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Josefina - Haare aus Stahl

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FormatOst Leseprobe

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richard lehner

ein ben nle e i l i fam zirkus im


«Meine Mutter wird jemand finden, der ein Buch mit unserer Lebensgeschichte schreibt. EISENTÜR UND TÜR ZUR FREIHEIT wird es heissen.» Aus: Aglaja Veteranyi: Warum das Kind in der Polenta kocht. Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 1999


© 2019 Verlag FormatOst, CH-9103 Schwellbrunn Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Radio und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, ­elektronische ­D atenträger, auch auszugsweiser Nachdruck sind vorbehalten. Gestaltung: Janine Durot Herstellung: Verlagshaus Schwellbrunn Gesetzt in Janson Text LT Std, ITC Avant Garde Gothik Std Condensed und Aachen Std Gedruckt auf Lessebo Smooth natural, 120 g/m² ISBN 978-3-03895-006-6 www.verlagshaus-schwellbrunn.ch

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Programm Hereinspaziert, hochverehrtes Publikum!

Lesen und sehen Sie die glamouröse, aber auch tragische Lebensgeschichte der rumänischen Zirkusartistin Josefina Tanasa und ihrer Familie. Die Geschichte beginnt mit der Flucht durch den Eisernen Vorhang in den Westen, führt zurück in die Kindheit von Josefina, wo sie mit ihrem Bru­ der Petru erste Erfahrungen als Zirkusartistin sammelt, den Kosmonau­ ten Yuri Gagarin trifft, den ungarischen Clown Alexandru Veteranyi, alias Tandarica, kennenlernt, ihn heiratet und mit ihm die später als Schriftstellerin berühmte Tochter Aglaja bekommt, bevor die Familie dann als erste Station im Westen zum Circus Knie gelangt und von der Schweiz aus die grossen Zirkusse der Welt erobert. In diesem Buch wird geliebt, gehasst, gejubelt und gestorben. Schicksalshafte Ereignisse haben sich für Josefina und ihre Familie über die Jahrzehnte zu einem verblüffen­ den Lebenslauf zusammengefügt. In Nebenrollen begegnen Sie Charlie Chaplin, Fürstin Grace von Monaco, Sophia Loren und Pelé. Vorhang auf!

1 Die Flucht 9 .

2 Der Diebstahl 19

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3 Im Zirkus 25

.

4 Mit Schokolade 35

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5 Der Höhenflug 73

.

6 Die Familie 83

.

7 In Afrika 123

.

8 Die Trennung 129

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9 Der Unfall 137

.

10 Das Finale 143 Quellen, Literatur, Bildnachweis 148 Dank 151 Auszug aus der Hausordnung eines Wanderzirkus 152


1 Die Flucht Am 29. Oktober des Jahres 1966, einem Samstag, sass Josefina Tanasa mit ihrem Ehemann Tandarica Veteranyi, ihrer gemeinsamen Tochter Mo­ nica, die später als Aglaja bekannt wurde, ihrer Stieftochter Anduza und ihrer Schwester Reta Tanasa angeschnallt an Bord einer britischen Vickers Viscount 837 Propellermaschine der Austrian Airlines auf dem Rollfeld des Flughafens Letisko in Bratislava. Was Josefina in diesem Moment ver­ spürte, war nackte Angst. Denn Josefina wusste, dass es nun kein Zurück mehr gab. Sie und ihre Familie waren auf der Flucht vor der kommunis­ tischen Diktatur in ihrem Heimatland Rumänien. Orthodoxe Gebete vor sich hin murmelnd, hörte Josefina das Starten der Rotoren der Propel­ lermaschine, bereit, durch den Eisernen Vorhang in den Westen zu gelan­ gen. Bratislava und die österreichische Hauptstadt Wien liegen nur knapp 55 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt. Im Jahr 1966 waren dies Welten. Bratislava war die Hauptstadt des Teilstaates Slowakei der damali­ gen Tschechoslowakei und war auf der Seite jener Oststaaten, die sich im so genannten Kalten Krieg mit dem Westen befanden, getrennt durch den Eisernen Vorhang. Eine befristete Ausreise war den Menschen des Ost­ blocks nur mit einer Spezialbewilligung möglich. Vor diesem Hintergrund war es für die rumänische Artistenfamilie Veteranyi-Tanasa eigentlich un­ möglich, in den Westen überzusiedeln. Und doch sollte Bratislava für die Familie zum Tor in den Westen werden – oder wie es Aglaja Veteranyi Jahrzehnte später, im Jahr 1999, in ihrem Roman «Warum das Kind in der Polenta kocht» formulierte: «Eisentür und Tor zur Freiheit». 1966 war ein Jahr zwischen Stagnation und Umbruch. Weltpolitische Konflikte wie der Vietnamkrieg eskalierten, ohne dass Lösungen gefun­

