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Treffpunkt.Bau 04/2026

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Treffpunkt

LIVE DABEI

Komatsu

Standort Hannover als globaler Taktgeber für Zukunftstechnologien

BACKERS

Bodenaufbereitung mit Sieb- und Mischmaschine

NETZWERK

Branchentreffs

Deutsche Asphalttage, Fachtagung Abbruch und BeBoSa

SONDERTHEMA

Anbaugeräte

Effizienter arbeiten mit den richtigen Werkzeugen

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EDITORIAL

TITELSTORY .

Backers // Mobile Sieb- und Mischmaschine überzeugt durch hohe Leistung und Aufbereitungsqualität 8

KURZ GESAGT .

„Deutschlandtempo“ braucht mehr als neue Gesetze

LIVE DABEI .

DAV // 23. Deutsche Asphalttage: Digitalisierung & Nachhaltigkeit im Fokus

Komatsu // Europa als Taktgeber: Komatsus globale Zukunftsschmiede in Hannover 16 Deutscher Abbruchverband // Im Zeichen der Vielfalt: Fachtagung Abbruch 2026 20 The Exhibition Company // BeBoSa 2026 mit neuem Besucherrekord 26

ERDBEWEGUNG

Hyundai Construction Equipment Europe // 30-Tonner mit mehr Leistung und Performance 40 MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme // Branchenpionier präsentiert die Saugbagger-Technologie von morgen 41 Bergmann Maschinenbau // Bedarfsgerechte Technik optimiert Materialfluss und Kosten 42 Bobcat // Bobcat Kompaktlader S86: Eine besondere Raubkatze für Circus Krone 44

Sany // Wenn Effizienz zählt: 1.200 Bäume in einer Woche 45 Sitech Deutschland // Effizienzsteigerung durch Digitalisierung von Bauprozessen im Erdbau 46

Develon // Baustellensicherheit auf neuem Niveau 47 Hydrema // Demo-Tage mit vielen besonderen Ereignissen 48 Komatsu // Neue Maschinen und intelligente Steuerungstechnologien auf der IFAT

SONDERTHEMA ANBAUGERÄTE . Takeuchi // Starke Geräte durch beste Bagger

Liebherr // Effizientes und sicheres

Dynaset // Hydraulische Recycling-Vakuumschaufel für härteste Einsätze

Kronenberger Oecotec // Mehr Unabhängigkeit beim Betonieren 55

Messersì // Kompakte Vielfalt auf der Samoter 2026 56

Lehnhoff // SQ-Schnellwechsler im Abbrucheinsatz: Kraft trifft Kontrolle

HS-Schoch Gruppe // Investition in moderne Produktion und Digitalisierung

Holp // Massive Einsparungen an Zeit und Handarbeit

Steelwrist // Neue Produkte und Nordamerika-Expansion

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Rotar // Echte Leidenschaft für zukunftsfähige Lösungen im Recycling 60

Allu // Neuer Sieb- und Brecherlöffel verarbeitet mit Bewehrungsstahl durchsetzten Bauschutt

PTH Products Maschinenbau // Kompaktes Multitalent für Boden- und Vegetationsbearbeitung

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Simex // Separatorlöffel in bekannter Ausführung praktischer gestaltet 63

IVB Lars Lorberg // Lieferant für Verschleißteile seit 1984

Westtech // Roden, Spalten, Säubern mit Woodcracker:

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Mehr Biomasse – weniger Aufwand 65

DMS Technologie // Mehr Bewegungsfreiheit für Kompaktbagger 66 Avant Tecno // Ein Gerät – unzählige Möglichkeiten 67

GEWINNUNG . BRECHEN . SIEBEN . RECYCLING . Zeppelin/Cat // Rückbau mit Schlagkraft

68 Kleemann // Durchdachte Prozesskette: Stark im Asphaltrecycling 70

Jürgen Kölsch // Stahl schlägt Stein: Leistung am Limit im Basaltsteinbruch

AUTOBAHN -, STRASSEN - UND WEGEBAU

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Vögele // Neue Beschicker-Generation: MT 3000-5 geht an den Start 74

MTS Schrode // Durchgängige Digitalisierung statt Insellösungen 76

Tracto-Technik // Lösungen für zukunftsfähige Netze auf der IFAT 2026

Optimas // Mit Vakuum-Technik leicht und schonend arbeiten

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78 Ammann // Dream-Team für den Wegebau

KRANTECHNIK ARBEITSBÜHNEN

Wolffkran // Sechs Krane bewegen 60.000 m3 Beton für das Klinikum Memmingen

BBL Baumaschinen // Kranlösung „Made in Germany“ für die Modernisierung des Müllkraftwerks Schwandorf

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BAUSTELLENEINRICHTUNG PSA

Fristads // Nachhaltige Multinorm-Arbeitskleidung

Liebherr // Ganzheitliche Energielösungen für Baustellen 83

DBL // Bund- vs. Fleecejacke: Welche leistet was?

Baustellenshop24.de // Wenn Praxiserfahrung auf E-Commerce trifft

Vp TPA // Individuelle Einarbeitung statt „ins kalte Wasser werfen“

Frutiger // Mit modernisiertem Portfolio auf der IFAT 87 ConnectingCase // 5G-Campus-Netz: Der nächste logische Schritt 88

Tsurumi // Akku statt Netz: Neue Optionen für Pumpen 89

Vabeg // Sicherer Zugang: Bauzauntor mit Alarmsystem 90 Uvex Safety Group // Schutzbrille erhält German Design Award 91

NUTZFAHRZEUGE .

DAF Trucks // Ideales Fahrgestell für Absetzer 92 Stellantis // Neuer 2,2-Liter-Dieselantrieb für Transporter 93 SHZ // Drei Produktneuheiten im Fokus der LogiMAT 94 Krampe // THL 20 L jetzt auch in Individualbauweise 96 VW Nutzfahrzeuge // Neue Crafter-Varianten: Kipper und Koffer 98

OEM MOTOREN KOMPONENTEN

Bonfiglioli // Antriebe für schwere Maschinen vorgestellt 100 TVH // Elektrisches Systemdesign: TVH begleitet Kunden bei der Elektrifizierung 102 Der Blaue // Auffangsysteme für sauberes Arbeiten mit Flüssigkeiten 103 Brigade Electronics // Innovative Nachrüstlösung erhöht die Fahrzeugsicherheit 104 SAF-Holland // Neue Generation des Liftachsventils: ILAS-EP 106 Triangle Tyre // SaMoTer: Sicherheit und Effizienz im Fokus 107

MANAGEMENT DIGITALISIERUNG

Rosenberger Telematics // Demonstration geballter Digitalisierungskraft 108 Webfleet // 2026 als Wendepunkt für vorausschauendes Flottenmanagement 110

Unterschraubmesser, Sonderprofilstähle, Schneidkanten, Flachstähle, Zahnsysteme

„Die Digitalisierung ist mehr als ein reines IT-Projekt. Sie ist ein Kulturwandel und erfordert Zeit und Überzeugungsarbeit.“

Das Nadelöhr knacken

DieStraße von Hormus ist eines der kritischsten Nadelöhre der Weltwirtschaft: eine schmale Passage, durch die ein großer Teil des globalen Ölreichtums fließen muss. Die zum Stopp gezwungenen Tankerflotten gemahnen an den lähmenden Reformstau im Bauwesen. Unmengen an Kapital (Stichwort Sondervermögen), Material und Innovationswillen liegen bereit, kommen aber nicht voran, weil sie durch ein enges Korsett aus über 3.700 Normen, langwierigen Planungsfeststellungsverfahren und dem föderalen Flickenteppich der Landesbauordnungen gepresst werden. „Die Politik wird die Wirtschaft nicht retten“, sagt der erfahrene Executive Interim Manager Klaus-Peter Stöppler und stellt fest: „Firmen, die weiterhin auf Hilfe aus Berlin hoffen, sind verloren.“

Doch Resignation ist keine Option. Die Digitalisierung stellt Unternehmen Werkzeuge bereit, mit denen sie ihre Produktivität steigern, Kosten senken, die steigenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit bewältigen und dem Fachkräftemangel begegnen können. Die Digitalisierung ist jedoch mehr als ein reines IT-Projekt. Sie ist ein Kulturwandel und erfordert Zeit und Überzeugungsarbeit. Branchentreffs wie die Fachtagung Abbruch in Berlin, die Deutschen Asphalttage in Berchtesgaden und die BeBoSa in Willingen haben sich von reinen Networking-Events zu Inkubatoren für die digitale Transformation entwickelt. Die Teams von Treffpunkt.Bau waren vor Ort und haben in ihren Nachberichten Informationen und Meinungen eingefangen. So kommt der Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky zu dem Schluss, dass Unternehmen, die heute in Datenkompetenz, Prozessqualität und Technologie investieren, sich die Basis für Resilienz und Wachstum bauen. Mehr dazu lesen Sie in unserer Rubrik Live dabei ab Seite 12.

Unterstützung für die digitale Wende in den Bauunternehmen leisten Konzerne wie Komatsu. Der zweitgrößte Baumaschinenhersteller der Welt nutzt seine Manpower und Kapitalkraft für die Entwicklung zukunftsweisender Technologien, die nicht mit Komplexität abschrecken, sondern durch Praktikabilität und Profitabilität überzeugen sollen. Über den Stand der Technik informierte Komatsu im Rahmen eines Standort-Events in Hannover. Wir berichten ab Seite 16. Nimmermüde Assistenzsysteme und emsig Daten schaufelnde KI allein baggern jedoch keine Baugruben und gewinnen oder recyceln auch keine Rohstoffe. Für die verschiedensten Aufgaben liefert der Markt spezialisierte Anbaugeräte. Unser Sonderteil ab Seite 51 informiert Sie über Neuheiten und Highlights.

Viel Freude mit diesen und den weiteren Themen der aktuellen Ausgabe von Treffpunkt.Bau,

Next Level

Generation 8: Der neue Mobilbagger A 918 Litronic

Der neue A 918 Litronic überzeugt im Dauereinsatz mit Kraft, Geschwindigkeit und Präzision, unterstützt von modernen Assistenz- und Maschinensteuerungssystemen für schnelle und zuverlässige Geländearbeiten. Optimale Rundumsicht in der neuen Kabine und das INTUSI Bedienkonzept mit individuell belegbaren Funktionen ermöglichen präzises, komfortables und flexibles Arbeiten. www.liebherr.com

Mobilbagger

Seit September 2025 ist die 3-talc bei Vils Entreprenørforretning A/S in Dänemark im Einsatz und überzeugt dort laut Anwender insbesondere durch ihre hohe Leistung und Aufbereitungsqualität. Auf der IFAT zeigt Backers die Maschine als Beispiel für mobile Technik, mit der sich Materialien direkt auf der Baustelle aufbereiten und wiederverwenden lassen. Quelle: Backers

Mobile Sieb- und Mischmaschine überzeugt durch hohe Leistung und Aufbereitungsqualität

In den letzten Jahren hat sich die Sternsiebtechnik von Backers in Skandinavien fest etabliert. Die dortige Bau- und Recyclingbranche legt großen Wert auf Umweltbewusstsein, Ressourceneffizienz und technologische Zuverlässigkeit – Werte, die perfekt zur Philosophie von Backers passen.

BACKERS Seit über 35 Jahren steht die Backers Maschinenbau GmbH für hochwertige und innovative Sternsiebtechnik. Das Familienunternehmen mit rund 40 Mitarbeitern gilt als Spezialist für mobile Sternsieb- und Mischmaschinen, die weltweit im Einsatz sind. Mit der raupenmobilen Sieb- und Mischmaschine 3-talc hat Backers erneut gezeigt, wie sich Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit zu einer zukunftsweisenden Lösung verbinden lassen.

Das Herzstück der 3-talc von Backers ist die bewährte Sternsiebtechnik, die für eine besonders effektive und gleichmäßige Materialtrennung sorgt. Das Material wird beim Siebvorgang aufgelockert und somit optimal auf den Mischprozess vorbereitet, sodass der Einsatz von Zusatzstoffen minimiert werden kann – auch bei

schwierigen oder bindigen Böden. Durch den kombinierten Sieb- und Mischprozess in einer mobilen Maschine lassen sich verschiedene Materialien direkt vor Ort aufbereiten und weiterverarbeiten. Das spart nicht nur Zeit und Transportwege, sondern ermöglicht auch eine maximale Wiederverwendung wertvoller Rohstoffe.

Erfolgreich im Einsatz bei Vils Entreprenørforretning A/S

Im September 2025 wurde die Sieb- und Mischmaschine 3-talc an den dänischen Kunden Vils Entreprenørforretning A/S ausgeliefert. Bereits wenige Wochen nach Inbetriebnahme zeigte sich bereits: Die Maschine überzeugt auf ganzer Linie. Nach Rückmeldung des Kunden seien insbesondere die Leistung und die Qualität der Aufbereitung hervorragend. Eingesetzt wird die Anlage beim dänischen Unternehmen dort, wo Baustoffe aus Bau- und Infrastrukturprojekten professionell aufbereitet und wiederverwendet werden.

Vom Abfall zur Ressource –mobil, flexibel und nachhaltig

Besonders eindrucksvoll ist die Anwendung der 3-talc bei der Stabilisierung von nassen Böden und Bohrschlämmen mit Kalk. Dabei werden Materialien, die sonst als kostenintensiver Abfall gelten würden, direkt vor Ort in wiederverwendbare Baustoffe verwandelt. Dank der mobilen

Bauweise kann die Maschine schnell an wechselnden Einsatzorten betrieben werden – ein großer Vorteil für Unternehmen, die flexibel auf unterschiedliche Projekte reagieren müssen. Das Resultat sind ein geringerer Transportaufwand, geringere Entsorgungskosten und eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen. So wird aus Abfall ein wertvoller Rohstoff – ganz im Sinne einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.

Innovative Technik mit Weitblick –die Vorteile der 3-talc von Backers

Die Sieb- und Mischmaschine 3-talc vereint die jahrzehntelange Erfahrung von Backers in der Sternsiebtechnik mit modernster Maschinentechnologie:

• Kombinierte Sieb- und Mischtechnik – effiziente Aufbereitung in einem Arbeitsgang

• Bewährtes Sternsieb-System – zuverlässige Trennung auch bei bindigen Materialien

• Hohe Leistung von 250 t/h – für wirtschaftliche Großprojekte

• Raupenmobiler Einsatz – volle Flexibilität auf jeder Baustelle

• Maximale Materialwiederverwendung – für nachhaltige Bodenbehandlung

• Minimaler Zusatzstoffeinsatz – reduziert die Kosten deutlich

• Schneller Umbau zur 3-Fraktionen-Sternsiebmaschine – vielseitig und anpassbar

• Vor-Ort-Verarbeitung – spart Zeit, Transporte und Kosten

Diese Vielseitigkeit macht die Maschine zur idealen Lösung für Anwendungen wie die Bodenstabilisierung, die Herstellung von Flüssigboden oder die Siebung von Recyclingbaustoffen.

Skandinavien vertraut auf Backers-Innovation

In den letzten Jahren hat sich die Sternsiebtechnik von Backers in Skandinavien fest etabliert. Die dortige Bau- und Recyclingbranche legt gro-

ßen Wert auf Umweltbewusstsein, Ressourceneffizienz und technologische Zuverlässigkeit –Werte, die perfekt zur Philosophie von Backers passen. Die 3-talc zeigt dabei exemplarisch, wie mobile Siebtechnik nachhaltiges Wirtschaften ermöglicht, ohne Kompromisse bei Leistung oder Qualität.

Fazit: Qualität, Innovation und Mobilität in einem System

Mit der 3-talc beweist Backers Maschinenbau, dass nachhaltige Aufbereitung, hohe Mobilität und wirtschaftliche Effizienz Hand in Hand gehen. Die Maschine steht sinnbildlich für die Innovationskraft des Familienunternehmens und die Stärke der Sternsiebtechnik – flexibel, leistungsstark und zukunftsorientiert. Das Beispiel Vils Entreprenørforretning A/S zeigt eindrucksvoll, wie moderne Backers-Technik in der Praxis überzeugt und zur Schlüsselkomponente einer ressourcenschonenden Bauwirtschaft wird.

Präsentation auf der IFAT 2026

Backers ist auf der IFAT 2026 erneut als Aussteller vertreten und begrüßt die Besucherinnen und Besucher auf dem Freigelände am Messestand 809/30. Dort zeigt das Unternehmen unter anderem die Sieb- und Mischmaschine 3-malc, die im Anschluss an die Messe an einen Kunden nach Schweden ausgeliefert wird. Zudem wird ein weiteres Sternsieb auf dem Stand zu sehen sein. Backers zufolge sind die eigenen Sieb- und Mischmaschinen in dieser Form und Kombination einzigartig auf dem Markt. Auf der IFAT wird das Unternehmen genau diese besondere Verbindung von Sieb- und Mischtechnik vorstellen und zugleich seine innovative Sternsiebtechnik präsentieren.

Seit mehr als 35 Jahren entwickelt Backers mobile Sternsieb- und Mischmaschinen für die Aufbereitung von Böden und Baustoffen. Mit der raupenmobilen 3-talc setzt das Unternehmen auf bewährte Sternsiebtechnik, die das Material beim Siebvorgang auflockert und für den anschließenden Mischprozess vorbereitet.

Quelle: Backers

„Deutschlandtempo entsteht nicht durch neue Gesetze allein, personelle und finanzielle Ressourcen müssen nachgezogen werden, damit die Verwaltung die Verfahren auch tatsächlich schneller umsetzen kann – sonst bleibt das versprochene ‚Deutschlandtempo‘ vor allem ein politisches Schlagwort“

M.Eng. Daniel Jonas, Geschäftsführer Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB)

„Deutschlandtempo“ braucht mehr als neue Gesetze

Derpolitische Wille, Deutschlands Infrastruktur schneller zu modernisieren, ist längst formuliert – doch an der Umsetzung hapert es weiterhin. Mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz will die Bundesregierung Planungs- und Genehmigungsverfahren für Straßen, Schienen und Wasserstraßen deutlich beschleunigen. Der Ansatz ist richtig: Intakte Verkehrswege sind die Lebensadern einer exportorientierten Volkswirtschaft. Wenn Brücken gesperrt, Bahntrassen überlastet und Straßen sanierungsbedürftig sind, wird aus einem Infrastrukturproblem schnell ein Wettbewerbsproblem.

Die geplanten Änderungen setzen an einer zentralen Schwachstelle an: zu lange Genehmigungsverfahren und jahrelange Verzögerungen durch Rechtsstreitigkeiten. Wer zentrale Infrastrukturprojekte als „überragendes öffentliches Interesse“ definiert und die aufschiebende Wirkung einzelner Klagen begrenzt, sendet ein klares Signal. Es geht nicht darum, Umwelt- oder Beteiligungsrechte abzuschaffen. Aber der Status quo zeigt: Wenn Projekte über ein Jahrzehnt in Verfahren feststecken, läuft im System etwas falsch.

Doch ein neues Gesetz allein wird das viel beschworene „Deutschlandtempo“ nicht erzeugen. Der eigentliche Engpass liegt längst nicht mehr nur in der Gesetzgebung, sondern in der Praxis staatlicher Organisationen. Planungsbehörden sind vielerorts unterbesetzt, Genehmigungsstellen überlastet, Anforderungen an Planung und Bau steigen. Selbst beschleunigte Verfahren helfen wenig, wenn Projekte anschließend an fehlenden Kapazitäten in Verwaltung und Projektsteuerung scheitern.

Eine schlagkräftige Infrastrukturpolitik entsteht nicht durch Einzelgesetze, sondern durch einen konsistenten und aufeinander abgestimmten Rechts- und Planungsrahmen sowie klare Prioritäten. Solange zentrale Fragen etwa im Umweltrecht oder beim Flächenbedarf ungeklärt bleiben, sind Verzögerungen vorprogrammiert. Werden zu viele Interessen zugleich als „überragend“ definiert, entsteht kein Tempo – sondern neue Unsicherheit.

Deutschland braucht nicht nur schnellere Verfahren, sondern auch eine leistungsfähige Verwaltung und langfristige Finanzierungssicherheit. Echtes „Deutschlandtempo“ entsteht nur dort, wo Planung, Genehmigung, Vergabe und Bau aufeinander abgestimmt sind und reibungslos ineinandergreifen. Ohne strukturelle Reformen bleibt es ein politisches Schlagwort – und die nächste Brückensperrung nur eine Frage der Zeit.

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Je anspruchsvoller die Aufgabe, desto klarer zeigt der elektronisch gelenkte Selbstfahrer PST/ES-E (315) seine Stärken. Mit 2.430 mm Grundbreite ist er flatracktauglich und bietet eine Achslast von bis zu 60 t – erreicht mit luftgefüllten Standardreifen, ganz ohne TPMS, Polyfill oder Laufleistungsbeschränkung. Auch kleinere Kombinationen bewegen somit schwerste Lasten. Der PST/ES-E (315) von Goldhofer setzt neue Maßstäbe in Leistung, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.

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23. Deutsche Asphalttage: Digitalisierung & Nachhaltigkeit im Fokus

DAV Vom 25. bis 27. Februar 2026 veranstaltete der Deutsche Asphaltverband e.V. (DAV) in Berchtesgaden die 23. Auflage der Deutschen Asphalttage. Rund 1.200 Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Verwaltung, Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten dort, wie die Verkehrsinfrastruktur resilient, wirtschaftlich tragfähig und zugleich nachhaltig gestaltet werden kann – und welche strategischen Weichenstellungen sowie Investitionen dafür jetzt erforderlich sind.

Malerische Kulisse für den Branchendialog: Ende Februar fanden im AlpenCongress Berchtesgaden die 23. Deutschen Asphalttage statt, zu denen etwa 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist waren. Quelle: Treffpunkt.Bau

Seitmehr als vier Jahrzehnten haben sich die Deutschen Asphalttage in Berchtesgaden als führende Plattform für den Wissenstransfer und strategischen Dialog etabliert. Dabei verbindet der politisch bedeutsame Branchentreff die Zu-

Judith Pfuch, Vertrieb, und Jan Blumenröder, Leitung Academy, von Praxis EDV stellten Softwarelösungen vor, mit denen Asphaltwerke ihre Produktion, Qualitätssicherung und Logistikprozesse digital vernetzen und effizienter steuern können. Quelle: Treffpunkt.Bau

kunftsthemen der Infrastruktur mit praxisnahen Lösungsansätzen und gibt der Branche in Zeiten tiefgreifender Transformation Orientierung. Zu den Höhepunkten der diesjährigen Veranstaltung zählte die Festrede von Peer Steinbrück, Bundesminister der Finanzen a. D. In seinem Beitrag ordnete er die aktuellen Herausforderungen der Infrastrukturpolitik in den größeren wirtschaftsund finanzpolitischen Kontext ein.

Politischer Dialog: Investitionen und moderne Infrastruktur im Fokus

Oliver Nohse, Präsident des Deutschen Asphaltverbandes e.V., eröffnete die 23. Deutschen Asphalttage mit einer feierlichen Rede. Dabei wurde er von Franz Rasp, erstem Bürgermeister von Berchtesgaden, sowie hochrangigen Vertretern aus Bund und Ländern begleitet.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, sowie Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, richteten ihre Grußworte per

Videobotschaft an die Teilnehmenden. Die Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr unterstreicht dabei die Bedeutung der Veranstaltung als zentrale Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und Baupraxis.

Im Anschluss diskutierten Expertinnen und Experten in einem hochrangig besetzten Panel die milliardenschweren Investitionsbedarfe für den Erhalt und die Modernisierung der Straßeninfrastruktur. Die Diskussion bündelte unterschiedliche Perspektiven und suchte nach konkreten Lösungsansätzen für die aktuellen Herausforderungen. „Die Deutschen Asphalttage bilden das wichtigste technische und strategische Forum unserer Branche. Gerade angesichts der Transformation von Bauprozessen und Energieversorgung ist der Austausch zwischen Forschung, Industrie und öffentlicher Hand entscheidend“, betonte Nohse.

Digitalisierung und KI: Effizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Ein zentraler Schwerpunkt der Vortragsveranstaltung lag auf der Digitalisierung. Beiträge zu Smart Construction zeigten, wie automatisierte und vernetzte Baustellen, Echtzeitdaten sowie Künstliche Intelligenz, Logistik, Temperaturmanagement und Verdichtung optimieren können. Digitale Plattformen, modellbasierte Kalkulation und datengetriebene Qualitätssicherung erhöhen Transparenz, Prozesssicherheit und Ressourceneffizienz.

„Moderne digitale Technologien ermöglichen es, Bauprozesse präziser zu steuern, Qualität messbar zu machen und Emissionen über den gesamten Lebenszyklus transparent zu erfassen. Mit diesen Möglichkeiten tritt der Asphaltstraßenbau in ein neues Zeitalter ein“, prognostizierte André Täube, Geschäftsführer des Deutschen Asphaltverbandes e.V.

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft im Asphaltstraßenbau

Die Tagung widmete sich in Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen intensiv der nachhaltigen Gestaltung von Straßeninfrastruktur. Diskutiert wurden CO2-optimierte Vergaben, Umweltproduktdeklarationen (EPD), digitale Produktpässe

Die m.i.k. IT GmbH präsentierte in Berchtesgaden Softwarelösungen, mit denen Bauunternehmen Asphaltprozesse, Maschinen und Betriebsmittel digital erfassen und steuern können. So entstehen mehr Transparenz, weniger Abstimmungsaufwand und eine bessere Planung auf der Baustelle. Am Stand (v. l.): Julian Klinger, Senior Software-Entwickler, Alexandra Paul, Assistentin der Geschäftsführung, und Robert Klinger, Geschäftsführer. Quelle: Treffpunkt.Bau

sowie ganzheitliche Lebenszyklusbewertungen. Innovative Materialien, höhere Ausbauasphaltquoten und konsequente Wiederverwendungsstrategien standen ebenso im Fokus wie systematische Ansätze zur Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft. Damit bildet die Verbindung ökologischer Ziele mit wirtschaftlicher Umsetzbarkeit einen entscheidenden Erfolgsfaktor für die Transformation der Branche.

„Nachhaltigkeit und Energieeffizienz verändern die Asphaltproduktion grundlegend. Entscheidend ist, Innovationen skalierbar umzusetzen und gleichzeitig Wirtschaftlichkeit und Qualität zu gewährleisten. Darum unterstützt der Verband seine Mitglieder bei der Erstellung von Muster-EPDs, deren erste Ergebnisse wir im Rahmen der Veranstaltung bereits vorstellen konnten“, so Marco Bokies, Geschäftsführer des Deutschen Asphaltverbandes e.V.

Energiewende, neue Regelwerke und Fachkompetenzen

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und ambitionierter Klimaziele gewinnen alternative Brennstoffe und neue Produktionsverfahren im Asphaltbau zunehmend an Bedeutung. Dementsprechend wurden Konzepte zur Nutzung biogener Reststoffe, Holzstaub und weiterer Strategien zur Dekarbonisierung der Asphaltproduktion vorgestellt. Eine anschließende Diskussionsrunde widmete sich der Energiewende im Asphaltbau und den realistischen Perspektiven für eine klimaneutrale Infrastruktur. Weitere Vortragsblöcke befassten sich mit zudem mit der Bildung und Nachwuchsförderung sowie der Einführung des neuen Technischen Regelwerks.

Fachausstellung als Innovations- und Netzwerkplattform

Parallel zum Kongress präsentierten über 90 Aussteller zukunftsweisende Technologien, Ma-

schinen, Baustoffe und digitale Anwendungen. Als integraler Bestandteil der Deutschen Asphalttage förderte die Fachausstellung – ebenso wie das begleitende Abendprogramm – Innovation, Vernetzung und den intensiven Dialog zwischen Industrie, Bauwirtschaft und öffentlichen Auftraggebern.

Die Deutschen Asphalttage 2026 zeigten deutlich: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft werden die Asphaltbranche langfristig prägen. Die Tagung bietet darüber hinaus Raum für persönlichen Austausch, fachliche Diskussionen und strategische Kooperationen – und setzt damit wichtige Impulse für wegweisende Innovationen und Lösungen der Branche. Ganz im Sinne des Leitmotivs der Veranstaltung: Treffen. Reden. Entscheiden.

e.V.

Automatisierungs- und Messsysteme für den Asphaltbau präsentierten (v. l.) Werner Schmitt, Regional Sales Manager West, und Marcus Baksmeier, Sales Manager bei MOBA Mobile Automation. Dazu zählen das Nivelliersystem „SUPER-SKI“ sowie Lösungen zur Schichtdickenund Temperaturmessung. Quelle: Treffpunkt.Bau

Die Wirtgen Group setzte bei den Asphalttagen auf den Austausch am Messestand und Impulse im Kongressprogramm. Dort thematisierten Hamm und Vögele Prozesssicherheit durch vernetzte Abläufe, während Benninghoven neue Energiekonzepte für Asphaltmischanlagen vorstellte. Quelle: Treffpunkt.Bau

Peer Steinbrück sprach auf den Deutschen Asphalttagen 2026 über die Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur in Deutschland.
Quelle: Deutscher Asphaltverband

Ein kompetentes Team erwartete die Fachbesucher am Dynapac-Stand: (v. l.) Thomas Evis, Marcus Gottschalk, Michael Heid und Robert Stöger informierten über Maschinenlösungen, die eine gleichmäßige Verdichtung und hohe Einbauqualität ermöglichen. Quelle: Treffpunkt.Bau

Quelle: Treffpunkt.Bau

Wie sich Einbauprozesse digital überwachen lassen, zeigte Christian Röhl, Vertrieb Digitaler Straßenbau, am Stand von Völkel Mikroelektronik. Mit dem „Völkel-Navigator“ lassen sich Temperatur, Verdichtung und andere Daten beim Einbau erfassen und visualisieren.

Leistungsstarke Maschinen und Servicekonzepte für den Asphalt- und Straßenbau standen bei Zeppelin Baumaschinen im Mittelpunkt. Im Bild: Jörg Gröning, Bereichsleitung Konzernkunden, und Sascha Dick, Head of Corporate Accounts Product Support. Quelle: Treffpunkt.Bau

Diese Brille verbessert nicht die Sehkraft, sondern die Praxiskenntnisse von Maschinenführern: Mit den Simulatorlösungen von Tenstar Simulation lassen sich Arbeitsabläufe realitätsnah üben, ohne Maschinenverschleiß oder Sicherheitsrisiken. Quelle: Treffpunkt.Bau

Am Messestand von Ecopals informierten (v. l.) Finn Kuchejda, Chief of Staff, und Mark Weiher, Business Development, über Additive aus recyceltem Kunststoff für Asphaltmischungen. Sie verbessern die Leistungsfähigkeit des Asphalts und tragen zugleich zur Verwertung von Kunststoffabfällen bei. Quelle: Treffpunkt.Bau

Gute Laune herrschte bei Abraservice: Guido Gellrich, Key Account Manager (links), und Hüseyin Kayadibi, Key Account Manager bei SSAB, berieten Fachbesucher zu Verschleißlösungen für stark beanspruchte Komponenten im Asphalt- und Straßenbau. Quelle: Treffpunkt.Bau

Am Stand von Triflex informierte Robert Vida, Anwendungstechnik Süd VI, über Flüssigabdichtungssysteme für Infrastruktur und Verkehrsflächen, die Bauwerke dauerhaft schützen und Instandhaltungsarbeiten langfristig erleichtern. Quelle: Treffpunkt.Bau

Am Stand der Kutter Spezialstraßenbau Gruppe informierten (v. l.) Wolfgang Dürr, Head of Asphalt Preservation, und Bernhard Fischer, Niederlassungsleiter Markranstädt, über Lösungen zur Erhaltung, Instandhaltung und Sanierung von Verkehrsflächen. Quelle: Treffpunkt.Bau

(V. l.) Lisa Ernst, Marcel Nüsselein und Lena Feierabend präsentierten am Stand der niederländischen Firma Bontrup hochwertige Gesteinskörnungen für den Straßenbau. Sie bilden eine wichtige Grundlage für griffige, verschleißfeste und langlebige Asphaltbeläge. Quelle: Treffpunkt.Bau

Funktionale Arbeitsbekleidung für anspruchsvolle Baustelleneinsätze präsentierte Kevin van den Brand, Head of Sales Retail North Region + Benelux bei Kübler Workwear. Sie kombiniert Schutz, Komfort und gute Sichtbarkeit für den Baustellenalltag. Quelle: Treffpunkt.Bau

Europa als Taktgeber: Komatsus globale Zukunftsschmiede in Hannover

KOMATSU Wo einst Dampfmaschinen und erste Serienautos die Industrialisierung einläuteten, wird heute in den historischen Gebäuden des einstigen Hanomag-Werks an der Dekarbonisierung und Digitalisierung des Bausektors gearbeitet. Bei einem Standort-Event für die internationale Bau-Fachpresse am 26. März 2026 gab Komatsu Einblicke in seine Strategie: Europa – und insbesondere Deutschland – fungieren dabei als globale Taktgeber für die Digitalisierung und KI-gestützte Assistenzsysteme.

André Wohlers, Geschäftsführer Komatsu Germany GmbH, schlug die Brücke von einer 190-jährigen Industriegeschichte zur modernen Hochtechnologie. Während das Werk in Hannover historisch mit der Produktion von Lokomotiven und frühen Automobilen verbunden ist, dient es heute als das zentrale europäische Technologiezentrum. Im erst vor wenigen Jahren in Betrieb genommenen „Hannover Innovation Technology Center“ werden heute die Maschinen entwickelt, die weltweit Standards setzen. Besonders hervorzuheben ist die Alleinstellung des Standorts: Mobilbagger und Kompaktradlader werden konzernweit ausschließlich in Hannover entwickelt und gefertigt. Mit einer Fertigungstiefe, die von der mechanischen Bearbeitung der Getriebeteile über den eigenen Stahlbau bis hin zur Endmontage reicht, sichert Komatsu höchste Qualitätsstandards.

Europa als Wachstumsmotor und Innovationshub

Trotz globaler wirtschaftlicher Herausforderungen blickt Komatsu optimistisch in die Zukunft. Marco Maschke, Leiter des Deutschlandbüros, unterstrich die strategische Bedeutung des europäischen Marktes, der im Bereich Construction mittlerweile rund 16 Prozent des weltweiten Umsatzes ausmacht. „Komatsu ist ein europäischer Hersteller. 90 Prozent aller Maschinen, die wir in Europa verkaufen, werden auch hier hergestellt“, so Maschke.

Nachdem das Jahr 2025 als konjunktureller Wendepunkt identifiziert wurde, prognostiziert das Unternehmen für 2026 eine positive Nachfrageentwicklung. Treiber hierfür sind großflächige Infrastrukturprogramme – wie das 500 Milliarden Euro schwere Paket in Deutschland – sowie staatliche Förderungen für den Wohnungsbau.

Radlader vom kompakten 5-Tonner bis zum 35 t schweren WA500 werden in Hannover gefertigt. 40 % der am Standort produzierten Maschinen verbleiben im deutschen Markt, was die Bedeutung des Heimatmarktes unterstreicht. Quelle: Treffpunkt.Bau

„Die Positionierung als ‚europäischer Hersteller‘ trotz japanischer Herkunft unterstreicht die strategische Bedeutung des europäischen und insbesondere des deutschen Marktes für Komatsu“, erläuterte Marco Maschke, Leiter des Deutschlandbüros. Quelle: Treffpunkt.Bau

Transformations-Triple: Elektrifizierung, Digitalisierung und KI

Die technologische Roadmap für die kommenden Jahre ist klar definiert. Europa gilt für Komatsu als „Frontrunner“ in den drei Kernbereichen Elektrifizierung, Digitalisierung und KI. Die Entwicklung emissionsfreier Antriebe steht im Fokus, um den regulatorischen Anforderungen und dem Kundenwunsch nach nachhaltigen Lösungen gerecht zu werden. Im Bereich Assistenzsysteme & KI treibt Komatsu Innovationen voran wie das „Human Detection System“, das Personen im Umfeld der Maschine erkennt und im Notfall automatisch bremst, was die Sicherheit auf Baustellen signifikant erhöht. Die digitale Effizienz steigert Komatsu durch die engmaschige Vernetzung von Maschinen und die Auswertung von Betriebsdaten, was die Produktivität verbessert und den After-Market-Service optimiert.

„Die Integration von Komponentenfertigung, Aftermarket-Service, Innovationsmanagement und Qualitätskontrolle am Standort Hannover gewährleistet höchste technische Standards und kontinuierliche Produktverbesserung“, sagte André Wohlers, Geschäftsführer Komatsu Germany GmbH. Quelle: Treffpunkt.Bau

Smart Construction: Der „Digitale Zwilling“ in der Praxis

Benjamin Böttcher, verantwortlich für digitale Geschäftsfeldentwicklung, räumte mit dem Vorurteil auf, Digitalisierung sei nur ein Kostenfaktor.

„Wenn wir Technologie richtig nutzen, sind wir schneller und effizienter“, erklärt er. Im Zentrum steht das Ökosystem „Smart Construction“, das reale Baustellendaten in einen präzisen digitalen Zwilling verwandelt.

Trotz der Vorteile identifizierte Böttcher Hürden wie fehlendes internes Wissen in Bauunternehmen, fragmentierte Gewerke (Medienbruch) und Infrastrukturdefizite beim 5G-Ausbau, vor allem in Deutschland. Komatsu begegnet dem

Exklusive Fertigung von Komatsu Kompaktradladern und Mobilbaggern. Diese Maschinentypen werden ausschließlich in Hannover produziert und auch entwickelt. Die enge Verzahnung von Entwicklung und Produktion ermöglicht eine schnelle Umsetzung technischer Neuerungen. Quelle: Treffpunkt.Bau

„Komatsu ist

ein europäischer Hersteller. 90 Prozent aller Maschinen,

die wir in Europa verkaufen, werden auch hier hergestellt.“

Marco Maschke, Leiter Deutschlandbüro Komatsu Europe

mit intensiven Trainingsprogrammen und neuen Ansätzen wie Selbstlernmedien, was den Zeitund Kostenaufwand von Schulungen drastisch

Von 1835 bis in die 1970er-Jahre baute Hanomag in Hannover Dampflokomotiven, Traktoren, Lkw, Pkw und auch Baumaschinen. Komatsu fertigt in den historischen Gebäuden moderne Kompakt- und Radlader sowie Mobilbagger und entwickelt digitale Tools für die Baustellen der Zukunft. Quelle: Treffpunkt.Bau

reduzieren soll. Ab April startet zudem eine neue Kampagne: Beim Kauf einer Maschine der „Intelligent Machine Control“-Reihe (iMC) erhalten Kunden für ein Jahr kostenlosen Zugang zum „Smart Construction Dashboard“, um den technologischen Vorteil ohne sofortige Extrakosten direkt im Alltag testen zu können.

„Fest steht: Die Baustelle der Zukunft ist vernetzt, datengetrieben und effizient. In Hannover wird heute bereits gebaut, was morgen weltweit Standard sein soll“, schloß Böttcher seinen Vortrag.

Motoren, Achsen und Partikelfilter: Kreislaufwirtschaft im „Reman Center“ Ein weiteres Highlight mit Ausrichtung Zukunft ist das europäische Remanufacturing-Center in Hannover. Hier werden Schlüsselkomponenten wie Motoren, Achsen und Partikelfilter industriell aufbereitet. Das stellt ein weiteres Standbein dar und stärkt die Unabhängigkeit der europäischen Produktion. Die Komponentenaufbereitung umfasst technische Überholung und Wiederverwendung, was zur nachhaltigen Nutzung und Verlängerung der Lebensdauer beiträgt. Diese effiziente Ressourcennutzung und die Reduzierung von Abfall stärken die Nachhaltigkeit der europäischen Produktion.

Insgesamt verdeutlichte der Besuch in Hannover: Komatsu setzt konsequent auf den Standort Deutschland, um von hier aus die Transformation der Baubranche voranzutreiben. Die Kombination aus jahrzehntelanger Ingenieurstradition, modernster Forschung und japanisch-penibler Qualitätssicherung bildet das Fundament für die nächste Generation hocheffizienter und zuverlässiger Baumaschinen.

Der HM460-6 mit einem Muldenvolumen von 25,7 m3 basiert auf dem bewährten HM400-5 und soll neue Maßstäbe in der nächsten Generation knickgelenkter Muldenkipper setzen. Die Kraftstoffeffizienz konnte um 22 % verbessert werden. Intelligente Funktionen wie Geschwindigkeitsregelanlage, Berganfahrhilfe, Wartebremse, halbautomatisches Abkippen, Standsicherheitsanzeige, Steigungs- und Neigungsmesser sowie die Abkippwinkelbegrenzung erhöhen Effizienz und Sicherheit. Quelle: Treffpunkt.Bau

Die neuen Mobilbagger PW148-11 und PW190-11 sind kompakt, leicht zu transportieren und besonders wendig – auf Wunsch sogar mit Allradlenkung. Der Komatsu Dieselpartikelfilter hat ein langes Austauschintervall von 8.000 Stunden. Für maximale Einsatzflexibilität sind die Mobilbagger für Tiltrotatoren, 3D-Anzeigesysteme sowie zusätzliche Features wie Joysticklenkung oder Werkzeugmanagement vorbereitet. Quelle: Treffpunkt.Bau

Komatsu setzt auf eine hohe Fertigungstiefe, um die Leistungsfähigkeit und gleichbleibend hohe Qualität der Komponenten sicherzustellen. Hier werden die Achsen montiert. Quelle: Treffpunkt.Bau

Das neue Fahrerassistenzsystem für die Radlader Komatsu WA475-11 und WA485-11 vereint alle Assistenzfunktionen in einem besonders übersichtlichen zentralen Monitor. Integriert sind mehrere leistungsstarke Funktionen wie das erweiterte LoadPilot-Wiegesystem, der adaptive Effizienz-Trainer sowie ein hochauflösendes Rückfahrkamerasystem. Das System kann optional um ein Rundum-Kamerasystem und ein Reifendruckkontrollsystem erweitert werden.

Quelle: Komatsu

100-%-Qualitätscheck jeder Maschine. Bevor sie das Werk verlassen, werden alle Produkte einzeln geprüft, um höchste Qualitätsstandards sicherzustellen. Die Leistungs- und Funktionsdaten werden systematisch erfasst und dokumentiert. Quelle: Treffpunkt.Bau

Blick auf den Fertigungsprozess der Radlader. Aus der Tiefe der Halle rücken die vormontierten Komponenten heran, die am Band zusammengebaut werden. Der Ablauf ist trotz Serienfertigung höchst flexibel. Modelle und Ausstattungen wechseln bunt durcheinander. Quelle: Treffpunkt.Bau

Der PC220LCi-12 mit der neuesten intelligenten Maschinensteuerung iMC 3.0 steigert die Leistungsfähigkeit unabhängig vom Erfahrungsniveau des Fahrers. Von der nahtlosen Tiltrotator-Integration über eine branchenweit einzigartige 3D-Arbeitsraumbegrenzung bis hin zur automatischen Linienführung verbessert iMC 3.0 Präzision, Konsistenz und Sicherheit. Für maximale Zukunftssicherheit kann jeder PC220LC-12 mit einem unkomplizierten Upgrade-Kit auf den PC220LCi-12 erweitert werden.

Quelle: Treffpunkt.Bau

Komatsu evaluiert die elektrischen Mikrobagger PC01E-2 und PC05E-1 für den europäischen Markt. Der PC01E-2 hat ein Betriebsgewicht von 330 kg und eine Gesamtbreite von 580 mm, der PC05E-1 wiegt 520 kg und ist 690 mm breit. Beide Maschinen werden vom Honda Mobile Power Pack e: und dem elektrifizierten Antriebsaggregat Honda eGX angetrieben. Diese tragbare Batterietechnologie ermöglicht einen Batteriewechsel in weniger als 10 Minuten. Quelle: Treffpunkt.Bau

Texaco Delo 600 ADF: Weniger Stillstand, mehr Produktivität

Auf Baustellen zählt jede Minute. Maschinen müssen zuverlässig laufen, und Projekte dürfen nicht durch ungeplante Wartung oder technische Probleme verzögert werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Emissionen, Effizienz und Betriebskosten. Moderne Baumaschinen sind häufig mit komplexen Abgasnachbehandlungssystemen ausgestattet – insbesondere mit Dieselpartikelfiltern (DPF).

DPF-Technologie kann zwar partikelbasierte Emissionen reduzieren, bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich: verstopfte Filter, häufige Regenerationen und ungeplante Wartungsarbeiten können den Betrieb beeinträchtigen. Ein oft unterschätzter Faktor in diesem Zusammenhang ist das Motoröl.

Warum der Dieselpartikelfilter zum Kostenfaktor werden kann

Dieselpartikelfilter sind eine Standardtechnologie zur Emissionskontrolle in vielen Bau- und Off-Highway-Maschinen. Gut ausgelegte Systeme können mehr als 90 % der Feinstaubpartikel aus den Abgasen entfernen und so dazu beitragen, moderne Emissionsstandards einzuhalten. Im Laufe der Zeit sammelt sich jedoch nicht verbrennbare Asche im DPF an – hauptsächlich aus Additiven im Motoröl. Die Folgen für den Betreiber sind häufigere Regenerationen, höherer Kraftstoffverbrauch, erhöhter Abgasgegendruck und ungeplante Stillstandzeiten. Auf Baustellen kann dies zu unterbrochenen Arbeitsabläufen und Verzögerungen führen und sich letztlich auf Produktivität und Zeitpläne auswirken.

Ultra-Low-Ash-Technologie als

Lösung

Um diese Herausforderungen zu reduzieren, hat Texaco Lubricants das Motoröl Delo 600 ADF entwickelt. Das Produkt basiert auf einer Ultra-Low-Ash-Formulierung, die weniger metallische Bestandteile enthält als viele herkömmliche Hochleistungsöle. Mit einem Sulfataschegehalt von nur 0,4 Prozent liegt dieser Wert unter dem typischen Niveau vieler Low-Ash-Motoröle mit einem Anteil von rund einem Prozent.

Dadurch gelangt deutlich weniger aschebildendes Material in den Dieselpartikelfilter.

Das Ergebnis:

• geringere Aschebeladung hilft, die Verstopfung des DPF zu reduzieren

• trägt zu einem zuverlässigen Schutz der Komponenten und höherer Verfügbarkeit bei

• bietet sowohl guten Verschleißschutz im Motor als auch einen effektiveren Schutz des DPF und hilft so, Stillstandzeiten zu reduzieren

Praxis- und Labortests zeigen, dass sich die Lebensdauer des DPF im Vergleich zu einem DPF in Fahrzeugen mit herkömmlichen Heavy-Duty-Motorölen um bis zu das 2,5-Fache verlängern kann.

Mehr Betriebszeit auf der Baustelle

Für Bauunternehmen bedeutet das vor allem eines: mehr verfügbare Maschinenzeit.

Wenn sich der Dieselpartikelfilter langsamer mit Asche belädt, sind weniger Regenerationen erforderlich. Gleichzeitig sinkt das Risiko ungeplanter Wartungsarbeiten. Dadurch können Baumaschinen länger im Einsatz bleiben und Projekte effizienter umgesetzt werden.

