

2025 Jahresbericht
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Portrait
32 Lehre
Fakultäten
Forschung
Dienste 46 Finanzen
Impressum
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Editorial
Das Jahr 2025 war für die FernUni Schweiz von entscheidender Bedeutung: Strategische Weichenstellungen und politische Entwicklungen haben die Grundlage für die künftige Ausrichtung der Institution gelegt. Ein zentraler Meilenstein war die Verabschiedung des Gesetzes über die Universität Wallis durch den Grossen Rat des Kantons Wallis. Die FernUni Schweiz war aktiv in den Entwurf des Gesetzes eingebunden – sowohl über den Stiftungsrat als auch das Rektorat – und brachte ihre Perspektiven in die kantonale Arbeitsgruppe ein.
Mit Inkrafttreten des Gesetzes sollen die wesentlichen Verantwortlichkeiten der Stiftung FernUni Schweiz, insbesondere auf akademischer Ebene, auf die Universität Wallis als öffentlich-rechtliche Bildungsinstitution übertragen werden. Damit wird die FernUni Schweiz auf nationaler Ebene bildungspolitisch fest verankert. Diese Veränderung macht zugleich eine Anpassung des Stiftungszwecks erforderlich. Die Grundlagen dafür werden derzeit in enger Abstimmung mit dem Trägerkanton Wallis und den Partnerinstitutionen erarbeitet.
Auch personell setzte die FernUni Schweiz wichtige Akzente. Nach langjähriger und verdienstvoller Tätigkeit wurde Herr Patrick Amoos, ehemaliger Stadtrat von BrigGlis, aus dem Stiftungsrat verabschiedet. Gleichzeitig konnte der Stiftungsrat durch den Eintritt von Prof. Dr. Anne-Christine Fornage, ordentliche Professorin und ehemalige Vizerektorin der Universität Lausanne, Prof. Dr. Kilian Stoffel, Rektor der Universität Neuenburg, sowie Mathias Bellwald, Stadtpräsident von Brig-Glis, verstärkt werden.
Auch der Wissenschaftliche Beirat hat mit zwei herausragenden Persönlichkeiten Zuwachs erhalten: Prof. em. Dr. Madeleine Herren-Oesch, emeritierte Professorin für Neuere Allgemeine Geschichte und ehemalige Direktorin des Europainstituts der Universität Basel, sowie Prof. em. Dr. Ruth Kellerhals, emeritierte Professorin für Mathematik, unterstützen die FernUni Schweiz neu als wissenschaftliche Beraterinnen.

Stefan Bumann Stiftungsratspräsident

Marcel Maurer Vizepräsident Stiftungsrat
Ein weiterer Meilenstein war die Ernennung von Prof. Dr. Nicolas Rothen zum Rektor der FernUni Schweiz für die Amtsperiode 2025–2029, nachdem er sich in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren erfolgreich durchgesetzt hatte. Als erfahrene Hochschulpersönlichkeit mit ausgewiesener Expertise in Forschung, Lehre und akademischer Führung übernimmt er das Rektorat nach einer Phase als Rektor ad interim, in der er die strategische Weiterentwicklung der Institution umsichtig vorangetrieben hat. Seine Ernennung steht für Kontinuität, Stabilität sowie eine klare, zukunftsgerichtete Positionierung der FernUni Schweiz im nationalen und internationalen Hochschulraum.
Die Entwicklungen des Jahres 2025 spiegeln sich auch in der Breite und Wirkung der FernUni Schweiz wider: Mit 550 Mitarbeitenden und mehr als 2’600 Studierenden nimmt sie dank ihres modernen Fernstudienangebots sowie ihrer spezifischen Forschungs- und Dienstleistungsaktivitäten eine wichtige und zugleich ergänzende Rolle in der Schweizer Hochschullandschaft ein.
Unser Dank gilt allen Mitarbeitenden, Stifterinnen und Stiftern sowie dem Trägerkanton Wallis. Ihr Engagement ermöglicht es, die Vision einer Universität zu verwirklichen, die qualitativ hochwertige Fernstudien für die gesamte Schweiz anbietet und mit ihren Aktivitäten in Lehre und Forschung einen wertvollen Beitrag zur sozialen, wirtschaftlichen und ökologisch nachhaltigen Entwicklung unseres Landes leistet.
Mit Zuversicht blicken wir auf die kommenden Jahre, in denen wir die institutionelle Akkreditierung erneuern, die Konsolidierung zur öffentlich-rechtlichen Universität des Kantons Wallis vorantreiben und die Stiftung zu einer zukunftsorientierten Förderstiftung weiterentwickeln wollen.

Wort des Rektors
Als neu gewählter Rektor blicke ich gerne auf das zurück, was die FernUni Schweiz im Kalenderjahr 2025 erreicht hat. Mit der Annahme des Gesetzes über die Universität Wallis wurden die politischen Grundlagen für den Übergang der FernUni Schweiz in eine kantonale Universität geschaffen. Voraussetzung für das Inkrafttreten dieses Gesetzes ist die institutionelle Akkreditierung als Universität.
In dieser Hinsicht konnten im vergangenen Jahr wichtige Fortschritte erzielt werden. Von besonderer Bedeutung für das universitäre Selbstverständnis ist dabei das Inkrafttreten des allgemeinen Promotionsreglements und der Erwerb des Promotionsrechts, das es der FernUni Schweiz fortan ermöglicht, eigene Doktortitel zu verleihen. Damit werden wichtige Voraussetzungen geschaffen, um die interdisziplinäre Forschungskultur am Hauptsitz der FernUni Schweiz auf dem Campus in Brig-Glis weiter zu stärken. Äusserst erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch der beachtliche Erfolg der Forschungscommunity der FernUni Schweiz bei der Einwerbung kompetitiver Drittmittel, die gegenüber dem Vorjahr markant gesteigert werden konnten.
Erfreuliche Entwicklungen zeigen sich auch mit Blick auf den besonderen Bildungsauftrag der FernUni Schweiz. Sie ermöglicht Menschen Zugang zu universitärer Bildung, die ohne die Flexibilität eines Fernstudiums in Teilzeit nicht studieren könnten. Auch in diesem Jahr ist die Anzahl unserer Studierenden gestiegen, die von unseren flexiblen und karriere- sowie familienfreundlichen Studienprogrammen profitieren. Dies gilt sowohl für die grundständige Lehre als auch für die Weiterbildungsprogramme, die ebenfalls dem Fernstudienmodell der FernUni Schweiz folgen. Das im Vergleich zu Präsenzuniversitäten deutlich höhere Durchschnittsalter der Studierenden unterstreicht unsere komplementäre Ausrichtung innerhalb der schweizerischen Hochschullandschaft. Dieses Alleinstellungsmerkmal wird weiterhin den Kern unseres Profils ausmachen, da es auch im Gesetz über die Universität Wallis vorgesehen ist.

Prof. Dr. Nicolas Rothen Rektor
Ein weiterer wichtiger Schritt im vergangenen Jahr betrifft die strukturelle Verstärkung der FernUni Schweiz. Mit dem Inkrafttreten des allgemeinen Fakultätsreglements und der einhergehenden Überarbeitung des Organisationsreglements wurden zentrale Grundlagen für die Weiterentwicklung der institutionellen Governance geschaffen. Dieses Regelwerk stärkt die Rolle der Fakultäten und schafft die Voraussetzungen für eine Erweiterung ihrer akademischen Autonomie. Damit wird die Verantwortung für die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre stärker dort verankert, wo die wissenschaftliche Expertise liegt. Diese Stärkung der internen Strukturen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer vollwertigen Universität und trägt nachhaltig dazu bei, die FernUni Schweiz als akademische Institution weiter zu festigen.
Mit Blick auf die kommenden Jahre wird unsere Institution ihre strategische Entwicklung konsequent weiterführen und sich weiter in der nationalen und internationalen Hochschullandschaft etablieren. Im Zentrum stehen der Ausbau der Forschungsförderung und der gezielten Nachwuchsförderung, unter anderem durch den Aufbau eines Graduate Campus. Gleichzeitig wird ein Forschungsschwerpunkt Digitales Lehren und Lernen entwickelt. Ergänzend dazu wird die internationale Vernetzung durch Programme für Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler sowie durch die Mobilität von Studierenden und Mitarbeitenden weiter gestärkt.
All dies wäre ohne die Menschen hinter der Institution nicht möglich. Mitarbeitende, Forschende, Dozierende, Studierende sowie Partnerinnen und Partner prägen die FernUni Schweiz täglich mit ihrem Engagement, ihren Ideen und ihrer Expertise. Gemeinsam haben wir im vergangenen Jahr viel erreicht und gemeinsam eröffnen sich neue Möglichkeiten, die Zukunft unserer Institution zu gestalten.

01 Portrait
Die FernUni Schweiz in Zahlen
Die FernUni Schweiz ist ein nach dem HFKG akkreditiertes universitäres
Institut und bietet seit 1992 Fernstudiengänge an.
Ihre qualitativ hochwertigen Studienprogramme umfassen Bachelor- und Master-Studiengänge sowie Weiterbildungsprogramme an den Fakultäten Recht, Wirtschaft, Mathematik und Informatik, Geschichte und Psychologie. Die universitären Studiengänge hinsichtlich gesellschaftlich relevanter Themen werden mithilfe innovativer digitaler Lehr- und Lerntechnologien durchgeführt. Als führende Einrichtung im Bereich der universitären Fernstudien in der Schweiz zählt das Institut mehr als 2 600 französisch-, deutsch- und englischsprachige Studierende, die dank der Flexibilität des Online-Unterrichts neben ihrem Beruf-, Sport- oder Familienleben ein wissenschaftliches Studium absolvieren können. Die FernUni Schweiz beschäftigt 550 Mitarbeitende, von denen rund 500 im Bereich der Lehre und der Forschung tätig sind.
Portrait der FernUni Schweiz
2 640
Studierende
548
Mitarbeitende
5
Fakultäten
42
Weiterbildungsprogramme
Die Studiengänge der FernUni Schweiz
Psychologie
• Bachelor
• Master
• CAS
• Kurzkurse Recht
DE FR
Wirtschaft
• Bachelor
• Master
• CAS
• Kurzkurse
DE FR EN
• Bachelor
• Master
• CAS
• Kurzkurse
DE FR
Mathematik und Informatik
• Bachelor
• Master (Start im Herbstsemester 26)
EN
380
Absolventinnen und Absolventen im Jahr 2025
3
Standorte
9
BachelorStudiengänge
6
MasterStudiengänge
Geschichte
• Bachelor
• Master
• Kurzkurse
Wissenschaftlicher Beirat
Stiftungsorgane
Akademischer Rat Rektorat
Stabsstellen
Akademische Dienste Lehre Forschung
Sekretariat
Fakultäten
Psychologie Recht
201
Professoren/innen und Lehrbeauftragte
Zentrale Dienste
Wirtschaft Mathematik und Informatik Geschichte
548
Anzahl Mitarbeitende 208.47 Vollzeitäquivalente
289
Postdocs, Assistierende und wissenschaftliche Mitarbeitende
58 Verwaltung
Ein und Austritte 2025
146
Eintritte
16 Verwaltung
10 Fakultät Geschichte
45 Fakultät Psychologie
42 Fakultät Recht
21 Fakultät Wirtschaft
12 Fakultät Mathematik und Informatik
98
Austritte (62 aufgrund von Pensionierung oder befristeten Arbeitsverträgen)
13 Verwaltung
6 Fakultät Geschichte
31 Fakultät Psychologie
27 Fakultät Recht
12 Fakultät Wirtschaft
9 Fakultät Mathematik und Informatik
Ernennungen 2025

Prof. Dr. Nicolas Rothen Rektor (vorher ad interim)
August 2025

Prof. Dr. Cathrine Konopatsch
Ausserordentliche Professorin Fakultät Recht (vorher Assistenzprofessorin)
August 2025

Prof. Dr. Bernhard Schär Ausserordentlicher
Professor Fakultät Geschichte
Dezember 2025

Prof. Dr. Thomas Mettler Dekan ad interim Fakultät Mathematik und Informatik
August 2025
Gesetzesentwurf zur Universität Wallis
Um dem Kanton Wallis eine eigene Universität zu geben, hat der Staatsrat im September 2025 den Gesetzesentwurf zur Universität Wallis (GUWa) verabschiedet und dem Grossen Rat vorgelegt, der ihn im Dezember behandelt hat. Dieses Projekt ist ein entscheidender Schritt für die Entwicklung der tertiären Bildung und Forschung im Wallis. Die FernUni Schweiz wird unter dem Namen «Uni ValaisWallis» zu einer kantonalen Universität. Sie wird weiterhin auf Fernstudium, Teilzeitstudiengänge und die Zugänglichkeit für ein vielfältiges Publikum ausgerichtet bleiben und versteht sich damit als eine Ergänzung zu den anderen Schweizer Universitäten.
Ziele des GUWa
Das neue Gesetz über die Universität Wallis trägt einer doppelten Zielsetzung Rechnung:
1. Die universitäre Institution «FernUni Schweiz» wird in eine autonome öffentlich-rechtliche Einrichtung unter dem Namen «Uni Valais-Wallis» umgewandelt.
2. Es wird eine ehrgeizige akademische Strategie im Bereich der universitären Fernbildung verfolgt.
Mit der Gründung einer kantonalen Universität stellt das Wallis seine vollständige Integration in das Schweizer Hochschulsystem sicher.

