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Odenwald Ausgerissener Zirkuselefant tötet Mann 13. Juni 2015
Laut Tierschutzorganisation Peta soll der Elefant Benjamin aka Baby schon mehrfach ausgerastet sein. Foto: Peta/dpa Absicht oder um Nachlässigkeit? Ein ausgewachsener Elefant konnte aus einem in einer Stadt im Odenwald gastierenden Zirkus fliehen und tötete einen Spaziergänger. Laut Tierschutzorganisation Peta soll das Tier schon mehrfach ausgerastet sein. Buchen – Ein ausgerissener Zirkuselefant hat am Samstag in einer Stadt im Odenwald einen Spaziergänger getötet. Der 65Jährige aus Buchen im NeckarOdenwaldKreis wurde nach Angaben der Polizei am frühen Morgen von dem 34 Jahre alten Afrikanischen Elefanten angegriffen. Der Mann war demnach sofort tot. Wie das Tier aus dem Zelt entwich, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Ehefrau des getöteten Spaziergängers sagte der Polizei, ihr Mann sei wie üblich gegen 5 Uhr aufgestanden und spazieren gegangen, um Pfandflaschen und Dosen einzusammeln. Als er nicht zur gewohnten Zeit zurückkehrte, machte sich die 65Jährige auf die Suche nach ihm. In der Nähe des Zirkusses sah sie mehrere Streifenwagen, dort fand sie dann ihren toten Mann. Der Zirkus gastiert in rund 100 Metern Entfernung vom Fundort der Leiche.
Vorfälle in der Vergangenheit Die Polizei schloss Fremdverschulden nicht aus. Ersten Ermittlungen zufolge war das Zelt, in dem die Elefantenkuh «Baby» untergebracht war, unbeschädigt. «Der Elefant kann sich nicht selber rauslassen. Also bleibt: Wurde er rausgelassen oder war er nicht richtig eingesperrt?», sagte ein Polizeisprecher. Entweder es handle sich um Absicht oder um Nachlässigkeit. «Es kann sein, dass wegen fahrlässiger Tötung ermittelt wird.» Fraglich bleibt auch, warum das Tier in Rage geriet. Der Elefant heißt «Baby», trägt aber laut Polizei auch den Namen «Benjamin». Offenbar handelt es sich nicht um den ersten Angriff des Tiers auf Menschen. Die Tierschutzorganisation Peta berichtet, das Tier sei schon mehrfach ausgerastet und habe in den vergangenen Jahren mehrere Menschen verletzt. 2000 habe «Baby» eine Frau im nordhessischen