Gerade im typischen Baustellenbetrieb – mit häufigem Stop-and-Go-Einsatz und langen Betriebszeiten – kann sich dieser Effekt deutlich bemerkbar machen.

In solchen Anwendungen zählt jede vermiedene Unterbrechung.

Weniger Kraftstoffverbrauch durch geringeren Gegendruck

Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus dem geringeren Abgasgegendruck: Wenn sich

Praxistest mit Alexander Bloch

Wie schlägt sich moderne Motoröltechnologie im realen Einsatz?

Dieser Frage geht der Automobiljournalist Alexander Bloch in einer Kooperation mit Texaco Lubricants und auto motor sport nach. In einem Video erklärt er, welche Rolle Motoröl für die Effizienz moderner Dieselaggregate und deren Abgasnachbehandlungssysteme spielt – und warum der Schmierstoff entscheidend für Leistung, Wartung und Betriebskosten sein kann.

weniger Asche im Filter ansammelt, bleibt der Durchfluss im Abgassystem länger optimal. Das reduziert den Energiebedarf des Motors und kann dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch zu senken. Da Kraftstoff einen erheblichen Anteil an den Betriebskosten mobiler Maschinen ausmacht, kann dieser Effekt einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Gesamtbetriebskosten leisten.

Längere Ölwechselintervalle

Neben den Vorteilen für das Abgasnachbehandlungssystem trägt Delo 600 ADF auch dazu bei, folgende Eigenschaften zu gewährleisten:

Die Vorteile in Kürze

Bessere Rußdispersion hilft, Ausfallzeiten zu minimieren

• Verschleißschutz

• Rußdispersion

• Oxidationsbeständigkeit

Damit erfüllt Delo 600 ADF zahlreiche internationale Spezifikationen. In der Praxis kann Delo 600 ADF dazu beitragen, Wartungsintervalle zu verlängern – ein weiterer Beitrag zur Reduzierung von Ausfallzeiten und Wartungskosten.

Entwickelt für moderne Bau- und Off-Highway-Maschinen

Das Motoröl wurde speziell für moderne Dieselmotoren mit Abgasnachbehand-

Am Beispiel von Texaco Delo 600 ADF zeigt das Video, wie eine Ultra-Low-Ash-Formulierung dazu beitragen kann, die Belastung des Dieselpartikelfilters zu reduzieren und so längere Betriebszeiten sowie eine stabilere Kraftstoffeffizienz zu unterstützen. Bis

lungssystemen entwickelt und eignet sich sowohl für On-Highway- als auch für Off-Highway-Anwendungen. Es ist in verschiedenen Viskositäten erhältlich, wie z. B. 10W-30 und 15W-40, und erfüllt zahlreiche OEM-Freigaben sowie internationale Standards.

Es kann daher in vielen Bau- und Nutzfahrzeugflotten eingesetzt werden – von Baggern und Radladern bis hin zu Transportfahrzeugen. Auch kleinere Maschinen wie Minibagger profitieren davon, da ihre Dieselpartikelfilter konstruktionsbedingt kleiner sind und daher besonders empfindlich auf Aschebeladung reagieren.

Für Bauunternehmen, die ihre Flotten wirtschaftlich und zuverlässig betreiben möchten, kann der Einsatz des richtigen Schmierstoffs einen entscheidenden Unterschied machen – insbesondere in Zeiten steigender Kosten und wachsender Effizienzanforderungen.

Weitere Informationen finden Sie hier. Oder kontaktieren Sie uns direkt für eine Beratung:

Sven Oltersdorf, Sales Manager sven.oltersdorf@chevron.com +49 (0)160 7481350

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Die Deutsche Leasing präsentierte sich als ein zentraler Akteur in der Abbruchbranche. Gebietsleiter Steffen Mix informierte über Leasing, Mietkauf und Absatzfinanzierung, wobei ein besonderer Fokus auf der Unterstützung bei der Finanzierung von „grünen“ Maschinen zur Erfüllung kommender Umweltauflagen lag. Quelle: Treffpunkt.Bau

Im Zeichen der Vielfalt: Fachtagung Abbruch 2026

DEUTSCHER ABBRUCHVERBAND Am 13. März 2026 wurde die Station-Berlin erneut zum Treffpunkt der Abbruchbranche: 125 Aussteller präsentierten auf einer komplett ausverkauften Fläche von 1.210 m² ihre Produkte, Dienstleistungen und Lösungen. Darüber hinaus belegten zwölf spannende Vorträge die einzigartige Vielfalt der Branche – deren Themen von Maschinentechnik über Arbeitsschutz bis hin zu Analyse- und Recyclingverfahren reichten. Denn im Abbruch gilt: Jedes Projekt bringt eigene Randbedingungen mit – sensible Nachbarschaften, laufender Betrieb, Verkehr, Schadstoffe, enge Zeitfenster oder anspruchsvolle Stoffstrom- und Dokumentationsanforderungen. Das stellten die Redebeiträge eindrucksvoll und praxisnah zur Schau.

Die Fachtagung Abbruch hat sich über viele Jahre hinweg als das bedeutendste Event in der Branche für Abbruch, Recycling und Schadstoffsanierung etabliert. Auch in diesem Jahr überzeugte die Veranstaltung des Deutschen Abbruchverbandes (DA) mit einer umfassenden Fachausstellung mit 125 Ausstellern, hochkarätigen Referenten und vielfältigen Möglichkeiten

Gelegenheit für produktive Gespräche am Stand gab es bei der Fachtagung Abbruch 2026 reichlich. Neue Ideen, spannende Kontakte und innovative Lösungen wurden in der ausverkauften Fachausstellung mit insgesamt 125 Ausstellern ausgetauscht. Quelle: Jule Halsinger

zum fachlichen Austausch. Über 1.300 Fachbesucher aus der gesamten Branche fanden den Weg in die Station-Berlin. Neben dem nationalen Publikum nutzten auch internationale Gäste die Gelegenheit, sich vor Ort über Entwicklungen, Projekte und Innovationen zu informieren.

In seiner Eröffnungsrede hieß DA-Geschäftsführer Andreas Pocha die Teilnehmer willkommen und betonte die besondere Stärke der Branche: Rückbau ist nie „Standard“, sondern immer eine maßgeschneiderte Lösung – technisch, organisatorisch und rechtlich. „Dabei bleibt eines konstant: die Werte der Branche“, so Pocha. „Sicherheit, Qualität, Verantwortung und pragmatische Lösungsorientierung stehen immer im Mittelpunkt.“ Insgesamt zwölf Vorträge untermauerten diese Vielfalt. Sie reichten von Zukunftsbildern für die Arbeitswelt über anspruchsvollste Rückbauprojekte bis hin zu Sprengtechnik aus der Praxis und KI-gestützten Ansätzen für Analyse, Klassifizierung und Entscheidungsprozessen.

Kristina zur Mühlen, TV-Moderatorin und Physikerin, führte durch das gesamte Vortragspro-

gramm. Die Teilnehmer hatten im Anschluss an jeden Vortrag die Möglichkeit, über ein Online-Tool Fragen an die Referenten zu stellen. Unterstützt wurde die Fachtagung Abbruch nicht zuletzt von zahlreichen Sponsoren, die auch in diesem Jahr wieder dazu beigetragen haben, die Tagung zu einem ganz besonderen Event zu machen.

Zukunftsblick 2035: Rückbau wird zum Systemgeschäft

Mit einem Blick nach vorn eröffnete Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky den Tag. Seine zentrale Botschaft: Der Abbruch entwickelt sich von der „nachgelagerten Dienstleistung“ zum neuralgischen Punkt einer neuen Bau- und Immobilienökonomie. Künftig entscheidet Rückbau nicht nur über Zeit und Kosten, sondern über CO2-Bilanzen, Materialverfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit ganzer Wertschöpfungsketten. Treiber seien insbesondere ESG-Vorgaben, EU-Taxonomie, CO2-Bepreisung und steigende Dokumentationspflichten. Jánszky skizzierte außerdem, wie Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge und Robotik den Rückbau bis 2035 verändern können: Bestände werden vor dem ersten Gerätedurchlauf datenbasiert analysiert, Rückbauvarianten simuliert und Materialströme präziser kalkuliert. Robotik übernimmt gefährliche oder präzisionskritische Arbeiten – der Mensch wird stärker zum Operator, Planer und Qualitätsmanager. Sein Fazit: Wer heute in Datenkompetenz, Prozessqualität und Technologie investiert, baut sich die Basis für Resilienz und Wachstum.

Vielfalt ist kein Schlagwort – sie ist der Alltag der Branche

Die Fachtagung Abbruch 2026 machte deutlich, warum ein Oberthema in diesem Jahr bewusst nicht gesetzt wurde: Die Abbruchbranche ist zu

Sicherer Rückbau durch intelligente Sanierungstechnik. MKI zeigte Lösungen für den Umgang mit Gefahrstoffen, die beim Abbruch oft eine große Herausforderung darstellen. Über Luftreinigung auf der Baustelle, PSA und Entsorgungslösungen für kontaminiertes Material sprachen wir mit René Holz (l.) und Niklas Wingender. Quelle: Treffpunkt.Bau

vielseitig, um sie auf einen Begriff zu reduzieren. Rückbau bedeutet immer neue Rahmenbedingungen – mal prägt die Umgebung die Methode, mal der Betrieb, mal Gefahrstoffe, Verkehr, Zeitdruck, Dokumentationsanforderungen oder das Ziel, Material möglichst hochwertig in den Kreislauf zurückzuführen. Genau diese Vielfalt ist zugleich die Stärke der Branche. Die Vorträge zeigten, wie breit das Spektrum ist – von industriellen Großrückbauten über Kerntechnik und hochpräzise Sprengungen bis hin zu elektrifizierten Baustellen und KI-gestützten Analyse- und Entscheidungsprozessen. Rückbau erfordert Erfahrung, Planungstiefe und Innovationsbereitschaft – und vor allem die Fähigkeit, für jedes Projekt die passende Lösung zu entwickeln.

Interessierte können sich bereits jetzt den Termin für die Fachtagung Abbruch 2027 vormerken, die am 05. März 2027 wiederum in der StationBerlin stattfindet.

Kompakt, stark, äußerst vielseitig und jetzt auch elektrisch. Jörg Majoli, Geschäftsführer Avant Tecno Deutschland, hatte den e527 am Stand, der wie sein Schwestermodell e513 bei Abbruchunternehmen besonders gefragt ist, da er emissionsfrei und geräuscharm arbeitet – ideal z. B. für Entkernungsarbeiten. Quelle: Treffpunkt.Bau

Effizienzsteigerung durch das Trennen von Materialien direkt vor Ort. Der Vortex von MaC-Rock ist ein Hochleistungs-Sieblöffel mit einer Tieflöffel-Geometrie. Der besondere „Vortex-Effekt“ entsteht durch die exzentrische Bewegung der Wellen, was ein Verkleben selbst bei feuchtem oder lehmigem Material verhindert.

Quelle: Treffpunkt.Bau

Effizienz, Lärmminderung und digitale Flottensteuerung waren die zentralen Themen bei Epiroc. So verfügen die optimierten Hydraulikhämmer der HB-Serie über ein integriertes Schall- und Vibrationsschutzsystem. Das digitale Management-Tool InSite informiert in Echtzeit, wie effizient ein Werkzeug genutzt wird, und warnt vor Fehlbedienungen. Quelle: Treffpunkt.Bau

Zwischen wirtschaftlicher Stabilität, zirkulärem Wandel und regulatorischen Hürden

Die Abbruchbranche in Deutschland befindet sich in einer herausfordernden, aber insgesamt stabilen wirtschaftlichen Lage. Unternehmen berichten aus allen Regionen von einer grundsätzlich guten Auslastung, wobei die Planungssicherheit und Auftragslage regional unterschiedlich ausfallen. Besonders auffällig ist die Verkürzung der Planungszeiträume: Viele Betriebe konnten im vergangenen Jahr erstmals nur etwa vier Wochen im Voraus planen, was zu Unsicherheiten führte.

Andreas Pocha, Geschäftsführer des Deutschen Abbruchverbands, zeichnete im persönlichen Gespräch mit Treffpunkt.Bau ein aktuelles Branchenbild. Quelle: Deutscher Abbruchverband

Dennoch gelang es den meisten, neue Aufträge zu akquirieren und die Vollbeschäftigung aufrechtzuerhalten.

Die Branche spielt eine zentrale Rolle in der Kreislaufwirtschaft und profitiert von neuen Chancen durch die Transformation zu einer zirkulären Bauwirtschaft. Selektiver und zirkulärer Rückbau sowie die Wiederverwertung von Baustoffen gewinnen an Bedeutung. Die Abbruchbranche steht am Anfang der Wertschöpfungskette und liefert das Ausgangsmaterial für weitere Verwertung. Das Konzept des „zirkulären Rückbaus“ unterstreicht die Transformation von einer linearen zu einer zirkulären Bauwirtschaft. Regulatorische Herausforderungen, insbesondere die Ersatzbaustoffverordnung und überbordende Bürokratie, belasten die Unternehmen jedoch erheblich. Obwohl die Ersatzbaustoffverordnung bundeseinheitliche Regelungen und Grenzwerte schaffen sollte, hat trotzdem fast jedes Bundesland wieder eigene Ausnahmeregelungen und Erläuterungen geschaffen – ein 16-facher Flickenteppich ist die Folge. Und ganz wichtig bzw. fatal für die gewollte Förderung der Kreislaufwirtschaft: In der EBV fehlt eine Regelung zum Abfallende von Recyclingmaterial. Ressourcen werden für administrative Aufgaben gebunden, was die Effizienz und wirtschaftliche Entwicklung hemmt. Der Fachkräftemangel bleibt ein zentrales Thema, dem mit gezielten Qualifizierungsmaßnahmen begegnet wird. Mitgliedsfirmen berichten von

positiven Erfahrungen bei der Integration qualifizierter Arbeitnehmer aus anderen Sektoren. Der Deutsche Abbruchverband begegnet dem Fachkräftemangel mit gezielten Qualifizierungsmaßnahmen über die DA Service GmbH. Angeboten werden z. B. praxisorientierte Baggerlehrgänge, Bauleiterseminare und VOB-Kurse speziell für Abbruchbetriebe. Der Fokus liegt auf branchenspezifischer Weiterbildung, nicht auf allgemeinen Kursen. Ziel ist es, die Qualifikation des vorhandenen Personals zu erhalten und zu steigern.

Technologische Innovationen wie Digitalisierung, Drohnen, GPS, KI und Elektromobilität bieten große Chancen hinsichtlich der Steigerung von Effizienz, Sicherheit und Umweltverträglichkeit. Die Abbruchbranche zeigt eine hohe Offenheit gegenüber diesen technologischen Innovationen. Herausforderungen bestehen bei der technischen Weiterentwicklung, insbesondere bei Reichweite und Ladezeiten elektrischer Maschinen sowie der Anpassung an neue regulatorische Anforderungen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Abbruchbranche in einem dynamischen Wandel befindet, der geprägt ist von technologischen und prozessualen Weiterentwicklungen. Die erfolgreiche Integration neuer Technologien und die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen, insbesondere im Bereich Kreislaufwirtschaft und regulatorischer Vorgaben, sind entscheidend für den Erfolg der Unternehmen.

Gabriele Unglert und Tobias Kiehstaller

Firmenübergreifende Kompetenz und Prominenz am Stand von Hydraulik-Paule. Wir trafen (v. l.) Uwe Basler, Verkaufsleiter Deutschland bei Simex, Paolo Mantovani, CEO von MBI, Manuel und Johann Paulus, Geschäftsführung Hydraulik-Paule, und Thomas Fischer, Geschäftsführer MBI Deutschland. Quelle: Treffpunkt.Bau

Volvo will seine starke Position bei elektrischen Baumaschinen im Abbruchsektor festigen. Besonders thematisiert wurden in Berlin die kompakten Elektromodelle wie der ECR25 Electric, die ideal für Entkernungsarbeiten sind. Dazu passend präsentierte Volvo seine Vision für eine emissionsfreie Baustelle. Quelle: Treffpunkt.Bau

Ein rundum positives Resümee der Fachtagung zog das Standteam von Schwamborn. Für viel Aufmerksamkeit sorgte die Präsentation des Wand- und Deckenschleifers WDS 530. Das hydraulische Anbaugerät für das Entschichten, Schleifen und Polieren von Beton und Naturstein ersetzt mühsame Handarbeit durch effiziente Maschinentechnik. Quelle: Treffpunkt.Bau

Problemlöser für den selektiven Rückbau und den innerstädtischen Abbruch. Die Kemroc Anbaufräsen wurden als Schlüsselwerkzeuge für Projekte vorgestellt, bei denen Erschütterungen Nachbargebäude gefährden könnten. Zudem ermöglichen die Fräsen ein sehr exaktes Abtragen von kontaminierten Materialschichten. Quelle: Treffpunkt.Bau

Als Spezialist für Schall- und Schwingungsmesstechnik bietet Svantek Lösungen für die zunehmend strengeren Auflagen zum Immissionsschutz (Lärm und Erschütterungen). Emely Litterst und Jan Tjorben Arning zeigten uns u. a. die neueste Generation der kabellosen Sensoren zur Schwingungsüberwachung. Quelle: Treffpunkt.Bau

Asatex Bekleidungen meistern den Spagat zwischen maximalem Schutz und Tragekomfort bei körperlich schwerer Arbeit. Ein Highlight ist die CoverFlash-Serie. Diese neuen EinwegSchutzanzüge sind besonders atmungsaktiv bei gleichzeitig hoher Barrierefunktion gegen feine Partikel, wie Stefan Quil (l.) und Jens Romer erläuterten. Quelle: Treffpunkt.Bau

Bei BauSU im Fokus standen digitale Lösungen, die den speziellen Anforderungen von Rückbauprojekten gerecht werden. Das Softwarehaus informierte über die modulare ERP-Software, die betriebswirtschaftliche, technische und organisatorische Prozesse in einer zentralen Datenbank bündelt. Quelle: Treffpunkt.Bau

Ein Beispiel für effizientes und emissionsfreies Arbeiten lieferte dieses nord-süd-europäische Teamwork. Jörg Majoli (l.) baute an seinen elektrischen Avant e527 aus Finnland die italienische Simex PL 35.15 von Uwe Basler an. Die selbstnivellierende Kaltfräse eignet sich perfekt für die kleinteilige Instandsetzung und den präzisen Abtrag von harten Oberflächen. Quelle: Treffpunkt.Bau

Stillstandszeiten minimieren und die Auslastung von Abbruchflotten optimieren. Machine2Go bietet einer Branche, die durch extrem teure Spezialmaschinen geprägt ist, eine Plattformlösung zur Effizienzsteigerung. Geschäftsführer Holger Pieper informierte über die Vorteile der Digitalisierung des Mietprozesses für Mieter und Vermieter. Quelle: Treffpunkt.Bau

Effizienz und Arbeitssicherheit waren die Kernthemen bei Oilquick. Das Unternehmen präsentierte die aktuelle Generation der Schnellwechsler, die mit Sichtanzeige und mechanischer Verriegelungskontrolle Fehlkoppelungen verhindert. Auf besonderes Interesse stießen die speziellen Lösungen für Longfront-Bagger.

Quelle: Treffpunkt.Bau

Asup informierte über Lösungen für die verschärften regulatorischen Anforderungen im Bereich Asbestsanierung. Marcel Gomula, Lea Malkovsky und Timo Gaulke (v. l.) präsentierten u. a. die neuesten Gebläsefiltersysteme, die auch bei hohen Außentemperaturen angenehmen Tragekomfort und maximale Sicherheit bieten.

Quelle: Treffpunkt.Bau

Mit Geschäftsführer Joachim Schier in der Mitte präsentierte die Mannschaft von Steelwrist Deutschland Lösungen zur Steigerung der Produktivität und warb für den herstellerübergreifenden Open-S Standard. Highlights waren die neueste Generation Tiltrotatoren, die XTR-Serie, sowie die vollautomatischen SQ-Schnellwechsler.

Quelle: Treffpunkt.Bau

Effizienzsteigerung auf Abbruchbaustellen durch digitale Tools lautete die Kernbotschaft von Qiky. In seinem Fachvortrag legte Geschäftsführer Philipp Ellsäßer (l.) dar, dass die softwaregestützte Planung und Dokumentation zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird, um Margen zu sichern und Fachkräftemangel auszugleichen. Quelle: Treffpunkt.Bau

MB Crusher präsentierte Lösungen für die Aufbereitung von Abbruchmaterial direkt vor Ort, um Deponiekosten zu sparen und Primärrohstoffe zu schonen. Ein viel diskutiertes Thema am Stand war die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks durch eingesparte Lkw-Transporte, wie uns Luca Dell`Anna (l.) und Marco Benetti berichteten.

Quelle: Treffpunkt.Bau

KEINEN CAT KÖNNEN WIR UNS NICHT LEISTEN.

Keinen Cat auf dem Hof? Dann wären wir nicht Zeller Recycling! Denn wir bevorzugen Cat Lader und Bagger, weil da einfach alles für uns stimmt: Verbrauch und Emission setzen den Maßstab, die hohe Leistung und Effizienz zahlt sich buchstäblich aus. Hinzu kommt der punktgenaue, schnelle Service. Wir setzen auf Cat und Zeppelin, denn Kompromisse können wir uns nicht leisten.

Andreas Zeller, Geschäftsführung / Melanie Holländer, Prokuristin Zeller Recycling GmbH, Mutterstadt

zeppelin-cat.de

Besuchen Sie uns auf der

04.05.2026 – 07.05.2026

Halle C5, Stand 139/238

BeBoSa 2026 mit neuem Besucherrekord

THE EXHIBITION COMPANY Vom 19. bis 21. März fand in Willingen die Fachausstellung BeBoSa statt. Rund 50 Austeller der Betonbohr- und -sägebranche präsentierten ihre neuesten Technologien und Produkte in zwei Hallen im Convention Center des Sauerland Stern Hotels. Im Außenbereich gab es zudem Produktanwendungen als Live-Vorstellung.

Veranstalter Patrick van Brienen von der The Exhibition Company BV zieht ein positives Fazit: „Mit etwas mehr als 2.500 Besuchern, davon 21 Prozent aus dem Ausland, haben wir einen neuen Rekord erreicht, die letzte BeBoSa 2023 zählte knapp 2.300 Besucher. Das Feedback der Aussteller war durchweg positiv – unser kompaktes Messekonzept hat auch in der fünften Auflage seit 2011 überzeugt.“

Ideeller Träger der BeBoSa ist der Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e.V. „In zahlreichen Gesprächen mit Ausstellern und Besuchern habe auch ich ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten“, ergänzt Manfred Witzke. „Mehrfach betont wurde die entspannte Atmosphäre der BeBoSa. Denn bei dieser Fachausstellung treffen Hersteller und Anwender unserer Branche in einem fast schon familiären Rahmen direkt aufeinander.“

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl Im Anschluss an die BeBoSa veranstaltete der Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. am 21. März 2026 seine Mitgliederversammlung. Im Mittelpunkt standen die Wahlen zum Vorstand: Michael Findeis, bislang Vorstandsmitglied für besondere Aufgaben (Beisitzer), wurde zum stellvertretenden Vorsit-

„Mit etwas mehr als 2.500 Besuchern, davon 21 Prozent aus dem Ausland, haben wir einen neuen Rekord erreicht, die letzte BeBoSa 2023 zählte knapp 2.300 Besucher. Das Feedback der Aussteller war durchweg positiv – unser kompaktes Messekonzept hat auch in der fünften Auflage seit 2011 überzeugt.“

zenden gewählt. Er folgt auf Michael Huber, der dem Vorstand über 20 Jahre angehörte. Neu in den Vorstand als Beisitzer gewählt wurde Oskar Achatz, Geschäftsführer der Koop Diamanttechnik GmbH & Co. KG. Oskar Achatz engagiert sich bereits im Kalkulationsausschuss sowie in der Meisterausbildung des Fachverbandes. „Ich freue mich auf die weitere und neue Zusammenarbeit

Nach drei langen Jahren war es endlich wieder so weit: Vom 19. bis 21. März 2026 traf sich die Betonbohr- und -sägebranche zur Fachausstellung BeBoSa im Convention Center des Sauerland Sterns in Willingen. Quelle: Treffpunkt.Bau

mit Michael Findeis und Oskar Achatz“, erklärt Manfred Witzke. „Ich bin überzeugt, dass beide mit ihrem Engagement wichtige Impulse für die Verbandsarbeit setzen werden.“

Termine für 2029 sind fix

Aufgrund der durchweg positiven Resonanz steht der Termin für die nächste BeBoSa bereits fest: Vom 21. bis 23. März 2029 findet die Fachausstellung zum sechsten Mal am Standort Willingen statt. Damit bleibt es beim dreijährigen Turnus im Jahr nach der bauma. Neu ist die Anpassung der Messetage: Auf Wunsch der Aussteller wird die BeBoSa künftig von Mittwoch bis Freitag durchgeführt. Die Mitgliederversammlung des Fachverbandes findet traditionell im Anschluss an die Fachausstellung am Nachmittag des 23. März 2029 vor Ort statt.

Weiter im Dienst des Fachverbandes

Nach 20 Jahren ist Michael Huber aus dem Vorstand ausgeschieden, er bleibt dem Verband aber weiter aktiv verbunden als Leiter des Ausschusses Technik und im Ausschuss für gewerbliche Weiterbildung. Bei seiner Verabschiedung würdigte Manfred Witzke die Leistungen von Michel Huber: „In meiner Zeit als Regionalleiter, Vorstandsmitglied und bis heute als Vorsitzender durfte ich stets auf sein mit Herzblut geführtes Engagement für den Verband und unsere Branche sowie seine persönliche Unterstützung zählen. Er hat sich in dieser Zeit nie persönlich in den Vordergrund gedrängt, sondern war stets der Sache verpflichtet. Dafür spreche ich ihm im Namen des gesamten Verbandes unseren herzlichen Dank aus und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“

Über den Fachverband

Der Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. ist mit rund 730 Mitgliedern weltweit der stärkste Arbeitgeberverband dieser Branche. Mitglieder sind Dienstleistungsbetriebe und Herstellerfirmen rund ums Betonbohren und Betonsägen. Zu seinen Aufgaben zählen die Aus- und Weiterbildung qualifizierter Fachkräfte, die Förderung technischer Innovationen, die Vermittlung nationaler und europäischer Normen sowie die Vereinheitlichung von Ausschreibungsverfahren. Darüber hinaus gibt der Verband seinen Mitgliedern fachliche und juristische Hilfestellung in allen Bereichen der Unternehmensführung.

Bei Hilti liefen die Live-Demonstration rund: Mit dem DD AF-CA kann das Kernbohrgerät DD 250-CA so umgerüstet werden, dass der Bohrprozess im „Cut Assist“-Modus nahezu autonom abläuft.

Quelle: Treffpunkt.Bau

So kann Überkopfbohren mit dem richtigen Equipment aussehen: Mit dem Wassersammelring und der Multibefestigungsplatte von K50 Innovation bleibt nicht nur das Ergebnis sauber, sondern der gesamte Prozess. Quelle: Treffpunkt.Bau

Der Vorstand des Fachverbandes Betonbohren und -sägen 2026 (v. l.): Dr. Reiner Schulze, Dirk Affeld, Oskar Achatz, Florian Wiefel, Manfred Witzke, Michel Findeis und Britta Keinemann. Quelle: Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V.

Mit dem Elektro-Fugenschneider KDF1200-E hat Kern-Deudiam jüngst seine Fugenschneider-Familie erweitert. Das handgefertigte Modell bietet eine intuitive Bedienung sowie elektrische Vorschub- und Zustellfunktionen. Quelle: Treffpunkt.Bau

Das Lissmac-Team blickt auf eine erfolgreiche BeBoSa mit regem Austausch zurück. Besonders die Gespräche mit Anwendern und Partnern lieferten Lissmac zufolge wertvolle Impulse für die weitere Zusammenarbeit. Quelle: Treffpunkt.Bau

Auch Husqvarna überzeugte mit seinen Vorführungen. Die WSC 40, ein Kettensägenanbaugerät für die Wandsägen WS 482 HF und WS 440 HF, verhindert Überschnitte bei Wandsägearbeiten.

Quelle: Treffpunkt.Bau

Die Geschäftsführer Dieter Buth (li.) und Carsten Keller vertraten Hydro-Tec auf der BeBoSa. Seit über 25 Jahren entwickelt und produziert das Unternehmen Technik für die professionelle Betonbearbeitung. Quelle: Treffpunkt.Bau

Seit 1984 entwickelt und produziert die Dr. Schulze GmbH Diamantwerkzeuge und Maschinen für die Bauindustrie. Auf der BeBoSa 2026 waren Dr.Ing. Reiner Schulze (li.) und Dr.-Ing. Alexey Levin persönlich am Stand vertreten. Quelle: Treffpunkt.Bau

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Zwischen Transformationsdruck und vorsichtigem Optimismus

BBI Die im Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und IndustriemaschinenFirmen e. V. (BBI) vertretenen Händler und Vermieter von Baumaschinen, Flurförderzeugen und Arbeitsbühnen blicken trotz eines herausfordernden Marktumfelds mit vorsichtiger Zuversicht auf das Jahr 2026. Nach einem durch erhebliche Dellen geprägten Jahr 2024 prognostizieren die Unternehmen für 2026 ein leichtes nominales Umsatzwachstum.

Entscheidend für eine nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen Lage bleibt aus Sicht der Branchenunternehmen die Schaffung verlässlicher, investitions- und wachstumsfreundlicher Rahmenbedingungen in Deutschland. Anlass zum Optimismus gibt die Erwartung, dass sich der Sanierungsstau bei der Erneuerung der Infrastruktur auflöst. Zudem werden erste Signale einer Erholung des Hochbaus sichtbar.

Baumaschinenhandel und -vermietung

Nach den deutlichen Umsatzrückgängen in den beiden Vorjahren konnten die Händler und Vermieter von Baumaschinen und Baugeräten im Jahr 2025 ein nominales Umsatzplus von durchschnittlich 3,5 % erzielen. Dies ergab die Branchenbefragung des BBI vom Anfang des Jahres 2026. Dabei entwickelte sich auch das Neumaschinengeschäft wieder leicht positiv. Der Technische Service verzeichnete nur ein relativ geringes nominales Wachstum. Trotz guter Auftragslage begrenzt die Verfügbarkeit von Mechatronikern das Wachstumspotential. Die nominalen Umsätze in der Baumaschinen- und Baugerätevermietung wuchsen 2025 leicht um 2,5 %. Für das Jahr 2026 erwarten die Unternehmen ein weiteres Wachstum der nominalen Umsätze um durchschnittlich 3 %. Leicht überdurchschnittlich fallen die Erwartungen für die Vermietung aus, für die ein Plus von 4 % prognostiziert wird.

Auch der Neumaschinenverkauf soll mit durchschnittlich +4 % wieder stärker zulegen.

Flurförderzeughandel und -vermietung

Die Händler und Vermieter von Flurförderzeugen mussten 2025 das zweite Jahr in Folge Umsatzrückgänge hinnehmen. Nach einem Minus von 0,5 % im Jahr 2024 sank der Branchenumsatz 2025 um nominal 4,5 %. Besonders stark betroffen war erneut das Neumaschinengeschäft. Auch das Geschäft mit Ersatzteilen und die Vermietung entwickelten sich rückläufig. Positiv entwickelten sich dagegen der Technische Service. Für 2026 erwarten die Unternehmen – trotz weiterhin schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen – eine spürbare Erholung. Insgesamt wird ein nominales Umsatzwachstum von durchschnittlich 4 % prognostiziert. Für das Neumaschinengeschäft wird 2026 eine Erholung und ein Umsatzwachstum von nominal 6 % erwartet.

Arbeitsbühnenvermietung

Die Arbeitsbühnenbranche zeigte sich auch 2025 vergleichsweise stabil. Im dritten Jahr in Folge wurde ein nominales Umsatzwachstum von 1,5 % erzielt. Während einzelne Geräteklassen – etwa Lkw-Arbeitsbühnen – deutlicher zulegten, verzeichneten andere Segmente leichte Rückgänge, darunter Teleskop- und Gelenk-Teleskop-Arbeitsbühnen. Für das Jahr 2026 erwarten die Unternehmen erneut lediglich ein moderates Umsatzplus von 1,5 %. Die Prognosen in den einzelnen Geräteklassen bewegen sich überwiegend in einem Korridor zwischen Stagnation und einem Wachstum von bis zu 3 %.

Die Investitionsquote der Branche stieg 2025 wieder auf 23 % des Umsatzes. Für 2026 wird mit einer vergleichbaren Quote gerechnet, wenngleich rund die Hälfte der Unternehmen keine Erweiterung der Maschinenkapazitäten plant.

Jürgen Küspert ist Geschäftsführer des Bundesverbands der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e. V.

Quelle: BBI

Die Branchen in Zahlen

Das Statistische Bundesamt weist für das Jahr 2023 (Zahlen für 2024 liegen noch nicht vor) einen Umsatz der Baumaschinen- und Baugerätehändler von etwa 12,95 Mrd. Euro aus. Dementsprechend dürfte dieser Branchenumsatz 2025 nach Umfrageergebnissen noch ca. 12,46 Mrd. Euro betragen haben. Der Umsatz in der Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten erhöhte sich von 6,35 Mrd. Euro im Jahr 2023 (Zahlen für 2024 liegen noch nicht vor) nach den Entwicklungen 2024 und 2025 auf mittlerweile gut 6,5 Mrd. Euro. Der Umsatz der Flurförderzeughändler und -vermieter ist im Jahr 2025 nach einem Rückgang von nominal 4,5 % auf ca. 3,8 Mrd. Euro gefallen. Für die Arbeitsbühnenbranche liegen keine zuverlässigen Zahlen über den in der Branche 2025 realisierten Umsatz vor. In den Jahren 2024 und 2025 stieg der Branchenumsatz jeweils um nominal 1,5 % an.

Die Branche braucht verlässliche Rahmenbedingungen Hohe Energiepreise, steigende Personalkosten, zunehmende Mautund Logistikkosten, CO2-Abgaben sowie wachsende Finanzierungskosten setzen die Unternehmen erheblich unter Druck. Gleichzeitig verschärfen der intensive Wettbewerb und die dadurch sinkenden Margen die wirtschaftliche Lage. Parallel stehen die Unternehmen vor umfassenden Transformationsaufgaben: Die Elektrifizierung von

Maschinenflotten, Investitionen in klimafreundliche Technologien und der Ausbau digitaler Prozesse erfordern erhebliche Mittel und langfristige Planungssicherheit. Nachhaltigkeit und Digitalisierung bieten große Chancen. Damit diese Potenziale genutzt werden können, braucht es eine Begrenzung staatlich induzierter Kostensteigerungen, den Abbau regulatorischer Hürden sowie steuerliche und finanzielle Anreize zur Tätigung zukunftsorientierter Investitionen in klimafreundliche und digitale Technologien.

Klare Erwartung an die Politik Viele Unternehmerinnen und Unternehmer berichten von einer anhaltend schlechten wirtschaftlichen Stimmung im Inland. Die Politik ist gefordert, Vertrauen zurückzugewinnen. Ein klarer wirtschaftspolitischer Kurs sowie schnelle und nachvollziehbare Entscheidungen sind entscheidend, um neue Zuversicht zu schaffen. Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität soll Rekordinvestitionen von Bund, Ländern und Kommunen ermöglichen. Der BBI erwartet, dass die zur Verfügung stehenden Mittel schnellstmöglich für die vorgesehenen Zwecke eingesetzt werden und somit auch die mittelständischen Unternehmen von den Investitionen profitieren können. Nur so können die Wettbewerbsfähigkeit, Investitionskraft und Planungssicherheit der Händler und Vermieter mobiler Arbeitsmaschinen nachhaltig gestärkt werden.

Nordamerikas größte Baufachmesse

CONEXPO-CON/AGG Mehr als 140.000 Baufachleute aus 128 Ländern weltweit lockte die Conexpo-Con/AGG 2026 nach Las Vegas, wo sich die Besucher versammelten, um Maschinen zu kaufen, Geschäfte zu tätigen und die neuesten Innovationen zu entdecken, die die Zukunft der Branche prägen.

Die vom 3. bis 7. März 2026 stattfindende Messe brachte Bauunternehmer, Hersteller, Technologieführer und Vertreter der Arbeitskräfte zusammen, um neue Maschinen, aufkommende Technologien und Lösungen zu präsentieren, die dem Bausektor helfen sollen, effizienter, sicherer und nachhaltiger zu bauen und gleichzeitig die starke Dynamik der Branche aufrechtzuerhalten.

Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 275.000 m² präsentierten über 2.000 Aussteller die neuesten Maschinen, Technologien und Dienstleistungen aus allen wichtigen Bereichen der Baubranche.

Von riesigen Erdbewegungsmaschinen, hoch aufragenden Kranen und Straßenbaumaschinen der nächsten Generation bis hin zu digitalen Baustellenlösungen, Automatisierung, Nachhaltigkeit und technischen Fortschritten bot die Messe den Besuchern die Möglichkeit, Innovationen aus nächster Nähe zu erleben, direkt mit Herstellern in Kontakt zu treten und fundierte Kaufentscheidungen zu treffen, die Projekte und Unternehmen in den kommenden Jahren prägen werden. „Auf der Conexpo-Con/AGG kommt die Baubranche zusammen, um zu sehen, was die Zukunft bringt“, sagte Messeleiterin Dana Wuesthoff.

„Diese Woche hat die Widerstandsfähigkeit und den Erfindungsreichtum unserer Branche unter Beweis gestellt. Von hochmodernen Maschinen bis hin zu digitalen Tools, die den Teams helfen, sicherer und intelligenter zu arbeiten – die hier vorgestellten Innovationen werden die Baustellen der kommenden Jahre prägen.“

Die Energie auf der Ausstellungsfläche führte zu konkreten Geschäftsmöglichkeiten für die Messebesucher, die nach Las Vegas gereist waren, um neue Maschinen zu begutachten und Kontakte zu Herstellern zu knüpfen. Für viele Messebesucher bietet die Conexpo-Con/ AGG eine seltene Gelegenheit, Maschinen aus erster Hand zu begut-

achten, Lösungen zu vergleichen und Kaufentscheidungen zu treffen, die ihren Betrieb für die kommenden Jahre prägen werden. Die nächste Conexpo-Con/AGG findet vom 13. bis 17. März 2029 statt und setzt damit ihre Tradition fort, die globale Bauindustrie zusammenzubringen, um den Fortschritt voranzutreiben.

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Die Conexpo-Con/AGG 2026 in Las Vegas zog über 140.000 Besucher an. Quelle: Conexpo-Con/AGG

Neuer Marketingdirektor

DYNAPAC Sönke Demuth wurde zum neuen Director of Marketing ernannt. In dieser Funktion wird er die strategische Ausrichtung der Produkte verantworten und die Marktpräsenz von Dynapac weiter stärken. Demuth ist ein äußerst erfahrener Branchenexperte. Er kam bereits während seines Universitätsstudiums zu Dynapac und arbeitete zunächst als Entwicklungsingenieur im Bereich Bohlen-Technologie. Anschließend übernahm er Positionen als Product Manager und zuletzt als Head of Product Management Paving, wo er die Produktentwicklung maßgeblich vorantrieb. Dabei setzte er konsequent wichtige strategische Initiativen um, wie die Digitalisierung der StraßenfertigerFlotte, einschließlich Open Inter-

face, des neuen Betriebssystems Pave OS Pro sowie Nexus Jobsite Management. Zuletzt war er für die Markteinführung der neuen XDund SD-Großfertiger-Flotte verantwortlich, einschließlich des neuen elektrischen Großfertigers. Demuth übernimmt nun die Verantwortung für das globale Produktmanagement des Fertiger- und WalzenPortfolios, einschließlich Kommunikation und Pricing.

„Wir sind überzeugt, dass Sönke mit seiner Expertise und seiner Vision unser Wachstum maßgeblich vorantreiben wird“, betont Nikhil Sapre, Präsident von Dynapac. „Durch die strategische Ausrichtung unseres gesamten Produktportfolios steigern wir die Effizienz und schaffen nachhaltige Vorteile für unsere Kunden und Partner.“

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Neuer Leiter des CT&I-Geschäfts

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Die kontinuierliche Stärkung eines engagierten Vertriebsteams zählt er zu seinen zentralen Anliegen: Die Finanzierungsexperten von De Lage Landen Leasing (DLL) haben Holger Assmuth zum neuen Country Sales Manager für den Geschäftsbereich Construction, Transportation & Industrial (CT&I) in Deutschland ernannt. In dieser Funktion verantwortet Assmuth seit dem 1. März 2026 den Vertrieb mit Außen- und Innendienst. Gemeinsam mit seinem Team will er künftig strategische Partnerschaften weiter ausbauen und optimieren. Assmuth folgt auf Peter Lingner, der nun international den Bereich des Business Development Management verantwortet.

Assmuth bringt umfangreiche, fundierte Erfahrungen im Leasing- und Finanzierungsgeschäft mit. Der Diplom-Volkswirt ist bereits seit 14 Jahren bei DLL und hatte in dieser Zeit verschiedene Positionen im Vertrieb und Produktmanagement inne. Zuletzt verantwortete er als Country Sales Manager im Bereich Commercial Finance den Vertrieb

für Händlereinkaufsfinanzierung. Zuvor war er unter anderem als New Business Development Manager sowie als Product Manager tätig. Vor seinem Einstieg bei DLL arbeitete Assmuth neun Jahre bei GE Equipment Financing im Leasinggeschäft.

Im Mittelpunkt seiner neuen Aufgabe steht ein klarer Kundenfokus. Für DLL umfasst dieser Kundenbegriff mehrere Ebenen: Hersteller, Händler und Endkunden. Gerade in einem Marktumfeld, das durch wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Investitionsanforderungen und wachsende Finanzierungsbedarfe geprägt ist, gewinnen vertrauensvolle Partnerschaften und verlässliche Beratung zunehmend an Bedeutung. „Unser Ziel ist es, den Kunden konsequent in den Mittelpunkt zu stellen, egal ob Vendor, Händler oder Endkunde. Ja, das sagen viele, doch bei DLL wird diese Philosophie wirklich tagtäglich gelebt und erweitert“, berichtet Holger Assmuth. „Wenn wir die Geschäftsmodelle unserer Kunden wirklich verstehen und gemeinsam Lösungen entwickeln, entstehen stabile und langfristige Partnerschaften.“

Sönke Demuth ist neuer Director of Marketing bei Dynapac. Quelle: Dynapac
Holger Assmuth übernimmt die Leitung des CT&I-Geschäfts von DLL in Deutschland. Quelle: De Lage Landen Leasing

Führungswechsel im Zeppelin Konzern

ZEPPELIN RENTAL Zum 1. Februar 2026 hat Peter Schrader, seit über 20 Jahren Geschäftsführer der deutschen Zeppelin Rental GmbH, zusätzlich die Leitung der Strategischen Geschäftseinheit Rental des Zeppelin Konzerns übernommen. Er folgt in dieser Position auf Arne Severin, der den Zeppelin Konzern auf eigenen Wunsch zum 31. Januar verlassen hat.

„Peter Schrader genießt unser volles Vertrauen“, so Matthias Benz, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Zeppelin Rental GmbH. „Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung wird er die Strategische Geschäftseinheit Rental auch in einem herausfordernden europäischen Marktumfeld zukunftssicher aufstellen. Im Fokus stehen die noch stärkere Zusammenführung der internatio-

nalen Geschäftstätigkeiten unter Berücksichtigung der länderspezifischen Besonderheiten sowie die Harmonisierung von Prozessen für weiteres profitables Wachstum.“

In der Strategischen Geschäftseinheit Rental bündelt der Zeppelin Konzern alle Aktivitäten in der Maschinen- und Gerätevermietung, der temporären Infrastruktur sowie der Baulogistik in den Märkten Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Dänemark, Schweden, Norwegen und den Niederlanden. Peter Schrader ist seit über 35 Jahren in verschiedenen Positionen im Konzern tätig. Über Stationen als Verkaufs- und Niederlassungsleiter, Vertriebsdirektor und Generaldirektor für Russland und Gesamtverantwortlicher für die CIS-Staaten leitete er ab 2003 den Zeppelin Mietservice und wurde ein Jahr später zum Geschäftsführer der neu gegründeten MVS Zep-

pelin GmbH & Co. KG, der heutigen Zeppelin Rental GmbH, ernannt. In den über 20 Jahren seiner Verantwortung für das Vermietgeschäft hat er die Aktivitäten und die Entwicklung von Zeppelin Rental hin zu einem baunahen Dienstleister mit integriertem Lösungsportfolio maßgeblich ausgebaut, geprägt und vorangetrieben.

„Ich freue mich sehr auf die erweiterte Aufgabe und nehme sie mit einer großen Portion Motivation und

Leidenschaft an“, so Peter Schrader. „Vielen Dank für die Bestätigung und die Wertschätzung. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung und dem Management-Team arbeiten wir bereits intensiv an internen Weiterentwicklungen, um im Sinne unserer Kunden noch besser zusammenzuarbeiten. Der Gradmesser und Garant für unseren Erfolg ist dabei letztendlich die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden.“

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Peter Schrader, Geschäftsführer der Zeppelin Rental GmbH, ist seit dem 1. Februar auch Leiter der Strategischen Geschäftseinheit des Zeppelin Konzerns. Quelle: Andreas Gebert

Jahren hat DAF Trucks 650 Millionen Euro in das Werk in Belgien investiert. Quelle: DAF Trucks

60 Jahre Produktion in Belgien

DAF TRUCKS Sechzig Jahre nach Produktionsbeginn gehört DAF Trucks Vlaanderen zu den fortschrittlichsten Automobilherstellern in Europa. Was 1966 mit der Produktion von Lkw-Fahrerhäusern begann, hat sich zu einer hochmodernen Fabrik für Fahrerhäuser und Achsen entwickelt, die eine Schlüsselrolle im internationalen Produktionsnetz von DAF Trucks spielt. Mit kontinuierlichen Investitionen in Technologie, Nachhaltigkeit und Belegschaft nimmt DAF in Belgien eine wichtige Position in der Industrie ein. Um die steigende Nachfrage an DAF-Lkw zu erfüllen, musste die

Produktionsstätte Mitte der 1960erJahre erweitert werden. Am Standort in Eindhoven gab es zwar genügend Platz, aber in der Region waren nicht genügend Arbeitskräfte verfügbar. DAF entschied sich daher für die belgische Region Kempen, in der nach der Schließung von Bergwerken und regionalen Diamantschneidewerkstätten eine große Zahl von Arbeitskräften zur Verfügung stand. Entlang der Autobahn A13 bei Oevel wurde eine Fläche von 400.000 m² erworben. Der Kaufvertrag wurde am Tag vor Weihnachten des Jahres 1964 unterzeichnet. Der Bau einer 12.000 m² großen Fabrik begann

fast sofort, und das Werk wurde im ersten Halbjahr 1966 in Betrieb genommen.

