7. Jahrgang
www.odenwaldregional.de
Nr. 154
Donnerstag, den 20. September 2012
odenwaldregional www.prahlemann.de das magazin für die region!
Aus der Wirtschaft
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MAUL: 100jähriges Firmenjubiläum mit großer Feier
3. Unternehmerinnentag fand im Kloster Höchst statt
„Kristallisationsorte für das Ehrenamt“ bauen Brücken zur Selbsthilfe
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das heißluftmagazin für die region!
...bis hier ist es Satire!
Breitbandprojekt Odenwaldkreis
Kunde des Monats: Andreas Schech von VPS Media Film und Fernsehproduktion Im Film- und-TV Geschäft ist Bandbreite essentiell: Enorme Zeitersparnis, höhere Sicherheit und Vorteile bei großen Datenmengen VON RAINER KAFFENBERGER Mümling-Grumbach. Seit Juli 2012 ist der Odenwaldkreis flächendeckend mit dem schnellen Breitband-Internet erschlossen. Nun ist es an der Zeit, sich das schnelle Internet mal in der Praxis anzuschauen und Kunden der HSE Medianet vor Ort zu besuchen. In der Reihe „Kunde des Monats“ wird das Magazin odenwaldregional in monatlichen Beiträgen über die Anwender des Breitbandnetzes berichten. Als erstes führte das Magazin ein Interview mit Andreas Schech, Geschäftsführer von VPS Media Film und Fernsehproduktion. OR: Herr Schech, Sie sind jetzt schon seit längerer Zeit Geschäftskunde, der das neue Breitband-Internet der HSE Medianet nutzt. Was hat Sie als Firmeninhaber dazu bewogen, zum schnellen Internet zu wechseln? Schech: „Im Film- und-TV Geschäft ist Bandbreite essentiell - zeitkritische TVThemen müssen so schnell wie möglich zu den Sendern. Große Datenmengen müssen täglich auf FTP-Server übertragen werden. Wir suchen eigentlich schon immer nach schnelleren Anschlüssen. Bisher konnte uns allerdings keiner außer der HSE Medianet weiterhelfen. Umso mehr freuen wir uns, dass es nun mit Lichtgeschwindigkeit weiter geht.“
OR: Wie viele Mbit/s an Bandbreite haben Sie jetzt und was bezahlen Sie dafür?
OR: Nutzen Sie das schnelle Internet auch für mobile Geräte wie z.B. iPad oder Notebooks über W-LAN?
Schech: „Wir haben jetzt 2 VDSLLeitungen mit 80 Mbit/s im DownloadBereich und 10 Mbit/s im UploadBereich.“
Schech: „Ja, aber diese können die Geschwindigkeit leider nicht voll nutzen.“
OR: Was bringt Ihnen als Geschäftsinhaber der Firma VPS Media das neue schnelle Internet? Was sind die Highlights für Ihre Firma und Ihre Mitarbeiter? Schech: „Enorme Zeitersparnis. Höhere Datensicherheit, da wir mittlerweile über Cloud-Systeme sichern. Dies ist nur durch die hohe Bandbreite möglich.“
Regisseur Alexander Weber (links) und VPS Media Geschäftsführer Andreas Schech freuen sich über die große Übertragungsbandbreite des neuen schnellen Internets.
OR: Die Brenergo GmbH, ein Tochterunternehmen der OREG mbH, hat das flächendeckende Breitbandnetz im Odenwaldkreis für 20 Millionen Euro errichtet. Die HSE Medianet mit Sitz in Darmstadt ist Netzbetreiber und bietet entsprechende Leistungen an. Kannten Sie die Brenergo und die HSE Medianet? Schech: „Ja“.
OR: Wie sind Sie auf das neue schnelle Internet aufmerksam geworden? Schech: „Was diese Themen angeht sind wir immer am Puls der Zeit. Wir haben seit der ersten Veröffentlichung sofort davon gewusst.“ OR: War der Wechsel von Ihrem bisherigen Anbieter zu HSE Medianet schwierig?
Schech: „Nein, da wir vorher bereits Kunde der HSE Medianet waren, war dies kein Problem.“ OR: Welche Bandbreite in Mbit/s (oder Kbit/s) hatten Sie vorher? Schech: „Wir hatten vorher eine 6 Mbit/s Standleitung bei der HSE Medianet zu einem weitaus höheren Preis.
