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Im Odenwaldkreis entsteht kurzfristig eine Notunterkunft für 1000 Flüchtlinge Erbach 04.10.2015 Von Jörg Schwinn ERBACH/MICHELSTADT Der Odenwaldkreis muss kurzfristig eine Notunterkunft für 1000 Flüchtlinge schaffen. Ein entsprechender Einsatzbefehl des hessischen Innenministeriums hat den erst vor vier Wochen ins Amt eingeführten Landrat Frank Matiaske am Samstagabend erreicht, wie er am Sonntag bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz berichtete. Laut Vorgabe des Ministeriums muss die Unterkunft bis Dienstag (6.), 16 Uhr, zu Verfügung stehen. Dies sei trotz des knappen Zeitrahmens zu schaffen, zeigte sich der Landrat ebenso optimistisch wie Kreisbrandinspektor Horst Friedrich als Zuständiger für den Katastrophenschutz im Odenwaldkreis, Polizeidirektor Rainer Linke als Leiter der Direktion Odenwald sowie die Bürgermeister Stephan Kelbert (Michelstadt) und Harald Buschmann (Erbach). Als Standort ausgewählt wurde ein leer stehendes Gewerbeobjekt im Großraum der beiden Städte; Details sollen genannt werden, wenn die Vorkehrungen zum Gebäudeschutz abgeschlossen sind. Die Odenwälder Einrichtung dient der Entlastung der überfüllten hessischen Erstaufnahmelage und wird in der Behördensprache als "Überlaufeinrichtung" geführt. Die dort untergebrachten Menschen sollen nicht auf Dauer bleiben, sondern in Erstaufnahmelager gebracht werden, sobald dort wieder Platz ist. Zur Übersicht Erbach