Stefan Bumann, Präsident des Stiftungsrats, Prof. Dr. Corinna Martarelli, Vizerektorin Lehre, Prof. Dr. Nicolas Rothen, Rektor, Christophe Darbellay, Chef des Departements für Volkswirtschaft und Bildung, und Yves Rey, Chef der Dienststelle für Hochschulwesen, anlässlich der Pressekonferenz.
© Kanton Wallis
Weitere Informationen
Der
Grosse Rat verabschiedet den GUWa mit grosser Mehrheit
Am 18. Dezember 2025 hat der Grosse Rat Geschichte geschrieben und in einer einzigen Lesung das Gesetz über die Universität Wallis mit 105 Ja-Stimmen gegen 15 NeinStimmen bei zwei Enthaltungen angenommen. Damit schafft der Kanton eine gesetzliche Grundlage, die ein universitäres Fern- und Teilzeitstudium sowie Spitzenforschung ermöglicht. Die Universität Wallis mit Sitz in Brig-Glis wird die einzige Schweizer Universität sein, die eine universitäre Ausbildung nach diesem pädagogischen Modell anbietet. Sie positioniert sich damit ergänzend zu den traditionellen Präsenzuniversitäten.
Ausblick bis 2028
Unter der Leitung eines starken Rektorats wird die Universität in ihrer akademischen, finanziellen und administrativen Führung autonom sein und gegenüber dem Staat rechenschaftspflichtig bleiben. Das Rektorat wird mit dem Staatsrat eine vierjährige Zielvereinbarung aushandeln. Der Kanton wird die strategische Regulierungs- und Begleitfunktion gegenüber der Universität übernehmen. Der Grosse Rat wird den vierjährigen Rahmenkredit genehmigen und hat die Aufgabe, über Leistungsaufträge die sachgerechte Verwendung der bereitgestellten finanziellen Mittel zu überwachen.
Das Inkrafttreten des GUWa ist für das Jahr 2028 vorgesehen, vorbehaltlich eines positiven Entscheids des Schweizerischen Akkreditierungsrats im Frühjahr 2027. Die laufenden Ausbildungs- und Forschungsaktivitäten der FernUni Schweiz, das von der heutigen Stiftung beschäftigte Personal sowie ein wesentlicher Teil der Vermögenswerte der Stiftung werden auf die Uni ValaisWallis übertragen.
Einführung Stab Rektorat
Anfang 2025 beschlossen das Rektorat und der Ausschuss des Stiftungsrats, sämtliche Stabsstellen, die DPO, den Chief Information Security Officer (CISO), den Bereich Qualitätsmanagement sowie das Rektoratssekretariat in einer virtuellen Dienststelle unter dem Namen «Stab Rektorat» zusammenzuführen. Ebenfalls eingebunden wurde das im Laufe des Jahres neu geschaffene Grants Office, das die Einwerbung von Drittmitteln unterstützt.
Die Mitglieder dieser Einheit behalten ihre bisherigen Vorgesetzten bzw. Ansprechpersonen bei, koordinieren sich jedoch innerhalb der neuen Struktur und unterstützen die gesamte Institution eigenständig und teilweise
unabhängig. Diese neue Organisation fördert den Informationsfluss innerhalb und ausserhalb des Stabs, sowie einen optimalen Einsatz der Kompetenzen und Kapazitäten der Mitglieder des Stabs.
Integration des Stabs Rektorat in das Organigramm der FernUni Schweiz
Wissenschaftlicher Beirat Stiftungsrat
Akademischer Rat
Rektorat
DirektorIn Akademische Dienste
VizerektorIn Lehre
RektorIn
Stab Rektorat
Chief Information Security Officer (CISO)
Datenschutzverantwortliche/r (DPO)
Rektoratssekretariat
Stabsstelle Lehre
Stabsstelle Strategie und Entwicklung
VizerektorIn Forschung
DirektorIn Zentrale Dienste
Grants Office Stabsstelle Forschung
Stabsstelle Qualitätssicherung

02 Fakultäten
Fakultät Psychologie

Prof. Dr. Pamela Banta Lavenex
Dekanin
Fakultätskollegium
Professor/innen
Prof. Dr. Pamela Banta Lavenex
Prof. Dr. Géraldine Coppin
Prof. Dr. Matthias Maalouli-Hartmann
Prof. Dr. Corinna Martarelli
Prof. Dr. Thomas Reber
Prof. Dr. Nicolas Rothen
Prof. Dr. Andrea Samson
Studiengangsleiter/in Bachelor
Prof. Dr. Géraldine Coppin (FR)
Prof. Dr. Thomas Reber (DE)
Studiengangsleiter/in Master
Prof. Dr. Andrea Samson (FR)
Prof. Dr. Thomas Reber (DE)
Vertreter der Lehrbeauftragten
Dr. Guillaume Fürst (FR)
Dr. Fabian Ramseyer (DE)
Vertreter/in der Assistierenden
Dr. Anna Schmitt Pereira (FR)
Dr. Maximilian Haas (DE)
Vertreterinnen der Studierenden
Claire Bilat (FR)
Gisela Koller (DE)
Mitglieder mit beratender Funktion
MSc Sophie Cottagnoud (Faculty Manager)
lic. phil. Rafaela Meyer (Faculty Manager)
MSc Anouk Papon (Faculty Manager)
Alles zur Fakultät Psychologie
Akademisches Personal in Zahlen*
Professor/innen
Lehrbeauftragte
Postdoktoranden, Assistierende, wissenschaftliches Personal
Total
Fakultät Psychologie Alle Fakultäten *Externe Mandate inbegriffen
Studienangebote
• Bachelor en psychologie
• Master en psychologie
• CAS Intelligence émotionnelle dans les organisations
• CAS Alimentation et comportement
• Formations courtes
La nutrition au féminin / Cycle menstruel et nutrition des sportives / Cycle menstruel et nutrition en (péri-)ménopause / Cerveau et alimentation / Changer ses habitudes alimentaires / Émotions et alimentation / Conflits et émotions / Comprendre et réguler ses émotions au travail / Communiquer pour favoriser le bien-être et la motivation / Résilience dans les organisations
• Bachelor in Psychologie
• Master in Psychologie
• CAS Wirtschaftspsychologie – Neue Trends
• CAS Arbeitspsychologie – Gesundheit und Produktivität
• Kurzkurse
Resilienz – Arbeit und Gesundheit / New Work – Die neuen Konzepte / Neue Perspektiven – Die Digitalisierung / Cyberpsychologie in der Arbeitswelt / Gesellschaftlicher Wandel – People / Places and Technology / Arbeit und Gesundheit in der Schweiz / Arbeit und körperliche Gesundheitsbeschwerden Schwerpunkt Muskel- und Skelettsystem / Arbeit und mentale Gesundheitsbeschwerden Schwerpunkt Burnout / Arbeitssicherheit und Gesundheit / Psychosoziale Risiken und die besondere Rolle der Vorgesetzen
1 331
Studierende (Zahlen bis zum 01.12.2025 für Bachelor- und Master-Studiengänge. Zahlen über das gesamte Jahr 2025 für Weiterbildungen).
1 005 Bachelor 244 Master 82 Weiterbildung
Fakultät Recht

Prof. Dr. Bruno Pasquier Dekan
Fakultätskollegium
Professor/innen
Prof. Dr. Marc Bors
Prof. Dr. Nicolas Bueno
Prof. Dr. Nula Katharina Frei
Prof. Dr. Thierry Godel
Prof. Dr. Cathrine Konopatsch
Prof. Dr. Arnaud Nussbaumer-Laghzaoui
Prof. Dr. Bruno Pasquier
Studiengangsleiter/in Bachelor
Prof. Dr. Adriano Previtali (FR)
Prof. Dr. Nula Katharina Frei (DE)
Studiengangsleiter/in Master
Prof. Dr. Adriano Previtali (FR)
Prof. Dr. Nula Katharina Frei (DE)
Vertreter/in der Lehrbeauftragten
Dr. Emilie Praz (FR)
Dr. Stefan Keller (DE)
Vertreter/in der Assistierenden
MLaw Lorène Anthonioz (FR)
Dr. Daniel Pascal Wyss (DE)
Vertreter der Studierenden
Maximilien Turrettini (FR)
Urs Müller (DE)
Mitglieder mit beratender Funktion
lic. iur. Malin De Boni (Faculty Manager)
MLaw Morgane Délèze (Faculty Manager)
Alles zur Fakultät Recht
Akademisches Personal in Zahlen*
Professor/innen
Lehrbeauftragte
Postdoktoranden, Assistierende, wissenschaftliches Personal
Total Fakultät Recht
Alle Fakultäten
*Externe Mandate inbegriffen
Studienangebote
• Bachelor en droit
• Master en droit
• CAS en Protection des données – Entreprise et Administration
• CAS en Protection des données – Entreprise
• CAS Gouvernance de l’information et confiance numérique
• Formation courte Régulation des plateformes de réseaux sociaux dans une société démocratique
• Formation courte Mécanismes de droit pénal et preuves numériques
• Bachelor in Recht
• Master in Recht
• CAS Datenschutz – Unternehmen und Verwaltung
• CAS Datenschutz – Unternehmen
• Kurzkurs KI-Regulation und AI Governance
Studierende (Zahlen bis zum 01.12.2025 für Bachelor- und Master-Studiengänge. Zahlen über das gesamte Jahr 2025 für Weiterbildungen).
604 Bachelor 160 Master 65 Weiterbildung
Fakultät Geschichte

Prof. Dr. Christina Späti
Dekanin
Fakultätskollegium
Professor/innen
Prof. Dr. Sabine Pitteloud
Prof. Dr. Bernhard C. Schär
Prof. Dr. Christina Späti
Studiengangsleiter/in Bachelor
Prof. Dr. Matthieu Gillabert (FR)
Prof. Dr. Christina Späti (DE)
Studiengangsleiterin Master
Prof. Dr. Sabine Pitteloud (FR, DE, EN)
Vertreter/in der Lehrbeauftragten
Dr. Magali Jenny (FR)
Prof. Dr. Bernhard C. Schär (DE)
Vertreter/in der Assistierenden
Dr. Aurore Müller (FR)
MA Florian Müller (DE)
Vertreter/in der Studierenden
Vakant (FR)
Vakant (DE)
Mitglied mit beratender Funktion
Dr. Morgane Gay-Bianco (Faculty Manager)
Akademisches Personal in Zahlen*
Professor/innen
Lehrbeauftragte
Postdoktoranden, Assistierende, wissenschaftliches Personal
*Externe Mandate inbegriffen Alle Fakultäten
Studienangebote
• Bachelor en histoire
• Master en histoire
• Formation courte Langue française et littératures francophones
• Formation courte Histoire des Fake News et des médias
• Bachelor in Geschichte
• Master in Geschichte
Studierende (Zahlen bis zum 01.12.2025 für Bachelor- und Master-Studiengänge. Zahlen über das gesamte Jahr 2025 für Weiterbildungen).
82 Bachelor 20 Master 9 Weiterbildung
Fakultät Wirtschaft

