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Wanderparadies Ostschweiz

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Steiner Wanderparadies Ostschweiz

Appenzeller Verlag Leseprobe

Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Bilder, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Zustimmung des Verlags urheberrechtswidrig und strafbar. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung in elektronischen Systemen. © Appenzeller Verlag www.appenzellerverlag.ch


Teufboden, Obstalden GL, auf dem Aufstieg zur Murgseefurggel.


Marcel Steiner

Wanderparadies Ostschweiz

Appenzeller Verlag


1. Auflage 2012 2. nachgeführte Auflage 2019 © Appenzeller Verlag, CH-9103 Schwellbrunn Alle Rechte der Verbreitung auch durch Film, Radio und Fern­ sehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweiser Nachdruck sind vorbehalten. Fotos: Marcel Steiner, Schwellbrunn Herstellung: Verlagshaus Schwellbrunn ISBN 978-3-85882-594-0 www.appenzellerverlag.ch


Inhalt Einleitung.................................................................................................................

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Rund um Diepoldsau................................................................................................ 13 Altstätten – Forstkapelle – Hölzlisberg – Hoher Hirschberg – Gais............................. 19 Berneck – Rosenberg – Kalkofen – Nonnenbommert – Rappentobel – Reute............. 25 Staad – Steiniger Tisch – Buriet – Rheinspitz – Altenrhein – Staad.............................. 31 Goldach – Sulzberg – Eggersrieter Höchi – Vorderhof – Sulzberg – Goldach............... 37 St. Margrethen – Heldsberg – Leuchen – Meldegg – Wilen – St. Margrethen............. 43 Sargans – Gonzenwald – Maienberg – Matug – Vild – Sargans.................................... 49 Merlen – Murgseefurggel – Ober Murgsee – Unter Murgsee – Mornen – Merlen..... 55 5-Seen-Wanderung am Pizol................................................................................... 61 Weisstannen – Unter Lavtina – Horn – Vordersiez – Weisstannen............................. 67 Walenstadtberg – Schrina-Hochrugg – Paxmal – Walenstadtberg............................ 73 Tannenbodenalp – Seebenalp – Zigerfurgglen – Maschgenkamm......................... 79 Schmerikon – Bollingen – Wurmsbach – Katzenriet – Schmerikon............................ 85 Weesen – Chapfenberg – Gufler – Rittersberg – Biberlichopf – Weesen.................... 91 Schutt – Oberchamm – Chrüzegg – Tweralp – Atzmännig.......................................... 97 Ricken – Cholertoni – Regelstein – Egg – Rittmarren – Ricken.................................... 103 Bernhardzell – Tannenberg – Waldkirch – Tierlihueb – Bernhardzell........................... 109 St. Gallen – Drei Weieren – Freudenberg – Hueb – Dreilinden – St. Gallen...................115 Wittenbach – Leebrugg – Wannenbrugg – Häggenschwil – Winden......................... 121 Ebnat-Kappel – Krummenau – Nesslau..................................................................... 127 Libingen – Schindelberg – Schnebelhorn – Meiersalp – Libingen............................... 133 Alt St. Johann – Thurtalerstofel – Lochhütte – Alp Sellamatt.................................. 139 Wildhaus – Egg – Gamplüt – Steinrüti – Wildhaus....................................................... 145 5


