Querblick
Schaufenster Haustechnik
Lichtdesign – Wege in 2012 Sie wollen kein formal wiedererkennbares Raum- und Badezimmer-Design erstellen? Nicht nur Gesundheits- und Wellness-Experten, auch Architekten und Designer haben längst den wohltuenden Einfluss von Licht entdeckt. 85% der Deutschen stellen ebenfalls fest: „Licht ist ein Wohlfühlfaktor“. Es beeinflusst entscheidend die Wirkung und Atmosphäre von Räumen.
Räume sind für Torsten Müller das Spiegelbild der inneren Haltung. Der Schlüssel ist das Design, das Zusammenspiel von Raum, Licht, Wahrnehmung, Stimmung und Ausstrahlung
Professionelles Lichtdesign versetzt Räume und Gebäude in völlig neue Stimmungen und kann ein beliebiges Ambiente schaffen. Allerdings ist leider noch immer deutlich erkennbar: Nicht jeder weiß potenzielle, zahlungskräftige Kunden zu schätzen. Um einen betuchten Kunden zu überzeugen und einen lohnenswerten Auftrag zu erhalten, ist mehr erforderlich, als lediglich Produkte auszustellen, möglicherweise gar noch mit inkompetenten Museumswärtern. Ich frage mich, wie viele Designer, Architekten oder Planer das Spiel mit den fünf Sinnen überhaupt kennen und berücksichtigen, statt lediglich Wohntrends gerecht zu werden. Schnittstelle zwischen dem Menschen und der Architektur sind die Sinne. Die Wechselwirkung zwischen Gestaltung 58 RAS · 5 · 2012
und Wahrnehmung bestimmt das Leben in einem emotionalen Raum. Dieses mit dem richtigen Lichtdesign umzusetzen, hapert es leider noch all zu oft. Allerdings gibt es für professionelle Lichtplanung und Lichtdesign auch nur wenige Ausbildungsmöglichkeiten. Ganz gleich, ob Sie Ihren privaten Wohnraum effekt- und stimmungsvoll durch gezielte Lichtplanung beleuchten oder ein professionelles Lichtdesign entwerfen möchten, immer gilt es, individuelle Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Unverständlich, dass es noch immer Großhandels-Ausstellungen oder Führungen durch Raum- und Bad-Studios gibt, die zu diesem Zweck kein professionelles Lichtdesign nutzen. Da werden Natursteine, dreidimensionale Wandtechniken und
hochwertigste Materialien eingesetzt, ohne diese durch ein emotionales Stimmungslicht (play of brilliance) sprichwörtlich „ins rechte Licht zu rücken“. Durch einseitiges Seitenlicht/ Streiflicht entstehen hohe Kontraste zwischen der dem Licht zugewandten und der dem Licht abgewandten Seite. Je nachdem, was betont werden soll, kann diffuses Licht oder ein scharfer Strahl, der einen Schlagschatten erzeugt, zum Einsatz kommen. Zonales Lichtdesign setzt Beläge am Boden, an der Wand oder in der Dusche in den gewünschten Fokus, andernfalls wirken diese unscheinbar und fad. Zu beachten ist auch, dass ein dunkler Belag mehr Licht erfordert als ein heller Belag. Ein modernes Design bedient sich gerne aufgerautem Naturstein, der durch weiches, gestreutes Licht erst seine volle Schönheit entfaltet, keinesfalls jedoch durch einen direkten Spot. Gespiegelte Oberflächen können ein Element besonders in Szene setzen. Sie sehen, die durch ein durchdachtes Lichtspiel erzielten Effekte lassen keine Wünsche offen. Geben Sie daher ihren Kunden und Interessenten die Möglichkeit, Lichtfarben, Lichtstärken und Lichtszenarien mit den dazugehörigen Steuerungsmöglichkeiten in Anwendung zu betrachten.