DAF-Lkw der neuen Generation

Die Investitionen in das DAF-Werk für Achsen und Fahrerhäuser wurden fortgesetzt. Tatsächlich wurden in den letzten zehn Jahren mehr als 650 Millionen Euro in Westerlo investiert, vor allem zur Unterstützung der komplett neuen Lkw-Generation, die in den letzten Jahren eingeführt wurde. Dies sind die ersten Lkw auf dem Markt, die von Grund auf neu entwickelt wurden und die die neuesten europäischen Vorschriften für Fahrzeuggewichte und

-Abmessungen erfüllen. Die DAF XD, XF, XG und XG+ wurden zum „International Truck of the Year“ 2022 und 2023 gekürt und setzen neue Maßstäbe in puncto Effizienz, Sicherheit und Fahrerkomfort. Die elektrischen Varianten des XD und XF wurden 2026 mit dem renommierten Preis ausgezeichnet – und ihre Achsen und Fahrerhäuser werden ebenfalls in Westerlo hergestellt.

„Fantastische Anerkennung“

„Sechzig Jahre Produktion in Belgien ist eine Hommage an die Generationen von Mitarbeitern, die DAF in Westerlo zu dem gemacht haben, was es heute ist: einem ultramodernen, zukunftsorientierten Produktionsstandort. Und natürlich ist es auch eine fantastische Anerkennung für unsere 2.000 Mitarbeiter und 1.000 Zulieferer, darunter etwa 400 in Belgien“, so Jos Habets, Mitglied des DAF-Vorstands und verantwortlich für die Produktion. „Dank ihres Engagements und ihrer Motivation sind wir in der Lage, Lkw zu bauen, die in puncto Zuverlässigkeit, Komfort und Qualität branchenführend sind. Mit unseren laufenden Investitionen in DAF Trucks Vlaanderen N. V. hat unser belgisches Werk eine vielversprechende Zukunft vor sich.“

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70. Firmenjubiläum

Böckmann bietet exklusive Jubiläumsmodelle in limitierter Auflage an: den Tieflader TL-AL 2513/75 und den Aluminium-Kofferanhänger mit Polyesterhaube und -bug KT-PB-AL 3015/27 M F.

BÖCKMANN FAHRZEUGWER-

KE 70 Jahre Böckmann – das sind über 1 Million gebaute Anhänger seit der Gründung. Als einer der weltweit führenden Hersteller für Anhänger und Transportlösungen beschäftigt das Familienunternehmen aus Lastrup mehr als 500 Mitarbeiter und beliefert weltweit über 300 Fachhändler in mehr als 30 Ländern. Das Jubi-

läumsjahr steht ganz im Zeichen der Feierlichkeiten und der Dankbarkeit. Ein besonderer Meilenstein, der die beeindruckende Erfolgsgeschichte des Unternehmens würdigt und gleichzeitig den Blick in die Zukunft richtet. Die Geschichte begann 1956 in einer kleinen Dorfschmiede in Lastrup. Anton Böckmann reparierte zunächst landwirtschaftliche Ma-

Quelle: Böckmann Fahrzeugwerke

schinen und fertigte Gitterräder als Zwillingsreifen für Traktoren sowie Gummiwägen für den Transport von Erntegut. Mit der Produktion von Viehwägen und der späteren Spezialisierung auf Pferde- und PkwAnhänger setzte Böckmann von Anfang an auf Qualität und praxisnahe Lösungen. Heute steht der Name Böckmann für langlebige Produkte „Made in Germany“, die durch Sicherheit, Funktionalität und durchdachte Details überzeugen.

Gebaut für Generationen –Das Jubiläumsmotto

Das Motto des Jubiläumsjahres „Gebaut für Generationen“ spiegelt die Werte des Unternehmens wider: Böckmann-Anhänger sind für ihre Langlebigkeit bekannt und begleiten ihre Besitzer oft über mehrere Generationen hinweg. Gleichzeitig ist die Geschäftsführung mit Stella und Justus Böckmann mittlerweile in der dritten Generation aktiv und

viele Mitarbeiter sind seit Jahrzehnten Teil des Unternehmens – teilweise sogar in zweiter Generation. Auch die Böckmann Fachhändler tragen diese Tradition weiter: Einige von ihnen sind ebenfalls in der nächsten Generation erfolgreich tätig und stehen für eine vertrauensvolle Partnerschaft mit Kunden und dem Unternehmen.

Ein Jubiläumslogo, das Tradition und Zukunft verbindet

Zum Jubiläum hat Böckmann ein spezielles Jubiläumslogo entwickelt, das an das erste Firmenlogo der damaligen Firma „Ablas“ (Anton Böckmann Lastrup) erinnert und gleichzeitig die 70-jährige Erfolgsgeschichte würdigt. Es symbolisiert die Verbindung von Tradition und Innovation, die das Unternehmen seit Jahrzehnten prägt.

Ein Jahr voller Dank und Feierlichkeiten

Das Jubiläumsjahr bietet zahlreiche Gelegenheiten, die Erfolgsgeschichte von Böckmann zu feiern und gleichzeitig allen Beteiligten –Mitarbeitern, Händlern und Kunden – für ihre langjährige Unterstützung zu danken. Geplant sind spannende Aktionen und Veranstaltungen, die die Werte des Unternehmens erlebbar machen und den Zusammenhalt weiter stärken. Dieses Jubiläum ist ein Meilenstein, der das Unternehmen mit Stolz erfüllt und gleichzeitig motiviert, weiterhin mit Leidenschaft und Innovationskraft an der Zukunft zu arbeiten.

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Ausgezeichnet als „Partner des PVH“ 2025

BAAK Der Sicherheitsschuhhersteller ist zum „Partner des Produktionsverbindungshandels (PVH) 2025“ gewählt worden. Im Rahmen der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln ehrte der Arbeitskreis Werkzeuge (AKW) im Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) die Unternehmen, denen der mittelständische Fachhandel für 2025 die beste Zusammenarbeit bescheinigt hatte.

In der Kategorie Arbeitsschutz bewertete der Fachhandel mit Baak den Spezialisten für Ergonomie und Fußgesundheit im Arbeitsalltag am besten. Zur Wahl standen zahlreiche namhafte Hersteller, auch aus dem Sicherheitsschuh-Segment. Im Vergleich dazu ist Baak ein eher kleines, familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Straelen am Niederrhein. „Das macht uns sehr stolz und bestätigt uns darin, unseren Weg kon-

sequent weiterzugehen“, sagt Jessica Böhm, Managerin Brand & Communications bei Baak. Sie nahm die Auszeichnung vor Ort in Köln entgegen und bedankte sich im Namen der Geschäftsführung und des gesamten Teams. Der Fachhandel spielt seit jeher eine zentrale Rolle für das Unternehmen. „Diese Auszeichnung bedeutet uns deshalb so viel, weil sie neben unseren Produkten auch die Art würdigt, wie wir mit unseren Fachhandelspartnern zusammenarbeiten“, sagt Böhm. Die Kriterien sind Fachhandelstreue, Ertrag, Abverkaufsunterstützung, Produktinnovation, Lieferfähigkeit sowie Daten- und Digitalisierungsqualität. Rund 1.500 Unternehmen waren seitens AKW aufgerufen, ihre Bewertungen nach dem Schulnotensystem abzugeben. Baak erhielt im Durchschnitt eine glatte Zwei. Dr. Paul Kellerwessel, Vorsitzender des AKW/Multitec gratulierte und

Anfang März in Köln für den

schuhhersteller entgegen.

wies darauf hin, dass Partnerschaften von zentraler Bedeutung für den Erfolg beider Seiten seien. „Sie beruhen auf Vertrauen, gegenseitiger Akzeptanz und gemeinsamen Zielen.“

Besonders in schwierigen Zeiten sei es wichtig, dass beide Partner aktiv an dieser Kooperation arbeiten und Verständnis für die jeweiligen Bedürfnisse des anderen mitbringen.

Jessica Böhm, Managerin Brand & Communications bei Baak, nahm die Auszeichnung „Partner des PVH“ 2025
Sicherheits-
Quelle: Baak

Seit September 2021 war Rokbak mit den knickgelenkten Muldenkippern RA30 und RA40 auf dem Markt. Quelle: Rokbak

Volvo CE schließt Rokbak

ROKBAK Aufgrund steigender Kosten und globaler Handelsherausforderungen wird Volvo Construction Equipment (Volvo CE) sein Geschäft mit den Rokbak Knickgelenk-Muldenkippern einstellen und seine Ressourcen auf sein Portfolio an anderen Transportlösungen konzentrieren.

Seit mehr als vier Jahrzehnten beliefert Rokbak, ehemals Terex Trucks, Kunden weltweit mit zuverlässigen knickgelenkten Muldenkippern für den Off-Highway-Einsatz. Steigende Betriebs- und Lieferkettenkosten in Verbindung mit globalen Handelsherausforderungen wie

den US-Zöllen haben jedoch die finanzielle Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt, sodass eine Fortführung des Betriebs nicht mehr tragbar ist. Die Produktion der knickgelenkten Muldenkipper von Rokbak wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 eingestellt, vorbehaltlich eines Konsultationsprozesses.

Unterstützung für Rokbak-Kunden und -Partner Volvo CE setzt sich für den weiteren Erfolg der Rokbak-Kunden und Händlerpartner ein. Es wird gezielte Unterstützung angeboten und Kunden sowie Händler werden während

der Übergangsphase und auch in Zukunft weiterhin Aftermarket-Services erhalten. Ein Kernteam von Rokbak bleibt bestehen, um Aftermarket-Services wie Ersatzteile, Vertrieb, technischen Support und Schulungen bereitzustellen. „Dies ist eine unglaublich schwierige Zeit für unser gesamtes Unternehmen, unsere geschätzten Mitarbeiter sowie unsere treuen Kunden und Partner“, sagt Paul Douglas, Geschäftsführer von Rokbak. „Wir sind äußerst dankbar für all die Unterstützung, die wir im Laufe der Jahre erhalten haben. Unser Fokus liegt nun darauf, einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, unser fantastisches Team, unsere Kunden und Partner weiterhin zu unterstützen und unsere Verpflichtungen zu erfüllen.“

Die Geschichte von Rokbak Im Jahr 2014 übernahm die Volvo Group die Offroad-Produktlinie von Terex Trucks und gründete eine neue Sparte innerhalb von Volvo CE. Nach sieben Jahren der Investition wurde die Marke Rokbak im September 2021 mit den knickgelenkten Muldenkippern RA30 und RA40 eingeführt. Seitdem überzeugen die robusten Maschinen auf an-

spruchsvollen Baustellen weltweit durch zuverlässige und kraftstoffsparende Leistung.

„Unsere Muldenkipper werden in Schottland entwickelt und gebaut und sind das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung und Stolz“, fasst Paul zusammen. „Als wir die Marke Rokbak auf den Markt brachten, war sie weltweit ein Erfolg und wurde von unserem Team, unseren Kunden und unseren Händlerpartnern begeistert aufgenommen. Die Maschinen wurden für ihre Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Betriebsbereitschaft bekannt und geschätzt. Das macht es umso schwerer, unsere Pläne zur Schließung des Geschäfts bekannt zu geben, aber trotz umfangreicher Bemühungen ist der weitere Betrieb leider nicht mehr tragbar.“

Die Schließung von Rokbak steht unter dem Vorbehalt des Abschlusses eines kollektiven Konsultationsverfahrens, das voraussichtlich bis zum 3. Quartal 2026 abgeschlossen sein wird. Volvo CE wird eng mit Gewerkschaften, Regierungsvertretern und Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um einen verantwortungsvollen und unterstützenden Übergang für die von dieser Entscheidung betroffenen Mitarbeiter sicherzustellen.

Ammann Gruppe verlegt Produktion nach Tschechien

AMMANN Die Ammann Gruppe hat entschieden, die Produktion von leichten Verdichtungsmaschinen nach Tschechien in ihr dort bestehendes Werk zu verlagern. Gleichzeitig wird das Ersatz-

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teillager im Ersatzteilzentrum der Gruppe in Hameln konzentriert. Der Bereich Leichte Verdichtung wird weiterhin durch die Ammann Verdichtung GmbH geführt und von Hennef aus verwaltet.

Die Entscheidung zielt darauf ab, die Wettbewerbsposition der Gruppe im Bereich der Leichten Verdichtung in einem sich wandelnden globalen Markt zu stärken. Die Verlagerung wird schrittweise über die kommenden Monate umgesetzt und betrifft 50 Mitarbeitende der Ammann Verdichtung GmbH in Hennef. Der Betriebsrat und die Mitarbeitenden sind am 27.01.2026 informiert worden. Die Verhandlungen über einen Sozialplan und den Interessenausgleich werden in den kommenden Tagen beginnen. Die Gruppe offeriert den betroffenen Mitarbeitenden zudem Entschädigungen und Unterstützung im Rahmen eines Freiwilligenprogrammes. Der Abschluss der Verlagerung ist für das 2. Quartal 2026 vorgesehen.

„Dieser strategische Schritt ermöglicht es uns, unsere operative Effizienz zu steigern und Änderungen

Vor Kurzem gab die Ammann Gruppe bekannt, dass sie zur Stärkung ihrer Wettbewerbsposition die Produktion ihrer leichten Verdichtungsmaschinen schrittweise nach Tschechien verlagern wird. Quelle: Ammann

in der Nachfrage besser zu begegnen, ohne unsere Anforderungen an Qualität und Kundenservice zu gefährden“, so Thomas Frenzel, Geschäftsführer der Ammann Verdichtung GmbH und Executive Vice President Division Light der Ammann Gruppe.

Europäischer Baumaschinenmarkt wächst 2025 um 4,6 Prozent

CECE Die europäische Baumaschinenindustrie steht an einem entscheidenden Punkt. Der CECE-Jahreswirtschaftsbericht 2026 zeigt, dass sich der Markt nach Erreichen seiner Talsohle im Jahr 2025 stabilisiert. Es zeichnen sich moderate Wachstumsaussichten ab – vorausgesetzt, dass jetzt die richtigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Auf makroökonomischer Ebene waren die Bedingungen schwierig. Das

Wirtschaftswachstum in Europa war schwach, das BIP stieg im Jahr 2025 um etwa 0,9 Prozent, während die Investitionen weiterhin zurückhaltend waren und der Konsum nur moderat wuchs. Obwohl die Zinssätze nicht mehr stiegen und sich allmählich stabilisierten, blieben sie im Vergleich zu den Niveaus vor 2022 hoch und belasteten weiterhin die Finanzen der privaten Haushalte und die Immobilieninvestitionen. In diesem Umfeld bleibt die Entwicklung des europäischen Bausektors uneinheitlich.

Im Jahr 2025 konnte der europäische Baumaschinenmarkt jedoch seinen Abschwung beenden und sogar ein moderates Umsatzwachstum von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Der Wohnungsbau blieb weiterhin der schwächste Bereich, was den anhaltenden Abschwung auf dem Wohnungsmarkt in den meisten großen europäischen Märkten widerspiegelt. Die Gesamtbauleistung war im letzten Jahr jedoch im Jahresvergleich weitgehend stabil, da das Wachstum von rund 3 Prozent im Tiefbau und im Infrastrukturbereich den Rückgang im Hochbau ausgleicht. Infrastrukturinvestitionen spielen daher weiterhin eine stabilisierende und abfedernde Rolle für den Sektor. Insgesamt markiert das Jahr 2025 einen Übergang für den europäischen Bausektor, wobei die Wachstumsfaktoren weiterhin fragil bleiben.

Ausblick 2026

Der Ausblick für 2026 ist positiver. Stabilisierte Zinssätze, eine allmähliche Erholung der privaten Investitionen und die Fortführung von Infrastrukturprogrammen dürften eine Rückkehr zu einem moderaten Wachstum von etwa 2 Prozent bis 2,5 Prozent unterstützen. Diese Verbesserung sollte vor allem durch eine Erholung im Wohnungsbau nach zwei Jahren starken Rückgangs sowie durch verstärkte Investitionen im Zusammenhang mit

der Energiewende und dem Ausbau der Infrastruktur vorangetrieben werden. Die Branche startete mit Aussicht auf eine schrittweise Erholung ins Jahr 2026, die jedoch maßgeblich von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der öffentlichen Investitionspolitik abhängt und nicht von einer spontanen Steigerung der Nachfrage. Die Industrie steht weiterhin vor strukturellen Herausforderungen, darunter Überregulierung und unlautere Wettbewerbspraktiken sowie die Unvorhersehbarkeit des wichtigen US-Markts. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und politischen Entscheidungsträgern auf europäischer wie auch nationaler Ebene erforderlich. „Auch wenn der wirtschaftliche Abschwung hinter uns liegt, sind die Herausforderungen für europäische Hersteller noch lange nicht überwunden. Handelsbarrieren nehmen zu, der Wettbewerb aus China wird intensiver und eine Überregulierung belastet weiterhin die Industrie Europas. Da die Exporte in Schlüsselmärkte wie die Vereinigten Staaten massiv unter Druck stehen, muss Europa den Fokus auf die Stärkung des eigenen Marktes legen. In einem sich wandelnden globalen Wirtschaftsumfeld ist eine starke europäische Bauindustrie mit fairen Wettbewerbsbedingungen wichtiger denn je“, sagt Riccardo Viaggi, Generalsekretär CECE.

Riccardo Viaggi, Generalsekretär CECE. Quelle: CECE

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30-Tonner mit mehr Leistung und Performance

Wie die größeren Modelle verfügt der HX300L über das vollelektrohydraulische (FEH) Hydrauliksystem. Dazu gehören elektrische Joysticks, die über Kabel mit dem Ventilblock kommunizieren. Quelle: Hyundai Construction Equipment Europe

HYUNDAI CONSTRUCTION EQUIPMENT EUROPE Das Unternehmen stellt den HX300L vor, das neueste Modell der Next Generation-Raupenbaggerreihe. Wie die größeren Modelle HX360L und HX400L, die 2025 auf der bauma vorgestellt wurden, wird auch der HX300L von einem Hyundai-Dieselmotor angetrieben. Der Bagger der 30-t-Klasse verfügt über eine vollelektrohydraulische Steuerung (FEH), die für höhere Präzision für und verbesserte Kraftstoffeffizienz sorgt.

DerHX300 wiegt 30 t und wird von Hyundais Sechszylinder-Dieselmotor DX08 angetrieben. Dieser Stage-V-konforme Motor leistet im HX300L 207 kW und und liefert ein Drehmoment von 1.230 Nm. In Kombination mit der hydraulischen Steuerung EPOS (Electric Power Optimising System) verbraucht der Motor weniger Kraftstoff als die Vorgängermaschine und 30 % weniger AdBlue. Kunden profitieren außerdem von geringeren Wartungskosten, da die Öl- und Filterwechselintervalle auf 1.000 Stunden verdoppelt wurden.

Wie die größeren Modelle verfügt der HX300L über das vollelektrohydraulische (FEH) Hydrauliksystem. Dazu gehören elektrische Joysticks, die über Kabel mit dem Ventilblock kommunizieren. Dadurch werden Hydraulikverluste durch Vorsteuerungen vermieden und der Fahrer hat die Möglichkeit, einzelne Hydraulikfunktionen genau auf seine Anforderungen abzustimmen. Er kann die Empfindlichkeit und das Ansprechverhalten der Hebel nach seinen eigenen Vorlieben einstellen, wobei diese Einstellungen im System unter dem Schlüssel des Fahrers gespeichert werden können.

Intelligente Technologien für effizientes und sicheres Arbeiten

Die Bagger der nächsten Generation verfügen über eine Vielzahl intelligenter Technologien, die den Fahrer unterstützen und die Produktivität steigern. Dazu gehört die optionale 2D-

Maschinenführung und -steuerung mit Schaufel-, Schwenk- und Neigungsassistent, die auf ein 3D-System aufgerüstet werden kann. Die Maschinen können mit einer automatischen Wiegefunktion ausgestattet werden, die es dem Fahrer ermöglicht, Lkw präzise zu beladen und Produktionsdaten zu liefern.

Die Sicherheit wurde ebenso wie die Produktivität verbessert, wobei Lift Assist und Advanced Lift Assist visuelle Sicherheitszonen für Hebevorgänge bieten. Die Bagger der nächsten Generation sind außerdem mit einer E-Boundary-Funktion ausgestattet, mit der der Fahrer Obergrenzen, Untergrenzen und Begrenzungen an den Wänden festlegen kann, um Kollisionen zu vermeiden und die Sicherheit auf der Baustelle zu verbessern. Diese können in Verbindung mit dem verbesserten Smart Around View Monitor (SAVM)-System verwendet werden, das nun mit sechs rund um die Maschine angebrachten Kameras ausgestattet ist, die über ein KI-basiertes System zur Erkennung und Identifizierung von Personen verfügen. Darüber hinaus warnt die Radarobjekterkennung den Fahrer mit optischen und akustischen Signalen vor Gefahren in der Nähe. Eine automatische Stoppfunktion kann die Bewegungen der Maschine unterbrechen, wenn der Fahrer die akustischen Warnsignale ignoriert. Für andere Mitarbeiter auf der Baustelle verfügen die Modelle der nächsten Generation über Rundumleuchten auf dem Kabinendach, die sicherstellen, dass die Lichter aus jeder Richtung sicht-

bar sind. Außerdem gibt es ein externes Mikrofon, über das der Fahrer mit anderen Mitarbeitern auf der Baustelle kommunizieren kann.

Kabine mit neuen Komfortfunktionen

Die Kabine bietet mit einem oder optional zwei 12,8-Zoll-Full-HD-Touchscreen-Monitoren völlig neuen Komfort für den Fahrer. Mit der Option „Digital Key“ können Fahrer die Maschine über ihr Smartphone betreten und starten – eine Funktion, die mit bis zu sechs Mitarbeitern und Transportfahrern geteilt werden kann. Premium-Sitze, Multi-Channel-Infotainment und luxuriöse Kabinenmatten sind im Komfortpaket enthalten und die Kabine verfügt über eine Begrüßungsbeleuchtung. Der Geräuschpegel im Innenraum beträgt nur 68 dB(A), was sie zu einer der leisesten Kabinen in dieser Größenklasse macht.

Hohe Hub- und Ausbrechkraft

Der HX300L hat eine 11 % längere Kette von nun 4.040 mm und ein um 6 % schwereres Gegengewicht. Diese Kombination führt zu einer branchenführenden Hubkraft über die Längsachse und der Seite. Der Standard-Monoausleger ist 6.245 mm lang und hat einen 3.100 mm langen Löffelstiel. Dies sorgt für eine Löffelausbrechkraft von 141 kN und eine Schaufelausbrechkraft von 206 kN. Die Maschine wird in drei Konfigurationen angeboten: als Standardmodell HX300L, als Schmalspurmodell HX300NL und als Langausführung HX300LR.

Branchenpionier präsentiert die Saugbagger-Technologie von morgen

MTS MOBILE TIEFBAU SAUGSYSTEME Saugbagger von MTS übernehmen heute vielerorts Aufgaben, bei denen Handarbeit zu unwirtschaftlich ist oder herkömmliche Bagger an ihre Grenzen stoßen. Die Einsatzmöglichkeiten der Saugbagger sind nahezu unbegrenzt, sodass sie Unternehmern zahlreiche neue Möglichkeiten bieten, ihr Leistungsportfolio neben ihrem Kerngeschäft zu erweitern.

Neben

den klassischen Einsätzen im Bau wie dem Freilegen von Versorgungsleitungen oder im Gleisbau erleichtert der Saugbagger viele weitere Arbeiten, die unkomplizierte Reinigung in der Industrie oder bei Kommunen und auch das Entleeren von Biogasanlagen, die Reinigung von Straßeneinläufen oder Spezialeinsätze in Tunneln.

Verschiedene Modelle auf der Messe

Auf der IFAT wird MTS das Modell Dino City ausstellen. Dieses zeichnet sich durch eine sehr kompakte Bauweise sowie maximale Wendigkeit aus und ist für den Einsatz in beengten Bedingungen wie Altstädten, in Energieerzeugungsanlagen oder sensiblen Strukturen ideal geeignet. Durch seinen mittig angebrachten MTS Evoarm bietet es maximale Flexibilität und eine hohe Reichweite für alle Einsätze, sodass auch Arbeiten in tiefen Gräben und unter Brücken unkompliziert zu bewältigen sind.

Innovation in München

Doch Besucher können in München auch einen Blick auf die Zukunft des Saugbaggers werfen: Der Prototyp T-Rex aus der renommierten Dino-Se-

rie zeigt heute schon, welche Eigenschaften der künftige Saugbagger haben wird. Fast 30 Jahre Erfahrung in der Branche und viele Anregungen und Bedürfnisse von Kunden sind in die Entwicklung des neuen Modells eingeflossen, das in seiner einzigartigen Kombination von Funktionalität und Ästhetik neue Maßstäbe in Sachen Präzision und Effizienz setzen wird. Gesamtvertriebsleiter Norbert Philipp erklärt: „Der T-Rex ist mit dem im eigenen Haus entwickelten Evoslide-Kraftarm ausgestattet. Dieser erweitert den Arbeitsbereich des Saugbaggers deutlich, nicht zuletzt, weil er über eine intelligente Steuerung und außergewöhnliche Beweglichkeit verfügt.“

Präzises Arbeiten auch unter schwierigen Bedingungen wird künftig noch leichter – was die Effizienz auf der Baustelle weiter steigern wird. Die Besucher der IFAT sind eingeladen, die nächste Stufe der Saugbagger-Evolution zu erleben. Das MTS-Team steht gerne für Fachgespräche und Einblicke in die Technik bereit.

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Mit dem Prototyp des T-Rex können Besucher die Saugbagger-Technologie von morgen kennenlernen. Quelle: MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme

Bedarfsgerechte Technik optimiert Materialfluss und Kosten

BERGMANN MASCHINENBAU Baustellen werden immer anspruchsvoller: Enge Zufahrten, wechselnde Böden und unregelmäßiges Gelände erschweren die Materialversorgung. Klassische Kipplaster stoßen schnell an ihre Grenzen, oft sind zusätzliche Umladevorgänge nötig, die Personal binden und Bauzeiten verlängern.

Der Bergmann C815 kann 12 t zuladen, was ihn zu einem der stärksten Dumper in seiner Größenklasse macht. Quelle: Bergmann Maschinenbau

Einebedarfsgerechte Baustelleninfrastruktur passt Transportwege, Fahrzeuge und Abläufe gezielt an die Bedingungen an. Kompakte, geländegängige Fahrzeuge mit ausreichender Nutzlast transportieren Material direkt zum Einsatzort, reduzieren Umladevorgänge und stabilisieren den Materialfluss. Der C815 Rundkipper von Bergmann ist ein anschauliches Beispiel dafür: ein Fahrzeug, das von Grund auf für solche Anforderungen konstruiert wurde.

Effizienter Materialtransport

Fahrzeuge, die trotz voller Beladung effizient arbeiten, sparen Kosten und schonen die Umwelt. Der C815 nutzt eine mechanische Überbrückungskupplung, die Zugkraft und Geschwindigkeit auch bei maximaler Beladung optimiert. So lassen sich Materialtransporte selbst auf engen, kurzen Strecken schneller und sparsamer durchführen, ein wesentlicher Vorteil für die tägliche Baustellenlogistik.

Sicherheit als wirtschaftlicher Faktor

Die Gesundheit und Sicherheit der Bediener steht bei der Entwicklung der Dumper von Bergmann stets an erster Stelle. Unfälle, Kippgefahr oder Materialverluste wirken sich direkt auf Bauzeiten und Kosten aus. Der C815 ist speziell für sicheres Arbeiten auf unebenem Gelände konzipiert. Die Kippmulde wird durch einen Sperrzylinder stabil

gehalten, während die gefederte Vorderachse Bodenunebenheiten ausgleicht. Selbst auf schwierigen Flächen kann Material kontrolliert abgeladen werden. Diese technischen Lösungen reduzieren Zwischenfälle und Standzeiten und tragen so zu einem reibungsloseren Baustellenbetrieb bei.

Wartungsfreundlichkeit und lange Verfügbarkeit

Stillstand bedeutet direkte Kosten. Deshalb wurde der C815 mit Fokus auf einfache Wartung entwickelt. Die Motorhauben lassen sich bodennah öffnen, die Zentralelektrik ist übersichtlich angeordnet und das TopSpin-System ermöglicht deutlich längere Intervalle zwischen den Filterreinigungen. Zusammen mit einem großen Dieseltank ermöglicht die optimierte Konstruktion lange Einsatzintervalle ohne Unterbrechung. Weniger Tankstopps und einfache Routinearbeiten erhöhen die Maschinenverfügbarkeit und entlasten das Personal.

Ergonomie für effizientes Arbeiten

Langfristige Effizienz hängt auch von den Menschen auf der Baustelle ab. Der C815 unterstützt ergonomisches Arbeiten: luftgefederter Sitz, Hydrolagerung der Kabine, komfortabler Einstieg und Klimaautomatik reduzieren Ermüdung. Die Fahrer bleiben konzentriert, arbeiten konstant effizient und tragen so zur Produktivität der gesamten Baustelle bei.

Individuelle Gestaltung

Das hier gezeigte Fahrzeug wurde auf Kundenwunsch komplett in Schwarz lackiert. Solche Sonderanpassungen lassen sich direkt ab Werk umsetzen, wodurch spezielle Anforderungen schnell und unkompliziert realisiert werden können. Dank dieser werkseitigen Anpassungen ist ein reibungsloser Austausch jederzeit möglich, ohne nachträgliche Umbauten oder zeitraubende Anpassungen vor Ort. Betreiber erhalten so maßgeschneiderte Lösungen, die sich nahtlos in bestehende Abläufe integrieren lassen.

12.000

Kilogramm beträgt die maximale Nutzlast des Bergmann C815.

Der Bergmann C815 ist für moderne Baustellen entwickelt

Effizienz auf Baustellen hängt nicht nur von technischen Leistungswerten ab, sondern vor allem davon, wie gut Technik, Abläufe und Einsatzbedingungen zusammenpassen. Der C815 zeigt, wie das funktionieren kann: ein Fahrzeug, das speziell für moderne Baustellen entwickelt wurde und gleichzeitig flexibel genug ist, um auf individuelle Projektanforderungen einzugehen.

Bobcat Kompaktlader S86:

Eine besondere Raubkatze für Circus Krone

Mit einem speziell für diese Aufgabe angefertigten Hydraulikhammer rammt der Bobcat S86 insgesamt 300 Eisenanker 1,5 m tief in den Boden. Quelle: Bobcat

BOBCAT Wenn der größte Zirkus der Welt auf Tournee geht, dann reicht „normal“ nicht mehr aus. Der legendäre Circus Krone, gegründet 1905, ist nicht nur einer der größten, sondern auch einer der traditionsreichsten Zirkusse der Welt. Mit seinem neuen Chapiteau – dem größten Zirkuszelt seiner Art – tourt das Ensemble jedes Jahr durch rund 30 Städte in Deutschland. Und das bedeutet: Auf- und Abbau im Akkord. Mal auf Rasen, mal auf Kies, mal auf Asphalt – das Zelt muss immer und überall sicher stehen. Dafür sind 1,50 m lange Eisenanker vorgesehen, die tief in den Boden gerammt werden. Genau hier lag eine große Herausforderung –gemeistert hat sie Circus Krone mit einer Raubkatze aus Stahl: dem Bobcat Kompaktlader S86.

Martin Lacey-Krone, Circusdirektor und Raubtierlehrer bei Circus Krone, erklärt: „Bisher hatten wir für diese Aufgabe einen umgebauten

Gabelstapler mit Hydraulikhammer genutzt –aber der hatte schlicht nicht genug Kraft. Mit unserem neuen Zelt mussten wir dringend eine effektivere Anwendung finden, die auf jedem Untergrund funktioniert.“ Eine fertige Lösung gab es nicht. Die Eisenanker sind eine Klasse für sich, da sie ein Zelt der besonderen Art sichern müssen: Die Höhe der Kuppel beträgt 17 m, die der beiden imposanten Gitterrohrbögen 23 m. Allein das Dach überspannt eine Fläche von rund 3.200 m², die Gesamtfläche der Zeltplane beträgt rund 10.000 m². 24 elektrische Seilwinden mit einer Gesamtleistung von über 48.000 W richten die gesamte Konstruktion auf und fahren sie in Position. Mit den 300 Eisenankern, die 1,5 m tief hyd-

raulisch in den Boden gerammt werden, hält die Konstruktion auch stärksten Stürmen stand – und hier kommt der Bobcat Kompaktlader ins Spiel.

Gefragt sind Kraft, Schnelligkeit und Präzision Die Technikverantwortlichen von Circus Krone diskutierten gemeinsam mit dem Bobcat-Händler Hans Völk die Situation und fanden schließlich die passende Maschine: den Bobcat-Kompaktlader S86, das derzeit stärkste Modell seiner Klasse. Die Kombination aus enormer Hydraulikleistung und kompakter Bauweise war der Schlüssel: Beim Aufbau eines riesigen Zirkuszelts kommt es nicht nur auf pure Kraft, sondern auch auf Präzision, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit an. Genau das ermöglicht der S86. Zwei leistungsstarke Hydrauliksysteme – Standard Flow und Super Flow – liefern bis zu 159 Liter pro Minute und damit ge-

nug Power, um selbst schwerste Anbaugeräte wie den speziell angefertigten Hydraulikhammer souverän zu betreiben.

Die Lösung war ein Hydraulikhammer, kombiniert mit einem individuell entwickelten Aufsatz, der auf die Form der Nägel abgestimmt ist. Um das Werkzeug perfekt auszurichten, wurde ein Stahlkeil eingebaut, der den Einschlagwinkel optimiert. Dadurch trifft der Hammer den Eisenanker immer senkrecht und rammt ihn zuverlässig tief in den Untergrund. „Das war echte Präzisionsarbeit und eine enge Zusammenarbeit zwischen uns und den Technikern von Circus Krone“, erzählt Harald Sancu, Bereichsleiter Gewerbetechnik bei Hans Völk. „Krone hat seine eigene Werkstatt in München, die sofort mitgezogen hat. Sechs Wochen nach Projektstart war das Spezialwerkzeug einsatzbereit.“

Wenn Effizienz zählt:

1.200 Bäume in einer Woche

SANY Zwischen Abbauflächen, sandigem Untergrund und dichtem Baumbestand hat man einen wunderschönen Blick über die Quarzsandgrube. Und davor ein Kettenbagger von Sany, der mühelos eine 10 m hohe Akazie vor sich herträgt, als wäre es ein Zahnstocher. Hier in Uhry arbeitet sich ein Forstteam Stück für Stück um das Becken der Sandgewinnung. Rund 1.200 bis 1.300 Akazien sollen hier innerhalb einer Woche gefällt werden. Kein einfacher Einsatzort, sondern schwieriges Terrain mit teils starken Stämmen und beengten Arbeitsbereichen.

Für diese Aufgabe setzt die Firma Starke Baumfällung aus Braunschweig auf einen Sany SY215C in Kombination mit einer Westtech C550 Fällschere. „Wir fällen hier hauptsächlich Akazien, die rund um das Sandbecken wachsen“, erklärt Moritz Starke, Geschäftsführer des forstwirtschaftlichen Unternehmens. Die Anforderungen sind klar definiert. Die Bäume müssen kontrolliert und punktgenau abgelegt werden. Teilweise sind die Stämme dick und gleichzeitig ist der Untergrund anspruchsvoll, weil der lockere Sand das hohe Gewicht des Baggers schlecht trägt und er deshalb leicht einsinken oder instabil stehen kann. Angebaut ist eine Westtech C550 Fällschere, die Bäume bis zu 60 cm Durchmesser schneiden kann. Um dieses Anbaugerät sicher zu bedienen, braucht es eine Maschine mit entsprechenden Kraftreserven und hoher Standfestigkeit.

Warum 23 Tonnen entscheidend sind Bereits seit mehreren Jahren arbeitet das Unternehmen mit einem Sany 135C, ein Bagger der 15-t-Klasse mit einem 350er Woodcracker als Anbauwerkzeug. Für die größere Fällschere war jedoch mehr Maschinengewicht erforderlich. „Um die große Schere bedienen zu können, braucht man einfach einen passenden Bagger dahinter“, so Starke. Die Wahl fiel auf den SY215C in der 23-t-Klasse. Besonders entscheidend bei der Baumfällung sind eine hohe Standfestigkeit im unebenen Gelände, ausreichende Kraftreserven – vor allem bei starken Stämmen – sowie eine präzise Steuerbarkeit beim Ablegen der Bäume. „Für uns ist neben dem Preis, die Standfestigkeit eines Kettenbaggers das Wichtigste. Und die ist in dieser Tonnenklasse einfach da.“

Präzision statt Spiel

Bei der Fällung zählt jeder Handgriff. Ein Baum muss exakt geführt und abgelegt werden. Unkontrollierte Bewegungen sind keine Option. „Wir brauchen eine sehr genaue Kontrolle über den Baum, vor allem beim Ablegen. Das muss punktgenau passieren“, beschreibt Starke den Arbeitsalltag. Die Feinfühligkeit der Maschine bewertet er als sehr gut. Trotz ihrer Größe vermittelt die Maschine laut seiner Aussage nicht das Gefühl, auf einem „riesigen Gerät“ zu sitzen. Gleichzeitig wird deutlich, welche Kräfte der Bagger freisetzen kann, wenn es darauf ankommt.

„Das

Preis-Leistung-Verhältnis bei Sany ist unschlagbar. Und mit einem guten Händler an der Seite steht und fällt das Ganze.“

Ersatzteile im Forstalltag Forstarbeit bedeutet Belastung. Hydraulikschläuche können beschädigt werden, Leitungen abreißen. Entsprechend wichtig ist eine funktionierende Ersatzteilversorgung. Ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag: Eine Hydraulikleitung, die im harten Einsatz beschädigt wurde, war kurzfristig für rund 60 Euro

verfügbar. „Da war ich positiv überrascht. Gerade im Vergleich zu anderen Herstellern hätte ich mit deutlich höheren Kosten gerechnet.“ Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis ist für Moritz Starke vor allem eines entscheidend, nämlich dass die Ersatzteile schnell verfügbar sind. Und das ist wichtig, denn einen Stillstand kann man sich schlicht nicht leisten.

Service als Grundsatzentscheidung Betreut wird das Unternehmen durch den Händler Klarmann Lindern in Westerstede. „Der Service ist sehr gut. Es geht immer jemand ans Telefon, das ist ja nicht mehr überall der Fall. Die Kommunikation ist schnell und unkompliziert. Ersatzteile kommen prompt.“ Gerade bei terminlich gebundenen Einsätzen sei ein verlässlicher Partner unabdingbar. Fällarbeiten erfolgen häufig unter zeitlichen Vorgaben, etwa wenn Verkehrsflächen gesichert oder gesperrt sind. Stillstand bedeutet hier unmittelbaren Zeitdruck.

Stück. Quelle: Sany

Der Sany 215C bei der Arbeit mit der Fällschere von Westtech. Ganze Bäume bis 60 cm Durchmesser schneidet er mühelos in einem

Effizienzsteigerung durch Digitalisierung von Bauprozessen im Erdbau

SITECH DEUTSCHLAND Die mittelständische Bauunternehmung Brandl aus Neufraunhofen in Niederbayern ist seit der Gründung in den 1960er-Jahren im Straßen- und Tiefbau engagiert, betreibt eigene Kiesgruben und ist mittlerweile mit ca. 100 Mitarbeitern in der Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten aktiv.

Die Erdarbeiten für den Neubau eines Logistikzentrums in Obertaufkirchen erfolgten nach dem 3D-Modell. Das enge Zeitfenster konnte von der Firma Brandl eingehalten werden.

Quelle: Brandl GmbH Straßen- und Tiefbau

Seiteinigen Jahren beschreitet die Firma Brandl neue Wege. Auf den zunehmenden Wettbewerb um Aufträge von vorsichtig kalkulierenden Kommunen und Generalunternehmern sowie den zunehmenden Fachkräftemangel mussten Antworten gefunden werden und Brandl begann mit der Digitalisierung einzelner Bauprozesse. Mit Investitionen zunächst in moderne Vermessungstechniken und später in Maschinensteuerungen und ProjektmanagementLösungen konnte eine erhebliche Zeitersparnis in der Fertigstellung der Bauprojekte erzielt werden.

Die Effizienzsteigerung durch das Arbeiten mit digitalen Geländemodellen und die Vernetzung von Büro und Maschinen zeigt sich am deutlichsten in einem für Brandl typischen Bauprojekt aus dem letzten Jahr. Man erhielt den Auftrag für die Erdarbeiten für den Neubau eines Logistikzentrums in Obertaufkirchen. Die bebaute Fläche umfasste 30.000 m², das Volumen von Oberböden und Aushub betrug 25.000 m³. Hinzu kamen der Fundamentaushub von 5.000 m³ sowie Arbeiten zur Bodenverbesserung, um die Sohle zu stabilisieren.

Vermessung per Drohne

Die Urvermessung des Geländes wurde innerhalb einer halben Stunde aus der Luft mit einer Drohne vom Typ DJI Mavic 3 Enterprise ausgeführt. Nach der klassischen Vermessungsmethode ausschließlich mit dem Rover würde ein Vermesser circa zwei Tage allein für diese Arbeit benötigen. Mit den Daten wurde ein digitales Geländemodell erzeugt, um die Massen für das Angebot zu ermitteln und es nach Auftragsvergabe für die 3D-Steuerungen der Maschinen zu nutzen.

Umsetzung der Planung mit Trimble Earthworks 3D-Maschinensteuerung

Für die präzise und schnelle Umsetzung der Planung mit Trimble Earthworks 3D-Maschinensteuerungen kamen zwei Bagger mit GNSS-Positionierung mit den neuen Trimble MS976-Empfängern sowie zwei Raupen mittels einer hochgenauen

UTS-Steuerung mit der Trimble SPS930 Totalstation und dem Maschinenprisma MT900 zum Einsatz. Durch das Arbeiten mit den Maschinensteuerungen musste zur Kontrolle der Höhen nicht extra abgesteckt werden und die Maschinen konnten unterbrechungsfrei durcharbeiten.

Flexibel auf Planänderungen reagieren

Auf Planänderungen während des Projekts konnte Brandl flexibel reagieren, die aktuellen Pläne mit dem Trimble WorksManager vom Büro aus direkt mit den Maschinen und ausführenden Mitarbeitern auf der Baustelle teilen und so Arbeiten nach veralteten Plänen vermeiden. Brandl konnte die Erdarbeiten auch aufgrund der fortschrittlichen Arbeitsweise in einem engen Zeitfenster im Dezember letzten Jahres fristgerecht fertigstellen.

Deutliche Beschleunigung der Bauprozesse

Mit der modernen Vermessungstechnik in Verbindung mit den 3D-Steuerungssystemen der Baumaschinen konnte Brandl die verschiedenen Bauprozesse deutlich beschleunigen, die Präzision erheblich steigern und aufwendige Nacharbeiten vermeiden. Nicht zuletzt profitiert Brandl von der Schulung der Mitarbeiter durch Sitech Deutschland in der effizienten Nutzung der Trimble Bautechnologie. Bei Kommunen und Generalunternehmern ist Brandl mittlerweile für seine fortschrittliche Arbeitsweise bekannt und hofft, bei der nächsten Anfrage wieder zum Bieterkreis zu zählen.

Baustellensicherheit auf neuem Niveau

DEVELON Der Hersteller kündigt an, dass seine intelligente Raupenbagger-Baureihe der Serie 9 künftig mit fortschrittlichen intelligenten Sicherheitstechnologien ausgestattet wird. Diese sind darauf ausgelegt, Arbeitsunfälle auf Baustellen deutlich zu reduzieren und Beschäftigte in Hochrisikoumgebungen zu schützen.

Aufbauend auf der erfolgreichen Einführung der Maschinen der Serie 9 im vergangenen Jahr stellt das Unternehmen nun eine neue Generation intelligenter Sicherheitslösungen (optional erhältlich) vor — darunter das bahnbrechende E-Stop-System als erste speziell für den Baggermarkt entwickelte Technologie dieser Art.

Auch moderne Baustellen gehören weiterhin zu den gefährlichsten Arbeitsumgebungen, in denen eingeschränkte Sicht, Maschinenbewegungen und komplexe Arbeitsabläufe ständige Sicherheitsherausforderungen darstellen. Die neueste Innovation von Develon begegnet diesen Risiken mithilfe von Künstlicher Intelligenz, fortschrittlichen Sensoren und automatischen Sicherheitssystemen.

Bagger können nun mit intelligenten Sicherheitstechnologien ausgestattet werden, darunter Rundumsicht-Monitoring, Kollisionswarnsysteme sowie das E-Stop-System — das die Maschinenbewegung automatisch stoppt, sobald sich eine Person innerhalb einer Sicherheitszone von vier Metern befindet. „Die E-Stop-Technologie ist mit Notbremssystemen aus der Automobilindustrie vergleichbar und hat bereits großes Interesse bei Bedienern geweckt, die nach praktischen Lösungen zur Verbesserung der Sicherheitsstandards auf Baustellen suchen”, berichtet Stephane Dieu, Produktmanager für Develon-Bagger in Europa.

KI-gestützte Sicherheitsplattform

Das Smart All-Around Viewing Monitor (SAVM)und das E-Stop-System bilden gemeinsam eine KI-gestützte Sicherheitsplattform, die eine Echtzeit-360-Grad-Überwachung der Maschinenumgebung ermöglicht. Mithilfe von sechs Kameras und drei Radarsensoren überwacht das System kontinuierlich einen Erfassungsbereich von bis zu 13 m, sodass Bediener ihre Umgebung präzise erfassen und tote Winkel effektiv eliminieren können.

Sieben auswählbare Ansichtsmodi ermöglichen jederzeit die Überwachung aller vier Maschinenseiten. Werden Personen erkannt, erhalten die Bediener sofort visuelle Hinweise sowie akustische Warnsignale über den Monitor in der Kabine, wodurch das Situationsbewusstsein erheblich verbessert wird. Das E-Stop-System arbeitet zusammen mit einer Virtual-Wall-Funktion, um Unfälle zu verhindern, die Bediener möglicherweise

nicht sehen oder vorhersehen können. Der umliegende Arbeitsbereich wird dabei in klar definierte Sicherheitszonen unterteilt:

- Zone 2 – Gelbe Warnzone: Frühwarnungen und automatische Geschwindigkeitsreduzierung ab 6 m

- Zone 1 – Rote Gefahrenzone: Automatisches Stoppen von Schwenk- und Rückwärtsbewegungen ab 4 m

Das System arbeitet in drei intelligenten Stufen und ist ausschließlich darauf ausgelegt, Personen zu erkennen — es unterscheidet gezielt zwischen menschlicher Präsenz und Objekten, um unnötige Unterbrechungen zu vermeiden:

- HD-Kameraerkennung von Personen

- Warnmeldungen und Geschwindigkeitsreduzierung ab 6 m

- Automatischer Maschinenstopp bei 4 m (Schwenk- und Rückwärtsfunktionen)

Intelligente Funktionen für unfallfreie Baustellen

Das E-Stop-System wurde entwickelt, um Maschinenbewegungen in Gefahrensituationen zu steuern oder anzuhalten und dadurch sowohl Bediener als auch sich in der Nähe befindliche Arbeitskräfte zu schützen. Gleichzeitig ermöglicht die Virtual-Wall-Funktion den Bedienern, sichere Arbeitsgrenzen festzulegen und so Bewegungen in Hochrisikobereiche oder potenzielle Kollisionszonen zu verhindern. Während Kollisionen mit Bauwerken oder Geräten kostspielige Schäden verursachen können, betreffen die schwerwiegendsten Unfälle im Bauwesen Menschen. Auf stark frequentierten und komplexen Baustellen können Bediener nicht jederzeit den genauen Aufenthaltsort aller Arbeitskräfte im Blick behalten — eine Herausforderung, die durch intelligente Automatisierung gelöst werden kann.

