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FDP: „Erfahrungen mit Landrat Kübler nicht nur bei der Standortmarketing– Affäre negativ“ VON: PRESSEDIENST FDP ODENWALDKREIS Moritz Promny und der von ihm geführte FDPKreisverband hoffen auf eine Verbesserung der politischen Kultur im Odenwaldkreis.
Odenwälder Liberale erwarten vom neuen Landrat, dass ein von Transparenz und Zuverlässigkeit geprägter Führungsstil wieder den Kontakt mit der Kreisspitze prägen wird – unbeschadet politischer Meinungsverschiedenheiten ODENWALDKREIS. Im März 2016 werden in Hessen die Kommunalparlamente neu gewählt. Dies war für den Kreisvorstand der FDP Odenwald Anlass, einen Rückblick auf die bisherige kommunalpolitische Arbeit der Liberalen im Odenwaldkreis vorzunehmen und schwerpunktmäßig die Themen zu bestimmen, auf die sich der Verband konzentrieren will. „Insgesamt geht es darum, den Odenwaldkreis aus seiner derzeitigen Stagnation herauszuführen und zu einem Gebiet zu machen, das sowohl für die Bewohner lebenswert, als auch für Industrie und Gewerbe ein attraktiver Standort wird.“ Wichtiger, als mit bunt bebilderten Hochglanzprospekten ins Leere gehende Werbung zu betreiben und ein Konzept nach dem anderen vorzustellen, seien die Analyse konkreter Probleme und praktische Maßnahmen, um diese zu beheben. Und das mit ehrgeizigem Zeitrahmen, um den Stillstand der letzten Jahre umzukehren. „So sind zum Beispiel die Verkehrsverhältnisse im Odenwaldkreis nach wie vor unbefriedigend, insbesondere was die Erreichbarkeit von und nach außen betrifft. Insbesondere für die Odenwälder Industrie und Gewerbetreibende, die eine schnelle Verbindung in die Städte und das Autobahnnetz benötigen, um Standortnachteile auszugleichen.“ Das Breitbandprojekt, so wichtig es für sich genommen auch sein möge, sei dafür kein Ersatz – insbesondere weil inzwischen in diesem Bereich auch die benachbarten Landkreise nachziehen würden. „Die Odenwälder Unternehmen und Gewerbetreibenden schaffen im Odenwald wichtige Arbeitsplätze und bilden damit die finanzielle Lebensgrundlage für ihre Mitarbeiter und deren Familien. Wir Freien Demokraten setzten uns daher mit Nachdruck für den Abbau von bürokratischen Hemmnissen ein, damit unternehmerisches Handeln nicht beeinträchtigt wird. Aber genauso für einen Abbau der öffentlichrechtlichen Wirtschaftstätigkeit.“ Diese führe nicht nur unmittelbar zu Markteingriffen, sondern beeinträchtige auch die Entstehung von Arbeitsplätzen in der Wirtschaft. Die FDP fordert daher eine „Neuorientierung und eine neue Diskussionskultur mit allen Beteiligten im Odenwald, aber insbesondere ein bessere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und den Servicedienstleistern in der Kommune.“