Licht schafft Ambiente Um Räume „für die Sinne“ zu konzipieren, ist es erforderlich, mit allen drei Bereichen des Lichtes zu arbeiten. Dieses sind die Grundbeleuchtung, die fokussierende Beleuchtung und das Brillanzlicht. Die Grundbeleuchtung erzeugt das Basisambiente, die fokussierende Beleuchtung setzt bestimmte Dekorationselemente in Szene und das Brillanzlicht
versetzt Kristallspiegel oder das Champagnerglas in der Wanne zu zweit in stilvolles Funkeln. Es versteht sich, denke ich, von selbst, dass exklusive Lichtkonzepte für gehobene Designansprüche nicht - wie so oft gesehen - alleine mit der Grundbeleuchtung des Raumes auskommen. Nichts spricht gegen den Kronleuchter im Raum oder Bad als Grundbeleuchtung. Solche gibt es bereits in den ausgefallensten Trends, so dass für jeden Menschen gemäß seiner Prägung etwas dabei ist. Bleibt dieser allerdings die einzige Leuchtkraft des Raumes, wird das „Dinner zu zweit“ wohl ohne den gewünschten Erfolg für beide bleiben. Die Gestaltung der Umgebung für die Sinne mit einem perfekten Lichtdesign hingegen schafft das vollendete Ambiente für ein gelungenes „CandleLight-Dinner für zwei“. Allerdings, so glaube ich, dass bisher noch keine künstliche Form die natürliche, durch Kerzenflammen erzeugte Stimmung richtig nachempfinden kann.
Stimmige Szenarien Richtiges Lichtdesign sorgt für Sicherheit und gute Stimmung: Es schafft Atmosphäre, gestaltet Räume, ist eine Wohltat für die Psyche und bringt Farbe in den Alltag. Natürlich können Sie auch gerne jeden Tag ein paar Kerzen anzünden. Die erfolgreichsten Studios nutzen beides: Die perfekte Lichtplanung in Kombination mit der Energie des lebendigen Lichts durch einen Ethanolkamin, über Videopräsentationen oder den Einsatz mehrerer Kerzen erzeugt ein stimmiges Szenario. Weiterhin ist es wichtig, die richtige Luxzahl, also eine passende Leuchtkraft zu wählen. Leider ist diese meist viel zu gering – an die 500 Lux
Torsten Müller, Designer und Wohlfühlexperte, realisiert auf Grundlage der Farbpsychologie und Farbwirkung nach Aura-Soma Arbeitsund Lebensraumkriterien. Er entwickelt innovative ganzheitliche Konzepte, gleich, ob für Ausstellungen, Empfangsbereiche, Rezeptionen, Konferenzräume, Showrooms oder Verkaufsräume. Ebenso beherrscht der Designer eine einzigartige Lichtplanung mit „emotional lightning“ für den privaten Wohnraum. Seine Kenntnisse über exklusive Objekte gibt er in Form von Vorträgen, Seminaren und Event-Veranstaltungen weiter. Das nächste Seminar wird am 23. Mai 2012 in Bonn im „Kahmea Grand“ veranstaltet.
halte ich für eine exzellente Badund Spa-Architektur als angemessen. Auch die Wirkung der Lichtfarbe wird gerne unterschätzt. Wussten Sie, dass uns blaues Licht aktiviert? Somit ist dies eine wunderbare Beleuchtung, um den Tag zu beginnen. Rotes Licht hingegen ist besser für den Abend geeignet. Betrachten Sie einmal den Sonnenaufgang. Sie werden vor allem das himmelblaue Licht des Hintergrunds wahrnehmen. Zum Sonnenuntergang hingegen konzentriert sich die Wahrnehmung verstärkt auf das rote Farbspiel der Sonne und des Himmels.