Funktionsweise des E-Stop-Systems: Befindet sich eine Person 6 m entfernt von der Maschine, reduziert sich die Geschwindigkeit, ab 4 m stoppen die Schwenk- und Rückwärtsbewegungen automatisch. Quelle: Develon

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Das gesamte Vertriebsteam von Hydrema freut sich auf ereignisreiche Tage. In der Mitte der neue Regionalleiter Torsten Kröckel (vordere Reihe, 4. von rechts).

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Demo-Tage mit vielen besonderen Ereignissen

HYDREMA Die Demo-Tage am 8. und 9. Mai 2026 in Weimar haben viele besondere Ereignisse zu bieten. „Wir bieten ein wahres Feuerwerk an Neuvorstellungen in Weimar“, erzählt Vertriebsleiter Martin Werthenbach. „Da ist zunächst die europaweite Neuvorstellung des neuen Dumper DT22. Diese neue Maschine kann auf dem Demo-Gelände erstmals von Kunden gefahren werden. Mit einem komplett überarbeiteten Vorderwagen und einer hochmodernen Kabine glänzt diese Maschine mit zahlreichen Annehmlichkeiten für den Komfort des Fahrers und den Einsatz der Maschine auf schwerem Gelände.“

DasFahren des DT22 auf dem Demo-Gelände wird schon alleine für die vielen Fachbesucher dieser Ausstellung ein besonderes Highlight sein. Natürlich aber stehen wieder alle Maschinen zum ausgiebigen Test auf dem Gelände zur Verfügung. Für die Bagger stehen sehr viele hydraulische Anbaugeräte der Hydrema System-

partner zur Verfügung. „Der MX Citybagger hebt sich durch die Mehrpumpen-Hydraulik deutlich vom Wettbewerb ab. Während andere Hersteller mit kleineren Pumpen arbeiten, die dann auch noch das Drehwerk versorgen müssen, was dazu führt, dass die Maschine im Einsatz nicht mehr so beweglich ist, bleibt der Hydrema Citybagger

Quelle: Hydrema

in all seinen Bewegungen stets voll bedienbar. Unsere Konstrukteure haben eben die Maschine mit hochwertiger Technik ausgestattet und nicht mit kleinen Pumpen. Der Hydrema ist ein ultrakompakter Bagger mit sehr viel Kraft und Komfort in der größten Kabine seiner Klasse“, sagt Werthenbach.

Zweiwegebagger auf dem Gleis testen Schon auf der bauma sorgte der Zweiwegebagger von Hydrema für sehr viel Aufmerksamkeit. Deshalb bietet Hydrema auch hier etwas Besonderes, wie Werthenbach weiter berichtet: „Wir wurden auf der bauma natürlich nach der DB-Abnahme gefragt. Der Prozess zur Erlangung der Abnahme ist eingeleitet, aber es ist natürlich noch ein Weg, bis wir die Unterschrift haben. Gleichwohl wurden wir auf der bauma auch gefragt, ob man denn einmal den in Skandinavien so erfolgreich verkauften Zweiwegebagger schon einmal fahren dürfe. Da es kaum verfügbare Zweiwegebagger gibt, würde man die Maschine auch ohne Abnahme kaufen wollen. Ich habe erst auf dem VDBUMGroßseminar in diesem Jahr verstanden, womit dieser Gedanke begründet ist. Denn dort hat die DB InfraGO einen sehr interessanten Vortrag über die geänderten Baustellenbedingungen gehalten. Aufgrund des riesigen Nachholbedarfes an Sanierungen werden nämlich die Baustellen in total gesperrten Bereichen durchgeführt, so-

A WIRTGEN GROUP COMPANY

dass auch nicht abgenommene Maschinen zum Einsatz kommen können. Da unsere Maschine, die übrigens in Skandinavien Marktführer auf den Gleisen ist, ohne Abstützungen auskommen muss – die werden natürlich für den deutschen Markt kommen müssen, sind aber in Skandinavien verboten – kann unser Bagger nach einer gewissen Einsatzzeit auf dem Gleis durch relativ simple Veränderungen zu einem normalen Bagger für den Straßeneinsatz umgebaut werden und so einem Zweitmarkt nach dem Einsatz auf dem Gleis zur Verfügung stehen. Wie aber auch immer, den Wunsch zum Probefahren erfüllen wir, denn auf einem sehr langen Werksgleis kann der Bagger auf dem Gleis und neben dem Gleis im Einsatz getestet werden, so wie er schon heute verfügbar ist. Und wir haben auch noch Bauplätze für das dritte Quartal zur Verfügung.“

Einblick in die Produktion

Damit aber nicht genug. Hydrema bietet außerdem einen Blick in das hochmoderne Produktionswerk. „Wir haben umfangreiche Investitionen in den Produktionsprozess vorgenommen, um die Produktion noch hochwertiger und noch effizienter durchzuführen. Wir sind ein Hersteller, der weitestgehend unabhängig ist, da wir den Stahlbau, den Kabinenbau, den Kabelbaumstrang und sogar die Maschinensoftware komplett mit eigener Kraft herstellen. Alle Komponenten, die

wir verbauen, stammen von hochwertigen Lieferanten aus Deutschland oder Europa. Zu nennen sind hier zum Beispiel ZF-Getriebe und -Achsen, Bosch-Rexroth-Pumpen, übrigens auch für das Drehwerk des Mobilbaggers, sowie der hocheffiziente Cummins-Motor“, so Werthenbach.

Bitte vorher anmelden

Das Hydrema-Team kann die Demo-Tage kaum erwarten. Service-Chef Mario Haun hat im Vorfeld eine große Bitte: „Auch wenn nur Fachbesucher zugelassen sind, erwarten wir doch sehr viele Besucher. Aus dem Ausland haben sich ebenfalls Kunden angekündigt. Es wird daher dringend empfohlen, sich nicht nur für die Veranstaltung insgesamt, sondern auch für die einzelnen Aktionen (Werksrundgang + MX-Rail-Demo) anzumelden, um einen sicheren Platz zu haben. Die Teilnahme an dem Werksrundgang muss drei Wochen vorher angemeldet sein. Die Besucher erhalten dann den Zeitpunkt in Abstimmung mit dem geplanten Besuchstag zugewiesen. Auch die Teilnahme an der MX-Rail-Demo ist zeitlich begrenzt. Hier finden pro Tag fünf Termine mit jeweils zehn Teilnehmern statt. Die Teilnahme hier kann entweder vorab per Mail angemeldet werden oder wird je nach Verfügbarkeit vor Ort zu den gegebenen Zeiten zugewiesen. Nur das Fahren des neuen DT22 und aller anderen Maschinen unterliegt keinem zusätzlichen Anmeldungszwang.

www.wirtgen.com/recycling

W 240 CR(i) / W 380 CR(i): Kaltrecycling in-place bietet ideale Lösungen für nachhaltige Instandsetzung des vorhandenen Straßenaufbaus. Die Maschinen W 240 CR(i) und W 380 CR(i) recyceln die alte Fahrbahnoberfläche unter Zugabe neuer Bindemittel direkt an Ort und Stelle. Ohne aufwändige Logistik entsteht so ein langlebiger und nachhaltiger Unterbau – die Basis für ein gutes Straßennetz, das auch zukünftigen Belastungen gewachsen ist. Profitieren auch Sie von den innovativen Lösungen des Technologieführers.

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Neue Maschinen und intelligente Steuerungstechnologien auf der IFAT

KOMATSU Der Hersteller wird sich auf der IFAT 2026 mit einem zukunftsorientierten Produktportfolio präsentieren. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen sowohl leistungsstarke Maschinen für den täglichen Einsatz als auch modernste Assistenzsysteme für erhöhte Effizienz und Produktivität.

Der Radlader WA170M-11 steht für hohe Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Er bringt die Eigenschaften von klassengrößeren Radladern mit sich, während die kompakten Maße konsequent beibehalten wurden. Er eignet sich besonders für kommunale Aufgabenfelder, den Umschlag in Recyclingbetrieben und vielfältige logistische Anwendungen. Der Kompaktlader SK715-8 überzeugt durch Wendigkeit, vielseitige Einsatzmöglichkeiten und einfache Bedienbarkeit. Durch seine Bauweise ist er besonders für Arbeitsumgebungen mit begrenztem Platzangebot konzipiert, wie beispiels-

weise beim Schüttgutumschlag in Schiffen. Das Fachpublikum hat die Möglichkeit, technische Merkmale, Ergonomie und Ausstattung beider Maschinen im Detail auf der Messe zu erleben.

VDBUM Live Demo – Vorstellung des PC220LCi-12 Ein Höhepunkt des Messeauftritts wird die Präsentation des PC220LCi-12 im Rahmen der VDBUM Live Demo sein. Der Hydraulikbagger ist mit der neuesten Generation der intelligenten Maschinensteuerung 3.0 ausgestattet. Während der Praxisvorführungen werden die Besucher Einblicke in folgende Leistungsmerkmale erhalten:

Der PC220LCi-12 unterstützt den Anwender durch die intelligente Maschinensteuerung der 3. Generation, um besonders effizient und ressourcenschonend zu arbeiten. Quelle: Komatsu

• Hochpräzise Automations- und Assistenzfunktionen

• Optimierte Führung entlang digitaler Geländemodelle

• Vermeidung von Über- und Untergraben

• Erhöhte Effizienz bei gleichzeitiger Reduzierung von Nacharbeiten und Ressourcenverbrauch

• Dies alles unter Verwendung von HVO-Kraftstoff

Damit zeigt der PC220LCi-12 anschaulich, wie digitale Maschinensteuerung die Abläufe auf Baustellen weiter professionalisiert und sicherer gestaltet und mit Ressourcen effizient umgegangen werden kann. Zusätzlich soll der Arbeitsplatz Baumaschine für den Nachwuchs attraktiv und das Image eines hochtechnologischen Arbeitsplatzes unterstrichen werden.

Engagement für Effizienz und Nachhaltigkeit

Mit dem geplanten Messeauftritt zeigt Komatsu seinen Anspruch, Kunden partnerschaftliche Lösungen anzubieten, die sowohl wirtschaftlich als auch zukunftsfähig sind. Das Unternehmen setzt auf technologische Weiterentwicklung, robuste Maschinenqualität und intelligente Steuerungssysteme, um Betriebe bei der Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen zu unterstützen.

Halle C5, Stand 239

Starke Geräte durch beste Bagger

Um die Verglasung in einem Gebäude zu entfernen, wurde der Takeuchi TB 2150 R CV mit einem 5,10 m langen Spezialwerkzeug ausgestattet.

TAKEUCHI Ein guter Bagger macht aus einem Anbaugerät ein wirtschaftlich erfolgreiches Werkzeug. Klingt simpel, verlangt aber viele Details und Parameter, die zusammenpassen müssen: Tragkraft, Motorleistung, Abgaswerte, leistungsfähiges und flexibles Hydrauliksystem, kompatible Leitungsquerschnitte, schnelle Geräteverbindung.

Eingutes Beispiel, wie das funktioniert, liefert ein 16-t-Takeuchi TB 2150 R CV beim Rückbau eines Wirtschaftsgebäudes. Der Bagger ist kompakt und mit 85 kW/115 PS leistungsstark und sauber, weil bei Abgasstufe EU V ein DieselOxidationskatalysator, ein Diesel-Partikelfilter und die SCR-Nachbehandlung mit AdBlue zum Einsatz kommen.

Ausgestattet auch für innen Rückbau findet auch in Innenräumen statt. Dafür muss die Maschine entsprechende Voraussetzung die Emissionen betreffend haben. Mit der beschriebenen Technik ist das möglich. Außerdem muss die Hydraulik die Kraft und Flexibilität bringen, um die notwendigen Arbeiten leisten zu können. Also eine summenleistungsgeregelte Hydraulik mit vier Zusatzkreisläufen. Leitungen, Verbindungen und Hydraulikschläuche, die exakt aufeinander abgestimmt sind. Und natürlich ein Schnellkupplungssystem, das das Verbinden der Hydraulikschläuche von Maschine und Anbaugerät leicht und schnell macht.

Ein Praxisbeispiel: Der Takeuchi 2150 R CV ist mit einem Verstellausleger ausgerüstet und hat eine Reichweite von 8,60 m. Um die Verglasung in einem Gebäude zu entfernen, hat er ein Spezialwerkzeug von 5,10 m Länge bekommen. Mit der

Reichweite von nun fast 15 m kann er alle Glasfelder problemlos bearbeiten. Die bärenstarke Hydraulik wiederum macht alle notwendigen Bewegungen präzise möglich. Eine zusätzlich verbaute Schutzbelüftungsanlage verhindert das Eindringen von Schmutz und Staubpartikeln in die Kabine. Zertifizierte Schutzgitter an der Front und auf dem Dach sowie ein Löffelzylinderschutz erfüllen die hohen Anforderungen an die Bediener- und Maschinensicherheit bei Arbeiten in besonders belasteten Einsatzbereichen. Zum Rückbau der Innenverkleidungen und anderer Teile wird eine Schere mit 600 kg Eigengewicht angebaut und die Hydraulikleitungen gekuppelt. Das dauert eine Minute. Danach ist zügiges und präzises Arbeiten zu beobachten. Der Takeuchi hat die Kraft und Leistungsfähigkeit, um schnell und exakt mit dem schweren Anbaugerät arbeiten zu können. So ist es wirtschaftlich. Das Gleiche gilt für die gesamte Takeuchi-Flotte. Alle Bagger von 0,7 t bis 16 t sind für das Zusammenspiel mit unterschiedlichsten Anbaugeräten gedacht. Das heißt, sie sind durchgängig so konstruiert, dass ein Anbaugerät optimale Leistung bringen kann.

Die schnelle Verbindung Wer im Abbruch, Leitungsbau, GaLaBau o. Ä. arbeitet, muss praxisnah schnell hydraulische An-

baugeräte wechseln können. Das Schnellkupplungssystem Taklock macht kurze Wechselzeiten möglich. Vor allem ohne Komplikationen. Das bedeutet, dass auch unter Druck stehende Leitungen verbunden werden können. Das Taklock gibt es in drei Versionen mit insgesamt sieben Ausführungen für die unterschiedlichen Baggergrößen und Anbaugeräte. Es unterscheidet sich durch die Anzahl der Anschlüsse und der maximalen Durchflussmenge. Sie reicht von 90 bis zu 260 Liter pro Minute. Der maximale Druck variiert von 330 bis 450 bar. Passend für hydraulische Anbaugeräte wie Hydraulikhammer, Schachtgreifer, Mehrzweckgreifer, Anbauverdichter und andere.

Viele Anbaugeräte vom Generalimporteuer Wilhelm Schäfer, der Takeuchi Generalimporteuer, bietet ein umfangreiches Anbaugeräteprogramm: Hydraulikhämmer, Tiltrotatoren, Powertilt, hydraulische und vollhydraulische Schnellwechsler, Drehlöffel, Mehrzweckgreifer u. v. m. Allein die Hydraulikhämmer des japanischen Herstellers Toku gibt es in acht Varianten für Bagger von 0,7 t bis 16 t mit Gerätegewichten von 75 kg bis 950 kg. Genauso wichtig sind die qualitativen Merkmale. Die Verwendung erstklassiger Materialien und die präzise praxisorientierte Konstruktion machen die Geräte zu echten Mehrwertbringern.

Quelle: Takeuchi

Effizientes und sicheres Arbeiten

im Gleisbau

LIEBHERR Entwickelt wurde der Liebherr-Parallelgreifer GMP 25, um die Installation von Oberleitungsmasten und Stahlträgern bei der Elektrifizierung sowie dem Ausbau von Bahnstrecken sicherer, effizienter und komfortabler zu gestalten. Der Greifer ist für Liebherr-Zweiwegebagger verfügbar und sorgt für ein präzises und kontrolliertes Setzen von Masten und Stahlträgern. Die benutzerfreundliche Bedienung trägt zur Vereinfachung des Arbeitsablaufs bei und verbessert deutlich die Sicherheit am Einsatzort.

Mitdem Parallelgreifer GMP 25 von Liebherr ist eine effiziente und sichere Installation von Oberleitungsmasten und Stahlträgern möglich. Der vorinstallierte Mast kann direkt mit dem Greifer aufgenommen und präzise im vorbereiteten Fundament gesetzt werden − ohne Personal im unmittelbaren Gefahrenbereich. Dadurch wird die Arbeit nicht nur effizienter, sondern auch wesentlich sicherer. Dank des großen Klemmbereichs lassen sich Masten mit einem Durchmesser von 250 bis 600 mm mühelos aufnehmen. Das Portfolio wurde zudem um eine Greiferschale mit einem Klemmbereich von 400 bis 720 mm erweitert. Darüber hinaus bietet Liebherr eine um 25° gekippte Schalentraverse an. Damit lassen sich Stahlträger (HEM-Profile), die beim Bau von Schallschutzwänden eingesetzt werden, parallel zum Gleis positionieren. Die dazugehörige Trägerzange wurde in enger Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt.

Effizienz steigern und Kosten senken

Dank der präzisen Positionierung der Masten und Stahlträger mit dem GMP 25 entfällt ein manuelles Nachjustieren, was den Arbeitsprozess deutlich vereinfacht und beschleunigt. Der bisher notwendige Einsatz von Personenkorb oder Hebebühne ist nicht mehr erforderlich. So lassen sich Abläufe auf der Baustelle effizienter gestalten, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig Kosten reduzieren.

Position platziert werden.

Vielseitiger Parallelgreifer mit DGUV-Zertifikat

Der Liebherr-Parallelgreifer GMP 25 basiert auf der Mechanik des LH-Tiltrotators TR 25 und bietet eine hohe Bewegungsfreiheit: Er lässt sich 2x50° schwenken, 360° drehen und durch die Kippkinematik um 180° kippen. Die integrierte Zange ermöglicht das kontrollierte Greifen und Bewegen von Masten und Stahlträgern in alle Richtungen. Dank der vollständigen Rotation kann der Mast bzw. Stahlträger exakt senkrecht ausgerichtet werden. Die Kombination aus Schwenk-, Dreh- und Kippfunktionen erlaubt ein punktgenaues und sicheres Platzieren – vom liegenden bis zum aufgestellten Zustand. Mit dem Schnellwechselsystem Likufix 33-9 können zudem alle drei hydraulischen Kreise vollautomatisch gekuppelt werden. Auf Anfrage sind auch Sonderbacken für spezifische Anwendungen erhältlich.

Der Liebherr-Parallelgreifer GMP 25 erfüllt die Anforderungen der EGMaschinenrichtlinie (2006/42/EG) und verfügt über ein Euro Test Zertifikat der DGUV Test-, Prüf- und Zertifizierungsstelle. Damit ist er auch für Ausschreibungen geeignet, bei denen eine entsprechende Sicherheitsabnahme vorausgesetzt wird.

Effizientes und sicheres Setzen von Masten und Stahlträgern mit dem Liebherr-Parallelgreifer GMP 25 – ohne zusätzlichen Personaleinsatz im Gefahrenbereich.

Die

Qualitätsmacher

Quelle: Liebherr
Mit dem GMP 25 kann der Mast gezielt vom Boden aufgenommen und an der gewünschten
Quelle: Liebherr

Hydraulische Recycling-Vakuumschaufel für härteste Einsätze

Die neue hydraulische Recycling-Vakuumschaufel HRVB-HD ist für besonders anspruchsvolle Einsätze konzipiert. Als Zubehör erhältlich ist ein optimierter Schalldämpfer für leiseres Arbeiten auf der Baustelle. Quelle: Dynaset

DYNASET Reinigung und Materialhandling auf Abbruch-, Recycling- und Baustellen sind oft gefährlich, arbeitsintensiv und ineffizient. Angesichts verschärfter Umweltauflagen steigt der Bedarf an Lösungen für eine sicherere und wirtschaftlichere Materialrückgewinnung direkt vor Ort kontinuierlich an.

Dynaset präsentiert die neue hydraulische Recycling-Vakuumschaufel HRVB-HD, die speziell für extrem anspruchsvolle Baustellenbedingungen entwickelt wurde. Die Bezeichnung „HD“ steht für Heavy Duty und unterstreicht die verstärkte Gehäusestruktur für härteste Einsätze. Passend zur Markteinführung ist zudem der neue HRVB-Schalldämpfer als optionales Zubehör für beide Schaufelmodelle erhältlich. Die hydraulische RecyclingVakuumschaufel HRVB-HD wurde speziell für anspruchsvolle Reinigungsund Materialsammelaufgaben auf Abbruch-, Recycling- und Baustellen entwickelt. Dass dieses Modell neue Maßstäbe setzt, belegen die Intermat Innovation Awards 2024, bei denen die HRVB mit der Goldmedaille in der Kategorie „Erdbewegung, Abbruch und Transport“ ausgezeichnet wurde.

Robuste Konstruktion für anspruchsvolle Baustellen

Die HRVB-HD kombiniert das bewährte Prinzip der Dynaset-Vakuumschaufeln mit einer extrem widerstandsfähigen Heavy-Duty-Bauweise. Entwickelt für den Rückbau, bietet die verstärkte Struktur genau die Robustheit, die auf modernen Baustellen gefordert ist. Der Clou: Das Gerät ist ein echtes Multitool. Während des Arbeitsprozesses können Materialstapel geöffnet, Wertstoffe freigelegt und Abfälle in Containern verdichtet werden. Auch das Absaugen von leichten Dämmstoffen erledigt das Bedienpersonal ohne Gerätewechsel direkt im laufenden Arbeitsgang. Wesentliche Vorteile auf einen Blick:

EIN GIANT. 750+ MÖGLICHKEITEN

Ripperbalken: Lockern statt nachfüllen

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Hydraulischer Antrieb – keine externe Energiequelle erforderlich Die HRVB-HD nutzt das Hydrauliksystem des Trägergeräts, um einen kraftvollen Vakuum- und Luftstrom für Reinigungs- und Recyclingaufgaben zu erzeugen – ganz ohne externe Energiequelle. Mit einem Unterdruck von -8 kPa und einem Luftvolumenstrom von 3,4 m³/s bietet das Gerät eine beeindruckende Leistung für die Aufnahme von Leichtstoffen und die Baustellenreinigung. Die Installation ist denkbar einfach: Die Schaufel wird lediglich an die Druck- (P) und Rücklaufleitung (T) sowie an die Steuerleitungen für die Luke angeschlossen. Für maximale Flexibilität lässt sich an der Rückseite ein zusätzlicher Saugschlauch montieren. Dies ermöglicht manuelles Saugen in engen Bereichen oder an Stellen, die eine besonders präzise Reinigung erfordern.

HRVB-Schalldämpfer – passend für beide HRVB-Modelle Zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit und Verbesserung der Arbeitsbedingungen führt Dynaset den neuen HRVB-Schalldämpfer als optionales Zubehör ein. Dieser reduziert den Geräuschpegel auf der Baustelle signifikant und erhöht so den Bedienkomfort. Damit ist die HRVB-Schaufel ideal für Einsätze in städtischen Gebieten sowie in lärmempfindlichen Umgebungen geeignet. Der Schalldämpfer ist sowohl mit den Standardmodellen der HRVB-Serie als auch mit der robusten HRVB-HD-Ausführung kompatibel.

Die Vorteile auf einen Blick

- Effizienz: Reduziert den Bedarf an manueller Reinigungsarbeit erheblich.

- Sicherheit: Schützt das Personal, indem gefährliche Aufräumarbeiten direkt aus der Kabine erledigt werden.

- Zeitersparnis: Beschleunigt das Sortieren und die Beräumung von Abbruch- und Baustellen.

- Autonomie: Verringert die Abhängigkeit von teuren externen Saugbaggern oder Vakuum-Lkw.

- Nachhaltigkeit: Ermöglicht die Materialrückgewinnung direkt vor Ort und unterstützt aktiv Ihre Recyclingziele.

Mehr Unabhängigkeit beim Betonieren

KRONENBERGER OECOTEC „Der Powermixer P250 ist bei uns nicht mehr wegzudenken“, so fasst Dipl.-Ing. Markus Schmidt seine Erfahrungen nach vier Jahren Einsatz zusammen. Die Karl August Maurer GmbH in Ennepetal entschied sich 2021 für den Kauf der Betonmischschaufel Powermixer P250 von Kronenberger Oecotec. Ausschlaggebend war der Wunsch, sich von externen Betonlieferungen unabhängiger zu machen und Beton direkt auf der Baustelle bedarfsgerecht herstellen zu können.

Beton auf der Baustelle selbst herzustellen bietet laut Hersteller erhebliche Vorteile: mehr Flexibilität, eine bessere Planung und Auslastung personeller Ressourcen auf der Baustelle sowie einen deutlichen Kostenvorteil.

Wenn Betonmengen schwer planbar werden Wechselnder Bedarf an Betonmengen zu nicht planbaren Zeiten stellt die Baustellenplanung häufig vor erhebliche Schwierigkeiten. Wird eine Menge bestellt, die zeitnah nicht mehr verarbeitet werden kann, oder wird der Beton zu spät angeliefert, entsteht zusätzlich das Problem, den nicht mehr benötigten Beton kostspielig entsorgen zu müssen. In diesem Fall zahlt man den Beton im Grunde dreifach. Flexible Zeitplanung bedeutet auch, auf Wetterverhältnisse oder wechselnde Zeitvorgaben reagieren zu können. Häufig muss eine Baustelle auch in den späten Nachmittagsstunden oder am Wochenende fortgeführt wer-

den. Zu diesen Zeiten ist Fertigbeton meist nur sehr schwer oder gar nicht mehr verfügbar. Die Karl August Maurer GmbH setzt deshalb die Betonmischschaufel Powermixer P250 seit vier Jahren erfolgreich im täglichen Baustellenbetrieb ein. Der Beton wird direkt auf der Baustelle als Rezeptbeton hergestellt – schnell, bedarfsgerecht und unabhängig von Lieferterminen.

Robuste Technik im Praxiseinsatz

Das bisher anspruchsvollste Projekt war die Errichtung einer Brandschutzwand an einer Bushalle für E-Mobilität (Ladesäulen für E-Busse). Bei einer Fläche von 530 bis 550 m² und einer Wandstärke von 30 cm wurden insgesamt rund 170 m³ Beton verarbeitet, die mit dem Powermixer P250 hergestellt wurden. In vier Jahren Einsatz wurden bereits über 1.000 m³ Beton verarbeitet. Trotz der hohen Beanspruchung war bislang lediglich der Austausch einer Antriebskette erforderlich. Dank

des schnellen und zuverlässigen Services von Kronenberger Oecotec konnte die Reparatur unkompliziert und nahezu ohne Ausfallzeiten durchgeführt werden – ein Beleg für die hohe Betriebssicherheit, Robustheit und Wirtschaftlichkeit.

und bedarfsgerecht direkt auf der Baustelle herzustellen.

Die Karl August Maurer GmbH aus Ennepetal setzt seit 2021 die Betonmischschaufel Powermixer P250 von Kronenberger Oecotec ein, um Beton flexibel
Quelle: Kronenberger Oecotec

Kompakte Vielfalt auf der SaMoTer 2026

MESSERSÌ Kurz vor seinem 70-jährigen Jubiläum ist Messersì aktiver und dynamischer denn je. Das Unternehmen gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Raupendumpern von 0,5 bis 5 Tonnen Nutzlast und hat sich inzwischen auch bei Kompakt- und Raupenladern eine starke Position erarbeitet. Zuletzt wurde die Palette um den kleinsten Kompaktlader mit Dieselmotor von 1,3 Tonnen erweitert, und nun folgt das Debüt der Elektroversion.

DerSL25e ist die perfekte Ergänzung zur bestehenden „emissionsfreien“ Produktreihe, die 2013 mit dem ersten elektrischen Raupendumper begann und seitdem stetig gewachsen ist. Zuletzt kamen der Raupendumper TC150e, der batteriebetriebene Minibagger M18e sowie die handgeführte Schubkarre WB50e hinzu. Letztere bildet die Basis für die wichtigste Neuheit auf der SaMoTer: Messersì kehrt zur Produktion von Raddumpern zurück. Zunächst wird ein 1 t-Raddumper vorgestellt, dem bald der 1,5 t-Raddumper und weitere, größere Modelle folgen werden. Ebenfalls auf der SaMoTer zu sehen: eine neue Baureihe von Miniskid-Modellen mit Stehplattform (benzin- und batteriebetrieben) sowie die kompakten Radlader der WL-Serie.

WB50e: Die „elektrische Schubkarre“, die Kraft, Wendigkeit und Nachhaltigkeit vereint Der WB50e ist ein elektrischer Mini-Raddumper für den Innen- und Außenbereich, der mit nur 850 mm Breite auch dorthin gelangt, wo herkömmliche Maschinen nicht durchkommen. Sein knickgelenkter 4x4-Antrieb mit robusten Achsen bewältigt anspruchsvolles Gelände und Steigungen bis 25 %. Bei einer Tragkraft von 500 kg und einem Eigengewicht von nur 240 kg ist er vielseitig im Bauwesen, in der Landwirtschaft und in der Logistik einsetzbar. Die elektrische Antriebstechnologie gewährleistet null Emissionen und niedrige Geräuschpegel, die 24-V-Batterie ermöglicht dabei bis zu 8 Stunden Betrieb. Für die Sicherheit sorgt das ausfallsichere Bremssystem mit Totmannbremse, das die Maschine in Notfällen sofort zum Stillstand bringt. Ein zentraler Hebepunkt mit verriegelbarem Drehgelenk erleichtert zudem den sicheren Transport.

WD100c und WD100: Kompakte und leistungsstarke Raddumper für jede Baustelle WD100c und der WD100 vereinen Kraft, Stabilität und Sicherheit in einem wendigen Design und eignen sich damit ideal für die beengten Verhältnisse heutiger Baustellen. Mit einer Nutzlast von 1.000 kg und einem Einsatzgewicht von 1.250 kg liefern diese knickgelenkten Raddumper dank ihres hydrostatischen Getriebes eine optimale Leistung bei einer kompakten Breite von 980 bzw. 1.000 mm. Erhältlich mit Kippmulde, optionaler Selbstladeschaufel oder als Hochkippversion, gewährleisten sie maximale Einsatzflexibilität. Die Kubota-Motoren der Typen D1305-E4B und D902 mit 18,4 kW (25 PS) treiben die Maschine auf bis zu 15 km/h an und bewältigen Steigungen bis 32 % sicher, auch auf unebenem Gelände. Der 4x4-Allradantrieb mit 10,5/75-15,3-Reifen sorgt für ein stabiles Fahrverhalten in jeder Situation, während die Joystick-Steuerung dem Fahrer mit minimalem Aufwand die volle Kontrolle ermöglicht.

MS20-Serie: mit kompakten Abmessungen und leistungsstarker Performance

Baureihe umfasst drei ultrakompakte Lader mit denselben kompakten Abmessungen und einer hervorragenden Manövrierfähigkeit, jedoch mit unterschiedlichen Antrieben: den MS20s, den MS20 und den vollelektrischen MS20e. Die benzinbetriebenen Varianten setzen auf zuverlässige Honda-Motoren: Der MS20s nutzt den GX390 mit 11,7 PS, der MS20 den GX630-Zweizylinder mit 20,8 PS, der dank seiner hohen Literleistung an der Zusatzhydraulik besonders für den Betrieb vielfältiger Anbaugeräte geeignet ist. Beide Modelle verfügen über ein hydrostatisches Getriebe

für eine sanfte Steuerung und eine hervorragende Traktion auf unterschiedlichem Gelände. Der MS20e komplettiert die Baureihe als emissionsfreie Version mit einem PMAC-Elektromotor und einem 8,6-kWh-Akku und eignet sich damit ideal für Innenbereiche und innerstädtische Umgebungen, in denen geringer Lärm und Emissionsfreiheit gefordert sind.

WL-Serie: Neue Maßstäbe für die Leistung von Kompaktladern durch Innovation und Komfort Die WL-Serie von Messersì stellt einen bedeutenden Fortschritt bei den multifunktionalen Miniladern dar. Die drei Modelle WL100, WL120 und WL140 vereinen modernste Technologie mit einem bedienerorientierten Design für eine außergewöhnliche Produktivität in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen. Im Mittelpunkt steht eine „schwimmende“ Kabinenplattform, die Vibrationen und Geräusche drastisch reduziert und so die Ermüdung des Fahrers bei langen Schichten minimiert. Ergänzt wird sie durch eine klassenführende 360°-Rundumsicht auf Vorderräder, Ausleger und Anbaugeräte, die ein sichereres Fahren auf engstem Raum ermöglicht. Den WL100 treibt ein Yanmar 3TNV76-Motor mit 26 PS bei 3.000 U/min an, während WL120 und WL140 auf Kubota D1305 E4B- bzw. Kohler KSD 1403-Motoren mit je 26 PS bei 2.600 U/min setzen. Das Hydrauliksystem liefert bis zu 43 l/min bei 200 bar für den effizienten Betrieb vielfältiger Anbaugeräte. Der hydrostatische Allradantrieb gewährleistet eine hervorragende Traktion in unterschiedlichem Gelände und wird durch die Joystick-Steuerung für präzises Arbeiten ergänzt. Optional stehen mehrere Hydraulikleitungen für den Betrieb zahlreicher Anbaugeräte zur Verfügung.

Messersì präsentiert auf der SaMoTer 2026 in Verona sein erweitertes Produktprogramm für den kompakten Materialtransport und -umschlag. Zu den Highlights zählen (v. l.) der Kompaktlader MS20, der elektrische Mini-Raddumper WB50e, der Raddumper WD150 und der Radlader WL140. Quelle: Messersì

SQ-Schnellwechsler im Abbruch-

einsatz: Kraft trifft Kontrolle

LEHNHOFF Abbruch verlangt Konzentration, Kontrolle – und Anbaugeräte, die Belastung in jeder Form souverän standhalten. Mit der vollhydraulischen SQ-Serie liefert Lehnhoff Schnellwechsler, die ein Zusammenspiel aus enormer Hydraulikleistung und Resistenz gegenüber den starken Torsionskräften bieten – selbst in 25 m Höhe.

Wer in luftiger Höhe mit tonnenschweren Scheren oder Zangen durch Beton und Stahl schneidet, braucht absolute Sicherheit. Sowohl was die Bedienung angeht als auch die Leistung. Genau hier setzt Lehnhoff mit der SQ-Serie an. Die vollhydraulischen Schnellwechsler – vom SQ60V über den neuen SQ70/55V bis hin zum SQ80 –sind so konstruiert, dass sie selbst unter höchsten Lasten und Drehmomenten am High-ReachAusleger das Abbruchwerkzeug sicher halten. Ob beim kontrollierten Rückbau von Betonstrukturen oder dem kraftvollen Schnitt durch schwere Stahlträger: Das System hält, was es verspricht.

Sicherheit sichtbar gemacht

Mit dem LSC-System (Lehnhoff Safety Control) ist das Thema Sicherheit bei der SQ-Serie nicht einfach nur mitgedacht, sondern gleich konsequent so umgesetzt, dass es für den Bediener einen echten Mehrwert bietet. LSC überwacht per Display in Echtzeit den Verriegelungsstatus – Fehlbedienungen oder unsichere Zustände werden unterbunden, noch bevor sie überhaupt zu einem Risiko werden können. Für Sebastian Denniston, Sales Manager OEM bei Lehnhoff Hartstahl, ist das mehr als Technik: „Abbruch ist ein kontrollierter Prozess. Wer hier arbeitet, muss sich blind auf sein System verlassen können – auch bei 1.500 Stunden im Dauereinsatz. Bei Lehnhoff ist genau das unser Ansatz.“

Anbaugeräte .

Zwei 25-t-Bagger, sechs Tools, null Standzeit Das zeigt sich bereits bei zahlreichen Einsätzen in der Praxis. Beim Rückbau einer Industriehalle setzte das belgische Unternehmen Van Loo Projects gleich zwei 25-t-Bagger jeweils mit dem vollhydraulischen SQ80 ein – und wechselte täglich zwischen sechs unterschiedlichen Anbaugeräten. Dank automatischer Kupplung aller Hydraulik- und Stromleitungen war ein reibungsloser Ablauf möglich, ohne dass sich Bediener um Schlauchverbindungen kümmern mussten. Selbst komplexe Werkzeuge für magnetgestützte Sortierung konnten ohne Zusatzaufwand angeschlossen werden. Ein echter Effizienzgewinn – nicht allein wegen des Tempos, sondern wegen der nahtlosen Integration in den Arbeitsprozess.

Mehr als ein Schnellwechsler – Eine Haltung Moderne Rückbauprojekte sind längst keine reine Abrissarbeit mehr. Sie verlangen technische Präzision, den Übergang ins Recycling und jederzeit den Wechsel zum passenden Werkzeug – ohne Sicherheitskompromisse. Die Lehnhoff SQ-Serie erfüllt diese Anforderungen nicht nur – sie ist genau dafür gemacht. Mit den Schnellwechslern der SQ-Serie liefert Lehnhoff eine Lösung für alle, die im Rückbau mit Verantwortung arbeiten – und gleichzeitig maximale Kontrolle behalten wollen. Kein Schnellwechsler für den Akkord –, sondern ein System für den entscheidenden Moment.

Mach ihn zu deinem Dreh- und Angelpunkt.

Der DMS Rotatorlöffel scannen & entdecken

Hält auch bei den starken Kräften eines Hydraulikhammers: der SQ70 von Lehnhoff.
Quelle: Lehnhoff

Investition in moderne Produktion und Digitalisierung

HS-SCHOCH GRUPPE Mit einer klaren strategischen Planung für das Jahr 2026 setzt die Unternehmensgruppe gezielte Schwerpunkte in moderne Produktionsprozesse, digitale Technologien und neue Berufsfelder. Ziel ist es, Effizienz, Qualität und Zukunftsfähigkeit gleichermaßen zu stärken.

ZurGruppe gehören HS-Schoch, ZFE und BSG. Zusammen entwickeln, produzieren und regenerieren sie Anbaugeräte für Baumaschinen wie Löffel, Schaufeln und Greifer. Die HS-Schoch Gruppe bündelt Kompetenzen aus Stahlbau, Metallverarbeitung, Konstruktion und Engineering und schafft dadurch spürbare Synergien. Kurze Abstimmungswege, eine hohe Fertigungstiefe sowie große Flexibilität im Projektgeschäft ermöglichen es, Kundenanforderungen präzise und wirtschaftlich umzusetzen.

Strategische Weiterentwicklung der Produktion Ein zentrales Projekt für 2026 ist die Weiterentwicklung der Serienfertigungsstruktur innerhalb der Gruppe. So wird unter anderem die Roboterschweißanlage ausgebaut, um eine konstant hohe Präzision sicherzustellen und die Qualität der Schweißnähte nachhaltig zu verbessern. Ergänzend wurde eine zwölf Meter lange ESAB-Brennschneideanlage angeschafft. Sie ermöglicht präzise Zuschnitte auch in besonders großen Dimensionen und bildet die Grundlage für eine moderne und leistungsfähige Vorfertigung.

Dadurch erhöhen sich sowohl Produktionskapazität als auch Prozesssicherheit.

Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung der Produktion hat die HS-Schoch Gruppe am Standort Achern ihre Fertigung um eine moderne Rundbiegemaschine erweitert. Mit dieser Investition wird die Fertigungstiefe gezielt ausgebaut und zentrale Bearbeitungsschritte künftig im eigenen Werk abgebildet. Bislang wurden gebogene Blechteile teilweise von externen Zulieferern bezogen. Durch die neue Rundbiegemaschine können diese Bauteile nun intern gefertigt werden. Die Anlage ermöglicht das exakte Rundbiegen von Stahl-, Feinkorn- und Verschleißblechen in unterschiedlichen Materialstärken. Dank moderner Steuerungstechnik lassen sich wiederholgenaue Radien sowie konische Formen wirtschaftlich herstellen. Dies steigert die Maßgenauigkeit, reduziert Nacharbeit und verkürzt Montagezeiten.

Mit der Integration dieses zusätzlichen Fertigungsschrittes wächst der Anteil der Eigenwertschöpfung deutlich. Gleichzeitig reduziert sich die Abhängigkeit von externen Lieferanten und

Kurze Abstimmungswege, eine hohe Fertigungstiefe sowie große Flexibilität im Projektgeschäft ermöglichen es der HS-Schoch Gruppe, Kundenanforderungen präzise und wirtschaftlich umzusetzen.

Quelle: HS-Schoch Gruppe

damit das Beschaffungsrisiko. Kürzere Durchlaufzeiten, höhere Flexibilität bei kurzfristigen Kundenanforderungen sowie eine verbesserte Qualitätskontrolle durch interne Prüfprozesse stärken die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig. Zudem wird die Prozessintegration zwischen Zuschnitt, Biegen, Schweißen und Montage weiter optimiert. Gerade in Zeiten schwankender Lieferketten und steigender Materialpreise ist diese Unabhängigkeit ein entscheidender strategischer Vorteil.

Neben wirtschaftlichen Effekten wirkt sich die erhöhte Fertigungstiefe auch positiv auf die Nachhaltigkeit aus. Kürzere Transportwege reduzieren CO2-Emissionen, während eine optimierte Materialausnutzung den Verschnitt minimiert. Die Investition in die Rundbiegemaschine ist damit nicht nur eine technische Erweiterung, sondern ein weiterer konsequenter Schritt innerhalb der langfristigen Produktionsstrategie der HS-Schoch Gruppe.

Digitale Tools auf dem neuesten Stand Neben der technischen Modernisierung investiert die HS-Schoch Gruppe gezielt in digitale Technologien. Moderne Maschinen entfalten ihr Potenzial erst durch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Daher werden Cloud- und ERP-Anwendungen auf den neuesten Stand gebracht und interne Abläufe mithilfe angepasster Workflow-Tools digital koordiniert. Das Ergebnis sind transparente Prozesse und eine optimierte Ressourcenplanung.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Einführung neuer Berufsfelder innerhalb der Gruppe. Als Bindeglied zwischen Produktion und Digitalisierung übernehmen künftig Supervisoren eine zentrale Rolle. Sie überwachen Prozesse, koordinieren Abläufe in automatisierten Fertigungszonen und stellen einen reibungslosen Produktionsfluss sicher. Damit reagiert die HS-Schoch Gruppe auf die steigenden Anforderungen vernetzter und automatisierter Fertigungsumgebungen.

Mit der klaren Fokussierung auf moderne Produktion, digitale Vernetzung und qualifizierte Fachkräfte schafft die HS-Schoch Gruppe die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Die Unternehmensgruppe sieht sich damit gut aufgestellt, um den Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich zu begegnen und ihre Marktposition weiter auszubauen.

Günter Holp (l.) und Alexander Schober bei der Übergabe. Wegen der räumlichen Nähe der beiden Betriebe erfolgte der Anbau des RotoTop am ET90 im Werk. Quelle: Holp

Massive Einsparungen an Zeit und Handarbeit

HOLP Alexander Schober hat nach zwei Jahren an seinem Wacker Neuson ET90 den Tilt durch einen RotoTop von Holp ersetzt und kann bereits in den ersten Wochen massive Einsparungen an Zeit und Handarbeit feststellen. Schober bewältigt seine vielfältigen Aufgaben überwiegend allein mit seinem Bagger, sodass er nur bei Bedarf Unterstützung für Zuarbeiten hinzuzieht.

Seit gut 20 Jahren ist Alexander Schober als selbständiger Einzelunternehmer tätig. Er erledigt Aufgaben im Garten- und Landschaftsbau und bietet verschiedene weitere Baudienstleistungen für private Kunden an, z. B. die Erstellung von Hausanschlüssen für Gas, Wasser, Strom oder Glasfaser. Zudem ist er für kommunale Auftraggeber oft bei Notfällen tätig, wenn es beispielsweise um die Reparatur defekter Leitungen geht, z. B. bei Rohrbrüchen.

Vor etwa zwei Jahren kaufte sich Schober einen neuen Bagger, einen ET90 von Wacker Neuson, und war damals auch bei einem Anbaugerätetag in der Testarena von Holp dabei, um den RotoTop zu testen. Bei der Anschaffung seines neuen Baggers meinte der Verkäufer seines Händlers jedoch, ein Tilt wäre für die Bewältigung seiner Aufgaben ausreichend. Heute sagt Alexander Schober, dass er dadurch nicht nur das Problem hatte, dass er bei Erdarbeiten nicht von sich wegarbeiten konnte, sondern immer mehrere Arbeitsschritte und das Versetzen des Baggers in Kauf nehmen musste, um Material beiseitezuschaffen.

RotoTop schafft neue Spielräume

Nach zwei Jahren war es damit genug und Alexander Schober entschied sich im Herbst 2025 für den Anbau eines RotoTop mit 8-fach-Drehdurchführung an seinen Bagger – da die Firma Holp ganz in der Nähe liegt und man direkt mit dem Bagger hinfahren konnte, erfolgte der Umbau ausnahmsweise im Werk. Durch den Umbau sind nicht nur seine Anbaugeräte wie Greifer, Grabenräumlöffel und Tieflöffel immer endlos drehbar geworden, auch der Aufbau am Ende des Baggerarms hat sich um 14 cm verringert, was in dieser Baggergröße bei der Leistung deutlich spürbar ist.

In den wenigen Wochen seit dem Anbau hat Schober schon eine deutliche Veränderung bei der Arbeit und eine Leistungssteigerung festgestellt: So wird beispielsweise durch den RotoTop die manuelle Zuarbeit so reduziert, sodass bei bestimmten Aufträgen ein Helfer nur noch vier statt fünf Tage die Woche benötigt wird. „Hier sind das locker 20–25 %, aber ich profitiere bei allen Arbeiten, denn einfach alles geht durch die Flexibilität der Endlosdrehung leichter. Ich habe mehr Übersicht auf den Arbeitsbereich, muss seltener den Bagger versetzen und auch kaum mehr aussteigen“, fasst Schober die Verbesserungen zusammen. Inzwischen ärgert er sich ein bisschen über die verlorene Zeit: „Das hätte ich auch schon vor zwei Jahren haben können …“

Weniger Zeit und komfortableres Arbeiten

Die Bedienung des RotoTop war für ihn von Anfang intuitiv, sodass er innerhalb einer Stunde damit klargekommen ist. Nun seien alle Arbeiten von Erdarbeiten, Hausanschlüssen bis hin zur Gestaltung der kompletten Außenanlagen mit Pflanzen und Rasen deutlich einfacher. Dazu zählt Schober ein paar praktische Beispiele auf: Beim Verlegen von Rohren könne man mit dem Universallöffel sehr zielgenau Sand oder Split aus der Schaufel um die Rohre verfüllen, das spart nicht nur Zeit, sondern auch Material. Das Arbeiten entlang von Hauswänden gelinge sehr präzise und es könnten durch die Flexibilität keine Schäden an der Wand entstehen, obwohl man bis auf wenige Zentimeter an die Wand heranarbeiten kann.

