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Valentin Ruf | City Development Amsterdam | Urban Design Project 2022

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SMARAGD VAN HET NOORDEN

VALENTIN RUF

11014671

WOHNQUARTIER, AMSTERDAM

ENTWURFSKONZEPT Im Norden von Amsterdam entsteht in unmittelbarer Nähe zum Wasser ein urbanes Stadtgebiet. Auf einer Fläche von etwa acht Hektar sollen bis zu 2.500 Menschen in mehr als 1.000 Wohneinheiten ein neues Zuhause finden. Die Planungen sehen eine Wohnfläche von etwa 71.700 Quadratmetern vor. Dem Entwurf liegt das Konzept zugrunde, eine Promenade entlang des Ufers sowie eine zentrale grüne Mitte als öffentliche Freiflächen zu schaffen. Die Freifläche orientiert sich nach Süden und schafft somit eine visuelle Blickbeziehung zum Zentrum von Amsterdam. Der Entwurf besteht aus einzelnen Punktbebauungen, welche in ihren Grundrissen fünfeckige gebrochene Strukturen aufweisen. Im Osten ist die Bebauung in der Fläche etwas dichter und fügt sich somit in die Umgebungsbebauung ein. Nach Westen wird die Struktur jedoch sukzessive aufgelockert. Zeitgleich ist nach Westen auch ein Anstieg der Geschossigkeiten zu verzeichnen, sodass numerisch stets eine ähnliche Dichte gewaht wird. Die Namensgebung des Quartiers ist auf die Form der Gebäude zurückzuführen, welche sich durchaus mit Kristallen assoziieren lassen. Der Smaragd ist ein grüner Kristall. Allgemein stehen grüne Kristalle für die Verbundenheit zur Natur und deren Energien, aber auch für die Gemeinschaft und Harmonie.

STRUKTURKONZEPT

Grüne M

itte

Die Struktur des Gebiets ist im Wesentlichen von zwei Elementen geprägt, welche zugleich als starke Raumkanten ausgebildet sind. Entlang des Ufers erstreckt sich über die gesamte Länge eine Promenade, welche neben Möglichkeiten zum Sitzen und Flanieren ein vielfältiges Angebot für Soziales, Sport und Freizeit bietet. Der Mittelpunkt des Wohnquartiers bildet jedoch die Grüne Mitte. Sie ist von allen Seiten gut zu erreichen und bietet Rasen-, Spiel- und Sportflächen. Des Weiteren dient sie der natürlichen Belüftung sowie der Kühlung des Quartiers. Die Gebäude entlang der Grünen Mitte weisen im Erdgeschoss eine Sondernutzung auf, in denen beispielsweise ein Supermarkt, ein Friseur, ein Arzt, eine Kindertagesstätte und weitere Nutzungen untergebracht sind.

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GRUPPIERUNG Die Gebäude im Quartier gliedern sich in kleinen Gruppen. Dadurch werden Großstrukturen bewusst vermieden und ein Durchgangsverkehr unterbudnen. Zwischen den Gebäuden entstehen kleine Wohnhöfe in denen Kinder spielen und sich die Bewohner begegnen können. Zwischen den Wohngruppen befinden sich halbprivate Freiflächen, welche unterschiedliche Nutzungen bieten, darunter Spielflächen oder Grillflächen.

I III V II

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INSFRASTRUKTUR Oberste Prämisse des Entwurfs war es, ein Quartier zu schaffen, welches vollständig frei von Fahrzeugen ist. Im Osten befindet sich daher direkt zu Beginn des Quartiers eine große Quartiersgarage. Sie ist über die Haupterschließung ideal zu erreichen und entzieht dem Quartier die Fahrzeuge. Im Quartier selbst ist das Fahrrad das beste Fortbewegungsmittel. Zwei wesentliche Parallelen erschließen das gesamte Quartier. Die Gebäudegruppen werden über einzelne Sticherschließungen erreicht. Die Fuß- und Radwege sind jedoch so konstruiert, dass sie in Ausnahmefällen auch dem Lieferverkehr, der Feuerwehr oder dem Rettungsdienst dienen.

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NUTZUNGEN Zuneh

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SCHWARZPLAN M 1:5000

M13 | Städtebaulicher Entwurf | Prof. Dipl.-Ing. A. Bartles, Dipl.-Ing. C. Dittrich, Belen Zevallos


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