungen mit Taufers verstärkten sich und im Jahr 2010 besteht die Laufgemeinschaft mit dem SV Taufers dessen Präsident Hans Geiser auch zu Wort kam. Am Nachmittag wurden 3 Fußballspiele ausgetragen. U8 Kinder gegen Mütter (2:1 mit freundlichem Nachgeben der Mütter), U10 gegen U11 (4:3) und B-Jugend gegen Läufer + Karate (3:0). Alle drei Spiele wurden mit technischen Fähigkeiten und auch mit Gefühl von Loris Joos geleitet. Das „familiäre Fest“, wie es Alfred Lingg in seinem Gruß definierte, dauerte noch lange, wobei den Kindern viel Aufmerksamkeit zuteil wurde.
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Der Vinschger Wind 14-13
/Sport/ 35
Radsport - Tour Transalp
Rückblick auf die abgelaufene Saison
Durch die Alpen
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ie 1. Liga - Gruppe A war heuer von vier wichtigen Vinschger Mannschaften besetzt und belebt. Nächstes Jahr wird Kastelbell/Tschars das Bild vollenden. Auf unsere Frage bringt der Laaser FußballFachmann Herbert Markt einen Kommentar zur abgelaufenen Saison. (lp)
Zu Laas: Laas hat eine überdurchschnittlich gute Saison gespielt, konstant gepunktet und am Ende einen verdienten 2. Platz erreicht, vor allem wenn man bedenkt, dass in der gesamten Rückrunde kein gelernter Torhüter zur Verfügung stand. In den Entscheidungsspielen um den Aufstieg in die Landesliga fehlte dann aber wohl das nötige Quäntchen Glück in den spielentscheidenden Episoden.
Herbert Markt, Zweiter v.l. auf der Tribüne in Laas
in der Rückrunde aber, wie viel Qualität im Kader steckt und gehörte sicherlich zu den besten Rückrundenmannschaften, zudem erreichte man im Pokal das Halbfinale. In dieser Zusammensetzung ist Partschins auch in Zukunft eine fixe Größe in der 1. Amateurliga.
Zu Schlanders: Der nächste Aufsteiger aus dem Vinschgau gehörte anfangs sicherlich zum Kreis der Abstiegskandidaten, die junge Mannschaft angeführt von einem konstant gut spielenden Metz
konnte aber einige Big-Points in den direkten Duellen einfahren und auch nach kleineren Durststrecken sich immer wieder zurückkämpfen. Die personelle Stärkung des Angriffs in der Winterpause erhöhte die Torgefahr erheblich, so konnte zum Schluss ein eigentlich nie gefährdeter und absolut verdienter Klassenerhalt gefeiert werden. Mals startete furios in die Saison und schien der Mitfavoritenrolle gerecht zu werden. Dann kam etwas Sand ins Getriebe und auch in der Rückrunde konnte man nicht mehr konstante Leistungen abrufen. Der zehnte Tabellenplatz aber wird der guten Qualität des Malser Kaders nicht gerecht, meiner Meinung nach gehört Mals auch nächstes Jahr wieder in die absolute Spitzengruppe der 1. Amateurliga.