Schnelle Amortisation und mehr Ertrag Alexander Schober ist sehr sicher, dass mit der Zeit noch mehr Leistungssteigerungen und Einsparungen spürbar werden, sodass die Amortisation des RotoTop sehr schnell geht und danach durch die neue Arbeitsweise zusätzliches Geld fürs Unternehmen verdient wird. Überzeugend sind für ihn auch das sichere Arbeiten und die einfache Wartung, die lediglich in regelmäßiger Schmierung besteht. Die Sicherheit beim Arbeiten sei durch die kompakte Bauweise des RotoTop gegeben, bei dem nichts übersteht, was in Baugruben hängenbleiben könnte. „Der RotoTop ist für mich rundherum eine tolle Sache, bei der alles genauso gekommen ist, wie Günter Holp mir das zuvor gesagt hatte.“

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Das neue Modell der RSS-Serie, die Schrottschere RSS 75X für Bagger von 40 bis 56 t, wird auf der IFAT vorgestellt. Im Bild ist die größere RSS 100X zu sehen. Das Rotar-Team berät zu allen Fragen rund um Abbruch und Recycling. Quelle: Rotar

Rotar bietet hier einen echten Mehrwert, wenn Unternehmer im Recycling die Auflagen einhalten und gleichzeitig die Wertschöpfung durch die Optimierung ihrer Prozesse erhöhen möchten: Zum einen fertigt und vertreibt der niederländische Hersteller qualitativ hochwertige und langlebige Anbaugeräte für Abbruch und Recycling.

Echte Leidenschaft für zukunftsfähige Lösungen im Recycling

ROTAR Der Anspruch der diesjährigen IFAT in München ist es, praxistaugliche und zukunftsorientierte Lösungen für die Branche aufzuzeigen. Diese bewegt sich seit einiger Zeit innerhalb der sich stetig verändernden Rahmenbedingungen mit strengeren Umweltvorgaben, knapper werdenden Ressourcen und hohem Modernisierungsdruck, was viele Herausforderungen für Unternehmer mit sich bringt.

Zum anderen verfügt das Rotar-Team über eine in der Branche einzigartige Expertise: Jedes einzelne Mitglied kann auf jahrzehntelange Erfahrung im Bereich Anbaugeräte für Abbruch und Recycling zurückblicken: Für das fünfköpfige Managementund Sales-Team, das auf der IFAT die Besucher beraten wird, kommen so über 130 Jahre Erfahrung, Leidenschaft und Engagement zusammen. Das bewirkt, dass Kunden bei der Beratung auf ein einzigartiges fundiertes Wissen treffen und dass dabei immer von der Anwendung bzw. den zu erledigenden Aufgaben ausgehend gedacht wird. Damit wird in enger Abstimmung der technischen Gegebenheiten des Trägergeräts – oft auch in direktem Kontakt mit dessen Hersteller – das ideal

passende Anbauwerkzeug ausgesucht, das einen wichtigen Beitrag zur Prozessoptimierung leistet. Diese Anbauwerkzeuge sind optimal an die Entwicklungen der Branche und die sich verändernden Anforderungen an Trägergeräte angepasst. Dafür sorgen die stetige Weiterentwicklung sowie die Ergänzung der erfolgreichen Serien mit neuen Modellen: So wird auf der Messe u. a. das neue Modell RSS 75X vorgestellt. Dieses wurde aufgrund von Kundenanforderungen für die sehr gefragten Baggerklassen von 40 bis 56 t neu aufgelegt.

Neue Produkte und Nordamerika-Expansion

STEELWRIST Auf der diesjährigen Conexpo-Con/AGG 2026 rückte Steelwrist die eigene Nordamerika-Strategie und mehrere Produktneuheiten in den Mittelpunkt. Im Fokus standen der Ausbau der lokalen Präsenz, die Erweiterung der Tiltrotator-Plattform sowie neue Lösungen im Bereich automatischer Schnellwechsler für Bagger und Radlader.

Einzentrales Thema des Messeauftritts war die ausgebaute Organisation in Nordamerika. Am Standort Newington werden künftig Tiltrotatoren und Schnellwechsler für den regionalen Markt montiert. Damit will Steelwrist kürzere Lieferzeiten und eine bessere Verfügbarkeit für Händler und OEM-Partner erreichen.

XTR10 erweitert dritte Tiltrotator-Generation Produktseitig stand der neue XTR10 im Vordergrund. Der Tiltrotator ist für Bagger im Segment von 6 bis 10 t konzipiert und damit für eine in Nordamerika besonders verbreitete Maschinenklasse. Er löst das bisherige Modell X12 ab und übernimmt die Merkmale der größeren XTR-Modelle, darunter Gussstahlkomponenten, eine optimierte Neigegeometrie, das „LockSense“-Sicherheitssystem, die „OptiLube“-Schmierung sowie Sensorik zur Integration in Maschinensteuerungssysteme. Die Auslieferung in Nordamerika soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen. Insgesamt waren am Stand fünf Modelle der dritten Generation zu sehen.

Automatischer Schnellwechsler für Bagger

Ebenfalls erstmals in Nordamerika zu sehen war der vollautomatische Schnellwechsler SQ40 für Kompaktbagger von 4 bis 7 t. Das System ermöglicht den Wechsel hydraulischer Anbauwerkzeuge direkt aus der Kabine heraus. Die Durchflusskapazität liegt bei bis zu 70 l/min als Maschinenschnellwechsler und bei bis zu 35 l/min unter dem Tiltrotator, sodass sich auch hydraulisch anspruchsvolle Anbaugeräte einsetzen lassen.

Open-S: Standard mit wachsender Reichweite Darüber hinaus richtete Steelwrist eine Pressekonferenz der Open-S Alliance aus. Im Mittelpunkt standen neue nordamerikanische Mitglieder sowie aktuelle Entwicklungen rund um den offenen Industriestandard für automatische Schnellwechsler.

Einstieg ins Radlader-Segment Über den Baggerbereich hinaus präsentierte Steelwrist mit dem SQL50 einen Automatik-

Schnellwechsler für Radlader von 6 bis 20 t. Das System ist ab sofort kommerziell verfügbar. Es überträgt das bewährte Prinzip der automatischen Hydraulikverbindung auf den Radlader und soll dort Sicherheit, Betriebszeit und Maschinenauslastung verbessern.

Steelwrist präsentierte auf der Conexpo-Con/ Agg 2026 den Ausbau seiner Nordamerika-Aktivitäten sowie neue Produkte wie den Tiltrotator XTR10, den Schnellwechsler SQ40 und den SQL50 für Radlader. Im Mittelpunkt standen mehr Effizienz, schnellere Werkzeugwechsel und eine höhere Kompatibilität durch den Open-SStandard. Quelle: Steelwrist

Halle C5, Stand 428

Neuer Sieb- und Brecherlöffel verarbeitet mit Bewehrungsstahl durchsetzten Bauschutt

ALLU Abbruch- und Recyclingunternehmen kennen das Problem: Es müssen Berge von Beton- und Ziegelschutt verarbeitet werden, aber die Baustelle ist eng, die Logistik chaotisch und das Material oft mit Stahl verunreinigt. Allu reagiert darauf mit der Beton-Sieb- und Brecherschaufel, einem neuen Anbaugerät für Bagger, das dafür ausgelegt ist, Bauschutt vor Ort zu zerkleinern –einschließlich Material, das normalerweise zu Verzögerungen und Ausschuss führt.

Antti

Rautamies, F&E-Projektmanager bei Allu, sagt: „Bauunternehmer brauchen keine weitere Maschine, die sie auf einer überfüllten Baustelle verwalten müssen. Sie brauchen eine praktische Möglichkeit, Schutt mit dem Bagger, den sie bereits haben, in brauchbares Material umzuwandeln. Diese Schaufel ist für die reale Welt gebaut: feinkörnige Materialströme, beengte Platzverhältnisse und Stahlbeton, der nicht ‚sauber‘ angeliefert wird.“

Entwickelt für den Einsatz vor Ort

Die Allu-Betonschaufel ist für Bagger der 25- bis 45-t-Klasse konzipiert und zerkleinert Abbruchmaterial wie Beton, Ziegel und Asphalt. Sie ist für Situationen gedacht, in denen der Einsatz eines separaten mobilen Brechers ineffizient oder einfach nicht möglich ist, und hilft Bauunternehmern, das Material direkt dort zu verarbeiten, wo es anfällt. Die Schaufel kann auch verwendet werden, um die Kapazität eines mobilen Brechers zu erhöhen, indem mit diesem Anbaugerät beim Abbruch oder bei der Zerkleinerung vorzerkleinert und zugeführt wird.

Verarbeitet Stahlbewehrungen und Stahlverunreinigungen ohne Beschädigungen

Stahl im Aufgabegut ist einer der schnellsten Wege, um die Produktivität zu ruinieren. Die Allu-Betonschaufel wurde für die Verarbeitung von Stahl und Stahlbewehrungen im Material entwi-

ckelt, um den Arbeitsablauf aufrechtzuerhalten und die „Stopp- und Reinigungszeiten” zu reduzieren, die die Produktion bei Abbrucharbeiten zum Erliegen bringen können.

Unterschiedliche Baustellen und unterschiedliche nächste Schritte erfordern unterschiedliche Ergebnisse. Die Schaufel verfügt über eine austauschbare Gegenmesserkonfiguration, die Ausgabegrößen von 0–50 mm und 0–100 mm unterstützt. Das bedeutet, dass das richtige Gleichgewicht zwischen Fragmentgröße und Produktivität angestrebt werden kann, ohne den gesamten Arbeitsablauf zu verändern.

Die Schaufel ist für eine außergewöhnliche Produktionskapazität mit hohem Feinanteil ausgelegt, mit einer Verarbeitungskapazität von bis zu 100 t/h und einer maximalen Aufgabegröße von 300 mm.

Robuste Konstruktion und wartungsfreundliche Verschleißteile

Das Designkonzept von Allu ist einfach: Die Geräte sind für den täglichen Einsatz ausgelegt und der Austausch von Verschleißteilen ist unkompliziert. Die Schaufel verfügt über eine robuste Rahmenkonstruktion mit einer 40 mm starken Schneidkante und 30 mm starken Seitenschneidern, die für Ausbrechkräfte von Baggern bis zu 45 t ausgelegt sind.

Die Brechwalzen und -messer befinden sich noch in der letzten Forschungs- und Entwick-

Haben Sie noch Fragen? 068 31-96639 90

lungsphase, aber es wurden bereits viele erfolgreiche Tests unter realen Bedingungen durchgeführt, bei denen mehrere innovative AlluWalzen- und Messerkonfigurationen zum Einsatz kamen. Eine Gegenmesserkonstruktion bildet die Brechkammer und die Schaufel nutzt zwei alternative Drehrichtungen, um einen kontinuierlich effektiven Brechvorgang zu unterstützen und gleichzeitig Feinanteile schnell durch die Schaufel zu sieben. Der Hydraulikbedarf beträgt 190 –315 l/min bei 300 bar. Die typische Betriebsleistung liegt bei circa 60–100 kW, der Kraftstoffverbrauch mit einem 40-t-Bagger bei etwa 30 l/h. Die Allu-Betonschaufel befindet sich in der abschließenden Testphase und wird laut Hersteller 2026 auf den Markt kommen.

Der neue Beton-Sieb- und Brecherlöffel für mit Bewehrungsstahl durchsetzten Bauschutt kommt 2026 auf den Markt. Quelle: Allu

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Kompaktes Multitalent für Boden- und Vegetationsbearbeitung

PTH PRODUCTS MASCHINENBAU Mit dem MicroCrusher präsentiert der Hersteller eine Maschine, die in ihrem Segment neue Maßstäbe setzt. Das kompakte Anbaugerät vereint die Funktionen Steinbrecher, Steinfräse, Forstfräse und Forstmulcher und ermöglicht damit vielseitige Einsätze mit Trägerfahrzeugen bereits ab 30 PS.

Der PTH MicroCrusher wurde speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen kompakte Maschinen gefragt sind, aber gleichzeitig leistungsstarke Technik benötigt wird. Damit schließt das Gerät eine Lücke zwischen klassischen Mulchern bzw. Fräsen und größeren Steinbrechern. Besonders im Garten- und Landschaftsbau sowie im kommunalen Bereich ergeben sich dadurch zahlreiche Einsatzmöglichkeiten – von der Flächenvorbereitung über Rekultivierungsarbeiten bis hin zur Pflege und Sanierung von Wegen, Böschungen und Banketten.

Vielfältige Einsatzbereiche

Durch seine kompakte Bauweise und seine hohe Leistungsfähigkeit eignet sich der PTH MicroCrusher für eine Vielzahl von Anwendungen. Im Gartenund Landschaftsbau wird das Gerät unter anderem eingesetzt für die Flächenvorbereitung und Rekultivierung von Kleinflächen, das Zerkleinern von Steinen im Boden, das Mulchen von Gestrüpp, Sträuchern und kleineren Bäumen sowie für die Vorbereitung von Flächen für die Neubepflanzungen. Auch im kommunalen Bereich eröffnet der PTH MicroCrusher vielfältige Möglichkeiten, insbesondere bei der Pflege und Instandhaltung von Infrastruktur. Typische Einsatzbereiche sind die Bankettpflege und Bankettsanierung entlang von Straßen, die Böschungspflege auch in Hanglagen, die

Sanierung und Pflege von Rad- und Wanderwegen sowie die Instandhaltung von Wirtschafts- und Feldwegen. Gerade bei Rad- und Wanderwegen sowie bei Arbeiten in schwer zugänglichen Hanglagen spielt die Kombination aus kompakter Maschine und hoher Zerkleinerungsleistung ihre Vorteile aus.

Flexible Anbaumöglichkeiten für viele Trägerfahrzeuge

Ein weiterer Vorteil des PTH MicroCrushers ist seine große Flexibilität bei den Trägerfahrzeugen. Das Gerät kann an unterschiedlichste Maschinen angebaut werden, darunter Traktoren, Raupenfahrzeuge, Funkraupen, Radlader und andere Geräteträger. Je nach Einsatzgebiet ist der PTH MicroCrusher sowohl mit Zapfwellenantrieb als auch mit hydraulischem Antrieb erhältlich. Dadurch kann das Gerät optimal an bestehende Maschinenparks angepasst werden.

Auch für Vegetationsarbeiten im Forst geeignet

Für Arbeiten in Bewuchs ist optional ein Forstrahmen erhältlich. Damit unterstützt, lassen sich neben Steinen auch Sträucher, Gestrüpp und kleinere Bäume zuverlässig zerkleinern. Das erweitert das Einsatzspektrum deutlich und macht den PTH MicroCrusher auch für Forstbetriebe, Landschaftspflege und Rekultivierungsarbeiten interessant.

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Einzigartige Technik im kompakten Segment Ein wesentliches Merkmal des PTH MicroCrushers ist seine Arbeitstiefe von bis zu 150 mm (auch in Stein). In dieser Maschinenklasse ist diese Leistung laut Hersteller am Markt einzigartig. Während viele klassische Mulcher oder leichte Fräsen lediglich oberflächlich arbeiten, ermöglicht der MicroCrusher eine echte Bearbeitung des Bodens und vorhandener Gesteine und Wurzeln. Gerade bei Rekultivierungsarbeiten oder bei der Wegepflege bietet dies entscheidende Vorteile. Während herkömmliche Forstfräsen hauptsächlich für Holz und Vegetation ausgelegt sind, kann der PTH MicroCrusher zusätzlich Gestein bearbeiten. Dadurch eignet sich die Maschine besonders für Anwendungen wie Bankett- und Böschungspflege oder Rekultivierung und kleinflächigen Wegebau, bei denen sowohl Vegetation als auch steiniger Untergrund vorkommen.

Der PTH MicroCrusher bietet eine Arbeitstiefe von bis zu 150 mm und ermöglicht auch die Bearbeitung von Gestein – ein klarer Vorteil gegenüber klassischen Forstfräsen.

Quelle: PTH Products Maschinenbau

Separatorlöffel in bekannter Ausführung praktischer gestaltet

SIMEX Separatorlöffel mit verschleißfesten Sternen aus Polyurethan eignen sich hervorragend sowohl zum Sieben von Aushub, Muttererde auch mit erhöhtem Feuchtgehalt oder Lehmanteil als auch zum Beimischen von Verdichtungsprodukten. Bei verschleißstarken Materialien wie zum Beispiel Beton oder Steinen aus dem Abbruch reduziert sich die Lebensdauer der Siebeinheiten drastisch, hier sind Siebscheiben aus Metall weitaus besser geeignet.

Die Firma Simex, Hersteller von hydraulischen Anbaugeräten, hat mit der neuen Separatorlöffel-Serie VSE Tornado für Bagger von 1,5 bis 10 t eine praktische Version von Sieblöffeln entwickelt. Die Wellen des Sieblöffels sind ganz einfach auszubauen und ermöglichen es, schnell auf die Siebeinheiten zuzugreifen.

Praktisch heißt das, die Einheiten aus Polyurethan können schnell und problemlos ersetzt oder gegen Metallteile getauscht werden. Durch den Einsatz von unterschiedlich breiten Distanzstücken kann die Körnung geändert werden. Womit mit einem Gerät auf die verschiedensten Anforderungen und Materialien reagiert werden kann.

Die VSE Tornado-Serie wurde entwickelt, um die Siebleistung direkt auf der Baustelle zu maximieren und eignet sich ideal für Anwendungen im Garten- und Landschaftsbau, bei der Bodenreinigung (auch bei nassem Boden) und der Belüftung von Kompost. Die neue Zwei- bzw. Dreiwellen-Konfiguration mit sternförmigen Siebelementen erhöht die Materialturbulenz und gewährleistet so überlegene Leistung, höhere Effizienz und gesteigerte betriebliche Rentabilität.

Die VSE Tornado-Schaufeln verfügen über ein innovatives Schnellwechselsystem für die gesamte Welle oder einzelne Siebelemente. Diese Technologie ermöglicht einfache und schnelle Wartungsarbeiten direkt auf der Baustelle, minimiert Stillstandzeiten und sorgt für kontinuierlichen Betrieb bei maximaler Effizienz.

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Quelle: Simex

Lieferant für Verschleißteile seit 1984

IVB LARS LORBERG Seit über 40 Jahren steht die IVB Lars Lorberg für hochwertige Verschleißteile für BaumaschinenAnbaugeräte. Das Unternehmen beliefert Kunden mit Komponenten für Baggerschaufeln und andere stark beanspruchte Bauteile. Mit der kürzlich registrierten Marke „LO-WEAR“ setzt das Unternehmen zudem neue Akzente in der Verschleißtechnik. Unter diesem Markennamen bündelt IVB Lars Lorberg seine langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung hochverschleißfester Produkte aus gehärtetem Verschleißstahl.

Lars Lorberg, Geschäftsführer von IVB, ist seit den 1990er-Jahren im Unternehmen tätig und führt es seit 2006 in zweiter Generation. Quelle: IVB Lars Lorberg

Die Komponenten sind gezielt auf eine hohe Lebensdauer ausgelegt und werden präzise auf die jeweiligen Einsatzbedingungen der Kunden abgestimmt. Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist dabei die fachliche Verschleißberatung. Durch eine Analyse der Einsatzbedingungen lassen sich passende Materialien und Lösungen auswählen, die die Standzeiten der Bauteile deutlich erhöhen. Für Betreiber von Baumaschinen bedeutet dies weniger Materialverbrauch, geringere Wartungskosten und reduzierte Stillstandszeiten.

Gezielter Verschleißschutz am Baggerlöffel: Zusätzliche Platten erhöhen die Lebensdauer und erleichtern die Wartung.

Verschleißteile aus europäischer Produktion Die Produkte stammen ausschließlich aus europäischer Produktion und zeichnen sich laut Unternehmen durch eine konstant hohe Qualität sowie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Zum Sortiment gehören unter anderem Unterschraubmesser, Sonderprofilstähle, Schneidkanten, Flachstähle sowie Verschleißbleche. Darüber hinaus fertigt IVB Lars Lorberg auch kundenspezifische Bauteile aus verschleißfestem Stahl. Diese entstehen beispielsweise durch präzise Laseroder Wasserstrahlzuschnitte oder werden als gekantete Fertigteile hergestellt. Je nach Anwendung kommen Materialien mit Härten von bis zu 600 HB (Brinellhärte) zum Einsatz.

Geschmiedete Zähne für Bagger und Radlader Neu im Programm sind außerdem Bagger- und Radladerzähne. „Im Gegensatz zu vielen am Markt verfügbaren Produkten aus asiatischer Produktion werden diese nicht gegossen, sondern geschmiedet. Das Schmiedeverfahren sorgt für eine höhere Materialdichte und Belastbarkeit. Dadurch lässt sich eine bis zu dreifach längere Standzeit erreichen“, so Lars Lorberg, Geschäftsführer IVB Lars Lorberg. Mit langlebigen Komponenten, technischer Verschleißberatung und europäischer Fertigungsqualität bietet IVB Lars Lorberg Unternehmen im Bau- und Rohstoffsektor Lösungen für einen wirtschaftlichen und effizienten Maschinenbetrieb.

Das Unternehmen IVB Lars Lorberg beliefert Kundinnen und Kunden mit Verschleißteilen und Verschleißstahlprodukten für Baumaschinen und Anbaugeräte. (V. l.) Kantteile aus 600HB Verschleißstahl, geschmiedete Baggerzähne und Unterschraubmesser der Eigenmarke LO-WEAR gehören zum Portfolio und stehen für Materialkompetenz, Fertigungstiefe und hohe Standzeiten.

Quelle: IVB Lars Lorberg
Quelle: IVB Lars Lorberg

Roden, spalten, säubern mit Woodcracker: Mehr Biomasse – weniger Aufwand

WESTTECH Die Woodcracker R wurde speziell für die Gewinnung von Biomasse aus Wurzelstöcken entwickelt. Sie erntet große Baumstümpfe und spaltet sie gleichzeitig – wodurch sich das Transportvolumen reduziert und das Wurzelmaterial automatisch von Erdrückständen separiert wird. Zwei Maschinengrößen (R900 und R1300) decken ein breites Einsatzspektrum ab und dank universeller Anbauoption passen sie an alle Standard-Bagger. Die Woodcracker R Wurzelstock-Rodeschere wird auch in Recyclinganlagen und Heizwerken eingesetzt, um Biomasse effizient zu nutzen.

Nach der Rodung sorgt der Woodcracker G für mühelose Flächenreinigung: Astwerk, Wipfelmaterial und kleinere Wurzelstöcke werden aufgenommen. Die starken Greiffinger ermöglichen zudem den Einsatz als Greifer oder Holzzange. Vier Gerätegrößen (GR840, G850, G1250, G1650) bieten durch die Arbeitsbreite von 84–165 cm sowie optionale Feinrechen die perfekte Anpassung an jede Aufgabe. Dank Schnellwechseltechnik lässt sich der Rechen unkompliziert an alle Standard-Bagger anbauen.

Woodcracker mobilisiert Biomasse

Das Woodcracker Produktsortiment deckt die Biomassemobilisierung in ganzer Linie ab und hat das Ziel, Holz nicht nur aus dem klassischen Wald zu gewinnen, sondern auch aus unliebsamen Gegenden, um hochwertige Wälder vor der Übernutzung zu schützen. Um die Waldfläche nachhaltig und effizient zu bewirtschaften, hat Forstmaschinenhersteller Westtech verschiedenste Lösungen auf den Markt gebracht: Schneidköpfe, Fällgreifer sowie zahlreiche Greifersägen in verschiedenen Größen und Ausführungen zur Ernte von Bäumen und Stammmaterial.

Um den Heizwert des Holzes zu erhöhen, sollte Stammholz vorher aufgespalten und luftgetrocknet werden. Dabei schaffen die Holzspalter Woodcracker W oder L Abhilfe. Muss der Wurzelstock entfernt werden, so kann man ihn dank der Rodeschere Woodcracker R auch als Biomasse nutzen. Der Roderechen Woodcracker G befreit die Wurzeln dann von Erde und löst kleinere Wurzelstöcke aus der Erde heraus.

Die Woodcracker Produktpalette wird kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei setzt Westtech auf höchste Qualität und Fertigung aus eigener Hand, damit die Produkte langlebig und besonders bedienerfreundlich sind.

Dritte Generation

Tiltrotator Technologie VOM

Die Tiltrotatoren der dritten Generation von Steelwrist bringen die Effizienz von Baggern auf ein neues Niveau. Die beste Neigungsgeometrie ihrer Klasse, LockSense – eine neue patentierte Sicherheitslösung für die Arbeitswerkzeugverriegelung und OptiLube – ein integriertes Schmiersystem – sind nur einige der technischen Entwicklungen der leistungsstarken Steelwrist-Tiltrotatoren der dritten Generation.

Schmierfreie, dreifach abgedichtete Lager

Modularer Aufbau für Upgrade auf SQ/Open-S (OS®)

Absolute Neigungs- und Rotationssensoren serienmäßig

Optionaler abgewinkelter Dreifingergreifer

Westtech steht für Innovation, Effizienz und robuste Forsttechnik. Jede Produktentwicklung strebt ein Ziel an: Biomasse schnell, sauber und wirtschaftlich zu gewinnen. Hier im Einsatz sind die Wurzelstock-Rodeschere Woodcracker R900 und der Roderechen Woodcracker G850. Quelle: Westtech
Mit der Rodeschere Woodcracker R kann auch der Wurzelstock als Biomasse genutzt werden. Quelle: Westtech

Mehr Bewegungsfreiheit für Kompaktbagger

DMS TECHNOLOGIE Mit dem Rotatorlöffel bietet die DMS Technologie eine Lösung, die die Beweglichkeit von Kompaktbaggern deutlich erweitert – und damit neue Möglichkeiten auf der Baustelle schafft. Durch die integrierte Drehfunktion kombiniert das Anbaugerät die Vorteile eines klassischen Planierlöffels mit zusätzlicher Flexibilität bei Modellier-, Planier- und Aushubarbeiten.

Der zentrale Vorteil des Rotatorlöffels liegt in seiner 360-Grad-Drehbarkeit. Dadurch lässt sich der Löffel unabhängig von der Position des Baggers exakt ausrichten. Für den Fahrer bedeutet das: Viele Arbeitsschritte können direkt aus einer Position heraus erledigt werden, ohne die Maschine ständig neu umzusetzen. Gerade bei beengten Baustellen – etwa im urbanen Tiefbau, im Garten- und Landschaftsbau oder bei Sanierungsarbeiten – spielt diese zusätzliche Beweglichkeit ihre Stärken aus. Planierarbeiten entlang von Mauern, das Profilieren von Böschungen oder das präzise Hinterfüllen von Gräben lassen sich deutlich kontrollierter durchführen. In Kombination mit einem vorhandenen Powertilt oder Schwenkantrieb entsteht sogar eine Beweglichkeit, die sich funktional in Richtung eines Tiltrotators entwickelt.

Mit dem Rotatorlöffel erweitert DMS die Möglichkeiten von Kompaktbaggern um eine entscheidende Funktion: die Rotation direkt im Löffel. Quelle: DMS Technologie

Kompakte Bauweise mit integrierter Technik Ein wesentliches Entwicklungsziel bei der Konstruktion war es, die Drehfunktion möglichst platzsparend zu integrieren. Beim Rotatorlöffel befindet sich der Drehantrieb direkt im Löffelkörper. Dadurch bleibt die Bauhöhe gering und die Stielspitze des Baggers schlank. Für den Anwender hat das mehrere Vorteile:

- bessere Grabgeometrie

- uneingeschränkte Reißkräfte

- optimale Sicht auf den Arbeitsbereich

- geringes zusätzliches Gewicht

Die kompakte Bauform sorgt zudem dafür, dass auch tiefere Gräben problemlos erreicht werden können – ein wichtiger Faktor bei klassischen Tiefbauarbeiten.

Robust konstruiert für den Baustellenalltag

Neben der Funktionalität stand auch die Langlebigkeit im harten Baustelleneinsatz im Fokus der Entwicklung. Der Rotatorlöffel ist deshalb mit einem robusten Schneckengetriebe ausgestattet, das hohe Kräfte aufnehmen kann. Die Konstruktion schützt die sensiblen Komponenten gezielt vor äußeren Einflüssen. Staub, Erde oder Steine gelangen nicht an die zentrale Antriebstechnik, was die Betriebssicherheit deutlich erhöht. Zu den konstruktiven Merkmalen zählen unter anderem:

- gekapseltes Getriebegehäuse

- integrierte Ölkanäle

- großzügige Revisionsöffnung für Wartungsarbeiten

- gut erreichbare Schmierstellen

Diese Details erleichtern Wartung und Service und tragen dazu bei, Stillstandzeiten auf ein Minimum zu reduzieren.

In Kombination mit einem vorhandenen Powertilt oder Schwenkantrieb entsteht sogar eine Beweglichkeit, die sich funktional in Richtung eines Tiltrotators entwickelt.

Breites Einsatzspektrum auf der Baustelle

Der Rotatorlöffel wurde gezielt für vielseitige Anwendungen entwickelt. Besonders häufig kommt er bei Arbeiten zum Einsatz, bei denen präzise Formgebung oder exaktes Planieren gefragt sind. Typische Einsatzbereiche sind:

- Modellier- und Planierarbeiten im GaLaBau

- Profilieren von Böschungen

- Hinterfüllen von Mauern und Bordsteinen

- Verfüllen und Einsanden von Leitungsgräben

- Arbeiten auf engen Baustellen oder im Bestand

Durch die zusätzliche Beweglichkeit kann der Fahrer viele Aufgaben direkt ausführen, die sonst zusätzliche Handarbeit erfordern würden.

Effizienzgewinn durch mehr Beweglichkeit

Im praktischen Baustellenbetrieb zeigt sich schnell, welchen Unterschied ein rotierendes Anbaugerät machen kann. Der Rotatorlöffel reduziert das ständige Umsetzen der Maschine und ermöglicht flüssigere Arbeitsabläufe. Für Bauunternehmen bedeutet das:

- höhere Arbeitsgeschwindigkeit

- weniger Kraftstoffverbrauch

- geringere körperliche Nacharbeit

- präzisere Arbeitsergebnisse

Gerade im Zusammenspiel mit modernen Kompaktbaggern wird der Rotatorlöffel damit zu einem Werkzeug, das Produktivität und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen steigern kann.

Ein Gerät – unzählige Möglichkeiten

AVANT TECNO Mit mehr als 270 Anbaugeräten macht Avant Tecno seine Multifunktionslader zu echten Allroundern im Arbeitsalltag. Statt für jede Aufgabe eine eigene Maschine vorzuhalten, lässt sich ein Avant-Lader in kürzester Zeit an unterschiedlichste Anforderungen anpassen.

Von der Grabenfräse über den Erdbohrer bis zum hydraulischen Daumengreifer – mehr als 270 Anbaugeräte von Avant Tecno sorgen für maximale Vielseitigkeit beim Einsatz der Kompaktlader.

Quelle: Avant Tecno

Das Prinzip ist einfach und zugleich effizient: Mit wenigen Handgriffen werden die Anbaugeräte gewechselt – ganz ohne großen Zeitaufwand. So entstehen flexible Einsatzmöglichkeiten für Baugewerbe, Landwirtschaft, Kommunen oder den Garten- und Landschaftsbau. Vom klassischen Schaufel- und Gabeleinsatz über Kehrmaschinen und Schneefräsen bis hin zu Spezialwerkzeugen für anspruchsvolle Arbeiten deckt das Sortiment nahezu jeden Bedarf ab. Diese Vielseitigkeit sorgt nicht nur für mehr Effizienz auf der Baustelle oder im Betrieb, sondern reduziert auch Investitions- und Wartungskosten. Wo früher mehrere Maschinen notwendig waren, übernimmt heute ein einziger Lader verschiedenste Aufgaben – angepasst an die jeweilige Situation.

Kompatibel mit Elektro-Modellen

Ein weiterer Vorteil: Ein Großteil der Anbaugeräte ist mit den elektrischen Modellen der e-Serie kompatibel. Damit verbindet Avant maximale Flexibilität mit den Vorteilen eines emissionsfreien Antriebs. Ob in Innenräumen, in sensiblen Umweltbereichen oder im urbanen Raum – die Kombination aus Elektrolader und passendem Anbaugerät ermöglicht effizientes Arbeiten bei gleichzeitig minimaler Belastung für Mensch und Umwelt.

Ein Multitalent für jede Aufgabe

Durch die stetige Weiterentwicklung des Portfolios wächst auch die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten kontinuierlich. Anwender profitieren von einem System, das nicht nur vielseitig ist, sondern sich auch langfristig an neue Anforderungen anpassen lässt. So wird aus einer Maschine ein echtes Multitalent – bereit für jede Aufgabe.

Rückbau mit Schlagkraft

ZEPPELIN/CAT Es ist einer der zentralen Verkehrsknoten in Hessen: Täglich passieren 160.000 Fahrzeuge das Darmstädter Kreuz, wo die A5 und A67 aufeinandertreffen. Doch am vierten Novemberwochenende war die A67 in beide Richtungen – Frankfurt und Mannheim – für Autos und Pkw gesperrt. Ein Dutzend Cat Baumaschinen der Peter Kolb GmbH hatte das Kommando übernommen.

Es war damit das vierte Mal, dass die Abbruchkompetenz des Unternehmens, das im Auftrag von Eiffage Infra-Südwest tätig war, am Darmstädter Kreuz gefragt war. Diese hatte bereits die Nordrampe und das Zentralbauwerk beseitigt, die Defizite im Hinblick auf ihre Tragfähigkeit aufwiesen. Nun sollte auch das sechs Meter hohe Bestandsbauwerk aus dem Jahr 1967 mit einer Länge von 138 m über vier Feldern weichen. Es war der Brückenklasse 3 zugeordnet und entsprach einem kritischen beziehungsweise ungenügenden Bauwerkszustand. Daher war ein Neubau unausweichlich: Ein moderner Stahlverbundbau mit drei Hohlkästen war bereits parallel errichtet worden und sollte durch den Baumaschineneinsatz keinen Schaden nehmen. Deswegen wurden zuerst die Kragarme entfernt, um ausreichend Sicherheitsabstand zu haben, bevor die Baumaschinen-Schwergewichte so richtig loslegten.

Hauptrolle für Cat 395 und 15-t-Schere Unternehmer Peter Kolb hatte für den Abbruch geballte Technik der neuesten Generation aufgeboten, um dem Bauwerk zu Leibe zu rücken. „Die große Maschinerie sagt alles. Die Brücke besteht aus massivem Beton. Es geht in Summe um 3.200 Kubikmeter feste Masse“, so Bauleiter Alexander Hasenstab. Ein Cat Kettenbagger 395 und eine 15 t schwere Schere spielten dabei die Hauptrolle. Dieser bearbeitete von der linken Seite beginnend das Bauwerk so, wie es geplant war. Erst wurden die Brückenkappen beseitigt, dann fiel die Fahrbahnplatte, sodass dann im weiteren Verlauf Pfeiler sowie Widerlager demontiert werden konnten.

Hand in Hand arbeitete das Schwergewicht mit einem Cat Kettenbagger 352 sowie zwei Cat Kettenbaggern 340 und einem Cat Kettenbagger 336F zusammen. Unter den Baumaschinen, die sich auf der ganzen Länge verteilten und dem Bauwerk sowie seinem Stahlbeton zusetzten, herrschte klare Arbeitsteilung: Hydraulikmeißel zerkleinerten mit ihrer Schlagenergie den Beton. Betonscheren durchtrennten die Bewehrung und Pulverisierer zerdrückten den Beton. „Jeder wusste genau, was zu tun war“, so der Firmenchef. Jeder Bagger, jeder Fahrer hatte seinen festen Platz, damit alles nach Plan lief.

Enger Zeitplan und herausfordernde Logistik Eigentlich war der Startschuss für Freitagabend um 21 Uhr geplant: Die Cat Flotte harrte bereits hinter Baken und Warnleuchten in Position direkt neben der Autobahn. Cat Radlader wie ein 966

und 950K wollten loslegen und 4.500 Kubikmeter Sand für ein Fallbett zum Schutz der Fahrbahn verteilen, damit dann die Schwergewichte mit 95, 50 und knapp 40 t Einsatzgewicht das alte Überführungsbauwerk an der Südrampe beseitigen konnten. Doch zunächst hieß es, sich in Geduld üben. Ein Verkehrsunfall hatte eine Vollsperrung auf der Autobahn ausgelöst und erst sollte sich der Stau auflösen, bevor die Abbruchkolonne dann zwei Stunden später als vorgesehen den Rückbau über das Wochenende in Angriff nehmen konnte. Das Zeitfenster war von vornherein ambitioniert. Stehen bei so einem Abbruch zwei Stunden weniger zur Verfügung als geplant, kann es eng werden. Doch Mitarbeiter und Maschinen der Abbruchfirma hielten sich ran und gaben Gas. „Die Herausforderung waren der enge Zeitplan und die Logistik“, so der Unternehmer. Exakte Planung und gute Vorbereitung im Vorfeld sind darum die halbe Miete. Der Firmenchef und sein erfahrenes Team von Maschinisten konnten dabei auf Unterstützung durch die Zeppelin Niederlassung Hanau zählen – ein 24-StundenBereitschaftsdienst im Service war permanent auf Stand-by, um bei einem Maschinenausfall ohne Zeitverzug einzuspringen oder im Notfall ein Dieselaggregat betriebsbereit zu halten. „Auch für uns ist die Betreuung der Baumaschinen auf einer solch eng getakteten Baustelle, für die eine Autobahn gesperrt wurde, kein Alltagsgeschäft. Im Vorfeld muss viel abgestimmt, terminiert und vorbereitet werden, damit alles wie am Schnürchen klappt und alle Räder ineinandergreifen. Durch die regelmäßige Wartung sind

Das 6 m Meter hohe Bestandsbauwerk aus dem Jahr 1967 mit einer Länge von 138 m musste weichen. Quelle: Zeppelin
Ein Dutzend Cat Baumaschinen hatte das Kommando übernommen. Quelle: Zeppelin

die Maschinen ohnehin gut in Schuss. Trotzdem überlassen wir nichts dem Zufall und haben im Vorfeld einen Probelauf mit den Anbaugeräten gemacht und sie noch mal gründlich gecheckt“, erklärt Werner Dölger, Zeppelin Serviceberater.

Zeppelin Service vor Ort

Ein Anhänger mit Betriebsstoffen wie Motor- und Hydrauliköl, Kühlmittel sowie diversen Ersatzteile wurde bevorratet und zur Baustelle gebracht. „Aufgrund der großen Flotte an Maschinen der neuen Generation, die mit Oilquick-Schnellwechslern ausgerüstet sind, hatten wir vorsorglich Schnellkupplungen sowie Dichtungen vor Ort“, zählt Sören Schmidt, Zeppelin Servicetechniker, auf, der Rufbereitschaft hatte. Vorsorglich wurde auch der Notdienst im Zentralen Ersatzteillager in Köln aktiviert. „Diese Dienstleistungen bietet keiner in der Branche in diesem Umfang an“, stellt Werner Dölger klar. Und das ist für Peter Kolb der ausschlaggebende Punkt, bei Projekten wie dem Brückenabbruch auf seinen langjährigen Baumaschinenpartner zu setzen. Denn bei einem solch harten Abbrucheinsatz unter Dauerlast, insbesondere wenn mit Hydraulikhämmern gearbeitet wird, wirken extreme mechanische und thermische Belastungen auf die Maschinen. Und das geht wiederum auf Dichtungen, Hydraulikschläuche und zentrale Komponenten.

Bereits vier Tage vor Start der Abbruchbaustelle halfen Servicetechniker mit, Cat Baumaschinen aufzubauen, die alle Bernd Weidenweber, Zeppelin Gebietsverkaufsleiter aus Hanau, geliefert hatte. So wurde am Cat 395 der Stiel angebaut, das Fahrwerk breiter gestellt und die Laufstege aufgebaut, die für den Transport abmontiert und angepasst wurden. Auch ein werksneuer Cat 352 trat seinen ersten Arbeitseinsatz am Darmstädter Kreuz an. Hier mussten die Laufwerke ebenfalls breiter gestellt werden. „Wir haben dann die Abbruchschere ausgelitert, damit der Fahrer ihre volle Leistung abrufen kann. Auch haben wir sichergestellt, dass alle überschneidenden Funktionen von Schere und Stiel funktionieren. Weil der Bagger erstmals auf der Baustelle in den Einsatz

ging, standen wir vorsorglich auf Abruf bereit, um schnell reagieren zu können“, erklärt der Zeppelin Servicemitarbeiter. Doch weder er noch seine Kollegen mussten deswegen einspringen. „Der Bagger hat von Anfang an seine Leistung gebracht – so wie er sollte“, meint er.

Unternehmer Peter Kolb (Mitte) mit seinem Bauleiter Alexander Hasenstab (links) und Bernd Weidenweber (rechts), Zeppelin Gebietsverkaufsleiter aus Hanau. Quelle: Zeppelin

Der Chef übernimmt das Steuer Peter Kolb ließ es sich nicht nehmen, mitanzupacken und seine Mitarbeiter, die sich in mehreren Schichten hinter dem Steuer der Baumaschinen abwechselten, abzulösen. So steuerte der Unternehmer sein Flaggschiff, den Cat 395, selbst. Der Kettenbagger wurde nicht nur mit einer Schere eingesetzt, sondern er sollte auch das Material auf zwei Cat Dumper 730C verladen, die es dann auf ein Zwischenlager brachten. Stahl wurde von Beton getrennt, der auf der Recyclinganlage des Unternehmens aufbereitet wurde.

Dank exakter Planung und eines abgestimmten Maschineneinsatzes konnte bereits am Sonntagabend die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden. Mit dem Rückbau wurde somit der Schlussstein einer umfassenden Erneuerungsmaßnahme der Autobahn GmbH gesetzt.

Ein Cat Kettenbagger 395 und eine 15 t schwere Schere spielten dabei die Hauptrolle. Quelle: Zeppelin

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Durchdachte Prozesskette: Stark im Asphaltrecycling

KLEEMANN Mit einer durchdachten Prozesskette innovativer Maschinen und digitaler Lösungen gelingt die Wiederverwertung von Ausbauasphalt effizient und normgerecht. Dabei spielt ein Kleemann Anlagenzug eine zentrale Rolle: Die Aufbereitung des gefrästen Materials erfolgt präzise, leistungsstark und wirtschaftlich. Gleichzeitig kann vom umfassenden Komplettangebot der Wirtgen Group profitiert werden.

Der Kleemann Anlagenzug besteht hier aus der Grobstücksiebanlage Mobiscreen MSS 502 Evo, dem Prallbrecher Mobirex MR 100 Neo und zwei Mobibelt Haldenbändern. Quelle: Kleemann

Mitdem neuen Kleemann Anlagenzug, bestehend aus Grobstücksiebanlage Mobiscreen MSS 502 Evo, Prallbrecher Mobirex MR 100 Neo

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und Haldenband MBT 20, können homogene Fraktionen aufbereitet werden – so entstehen Zuschlagstoffe, die den Normanforderungen für den Wiedereinsatz im Asphaltmischgut entsprechen. Der Anlagenzug reiht sich in den Kreislauf ein: Das Zusammenspiel beim Asphaltrecycling beginnt mit dem selektiven Fräsen. Deck-, Binder- und Tragschicht werden mit Wirtgen Fräsen getrennt ausgebaut, was die Qualität des Recyclingmaterials erhöht. Nach dem Sieben und Brechen mit dem Kleemann Anlagenzug kommt das Material in die Asphaltmischanlagen. Hier wird das aufbereitete Material Teil des neuen Asphaltmischguts. Maschinen von Vögele und Hamm schließen den Kreis mit Einbau und Verdichtung. So ergibt sich vom Ausbau über die Aufbereitung bis hin zur Wiederverwendung ein stimmiger, effizienter Kreislauf.

Der Kleemann Anlagenzug

verbrauch bei gleichzeitig gestiegenen Stundenleistungen die Betriebskosten.“ Für das Unternehmen mit verschiedenen Standorten ist es auch von Vorteil, dass die mobilen Kleemann Anlagen schnell umsetzbar sind und sich unterschiedlichen Baustellenbedingungen anpassen.

Starke Leistung fürs Recycling

MAI 4-7

Den neuen Kleemann Anlagenzug hat das Bauunternehmen Kutter im Allgäu nahe Memmingen im Einsatz. Zuerst wird der ausgebaute Asphalt auf die Grobstücksiebanlage aufgegeben. Aufgrund der Lagerung entstandene große Schollen, mit >500 mm, aus dem Fräsgutmaterial werden vorher zerkleinert. Der Gesamtprozess besteht aus einzelnen Stufen: Die Grobstücksiebanlage wird mit dem Fräsgut 0–120 mm beschickt. Die MSS 502 Evo liefert ein sofort verwertbares Endprodukt, welches den höchsten Bitumenanteil beinhaltet. Das zweite Produkt der MSS 502 Evo wird über das Mittelkornband und das Haldenband MBT 20 an der MR 100 Neo „vorbeigeschleust“ und dem Endprodukt der MR 100 Neo beigemischt. Das dritte Produkt der MSS 502 Evo, das Überkorn, wird an die MR 100 Neo übergeben, die ein weiteres Endprodukt herstellt. So entstehen homogene Endprodukte, welche der Asphaltmischanlage mit maximaler Zugaberate zugeführt werden. Ein weiteres Haldenband MBT 24 sorgt für eine größere Materialaufhaldung.

Der Kleemann Anlagenzug verarbeitet bis zu 240 Tonnen pro Stunde. Nach der Zerkleinerung im Brecher wird das Material in zwei definierte Endkörnungen getrennt: 0–11 mm für Deck- und Binderschichten und 0–22 mm für Trag- oder Binderschichten. Beide Fraktionen werden dem Asphaltmischwerk zugeführt und dort im neuen Mischgut eingesetzt. Thomas Guggenmoser, Anwender an der Maschine, freut sich über die gute Handhabung und schnelle Brecheröffnung dank Lock & Turn Quick Access: „Das System ermöglicht eine schnelle und sichere Öffnung des Brechers für Wartung und Kontrolle, das bewährt sich im täglichen Einsatz wirklich. Wir haben wenig Stillstand und sparen Zeit und Nerven. Insgesamt ist der Zugang zu zentralen Wartungspunkten wirklich sehr gut.“

Auch Spective Connect bewährt sich vor Ort. Die digitale Anwendung liefert Echtzeitinformationen zu Verbrauch, Produktionsleistung, Auslastung und möglichen Störungen. Durch die präzise Fehlerlokalisierung lassen sich Unterbrechungen im laufenden Betrieb deutlich schneller beheben. Thomas Guggenmoser kann somit den Anlagenzustand jederzeit einsehen. „Das macht alles effizienter und vermeidet unnötige Wege und Unterbrechungen.“

Vom Blick aufs Ganze profitieren

Nicht nur die Leistung einzelner Maschinen, sondern der Blick aufs Ganze vom Ernten des RCMaterials bis zum fertigen Asphalt ist entscheidend. Die Wirtgen Group mit Wirtgen, Vögele, Hamm, Kleemann und Benninghoven bietet das vollständige Maschinen- und Anlagenportfolio aus einer Hand. Dabei hat Kutter vor allem die Anwendungsberatung über die einzelnen Marken hinweg zu schätzen gelernt.