Farben als Energiequelle Eine andere Energiequelle definiert sich über die Verwendung von Farben, wie die Lehren von Aura-Soma bestätigen. Hier geht es darum, Energie freizusetzen und den Menschen innerlich zu stimulieren. Das Mittel dazu ist die Wirkung von Farben in Verbindung mit bestimmten Düften. Nach der Aura-Soma-Lehre setzten Farben Impulse für den seelisch-kreativen Ausdruck. Sie erreichen unmittelbar die menschliche Empfindungsebene und lenken dadurch das Fühlen, Denken und Handeln. Nach der
Bilder links: Torsten Müllers Credo: Die Kraft des Wassers und naturbelassene Materialen sind die Grundlage für Entspannung von Körper und Seele. Das Design setzt dabei den inneren Wunsch nach Balance, Wohlbehagen, innerer Wärme, Freude und Glück um. Rechts: Um einen möglichst umfangreichen Eindruck in die künftige Spaund Wellnessoase zu gewährleisten, wird jedes Konzept von Torsten Müller aufwendig visualisiert. So können bereits in der Planungsphase kleinste Details abgestimmt und dargestellt werden.
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Schaufenster Haustechnik Aura-Soma-Lehre fördert Türkis die kreative Kommunikation und schafft einen Raum, in dem wir uns zeigen und aussprechen können, was zu sagen ist. Somit eignet sich die Farbe sehr gut als Inspiration für Vermittler von Wissen. Zudem fördert Türkis die individuelle Verantwortung, Teamgeist, Netzwerke und die Arbeit an Computern. Gold hingegen steht für Weisheit und Selbsterkenntnis. Es fördert unsere Stärke und hilft, Ängste zu überwinden. Gold unterstützt bei der Entspannung und fördert den Kontakt mit der uns innewohnenden Weisheit. Ein weiterer Aspekt: Sämtliche Lichtquellen sollten steuerbar und dimmbar sein. Ideal ist ein Touchpanel. Es geht natürlich auch ohne Systeme wie KNX und das Abspeichern von Szenarien, die sich auf Knopfdruck abrufen lassen. Es stellt sich die Frage – wer will schon jede Leuchte einzeln schalten oder dimmen? Die Tageszeiten ändern sich und somit auch die Ausleuchtung. In einem SmartHome ist die Komposition der einzelnen Szenen, die auch Musik, Beschattung und die richtige Raumtemperatur einschließen können, natürlich ein "must have". Ein weiteres Beispiel dazu: Es ist nicht notwendig, sofort einen ganzen vorprogrammierten Sonnenuntergang zu inszenieren. Allerdings, stellen Sie sich einmal vor, sie sitzen in einem Musical und sehen nur eine Grundaus-
leuchtung, am besten einfach hell. Das wird sicher unterhaltsam, oder? Licht soll den Kunden dazu anleiten, sich bestimmte Objekte zu betrachten – eine umsatzfördernde Maßnahme. Die Grundbeleuchtung alleine ist dazu viel zu weich. Denken Sie an die Sonne, wenn diese etwas besonders anstrahlt – so sollte es aussehen. Die größte Wirkung erzielt die gekonnte Kombination aus Lichtspiel und Farben. Auch Prof. Dr.-Ing. Roland Greule stellt dies fest: Er schaut sich einen Kinofilm an und weiß alleine durch die farbliche Ausleuchtung, was als Nächstes passiert, noch bevor es gezeigt wird. Farbe ist aufgebrochenes Licht. Genau dieses nehmen wir sowohl unterbewusst als auch bewusst wahr. Nutzen wir also Schaltprogramme mit Morgenlicht und Abendlicht oder einer relaxenden Beleuchtung mit Schwerpunkt auf die Farben Rot, Orange und Gold sowie eine entsprechende Farbtiefe, um die Wahrnehmung zu steuern. Weiterhin sollten bestimmte Farbnuancen eingesetzt werden. Blau eignet sich zwar zum Relaxen, allerdings nicht in der Variante des morgendlichen Sonnenlichts mit seinen vielen Blau-Anteilen. Dieses hemmt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und wirkt somit aktivierend. In den Nuancen Perlnacht oder Mittelmeerblau hingegen wird eine eher entspannende Wirkung erzielt.
