Appenzeller Verlag Leseprobe
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Yvonne Steiner (Text) ¡ Martina Baťista (Fotos)
Der Appenzeller Sennenhund
Copyright:
© Appenzeller Verlag, CH-9103 Schwellbrunn 1. Auflage, 2000 2. Auflage, 2002 3. überarbeitete Auflage, 2007 4. vollständig überarbeitete Auflage, 2011 5. aktualisierte Auflage, 2018
Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Radio und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweisen Nachdruck sind vorbehalten. Gestaltung: Eliane Ottiger Satz: Verlagshaus Schwellbrunn, CH-9103 Schwellbrunn ISBN: 978-3-85882-236-9 www.appenzellerverlag.ch
Inhalt
9 Zu diesem Buch Wie der Appenzeller zu seinem Hund kam 14 Zur Urgeschichte des Hundes 18 Der Treibhund als Ahne des Appenzeller Sennenhunds 22 Von den roten Hunden zu den heutigen Appenzeller Sennenhunden 32 Der Beginn der Rassezucht 36 Spezieller Hund eines speziellen Volks 42 Hundesteuer 48 Der Hund als Zugtier
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Der Appenzeller Sennenhund als Rassehund Hunderassen sind Menschenwerk Ursprüngliches Erscheinungsbild FCI-Standard Nr. 46 Appenzeller Sennenhund Quecksilbriges Temperament
Haltung 72 Entscheid für einen Appenzeller Sennenhund 80 Der erste Kontakt mit dem Züchter und seinen Hunden 84 Kleine Einführung für neue Besitzer eines Appenzeller Sennenhunds 86 Ein Junghund gibt seine Wünsche bekannt 90 Erziehung 98 Fütterung 100 Körper- und Gesundheitspflege 102 Impfen, entwurmen, Parasiten bekämpfen 110 Hundekrankheiten 118 Alter und Tod Zucht 122 Appenzeller Sennenhunde züchten 128 Ankörung 132 Ausstellungen
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Enuk-Aik vom Sitterschlipf.
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Verwendung 138 Einer der besten Gebrauchshunde 142 Der Treibhund 151 Der Begleithund 154 Der Agility-Hund 158 Der Para-Agility-Hund 161 Der Therapiehund 164 Der Blindenführhund Der Bläss in Bild und Wort 172 Der Bläss in der Appenzeller Bauernmalerei 175 Hunde in Appenzeller Sagen 179 Rund um den Hund 182 Der Hund in Religion, Mythos und Aberglaube 189 Der Hund in der Volksmedizin 190 Hundebraten, Hundefett 192 Bläss und Wanderer Anhang 198 Weiterführende Informationen 202 Bildnachweis 203 Bibliographie 207 Zu den Autorinnen
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Carob Stastna Berjanka.
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Zu diesem Buch Der reinrassige Appenzeller Sennenhund besitzt eine ganze Reihe wertvoller Eigenschaften: Er ist schön, robust, ausdauernd, flink, aufmerksam, gelehrig, neugierig, treu und anhänglich. Wurde er in der Vergangenheit vor allem als Hof- und Treibhund eingesetzt, ist er heute als Familien-, Sport- und Freizeithund, aber auch als Therapie- und Blindenführhund beliebt. Doch das Image des Appenzeller Sennenhunds ist schlecht. Und zwar deshalb, weil er meistens als Appenzeller Bläss dem unerzogenen Hofhund-Mischling gleichgesetzt wird, jenem Bastard, der nicht nur im Appenzellerland die Wanderfreuden trübt. Hunde mit ausgeprägter weisser Gesichtsmittellinie werden vom Vorarlbergischen bis ins Freiburgische «Bläss» oder ähnlich genannt. Nicht jeder Hund mit Blässe ist allerdings ein reinrassiger Appenzeller Sennenhund. Auch die anderen schweizerischen Sennenhunde – der Berner, der grosse Schweizer und der Entlebucher Sennenhund – zeichnen sich, neben einer Vielzahl von Mischlingen, durch eine Blässe aus. In diesem Buch unterscheiden wir zwischen dem Bläss – und meinen damit den Hofhund-Mischling – und dem reinrassigen Appenzeller Sennenhund. Damit soll grundsätzlich nichts gegen Mischlinge gesagt sein. Wir wissen, dass es auch unter diesen liebenswerte und intelligente Hunde gibt. Die Rassezucht des Appenzeller Sennenhunds ging zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus dem Reservoir an Hof- und Treibhunden im Appenzellerland hervor. Die Rassezucht ermöglicht es bis heute, eine der sieben Schweizer Hunderassen als wichtiges Kulturgut unseres Landes am Leben zu erhalten. Sie ist umso bedeutsamer, weil die Rasse des Appenzeller Sennenhunds bedroht ist. Die Basis ist seit Beginn der Rassezucht schmal. Gründe, weshalb diese Rasse nicht aussterben soll, gibt es viele. Sie darzulegen, ist ein Ziel dieses Buches. Und wenn das Buch darüber hinaus dazu beiträgt, das Image des reinrassigen Appenzeller Sennenhunds in der Öffentlichkeit zu verbessern, so sind wir dafür ebenso dankbar wie all die engagierten Züchterinnen und Züchter eines durch und durch liebenswerten Tiers. Beim Zusammenstellen des wissenschaftlichen Materials für dieses Buch leisteten die kynologischen Werke von Dr. Hans Räber und Prof. Dr. Albert Heim, die Dissertation von Dr. med. vet. Max Mäder und die wissenschaftlichen Arbeiten zur Appenzeller Geschichte
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Welpe des B-Wurfs der Zucht vom Buechbach, Appenzell, auf Erkundungstour.