Ein kurioses Foto vom Spiel von Laas-Kiens: Nicht weniger als 8 gegnerische Spieler stehen dem angreifenden Folie gegenüber
em 8. Juli d b A e t k u d interpro AusverkAuf W nders und fAkie merAn hlA im lil.fAkie sc ots, snoW-
o bindunGen, b , s n d r A o b W o chuhe, brille s d Auf sn n A h , n e s n und ho boArd JAcke res om/fAkiesto ok.c
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op.co WWW.fAkiesh
as gigantische Radrennen zwischen Sonthofen (D) und Arco ist vorbei. Es war hart, weil von 7 Tagen 5 von Regen und Schnee begleitet waren und Temperaturen unter 0 Grad herrschten. Bei den Damen hat Marina Ilmer triumphiert mit dem Endsieg und 4 von 7 Etappensiegen. Die Tscharserin hat ihr Ziel im Paarrennen zusammen mit der Belgierin Edith Van
Zu Mals:
Zu Partschins: Der Aufsteiger spielte eine nur mäßige Hinrunde und hatte Schwierigkeiten, sich in der neuen Liga zu akklimatisieren. Angetrieben von Rückkehrer Oberperfler zeigte man dann
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Foto: „Wind“-Archiv
Fotos: Leonardo Pellissetti
Vinschger Fußball: 1. Liga
den Brande, beide von Team Gobbi LGL Somec, erreicht. In der härtesten Klasse, Männer unter 40, erreichten Joachim Blaas und Andreas Tappeiner (v.l. im Bild) vom Maxx Bike Eldorado einen ausgezeichneten 20. Platz. Für Joachim war es die 2. Tour Transalp, für Andreas das erste Rennen. Um sich eine Idee machen zu können über die Anstrengungen, sei angeführt, dass die zwei Athleten, welche, neben der täglichen 8 Stunden Arbeit, jährlich 14.000 Kilometer fahren. (lp)
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Vinschgerwind 14-13
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Schlanders - FC Südtirol
Brixen: Dolomiten Marathon
Fußball Junior Camp
Vinschger Lauflust in der Kälte
Leistungszentren. FC Südtirol und VSS organisieren zusammen Leistungszentren für die talentiertesten Jungen. Im Land sind es 3: Burggrafenamt-Vinschgau, Unterland, Pustertal-Eisacktal. Im Burggrafenamt-Vinschgau, wo Raimund Lingg für die Organisation sorgt, wird in Naturns und Partschins mit den Trainern des FC Südtirol trainiert. Interessierte Trainer sind willkommen. (lp)
Foto: „Wind“-Archiv
Zwischen 05.08. – 09.08. findet in Schlanders ein JuniorCamp für Kinder von 5 bis 14 Jahren mit Tormann-Camp nur am Vormittag statt. Einschreibeschluss 24.07.2013. Für die Kinder bis 12 Jahren ist ein ärztliches Zeugnis notwendig, für die Kinder älter als 12 Jahre ist eine Bescheinigung über die sportärztliche Visite notwendig. Die siegreiche Top Staffel: v. l . Hannes Rungger, Rudi Brunner, Edi Lahner, Michael Burger
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ei der letzten Ausgabe des Dolomiten Marathons am 29. Juni in Brixen mit 673 LäuferInnen aus 18 Ländern und vielen prominenten Läufern gab es eine zahlreiche Vinschger- Teilnahme, welche prestigevolle Spuren hinterließ. Thomas Niederegger lief und gewann souverän bei den 350 klassifi-
zierten Männern mit über 10 Minuten Vorsprung auf den Zweiten, Jamali Jilali aus Marokko. Anton Steiner aus Laas wurde absolut 11. und 3. der M45., Thomas Hellrigl aus Mals 18., Christian Tscholl aus Schluderns 22., Florian Kuppelwieser und Karl Tappeiner aus Latsch 23. bzw. 33., Thomas Hanny aus
Laas 42., Patrick Wallnöfer aus Latsch 68. Bei den Damen: 7. Platz für Monika Siller (2. bei 16 Läuferinnen F45). In der Staffel gab es den ersten Platz für das Sportler Team (Edi Lahner, Michael Burger, Rudi Brunner, Hannes Rungger) 2:53.53 mit fast 5 Minuten Vorsprung. Für den RC Vinschgau gab es auch den dritten Platz in der Mixed Staffel mit Koch Manuel, Riedl Andrea, Wunderer Ruth und Nicente Daniel. Wie Michael Burger, welcher die ganze Organisation lobt, sagt, war der Tag des Rennens recht kalt, so dass die Strecke Domplatz Brixen bis Bergstation Plose - mit 1890 Metern Höhenunterschied - geändert wurde. Es blieb ein Marathon von über 42 Kilometern, aber mit mehr Percours in der Stadt und weniger auf dem Berg, wo noch viel Schnee lag. (lp)
Schnals
Weltmeister in Latsch
30 Jahre Kegelmeisterschaft
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icht nehmen ließen es sich die beiden Kugelstoßasse der deutschen Nationalmannschaft sich unter die Marmorlanghantel zu legen. Die von Christian Gruber beim Tag der Offenen Tür der Berufsschule Schlanders vorgelegten 27 Wiederholungen im Bankdrücken (90 kg) anzugreifen sollte für