Kurz notiert Licht zum Sehen (ambient light) Licht zum Hinsehen (focal glow) Licht zum Ansehen (play of brillance) Direktes Licht eher warm, indirektes Licht eher kühler Je größer der Raum, desto mehr flächige Beleuchtung Tipp: Die Fachhochschule Wismar bietet „Lighting Design“ als Fernstudium an
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Individuelle Räume inszenieren Jeder Mensch reagiert anders auf Licht und Eindrücke. Was der eine emotional als schön empfindet, stößt bei dem anderen auf Ablehnung. TV oder Beamer, hinter Glas fachmännisch eingebaut, beispielsweise in der Dusche, oder aus der wohltemperierten Wanne heraus mit dem Glas Champagner in der Hand sich „Pretty Woman“ anzuschauen, da kommt Freude auf. Funktioniert dies nicht, haben Sie ein ganz anderes Problem. Denn: Perfektes Lichtdesign setzt stimmungsvolle Akzente und unterstützt den Entspannungsprozess während des Badens. Stimmt das Licht-FarbSpiel nicht, verpufft auch das Ambiente des Badens in Kombination mit "Pretty Woman". Im Raum & Baddesign der Zukunft wird es immer mehr auf die Reduktion hinauslaufen. Darum gilt umso mehr, dies in perfekter Harmonie, unter Berücksichtigung des Goldenen Schnitts, mit klaren Linien, gelungener Symmetrie, einer einleuchtenden Raumaufteilung, ausgesuchten Materialien und dem Farbspiel umzusetzen. Nur so kommt alles „ins rechte Licht“. Verschiedene Ausstellungsszenarien benötigen unterschiedliches Licht. Ihr Kommunikationsraum, in welchen Sie sich mit potenziellen Kunden zurückziehen, erfordert ein sanftes, indirektes Licht. Am besten funktionieren dort Elemente wie gespiegeltes Licht und der Besprechungstisch sollte in der Helligkeit dimmbar sein. Leise Musik schmeichelt sich ins Ohr, es duftet angenehm nach Lavendel mit Bitterorange – die Wirkung auf die Psyche ist bekannt: stimmungsaufhellend, Stress reduzierend, harmonisierend. Dass der Raum warm und in gedämpftes Licht getaucht ist – im heißen Sommer der genaue Gegensatz – versteht sich
von selbst. Effekt- und stimmungsvolle Objekte sollten angeleuchtet werden, um dem Kunden die Wirkung anschaulich zu erläutern.
Fühlen & entspannen Oftmals findet sich allerdings überhaupt keine separate Rauminszenierung. In den Studios sind meist nur Sichtwände aufgebaut – die Intimität der Kunden bleibt unberücksichtigt. Er sitzt mitten im turbulenten Leben anderer Besucher, wenn er Glück hat, gar noch mit einem schlechten Filterkaffee. Eine Verköstigung mit ausgewählten Kaffeespezialitäten wie LatteMacchiato, Cappuccino oder Espresso in stilvollen Design-Gefäßen wäre doch machbar. Auch die Auswahl von Zucker, Keksen mit fabelhaftem Geschmack und besonderen Getränken ist keine Zauberei. Machen Sie sich zu jedem Kunden Gedanken, was zu ihm passt, wie etwa, welcher Duft ihn morgens im Bad begrüßen sollte. Warum wird ausgerechnet diesem wichtigen Raum so wenig Bedeutung zuteil? Hier gilt das Thema „fühlen, genießen, erleben und entspannen“ ganz besonders. Das Eintauchen in ein Meer aus Licht und Farben ist längst kein Geheimnis mehr. Seit Jahrhunderten ist die positive Wirkung von Licht und Farben auf Körper und Geist bekannt, sowie, dass in der Verbindung mit Wasser eine noch intensivere Tiefenentspannung erreicht wird. Die Industrie, die ja die WohlfühlTrends herausgibt, sollte aus meiner Sicht einen größeren Fokus auf das Zusammenspiel zwischen der RGB-Beleuchtung und dem Dusch- oder Badewasser betreiben. Auf der Messe „Cersaie“ in Bologna wurden dazu bereits viele Ideen gezeigt, der deutsche Markt gibt leider noch nicht allzu viel her. Lichtduschen mit allen Farbnuancen, Waschtischarmaturen, die Illumination