OR: Wofür nutzen Sie das Internet speziell? Schech: „Sehr große Videodaten zu transferieren. Datensicherung auf externen Servern. Kunden schneller zu beliefern. Vorausgesetzt, der Kunde nutzt auch eine schnelle Verbindung.“ OR: Wird das Breitband in absehbarer Zeit neue Arbeitsplätze bei Ihnen schaffen? Schech: „Eventuell wird es neue Geschäftsfelder geben.“
OR: Wie sehen Sie die Zukunft des neuen schnellen Internets (Entertain, Cloud-Computing….) Was brauchen Sie in der Zukunft? Schech: „Noch mehr Bandbreite.“ OR: Meinen Sie die 50 Mbit/s reichen Ihnen die nächsten 2 Jahre? Schech: „Ich denke, dass wir die nächsten 2 Jahre mit dieser Bandbreite auskommen.“ OR: Herr Schech, vielen Dank für das Gespräch. <<
Informationen VPS Media Film und Fernsehproduktion Beinegasse 1 64739 Höchst i. Odw. Tel.: 06163 913 82 80 Internet: www.vps-media.de www.digitale-kinowerbung.de
Gesundheit
Patientensicherheit im Mittelpunkt Gesundheitszentrum Odenwaldkreis: Sterilgutversorgung weist geforderte Standards nach VON TANJA KOCH
der ZSVA gereinigt, desinfiziert, verpackt und sterilisiert werden, sicher und steril zum Einsatz in die OP-Säle und andere Untersuchungs- und Therapieeinheiten der Einrichtung gehen. Die von der ZSVA erfüllte Norm 13485 wird in Fachkreisen als sogenannter „Goldstandard“ bei der Instrumentenaufbereitung gesehen und erlaubt es u. a. Dienstleistungen für externe Partner durchzuführen.
Erbach. Die Zentrale Sterilgut-Versorgungsabteilung (ZSVA) des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis GmbH bekam im Mai vom TÜV Rheinland bestätigt, was sie auszeichnet: die hohe Qualität ihrer Arbeit. Der Leiter der ZSVA, Andreas Daum, weiß, was es heißt, Sauberkeits- und Sterilitätsvorgaben einzuhalten. Nun wurden die Abläufe und das Organisatorische vom TÜV Rheinland geprüft und mit der Plakette, die ein Jahr gültig ist, versehen.
1,2 Millionen Medizinprodukte
„Wir sind wirklich stolz auf das hervorragende Ergebnis, das wir bei der Prüfung durch den TÜV Rheinland erzielen konnten“, freut sich Andreas Schwab, Geschäftsführer des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis. „Ein Auditor des TÜV hat die Abläufe in der Abteilung zwei Tage auf Herz und Nieren geprüft“. Bestätigt wurde, dass die vielfältigen Instrumente, die in
Die Arbeit der Abteilung ZSVA im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis ist unentbehrlich für die Sicherheit der Patienten des Krankenhauses und natürlich auch für die Mitarbeiter. In der ZSVA werden in einem Aufbereitungsverfahren alle Medizinprodukte, die steril bei einem Patienten zur Anwendung kommen und zur mehrmaligen Aufbereitung zugelassen sind,
maschinell gereinigt und desinfiziert, verpackt und sterilisiert. Dabei kann es sich um eine einfache Schere handeln, die bei einem kleinen Verbandswechsel benutzt wird, oder um ein hoch komplexes Instrumentarium, das im Operationssaal eingesetzt wird. Pro Jahr werden in der ZSVA des Gesundheitszentrums etwa 1,2 Millionen dieser Medizinprodukte sterilisiert und rund 65.000 Artikel desinfiziert. Die Abtötung der Keime erfolgt dabei durch die Reinigung und Desinfektion sowie Sterilisation mittels 134 Grad heißem Dampf. Alle in der ZSVA tätigen Mitarbeiter sind entsprechend qualifiziert und verfügen über die erforderliche Ausbildung zur Erbringung der jeweiligen Tätigkeiten.
Jährliche Überprüfung Nach den beiden Zertifizierungstagen konnte die erfolgreiche Einfüh-
Das Team der zertifizierten Abteilung für Sterilgutaufbereitung mit Pflegedirektor Michael Hotz (links): Christina Simoneth, Doris Oppe, Annette Schröder, Helga Kugel, Kerstin Walther, ZSVA-Leiter Andreas Daum, stv. ZSVA-Leiterin Nicole Setzer. Zum Team gehören auch Sabine Pirker, Beate Kaczynski.
rung und Umsetzung eines Qualitätsmanagementsystems nach der aktuellen DIN EN ISO Norm 13485 sowie der Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte
(BfArM) durch den TÜV Rheinland bestätigt werden. Gemeinsam mit Qualitätsmanagementleitung, Pflegedirektion, Technischer Leitung und OP-Leitung konnten die Mitarbeiter der ZSVA das Qualitätsmanagement
erfolgreich einführen. Ziel ist es nun, dem Qualitätsmanagementsystem in der ZSVA Bestand zu geben und es kontinuierlich weiter zu entwickeln. Bei seinen jährlichen Überprüfungen wird sich der TÜV Rheinland ein ausführliches Bild zum aktuellen Stand der Bestrebungen machen. <<
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