Simone Eichiner, Leiterin Asphaltmischanlagen bei Kutter, ist mit der Leistung sehr zufrieden: „Brecher und Siebanlage liefern ein Material, was reduzierte Feinanteile besitzt und die Anforderungen der gewünschten Sieblinie besser erfüllt. Das ist für normgerechte Asphaltmischungen wichtig. Zudem reduziert der geringe Kraftstoff-

Aus dem gleichen Sto wie Ihre Erfordernisse gemacht.

Auf diese Weise entwickeln wir unsere Hydraulikanschlüsse. Wir beginnen bei den Eigenschaften des Materials, auf dem sie eingesetzt werden. Um Ihnen eine komplette Auswahl an Lösungen anzubieten, die in der Lage sind, Ihren Erfordernissen produktiv, e zient, zuverlässig, vielseitig und dauerhaft nachzukommen.

Stahl schlägt Stein: Leistung am Limit im Basaltsteinbruch

JÜRGEN KÖLSCH Basalt ist ein besonderer Stoff. Ein Gewinnungsunternehmen im Süden Deutschlands weiß ein Lied davon zu singen. Aufgrund der teilweise extremen Gesteinshärte fielen die in der Vergangenheit eingesetzten Brecher immer wieder in Rekordzeit aus. Selbst Rahmenbrüche waren keine Seltenheit. Ein Fall für die Jürgen Kölsch GmbH.

Der Spezialist unter den Aufbereitern riet zu Powerscreen-Lösungen. Zwei Premiertrak 600, eingesetzt als Primärbrecher in zwei separaten Gewinnungszügen, bewähren sich nun schon seit über einem Jahrzehnt. Das Powerscreen-Ensemble setzt Maßstäbe in Bezug auf die erzielte Quantität und Qualität der Basaltprodukte – und die Belastbarkeit der Brecher.

Seit

2010 begleitet Kölsch das Gewinnungsunternehmen und versorgt es mit Maschinen, Lösungen und schnellem, kompetenten Service. In der Basaltgewinnung sind in diesem Betrieb zwei Powerscreen-Züge simultan im Einsatz. Basalt weist üblicherweise eine Druckfestigkeit von zwischen 100 und 300 Megapascal (MPa) auf. Im vorliegenden Fall wurden stellen-

Auch extremen Gesteinshärten gewachsen: der Premiertrak 600 im Basaltsteinbruch. Quelle: Jürgen Kölsch

weise jedoch bis zu 500 MPa gemessen. Hinzu kommt, dass das hier vorliegende Gestein auch noch abrasive Eigenschaften aufweist, was bei Basalt normalerweise nicht der Fall ist.

Bis zu 3.000 Tonnen pro Tag und Gewinnungszug Hier bewährt sich die „grüne Macht“. Zwei Gewinnungszüge arbeiten parallel, jeder bestehend aus Powerscreen Vorbrecher, Nachbrecher und Siebanlage, sämtlich in der Hausfarbe des irischen Herstellers. Nach und nach wurden alle anderen Brecher ausgetauscht, der erste im Jahr 2016. Aktuell werden an einem normalen Tag pro Gewinnungszug zwischen 2.000 und 3.000 t Basalt-Frostschutz in der Körnung 0/45 produziert. Die laut Datenblatt maximale Stundenleistung der eingesetzten Premiertrak 600 liegt bei 600 t. In der beschriebenen Basalt-Applikation ist ein maximaler Durchsatz von 400 t/h erzielbar. In der Praxis wird das jedoch nicht voll ausgereizt, die beiden Vorbrecher schleusen etwa 300 t/h durch. Antriebsquelle ist ein Scania Stufe-V-Dieselmotor mit 331 kW.

Sparsam, robust und höchst produktiv Im vorliegenden Fall wurde die Variante mit Direktantrieb gewählt, die an Robustheit und Sparsamkeit kaum zu übertreffen sein dürfte. Das installierte GPS-gestützte Überwachungssystem meldet beim Premiertrak 600, bei voller Auslastung, einen durchschnittlichen Verbrauch von 26 Litern Diesel pro Stunde. Der zweite Vorbrecher, ein Premiertrak 600E, begnügt sich sogar mit nur 22 Litern pro Stunde.

Die kraftvolle Hubkinematik garantiert, in Verbindung mit groß dimensionierten Schwungrädern mit hohem Trägheitsmoment, maximale Durchsatzleistung bei gleichzeitig exzellentem Zerkleinerungsergebnis. Der vollhydraulisch verstellbare Brechspalt (75–200 mm) ermöglicht eine schnelle und präzise Anpassung an unterschiedlichste Materialanforderungen. Dank des Umkehrsystems lassen sich Blockierungen sicher und in kürzester Zeit beheben – für höchste Anlagenverfügbarkeit, minimale Stillstandszeiten und maximale Produktivität.

Premiertrak 600 auch mit extra großem Vorsieb und dieselelektrischem Antrieb

Im Powerscreen-Programm steht die Baureihe Premiertrak 600 für die größten raupenmobilen Vorbrecher. Diese Einschwingen-Backenbrecher sind bewährt und weltweit bestens nachgefragt: Powerscreen baut etwa zwei Stück davon pro Monat. In der aktuell vorliegenden Bauform ist der Premiertrak 600 seit 2015 in Produktion. Der Premiertrak 600 ist generell geeignet für mittelgroße bis große Betriebe in den Bereichen Natursteingewinnung, Abbruch, Recycling und Bergbau. Der verschleißfeste XL-Aufgabetrichter fasst 15 m³, die Brechkammer misst 1.200 x 820 mm.

Seit 2020 gibt es den Premiertrak 600 in einer aufgewerteten Variante mit der Typenbezeichnung Premiertrak 600E-XL. Das „E“ steht für elektrischen Antrieb, „XL“ verweist auf das mächtige Vorsieb der Anlage. Als Premiertrak 600E ist dieser Brecher mit einem integrierten Dieselgenerator ausgestattet, der sowohl den Brecher wie auch eine weitere Einheit, etwa ein Sieb, antreiben kann. Antriebseinheit für Premiertrak 600 und 600E ist das erwähnte Stufe-V-Aggregat von Scania. Die E-Variante glänzt nicht nur durch ihren außerordentlich leisen Betrieb, sie ermöglicht zudem eine besonders feinfühlige Regulierung der Brechergeschwindigkeit und damit die perfekte Anpassung an unterschiedlichstes Aufgabematerial. Alternativ ist auch eine dieselhydraulische Variante des Brechers erhältlich. Inbetriebnahme und Steuerung gestalten sich schnell und kinderleicht.

Das 1.200 mm breite Produktförderband des Premiertrak 600 erreicht eine Abwurfhöhe von 4 m, optional ist eine verlängerte Version mit bis zu 4,6 m Abwurfhöhe erhältlich. Quelle: Jürgen

Innerhalb weniger Minuten nach dem Transport ist der Brecher einsatzbereit. Die Steuerung verfügt über eine hochmoderne, intuitiv zu bedienende Oberfläche und ein hochauflösendes Anzeigendisplay. Die automatische Start-/Stoppfunktion, ausgezeichnete Diagnosewerkzeuge und unkomplizierte Einstellroutinen tragen zusätzlich zu einer geradezu vorbildlichen Bedienerfreundlichkeit bei.

Das installierte GPS-gestützte Überwachungssystem meldet beim Premiertrak 600, bei voller Auslastung, einen durchschnittlichen Verbrauch von 26 Litern Diesel pro Stunde. Der zweite Vorbrecher, ein Premiertrak 600E, begnügt sich sogar mit nur 22 Litern pro Stunde.

Kölsch

AUTOBAHN-, STRASSEN- UND WEGEBAU .

Cleveres Materialförderkonzept: Der große Aufnahmebehälter mit einem Fassungsvermögen von bis zu 15 t und die leistungsstarke Bandanlage des Vögele Beschickers ermöglichen ein schnelles Entladen und eine schonende Förderung des Mischguts.

Neue Beschicker-Generation: MT 3000-5 geht an den Start

VÖGELE Ausgestattet mit dem neuen Bedienkonzept ErgoPlus 5 bieten sie noch mehr Bedienkomfort und alle Voraussetzungen für die digitalen Lösungen von Vögele. Die Strich-5-Beschicker sind ab sofort in der Standard- und Offset-Variante weltweit verfügbar, ausgenommen Nordamerika und China.

Effizienter Einbauprozess, höhere Einbauqualität: Beschicker sorgen für eine konstante, stoßfreie und homogene Materialförderung zum Straßenfertiger. Vögele hat den MT 3000 auf Strich-5-Level gebracht und jetzt mit der Auslieferung der ersten Maschinen begonnen. Beide Modelle, der MT 3000-5 Standard und der MT 3000-5 Offset, sind mit dem neuen Bedienkonzept ErgoPlus 5, zusätzlichen Komfortfeatures und dem optimierten Lkw-Kommunikationssystem PaveDock Assistant ausgestattet. Aufgrund der neuen Strich-5-Steuerungstechnik können die Beschicker künftig auch in die digitalen Lösungen von Vögele eingebunden werden.

Cleveres Materialförderkonzept

Beide Modelle bieten eine Förderleistung von bis zu 1.200 t/h und können die Mischgut-Ladung eines Lkw innerhalb von 60 Sekunden vollständig aufnehmen. Der MT 3000-5 Offset ist außerdem

mit einem um 55° schwenkbaren Förderband ausgestattet. Das bietet Bauunternehmen vielfältige Einsatzmöglichkeiten vom parallelen Beschicken zweier Fertiger bis hin zum InLine PaveVerfahren, bei dem Beschicker, Binderschichtund Deckschichtfertiger hintereinander arbeiten. Das clevere Materialförderkonzept mit großem Aufnahmebehälter und effektiver Förderbandheizung ermöglicht ein schnelles Entladen und eine schonende Förderung des Mischguts. Auskühlung und Entmischung werden zuverlässig verhindert. Darüber hinaus sind die Beschicker äußerst wartungsfreundlich und einfach zu transportieren: Auffahrwinkel und Aufnahmebehälter sind speziell für den Transport per Tieflader angepasst.

Neues Bedienkonzept mit Touchdisplay

Das neue Bedienkonzept ErgoPlus 5 ist noch einfacher und komfortabler in der Bedienung. Erst-

mals sind ein optionales Touchdisplay und zusätzliche Kameras integriert. Darüber können Bediener relevante Bereiche noch besser einsehen und verschiedene Funktionen überwachen. Außerdem hat Vögele die Beschicker so für die Einbindung digitaler Lösungen gerüstet. Mit den Automatikfunktionen von Feed Assist können Bediener den Beschicker per Tastendruck in Transport-, Umsetz- und Arbeitsstellung bringen oder Förderprogramme speichern und die Einstellungen bei Bedarf wieder abrufen. Das vereinfachte Lkw-Kommunikationssystem PaveDock Assistant erleichtert außerdem die Materialaufnahme: Mit zwei Signalampeln kann der BeschickerFahrer dem Lkw-Fahrer eindeutig anzeigen, ob er andocken oder stoppen soll. Wird im InLine Pave-Verfahren eingebaut, zeigt die Ampelanlage zudem an, ob Deck- oder Bindermaterial benötigt wird. Das ermöglicht eine sichere, verlustfreie und effiziente Materialübergabe.

Quelle: Vögele

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Durchgängige Digitalisierung statt Insellösungen

MTS SCHRODE Auf Einladung der Bauwirtschaft Baden-Württemberg besuchte Thomas Strobl, Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen des Landes Baden-Württemberg, am 27.02.2026 eine Best-Practice-Baustelle zur durchgängigen Digitalisierung in St. Johann-Bleichstetten. Im Mittelpunkt des Vor-Ort-Termins stand die Frage, wie sich durchgängige Digitalisierung im kommunalen Tief- und Straßenbau bereits heute praxisnah umsetzen und skalieren lässt und welche Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten sich für alle am Bauprozess Beteiligten daraus ergeben.

Vorgestellt wurde eine Best-Practice-Baustelle, die den gesamten Bauprozess – von der Kalkulation über die modellbasierte Planung und zentrale Datenhaltung in der Cloud bis hin zur digitalen Bauausführung, Dokumentation und Abrechnung – medienbruchfrei abbildet. Anhand eines kompakten Praxisabrisses wurde gezeigt, wie digitale Daten für die Baustelle vorbereitet, im Bagger und mit dem Rover eingesetzt werden und wie einfach sich damit arbeiten und dokumentieren lässt. Die Maßnahme umfasst alle Gewerke von Kanal-, Wasser-, Breitband- und Stromleitungsbau bis zum Straßenbau und hat ein Projektvolumen von rund 2,3 Millionen Euro.

Geschlossener Datenkreislauf

Im Fokus des Termins stand insbesondere der durchgängige Datenworkflow: Digitale Geländemodelle dienen als gemeinsame Datengrundlage für Pla-

Digitalisierung im Praxiseinsatz: Minister Thomas Strobl (Mitte) mit dem MTS-Vorstandsvorsitzendem Rainer Schrode (rechts) beim Vor-Ort-Termin auf der Best-Practice-Baustelle.

Quelle: MTS Schrode

DAS GEYER-THERMOFASS …

… wurde in Zusammenarbeit mit einer Straßenmeisterei entwickelt, wodurch ein praxisgerechter und rationeller Einsatz garantiert wird. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wird das Geyer-Thermofass stets weiterentwickelt.

Entnahme des Heißmischgutes möglich, ohne weitere Fördertechnik, ohne Beheizung. Gerade bei hochwertigen und gleichzeitig kostengünstigen Straßenbau- und Sanierungsarbeiten kommt das Thermofass europaweit zum Einsatz. In den Größen ab 1,2 t bis 20 t. Ein- oder Zweikammerausführung, sowie Sonderbauten sind möglich.

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nung und Ausführung. Der Baufortschritt wird direkt auf der Baustelle digital erfasst und in ein As-built-Modell überführt, das dem Auftraggeber als strukturierte Datengrundlage für Bewirtschaftung, Unterhaltung und zukünftige Maßnahmen zur Verfügung steht. Von der Kalkulation über die Ausführung bis zur Abrechnung und Übergabe ins GIS wurde der geschlossene Datenkreislauf nachvollziehbar dargestellt – inklusive der langfristigen Sicherung strukturierter Bestandsdaten.

Die Best-Practice-Baustelle ist das Ergebnis mehrjähriger Pilot- und Entwicklungsprojekte und wurde von der Bauwirtschaft als Referenzprojekt mit Modellcharakter ausgewählt. Sie zeigt, wie Digitalisierung im Tiefbau nicht punktuell, sondern als durchgängiger Prozess umgesetzt werden kann. Zugleich liefert sie Impulse für Standards, Qualifizierung und eine koordinierte Umsetzung in weiteren Kommunen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie einfach diese Prozesse heute bereits funktionieren können – wenn sie konsequent angewendet werden.

Digitalisierung „auf die Straße bringen“

Minister Strobl betonte, dass Baden-Württemberg seine Rolle als führende Innovationsregion in Europa nur sichern könne, wenn Digitalisierung nicht abstrakt bleibe, sondern konkret umgesetzt werde. Es ginge darum, Digitalisierung im wahrsten Sinne des Wortes „auf die Straße zu bringen“ – Bauprozesse transparenter, wirtschaftlicher und mit weniger personellem Aufwand zu gestalten. Entscheidend sei das „Machen“: Innovationen müssten praktikabel, sichtbar und wirksam sein. Die vorgestellte Baustelle stehe exemplarisch für die Innovationskraft im Land – getragen von Unternehmen wie MTS Schrode AG, die nicht ohne Grund zu den innovativsten Unternehmen in Deutschland zähle.

Standards praxisnah weiterentwickeln

Die Bauwirtschaft Baden-Württemberg unterstrich, dass durchgängige Digitalisierung kein Selbstzweck sei, sondern ein längst überfälliger Hebel zur Bewältigung der zentralen Herausforderungen im kommunalen Bauwesen: Referenzprojekte wie die vorgestellte Baustelle seien wichtig, um bereits heute bestehende und funktionierende Lösungen zur Digitalisierung im Realbetrieb erlebbar zu machen und Standards nicht abstrakt, sondern praxisnah weiterzuentwickeln. „Gleichzeitig braucht es klare Leitplanken und einheitliche Rahmenbedingungen seitens des Landes, um einen Flickenteppich aus Insellösungen zu vermeiden und Kommunen konkrete Hilfestellungen an die Hand zu geben – mit dem Ziel, Digitalisierung so zu gestalten, dass alle am Bauprozess Beteiligten einen echten Mehrwert daraus ziehen können“, so Rainer Mang von der Bauwirtschaft Baden-Württemberg.

MTS-Vorstandsvorsitzender Rainer Schrode machte deutlich, dass das Entscheidende nicht in der Theorie liege, sondern in der Umsetzung: Digitalisierung funktioniert bereits heute – sie müsse nur angewendet werden. Ausschlaggebend sei, bereits in der Beauftragung digitale 3D-Modelle vorzusehen, um über die gesamte Bauphase hinweg produktiver arbeiten und langfristig strukturierte Daten sichern zu können. Der Appell lautet daher: nicht warten, sondern machen – denn das technisch Mögliche ist längst Realität.

Lösungen für zukunftsfähige Netze auf der IFAT 2026

Minimaler Eingriff, maximale Wirkung: Beim Berst-Verfahren mit dem „GRUNDOBURST“-System wird die alte Rohrleitung aufgebrochen und trassengleich durch ein neues Rohr ersetzt. Durch den Einzug größerer Durchmesser kann gleichzeitig die hydraulische Kapazität der Leitung erhöht werden. Quelle: Tracto-Technik

TRACTO-TECHNIK Passend zum diesjährigen IFAT-Motto „Lösungen für eine verantwortungsvolle Zukunft“ stellt Tracto-Technik nachhaltige Verfahren zur Sanierung der unterirdischen Infrastruktur mit grabenloser Technologie vor. Zu den wirtschaftlichen, klimaschutzgerechten Lösungen zählt neben der Berst-Technologie eine neue Einschubeinheit für die Rohr-im-Rohr-Erneuerung im TIP-Verfahren.

DieSanierung der unterirdischen Infrastruktur ist für kommunale und privatwirtschaftliche Ver- und Entsorger ein dringendes Thema. Studien zufolge sind in Deutschland etwa 20 % der Wasser-Infrastruktur sanierungsbedürftig, wobei pro Jahr nur etwa 1 % des Gesamtnetzes saniert wird. Auch bei Abwassernetzen ist der Bedarf enorm: 19 % der Kanäle weisen schwere Schäden auf, 114.000 km Kanalisation müssen schnellstmöglich saniert werden. Der weltweite Sanierungsmarkt wird auf ca. 5 Milliarden Euro geschätzt.

Grabenlose Verfahren machen Netze fit für die Zukunft Risse, Scherbenbildung, Muffenversätze, Deformationen, Wurzeleinwuchs oder allgemeine Undichtigkeiten: Wenn Kanal- und Leitungsrohre am Ende ihrer Lebensdauer sind, muss gehandelt werden. Während die Sanierung im offenen Graben meist nicht praktikabel ist und Reparaturverfahren nur vorübergehend Abhilfe schaffen, bietet die grabenlose Rohrerneuerung die nachhaltigste Lösung mit erheblicher Zeit-, Ressourcen- und Kostenersparnis. Die Rohrsanierung im Berst-Verfahren liefert eine neue Leitung in der bestehenden Trasse mit einer Lebensdauer von 80 bis 100 Jahren bei perfekten statischen Verhältnissen ohne Folgekosten.

Berst-Verfahren ermöglicht Kapazitätserweiterung

Beim Berst-Verfahren wird die alte Rohrleitung aufgebrochen und radial ins Erdreich verdrängt, während gleichzeitig das neue Rohr eingezogen wird. Durch den Einzug größerer Durchmesser kann zudem die hydraulische Kapazität angepasst werden. Dieser Vorteil ist vor allem für Leitungsnetze von Bedeutung, die an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen sind. Das statische Berst-Verfahren eignet sich für die trassengleiche Erneuerung von DN 50 bis 1.200 und kann von/zu Schacht und/oder Grube eingesetzt werden.

Praxisnahes Expertenwissen für die Sanierungsbranche Tracto bündelt seine Expertise im „Pipe Bursting Center“, das Technologie, Anwendungspraxis und Projektwissen zusammenführt. Die PBC-Experten vermitteln Wissen durch Vorführungen, Vorträge und Trainings, beraten bei Verfahrensauswahl und Systemauslegung und begleiten Sanierungsprojekte bis zur Umsetzung. Zudem entwickelt das PBC die Berst-Technologie weiter.

Neue TIP-Einschubeinheit für Rohr-im-Rohr-Erneuerung

Zur IFAT zeigt Tracto eine neue Einschubeinheit für die Rohr-im-Rohr-Erneuerung im TIP-Verfahren (= Tight-In-Pipe). Von einem Startschacht aus werden neue Rohre mithilfe hydraulischer Zylinder Rohr für Rohr in das defekte Altrohr eingeschoben. Ein Kalibrierkopf gleicht Deformationen aus und stellt den kreisförmigen Querschnitt wieder her, unabhängig vom geometrischen Zustand des Altrohres. Das neue Rohr liegt eng am Altrohr an; der minimale Ringspalt muss nicht verfüllt werden. Das Ergebnis ist eine statisch selbsttragende, geprüfte neue Rohrleitung mit langer Nutzungsdauer, realisiert minimalinvasiv, von Schacht zu Schacht, ohne aufgerissene Straßen und mit kürzesten Bauzeiten. Das TIP-Verfahren eignet sich besonders für dicht bebaute Gebiete, da keine Bodenverdrängung stattfindet. Tracto bietet es von DN 200 bis DN 500 an.

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Mit Vakuum-Technik leicht und schonend arbeiten

OPTIMAS „Körperschonend zu arbeiten ist ein wichtiger Leitgedanke für uns. Mit dem Vacu-Mobil-Allrounder können wir das verwirklichen“, sagt Uli Baumeister, Geschäftsführer der Baumeister Galabau GmbH aus Raesfeld im Münsterland. Bei einer sehr umfangreichen Gartengestaltung in Borken verlegt Baumeister zurzeit 1 m x 1 m x 2 cm italienische Keramikfliesen. Da muss vorsichtig gearbeitet werden, denn die kosten insgesamt einen sechsstelligen Betrag. Eine Platte wiegt 45 kg plus Kleber und muss über mehrere Meter bewegt werden. Bei solchen Aufgaben zeigt der Optimas VMA, wie es problemlos funktioniert.

Der Vacu-Mobil-Allrounder (VMA) bewegt sich auf zwei Kettenlaufwerken. Er wird angetrieben von einem 14 PS/10,4 kW starken Benzinmotor. Der VMA passt mit einer Breite von nur 920 mm in extrem schmale Lücken oder Durchfahrten. Gerade bei kleinen Baustellen oder in sehr engen, räumlich begrenzten Baustellen oder Straßenverkehrssituationen schafft diese Schmalheit Bewegungsmöglichkeiten und Sicherheit. Der sichere Stand während des Verlegens wird noch durch vier hydraulisch steuerbare Abstützfüße verbessert. Der knickbare Auslegerarm hat in der Standardausführung eine Reichweite von 3 m bei einem Schwenkbereich von 360°. Es können bis zu 140 kg bewegt werden. Auf dieser Baustelle ist der VMA mit einer optionalen Verlängerung ausgestattet und hat dadurch eine Reichweite von 3,90 m.

Leise mit Elektromotor Auf der Baustelle im Münsterland ist der Optimas VMA zusätzlich mit einem 230-V-Elektromotor und einer Zusatzvakuumpumpe ausgerüstet. Bewegt werden mit dieser Ausstattung bis zu 70 kg. Diese Ausrüstung wird für das Verlegen im „Leisemodus“ genutzt. Das ist in sensiblen Bereichen wie Innenstadt oder empfindlicher Nachbarschaft von großem Vorteil. Außerdem werden die Mitarbeiter, weil sie nicht über eine lange Zeit das

Motorengebrumm hören müssen, entlastet. „Auch dieser Elektroantrieb passt genau zu unserer Philosophie, Mitarbeitern angenehme Arbeitsbedingungen zu schaffen“, sagt Baumeister.

GaLaBau in 3. Generation Vor 40 Jahren wurde Baumeister Galabau zunächst als Blumen- und Zierpflanzenzucht gegründet. Über die Jahre hat sich daraus ein Fachunternehmen, spezialisiert auf Privatgärten, entwickelt. „Wir achten sehr auf Qualität. Das gilt auch für unsere Maschinen. Deshalb haben wir eine eigene Werkstatt und einen Schlosser, der die Maschinen und Geräte permanent wartet. Außerdem arbeiten wir seit über 20 Jahren mit Optimas zusammen, weil deren Maschinenqualität stimmt“, beschreibt Baumeister.

Wenn Baumeister in kleinen Gärten arbeitet, kommt es manchmal wirklich auf den Zentimeter an. Nah beieinander stehende Gehölze, enge Durchfahrten, schmale Zugänge usw. „Wir achten darauf, dass unsere Maschinen zu solchen Bedingungen passen“, sagt Baumeister. So ist der VMA nur 920 mm breit. Der braucht nicht viel Platz, um zum Einsatzort zu kommen. Mit einer Länge von 2.800 mm und einer Höhe von 2.100 mm lässt er sich zudem unkompliziert zum Einsatzort transportieren.

Autobahn-, Strassen- und Wegebau .

Ohne Kraftaufwand und präzise werden mit dem Vacu-Mobil-Allrounder von Optimas die wertvollen Keramikplatten befördert und eingebaut. Quelle: Optimas

Dream-Team für den Wegebau

AMMANN Im modernen Wegebau setzt Ammann mit der Kombination aus dem Minifertiger ABG 1570 und der vollelektrischen Tandemwalze eARX 26-2 ein überzeugendes Full-Liner-Konzept um – ideal für Wege, Zufahrten oder kleine Bereiche – mit mehr Effizienz, Qualität sowie Nachhaltigkeit durch den maschinellen Einbau.

Wasfür ein Paar: Der eine klein, die andere elektrisch – aber gemeinsam ein DreamTeam im modernen Wegebau. Mit dem Minifertiger ABG 1570 und der vollelektrischen Tandemwalze eARX 26-2 stellt Ammann das perfekte Tandem aus zwei Maschinen für diffizile Aufgaben, enge Baustellen oder Bereiche mit vielen Hindernissen. „Genau in diesen Anwendungen spielen der kleinste Fertiger im ABG-Portfolio und die rein elektrisch betriebene Tandemwalze ihre Stärken aus“, sagt Thilo Ohlraun, Vertriebsleiter bei Ammann Deutschland.

Der ABG 1570 ist laut Hersteller der kompakteste Minifertiger auf dem Markt und trotz seiner Kompaktheit vielseitig einsetzbar. Die minimale Einbaubreite von 0,95 m mit einer hydraulisch ausziehbaren Bohle lässt sich bis auf 1,65 m erweitern. Gleichzeitig erlaubt seine Leistungsfähigkeit von bis zu rund 35 t Asphalt pro Stunde auch den wirtschaftlichen Einsatz auf mittleren Baustellen. Optional kann der Fertiger mit einer Vibrationseinheit an der Bohle ausgestattet wer-

den, die bereits beim Einbau zur Vorverdichtung beiträgt und damit eine gleichmäßige, langlebige Asphaltdecke unterstützt.

Die vollelektrische Tandemwalze eARX 26-2 übernimmt die Verdichtung. Mit ihrem emissionsfreien Antrieb und einem besonders niedrigen Geräuschpegel – sie sei rund 46 % leiser im Bedienbereich als vergleichbare Dieselmaschinen, so Ohlraun – ist sie prädestiniert für innerstädtische Baustellen und Wohngebiete. Mit der von Ammann bekannten Steigfähigkeit von 30 % und ohne Vibration von 35 % sind auch steile Einfahrten und Zugänge zu Tiefgaragen kein Problem für die Tandemwalze. Durch den Elektroantrieb bringt sie mit 2.640 kg sogar mehr Betriebsgewicht als die Verbrenner-Variante auf die Straße. Die 1.200 mm breite Bandage, eine Vibrationsfrequenz von 55 bis 66 Hz sowie eine Zentrifugalkraft von 29 bis 41 kN sorgen für eine gleichmäßige und effiziente Verdichtung. Der LiFePO4-Akku (48 V / 31,5 kWh) ermöglicht einen durchgehenden Einsatz von bis zu acht Stunden.

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Minifertiger ABG 1570 und vollelektrische Tandemwalze eARX 26-2 sind ein Dream-Team im Einsatz. Quelle: Ammann

Fünf von sechs „Wölffen“ sind aktuell auf der Memminger Baustelle dafür verantwortlich, 60.000 m3 Beton und 10.000 t Stahl umzuschlagen.

noch bis Ende 2026 dort arbeiten.

Sechs Krane bewegen 60.000 m³ Beton für das Klinikum Memmingen

WOLFFKRAN Auf rund 7,7 ha entsteht im Norden Memmingens ein Klinikneubau mit sechs Geschossen, 480 Betten und einer Bruttogeschossfläche von über 75.000 m². Seit Februar 2025 läuft der Rohbau. Auf der Baustelle prägen sechs Wolff Krane das Bild – für den Kunden Glass Bauunternehmung in Unternehmensgrün lackiert. Neben hoher Umschlagsleistung kam es vor allem auf eine präzise Standortplanung an.

Während einer der Wolff 6531.12 Cross für die Baustellenvorbereitung zum Einsatz kam und im Herbst 2025 schon wieder demontiert worden ist, werden die verbleibenden fünf Wolff Krane in ihren durchschnittlich 16 Monaten Einsatzzeit auf der Klinikbaustelle rund 60.000 m³ Beton und 10.000 t Bewehrungsstahl bewegen. Mit Spitzentragfähigkeiten bis zu 3,3 t (Wolff 6531.12 Cross), maximalen Traglasten bis 16,5 t (Wolff 7534.16 Clear) und Hubgeschwindigkeiten bis zu 185 m/min (Wolff 7534.16) ist das Rudel perfekt für diese „Materialschlacht“ gerüstet. Seit Anfang letzten Jahres arbeiten die Krane täglich zwölf Stunden ohne Unterbrechung.

Eine Frage des Standorts

Doch nicht nur die hohe Leistungsfähigkeit der grünen „Wölffe“ ist auf dieser Baustelle gefragt. Wolffkran brachte seine statische Expertise bereits in der frühen Planungsphase ein und unterstützte bei der Festlegung der Kranstandorte, die sich bei diesem Projekt als statisch anspruchsvoll erwiesen. Die Krane wurden in Zonen platziert,

die später als Lichthöfe genutzt werden. Dort verlaufen sogenannte Rigolen, unterirdische Versickerungssysteme für Regenwasser. Zusätzlich befindet sich ein tiefer liegender Gebäudeteil mit Hebeanlage unter einem Kranstandort.

„Da in diesen Bereichen keine hohen Drucklasten einwirken dürfen, mussten die Kranfundamente so geplant werden, dass die Kräfte gezielt in tragfähige Ebenen abgeleitet werden. Hakenhöhen und Kranpositionen sind entsprechend so gewählt, dass die zulässigen Ecklasten eingehalten und die Grundbruchsicherheit gewährleistet ist“, erläutert Wolfgang Kavelius, Vertrieb Deutschland bei Wolffkran. „Gleichzeitig können die fünf Krane trotz überschneidender Arbeitsbereiche reibungslos parallel arbeiten“, so Wolfgang Kavelius.

Eine gute Basis

Die Krane wurden auf Kreuzrahmen mit speziellen Betonfertigteilgewichten gestellt, die Glass im eigenen Betonwerk herstellt. Diese sind so dimensioniert, dass sie im Rückbau einzeln wie-

der entfernt werden können – teils durch benachbarte Turmdrehkrane, teils mithilfe von Mobilkranen. Dadurch bleibt die Versickerungsfunktion der Rigolen erhalten.

Eine tragfähige Partnerschaft

„Bei komplexen Projekten wie in Memmingen zählen enge Abstimmung und technische Kompetenz“, sagt Michael Stehr, Leiter Krantechnik bei Glass. „Wenn täglich große Mengen an Material bewegt werden, braucht es Krane, die konstant Leistung bringen, und einen Partner, der bereits bei der Planung weiß, worauf es ankommt. Genau das schätzen wir an Wolffkran“, so Michael Stehr. Glass setzt seit 14 Jahren auf Wolffkran. Der Fuhrpark umfasst mittlerweile 44 Wolff Krane; allein im vergangenen Jahr wurden acht neue „Wölffe“ angeschafft. Aktuell realisiert Glass mit Wolff Kranen unter anderem auch noch den Ausbau des Produktionsstandorts des Pharma-Unternehmens Daiichi-Sanyo in Pfaffenhofen und den Bau einer neuen Papiermaschinenanlage für die Firma Fripa in Miltenberg.

Sie werden
Quelle: Linus Reulein / Glass GmbH

Kranlösung „Made in Germany“ für die Modernisierung des Müllkraftwerks Schwandorf

BBL BAUMASCHINEN Für die Modernisierung des Müllkraftwerks vom Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) wurde eine innovative Lösung im Kranbereich realisiert. Da die größeren bekannten Hersteller serienmäßig keine Krane in der benötigten Kranklasse anbieten und verfügbare Modelle auf dem Weltmarkt aufgrund ihrer Transportmaße in Deutschland nur schwer zu handhaben sind, hat BBL Cranes diese Marktlücke geschlossen.

Das Ergebnis ist ein speziell entwickelter Kran, der sich durch eine Reihe besonderer Merkmale auszeichnet. Mit 180 kW Leistung im Hubund Verstellwerk werden Arbeitsgeschwindigkeiten erreicht, die in dieser Kranklasse untypisch hoch sind. Zudem wurde größter Wert auf qualitative Hochwertigkeit gelegt, wobei ausschließlich deutsche Komponenten und Stahlbau „Made in Germany“ zum Einsatz kommen. Alle Antriebs- und Steuerungskomponenten stammen aus der bewährten BBL Wotan-Kranserie, was eine dauerhafte Ersatzteilversorgung sicherstellt.

Die Ausstattung setzt neue Standards für das Bedienpersonal und die Sicherheit. Die Komfortfahrerkabine verfügt über einen integrierten Schaltraum und bietet ein großzügiges Platzangebot. Klimaanlage, Sprechfunk, Fernsteuerung sowie eine ausfallsichere Hindernisbefeuerung gehören zum Standard. Erstmalig ist ein Kran mit einem eigenen Rettungssystem für den Kranfahrer ausgestattet.

Wie alle Modelle der Wotan-Serie ist auch dieser Kran digital voll vernetzt. Durch eine weitreichende Datenfernübertragung kann der BBL Kundendienst sowie das Montagepersonal via App rund um die Uhr und von jedem Ort aus auf das Gerät zugreifen. Dies ermöglicht eine präventive Überwachung von Verschleißteilen und sorgt für maximale Einsatzbereitschaft.

Bei WOLFFKRAN bekommen Sie alles aus einer Hand. Der Leitwolf setzt als Hersteller, Vermieter und Dienstleister den Maßstab für innovative Krantechnik - seit über 170 Jahren.

Willkommen im Rudel:

www.wolffkran.com

Ein von BBL Cranes speziell entwickelter Kran kommt bei der Modernisierung des Müllkraftwerks des Zweckverbands Müllverwertung Schwandorf zum Einsatz. Quelle: BBL Baumaschinen

Fristads stellt mit Multinorm Green eine neue Multinorm-Arbeitskleidung vor, die hohen Schutz, Full-Stretch-Komfort und langlebige Materialien mit nachweisbarer Nachhaltigkeit verbindet. Die Kollektion ist dem Hersteller zufolge die erste ihrer Art mit Environmental Product Declaration (EPD) und liefert damit erstmals überprüfbare Daten zu CO2-Emissionen und Wasserverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Nachhaltige Multinorm-Arbeitskleidung

FRISTADS Mit der Einführung von Multinorm Green erreicht Fristads einen neuen Meilenstein in der Branche –eine Kollektion, die kompromisslosen Schutz, außergewöhnliche Langlebigkeit und Full-Stretch-Komfort mit nachweisbarer Nachhaltigkeit kombiniert.

Die

neue Kollektion ist die weltweit erste Multinorm-Arbeitskleidung mit einer Environmental Product Declaration (EPD) und unterstreicht damit Fristads’ Position als Vorreiter für nachhaltige Innovationen im Bereich Workwear. „Multinorm-Arbeitskleidung gehört schon immer zu den komplexesten Produktkategorien in der Entwicklung, und lange Zeit galt es als unmöglich, höchste Sicherheitsstandards mit nachhaltigeren Materialien zu kombinieren“, sagt Petra Öberg Gustafsson, Managing Director bei Fristads. „Mit Multinorm Green zeigen wir, dass es doch möglich ist.“

Multinorm-Schutz neu gedacht

Multinorm Green wurde über einen Zeitraum von mehr als vier Jahren entwickelt, intensiv getestet, optimiert und gemeinsam mit Anwendern aus Hochrisiko-Arbeitsumgebungen weiterentwickelt. Bereits in einer frühen Phase bezog Fristads wichtige Materiallieferanten ein, um die Grundlagen von Multinorm-Geweben neu zu denken. Das Ergebnis ist ein neu entwickeltes Hauptmaterial, das für 100 Industriewäschen zertifiziert ist und

aus nachhaltigeren Fasern besteht, darunter BioBaumwolle und rückverfolgbares Lyocell. Hochleistungs-Stretchmaterialien sowie verstärktes Ripstop-Gewebe in besonders beanspruchten Bereichen sorgen für große Bewegungsfreiheit und hohe Strapazierfähigkeit unter anspruchsvollen Bedingungen.

Multinorm Green ist als umfassendes Schutzsystem konzipiert: Hosen, Latzhosen, Overalls, Jacken und Oberteile lassen sich je nach Bedarf kombinieren und im Layering-Prinzip tragen. Die Kollektion richtet sich an Fachkräfte in Hochrisikobereichen und bietet inhärenten Schutz vor Hitze und Flammen, Lichtbogen, elektrostatischer Aufladung und flüssigen Chemikalien sowie gleichzeitig hohe Sichtbarkeit. Der Schutz ist direkt in die Fasern integriert und bleibt über die gesamte Lebensdauer der Kleidung erhalten. Im Einklang mit der Entscheidung von Fristads, schädliche „Ewigkeitschemikalien“ zu vermeiden, ist die Kollektion PFAS-frei und nach OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert – dem weltweit führenden Standard für schadstoffgeprüfte Textilien.

Nachhaltigkeit messbar machen

Was Multinorm Green besonders auszeichnet: Jedes Kleidungsstück verfügt über eine EPD, die von unabhängiger Seite geprüfte Daten zu CO2Emissionen und Wasserverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg liefert – von der Rohstoffgewinnung bis zum Lebensende des Produkts. Damit erhalten Unternehmen erstmals im Multinorm-Segment verlässliche Daten, die fundierte Einkaufsentscheidungen sowie das Scope-3-Reporting unterstützen. „Wir sind überzeugt, dass Nachhaltigkeit messbar sein muss, um glaubwürdig zu sein“, sagt Lena Bay Højland, Product Director bei Fristads. „Indem wir EPDs in eine der anspruchsvollsten Kategorien der Arbeitskleidung integrieren, setzen wir einen neuen Maßstab für die gesamte Branche. Die EPDs erleichtern es unseren Kunden, Schutzkleidung zu wählen, die ökologische Verantwortung mit Sicherheit, Langlebigkeit und Leistung verbindet.“ Der Großteil der Kleidungsstücke aus der Multinorm-Green-Kollektion wird ab Herbst 2026 erhältlich sein.

Quelle: Fristads

Ganzheitliche Energielösungen für Baustellen

LIEBHERR Mit der Gründung der Liebherr Energy Solutions GmbH erweitert Liebherr das Portfolio im Bereich Digitalisierung und nachhaltigerem Energiemanagement. Das neue Unternehmen verbindet bestehende Kernkompetenzen in den Bereichen Energiespeichertechnologien sowie Energieplanungs- und Energiemanagement-Software. Langfristig ist geplant, das Lösungsangebot um Energiedienstleistungen zu erweitern.

Das Lösungsportfolio soll den Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen auf Baustellen weiter senken und zugleich die Elektrifizierung von Bau- und Nutzfahrzeugen voranbringen. Liebherr positioniert sich damit im wachsenden Segment der digital unterstützten Transformation von fossil betriebenen hin zu batterieelektrischen Arbeitsmaschinen. Datenunterstützte Planung und IoT-Monitoring steigern dabei die Effizienz elektrischer Anwendungen und machen ihren Einsatz in manchen Fällen überhaupt erst realisierbar.

Hardware, Software und Service aus einer Hand

Die Liebherr Energy Solutions GmbH geht aus dem Produktsegment Liebherr-Komponenten hervor und fokussiert sich auf Energiespeichertechnologien sowie dazugehörige, eigens entwickelte Softwarelösungen.

Der mobile, batteriebasierte Energiespeicher Liduro Power Port, kurz LPO, dient einer stabilen und lokal emissionsfreien Stromversorgung auf der gesamten Baustelle. Seine hohe Leistungsdichte und kompakte Bauform ermöglichen zudem eine effiziente und flexible Versorgung von Maschinen und Baustellen mit unterschiedlichsten Leistungsanforderungen.

Ein wertvoller Begleiter des LPO ist die browserbasierte Software „Energy Planner“ zur ganzheitlichen Planung des Leistungs- und Energiebedarfs einer Baustelle in unterschiedlichen Bauphasen. Das Tool hilft Baustellenund Flottenmanagern, Elektro- und Energieplanern sowie Disponenten bei der energetischen Planung und Einrichtung einer Baustelle. Perspektivisch wird über immer mehr smarte Verbraucher, Speicher und Verteiler auch eine aktive Überwachung und partielle Steuerung möglich.

Die innovative Speichertechnologie und die elektrischen Baumaschinen von Liebherr bilden gemeinsam mit den intelligenten Software- und Servicelösungen der Liebherr Energy Solutions das Fundament für die elektrische Baustelle der Zukunft.

Das neu gegründete Unternehmen bündelt damit zwei Kernkompetenzen von Liebherr und bietet eine ganzheitliche Lösung zur nachhaltigeren Energieversorgung auf Baustellen. „Der schnell wachsende Energiebedarf auf Baustellen und der damit verbundene Wandel der Bauindustrie hebt das Thema Elektrifizierung auf ein neues Niveau“, erklärt Daniel Bachmann, Managing Director der Liebherr Energy Solutions GmbH. „Dies bringt neue Komplexität in den Bereichen Planung, Management und Infrastruktur mit sich. Genau hier kommen wir ins Spiel und unterstützen Baustellenbetreiber, -planer oder Geräteanbieter bei dieser Transformation – effizient, nachhaltig, zukunftsorientiert.“

Energie neu gedacht: So profitieren Kunden

Die Kombination aus leistungsstarker Hardware, intelligenter Software und zuverlässigem Energieservice erlaubt einen CO2-neutralen Baustellenbetrieb. Das Batteriespeichersystem LPO liefert lokal emissionsfreie Energie für schwere Maschinen, während ein aktives Energy Management System dafür sorgt, dass die elektrischen Baumaschinen immer dann mit Strom versorgt werden, wenn sie ihn brauchen. Mit dem Energy Planner können Kunden den Energiebedarf vorab ermitteln, optimale Netzanschlusspunkte identifizieren oder vollständig netzunabhängige Anlagen entwerfen. Dies bietet eine hohe Planungssicherheit für einen nahtlosen Baustellenbetrieb und ein zukünftiges Lademanagement. Gemeinsam ermöglichen diese Lösungen einen nahtlosen Übergang zu einem vollständig elektrischen Maschinenpark und unterstützen die Erreichung der definierten Nachhaltigkeitsziele –

ohne Einbußen bei der Leistung. Zugleich kann der Energieservice die Energiebeschaffung optimieren und so erhebliche Kosteneinsparungen ermöglichen.

Ein weiterer Vorteil dieser ganzheitlichen Lösung ist der optionale Anschluss von PV-Anlagen an die Batteriespeicher vor Ort. Dadurch wird der Eigenverbrauch maximiert, überschüssige Energie gespeichert und ein zuverlässiger Betrieb gewährleistet, auch ohne Sonne.

Ein zusätzlicher Wettbewerbsvorteil ist zudem die Möglichkeit zur Umgestaltung eines Depots für die Elektrifizierung einer bestehenden Maschinenflotte mit neuen Geschäftsmöglichkeiten. Die Liebherr Energy Solutions GmbH unterstützt bei der Transformation der Infrastruktur und bereitet den Weg zur Elektrifizierung. „Wir befähigen die Unternehmen, einen signifikanten Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs sowie der CO2-Emissionen zu erwirken und treiben die Elektrifizierung von Bau- und Nutzfahrzeugen gemeinsam voran“, fasst Daniel Bachmann zusammen.

ganzheitliche Lösung zur nachhaltigeren Energieversorgung auf Baustellen.

Die Liebherr Energy Solutions GmbH bietet eine
Quelle: Liebherr

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Bund- vs. Fleecejacke: Welche leistet was?

DBL Jacke wie Hose! Im Arbeitsalltag trifft auf beide zu, dass sie gut sitzen und ihre Funktion erfüllen müssen. Was ist bei Arbeitsjacken und Funktionstextilien wie Fleecejacken sinnvoll und innovativ – und worauf sollten Profis achten?

Arbeitsjacken sind im Berufsalltag ein wichtiger Bestandteil der Arbeitskleidung, da sie vor Kälte, Wind und Wetter schützen und zugleich zum professionellen Erscheinungsbild beitragen. DBL erklärt, welche Details dabei entscheidend sind und welche Varianten vom klassischen Bundmodell bis zur Fleece- oder wetterfesten Jacke im Mietservice zur Verfügung stehen. Quelle: DBL

Fragt man die Mitarbeitenden in Handwerk und Industrie, ist das wichtigste Kleidungsteil fast immer die Arbeitshose. Denn die Hose ist klar jenes Kleidungsstück, das ständig getragen wird. Die Jacke dazu kann man auch schon mal ausziehen. Auf sie verzichten möchte im Joballtag aber kaum einer! Denn sie schützt vor Kälte, Wind und Wetter. Und sie gehört zum guten Auftritt dazu –auf ihr sitzt ja auch meist das CI-gerechte Firmenemblem oder Logo.