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ereits zum 30. Mal wurde die Schnalser Kegelmeisterschaft in diesem Jahr im Hotel Gerstgras ausgetragen. Eine ganze Woche lang wurde auf zwei Bahnen gekegelt. Mit 168 Keglern konnte der ASV Schnals − Sektion Kegeln − eine stolze Zahl an Teilnehmern verzeichnen. Bei der Preisverleihung begrüßte Bürgermeister Karl Josef Rainer die Sportler. Schnalser Kegelmeister wurde bei den Sportkeglern auf der älteren,
anspruchsvollen Bahn Stefan Weithaler mit 468 Holz in 100 Schub, also je zur Hälfte „in die Vollen“ und „Abräumen“. Annelies Weithaler siegte bei den Damen in 50 Schub in die Vollen mit 247 Holz. Bester Freizeitkegler wurde Günther Weithaler in 50 Schub mit 268 Holz. Im nächsten Jahr hofft man, die Meisterschaft bereits auf der neuen Kegelbahn, die jetzt in Unser Frau in Bau geht, austragen zu können. (ew) Foto: Elke Wasmund
v.l.: Ralf Bartels und David Storl
sie kein Ding der Unmöglichkeit sein. „In der Steilkraftphase machen wir eigentlich nicht Übungen mit so vielen Wiederholungen“, sagte der 145kg schwere Ralf Bartels und legte nach 28 Wiederholungen mit einem Lächeln die Hantel wieder ab. Schlitzohr David Storl machte es ihm gleich und zeigte sich von den Trainingsbedingungen in Latsch erfreut, die sie bei ihrem zweiwöchigen Trainingslager hatten. Lediglich der Fitnessraum sei ihnen zu klein. Voller Bewunderung bestaunten Ralf Bartels, dreifacher Bronzemedaillengewinner bei Weltmeisterschaften, und der amtierende Weltmeister David Storl die an der Steinbearbeitungsschule in Laas angefertigten Gewichte aus schönsten weißen Marmor. Fasziniert von der Reinheit des Marmors und der edlen Verarbeitung der Gewichte wollte der Weltmeister diese gleich als Preis mit nach Hause nehmen. (ah)
Schnalser Kegelmeister 2013 v.l.: Annelies, Stefan und Günther Weithaler
Foto: Elke Wasmund
Foto: Michael Traut
Leichtathletik
Schluderns
Fotos: Magdalena Dietl Sapelza
Die Beachfete steigt
Beach-Fete in Schluderns: Impressionen von 2012
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ie weitum beliebte BeachVolleyball-Nachtparty vor südländischer Strandflair-Kulisse hinter dem Park von Schluderns geht heuer am
Freitag, den 19. und am Samstag, den 20. Juli über die Bühne. Es handelt sich um die sechste Auflage in Folge und der Reiz ist ungebrochen. Sportliche Spiele und Partystimmung verschmelzen ineinander. Das macht die Beach-Fete so attraktiv. Diese hat sich mittlerweile zu einem nicht mehr wegzudenkenden Event-Höhepunkt im Vinschgau gemausert. Insgesamt werden an den beiden Beach-Party-Tagen 24 Mannschaften beim GaudiTurnier auf dem Sandplatz gegeneinander antreten. Beginn ist Freitag um 19.00 Uhr. Und es wird eine lange Nacht folgen mit Spiel, Spaß und vielen Überraschungen. Richtig einheizen wird DEEGRAY feat. DJ LR. Am Samstag ab 10 Uhr geht es mit einem Profi-Turnier weiter. Für Stimmung sorgen zum BeachAusklang DARIUS & FINALY. Die Vorbereitungen für die Beach-Fete laufen bereits seit gut einem halben Jahr. Die Fäden zogen Stephan Schöpf, Alin Gamper und Martina Sapelza, unterstützt von einem Team aus zahlreichen motivierten Helferinnen und Helfern. Alle arbeiten ehrenamtlich. Mit in die Organisation eingebunden sind Funktionäre und Mitglieder des Amateursportvereins Schluderns. Diesem fließt der Reingewinn des Festes zu. (mds) Anmeldung und Infos unter www.beachfete.com
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SSV Naturns Raiffeisen
Partschins
SommerNeuigkeiten
Große Erfolge im vergangenen Jahr
Sassuolo-Vinschger Auswahl Dienstag, 16.07.13 18 Uhr in Prad Sassuolo-Vinschger Ausw. Landesliga, Oberliga Freitag, 19.07.13 17 Uhr 2 Spiele je 6o Minuten in Prad Padua-Vinschger Auswahl Sonntag, 21.07.13 17 Uhr in Mals Padua-Alessandria (Serie C) Samstag, 27.07.13 16 Uhr in Mals
ute Stimmung herrschte bei den über 80 anwesenden Mitgliedern, die sich bei der vor kurzem abgehaltenen Generalversammlung des Amateursportvereins Partschins Raiffeisen im Partschinser Sportzentrum einfanden. Präsident Andreas Gerstgrasser konnte ausschließlich Positives berichten: Alle Sektionen arbeiten sehr gut und konnten ihre Mitgliederzahlen sowie ihre Tätigkeit konstant halten bzw. sogar noch ausbauen! So zählt der Verein aktuell ca. 700 Mitglieder und hat über das ganze Jahr hinweg interessante Angebote für Jung und Alt. Der Präsident dankte allen Sektionsausschüssen, Helfern, Sponsoren und den aktiven Sportlern für ihren Einsatz zum Wohle des Vereins. Da für die umfangreiche Tätigkeit auch viele finanzielle Mittel notwendig sind, sind vor allem die Unterstützung der Raiffeisenkasse