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von Dr. Stefan Sonderegger und Dr. Matthias Weishaupt wertvolle Dienste. Bei den Teilen Zucht, Haltung und Verwendung dienten Publikationen des Schweizerischen Clubs für Appenzeller Sennenhunde als Grundlagen. Für die 4. Auflage haben wir das Buch völlig überarbeitet und vollständig neu fotografiert. Das war mit grossem Aufwand verbunden. Wir sind überall auf offene Ohren und spontanes Engagement gestossen. Wir danken allen, die in irgendeiner Form zum Entstehen dieser Neuauflage beigetragen haben. Ein spezieller Dank geht an: Cornelia Biedermann, Olten; Marie-Louise Bill, Langendorf; Renate Carigiet, Grenchen; Jakob und Heidi Frischknecht, Wald AR; Ernst und Monika Giger, Hundwil; Susanne Gysel, Stein AR; Yvonne Haas, Hugelshofen; Manuela Hirt, Zihlschlacht; Richard Heim, Dinhard; Josef und Heidi Koster, Appenzell-Enggenhütten; Evelyne Marti, Tierärztin, Herisau; Barbara Mittelholzer, Tierärztin, Appenzell; Jorge Moreno, Stiftung Ostschweizerische Blindenführhundeschule, Goldach; Jakob und Ursula Müller, Stein AR; Daniela Peier, Lostorf; Margrit Peier, Lostorf; Delia Rova, Niederteufen; Marianne Sutter, Appenzell; Dina Untersee, Lüchingen; Willi Vögeli, Agasul; Sandra Weber, Urnäsch; die sehbehinderten Menschen im Blindenheim des OBV in St. Gallen; die Kinder im Kindergarten Rorschacherberg und ihre Lehrerin Denise Lendenmann sowie an alle Mitarbeitenden des Appenzeller Verlags.
Yvonne Steiner und Martina Bašista
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Entscheid für einen Appenzeller Sennenhund Ein Hundekauf ist ein Entscheid für Jahre: Wer sich für einen Hund als Mitbewohner entschliesst, geht eine langjährige Beziehung ein. Hunde sind Rudeltiere und suchen und brauchen enge soziale Bindungen zu den Menschen, mit denen sie zusammenleben. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass jeder Hund jagt. Als Jäger und Beutegreifer besitzen alle Hunde die Fähigkeit zuzubeissen. Diese unterschiedlich stark ausgeprägten Veranlagungen erfordern eine intensive Auseinandersetzung mit dem Wesen des neuen Haustiers. Wer sich entschliesst, einen Appenzeller Sennenhund zu kaufen, muss die Charaktereigenschaften dieser Rasse kennen und akzeptieren. Der Appenzeller Sennenhund ist ein gelehriger Hund mit viel Temperament, der beschäftigt werden muss. Es ist wichtig, dass er in der Familie eine erwachsene Bezugsperson hat, die die Verantwortung für die Erziehung und Beschäftigung dieses lebhaften Hausgenossen übernimmt; Hundeerziehung kann nicht Kindern überlassen werden. Da der Appenzeller Sennenhund ein ausgesprochen selbständiger und selbstbewusster Hund mit beträchtlichen Kräften ist, fordert er von seinem Halter und seiner Halterin viel Zeit, Energie und eine klare Führung. Ältere Menschen, die sich für einen Appenzeller Sennenhund interessieren, sollten das bei ihrem Kaufentscheid berücksichtigen. Der Appenzeller Sennenhund ist in der Regel stockhaarig. Er wechselt sein Fell zweimal im Jahr während zwei bis drei Wochen. Diesen Prozess sollte man durch eine intensive Fellpflege unterstützen. Dabei werden vermehrt Staub und Haare freigesetzt. Es ist daher wichtig, vor der Anschaffung des Hundes abzuklären, ob Sie und Ihre Mitbewohner unter einer Hundehaarallergie leiden. Einen Appenzeller Sennenhund im eigenen Haus und Garten zu halten, ist bei guter Betreuung und Erziehung problemlos. Ob Sie ihn als Mitbewohner in