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den werden konnten. Die Jugend diesseits und jenseits des Atlantiks lehnte sich gegen die Ideale ihrer Eltern auf und suchte die offene Auseinander­ setzung mit Staat und Gesellschaft. Auch wenn der Prager Frühling von 1968 mit dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts als negativem Höhepunkt noch weit entfernt war, empfanden viele die ersten Anzeichen des Aufbegehrens als unerhörte Anmassung. Der Ökonom Ota Sik hielt am 4. Juni 1966 am 13. Parteitag der Kommunistischen Partei eine program­ matische Rede, in der er die Einführung von Marktmechanismen und mehr Eigeninitiative fordert, um die ineffiziente Wirtschaft zu beleben. Im Mai 1966 absolvierte die Schweizer Band Les Sauterelles, in ihren Anfängen auch bekannt als The Swiss Beatles, eine bejubelte Tour durch die Tschecho­ slowakei. Die 1966er-Besetzung bestand aus Toni Vescoli, Bruno Merz, Heinz Ernst und Düde Dürst. Der Drummer Düde Dürst erinnert sich: «Wir waren als Begleitband von Jodelkönig Peter Hinnen engagiert. Be­ reits an der Grenze zur Tschechoslowakei gab es Ärger. Mit unseren langen Haaren waren wir den Zöllnern ein Dorn im Auge, was bedeutete, dass wir und unser Tourbus sehr genau kontrolliert wurden. Im Land selbst konn­ ten wir uns relativ frei bewegen, jedoch sahen wir überall viele Polizisten. In Prag traten wir im Music Club Luzerna auf, den es heute noch gibt. 800 Menschen füllten den Saal bis auf den letzten Platz. Durch die Begegnun­ gen mit Leuten aus dem Publikum lernten wir die Untergrund-Szene der Tschechoslowakei kennen. In diesen Lokalen erzählten uns die Leute, wie sie sich wirklich fühlten und welche Träume sie hatten. So trafen wir Künstler, die ihre Werke unter dem Druck der kommunistischen Regie­ rung nicht veröffentlichen durften. Auch Beatmusik war bei den Behörden verpönt, die Jugend fuhr aber total darauf ab. Als Mitbringsel aus der Schweiz hatten wir Nylonstrümpfe dabei, die nicht nur bei jungen Frauen begehrt waren.» Ein Jahr nach ihrer ersten Tournee durch die Tschecho­ slowakei spielten Les Sauterelles am 14. April 1967 im Hallenstadion in Zü­ rich im Vorprogramm direkt vor den Rolling Stones. Dies und dass der kubanische Revolutionär Che Guevara bis Juli 1966 in unmittelbarer Nachbarschaft in einer Prager Wohnung lebte und die sich anbahnenden politischen Umwälzungen bekamen Josefina Tanasa und ihre Familie im Zirkus nicht mit. Sie waren so auf die Vorbereitungen ihrer Flucht fixiert, dass sie für kurze Zeit auch die Schikanen durch die Behörden in ihrer Heimat Rumänien ausblenden konnten. Als Artisten hatten die Tanasas und Veteranyis gewisse Privilegien. Diese galten allerdings nur, wenn sie sich mit den jeweiligen Zirkussen in den Ländern des Ostens aufhielten oder zu den noch seltenen Gastspielen

