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Pop-up-Museum Michelstadt - Deutliche finanzielle Einbußen musste man hinnehmen - www.Presse-Echo.de

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18.9.2020

Eine ziemlich aufregende Aktion in Michelstadt

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Freitag, 18.09.2020 - 03:00 Gewerbeverein und Stadt stufen Pop-up-Museum „Bee Yourself“ als großen Erfolg ein.

Von Birgit Reuther Lokalredakteurin Odenwälder Echo

Cooles Büro: eines der Szenarien, in denen man sich im Michelstädter Pop-up-Museum fotografieren lassen konnte. (Foto: Stadtmarketing)

MICHELSTADT - Trotz Corona-Unterbrechung und Pandemie-Erschwernis Ziel erreicht: Das Mitte Februar eröffnete Pop-up-Museum „Bee Yourself“ für witzige und originelle Fotos für Social-Media-Plattformen wie Instagram hat Michelstadt – und dem Odenwald – zu viel Reichweite und Bekanntheit verholfen. Die Sache habe bundesweit Strahlkraft entwickelt, findet der örtliche Gewerbeverein als Initiator des Projekts, das Anfang August beendet worden ist. Jenny Weissgerber, Gewerbemanagerin im Städtchen, spricht von ereignisreichen Monaten, wenn sie auf die Geschichte mit dem Pop-up-Museum zurückblickt: Erst die Aufbauphase von nur vier Wochen, dann ein starker erster Monat und darauf die große Enttäuschung, als man Mitte März coronabedingt schließen musste. Der Gewerbeverein bangte um seine Investitionen. Die vielen Fotomotive, der Laufsteg, https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/eine-ziemlich-aufregende-aktion-in-michelstadt_22275375

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das Trampolin, der hängende Formel-1 Reifen, die übergroße Weltmeistertorte, das goldene WC oder die Schatzkammer – sie alle schienen dem Verstauben preisgegeben. Und wer Tickets für die kommenden Wochen gekauft hatte, musste geduldig hoffen, dass es noch mal eine Chance auf Fotos in der „#odenwelt“ gibt. Mit der Wiedereröffnung Mitte Mai und unter Hygiene-Auflagen dann einerseits große Freude übers Weitermachen-Können, andererseits die Sorge, ob die Besucher kommen würden. Aber die kamen, wie die Michelstädter nun wissen. Namhafte Sender und Magazine – darunter ARD, HR, FFH, RTL, TV MainFranken, FAZ, Süddeutsche Zeitung, Merkur oder GoFeminin – berichteten. In den sozialen Netzwerken tauchten Fotos und Videos aus der „Bee Yourself“-Halle, aus Stadt und Umgebung auf. Die Besucher hatten ihren Spaß beim Hüpfen, Schaukeln und InSzene-Setzen. Nach Auswertung der Postleitzahlen kam die Mehrheit aus dem RheinMain-Gebiet von Wiesbaden über Frankfurt bis Hanau. „In Werbeminuten hätte der Gewerbeverein sich das nie leisten können“, berichtet Weissgerber. Deutliche finanzielle Einbußen musste man dennoch hinnehmen; sie entstanden durch die zwischenzeitliche Schließung und die strengen Reglementierungen nach der Wiedereröffnung, die viel weniger Besucher erlaubten. Der Ansturm aus dem ersten Monat war also nicht wiederholbar. „Zurück bleiben ein stabiler und aktiver Gewerbeverein und die Gewissheit, die Werbetrommel für den Odenwald gerührt und viele Besucher für Michelstadt begeistert zu haben“, sagt die Gewerbemanagerin. Wie berichtet, war das Projekt nach nur zweimonatiger Planung im Schulterschluss aller Michelstädter Gewerbetreibenden in die Tat umgesetzt worden. „In einem beispiellosen Kraftakt war die gesamte Erwin-Hasenzahl Halle auf Hochglanz gebracht worden“, so Weissgerber. Das Konzept für den Aufbau hatte Szenografin Riet Hannah Bernard entwickelt. Unter den vielen, die mitanpackten, waren auch die VfLSchwimmer, das THW Michelstadt und die Stockheimer Feuerwehr. Odenwaldkreis

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