Prof. Dr. Renate Schubert
Dekanin
Fakultätskollegium
Professoren
Prof. Dr. Manuel Grieder
Prof. Dr. Michael Kurschilgen
Prof. Dr. Anthony Strittmatter
Studiengangsleiter Bachelor
Prof. Dr. Michael Kurschilgen (FR)
Prof. Dr. Anthony Strittmatter (DE)
Studiengangsleiter Master
Prof. Dr. Manuel Grieder (EN)
Vertreter der Lehrbeauftragten
Prof. Dr. Cédric Tille (FR)
Vakant (DE)
Vertreter/in der Assistierenden
Dr. Jean-Christian Tisserand (FR)
Dr. Stefan Meyer (DE)
Vertreter/in der Studierenden
Adeai Assis Mehmeti (FR)
Katrin Zinke (DE)
Mitglieder mit beratender Funktion
MA Jean-Paul Droz (Faculty Manager)
MA Felix Schlüter (Faculty Manager)
MSc Loris Schmid (Faculty Manager)
Akademisches
Professor/innen
Lehrbeauftragte
Postdoktoranden, Assistierende, wissenschaftliches Personal
Alle Fakultäten
*Externe Mandate inbegriffen
Studienangebote
• Bachelor in Business and Economics
• Master in Economics, Business and Data Analytics
• CAS Data Science Leadership
• Short Training Course Creating value with Data Science
• Short Training Course Data Infrastructure Fundamentals
• Short Training Course Developing Data Science Talent
• Short Training Course Data Science Project Management
• Short Training Course Data Ethics and Compliance
• Formation courte Microfondements Économiques de la Désinformation
• Formation courte Désinformation et Économie Politique : Enjeux sociétaux
Studierende (Zahlen bis zum 01.12.2025)
Fakultät Mathematik und Informatik

Prof. Dr. Thomas Mettler
Dekan ad interim seit 08/25
Fakultätskollegium
Professoren
Prof. Dr. David Belius
Prof. Dr. Rolf Krause (Dekan bis 07/25)
Prof. Dr. David Loeffler
Prof. Dr. Thomas Mettler
Prof. Dr. Matthias Voigt
Studiengangsleiter Bachelor
Prof. Dr. Thomas Mettler (EN)
Vertreter der Lehrbeauftragten
Prof. Dr. Helmut Harbrecht (EN)
Vertreter der Assistierenden
MSc Andrea Angino (EN)
Vertreter der Studierenden
Stéphane Billeter (EN)
Mitglieder mit beratender Funktion
Milène Fauquex
(Faculty Manager bis 08/25)
Dr. Sandrine Tornay (Faculty Manager seit 08/25)
Alles zur Fakultät
Akademisches Personal in Zahlen*
Professor/innen
Lehrbeauftragte
Postdoktoranden, Assistierende, wissenschaftliches Personal
Fakultät Mathematik und Informatik
Alle Fakultäten
*Externe Mandate inbegriffen
Studienangebote
• Bachelor in Mathematics (Start im Herbstsemester 2026)
• Master in Artificial Intelligence
Studierende (Zahlen bis zum 01.12.2025)
87 Bachelor
Ein neues Reglement
für die Fakultäten
Das allgemeine Fakultätsreglement (AFaR) der FernUni Schweiz ist am 1. August 2025 in Kraft getreten. Es wurde gemeinsam mit den Fakultäten über mehrere Konsultationsphasen hinweg erarbeitet. Erstmalig verfügen die Fakultäten der FernUni Schweiz damit über ihr eigenes Reglement. Dieses regelt die Aufgaben sowie die Organisation der Fakultäten und schafft Klarheit über Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten. Damit wurde die reglementarische Grundlage für eine verstärkte Autonomie der Fakultäten geschaffen. Ergänzende Ausführungsbestimmungen ermöglichen es den Fakultäten, im Rahmen des allgemeinen Reglements fakultätsspezifische Punkte zu ergänzen.
Zum Reglement
Im Herbstsemester 2025 wurden auf der Basis des AFaR bereits Wahlen für die Organe der Fakultäten – die Fakultätskollegien und die Dekanate – durchgeführt. Diese werden ihre Arbeit in der neuen Zusammensetzung im Frühjahrssemester 2026 aufnehmen. Die Dekanate der Fakultäten bestehen zukünftig aus der Dekanin oder dem Dekan, die oder der die Fakultät in kollegialer Form leitet sowie aus maximal zwei Vizedekaninnen und Vizedekanen.
Im Jahr 2026 wird es Aufgabe der Institution sein, die organisatorischen Rahmenbedingungen für die vollständige Umsetzung des allgemeinen Fakultätsreglements zu schaffen.

Bedeutung des neuen Reglements für
die Fakultät Geschichte
Das neue Fakultätsreglement ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg, eine kantonale Universität zu werden, denn es gleicht unsere Strukturen an die Organisation der anderen kantonalen Universitäten an. Für unsere Fakultät ist das Reglement besonders wichtig, da es uns mehr Autonomie verleiht.
Als kleinste Fakultät haben wir in Lehre, Forschung und Weiterbildung oftmals andere Bedürfnisse als die grösseren Fakultäten. Dank des neuen Reglements haben wir mehr Entscheidungsbefugnisse beispielsweise in der Doktorierendenausbildung oder bei der Bildung fachspezifischer Kommissionen. Die neue Organisationsstruktur erlaubt die Schaffung eines Dekanats, bestehend aus der Dekanin, einem Vizedekan,
«Für unsere Fakultät ist das Reglement besonders wichtig, da es uns mehr Autonomie verleiht.»
der zugleich für die Bachelor-Studiengänge verantwortlich ist, sowie einer Vize-Dekanin, die den MasterStudiengang verantwortet. Über das Fakultätskollegium können auch der Mittelbau und die Studierenden ihre Ansichten und Anliegen in die Fakultät einbringen. Damit sind wir gut gerüstet für die wichtigen Aufgaben, die uns in den kommenden Monaten und Jahren erwarten.

Dekanin
Fakultät
Geschichte
Prof. Dr. Christina Späti

03 Forschung
Das Wort von Prof. Dr. Anthony Strittmatter
Als Vizerektor Forschung, der das Amt im Januar 2025 interimistisch übernommen hat, blicke ich mit Dankbarkeit und Respekt auf ein insgesamt sehr erfreuliches Forschungsjahr zurück. Die FernUni Schweiz ist bereits gut in der Schweizer Hochschullandschaft verankert, und 2025 ist es gelungen, dieses Fundament weiter zu festigen und in mehreren Bereichen spürbar auszubauen. Die folgenden Punkte sollen dabei bewusst nur einzelne Beispiele sein. Sie stehen stellvertretend für viele weitere Projekte, Publikationen, Kooperationen und Beiträge aus allen Fakultäten, die unser Forschungsprofil im vergangenen Jahr mitgetragen haben.
Besonders sichtbar wurde die positive Entwicklung in der erfolgreichen Einwerbung kompetitiver Drittmittel. Im Berichtsjahr konnte die FernUni Schweiz rund 2,1 Millionen Franken an SNF-Fördermitteln gewinnen. Bewilligt wurden drei Projekte, die exemplarisch für die thematische Breite unserer Forschung stehen. Das Projekt «Affective mechanism of reward processing underlying food intake and sedentariness» unter der Leitung von Prof. Dr. Géraldine Coppin untersucht psychologische und neurokognitive Mechanismen rund um Ernährung und Bewegungsverhalten und wird in Kooperation mit der Universität Genf durchgeführt. Das Projekt «Climate change: no laughing matter? Using humor to prevent and correct misinformation» unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Samson widmet sich der Frage, wie Humor helfen kann, Fehlinformationen zum Klimawandel vorzubeugen oder zu korrigieren. Das Projekt «How Much Can Targeting Achieve? New Metrics to Inform Decision Making in Applied Economics» unter meiner Leitung entwickelt neue Ansätze, um politische und wirtschaftliche Massnahmen besser zu beurteilen und gezielter einzusetzen.

Prof. Dr. Anthony
Strittmatter
Vizerektor Forschung ad interim
Neben der Drittmittelerfolge war 2025 auch ein Jahr, in dem die Einbindung unserer Forschenden in ihre Fachgemeinschaften weiter gestärkt wurde. Beispielhaft dafür steht die Mathematik. Forschende der FernUni Schweiz waren an wichtigen Tagungen präsent, etwa am Swiss Geometry Day, an dem Prof. Dr. Thomas Mettler auf dem Campus Brig aktuelle Arbeiten aus der Geometrie vorstellte. Solche Beiträge sind wichtig, weil sie unsere Forschung sichtbar machen, den Austausch fördern und neue Kooperationen vorbereiten.
Ebenso bedeutsam ist die gesellschaftliche Verankerung unserer Forschung. Ein anschauliches Beispiel bot die Fakultät Geschichte mit einem öffentlichen Vortrag von Prof. Dr. Christina Späti zur Geschichte des Frauenfussballs. Der Vortrag zeigte, wie lang, konfliktreich und zugleich prägend der Weg zur heutigen Anerkennung des Frauenfussballs war. Er machte deutlich, wie historische Forschung helfen kann, gesellschaftliche Entwicklungen zu verstehen und aktuelle Debatten einzuordnen.
«Wir bekennen uns zu einer fairen, verantwortungsvollen und qualitativ ausgerichteten Bewertung wissenschaftlicher Leistungen.»
Sehr gefreut hat mich auch die Anerkennung hervorragender Nachwuchsleistungen. Dr. Anu Sivaganesan, Postdoktorandin in der Fakultät Recht, erhielt für ihre Dissertation den Preis der Schweizerischen Vereinigung für Internationales Recht. Diese Auszeichnung würdigt nicht nur eine herausragende Einzelleistung, sondern steht auch sinnbildlich für die wachsende Qualität und Sichtbarkeit unseres wissenschaftlichen Nachwuchses.
Schliesslich hat die FernUni Schweiz 2025 ihre Forschungskultur weiterentwickelt. Mit der Unterzeichnung der DORA-Erklärung bekennen wir uns zu einer fairen, verantwortungsvollen und qualitativ ausgerichteten Bewertung wissenschaftlicher Leistungen. Für ein junges und wachsendes universitäres Institut ist dies ein wichtiges Signal, dass Exzellenz nicht nur gemessen, sondern in ihrer ganzen Breite anerkannt und gefördert werden soll.
Insgesamt zeigt der Rückblick auf 2025, dass die FernUni Schweiz ihre Forschung auf einem bereits guten Niveau weiter stärken konnte. Diese Entwicklung verdanken wir den Forschenden, den Teams in den Fakultäten und den unterstützenden Strukturen in der Verwaltung. Wir nehmen die Fortschritte mit Demut zur Kenntnis und wir verstehen sie zugleich als Verpflichtung, diesen Weg mit Sorgfalt, Qualität und Augenmass weiterzugehen.
Schwerpunkte der Forschung
Die FernUni Schweiz erhält das Promotionsrecht
Das Doktorat ist in der Schweiz der höchste akademische Titel nach dem Master. Es steht für vertiefte Forschung und ist das zentrale Instrument zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses, einer Kernaufgabe universitärer Hochschulen.
2025 hat die FernUni Schweiz auf dem Weg zur Akkreditierung als kantonale Universität einen wichtigen Meilenstein erreicht. Mit dem Inkrafttreten des allgemeinen Promotionsreglements am 1. August 2025 verfügt die FernUni Schweiz über das Promotionsrecht. Damit kann sie Doktorierende künftig nicht nur in Kooperation mit Partneruniversitäten begleiten, sondern auch eigenständig betreuen und zur Promotion führen. Laufende Doktorate in gemeinsamer Betreuung können wie bisher fortgeführt werden.
Ermöglicht wurde dieser Schritt durch die Unterstützung des Kantons Wallis, der die Titel rechtlich schützt, sowie durch die Anerkennung des Präsidiums des Schweizerischen Akkreditierungsrats, wonach die FernUni Schweiz als akkreditiertes universitäres Institut berechtigt ist, ein eigenes Doktoratsprogramm anzubieten.