Frauenfeld 217, 223, 229, 235

Kreuzlingen 241, 247 Weinfelden 271, 277, 283

MĂźnchwilen 253, 259, 265

Wil 175, 181, 187, 193

Toggenburg 127, 133, 139, 145

Arbon 199, 205, 211

St. Gallen 109, 115, 121

Rorschach 31, 37, 43

Appenzell Ausserrhoden 289, 295, 301 Appenzell Innerrhoden 307, 313, 319

See und Gaster 85, 91, 97, 103 Werdenberg 151, 157, 163, 169

Sarganserland 49, 55, 61, 67, 73, 79

Rheintal 13, 19, 25


Rüthi – Büchel – Lienz – Plona – Lienz – Rüthi.............................................................. 151 Sevelen – Gretschins – Malans – Kurhaus Alvier – Oberschan – Sevelen................... 157 Hübschen Waldboden – Alp Riet – Gonzen – Oberhus – Hübschen Waldboden....... 163 Buchs – Werdenberg – Montaschin – Schachen – Runggels – Buchs......................... 169 Uzwil – Bichwil – Bisacht – Bettenauer Weiher – Vogelsberg – Uzwil......................... 175 Wil – Wiler Turm – Maugwil – Bronschhofen – Dreibrunnen – Wil.............................. 181 Zuzwil – Ruedenwil – Nollen – Hosenruck – Hagenbuechertobel – Zuzwil.................. 187 Magdenau – Schauenberg – Bolten – Moosbad – Magdenau..................................... 193 Arbon – Roggwil – Berg – Steinerburg – Steinach – Arbon......................................... 199 Romanshorn – Neuwald – Uttwil – Romanshorn....................................................... 205 Amriswil – Hefenhofen – Sommeri – Kümmertshausen – Donzhausen – Sulgen........211 Stein am Rhein – Wagenhausen – Rheinklingen – Schupfen – Diessenhofen............ 217 Müllheim – Schloss Klingenberg – Unterhörstetten – Wiibärg – Müllheim................. 223 Kartause Ittingen – Nussbaumersee – Hüttwilersee – Kartause Ittingen.................. 229 Niederneunforn – Wilen – Barchetsee – Langmüli – Niederneunforn......................... 235 Mannenbach – Ermatingen – Salenstein – Arenenberg – Mannenbach..................... 241 Münsterlingen – Schönenbaumgarten – Altnau – Münsterlingen.............................. 247 Fischingen – Ottenegg – Grat – Allenwinden – Rotbühl – Fischingen.......................... 253 Bichelsee – Hochwacht – Chabishaupt – Seelmatten – Bichelsee............................. 259 Sirnach – Wiezikon – Hackebärg – Balterswil – Guntershausen.................................. 265 Bischofszell – Kradolf-Schönenberg – Hohentannen – Bischofszell.......................... 271 Weinfelden – Ottoberg – Stelzenhof – Weinfelden.................................................... 277 Station Müllheim – Wigoltingen – Pfyn – Station Müllheim – Wigoltingen................ 283 Urnäsch – Schönau – Hochhamm – Tüfenberg – Urnäsch.......................................... 289 Schachen bei Herisau – Schwänberg – Wachtenegg – Herisau................................. 295 Stein – Höggwald – Sonderau – Buechberg – Hargarten – Stein................................. 301 Brülisau – Ruhsitz – Diepoldsauer Schwamm – Forstseeli – Eggli – Brülisau.............. 307 Ebenalp – Altenalp – Öhrligrueb – Höchnideri-Sattel – Blau Schnee – Säntis.............. 313 Appenzell – Neuenalp – Hochmoor Helchen – Kaubad – Eischen – Appenzell............ 319 Register.................................................................................................................... 325 Adressen.................................................................................................................. 333 Autor......................................................................................................................... 336

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Wiibärg, Pfyn. 8


In der Ostschweiz Neues entdecken Der Wanderführer lädt Sie ein, die Ostschweiz zu Fuss zu erkunden. Dabei verstehen wir unter Ostschweiz das Gebiet der Kantone St. Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Sie werden feststellen, dass diese Ostschweiz immer von Neuem für Überraschungen gut ist. Im Norden stösst sie an den Bodensee, im Westen grenzt sie an die Kantone Zürich und Glarus, im Süden stösst sie in den Kanton Graubünden vor und im Osten bildet der Rhein die Grenze zu Liechtenstein und Österreich. Zwischen dem Untersee und dem Weisstannental, zwischen Rapperswil und Diepoldsau finden sich Landschaften von grosser Vielfalt. Eine Vielfalt, in der selbst jene, die glauben, die Ostschweiz zu kennen, immer wieder Neues entdecken. Die Ostschweiz ist ein Wanderparadies. Das Paradiesische besteht darin, dass die Zahl der möglichen Wanderungen auf den von den kantonalen Wanderweg-Organisationen und den Bergwirten des Alpsteins bestens unterhaltenen und markierten Wander- und Bergwegen riesig ist. Eine Auswahl tut deshalb not: Wir unterbreiten Ihnen in unserem Wanderführer 52 Wanderungen, verteilt auf die ganze Ostschweiz. So führen wir Sie mit dem Wanderführer auch durchs Jahr, für jede Woche eine Wanderung. Alle ­Routenvorschläge können nach Ihren individuellen Bedürfnissen abgekürzt, erweitert oder abgeändert werden. Die vorgeschlagenen Routen verlaufen ausschliesslich auf offiziellen Wander­wegen und sind in der Regel ohne 9