Ihre Mietwohnung aufnehmen können, ist vorgängig mit dem Vermieter und der Liegenschaftsverwaltung zu klären. Die Anschaffung eines Hundes bringt verschiedene Kosten mit sich. Ein Hund aus einer kontrollierten Zucht kostet mindestens 1500 Franken. Ausserdem benötigen Sie für Ihren Hund unter anderem einen geeigneten Schlafplatz, Fress- und Trinkgeschirr, Halsbänder, Leinen, Spielzeug und eine Transportbox fürs Auto. Um seinen Impfschutz aufrechtzuerhalten, muss er regelmässig nachgeimpft werden. Krankheiten und Unfälle verursachen Tierarztkosten. Ausserdem ist eine Hundesteuer zu entrichten, und es wird empfohlen, eine Haftpflichtversicherung für Ihr Tier abzuschliessen. Weitere Kosten entstehen 72
Polly von Brogershaus mit ihrem B-Wurf.
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Polly von Brogershaus mit ihrem B-Wurf.
für die eigene Ausbildung zum Hundehalter und für den Besuch von Hundekursen. Die Preise für Hundefutter sind sehr unterschiedlich; für eine gute Ernährung des Appenzeller Sennenhunds ist mit Kosten zwischen 100 und 150 Franken pro Monat zu rechnen. Das Bundesamt für Veterinärwesen beziffert die laufenden Kosten pro Hund und Jahr auf 1000 bis 2000 Franken. Der neue Mitbewohner wird Ihr Leben zeitlich strukturieren: Der Appenzeller Sennenhund muss täglich – wenn möglich mehrmals und bei jedem Wetter – draussen bewegt werden. Seine körperliche Kondition steigert sich mit dem Alter. Als erwachsener Hund liebt er ausgedehnte Spaziergänge und übersteht auch lange Wanderungen gut. Wer seinen Hund allein hinauslässt, macht ihn zu einem ungeliebten Streuner, was schnell zu Konflikten mit den Nachbarn führen wird. Leute, die gerne und oft in die Ferien gehen, sollten vor dem Kauf überlegen, was sie mit dem Hund machen, wenn sie ihn nicht mitnehmen können. Die Betreuung durch Bekannte oder Verwandte ist für beide Seiten gut, wenn der Hund diese Personen bereits gut kennt. Einen Hund in einer Tierpension unterzubringen, ist mit erheblichen Kosten verbunden. 74
Züchterin Susanne Gysel bei der Pflege der Welpen.
Falls man sich für den Kauf eines Appenzeller Sennenhunds entschieden hat, bleibt die Frage, ob es ein männliches oder weibliches Tier sein soll. Hündinnen gelten als leichter erziehbar; sie sind meist etwas kleiner und weniger kräftig als Rüden. Zweimal im Jahr werden sie allerdings läufig und müssen dann von Rüden aller Art ferngehalten werden, wenn man keinen Nachwuchs will. Es empfiehlt sich, dafür zu sorgen, dass die Hündin während ihrer Läufigkeit weder Urin noch Kot in der Nähe des Hauses hinterlässt, was dank der geltenden Hundekotaufnahmepflicht sowieso nicht vorkommt. Um die Rassezucht nicht zu gefährden, fordern die Rasseclubs die Züchterinnen auf, ihre Hündinnen während der Läufigkeit in einem ausbruchsicheren Zwinger oder anderen Ort zu halten, um sogenannte «schwarze Würfe», die Folge von nicht zuchtreglementskonformer Deckung, zu vermeiden. Denn solche Hunde gefährden die ganze Rassezucht. Rüden gelten als eigensinniger und selbstbewusster. Sie müssen sich immer wieder ihrer Position im Familienrudel versichern und neigen zu kämpferischen Auseinandersetzungen mit anderen Rüden. Sie markieren mit ihrem Urin das Gebiet, in dem sie sich bewegen. Hündinnen und Rüden können kastriert werden und 75
Welpen des B-Wurfs vom Buechbach, Appenzell, mit 6 Tagen (oben), Welpe Peira-Aljoscha des P-Wurfs vom Inseli im Schwendetal, Stein AR, mit 8 Wochen (unten).