Mehr Informationen
Ein gelungener Auftritt für die Fakultät Psychologie
Die 18. Konferenz der Schweizerischen Gesellschaft für Psychologie fand vom 7. bis 9. September 2025 im Kongresszentrum Le Régent in Crans-Montana statt. Organisiert von der Fakultät für Psychologie der FernUni Schweiz, war die Veranstaltung ein grosser Erfolg und brachte 250 Teilnehmende aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland zusammen, um sich zum Thema «Bridging Distances in the Psychological Sciences» auszutauschen.
Die Konferenz unterstrich die Bedeutung des interdisziplinären Austauschs und die Vielfalt der Ansätze in der Psychologie. Das umfangreiche Programm begann mit einem Workshoptag und setzte sich mit zwei Kongresstagen fort, die 21 Symposien, 71 mündliche Präsentationen, 52 Poster sowie mehrere Preisverleihungen an vielversprechende Nachwuchsforschende umfassten. Drei renommierte nationale und internationale Keynote-Referate bereicherten diese drei Tage intensiver Diskussionen zusätzlich und brachten neue Perspektiven zu aktuellen Fragestellungen der Disziplin ein.
Zwischen wissenschaftlichen Sitzungen, informellen Begegnungen und geselligen Aktivitäten bot die Konferenz einen anregenden Rahmen, der es den Teilnehmenden ermöglichte, ihr Netzwerk auszubauen, ihre Arbeiten zu teilen und mit neuen Ideen für die Weiterentwicklung ihrer Projekte nach Hause zu gehen. Ein schöner Erfolg, der zweifellos dazu beigetragen hat, die Sichtbarkeit der Fakultät für Psychologie der FernUni Schweiz in der Schweizer Hochschullandschaft weiter zu stärken.

18. Konferenz der Schweizerischen Gesellschaft für Psychologie
Antrittsvorlesungen der Professorinnen Sabine Pitteloud und Cathrine Konopatsch
Sabine Pitteloud, seit Dezember 2013 Assistenzprofessorin für Zeitgeschichte an der FernUni Schweiz, stand im Zentrum der zweiten Veranstaltung der vom universitären Institut lancierten Reihe von Antrittsvorlesungen. Vor rund hundert Teilnehmenden auf dem Campus Brig sowie online stellte die Professorin ihre Forschungsagenda vor, die sich mit multinationalen Unternehmen und deren politischer Rolle befasst. Dabei zeigte sie auf, dass die Internationalisierung von Unternehmen bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts umstritten war und dass sich diese Debatte je nach wirtschaftlichem und politischem Kontext neu konfiguriert hat.

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Sabine Pitteloud ansehen
Im Jahr 2025 hielt Professorin Cathrine Konopatsch ihre Antrittsvorlesung zum Thema «Mit der Kanone des Strafrechts auf Spatzen? – Eine kritische Würdigung des Straftatbestandes des Identitätsmissbrauchs i.S.d. Art. 179decies StGB». Die Vorlesung beleuchtete anhand praxisnaher Beispiele wie Deepfakes und Online-Betrug die kriminalpolitischen, rechtsstaatlichen und dogmatischen Herausforderungen des neuen Tatbestands. Mit über 7'000 polizeilich registrierten Fällen im Jahr 2024 und wachsender Bedeutung im digitalen Raum zeigte die Diskussion die Relevanz für die Strafrechtspraxis und die Gesetzgebung auf. Die Veranstaltung unterstrich die Rolle der FernUni Schweiz als Plattform für fundierte Auseinandersetzung mit aktuellen rechtlichen Fragestellungen.

Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Cathrine Konopatsch ansehen
Schwerpunkte der Forschung
Arithmetik verbindet die Länder des Alpenbogens
Die Workshop-Reihe zur Zahlentheorie «Arithmetica Transalpina» ist eine gemeinsame Initiative der FernUni Schweiz, der ETH Zürich sowie mehrerer Universitäten in Norditalien und Österreich. Das fünfte Treffen dieser Reihe fand im Oktober 2025 an der FernUni Schweiz statt und brachte 40 Mathematikerinnen und Mathematiker nach Brig. Sie nahmen an Vorträgen von vier führenden europäischen Forschenden im Bereich der Zahlentheorie teil, darunter Wiesława Nizioł und Pierre Colmez vom CNRS sowie Andrew Graham (Universität Oxford) und Andreas Langer (Universität Exeter). Sie nutzen die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung und genossen zugleich die herbstliche Landschaft des Wallis. Die Reihe wird 2026 mit geplanten Treffen in Wien und Turin fortgesetzt und kehrt im Frühjahr 2027 nach Brig zurück.
Das Mathematik-Kolloquium ist inzwischen ein fest etablierter Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Fakultät. In der Regel treten pro Semester zwei externe Gastreferierende auf, die ihre Vorträge teilweise vor Ort und teilweise online halten. Im Jahr 2025 durften wir zwei Referierende von anderen Schweizer Universitäten begrüssen – Sobhan Seyfaddini (ETH) und Elisa Gorla (Universität Neuenburg) - sowie zwei weitere Forschende aus dem Ausland: Serte Donderwinkel (Universität Groningen) und Patrick Guidotti (UC Irvine).

Weitere Informationen zu Arithmetica Transalpina
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Matterhorn Symposium
Im September 2025 war die FernUni Schweiz Gastgeberin des zweiten Matterhorn Symposiums. Die bedeutende Veranstaltung führte etablierte Forschende und Nachwuchsforschende aus der Verhaltens- und experimentellen Ökonomie aus der Schweiz und dem Ausland zusammen.
Mit zwei Keynote-Vorträgen und mehr als 40 Präsentationen eingereichter Papers stellte das Symposium Spitzenforschung vor und förderte die fachübergreifende Zusammenarbeit. Vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierte Reisestipendien ermöglichten die Teilnahme vielversprechender Nachwuchsforschender und erhöhten Reichweite und Wirkung der Veranstaltung zusätzlich. Das Symposium hat die Sichtbarkeit und Reputation der FernUni Schweiz als Zentrum für hochstehende wissenschaftliche Forschung deutlich gestärkt.

Matterhorn Symposium 2025
Graduate Campus
Im Forschungsjahr 2025 hat die FernUni Schweiz im Bereich Doktoratsausbildung einen wichtigen Meilenstein erreicht. Mit dem Inkrafttreten des allgemeinen Promotionsreglements (APromR) am 1. August 2025 verfügt die FernUni Schweiz über das Promotionsrecht. Damit ist ein zentrales Element universitärer Forschungskultur gesichert, welches unsere Institution bereits heute trägt und das wir in den kommenden Jahren mit Sorgfalt weiterentwickeln werden.
Die Umsetzung erfolgt bewusst schrittweise. Das bewährte Kooperationsmodell mit Partneruniversitäten bleibt bestehen und laufende Doktorate werden unverändert gemeinsam betreut und abgeschlossen. Gleichzeitig haben alle Fakultäten 2025 ihre Ausführungsbestimmungen verabschiedet. Ab dem 1. Februar 2026 können sich Doktoratsstudierende direkt an der FernUni Schweiz einschreiben und nach erfolgreicher Verteidigung ihren Titel von unserer Institution erhalten. Wir sehen darin die Weiterentwicklung eines bereits gut funktionierenden Systems, das wir nun institutionell verankern und qualitativ weiter stärken.
Eng damit verbunden ist die weitere Stärkung der Campuspräsenz in Brig. Der Campus ist schon heute ein wichtiger Ort für Forschung und Nachwuchsförderung, und wir werden diese Rolle weiter ausbauen. In allen Fakultäten finden regelmässig Forschungsseminare, Kolloquien, PhD-Formate und Arbeitsgruppen statt; Brig wird zudem zunehmend als Tagungsort genutzt. Ergänzend entwickeln wir fakultätsübergreifende Angebote, etwa zu wissenschaftlichem Schreiben, Scientific Integrity oder Reproduzierbarkeit. Diese Aktivitäten sind Beispiele für eine breitere Entwicklung hin zu einer noch sichtbarer vernetzten Forschungsgemeinschaft vor Ort.
Zur Unterstützung der Doktoratsausbildung haben wir Kooperationsvereinbarungen im Rahmen der Programme der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO) in den Bereichen Recht, Wirtschaft, Geschichte, Mathematik und Psychologie sowie im Programm für überfachliche Kompetenzen abgeschlossen. Hinzu kommen die Weiterbildungsangebote des Study Center Gerzensee, des Swiss Network of PhD Courses in Economics and Finance sowie der Swiss Doctoral School (SDS) in Affective Sciences. Dadurch haben unsere Doktorierenden Zugang zu einem breiten Kursangebot, welches sämtliche Disziplinen der FernUni Schweiz abdeckt.
Ein neuer Baustein in diesem Zusammenhang ist UNITE, UniDistance Networking for Interdisciplinary Thematic Exchange for Early-career researchers. Das Format ist Ende 2025 gestartet und unterstützt den Aufbau einer regelmässigen, fakultätsübergreifenden Community für Nachwuchsforschende.
Damit diese Entwicklungen langfristig gut getragen werden können, ist auch eine schrittweise Weiterentwicklung der Infrastruktur vorgesehen. Ein geplanter Umbau soll zusätzlichen Raum für Forschung und Austausch schaffen und den Campus in Brig als Ort für junge Forschende weiter stärken.

Finanzierung durch den Schweizerischen Nationalfonds
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat Projekte der FernUni Schweiz mit Fördermitteln von über 2 Millionen Franken unterstützt.
«Affective mechanism of reward processing underlying food intake and sedentariness»
Dieses Projekt untersucht, ob das menschliche Gehirn in der Lage ist, gesundheitliche Empfehlungen in der heutigen obesogenen Umwelt umzusetzen, die von allgegenwärtigen Reizen für hochkalorische, besonders schmackhafte Lebensmittel und sitzende Verhaltensweisen geprägt ist.
Eine ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel gelten weithin als zentrale Faktoren für die Zunahme chronischer Erkrankungen, während eine ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität nachweislich die körperliche und psychische Gesundheit fördern.
Trotz des breiten Bewusstseins für Gesundheitsrisiken und entsprechender Empfehlungen gelingt es jedoch einem beträchtlichen Teil der Bevölkerung nicht, Ernährungs- und Bewegungsrichtlinien im Alltag umzusetzen. Dieses Projekt geht der Frage nach, ob das menschliche Gehirn in unserer heutigen obesogenen Umwelt, die von allgegenwärtigen Reizen für besonders schmackhafte Lebensmittel und Möglichkeiten zu sitzendem Verhalten geprägt ist, überhaupt in der Lage ist, solche gesundheitlichen Empfehlungen umzusetzen.