Einige Sektionsleiter des Vereins
Partschins als Hauptsponsor und der Gemeinde Partschins immens wichtig. Vieles im Verein läuft sehr gut, in den nächsten Monaten stehen mehrere wichtige Ereignisse an. In seiner Vorschau erwähnte Andreas Gerstgrasser mehrere Vorhaben. Insbesondere ging er auf die 50-Jahr-Feier des Vereins im kommenden Jahr und die Neuigkeiten beim Eisplatz ein, wo man heuer dank der Zusammenarbeit mit der Firma SuperGlide aus Meran auch im Sommer eislaufen kann. Zum Abschluss wurden noch die vielen erfolgreichen Sport-
lerinnen und Sportler geehrt: Es waren im vergangenen Jahr die 1. Mannschaft der Fußballer (Meister und Landesmeister 2. Amateurliga), die Tennisspieler Manuel Plunger und Jakob Gerstgrasser (U-10 Mannschaftslandesmeister, Einzel-LM- und Vize-LM, Sieger mehrerer FIT-Turniere), die U-20-Volleyballerinnen (Landesmeister VSS) und die Volleyballerinnen Lea Huber, Claudia Reiner, Rebekka Eller und Lena Gögele (Vize-Landesmeister VSS 1. Altersstufe). Allen wurde mit einem kleinen Präsent und großem Applaus gratuliert.
Latsch
Kämpfen und Formenlehre
Foto: „Wind“-Archiv
Foto: „Wind“-Archiv
Foto: Leonardo Pellissetti
Freundschaftsspiele
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Foto: „Wind“-Archiv
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m Naturnser Fußball gibt es einige Neuigkeiten: Bei der Kampfmannschaft ist eine Verstärkung zu verzeichnen und zwar kommt der 25-jährige Stürmer Ramiro Lago (im Bild mit Präsident Dietmar Hofer) aus Argentinien, von Moos in Passeier nach Naturns. Eine weitere Verstärkung betrifft die Rückkehr nach Naturns des 20-jährigen Matthias Bacher. Matthias wurde schon mit 12 Jahren als bedeutsame Fu ß b a l l - Ve r sprechung dem Juge n d s e k t o r des FC Südtirol anvertraut. Leider kommt auch ein Abgang und zwar jener des Stürmers Elias Tappeiner (Bild unten), welcher wegen Universität-Studium nach Wien geht. Eine weitere Nachricht betrifft den erteilten Auftrag an Harald Regensburger, ehemaliger Trainer des SC Schlanders, als Trainer der Regional-Junioren. Ende der Landesliga? Im Laufe dieses Monats wird eine sehr wichtige Entscheidung fallen und zwar die mögliche - auf Grund der Bewegungen und Änderungen in der Struktur der Trentinischen Sportvereine von Sportexperten als sichere Nachricht gegeben - Rückholung der Naturnser Kampfmannschaft in die Oberliga. Nach dem 19. Juli wird die Entscheidung fallen. Die Anwesenheit einer Vinschger Mannschaft in der Oberliga wird von Fußball-Experten als für sehr wichtig gehalten. (lp)
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m Herbst hielt die Sektion Karate in der Turnhalle von Latsch eine Informationsstunde ab. Das Interesse der Bevölkerung war groß. In dieser Informationsstunde wurde Karate in seiner Eigenart erklärt. Das Kämpfen (Kumite) im Semi Contact Karate, die einzelnen Techniken sowie die Formenlehre (Kata). Auch heuer beteiligten sich 25 Kinder und 26 Jugendliche und Erwachsene an den Kursen. Abwechselnd wurden Jugendliche und Erwachsene von Stefan Pedross, Martin Pegger, Thomas Höllrigl
und Stephan Waldner unterrichtet. Man versuchte den Kindern spielerisch diese Kampfkunst beizubringen. Dabei wurden jedem Kind Disziplin und Achtung zum Nächsten gelehrt. Bei den Jugendlichen und Erwachsenen wurden die Techniken weiter verbessert und verschiedene Athleten auf die Prüfung vorbereitet. Am 15.April 2013 fanden in der der Turnhalle von Latsch die Gürtelprüfungen der Kinder und Erwachsenen mit folgenden Ergebnissen statt: Gelber Gürtel: Hannes Astfäller,
Nicol Brunner, Mathias Fasolt, Paul Pirhofer, Josef Tappeiner, Jonas Veith. Oranger Gürtel: Kevin Kaserer, Philipp Lamprecht, Samuel Pirhofer, Tobias Stevanin, Janick Walder, Simon Wieser, Martin Kristandl, Georg Pixner, Matthias Stecher. Grüner Gürtel: Raphael Blaas, Fabian Pirhofer, Julian Pirhofer, Simon Stricker, Christian Tscholl. Blauer Gürtel: Senad Okanovic. Im September beginnen erneut die Kurse für Kinder ab 8 Jahren sowie der Erwachsenen.
