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Sommer Magazin - Sommerwind 2026 - Bezirk Vinschgau Südtirol

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SOMMERWIND

VINSCHGAU 2026

Wandertouren

20 tolle Wandertouren

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo – Fr: 07.00 – 19.00 Uhr & Sa: 07.00 – 18.30 Uhr

Bahnhofstraße 1 · NATURNS

Tel. 0473 666 068 · kommerz@email.it www.kaufhaus-gritsch.bz.it

Die Marende ist die traditionelle Südtiroler Brotzeit. Typisch dazu gehören Speck, Schüttelbrot, Kaminwurzen und Almkäse, begleitet von einem Glas Vernatsch. Früher stärkten sich Bauern damit nach harter Arbeit und nutzten die gemeinsame Pause zum Austausch und Ausruhen.

Heute verbindet die Marende Tradition mit mediterranen Einflüssen: Neben Speck und Käse werden o auch Oliven, Gorgonzola oder eingelegte Artischocken serviert.

Großer Parkplatz WO AUSWAHL & GENUSS ZUHAUSE IST!

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo – Fr: 09.00 – 12.30 & 15.00 – 19.00 Uhr

Sa: 09.00 – 13.00 Uhr

Hauptstraße 43 · NATURNS

Tel. 0473 667 621 · winestop@email.it www.naturnser-vinothek.bz.it

Inhalt Sommerwind 2026

6 – 9 Wilde Jahre

Der Tourismus in Südtirol

10 – 13 Die BASIS

16 – 17

Ort der Ideen

Naturjuwel

Der Haidersee als Erholung

24 – 26 Weißes Laas Marmor, Stein und ... Laas

30 – 32 Schloss Goldrain Juwel der Renaissance

34 – 36 Der Bäcker Handwerk nach alter Tradition

Pagine italiane

14 – 15 Il fascino dei laghetti dozzine di laghetti alpini

28 – 29

48 – 52

Andare per castelli numerosi castelli

Einkaufstipps Vinschger Vielfalt 54 – 56

Der Schmied Eisen und Feuer 58 – 59 Die Sgrafitto-Kunst Mehr als Zierde 62 – 64

Zum Herausnehmen

43 – 46 Radeln der Vinschger Radweg

40 – 42 9 Kirchen Kulturstätte Taufers

Vinschger wind Impressum

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196,

Bürozeiten:

Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr

Alte Postkarten von Mals Es war einmal 84 – 87

Kultur im Vinschgau Veranstaltungskalender

„Sommerwind 2026“ Beilage zum Vinschgerwind Nr. 11, 28.05.2026

Sekretariat, Werbung: Pamela Kaserer, Walter Morelli

Chefredakteur: Erwin Bernhart

Mitarbeit: Angelika Ploner, Magdalena Dietl Sapelza, Ludwig Fabi, Gianni Bodini, Maria Raffeiner, Heinrich Zoderer, Christine Weithaler, Bruno Telser, Annelise Albertin, Katja Telser

Titelbild: Gianni Bodini

Bilder: Gianni Bodini, Angelika Ploner, Ludwig Fabi, Magdalena Dietl Sapelza, Maria Raffeiner, Heinrich Zoderer, Erwin Bernhart, Christine Weithaler, Benjamin Pfitscher, Ferienregion Reschensee, Matt Cherubino, Ludwig Paulmichl, Manuel Pazeller, Marco Telfser, Jana Zichg, Daniela Brugger, Dominik Täuber, Annelise Albertin, Bruno Telser, Philipp Niederholzer, Christoph Partsch

Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Elena Kaserer

Beilage „Wandern im Vinschgau“: Angelika Ploner

Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57

Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH.

Mwst. Nr: 02445670215, Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005; Eingetragen im ROC: Nr. 12485

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gäste, immer neu und immer spannend und immer belebend und immer inspirierend: Das ist unser Vinschgau, das ist unser Tal mit seinen Berghängen, mit seinen Almen, mit seinen Seen, mit seinen hochalpinen Gefilden. Auch mit seinen Menschen, mit seinen Dörfern, mit seinen Bauten, einfach mit all seinen Schätzen. Wir haben Tipps (in der Mitte unsere beliebten Wandervorschläge mit Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten), wir erzählen gern und wir freuen uns, wenn wir eure Sinne mit unseren Sätzen und Bildern zusätzlich öffnen dürfen. Wir sind und bleiben halt der Meinung, dass sich die Gäste dort wohlfühlen, wo auch wir uns wohlfühlen. Wir wünschen einen schönen Sommer.

Das Vinschgerwind-Team

Dein Sommer im Ortlergebiet

wo Abenteuer und alpine Ruhe eins werden

Du wachst morgens auf, schaust aus dem Fenster – und da sind sie: die ganz großen Berge. Klar, ruhig, beeindruckend nah. Du lässt dir Zeit beim Frühstück, genießt den Moment und startest ganz entspannt in den Tag.

In Sulden hast du alle Möglichkeiten.

Vielleicht zieht es dich hoch hinaus, Richtung Gletscher und Gipfel. Oder du bleibst gemütlich unten, drehst eine Runde auf der Kulturpromenade, vorbei am Suldensee und spielst eine Partie Minigolf und lässt dich treiben. Mit der Bahn geht’s bequem hinauf zu den Bergrestaurants – dort wartet schon eine herzhafte Knödelsuppe. Und wenn du noch ein Stück weiterwanderst, lockt auf der nächsten Schutzhütte ein Kaiserschmarrn, serviert mit einem Panorama, das man so schnell nicht vergisst.

Am nächsten Tag geht’s nach Trafoi.

Du spazierst zum Wallfahrtsort Hl. Drei Brunnen, hörst das Wasser plätschern und mit etwas Glück entdeckst du im Wildgehege Rotwild. Wenn du weitergehst, erreichst du die Wasserfälle – ein kleines Abenteuer, über Stege und Brücken direkt am tosenden Wasser entlang. Gerade im Sommer eine herrliche Abkühlung. Und wenn dich die Berge rufen: hinauf zur Berglhütte oder ganz entspannt mit dem Sessellift zur Furkelhütte – beides lohnt sich.

In Stilfs wird es ruhiger, ursprünglicher.

Du schlenderst durch enge Gassen, vorbei an alten Häusern, die Geschichten erzählen. Im Museum „Der Einstieg“ tauchst du kurz in die Vergangenheit des Bergbaus ein. Danach vielleicht ein Eis in der Sonne oder eine Pause in einem der familiären Gasthäuser. Und wenn du doch noch loswillst: die Stilfser Alm oder sogar der Chavalatsch warten – mit einem der schönsten Ausblicke über den Vinschgau.

Und dann ist da noch Gomagoi.

Klein, entspannt und perfekt als Startpunkt für dein nächstes Abenteuer. Mit dem Rad hinauf aufs Stilfserjoch, über 48 Kehren, eine der spektakulärsten Passstraßen der Welt. Oben angekommen, auf 2.757 Me tern, gehört sie einfach dazu: die legendäre „Jochwurst“.

Was es sonst noch zu entdecken gibt? Komm vorbei und finde es heraus.

Ferienregion Ortlergebiet

Hauptstraße 23 | I-39029 Sulden Tel. +39 0473 613 015 | info@ortlergebiet.it www.myortler.it

Bomben und das Wirtschaftswunder

Südtirol kam nach dem Ersten Weltkrieg zu Italien und litt vor allem unter dem Faschismus. Es kam zur Italianisierung und zur Majorisierung und Industrialisierung in den großen Städten. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete Südtirol zusammen mit dem Trentino die Region Trentino/Südtirol mit einer italienischsprachigen Mehrheit. Der Kampf um Eigenständigkeit bzw. um Autonomie wurde auch mit Gewalt ausgeführt. Dieser Kampf führte 1961 zur sogenannten „Feuernacht“, wobei in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 1961 in Südtirol 37 Strommasten gesprengt wurden. Viele Personen wurden verhaftet. Es kam zu Prozessen in Mailand. Über diese Prozesse und über die Sprengstoffanschläge wurde im In- und Ausland sehr ausführlich berichtet. Damit wurde Südtirol auch als Urlaubsland entdeckt und es begann ein beispielloser Aufstieg vom armen Bauernland zum modernen Tourismusland mit Hotels, Ferienwohnungen, Privatzimmern, Anlagen für den Wintersport, mit Wanderwegen, Schutzhütten, Schwimmbädern, Sportanlagen und Nachtlokalen. Südtirol wurde zwischen 1960 und 1980 vom Auswanderungsland zum Wohl-

Tourismus in Südtirol

Im Buch „Wilde Jahre. Tourismus in Südtirol 1961 – 1983“ erzählen Paul Rösch, der ehemalige Direktor des Touriseums und Bürgermeister von Meran und der Journalist Patrick Rina über die Jahre des Aufstiegs zum Massentourismus, über die großen gesellschaftlichen Veränderungen, den wachsenden Wohlstand, den Aufbau von Hotels und Infrastrukturen, den Einzug der Moderne, die Veränderungen im Freizeitverhalten, bei den Speisen und über die Vermarktung der Landschaft, der Kultur bis hin zum Overtourismus mit all seinen Begleiterscheinungen.

standsland. Aus Bauern wurden Hoteliers und Skilehrer. Die Nächtigungszahlen stiegen rasant, zwischen 1965 und 1975 von 8 auf knapp 14 Millionen mit jährlichen Steigerungen bis zu 7 Prozent. 1980 wurden 20 Millionen erreicht, heute sind es über 37 Millionen Nächtigungen im Jahr. Städel wurden abgerissen und in Pensionen und Hotels umgewandelt und nach wenigen Jahren wieder ausgebaut. Durch die Erdölkrise 1973 und 1979 stiegen die Ölpreise. 1980 kletterten die Zinsen von 15 auf 28 Prozent. Viele Betriebe hatten sich verschuldet. 1982 wurde ein milliardenschweres Hilfspaket für die „unverschuldet Verschuldeten“ verabschiedet. Für einige Pioniere, die sehr viel investierten, reichten die öffentlichen Gelder trotzdem nicht. Rösch und Rina nennen dabei Leo Gurschler, den Schnalser Visionär und Hasardeur, der 1975 die Gletscherbahn eröffnete und auf 10 ha ein alpines Hoteldorf nach französischem Vorbild baute. Er besaß einen Porsche und einen eigenen Hubschrauber. Doch der schnelle Aufstieg fand ein tragisches Ende. Der „Gletscherkönig“ verstrickte sich in einem Netz von Gesellschaften und Schulden. 1983 beging er Selbstmord. Diese Zeit war auch ein Wendepunkt im rasanten Auf-

Il turismo

Tra il 1960 e il 1980 l’Alto Adige si è trasformato da terra di emigrazione a terra di benessere. I contadini sono diventati albergatori e maestri di sci. Il numero di pernottamenti è cresciuto rapidamente, passando da 8 a quasi 14 milioni tra il 1965 e il 1975, con incrementi annuali fino al 7%. Nel 1980 si raggiunsero i 20 milioni, oggi si registrano oltre 37 milioni di pernottamenti all’anno. IT

Heinrich Zoderer

stieg zum Touristenland. Heimatschützer und Umweltschützer und andere kritische Stimmen meldeten sich zu Wort. Für viele waren die Belastungsgrenzen erreicht.

Fremdenzimmer oder Fabriken?

Bis Anfang der 1970er Jahre wanderten bis zu 40.000 junge Südtiroler aus, weil es für die weichenden Hoferben in der Landwirtschaft kaum Arbeitsplätze gab. Der öffentliche Dienst war für die Deutschsprachigen weitgehend verschlossen. Das änderte sich erst mit dem Zweiten Autonomiestatut von 1972. Südtirol erhielt eine Autonomie, konnte eine Wirtschaftsförderung einleiten und sozialpolitische Maßnahmen setzen, um der Abwanderung, Landflucht und Verarmung entgegenzuwirken. Straßen wurden gebaut, entlegene Höfe erschlossen und der öffentliche Wohnbau angekurbelt. Einige Fabriken ausländischer Unternehmer wurden angesiedelt, aber vor allem setzte man

auf den Tourismus. Am Anfang vor allem auf den Wintertourismus. Gröden und Sulden entwickelten sich zu Hochburgen des Wintertourismus. Der Skirennläufer Gustav Thöni aus Trafoi, mehrfacher Weltcupsieger, Weltmeister und Olympiasieger, machte den Wintersport und besonders das Skifahren populär und Südtirol zu einem beliebten Wintersportgebiet. So wie es heute den Sinner-Effekt gibt, gab es damals den Gustav-Thöni Effekt im Skilauf. Später wurde auch der Sommertourismus mit vielen Angeboten werbewirksam vermarktet. Südtirol mit der grandiosen Bergwelt, dem dichten Wegenetz und vielen Schutzhütten wurde zum Wanderparadies, zu einem Sehnsuchtsort. Zwei Werbesprüche avancierten zu kulturellen Markenzeichen: „Fließend Deutsch und Warmwasser“ – ein Augenzwinkern in Richtung touristische Grundversorgung – und „Sag Du zu Südtirol“, eine Einladung zur vertrauten Annäherung. Südtirol präsentierte sich als ideale Ganzjahresdestination mit dem „Törggelen“ in der fünften Jahreszeit. Hausgemachte Schlutzkrapfen, Knödel, Surfleisch und Hauswürste mit Sauerkraut, süßen Krapfen und gebratene Kastanien im bunten Herbst mit raschelndem Goldlaub und sonnigen Rebhügeln, was will man mehr? In ihrem Buch erzählen Rösch und Rina über viele Menschen und Aktionen und besondere Werbeeffekte. Paul Hanny, Tourismuspionier in Sulden, verfügte über exzellente Kontakte zu bundesdeutschen Medien. Mit Aktionen wie der Ski-Spaß-Woche oder Ski-Test-Woche holte er bekannte Skistars ins Ortlergebiet. ▸

Die Bilder stammen aus dem Buch:Paul Rösch, Patrick Rina WILDE JAHRE TOURISMUS IN SÜDTIROL 1961–1983

ISBN: 978-88-7283-935-5 Raetia Verlag

▸ Aus einer Laune heraus riefen sie den „Freistaat Sulden“ aus, druckten eigene Geldscheine, den „Sulden-Tschosch“ und verbreiteten sonderbare Geschichten. Eine Suldner Kuh soll ein ganzes Bündel DMark gefressen haben. Mehrere Zeitungen in Deutschland berichteten darüber. Der Werbegag war gelungen, das SüdtirolImage als schelmisches, schillerndes und verrücktes, aber sympathisches Land wurde so gut vermarktet.

Dirndl, Blasmusik, Spaghetti und Tschelatti

Der Tourismus hat natürlich auch sehr viele positive Aspekte. Nicht nur, dass der Wohlstand im Lande stark zugenommen hat und viele hier Arbeit gefunden haben, es gab auch gesellschaftliche Veränderungen und es kam zu Erneuerungen. Der Tourismus wurde das Tor zur Welt. Neue Ideen, neue Musik, Kleidung und Filme zogen ins Land. Die Emanzipation der Frau wurde ein Thema und viele andere Sachen. Trotzdem wurde das Bodenständige und Traditionelle auch in den Dienst des Tourismus gestellt. Glaube, Brauchtum und heile Welt dominierten die Tourismuswerbung über Prospekte und Heimatfilme. Platzkonzerte, Trachtenumzüge und Brauchtumsabende wurden so zum gelebten Klischee. Kellnerinnen traten im Dirndl auf, Kellner in Lederhosen. Die Musikkapellen wurden zu Hauptakteuren der lokalen Festkultur und bei der Pflege der Tradition. Rösch und Rina schreiben: „Festwägen, Musikkapellen, Volkstänze, Schützen: Was die Kurstadt Meran schon 1886 mit dem Umzug im Rahmen des Traubenfestes vorgemacht hatte, hielt in den 1960er-Jahren in ganz Südtirol Einzug. Sing- und Spielgruppen wie die „Gletscherflöhe“ aus dem Schnalstal sind in der Hochsaison meist jeden dritten Tag und jedes Wochenende aufgetreten. Es wurde gesungen und aufgespielt. Familienidylle und heile Bergwelt wurde vermittelt, bei Brauchtumsabenden, in Hotels vor Gästen, bei Jubiläen, Seniorentreffs und Hochzeiten. Es entstanden Volkstanzgruppen, Schuhplattlergruppen, Böhmische Blasmusikgruppen, Hausmusikgruppen mit Zither, Hackbrett und Geige. Alles für die Touristen. Eine ganze Palette an Erinnerungsstücken wurde produziert und als Souvenir an die Gäste verkauft. Schlüsselanhänger, Tischdecken, Gläser,

Federkielstickereien, Töpfereien und andere Andenken nahmen die Touristen mit nach Hause, neben den klassischen Produkten: Wein, Schnaps, Käse, Wanderstöcke, Ansichtskarten, Schüttelbrot, Grödner Holzschnitzereien, gestrickte Sarner und Lodenmäntel. Mit dem Tourismus hat sich auch die Küche geändert. Neue Speisen, neue Gerichte kamen ins Land. Innerhalb weniger Jahrzehnte gelang es dem Tourismus in Südtirol, die Küche zu einem Aushängeschild des Landes zu machen. Nord und Süd vereinigen sich bei uns. Vom Süden kam das Leichte und Natürliche der italienischen Küche und das Bodenständige der Tiroler Speisen bildet die Grundlage mit etwas Wiener Einschlag, besonders bei den Mehlspeisen. So gibt es heute selbstverständlich Spaghetti, genauso wie Speckknödel, Tschelatti und Pizza, Wienerschnitzel und Lasagne, gutes Olivenöl und Fischspeisen. Im Buch wird auch die ganze Freizeitinfrastruktur, die Bauwut, die Schwarzarbeit, die Ausbeutung von Saisons Arbeitern und die Vermarktung der Landschaft behandelt und so auch ein kritischer Blick auf den ganzen Tourismus geworfen. Insgesamt ist es ein spannendes, unterhaltsames und sehr informatives Buch über die Entwicklung des Tourismus in Südtirol. Im Buch enthalten sind auch mehrere Kapitel von Adina Guarnieri über globale Veränderungen in der Politik, Gesellschaft und in der Kunst, die auch das Leben und die Gesellschaft in Südtirol beeinflusst haben: die Zeit des Kalten Krieges, die Studentenbewegung, die Erdölkrise, die Friedensbewegung, die Frauenbewegung und die Ökologiebewegung und der Zusammenbruch des Ostblocks. 

Die

DAS SÜDTIROLER LANDESMUSEUM für Tourismus – kurz Touriseum genannt –befindet sich im Schloss Trauttmansdorff in Meran St-Valentin-Str. 51A I - 39012 Meran Tel. +39 0473 255 655 E-Mail: info@touriseum.it www.trauttmansdorff.it/ Touriseum/

Il turismo

Il turismo presenta naturalmente anche molti aspetti positivi. Non solo il benessere nel Paese è aumentato notevolmente e molte persone hanno trovato lavoro qui, ma si sono verificati anche cambiamenti sociali e si è assistito a un rinnovamento. Il turismo è diventato una finestra sul mondo. Nuove idee, nuova musica, nuovi stili di abbigliamento e nuovi film hanno fatto il loro ingresso nel Paese. L'emancipazione femminile è diventata un tema di attualità, insieme a molte altre questioni.

oben:
Autoren des Buches Patrick Rina und Paul Rösch

TOURISEUM TRAUTTMANSDORFF

Von Reisen, Gärten und großen Geschichten

Im Südtiroler Landesmuseum für Tourismus – Touriseum in Meran wird Reisen selbst zur Geschichte. Eingebettet in die eindrucksvolle Kulisse von Schloss Trauttmansdorff und seine weitläufigen botanischen Gärten, zählt das Touriseum zu den außergewöhnlichsten Museen im Alpenraum. Es ist das erste Museum, das sich umfassend und ausschließlich dem Tourismus widmet und dessen Entwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt – aus jener der Gäste ebenso wie aus der Sicht der Einheimischen. Besonders spannend sind die neuen Sonderausstellungen. Im Foyer des Schlosses zeigt „Architektur auf Reisen“, wie um 1900 mit den Gästen der Belle Époque auch neue Baustile nach Südtirol kamen. Im Mittelpunkt stehen die Architektenbrüder Alois und Gustav

Ludwig, deren Villen und Hotels das Gesicht von Meran und Bozen bis heute prägen. Erstmals werden historische Baupläne präsentiert, die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt wurden. In der Remise widmet sich die Ausstellung „Gestaltete Paradiese – Von Menschen und Gärten“ der Geschichte von Parks, Promenaden und Gärten. Sie zeigt eindrucksvoll, wie eng Naturgestaltung und Tourismus miteinander verbunden sind – besonders in Meran, wo Grünanlagen seit dem 19. Jahrhundert eine zentrale Rolle für die Entwicklung der Stadt als Kur- und Reisedestination spielen.

www.trauttmansdorff.it

Die BASIS

Wie aus einer Kaserne ein Ort für Ideen wurde: Wo einst Soldaten stramm marschierten, marschiert heute niemand mehr. Dafür sitzen Menschen mit Laptops in ehemaligen Diensträumen, diskutieren über Landwirtschaft, Digitalisierung oder Gemeinwohl, besuchen Konzerte oder trinken vor einer Veranstaltung noch einen freiwillige Spende-Kaffee im “Salotto”. Dort, wo früher Befehle galten, herrscht heute etwas anderes: Austausch und Interaktion. Nicht immer geradlinig, nicht immer unumstritten, aber lebendig und innovativ.

Die BASIS OASIS ist der sommerliche Feierabendtreff im Garten der BASIS Vinschgau Venosta in Schlanders. Ab Juni den ganzen Sommer über immer Donnerstags, ab 18.30, lädt die BASIS zu Musik, Kultur, Aperitivo und entspannter Atmosphäre.

Die BASIS in Schlanders ist heute vieles zugleich, ein Veranstaltungsort, Coworking-Space, Denkraum, Kulturzentrum, Werkstatt und vor allem Treffpunkt. Für manche ist sie ein Motor für neue Ideen im Vinschgau, für andere bis heute immer noch eine erklärungsbedürftige Initiative. Fest steht, die ehemalige Drusus-Kaserne ist längst mehr als ein altes Baurelikt am Dorfrand. Sie ist zu einem Ort geworden, der den Versuch wagt, ländlichen Raum neu zu denken, Innovation voranzutreiben und Menschen miteinander in Kontakt zu bringen.