Prof. Dr. Géraldine Coppin
Ausserordentliche Professorin für Psychologie
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Betrag CHF 729 020.–
Projektleitung Prof. Dr. Géraldine Coppin (in Zusammenarbeit mit Prof. Eva Pool von der Universität Genf)
Laufzeit 01.09.2026 – 31.08.2030
Ziel Entwicklung wirksamer Strategien zur Förderung eines gesünderen Ernährungsverhaltens und zur Reduktion von Bewegungsmangel.
«Climate
change: no laughing matter?
Using humor to prevent and correct misinformation»
Effektive Klimakommunikation muss Emotionen ansprechen, ohne zu überfordern, und zugleich weit verbreitete Fehlinformationen bekämpfen, die Skepsis und Polarisierung schüren. Angstbasierte Botschaften erweisen sich dabei oft als kontraproduktiv, da sie Vermeidung oder Hilflosigkeit auslösen können.
Dieses Projekt erforscht Humor als innovatives Werkzeug für die Klimakommunikation. Humor kann Abwehrreaktionen verringern, negative Gefühle lindern und Menschen helfen, Fehlinformationen durch einprägsame und zum Nachdenken anregende Gegensätze zu erkennen. In mehreren experimentellen Studien wird untersucht, ob humorvolle Botschaften den Glauben an Fehlinformationen verhindern (Prävention) und bestehende Missverständnisse korrigieren können (Entlarvung).
Zu den Ergebnissen gehören emotionale Reaktionen, die Genauigkeit von Überzeugungen, Gedächtnisleistungen sowie die Unterstützung von Klimaschutzmassnahmen. Durch die systematische Untersuchung von Humor als Alternative zu angstbasierten Ansätzen zielt diese Forschung darauf ab, effektive, psychologisch fundierte Strategien zur Bekämpfung von Klimadesinformationen und zur Stärkung des öffentlichen Engagements zu entwickeln.
Betrag CHF 734 900.–
Projektleitung Prof. Dr. Andrea Samson Laufzeit 01.08.2026 – 31.07.2030

Prof. Dr. Andrea Samson
Ordentliche Professorin für Psychologie
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Ziel Humor als wirksames Instrument der Emotionsregulation in der Klimakommunikation einsetzen.
Finanzierung durch den Schweizerischen Nationalfonds
«How Much Can Targeting Achieve?
New Metrics to Inform Decision Making in Applied Economics»
Viele Organisationen nutzen sogenanntes Targeting, um ihre begrenzten Ressourcen effizienter einzusetzen. Dabei richten sie Programme oder Dienstleistungen gezielt an Personen, die voraussichtlich am meisten davon profitieren. Öffentliche Arbeitsagenturen könnten auf diese Weise Weiterbildungsangebote gezielt Arbeitssuchenden anbieten, bei denen die Chancen auf eine erfolgreiche Arbeitsvermittlung besonders hoch sind. Unternehmen könnten Rabattgutscheine gezielt an Kundinnen und Kunden versenden, die diese mit hoher Wahrscheinlichkeit einlösen, anstatt sie breit zu streuen. Steuerbehörden wiederum könnten Steuerprüfungen auf jene Fälle fokussieren, in denen sie den grössten Nutzen erwarten.
So überzeugend dieser Ansatz ist, kann der Aufbau der dafür erforderlichen Dateninfrastrukturen und Instrumente aufwendig und kostenintensiv sein. Zudem ist im Vorfeld häufig unklar, ob diese Investitionen tatsächlich einen messbaren Nutzen bringen.
Dieses Projekt entwickelt erstmals einen systematischen und theoretisch fundierten Ansatz zur Abschätzung des maximalen Verbesserungspotenzials, welches durch Targeting erreicht werden kann. Diese Kennzahl dient als Referenzpunkt und unterstützt Organisationen dabei, zu beurteilen, ob sich Investitionen in Targeting lohnen und ob ihre bestehenden Targeting-Methoden noch Spielraum für substanzielle Verbesserungen bieten.
Der vorgeschlagene Ansatz wird anhand öffentlich zugänglicher experimenteller Daten sowie umfangreicher Beobachtungsdaten aus verschiedenen Anwendungsbereichen veranschaulicht.
Betrag CHF 615 831.–
Projektleitung Prof. Dr. Anthony Strittmatter
Laufzeit 01.02.2026 – 31.01.2030

Prof. Dr. Anthony Strittmatter
Vizerektor Forschung ad interim Ordentlicher Professor für Wirtschaft Mehr erfahren
Entsprechend den Prinzipien von Open Science werden Daten (soweit zulässig), Methoden und Software nach Möglichkeit offen zugänglich gemacht, um Transparenz, Reproduzierbarkeit sowie die Weiterverwendung und Weiterentwicklung durch andere Forschende zu fördern.
Ziel Entwicklung datenbasierter Kennzahlen zur Bewertung des Potenzials und der Relevanz von Targeting-Strategien in der wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsfindung.
Der Kanton Wallis fördert zwei Forschungsprojekte
Im Rahmen der vom Kanton finanzierten interinstitutionellen Projekte wurden zwei Studien von Prof. Dr. Andrea Samson, ausserordentliche Professorin für Psychologie an der FernUni Schweiz, und ihrem Team, ausgewählt. Beide Forschungsprojekte befassen sich mit den Herausforderungen, die in der Arbeit und im Zusammenleben mit Kindern, aber auch Erwachsenen, mit Förderbedarf auftreten und haben als Ziel betreuende Menschen in ihren Aufgaben zu unterstützen.
Projekt 1 – Emotionsregulierung bei Personen mit SEND
Prof. Dr. Andrea Samson und Prof. Eline de Gaspari vom Institut de Travail Social, Haute Ecole et Ecole Supérieure de Travail Social de la HES-SO, Valais erforschen, wie entscheidend eine Emotionsregulierung Betreuenden hilft, besser mit herausforderndem Verhalten von Kindern und Erwachsenen mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SEND) umzugehen. Familien, Betreuende sowie Lehrkräfte fühlen sich bei Verhaltensauffälligkeiten oft überfordert und es fehlen klare, praktische Leitlinien für ihre Unterstützung. Ziel des Projekts ist es, durch die Kombination von Forschung, Feldarbeit und der engen Einbindung der Beteiligten praxistaugliche Strategien für Betreuende zu liefern.
Projekttitel Empowering Connections : Interpersonal Emotion Regulation as a Key to Managing Challenging Behaviors in Individuals with Special Educational Needs and Disabilities (SEND)
Projekt 2 – Sozioemotionales Lernen mit Brettspielen
In Zusammenarbeit mit Dr. Nicolas Bressoud von der Haute école pédagogique du Valais (HEP-VS) untersucht Prof. Dr. Andrea Samson, wie Brettspiele sozioemotionale Fähigkeiten, exekutive Funktionen und soziale Interaktion bei Walliser Schülern stärken, so wie es der Plan d 'études romand empfiehlt. Das interdisziplinäre Projekt verbindet Forschung, Lehrkraftbildung und Unterrichtspraxis und hat zwei Hauptziele: die Nutzung von Brettspielen und ihre Zusammenhänge mit sozio-emotionalen Fähigkeiten und exekutiven Funktionen besser zu verstehen sowie dieses Wissen durch Schulungen und die Umsetzung im Unterricht auch an Lehrkräfte weiterzugeben.
Projekttitel chEERS Board Games for Socioemotional Learning in preadolescents : Bridging Research and Teacher Training in Valais Primary Schools
Forschungsprojekte
Im Jahr 2025 konnten mehrere Forschungsprojekte, welche von Professorinnen und Professoren der FernUni Schweiz geleitet wurden, abgeschlossen und erste aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden. Ein Blick auf zwei Projekte im Bereich Psychologie.
«The impact of altered cognitive and affective abilities on food intake and obesity: An online health intervention»
Im Rahmen dieses Projekts untersuchten Professorin Géraldine Coppin und ihr Team, wie beeinträchtigte kognitive und affektive Fähigkeiten zu einem Teufelskreis aus übermässiger Nahrungsaufnahme und Gewichtszunahme beitragen können.
Protokoll
Jede teilnehmende Person durchlief ein 24-wöchiges Protokoll mit einer Eingangsuntersuchung, einer Untersuchung vor der Intervention, einer Untersuchung nach der Intervention sowie einer Nachuntersuchung. Die Intervention bestand darin, die inhibitorische Kontrolle durch ein «Go/No-Go»-Spiel zu trainieren, das zu Hause auf einem Tablet durchgeführt wurde. Bei den Untersuchungen 2 und 3 wurden die Teilnehmenden zudem mittels MRT untersucht, um die neuronalen Prozesse zu analysieren, die mit der Bewertung von Nahrungsmitteln und deren Belohnungswert verbunden sind. Konkret bearbeiteten sie eine Aufgabe, mit der ihr Verlangen nach Nahrung gemessen wurde – also wie viel Aufwand sie auf sich nehmen würden, um Bilder von Lebensmitteln zu sehen.
Resultate
Die Daten dieses ambitionierten Projekts werden derzeit noch ausgewertet, doch es zeichnen sich bereits mehrere wichtige Erkenntnisse ab. Erstens zeigen die Ergebnisse der Aufgabe zur Bewertung von Lebensmitteln in sowohl der Experimental- als auch der Kontrollgruppe einen konsistenten Abwertungseffekt. Dieses Resultat unterstreicht, wie wichtig es ist, Lern- und Gewöhnungsprozesse bei der Entwicklung verhaltensbezogener Interventionen zur Beeinflussung der Lebensmittelbewertung zu berücksichtigen.
Betrag CHF 597 471.–
Projektleitung Prof. Dr. Géraldine Coppin
Laufzeit 01.05.2020 – 31.12.2024
Zweitens beeinflusste das Training der inhibitorischen Kontrolle die Veränderung der Bewertungen des Verlangens nach Nahrung – abhängig davon, ob die Lebensmittel lediglich betrachtet oder kognitiv neu bewertet wurden. Die Intervention veränderte das Verlangen nach Nahrung zwischen Beginn und Ende des Trainings jedoch nicht signifikant.
Ausblick
Diese ersten Erkenntnisse werden dazu beitragen, die im neuen Projekt «Affective mechanism of reward processing underlying food intake and sedentariness» geplante Intervention weiter zu verfeinern. Das vom SNF geförderte Projekt wird im Zeitraum 2026–2030 von den Professorinnen Géraldine Coppin (FernUni Schweiz) und Eva Pool (Universität Genf) durchgeführt.

Team Marion Chatelain, Pauline Henckaerts, Kinga Katinka Igloi, David Munoz Tord, Anaïs Quossi, Jeanne Richard (die im Januar 2026 erfolgreich ihre Doktorarbeit verteidigt hat) und Maurizio Rigamonti
«Boredom and selfcontrol as guiding signals for goaldirected behavior: A novel approach to the ego depletion effect»
Dieses Projekt, durchgeführt von Professorin Corinna Martarelli (FernUni Schweiz) in Zusammenarbeit mit Professor Wanja Wolff (Universität Hamburg), untersuchte die Rolle von Langeweile im zielgerichteten Verhalten. Während sich die Forschung zu Anstrengung und Selbstkontrolle bisher vor allem auf die Schwierigkeit von Aufgaben konzentriert hat, geht dieses Projekt davon aus, dass auch Langeweile ein zentrales Motivationselement darstellt, das das Engagement und die Leistung beeinflusst.
Protokoll
In zwei experimentellen Teilprojekten untersuchte das Forschungsteam die zeitliche Dynamik von Langeweile und Anstrengung bei kognitiven Aufgaben, indem subjektive, verhaltensbezogene und physiologische Messungen kombiniert wurden. In den Studien wurden insbesondere Pupillometrie und Messungen der elektrodermalen Aktivität eingesetzt, um die physiologischen Anzeichen der Anstrengung zu untersuchen, die mit Langeweile und der Schwierigkeit der Aufgaben einhergeht.
Resultate
Die Ergebnisse zeigen, dass die Langeweile bei wenig anspruchsvollen Aufgaben im Zeitverlauf zunimmt und dass das Durchhalten solcher Aufgaben eine spezifische Form von Anstrengung erfordert, die sich von der mit dem Schwierigkeitsgrad verbundenen Anstrengung unterscheidet. Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, Langeweile in aktuelle Ansätze zur Kosten-NutzenAnalyse von Anstrengung und selbstreguliertem Lernen und der Untersuchung der zeitlichen Entwicklung von Engagement zu integrieren.
Betrag CHF 228 398.–
Projektleitung Prof. Dr. Corinna Martarelli
Laufzeit 01.04.2022 – 31.05.2025
Ausbildung einer Doktorandin
Das Projekt trug zudem zur Ausbildung einer Doktorandin bei. Vanessa Radtke war von April 2022 bis März 2025 Teil der Forschungsgruppe an der FernUni Schweiz. Sie verfasste eine kumulative Dissertation über die Rolle von Langeweile im zielgerichteten Verhalten und untersuchte dabei insbesondere deren zeitliche Entwicklung, physiologische Korrelate sowie die Zusammenhänge zwischen Langeweileanfälligkeit und Stress. Vanessa Radtke hat ihre Dissertation erfolgreich an der Universität Bern verteidigt.