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Welpe Bello des B-Wurfs vom Buechbach, Appenzell, mit 8,5 Wochen (oben), Welpen des P-Wurfs vom Inseli im Schwendetal, Stein AR, mit 6 Tagen (unten).
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verlieren dadurch ihre Triebhaftigkeit; Kastrationen können aber auch zu Wesensveränderungen führen. Der geeignete Zeitpunkt dafür ist mit dem Tierarzt oder der Tierärztin festzulegen. Um einen geeigneten Hund zu finden, tippt man «Appenzeller Sennenhunde» in eine Suchmaschine im Internet ein und erhält in Sekundenbruchteilen mehr als eine halbe Million Eintragungen. Darunter befinden sich Rassehundeclubs, Homepages einzelner Züchter und allgemeine Einträge. Was machen? Am besten ist es, sich an den Appenzeller-Sennenhunde-Club Ihres Landes zu wenden. Die offiziellen Rasseclubs sind der Fédération Cynologique Internationale (FCI) mit Sitz in Belgien angeschlossen, die die Standards der einzelnen Hunderassen festlegt und deren Einhaltung überwacht. In der Schweiz ist der Schweizerische Club für Appenzeller Sennenhunde (SCAS) Mitglied der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) und der FCI. Daneben gibt es seit 2009 den Verein zur Gesunderhaltung des Appenzeller Sennenhundes und Förderung des havannabraunen Appenzellers (VGAS); er züchtet und verkauft seine Hunde unabhängig von SCAS, SKG und FCI. Ausbildung für Hundehalterinnen und Hundehalter in der Schweiz Personen, die einen Hund erwerben wollen, müssen vor dem Erwerb einen Sachkundenachweis über ihre Kenntnisse betreffend die Haltung von Hunden und den Umgang mit ihnen erbringen, sofern sie nicht nachweislich schon einen Hund gehalten haben. Innerhalb eines Jahres nach Erwerb eines Hundes hat die für die Betreuung verantwortliche Person den Sachkundenachweis zu erbringen, dass der Hund in Alltagssituationen kontrolliert geführt werden kann. Tierschutzverordnung Art. 68 Anforderungen bei der Hundehaltung
Die Züchterinnen und Züchter im Appenzellerland verkaufen die meisten ihrer Welpen ins Ausland, wo es überall eigene Clubs gibt. Eine Auswahl davon finden Sie im Anhang dieses Buches. Zum Kauf eines Hundes wenden Sie sich am einfachsten an den Rasseclub, der Ihnen Adressen von Züchtern mit Welpen gibt. Der SCAS hat auf seiner Homepage einen Link «Kauf/Züchter», von dort gelangen Sie auf die «Welpenhomepage» und erfahren, welche Züchterinnen und Züchter Welpen verkaufen. Viele Zuchtstätten betreiben eine eigene Homepage, wo Sie viele Informationen und Bilder finden. Nehmen Sie mit den Züchterinnen direkt Kontakt auf. Besonders interessant ist es, verschiedene Zuchtstätten kennenzulernen, bevor man einen Welpen auswählt. Man erkennt unterschiedliche Haltungs- und 78
Die Welpen des B-Wurfs der Zucht Buechbach, Appenzell, im Alter von sechs Tagen.
Erziehungsstile der Züchter und die Charaktere von Muttertier und Welpen besser, je länger man sich mit ihnen auseinandersetzt. Dann erst lässt sich eine wirkliche Wahl treffen. Bevor Sie den Welpen nach Hause nehmen dürfen, sind Sie als Hundehalterin oder Hundehalter in der Schweiz verpflichtet, einen Sachkundenachweis (SKN) zu erbringen. In einem eidgenössisch festgelegten Theoriekurs von mindestens vier Stunden Dauer erwerben Sie Grundkenntnisse im Umgang mit Hunden. Der Theoriekurs ist vor dem Kauf zu besuchen, um den Entscheid für einen Hund nochmals genau zu überdenken. Nach dem Theoriekurs sind Sie verpflichtet, innerhalb eines Jahres nach dem Kauf des Hundes mit diesem einen mindestens vier Lektionen umfassenden praktischen Sachkundekurs in einer anerkannten Hundeschule zu absolvieren. SKN-Trainerinnen und -Trainer findet man auf der Homepage des Bundesamts für Veterinärwesen, über den Club oder über die Züchter. Die kantonalen Veterinärämter üben die Kontrolle darüber aus, dass Hundehalterinnen und Hundehalter ihren Pflichten nachkommen. Die Züchterinnen und Züchter sind nicht verpflichtet, zu kontrollieren, ob ein Käufer einen Sachkundenachweis besitzt.
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