Vom Leerstand zur Vision

Als die italienische Armee Ende der 1990er-Jahre abzog, blieb vor allem eines zurück: Leere und Zerfall. Die DrususKaserne, 1937 errichtet und zeitweise Heimat von bis zu 1.200 Soldaten, verlor ihre ursprüngliche Funktion. Ein Areal mit Geschichte – nicht zuletzt wegen seiner

Entstehung in der Zeit des Faschismus – das plötzlich keinen Platz mehr in der Gegenwart hatte. Jahre lang stand vieles still und verwucherte. Der Ort wurde zum Symbol eines Leerstands, wie man ihn vielerorts kennt. Zu groß, zu teuer, zu kompliziert. Die Wende kam mit einer Idee, die zunächst fast zu groß klang für den Vinschgau. Nicht ein weiteres Gemeindehaus, kein Museum und auch kein klassisches Kulturzentrum sollte entstehen, sondern ein Ort in dem Wirtschaft, Kultur, Bildung, gesellschaftliche Fragen und vor allem Menschen zusammenfinden. Einer, der nicht nur Räume bereitstellt, sondern Begegnungen möglich macht. Initiator Hannes Götsch hat es mit der BASIS möglich gemacht, dass Innovationsdienstleistungen auch in der Peripherie stattfinden. Der Name, der mit dieser Entwicklung eng verbunden bleibt, ist eben jener von Hannes Götsch, auch bekannt als DJ Insomniac und Mitbegründer des Revoltekk-

Kollektivs. Nach Jahren im internationalen Berufsleben und Wirken als Drum- and Bass DJ, kehrte der 1984 geborene Schlanderser zurück und brachte einen Gedanken mit, der für manche visionär, für andere anfangs schwer greifbar war. Aus einer alten Kaserne sollte ein „Social Innovation Hub“ werden – ein Raum für neue Formen des Arbeitens, Denkens und Zusammenlebens. Und auch ein Ort zum Feiern. Denn viel zum Feiern gibt es im provinziellem Vinschgau nicht. Vor allem für jene deren Feierlaune über den klassischen Schnapsbudl oder dem Forstbierzelt hinausgeht. 2016 stellte Götsch seine Idee der Gemeinde vor, EU-Mittel wurden gemeinsam aufgetrieben, die Gemeinde investierte in die Sanierung, Hannes kümmerte sich um Inhalte, Beziehungen und die Netzwerkarbeit. Was zunächst nach einem gewagten Experiment klang, begann zunehmend Form anzunehmen.

Nicht wenige fragten sich damals: Was soll das eigentlich werden? Kulturhaus? Gründerzentrum? Jugendprojekt? Eine

La BASIS

La BASIS a Silandro è oggi molte cose allo stesso tempo: una sede per eventi, uno spazio di coworking, un luogo di riflessione, un centro culturale, un laboratorio e, soprattutto, un punto di incontro. Per alcuni è un motore di nuove idee in Val Venosta, per altri è ancora oggi un’iniziativa che necessita di spiegazioni. Una cosa è certa: l’ex caserma Drusus è ormai da tempo molto più di un vecchio relitto architettonico ai margini del paese. È diventata un luogo che osa ripensare lo spazio rurale, promuovere l’innovazione e mettere in contatto le persone.

Drum & Bass-Kommune? Die Antwort lautete wohl: von allem etwas – und gleichzeitig etwas anderes.

Ein Experiment lernt laufen

Die ersten Jahre der BASIS waren geprägt von Aufbauarbeit. Räume mussten nicht nur saniert, sondern mit Sinn gefüllt werden. Veranstaltungen wurden organisiert, Coworking-Arbeitsplätze eingerichtet, Netzwerke aufgebaut. Wo früher Exerzierplätze lagen entstanden Märkte und Open-Air-Veranstaltungen. Diskussionen und Konzerte. Auch das KASINO entwickelte sich zum Herzstück vieler kultureller Abende, ein Teil des Exerzierplatzes in der Mitte der Kaserne wurde zu einem Tummelplatz umfunktioniert. Wo viel los ist, ist es mitunter auch laut, was nicht immer goutiert wurde. Der Basis wurden auch Steine in den Weg gelegt, oder welche abgebrochen. Wie immer man das auch sehen mag. Der Kulturraum hat es “überstanden”. Nicht zuletzt durch aktive Nachbarschaftsarbeit. ▸

▸ Dabei war die BASIS nie nur Kultur. Gerade dieser Zwischenraum machte und macht sie schwer einordbar. Hier treffen sich Selbstständige zum Arbeiten, Jugendliche bei Workshops, Unternehmen zu Netzwerktreffen und KünstlerInnen zu Residenzprogrammen. Gleichzeitig versucht die BASIS, den Blick über das Tal hinaus zu wagen. Schlanders wurde plötzlich Teil europäischer Netzwerke, Gastgeber internationaler Projekte und Schauplatz von Ideen, die man eher in größeren Städten vermuten würde. Ganz ohne Reibung verlief diese Entwicklung freilich nicht. Viele wollten der verhassten Kaserne der einstigen Besetzer den Erdboden gleichmachen. Nicht zuletzt, weil man daraus profitabel an den Mann zu bringende Immobilien daraus machen wollte. Die Debatten rund um Teile des Kasernenareals, Fragen zur Finanzierung oder der Vorwurf, manches wirke elitär oder zu abstrakt für den Alltag vieler Menschen im Tal, begleiteten das Projekt immer wieder. Vielleicht gehört auch das zur Geschichte der BASIS. Dass sie Diskussionen auslöst. Dass sie nicht allen gefallen muss, um Wirkung zu entfalten. Und dennoch, über die Jahre ist aus Skepsis vielerorts Neugier geworden. Wer heute durch die Räume geht, merkt schnell, dass hier etwas passiert. Nicht alles funktioniert, manches bleibt Versuch –aber gerade darin liegt vielleicht der Kern.

Mehr als ein “provisorisches” Projekt

Heute ist die BASIS aber längst kein Provisorium mehr. Tausende Menschen besuchen jährlich Veranstaltungen, Coworking-Angebote wurden auf andere Orte ausgeweitet, Netzwerke reichen bis nach Brüssel und darüber hinaus. In den

vergangenen Jahren erhielt die Arbeit zusätzliche Aufmerksamkeit, zuletzt auch durch internationale Anerkennung für Gründer Hannes Götsch, der als erster Südtiroler in das Netzwerk der Ashoka Fellows aufgenommen wurde – eine Auszeichnung für soziales Unternehmertum und gesellschaftlichen Wandel. Vielleicht ist genau das die Besonderheit der BASIS: dass sie sich nie ganz festlegen ließ. Kein reines Kulturhaus, kein bloßes Bürogebäude, kein klassisches Entwicklungsprojekt. Sondern ein Ort, an dem ausprobiert werden darf und soll. Wer zufällig an der Drususkaserne vorbeikommt, sieht zunächst vielleicht nur alte Mauern aus einer anderen Zeit. Wer näher hinschaut, entdeckt etwas anderes: Die BASIS. Einen Platz, an dem aus Geschichte Gegenwart geworden ist. Dort wo früher Soldaten paradierten, feiern heute Menschen unterschiedlichster Herkunft und Geisteshaltung ihre Feste, diskutieren über Zukunft oder arbeiten an Ideen, von denen manche vielleicht erst morgen Bedeutung bekommen.

Die BASIS ist damit nicht einfach eine Institution in einer ehemaligen Kaserne. Sie ist zu einem Stück Schlanders gewor-

oben: Schlanders hat den ersten europäischen Wettbewerb für den Einzelhandel in der Kategorie Kleinstädte gewonnen. Die Gemeinde nahm am „European Capitals of Small Retail (ECoSR) 2026“ teil und setzte sich im Finale am 28. Jänner durch. Bürgermeisterin Christine Kaaserer nahm den Preis gemeinsam mit der Vinschger Delegation von der EU-Kommission entgegen. Foto: BASIS

La "BASIS"

Forse è proprio questa la particolarità della BASIS: il fatto che non si sia mai lasciata incasellare del tutto. Non è un semplice centro culturale, né un mero edificio adibito a uffici, né un classico progetto di sviluppo. È piuttosto un luogo in cui si può e si deve sperimentare. Chi passa per caso davanti alla caserma Drusus, all’inizio forse vede solo vecchi muri di un’altra epoca. Chi osserva più da vicino, scopre qualcosa di diverso: la BASIS. Un luogo in cui la storia è diventata presente. Lì dove un tempo sfilavano i soldati, oggi persone delle origini e delle mentalità più disparate festeggiano, discutono del futuro o lavorano su idee, alcune delle quali forse acquisiranno significato solo domani.

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Il fascino dei laghetti

Oltre ai tre grandi bacini artificiali che si trovano in Val Venosta, ci sono dozzine di laghetti alpini, alcuni non sempre facilmente raggiungibili, ricchi di storia e di fascino. In questa rubrica propongo due itinerari generalmente non molto frequentati e raccomando quindi di farsi accompagnare da guide esperte.

Il Gruben See a 2.450 metri di quota si trova nella valle di Maneid, una trasversale della valle del Rio Silandro. Il punto di partenza è la Malga di Silandro a quota 1.881 metri. Tra andata e ritorno si possono calcolare circa 4 ore. Il piccolo specchio d’acqua era una meta obbligata dei pastori di Corces che per raggiungere i pascoli estivi dovevano attraversare il territorio del comune di Silandro, nel quale il laghetto si trova. Per evitare litigi era stato stipulato un accordo che permetteva ai pastori di fare una sosta per abbeverare e foraggiare le proprie greggi, giusto per il tempo

archeologo di professione e pastore per passione, transitando da queste parti, scorse dei frammenti di ceramica nel terriccio appena smosso da una marmotta. Nelle tre estati successive le campagne di scavi archeologici hanno portato alla luce numerosi reperti di ceramica e metallo appartenenti ad un sito di roghi votivi risalente ad oltre 4000 anni fa e frequentato fino all’epoca romana, come testimoniato anche da un sesterzio dell’imperatore Tito, figlio di Vespasiano che portò a termine il Colos

Incontro inaspettato in alta quota: giovani stambecchi curiosi

Testo e Foto: Gianni Bodini

RLaghetti di Saldura

Laghetti di Saldura

2.759 m di

quota

2.759 m di quota

aggiungere l’altopiano sul quale si trovano i 5 laghi comporta un' escursione piuttosto impegnativa che tra andata e ritorno necessita di almeno 8 ore. Punto di partenza è l’hotel Glieshof a quota 1.807 metri. Raccomando quindi di farsi accompagnare da una guida alpina: ma il sacrificio verrà ampiamente ripagato dalla bellezza aspra e arcaica dei luoghi attraversati e dai colori cangianti dei laghetti. Qui la natura è rimasta come ai tempi di Ötzi, il famoso Uomo venuto dal ghiaccio, ritrovato nel 1991 non molto lontano da qui. E anche qui, sul valico di Fossalunga (Langgrubjoch), nel 2011, a seguito del ritiro dei ghiacciai, sono venuti alla luce reperti archeologici

risalenti a 4.500 anni fa. I resti di una copertura di scandole di larice ed altri oggetti fanno pensare che proprio sul giogo vi fosse una sorta di rifugio, a conferma dell’antichità di questi sentieri transalpini. Spesso i percorsi che frequen tiamo attualmente per svago erano gli stessi che i nostri antenati percorrevano per andare a caccia, per cercare cristalli o minerali o per praticare scambi di merce con altre popolazioni residenti anche a migliaia di chilometri: penso per esempio alle perline di ambra ritrovate nei pressi, ma provenienti dal Mare del Nord! Insomma, un’escursione nella valle di Mazia è anche un’escursione nel tempo e nella storia.

Prima di scendere verso il rifugio Oberettes (2.677 m.), dove è possibile ristorarsi e pernottare, può capitare di avvistare il gipeto che da alcuni anni è stato reintrodotto con successo nelle Alpi!

Naturjuwel

Der Haidersee, ein Naturjuwel im Obervinschgau. Eingebettet zwischen Bergen, Schilfgürteln und weiten Wiesen liegt der Haidersee auf 1.450 Metern Höhe im oberen Vinschgau – direkt an den Dörfern Fischerhäuser und St. Valentin auf der Haide. Der naturbelassene See begeistert Besucher:innen mit seiner ruhigen Atmosphäre, dem beeindruckenden Panorama auf das Ortler-Massiv und den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten.

Ob gemütliche Rundwanderung, sportliche Laufrunde, Fahrradtour oder entspannter Angeltag – rund um den Haidersee finden Naturfreunde und Erholungssuchende gleichermaßen ihren Lieblingsplatz.

Fakten zum Haidersee

Der Haidersee besitzt eine Fläche von rund 89 Hektar und erreicht eine maximale Tiefe von etwa 15 Metern. Sein Wasservolumen beträgt ungefähr sechs Millionen Kubikmeter. Gespeist wird der See hauptsächlich von der Etsch, die vom Reschensee her zufließt, sowie vom Zerzerbach, der aus dem Zerzertal kommt. Besonders beeindruckend ist die Lage des Sees inmitten der hochalpinen Bergwelt. Von den Ufern und vom Rundweg aus eröffnet sich ein traumhafter Blick auf einige bekannte Gipfel Südtirols. Der Ortler (3.905 m), die Königsspitze (3.851 m) und der Cevedale (3.769 m) spiegeln sich eindrucksvoll im

Wasser. Auch der Endkopf, die Elferspitze und die Seebodenspitze prägen die Bergkulisse rund um den See. Naturschutzgebiet und Lebensraum Der Haidersee ist weit mehr als ein Ausflugsziel – er ist ein wertvolles Naturund Feuchtgebiet. Rund um den See erstrecken sich Schilfgürtel und geschützte Biotope, die zahlreichen Tierarten Lebensraum bieten. Über zwei Holzstege führt der Rundweg direkt durch diese sensible Naturlandschaft.

Informationstafeln entlang des Weges erklären die heimische Vogel- und Fischwelt. Am See leben unter anderem Enten, Blässhühner, Möwen und Haubentaucher. Gleichzeitig beherbergt das Gewässer verschiedene Fischarten, darunter Renken, Forellen, Saiblinge, Hechte und Barsche. Die Kombination aus Wasserflächen und Schilfgebieten macht den Haidersee zu einem einzigartigen Naturraum für diese Tiere im Obervinschgau. Nicht umsonst gilt der Haidersee als beliebtes Ziel für Vogelbeobachter:innen

Gioiello naturale

Il lago della Muta, un gioiello naturale nell'Alta Val Venosta. Incastonato tra montagne, canneti e ampi prati, il lago di Haider si trova a 1.450 metri di altitudine nell'Alta Val Venosta, proprio accanto ai villaggi di Fischerhäuser e St. Valentin auf der Haide. Questo lago incontaminato affascina i visitatori con la sua atmosfera tranquilla, l’impressionante panorama sul massiccio dell’Ortles e le numerose possibilità di svago.

und Naturfotograf:innen. Vor allem in den frühen Morgenstunden zeigt sich die Landschaft von ihrer besonders stillen und ursprünglichen Seite.

Aktivitäten rund um den Haidersee

> Rundwanderung

Der familienfreundliche Rundweg lädt zu einem entspannten Spaziergang ein. Die Strecke führt direkt entlang des Ufers und kann gemütlich in rund einer Stunde bewältigt werden. Der Weg ist kinderwagentauglich und verläuft über Asphalt, Schotterwege und Naturpfade. Besonders reizvoll sind die Holzstege durch das Biotop sowie die zahlreichen Sitz- und Picknickmöglichkeiten entlang des Weges. Immer wieder öffnen sich herrliche Ausblicke auf den See und die umliegende Bergwelt.

> Laufen

Auch Läufer:innen schätzen den Haidersee wegen seiner angenehmen Streckenführung. Die Rundstrecke ist nahezu flach und weist lediglich rund 80 Höhenmeter auf. Mit einer Länge von 5,2 Kilometern eignet sie sich ideal für entspannte Joggingrunden oder sportliche Trainingseinheiten inmitten der Natur. Die durchschnittliche Laufzeit beträgt etwa 30 Minuten.

> Radfahren

Der bekannte Vinschger Radweg führt direkt an der Westseite des Haidersees vorbei und macht den See zu einem beliebten Zwischenstopp für Radfahrer:innen. Eine beliebte Runde ist auch die Strecke um den Haidersee und um den Reschensee. Auf den Holzstegen durch das Biotop ist das Schieben des Fahrrads vorgeschrieben.

»Rund um den Haidersee finden Naturfreunde und Erholungssuchende gleichermaßen ihren Lieblingsplatz.«

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> Fischen

Der Haidersee gilt als echtes Paradies für Angler:innen. Besonders bekannt ist der See für seinen außergewöhnlichen

Bestand an Renken, der in Südtirol als einzigartig gilt. Die Fischersaison dauert von Ende April bis Ende Oktober. Italienische Staatsbürger:innen benötigen eine gültige Fischereilizenz, während EUBürger: innen eine zehn Jahre gültige Fischereilizenz erwerben können. Diese wird unter anderem beim Bootshaus bei den Fischerhäusern südlich am See ausgestellt. Neben dem guten Fischbestand schätzen Angler:innen vor allem die Ruhe, die frische Bergluft und die eindrucksvolle Landschaft rund um den Haidersee.

Einkehrmöglichkeiten am See

> Restaurant Zeress

Direkt am Rundweg auf der Westseite des Sees liegt das auffällige rote Gebäude des Restaurants Zeress. Das Restaurant ist nur zu Fuß erreichbar und bietet regionale Küche in moderner Interpretation. Besonders beliebt ist im Sommer die große Terrasse direkt am Wasser. Ob für ein entspanntes Mittagessen oder einen Aperitif am Nachmittag – hier lässt sich die Atmosphäre des Sees besonders gut genießen.

> Restaurant zum See An der Nordseite des Haidersees befindet sich das Restaurant zum See. Mittags und

abends bietet es Südtiroler Spezialitäten, Pizza aus dem Steinofen sowie frische Pasta. Hausgemachtes Eis, Kuchen und Kaffee machen den Ort auch zu einem beliebten Ziel für eine gemütliche Pause. Die große Sonnenterrasse und die gemütlichen Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein.

> Feinkostgeschäft Curnis

Am südlichen Dorfeingang von St. Valentin liegt das Feinkostgeschäft Curnis – ideal für alle, die sich für ein Picknick am See eindecken möchten. Angeboten werden frisches Obst und Gemüse, Brot, Wurst und Käse sowie allerlei Spezialitäten und Weine aus Südtirol und Italien. Direkt gegenüber befindet sich ein großer Picknickplatz, der sich perfekt eignet, um die regionalen Köstlichkeiten zu genießen. Ob als Ort der Erholung, Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten oder Naturparadies mit beeindruckender Bergkulisse –der Haidersee im Herzen des Obervinschgaus und ist allemal einen Besuch wert. 

oben: Gemütliches Einkehren nach einer Rundwanderung am Haidersee

La Pesca

Il Lago della Muta è considerato un vero paradiso per i pescatori. Il lago è particolarmente famoso per la sua straordinaria popolazione di coregoni, considerata unica in Alto Adige. La stagione di pesca va da fine aprile a fine ottobre. I cittadini italiani necessitano di una licenza di pesca valida, mentre i cittadini dell’UE possono acquistare una licenza di pesca valida per dieci anni. Questa viene rilasciata, tra l’altro, presso la rimessa per barche situata vicino alle case dei pescatori a sud del lago.

Sommerspaß pur

Gemütliches Ambiente zum Entspannen, gute Küche mit Tiroler und italienischen Spezialitäten, das bietet der Gasthof Lamm in St. Valentin. Wir verbinden mediterranes Flair mit urgemütlichem Tiroler Ambiente. Die Familie Johann Sprenger legt Wert auf Tradition. Deshalb sind sämtliche Zimmer im Tiroler Stil eingerichtet und bieten so eine Umgebung, in der sich jeder Gast in seinem Urlaub wohlfühlen kann. Mit 60 gemütlichen Sitzplätzen sind wir auch für größere Reisegruppen gerüstet. Damit sich auch alle wohlfühlen können, bieten wir getrennte Nichtraucher und Raucherräume. Gesundes finden Sie an unserer reichhaltigen Salatbar. Beim großen Frühstücksbuffet tanken Sie für den Tag in freier Natur. Der Gasthof Lamm ist aufgrund seiner idealen Lage auf der Obervinschger Seenplatte Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen rund um den Reschenpass, ein wahres Paradies für Radfahrer, Mountain-Biker, Segler, Surfer oder Paragleiter und Petri-Jünger. Willkommen also in einem Wander- und Sportparadies, welches seinesgleichen sucht und welches Ruheräume und Aktionsport unmittelbar erlebbar macht. Alle Zimmer unseres Hauses sind mit Dusche, WC, WIFI, Sat-TV und Safe ausgestattet.

Preise

Zimmer mit Frühstück pro Person/Tag E 60 bis 85 Halbpension pro Person/Tag E 75 bis 100 Kurtaxe zzgl. 3,10 E pro Person/Tag

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Sommer im Home of Outdoor.

Hoch hinaus: Ski-, Bike- und Wandergebiet Schöneben-Haideralm Im Hintergrund werden bereits die Weichen für die Zukunft gestellt: Am 5. Dezember nimmt die neue Umlaufbahn Piz-Schöneben ihren Betrieb auf. Der Sommerbetrieb im Ski-, Bike- und Wandergebiet SchönebenHaideralm bleibt durch die bestehende Anlage weiterhin gewährleistet. Somit steht einem Sommer voller Wanderund Bikeerlebnisse nichts im Wege. Herzstück der neuen Bahn ist eine hochmoderne 10er-Kabinenbahn mit großzügigem Platzangebot, modernem Design und hohem Fahrkomfort – im Winter wie im Sommer. Ein besonderes Highlight ist der ebenerdige Ein- und Ausstieg, der einen vollständig barrierefreien Zugang ermöglicht.

Was ist wann geöffnet?

Bestehende Bahn Piz-Schöneben: 29.05. bis 16.08.26

Haideralmbahn: 29.05. bis 11.10.26 Einkehrmöglichkeiten: Haideralm und Level 1463 bis 11. Oktober, Schönebenhütte bis 16. August und Sciuri bis 11. Oktober (je nach Baufortschritt).

Erlebnisberg Watles

Am Watles wird in diesem Sommer die Bergbahn erneuert und durch eine neue 10-er Gondelbahn ersetzt und mit 5. Dezember erstmalig in Betrieb genommen. Der aussichtsreiche Berg bleibt dennoch ein schönes Ziel für Panoramawanderungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Plantapatschhütte und der Imbiss an der Talstation sind bis Mitte Oktober geöffnet.

Genuss auf 2.000 Metern: Zwischen den Seen, der Malser Haide und der Vinschger Bergwelt laden zahlreiche Hütten und Almen auf 2.000 Metern Höhe zur Einkehr ein. Von Juni bis Oktober warten sonnige Terrassen, Almkäse und regionale Spezialitäten, gerade in den ursprünglichen Seitentälern. Hier findest du alle Infos zu den Almen und Schutzhütten der Ferienregion Reschensee: Bergbahnen, Konzerte, Almgenuss, Wasserspaß –die Ferienregion Reschensee hat für den Sommer 2026 einiges zu bieten.