Pupillenerweiterung als Indikator für kognitive Anstrengung und Langeweile.
Quelle: Aus Radke, V. C. Wolff, W., & Martarelli, C. S. (2025)
Team Vanessa Radtke, Prof. Dr. Wanja Wolff

04 Lehre
BA und MA-Studiengänge
Die Studiengänge der FernUni Schweiz
Psychologie
• Bachelor 180 ECTS
• Master 120 ECTS
• CAS 10 ECTS
• Kurzkurse
DE FR

Recht
• Bachelor 180 ECTS
• Master 90 ECTS
• CAS 10–12 ECTS
• Kurzkurse
DE FR

Geschichte
• Bachelor 180 ECTS
• Master 90 ECTS
• Kurzkurse
DE FR EN

Wirtschaft
• Bachelor 180 ECTS
• Master 90 ECTS
• CAS 10 ECTS
• Kurzkurse
DE FR EN
Mathematik und Informatik
• Bachelor 180 ECTS
• Master 120 ECTS
EN
Die 18. Konferenz der Schweizerischen Gesellschaft für Psychologie, Crans-Montana
Zur Fakultät Psychologie
Tag des Strafrechts, Brig
Zur Fakultät Recht
Besuch des Bundesarchivs, Bern
Zur Fakultät Geschichte


1st Valais Econometrics Workshop, Brig
Zur Fakultät Wirtschaft
Arithmetica Transalpina, Brig
Zur Fakultät Mathematik und Informatik
Highlights 2025
Erste Major/Minorangebote zum HS 2025 eingeführt
Erste Programmevaluation gestartet
Fakultät Psychologie
Studierende des deutschsprachigen Bachelorstudiengangs Psychologie können neu neben dem Monofachangebot auch «Major–Minor»-Kombinationen wählen. Dabei stehen Minorprogramme der Fakultät Wirtschaft (Minor Business, Minor Economics) oder ein interdisziplinärer Minor der Fakultäten Wirtschaft sowie Mathematik und Informatik (Minor Data Analytics) zur Auswahl.
Fakultät Psychologie
Die ersten Programmevaluationen der FernUni Schweiz wurden mit den deutschsprachigen Bachelor- und Masterstudiengängen Psychologie lanciert. Der Evaluationsprozess umfasst eine Selbstbeurteilung, eine externe Begutachtung sowie die abschliessende Validierung durch das Rektorat. Im Anschluss erfolgt die Umsetzung der daraus abgeleiteten Massnahmen.
Inzwischen haben die französischsprachigen Bachelorund Masterstudiengänge Psychologie die Programmevaluation ebenfalls aufgenommen.
Fakultät Wirtschaft
Studierende der Bachelorstudiengänge BSc in Business und Economics auf Deutsch und Französisch können neu neben den Monofachangeboten auch «Major–Minor»Kombinationen wählen. Zur Auswahl stehen Minorprogramme der Fakultät Psychologie (Minor Psychologie, deutschsprachig) oder ein interdisziplinärer Minor der Fakultäten Wirtschaft sowie Mathematik und Informatik (Minor Data Analytics).
Weitere Angebote sind in Planung und werden 2026 folgen. Mit diesem Ausbau wird das Studienangebot erweitert und die Interdisziplinarität in der Lehre gefördert.

Reorganisation und Weiterentwicklung der Studiengänge
Bachelor und Master in Psychologie
Die Reorganisation und Weiterentwicklung dieser Studiengänge wurde erfolgreich abgeschlossen.
1. Die Spezialisierungen im Masterstudium wurden in mehrere prioritäre Themenbereiche gegliedert, um den Studierenden mehr Flexibilität bei der Modulauswahl zu ermöglichen.
2. Die Angebote in Klinischer Psychologie und Psychopathologie wurden sowohl im Bachelor (+1 Modul) als auch im Master (+3 Module) erweitert. Alle neuen Module erfreuen sich grosser Beliebtheit und verzeichnen bereits bei der ersten Durchführung eine beachtliche Zahl an Studierenden.
Die gestiegenen Studierendenzahlen im Bachelor und insbesondere im Master zeigen, dass die angestrebten Ziele erreicht wurden.
Bachelor und Master in Recht
Einführung von Moot Court im Herbst 2025 auch im deutschsprachigen Bachelor- und Masterstudiengang Recht. Damit können nun alle Studierenden der Bachelorund Masterstudiengänge Recht am Moot Court teilnehmen, einem nationalen Plädoyerwettbewerb für Studierende der Rechtswissenschaften, an dem Teams aus der ganzen Schweiz teilnehmen.
Swiss Moot Court
Verschiedenes
Master in Economics, Business and Data Analytics
Bachelor of Science in Business and Economics
Die Fakultät für Wirtschaft hat eine umfassende Reform ihrer deutsch- und französischsprachigen Bachelorstudiengänge abgeschlossen. Daraus hervorgegangen ist der neue Bachelor of Science in Business and Economics, der im Herbstsemester 2025 eingeführt wurde. Die Reform verfolgte mehrere Ziele:
1. Harmonisierung der Inhalte und ECTS-Punkte zwischen den beiden Studiengängen
2. Erhöhung der Flexibilität des Studiums
3. Verstärkte Integration von betriebswirtschaftlichen Modulen
4. Steigerung der Attraktivität des Studiums durch ein interdisziplinäres Angebot mit der Möglichkeit, das Studium zweisprachig (Deutsch-Französisch) und teilweise auf Englisch zu absolvieren
5. Verstärkung der Zusammenarbeit mit anderen Fakultäten
Der Bachelorstudiengang kann als Monofach (180 ECTS) mit oder ohne Spezialisierung in Business oder Economics absolviert werden.
Mit dem Studienjahr 2025 konnte der Masterstudiengang Economics, Business and Data Analytics vollständig besetzt werden. Dank der Rekrutierung hochqualifizierter Lehrpersonen für die letzten noch offenen Module ist das Lehrangebot nun vollständig und auf hohem akademischem Niveau etabliert. Der erfolgreiche Abschluss des Rekrutierungsprozesses stellt einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung des Masterprogramms dar und unterstreicht das Engagement der FernUni Schweiz für exzellente Lehre und Forschung in den Wirtschaftswissenschaften.
Bachelor in Mathematics
Alle Module sind inzwischen implementiert. Die erste Studie rendenkohorte hat im Herbstsemester 2025 abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein für den Studiengang.
Ausblick
Master of Science in Artificial Intelligence
Die Arbeiten an der Neuentwicklung des Master of Science in Artificial Intelligence (MAIe) wurden 2025 in Zusammenarbeit mit dem Idiap weitergeführt. Die Lancierung des überarbeiteten Programms ist zum Herbstsemester 2026 geplant.
Studierendenstatistik
Verteilung in der Schweiz und im Ausland
15%
Studierende ausserhalb der Schweiz 48%
Studierende aus der Deutschschweiz
35%
Studierende aus der Romandie
2%
Studierende aus der italienischen Schweiz
Anmerkung: Die Zahlen wurden am 1. Dezember 2025 erfasst. Teilnehmende an Weiterbildungen, die während des Jahres stattfinden, sind in diesen Schemata nicht vollständig vertreten. Weitere Einzelheiten zur Anzahl der Studierenden in der Weiterbildung finden Sie im entsprechenden Abschnitt auf S. 40 in diesem Bericht.
Studierendenprofil

05 Dienste
Die Studierendengemeinschaft ins Zentrum stellen: eine Strategie für Chancengerechtigkeit und Inklusion
Die Bedürfnisse der Studierendengemeinschaft bildeten den roten Faden der Arbeiten der EDIA-Arbeitsgruppe (Equity, Diversity, Inclusion and Accessibility) unter der Leitung von Professorin Andrea Samson. Um auf verlässliche und repräsentative Daten zurückgreifen zu können, wurde zunächst eine Befragung unter den Studierenden durchgeführt. Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die Entwicklung einer Vision, einer Strategie sowie eines Aktionsplans, welche eng an den Erwartungen und den spezifischen Gegebenheiten der FernUni Schweiz ausgerichtet sind.
Die strategischen Ziele für den Zeitraum 2026–2030 wurden wie folgt definiert:
1. Gerechter Zugang und Chancengleichheit sind gewährleistet, ohne die Exzellenz zu beeinträchtigen.
2. Ein inklusives und flexibles Umfeld für Lehre, Lernen und Forschung, das den Beitrag jeder einzelnen Person wertschätzt.
3. Der Einsatz von Technologie erfolgt wirksam und verantwortungsvoll zur Verbesserung der Bildung.
4. Spezifische Zielgruppen erhalten gezielte Unterstützung, um ihre Inklusion sicherzustellen.
5. Geschlechtergerechtigkeit sowie kulturelle Vielfalt werden innerhalb der Studierendenschaft aktiv gefördert.
6. Kontinuierliche Weiterentwicklung inklusiver Praktiken.
7. Praxis und Entscheidungsprozesse basieren auf Evidenz.
Darüber hinaus organisierte die EDIA-Arbeitsgruppe im Jahr 2025 zwei Workshops, die von nationalen und internationalen Expertinnen und Experten geleitet wurden. Der erste befasste sich mit dem Thema digitale Barrierefreiheit, der zweite mit Geschlechtervorurteilen und der Stellung von Frauen im akademischen Umfeld.

