26.9.2020
Journalist Roland Tichy gibt Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab: Tichys Rücktritt: Nicht, dass den Korrekten noch die „schäbigen Lump…
Journalist Roland Tichy gibt Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab Tichys Rücktritt: Nicht, dass den Korrekten noch die „schäbigen Lumpen“ ausgehen ef-magazin.de/2020/09/26/17583-journalist-roland-tichy-gibt-vorsitz-der-ludwigerhard-stiftung-ab-tichys-ruecktritt-nicht-dass-den-korrekten-noch-die-sch
26. September 2020
Scheint, als fräße die Revolution ihre Kinder, bis sie den Hungertod sterben muss
Bildquelle: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 / Wikimedia Commons Roland Tichy: Eklat wegen „sexistischer Beleidigung“ von Sawsan Chebli
Was hadder denn nu wieder jemacht, der Roland? Nun, er eigentlich gar nichts. Um Ross und Reiter gleich beim Namen zu nennen: Es ging bei der nächsten (erwartbaren) Treibjagd einer inkorrekten „Sau“ durchs Dorf der Doppelmoral, der https://ef-magazin.de/2020/09/26/17583-journalist-roland-tichy-gibt-vorsitz-der-ludwig-erhard-stiftung-ab-tichys-ruecktritt-nicht-dass-den-korrekten-noc…
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Journalist Roland Tichy gibt Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab: Tichys Rücktritt: Nicht, dass den Korrekten noch die „schäbigen Lump…
Berufs-, nein, mittlerweile wohl schon Geburtsempörtheit, der Verbannung nicht offiziös abgesegneter Meinungen, der Einschmelzung des Meinungskorridors zu Gitterstäben des erlaubten Meinensollens ja nicht wirklich um eine sexistische Äußerung in einem auf der Website „Tichys Einblick“ veröffentlichten Artikel, sondern in erster Linie darum, jemanden loszuwerden, der vor dem Ungeist der Zeit nicht stets strammstehen mochte. Doch was war der Stein des Anstoßes? Laut einem Artikel des „Tagesspiegel“ soll es sich um folgende Äußerungen gehandelt haben: „Was spricht für Sawsan? (...) Befreundete Journalistinnen haben bislang nur den G-Punkt als Pluspunkt feststellen können in der Spezialdemokratischen Partei der alten Männer.“ Also ich verstehe diesen Satz nicht sexistisch, sondern eher so: „Was spricht für Sawsan, die bislang eher nicht dadurch auffiel, der abendländischen Geistesgeschichte richtungsweisende Impulse gegeben zu haben? Mit anderen Worten: Was spricht für eine Staatssekretärin, die – Belege dafür finden sich in Hülle und Fülle, vor allem auf Twitter, von ihr höchstselbst abgeseilt – schon öfter dermaßen dünnes Blech klopfte, dass man Alufolie daneben als Tresortür verkaufen könnte – und zwar Fort Knox? Liegt es womöglich nur am Q-Punkt, also Quotenpunkt, nicht an real bemessbarer Kompetenz? Also daran, dass sie halt die richtigen Chromosomen hat, statt ganz alt-abgehängt-scheißweiß falsche Parteien zu wählen? Könnte da auch ihr Parteibuch eine Rolle gespielt haben? Und kann es sein – rein spekulativ –, dass die äußerlich nicht völlig unattraktive Dame ihren Posten in einer Partei alter Männer womöglich eher, naja, ästhetischen Gesichtspunkten verdankt? Was sonst? Wäre bitte jemand so
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Journalist Roland Tichy gibt Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab: Tichys Rücktritt: Nicht, dass den Korrekten noch die „schäbigen Lump…
nett und zeigt mir mal irgendeine vorzeigbare Leistung, irgendwas Bissfestes, Substanzielles, Produktives, Nützliches, dass sie schuf?“ Alles klar? Chebli, und jetzt werde ich auch mal sexistisch, ist eine Sprechpuppe mit dem richtigen Parteibuch, die alles sagt, was ihre Vorgesetzten – pardon, Vorgesetzenden – sich wünschen, wenn man ihr auf den Bauch drückt; beziehungsweise den politischen G-Punkt massiert. Dann kommt nur Staatsgestöhne. Fragt sich, ob dieses Land noch mehr solcher Bauchrednerpüppchen braucht – unabhängig vom Geschlecht.
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