EVENTS IM SOMMER

Musik & Mittelalter

Der spanische Pop-Star Alvaro Soler bringt am 19. Juni mediterranes Sommergefühl in die historischen Mauern von Glurns. Schluderns verwandelt sich vom 21. bis 23. August in eine mittelalterliche Bühne mit 2.000 Ritter aus elf Ländern. Und am 4. September bringt die Münchener Freiheit ihre größten Hits in Glurns auf die Bühne.

Bike & Berg

Sportlich wird es am 04. Juli mit dem Terra Raetica Trails Tour Festival und vom 20. bis 24. Juli, wenn junge Bikerinnen und Biker die Region auf zwei Rädern im Rahmen der Junior Enduro Bike Woche erkunden. Beim 3-Länder Enduro Race (28. – 30. August) gibt es dann Enduro-Action auf abwechslungsreichen Trails rund um den Reschensee, bevor der Zweiländermarsch am 5. September auf 25 km und 1.675 hm mit Start in Taufers im Münstertal rund um den Piz Starlex führt. Die zweite Ausgabe des Mountainstory Bergfilmfestival lädt am 31.07. Bergbegeisterte nach Glurns ein.

Tradition & Genuss

Am 12. und 13. September wird bei Schaf- und Goasschoad in Langtaufers die Rückkehr der Schafe und Ziegen gefeiert. Am 16. September zeigt „Glurns kocht“ regionale Küche live. Und ab Oktober bringen zahlreiche Märkte in Glurns, Schluderns, Laatsch und Mals traditionelles Leben in den Obervinschgau.

Erlebnisbäder am Reschensee

Nach einer Wanderung oder Biketour wartet die passende Erfrischung: im Erlebnisbad Curunes am Reschensee und im Sportwell Mals. Schwimmbecken, Freibad, Rutschen, Kinderbereiche, Sauna, Sportanlagen und Gastronomie machen beide Häuser zur idealen Ergänzung für aktive Sommertage. Öffnungszeiten Curunes: (29.05. – 11.10., Di. Ruhetag) Öffnungszeiten Sportwell Mals: (10.06. – 30.08.)

Berghütte Maseben

Atemberaubende Ruhe

Die Berghütte Maseben in Langtaufers ist der Geheimtipp des Vinschgaus. Weit weg von Lärm und Stress, dem Sternenhimmel nahe.

Entfliehen Sie dem hektischen Alltag, und genießen die Aussicht auf 2.267 m Höhe auf die Berge des Reschenpasses. Ob für einen kurzen Abstecher, einen Kurzurlaub oder für Ihre Gruppenreise - unsere Berghütte ist von Mitte Juni bis Mitte Oktober der ideale Ausgangspunkt für zahlreiche Aktivitäten.

Auf unsre Terrasse

Genießen Sie die Wärme und das Gefühl von Geborgenheit in unserer Hütte inmitten der Berge. Beim Frühstücksbüffet mit zahlreichen regionalen Produkten können Sie sich die nötige Kraft für den kommenden Tag holen. Am Abend genießen Sie ein 3-Gänge Menü zubereitet mit regionalen und saisonalen Produkten. Wir holen Sie auch gerne an der Talstation ab, hierfür steht Ihnen unser ShuttleService zur Verfügung!

Schmeckt des guat!

Nicht nur die gute Bergluft, sondern auch die vielen Aktivitäten rund um die Berghütte Maseben machen Appetit. Unsere Küche zaubert Ihnen nicht nur typische Klassiker, wie Speckknödel oder Kaiserschmarren, sondern auch verschiedene Tagesgerichte, damit Sie gut gestärkt durchstarten können.

Besonderen Wert legen wir auf regionale Produkte, die gute Qualität und die Auswahl der Rohprodukte, kombiniert mit der

Liebe zum Kochen und Ihr mitgebrachter Appetit ergänzen sich perfekt.

Erlebnisse wo man auch hinsieht! Unsere Berghütte befindet sich inmitten

eines wahren Wanderparadieses, zwischen 1.900 und 3.700 m erstreckt sich eine faszinierende Bergwelt und bietet Wanderern und Bergsteigern unvergessliche Momente.

Wenn Sie weniger Höhenmeter überwinden wollen, bietet sich die Nutzung unseres Shuttle-Services an, der Sie - dank der ausgemusterten Militärfahrzeuge - etwas abenteuerlich, auf 2.267 m bringt. Dort finden Sie einfache Wanderwege mit einzigartigen Ausblicken auf die beeindruckende Bergkulisse.

Infos und Reservierung:

Berghütte Maseben Langtaufers Tel. 0473 63 31 06 info@maseben.it www.maseben.it

Marmor, Stein und ... LAAS

Spricht man in Südtirol vom Marmordorf, ist Laas gemeint. Wer den Marmor und Laas kennen lernen und mit allen Sinnen entdecken möchte, erkundigt sich am besten bei der Marmor+ Genossenschaft, welche heuer ihr 15-jähriges Bestehen feiert, über die unterschiedlichsten Führungen mit den verschiedensten Schwerpunkten.

Treffpunkt ist der Bahnhof in Laas, somit gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Im Bahnhofsgebäude werden in einem Kurzfilm mit beeindruckenden Aufnahmen erste Informationen zur Entstehung, den Abbau sowie den Abtransport des Marmors gezeigt. Danach wandert die Gruppe zum Steinmetzbetrieb Josef Mayr, ein seit über 90 Jahren tätiger Familienbetrieb am westlichen Dorfende von Laas. Der Besucher bekommt Einblick in die Arbeit der Steinmetze und die Arbeitsschritte vom Gipsmodell bis zum fertigen Marmorobjekt werden anschaulich erklärt.

Mit diesem neuen Wissen geht die Führung weiter in die "Marmor Welt" auch „Dreispitz genannt“, ein am östlichen Ende des Firmengeländes der

LASA Marmo gelegenes Grundstück. Hier befinden sich Kunstwerke aus Laaser Marmor und es werden die Unterschiede des Marmorabbaus bzw. des Abtransportes und der Verarbeitung von früher zu heute, spannend und durch alte Werkgegenstände erklärt.

Von hier aus hat man einen tollen Blick zum Weißwasserbruch in dem der Marmor im Untertagebau abgebaut wird. Erklärt wird, wie die Marmorblöcke über das noch sichtbare Stahlseil über des Laaser Tal „gedrahtlt“ und umgeladen wurden auf die heute stillstehende Schrägbahn, mit der die Blöcke bis ins Tal und dort mit einer E-Lock weiter ins Werksgelände gebracht wurde.

Weiter geht die Führung über das Gelände der Lasa Marmor, hält kurz an der

Quando in Alto Adige si parla del «paese del marmo», ci si riferisce a Lasa. Chi desidera conoscere il marmo e Lasa e scoprirli con tutti i sensi, può rivolgersi alla Cooperativa Marmor+, che quest’anno festeggia il suo 15° anniversario, per informazioni sulle numerose visite guidate disponibili, ciascuna con un tema specifico.

Lasa

Statue der hl. Barbara der Schutzpatronin der Bergknappen, vorbei an Skulpturen, Platten, Blöcken geht es in die Remise der Lasa Marmo. Vorher hält die Gruppe an der Lock der alten Transportanlage und erfährt Wissenswertes über dieses einmalige Industriedenkmal.

In der Remise kann man die unterschiedlichsten Oberflächenbearbeitungen des Marmors ertasten, erfährt, dass der frostfeste Stein in den verschiedensten Farbmaserungen vorkommt und kann den Split aus Laaser Marmor in den verschiedenen Körnungen sehen.

Ebenfalls besteht die Möglichkeit die Werkshalle zu besichtigen.

Der Besuch des Lasa Marmo Gelände endet mit einem Griff in die Fundgrube mit Bruchstücken des „weißen Goldes“, wie der Marmor oft genannt wird.

Weiter geht die Führung zu den nebeneinander liegenden Kirchen St. Markus (Marx Kirche genannt) und St. Johann mit ihrer Apsis aus weißem Marmor. Vor Ort erfährt der Besucher Geschichtliches über die beiden Kirchen.

Dort wird man von den Marmorführer:innen verabschiedet und wer noch Zeit und Lust hat, sollte einen Rundgang durch das Dorf machen.

Laas bietet mehr als nur den weltbekannten Marmor der einem in allen möglichen Formen duch das Dorf begleitet. Alles ist zentral gelegen und zu Fuß vom Bahnhof aus erreichbar. Der tüchtige Gastwirteverband plant und setzt unterschiedlichste Aktivitäten und Aktionen um, unterstützt damit die tägliche Nahversorgung und die Dorfgemeinschaft. Auf dem Dorfplatz, in Laaser Marmor lässt es sich neben einem Brunnen, ebenfalls in

Laaser Marmor, länger aushalten. Rund um, sowie öst- und westlich von hier, gibt es mehrere Möglichkeiten, zu einem Kartenspiel, einem Essen und einem gutem Glas Wein, einer Pizza oder einem Café und einem Stück Kuchen einzukehren. Es finden sich in alle Richtungen verstreut Geschäfte für Bekleidung und Lebensmittel, Schuhe, , Haushaltswaren und Wohnaccessoirs, eine Metzgerei, Friseursalone, ein Blumengeschäft und eine Apotheke. Es besteht die Möglichkeit Süßes, feinste Edelbrände und verschiedenste Produkte aus dem Vinschger Apfel und Marille zu verkosten. Im öffentlichen Freibad kann man, in einem in der Bibliothek ausgeliehenem Buch oder im Wasser die Zeit vergessen.

oben links: Im Steinmetzbetrieb Josef Mayr, der als Familienbetrieb seit fast 100 Jahren in der Marmorverarbeitung tätig ist.

oben rechtrs: die Laaser Pfarrkirche St. Johann mit dem auffälligen, neu restaurierten, romanischen Turm

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▸ Auf Anfrage erhält man auch eine Führung über Geschichtliches, Kirchen usw. in Laas. In den schmalen Gassen von Laas stehen Zeitzeugnisse, Häuser und Städel, Altes und Neues eng nebeneinander. So könnte man auch den Charakter von Laas beschreiben. Inmitten des Alten-Wohnund Pflegeheim und der Kita, Kindergarten und Pflichtschule steht die Berufsfachschule für Steinbearbeitung „Johannes Steinhäuser“. Hier haben Steinmetze und –Bildhauer, aus aller Welt, die Möglichkeit mit Laaser Marmor in einer Vollzeit und praxisnahen Ausbildung ihren Abschluss zu machen. Gleich daneben bietet das „Josefshaus“ allen Vereinen die Möglichkeit Veranstaltungen aller Art abzuhalten. Fixpunkte der kulturellen Veranstaltungen sind die Vergabe des Literaturpreises und das Kulturfest Marmor&Marille. In der „Marx Kirche“ finden unterschiedlichste Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Es wurden darin bereits Konzerte veranstaltet und Theater gespielt.

Der Marmor und dessen Verbindungen bereichern jeden Zweig, macht das „Bauern“dorf weltoffen, mit Vor- und Nachteilen. Neben der großen Industriezone bietet Laas viele Arbeitsplätze und die steigenden Wohneinheiten zeigen, dass es sich hier gut leben lässt. “Aber warum in Laas Urlaub machen?“ Diese Frage könnten die Gäste des Campingplatzes beantworten. Zu diesem gibt es weiter Beherbergungsbetriebe, „ender der Brugg“ verläuft der Vinschger Radweg und

auf beiden Talseiten finden sich einige Wandermöglichkeiten. In Laas grüßt jeder jeden, die Einheimischen wirken oft etwas engstirnig, nehmen jedoch jede:n freundlich und familiär auf, egal wie DIVERS er, sie, es sein mag. 

»Der Marmor und dessen Verbindungen bereichern jeden Zweig, machen das „Bauerndorf“ weltoffen.«

Der Laaser Marmor zeigt sich an allen Ecken lebhaft im ganzen Dorf

Erstaunliche architektonische Gegensätze in der Gerbergasse in Laas

Scuola di Marmo

Tra la casa di riposo e di cura, l'asilo nido, la scuola materna e la scuola dell'obbligo sorge la scuola professionale per la lavorazione della pietra «Johannes Steinhäuser». Qui, scalpellini e scultori provenienti da tutto il mondo hanno la possibilità di conseguire il diploma grazie a un percorso formativo a tempo pieno e orientato alla pratica con il marmo di Lasa.

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Andare per castelli

La Val Venosta si trova al centro di antichissime e importanti vie transalpine che collegano la pianura padana a quella germanica e il ritrovamento nel 1991 di Ötzi (risalente a circa 5.300 anni fa) sul giogo di Tisa è un’ulteriore conferma di questa tesi. Anche la via romana Claudia Augusta che univa il Po al Danubio passava proprio da qui e in epoche successive sono sorti numerosi castelli che, come gli odierni caselli autostradali, “controllavano” il passaggio di merci e uomini in Val Venosta. Nel corso degli anni, molti di essi sono stati distrutti o modificati e trasformati in residenze private o ospitano strutture pubbliche come il castello del Principe a Burgusio, sede della scuola di agraria, il castello di Silandro, al cui interno ci sono uffici provinciali e la biblioteca comunale, o Castel Coldrano,

centro di formazione culturale e professionale. Ma almeno due castelli offrono visite guidate, su prenotazione: Castel Coira a Sluderno e Castel Juval all’ingresso della Val Senales. Castel Coira, ancora utilizzato in parte dalla nobile famiglia dei conti Trapp, permette di fare un viaggio a ritroso nel tempo contemplando affreschi, armature, gioielli architettonici perfettamente conservati, in quanto il castello non è mai stato conquistato. Castel Juval invece, acquistato, risanato e riadattato da Reinhold Messner, oltre ad offrire squarci sull’architettura tardo medioevale propone oggetti raccolti in tutto il mondo, che hanno a che fare con l’iconografia di diverse religioni. Ma sparpagliati in quasi tutti i comuni della Val Venosta ci sono resti, più o meno ben conservati di castelli: ognuno con la sua storia e le sue storie!

Testo e Foto: Gianni Bodini
»Chi non ha mai sognato di vivere in un castello?«
Le vecchie mura proteggono documenti, oggetti, storia e leggende dei tempi passati, conservandoli per il

Renaissanceperle

Das Bildungshaus Schloss Goldrain ist als Renaissanceperle ein außergewöhnlicher Begegnungsort. Seit bald 40 Jahren ist Schloss Goldrain ein Ort der Begegnung, der Lernen, Austausch und kulturelles Erleben verbindet. In der Atmosphäre historischer Architektur, ergänzt durch zeitgemäße Infrastruktur und gute Küche, entsteht ein Rahmen, in dem Neues erdacht und Bewährtes weitergetragen wird.

Mit rund 250 Weiterbildungsangeboten für Erwachsene – von Ernährung und Genuss über Beruf und Kompetenzen bis hin zu Gesundheit, Persönlichkeit und Kreativität –öffnet das Bildungshaus Schloss Goldrain unterschiedliche Zugänge zu Wissen und Lebenspraxis. Im Sommer wird die im Mittelvinschgau gelegene Schlossanlage mit 30 Themenwochen zum Entdeckungsraum für Kinder und Jugendliche, während monatliche Kulturveranstaltungen mit Lesungen, Theater oder Konzerten das Jahr begleiten.

Gleichzeitig bleiben die historischen Räume offen für vieles andere: für private Feiern, Seminare, Klausuren, Vereinsarbeit oder Firmenveranstaltungen, vom

Schloss Goldrain zieht Menschen aus nah und fern an: Lernende, Musikerinnen und Musiker, Chöre und Orchester, Hochschulen, Unternehmen, Pilger- und Sportgruppen ... „Sie alle suchen hier nicht nur Raum, sondern Atmosphäre und oft auch ein Stück Inspiration im Vinschgau“, sagt Direktorin Gertrud Wellenzohn über den einzigartigen Charakter des Hauses. Ist es nicht genau diese Mischung aus Geschichte, Ruhe und lebendigem Austausch, die einen Ort besonders macht?

Als eines der schönsten Renaissancegebäude zwischen Landeck und Bozen, mit 17 Räumen und eigener Kapelle, steht das Schloss heute für Qualität und Offenheit zugleich. Über 10.000 Besucher:innen im Jahr 2025 zeigen: Die Geschichte ist hier

»Sie alle suchen hier nicht nur Raum, sondern Atmosphäre und oft auch ein Stück Inspiration im Vinschgau.«

Luogo di incontro

Da quasi 40 anni, il Castello di coldrano è un luogo di incontro che unisce apprendimento, scambio e vivaci esperienze culturali. L'atmosfera creata dall'architettura storica, arricchita da infrastrutture moderne e da un'ottima cucina, offre un contesto ideale in cui dare vita a nuove idee e tramandare le tradizioni consolidate.

von Maria Raffeiner

CASTEL COIRA

Il gioiello della Val Venosta

Sopra Sluderno in Val Venosta erge Castel Coira, uno dei castelli meglio conservati dell’Alto Adige. La costruzione fu eretta nel 1259 e dal 1504 è di proprietà dei Conti Trapp. Oggi, chi visita il castello vi trova una residenza rinascimentale con uno splendido loggiato. La cappella in stile romanico, la sala degli antenati, la stanza di Giacomo ed altri vani sfarzosi sono dei tesori di particolare rilievo. Di fama internazionale è l’armeria, la raccolta privata più grande di questo genere con le corazze dei signori del castello fatte tutte su misura dai più famosi armaioli dell’epoca.

DIE CHURBURG

Das Juwel des Vinschgaues

Über Schluderns im sonnigen Vinschgau erhebt sich die Churburg, eine der besterhaltenen Burganlagen Südtirols. Der wehrhafte Bau wurde 1259 errichtet und ist seit 1504 im Besitz der Grafen Trapp. Das residenzhafte Renaissanceschloss zeigt einen wunderschönen Arkadenhof und prunkhafte Räumlichkeiten mit sehenswerten Kostbarkeiten: Jakobszimmer, Matscher Saal, die romanische Kapelle. Weltruf genießt die Rüstkammer. Die weltweit größte private Sammlung dieser Art enthält maßgefertigte Rüstungen der Schlossbesitzer von unvergleichlich wertvoller künstlerischer Gestaltung.

GeöffnetDienstagbisSonntag NurgeführteBesichtigung

Apertodalmartedìfinoladomenica Visitabilesoloconguida

BeginnzeitenFührungen…

Oraridiiniziovisiteguidate…

Ein Blick durch das Schlüsselloch der Geschichte

Gegen Ende des Mittelalters gelangt die aus Nordtirol kommende Familie Hendl in den Besitz des Ansitzes „Coulroun“, aus dem später die Bezeichnung Goldrain wird. Wie der Übergang von den früheren Besitzern, den Dienstleuten der Familie Scheck, erfolgte, bleibt unklar. Was gesichert ist: Durch geschickte Heiratspolitik steigen die Hendl rasch zu einer der bedeutendsten Adelsfamilien Tirols auf. Ämter im Dienst der Tiroler Landesfürsten, militärische Karrieren und ihre Rolle als Geldgeber verstärken ihren Einfluss zusätzlich.

Nach 1500 beginnt unter Sigmund III. der Ausbau des Ansitzes, den seine Söhne, besonders Franz Hendl und dessen Sohn Ulrich, weiterführen. Aus der mittelalterlichen Burg entsteht Stein um Stein ein repräsentatives Renaissanceschloss. Um 1600 ist der Umbau mit Kapelle, Loggiengang, einer dekorativen Ringmauer und vier weithin sichtbaren Rundtürmen vollendet, sodass Schloss Goldrain als klares Zeichen adeligen Selbstbewusstseins erstrahlt. Aus Freiherren werden Grafen. Im 19. Jahrhundert erlischt die Hendllinie, der Niedergang ihres Stammschlosses beginnt. 1863 verkaufen die Erben Schloss Goldrain an die damalige Gemeinde Goldrain. Pfarrer und Mesner ziehen ein. Zeitweise wohnt der faschistische Podestà im Schloss. Ab 1943 errichtet die SS ihren Stützpunkt, während nach Kriegsende die Siegermächte - Zeitzeugen erinnern sich an Amerikaner - ihr Lager aufschlugen. Rücksiedler finden spartanische Unterkünfte im Schloss, es wird teilweise als

Links: Loggiengang im Stil der italienischen Renaissance; unten: Reich verziert und Kapellenstube genannt

Schulhaus und Feuerwehrlager, später auch als Kindergarten genutzt. In der frühen Zeit des Ein- und Ausgehens kommen Öfen, Türschlösser und -beschläge und Einrichtungsgegenstände abhanden. Der Verfall des Schlosses schreitet im 20. Jahrhundert zunehmend voran. So sehr, dass die inzwischen zuständige Gemeinde Latsch nicht länger zusehen will. Die Frage steht im Raum: Wie kann Schloss Goldrain, von Landeskonservator Helmut Stampfer als „großartige Anlage“ bezeichnet, dauerhaft erhalten werden? Zeitweise scheint das Schloss sogar in Privatbesitz überzugehen. Doch ein Initiativkomitee greift ein und entwickelt eine andere Vision: Schloss Goldrain soll zu einem Zentrum für Bildung und Kultur werden. Dass diese Idee Wirklichkeit wird, gelingt im Zusammenwirken vieler Kräfte. 1987 wird schließlich die Genossenschaft Bildungshaus Schloss Goldrain gegründet. Sie treibt die Restaurierung des historischen Bauwerks voran und erfüllt die alten Mauern zugleich mit neuem Leben, als Ort der Begegnung, der Bildung und der Kultur. 

La storia

Verso la fine del Medioevo, la famiglia Hendl, originaria del Tirolo settentrionale, entra in possesso della tenuta «Coulroun», da cui in seguito deriva il nome Goldrain. Non è chiaro come sia avvenuto il passaggio dai precedenti proprietari, i servitori della famiglia Scheck. Ciò che è certo è che, grazie a un'abile politica matrimoniale, gli Hendl si affermano rapidamente come una delle famiglie nobili più importanti del Tirolo. Le cariche al servizio dei principi tirolesi, le carriere militari e il loro ruolo di finanziatori rafforzano ulteriormente la loro influenza.

»Den

Großteil des Getreides beziehen wir bei Vinschger Bauern. Und beim Brot sind wir auch biozertifiziert.«

Backstiebele

Klein und fein

Mike Kofler betreibt das Bäckerhandwerk nach alter Tradition, mit biologischen Zutaten und Getreide aus der Region. Seine Partnerin Simone Theiner unterstützt ihn. Ende Dezember 2024 haben die beiden ihr kleines „Backstiebele“ in Schluderns eröff net, das längst zum Geheimtipp geworden ist.

