Foucault ging davon aus, dass die Dinge der Welt nicht per se Bedeutung haben, sondern ihnen Bedeutung erst zugeschrieben wird. Werbung ermöglicht es daher, dass ein Produkt wesentlich mehr ist als sein Nutzwert. Die Identifikation mit einem Produkt, genauer: einer Marke, ermöglicht unabhängig vom Kauf das Eintauchen in einen gewaltigen Horizont von Zeichen, die auf immer wieder andere Zeichen verweisen.
Die durch jedes Bild und Wort indirekt formulierte Frage nach dem Verhältnis von Wirklichkeit und Abbild treibt auch Peter Vahlefeld um. Er interessiert sich für die semiotische Funktion von Bildern und Text. Anzeigen und Marketingkampagnen aus Katalogen, Magazinen und Zeitungen werden in die traditionelle Domäne der Malerei übertragen. Konsequenterweise lässt er viele schriftliche Hinweise auf die Funktion und den Kontext der Abbildungen wie Bildunterschriften, Seitenzahlen, Namen, Logos sichtbar.