Wir sind dabei:









Mäh, muh, miau … Es ist viel los an diesem sonnigen Nachmittag auf dem Dorfplatz. Laura, unsere Geiss aus Gais, planscht im Wasser des Dorfbrunnens, zusammen mit ihren Freunden: Zebrali, die fröhliche Bahnhofskatze, Ringel, das gemütliche Hausschwein, und Molly, das tapsige Huhn.
Schicki, die Hundedame aus New York, ist momentan zu Gast bei den tierischen Freunden und schaut dem Rummel aus
Sorge um ihr seidiges Fell lieber von Weitem zu. Was für eine weise Entscheidung! Denn Muneli, das Kälbchen von Frau und Herr Muher, benutzt seine Schwanzspitze als Pinsel und verteilt grosszügig Farbe.


Muneli bemalt alles, was ihm in den Weg kommt. Er liebt es zu zeichnen. Leider sind die Werke des jungen Kälbchens so ungestüm, dass sich seine Eltern überlegen, Muneli in einen Malkurs zu schicken.
Die lernfreudige Laura ist Feuer und Flamme für dieses Vorhaben. Sie findet, ein erfahrener Künstler sollte Muneli das Malen beibringen, an einem Ort, der viel Kreativität verspricht. Schicki wird hellhörig. Für sie ist klar, dass nur ein Ort infrage kommt: Paris! Die französische Hauptstadt ist seit Jahrhunderten eine Quelle der Inspiration für Künstlerinnen und Künstler. Die Gelegenheit, einen solch fabelhaften Ort zu entdecken, möchten sich die Freunde nicht entgehen lassen. Und so tritt die bunte Schar eine neue Reise an.


Laura findet es aufregend, aus dem bäuerlichen Dorf in eine Weltstadt zu flitzen. Die Fahrt nach Paris mit einem der schnellsten Züge der Welt ist so rasant, dass sie fürchtet, ihr Glöckchen könnte wegfliegen. Zum Glück fahren die Appenzeller Bahnen gemächlicher, denkt Laura.
Nach wenigen Stunden trifft die Gaiser Reisegruppe im Hauptbahnhof ein. In der Bahnhofshalle hängt ein Kronleuchter, und auf dem Perron liegen Rosenblätter. Die Romantik der Stadt zeigt sich schon in den ersten Minuten.