Jeden Dienstag und Freitag zwischen 15.30 und 18.30 Uhr herrscht ein reges Kommen und Gehen im „Backstiebe le“ in der Josef-Pichler-Straße in Schlu derns. Kundinnen und Kunden holen das Brot ab, das sie über WhatsApp bestellt haben, oder sie füllen vor Ort die Tüten mit dem, was zusätzlich bereitsteht. Zur Aus wahl stehen meist sechs unterschiedliche Brotsorten. „Vinschger Paarlen aus Roggen mit Roggensauerteig und Hefe sind immer dabei“, sagt Mike „Den Großteil des Getrei des kaufen wir bei Vinschger Bauern. Und beim Brot sind wir auch biozertifiziert.“ Bezahlt wird nicht nach Sorten, sondern nach Gewicht und Fixpreis. „Alles andere wäre zu aufwändig“, erklärt Simone. Ein kleines Sortiment an süßem Gebäck steht ebenfalls immer bereit.

Die Bevölkerung von Schluderns weiß es zu schätzen, dass es nach längerer Durststrecke im Ort wieder eine Bäckerei gibt. Obwohl das „Backstiebele“ nur zwei mal wöchentlich für den Verkauf geöffnet ist, sind Mike und Simone die ganze Woche über in der Backstube beschäftigt. Bei Mike sind es oft bis zu 60 Stunden, die er dort verbringt. Denn, bevor die Backwa ren in den Ofen kommen, bedarf es einer langen Vorbereitungszeit, die vom Mahlen der Getreidesorten, dem Mischen, dem Würzen und Kneten des Teiges bis hin zum Formen der Brotsorten reicht. Als positiv empfindet er, dass er keine Nachtarbeit machen muss, wie es sonst in den Back stuben üblich ist.

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BAR CAF É BISTRO

▸ Regelmäßig verpflichteten ihn Verantwortliche der Bäuerinnen Organisationen, des KVW, der Volkshochschule, des Oberschulzentrums Mals und der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung GWR. Mikes Betätigungsfeld lag vor allem im Vinschgau.

Während der Coronazeit kam Mike auch in die Tscheglsburg zu Karl Perfler, wo er einmal in der Woche mit dem „Paarlen-Backen“ im Holzofen beschäftigt war. Dabei lernte Mike Vinschger Getreidebauern kennen, die das naturnah angebaute Getreide anlieferten. Damals reifte in ihm der Gedanke, irgendwo eine kleine Bäckerei zu eröffnen und Backwaren aus heimischem Korn anzubieten.

Backstiebele wird 2024 eröffnet 2009 lernte Mike im Bahnhof von Meran die Kindergärtnerin Simone Theiner aus Schluderns kennen. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, verrät er. „Ich wollte es zuerst nicht richtig wahrhaben", ergänzt Simone. „Bei mit hat es ein wenig gedauert, doch dann hat es auch gefunkt.“ Zwischen den Beiden entwickelte sich eine liebevolle Partnerschaft. Mike stieg aus dem elterlichen Betrieb in Passeier aus und bezog mit Simone eine Wohnung in Laas. In ihrer Freizeit begleitete sie ihn zu den Kursen. „Ich habe gemerkt, dass es mir auch Spaß macht“, sagt Simone. Sie teilte mit Mike die Idee, eine kleine Backstube zu eröffnen. In Schluderns fanden sie schließlich die Räumlichkeiten im ersten Stock eines Wohnhauses, in dem sich einst eine Metzgerei befand. Nach und nach renovierten sie, kauften die nötigen

Arbeitsgeräte, die meisten zweiter Hand, und richteten sich ein. Der Backofen wurde neu angeschafft.

Mike und Simone eröffneten ihr „Backstiebele“ im Dezember 2024 mit dem Verkauf auf Vorbestellung. Das sorgt für Planbarkeit. Mittlerweile können an den Verkaufstagen Brot und andere Backwaren auch ohne Vorbestellung abgeholt werden - solange der Vorrat reicht. Inzwischen hat Simone ihren Beruf aufgegeben, um Mike mit voller Kraft unterstützen zu können. Das Getreide stammt von folgenden Vinschger Bauern: Dinkel von Christoph Hohenegger aus Alsack, Roggen von Harald Paris am Schlanderser Nördersberg und Friedl Steiner aus Mals. Weizen und Brotklee liefert Emilian Berger aus Prad. „Unser Ziel ist es, weiterhin Freude am Beruf zu haben und einen normalen Lohn zu erwirtschaften“, erklärt Mike. „Wir sind auf keinen großen Profit aus. Wichtig ist uns, den Kundinnen und Kunden ein ehrliches Produkt anzubieten.“ 

Mike Kofler und Simone Theiner formen in ihrer kleinen Backstube in Schluderns Hefezöpfe, die bei den Kundinnen und Kunden sehr beliebt sind

Unten: Die Vinschger Paarlen mit Sauerteig und Brotklee finden auch viele Liebhaber

Gebacken wird jeden Dienstag und Freitag zum Großteil auf Vorbestellung unter der Nummer 344 555 00 84.

ABHOLZEITEN:

15.30 bis 18.30 Uhr. Josef-Pichler-Straße 7 b 39020 Schluderns

Il panettiere

Mike Kofler gestisce la sua panetteria con grande impegno e passione, utilizzando ingredienti biologici e cereali provenienti dalla regione. Lui e la sua compagna Simone Theiner hanno aperto alla fine di dicembre 2024 il loro piccolo «Backstiebele» a Sluderno, che è ormai diventato un vero e proprio posto da non perdere.

Frischluft

Wenn imTal die Hitze brütet, streicht Frischluft um die Bergstation Unterstell und um die Aussichtsplattform am Naturnser Sonnenberg. Atemberaubende Aussichten und atembelebende Einsichten.

Romanik zwischen Rambach und Murkegeln

Abwechslungsreich und reich an kulturellen Höhepunkten. Diese Wanderung kann man in einem der schönsten Seitentäler des Vinschgaus genießen. Innerhalb von knapp vier Stunden führt der Weg von Taufers im Münstertal ins schweizerische Müstair oder umgekehrt. Acht Kirchen und Kapellen und eine beeindruckende Klosteranlage bietet dabei zahlreiche unterschiedliche Ausblicke ins gesamte Münstertal. Mit dem Kloster St. Johann in Müstair ist heuer in Form einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit das bestehende Angebot der Acht-Kirchen-Wanderung auf eine neunte Station ergänzt worden.

Das Münstertal, auch Val Müstair genannt, im äußersten Nordwesten des Vinschgaus ist eine nicht nur landschaftlich reizvolle, sondern auch kulturell und historisch bedeutende Region. Auf Schweizer Seite befindet sich das Kloster St. Johann in Müstair, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Es beherbergt den größten noch erhaltenen karolingischen Freskenzyklus Europas und gilt als bedeutendes Zeugnis frühmittelalterlicher Kunst und Geschichte. Auch auf der Vinschger Seite des Tales befinden sich beeindruckende Bauwerke. In Taufers steht die Kirche St. Johann, ein romanisches Kleinod und Ausgangspunkt der Wanderung des nunmehr neun Stationen beinhaltenden Kirchen-Weges. Die Route verbindet Natur, Kultur und Geschichte und ermöglicht es den Wandernden, die besondere Atmosphäre des Münstertals aus verschiedenen Perspektiven zu erleben.

St. Johann

St. Johann gehört zu den historisch interessantesten romanischen Kirchenbauten Tirols. Die Kirche in Form eines griechischen Kreuzes und das angebaute ehemalige Johanniterhospiz sind heute noch Zeugen des regen Pilgertums im Mittelalter. Im Presbyterium, im Obergeschoss des Westbaues und an der Nordfassade sind noch gut erhaltene, spätromanische Fresken aus der Zeit um 1220/30 zu sehen.

Das Christophorus-Fresko an der Nordmauer ist die älteste Darstellung des Heiligen in Tirol. Als Kirchenpatron wird Johannes der Täufer verehrt, sein Gedenktag ist am 24. Juni. Die Kirche ist täglich geöffnet, es werden regelmäßig Führungenangeboten.

St. Michael am Friedhof

Aus dem 15. Jh. stammt die heutige Form dieses zweigeschossigen Bauwerkes. Die im Untergeschoss befindliche Gruft dient als Abstellraum. Heute beherbergt die Oberkirche das im Jahre 2000 eingerich-

Val Müstair

La Val Müstair, situata all'estremità nord-occidentale della Val Venosta, è una regione non solo di grande bellezza paesaggistica, ma anche di grande rilevanza culturale e storica. Sul versante svizzero si trova il monastero di San Giovanni a Müstair, patrimonio mondiale dell’UNESCO. Esso ospita il più grande ciclo di affreschi carolingi ancora conservato in Europa ed è considerato un’importante testimonianza dell’arte e della storia altomedievali.

tete Pfarrmuseum. Dort sind neben den wertvollen gotischen Fresken sakrale Kunstwerke zu sehen, die vor allem aus den acht Kirchen in Taufers i. M. stammen und einen einmaligen Kunstwert haben. Das Prunkstück ist der um 1520 entstandene, spätgotische Flügelaltar aus der St. Martinskirche. Das Pfarrmuseum ist in den Sommermonaten regelmäßig geöffnet.

HIGHLIGHT IN SÜDTIROL

Pfarrkirche St. Blasius

Das 1319 erstmals bezeugte Gotteshaus wurde während des Schweizerkrieges zerstört und im spätgotischen Stil wieder errichtet. Heute ist von der spätgotischen Kirche nur noch der im Jahre 1511errichtete Turm erhalten. Die Pfarrkirche wurde 1660 komplettabgerissen und im barocken Stil wieder aufgebaut. Auch die Wandmalereien stammen aus dieser Zeit. Im folgenden Jahrhunderterhielt die Kirche eine neue Kanzel und die dem Orgelbauer Humpel zugeschriebene Orgel. Der Bau wurde im Jahre 1719 um die Seitenkapelle erweitert. Das Patroziniumsfest mit dem Blasiussegen wird von der Pfarrgemeinde alljährlich am 3. Februar besonders feierlich begangen. Dem Pfarrer P. Albert Obexer(†) ist es zu verdanken, dass nach gründlichen Restaurierungsarbeiten in den letzten Jahren die Orgel, der Hochaltar, der Pfarrturm und das ganze Gotteshaus in neuem Glanz erstrahlen. Dasselbe gilt ebenfalls für alle anderen sieben Kirchen des Dorfes. ▸

St. Martin

Im Jahr 1416 wird der Bau der St. Martinskirche zuerst erwähnt, aus dieser Zeit stammt noch das Langhaus. Der Chor mit Gratgewölbe und die bemalte Leistendecke im Langhaus stammen aus dem 17. Jh. Der spätgotische Flügelaltar, der für längere Zeit in dieser Kirche stand, kann heute im Pfarrmuseum St. Michael bewundert werden. Jedes Jahr wird am 11. November ein Bittgang zu Ehren des Kirchenpatrons abgehalten.

St. Antonius

Das einfache Kirchlein wurde im Jahr 1725 errichtet und eingeweiht, der Altar stammt teilweise aus dem Jahre 1760. Dieses Gotteshaus wurde im Zuge der Kirchenreformen unter Kaiser Joseph II. um 1780 geschlossen und erst nach 1930 auf Wunsch der Bevölkerung wieder konsekriert. Es ist dem heiligen Antonius von Padua geweiht, das Patrozinium wird am 13. Juni gefeiert. Die Antoniusstatue des Hochaltares, die aus der Erbauungszeit der Kirche stammt, wird im Pfarrmuseum verwahrt.

St. Nikolaus

Die Kirche wurde vermutlich um 1400 gebaut. Einige Wandgemälde stammen aus dieser Zeit, andere aus dem späteren 15. Jh. Besonders lieblich ist die Darstellung des hl. Nikolaus an der Mensa, der den drei Jungfrauen Gold in die Kammer wirft. Eine Kostbarkeit stellt der spätgotische Altar dar, der mit Figuren aus dem 14. und 16. Jh. Besetzt ist. Im Jahre 1897 fielen der Turm und die Glocke dem Feuer eines Dorfbrandes zum Opfer, konnten jedoch aufgrund der großen Opferbereitschaft der Bevölkerung bereits im selben Jahr erneuert werden..

St. Rochus in Puntweil

Eine Kirche in Puntweil wird bereits Ende des 13. Jh. erwähnt und ist heute dem Pestheiligen Rochus geweiht; auch Sebastian und Christophorus gelten als Patrone. Das Patrozinium wird am 20. Jänner gefeiert. Die heutige Kirche wurde im 17. Jh. erbaut, der Altar und die Bemalung im schlichten Innenraum stammen aus dieser Zeit.

St. Valentin

in Rifair

Nach der Zerstörung einer bereits 1201 erwähnten „St. Valentinskirche ob der Calven“ 1499 durch die Bündner, wurde diesem hochgeschätzten Heiligen an der heutigen Stelle eine neue Kirche errichtet. Dieser Bau wurde 1521 geweiht. Der Altar und einige Statuen stammen aus der Barockzeit. Die Fassadenglockenmauer mit zwei Rundbogenöffnungen ist nach Westen gerichtet und auf dieser Seite befindet sich auch die spitzbogige Eingangstür. Gefeiert wird das Fest des Kirchenpatrons am 14. Februar, obwohl der eigentliche Patron der hl. Valentin von Rätien sein müsste, dessen Fest am 7. Jänner begangen wird.

Kloster St. Johann in Müstair

Das Kloster St. Johann in Müstair liegt im Schweizer Val Müstair nahe der Südtiroler Grenze und zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Europas. Es wurde im 8. Jahrhundert gegründet und ist vor allem für seinen einzigartigen karolingischen Freskenzyklus bekannt, der als der größte noch erhaltene Europas gilt. Aufgrund seiner historischen und kunstgeschichtlichen Bedeutung wurde das Kloster 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bis heute wird das Benediktinerinnenkloster von Nonnen bewohnt und ist ein wichtiger Ort der Geschichte, Kultur und Spiritualität. 

Die 9-Kirchenwanderung in Taufers im Münstertal ist reich an kulturellen Höhepunkten

WEGBESCHREIBUNG:

Die Rundwanderung startet bei der St. Johannkirche am östlichen Ortseingang mit Parkmöglichkeit, bzw. Bushaltestelle. Von dieser alten Hospizkirche führt ein Wanderweg hinauf zur St.Michaelskirche (Pfarrmuseum) und zur Pfarrkirche St. Blasius. Die Wanderung führt weiter über die Tellastraße, bald links abbiegend durch den Wald zum St. Martinskirchlein. Von dort auf einem breiten Steig zum St. Martinsweg, weiter in Richtung Sportplatz, von dort links abwärts Richtung Petnal, rechts auf dem Mühlweg zum St. Antonius-Kirchlein. Vom St. Antonius-Hügel abwärts gelangt man auf den Mühlweg, biegt ab auf den St. Nikolausweg, erreicht die Hauptstraße, dort steht die St.Nikolauskirche. Rechts weiter auf der Hauptstraße Richtung Grenze und weiter zum Ortseingang von Müstair auf Schweizer Seite. Dort befindet sich das Kloster St. Johann auf der rechten Seite. Entlang des Rom geht es zurück nach Puntweil auf Südtiroler Seite zur St. Rochuskirche. Nun überquert man den Rambach, auf dem Radweg gelangt man Tal auswärts nach Rifair zur St. Valentinskirche. Von Rifair führt ein gut ausgeschilderter Weg hinauf nach Taufers zum Parkplatz, etwas kürzer ist der Weg zur Bushaltestelle Rifair.

Länge: 8,5 km Höhenmeter: 280 m Aufstieg, 280 m Abstieg Gehzeit: ca. 3,5 Stunden www.reschensee.com/ferienorte/taufers-i-m

Radeln auf der Via Claudia Augusta Der Vinschger Radweg

Eines der Highlights in unserem Tal und eine Erkundung wert ist sicher der 86 Kilometer lange Radweg entlang der Etsch. Der nach der römischen Kaiserstraße Via Claudia Augusta benannte Radweg ist beliebt bei Einheimischen und Besuchern. Landschaftlich ist die Radroute sehr interessant, denn sie führt an zahlreichen Dörfern vorbei, inmitten von Apfelwiesen hindurch und abschnittsweise auch durch Wälder und Biotope. Zu den kulturellen Schmuckstücken entlang des Weges zählen der versunkene Kirchturm im Reschensee, die mittelalterliche Stadt Glurns, das Marmordorf Laas, Schloss Juval und das St. Prokulus Kirchlein: für alle ist etwas dabei.

Auch der Radweg selbst hat für alle etwas zu bieten: anspruchsvolle und leichtere Abschnitte wechseln sich ab, damit niemand zu kurz kommt. Die Einkehrmöglichkeiten sind in Form von Restaurants und Cafés über das ganze Tal gut verteilt. Es erwartet Sie eine vielfältige Auswahl an kulinarischen Höhepunkten der alpinen und italienischen Küche. Die besten Tipps haben wir hier für Sie zusammengefasst.

In bicicletta sulla Via Claudia Augusta La pista ciclabile della Val Venosta

Testo: Chiara Califano

Una delle attrazioni della nostra valle che vale la pena di esplorare è sicuramente la pista ciclabile di 86 chilometri lungo il fiume Adige. Chiamata così in onore della strada imperiale romana Via Claudia Augusta, la pista ciclabile è molto amata dalle persone del posto e dai visitatori. Dal punto di vista paesaggistico, la pista ciclabile è molto interessante, poiché passa accanto a numerosi villaggi, in mezzo a meleti e, a tratti, anche attraverso boschi e biotopi. Tra i gioielli culturali che si trovano lungo il percorso vi sono il campanile sommerso del lago di Resia, la città medievale di Glorenza, il paese del marmo di Lasa, Castel Juval e la chiesetta di San Procolo: ce n‘è per tutti i gusti. Anche la pista ciclabile ha qualcosa da offrire a tutti: si alternano tratti impegnativi e più facili e anche qui c’è qualcosa per tutti. I punti di ristoro, ristoranti e bar sono ben distribuiti in tutta la valle. Vi aspetta un‘ampia scelta di specialità culinarie della cucina alpina e italiana. Abbiamo riassunto qui i migliori consigli per voi.

Nützliche Adressen:

Wetterdienst: www.provinz.bz.it/wetter Tel. 0471 271177

Alle Fahrpläne und Infos auf der Webseite und App südtirolmobil. www.suedtirolmobil.info

Telefonische Auskünfte: +39 0471 220 880

Vinschger wind Impressum www.vinschgerwind.it

„Der Vinschger Radweg“ faltbare Beilage zum Sommerwind 2026; Sekretariat, Werbung: Pamela Kaserer, Walter Morelli Chefredakteur: Erwin Bernhart , Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Elena Kaserer Beilage „Der Vinschger Radweg“: Angelika Ploner, Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Eigentümer und Herausgeber: Info-Media GmbH. Mwst. Nr: 02445670215, Info-Media GmbH; Ermächtigung des Landesgerichtes Bozen Nr. 6/2005; Eingetragen im ROC: Nr. 12485 Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451

Claudia Augusta

Radroute Vinschgau an der Via Claudia Augusta Kulturerlebnis zwischen Gärten und Architektur

Pista ciclabile Val Venosta lungo l’antica Via Claudia Augusta Pedalate di cultura tra giardini e architettura

Große Sonnenterasse direkt am Radweg

Prad am Stj. - Tel. 0473 616123 Montag Ruhetag - Geöffnet von: 12.00 -14.00 & 17.00 -22.00 Uhr www.gasthof-stern.it PIZZA UND IMBISSE

IMPRESSIONEN am Vinschger Radweg

v. l. Annelies Senn, Barbara Telser, Pauline Tumler, Dietmar und Verena Spechtenhauser, Paula Pircher und Florin Spechtenhauser (es fehlt im Bild Petra Huez)

Schuhe Spechtenhauser

Schuhe zum Wohlfühlen

Schuhtradition seit 70 Jahren, fachliche Kompetenz, ständige Innovation und die Freude am Arbeiten mit netten Menschen, das macht das Schuhhaus Spechtenhauser so anziehend für Kunden weit über den Vinschgau hinaus. Staunen, reinschlüpfen, wohlfühlen - gemeinsam mit Ihnen suchen und finden die begeisterten Verkäufer:Innen den perfekt passenden Schuh für Sie. Nur komfortable, modische und hochwertige Schuhe garantieren unvergessliche (Geh-)Momente. Bei der Auswahl der Modelle fließt natürlich die langjährige Erfahrung aus der orthopädischen Schuhwerkstätte mit ein. Der Fokus liegt dabei auf Schuhe zum Wohlfühlen und dies wörtlich zu verstehen. Sie fühlen sich in einem Schuh erst wohl, wenn alles passt; die Optik, die Passform und natürlich der Auftritt, den Sie damit haben werden.

Dieses Wohlfühlen im Schuh ist besonders am Berg von großer Bedeutung. Das Wichtigste ist aber, dass Sie stets „Guat ounkemmen“. Mit Schuhen von Spechtenhauser dürfte Ihnen das locker gelingen.

EinkehrEinkaufs-TIPPS

Marmor Manufaktur Mayr

Die Marmor-Manufaktur

Marmor-Manufaktur Mayr ist der neue Name des Traditionsbetriebs Mayr Josef & Co KG in Laas. Mit dem neuen Auftritt will Thomas Mayr an Bewährtem festhalten und mit neuen Ideen in die Zukunft starten. Seit drei Generationen ist der Betrieb in Familienhand und verarbeitet den edlen Laaser Marmor - weltweit einzigartig und aufgrund seiner Besonderheit auch weißes Gold genannt. „Marmor-Manufaktur“ hingegen steht für die hohe Handwerkskunst des Steinmetzbetriebs. Denn hier werden zweifelsohne Unikate von hoher Qualität geschaffen.

Das Geschäft des Steinmetzbetriebs liegt direkt an der Hauptstraße und ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Es ist ein Schaufenster der Arbeit dort, deren Werkzeuge nicht nur Hammer und Meißel, sondern auch Kreativität, Handwerk und Design sind. Zu entdecken und erwerben gibt es zahlreiche Souvenirs aus Marmor - Schmuck, Geschenks- und Dekorationsartikel - alle handgefertigt und einzigartig. Interessierte haben zudem die Möglichkeit, die Bildhauerkunst als Handwerk hautnah zu erleben. Deshalb öffnet Thomas Mayr die Werkstätten und bietet auch Kurse an. Damit will er Einblick geben in eine Kunst, die von der Familie Mayr seit fast 100 Jahren gelebt wird.

von Angelika Ploner & Ludwig Fabi

Erlebnisbad

Erlebnisbad

Im Erlebnisbad Curunes wird Wasser lebendig. Mal ruhig und entspannend, mal mitreißend und voller Energie.

Im Erlebnisbad Curunes wird Wasser lebendig. Mal ruhig und entspannend, mal mitreißend und voller Energie.

Piscina avventura

Piscina avventura

L‘acqua si anima nella piscina avventura di Curunes. A volte calma e rilassante, a volte emozionante e piena di energia.