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Vinschgerwind 14-13
11.07.13
Jahrestag/Danksagungen Sie sagen es, es ist doch schon so lange her, nach so langer Zeit trauert man nicht mehr. Man darf sich erinnern, leise, am besten stumm. Ich frage, mit welchem Recht sie das sagen, – „Warum?“ Könnten sie den Schmerz nur erahnen, nicht mal ermessen, wären sie dann so schnell mit dem Wort „Vergessen“? Wären auch ihre Augen oftmals von Tränen blind, würden sie trauern um ihr Kind? Trauer meist leise, wie ein Windhauch, vertraut und zart. Doch an solchen Tagen, einem Orkan gleich, brutal und hart. Träume, Vermissen, Erinnerungen, alles so nah. Es scheint mir, als ob es erst gestern war.
Wind-Termine Venostarc 3D Bogenschießen
7. Internationales Leitenturnier im 3D Bogenschießen
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2. Jahrtag
Benjamin Heinisch
Raucherentwöhnung
* 20.04.1988 † 21.07.2011 Eyrs Wir gedenken unseres lieben Benjamin bei der Wortgottesfeier am Sonntag, 21. Juli um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Eyrs.
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mit ärztlicher Begleitung Ort: Naturns Datum: Beginn 30. Juli Dauer: 3x abends oder am Vormittag Anmeldung und Info: Arztpraxis Dr. med. Angerer Alexander Tel: 0473 667 014 Begrenzte Teilnehmerzahl!
Jahrestag/Danksagungen Zwei Jahre ohne dich, und noch immer ist das Gefühl da, es wäre erst gestern gewesen. Deine Schritte sind verstummt, doch deine Spuren sind überall.
2. Jahrtag
Marianna Perkmann geb. Rinner
2. Jahrtag
*24. 01.1935 † 11.07.2011
Sonja Dengg
Martell Flura
geb. Niederegger Stilfs * 22.04.1965 † 11.07.2011
Deine Freundinnen Getti, Brigitte P., Paula, Claudia und Erika
Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte. 1. Jahrestag
Gurschler Josef
„Nassreider-Weger Sepp“
Wir gedenken deiner ganz besonders bei der hl. Messe am Samstag, 13. Juli 2013 um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche von Martell. Vergelt’s Gott allen, die daran teilnehmen. Dein Mann
Ich bin gegangen, nur einen kleinen Schritt und gar nicht mal weit. Und wenn du dorthin kommst, wo ich jetzt bin, wirst du dich fragen warum du geweint hast.
1. Jahrestag
*3.12.1925 † 23.07.2012 Pfossental Zum ersten Mal jährt sich der Tag, an dem du uns verlassen hast.
In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich, besonders bei der heiligen Messe am Sonntag, 21. Juli 2013 um 10.15 in der Pfarrkirche von Karthaus. Allen, die daran teilnehmen und sein Grab besuchen, ein herzliches Vergelt`s Gott.
Deine Frau & Kinder mit Familien
Karin Martin * 18. 4. 1969 † 10. 7. 2012 In Liebe denken wir an dich ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 14. Juli 2013, um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Morter. Allen, die daran teilnehmen und unsere Karin in lieber Erinnerung behalten, ein herzliches Vergelt‘s Gott. Morter, im Juli 2013 Bestattungen TONEZZER Schlanders
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11.07.13
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