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in den Westen reisten. Diese Gastspiele waren für die Artistinnen und Artisten aus Osteuropa zwar eine willkommene Abwechslung zum grauen Alltag in ihren Heimatländern, zur Qual wurden sie jedoch, wenn man sich vor Augen führt, mit welchen Auflagen solche Gastspielreisen ver­ bunden waren. Josefina Tanasa erinnert sich: «Vor Gastspielen im Westen mussten wir bei der Visa-Behörde vorsprechen. Jeder von uns erhielt zu­ sammen mit dem Ausreisestempel eine Liste von Dingen, die wir mit nach Hause bringen sollten.» Nach Hause bringen hiess, dass die Artistinnen und Artisten nach ihrer Rückkehr den Beamten Haushaltsgegenstände wie etwa Kühlschränke, Pelzmäntel, Uhren und Schmuck übergeben mussten, die sie im Westen als Gegenleistung für die Erteilung der Visa für teures Westgeld gekauft hatten. Westluft schnupperten die Veteranyis bereits während eines achtmo­ natigen Gastspiels beim österreichischen Zirkus Rebernigg und bei gele­ gentlichen Auftritten mit dem Rumänischen Staatszirkus in Griechenland und Frankreich. Diese Gastspiele waren stets begleitet von Angehörigen der rumänischen Geheimpolizei Securitate. Josefina erinnert sich an die Reise mit dem Rumänischen Staatszirkus nach Moskau: «Wir Artisten wohnten in Hotelzimmern. An jeder Türe brachten die Leute vom Ge­ heimdienst Zettel an, auf dem die Namen der Personen standen, die in den Zimmern wohnten. Wir wurden rund um die Uhr auf Schritt und Tritt überwacht.» Die 1948 gegründete Securitate zählte bei ihrer Auflösung 1990 fast eine halbe Million Mitarbeiter, davon waren etwa 40 000 offiziell für den Geheimdienst tätig. Die amtliche Aufgabe des Dienstes war «der Schutz der demokratischen Errungenschaften und die Garantie der Si­ cherheit der rumänischen Volksrepublik gegen alle äusseren und inneren Feinde». Die Securitate ging während Jahrzehnten brutal gegen Men­ schen im eigenen Land und fremdländische Agenten vor. Den Repressionsmassnahmen der Securitate fielen schätzungsweise 200 000 Men­ schen zum Opfer. Eine Flucht in den Westen war also unter diesen düste­ ren Aussichten äusserst riskant. Die Person, die die Fluchtpläne im Kopf von Josefina Tanasa reifen liessen, hiess Rolf Knie senior (1921–1997). Der damalige Direktor des Schweizer Nationalcircus Knie weilte Mitte der Sechzigerjahre in der Tschechoslowakei, wo er in Bratislava im Zirkus Humberto den Clown Tandarica und seine Akrobatiknummern sah. Zum Auftritt von Tandarica gehörten auch die Darbietungen von Josefina Tanasa und ihrer Schwester Reta. Rolf Knie senior war begeistert und liess Direktor Kowanda vom Zirkus Umberto wissen: «Diese Rumänen will ich in der Schweiz haben.»

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Doch aus der rumänischen Hauptstadt Bukarest traf schon bald ein nega­ tiver Bescheid auf eine entsprechende Anfrage ein. Das Visum für ein Engagement der Familie Veteranyi-Tanasa in der Schweiz werde nur für vier Monate ausgestellt, hiess es in der Begründung der Bewilligungsbe­ hörde. Josefina Tanasa weiss noch: «Herr Rolf Knie war nicht zufrieden mit der Antwort. Der Circus Knie mache nur Verträge für eine ganze Saison, nur vier Monate kämen für ihn nicht in Frage.» Damit waren die Hoffnungen der Familie Veteranyi auf ein Engagement in der Schweiz vorerst zerschlagen. Doch Josefina gab nicht auf. Sie fragte ihren Mann Tandarica ganz direkt: «Willst du gehen?» Er sagte ja, doch ihm fehle der Mut für eine Flucht. Josefina darauf: «Das macht nichts, ich organisiere alles.» Anderntags rief Josefina einen Freund im Ministerium in Bukarest an und hinterliess ihm die Nachricht, dass sie einen Vertrag mit einem Zirkus im Westen hätten und Rumänien verlas­ sen würden. Sie versprach dem Freund ein goldenes Armband für seine Frau, wenn er für die Familie fünf Pässe ausstellte. Was denn auch ge­ schah. Reta Tanasa weilte zu dieser Zeit in Bukarest und holte die Pässe ab, versehen mit den notwenigen Visa für die Dauer von drei Monaten. Offi­ ziell sollte die Familie nach Israel ausreisen, da dies laut einer von Diktator Nicolae Ceausescu angeordneten Verfügung möglich war. Doch Josefina hatte andere Pläne. Die Flucht in den Westen sollte über Bratislava nach Wien gelingen. Ein englischer Artist namens Gwen, der ebenfalls im Zir­ kus Humberto engagiert war, erzählte Josefina, wie einfach es sei, nach Wien zu gelangen. Er selbst habe ohne Probleme mit dem Zug hin- und zurückreisen und einkaufen können. Als Beweis schenkte er Josefina und Reta Schokolade und Strümpfe. Damit wurden für Josefina die Flucht­ pläne immer konkreter. Die Eisentür zum Westen öffnete sich Spalt für Spalt. Doch es gab noch viel zu organisieren. Auch war unklar, wie die Fa­ milie den Zirkus Humberto während der Saison verlassen sollte. Gegen­ über dem Zirkusdirektor deutete Josefina an, dass sie schwanger sei, aber das Kind nicht wolle, sondern lieber weiter in der Manege auftreten wolle. Eine Freundin hatte Josefina von einem Arzt in Bratislava erzählt, der Ab­ treibungen mache. Der Abbruch von Schwangerschaften war damals in der Tschechoslowakei und in Rumänien verboten. Doch Josefina war we­ der schwanger, noch hatte sie vor, zu jenem besagten Arzt nach Bratislava zu reisen. Stattdessen freundete sie sich während des Gastspiels in Brati­ slava in einem Restaurant mit einem Kellner an, der sich schliesslich dazu bereit erklärte, für die Familie Flugtickets zu kaufen. Ein erster Versuch