L‘acqua si anima nella piscina avventura di Curunes. A volte calma e rilassante, a volte emozionante e piena di energia.

Sauna

Sauna

Nach einem erlebnisreichen Tag gibt es nichts Besseres als die wohltuende Wärme einer Sauna.

Nach einem erlebnisreichen Tag gibt es nichts Besseres als die wohltuende Wärme einer Sauna.

Sauna

Sauna

Dopo una giornata intensa, non c‘è niente di meglio del calore rilassante di una sauna.

Dopo una giornata intensa, non c‘è niente di meglio del calore rilassante di una sauna.

Restaurant & Pizzeria

Restaurant & Pizzeria

Im Restaurant vom Curunes erwartet dich eine abwechslungsreiche Küche, die perfekt auf dein Erlebnis abgestimmt ist.

Im Restaurant vom Curunes erwartet dich eine abwechslungsreiche Küche, die perfekt auf dein Erlebnis abgestimmt ist.

Reservierung unter: +39 0473 865 501 auch Mittags geöffnet (Dienstag Ruhetag)

Reservierung unter: +39 0473 865 501 auch Mittags geöffnet (Dienstag Ruhetag)

Ristorante e Pizzeria

Ristorante e Pizzeria

Al ristorante del Curunes vi aspetta una cucina variegata e perfettamente adatta alla vostra esperienza.

Al ristorante del Curunes vi aspetta una cucina variegata e perfettamente adatta alla vostra esperienza.

Prenotazioni all‘indirizzo: +39 0473 865 501 aperto anche a pranzo (Martedì giorno di riposo)

Prenotazioni all‘indirizzo: +39 0473 865 501 aperto anche a pranzo (Martedì giorno di riposo)

Vinterra Mals

Regional-biologisch-sozial

Das Bistro der Sozialgenossenschaft Vinterra an der Hauptstraße in Mals steht für bewussten Genuss, biologische Qualität und gelebte Nachhaltigkeit. Das Motto „Vielfalt auf dem Acker, auf dem Teller und an Begegnungen“ ist dabei weit mehr als nur ein Slogan – es wird tagtäglich sozial, ökologisch und wirtschaftlich mit viel Engagement umgesetzt. Rund 90 % der verwendeten Lebensmittel sind biologisch zertifiziert und stammen aus lokaler Produktion. Frische Zutaten, saisonale Küche und kreativ zubereitete Gerichte sorgen täglich für gesunden Genuss in entspannter Atmosphäre. Besonders beliebt bei den Gästen ist das abwechslungsreiche Salatbuffet mit frischen, regionalen Zutaten. Das Menüangebot reicht von feinen Suppen und raffinierten Vorspeisen bis hin zu vegetarischen Hauptgerichten sowie hochwertigen Fleisch- und Fischspezialitäten aus der Region. Unser berühmter Apfelstrudel, aromatischer Bio-Kaffee, erfrischende Säfte und ausgewählte alkoholische Getränke runden das kulinarische Angebot ab. Geöffnet ist das Bistro Vinterra täglich außer dienstags von 10.00 bis 18.00 Uhr. Für besondere Anlässe bietet das Bistro den passenden Rahmen, so können ab 15 Personen unser Lokal exklusiv reserviert oder der beliebte Cateringservice in Anspruch genommen werden. (lu)

Vom Acker auf den Teller

Bauernladen Pobitzer Mals

Lokal einkaufen, Besonderes finden

Seit über 15 Jahren steht der Bauernladen Pobitzer an der Hauptstraße in Mals für Regionalität, Qualität und echtes Handwerk. Wer auf der Suche nach lokalen Produkten ist, findet hier weit mehr als einen klassischen Bauernladen: ein liebevoll gestaltetes Einkaufserlebnis voller Genuss, Tradition und Stil. Mit seiner außergewöhnlichen Architektur und der kreativen Einrichtung lädt der Laden zum Verweilen und Entdecken ein. Neben typischen Südtiroler Köstlichkeiten wie Speck, Käse, Wein und Naturkosmetik erwartet die BesucherInnen auch eine besondere Auswahl an Fell- und Lederwaren. Ob stilvolle Hand- und Geldtaschen, praktische Gürtel, hochwertige Lederartikel oder modische Fellprodukte – im Bauernladen Pobitzer findet sich für jeden Geschmack das passende Geschenk, Souvenir oder Lieblingsstück. Wer authentische Produkte, echtes Südtiroler Handwerk und herzliche Gastfreundschaft erleben möchte, sollte dem Bauernladen Pobitzer in Mals unbedingt einen Besuch abstatten. (lu)

Dal campo in tavola Vom Acker auf den Teller

Sportmode Ziernheld Sommer erleben.

Hotel

Restaurant Greif Lokal, bodenständig und schmackhaft...

Ob Bike, Wandern oder Freizeit – bei Sport Ziernheld

Bewegung, Qualität und persönliche Beratung. In den Geschäften in Burgeis und Schlinig erwartet Gäste und Einheimische ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment an hochwertiger Sportbekleidung, Ausrüstung und Zubehör renommierter Marken.

Besonders beliebt ist der E-Bike- und Fahrradverleih – ideal, um die schönsten Plätze der Region aktiv zu entdecken. Neu in diesem Sommer: Das Outlet- und der Fahrradverleih an der Talstation Watles, geöffnet von Mitte Juni bis Mitte Oktober.

Mit Leidenschaft für Sport, familiärer Herzlichkeit und bestem Service ist Sport Ziernheld seit vielen Jahren die erste Adresse für aktive Sommertage. Dein Sommer. Dein Sport. Dein Erlebnis.

Aufgetischt wird, was Natur und Jahreszeiten bieten. Vielfältig, schmackhaft und bodenständig ist die Küche im Hotel Greif, geschichtsträchtig das Haus. Auf lokalen Erzeugnissen basiert das, was die Speisekarte führt. „Etwas Selbstgepflücktes aus dem Gemüsegarten, etwas Knuspriges aus unserer Backstube, etwas Saisonales vom Nachbarsbauern“, so beschreibt die Familie Sagmeister Küche und Philosophie. Mittags und abends steht ein weitreichendes Salat- und Vorspeisenbüffet bereit. Auch vegetarische Gerichte haben ihren festen Platz in der greifschen Küche. Als Begleitung dürfen feinste Südtiroler Weine nicht fehlen. Ein großer Speisesaal mit Ahnengalerie, ein Gewölbesaal aus dem 16. Jh. oder einer große Sonnenterasse sorgen für einen frischen Genuss in einzigartiger Atmosphäre.

WANDERN OUTDOOR BIKES SWIM

FERNWEH IST DIE SEHNSUCHT NACH FREIHEIT

WEBSITE, KONTAKT ÖFFNUNGSZEITEN

Hotel Greif*** | Familie Sagmeister

General Verdroß-Straße 40/A | Mals im Vinschgau

Große Sonnenterrasse

Aus unserer Küche kommen Tiroler Klassiker, leichte mediterrane Gerichte und auch vegetarische Speisen.

Öffnungszeiten Restaurant: mittags 12.00 – 13.30 Uhr & abends 19.00 – 20.30 Uhr (Montag Ruhetag) Tischreservierung erbeten! Tel. +39 0473 83 11 89 | info@hotel-greif.com www.hotel-greif.com

AUSZEIT IM NATIONALPARK STILFSERJOCH

TIPPS FÜR AKTIVE

Der Marmorrundweg, der in Eintagesoder Mehrtagestouren um den Laaser Marmorstock führt.

TIPPS FÜR NEUGIERIGE

Fünf Besucherzentren für die ganze Familie: aquaprad widmet sich der Wasserwelt, avimundus der Vogelwelt, culturamartell der bergbäuerlichen Kulturlandschaft, lahnersäge dem Wald und naturatrafoi dem Leben im hochalpinen Raum.

TIPPS FÜR GENIESSER

Wildtierbeobachtungen, KräuterExkursionen, Naturwerkstätten für Kinder, u.v.m.

Weitere Informationen unter www.nationalpark-stelvio.it

Der Schleiser Schmied

Dokumente belegen, dass es den „Schleiser Schmied“ seit dem Jahre 1913 gibt. Doch wahrscheinlich besteht der Familienbetrieb schon länger. Als Inhaber scheint damals Lorenz Waldner auf. Dieser übergab an seinen Sohn Anton Waldner. Heute betreiben Artur Waldner (im Bild) und sein Sohn Florian die Schmiedewerkstatt. In Handarbeit entstehen nach alter Tradition hochwertige, bäuerliche Werkzeuge wie Beile, Hacken, Zapine und sogar Klöppel für Schellen und Kuhglocken.

uf vier Märkten im Obervinschgau ist der Schleiser Schmied mit handwerklich erzeugten Werkzeugen vertreten. Das W ist das Markenzeichen. Im Frühjahr sind es der Georgimarkt in Mals und der St. Veits Markt in Tartsch, im Herbst der Gollimarkt in Mals und der Sealamorkt in Glurns. Das ganze Jahr über können die Werkzeuge auch in der Werkstatt in Schleis erworben werden. Dort ist immer etwas vorrätig und es können auch Bestellungen aufgegeben werden. „Sehr oft sind es Flickarbeiten, mit denen sie uns betrauen“, schmunzelt Artur.

Die „Schmitt“, wie die Schmiedewerkstatt landläufig genannt wird, hat sich im Laufe der Jahrzehnte kaum verändert. Es scheint, als sei die Zeit stehen geblieben. Neben den alten, einst mit Wasserkraft angetriebenen und dank Elektrizität

Magdalena Dietl Sapelza

immer noch funktionstüchtigen Arbeitsgeräten, stehen mittlerweile einige moderne Maschinen. Die Kohlen rauchen in der Esse. Und der Geruch des glühenden Werkzeugstahls verbreitet sich im Raum. Es wird gehämmert, gebogen, geformt und gedreht. Aus den glühenden Stahlstücken entstehen unterschiedliche Werkzeuge.

Früher stand immer auch der Martini Markt am 14. November in Mals auf dem Kalender, der heute nicht mehr abgehalten wird. Zusammen mit seinem Vater Anton hatte Artur dort 1955 seinen ersten Marktauftritt. Für ihn war es selbstverständlich gewesen, als Ältester von fünf Kindern das Schmiedehandwerk zu erlernen und in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. „Der Älteste übernimmt die Werkstatt und schaut, dass die Familientradition weitergeht, so hat es damals geheißen“, erklärt Artur.

Bereits von klein auf hatte er seinem Vater in der Werkstatt über die Schultern geschaut. Dieser beschäftigte einen Lehrling und einen Gesellen. Nebenbei betrieb die Familie eine kleine Landwirtschaft.

Nach Beendigung der achtjährigen Volks-

»Der Älteste übernimmt die Werkstatt und schaut, dass die Familientradition weitergeht, so hat es damals geheißen.«

schule begann Artur die Schmiedelehre. Von November bis Mai besuchte er einmal in der Woche die Berufsschule in Mals. Die Gesellenprüfung legte er in Schlanders ab. Die Arbeit in der Werkstatt drehte sich in den 1950er Jahren hauptsächlich um Reparaturen von Geräten, weil vieles in den Kriegsjahren und danach kaputt gegangen war. Der Reihe nach mussten Beile „angestählert“ werden. Die reparierten und die neuen Werkzeuge trug Artur oft kilometerweit im Rucksack zu den Auftraggebern in der Umgebung. Auf dem Arbeitsplan stand regelmäßig das Schmieden von Beschlägen für Leiterwagen, mit denen die Bauern die Heu- und Getreideernten einbrachten. Die großen Holzräder, die der Wagner in der Nachbarschaft gedrächselt und angeliefert hatte, mussten mit Eisenreifen versehen werden. ▸

Artur und Florian I documenti attestano che la «Schleiser Schmied» esiste dal 1913. Tuttavia, è probabile che l'azienda a conduzione familiare sia attiva già da più tempo. Oggi il titolare senior Artur Waldner e suo figlio Florian gestiscono la bottega di fabbro, dove vengono realizzati a mano, secondo l'antica tradizione, attrezzi agricoli di alta qualità come asce, zappe, zappe a lama ricurva e persino battenti per campanacci e campanelle da vacca. IT

▸ „Das Radziehen war immer mit einem großen Aufwand und mit einer langen Vorbereitungszeit verbunden“, erklärt Artur. Zeitaufwändig war auch das Kohlenbrennen auf dem Holzkohlenplatz am Schliniger Bach. „1982 haben wir das letzte Mal Kohlen für die Esse gebrannt“, erinnert er sich. Der 18-monatige Militärdienst 1961/62 in Turin bedeutete für ihn eine Auszeit vom Schmiedehandwerk. Er war als Lastwagenfahrer eingesetzt. Nach seiner Rückkehr wurden die Leiterwagen nach und nach von den Gummiwagen ersetzt, und das Räderziehen erübrigte sich. „Die letzten Räder haben wir 1969 gemacht“, sagt Artur. Nachdem er eine Schweißer Ausbildung absolviert hatte, war er nun oft beim Bau von Wasserleitungen im Einsatz. 1971 erwarb er das Diplom des Schmiedemeisters. 1972 übernahm er die Werkstatt von seinem Vater, samt der kleinen Landwirtschaft mit zwei Kühen. Seine Hauptbeschäftigung war weiterhin das Schmieden. Und so rettete er das alte Handwerk in die Gegenwart. 1979 heiratete er die Lehrerin Gertaud Joos aus Taufers i. M. und wurde Vater von vier Kindern. Der älteste Sohn Florian beobachtete seinen Vater von kleinauf bei der Arbeit und ging ihm schon bald zur Hand. Dabei entwickelte auch er Freude am Schmiedehandwerk. Wichtig war ihm eine gediegene Ausbildung. Er besuchte die Metallfachschule in Schlanders. Dann spezialisierte er sich in Brixen in Metalltechnik und absolvierte schließlich die Höhere Technische Lehranstalt HTL in Fulpmes in Tirol. Anschließend arbeitete er als technischer

Zeichner in Brixen. Er fand aber immer wieder den Weg in die „Schmitt“ seines Vaters zurück. 2011 stieg er dort ein. „Mir gefällt die Arbeit mit Feuer und Stahl“, betont Florian. 2020 übernahm er den Betrieb. Artur unterstützt ihn nach Kräften.

Neben seiner Arbeit als Schmied arbeitet Florian auch noch als Zeichner in Teilzeit in einem Metallbaubetrieb in Zernez.

Mit seiner Partnerin Anna Maria Prenner hat er die zwei Kinder Laurenz und Katarina, die ihrem Vater und ihrem Opa oft beim Schmieden zuschauen.

Artur und Florian lieben den Kontakt zu den Marktbesucherinnen und Besucher. Die handgeschmiedeten, qualitativ hochwertigen Werkzeuge sind sehr geschätzt. „Das ist für uns die beste Motivation weiterzumachen“, sagt Florian. 

Der Schleiser Schmied Artur Waldner (Jg. 1939) und sein Sohn Florian (Jg. 1983) schmieden gemeinsam einen Zapin, beobachtet von der kleinen Katarina

Hergestellt werden Beile, Zangenbeile, Troghacken, Schindelmesser, Laubmesser, Runggeln, Heutreten, Waalhauen, Rinderschäler, Grammelmesser, Nägel und Klöppel für Schellen und Kuhglocken

Schleiser Schmied Artur und Florian Waldner Schleis 42 39020 Mals Telefon +39 0473 83 1239 www.waldner.bz.it

Treffpunkt in Laatsch

Tradition und Gastfreundschaft werden im Gasthof Lamm in Laatsch mit dem Herzen gelebt. Die Gerichte adeln das, was aus der eigenen Landwirtschaft oder aus der Umgebung kommt, sind ambitioniert und authentisch. Doch nicht nur das, was auf die Teller kommt, überrascht im Gasthof Lamm: Der traditionelle Dorfgasthof wartet in den Zimmern mit sämtlichem Komfort auf, der keine Wünsche offen lässt. Gleichzeitig ist das Hotel und Restaurant – eingebettet in die einzigartige Kulturlandschaft des Vinschgaus – perfekter Ausgangspunkt für viele lohnende Wanderungen.

Die Familie Wallnöfer freut sich auf Ihren Besuch.

Preise Sommer

Zimmer mit Frühstück pro Person/Tag E 75 bis 77 Halbpension pro Person/Tag E 85 bis 87

Vollpension pro Person/Tag E 98 bis 102

Familie Wallnöfer Laatsch 72 39024 Mals Tel. +39 0473 831336 info@hotel-lamm.net www.hotel-lamm.net

Die Sgraffito-Kunst

Die Sgraffito-Kunst ist mehr als Zierde: Im Val Müstair und Unterengadin zieren kunstvolle Sgraffiti seit Jahrhunderten die Fassaden vieler Häuser. Sie sind mehr als Dekoration – sie erzählen eine Geschichte. Ein Blick auf eine faszinierende Handwerkskunst.

Es ist frisch, an diesem Oktobermorgen, obwohl die Sonne bereits ihre ersten wärmenden Strahlen über die Krete des Turettas-Massivs hinunter nach Valchava schickt. «Das ist besser für den Verputz», erläutert Mario Rodigari, «sonst trocknet er zu schnell». Jutebahnen, die über das Baugerüst gehängt wurden, bedecken die gesamte Hausfassade. Bei Wärme werden diese nass gespritzt, das senke die Temperatur darunter um etwa fünf Grad. Mario und seine beiden Mitarbeiter, Horst und Mikael, von der Malerei Greiner aus Sta. Maria sind dabei, die Fassade eines älteren Hauses mit Sgraffiti zu erneuern. Sie verwenden auf Wunsch des Hausbesitzers einen Naturverputz, wofür drei Teile Sand mit einem Teil Kalk sowie wenig Weisszement vermischt werden. Der Kalk stammt

vom Kalkkünstler Johannes Wetzel aus Strada, der nur nachhaltiges Baumaterial von höchster Qualität verarbeitet (https:// www.kalkkunst.ch).

Mario Rodigari zeichnet freihändig, die Motive hat er im Kopf. Ein Metermass, eine Wasserwaage, ein spitzer Nagel zum Einritzen und ein Zirkel für die runden Motive sind seine einzigen Hilfsmittel. Während Horst und Mikael den grauen Verputz mit der flachen Kelle gleichmässig auf die Fassade auftragen, beginnt Mario bereits mit dem Einritzen der Motive – den Sgraffiti. «Al fresco» nennt man dieses Vorgehen, solange der Verputz noch frisch ist. Die Flächen, die weiss werden sollen, werden nachträglich sorgfältig mit dem Pinsel angemalt. Eine andere Methode besteht darin, mehrere Schichten unterschiedlich

Lo sgrafitto

Si ritiene che l’arte dello sgrafitto fosse già praticata in Italia all’inizio del XIV secolo e che sia giunta in Svizzera verso la metà del XVII secolo. Nella Bassa Engadina e nella Val Müstair, le case decorate con lo sgrafitto conferiscono ancora oggi ai villaggi il loro carattere unico. Questa antica arte artigianale non è solo un ornamento, ma anche espressione dell'identità regionale. In un'epoca in cui molte facciate vengono realizzate con processi industriali, lo sgrafitto è un segno visibile di tradizione viva e dedizione artigianale.

gefärbter Putze oder Farben übereinander aufzutragen und die oberste Schicht abzukratzen, um die darunterliegende Schicht freizulegen. Von dieser Technik stammt auch der Begriff „Sgraffito“, der sich vom italienischen Wort sgraffiare ableitet, was übersetzt „kratzen“ bedeutet.

Sgraffito – ein Kunsthandwerk

Die Sgraffito-Kunst soll schon früh im 14. Jahrhundert in Italien ausgeübt worden sein und ist Mitte des 17. Jahrhunderts in die Schweiz gekommen. Im Unterengadin und im Val Müstair verleihen die mit Sgraffiti verzierten Häuser den Dörfern auch heute noch ihren ureigenen Charakter. Diese alte Handwerkskunst ist nicht nur Zierde, sondern auch Ausdruck regionaler Identität. In einer Zeit, in der viele Fassaden durch industrielle Verfahren gestaltet werden, ist das Sgraffito ein sichtbares Zeichen für gelebte Tradition und handwerkliche Hingabe.

Wer mit offenen Augen durch das Val Müstair oder das Unterengadin spaziert, dem fällt schnell auf, wie viele der Häuserfassaden kunstvoll mit Sgraffiti verziert sind. In den Dörfern erzählen diese Ritzzeichnungen nicht nur von handwerklichem Können, sondern auch vom kulturellen Hintergrund. Geometrische Muster, stilisierte Sonnenräder, florale Ornamente, religiöse Symbole oder romanische Hausinschriften, sie alle haben ihre eigene Bedeutung, oft eingebettet in die Geschichte der Familie, die das Haus bewohnt oder bewohnte.

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Reinhold Messner

▸ Ein Rundgang durch die alten Dorfkerne gleicht einem Spaziergang durch ein offenes Bilderbuch. Besonders in den Morgen- und Abendstunden, wenn das Licht die Fassaden streift, treten die feinen Strukturen der Sgraffiti eindrucksvoll hervor. Viele dieser Verzierungen sind über hundert Jahre alt. Manche wurden restauriert, andere mit grosser Sorgfalt neu geschaffen, wie das Haus, an dem Mario Rodigari und sein Team gerade arbeiten. Die Kunst des Sgraffito ist dabei weit mehr als Dekoration, sie ist Ausdruck der engen Verbindung zwischen Mensch, Baukultur und Landschaft. Sowohl im Unterengadin als auch im Val Müstair wurde über Generationen hinweg ein eigener Stil gepflegt, der bis heute weiterentwickelt wird - stets mit grossem Respekt vor der Tradition.

Motive und ihre Bedeutung

Wer sich intensiver mit den Sgraffiti beschäftigt, stellt fest, dass sich dabei nicht nur um schmückende Elemente handelt, sondern oft um ausdrucksvolle Botschaften. Viele Motive entstammen einer Symbolsprache, die über Jahrhunderte weitergegeben wurde. So steht das Sonnenrad für Licht und Leben, der Lebensbaum für Fruchtbarkeit und Beständigkeit, und ineinander verschlungene Bänder symbolisieren die Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – oder ganz konkret: die Familie. Auch christliche

Symbole wie das IHS-Monogramm oder stilisierte Kreuze finden sich häufig. Bei grossen Fassadenflächen werden gerne die Hausecken mit geometrischen Mustern betont sowie Türen und Fenster umrahmt, manchmal ergänzt durch die Jahreszahl des Baus oder der Renovation. An vielen Häusern, meist unter dem Dachbalken, fällt das Doppel-Wellenband auf. Das Auf und Ab der Wellen symbolisiert Werden und Vergehen, Leben und Tod, Ewigkeit. Im Volksmund wird dieses Wellenband «laufender Hund» genannt, besonders dann, wenn die einzelnen Wellen voneinander getrennt sind und an etwas «Laufendes» oder «Springendes» erinnern (Quelle: siehe Literaturhinweis im Infokasten). In manchen Häusern erzählen eingeritzte Hausinschriften kleine Geschichten oder geben Lebensweisheiten weiter, meistens in romanischer Sprache. Die Motive können sich von Haus zu Haus unterscheiden, ähneln sich aber oft in ihrer Grundstruktur – ein stiller Hinweis auf eine gemeinsame kulturelle Prägung im Tal. Sgraffiti-Muster werden oft auch auf Hausfassaden aufgemalt, insbesondere die geometrischen Hausecken, Fensterumrahmungen oder dekorativen Motivbänder. Aus der Ferne sind diese kaum von echten Sgraffiti-Techniken zu unterscheiden. Doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich die Unterschiede in Tiefe, Struktur und Ausführung.