Unbegrenzte Lichtvarianten Ideal ist eine Rundum-Beleuchtung. Das Grundlicht (ambient light) spielt eine der wichtigsten Rollen. Die meisten Planer verwenden hier viel zu wenig Helligkeit (Lumen). Das Grundlicht sollte jedoch bitte immer dimmbar sein. Achten Sie darauf, dass der Blick zur Decke ruhig bleibt, also besser zwei Spots zusammenlegen als 50 Zentimeter auseinander, denn der DesignAspekt steht im Vordergrund. Oft wird sich auch in der Lichtfarbe vergriffen. Neutralweiß, tageslichtweiß und warmweiß sind nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten. Es gibt 3 Zonen, die im Badezimmer beachtet werden sollten: Grundlicht, zonales Licht und Stimmungslicht. Das zonale Licht lenkt gezielt die Blicke, achten Sie hier auf die Abstrahlwinkel. Stimmungslicht kommt unter der Badewanne, in der Dusche oder auch als Lichtvouter zum Einsatz. Nur mit einer stilvollen Badezimmerbeleuchtung kommen die wunderschönen Materialien wie Natur-
steine, Hölzer oder besondere Wandtechniken zur Geltung. Das ist inzwischen fast alles „old school“, denn mit der LED-Technologie ist der Weg frei für fantastische Lichtemotionen, ganz nach dem Motto: „Nichts ist unmöglich ...“ Es gilt allerdings, die verschiedenen Farbtemperaturen auf die Oberflächen abzustimmen. Einen Nachteil hat das Ganze bisher noch - nicht immer ist die perfekte Farbwiedergabe machbar. Das LED-Licht Blau ist aber garantiert Legende. Bedenken Sie stets, dass architektonische Konzepte durch eine professionelle Lichtplanung erst lebendig und wirkungsvoll werden. Baden in natürlichem Licht ist selbstverständlich der beste Ansatz. Nach Möglichkeit werden daher bei einem Neu- oder Umbau ebenerdige Fenster eingeplant. Wo diese unter Berücksichtigung der Sonneneinstrahlung und der Schattenspiele eingesetzt werden, entscheidet am besten ein Spezialist mit geschulten Fachkenntnissen. Der Effekt: Schatten unterstützt das räumliche Sehen und die plastische Wahrnehmung.
Grumbach
von Badewannen und Duschabtrennungen bis hin zu Naturstein-Durchleuchtungen mit Marmor oder Onyx bieten die vielfältigsten Möglichkeiten. Das heutige RGB-Licht garantiert die perfekte Tiefenentspannung durch faszinierende, individuelle Farbeffekte beim Duschen. Wichtig ist ein gleichmäßiges, ruhiges und blendfreies Licht, welches den Körper zum Erstrahlen bringt. Es ist erwiesen, dass Farben über ihre Schwingungen Energien freisetzen und so Körper und Psyche positiv beeinflussen können. Die Farben wirken dabei sehr unterschiedlich: Rottöne aktivieren das Leistungsvermögen, Gelbgrün und Grün stehen für Harmonie und beleben den Geist, Blau vermittelt als Farbe der Stille Ruhe und Entspannung. Wer sich nicht auf eine bestimmte Farbwelt festlegen möchte, wählt einfach den automatischen Farbendurchlauf, mit dem ein faszinierendes Spiel der unterschiedlichen Farb- und Lichtstimmungen gestartet wird. Das ist jedoch längst nicht alles in Sachen Innovation. Fakten zur Badarchitektur, die mehr als einen funktionalen Ort aus dem Raum machen: Am Spiegel sollten immer 500 Lux eingesetzt werden, vorzugsweise wird dieser beidseitig sowie von oben und unten ausgeleuchtet, ebenso wie am Schminkplatz für Theater oder Modelshootings.
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