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war am Umstand gescheitert, dass Josefina am Flughafenschalter abgewie­ sen worden war, da sie die Tickets mit der Landeswährung Kronen statt mit Dollars bezahlen wollte. Um kein Aufsehen zu erregen, liess sich Jose­ fina nicht anmerken, dass sie keine Ahnung hatte, wie Dollars überhaupt aussahen. Die Flugtickets kosteten insgesamt 520 US-Dollar. Dies ent­ sprach damals der stolzen Summe von knapp 2000 Deutschen Mark oder etwas mehr als 6200 Tschechoslowakischen Kronen. Mit einer List er­ schlich sich Josefina auf der österreichischen Niederlassung in Prag fünf Transitvisa für Österreich. Das Gespräch mit dem Konsul endete damit, dass Josefina den ersten Whiskey ihres Lebens trank, der ihr in der Bot­ schaft serviert wurde. Ebenso verlangte der zuständige Beamte von Jose­ fina einen Kuss. Mit den Transitvisa in der Tasche waren die Fluchtvor­ bereitungen fast abgeschlossen. Eine Flucht durch den Eisernen Vorhang endete für die Fliehenden meist tragisch, ebenso für die zurückbleibenden Angehörigen, Verwand­ ten und Bekannten, die unter den Repressionen der Behörden zu leiden hatten. Zum Eisernen Vorhang schrieb der deutsche Historiker und Jour­ nalist Sven Felix Kellerhof in der Zeitung Die Welt vom 12. November 2013: «Die tödlichste Grenze Europas war nicht die Mauer», sondern der mehrere Kilometer breite Todesstreifen mit seinen elektrisch geladenen Sperrzäunen. Allein an der Grenze zu Österreich starben seit Ende der 1940er-Jahre fast 800 Menschen. Die meisten von ihnen wurden von Grenzsoldaten erschossen. Tausende Soldaten waren entlang des Eisernen Vorhangs stationiert, um die Grenze von Wachtürmen aus zu beobachten oder mit Hunden zu kontrollieren. Ein Sandstreifen von mehreren Metern diente zur Nachverfolgung von Spuren. Nochmals Sven Felix Kellerhof: «Weil die Tschechoslowakei anders als die DDR die Grenzanlagen bis zu zwei Kilometer weit hinter der eigentlichen Staatsgrenze hatte errichten lassen, gab es im Westen viel weniger Wissen um diese Anlagen – und weniger Aufsehen, wenn wieder einmal eine Flucht gescheitert war. Laut Geheimdienst-Akten hätten Grenzhunde in einigen Fällen Jugendliche zerfleischt, verbluteten Menschen im Stacheldraht, erschossen sich Sol­ daten wegen des enormen psychischen Drucks gegenseitig.» Nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989, begann auch die Tschecho­ slowakei ab dem 5. Dezember 1989 mit dem Abbau des Eisernen Vorhangs an der Grenze zu Österreich. Wie vor ihnen Zehntausende von Menschen machte sich im Oktober 1966 auch die Familie Veteranyi daran, den Eisernen Vorhang unter Le­ bensgefahr zu überwinden, um der heimatlichen Diktatur zu entfliehen.

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Die Eltern Stefan und Aglaja Tanasa (Jassy, 1927). Josefina wurde am 4. Februar 1940 geboren.

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Die SchĂźlerin Josefina kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs.


Ausflug ans Schwarze Meer (Josefina in heller Unterwäsche), 1951.

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Ihr Bruder Petru begleitete die junge Josefina am Anfang im Zirkus.

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Auf Tournee in Warschau mit dem Rumänischen Staatszirkus (Mitte 50er-Jahre).

Eines der ersten Bilder, das Josefina als Artistin zeigt (Bukarest, 1950er-Jahre).

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Am 3. März 1955 schrieb die besorgte Mutter an ihre «Zirkuskinder» Petru und Josefina einen Brief, dass «der Milizmann» nach Josefina gefragt habe. Diese müsse sich melden, denn sie sei jetzt über 15 Jahre alt und brauche einen Personalausweis. Auch schrieb die Mutter: «Ich habe von Dir geträumt, Josefina. Es war kein guter Traum.»

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Josefina (links) auf dem Hochseil (Sofia, Ende 1950er-Jahre).

Als junge Frau im rumänischen Zirkus Bernea (1958).

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Josefina (Bildmitte vorne) traf ihre Idole, den russischen Kosmonauten Juri Gagarin (zweite Reihe, 3. von rechts) in Kiew ...

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... und den russischen Starclown Oleg Popov im Moskauer Staatszirkus (Anfang 1960er-Jahre).

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