Vorbehalte begehbar. Auf einigen Wanderungen im Alpstein sind ausgesetzte Stellen zu passieren, die jedoch entsprechend gesichert sind. Darauf weist der Führer speziell hin. In den touristisch erschlossenen Gebieten der Ostschweiz gibt es Luftseilbahnen oder Sessellifte. Bei unseren Wandervorschlägen haben wir die Benützung dieser Anlagen vorgesehen, sei es um lange Wanderungen abzukürzen oder um beim Abstieg die Gelenke zu schonen. Die Routenwahl haben wir so getroffen, dass sich längere und kürzere, konditionell anspruchsvollere und weniger anstrengende Touren abwechseln. Die Wandervorschläge sind als Rundtouren ausgelegt. Start und Ziel sind am selben Ort, was Anfahrt und Heimkehr sowohl mit dem Auto als auch mit dem öffentlichen Verkehr wesentlich erleichtert. Dort, wo der Start­ort nicht mit dem Endpunkt zusammenfällt, ist der Ausgangspunkt mit guten Verbindungen des öffentlichen Verkehrs einfach zu erreichen. Bei der Angabe von Orts- und Flurnamen in den Kartenskizzen, Texten und Bildlegenden haben wir uns an die Schreibweise der neuesten Landeskarten im Massstab 1:25 000 des Bundesamts für Landestopographie gehalten. Die Bildlegenden nennen immer zuerst den Orts- bzw. den Flurnamen des Aufnahmeorts, danach die Gemeinde oder in Innerrhoden den Bezirk. Nebst der Länge der Wegstrecke haben wir auch die zu überwindenden Höhenunterschiede angegeben. Dabei handelt es sich nicht nur um die Differenz zwischen dem tiefsten und höchsten Punkt der Wanderung, darin eingerechnet sind auch alle kleinen Abstiege und Gegensteigungen auf den Routen. Die Orts- und Flurnamen bei den Routenbeschreibungen sind mit der Angabe der Höhe in Meter über Meer ergänzt. Bei den angegebenen Wanderzeiten handelt es sich um Richtzeiten. Sie sind nach den Grundlagen der Schweizer Wanderwege SAW berechnet. Dabei handelt es sich um effektive Marschzeiten ohne Ruhepausen und dergleichen. Unter dem Stichwort Ausrüstung beschränken wir uns auf einen Hinweis auf das geeignete Schuhwerk. Wir haben dabei die von den meisten Sportschuh-Herstellern gebrauchte Unterteilung in Freizeitschuhe, Leichtwanderschuhe, Wanderschuhe und Bergschuhe übernommen. Freizeitschuhe (Trail) sind Schuhe mit niedrigem Schaft und speziell dämpfender Sohle, Leichtwanderschuhe (Light Trekking) haben einen leichten 10


Sohlen- und Schaftaufbau und bieten eine gute Stabilität. Wanderschuhe (Trekking) zeichnen sich durch einen stabilen, höheren Schaft und eine Profilsohle mit gutem Abrollverhalten aus. Bergschuhe (Alpin Trekking) schliess­lich haben eine verstärkte Sohlenkonstruktion. Jeder Wanderung haben wir eine Kartenskizze und ein Höhenprofil beigefügt. Zur Orientierung im Gelände ist die Skizze natürlich nicht geeignet. Sie dient dazu, dass Sie die Route bei der Planung mühelos auf eine Landkarte im Massstab 1:25 000 übertragen können. Die von den kantonalen Wanderweg-Organisationen herausgebenen Wanderkarten decken alle Wandervorschläge des Führers ab. Zusätzlich sind die entsprechenden Blätter der Landeskarte im Massstab 1:25 000 vermerkt. Was wäre eine Wanderung ohne das Einkehren in einer gemütlichen Wirtschaft? In den Ortschaften haben wir darauf verzichtet, alle Restaurants anzuführen. Verzeichnet sind die Gaststätten auf der Strecke. Die beigefügte Telefonnummer erleichtert bei der Planung die Rückfrage nach Öffnungszeiten und Ruhetagen. Der Wanderführer erhebt nicht den Anspruch, ein Kultur- oder Natur­ führer zu sein. Dazu verweisen wir auf die breite Palette entsprechender Publikationen. Er will lediglich Anregung sein, die Ostschweiz in ihrer grossen Vielfalt immer wieder von Neuem zu geniessen. Der Textteil ist zuguns­ten der Bilder bewusst knapp gehalten. Damit hoffen wir, den bild­verwöhnten Augen der Leserinnen und Leser entgegenzukommen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit unserem Wanderführer und viele erlebnisreiche Wanderungen in der Ostschweiz.