Auf funktionale Details kommt es an Was bringt eine hochwertige Arbeitsjacke mit? „Neben guter Passform – wir bieten im Mietservice auch Damenschnitte – sowie berufsspezifischen Details gibt es einiges, was die Qualität der Arbeitsjacke ausmacht“, erklärt Thomas Krause von der DBL - Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH. „Profis sollten auf ergonomische Schnitte und sinnvoll platzierte Stretcheinsätze etwa im Arm- und Schulterbereich achten. Das sorgt auch bei Überkopfarbeiten für einen guten Sitz. Und auch auf Funktionen wie verlängerte Rückenteile, die empfindliche Nierenpartien schützen. Oder Belüftungszonen, die ein übermäßiges Schwitzen verhindern.“ Praktisch sind aus Sicht des DBL Experten zudem flexibel verstellbare und verdeckte Druckknöpfe sowie reflektierende Designelemente.

„Neben den klassischen Bundjacken, die eigentlich zu jeder Kollektion gehören, bieten wir im Mietservice natürlich auch Fleecejacken aus Microfleece sowie angenehm elastische Softshelljacken und leichte Wetterjacken – letztere beide mit einer hydrostatischen Wassersäule von 8.000 Millimetern“, so Thomas Krause von der DBL. Zudem weist er darauf hin, dass bei Wetterjacken auf jeden Fall weitenverstellbare und einrollbare Kapuzen Sinn machen, ebenso wie auch weitenverstellbare Saum- und Ärmelabschlüsse, damit kein Wasser eindringt.

All diese Funktionstextilien liefern aus seiner Sicht eine gute Performance, denn sie sind strapazierfähig, leicht und winddicht, dazu schmutz- und wasserabweisend. „So sind die Mitarbeiter bei Indoor- und Outdooreinsätzen gut gerüstet!“ Hier weist der DBL Experte auch auf das im Mietservice erhältliche Modell einer speziell schützenden Wetterjacke mit einzippbarer Fleecejacke hin –gut bei kühlen Tagen oder wechselhaftem Wetter im Frühling und auch Herbst.

Wer zudem auf Nachhaltigkeit bei Arbeitskleidung Wert legt, kann sich darüber freuen, dass immer mehr Hersteller hochwertige und robuste Mischgewebe auch aus recyceltem Polyester anbieten. „Auch diese haben wir in unserem Mietprogramm“ so Thomas Krause. „Unser Mietservice ist auch deshalb schon nachhaltig, weil mit uns die Jacken wie auch alle anderen Kleidungsstücke fachgerecht gepflegt und bei Bedarf repariert werden. Mit uns ist also jede Jacke lange im Einsatz!“

www.noise-control-barrier.de

Wenn Praxiserfahrung auf E-Commerce trifft

BAUSTELLENSHOP24.DE Die Digitalisierung verändert die Baubranche und mit ihr die Art und Weise, wie Baumaterialien, Verkehrstechnik und Baustellenzubehör beschafft werden. Immer mehr Fachbetriebe setzen auf die schnelle und unkomplizierte Bestellung über das Internet. Doch wer online bestellt, will sich darauf verlassen können, dass die Produkte nicht nur verfügbar, sondern auch praxistauglich sind. Genau hier positioniert sich Baustellenshop24.de: ein Onlineshop, der nicht aus dem klassischen E-Commerce stammt, sondern aus dem operativen Baustellengeschäft.

DieWurzeln von Baustellenshop24.de liegen in der Fahrbahnmarkierung. Bereits seit 1998 ist das dahinterstehende Unternehmen, die Schmäing Unternehmensgruppe, in diesem Bereich tätig und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Umgang mit Materialien, Untergründen und den spezifischen Anforderungen des Straßenbaus. Diese langjährige Tätigkeit direkt auf der Baustelle bildet das Fundament, auf dem das heutige Sortiment basiert. Seit 2018 wurde das Leistungsspektrum um das Aufstellen von Verkehrszeichen erweitert. Auch in diesem Bereich bringt das Unternehmen umfangreiche praktische Erfahrung mit.

Baustellenshop24.de bietet ein praxiserprobtes Sortiment aus Baumaterialien, Verkehrstechnik und Baustellenzubehör, das auf über 25 Jahren Baustellenerfahrung basiert. Hinter dem Shop steht das kompetente Team der Schmäing Unternehmensgruppe, das Kunden persönlich und mit echtem Fachwissen berät, statt auf automatisierte Lösungen zu setzen.

Quelle: Baustellenshop24.de

gefährden können, stellt die schnelle Verfügbarkeit einen relevanten Wettbewerbsvorteil dar. Durch die eigene Lagerlogistik kann das Unternehmen flexibel auf Kundenwünsche reagieren und kurze Lieferzeiten gewährleisten.

Persönliche Beratung als Geschäftsprinzip

In Zeiten zunehmend automatisierter Kundenservices setzt Baustellenshop24.de bewusst auf den persönlichen Kontakt. Anfragen werden nicht über anonyme Hotlines oder Chatbots abgewickelt, sondern von Mitarbeitenden beantwortet, die selbst über Produktkenntnis und Baustellenerfahrung verfügen. Diese persönliche Beratungskompetenz ermöglicht es, individuelle Fragestellungen gezielt zu klären und praxisgerechte Empfehlungen auszusprechen.

Baustellenkompetenz im digitalen Vertrieb

Baustellenshop24.de bringt zusammen, was in der Branche selten aus einer Hand kommt: jahrelange Erfahrung direkt auf der Baustelle und einen zeitgemäßen Onlineshop. Das Wissen aus der Fahrbahnmarkierung und der Verkehrszeichenaufstellung fließt dabei unmittelbar in den digitalen Vertrieb mit ein.

Praxiserprobtes Sortiment

Was Baustellenshop24.de nach eigener Aussage von vielen Mitbewerbern unterscheidet, ist die konsequente Ausrichtung an der Baustellenpraxis. Sämtliche Produkte im Sortiment werden nicht allein nach Marktverfügbarkeit oder Marge ausgewählt, sondern auf Basis eigener Erfahrungswerte. In das Angebot wird ausschließlich aufgenommen, was sich im täglichen Einsatz auf der Baustelle bewährt hat. Dieser Ansatz soll sicherstellen, dass Kunden keine bösen Überraschungen erleben, etwa mit Materialien, die unter bestimmten Witterungsbedingungen versagen, oder mit Zubehör, das in der Praxis schlicht nicht die erhoffte Leistung bringt. Die Produktauswahl versteht sich damit als kuratiertes Sortiment, das auf echtem Baustellenwissen basiert.

Eigenes Lager für schnelle Lieferfähigkeit

Ein weiterer Baustein des Geschäftsmodells ist die Lagerhaltung. Baustellenshop24.de verfügt über ein eigenes Lager, über das zahlreiche Produkte direkt und ohne Umwege versandt werden können. In einer Branche, in der Projekte oft unter Zeitdruck stehen und Materialengpässe den Baufortschritt

Individuelle Einarbeitung statt „ins kalte Wasser werfen“

VP TPA Die Baubranche steht vor einer großen Herausforderung: dem Fachkräftemangel. Nicht nur fehlt es vielerorts an Personal, auch die Qualität leidet zunehmend unter dem Druck, Projekte schnell umzusetzen. Für Vp TPA Mobile Straßen sind Qualität und sicheres Arbeiten bei der Installation der mobilen Straßen jedoch unverzichtbare Grundpfeiler. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat das Unternehmen eine eigene Akademie ins Leben gerufen – eine Ausbildungsplattform mit strukturiertem Einarbeitungsprogramm, das die Basis für die professionelle Umsetzung der Projekte legt.

Vp

TPA Mobile Straßen zählt zu den führenden Anbietern mobiler Straßensysteme, temporärer Stellflächen und Bodenschutzlösungen in Europa. Die große Fahrzeugflotte des Unternehmens ermöglicht einen schnellen und flexiblen Auf-, Um- und Abbau. Ein erfahrenes Team und moderne Technik sorgen in diesem Kontext dafür, dass Projekte effizient und zuverlässig umgesetzt werden. Mit der TPA-Akademie hat Vp TPA vor vielen Jahren als einer der ersten Anbieter von mobilen Straßen ein praxisnahes und individuell zugeschnittenes Ausbildungsprogramm geschaffen, das neue Fahrerinnen, Fahrer und Montierende Schritt für Schritt an ihre Aufgaben heranführt.

Das Herzstück der Ausbildung bildet ein klar strukturiertes 60-Tage-Programm, das auf einem Ausbildungsplan und einer Checkliste basiert. Diese dokumentiert, welche Kompetenzen bis

Mit der TPA-Akademie führt Vp TPA Mobile Straßen neue Fahrer und Monteure Schritt für Schritt an ihre Aufgaben heran. Quelle: Vp GmbH - TPA Mobile Straßen

Gezielt werden neue Mitarbeitende auf die jeweiligen Plattenmaterialien spezialisiert. Stahlplatten werden überlappend verlegt. Dies erfolgt aus der Krankabine heraus.

zum Ende der Einarbeitung erreicht sein müssen. Dabei wird bewusst auf die individuellen Voraussetzungen der Mitarbeitenden eingegangen –Vorkenntnisse, Talente und persönliche Stärken fließen direkt in die Ausbildung ein.

Qualität durch Spezialisierung: Aluminium und Stahl

Ein besonderes Merkmal der TPA-Akademie ist die gezielte Spezialisierung der neuen Mitarbeitenden auf die beiden zentralen Plattenmaterialien Aluminium oder Stahl. Hintergrund ist die unterschiedliche Verlegung der Platten: Aluminiumpanels werden mit dem Kran und Fernbedienung verlegt und anschließend miteinander verschraubt. Stahlplatten werden hingegen überlappend verlegt. Dies erfolgt aus der Krankabine heraus. Der Umgang mit den beiden Plattenmaterialien erfordert somit unterschiedliche Fähigkeiten. „Wir bleiben dabei flexibel“, betont Gerd Dres, Trainer für die Stahlplattenmontage. „Zeigt sich während der Ausbildung ein besonderes Talent oder eine Vorliebe, passen wir den Ausbildungsweg individuell an.“

Sicherheit als oberstes Prinzip

Sicherheit steht bei Vp TPA an erster Stelle –sowohl für neue als auch bestehende Mitarbeitende. Daher beginnt die Ausbildung mit einem starken Fokus auf Arbeitssicherheit und Theorie, bevor erste praktische Schritte auf dem Depotplatz und später unter Aufsicht auf echten Baustellen folgen. „Sicherheit ist für uns kein Zusatz, sondern die Grundlage von allem. Wir geben unseren Mitarbeitenden das komplette Rüstzeug mit, um sich selbst und andere konsequent vor Schaden zu bewahren“, so Nico Buchas, Trainer für die Aluminiumpanelmontage bei der Akademie.

Praxisnah bis zur Baustelle

Die Ausbildung kombiniert Theorie und Praxis: Nach den ersten Schritten im Depot folgen unter Aufsicht die ersten Einsätze auf echten Baustellen. Dabei werden die neuen Mitarbeitenden aktiv von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen unterstützt. „Die Basics bringen wir unseren Leuten im Depot bei – aber die echte Routine entsteht draußen auf der Baustelle“, erklärt Dres.

Quelle: Vp GmbH - TPA Mobile Straßen

Neben dem eigenen Akademie-Programm bietet Vp TPA den Mitarbeitenden auch die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining mit den Verlegefahrzeugen an. Quelle: Vp GmbH - TPA Mobile Straßen

Langfristige Entwicklung statt einmaliger Schulung

Die TPA-Akademie ist nicht nur für Neueinstellungen da. Auch bestehende Mitarbeitende profitieren von regelmäßigen Auffrischungen und

Nach den ersten Schritten im Depot folgen unter Aufsicht die ersten Einsätze auf echten Baustellen. Dabei werden die neuen Mitarbeitenden aktiv von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen unterstützt. Quelle: Vp GmbH - TPA Mobile Straßen

Weiterbildungen. So wird nicht nur die Qualität, sondern auch die langfristige Entwicklung der Mitarbeitenden sichergestellt. Mit der TPA-Akademie setzt Vp TPA Mobile Straßen ein klares Zeichen: Qualität und Sicherheit sind keine Kompromisse, sondern zentrale Werte. Das strukturierte Ausbildungsprogramm ist ein wichtiger Schritt, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und gleichzeitig die Standards in der Branche zu erhöhen.

Mit modernisiertem Portfolio auf der IFAT

FRUTIGER Wenn vom 04. bis 07. Mai 2026 die IFAT in München ihre Tore öffnet, präsentiert sich die Frutiger Company AG bereits zum 12. Mal in Folge als führender Anbieter im Bereich Site Emission Control. Unter dem Motto „A whale, a promise!“ zeigt das Schweizer Unternehmen in Halle B4 am Stand 528 seine umfassenden Lösungen für saubere Baustellenausfahrten, effiziente Fahrzeugreinigung und effektive Staubbindung.

Auf

der diesjährigen Messe gibt Frutiger einen tiefen Einblick in sein frisch strukturiertes Produktportfolio der Marke MobyDick. Die Besucher erwartet ein Querschnitt durch die modernisierte Produktpalette, die sowohl standardisierte Modelle der „Standard Line“ als auch maßgeschneiderte Konzepte der „Tailor Made Line“ umfasst.

Reifenwäsche und Staubbindung im Fokus Zu den gezeigten Exponaten zählen unter anderem die Reifenwaschanlage MobyDick SL Flex 400 sowie die Staubbindungslösung Dust Control Cannon 3060 Multi. Während die SL Flex 400 für die schnelle und ressourcenschonende Reinigung von Reifen und Chassis ausgelegt ist und typische Anwendungen an Baustellenausfahrten adressiert, steht mit der Dust Control Cannon 3060 Multi eine Lösung der neuesten Generation adaptiver Staubbindetechnik im Mittelpunkt. Durch eine besonders feine Wasservernebelung reduziert das System Staubemissionen effektiv und arbeitet dabei mit geringem Energie- und Wasserverbrauch.

Fachberatung durch langjährige Experten Neben der Anlagentechnik steht der persönliche Dialog im Fokus. Erfahrene MobyDick-Spezialisten sind während der gesamten Messedauer vor Ort, um individuelle Fragestellungen zu beantworten und Interessenten umfassend zu den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten – von Reifenwaschanlagen über Demucking-Systeme bis hin zur Staubbindung – zu beraten. Ziel ist es, für jede Ausgangslage die ökologisch und ökonomisch beste Lösung zu finden – für saubere Straßen, einsatzbereite Fahrzeuge und saubere Luft.

Frutiger zeigt auf der IFAT 2026 sein neu strukturiertes MobyDick-Portfolio. Zu sehen sind unter anderem die ressourcenschonende Reifenwaschanlage MobyDick

sowie die

Staubbindungslösung Dust Control

SL Flex 400 (links)
adaptive
Cannon 3060 Multi. Quelle: Frutiger
B4.528

5G-Campus-Netz: Der nächste logische Schritt

CONNECTINGCASE Auf der digitalBAU in Köln hat ConnectingCase seinen 5G-Campus-Koffer vorgestellt, mit dem private Mobilfunk-Netzwerke auf Baustellen und anderen Arealen errichtet werden können. Diese privaten Campus-Netzwerke bieten dem Betreiber viele Vorteile.

Ein Koffer beinhaltet alles, was man für den Aufbau eines stabilen und sicheren 5GCampus-Netzes braucht. Quelle: ConnectingCase

Beim

5G-Campus-Netz arbeitet das oberschwäbische Unternehmen mit einem erfahrenen und starken Partner zusammen: Die Logicalis Connected aus Weiterstadt unterstützt seit über 15 Jahren Kunden in allen Fragen von Kommunikationsnetzwerken, Infrastruktur und Services, die für die Digitalisierung der Unternehmen notwendig sind. Logicalis Connected gehört zur international agierenden Logicalis Group, die seit 25 Jahren mit inzwischen über 7.000 Mitarbeitern Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen, Cloud-Lösungen und zahlreichen Services und Dienstes bei der digitalen Transformation unterstützt.

Zusätzlich zu Produktion und Installation der mittlerweile im Markt bekannten und häufig eingesetzten Anlagen für stabiles Internet auf der Baustelle, begibt sich ConnectingCase nun durch das Anbieten der Campus-Lösung von der reinen Signal-Empfänger-Seite zusätzlich auf die Seite

der Signal-Sender. Denn: Ein 5G-Campus-Netz ist nichts anderes als ein privates Netzwerk auf einem Gelände, das nur die eigene Infrastruktur an Arbeitsplätzen, Geräten, Maschinen etc. verbindet und mit Internet versorgt.

Birgt viele neue Chancen

Dieses private Netz bietet zahlreiche Vorteile: Es erfüllt besonders hohe Sicherheitsanforderungen, überlässt dem Betreiber die volle Kontrolle über alle dort vorhandenen Signale und Daten, da es nur die eigene Infrastruktur umfasst. Zudem kann keine Überlastung des Netzes durch Dritte auftreten, da das Netz über eine eigene Frequenz läuft, die sonst niemand nutzt. Das Campus-Netz bietet dabei attraktive Übertragungsraten von bis zu 10 Gb/Sekunde. Die Latenzzeiten sind ebenfalls äußerst gering, sodass Anwendungen in Echtzeit, wie z. B. das Betreiben von Maschinensteuerungen oder Fernwartungen,

sehr zuverlässig laufen. Entfernungen der einzelnen Empfänger-Geräte von bis zu 600 Metern vom Campus-Koffer stellen keinerlei Problem dar. Damit bietet das Campus-Netz deutlich höhere Reichweiten als ein bekanntes WLAN-Netzwerk. ConnectingCase informiert gerne über den Weg vom Lizenzantrag bis zum funktionierenden eigenen 5G-Netz oder erläutert die vielfältigen Möglichkeiten, die 5G-Anwendungen für Betrieb, Wartung und Sanierung beispielsweise über sogenannte digitale Zwillinge bieten.

Mit diesem neuen „Case“ für das 5G Campus-Netz geht ConnectingCase den folgerichtigen nächsten Schritt: Man bietet seinen Kunden im Bauwesen und anderen Branchen einmal mehr mit der passenden Anlage und dem entsprechenden Knowhow das Potential, die Möglichkeiten der fortschreitenden Digitalisierung in Optimierungen im eigenen Unternehmen umzusetzen und Abläufe dadurch effizienter und sicherer zu machen.

Akku statt Netz: Neue Optionen für Pumpen

TSURUMI Die Stromversorgung von Wasserpumpen erfolgt auf Baustellen, in GaLaBau- und Kommunalbetrieben sowie bei Feuerwehren meist über Netzanschluss oder Generatoren mit Verbrennungsmotor. Aufgrund des zunehmenden Fokus auf Emissionen, Lärmschutz und höhere Flexibilität rücken nun jedoch mobile Batteriespeicher als Alternative ins Blickfeld, zumal sich hier technische Fortschritte ergeben haben.

Im Versuch des IFAT-Ausstellers Tsurumi (Stand B1.444) kamen zwei typische Aggregate zum Einsatz: die einphasige LB480-Entwässerungspumpe (230 V) und die dreiphasige Schwerlastpumpe KTV3-55 (400 V), das größte Modell dieser Baureihe. Tauchmotorpumpen dieser Klassen werden zur Entwässerung auf Baustellen, im Tiefbau oder im öffentlichen Raum eingesetzt. Sie sind für die Förderung von Medien mit signifikanten Feststoffanteilen unter Dauerlast ausgelegt.

Praxistest überzeugt Fachleute

Technisch entscheidend für den Batteriebetrieb ist die Leistungsaufnahme beim Start sowie im Dauerbetrieb. Pumpen mit 0,48 bis über 5 kW erfordern eine stabile Wechselstromversorgung mit hohen Anlaufströmen, die netzunabhängig bislang nur durch hochwertige Generatoren bereitgestellt werden konnte. Moderne Akkusysteme können diese Lastspitzen inzwischen abdecken. Als Ener-

gielieferant kam ein mobiler Batteriespeicher von Instagrid zum Einsatz. Beide Pumpen wurden direkt angeschlossen und unter realistischen Bedingungen betrieben. Sowohl die LB480 als auch die KTV3-55 förderten jeweils rund 40.000 l Wasser mit einer Akkuladung. Die KTV bewegte sogar 44 m³ in weniger als 50 Minuten. Die mobilen Stromspeicher „Go" und „Link Max" sind laut Hersteller für energieintensive Baugeräte ohne Spannungseinbruch ausgelegt, was gerade beim Anlaufverhalten induktiver Motoren entscheidend ist. Der Test zeigt, dass selbst starke Pumpen zuverlässig an mobilen Batteriesystemen laufen, ohne Einbußen bei Fördermenge oder Betriebssicherheit.

Vorteile für Betreiber

Die Kombination aus Tsurumi-Pumpen und Instagrid-Akkus ermöglicht einen emissionsfreien, geräuscharmen Betrieb. Vorkehrungen für Wasserschutzgebiete entfallen, der logistische

HALLE C4, STAND 251/350

Aufwand reduziert sich auf Pumpe, Akku und Schlauch – und mit dem Steuer- und Kontrollsystem „Tsurumi Connect", das auch mit Fremdfabrikaten funktioniert, ergibt sich ein System auf höchstem Stand der Technik.

Die Schmutzwasserpumpe Tsurumi LB480 mit Instagrid-Akku: extrem flexibel und ebenso stark wie am Netz.
Quelle: Tsurumi

Sicherer Zugang: Bauzauntor mit Alarmsystem

VABEG Sicherheit, Struktur und Effizienz zählen heute zu den zentralen Anforderungen auf Baustellen. Gerade bei wechselnden Projektphasen, unterschiedlichen Zufahrten und sensiblen Lagerbereichen kommt es darauf an, Zugänge klar zu regeln und das Gelände zuverlässig zu sichern. Gefragt sind deshalb Lösungen, die nicht nur den Zugang organisieren, sondern zugleich den Schutz vor unbefugtem Zutritt erhöhen.

Genau hier setzt Vabeg mit dem Bauzauntor an: Das System verbindet eine intelligente Zugangslösung mit integrierter Alarmtechnik und lässt sich an unterschiedliche Projektgrößen sowie Sicherheitsanforderungen anpassen. Damit eignet sich das Bauzauntor sowohl für temporäre Baustellen als auch für langfristige Großprojekte.

Alarmtechnik direkt im Tor integriert Ein zentrales Merkmal der Lösung ist die integrierte Alarmtechnik. Vabeg bietet das Bauzauntor mit unterschiedlichen Alarmsystemen an, die sich je nach Projektgröße und Sicherheitsbedarf auswählen lassen. Die Sicherheitslösungen werden direkt in den Bauzaun eingebunden und sind damit Teil der gesamten Zugangseinrichtung. Auf diese Weise entsteht ein System, das den Schutz vor unbefugtem Zutritt erhöht und zugleich flexibel auf die jeweilige Baustellensituation abgestimmt werden kann. Vor allem dort, wo Maschinen, Materialien und Geräte gesichert werden müssen, gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung.

Neue Alarmweiterschaltung für mehr Kontrolle Mit der neuen Alarmweiterschaltung erweitert Vabeg das Bauzauntor um eine zusätzliche Si-

In Kombination mit integrierter Alarmtechnik trägt das Bauzauntor dazu bei, sensible Bereiche zuverlässig zu sichern. Manipulationen oder unbefugte Öffnungen können erkannt und gemeldet werden, sodass Verantwortliche schneller reagieren können.

cherheitsfunktion. Manipulationen oder unbefugte Zutritte werden damit nicht nur lokal erfasst, sondern in Echtzeit an eine Zentrale oder direkt auf ein Smartphone weitergeleitet. Dadurch bleibt das Gelände auch außerhalb der Arbeitszeiten besser im Blick. Verantwortliche

Das Bauzauntor von Vabeg schafft einen klar geregelten Zugang zum Gelände und lässt sich direkt in bestehende Bauzaunanlagen integrieren. So entstehen kontrollierte Ein- und Ausgänge, die gleichzeitig als Flucht- und Rettungswege genutzt werden können.

Quelle: Vabeg

Quelle: Vabeg

können schneller reagieren und behalten die Kontrolle über sicherheitsrelevante Vorgänge auf der Baustelle. Gleichzeitig kann sich der Bedarf an Wachpersonal reduzieren, was sich wirtschaftlich auswirken kann.

Flexibel einsetzbar auf kleinen und großen Baustellen

Die Lösung ist so ausgelegt, dass sie sich in unterschiedliche Baustellenkonzepte integrieren lässt. Ob temporäre Baustelle oder langfristiges Großprojekt, das Bauzauntor kann jeweils an die konkreten Anforderungen vor Ort angepasst werden. Gerade diese Flexibilität macht das System für unterschiedliche Einsatzbereiche interessant.

Hinzu kommt, dass das Bauzauntor nicht nur als einzelnes Produkt betrachtet werden kann, sondern als Teil eines durchdachten Sicherheitskonzepts. Zugang, Diebstahlschutz und Alarmierung greifen ineinander und schaffen damit eine Lösung, die auf praktische Anforderungen im Baustellenalltag ausgerichtet ist.

Mit dem Bauzauntor positioniert Vabeg eine Baustelleneinrichtung, die Sicherheit und Funktionalität zusammenführt. Die Kombination aus geregeltem Zugang, integrierter Alarmtechnik und neuer Alarmweiterschaltung zeigt, wie sich Bauzäune um zusätzliche Schutzfunktionen erweitern lassen. Für Baustellen, auf denen Übersicht, Kontrolle und Sicherung eine wichtige Rolle spielen, entsteht damit eine Lösung, die sich flexibel und wirtschaftlich einsetzen lässt.

Schutzbrille erhält German Design Award

UVEX SAFETY GROUP Für die neu entwickelte Schutzbrille „uvex pheos nxt guard“ hat die Uvex Safety Group am 6. Februar 2026 den German Design Award erhalten. Der Preis würdigt Produkte, die in ihrer Kategorie durch Gestaltung und Funktion überzeugen.

DieAuszeichnung als „Winner“ rühmt „hervorragende Gestaltungsleistungen, die in ihrer jeweiligen Kategorie als wegweisend gelten“, wie es vonseiten des Rats für Formgebung heißt, der

Tolle Auszeichnung für die Uvex Safety Group: Für die neu entwickelte Schutzbrille „uvex pheos nxt guard“ durfte der deutsche Hersteller persönlicher Schutzausrüstung am 6. Februar 2026 den German Design Award entgegennehmen.

Quelle: Uvex Safety Group

den Award vergibt. Entsprechend groß war die Freude bei Monika Hofmann, Product Designer, und Dr. Florian Kühnlein, Director Produktgruppenmanagement Eyewear/Head, als sie stellvertretend für das gesamte Uvex-Team den Preis in Frankfurt in Empfang nehmen durften.

Ergonomisches Design trifft robuste Bauweise

Die „uvex pheos nxt guard“ vereint klassischsportliches Design, angenehme Leichtigkeit und innovativen Schutz. Ihr Highlight ist der „guard“Rahmen, der direkt an die Scheibe angespritzt wird, was die Schutzbrille enorm langlebig macht. Die Weichkomponente gewährleistet sowohl einen angenehmen Tragekomfort als auch professionellen Schutz durch ihren Dichtsitz. Gleichzeitig sorgen ergonomisch geformte Bügel mit Grip-Struktur und zahlreichen Aussparungen für komfortablen Halt und hervorragend klimaoptimierten Tragekomfort durch erhöhte Luftzirkulation. „Die Verbindung aus klassisch-sportlicher

Die Brille überzeugt vor allem durch ihren direkt an die Scheibe angespritzten Rahmen, der für eine besonders robuste und langlebige Konstruktion sorgt. Quelle: Uvex Safety Group Ästhetik, angenehmer Leichtigkeit und überzeugender Schutzfunktion wirkt klar und stilsicher“, heißt es im Jury-Statement. „Besonders in anspruchsvollen industriellen Umgebungen beweist das Produkt eine selten erreichte Balance aus Komfort, Sicherheit und langlebiger Gestaltung.“ Die Jury bescheinigt der Brille zusammenfassend eine „bemerkenswerte Synthese auf höchstem Niveau“.

Seit über 100 Jahren steht Fristads für hochwertige Workwear. Zur neuen Bausaison bieten wir flexible Warnschutzkleidung mit geringerer Umweltbelastung und Umweltproduktdeklaration (EPD). Mit Fristads leuchten Sie heller, arbeiten sicherer, geschützter und konzentrierter – für maximale Sichtbarkeit und Komfort auf jeder Baustelle.

Ideales Fahrgestell für Absetzer

Der DAF XD ist als Diesel- oder Elektroversion ein vielseitiges Fahrgestell für Absetzer- und Entsorgungsanwendungen und überzeugt durch seine hohe Wendigkeit, eine gute Rundumsicht sowie aufbaufreundliche Schnittstellen. Die hier abgebildete kleinere DAF XB Baureihe von 7,5 bis 19 t ergänzt das Portfolio als wendige Lösung für innerstädtische Einsätze und enge Baustellen. Quelle: DAF Trucks

DAF TRUCKS Der DAF XD der neuen Generation – erhältlich mit Dieselantrieb oder als vollelektrische Version –setzt Maßstäbe als leistungsstarkes und vielseitiges Fahrgestell für den Einsatz als Absetzer im Baustellen-, Recyclingund Entsorgungs-, Industrie-, Gewerbe- sowie Kommunalverkehr.

Seine robuste Bauweise, die hohe Zuverlässigkeit und innovative Technologien, dazu ein äußerst kleiner Wendekreis sowie die herausragende direkte und indirekte Sicht schaffen optimale Voraussetzungen für anspruchsvolle Einsätze auf unterschiedlichsten Terrains und in urbanen wie regionalen Bereichen. Damit ist der DAF XD die perfekte Wahl für Unternehmen und Kommunen, die Wert auf Qualität, Flexibilität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit, aber auch auf Komfort legen.

Ideal für den Einsatz als Absetzer Bereits 2023 wurde der DAF XD in der Diesel-Ausführung als „International Truck of the Year“ ausgezeichnet, 2026 folgte die Ehrung für die elektrische Variante. Dank technischer Details wie dem kurzen Radstand und einem beeindruckenden Lenkeinschlag von 49° zeichnet er sich durch seine einfache Rangierfähigkeit in engen Straßen und Baustellen aus. Darüber hinaus sorgen die herausragende Aufbaufreundlichkeit durch die Plug-&-Play-Schnittstellen und ein 50-mmLochbildraster für schnelle und kosteneffiziente Aufbau-Prozesse. Diese Eigenschaften prädestinieren ihn als flexibles Fahrgestell für alle Absetzkipper-Anwendungen.

Der DAF XD kann mit einem 6,7-Liter-Motor Paccar PX-7 (167 kW/230 PS bis 227 kW/310 PS) oder einem 10,8-Liter-Motor Paccar MX-11 mit einer Leistung von 220 kW/300 PS bis 330 kW/450 PS ausgestattet werden. So können Kunden ihre Lkw

für die unterschiedlichen Einsatzfelder optimal auf ihre individuellen Aufgaben und Anforderungen abstimmen. Der 6,7-Liter-Motor Paccar PX-7 ist zudem 600 kg leichter als der bereits leichte MX-11-Motor, was zu seiner branchenführenden Nutzlast und Kraftstoffeffizienz beiträgt.

Sicherheit und Komfort im Fokus

Der DAF XD überzeugt mit einer unvergleichlichen direkten und indirekten Sicht und setzt damit Branchenstandards: Dazu gehören eine große Windschutzscheibe, eine tief heruntergezogene Gürtellinie, große Seitenfenster mit niedriger Rahmenhöhe sowie ein optional bestellbares Bordsteinfenster auf der Beifahrerseite.

Die innovative DAF-Corner-View-Technologie liefert eine 270°-Rundumsicht ums Fahrerhaus bis zum Aufbauende und eliminiert so tote Winkel – ein entscheidender Sicherheitsvorteil gerade im kommunalen Einsatz. Das komplett neu konzipierte Fahrerhaus ermöglicht dank niedriger Einstiegshöhe mit nur zwei Trittstufen einen bequemen Ein- und Ausstieg. Mit einem Volumen von 6,3 m³ bietet das geräumige Day-Cab-Fahrerhaus viel Bewegungsfreiheit und Komfort, absolut vergleichbar und kompetitiv mit mittellangen Fahrerhäusern der Wettbewerber. Umfangreiche Einstellmöglichkeiten für Fahrersitz und Lenkrad garantieren eine optimale Fahrerposition – ideal für den täglichen Einsatz in engen Straßen und auf Baustellen.

Der Kleine mit noch mehr Wendigkeit

Der DAF XB, der kleinere Bruder des XD, ist als kleinste DAF-Baureihe in den Gewichtsklassen 7,5, 12, 16 und 19 Tonnen verfügbar und damit ebenfalls optimal für die Nutzung als Absetzkipper im innerstädtischen Einsatz geeignet. Die Fahrzeuge sind mit den effizienten Paccar PX-5- und PX-7Dieselmotoren mit 170 bis 310 PS ausgestattet. Auch diese Baureihe umfasst vollelektrische Ausführungen von 120 oder 190 kW für einen emissionsfreien Betrieb auch in städtisch sensiblen Einsatzbereichen. Mit einem beeindruckenden Lenkeinschlag von in der Spitze 53° übertrifft er seinen großen Bruder sogar noch und ist damit besonders geeignet für enge Straßen, anspruchsvolle Baustellen und beengte Verhältnisse im Stadtverkehr.

Matthias Schiegl, Branchen-Manager der DAF Trucks Deutschland GmbH, betont: „Der DAF XD ist durch seine Wendigkeit und die beeindruckende direkte und indirekte Sicht prädestiniert für den Einsatz als Absetzkipper- und Entsorgungsfahrzeug. DAF hat die Schnittstelle zum Aufbau mit den Plug-&-Play-Lösungen perfektioniert und auch die Fahrgestelle detailliert mit den Aufbaupartnern abgestimmt. Diese Vorteile kommen dem Kunden durch reibungslose Aufbau-Prozesse und die daraus resultierenden niedrigeren Kosten zugute. Mit einem DAF XD fährt der Entsorger wendig, bequem und sicher durch Baustellen und Innenstädte!“

Neuer 2,2-Liter-Dieselantrieb für Transporter

STELLANTIS Die mittelgroßen Transporter der Stellantis Marken werden noch vielfältiger, attraktiver und bedürfnisgerechter: Ab sofort ergänzt der 2,2-Liter-Dieselantrieb das breite Motorenangebot für den Citroën Jumpy, Fiat Scudo, Opel Vivaro und Peugeot Expert. Der 2.2 Diesel 150 Stop&Start mit 110 kW (150 PS) ist wahlweise kombiniert mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe oder der sanft schaltenden Achtgang-Automatik EAT8. Auch die Topmotorisierung 180 Stop&Start mit 132 kW (180 PS) erhält den neuen 2,2-Liter-Diesel.

DerEuro-6e-bis-konforme Turbodiesel verfügt über die Direkteinspritzung der jüngsten Generation sowie ein optimiertes Abgasrückführungssystem. Im Vergleich zu früheren Dieselgenerationen werden so eine höhere Effizienz, ein geringerer Kraftstoffverbrauch und niedrigere Emissionen ermöglicht. Darüber hinaus steht das neue Diesel-Triebwerk für Leistungsstärke und Dynamik, in der Stadt genauso wie auf der Autobahn; die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 185 km/h und das maximale Drehmoment bis zu 400 Nm. Andreas Mayer, Managing Direktor Pro One: „Mit der Einführung

der neuen Dieselmotorisierung für den Jumpy, Scudo, Vivaro und Expert lassen wir unseren Kundinnen und Kunden die Freiheit, zu entscheiden, welche Antriebsform des LCV-Allrounders derzeit am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Ob als batterieelektrische, lokal emissionsfreie Variante oder mit modernen Dieselmotoren in drei Leistungsstufen von 88 kW (120 PS) bis 132 kW (180 PS) und zwei Getriebearten – unsere mittelgroßen Transporter stellen einmal mehr ihre Vielseitigkeit, Effizienz und souveräne Performance unter Beweis, die sie zum verlässlichen Partner im Arbeitsalltag machen.“

Stellantis Pro One erweitert sein Motorenangebot für den Citroën Jumpy, den Fiat Scudo, den Opel Vivaro sowie den Peugeot Expert um einen neuen 2,2-Liter-Turbodiesel mit 150 bzw. 180 PS. Der Euro-6e-bis-konforme Motor liefert bis zu 400 Nm Drehmoment und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h bei gleichzeitig höherer Effizienz.

Quelle: Stellantis

Drei Produktneuheiten im Fokus der LogiMAT

SHZ Die LogiMAT brachte Ende März die internationale Intralogistikbranche in Stuttgart zusammen. Für die Sächsische Hebe- und Zurrtechnik GmbH (SHZ) bot die Messe den passenden Rahmen, um Innovation, geprüfte Qualität „made in Germany“ und den Ausbau der internationalen Aktivitäten zu präsentieren. Dabei standen drei Produktneuheiten im Fokus, welche die Sicherheit erhöhen, Prozesse effizienter gestalten und mehr Transparenz in der Anwendung ermöglichen.

Nach einer 50-prozentigen Umsatzsteigerung im internationalen Geschäft im Jahr 2024 und dem erfolgreichen Markteintritt in Südamerika Anfang 2025 – gemeinsam mit dem Partner Andes Mining Solutions – baut die SHZ GmbH ihre internationale Präsenz gezielt weiter aus. Gleichzeitig ist das Unternehmen weltweit auf der Suche nach neuen Vertriebspartnern und strategischen Kooperationen, um den internationalen Wachstumskurs konsequent fortzusetzen. „Gerade in Märkten wie Chile zeigt sich, dass die über Normanforderungen hinausgehende Qualität unserer in Deutschland produzierten Hebebänder, Rundschlingen, Ketten und Hebezeuge hoch geschätzt wird“, erklärt Geschäftsführer Matthias Böhme. „Höchste Produktqualität, schnelle Lieferfähigkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit sind zentrale Erfolgsfaktoren – und die Grundlage für unseren weiteren

Die Sächsische Hebe- und Zurrtechnik GmbH (SHZ) nutzte die diesjährige LogiMAT in Stuttgart, um drei Produktneuheiten vorzustellen: die Schwerlastrundschlinge Performance PRO mit HMPE-Kern (abgebildet), einen leichten Premium-Hebelzug aus Aluminium sowie die optionale RFID-Integration in alle Zurrgurte und Anschlagmittel. Quelle: SHZ

ZANDTcargo

SattelTieflader

Wachstumskurs.“ SHZ nutzte die LogiMAT, um die eigene Hebeband- und Rundschlingenproduktion „made in Germany“ noch stärker ins Bewusstsein von Kunden und Partnern zu rücken.

Schwerlastrundschlinge Performance PRO

Mit der neuen Schwerlastrundschlinge Performance PRO mit HMPE-Kern erweitert SHZ das Sortiment um eine besonders praxisorientierte Lösung für anspruchsvolle Einsätze – etwa im Bergbau, auf Großbaustellen oder beim Umsetzen schwerer Maschinen. Die Performance PRO ist nach Herstellerangaben bis zu 75 % leichter als herkömmliche PES-Rundschlingen und rund 25 % leichter als die bewährte SHZ Performance MAX. Das reduzierte Gewicht, die kompakte Bauweise und die um rund 50 % verringerte Auflagebreite erleichtern das Handling deutlich, verkürzen Rüstzeiten und steigern die Arbeitseffizienz. Der Einsatz moderner HMPE-Garne ermöglicht hohe Tragfähigkeiten bei optimierter Wirtschaftlichkeit. Geschützt wird der Kern durch einen hoch abriebfesten, UV-stabilen Polyester-Mantel, der die Langlebigkeit erhöht und die Faltenbildung minimiert. Die Rundschlinge erfüllt die Anforderungen in Anlehnung an DIN EN 1492-2, bietet einen Sicherheitsfaktor ≥ 7 und ist für Temperaturen von -40 °C bis +60 °C ausgelegt. Serienmäßig integrierte RFID-Technologie erlaubt die eindeutige Identifikation und digitale Verwaltung jeder einzelnen Schlinge. Prüfungen und Dokumentationen werden dadurch erheblich vereinfacht. Die Performance PRO ist zunächst für Tragfähigkeiten von 10 bis 100 Tonnen verfügbar und überzeugt als leistungsstarke, zugleich wirtschaftliche Alternative zu vielen LCP-basierten Lösungen.

Sonderanfertigungen

Darüber hinaus entwickelt und fertigt SHZ Rundschlingen für Schwerlastanwendungen in unterschiedlichen Längen und Tragfähigkeiten bis zu 300 Tonnen direkt in Deutschland – ausgelegt für maximale Sicherheit bei hochkomplexen Hebevorgängen, etwa im Windenergieanlagenbau, beim Heben von Schiffen in Werften oder im Pipelinebau. Sonderanfertigungen sind wahlweise aus PES oder mit leistungsstarkem HMPE-Kern realisierbar. Kunden profitieren von kurzen Lieferzeiten und geprüfter Qualität „made in Germany“.

Premium-Hebelzug aus Aluminium

Mit dem neuen SHZ-Premium-Hebelzug aus Aluminium präsentierte SHZ eine besonders leichte und robuste Lösung für anspruchsvolle Hebeaufgaben. Dank vollständig aus Aluminium gefertigtem Gehäuse und Handhebel wiegt der Hebelzug bei 1,5 m Standardhub lediglich 5,5 kg – ideal für den mobilen Einsatz auf Baustellen und bei Montagearbeiten. Die kompakte Bauweise und der verlängerte, ergonomische Griff sorgen für optimale Kraftübertragung und hohe Arbeitseffizienz. Eine gesicherte Kettenfreischaltung ermöglicht das schnelle Durchziehen der unbelasteten Kette. Für maximale Sicherheit ist eine Rutschkupplung als Überlastschutz integriert. Das gekapselte Gehäuse schützt vor Staub und Feuchtigkeit und verlängert die Lebensdauer. Ergänzt wird das System durch eine hochfeste, verzinkte Lastkette nach EN 818-7 Klasse T mit H-Stempel sowie einen drehbaren Lasthaken mit robuster Sicherung.

RFID als Basis der Betriebsmittelverwaltung

Ab sofort können RFID-Transponder optional in alle SHZ-Zurrgurte und Anschlagmittel der SHZ integriert werden. Die Transponder werden gemeinsam mit dem Etikett in einer schützenden Stofftasche fest vernäht und erhöhen so zusätzlich die Haltbarkeit des Labels. Die Technologie arbeitet mit HF 13,56 MHz (NFC-kompatibel), verfügt über 1024 Bit Speicher und ein robustes, IP68-geschütztes Polyamid-Gehäuse. Sie ist für Temperaturen von -40 °C bis +85 °C ausgelegt und erfüllt REACH-, CE- und RoHS-Standards. Für Anwender bedeutet das: eindeutige Identifikation per Smartphone, schnelle Erfassung in Datenbanken, Schutz vor Verwechslung oder Verlust – und eine deutlich vereinfachte Prüfdatenverwaltung. RFID wird damit zur Grundlage einer transparenten und effizienten Betriebsmittelorganisation.

Eigene Montage von Ketten- und Hebezeug Neben Innovationen setzt SHZ verstärkt auf Servicekompetenz. In der hauseigenen Ketten- und Hebezeugmontage entstehen hochwertige Anschlagketten, Kettengehänge und Zurrketten – individuell und passgenau. Individuelle Kettenzuglängen realisiert SHZ in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen. Ergänzt wird das Angebot durch Reparatur- und Ersatzteilservice sowie ein breites Portfolio an Handhebezeugen, Ketten, Seilen, Schäkeln und Anschlagpunkten. Mit eigener Produktion, großem Materiallager in Deutschland und wachsender internationaler Präsenz positioniert sich SHZ als verlässlicher Partner für Hebe- und Zurrtechnik made in Germany – unabhängig von asiatischen Lieferketten und konsequent ausgerichtet auf Qualität, Flexibilität und Kundennähe.

Schulungen zur Ladungssicherung

Zur Erweiterung seines Leistungsangebots bietet SHZ eintägige Seminare zur Ladungssicherung an. Diese finden entweder am Standort Großröhrsdorf oder direkt im Unternehmen statt. Die Schulungen richten sich an Fahrer sowie an Lager-, Versand- und Logistikpersonal und Einkäufer. Inhalte sind rechtliche Grundlagen, Haftungsfragen, praxisnahe Beispiele und Unfallanalysen sowie physikalische Grundlagen und Berechnungen zur korrekten Ladungssicherung.

Mit eigener Produktion, einem großen Materiallager und einem wachsenden Schulungsangebot zur Ladungssicherung positioniert sich SHZ als verlässlicher, unabhängiger Partner für Hebe- und Zurrtechnik „made in Germany“.

Unsere Kompetenz: Kettensysteme und Bauteile für breiteste und anspruchsvollste Anwendungen.

Unser Anspruch: Passgenaue Lösungen, die Ihren spezifischen Anforderungen entsprechen.

Von der Stange? Können wir natürlich auch.

Quelle: SHZ
Matthias Böhme, Geschäftsführer der SHZ GmbH. Quelle: SHZ

THL 20 L jetzt auch in Individualbauweise

Der neue THL 20 L Individual ergänzt das Krampe Portfolio um eine flexibel konfigurierbare Hakenliftlösung.

Quelle: Krampe

KRAMPE Mit dem THL 20 L in Individualbauweise erweitert die Krampe Fahrzeugbau GmbH ihr Programm um eine anpassungsfähige Lösung für anspruchsvolle Einsatzbedingungen und internationale Anforderungen. Bereits seit 2023 fertigt Krampe die Modelle THL 20 L Carrier und THL 20 L Carrier + in Modularbauweise. Dabei wird das Hyva-Hakengerät ohne zusätzlichen Hilfsrahmen als Einzelkomponenten direkt in das Fahrgestell integriert. Das reduziert das Eigengewicht und steigert die Leistungsfähigkeit.

Aufvermehrten Kundenwunsch ergänzt Krampe das Portfolio nun um den THL 20 L als Individualfahrzeug. Das Modell erreicht ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 24.000 kg und eine Nutzlast ohne Container von bis zu 18.400 kg. Serienmäßig ist ein Ankipp-Hilfszylinder verbaut, die Hebekapazität für ebenerdig abgestellte Container liegt bei etwa 20 t bei 200 bar. Ziel ist eine größere Ausstattungs- und Konfigurationsvielfalt, um das Fahrzeug optimal an unterschiedliche Einsatzregionen, Normen und Transportaufgaben anzupassen.

Breites Spektrum an Ausstattungsoptionen Entsprechend stehen umfangreiche Optionen zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem eine groß dimensionierte Bremsanlage in Kombination mit einem 26-t-Achsaggregat für anspruchsvolle Fahrprofile, etwa im Bergbetrieb, ein Achsquerschnitt von 150 mm sowie eine Bereifung bis zu 26,5 Zoll. Zudem ist eine elektrische Zwangslenkung realisierbar. Perspektivisch wird das Fahrzeug auch mit einer Schub-Knick-Funktion erhältlich sein, die das Aufziehen von Containern in einem flacheren Winkel ermöglicht und insbesondere bei schweren Behältern oder Schüttgütern wie Getreide Vorteile bietet, da ein Überlaufen reduziert werden kann. Darüber hinaus sind unterschiedliche Achsabstände von 1.570 mm und 1.810 mm wählbar.