BUCHTIPP

„Von der Dekoration Sgraffiti sehen – zur Philosophie im Bergdorf Sgraffiti verstehen“ Hans-Peter Schreich-Stuppan Ein feiner Einblick in Technik, Geschichte und Bedeutung der Sgraffiti im Val Müstair. Erhältlich im Archiv Cultural in Valchava.

Sgraffito lernen – Tradition weitergeben

Wer beim Anblick der kunstvollen Fassa den Lust bekommt, selbst zum Werkzeug zu greifen, hat dazu in der Region durch aus Gelegenheit. Es werden Kurse ange boten, in denen die Technik des Sgraffito vermittelt wird – von der Herstellung des Verputzes bis hin zum freien Zeichnen und Einritzen der Motive. Der Maler Josin Neu häusler bietet seit vielen Jahren Kurse und Workshops in seiner eigenen Werkstatt in Susch an (siehe Infokasten). Die Angebote richten sich sowohl an Einsteiger:innen als auch an Kunsthandwerker:innen, die sich vertieft mit der jahrhundertealten Me thode auseinandersetzen möchten. Nicht selten reisen diese von weither an, um die Sgraffiti-Kunst zu erlernen.

So lebt das Sgraffito weiter – nicht nur an den Häuserwänden, sondern auch in den Händen einer neuen Generation. (er schienen in "Allegra" Winter 2025/2026)

KURSANGEBOT GANZJÄHRIG

Der einheimische Maler Josin Neuhäusler zeigt die Technik der SgrafittoKunst an den Häusern und erklärt ihre Bedeutung. Nach dem Intensivkurs kann das selbst gemachte Sgraffito als Andenken mit nach Hause genommen werden. Kontakt: Josin Neuhäusler, Surpunt 91, Susch https://josin-sgraffito.ch Tel. 079 221 34 78 j.neuhaeusler@bluewin.ch

Gasthäuser & Marktplätze in Mals

Die Geschichte der Gasthäuser in Mals ist eng mit der Rolle des Ortes als Verkehrsknotenpunkt im Obervinschgau verbunden. Mals lag an alten Handels- und Pilgerwegen – besonders an der historischen Via Claudia Augusta – und entwickelte schon im Mittelalter eine dichte Wirtshaus- und Herbergskultur. Händler, Säumer, Pilger und später Touristen brauchten Unterkünfte, Stallungen und Verpflegung. Viele der heutigen Gasthäuser gehen auf Bauernhöfe, Poststationen oder mittelalterliche Ansitze zurück. Ein Blick in die bühende Zeit der Malser Wirtshauskultur.

von Ludwig Fabi

Im Mittelalter entwickelte sich Mals zu einem wichtigen Gerichts- und Marktort des Obervinschgaus. Adel, Klöster und Bauern prägten die Region gemeinsam. Besonders das nahe Kloster Marienberg spielte wirtschaftlich und kulturell eine große Rolle. Die vielen Kirchen und Türme im Ortsbild zeigen bis heute den früheren Wohlstand und die religiöse Bedeutung der Gegend. Dies wurde begünstigt durch die besonderen Lage im oberen Vinschgau: als Schnittpunkt von Alpenpässen, Handelswegen und Kulturräumen zwischen Tirol, der Lombardei, Graubünden und dem Engadin.

Die Geschichte erzählt aber auch von Grenzlagen und Wandel: von den Konflikten zwischen Tirol, Chur und habsburgischen Herrschaften, von Pestzeiten

und harten Wintern, vom Rückgang alter Handelswege nach der Neuzeit, und später vom Aufbruch durch Eisenbahn und Tourismus. Typisch für Mals waren Gasthäuser, die zugleich Landwirtschaft betrieben. Der Wirt war oft Bauer, Viehhändler oder Fuhrunternehmer. Charakteristisch für Mals ist bis heute die Verbindung von bäuerlicher Kultur, Mehrsprachigkeit und Alpenhandel. Die Geschichte des Ortes ist daher nicht nur Dorfgeschichte, sondern auch die Geschichte eines Alpenübergangsraums, in dem Menschen, Waren und Ideen seit Jahrhunderten unterwegs waren.

Im 19. Jahrhundert profitierte Mals zunehmend vom frühen Alpentourismus. Mit der Erschließung der Stilfserjochstraße und später der Vinschgerbahn wandelten

sich einfache Gasthäuser zu Hotels für Sommerfrischler, Bergsteiger und Kurgäste. Häuser wie Hotel Greif oder Hotel Tyrol stehen in dieser Tradition modernerer Gastlichkeit im historischen Ortskern.

Im 20. Jahrhundert wurde Mals zudem zu einem Symbol regionaler Eigenständigkeit. Überregional bekannt wurde der Ort durch die Diskussion um pestizidfreie Landwirtschaft und direkte Bürgerbeteiligung – ein modernes Kapitel der langen Gemeindegeschichte.

Heute verbindet Mals oft alte Bausubstanz mit neuem Tourismuskonzept. Ein gutes Beispiel ist die FinKa Hostel: Die ehemalige Finanzkaserne wurde zu einem Kulturhostel umgebaut und erzählt damit eine neuere Form der „Gastgeschichte“ des Ortes.

Markttreiben am „Kinoplatz“ Zwischenkriegszeit

Ehemaliger „Kirchenacker“ heute PeterGlückh-Platz

Der Dorfplatz

Anders als viele kompakte Tiroler Dorfplätze entstand der Malser Ortskern aus mehreren miteinander verbundenen Plätzen, Gassen und Höfen. Dadurch wirkt Mals bis heute eher wie ein historischer Marktort als wie ein geschlossenes Bergdorf. Der heutige Dorfplatzbereich zeigt noch viele Spuren dieser Geschichte: Laubenartige Häuserfronten, Bürgerhäuser mit Erkern, alte Gasthöfe, Brunnenanlagen, und enge Verbindungsgassen zwischen Markt und Höfen.

Im 19. und 20. Jahrhundert veränderte sich der Platz stark: Fuhrwerke wurden durch Autos ersetzt, neue Geschäfte entstanden, Gasthäuser wurden Hotels, und der öffentliche Raum wandelte sich vom Handelsplatz zum Verkehrsraum. ▸

Storia di Malles

La storia delle locande di Malles è strettamente legata al ruolo del paese come snodo viario nell’Alta Val Venosta. Malles sorgeva lungo antiche vie commerciali e di pellegrinaggio – in particolare lungo la storica Via Claudia Augusta – e già nel Medioevo sviluppò una fitta rete di locande e ostelli. Commercianti, mulattieri, pellegrini e, più tardi, turisti avevano bisogno di alloggi, stalle e vitto. Molte delle locande odierne hanno origine da fattorie, stazioni di posta o residenze medievali. Uno sguardo al periodo di massimo splendore della cultura delle locande di Malles.

Casa del Fascio. 1938

▸ Trotzdem blieb der Dorfplatz identitätsstiftend. Heute finden dort wieder Märkte, Konzerte und Feste statt. Die modernen Umgestaltungen versuchen meist, den historischen Charakter mit Aufenthaltsqualität zu verbinden. Charakteristisch für Mals ist, dass der „Dorfplatz“ nie nur ein einzelner Platz war. Das Zentrum bestand immer aus einem Netz von Marktflächen, Wegen und Begegnungsorten – typisch für einen alten Alpenmarktort mit regionaler Bedeutung.

Solche „Lamm“- oder „Hirschen“Namen waren im Alpenraum typische Herbergsnamen entlang wichtiger Wege. Hotel Garni Zum Hirschen verweist ebenfalls auf diese alte Symbolik. Der Hirsch galt oft als Zeichen für Reisende und Jagdgesellschaften.

Kinoplatz – Peter Glückh-Platz

Der sogenannte „Kinoplatz“ in Mals ist eigentlich der Peter-Glückh-Platz. Der volkstümliche Name erinnert daran, dass sich dort früher das Dorfkino befand bzw. der Platz lange mit Kino und öffentlichem Leben verbunden war. Bis heute sagen viele Einheimische einfach „am Kinoplatz“. Historisch war der Platz ein wichtiger Übergangsraum zwischen Dorfzentrum, Marktgeschehen und später moderner

Infrastruktur. Früher wurde das Areal auch „Kirchenacker“ genannt. Erst im 20. Jahrhundert entwickelte sich daraus stärker ein Verkehrs- und Veranstaltungsplatz. Der Kinoplatz war und ist ein sozialer Treffpunkt: Marktbereich beim Gollimarkt, Bus- und Verkehrsknoten, Veranstaltungsort für Feste, Treffpunkt der Jugend, Ausgangspunkt kultureller Aktionen und Demonstrationen. In den letzten Jahren wurde der Platz mehrfach umgestaltet, um ihn moderner und fußgängerfreundlicher zu machen. Dabei ging es nicht nur um Parkplätze oder Verkehr, sondern ausdrücklich auch um Aufenthaltsqualität und Dorfleben. Interessant ist, dass sich am Kinoplatz viele Schichten der Malser Geschichte überlagern: das alte Markt- und Dorfleben, das Kinozeitalter des 20. Jahrhunderts, die Mobilitätswende mit E-Ladestationen. 

La piazza

HISTORISCHE BILDER:

Die Bilder stammen aus der umfangreichen Postkarten- und Bildersammlung des Stecher Peppi – Kulturgasthof zum Hirschen. Ausgewählte Motive dieser Sammlung werden ab Herbst auf mehreren Stelen in den Straßen von Mals zu sehen sein.

A differenza di molte piazze dei villaggi tirolesi, dal carattere compatto, il centro di Mals è nato dall’unione di diverse piazze, vicoli e cortili collegati tra loro. Per questo motivo, ancora oggi Mals sembra più un antico borgo mercantile che un villaggio di montagna chiuso su se stesso. L’odierna zona della piazza del paese conserva ancora molte tracce di questa storia: facciate a pergolato, case borghesi con bovindi, antiche locande, fontane e stretti vicoli di collegamento tra il mercato e i cortili. Nel XIX e XX secolo la piazza subì profondi cambiamenti: i carri furono sostituiti dalle automobili, sorsero nuovi negozi, le locande divennero alberghi e lo spazio pubblico si trasformò da luogo di commercio a spazio di transito.

Hotel Garni Zum Hirschen

Mals im Vinschgau - Das Hotel Zum Hirschen befindet sich direkt im Zentrum des traumhaft ruhigen Obervinschger Ortes Mals. Seit tither 200 Jahren heißt Sie die Familie Stecher im Traditionshaus Zum Hirschen willkommen. Das Hotel bietet helle geraumige Zimmer und bequeme Appartements. Hotelgäste parken ihr Auto oder Motorrad in der Zeit des Aufenthaltes in der Tiefgarage des Hotels.

Genießen Sie in der hauseigenen Eisdiele handwerklich hergestelltes Eis. Ruhen Sie ihre Beine, nach einer ausgiebigen Wanderung oder Radtour auf der Panorama-Sonnenterrasse mit herrlicher Aussicht auf die Bergkulisse des Ortlermassivs, aus. Das Cafe verwöhnt Sie außerdem mit kleinen Imbissen, frischen Säften sowie einer Auswahl an einheimischen und italienischen Rot- und Weißweinen.

Fam. Stecher freut sich auf Ihren Besuch!

TIPP

Ein Eisgenuss!

Speiseeis aus eigener Herstellung.

HOTEL GARNI ZUM HIRSCHEN *** Bahnhofstraße 2, 39024 Mals im Vinschgau Tel. 0473 831 149 • Fax 0473 835 051 info@hotel-hirschen.it www.hotel-hirschen.it

Gelb-orange Marillen, leuchtendrote Erdbeeren, verschiedenste Beeren und weiß-grüner Blumenkohl: Im Sommer leuchtet es auf den Feldern und Bäumen im Vinschgau besonders bunt.

Intensiver Geschmack und hohe Qualität

zeichnen das Obst und Gemüse aus dem Vinschgau aus. Die Gemüsebeete und

SOMMER IM VINSCHGAU:

Sommerlicher Genuss aus dem Vinschgau

Obstwiesen befinden sich auf einer Höhe von bis zu 1.800 Metern. Zwischen den sonnigen Tagen und kühlen Nächten schwanken die Temperaturen sehr stark. Somit reifen die Früchte, Beeren und das Gemüse langsam heran und die vielfältigen Aromen der einzelnen Sorten können sich vollständig entwickeln. Das verleiht dem Obst und Gemüse aus dem Vinschgau seinen ausgeprägten Geschmack, der echte Genusserlebnisse schenkt.

Bauern mit Leidenschaft

Die Vinschger Bauern widmen sich seit Generationen dem umweltschonenden Obst- und Gemüseanbau. Mit viel Handarbeit, Erfahrung und Respekt vor der Natur schaffen sie die Grundlage für höchste Produktqualität und besonderen Geschmack.

Reich gefüllte Obst- und Gemüsekörbe aus dem Vinschgau

Saftige Erdbeeren und Marillen als energiespendender Snack beim Wandern oder Schwimmen. Knackige Salate und diverses Gemüse zum Grillen. Köstliche Beeren für ein leichtes Dessert. Von fruchtig-süß bis sauer-herb ist für jeden Gaumen der passende Geschmack dabei. Noch dazu stecken in den regionalen Köstlichkeiten der Saison viele gesunde Inhaltsstoffe. Erkennbar ist das Vinschger Obst und Gemüse am Logo mit den zwei Marienkäfern und der Herkunftsangabe.

Jetzt ist die ideale Zeit, um die saisonalen Produkte aus dem Vinschgau frisch vom Feld zu genießen!

Reispapierrollen mit Blumenkohl von Barbara Prantl

(für 4 Personen)

Für ca. 8 Rollen

550 g Blumenkohl

50 g Haselnüsse

1 kleines Stück Ingwer

3 bis 4 Eier

30 bis 40 ml Sojasoße

16 Reispapierblätter

Zubereitung

Für dieses Rezept wird der Blumenkohl fein gehackt, die Karotten in kleine Würfel geschnitten und der Ingwer geschält und klein geschnitten. Die Haselnüsse werden grob gehackt und in einer Pfanne ohne Öl leicht angeröstet.

In einer zweiten Pfanne wird etwas Öl erhitzt und darin werden Blumenkohl, Karotten und Ingwer kurz angedünstet. Anschließend werden die gerösteten Haselnüsse unter das Gemüse gemischt und die Füllung mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

In einer Schüssel werden die Eier mit der Sojasoße verquirlt. Danach werden jeweils zwei Reispapierblätter nacheinander in die Ei-Soja-Mischung getaucht, sodass

sie von beiden Seiten befeuchtet sind. Die beiden Blätter werden übereinandergelegt und kurz gewartet, bis sie weich geworden sind.

Dann gibt man etwa drei Esslöffel der Gemüsefüllung in die Mitte des Reispapiers, schlägt die Seiten ein und rollt die Blätter fest auf.

Die fertigen Rollen werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt.

Die Reispapierrollen werden im vorgeheizten Backofen bei 230 °C Ober-/Unterhitze für etwa 18 Mi nuten gebacken, bis sie goldbraun sind.

Besonders gut schmecken die Rol len zusammen mit einem frischen gemischten Salat. Zum Dippen eig net sich Sojasoße hervorragend.

BARBARA PRANTLkocht

ESTATE IN VAL VENOSTA: Piaceri estivi della Val Venosta

Albicocche dalla pelle aranciata, fragole rosso vivo, una grande varietà di piccoli frutti e cavolfiori bianco-verdi: in estate i campi e gli alberi della Val Venosta si colorano, regalando un panorama spettacolare.

La frutta e la verdura della Val Venosta si distinguono per il sapore intenso e l'alta qualità. Gli orti e i frutteti si trovano a un'altitudine di 1.800 metri. Qui le temperature oscillano notevolmente, elevate nelle giornate di sole e fresche durante la notte. Grazie all’escursione termica tra giorno e notte i frutti, i piccoli frutti e le verdure maturano lentamente e hanno tutto il tempo di sviluppare appieno le più variegate sfumature di gusto. È questo che conferisce alla frutta e alla verdura della Val Venosta un sapore inconfondibile, che accarezza e appaga il palato.

Contadini con passione

Gli agricoltori della Val Venosta si dedi cano da generazioni alla coltivazione di frutta e verdura. Con grande cura manuale, esperienza e rispetto per la natura, creano le basi per prodotti di altissima qualità e dal gusto unico.

L’offerta varietale di frutta e verdura della Val Venosta regala innumerevoli momenti di puro piacere. Dalle saporite e succose fragole e albicocche, per ritrovare l’energia durante un’escursione o dopo una nuotata, alle croccanti insalate e differenti tipi di verdure per accompagnare i tuoi barbecue o come sano contorno. Deliziosi frutti di bosco per un dessert leggero. Dal fruttato, al dolce, all'agrodolce, ce n'è per tutti i palati! E poi le prelibatezze regionali della

stagione sono fonte di proprietà nutrizionali benefiche per il nostro organismo. La frutta e la verdura della Val Venosta sono riconoscibili dal logo con le due coccinelle e l'indicazione di origine.

È il momento ideale per gustare i prodotti stagionali della Val Venosta freschi di campo!

Involtini di carta di riso con cavolfiore di Barbara Prantl

Preparazione

Per questa ricetta, il cavolfiore viene tritato finemente, le carote tagliate a piccoli cubetti e lo zenzero sbucciato e tritato. Le nocciole vengono grossolanamente tritate e leggermente tostate in padella senza olio.

In una seconda padella si scalda un po’ d’olio e si fanno rosolare brevemente il cavolfiore, le carote e lo zenzero. Successivamente si aggiungono le nocciole tostate alle verdure e si insaporisce il ripieno con sale e pepe.

In una ciotola si sbattono le uova insieme alla salsa di soia. Successivamente, due fogli di carta di riso alla volta vengono immersi nella miscela di uova e soia, in modo da essere inumiditi su

entrambi i lati. I due fogli vengono sovrapposti e lasciati riposare brevemente fino a quando risultano morbidi.

Si aggiungono quindi circa tre cucchiai di ripieno di verdure al centro della carta di riso, si ripiegano i lati verso l’interno e si arrotola il tutto ben stretto. Gli involtini pronti vengono disposti su una teglia rivestita con carta da forno.

Gli involtini di carta di riso vengono cotti in forno preriscaldato a 230 °C con modalità statica per circa 18 minuti, fino a doratura.

Gli involtini sono particolarmente gustosi accompagnati da una fresca insalata mista.

Per intingerli, la salsa di soia è l’abbinamento ideale.

Hans der Sager

Im Dorfzentrum von Latsch, an der Gartenmauer der Burg Latsch, bei der Kreuzung Bahnhofstraße/Hauptstraße, steht die Bronzefigur “Hans der Sager”. Der Sänger von Latsch (sagen – singen - Sänger) ist der einzige urkundlich nachweisbare Minnesänger aus dem Vinschgau.

Der Tiroler Historiker Ludwig Schönach (1854-1916) behandelt den Sänger in seinen Studien nicht als “Hans der Sager”, sondern als Johann von Latsch, Johann genannt der Sager, beziehungsweise cantor de Laetsch – also Sänger von Latsch.

Zur Lebensgeschichte des in Latsch geborenen Sängers gibt es leider nur wenige archivalisch gesicherte Urkunden. Insgesamt soll Hans zwischen 1326 und 1338 sechsmal urkundlich erwähnt sein. Zu den ältesten direkt überprüfbaren Belegen stammt beispielsweise eine von Egno von Galsaun, Richter zu Laas, gelegte Rechnung vom 27. Juni 1335, wo geschrieben steht: johanni dicto sager de Laetsch. Ein zweiter, ebenfalls nachweisbarer Beleg steht in einer weiteren Rechnung Egnos von Galsaun vom 23. Juni 1338: item dedit johanni cantori de Laetsch. Schon diese beiden Nennungen sind für die Lokalgeschichte hoch bedeutsam: Sie binden die Person an Latsch und verbinden sie mit einem musikalisch-sprachlichen Rollenprofil. Man kann davon ausgehen, dass Hans der Sänger im Dienst der Herrn von Annenberg stand, sich öfters in der Burg Latsch aufgehalten und dort seine Lieder vorgetragen hat. Dies erklärt auch den Standpunkt seines Denkmals vor der Burg Latsch.