Weiterbildung
Die FernUni Schweiz bietet ihre akademischen Weiterbildungen zu 100% online an. Die Kurse richten sich an Berufstätige, die sich in den Bereichen Recht, Psychologie, Wirtschaft und Geschichte weiterbilden möchten. Sie basieren auf den neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnissen und sind in der heutigen Arbeitswelt sofort umsetzbar.
Neue Weiterbildung im Bereich Recht mit Fokus auf neue Technologien
Die FernUni Schweiz baut ihr Weiterbildungsportfolio im Bereich Digitalisierung und neue Technologien gezielt weiter aus. Künstliche Intelligenz verändert unseren Alltag ebenso rasant wie die Arbeitsweise von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Damit stellt sich umso dringlicher die Frage, wie KI verantwortungsvoll und im Einklang mit den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen eingesetzt werden kann. Der neue Kurzkurs KI-Regulierung und AI Governance greift diese Frage-stellungen auf und bietet fundierte Einblicke in die aktuellen und zukünftigen regulatorischen Anforderungen auf schweizerischer und globaler Ebene. Das Programm richtet sich ausdrücklich auch an Personen ohne juristischen Hintergrund und ermöglicht ein vertieftes Verständnis der ethischen, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die den Einsatz von Künstlicher Intelligenz prägen.
Alles zur Weiterbildung
Schwerpunkte 2025
Die FernUni Schweiz – von Hanoi bis Algier Im Oktober 2025 brachte unser Kurzkurs «Langue française et littérature francophones» erstmals Teilnehmende aus vier Kontinenten zusammen. Unter der Leitung von Dr. Zeina Hakim setzte sich die Studiengruppe mit ästhetischen, sozialhistorischen und politischen Fragestellungen der frankophonen Literaturproduktion auseinander. «Diese Gruppe war aussergewöhnlich – sowohl durch ihr Engagement als auch durch die Qualität der Analysen. Die Vielfalt der Teilnehmenden hat die Diskussionen enorm bereichert», betont Dr. Hakim. Ein herzlicher Dank gilt unseren Sponsoren CEQF–Richard Mille (Centre suisse d'études sur le Québec et la francophonie) und ASPF (Association suisse des Professeurs de français) für die vergebenen Stipendien an Teilnehmende aus SubsaharaAfrika, dem Maghreb, Québec und Vietnam.
Formation courte Langue française et littératures francophones (nur in französischer Sprache)
Studierende in Weiterbildungen im Jahr 2025
28 neue Weiterbildungsprogramme
156
Studierende insgesamt im Jahr 2025
Psychologie
Geschichte 9 Recht 65
Start des CAS in emotionaler Intelligenz in Organisationen
Unser neuer CAS in emotionaler Intelligenz in Organisationen, der im Oktober 2025 erstmals angeboten wurde, vereinte Fachpersonen mit unterschiedlichen Profilen aus dem öffentlichen wie auch dem privaten Sektor (Führungskräfte, Kader, HR-Fachpersonen, Lehrpersonen). Diese zertifizierende Weiterbildung entspricht einer wachsenden Nachfrage: der Entwicklung sozio-emotionaler Kompetenzen, um ein harmonisches Arbeitsklima sowie ein ebenso wirksames wie respektvolles Management zu fördern. Durch die Verbindung theoretischer Modelle mit praktischen Anwendungen ermöglicht der CAS die Stärkung intrapersonaler, interpersonaler und organisationaler Kompetenzen.
CAS Intelligence émotionnelle dans les organisations (nur in französischer Sprache)
Jubiläum des CAS Datenschutz: ein besonderer AlumniAbend
Zur Feier des 10. Jahrgangs des CAS Datenschutz versammelte die FernUni Schweiz am 20. März 2025 in Lausanne 70 Alumnae, Alumni sowie Expertinnen und Experten zu einem Jubiläumsabend. Die festliche Veranstaltung wurde durch Referate von Florence Henguely und Bertil Cottier geprägt und klang bei ei-nem vom Alumni-Netzwerk gestalteten Apéro mit Abendessen aus. Der CAS Datenschutz wurde im März 2020 unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Sylvain Métille lanciert und zählt heute 174 Absolventinnen und Absolventen. Damit bildet er das grösste Netzwerk von Fachpersonen in diesem Bereich in der Westschweiz.
174
Alumnae und Alumni
CAS Datenschutz


13.
Jahrgang im 2026
Fabienne Marchand
Leiterin Dienst Weiterbildung
«Die Weiterbildung verzeichnete 2025 ein aussergewöhnliches Jahr: Das verdreifachte Angebot resultiert aus enger Zusammenarbeit zwischen Fakultäten, Professorinnen und Professoren sowie einem engagierten Weiterbildungsteam. Dies zeigt unsere Fähigkeit, ambitionierte Ziele und akademische Expertise erfolgreich umzusetzen.»
Jubiläumsfeier des CAS Datenschutz in Lausanne am 20. März 2025
Alumni: Ein Netzwerk fürs Leben
Das AlumniNetzwerk der FernUni Schweiz zählt inzwischen über 2’650 aktive Alumni und Alumnae aus fünf Fakultäten, alle vereint durch ihren erfolgreich abgeschlossenen Studienweg. Die FernUni Schweiz ist stolz auf ihre Alumni und Alumnae!
Zahlreiche AlumniVeranstaltungen
Im Jahr 2025 organisierte das Alumni-Netzwerk der FernUni Schweiz (Dienst Dienstleistungen und Alumni) über ein Dutzend vielseitige Anlässe in zwei Sprachen und feierte einen besonderen Meilenstein, sein fünfjähriges Bestehen. Höhepunkte waren die beiden AlumniJahrestreffen im Juni in Zürich und im Oktober in Lausanne, an denen das Jubiläum mit zahlreichen Gästen gefeiert und das Netzwerk weiter gestärkt wurde.
Gemeinsam mit dem Dienst Weiterbildung wurde ein weiterer Geburtstag gefeiert: Der CAS «Protection des données» feierte sein fünfjähriges Bestehen. Die Feier fand im März in Lausanne mit vielen Alumnae und Alumni, Gästen und renommierten Fachpersonen aus dem Bereich Datenschutz statt.
Alles über das AlumniNetzwerk der FernUni Schweiz
Besonders bereichernd waren die drei Alumni City Tours in Luzern, Lausanne und Zug. Vor Ort führten engagierte Alumnae und Alumni ihre Kolleginnen und Kollegen durch «ihre» Stadt und teilten persönliche Studien- und Berufserfahrungen. Wie bei allen Anlässen standen Austausch, Begegnung und Vernetzung im Mittelpunkt.
Ergänzt wurde das Jahresprogramm durch vier CareerEvents, die den Teilnehmenden wertvolle Impulse für ihre berufliche Entwicklung boten.
Insgesamt nahmen 2025 über 300 Personen an den Veranstaltungen des Alumni-Netzwerks teil – ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie lebendig, vielseitig und geschätzt dieses Netzwerk heute ist.


Das Team Alumni (von links nach rechts Aline Fournier, Elena Raich und Vanessa Hugo) bei der Diplomfeier der FernUni Schweiz.
Die Alumni City Tour Lausanne, geführt von Chiara Marinoni Vacacela, Absolventin des «CAS en Protection des données».
Lebenslanges Lernen
In einer Welt, in der sich Wissen, Technologien und gesellschaftliche Anforderungen rasant verändern, wird lebenslanges Lernen immer wich
tiger. Die FernUni Schweiz entwickelt laufend neue Bildungsangebote und öffnet so ihre virtuellen Türen sowie die Erkenntnisse aus Forschung und Lehre für Menschen jeden Alters.
Kids und Teens: Neugier an der Wissenschaft wecken und kritisches Denken fördern
Die KinderUni, 2022 auf Deutsch und 2024 auf Französisch lanciert, hat sich zu einem beliebten und etablierten Angebot entwickelt. 2025 nahmen 152 Kinder teil – je 94 in Brig und 58 in Sion. Das Programm reichte von Mathematik-Workshops zur Kryptografie bis hin zu kindgerechten Vorlesungen zu Themen wie Strafrecht, Gewaltprävention oder der Funktionsweise des Gehirns.
Neu kam im Sommer 2025 der Ferienkurs «Lego-Roboter bauen und programmieren» hinzu, an dem 18 Kinder teilnahmen. Der Kurs war ein erfolgreicher Einstieg in die MINT-Förderung an der FernUni Schweiz. Dank neuer Formate wie der französischsprachigen KidsUni, Angeboten im Ferienpass und dem neuen Ferienkurs konnten die Teilnehmerzahlen 2025 um 65 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Zudem bot der nationale Zukunftstag Einblicke in Forschung, Lehre und Administration der FernUni Schweiz und zeigte die FernUni Schweiz als vielseitige und attraktive Arbeitgeberin.

Generationen 60+: Lebenslanges Lernen als Prävention
Immer mehr Menschen wollen sich auch nach der Pensionierung weiterbilden und geistig aktiv bleiben. An diese junggebliebenen Menschen der Generationen 60+ richtet sich die Uni60+, die Online-Seniorenuniversität der FernUni Schweiz. Das Hauptziel der Uni60+ ist es, das lebenslange Lernen zu fördern, da die Stärkung der kognitiven Fähigkeiten wesentlich zu einem gesunden Altern beiträgt.
Seit dem Start der Uni60+ nehmen regelmässig über 500 Personen an einer oder mehreren Veranstaltungen der Uni60+ teil. Als vorwiegend digitales und nationales Angebot ergänzt die Uni60+ die bestehenden Bildungsangebote vor Ort. Dank ihres Online-Charakters ermöglicht sie es, auch – aber nicht ausschliesslich –vulnerable Zielgruppen zu erreichen. Zugleich trägt sie zur Demo kratisierung des Wissens bei und stärkt die digitale Inklusion sowie die digitale Teilhabe der Generationen 60+.

Vanessa
Hugo Leiterin
Dienstleistungen und Alumni
«Mit unseren Angeboten tragen wir zum Lebenslangen Lernen für alle Altersgruppen bei. Ich freue mich über das grosse Interesse aus der Bevölkerung und den erneuten Anstieg der Teilnehmendenzahlen im Jahr 2025.»
Diplomübergabe nach dem Wochenkurs «Lego-Roboter bauen und programmieren».
EADTU Staff Training Event
Am 3. und 4. Juni 2025 war die FernUni Schweiz erstmals Gastgeberin des jährlichen «Staff Training Events» der European Association of Distance Teaching Universities (EADTU). Rund 60 Expertinnen und Experten aus zehn Universitäten in Europa und Kanada trafen sich in Brig, um sich über aktuelle und zukünftige Herausforderungen der digitalen Hochschulbildung auszutauschen.
Nachhaltige Partnerschaften und eine engagierte internationale Community für die Zukunft der Fernlehre
Im Mittelpunkt der Diskussionen standen verschiedene Themen rund um neue Technologien, darunter künstliche Intelligenz in der Lehre, Online-Prüfungen und Cybersicherheit. Auch Studierendengemeinschaften in der Fernlehre und deren Engagement wurden intensiv diskutiert.
Neben Vorträgen und Workshops bot das Rahmenprogramm zahlreiche Gelegenheiten für informellen Austausch. Besuche der Walliser Weinberge sowie gemeinsame Abendessen förderten den Aufbau langfristiger Partnerschaften zwischen den Mitgliedsuniversitäten.
Mehr Informationen
Den Abschluss bildeten zwei Tage bilateraler Gespräche zwischen der FernUni Schweiz und einer Delegation der Université TÉLUQ aus Québec. Im Fokus stand insbesondere die Begleitung von Studierenden mit besonderen Bedürfnissen. Diese Gespräche legten eine solide Grundlage für zukünftige Kooperationen zwischen der Université TÉLUQ und der FernUni Schweiz.

Einführung in den Fernunterricht und Überlegungen zum Einsatz generativer
KI im Lernbereich
2025 hat EDUDL+ zwei strategische Schwerpunkte gefestigt: Unterstützung des Lehrpersonals mit dem neuen Kurs «Einführung in die Fernlehre (IEAD)» sowie Entwicklung einer kritischen und sorgfältigen Praxis im Umgang mit der generativen KI durch das Programm «useAIgen».
Die kritische Nutzung generativer KI begleiten (useAIgen)
Regeln zur Nutzung generativer KI erfordern eine differenzierte statt einer binären Antwort, wobei je nach Aktivität und Auswirkungen, die generative KI auf das Lernen und die Kompetenzentwicklung haben kann, verschiedene Verwendungszwecke festgelegt werden müssen. In diesem Kontext hat EDUDL+ einen konzeptionellen Rahmen entwickelt, der die pädagogische Reflexion über den Einsatz generativer KI im Unterricht, beim Lernen und in Prüfungen erleichtert. Das Online-Tool useAIgen, das insbesondere beim Teaching Day vorgestellt wurde, unterstützt die pädagogische Reflexion über Einsatzmöglichkeiten generativer KI. Es hilft Lehrkräften, zulässige, nicht empfehlenswerte oder verbotene Nutzungsweisen zu klassifizieren, und diese Vorgaben den Studierenden transparent zu kommunizieren.
Use AIgen
Einführung in die Fernlehre (IEAD)
Der IEAD-Kurs wurde nach dem Prinzip der Isomorphie konzipiert und vermittelt den teilnehmenden Lehrkräften das pädagogische Modell der FernUni Schweiz:
• Wechsel von synchronen und asynchronen Aktivitäten
• Bedeutung von Interaktionen und Feedback
• Förderung reflexiver Praktiken
Das Programm behandelt zentrale Themen wie Onlineprüfungen, die Förderung von Interaktionen in hybriden Klassen, die Gestaltung wirksamer Feedbacks sowie die sinnvolle Integration digitaler Tools. Dabei wird das gesamte technopädagogische Ökosystem der FernUni Schweiz genutzt (Moodle, Kaïros, Zoom, Screencast, digitale Bibliotheken usw.). Am Ende des Moduls erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebestätigung, die ihre Beherrschung der Grundlagen des Fernunterrichts bescheinigt. Das Modul ist zudem ein erster Schritt zur Integration neuer Lehrkräfte und trägt dazu bei, das Zugehörigkeitsgefühl zur mehrsprachigen akademischen Gemeinschaft der FernUni Schweiz zu stärken.