Marcel Steiner

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12 Route – Route


Wanderpfad auf der Landesgrenze mitten im Alten Rhein Rund um Diepoldsau Seit dem Rheindurchstich von 1923 konnte sich der Alte Rhein bei Diepoldsau zu einem einzigartigen Naturschutz- und Naherholungsgebiet entwickeln. Überaus attraktiv führt die Wanderung streckenweise über Pfade auf Landzungen mitten im Alten Rhein. Mit dem einen Fuss tritt man dabei auf Schweizer Boden, mit dem anderen Fuss ist man bereits in Österreich. Ebenso eindrücklich sind die Werke der Ingenieurskunst am neuen Rhein: Die Dämme der internationalen Rheinregulierung, die das Rheintal vor Hochwasser schützen, und das Wahrzeichen von Diepoldsau, die Schrägseilbrücke, die das Dorf «im Rhein» mit Widnau verbindet.

Start und Ziel: Diepoldsau, Trambrücke

Parkplätze: Bei der Trambrücke

Wanderzeit: 2 ¾ Stunden

Öffentlicher Verkehr: Via Heerbrugg mit dem Rheintal Bus bis Haltestelle Diepoldsau-Hennenmoos (Linie 303)

Weglänge: 11,8 km Gesamtaufstieg: 20 m Gesamtabstieg: 20 m Ausrüstung: Freizeitschuhe

Kartenmaterial: Landeskarte 1:25 000 Blatt 1096 Diepoldsau

Gaststätten: In Diepoldsau; Restaurant Schiffli, bei der Trambrücke, 071 733 11 58

Alter Rhein, Diepoldsau.

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5 Under Spitz

N Widnau

Zoll Schmitter-

4 Brücke

Diepoldsau, Trambrücke 1

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Diepoldsau

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Kobla

Zoll Diepoldsau 3

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2 Ober Spitz

1000 m

1

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Diepoldsau, Trambrücke

2

Under Spitz

500

Zoll Schmitter-Brücke

600

Zoll Diepoldsau

700

Ober Spitz

800

Diepoldsau, Trambrücke

900

4

1

5

400 300

km 0

1

2

14 Rund um Diepoldsau

3

4

5

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1 Diepoldsau, Trambrücke, 411. Die Wanderung beginnt auf der Ostseite der Trambrücke beim Wegweiser mit der grossen Informationstafel von Wanderland Schweiz. Die Wanderung ist sehr gut ausgeschildert, es ist stets den gelben Wegweisern mit den grünen Routenfeldern mit der Aufschrift Rheinrundweg zu folgen. Die Route kann in beiden Richtungen begangen werden, wir starten rheinaufwärts. Wer nicht auf dem asphaltierten Strässchen marschieren will, der wechselt auf den Pfad auf dem Damm direkt am Rhein. Die Bezeichnung Trambrücke erinnert an die Strassenbahn-Verbindung Heerbrugg-Diepoldsau, die 1915 in Betrieb genommen wurde. 1955 wurde das Tram durch Busse ersetzt. Die Schrägseilbrücke über den Rhein bei Diepoldsau wurde 1985 eingeweiht. Sie war die erste seilabgespannte Strassenbrücke der Schweiz. Die Spannweite der Brücke zwischen den beiden Pylonen beträgt 97 Meter und die Fahrbahn ist an 56 Kabelsträngen aufgehängt. Die dicksten dieser Kabelstränge bestehen aus 77 Drähten von je 7 mm Durchmesser. 2 Ober Spitz, 411. Die Route führt vom künstlichen Flussbett des Rheins weg und folgt dem Alten Rhein. Hier wurde der Rhein im April 1923 in sein neues Bett des Diepoldsauer Rheindurchstichs umgeleitet. Das gut fünf Kilometer lange neue Flussbett wurde in 13jähriger Bauzeit erstellt. Wie auch beim Rheindurchstich bei Fussach (1900) sollte damit die Fliessgeschwin-