Das Sagerdenkmal

An der Stelle der heutigen Bronzefigur stand früher eine Holzfigur, welche der in Latsch als “Tuifele-Maler” bekannte Gottfried Gamper geschnitzt haben soll. Der Verschönerungsverein Latsch hatte im Jänner 1921 zu einer Vollversammung eingeladen, in der unter anderem die Errichtung eines Denkmals “Hans der Sager, der älteste Sänger Vinschgaus 1326 bis 1336” beschlossen wurde. Dem Verein stand als Obmann Roman Köhle vor, als Schrift-

von Peter Tscholl

führer und Kassier fungierte Emil Pegger. Bürgermeister der Gemeinde Latsch war von 1912 bis 1922 Johann Trafoier (“Rössl Hans”). Die feierliche Einweihung des Sagerdenkmals durch Pfarrer Josef Astfäller fand im Mai 1921 statt. Es spielte die Musikkapelle Latsch auf, begleitet von den Musikkapellen von Schlanders und Tschars. Im Laufe der Zeit waren immer wieder aufwendige Restaurierungsarbeiten an der hölzernen Figur notwendig, sodass man 2021, zum hundertjährigen Jubiläum in der Gemeindestube der Beschluß faßte, die hölzerne Figur in Bronze zu gießen. Die Idee, den urkundlich nachweisbaren ersten “Latscher Künstler” für immer und ewig zu halten, kam Bürgermeister Mauro Dalla Barba, damals Kulturreferent der Gemeinde. Mit den Arbeiten wurden die Marlinger Bronzegießer Stefan und Vinzenz Dirler beauftragt. Im Juni 2022 waren sie mit den letzten Polierarbeiten an der Figur beschäftigt. In einem Gespräch erzählt Vinzenz: “Wenn man längere Zeit

an der Figur arbeitet, dann fällt einem so einiges auf, worauf man sonst vielleicht gar nicht Acht gibt”. Er zeigte eine alte Postkarte von Latsch mit dem Sagerdenkmal und sagte: “Früher hat die Figur noch ganz anders ausgesehen. Auf der alten Postkarte ist noch ein Schwert zu sehen. Die Holzfigur muss zig-mal restauriert worden sein. Man kann wirklich nicht mehr genau sagen, wie die Figur ursprünglich ausgesehen hat, da es nur wenige Zeichnungen und Bilder von von früher gibt. In den 100 Jahren muss sie aber öfters umgebaut worden sein. Eine Achsel ist tiefer als die andere, der Kopf ist versetzt, auch der Sockel, worauf der Hans sitzt, ist anders gemacht worden. Sogar das Musikinstrument ist umgeändert worden, früher war es eine Schoßgeige mit rundlichem Kopf. An der Figur wurde immer wieder herumgearbeitet und geflickt. Aber jetzt ist sie wieder schön. Die Latscher können eine Freude damit haben.”

oben links Inschrift am Sagerdenkmal (Foto Peter Tscholl)

oben rechts: Stifterbild mit den männlichen Familienmitgliedern der Annenberger an der Westwand der Spitalskirche von Latsch: Matthäus von Annenberg in der Prunkrüstung, hinter ihm Hans Jörg und der 1599 verstorbene Sigmund, dahinter Hans Christoph und Christoph Mattäus, dann noch der kleine Christoph Sigmund (Foto Peter Tscholl)

Das Sagerdenkmal zur Zeit des Faschismus. Im Hintergrund, an der Mauer der Burg Latsch, die Inschrift mit einem Zitat von Benito Mussolini: NOI DICIAMO CHE SOLO IDDIO PUÒ PIEGARE LA VOLONTÀ FASCISTA GLI UOMINI E LE COSE MAI. (Archiv Hermann Pegger)

Eine Latscher Identitätsfigur

Zur Lebensgeschichte des Sängers von Latsch gibt es leider nur wenige konkrete mittelalterliche Urkunden. Die wenigen Informationen über Hans den Sager basieren vorwiegend auf späteren lokalen Narrativen, gelten aber nicht als gesicherter Sachverhalt. Einem Bericht zufolge habe Hans im Auftrag der Grafen von Annenberg sogar den Teil der Nibelungensage abgeschrieben, welcher sich in der Bibliothek der Grafen von Annenberg befand, später durch Erbschaft an Maximilian Graf von Mohr nach Montani kam, dort von Beda Weber, Pater im Kloster

Marienberg 1833 aufgefunden, und von Ignaz von Reinhart, Besitzer der Burg Obermontani, verkauft wurde.

Hans der Sager stand jedenfalls in enger Verbindung mit den Grafen von Annenberg und ist in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung für Latsch und seine Geschichte. In Latsch tauchten die Grafen von Annenberg erstmals urkundlich am 12. Juni 1318 unter König Heinrich VII. auf, als dieser dem Heinrich de Turri von Partschins das halbe Schloss Annenberg verlieh. Der ständige Sitz der Grafen von Annenberg war die Burg Latsch. Die Burg ging im Jahre 1326 mit dem zugehörigen Garten und Kalkofen auf Heinrich von Annenberg über. Im Mittelalter war sie so eine Art “Musenhof”. Sänger hielten sich am Hof auf, Künstler schmückten die Zimmer der Annenberger, Baumeister erbauten in ihrem Auftrag Kirchen und Kapellen in der Umgebung. Heinrich von Annenberg war unter anderem der Stifter und Erbauer des HeiligGeist-Spitals von Latsch. Der wertvolle gotische Altar von Jörg Lederer in der Kirche aus dem Jahre 1524, zählt wohl zu den bedeutensten gotischen Kunstwerke Südtirols. Die Annenberger pflegten auch die Wissenschaft. Die höchste Blüte erreichten sie in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts unter dem Gelehrten Anton von Annenberg, welcher unter anderem die wertvolle Bibliothek auf Schloss Annenberg anlegte. Das Geschlecht der Annenberger ist zwar 1695 erloschen, ihre Rosen blühen aber seit 1906 im Wappen der Gemeinde Latsch weiter. Hans der Sager ist eine “Latscher Identitätsfigur” und sein Denkmal zählt unter anderen zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde. 

Annenberg

Hans der Sager era comunque in stretto contatto con i conti di Annenberg e, in questo contesto, riveste grande importanza per Laces e la sua storia. A Laces i conti di Annenberg compaiono per la prima volta nei documenti il 12 giugno 1318, sotto il regno di Enrico VII, quando questi concesse a Heinrich de Turri di Partschins metà del castello di Annenberg.

unten links: Detail der Figur “Hans der Sager” (Foto Gianni Bodini)

unten rechts: Die Musikkapelle Latsch bei der Florianifeier am 3.Mai 2026, Kreuzung Hauptstraße/Bahnhofstraße. Im Hintergrund das Sagerdenkmal mit der Burg Latsch (Foto: Adolf Pedross)

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Campus

Transhumanza

Ein lebendiges Erbe alpiner Kultur ist die Transhumanz – aber was ist das eigentlich? Für das Schnalstal hat sie eine wichtige kulturelle Bedeutung und diese archaisch anmutende Tradition wird heute noch zwischen dem Schnalstal und dem Ötztal gelebt.

Sie erzählt von Schafherden, die ihre Weideflächen über den Alpenhauptkamm mit seiner Grenze zwischen Italien und Österreich wechseln. Dafür wandern Schafe, Hirten und Hunde bis zu drei Tagen über 44 Kilometer durch die Ötztaler Alpen, um auf die saftigeren Weiden im hinteren Ötztal zu gelangen. Wahrscheinlich entstand die Transhumanz bereits in der Urzeit, denn der Fund der Gletschermumie Ötzi im Jahre 1991 beweist eine landwirtschaftliche Nutzung der höher gelegenen Alpenregionen bereits in der Jungsteinzeit. Deshalb ist es kein Wunder, dass er in unmittelbarer

Nachbarschaft des „archeoParc“ liegt, der das Leben von Ötzi widerspiegelt.

Der „Campus Transhumanza“ ist ein Kulturzentrum und Museum in Unser Frau. Es widmet sich der Transhumanz, dieser mobilen Weidepraxis, die zwischen dem Schnalstal und dem Ötztal eine lange Geschichte hat. Die Transhumanz in den Ötztaler Alpen wurde 2011 nach vielen Jahren der Forschung, der Sammlung von Unterlagen und Unterstützungserklärungen auf die nationale Liste der UNESCO in Österreich im Bereich „Wissen und Praktiken in Bezug auf die Natur und das Universum“ aufgenommen. Mitentschei-

dend für die Aufnahme in die Liste waren die Einzigartigkeiten dieser Transhumanz. Der Schaftrieb gilt als bekannteste grenzüberschreitende Transhumanz in den Alpen und führt zudem noch über die Gletscher. Laut Erkenntnissen der Ur- und Frühgeschichtsforschung sind Hochweiden seit mindestens 6.000 Jahren belegt. Zahlreiche Volkssagen, Geschichten aus mündlicher Überlieferung und Flurnamen belegen das hohe Alter der Schaftriebe in den Ötztaler Alpen. Die Transhumanz erfolgt nach alten Ritualen und Bräuchen. Die Kenntnisse über den Schaftrieb werden von Generation zu Generation weitergegeben.

Transumanza

La transumanza è un patrimonio vivente della cultura alpina, ma di cosa si tratta esattamente?

Per la Val Senales riveste un’importanza culturale fondamentale e questa tradizione dall’aspetto arcaico è ancora oggi praticata tra la Val Senales e la Valle dell’Ötztal. Racconta di greggi di pecore che cambiano i propri pascoli attraversando la cresta principale delle Alpi, lungo il confine tra Italia e Austria.

von Elke Wasmund

2019: Transhumanz zwischen Schnalstal und Ötztal wird Immaterielles Kulturerbe der Menschheit

Nach der Eintragung auf die Nationale Liste des Immateriellen Kulturerbes Österreichs bemühte sich der Ötztaler Kulturverein Pro Vita Alpina mit dem Südtiroler Kulturverein Schnals, in Kooperation mit anderen Ländern und vor allem mit Hilfe der UNESCO Kommission für immaterielles Kulturerbe, die Tradition der Wander-

schäferei auf die Internationale Liste zu bringen. Österreich, Italien und Griechenland reichten den Antrag zur Aufnahme der Wanderweidebewirtschaftung gemeinsam ein, das UNESCO-Komitee beschloss die Aufnahme 2019. Im Jahre 2023 kamen weitere Länder hinzu: Albanien, Andorra, Kroatien, Frankreich, Luxemburg, Rumänien und Spanien.

Wertvolle Einblicke und bewegende Bild in die Tradition des Schnalser Schafübertriebs, der seit 1415 schriftlich belegt ist, und das bäuerliche Leben in den letzten Jahrzehnten (Fotos Daniela Brugger)

O f fnungszeiten / O rar i

Synergie Schaf, Mensch und Hund

Die Transhumanz in Europa

jeden Tag, 10–17 Uhr, letzter Einlass um 16 Uhr tutti i giorni, ore 10–17, ultimo ingresso alle ore 16

Hinkommen / Ar r ivare

Zu Fuß, Buslinie 261 Unser Frau Oberdorf

Auto: kostenfreie Parkplätze

A piedi: Autobus di linea 261 Madonna Oberdorf

Macchina: Parcheggio gratuito

Sommer / Estate 2026

Mi / Me

Führung „ Architektur der Genügsamkeit”

Visita guidata “Masi e malghe in val Senales”

Do / Gio

Meet the Sheperd

Incontra il pastore

Fr / Ve

Eltern-Kind-Werkkurs „Sitzunterlage filzen“

Corso creativo per genitori e bambini “Cuscini in feltro”

05 / 08, 12 / 18, 19 /08, 26/08

Hay Loft Art Aperitivo

17/ 10

Tag des Immateriellen Kulturerbes

Giornata del Patrimonio culturale immateriale

Das Areal und die Gebäude im Campus Transhumanza

Der Campus Transhumanza befindet sich in Unser Frau in Schnals, in unmittelbarer Nähe des archeoParc. Auf Areal gibt es aktuell vier Gebäude: das Obergeschoss eines Wohnhauses (Schnals-Schmied Hütt), eine Mühle (Schnals-Gorfer Mühle), ein Stall mit Stadel (Schnals-Brugger Hütten) und eine Venezianer Säge. Diese Säge ist ein Nachbau. Die anderen drei sind translozierte historische Gebäude, deren Erbauung bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück reicht.

Die Ausstellungen im Campus Transhumanza

Die Erlebnisstationen, die aktuell am Campus Transhumanza zu sehen sind, geben nicht nur tiefe Einblicke zum Schafübertrieb zwischen Schnalstal und Ötztal, sondern richten den Blick auf die internationale Transhumanz, das Schnalstaler Leben in den letzten 70 Jahren und das Verhältnis zwischen Menschen und Schafen. Es wird ein Erlebnis für alle Sinne geboten.

Eine Sonderausstellung widmet sich der Thematik „Wege aus Gras und Fels.

Formen des mobilen Hirtenwesens in Europa“. Acht Beispiele europäischer Transhumanzen werden vorgestellt. Die Ausstellung stellt den Kontext vor, in dem die Schnalser Transhumanz steht. Sie macht eine Art Gewebe sichtbar, das über Europa liegt.

Die Videoinstallation „Tactile Afferents“ (dt. taktile Afferenzen; Nervenfasern, die uns ermöglichen Berührung, Druck etc. zu spüren) lädt zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Komplexität von Gefühlen ein, die durch Berührung entstehen, und projiziert diese Komplexität auf die Kommunikation zwischen zwei Arten, auf das Verhältnis von Menschen und Schafen. Sie stellt Berührung als eine Form von Wissen und als universelle Sprache vor: als Weg, sich Unbekanntem zu nähern. Mal liebevoll zärtlich, mal bäuerlich zweckbestimmt und eher grob.

Imposant in der Mitte des Geländes steht eine monumentale Skulptur aus Psairer Gneis. Sie verdeutlicht die Synergien der Hauptakteure der Transhumanz – Schaf, Mensch und Hund. Auf Knopfdruck kann man sich den akustischen Hintergrund dieser grandiosen Synergie einspielen lassen. 

Eventuell wechselnde Öffnungszeiten und aktuelles Programm unter www.campus-transhumanza.it. Wer den Schafübertrieb live erleben möchte: Mitte Juni und Mitte September ziehen die Schafe und Ziegen über die Jöcher. Die Termine können witterungsbedingt variieren. Weiterführende Infos unter www.transhumanz.eu.

Venezianer Säge, Mühle und Stadel (Foto Daniela Brugger)

Idealer Zwischenstopp im Dorfzentrum

nur 3 Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt.

Unser Restaurant mit Bistro ist am Fuße der Churburg in Schluderns gelegen, direkt am Kirchplatz, neben der neu renovierten Kirche zur Hl. Katharina.

Großzügige Terrasse samt Kinderspielplatz!

Wir bieten saisonal angehauchter Südtiroler Küche mit durchgehend geöffnetes Bistro mit: Pizza, verschiedene Imbisse große Auswahl von selbstgemachten Kuchen und eigener Eisdiele!

Kunst
Kultur
Gastronomie
Wasser
Tradition

www.partschins.com

Foto: Forrer Valentine

Das Schreibmaschinenmuseum PETER MITTERHOFER

Über die Vorfahren des Computers: Wie es das Schicksal vieler großer Erfinder war, hat auch der Erfinder der Schreibmaschine, Peter Mitterhofer aus Partschins bei Meran erst posthum Anerkennung für sein Werk erhalten. Ein weltweit einzigartiges Museum erinnert heute an ihn.

Ein vollkommen modernes Technikmuseum in einer kleinen 3000-Seelen-Gemeinde, inmitten von einem alten historischen Dorfkern zu bauen, war nicht einfach. Zahlreiche Kritiken von Seiten der Bevölkerung waren an der Tagesordnung, als zu Beginn der 90er Jahre mit dem Bau des Museums begonnen wurde. So wie damals Peter Mitterhofer mit seinen Zeitgenossen gehadert hatte, so wie der Erfinder im Ort auf Unverständnis gestoßen war, so wurde auch das Museum, mit dem das verkannte Genie doch noch zu Ruhm und Ehre gelangen sollte, mit Widerwillen

betrachtet. Inzwischen ist das Mehrzweckgebäude, das neben dem Museum auch die öffentliche Bibliothek, das Musikprobelokal und den Sanitätsstützpunkt beherbergt, vom Großteil der Bevölkerung akzeptiert. Wer das Museum auch von innen gesehen hat, ist schlichtweg begeistert. Dass das Museum südtirolweit noch wenig Beachtung findet, liegt wohl zum Teil daran, dass man in dem kleinen Örtchen Partschins niemals ein Museum von diesen Ausmaßen erwartet und dementsprechend verschieden Werbebotschaften im Sand verlaufen. Mit über 1500 Schreibmaschinen kann das

nach Peter Mitterhofer benannte Schreibmaschinenmuseum zu Recht Anspruch auf die Bezeichnung "Weltweit größtes Schreibmaschinenmuseum" erheben. Die ausgestellten Exemplare, die der gebürtige Meraner Schreibmaschinensammler Kurt Ryba seit vielen Jahren aus allen Erdteilen gesammelt und 1993 der Gemeinde Partschins als "unveräußerliches Kulturgut" vermacht hat, sind auf 3 Stockwerke verteilt ausgestellt und versuchen, dem Besucher ein Bild der Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine zu vermitteln. Ein Kubus, in dessen Innerem die Entstehung der Schrift erzählt wird, bildet eine Art "Schleuse", durch die hindurch man zum Beginn des Rundganges gelangt. Kinderschreibmaschinen, Musiknotenschreibmaschinen, Blindenschreibmaschinen, Reiseschreibmaschinen, kleine und große, schwarze, graue und bunte Schreibmaschinen, chinesische und japanische, hebräische und russische Schreibmaschinen, dies sind nur einige der vielen Exemplare, die Einblick in die über 120 Jahre dauernde Entwicklung der Schreibmaschine vom mechanischen Mitterhofschen „Schreibapparat“ aus dem Jahre 1864 bis hin zu den ersten PC's des Internetzeitalters, geben. Wer sich für Kriegsgeschichte interessiert, ist hier goldrichtig und kann dem Geheimnis der Enigma, der wohl berühmtesten Chiffriermaschine aller Zeiten, auf die Spur gehen. In einem eigenen Diorama wurde ein Büro der 50er Jahre nachgestellt, wobei sozialgeschichtliche Aspekte das Entstehen des Berufes und des daran haftenden Klischees der Sekretärin aufzeigen und zugleich klären, warum die Schreibmaschine enorme „Startprobleme“ hatte und lange Zeit gegen sie angekämpft wurde. An diesem Kampf war wohl auch Peter Mitterhofer gescheitert, der, in seinem Vertrauen in die Obrigkeit, mit seinen Schreibmaschinen 2 mal zu Fuß zu Kaiser Franz Joseph I. nach Wien gewandert ist, und dort kein Gehör gefunden hat. Dass Mitterhofer nicht den Unternehmergeist der Amerikaner besaß, die einige Jahre später die Erfindung einem Industriellen - und nicht einem „Politiker“ - gezeigt haben, und somit die Lawine der Schreibmaschinenproduktion losgelöst haben, mag wohl auch dazu beigetragen haben, dass er mit seiner Erfindung Zeit seines Lebens unbe-

achtet blieb. Heute besteht kein Zweifel, dass Mitterhofer seiner Zeit um Jahrzehnte voraus war, aber dass die Entwicklung der Schreibmaschine die Gesellschaft so nachhaltig beeinflussen sollte, hätte wohl auch er sich nicht träumen lassen.

Einen Besuch im Schreibmaschinenmuseum sollte sich kein Südtirol-Urlauber entgehen lassen und kann ihn wohl nur mehr durch eine Wanderung zum berühmten Partschinser Wasserfall krönen. 

»Mit über 1500 Schreibmaschinen kann das Schreibmaschinenmuseum zu Recht Anspruch auf die Bezeichnung "Weltweit größtes Schreibmaschinenmuseum" erheben. «

Il Museo

Costruire un museo della tecnologia assolutamente moderno in un piccolo comune di 3000 anime, nel cuore di un antico centro storico, non è stato facile. Quando, all’inizio degli anni ’90, sono iniziati i lavori di costruzione del museo, le critiche da parte della popolazione erano all’ordine del giorno. Nel frattempo, l'edificio polifunzionale, che oltre al museo ospita anche la biblioteca pubblica, la sala prove musicale e la sede del servizio di pronto soccorso, è stato accettato dalla maggior parte della popolazione.

SONDERAUSSTELLUNG 22.05.-31.10.26

TYPING TOYS

Kinderschreibmaschinen und anderes Blechspielzeug aus vergangenen Zeiten.

Schreibmaschinenmuseum

Peter Mitterhofer

PARTSCHINS

Von der Hobelbank zum iPad

„Heute würde Peter Mitterhofer vermutlich ein Start-Up im NOI-TECH-Park in der Bozner Industriezone gründen, während er vor 150 Jahren mit seiner bahnbrechenden Erfindung, der Schreibmaschine, nirgends Gehör fand.“ So beschrieb der Südtiroler Kulturlandesrat Philipp Achammer den Partschinser Erfinder jüngst während der Feier zu seinem 200. Geburtstag.

PC’s und digitale Technologien sind heute allgegenwärtig und durchdringen jeglichen Berufszweig, auch jenen der Handwerker. War es bittere Ironie des Schicksals dass ausgerechnet ein Handwerker – der Tischlermeister Peter Mitterhofer – mit seiner Erfindung der Schreibmaschine vor 150 Jahren den Grundstein hierfür legte und nichts als Hohn und Spott erntete?

„Peter Innerhofer von Partschins, ein schlichter Zimmermann hat eine Schreibmaschine, welche die Bewunderung des Besuchers in hohem Grade erregt und nach dem Urtheile vieler eine weittragende Zukunft für sich hat, erfunden. Jetzt fehlt nur noch eine Denkmaschine, die mit der Schreibmaschine in Verbindung gebracht werden kann, und wir haben keine Schulen mehr nöthig“. So schrieben im Dezember 1867 die „Innsbrucker Nachrichten“, nichts ahnend wie nahe der Realität diese ironisch-abwertende Aussage in ferner Zukunft – aktuell durch die Diskussion um künstliche Intelligenz und ChatGPT - sein würde. In Partschins selbst, wo Mitterhofer durch seine Gasthausauftritte mit seinen selbstgebauten Instrumenten stets als Sonderling galt, hat er ebenso wenig Anerkennung für seine Erfindung erhalten. Auch am Kaiserlichen Hof in Wien, wo er sich zwischen 1866 und 1869 zweimal hinbegibt, um seine Erfindung zu präsentieren, wird Mitterhofer letztendlich enttäuscht. Sich selbst bezeichnet er in seinem Gesuch um finanzielle Unterstützung an Kaiser

Franz Josef I als „nur ein Zimmermann von Profession“, im Schreiben der Kabinettskanzlei an den Kaiser persönlich wird Mitterhofer als „ein so schlichter Tiroler“ bezeichnet, weshalb seine Erfindung von „besonderem Interesse“ wäre, und deshalb eine „Subvention im Betrage von 200 fl. zu bewilligen wäre, welche zugleich als eine Anerkennung seines mühsamen und unverdrossenen Strebens zu gelten hätte.“ 3 Jahre später bezeichnet sich Mitterhofer in seinem 2. Gesuch an den Kaiser als „Bauer aus Partschins bei Meran in Tirol“, betont dabei seinen „Stolz“ auf diesen „Apparat“, den er als „schlichter Tiroler Landmann“ erfunden hätte. Im neuerlichen Schreiben der Kabinettskanzlei an den Kaiser mit Empfehlung, Mitterhofer die Schreibmaschine abzukaufen, wird diese zwar nicht als produktionstauglich eingestuft, auf jeden Fall aber als „Beweis des beharrlichen Denkens und der weit über das Niveau seines Standes hinausgehenden construktiven Geistesarbeit dieses einfachen Mannes“ gesehen. Auch die Polizeidirektion, welche die Subvention an Mitterhofer ausbezahlt, bezeichnet seine Erfindung als „Resultat, welches der schlichte, aller Vorbildung entbehrende Landmann durch richtige Kombination und staunenswerte Ausdauer erzielt hat, anerkennenswert“ und empfiehlt das Modell in die Sammlung einer technischen Lehranstalt zu geben, um den Schülern zu zeigen, „wie weit es der denkende und fleißige Mensch bringen kann“. ▸

»Heute würde Peter Mitterhofer vermutlich ein Start-Up im NOI-TECH-Park gründen«

150 anni fa

I PC e le tecnologie digitali sono oggi onnipresenti e permeano ogni settore professionale, compreso quello degli artigiani. È stata forse un’amara ironia del destino che proprio un artigiano – il maestro falegname Peter Mitterhofer – abbia gettato le basi di tutto questo 150 anni fa con la sua invenzione della macchina da scrivere, raccogliendo però solo scherno e derisione?