Anpassung an internationale Normen

Auf diese Weise lässt sich der THL 20 L Individual gezielt an verschiedene Hakengerätenormen und länderspezifische Vorschriften anpassen. Mit der neuen Variante reagiert Krampe auf steigende internationale Anforderungen sowie den Wunsch nach maximaler Konfigurierbarkeit bei gleichzeitig hoher technischer Leistungsfähigkeit.

Der THL 20 L Individual ist für anspruchsvolle Transportaufgaben ausgelegt und lässt sich gezielt an unterschiedliche Einsatzbedingungen, Normen und Märkte anpassen. Quelle: Krampe

Starke Helfer für saubere Helden.

Wenn es um den kommunalen Einsatz geht, zählen Zuverlässigkeit, Flexibilität, Nutzlast und Effizienz. IVECO bietet eine breite Palette leistungsstarker Nutzfahrzeuge von 3,5 bis 40 Tonnen zulässiger Gesamtmasse – ideal für Straßenunterhaltung, Winterdienst, Abfallwirtschaft oder Transportaufgaben aller Art. Von kompakten Fahrzeugen wie dem Daily, über den wendigen Eurocargo, bis zu den schweren Fahrzeugen der IVECO WAYReihe – für jeden Einsatz gibt es das passende Modell. Erfahren Sie mehr über einsatzspezifische Aufbauten und die vielfältigen Möglichkeiten im kommunalen Einsatz auf iveco.de

Treffen Sie IVECO auf dem Gemeinschaftsstand mit dem VAK auf der IFAT in München

04.– 07.05.2026 | Stand FM.713/1

Neue Crafter-Varianten: Kipper und Koffer

VW NUTZFAHRZEUGE Neue Transporter-Varianten mit Spezialaufbauten erweitern ab sofort das Angebot von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Deutschland. Gemeinsam mit den Aufbauherstellern Spier und Schoon bietet das Unternehmen neue Crafter Ausführungen mit Kofferaufbau und Dreiseitenkipper an. Kundinnen und Kunden erhalten dabei alles aus einer Hand. Im sogenannten Einrechnungsgeschäft profitieren sie vom bewährten Service der Volkswagen Nutzfahrzeuge Händler. Eine Herstellergarantie von bis zu fünf Jahren, die auch die Umbauten einschließt, schützt zudem vor ungeplanten Werkstattkosten.

Beim „SchoonKipper“ sind stabile Langwegverschlüsse bündig in die Bordwand integriert und ermöglichen eine sichere, einfache Bedienung. Auf Wunsch sind die Stahlbordwände auch lackiert erhältlich.

Quelle: VW Nutzfahrzeuge

Gleich

zwei Neuheiten für den Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge sind ab sofort im Programm. Dabei handelt es sich um Aufbauten der Premium-Partner Schoon und Spier. Eine Dreiseiten-Kipper-Lösung von Schoon sowie ein vielseitig nutzbarer Kofferaufbau von Spier decken unterschiedliche Anforderungen bei größeren Transportaufgaben ab.

Gewichtsoptimierter Kofferaufbau

Für den Crafter mit Einzelkabine und Fahrgestell sind ab sofort neue, gewichtsoptimierte Kofferlösungen von Spier erhältlich. Die Aufbauten der Baureihe Athlet S+ stehen für alle verfügbaren Motor- und Getriebevarianten zur Verfügung, in den Längen L3 mit einer Basis von 6.260 mm und 6.450 mm mit Kofferaufbau bei 3.640 mm Radstand sowie L4 mit 7.065 mm Basis und 7.255 mm mit Kofferaufbau bei 4.490 mm Radstand. Zudem sind sie mit zulässigen Gesamtgewichten von 3,5, 5,0 und 5,5 Tonnen verfügbar. Der Kofferaufbau selbst wiegt je nach Größe einschließlich Hecktüren und Dachspoiler zwischen 429 und 598 kg. In Kombination mit verschiedenen, frei wählbaren Ladebordwänden liegt das Gewicht zwischen 562 und 769 kg. Grundlage dafür sind Leichtbauwände in Sandwichbauweise sowie eine insgesamt gewichts-

optimierte Konstruktion. Die Nutzlast ergibt sich aus der jeweiligen Kombination von Fahrgestell, Aufbau und gewählter Zusatzausstattung.

Je nach Variante sind Ladevolumen zwischen mindestens 15,3 m³ und maximal 20,5 m³ möglich. Ein auf das Gesamtfahrzeug abgestimmter Dachspoiler reduziert den Luftwiderstand und trägt in Verbindung mit den abgerundeten Aufbauprofilen zu einer Kraftstoffersparnis bei. Ein lichtdurchlässiges GFK-Dach sorgt für einen hellen Laderaum, während LED-Leuchtstreifen im Dachrahmen auch bei wenig Tageslicht für eine gute Ausleuchtung sorgen.

Für die Ladungssicherung stehen im Außenrahmen integrierte Airline-Schienen mit Zurrbügeln sowie weitere Optionen zur Verfügung. Ein kratzunempfindlicher Ladeboden, erhöhte Scheuerleisten und zusätzliche Wandverstärkungen erhöhen die Robustheit im täglichen Einsatz. Der Kofferaufbau ist wahlweise mit Hecktüren oder Ladebordwänden von Bär Cargolift oder Dhollandia erhältlich.

Dreiseitenkipper für den Baustelleneinsatz Als zweite Neuheit ergänzt ein Dreiseitenkipper von Schoon das Crafter Programm. Der sogenannte SchoonKipper eignet sich für den Transport von Schüttgütern sowie von Holz-, Rasenoder Laubschnitt und weiteren Materialien.

Neue Crafter-Varianten sind ab sofort bestellbar: Der Dreiseitenkipper von Schoon eignet sich für den Transport von Schüttgütern, Holz-, Rasen- oder Laubschnitt sowie weiteren Materialien und Werkzeugen. Quelle: VW Nutzfahrzeuge

Den gewichtsoptimierten Kofferaufbau „Athlet S+“ von Spier gibt es für alle Motor- und Getriebevarianten des Crafter mit Einzelkabine in den Längen L3 und L4. Quelle: VW Nutzfahrzeuge

Der nutzlastoptimierte Aufbau verfügt über eine niedrige Beladehöhe und eine komplett verschweißte Rahmenkonstruktion. Zahlreiche Querstreben ermöglichen eine hohe Punktlast. Die Bordwände aus Aluminium-Hohlkammerprofilen lassen sich leicht öffnen und sind mit stabilen Langweg-Verschlüssen ausgestattet, die bündig in die Bordwand integriert sind. Dadurch werden Risiken durch hervorstehende Bauteile reduziert. Optional sind auch lackierte Stahlbordwände in verschiedenen Ausführungen verfügbar.

NEU - MAX810

Grund- und Kipprahmen sind im Tauchbad in einem Stück feuerverzinkt, was eine zehnjährige Garantie gegen Durchrostung ermöglicht. Die Bedienung erfolgt über einen Taster im Armaturenbrett. Ein Hydraulikaggregat bringt die Kippzylinder in die gewünschte Position, die Hydraulik ist wartungsarm ausgelegt und die Leitungen sind geschützt geführt.

Laut Schoon erfüllt der Kipper die DIN EN 12642 XL und damit alle Anforderungen an die Ladungssicherheit. Vertauschsichere Steckbolzen legen die Kipprichtung eindeutig fest. Je nach Einsatz

lässt sich der Aufbau mit weiterem Zubehör wie Boxen, Laubgitteraufsätzen oder Beleuchtung ergänzen.

Als Basis für beide Aufbauten dient ein Crafter Fahrgestell mit Einzelkabine, das in 36 Motorund Getriebevarianten erhältlich ist. Dazu zählen TDI-Diesel mit 103, 120 und 130 kW Leistung, wahlweise mit manueller Sechsgangschaltung oder 8-Gang-Automatik sowie mit Frontantrieb, 4MOTION-Allrad oder Heckantrieb. Die Einzelkabine kann optional mit einer Doppelsitzbank auf der Beifahrerseite ausgestattet werden. Für den Kipper ist zudem auch eine Doppelkabine auf Crafter-Fahrgestell möglich.

Mit seiner niedrigen Beladehöhe und der komplett verschweißten Rahmenkonstruktion ist der nutzlastoptimierte Schoon-Aufbau mit Stirnwandgitter bestens für den täglichen Einsatz gerüstet.

Quelle: VW Nutzfahrzeuge

Maximale Flexibilität. Optimiertes Eigengewicht. Top Preis-Leistung.

Mit dem neuen MAX810 Semi-Tieflader erweitert MAX Trailer seine Produktpalette und stößt in neue Leistungsbereiche vor. Das Konzept überzeugt durch ein optimiertes Eigengewicht, eine hohe Nutzlast und die modulare Kombination von Frontfahrwerk und Ladefläche. Die Ladefläche verfügt über 6 oder 7 Achsen und ist einfach oder doppelt teleskopierbar. Je nach Bedarf ist sie angekoppelt am Schwanenhals oder kann mit einem 2- bzw. 3-Achs-Frontfahrwerk erweitert werden. Hydraulische Rampen sind zudem optional verfügbar. Der MAX810 lässt sich an unterschiedlichste Einsatzszenarien anpassen – vom Schwertransport im Straßenverkehr bis hin zu anspruchsvollen Geländebedingungen.

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Antriebe für schwere Maschinen vorgestellt

BONFIGLIOLI Auf der CONEXPO-CON/AGG 2026 präsentierte Bonfiglioli Antriebssysteme für Maschinen im Bauwesen, im Bergbau, in der Zuschlagstoffverarbeitung und im Materialumschlag. Im Mittelpunkt standen dabei hydraulische Systeme im Closed-Loop-Betrieb, elektrische Antriebssysteme sowie Lösungen für Anwendungen mit hohen Lasten, Drehmomenten und anspruchsvollen Arbeitszyklen.

Aufder CONEXPO unterstrich Bonfiglioli seine Rolle als verlässlicher Partner für Maschinenhersteller (OEM). Das Unternehmen verbindet technologische Kompetenz mit einer starken lokalen Präsenz und entwickelt Antriebssysteme, die auf konkrete Maschinenanforderungen zugeschnitten sind und sich flexibel in unterschiedlichen Anwendungen einsetzen lassen.

Hydraulische Antriebssysteme im Closed-LoopBetrieb für mobile Maschinen

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf hydraulischen Antriebssystemen im Closed-Loop-Betrieb. Dabei handelt es sich um hydrostatische Antriebssysteme für mobile Maschinen sowie um integrierte Systeme, in denen Axialkolbenmotoren und Planetengetriebe zu kompletten Antriebseinheiten kombiniert werden. Diese sind für ein breites Anwendungsspektrum ausgelegt, von kompakten Raupenladern über Straßenbaumaschinen bis hin zu Anlagen für die Zuschlagstoffverarbeitung, den Oberflächenbergbau und den Materialumschlag. Zu den zentralen Merkmalen zählen Axialkolbenmotoren mit Taumelscheibenprinzip sowie Hubraumvarianten mit festem, zweistufigem oder stufenlos verstellbarem Hubraum (Continuously Variable Displacement). Die Systeme arbeiten mit Betriebsdrücken von bis zu 400 bar (Delta) beziehungsweise

bis zu 430 bar Eingangsdruck. Zur Ausstattung gehören zudem eine integrierte ausfallsichere Feststellbremse (SAHR), flexible Anschlussmöglichkeiten sowie kundenspezifische Varianten der Spülventile. Die Antriebseinheiten sind für den Dauerbetrieb und hohe Belastungen ausgelegt. Mit diesen Closed-Loop-Antriebssystemen zeigte Bonfiglioli, dass sich die Systeme flexibel an unterschiedliche Maschinenkonzepte anpassen lassen und skalierbar aufgebaut sind.

Mechatronische Lösungen mit Selcom Auf der CONEXPO zeigte Bonfiglioli zudem, wie sich hydraulische und elektrische Antriebssysteme elektronisch integrieren lassen. Eine wichtige Rolle spielt dabei Selcom, ein Unternehmen der Bonfiglioli-Gruppe, das Elektronik- und Steuerungslösungen sowie Systeme für das Leistungsmanagement von Antrieben entwickelt. Dadurch lassen sich mechanische Antriebskomponenten enger mit elektronischen Steuerungen verknüpfen, Closed-Loop-Funktionen realisieren und elektrische Antriebe in übergeordnete Maschinensteuerungen integrieren. Bonfiglioli und Selcom bieten damit integrierte Antriebs- und Steuerungssysteme aus einer Hand. Für Maschinenhersteller bedeutet dies eine vereinfachte Systemarchitektur sowie eine verbesserte Maschinenleistung.

Elektromobilitätslösungen für Bergbau- und Baumaschinen

Darüber hinaus stellte Bonfiglioli ein breites Portfolio an Elektromobilitätslösungen vor, das den Übergang zu elektrischen und hybriden Maschinen in Bau- und Bergbauanwendungen begleitet.

Die elektrischen Antriebssysteme umfassen unter anderem Fahr- und Schwenkantriebe für elektrische und hybride mobile Maschinen, bei denen Elektromotor und Getriebe als integrierte Einheit ausgeführt sind. Hinzu kommen Elektromotoren für den Einsatz mit dedizierten Wechselrichtern sowie hocheffiziente Elektromotoren für Pumpenanwendungen. Die Systeme ermöglichen skalierbare Maschinenarchitekturen, von kompakten Geräten bis hin zu schweren Maschinenplattformen. Durch die Kombination hydraulischer und elektrischer Antriebssysteme können Maschinenhersteller je nach Anwendung die passende Technologie im Hinblick auf Leistung, Effizienz und Integration auswählen. Gleichzeitig wird eine durchgängige Integration in die jeweilige Maschinenarchitektur ermöglicht.

Antriebe für Zuschlagstoffe, Materialumschlag und Asphaltproduktion

Auch für industrielle Anwendungen präsentierte Bonfiglioli Antriebslösungen für die Verarbeitung von Zuschlagstoffen, den Materialumschlag und

Bonfiglioli präsentierte auf der CONEXPO-CON/AGG 2026 ein breites Portfolio an Antriebssystemen, darunter hydraulische Closed-Loop-Systeme, elektrische Antriebe sowie Lösungen für hohe Lasten und anspruchsvolle Arbeitszyklen. Die Grafik zeigt typische Einsatzbereiche dieser Systeme in Bau-,

bau- und Materialumschlagmaschinen.

Berg-
Quelle: Bonfiglioli

Zu den auf der Messe gezeigten Lösungen gehörten auch Schwenkantriebe der Baureihe Slew Drive 700, die in mobilen Maschinen die Drehbewegung des Oberwagens ermöglichen.

Quelle: Bonfiglioli

die Asphaltproduktion. Im Mittelpunkt standen Doppelwellenmischer, deren Antrieb auf der Planetengetriebetechnologie von Bonfiglioli basiert und für den Schwerbetrieb in Asphalt- und Zuschlagstoffdosieranlagen ausgelegt ist. Für Doppelwellenmischer, die in der Zement- und Bitumenproduktion beim Bau von Straßen und Gebäuden eingesetzt werden, entwickelte das Unternehmen zudem eine spezielle Lösung auf Basis der Planetengetriebe der 300-Baureihe. Das System kombiniert die Modularität der Pla-

Zukunftsweisend und individuell.

Motorentechnologie, Beratung und Service abgestimmt auf Ihre Anwendung.

netengetriebetechnologie mit einer mechanischen Synchronisation der beiden Mischwellen und sorgt so für eine gleichmäßige und zuverlässige Leistung.

Die Lösung ist für kontinuierlichen Betrieb und hohe Drehmomente ausgelegt. Gleichzeitig vereinfacht sie die Maschinenstruktur, da Riemen

und Riemenscheiben entfallen. Dadurch lässt sich die Anlage einfacher installieren und der Wartungsaufwand reduzieren. Das Ergebnis ist ein robuster Antrieb, der das Maschinenlayout optimiert und zu niedrigen Gesamtbetriebskosten bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit beiträgt.

Auf der CONEXPO-CON/AGG 2026 präsentierte Bonfiglioli unter anderem Fahrantriebe der Baureihe Track Drive 700 für Raupenfahrwerke mobiler Maschinen und damit Komponenten für Anwendungen mit hohen Lasten und anspruchsvollen Arbeitszyklen.

Quelle: Bonfiglioli

Elektrisches Systemdesign: TVH begleitet Kunden bei der Elektrifizierung

TVH Seit mehr als 50 Jahren ist TVH ein globaler Ersatzteilhändler für Offroad-Maschinen. Dazu zählen Gabelstapler, Minibagger, Scheuersaugmaschinen, Radlader und viele weitere Maschinentypen. TVH ist bekannt für seine leistungsfähige Ersatzteillogistik und verfügt mit mehr als 90 Niederlassungen weltweit über eine globale Reichweite sowie lokale Support- und Lagerkapazitäten.

DieElektronikabteilung von TVH verfügt über mehr als 30 Jahre technische Erfahrung in der Reparatur und Wiederaufarbeitung elektronischer Komponenten, einschließlich Elektromotoren und Steuerungen, sowie in der Softwareentwicklung und -aktualisierung. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung entwickelt zudem Funktionstestgeräte und führt Leistungsund Haltbarkeitstests durch.

Elektrisches Systemdesign als integrierter Ansatz „Im Laufe der Zeit hat TVH sein Dienstleistungsangebot erweitert und den Bereich Elektrisches Systemdesign eingeführt. Als Systemintegrator verfügen wir sowohl über das technische Know-how als auch über die Mittel, um Kunden bei der Entwicklung elektrischer Maschinen oder der Umrüstung von Verbrennungsmotoren auf elektrische Antriebe in bestehenden Geräten zu unterstützen“, erklärt Thomas Dhaenens, verantwortlich für das elektrische Systemdesign bei TVH.

Das elektrische Systemdesign vereint dabei mehrere zentrale Stärken. „Wir verfügen über die technischen Fähigkeiten und Kenntnisse, um den Kunden bei der Softwareentwicklung zu unterstützen. Darüber hinaus gewährleisten unsere immensen Lagerkapazitäten die sofortige Verfügbarkeit der erforderlichen Komponenten. Nicht zuletzt sind wir darauf eingestellt, schnell auf Kundenwünsche zu reagieren.“

Standardisierung und Prototypenentwicklung

„Dadurch können wir personalisierte Standardisierungen erstellen. Dank unserer engen Zusammenarbeit mit wichtigen Lieferanten können wir ein standardisiertes Sortiment hochwertiger Produkte wie Batteriesysteme, Steuerungen und Elektromotoren zu angemessenen Preisen anbieten.“

Diese Arbeitsweise eignet sich besonders für OEM-Kunden mit hoher Produktvielfalt und geringen Stückzahlen, die eine umfangreiche Prototypenentwicklung benötigen. Mit TVH müssen sie keine Mindestbestellmengen einhalten oder auf kundenspezifische Komponenten warten. „Wir können ihnen Standard-Ersatzteile für ihre Prototypenentwicklung anbieten. Darüber hinaus verfolgt GemOne Telematics die Echtzeitleistung des Prototyps für zukünftige Optimierungen. Dadurch verkürzt unsere Standardisierung die Markteinführungszeit für unsere Kunden erheblich.“

„Sobald ein Kunde mit der Produktion seiner elektrifizierten Geräte beginnt, erstellen wir eine eindeutige Artikelnummer für ihn. Wenn sie über diese Artikelnummer bei uns bestellen, wird hinter den Kulissen ein Prozess in Gang gesetzt: Dazu gehören die Montage der Elektromotoren, die Installation der Software auf den Steuerungen und die Erstellung maßgeschneiderter Verkabelungen. Mit anderen Worten: Der Kunde erhält ein personalisiertes Plug-and-Play-Kit.“

TVH, globaler Ersatzteilhändler für Offroad-Maschinen, hat sein Dienstleistungsangebot erweitert: Das Unternehmen begleitet Kunden nun bei der Elektrifizierung von Maschinen. Beim Electric System Design Event im März 2026 gab TVH Einblicke in den Entwicklungsprozess elektrischer Systeme vom Prototypenbau bis zur Produktion und präsentierte zudem Technologien wichtiger Zulieferer. Quelle: TVH

Innovation als Teil der Unternehmens-DNA TVH investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um zukunftssichere Lösungen zu entwickeln, die sowohl aktuellen als auch künftigen Kunden helfen. „Das elektrische Systemdesign bildet da keine Ausnahme, beispielsweise durch die Integration austauschbarer Batteriepacks und die Möglichkeiten des kabellosen und öffentlichen Ladens von Elektrofahrzeugen. Diese Denkweise bringt uns in Kontakt mit Flanders Make, dem belgischen Innovationszentrum, das uns mit seiner Test- und Zertifizierungsinfrastruktur unterstützt und gleichzeitig weiterhin in Forschung und Entwicklung investiert.“

Das Innovationszentrum hielt außerdem eine Grundsatzrede beim Electric System Design Event von TVH sowie bei Veranstaltungen von VLAIO (Flanders Innovation and Entrepreneurship) und De Groene Koers, einer Branchenplattform für Bauwesen und Infrastruktur in den Niederlanden. Die Veranstaltung umfasste eine Führung, bei der die Besucher den Prozess der Entwicklung elektrischer Systeme vom Prototypenbau bis zur Produktion hautnah miterleben konnten. TVH begrüßte Maschinenhersteller und Ingenieure aus der Benelux-Region sowie wichtige Zulieferer, die ihre neuesten Technologien vorstellten.

Auffangsysteme für sauberes Arbeiten mit Flüssigkeiten

DER BLAUE Unter dem Motto „Weil Deine Zeit es wert ist“ bietet das Unternehmen Der Blaue hochflexible Lösungen für den Umgang mit Öl und Hydraulikflüssigkeiten an. Die seit 2020 von den Firmengründern Marvin Kiesel und Michael Schmidt auf den Markt gebrachten Produkte zielen darauf ab, die Arbeit sauberer und effizienter zu gestalten.

DieSysteme sind speziell für Service-Techniker und Monteure konzipiert, die an schweren Maschinen arbeiten, wie zum Beispiel Baggern, Kranen, Traktoren und Forstmaschinen. Dank der Flexibilität der Produkte lassen sich Flüssigkeiten selbst aus schwer erreichbaren Engstellen wie Nabengetrieben, Ölfiltern oder Hydraulikleitungen kontrolliert auffangen und ableiten.

Das besonders praktische Service-Set wird in einem Tragebeutel geliefert und besteht aus:

- Profi-Wanne: 10 Liter Fassungsvermögen mit integrierten Biegemetallelementen zur individuellen Formanpassung.

- Rutsche: Ausgestattet mit starken Neodym-Magneten zur einfachen Befestigung.

Das Service-Set besteht aus Profi-Wanne, Rutsche und Einfach-Rosette. Es wird im Tragebeutel geliefert und eignet sich besonders für die Arbeit mit Öl. Quelle: Der Blaue

- Einfach-Rosette: Zur sauberen Durchführung von Leitungen mit 21 bis 27 mm Durchmesser (als Zubehör verfügbar in verschiedenen Größen von 14 bis 35 mm).

Als Ergänzung zum Service-Set angeboten wird eine Unterlegwanne, die in zwei Größen (bis zu 190 cm x 140 cm) erhältlich ist. Sie schützt Böden auf Baustellen und in der Werkstatt zuverlässig vor Verschmutzung und erfüllt damit die Anforderungen einer sich verschärfenden Gesetzeslage zum Umweltschutz.

Ebenfalls erhältlich ist ein Flex-Trichter mit 3/4-Zoll-Anschluss zum Ablassen, Auffangen und Einfüllen von Flüssigkeiten auch in schwierigen Einbausituationen sowie ein Flickset. Alle Produkte mit Ösen können zudem über ein höhenverstellbares Aufhängsystem fixiert werden.

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Triangle präsentiert den TL538S+ PRO (L4) und den TB516 PRO für anspruchsvolle O road-Einsätze.

Der TL538S+ PRO (L4) ist für hohe Belastungen optimiert, mit Fokus auf Traktion, Wärmemanagement und gleichmäßigen Verschleiß.

Der TB516 PRO zeichnet sich durch ein überarbeitetes Profil, eine verstärkte Schulterkonstruktion und die E3/L3-Kennzeichnung für breite Einsatzmöglichkeiten und erhöhte Langlebigkeit aus.

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TB516 PRO Mit erneuertem Profil
TL538S+ PRO (L4)

Innovative Nachrüstlösung erhöht die Fahrzeugsicherheit

BRIGADE ELECTRONICS Das Unternehmen Brigade Electronics hat die KI-Box auf den Markt gebracht, eine Nachrüstlösung, die die Lücke zwischen herkömmlicher Kameratechnologie und KI-Sicherheitssystemen schließt. Sie verwandelt bestehende Fahrzeugkamerasysteme in intelligente Personenerkennungslösungen, ohne dass die vorhandene Hardware ersetzt werden muss.

„Die KI-Box ist eine einzigartige Lösung, die das Standard-Kamerasystem eines jeden Nutzfahrzeugs in ein intelligentes Werkzeug zur Erkennung von Personen verwandelt. Das ist ein bedeutender Schritt nach vorne in der Fahrzeugsicherheit, der erschwinglich, nachhaltig und effizient ist.“

Robert Timms, Produktmanager bei Brigade Electronics Plc

DieKI-Box wurde ursprünglich für Fahrzeuge im Baugewerbe entwickelt, ist aber auch für den gewerblichen Straßenverkehr geeignet. Sie wird zwischen der Kamera und dem Monitor eines Fahrzeugs installiert und nutzt eine Software, um Videobilder zu verarbeiten und die Anwesenheit

Mit der KI-Box können vorhandene Kamerasysteme von Nutzfahrzeugen zu KI-gestützten Personenerkennungslösungen aufgerüstet werden. Die Plug-and-Play-Nachrüstlösung verbessert die Sicherheit im Arbeitsumfeld von Fahrzeugen bei minimalem Installationsaufwand. Quelle: Brigade Electronics

von gefährdeten Verkehrsteilnehmern zu erkennen, wodurch visuelle und akustische Benachrichtigungen ausgelöst werden. Da sie für den Einsatz auf Baustellen entwickelt wurde, garantiert sie eine zuverlässige Leistung bei allen Geländeund Wetterbedingungen.

Einfache Integration in bestehende Systeme Das System ist Plug-and-Play-fähig und unterstützt sowohl CVBS- als auch AHD-Signale, wodurch die Kompatibilität mit einer breiten Palette älterer und moderner Flotten gewährleistet ist. Es verfügt über mehrere Kameraeingänge zur Unterstützung einer größeren Feldabdeckung, ideal für größere Fahrzeuge oder Risikobereiche. KIKameras bieten nachweislich einen erheblichen Sicherheitsgewinn, aber die Kosten für den Austausch ganzer Systeme in einer Flotte waren bisher ein großes Hindernis für ihre Einführung. Mit der KI-Box können Fuhrparkmanager optimale Sicherheit zu geringeren Kosten und mit minimalem Installationsaufwand erreichen.

Sicherheit, Nachhaltigkeit & Wirtschaftlichkeit Zu den zentralen Vorteilen der KI-Box zählt zunächst der Sicherheitsaspekt: Die KI-gestützte

Erkennung gefährdeter Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Arbeiter ermöglicht eine schnelle Reaktion des Fahrers auf potenzielle Gefahren, insbesondere in städtischen Bereichen oder auf stark frequentierten Baustellen. Gleichzeitig reduziert das Konzept die Umweltbelastung, da vorhandene Monitore, Kameras und Kabel weiter genutzt werden können und somit weniger Elektronikschrott entsteht. Auch wirtschaftlich bietet die Lösung Vorteile. Der Installationsaufwand bleibt gering, eine Neukonfiguration bestehender Systeme ist nicht erforderlich und Fahrzeuge können ohne längere Ausfallzeiten nachgerüstet werden. Dadurch eignet sich die KI-Box für eine breite Palette gewerblicher Anwendungen, darunter Bauwirtschaft, Abfallwirtschaft, kommunale Flotten oder der Straßengüterverkehr.

Robert Timms, Produktmanager bei Brigade Electronics Plc, sagt: „Die KI-Box ist eine einzigartige Lösung, die das Standard-Kamerasystem eines jeden Nutzfahrzeugs in ein intelligentes Werkzeug zur Erkennung von Personen verwandelt. Das ist ein bedeutender Schritt nach vorne in der Fahrzeugsicherheit, der erschwinglich, nachhaltig und effizient ist.“

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Neue Generation des Liftachsventils: ILAS-EP

SAF-HOLLAND Mit der Marke Haldex treibt SAF-Holland die Entwicklung smarter Fahrwerkskomponenten weiter voran: Mit dem neuen Liftachsventil ILAS-EP bringt Haldex im April 2026 eine konsequente Weiterentwicklung auf den Markt. Das neue Integrierte-LiftAchs-System (ILAS) beeindruckt nicht nur durch ein gewichtssparendes Kunststoffgehäuse, sondern auch durch eine hohe Integrationsfähigkeit in bestehende EBS- und TRS-Systeme und verbesserte Korrosionsbeständigkeit. Eine Lösung, die Erstausrüster von Anhängern als auch im Aftermarketgeschäft überzeugen wird.

Was sich im Produktnamen des neuen ILASEP von Haldex nur durch einen einzelnen Buchstaben vom bisherigen ILAS-E unterscheidet, steht in der technischen Umsetzung für einen deutlichen Entwicklungsschritt. Das Tochterunternehmen von SAF-Holland bringt mit dem ILAS-EP als erster Anbieter ein Liftachsventil mit einem Kunststoffgehäuse auf den Markt. Im Vergleich zu dem Aluminiumdruckguss-Gehäuse des Vorgängers ILAS-E lassen sich damit Gewichtseinsparungen von etwa 50 % realisieren. Siegfried Heer, Senior Commercial Product Manager bei Haldex, zeigt sich überzeugt: „Haldex war schon immer Vorreiter in Sachen Luftfedersystemen und diese Erwartung gilt auch für die Produkte der nächsten Generation. Wir waren die ersten auf dem Markt, die ein Luftfederventil aus Kunststoff eingeführt haben. Jetzt bringen wir erneut als erster Anbieter dieselbe Innovation für Hebeund Senkventile auf den Markt.“

Einfache Integration im Haldex-Kosmos

Das ILAS-EP ist eine verborgene, aber dennoch unverzichtbare Komponente des Anhän-

gers. Es handelt sich dabei um ein Ventil, das die Luftzufuhr zu den Luftfederbälgen steuert, die die Liftachsen des Anhängers heben. Wird das ILAS-EP bestromt, wird das Hebesystem luftgefüllt und die Achse wird angehoben. Bei Unterbrechung der Stromzufuhr senkt sich die Achse wieder. Das Clevere an diesem System ist, dass beim Anschluss des ILAS-EP an ein TRS-System (Anhänger-Stabilisierungskontrolle) oder EBS (Elektronisches Bremssystem) der Marke Haldex die Liftachsen automatisch angehoben und abgesenkt werden können, da die Luftfederung auf Gewichtsveränderungen im Anhänger reagiert.

System überzeugt mit eingebauter Flexibilität Bei der Entwicklung des neuen Liftachsventils von Haldex stand Flexibilität an vorderster Stelle. ILAS-EP kann an beliebige EBS- oder ABS-Systeme angeschlossen werden, auch wenn diese von anderen Herstellern stammen. Es lässt sich flexibel an diverse Anwendungen anpassen, bietet dabei aber durchweg dieselbe Leistung und den gleichen Funktionsumfang. Zudem sind für die unterschiedlichen Platt-

Ein innovatives Kunststoffgehäuse, eine hohe Integrationsfähigkeit sowie verbesserte Korrosionsbeständigkeit machen das neue ILAS-EP zu einer Lösung, die auf ganzer Linie überzeugt. Quelle: SAF-Holland

formen verschiedene Ausrichtungen und Varianten erhältlich. Haldex hat je nach Kundenwunsch Versionen mit vier, sechs oder sieben Anschlüssen für den direkten Anschluss an den Luftfederbalg im Sortiment und bietet weiterhin Varianten mit verschiedenen Ausrichtungen des Magnetventilanschlusses sowie 12- und 24-VoltVersionen.

Einfache Integration im Haldex-Kosmos: Die modulare Plattform EB+ 4.0 steuert das Liftachsventil ILAS-EP und senkt oder hebt die Liftachsen automatisch. Quelle: SAF-Holland

Haldex erneut als Vorreiter am Markt

Das Tochterunternehmen von SAFHolland plant, die älteren Versionen von ILAS-E und ILASE+ schrittweise durch die neueste EP-Version zu ersetzen, und ist davon überzeugt, dass sich diese unverzichtbare, aber verborgene Anhängerkomponente durch ihre Kombination aus Innovation, flexiblem Design und Mehrwert beweisen wird.

„Das neue ILAS-EP ist das optimale Produkt für die nächste Generation unserer Produktpalette. Wir sind davon überzeugt, dass es alle Erwartungen erfüllen wird“, so Heer.

SaMoTer: Sicherheit und Effizienz im Fokus

TRIANGLE TYRES Der Reifenhersteller wird auf der SaMoTer 2026, der internationalen Fachmesse für Erdbewegungs- und Baufahrzeuge, die vom 5. bis 9. Mai in Verona, Italien, stattfindet, erneut mit Sunebo, dem italienischen Vertriebspartner für OTR- und TBR-Reifen, zusammenarbeiten.

Am Stand werden Produkte aus dem Triangle OTR-Sortiment präsentiert, darunter die Modelle Loader L5 und ADT E4 sowie die neuesten TBRProfilvarianten. Triangle und Sunebo legen zudem den Fokus auf das neue Triangle TPMS (Reifendruckkontrollsystem).

Reifendruckkontrolle für mehr Verfügbarkeit

Das Reifendruckkontrollsystem wurde speziell für OTR-Reifen entwickelt und ermöglicht die Echtzeit-Verfolgung und -Überwachung, um die Sicherheit auf der Baustelle zu erhöhen und ungeplante Ausfallzeiten zu minimieren. Da der Reifendruck eine zentrale Rolle bei der Optimierung von Leistung und Rentabilität im Steinbruch- und Bergbaubetrieb spielt, setzt das Triangle TPMS neue Maßstäbe im Reifenmanagement.

Breites Spektrum für Steinbruch und Bergbau

Triangle Tyre bietet ein breites Sortiment an OTR-Reifen mit Felgenbreiten bis 63 Zoll und Tragfähigkeitsklassen von 1 bis 4 Sternen. Die Lösungen sind für anspruchsvolle Bedingungen im Steinbruch- und Bergbau ausgelegt und

Triangle Tyres präsentiert zusammen mit dem italienischen Vertriebspartner Sunebo auf der SaMoTer neue Reifen sowie ein innovatives Reifendruckkontrollsystem.

Triangle Tyre

umfassen Reifen für Radlader, knickgelenkte Muldenkipper (ADTs) und starre Muldenkipper (RDTs) im Tage- und Untertagebau.

Neue Profile für harte Einsätze

In Verona stellt das Unternehmen den TL538S+ in der Größe 29.5R25 ** L5 vor, ein aggressives Profildesign mit sehr tiefer Traktion auf felsigem Untergrund bei gleichzeitig gutem Fahrkomfort. Das Profil reduziert Pannen, während das robuste Schulterdesign Stabilität und Seitenwandschutz verbessert. Ebenfalls zu sehen ist das OTR-Modell TB598S in der Größe 23.5R25 ** E4: ein vielseitiger Reifen für knickgelenkte Muldenkipper in Steinbrüchen und auf Baustellen. Das nicht laufrichtungsgebundene, selbstreinigende Profil bietet hohe Traktion, Geländegängigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen und Steineindringung sowie Langlebigkeit und Fahrkomfort.

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Quelle:

Christian Meschnig, CEO Rosenberger Telematic, und Dipl.-Ing. Christoph Kellner, Projektmanagement Telematik Strabag BMTI gemeinsam auf der Bühne des VDBUM Großseminars.

Quelle: Rosenberger Telematics

Demonstration geballter Digitalisierungskraft

ROSENBERGER TELEMATICS Beim 54. VDBUM-Seminar 2026 in Willingen (10 .– 13. Februar) stand die Bauwirtschaft ganz im Zeichen des Leitthemas „Brücken bauen – Zukunft gestalten!“. Für Rosenberger Telematics war der diesjährige Branchentreff ein besonderes Highlight: CEO Christian Meschnig stand gemeinsam mit Dipl.-Ing. Christoph Kellner, Projektmanager Telematik der Strabag BMTI, auf der Bühne und zeigte in der Session „Telematik leicht gemacht“, wie Digitalisierung in der Bauwirtschaft einfach, sicher und skalierbar umgesetzt werden kann – am Praxisbeispiel Strabag BMTI.

Die

gemeinsame Präsentation von Strabag und Rosenberger Telematics unterstreicht die vertrauensvolle und kontinuierlich gewachsene Zusammenarbeit beider Unternehmen. Die langjährige Partnerschaft basiert auf Stabilität und hoher Umsetzungskompetenz und hat sich in zahlreichen erfolgreichen Projekten unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen bewährt. Rosenberger Telematics begleitet Strabag seit 2018 als „globaler“ Telematik-Partner in über 15 Ländern und damit in einem Umfang, der deutlich über klassische Einzelprojekte hinausgeht und auf langfristige Zusammenarbeit ausgelegt ist

Praxisbeispiel Strabag BMTI: Telematik für einen Maschinenpark in Milliardenhöhe Im Mittelpunkt des Vortrags stand Strabag BMTI –die maschinentechnische Servicedienstleisterin der Strabag-Gruppe. Sie verantwortet das konzernweite operative Management mobiler Anlagen (u. a. Baumaschinen, Fahrzeuge und Geräte) auf Basis standardisierter Richtlinien. Gerade in diesem Umfeld zeigt sich, worauf es bei Telematik wirklich ankommt: Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführen, harmonisieren und

als belastbare Entscheidungsgrundlage nutzbar machen – etwa für Investitionen, Wartung, Logistik, Asset-Tracking oder CO2-Reporting.

Telematik leicht gemacht: Von Daten zu Entscheidungen

Rosenberger Telematics zeigte entlang eines klar strukturierten 5-Schritte-Prozesses, wie aus heterogenen Telematikdaten verwertbare Erkenntnisse entstehen können. Der Ansatz reicht vom Datenimport über die Quellintegration und Harmonisierung bis hin zu konkreten Anwendungsfällen sowie der Integration in bestehende Systeme und Prozesse. Zentral ist dabei die Standardisierung: Unterschiedliche Datenformate werden in ein einheitliches Modell überführt, damit Flotten und Maschinenparks transparent, vergleichbar und steuerbar werden und sich übergreifend auswerten lassen. Dass diese Herangehensweise auch in der Praxis funktioniert, unterstrich Christian Meschnig, CEO Rosenberger Telematics: „Dass Strabag mit uns gemeinsam auf der Bühne steht, ist ein starkes Zeichen. Unsere Zusammenarbeit ist auf internationalen Rollout ausgelegt –und genau diese Verlässlichkeit ist für uns und für

Strabag entscheidend.“ Auch Dipl.-Ing. Christoph Kellner, Projektmanager Telematik bei Strabag BMTI, betonte die Bedeutung dieser Struktur für den Baustellenalltag: „Telematik muss im Alltag funktionieren: Datenqualität, Standardisierung und Skalierbarkeit sind für uns zentrale Erfolgsfaktoren – und genau hier liefert Rosenberger Telematics seit Jahren überzeugend.“

„COMMANDER“ live erleben

Parallel zum Vortragsprogramm lud Rosenberger Telematics am Messestand zur Live-Demo der Telematik-Plattform „COMMANDER“ ein. Dabei handelt es sich um eine einhundertprozentige Eigenentwicklung mit hochskalierbarer StreamingArchitektur und Ausrichtung auf große Geräteflotten. Besucherinnen und Besucher konnten sich persönlich zu Anwendungsfällen, Integrationen und Rollout-Erfahrung austauschen. Dabei zeigte sich: Der gemeinsame Auftritt mit Strabag ist eine Auszeichnung – und ein klares Signal an Markt und Wettbewerb. Rosenberger Telematics steht für eine Partnerschaft, die nicht nur historisch gewachsen ist, sondern operativ skaliert – international, langfristig und auf Augenhöhe.

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2026 als Wendepunkt für vorausschauendes Flottenmanagement

WEBFLEET Der Bereich Flottenmanagement steht europaweit vor einem Umbruch. Steigende Kosten, komplexere Abläufe und strengere EU-Vorgaben verändern die Spielregeln für gewerbliche Fuhrparks. „Das Flottenmanagement tritt in eine neue Phase ein“, so Jan-Maarten de Vries, President Fleet Management Solutions bei Bridgestone. „Daten zu sammeln und sich auf Erfahrung zu verlassen reicht nicht mehr aus. Gefragt sind gute Strategien, um vorausschauend handeln zu können. Sie werden unterstützt von einer Technologie, die Entscheidungen erleichtert.“

ImJahr 2026 werden Webfleet zufolge jene Flottenunternehmen den Takt vorgeben, die komplexe Informationen direkt in konkrete Maßnahmen umsetzen können. Das Ziel ist, dass Mitarbeiter intelligenter, sicherer und effizienter arbeiten können. Webfleet nennt fünf zentrale Entwicklungen, die den Übergang zu einem intelligenten Flottenmanagement prägen.

Künstliche Intelligenz wird für Flotten zum Arbeitsinstrument im Alltag Ein entscheidender Hebel für besseres Flottenmanagement liegt laut Webfleet in der intelligenten Verknüpfung von Daten und KI-gestützten Analysen. Mit zunehmender Digitalisierung

entsteht in vielen Betrieben eine regelrechte Datenflut, weil zu viele uneinheitliche Systeme oft nebeneinander statt miteinander arbeiten. Die Integration aller relevanten Informationen und eine einheitliche Darstellung der Betriebsabläufe haben daher oberste Priorität.

Je benutzerfreundlicher und stärker automatisiert diese Technologien werden, desto größer wird die Rolle sein, die KI im Arbeitsalltag spielt. Die Aufgabe von KI dabei ist, Rohdaten richtig zu gewichten und konkrete Handlungsschritte abzuleiten. Diese reichen von der Routenplanung über die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bis hin zu Kostenanalysen und Prognosen zum Fahrzeugzustand.

Motorisierte und nicht motorisierte Assets werden wichtiger Teil des Flottenmanagements Ein weiterer wichtiger Bereich, in dem Webfleet von Flotten einen proaktiveren Ansatz erwartet, betrifft das Management komplexer Logistikvorgänge. Auflieger, Container sowie motorisierte und nicht motorisierte Assets machen inzwischen einen nicht unerheblichen Anteil der Investitionen aus. Betreiber benötigen präzise Informationen darüber, wo sich ihre Einheiten befinden, wie sie genutzt werden und welche Stehzeiten sie während des gesamten Transportwegs aufweisen. Branchenprognosen gehen von einem anhaltenden zweistelligen Wachstum in diesem Segment aus. Was früher als Nischenfunktion galt,

Entscheidungen treffen.

Quelle: Webfleet

Über Webfleet greifen Anwenderinnen und Anwender mobil auf Fahrzeug- und Betriebsdaten zu und analysieren Routen, Nutzung und Kosten in Echtzeit. Die Plattform verknüpft Fahrzeuge, Fahrer und Assets und sorgt damit für volle Transparenz im Flottenmanagement.

wird damit zum festen Bestandteil des Flottenmanagements. „Fahrzeuge sind heute vernetzt und optimiert“, so de Vries. „Währenddessen sind viele Assets für Flottenmanager noch größtenteils nicht darstellbar. Diese Diskrepanz verursacht unnötige Kosten, Verzögerungen und Sicherheitsrisiken. Der nächste Entwicklungsschritt im Flottenmanagement betrifft deshalb nicht nur die Fahrzeuge selbst, sondern alles, was mit ihnen zusammenhängt.“

Regulatorik treibt die Digitalisierung voran Gesetzliche Vorgaben beschleunigen Veränderungen: Ab Juli 2026 gelten die EU-Regeln zu Lenk- und Ruhezeiten auch für leichte Nutzfahrzeuge über 2,5 Tonnen im grenzüberschreitenden Verkehr. Webfleet geht davon aus, dass dies zu einer verstärkten Nutzung digitaler Tachographen-Management-Tools über die traditionellen schweren Lkw-Flotten hinaus führen wird. Unternehmen können damit die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, ohne zusätzlichen administrativen Aufwand zu haben.

Elektrifizierung gewinnt weiter an Dynamik

Die Elektrifizierung des gewerblichen Verkehrs nimmt europaweit durch klarere regulatorische Rahmenbedingungen und durch ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele Fahrt auf. Zahlen des Branchenverbands ACEAii zeigen deutliche Zuwächse in allen Segmenten: Die Neuzulassungen elektrischer Transporter haben sich im Jahresvergleich nahezu verdoppelt. Auch bei E-Lkw gibt es starke Steigerungen, insbesondere in den Niederlanden mit plus 192 %, in Deutschland mit plus 33 % und in Frankreich mit plus 27 %. Elektrobusse erreichen bereits einen Anteil von 22,7 % an allen neuen Buszulassungen in der EU. Spitzenreiter sind Deutschland, Schweden und Belgien mit dreistelligen Wachstumsraten. Flottenbetreiber setzen verstärkt auf datenbasierte Übergangsstrategien, um den Umstieg auf Elektrofahrzeuge rentabler zu gestalten.

Quelle: Webfleet

Kostendruck leistet integrierten, vorausschauenden Lösungen Vorschub Trotz all dieser Trends und Entwicklungen bleibt der Kostendruck das beherrschende Thema im Flottenmanagement. Steigende Ausgaben für Kraftstoff, Personal und Mautzahlungen zwingen Unternehmen dazu, den Einsatz ihrer Fahrzeuge bis ins letzte Detail zu analysieren und zu optimieren. Die Nachfrage nach integrierten Flottenmanagement-Lösungen, die helfen, die Gesamtbetriebskosten zu senken, steigt dadurch signifikant. Eine Kostenersparnis kann mithilfe solcher Tools etwa durch eine Kombination aus einer Analyse des Kraftstoffverbrauchs, automatisierter Wartungsplanung und optimierte Routenführung erzielt werden.

„Das Flottenmanagement tritt in eine neue Phase ein. Daten zu sammeln und sich auf Erfahrung zu verlassen reicht nicht mehr aus. Gefragt sind gute Strategien, um vorausschauend handeln zu können. Sie werden unterstützt von einer Technologie, die Entscheidungen erleichtert.“

Jan-Maarten de Vries, President Fleet Management Solutions bei Bridgestone

Im Jahr 2026 wird Flottenmanagement von Lösungen geprägt sein, die wie ein intelligenter Berater agieren. Sie ermöglichen es Betreibern, Entwicklungen vorauszusehen, statt lediglich darauf zu reagieren. Grundlage dafür ist eine Plattform, die Menschen, Fahrzeuge und Assets effizient miteinander vernetzt.

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