06 Finanzen
Erfolgsrechnung: Ertrag
Erfolgsrechnung:
Aufwand und Ergebnis
Anhang zur Jahresrechnung 2025
Perioden und betriebsfremde Erfolge
Die periodenfremden Erträge beinhalten hauptsächlich nachträgliche Zahlungen von in Betreibung stehenden Studierendenrechnungen.
Der betriebsfremde Ertrag betraf die Auflösung der Stiftung SKZ (Kompetenzzentrum für Fernstudien, eLearning und eCollaboration).
Personalbestand
• Anzahl Mitarbeitende in Personen: 548
• Anzahl Mitarbeitende in Vollzeitäquivalent: 208.47
Campus Brig
Die Schlussabrechnung des Campus wurde im Verlaufe des Jahres 2023 erstellt. Der effektive Gebäudewert ist in der Bilanz verbucht.
Der Kanton Wallis hat die Schlussabrechnung formell genehmigt. Mit der Gemeinde Brig-Glis ist der Baurechtsvertrags fertiggestellt und unterschrieben worden. Der Stockwerkeigentumsvertrag wurde im Jahr 2025 erstellt und unterschrieben. Die Schlusszahlung der Gemeindesubvention ist ebenfalls im Jahr 2025 erfolgt.
Der Campus war per 01.12.2021 bezugsbereit. Deshalb wurde die Aktivierung bereits per Dezember 2021 vorgenommen und mit der Abschreibung begonnen.
Immobilien
Die CHF 6 571 961.19 in der Bilanz setzen sich wie folgt zusammen:
• Campus:
CHF 15 559 311.33
• Abzüglich Subventionen Campus: CHF 6 616 507.50
• Abzüglich WB Campus: CHF 3 521 147.17 (inklusive ausserordentliche Abschreibung von 2 300 000.–)
Die Aufteilung der mobilen und immobilen Teile wurde per 31.12.2022 vorgenommen. Sämtliche mobilen Teile wurden im Rahmen einer ausserordentlichen Abschreibung sofort abgeschrieben (CHF 1 038 976.07 der insgesamt CHF 2 300 000.–).
Angaben über die Durchführung der Risikobeurteilung
Das interne Kontrollsystem existiert und wird gemäss Art. 728 Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 015 für die Aufstellung der Jahresrechnung nach den Vorgaben des Stiftungsrates durchgeführt.
Ereignisse nach Bilanzstichtag
Nach dem Bilanzstichtag gab es keine wesentlichen Ereignisse, welche Einfluss auf das Geschäftsjahr 2025 hätten.
Eventualverbindlichkeiten
Die FernUni Schweiz hat Subventionen für den Campus erhalten, welche im Falle einer Weitervermietung oder eines Verkaufs des Gebäudes pro rata temporis zurückbezahlt werden müssten.
• Vom Bund gezahlter Betrag: CHF 4 184 912.–
• Vom Kanton Wallis gezahlter Betrag: CHF 900 000.–
• Von der Gemeinde Brig-Glis gezahlter Betrag: CHF 1 531 595.50
Etwaige Auswirkungen aufgrund von Eigentumsübertragung hinsichtlich Universität Wallis müssen noch geklärt werden.
* Umstrukturierung Bilanz: EK mit FK-Charakter zu FK

Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung 2025 der Stiftung «FernUni Schweiz», Brig-Glis
Bericht zur Prüfung der Jahresrechnung
Prüfungsurteil
Wir haben die Jahresrechnung der der Stiftung «FernUni Schweiz», Brig-Glis – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2025, der Erfolgsrechnung für das dann endende Jahr sowie dem Anhang geprüft.
Nach unserer Beurteilung entspricht die beigefügte Jahresrechnung mit einem Gewinn von CHF 684’373.44 und einem Eigenkapital von CHF 19’427'946 dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Standards zur Abschlussprüfung (SA-CH) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt «Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung» unseres Berichts weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den schweizerischen gesetzlichen Vorschriften und den Anforderungen des Berufsstands, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Verhaltenspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als eine Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.
Verantwortlichkeiten des Stiftungsrates für die Jahresrechnung
Der Stiftungsrat ist verantwortlich für die Aufstellung einer Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten und für die internen Kontrollen, die der Stiftungsrat als notwendig feststellt, um die Aufstellung einer Jahresrechnung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung der Jahresrechnung ist der Stiftungsrat dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit – sofern zutreffend – anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Geschäftstätigkeit anzuwenden, es sei denn, der Stiftungsrat beabsichtigt, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder Geschäftstätigkeiten einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.
Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Jahresrechnung als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bericht abzugeben, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den SA-CH durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich gewürdigt, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieser Jahresrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen.
«Eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortlichkeiten für die Prüfung der Jahresrechnung befindet sich auf der Webseite von EXPERTsuisse: http://expertsuisse.ch/wirtschaftspruefungrevisionsbericht. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Berichts.
Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und PS-CH 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert.
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Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht, und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.
27. Februar 2026
ALPINE REVISIONS AG

Dominik Martig
Zugelassener Revisionsexperte

Richard Stucky
Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor
Organe der Stiftung
Stiftungsrat
Stefan Bumann, Präsident* Dipl.-Ing. ETH und ehemaliger Dienstchef der Dienststelle für Hochschulwesen des Kantons Wallis
Marcel Maurer, Vizepräsident* Dipl.-Ing. ETH, ehemaliger Direktor der HES-SO Valais-Wallis, Standort Sitten, und ehemaliger Stadtpräsident von Sitten
Patrick Amoos* lic. phil. nat. Geologe Geschäftsführer OSPAG, Brig
Albert Bass*
Dipl. eidg. dipl. Buchhalter und Controller, Wirtschaftsprüfer TRAG Treuhand & Revisions AG, Naters
Mathias Bellwald Stadtpräsident von Brig-Glis
Andreas Biner Anwalt und Notar Biner / Julen, Advokatur und Notariat, Zermatt
Kuno Blum
Vorsteher Amt für Mittelund Hochschulen Kanton Schwyz
Markus Cotti* lic. oec. HSG und ehemaliger Regionaldirektor der Bank Linth
Simone Föllmi lic.oec.publ
Prof. Dr. AnneChristine Fornage Ehem. Vizerektorin der Universität Lausanne
Ordentliche Professorin für Privatrecht Universität Lausanne
Prof. em. Dr.-Ing. Helmut Hoyer Ehemaliger Rektor der FernUniversität in Hagen
Emmerich Stoffel Leiter Learning Ecosystem, Swisscom
Prof. Dr. Kilian Stoffel Rektor der Universität Neuchâtel
Evelyne Epiney Savioz Diplomierte Expertin für Finanzen und Controlling, Lehrbeauftragte FH
Dr. Teresa Valerie Mandl Geschäftsführerin T.V.T swissconsult GmbH
Rektorat
Prof. Dr. Nicolas Rothen Rektor
Prof. Dr. Corinna Martarelli Vizerektorin Lehre
Prof. Dr. Anthony Strittmatter Vizerektor Forschung ad interim
Dr. Damien Carron Direktor Akademische Dienste
Dr. Fabienne Marchand Direktorin Akademische Dienste ad interim von Sept. 24 bis Dez. 25
Stéphane Pannatier Direktor Zentrale Dienste
Akademischer
Rat
Prof. Dr. Nicolas Rothen Rektor und Präsident Akad. Rat
Stefan Bumann Stiftungsratspräsident
Prof. Dr. Pamela Banta Lavenex Dekanin Fakultät Psychologie Ausserordentliche Professorin
Prof. Dr. Thomas Mettler Dekan ad interim Fakultät Mathematik und Informatik Ausserordentlicher Professor
Prof. Dr. Bruno Pasquier Dekan Fakultät Recht Ausserordentlicher Professor
Prof. Dr. Renate Schubert Dekanin Fakultät Wirtschaft
Prof. Dr. Christina Späti Dekanin Fakultät Geschichte Ordentliche Professorin
Prof. Dr. Thierry Godel Assistenzprofessor Vertreter der Professor:innen FR
Prof. Dr. Matthias Voigt Assistenzprofessor Vertreter der Professor:innen DE
Dr. Jean Terrier Vertreter der Lehrbeauftragten FR
Prof. Dr. Christiana Fountoulakis Vertreterin der Lehrbeauftragten DE
Dr. Anna Schmitt Pereira Vertreterin der Assistierenden FR
Robin Schimmelpfennig
Vertreter der Assistierenden DE
Ioana Iliuta
Vertreterin der Studierenden FR
Katrin Bretscher und Stefan Brülisauer
Vertreter:innen der Studierenden DE
Patrick Constantin Leiter Dienst Personal
Vertreter der Leiter:innen adm. Dienste FR
Martin Zurbriggen Leiter Finanzen
Vertreter der Leiter:innen adm. Dienste DE
Milène Fauquex Faculty Manager
Vertreterin der Mitarbeitenden der administrativen Dienste FR
Petra KöhlerSauer
Leiterin Faculty Services ad interim von Sept. 24 bis Dez. 25
Stabsstelle Lehre
Vertreterin der Mitarbeitenden der administrativen Dienste DE
Prof. Dr. Corinna Martarelli
Vizerektorin Lehre Mitglied mit beratender Funktion
Dr. Damien Carron
Direktor Akademische Dienste Mitglied mit beratender Funktion
Stéphane Pannatier
Direktor Zentrale Dienste Mitglied mit beratender Funktion
Dr. Fabienne Marchand
Direktorin Akademische Dienste ad interim von Sept. 24 bis Dez. 25 Mitglied mit beratender Funktion
Dekaninnen und Dekane
Prof. Dr. Bruno Pasquier Dekan Fakultät Recht
Prof. Dr. Christina Späti Dekanin Fakultät Geschichte
Prof. Dr. Pamela Banta Lavenex Dekanin Fakultät Psychologie
Prof. Dr. Thomas Mettler Dekan ad interim Fakultät Mathematik und Informatik
Prof. Dr. Renate Schubert Dekanin Fakultät Wirtschaft
Wissenschaftlicher Beirat
Prof. em. Dr. Gerhard Schmitt Direktor Singapore-ETH Centre
Prof. em. Dr. JeanLoup Chappelet Ehemaliger Direktor der IDHEAP
Prof. em. Dr.-Ing. Helmut Hoyer Ehemaliger Rektor der FernUniversität in Hagen
Prof. em. Dr. Walter Perrig Ehemaliger Vizerektor der FernUni Schweiz und der Universität Bern
Prof. em. Dr. Kurt Grünwald Ehemaliger Direktor der FFHS
Dr. Mauro Dell’Ambrogio Ehemaliger Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation
Serge Gaudin Direktor der Novelis
Prof. em. Dr. Madeleine HerrenOesch Ehem. Direktorin des Europainstituts der Universität Basel
Prof. em. Dr. Ruth Kellerhals Ehem. Inhaberin des Lehrstuhls für Geometrie und Algebra an der Universität Freiburg
Rechtsgrundlage
Stiftungsurkunde vom
• 25. März 2008
• 3. September 2020
• 28. September 2023
Statuten vom 16.02.2024
Revisionsstelle
Alpine Group
* Mitglieder des Stiftungsratsausschuss