Leicht. Genussvoll. Südtiroler

Sommermomente.

Warme Abende, gute Gespräche und ehrlicher Genuss: Im Hotel BOTANGO treffen entspannte Sommerstimmung, feine Küche und ofenfrische Pizza aufeinander. Im Restaurant THEDL und in der Pizzeria SEM wird jeder Abend zum kleinen Urlaubsmoment.

Ehrlich. Frisch. Saisonal. Unvergesslich gut.

▸ Das Bild, das hier von Peter Mitterhofer oder auch ganz allgemein von einem Handwerker gegeben wird, ist das eines einfachen, „schlichten“ Menschen, der keine allgemeine Bildung hat, es aber durch Fleiß weit bringen kann! Handwerker galten damals wohl nicht als besonders intelligente, durch eigenes kreatives Denken der Innovation fähiger Menschen, denn dass Mitterhofer die Erfindung der Schreibmaschine geglückt war, wird mit seiner besonderen, - wie die Kabinettskanzlei an den Kaiser schreibt - „weit über das Niveau seines Standes hinausgehenden“ Denkweise erklärt, für welche in nicht unerheblichem Maß seine Beharrlichkeit, Fleiß und Ausdauer verantwortlich wären. Dass man den praktischen Gebrauch der Schreibmaschine jedoch als negativ bewertet und mit dem Ankauf der Schreibmaschine – welche dann in einer Schublade landet - lediglich Mitterhofers „Fleiß“ und seine „Beharrlichkeit“ belohnen will, zeigt, dass man den Handwerker Mitterhofer doch in seine standesgemäßen geistigen Schranken weist und seine innovativ-vorausdenkende und zukunftsweisende Genialität nicht erkennt, oder nicht erkennen will. Nicht immer hohes Ansehen scheint das Handwerk im antiken Griechenland, in einer Beschreibung des Xenophon zu haben, in der die Arbeit im Inneren eines Raumes einer „Verweichlichung“, bzw. „Verweiblichung“ und dementsprechend mit einer körperlichen Untauglichkeit und Schwäche gleichgesetzt wird. Durch den spätmittelalterlichen Zusammenschluss

der Handwerker in Zünfte und den zunehmenden Spezialisierungen erhält das Handwerk neuen Aufschwung. Trotz der qualitativen Aufwertung durch die Pflicht der Meisterprüfung und der Walz hatte das Handwerk jedoch politisch selten dasselbe Gewicht wie beispielsweise Kaufleute oder Grundbesitzer.

Ausgehend von der französischen Revolution wurden die teils strengen Regelungen der Zünfte im 19. Jahrhundert gelockert und das Handwerk zunehmend zu einem frei auszuübenden, jedem zugänglichen Gewerbe. Der Meisterbrief als Garant für die Qualität der geleisteten Arbeit war nicht mehr Pflicht und wird im Laufe des 20. Jahrhunderts immer wieder eingeführt und abgeschafft.

Peter Mitterhofer als Handwerker der k.u.k. Monarchie befolgt die dort noch lange vorherrschenden Regeln der Zünfte und begibt sich auf eine mehrjährige Wanderschaft als Wandergeselle, von der er nicht nur reich an Erfahrungen in allen Lebensbereichen zurück in sein Heimatdorf Partschins kommt: durch das Kennenlernen und Beobachten städtischer Ballungsräume, durch das Erleben der Nöte und Schwierigkeiten, die mit verschiedenen Berufen, allen voran jenen der Kanzleibeamten und Schreiber, einhergehen, wird Mitterhofers Kreativität angeregt, nach Lösungen zu suchen, welche er dann letztendlich nicht nur im Geiste, sondern durch sein handwerkliches Geschick in die Realität umsetzt und uns noch heute damit fasziniert. 

Peter Mitterhofer

IT

L'immagine che qui viene data di Peter Mitterhofer, o più in generale di un artigiano, è quella di una persona semplice e «modesta», priva di istruzione generale, ma capace di fare strada grazie alla propria diligenza! All’epoca gli artigiani non erano probabilmente considerati persone particolarmente intelligenti, capaci di innovazione grazie al proprio pensiero creativo, poiché il successo di Mitterhofer nell’invenzione della macchina da scrivere viene spiegato con il suo modo di pensare particolare, che – come scrive la Cancelleria di Gabinetto all’Imperatore – «va ben oltre il livello della sua classe sociale», e che sarebbe in misura non trascurabile dovuto alla sua tenacia, diligenza e perseveranza.

Mitten im historischen Dorfkern, nahe der Pfarrkirche gelegen, befindet sich das Schreibmaschinenmuseum. Es wurde von der Gemeinde Partschins zum Gedenken an ihren größten Sohn, den Schreibmaschinenerfinder Peter Mitterhofer errichtet. Mit über 2000 Objekten beinhaltet es eine der weltweit größten Sammlungen an historischen Schreibmaschinen.

MEHRTAGESFAHRTEN:

22.06. – 26.06.2026

01.07. – 09.07.2026 Bordeaux

12.07. – 26.07.2026

13.08. – 18.08.2026

24.08. – 29.08.2026

Linsenblüte in Umbrien

Nordkap & die Lofoten

31.07. – 02.08.2026 Mont Blanc & Aosta

Blumenteppich in Brüssel

Nordseezauber & Heideglück

10.09. – 13.09.2026 Goldenpass & Genfersee

17.09. – 20.09.2026 Wien auf Sissis Spuren

24.09. – 27.09.2026

Ljubljana & Zagreb

27.09. – 29.09.2026 Cinque Terre

02.10. – 04.10.2026 Glacier Express

10.10. – 11.10.2026 Unterwegs beim Bergdoktor! 14.10. – 17.10.2026 Die Mosel

14.10 – 18.10.2026 Amalfitanische Küste

18.10. – 23.10.2026 Mandarinenernte in Dalmatien

25.10. – 29.10.2026

Frauenreise in den Marken 02.11. – 05.11.2026

Trü�felsuche in Istrien

04.11. – 07.11.2026 Städtetrip Paris

05.11. – 08.11.2026 Côte d‘ Azur

08.11. – 12.11.2026

08.11. – 13.11.2026

13.11. – 15.11.2026

11.01.-25.01.2027

Inklusive Transfer!

Wellness in Portorož

Sardinien – Costa Smeralda bis Alghero

Volksfest der Oberkrainer in Bled TAGESFAHRTEN:

13.06.2026

18.07.2026

25.07.2026

01.08.2026

02.08.2026

08.08.2026

16.08.2026

23.08.2026

FLUGREISEN:

11.09. – 18.09.2026

06.11. – 13.11.2026

13.11. – 25.11.2026

05.12. – 08.12.2026

„Pretty Woman“ das Musical in Füssen

Mantua

„La Bohème“ in der Arena Verona

Gardaland

Bernina Express

Nostalgiezug Davos

Königssee

Großglockner

Grünes Juwel Korfu

Erde, Sonne, Zypern – Landwirtscha�t hautnah

Naturparadies Costa Rica

London im Advent

Veranstaltungen

im Vinschgau

Der Sommer im Vinschgau ist geprägt von einer lebendigen Mischung aus Tradition, Musik und regionaler Kultur. Zahlreiche Veranstaltungen finden in den Dörfern und historischen Gebäuden statt und verbinden gelebtes Brauchtum mit modernen Kulturformaten. Darunter sind traditionelle Feste, Festivals und zeitgenössische Veranstaltungen wie Märkte und regionale Genussfeste rund um lokale Produkte. So entsteht alljährlich ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, das Kultur, Geschichte und regionale Lebensart auf besondere Weise verbindet. Eine Auswahl davon haben wir für Sie zusammengestellt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Zusammengestellt von Ludwig Fabi

JUNI

Trafoi

Fr., 26.06.2026

STELVIO NIGHT

Am 26. Juni 2026 wird die legendäre Stilfserjoch Straße in der ersten Nachthälfte ab 20 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt sein und sich ganz den Radfahrern und Fußgängern öffnen! Magisch anmutend werden die letzten 7 Kilometer von der Franzenshöhe bis zur Passhöhe in indirektem Licht getaucht, um den Besuchenden den Weg auf 2.757 Meter zu weisen. Aperitif im Hotel Bella Vista, eine stärkende Suppe im Berggasthof Franzenshöhe und eine gesellige Pasta-Party im Alpengasthof Tibet ist in der Teilnahmegebühr inkludiert. www.nationalpark-stelvio.it

Martelltal

Sa., 27.06. – So.,12.07.26

MARTELLER ERDBEERTAGE

Martell sieht rot: Das Martelltal steht wieder ganz im Zeichen der Erdbeere. Im Rahmen der „Marteller Erdbeertage“ können in verschiedenen Betrieben des Tales kulinarische Köstlichkeiten rund um die Erdbeere genossen werden. Alles dreht sich dabei um die kleine, süße, rote Frucht. Während der gesamten Erdbeertage erwartet Sie ein interessantes Rahmenprogramm, Höhepunkt ist das Südtiroler Erdbeerfest am 28.06.2026 www.martell.it

JULI

Trafoi

Sa., 04.07.2026 – Mo., 06.07.2026 HERBATIO - ALTES WISSEN NEU ENTDECKEN

Das einzigartige Südtiroler Kräuterfest mit folgenden Highlights: Kräuter-Workshops mit internationalen Referenten: Vorträge zur Volksheilkunde und Phytotherapie; Geführte Erlebniswanderungen zum

Thema Kräuter; Kräutermarkt mit lokalen Produzenten; Herbatio-Küche in Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten; Herbatio-Hexenkessel; Abendliches Sonnenwendritual. Tickets sind online erhältlich: www.herbatio.com

Schloss Kastelbell

Mi., 01.07.26 um 20.30 Uhr KONZERT MIT DEM ENSEMBLE „SCHNEEBERGER & BAKANIC QUARTETT“

In Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen der KLANGfeste Schloss Runkelstein 2026.

Schlanders/Kulturhaus

Fr., 3.07.26 um 19.30 Uhr SWISS ARMED FORCES BRASS BAND

Mals – Bunker 23 in Tartsch

Do., 09.07.26 von 18.30 bis 23.00 Uhr OASIS X BUNKER23OUT OF CONTROL DNB (BE) Liquid Drum and Bass, www.basis.com

Burgeis/Kloster Marienberg

Sa., 12.07.26 um 20.30 Uhr

STREICHERAKADEMIE BOZEN UND STUTTGARTER KAMMERCHOR

Streichersinfonie Nr. 9 in c-Moll/C-Dur

Te Deum MWV B15 für Chor a cappella und Orgel Psalm Kantate „Nicht nur im Namen des Herrn“ Choralkantate „Verleih uns Frieden“ www.musica-viva.vinschgau.org

Schlandersburg

Di., 28.07.26 um 20.30 Uhr "MARC PERIN & CROSSING STRINGS"

Erlebt den Südtiroler FingerstyleGitarristen Marc Perin, bekannt durch „Tony und die Freiheit“. Dazu bringt das Crossover-Duo Crossing Strings mit ihrem Debütalbum "Intersections" frischen Wind auf die Bühnen Europas. Freut euch auf Melodien, Percussion und einzigartige Arrangements!

ORGELKUNST FESTIVAL DER INTERNATIONALEN ORGELAKADEMIE VINSCHGAU-MERAN

Burgeis/Kloster Marienberg

So., 12.07.26 um 10.30 Uhr VOKALENSEMBLE MARIENBERG

Goldrain

So., 12.07.26 um 18.00 Uhr mit Lukas Punter und Fabio Rigali ORGELWANDERUNG VON SCHLOSS GOLDRAIN NACH TISS

Agums, Alte Pfarrkirche St. Georg

Mo., 13.07.26 um 20.00 Uhr in

ORGEL - SUSANNA SOFFIANTINI

Partschins – Pfarrkirche

Di., 14.07.26 um 20.00 Uhr

ORGEL – SUSANNE Z' GRAGGEN

Mals/Tartscher Bühel St. Veith

Mi., 15.07.26 um 20.00 Uhr

PHILIPP LAMPRECHT – STROHFIEDEL

MARIAN POLIN – ORGELPOSITIV

Laas/Pfarrkirche

Do., 16.07.26 um 20.00 Uhr

ORGEL - MARTIN RABENSTEINER

Stilfs/Pfarrkirche

Fr., 17.07.26 um 20.00 Uhr

ORGEL - SIMONE VEBBER

Naturns Pfarrkirche

Sa., 18.07.26 um 20.00 Uhr

ORGEL - MAXIMILIAN HALLER

Schloss Kastelbell

Mi., 22.07.26 um 20.30 Uhr

KONZERT MIT DEM ENSEMBLE „TITLÀ“

Stilfs

Fr., 24.07. – 26.07.2026 STILZ FESTIVAL

Programm: Musik, Tanz, Performance, Theater, Erzählwanderungen, Kulinarik zum Thema 2026: „Vision – Wo wollen wir hin?“ www.venosta.net

Schloss Kastelbell

Mi., 29.07.26 um 20.30 Uhr KONZERT MIT DEM ENSEMBLE „ATHESIS“

Glurns

Fr., 31.07.26 ab 18.00 Uhr MOUNTAINSTORY BERGFILMFESTIVAL

Das Bergfilmfestival geht in die zweite Runde! Nach dem großartigen Auftakt 2025 erwartet dich erneut ein Abend voller eindrucksvoller Bergfilme, packender Geschichten und ein spannendes Rahmenprogramm.

AUGUST

Laas

Sa.,01.08. bis So., 02.08.2026 MARMOR & MARILLEN

Das Dorf Laas ist bekannt für seinen Marmorsteinbruch, das Künstler und Studenten aus vielen Ländern anzieht. Es ist aber auch für seine Bioprodukte wie Obst und Gemüse und vor allem seinen saftigen Marillen (Aprikosen) bekannt. Das Marmordorf vereint beides auf dem "Marmor&Marillen" Fest, mit buntem Markttreiben, Genussstände, Live-Musik, Kinderprogramm und wo Künstler und Bildhauer ihre Werke ausstellen. www.laas.it

Schlandersburg

Di. 04. 08.2026 Beginn: 20.30 Uhr "KONZERT MIT DER GRUPPE MAX-VOKAL AUS MÜNCHEN"

Unter der Leitung von Gerald Häußler interpretiert der Chor geistliche Musik vom Barock bis zur Moderne. Mit seinem transparenten Klang und sorgfältigem stilistischem Feingefühl gestaltet das Ensemble regelmäßig Gottesdienste und Konzerte. MaxVokal steht für musikalische Präzision, liturgische Sensibilität und eine lebendige Chorkultur.

Naturns

Immer dienstags und freitags um 21 Uhr vom 4. bis zum 21. August 2026! INTERNATIONALER HUMORSOMMER : MIMISCHE ARTISTIK, SATIRE, MUSIK UND SÜFFISANTE COMEDY VOM FEINSTEN.

Internationale Künstler: Komiker, Kabarettisten, Clowns, Musiker, Zauberer... tauchen seit 2000 die Naturnser Freilichtarena in eine berauschende Kulisse für allerlei Schabernack und Gelächter, Frohsinn und Hintersinn!

NATURNSER KINDERLACHEN

An drei Mittwoch-Nachmittagen ertönt in der Freilichtarena Kinderlachen. Ideal für kleine Komödianten ab 4 Jahre immer mittwochs um 17.30 Uhr (Dauer ca. 1 Stunde)

PRAD

Sa., 08.08.2026

COUNTRYFEST IN PRAD

Südtirolweit das einzige Countryfest mit Countrymusik und typischer Kost in einer authentischen Westernstadt. Unterhaltung für die ganze Familie mit Wild-West-Essen, Ponyreiten, Tomahawkwerfen, Kutschenrundfahrten und viele andere Highlights! https://www.facebook.com/ countryfestprad

Mals/Tartscher Bühel

So., 09.08. um 17.00 Uhr VOXACORD

Ploner Maria, Sopran - Johanna Kostner, Alt, Samuel Runggaldier, Tenor - Elia Salcher, Bass, Werke von William Byrd, Randall Thompson, Porkell Sigurbjörnsson, G.P. da Palestrina, Luigi Molfino, Felix Mendelssohn, C. Hubert Parry

Schlandersburg

Di., 11.08.2026 um 20.30 Uhr "SOMMERNACHTSZAUBER MIT DEM DUO MARGOT"

Margot ist das musikalische Duo der Sängerin und Performerin Daniela Adami und des Cellisten Giordano Pegoraro. In ihrer Zusammenarbeit verbinden sie die Wärme des Cellos mit einer klaren, erzählerischen Stimme und schaffen so einen kammermusikalischen Klangraum, der zwischen Poesie, Minimalismus und emotionaler Tiefe schwebt.

Schloss Kastelbell

Mi. 12.08.26 um 20.30 Uhr KONZERT MIT DEM ENSEMBLE „WINDKRAFT“

Di., 19.08.26 um 20.30 UHR KONZERT MIT DEM GITARRENDUO ANDREAS UNTERHOLZNER & RAPHAEL GAMPER

Die beiden Gitarristen verbinden klassische Gitarrenklänge mit Einflüssen aus aller Welt. Ihre Musik lebt von eigenen Kompositionen und freier Improvisation.

Schloss Kastelbell

Fr., 28.08.26 um 20.30 UHR KONZERT MIT DEM STREICHQUARTETT „AMARIDA“

Konzert mit dem Streichquartett „Amarida“ und der jungen Flötistin

Chantal Ramona VeitDas klassische Programm des Ensembles umfasst Werke von Antonio Vivaldi, Joseph Haydn, Wolfgang A. Mozart sowie Arthur Foote.

Schlanders – BASIS

Do., 13.08. von 18.30 bis 23.00 Uhr OASIS FILM „MENSCH, MSCH“ UND MUSIC „INTIMSPRAY“ MIT MATTHIAS SCHÖNWEGER

Matthias Schönweger, alias „msch“: Künstler, Störenfried, Grenzgänger seit den 1970ern. „Mensch, msch!“ geht mitten rein in sein Schaffen und stellt die Frage: Wo endet Schönweger, wo beginnt „msch“?

Schlandersburg

Di., 18.08.2026 um 20.30 Uhr MUSIKABEND MIT DER FLÖTISTIN CHANTAL RAMONA VEIT UND DEM PIANISTEN ANDREAS BENEDIKTER"

Kammermusik voller Energie, Präzision und feiner Klangfarben. Veit, eine mehrfach ausgezeichnete junge Virtuosin an Querflöte und Piccolo, verbindet technische Brillanz mit bemerkenswerter Ausdruckskraft. Gemeinsam gestalten sie abwechslungsreiche Programme von Vivaldi bis zur Moderne und verwandeln jeden Konzertabend in ein intensives, lebendiges Musikerlebnis.

Schlandersburg

Di., 25. 08.2026 um 20.30 Uhr KONZERT MIT DEN GESCHWISTER HINTNER

Die Geschwister Hintner aus Pichl/ Gsies sind ein vierstimmiges Geschwisterensemble aus dem Gsiesertal, das sich durch eine warme, unverstärkte Klangästhetik und eine große stilistische Offenheit auszeichnet. Seit ihrer Kindheit musizieren Lisa, Sarah, Johanna und Magdalena Hintner gemeinsam und verbinden traditionelle Elemente aus dem Alpenraum mit dialektgefärbten Popliedern aus eigener Feder. Ihre Musik verstehen sie als Sprachrohr für das, was sie bewegt – persönlich gesellschaftlich und poetisch zugleich. www.schlandersburg.it

Schluderns

Fr., 21.08 bis So., 23.08.2026

SÜDTIROLER RITTERSPIELE

Die Südtiroler Ritterspiele sind ein beeindruckendes Mittelalterfest, das jedes Jahr in der malerischen Kulisse von Schluderns in Südtirol stattfindet. Wenn du dich für mittelalterliche Ritterkämpfe und ein buntes Rahmenprogramm interessierst, solltest du dieses einzigartige Fest auf keinen Fall verpassen!

www.ritterspiele.it

SEPTEMBER

Schlanders/BASIS

Fr.,04.09.26 18:30 bis 23.30 Uhr FROM DUSK TILL DAWN (FILM) + TITO & TARANTULA LIVE (USA) www.bass.space

Glurns

Fr.,04.09. um 20.00 Uhr MÜNCHENER FREIHEIT

Ein Abend voller Klassiker wartet auf dich! Die Münchener Freiheit bringt mit ihren größten Hits die perfekte Mischung aus Nostalgie, Gefühl und echter Konzertstimmung auf die Bühne. Sing mit, genieß die Atmosphäre und erlebe einen Abend, der dir noch lange in Erinnerung bleibt. www.venosta-festival.com

Schlandersburg

Sa., 05.09.26 um 18.00 Uhr DIGESTIVO - CROSSOVERKAPELLE

Klassisch - Modern - Leicht verdaulich 9 Bläser, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug

Schloss Goldrain

So., 06.09.26 OU JODELFEST www.schloss-goldrain.com

Glurns

Sa., 05.09 bis So.,20.09.26 VINSCHGER PALABIRA TAGE

Diese Veranstaltung ist eine kulturelle und kulinarische Auseinandersetzung mit der seltenen Vinschger Palabirne. www. glurns.eu

Schlanders/Kulturhaus

Sa., 26.09.26 um 19.30 Uhr ATHESIS ENSEMBLE

J. Haydn Konzert Nr. 1 für Violoncello und Orchester in C-DUR C.A Shaw (*1982) The Evergreen J .Haydn Sinfonia Nr. 49 in f-Moll “La passione” http://www.musicaviva-vinschgau.org

Schloss Kastelbell

S0., 06.09. bis einschließlich Sa., 31.10.26 Herbstausstellung

Die diesjährige Herbstausstellung findet in der Zeit vom 06.09. bis einschließlich 31.10.2026 statt und ist dem wohl bedeutendsten Maler Südtirols des 20. Jahrhunderts gewidmet: Karl Plattner (1919-1986). Anlass dieser umfangreichen und zugleich einmaligen Ausstellung mit dem Titel „Karussell des Lebens –Giostra della vita“ ist der 40. Todestag des Künstlers. Zentrales Thema dieser gemeinsam von Dr. Eva Gratl, Dr. Ursula Schnitzer und Alessandro Casciaro kuratierten Ausstellung ist das öffentliche Werk Plattners. Einige von Plattners Bildern werden auf Schloss Kastelbell zum ersten Mal öffentlich ausgestellt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr; sonn- und feiertags von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Montag Ruhetag, ausgenommenFeiertage. www.schloss-kastelbell.com

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