digkeit erhöht und die Ablagerung von Geschiebe vermindert werden. Die von der Schweiz und Österreich gemeinsam getragene Rheinregulierung ist heute verwirklicht. Doch die Dämme müssen stets unterhalten werden. Um die Hochwassersicherheit zu gewährleisten, müssen die Sträucher und Bäume an den Rheindämmen alle 5 bis 10 Jahre entfernt werden. Die Sträucher und Bäume werden samt den Wurzeln abgeführt, der Sand wird wasserseitig angelegt, damit er vom Rhein bei erhöhter Wasserführung abtransportiert wird. Aus Rücksicht auf Tiere und Pflanzen werden diese Arbeiten nur abschnittsweise und nur während der Vegetationsruhe von November bis März durchgeführt. 3 Zoll, 411. Eine Unterführung bringt die Wanderer auf die andere Seite der Strasse. Es geht geradeaus am Areal des Strandbads vorbei weiter. Am Ende des Strandbads lohnt sich ein Abweichen vom markierten Wanderweg. Ein Pfad führt unmittelbar auf der Landesgrenze zu Österreich über eine schmale Landzunge im Alten Rhein. Dank dem Durchstich hat sich der Alte Rhein hier zu einem wertvollen Naherholungs- und Naturschutzgebiet entwickelt. 4 Zoll Schmitter-Brücke, 411. Die Strasse überqueren und geradeaus weiterwandern. 5 Under Spitz, 411. Die Route macht eine scharfe Linkskurve, und entlang dem Diepoldsauer Durchstich geht’s zurück zum Ausgangspunkt bei der Trambrücke. Rund um Diepoldsau 15


TrambrĂźcke, Diepoldsau.

Ober Spitz, Diepoldsau. 16 Rund um Diepoldsau

Auen, Diepoldsau.


Alter Rhein, Diepoldsau.

Alter Rhein, Diepoldsau.

Landesgrenze Schweiz-Ă–sterreich. Rund um Diepoldsau 17


18 Route – Route


In weitem Bogen auf den Hohen Hirschberg Altstätten – Forstkapelle – Hölzlisberg – Hoher Hirschberg – Gais Natürlich gäbe es kürzere Wege auf den Hohen Hirschberg. Doch schliesslich ist der Weg das Ziel und die Route von unten im Rheintal hinauf auf die Höhen des Hirschbergs durchaus reizvoll. Unten, an den mit Reben bestockten Südhängen, zirpen die Grillen, und der Blick über die Ebene wird mit zunehmender Höhe weiter. Oben, auf den Weiden des Hirschbergs, bimmeln die Glocken des Rindviehs, und der Alpstein dominiert die Aussicht. Über weiche Moorpfade geht’s federnden Schrittes nach Gais hinunter, und damit die Wanderung nicht zu lange wird, fahren wir mit den Appenzeller Bahnen nach Altstätten zurück.

Start: Altstätten, Appenzeller Bahnhof Ziel: Gais, Bahnhof Wanderzeit: 4 ¼ Stunden Weglänge: 12,3 km Gesamtaufstieg: 860 m Gesamtabstieg: 410 m Ausrüstung: Wanderschuhe Gaststätten: In Altstätten und Gais; Landgasthof Hölzlisberg, 071 755 38 38; Berggasthaus Hoher Hirschberg, 071 787 14 67 Hoher Hirschberg, Rüte.

Parkplätze: In Altstätten beim Appenzeller Bahnhof Öffentlicher Verkehr: Mit Bahn oder Bus nach Altstätten; mit den Appenzeller Bahnen von Gais zurück nach Altstätten Kartenmaterial: Wanderkarte 1:25 000 Appenzellerland; Wanderkarte 1:25 000 Rheintal-Appenzellerland; Landeskarte 1:25 000 Blatt 1095 Gais

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N Altstätten, Appenzeller Bahnhof 1

