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TCS SG AI AR - 11/2024

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#11 | November 2024

SG AI AR TCS-Clubinfos Sektionen St.Gallen-Appenzell I.Rh. & Appenzell A.Rh.

Von der Gefahr der Dunkelheit «Mitenand goht’s besser!» Bald stimmen wir über die Erweiterung der bestehenden Infrastruktur unserer Nationalstrassen ab. Heute bewältigen diese etwa 45 Prozent des Personen- und 73 Prozent des Güterverkehrs. Sie sind die Lebensadern unserer täglichen Versorgung, unseres Wohlstands, und sie halten den Verkehr fern von Städten und Dörfern. Doch das System stammt aus einer Zeit, als die Schweiz noch 5 Millionen Einwohner zählte, heute haben wir die 9-Millionen-Marke überschritten. Die Bevölkerung und der Verkehr wachsen stetig; unsere Infrastruktur stösst an ihre Grenzen. Es ist nur logisch, dass an einigen Stellen «Bypässe» nötig sind, damit der Verkehr weiter fliessen kann. Gegen diesen Ausbau haben Linke und Grüne das Referendum ergriffen. Sie glauben, dass die Zukunft der Schweiz allein auf Velos, Zügen und Bussen

beruht – und der Autoverkehr am besten verschwinden oder zumindest behindert werden sollte. Diese Vision mag aus einer städtischen Perspektive verlockend erscheinen, doch sie blendet die Realität und die Bedürfnisse vieler Menschen unseres Landes aus. Auch der TCS, der 1896 von Velofahrern gegründet worden ist, befürwortet eine ausgebaute Veloinfrastruktur und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Aber genauso setzen wir uns für die Weiterentwicklung der Strasseninfrastruktur ein, die unser tägliches Leben bedingt. Es geht nicht um ein «Entweder oder». Wir brauchen für eine zukunftsfähige Mobilität der Schweiz ein Miteinander. Ein Ausbau der Nationalstrassen entlastet Städte und Dörfer, beseitigt Staus, erhöht die Verkehrssicherheit und sorgt dafür, dass der Verkehr auf den Hauptachsen flüssig bleibt. Damit schaffen wir

gleichzeitig Platz für Velo- und ÖV-Bahnen in den betroffenen Gebieten. Die Gegner bieten keine Lösungen für die wachsenden Herausforderungen unserer Demographie – sie setzen auf Verbote und Einschränkungen und treiben den Transitverkehr lieber im Tempo 30 durch Wohnzonen und Quartiere. Deshalb sagen auch Sie: Ja zu mehr Velowegen, zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs – und Ja zu STEP! Danke für Ihre Unterstützung an der Urne am 24. November.

Patrick Kessler Präsident TCS Appenzell Ausserrhoden


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