2

Forstkapelle 3 Chrans

Gais, Bahnhof

4 Brand

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Hinterforst

Ringgasse 5 Erlengschwend 10 Oberhölzlisberg

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Gschwendwald

Hackbüel

6 Strick

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Chöli

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Golterberg

8 Hölzlisberg

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600 500 400

1

km 0

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1

2

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Gais, Bahnhof

Hackbüel

Hoher Hirschberg

Golterberg

Erlengschwend

Oberhölzlisberg

Chöli Hölzlisberg

900 800 700

Strick

1000

Ringgasse

1200 1100

Chrans

1300

Brand Hinterforst

1400

m

Forstkapelle

1500

Altstätten, Appenzeller Bahnhof

1600

Gschwendwald

Hoher Hirschberg

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78

6

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6

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9

20 Altstätten – Forstkapelle – Hölzlisberg – Hoher Hirschberg – Gais

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1 Altstätten, Appenzeller Bahnhof, 465. Der Hauptwegweiser steht am östlichen Ende des Bahnhofgeländes. Die Richtung Forst/Eichberg wählen und auf die Erlenstrasse einbiegen. Beim nächsten Wegweiser Richtung Forstkapelle auf die G.J.Baumgartner-­­ Strasse wechseln. Das erste Stück der Wanderung verläuft auf der SchweizMobil-Route Rheintaler Höhenweg, der mit der Nummer 86 im grünen Routenfeld markiert ist. 2 Forstkapelle, 508. Links halten Richtung Brand/Eichberg. Der Weg steigt auf der Krete leicht an. 3 Chrans, 525. Es geht geradeaus Richtung Hinterforst Post/Eichberg weiter. Beim nächsten Wegweiser leicht links Richtung Brand-Hinterforst halten. 4 Brand-Hinterforst, 467. Dem Weg weiser Richtung Hölzlisberg folgen. 5 Ringgasse, 490. Die Route macht eine Rechtskurve Richtung Strick/Hölzlisberg. 6 Strick, 566. Hier verlässt die Route den Rheintaler Höhenweg. Auf der Strasse geht’s rechts Richtung Hölzlisberg bergauf. Nach 80 Meter zweigt der Wanderweg links in den Wald ab. Nach 200 Meter teilt sich der Waldweg in drei Wege auf, die Route führt auf dem untersten Weg linkerhand weiter. 7 Chöli, 655. Der Weg führt geradeaus Richtung Hölzlisberg weiter. 8 Hölzlisberg, 670. Rechts halten Richtung Erlengschwend. 50 Meter nach dem Wegweiser zweigt der Wanderweg links ab, über die Wiese geht’s steil bergauf.

9 Oberhölzlisberg, 780. Bei einem letzten Blick zurück schweift der Blick über die Ebene des Rheintals. Der Weg Richtung Erlenschwend verläuft zu einem grossen Teil im Wald. 10 Erlengschwend, 940. Die Kantonsgrenze zwischen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden verläuft mitten über die grosse Waldlichtung. Bei den beiden nächsten Wegweisern der Richtung Hirschberg folgen. Beim zweiten Wegweiser macht die Route eine scharfe Linkskurve. 11 Gschwendwald, 1029. Hier den Gratweg Richtung Brandegg-Golterberg wählen. Kurz vor Golterberg wechselt die Route von Ausserrhoden nach Innerrhoden. 12 Golterberg, 1160. Geradeaus Richtung Hirschberg weiterwandern. 13 Hoher Hirschberg, 1167. Dem Wegweiser Richtung Schachen/Gais folgen. Über den Wiesenpfad zum unteren Parkplatz des Restaurants absteigen. Dort führt der Wanderweg geradeaus Richtung Schachen/Gais durch den Wald talwärts. 14 Hackbüel, 982. Auf der Waldstrassenkreuzung links halten und Richtung Zwislen/Gais weiter talwärts wandern. Bald sind die ersten Häuser von Gais erreicht. Auf der Zwislenstrasse geht’s zum Gaiseraukreisel und von dort in wenigen Metern zum Bahnhof. 15 Gais, Bahnhof, 915. Mit den Appenzeller Bahnen an den Ausgangspunkt der Wanderung in Altstätten zurückkehren.

Altstätten – Forstkapelle – Hölzlisberg – Hoher Hirschberg – Gais 21


Altstätten.

Forstkapelle, Altstätten.

Erlengschwend, Gais.

Hoher Hirschberg, Rüte.

22 Altstätten – Forstkapelle – Hölzlisberg – Hoher Hirschberg – Gais


Oberhölzlisberg, Eichberg.

Hackbüel, Gais. Altstätten – Forstkapelle – Hölzlisberg – Hoher Hirschberg – Gais 23


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